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Roald Amundsen (Bild: Christian g mayr)   Großbild klick!
Open Ship auf der Traditions-Brigg "Roald Amundsen"
(13.05.2014) Mitmacher sowie Seh- und Seeleute kommen voll auf ihre Kosten: während der Hansetage in Lübeck vom 22. bis 25. Mai öffnet die deutsche Traditions-Brigg "Roald Amundsen" im Hafen unterhalb des neuen Hansemuesums die Gangway für erlebnisreiche Stunden an Bord. Der Kapitän Uli Komorowski steht mit seiner Crew bereit, alle Fragen zum Rigg, zu den Tampen und zum Leben an Bord zu beantworten. Wer körperlich fit ist, darf gemeinsam mit der Crew in die Toppen aufentern und den herrlichen Blick über Stadt und Hafen genießen. Ein Highlight im Programm an Bord ist am Samstag um 20 Uhr, dann liest der Autor Nioclás Seeliger aus seinem Buch "Durch den Wind. Unter alten Segeln über den Atlantik" vor und zeigt dazu herrliche Bilder von der Atlantiküberquerung mit der Brigg Roald Amundsen. Alle Veranstaltungen sind kostenlos zu besuchen.

"Bei den Hansetagen dabei zu sein und das lebendige Wissen traditioneller Seemannschaft zu zeigen", so Kapitän Uli Komorowski, "ist eines der Vereinsziele. Mit dem Motto und Publikum in Lübeck passt das wunderbar zusammen." Besucher dürfen das Gefühl als Seemann aufzuentern selbst erleben, Sicherheitsgurte sind an Bord vorhanden. Unter fachkundiger Anleitung und Begleitung der Crew dürfen Mutige, die mindestens 15 Jahre alt sind, beim Open Ship die Wanten zu den Salings und Rahen hinaufklettern. "Das Gefühl, es geschafft zu haben, vielleicht auch die eigene Furcht vor der Höhe überwunden zu haben, ist unbeschreiblich", sagt Kapitän Komorowski. "Mir ist es am Anfang nicht anders gegangen."

Im Sommer segelt die "Roald Amundsen" in der Ostsee ihre Törns. Neben der Kieler Woche und den Rostocker Hansetagen wird das Schiff auch in Bergen, Gdynia ,Göteborg und vielen weiteren Städten zu Besuch sein. Nach der nächsten Werftzeit im Herbst geht die Brigg in der kalten Jahreszeit wieder in den Süden: Mittelmeer, kanarische Inseln, Kapverden und Azoren sind geplant. "Wir haben 45 feste Kojen an Bord", erläutert Kapitän Uli Komorowski, " davon sind 17 für die Stammcrew reserviert. Die weiteren Kojen sind für Trainees, die sich bei uns für einen traditionellen Segeltörn anmelden. Die Sommer Törns sind gut gebucht - einige wenige Plätze sind noch frei, auch für den kurzen Schlag ab Lübeck von Sonntag den 25.Mai bis Kiel am 29.Mai." Interessierte finden auf der Internetseite www.sailtraining.de den Törnplan und weitere Informationen zu Verein und Schiff.

Programm Hansetage vom 22. bis 25. Mai an Bord der Roald Amundsen, Liegeplatz "An der Untertrave", unterhalb des neuen Hansemuseums:
Donnerstag
1630 fest
1700-2000 Open Ship

Freitag
1100-2000 Open Ship
Im Laufe des Tages verschiedene Veranstaltungen wie Shanty-Chöre
2000 Party für die Crews aller teilnehmenden Schiffe (geschlossene Gesellschaft)

Sonnabend
1100-2000 Open Ship
Im Laufe des Tages verschiedene Veranstaltungen wie Shanty-Chöre und Vorträge
2000 Lesung von Buchautor und Segelfan Nicolás Seeliger aus seinem Buch "Durch den Wind" über seinen Atlantiktörn an Bord der Roald Amundsen

Sonntag
1100-1400 Open Ship
Im Laufe des Tages verschiedene Veranstaltungen wie Vorträge
Gegen Abend auslaufen zum nächsten Törn



Archivbild 'Alecander von Humboldt'   Großbild klick!
“Alexander von Humboldt” macht zur Hanse Sail in Rostock fest
(04.11.10) Der Windjammer “Alexander von Humboldt” wird im kommenden Jahr wieder Kurs auf die Rostocker Hanse Sail nehmen. Das Schiff mit grünem Rumpf und grünen Segeln sei Teilnehmer der Tall Ship Race von Norwegen nach Schweden im August 2011 und steuere danach Richtung mecklenburgische Ostseeküste, sagte eine Sprecherin des Rostocker Hanse Sail Büros am Donnerstag. Während der Sail vom 11. bis 14. August lade der Großsegler wieder zu Tagestörns auf die Ostsee ein, Mitsegler könnten sich jetzt schon dafür anmelden.
Die “Alexander von Humboldt” segelt unter der Flagge der Deutschen Stiftung Sail Training (DSST). Da der Rumpf des Schiffes bereits über 100 Jahre alt ist, hat der Eigner bereits ein Nachfolgeschiff unter Vertrag: Die “Alex II” soll ab Oktober 2011 zum Einsatz kommen. Traditionell gehen mit dem Schiff der Stiftung vor allem Jugendliche auf Fahrt. In Rostock war die “Alexander von Humboldt” bereits fünf Mal Gastschiff der Hanse Sail, zuletzt 2007. Mit ihrer Länge von 63 Metern und einer Segelfläche von mehr als 1.010 Quadratmetern ist sie eines der Flaggschiffe des Windjammertreffens.
Quelle: OSB



Mir mit verkürzten Segeln   Großbild klick!
Zahlende Gäste unzufrieden mit Törn auf der 'Mir'
(17.09.10) Der schnellste Großsegler der Welt, zu Gast vor Rügen. Rasend war die Ausfahrt der „Mir“ von Binz die Küste Richtung Göhren entlang allerdings nicht. Drei, vier Segel wurden gesetzt. Doch schon nach wenigen Minuten wurden zwei aus Sicherheitsgründen wieder eingeholt. Mit ein, zwei Knoten rund drei bis vier Stundenkilometer mühte sich das Schiff über die doch meist ruhige See.
Rund 100 Meter vor der Binzer Seebrücke lag die „Mir“ vor Anker. Mit einem Motorenschiff und voller Elan machten sich 160 Segelfreunde auf den Weg zum Großsegler. „Ein Traum wird wahr“, sagte ein Fahrgast aus Aachen vor dem Törn. Es ist ein Geburtstagsgeschenk, denn kostengünstig (79 Euro)war der Trip nicht gerade. Das Wetter spielte mit. Selbst der Wind stand einem aufregenden Segeltörn nicht im Weg. Mit Windstärken zwischen fünf und sechs war es recht frisch. Das sah Kapitän Antonov (72) ebenso: Er ließ kaum Segel setzen. „Die Sicherheit geht vor“, waren die einzigen Worte von Antonov.
Die 96 Kadetten an Bord hatten einen ruhigen Tag. Mit an Deck war auch die 55 Personen starke Stammbesatzung. Peter Meinke, Urlauber aus Berlin, zollte den Kadetten großen Respekt: „Es ist unglaublich! Sie sind seit sechs Monaten von zu Hause weg und manche von ihnen sind erst 17 Jahre alt.“ Nach dem Göhren passiert wurde, wendete die „Mir“ schon wieder. Es begann bei den meisten Besuchern Langeweile einzusetzen. Die einen lasen ein Buch, die anderen machten ein Schläfchen an Deck. „Da wäre ich doch lieber mit meiner Frau essen gegangen“, so ein Gast. Ein anderer zeigte sich ebenso enttäuscht: „Nach zwei Stunden dachte ich, wir wären wieder vor Anker“. Das waren Sätze, die man aus vielen Mündern hörte.
Stundenlang trieb der mit 109 Metern Länge und 14 Metern Breite drittgrößte Segler der Welt langsam über die Ostsee. Sogar von Abzocke sprachen viele Gäste. „Segeln wurde mir versprochen, doch bekommen habe ich eine Kaffeefahrt für viel Geld“, beklagte sich ein Urlauber aus Berlin. Er fügte hinzu: „Eine Stunde segeln und dann vier Stunden nichts mehr.“ Immerhin das typisch russische Essen an Bord wie beispielsweise Borscht schmeckte fast jedem. Auch russischer Wodka wurde an Bord ausgeschenkt. Die sehr freundliche Besatzung stand für Fragen zu Verfügung. An einem Souvenirstand konnten sich die Besucher ein Andenken, etwa einen Anhänger des Schiffs, mitnehmen.
Am Ende des Törns ankerte der Großsegler wieder vor Binz. Die Segelfans wurden, begleitet durch das Lied „Time to say good bye“, ans Land zurück gebracht. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge resümierte der Fahrgast aus Aachen den Segelausflug: „Es war ein Ausflug zwischen Begeisterung und Langeweile. Ich bin trotzdem froh und dankbar, dass mir dieser Traum erfüllt wurde.“ Und zum Abschluss: „Es ist sicher schade, dass wir nicht schneller gefahren sind. Trotzdem werde ich dieses einmalige Ereignis nie wieder vergessen.“ Es wurden viele Bilder gemacht — um Erinnerungen für die Heimat zu haben. An einem durchwachsenen Tag auf See.
Quelle: TOM DITTMER



Mir beim Tall-Ship-Race 2009   Großbild klick!
Mir verlässt nach vier Tagen Travemünde
(14.09.10) Für die Ankunft der Mir am vergangenen Freitag waren verschiedene Zeiten genannt worden, doch als sie dann tatsächlich gegen 15 Uhr die Nordermole majestätisch mit Schlepper Axel passierte, gab es eine riesige Anzahl Menge Schaulustiger. Am Montag, 13. September, verließ das Schiff pünktlich gegen 18 Uhr mit Kurs Binz und Heringsdorf auf Rügen die Stadt an der Trave.

Bereits kurz nach dem Ablegen gingen die Matrosen in das Rigg hoch und lösten in den Rahen die Segel. Nach Passieren der Nordermole wurden die Segel gesetzt und bei der Grünen Tonne Eins des Lübeck-Gedsder-Weges standen alle Segel voll bei südwestlichen Winden um Stärke drei. Das Lotsenversetztboot übernahm den Lotsen von der Mir, die dann Kurs auf die westliche Ostsee nahm. Fast im Kielwasser der Mir folgte die Tyrusland und einlaufend begegnete die Nils Holgerson dem Segler.

Die Mir läuft unter russischer Flagge und dient als Ausbildungsschiff der Handelsmarine für künftige Offiziere. Sie nimmt weltweit an Regatten teil. Der imposante Großsegler ist regelmäßiger Gast in Travemünde und öffnet sich stets interessierten Gästen zur Besichtigung. Für Törns mit Anfassen bestand auch dieses Mal Gelegenheit.
Quelle: hll



Regatta der X35er (Bild: Anett Gräfe)   Großbild klick!
Die Internationale Bodenseewoche ist zu Ende
30.05.2010An vier Tagen lockte die Bodenseewoche mit einem abwechslungsreichen sportlichen und kulturellen Programm zahlreiche Besucher in den Konstanzer Hafen. Mit über 800 Teilnehmern und 106 klassischen und modernen Segelyachten war die Bodenseewoche auch für zehntausende Besucher ein voller Erfolg.

Strahlender Sonnenschein lockte bereits am Donnerstag und Freitag etliche Besucher an die Hafenmeile zum Treffen der klassischen Yachten, modernen Hightech-Racer und klassischen Motorboote.
106 teilnehmende Yachten kämpften an drei Renntagen um die begehrten Wander- und Sonderpreise der Bodenseewoche. Die Regatten waren aufgrund der sehr unterschiedlichen Windstärken an den drei Renntagen sehr abwechslungsreich. Von 1 bis 15 knoten Wind war alles dabei. Trotz des schlechten Wetters strahlten die Seglergesichter als sie die Windprognosen für den Sonntag hörten. Mit bis zu 5 Beaufort wurden spannende Rennen gesegelt. Gefordert waren nicht nur die Segler, sondern auch die zahlreichen Helfer, ohne deren Unterstützung eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre.

Am Freitag durften die Besucher das 90 minütige Platzkonzert sowie eine nächtliche Serenade des Gebirgsmusikkorps Garmisch-Partenkirchen miterleben. Eine atemberaubende James Bond Show mit Stunts und wilden Verfolgungsjagden zeigte die Wasserski-Showgruppe am Freitagabend vor dem Stadtgarten.
Erstmals in der Geschichte der Bodenseewoche präsentierte sich der Modellsegelsport. In einem Wasserbecken konnte die Klasse der internationalen RG65 ein Match Race aussegeln. Zudem wurden zahlreiche moderne und klassische Modellsegelboot ausgestellt und präsentiert.
Die Hafenmeile zog mit zahlreichen Ausstellung- und Verkaufsständen nicht nur Wassersportler an. Ein breites Publikum flanierte entlang der Steganlagen und genoss das maritime Flair im Konstanzer Hafen. Grosses Interesse gab es bei den ausgestellten Segelyachten im Wasser und am Land. So konnten die Besucher klassische und moderne Boote aus nächster nähe bewundern. Die Aussteller präsentierten ihre Neuheiten aus dem Wassersportbereich und Interessierte nutzen die Plattform um sich auszutauschen. Nicht nur für Kinder auch für Erwachsene war der Walking Ball von FlipSport, mit dem man über Wasser laufen kann, ein tolles Erlebnis.
Am Samstag strahlte die Sonne, als der Concours d'Elégance der Segelyachten und Motorboote im Hafen begann und die Teilnehmer zu ihren Regatten hinausfuhren. Etliche Besucher nutzen die Zuschauerschiffe mit Live-Kommentator, welche Interessierte hautnah an die Segelregatten heranbrachten. Beim klassischen Stilrudern "Modern meets Classic" zogen die Damen, welche mit ihrer eleganten Ruderarbeit und synchronen Skullführung verschiedene Manöver aufs Wasser zauberten, die Zuschauer in ihren Bann. Am Abend fand die Königsklasse des Rudersports statt - Achter mit Steuermann. Live wurde die "3 Miles of Constance" vom Konstanzer Hafen aus kommentiert. Mit lauten Anfeuerungsrufen gingen die zehn teilnehmenden Achter im konstanzer Hafen ins Ziel.

Im Anschluss warteten bereits hunderte Zuschauer auf ein musikalische Erlebnis der besonderen Art. Die Klavierkunst des italienischen Komponisten und Pianisten Davide Martello, der mit seinem Flügel auf dem Wasser schwebte, begeisterte zahlreiche Hafenbesucher. Das Wetter hielt bis kurz vor Ende des Konzerts, so dass die Besucher und Teilnehmer an diesem Abend das einmalige Konzert "Music to the Yachts" noch trocken bestaunen konnten.

Das Treffen der Lanz-Bulldogs mit ihren stampfenden Motoren wurde am Sonntag von vielen begeisterten Zuschauern miterlebt. Bei der Siegerehrung freuten sich die Teilnehmer über ihre Erfolge und genossen anschliessend den musikalischen Farewell der Yachten.

So gingen vier abwechslungsreiche Tage vorbei, die bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben werden. Schon jetzt freuen sich nicht nur die Veranstaltung sondern die Teilnehmer und Besucher auf die nächste Bodenseewoche 2012.

Ergebnisse
1. Platz 75 nat. Kreuzer: "Passat" mit dem Steuermann Dr. Richard Volz
1. Platz 45 nat. Kreuzer: "Tanimara" mit dem Steuermann Markus Glas
1. Platz Drachen classic: "Vivian" mit dem Steuermann Günter Reisacher
1. Platz 30er Binnen: "Gazelle VI" mit dem Steuermann Peter R. H. Pfister
1. Platz YST bis 99: L-95"fiftyone" mit dem Steuermann Max Glas
1. Platz YST ab 100: Offene Klass. Klasse "Ariel" mit dem Steuermann Timon Gruber
1. Platz 8mR: "BERA" mit dem Steuermann Werner H. Schifferl
1. Platz 6mR: "Mecara" mit dem Steuermann Reinhard Suhner
1. Platz 5.5m (Silber Cup): "TOPAS III" mit dem Steuermann Jack Freitag
1. Platz 5.5m: "ANJA" mit dem Steuermann Dietmar Armbruster
1. Platz : "Passat" mit dem Steuermann Dr. Richard Volz
1. Platz X35: "Natalie" mit dem Steuermann Eugen Munz
1. Platz ORC1: "Mecki Messer" mit dem Steuermann Max Meckelburg
1. Platz ORC 2-4: "Maria Victoria" mit dem Steuermann Toni Magg
1. Platz ORC Racer: "YSA-10" mit dem Steuermann Sven Ackermann
1. Platz Mehrrumpfboote: "Holy Smoke" mit dem Steuermann Albert Schiess
1. Platz 5.5m: "TOPAS III" mit dem Steuermann Jack Freitag
1. Platz X-Yacht Trophy: "Hurry Curry" mit dem Steuermann Daniel Schroff
1. Platz 30er Schärenkreuzer: "Elisabeth II" mit dem Steuermann Kurt Huppenkothen
Quelle: Anett Gräfe



30er Schärenkreuzer (Bild: Anett Gräfe)   Großbild klick!
Internationale Bodenseewoche - Tag 2
(29.05.10) Nach der Steuermannsbesprechung am Morgen fuhren die Boote zu den jeweiligen Regattastrecken auf den See, die Ausstellermeile mit der InWaterBoatShow öffnete ihre Pforten und erste Besucher fanden sich auf der Hafenmeile ein. Das Angebot, mit einem Zuschauerschiff zu den Regattabahnen zu fahren wurde gerne in Anspruch genommen und so konnten Nicht-Segler mit Live-Kommentator hautnah eine Regatta miterleben. Auch Ausfahrten für Interessierte mit klassischen Motorbooten und Segelausfahrten in die Konstanzer Bucht mit Besuch der Regatten fanden statt. Der Wettergott war den Teilnehmern wohl gesonnen, es kamen Wind und auch Sonne auf - beste Bedingungen für die Segelregatten. Am Rudersimulator fanden sich Interessenten ein, die gern mal ihre Kräfte messen wollten.
Das Einlaufen der schönsten Yachten wurde mit maritimer Akkordeonmusik begleitet.
Die Tagessieger des 1. Regatta-Tages wurden am Abend im Teilnehmerzelt geehrt, die Siegerlisten können auf der Homepage bodenseewoche.com eingesehen werden.

Ein besonderes Highlight des Rahmenprogrammes war das Platzkonzert des Gebirgsmusikkorps Garmisch-Partenkirchen am Nachmittag und die Serenade am Abend, wobei sich das Musikkorps am Bug eines BSB - Schiffes positioniert hatte.

Um 22 Uhr fand der spannende ‚Imperia-Sprint' statt. Viele Zuschauer verfolgten den Sprint der mit Lichterketten beleuchteten Ruderboote, der direkt an der Imperia vorbeiführte und dessen Zieleinlauf von den Zuschauern im Hafen bestaunt werden konnte. Unter tosendem Applaus und der La-ola Welle gewann nach einem harten Kampf zwischen den Ruderern aus Radolfzell und Kreuzlingen die Schweizer Rudermannschaft. Nach diesem stimmungsvollen Ruderwettkampf wurde der erste Wettkampftag mit einer einmaligen James-Bond-Night Show im Stadtgarten abgeschlossen. Die Showgruppe der Wasserskiabteilung des DSMC mit Live-Kommentator und Filmmusik aus etlichen James Bond Filmen begeisterte die Zuschauer, die bis in die junge Nacht die tolle Show bestaunten.
Quelle: Anett Gräfe



Bodenseewoche (Bild: Katharina Wohlrab)   Großbild klick!
Internationale Bodenseewoche 2010 - Eröffnungstag
(28.05.2010) Pünktlich um 13 Uhr wurde im Konstanzer Hafen die Ausstellermeile mit 35 Ausstellern eröffnet. Der Organisator Robert Hallmann und Bernd Stephan von der Wirtschaftsförderung Konstanz begrüßten darauf die einzelnen Aussteller persönlich mit musikalischer Begleitung.
Bereits am frühen Nachmittag fanden sich zahlreiche Besucher auf der Hafenmeile ein. Die jüngeren Besucher bestaunten vor allem beim Schau- und Kinderbootfahren die Modellsegler und besichtigten das Polizeiboot, die älteren Besucher konnten die eintreffenden Yachten begutachten und die neuesten Technikpräsentationen sowie andere maritime Angebote.
Am Abend, nachdem die Yachten und Motorboote sich eingefunden hatten, begrüßte Fred Schmid die Teilnehmer der 107 angemeldeten Segelyachten und 9 Runabouts sowie die Clubteilnehmer während der Crewparty in der Captain's Lounge.
Andi Giger, Präsident des Kreuzlinger Yachtclubs (KYC) und Dr. Ewald Weisschedel, Präsident des Konstanzer Yacht Clubs (KYC) erläuterten kurz die Entstehung und die Gegebenheiten der Internationalen Bodenseewoche. Weitere Begrüßungsworte erfolgten durch Michael Sautter, Präsident des IBMV (Intern. Bodensee Motorboot Verein) und Robert Hallmann, die Ruderer wurden von Christian Brönimann begrüßt, 1. Vorsitzender des Ruderclub Kreuzlingen.
Im Anschluss daran fand das Netzwerktreffen der Aussteller mit Empfang ebenfalls in der Captain's Lounge statt. Hier wurden die einzelnen Aussteller der Bodenseewoche begrüßt und vorgestellt.
Nach Beendigung des offiziellen Teils konnten die Gäste als Walking Water Men versuchen, mit dem Walking Ball von FlipSport über das Wasser zu laufen. Anett Gräfe und Robert Hallmann machten hierbei den Anfang und sorgten so für viel Erheiterung bei den Zuschauern.
Teilnehmer und Besucher dürfen sich auf ereignisreiche Tage mit tollen Attraktionen freuen. Der Eintritt zur Hafenmeile mit Hafenfest ist kostenlos.
Bis zum 30. Mai gibt es an der Hafenmeile mitten in der Konstanzer Innenstadt noch viel zu sehen.
Quelle: Katharina Wohlrab



"Cap San Diego" wird die Einlaufparade
anführen  Großbild klick!
Hafengeburtstag Hamburg
(03.05.10) Die Schifffahrtskrise wollen alle Hanseaten ganz schnell vergessen - wenigstens am kommenden Wochenende, wenn die Hamburger mit ihren Gästen aus aller Welt das 821-jährige Bestehen des Hafens feiern. Das große Fest beginnt am Freitag um 13 Uhr mit dem Eröffnungsgottesdienst im Michel, um 15 Uhr folgt die Einlaufparade.
Auch wenn in diesem Jahr die ganz großen Segler fehlen, dürfte die Parade eindrucksvoll genug sein: An der Spitze fährt das Museumsschiff "Cap San Diego", ihm folgen unter anderem die Fregatte "Shtandart", ein Nachbau des Flaggschiffs von Zar Peter dem Großen aus dem Jahre 1703, der französische Hubschrauberträger "Jeanne D'Arc" und der Solarkatamaran "PlanetSolar".
Letzterer gehört zu den spannendsten Besuchern des diesjährigen Hafengeburtstags. Das 30 Meter lange High-Tech-Boot, das 2011 allein mit der Kraft der Sonne einmal den Globus umrunden will, macht im Traditionshafen in der Hafencity fest. Ganz in der Nähe, an der Kehrwiederspitze, ist ein Solardorf aufgebaut, in dem Fachleute über das "PlanetSolar"-Projekt und den Einsatz erneuerbarer Energien informieren.
Erstmals schaut auch der Hamburger liebstes Kreuzfahrtschiff, die "Queen Mary 2", bei der Hafenparty vorbei: Sie wird am Freitag gegen 23 Uhr erwartet und bleibt etwa 24 Stunden in der Stadt. Wenn sie ausläuft, kommt am Samstagabend der neue TUI-Urlaubsdampfer "Mein Schiff", und der "Wachwechsel" wird mit einem großen Feuerwerk gefeiert (ca. 22.30 Uhr). An Bord von "Mein Schiff" sind mehrere Rockstars, und Udo Lindenberg, sein Panik-Orchester und mehrere mit Rockgitarren ausgestattete Passagiere wollen den Hamburgern von der Reling aus gegen 23 Uhr ein kleines Ständchen bringen. Das traditionelle Schlepperballett findet am Sonnabend um 18 Uhr statt - ohne den beliebten Walzertanz der Hafenpötte wäre das Festprogramm schließlich nicht komplett.
Quelle: WO



'Christian Radich' kommt   Großbild klick!
Großseglertreffen für 2011
(06.03.10) Die dänische Hafenstadt Fredericia, rund 100 km von der deutschen Grenze entfernt, wird zu Pfingsten 2011, vom 10. - 13. Juni, erstmals ein Großseglertreffen durchführen.
Es werden rund 15 Schiffe erwartet, darunter die SOERLANDET, GEORG STAGE, GULDEN LEEUW, CHRISTIAN RADICH und andere. Die Schiffe werden über das Wochenende nicht nur für Veranstaltungen, sondern auch für Tagesfahrten für die Besucher zur Verfügung stehen.

Daneben wird es etliche andere Veranstaltungen nicht nur direkt im Hafen, sondern über die Stadt verteilt, geben. Alle Schiffe stehen auch für Besichtigungen zur Verfügung. Ab Mai 2010 wird es auch eine eigene Website geben, auf der Ihr nähere Informationen, auch über Buchungsmöglichkeiten, erhalten werdet.

Der Hafenbereich ist großräumig abgesperrt, und es wird in Eintrittsgeld von umgerechnet rund € 6,00 für Erwachsene ab 14 Jahren erhoben. Kinder haben freien Eintritt. Dieser "Obulus" ist notwendig, weill alle beteiligten Schiffe für diese Veranstaltung von der Stadt Fredericia gechartert werden.

Wenn die Veranstaltung erfolgreich verläuft, ist geplant, sie zu einer jährlichen Veranstaltung, jeweils am Wochenende vor der Kieler Woche, zu machen.
Quelle: AS



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Sail Bremerhaven ohne Sedov
(02.03.10) Das größte Segelschulschiff der Welt, die Sedov, kommt nicht zur Sail 2010 nach Bremerhaven. Der 117 Meter lange Viermaster nimmt stattdessen an einem Windjammerfestival in Holland teil. Das hat die Bremerhaven-Touristik auf Anfrage von Radio Bremen bestätigt. Das Segelschiff-Treffen Ende August werde aber trotzdem ein Erfolg mit vielen maritimen Höhepunkten, sagten die Veranstalter.
Unter anderem werden die Großsegler Amerigo Vespucci, Krusenstern, die Mir sowie die Gorch Fock als Flaggschiff der Veranstaltung erwartet. Insgesamt haben sich bisher mehr als 200 Schiffe angemeldet. Die Sail 2010 findet vom 25. bis zum 29. August 2010 in Bremerhaven statt. Die Veranstalter rechnen mit 1,2 Millionen Besuchern.
Quelle: RB



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"Rickmer Rickmers" auf dem Trockenen
(17.01.10) Zwei Wochen lang muss Hamburgs Museumssegler "Rickmer Rickmers" auf den gewohnten Kontakt mit Wasser verzichten: Derzeit wird die 114 Jahre alte Bark im Trockendock von Blohm + Voss auf Vordermann gebracht. Arbeiter schweißen überall dort neue Platten an die Außenhaut des Dreimasters, wo sich der Rost zu tief in den Stahl gefressen hat. Anschließend bekommt die grüne Lady einen neuen Anstrich, ein neues Kassenhaus und eine gläserne Luke, durch die man vom Deck bis zum Kiel blicken kann. Auch die Ballasträume des stählernen Seglers werden umgestaltet: Dort sollen Ausstellungsflächen und ein Kino entstehen. "Wir wollen den Besuchern eine neue Dimension des Schiffes zeigen", sagt Stiftungsvorstand Wilhelm Klüver. Rund ein Drittel des Seglers soll neu erschlossen werden. Dabei steht das Thema Ballast immer mit im Raum, denn die Gewichte, ohne die das Schiff nicht segeln könnte, sollen künftig sichtbar sein. Tief unten im Rumpf sorgen 400 Tonnen Stahl, darunter Eisenbahnschienen, für die richtige Trimmung der Bark. So froh Klüver über das große Interesse der Besucher an der "Rickmer Rickmers" ist - 2009 Jahr kamen rund 140 000 Gäste an Bord - so sehr bereitet ihm die schwierige finanzielle Situation Sorgen. Die Rücklagen für Renovierung und Umbau werden seiner Einschätzung nach nicht reichen, ein Kredit muss in Anspruch genommen werden. "Spenden wären uns daher sehr willkommen", sagt Klüver.
Quelle: Rickmer Rickmers



"Rickmer Rickmers" an den Landungsbrücken   Großbild klick!
Kurze Fahrt der "Rickmer Rickmers"
(01.01.10) In der kommenden Woche dürfte sich Besuchern der Landungsbrücken ein ungewohntes Panorama bieten: Das grüne Museumsschiff "Rickmer Rickmers" - längst Teil des Stadtbilds wie der Michel - wird dann für gut 20 Tage verschwunden sein. Allerdings nicht weit weg: Der mehr als 110 Jahre alte Dreimaster wird am kommenden Montag ins gegenüber liegende Dock bei Blohm + Voss verholt. Nach sechs Jahren sind wieder Reparaturarbeiten am Rumpf notwendig, teilte das Bordbüro mit. Unter anderem soll die Außenhaut komplett neu beschichtet werden. Zudem sollen Schott-Türen eingebaut werden, um den Museumsbereich zu erweitern. Für Interessierte: Das Kommando "Leinen los" soll um 18 Uhr bei Hochwasser erfolgen. Ein halbe Stunde später soll das Schiff bereits in Dock 16 eingedockt werden.
Seit 1987 liegt die "Rickmers Rickmers" nach mehrjähriger Instandsetzung als Museumsschiff in Hamburg. Der Verein "Windjammer für Hamburg" hatte den Segler als Seefahrtsdenkmal in Portugal gekauft und 1983 zum Hafengeburtstag erstmals der Öffentlichkeit gezeigt.
Der 97 Meter lange Großsegler war 1896 in Bremerhaven gebaut worden. Für die Rickmers-Reederei fuhr es viele Reisen und wurde später an die Hamburger Reederei Carl Christian Krabbenhöft verkauft. Unter dem Namen "Max" segelte der Windjammer in der Salpeterfahrt nach Chile. Im Ersten Weltkrieg wurde das Schiff beschlagnahmt und kam in Besitz der portugiesischen Marine.
Quelle: Bsn



'Kruzenstern' unter Vollzeug   Großbild klick!
100. Schiff zur 20. Hanse Sail angemeldet
(02.12.09) Vom 5. bis 8. August 2010 feiert die Hansestadt Rostock die 20. Hanse Sail. Jüngst hat sich das 100. Schiff zur Jubiläumsveranstaltung angemeldet - die russische Viermast-Bark "Kruzenshtern", einer der größten noch in Fahrt befindlichen Windjammer der Welt. Bei einem Besuch in Kaliningrad haben Oberbürgermeister Roland Methling und Holger Bellgardt, Leiter des Büros Hanse Sail, die Teilnahme des Schiffes mit dessen Eigner, der Baltic State Academy Kaliningrad, vereinbart.

Weitere großartige Schiffe steuern zur 20. Hanse Sail Kurs Rostock, so das Vollschiff "Dar Mlodziezy" und die russische Viermast-Bark "Sedov". Den weitesten Weg - aus dem Schwarzen Meer - wird wohl die "Kaliakra" (Bulgarien) zurückzulegen haben. Treue Begleiter seit der ersten Hanse Sail im Jahr 1991 sind die Schonerbrigg "Greif" und der Dampfeisbrecher "Stettin".
Quelle: LPR





Schraube der Gorch Fock I
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Gorch Fock I: 500 Kilo schwere Schiffsschraube gestohlen
(11.11.09) Ganoven haben von einem Grundstück in Laatzen bei Hannover eine 500 Kilogramm schwere Schiffsschraube gestohlen. Nach Aussagen des 69 Jahre alten Eigentümers sollte die Schraube gespendet und an dem Museumsschiff «Gorch Fock 1» angebracht werden, teilte die Polizei am Dienstag mit. Die Diebe hätten am Samstag oder Sonntag zugeschlagen.
Am Sonntagabend, gegen 21:00 Uhr, hatte der 69-jährige Besitzer das Fehlen der an einer Mauer entlang der Garagenzufahrt angelehnten Schiffschraube festgestellt und die Polizei verständigt. Seinen Angaben zufolge sollte die 500 Kilogramm schwere Schraube – sie hat einen Durchmesser von etwa 1,25 Meter – gespendet und an dem Museumsschiff Gorch Fock 1 angebracht werden.
Schiffsschrauben bestehen i.A. aus Bronze, das ist eine Legierung aus 90 Prozent Kupfer und 10 Prozent Zinn. Der aktuelle Tagespreis für Bronze liegt bei 2,30 € pro Kilogramm. Das bedeutet, dass der reine Materialwert der Schraube bei 1150 € liegt. Alledings dürfte es für die Diebe schwierig werden, ihre gewichtige Beute zu verkaufen.
Quelle: Peter O. Walter



Keine grünen Segel mehr?   Großbild klick!
'Alex II' ohne grüne Segel?
(10.11.09) Der Verkauf der 'Alexander von Humboldt' ist beschlossene Sache: Unabhängig davon ist aber der Bau einer neuen „Alexander von Humboldt II“. Für rund 15 Millionen € soll der neue Traditionssegler auf einer deutschen Werft entstehen. Damit wird nach mehr als 50 Jahren erstmals wieder ein großer Windjammer in Deutschland gebaut. Zuletzt entstand die „Gorch Fock“ 1957/58 bei Blohm & Voss in Hamburg.
Anders als jedoch die alte „Alexander von Humboldt“ soll der Neubau weder einen grünen Rumpf noch grüne Segel bekommen: Die „Alexander von Humboldt II“ erhält die Farbe, die Generationen von deutschen Segelschiffen, zuletzt die berühmten P-Liner der Reederei Laeisz trugen: schwarzer Rumpf, weißer Wasserpass, weiße Aufbauten, rotes Unterwasserschiff und weiße Segel. Trotzdem wird die Brauerei Beck & Co als Sponsor des neuen Schiffes an Bord bleiben. Bei ALex II ist der Inbevkonzern mit einer sechsstelligen Summe dabei.
Was jedoch unverändert bleibt, ist der Zweck, für den die „Alexander von Humboldt II“ gebaut wird: Nämlich interessierten Menschen, vorzugsweise Jugendlichen, unter fachkundiger Anleitung das Hochseesegeln im Rahmen traditioneller Seemannschaft zu ermöglichen. Neben dem seemännischen Brauchtum und der sportlichen Herausforderung steht dabei vor allem die Teamfähigkeit und soziale Kompetenz im Vordergrund.
Quelle: Peter O. Walter



Neues Achterdeck für 'Gorch Fock (I)'
(03.11.09) Auch im Winter wird Aauf der „Gorch Fock“ (I) wird tüchtig gearbeiitet. Derzeit finden Arbeiten auf dem Achterdeck statt.
Die Mitarbeiter der Volkswerft sind seit ein paar Tagen dabei, das Achterdeck zu erneuern. Wulf Marquard, Vorsitzender des Eignervereins Tallship Friends: „Das gesamte Deck ist nicht mehr dicht. Durch die Decksplanken dringt Wasser. Das fördert natürlich die Korrosion der Stahlplatten darunter.“
Dass im Moment nur das Achter- bzw. das so genannte Hüttendeck saniert werden könne, hänge mit dem Geld zusammen. Der Vorsitzende des Eignervereins Tallship Friends rechnet mit etwa 50 000 Euro Kosten.

Derweil arbeiiten drei Schiffbauer mit Trennjäger und Brenner im hinteren Teil des Traditionsseglers und entfernen die alten Platten.
Darunter liegt die Kapitänskajüte. Sie ist völlig leergeräumt. Auch sie soll — ebenso wie der Beratungsraum daneben — bald in neuem Glanz erstrahlen. „Aber erst, wenn das Achterdeck fertig ist“, sagt Nicole Merten, Betriebsleiterin an Bord.

Wie geschleckt sieht es bereits im Maschinenraum der Bark aus. Seit dem Werftaufenthalt vor einem Jahr, als große Teile der Außenhaut, der „Gorch Fock“ ausgewechselt wurden, haben dort vor allem freiwillige Helfer geräumt, geputzt und gemalert. Wulf Marquard träumt bereits von einem funktionstüchtigen Antrieb. Doch bis es soweit ist, wird wohl noch einige Zeit vergehen, braucht der Verein vor allem Geld.

Deshalb bleibt das Schiff auch während der jetzigen Bauarbeiten geöffnet und kann so besichtigt werden, da können Besucher sich den vor 76 Jahren in Dienst gestellte Dreimastbark anschauen. Dabei hätte sich Marquard in diesem Jahr durchaus einige mehr Gäste an Bord gewünscht. Die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr seien um zehn Prozent zurück gegangen.

Immer größerer Beliebtheit erfreuten sich allerdings die Hochzeiten auf dem Traditionssegler. Marquard: „Schön, dass das Standesamt dafür ein Familienstammbuch mit dem Motiv des Schiffes zur Verfügung stellt“.
Quelle: JPW



'Alex' soll verkauft werden   Großbild klick!
«Alexander von Humboldt» wird verkauft
(27.10.09) Die «Alexander von Humboldt» - der aus der Bierwerbung bekannte Dreimaster mit den grünen Segeln - soll durch einen Neubau ersetzt und wird von der Stiftung verkauft. Neue Schiffe segelt kostengünstiger, weil wesentlich weniger Reparaturen anfallen, so am Dienstag ein Sprecher der Deutschen Stiftung Sail Training (DSST). Die Sicherheit der 1906 gebauten Bark als Jugend- und Ausbildungsschiff kostet die DSST jedes Jahr rund 400 000 Euro - «mit zunehmender Tendenz.» Die Zustimmung des Aufsichtsrates soll noch in diesem Jahr eingeholt werden. Bislang steht nicht fest, auf welcher Werft die «Alex II» gebaut werden soll.
Quelle: DPL



Bremerhavener Sail: Vorbereitung nach Plan
(14.10.09) Mit 200 Schiffen zur Sail im kommenden Jahr rechnet die Tourismusförderung in Bremerhaven. Drei Viertel davon haben schon fest zugesagt. Als Flaggschiff wird die "Gorch Fock" (Bild)an der Seebäderkaje festmachen. Insgesamt werden Schiffe aus 16 Nationen in Bremerhaven zu sehen sein. Für das Organisationsteam läuft bisher alles nach Plan. Allerdings wird bei den Schiffen noch nach einem Exoten gesucht. Start der Sail ist am 25. August 2010.
Quelle: RBO



Zum Großbild klicken! Dreimastschoner "Fridtjof Nansen" überwintert in Harburg
(09.10.09) Die "Fridtjof Nansen" wird im Binnenhafen von Harburg überwintern - allerdings wird der Großsegler Harburg voraussichtlich am Montag, 12. Oktober zu Überholungsarbeiten wieder verlassen. Im November kehrt er aber in den Binnenhafen zurück.

Die 'Fridtjof Nansen' ist ein 1919 erbauter Frachtmotorsegler. 1991 wurde das Schiff in Wolgast restauriert und zum Dreimasttoppsegelschoner umgebaut. Er ist eines der ältesten hochseetauglichen Schiffe dieser Größe, das noch unter deutscher Flagge fährt. Die 'Nansen' bietet auf großer Fahrt 30, bei Tagesfahrten 50 Mitseglern Platz. Millionen Menschen kennen den Schoner "Fridtjof Nansen" unter dem Namen "Bremen" aus dem Fernsehen aus der Geschichts-Dokumentation "Windstärke 8" über deutsche Auswanderer nach Amerika. Darin spielen 16 Zeitreisende Ende 2004 eine Atlantiküberfahrt nach New York unter den Bedingungen des Jahres 1855.

Der Verein Traditionssegler Fridtjof Nansen in Hamburg betreibt das Schiff betreibt heute. Er organisiert Törns mit Jugendlichen. Kapitän Hanns Temme hatte diese Idee. Er hatte den Segler 1982 übernommen und in der Küstenfahrt eingesetzt. Die "Fridtjof Nansen" lief 1919 er in Kalundborg in Dänemark als 27 Meter langer Gaffelschoner "Edith" vom Stapel. 1952 wurde er auf 43,33 Meter verlängert. 1991 bauten ihn Arbeiter in der Peene Werft zum Dreimastschoner um.
Quelle: tsu



'Schulschiff Deutschland': Gallionsfigur wird restauriert
(07.09.09) “Schulschiff Deutschland” ist das einzige erhalten gebliebene Vollschiff der deutschen Schifffahrtsgeschichte. Außerdem das einzig erhaltene reine Segelschulschiff der Handelsschifffahrt, das also ausschließlich für Ausbildungszwecke gebaut wurde.
“Schulschiff Deutschland” ist zudem der letzte Rahsegler, der auf dem Helgen der im Segelschiffbau weltberühmten Werft von Joh. C. Tecklenborg in Geestemünde, dem heutigen Bremerhaven, entstand. Die Konstruktion des Schiffes stammt von Georg W. Claussen, dem international renommiertesten Schiffbauer seiner Zeit. Der Großsegler startete in der Zeit von 1927 bis 1939 zu 12 Überseereisen. 17 Ausbildungsreisen wurden zwischen der Indienststellung und dem Ende des Zweiten Weltkrieges auf Nord- und Ostsee unternommen.
Die Bugverzierung / Galionsfigur des 1927 gebauten 86,20 Meter langen Segelschiffes, mit Heimathafen Oldenburg, bedarf einer umfassenden Restaurierung und teilweisen Erneuerung.
Der Deutsche Schulschiff - Verein beauftragte die renomierte Firma Hartmann Designs die Arbeiten zu übernehmen. Hartmann Designs hat seit 1994 ihrer Werkstatt auf der Weserinsel Galionsfiguren angefertigt und restauriert. Das Schulschiff Deutschland ist das 25. Schiff in einer Reihe von bekannten Windjammern und Yachten, die ihre Bugzier Hartmann Designs erhalten haben. Ebenfalls zur Zeit in Arbeit, die Galionsfigur für das Russische Segelschiff „Mir“, Heimathafen St. Petersburg.
In der 36. Kalenderwoche beginnen die Arbeiten an der ca. 3 Meter Lange aus Teakholz geschnitzte Bugverzierung in unserer Werkstatt auf der Weserinsel Harriersand.
Hier werden die zum Teil stark verrotteten Holzpartien entfernt, neu geschnitzt und die Gesamtkonstruktion des Ornaments für die anschließende Neubefestigung stabilisiert.
Die umfangreichen Arbeiten werden ca. 4 bis 6 Wochen in Anspruch nehmen, bevor die Bugverzierung zurück an das Segelschiff kommt.
Quelle: Claus Hartmann



Rostocker Hanse Sail: 217 Schiffe am Start
(15.07.09) Für Fahrens- und «Seh»leuten aus aller Weltwird Rostock wird Anfang August wieder der Nabel der Welt sein. Für die 19. Hanse Sail haben nach Angaben der Veranstalter bislang 217 Schiffe zugesagt. Darunter sind mit der russischen «Mir» der schnellste Windjammer der Welt und auch das Segelschulschiff der Bundesmarine, die «Gorch Fock». Mit einem großen Angebot von Events wolle die Sail ihren Platz unter den weltweit größten Traditionsseglertreffen festigen. «Wir sind durchaus Weltklasse», sagte der Leiter des Hanse Sail-Büros, Holger Bellgardt, am Dienstag in Schwerin. Er rechnet mit einer Million Besuchern.
Quelle: MV



"Kruzenshtern" verlor Vormast
(27.6.09) Der Viermaster "Kruzenshtern" lief am Morgen des 22.6. mit gebrochenem Vormast nach Charleston Harbor ein. Auf halbem Weg von Bermuda nach Charleston war er in einen schweren Gewittersturm geraten, wobei Top vom Vormast des 376 Fuß langen Schiffes brach und dann der Mast samt Rigg herunterkam. Niemand kam zu Schaden, doch die Teilnahme an der dritten Etappe des Tall Ships Atlantic Challenge, einer Transatlantik-Regatta, die in Vigo gestartet war, musste abgebrochen werden. Zwei Tage vor dem 80. Geburtstag des Schiffes machte es erheblich lädiert am Union Pier Passenger Terminal fest. Am Südende des Kais sollte ein 175-Tonnen-Kran die Trümmer des Mastes vom Deck räumen. Wenn die Reparatur planmäßig vonstatten geht, war die Hoffnung, ab dem 25.6. am Hafenfest teilnehmen zu können, an dem 18 Großsegler in Charleston erwartet wurden. Quelle: Tim Schwabedissen



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