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Hochseekat "ESYS"
Hafenmanöver mit Kats / allgemeine Tipps


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Kats liegen im Trend, sie werden zunehmend häufiger von Charterfirmen angeboten. Aber manch ein Skipper scheut sich, auf einem Katamaran zu segeln, weil Hafenmanöver schwieriger erscheinen.
Wie ich beim Umsteigen von der "Albatros", einer Gibsea 126, auf die "ESYS" feststellen konnte, ist das nicht der Fall, es bedarf lediglich einer Phase der Umgewöhnung an die veränderten Manövriereigenschaften und die größere Breite.
Einen Nachteil jedoch hat der Kat im Hafen: Kats treiben bei Seitenwind etwa dreimal so schnell ab wie Kielschiffe, weil sie wegen ihrer geringen Lateralfläche und großen Angriffsfläche für den Wind (Aufbauten!) hier wesentlich empfindlicher sind.

Aber nun zu den Empfehlungen:

Kats benötigen - im Gegensatz zu Kielschiffen - keine Fahrt um steuerbar zu bleiben, in der Marina steuert der Rudergänger nur mit den Maschinen. Auf der ESYS gehe ich sogar so weit, dass ich das Ruder in Geradeaus-Position festelle.

Daraus folgt, dass der Rudergänger (ausgenommen bei starkem Seitenwind) wesenlich mehr Zeit und Ruhe hat, Manöver zu fahren und ggf. zu korrigieren: ein nicht zu unterschätzender Vorteil des Kats!

Richtungsänderungen - vor allem in der Marina - immer mit dem Rückwärtsgang der kurveninneren Maschine ausführen! Der Vorwärtsgang der kurvenäußeren Maschine ist weit weniger wirksam, außerdem besteht die Gefahr, dass das Schiff zu schnell wird.

Drehen auf dem Teller ist beim Katamaran eine der eindrucksvollsten (und leichtesten) Übungen: Auch hier beginnen wir wieder mit dem Rückwärtsgang. Wichtig ist, dass nicht permanent Gas gegeben wird, weil dadurch die Drehbewegung ggf. zu schnell wird. Das erfordert dann Gegenmaßnahmen, die bei Ungeübten leicht in Hektik umschlagen, begleitet von krachenden Getrieben und rauchenden Maschinen.
Am wirkungsvollen sind abwechselnde (mäßige!) Gasschübe von 3 bis 5 Sekunden. Dadurch bleibt die Drehbewegung kontrollierbar. Faustregel: Genau dann, wenn der Kat Fahrt aufnehmen will, schalten wir auf die andere Maschine um!

Rückwärtsfahren: Auch hier gilt es, langsam zu bleiben. Bei zu hoher Rückwärtsgeschwindigkeit besteht die Gefahr, dass die Ruderkräfte - vor allem bei nicht vorbalancierten Ruderanlagen - zu hoch werden und die Ruder mit Gewalt ausschlagen!

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Red Line Page by Peter O.Walter
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