Homepage der Stadt Freising: Zeittafel zur Geschichte
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    Zeittafel zur Geschichte Freisings




    Seit 739 Bischofssitz, entwickelte sich die Stadt an der Isar zu einem der wichtigsten geistigen Zentren in Bayern. Die landschaftlich idyllische Umgebung, bedeutende Kulturdenkmäler und die Lebendigkeit ihrer Tradition machen die Stadt zu einer Attraktion für Reisende. Ob Ausstellungen, Musik, Theater, Kunstauktionen oder Volksfest - in Freising ist immer etwas geboten. Ein buntes Kulturspektakel erwartet Sie jedes Jahr im Juli bei den Freisinger Kulturtagen und dem Altstadtfest.

    Zeittafel zur Geschichte unserer Stadt

    vor 724   Marienkirche auf dem Domberg (1.Dom). Stephanskirche auf dem Weihenstephaner Berg.
    um 724   Ankunft des hl. Korbinian (1. Bischof und Stadtpatron). Beginn der Missionstätigkeit und Entstehung des Bistums.
    739   Errichtung des Bistums durch Bonifatius.
    744   Der Name Freising taucht zum ersten Mal in einer Schenkungsurkunde im Traditionsbuch des bischöflichen Notars Cozroh auf.
    764-783   Bischof Arbeo, einer der ersten Geschichtsschreiber Deutschlands, gründet bedeutende Schreibschule, Kanzlei und Bibliothek.
    798   Unterstellung unter das Erzbistum Salzburg.
    830   Errichtung Weihenstephans als Kollegialstift.
    854-874   2. Dombau unter Bischof Arbeo.
    996   Kaiser Otto III. verleiht dem Freisinger Bischof für seine Stadt das Recht des täglichen Marktes, sowie Münz- und Zollprivileg.
    1021   Umwandlund des Kollegialstifts Weihenstephan in ein Benediktinerkloster.
    1142   Bischof Otto, Sohn des Marktgrafen Leopold von Österreich, gründet das Prämonstratenkloster Neustift.
    1158   Der bayerische Herzog Heinrich der Löwe läßt die Zollbrücke bei Föhring abreißen; durch die Verlegung des Handelsweges nach Süden geht dem Bischof eine wichtige Einnahmequelle verloren und der Aufstieg der neugegründeten Stadt München beginnt.
    1159   Verheerender Stadt- und Dombrand führt zum 3., heute noch bestehenden Dombau.
    1315   Wertvolle Aufschlüsse zur Stadtgeschichte liefert die älteste Diözesanmatrikel, die sog. Konradinische Matrikel.
    1328   Rechtsbuch des Ruprecht von Freising (Sammlung aller Privilegien und Gewohnheiten der Stadt Freising)
    1359   Bischof Albert verleiht Freising 1359 das Stadtrecht. Die Freisinger Bürger erhalten eigene Körperschaften, und ein Rat der Stadt bildet sich.
    1380   Den Grundstock zum Heilig-Geist-Spital bildet eine Schenkung von Konrad Gaymann.
    1440   Bau der spätgotischen Stadtpfarrkirche St. Georg.
    1474-1495   Beginn der Buchdruckerkunst in Freising. Befestigung des Domberges gegen die Türkengefahr und Anfänge einer Stadtbefestigung.
    1573   Durch Ratsbeschluß wird die Stadt in vier Viertel eingeteilt.
    Anf. 16. Jh.   Die erste Wasserleitung von der Moosach auf den Domberg wird angelegt.
    1633   König Gustav Adolf läßt die verlassene bischöfliche Residenz plündern und brandschatzt die Stadt um 30000 Gulden.
    1695-1727   Unter Bischof Johann Eckher von Kapfing und Lichteneck erlebte das Bistum einen neuen künstlerischen und kulturellen Höhepunkt. Der Dom wurde durch die Gebrüder Asam prunkvoll ausgestattet, die Neustifter Klosterkirche entstand unter Hofarchitekt Antonio Viscardi, am Marienplatz wurde das fürstbischöfliche Lyzeum und Gymnasium mit dem prachtvollen Asamsaal errichtet.
    1796   Erstmalige Besetzung durch die Franzosen.
    1802/1803   Die Säkularisation beendet mit der Aufhebung des Hochstifts die weltliche Herrschaft des Bischofs. Nicht nur das geistliche und künstlerische, sondern auch das wirtschaftliche Leben war empfindlich gestört.
    1803   Einzug der Chevaulegers (Reitergarnison) in die Klostergebäude von Neustift.
    1803-1807   Verlegung der kurfürstlichen Musterlandwirtschaftsschule (die erste Lehranstalt ihrer Art in Deutschland) nach Weihenstephan.
    1813   Das Schullehrerseminar wird von München nach Freising verlegt.
    1818   Das Gemeindeedikt bestimmt Freising zur Stadt II. Klasse.
    1821   Die Diözese Freising wird zum Erzbistum München-Freising erhoben.
    1858   Die Eisenbahnstrecke München-Landshut bringt Freising Anschluß an Industrie und Wirtschaft; damit wird die erste Ansiedlungswelle einiger bedeutender Industriebetriebe ermöglicht.
    1862   Freising wird kreisfreie Stadt.
    1894   Inbetriebnahme des ersten Elektrizitätswerkes von Kommerzienrat Dr. Datterer für seine Druckerei und einen Teil der Stadt.
    1895   Weihenstephan wird Königlich Bayerische Akademie für Landwitschaft und Brauerei.
    1898   Das letzte der 5 mittelalterlichen Stadttore, das Ziegeltor, wird abgebrochen.
    1904-1907   Rathausneubau unter Bürgermeister Stefan Bierner durch den Architekten Günther Blumentritt.
    1905   Eingemeindung von Neustift. Freising besitzt nun ca. 14000 Einwohner.
    1906   Erbauung der Jägerkaserne (seit 1938 Vimykaserne).
    1933   Absetzung von Oberbürgermeister Stefan Bierner (seit 1899 im Amt) und des gesamten Stadtrates.
    1936/1937   Bau der General-von-Stein-Kaserne auf dem Lankesberg, zunächst für die Unterbringung eines Artillerieregiments.
    1937   Vötting mit Weihenstephan wird eingemeindet.
    1945   Der einzige schwere Fliegerangriff am 18. April fordert 224 Todesopfer.
    1963   Städtepartnerschaften mit Obervellbach (Kärnten).
    1972   Seit der Gebietsreform ist Freising große Kreisstadt. Freising ist wieder Sitz eines Regionalbischofes.
    1974   Eröffnung des Diözesanmuseums für christliche Kunst.
    1978   Städtefreundschaft mit Maria Wörth (Kärnten).
    1979   Renovierung des historischen Eckher-Hauses durch die Stadt.
    1981   Renovierung des Domgymnasiums, Nachfolger des fürstbischöflichen Gymnasiums.
    1987   Einweihung des neuen Dienstgebäudes für das Landratsamt Freising im ehemaligen Prämonstratenklosters Neustift (Schönstes Landratsamt Deutschlands).
    1988   1. Freisinger Kulturfest (vorerst alle drei Jahre).
    1989   Umzug des Amtsgerichtes und des Vermessungamtes in die renovierte Domdechanei.
    1991   Städtepartnerschaft mit Arpajon (Frankreich).
    1992   Inbetriebnahme des neuen Großflughafens. Verlegung der forstwirtschaftlichen Fakultät der Ludwig-Maximilian-Universität nach Weihenstephan.
    1996   Jubiläum um 1000 Jahre Marktrecht der Stadt Freising.

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