EUROPÄISCHES SEGELINFORMATIONSSYSTEM
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Subject: REVOLUTION IM club
Date: Sun, 1 Aug 1999 01:33:27 EDT
From: Gopangaea@cs.com
From: Helmut Klingemann, Segelyacht Mata Hari, z/Zt. in Tahiti, Französisch
Polynesien
Date: Sun, 01 Aug 1999 00:26:52 UTC
An die Vereinsvorstände
Trans Ocean Club
Deutscher Seglerverband
Lieber Commodore Bellmer,
Liebe Segel-Kameradinnen und Kameradinnen vom DSV,
ca. 24 deutsche TO - Segelyachten auf Weltumseglung, derzeit in Französisch
Polynesien treffen sich täglich morgens auf einer Funkrunde, (Sauerkraut-
Netz, 8125khz), und besprechen Wetter tauschen Informationen,
und sind gegenseitig Partner in Notsituationen.
Wir alle haben unerfreuliche Erlebnisse hier in Französisch Polynesien
zu berichten, bezgl. Visa Erteilung und Zahlung eines Bonds in Höhe
eines Rückflug Tickets nach Deutschland. Die hiesigen Behörden setzen
ihre eigenen Bestimmungen nicht nur äusserst rigide durch, sie stehen
auf dem Standpunkt, dass sie nicht richtig zur EU gehören und Sonderrechte
haben. Andererseits haben alle polynesischen Bürger hier im Juni Ihren
Abgeordneten für das Europäische Parlament gewaehlt,
besitzen französisch-europäische Pässe und geniessen damit
Freizügigkeit in Europa und erhalten beträchtliche Subventionen aus dem
EU Topf. (z.B.147.5 Mio ECU, 41,6% zum Bau zweier Kreuzfahrtschiffe)
Ausserdem sind französische Bürger von dem Visazwang und Zahlung des
Bonds ausgenommen.
Der Zorn über diese ungleiche Behandlung unter EU - Recht und über die
unverschämte Geldeintreibung mit drastisch hohen Bankgebühren und
Umtauschverlusten bei der Rückzahlung wächst bei den Fahrtenseglern
immer mehr. Einige TO - Fahrtensegler haben bereits Beschwerde bei der
Europäischen Kommission eingereicht.
Wir, das sind die unten aufgelisteten Boote, bzw. deren Besatzungen sind
übereingekommen, dass es sinnvoller ist, unseren Club und den DSV als
unsere Interessenvertretung zu bitten, bei der Europäischen Kommission
und bei Ihren gewählten Europa-Abgeordneten zu intervenieren. Wir glauben,
daß von den beiden mitgliederstarken Organisationen mehr Druck ausgeht als
von
Einzelpersonen.
Die Adresse der Europäischen Kommission lautet wie folgt:
Europäische Kommission, Sekretariat
Frau Martine Rozet,
Herr Jürgen Tiedge
200 Rue de la Loi
B-1049 Bruxelles
Tel.: 0032-2-299-1111, Fax 296-4335
Email: Jurgen-Andrea.TIEDJE@DG15.cec.be
Email: martine.rozet@sg.cec.be
Die Beschwerde kann in jeder europäischen Sprache erfolgen.
Bitte lassen Sie sich nicht mit angeblichen Sonderregelungen für die
französischen Überseegebiete abspeisen. Das gleiche Recht für alle
Bürger gehört zu den Grundprinzipien der EU, und dies fordern wir ein!
Wir erwarten vom TRANS OCEAN und vom DSV als unsere Interessenvertreter,
daß Sie sich in dieser Angelegenheit bei der Europäischen Kommission
einsetzen.
SY Suca, SY Dacapo, SY Elefant, SY Neptun III, SY Nardis,
SY Nieje Leev, SY PANGAEA, SY Damischa Ridda, SY Opus Maria,
SY Belladonna, SY Dakota, SY Lifedream, SY Paloma, SY Saida,
SY Phoenix II, SY Moyana, SY Aquarius, SY Eupolonia II, SY Santa Maria II,
SY Lojan, SY Chez Nous, SY Big Joy , SY Mata Hari und SY Sonnenschein
P.S.: Wir bitten um Weiterleitung an den DSV, da wir deren Email Adresse
nicht haben
Bitte besuchen Sie unsere Internet Website und schreiben Ihre Meinung in das Gästebuch.
Gebühren fürs Ankern in Kroatien
Ärgerlich ist, daß z.B. in der ValAlta-Bucht der
*Betreiber* ein Ankerverbots-Schild (an einer Boje)
aufgestellt hat. Das ist ILLEGAL und braucht NICHT
beachtet zu werden!
**Ankern ist erlaubt, wo es nicht durch die offizielle
rechteckige weiße Tafel mit 'Stockanker oben' oder nach
den Befahrensvorschriften (analog SeeSchStrO) verboten
ist.**
Dies wurde mir Herbst 98 so vom Hafenkapitän Porec
mitgeteilt.
Im Gebiet der Opcina Zadar-Knin wird auf den bojenbestückten Ankerplätzen auch bei Benutzung des eigenen Ankers kassiert, weil (laut Merkblatt) die Versammlung der Großgemeinde das so beschlossen habe. Hierzu teilte mir der Hafenkapitän Zadar am 09.07.1999 auf Anfrage offiziell und zur Veröffentlichung mit:
"If you do not use an installation you do not have to pay, protest!"
Ich weiß vom frustrierten Kassierer in Veli Rat, daß er den gleichen Bescheid erhalten hat.
Also: Bei *ausschließlicher* Benutzung des eigenen Ankers und *ohne* Inanspruchnahme von Installationen (Boje, Poller, Ring) oder Dienstleistung (Müllentsorgung) dafür NICHT zahlen! Anbieten über Funk die nächste Lucka Kapetanija oder die Pomorska Policija (Waschpo) zu rufen. Die Kassierer schimpfen, aber es funktioniert.
In den Nationalparks (Telascica, Kornati, Luka Polace/Mljet)
gelten Sonderbestimmungen, da deckt die Eintrittsgebühr
alles ab.
Bei Aufenthalt >24 h im Gemeindegebiet ist Kurtaxe
fällig (haben die Kroaten fix von den Deutschen und
Österreichern gelernt), so 4-6HRK/Person und Tag, wird
automatisch in Marinas und Häfen erhoben und auch von
den Mooring-Kassieren. Müßte man theoretisch wohl auch
vor Anker zahlen, es sei denn man hat sie als Dauerlieger
im Gemeindegebiet bereits pauschal gelöhnt, so wie ich.
Quittung vorlegen! Hat auch funktioniert.
Anmerkung: Den Rat, bei unberechtigtem Inkassoversuch
die Polizei zu rufen, habe ich schon in jugoslawischer
Zeit von der damaligen Milicija bekommen,es seither oft
angeboten aber nie tun müssen!
Mast-und Schotenbruch!
Otto Koehn
Wednesday, 13. January 1999 - 15:20:06
Absender: Hagen MalbergZu negativen Erfahrungen in der Adria haette ich eine kleine Anmerkung: Mit einer ELAN 34, gechartert ab Istrien, sind wir in der letzten Juliwoche 97 durch die Adria gesegelt, bei prima Wetter und Sonnenschein. Das Schiff war nicht schlecht und wir konnten, im Gegensatz zu unseren vorherigen Touren auf Ostsee, Nordsee und Atlantik einen schoenen Sonnenurlaub geniessen. Der einzige Wermutstropfen war der ACI-Verein, von den Preisen ganz generell, ca. 60-70 DM Hafengebuehren, und die ACI-Marina in Rab ganz speziell. Fuer den oben angegebenen Preis gab es naemlich dort keinen E-Anschluss und Wasser, dieses waere ein Gratisgeschenk an Segler und somit nicht im Preis inbegriffen, so sagte man uns. Auf unsere Frage nach einem anderen Liegeplatz mit diesem "Luxus" hat uns einer dieser obercoolen Hafenmatrosen (Baseballmuetze, Spiegelbrille, Handy,...) ganz obercool so regelrecht in der ACI-Marina auf Grund laufen lassen, obwohl ihnen unser Tiefgang bekannt und uns die Liegeplatz recht vage vorkam, was wir ihnen vorher zu bedenken gaben. Tje, also Tender raus und mittels Kraengen das Schiff flott gemacht, und an einem anderen Liegeplatz festgemacht. Nun, ich stehe ja durchaus gerade fuer Schaeden, die ich verursacht habe, dieses war mir allerdings doch etwas dick. So wollten wir uns den Vorfall wenigstens vom Personal bestaetigen lassen, allerdings war im ACI-Receptions-Buero ploetzlich kein Telephon vorhanden, und als wir es dann dem Personal zeigten (es stand hinter einem Informationsstaender auf der Theke) war auch die Telephonnummer des Marinadirektors beim Receptionspersonal unbekannt. Morgen, so sagte man uns, wuerde der Direktor kommen, und mit ihm waere dann zu verhandeln. Der kam auch tatsaechlich und schickte einen von ihm bezahlten Taucher runter, den er, so sagte er, noch nie vorher gesehen haette und sich lautstark mit diesem auf kroatisch verstaendigte. Dieser fand nur einige Schrammen am Kiel und der Direktor erklaerte, da >kein< Schaden feststellbar sei, werde er auch keinen Vorfall bestaetigen. So, das war es eigentlich; wenn wir noch mehr Druck gemacht haetten, waere wahrscheinlich das "Ich nicht verstehe deutsch!" vom Direktor gekommen. Wir haben in einer Bucht den Schaden selbst noch einmal inspiziert, aber ganz egal, wie es auch aussah, wir haetten die Kosten zumindest die Kosten durch Einbehaltung oder verzoegerter Auszahlung der Kaution zahlen muessen, wenn der Vercharterer nicht so entgegenkommend gewesen waere. Dennoch war es ein schoener Urlaub, so dass wir dieses Gebiet sicherlich bald wieder befahren werden, allerdings immer mit der erforderlichen Vorsicht vor Natur und Leuten! Na denn, Tschuess Hagen.
Großgebiet / Area: Italien Westküste
Gebiet: Golf von La Spezia
Ort / Place: Portovenere
Koordinaten: ° 'N ° 'E
Der ehemalige Gemeindehafen von Portovenere wird seit kurzem von privaten Eignern betrieben; seitdem sollen Gastlieger in der Hochsaison 100 DM pro Tag zahlen. Die Segelvereine am Ort haben bereits heftig protestiert. Portovenere ist ein beliebter Hafen als Sprungbrett nach Korsika oder in die toskanischen Inseln
Quelle: Peter O.Walter , Saturday, 8. June 1996 - 21:18:16
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Großgebiet / Area: Südwestküste Türkei
Gebiet: Halbinsel Datja
Ort / Place: Knidos
Koordinaten: 36° 41,1'N 027° 22,5'E
Warnung: Preise im einzigen (!!) Restaurant zu teuer!!
1995: für eine 7-köpfige Crew umgerechnet 600 DM(!?)
Empfehlung: Selber kochen und dann auf ein Bier in die Kneipe.
Quelle: Peter O.Walter , SY ALBATROS , 23.3.96
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