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Nie wieder seekrank!



DOSB nominiert Segler für Rio 2016
(17.07.2016) Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat am 31. Mai in Frankfurt bei der ersten von drei Nominierungsrunden für die Olympischen Spiele 2016 zehn Seglerinnen und Segler der Nationalmannschaft, dem Audi Sailing Team Germany, für die Sommerspiele in Rio de Janeiro (5. bis 21. August 2016) nominiert.
Bei der dritten Nominierungsrunde am 12. Juli wurde das Katamaran-Mixed-Team Paul Kohlhoff und Carolina Werner nominiert. Der DOSB folgte damit einem Einzelfallantrag des Deutschen Segler-Verbandes. Somit gehören folgende zwölf Seglerinnen und Segler in sieben Klassen zur deutschen Olympiamannschaft für Rio 2016:
. Annika Bochmann und Marlene Steinherr (470er Frauen, Verein Seglerhaus am Wannsee)
. Ferdinand Gerz und Oliver Szymanski (470er Männer, Segler Verein Wörthsee/ Joersfelder Segel-Club)
. Erik Heil und Thomas Plößel (49er, Norddeutscher Regatta Verein)
. Victoria Jurczok und Anika Lorenz (49erFX, Verein Seglerhaus am Wannsee)
. Philipp Buhl (Laser Standard, Segelclub Alpsee-Immenstadt)
. Toni Wilhelm (RS:X Surfboard, Württembergischer Yacht-Club)
. Paul Kohlhoff und Carolina Werner (Nacra 17, Kieler Yacht-Club)

Mit der Nominierung durch den DOSB-Vorstand ist die letzte offizielle Hürde genommen und dem Ziel "Olympische Spiele unterm Zuckerhut" steht für die Segel-Nationalmannschaft nichts mehr im Wege. "Wir freuen uns, dass der DOSB-Vorstand unserem Vorschlag gefolgt ist und unsere zwölf Seglerinnen und Segler für Rio nominiert hat. Jetzt heißt es für unsere Sportler und Trainer in den verbleibenden zwei Monaten weiter Gas zu geben und ihre fokussierte Arbeit fortzusetzen. Wir sind zuversichtlich, mit unseren Olympia-Seglern das Ziel von zwei olympischen Medaillen bei den Segelwettbewerben in Rio erreichen zu können", erklärt DSV-Präsident Dr. Andreas Lochbrunner. "Es ist ein Traum, den ich leben darf. Dass ich schon das dritte Mal teilnehmen darf, ist unheimlich toll. Das Erlebnis Olympia ist etwas ganz Besonderes für mich. Für die Unterstützung unserer Partner Audi und SAP bin ich extrem dankbar, ohne sie hätte die Segel-Nationalmannschaft nicht so gute Medaillenchancen wie jetzt in Rio", so Surfer Toni Wilhelm, der in Rio zum dritten Mal an Olympischen Spielen teilnimmt.



Deutsche Meister im Hobie: Ingo und Sabine Delius-Wenig
(Bild: Pepe Hartmann)   Großbild klick!
Warnemünder Woche: Elf Siegerehrungen, ein voller letzter Veranstaltungstag
(15.07.12) Die 75. WARNEMÜNDER WOCHE geht zu Ende und hatte es auch am Sonntag noch mal richtig in sich. Mehr als 350 Boote zog es an diesem schönen Segeltag bei vier Windstärken hinaus auf die Ostsee. Elf Siegerehrungen fanden am Ende des Tages statt. Ein Fazit zu ziehen fällt nicht sonderlich schwer – vielzählig waren die angebotenen Programmpunkte. „Vor allem die Offshore-Angebote funktionieren prima und haben großen Zuwachs“, bilanziert Hauptwettfahrtleiter Uli Finckh. „Diese leben einfach von dem Revier hier.“ Neben dem Segeln haben aber auch andere ernsthafte Sportwettbewerbe stattgefunden. Zum Beispiel das Beachhandballturnier am Warnemünder Strand und am letzten Wochenende des Jubiläums das Drachenbootfestival. Hier waren immerhin insgesamt 1.900 Sportler aktiv. Beim 17. Drachenbootfestival siegte das Team 'Love Boat' aus Hamburg sowohl in der Gesamtwertung als auch in der Sprint-Disziplin. Nachdem bereits zur Wochenmitte die Besucherzahlen deutlich über denen des Vorjahres lagen, zeigten sich die Veranstalter des Landprogramms zufrieden. Insgesamt waren 600.000 Besucher zu Gast an den zehn Veranstaltungstagen. Grund für die vollen Ränge vor den Bühnen war unter anderem das Wetter, was nicht gerade zum Sonnenbaden aber dafür zum Bummeln einlud. „Auch die Norddeutschen haben karnevalistische Adern“, sagt auch Pressesprecher Dr. Klaus-Dieter Block. „Vor allem 'De Niege Ümgang' und auch das Medienzelt hatte eine große Zuschauerresonanz. Zusätzliche Dinge, die im Rahmen des Jubiläums veranstaltet wurden, gingen locker und angenehm über die Bühne.“

Laser Europa Cup: Bei den Laser 4.7 (weiblich) gibt es einen Dreifachsieg der Niederländer. Sanne Akkerman siegt punktgleich vor Floor Vrijenhoek. Die Goldmedaille der männlichen Laser 4.7 geht dieses Jahr an den Slowenen Marko Radman, Silber geht nach Ungarn und Bronze in die Türkei.
Die Favoritin im Laser Radial (weiblich) Lisa Fasselt konnte alles umsetzen, was sie sich selbst vorgenommen hatte. Mit überragenden 21 Punkten Vorsprung siegt die Essenerin vor Chiara Steinmüller aus Berlin. Fasselt trainiert in Warnemünde und gewann somit in ihrem Lieblings-Revier.
Der Pole Filip Ciszkiewicz siegte im Laser Radial (männlich) mit einem klaren 9-Punkte-Vorsprung vor den Nationen Dänemark und Irland.
In der olympischen Bootsklasse Laser Standard siegte „Bella Italia“ mit Giovanni Coccoluto mit einem deutlichen Vorsprung von 11 Punkten vor Polen. Ole Nietiedt aus Röbel wurde Dritter und liegt in der U19-Wertung auf Platz 2. Wie Lisa Fasselt trainiert auch er in Warnemünde.

Europa Cup der Skippi 650: Das Siegertreppchen der Skippi 650 war am Sonntag vollständig in polnischer Hand. Gewonnen hat das Team um Andrzej Wegner – knapp vor dem Zweitplatzierten, denn am Ende gab es nur einen Punkt Abstand zwischen den Sportlern.

Hobie Cat 16: Detlef Mohr und Karen Wichardt mussten ihren Meistertitel im Hobie Cat 16 von 2011 an Ingo Delius und Sabine Delius-Wenig aus Bielefeld abtreten. In acht Wettfahrten setzten sie sich souverän gegen die 38 anderen Teams durch. „Wir waren noch nie in Warnemünde und sind total begeistert. Wir sind eigentlich angetreten, um vorne mitzusegeln, hätten uns aufgrund einiger hart zu knackender 'Nordlichter' aber nie träumen lassen, dass wir hier gewinnen“, sagte Delius-Wenig.
Auch bei den Hobie Cat 14 musste der Gewinner des letzten Jahres Andreas Martens aus Waldbronn (Oberrhein) das Siegerpodest für Tanja Rindt aus Bosau (Plöner See) räumen.

Der Australier Jack Benson gewann im A-Cat. Seine Segelnummer 13 brachte ihm vom Freitag den 13. an Glück. Nach dem Sieg der Kieler Woche 2011 konnte er auch die zweitgrößte deutsche Regatta für sich entscheiden. „Ich bin jedes Jahr für ein paar Monate in Europa, um zu segeln.“

Das Team um Michel Peulen aus den Niederlanden setzte sich als einziges ausländisches Team gegen die deutschen H-Boote durch und gewann deutlich nach acht Wettfahrten.

Die Regatta der paralympischen Klasse 2.4mR gewann der Deutsche Meister letzten Jahres Lasse Klötzing. Nachdem er sich für die Paralympics Qualifikation nicht gegen Heiko Kröger durchsetzen konnte, freut er sich nun über seinen Sieg hier in Warnemünde.

Das Berliner Team um Daniel Frost vom Joersfelder Segel-Club setzte sich bei den J 24 an die Spitze.

Nach Berlin geht auch der Sieg der Streamline. Obwohl punktgleich mit Platz zwei und drei konnte sich Axel Mertens mit seinem Team dank besserer Einzelergebnisse gegen die Münchener auf Platz zwei und das Team vom Chiemsee auf Platz drei durchsetzen.

Mehr als eine Dienstreise nach Warnemünde: Die groß gewachsene junge Frau geht zielstrebig auf den Computer von Gesine Schuer im Pressebüro der WARNEMÜNDER WOCHE zu. „Sind die Ergebnisse schon da?“, fragt sie aufgeräumt. Heike Schlimbach ist bei der „Hamburg Messe und Congress GmbH“ für die „hanseboot“ verantwortlich und ist in dieser Funktion bei der WARNEMÜNDER WOCHE dabei. Die große Wassersportmesse ist Premium-Sponsor der Segelsportveranstaltung an der Warnowmündung. „Vor drei Jahren haben wir uns entschieden, unser Sponsoring zu konzentrieren, unter anderem auf Warnemünde. Hier passt vieles zu unserem Konzept, wie die angestrebte Internationalität, die Zielgruppen, die auch unsere Messe besuchen oder die Förderung des Nachwuchses. Vor allem ist der Standort eines der größten Segelveranstaltungen Deutschlands für uns ein Tor in den Ostseeraum, insbesondere auch nach Polen, ins Baltikum und nach Russland.“

Aber man nimmt der aus dem Rheinland stammenden Frau sofort ab, wenn sie sagt, dass ihre Fahrten in das Ostseebad mehr als Dienstreisen sind. Sie genießt offensichtlich die Atmosphäre auf der Mittelmole und die vielen herzlichen Begegnungen mit Aktiven und Organisatoren. Und um sich nicht nur vom Ufer aus über die schönen Segelbilder zu freuen, hat sie im letzten Jahr den Segelschein gemacht „Für mich auch eine wichtige Voraussetzung, um richtig mitfiebern zu können.“ Zum Beispiel mit der Crew der „One4All“ die auf der Langstreckenregatta hanseboot Rund Bornholm am Start war und den „Kyria-Pokal“ für die schnellste gerechnete Zeit nach Yardstick gewann.

Ihr Interesse an der Ergebnisliste im Pressebüro galt der „Mecklenburgischen Bäderregatta“, bei der das Boot mit dem Logo der „hanseboot“ mit der schnellsten gesegelten Zeit ins Ziel kam. Heike Schlimbach freut sich. „Bei der Nachwuchsförderung in Richtung Leistungssegeln geht es uns vor allem um Jugendliche, die im übertragenen Sinne nicht auf einem Segelboot groß geworden sind.“ „Segeln mit den Profis“ wirbt die hanseboot. und als Zusatz: „Vereinsmitgliedschaft/und oder Segelerfahrung nicht notwendig“.
Quelle:Gesine Schuer, Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde



Nina und Jens Reimers auf Hobie Cat
(Bild: Pepe Hartmann)   Großbild klick!
Warnemünder Woche: Gute lokale Ergebnisse im Laser Standard, Chaos bei den Lasern 4.7
(13.07.12) Ole Nietiedt konnte sich heute im Laser Standard von einem siebten auf einen vierten Platz (in der U19-Wertung sogar zweiten Platz) verbessern. Er ist damit momentan bester deutscher Teilnehmer. Auf Platz eins ist am Freitag der Pole Arian Aleksander. Ole Nietiedt kommt aus Röbel und ist Mitglied im Glashäger Leistungsteam und im Landeskader von Mecklenburg-Vorpommern. Er ist im Herbst vom Laser Radial in den Laser Standard umgestiegen und segelt somit seine erste Saison. Der 18-jährige vom Röbeler Segler-Verein Müritz ist Schüler des CJD, eines Sportgymnasiums in Rostock. Um besser trainieren zu können, ist Nietiedt extra hierher ins schuleigene Internat gezogen.

Bei den Lasern 4.7 gab es laut Auskunft des Wettfahrtleiters Sven Johannsen „Undiszipliniertheiten beim Start-Verfahren“. Dies führte dazu, dass am Freitag den 13. leider keine einzige gültige Wettfahrt durchgeführt werden konnte. Am Samstag sind daher drei statt zwei Wettfahrten geplant. Bei der ersten Wettfahrt morgen sind automatisch circa 15 bis 20 Segler von der Wertung ausgeschlossen.

Tag eins des Katamaran-Festivals der WARNEMÜNDER WOCHE wurde gleich richtig lang. Bis 17.30 Uhr waren die Boote auf dem Wasser und versuchten, drei Wettfahrten zu segeln.

Nina (20) und Jens Reimers (46), Tochter und Vater, kommen aus Kollmar bei Glückstadt an der Elbe. Sie segeln seit vier Jahren im Hobie Cat und sind Teilnehmer der Super Sail Tour 2012. Das bedeutet, dass sie gemeinsam mit weiteren Mannschaften an den gleichen Regatten teilnehmen und dass sie die gleichen Sponsoren haben. Jens und Nina sind das Team „NDR 1 Welle Nord“. Die Super Sail Tour ist als Eventserie angelegt, von der auch das Publikum profitieren soll. Ein weiteres Team hier in Warnemünde ist das „Volkswagen Nutzfahrzeuge Team“ um Steuermann Detlef Mohr aus Rheinfeld bei Lübeck – mehrfacher Deutscher Meister und Rekord-Europameister.

„Wir wünschen uns, dass möglichst viel Wind ist, weil der Hobie dann erst richtig schön ins Gleiten kommt“, sagt Jens. „Wir möchten richtig Action.“ Hobie Cats lieben eher kleinere Wellen und lange Brandungen, weil die Kufen dann nicht so unterschneiden, also in die Welle tauchen. Team Reimers möchte gern in der ersten Hälfte des Feldes landen. „Das wird aber nur gelingen, wenn ich nicht wieder einen Frühstart mache. Das mache ich nämlich gern“, sagt Jens. „No risk, no fun!“

Samstag früh beginnt die Mecklenburgische Bäderregatta. Start ist 9.00 Uhr zwischen den Molenköpfen dann geht es bis zur Seebrücke Kühlungsborn und zurück. Gemeldet sind 36 Yachten.

Klassentreffen auf Steg F des Yachthafens: Leon Duvinage und Ignacio Fauner sind am Steg F des Yachthafens Hohe Düne am Vortag ihres ersten Wettkampfs am Freitag der WARNEMÜNDER WOCHE in der Klasse 2.4mR damit beschäftigt, ihre Boote zu trimmen. Sie sind Nachwuchssegler des Segelclubs Prien vom Chiemsee, der insgesamt mit sechs Booten an der WARNEMÜNDER WOCHE teilnimmt. Es fällt auf, dass die Aktiven weit unten im Rumpf sitzen und durch den tiefen Schwerpunkt die Boote nicht kenterbar sind. Hintergrund der Konstruktion ist, dass die Boote für Behinderte zugeschnitten sind. So wie für Ignacio, der teilweise gelähmt ist. Leon ist 15 Jahre, segelt seit sieben Jahren und die letzten drei in dem 2.4mR, ist ohne Handicap. „Wir trainieren ganz bewusst in einer ‚gemischten Gruppe’, um Isolierung zu vermeiden und Integration zu fördern“, betonen der Präsident des Segelclubs Prien, Lothar Demps und der Spartenleiter Meino Nanniger. „Wir sind vor allem hier, damit unsere jungen Segler auch erstmals Erfahrungen auf der Ostsee sammeln können“, fügt Lothar Demps hinzu. Die Gruppe auf Steg F wird komplettiert durch Christian Bittner vom Yachtclub Berlin Grünau, dessen Perspektive am Chiemsee liegt. „Ich denke dabei schon an die Olympischen Spiele 2020“, sagt der Erfolgstrainer bei den Paralympischen Spielen in Peking mit einer Goldmedaille in der Klasse 2.4.mR. Er ist auch in London bei den Paralympischen Spielen Anfang September 2012 dabei. Die Erfolgschancen schätzt er eher gering ein, weil solche Länder wie Großbritannien, die USA oder Frankreich außerordentlich in den Behindertensegelsport investieren.“

Zu der Gruppe gesellt sich schließlich der Wettkampfleiter der Klasse, Carsten Jansen aus Berlin-Grünau, der mit Blick auf den ersten Wettkampftag der insgesamt 24 Boote, darunter mit drei Seglern in Rollstühlen, nach Besonderheiten und nach der Unterstützung fragt. Mit Blick auf Antje Fröhlich und Jürgen Missing vom WSC, die in der Nähe der Gruppe am Infopoint stehen, fasst der Präsident aus Bayern die Betreuung knapp zusammen: „Hilfsbereit und unkompliziert.“
Quelle:Gesine Schuer, Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde



Action bei den Lasern (Bild: Pepe Hartmann)   Großbild klick!
Warnemünder Woche: 250 internationale Laser-Segler auf der Mittelmole
(12.07.2012) Insgesamt 250 Laser-Segler, davon allein 17 aus Mecklenburg-Vorpommern, sind seit heute auf der Mittelmole aktiv. Dicht gedrängt wuselten die Segler aus vielen Nationen am Vormittag umher. Einige fanden jedoch eine ruhige Minute, um kurz zu berichten, woher sie kommen. So zum Beispiel der 21-jährige Guilherme Pereira. Der brasilianische Vize-Meister im Laser Standard stammt aus Florianopolis im Süden Brasiliens. Guilherme ist in Brasilien in einem Team mit dem Olympiateilnehmer Bruno Fontes, welcher einer der Favoriten bei Olympia ist. Momentan macht er ein Auslandsjahr in Bremen, ist erst seit zwei Monaten in Deutschland und hat sein Boot nur gemietet. Dieses kam erst gestern Nacht in Warnemünde an. „Da ich keine Vorbereitungszeit auf dem Wasser hatte und das Revier noch nicht kenne, habe ich keine großartigen Erwartungen und genauen Ziele. Meine Gegner kann ich aber gut einschätzen, da ich gegen viele von ihnen schon im letzten Jahr bei der Jugendweltmeisterschaft in La Rochelle angetreten bin.“

Aus dem Oman stammt der 23-jährige Hussain Al Jabri. Er segelt erst seit einem Jahr, dafür aber schon das zweite Mal auf der Ostsee. Allerdings ist er noch nie in einem so großen Teilnehmerfeld gesegelt. Er wird von dem erfolgreichen britischen 49er-Segler und Olympiateilnehmer Mark Rhodes trainiert. Rhodes hat innerhalb der letzten vier Jahre im Oman ein Leistungsteam aufgebaut, denn zuvor war der Segelsport dort gänzlich unbekannt. „Vor einem Jahr wusste Hussain auf einem Segelboot noch nicht mal, wo vorne oder hinten ist“, sagt Rhodes. Das größte Ziel, auf das das Team hinarbeitet, sind die Olympischen Spiele 2020. Im Oman kann man aufgrund der Hitze im Sommer höchstens zwei Stunden am Tag segeln. Vor drei Wochen gewann Hussain die „Singapore-Laser-Trophy“.

„So eine Regatta ist eine Nervenbelastung, nicht nur für die 'draußen', sondern auch für die Daheimgebliebenen“, begann Hauptwettfahrtleiter Uli Finckh seine Rede anlässlich der Siegerehrung der hanseboot Rund Bornholm. Gleich drei Pokale konnte der Favorit, die SEB II mit Skipper Martin Buck aus Rostock mit nach Hause nehmen, nämlich den „Knurrhahn-Pokal“ für die schnellste errechnete Zeit in der Gruppe der ORC 1. Außerdem den „hanseboot-Pokal“ für die schnellste gesegelte Zeit des Jahres, sowie den für das „beste Boot mit Heimathafen Rostock“ nach gesegelter Zeit.

Auch eine kleine „Hiddensee“ war heute ganz groß. Die “Blue Bird” vom Typ Hiddensee mit Steuermann Robert Kewitz vom Rostocker Segelverein Citybootshafen belegte in Yardstick Gruppe 3 den ersten Platz und gewinnt außerdem mit 2 Tagen, 7 Stunden und 56 Minuten nach berechneter Zeit. Das kleinste Schiff mit etwa acht Metern Länge und vier Mann Besatzung kam Donnerstag Nacht um 3.20 Uhr ins Ziel. Der Rekord der schnellsten gesegelten Zeit auf den 270 Seemeilen liegt nach wie vor bei 28 Stunden und 37 Minuten – gesegelt im Jahr 2001 von der „UCA“. Um diesen einstellen zu können, müssen die Windverhältnisse ebenso mitspielen, wie das Material. An Windstärken war im Jahr 2012 alles von null bis sieben vertreten. Viel wichtiger als die Einstellung neuer Rekorde ist stets die Sicherheit aller Segler. Eine schöne Geste der Verantwortlichen für die Siegerehrung war deshalb, dass kurzfristig die „All4One“ einen „Fairplay-Preis“ bekam, weil sie dem havarierten Schiff „Kallisto“ nördlich von Bornholm geholfen hat. Dabei handelte es sich um ein Foto vom Warnemünder Fotografen Holger Martens. „Es ist den Seglern der 'All4One' hoch anzurechnen, dass sie die gesamte Zeit während der Havarie vor Ort blieben und warteten, bis alle neun Personen abgeborgen waren“, sagt Jutta Mohr vom Segler-Verband Mecklenburg-Vorpommern. Einen Sonderpreis für die älteste Mannschaft erhielt die „Lucky Star“ mit Steuermann Walfried Lucksch aus Rostock. Die Mitglieder an Bord waren zwischen 57 und 74 Jahre und somit im Schnitt 63 Jahre alt. Eine schöne Anekdote war auch die Information, dass das Team der „Kallisto“ sich geschlossen für die Mecklenburgische Bäderregatta am Samstag angemeldet hat.

Ausstellung „Lebensretter und Lustsegler“
„Lebensretter und Lustsegler“ heißt die Jubiläumsausstellung zur 75. WARNEMÜNDER WOCHE, die noch bis zum Ende der Veranstaltung am 15.Juli 2012 täglich von 11.00 bis 20.00 Uhr in der ehemaligen Wagenhalle (Lokschuppen) auf der Mittelmole zu sehen ist.

Mit „Lustseglern“ sind vor allem die Aktiven des WSC und anderer Segelclubs gemeint, die die Geschichte der Warnemünder Woche, die 1926 erstmals stattfand, geschrieben haben. Historische Fotos und Zeitungsausschnitte vermitteln interessante Impressionen. Ergänzt werden die Dokumente durch „echte Optis“, über die die Gestalterin der Präsentation, Nadja Arp, eine Broschüre mit dem Titel „Deutschlands Optimisten. Die Geschichte einer tollen 'Kiste'“ im Steffen-Verlag Friedland herausgebracht hat (12,00 Euro).

Die „Lebensretter“ betrifft die „Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger“ (DGzRS), deren Mitglieder die Ausstellung ehrenamtlich betreuen und mit einem Informationswagen vor Ort sind. An zwei Tagen informiert hier Sybille Ahrens während der Öffnungszeiten die Exposition. Die gebürtige Halberstädterin lebt seit 30 Jahren in Rostock und hat nach ihrem Arbeitsleben eine ehrenamtliche Aufgabe gesucht. „Mein Mann fuhr zur See und insofern weiß ich um die Bedeutung der 'Seenotretter'. Diese Rolle kann man nicht genug würdigen.“
Quelle:Gesine Schuer, Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde



Sieger im Dyas: Jens Leicher und Frank Bender
(Bild: Pepe Hartmann)   Großbild klick!
Warnemünder Woche: Opti-Team-Race im Alten Strom beendet
(11.07.2012) Unter den Augen von den heute zum größten Teil pausierenden Seglern wurde der Alte Strom erneut zur Bühne für die jüngsten Sportler der WARNEMÜNDER WOCHE. Um für das Publikum besser erkennbar zu sein, trugen die Teammitglieder verschiedenfarbige T-Shirts. Jedes Team ging mit vier Seglern an den Start, so dass auf dem 200 Meter langen Kurs insgesamt acht Boote auf engstem Raum agieren mussten. „'Team Schwarz' hatte im letzten Rennen schon kleine Star-Allüren und 'Team Grün' ging zunächst in Führung, sagt Stadttrainer Uwe Ochmann. „Aber dann haben sie sich noch mal besonnen, worum es beim Team-Race eigentlich geht.“ … nämlich im Zweifel, zum Beispiel bei Punktgleichheit, nicht darum, wer am Ende einen Individualsieg errungen hat, sondern wer als Team gemeinsam stark war. Bei Punktgleichheit siegt das Team, welches nicht den ersten Platz belegt hat. Im Zweifel sollte man also lieber gemeinsam Zweiter werden und am Ende gewinnen. Auf Platz zwei hinter dem Rostocker Yachtclub landete der Rostocker Segelverein Citybootshafen, dahinter der Warnemünder Segel-Club und schlussendlich „Team Hessen“.

In vier Tagen haben die Dyas vor Warnemünde sieben Wettfahrten geschafft. Die von Beginn an führenden Jens Leicher (59) aus Koblenz und Frank Bender (41) aus Köln kamen mit allen Windbedingungen gut zurecht. Das Team war schon sechs Mal auf der WARNEMÜNDER WOCHE und sie fahren in vier Wochen zur Deutschen Meisterschaft nach Kröslin (nördlich von Wolgast). „Dyas sind bei uns in der Region weit verbreitet und wir genießen die familiäre Atmosphäre innerhalb unserer Klassenvereinigung“, sagten die Sieger.

270 Seemeilen können sehr lang sein. Das mussten auch die Mitglieder der SEB II feststellen, die nach einer harten Überfahrt und ziemlich erschöpft als „first ship home“ mit einem Einlaufbier um 23.20 Uhr am 10. Juli am Passagierkai begrüßt wurden. Anschließend nahmen einige von ihnen auch noch an der „Helferparty“ auf dem Gelände des Warnemünder Segel-Clubs teil, zu der alle Unterstützer der Segelwoche eingeladen waren. Die verbleibenden 24 Yachten haben noch bis zum 12. Juli um 13.00 Uhr Zeit, das Ziel zwischen den Molenköpfen zu durchqueren, ansonsten werden sie disqualifiziert.

Aus Anlass des 75-jährigen Jubiläums der WARNEMÜNDER WOCHE findet am Freitag, den 13. Juli 2012, ab 20.12 Uhr eine 75-minütige öffentliche Festveranstaltung im Kurhausgarten Warnemünde statt. Hinter der offensichtlichen Zahlenspielerei mit „Augenzwinkern“ steckt ein anspruchsvolles und unterhaltendes Programm, unter anderem mit der Rock-Suite „Tanzen auf dem Meer“. Hauptakteure sind die Musiker der Band Bad Penny, ergänzt durch weitere kulturelle und musikalische Darbietungen. Die Rockbands Van Sander und Transit, der Shantychor De Klaashahns, die Sänger Lutz Dammann und Mark Hantusch sowie das Luna Tanztheater und das Freie Studentenorchester Rostock präsentieren eine mitreißende Melange inklusive Überraschungen. Die Veranstaltung wird durch Horst Marx und Wolfgang Fiedler moderiert. Neben historischen Einblicken ins Ostseebad werden auch Filmaufnahmen von Rostock gezeigt. Höhepunkt des Programms ist die Inszenierung des Songs „Tanzen auf dem Meer“ mit verschiedenen musikalischen Elementen aus Rock, Klassik, Filmmusik, Chanson, historischem Bildmaterial und Tanz.“
Quelle:Gesine Schuer, Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde



André Budzien Auf Siegeskurs
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Warnemünder Woche: André Budzien/Schweriner Yachtclub Deutscher Meister im OK-Dinghy
(10.07.12) André Budzien (Jahrgang 1962) war bereits vor dem Auslaufen am heutigen Regattatag zuversichtlich. „Ich sehe gute Chancen, zu gewinnen, aber leicht wird es nicht.“ Zwei Punkte trennten ihn am Morgen vom Briten Nick Craig. „Ich möchte den Abstand nicht unbedingt vergrößern, sondern einfach nur gewinnen.“ Am Ende baute Budzien jedoch seinen Vorsprung aus, Craig wurde sogar nur Dritter. Der gestrige Segeltag war für Budzien eine völlig neue Herausforderung, da er im OK noch nie bei derartigen Windverhältnissen gesegelt ist. Sonst segelt Budzien Finn, der im Vergleich nicht so wackelig und instabil ist. Der Schweriner wurde zum zweiten Mal in Folge Deutscher Meister und setzte sich gegen seine 58 Konkurrenten durch.

Nach sechs Wettfahrten führen bei den Dyas Jens Leicher vom Yacht-Club Rhein-Mosel und Frank Bender vom Club der Kreuzer-Abteilung. Mittwoch hat die Klasse ihren letzten Wettkampftag.

Am ersten der zwei Wettfahrts-Tage des Opti-Team-Races im südlichen Teil des Alten Stroms, freuten sich etliche Zuschauer über die kleinen Segler, auch der NDR war vor Ort. Nach den Ergebnissen der Vorrunde führt „Team Schwarz“ vom Rostocker Yachtclub. Es hat alle Rennen gewonnen und tritt morgen gegen „Team Grün“ vom Rostocker Segelverein Citybootshafen an. Die beiden kämpfen Mittwoch um Platz 1. „Team Blau“ vom Warnemünder Segel-Club und „Team Rot“ aus Hessen segeln dann um Platz 3.

Leider musste die Wettfahrtleitung der hanseboot Rund Bornholm am heutigen Tag bestätigen, dass in den frühen Morgenstunden eine teilnehmende Yacht in Seenot geraten ist. Alle neun Besatzungsmitglieder der „Kallisto“ konnten wohlbehalten abgeborgen werden. Derzeit befinden sich noch etwa 50 Schiffe auf dem Kurs. Die anderen Teilnehmer mussten aufgrund von Materialschäden aufgeben und die Wettfahrt beenden. Mit Ankunft der ersten Rückkehrer wird aufgrund der aktuellen Windverhältnisse am frühen Abend gerechnet.

Matthias Fromm, Direktor der Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde, zeigt sich nach dem Auftaktwochenende der 75. WARNEMÜNMDER WOCHE rundum zufrieden. „Ich erlebe das Sommerfest an Land und am Strand in meiner Funktion zum dritten Mal und es gehört zu den schönen und angenehmen Seiten meiner Aufgaben. Es ist eine Freude, das Engagement und das Potential der zahlreichen ehrenamtlichen Vereine und der Gewerbetreibenden z.B. beim „Niegen Ümgang“ zu erleben. Da kann ich nur Danke sagen.“ Zu den positiven Eindrücken von Matthias Fromm, der sich bis in den späten Abend am Samstag und Sonntag ein Bild von allen „Spielorten“ auf der Promenade und am Strand gemacht hat, zählen die gewachsene Qualität des Angebots auf der „Bummelmeile“ und die sichtbare Entspannung im Verhältnis zwischen Hoteliers und Akteuren des Sommerfestes. Mit einigen wenigen der Akteure, die sich nicht an die Regeln halten, so der Tourismusdirektor, werden wir intensiv reden. Befragt nach weiteren Höhepunkten nennt er das Eröffnungskonzert in der Warnemünder Kirche am Samstag. „Für mich und auch für viele Urlauber, die mir das nach dem Konzert sagten, war das der schönste besinnliche Moment in der letzten Zeit.“

Auch Wilfried Ott, Geschäftsführer der Hanseatischen Brauerei Rostock, freut sich über die Attraktivität der WARNEMÜNDER WOCHE. Mit zehn Ständen ist das Rostocker Unternehmen auf dem maritimen Fest präsent, das neben der Hanse Sail auch die WARNEMÜNDER WOCHE seit 2005 als Sponsor unterstützt. Wilfried Ott ist gespannt, wie das neue Produkt seines Hauses, die neue Retromarke M&O, das mild-gehopfte Pils als Hommage an die Unternehmensgründer Mahn und Ohlerich, auf dem maritimen Fest ankommt. Der gebürtige Berliner fühlt sich an der Ostseeküste seit vielen Jahren wohl, in erster Linie sicherlich, weil er mit einer Warnemünderin verheiratet ist, aber auch, weil es in Rostock und Warnemünde diese fantastischen maritimen Feste gibt. Und das kann man durchaus als Kompliment verstehen: „Mich kriegt hier auch niemand mehr weg.“
Quelle:Gesine Schuer, Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde



Optis vor den roten Felsen von Helgoland
(Bild: Maren Kube)   Großbild klick!
10. Störtebeker Opti-Cup vor Helgoland: Opti-Racen am roten Felsen
(10.07.12) Der 10. Störtebeker Opti-Cup (SOC) vor Helgoland war ein voller Erfolg. Im SOC-Team gab es Neuerungen, die Örtlichkeit auf Helgoland war eine andere und am Ende schien vier Tage lang die Sonne auf 60 begeisterte Teilnehmer, davon wieder fünf aus Polen. Insgesamt kamen aufgrund des frühen Termins weniger Optimisten-Segler als sonst. Für 2013 heisst es dann aber wieder, den Startschuss für die Meldeliste im Auge zu behalten und sich einen der begrenzten Regattaplätze zu sichern.

Dieses Jahr rückte der SOC ins Zentrum Helgolands, es war der “SOC der kurzen Wege”. Durch die tolle Unterstützung durch die Gemeinde wurde das Undenkbarscheinende wahr – SOC-Büro in der Zollabfertigung und Versorgung des leiblichen Wohles auf der Börte und Zelten an der Küste südlich des Nordost-Hafen. Der Kapitän der Börte sorgte persönlich dafür, dass nicht nur leere Flaggenmasten vom SOC genutzt werden konnten. Er veranlasste sogar, dass eine SOC Flagge an der Steuerbordrah des Flaggenmastes am Kopf der Börte gesetzt wurde.

An zwei Tagen wurden zwischen Insel und Düne vier schöne Wettfahrten gesegelt. Bei böigem Wind zwischen 4 und 5 Bft konnten am ersten Tag 3 Wettfahrten zwischen Düne und Insel auf Höhe der Jugendherberge gesegelt werden. Am zweiten Wettfahrttag wurden bei abnehmendem Wind zwei Wettfahrten gestartet. Bei der fünften schlief der Wind ein. Aber das passiert halt mal. Auf Helgoland nur seltener als anderswo, wie wir aus 2011 wissen.

Erster bei den A wurde Victor Hellmann vom SVG, erster bei den B wurde Richard von Velsen-Zerweck. Gewinner sind alle, die da waren.
Quelle: Maren Kube



Start Rund Bornholm (Bild: Pepe Hartmann)   Großbild klick!
Rund Bornholm startete mit großem Teilnehmerfeld und fünf bis sechs Windstärken
(09.07.12) Eine Regatta mit Tradition ist die Umrundung der dänischen Insel Bornholm. Bei der Langstreckenregatta gingen zur großen Freude der Veranstalter 65 Boote an den Start. Sie starteten, je nach Klassifizierung, in drei verschiedenen Gruppen unter den Blicken zahlreicher Zuschauer zwischen den Molenköpfen. Neu in diesem Jahr ist ein sogenanntes tracking-System, welches es ermöglicht, die Position der Boote in Echtzeit im Internet zu verfolgen. Spannend an der Regatta ist, ob die Teilnehmer die Insel östlich oder westlich runden – beide Varianten sind erlaubt, eine ist meist aufgrund der Windverhältnisse jedoch die bessere Wahl.

Tim Gericke aus Berlin war in der Bootsklasse BIC Techno 293 mit 11 Jahren jüngster Teilnehmer der 75. WARNEMÜNDER WOCHE. „Im nächsten Jahr möchte ich wieder dabei sein“, sagte er etwas schüchtern. Zum Sieger der Jugendsurfklasse wurde im Medienzelt auf der Strandpromenade der Berliner Luis Ponseti gekürt. Ponseti wurde Deutscher Jugendmeister.

Anlässlich der Durchführung von zahlreichen Wettfahrten, sprach die Wettfahrtleitung eingangs der acht Siegerehrungen von „harten Bedingungen“ aufgrund des auffrischenden Windes.

Die Bootsklasse Flying Dutchman fuhr während ihrer Ranglistenregatta insgesamt fünf Wettfahrten. Hier holten Jörn und Bodo Borowski vom Rostocker Yachtclub den Sieg und gewannen in diesem 19 Teilnehmer starken Feld. Ein Mitglied der Wettfahrtleitung der FD hatte aufgrund des Wellenganges auf dem Start- und Zielschiff sogar mit Seekrankheit zu kämpfen.

Die German Open im Soling gewannen ebenso Mitglieder des Rostocker Yachtclubs. Holger Weichert, Laurent Scheel und Martin Setzkorn setzten sich punktgleich mit dem Zweitplatzierten an die Spitze und fuhren ihren zehn Konkurrenten davon. Erst in der letzten Wettfahrt konnten sie den Sieg auf sich verbuchen. Die weiteste Anreise in dieser Klasse hatte sogleich der älteste Teilnehmer, nämlich Karl „Burschi“ Haist. Der Bayer belegte mit seiner Crew den zweiten Platz und wurde vor zwei Wochen Europameister in Aarhus. „Ich war 1986 bereits in Warnemünde zur EM der Soling, zu dem Zeitpunkt noch als internationaler Klassenpräsident. Damals gewann Jochen Schümann.“

Als Favorit ins Rennen der Piraten gingen Bernd Höft und Burkhard Rieck, die bereits im letzten Jahr hier im Seebad gewannen und außerdem amtierende Deutsche Meister sind. Diesen Titel konnten sie souverän verteidigen.

Bei den Finns gewann Ulli Kurfeld vom Yachtclub Wismar nach fünf Wettfahrten. Lars Haverland vom Schweriner Yachtclub wurde Achter. Die Korsare vergaben ihren ersten Preis an Denis Trötschel und Yvonne Diestelmann aus Remscheid.

Die Landesmeisterschaft Mecklenburg-Vorpommern im Ixylon entschieden Thomas Heide und Frank Steinmeyer aus Brandenburg für sich.
Quelle: Gesine Schuer



470er (Bild: Pepe Hartmann)   Großbild klick!
Warnemünder Woche: Erster Segeltag beschert Sieger auf dem Treppchen
(08.07.12) Warnemünde hatte an diesem Sonntag eine ausgesprochene „Schönwetterlage“. Temperaturen bis zu 25 Grad und ein strahlend blauer Himmel hoben die Laune der Segler und Besucher. Allerdings wehte morgens nur ein „laues Lüftchen“. Auf den östlichen Bahnen konnten die Wettfahrten zuerst gestartet werden. Weiter westlich benötigte der Seewind etwas länger, um sich aufzubauen und Wettfahrten zu ermöglichen. Nachdem am Vortag alle Wettfahrten wegen Nebels abgesagt wurden, blieben einigen Bootsklassen nur wenige Stunden, um einen Sieger zu küren.

Bei der Ranglistenregatta der 470er waren Malte Winkel vom Schweriner Yachtclub (Steuermann) und Till Zarntcke vom Segelsportverein Hohen Viecheln e.V. (Vorschoter) zunächst erfolgreich mit zwei ersten Plätzen, mussten aber nach einer Protestverhandlung den Platz auf dem Siegertreppchen für die Mannschaft um Anette Patrunky und Frank Thieme aus Berlin frei machen. Am Ende hatten drei Teams auf dem ersten Platz dieselbe Punktzahl.

Bei den 505ern kamen ebenfalls insgesamt nur zwei Wettfahrten zustande. Am Start waren 18 Boote. Lennart (22) und Frederik (23) Tasche aus Gronau in Nordrhein-Westfalen belegten zwei erste Plätze und holten den Sieg. Seit vielen Jahren sind die Brüder Teilnehmer der WARNEMÜNDER WOCHE, unter anderem im 420er. Siegpreis war zur großen Freude übrigens ein Grill. Lutz Stengel und Arne Lanatowitz vom Rostocker Yachtclub wurden Dritte.

Die zwölf ZK 10 Kutter segelten vier Wettfahrten. Die beste Platzierung aus MV erreichte Malte Sauerbrey (SSV Rostock) mit seinem Team, bestehend aus drei weiteren Männern und zwei Frauen. Sauerbrey mit Boot „Habakuk II“ ist Warnemünder, wurde 2011 Deutscher Meister und blickt auch dieses Jahr auf eine erfolgreiche Saison zurück. „So schönes Wetter und so wunderbare Segelbedingungen haben wir sonst selten auf Regatten. Beim nächsten Mal würden wir uns wünschen, ein wenig dichter unter Land zu segeln, damit wir gesehen werden und vielleicht unsere Nachwuchsprobleme loswerden.“ Gewinner des Wanderpokals wurden Joachim Engbers & sein Team auf dem Kutter „Preussen“ aus Berlin.

„Nach den 2 Up & Down-Wettfahrten haben wir uns im Sinne der Segler für eine dritte entschieden, diese war dann der Ersatz für den gestern ausgefallenen Warnemünde-Cup“, sagt Hauptwettfahrtleiter Uli Finckh am Abend. Beim 2 Up & Down nahmen 49 Boote teil, beim Warnemünde-Cup gingen anschließend noch 39 Boote an den Start.

Insgesamt tummelten sich am Sonntag heute rund 660 Sportler auf dem Wasser. Gestartet sind heute auch die Internationalen Deutschen Meisterschaften im OK. Nach zwei Wettfahrten führt André Budzien vom Schweriner Yacht-Club.

Josephine Zädow und Paula Liebelt vom Bad Doberaner SV waren am Samstag vor ihrem ersten Spiel beim 18. Beachhandball-Turnier zuversichtlich und entschlossen, im Feld der 24 Mannschaften möglichst weit zu kommen. Sie und ihre Teamgefährtinnen scheiterten in der Zwischenrunde, so dass es am Ende der 21. Platz wurde. Zum Trost gilt auch hier das olympische Motto: „Teilnahme entscheidet!“

Gewonnen hat bei den Frauen der Rostocker Beach Club e.V. Bei den Männern, die Spiele waren zum Teil hoch emotional, wurden die Acker-Spritz-Piepen die Sieger, ebenfalls aus Rostock. Organisator Eckhard Pedde freute sich über das gelungene Turnier und lud alle Beteiligten schon jetzt zur 19. Auflage des beliebten Events im Jahre 2013 ein.
Quelle:Gesine Schuer, Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde



Nebel macht Wettfahrten unmöglich
(Bild: Pepe Hartmann)   Großbild klick!
Warnemünder Woche: Trotz Nebel – Fantastische Stimmung an Land
(08.07.12) „Wir sehen sehr gut – innerhalb des Raumes“, sagte Hauptwettfahrtleiter Uli Finckh im Gespräch mit dem Deutschen Wetterdienst bei der morgendlichen Lagebesprechung. Schon morgens um acht waren die Prognosen für den ersten Wettfahrttag nicht die besten: ganz wenig Wind und dicker Nebel. Das hieß zunächst für alle Segler „Auslaufverbot“ und „Startverschiebung“. Die nächste Entscheidung um 11.00 Uhr vertagte auf 14.00 Uhr und dann stand fest: Am ersten Tag der 75. WARNEMÜNDER WOCHE fand keine der geplanten 39 Wettfahrten statt. „Auch der Warnemünde-Cup fiel in diesem Jahr erneut aus“, bedauert Finckh. Das prognostizierte Gewitter des Deutschen Wetterdienstes zog Gott sei Dank aber 30 Kilometer an Warnemünde vorbei, die Luftfeuchtigkeit betrug den ganzen Tag rund 90%. „Die Sicht auf See lag zwischen 200 und 300 Metern, dazu nur drei bis fünf Knoten Wind. Pauline Schranck (16) vom Warnemünder Segel-Club ist ein wenig traurig. „Wir hatten schon vor neun Uhr alles aufgetakelt. Aber bei so vielen Startverschiebungen nimmt neben der Körperspannung auch die gute Laune ab“, sagt die junge Frau, die seit einem Jahr 420er segelt.

Der erste Samstag der WARNEMÜNDER WOCHE bot an Land und am Strand ein Feuerwerk an originellen Einfällen und Lebensfreude. Zum Beispiel beim 11. Niegen Ümgang mit 2.500 Beteiligten, darunter historischen Figuren aus Rostock und dem Ostseebad, mit Neptun, über dreißig Vereinen und zahlreichen Gewerbetreibenden, die sich in dem ehemaligen Fischerdorf engagieren, musikalisch begleitet von Shantychören, einer Jazzgruppe aus Magdeburg und einem Fanfarenzug aus Neubrandenburg. Die Organisatoren vom Warnemünde Verein, Inge Regenthal und Hansi Richert zeigten sich, in Erinnerung an den nasskalten Ümgang 2011, sichtlich erleichtert, dass zwar Nebel über Warnemünde lag, es aber warm und trocken war. „Unser Lohn für die lange Vorbereitung sind die vielen fröhlichen Zuschauer in den Gassen. Eine fantastische Stimmung“, freuten sich die beiden Organisatoren.

Die erhielt an der Bühne am Leuchtturm noch einen zusätzlichen „Kick“, als die Akteure des Ümgangs durch den Moderator Horst Marx vorgestellt wurden, die Hymne des Ostseebades „Warnemünde, Warnemünde…“ aus dem Jahre 1963 von den „Klaashahns“ angestimmt wurde und alle, auch die Zuschauer, mitsangen. „Warnemünde“, so begann Oberbürgermeister Roland Methling folgerichtig seinen Part, ist schon etwas Besonderes und bezog das vor allem auf den eben erlebten landseitigen Auftakt der WARNEMÜNDER WOCHE. Er verband das mit dem Dank an Organisatoren, darunter zahlreiche Ehrenamtler. „Segelwetter“ wünschte das Stadtoberhaupt den 2.000 Teilnehmern aus 26 Nationen in Anbetracht des Nebels, denn „die Wettkämpfe sind der sportliche Kern des maritimen Festes“.

Die Stimmung blieb auch dann fröhlich gelassen, als Roland Methling feststellte, dass Warnemünde zu Rostock gehöre. Und auch bei seiner Frage ob Rostock zu Warnemünde gehören, kam kein geschlossener massiver Widerspruch der Einwohner des attraktiven Ortsteils der Hansestadt.

Das „Rostocker“ der Hanseatischen Brauerei Rostock ist das Bier des Events; Geschäftsführer Wilfried Ott freut sich über die erfolgreiche Veranstaltung, bei der die Bierbrauer seit einigen Jahren Sponsor sind. Traditionell gab es unmittelbar vor der offiziellen Eröffnung durch den Oberbürgermeister, den Fassbieranstich. Das Vorhaben von Roland Methling, das Fass anlässlich des Jubiläums mit 75 Schlägen anzustechen, misslang, weil der Holzhammer aus einem No-Name-Baumarkt bereits beim 22. Schlag den Kopf verlor. Das Werk gelang dennoch: Seit 12.28 Uhr gibt es die 75. WARNEMÜNDER WOCHE offiziell.

Zeitüberbrückung: Volleyball
(Bild: Pepe Hartmann)   Großbild klick!
So lange wollten die Beach-Handballer nicht warten, die 11.00 Uhr ihr 18. Turnier angepfiffen hatten.

Auch hier herrschten bei den Machern des Sportereignisses Volker Schnepel und Eckhard Pedde Erleichterung über das Wetter. Je 24 Männer- und Frauenmannschaften kämpfen um den Sieg; ihre Endspiele finden am Sonntag, den 8. Juli ab 13.30 Uhr statt. Die Namen der Teams, wie „Liebenwalder Sandmänner“, „Acker-Sprit-Typen“ oder „Die Diven“, täuschen über die Ernsthaftigkeit und den erstaunlichen Kamfgeist hinweg, den die besonderen Handballerinnen und Handballer von der ersten Minute am Warnemünder Strand an den Tag legten.

Beim „25. Waschzuberrennen“ auf dem „Alten Strom“ unter der Regie von Lutz Scheibe vom LT-Club stimmten „nomen“ und „omen“ wiederum überein. Acht Zuber der Marke Eigenbau aus Berlin, Merseburg, Osterwieck und Rostock mit Namen wie „Sandmann Zuber“ oder „Poppbären“ boten vor über begeisterten 5.000 Zuschauern tatsächlich einen Karneval auf dem Wasser, gespickt mit einer Show- und Geschicklichkeitseinlage und einem Geschwindigkeitswettbewerb, den die „Poppbären“ aus Berlin in 55 Sekunden knapp vor „Music-Battle“ aus dem Harzer Osterwieck gewannen. Gesamtsieger des Waschzuber-Spektakels wurde der Rostocker Zuber „Maori Waka-Rere-Rangi“.

Gewonnen haben auch Carsten Lindeke und Kerstin Mels, die sich an Bord der „Poppbären“ als frisch vermähltes Paar präsentierten. Herzlicher Gratulant war der Oberbürgermeister Roland Methling.

Eigentlicher Schirmherr des Spektakels und oberster Juror der Showpräsentation war allerdings Neptun, der Gott des Meeres, der im bürgerlichen Leben Manfred Schliephake heißt, seit über dreißig Jahren in Rostock lebt und der ursprünglich aus Bitterfeld kommt. Für das kontrastreiche Programm der WARNEMÜNDER WOCHE und für ihre besinnliche Seite spricht schließlich das abendliche „Festliche Eröffnungskonzert“ mit Musikern der HMT Rostock unter Leitung von Petru Munteanu.
Quelle:Gesine Schuer, Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde



Laser am Start (Bild: Pepe Hartmann)   Großbild klick!
Festival in Warnemünde kann beginnen
(03.07.2012) Am Samstag ist es endlich soweit: etliche Segel auf der Mittelmole, am Strand und in der Yachthafenresidenz Hohe Düne knattern im Wind, die Fallen schlagen an die Masten und Warnemünde wird bunt. Die WARNEMÜNDER WOCHE lädt insgesamt mehr als 1900 aktive Segler aus 24 Nationen zum Tanz und feiert ihr 75. Jubiläum. Die „alte Dame“ mit dem Geburtsjahr 1926 freut sich allein über den Besuch von 1100 Sportlern aus den 26 verschiedenen Einheitsklassen, die wiederum fast 700 Sportboote im Gepäck haben. Hinzu kommen rund 180 Schiffe, die zu den Hochseeregatten ins Rennen gehen. Knapp 200 Wettfahrten stehen auf dem neuntägigen Geburtstagsprogramm.

„Wir sind total froh, dass die Meldezahlen sich letztlich so gestaltet haben, wie wir es erwartet haben“, sagt Katharina Hartwig (Eventkoordinatorin). „Ganz viel passierte an den letzten beiden Tagen vor Meldeschluss, praktisch übers Wochenende.“ Vor gut zwei Wochen hatten sich insgesamt erst 540 Sportler angemeldet.

Die seglerischen Highlights für 2012 stehen fest: Zunächst drei Deutsche Meisterschaften. Die OKs haben eine respektable Teilnehmerzahl von etwa 60 Booten, die Hobie Cat 16 sind mit rund 40 Booten am Start. Die Internationale Deutsche Jugendmeisterschaft der Bic Techno zählt etwa 30 Teilnehmer. Spannend ist auch, dass mit den Solings nach acht Jahren Pause wieder eine ehemals olympische Traditionsklasse im Seebad zu Gast ist und eine German Open fährt.
Die 2.4mR kommen 2012 zum zweiten Mal und der Warnemünder Segel-Club (WSC) als Veranstalter freut sich, dass sich die Teilnehmerzahl mehr als verdoppelt hat. Die Bemühungen des letzten Jahres haben gefruchtet. Die paralympische Klasse gastiert in diesem Jahr erneut im Yachthafen Hohe Düne. Die Laser und Skippi 650 segeln einen Europa Cup, die Hobie Cat 14 ebenfalls eine German Open. Neu im Ostseebad ist, dass erstmals kleine Opti Team Races im südlichen Alten Strom zu erleben sind – wunderbar zum Zuschauen. Außerdem segeln zwölf traditionelle ZK 10 Kutter um den 1. WARNEMÜNDER WOCHE Kutter-Cup.

Hauptwettfahrtleiter Uli Finckh stellt mit Blick auf die Meldezahlen zum Laser Europa Cup mit insgesamt 215 Meldungen das größte Feld fest, mehr als bei der Kieler Woche. Die Segelwettbewerbe in Verantwortung des WSC werden auch in diesem Jahr von über 300 Helfern unterstützt.
Kulturhöhepunke zum Jubiläum: Festveranstaltung & Hafensinfonie Das Jubiläum ist ein Grund zum Feiern, und so gibt es aus diesem Anlass am Freitag, den 13. Juli 2012, ab 20.12 Uhr eine 75-minütige Festveranstaltung im Kurhausgarten Warnemünde. Die Multimedia-Show macht das Phänomen „Meer“ sowie die Orte Rostock und Warnemünde in Geschichte und Gegenwart erlebbar und verbindet verschiedene künstlerische Ausdrucksformen. Gleich am nächsten Abend geht es dann bei der Hafensinfonie buchstäblich sinnlich weiter, wenn nach Sonnenuntergang zwischen den Molenköpfen Licht und Klang eine ganz besondere Partnerschaft eingehen werden. Das Orchester besteht aus Schiffshörnern, Wasserpumpen, Bläsern und Gitarren. Die Bühne: Boote vor der Mittelmole, ein Strand, Hotelbalkone. Die Musik: eine Sinfonie, die ihren Ursprung in einem neufundländischen Hafen hat. Mit dieser außergewöhnlichen Hafensinfonie lassen 24 Musiker aus fünf Ländern am Sonnabend, den 14. Juli, gegen 22 Uhr die Jubiläumswoche fast schon wieder ausklingen. Schon ab Dienstag, den 10. Juli starten sie einen Workshop und präsentieren sich täglich ab 18 Uhr mit ihrer eigenen Musik auf einer schwimmenden Bühne im Alten Strom.

Diverse Sportarten, eine echte Waschzuber-Hochzeit & Nieger Ümgang Ein Markenzeichen der WARNEMÜNDER WOCHE ist die Verbindung von Sport, Kultur und Spaß. An der Spitze stehen dabei die Segelwettbewerbe vor Warnemünde. Aber auch zwei weitere Veranstaltungen auf dem Wasser und am Strand erfordern Kampfgeist und Kondition: Das 18. Beachhandball-Turnier und das 17. Drachenbootfestival an den zwei Wochenenden der WARNEMÜNDER WOCHE. Bei beiden Veranstaltungen mussten die Organisatoren die Teilnehmerliste auf Grund der großen Nachfrage frühzeitig schließen. Am Strand, unterhalb des Teepotts treffen sich am 7. und 8. Juli jeweils 24 Männer- und Frauenmannschaften, um die Sieger des seit 1995 ausgetragenen Beachhandball-Turniers auszumachen.

Eine Woche später geht es am 14. und 15. Juli für mehr als 60 Drachenbootbesatzungen beim LT-Cup über 280 m und beim Coca-Cola-Sprint- Cup über 100 m in Europäischen-Standard-Drachenbooten auf dem „Alten Strom“ in Warnemünde um Sieg und Platzierung.
Vor allem sportlichen Spaß verspricht für Akteure und Zuschauer unter der Schirmherrschaft von Neptun das 25. Waschzuberrennen, ebenfalls auf dem „Alten Strom“, mit Geschicklichkeits- und Geschwindigkeitsrennen, einer abschließenden Seeschlacht und sogar 75 Jahren echter Liebe: ein echtes Hochzeitpaar, ein Silberhochzeits-Paar und ein Goldenes Hochzeits-Paar sind anwesend.
Die WARNEMÜNDER WOCHE mit über einer halben Million Besuchern ist eine attraktive Kombination von Aktivitäten auf dem Wasser und einem Landprogramm, das nicht nur viele Bezüge zur Geschichte des alten Fischerdorfes Warnemünde, sondern selbst schon Tradition hat. Der Warnemünde Verein ist für den 11. Niegen Ümgang, an dem rund 3.000 Akteure teilnehmen, ebenso die „Schaltstelle“, wie für die Betreuung weiterer kultureller Angebote, z.B. das Shanty-Chorsingen am Leuchtturm.
Quelle:Gesine Schuer, Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde



Zim Monaco betankt Mar Mostro (Bild: Amory Ross)
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Volvo Oceanrace: Containerfrachter versorgt entmastete "Mar Mostro" im Südatlantik
(24.11.11) Am 23.11. nahm der maltesische Containerfrachter "Zim Monaco", unterwegs von Rio de Janeiro nach Singapur, Kurs auf die entmastete Rennyacht "Mar Mostro" des Puma-Teams im Südatlantik. Der Karbonmast war unerwartet zerbrochen, als diese mit 21 Knoten im Rahmen des Volvo Ocean Race unterwegs war. Da sich die Yacht 700 Meilen vom nächsten Land entfernt war, reichte der mitgeführte Treibstoff nicht aus, dieses zu erreichen, sodass um Hilfe gebeten wurde. Kanister mit Öl wurden von dem 257 Meter langen Containerriesen auf das Deck der Yacht abgefiert, sodass diese nun Tristan da Cunha erreichen kann. Von hier soll ein anderes Handelsschiff die havarierte Yacht huckepack nach Kapstadt bringen. Quelle: Tim Schwabedissen



Mar Mostro (Bild: American boat)   Großbild klick!
Volvo Ocean Race-Feld schnurrt zusammen
(22.11.11) Zweieinhalb Wochen nach dem Start zum Volvo Ocean Race in Alicante ist nach drei Vierteln der ersten Etappe nur noch die Hälfte der Teilnehmer im Rennen. Nach den Ausfällen der "Sanya" und "Abu Dhabi Racing", die nun per Frachter in den ersten Zielhafen Kapstadt gebracht werden, brach am 21.11. der Mast der amerikanischen "Mar Mostro". Er kam um 16 Uhr im Südatlantik, etwa 2150 Seemeilen von Kapstadt entfernt, herunter. Die elfköpfige Crew um Skipper Ken Read, darunter der einzige deutsche Teilnehmer Michael Müller aus Kiel, blieb unverletzt. Der Mast brach bei 22 Knoten Wind und drei Meter hohen Wellen in drei Teile. Die brasilianische Küstenwache wurde alarmiert und war einsatzbereit, sollte die Mannschaft Hilfe benötigen. Das noch im Rennen verbliebene Trio wird von der spanischen "Telefónica" vor Team New Zealand auf der "Camper" und der französischen "Groupama" angeführt. Die Yachten werden am kommenden Wochenende in Kapstadt erwartet. Quelle: Tim Schwabedissen



"Abu Dhabi Ocean Racing" entmastet (Bild: Paul Todd)   Großbild klick!
Ein Drittel des Regattafeldes des Volvo Ocean Race binnen 24 Stunden ausgefallen
(07.11.11) Nur wenige Stunden nach dem Start des Volvo Ocean Race verlor die Yacht "Abu Dhabi Ocean Racing" im Mittelmeer ihren Mast und trieb hilflos in 3,5 Meter hohen Wellen. Das Unglück ereignete sich rund 30 Meilen südlich von Cartagena bei etwa 30 Knoten. Die Crew machte sich an die Bergung des Riggs. Es musste losgeschnitten werden, um sowohl das Großsegel wie auch das J4 Vorsegel bergen zu können. Ein Mann ging dazu ins Wasser, um das Kopfbrett und den obersten Mastrutscher wegzuschneiden. Die Regattazentrale blieb mit dem Boot in ständigem Kontakt, und die Küstenwache in Cartagena war einsatzbereit, während an Land bereits Vorbereitungen liefen, um das Rigg zu tauschen und das Boot so schnell wie möglich wieder ins Rennen zu schicken, nachdem es mit Motorkraft wieder zurück im Hafen von Alicante war. Die verbliebenen fünf Boote segelten weiter mit Südwestkurs die spanische Küste entlang. Am 6.11. um kurz nach 8:30 Uhr kam über Funk die nächste Notmeldung, diesmal von der chinesischen Yacht "Team Sanya": Das Boot hatte bei nunmehr 43 Knoten Wind einen schweren Rumpfschaden erlitten und musste ebenfalls den nächstgelegenen Hafen anlaufen. Kurz nachdem ein Krachen zu hören gewesen war, wurde im Bugbereich Wassereinbruch festgestellt. Nachdem die "Team Sanya" im Hafen war, wurde das ganze Ausmaß des Schadens offenbar: Auf einer Länge von mehr als zwei Metern fehlte das Laminat der Außenhaut im Bereich des Knickspants, sodass Tageslicht ins Schiffsinnere fiel. Hätte die Tür im wasserdichten Hauptschott dem Druck nicht standgehalten, wäre das Boot wohl gesunken. Als Ursache wirde ein zunächst wohl kleiner Schaden durch eine unbemerkte Kollision mit einem Stück Treibgut angenommen, der durch das Schlagen des Rumpfes in der rauhen See größer wurde. Ob das Boot bis zum In-Port Race in Kapstadt wieder renntauglich sein kann, wird sich erst in den nächsten Tage herausstellen. Quelle: Tim Schwabedissen



Topcats am Start (Bild: Koroknai / Kraatz)   Großbild klick!
Heiss umkämpfter Weltmeistertitel im TOPCAT K1 am Traunsee
(12.09.11) Die diesjährige TOPCAT K1 International World Championship fand vom 27.8.- 2.9. in Ebensee am Traunsee im Segelleistungszentrum für Oberösterreich statt.
96 Crews aus 9 Nationen trugen in den drei TOPCAT Klassen K1/K2/K3 spannende Wettkämpfe um den Weltmeistertitel aus. Nach packenden Zweikämpfen ging der Titel an die amtierenden Europameister aus Italien Guido Pasolini / Gianluca Casadei ITA 4001, punktgleich vor dem österreichischen Team Tom Zajak / Mercedes Zinn-Zinnenburg AUT 3964, gefolgt auf Platz drei von der schweizer Crew Normann Strack / Ralf Hartmann SUI 3648. Die besten deutschen Segler Rainer Klaus / Nina Klaus GER 4122 erreichten Platz fünf.
Parallel dazu fanden die Internationalen Championships der Klassen K2 und K3 statt.
Der austragende Segelclub SCE hat sich in den vergangenen Jahren einen herausragenden Ruf als Veranstalter von hochkarätigen Segelgroßveranstaltungen, wie beispielsweise der Traunseewoche erarbeitet. Prädestiniert durch die stabilen thermischen Winde im Süden des Traunsees und durch die gute Infrastruktur erwies sich Ebensee als idealer Austragungsort für die TOPCAT WM.
Besonders anspruchsvolle Bedingungen durch teilweise schwierige Windverhältnisse in schmalen Windkorridoren machten die Wettfahrten zu einer taktischen Herausforderung.
Nicht zuletzt durch die exzellente Regattaleitung von Helmut Jakobowitz konnten 9 von 10 geplanten Wettfahrten erfolgreich durchgeführt werden.
Die Europameisterschaft im nächsten Jahr findet in Domaso am Comer See statt.
Quelle: Junker / Sanberger



(Bild: )   Großbild klick!
Extreme Sailing Series: Elektrisierendes Finale von Act 3 in Istanbul
(02.06.11) Was für ein Finale! Beim dritten Act der Extreme Sailing Series™ in Istanbul blieb es bis zum Finnish spannend. Im 34. und letzten Rennen, bei dem doppelte Punkte zu holen waren, lieferten sich noch drei Teams einen erbitterten Kampf um den Gesamterfolg – Schwedens Artemis Racing, Emirates Team New Zealand und das französische Team Groupe Edmonde de Rothschild. Dean Barkers Team New Zealand lag vor dem letzten Startschuss nur fünf Punkte hinter Terry Hutchinsons Artemis Racing und drei Punkte hinter Pierre Pennecs Team.

Dean Barker hielt zwar dem Druck stand und steuerte die Kiwis souverän zum Sieg. Doch Artemis Racing verbesserte sich mit der letzen Halse auf dem letzten Vorwindkurs noch auf den dritten Rang und sicherte sich damit den Gesamtsieg bei Act 3 mit dem knappest möglichen Vorsprung von einem einzigen Punkt. „Ich bin bis zur ersten Saling gehüpft als ich hörte, dass wir die Wettfahrtserie gewonnen haben“, feierte ein enthusiastischer Terry Hutchinson seinen ersten Gesamterfolg bei einem Act, „wir wussten in der letzten Runde, dass wir noch ein Boot überholen mussten um zu gewinnen, und genau das haben wir getan!“. Pennecs Team Groupe Edmonde de Rothschild segelte in der letzten Wettfahrt auf den siebten Rang und schaffte es damit noch aufs Podium. Die Führung in der Gesamtwertung der Extreme Sailing Series dürfte das mäßige Abschneiden im letzen Rennen mehr als kompensieren. Allerdings beträgt auch hier der Vorsprung einen einzigen Punkt.

Act 3 im Herzen der pulsierenden 13-Millionen-Metropole Istanbul erwies sich als weiteres herausragendes Event der Serie. Für den deutschen Teilnehmer Roland Gaebler und sein europäisches Team Extreme dürfte das Gastspiel am Bosporus allerdings in weniger guter Erinnerung bleiben. Ausgerechnet der frühere America’s-Cup-Gewinner Alinghi rammte Gaeblers Katamaran am dritten Tag fast ungebremst. Der Knall war noch im 500 Meter entfernten Race Village laut zu hören. Während Alinghi am nächsten Tag wieder an den Start gehen konnte, bedeutete das große Loch im Rumpf von Team Extreme für Gaebler das Aus in Act 3. Insgesamt segelten die elf Teams in den fünf Tagen die Rekordzahl von 43 Rennen, die vom türkischen Fernsehen teilweise live übertragen und erstmals live ins Internet gestreamt wurden.

Nächster Halt der 9-Städte-Tour ist jetzt Boston – die Rennen dort werden der erste Auftritt der Extreme Sailing Series in den USA sein. Zunächst steht allerdings erst einmal Erholung auf dem Programm: „Wir freuen uns auf Boston“, bekannte Dean Barker, „jetzt brauchen wir aber erst einmal eine kleine Pause, denn das war hier ganz schön aufreibend.“

Extreme Sailing Series Act 3 Istanbul
Gesamtwertung nach dem fünften Tag (29.05.2011)
Rang / Team / Skipper & crew / Punkte
1. Artemis Racing (SWE), Terry Hutchinson / Rodney Ardern / Morgan Trubovich / Julien Cressant 307 Punkte
2. Emirates Team New Zealand (NZL), Dean Barker / Glenn Ashby / James Dagg / Jeremy Lomas 306 Punkte
3. Groupe Edmond de Rothschild (FRA), Pierre Pennec / Christophe Espagnon / Thierry Fouchier / Hervé Cunningham 296 Punkte
4. The Wave, Muscat (OMA), Torvar Mirsky / Kyle Langford / Nick Hutton / Khamis Al Anbouri 274 Punkte
5. Luna Rossa (ITA), Max Sirena / Paul Campbell-James / Alister Richardson / Manuel Modena 272 Punkte
6. Red Bull Extreme Sailing (AUT), Roman Hagara / Hans Peter Steinacher / Will Howden / Craig Monk 254 Punkte
7. Alinghi (SUI), Tanguy Cariou / Yann Guichard / Nils Frei / Yves Detrey 245 Punkte
8. Oman Air (OMA), Sidney Gavignet / Kinley Fowler / David Carr / Nasser Al Mashari 245 Punkte
9. Team GAC Pindar (GBR), Ian Williams / Mark Ivey / Mischa Heemskerk / Jono Macbeth 237 Punkte
10. Niceforyou (ITA), Alberto Barovier / Mark Bulkeley / Daniele de Luca Simone de Mari 212 Punkte
11. Team Extreme (EUR), Roland Gaebler / Bruno Dubois / Sebbe Godefroid / Nicholas Heintz 188 Punkte

Gesamtwertung Extreme Sailing Series 2011

Rang / Team / Skipper & crew / Punkte
1. Groupe Edmond de Rothschild (FRA), Pierre Pennec / Christophe Espagnon / Thierry Fouchier / Hervé Cunningham 29 Punkte
2. Emirates Team New Zealand (NZL), Dean Barker / Glenn Ashby / James Dagg / Jeremy Lomas 28 Punkte
3. Artemis Racing (SWE), Terry Hutchinson / Rodney Ardern / Morgan Trubovich / Julien Cressant 27 Punkte
4. Luna Rossa (ITA), Max Sirena / Paul Campbell-James / Alister Richardson / Manuel Modena 25 Punkte
5. Red Bull Extreme Sailing (AUT), Roman Hagara / Hans Peter Steinacher / Will Howden / Craig Monk 23 Punkte
6. The Wave, Muscat (OMA), Torvar Mirsky / Kyle Langford / Nick Hutton / Khamis Al Anbouri 18 Punkte
7. Alinghi (SUI), Tanguy Cariou / Yann Guichard / Nils Frei / Yves Detrey 18 Punkte
8. Oman Air (OMA), Sidney Gavignet / Kinley Fowler / David Carr / Nasser Al Mashari 11 Punkte
9. Team Extreme (EUR), Roland Gaebler / Bruno Dubois / Sebbe Godefroid / Nicholas Heintz 8 Punkte
10. Niceforyou (ITA), Alberto Barovier / Mark Bulkeley / Daniele de Luca Simone de Mari 6 Punkte
11. Team GAC Pindar (GBR), Ian Williams / Mark Ivey / Mischa Heemskerk / Jono Macbeth 5 Punkte
Quelle: www.stockmaritime.com/



(Bild: Sabine Plathen)   Großbild klick!
Der letze Tag der Bodenseewoche 2011 und ihre Sieger
(29.05.11) Man nehme diesen Sonnenschein, kombiniere ihn mit gleichmäßigem Wind und heraus kommt das optimale Segelwetter. So geschehen am heutigen Sonntag, dem letzten Veranstaltungstag der Internationalen Bodenseewoche 2011. Klar, dass bei diesen traumhaften Bedingungen auch heute dem Zuschauer an Land ein einzigartiges Spektakel geboten wurde. Die vielen bunten Segel waren heute so nah am Hafen zu sehen, dass man das Gefühl hatte, mitten im Geschehen zu sein.
Bevor es am Morgen zu den Regatten auf den See ging, präsentierten sich die teilnehmenden Yachten beim ‚Concours d'Elégance' im Konstanzer Hafen. Hierbei geht es nicht um Schnelligkeit und Geschick wie bei den Wettkämpfen, sondern um Eleganz und Originalität, die von einer Jury bewertet werden. Anschließend zeigten die Wasserskiläufer vom DSMC ihr Können, untermalt von Musik und Live-Kommentaren vor dem Konstanzer Stadtgarten. Für Musik sorgte auch die kleine ‚Patricia', die zusammen mit der imposanten ‚Hohentwiel' die Dampfboote vertrat. Beim Prominentenrudern am Mittag gewann die Konstanzer Koalition der FDP/CDU vor der FDP Kreuzlingen und den gemeinsamen Drittplatzierten der SPD und Grünen (beide Konstanz). Die Gewinner der Segelregatten des heutigen Tages und der Gesamtwertung wurden gleich nach dem Einlaufen der Yachten von den Regattabahnen am frühen Nachmittag ermittelt und können unter eingesehen werden.
Quelle: www.bodenseewoche.com



Bodenseewoche 2011 (Bild: Marietta Clevé)   Großbild klick!
3. Tag der Internationalen Bodenseewoche 2011
(28.05.11) Bei strahlendem Sonnenschein verwandelten die bunten Segel der 120 an der Bodenseewoche teilnehmenden Yachten den Konstanzer Trichter in ein Segelmeer. Die formschönen klassischen und schnittigen modernen Boote fuhren auf ihren Regattabahnen vor einzigartigem Alpenpanorama mehrere Läufe. Sommerliches Wetter und beste Windverhältnisse - das lockte nicht nur die Segler auf das Wasser, sondern auch die Besucher an Land. Auf den Steganlagen des Konstanzer Hafens bildeten sich Menschentrauben, die das wirklich wunderschöne Spektakel hautnah miterleben wollten. Auch auf der Ausstellungs- und Verkaufsmeile war das Treiben in vollem Gange. Besonderes Augenmerk lag dabei auf dem diesjährig neu hinzugekommenen Kunsthandwerksmarkt, der den Besucher in die Welt exklusiven Kunsthandwerks eintauchen lässt.
Das Interesse der Besucher wurde am frühen Mittag vom ‚Concours d'Elégance' der klassischen Motorboote auf sich gezogen, die sich stilvoll im Hafen präsentierten. Ganz klassisch ging es dann auch beim Stilrudern unter dem Motto ‚Modern meets Classic' weiter. Parallel bot der Wasserski-BodenseeSkiCup ein sportliches Highlight, das von Klein Venedig aus bestens verfolgt werden konnte.
Gegen Abend wurde das Einlaufen der rückkehrenden Segelyachten von einer Darbietung der Fahnenschwinger des Landesverbandes Baden-Württemberg und Musik der Gemeinschaft Konstanzer Fanfarenzüge begleitet.
Der später folgende Einmarsch des Heeresmusikkorps 10 aus Ulm sorgte wie schon im letzten Jahr für Aufsehen auf der Hafenpromenade, direkt gefolgt von dem Auftritt der Bagpipe Association of Konstanz - ein Umzug durch die historische Altstadt bis in den Stadtgarten.
Am Abend erwarteten die Besucher die ‚3 Miles of Constance', eine große Achter-Ruderregatta mit Live-Kommentar, die in Staad startete und im Konstanzer Hafen unter tosendem Applaus endete.
Das Thema Segeln wurde abends durch die Modellsegler vertreten, die in einem Wasserbecken auf der Hafenpromenade ein ‚Late Night Sailing' vorführten - ebenfalls mit großer Begeisterung angenommen. Direkt im Anschluss hatte das Heeresmusikkorps 10 aus Ulm nochmals einen Auftritt - diesmal vor einzigartiger Kulisse: auf dem Bug eines Kursschiffes der BSB.
Quelle: Maike Müller



Go for Gold!
(06.03.11)Es gibt Hoffnung auf Gold. Geht es nach der Sportdirektorin des Deutschen Segler-Verbandes Nadine Stegenwalner, dann stehen die Chancen für die deutschen Segler gut. "Unser Ziel ist es, bei den Olympischen Spielen 2012 in den insgesamt zehn Segeldisziplinen mindestens zwei Medaillen zu gewinnen". Ein positives Beispiel ist Toni Wilhelm, der nach längerer Studienpause bei der Weltmeisterschaft mit Platz vier nur ganz knapp am Podest vorbeigeschrammt ist. Gejubelt wurde beim DSV auch über den Sieg von Johannes Polgar und Markus Koy bei der Starboot-Europameisterschaft. "Wir benötigen neue Formate", sagt die Berlinerin. Für sie steht fest, dass das Segeln künftig zuschauerfreundlicher werden sollte. "Es muss einfach etwas passieren auf dem Wasser." Eine Möglichkeit sieht Stegenwalner in kürzeren Rennen.

"Eine Idee ist, statt zwei langen vier Kurzrennen zu organisieren. Die können in Ufernähe laufen, sodass eine gute Sicht für Zuschauer auch von Land aus gewährleistet ist". Ein gutes Beispiel für Zuschauernähe sei 2010 die Veranstaltung mit den Katamaranen der Tornado-Klasse auf der Trave gewesen.
Quelle: WO



(Bild: Seenomaden)   Großbild klick!
SEENOMADEN - In 8 Jahren um die Welt
(08.02.11) Acht Jahre, 40 verschiedene Länder, 43.000 Seemeilen. Das ist die Bilanz einer Reise, die alles andere als schnurstracks rundherum führte. Das Paar aus Wien nahm sich Zeit, die Welt zu entdecken. Immer wieder zweigten die beiden vom Trampelpfad der "Barfußroute" ab, schoben das Ende ihres Törns Monat für Monat hinaus. Die kleine Stahlyacht Susi Q war den beiden Abenteurern fast ein Jahrzehnt Trauminsel und Zuhause. Von 1989 bis 1997 segelten sie damit um die Welt. Geblieben ist die Erinnerung an eine unvergessliche Zeit, an der sie die Besucher ihrer Vorträge auf meisterhafte Weise teilhaben lassen.
Die Multivisionsschau der Seenomaden ist eine ausgewogene Mischung aus Information und Unterhaltung, Optik und Akustik. Perfekte Bilder, professionelle Multivisionstechnik und musikalische Vorvertonung sind die Basis jeder gelungenen Diaschau, die Seenomaden verstehen es aber, gleichzeitig Intimität zu vermitteln - man wirft einen Blick in die geheime Welt der Segelabenteurer, staunt, schüttelt den Kopf, seufzt - und geht mit vollem Herzen nach Hause. Unbedingt anschauen!
Pflichttermin für Liebhaber des Genres und zudem eine wunderbare Gelegenheit zur virtuellen Flucht vor der Wintermüdigkeit.
Am Sonntag, d. 20. Februar 2011 zeigen die Seenomaden in Rosenheim im KuKo ihren legendären Kultvortrag "SEENOMADEN - 8 JAHRE UM DIE WELT", Beginn: 15.00 Uhr.
Quelle: Peter O. Walter



Bobby Schenk auf der "BOOT"   Großbild klick!
Vortrag Bobby Schenk: Leckerbissen für Blauwassersegler
(16.01.11) Auf der kommenden BOOT in Düsseldorf bekommen angehende Weltumsegler, Langfahrt-Interessenten und Blauwassersegler erstmalig einen ungewöhnlichen Leckerbissen geboten:
Weltumsegler Bobby Schenk hält am YACHT-Stand (Halle 16, B 22) am Samstag, den 22.1.2011 - 12 Uhr einen einzigartigen Vortrag, nämlich

"Das Fazit aus der Befragung von einem halben Hundert(!) Weltumseglern!"


Bobby Schenk hat auf seinen Reisen um den Erdball insgesamt 50 Weltumseglern die gleichen Fragen gestellt und die Anworten statistisch auswerten lassen - mit unerwarteten Ergebnissen. Wer also wissen will, wieviel Geld für eine Weltumsegelung im Schitt auszugeben ist, oder welche Schiffslänge als ideal angesehen wird, sollte sich gerade diesen Vortrag nicht entgehen lassen. Schenk hat hier einen Schatz an Erfahrungen angesammelt, die weltweit ihresgleichen suchen.
Quelle: Peter O. Walter
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