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Der Superjumbo der Containerschiffe
(22.02.11) Die Reederei Moller-Maersk plant in völlig neuen Dimensionen. Das dänische Logistikunternehmen hat bei der koreanischen Werft Daewoo den Bau von zehn Frachtern in XXL-Grösse in Auftrag gegeben. Das neue Schiff der Klasse Triple-E wird 400 Meter lang, 73 Meter hoch und so breit wie eine achtspurige Autobahn sein. 18.000 Containereinheiten wird der Jumbofrachter transportieren und damit 20 Prozent mehr als der aktuell grösste Frachter des Unternehmens.

«Das Frachtschiff der Maersk wird die internationale Schifffahrt in der gleichen Art verändern, wie der Superjumbo die Luftfahrt und der Hochgeschwindigkeitszug die Zugindustrie revolutioniert haben», so die britische Zeitung «Guardian» über die Triple-E-Schiffsklasse. Maersk lässt sich diese Investition 1,9 Milliarden Dollar kosten. Darüber hinaus besteht eine Kaufoption für zwanzig weitere Triple-E-Schiffe. In zwei bis vier Jahren wird Daewoo den ersten Superfrachter vom Stapel lassen.

Das dänische Unternehmen rechnet gemäss der «Financial Times Deutschland» (FTD) mit einer 8-prozentigen Zunahme des Frachtverkehrs zwischen Europa und China. Die neuen Schiffe sollen helfen, Kosten zu reduzieren. Bis zu 26 Prozent, schätzt der Konzernchef Eivind Kolding. «Die ersten zehn Schiffe werden Maersk einen riesigen Wettbewerbsvorteil verschaffen», sagt Analyst Ricky Rasmussen von Nykredit der FTD voraus. «Die Bestellung wird die Marktbedingungen für die Containerschiffsbranche grundlegend verändern», erklärt Nam Sang-tae, Konzernchef von Daewoo gegenüber dem «Wall Street Journal». Ausgelöst durch die Finanzkrise standen 2009 noch mehrere Reedereien vor dem Konkurs. Diese Zeiten scheinen vorbei zu sein. Letztes Jahr verzeichnete die Branche ein Wachstum von elf Prozent. In diesem Jahr wird mit einem Anstieg von sieben Prozent gerechnet. So hat auch die Konkurrenz die Zeichen der Zeit erkannt. Wie die FTD berichtet, vergrössert auch die grösste deutsche Containerreederei Hapag-Lloyd ihre Flotte. Bereits im Dezember habe sie bei der koreanischen Werft Hyundai Heavy Industries den Bau von vier neuen Grossschiffen bestellt. Die Grösse der Triple-E-Schiffe stellt die Containerhäfen vor eine neue Herausforderung. Lediglich acht Häfen haben derzeit die Grösse, um die Ladung eines Frachters in dieser Grösse zu löschen. Dazu gehören Felixstow in Grossbritannien, Rotterdam, Bremerhaven, Port Said in Ägypten sowie Shanghai und Hongkong. Für die Häfen auf dem amerikanischen Kontinent wird das neue Schiff zu gross sein.
Quelle: FC



Neue "Queen Elizabeth" zum Auslaufen bereit
(13.10.10) Für die britische Traditionsreederei Cunard fährt jetzt eine dritte Königin: die "Queen Elizabeth". Das Kreuzfahrtschiff mit der klassischen Linienführung und dem dunklen Rumpf ist das zweitgrößte jemals für Cunard gebaute Schiff. Der Neubau folgt der "Queen Elizabeth 2" (QE2), die 2008 nach 40 Jahren ausgemustert und als Hotelschiff nach Dubai gebracht wurde.
Gebaut wurde der neue Kreuzfahrtliner von der italienischen Werft Fincantieri, Heimathafen wird Southampton sein. Gekostet hat das Schiff umgerechnet 416 Millionen Euro. Dafür besticht das Schiff mit Eleganz: aufwendige Mosaiken, Marmor und prächtige Kronleuchter schmücken die Innenräume. Eine große Lobby erinnert an die klassische Zeit der Ozeanriesen am Anfang des 20. Jahrhunderts, Holzvertäfelungen sorgen für Gemütlichkeit.
Die neue "Queen Elizabeth" ist nahezu identisch mit dem dritten Schiff von Cunard, der drei Jahre alten "Queen Victoria". Der Neubau hat mit 1046 allerdings 46 Kabinen mehr. Die "Queen Elizabeth" ist 294 Meter lang, 32,25 Meter breit und hat zwölf Decks. Balkone gibt es reichlich: Von 738 der 892 Außenkabinen können die Passagiere an die frische Luft treten.
Quelle: rl



'Mercedes' in Kiel 2007   Großbild klick!
Hafengeburtstag Hamburg: Großsegler mit Terminproblemen
(20.02.10) Während des Hafengeburtstages, der vom 7. bis 9. Mai zum 821. Mal rund um die Landungsbrücken gefeiert wird, müssen Hamburger und Gäste auf alte Bekannte verzichten. Die "Gorch Fock" befindet sich im Mai zu Umbauarbeiten in Elsfleth an der Weser. Erst am 5. Juli soll die «Gorch Fock» zurückkehren - die Kieler Woche fällt damit für sie dieses Jahr ebenfalls aus.
Auch die "Sedov", "Mir" (Foto oben) und "Kruzenshtern" haben Terminschwierigkeiten, teilte Ilka von Bodungen, Sprecherin der Kulturbehörde, mit. Man habe rechtzeitig angefragt, aber Absagen bekommen. "Es ist natürlich bedauerlich, dass sich die Segler nicht für Hamburg entschieden haben", sagte Ilka von Bodungen. "Aber es kommen andere sehr schöne Schiffe wie etwa die 'Antigua', die 'Artemis', die 'J.R. Tolkien' oder die 'Mercedes'. Die meisten sind begehbar. Außerdem ist ein 1910 für die niederländische Königin gebauter Salondampfer dabei." Im März wird das Programm vorgestellt.
Quelle: Olaf Dittmann / pow



Wasserdicht!   Großbild klick!
Neues Handy für Wassersportler
(23.01.10) Neu ist das wohl stabilste Handy der Welt, das Sonim XP3 Quest. Es widersteht nicht nur Fallhöhen von bis zu 2m auf Beton, sondern ist richtig wasserdicht (IP67 zertifiziert). Wichtig für Segler ist der eingebaute GPS Empfänger.

Das Sonim XP3 Quest ist wasser- und staubdicht, widersteht sogar Öl, funktioniert in einem Temperaturbereich von -20 bis +55 Grad Celsius, übersteht Fallhöhen von 2 Metern auf Beton, erträgt Druckbelastungen von über 400 Kilogramm so die Spezifikation. Das Gerät entspricht damit der US-Militär-Norm MIL Spec 810G. Bei Tests von Kunden wurden die Sonim-Geräte jedoch schon aus Höhen um zwanzig Meter auf Beton fallen gelassen und haben auch das überstanden. Man darf diese Geräte wohl zu Recht als fast 'unkaputtbar' bezeichnen.

Die Hardware ist damit schon bestens geeignet für den Einsatz im Wassersport das Quest geht noch einen wichtigen Schritt weiter und integriert GPS, Aufgrund des leistungsfähigen Empfängers wird ein Signal auch dann noch zuverlässig aufgenommen, wenn das Gerät in der Jackentasche getragen wird.

Der Akku ermöglicht satte 18 Stunden Gesprächszeit und eine Standby-Zeit von bis zu 1500 Stunden - Trotzdem ist das Gerät mit 166 Gramm kein Schwergewicht. Die Gesprächslautstärke ist bis auf 105dB einstellbar, womit auch in sehr lauter Umgebung eine Kommunikation möglich ist. Durch integriertes Bluetooth kann das Gerät zudem mit Freisprechanlagen kombiniert werden. Zur Integration spezieller Anforderungen können auf dem Gerät individuelle Java-Anwendungen installiert werden. Alle Funktionen, die im professionellen Einsatz weiterhin nützlich sein können, sind an Bord, etwa eine 2-Megapixel-Kamera, ein Opera Mini HTML- und WAP-Browser, Radio, Wecker, Kalender, Rechner - auf Spielereien hingegen wurde dankenswerterweise verzichtet, so dass das XP3-Quest insgesamt ein aufgeräumtes, übersichtliches und hochfunktionales Gerät für den erbarmungslosen Einsatz im Wassersport ist.

Die dreijährige, unbeschränkte Garantie zeigt, wie sicher sich der Hersteller seiner Sache ist. Sollte das Gerät dennoch kaputt gehen, gibt es ohne Fragen ein Neues.

In Kürze sollen nach Angaben des Distributor Presentec GmbH auch Seekarten verwendet werden können. Der Bezug erfolgt nur über den Wassersport-Fachhandel.
Quelle: Heiko Thölmann



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