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    'Mercedes' in Kiel 2007   Großbild klick!
    Hafengeburtstag Hamburg: Großsegler mit Terminproblemen
    (20.02.10) Während des Hafengeburtstages, der vom 7. bis 9. Mai zum 821. Mal rund um die Landungsbrücken gefeiert wird, müssen Hamburger und Gäste auf alte Bekannte verzichten. Die "Gorch Fock" befindet sich im Mai zu Umbauarbeiten in Elsfleth an der Weser. Erst am 5. Juli soll die «Gorch Fock» zurückkehren - die Kieler Woche fällt damit für sie dieses Jahr ebenfalls aus.
    Auch die "Sedov", "Mir" (Foto oben) und "Kruzenshtern" haben Terminschwierigkeiten, teilte Ilka von Bodungen, Sprecherin der Kulturbehörde, mit. Man habe rechtzeitig angefragt, aber Absagen bekommen. "Es ist natürlich bedauerlich, dass sich die Segler nicht für Hamburg entschieden haben", sagte Ilka von Bodungen. "Aber es kommen andere sehr schöne Schiffe wie etwa die 'Antigua', die 'Artemis', die 'J.R. Tolkien' oder die 'Mercedes'. Die meisten sind begehbar. Außerdem ist ein 1910 für die niederländische Königin gebauter Salondampfer dabei." Im März wird das Programm vorgestellt.
    Quelle: Olaf Dittmann / pow



    Wasserdicht!   Großbild klick!
    Neues Handy für Wassersportler
    (23.01.10) Neu ist das wohl stabilste Handy der Welt, das Sonim XP3 Quest. Es widersteht nicht nur Fallhöhen von bis zu 2m auf Beton, sondern ist richtig wasserdicht (IP67 zertifiziert). Wichtig für Segler ist der eingebaute GPS Empfänger.

    Das Sonim XP3 Quest ist wasser- und staubdicht, widersteht sogar Öl, funktioniert in einem Temperaturbereich von -20 bis +55 Grad Celsius, übersteht Fallhöhen von 2 Metern auf Beton, erträgt Druckbelastungen von über 400 Kilogramm – so die Spezifikation. Das Gerät entspricht damit der US-Militär-Norm MIL Spec 810G. Bei Tests von Kunden wurden die Sonim-Geräte jedoch schon aus Höhen um zwanzig Meter auf Beton fallen gelassen und haben auch das überstanden. Man darf diese Geräte wohl zu Recht als fast 'unkaputtbar' bezeichnen.

    Die Hardware ist damit schon bestens geeignet für den Einsatz im Wassersport – das Quest geht noch einen wichtigen Schritt weiter und integriert GPS, Aufgrund des leistungsfähigen Empfängers wird ein Signal auch dann noch zuverlässig aufgenommen, wenn das Gerät in der Jackentasche getragen wird.

    Der Akku ermöglicht satte 18 Stunden Gesprächszeit und eine Standby-Zeit von bis zu 1500 Stunden - Trotzdem ist das Gerät mit 166 Gramm kein Schwergewicht. Die Gesprächslautstärke ist bis auf 105dB einstellbar, womit auch in sehr lauter Umgebung eine Kommunikation möglich ist. Durch integriertes Bluetooth kann das Gerät zudem mit Freisprechanlagen kombiniert werden. Zur Integration spezieller Anforderungen können auf dem Gerät individuelle Java-Anwendungen installiert werden. Alle Funktionen, die im professionellen Einsatz weiterhin nützlich sein können, sind an Bord, etwa eine 2-Megapixel-Kamera, ein Opera Mini HTML- und WAP-Browser, Radio, Wecker, Kalender, Rechner - auf Spielereien hingegen wurde dankenswerterweise verzichtet, so dass das XP3-Quest insgesamt ein aufgeräumtes, übersichtliches und hochfunktionales Gerät für den erbarmungslosen Einsatz im Wassersport ist.

    Die dreijährige, unbeschränkte Garantie zeigt, wie sicher sich der Hersteller seiner Sache ist. Sollte das Gerät dennoch kaputt gehen, gibt es ohne Fragen ein Neues.

    In Kürze sollen nach Angaben des Distributor Presentec GmbH auch Seekarten verwendet werden können. Der Bezug erfolgt nur über den Wassersport-Fachhandel.
    Quelle: Heiko Thölmann



    Erster Fischtrawler mit SkySails ausgerüstet
    (06.10.09) Ab 2010 wird weltweit zum ersten Mal ein Fischtrawler unter Segeln auf Fischfang gehen. Das Fischereifahrzeug «Maartje Theadora» aus Sassnitz soll auf den sogenannten SkySails-Antrieb umgerüstet werden, wie die Eigentümer am Dienstag nach der Vertragsunterzeichnung mit dem Hamburger Hersteller SkySails mitteilte. Die Arbeiten beginnen in den kommenden Wochen, zum Jahresanfang 2010 soll das Schiff einsatzbereit sein.
    Vom Einsatz der Zugdrachen verspricht sich das europäische Fischereiunternehmen eine große Treibstoffersparnis, vor allem bei langen Transferfahrten. Gleichzeitig werde mit diesem Antrieb jährlich eine große Menge CO2-Emissionen eingespart, sagte Unternehmer Diederik Parlevliet.
    Die «Maartje Theadora» ist mit einer Länge von 141 Metern Deutschlands größtes Fischereischiff, es wird durch die zur Parlevliet-Unternehmensgruppe gehörende Westbank Hochseefischerei GmbH auf Rügen bereedert. Das Schiff verfügt über eine Maschine mit einer Leistung von insgesamt 8640 Kilowatt. Zusätzlich erhält es jetzt ein 160 Quadratmeter großes Segel, wie es vom Hersteller SkySails bisher nur auf Frachtschiffen eingesetzt wird.
    SkySails wurde zuvor eineinhalb Jahre auf der «Beluga SkySails» der Reederei Beluga Shipping und der «Michael A.» der Reederei Wessels erprobt. Aufgrund des neuartigen Aufbaus erzeugt das Segel pro Quadratmeter bis zu 25 Mal mehr Leistung als ein herkömmlicher Segelantrieb. Bereits ein 160 Quadratmeter großes Segel von SkySails bringt es demnach auf eine Zugkraft von acht Tonnen, vergleichbar mit dem Schub eines Triebwerkes des Airbus A318.
    Zur Zeit rüstet SkySails eine Serie von drei Frachtschiff-Neubauten der Reederei Wessels aus Haren an der Ems mit seinem Zugdrachen-Antriebssystem aus. Vor zwei Monaten wurde das erste Schiff der Serie, die «Theseus», mit SkySails in Betrieb genommen.
    Quelle: SK



    Testverlierer: Die Fähre "Sardina Vera"   Großbild klick!
    Griechische Fähren teilweise mit üblen Mängeln
    (31.07.09) Schlechte Nachricht für Griechenland-Reisende: Die Autofähren dort weisen zum Teil erhebliche Sicherheitsmängel auf. Beim ADAC-Fährentest 2009 fielen deshalb von den 14 überprüften griechischen Schiffen vier - oder knapp ein Drittel - wegen gravierender Mängel glatt durch, wie der Autoclub am Donnerstag in München mitteilte.
    Die Autofähren in Griechenland genießen schon lange einen miserablen Ruf. Doch es wird nicht besser, wie ein Test des ADAC ergab. Die technischen Mängel der Schiffe sind zum Teil haarsträubend: Von den getesteten Fähren fielen eine mit der Gesamtbewertung "sehr mangelhaft" und drei mit "mangelhaft" durch, vier Schiffe erhielten lediglich die Note "ausreichend". Fünf Fähren schnitten mit "gut" ab, aber nur für eine gab es ein "sehr gut". Als Tester waren Ende Mai und Anfang Juni unabhängige nautische Sachverständige unterwegs.

    Testsieger war nach ADAC-Angaben die "Ionian King" der Reederei Agoudimos Lines, die zwischen Patras auf dem Peloponnes und Igoumenitsa auf dem griechischen Festland verkehrt. Die 18 Jahre alte Fähre bekam in vier von fünf Kategorien Bestnoten, ein dickes Lob gab es auch für "die sehr gut ausgebildete und verantwortungsbewusste Crew".
    Testverlierer war die "Sardinia Vera" der Reederei Kallisti Ferries, die zwischen Piräus auf dem griechischen Festland und Vathi auf der Insel Samos unterwegs war. Den technischen Zustand der 34 Jahre alten Fähre, aber auch das Sicherheitsbewusstsein der Mannschaft nannte der ADAC besorgniserregend: Ein Evakuierungssystem war nicht vorhanden und ein schnelles Rettungsboot war nicht einsatzbereit. Vor allem aber fehlten die vorgeschriebenen Querschotten, die bei Wassereinbruch das Fluten des Autodecks verhindern sollen.
    Quelle: BZ



    "AIDALuna" hat Ersatzpropeller
    (04.03.09) Die "AIDALuna", das jüngste Kreuzfahrtschiff der Papenburger Meyer Werft, hat in Hamburg einen neuen Propeller bekommen und die Stadt am 2.3. wieder gen Nordsee verlassen. Ein Ersatzpropeller musste montiert werden, damit wurde das Problem gelöst. Die kommenden Tage befindet sich das Schiff auf See-Erprobung. Am Vormittag des 6.3. wird es zur Endausrüstung in Emden erwartet. Zur Ursache der Probleme - Anfang vergangener Woche war in Gegenstand in den Propeller geraten - konnte die Werft weiterhin keine Angaben machen.
    Quelle: Tim Schwabedissen



    Aidaluna: Nagelneu und schon im Dock
    (26.02.09) Das erst kürzlich von der Meyerwerft fertigestellte Kreuzfahrtschiff Aidaluna liegt seit Donnerstag wieder in der Werft: Nachdem der in Papenburg fertiggestellte Riese auf Testfahrt in der Nordsee Probleme bekam, muss er nun erneut überprüft werden.
    Von Schleppern wurde der neue Kreuzfahrtriese in ein Dock bei Blohm + Voss in Hamburg gebracht. Auf der Testfahrt hatte sich ein bislang unbekannter Gegenstand in der Schiffsschraube verfangen. Das Schiff sei weiter fahrtüchtig, müsse aber überprüft werden, hieß es bei Blohm + Voss. Am 16. März soll das Schiff wie geplant an seine Eigentümer übergeben werden.
    Erst am 21. Februar hatte das von der Rostocker Reederei Aida Cruises in Auftrag gegebene Schiff seine Überführungsfahrt auf der schmalen Ems von Papenburg nach Emden ohne Probleme absolviert. Die Schiffstaufe wird nach der in Hamburg startenden Jungfernfahrt am 4. April in Palma de Mallorca sein.
    Quelle: Peter O. Walter



    Neues Kreuzfahrtschiff AIDAluna passierte die Ems
    (22.02.09) Das neue Kreuzfahrtschiff AIDAluna hat die Ems am 21. und 22. Februar erfolgreich passiert. Gegen 12 Uhr meisterte das Schiff das erste Nadelöhr mit der Dockschleuse in Papenburg. Auch die Friesenbrücke bei Weener und die Jann-Berghaus-Brücke wurden reibungslos passiert. Gegen 21:30 Uhr ging es durch das Emssperrwerk Gandersum, bevor AIDAluna am frühen Sonntagmorgen am Emskai in Emden festmachte.
    In Emden wird das 69.200 BRZ große Schiff mit den letzten Möbelstücken, Proviant und Hotelequipment fertig ausgestattet. Anschließend erfolgt die technische und nautische See-Erprobung auf der Nordsee. Am 16. März wird die Meyer Werft das Schiff offiziell an AIDA Cruises übergeben. Die feierliche Taufzeremonie mit vielen Stars von Stargeiger David Garrett bis zur Popband Pur und dem internationalen Topmodel Franziska Knuppe als Taufpatin findet am 4. April in Palma de Mallorca statt. Gäste der Jungfernfahrt sind bei der Taufe als Ehrengäste dabei.
    In Emden wird das 69.200 BRZ große Schiff mit den letzten Möbelstücken, Proviant und Hotelequipment fertig ausgestattet. Anschließend erfolgt die technische und nautische See-Erprobung auf der Nordsee. Am 16. März wird die Meyer Werft das Schiff offiziell an AIDA Cruises übergeben. Die feierliche Taufzeremonie mit vielen Stars von Stargeiger David Garrett bis zur Popband Pur und dem internationalen Topmodel Franziska Knuppe als Taufpatin findet am 4. April in Palma de Mallorca statt. Gäste der Jungfernfahrt sind bei der Taufe als Ehrengäste dabei.
    Das 252 Meter lange und 32 Meter breite Kreuzfahrtschiff AIDAluna ist das dritte von sechs neuen Clubschiffen, die das Kreuzfahrtunternehmen AIDA Cruises bis 2012 bei der Meyer Werft baut.
    Quelle: KFT



    Geheimnisvolles Schatz-Schiff am Meeresgrund
    (30.01.09) 40 Seemeilen vor der Küste von Guyana sollen die Überreste eines Schiffs liegen, das im zweiten Weltkrieg mit zwei Torpedos versenkt wurde – randvoll mit märchenhaften Schätzen, wie eine Bergungsfirma behauptet.
    Laut Berichten der britischen Zeitung «Sunday Telegraph», des örtlichen Blatts «Kaieteur News» und mehrerer Online-Redaktionen, soll ein U-Boot der deutschen Kriegsmarine das Handelsschiff im Juni 1942 mit zwei Torpedotreffern versenkt haben. Laut der Firma Sub Sea Research im Portland im US-Bundesstaat Maine, die sich seit Jahren mit Unterwasserarchäologie und Bergungen beschäftigt, umfasst die Ladung sagenhafte Werte.
    Den Angaben zufolge sollen in fast 250 Metern Tiefe zehn Tonnen Goldbarren, 70 Tonnen Platin, eineinhalb Tonnen Industrie-Diamanten und insgesamt 16 Millionen Karat an Diamant-Edelsteinen liegen. Weil zudem noch tausende Tonnen Zinn und Kupfer zur Fracht gehört haben sollen, handelt es sich laut dem Unternehmen um einen Schatz im Wert von vielen Milliarden Dollar. «Das wird mit Sicherheit das wertvollste Wrack aller Zeiten sein», erklärte Firmengründe Greg Brooks laut den Medienberichten.
    Um den Fund zu schützen, gibt die Firma statt des wirklichen Namen des Schiffs nur die Bezeichnung «Blue Baron» an. Die genaue Lage will sie nach eigenen Angaben erst dann bekannt geben, wenn die Ladung vollständig geborgen ist. Immerhin gab das Unternehmen offenbar einige Hinweise preis: Laut den Berichten bestand die Besatzung vorwiegend aus britischen Seeleuten; das Schiff legte von einem europäischen Hafen ab; seine wertvolle Ladung war demnach für das amerikanische Schatzamt bestimmt.
    Angesichts des Werts rechnen die Verantwortlichen von Sub Sea Research damit, dass in Kürze zahlreiche Konkurrenten auf den Plan treten werden – nicht zuletzt, weil die Gesetze, die das Eigentum an geborgenen Schiffsschätzen regeln, kompliziert und teils widersprüchlich sind. Falls die Ladung des mysteriösen Schiffs tatsächlich den beschriebenen Wert haben sollte, dürfte der Streit der Anwälte alsbald beginnen.
    Interessenten haben sich jedenfalls bereits zu Wort gemeldet. Der staatlich finanzierte Sender «Russia Today» mit Sitz in Moskau, publizierte auf seiner Webseite bereits einen Artikel mit dem Titel «Versunkener Schatz mit sowjetischer Vergangenheit» und verwies überraschend darauf, dass die Ladung zum grossen Teil sowjetisch gewesen sei, während der Rest dem britischen Teil der Allianz des Zweiten Weltkriegs gehört haben soll. Deshalb habe Russland eine Chance, wenigstens einen Teil der Werte auf dem Meeresgrund zu bekommen.
    Quelle: NNT




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