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24.06.2019

Coastguard schleppt Segelboot nach Rye
Coastguard schleppt Segelboot nach Rye
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Yacht nach Rye/GB eingeschleppt
(24.06.19) Am 23.6. kurz nach 14 Uhr wurde das RNLI-Boot aus Rye Harbour von der Coastguard zu einer neun Meter langen Segelyacht beordert, die einen Maschinenausfall erlitten hatte. Wenig später lief das Rettungsboot ‘Hello Herbie II‘ den River Rother zum Pett Level hinab, wo der Havarist vor Anker lag. An Bord befanden sich ein Paar und der Bordhund.
Sie waren mit Rettungswesten ausgerüstet und zeigten sich gut auf die Situation vorbereitet. Binnen einer halben Stunde wurde die Yacht zurück in den Hafen geschleppt und an seinen Liegeplatz in Rye gebracht. Um 17 Uhr war das Rettungsboot wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Turbinenschaden vor Tinos
(24.06.19) Auf der griechischen Fähre ‘Super Express’, 5902 BRZ (IMO-Nr.: 9176046), kam es auf der Überfahrt von Gavrion, Andros nach Tinos, Mykonos, Naxos, Paros und Piräus am 22.6. mit 281 Passagieren, 55 Pkw und zwei Motorrädern an Bord zu einem Schaden an einer Turbine in einer der vier Maschinen. Das Schiff erreichte noch den Hafen von Tinos, wo die Passagiere abgesetzt wurden.
Die Hafenbehörde verhängte dort ein Auslaufverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion. Die Passagiere wurden mit anderen Transportmöglichkeiten in Verantwortlichkeit des Eigners weiterbefördert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Containerfeeder ‘Jork’
Archivbild Containerfeeder ‘Jork’
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Frachter der Rambow-Reederei trieb mit technischem Schaden in der Nordsee
(24.06.19) Der zypriotische Containerfeeder ‘Jork’, 9981 BRZ (IMO-Nr.: 9234991), der Rambow-Reederei aus Drochtersen erlitt am 23.6. um 6.30 Uhr auf der Fahrt von Dublin nach Rotterdam mit einer 12-köpfigen Crew an Bord Probleme mit Treibstoffschläuchen. Das Schiff trieb eine Stunde lang in der Nordsee auf Position 50 10 25 N, 002 41 41 W, während der Schaden behoben wurde. Dann setzte es die Reise fort und machte am 24.6. um 5.40 Uhr am Euromax Terminal in Rotterdam fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Ägina
(24.06.19) Am Nachmittag des 21.6 .erlitt die griechische Fähre ‘Flying Dolphin XVII"’, 162 BRZ (IMO-Nr.: 8331467), die von Agistri und Piraeus kommend mit 28 Passagieren und einer sechsköpfigen Crew an Bord nach Ägina unterwegs war, einen Schaden an der Backbord-Hauptmaschine. Das Schiff setzte die Fahrgäste nach dem Erreichen von Ägina ab.
Die Hafenbehörde verhängte dort ein Auslaufverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion. Die Passagiere wurden mit anderen Transportmöglichkeiten in Verantwortlichkeit des Eigners weiter befördert.
Quelle:Tim Schwabedissen


‘Amigo’ im Schlepp
‘Amigo’ im Schlepp
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

KNRM schleppt alten Bekannten ab
(24.06.19) Am Nachmittag des 21.6. wurde die KNRM in Eemshaven alarmiert, nachdem ein Fahrzeuge Maschinen- und Ruderprobleme gemeldet hatte. Als die Seenotretter vor Ort waren, stießen sie auf eine alte Bekannte. Der Yacht ‘Amigo’ hatten sie schon einige Jahre zuvor mit Motorproblemen assistiert.
Jetzt hatte sie einen brandneuen Antrieb, und eigentlich hätte es eine problemlose Fahrt werden sollten. Doch auf der Ems versagte er seinen Dienst. Der Havarist wurde an eine Schwimmpier in Eemshaven geschleppt, wo der Motor überprüft werden konnte. Der Skipper dachte zunächst, er wurde nun eine Rechnung der KNRM präsentiert bekommen. Als er erfuhr, dass dem nicht so sei, revanchierte sich mit einer angemessenen Spende.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wassereinbruch vor Lefkada, Kollision in Zakynthos
(24.06.19) Am 23.6. wurde die Hafenbehörde von Lefkada durch die zweiköpfige Crew der belgischen ‘Trotomaress J‘ über einen mit einem Wassereinbruch verbundenen mechanischen Schaden im Seegebiet von Agios Ioannis informiert. Ein Patroullienboot sowie die ‘Agios Nikalaos‘ kamen zu Hilfe.
Letztere schleppte den Havaristen, eskortiert von dem Patroullienboot, in den Hafen von Lefkada ein Hier wurde ein Auslaufverbot bis zu einer Reparatur und Inspektion verhängt. An demselben Abend kollidierte in Zakynthos die ‘Billis’ aus " Agios Nikolaos, mit der britischen ‘Snow Goose’ of Grenofen’. Dabei kontaktierten Reling und Rettungsinsel..
Quelle:Tim Schwabedissen



(Bild: )   Großbild klick!

14 Personen von havariertem Charterkutter gerettet
(24.06.19) Am 24.6. geriet der 18 Meter lange, australische Charterkutter ‘Norval‘ vor Zentral-Queensland in Brand. An Bord befanden sich 14 Personen, darunter eine dreiköpfige Crew, als er gegen neun Uhr unweit der Rock Cod Shoal, etwa 20 Kilometer nordöstlich von Gladstone, in Schwierigkeiten geriet. Ein Hubschrauber der RACQ Capricorn Rescue aus Bundaberg kam den Schiffbrüchigen zu Hilfe, die in ein Beiboot gegangen waren.
Er war zunächst wieder zurückbeordert worden, nachdem die Meldung über die erfolgreiche Evakuierung des mit 0,2 bis 0,3 Tonnen Treibstoff ausgerüsteten Kutters, der von Ron Murphy oin Gladstone verchartert wird, gekommen war. Als dieses Boot aber bei 2,5 Metern Wellenhöhe Wassereinbruch erlitt und vollschlug, drehte er wieder um und war eine Viertelstunde später vor Ort. Die Schiffbrüchigen wurden nacheinander aufgewinscht und vom Queensland Ambulance Service betreut.
Ein über 70-jähriger, der an Erschöpfung und Unterkühlung litt, wurde von einem weiteren RACQ Capricorn Rescue an Bord gezogen und direkt ins Gladstone Hospital geflogen. Die übrigen 13 wurden gegen 10.45 Uhr auf einem Polizeiboot abgesetzt und zurück an Land gebracht. Zwei von ihnen wurden anschließend mit leichten Verletzungen ebenfalls ins Gladstone Hospital eingeliefert. Auch die Volunteer Marine Rescue war mit Booten vor Ort. Der Kutter brannte herunter und wurde zerstört. Maritime Safety Queensland, die AMSA und die Queensland Police leiteten eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Brennende Yacht in Port Adriano gelöscht
(24.06.19) In der Nacht zum 24.6. wurden vier Personen vor der Südküste von Mallorca von einer brennenden Yacht gerettet. Nachdem der Brand um 1.40 Uhr im Maschinenraum entstand und nach zunächst erfolgreichen Löscharbeiten sich wieder entzündete, wurde die Feuerwehr der Insel alarmiert.
Einsatzkräfte von Salvamento Marítimo brachten zuerst die Crew in Sicherheit und schleppten dann das 28 Meter lange Schiff in den Hafen Port Adriano in El Toro, der zur Gemeinde Calvià gehört. Dort löschten Einsatzkräfte aus Llucmajor und Calvià gegen vier Uhr morgens das Feuer.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild ‘Winner S’
Archivbild ‘Winner S’
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Technischer Schaden vor Dardanellen
(24.06.19) Der unter Togo-Flagge laufende Frachter ‘Winner S’, 2453 BRZ (IMO-Nr.: 8301852), erlitt auf der Fahrt von Izmir nach Novorossiysk einen technischen Schaden und warf vor der Südzufahrt der Dardanellen am 21.6. gegen Mittag Anker. Die Crew begann mit Reparaturen. Am 24.6. lag das Schiff weiter auf Position 39° 52.24' N 026° 1.04' O vor Anker.
Erst am 27.2. hatte es auf der Fahrt von Temryuk nach Bandirma wegen eines Defekts den Transit des Bosporus unterbrechen müssen. Die Reparatur durch die Crew erfolgte vor Bandirma. Am 30.10.2018 war es bei Reparaturarbeiten auf einer Werft in Tuzla zu einem Brand in den Aufbauten gekommen. Am 6.11. ging der Frachter nach der Instandsetzung wieder in Fahrt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwischenfall auf Main bei Mühlheim
(24.06.19) Auf dem Main bei Mühlheim kam es am 22.6. um 19.40 Uhr zu einem Zwischenfall, als ein Tankmotorschiff in Talfahrt in die dortige Schleuse einlief. Ein Reibholz verkeilte sich zunächst in einer Nische am oberen Schleusentor. Bei der Weiterfahrt schnellte es aus der Nische und verkeilte sich in ein am Ufer stehendes Geländer, riss dieses aus der Halterung heraus und schlug anschließend gegen das Logis des Schiffs.
Sowohl an den Aufbauten des Schiffes als auch am Geländer kam es zu Sachschaden. Bis zur Unfallaufnahme wurde ein Weiterfahrverbot ausgesprochen und nach Abschluss der Maßnahmen wieder aufgehoben. Die übrige Schifffahrt wurde nicht beeinträchtigt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision auf Main-Donau-Kanal
(24.06.19) Am 21.6. gegen 1.30 Uhr kollidierte ein 190 Meter langer ungarischer Schubverband auf dem Main-Donau-Kanal beim Einlaufen in die Schleuse Berching mit einem in deren Vorhafen festgemachten, belgischen Gütermotorschiff. Aus Unachtsamkeit geriet der 55-jährige Schiffsführer in dichtem Nebel zu weit nach Steuerbord. Der 54-jährige Schiffsführer des Belgiers wurde durch das Läuten der Schiffsglocke, die durch den heftigen Aufprall von selbst zu schlagen begann, aus dem Schlaf gerissen.
Im Bereich des Hecks platzte der Außenanstrich großflächig ab, es kam zu Beulen und Schrammen. Die genaue Schadenshöhe wurde noch ermittelt. Gegen den verantwortlichen Schiffsführer des Schubverbandes wurden Ermittlungen eingeleitet.
Beide Schiffe konnten ihre Reisen nach Amsterdam und nach Mannheim fortsetzen. An der Schleuseneinrichtung entstand kein Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Lotsenschoner auf dem Trockenen
(24.06.19) Auf dem ehemaligen Lotsenschoner ‘No. 5 "Elbe" sollen nach der Bergung bald die Reparaturarbeiten beginnen. Nachdem er am 21.6. mithilfe der Schlepper ‘Primus‘ und ‘Helmut‘ von der Schwinge zur Peters Werft nach Wewelsfleth gebracht wurde, ging er dort am Abend auf Slip. Dort wird das Schiff genau untersucht, um zu entscheiden, welche Reparaturen notwendig sind.
Schäden wie der gebrochene Mast, die teilweise zersplitterte Bordwand und Lecks am Unterwasserschiff zwei Meter vom Bug entfernt an Backbordseite waren offensichtlich. Kupferplatten standen vom Rumpf ab wie zerknülltes Papier, die zentimeterstarken Eichenplanken darunter waren eingeknickt. Wie stark das Unterwasserschiff insgesamt in Mitleidenschaft gezogen wurde, war bislang jedoch unklar. Die Reparaturarbeiten sollen die Experten der Hvide Sande Skjibsvaerft übernehmen, die das Schiff gerade komplett saniert hatten und über eine entsprechend große Expertise verfügen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht vor Medemblik abgeschleppt
(24.06.19) Am Nachmittag des 23.6. wurden die Rettungsboote der KNRM-Stationen Medemblik und Andijk zu einer Segelyacht vor der Küste von Medemblik gerufen, die der Coast Guard Den Helder einen Motorausfall gemeldet hatte. Sie hatte den Hafen ansteuern wollen und trieb nun bei zwei Beaufort Wind unweit der Sport C-Tonne vor Medemblik. Die 't Span’ aus Andijk war bereits auf See, als der Alarm um 14.45 Uhr kam, und konnte das Boot schnell erreichen.
Wenig später traf auch die ‘Bernardine’ aus Medemblik ein. Sie schleppte die Yacht bis vor den Hafen. Dann wurde sie unter dem Kran im Pekelharinghafen festgemacht. Nachdem die Daten aufgenommen waren, kehrten die Seenotretter zu ihren Stationen zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Montreal
(24.06.19) Das amerikanische Kampfschiff USS ‘Billings’, 3500 tdw (MMSI-Nr.: 368926295), kollidierte am 21.6. in Montreal beim Ablegen in Richtung Key West mit dem hinter ihr am Kai liegenden, kanadischen Frachter ‘Rosaire A. Desgagnes‘, 9611 BRZ (IMO-Nr.: 9363534). Trotz Assistenz zweier Schlepper bewegte sich das Kriegsschiff unkontrolliert nach achtern und traf den Frachter. Am 23.6. verholte dieser nach Sainte-Catherine, Montreal, während das Marineschiff am Kai verblieb.
Quelle:Tim Schwabedissen


Abgasdefekt bei Portland Bill/GB
(24.06.19) Auf dem maltesischen Reefer ‘Lombok Strait’, 14113 BRZ (IMO-Nr.: 9204958), kam es auf der Fahrt von Dover nach Bridgetown am 23.6. um 00.30 Uhr zu einem Defekt des Abgassystems. Das Schiff befand sich mit einer 24-köpfigen Crew an Bord auf Position 50 10 58 N, 002 43 37 W, rund 35 Meilen südwestlich von Portland Bill im südlichen Fahrwasser der Casquets-Verkehrstrennungszone. Nach Abschluss der Reparatur setzte es gegen 4.30 Uhr seine Fahrt in Richtung Barbados fort, wo es am 2.7. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zweimaster soll eindreiviertel Jahre nach Strandung in Pointe Marin/Martinique geräumt werden
(24.06.19) Während die Hurrikan-Saison 2019 in Martinique bereits begonnen hat, wurde nun damit begonnen, die am 18.9.2017 in einem Wirbelsturm gestrandetem 12 Meter lange Segelyacht ‘Miss Carol‘ am Strand von Pointe Marin in der Saintannaise-Gemeinde teilweise abzuwracken. Die AMCL dichtete Öffnungen ab und entfernte die beiden Masten, die auf den Strand zu fallen drohten. Das Boot wurde dann ausgepumpt.
Doch die endgültige Räumung wird erst am Ende einer Ausschreibung erfolgen können. Der derzeitige Plan war, das Wrack in vier Teile zu zerlegen und abzutransportieren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Stealth-Neubau
(24.06.19) Am 21.6. brach gegen 16 Uhr auf der INS ‘Visakhapatnam ‘ die sich im Auftrag der indischen Marine gerade bei den Mazagon Dock Shipbuilders Limited (MDL)in Mumbai im Bau befindet, ein Feuer aus. Es handelte sich um den ersten Stealth-Zerstörer der Marine, der bereits 2018 hätte in Dienst gestellt werden sollen.
Die Feuerwehr war mit 75 Einsatzkräften vor Ort. Gegen 19 Uhr wurde ein Toter an Bord entdeckt. Es handelte sich um einen Vertragsarbeiter. Der Brand auf Deck 4 war schwer zu bekämpfen gewesen, weil es nur einen engen Zugang gab, durch den ein einzelner Feuerwehrmann mit Atemschutz eindringen konnte.
Das Deck war mit Rauch gefüllt, dem der Arbeiter wohl auch zum Opfer fiel. Andere Arbeiter hatten sich auf das darüber liegende Deck flüchten können.
Nach mehreren Verzögerungen wurde zuletzt das Jahr 2021 zur Ablieferung des Schiffs angepeilt. Es konnte nach dem Feuer noch nicht gesagt werden, ob der Brand eine weitere Verspätung nach sich ziehen könnte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Yacht vor Poole/GB
(24.06.19) Vor Swanage brach am 23.6. um 17.50 Uhr ein Feuer auf einer Yacht auf. Die RNLI-Boote aus Poole und Swanage wurden von der Coastguard alarmiert, und das Boot aus Poole barg die zweiköpfige Crew sowie die beiden Bordhunde von Bord ab. Sie wurden dann auf das Rettungsboot aus Swanage übergesetzt.
Einer der Geretteten musste im Nordhafen medizinisch betreut werden. Zwei Rettungsleute aus Poole stiegen auf den Havaristen über. Dieser wurde dann nach Poole eingeschleppt und dort von der Feuerwehr und der Coastguard untersucht. Um 22.50 Uhr war der Einsatz beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Einschleppen nach Margate/GB gesunken
(24.06.19) Das RNLI-Boot aus Margate wurde am 23.6. alarmiert, nachdem ein sieben Meter langer Kutter vor der Küste von Thanet, zwei Meilen nordwestlich von Margate, Wassereinbruch erlitten hatte. Der Skipper bat die Coastguard um Assistenz, und diese funkte ein Mayday Relay. Das Rettungsboot lief mit einer mobilen Lenzpumpe an Bord aus, und auch das Lotsenboot von NE Spit, die ‘Estuary Elan’ sowie das Coastguard Rescue Team aus Margate kamen zu Hilfe.
Nach dem Eintreffen der Seenotretter wurde zunächst der Skipper abgeborgen und dann entschieden, den Havaristen zum Hafen abzuschleppen. Der Fischer wurde auf die ‘Estuary Elan’ übergeben und direkt an Land gebracht. Sein Schiff wurde später im Hafen festgemacht, wo die Lenzarbeiten fortgesetzt wurden.
Doch der Wassereinbruch erwies sich als zu stark. Das Schiff sank am Kai, und die Seenotretter sammelten die auftreibenden Trümmer ein, ehe sie zur Station zurückkehrten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Kinlochbervie/Schottland abgeschleppt
(24.06.19) Das RNLI-Boot aus Lochinver wurde am Morgen des 24.6. alarmiert, nachdem ein Kutter Treibstoffprobleme gemeldet hatte. Um 1.30 Uhr liefen die Seenotretter aus und nahmen die manövrierunfähige ‘Kingfisher‘ auf den Haken. Sie wurde um 8.10 Uhr nach Kinlochbervie eingeschleppt und dort sicher festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht vor Annalong/Nordirland assistiert
(24.06.19) Am 23.6. wurde um 13.20 Uhr das RNLI-Boot aus Kilkeel zu einer 44 Fuß langen, französischen Segelyacht beordert, die mit einer zweiköpfigen Crew an Bord zwei Meilen vor dem Hafen von Annalong wegen einer Leine im Propeller manövrierunfähig geworden war.
Die Seenotretter versuchten, die Yacht wieder zu befreien. Ein Mann ging an Bord des Boots, um sich zu vergewissern, dass an Bord alles in Ordnung war. Nachdem der Propeller wieder lief, konnte die Yacht ihre Reise gen Norden fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fracher lief bei Kavkaz/Russland auf Grund
(24.06.19) Am 24.6. lief der russische Frachter ‘Siberin 1’, 3743 BRZ (IMO-Nr.: 7811020), nahe des Chushka Spit in der Straße von Kertsch auf Grund. Das Schiff war mit Kohle beladen. Die Havarie ereignete sich, kurz nachdem es aus Kavkaz ausgelaufen war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Landungsboot kenterte vor Berau/Indonesien, ein Vermisster
(24.06.19) Das indonesische Landungsboot ‘Sarwaguna Lima’ sank am Morgen des 24.6. gegen 2.30 Uhr in den Gewässern von Berau, Ost-Kalimantan. Drei Mann der Crew wurden von dem passierenden Schlepper ‘Prima Star 17‘ gerettet. Der Skipper wurde noch vermisst, und eine SAR-Operation war im Gange.
Das Boot war kurz vor dem Unglück bei 1-5 bis zwei Metern Seegang von Lempake nach Gunung Tabur ausgelaufen. Es wurde von einer großen Welle getroffen, kenterte und trieb kieloben in der See. Es lief für die PT Sinar Pagi und hatte eine maximale Aufnahmekapazität von 300 Tonnen und war mi gebrochenen Korallen beladen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rampenschaden in stürmischer See
(24.06.19) Die indonesische Fähre ‘Teluk Sinabang’, 750 BRZ (IMO-Nr.: 8731150), trug in stürmischer See am 22.6. in der Simeulue Regency einen Schaden an einer Rampe davon. Im Hafen von Sinabang wurden Reparaturen gestartet. Diese sollten am 23.6. abgeschlossen werden und das Schiff in den Fährdienst zurückkehren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Aufgebrachter Kutter wurde künstliches Riff
(24.06.19) Ein Kutter, der von der Malaysian Maritime Enforcement Agency (MMEA) aufgebracht worden war, wurde am 23.6. als künstliches Riff bei Kampung Tajau Laut auf 17 Metern Wassertiefe versenkt. Bisher hatte die Regierung von Sabah beschlagnahmte Kutter versteigert. Es war nach Section 34 des Fisheries Act 1985 vom Kota Kinabalu Court beschlagnahmt worden.
Die Versenkung sollte auch eine Warnung an andere illegale Fischer sein, aber auch der Fischerei in Kampung Tajau Laut zugutekommen. Zwei weitere Kutter in Obhut der MMEA sollten gleichfalls in Tuaran versenkt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


21.06.2019

Archivbild Frachter ‘Fast Sam’
Archivbild Frachter ‘Fast Sam’
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Frachter auf Westerschelde auf Grund gelaufen
(21.06.19) Der belgische Frachter ‘Fast Sam’, 1983 BRZ (IMO-Nr.: 9085455), der am 20.6. um 18.45 Uhr in Antwerpen mit Fahrtziel Næstved losgeworfen hatte, lief in den Abendstunden die Westerschelde abwärts laufend bei Tonne E12 auf Grund. Die Schlepper ‘Multratug 1’, ‘Bravo’ und ‘Patrol’ waren rasch vor Ort. Um 21.30 Uhr war die ‘Multratug 1’ am Havaristen fest, gefolgt von der ‘Bravo’ um 22.20 Uhr. Allerdings lief das Wasser bereits ab, und um 23.30 Uhr wurde entschieden, mit der Bergung bis zur folgenden Flut zu warten. Nachdem die Schlepper den Havaristen erfolgreich abgebracht hatten, wurde er am 21.6. um 5.45 Uhr am RoRo-Ponton Nord im Qarleshafen von Vlissingen zur Untersuchung festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Rhodos
(21.06.19) Die Hafenbehörde von Rhodos wurde am 20.6. vom Kapitän der griechischen Fähre ‚Zeus D‘, 138 BRZ (MMSI-Nr.: 237033800), über einen Schaden an der Steuerbord-Hauptmaschine informiert, der auf der Fahrt vom Mandraki-Hafen in Rhodos nach Symi aufgetreten war. Eskortiert von einem Patroullienboot kehrte der Havarist mit der Backbord-Hauptmaschine laufend nach Rhodos zurück.
Hier wurden die 142 Passagiere unversehrt abgesetzt. Die Hafenbehörde verhängte ein Fahrverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion.
Quelle:Tim Schwabedissen


Boot mit Backbordschlagseite auf den Felsen
Boot mit Backbordschlagseite auf den Felsen
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Alle Hände voll zu tun für freiwillige Seenotretter in Lough Ree/GB
(21.06.19) Die freiwilligen Seenotretter der RNLI-Station Lough Ree RNLI mussten ihr reguläres Training am Abend des 20.6. abbrechen, nachdem auf einem Motorboot ein Feuer ausgebrochen war. Die ‘Eric Rowse’ wurde von der irischen Coast Guard angefordert, nachdem der Skipper des 32 Fuß langen Boots einen Brand gemeldet hatte. Er war mit eigener Kraft weiter auf dem Weg zum Lough Ree Yacht Club.
Beim Eintreffen des Rettungsboots kam Rauch aus dem Motorraum. Der Skipper wurde abgeborgen und eine Schleppleine am Boot festgemacht, um es im Bedarfsfall schnell aus der Marina ziehen zu können. Der Athlone Fire Service traf wenig später ein und prüfte die Situation an dem Backbord-Motor. Nachdem keine weitere Brandgefahr mehr festgestellt wurde, konnte das Boot mit der Steuerbordmaschine in die heimatliche Marina laufen.
Während der Eskorte des Havaristen wurden zwei Personen auf einem Schlauchboot nahe Yellow Island, nördlich des Lough Ree Yacht Club gemeldet, die nicht mehr an Land zurückkamen. Sie wurden von den Seenotretter nach Barrymore gebracht und belehrt. Bereits im Lauf der Woche hatten sie zudem einer Motoryacht assistiert, die mit einer vierköpfigen Crew zwischen Carberry und Kid Island südlich von Lough Ree gestrandet war.
Das Boot lag mit Backbordschlagseite auf den Felsen. Die Bootsfahrer wurden unversehrt nach Coosan Point gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sportboot bei Mykonos auf Grund gelaufen
(21.06.19) Am 20.6. wurde die Hafenbehörde von Mykonos informiert, dass die holländische Yacht ‘Dawn’ auf der Insel Plaka Patera in der Ornos-Bucht auf Felsen gelaufen war. Mit Assistenz von Kuttern, die sich in der Nähe befanden, wurde sie wieder flottgemacht und auf sandigen Strand an der Küste von Kavo Glyfadi gesetzt.
Mit einem Beiboot ging die zweiköpfige Crew an Land. Ein Patroullienboot kam zur Inspektion des Havaristen.
Quelle:Tim Schwabedissen


‘Roger Venture‘ gestrandet im Sand
‘Roger Venture‘ gestrandet im Sand
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Gestrandeter Kutter hat noch Gnadenfrist
(21.06.19) Seit dem 9.6. liegt auf dem Jones Beach in Venice, Los Angeles, der Kutter ‘Roger Venture‘ gestrandet im Sand. Ein anderes Schiff, die ‘Captain Leroy III‘, hatte ihn aus einer Marina in Connecticut nach Cape Canaveral, Florida, schleppen sollen. Doch die Schlepptrosse brach, und der 40 Fuß lange Kutter landete auf dem Strand. Die US Coast Guard entfernte 700 Gallonen Öl vom Boot.
Wachen stellten sicher, dass niemand an Bord klettert. Ob das Schiff geborgen und weiter genutzt oder vor Ort abgebrochen werden sollte, war derzeit noch unklar und wurde geprüft.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ägina: Fähre erlitt zweiten Maschinenschaden binnen zwei Wochen
(21.06.19) Die griechische Fähre ‘Agia Marina Aiginis’, 247 BRZ (IMO-Nr.: 8650966), erlitt am 20.6. um 10.45 Uhr einen Schaden an der Steuerbord-Hauptmaschine im Zusammenhang mit der Abgasleitung. Die Havarie ereignete sich auf der Fahrt von Piräus zum Hafen von Agia Marina auf Ägina. Der Kapitän meldete den Vorfall der Hafenbehörde von Argosaronikos.
Diese verhängte ein Fahrverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion. Die 51 Passagiere und zwei Motorräder wurden in Verantwortlichkeit des Eigners an ihre Fahrtziele gebracht. Erst am 9.6. hatte die Fähre auf der Fahrt von Agia Marina nach Souvala östlich von Piräus einen Maschinenschaden gehabt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havariertes Binnenschiff blockierte Donau
(21.06.19) Am 20.6. lief das holländische Gütermotorschiff ‘Misando’, 1303 ts (EU-Nr.: 02320937), auf der Fahrt von Ijmuiden nach Krems mit einer Ladung von 1.092 Tonnen Stahl auf der Donau auf Grund. Das Schiff hatte zunächst wegen eines Navigationsfehlers eine Fahrwassertonne abgerissen und konnte durch das Werfen des Heckankers am linken Ufer gestoppt werden. Hier schlug es quer zum Fahrwasser.
Ruder und Propeller wurden bei der Havarie beschädigt. Das Schiff saß bei Flusskilometer 2.321 nahe Straubing in der Parkstetten-Gemeinde. Die Wasserschutzpolizei Deggendorf rückte mit dem Streifenboot ‘WSP 14‘ an, das Wasser- und Schifffahrtsamt mit der ‘Kinsach‘. Der Fluss wurde zwischen der Schleuse Straubing und dem Hafen Straubing-Sand auf den Kilometern 2.322 bis 2.212 für die übrige Schifffahrt gesperrt.
Ein größeres Schiff wurde zur Bergung angefordert. Es konnte den Havaristen gegen 18 Uhr wieder befreien. Er wurde von der holländischen ‘Cuarto‘ (MMSI-Nr.: 244150526) danach auf Position 48° 53.93' N 012° 32.31' O im Oberwasser von Straubing am Flussufer gesichert, ehe sie es am 21.6. zur Reparatur des Antriebssystems nach Regensburg schleppte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fünf Sportbootfahrer von Kaneohe gekentert
(21.06.19) Fünf Menschen wurden gerettet, nachdem am 19.6. ihr 14 Fuß langes Sportboot vor Kaneohe kenterte. Personal der Ocean Safety and Lifeguard Services sowie Crews der Waterfront Operations der Marine Corps Base Hawaii waren als erste vor Ort. Ein 45-Fuß-Boot der Coast Guard Station Honolulu und ein MH-65 Dolphin-Helikopter der Air Station Barbers Point wurden ebenfalls alarmiert, nachdem einer der Verunglückten kurz vor 13 Uhr mit seinem Mobiltelefon um Hilfe gebeten hatte.
Drei Erwachsene und zwei Kinder trieben zwischen China Man’s Hat und Kapapa Island bei ihrem kieloben in den Wellen dümpelnden Boot. Es waren 15 Meilen Windgeschwindigkeit und zwei Fuß hohe Seen. Die Schiffbrüchigen wurden angewiesen, bei dem Boot zu bleiben und Rettungswesten zu tragen. Alle fünf wurden unversehrt gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank nach Feuer vor Punta Pedrosa
(21.06.19) Am 20.6. brach auf dem spanischen Kutter ‘Loli II’ unweit von Punta Pedrosa ein Feuer aus, das rasch um sich griff. Die dreiköpfige Crew wurde, assistiert zunächst von einem Boot, das sich in der Nähe befand, von dem SAR-Schiff ‘Salvamar Altair‘ (MMSI-Nr.: 224013350) der Salvamento Marítimo-Station in Camariñas gerettet.
Sie wurden unversehrt in den dortigen Hafen gebracht. Für ihren Kutter gab es keine Rettung – er brannte herunter und sank mit dem Bug voran vor der Felsküste.
Quelle:Tim Schwabedissen


Lotsenschoner wird in Wewelsfleth repariert
(21.06.19) Am 21.6., knapp zwei Wochen nach der Kollision mit der ‘Astrosprinter‘, zog der Schlepper ‘Helmut‘, eskortiert von der ‘Primus‘, den historischen Lotsenschoner ‘No. 5 Elbe‘ von Stadersand nach Wewelsfleth. Er soll bei der dortigen Peters Werft repariert werden. Ein Gutachten hatte bescheinigt, dass das Schiff die Überfahrt sicher überstehen würde.
Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Hamburg hatte den Transport auf eigenem Kiel genehmigt unter der Bedingung, dass die Hebesäcke, mit denen das Schiff auf der Schwinge geborgen worden war, für alle Fälle mit an Bord blieben. Taucher hatten zuvor die Planken bestmöglich abgedichtet. Gegen sieben Uhr ging es mit dem Heck voran aus der Schwinge, und gegen 12 Uhr war der Transport am Ziel.
Am Nachmittag sollte der angeschlagene Segler auf der Werft in Wewelsfleth vorsichtig auf Slip gezogen werden. Ein Herausheben wurde zuvor von der Werftleitung als zu gefährlich eingeschätzt, da Schlick und Wasser, die sich noch im Schiffsinnern befanden, durch ihr Gewicht den Rumpf zum Auseinanderbrechen bringen könnten.
Auf der Werft lag derweil bereits ein anderes prominentes Schiff der Stiftung Hamburg Maritim: Der aus New York gerettete Flying-P-Liner ‘Peking‘. Er soll im Zuge der laufenden Restaurierungsarbeiten am 24.6. ausgedockt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper verlor Anhang
(21.06.19) Am 9.6. um 19.30 Uhr brach der Schleppdraht zwischen dem unter Panama-Flagge laufenden Schlepper ‘AM Affinity’, 299 BRZ (IMO-Nr.: 9522570), und der von ihm gezogenen Barge ‘Surya Chakra-19’ auf der Fahrt von Fujairah nach Port Louis. Der Anhang ging auf Position 10 25 N, 061 25 O auf Drift. Später meldete die Crew, dass die Barge verschwunden sei. Die letzte bekannte Position war am 11.6. auf 10 30 32 N, 063 38 55 O mit einer Driftgeschwindigkeit von 2,5 Knoten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Baggerschiff kollidierte mit Kutter
(21.06.19) Das südkoreanische Baggerschiff ‘Hae Yang’, 1130 BRZ (IMO-Nr.: 8630772), kollidierte am 20.6. gegen 55.10 Uhr mit dem Kutter ‘No.201 Daewon’ rund 23 Meilen vor Gampo, Gyeongju, in südkoreanischen Gewässern. Der Kutter kenterte beim Zusammenstoß. Die gesamte 12-köpfige Crew konnte aber gerettet werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarierter Frachter nach Piräus geschleppt
(21.06.19) Am 18.6. nah m der Schlepper ‘Asteri’ den Frachter ‘Panagia Kanala‘, 3572 BRZ (IMO-Nr.: 9125152), auf den Haken, der seit Februar nahe Nea Karvali vor Anker gelegen hatte. Auf dem Weg nach Amaliapolis war es zu einem Maschinenschaden gekommen, den die Crew aber nicht am Ankerplatz zu reparieren vermocht hatte. Deshalb sollte es dafür nun nach Piräus gehen. Am 21.6. um 00.30 Uhr warf der Frachter auf der Hafenreede auf Position 37° 55.17' N 023° 32.54' O Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Duplizität der Ereignisse auf Welland Canal
(21.06.19) Auf dem kanadischen Tanker ‘Algonova’, 8009 BRZ (IMO-Nr.: 9378589), der am 14.6. aus Port Colborne ausgelaufen war, kam es am 16.6. beim Transit des Welland Canal bei St. Catharines, Ontario, auf Position 43 06 42 N, 79 11 48 W zu einem Maschinenschaden. Das Schiff machte im Kanal fest zur Reparatur.
Um 10.40 Uhr lief es in den Hafen von Montreal ein. Bereits am 15.5. war es auf dem Welland Canal auf der umgekehrten Fahrt zu einem Maschinenschaden bei St. Catharines gekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter lief vor Nanticoke/USA auf Grund
(21.06.19) Der kanadische Bulkcarrier ‘CSL Tadoussac’, 20101 BRZ (IMO-Nr.: 6918716), lief am 16.6. um 19.35 Uhr beim Einlaufen in den Hafen von Nanticoke, Ontario, auf Position 42 46 48.0 N, 80 04 04.8 W auf Grund. Später konnte sich der Havarist, assistiert von einem Schlepper, wieder befreien. Es gab keine erkennbaren Schäden, und am 18.6. machte das Schiff in Port Colborne fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht vor Pointe de Penmarc'h/Frankreich vor Untergang bewahrt
(21.06.19) Am 20.6. um 19 Uhr wurde das CROSS Etel vom Skipper der 8,5 Meter langen, französischen Segelyacht ‘Maya Buena’ über einen Wassereinbruch informiert, der sich südwestlich des Pointe de Penmarc'h ereignet hatte. Das CROSS funkte sofort einen Mayday Relay. Das Rettungsboot ‘Prince d'Eckmühl - SNS 083’ der Station Saint-Guénolé-Penmarc'h sowie ein Dragon 56-Helikopter des Zivilschutzes wurden alarmiert. Auch zwei Kutter reagierten auf das Mayday Relay und nahmen Kurs auf die Position. Wenige Minuten später wurde der EPIRB des Boots aktiviert. Mit dessen Hilfe konnte die genaue Position bestimmt werden. Auch das Rettungsboot ‘Men Meur – SNS 099’ aus Guilvinec lief aus. Um 19:43 lokalisierte die Crew des Dragon 56 die Yacht. Um 19.56 Uhr traf die ‘Men Meur’ vor Ort ein.
Zwei Rettungsleute wurden an Bord übergesetzt, und gemeinsam mit dem Skipper gelang es, mithilfe einer mobilen Lenzpumpe des SNSM-Boots den Wassereinbruch unter Kontrolle zu bekommen. Um 20 Uhr wurde begonnen, die Yacht nach Lesconil zu schleppen, wo sie um 20:35 Uhr sicher festgemacht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Lage brennenden Autofrachters unklar
(21.06.19) Der am 15.6. in Brand geratene, unter Panama-Flagge laufende Autocarrier ‘Diamond Highway’, 60175 BRZ (IMO-Nr.: 9293636), trieb am 20.6. weiterhin vor den Philippinen in der Südchinesischen See. Am 17.6. war der Offshore-Schlepper ‘Lewek Hydra’ (IMO-Nr.: 9503043) am Havaristen eingetroffen, nachdem zuvor die Nippon Salvage mit dessen Bergung beauftragt worden war. Es sollte nach Batangas geschleppt werden.
Das philippinische Patroullienboot BRP ‘Cabra‘ überwachte die Lage vor Ort. Weiterhin stieg Rauch aus dem Schiffsinnern auf. Am 21.6. stieß auch der Offshore-Versorger ‘Skandi Hawk’ (IMO-Nr.: 9480734) zu dem Konvoi. Die Situation des Havaristen war derzeit unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter mit Kolbenschaden
(21.06.19) Auf dem liberianischen Bulkcarrier ‘Pictor‘, 39736 BRZ (IMO-Nr.: 9254563), kam es am 17.6. an einem Schaden an einem Kolben der Maschinenanlage vor Port Louis, Mauritius. Das Schiff steuerte den Hafen an, wo es repariert werden sollte. Am 20.6. lag es weiterhin am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen


20.06.2019

Trawler ‘Tío Antonio‘ im Vollbrand
Trawler ‘Tío Antonio‘ im Vollbrand
(Bild: Salvamento Maritimo)   Großbild klick!

Trawler sank nach Feuer vor Oropesa/Spanien
(20.06.19) Am 19.6. um kurz vor 10 Uhr brach auf dem 18 Meter langen, spanischen Trawler ‘Tío Antonio‘ (MMSI-Nr.: 224128230) rund 10 Meilen östlich von Oropesa (Castellón) ein Feuer aus. Seine drei Besatzungsmitglieder flüchteten in eine Rettungsinsel und wurden vom Kutter ‘Blai‘ wohlbehalten gerettet. Um 12:30 Uhr wurden sie in Peñíscola abgesetzt.
Salvamento Marítimo schickte das SAR-Schiff ‘Salvamar Sabik‘ zu dem in hellen Flammen stehenden, in Peñíscola beheimateten Havaristen, um diesen weiter zu überwachen. Über dem Kutter stand eine gewaltige Rauchwolke, und binnen kurzer Zeit wurde er von dem Feuer so stark zerstört, dass er schließlich weitgehend heruntergebrannt unterging.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Bulkcarrier ‘Beks Halil‘
Archivbild Bulkcarrier ‘Beks Halil‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Frachter lief auf Paraná/Brasilien auf Grund
(20.06.19) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Bulkcarrier ‘Beks Halil‘, 33329 BRZ (IMO-Nr.: 9625798), lief am 15.6. bei Flusskilometer 313 auf dem Paraná River auf Grund. Er hatte am Kai der ADM Agro in San Lorenzo eine nach Damietta bestimmte Ladung aufgenommen und lief nun mit einem Tiefgang von 10.48 Metern flussabwärts. Der Schlepper ‘Coopor Estibador I’ kam zu Hilfe und machte den Havaristen wieder flott.
Am 18.6. um 21 Uhr ankerte er bei Ramallo und setzte später die Reise in Richtung La Plata fort. Dort warf er am 20.6. gegen sechs Uhr auf Position 34° 43.77' W 057° 48.93' O erneut Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall vor Olbia
(20.06.19) Die italienische Roro-Fähre ‘Eurocargo Napoli’, 21357 BRZ (IMO-Nr.: 9108568), hatte gerade von der Cocciani-Mole im Industriehafen von Olbia losgeworfen und nahm Kurs auf Livorno, als am 19.6. um 19.15 Uhr die Maschinen ausfielen und es zu einem vollständigen Blackout kam. Die Hafenbehörde verständigte sofort die Coast Guard, die ein Patroullienboot schickte, sowie den Schlepper ‘Scatenato‘ der Compagnia Onorato zur Assistenz. Nachdem es gelungen war, wieder etwas Maschinenkraft zu bekommen, wurde der Havarist aus dem Fahrwasser gezogen.
Dann wurde er zu einem sicheren Ankerplatz im Golf von Olbia eskortiert und für die notwendigen Inspektionen mit einem Auslaufverbot belegt. Neben der Crew befand sich nur ein Frachtbegleiter an Bord. Nachdem die Maschinen wieder liefen, setzte der Frachter die Fahrt fort und machte am Vormittag des 20.6. am Terminal Darsene Toscana in Livorno fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter ‘Natalia‘ auf den Felsen bei Karaburun
Frachter ‘Natalia‘ auf den Felsen bei Karaburun
(Bild: General Directorate of Coastal Safety)   Großbild klick!

Bergungsarbeiten bei Sile Sahilköy/Türkei dauern an
(20.06.19) Die Bergungsarbeiten an dem unter Komoren-Flagge laufenden Frachter ‘Natalia‘, 5966 BRZ (IMO-Nr.: 8203622), der am 19.12. vor Sile Sahilköy auf Position 41 13.06N, 29 23.0 O bei Istanbul in einem schweren Sturm strandete, dauerten weiter an. Das Schiff saß in unveränderter Lage mit etwas Backbordschlagseite auf Felsen bei Karaburun auf, die den Rumpf aufgerissen haben. Die Laderäume standen komplett unter Wasser.
Derzeit wurde die Ladung weiter in längsseits gehende Leichterschiffe verfrachtet. Der Plan der Berger war, das Schiff dann mit Schleppern von den Felsen herunterzuziehen. Allerdings müssten vorher umfangreiche Arbeiten zum Abdichten des Rumpfes stattfinden, um ihn auspumpen zu können für einen erfolgversprechenden Bergungsversuch.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuerwehr Rijkswaterstaat löscht in Raamsdonksveer
Feuerwehr Rijkswaterstaat löscht in Raamsdonksveer
(Bild: Marcel van Dorst)   Großbild klick!

Großbrand auf Binnenschiff in Raamsdonksveer/Holland
(20.06.19) Am 20.6. um 8.40 Uhr brach im Maschinenraum 110 Meter langen belgischen Binnenschiffs, das unbeladen und unbesetzt bei der Ruijtenberg Offshore am Reenweg in Raamsdonksveer auf der Donge lag, ein Feuer aus. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung, und helle Flammen schlugen aus den Fenstern der Aufbauten. Die Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Die Feuerwehr versuchte den Brand, der sich auf die gesamten Aufbauten ausgebreitet hatte, mit Schaum zu löschen. Es kam aber zu einem Ölaustritt in die Donge. Einsatzkräfte von Rijkswaterstaat, die auch mit einem Löschboot und der ‘RWS 73‘ vor Ort waren, legten eine Ölsperre aus, um eine Ausbreitung der Verschmutzung zu verhindern.
Flammen schlagen aus den Fenstern der Aufbauten
Flammen schlagen aus den Fenstern der Aufbauten
(Bild: Marcel van Dorst)   Großbild klick!
Die Brandbekämpfung erwies sich als schwierig, weil der tief unten sitzende Brandherd schwer zu erreichen war. Von außen wurde der Rumpf des Schiffes gekühlt, während die Einsatzkräfte versuchten, ins Schiffsinnere vorzudringen. Acetylenflaschen wurden wegen drohender Explosion von Bord geholt.
Um 11.15 Uhr wurden wegen der andauernden Rauchentwicklung zwei Betriebe an der Maas geräumt. Betroffen war auch das nahe Dongemond College, wo mehrere Klassen mitten in der Testphase ihre Räume verlassen mussten. Um 13 Uhr war das Feuer unter Kontrolle, allerdings würden die Nachlöscharbeiten und das Auspumpen des Maschinenraums noch mehrere Stunden in Anspruch nehmen.
Erst am 12.6. war es auf einer Werft am Reenweg zu einem Unfall gekommen, als der Skipper eines Binnenschiffs abends in den Laderaum stürzte, nachdem die Leiter, auf der er stand, wegrutschte. Feuerwehr, Krankenwagen, Hubschrauber und ein mobiles Medizinerteam waren vor Ort und bargen den Verunglückten. Er wurde dann ins Elisabeth TweeSteden-Hospital in Tilburg transportiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot auf Felsen gelaufen
Motorboot auf Felsen gelaufen
(Bild: Kevin Menz)   Großbild klick!

Schiffbruch auf erster Reise
(20.06.19) Die kanadische Coastguard kam am 19.6. einem Vater und dessen Sohn zu Hilfe, deren Motorboot auf einen Felsen gelaufen war und begonnen hatte, südlich der Oak Bay/USA zu sinken. Der 71-jährige John Dann war mit seinem 30 Jahre alten Sohn Chris auf dem Rückweg nach Orcas Island in Washington, nachdem sie einige Tage in Victoria verbracht hatten, als das Boot auf das Mouat Reef bei Gonzales Point lief, aufgerissen wurde und rasch vollzulaufen begann.
Drei Boote der Coastguard und eines der Greater Victoria Harbour Authority kamen nach dem Notruf um neun Uhr binnen weniger Minuten zu Hilfe. Beide wurden unversehrt gerettet. Das Boot sank dicht vorm Ufer und wurde von einer Ölsperre umgeben, nachdem etwas Kraftstoff ausgelaufen war.
Die Coastguard dichtete den Treibstofftank ab. Gegen Mittag waren Berger vor Ort, und am Nachmittag wurde begonnen, das Boot zu lenzen. Nach der Bergung sollte es entweder in die Oak Bay Marina oder nach Sidney geschleppt werden. Es war die erste Fahrt mit John Dann als Skipper – und sein Sohn schätzte, auch die letzte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gewittersturm: Segler vor Pelzerhaken gerettet, Boote vor Niendorf und in Neustadt gesunken
(20.06.19) Am späten Nachmittag des 19.6. kenterte im Regensturm ein Segelboot vor Pelzerhaken bei Neustadt in Holstein. Die Bundespolizei See hat zwei Männer aus dem Wasser gerettet. Der Wetterumschwung hatte die zwei Männer im Alter von 61 und 68 Jahren überrascht.
Ein aus südwestlicher Richtung aufziehendes starkes Gewitter mit Sturmböen von acht bis neun Beaufort und Starkregen mit Hagel zog über die Lübecker Bucht. Das 6,80 lange Segelboot ‘Fighter Twinkieler‘ hielt den Böen nicht stand und kenterte. Die beiden Männer gingen über Bord und trieben im Wasser.
Sie konnten das kieloben treibende Boot nicht aus eigener Kraft wieder aufrichten. Das Bundespolizeischiff ‘Bayreuth – BP 25‘ aus Neustadt in Holstein war zum Zeitpunkt des Unglücks in Sichtweite der Schiffbrüchigen. Schnell ging ein Kontrollboot zu Wasser und nahm die Männer auf.
Sie wurden an Bord der ‘Bayreuth‘ gebracht und versorgt. Ihr gesundheitlicher Zustand war den Umständen entsprechend gut. Eine Dreiviertelstunde später übergaben die Polizisten die Schiffbrüchigen an den in Grömitz stationierten DGzRS-Seenotrettungskreuzer ‘Hans Hackmack‘. Die Seenotretter begannen anschließend mit der Bergung des Segelbootes, das allerdings auf 14 Metern Wassertiefe schließlich sank.
Um 17.50 Uhr sank in starken Gewitterböen wegen eines verklemmten Vorsegels vor Niendorf ein historisches, sechs Meter langes Segelboot. An Bord befanden sich drei Personen im Alter von 55, 51 und 20 Jahren. Sie wurden durch die Besatzung eines anderen Segelbootes unverletzt aus dem Wasser gezogen und in den Hafen von Niendorf gebracht.
Der Mast des Bootes ragte noch aus dem Wasser. Er wurde für die spätere Bergung und zur Absicherung der Unfallstelle gekennzeichnet.
Im Yachthafen von Neustadt sank um 19.30 Uhr in dem Gewittersturm ein weiteres Boot an seinem Liegeplatz. Wegen austretender Betriebsstoffe mussten Ölbekämpfungsmaßnahmen durch die Feuerwehr vorgenommen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter am Großen Vogelsand geborgen
(20.06.19) Drei Seenotrettungskreuzer der DGzRS kamen in der Nacht zum 19.6. dem deutschen Fischkutter ‘Ozean - SD 9", 71 BRZ (IMO-Nr.: 1300234), in der Deutschen Bucht zu Hilfe. Um kurz vor Mitternacht meldete sich die zweiköpfige Crew des in Friedrichskoog beheimateten Schiffs über den UKW-Sprechfunk-Notrufkanal 16 bei den Seenotrettern. Sie vermutete einen Brand im Maschinenraum.
Die rund 20 Meter lange ‘Ozean‘ befand sich nördlich des Großen Vogelsands in der Elbmündung. Das MRCC alarmierte die Seenotrettungskreuzer ‘Hermann Marwede‘ der Station Helgoland, ‘Anneliese Kramer’ der Station Cuxhaven und ‘Theodor Storm‘ der Station Büsum. Das Cuxhavener Boot nahm zusätzlich eine Brandbekämpfungseinheit der dortigen Berufsfeuerwehr an Bord. Unterdessen machten die in der Nähe laufenden Kutter ‘Doggerbank‘ und ‘Delphin‘ Standby am Havaristen, um dessen Crew aufzunehmen, falls sie ihr Schiff aufgeben musste.
Doch schnell stellte sich heraus, dass austretender Hydraulikölnebel den Maschinenraum völlig verqualmt hatte. Allerdings trieb die ‘Ozean‘ nun manövrierfähig auf den Großen Vogelsand zu. An dessen nordwestlicher Ecke trafen die drei Seenotrettungskreuzer nahezu zeitgleich beim Havaristen ein.
Der Kutter ‘Delphin‘ barg die Netze der ‘Ozean‘, die die beiden Fischer aus Sicherheitsgründen geslippt hatten. Die ‘Theodor Storm‘ nahm die ‘Ozean‘ dann auf den Haken, was sich nicht einfach gestaltete, da Kurrbäume wegen des Hydraulikausfalls nicht eingeholt werden konnten. Doch mit viel Fingerspitzengefühl klappte das Manöver, und während der nächtlichen Schleppreise nach Büsum gelang es der Kutterbesatzung, mit Bordmitteln das Fanggeschirr einzuholen.
So konnte der Schleppverband die Büsumer Schleuse passieren. Das Seenotrettungsboot ‘Paul Neisse‘ unterstützte die ‘Theodor Storm‘ dabei, den Havaristen sicher in den Hafen und an einen Liegeplatz an der Hafeninsel zu bringen, wo er um sechs Uhr morgens fest war. Zur Unglückszeit herrschten in der Deutschen Bucht östliche Winde um drei Beaufort und gute Sicht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestresste Ölbarge in Naknek/Alaska
(20.06.19) Die US Coast Guard wurde am 19.6. im Einsatz, nachdem die Ölbarge ‘Crowley BC-152 ‘ auf dem Naknek River in Naknek strukturelle Probleme erlitten hatte. Sie saß im Schlamm und wurde gerade entladen. An Bord befanden sich ungefähr 50.330 Gallonen Benzin und 95.410 Gallonen Diesel. Die Coast Guard Anchorage machte sich bereit, gegen mögliche Austritte vorzugehen.
Bereits am 18.6. hatte Personal auf der Barge der Coast Guard gegen Mittag gemeldet, dass das Deck Anzeichen von Stress zeigte, worauf auch ein zerbrochenes Rückschlagventil hinwies.
Einsatzkräfte der Marine Safety Task Force wurden umgehend angefordert, um die Situation zu bewerten. Die Barge war nicht auf Grund gelaufen, sondern hatte bei Niedrigwasser im Schlamm aufgesetzt. Die Coast Guard blieb auf Standby, bis die Ladung vollständig gelöscht war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht nach Eemshaven eingeschleppt
(20.06.19) In der Nacht zum 15.6. um 22.35 Uhr erlitt die Segelyacht ‘Zelia‘ Motorprobleme vor der Hafenmündung von Eemshaven. Die zweiköpfige Crew bat die KNRM um Hilfe. Die Seenotretter der dortigen Station waren schnell vor Ort und stellten eine Schleppverbindung her.
Die ‘Zelia‘ wurde sicher zu einem Anlegesteg gebracht, an sie das Boot festmachten. Innerhalb einer Stunde war der Einsatz erledigt und die ‘Jan en Titia Visser‘ klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Hapag-Lloyd-Frachter drohte Containerkran zum Einsturz zu bringen
(20.06.19) Am 20.6. lag der deutsche Hapag-Lloyd-Containerfrachter ‘Nagoya Express’, 93750 BRZ (IMO-Nr.: 9450428), weiter auf der Reede von Hai Phong auf Position 20° 35.52' N 106° 53.61' O vor Anker, zwei Wochen nachdem er mit dem Gantrykran Q15 des Hai Phong International Port (HITC) oberhalb der Lach Huyen International Wharf am 7.6. um 6.30 Uhr kollidiert war. Das Schiff hatte am 6.6. von Cai Mep, Saigon, kommend am International Terminal festgemacht. Am 7 .6. warf es in einem Gewittersturm unter Beratung eines Lotsen der Tran Anh Pilot los.
Bei schweren Sturmböen ging sie auf Drift, und der Bug stieß gegen den QC 15, der vom Cat Lai Port (HCMC) gemietet war und am Ende der Anlage stand. Dieser wurde dabei stark verbogen und drohte einzustürzen.
Nur mit Stützpfeilern konnte der fünf Millionen Dollar werte Containerkran vor dem Kollaps bewahrt werden. Der Frachter kehrte an den Terminal zurück und blieb dort bis zum 9.6. Die Hai Phong Maritime Port Authority leitete eine Untersuchung des Unfalls ein, während deren Dauer der Frachter im Hafen bleiben musste.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden bei Agios Georgios
(20.06.19) Am Morgen des 20.6. erlitt die griechische Fähre ‘Supercat’, 636 BRZ (IMO-Nr.: 9124433), während der fahrplanmäßigen Fahrt von Piräus nach Milos, Folegandros, Thira, Ios, Naxos und Mykonos einen Schaden an der Backbord-Hauptmaschine, als sie sich südlich von Agios Georgios befand. Das Schiff kehrte nach Piräus zurück, wo die 127 Passagiere abgesetzt wurden. Das Schiff erhielt ein Auslaufverbot bis zu einer Reparatur und Klasseinspektion, die Fahrgäste wurden in Verantwortlichkeit des Eigners zu ihren Fahrtzielen gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


19.06.2019
Archivbild Bulkcarrier ‘Mazowsze
Archivbild Bulkcarrier ‘Mazowsze‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Kollision vor Skagen
(19.06.19) Am 18.6. um 21.15 Uhr kollidierte der unter Bahamas-Flagge laufende Bulkcarrier ‘Mazowsze‘, 24109 BRZ (IMO-Nr.: 9386914), der auf der Fahrt von St. Petersburg nach Gent war, nördlich von Skagen mit dem dänischen Trawler ‘K. Larsen - FN 326‘, 56 BRZ (MMSI-Nr.: 220278000). Beide Schiffe warfen im Skagerrak Anker. Das Rettungsboot ‘Lars Kruse“ der Station in Skagen wurde gebeten, Polizeioffiziere zu den Havaristen zu transportieren.
Sie gingen an Bord und führten Untersuchungen sowie Drogentests durch. Um ein Uhr wurde das Rettungsboot aus dem Einsatz entlassen. Der Trawler lief um 1.30 Uhr nach Strandby ein. Die ‘Mazowsze’ lag am 19.6. weiter auf Position 57° 43.83' N 010° 19.63' O vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler nach Skagen eingeschleppt
(19.06.19) Am 15.6. wurde das Rettungsboot ‘Lars Kruse’ der Station in Skagen alarmiert, weil der dänische Trawler ‘Saron S-158’, 269 BRZ (IMO-Nr.: 6710140), rund 45 Meilen nördlich des Hafens einen Maschinenausfall erlitten hatte und manövrierunfähig in der See trieb. Das Rettungsboot nahm den Havaristen und schleppte ihn zum Hafen. Am 16.6. um sechs Uhr wurde der Havarist dort festgemacht. Am 17.6. um 21.45 Uhr ging er in den Hirtshals Dockyard zur Reparatur.
Quelle:Tim Schwabedissen


Vier überwiegend schwer Verletzte bei Rettungsbootsabsturz auf der 'Rhön'
(19.06.19) Der deutsche Marinetanker ‘Rhön‘ musste nach dem Unfall am 17.6. in Kiel seinen NATO-Einsatz vorzeitig beenden. Das Schiff verfügte nur noch über ein Rettungsboot und soll in den kommenden Tagen in seine Base Wilhelmshaven zurückverlegt werden. Entgegen den ersten Meldungen wurden beim Absturz des Rettungsboots nach Versagen eines Davits an Steuerbordseite nicht eines, sondern vier Crewmitglieder zum Teil schwer verletzt.
Einer lag noch mit lebensgefährlichen Verletzungen auf der Intensivstation. Die Männer trugen u.a. Frakturen und Kopfverletzungen davon, als sie mit dem Boot aus mehreren Metern Höhe abstürzten. Die Feuerwehr rettete sie aus dem Wasser.
Die Ermittlungen des schweren Unglücks liefen unterdessen auf Hochtouren. Nach ersten Erkenntnissen hat die Aussetzanlage des Bereitschafts- und Rettungsbootes an Steuerbordseite ihren Dienst versagt. Nachdem einer der beiden Davits eine Fehlfunktion hatte, stürzte das Beiboot ab. Der Davit wurde nach dem Unglück nur notdürftig gesichert.
Ob das Alter des Schiffes bei der Havarie eine Rolle spielte, steht nicht fest. Die als Einhüllentanker bei der Kröger Werft in Schacht-Audorf gebaute ‘Rhön‘ stand seit 42 Jahren im Dienst der Marine und gehört zu den ältesten Tankern der NATO. Seit fast zehn Jahren bemüht sich die Marine um moderne Doppelhüllentanker als Ersatz.
Die Bundeswehr hat sofort reagiert und meldete den Tanker aus dem NATO-Einsatz ab. Im März war das Schiff als deutscher Beitrag dem NATO-Einsatzverband 1 unterstellt worden. Der von einem US-Admiral geführte Verband operierte seit einigen Tagen beim Manöver Baltops 2019.
Er war bereits am Wochenende entlassen worden, da die Hochsee-Betankungsanlage, das RAS-Geschirr, eine Störung hatte. Sie sollte am 17.6. in Kiel repariert werden. Als im Vorfeld eine Ölsperre um den Tanker ausgelegt werden sollte, die das Boot zu ziehen hatte, kam es zu dem Unfall.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zerstörte Luxusyacht in Carrara war zweite Tecnomar-Maxiyacht
(19.06.19) Bei der Luxusyacht, die am Morgen des 16.6. in Carrara durch ein Feuer vernichtet wurde, handelte es sich um die zweite Tecnomar Evo 120, die kurz vor ihrer Ablieferung stand. Das brandneue, 36,6 Meter lange und acht Meter breite 120-Tonnen-Schiff lag am Privatdock der italienischen Sea Group, als der Brand gegen ein Uhr an Bord ausbrach. Die Feuerwehr und die Coast Guard mussten vor allem ein Übergreifen auf andere Schiffe dort verhindern.
Dann wurde die brennende Yacht in einen entlegeneren Teil der Marina geschleppt, wo sie durch die schweren Schäden sank und wegen der acht Tonnen Brennstoff an Bord mit einer Ölsperre umgeben wurde. In vier Wochen hätte sie abgeliefert werden sollen und stand unmittelbar vor der Verschiffung nach Asien. Das erste Boot der Serie, die ‘La Vie’, wurde 2018 übergeben, ein dritter Rump ist im Bau. Der Wert einer der Yachten liegt bei rund 10 Millionen Euro.
Quelle:Tim Schwabedissen


Dockschiff der japanischen Marine kollidierte mit Kai
(19.06.19) Das amphibische Transportschiff JS ‘Kunakari’, 14.000 ts (MMSI-Nr.: 431999664), der japanischen Marine kollidierte beim Einlaufen nach Brisbane am 17.6. mit dem Kai. Das Schiff riss während eines missglückten Drehmanövers trotz Schlepperassistenz einige Dalben ab und wurde selbst auch am Steuerbord-Heck beschädigt. Es stand zum Zeitpunkt der Havarie unter Lotsenberatung.
Das Dockschiff hat eine Stammbesatzung von 138 Mann und kann 330 Soldaten transportieren. Es wurde 2003 in Dienst gestellt und verfügt neben Geschützen über acht Helikopter und zwei Luftkissen-Landungsboote.
Quelle:Tim Schwabedissen


Hapag-Lloyd-Frachter kollidierte mit Kran
(19.06.19) Der deutsche Containerfrachter ‘Nagoya Express’, 93750 BRZ (IMO-Nr.: 9450428), der Hamburger Hapag-Lloyd AG kollidierte am 17.7. um 6.30 Uhr mit dem Kran Q15 oberhalb der Lach Huyen International Wharf, Vietnam. Der Kran wurde dabei so schwer beschädigt, dass er zu kollabieren drohte. Das Schiff war am 4.6. aus Vung Tau ausgelaufen und hatte am 9.6. vor Haiphong auf Reede Anker geworfen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall auf Lake Erie
(19.06.19) Der kanadische Schlepper ‘Susan Michelle‘, 89 BRZ (MMSI-Nr.: 316008225), erlitt am 13.6. um 9.50 Uhr einen Ausfall einer der Hauptmaschinen auf dem Lake Erie, 15 Meilen südsüdwestlich von Port Burwell, Ontario, auf Position 42 25 40.0 N, 80 58 54.9 W. Mit der anderen Maschine kehrte er nach Port Burwell zurück. Am 19.6. lag er dort weiter zur Reparatur am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Indonesische Fähre kollidierte mit Pier
(19.06.19) Die indonesische Fähre KMP ‘Wira Berlian’, 8800 BRZ (IMO-Nr.: 9875812), kollidierte am 17.6. um 14.45 Uhr bei einem Probeanlauf mit der Pier von Dock V in Bakauheni Port. Das brandneue Schiff sollte nach seiner Ablieferung auf der Route Merak - Bakauheni eingesetzt werden und musste zuvor eine Erprobung durchführen. Es war um 11.45 Uhr aus Merak ausgelaufen. Als es achteraus an den Anleger in Bakauheni heranlief, stieß es mit dem Steuerbordheck gegen die Anlage. Sowohl landseitig wie auch am Achterschiff entstanden dabei Schäden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Mindestens 18 Tote bei Fährbootsunglück in Indonesien
(19.06.19) Vor der Küste der indonesischen Insel Java kenterte am 18.6. ein Fährboot. Dabei kamen mindestens 18 Menschen, darunter mehrere Kinder, ums Leben. Mehr als 60 Menschen befanden sich an Bord des Bootes, als es bei rauer See nahe der Insel Madura von einer großen Welle erfasst wurde, kenterte und in flachem Wasser sank. Fischer entdeckten das zehn Meter lange Boot kurz nach dem Unglück. Aufbauten und Mast ragten noch aus dem Wasser.
Es gab 39 Überlebende, mindestens vier Menschen wurden noch vermisst. 36 der Überlebenden kamen erst in eine örtliche Krankenstation und wurden von dort in ein regionales Krankenhaus überwiesen. Zwei weitere konnten nach Hause entlassen werden. Es wurde vermutet, dass das Boot überladen war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Mechanischer Schaden in Agios Sostis/Zakynthos
(19.06.19) Die belgische ‘Trotamares J’, die im Hafen von Agios Sostis in Laganas lag, erlitt am 17.6. einen mechanischen Schaden an der Backbord-Hauptmaschine. Ein Patroullienboot wurde zur Inspektion geschickt und fand die zweiköpfige Crew wohlbehalten vor. Die Hafenbehörde von Zakynthos verhängte ein Auslaufverbot bis zu einer Reparatur und Inspektion.
Quelle:Tim Schwabedissen


Viel Bruch bei Bol d’Or auf dem Bodensee
(19.06.19) Bei dem Sturm, der am 16.6. mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 60 Knoten und Hagelböen über den Bodensee fegte, mussten 212 Boote die Regatta Bol d'Or aufgeben. Es gab rund 40 Mastbrüche, mehrere Boote sind gesunken, darunter die ‘Toucans Baloo‘ und die ‘Ex-Psaros‘. Die ‘Realteam‘, ein großer Favorit, verlor den Mast, und fünf M2-Boote kenterten.
Die ‘Libera Principessa‘ lief auf Grund. Sowohl die Crew als auch das Schiff selbst konnten aber geborgen werden. Einige Segler gingen auch über Bord gegangen. Die Sicherheitsteams, die von der SNG aus koordiniert wurden, sowie die Seepolizei, haben alles in ihrer Macht stehende getan, um die Sicherheit der teilnehmenden Teams zu gewährleisten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bulkcarrier blockierte 30 Stunden lang Detroit River
(19.06.19) Der Detroit River musste am 17.6. gesperrt werden, nachdem sich der kanadische Bulkcarrier ‘Algoma Niagara‘, 24640 BRZ (IMO-Nr.: 9619270), der mit 25.000 Tonnen Kies von Milwaukee nach Detroit gekommen war, sich von seinem Liegeplatz losriss. Drei Trossen am Bug des in Sandwich Town liegenden Schiffs brachen gegen vier Uhr. Ein Crewmitglied wurde dabei verletzt.
Die Flussströmung drückte den Frachter 90 Grad herum, während die Hecktrossen ihn noch hielten. Der Kapitän ließ Anker werfen, um die Drift zu stoppen. Die Anker fielen unweit der Kinder Morgan Pipeline, die Ethan unter dem Detroit River transportiert. Betreiber Kinder Morgan sperrte die Leitung vorsorglich ab, aber sie hatte offenbar keinen Schaden davongetragen.
Der Kapitän meldete den Vorfall dem Büro von Transport Canada Ontario in Sarnia, von wo aus die Windsor Port Authority informiert wurde. Diese sperrte sofort die kanadische Seite des Fahrwassers für allen Schiffsverkehr, um Kollisionen zu vermeiden. Gemeinsam mit der U.S. Coast Guard wurden alle Schiffe über die amerikanische Seite geführt.
Zwei Schlepper wurden gerufen und hielten den Frachter am 18.6. auf Position, während das Ankergeschirr durchtrennt und auf den Flussgrund abgesetzt wurde. Es sollte durch die Reederei Algoma Central Corporation später geborgen werden. Dann wurde der Frachter zurück an seinen Liegeplatz am Windsor-Terminal unweit der Prospect Avenue gebracht und dort wieder festgemacht.
Nach 30 Stunden konnte nun auch das Fahrwasser wieder freigegeben werden. Vertreter von Transport Canada leiteten eine Untersuchung ein. Der Bulkcarrier verließ Detroit nach Löschen der Ladung am 19.6. um 5.20 Uhr und machte sechs Stunden darauf in Sarnia fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker werden nach Beschädigungen vor Fujairah weiter untersucht
(19.06.19) Der Tanker ‘Front Altair‘ soll seine Ladung in einem Schiff-Schiff-Transfer löschen, bevor er zur Reparatur geht. Er lag inzwischen vor Fujairah in stabilem Zustand. Die Crew kehrte, nachdem sie vom Iran entlassen wurde, entweder in ihre Heimatländer zurück oder ging wieder an Bord, um beim Löschen der Ladung zu assistieren.
Diese soll von einem anderen Frontline-Schiff aufgenommen werden. Danach erfolgt eine gründliche Inspektion, ehe es dann in eine Werft geht. Weiterhin arbeitete Frontline mit verschiedenen Parteien zusammen, um die Ursache der Explosion zu klären. Menschliches Versagen oder ein technischer Schaden wurde komplett ausgeschlossen.
Die ‘Front Altair‘ hatte 75,000 Tonnen Naphtha am Takeer Refinery Terminal in Ruwais geladen und war am 11.6. um 19.30 Uhr ausgelaufen. Nach der Querung der Straße von Hormuz am 12.6. gegen 21 Uhr drehte es am 13.6. um 2.47 Uhr plötzlich hart ab, die Geschwindigkeit ging von 13,5 Knoten auf Null herunter. Zur selben Zeit drehte die ‘Hyundai Dubai’, die 6,8 Meilen entfernt war, auf den Tanker zu, wohl nach Empfangen von dessen Notruf.
Sie stoppte dicht bei dem brennenden Schiff zwischen 3:30 und 3:50 aUhr, um die 23 Crewmitglieder an Bord zu nehmen. Sie hatten den Tanker nach dem mutmaßlichen Einschlag einer Rakete aufgeben müssen.
Nach Ende der Löscharbeiten wurde die ‘Front Altair’ am Morgen des 17.6. von den Schleppern ‘E-Two’, ‘Aquila’ und ‘Boka Alpine’ vor Fujairah auf Position 25° 3.95' N 056° 34.95' O verankert. Dichtbei lag auch der Tanker ‘Kokuka Courageous’ auf Position 25° 4.13' N 056° 29.87' EO, dem der Schlepper ‘Al Wahsh‘ assistierte und der bereits am 16.6. auf der Reede eingetroffen war. Das Schiff hatte zwei Teilladungen Methanol in Mesaieed, Qatar, und Jubail, Saudi Arabien, aufgenommen und war in Richtung Singapur unterwegs gewesen, nachdem sie Jubail am 10.6. um sieben Uhr verlassen hatte.
Sie kreuzte die Straße von Hormuz am 12.6. um 21 Uhr. Am 13.6. um 6.20 Uhr stoppte sie 90 Meilen östlich von Fujairah wegen eines Risses oberhalb der Wasserlinie als Resultat einer mutmaßlichen Attacke. Das Schiff wurde binnen drei Stunden zwei Mal getroffen.
Der holländische Schlepper ‘Coastal Ace‘ rettete die 21-köpfige, philippinische Crew kurz darauf. Die Eigner konnten am 18.6. noch keine genaue Schadensbeschreibung liefern. Inzwischen verbreitete die US-Regierung wiederholt Bilder und Videos, die auf den Iran als Urheber der Schäden weisen sollen, deren Authentizität aber nicht nachgewiesen werden konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Technisches Versagen in Mersin/Türkei
(19.06.19) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden RoRo-Frachter ‘Ural’, 4994 BRZ (IMO-Nr.: 7725386), kam es am 17.6. zu einem technischen Versagen im Hafen von Mersin. Das Schiff wurde vom Hafenkapitän mit einem Auslaufverbot belegt bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Inspektion. Am 19.6. lag es weiter im Hafen am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gesunkener Schlepper über 100 Jahre nach Untergang wiederentdeckt
(19.06.19) Das Wrack des Dampfschleppers ‘Nyora’, bei dessen Untergang am 9.7.1917 14 Menschen im Sturm vor Süd-Australien ums Leben kamen, wurde jetzt vom Scubataucher Steve Saville nach jahrelanger Suche wiederentdeckt. Er war mit dem amerikanischen Viermaster ‘Astoria‘ auf dem Haken von Port Pirie nach Sydney. unterwegs, als er 31 Meilen vor der Küste von Cape Jaffa sank.
Schwere Seen hatten nach 1,5 tägiger Fahrt zu einer Schlagseite wegen schlechter Trimmung der Kohleladung geführt und dann den Maschinenraum geflutet. Das Slippen der Schlepptrosse brachte keine Stabilisierung, und der Schlepper versank mit dem Heck voran auf 50 Metern Wassertiefe.
Die Boote konnte nicht mehr ausgesetzt werden. Nur zwei Mann überlebten den Schiffbruch. Sie wurden am folgenden Tag vom Leuchtturmwärter des Margaret Brock Reef Lighthouse von einem zerbrochenen Boot gerettet. Die Nachfahren wurden jetzt von dem Fund des Wracks informiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht erlitt Wassereinbruch vor Strumble Head
(19.06.19) Die 48 Fuß lange Segelyacht ‘Star Hunter’ erlitt 13 Meilen nördlich von Strumble Head am 18.6. einen Wassereinbruch, nachdem der Propeller auf dem Weg nach Neyland blockierte. Die Crew kontaktierte die Coastguard gegen 11 Uhr. Diese verbreitete einen 'Pan Pan'-Ruf und schickte das RNLI-Boot aus Fishguard zur Assistenz.
Das Rettungsboot erreichte die Yacht um 11.45 Uhr und setzte den Bordingenieur über, der das Problem untersuchen sollte. Die Yacht nahm derweil mit Eskorte der Seenotretter Kurs auf Fishguard. Hier traf sie um 13.50 Uhr ein und wartete vor dem Lower Town Harbour auf ablaufendes Wasser, um dann eine Reparatur durchführen zu können. Nachdem das Boot sicher vermoort war, rückte das Rettungsboot um 14.30 Uhr ab.
Quelle:Tim Schwabedissen


Einhandsegler verlor im Nebel Orientierung
(19.06.19) Das RNLI-Boot aus Castletownbere wurde am 18.6. um 14.30 zur Assistenz für eine 30 Fuß lange Segelyacht gerufen, die in dichtem Nebel vor der Beara-Halbinsel in West Cork in Schwierigkeiten geraten war. Der Skipper wollte durch den Dursey-Sound navigieren, bat dann aber die Valentia Coastguard Radio über Mobiltelefon um Hilfe, nachdem er die Orientierung verloren hatte.
Die Seenotretter lokalisierten das Boot eine halbe Meile südlich von Crow Head und schleppten sie nach Castletownbere. Von dort fand sie alleine ihren Weg zur Marina in Lawrence’s Cove auf Bere Island.
Quelle:Tim Schwabedissen


18.06.2019

‘Gino‘ und ‘Suanca‘
‘Gino‘ und ‘Suanca‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Kollision auf der Waal
(18.06.19) Auf der Waal bei Heerewaarden kam es am 18.6. um 4.30 Uhr zu einer Frontalkollision des deutschen Tankmotorschiffs ‘Eiltank 18‘, 2075 ts (EU-Nr.: 04011810), und dem Schubschlepper ‘Gino‘(ENI-Nr.: 05502270), der mit der Tankbarge ‘Suanca‘ aus Duisburg herannahte. Das Tankschiff war von Antwerpen nach Deutschland unterwegs, als es bei Fort Sint-Andries mit dem Entgegenkommer zusammenstieß. Beide Schiffe steuerten anschließend einen Notliegeplatz in Haaften an.
Das Transportinspektorat, die Polizei Bommelerwaard und Rijkswaterstaat waren vor Ort. Beide Schiffe waren mit brennbaren Substanzen beladen. Es kam aber weder zu Ladungsaustritt noch Personenschäden. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Chemikalienbrand auf Frachter vor Aarhus
(18.06.19) Am 17.6. um 10.22 Uhr kam es zu einem Feuer in zwei Fässern mit Phosphorhydrogen an Bord des unter Panama-Flagge laufenden Bulkcarriers ‘Key Light‘, 43656 BRZ (IMO-Nr.: 9490129), der einen Kilometer vor dem Hafen von Aarhus ankerte, den er gegen 20 Uhr verlassen hatte Um 22.40 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr von Ost-Jütland alarmiert, nachdem es der 23-köpfigen Crew nicht gelungen war, den Brand in den mit Hyrogen-Phosphor gefüllten Behältern zu löschen, bei dem giftige Gase entstanden.
Ein Lostenboot aus Aarhus brachte die Spezial-Brandbekämpfungseinheit Vest an Bord des Havaristen. Am 18.6. gegen zwei Uhr war der Brand unter Kontrolle. Der Frachter ankerte auf Position 56° 8.45' N 010° 16.80' O.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack des Fischfrachters ‘Xin Yi Yi’
Wrack des Fischfrachters ‘Xin Yi Yi’
(Bild: Naga Subra)   Großbild klick!

Wrack liegt weiter vor Penang
(18.06.19) Der in Hongkong registrierte Fischfrachter ‘Xin Yi Yi’ liegt weiter halb gesunken auf seiner Steuerbordseite vor Permatang Damar Laut, südlich von Penang Island, nachdem bislang alle Bergungsversuche scheiterten und der Eigner das Schiff aufgab. Das Marine Department wollte eine neue Ausschreibung in mehreren Wochen starten. Am 26.7.2018 war das Schiff auf das Wrack der ‘Kapal Simen‘ aufgelaufen und gesunken.
Im August wurde ein Bergungsteam beauftragt, es zu heben. Der Plan war, die unteren Decks abzudichten, das Wasser auszupumpen und den Fischfrachter mit großen Hebesäcken schwimmfähig zu machen, sodass er sich auf tieferem Wasser wieder aufrichten könnte. Doch das 43,5 Meter lange Schiff rührte sich nicht.
Die Regierung fürchtet weitere Unfälle durch den besonders in der Dunkelheit gefährlichen Havaristen. Noch nicht einmal mit einer Tonne wurde der Rumpf bisher gekennzeichnet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Katamaran ‘Whale’s Way‘ endlich geborgen
Katamaran ‘Whale’s Way‘ endlich geborgen
(Bild: Nina Grossmann)   Großbild klick!

Katamaran nach fünf Monaten geborgen
(18.06.19) Nach mehr als fünf Monaten wurde ein in der Oak Bay gestrandeter Katamaran, die ‘Whale’s Way‘, am 17.6. geborgen. Das Boot war am 9.6. in einem Sturm gestrandet, nachdem es sich von seiner Mooring losgerissen hatte. Im März war der Eigner Doug Prentice dabei, das Boot, mit dem er tausende Kilometer über den Atlantik gesegelt war, bevor er in den frühen 2000-er-Jahren in der Oak Bay heimisch wurde, zu reinigen.
Doch eine Bergung des 6-Tonners vermochte er nicht zu leisten. Am Morgen des 17.6. nun machten Taucher der Cold Water Divers sich daran, das Boot mit Hebesäcken schwimmfähig zu Machen. Gegen 15 Uhr, drei Stunden vor Hochwasser, schwamm es mit deren Hilfe auf. Die Cold Water Divers machten sich gemeinsam mit den Salish Sea Industrial Services dann daran, das Boot auf eine Barge zu bekommen, mit der es zum Salish Sea Industrial Services Shipyard gebracht werden sollte. Die größte Herausforderung war, dass die strukturelle Integrität nicht mehr gegeben war. Fast die gesamte Backbordseite fehlte.
Die Räumung erfolgte im Auftrag der Dead Boat Removal Society. Reparaturfähig war das Boot wohl nicht mehr.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Marinetanker ‘Rhön – A 1443‘
Archivbild Marinetanker ‘Rhön – A 1443‘
(Bild: Clemens Vasters)   Großbild klick!

Boot von Marinetanker stürzte in Kiel ab
(18.06.19) Am 17.6. stürzte im Kieler Scheerhafen von dem deutschen Marinetanker ‘Rhön – A 1443‘, 6550 BRZ (IMO-Nr.: 7362067), ein Boot mit mehreren Seeleuten ins Wasser. Die genauen Umstände des Unfalls waren noch völlig unklar. Die Bundeswehrfeuerwehr wurde gegen 15.30 Uhr von der Besatzung alarmiert.
Kurz zuvor war ein Beiboot von dem Tanker ins Hafenwasser gestürzt. Mehrere Crewmitglieder des Tankers landeten im Wasser. Eine Person wurde verletzt und kam in ein Krankenhaus.
Das havarierte Beiboot wurde geborgen und zur Untersuchung sichergestellt. Zur Unterstützung wurden auch Einsatzkräfte der Kieler Berufsfeuerwehr und der Kieler Rettungsdienst alarmiert. Das Schiff war wegen eines Schadens am 16.6. vorzeitig aus dem Manöver Baltops entlassen und zur Reparatur nach Kiel geschickt worden.
Der mit 40 zivilen Seeleuten besetzte Tanker war seit März Teil des Nato-Einsatzverbandes 1. Seit dem Pfingstwochenende war die "Rhön" an dem Nato-Manöver Baltops 2019 beteiligt. Es ist beim Trossgeschwader in Wilhelmshaven beheimatet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Einhandsegler nach Struisbaai/Südafrika abgeschleppt
(18.06.19) Am 16.6. um 10.30 Uhr wurde die NSRI Agulhas vom Skipper der Segelyacht ‘Logos’ um Assistenz gebeten, die auf dem Weg von Simon’s Town nach Mossel Bay war. Das Boot war in eine Flaute geraten und war unter Motor vor Quoin Point unterwegs. Skipper Stefan Pick aus Mossel Bay fürchtete aber, dass der Kraftstoff nicht mehr zum Erreichen von Struisbaai langen würde. Nachdem auch noch Funk- und Mobiltelefonkontakt abrissen, wurden die NSRI-Stationen Hermanus, Agulhas und Witsand in Alarmbereitschaft versetzt.
Um 12.55 Uhr konnte der Kontakt wieder hergestellt werden. Die ‘Logos‘ stand in dem Moment an der Twelve Mile Bank, 12 Meilen südlich von Agulhas. Fünf Minuten später meldete Pick Maschinenprobleme. Er wollte versuchen, noch Struisbaai zu erreichen. Vorsorglich wurde entschieden, dass von der NSRI-Station Witsand die 8.5 Meter lange ‘Rescue 33 – Breede Rescuer’ und von der NSRI-Station Agulhas die 5.5 Meter lange ‘Rescue 1 Alpha – Vodacom Rescuer II‘ auslaufen sollten, um sicherzustellen, dass der Einhandsegler vor Einbruch der Dunkelheit in Sicherheit wäre.
Um 14.47 Uhr erreichte die ‘Vodacom Rescuer II’ die Yacht, die ohne Maschine in der See trieb. Das Rettungsboot blieb auf standby und wartete auf die ‘Breede Rescuer‘. Als diese eintraf, wurde eine Schleppverbindung hergestellt und die ‘Logos‘ in Richtung des Hafens von Struisbaai gezogen. Hoer traf sie um 16.25 Uhr ein, und keine weitere Hilfeleistung war vonnöten. Im Hafen wollte der Skipper Reparaturen durchführen und bei günstigen Windbedingungen seine Reise fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht nach Medemblik/Holland eingeschleppt
(18.06.19) Am 17.6. gegen 15 Uhr wurde das Rettungsboot ‘'t Span’ der KNRM-Station Andijk verständigt, weil eine Segelyacht, die bei zwei Beaufort Wind vor dem Hafen von Medemblik dümpelte, technische Probleme gemeldet hatte. Als die Crew des 12 Meter langen Bootes den Hafen ansteuern wollte, hatte sie festgestellt, dass die Maschine nicht ansprang. Sie bat daher die Coast Guard in Den Helder um Assistenz, die ihrerseits die Seenotretter informierte.
Nach deren Eiutreffen wurde ein Rettungsmann auf die Yacht übergesetzt und versuchte, den Motor mit einem Starthilfe-Set doch zum Laufen zu bringen. Doch da dieser nach wie vor seinen Dienst versagte, wurde die Yacht in Schlepp genommen und sie längsseits des Rettungsboots genommen und in den Pekelharinghafen von Medemblik eingebracht. Nach Aufnahme der Daten kehrte das Rettungsboot anschließend zu seiner Station zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter erlitt vor Breskens/Holland Maschinenausfall
(18.06.19) Am 17.6. um 5.10 Uhr wurde das KNRM-Boot ‘Zeemanshoop’ aus Breskens alarmiert, nachdem der Sportkutter ‘Nijlen‘ Maschinenprobleme erlitten hatte. Er war am Morgen zu einem Tagestörn ausgelaufen. Doch schon wenig später verlor das Fischerboot an Fahrt, bis endlich die Maschine komplett ausfiel.
Die vierköpfige Crew warf Anker und verständigte die holländische Coastguard. Diese informierte die Seenotretter, und als diese mit ihrem Boot den Hafen verließen, konnten sie bereits den Havaristen erkennen. Vor Ort wurde bei zwei Beaufort Wind ohne Schwierigkeiten eine Schleppverbindung hergestellt und der Kutter zurück zum Hafen geschleppt. Dort nahm die ‘Zeemanshoop’ ihn längssiets und brachte ihn an einen Liegeplatz, wo er repariert werden sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollisionsgegner konnten erst nach 48 Stunden voneinander getrennt werden
(18.06.19) An die 48 Stunden dauerte es, den kuwaitischen Tanker ‘Burgan’, 31445 BRZ (IMO-Nr.: 9656022), und den unter Singapur-Flagge laufenden Containerfrachter ‘X-press Mahananda‘, 18017 BRZ (IMO-Nr.: 9348998), die sich vor Chittagong ineinander verkeilt hatten, wieder voneinander zu trennen. Der Frachter war von Colombo, Sri Lanka, gekommen, der Tanker wollte gerade auslaufen, als die beiden Schiffe unweit von Guptaband Point im Karnaphuli-Kanal des Chattogram-Hafens am 14.6. um 8.30 Uhr frontal zusammenstießen. Der Tanker war unbeladen, der Feeder war mit 700 Containern beladen, als sich der Unfall unweit der Chittagong Dry Dock und des Boat Club ereignete.
Der Schiffsverkehr musste zeitweilig unterbrochen werden, weil die beiden ineinander steckenden Schiffe das Fahrwasser blockierten. Deshalb hatte es Vorrang, sie so wie sie waren zunächst aus diesem herauszuziehen. Nach vier Stunden hatten fünf Schlepper sie ans Ufer bugsiert.
Sie lagen dann an der Sea Beach Road am Rand des Karnaphuli River. Erst am 16.6. um 8.30 Uhr gelang es, sie zu trennen. Zuvor musste aus beiden Schiffen Ballastwasser abgepumpt werden. Der Containerfrachter hatte einen auf voller Höhe mehrfach aufgerissenen Bug. Er wurde von Mole 11 am 16.6. an Mole 13 des Hafens von Chittagong geschleppt. Hier sollte die Ladung gelöscht werden, ehe es ins Reparaturdock geht. Die ‘Burgan’ verholte am 17.6. von den Dalben der Mole 7 zur CUFL-Mole für eine Notreparatur, nach deren Abschluss es nach Kuwait gehen sollte. Der Beginn der Arbeiten sollte spätestens am 18.6. sein.
Die ‘X-Press Mahananta’ ist 182,48 Meter lang, 25,2 Meter breit, hat 10 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 23.821 Tonnen. Der 1.706-TEU-Frachter wurde 2007 bei der Warnow-Werft in Rostock-Warnemünde zunächst im Auftrag der Bremer Reederei Harren & Partner erbaut, die ihn unter dem Namen ‘CFS Paranam‘ in den Liniendiensten ihrer Tochter Caribbean Feeder Services einsetzen wollte. Sie wurde dann aber direkt nach der Fertigstellung zusammen mit dem Schwesterschiff ‘Log-in Pantanal an die brasilianische Log-in Logistica Intermodal verkauft, die sie an der Ostküste Südamerikas einsetzte. 2017 ging sie an die Haian Transport and Stevedoring Joint Stock Company in Hanoi die sie in ‘Haian Fair‘ umbenannte. 2018 wurde sie zur ‘X-Press Mahananda‘ der Mackenzie Shpping Pte. Ltd. in Singapur.
Die ‘Burgan’ ist 185,99 Meter lang, 32,2 Meter breit, hat 12,37 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 46.330 Tonnen. Sie läuft für die Kuwait Oil Tanker Co. SAK in Kuwait und wurde 2014 Beim Hyundai Mipo Dockyard erbaut. Am 8.2.2015 wurde sie im Golf von Aden von Piraten attackiert, die gegen 21 Uhr mit vier Booten ansteuerten.
Die indische Marine kam dem Schiff zu Hilfe, und der Angriff wurde abgewehrt. Am 10.2. erreichte der Tanker den Horizon Terminal in Djibouti. Er war mit 40.303 Tonnen Öl aus Al-Ahmadi gekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Thorco Cloud soll geräumt werden
(18.06.19) Die Räumung des Wracks des unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Frachters ‘Thorco Cloud‘, 7813 BRZ (IMO-Nr.: 9290050), sollte am 18.6. in der Straße von Singapur beginnen. Dazu richtete die MPA eine 400 Meter breite Sperrzone vor St. John’ s Island/Pulau Sambu und in der ostgehenden Schifffahrtsstraße vor Changi/Pulau Batam ein, die bis zum 20.8. rund um die Uhr aufrecht erhalten bleibt. Der Frachter der Helleruper Thorco Shipping A/S, der im Management der Eckhoff, Reederei GmbH & Co. KG in Gevelsberg gelaufen war, ging am 16.12.2015 verloren, als er mit dem Chemikalientanker ‘Stolt Commitment’ kollidierte, in zwei Teile zerbrach und auf 70 Metern Wassertiefe sank.
Sechs Crewmitglieder kamen ums Leben. Beide Teile lagen in einer Distanz von 1,730 Metern auf Grund. Von den 560 Tonnen Bunkeröl waren im April 2018 mehr als 440 Tonnen ausgepumpt worden. Die Wrackräumung wird durch die chinesische Guangzhou Salvage durchgeführt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Indonesische Fähre lief vor Sofifi auf Grund
(18.06.19) Am 17.6. gegen 23 Uhr lief die indonesische Fähre KMP ‘Permata Lestari V’, 994 BRZ (IMO-Nr.: 8980488), bei schlechter Sicht durch schwere Regenfälle vor dem Fährhafen von Sofifi in Nord-Maluku auf Grund, als sie nach Ternate auslaufen wollte. Das indonesische Transport-Ministerium schickte das Patroullienboot ‘KNP 358’ zu Hilfe, das die 52 Passagiere unversehrt abbarg und zum Ahmad Yani Port, Ternate, brachte. Außerdem waren eine 17-köpfige Crew und 27 Fahrzeuge an Bord.
Die KN ‘Pandu Dewa’ ging auf Standby. Die ‘KNP 358’ führte eine Untersuchung des Seebodens durch und überwachte die Bergung des Havaristen. Das National Transportation Safety Committee leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schubverband machte mehrere Fehler vor Kollision auf der Elbe
(18.06.19) Nach der Kollision des tschechischen Schubverbands ‘TR 030‘, 74 ts (ENI-Nr.: 32201070), mit der Gierseilfähre in Belgern wurden dessen Schiffsführer mehrere Fehler vorgeworfen. Er soll sich nicht ordnungsgemäß über Funk gemeldet und kein Schallsignal gegeben haben und sei bei der Kollision auch wesentlich zu schnell gewesen. Die Fähre darf erst wieder nach der Begutachtung durch Schifffahrtbehörden in Betrieb genommen werden.
Das Fahrzeug, das auch viel von Touristen aus Elbe-Elster benutzt wird, bleibt vorerst außer Betrieb. Beim Aufprall wurde die Hydraulik der Auffahrrampen beschädigt, und es trat Öl aus. Die nächstmöglichen Elbquerungen für Autofahrer sind die Brücke in Mühlberg acht Kilometer südlich von Belgern oder die Torgauer Elbbrücke 14 Kilometer nördlich der Fährstelle. Der Schubverband, der unterhalb der Unfallstelle geankert hatte, durfte nach einer Befragung die Fahrt fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kraftstoff der Bonita geleichtert
(18.06.19) Am 18.6. gegen neun Uhr beendete die schwedische Coast Guard das Abpumpen von mehr als 32 Tonnen Dieselkraftstoff von dem gestrandeten lettischen Frachter ‘Bonita‘, 920 BRZ (IMO-Nr.: 8609931), im Lurö-Schärengarten. Die Entscheidung zum Leichtern fiel gemeinsam mit der schwedischen Transportagentur am Vorabend, nachdem der Eigner bis dahin keinen eigenen Bergungsplan vorgelegt hatte. Durch diese Maßnahme sollte das Risiko von Umweltschäden im Zuge der Bergungsarbeiten minimiert werden.
Bevor das Schiff wieder flottgemacht werden kann, muss wohl die Ladung Tierfutter erst gelöscht werden. Mit dem Abpumpen des Öls endete aber die Mission der Küstenwache, und die weiteren Arbeiten finden in der Verantwortlichkeit der Reederei statt.
Die ‘Bonita’ ist 64,35 Meter lang, 10,5 Meter breit, hat 3,74 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 1.469 Tonnen. Sie läuft für die MC Bonita SIA in Liepaja und wurde 1987 bei Ferus Smit in Foxhol als ‘Reest‘ erbaut. Spätere Namen waren ‘Laura II‘ und ‘Riha‘.
Quelle:Tim Schwabedissen


Landungsschiff lief auf Unterwasserhindernis
(18.06.19) Das Landungsschiff ORP ‘Gniezno‘ der polnischen Marine lief am 16.6. während des NATO-Manövers Baltops-2019 in der Ostsee vor Litauenan auf ein Unterwasserhindernis und erlitt Schäden am Rumpf sowie ein Leck. Während des Landeeinsatzes lief es auf ein Hindernis und wurde mittschiffs beschädigt, woraufhin es zu einem Wassereinbruch kam. Die Situation war aber unter Kontrolle und das Schiff weiterhin einsatzfähig.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sportboot drohte bei Basel zu sinken
(18.06.19) Am 14.6. kurz nach 23 Uhr erlitt ein Sportboot auf dem Schweizer Rhein auf Höhe der Dreiländerbrücke Wassereinbruch und drohte zu sinken. Die Crew rief um Hilfe und machte mit Taschenlampen auf sich aufmerksam. Dadurch wurde die Besatzung eines anderen Bootes auf die gefährliche Situation aufmerksam und schob das leckgeschlagene Boot zu einem Steg an der deutschen Uferseite.
Die Crew des Sportboots rettete sich unversehrt an Land. Ursache der Havarie war ein technischer Defekt am Motor. Durch ein Leck wurde das Boot mit Wasser geflutet.
Durch die Feuerwehr Weil am Rhein konnte das Wasser abgepumpt werden. Dann wurde das Boot zurück in den Basler Hafen geschleppt. Es handelte sich um ein 1966 erbautes Sportboot, das gerade erst restauriert worden war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fahrgastschiff in Brienz durch Sturm beschädigt
(18.06.19) Das Schweizer Fahrgastschiff ‚‘Jungfrau‘ erlitt während des Unwetters am 15.6. einen Schaden. Es hatte anlässlich des Bernisch-Kantonalen Jodlerfest in Brienz angelegt und bot dort einen Restaurantbetrieb. An Bord waren zum Zeitpunkt des Sturmes 80 bis 90 Personen.
Der Schaden entstand überwiegend am Inventar des Schiffes, vor allem im Catering-Bereich. Dirt ging viel Geschirr zu Bruch. Da das Schiff nicht fuhr, sondern wegen des Festes stationär war, befand sich kein Schiffsführer an Bord, und das übrige Personal wurde überrascht. Auch der Anleger wurde beschädigt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sturm sorgte für diverse Schäden auf dem Bodensee
(18.06.19) Die Wasserschutzpolizeistationen Überlingen, Konstanz und Friedrichshafen war in einem Sturm mit Starkregen in der Nacht zum 16.6. wiederholt im Einsatz. An diversen Sportbooten und Uferbauten entstanden Sachschäden von insgesamt rund 30.000 Euro. Hauptsächlich handelte es sich um zerrissene Rollfocks, beschädigte Masten und Persennings sowie Lackschäden.
Im Osthafen Sipplingen löste sich durch das Unwetter die Heckleine eines Segelbootes, weshalb es immer wieder zu Kollisionen mit dem Nachbarlieger kam. Es entstand ein Sachschaden von etwa 3.000 Euro.
Im Bojenfeld Hagnau riss sich ebenfalls ein Segelboot von einer Boje ab und trieb anschließend bei starkem Seegang an der betonierten Uferanlage entlang. Nach einigen Metern verfing sich das Boot in einem Metallzaun sowie mit dem Mast in einem Baum, der dabei abbrach. Schließlich lief das Segelboot an einem benachbarten Ufergrundstück auf Grund. Es entstand ein Schaden von ca. 6000 Euro.
Ein Motorboot wurde am Melcherleshorn im Bereich Reichenau von seinem Uferliegeplatz durch den stark gestiegenen Wasserstand aufgeschwommen und trieb dann aufgrund des Sturmes und Seegangs ab. Es kam zu Kollisionen mit drei daneben liegenden, ordnungsgemäß vertäuten Motorbooten, wobei Sachschäden in Höhe von mehreren tausend Euro entstanden.
Zwischen Romanshorn und Uttwil geriet ein mit drei Personen besetztes Segelboot bei einem Wendemanöver in Seenot. Dabei brach der Mast des Bootes und landete samt dem Segel teilweise im Wasser. Der Wasserschutzpolizei gelang es gemeinsam mit Kollegen der Kantonspolizei Thurgau und der Besatzung, den Mast, das Segel und die Takelage wieder an Bord zu bringen.
Das Segelboot konnte anschließend selbstständig in den Hafen zurückkehren. Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch ein Sachschaden von rund 6.000 Euro.
Vor dem Campingplatz Fischbach riss sich ein Motorboot von einer Boje los und drohte am Ufer zu stranden. Der Eigner bemerkte dies und fuhr sein Boot in den nahe liegenden Hafen Fischbach. Im Rahmen der Abklärungen durch die Wasserschutzpolizei wurde allerdings festgestellt, dass der Bootseigener erheblich unter Alkoholeinwirkung stand, weshalb eine Blutprobe angeordnet werden musste.
Im Bereich Kressbronn geriet ein Segelboot auf der Rückfahrt von einer Regatta in Bregenz in ein Gewitter. Beim Versuch, einen Hafen anzulaufen, wurde es auf ein Anwesen in der Nonnenhorner Straße gespült. Auch hier blieb die Besatzung unverletzt, am Boot entstand geringer Sachschaden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Pflanzenschute halb gesunken
(18.06.19) Die sogenannte ‘Plantenschuit‘ im neuen Hafen von Schiedam ist am 17.6. leck geschlagen und drohte zu sinken. Die Feuerwehr sperrte den Liegeplatz ab, griff aber darüber hinaus nicht ein, da keine Menschen in Gefahr waren. Das Plantenschuit-Gartencenter ist bekannt in Schiedam. Der Familienbetrieb wurde 1919 gegründet. Seit 1932 liegt die Barge im Neuen Hafen. Von ihrem Deck werden Blumen und Gartenpflanzen verkauft.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden legte Fähre lahm
(18.06.19) Die norwegische Fähre ‘Goma’, 346 BRZ (IMO-Nr.: 6820919) erlitt am 16.6. auf dem Hjørundfjord in Sunnmøre einen Maschinenschaden. Was zunächst nur ein technisches Problem zu sein schien, erwies sich als veritabler Schaden, der die weitere Existenz des 1968 erbauten Schiffs gefährden könnte.
Nachdem die Untersuchungen am Kai den Tag über andauerten, wurde der Havarist am Abend des 17.6. von einem Schlepper zum Vegsund-Slip gezogen. Erst nachdem der Fährbetreiber Fjord1 um 21 Uhr die Ersatzfähre ‘Dalsfjord‘ (IMO-Nr.: 8505458), einsetzte, normalisierte sich der Verkehr auf der Route Lekneset-Sæbø wieder.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rauch, aber kein Feuer im Maschinenraum
(18.06.19) Am Morgen des 14.6. kam es zu einer Rauchentwicklung im Maschinenraum der norwegischen Schnellfähre ‘Kistefjell‘, 332 BRZ (IMO-Nr.: 9563160), vor Harstad. Zunächst meldete die Polizei von Tromsö einen Brand an Bord. Doch die Feuerwehr stellte fest, dass ausgelaufenes Öl auf heiße Flächen geraten war und so zu einer Rauchentwicklung führte.
Es gab aber kein offenes Feuer. Eine Person musste allerdings mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Die 56 Passagiere blieben unversehrt. Das Schiff machte um 10 Uhr in Harstad fest und verblieb dort seither.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rennyacht bei Alderney gestrandet
(18.06.19) Die Rennyacht ‘Figaro 3 Queguiner - Kayak’ von Skipper Tanguy Le Turquais lief am 17.6. um 11.30 Uhr auf Grund. Sie war gerade auf dem 11. Platz der 3. Solitaire Urgo Le Figaro, als sie beim Passieren von Alderney um 13.30 Uhr bei starker Strömung festkam. Der Kielbulb kam zwischen zwei Felsen fest, und bei ablaufendem Wasser fand sich die Yacht auf einer Plate wieder.
Helferin in der Not wurde die ‚Express’, ein Motortrimaran von Bob Escoffier, der als Medienboot und Eskorte diente. Eine Leine wurde übergeben und am Mastfuß festgemacht. So konnte der Trimaran so weit auf die Seite gelegt werden, dass er von den Felsen wieder herunterkam. Danach ging es unter Motor in den nächsten Hafen zur Schadensinspektion.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker rettete vier Segler
(18.06.19) Am 13.6. rettete der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Tanker ‘Ardmore Sealifter’, 26900 BRZ (IMO-Nr.: 9367700), die vierköpfige Crew der 38 Fuß langen Kutteryacht ‘Boundless‘ im Atlantik. Das Boot war am 5.6. aus Baddeckausgelaufen und wollte nach Portugal. Der 6,600-Kilometer-Trip sollte rund einen Monat dauern. Doch 600 Kilometer östlich von New York geriet die Yacht nach sechs Tagen in einen starken Sturm mit sechs Meter hohen Wellen.
Eine Welle ließ das stabile Aluminiumruder brechen. Skipper Geoff Fairbank und seine dreiköpfige Crew funkten Mayday. Die ‘Ardmore Sealifter’ befand sich rund 30 Kilometer südlich der Position und drehte auf die Yacht zu. Als die Segler abgeborgen werden sollten, brach auch noch der Mast ihres Boots. Es wurde aber niemand verletzt.
Alle konnten die 12 Meter hoch aufragende Bordwand erklimmen. Die ‘Boundless’ trieb verlassen davon. Der Tanker, der aus Castellon kam, machte am 18.6. in New York fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Majuro/Marshallinseln
(18.06.19) Der 65 Meter lange, amerikanische Longliner ‘Solomon Sapphire’ (MMSI-Nr.: 367333000) wurde am 16.6. in Majuro vor Anker liegend von dem taiwanesischen Fischkutter ‘Wind Best 707‘ so heftig gerammt, dass er einen Moment lang zu kentern schien. Das Schiff legte sich stark nach Backbord über, als der Kollisionsgegner ihn am Steuerbord-Vorschiff traf. Nach bangen Augenblicken richtete er sich aber wieder auf.
Lediglich eine große Beule war am Bug entstanden. Der Kapitän des taiwanesischen Schiffs wurde verletzt. Die Crew der ‘Solomon Sapphire’, sieben Mann von den Solomonen-Inseln, neun Filipinos und drei Portugiesen sowie jeweils einem Mann aus Neuseeland, Panama und der Dominikanischen Republik kamen mit dem Schrecken davon.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergungsarbeiten in Georges Bay
(18.06.19) Ein am 6.5. in Georges Bay bei St. Helens gesunkener, 40 Fuß langer Holzkutter wurde am 17.6. von Bergern dichter unter Land gebracht. Das Schiff hatte an jenem Nachmittag Wassereinbruch erlitten, konnte aber nicht mehr gehalten werden. Beim Versuch, an eine Pier zu kommen, ging es in der Georges Bay unter.
Menschen kamen nicht zu Schaden. Die St Helens Marine Rescue brachte am 16.6. Hebesäcke am Wrack an, und so konnte es in flaches Wasser bugsiert werden. Es sollte noch weiter herausgezogen und dann abgedichtet werden. Die Havarie ereignete sich beim Versuch, die Bass Strait zu queren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht vor Wailea/Hawaii gekentert
(18.06.19) Am 17.6. rettete die U.S. Coast Guard sieben Menschen, deren 30 Fuß langes Sportboot 200 Yards vor Wailea, Maui, gekentert war. Um 12:43 Uhr wurde die Küstenwache Honolulu alarmiert, nachdem die ‘Manta Ray’ Wassereinbruch erlitten hatte. Drei der Insassen schwammen an Land, vier wurden von einem 45-Fuß-Boot aufgenommen und zur Kihei Boat Ramp gebracht.
Die Coast Guard Honolulu gab einen Urgent Marine Information Broadcast heraus. Das Boot strandete schließlich kieloben auf den Felsen. An Bord waren maximal 10 Gallonen Brennstoff. Ein dünner Ölfilm wurde an der Yacht gesichtet. Vor Ort waren drei Fuß hohe Wellen und fünf Meilen Wind.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Woods Island
(18.06.19) Die kanadische Fähre ‘Confederation’, 8060 BRZ (IMO-Nr.: 9050008), die in Nova Scotia zwischen Wood Island und Pictou läuft, kollidierte am 14.6. mit dem Anleger des Wood Islands Terminal. Die Havarie ereignete sich in dichtem Nebel an der Westseite der Anlage. Dabei wurde die Fenderung des Schiffs leicht beschädigt.
Die ‘Confederation’ drückte eine Betonverkleidung von einem Dalben und drückte diesen einige Fuß weit aus seiner Position. Größerer Schaden blieb aus. Der Fender wurde bereits repariert, und nach einer Inspektion kehrte die Fähre in den Dienst zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


17.06.2019

Archivbild Frachter ‘Bonita’
Archivbild Frachter ‘Bonita’
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Rudergänger schläft: Frachter auf Vänern/Scheden gestrandet
(17.06.19) Am 16.6. gegen acht Uhr lief der lettische Frachter ‘Bonita’, 920 BRZ (IMO-Nr.: 8609931), mit einer fünfköpfigen Crew an Bord auf dem Vänern-See bei Stenskär in der Säffle-Gemeinde nördlich von Kållandsö auf eine Schäreninsel auf. Der Frachter kam auf .Position 58° 46.81' N 013° 13.10' O im Schärengarten von Lurö fest. Die schwedische Coast Guard und Transport-Agentur wurden alarmiert.
Es gab derzeit kein Risiko eines Ölaustritts. Vorsorglich wurde das Ölbekäämpfungsschiff ‘KBV 051’ mobilisiert. An Bord war ein Inspektor der Transport-Agentur Ein Taucher begann in der Nacht
Frachter ‘Bonita’ gestrandet
Frachter ‘Bonita’ gestrandet
(Bild: Kustbevakningen)   Großbild klick!
zum 17.6. damit beginnen, den Rumpf auf mögliche Schäden zu untersuchen. Dabei stellte sich heraus, dass einer der Kraftstofftanks Bodenkontakt hatte. Deshalb entschied die Coast Guard, dass zunächst zwei Tanks auszupumpen seien, bevor eine Bergung beginnen könne. Dazu sollte ein Tanklaster auf einer Barge zur Strandungsstelle gebracht werden.
Auch das Patroullienboot ‘KBV 482‘ und das Rettungsboot ‘Rescue Iris‘ (MMSI-Nr.: 265721540) waren vor Ort. Der Frachter war am 13.6. um 11.30 Uhr aus Amsterdam ausgelaufen. Er hatte eine für Hallekis bestimmte Ladung Tiernahrung an Bord.
Bei den Befragungen räumte der Rudergänger, der zum Unfallzeitpunkt Wache gehabt hatte, ein, eingeschlafen zu sein und den Unfall so verursacht zu haben. Gegen ihn wurden Ermittlungen wegen Gefährdung der Schifffahrt eingeräumt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot bei Hydra auf Grund gelaufen
(17.06.19) Die Hafenbehörde von Hydra wurde am Nachmittag des 16.6. alarmiert, nachdem das Motorboot ‘Antial’ an der Felseninsel Tsigri bei Agios Nikolaos unweit von Hydra auf Grund gelaufen war. Ein Patroullienboot sowie die ‘Gladiator‘ kamen zu Hilfe. Diese nahm das Boot, dessen Skipper unversehrt geblieben war, in Schlepp und zog es nach Hydra, wo es mit einem Fahrverbot belegt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter ‘Heather Anne’ auf Grund gekentert
Kutter ‘Heather Anne’ auf Grund gekentert
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Kutter sinkend auf Grund gesetzt
(17.06.19) Das Patroullienboot ‘Bailey Barco (WPC 1122)’ der US Coast Guard kam am 14.6. dem Kutter ‘Heather Anne’ zu Hilfe, der in den Wrangell Narrows bei Mitkof Island, Alaska, Wassereinbruch erlitten hatte. Die dreiköpfige Crew verständigte die Coast Guard um sieben Uhr, nachdem sie ihr sinkendes Schiff auf Grund gesetzt hatte.
Die Fischer gelangten mit dem Rettungsboot sicher nach Mitkof Island. Die Coast Guard Juneau schickte eine Mitteilung an die Schifffahrt aus und das Patroullienboot zu Hilfe. Es erreichte den Unglücksort um 8.50 Uhr und versuchte, den Kutter mit Pumpen zu lenzen. Da er aber vollständig geflutet war, misslang dies.
An Bord waren rund 200 Gallonen Diesel sowie Hydrauliköl. Es gab eine geringfügige Verunreinigung rund um das Schiff. Die Coast Guard Juneau stellte Mittel aus dem Oil Spill Liability Trust Fund zu deren Beseitigung zur Verfügung und beauftragte eine Firma damit. Außerdem sollte der Kutter stabilisiert werden.
Stattdessen aber legte er sich komplett auf die Seite und lag nun gekentert im flachen Wasser vor der Insel. Die Schifffahrt wurde aufgefordert, die Wrangell Narrows mit Vorsicht zu passieren. Vor Ort waren 12 Meilen Wind.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter und Leiche in Les Sables-d'Olonne gefunden
(17.06.19) Am Morgen des 16.6. wurde bei Sables-d'Olonne die Leiche von Tony Guibert, 59, dem Skippers des am 7.6. gesunkenen, 12 Meter langen Kutters ‘Carrera‘ gefunden, dessen Schiffbruch auch drei Seenotretter der SNSM das Leben kostete. Der Tote wurde beim Quartier des Présidents gegen fünf Uhr am Strand entdeckt, wie Staatsanwältin Carine Halley bestätigte.
Taucher der Maritime Gendarmerie und der Marine hatten das Wrack des Kutters bereits in der vergangenen Woche vor Sables-d'Olonne in 20 Metern Tiefe entdeckt und inspiziert, ohne den Vermissten dabei zu finden. Sie waren vom Minensucher ‘Croix du Sud‘ aus im Einsatz gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen


RNLI schleppt Segelboot nach Motorausfall
RNLI schleppt Segelboot nach Motorausfall
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Arbeitsreicher Tag für freiwillige Seenotretter von Holyhead
(17.06.19) Das RNLI-Boot aus Holyhead war am 15.6. zweimal in der Irischen See im Einsatz. Der erste Alarm kam kurz vor 10 Uhr, nachdem eine 38 Fuß lange Segelyacht mit einer zweiköpfigen Crew an Bord einen kompletten Motorausfall und Verlust der Elektrizität an Bord gemeldet hatte. Sie trieb sieben Meilen südlich vom Skerries Leuchtturm.
Das Rettungsboot ‘Christopher Pearce’ lief kurz nach dem Notruf aus. Da die Segler keine genaue Position hatten geben können, musste die Crew scharf Ausschau halten. Um 11.30 Uhr hatte das Boot die Yacht erreicht und eine Schleppverbindung hergestellt. Bei unruhiger See wurde die Yacht dann nach Holyhead, zurückgeschleppt und dort um 13.45 Uhr mithilfe3 eines Teams der Cemaes Coastguard festgemacht. Ein Mechaniker sollte den Schaden beheben.
Gegen 20 Uhr folgte der zweite Alarm. Ein 10 Meter langes Boot mit einer zweiköpfigen Crew von den Färöern an Bord hatte einen mechanischen Schaden auf der Fahrt von Weymouth zu den Färöern gemeldet. Das Boot wurde am Ende des Wellenbrechers von Holyhead manövrierunfähig und trieb dann über die Bucht. Diesmal kam die ‘Mary and Archie Hooper’ zum Einsatz und fand es im Gebiet der Church Bay.
Ein Rettungsmann wurde an Bord abgesetzt und assistierte beim Herstellen einer Schleppverbindung. Da das kleine Rettungsboot aber nur begrenzte Schleppkapazität hatte, wurde angesichts des stürmischen Wetters um 20.20 Uhr die ‘Christopher Pearce‘ nachalarmiert. Bis zu deren Eintreffen hielt das kleine Boot den Havaristen auf Position.
Dann wurde die Schleppleine übergeben, und die Boote machten sich auf den Weg zum Holyhead Sailing Club. Hier wurde der Havarist an einer Mooring festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht vor A Coruña in Flammen
(17.06.19) Am 16.6. geriet die Segelyacht ‘Shela’ 20 Meilen vor A Coruña in Brand und funkte Mayday. Salvamento Maríitimo mobliisierte den Rettungshubschrauber Helimer 401, das SAR-Boot ‘Salvamento Betelgeuse’, die Patroullienboote ‘Rio Xallas’ und ‘Rio Andarax’ der Gurdia Civil und die LS ‘Carmé‘ des Roten Kreuzes von Vermella. Diese nahm die Crewmitglieder an Bord und brachte sie nach Malpica. Hier wurden sie wegen Rauchgasvergiftung medizinisch weiter betreut. Die übrigen Einsatzkräfte bekämpften das Feuer auf dem schwer beschädigten Boot.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre ‘Lady Carmela’ sitzt in Ischia auf Grund
Fähre ‘Lady Carmela’ sitzt in Ischia auf Grund
(Bild: Guardia Costierea)   Großbild klick!

Gestrandete Fähre blockierte stundenlang Ischia
(17.06.19) Nach der Überfahrt von Pozzuoli lief die italienische Fähre ‘Lady Carmela’, 3134 BRZ (IMO-Nr.: 7701914), am 16.6. gegen 15 Uhr beim Manövrieren im Hafen von Ischia in flachem Wasser bei der Mole der Marina de Portosalvo auf Grund und blockierte zeitweilig den größten Teil des Hafenbetriebs. An Bord waren rund 100 Fahrgäste. Sie wurden gegen 16.15 Uhr in Zehnergruppen mit Schlauchbooten unversehrt von Bord geholt, mussten aber noch auf ihr Gepäck und die Autos warten.
Auf einen Schleppereinsatz wurde verzichtet. Stattdessen wurde um 17.45 Uhr damit begonnen, das Schiff mit Hilfe zweier langer Trossen, die von Bug und Heck zum Tondo of Marcus Aurelius", einer Steinstruktur im Zentrum des Hafens, sowie einer Boje ausgebracht wurden, wieder freizuhieven. Dies gelang um 18.12 Uhr.
Die Operation vollzog sich unter den Augen der italienischen Coast Guard. Danach wurde die Fähre am Kai Untersuchungen unterzogen. Gegen Mitternacht durfte sie in den Liniendienst zurückkehren. Möglicherweise hatte starker Westwind das Schiff aus dem tiefen Wasser weggedrückt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Technisches Versagen in den Dardanellen
(17.06.19) Auf dem britischen Frachter Kimberly C., 4151 BRZ BRZ (IMO-Nr.: 9558050), kam es am 14.6. auf der Reise von Neapel nach Gemlik zu einem technischen Versagen während des Transits der Dardanellen. Das Schiff warf Anker auf der Rede von Karanlik Liman zur Reparatur. Am 17.6. lag es auf Position 40° 45.94' N 029° 39.28' O vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ankerversagen vor Piräus
(17.06.19) Auf dem maltesischen Containerfrachter ‘Merito’, 11925 BRZ (IMO-Nr.: 9167942), kam es am 12.6. gegen neun Uhr zu einem Ankerversagen auf der Reede von Piräus. Die dortige Hafenbehörde verhängte daraufhin ein Auslaufverbot. Am 14.6. konnte das Schiff nach Beendigung von Reparaturen und Inspektionen nach Volos auslaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision bei Hochzeitsfeier
(17.06.19) Beamte der Wasserschutzpolizei haben am 14.6. Ermittlungen wegen eines Schiffunfalles auf der Alster und aufgenommen. Am Nachmittag erlitt ein Fahrgastschiff aus noch ungeklärter Ursache einen Maschinenausfall. Es befand zu diesem Zeitpunkt im Alsterlauf kurz vor der Goernebrücke, um diese in Richtung Süden zu durchfahren.
Das nicht mehr manövrierfähige Schiff kollidierte mit der Brücke. Dabei entstand Sachschaden am Schiff, für das später ein Weiterfahrverbot ausgesprochen wurde. Die Brücke hatte bis auf Farbabrieb keinen größeren Schaden davongetragen.
Eine an Bord befindliche Hochzeitsgesellschaft blieb bei der Kollision unverletzt. Sie konnte ihre Feier auf dem Schiff, das von einem anderen längsseits bis zum ursprünglichen Ziel-Anleger Jungfernstieg geschleppt wurde, fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sportboot im Prince William Sound in Not
(17.06.19) Die Coast Guard Station Valdez schickte am 15.6. ein 45-Fuß-Boot zur Assistenz für das 22 Fuß lange Sportboot ‘Freebird‘ im Hinchinbrook Entrance nahe Port Etches im Prince William Sound, Alaska. Es hatte mit sechs Personen an Bord Motorausfall erlitten und trieb manövrierunfähig in der Hinchinbrook Entrance ohne Möglichkeit zu ankern. Der Schlepper ‘Challenger’ kam zu Hilfe und sicherte das Boot, bis die Coast Guard eintraf und den Havaristen nach Valdez abschleppte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker kollidierte mit Mississippi-Brücke
(17.06.19) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Tanker ‘Dank Silver‘, 29354 BRZ (IMO-Nr.: 9718806), kollidierte am 16.6. um 13.30 Uhr auf dem Mississippi mit der " Sunshine Bridge im St. James Parish, Louisiana. Die Coast Guard New Orleans war vor Ort und leitete eine Untersuchung ein. Das Schiff war flussabwärts laufend von Convent in Burnside, Louisiana, gekommen, als es mit der Steuerbordseite gegen einen Brückenpfeiler geriet.
Es warf 1,5 Stunden nach der Havarie Anker auf der Grande View Anchorage, Louisiana, zur Schadensuntersuchung. Es gab keine Verletzten und keine Umweltschäden. Der Kollisionsschutz der Brücke hat wohl Schlimmeres verhindert. Nach zwei Stunden konnte der Bau wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht nach Cape Charles eingeschleppt
(17.06.19) Die US Coast Guard assistierte der zweiköpfigen Crew einer 42 Fuß langen Segelyacht, die im Fahrwasser der Chesapeake Bay am frühen Morgen des 16.6. manövrierunfähig geworden und auf Drift gegangen war. Die Coast Guard Hampton Roads wurde von Tow Boat U.S. verständigt und schickte ein 45-Fuß-Boot der Station Cape Charles zu Hilfe. Es nahm die Yacht auf den Haken und schleppte sie mit dem Heck voran nach Cape Charles ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Lotsenschoner in der Nacht aufgeschwommen
(17.06.19) Am gesunkenen Lotsenschoner ‘No. 5 Elbe‘ haben die Mitarbeiter der spanischen Bergungsfirma Ardentia Marine, die mit Experten aus Spanien und Portugal vor Ort war, große Hebesäcke am Rumpf befestigt. Diese sollen dem Schiff Auftrieb geben und es auf ebenen Kiel bringen. Die Gesamtkoordination hatte die Hamburger Firma Brand Marine Consultants inne.
Es gelang den Tauchern zunächst, das Leck notdürftig abzudecken und Hebegurte unter dem Rumpf des Holzschiffes hindurchzuziehen. Die daran befestigten Luftsäcke, jeder mit einer Hebekapazität von rund fünf Tonnen, wurden dann mit Pressluft gefüllt. Bei Niedrigwasser gegen 23 Uhr wurden die Hebesäcke mit Pressluft aufgeblasen.
Parallel wurde begonnen, Wasser aus dem Schiffsrumpf herauszupumpen. Das auflaufende Wasser in den frühen Morgenstunden tat schließlich sein Übriges und brachte das Schiff zum Aufschwimmen. Am 17.6. um ein Uhr wurde es an der Spundwand in der Schwingemündung festgemacht. Wann und wie geborgen und abtransportiert wird, war noch unklar.
Vertreter von der Stiftung Hamburg Maritim als Eigner und vom Versicherer wollten zunächst die Schäden begutachten. Wahrscheinlich wird der Havarist in den kommenden Tagen mit einem Schwimmkran auf einen Ponton gehoben und dann nach Hamburg transportiert. Hier sollte dann eine umfassende Schadensbegutachtung durchgeführt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht in den Hafen von Andijk gebracht
(17.06.19) Am 16.6. gegen 16 Uhr wurden die Rettungsboote de KNRM-Stationen Medemblik und Andijk alarmiert, weil eine Segelyacht zwischen den beiden Häfen Motorprobleme erlitten hatte. Das 10 Meter lange Boot war auf dem Weg in den Heimathafen Andijk gewesen, als die Crew feststellte, dass es zu Schwierigkeiten mit der Treibstoffversorgung kam. Es gelang ihr nicht, den Motor wieder zu starten, und sie bat die Coast Guard Center in Den Helder um Assistenz.
Das Rettungsboot ’ 't Span’ traf als erstes vor Ort ein und übernahm zwei Segler. Dann wurde es mit Eskorte der Seenotretter Andijk unter Segeln bei drei Beaufort Wind Kurs auf den Hafen. Die ‘Bernardine’ wurde nicht mehr benötigt. Direkt vor der Hafeneinfahrt nahm die ‘ 't Span’ die Yacht längsseits und bugsierte sie an ihren Liegeplatz. Danach gab es eine großzügige Spende der Segler.
Quelle:Tim Schwabedissen


Nach der Übung kam der Ernstfall
(17.06.19) Während einer Patroullie auf der Westerschelde fiel der Crew des holländischen Polizeiboots ‘P-41’ am 15.6. eine Yacht auf, die ungewöhnliche Manöver fuhr. Sie befand sich im Hauptfahrwasser. Wie sich herausstellte, wusste der Skipper nicht mehr wo er war, und der Motor kam kaum noch gegen die Strömung auf dem Fluss an. Die Polizei nahm das Boot längsseits, und die holländische Coast Guard verständigte die KNRM.Station Hansweert.
Diese übernahm dann das Boot und schleppte es in den Hafen von Hansweert ein. Erst wenige Stunden zuvor hatten die freiwilligen Seenotretter und die Polizei eine gemeinsame Übung durchgeführt. Niemand konnte ahnen, wie schnell der praktische Teil folgen würde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Stormvogel saß im Wattenmeer fest
(17.06.19) Die KNRM De Koog-Oudeschild wurde am 16.6. um 11.20 Uhr alarmiert, nachdem im Wattenmeer die Segelyacht ‘Stormvogel‘ auf Grund gelaufen war. Das Rettungsboot ‘Cornelis Dito’ kam dem Havaristen zu Hilfe und schleppte ihn wieder in ausreichend tiefes Wasser. Danach konnte die Yacht ihre Fahrt ohne Assistenz fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Autofrachter
(17.06.19) Am Abend des 15.6. brach auf dem unter Panama-Flagge laufenden Autotransporter ‘Diamond Highway,‘ 60175 BRZ (IMO-Nr.: 9293636), unweit der Reed Bank ein Feuer aus. Die philippinische Coast Guard wurde am 16.6. alarmiert. Das Schiff war mit einer 25-köpfigen Crew an Bord von Singapur nach Batangas unterwegs. Der maltesische Autofrachter ‘Canupos Leader’ (IMO-Nr.:9367607) kam zu Hilfe und rettete die Crew von dem brennenden Schiff.
Er nahm anschließend Kurs auf Laem Chabang in Thailand. Das Patroullienboot BRP ‘Cabra’ machte sich bereit, das Feuer auf dem am 17.6. gegen Mittag immer noch brennenden Havaristen zu bekämpfen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Rhein-Rundfahrtschiff
(17.06.19) Auf dem 36 Meter langen Ausflugsschiff ‘Jan Wellem‘ (MMSI-Nr.: 211716280) der Weißen Flotte brach am 16.6. gegen 19.30 Uhr bei Düsseldorf auf dem Rhein ein Feuer im Maschinenraum aus. Das Schiff hatte gerade den Düsseldorfer Hafen zu einer Rundfahrt verlassen, als es zu einem Alarm kam. Als der Schiffsführer nachsehen wollte, was passiert war, kam ihm schon leichter Rauch aus dem Maschinenraum entgegen.
Er verschloss die Luke wieder und alarmierte die Feuerwehr. Dann brachte er sein Schiff an einen Anleger, wo alle 40 Fahrgäste noch vor Eintreffen der Feuerwehr abgesetzt werden konnten. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr hatte unterdessen Schwierigkeiten bei der Anfahrt, da Altstadt und Rheinufer wegen des schönen Wetters sehr belebt waren.
Wie sich herausstellte, war wegen eines technischen Defekts Öl auf heiße Teile der Auspuffanlage und der Auspuffdämmung geraten und hatten sich entzündet. Durch Abstellen der Maschine erlosch das Feuer von selbst.
Ein Löschtrupp der Feuerwehr entfernte die glimmende Dämmung entlang des Auspuffrohres und löschte diese auf dem Oberdeck ab. Dann wurde die überhitzte Anlage herunter gekühlt. Etwa 50 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, freiwilliger Feuerwehr, Rettungsdienst und Hilfsorganisationen waren mit 16 Einsatzfahrzeugen vor Ort und wurden von drei Booten vom Rhein aus unterstützt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision auf der Elbe in Belgern
(17.06.19) Am Vormittag des 16.6. kollidierte ein tschechischer Schubverband mit der Elbfähre in Belgern in Nordsachsen, die gerade mit mehreren Autos und Passagieren an Bord die Elbe querte. Normalerweise wird die Fähre informiert, wenn ein Schiff herannaht. Auch können Schiffe wegen des Zugseils die Elbe dort nur passieren, wenn die Fähre an einem Anleger fest ist.
Warum das diesmal nicht der Fall war, musste nun ermittelt werden. Zwar wurde niemand verletzt, doch die Gierseilfähre wurde beschädigt und musste den Betrieb einstellen. Die Freiwillige Feuerwehr Belgern rückte mit rund 45 Kameraden und zehn Fahrzeugen aus. Die Einsatzkräfte mussten auch gegen eine Ölverschmutzung vorgehen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht vor Neuseeland aufgegeben
(17.06.19) Am Nachmittag des 16.6. musste die vierköpfige Crew der 14,15 Meter langen Segelyacht 'Squander' ihre 2003 in Frankreich erbaute Sun Odyssey 90 Kilometer ostnordöstlich von Great Barrier Island aufgeben und ging in eine Rettungsinsel. Zuvor hatte sie dem Rescue Coordination Centre NZ (RCCNZ) Schäden am Rigg gemeldet, als sie nach Tonga unterwegs waren. Um 9.30 Uhr aktivierten sie aber den EPIRB.
Ein Containerschiff von Maersk nahm Kurs auf die Schiffbrüchigen, konnte sie jedoch nicht retten. Zwei Auckland Westpac-Rettungshubschrauber kamen dann zu Hilfe und winschten sie um 12.30 Uhr auf. Sie wurden nach Auckland zurückgeflogen.
Die Yacht war jahrelang in englischen und französischen Gewässern, dem Mittelmeer, vor Nordafrika, dem Atlantik und dem Pazifik unterwegs gewesen, ehe sie 2012 von den derzeitigen Eignern erworben wurde. Am 13.6. um 14.20 Uhr begannen die Probleme, als das Rigg versagte. Es wurde zwar ein Notsegel gesetzt, und mit zunächst zwei Knoten Fahrt wurde versucht, nach Neuseeland zurückzukommen. Am Morgen des 15.6. aber brachen Wellen ins Cockpit, und die Crew war bei 40 Knoten Wind nicht mehr in der Lage, das Boot auf Kurs zu halten und hatte nur noch begrenze Kontrolle über die Lage. Mit dem Notsegel konnte nur Steuerbordkurs gelaufen werden.
Die Optionen der Segler begannen weniger zu werden. Sie wollten mit Motor auf Westkurs gehen, doch am vierten Tag des Kampfs gegen die meterhohen Wellen gab es nur noch die Möglichkeiten, einen Schlepper zu rufen oder die Yacht aufzugeben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Ausflugsfahrt am Father’s Day
(17.06.19) Am 16.6. kam es auf dem Ausflugsschiff ‘StarShip‘ während eines Dinnercruise am Father’s Day kurz nach dem Loswerfen von der Sparkman Wharf in Tampa, Florida. zu einem Maschinenraumbrand. Erst gab es einen Knall, dann quoll Rauch aus dem Schiffsinnern. Die Fahrgäste bekamen Rettungswesten und wurden angewiesen, aufs Oberdeck zu gehen.
Dann drehte das Schiff 180 Grad und kehrte unverzüglich zurück zum Anleger. Alle Passagiere konnten das Schiff bis auf den Schreck unversehrt geblieben verlassen. Das Feuer war rasch gelöscht.
Die Fahrgäste wurden von der Reederei entschädigt. Die Coastguard nahm Ermittlungen zur Brandursache auf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yachten bei Akershus/Norwegen kollidiert
(17.06.19) Die norwegische Coast Guard, die NSSR und das Rote Kreuz wurden am 16.6. alarmiert, nachdem zwei Segelyachten bei Son in Akershus kollidiert waren. Eines der beiden Boote erlitt Wassereinbruch und drohte zu sinken.
Es gelang den Einsatzkräften, die Lage unter Kontrolle zu bekommen. Dann wurde das Boot nach Son geschleppt und dort aus dem Wasser gezogen. An der Rettungsaktion waren die KNM ‘Nornen‘ und die ‘RS135‘ beteiligt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frau starb auf Genfer See
(17.06.19) Am 15.6. gegen 17 Uhr wurde ein Sportboot auf dem Genfer See vor La Belotte in Vésenaz in einem schweren Sturm mit bis zu 122 km/h beschädigt und sank. Ein Mann konnte schwimmend ein anderes Boot erreichen und schlug Alarm. Eine Frau, die an Bord gewesen war, wurde noch vermisst. Drei Polizei- und Feuerwehrboote machten sich auf die Suche.
Sie fanden die Frau leblos unweit des Hafens im Wasser. Sie wurde vom REGA Helicopter-Service in ein Krankenhaus in Genf geflogen, Dort wurde sie für tot erklärt.
Der Sturm beschädigte auch einige der 465 Boote, die am Nachmittag an der 81. Bol d'Or-Regatta auf dem See teilnahmen, und brachte mehrere zum Kentern. Der Mast des Katamarans ‘Real Team’ brach, es wurde aber niemand verletzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


15.06.2019

Auslegerboot ‘Ana-Varu‘ vom Hubschrauber
Auslegerboot ‘Ana-Varu‘ vom Hubschrauber
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Weltumsegler Pieske zurück in Lübeck
(15.06.19) Nach seiner glücklichen Rettung im Pazifik ist der 74-jährige Lübecker Abenteurer Burghard Pieske zurück in Lübeck. Er war noch etwas erschöpft, aber ansonsten unversehrt. Sein selbstgebautes polynesisches Auslegerboot ‘Ana-Varu‘ trieb nun kieloben irgendwo im Westpazifik.
Es waren dramatische Stunden für den Weltumsegler und seinen beiden mikronesischen Mitsegler Larri und Eseah, als sie am 8.8., zwei Tage nach dem Start der Fahrt, nach einem Schiffbruch jenseits aller Schifffahrtsrouten in offenen Kleinbooten im Meer trieben. Ihre Mission scheiterte auf dem Weg zum Lamotrek-Atoll, wo ein großer Empfang für sie geplant war.
Nächtliche Bergung
Nächtliche Bergung
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Dort bauen die Menschen noch die ursprünglichen Proas. In einem solchen wollte das Trio das Navigieren ganz ohne Hilfsmittel ausprobieren. Doch rund 70 Meilen vor der Karolinen-Insel Gaferut und etwa 160 Meilen vor Lamotrek entfernt packte eine Gewitterbö das Auslegerboot. Durch einen kleinen Fehler kenterte es.
Pieske, nach anstrengenden Stunden im Sturm auf Freiwache noch im Halbschlaf, spürte plötzlich seine Matratze über statt unter sich, und am Boden verstauter Proviant stürzte auf ihn herab. Geistesgegenwärtig ergriff er seinen Notfall-Koffer und tauchte wenig später aus der ‚Ana-Varu‘ aus.
Larri und Eseah schwammen bereits in unmittelbarer Nähe, und alle drei retteten sich ins Beiboot und ein kleines Schlauchboot. Glücklicherweise konnten sie um 8.45 Uhr den EPIRB aktivieren. Etwas Proviant und Frischwasser vermochten die Mitsegler noch tauchend aus dem kieloben treibenden Boot bergen.
Immer wieder wurden sie in den folgenden Stunden von Wellen überspült, und trotz des warmen Klimas zog der Wind allmählich die Wärme und die Energie aus dem Körper. Dann aber tauchte ein Flugzeug der US Coast Guard auf und warf Proviant ab. Um 20 Uhr traf unter der Panama-Flagge laufenden Kühlfrachter ‘Rio Mogami‘, 7367 BRZ (IMO-Nr.: 9184548), ein, den die Coast Guard dank des AMVER-Programms in der Nähe ausgemacht hatte.
Wenig später befanden sich die drei erschöpften Segler an Bord des Schiffs. Hier wurden sie versorgt, ärztlich untersucht und sehr gastfreundlich aufgenommen. 200 Seemeilen vor Guam übergab der Kapitän sie an die US Coast Guard, die sie nach Guam brachte. Vor einigen Jahren hatte Pieske sein Projekt „Ana-Varu“, den Nachbau eines Bootes, wie es die Polynesier bereits vor 3000 Jahren konstruiert hatten, gestartet.
Es ging ihm darum, die einstige Migrationsroute der Völker des Südpazifiks zu ersegeln und dabei fast in Vergessenheit geratene Kulturen der Völker wieder aufleben zu lassen. Immer wieder holte er sich dazu Einheimische an Bord und war in engem Austausch mit der Universität Guam. 2018 führte ihn ein Törn zur Insel Pagan, die zu den Nördlichen Marianen gehört.
Die Insel ist seit einem Vulkanausbruch 1981 unbewohnt, aber viele Bewohner würden gern zurückkehren. Seit Jahren allerdings planen die USA, Pagan mehrmals im Jahr zum Truppenübungsplatz zu machen und sie zu bombardieren. Pieskes Ziel war, einen Beitrag zur Rettung der Insel zu leisten. Nun aber erholt er sich im heimischen Lübeck erst einmal von seinem Schiffbruch im Pazifik.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tjalk ‘Balder‘ manövrierunfähig
Tjalk ‘Balder‘ manövrierunfähig
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Tjalk manövrierunfähig in Medemblijk/Holland
(15.06.19) Nach einem Segeltag auf dem Ijsselmeer wurde die 22 Meter lange Tjalk ‘Balder‘ am 14.6. beim Einlaufen in den Osthafen von Medemblijk manövrierunfähig. Die Maschine ließ sich nicht mehr kontrollieren, weil die Kupplung, wie sich später herausstellte, gebrochen war. Bei kräftigem Nordwestwind von vier bis fünf Beaufort blieb dem Skipper nichts anderes übrig, als mitten im Fahrwasser den Anker zu werfen.
Er informierte den Hafendienst über Funk, damit dieser die übrige Schifffahrt warnte. Außerdem verständigte dieser das Rettungsboot ‘Bernardine’ der KNRM Medemblik. Das Boot war rasch vor Ort. Das Charterschiff war inzwischen vom Wind auf die andere Hafenseite getrieben worden, wo es dem Skipper gelungen war, es an einer Mole vor Schloss Radboud zu sichern.
Die 12 Fahrgäste waren ein wenig schockiert, ansonsten aber wohlauf. Die ‘Bernardine’ nahm den Havaristen längsseits und schleppte ihn an den Kai für Charterschiffe. Hier konnte der Skipper Reparaturen durchführen, sodass am Nachmittag die Fahrt weitergehen konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht ‘Summer Salt’, ein Totalschaden
Segelyacht ‘Summer Salt’, ein Totalschaden
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Segelyacht ‘Summer Salt’ in der Brandung gestrandet
(15.06.19) Am 14.6. wurde die Lagune von Magic Island wegen der gestrandeten, 32 Fuß langen Segelyacht ‘Summer Salt’ gesperrt. Sie lag weiter auf der Barriere zwischen der Lagune und dem Meer in der Brandung. Die U.S. Coast Guard and Ocean Safety forderte die Öffentlichkeit auf, das Gebiet zu meiden.
Mit erwartetem Hochwasser und zunehmender Schwell aus Südwest stieg die Sorge, dass losgerissene Trümmer in die Lagune geschwemmt werden könnten. Die Ocean Safety und das Department of Parks and Recreation warnten auch vor dem Klettern auf den Felsen. Sobald die Gefahr beseitigt ist, sollte die Lagune wieder freigegeben werden. Derzeit vereitelte das stürmische Wetter aber die Bergung der mehr oder weniger wrackgeschlagenen Segelyacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



RNLI längsseits
RNLI längsseits
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Yacht in Leinen verfangen
(15.06.19) Am 14.6. wurde das RNLI-Boot aus Wicklow alarmiert, nachdem eine 35 Fuß lange Segelyacht neun Meilen östlich des Hafens in Schwirigkeiten geraten war. Das Boot hatte sich auf der Fahrt nach Cork gegen ein Uhr in Leinen verfangen und war manövrierunfähig. Kurz nach der Alarmierung durch die HM Coast Guard liefen die Seenotretter aus.
Um 1.35 Uhr ging die ‘Jock and Annie Slater’ längsseits der sechs Meilen östlich von Wicklow Head liegenden Yacht. Zwei freiwillige Seenotretter wurden an Bord übergesetzt und konnten die Leinen aus dem Propeller befreien. Vor Ort waren zwei Beaufort Wind aus Südwest.
Die Yacht wurde vom Rettungsboot auf den Haken genommen und nach Wicklow abgeschleppt. Dort wurde sie um 3:30 Uhr an der Ostpier festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Beschädigte Tanker werden abgeschleppt
(15.06.19) Nach den Vorfällen in der Straße von Hormuz wurden sowohl die ‘Kokuka Courageous‘ wie auch die ‘Front Altair‘ seit dem 14.6. abgeschleppt. Fahrtziel dürfte Chor Fakkan sein. Der schwer beschädigte Tanker der Reederei Frontline wurde inzwischen von den Schleppern ‘E Two‘ und ‘Altair‘ aus iranischen Hoheitsgewässern gezogen.
Seine Naphta-Ladung soll möglicherweise auf ein anderes Schiff umgepumpt werden. Frontline hatte am Abend des 14.6. ein mechanisches oder menschliches Versagen als Ursache des Feuers ausgeschlossen. Was die Explosionen tatsächlich ausgelöst hat, war nach wie vor unbekannt und wurde von verschiedenen Seiten untersucht.
Die Methanol-Fracht der ‘Kokuka Courageous‘, die sich am Haken der ‘Al Washs‘ befand, soll im Hafen gelöscht werden. geladen. Deren Crew hatte Projektile wahrgenommen, die das Schiff trafen, was der amerikanischen Darstellung von Haftminen widersprach.
Quelle:Tim Schwabedissen



Luxusyacht in Carrara von Feuer zerstört
(15.06.19) Die italienische Coast Guard und die Feuerwehr wurden am 15.6. um 1.20 Uhr alarmiert, weil in der Marina di Carrara eine Luxusyacht in Brand geraten war. Das Schiff wurde zum Taliercio-Kai gezogen, damit die Flammen nicht noch andere Boote gefährden konnten. Hie war es auch möglich, mit einem Löschschlepper und zwei Löschzügen besser gegen den Brand vorzugehen.
Nur der Skipper hatte sich an Bord befunden, der das Schiff sofort verließ, als die Flammen um sich griffen. Während er unversehrt blieb, wurde die Yacht komplett zerstört und sank mit dem Bug auf den Hafengrund ab. Die 8.000 Liter Diesel liefen bislang nicht aus. Eine Spezialfirma legte eine Ölsperre um das mit dem Heck noch aus dem Wasser ragende Wrack aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter Harener Reederei hatte Leckage
(15.06.19) Auf dem unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Frachter ‘Peru’, 2993 BRZ (IMO-Nr.: 9017410), der Wessels-Reederei in Haren-Ems kam es am 13.6. um 13.55 Uhr zu einer Leckage an einem Kühlwasserrohr im Maschinenraum auf Position 50 20 53.0 N, 001 49 40.4 W. Das Schiff befand sich mit einer siebenköpfigen Crew an Bord 18 Meilen südöstlich von Swanage. Der Frachter trieb mit 3,5 Knoten bei fünf oder sechs Beaufort in der See.
Binnen drei Stunden war der Schaden behoben, und er konnte seine Fahrt von Immingham nach Setubal fortsetzen. Hier wurde er am 17.6. erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter sank vor Paraíba
(15.06.19) Am Morgen des 13.6. sank der brasilianische Frachter ‘Navegantes’ zwischen Recife und Fernando de Noronha. Nach der 10-köpfigen Crew begann eine Suchaktion0 148 Kilometer vor João Pessoa, Paraíba. Um 21.30 Uhr entdeckte das Patroullienboot ‘Guaíba’ der brasilianischen Marine neun Schiffbrüchige in einer Rettungsinsel. Sie wurden an Bord geholt, dort medizinisch betreut und am 14.6. um 10 Uhr bei der Marinebase in Natal abgesetzt.
Von dort wurde ihr Rücktransport in die Heimat organsiert. Die Suche nach dem 10. Mann wurde fortgesetzt. Der Hafenkapitän von Pernambuco leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker hatte einen Maschinenausfall
(15.06.19) Am 13.6. um 5.45 Uhr hatte der unter Bahamas-Flagge laufende Tanker ‘Amazon Brilliance‘, 43075 BRZ (IMO-Nr.: 9294678) beim Auslaufen aus Tracy, Quebec, einen Maschinenausfall auf Position 046 00 08 N, 073 10 25 W. Das Schiff warf Anker zur Reparatur. Nachdem die Crew die Arbeiten beendet hatte, setzte, es die Fahrt nach Les Razades fort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden auf St. Lawrence River
(15.06.19) Die kanadische Fähre ‘Lucien L.’, 785 BRZ (IMO-Nr.: 6721981), erlitt am 12.6. gegen 13 Uhr einen Ausfall einer ihrer Hauptmaschinen auf dem St. Lawrence River auf Position 046 02 44 N, 073 07 09 W, nahe Sorel, Quebec. Sie kehrte zu ihrem Dock zur Reparatur zurück. Am 13.6. um 10.10 Uhr nahm sie ihren Dienst von Sorel nach Quebec wieder auf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Havarie beim Anlegen
(15.06.19) Auf dem kanadischen Bulkcarrier ‘Manitoulin’, 19570 BRZ (IMO-Nr.: 8810918), kam es am 13.6. beim Anlegemanöver in Buffalo, New York, zu einem Ausfall der Maschine. Dadurch wurde ein Blackout verursacht. Nachdem die Crew die Maschine wieder gestartet hatte, konnte der Frachter an den Kai gebracht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter erlitt Maschinenausfall bei Cap-Aux-Oies
(15.06.19) Auf dem liberianischen Containerfrachter ‘MSC Shaula’, 51836 BRZ (IMO-Nr.: 9036002), kam es am 13.6. um 00.30 Uhr zu einem Ausfall der Maschine auf dem St. Lawrence River auf Position 047 28 17.0 N, 070 12 34.0 W, nahe Cap-Aux-Oies, Quebec. Die Crew führte eine Notreparatur durch, und der Frachter lief mit reduzierter Fahrt nach Les Escoumins, wo der Lotse abgesetzt wurde.
Er warf dann Anker bei Les Razades zur Reparatur. Nachdem die Arbeiten abgeschlossen waren, setzte er die Fahrt in Richtung des Zielhafens Barcelona fort, wo er am 23.6. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenausfall vor Montreal
(15.06.19) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Bulkcarrier ‘Ben Nevis’, 24933 BRZ (IMO-Nr.: 9670420), hatte am 11.6. um 15.20 Uhr einen Maschinenausfall, als er aus Montreal, Quebec, auslief. Das Schiff trieb auf Position 45 36 01.1 N, 73 30 22.1 W, bis es Anker warf. Die Crew führte eine Reparatur durch, und anschließend setzte es die Reise nach Sorel fort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Funkenflug vor Makassar
(15.06.19) Auf der indonesischen Fähre KM ‘Tilong Kabila’, 6022 BRZ (IMO-Nr.: 9102760), wurde am 13.6. in den Gewässern von Makassar Funkenflug aus dem Schornstein festgestellt. Ein Hafenvertreter stellte fest, dass er vom Maschinenraum herrührte. Die Crew bekam die Lage aber unter Kontrolle, und das Schiff wurde sicher im Hafen von Makassar festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Acht Vermisste vor Tanjung Margeta
(15.06.19) Das indonesische Fährboot ‘Nusa Kenari’ sank am 15.6. gegen fünf Uhr in den Gewässern von Tanjung Margeta in Ost- Nusa Tenggara. Es befand sich auf der Fahrt von Kalabahi nach Poreman mit 30 Fahrgästen an Bord. Rettungsteams aus Maumere, Alor und Basarnas of Kupang wurden mobilisiert.
20 Personen erreichten schwimmend den Strand, darunter der Kapitän und sein Decksmann. Eine Person starb. Acht Menschen wurden noch vermisst. Da das Schiff ohne Lizenz operierte und kein verlässliches Passagiermanifest hatte, könnte die Zahl der Opfer auch noch höher liegen.
Quelle:Tim Schwabedissen



14.06.2019

Tanker 'Front Altair' brennt
Tanker 'Front Altair' brennt
(Bild: Frontline Handout)   Großbild klick!

Tankerattacken bleiben weiter ein Mysterium
(14.06.19) Um 6.12 Uhr Ortszeit ging bei der in Bahrain stationierten Fünften Flotte der US-Marine der erste Notruf aus der Straße von Hormuz ein. Der Tanker 'Front Altair' stand in Flammen, nachdem sich an Bord drei Explosionen ereignet hatten. Meterhoch loderten an Steuerbordseite Flammen, dichter Rauch stieg in den Himmel.
Um sieben Uhr dann meldete auch der mit 28.000 Tonnen Methanol beladene Tanker 'Kokuka Courageous' ein Problem. Binnen drei Stunden kam es zwei Mal zu einer Explosion mit einen kurzzeitigen Brand. Ein Einschlag war an Steuerbord achtern, der andere mittschiffs. Im Maschinenraum entfachten Funken nach dem Durchschlag des Rumpfes ein Feuer. Es konnte zwar mit CO2-Einsatz erstickt werden, der Kapitän entschied aber nach der zweiten Explosion, das Schiff zu verlassen. Beide Schiffe befanden sich ungefähr 50 Kilometer voneinander entfernt im Golf von Oman in internationalen Gewässern zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Iran.
Löscharbeiten an der 'Front Altair'
(Bild: Frontline Handout)   Großbild klick!
Die 'Front Altair' wurde bereits unverzüglich nach Ausbruch des Feuers verlassen. Die 23 Besatzungsmitglieder, 11 Russen, 11 Filipinos und ein Georgier, wurden von dem Frachter 'Hyundai Dubai' gerettet und im Laufe des Tages von der ‘Naji 10' der iranischen Marine übernommen und mittags im Hafen Bandar Abbas an Land abgesetzt. Von hier sollte durch die Botschaften ihr Heimtransport organisiert werden.
Wenig später waren auch die 21 Philippinos an Bord des Schulte-Tankers in Sicherheit und wurden auf die USS 'Bainbridge' gebracht, einer von ihnen leicht verletzt. Der Brand auf der 'Front Altair' konnte mit Hilfe der Löschmonitore des unter Bahamas-Flagge laufenden Schleppers ‘E Two‘ (IMO-Nr.: 9831115), am Spätnachmittag unter Kontrolle gebracht werden. Das Schiff war aber schwer beschädigt und teilweise ausgebrannt.
Verdächtige Objekte an der 'Kokuka Courageous'
Verdächtige Objekte an der 'Kokuka Courageous'
(Bild: US Navy)   Großbild klick!
Die Aufbauten waren an Steuerbordseite rußgeschwärzt und der gesamte Zustand nach wie vor besorgniserregend. Am 14.6. stieß auch der unter St. Vincent-Grenadines-Flagge laufende Schlepper ‘Aquila‘ (IMO-Nr.: 8714891) von Fujairah kommend hinzu.
Bislang war weiterhin unklar, womit und von wem die Schiffe angegriffen wurden. Es wurden Funksprüche im Golf von Oman abgehört, nach denen ein Torpedo die 'Front Altair' getroffen habe. Dies galt aber inzwischen als wenig plausibel.
Die Explosion am Rumpf der 'Kokuka Courageous' ereignete sich oberhalb der Wasserlinie an Steuerbordseite. Diese wies zu dem Zeitpunkt nicht zur iranischen Küste, sondern in Richtung der internationalen Gewässer. Crewmitglieder sahen nach Angaben des Eigners vor dem Angriff „fliegende Objekte“.
Dessen Präsident Yutaka Katada, war am 14.6. aber der Meinung, das Schiff sei nicht durch Minen oder Torpedos beschädigt worden, weil die Schäden am Schiff über der Wasserlinie entstanden seien. Er sagte, die „fliegenden Objekte“ seien womöglich Kugeln gewesen. Berichte über einen Minenangriff bezeichnete er als falsch.
Er berichtete, dass die Crewmitglieder auch ein iranisches Marineschiff in der Nähe gesehen hätten, führte aber nicht aus, ob das vor oder nach den Angriffen gewesen sei. Inzwischen konnten alle 21 Seeleute wieder an Bord zurückkehren. Das Schiff sollte nun in den Hafen Khor Fakkan in den Vereinigten Arabischen Emiraten geschleppt werden.
'Front Altair' brennt lichterloh
'Front Altair' brennt lichterloh
(Bild: Crew)   Großbild klick!
Neben dem holländischen Schlepper ‘Coastal Ace‘ (IMO-Nr: 9645554), der eigentlich von Singapur nach Al Hamriya unterwegs war, assistierte bei dem Manöver auch der unter der Flagge der Vereinigten Arabischen Emirate laufende Schlepper ‘Al Washs‘ (IMO-Nr: 8017190). Die Berger der niederländischen Firma SMIT Salvage, die zur Royal Boskalis Westminster N.V. (Boskalis) gehört, wurden mit der Assistenz für beide Schiffe und die Rettung ihrer Ladung beauftragt.
Mit einem Video sowie mit Standbildern versuchten die USA derweil weiter die Verantwortung des Irans für die Angriffe auf Schiffe zu beweisen. In einem am 14.6. vom US-Militär veröffentlichten Video sollen Angehörige der Iranischen Revolutionsgarde zu sehen sein, die eine nicht explodierte Haftmine von der 'Kokuka Courageous' mit einem Boot vom Gaschti-Typ entfernten, die bereits die Crew der USS ‘Bainbridge‘ an der Bordwand ausgemacht haben wollte, teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando der US-Streitkräfte mit.
Es wurde nicht ausgeschlossen, dass der Angriff eine Reaktion auf die saudi-arabische Cyber-Attacke am Vortag auf die iranische ‘Platform No.9‘ im South Pars-Gasfeld am Vortag gewesen sein könnte. Nach der Explosion in einem Generator brach ein Feuer auf dem Rig aus. Anders als im Mai lagen die angegriffenen Schiffe diesmal nicht vor Anker, sondern befanden sich in Fahrt.
Die 'Kokuka Courageous' ist ein 170 Meter langer und knapp 27 Meter breiter Tanker, der unter der Flagge Panamas läuft und vom BSM Bernhard Schulte Shipmanagement bereedert wird. Diese gehört zur Schulte Group, deren Holdinggesellschaft die Hamburger Bernhard Schulte GmbH & Co. KG ist. BSM ist eine der größten deutschen Bereederungsgesellschaften, die derzeit den Betrieb von160 Massengutfrachtern, 162 Containerschiffen, 190 Chemie-Tankern und 90 Gas-Tankschiffen organisiert und ein Teil der Schulte Gruppe mit Hauptsitz am Vorsetzen in Hamburg.
Die 'Front Altair' ist ein unter der Flagge der Marshall-Islands laufender Aframax-Öltanker. sie gehört einem Unternehmen der norwegischen Reederei Frontline, die sich im Besitz des Norwegers John Fredriksen befindet. Der Tanker wurde 2016 von der New Times Shipbuilding Co. abgeliefert. Er hat eine Länge von 251,84 Metern, eine Breite von 44 Metern und einen Tiefgang von 14,9 Metern bei einer Tragfähigkeit von 109.894 Tonnen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Ponta da Madeira
(14.06.19) Am 11.6. um 22.40 Uhr kam es zu einer Havarie zweier unter Hongkong-Flagge laufender Frachter in Ponta da Madeira. Als der Bulkcarrier 'Pacific Opal', 156280 BRZ (IMO-Nr.: 9077410), den Liegeplatz IV South ansteuerte, brachen die Trossen der am Liegeplatz Nord vertäuten 'Shandong Da Zhi', 198980 BRZ (IMO-Nr.: 9593957). Das Schiff trieb in der starken Strömung ab und driftete achteraus gegen den Bug der dahinter manövrierenden 'Pacific Opal'. Schlepper wurden gerufen, um es zu halten.
Am folgenden Morgen warfen beide Schiffe los und warfen Anker auf der Innenreede von Ponta da Madeira im Gebiet von Sao Luiz. Hier wurde der Unfall untersucht und eine Schadensinspektion durchgeführt.
Quelle:Tim Schwabedissen


'Rembrandt van Rijn' im Polarmeer
(Bild: Chrisopher Engas)   Großbild klick!

Passagiersegler lief im Polarmeer auf Grund
(14.06.19) Am 7.6. um kurz vor fünf Uhr wurde das MRCC in Nordnorwegen informiert, dass der unter Vanuatu-Flagge laufende Passengiersegler 'Rembrandt van Rijn', 308 BRZ (IMO-Nr.: 8941808), in der Borebucht im Isfjord auf Spitzbergen auf Grund gelaufen war. Das norwegische Offshore-Versorgungsschiff 'Polarsyssel' (IMO-Nr.: 9690949) und das Lotsenboot 'Elling Carlsen' kamen zu Hilfe. Alle Fahrgäste und ein Teil nicht an Bord benötigter Crewmitglieder wurde von dem Versorger übernommen. Erste Versuche der 'Polarsyssel', den mit Schlagseite auf einem unkartierten Felsen festsitzenden Havaristen freizubekommen, schlugen fehl. Daraufhin wurde beschlossen, zunächst die Fahrgäste nach Longyearbyen zu bringen und dann auf einen günstigeren Wasserstand zu warten. Am 8.6. gegen fünf Uhr war es so weit.
Der Dreimaster wurde sanft von der Untiefe gezogen und ging gegen 13 Uhr vor dem Bykai in Longyearbyen vor Anker. Bis auf ein kleines Leck hatte er offenbar keine größeren Schäden davongetragen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Ponta da Madeira
(14.06.19) Am 11.6. um 22.40 Uhr kam es zu einer Havarie zweier unter Hongkong-Flagge laufender Frachter in Ponta da Madeira. Als der Bulkcarrier 'Pacific Opal', 156280 BRZ (IMO-Nr.: 9077410), den Liegeplatz IV South ansteuerte, brachen die Trossen der am Liegeplatz Nord vertäuten 'Shandong Da Zhi', 198980 BRZ (IMO-Nr.: 9593957). Das Schiff trieb in der starken Strömung ab und driftete achteraus gegen den Bug der dahinter manövrierenden 'Pacific Opal'. Schlepper wurden gerufen, um es zu halten.
Am folgenden Morgen warfen beide Schiffe los und warfen Anker auf der Innenreede von Ponta da Madeira im Gebiet von Sao Luiz. Hier wurde der Unfall untersucht und eine Schadensinspektion durchgeführt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Weltumsegler Burghard Pieske
(Bild: Julian Breuer)   Großbild klick!

Lübecker Weltumsegler Pieske erlitt Schiffbruch
(14.06.19) Der Lübecker Weltumsegler Burghard Pieske hat auf der zweite Etappen seines Unternehmens Rapa Nui auf dem Weg nach Lamotrek vor der Pazifikinsel Guam Schiffbruch erlitten. Seine Proa ‘Ana Varu‘ kenterte in einer Gewitterbö nur 70 Meilen vor dem Ziel in Mikronesien. Ein russischer Frachter rettete ihn und seine zweiköpfige indigene Crew.
Das Boot sei verloren, sagte Pieske am 13.6. Er war mit zwei Mikronesiern auf dem Weg zu den Marianen-Inseln im Westpazifik, als das Boot in der tropischen Konvergenzzone vor fünf Tagen in ein tropisches Gewitter geriet. Die ganze Nacht ritten die Segler ein schweres Gewitter mit stürmischen Böen ab.
Als es dann bei Anbruch des nächsten Tages aufklarte, ging der 74-jährige Skipper völlig erschöpft in die Koje unter Deck un übergab das Ruder an seine Mitsegler. Alle waren von der stürmischen Nacht entkräftet, und so gelang es ihnen nicht, schnell genug die Schot zu öffnen, als unerwartet eine starke Bö einfiel und das Boot so weit krängte, dass der Luv-Schwimmer in die Höhe stieg. In der Folge kam es zur Kenterung, und es drang schnell Wasser ein Pieske aktivierte die EPIRB, derne Signal von der US Coastguard aufgefangen wurde, die zunächst ein Suchflugzeugschickte. Nach etwa fünf Stunden erreichte es das Boot und warf vier Pakete mit Proviant und Rettungsmitteln für die drei Männer ab. Pieske und seine Crew saßen rittlings auf dem kieloben treibenden Boot.
Dann leitete die Seenotzentrale den russischen Frachter zu ihnen um, der sie relativ problemlos in Lee abbergen konnte. Die ‘Ana Varu‘, ein GFK-Proa-Nachbau, musste aber aufgegeben werden. Der Frachter setzte die drei 200 Meilen vor Guam, dem Starthafen, auf ein Boot der Coastguard über, das sie zurück dorthin brachte. Von dort kehrte Pieske am 12.6. nach Deutschland zurück.
Im Jahr 2017 hatte er sein Vorhaben gestartet, in mehreren Etappen mit einem selbst gebauten Auslegerboot die rund 10 000 Seemeilen lange Route von Taiwan zu den Osterinseln gegen den Wind zu segeln. Damit wolle er die einstige Migrationsroute der Völker des Südpazifiks und deren traditionelle Navigationskunst neu beleben. Auch wenn die zweite Etappe jetzt unplanmäßig endete, hielt er an dem Plan weiter fest. Die eigentlich für 2020 geplante dritte Etappe von Mikronesien nach Neuguinea muss lediglich verschoben werden. Der ehemalige Lehrer ist seit 1977 mit selbstgebauten Booten auf den Spuren historischer Seefahrervölker auf den Weltmeeren unterwegs und hat darüber bereits zahlreiche Bücher veröffentlicht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht nach Mandraki-Hafen/Rhodos eingeschleppt
(14.06.19) Am Nachmittag des 13.6. erlitt die griechische Yacht ‘Lito’ mit acht Fahrgästen und einer zweiköpfigen Crew an Bord zwei Meilen östlich des Hafens von Rhodos einen mechanischen Schaden. Ein griechisches Patroullienboot sowie die Yacht ‚Anastasia‘ waren in der Nähe und schleppten sie in den nahen .
Zuvor waren die Mitsegler auf die ‘Anastasia‘ übergesetzt worden. Die Hafenbehörde von Rhodos leitete eine Untersuchung ein und verhängte ein Auslaufverbot bis zu einer Reparatur.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Traditionsschiff in Lübeck
(14.06.19) Auf dem Traditionsschiff 'Carol', das im Museumshafen Lübeck auf der Untertrave lag, kam es Abend des 12.6. zu einem Feuer. Der Brand entstand, als er gegen 18.50 Uhr versucht hatte, einen Ofen anzufeuern. entfachen. Offenbar hatte der 33-Jährige dabei unachtsam mit einer Brennspiritusflasche hantiert.
Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr konnte der Franzose die Flammen auf dem 18 Meter langen und 4,30 Meter breiten Nachbau eines Schmuggler-Schiffes löschen. Dabei zog er sich aber Verbrennungen zu. Er musste mit dem Krankenwagen in die Uniklinik Lübeck gebracht werden.
Der 33-Jährige restauriert das Schiff derzeit an seinem Liegeplatz. Glücklicherweise entstand nur geringer Schaden unter Deck. Die Wasserschutzpolizei in Lübeck leitete Ermittlungen ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Dartmouth: Doppelter Maschinenschaden auf Cap San Lazaro
(14.06.19) Auf dem unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Containerfrachter Cap San Lazaro", 118615 BRZ (IMO-Nr.: 9717216), der sich auf der Fahrt von Rotterdam zum Suez-Kanal befand und eine 23-köpfige Crew an Bord hatte, kam es am 12.6. um 9.50 Uhr zu einem Ausfall der Hauptmaschine auf Position 50 03 51.6 N, 002 23 15 W. Um 10.40 Uhr nahm es wieder Fahrt auf. Doch am selben Nachmittag meldete das Schiff um 17.15 Uhr der britischen Coastguard neuerliche Probleme mit der Elektrik der Maschine auf Position 049 38 17 N, 003 42 22 W, 43 Meilen vor Dartmouth. Die Bordtechniker untersuchten die Angelegenheit, während das Schiff die Reise in den Nordatlantik fortsetzte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Spanische Berger sollen Lotsenschoner auf der Schwinge heben
(14.06.19) Nachdem in den vergangenen Tagen mehrere Bergungskonzepte und Angebote von Bergungsfirmen zur Hebung der 'No 5 Elbe' bei der Stiftung Maritim eingegangen waren und ausgewertet wurden, ging der Auftrag an ein spanisches Unternehmen, das sich auf komplizierte Bergungen mithilfe von aufblasbaren Hebesäcken spezialisiert hat. Der auf der Seite im Schlick liegende Holzrumpf soll in den kommenden Tagen mit Hilfe von Hebesäcken und starken Pumpen erst aufgerichtet und dann zum Schwimmen gebracht werden. Die ersten Mitarbeiter der Firma landeten am 13.6. auf dem Hamburger Flughafen.
Das Bergungsequipment war auf dem Landweg unterwegs und sollte am 14.6. gegen Mittag in Stadersand eintreffen. Unmittelbar danach wollten die Berger mit der Baustelleneinrichtung beginnen. Am 15.6. wird mit der Anbringung der Hebesäcke unter dem Rumpf gestartet. Dies wird nur mit Tauchereinsatz möglich sein, und der wiederum immer nur bei Hoch- oder Niedrigwasser, weil die Gezeitenströmung in der Schwingemündung bis zu vier Knoten beträgt. Wenn alles nach Plan läuft, soll frühestens am 16.6. mit dem eigentlichen Hebevorgang begonnen werden.
Ab dem 17.6. könnte der Rücktransport des Schoners nach Hamburg erfolgen. Joachim Kaiser, Vorstandsmitglied der Stiftung Hamburg Maritim, begrüßte die Bergungsmethode mit Hebesäcken, da sie mit einer größtmöglichen Schonung des historischen Holzrumpfes verbunden ist. Die Stiftung hat sich unmittelbar nach dem Unfall vorrangig um die verletzten Personen gekümmert.
Die meisten von ihnen konnten schon wenige Stunden später aus den Krankenhäusern entlassen werden. Eine schwerer verletzte Person, die per Hubschrauber nach Hamburg gebracht worden war, ist mittlerweile wieder zu Haus und auf dem Wege der Besserung.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht mit Schülern auf der Elbe gekentert
(14.06.19) Am 13.6. kenterte auf der Elbe in Höhe von Stade ein Segelboot mit vier Schülern und einem Erwachsenen an Bord. Alle Personen stürzten ins Wasser. Dem Skipper gelang es noch, über ein UKW-Handfunkgerät Mayday zu senden.
Das MRCC der DGzRS in Bremen alarmierte sofort sämtliche auf der Elbe verfügbaren Einsatzkräfte. Dazu gehörten das Küstenstreifenboot ‘Bürgermeister Weichmann‘ der Wasserschutzpolizei Hamburg, Fahrzeuge der DLRG-Ortsgruppe Stade, das Löschboot ‘Henry Köpcke‘ der Ortsfeuerwehr Stade, die Freiwillige Feuerwehr Grünendeich und die Tauchergruppen der DLRG sowie der Feuerwehr Stade. Ebenfalls alarmiert wurde der Hubschrauber Northern Rescue 01 von Northern HeliCopter, der aber nicht mehr zum Einsatz kam.
Kurz nach 12.30 Uhr meldete die Besatzung der ‘Bürgermeister Weichmann‘, dass alle Verunglückten von ihnen aus dem Wasser gerettet werden konnten. Die Feuerwehr übernahm sie und brachte sie nach Stadersand. Rettungswagen waren bereits dorthin beordert worden, um die medizinische Erstversorgung vorzunehmen und die Schiffbrüchigen ins Krankenhaus zu bringen.
Feuerwehr und DLRG schleppten das gekenterte Segelboot nach Stade in den Hafen. Zur Unglücksursache lagen bislang keine Erkenntnisse vor. Die Wasserschutzpolizei Hamburg nahm die Ermittlungen auf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht bei Honolulu gestrandet
(14.06.19) Die US Coast Guard kam am 13.6. einer 32 Fuß langen Segelyacht zu Hilfe, die auf Magic Island gestrandet war und nun halb gesunken mit Steuerbordschlagseite auf den Felsen liegend in der Brandung arbeitete. An Bord waren maximal 27 Gallonen Diesel. Ein leichter Ölfilm, der um das Boot trieb, löste sich schnell auf und verdunstete.
Sicherheitshalber wurden Strandbesucher in der näheren Umgebung aufgefordert, nicht ins Wasser zu gehen. Am 12.6. um 20.40 Uhr war die Coast Guard Honolulu vom Honolulu Fire Department erstmals über die Havarie informiert worden. Das Boot, das seinen Liegeplatz im Ala Wai Small Boat Harbor hat war auf der Fahrt von Sand Island zum Heimathafen gestrandet.
Als es auf Grund lief, herrschten vor Ort drei Fuß hohe Wellen und 15 Meilen Wind. Der Skipper, der das Boot gerade erworben hatte, vermochte sich schwimmend unversehrt an Land zu retten. Ein 45-Fuß-Boto der Coast Guard Station Honolulu sowie ein MH-65 Dolphin–Helikopter der Air Station Barbers Point kamen ihm zu Hilfe.
Der Eigner, Ocean Safety, das State Department of Health Hazard Evaluation and Emergency Response (HEER) Office sowie das Department of Land and Natural Resources arbeiteten mit der Parker Marine nach der Havarie gemeinsam an einer Bergung des leckgeschlagenen Boots, das mit gebrochenem Mast auf den Felsen lag. Die DLNR Division of Boating and Ocean Recreation (DOBOR) O'ahu fürchtete, das Boot könnte, nachdem der Kiel abriss, gänzlich zerbrechen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Truck stürzte auf Fähre um
(14.06.19) Am 11.6. stürzte ein Lkw auf dem Ladedeck der indonesischen Fähre KMP ‘Liberty 01’, 498 BRZ (IMO-Nr.: 9279654), um und begrub zwei Pkw unter sich, die ebenfalls beschädigt wurden. Der Vorfall ereignete sich auf der Überfahrt von Khayangan Port, Lombok nach Poto Tano Port, Sumbawa. Das Schiff war in stürmisches Wetter mit Wellenhöhen von 1,5 bis zwei Metern und einer Windgeschwindigkeit von 20-30 Knoten geraten
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Chattogram/Bangladesh
(14.06.19) Der unbeladene kuwaitische Tanker Burgan’, 31445 BRZ (IMO-Nr.: 9656022), kollidierte am 14.6. um 8.30 Uhr mit dem einlaufenden, unter Singapur-Flagge registrierten Frachter ‘X-press Mahananda’, 18017 BRZ (IMO-Nr.: 9348998), nahe Guptaband Point im Karnaphuli-Kanal von Chattogram Port in Bangladesch. Der Tanker lief gerade aus, der Frachter kam mit 750 Containern aus Sri Lanka, als die beiden Schiffe frontal aufeinander prallten und sich ineinander verkeilten.
Der Sachschaden war erheblich. Die Schiffsbewegungen im Hafen wurden nach dem Zusammenstoß zunächst gestoppt. Fünf Schlepper befreiten die Havaristen, die im Fahrwasser lagen, wieder voneinander und bugsierten sie an Liegeplätze. Gegen 12.30 Uhr konnten die Einschränkungen daraufhin wieder aufgehoben werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Suche im Wrack der Hableány beendet
(14.06.19) Die Suche nach weiteren Vermissten im Wrack der ‘Hableány‘ in Budapest wurde am 13.6. ergebnislos beendet. Die ungarischen Einsatzkräfte durchsuchten mithilfe von Suchhunden zweimal das Wrack. Anschließend wurden dreimal südkoreanische Suchkräfte eingesetzt.
Bei der Suche wurden weder Menschen noch Gegenstände von Opfern gefunden. Es sollte nun keine weitere Suchaktion an Bord des Schiffs mehr geben. Stattdessen beschlossen die gemeinsamen Suchkräfte Südkoreas und Ungarns, sich mittels fünf Booten auf die Suche im Gebiet in einem Bereich zehn bis 30 Kilometer flussabwärts zu konzentrieren. Die Suche ab 30 Kilometer flussabwärts wollte die ungarische Polizei übernehmen und Hubschrauber sowie Boote einsetzen.
Sobald die Diskussionen mit den ungarischen Behörden abgeschlossen seien, sollte auch eine neuerliche Unterwassersuche an der Unglücksstelle beginnen.
Nach dem Untergang am 29.5. wurden bisher 23 südkoreanische sowie zwei ungarische Todesopfer bestätigt. Sieben Passagiere überlebten das Unglück, drei wurden weiterhin vermisst.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frühmorgendlicher Einsatz für freiwillige Seenotretter in Rosslare/Irland
(14.06.19) Am Morgen des 13.6. kam das RNLI-Boot aus Rosslare einer 10 Meter langen Segelyacht vor der Südost-Küste von Wexford zu Hilfe, nachdem die irische Coast Guard von der Crew des Boots, das am Dun Laoghaire to Dingle Yacht Rac teilnahm, um 2.45 Uhr um Assistenz gebeten worden war. Beim Ansteuern des Tuskar Rock Lighthouse hatte sie Ruderprobleme erlitten.
Die achtköpfige Crew hielt nun mit Notruder auf Kilmore Quay zu. Das Rettungsboot aus Rosslare eskortierte sie bis Carnsore Point. Von dort erreichte die Yacht ohne Hilfe Kilmore Quay. Das RNLI Boot war um 4.15 Uhr zurück auf seiner Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht vor drohender Strandung bewahrt
(14.06.19) Am 11.6. um 10:35 Uhr wurde das RNLI-Boot aus Porthdinllaen zur Assistenz für eine Einhandseglerin gerufen, die vor dem Trefor Breakwater in Schwierigkeiten geraten war. Sie war mit dem 24 Fuß langen Boot unterwegs von Conwy nach Trefor, als der Propeller blockiert wurde. Trotz Ausringen des Ankers trieb es weiter auf die nahe Küste zu, sodass sie die Coastguard alarmierte. Als die Seenotretter vor Ort eintrafen, war klar, dass nur ein rasches Eingreifen die drohende Strandung in rauer See würde verhindern können. Das Boot lag auf weniger als zwei Metern Wassertiefe, und die Brandung drückte sie rasch weiter ins Flache. Wegen der geringen Wassertiefe konnte das Rettungsboot nicht längsseits gehen.
Doch es gelang, mit einem ausgebrachten Fender eine Schleppleine zur Yacht hinübertreiben zu lassen. Diese wurde an Bord wahrgenommen, und so konnte die Yacht in Sicherheit gebracht werden. Sie wurde dann in den Innenhafen von Porthdinllaen geschleppt. Um 13:15 Uhr war das Rettungsboot wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht nach Cowes abgeschleppt
(14.06.19) Am Abend des 13.6. kam das RNLI-Boot aus Cowes einer 28 Fuß langen Segelyacht zu Hilfe, die mit Maschinenausfall im Solent nordöstlich der Hillhead-Tonne dicht vor Hampshire trieb. Die vierköpfige Crew bat die Solent Coastguard um Assistenz, und um 18.10 Uhr lief das Rettungsboot aus Cowes aus.
Da eine Frau an Bord der Yacht Gesundheitsprobleme hatte, wurde sie zunächst zur Trinity Landing in Cowes gebracht. Hier stand das Ventnor Coastguard Rescue Team bereit und brachte sie ins St Mary’s Hospital, Newport. Um 19:50 erreichte auch die Yacht Trinity Landing, nachdem ein RIB sie in Schlepp genommen hatte. Einer der Seenotretter war dafür an Bord der Yacht gegangen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zu lange auf dem Trockenen – Kutter drohte zu sinken
(14.06.19) Am 13.6. drohte in Lövskär in Luleå ein 12 Meter langer Holzkutter, der im Hafen vertäut war, zu sinken. Die Feuerwehr wurde alarmiert und überprüfte zunächst, ob sich jemand an Bord befand, und ob eine Gewässerverschmutzung drohte Gegen 16 Uhr war der Eigner vor Ort und ließ eine Pumpe laufen. Die Hoffnung war, dass der Rumpf sich mit der Zeit dichtziehen würde. Das Schiff hatte länger an Land gelegen und war gerade erst ins Wasser gekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


13.06.2019

Bergung der ‘No. 5 Elbe‘
Bergung der ‘No. 5 Elbe‘
(Bild: Rico Voss)   Großbild klick!

Bergung historischen Lotsenschoners soll schonend erfolgen
(13.06.19) Die Bergung der ‘No. 5 Elbe‘ wird frühestens am Wochenende stattfinden können oder erst in der kommenden Woche. Die Stiftung Hamburg Maritim will die Grundstruktur des 136 Jahre alten Schiffes wie auch seine historische Innenausstattung so gut wie möglich schonen. Die Rettung der Holzverzierungen und die Einrichtung, darunter historischer Kojen mit Stockbetten, hat eine hohe Priorität, da das Innere des Schiffs das ist, was es in Verbindung mit seiner Bauweise und Geschichte zu einem Kulturdenkmal macht.
Entsprechend soll bei der Hebung sehr vorsichtig vorgegangen werden. Dazu soll das Wrack voraussichtlich erst aufgerichtet und anschließend von einem Schwimmkran so vorsichtig angehoben werden, dass es dabei nicht brechen kann. Das letzte Wort bei der Planung und Auswahl eines Bergers hat dabei die Versicherung.
Ist der Schoner wieder über Wasser, wird indes Eile geboten sein. Sehr viel Schlick sowie Habseligkeiten schwammen aktuell noch im Innenraum. Die Inneneinrichtung muss getrocknet werden, bevor der eingespülte Schlick sich verhärtet. Mit einer schnellen Trockenlegung können auch die drei Motoren des Schiffes möglicherweise noch gerettet werden.
Die restliche Bordelektronik muss dagegen in jedem Fall ersetzt werden. Die Polizei ermittelte unterdessen gegen den 82-jährigen Kapitän wegen fahrlässiger Körperverletzung und der Gefährdung des Schiffsverkehrs. Er hat inzwischen einen Rechtsanwalt zu seiner Verteidigung hinzugezogen.
Am 12.6. fand ein Gespräch zwischen Dietmar P. und dem Stiftungsvorstand stattfinden. Der erfahrene Schiffsführer zeigte sich tief erschüttert von dem Unfall. Gegenüber der Polizei machte er bislang keine detaillierten Angaben.
Die Ermittler werteten aktuell noch Funksprüche und Radardaten aus. P. soll auf mehrere warnende Funksprüche eines vorauslaufenden Frachters nicht reagiert haben. Mehrere Besatzungsmitglieder der ‘No. 5 Elbe‘ machten aber auch den Kapitän des Containerschiffs ‘Astrosprinter‘ teilweise für die Kollision verantwortlich. Auch die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) leitete Ermittlungen ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht trieb mit bewusstlosem Skipper vor Jersey
(13.06.19) Am 11.6. wurde ein Einhandsegler bewusstlos, nachdem er vom Baum getroffen worden war, und die Yacht trieb ungeführt in ein felsenreiches Gebiet an der Südküste von Jersey. Das Boot driftete unweit des Leuchtturms von Demie de Pa, als ein Fischer es entdeckte und die Lage untersuchte. Er fand den Skipper kaum bei Bewusstsein vor und rief gegen 13 Uhr das RLI-Boot aus St. Helier zu Hilfe gerufen.
Die Seenotretter versorgten den Verunglückten an Bord. Es wurde dann entschieden, dass er auf seinem Boot am besten transportiert werden könnte. Der Kutter nahm das Boot längsseits, und alle drei Fahrzeuge nahmen Kurs auf den Gastlieger in St Helier. Hier stand ein Krankenwagen bereit, um den Segler ins Krankenhaus zu bringen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler ‘Conquest - BCK 364’ wird abgschleppt
Trawler ‘Conquest - BCK 364’ wird abgschleppt
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Kutter trieb vor Buckie/Schottland
(13.06.19) Am 11.6. erlitt der britische Trawler ‘Conquest - BCK 364’, 240 BRZ (MMSI-Nr.: 235062791), einen Maschinenausfall, kurz nachdem er aus seinem Heimathafen Buckie auf Fangfahrt ausgelaufen war. Der Skipper alarmierte um 21.15 Uhr das dortige RNLI-Boot ‘William Blannin’. Dieses nahm wenig später Kurs auf den fünf Meilen vor Buckie treibenden Havaristen.
Ein anderer Kutter, die ‘Moray Endeavour’, kam ebenfalls zu Hilfe. Da er aber noch einige Zeit benötigte, nahmen zunächst die Seenotretter die ‘Conquest’ auf den Haken. Nachdem die ‘Moray Endeavour’ eingetroffen war, übernahm sie die weitere Assistenz. Am 12.6. um ein Uhr war der Einsatz der ‘William Blannin’ beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Strandung bei Lefkada
(13.06.19) Die französische ‘Anna’ lief am 12.6. in flachem Wasser bei Nicholas Aitoloakarnania auf Grund. Die zweiköpfige Crew bat um Hilfe, und ein griechisches Patroullienboot wurde zu der Position geschickt. Das Boot konnte sich dann befreien und wurde in den Hafen von Lefkada eskortiert. Hier verhängte die Hafenbehörde ein Auslaufverbot bis zum Abschluss der notwendigen Untersuchungen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepp in stürmischer See
Schlepp in stürmischer See
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Dover: Yacht in stürmischer See abgeschleppt
(13.06.19) Am 7.6. wurde das RNLI-Boote aus Walton und Frinton von der Dover Coastguard um 11:30 Uhr alarmiert, nachdem eine acht Meter lange Segelyacht rund 2,5 Meilen südöstlich der Station entfernt in Schwierigkeiten geraten war. Das Boot hatte bei zunehmenden Ostwind mit einer zweiköpfigen Crew an Bord Motorausfall erlitten.
Nachdem die Seenotretter es erreicht hatten, wurde die Yacht in Schlepp genommen und bei immer stürmischer werdendem Wetter zur Titchmarsh Marina geschleppt und dort gesichert. Die Crew machte Arrangements für eine Reparatur.
Quelle:Tim Schwabedissen


Solent: Bekalmte Yacht nach Weymouth abgeschleppt
(13.06.19) Das RNLI-Boot aus Weymouth wurde am Nachmittag des 12.6. alarmiert, nachdem eine 36 Fuß lange Segelyacht vier Meilen südwestlich von Portland Bill in Schwierigkeiten geraten war. Das Boot mit einer zweiköpfigen Crew an Bord war auf dem Weg von Brixham nach Portland bekalmt worden, und auch die Maschine versagte ihren Dienst. Daraufhin setzten die Segler einen Pan Pan-Ruf an die Solent Coastguard ab und baten um Assistenz.
Ein in der Nähe befindliches Schiff nahm die Yacht auf den Haken. Als das Rettungsboot aus Weymouth eintraf, übernahm es den weiteren Schlepp in den Hafen. Hier trafen die Boote um 18 Uhr ein, und die Yacht wurde an den Pontons nahe des Pavilions sicher festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff kollidiert mit Steiger
Binnenschiff kollidiert mit Steiger
(Bild: Wasserschutzpolizei St Goar)   Großbild klick!

Kollision bei Oberwesel
(13.06.19) Ein mit Gerste beladenes Binnenschiff erlitt am 11.6. gegen 12 Uhr auf dem Rhein nach der Ausfahrt aus der Gebirgsstrecke im Bereich Oberwesel wegen eines technischen Defektes einen Ausfall der Ruderanlage. Das Schiff kam daraufhin nach Steuerbord vom Kurs ab und kollidierte mit einem Steiger der Fahrgastschifffahrt. Dieser wurde dabei leicht beschädigt. Nach der Behebung des Defekts durch eine Fachfirma konnte das Binnenschiff seine Reise fortsetzten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schleuse Riedenburg
Schleuse Riedenburg
(Bild: Wasser- und Schifffahrtsamt Donau)   Großbild klick!

Schleuse Riedenburg wurde nach Kollision zur Baustelle
(13.06.19) Die Schleuse Riedenburg am Main-Donau-Kanal zwischen Kelheim und Nürnberg bleibt noch bis zum 19.6. gesperrt, nachdem sie von dem Schweizer Flusskreuzfahrtschiff ‘Viking Tir‘ beschädigt wurde. Dies bedeutete für die Schifffahrt, die sich aufgrund der Sperre bereits von Regensburg bis Hilpoltstein staute, große Verluste: 38 Schiffe waren derzeit betroffen, zehn davon Fahrgastschiffe.
Als das Schiff vom Unterwasser aus in die Schleuse im Riedenburger Ortsteil Haidhof einlief, kollidierte es mit der Backbord-Seite mit der Spundwand auf Höhe des Schleusentors. Dadurch wurde ein Spundwand-Holm stark beschädigt, und das Schleusentor konnte nicht mehr geschlossen werden. Zunächst wurde der Revisions-Verschluss eingebaut und die
Schaden an der Schleuse
Schaden an der Schleuse
(Bild: Wasser- und Schifffahrtsamt Donau)   Großbild klick!
Schleusen-Kammer geleert.
Außerdem musste das 45 Tonnen schwere Untertor mit Hilfe eines großen Autokrans ausgebaut werden, um überhaupt an den beschädigten Bereich gelangen zu können. Nach dem Einbau eines Arbeits-Gerüstes wurde am Morgen des 8.6. damit begonnen, den auf sechs Metern Länge beschädigten Bereich des senkrechten Stahlholms, der die Dichtleiste für das Schleusentor aufnimmt, abzubrennen und abzubrechen. Diese Arbeiten konnten bis zum 10.6. erfolgreich abgeschlossen werden.
Am 11.6. begann der Betonabtrag des beschädigten Bereichs mit einem Hochdruckwasserstrahlverfahren. Zeitgleich startete die Ausführungs-Planung für die Verankerung des neuen Kantenschutzes. Wegen der hohen Kräfte, die das Bauteil aufnehmen muss und wegen der beengten Montage-Bedingungen stellte dies eine besondere ingenieur-technische Herausforderung dar.
Auf dem kritischen Weg" ist laut Wasser- und Schifffahrts-Amt Donau noch die Herstellung des sechs Meter langen und verstärkten Stahlbau-Elements. Das Material muss erst noch beschafft und dann exakt nach der Ausführungs-Planung hergestellt werden. Auch die nach der Montage auszuführenden Beton-Arbeiten benötigten Zeit zur Aushärtung. Deshalb wurde nach der aktuellen Planung davon ausgegangen, dass die Schleuse bei Riedenburg bis zum 19.6. um 22 Uhr gesperrt bleibt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Tanker bei Attacken im Golf von Oman beschädigt
(13.06.19) Zwei Tanker wurden am Morgen des 13.6. im Golf von Oman attackiert. Die unter Marshall Islands-Flagge laufende 'Front Altair', 62849 BRZ (IMO-Nr.: 9745902), der norwegischen Reederei Frontline mit einer 23-köpfigen Crew an Bord ging gegen sieben Uhr nach einer Torpedoattacke in Flammen auf. Das Schiff hatte 75.000 Tonnen Naphtha, die von Abu Dhabi nach Japan bestimmt waren, an Bord. Der Tanker der Ocean Energy läuft für die CPC, Ladungsverkäufer war die Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC). Der Wert der Fracht lag bei über 30 Millionen Dollar.
Die ‘Front Altair’ war am 11.6. von Ar Ruways nach Kaoshiung ausgelaufen. Die 23 Mann an Bord wurden unversehrt von der Crew des Frachters ‚Hyundai Dubai‘(IMO-Nr.: 9469900) gerettet, der auf der Fahrt von Port Klang nach Abu Dhabi war. Alle Seeleute auf den Tankern waren Philippinos.
Die unter Panama-Flagge laufende ‘Kokuka Courageous’, 19349 BRZ (IMO-Nr.: 9568495), trug um 6.12 Uhr 60 Meilen nordöstlich von Fujairah ein Loch oberhalb der Wasserlinie an Steuerbordseite im Achterschiffsbereich davon, das durch eine Magnetmine verursacht worden sein könnte. Der Tanker des Bernhard Schulte GmbH & Co. Shipmanagement in Singapur war mit Methanol beladen am 10.6. von Al Jubail nach Singapur ausgelaufen. Die 21-köpfige Crew des Schulte-Tankers wurde von einem Rettungsboot des holländischen Schleppers ‘Coastal Ace‘(IMO-Nr.: 9645554) aufgenommen, der sich in der Nähe befand, aufgenommen.
Ein Mann hatte leichte Verletzungen erlitten und wurde medizinisch versorgt. Die US Navy assistierte den insgesamt 44-köpfigen Crews der beiden Schiffe, nachdem die Fifth Navy in Notsignale aufgefangen hatte. Sie schickte den Zerstörer USS ‘Bainbridge‘ in das Seegebiet.
Beide Tanker lagen 70 Meilen vor Fujairah bzw. 14 Meilen vor der Küste des Iran. Nach dem Angriff zogen die Preise auf den Ölmärkten sofort an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Gasplattform
(13.06.19) Auf der iranischen Gasplattform ‘SPD9‘ brach im South Pars-Gasfeld am Nachmittag des 12.6. ein Feuer aus. Das gesamte Personal wurde evakuiert und die Produktion gestoppt. Der Brand war durch ein Gasleck verursacht worden. Die Schadenshöhe war derzeit noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Indonesische Fähre lief auf Grund
(13.06.19) Am 7.6. lief die indonesische Fähre ‘Sabuk Nusantara 56‘, 1161 BRZ (IMO-Nr.: 9792553), in den Gewässern von Raja Ampat bei Ayau Island in West Papua auf Grund. Das Directorate General of Sea Transportation des Ministry of Transportation setzte daraufhin den Tonnenleger KN ‘Yefyus’ (IMO-Nr.: 9842695) ein, um Menschen von Ayau Island, Fani Island und Kabare nach Sorong zu bringen. Es wurden am 10. und 11.6. insgesamt 233 Menschen transportiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tankmotorschiff zog Fahrwassertonne mit sich
(13.06.19) Am Abend des 12.6. kam es auf dem Rhein bei Eltville zu einer Havarie eines deutschen Tankmotorschiffs. Wegen eines Fahrfehlers übersah der Schiffsführer eine grüne Fahrwasserstonne und schleppte sie zwei Kilometer stromaufwärts mit sich, bis er den Vorfall bemerkte. Der Schiffsunfall wurde durch die Wasserschutzpolizei Wiesbaden aufgenommen. Das Schiff konnte seine Fahrt dann fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Isle of Man: Maschine auf Yacht überhitzt
(13.06.19) Am 11.6. musste eine Segelyacht zurück in den Hafen geschleppt werden, nachdem sich die Maschine vor der Isle of Man überhitzt hatte. Gegen 15.50 Uhr wurde das RNLI-Boot aus Peel, die ‘Ruby Clery’, um Assistenz gebeten wegen eines möglichen Feuers an Bord. Das Boot war aus Port Erin gekommen und befand sich derzeit acht Meilen südlich der Stadt.
Wie sich herausstellte, hatte es aber kein offenes Feuer gegeben, sondern nur Dampfentwicklung durch die Hitze. Die Seenotretter nahmen das Boot auf den Haken und schleppten es gegen 18 Uhr nach Peel ein. Der Skipper war unversehrt geblieben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht vor Sumburgh/Schottland aufgegeben
(13.06.19) Zwei Personen wurden am 13.6. gegen fünf Uhr von einer 55 Fuß langen Segelyacht rund 90 Meilen östlich von Sumburgh durch einen SAR-Hubschrauber der Shetland Coastguard abgeborgen. Diese war in schwerer See in Schwierigkeiten geraten. Die beiden Männer wurden nach Sumburgh geflogen und dort um 7.30 Uhr in Empfang genommen. Die verlassene Yacht sollte nach Stavanger geschleppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


12.06.2019

Das sieht bedrohlich aus
(Bild: Shanghai Marine Safety Administration)   Großbild klick!

Chinesischer Tanker rammte Patroullienboot auf der Flucht
(12.06.19) Der 55 Meter lange, chinesische Tanker ‘Hongpu 228’ (MMSI-Nr.: 412430790), der wegen mutmaßlichen Ölschmuggels aufgebracht werden sollte, rammte am 10.7. das chinesische Patroullieboot ‘Haixun 01’ beim Versuch, einer Kontrolle zu entkommen. Er war unweit der Mündung des Yangtse um 6.20 Uhr auf einem verdächtigen Kurs ausgemacht worden.
Das Patroullienboot versuchte, über Funk Kontakt aufzunehmen. Dann beschleunigte der Tanker seine Fahrt, um zu fliehen. Als das Patroullienboot die Verfolgung aufnahm und ihn eingeholt hatte, um ihn zum Stoppen aufzufordern, drehte er auf einmal ab und rammte die Verfolger in deren Backbordseite.

Noch wenige Meter ...
Noch wenige Meter ...
(Bild: Shanghai Marine Safety Administration)   Großbild klick!
Beide Schiffe wurden bei dem Zusammenstoß beschädigt. Auf dem Tanker wurde das Steuerbordvorschiff eingedrückt. Menschen wurden nicht verletzt. Die ‘Hongpu 228’ wurde um 22 Uhr der Coastguard übergeben und an deren Anleger in Pudong festgemacht.








Quelle:Tim Schwabedissen
Treffer
(Bild: Shanghai Marine Safety Administration)   Großbild klick!










Maschinenschaden vor Skiathos
(12.06.19) Am Morgen des 11.6. kam es auf der griechischen ‘Margarita’ zu einem Schaden an der Backbord-Hauptmaschine. Die ‘Talaria Nor’ übernahm die 45 Fahrgäste und brachte sie nach Skiathos. Der Havarist steuerte ebenfalls den Hafen an und wurde bis zur Reparatur von der Hafenbehörde mit einem Auslaufverbot belegt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack der ‘Hableány’
Wrack der ‘Hableány’
(Bild: Peter Lakatosi)   Großbild klick!

Wrack in Budapest geborgen und abtransportiert
(12.06.19) Im Laufe des 11.6. konnte die Bergung des Fahrgastschiffs ‘Hableány’ in Budapest durch den Schwimmkran ‘Clark Ádám‘ abgeschlossen werden. Das mittschiffs durchgebogene Wrack, an dessen Achterschiff deutlich erkennbar war, wo sich die ‘Viking Sigyn‘ auf dieses geschoben und es unter Wasser gedrückt hatte, wurde auf der Barge ‘HSP 1513A‘ abgesetzt. Auf deren Deck wurde es festgezurrt und mithilfe des Schubschleppers ‘Botond‘ nach Csepel, einem Industriehafen in Süd-Budapest, abtransportiert, nachdem der Kran in eine sichere Distanz gebracht worden war.
Nun wollten Polizei, Schifffahrtsexperten und Ingenieure im Beisein der Staatsanwaltschaft eine detaillierte Untersuchung des Wracks durchführen. Bei den Bergungsarbeiten kam es noch zu
Wrack der ‘Hableány’
Wrack der ‘Hableány’
(Bild: Richard Sopronyi)   Großbild klick!
einem Zwischenfall: Einer der Einsatzkräfte fiel in die Donau, als er versuchte, aus einem Schlauchboot auf die Bergungsplattform zu gelangen. Wegen der starken Strömung erwies sich seine Rettung als äußerst schwierig.
Quelle:Tim Schwabedissen






Maschinenausfall in Prinos Thassou
(12.06.19) Am Morgen des 11.6. wurden die Hafenbehörden von Kavala und Thassos vom Kapitä n der griechischen Fähre ‘Agios Panteleimon‘, 488 BRZ (IMO-Nr.: 8968961), informiert, dass beim Auslaufen aus dem Hafen von Prinos Thassou die Backbord-Hauptmaschine versagt habe. Das Schiff hatte 20 Passagiere an Bord. Die Hafenbehörde verhängte ein Auslaufverbot bis zu einer Reparatur. Nach einer Klasseinspektion konnte das Schiff um 16.15 Uhr nach Kavala auslaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Sturm zu stark für 'Stormy Petrel'
(12.06.19) Die Segelyacht ‘Stormy Petrel‘ funkte am 10.6. um 7.30 Uhr Mayday in stürmischer See, nachdem eine Windbö die Segel zerrissen hatte und es an Bord zu einem Maschinenausfall 30 Meilen südlich des Plymouth Sound gekommen war. Der Helikopter Rescue 924 der Coastguard aus Newquay lokalisierte das in grober See treibende Boot. Ein Rettungsschwimmer wurde abgesetzt und vergewisserte sich, dass die dreiköpfige Crew wohlauf war.
Dann wurde das RNLI-Boot ‘Sybil Mullen Glover’ herangeführt. Es gelang trotz der widrigen Bedingungen, den Havaristen in Schlepp zu nehmen, anschließend begann der lange Weg nach Salcombe. Dort übernahm das RNLI-Boot ‘Baltic Exchange III’ den weiteren Schlepp in den Hafen. Das Boot aus Plymouth eskortierte es dabei. Nach sechsstündigem Schlepp war die Yacht in Sicherheit. Insgesamt dauerte der Einsatz neun Stunden. Auch die HMS ‘Scott‘ und der Kutter ‘Provider‘ hatten ihre Assistenz angeboten.
Quelle:Tim Schwabedissen


75 Menschen saßen auf Lake Buchanan fest
(12.06.19) Rund 75 Fahrgäste wurden gerettet, nachdem ein Ausflugsboot der Vanishing Texas River Cruise auf dem Rückweg von einer Charterfahrt zum Colorado River Channel am Abend des 9.6. gegen 19.10 Uhr auf dem Lake Buchanan in einem Gewittersturm Wassereinbruch hatte und die Maschine daraufhin ausfiel. Das Boot wurde am Strand von Shaw Island auf Grund gesetzt.
Alle Insassen wurden von Helfern zur Llano County-Seite des Sees gebracht, von wo es mit einem gecharterten Bus zurück nach San Antonio im Burnet County ging. Am Einsatz waren Texas Parks and Wildlife, die Lower Colorado River Authority, Buchanan VFD, East Lake Buchanan VFD, Tow VFD und freiwillige Helfer beteiligt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler lief in ankernden Tanker
(12.06.19) Der in Troon beheimatete, 18 Meter lange Trawler "Progress – AR 871’ (MMSI-Nr.: 235002430) lief am 29.5. um 3.55 Uhr auf dem Weg zu den Fanggründen direkt in den in der Ayr Bay ankernden, unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Tanker ‘Decathlon‘, 81493 BRZ (IMO-Nr.: 9462926) hinein. Wie der Skipper Keith Wilson aus Barassie das unbeladen hoch aufragende Schiff in der Bucht übersehen konnte, war immer noch ein Rätsel. Nach dem Unfall wurde das RNLI-Boot ‘Jim Moffat’ aus Troon zu dem fünf Meilen von dem Hafen entfernten Unglücksort gerufen.
Auch das Gewässerschutzschiff ’Minna’ umrundete mehrfach den Tanker, der aber keine Schäden davongetragen hatte. Die sechsköpfige Crew des Trawlers war ebenfalls unversehrt. Der Trawler allerdings hatte erhebliche Schäden aufzuweisen.
Der Bug war auf ganzer Höhe in Mitleidenschaft gezogen, der Metallmast auf dem Vorschiff war gebrochen, da der Aufprall auch die Bugreling und die Befestigungen zerstört hatte. Das Schiff kehrte mit eigener Kraft, eskortiert von den Seenotrettern, nach Troon zurück.
Dort musste es zur Reparatur zur Alexander Noble & Son-Werft in Girvan. Der Schaden betrug mehrere tausend Pfund. Der Tanker machte am 7.6. in Las Palmas fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Suchaktion nach vermisstem Segler mit glücklichem Ausgang
(12.06.19) RNLI-Boote und ein Helikopter waren am 7.6. an einer großen Suchaktion beteiligt, nachdem eine 25 Fuß lange Segelyacht vor den Avonmouth Docks um 11.37 Uhr in Schwierigkeiten gemeldet wurde. Ein Familienmitglied bat die Coastguard in Milford Haven um Hilfe. Die Coastguards aus Portishead und Chepstow, ein SAR-Hubschrauber und zwei Boote der Seven Area Search and Rescue (SARA) liefen aus.
Nach einer halben Stunde fand das RNLI-Boot die treibende Yacht nahe einer der Piers bei den Avonmouth Docks. Sie nahm erkennbar Wasser über. Ein Seenotretter stieg an Bord, fand dort aber niemanden vor. Es wurde befürchtet, jemand könnte ins Wasser gefallen sein.
Während der Suche wurden Trümmer des sinkenden Boots entdeckt. Nach mehreren Stunden stellte sich heraus, dass der Skipper gefunden worden war und sich im Medizinischen Zentrum in Avonmouth Port befand. Ein Coastguard-Helikopter flog ihn mit Unterkühlung ins Krankenhaus. Sein halb gesunkenes Boot wurde nach Portishead abgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht nach Herzschlag gestrandet
(12.06.19) Die Segelyacht ‘Maritime’ aus Lewis strandete am Morgen des 10.6. an der Küste des Cape Henlopen State nahe Fort Miles/USA. Das Lewes Fire Department wurde gegen 10 Uhr alarmiert, um den Skipper zu retten, der offenbar einen Herzschlag erlitten hatte und nicht von Bord kam. Als die Retter vor Ort eintrafen, wurde die Yacht am Strand von der Brandung umhergeworfen, was jeden Rettungsversuch unmöglich machte.
Ein Bulldozer wurde gerufen, der das Boot mithilfe einer Schleppleine in aufrechte Position bringen konnte, sodass die Abbergung des Skippers beginnen konnte. Er war bei Bewusstsein und in konstantem Kontakt mit den Rettern. Er wurde schließlich in stabilem Zustand zur Beebee Healthcare in Lewes gebracht.
Am Nachmittag traf der Schlepper ‘Delaware‘ von Tow Boat US Indian River ein und machte sich an die Bergung des Boots. Dazu wurde eine Leine an Bord geschossen, und dann wurde die Yacht vorsichtig durch die hoch gehende Brandung gezogen. Danach wurde sie nach Lewes gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision auf Mississippi
(12.06.19) Der 25 Meter lange Schubschlepper ‘Savage Voyager’ (MMSI-Nr.: 367637310), der mit zwei unbeladenen Bargen auf dem Mississippi unterwegs war, kollidierte am 10.6. mit der Einfahrt der Piety Wharf in Crescent Park, New Orleans. Diese musste wegen der entstandenen Schäden daraufhin geschlossen werden. Der Fluss führt derzeit Hochwasser.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Batiscan/Kanada
(12.06.19) Auf dem kanadischen Bulkcarrier ‘Oakglen’, 22734 BRZ (IMO-Nr: 7901148), kam es am 9.6. gegen 13.30 Uhr zu einem teilweisen Ausfall der Hauptmaschine auf dem St. Lawrence River vor Batiscan, Quebec, auf Position 46 29 02 N, 072 14 19 W. Die Crew führte eine Notreparatur aus. Dann konnte der Havarist mit reduzierter Fahrt den Hafen von Sorel, Quebec, für eine dauerhafte Instandsetzung ansteuern. Am 11.6. um 20 Uhr lief das Schiff wieder aus und nahm Kurs auf Havre St. Pierre, wo es am 13.6. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rohrlecks im Maschinenraum
(12.06.19) Auf dem unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Bulkcarrier ‘Clipper Kythira’, 36294 BRZ (IMO-Nr.: 9663116), der von Muuga nach Santos unterwegs war un eine Crew von 21 Mann an Bord hatte, kam es am 10.6. um 15.25 Uhr zu Leckagen in Rohrleitungen der Maschine auf Position 50 59 12.0 N, 1 12 48.0 O. Es war keine externe Assistenz vonnöten.
Das Schiff warf Anker, und die Crew reparierte den Schaden binnen mehrerer Stunden. Dann ging die Reise nach Brasilien weiter, wo der Frachter am 28.6. erwartet wird.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden bei Sooke/Kanada
(12.06.19) Auf dem unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Frachter ‘BBC Peru’, 9963 BRZ (IMO-Nr.: 9549592), der Eckhoff Reederei Gmbh & Co. KG in Gevelsberg fiel am 6.6. um 15.15 Uhr die Maschine in der Juan de Fuca Strait vor Sooke, British Columbia, auf Position 48 17 15.2 N, 123 37 23.3 W aus. Die Crew konnte den Schaden vor Ort beheben. Dann setzte das Schiff seine Reise von Vancouver nach Ulsan fort, wo es am 20.6. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ermittlungen gegen Skipper des Lotsenschoners
(12.06.19) Gegen den 82-Jährigen Skipper des Schoners ‘No. 5 Elbe‘ wurden Ermittlungen eingeleitet wegen des Verdachts der Gefährdung des Schiffsverkehrs und der fahrlässigen Körperverletzung. Der Kapitän gilt als ruhig, besonnen und sehr erfahren. Er war viele Jahre als Lotse auf der Elbe im Einsatz und kannte das Revier wie seine Westentasche.
Nach Angaben der Stiftung Hamburg Maritim hat er erst vor wenigen Monaten seine Seediensttauglichkeit bescheinigt bekommen. Warum er auf der falschen Fahrwasserseite unterwegs war, war Gegenstand der Ermittlungsarbeit. Die Wasserschutzpolizei prüfte auch, warum er nicht auf warnende Funksprüche von mindestens zwei Schiffen reagiert hat.
Die ‘Astrosprinter‘ hatte noch kurz vor dem Zusammenstoß mit dem Lotsenschoner ohne Erfolg versucht, über Funk mit dem Schoner Kontakt aufzunehmen. Die Bergung des Wracks wird wohl nicht vor dem Wochenende durchgeführt werden können. Am 11.6. wurden aus den Tanks an Bug und Heck des Schiffes 1.300 Liter Diesel abgepumpt.
Dennoch traten immer wieder geringe Mengen Öl und Diesel aus. Deshalb wurden zusätzliche Ölsperren von Ufer zu Ufer ausgebracht. Die gesamte Schwinge bleibt aus diesem Grund bis auf weiteres für die Schifffahrt gesperrt.
Für die Bergung arbeiten Versicherer, Bergungsunternehmen und die Stiftung Hamburg Maritim weiterhin an einem Konzept. Die Stiftung, der das denkmalgeschützte Schiff gehört, will verhindern, dass der Lotsenschoner dabei weiteren Schaden nimmt. Vorstandsmitglied Joachim Kaiser sah aktuell keine Alternative dazu, das Schiff wieder instand zu setzen.
Wahrscheinlich wird die Bergung mit einem Schwimmkran erfolgen. Am 11.6. wurden durch einen Schwimmkran von Taucher Knuth bereits lose Teile des Riggs und Teile der Masten entfernt. Nach der Hebung soll das Schiff voraussichtlich nach Hamburg gebracht werden.
Einen genauen Zeitplan gab es dafür noch nicht. Unklar war weiterhin auch, wie groß die Schäden an der Backbordseite des Rumpfes sind, wo er vom Wulstbug des Containerschiffes ‘Astrosprinter‘ getroffen wurde. Dieser hat inzwischen den Hafen von Immingham wieder verlassen und war unterwegs nach Klaipeda.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schiffbrüchige trieben vier Stunden im Wasser
(12.06.19) Die US Coast Guard und die Army retteten am Abend des 10.6. zwei Schiffbrüchige aus dem Wasser 6,5 Meilen westlich von Fisherman Island. Soldaten der ‘New Orleans‘ der U.S. Army zogen die beiden aus dem Wasser, nachdem ihr 16 Fuß langes Angelboot vier Stunden zuvor von Wellen zum Kentern gebracht worden war, ohne dass sie eine Chance gehabt hätten, Rettungsmittel zu aktivieren. Das Boot fand sich vollgeschlagen in der Chesapeake Bay.
Die Coast Guard Hampton Roads wurde verständigt und schickte ein 45-Fuß-Boot der Station Cape Charles, Virginia, zum Einsatzort. Die beiden Schiffbrüchigen wurden auf dieses übergesetzt und dann zurück zur Coast Guard Station Cape Charles gebracht. Sie hatten immerhin Rettungswesten getragen, was zu ihrem Überleben beigetragen hat, als sie vier Stunden im Wasser trieben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Beschädigtes Flusskreuzfahrtschiff in Köln entwassert
(12.06.19) Das deutsche Flussfahrgastschiff ‘Brabant‘ (MMSI-Nr.: 211171530), das am 8.6. auf der Mosel bei Klotten auf Grund gelaufen war und erheblich beschädigt wurde, traf am 10.6. um 18.10 Uhr zur Reparatur auf der Deutz-Schiffswerft in Köln-Mülheim ein. Dort lag es am 11.6. auf Slip, und aus dem Rumpf konnte das eingedrungene Wasser abfließen. Im Vorschiff klaffte ein Riss von 40 Zentimetern Länge.
Nach der Havarie hatte das Schiff noch einen Liegeplatz in Cochem-Cond erreicht. Hier wurden die 106 Passagiere und rund 40 Crewmitglieder von Bord evakuiert. Die Feuerwehr lenzte den einen Meter hoch gefluteten Maschinenraum und konnte den Havaristen stabilisieren. Taucher dichteten dann die Lecks provisorisch ab, sodass das Schiff eine Fahrtgenehmigung zur Werft erhalten konnte.
Ein Ausweichmanöver war möglicherweise ursächlich für die Havarie auf dem Weg nach Koblenz. Die Fahrgäste wurden nach dem ungeplanten, vorzeitigen Ende ihrer Fahrt inzwischen nach Hause gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter lief vor Hoping/Taiwan auf Grund
(12.06.19) Der unter Hongkong-Flagge laufende Bulkcarrier ‘Yue Dian 85’, 47984 BRZ (IMO-Nr.: 9553787), kam am 8.6. um 11.50 Uhr beim Ansteuern des Werkshafens des Kohlekraftwerks von Hoping an der Ostküste Taiwans auf am Grund ausgelegten Tetrapoden im Zufahrtskanal fest. Das Schiff war mit einer Ladung von 78.000 Tonnen Kohle aus dem vietnamesischen Son Duong gekommen. Am 12.6. saß der Bulkcarrier weiter auf Position 24° 16.67' N 121° 45.39' O auf Grund.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre durch Tampen beschädigt
(12.06.19) Der indonesischen Fähre ‘Bontoharu’, 1053 BRZ (IMO-Nr.: 9210593), geriet am 10.6. ein Tampen in den Propeller unweit des Hafens von Bira in Süd-Sulawesi. Dabei wurden dieser ebenso wie das Ruder in Mitleidenschaft gezogen. Das Schiff soll bis Juli im Zuge der ohnehin anstehenden Jahresüberholung in einer Werft repariert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter ankerte nach Kollision vor Tokio
(12.06.19) Der südkoreanische RoRo-Frachter ‘Panstar Genie’, 13682 BRZ (IMO-Nr.: 9248227), kollidierte am 10.6. beim Auslaufen aus Tokio mit einem kleineren Boot. Das Schiff warf um 20.50 Uhr Anker in der Nakanose Traffic Route in der Bucht von Tokio, um von der japanischen Coastguard untersucht zu werden.
Dabei erhärtete sich der Verdacht der Unfallbeteiligung, und es wurde ein Auslaufverbot für weiterer Ermittlungsarbeiten verhängt. Am 11.6. um 16.30 Uhr konnte das Schiff die Reise nach Nagoya fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision vor Portokliou
(12.06.19) Am Morgen des 11.6. kollidierte die französische ‘Moonwalk’ mit neun Personen an Bord mit der griechischen ‘Agios Georgios’, auf der sich eine zweiköpfige Crew befand, im Gebiet von Santos Aimilianos bei Portokliou. Ein griechisches Patroullienboot kam zu Hilfe und eskortierte die ‘Moonwalk‘ in den Hafen von Portokliou. Die Hafenbehörde von Nafplion leitete eine Untersuchung ein und verhängte ein vorläufiges Auslaufverbot.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden in Labuhan Haji/Indonesien
(12.06.19) Das Auslaufen der indonesischen Fähre ‘Teluk Sinabang’, 750 BRZ (IMO-Nr.: 8731150), von Labuhan Haji nach Sinabang am Abend des 11.6. verzögerte sich wegen eines Schadens an der Hauptmaschine. Eigentlich hätte sie um 22 Uhr den Hafen verlassen sollen, doch die Reparaturarbeiten zogen sich die ganze Nacht hindurch.
Die Passagiere harrten an Bord aus. Am Morgen des 12.6. wurde ihnen angeboten, die Tickets zurückzugeben oder die Fähre ‘Sabuk Nusantara‘ auf der Tapaktuan–Siemelue-Route zu nutzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kein guter Lauf für Superrunner
(12.06.19) Kurz nachdem die griechische Fähre ‘Superrunner’, 4724 BRZ (IMO-Nr.: 9141883) am 12.6. um 7.15 Uhr den Hafen von Rafina/Griechenland auf der Route Tinos-Mykonos-Paros-Santorini mit 317 Passagieren und 70 Fahrzeugen an Bord verlassen hatte, kam es zu einem mechanischen Schaden.
Das Schiff musste in den Hafen zurückkehren. Die Fahrgäste sollten an Bord der Fähre ‘Superferry’ zu ihren Fahrtzielen gebracht werden. Die ‘Superrunner’ erhielt ein Auslaufverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter lief vor Qinzhou/China auf Grund
(12.06.19) Der chinesische Containerfrachter ‘Tian Fu He’, 54005 BRZ (IMO-Nr.: 9437567), lief von Zhanjiang kommend am 9.12. vor dem Hafen von Qinzhou auf Grund, als er in diesen einlaufen wollte. Das Schiff, das für die Inland-Containerdienste von COSCO im Einsatz ist, saß am 12.6. weiter fest. Die Arbeiten zur Bergung waren noch im Gange.
Die ‚Guangxishihuatuo 1’ sowie die Kranschiffe ‘Hai Wei Gong 887’ und ‘Hai Wei Gong 887‘ lagen längsseits am Havaristen. Die Beibu Gulf Port Group, die Qingzhou Port betreibt, hat bereits Pläne zur Ausbaggerung der Ansteuerung des Hafens.
Quelle:Tim Schwabedissen


Chinesischer Kutter ließ 22 Schiffbrüchige im Stich
(12.06.19) Der philippinische Kutter ‘Gimver 1‘ sank nach der Kollision mit einem chinesischen Schiff in der Westphilippinischen See. Der Kutter lag an der Recto Bank vor Anker. Das chinesische Schiff floh nach dem Unfall.
Die 22-köpfige Crew der ‘Gimver 1’ wurde von einem vietnamesischen Fischereifahrzeug gerette und nach Palawan gebracht. Die philippinische Marine schickte die ‘Ramon Alcaraz (PS-16)’ zur Assistenz.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot in Penobscot Bay vor Untergang bewahrt
(12.06.19) Am frühen Morgen des 8.6. drohte ein 34 Fuß langes Motorboot mit einer Person an Bord nahe Crow Island in der Penobscot Bay an der Westküste der Deer Isle zu sinken. Der Skipper alarmierte das Coast Guard Command Center in South Portland, das von der Station Southwest Harbor ein 47-Fuß-Boot und einen Helikopter der Air Station Cape Cod in Marsch setzte und die Maine Marine Patrol verständigte. Der Skipper aktivierte den EPIRB, sodass die genaue Position ermittelt werden konnte.
Das Boot der Coast Guard wollte nach seinem Eintreffen sofort beginnen, den Havaristen zu lenzen, doch der Bootsführer konnte die 120 Pfund schwere Pumpe nicht an Bord bekommen. Daraufhin stieg ein Mann an Bord über und half dabei, sie zu übernehmen. Nachdem sie gestartet worden war, konnte das Boot nach Stonington abgeschleppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandeter Betonschoner nach halbem Jahr geborgen
(12.06.19) Der 78 Fuß lange Schoner ‘Nina Otaki’ wurde am 6.6. mit dem Schlepper ‘Vulcan‘ vom Strand in Beckett Point geborgen, sechs Monaten, nachdem der 63-Tonner in einem Wintersturm am 20.12. 2019 gestrandet war. Bereits 2017 war das Betonschiff bei Fort Worden gestrandet und damals von der Salish Rescue geborgen und in den Puget Sound gebracht worden. Tyler Vega, ein Lokalpolitiker, hatte diesmal die Verantwortung übernommen. Dieser hatte das Schiff 2016 von der Werft übernommen, es aber im September 2018 an einen Freund verkauft, was aber nicht aktenkundig wurde.
Er plante indes weiter, das kostenträchtige Schiff loszuwerden. Ansonsten könnte er sich vorstellen, es als schwimmenden Coffeeshop mit Unterkünften an der Union Wharf in Port Townsend Bay zu nutzen. Erst einmal lag das Schiff nun in der Discovery Bay vor Anker, bevor es zu einer Reparatur geht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Neunstündiger Sturmeinsatz für havarierten Trawler
(12.06.19) Das RNLI-Boot aus Dunmore East kam am 11.6. einem 24 Meter langen Trawler mit einer sechsköpfigen Crew zu Hilfe, der einen blockierten Propeller 40 Meilen südlich des Hafens gemeldet hatte. Um 8.40 Uhr lief das Rettungsboot ‘Elizabeth and Ronald’ aus und nahm den Havaristen auf den Haken.
Um 17.50 Uhr wurde er nach neunstündigem Einsatz in grober See nach Dunmore East eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


11.06.2019

Archivbild Tanker ‘Latana‘
Archivbild Tanker ‘Latana‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Nord-Ostsee-Kanal: Schwellschaden in Kudensee
(11.06.19) Am 9.6. gegen zwei Uhr geriet die 28 Meter lange, deutsche Kanalfähre ‘Stettin‘ (MMSI-Nr.: 211445180) an ihrem Liegeplatz an der Fährstelle Kudensee im Nord-Ostsee-Kanal durch die Schwell des passierenden norwegischen Tankers ‘Latana‘, 9960 BRZ (IMO-Nr.: 9186352), der die Wasserstraße auf der Fahrt von Ventspils nach Rotterdam auf Westkurs durchlief, in eine starke Bewegung. Dadurch kam es zu einem Shaden an dem Anleger. Ein Brückentrageseil riss durch den Wellenschlag ab.
Die Fähre selbst blieb unversehrt, zu Umwelt- und Personenschäden kam es nicht. Die Ermittlungen zur Unfallursache leiteten Beamte des Wasserschutzpolizeireviers Brunsbüttel in der Schleuse ein, nachdem der Tanker dort um 2.45 Uhr eingetroffen war. Um 3.50 Uhr durfte er die Reise fortsetzen und machte am 11.6. um 8.50 Uhr am Cobelfret Terminal im Caland-Port fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Thassos
(11.06.19) Am Morgen des 9.6. kam es auf der griechischen Personenfähre ‘Konstantinos I’, 142 BRZ (IMO-Nr.: 8861735), beim Einlaufen in den Hafen von Kavala auf Thassos zu einem Schaden an der Steuerbord-Hauptmaschine. An Bord befanden sich 12 Passagiere. Das Schiff vermochte mit eigener Kraft in Kavala festzumachen, und die Fahrgäste wurden abgesetzt.
Die Hafenbehörde verhängte ein Auslaufverbot bis zu einer Reparatur und Klasseinspektion. Am 11.6. lag das Schiff weiter im Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen


'Elbe No. 5': Ölperre wird verstärkt
'Elbe No. 5': Ölperre wird verstärkt
(Bild: DLRG)   Großbild klick!

Betriebstoffe liefen aus 'Elbe No. 5' aus
(11.05.19) Weil Betriebsstoffe ausliefen, ging der Einsatz am gesunkenen Lotsenschoner ‘Elbe No. 5‘ am 10.5. weiter. Neben Feuerwehr und Deutscher Lebensrettungsgesellschaft war jetzt auch das Technische Hilfswerk vor Ort. Bereits am Vorabend wurde erkennbar, dass die ausgelegten Ölsperren und das Geotextil-Fleece die Kraftstoffe wegen des starken Wellenschlags in der Schwingemündung nicht vollständig aufnehmen konnten. In der Nacht zogen Feuerwehr und Deutsche Lebensrettungsgesellschaft die Ölsperren deshalb nach.
Das Umweltamt des Landkreises forderte in den frühen Morgenstunden die Ölwehreinheit der Ortsgruppe Cuxhaven vom Technischen Hilfswerk an. Auch das Wasser- und Schifffahrtsamt sowie die Wasserschutzpolizei machten sich in der Nacht ein Bild von der Lage vor Ort. Die Cuxhavener Einsatzkräfte des THW trafen am Morgen mit Lkw, Boot und Ölbekämpfungsausrüstung an dem Wrack ein.
Sie ließen ihr Arbeitsboot zu Wasser und brachten neues Fleece aus. Mit Spezialgerät saugten sie den Schmierfilm innerhalb der Ölsperren aus dem Wasser ab. Die Leckage konnten sie im Bereich einer Lüftung lokalisieren.
Unterdessen kontrollieren Feuerwehr und DLRG die Schwinge und den Stadthafen auf mögliche Gewässerverunreinigungen, fanden aber nichts, was ein weiteres Eingreifen nötig gemacht hätte. Am Nachmittag sollte ein Schwimmkram eintreffen.
Bergungsexperten wollen das Rigg abbauen und das Wrack sichern. Bei der Kollision mit dem Containerfrachter ‘Astrosprinter‘ waren die Masten des Lotsenschoners gebrochen. Wann das Wrack geborgen wird, ist nach wie vor unklar.
Der Eigner muss dem Wasser- und Schifffahrtsamt zunächst ein Bergungskonzept vorlegen. Mit dem Beginn der voraussichtlich mehrere Tage dauernden Bergungsarbeiten wurde frühestens im Laufe der kommenden Woche gerechnet.
Das Wrack wurde inzwischen zu einem Anziehungspunkt für hunderte Schaulustige. Sie kamen zum Anleger in Stadersand und versammelten sich hinter dem Flatterbrand an der Einsatzstelle. Sogar mehrere Reisebusse machten an der Unglücksstelle Station. Dutzende Sportboote und Yachten passierten die inzwischen mit Bauzäunen gesicherte Untergangsstelle, an der der Mast des mit Stahldrähten auf seiner Position gesicherten Schiffs aus dem Wasser ragte.
Die Ermittlungen zur Unfallursache dauerten derweil an. Da im Fahrwasser grundsätzlich ein Rechtsfahrgebot gilt, wurde von der Hamburger Polizei insbesondere auch geprüft, warum der Traditionssegler dem Containerschiff im nördlichen Fahrwasser zunächst offenbar entgegen kam und welches Manöver ursächlich für die Kollision war. Auch galt es zu klären, ob bzw. inwieweit der 82-jährige Schiffsführer des Traditionsseglers auf Funkansprachen reagierte. Der Schoner unterliegt den besonderen Vorschriften der Passagierschifffahrt.
Die Kapitäne und Steuerleute des Schiffs müssen regelmäßig zur Berufsgenossenschaft See. Steuermänner und Steuerfrauen haben den Sportseeschifferschein und den Traditionssschifferschein nachzuweisen. Die übrigen Crewmitglieder durchlaufen, wenn sie regelmäßig fahren, ein umfangreiches Ausbildungsprogramm. Sie müssen ab der Stufe „Matrose“ unter anderem die Teilnahme an einem Sicherheitstraining nachweisen.
Bereits vor der Kollision soll es Funksprüche von anderen Schiffen gegeben haben, die die Schifffahrt aber vor der Fahrweise des Lotsenschoners warnten. Auch soll die Besatzung eines dieser Schiffe die Verkehrszentrale deshalb über Funk kontaktiert haben. Offenbar war der Segler für längere Zeit auf der nördlichen Fahrwasserseite unterwegs und damit eine Gefahr für entgegenkommende Fahrzeuge.
Auch der Frachter soll noch kurz vor dem Zusammenstoß ohne Erfolg versucht haben, die Crew des Lotsenschoners über Funk zu erreichen. Das Containerschiff hatte sich korrekt verhalten. Ob die Schiffsführung des Segelschiffes dessen Funksprüche gehört und warum sie gegebenenfalls nicht reagiert hatte, muss noch geklärt werden. Das Funkgerät an Bord der ‘No.5 Elbe‘ war jedenfalls intakt: Nach der Kollision setzte der Kapitän einen Mayday-Ruf ab.
Zurzeit des Unfalls waren nach Angaben der Polizei bei einer Gästefahrt 29 Fahrgäste an Bord, darunter 14 Besatzungsmitglieder. Die Crew hatte den drohenden Zusammenstoß noch kommen sehen und alle Gäste an Bord am Heck des Schiffes versammelt. Dass die Havarie für die insgesamt 43 Personen, darunter die 14-köpfige Crew, glimpflich endete, war noch einer weiteren glücklichen Fügung zu verdanken: DLRG-Rettungsboote sowie ein Hilfeleistungslöschboot der Feuerwehr Stade befanden sich wegen eines Segelboot, das auf ein Stack aufgelaufen war, bereits im Einsatz. Es war aber bereits klar, dass der Skipper keine Hilfe benötigte und auf einen höheren Wasserstand warten wollte.
Bevor sie abrückten, wurden die ausgerückten Bootsbesatzungen Zeugen der Kollision und griffen sofort ein. Unverzüglich nahm das DLRG-Boot ‘Kiek Ut‘ die manövrierunfähige, aber noch schwimmfähige ‘No. 5 Elbe‘ längsseits, um sie in den Fluss Schwinge zu ziehen. Parallel wurden durch die Besatzung des Feuerwehrboots ‘Henry Köpcke‘ die Verletzten gesichtet und teilweise auf das Feuerwehrboot übergesetzt.
Als die Schwinge-Mündung in Stadersand erreicht war, lag das Segelschiff bereits mit erheblicher Backbordschlagseite tief im Wasser. Einige der Fahrgäste, die nicht verletzt worden waren, standen sichtlich unter Schock und benötigten Zuwendung. Acht kamen mit Verletzungen ins Krankenhaus, einer per Rettungshubschrauber. Obwohl die Einsatzkräfte mit mehreren Pumpen von Feuerwehr und DLRG versuchten, das Wasser zu lenzen und das Schiff mit Seilwinden an der Wasseroberfläche zu halten, lief es immer weiter voll, bis bei Flut nur noch der stehengebliebene Mast aus dem Wasser des Flusses ragte.
Rund 150 Einsatzkräfte waren an der Rettungsaktion beteiligt. Wenn DLRG und Feuerwehr nicht auf der Elbe gewesen wären, hätten die Schiffbrüchigen wohl etwa 15 Minuten auf Hilfe warten müssen. Der Schoner wäre mitten im Elbfahrwasser gesunken, und die 43 Menschen hätten in der Strömung um ihr Leben kämpfen müssen. Die ‘Astrosprinter‘ traf unterdessen am 10.6. um 5.40 Uhr in Immingham ein.
Vorstandsmitglied der Stiftung Hamburg Maritim, der Eignerin des Lotsenschoners, betonte, dass das Schiff seit vielen Jahren mit genau der gleichen Besatzung in Fahrt sei. Das gelte auch für den Schiffsführer. Es handele sich um erfahrene Leute, die mit dem Revier vertraut sind. Derzeit war unklar, wie es mit der ‘No.5 Elbe‘ weitergehen wird.
Möglicherweise sind lediglich einzelne Planken und Spanten eingedrückt, so die Hoffnung der Stiftung Hamburg Maritim. Der Lotsenschoner war gerade erst für rund 1,5 Millionen Euro denkmalgerecht in Hvide Sande überholt worden und Ende Mai nach Hamburg zurückgekehrt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter ‘Bertie‘ gekentert
Kutter ‘Bertie‘ gekentert
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Gerettetes Seglerpaar hofft nach Schiffbruch der Bertie auf Spenden für Neustart
(11.06.19) Nach ihrem Schiffbruch am 29.5. steht das Seglerpaar Peter Bailey und Heidi Snyder vor dem Nichts. Dennoch sind sie froh, ihre gescheiterte Weltumsegelung nicht mit dem Leben bezahlt haben zu müssen. Peter Bailey hatte über mehrere Jahre hinweg an dem 55 Fuß langen Kutter ‘Bertie‘ gebaut.
Vor drei Jahren stach das Paar dann in See. Sie befuhren den Pazifik und den Atlantik, und das Schiff, das mit einem Dschunkenrigg am Hauptmast und Dreieckssegel am Besan ausgestattet war, wurde den 72- und der 68-jährigen Seglern zu einer zuverlässigen schwimmenden Heimstatt. Ende Mai verließen sie die Bahamas, um nonstop nach New York zu segeln.
65 Seemeilen östlich von Atlantic City gerieten sie am 29.5. in einen Sturm. Wie immer in solchen Fällen reduzierten sie die Segelfläche auf ein Minimum und verschanzten sich in der Kajüte. Dann erwischte sie aber eine „White Squall“, eine ohne Vorwarnung einfallende Bö. Das Boot legte sich auf die Seite und kenterte. Es kam zu schwerem Wassereinbruch, und die ‘Bertie‘ richtete sich nicht wieder auf.
Die beiden Segler gingen über Bord, konnten sich aber noch am durchgekenterten Boot festklammern und kletterten auf den Rumpf. Die einzige Chance für die beiden war die Aktivierung des EPIRB, doch die Notfall-Bake war im Inneren am Niedergang befestigt. Peter Bailey versuchte mehrfach, tauchend dorthin zu gelangen, doch reichte seine Luft nicht aus, um in den Niedergang vorzudringen.
In der Dunkelheit der Nacht, dem hoher Wellengang und immer wieder einsetzenden Sturmböen waren die zwei unablässig dem kalten Atlantikwasser ausgesetzt und mussten gegen die beginnende Unterkühlung ankämpfen. Sie hatten den Tod vor Augen.
Doch dann gab ihnen das Schicksal eine neue Chance. Plötzlich drehte sich die kieloben treibende Yacht auf die seite, und so wurden der Niedergang und damit auch das EPIRB doch erreichbar. Bailey konnte mit letzter Kraft die Bake ergreifen, und Augenblicke später funkte sie ihr Mayday in den Äther.
Der Notruf wurde von der Küstenwache in Atlantic City aufgefangen. Ein Helikopter mit sechs Mann an Bord stieg nur wenige Minuten später auf und nahm Kurs auf die GPS-Position 65 Seemeilen vor der Küste. Zunächst finden die Retter aber nichts. Strom und Wellen hatten das gekenterte Boot inzwischen vertrieben.
In der Finsternis Nacht war es auch mit Nachtsichtgeräten schwer, die Schiffbrüchigen zu lokalisieren. Doch dann machte einer der Männer mit bloßem Auge zwei Blinksignale aus, die Lichter an den Schwimmwesten der Segler. Kurz darauf wurde ein Rettungsschwimmer herabgelassen. Es handelte sich um dessen Ersteinsatz.
Die beiden Segler zeigten sich später extrem beeindruckt von der Professionalität ihrer Retter. Bailey und Snyder wurden mit Unterkühlungen, ansonsten aber unverletzten in das nächste Krankenhaus. geflogen und dort medizinisch versorgt. Im Krankenhaus wurde ihnen aber klar, dass sie nun völlig mittellos waren.
Alles was wir besaßen, inklusive aller Dokumente, war auf dem Boot geblieben. Also richteten die beiden einen Spendenaufruf an die Blauwasserszene. Innerhalb weniger Tage wurden 18.000 US-Dollar gesammelt. Die zwei hofften nun, dass womöglich 50.000 Dollar für ihren Neustart ins Leben zusammenkommen könnten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter ‘Al Hani’
Archivbild Frachter ‘Al Hani’
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Maschinenschaden vor den Dardanellen
(11.06.19) Der unter Togo-Flagge laufende Frachter ‘Al Hani’, 3990 BRZ (IMO-Nr.: 8314433), erlitt auf der Fahrt von Beirut nach Novorossiysk in Ballast laufend einen technischen Schaden und warf am 9.6. in der Südzufahrt der Dardanellen Anker. Die Crew machte sich dort an die Reparatur. Am 11.6. lag das Schiff weiter vor Anker auf Position 39° 51.89' N 026° 3.17' O.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden bei Piräus
(11.06.19) Die griechische Passagierfähre ‘Agia Marina Aiginis’, 247 BRZ (IMO-Nr.: 8650966), erlitt auf der Fahrt von Agia Marina nach Souvala am Nachmittag des 9.6. einen Maschinenschaden, als sie sich östlich der Reede des Hafens von Piräus befand. Sie lief daraufhin mit reduzierter Fahrt nach Piräus ein, wo die neun Passagiere abgesetzt wurden. Die Hafenbehörde verhängte ein Auslaufverbot bis zu einer Reparatur und Klasseinspektion. Am 11.6. lag das Schiff weiter im Hafen. Die Fahrgäste wurden mit anderen Schiffen zu ihren Fahrtzielen weiter transportiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Hableány in Budapest gehoben
(11.06.19) Am Morgen des 11.6. begann der Schwimmkran ‘Clark Adam’ das Wrack des Fahrgastschiffs ‘Hableány‘ unter der Margit Hid in Budapest zu bergen. Vier weitere Leichen, davon drei südkoreanische Passagiere und der Schiffsführer, wurden im Innern des Wracks entdeckt. Die Bergung hatte um 6.30 Uhr begonnen, nachdem vier Hebestropps am Rumpf angeschlagen worden waren.
Zentimeterweise wurde das Wrack dann aus rund neun Metern Tiefe angehoben, damit sich nichts im Innern lösen konnte. Zuvor waren letzte Tests durchgeführt und die Vorbereitungen abgeschlossen worden. Auch sollte nichts von den 1,4 Tonnen Kraftstoff an Bord auslaufen.
40 Angehörige der Opfer waren bei der Bergung vor Ort. Am Vortag war noch die Leiche einer Südkoreanerin bei Szazhalombatta, 29 Kilometer unterhalb der Unfallstelle, aus dem Fluss gezogen worden und hatte die Anzahl bestätigter Opfer auf dann 20 gebracht. Taucher suchten derweil nach den Leichen der vier restlichen Vermissten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision auf dem Mississippi
(11.06.19) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter ‘Century Queen’, 10300 BRZ (IMO-Nr.: 9831531), der auf Nordkurs auf dem Mississippi unterwegs war, kollidierte am 10.6. bei Flussmeile 125 nahe New Orleans mit dem kanadischen Kutter ‘Kaitlyn Marie‘, 25 BRZ (MMSI-Nr.: 316003215). Dieser wurde beschädigt und musste gegen eine Flussbank gedrückt werden, um den drohenden Untergang zu verhindern. Diesel lief ins Wasser aus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden in Piräus
(11.06.19) Am Nachmittag des 10.6. wurde die Hafenbehörde von Argosaronikos vom Kapitän der griechischen Fähre ‘Flying Cat 4’, 886 BRZ (IMO-Nr.: 9206748), informiert, dass beim Starten der Hauptmaschinen für den fahrplanmäßigen Dienst auf der Route Piräus - Poros - Hydra - Spetses und zurück die Steuerbordmaschine ihren Dienst versagte. Das Schiff wurde mit einem Auslaufverbot belegt bis zu einer Reparatur und Klasseinspektion. Es wurde durch die ‘Flying Cat 6’ ersetzt, die mit 168 Passagieren an Bord von Piräus aus auf die Route Poros - Hydra - Spetses ging.
Quelle:Tim Schwabedissen


Champion-Jet-Murmeltiertag
(11.06.19) Am 10.6. wurde die Hafenbehörde von Mykonos vom Kapitän der zypriotischen Fähre ‘Champion Jet 2’, 5005 BRZ (IMO-Nr.: 9135896), informiert, dass beim fahrplanmäßigen Dienst auf der Route Heraklion - Thira - Naxos - Mykonos - Paros - Naxos - Ios - Thira - Heraklion mit 291 Passagieren und drei Autos an Bord es zu einer Störung der externen Backbord-Hauptmaschine gekommen war. Das Schiff erreichte den Hafen von Mykonos, wo Fahrgäste und Fahrzeuge abgesetzt wurden. Nach Präsentation eines Zertifikats wurde dem Schiff gestattet, sich mit 445 Passagieren auf die Route Naxos - Ios - Thira - Heraklion zu machen. Der Hafen von Paros wurde wegen stürmischen Wetters aber ausgelassen. Dorthin bestimmte Fahrgäste wurden mit der Fähre ‘Super Jet‘ transportiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tragflächenboot in Netz verfangen
(11.06.19) Am Nachmittag des 9.6. wurde die Hafenbehörde von Paxos vom Kapitän des griechischen Hydrofoils ‘Ilida’, 162 BRZ (IMO-Nr.: 8828563), informiert, dass sich beim fahrplanmäßigen Dienst von Korfu nach Gaios auf der Insel Paxos ein Netz im Antrieb verfangen hatte. Das Schiff erreichte Gaios mit konventionellem Antrieb und setzte seine 39 Fahrgäste dort ab. Danach befreite ein Taucher den Antrieb, und nach einer Inspektion konnte das Schiff in den Dienst zurückkehren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Brandstifter auf Frachter war 45-jähriger Türke
(11.06.19) Nur geringe Schäden entstanden an Bord des unter Panama-Flagge laufenden Containerfrachters ‘MSC Canberra’, 29181 BRZ (IMO-Nr.: 9102722), auf dem am Morgen des 9.6. gegen acht Uhr ein blinder Passagier Feuer gelegt hatte, nachdem er entdeckt worden war und begonnen hatte, an Bord zu randalieren. Die Crew hatte sich auf der Brücke eingeschlossen, und die israelische Marine ging an Bord des Schiffs, das am 8.6. aus Mersin ausgelaufen war und nun vor Haifa auf Position 32° 53.97' N 034° 59.55' O auf Reede ankerte. Die Soldaten brachten die Situation an Bord rasch unter Kontrolle.
Es stellte sich heraus, dass es sich bei dem Mann um einen 45-jährigen Türken handelte. Statt vor Gericht sollte er nun direkt in die Türkei zurückgebracht werden. Der Frachter machte am 10.6. um 20.6. im Hafen von Haifa fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schwere Kollision auf Amsterdam-Rhein-Kanal
(11.06.19) Der holländische Muschelkutter ‘Luctor ET - BRU 14’, 168 BRZ (IMO-Nr.: 8952869), kollidierte in der Nacht zum 5.6. mit einen Containerbinnenschiff auf dem Amsterdam-Rhein-Kanal zwischen Lagerweide und Breukelen. Dabei wurde sein Bug erheblich eingedrückt und oberhalb der Wasserlinie aufgerissen. Der Kutter konnte aber mit eigener Kraft zur Kooiman Hoebee Scheepswerf in Dordrecht laufen, wo er repariert werden sollte. Er traf am 6.6. gegen Mitternacht von Utrecht kommend in Dordrecht ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Drei Tote und drei Verletzte bei Tankerexplosion
(11.06.19) Auf dem russischen Tanker ‚VF Tanker 16“‘, 5075 BRZ (IMO-Nr.: 9645059), kam es am Morgen des 11.6. zu einer Explosion ereignet, bei der mindestens drei Crewmitglieder ums Leben kamen. Das Schiff lag im Hafen der Stadt Machatschkala in russischen Teilrepublik Dagestan und löschte seine Ladung Rohöl, als es zu dem Unglück kam.
Drei weitere Seeleute kamen mit Verbrennungen in ein Krankenhaus Ein Mann befand sich in kritischem Zustand, weil große Teile seiner Haut verbrannt waren. Insgesamt befanden sich 12 Besatzungsmitglieder an Bord. Es kam zu keiner Ölverschmutzung.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht lief bei Bembridge auf Grund
(11.06.19) Die 42 Fuß lange Segelyacht ‘New Dawn‘ lief am 10.6. an der Küste der Isle of Wight direkt vor dem Bembridge Ledge auf Grund. Das Boot legte sich stark auf die Seite. Das RNLI-Boot aus Bembridge, die ‘Alfred Albert Williams’ wurde gegen 7.50 Uhr von der Solent Coastguard alarmiert. Die fünfköpfige Crew wurde m 8.45 Uhr zu der nur 300 Meter entfernten Rettungsstation am Lane End gebracht.

Die Yacht wurde dann gesichert und der Kiel ausgerichtet. Gegen 17 Uhr sollte das größere Rettungsboot der Station, die ‘Alfred Williams’, sie mit der Flut wieder flottmachen. Bereits gegen 15.50 Uhr begann sie aufzuschwimmen, und sie wurde auf den Haken genommen und an eine Mooring am Rettungsbootsschuppen gezogen. Dort ging die Crew wieder an Bord. Da die Yacht keine Schäden davongetragen hatte, konnte sie die Fahrt nach Lymington fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Aufgegebene Yacht vor A Coruña wieder besetzt
(11.06.19) Die vierköpfige Crew des Kinsale Yacht Club, die am 6.6. von der 40 Fuß langen Segelyacht 'Loa Zour' vor der spanischen Küste abgeborgen worden war, ist auf ihr Boot zurückgekehrt und nahm Kurs auf A Coruña, wo sie am 10.6. um 23 Uhr eintreffen sollte.
Sie war 80 Meilen vor der nordwestspanischen Küste abgeborgen worden. Das Boot, eine Bavaria 40, war am 7.6. von Kinsale nach A Coruña ausgelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler trieb vor Courseulles-sur-Mer
(11..06.19) Am Morgen des 10.6. kam das SNSM-Boot aus Ouistreham, die ‘Sainte-Anne-des-Flots’, mit einer sechsköpfigen Crew an Bord dem französischen Trawler "Thierisa CN.898442", 39 BRZ (MMSI-Nr.: 228239600), zu Hilfe. Auf dem Schiff war es vor Courseulles-sur-Mer zu einem Maschinenausfall gekommen, und es trieb mit drei Mann an Bord im Meer.
Bei ruhiger See konnte der Havarist ohne Probleme auf den Haken genommen werden. Gegen 17 Uhr wurde er in den Hafen von Port-en-Bessin eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


11-stündiger Einsatz der Seenotretter von Islay
(11.06.19) Am Abend des 1.6. wurde das RNLI-Boot aus Islay alarmiert, weil eine französische Motoryacht mit einer dreiköpfigen Crew an Bord rund 12 Meilen vor Coull Point an der Westküste der Insel trieb. Um 22.55 Uhr wurde die ‘Helmut Schroder II’ aus Dunlossit verständigt und traf am 2.6. um 1.05 Uhr am Havaristen ein. Dieser trieb in unruhiger See. Es wurde beschlossen, Kurs auf Port Ellen zu nehmen. Dort traf der Schleppzug um 7.30 Uhr ein. Die Schleppleine wurde aufgekürzt, um das Boot längsseits zu nehmen. An der Pier assistierte die Islay Coastguard beim festmachen. Um acht Uhr verließen die Seenotretter Port Ellen und waren um 9.40 Uhr wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht nach Ramsgate/GB eingeschleppt
(11.06.19) Das RNLI-Boot aus Margate wurde am 9.6. um 17.30 Uhr alarmiert, nachdem eine holländische Segelyacht auf der Fahrt von London nach Ramsgate mit einer sechsköpfigen Crew vor Thanet in Schwierigkeiten kam. Sie hatte die Coastguard verständigt, weil sie keinen Treibstoff mehr hatte und der Wind zu schwach zum Segeln war. Das Boot trieb auf der Reede von Margate zwischen etlichen anderen Schiffen.
Das Rettungsboot nahm die Yacht auf den Haken und zog sie nach Ramsgate. Auf dem Weg dahin bot ein Offshore-Versorger etwas Öl an, und die Schleppverbindung wurde für den Transfer geslippt. Dennoch wollte der Motor hinterher nicht starten, so wurde die Yacht wieder auf den Haken genommen und in den Hafen gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen


10.06.2019

Patroullienboot ‘Barentshav’
Patroullienboot ‘Barentshav’
(Bild: Marius Simensen)   Großbild klick!

Patroullienboot stürzt im Dock auf die Seite
(10.06.19) Am 9.6. krachte das norwegische Patroullienboot ‘Barentshav’, 4025 gt (IMO-Nr.: 9389356), im Schwimmdock des Vegsund Slip in Sula nachmittags unvermittelt auf die Seite. Es kam mit einer Krängung von sechs bis sieben Grad nach Steuerbord zu liegen. Die Polizei wurde um 14.23 Uhr alarmiert.
Der Kommandant ordnete sofort eine Evakuierung zu einem von ihm benannten Sammelplatz an. Auf dem Schiff waren 30 Mann, davon 28 Crewmitglieder. Um 14.40 Uhr waren die meisten an Land. Gegen 15 Uhr trafen das NSSR-Rettungsboot ‘DNV II’ sowie die Feuerwehren von Ålesund und Sula ein.
Gegen 16 Uhr waren alle an Land und auf Vollzähligkeit geprüft. Am 10.6. begannen die Untersuchungen zur Ursache und zu Möglichkeiten, das Schiff wieder aufzurichten. Vor Ort war Personal der Werft, der Versicherung sowie des Remøy Management in Fosnavåg, der das Schiff gehört, das in Charter der Marine im Einsatz ist.
Es sah so aus, als ob Hydraulikstempel unter dem Steuerbordrumpf zusammengebrochen sind, woraufhin das Schiff zur Seite sackte. Es galt nun zu prüfen, ob es wasserdicht ist und sich Öffnungen im Rumpf befangen. Nach Ende der Inspektion durch Remøy wurde festgestellt, dass keine Schäden gefunden wurden und das Schiff sich stabilisiert habe. Es lag seit dem 3.6. zu Überholungsarbeiten in der Werft.
Quelle:Tim Schwabedissen



'Motoryacht ‘Sailfish’
Motoryacht ‘Sailfish’
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Motoryacht vor Tavernier/USA leckgeschlagen
(10.06.19) Die US Coast Guard rettete am 8.6. drei Männer, deren 27 Fuß lange Motoryacht ‘Sailfish’ rund neun Meilen südöstlich von Tavernier Wassereinbruch erlitten hatte. Die Crew erreichte die Coast Guard Station Islamorada über Mobiltelefon. Von der Station lief ein 33-Fuß-Boot aus, dem es gelang, die au den Isles of Capri beheimatete Motoryacht zu lenzen. Danach wurde sie in Schlepp genommen und später einen kommerziellen Berger übergeben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht am Deich gestrandet
Motoryacht am Deich gestrandet
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

Motoryacht bei Lemmer/Holland bei Strandung leckgeschlagen
(10.06.19) Am 8.6. u 14.30 Uhr wurde die KNRM-Station Lemmer alarmiert, nachdem eine Motoryacht am dortigen Deich gestrandet war. Die beiden Rettungsboote ‘Palace Noordwijk’ und ‘Anna Dorothea’ liefen zu dem Basaltsteinbauwerk am Strand von Lemmer aus, wo der Havarist auf Höhe des Industriewegs festsaß. Zwei Rettungsmänner gingen an Bord und stellten fest, dass im Innern das Wasser 10 Zentimeter oberhalb der Bodenbretter stieg.
Die Leine der Bojen, die den Strand von der Bucht trennte, hatte sich um den Propeller gewickelt. An Bord des Boots waren vier Erwachsene und ein Kind.
Die Ursache des Wassereinbruchs konnte zunächst nicht festgestellt werden. Vor einem Abschleppen musste das Wasser aber gelenzt werden. Mit zwei Pumpen wurde es außenbords geschafft, nachdem die Crew abgeborgen worden war.
Als der Wassereinbruch unter Kontrolle war, schnitten die Seenotretter das Stahlkabel der Bojen los. Die ‘Anna Dorothea’ ging dann längsseits und zog die Yacht gegen den starken Wind von den Steinen. Mit laufenden Pumpen wurde ein Kran angesteuert, der das Boot aus dem Wasser hob. Dabei stellte es sich heraus, dass vor allem der Kiel Risse aufwies, die den Wassereinbruch verursacht hatten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachtercrew rettete drei Schiffbrüchige vor Yap
(10.06.19) Gemeinsam mit der US Coast Guard konnte am 8.6. die Crew des unter Panama-Flagge laufenden Kühlfrachters ‘Rio Mogami‘, 7367 BRZ (IMO-Nr.: 9184548), die dreiköpfige Crew eines 36 Fuß langen Segelkanus retten. Dieses war rund 70 Meilen vor Yap gekentert. Um 8:45 Uhr wurde das Rescue Coordination Center Guam vom Guam Fire Department informiert, ein Notsignal 70 Meilen vor Gaferut, Yap, aufgefangen zu haben. Das. RCC Guam kontaktierte den Frachter, der am AMVER-Programm teilnimmt und zur Assistenz bereit war.
Von der Pacific Mission Aviation in Yap wurde ein Flugzeug zu der Position entsandt, das bei einem Überflug Nahrungsmittelrationen und Handfunkgeräte, Notfackeln und Illuminationsmittel abwarf. Nach Einbruch der Dunkelheit erreichte der Frachter, der auf der Fahrt von Bangkok nach Ho Chi Minh City war, das kieloben treibende Auslegerboot, in dessen Nähe die dreiköpfige Crew im Alter von 31, 50 und 75 Jahren, in zwei Beibooten trieb. Die Männer wurden wohlbehalten an Bord des Frachters gezogen.
Sie waren am 7.6. von Guam nach Yap ausgelaufen. Am 9.6. um neun Uhr wurden sie auf das Patroullienboot ‘Kiska (WPB 1336)’ übergeben, das die drei zurück nach Guam brachte. Vor Ort waren20 bis 25 Meilen Wnd und fünf Fuß hohe Wellen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Yachten auf dem Bollen aufgelaufen
(10.06.19) Am 9.6. um 10.15 Uhr lief die hölländische Yacht ‘Beautje‘ auf dem Bollen auf Grund und funkte einen Notruf. Das KNRM-Rettungsboot ’Cornelis Dito’ kam zu Hilfe undstellte eine Schleppverbindung her. Da das Wasser gerade auflief, konnte die Yacht problemlos wieder befreit werden und ihre Fahrt fortsetzen.
Der nächste Alarm kam um 15.36 Uhr. Die 12 Meter lange Segelyacht ‘Maximum’ saß ebenfalls auf dem Bollen fest. Diesmal konnte die ‘Cornelis Dito’ zunächst nichts für das Boot, das einen Tiefgang von 2,40 Metern hatte, tun. Sie kehrte zurück zur Station und lief beim folgenden Hochwasser gegen Mitternacht wieder aus. Um 00.30 Uhr sollte ein Abschleppversucht erfolgen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper wurde abgeschleppt
(10.06.19) Auf dem holländischen Schlepper ‘Albatros’ kam es, als er auf der Fahrt von IJmuiden nach Maassluis war, um dort am Tugboat Day teilzunehmen, drei Meilen vor Hoek van Holland zu Maschinenproblemen. Freiwillige gingen an Bord des Museumsschleppers ‘Varnebank’, der den Havaristen unter Beratung eines Rotterdamer Lotsen nach Maassluis brachte, wo er sicher festgemacht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



09.06.2019

Archivbild Astrosprinter
Archivbild Astrosprinter
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Wie 'No. 5 Elbe' sank
(09.06.19) Die Eigentümer der 'No. 5 Elbe' wurden nach dem Untergang des Lotsenschoners vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Hamburg aufgefordert, ein Konzept für die Bergung vorzulegen. Es gilt zu entscheiden, ob das Wrack landseitig oder mit einem Schwimmkran geborgen werden muss. Wegen des Pfingstwochenendes wird das Schiff aber wohl nicht vor dem 12.6. gehoben werden können. Wenn es das Wetter zulässt, sollten am 9.6. Taucher erstmals den Schaden begutachten. Die Stiftung Hamburg Maritim wollte die Bergung so zu gestalten, dass möglichst viel vom Schiff erhalten bleibt.
Viel Glück war im Spiel nach der Kollision mit der ‘Astrosprinter‘, dass Einsatzkräfte der Feuerwehr
Der Augenblick der Kollision
Der Augenblick der Kollision
(Bild: Freiwillige Feuerwehr Stade)   Großbild klick!

Stade und der DLRG Wedel so rasch helfen konnten. Ursprünglich zu einem auf Stack gelaufenen Segler alarmiert, befand sich das Löschboot ‘Henry Köpcke‘ mit Einsatzkräften der DLRG Ortsgruppe Stade e.V. und der DLRG Wedel e.V. an Bord bereits auf der Elbe. Die Bootsbesatzung ebenso wie die Crew des an Land stehenden Einsatzleitwagens wurden Zeugen der Kollision, nachdem ein Wendemanöver des Zweimasters offenbar misslungen war und dieser von dem aus Hamburg herannahenden Frachter förmlich untergepflügt zu werden schien und der vordere Mast aufs Deck herunterkrachte. Sofort wurde von den Einsatzkräften Kurs auf die Unglücksstelle genommen.
Durch zwei Rettungsdienstmitarbeiter, die als Feuerwehrleute auf der ‘Henry Köpcke‘ im Einsatz waren, wurde
Die Rettungskräfte sind schnell vor Ort
Die Rettungskräfte sind schnell vor Ort
(Bild: Freiwillige Feuerwehr Stade)   Großbild klick!
eine erste Sichtung der 43 Personen an Bord des Segelschiffes durchgeführt. Nach einer ersten Lagemeldung wurde sofort Großalarm für Rettungsdienst und die Feuerwehr ausgelöst.
Sieben verletzte Patienten und alle Kinder wurden sofort auf die ‘Henry Köpcke‘ übergesetzt und danach an den Anleger Stadersand gebracht, wo sie vom Rettungsdienst in Empfang genommen wurden. Durch die Feuerwehr wurde der Einsatzabschnitt Menschenrettung übernommen, die Kameraden der DLRG mit der ‘Kiek ut‘ übernahmen die Notschleppung des stark angeschlagenen Segelschiffs in Richtung Stadersand,
Beim Eintreffen des Motorrettungsbootes ‘Pinnau‘ der DLRG Wedel waren bereits zwei weitere Einsatzboote vor Ort.
Die 'No. 5 Elbe' wurde noch in den Hafen geschleppt
Die 'No. 5 Elbe' wurde noch in den Hafen geschleppt ...
(Bild: Polizei Hamburg)   Großbild klick!
Der Lotsenschoner trieb sinkend auf der Elbe. Die Einsatzkräfte der DLRG Wedel gingen an Bord des Havaristen und unterstützen die Feuerwehr bei der Versorgung der Verletzten. Eine Rettungsassistentin der DLRG Wedel begleitete den Transport der Verletzten an Land.
Nach der Ankunft in der Schwingemündung beteiligte sich das Motorrettungsboot ‘Pinnau‘ der DLRG Wedel an der Evakuierung der Passagiere. Alle 43 Personen wurden an Land gebracht. Anschließend wurde technisches Material und Pumpen an Bord der ‘No. 5 Elbe‘ gebracht, wo ein Lenzversuch unternommen wurde. Dieser musste aber wegen des massiven Wassereinbruch abgebrochen werden und alle Einsatzkräfte den Havaristen sicher verlassen. Nach dem Sichern des Schoners mit Stahlseilen und weiteren Materialtransporten wurde das Motorrettungsboot der DLRG Wedel um 15:43 Uhr
... wo sie dan schließlich sabk.
(Bild: )   Großbild klick!
durch die DLRG Einsatzleitung aus dem Einsatz entlassen.
Neben zahlreichen Kräften der beiden Züge der Stader Feuerwehr war der Ölwehrzug des Landkreises, die DLRG aus dem Landkreis Stade und Kräften aus Schleswig-Holstein, die Werkfeuerwehr DOW, ein Großaufgebot des Rettungsdienstes, sowie die ehrenamtlichen Katastrophenschutzeinheiten des DRK im Einsatz. Die Feuerwehr bedankte sich für die extrem gute Zusammenarbeit mit der DLRG in der Erstphase, die den Einsatzerfolg in dieser prekären Lage ausmachte. Professionell und Hand in Hand konnten alle 43 Menschen gerettet werden.
Das Containerschiff trug durch die Kollision so gut wie keine Schäden davon. Es stoppte später auf und warf Anker. Beamte der Wasserschutzpolizei kamen ihm mit dem Einsatzboot ‘Bürgermeister Brauer‘ entgegen. In Brunsbüttel ging die Polizei dann an Bord, um den Unfallhergang zu ermitteln. Am 9.6. war das Schiff wieder unterwegs nach Immingham, wo es am 10.6. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yachten sanken vor A Coruña und Bilbao
(09.06.19) Am 6.6. wurde die fünfköpfige Crew der irischen Yacht ‘Loa Zour’ vor Spanien gerettet. Um 20.30 Uhr war sie im Sturm Miguel in Seenot geraten. Das Schiff, das von Kinsale in Cork kam, befand sich 85 Kilometer nordwestlich von A Coruña.
Sie trieb bei 125 km/h Wind in der aufgewühlten See und arbeitete heftig in den Wellen, was den Einsatz des spanischen SAR-Hubschraubers Helimer 401 von Salvamento Maritímo sehr schwierig machte. Jedes Crewmitglied musste ins Wasser springen, um dann aufgewinscht zu werden. Alle fünf Männer, vier Iren und ein Kroate, konnten unversehrt gerettet werden.
Am selben Tag aktivierte die Segelyacht ‘Ti Moon’ 13 Meilen vor der spanischen Küste den Notsender. Das MRCC in Bilbao mobilisierte den Rettungshubschrauber Helimer 219 und das SAR-Boot ‚Salvamar Alcyone‘. Der maltesische Tanker ‘Key Fighter’ (IMO:8712166) sichtete auf der Fahrt von Frederikstad nach Bilbao eine Rettungsinsel im Meer.
Wie sich herausstellte, war das Segelboot in Brand geraten und gesunken. Die ‘Salvamar Alcyone’ wurde herangeführt, nahm die Schiffbrüchigen an Bord und brachte sie nach Santurce.
Quelle:Tim Schwabedissen



Historisches Fahrgast- und Frachtschiff ‘Granvin’
Historisches Fahrgast- und Frachtschiff ‘Granvin’
(Bild: Jonny Norgstag)   Großbild klick!

Historisches Transportschiff mit Maschinenausfall
(09.06.19) Am Morgen des 8.5. erlitt das historische norwegische Fahrgast- und Frachtschiff ‘Granvin’, 115 BRZ (IMO-Nr.: 5135159), auf dem Weg nach Torgdagen in der Mitte des Fjords nördlich von Alversund einen Maschinenausfall. Das Schiff hatte 70 Passagiere an Bord. Die norwegische Küstenwache nahm den Havaristen in Schlepp und zog ihn nach Mundal Båt.
Von dort wurden die Fahrgäste mit einem Expressboot nach Torget transportiert. Ein verstopfter Filter war die Ursache des Ausfalls. Wenn die Maschine nach dem Wechsel wieder zum Laufen gebracht werden konnte, sollten die Fahrgäste am Nachmittag in Bergen wieder aufgenommen werden.
Die ‘Granvin‘ wurde 1931 erbaut und verkehrte viele Jahre im Hardangerfjord. 1995 wurde sie außer Dienst gestellt und läuft nun als Traditionsschiff.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild ‘Hercules J.’
Archivbild ‘Hercules J.’
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Frachter deutscher Reeder vor Hoek van Holland kollidiert
(09.06.19) Der unter Zypern-Flagge laufende Containerfeeder ‘Hercules J.’, 10585 BRZ (IMO-Nr.: 9430193), der Jungerhans Maritime Services GmbH & Co KG, in Haren-Ems, der sich auf der Fahrt von Hamburg nach Leixoes befand und auf der RTM-Reede vor Hoek van Holland auf Position 51 57 06 N, 003 46 07 O ankerte, geriet bei starkem Wind am 8.6. ins Treiben. Er stieß mit dem unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Containerfrachter ‘Rysum‘, 1662 BRZ (IMO-Nr.:9015424) der Erwin Strahlmann-Reederei in Brunsbüttel zusammen. Dieser war aus Rotterdam gekommen und war for order. Die ‘Hercules J.’ erlitt am Steuerbordheck eine Beule.
Die ‘Rysum’ wurde am Backbordbug eingebeult. Beide Schäden waren Leichter Natur. Am 9.6. lagen beide Frachter weiter auf der Reede vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht erlitt Mastbruch vor Clacton/GB
(09.06.19) Eine Segelyacht funkte am 28.5. vor Clacton Mayday, nachdem sie neun Meilen vor dem Hafen Mastbruch erlitten hatte. Das örtliche RNLI-Boot lief um 8.10 Uhr zu dem Boot, das bei der Barrow-Tonne 4 südöstlich der Clacton-Pier trieb, aus. Ein Rettungsmann wurde an Bord abgesetzt und assistierte der zweiköpfigen Crew, einem Mann und einer Frau, dabei, das Rigg zu bergen.
Es hatte sich um den Kiel verfangen. Als der Frau unwohl wurde, weil das Boot zu lange quergeschlagen in den Wellen trieb, wurde sie aufs Rettungsboot übergesetzt. Dann wurde die Yacht in Richtung Wallet Spitway geschleppt. Inzwischen ging es der Frau aber so schlecht, dass der Anhang losgeworfen wurde, sodass das Rettungsboot mit größtmöglicher Fahrt Kurs auf die Station nehmen konnte, wo sie weiter behandelt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht drohte vor Pevensey/GB zu stranden
(09.06.19) Das RNLI-Boot aus Eastbourne wurde am Abend des 7.6. zu einer 10 Meter langen Segelyacht gerufen, die vor der Pevensey Bay in stürmischer See in Schwierigkeiten geraten war und zu stranden drohte. Es gelang dem Skipper noch rechtzeitig, Anker zu werfen, der auch bei dem hohen Seegang hielt. Gegen 20 Uhr setzte er dann einen Notruf ab.
Das Rettungsboot konnte trotz der schwierigen Bedingungen in stürmischer See eine Schleppleine zu der heftig in der Brandung arbeitenden Yacht hinüberwerfen. Dann wurde sie in den Hafen abgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sportboot bei Lemmer gestrandet
(09.06.19) Bei Lemmer strandete am Nachmittag des 8.6. am Industrieweg eine Motoryacht. Die KNRM wurde zur Assistenz gerufen. Das Boot war bei der Havarie leckgeschlagen und hatte starken Wassereinbruch. Es gelang, das Wasser zu lenzen. Dennoch entstand erheblicher Schaden am Boot.
Quelle:Tim Schwabedissen



SNSM rettete Yacht im Sturm Miguel
(09.06.19) Die SNSM Saint-Vaast-la-Hougue wurde in der Nacht zum 7.6. alarmiert, nachdem im Sturm Miguel eine neun Meter lange Segelyacht mit einem Ehepaar an Bord vor Saint-Vaast-la-Hougue in Seenot geraten war. Das Boot hatte unweit des Hafens geankert, doch bei Windgeschwindigkeiten von über 70 km/h hielt der Anker nicht mehr im Grund. Die Yacht strandete auf den Felsen der Insel Tatihou.
Ein Rettungsboot und ein RHIB wurden zur Assistenz geschickt. Es gelang, die beiden Segler von Bord zu retten. Dann wurde ihr Boot in den Hafen geschleppt. Wäre die rasche Bergung nicht gelungen, wäre es wohl verloren gegangen. Währenddessen entsorgte ein Bagger am 8.6. in Sable d’Olonnes die Trümmer des gekenterten Rettungsboots ‘Patron Jacques Morisseau - SNS 061‘ stückweise von den Felsen. Sie wurden in Containern abtransportiert. Die Suche nach dem Skipper der ‘Carrera‘ wurde am selben Tag eingestellt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht vor Mallorca aufgegeben
(09.06.19) Die Segelyacht ‘Lucky Bird’ geriet am 8.6. nördlich von Mallorca in Seenot. Das Boot trieb 62 Meilen vor der Insel im Sturm. Der Helikopter Helimer 220, der mit mehreren anderen Einheiten gerade auf der Suche nach einer Passagierin des Kreuzfahrtschiffs ‘Norwegian Epic’ (IMO: 9410569) war, der offenbar in die See gefallen war, wurde zu der Yacht dirigiert, die mit einem Wassereinbruch zu sinken drohte. Die beiden Segler wurden unversehrt aufgewinscht und nach Palma geflogen. Danach setzte er die Suchaktion fort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Explosion auf brasilianischem Fluss
(09.06.19) Am Abend des 7.6. kam es zu einer Explosion auf einem mit Öl und Passagieren beladenen, brasilianischen Schiff auf dem Rio Juruá im Hafen von Cruzeiro do Sul bei Acre. 15 Menschen, darunter ein sieben Monate und ein ein Jahr altes Baby und deren Mütter, wurden schwer verletzt und kamen in die Intensivstation des Regional Hospital von Juruá. Am folgenden Morgen wurden sie in eine Spezialabteilung des Hospital de Urgência e Emergência in Rio Branco verlegt.
Die Polizei ging davon aus, dass das Boot illegal zum Öltransport zur Versorgung anderer Schiffe benutzt wurde. Es lag vor Anker und wurde gerade mit Öl beladen, als es zur Explosion kam, weil ein Fass überlief und sich entzündete. Rasch stand das gesamte, mit verschiedener Fracht beladene Fahrzeug in Flammen.
Viele Passagiere sprangen auf der Flucht vor dem Feuer ins Wasser. Wie viele sich an Bord befanden, war unklar. Sie hatten zum Teil Verbrennungen an 90% des Körpers erlitten. Am Morgen schickte die Regierung von Acre medizinische Versorgungsgüter ins Krankenhaus. Ein Inspektionsteam der Cruzeiro do Sul Fluvial Agency der West-Amazonas River Authority sowie ein Team der staatlichen Amazonas-Feuerwehr wurden zum Unglücksort geschickt. Auch die brasilianische Marine leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre von drei Schleppern geborgen
(09.06.19) Am Morgen des 8.6. begannen drei Schlepper, darunter die ‘Merak’ und ‘Muara Sejati’ damit, die am Vortag gestrandete Fähre KMP ‘Mutiara Persada II‘ 3965 BRZ (IMO-Nr.: 9105176), nahe " Rimau Island zu bergen. Ein besonders starker Schlepper war aus Panjang gerufen worden. Das Schiff saß bei Gosong auf einem Cluster von Korallenriffen fest.
Ein Teil der Passagiere war in einem Hotel in Bandar Lampung untergebracht. Fußpassagiere setzten ihre Reise zum Teil bereits fort, andere mussten auf ihre Autos warten. Insgesamt waren bei der Havarie 516 Fahrgäste an Bord.
Gegen 10 Uhr begann die Bergung und konnte wenig später erfolgreich abgeschlossen werden. Danach musste die Fähre noch eine Zeit warten, bis sie an der Hafenpier in Bakauheni in Lampung anlegen durfte. Gegen 13 Uhr war sie fest, die Heckrampe öffnete sich, und das Entladen der Fahrzeuge begann.
Quelle:Tim Schwabedissen



KNRM und DGzRS gemeinsam auf der Nordsee im Einsatz
(09.06.19) Am 8.6. um 9:15 Uhr lief die deutsche Segelyacht ‘Enisa’ mit einer zweiköpfigen Crew an Bord Maschinenschaden in der Osterems und wurde bei stürmischem Wind auf eine Sandbank. Zunächst war befürchtet worden, dass es einen Wassereinbruch gegeben hatte, was aber nicht der Fall war. Neben der ‘Jan and Titia Visser‘ der KNRM Eesmhaven wurden auch die Kollegen der DGzRS-Station in Borkum alarmiert. Der Seenotrettungskreuzer ‘Alfried Krupp’ setzte sein Tochterboot ‘Glückauf’ aus, und gemeinsam machten sich die Retter auf den Weg zur Strandungsstelle.
Dort erwies sich das Wasser als so flach, das keines der boote dicht an die Yacht herankam. Deshalb wurde eine Leine mit einem Fender über Bord geworfen, die zum Boot hinüberdriftete und dort wahrgenommen werden konnte. Der Skipper der Yacht machte die Schleppleine fest, und nun konnte das Boot von der Untiefe heruntergezogen werden.
Danach wurde die ‘Enisa’ nach Eemshaven eingeschleppt. Dort sprang der Bordhund sofort auf die Schwimmpier, an der sie festgemacht wurde. Wie sich herausstellte, hatte Snoopy ein sehr dringendes Bedürfnis gehabt.
Nach Aufnahme der Daten rückten die Seenotretter wieder ab, wurden aber von der Küstenwache sofort in den Dollard beordert, wo nahe Nieuwe Statenzijl die Motoryacht ‚Nipa‘ mit einer dreiköpfigen Crew im engen Fahrwasser vom Kurs abgekommen war. Der starke Wind drückte sie noch weier heraus. Nach einem Bunkerstopp und einem raschen Kaffee ging es zu der Position des Boots, und es wurde eine Schleppverbindung hergestellt.
Als das Wasser hoch genug aufgelaufen war, wurde die ‘Nipa’ von der Plate gezogen. Sie wurde zur Schleuse in Nieuwe Statenzijl gebracht. Da der Motorschaden auch behoben werden konnte, setzte das Boot die Fahrt dann fort. Um 18.15 Uhr war die ‘Jan en Titia Visser’ wieder an ihrer Station.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ölleckage vor Flamborough/GB
(09.06.19) Der holländische Frachter ‘Peak Bordeaux’, 2978 BRZ (IMO-Nr.: 9545039), erlitt auf der Fahrt von Tees nach Amsterdam auf Position 054 02 18.6 N, 000 16 46.8 O rund 13.5 Meilen südöstlich von Flamborough am Morgen des 8.6. ein kleines Leck in einer Treibstoffleitung. Die Crew konnte den Schaden rasch beheben. Um sieben Uhr nahm das Schiff wieder Fahrt auf und machte am 9.6. um 11.15 Uhr im Coenhaven in Amsterdam fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Nächste Havarie der Champion Jet 2
(09.06.19) Die zypriotische Fähre ‘Champion Jet 2’, 5005 BRZ (IMO-Nr.: 9135896), erlitt im Dienst von Rethymnon nach Thira - Ios - Naxos - Mykonos - Paros - Naxos - Ios - Thira - Rethymnon und Heraklion, am 8.6. einen Schaden an der inneren Steuerbord-Hauptmaschine. Das Schiff erreichte den Hafen von Mykonos, wo die 412 Passagiere abgesetzt wurden. Die Hafenbehörde verhängte ein Auslaufverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion.
382 Fahrgäste mit Ziel Paros, Naxos, Ios, Thira und Rethymnon wurden mit anderen Fähren der Reederei weitertransportiert. Die ‘Champion Jet 2‘ wurde nach einer Erprobung wieder freigegeben und machte am Abend in Heraklion fest. Der letzte Maschinenschaden lag erst vier Tage zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer machte Frachter manövrierunfähig
(09.06.19) Auf dem indonesischen Frachter ‘Mentari Selaras’ ex ‘Kannon Baru’, 2979 BRZ (IMO-Nr.: 9488267), brach am 8.6. auf Position 09 34 S 120 15 EO unweit des Hafens von Waingapu auf Sumba Island ein Feuer aus. Die 17-köpfige Crew blieb an Bord und unterstütze ein SAR-Team aus Waingapu bei den Löscharbeiten.
Nachdem der Brand aus war, wurde der manövrierunfähige Havarist zurück nach Waingapu geschleppt. Das Schiff war zum Unglückszeitpunkt von Waingapu nach Ende, Flores Island, unterwegs gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Blinde Passagiere versuchten, Feuer auf Frachter zu legen
(09.06.19) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Containerfrachter ‘MSC Canberra’, 29181 BRZ (IMO-Nr.: 9102722), kam es am frühen Morgen des 9.6. zu einem Zwischenfall auf der Reede von Haifa. Das Schiff war am 7.6. aus Mersin dorthin ausgelaufen und ankerte auf Position 32° 53.97' N 034° 59.55' O. Nachdem zwei blinde Passagiere an Bord entdeckt worden waren, begannen sie zu randalieren und versuchten, das Schiff in Brand zu stecken.
Die Crew schloss sich auf der Brücke ein und alarmierte die israelische Marine. Nachdem diese eingetroffen war, konnte die Lage unter Kontrolle gebracht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



08.06.2019

Rettungsboot 'Patron Jacques Morisseau - SNS 061'
Rettungsboot 'Patron Jacques Morisseau - SNS 061'
(Bild: Jerome Fouquet)   Großbild klick!

Oléron: Sie starben als Helden
(08.06.19) Bei den Seenotrettungsorganisationen in Europa gingen am 7.6. die Fahren auf Halbmast, nachdem sich bei einer Rettungsaktion der französischen Kameraden der SNSM eine Tragödie ereignet hat, die drei Seenotretter das Leben kostete und Erinnerungen an den Tod der Crew des deutschen Seenotrettungskreuzers ‘Adolph Bermpohl’ vor Helgoland wachrief.
Im Sturm Miguel, der mit an die 130 km/h über die Küstenlinie von Vendée tobte, war der 11,5 Meter lange Schleppnetzkutter ‘Carrera - IO.462665’, 10 BRZ (MMSI-Nr.: 227734670), aus Oléron (Charente-Maritime), der von Sables-d'Olonne aus auf Fang ging, in Seenot geraten, als er in den Hafen zurückzukehren versuchte. Der Skipper Tony Guibert aktivierte um 11.15 Uhr den EPIRB, dessen Signal vom CROSS Gris-Nez aufgefangen wurde, und das 18 Meter lange Rettungsboot
'Patron Jacques Morisseau' im Sturmeinsatz
'Patron Jacques Morisseau' im Sturmeinsatz
(Bild: SNSM)   Großbild klick!
'Patron Jacques Morisseau - SNS 061' (MMSI-Nr.: 227007370) der SNSM-Statin Sables-d'Olonne lief mit einer siebenköpfigen Crew an Bord zur Hilfeleistung aus.
Beim Verlassen des Hafens wurden noch Fotos geschossen, als es in die vier Meter hohe Brandung hinauslief. 800 Meter vor der Küste kam es dann zu einem folgenschweren Zwischenfall: Eine Welle schlug die Scheiben des Cockpits aus. Daraufhin wurde das Ruderhaus geflutet, und es kam zu einem Kurzschluss, der das Schiff lahmlegte und die Maschine ausfallen ließ.
Zum Spielball der Wellen geworden, kenterte es und trieb hilflos auf die Felsküste. Hier wurde es um 11.36 Uhr kieloben liegend in der Brandung entdeckt.
Sofort wurde der sogenannte NOVI-Plan, der für den Fall von vielen Opfern vorgesehen ist, aktiviert. 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie ein Dutzend des SAMU wurden mobilisiert. Das Ocean Sport Institut diente als Operationsbasis. Drei Helikopter des Zivilschutzes aus Cazaux, der
Auslaufen zum Einsatz
Auslaufen zum Einsatz
(Bild: SNSM)   Großbild klick!
Gendarmerie National in Saint-Nazaire und der Marine in La Rochelle stiegen auf.
Wie sich herausstellte, hatten vier Seenotretter schwimmend den Strand erreichen können. Sie kamen, ebenso wie acht Ersthelfer vor Ort, in medizinische Betreuung. Drei Mann der Crew aber, Yann Chagnolleau, Dimitri Moulic und Alain Guibert, starben in dem Einsatz. Zwei von ihnen wurden aus dem Wrack des Rettungsbootes, das am Ende des Strands von Sables d’Olonne lag, tot geborgen.
Obwohl es zunächst von der Brandung überschüttet wurde, drangen Rettungskräfte unter eigener Lebensgefahr in das Innere des Wracks vor. Die Kajüte war teilweise abgerissen, die Trümmer landeten dichtbei auf dem Strand. Auch Überreste des Kutters wurden seit 12.30 Uhr an die Küste gespült.
Der Skipper der ‘Carrera‘ wurde das mutmaßlich vierte Todesopfer in der Tragödie. Neben Trümmern seines Schiffs gab das Meer auch das Ruderhaus frei. Die Rettungsinsel trieb ebenfalls an, war aber unbenutzt.
Das Wrack selbst konnte noch nicht lokalisiert werden. Die Suchaktion dauerte bis in die Abendstunden an und wurde bei Einbruch der Dunkelheit um 20 Uhr unterbrochen. Die Polizei von Sables-d'Olonne leitete eine Untersuchung des Unfalls ein. Der maritime Präfekt sprach allen Hinterbliebenen sein Beileid aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Containerfrachter ‘Christopher’
Archivbild Containerfrachter ‘Christopher’
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Frachter lief bei Brunsbüttel in die Kanalböschung
(08.06.19) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Containerfrachter ‘Christopher’, 15023 BRZ (IMO-Nr.: 9359260), der Reederei Rudolf Schepers GmbH & CO. KG in Hamburg kam auf der Fahrt von Gdingen nach Hamburg während des Transits des Nord-Ostsee-Kanals bei der Hochbrücke Brunsbüttel vom Kurs ab und lief gegen 15 Uhr in die Kanalböschung. Ein entgegenkommender Frachter konnte gerade noch rechtzeitig aufstoppen, als ihm der Havarist vor den Bug lief und mit der Backbordseite aufs Ufer lief.
Glück im Unglück war, dass er am Heck den Steuerschlepper ‘Luchs‘ fest hatte. Dieser konnte den Frachter rasch wieder befreien. Um 15.10 Uhr machte er an den Marinedalben Nord in Brunsbüttel-Ostermoor fest für die notwendigen Inspektionen und eine Klasseuntersuchung. Am 8.6. um 4.40 Uhr setzte er die Reise fort und machte acht Uhr am Container-Terminal in Hamburg fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sportboot im Schlepp der KNRM
Sportboot im Schlepp der KNRM
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

Bodenloser Leichtsinn: Retter hatten das richtige Bauchgefühl
(08.06.19) Trotz vorangegangener Motorprobleme und eines gelben KNMI-Codes lief ein Sportboot am 4.6. auf Ijsselmeer hinaus. Die vierköpfige Crew wollte von Medemblik nach Enkhuizen fahren, obwohl der Hafenmeister wegen der Antriebsschwierigkeiten und der Wettervorhersage dringend abgeraten hatte. Ein gelber Code war für Gewitter und schwere Windböen ausgegeben worden.
Die Hafenbehörden konsultierten vorsorglich die Küstenwache, die die Rettungsboote von Medemblik und Andijk alarmierte, weil befürchtet wurde, dass das Boot zwischen Medemblik und dem Leuchtturm von Ven in Schwierigkeiten geraten sein könnte. Tatsächlich fand die ‘t Span‘ aus Andijk das Boot ungefähr 3 Kilometer vom Hafen entfernt vor Anker liegend vor. Das Bauchgefühl des Hafendienstes und der Küstenwache hatte sich als richtig erwiesen: Der Treibstofftank war nur noch mit drei Litern gefüllt. Damit konnten die vier den Hafen von Enkhuizen nicht mehr erreichen.
Die Seenotretter prüften, ob alle Personen an Bord wohlauf und das Schiff selbst in Ordnung war. Dann stellte das Rettungsboot eine Schleppverbindung her und zog es zum Arbeitshafen, dem Ven-Hafen. Die ‘Bernardine‘ musste nicht mehr eingreifen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Lotsenschoner 'No. 5 Elbe'
Lotsenschoner 'No. 5 Elbe'
(Bild: Nordevent GmbH)   Großbild klick!

Historischer Lotsenschoner sank eine Woche nach Ende achtmonatiger Restaurierung auf der Elbe
(08.06.19) Erst vor wenigen Tagen war der Lotsenschoner 'No. 5 Elbe' (MMSI: 211407690) frisch restauriert in seinen Heimathafen Hamburg zurückgekehrt. Am 8.5. sank das segelnde Denkmal nach der Kollision mit dem zyprischen Containerschiff ‘Astrosprinter‘, 7720 BRZ (IMO-Nr.: 9349215), der Asteromare Bereederungs GmbH in Drochtersen auf der Elbe. Er war am Nachmittag zu einer Gästefahrt mit 43 Passagieren auf der Elbe auf der Höhe Stadersand unterwegs, als es um 14.30 Uhr zu dem Unfall kam.
Glück im Unglück: Wegen einer anderen, kleineren Havarie befanden sich ohnehin schon vier Rettungsschiffe nur 500 Meter vom Kollisionsstandort entfernt im Einsatz auf der Elbe. Diese waren nur drei Minuten nach dem Vorfall vor Ort, um erste Personen des Schoners abzubergen.
Lotsenschoner 'No. 5 Elbe' wird geborgen
Lotsenschoner 'No. 5 Elbe' wird geborgen
(Bild: Holger Kreib)   Großbild klick!
Die Leitstelle löste MANV-Alarm aus, und rund 150 Einsatzkräfte rückten aus. Feuerwehren aus Stade und aus der Samtgemeinde Lühe sowie die DLRG waren im Einsatz, unterstützt von DRK-Notfallsanitätern und Notärzten. Auch ein Rettungshubschrauber wurde angefordert, um einen Schwerverletzten in eine Klinik nach Altona zu fliegen. Die Stader Feuerwehr war mit ihrem Löschboot ‘Henry Köpcke‘ vor Ort.
Zwei Rettungsdienstmitarbeiter, die als Feuerwehrleute an Bord waren, übernahmen die Sichtung der Verletzten auf dem schwer angeschlagenen Segelschiff. Weil der Schoner rasch volllief, mussten Passagieren und Besatzung so schnell wie möglich von Bord geholt werden. Das Schiff wurde zum Ufer von Stadersand geschleppt, wo die restlichen Personen abgesetzt wurden.
Kurz darauf sank die ‘No. 5 Elbe‘. Nur noch die Masten ragten aus dem Wasser. Insgesamt acht Gäste wurden bei der Kollision verletzt, einige mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Frachter warf auf der Elbe Anker auf Position 53° 53.11' N 009° 12.26' O. Der Lotsenschoner lag weitestgehend unter Wasser im Strom. Die Feuerwehr hat das Wrack gesichert und eine Ölsperre ausgelegt. Dabei handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme, denn bislang waren die Tanks nicht beschädigt. Der Eigner, die Stiftung Hamburg Maritim, besprach am Abend mit der Wasserschutzpolizei, wie der Segler geborgen werden soll.
Das Traditionsschiff war erst am 28.5. nach einer achtmonatigen Restaurierungsphase auf der Hvide Sande Schiffswerft in den Sandtorhafen an der Hamburger Elbphilharmonie zurückgekehrt. Mitglieder des Vereins "Freunde des Lotsenschoners No. 5 Elbe hatten den Segler dort in Empfang genommen.
Rund 1,5 Millionen Euro hatte die Restaurierung des 37 Meter langen Schiffs gekostet. 300.000 Euro hatte die Hamburger Bürgerschaft übernommen, weitere 30.000 Euro das Denkmalschutzamt. Den Rest brachten drei Sponsoren und die Stiftung Hamburg Maritim auf. Ihr gehört der 1883 auf der Stülcken-Werft auf Steinwerder vom Stapel gelaufene Lotsenschoner, der zu einer Flotte von elf Schiffen gehörte, die dort Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurden und wegen ihrer Konstruktion aus Eichenholz als extrem seetüchtig galten.
Auftraggeber war die Hamburgische Deputation für Handel und Schiffahrt, die eine äußerst solide Bauausführung verlangte. Über 30 Jahre lang versetzte der Gaffelschoner Lotsen in der Elbmündung und der Deutschen Bucht. Anschließend fand der ausgemusterte Schoner als Privatyacht Verwendung und absolvierte 13 Atlantiküberquerungen.
1937 umrundete er sogar Kap Hoorn und erreichte wohlbehalten San Francisco. Weitere Pazifikreisen schlossen sich an. Die Stiftung Hamburg Maritim erwarb die ‘No. 5 Elbe‘ im Jahr 2002 von einem Antiquitätenhändler in Seattle für 800.000 Euro und holte in den Heimathafen Hamburg zurückgeholt.
Bei Tagesfahrten fanden bis zu 35 Gäste auf dem "Segelausflugsschiff" Platz, das vom Verein "Freunde des Lotsenschoners No. 5 ELBE e. V." betrieben wurde. Es hat eine Länge von 37 Metern, eine Breite von sechs Metern, einen Tiefgang von drei Metern und eine Segelfläche von 360 m².
Quelle:Tim Schwabedissen



Fahrgastschiff bei Cochem leckgeschlagen und evakuiert
(08.06.19) Das deutsche Flussfahrgastschiff ‘Brabant‘, 1556 ts (EU-Nr..: 04804710), das für die britische Reederei Fred. Olsen River Cruises läuft, erlitt am frühen Morgen des 8.6. auf der Mosel bei Klotten (Kreis Cochem-Zell) eine Grundberührung und schlug leck. Durch mehrere Löcher im Rumpf drang Wasser ein.
Das Schiff musste seine Fahrt unterbrechen und machte im Cochemer Stadtteil Cond fest. Hier wurden die rund 140 Fahrgäste von Bord evakuiert. kamen in einem Hotel unter. Die Feuerwehr war mit Pumpen im Einsatz. Das in den Maschinenraum eindringende Wasser war bereits auf etwa einen Meter angestiegen, konnte dann aber stabil gehalten werden.
Taucher wurden angefordert, um zunächst nach den Lecks im Schiffsrumpf zu suchen und diese dann abzudichten. Die ‘Brabant‘ der Lüftner Cruises wurde 2006 bei De Hoop in den Niederlanden gebaut und als ‘Amadeus Princess‘ in Dienst gestellt. Seit April 2018 lief sie in Charter für die Fred. Olsen River Cruises. Am 10.6.2018 war sie bei Budenheim am Rhein auf die Uferböschung gelaufen. Damals gab es keine größeren Schäden, und die Reise konnte fortgesetzt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drascombe vor Noordpolderzijl geborgen
(08.06.19) Am 6.6. waren drei Drascombe-Segelyachten auf dem Weg nach Noordpolderzijl, als eine von ihnen unweit des Hafens aus dem Fahrwasser abkam und wenig später hoch und trocken auf dem Watt lag. Die Crew rief das Rettungsboot von Lauwersoog über die App "KNRM helpt“. Da sich das Wetter verschlechtern sollte und es gerade Springflut war, wurde beschlossen, noch am Abend einen Versuch zu unternehmen, den Seglern zu helfen.
Um 23 Uhr lief das KNRM-Boot ‘Annie Jacoba Visser‘ aus. Bei ausreichend hohem Wasserstand wurden mehrere Crewmitglieder auf dem Segelschiff abgesetzt und eine Schleppverbindung hergestellt. Dann wurde es vorsichtig ins Fahrwasser zurückgezogen.
Die Drascombe segelte dann zum Hafen, und die ‘Annie Jacoba Visser‘ kehrte zu ihrer Station zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision vor Korea
(08.06.19) Der südkoreanische Frachter ‘Seju Pioneer’, 4405 BRZ (IMO-Nr.: 8817069), kollidierte am 6.6. gegen 23 Uhr mit einem Kutter vor Yokji Island, Tongyeong. Dieser erlitt dabei Wassereinbruch am Heck und musste von der koreanischen Coast Guard zur Insel abgeschleppt werden. Die ‘Seju Pioneer’ wurde leicht beschädigt, konnte aber die Fahrt von Busan nach Jeju fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



07.06.2019

Fähre ‘Malita’: Bugrampe klemmt
Fähre ‘Malita’: Bugrampe klemmt
(Bild: William Shewring)   Großbild klick!

Bugrampe klemmte in Gozo
(07.06.19) Die maltesische Fähre ‘Malita’, 4893 BRZ (IMO-Nr.:9176321), erlitt nach dem Festmachen in Mgarr, Malta, am 5.6. um 19.30 Uhr Probleme mit der Bugrampe. Nachdem diese sich nicht öffnen ließ, drehte der Kapitän das Schiff und machte mit dem Heck fest, sodass das Schiff mit 20-mintiger Verspätung von den geladenen Fahrzeugen rückwärts verlassen werden konnte.
Während der Schaden behoben wurde, übernahm die Fähre ‘Gaudos‘ den Dienst nach Cirkewwa. Die ‘Malita’ startete ihren Dienst wieder am 6.6. um 5.20 Uhr.
Quelle:Tim Schwabedissen


'Winterlandschaft' in Helsinki
'Winterlandschaft' in Helsinki
(Bild: Peter Blomquist)   Großbild klick!

Motorboot bei Helsinki ausgebrannt und gesunken
(07.06.19) Es handelte sich nicht um Eisgang, sondern große Mengen von Löschschaum, die eine Wasserfläche bei Turholmen m Morgen des 6.6. wie eine Winterlandschaft aussehen ließen. Ein Motorboot war auf Degerö in Helsinki in Brand geraten. Der Rettungsdienst wurde alarmiert, nachdem das Boot um 8.30 Uhr in Flammen stehend nahe Turholmen entdeckt worden war.
Bei einer Kontrolle wurde sichergestellt, dass sich niemand an Bord befand. Die Flammen wurden mit Schaumlöschmitteln erstickt. Während der Löscharbeiten sank das schwer beschädigte Boot aber im flachen Wasser.
Nur noch Teile des Rumpfes und der Relings blieben sicher. Ein Boot der Feuerwehr schob das Wrack an einen Steg am Ufer.
Quelle:Tim Schwabedissen


Irische Yacht im Sturm vor La Coruña aufgegeben
(07.06.19) Am 6.6. geriet vor der galizischen Küste in stürmischer See die irische Segelyacht ‚Lo Zour‘ in Seenot. Das Boot trieb 85 Meilen nordwestlich von La Coruña. Salvamento Marítimo schickte den Helikopter Helimer 401, der die fünfköpfige Crew um 22.40 Uhr aufwinschte. Die Schiffbrüchigen wurden wohlbehalten nach Alvedro geflogen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter ‘Miss Alina‘ nach Tornado in Seenot
Kutter ‘Miss Alina‘ nach Tornado in Seenot
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Kutter nach Tornado aufgegeben
(07.06.19) Die US Coast Guard rettete am Abend des 5.6. drei Fischer, die ihren 74 Fuß langen Kutter ‘Miss Alina‘ 20 Meilen vor Sabine Pass, Texas, hatten aufgeben müssen. Die Coast Guard Houston-Galveston wurde vom Eigner des Garnelenkutters informiert, dass sie Hilfe bräuchten, nachdem ihr Schiff in einen Tornado geraten und beschädigt worden war. Sie aktivierten den EPIRB und gingen in eine Rettungsinsel.
Von der Air Station Houston stieg ein MH-65 Dolphin-Helikopter auf, der die Insel lokalisieren konnte, die sich unweit des mit schwerer Backbordschlagseite in der aufgewühlten See treibenden Kutters befand. Die Schiffbrüchigen wurden aufgewinscht und zur Air Station von Ellington Field in Houston geflogen.
Der Kutter wurde zuletzt vom Hubschrauber aus weiter verlassen in der See driftend gesehen. Vor Ort waren 10-15 Fuß hohe Wellen und 46 Meilen Windgeschwindigkeit.
Quelle:Tim Schwabedissen


Robbenjäger ‘Havsel’ mit Wassereinbruch
Robbenjäger ‘Havsel’ mit Wassereinbruch
(Bild: Jon Karlsen)   Großbild klick!

Robbenfänger in Seenot
(Datum) Der norwegische Robbenjäger ‘Havsel’, 300 BRZ (IMO-Nr.: 7817256), der sich mit einer 13-07.06.19 Crew an Bord im Billefjord an der Eiskante in Pyramiden befand, erlitt am Morgen des 7.6. Wassereinbruch im Maschinenraum. Die norwegische Coastguard schickte gegen neun Uhr das Patroullienboot ‘Nordkapp’ mit Lenzpumpen zu Hilfe. Außerdem nahmen der Offshore-Versorger ‘Polarsyssel’ (IMO-Nr.: 9690949) sowie zwei Helikopter von Sysselmannen mit weiteren Pumpen Kurs auf den Havaristen.
Die Crew legte Überlebensanzüge an und bereitete sich auf einer Evakuierung vor. Um 10.30 Uhr hieß es, dass die Lage an Bord unter Kontrolle sei. In dem Seegebiet, das sich eine Stunde von Longyearbyen entfernt befand, herrschte ruhiges Wetter.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter im Schlepp der RNLI
Kutter im Schlepp der RNLI
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Zwei Rettungsboote im Einsatz für havarierten Kutter
(07.06.19) Das 17 Meter lange RNLI-Boot aus Humber lief am 6.6. kurz nach 14 Uhr auf Anforderung durch die Humber Coastguard aus, um einem acht Meter langen Kutter zu assistieren. Dieser hatte sechs Meilen nordöstlich von Spurn Point Maschinenschaden und Probleme mit der Elektrik erlitten und um Assistenz gebeten. Die zweiköpfige Crew warf Anker und wartete auf das Eintreffen der Seenotretter.
Diese nahmen den Havaristen auf den Haken und schleppten ihn in Richtung von dessen Heimathafen Withernsea. Dort übernahm die örtliche Freiwilligencrew mit ihrem kleineren Boot das Einschleppen. Kurz vor 16 Uhr trafen sich die beiden Rettungsboote, und die Schleppleine wurde übergeben.
Quelle:Tim Schwabedissen


‘Vlistdiep’
Archivbild ‘Vlistdiep’
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Kollision in Antwerpen
(07.06.19) Am 5.6. gegen 23 Uhr kollidierte der holländische Frachter ‘Vlistdiep’, 4990 BRZ (IMO-Nr.: 9414187), mit einer Mauer der Boudewijn-Schleuse, als er den Hafen von Antwerpen verlassen wollte. Hier hatte das Schiff, von Lissabon kommend, seit dem 31.5. gelegen und sollte nun wieder nach See gehen.
Es wurde angewiesen, an den Liegeplatz Nr.361. in Hafenbecken 5 zurückzukehren. Hier lag es am 7.6. weiter auf Position 51 14 47 N, 004 21 55 O.
Quelle:Tim Schwabedissen


Versorger kollidierte mit Ölplattform vor Norwegen
(07.06.19) 218 der insgesamt 276 Arbeiter wurden binnen 40 Minuten mit zwei SAR-Hubschraubern und einem Helikopter des MRCC in Sola von der norwegischen Ölplattform ‘Statfjord A’ evakuiert, nachdem der unter Färöer-Flagge laufende Offshore-Versorger ‘Sjøborg’, 3942 BRZ (IMO-Nr.: 9591923), mit einer 12-köpfigen Crew an Bord mit dieser am 7.6. um 1.55 Uhr kollidiert war. Die Plattform war nicht im Produktionsbetrieb, als sich der Unfall während einer Verladeoperation ereignete.
Menschen kamen nicht zu Schaden, und es kam zu keinen Ölaustritten. Der Versorger war gegen die Rettungsbootplattform gestoßen. Er wurde dabei leicht beschädigt und nahm am Morgen Kurs auf Mongstad zu Untersuchungen.
Auf der ’Statfjord A’ verblieben 58 Mann, die übrigen hatten Zuflucht auf den Plattformen ‘Statfjord B‘, ‚Statfjord C‘ und ‘Gullfaks A‘ gefunden, während die Schäden durch den Betreiber Equinor untersucht wurden. Dazu wurde der Versorger ‘Stril Herkules‘ (IMO-Nr.: 9404259) eingesetzt, der die Schadensstelle, an der beschädigte Stahlstreben sichtbar waren, mit Scheinwerfern ausleuchtete und sie umrundete. Zum Unfallzeitpunkt herrschten ruhige Wetterbedingungen vor Ort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Indonesische Fähre lief mit über 500 Passagieren auf Grund
(07.06.19) Die indonesische Fähre KM ‘Mutiara Persada 2’, 3965 BRZ (IMO-Nr.: 9105176), lief am 7.6. gegen 4.15 Uhr mit 516 Passagieren an Bord vor der Insel Rimau Balak in der Sunda Strait, West Sumatra, auf Grund. Die Havarie ereignete sich auf der Fahrt von Merak Java nach Bakauheni. In dem Seegebiet herrscht eine starke Strömung, die das Schiff vom Kurs abbrachte.
Es kam mit dem Steuerbord-Bug auf einem Felsen fest. Ein Versuch, den Havaristen kurzfristig durch einen Schlepper zu befreien, schlug fehl. Daraufhin wurden alle Fahrgäste mit anderen Schiffen in einer langwierigen Aktion von Bord geholt und nach Bakauheni transportiert, wo sie betreut und nötigenfalls medizinisch betreut wurden. Am Nachmittag saß der Havarist noch fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


‘Viking Tir‘ beschädigt Schleuse bei Riedenburg
(07.06.19) Der Schiffsverkehr auf dem Main-Donau-Kanal lag auf derzeit unabsehbare Zeit still, nachdem das Schweizer Flussfahrgastschiff ‘Viking Tir‘ die Schleuse Haidhof bei Riedenburg am Abend des 5.6. stark beschädigt hat. Das 11,6 Meter breite Schiff stieß in der zwölf Meter breiten Haidhofer Schleuse beim Einlaufen an Backbordseite gegen die Spundwand auf Höhe des Schleusentores. Im Torwendesäulenbereich wurde dabei ein senkrechter Kantenschutz aus der Betonverankerung gerissen und blockierte das Tor so, dass es nicht mehr komplett zufahren konnte.
Auch das Tor, das im April erst eingebaut worden war, wurde bei dem Unfall beschädigt. Allerdings war dieser Schaden relativ gering. Die gesamte Reparaturdauer wird bis zu drei Wochen betragen.
Ale erstes muss ein Notverschluss gesetzt und die Kammer trockengelegt werden. Taucher haben sich inzwischen ein erstes Bild von den Schäden gemacht, die sich auch unter Wasser fortsetzten. Den Gesamtschaden kann man aber erst in Augenschein nehmen, wenn die Schleuse trockengelegt ist.
Statt einer vollständigen Reparatur soll zunächst ein Provisorium installiert werden, was eine schnellere Wiederaufnahme des Schiffverkehrs bedeuten könnte. Mehrere Kabinenschiffe lagen bereits direkt vor Riedenburg, in Kelheim warteten weitere Schiffe auf ihre Passage.
Quelle:Tim Schwabedissen


Weitere Tote aus der Donau gezogen – Schiffsführer der Viking Sigyn bereits im April in Havarie verwickelt
(07.06.19) Die Anzahl von bestätigten Toten nach dem Untergang der ‘Hableány‘ in Budapest stieg am 7.6. auf 19. Drei weitere Südkoreaner sowie ein Crewmitglied wurden tot aus dem Fluss geborgen. Letzteres wurde unweit des Bálna-Kulturzentrums in Süd-Budapest gefunden. Zuvor war eine Leiche nahe der Rákóczi-Brücke und eine weitere nahe bei Érd entdeckt worden. Neun Menschen wurden noch vermisst, davon acht Südkoreaner und eines der ungarischen Besatzungsmitglieder.
Derweil wartete der 200-Tonnen-Schwimmkran ‘Adam Clark‘, der am 5.6. in der ungarischen Hauptstadt eintraf, weiter auf sinkende Wasserpegel, um die Untergangsstelle erreichen zu können.
Unterdessen wurde bekannt, dass in den Niederlanden Ermittlungen wegen eines Unfalls in den Niederlanden liefen, in dem der jetzige Schiffsführer der ‚Viking Sigyn‘ an Bord der ‘Viking Idun‘ arbeitete, als diese auf der Westerschelde mit dem Tanker ‘Chemical Marketer‘ kollidierte. Allerdings war er dort nicht als Schiffsführer tätig. In Ungarn wird derzeit gegen ihn wegen einer Gefährdung des Schiffsverkehrs mit Todesfolge ermittelt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter lief auf Felsen auf
(07.06.19) Das RNLI-Boot aus Aith wurde am 6.6. alarmiert, nachdem der neun Meter lange Schellfisch-Kutter ‘Scotties Pride’ mit einem Mann an Bord auf Felsen vor der St Ninian’s Isle auf den Shetland-Inseln aufgelaufen war. Als die Seenotretter um 11.30 Uhr eintrafen, fanden sie den Kutter längsseits des norwegischen Fischfrachters ‘Ronja Carrier‘ (IMO-Nr.: 9452311), der ebenfalls auf den Notruf reagiert hatte.
Sie setzten einen Mann mit einer Lenzpumpe auf dem Havaristen ab, damit dieser mit eigener Kraft den Weg zurück nach Scalloway antreten konnte. Hier traf er gegen 14 Uhr, eskortiert vom Rettungsboot, ein, und der Kutter wurde von einem Kran zur Reparatur aus dem Wasser gehoben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Paar mit zwei Hunden von brennendem Boot gerettet
(07.06.19) Am 6.6. ging das Motorboot ‘Ohana’ 24 Meilen südwestlich von Marco Island im Golf von Mexiko in Flammen auf. Die amerikanische Fähre ‘Key West Express’, 791 BRZ (IMO-Nr.: 9348895), reagierte auf den Mayday-Ruf, als sie gerade von Key West nach Fort Myers unterwegs war. Um 19.30 Uhr sichtete Skipper Davis Williams die Rauchsäule und war binnen einer Viertelstunde vor Ort.
Ein Schlauchboot trieb in der Nähe des in hellen Flammen stehenden, vor Anker liegenden Havaristen, in der sich ein Mann und eine Frau befanden. Beide hielten jeweils einen Hund, während sie versuchten, sich vom brennenden Boot zu entfernen. Sie erklommen die ‘Key West Express‘ über ein Fallreep und wurden von den Fahrgästen des AtlantiCat mit Applaus an Bord willkommen geheißen.
Das Paar aus Myakka hatte ebenso wie die Tiere den Schiffbruch unversehrt überstanden. Die Ursache des Feuers war unklar. br> Quelle:Tim Schwabedissen


13 Verletzte nach Explosion in Scituate/USA
(07.06.19) Reichlich Rauch und Flammen auf dem 24 Fuß langen Motorboot ‘Sea Smoke’ gab es am 4.6. in der Marina von Scituate an der Jericho Road. An Bord war eine fünfköpfige Familie, darunter drei Kinder. Das Boot hatte gerade getankt, doch vor dem Starten der Maschine war diese nicht ausreichend entgast worden, wodurch das Gas sich explosionsartig entzündete. Alle fünf Insassen sowie sieben Helfer wurden verletzt und im South Shore Hospital versorgt.
Die Familie war auf der Flucht vor den meterhoch auflodernden Flammen ins Wasser gesprungen. Von dort wurden sie von anderen Bootsfahrern gerettet. Ein Mann und ein Junge wurden weiter mit Verbrennungen im Krankenhaus in Boston behandelt.
Einsatzkräfte aus Cohasset, Hingham, Marshfield, und Norwell sowie die Coast Guard und der Hafenkapitän waren zur Brandbekämpfung im Einsatz. Das Boot wurde bei dem Feuer total zerstört, die Pier mit der Tankstelle schwer beschädigt. Der Skipper hatte keine Sicherheitsausbildung, die den Brand hätte verhindern können.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack keine Gefahr für Schifffahrt vor Pedra Branca/Singapur
(07.06.19) Der unter Singapur-Flagge laufende Versorger ‘Ocean Cooper 2’ (MMSI-Nr.: 563034670), der am 14.2. bei Pedra Branca kenterte und sank, stellt keine Gefahr für die Navigation dar und beeinträchtigt nicht die Schifffahrt in der Region. Dies gab die Maritime and Port Authority of Singapore (MPA) am 7.6. bekannt. Das Wrack lag in der Westspur der Verkehrstrennungszone der Straße von Singapur rund drei Meilen vor Pedra Branca. Bei einer hydrographischen Untersuchung, die nun abgeschlossen wurde, wurde es 41 Meter unter der Wasseroberfläche vorgefunden.
Da kein Schiff mehr als 22 Meter tief geht in dem Seegebiet, gab es keine Risiken. Die Seekarten wurden aktualisiert und eine Nachricht an die Schifffahrt herausgegeben. Die dreiköpfige Crew des Versorgers war seinerzeit von der ‘Jolly Rachel‘ gerettet worden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter ‘Framfjord’ unter der Brücke
Frachter ‘Framfjord’ unter der Brücke
(Bild: NSSR)   Großbild klick!

Frachter krachte in Nordhordland-Brücke/Norwegen
(06.06.19) Am 6.6. um 2.56 Uhr lief der unter St. Kitts-Nevis-Flagge registrierte Frachter ‘Framfjord’, 1508 BRZ (IMO-Nr.: 8913473), in die Nordhordland-Brücke bei Steinestø, die dem Salhusfjord zwischen Klauvaneset und Flatøy in Hordaland quert. Er hatte in den vergangenen Tagen Flatøy, Eidsnes, Eikeføt und Askøy angesteuert und war nun seit dem 4.6. von Sløvag nach Kinsarvik unterwegs. Dabei verpasste er die rund 30 Meter hohe Brückendurchfahrt und krachte in einen niedrigeren Abschnitt des Baus.
Dabei wurde der Mast auf dem Vorschiff umgelegt und ein auf dem Oberdeck stehender Bagger nach
Schaden an der ‘Framfjord’
Schaden an der ‘Framfjord’
(Bild: Erik Stoeverud)   Großbild klick!
achtern verschoben und in das Ruderhaus gedrückt. Dieses wurde bei dem Anprall teilweise zerstört. Die siebenköpfige Crew unter einem norwegischen Kapitän blieb unversehrt.
Das NSSR-Rettungsboot ‘Kristian Gerhard Jebsen‘ wurde zum Unfallort gerufen. Um 4.20 Uhr konnte sich der Havarist wieder befreien und steuerte mit eigener Kraft den Hafen von Steinestø an. Hier begann die Polizei mit ihren Untersuchungen. Alkohol schien bei der Havarie keine Rolle gespielt zu haben.
Die Crew begann, das zerstörte Ruderhaus mit einer Plane abzudecken. Die insgesamt 1.610 Meter lange Brücke selbst erlitt nur kosmetischen Schaden, und die darüber führende E39 musste nicht für den Verkehr gesperrt werden.
Die ‘Framfjord‘ hat eine Länge von 79,74 Metern, eine Breite von 10,9 Metern, hat 3,54 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 2.300 Tonnen. Das 80-TEU-Schiff läuft für die Fonnes Offshore AS in Fonnes und wurde 1990 von der Julius Drederich Schiffswerft GmbH & Co. KG in Oldersum als ‘Elena‘ erbaut. Bis 992 lief sie als ‘Hanse Contor‘ für die Detlef Jensen & Co. Schifffahrts- und Reederei GmbH in Hamburg und bis 2005 als ‘Hanse‘ für die Briese Schifffahrts GmbH in Leer.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter ankerte mit Maschinenschaden bei Ayvalik
(06.06.19) Der unter Togo-Flagge laufende Frachter ‘Uni-K.’, 4986 BRZ (IMO-Nr.: 9159579), erlitt auf der Reise von Izmir, wo er am 31.5. ausgelaufen war, in Richtung des Schwarzen Meers in Ballast laufend am 4.6. einen Maschinenschaden. Das Schiff steuerte mit eigener Kraft die Reede von Ayvalik an, wo es Anker war. Die Crew machte sich an die Reparatur des Schadens, die am 6.6. auf der Ankerposition 39° 13.43' N 026° 40.16' O noch andauerte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Auto des Schiffsführers wird geborgen
Auto des Schiffsführers wird geborgen
(Bild: Jens Keblat)   Großbild klick!

Tankmotorschiff lief gegen Sperrwerk
(06.06.19) Am 3.6. gegen sieben Uhr kollidierte das deutsche Tankmotorschiff ‘Maria‘, 1710 ts (EU-Nr.: 02330767), auf dem Dortmund-Ems-Kanal zwischen Greven und Münster mit der Brücke eines Sperrwerkes. Der Schiffsführer hatte es versäumt, das Ruderhaus ausreichend abzusenken, um unter diesem hindurch zu passen, nachdem er die davor liegende Straßenbrücke der Fuestruper Straße problemlos passiert hatte. Der Tanker blieb an dem Unterbau des 90 Jahre alten Sperrwerks hängen, das das Ruderhaus teilweise abriss.
Die Trümmer landeten ebenso wie das Auto des Schiffsführers im Kanal. Dieser wurde leicht verletzt. Es gab im Wasser eine geringe Verunreinigung durch den Kraftstoff des Autos.
Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Münster fanden das Schiff auf Münstaner Gebiet vor. Auch die Feuerwehr Greven wurde alarmiert, die wiederum weitere Spezialkräfte der Feuerwehr Rheine und der DLRG anforderte sowie den Kranwagen und weitere Kräfte der Feuerwehr Münster. In einem stundenlangen Einsatz gelang es den rund 40-köpfigen Personal, darunter mehreren Tauchern, Wasserrettern und Bergungsspezialisten, den gesunkenen Pkw, einen älteren Ford Focus Turnier, aus dem Kanal zu ziehen.
Auch die Wasserschutzpolizei, die Landespolizei sowie Experten des Wasser- und Schifffahrtsamtes, die direkt am Ort der Havarie eigentlich routinemäßige Prüfungen durchführen wollten, waren vor Ort. Zur Bergung des Wagens wurde die Fuestruper Straße komplett gesperrt. Der Kanal war am Nachmittag noch nicht wieder für die Schifffahrt freigegeben, weil das Wasser- und Schifffahrtsamt nach einer Prüfung durch die Obere Wasserbehörde zuerst alle Trümmerteile in dem Kanalbecken lokalisieren und bergen musste. Im späteren Tagesverlauf konnte der Schiffsverkehr auf dem Dortmund-Ems-Kanal wieder freigegeben werden.
Das Schiff selbst konnte mit eigener Kraft noch bis zur Schleuse in Münster weiterlaufen, wo es festgemachte und die Polizei zu Untersuchungen an Bord ging. Den Sachschaden schätzt die Wasserschutzpolizei auf mindestens 100.000 Euro. Die statische Überprüfung des Sperrwerks, die Bergung der Trümmerteile durch die Taucher des Wasser- und Schifffahrtsamtes sowie die Vollsperrung des Kanals haben aber weitere, noch nicht bezifferte Kosten verursacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre ‘Landegode’ mit Motorenproblem
Fähre ‘Landegode’ mit Motorenproblem
(Bild: NSSR)   Großbild klick!

Fähre nach fast acht Stunden nach Bodø/Norwegen eingeschleppt
(06.06.19) Fast acht Stunden dauerte am Ende die Fahrt von Moskenes nach Bodø für die 155 Passagiere der havarierten norwegischen Fähre ‘Landegode’ am 5.6. Gegen 15 Uhr wurde die Gasfähre am Haken des NSSR-Rettungsboots ‘Det Norske Veritas in den Hafen geschleppt und sicher festgemacht. Die Seenotretter waren gegen 11 Uhr an dem in antriebslos in der Dünung rollenden Havaristen eingetroffen und hatte ihn auf den Haken genommen.
Eskortiert von den beiden ebenfalls zu Hilfe gekommenen Fähren ‘Bodø’ (IMO-Nr.: 9151010) und ‘Vaerøy‘ (IMO-Nr.: 9607382) sowie dem als erstes eingetroffenen Rettungsboot ‘Odd Fellow III’ war es seit 11.40 Uhr wieder vorangegangen. Mit einem Seaking-Hubschrauber hatte das JRCC eine spezielle Brandbekämpfungsgruppe an Bord der Fähre abgesetzt, deren Maschinenraum nach einer Überhitzung mit Rauch und Dampf gefüllt war. Es hatte allerdings kein offenes Feuer gegeben.
Die Reederei Torghatten Nord A/S schickte Personal von Tromsø nach Bodø, um Passagieren weiter zu helfen, die ihre Anschlüsse nicht bekommen hatten. Am Nachmittag des 5.6. wurde der Fährverkehr Bodø-Værøy-Røst-Moskenes mit der ‘Værøy’ abgedeckt, die erstmals um 15.15 Uhr aus Bodø auslaufen sollte, sowie der ‘Bodø‘, die von dort erstmals um 17.30 Uhr abging.
Quelle:Tim Schwabedissen


Weitere Tote aus der Donau gezogen
(06.06.19) Ein 12. und 13. Opfer des Untergangs des ungarischen Ausflugsschiffs ‘Hableány‘ (MMSI-Nr.: 243070620), in Budapest wurden am 5.6. aus der Donau geborgen. Ein Mann wurde tot am Wrack geborgen, eine weitere Leiche 80 Kilometer flussabwärts entdeckt. Bei beiden handelte es sich um südkoreanische Fahrgäste.
Ein 14. und 15. Opfer wurden ebenfalls an diesem Tag gefunden. Es handelte sich um zwei Frauen, eine trieb bei Ercsi, rund 50 Kilometer flussabwärts, die andere unweit der Unglücksstelle in Budapest. Damit waren noch 13 Personen vermisst. Die starken Strömungen machten Tauchen am Wrack weiter gefährlich und ein Eindringen ins Schiffsinnere unmöglich.
Der 200-Tonnen Schwimmkran ‘Adam Clark‘ traf am 5.6. in Budapest ein. Er kam aber nur bis zu einer Position nördlich der Untergangsstelle und musste ein weiteres Absinken des Wasserpegels abwarten, um unter die Brücken hindurchzupassen. Anfang nächste Woche könnte er zum Einsatz kommen. Aktuell verbesserten sich die Bedingungen vor Ort ein wenig.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff saß auf Rhein fest
(06.06.19) Das deutsche Binnenschiff ‘Minerva’, 1260 ts (EU-Nr.: 04700340), das mit 934 Tonnen Schrott an Bord unterwegs war, lief auf dem Rhein bei Flusskilometer 379 nahe Dettenheim im Karlsruher-Distrikt auf einer Buhne auf. Zuvor hatte es einen Ruderausfall auf dem 85 Meter langen Frachter gegeben. Danke des ausgebrachten Ankers konnte das Schiff außerhalb der Fahrrinne stabilisiert werden.
Die Schifffahrt wurde deshalb nicht gefährdet und eine Sperrung war nicht vonnöten. Nach gut zwei Stunden wurde der Havarist von einem anderen Gütermotorschiff längsseits genommen, gedreht und am einen Liegeplatz in Sondernheim gebracht. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizeistation Karlsruhe zur genauen Unfallursache dauerten noch an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Viking-Fahrgastschiff kollidierte mit Fahrwassertonne
(06.06.19) In der Nacht zum 6.6. kollidierte gegen 23:55 Uhr das Schweizer Flussfahrgastschiff ‘Viking Tialfi‘ (MMSI-Nr.: 269057549) bei Rhein-Kilometer 349 in Bergfahrt auf dem Weg von Speyer nach Basel mit einer roten Fahrwassertonne. Eine Windbö hatte das 134 Meter lange Schiff erfasst und nach Backbord vom Kurs abgebracht. Daraufhin kam es zu dem Zusammenstoß. Von den 235 Personen an Bord wurde niemand verletzt.
Bei der Havarie verfing sich die Kette der Fahrwassertonne im Antrieb des Schiffs. Eine Weiterfahrt bis in das Unterwasser der Schleuse Iffezheim war noch möglich. Hier wurden im Laufe des 6.6. Taucherarbeiten durchgeführt, um den Antrieb von der Kette der Fahrwassertonne zu befreien. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizeistation Karlsruhe dauerten an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Viking-Fahrgastschiff kollidierte mit Schleuse
(06.06.19) Nachdem das 135 Meter lange, Schweizer Flussfahrgastschiff ‘Viking Tir‘ (MMSI:-Nr.: 269057690) auf der Fahrt von Regensburg nach Amsterdam am 5.6. gegen 20.10 Uhr mit der Spundwand des Schleusentores auf dem Main-Donau-Kanal in Riedenburg kollidierte, musste die Schifffahrt in diesem Bereich eingestellt werden. Als niederländische Schiffsführer war mit seinem unter Schweizer Flagge registrierten Schiff vom Unterwasser aus in die Schleuse kurz vor Riedenburg einlaufen wollte, geriet es mit der Backbordseite auf Höhe des Schleusentores gegen die Spundwand.
Dadurch wurde ein Holm stark beschädigt, und das Tor konnte nicht mehr geschlossen werden. Die Sperre dürfte nach Schätzung des Wasser-und Schifffahrtsamts Riedenburg voraussichtlich zwei bis drei Wochen dauern. Während dieser Zeit müssen die Schiffe auf dem Kanal liegen bleiben. Derzeit waren neben dem Fahrgastschiff noch zwei weitere Schiffe betroffen. Die Gesamtschadenshöhe war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht brannte auf dem Rhein
(06.06.19) Auf dem Rhein bei Rees geriet bei Flusskilometer 837,5 am Nachmittag des 5.6. aus bislang ungeklärter Ursache ein Sportboot in Brand. An Bord waren drei Personen, zwei Männer im Alter von 24 und 80 Jahren, eine 77-jährige Frau sowie eine Bordkatze. Die Crew schwenkte rote Fahnen und machte damit auf ihre Notsituation aufmerksam.
Umliegende Boote bemerkten den Rauch sowie die Fahnen und schleppten das Sportboot direkt zum Xantener Yachtclub. Dort löschte die Feuerwehr den Brand. Rettungskräfte brachten die Bootsfahrer mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Das Zentrale Kommissariat der Wasserschutzpolizei in Duisburg nahm Ermittlungen zur Brandursache auf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter in Praia vor dem Untergang bewahrt
(06.06.19) Am 4.6. kam das spanische Patroullienboot 'Serviola' (MMSI-Nr.: 224942000), auf einer Sicherungsmission in afrikanischen Gewässern dem unter Kapverden-Flagge laufenden Frachter 'Laura Corlett', 1475 BRZ (IMO-Nr.: 7622077), zu Hilfe, der seit dem 30.5. im Hafen von Praia lag. Das Schiff hatte am Kai schweren Wassereinbruch erlitten, dessen Herkunft zunächst unklar war.
Das Patroullienboot stellte ein Taucherteam zur Verfügung, und nach drei Tauchgängen hatte dieses drei Lecks mit Durchmessern von 10, drei und zwei Zentimetern ausfindig gemacht, die den Wassereinbruch verursacht hatten.
Es gelang, die Leckagen abzudichten. Gleichzeitig wurden an Bord des Havaristen Lenzpumpen der Spanier in Stellung gebracht, die das eingedrungene Wasser wieder außenbords beförderten. Es gelang, die Schlagseite, die es verursacht hatte, wieder zu reduzieren. Nach fast 24-stündigem, pausenlosen Einlass vermochten die Einsatzkräfte den drohenden Untergang der ‘Laura Corlett‘ abbzuwenden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall in Vancouver
(06.06.19) Der maltesische Bulkcarrier ‘Dedalos’, 51209 BRZ (IMO-Nr.: 9487873), erlitt am 31.5. einen Maschinenausfall im Hafen von Vancouver, British Columbia. Das Schiff wurde mit Hilfe eines Schleppers auf eine Ankerposition gebracht, wo die Crew Reparaturen durchführte. Um 9.40 Uhr machte es im Hafen fest und lief am 5.6. nach Nachodka aus, wo es am 22.6. erwartet wird.
Quelle:Tim Schwabedissen


Überhitzte Maschine stoppte Kutter vor Viveiro
(06.06.19) Der britische Kutter ‘Coelleira’, 143 BRZ (IMO-Nr.: 7023063), erlitt am 3.6. um 11.50 Uhr eine Überhitzung der Hauptmaschine " auf Position 054 28 14.4 N, 005 17 36.0 W. Nachdem die Crew den Schaden behoben hatte, konnte die Fahrt von Viveiro zu Fanggründen auf dem Nordatlantik um 12.25 Uhr weitergehen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Trawler im Clayoquot Sound havariert
(06.06.19) Der 20 Meter lange, kanadische Kutter ‘Viking Sunrise’, 91 BRZ (MMSI-Nr.: 316005444), erlitt mit einer dreiköpfigen Crew an Bord am 31.5. einen Maschinenausfall im Clayoquot Sound, British Columbia. Die Havarie ereignete sich auf Position 48 56 40.2 N, 126 42 15.0 W. Der Trawler ‘Viking Alliance’, 837 BRZ (IMO-Nr.: 9137454), kam zu Hilfe und schleppte den Kutter nach Ucluelet ein.
Die ‘Viking Alliance’ ihrerseits erlitt am 1.6. mit einer 19-köpfigen Crew an Bord ebenfalls im Clayoquot Sound auf Position 49 17 55 N, 123 01 45 W um 9.40 Uhr einen blockierten Propeller. In diesem Fall kam der Kutter ‘Raw Spirit’ zu Hilfe und schleppte den Havaristen nach Barkley Sound.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall auf Fraser River
(06.06.19) Der unter Panama-Flagge laufende Autofrachter ‘Grand Choice’, 50309 BRZ (IMO-Nr.: 9169316), erlitt am 3.6. einen Maschinenausfall auf dem Fraser River, British Columbia, auf Position 49 06 22.7 N, 123 08 30.4 W. Das Schiff warf Anker bei English Bay, wo die Crew Reparaturen durchführte. Danach ging die Reise von Vancouver, wo es um 9.15 Uhr ausgelaufen war, nach Ulsan weiter, wo es am 16.6. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter konnte nach Hydraulikausfall nicht anlegen
(06.06.19) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier ‘Bulk Beothuk’, 28718 BRZ (IMO-Nr.: 9228083), erlitt beim Festmachen in Port Cartier am 3.6. einen Ausfall der Bordhydraulik, der den Einsatz von Winschen und Ankergeschirr unmöglich machte. Deshalb konnte er nicht wie geplant anlegen und blieb mit Manöverfahrt in den Gewässern, während er auf einen Techniker wartete, der an Bord kommen und die notwendigen Reparaturen durchführen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall auf Welland Canal
(06.06.19) Der kanadische Bulkcarrier ‘Algoma Guardian’, 23306 BRZ (IMO-Nr.: 8505850), erlitt am 2.6. um 3.45 Uhr einen Maschinenausfall beim Transit des Welland Canal bei St. Catharines, Ontario. Die Havarie ereignet sich auf Position 43 09 40.9 N, 79 11 41.0 W. Das Schiff machte am Kanalufer zur Reparatur fest. Am 3.6. um 15.50 Uhr setzte es die Fahrt von Sault Ste. Marie nach Montreal fort, wo es am 4.6. gegen 23 Uhr eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter trieb vor Stornoway
(06.06.19) Der 16 Meter lange, englische Kutter ‘Calina II - WK 44’, 24 BRZ (MMSI-Nr.: 235000502), wurde am 5.6. gegen sechs Uhr manövrierunfähig, nachdem ihm acht Meilen östlich von Stornoway eine Leine in den Propeller geraten war. Das Schiff trieb mit ausgefallenem Antrieb auf Position 58 08 00 N, 06 05 00 W. Die Stornoway Coastguard wurde informiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarie vor Gaiou
(06.06.19) Die ‘Silver Star I’ erlitt am Nachmittag des 5.6. einen mechanischen Schaden unweit des Hafens von Gaiou. An Bord befanden sich 10 Personen. Ein anderes Schiff assistierte dem Havaristen beim Einlaufen in den neuen Hafen von Gaios auf Paxos. Die Hafenbehörde von Paxos verhängte dort ein Auslaufverbot.
Quelle:Tim Schwabedissen


Putzlappentonne brannte in Huissen
(06.06.19) Am 5.6. um 19.40 Uhr brach auf dem holländischen Binnenschiff ‘Leender N‘, 972 ts (EU-Nr.: 02313742;), auf dem unteren Rhein am Zomerkai nahe Looveer in Huissen ein Feuer aus. Es entstand in einer Tonne mit Putzlappen unter einem Niedergang. Die brennende Tonne wurde ins Freie gebracht, wo die Feuerwehr sie rasch ablöschen konnte.
Allerdings war das Innere des Schiffs stark verraucht worden, weshalb die Einsatzkräfte es belüfteten. Der Schaden blieb indes begrenzt. Der Frachter war am 4.6. aus Rotterdam ausgelaufen und machte am 6.6. um 10.30 Uhr in Tolkamer fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Noch 14 Vermisste nach Schiffbruch in Banggai-Sea
(06.06.19) Das indonesische Ministry of Transportation hat Patroullienboote in das Seegebiet geschickt, in dem der Frachter KM "Lintas Timur" in der Banggai Sea vor Zentral Sulawesi am 1.6. gesunken war. Der Frachter war am 28.6. aus Bitung mit 3.000 Säcken Zement ausgelaufen. Wie der Überlebende, der am 5.6. gerettet wurde, berichtete, hatte er einen Maschinenausfall erlitten.
Nachdem eine Reparatur nicht gelang, ging die Ladung über und das Schiff in rauer See schließlich unter. Der Mann war vier Tage später vor Bangkep nahe des Buko-Subdistrikts von der ‘Nurbayaksar‘ im Meer treibend entdeckt und in ein Krankenhaus in Luwuk gebracht worden.
Der indonesische Seemann berichtete, dass die Crew mit angelegten Rettungswesten noch eine Zeitlang beisammen geblieben sei. Am Tag nach dem Untergang trieben aber sechs Mann, darunter er selbst, ab. Drei von ihnen starben dann an Erschöpfung, und zwei weitere kamen ebenfalls außer Sicht. So wurde nun noch nach 14 Menschen gesucht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Verlorenes Wrackteil nach 20 Jahren entdeckt
(06.06.19) Taucher haben eine seit langem vermisste Sektion des am 9.8.1999 rund 12 Kilometer vor Fujairah nach einer Explosion mit nachfolgendem Feuer binnen zwei Stunden gesunkenen, 112 Meter langen Tankers ‘Ines‘ entdeckt. Das Schiff zerbrach in zwei ungefähr zwei gleich lange Teile und sank auf 70 Metern Tiefe. Von der 30-köpfigen Crew wurden 24 Mann gerettet, einer tot geborgen, und fünf blieben seither vermisst.
Das kieloben liegende Achterschiff wurde eine beliebte Tauchstätte in den vergangenen Jahren. Vom Vorschiff fehlte seit dem Untergang jede Spur. Nun wurde es von einem Taucherteam des XR Hub Diving Centre aus Fujairah aufgespürt. Sie wurden nach der Befragung örtlicher Fischer fündig, deren Netze an einer bestimmten Position mitunter zerrissen, was darauf hinwies, dass sich dort etwas befand. Der Bug wurde nur 500 Meter vom Heck entfernt gefunden.
Zunächst waren sich die Taucher nicht sicher, doch als sie auf der Steuerbordseite die Lettern des Namens, unter dem der Tanker 1967 abgeliefert wurde – ‘Posavina‘, ausfindig machten und auch die Kalkulationen über die Größe des Korallenbewuchses mit dem Untergangsdatum vor 20 Jahren übereinstimmten, waren sie sich sicher. Das Schiff wurde zuletzt zum Transport von Ölresten und Abfall von größeren Tankern genutzt entlang der Küsten von Fujairah und Khor Fakkan
Quelle:Tim Schwabedissen


Hummerkutter saß bei Blyth fest
(06.06.19) Am 4.6. um 13.30 Uhr wurde die RNLI in Blyth zur Assistenz für einen 10,5 Meter langen Kutter gerufen, der bei Seaton Sluice auf einen Felsen gelaufen war. Das Boot mit einer dreiköpfigen Freiwilligencrew an Bord lief 10 Minuten nach dem Alarm durch die Coastguard aus und ging auf Südkurs in Richtung des Havaristen, den es um 13.50 Uhr erreichte. Der Hummerkutter war festgekommen, als die Fischer nach den Fangtöpfen schauten.
Sie hatten dann den Anker ausgebracht und warteten auf die Flut. Das Rettungsboot blieb vor Ort, um sicherzustellen, dass das Schiff schadlos wieder freikam. Als es wieder aufschwamm, wurde es in den Südhafen eskortiert. Um 14.40 Uhr kehrten die Seenotretter zu ihrer Station zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergung der Solomon Trader zieht sich
(06.06.19) Die Bergungsarbeiten am Bulkcarrier ‘Solomon Trader’ vor Rennell Island haben sich verzögert. Sie sollten eigentlich bis zum 5.6. abgeschlossen sein, doch das Auspumpen und Löschen des Bauxits kam weniger gut voran wie erhofft, nachdem der Frachter am 11.5. aufgeschwommen worden war. Die Arbeit des Abdichtens war aber aufwändig, so klaffte an einer Stelle ein 25 Meter großes Loch im Schiffsboden.
Dieses muss repariert und ein eingehender Check durchgeführt werden. Bevor der Havarist abgeschleppt werden kann, müssen die Abdichtungsarbeiten beendet und das Löschen der Ladung abgeschlossen sein. Das Schiff lag derzeit in einem potentiell schlechtem Wetter ausgesetzten Gebiet in der Kangava Bay an nur einem Anker. Die Berger versuchten deshalb, so schnell wie möglich voranzukommen, aber nach drei Monaten auf dem Riff ist das Schiff schwer angeschlagen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall in Straße von Dover
(06.06.19) Der britische Frachter ‘Eastern Virage’, 2281 BRZ (IMO-Nr.: 9411824), erlitt am 5.6. gegen acht Uhr auf der Fahrt von Vlissingen nach Workington mit einer Ladung von 3.100 Tonnen Holzschnitzeln und einer siebenköpfigen Crew an Bord einen Ausfall der Hauptmaschine. Die Havarie ereignete sich beim Transit der Straße von Dover Strait in der westgehenden Verkehrstrennungszone 5,2 Meilen südöstlich von Dungeness auf Position 50 53 18 N, 001 07 00 EO. Es wurde keine Assistenz angefragt. Um 8.20 Uhr war die Reparatur beendet, und das Schiff nahm wieder Fahrt auf. Die Coastguard überwachte es bis zum Verlassen der Verkehrstrennungszone. Am 7.6. wurde es im Zielhafen erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen


04.06.2019

Schwer beschädigtes Motorboot
Schwer beschädigtes Motorboot
(Bild: Feuerwehr Wesenberg)   Großbild klick!

Wie kann das Motorboot am Finowsee geborgen werden?
(05.06.19) Das gestrandete und schwer beschädigte Motorboot auf dem Havelkanal am Finowsee bei Ahrensburg wurde inzwischen wieder von der Polizei freigegeben. Der Gutachter hat seine Untersuchungen vor Ort abgeschlossen. Die Ermittlungen sind aber noch nicht abgeschlossen. Der Abtransport des Sportbootes dürfte für den Besitzer allerdings schwierig werden.
Es lag weiter am Ufer auf dem Trockenen. Über den Landweg ist die Stelle noch nicht mal zu Fuß zu erreichen. Eine Bergung vom Wasser aus wird auch kein einfaches Unterfangen sein. Da aber keine Gefahr von dem Boot ausging, wurde dem Besitzer noch keine Frist dafür gesetzt.
Das Boot war am 30.5. südlich von Ahrensberg mit vier Männern an Bord mit einer Baumgruppe kollidiert und dann auf dem Trockenen gelandet. Alle Insassen zogen sich durch den Aufprall zum Teil schwere Verletzungen zu. Bei der Fischerei Ahrensberg wurden Notarzt und Rettungsdienst mit dem Feuerwehrboot abgeholt und zur Unfallstelle gebracht.
Nach der Versorgung durch den Notarzt und des Rettungsdienstes wurden zuerst die zwei schwer verletzten Personen mittels der Boote zum Sammelpunkt nach Ahrensberg gebracht. Sie mussten mit dem Rettungshubschrauber Christoph 48 und einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.
Im Anschluss wurden die beiden leicht verletzten Personen gerettet und in Ahrensberg ebenfalls dem Rettungsdienst übergeben. Die Einsatzstelle wurde dann an die Wasserschutzpolizei zur weiteren Unfalluntersuchung übergeben. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Wesenberg, Priepert, Strasen und die Wasserwacht Neustrelitz.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Thira
(05.06.19) Die zypriotische Fähre ‘Champion Jet 2’, 5005 BRZ (IMO-Nr.: 9135896) erlitt auf dem Weg von Rethymnon auf der Route Thira - Ios - Naxos - Mykonos – Paros am 4.6. einen Ausfall der mittleren Hauptmaschine. Das Schiff erreichte mit reduzierter Fahrt den Hafen von Thira. Hier wurden die 732 Passagiere abgesetzt und mit anderen Verkehrsmitteln weiterbefördert. Die Hafenbehörde verhängte über das Schiff ein Auslaufverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gesunkenes Landungsboot
Gesunkenes Landungsboot
(Bild: DRASSM)   Großbild klick!

75 Jahre nach D-Day wird versunkene Invasionsflotte erforscht
(05.06.19) 75 Jahre nach der alliierten Invasion der Normandie am 5.6.1944 arbeiten Forscher daran, die unter Wasser liegenden Überreste der Operation zu erforschen. Eines davon ist der 7,000-Tonnen-Frachter ‘Empire Broadsword’, der hunderte britischer Soldaten und 18 Fahrzeuge an Bord hatte, als er auf den Sword Beach nahe Ouistreham zuhielt. Das Schiff lief auf zwei Minen, und der Maschinenraum wurde nach starken Explosionen geflutet.
Das Schiff begann zu sinken und musste aufgegeben werden. Sieben Soldaten starben, 170 wurden verwundet. Das in mehrere Stücke zerbrochene Wrack liegt weiter vor der Küste als eines von bislang 150 kartierten Artefakten, die sich überwiegend in Wassertiefen von 35 bis 40 Metern
Versunkener Sherman Panzer
Versunkener Sherman Panzer
(Bild: Teddy Seguin)   Großbild klick!
befinden.
Die Unterwasserarchäologin Cécile Sauvage leitet ein Forschungsteam des Département de Recherches Archéologiques Subaquatiques et Sous-Marines (DRASSM) des französischen Kultur-Ministeriums, das diese seit 2015 von Bord des Forschungsschiffs ‚André Malraux‘ aus mit Sonar und durch Tauchuntersuchungen speziell ausgebildeter Forscher und Fotografen systematisch kartiert. Dies war bis dahin nie durchgeführt worden. Inzwischen ist das Inventar fast komplett.
Unter den Funden waren 17 Kriegsschiffe, 62 Transportschiffe, zwei künstliche Häfen, 24 Überreste künstlicher Häfen und 29 Panzerfahrzeuge, die auf dem Meeresgrund rostenden Reste einer der größten Militäroperationen aller Zeiten. Zum Unterwassermuseum gehören auch Dutzende von amerikanischen Sherman Duplex Drive-Panzern, schwimmenden Panzern, die mit Propellerantrieb und einer Schwimmschürze Omaha Beach und Utah Beach erreichen sollten, aber mit heute noch drohend aufgerichteten Kanonenrohren mit ihren Besatzungen bei hohem Wellengang versanken.
Quelle:Tim Schwabedissen


19 Vermisste in Zentral-Sulawesi
(05.06.19) Der 80 Meter lange, indonesische Frachter KM ‘Lintas Timur’ (IMO-Nr.: 8740618), sank am Nachmittag des 1.6. mit 20 Crewmitgliedern an Bord in den Gewässern von Banggai Laut in Zentral-Sulawesi. Nur ein 35-jähriger Mann wurde bisher gerettet, nach den übrigen lief eine Suchaktion durch das Palu Basrano SAR Office in Palu, nachdem das Unglück am 4.6. um 16.30 Uhr bekannt geworden war. Ein passierendes Schiff hatte den in Rettungsweste im Meer treibenden Schiffbrüchigen entdeckt, woraufhin eine Rettungsaktion ausgelöst wurde.
Der Frachter war mit einer Ladung Zement von Bintang an der Nordspitze der Insel Sulawesi in die Morowali Regency im Süden unterwegs gewesen. Nachdem die Maschine ausfiel, kenterte er und sank.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bugstrahlruderschaden in Piräus
(05.06.19) Am 3.6. erlitt die griechische Fähre ‘Phivos’, 3437 BRZ (IMO-Nr.: 7825978), beim Einlaufen nach Piräus von Ägina kommend einen Schaden am Bugstrahlruder. Nachdem der Kapitän dies der Hafenbehörde meldete, verhängte diese ein Auslaufverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion. 20 Passagiere, die im Hafen zusteigen wollten, wurden mit anderen Verkehrsmitteln weiterbefördert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Cobourg
(05.06.19) Am 1.6. um 3.30 Uhr kollidierte der kanadische Bulkcarrier ‘Robert S. Pierson’, 10037 BRZ (IMO-Nr.: 7366403), beim Anlegemanöver mit dem Kai in Cobourg, Ontario, auf Position 43 57 05.5 N, 78 10 00.9 W. Es entstand geringer Sachschaden am Frachter. Er machte am 2.6. in Hamilton fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Montreal
(05.06.19) Der unter Barbados-Flagge laufende Tanker ‘Emanuele S’, 12776 BRZ (IMO-Nr.: 9298363), erlitt am 2.6. einen Maschinenausfall auf der Reede von Montreal. Die Crew führte vor Ort Reparaturen durch, während das Schiff vor Anker lag. Es war auf der Fahrt nach Hamilton, lag am 5.6. aber weiter in Montreal.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall auf Lake Huron
(05.06.19) Der kanadische Bulkcarrier ‘Algoma Transport’, 23399 BRZ (IMO-Nr.: 7711737), erlitt am 31.5. gegen 23 Uhr einen Maschinenausfall auf dem Lake Huron auf Position 43 31 30.4 N, 82 00 24.2 W und machte zur Reparatur in Goderich, Ontario, fest. Das Schiff war am Vortag aus Detroit ausgelaufen. Am 5.6. lag es weiter am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision vor Singapur
(05.06.19) Am 30.5. kollidierte der norwegische LNG-Tanker ‘WilForce’, 102315 BRZ (IMO-Nr.: 9627954), nachdem er seine Ladung gelöscht hatte, in Ballast laufend auf dem Weg nach Singapur mit dem philippinischen Frachterneubau ‘Western Moscow‘, 25208 BRZ (IMO-Nr.: 9855410). Der Tanker trug dabei Schäden am Rumpf davon, die nun in einer Werft in Singapur behoben werden mussten.
Wie lange er ausfallen würde, war noch unklar. Die Reederei Awilco LNG sah die Schuld an dem Zusammenstoß auf der Basis der bisherigen Untersuchungen ausschließlich beim Unfallgegner. Am 5.6. lagen beide Schiffe vor Singapur auf Reede vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schottbruch löste chemische Reaktion aus
(05.06.19) Am 5.6. gegen zwei Uhr quoll gelber Rauch aus dem südkoreanischen Tanker ‘Dae Won‘, 9599 BRZ (IMO-Nr.: 9197143), im Hafen von Kaohsiung. Es handelte sich um Gas aus einer chemischen Reaktion, bei der Salpetersäure sich mit Ballastwasser vermischt hatte. Auf dem Tanker, der eine Ladung Salpetersäure geladen hatte, war es zum Bruch eines Schotts zwischen den Lade- und Ballasttanks gekommen, der zur Entstehung eines Säure-Wasser-Gemischs führte.
Die ausgestoßene Gaskonzentration belastete die Luft nicht in einem bedrohlichen Maß. Der Tanker wurde angewiesen, den Hafen zu verlassen und verließ ihn gegen vier Uhr in Richtung Hongkong, wo er am 6.6. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Weitere Tote aus der Donau gefischt
(05.06.19) Knapp eine Woche nach der Kollision der ‘Hableány‘ und der ‘Viking Sigyn‘ haben Rettungskräfte am 4.6. drei weitere Tote geborgen. Bei allen handelte es sich um Südkoreaner. Der Körper eines Mannes wurde durch ein Fenster aus dem Wrack geholt.
Eine weitere Leiche wurde 70 Kilometer südlich von Budapest auf der Höhe des Dorfs Kulcs entdeckt worden. Am Abend fand sich ein weiteres Opfer 60 Kilometer flussabwärts von Budapest. Damit stieg die Zahl der geborgenen Unglücksopfer auf ein Dutzend.
16 Personen wurden weiterhin vermisst. Am 5.6. machte sich ein Kran auf den Weg nach Budapest, der am 6.6. dort eintreffen könnte. Mit einem Beginn der Bergung des Wracks könnte möglicherweise am 7. oder 8.6. begonnen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre treibt nach Maschinenschaden vor Norwegen
(05.06.19) Eine halbe Stunde, nachdem die norwegische Fähre ‘Landegode’, 5695 BRZ (IMO-Nr.: 9607370), mit 155 Passagieren und einer 13-köpfigen Crew an Bord am 5.6. um 7.40 Uhr aus Moskenes nach Bodø ausgelaufen war, kam es an Bord zu Maschinenproblemen. Mehrere Minuten lang trieb sie in der See, ehe sie langsam wieder Fahrt aufnahm. Ein Gasrohr war geplatzt und hatte zu dem Ausfall geführt.
Das Schiff lief nun mit der Hilfsmaschine, und der Kapitän hoffte zunächst, den Schaden binnen einer Stunde behoben zu haben. Doch dann stellte sich heraus, dass eine Reparatur mit Bordmitteln nicht möglich war, und um 8.30 Uhr ging es mit reduzierter Fahrt nach Bodø weiter, wo das Schiff gegen 12 Uhr hätte eintreffen können.
Doch um 10 Uhr kam es zu einem vollständigen Maschinenausfall. Es kam zu einer Hitze- und Dampfentwicklung im Maschinenraum durch austretendes heißes Wasser an der Reservemaschine. Die Fähre trieb nun auf Position 67° 33.36' N 013° 43.90' O nördlich von Helligvær in der See.
Anker konnte bei der großen Wassertiefe nicht geworfen werden. Bei ruhigem Wetter und eineinhalb Fahrstunden von der Küste entfernt drohte keine unmittelbare Gefahr. Der Kapitän rief die NSSR zu Hilfe, die zwei Boote schickte. Gegen 11 Uhr war das Rettungsboot ‘Odd Fellow III’ als erstes zur Assistenz vor Ort, gefolgt von der ‘Det Norske Veritas‘.
Auch die zwei norwegischen Fähren ‘Bodø‘ (IMO-Nr.: 9151010) und ‘Vaerøy‘ (IMO-Nr.: 9607382) sowie ein Schnellboot machten sich auf den Weg zum Havaristen. Das JRCC schickte ein Spezialteam mit einem Sea-King-Helikopter zum Havaristen, das unter Atemschutz in den Maschinenraum eindringen sollte. In diesem gab es zwar Hitzeentwicklung, aber kein offenes Feuer.
Auch ein sogenanntes RTS-Team, speziell zur Schiffsbrandbekämpfung trainiert, wurde vorsorglich in Bereitschaft versetzt. Die Passagiere waren nicht in Gefahr, hatten aber wohl etwas ungemütliche Bedingungen, da das antriebslose Schiff in der See rollte.
Um 11.42 Uhr nahm die ‘Det Norske Veritas’ die Fähre auf den Haken und begann sie mit rund vier Knoten Fahrt nach Bodø zu ziehen. Dabei wurde sie von den anderen drei Schiffen eskortiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Losgeschnittene Yacht trieb über die Nebenelbe
(05.06.19) Unbekannte Täter haben zwischen den frühen Abendstunden des 30.5. und dem Vormittag des 1.6. im Yachthafen des Altländer Yachtclubs an der Hahnhöfer Nebenelbe die Festmacherleinen einer Segelyacht durchtrennt. Die Segelyacht vom Typ "Dehler 33 Cruising" trieb daraufhin von ihrem Liegeplatz an der Steganlage aus dem Hafen heraus, driftete über die Hahnhöfer Nebenelbe und läuft schließlich im Uferbereich vor der Elbinsel Hanskalbsand auf Grund. Ein Mitglied des Yachtclubs entdeckte die Yacht trockengefallen vor der Elbinsel und informierte den Eigner.
Dieser konnte seine Yacht bei Hochwasser selbständig bergen und in den Heimathafen verholen. Größere Schäden an der Segelyacht wurden nicht festgestellt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Patroullienboot schleppte zwei havarierte Kutter ab
(05.06.19) Die indische Coast Guard kam mit dem Patroullienboot ICGS ‘Vikram’ den zwei Kuttern ‘Star of Sea 1’ und ‘Star of Sea 2’ zu Hilfe, die beide am Abend des 4.6. Maschinenschaden erlitten hatten. Die Marine Police Station in Kanyakumari wurde um 22.45 Uhr informiert, dass die beiden Schiffe aus Tamil Nadu mit insgesamt 20 Mann an Bord vor Kiltan Island, Lakshwadweep, trieben. Das Patroullienboot, das sich in der Nähe befand, wurde zu den Havaristen geschickt und setzte ein Expertenteam über.
Es stellte sich heraus, dass es zu kompletten Maschinenausfällen wegen Wassereinbrüchen gekommen war. Die beiden Kutter wurden daraufhin auf den Haken genommen und nach Androth, dem nächstgelegenen Hafen mit Reparaturkapazität abgeschleppt, wo sie am 5.6. erwartet wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ende des Honeymoon vor Selsey
(05.06.19) Vor West Sussex kam es am Nachmittag des 4.6. zu einer Explosion auf dem 44 Fuß langen Motorboot 'Honeymoon'. Eines der beiden Crewmitglieder wollte sich gerade eine Tasse Tee machen, doch ein Funken des Herdes entzündete Gas, das sich in der Kajüte angesammelt hatte. Rettungsteams der Selsey RNLI eilten, vom Mayday-Ruf der Crew alarmiert, zum Unglücksort und verständigten auch die Coastguard.
Sie hatten gerade noch ein Handfunkgerät ergreifen können, bevor sie in ein Beiboot sprangen und es von ihrer brennenden Motoryacht lösten. Um 1.15 Uhr lief das Boot aus Selsey zu der Rauchsäule, die sieben Meilen südöstlich des Hafens sichtbar war, aus. Der Coastguard-Helikopter Rescue 175 stieg ebenfalls auf. Einer der beiden Bootsfahrer hatte eine Kopfverletzung erlitten.
Nachdem die Rettungseinheiten zeitgleich um 13.3ß0 Uhr eintrafen, wurde entschieden, einen Rettungsschwimmer abzusetzen, der bei der Aufnahme der Schiffbrüchigen durch das Rettungsboot assistieren sollte. Um 13.45 Uhr waren beide an Bord und wurden untersucht.
Die Kopfwunde wurde versorgt, und der Hubschrauber zog die Männer, nachdem sie aufgewärmt worden waren, an Bord. Sie wurden um 14.15 Uhr ins Krankenhaus geflogen. Als das Rettungsboot zur Position des Boots zurückkehrte, war von diesem nichts mehr zu sehen. Es war wohl bis zur Wasserlinie heruntergebrannt und dann gesunken.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frühmorgendlicher Rettungseinsatz für Kutter vor Filey
(05.06.19) Auf dem Weg von Scarborough nach Bridlington erlitt der 30 Fuß lange Kutter ‘Mary Ellen’ Maschinenschaden und bat die Humber Coastguard um Assistenz. Diese alarmierte um 3.30 Uhr das RNLI-Boot ‘Keep Fit Association’ aus Filey. Der Kutter trieb mit einer zweiköpfige nCrew an Bord eine Meile südöstlich von Filey Brigg.
Wenig später lief das Rettungsboot mit einer siebenköpfigen Crew an Bord aus und war binnen 10 Minuten längsseits am Kutter. Ein Rettungsmann wurde an Bord übergesetzt, der beim Herstellen einer Schleppverbindung half. Dann wurde der Havarist nach Bridlington gezogen und dort um sechs Uhr sicher festgemacht. Um acht Uhr war das Rettungsboot wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Langer Einsatz für leckgeschlagene Rennyacht
(05.06.19) Das RNLI-Boot aus St Mary's assistierte am 2.6. einer 34 Fuß langen Yacht, die am AZAB Race von Falmouth zu den Azoren teilnahm und die 80 Meilen südwestlich der Inseln Kielschaden und daraus resultierend Wassereinbruch erlitten hatte. An Bord war eine zweiköpfige Crew. Das Rettungsboot erreichte den Havaristen gegen 15 Uhr 68 Meilen vor der Küste. Er wurde dann zurück nach St Mary's eskortiert und traf dort um 23.23 Uhr ein. Hier übernahm ein Hafenboot die weitere Assistenz beim Festmachen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wasser in dickem Strahl aus dem Leck
Wasser in dickem Strahl aus dem Leck
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Kutter drohte vor San Diego zu sinken
(04.06.19) In der Nacht zum 2.6. kam die US Coast Guard dem Kutter ‘Jonesita’ zu Hilfe, der am Abend des 1.6. unweit von San Clemente Island, rund 70 Meilen vor der Küste von San Diego, durch eine Grundberührung Wassereinbruch erlitten hatte und zu sinken drohte. Um 22.30 Uhr kontaktierte der Skipper die Coast Guard in San Diego und meldete, dass er auf einen Felsen gelaufen war, als der Kutter ankerauf ging und Wasser ins Vorschiff eindringe, sodass er nicht mehr fahrtüchtig sei.
Das Patroullienboot ‘Sea Otter (WPB-87362)’ sowie ein MH-60 Jayhawk Helikopter aus San Diego mit einer Lenzpumpe an Bord nahmen Kurs auf den Havaristen. Vor Ort wurde ein Rettungsschimmer abgesetzt und ging an Bord, um die Lage zu prüfen. Kurz nach Mitternacht wurde die Lenzpumpe an Bord abgesetzt. Auch die ‘Sea Otter’ traf ein und begann mit der Assistenz zur Stabilisierung des Kutters.
Es gelang, den Wassereinbruch unter Kontrolle zu bekommen. Danach eskortierte die ‘Sea Otter’ die ‘ Jonesita‘ zur Mission Bay. Dort wurde sie von einem Synchrolift-Kran auf den Kai gehoben zur Reparatur des großen Lecks am Bug, aus dem das Wasser in dickem Strahl herauslief.
Quelle:Tim Schwabedissen


Guardia Civil bewahrte Katamaran vor Untergang vor Alicante
(04.06.19) Ein österreichischer Katamaran drohte am 2.6. gegen 18 Uhr eine Meile vor der Insel Tabarca vor Alicante zu sinken. An Bord befand sich eine zweiköpfige Crew im Alter von 66 und 67 Jahren. Sie setzte einen Notruf ab, nachdem es einen schweren Wassereinbruch im Maschinenraum gegeben hatte, gegen den die Lenzpumpen nicht ankamen.
Der Servicio Marítimo und das Patroullienboot ‘Río Ladra‘ der Guardia Civil retteten die beiden unversehrt. Ihr Boot hatte deutliche Steuerbordschlagseite. Es gelang den Einsatzkräften der Guardia Civil, den Wassereinbruch unter Kontrolle zu bekommen und das angeschlagene Schiff, eskortiert von dem Patroullienboot und unter unablässigem Lenzen, gegen 20 Uhr in den Hafen von Alicante zu bekommen. Hier wurde es endgültig ausgepumpt und gesichert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Beschädigte ‘My Song‘ im Travellift
Beschädigte ‘My Song‘ im Travellift
(Bild: STP Shipyard Palma)   Großbild klick!

Superyacht nach Sturz von Frachter geborgen
(04.06.19) Das Wrack der britischen Superyacht ‘My Song‘ erreichte am 3.6. im Schlepp den Hafen von Palma de Mallorca. Dank ruhigen Wetters gelang der MCS Marine Claim Services Germany in Hamburg die Bergungsoperation. Mit zwei gelben Hebesäcken war dem Vorschiff der nötige Auftrieb verschafft worden.
Im Hafen wurde der an etlichen Stellen zerborstene, knapp 40 Meter lange Carbon-Fiberglas-Rumpf mit einem Synchrolift beim STP Shipyard Palma dann aus dem Wasser gehoben. Nach der genaueren Schaden- und Kostenermittlung soll die Entscheidung getroffen werden, wie und ob sich die Reparatur des 30-Millionen-Monohull für Eigner Pier Luigi Loro Piana lohnen kann. Neben den Siegen bei der eigenen Maxi-Regatta in Sardinien und der Auszeichnung 2017 bei den World Superyacht Awards als beste Segelyacht von 30 bis 39,9 Metern gewann Piana mit dem 2016 erbauten Schiff 2018 das RORC Transatlantic Race in neuer Bestzeit.
Die Baltic 130 Custom brauchte für die 3.000 Meilen von den Kanarischen Inseln bis Grenada etwas mehr als 10 Tage und war damit eine Stunde und 20 Minuten schneller als der bisherige Rekord, der 2015 von der französische 100 Fuß-Yacht ‘Nomad IV‘ aufgestellt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarie bei Ithaka
(04.06.19) Am Nachmittag des 3.6. erlitt die ‘Altair’ mit fünf Personen an Bord östlich von Ithakis Motorschaden. Zwei Patroullienboote der griechischen Küstenwache wurden zu dem Havaristen geschickt, der den Kioni-Hafen auf Ithaka mit eigener Kraft erreichte. Unter Eskorte steuerte er dann den Vathisos-Hafen an, wo er bis zur Reparatur mit einem Auslaufverbot belegt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schaden an der ‘River Countess‘
Schaden an der ‘River Countess‘
(Bild: Luca Bruno)   Großbild klick!

Kreuzfahrten nach Kollision in Venedig abgesagt
(04.06.19) Sowohl das unter Panama-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff ‘MSC Opera‘, 65591 BRZ (IMO-Nr.: 9250464), wie auch das holländische Flussfahrgastschiff ‘River Countess‘ (MMSI-Nr.: 244780776), lagen nach ihrer Kollision am 2.6. weiter in Venedig fest und mussten ihre jeweiligen Reisen absagen. Die schwer beschädigte ‘River Countess‘ wird auf jeden Fall mehrere Wochen ausfallen. Das 110 Meter lange Schiff war aber immerhin schwimmfähig und kann in Kürze zu einer Werft geschleppt werden.
Auf der ‘MSC Opera‘ liefen bereits die Reparaturen. Sie hatte am Bug und auf beiden Seiten des Vorschiffs mehrere Risse oberhalb der Wasserlinie Risse davongetragen. Die Schäden beschränkten sich aber auf den äußeren Teil des Rumpfes, an dem jetzt Schweißarbeiten erfolgten. Der Abschluss der Arbeiten war derzeit noch nicht genau absehbar.
Schaden an der ‘MSC Opera‘
Schaden an der ‘MSC Opera‘
(Bild: )   Großbild klick!
Aus diesem Grund wurde die aktuelle Kreuzfahrt storniert. Die bereits an Bord eingeschifften Passagiere konnten die ‘MSC Opera‘ jetzt als Hotel nutzen und bis auf weiteres in Venedig bleiben. Im Zusammenhang mit der Stornierung der Reise sagte MSC Cruises allen Passagieren eine volle Erstattung der Kosten für die Kreuzfahrt und aller im Voraus bezahlten Leistungen zu.
Die Untersuchung des Unfalls dauerte länger als ursprünglich erwartet. Die Behörden werteten für die Unfallermittlung die elektronischen Aufzeichnungsgeräte aus, befragten die Besatzung und untersuchten die technischen Anlagen. Wenn die Untersuchungen und Reparaturen abgeschlossen sind, soll das Schiff voraussichtlich am 7.6. wieder seeklar sein und zur nächsten Kreuzfahrt in Richtung Bari auslaufen.
Die Abfertigung von Kreuzfahrtschiffen lief in Venedig inzwischen wieder normal. Die Hafenverwaltung hat alle Liegeplätze zur Nutzung freigegeben. Dennoch ist die Diskussion über Kreuzfahrtschiffe in Venedig nach der Havarie neu entbrannt. Kritiker forderten ein Verbot der Passage großer Schiffe durch den Kanal von Giudecca, durch die Passagiere Sehenswürdigkeiten wie den Markusplatz vorgeführt bekommen.
Die ‘MSC Opera‘ war beim Einlaufen durch eine technische Fehlfunktion auf einmal immer schneller geworden. Die zwei Assistenzschlepper vermochten sie nicht mehr zu halten. Das Schiff lief außer Kontrolle auf den Kai zu, an dem die ‘River Countess‘ lag. Sie schrammte zunächst am Kai entlang, auf dem sich entsetzte Passagiere und Personal eilends durch Flucht in Sicherheit zu bringen suchten. Dann schob sie sich in das Flussfahrgastschiff, das dabei von seinem Liegeplatz losgerissen wurde.
Dieses trieb dann an der Steuerbordseite des Kreuzfahrers entlang und geriet unter die Trosse des Bugschleppers. Dadurch wurde das Ruderhaus teilweise abgerissen, ehe die Schlepptrosse durch die Zugkräfte brach.
Als die ‘MSC Poesia‘ ihren Steuerbord-Buganker warf, landete der ebenfalls auf der ‘River Countess‘, von der danach die gewaltige Ankerkette über die Bordwand hing. Das kleinere Schiff nahm entlang der gesamten Länge Schaden, bevor die wilde Fahrt gestoppt werden konnte. Auch im Innern herrschte anschließend das pure Chaos.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Ios
(04.06.19) Am frühen Morgen des 4.6. erlitt die griechische Fähre ‘Naxos Jet’, 3003 BRZ (IMO-Nr.: 8919518), einen Maschinenschaden, als sie auf der Route Piräus - Serifos - Sifnos - Milos - Folegandros - Thira – Ios unterwegs war. An Bord befanden sich 51 Passagiere und eine 29-köpfige Crew. Drei Patroullienboote der griechischen Coastguard und weitere Schiffe nahmen Kurs auf den Havaristen. Dieser erreichte, eskortiert von einem Küstenwachboot, um 3.40 Uhr den Hafen von Ios.
Hier wurde von der Hafenbehörde ein Auslaufverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion ausgesprochen. Bereits am Vortag hatte es ein Problem gegeben, als das Schiff nachmittags wegen widrigen Wetters nicht den Hafen von Folegandros ansteuern konnte. 22 Passagiere erreichten den Ort daraufhin auf dem Luftweg, und sechs dort wartende Fahrgäste wurden mit anderen Verkehrsmitteln weiter transportiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandet auf Columbia River: Bulkcarrier ‘Gorgoypikoos’
Gestrandet auf Columbia River: Bulkcarrier ‘Gorgoypikoos’
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Frachter strandete auf Columbia River
(04.06.19) Der maltesische Bulkcarrier ‘Gorgoypikoos’, 39964 BRZ (IMO-Nr.: 9288461), lief, von Vancouver kommend, am 2.6. auf Position 46 15 N 123 40 W auf dem Columbia River laufend auf der Miller Sands Bar, östlich von Tongue Point, auf Grund. Die Coast Guard Columbia River wurde am Nachmittag über die Havarie, die sich bei 10 Knoten Fahrt durch eine Fehlfunktion der Ruderkontrolle ereignet hatte, durch die der Frachter vom Kurs abkam, informiert.
An Bord des mit Getreide beladenen Schiffs waren eine 21-köpfige Crew und 1.200 Tonnen Bunkeröl. Die Coast Guard schickte ein 47-Fuß-Boot der Station Cape Disappointment mit einem Inspektor an Bord zum Havaristen sowie einen MH-60 Jayhawk-Helikopter der Air Station Astoria zur Erkundung der Lage aus der Luft. Die Columbia River Pilots und Columbia River Bar Pilots überwachten derweil den passierenden Schiffsverkehr und beschränkten die Schiffsbewegungen, weil das Heck des Havaristen ins Fahrwasser hineinragte.
Drei Schlepper wurden zur Assistenz zur Strandungsstelle entsandt. Am frühen Morgen des 3.6. konnte sich die ‘Gorgoypikoos’ aber bei ausreichend hohem Wasserstand ohne Hilfe wieder vom Sand herunterziehen. Es setzte seine Fahrt nach Longview fort und machte gegen 16 Uhr an den Longview Port Authority General Cargo Terminals fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wieder Kollision von Fahrgastschiffen auf der Donau
(04.06.19) Die Unglücksserie mit Beteiligung von Flusskreuzfahrtschiffen reißt nicht ab – am 2.6. kam es auf der Donau erneut zu einer Havarie, als dem unter moldawischer Flagge laufenden, 111 Meter langen Fahrgastschiff ‘Crucestar‘ (EU-Nr.: 02324591), ein Wendemanöver gründlich misslang. Auf Höhe der Djerdap 1-Schleuse im serbischen Flussabschnitt wurde es von der Strömung erfasst und musste Vorausfahrt geben, um nicht gegen einen im Fluss stehenden Pfeiler zu treiben. Dadurch lief sie aber in das am gegenüberliegenden Flussufer vertäut liegende, deutsche Flusskreuzfahrtschiff ‘A-Rosa Mia‘, 3542 BRZ (IMO-Nr.: 8979283), hinein. Fahrgäste, die auf dessen Oberdeck das Manöver verfolgten, stürzten beim Aufprall. An der Backbordseite kam es zu Schäden am Rumpf. Auf der ‘Crucestar‘ wurde an Steuerbordseite der Bug eingedrückt.
Damit nicht genug – es gelang dem ukrainischen Schiffsführer weiterhin nicht, das Fahrzeug unter Kontrolle zu bekommen. Es drehte weiter, nachdem es sich von der ‘A Rosa Mia‘ gelöst hatte, und rammte vor deren Liegeplatz die Stahlspundwand, die hier das Flussufer einfasste. Erst danach konnte es aufgestoppt und festgemacht werden.
Die ‘Crucestar’ war am 30.5. aus Budapest ausgelaufen. Nach der Havarie machte sie am 3.6. gegen 1 Uhr im moldawischen Heimathafen Giurgiu fest und lief abends wieder nach Fetesti aus. Die ‘A Rosa Mia’, die am 30.5. Wien verlassen hatte, machte am 3.6. um 11 Uhr in Rusa fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Waspik/Holland
(04.06.19) Am 4.6. gegen 18 Uhr kollidierte ein Binnenschiff mit der Motoryacht ’Opine‘, die in der 't Oude Maasje Marina in Waspik bei Gorinchem lag. Das größere Schiff lief achteraus und dabei in die Yacht, die an einer Pier lag, hinein. Sie wurde dabei gegen diese gedrückt und erheblich beschädigt.
Sie trug an Backbordseite zwei Löcher oberhalb der Wasserlinie davon und an Steuerbordseite entlang des gesamten Rumpfes Schrammen und Beulen. Auch die Pier wurde beim Aufprall in Mitleidenschaft gezogen. Das Binnenschiff blieb unversehrt und konnte nach Abschluss der Untersuchungen die Reise fortsetzen.
Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Polizei setzte die Ermittlungen fort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarie nach Einsatz an der Northguider
(04.06.19) Am 4.6. warf das norwegische Forschungsschiff ‘Lance’, 1380 BRZ (IMO-Nr.: 7638351), Anker vor Ørndalen unweit des Heimathafens Tromsø. Das Schiff hatte am 31.5. einen Maschinenausfall und Verlust der Bordelektrizität nordwestlich von Bjørnøya erlitten und trieb bei stürmischem Wind hilflos in der groben See.
Zunächst war ihm das norwegische Patroullienboot ‘Nordkapp’ (MMSI-Nr.: 257019000) zu Hilfe genommen und hatte es auf den Haken nehmen wollen. Doch bei den widrigen Wetterbedingunen geriet diesem der Schleppdraht in den Propeller, sodass es seinen Einsatz abbrechen und den Havaristen den Elementen überlassen musste.
Die norwegische Küstenwache schickte als Ersatz das Patroullienboot ‘Sortland’ (IMO: 9432646). Dieses erreichte die ‘Lance’ während der Nachtstunden und konnte sie bei Nordwestwind von 16-18 Metern pro Sekunde und Wellenhöhen von vier bis fünf Metern erfolgreich auf den Haken nehmen. Sie schleppte das Forschungsschiff in den folgenden Tagen in den Schutz der norwegischen Küste ab. Die ‘Lance’ war zum Zeitpunkt der Havarie gerade auf dem Rückmarsch nach Tromsø.
Zuvor hatte sie Bergungspersonal bei Erkundungen auf dem Trawler ‘Northguider‘ assistiert hatte, der weiterhin in der Hinlopen-Straße auf Grund lag. Er soll in den Sommermonaten geborgen werden, wenn die Wahrscheinlichkeit ruhiger Wetterlagen in der Region am relativ höchsten ist.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei weitere Opfer der Kollision in Budapest geborgen
(04.06.19) Am Vormittag des 3.6. wurde Toter nahe der Ortschaft Harta, 100 Kilometer südlich von Budapest, aus dem Wasser gezogen und als Opfer der Kollision der ‘Hableány‘ und der ‚‘Viking Sigyn‘ identifiziert. Eine zweite Leiche bargen am selben Tag Taucher, als sie Sondierungen an der Untergangsstelle vornahmen. 19 Menschen galten nun noch als vermisst.
Die Taucher bewegten sich mit schwerer Ausrüstung und einem modernen Glockenhelm eine Leiter hinauf und hinab und überprüften die Bedingungen. Ungarische und südkoreanische Einsatzkräfte hatten am 3.6. damit begonnen, zu sondieren, wie sie zu, zu dem in neun Meter Tiefe liegenden Wrack der ‘Hableány‘ vordringen könnten, in dessen Innerem weitere Tote vermutet wurden. Österreichische Spezialtaucher der Cobra-Einheit nahmen an der Operation nicht teil, um keine weiteren Menschenleben bei den widrigen Bedingungen mit den starken Strömungen auf der Donau zu gefährden.
Sobald die Bedingungen es gestatteten, wollten sie sich bei den Tauchgängen zur Bergung der Vermissten anschließen. Bis dahin beschränkten sie sich auf weitere Sonaraufklärung. Bei geeigneten Bedingungen sollten täglich mehrere Erkundungstauchgänge erfolgen, um die Leichen im versunkenen Boot möglichst bald bergen zu können. Die Anreise eines 200-Tonnen-Schwimmkrans konnte bislang wegen des Hochwassers noch nicht beginnen, da er die Margit Hid nicht passieren könnte, um an die Untergangsstelle zu gelangen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht sank brennend von Saint Tropez
(04.06.19) Am 3.6. um kurz vor 10 Uhr geriet eine 13 Meter lange Motoryacht im Golf von Saint Tropez in Brand. Ein SNSM-Boot wurde gerufen, die zweiköpfige Crew konnte gerettet werden. Ihr Boot aber sank gegen 11 Uhr, als die Löscharbeiten im Gange waren, auf einer Wassertiefe von 430 Metern. Die Gemeinde von Saint Tropez prüfte nun mögliche Umweltrisiken.
Quelle:Tim Schwabedissen


Such-und Rettungsaktion nach Bootsbrand in Frederikstad/Norwegen
(04.06.19) Am Nachmittag des 3.6. geriet kurz vor 16 Uhr eine Motoryacht bei Stangeskjær Lykt vor Kråkerøy in Frederikstad in Brand. Ein Seaking-Helikopter und ein Ambulanzhubschrauber war um 16.40 Uhr vor Ort. Um 17 Uhr fand er eine Person im Wasser und flog sie zur Untersuchung ins Hospital Østfold.
Auch Rettungstaucher und NSSR-Boote ‘Elias‘ und ‘Horn Rescuer‘ aus Hvaler und Moss waren im Einsatz, weil zunächst unklar war, ob sich noch weitere Personen an Bord befunden hatten. Der Skipper konnte aber später sicherstellen, dass er allein an Bord gewesen war. Sein Boot wurde komplett zerstört.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rettungsaktion für norwegischen Einhandsegler
(04.06.19) Die New Zealand Defence Force lokalisierte am 3.6. gegen neun Uhr kurz nach Beginn einer Suchaktion einen norwegischen Einhandsegler, dessen 13 Meter lange Yacht ‘Albatross‘ auf der Fahrt von Neuseeland nach Tahiti am 3.6. auf dem Pazifik einen mechanischen Schaden auf halbem Wege, rund 2.800 Kilometer ostnordöstlich von Neuseeland erlitten hatte. Der Skipper war am 14.5. auf die 4.100 Kilometer weite Reise von Opua nach Papeete ausgelaufen. Nach seinem Notruf schickte die Air Force eine P-3K2 Orion, die den Segler am Heck seines Bootes ausmachte.
Vor Ort waren 3,5 Meter hohe Wellen und 20 Knoten Wind. Es gelang der Flugzeugcrew, Funkkontakt herzustellen, und er teilte mit, dass er unversehrt sei, aber evakuiert werden wollte. Daraufhin nahm das Flugzeug Kontakt zu dem Frachter ‘Olga‘ auf, der sich 176 Kilometer südsüdöstlich der Position befand, damit er den Segler retten könnte. Sie wurde am folgenden Nachmittag vor Ort erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sorge um Skipper gestrandeter Yacht
(04.06.19) Am Berrow Beach unweit der Kirche wurde von einem Strandgänger am Morgen des 3.6. gegen 6.30 Uhr die verlassene, 20 Fuß lange Segelyacht ‘Egoist‘ aus Nieuwpoort auf Grund liegend entdeckt. Er alarmierte Coastguard und Seenotretter, und beide Rettungsboote der RNLI-Boot aus Burnham-On-Sea liefen um 7.10 Uhr aus. Sie fanden das Boot leer vor.
Es wurde mit der Abendflut geborgen. Polizei und Coastguard waren aber zusehends besorgt um Skipper David Moore, 43, der seit dem 1.6. vermisst wurde. Es war am Nachmittag des Tages von der Watchet Marina aus in See gestochen. Sein Boot wurde nach der Bergung an die Pontons des Burnham-On-Sea Sailing Club geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fährkollision im Nebel
(04.06.19) Die amerikanische Fähre ‘Vineyard Lady’, 301 BRZ (IMO-Nr.: 9097408), kollidierte in der Nacht zum 1.6. mit der Nordmole der Einfahrt von Oak Bluff Harbor. Das Unglück ereignete sich in dichtem Nebel auf der letzten Überfahrt von Nantucket nach Martha’s Vineyard mit 19 Personen an Bord.
Es gab keine Verletzten. Die Fähre musste aber am Fairhaven Shipyard zur Reparaturen festmachen, die mehrere Tage dauern sollten. Der Fahrplan der Hy-Line wurde bis dahin auf eine Überfahrt am Tag reduziert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gespendete Barge bleibt Sorgenkind
(04.06.19) Eine Stelzenbarge und ein Schlepper, die seit dem 10.5. vor dem Ocean Drive in Corpus Christi auf Grund sitzen, blieben in unveränderter Position. Am Wochenende sollte ein Schlepper beide Fahrzeuge entfernen, doch nachdem er selbst Wassereinbruch dabei erlitt, lag er selbst dort fest. Nun muss eine Kranbarge zum Aufräumen kommen.
Die Barge war ursprünglich gespendet worden als Plattform für ein Feuerwerk. Sie gehört der Firma Flexifloat aus Houston, die ihr Eigentum auch gern zurückhaben würde. Die Oil Spill Prevention und das Texas General Land Office hatten sichergestellt, dass keine Umweltgefahren von den Fahrzeugen ausgehen, nachdem Kraftstoff und Batterien geborgen wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen


03.06.2019

Kat gekentert
Kat gekentert
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Katamaran kenterte vor Tankerton/GB
(03.06.19) Das RNLI-Boot aus Whitstable, die ‘Lewisco‘, wurde am 31.5. um 13.35 Uhr alarmiert, nachdem ein Katamaran vor Tankerton gekentert war und seine Crew ihn nicht wieder aufzurichten vermochte. Die Seenotretter fanden die zwei Segler auf dem hochliegenden Rumpf stehend vor, nachdem sie sich nach kurzer Zeit aus dem Wasser hatten retten können. Sie assistierten ihnen, indem sie Mast und Segel von der Wasseroberfläche anhoben.
Nachdem der Katamaran wieder auf ebenem Kiel schwamm, wurde er zum Tankerton Bay Sailing Club eskortiert. Hier stand das Herne Bay Coastguard Rescue Team bereit, und das Rettungsboot kehrte zu seiner Station zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fahrgastschiff vor Pellworm abgeschleppt
(03.06.19) Am 2.6. gegen 17.50 Uhr erlitt das deutsche Fahrgastschiff ‘Adler V‘, 295 BRZ (IMO-Nr.: 7824869), einen Maschinenausfall. Da der Schaden nicht mit Bordmitteln zu beheben war, bat der Kapitän über den internationalen Sprechfunk-Notruf- und Anrufkanal 16 bei den Seenotrettern der DGzRS um Assistenz. Das Schiff trieb im Fahrwasser der Norderhever, südlich der Insel Pellworm und hatte 100 Chartergäste auf einer Ausflugsfahrt von Nordstrand ins nordfriesische Wattenmeer an Bord.
Der Seenotrettungskreuzer ‘Eiswette‘ der DGzRS-Station Nordstrand legte sofort ab und nahm den Havaristen etwa eine halbe Stunde später längsseits. Die Seenotretter brachten das Ausflugsschiff gegen die Tide bei ablaufendem Wasser sicher in den Hafen von Strucklahnungshörn auf Nordstrand. Gut 1,5 Stunden später als eigentlich geplant gingen die Fahrgäste wieder von Bord, nicht ohne den Seenotrettern für ihre schnelle Hilfe spontan Applaus gespendet zu haben. Vor Ort herrschten südliche Winde um zwei Beaufort und gute Sicht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht im Schlepp
Yacht im Schlepp
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

Suche nach panischer Yachtcrew
(03.06.19) Am Nachmittag des 2.6. waren die die Rettungsboote der KNRM-Stationen Andijk und Medemblik für eine in Schwierigkeiten geratene Segelyacht im Einsatz. Das MRCC fing um 14.50 Uhr einen Notruf der offenbar in Panik geratenen Crew einer Segelyacht vor Medemblik auf. Da die genaue Position nicht klar war und auch nicht die Art der Probleme, wurde höchster Alarm ausgelöst.
Die Rettungsboote ‘Bernardine‘ aus Medemblik und ‘'t Span‘ aus Andijk durchsuchen zuerst das Seegebiet zwischen Medemblik und Andijk. Vor Ort waren vier Beaufort Wind aus Südwest. Weil sie die Yacht dort nicht fanden, wurde die Suche entlang der Küste fortgesetzt.
Vor Medemblik stießen die Seenotretter auf eine Segelyacht, die sich im Schlepp einer anderen befand. Tatsächlich handelte es sich beim Anhang um das Boot, das eine Notmeldung abgesetzt hatte. Ein Rettungsmann wurde an Bord übergesetzt und der Schlepp durch das Rettungsboot fortgesetzt.
Zum Glück war die Panik an Bord vorübergegangen. Nachdem die Segelyacht im Pekelharinghaven in Medemblik festgemacht hatte, wurde den freiwilligen Seenotrettern für ihre Hilfe gedankt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht vor Korinth gestrandet
(03.06.19) Am Abend des 2.6. lief die Segelyacht ‘Sail La Vie’ mit einer zweiköpfigen Crew an der Einfahrt der Marina von Korinth auf eine Sandbank. Die Hafenbehörde, ein Küstenwachboot und ein Taucher waren vor Ort und versuchten zunächst vergeblich, das Boot wieder flottzumachen. Am Morgen des 3.6. sollten die Versuche nach einer Inspektion des Rumpfes fortgesetzt werden.
Es kam zu keinem Wassereinbruch. Die Hafenbehörde von Korinth leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Tanker ‘Oralynn’
Archivbild Tanker ‘Oralynn’
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Schaden an Einspritzdüse I
(03.06.19) Der unter Gibraltar-Flagge laufende Tanker ‘Oralynn’, 3953 BRZ (IMO-Nr.: 9402677), erlitt am 2.6. um 00.30 Uhr auf der Fahrt von Rotterdam nach Antwerpen in Ballast laufend mit einer 13-köpfigen Crew an Bord einen Schaden an einer Öleinspritzdüse und musste zur Reparatur stoppen. Das Schiff befand sich zu der Zeit 33 Meilen vor dem Orford Ness Leuchtturm. Die geschätzte Reparaturdauer war eine Stunde.
Gegen drei Uhr waren die Arbeiten durch die Crew beendet, und der Tanker nahm wieder Fahrt auf. Um 17 Uhr machte er im Monsanto Dock in Antwerpen fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wassereinbruch vor Flisvos
(03.06.19) Die Hafenbehörde von Flisvos wurde am Abend des 2.6. informiert, dass das italienische Sportboot ‘Timeless’ fünf Meilen vor der dortigen Marina einen Wassereinbruch erlitten hatte. Ein Patroullienboot wurde zur Assistenz geschickt und eskortierte den Havaristen in den Hafen, wo er gesichert wurde. Eine Lenzpumpe wurde dort an Bord gebracht und auch die Feuerwehr alarmiert, die aber nicht einzugreifen brauchte. Die Hafenbehörde verhängte ein Auslaufverbot und leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Untergangsstelle der ‘Hableány’
Untergangsstelle der ‘Hableány’
(Bild: Zsolt Szigetvary)   Großbild klick!

Taucher sollten Lage in Budapest prüfen
(03.06.19) Die ungarischen und südkoreanischen Behörden haben entschieden, dass am Morgen des 3.6. Taucher in die Donau steigen sollten, um zu prüfen, ob eine Unterwassersuche nach den vermissten Passagieren und der Crew der ‘Hableány’ gestartet werden kann. Jeweils zwei ungarische und südkoreanische Taucher stiegen von einem an der Untergangsstelle verankerten Arbeitsponton aus um acht Uhr ins Wasser.
Sie sollten nicht direkt an das Wrack heran, sondern die Bedingungen an der Unglücksstelle untersuchen. Die Regierung in Seoul bat unterdessen die Amtskollegen in Budapest, einen Arrest der ‘Viking Sigyn‘ zu erwirken, die am 3.6. um 7.30 Uhr in Passau festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision bei Paros
(03.06.19) Bei einer Patroullie der Hafenbehörde von Paros wurde am Nachmittag des 2.6. im Yachthafen von Saint Ioannis in Naousa, Parou, die ‘Athanasia‘ mit Schäden vorgefunden. Der Eigner sagte, dass es am Morgen des 1.6. nordwestlich der Insel Paros zu einer Kollision mit einem unbekannten Schiff gekommen sei. Die Hafenbehörde leitete eine Untersuchung ein und verhängte bis zu einer Reparatur der Schäden ein Auslaufverbot.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ein Toter bei Bootsunglück vor der Île de Ré
(03.06.19) Am 2.6. gegen 18 Uhr wurde das CROSS Etel von einem Sportboot informiert, dass es rund vier Meilen nördlich des Baleines-Leuchtturms auf der Île de Ré vier Schiffbrüchige eines 5,2 Meter langen Boots gerettet habe. Dieses hatte drei Stunden zuvor beim Einholen eines Fischernetzes Wassereinbruch erlitten und war gekentert. Das CROSS mobilisierte einen Dragon 17-Helikopter des Zivilschutzes mit einem Arzt an Bord sowie die SNSM-Boote ‘SNS 061‘ und ‘SNS 458‘ der Stationen Sables-d'Olonne (SNS 061) und Saint-Martin-de-Ré (sowie ein Boot der La Rochelle Maritime Gendarmerie.
Nachdem der Hubschrauber gegen 19 Uhr vor Ort eintraf, wurde der Arzt auf einem der SNSM-Boote abgesetzt, das eine fünfte Person aus dem Meer gezogen hatte. Um 19.30 Uhr wurde diese aber für tot erklärt. Die anderen vier wurden von dem SNSM-Boot aus Sables-d'Olonne übernommen und gegen 20 Uhr in Port Bourgenay abgesetzt, wo sich Einsatzkräfte der Feuerwehr weiter um sie kümmerten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank in Gordon’s Bay
(03.06.19) Am 2.6. um 08.15 Uhr wurde die NSRI Gordon’s Bay vin der Transnet National Ports Authority (TNPA) alarmiert, weil der 10,7 Meter lange Flusskrebs-Kutter ‘Maruna‘ aus Kapstadt an seinem Liegeplatz im Hafen leckgeschlagen war. Es befand sich niemand an Bord. Die NSRI-Crew rückte mit Lenzpumpen an, um das bis zum Oberdeck gesunkene Schiff wieder schwimmfähig zu machen.
Auch die Cape Town Fire and Rescue Services, das WC Government Health EMS Rescue Squad sowie die GB Med Sec Ambulance Services waren im Einsatz. Die Feuerwehr brachte die Lenzpumpen in Stellung. Nachdem es zu einer Ölverschmitzung kam, wurden auch das DRM (Disaster Risk Management) und die Environmental Oil and Chemical Pollution Control mobilisiert, die Ölsperren auslegten und das auslaufende Öl auffingen. Es gelang im Laufe des Tages, den Kutter auszupumpen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot erlitt Wassereinbruch vor Sandy Hook
(03.06.19) Die US Coast Guard assistierte am Nachmittag des 2.6. einem 25 Fuß langen Motorboot, das nahe Sandy Hook, New Jersey, einen Wassereinbruch erlitten hatte. Die Coast Guard New York schickte ein Boot der Station Sandy Hook, das bereits in See war, zum Havaristen. Eine Lenzpumpe wurde vor Ort übergesetzt und dann das Motorboot in Schlepp genommen.
Es gelang der Pumpe, die Flutung unter Kontrolle zu halten. Das Boot wurde derweil zur Atlantic Highlands Marina geschleppt, wo eine Kontrollinspektion stattfand, bei der keine Verstöße gegen Sicherheitsregeln durch die Crew aus Sandy Hook festgestellt wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schaden an Einspritzdüse II
(03.06.19) Der holländische Schwerlastfrachter ‘Fairlift’, 6953 BRZ (IMO-Nr.: 8806905), erlitt auf der Fahrt von Newcastle nach Santander auf Position 53 45 13.8 N, 000 44 33 O, rund 27 Meilen östlich von Spurn Head, einen Schaden an der Öleinspritzdüse. Diese musst ausgetauscht werden. Nachdem die Reparatur beendet war, setzte der Frachter seine Fahrt fort und sollte am 4.6. den Zielhafen erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Leckage in Kühlsystem
(03.06.19) Der dänische Tanker ‘Orasund’, 3691 BRZ (IMO-Nr.: 9336701), erlitt auf der Fahrt von Porsgrunn nach Sevilla am 2.6. um 8.45 Uhr ein Wasserleck im Maschinenkühlungssystem auf Position 049 50 42.0 N, 003 30 30.0 W. Es gelang der Crew, den Schaden zu beheben, während das Schiff zeitweilig NUC war. Dann nahm es die Fahrt nach Spanien wieder auf und sollte am 5.6. den Zielhafen erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Keine Umweltgefahren durch gesunkenes Fahrgastschiff befürchtet
(03.06.19) Nach dem Untergang des Fahrgastschiffs ’Galápagos Majestic’, 227 BRZ (IMO-Nr.: 9695999), am 31.5. schloss die ecuadorianische Marine aus, dass es zu einer Ölverschmutzung durch das Wrack kommen könnte, das nordöstlich von Santiago Island in Galapagos gesunken war. Es stellte keine Gefahr für das Naturschutzgebiet dar, da der Schaden am Bug erfolgte, weit weg von den Tanks. Die Eigner sollten das Schiff in Koordination mit der Versicherung bergen.
Die noch an Bord befindlichen rund 200 Gallonen Öl sollten zuvor aber abgepumpt werden, um jede Gefahr einer Kontamination zu bannen. Das Schiff war am Morgen des 31.5. auf Grund gelaufen und um 14.20 Uhr gekentert. Alle 14 Passagiere, zwei Tourguides und 10 Crewmitglieder wurden gerettet und von der Coast Guard in San Cristóbal unversehrt nach Puerto Ayora gebracht.
Das 36 Meter lange Schiff lag derzeit zu 90 Prozent auf der Steuerbordseite ruhend unter Wasser. Es bot vier- bis achttägige Fahrten durchs Archipel an und begann seinen Betrieb in Galapagos 2013. Es verfügte über neun Kabinen für bis zu zwei Personen, drei Decks und eine Terrasse. Die Kapazität betrug 16 Passagiere und eine 12-köpfige Crew.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker nach vier Tagen vom Riff gezogen
(03.06.19) Am Morgen des 1.6. gelang es, den 34 Meter langen, malediwischen Tanker ‘Maatholhi‘ (MMSI-Nr.: 455408000), der am 29.5. auf der Fahrt von Male’ City nach Kaashidhoo auf dem Ostriff der Insel Kaashidhoo gestrandet war, mithilfe zweier Schlepper der FSM und der Maldives Ports Limited (MPL) wieder flottzumachen. Das Schiff der Fuel Supply Maldives (FSM), einer Tochtergesellschaft der State Trading Organization, war mit 27 Tonnen Benzin und 170 Tonnen Diesel an Bord festgekommen.
Die Maldive National Defence Force (MNDF) bestätigte, dass es zu keinen Ölverschmutzungen bei der Strandung oder während der Bergung kam. Die sechsköpfige maledivische Crew war unversehrt gerettet worden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker lief vor Itoshima auf Grund
(03.06.19) Der unter Panama-Flagge registrierte Tanker ‘Swertia’, 7727 BRZ (IMO-Nr.: 9524798), lief am Abend des 1.6. in den Gewässern von Itoshima City in Fukuoka auf Grund. Er befand sich auf dem Weg von Ube nach Hongkong. Die Karatsu Coastguard wurde alarmiert und überwachte den Havaristen.
Es wurden keine Ölaustritte festgestellt. Ein Schlepper sollte den Tanker wieder flottmachen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tragflügelboot durch Fischernetz beschädigt
(03.06.19) Am Nachmittag des 2.6. wurde der Antrieb des griechischen Tragflächenboots ‘Ilida II’, 133 BRZ (IMO-Nr.: 8136295), durch Fischernetze blockiert und die Backbordmaschine in Mitleidenschaft gezogen. Das Schiff, das fahrplanmäßig von Gaios Paxos nach Korfu unterwegs war und 104 Passagiere an Bord hatte, erreichte den Hafen mit konventionellem Antrieb.
Nach dem Festmachen im Kerkira-Hafen von Korfu gingen sofort Inspektoren der Hafenbehörde an Bord. Ein Taucher machte sich daran, die Propellerwelle wieder zu befreien. Nach Abschluss der Arbeiten sollte eine Klasseinspektion erfolgen. Am 3.6. lag das Schiff weiter am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Speedboot mit Motorschaden
(03.06.19) Am Nachmittag des 2.6. wurde die Hafenbehörde von Myrinas vom MRCC informiert, dass das Motorboot ‘Aktaoris’ einen Motorschaden westlich von Lemnos erlitten hatte. Ein Patroullienboot kam dem Havaristen und seiner zweiköpfigen Crew zu Hilfe und eskortierte ihn in den Hafen von Myrina, wo er sicher festgemacht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Abgetriebene Barge blockierte Weser
(03.06.19) Wegen einer quergeschlagenen Barge kam es auf der Weser bei Leeseringen am 1.6 gegen Mittag zu einer Sperrung des Schiffsverkehrs. Die mit Kies beladene Schute ‘MC 45‘, 1066 ts (EU-Nr.: 05612530) der Möbius Wasserbau hatte sich zwischen Landesbergen und Estorf von seinem Liegeplatz losgerissen und trieb unkontrolliert flussabwärts in Richtung Nienburg. Einsatzkräfte der Feuerwehr Leeseringen, die Bootsgruppe der Kreisfeuerwehr sowie Kräfte der Polizei und des Wasser- und Schifffahrtsamtes wurden alarmiert.
Auf Höhe der Firma Glasrecycling Leeseringen lief die Schute quer zur Flussrichtung liegend schließlich auf Grund. Der Schiffsführer des entgegenkommenden, deutschen Binnenschiffs ‘Selandia‘ (MMSI-Nr.: 211514060) erkannte die Gefahr. Vorsichtig manövrierte er sein Schiff gegen die Schute und drückte sie wieder herum in Flussrichtung.. Anschließend sicherte die Besatzung sie längsseits und brachte sie an einen freien Liegeplatz im Leeseringer Hafen.
Während des Manövers gingen die Einsatzkräfte der Feuerwehr im Hafen Stellung. Das Boot der Kreisfeuerwehr brauchte dank der raschen Reaktion nicht mehr zu Wasser gehen. Für die letzten Kräfte der Feuerwehr war der Einsatz nach gut eineinhalb Stunden beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht brennt vor Roquebrune-sur-Argens/Frankreich
(03.06.19) Am 3.6. gegen 10 Uhr geriet eine 20 Meter lange Motoryacht beim Pointe des Issambres vor der Stadt Roquebrune-sur-Argens in der Var in Brand. Die zweiköpfige Crew konnte gerettet werden. Über dem Boot stand eine weithin sichtbare Rauchwolke.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht bei Emden auf Grund gelaufen
(03.06.19) Eine niederländische Segelyacht lief am 2.6. auf eine Buhne in der Nähe der Einfahrt des Hafens von Emden. An Bord befand sich eine vierköpfige Crew. Das KNRM-Boot ‘Jan en Titia Visser’ der Station Eemshaven lief aus, konnte aber bei Ebbe nicht viel ausrichten.
Das Boot wurde vor Ort gesichert, und am späten Nachmittag wurden die Segler abgeborgen und nach Delfzijl gebracht. Mit der Flut in der Nacht wollten die Seenotretter die Yacht wieder flottmachen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Seenotretter aus Exmouth/Australien für zwei Yachten im Einsatz
(03.06.19) Beide RNLI-Boote aus Exmouth waren am 1. und 2.6. im Einsatz, nachdem zwei Yachten nacheinander in Schwierigkeiten geraten waren. Am 1.6. um 18.50 Uhr kam die ‘George Bearman II’ einer Segelyacht zu Hilfe, deren Skipper nahe Tonne 6 im Exe Swashway einen Motorausfall erlitten hatte. Die Seenotretter waren um 18.55 Uhr vor Ort und stellten fest, dass das Boot bei leichtem Wind und gegen den Tidenstrom nicht mehr weiterkam ohne Motor.
Es wurde entschieden, sie zu einer Mooring in Starcross zu schleppen. Am 2.6. um 3.35 Uhr wurde die ‘R and J Welburn’ angefordert, weil eine 34' Rival Yacht eine halbe Meile südlich der Zufahrt zum River Exe einen kompletten Blackout hatte. Obwohl der Skipper die Maschine wieder starten konnte, machte das Boot keine Fahrt.
Die Seenotretter trafen um 3.40 Uhr ein und stellten fest, dass sich die Leinen einer Humerfalle im Propeller verfangen hatte. Das Boot war aus Cherbourg gekommen und hatte eine zweiköpfige Crew. Es wurde zu einer Mooring 200 Meter nördlich des River Exe Café geschleppt. Dabei riss sich die Leine zwar los, ein Teil blieb aber immer noch im Propeller hängen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht nach Ilfracombe abgeschleppt
(03.06.19) Das RNLI-Boot aus Ilfracombe, die ‘Barry and Peggy High Foundation’, wurde am 1.6. um 19 Uhr angefordert, um einer 26 Fuß langen Motoryacht zu assistieren, die mit einer zweiköpfigen Crew an Bord nahe Highveer Point, sechs Meilen vom Hafen entfernt, einen Ausfall des Maschinenkühlungssystems erlitten hatte, sodass der Antrieb zu überhitzen drohte. Das Boot war zwar auch besegelt, doch mangels Wind gab es keine Chance, Ilfracombe zu erreichen. Um 19.15 Uhr waren die Seenotretter vor Ort und nahmen das Boot in Schlepp.
Es wurde bei ruhiger See ohne Probleme zum Watermouth Harbour gezogen. Hier konnte die Crew der Yacht kurz den Motor anstellen, um an eine Mooring zu manövrieren. Um 20.20 Uhr kehrte das Rettungsboot zu seiner Station zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


02.06.2019

‘MSC Opera
‘MSC Opera" und ‘River Countess‘
(Bild: Costa Guardiera)   Großbild klick!

Kreuzfahrtschiff rammte Flussfahrgastschiff in Venedig
(02.06.19) Am 2.6. um 8.30 Uhr kam es in Venedig zu dramatischen Szenen bei einer Kollision zwischen dem unter Panama-Flagge laufenden Kreuzfahrtschiff ‘MSC Opera", 65591 BRZ (IMO-Nr.: 9250464), das gerade aus Korfu eintraf, und dem 110 Meter langen, holländischen Flusskreuzfahrtschiff ‘River Countess‘ (MMSI-Nr.: 244780776), das am Venice Passenger Terminal festgemacht hatte. Die ‘MSC Opera‘ hatte Assistenz von den zwei Schleppern ‘Lourdes C’ (IMO-Nr.: 9170341) am Bug und ‘Elma C‘ (IMO-Nr.: 9323156) am Heck, als sie durch einen technischen Fehler im Kanal von Giudecca bei San Basilio vom Kurs abkam und immer schneller statt langsamer wurde.
‘MSC Opera‘ schiebt sich zwischen ‘River Countess‘ und Kai
‘MSC Opera‘ schiebt sich zwischen ‘River Countess‘ und Kai
(Bild: Costa Guardiera)   Großbild klick!
Es gelang den Assistenzschleppern nicht, das abdriftende Schiff unter Kontrolle zu bekommen, auch das Werfen des Backbordankers blieb fruchtlos. Nachdem eine Schlepptrosse brach, lief es frontal in die ‘River Countess’ hinein, die am Steuerbordbug schwer beschädigt wurde. Dann drückte es sich zwischen Kai und Flusskreuzfahrer, der sich losriss und von seinem Liegeplatz weggeschoben wurde.
Nachdem die ‘MSC Opera‘ an der San Basilio-Pier entlanggeschrammt war, kam sie schließlich zum Stillstand. Durch Typhonsignale gewarnte Passagiere sprangen zum Teil über Bord und rannten in Panik davon. Insgesamt wurden fünf Personen verletzt. Vier davon waren Touristen im Alter von 67 bis 72 Jahren. Eine Amerikanerin erhielt erste Hilfe, die anderen drei waren ein Neuseeländer und zwei Australier. Einer von ihnen, ein 67-jähriger, war etwas ernsthafter verletzt.
Die Verletzungen entstanden meist bei Stürzen an Bord oder auf der Flucht. Passagiere wurden von Hafenpersonal über die Kaimauer in Sicherheit gebracht, dabei stürzten auch Menschen von einer Gangway. An Bord der ‘River Countess’ hatten sich 130 Fahrgäste befunden. Die ‘MSC Opera’ wurde mit Schäden am Bug und an beiden Seiten des Rumpfes, wo sie am Kai auf der Backbordseite und an der ‘River Countess‘ auf der Steuerbordseite nach der Havarie von Schleppern zunächst im Fahrwasser stabilisiert und dann am Besina della Stazione Marittima festgemacht. Nach der Havarie wurden das Fahrwasser und die Hafenzufahrt gesperrt. Ein zweites Kreuzfahrtschiff, die ‘MSC Magnifica‘, musste vor dem San Marco-Platz stoppen und dort in Warteposition gehen.
Auf beiden Schiffen befanden sich zusammen rund 6.000 Passagiere, die eigentlich am Morgen in Venedig aussteigen und die Heimreise antreten sollen. Sie konnten nun erst im Laufe des Nachmittags an Land. Wann die Sperrung aufgehoben würde, war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sportboot vor Agios Georgios havariert
(02.06.19) Am Morgen des 1.6. erlitt das Sportboot ‘Ochyos’ vor Lavrios einen Motorschaden. Es trieb mit zwei Mann an Bord in der Nähe der Insel Agios Georgios. Ein griechisches Patroullienboot brachte die Bootsfahrer in den Hafen von Lavrios. Die ‘Ochyos’ wurde von der ‘SOS 1’ ebenfalls dorthin geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rettungsboot schief in den Seilen
Rettungsboot schief in den Seilen
(Bild: Elisabeth Bie)   Großbild klick!

Rettungsbootszwischenfall auf Costa-Kreuzfahrer
(02.06.19) Auf dem italienischen Kreuzfahrtschiff ‘Costa Mediterranea’, 85619 BRZ (IMO-Nr.: 9237345), kam es am Nachmittag des 1.6. nach dem Einlaufen aus Flåm zu einem Zwischenfall bei einer Bootsübung. Ein Rettungsboot konnte nicht mehr korrekt hochgezogen werden und hing mit dem Bug nach oben in erheblicher Schräglage an der Backbordseite des Rumpfes fest. Da die Crew das Problem nicht beheben konnte, musste die Hilfe eines Krans angefordert werden.
Ein Mobilkran wurde auf dem Deck der Barge ‘Shjandtor’ in Stellung gebracht, die dann an dem Kreuzfahrtschiff in Position ging. Dann konnte das Rettungsboot wieder aus seiner misslichen Lage befreit werden. Die Abfahrt des Schiffs verzögerte sich durch den Zwischenfall. Es verließ Stavanger schließlich am 2.6. gegen zwei Uhr und nahm Kurs auf den letzten Hafen der Fahrt. Sie sollte am 3.6. um 4.30 Uhr in Bremerhaven festmachen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht vor Paxos gekentert
(02.06.19) Am 31.5. kenterte die ‘Violeta’ mit fünf Personen an Bord vor Paxos. Drei der Insassen wurden von der ‘Koursaros Santa Maria’ gerettet, die beiden anderen von einer anderen Yacht. Ein griechisches Patroullienboot übernahm die Segler und brachte sie nach Gajos/Paxos. Sie kamen vorsorglich ins örtliche Krankenhaus.
Einer kam an Bord des Wassertaxis ‘Paxos Express‘ zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus von Korfu. Der 40-jährige Skipper des Boots wurde von der Hafenbehörde von Paxos festgesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



‘Wind Spirit’ am Kai von Utoroa
‘Wind Spirit’ am Kai von Utoroa
(Bild: Jessica Doucet)   Großbild klick!

Kollison in Utoroa/Französisch-Polynesien
(02.06.19) Das unter Bahamas-Flagge laufende Viermast-Kreuzfahrtschiff ‘Wind Spirit’, 5736 BRZ (IMO-Nr.: 8603509), kollidierte am 1.6. um 7.30 Uhr mit der Pier von Uturoa in Raiatea. Als es achteraus einlief, versagten alle drei Maschinen, und das Schiff konnte auch durch Werfen der beiden Buganker nicht mehr aufgestoppt werden.
Ein Segelkatamaran der Charterfirma Dream Catch wurde an Backbordseite getroffen und erheblich beschädigt. Menschen wurden nicht verletzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Flensburg: Fünf Segler bei Rumregatta gerettet
(02.06.19) Auf der Flensburger Innenförde kenterte am 1.6. die sieben Meter lange Yacht ‘Lynert‘ mit fünf polnischen Seglern an Bord, die dabei ins Wasser stürzten, nach einer Kollision mit der ‘Jastarnia‘. Die freiwilligen Seenotretter des Seenotrettungsbootes ‘Werner Kuntze‘ der DGzRs-Station Langballigau wollte während einer Kontrollfahrt gerade im Yachthafen Sonwik in Flensburg-Mürwik festmachen, als sie gegen 11 Uhr von einem Boot der DLRG alarmiert wurden, nachdem das polnische Boot, das an der Flensburger Rum-Regatta teilnahm, zwei Seemeilen nördlich der Marina mit zwei Frauen und drei Männern an Bord umgeschlagen war.
Die Segler landeten allesamt in der 13 Grad kalten Ostsee. Das Rettungsboot warf sofort wieder los und lief mit Höchstfahrt zum Unglücksort. Dort zogen sie die beiden Seglerinnen und zwei Segler aus dem Wasser an Bord des Seenotrettungsbootes. Den dritten Mann hatten bereits die Kollegen der DLRG aufgenommen.
Diesen übernahmen die Seenotretter ebenfalls und brachten dann alle Wassersportler an Land. Alle fünf Segler blieben unverletzt und waren wohlauf. Daher war eine weitere medizinische Versorgung durch den Landrettungsdienst nicht erforderlich.
Anschließend liefen die Seenotretter ein weiteres Mal auf die Flensburger Innenförde, um das gekenterte Segelboot in den Yachthafen zu schleppen. Zur Unglückszeit herrschten im Revier südwestliche Winde von bis zu 5 Beaufort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Frachter ‘Topkapi’
Archivbild Frachter ‘Topkapi’
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Frachter im Bosporus zur Reparatur geankert
(02.06.19) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter ‘Topkapi’, 7708 BRZ (IMO-Nr.: 9133757), erlitt auf der Fahrt von Yarimca nach Novorossiysk in Ballast laufend einen technischen Ausfall beim Transit des Bosporus und musste auf der Reede von Büyükdere um 15.30 Uhr Anker werfen. Hier machte sich die Crew an die Reparatur. Nachdem der Schaden behoben war, ging das Schiff wieder ankerauf und setzte die Fahrt am 1.6. gegen fünf Uhr fort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht nach Myytilini eingeschleppt
(02.06.19) Am 1.6. erlitt die Segelyacht ‘Eththalassos’ mit einer vierköpfigen Crew an Bord einen Motorschaden 4,5 Meilen nördlich des Hafens von Mytileni. Die Crew informierte die Hafenbehörde, und ein Rettungsteam kam der Yacht zu Hilfe. Sie wurde von einem ESA-Boot in den Hafen eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Coast Guard rettete Schiffbrüchige im Breton Sound/USA
(02.06.19) Die US Coast Guard rettete am 31.5. zwei Fischer, deren Kutter 40 Meilen nordöstlich von Venice, Louisiana, einen Wassereinbruch erlitten hatte. Die Coast Guard New Orleans fing um 16:53 Uhr einen Notruf der ‘Miss Linda’ im Breton Sound auf. Eine HC-144 Ocean Sentry des Aviation Training Center Mobile wurde zu der Position dirigiert und warf zwei Rettungsinseln sowie Versorgungsmaterial ab.
Der Kutter war zu der Zeit bereits gekentert und trieb auf der Seite liegend halb gesunken in der See. Die beiden Crewmitglieder hatten sich auf das hochragende Backbordheck geflüchtet. Das Flugzeug blieb vor Ort, bis von der Air Station New Orleans ein MH-65 Dolphin-Helikopter um 17:54 Uhr vor Ort eintraf.
Er winschte die beiden Schiffbrüchigen auf. Sie wurden anschließend wohlbehalten nach Boothville, Louisiana, geflogen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Forschungsschiff trieb hilflos in aufgewühlter See
(02.06.19) Das norwegische Forschungsschiff ‘Lance’, 1380 BRZ (IMO-Nr.: 7638351), erlitt am 31.5. einen Maschinenausfall nordwestlich von Bjørnøya (Norwegen) und trieb manövrierunfähig in der aufgewühlten See. Vor Ort waren Windgeschwindigkeiten von 16-18 m/s aus Nordwest und vier bis fünf Meter hohe Wellen. Das norwegische Patroullienboot ‘Sortland‘ wurde zur Assistenz geschickt.
Es konnte den Havaristen trotz der widrigen Bedingungen in der Nacht zum 1.6. auf den Haken nehmen und begann, es langsam südwärts zu schleppen, wo ruhigere Wetterbedingungen erwartet wurden. Die ‘Lance’ war am 29.5. aus Bjørnøya ausgelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Havarierter Frachter wird nach Lissabon gebracht
(02.06.19) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier ‘Achilles II’, der auf der Fahrt von Plaquemines Parish nach Alexandria östlich von Fort Lauderdale einen Maschinenausfall erlitten hatte und von Tsavliris am 17.5. nach Freeport eingeschleppt worden war, konnte in dem Hafen nicht repariert werden. Am 29.5. verließ er ihn wieder am Haken des Offshore-Schleppers ‘Alp Defender‘ (IMO-Nr.: 9737242). Der Schleppzug war nach Lissabon unterwegs, wo er am 19.6. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kreuzfahrtschiff musste nach Kollision mit Gegenstand nach IJmuiden/Holland zurückkehren
(02.06.19) Das unter Bahamas-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff ‘Columbus’, 63786 BRZ (IMO-Nr.: 8611398), kehrte am frühen Morgen des 2.6. unerwartet an den Felison Cruise Terminal in IJmuiden zurück. Das Schiff war am 30.5. aus Amsterdam ausgelaufen, dabei aber mit einem unbekannten Gegenstand kollidiert. Vor Ort wurde der Schaden durch Inspektoren untersucht.
Am 31.5. um 2.50 Uhr lief das Schiff in Richtung der norwegischen Fjorde aus. Doch unterwegs gab es so starke Probleme mit dem Ruder, das offenbar Schaden genommen hatte, dass es am Abend die Fahrt abbrechen und nach IJmuiden zurückkehren musste. Wegen der Ruderprobleme bekam es bereits einige Meilen vor dem Hafen Schlepperassistenz.
Am 2.6. um 5.30 Uhr lag es wieder am Kai. Nun sollten weitere Untersuchungen stattfinden, anhand derer sich entscheiden wird, ob die Fahrt für die Passagiere zu Ende ist und es ins Dock geht, oder ob er sich vor Ort beheben lässt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter wird nach Strandung vor Mersin/Türkei abgewrackt
(02.06.19) Der libanesische Tiertransporter ‘Wardeh’, 8393 BRZ (IMO-Nr.: 7708285), ging am 28.5. auf seine letzte Reise. Das Schiff verließ die Reede von Mersin um 12.45 Uhr am Haken eines Schleppers. Ziel war der Strand von Aliaga, wo er am 23.7. zum Abwracken eintreffen soll. Die ‘Wardeh‘ hatte seit dem 10.4. vor Mersin geankert.
Am 15.1. geriet sie im Sturm ins Treiben und lief schließlich auf Grund. Am 2.5. begannen die Bergungsarbeiten. Zunächst mussten Sand und Wasser aus dem Rumpf entfernt werden, dann konnte der Havarist wieder in tiefes Wasser gezogen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Brandstiftungen auf Schiffen in Rostock
(02.06.19) Die Rostocker Feuerwehr hat in der Nacht zum 2.6. gleich zwei Brände auf Schiffen am Alten Strom von Warnemünde, auf denen bislang unbekannte Täter Feuer gelegt hatten, löschen müssen. Gegen Mitternacht wurde sie zur ‘Undine‘, 189 BRZ (IMO-Nr.: 9659804), gerufen, wo ein Stuhl angezündet worden war. Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte wurde ein Ausbreiten der Flammen verhindert.
Gegen 5.45 Uhr brach wenige Meter von der ‘Undine‘ entfernt, an Bord des 24 Meter langen Kutters ‘Zufriedenheit‘ (MMSI-Nr.: 211227260), ein Brand aus. Er entstand ausgerechnet in der Feuerlöscheinrichtung des Schiffes unweit des Tanks. Wieder rückte die Feuerwehr mit einem Großaufgebot von mehreren Wachen aus. Auch das Feuerlöschboot und die Wasserschutzpolizei waren vor Ort.
Nach einer ersten Begutachtung gingen die Ermittler auch in diesem Fall von einer vorsätzlichen Tat aus. Die Flammen konnten zwar zügig bekämpft werden, trotzdem entstand ein nicht unerheblicher Schaden. Die Kriminalpolizei hat in beiden Fällen Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weiter kein Vordringen auf die ‘Hableány‘
(02.06.19) Die Rettungskräfte konnten weiterhin keine Fortschritte bei der Bergung der Vermissten der ‘Hableány‘ gemacht. Die starke Strömung und die schlechte Sicht unter Wasser machten Tauchgänge lebensgefährlich. Ein Spezialtaucher erklärte, er sei kaum in der Lage gewesen, ins Wasser zu gelangen, da die Strömung zwischen den Brückenpfeilern der Margit Hid derart stark sei.
Um dennoch zum Wrack zu gelangen, in dem ein Teil der vermissten 21 Personen vermutet wird, prüften die Rettungskräfte nun den Bau eines Schildes gegen die Strömung. Erfahrungen gibt es damit aber kaum. Unterdessen wurde der Schiffsführer der ‘Viking Sigyn‘ am 1.6. wegen Fluchtgefahr für einen Monat festgesetzt.
Ihm wurde vorgeworfen, den Unfall verursacht zu haben. Sein Anwalt kritisierte die ungarischen Behörden dafür, seinem Mandanten die Schuld in die Schuhe zu schieben, bevor Expertengutachten vorlägen. Der Mann fahre seit mehr als vierzig Jahren unfallfrei auf der Donau.
Er wurde auch verdächtigt, kein Signal gegeben zu haben, dass er überholen wolle. Zudem habe er den Unfall möglicherweise nicht sofort gemeldet. Der Anruf an die Rettungskräfte sei von einem anderen Schiff gekommen, dass sich Personen im Wasser befänden.
Quelle:Tim Schwabedissen



19 Menschen nach Kentern von Kabelfähre gerettet
(02.06.19) Eine Kabelfähre kenterte am Nachmittag des 2.6. in Brekkedammen/Frysja bei Kjelsås in Oslo. 19 Menschen wurden aus dem Wasser gerettet, einige weitere konnten sich ohne Hilfe ans Ufer retten. Helfer sprangen ins Wasser, um Menschen zu bergen.
Taucher führten eine große Suchaktion durch, nachdem die Polizei um 14.25 Uhr alarmiert wurde. Helikopter und Krankenwagen waren ebenfalls im Einsatz. Am Ende hieß es aufatmen – niemand war vermisst oder verletzt. Die Kabelfähre lag derweil kieloben an der Unglücksstelle.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Fähre in Kragerø/Norwegen
(02.06.19) Am 2.6. gegen sechs Uhr brach im Maschinenraum des norwegischen Fährboots ‘Perlen‘ (MMSI-Nr.: 258062500), das in Kragerø am Kai lag, ein Feuer aus. Es befanden sich keine Menschen an Bord. Die Feuerwehr musste das Schiff zunächst kühlen, bevor sie an Bord vordringen konnte.
Gegen neun Uhr war das Feuer gelöscht. Wann das Schiff in den Dienst zurückkehren könnte, war derzeit unklar. Das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte aber das Schlimmste verhindern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht losgeschnitten und gestrandet
(02.06.19) Unbekannte Täter haben zwischen den frühen Abendstunden des 30.5. und dem Vormittag des 31.5. im Yachthafen des Altländer Yachtclubs an der Hahnhöfer Nebenelbe die Festmacherleinen einer Segelyacht durchtrennt. Die Segelyacht vom Typ ‘Dehler 33 cruising‘ trieb daraufhin von ihrem Liegeplatz an der Steganlage aus dem Hafen heraus, driftete über die Hahnhöfer Nebenelbe und lief schließlich im Uferbereich vor der Elbinsel Hanskalbsand auf Grund. Ein Mitglied des Yachtclubs entdeckte die Yacht trockengefallen vor der Elbinsel und informierte den Eigner.
Dieser konnte seine Yacht bei Hochwasser selbständig bergen und in den Heimathafen verholen. Größere Schäden an der Segelyacht konnten bisher nicht festgestellt werden. Die Polizei suchte weiter nach denen Tätern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bootsbrand im Valsøyfjord/Norwegen
(02.06.19) Am 2.6. um 14.25 brach im Valsøyfjord in Møre og Romsdal auf einer Motoryacht ein Feuer aus. Ein anderes Boot rettete den Skipper, der unversehrt von Bord hatte flüchten können. Er wurde vorsorglich medizinisch untersucht.
Der Bootsführer hatte zunächst Rauchentwicklung festgestellt, ehe es zu offenem Feuer kam. Das Boot wurde zu BKW in Enge geschleppt, wo es gesichert und weiter untersucht werden sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



01.06.2019

Jolle gekentert
Jolle gekentert
(Bild: SNSM)   Großbild klick!

Segelboot vor Dünkirchen gekentert
(01.06.19) Am 31.5. kenterte die Jolle ‘Manou‘ gegen 15 Uhr vor Dünkirchen mit einer zweiköpfigen Crew an Bord. Das CROSS Gris-Nez alarmierte die SNSM-Station in Dünkirchen und einen Dauphin-Helikopter der französischen Marine. Die beiden Segler, die Rettungswesten trugen sowie wasserdichte VHF-Geräte bei sich trugen und neben ihrer kieloben liegenden Yacht im Wasser trieben, konnten 20 Minuten nach der Kenterung an Bord des Rettungsboots ‘Bart 2 - SNS 087‘ gezogen werden.
Sie hatten nur leichte Unterkühlungen davongetragen und wurden in den Hafen gebracht. Jean Die ‘Bart 2‘ schleppte dann gemeinsam mit dem Rettungsboot ‘SNS 5911‘ die 5,5 Meter lange Yacht ebenfalls nach Dünkirchen ab. Hier wurde sie von den Seenotrettern aufgerichtet und ausgelenzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Frachter ‘John-Paul K.‘
Archivbild Frachter ‘John-Paul K.‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Abgaskrümmerdichtung defekt
(01.06.19) Der holländische Frachter ‘John-Paul K.‘, 3037 BRZ (IMO-Nr.: 9198642), der mit neun Mann Besatzung von Runcorn nach Marin unterwegs war, musste am 31.5. um 8.35 Uhr auf Position 49 00 14 N, 007 22 35 W die schadhafte Abgaskrümmerdichtung wechseln. Der Kapitän des Schiffes glaubte, die Reparaturen würden in zwei Stunden abgeschlossen sein. Um 21.50 Uhr nahm das Schiff seine Reise wieder auf und sollte am 2.6. den Zielhafen erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mastbruch auf der 'Beaufort'
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

'Beaufort' mit Mastbruch bei vier Beaufort
(01.06.19) 17 Grad Lufttemperatur, vier Windstärken aus Südwest, doch ein schöner Segeltag endete für die Crew der Yacht ‘Beaufort‘ abrupt, als vor der Küste von Bergen aan Zee auf einmal der Mast herunterkam. Der Skipper kontaktierte sofort über VHF-Kanal 16 das Coastguard Center in Den Helder. Dieses alarmierte die KNRM-Boote ‘Adriaan Hendrik‘ der Station Egmond und ‘Dolfijn‘ aus Petten.
Die Yacht befand sich unweit der Küste, sodass beide Rettungsboote binnen einer halben Stunde vor Ort waren und beim Boot längsseits gingen, um Einsatzkräfte an Bord abzusetzen. Die Crew der Yacht war geschockt, aber ansonsten unversehrt.
Der Mast und das Segel wurden gemeinsam mit dem Skipper geborgen. Weil auf Deck der ‘Beaufort’ nicht genug Stauraum war, wurden diese dann an Bord der ‘Dolfijn’ an Land gebracht. Hier nahmen sie die Strandrettungsfahrzeuge aus Egmond und Petten in Empfang. Die Yacht kehrte unter Motor nach IJmuiden zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fahrgastschiff ‘Galápagos Majestic’ kentert
Fahrgastschiff ‘Galápagos Majestic’ kentert
(Bild: Ecuadorian Navy)   Großbild klick!

Fahrgastschiff sank vor Galapagos-Inseln
(01.06.19) Das ecuadorianische Fahrgastschiff ‘Galápagos Majestic’, 227 BRZ (IMO-Nr.: 9695999), lief am 31.5. um 9.30 Uhr an der Nordküste der Insel Santiago im Galapagos-Archipel auf Grund. An Bord des Schiffes befanden sich 26 Personen. Es wurde im Bugbereich aufgerissen, erlitt Wassereinbruch und entwickelte Schlagseite nach Steuerbord.
Die Marine und die Coastguard von Ecuador wurden alarmiert. Sechs Stunden lang kämpften Einsatzkräfte darum, den Havaristen zu stabilisieren. Doch er neigte sich immer mehr auf die Seite und kenterte schließlich, bevor er sank. 600 der 800 Gallonen Diesel hatten zuvor noch abgepumpt werden können.
Die Fahrgäste und Crew des Schiffs waren unversehrt in zwei Rettungsbooten abgeborgen worden. Sie wurden an Bord der ‘Isla San Cristóbal’ der Coast Guard nach Puerto Ayora gebracht. Niemand hatte Verletzungen erlitten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuerwehreinsatz auf der ‘Cape Knox’
Feuerwehreinsatz auf der ‘Cape Knox’
(Bild: New Orleans Fire Dept)   Großbild klick!

Feuer auf Autofrachter
(01.06.19) Im Maschinenraum des amerikanischen Autocarriers ‘Cape Knox’, 35058 BRZ (IMO-Nr.: 7715290), brach an seinem Liegeplatz an der Poland Avenue-Pier in New Orleans, am Nachmittag des 31.5. ein Feuer aus. Um 16.20 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert und schickte vier Einsatzfahrzeuge. Der Brandherd befand sich in einem 100 Quadratfuß großen Container mit Dieselschlamm.
Um 17.03 Uhr wurde ein weiterer Alarm ausgelöst, weil die Einsatzkräfte Probleme hatten, den Brandbereich zu erreichen. Mit speziellen Techniken für abgeschlossene Räume kletterten Feuerwehrleute ohne normale Löschausrüstung einzeln durch enge Löcher. Als sie den Brandherd lokalisierten, waren nur Minuten nach, bevor ihnen die Sauerstoffvorräte ausgingen.
Um 18.30 Uhr hatten sie das Feuer unter Kontrolle. Ein Feuerwehrmann musste mit Rauchgasvergiftung behandelt werden. Offenbar hatten die Ölrückstände bei Schweißarbeiten Feuer gefangen. Vertragsarbeiter führten Überholungsarbeiten auf dem Schiff durch, das seit dem 18.2. in New Orleans lag.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ankerziehschlepper musste abgeschleppt werden
(01.06.19) Der belgische Offshore-Schlepper ‘Bear’, 2590 BRZ (IMO-Nr: 9185932), erlitt am 28.5. beim Auslaufen aus Rotterdam Antriebsprobleme. Das Schiff musste vor Maassluis auf Höhe des Furie-Gebäudes im Het Scheur-Kanal Anker werfen. Die beiden Kotug Smit-Schlepper ‘SD Jacoba’ und ‘Fairplay 24’ wurden zur Assistenz gerufen.
Sie nahmen den Havaristen auf den Haken und zogen ihn in den Wilhelmina-Hafen zur Reparatur. Am 1.6. um 8.40 Uhr nahm die ‘Bear‘ einen zweiten Anlauf und erreichte diesmal erfolgreich die Nordsee. Das Schiff hatte seit dem 23.12.108 in Rotterdam aufgelegen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mehr Fragen als Antworten nach flammendem Inferno in Laem Chabang
(01.06.19) Eine Woche nach dem Großbrand auf dem Containerfrachter ‘KMTC Hongkong’ in Laem Chabang gab es weiter mehr Fragen als Antworten zur Ursache des Unfalls. Der eigner des Schiffs hatte nicht alle Fracht deklariert und das Vorhandensein extrem gefährlicher Chemikalien in 13 Containern verschwiegen. Dies sagte der stellvertretende Transportminister Pailin Chuchottaworn nach einer Inspektion am 30.5.
Alle Chemikalien sollten in einem Hafen in der Samut Praka-Provinz gelöscht werden. Der einstige PTT Plc CEO äußerte Zweifel an der Ursache des Brandes. Die hochgefährlichen Bleichmittel an Bord waren als solche nicht entflammbar, und das Feuer entstand am Morgen des 25.5., als es noch kühl war.
Gegen den Eigner des Frachters liefen nun Ermittlungen. Der Kapitän wurde ebenfalls weiterhin vernommen. Herauszufinden galt es, wer die gefährliche Fracht geschickt und an wen sie bestimmt war. Weiterhin war zu klären, warum so viele gefährliche Stoffe auf den Weg von China nach Thailand gebracht wurden.
Insgesamt hatte der Frachter 776 Container an Bord, von denen 460 in Laem Chabang und 316 in der Samut Prakan Provinz und Ho Chi Minh City gelöscht werden sollten. 13 Container enthielten insgesamt 325 Tonnen bleichende Chemikalien für Unithai in Samut Prakan.
Alle 228 Verletzten konnten inzwischen aus den Krankenhäusern entlassen werden. 1,225 weitere hatten geringfügigere Symptome aufgewiesen oder Schäden an ihrem Eigentum. Rund 3.500 Tonnen kontaminierten Wassers befanden sich noch in den Laderäumen des Frachters. Der Schaden an Hafeneinrichtungen des Terminals A2 wurde auf 3,2 Millionen Dollar geschätzt. Dazu kommt der ökonomische Schaden dadurch, dass andere Schiffe den Temrinal nicht wie geplant nutzen konnten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht nach Breskens/Holland eingeschleppt
(01.06.19) Am Abend des 30.5. wurde das KNRM-Rettungsboot ‘Zeemanshoop’ zu einer Segelyacht gerufen, die Motorprobleme erlitten hatte. Sie war mit einer zweiköpfigen Crew an Bord auf einem Törn von Zeebrügge nach Breskens. Vor Erreichen des Zielhafens schlief der Wind ein, sodass er unter Motor angesteuert werden sollte.
Doch dieser funktionierte nicht richtig, deshalb meldeten sich die beiden bei der Küstenwache, die ihrerseits um 21.45 Uhr die KNRM verständigte. Als die Seenotretter die Yacht erreichten, trieb sie gerade in Richtung der Hoofdplaat aus dem Fahrwasser.
Zwei Rettungsmänner gingen an Bord, und nachdem eine Schleppverbindung hergestellt worden war, wurde das Boot nach Breskens gezogen. Hier machte es zur Reparatur an einer Werft fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden vor Start Point
(01.06.19) Der französische Containerfrachter ‘CMA CGM Fort Ste Marie’, 26342 BRZ (IMO-Nr.: 9261906), erlitt auf der Fahrt von Le Havre nach Caucedo in der Dominikanischen Republik mit einer 27-köpfigen Crew an Bord am 31.5. um 8.10 Uhr einen Maschinenschaden. Das Schiff befand sich auf Position 50 02 50 N, 003 21 59 W rund 14,5 Meilen südöstlich des Start Point-Leuchtturms.
Der Falmouth-Coastguard wurde eine geschätzte Reparaturdauer von zwei bis drei Stunden angegeben. Bereits um 9.20 Uhr nahm das Schiff wieder Fahrt auf und sollte am 10.6. den Zielhafen erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter kollidierte mit Containerkran
(01.06.19) Der unter Panama-Flagge laufende Containerfrachter ‘MOL Success’, 27104 BRZ (IMO-Nr.: 9472581), kollidierte am 30.5. um 17.10 Uhr beim Ablegemanöver im Hafen von Kobe mit einem Gantrykran. Das Schiff kehrte danach an seinen Liegeplatz zurück.
Es durfte aber nach Untersuchungen die Fahrt um 18.45 Uhr erneut antreten. Der Frachter traf um am 1.6. um 10.55 Uhr in Busan ein und warf auf Position 35° 0.48' N 128° 54.66' O auf der Reede Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach Opfern auf der Donau ausgedehnt
(01.06.19) Drei Tage nach dem der Kollision der ‘Hableány‘ und der ‘Viking Sigyn‘ auf der Donau in Budapest dehnten die Helfer ihre Suche nach den 21 Vermissten aus. Spezialisten von Marine und nationaler Feuerwehr aus Südkorea unterstützten die Operation der ungarischen Behörden. Am 1.6. sollte die Suche an der Oberfläche der Donau auf einer Strecke von bis zu 50 Kilometern flussabwärts fortgesetzt werden. Die Bedingungen für die Suche unter Wasser durch Taucher waren wegen des Hochwassers und der Strömung nach wie vor schwierig.
Sie konnten sich bei weiter steigendem Pegel nicht am Wrack halten. Derzeit führte die Donau am Unglücksort Wasser in Höhe von etwa 5,3 Metern, normal wären vier Meter. Auch eine Hebung des Wracks war derzeit technisch nicht zu machen.
Die südkoreanischen Teams wollten die Suche mit Booten fortsetzen, die ihnen von den lokalen Behörden zur Verfügung gestellt wurden. Die Taucher aus Südkorea und Ungarn erwarteten spätestens am 3.6. ihre Arbeit unter Wasser beginnen zu können. Die lokalen Behörden arbeiteten auch mit Serbien zusammen.
Die Bergung der gesunkenen „Hableány“ könnte noch eine Woche dauern. Der 64-jährige Schiffsführer der ‘Viking Sigyn‘ wies unterdessen die Anschuldigung der "kriminellen Fahrlässigkeit" zurück. Sein Anwalt teilte mit, dass sein Mandant den Unfall nicht hätte verhindern zu können.
Außerdem wehrte er sich gegen die Anschuldigung, er habe gegen Regeln verstoßen. Der Anwalt erklärte, sein Mandant führe seit 44 Jahren unfallfrei Schiffe auf der Donau und sei äußerst erfahren. Es sei zu früh, um den Kapitän für das Unglück verantwortlich zu machen. Es solle erst ein Expertengutachten abgewartet werden, die voreilige Schuldzuweisung an den ukrainischen Bootsführer sei nicht mehr als eine Theorie.
Am 30.5. wurde ein Haftbefehl gegen den Mann zwar beantragt, aber erst am 1.6. erteilt. Der Vorsitzende des Verbands der ungarischen Binnenschifffahrt, Attila Bencsik sagte, dass die ‚Hableány‘ nicht auf das größere Kreuzfahrtschiff zugesteuert sei. Vielmehr sehe es so aus, als habe dieses das kleinere Schiff zwischen den Pfeilern der Margaretenbrücke in seinen Sog gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen



MCS Marine Claim Services Germany arbeitet an Bergung der My Song
(01.06.19) Für die von Bord des Frachters ‘Brattingsborg’ (IMO-Nr.: 9488035) gestürzten, britischen Superyacht ‘My Song‘ (MMSI-Nr.: 232002701) ist inzwischen vor Menorca eine Bergungsaktion angelaufen. Die Transportfirma Peters & May hat die MCS Marine Claim Services Germany damit beauftragt. Sie haben die halb gesunkene Yacht inzwischen übernommen und arbeiteten daran, das Abschleppen vorzubereiten.
Das Boot sollte nach Palma de Mallorca gebracht werden. Peters & May blieb unterdessen bei ihrer Einschätzung zu den Ursachen des Unglücks. Das Gerüst, in dem das Boot auf Deck gestaut worden war, wurde nach dem Einlaufen des Frachters in Genua am 28.5. von Bord geholt und wird nun inspiziert. Die ‘Brattingsborg‘ lief am 31.5. nach Dubrovnik aus, wo sie am 3.6. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer zerstörte Luxusyacht in Sharjah/Emirat Schardscha
(01.06.19) In Sharjah brach am 31.5. um 20.40 Uhr auf einer Luxusyacht im Gebiet von Al Liah ein Feuer aus. Feuerwehren der Stationen Mina und Samnan sowie der Hauptwache eilten zum Brandort und konnten verhindern, dass die Flammen auf Nachbarlieger übergriffen.
Sie waren binnen fünf Minuten vor Ort und hatten das Feuer nach einer Stunde gelöscht. Die Yacht wurde allerdings total zerstört.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kein Traumtag für Dreamy
(01.06.19) Beide RNLI-Boote der Station Filey wurden am Nachmittag des 31.5. alarmiert, nachdem sich die 27 Fuß lange Segelyacht ‘Dreamy‘ in Fischereinetzen 250 Yards südlich der Filey Bell Tonne, die das Ende von Filey Brigg markiert, verfangen hatte. Die zweiköpfige Crew hatte um 13.30 Uhr die Humber Coastguard alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sehr kompliziert war, das Boot zu befreien.
Es gelang dann, Teile der Netze abzuschneiden, doch der Propeller hing weiter in einer großen Menge von Leinen fest. Es wurde nun entschieden, das Boot nach Scarborough zu schleppen, wo im Hafen das Fanggerät entfernt werden sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht in Baja California Sur gestrandet
(01.06.19) Am 31.5. lief in Baja California Sur eine Motoryacht gegen 13 Uhr am Balandra Beach auf einer Sandbank auf Grund. Die Rettungskräfte stellten nach ihrem Eintreffen zu ihrer Überraschung fest, dass die Havarie ein gutes Stück vor der Küste erfolgt war.
Nun hofften sie auf einen steigenden Wasserstand, um das Schiff wieder flottmachen zu können. Andernfalls müsste Bergungsgerät herangeschafft werden. Menschen kamen bei der Havarie nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht strandet im Naturschutzgebiet
(01.06.19) Zwei US-Bürger wurden am 31.5. von der Belize Coast Guard (BCG) im Sapodilla Caye-Naturschutzgebiet gegen 20.30 Uhr gerettet, nachdem ihre 40 Fuß lange Segelyacht ‘Shambella‘ dort auf ein Riff gelaufen war. Ein Boot der Hunting Caye Forward Operating Base wurde vom JRCC in Ladyville alarmiert, das ein Notsignal im Bereich von Hunting Key aufgefangen wurde. Es gelang ihm, die Yacht freizuschleppen und zur Base zu bringen.
Das Department of the Environment leitete eine Untersuchung ein. Gemeinsam mit der Belize Port Authority and Fisheries sollte das Riff auf mögliche Schäden untersucht werden. Das Seglerpaar war unterwegs von Kuba nach Rio Dulce in Guatemala und wurde für die Dauer der Untersuchungen festgehalten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Eisbrecher mit Maschinenschaden
(01.06.19) Der kanadische Eisbrecher ‘Amundsen’, 5910 BRZ (IMO-Nr.: 7510846), erlitt auf dem St. Lawrence River vor Cacouna, Quebec, einen Maschinenschaden und wurde auf Position 47 59 40.5 N, 69 39 51.2 W am 31.5. um zwei Uhr manövrierunfähig. Während das Schiff auf dem Wasserweg trieb, führte die Crew eine Reparatur durch. Dann setzte es seine Fahrt von Quebec nach Halifax fort, wo es am 3.6. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen



Leckage vor Littlehampton/GB
(01.06.19) Der holländische Frachter ‘Moana’, 2992 BRZ (IMO-Nr.: 9529190) erlitt am 31.5. gegen 14.15 Uhr auf der Reise von Dundee nach Bilbao mit einer achtköpfigen Crew in Ballast laufend ein kleines Leck an der Maschine. Er befand sich 21 Meilen südlich von Littlehampton auf Position 50 27 27 N, 000 30 33 W.
Das Schiff musste zunächst stoppen, während die Leckage von der Crew abgedichtet wurde. Es setzte nach erfolgreicher Reparatur seine Fahrt nach Spanien fort, wo es am 3.6. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Durlstone Head/GB abgeschleppt
(01.06.19) Der unter Bahamas-Flagge laufende Frachter ‘Romi‘, 2373 BRZ (IMO-Nr.: 8922266), erlitt am 31.5. gegen sieben Uhr auf der Fahrt von Drammen nach Barreiro mit einer achtköpfigen Crew an Bord ein Kühlwasserleck, das die Maschine lahmlegte. Er befand sich 25 Meilen südlich von Durlstone Head auf Position 50 13 09 N, 002 05 04 W. Um 14.50 Uhr meldete der Kapitän, dass es nicht gelungen war, den Schaden mit Bordmitteln zu beheben.
Er kontaktierte die Reederei, um Genehmigung zu erhalten, zur Reparatur Le Havre mit Schlepperhilfe anzusteuern. Um 21 Uhr lief der britische Schlepper ‘MTS Indus’ (IMO-Nr.: 8884830) aus Brixham zur Assistenz des Frachters aus. Er nahm den Havaristen bei Südwestwind von 11 Knoten und moderater See auf den Haken, und mit 4,5 Knoten ging es dann in Richtung Le Havre, wo der Schleppzug am 1.6. gegen 22 Uhr eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Ketapang/Java
(01.06.19) In den Gewässern der Bali Straße in Banyuwangi, Ost-Java, kollidierten bei stürmischem Wetter mit bis zu drei Metern Wellenhöhe und 20 Knoten Wind die beiden indonesischen Fähren ‘Tunu Pratama Jaya 3888‘, 734 BRZ (IMO-Nr.: 8749432),und KMP ‘Jalur Nusa‘, 739 BRZ (IMO-Nr.:8984496), als diese am 31.5. gegen sieben Uhr in den Hafen von Ketapang einlief.
Dabei entstand ein Riss von 1,5 Metern im Rumpf der ‘Tunu Pratama Jaya 3888’. Menschen kamen bei der Havarie nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen





Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949

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Schlagwörter: Schifffahrt, in Seenot, SOS Alarm, Unfälle, Mayday, Versicherung Schiff, Segeln, Seenot, Unglück, Seenotfälle, Schiffsuntergang, Seenotarchiv, Archiv, Schiffsunglück, Schiffsunfall, unfall, ertrinken, untergehen, untergegangen, sinken

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