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Tim Schwabedissen in Urlaub, daher keine SOS-Meldungen.
Sie können sich aber sensationelle SOS-Bilder anschauen oder skurrile Medungen.

Trawler "Blue Horizon - DA 77" mit Maschinenausfall
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Trawler trieb nach Maschinenausfall vor St. Ann’s Head
(09.08.17) Das RNLI-Boot aus Angle, die "Mark Mason" wurde am Morgen des 7.8. gerufen, um dem irischen Trawler "Blue Horizon - DA 77", 174 BRZ (IMO-Nr.: 9093854), zu assistieren. Dieser hatte einen Totalblackout erlitten und trieb 50 Meilen südwestlich von St Ann’s Head in der Irischen See. Die „Mark Mason” lief um 3.47 Uhr aus.
Noch während sie im Anmarsch war, bot ein anderer Kutter an, den Havaristen in Schlepp zu nehmen und nach Dunmore East zu ziehen. Er sollte die „Blue Horizon“ gegen sieben Uhr erreichen. Die Seenotretter waren bereits um 6.10 Uhr vor Ort und gingen auf Standby, bis das Abschleppmanöver begann.
Zuvor kamen sie längsseits, um sich zu überzeugen, dass an Bord alles in Ordnung war. Nachdem die Schleppverbindung stand, konnte die „Mark Mason“ um 7.20 Uhr aus dem Einsatz entlassen werden und ging auf Rückkurs nach Angle.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision im Marmara-Meer
(09.08.17) Der liberianische Bulkcarrier "Long Cheer", 24150 BRZ (IMO-Nr.: 9471678), kollidierte auf der Fahrt von Rouen nach Istanbul a, 5.8. um 2.30 Uhr mit dem türkischen Bulkcarrier "Ince Kastamonu", 32983 BRZ (IMO-Nr.: 9471678), im Marmara-Meer an der Zufahrt zum Bosporus- Der Kollisionsgegner war auf der Fahrt von Port Sudan über Suez nach Rumänien. Beide Schiffe wurden beschädigt und warfen zunächst Anker an der Unfallstelle. Die "Ince Kastamonu" ging am Nachmittag des 8.8. ankerauf und nahm Kurs auf Altinova, wo sie um 18.45 Uhr am Sefine Shipyard zur Reparatur festmachte. Die „Long Cheer“ lag weiter vor Istanbul.
Quelle:Tim Schwabedissen



„Olympias Tigress“ mit Mastbruch
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Fastnet-Racer erlitt Mastbruch vor Galley Head
(09.08.17) Das RNLI-Boot aus Courtmacsherry wurde am 9.8. um 3.21 Uhr alarmiert, nachdem die 40 Fuß lange, britische Segelyacht „Olympias Tigress“ (MMSI-Nr.:235100514), die am Fastnet-Race teilnahm, 13 Meilen vor dem Galley Head in West-Cork gegen drei Uhr Mastbruch erlitten hatte. An Bord befand sich eine 10-köpfige Crew. Das Rettungsboot lief mit einer siebenköpfigen Freiwilligen-Besatzung unter Vormann Sean O’Farrell aus und lokalisierte die Yacht um 4.45 Uhr.
Vor Ort machten sich die Seenotretter daran, die Yacht mit einer Schleppverbindung zu stabilisieren. Danach wurde sie mit langsamer Fahrt in Richtung des inneren Hafens von Courtmacsherry geschleppt. Die Segler waren wohlauf, und um acht Uhr erreichten sie nach dreistündiger Schleppfahrt den Hafen.
Vor Ort war Nordwestwind von drei bis vier Beaufort. Die Yacht hatte während der Nachtstunden den Fastnet-Rock gerundet, ehe am frühen Morgen der Mast herunterkam und damit die Fahrt von Cowes zum Fastnet Rock und zurück nach Plymouth ein vorzeitiges Ende nahm. Die „Olympias Tigress“ wurde inzwischen zur Reparatur nach Crosshaven gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Isle of Wight: 112 Jahre alte Yacht bei The Needles abgeschleppt
(09.08.17) Am Abend des 8.8. wurde das RNLI-Boot aus Yarmouth um 20.24 Uhr alarmiert, nachdem die 112 Jahre alte Segelyacht “Iolaire” vor The Needles bei der Isle of Wight in Schwierigkeiten geraten war. Sie befand sich eine Meile südwestlich des Needle-Leuchtturms, als die Maschine ausfiel. Mangels Wind trieb sie hilflos in der See. Nachdem das Rettungsboot eingetroffen war, wurde ein Mann an Bord übergesetzt und half beim Herstellen einer Schleppverbindung.
Dann wurde die klassische Segelyacht zurück in den Hafen von Yarmouth geschleppt. Um 21.45 Uhr kehrte das Rettungsboot auf seine Station zurück. Die „Iolaire” ist eine 16 Meter lange Yawl, die 1905 bei Harris Bros. erbaut wurde. Sie nahm erfolgreich an zahlreichen Regatten u.a. bei der Cowes Week und dem Fastnet-Race teil.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre „Malena IV“ brennt
(Bild: Armada de Chile)   Großbild klick!

Fährboot mit 31 Personen an Bord ging vor Chile in Flammen auf
(09.08.17) Die Fregatte „Yerko Cattarinich“ der chilenischen Marine rettete am 6.8. insgesamt 31 Personen von der Fähre „Malena IV“ der Seremi de Transporte, die im Aysén-Fjord in Brand geraten war. Das Schiff war von den Huinchas-Inseln zum 70 Kilometer entfernten Puerto Chacabuco in Süd-Chile unterwegs, als das Feuer eine halbe Stunde nach dem Auslaufen gegen 16 Uhr im Maschinenraum ausbrach. An Bord des Schiffes befanden sich 28 Passagiere und eine dreiköpfige Crew.
Der Brand griff rasch auf sämtliche Decks des Schiffes über. Die Schiffbrüchigen wurden binnen 15 Minuten aus einem Rettungsboot geborgen und unverletzt nach Puerto Aguirre gebracht. Auch ein Patroullienboot der Arcángel-Klasse war bei der Aktion im Einsatz.
Erst am 28.3. hatte die “Malena IV“ in der Mitte des Aysén-Fjords Maschinenausfall erlitten. Sie wurde von der “Col-Col” in Schlepp genommen. Erst acht Stunden nach dem Auslaufen konnten die Fahrgäste an Land gehen. Das 2014 erbaute, für 48 Fahrgäste zugelassene Schiff war erst seit dem 1.3. für die Austral Patagonia SPA im Einsatz gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gelöscht, aber nur noch Schrott
(Bild: Rolf Olaisen)   Großbild klick!

Fünf Motorboote durch Feuer in Drøbak zerstört
(09.08.17) Fünf Sportboote, die an einer Schwimmpier in der Vindfangerbucht in Drøbak südlich von Oslo lagen, gerieten am Nachmittag des 8.8. in Brand. Das Feuer entstand durch eine Explosion auf einem der Motorboote und breitete sich dann auf die Nachbarlieger aus. Die Polizei wurde um 16.40 Uhr alarmiert.
Wenig später war die Feuerwehr vor Ort und hatte den Brand um 17 Uhr unter Kontrolle. Um 17.20 Uhr wurde Feuer aus gemeldet. Zwei der Boote waren so schwer beschädigt, dass sie sanken.
Quelle:Tim Schwabedissen



Leckgeschlagener Kutter vor Tillamook Head abgeschleppt
(09.08.17) Die US Coast Guard wurde am Morgen des 8.8. um 3.36 Uhr alarmiert, nachdem der 48 Fuß lange Kutter „Pura Vida” 66 Meilen westlich von Tillamook Head Wassereinbruch erlitten hatte. Ein 47-Fuß-Boot lief von der Station Cape Disappointment in Ilwaco, Washington, aus. Die drei Fischer auf dem Havaristen hatten Rettungswesten angelegt.
Mehrere andere Kutter und zwei Schiffe der Marine steuerten ihn ebenfalls an. Ein MH 60-Jayhawk-Helikopter stieg mit einer Lenzpumpe an Bord auf. Eine weitere wurde von der “Western Edge” übergeben, und auch das Patroullienboot hatte eine an Bord. Es gelang, die Situation zu stabilisieren, und der Hubschrauber kehrte wegen Treibstoffknappheit zu seiner Base zurück.
Das 47-Fuß-Boot nahm den Kutter dann in Richtung Columbia River in Schlepp. Ihm lief das 2-Fuß-Boot “Triumph” derselben Station entgegen, das es ablösen sollte. Der Konvoi sollte um 18 Uhr auf dem Columbia River eintreffen. Vor Ort waren sechs bis acht Fuß hohe Wellen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht vor Marseille in Flammen
(09.08.17) Am 4.8. gegen 13.45 Uhr wurde das CROSS Med vom Kontrollturm des Marignane Airport alarmiert, nachdem ein Flugzeug 40 Meilen südlich von Marseille eine fünf Meter lange Motoryacht, die “Soul”, in Flammen stehend entdeckt hatte. Die zweiköpfige Crew trieb in der Nähe in einem Beiboot. Das CROSS Med forderte Schiffe in der Nähe auf, sich zu melden.
Der liberianische Flüssiggas-Tanker “Navigator Grace”, 16823 BRZ (IM-Nr.: 9531478), der auf dem Weg nach Arcef war, nahm Kurs auf die Unfallstelle. Zur selben Zeit stieg ein Panther-Helikopter der Marine-Flottille 36F in Hyères auf. Er traf um 14.40 Uhr vor Ort ein und rettete die Schiffbrüchigen, zwei Spanier im Alter von 58 und 66 Jahren, von dem Beiboot. Sie wurden um 15.45 Uhr in Hyères abgesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter im Golf von Sant’Amanza nach Feuer gesunken
(09.08.17) Am 6.8. um 09.40, Uhr fing das CROSS Med den Notruf eines Fischers im Golf von Sant'Amanza in Süd-Korsika auf. Sein Kutter war in Brand geraten. Das CROSS schickte eine Falcon 50 der französischen Marine, die sich in dem Gebiet befand, sowie das Rettungsboot “SNSM 063“ aus Bonifacio sowie ein Boot der Reserve des Bouches de Bonifacio. In Ajaccio machte sich ein Dragon 20-Helikopter mit einem Feuerwehr-Taucher startklar.
Der Fischer wurde vom Boot der Reserve des Bouches de Bonifacio aufgenommen und nach einem Check in einem Krankenwagen der SDIS 2A zum Krankenhaus Porto – Vecchio gebracht. Die „SNSM 063” löschte derweil den brennenden Kutter. In rauer See sank das Wack dann aber. Die Seenotretter bargen aufgeschwommene Trümmer.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer vor der Hochzeit
(09.08.17) Die Ursache des Kurzschlusses, der am Morgen des 8.8. zu einem Feuer auf dem holländischen Binnenschiff Arja", 855 ts (EU-Nr.: 03030021), im südlichen Teil des Biesbosch-Hafens in Werkendam geführt hatte, war noch unklar. Das Schiff hatte dort seit dem 4.8. gelegen. Nachdem einige Feuerwehrfahrzeuge am Hafen eintrafen, gelang es rasch, das Feuer zu löschen.
Danach wurden Wandverkleidungen im Vorschiffsbereich abgenommen, um an den Brandherd heranzukommen. Es gab keine Verletzten. Die „Arja“ war erst in der vergangenen Woche von einem Paar übernommen worden, das in dieser Woche heiraten wollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Poonthura überlaufen
(09.08.17) Drei indische Fischer aus Vizhinjam wurden verletzt, nachdem der Kutter „Soumya“ sieben Meilen vor Poonthura am 7.8. gegen Mitternacht von einem unbekannten Schiff überlaufen wurde. Sie stürzten ins Wasser und wurden später von anderen Kuttern gerettet. Die Küstenwache suchte nun nach dem Kollisionsgegner.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter im Prince William Sound gekentert
(09.08.17) Die vierköpfige Crew des 52 Fuß langen Kutters “All In” wurde am 4.8. gerettet, nachdem ihr Schiff unweit von South Knight Island im Prince William Sound gekentert war. Die Fischer waren gerade dabei, ihr Netz aufzuholen, als das in Kenau beheimatete Schiff umschlug. Sie wurden von der Crew des Kutters „Trail Blazer” aus dem Wasser gezogen.
Am 7.8. sicherten Berger das halb unter Wasser zwischen Point Helen und Hogan Bay liegende Wrack, das zunächst zu einem geschützteren Platz gezogen werden sollte. Es hatte eine Tankkapazität von 1.500 Gallonen und noch keinen Fisch an Bord. Die Coast Guard Marine Safety Unit Valdez koordinierte die Bergungsarbeiten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Erdgaskondensat leckte aus Schiff in Delfzijl
(09.08.17) Im Seehafenkanal in Delfzijl kam es am 9.8. zu einer Leckage von Ergaskondensat aus einem Schiff. Mehrere Kubikmeter der Flüssigkeit liefen ins Wasser. Die Feuerwehr versucht, mit einer Sperre zu verhindern, dass das Gas-Kondensat sich weiter ausbreiten konnte. Ein Teil des Kais wurde vorsorglich evakuiert. An Bord des Schiffes war eine Person, die über Probleme mit der Atmung klagte und ins Krankenhaus gebracht wurde. Das Feuer nahm Messungen in der Nähe des Schiffs vor und stellte fest, dass es keine Gefahr für die Öffentlichkeit gab. Erdgaskondensat ist ein hochentzündlicher Stoff, der durch Erdgasförderung freigesetzt wird.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutterwrack vor Lohals
(Bild: Alexander Domwirt)   Großbild klick!

Keine Handhabe zur Räumung von Kutterwrack bei Lohals
(08.08.17) Rund 20 Meter vom Ufer entfernt liegt bei Lohals auf Langeland das Wrack eines aufgegebenen, alten Kutters im flachen Wasser auf seiner Backbordseite. Die Anwohner sehen das Schiff als Schandfleck, doch die Gemeinde fühlt sich nicht zuständig, und es gibt keine gesetzliche Handhabe oder Finanztöpfe zur Räumung dieses und rund 30 weiterer vergleichbarer Wracks an der dänischen Küste.
Auch von staatlicher Seite wird nur eingegriffen, wenn eine Umweltgefahr oder eine Gefährdung des Schiffsverkehrs besteht. Beides war bei dem Kutter vor Lohals nicht der Fall. Er liegt seit vergangenem Sommer am Strand und wurde sich selbst überlassen. Die Gemeinde hat weder Ausrüstung noch Ressourcen, ihn zu beseitigen und will auch keinen Präzedenzfall schaffen, indem sie in Vorlage geht. So könnte der Kutter noch länger bleiben, wo er ist.
Quelle:Tim Schwabedissen



“Argo Navis”
(Bild: DSRS)   Großbild klick!

Deutsche Yacht vor Brandsø abgeschleppt
(08.08.17) Die dänische Seerettungsgesellschaft wurde am 4.8. von der zweiköpfigen Crew der deutschen 50-Tonnen-Yacht “Argo Navis” (MMSI-Nr.: 211442370) alarmiert, nachdem sich die Maschine überhitzt hatte. Auch ein zu der Yacht ausgerückter Experte konnte die Probleme an Bord des Schiffes, das sich südwestlich von Brandsø auf Position 55 32.4 N - 009 58.5. O befand, nicht lösen.
Daraufhin suchten die Segler im Netz nach der nächsten Rettungsstation und nahmen Kontakt mit den Seerettern in Årø Havn auf. Diese schickten um 19.25 Uhr ein Boot, das die havarierte 16-Mter-Yacht auf den Haken nahm und sie nach Hadersleben einschleppte. Hier sollte der Schaden repariert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerschiff „MSC Daniela“ wird gelöscht
(Bild: Sri Lanka Navy)   Großbild klick!

Containerfrachter ging vier Monate nach Feuer wieder in Fahrt
(08.08.17) Das durch einen Brand schwer beschädigte, unter Panama-Flagge laufende Containerschiff „MSC Daniela“, 151559 BRZ (IMO-Nr.: 9399002), nimmt rund vier Monate nach dem Unglück seinen Dienst wieder auf. Am 8.8. verließ es den China Shipping Industry Changxing Shipyard in Shanghai und nahm Kurs auf Dalian, wo es am 11.8. einlaufen sollte. Mitte August wird es dann wieder in den Dienst eingefädelt werden, der es über Xingang, Busan, Ulsan, Ningbo, Shanghai, Shekou und Yantian nach Singapur und von dort weiter in Richtung Suezkanal führt.
Über Beirut wird die Fahrt dann nach Südeuropa fortgesetzt, wo die Häfen Gioia Tauro, La Spezia, Genua, Fos, Valencia, Barcelona und Marsaxlokk angelaufen werden. Anfang Oktober geht es auf die Rückreise Richtung Asien an, die erneut durch den Suezkanal führen wird. Am 4.4. war der 13.800 TEU-Frachter vor Sri Lanka in der Nähe von Colombo in Brand geraten. Es dauerte mehrere Tage, das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Danach wurde das schwer beschädigte Schiff über drei Monate lang in Shanghai repariert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Choctawhatchee Bay leckgeschlagen
(08.08.17) Die US Coast Guard wurde am 7.8. alarmiert, nachdem der 50 Fuß lange Kutter “Jean Marie” 40 Meilen südlich von Choctawhatchee Bay in Destin, Florida, um 5.50 Uhr Wassereinbruch erlitten hatte. Die Coast Guard Mobile schickte von der Station Destin ein 45-Fuß-Boot zu Hilfe. Von der Air Station New Orleans stieg ein MH-65 Dolphin-Helikopter auf.
Das Rettungsboot traf um 7.36 Uhr vor Ort ein und assistierte den Fischern dabei, das Leck abzudichten und das eingedrungene Wasser zu lenzen. Danach wurde der Havarist in Schlepp genommen. Er wurde später einem Boot der Coast Guard Station Panama City übergeben, das es in den dortigen Hafen zog.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Nhhi Son gesunken
(08.08.17) Der vietnamesische Frachter “Duc Cuong 06”, 4818 BRZ, der Duc Cuong Transport Company erlitt am 6.8. gegen 11 Uhr Wassereinbruch, kurz nachdem er den Hafen von Nhhi Son mit einer Ladung von 4,597.44 Tonnen Klinker bestimmt nach Ho Chi Minh City verlassen hatte. An Bord waren 10 Personen, neun Crewmitglieder und ein Passagier. Um 12.30 Uhr ging das Schiff mit dem Bug voran auf Position 19 16 N 105 51 O rund vier Meilen südlich von Nghi Son im Golf von Tonkin unter.
Kutter, die sich in der Nähe befanden, retteten alle Schiffbrüchigen. Auch die „Ocean 06” und “Dai Duong 08” der Ocean Investment Company und das Hafenboot 1369 der Thanh Hoa Port Authority sowie die „Hai Ha 58“ waren vor Ort im Einsatz. Der Frachter hatte 18 Tonnen Bunkeröl an Bord, als er sank.
Die Ursache des Untergangs war unklar. Taucher stiegen bereits zu dem auf 13 Metern Wassertiefe liegenden Wrack ab und fanden Risse an der Seite und an Deck im Bereich der Laderäume 1 und 2.
Quelle:Tim Schwabedissen



Auf Grund gesetzter Frachter konnte noch nicht gelenzt werden
(08.08.17) Am Morgen des 8.8. gingen die Bemühungen, den kambodschanischen Frachter „Bahtera Sejati”, 1845 BRZ (MMSI-Nr.: 514331000), der vor Tanjungwandi in Ost-Java auf Grund lag, auszupumpen, weiter. Woher der Wassereinbruch kommt, war weiterhin unklar, sodass unverändert Wasser nachlief. Das Schiff hatte 2.750 Tonnen Reis geladen.
Derzeit hatte das Schiff, das unmittelbar hinter dem Hauptquartier von Polair Ketapang lag, 11 Grad Steuerbordschlagseite. Versuche, es von seiner Position wegzubekommen, fanden bisher nicht statt. Es saß fest auf Grund, und bis zu zwei Meter hohe Wellen sowie Windgeschwindigkeiten von 19 Knoten erschwerten die Arbeit der Berger.
Das Schiff hatte bereits beim Auslaufen von Tanjungwandi nach Pulau Flores am 5.8. gegen 16 Uhr fünf Grad Schlagseite gehabt. Versuche, es zur Gresik-Zement-Pier zu bringen, schlugen fehl, und es wurde dann hinter Makopolair Ketapang auf Grund gesetzt, um ein Kentern im Hafen von Tanjungwangi zu verhindern. Die 27 Mann an Bord blieben unversehrt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Binnenschiff in Werkendam
(08.08.17) Am 8.8. kam es zu einem Feuer im Vorschiff eines Binnenschiffes, das in Werkendam am Werftkai der VEKA-Gruppe im südlichen Biesboschhafen festgemacht war. Die alarmierte Feuerwehr konnte es rasch löschen. Danach wurde ein Stück der Verkleidung entfernt, um sicherzustellen, dass es keine Brandnester mehr gab. Ein Kurzschluss hatte zur Entstehung des Brandes geführt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Doppelproblem zwischen Helsinki und Tallinn
(08.08.17) Doppeltes Ungemach für die Viking Line auf den Diensten zwischen Helsinki und Tallinn. Alle Abfahrten der gecharterten schwedischen Katamaranfähre "Viking FSTR" (“HSC Express”), 5902 BRZ (IMO-Nr.: 9176046), für den 7.8. mussten abgesagt werden, nachdem am Vorabend in Helsinki ein Maschinenschaden aufgetreten war, der zunächst repariert werden musste. Die Linie entschied, das Schiff vorerst außer Betrieb zu nehmen.
Doch im Laufe des Tages musste auch die Passagierkapazität der estnischen Fähre "Viking XPRS", 35918 BRZ (IMO-Nr.: 9375654), reduziert werden, weil versehentlich ein Evakuierungsschlauch bei Servicearbeiten aktiviert worden war und nicht mehr einsetzbar war. Bis zum 9.8. sollten die Probleme gelöst sein. Rund 100 Fahrgäste buchten bei anderen Anbietern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hydraulikschaden legte Fähre lahm
(08.08.17) Am 6.8. musste die norwegische Fähre "Kragerø", 156 BRZ (IMO-Nr.: 9331373), wegen technischer Probleme am Kai in Kragerø bleiben. Der Fährbetreiber setzte zunächst die erheblich kleinere Fähre "Naus" als Ersatz ein. Deshalb konnten in Jomfruland bei der ersten Abfahrt um 10.50 Uhr auch einige Autos nicht mitgenommen werden und mussten mehrere Stunden warten. Ein Techniker wurde zur Reparatur der "Kragerø" in Marsch gesetzt.
Es stellte sich dann heraus, dass der Schaden an einer Hydraulikpumpe so erheblich war, dass die Fähre bis Ende kommender Woche nicht wieder in den Dienst zurückkehren würde. Bis dahin mussten die beiden Fähren "Naus" und "Jesper" den Kragerø-Dienst bewältigen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gemeinsame Taucherübung an gesunkenem Schmuggelfrachter
(08.08.17) Die philippinische Marine und US-Taucher haben in der vergangenen Woche gemeinsam Tauchtechniken am Wrack des in Panama registrierten Frachters "Captain Ufuk", 2451 BRZ (IMO-Nr.: 6802216), in der Manila Bay durchgeführt. Ein Taucherteam der Mobile Diving and Salvage Unit One (MDSU-1) und Froschmänner der Philippine Coast Guard Special Operations Group (PCGSOG) untersuchten zusammen das im Südhafen liegende Wrack. Die Aktivitäten fokussierten auf Bergungstechniken, Tauchoperationen, den Einsatz von Side-Scan-Sonar und ROVs sowie Schneide- und Schweißarbeiten.
Das Personal der PCGSOG besuchte dabei auch die USNS “Salvor”, ein Bergungsschiff der Safeguard-Klasse, das als Basis für die Arbeiten diente.
Mit der Übung sollten auch Informationen in Hinblick auf eine spätere Bergung bzw. Umlagerung des Schiffes gewonnen werden. Das MSDU-1-Tauchteam soll gemeinsam mit der US Combined Task Force 73 langfristig in Hinblick auf diese Arbeiten kollaborieren. Die seit 2009 in die Kette gelegte "Captain Ufuk war am Morgen des 17.9.2016gesunken. Der philippinische Zoll hatte sie wegen Waffenschmuggels in Mariveles beschlagnahmt,
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack der Repunte in 53 Metern Tiefe untersucht
(08.08.17) Der Präfekt Rodolfo Gonzalez, Chief des Detachment in Puerto Madryn, bestätigte, dass die Suche nach sieben Fischern, die seit dem Untergang der “Repunte” im Golfo Nuevo vermisst werden, andauerte. Die „Salvamento Tango“ der Präfektur hat das Wrack in 53 Metern Tiefe lokalisiert und mit ROVs untersucht, um die Ursache des Untergangs zu ergründen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Offshore-Schiff ohne Treibstoff und Strom vor Ciudad del Carmen
(08.08.17) Seit dem 1.8. liegt das unter Panama-Flagge laufende Offshore-Schiff "Caballo Marango", 13027 BRZ (IMO-Nr.: 9526382), auf der Seereede von Ciudad del Carmen vor Anker und hat keinen Bordstrom mehr mangels Treibstoff. Die Eigner des Schiffes haben die örtliche Gerichtsbarkeit alarmiert, das Schiff zu beschlagnahmen. Es hätte eigentlich bereits zur Shanara Maritime zurückkehren sollen. Der Hafenkapitän von Isla del Carmen wurde kontaktiert, um die Lage an Bord zu prüfen, nachdem das AIS ausgestellt wurde.
Die Crew bestätigte, dass dies auf einen Ausfall der Bordenergie zurückzuführen war. Richter Benito Zurita verhängte am 4.8. ein Fahrverbot über das Schiff
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenproblem führte Alkoholproblem zutage
(08.08.17) Am 4.8. kam es gleich zu zwei unliebsamen Überraschungen beim Einlaufmanöver des unter Singapur-Flagge registrierten Frachters "Shansi", 25483 BRZ (IMO-Nr.: 9614476), nach Whangarei. Das Schiff hatte zwei Tage auf See geankert, nachdem Kapitän Anthony Michael Baker, 53, es von Tauranga nach Whangarai Heads gebracht hatte und nun auf Einlaufgenehmigung in den Nordhafen wartete. Nachdem diese erteilt worden war und ein Lotsenboot hinausgekommen war, stellte sich heraus, dass es Probleme gab, die Maschine zu starten und den Anker zu lichten.
Die Crew hatte zudem Probleme, ihren Kapitän zu finden. Als dieser dann erschien, stellte sich heraus, dass er offenkundig alkoholisiert war. Die alarmierte Polizei stellte nach dem Festmachen des Frachters im Hafen bei einem Atemalkoholtest 1345 Mikrogramm/Liter fest, mehr als das fünffache der erlaubten Menge von 250 Mikrogramm. Der Kapitän musste am 7.8. vor dem Whangarei District Court erscheinen und wurde zu 3.000 Dollar Strafe zuzüglich der Verfahrenskosten verurteilt wegen Verstoßes gegen den Maritime Transport Act 1994 s40c.
Er hatte zugegeben, bis gegen neun Uhr des Einlauftages Wein getrunken zu haben. Er war sich der Probleme beim Ankerlichten nicht bewusst gewesen, habe aber die Navigation ohne Probleme übernommen, sagte sein Anwalt. Die China Navigation Company Limited, auch als Swire Shipping bekannt, schickte unterdessen einen Ersatzkapitän, der die "Shansi" am 6.8. wieder aus dem Hafen brachte auf dem Weg zum nächsten Hafen Noumea.
Baker war 37 Jahre lang Kapitän, davon 20 Jahre für die China Navigation Company Limited. 2005 hatte er eine posttraumatische Belastungsstörung, aber erst seit 2016, wie er einräumte, ein Alkoholproblem. Wie es mit ihm weiterging, hing nun von einer internen Untersuchung ab.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack ausgebrannter Motoryacht geborgen
(08.08.17) Am Abend des 6.8. wurde das Wrack der 47 Fuß langen Motoryacht “Three Carats” bei der Highport Marina an Land gehoben und auf dem Gelände der Grandpappy Point Marina abgesetzt. Das Boot war am 3.8. auf dem Lake Texoma in Brand geraten und hatte seitdem eine Meile von dem Hafen entfernt auf Grund gelegen. Menschen waren nicht zu Schaden gekommen, weil ein anderer Bootsfahrer rasch vor Ort war.
Die OHP Lake Patrol und Mitarbeiter des Eisenhower Park konnten den Brand unter Kontrolle bringen. Towboat US. schleppte das heruntergebrannte Wrack dann in Ufernähe, wo eine Ölsperre ausgelegt werden konnte. Die Park Ranger gingen davon aus, dass er nach dem Bunkern beim Eisenhower Yacht Club und nachfolgenden Motorproblemen entstanden war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Arbeitsreicher Tag für Seenotretter der RNLI
(08.08.17) Das RNLI-Boot aus Wicklow wurde am 7.8. um 23.14 Uhr alarmiert, um einer Yacht, die zwei Meilen nordöstlich des Hafens in Schwierigkeiten geraten war, zu assistieren. An Bord des acht Meter langen Bootes waren zwei Personen. Es hatte Motorprobleme erlitten und kam mangels Wind nicht mehr voran. Daraufhin verständigte die Crew die Coastguard.
Das Rettungsboot ging sechs Minuten nach dem Auslaufen bei der Yacht längsseits. Rasch wurde eine Schleppverbindung hergestellt und die Yacht nach Wicklow eingebracht. Kurz vor Mitternacht machte sie an der Ostpier fest.
Am selben Tag hatte das RNLI-Boot aus Margate, die “Leonard Kent”, einen Einsatz, nachdem ein 10 Meter langes Motorboot wegen eines vermuteten Brands in der Maschine gegen Mittag Mayday gefunkt hatte. Am Bord der Motoryacht, die von Windsor nach Ramsgate unterwegs war, befanden sich fünf Personen.
Sie lag zwei Meilen nordöstlich des Hafens. Auch ein Offshore-Versorger eines nahen Windparks ging auf Standby. Nach dem Eintreffen der Seenotretter stiegen zwei Mann mit fünf Feuerlöschern an Bord über.
Sie fanden die Crew unversehrt über. Nachdem die Bordelektrik isoliert worden war, wurde die Maschine überprüft, es fanden sich keine Anzeichen von Feuer mehr. Das Boot wurde dann nach Ramsgate abgeschleppt, wo die Coastguard und der Kent Fire and Rescue Service bereit standen.
Um 13.45 Uhr funkte die 39 Fuß lange, britische Segelyacht „Harriet Marwood“ (MMSI-Nr.: 232002718) einen Pan-Pan-Ruf, Sie war beim Fastnet Race mit einer fünfköpfigen Crew an Bord auf der Shingle Bank to the westlich der Shingles Elbow-Tonne auf Grund gelaufen. Das RNLI-Boot aus Yarmouth wurde von der Coastguard alarmiert und setzte vor Ort sein Tochterboot aus, das aber rasch wieder eingeholt wurde, nachdem sich vor den Needles eine weitere Havarie ereignet hatte.
Die Bergung der „Harriet Marwood” wurde dem Boot aus Lymington überlassen. Um 14.24 Uhr steuerte das Rettungsboot aus Yarmouth den 40 Fuß langen, französischen Trimaran “Trilogic” (MMSI-Nr.: 244050869) an, der ebenfalls am Fastnet-Race teilnahm. Er hatte neun Meilen südlich der Needles Wassereinbruch gemeldet. Mit dem Tochterboot wurde ein Seenotretter an Bord abgesetzt.
Der Skipper der “Trilogic” konnte unterdessen den Wassereinbruch unter Kontrolle bringen, und das Boot nahm Kurs auf Frankreich zur Reparatur. Um 16.10 Uhr war der Rettungseinsatz beendet.
Um 18.21 Uhr wurde das RNLI-Boot erneut zu der weiter festsitzenden “Harriet Marwood” beordert, deren Crew sich wegen zunehmender Wellenhöhe sorgte, Beim Eintreffen an der Shingles Bank war die Yacht durch den Seegang aber bereits wieder freigekommen, und es setzte die Fahrt unter Eskorte des Bootes aus Lymington fort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht „Tristan“ wird geborgen
(Bild: DGzRS)   Großbild klick!

Segelyacht vor Wangerooge gestrandet
(07.08.17) Am 5.8. lief die Segelyacht „Tristan“ beim Ansteuern von Wangerooge auf Grund. Gegen 16 Uhr informierten die beiden niederländischen Segler das MRCC der DGzRS über den internationalen Anruf- und Notrufkanal 16 über ihre Notlage. Ihr Boot saß auf der Sandbank „Tabaksplate“ etwa zwei Seemeilen nordwestlich der Ostfriesischen Insel fest und hatte einen Ruderschaden erlitten.
Bei ablaufendem Wasser und Westwind mit bis zu fünf Beaufort schlugen die Wellen hart gegen ihre etwa zehn Meter lange Segelyacht. Das MRCC in Bremen alarmierte die freiwilligen Seenotretter von Wangerooge. Kurze Zeit später liefen sie mit dem Seenotrettungsboot „Wilma Sikorski“ aus und erreichten die „Tristan“ gegen 16.35 Uhr.
Trotz der aufgewühlten See in der Brandungszone gelang es den Seenotrettern, eine Leinenverbindung zur Segelyacht herzustellen, die ohne die rasche Hilfe ein Totalverlust hätte werden können. Nach einigen Anläufen konnten sie den Havaristen schließlich mit dem Seenotrettungsboot von der Sandbank ziehen. Anschließend schleppten sie die Yacht samt zweiköpfiger Besatzung sicher in den Hafen von Wangerooge.
Quelle:Tim Schwabedissen



Raddampfer machte auf der Elbe schlapp
(07.08.17) Der 117 Jahre alte Lauenburger Raddampfer „Kaiser Wilhelm“, 191 tdw (MMSI-Nr.: 211777820), havarierte am 6.8. auf der Elbe in Hamburg. 270 Passagiere mussten die Heimfahrt unplanmäßig per Bus antreten, nachdem während der Fahrt die Welle des Schaufelradantriebs gebrochen war. Das Schiff konnte zwar mit Hilfe von Wind und Strömung sicher anlegen, aber nicht mehr fahren. Die Schadenshöhe war noch nicht absehbar.
Das Schiff machte nach der Havarie am Holthusenkai fest und wurde dann gegen 20.30 Uhr längsseits des deutschen Tankmotorschiffs „Nautic“ 1230 ts (EU-Nr.: 05300160). zurück nach Lauenburg geschleppt. Auf der Hitzler-Werft sollten Experten den Schaden in den kommenden Tagen bewerten und Reparaturen einleiten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorboot wieder auf Grund
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Motorboot musste nach Strandung wieder auf Grund gesetzt werden
(07.08.17) Das RNLI-Boot aus Whitstable, die “Lewisco”, wurde am 4.8. um 11.49 Uhr alarmiert, um den Seenotrettern aus Sheerness zu assistieren. Diese waren alarmiert worden, nachdem ein 25 Fuß langes Motorboot auf dem Strand westlich von Warden Point auf der Isle of Sheppey gestrandet war.
Das Boot aus Sheerness hatte bereits die Crew abgeborgen und brachte sie nach Leysdown, als die Kollegen aus Whitstable eintrafen. Diese konnten einen Seenotretter an Bord des Motorbootes absetzen und eine Schleppverbindung herstellen.
Es gelang, das geklinkerte Boot auch wieder flottzumachen, doch auf tieferem Wasser stellte sich heraus, dass das Wasser schneller eindrang als die Pumpe es wieder lenzen konnte. Deshalb wurde entschieden, das Boot wieder auf Grund zu setzen und den Anker auszufahren. Danach kehrten beide Boote wieder zu ihren Stationen zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter "Kea Trader"
(Bild: Anick Girardi)   Großbild klick!

Ladung der Kea Trader wird auf dem Luftweg geleichtert
(07.08.17) Die ersten Container sind jetzt vom Deck des gestrandeten Frachters "Kea Trader" vor New Caledonia abgeborgen worden. Gleichzeitig ging das Leichtern des Treibstoffs weiter. Bisher wurden rund die Hälfte der insgesamt 750 Tonnen Bunkeröl per Helikopter auf eine Barge, die neben dem Havaristen vor Anker liegt, geflogen. Ein großer Hubschrauber sollte noch in dieser Woche aus Australien eintreffen, der die Container vom Deck abheben kann.
Durch die Havarie hat sich die Versorgung der Region verzögert, was auch Auswirkungen auf Handel und Geschäfte hatte. Die Behörden waren zuversichtlich, das brandneue Schiff wieder von der Riffplatte herunter zu bekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen




(Bild: Empire Sandy)   Großbild klick!

Schoner lief erst gegen Schleusenmauer und dann Frachter ins Heck
(07.08.17) Der kanadische Schoner "Empire Sandy", 338 BRZ (IMO-Nr.: 5071561), kollidierte am Abend des 5.8. mit einer Schleusenmauer in Port Colborne auf dem Lake Erie und lief dann dem dort liegenden, liberianischen Bulkcarrier "Ina", 13579 BRZ (IMO-Nr.: 9521875), ins Heck. Das Schiff, das an den Feiern des Kanaltages teilgenommen hatte, wollte in Schleuse 8 festmachen, als es zu dem Missgeschick kam. Es war von Port Colborne nach Montreal unterwegs.
Nach der Havarie leitete die St. Lawrence Seaway eine Untersuchung ein. Um 22.30 Uhr waren die Passagiere zurück, während die "Empire Sandy" weiter in Colborne inspiziert wurde. Das Schiff wurde 1943 erbaut und kann 225 Fahrgäste sowie eine 25-köpfige Crew transportieren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorboot “Bella”
(Bild: Idar Lamo)   Großbild klick!

Motorboot durch starke Strömung in Havarie verwickelt
(07.08.17) Das Motorboot “Bella” geriet am Abend des 5.8. in Schwierigkeiten und rammte in Mandalselva, Amfi, mehrere dort festgemachte Boote. Der Skipper wollte dort festmachen, doch das Boot wurde von starker Strömung erfasst und geriet außer Kontrolle. Es rammte auch den Kai, der beschädigt wurde.
Zwei oder drei Boote wurden geringfügig in Mitleidenschaft gezogen. Die Polizei kam dem Bootsfahrer zu Hilfe und nahm ihn in Schlepp. Eine routinemäßige Alkoholkontrolle blieb ohne Resultat.
Quelle:Tim Schwabedissen



Leuchtturmwärter entdeckte brennenden Kutter – Crew gerettet
(07.08.17) Die US Coast Guard rettete am 5.8. die zweiköpfige Crew des 47 Fuß langen Kutters “Beverly B”, 20 Meilen westlich von Cape Blanco nahe der Coos Bay, Oregon, in Flammen aufgegangen war.
Der Leuchtturmwärter von Cape Blanco alarmierte die Coast Guard Station Coos Bay, nachdem er das Feuer entdeckt hatte. Von der Coast Guard Station Chetco River wurde ein 47-Fuß-Boot in Marsch gesetzt, dass die beiden Fischer aus einer Rettungsinsel aufnahm, in die sie sich zwischenzeitlich bereits hatten flüchten müssen. In North Bend stieg außerdem ein MH-65 Dolphin-Helikopter auf, der einen Rettungsschwimmer absetzte.
Die Schiffbrüchigen wurden samt der Insel zum Hafen in Brookings gebracht. Der Kutter brannte herunter und begann zu sinken. Vor Ort waren zwei Fuß hohe Seen und fünf Meilen Wind.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vier Sportbootfahrer vor Dauphin Island gerettet
(07.08.17) Die US Coast Guard rettete vier Personen von einem 27 Fuß langen Sportboot, das 18 Meilen südwestlich von Dauphin Island, Alabama, am 5.8. Wassereinbruch erlitten hatte. Die Coast Guard Mobile wurde um 10:39 Uhr alarmiert und schickte ein 45-Fuß-Boot der Station Dauphin Island zur Assistenz. Es war um 11:17 Uhr vor Ort und barg die Schiffbrüchigen.
Ihr Boot war gekentert und trieb kieloben in der See. Die Insassen wurden zur Station Dauphin Island gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Angelboot überlaufen – zwei Tote, ein Vermisster
(07.08.17) Ein Mann kam ums Leben, zwei wurden vermisst und einer gerettet, nachdem ein Angelboot am 6.8. gegen Mitternacht in Shoreham, Sussex, ausgelaufen und rund zwei Stunden später mit einem anderen Schiff kollidiert war. Zwei der Fischer kamen aus London, zwei aus Brighton. Gegen 5.50 Uhr war einer der vier zwei Meilen westlich des Hafens entdeckt worden, wo er sich an eine Tonne klammerte.
Der 45-jährige wurde von einem Kutter gerettet und ins Krankenhaus gebracht. Zwei Stunden später barg ein Coastguard-Helikopter einen Toten, der um 8.15 Uhr an Land gebracht wurde. 15 Boote und Schiffe, darunter die RNLI-Boote aus Shoreham und Brighton und 10 Schiffe des nahen Rampion-Offshore-Windparks sowie zwei Hubschrauber der Coastguard in Lydd und Lee-on-the-Solent suchten bis zum Nachmittag nach den anderen beiden Vermissten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter drohte in Tanjungwandi zu kentern
(07.08.17) Am 5.8. entwickelte der kambodschanische Frachter "Bahtera Sejati", 1845 BRZ (MMSI-Nr.:514331000), der mit 2.750 Tonnen Reis beladen war, Wassereinbruch, als er gerade von Tanjungwandi in Indonesien zu den Pulau Flores-Inseln in der Straße von Bali auslaufen wollte. Das Schiff wurde auf flachem Wasser auf Grund gesetzt, um ein Kentern zu vermeiden. Möglicherweise war es überladen gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



13 Verletzte bei Gefahrgutunfall in Long Beach
(07.08.17) Propylazetat, eine entflammbare Chemikalie, lief am 6.3. gegen 9.30 Uhr aus einem Tankcontainer an Bord des unter Panama-Flagge laufenden Containerfrachters "Harbour Bridge", 98747 BRZ (IMO-Nr.: 9302152), aus, der am ITS Long Beach Container Terminal lag. Eine Hazmat-Einheit und SAR-Kräfte wurden zum Hafen alarmiert. Zwei Löschboote aus Long Beach und ein Lifeguard-Rettungsboot legten gekeinsam einen 1.000 Fuß langen Ölschlängel um das Schiff aus. 12 Crewmitglieder wurden verletzt, 11 davon leicht.
Einer kam ins Krankenhaus. Auch ein Feuerwehrmann musste behandelt werden. Der leckgeschlagene Container wurde entladen. Der Frachter war am 3.8. in Long Beach eingelaufen. Er war aus Busan gekommen.
Die “Harbour Bridge” ist 336 Meter lang, 45,8 Meter breit, hat 14,04 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 9.8849 Tonnen. Sie läuft für die Fukujin Kisen KK in Nakimata auf Ochi und wurde 2007 in Kure erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ölpest in Hongkong nach Kollision
(08.07.17) Zwei Schiffe kollidierten am 3.8. unweit von Hong Kong in der Mündung des Pearl River. Eines davon, ein Tanker, wurde aufgerissen, und 9,000 Tonnen Palmöl liefen aus. Die Küste von Hong Kong samt mehrerer Strände wurden verschmutzt, 10 Strände für die Reinigungsaktionen gesperrt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandeter Bulkcarrier beginnt zu zerbrechen
(07.08.17) Der mexikanische Bulkcarrier "Los Llanitos", 38105 BRZ (IMO-Nr.: 9045912), der am 23.10.2015 in der Bahía Graham, Barra de Navidad, Jalisco, während der Passage des Hurrikans Patricia, gestrandet war, ist kurz vor dem Maschinenraum unter dem Ansturm der Wellen nun auseinandergebrochen. Nur die Stahlverbindungen der Laderäume im oberen Rumpfbereich hielten die Schiffsteile nun noch zusammen. Große Teile der Backbordseite wurden bereits im Seegang aus dem Rumpf herausgebrochen, sodass dessen Struktur immer weiter geschwächt wurde.
Im Juli waren bei Untersuchungen durch die PROFEPA zwei Mal Spuren von Öl in der See an der Strandungsstelle festgestellt worden. Trotz der Aufforderung an die Eigner, eine Ölsperre auszubringen, war seither nichts geschehen. Das Marinesekretariat in Mexiko nahm Wasserproben im Rahmen der Inspektionen, die nun im Pacific Oceanographic Institute analysiert werden. Für den Hafenkapitän von Manzanillo gehen vom Wrack der "Los Llanitos" keine Gefahren für die Navigation oder die Fischerei aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter Leeraner Reeder saß bei Scunthorpe fest
(07.08.17) Der belgische Frachter "Marie", 2061 BRZ (IMO-Nr.: 9252929), lief am Nachmittag des 6.8. auf dem River Trent nahe der Keadby Bridge bei Scunthorpe um 15.30 Uhr auf Grund. Das Schiff war unterwegs zur Gunness Wharf. Zwei Schlepper versuchten, den Havaristen wieder flottzumachen, doch bei ablaufendem Wasser bekamen sie ihn nicht mehr frei.
Zur Nacht wurden die Bergungsversuche vorübergehend eingestellt. Der Fußweg über die Keadby Bridge war währenddessen vom North Lincolnshire Council gesperrt worden. Am 7.8. wurden drei Schlepper eingesetzt, um den Frachter mit der auflaufenden Flut wieder flottzumachen. Tatsächlich konnten sie ihn um 7.45 Uhr ins Fahrwasser drehen. Er war am 27.7. aus Ceuta ausgelaufen.
Die “Marie” ist 88,49 Meter lang, 11,35 Meter breit, hat 4,9 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 2.974 Tonnen. Sie läuft für die Fehn Ship Management GmbH & Co. KG in Leer und wurde 2002 in Bratislava erbaut als „Pan“. Bis 2005 lief sie als „Wani River“, bis 2006 zur „Harleriff“ und zuletzt als „Fehn Mirage“.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler hatte Wassereinbruch vor Brixham
(07.08.17) Die RNLI-Boote aus Weymouth und Lyme Regis wurden am 5.8. gegen 22 Uhr alarmiert, nachdem der 50 Fuß lange Trawler “Pices – BM 54” aus Brixham Wassereinbruch gemeldet hatte. Die Coastguard schickte einen Helikopter aus Lee-on-Solent mit einer zusätzlichen Lenzpumpe zu dem Havaristen, der sich 12 Meilen westlich von Portland Bill befand. Wie sich herausstellte, war ein Rohr im Maschinenraum gebrochen, der daraufhin volllief.
Als die Seenotretter vor Ort eintrafen, war die Situation bereits unter Kontrolle. Das Boot aus Weymouth nahm den Havaristen auf den Haken und schleppte ihn zurück in den Hafen. Hier trafen die beiden Schiffe am 6.8. um zwei Uhr ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fastnet-Racer ohne Strom vor Lowestoft
(07.08.17) Am 3.8. wurde die RNLI in Lowestoft alarmiert, nachdem die Segelyacht "Garmin" wegen eines Ausfalls der Bordelektrik um Hilfe gebeten hatte. Aus Aldeburgh war bereits das Rettungsboot "Freddie Cooper" ausgelaufen und hatte die Yacht 10 Meilen südöstlich der Station lokalisiert. Das 19 Meter lange Boot war auf dem Weg von Helsinki nach Southampton gewesen, um am Fastnet Race teilzunehmen.
Nach dem Ausfall der Elektrik gab es keinen Funk und keine Navigationslichter mehr auf dem Schiff. Deshalb eskortierten die Seenotretter aus Aldeburgh es in Richtung von Lowestoft. Vor dem Hafen übernahm die "Reg", die dort gerade das eigentliche Stationsboot vertrat, den restlichen Weg. Um 00.15 Uhr des 4.8. machte die “Garmin” im Hafen fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht sitzt fest
(Bild: Polizei Rheinland Pfalz)   Großbild klick!

Motoryacht bei Speyer auf Grund gelaufen
(05.08.17) Am 2.8. um 16:45 Uhr erlitt eine 12 Meter lange 8-Tonnen-Motoryacht Maschinenprobleme auf dem Rhein. Sie wurde manövrierunfähig und kam am sogenannten "Salmengrund" auf einer linksrheinischen Buhne im Bereich Speyer fest. Das Sportboot war auf dem Weg von Frankfurt nach Straßburg. Wegen der starken Schlagseite des festsitzenden Bootes wurde eine Mitfahrerin von einem Sportboot übernommen und zu einem Arbeitsboot des Wasser- und Schifffahrtsamtes gebracht.
Der Havarist konnte am späten Abend durch ein Arbeitsboot des Wasser- und Schifffahrtsamtes geborgen und in den Werfthafen Speyer geschleppt werden. Es war zu keinem Wassereinbruch gekommen. Nachdem der Motor am Vormittag des 3.8. überprüft wurde, wurde dem Skipper die Weiterfahrt Richtung Frankreich erlaubt. Neben der Wasserschutzpolizei Germersheim und dem Wasser- und Schifffahrtsamt Speyer waren auch Kräfte der Feuerwehr Speyer und des DLRG vor Ort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerfrachter "Mercosul Santos"
(Bild: Marcos Cantuario)   Großbild klick!

Keine Hoffnung auf Überlebende auf Amazonas nach Versenkung von Schubverband durch in Stralsund erbauten Frachter
(05.08.17) Nach der Kollision eines Schubschleppers mit dem Containerfrachter "Mercosul Santos", 25888 BRZ (IMO-Nr.: 9356153), am 2.8. gegen vier Uhr gab es keine Hoffnung mehr, noch einen der neun Vermissten lebend zu retten. Der Schlepper und neun Bargen waren unweit der Stadt Óbidos in Pará auf 35 Metern Tiefe gesunken. Beim Zusammenstoß war eine der Bargen zerbrochen, dann brach der ganze Schubverband auseinander und ging unter.
Die "Mercosul Santos", eines von vier Schiffen der brasilianischen Mercosul Line, war nach Manaus unterwegs. Die Feuerwehr kam mit einem Taucherteam aus Santarém in Pará, um nach den Vermissten zu suchen. Vor Ort herrschte aber eine starke Wasserströmung, die ihren Einsatz behinderte.
Die “Mercosul Santos” ist 210,54 Meter lang, 29,8 Meter breit, hat 11,4 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 25.888 Tonnen. Sie läuft für die Maersk Line A/S in Aarhus und wurde 2009 auf der Volkswerft in Stralsund erbaut. Das Schiff ist eines von vieren, die durch die Mercosul Line betrieben wird. Auch nach einem für den 14.6. angekündigter Verkauf an die Reederei CMA CGM werden die Schiffe weiterhin von Maersk eingesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Passagiere der "Lunna" werden geborgen
(Bild: Smon Houde)   Großbild klick!

Bootsfahrer in San Francisco Bay in letzter Minute gerettet
(05.08.17) Die amerikanische Passagierfähre "Alcatraz Clipper" (MMSI: 367350050) rettete am 3.8. zehn Personen von dem sinkenden Motorboot "Lunna" in der San Francisco Bay. Die U.S. Coast Guard hatte um 20.45 Uhr einen Notruf aufgefangen, nachdem das Motorboot auf Felsen am Nordende von Alcatraz aufgelaufen und leckgeschlagen war. Die Coast Guard leitete den Notruf an Schiffe in dem Seegebiet weiter. Die "Alcatraz Flipper" änderte daraufhin ihren Kurs und ging bei dem tief im Wasser liegenden Boot längsseits.
Alle zehn Personen wurden unversehrt an Bord genommen und zur Pier 33 genommen. Die "Lunna" sank nur fünf Minuten nach Abschluss der Rettungsaktion auf 100 Fuß Wassertiefe. Am 5.8. begannen Berger mit der Suche nach der Wrackposition.
Quelle:Tim Schwabedissen



Arbeitsreicher Tag für Seenotretter
(05.08.17) Die Seenotretter der DGzRS hatten am 3.8. einen arbeitsreichen Tag: Innerhalb von nur wenigen Stunden wurden sie mehr als 20 Mal alarmiert. Etwa eine Seemeile südwestlich der Greifswalder Oie lief gegen 17 Uhr lief neun Meter langes Segelboot mit einem Paar und seinem Kind aus Berlin an Bord auf Grund. Dabei hatte das steinige Oier Riff ein Leck in das Boot geschlagen, es kam zu einem Wassereinbruch. Mit eigenen Mitteln gelang es der Besatzung nicht, das eindringende Wasser zu stoppen. Beim Eintreffen des Seenotrettungskreuzers "Eugen" stand es in der Kajüte bereits 30 Zentimeter hoch. Wegen der geringen Wassertiefe setzten die Seenotretter das Arbeitsboot "Hubertus" des Seenotrettungskreuzers aus. Zunächst übernahmen sie den Jungen und die Frau von dem Segelboot.
Anschließend schleppten sie es frei. Genau in diesem Moment zog eine Unwetterfront mit Hagelschauern und heftigen Orkanböen über das Seegebiet. Die Sichtweite betrug höchstens noch 40 Meter. Trotzdem gelang es den Seenotrettern, das Segelboot mit dem Arbeitsboot freizubekommen und anschließend mit dem Seenotrettungskreuzer längsseits zu nehmen. Während der Schleppfahrt müssen die Seenotretter mit ihren mobilen Lenzpumpen permanent Wasser aus dem Segelboot pumpen. Sie pumpten mit zwei mobilen Lenzpumpen das Wasser aus dem Havaristen.
Es gelang ihnen schließlich, den Wassereinbruch unter Kontrolle zu bekommen. In langsamer Schleppfahrt von bis zu 2,5 Knoten brachten sie das Boot nach Kröslin, wo der Schleppzug gegen 21.10 Uhr eintraf der Die freiwilligen Seenotretter aus Freest waren in den Abendstunden für das festgekommene, deutsche Fahrgastschiff „Mönchgut“ 270 BRZ (IMO-Nr.: 8013144), der Adler-Schifffahrt mit 37 Personen an Bord im Einsatz. Eine orkanartige Sturmböe mit bis elf Beaufort bis zu 117 km/h hatte es aus dem Fahrwasser gedrückt. Aus eigener Kraft konnte sich die rund 33 Meter lange „Moenchgut“ nicht mehr aus seiner Lage befreien. Mit seiner Kraft von 320 PS schleppte das Seenotrettungsboot "Heinz Orth" das Fahrgastschiff frei und zurück ins tiefere Fahrwasser. Von dort setzte es seine Fahrt nach Peenemünde auf der Insel Usedom mit eigener Kraft fort. Eine Gefährdung für Passagiere, Besatzung und Schiff bestand nicht.
Der plötzlich stark auffrischende Wind mit schweren Sturmböen bis zehn Beaufort bis zu 102 km/h wurde auch einem segelnden Ehepaar in der Ostsee beinahe zum Verhängnis: Sie kenterten gegen 16.15 Uhr mit ihrem etwa sechs Meter langen Segelboot „Rosa“ südlich der Einfahrt zum Großenbroder Binnensee und stürzten über Bord. Die Besatzung eines vorbeifahrenden Segelbootes reagierte geistesgegenwärtig: Es gelang ihnen, die beiden zu retten, bevor die Seenotretter eingreifen mussten.
Die beiden Segler standen unter leichtem Schock, waren aber beide unverletzt. Die Seenotretter schleppten mit dem Tochterboot "Vegesack" des Seenotrettungskreuzers "Bremen" das Segelboot in den Hafen von Großenbrode ein. Die Seenotretter der Freiwilligen-Station Ueckermünde waren gerade von einem Einsatz für ein Segelboot zurückgekehrt, als das MRCC in Bremen sie gegen 17.30 Uhr erneut alarmierte: Auf dem Segelboot „Vadis“ befand sich eine an Diabetes erkrankte 18-jährige Frau, die dringend medizinische Hilfe benötigte. Die übrigen drei Besatzungsmitglieder der „Vadis“ waren mit der Notsituation völlig überfordert – sie konnten weder ihre genaue Position nennen noch ihr Boot beschreiben.
Einziger Hinweis für die Seenotretter: Die vier Segler und der Bordhund waren im Stettiner Haff von Ueckermünde nach Mönkebude unterwegs.
Sofort schickte Vormann Manfred Fastnacht zwei Kollegen mit dem 40 Knoten schnellen Seenotrettungsboot "Dora" los, um das Segelboot zu suchen. Kurze Zeit später legte auch das Seenotrettungsboot "Gerhard ten Dornkaat" mit drei Seenotrettern, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten an Bord ab.
Schließlich entdeckte die Besatzung der "Dora" das Boot nach etwa einer halbstündigen Suche eine Seemeile nordöstlich von Mönkebude. Bei ruhiger See und schwachem Wind aus Südwest stiegen der Notarzt und der Rettungsassistent auf die etwa acht Meter lange „Vadis“ über. Dort stabilisierten sie zunächst die 18-jährige Patientin.
Aufgrund ihres verbesserten Gesundheitszustandes und der Nähe zu Mönkebude blieb sie auf dem Segelboot. Sicherheitshalber begleiteten die Seenotretter die „Vadis“ bis in den Hafen. An Land fuhr ein Rettungswagen die Frau in ein nahe gelegenes Krankenhaus.
Ebenfalls zu einem medizinischen Notfall wurden die Seenotretter auf Helgoland gegen 16.15 Uhr gerufen: Auf dem Fischereischutzboot „Seefalke“ der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) war ein Besatzungsmitglied kollabiert. Er benötigte dringend ärztliche Hilfe. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das fast 73 Meter lange Schiff etwa eineinhalb Seemeilen östlich der Nordseeinsel.
Zunächst brachte das Tochterboot "Verena" des Seenotrettungskreuzers "Hermann Marwede" die beiden als Rettungsassistenten ausgebildeten Seenotretter zum Fischereischutzboot, das dem 34 Knoten schnellen Tochterboot entgegenlief. Anschließend setzte die Besatzung der "Verena" auch noch einen Notarzt auf die „Seefalke“ über. Gemeinsam versorgten sie den schwer erkrankten Patienten medizinisch. Aufgrund seines lebensbedrohlichen Gesundheitszustandes flog ein SAR-Hubschrauber der Deutschen Marine den Mann unverzüglich nach Itzehoe ins Krankenhaus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Barge gelöscht – Umweltschäden verhindert
(05.08.17) Das Feuer auf einer 195 Fuß langen Barge 5,5 Meilen südlich von Pass Christian im Mississippi Sound konnte am 3.8. gegen 13 Uhr gelöscht werden, ohne dass Gefahrstoffe austraten. Das Gulfport Fire Department konnte so Umweltschäden abwenden. Nachdem das offene Feuer mit einer Löschkanone niedergekämpft worden war, wurden verbliebene Brandnester von Einsatzkräften, die auf die Barge überstiegen, gelöscht. An Bord waren 2,500 Pfund Ammoniak, die als Kühlmittel dienten, und 800 Gallonen Diesel.
Der Brand war im Maschinenraum der Tankbarge entstanden. Der Schubschlepper "Kathryn T. Devall" warf diese nach vergeblichen eigenen Löschversuchen los. Sie trieb daraufhin südwärts und musste nun wieder von Bergern, die von der Reederei aus Galveston entsandt wurden, eingefangen werden.
Außerdem galt es, eine leichte Ölverschmutzung zu bekämpfen. Vier Stunden lang blieb das Löschboot aus Gulfport auf Standby, bis diese eintrafen und auch die evakuierte vierköpfige Crew des Schleppers übernahmen. Die “Kathryn T. Devall” war derweil in östliche Richtung eine Meile weiter an Pass Christian herangetrieben. Die Coast Guard schickte ein 45-Fuß-Boot aus Gulfport und eine Crew des Aviation Training Center in Mobile.
Am 5.8. koppelte der Schubschlepper wieder an die rußgeschwärzte Barge an, die nun nach Port Bienville den Pearl River flussaufwärts bugsiert werden sollte. Bei der Bewältigung des Unfalls funktionierte die Kooperation der National Oceanic and Atmospheric Administration, der U.S. Coast Guard, MDEQ, MDMR und Gulfport Fire Department hervorragend und half so, Schlimmeres zu verhüten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Longxue auf Grund gelaufen
(05.08.17) Der chinesische Frachter "Changhehaiyang", 3987 BRZ (MMSI-Nr.: 413379260), lief am Morgen des 3.8. in der Mündung des Pearl River vor der Insel Longxue flussabwärts von Nansha auf Grund. Er war auf der Fahrt nach Guangzhou. Er konnte am selben Abend mit steigendem Wasserpegel wieder flottgemacht werden und ging zu Inspektionen vor Anker. Dabei wurden zwar keine signifikanten Schäden gefunden, aber veraltete Seekarten, was ein Grund für die Havarie sein könnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht vor Stromness vor Untergang bewahrt
(05.08.17) Das RNLI-Boot aus Stromness wurde am 3.8. gegen 19 Uhr alarmiert, nachdem die Yacht "Sea Laughter" Wassereinbruch vor Orkney gemeldet hatte. Sie befand sich 13 Meilen südwestlich von Hoy Sound. Auch die NorthLink-Fähre "Hamnavoe", 8780 BRZ (IMO-Nr.: 9246061), und der Kutter "Caledonia II-BCK 35" (MMSI-Nr.: 235002480) nahmen Kurs auf die Yacht.
Nachdem die Seenotretter vor Ort waren, wurde eine Lenzpumpe an Bord übergesetzt. Dann nahmen sie das Boot in Schlepp nach Stromness. Währenddessen wurde kontinuierlich Wasser gelenzt. Kurz vor Mitternacht war das Rettungsboot zurück auf seiner Station.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sechs Vermisste bei Bootsunglück vor Thailand
(05.08.17) Sechs Menschen wurden vermisst, nachdem das Tauchboot "Phetwari 4" mit 12 Personen an Bord in Ao Nang in der Krabi-Provinz am Nachmittag des 4.8. um 15.30 Uhr bei starkem Wind und hohen Wellen kenterte. An Bord waren zwei Thailänder und 10 weitere Menschen auf dem Weg zu einem Sightseeing-Trip an der Küste des Nopparat Thara-Phi Phi National Park. Nur die Hälfte der Insassen wurde gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach Einhandsegler eingestellt
(05.08.17) Die US Coast Guard gab am 4.8. gegen 14 Uhr die Suche nach dem französischen Skipper Joseph Calland, 73, der 39 Fuß langen Yacht “Nenette” auf dem Atlantik auf. Die Suche startete, nachdem die Coast Guard North Carolina in Wilmington und die Coast Guard Sector Hampton Roads in Portsmouth einen Mayday-Ruf 30.7. aufgefangen hatten.
Eine HC-130 Hercules und ein MH-60 Jayhawk-Helikopter der Air Station Elizabeth City, North Carolina, und das Patroullienboot “Lawrence Lawson” aus Cape May, New Jersey, suchten seither 11,104 Quadratmeilen ab. Auch ein MH-60 Seahawk-Helikopter der USS „Eisenhower“ aus Norfolk, Virginia, war an der Suchaktion beteiligt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach vermisstem Segler eingestellt
(05.08.17) Die U.S. Coast Guard hat die Suche nach einem 80-jährigen Segler aus Massachusetts eingestellt, dessen Yacht „Tarrier“ aus Cohasset am 3.8. vor Cape Elizabeth, Maine, mit gesetzten Segeln und unangerührtem Beiboot gestrandet entdeckt worden war. Auf der Basis der Eintragungen im Logbuch wurde ein Suchgebiet von 304 Quadratmeilen Größe zwischen Cape Elizabeth und Ogunquit, Maine eingerichtet. Am Nachmittag des 4.8. endete die Suche, ohne dass eine Spur von dem Vermissten gefunden worden wäre.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segler vor Indien gerettet
(05.08.17) Die zweiköpfige, südafrikanische Crew der 38 Fuß langen Segelyacht “Louise”, die von Port Victoria auf den Seychellen nach Abu Dhabi unterwegs war, wurde von der “Samarth” der indischen Coast Guard am Morgen des 4.8. vor der Insel Kavaratti in Lakshadweep gerettet. Ihr Boot hatte einen totalen Ausfall der Bordenergie erlitten und trieb seit dem 2.8. in der See. Das Küstenwachboot lokalisierte sie um 1.30 Uhr rund 25 Kilometer südöstlich von Kavaratti.
Die Yacht hatte keinen Funk und trieb in stürmischer See mit Windgeschwindigkeiten von 35 Knoten und Wellenhöhen von vier bis fünf Metern. Deshalb misslang auch der Versuch, sie in Schlepp zu nehmen. Daraufhin wurden die beiden Segler an Bord der „Samarth“ genommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Segler von sinkender Yacht gerettet
(05.08.17) Die Coastguard in Auckland rettete am 4.8. gegen 18.30 Uhr zwei Mann von ihrer sinkenden Yacht vor der Spitze der Coromandel-Halbinsel. Die beiden hatten einen Riss im Rumpf des 8,5 Meter langen Bootes entdeckt, als sie zwischen Tauranga und Auckland unterwegs waren. Das Rettungsboot „Lion Rescue” steuerte mit Höchstfahrt die Position bei Port Jackson an.
Es rettete die beiden Segler, die zwar unterkühlt und erschöpft, ansonsten aber wohlauf waren. Wahrscheinlich waren sie beim Transit des Colville Channel zu dicht an die Küste greaten und auf Felsen gelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutterwrack in Åkerøya vor Bergung verschwunden
(05.08.17) Muschelverkrustete und algenbehangene Reste des Ruderhauses und Mastes waren alles, was von einem Kutter in Åkerøya in der Dønna-Gemeinde auf Bjørn übrigblieb. Bürgermeister John-Erik Skjellnes Johansen will nun wissen, was aus dem Rest wurde. Der gesunkene Kutter hatte an einer Schwimmbrücke im Fischereihafen von Åkerøy gelegen.
Er sollte am 11.7. gehoben und von dem Schlepper „Polar Tug“ nach Bjørn transportiert werden. Als der Schlepper vor Ort eintraf, waren große Teile des Wracks aber verschwunden. Was aus dem Kutter wurde, ist aktuell ein Rätsel.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bootsfahrer unmittelbar vor Untergang gerettet
(05.08.17) Am 5.8. gegen drei Uhr geriet ein 39-jähriger Mann mit seinem 34 Fuß langen Boot vor Stavern im Larviksfjord in Vestfold in Seenot. Er meldete zunächst einen Motorausfall Das Rettungsboot „Stormbull“ lief zur Assistenz aus und nahm die Segelyacht wenig später in Schlepp. Auf dem Weg zum Ufer kam es zu einem Wassereinbruch.
Die Schleppleine wurde losgeworfen, um Lenzpumpen einsetzen zu können. Doch es war bereits zu spät, das Boot war am Sinken. Der Skipper wurde abgeborgen, und unmittelbar darauf ging das Boot unter. Seit dem Wassereinbruch waren nur zwei Minuten vergangen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht „Amun“ im Schlepp
(Bild: DGzRS)   Großbild klick!

Langeoog: Neues Seenotrettungsboot vor Taufe im Einsatz
(04.08.17) Bei einem seiner ersten Einsätze hat das neue Seenotrettungsboot der Station Langeoog, derzeit noch unter seiner internen Bezeichnung „SRB 67“, am 2.8. eine manövrierunfähige Yacht und ihre Besatzung sicher in den Hafen gebracht. Die zwölf Meter lange und zehn Tonnen schwere Segelyacht „Amun“ mit vier Personen an Bord hatte drei Seemeilen vor der Ansteuerungstonne in die Accumer Ee einen Totalausfall der Ruderanlage erlitten und war nicht mehr manövrierfähig. In der von zahlreichen Untiefen und starkem Gezeitenstrom geprägten Accumer Ee, dem Seegatt zwischen den Inseln Baltrum und Langeoog, war die Besatzung in großer Gefahr.
Die „SRB 67“ lief sofort mit drei Seenotrettern an Bord aus und erreichte die Yacht etwa 30 Minuten später. Wegen des starken Seegangs war es nicht möglich, die „Amun“ längsseits zu nehmen. Da sie nicht mehr auf Ruderbewegungen reagierte, konnte sie nur sehr langsam in Richtung von Langeoog geschleppt werden. Kurz vor Erreichen des Hafens konnten die Seenotretter das Schiff dann längsseits nehmen und brachten es sicher an den Anleger.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht “Eliane”
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Yacht trotz nächtlicher Rettungsaktion in Bognor gestrandet
(04.08.17) Die Segelyacht “Eliane” strandete in der Nacht zum 3.8. im Sturm an einer Buhne am Bognor Regis Beach in Aldwick. Der Skipper bat die Coastguard kurz vor Mitternacht um Assistenz, weil der Motor ausgefallen war und das Boot mit zerrissenen Segeln manövrierunfähig vier Meilen südlich von Bognor Regis in West Sussex trieb. Das Rettungsboot „Denise and Eric” lief um 00.20 Uhr mit Höchstfahrt zu der sieben Meilen von seiner Station entfernten Position aus, konnte aber keinen Kontakt herstellen. Vor Ort waren 6-7 Beaufort Wind aus Südwest mit Regenschauern.
Schließlich gelang es doch, mit einem Handfunkgerät und mit dem DF Direction Finding Radio die Position am Westende von Bognor Regis festgestellt. Die Yacht trieb dicht an den Felsen von Bognor, und das Rettungsboot änderte seinen Kurs dorthin. Um 00.45 Uhr meldete der 75-jährige Segler, auf die Felsen gelaufen zu sein. Da das Wasser ablief und die Yacht auf den Strand getrieben wurde, alarmierte die Crew der „Denise and Eric“ das kleinere Rettungsboot der RNLI Littlehampton, das versuchen sollte, eine Schleppleine zu übergeben. Das Boot aus Littlehampton traf um 1.37 Uhr ein, doch da war die Yacht bereits fast auf dem Strand. Dies wurde von der Littlehampton Coastguard bestätigt. Das Selsey Coastguard-Team sollte nun beim Abbergen des Skippers helfen.
Er wurde um 1.45 Uhr von Bord der „Eliane“ geholt und von einer Krankenwagenbesatzuung gecheckt, bevor er zu einer gründlicheren Untersuchung ins St Richards Hospital kam. Das Rettungsboot aus Littlehampton wurde um 2.10 Uhr aus dem Einsatz entlassen. Die Coastguard-Teams versuchten, einen Anker von der Yacht seewärts auszubringen, um den Bug beim Auflaufen der Flut gegen die See halten zu können. Das Rettungsboot aus Selsey blieb noch bis um 2.50 Uhr und war um 3.1 Uhr zurück an seiner Station.
Der Skipper der „Eliane“ konnte nach einem Checkup aus dem Krankenhaus entlassen werden. Der Mann war auf der Rückfahrt von Norwegen nach England gewesen. Nach Tagesanbruch lockte das auf der Seite liegende Boot viele Schaulustige an. Der Rumpf wies erhebliche Schäden auf, die der Aufprall auf die Buhne verursacht hatte. Eine Bergung schien so sehr fraglich zu sein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tankmotorschiff vom Geisenrücken geborgen
(04.08.17) 25 Schiffe mussten ihre Reise auf dem Rhein am 2.8. zeitweilig unterbrechen, während das holländische Tankmotorschiff "Galileo", 1100 BRZ (ENI-Nr.: 02323495) zwischen Sankt Goar und Oberwesel vom Geisenrücken geborgen wurde. 300 Tonnen der Ladung von 1.710 Tonnen Natronlauge wurden dazu auf ein anderes Schiff geleichtert, ehe der Havarist wieder flottgemacht und dann in den Loreleyhafen geschleppt werden konnte. Dort wurde verbliebene die Ladung komplett umgepumpt.
Während der Bergungsarbeiten wurde die Schifffahrt rheinabwärts ab Bingen kurzzeitig gesperrt. Am 3.8. machte sich die "Galileo" auf den Weg zur Reparatur in einer Werft in Moerdijk, wo sie am 5.8. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Amphibienschiff kollidierte mit Brücke
(04.08.17) Das Amphibienschiff HTMS "Surin - LST 722", 4235 ts, der thailändischen Marine kollidierte am Morgen des 3.8. mit der Krungthep Brücke in Bankgok. Das Schiff lief auf dem Chao Phraya River flussabwärts zu seiner Base nach Abschluss von Reparaturarbeiten beim Ship Repair Dock in Bangkok. Der Mast der "Surin" wurde verbogen und aus seinen Halterungen gerissen. Ein hoher Wasserstand und starke Windböen wurden für die Havarie verantwortlich gemacht.
Auch die Assistenzschlepper konnten nicht verhindern, dass das Schiff aus dem Fahrwasser abkam und gegen die Klappbrücke trieb. Der Schaden an dem Bauwerk blieb gering. Die Reparaturkosten sollte die Werft tragen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Viel Rauch auf Fischfarmversorger
(04.08.17) Auf einem 50 Fuß langen Fischfarmversorger kam es am 3.8. um 13.30 Uhr bei Onarheim in Tysnes zu starker Rauchentwicklung. Die Crew flüchtete von dem am Kai liegenden Schiff, und alarmierte die Feuerwehr. Nachdem der Maschinenraum mit Schaum geflutet worden und der Rauch abgezogen war und Einsatzkräfte unter Atemschutz ins Schiffsinnere vordrangen, stellten diese fest, dass der Rauch von einem Ofen stammte. Es hatte tatsächlich keinen Brand an Bord gegeben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker trieb vor Penmarc’h im Atlantik
(04.08.17) Am 3.8. um 3:07 Uhr fing das CROSS Etel in Morbihan, einen Notruf des britischen Tankers "Whitstar", 2159 BRZ (IMO-Nr.: 9287833), auf, der 35 Meilen westlich von Penmarc'h Pt. auf der Reise von Vlissingen nach Ferrol Maschinenausfall erlitten hatte. Das Schiff mit einer achtköpfigen Crew und 2,500 Tonnen Ladung an Bord trieb manövrierunfähig im Atlantik. Um 6.15 Uhr lief der französische Notfallschlepper "Abeille Bourbon" (IMO-Nr.: 9308687) aus Camaret zum Havaristen aus und erreichte ihn kurz vor acht Uhr.
Auf Order des maritimen Präfekten für den Atlantik wurde der Eigner angewiesen, die Situation bis Mittag zu bereinigen. Im Laufe des Vormittags konnte die Crew den Schaden so weit reparieren, dass das Schiff wieder Fahrt aufnahm und Kurs auf Brest setzte, wo eine dauerhafte Reparatur stattfinden sollte.
Vorsorglich nahm die "Abeille Bourbon" den Tanker aber dennoch auf den Haken. Der Konvoi erreichte den Hafen gegen Mitternacht. Hier warf die „Whitstar“ Anker auf der Reede.
Quelle:Tim Schwabedissen



Unglückliches Geschehen in Happy Adventure
(04.08.17) Ein Coast Guard Environmental Response Team wurde am 3.8. nach Happy Adventure gerufen, nachdem dort am Vortag der kanadische Kutter "Floyd II" gekentert und gesunken war. Nur das Ruderhaus und die Masten ragten noch aus dem Wasser. An Bord des Schiffes waren etwa 700 bis 800 Liter Dieselkraftstoff.
Der Eigner der "Floyd II" beauftragte eine Taucherfirma mit dem Auspumpen des Öls und der Bergung des Schiffes. Die Arbeiten wurden durch die kanadische Coast Guard überwacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Einhandsegler aus Sturm gerettet
(04.08.17) Vor Mangonui geriet ein australischer Einhandsegler an Bord der Segelyacht "Cosmos Explorer" am 2.8. gegen 15.30 Uhr in drei Meter hohen Wellen und 50 Knoten Wind in der Tasmanischen See vor der Doubtless Bay n Seenot. Das Hauptsegel der 10 Meter langen Yacht war zerrissen, und der Skipper hatte Probleme, in den Schutz der Bucht zu kommen. Coastguard-Crews aus Whangaroa waren nicht in der Lage zu helfen, deshalb stach ein Freiwilligenteam aus Mangonui mit dem 8,5 Meter langen RIB "Lilly Walker" mit fünf Mann an Bord in See.
Die Sicht betrug nur rund 500 Meter, deshalb sollte der Skipper eine Notrakete schießen. Diese wurde gesichtet, und die Yacht konnte lokalisiert werden. Der Skipper versuchte, den Rettern durch ein Gebiet mit Riffen zu folgen. Dann musste er aber in Schlepp genommen werden, als der Wind nachließ, und ankerte um 21.30 Uhr schließlich in Mangonui Harbour.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter nach Baliwasan abgeschleppt
(04.08.17) Die Naval Forces Western Mindanao (NFWM) kamen am 3.8. vor Zamboanga City dem Frachter "Moonlight Sheera" zu Hilfe, der am Vortag vor San Ramon mit einer achtköpfigen Crew an Bord manövrierunfähig geworden war. Das Schiff war mit Früchten beladen auf dem Weg nach Iloilo City, als die Propellerwelle brach und die Maschine ausfiel.
Die Naval Task Force 61 schickte das Patroullienboot "Ivatan" nach einem Notruf zur Assistenz. Es schleppte den Havaristen nach Baliwasan, wo die Ladung gelöscht werden sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Barge vor Cat Island in Flammen
(04.08.17) Die US Coast Guard wurde am 3.8. alarmiert, nachdem eine Barge zwei Meilen westlich von Cat Island, Mississippi, in Brand geraten war. Um 13.20 Uhr meldete der 23 Meter lange Schubschlepper „Kathryn T. Dewall“ (MMSI-Nr.: 367597350) der Coast Guard Mobile, Alabama, dass ein Feuer auf der mit 2.500 Tonnen wasserfreiem Ammoniak und 800 Gallonen Dieselkraftstoff beladenen Barge entstanden war. Die Schleppercrew konnte die Flammen nicht löschen und warf ihren Anhang los.
Die Barge trieb in östlicher Richtung und befand sich 4,5 Meilen südlich von Pass Christian, Mississippi. Die Coast Guard richtete eine 2,5 Meilen große Sicherheitszone um das Gefährt, von dem dichte Rauchwolken aufstiegen, ein. Ein 45-Fuß-Boot lief von der Station Gulfport aus, und eine HC-144 Ocean Sentry stieg vom Coast Guard Aviation Training Center Mobile, Alabama, auf.
Auch das Patroullienboot “Brant” aus Gulfport nahm Kurs auf den Brandort. ES&H, ein Luftraumüberwachungsservice sowie die Berger von T&T Marine machten sich auf den Weg zur Barge. Ein 100 Fuß langer Ölfilm war um diese sichtbar. Das Feuer konnte inzwischen durch das Gulfport Fire Department offenbar gelöscht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Freiwillige Seenotretter 11 Stunden im Einsatz für zwei deutsche Segler
(04.08.17) Das RNLI-Boot aus Great Yarmouth und Gorleston, die “Samarbeta”, wurde am 2.8. gegen 17 Uhr alarmiert, nachdem die neun Meter lange Segelyacht “Nautilus” mit zwei Personen, einem Deutschen mit seinem Sohn, an Bord Motorausfall in schwerer See auf der Fahrt von den Niederlanden nach England erlitten hatte. Sie trieb bei acht Beaufort und 30 Knoten Wind und einer Wellenhöhe von bis zu vier Metern 25 Meilen nordöstlich von Cromer. Die “Arco Breeze” meldete, noch während die Seenotretter im Anarmsch waren, Sichtkontakt mit der Yacht, und auch der von Great Yarmouth kommende Offshore-Versorger “Putford Voyager“, 1510 BRZ (IMO-Nr.: 8421626), reagierte auf dne Mayday-Ruf und erreichte als erstes die mit dem Sturm kämpfende „Nautilus“.
Die Crew der “Putford Voyager” brachte ein RIB aus, das längsseits der Yacht ging und sie sicherte. Die Segler waren unverletzt, aber sehr erschöpft. Der Versorger stellte eine Schleppverbindung her und lief der „Samarbeta“ in südlicher Richtung entgegen. Nachdem es den Schleppzug erreicht hatte, übernahm es das Kommando vor Ort und übernahm die Schleppleine von der „Putford Voyager“.
Diese blieb auf Standby, bis sie von der Humber Coastguard aus dem Einsatz entlassen wurde, und setzte dann ihre Fahrt zum Leman Gas Field fort. Das Rettungsboot kämpfte sich mit der Yacht am Haken gegen schwere Seen und stürmischen Wind in Richtung Great Yarmouth. Dort stand beim Einlaufen das Coastguard-Team aus Gorleston bereit und assistierte beim Festmachen und der Betreuung der Segler. Nach 11 Stunden kehrten die Seenotretter am 3.8. um drei Uhr zu ihrer Station zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Historischer Kutter zum dritten Mal gesunken
(04.08.17) Der 45 Fuß lange Kutter “Anna” sank bereits zum dritten Mal am Kai in Harstad. Der Eigner Bjarkøy hoffte aber dennoch, dem Schiff eine weitere Zukunft verschaffen zu können. Der Kutter war 1922/23 aus russischem Treibholz von zwei Brüdern in Kiberg erbaut worden. Im April 2013 sank die “Anna” unter einer Schneelast in Mercur, und im Oktober 2015 ging sie ebenfalls am Kai im Hafen von Harstad unter.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter “Salty Lady”
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Sinkender Kutter vor Gasparilla Pass evakuiert
(03.08.17) Die US Coast Guard und das Charlotte County Sheriff’s Office assistierten am 1.9. dem 52 Fuß langen Kutter “Salty Lady” und dessen dreiköpfiger Crew, der vier Meilen westlich von Gasparilla Pass Wassereinbruch erlitten hatte. Die Coast Guard St. Petersburg fing um 18:28 Uhr einen Notruf auf und schickte ein 29-Fuß-Boot der Station Cortez sowie das 87 Fuß lange Patroullienboot “Seahawk aus St. Petersburg zu Hilfe. Ein Boot des Charlotte County Sheriff’s Office erreichte den Havaristen um 19:38 Uhr und half beim Versuch, das Wasser zu lenzen.
Die „Seahawk” folgte um 20:22 Uhr, und das Rettungsboot um 22:12 Uhr. Am 2.9. um 1:19 Uhr wurde die Crew der “Salty Lady” von diesem abgeborgen, da die Lenzversuche gescheitert waren. Sie wurden um 1:52 Uhr im Venice Inlet an Land gebracht. Der Eigner der „Salty Lady”, die mit Schlagseite in der See trieb, beauftragte einen Schlepper damit, den Kutter nach Boca Grande zu ziehen.
Quelle:Tim Schwabedissen




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Schwimmpier trieb im Golf von Mexiko
(03.08.17) Die US Coast Guard suchte am 2.8. Informationen über eine im Golf von Mexiko treibende Schwimmbrücke. Der Station in New Orleans war das treibende Objekt mit einem Häuschen auf Deck gegen 13 Uhr gemeldet worden, das sich 180 Meilen südlich von Grand Isle, Louisiana, befand. Eine HC-144 Ocean Sentry stieg vom Coast Guard Aviation Training Center Mobile, Alabama, auf, um das Treibgut zu untersuchen. Die Schifffahrt in der Umgebung wurde vor dem floßartigen Brückenteil gewarnt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Arbeitsschiff sank auf der Eem
(03.08.17) Das holländische Arbeitsschiff "Liesveld", 120 ts (MMSI-Nr.: 244780756), des Buijs Overslagbedrijf BV in Groot-Ammers sank in der Nacht zum 2.8. auf der Eem zwischen Hoogland und Soest am Kai nahe des Melmplatzes. Anwohner wurden durch lautes Krachen aufmerksam, als sich das 38 Meter lange Schiff, das wohl durch ein kleines Leck vollgelaufen war, auf die Seite legte und ein an Deck stehender 33-Tonnen-Kran im Wasser landete.
Die “Liesveld” war zu Deicherhöhungsarbeiten eingesetzt. Als sie unterging, befand sich niemand an Bord. Die Schifffahrt wurde nicht wesentlich beeinträchtigt. Sie durfte die Unfallstelle mit reduzierter Fahrt passieren. Dennoch wurden Warntonnen ausgelegt. Um eine Ölverschmutzung zu verhindern, legten Vertretrer der Provinz Utrecht und Waterschap eine Ölsperre um das halb unter Wasser liegende Wrack aus. Eine geringe Menge Öl war ins Wasser ausgelaufen.
Die Bergung sollte in der kommenden Woche angegangen werden. Dazu sollte zunächst der Kran gehoben und dann das Wasser abgepumpt und das Leck abgedichtet werde. Die Ursache des Untergangs war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Öl aus gestrandetem Kutter entsorgt
(03.08.17) Die US Coast Guard hat am 1.8. um 12.30 Uhr die Entsorgung von umweltgefährdenden Stoffen von dem Kutter „Point Estero“, der an der Küste von Cayucos nahe Estero Bluffs State Park gestrandet war, abgeschlossen. 91 Gallonen Öl und rund zwei Kubikmeter anderer Gefahrstoffe wurden von Bord geholt. Die Coast Guard Los Angeles-Long Beach war am 28.7. gegen sechs Uhr alarmiert worden, nachdem die “Point Estero“ 10 Meilen nördlich von Morro Bay gestrandet war. Am selben Tag untersuchte Personal des Coast Guard Marine Safety Detachment Santa Barbara den Havaristen, der auf Felsen lag, und fand keine Ölverschmutzung.
Ein Krisenstab aus Coast Guard, dem California Department of Fish and Wildlife’s Office of Spill Prevention and Response und California State Parks wurde nach der Havarie gebildet. Eine Firma wurde mit der Entsorgung des Treibstoffs beauftragt. Ob und wann das inzwischen auf der Steuerbordseite liegende Schiff geborgen wird, war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ladung der Kea Trader muss geleichtert werden
(03.08.17) Von dem auf dem Durand-Riff bei Maré gestrandeten Frachter „Kea Trader“ der Lomar Shipping muss ein Teil der Container geleichtert werden, um ihn wieder flottmachen zu können. Das zum Zeitpunkt der Havarie in Charter der weltgrößten Reefer-Reederei Seatrade fahrende Schiff hatte 756 Container an Bord, von denen rund 200 beladen und der Rest leer waren. Der Frachter wurde im Verkehr zwischen Europa, Nordamerika und Neuseeland eingesetzt und befand sich auf der Reise von Papeete (Französisch-Polynesien) nach Noumea (Neukaledonien), als er am 12.7. auf Grund lief.
Noch war aber nicht klar, wie viele Container von Bord geholt werden müssten, um das Schiff wieder aufschwimmen zu können. Das Abpumpen des Treibstoffs und Schmieröls des nagelneuen Containerschiffs kam unterdessen trotz widriger Bedingungen gut voran. Da Wind und Wellengang den direkten Transfer auf eine Barge unmöglich machten, wurde das Öl an Bord des Frachters in Tankbehälter gepumpt und dann per Helikopter zu einer in der Nähe ankernden Barge geflogen.
Vor Ort waren der französische Schlepper „Emile Viratelle“ (IMO-Nr.: 9309760) und das neuseeländische Forschungsschiff „Sea Surveyor“ (IMO-Nr.: 8824543). Die Leichterarbeiten begannen vor knapp einer Woche an und könnten nächste Woche abgeschlossen werden, wenn alles nach Plan läuft. Wegen des hohen Material- und Personalaufwands dürfte sich die Bergung und anschließende Reparatur oder Verwertung der „Kea Trader“ zu einem Großschaden für die Seekasko-Branche entwickeln.
Die Bergungsfirma Ardent hat einen Lloyd’s Open Form-Kontrakt angenommen und die sogenannte Scopic-Klausel erklärt, nach der die Berger nach einem festgelegten Tarif vergütet werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorboot bei Rüdesheim aufgelaufen und leckgeschlagen
(03.08.17) Am 2.8. gegen Mittag lief sich ein mit zwei Personen besetztes Motorboot im Rhein auf Höhe von Rüdesheim auf Grund. Vermutlich aus Unachtsamkeit und Ortsunkenntnis beachtete der 79-jährige Skipper die roten Begrenzungstonnen an der sogenannten Krausaue nicht. Er durchfuhr das rote Tonnenpaar und kam auf einer Steinaufschüttung in Ufernähe fest.
Durch die Kollision mit der unter Wasser liegenden Aufschüttung riss der Rumpf des Bootes im Heckbereich großflächig auf, sodass es zu einem Wassereinbruch kam. Die Feuerwehr Rüdesheim und Feuerwehr Bingen brachte die unverletzte Bootsbesatzung an Land. Durch ein Bergungsunternehmen musste das Motorboot mit Hilfe eines Bergekrans aus dem Wasser gehoben und abtransportiert werden.
Hierfür musste die B 42 für rund drei Stunden für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden. Die Höhe des Sachschadens durch die nicht unerhebliche Leckage am Rumpf würde erst nach der Begutachtung durch einen Sachverständigen beziffert werden können.
Quelle:Tim Schwabedissen



THW-Helfer und ihr Boot nach Kollision auf Mittellandkanal als mängelfrei befunden
(03.08.17) Nach dem Zusammenstoß des deutschen Binnenschiffes "Opal" 1369 ts (EU-Nr.: 04005710) mit einem THW-Boot am Nachmittag des 30.6. trafen sich am 2.8. die THW- Helfer in Harpenfeld, wo die Schäden am Bootsrumpf gezeigt wurden. Beim Zusammenstoß war kein Leck entstanden und die Kollisionsstelle würde mit eigenen Mitteln repariert werden können. Den Bootsmotor musste erst noch genau untersucht werden.
Die Gemeinde Bad Essen sagte bereits ihre Unterstützung bei der Schadensregulierung zu. Das THW-Boot hatte am Unglückstag acht Fahrgäste in Bad Essen aufgenommen und war nach einer Tour Richtung Wehrendorf auf dem Rückweg gewesen. Es lief vorschriftsgemäß entlang der Südseite des Mittelland-Kanals. Als der erste Tank leer gefahren war, war der Motor ausgefallen.
Daraufhin sollte der zweite Tank durch Umstecken der Kraftstoffleitung angeschlossen werden, was normalerweise nur wenige Augenblicke dauert. Genau zu diesem Zeitpunkt war die „Opal“ von Bremen kommend und in Richtung Leckermühle laufend, in einem Linksbogen des Kanals vor dem Hafen Wehrendorf in Richtung des Südufers gesteuert und direkt auf das THW-Boot zugelaufen. Unter den Fahrgästen brach Unruhe aus, weil ein Zusammenstoß befürchtet wurde.
Der Bootsführer des THW-Bootes konnte die Fahrgäste beruhigen. Zum Ausweichen aber blieb keine Zeit mehr. Deshalb gab er die Anweisung, dass alle zehn Insassen, darunter auch drei Minderjährige, rechtzeitig in Wasser springen sollten, um sich ans Ufer zu retten. Wenige Augenblicke später rammte das Gütermotorschiff das THW-Boot, das daraufhin kenterte.
Die „Opal“ stoppte nach dem Zusammenstoß, die Crew warf Rettungsleinen und Decken ab und drückte das kieloben treibende THW-Boot dichter ans Ufer drückte. Danach setzte sie die Reise in Richtung Fallersleben fort, wo sie am 2.8. festmachte.
Die Wasserschutzpolizei leitete unmittelbar nach dem Unfall Ermittlungen ein und befand das verunglückte Boot, die Ausrüstung und die Fahrerlaubnisse der zwei THW-Helfer für mängelfrei befunden. Nach bisherigem Kenntnisstand hatte sich der Schiffsführer der „Opal“ in der Linksbiegung des Kanals zwischen Harpenfeld und Wehrendorf nicht an das Rechtsfahrgebot gehalten und war ins falsche Fahrwasser geraten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Marseille gesunken
(03.08.17) In der Nacht zum 3.8. sank der Kutter “Saint Anny” vor Marseille, der Skiper wurde von dem SNSM-Boot aus Marseille, der „La Bonne Mère“, assistiert von einem Fahrzeug des Marinebrigadebattalions Marseille (BMPM), der „Elis“, sowie einem weiteren Kutter, der “L’Argonaute”, gerettet. Um 4.40 Uhr wurde die SNSM vom CROSS Med alarmiert, nachdem die „Saint Anny“ vor der Insel Planier, rund 4,5 Meilen vor der Küste mit einer Tonne kollidiert war. Beim Eintreffen der Retter trieben nur noch das Dach des Ruderhauses und einige Trümmer im Wasser.
Der Kutter war auf 70 Metern Wassertiefe bereits gesunken. Der Skipper konnte rasch gefunden werden, er hielt sich im 22,8 Grad warmen Wasser an der Tonne fest. Er war geschockt, aber unverletzt. Bei einem Untersuchungstauchgang wurde im Laufe des Tages sichergestellt, dass sein Kutter keine Gefährdung der Schifffahrt darstellte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Neun Tote nach Kollision der Mercosul Santos auf Amazonas befürchtet – ein Verletzter bei Unglück auf Schwesterschiff
(03.08.17) Der brasilianische Containerfrachter "Mercosul Santos", 25888 BRZ (IMO-Nr.: 9356153), kollidierte am 2.8. auf dem Amazonas unweit von Óbidos westlich von Pará mit einem Schubverband. Der Unfall ereignete sich um 4.30 Uhr zwischen den Häfen von Juruti und Obidios. An Bord des Schubschleppers, der dem Frachter mit mehreren Bargen entgegen kam, befanden sich 11 Personen, darunter neun Crewmitglieder.
Der Schubverband geriet unter den entgegenkommenden Frachter und sank. Nur Teile von zwei Leichtern ragten danach unter dem Backbordbug der „Mercosul Santos“ verkeilt noch aus dem Wasser. Nur zwei Mann konnten von dem Schlepper gerettet werden, neun weitere wurden vermisst.
Eine SAR-Operation durch die brasilianische Marine, die Feuerwehr von Santarém und ein Taucherteam lief an. Der Containerfrachter warf an der Unfallstelle Anker. Er war flussaufwärts von Pecem zum Hafen von Manaus unterwegs gewesen.
Noch auf einem anderen Schiff der Reederei kam es am 1.8. zu einem Unglück: Auf der „Mercosul Manaus“ (IMO-Nr. 9356165), einem Schwesterschiff der „Mercosul Santos“, brach eine Dampfleitung während der Wartungsarbeiten, die von einem Mann der Besatzung in der Nacht durchgeführt wurden. Das Schiff wartete zu der Zeit auf die Einlaufgenehmigung nach Santos. Der 64-jährige Mann erlitt an 70% des Körpers Verbrennungen.
Er wurde ins Krankenhaus gebracht und dort auf der Intensivstation behandelt. Nachdem das Schiff am 2.8. in Santos am BTP-Containerterminal festmachte, wurde eine Untersuchung eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segler im Atlantik vermisst
(03.08.17) Die US Coast Guard startete am 2.8. eine Suchaktion nach dem 73-jährigen französischen Skipper Joseph Calland und seiner 39 Fuß langen Segelyacht “Nennette” zwischen North Carolina und New York City. Die Küstenwache in Portsmouth war gegen sieben Uhr informiert worden, dass er überfällig sei. Der letzte Anlaufhafen war Beaufort gewesen, das Ziel New York City.
Crews der Coast Guard suchten seither 2,063 Quadratmeilen ab. Am 30.7. um 23.20 Uhr war ein Notruf von Calland aufgefangen worden. Am Nachmittag des 31.7.. hatten Marine und Küstenwache versucht, die Herkunft des Notrufs herauszubekommen, aber keine Zeichen einer Notlage gefunden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter trieb manövrierunfähig vor Stonehaven
(03.08.17) Das RNLI-Boot aus Aberdeen wurde am 2.8. um 8.45 Uhr zur Assistenz des britischen Muschelkutters "Q-Varl" (MMSI-Nr.: 232004906) gerufen, der sieben Meilen östlich von Stonehaven in der See trieb. Der Propeller des 18 Meter langen Schiffes war blockiert und hatte es manövrierunfähig gemacht. Das Rettungsboot lief um 8.55 Uhr aus und erreichte den Havaristen um 9.30 Uhr.
Die Seenotretter nahmen ihn in Schlepp zurück nach Aberdeen. Mit Hilfe des Lotsenbootes “Sea Shepherd” aus Aberdeen wurde die "Q-Varl" um 13.30 Uhr an den Fischereikai des Hafens gelegt. Das Rettungsboot war um 14 Uhr wieder klar zum Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Leichter vor Chittagong kollidiert
(03.08.17) 13 Seeleute wurden von der Bangladesh Coast Guard am Abend des 2.8. gerettet, nachdem zwei Leichter frontal in der Enge des Karnaphuli Channel unweit der Außenreede von Chittagong zusammengestoßen waren. Um 20.30 Uhr kollidierten die „Nayeb 1” und “Shantatul Haque 2” unweit von Tonne 2.
Dabei wurde der Rumpf der “Nayeb 1” aufgerissen. Sie konnte an der Küste von Patenga auf Grund gesetzt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Acht Vermisste nach Schiffbruch bei Taicang
(03.08.17) Der chinesische Frachter "Xenhui 08", 499 BRZ (MMSI-Nr.: 413360280), kenterte und sank am 1.8. bei Taicang in Shanghai in demselben Gebiet, wo tags zuvor die "Chonglunj 3010" nach der Kollision mit dem Frachter "New Sailing 2“ untergegangen war. Die "Xinenhui 008" war auf der Fahrt von Jiangyin nach Xiamen und war u.a. mit Stahl beladen. Acht Seeleute wurden vermisst, und eine SAR-Operation lief an.
Quelle:Tim Schwabedissen



„La Carlotta“ im Hafen von Hörnum
(Bild: DGzRS)   Großbild klick!

Sylt: Motoryacht von DGzRS vor Untergang bewahrt
(02.08.17) Die Seenotretter der Stationen List und Hörnum auf Sylt sowie Amrum der DGzRS waren in der Nacht zum 1.8. gemeinsam für die norwegische Motoryacht „La Carlotta“ im Einsatz, die mit drei Personen an Bord zu sinken drohte. Gegen 18.20 Uhr hatte der Skipper der 14 Meter langen Yacht das MRCC alarmiert. Sie befand sich auf Überführungsfahrt von Amsterdam nach Molde, als mach einem Maschinenalarm die Crew feststellte, dass der Maschinenraum verqualmt und zu diesem Zeitpunkt bereits über 70 Zentimeter hoch voll Wasser gelaufen war.
Der Wassereinbruch war so stark, dass die Crew befürchtete, ihr Boot würde sinken. Sicherheitshalber alarmierte das MRCC die Seenotrettungskreuzer "Ernst Meier-Hedde" der Station Amrum, "Pidder Lüng" der Station List auf Sylt, das Freiwilligen-Seenotrettungsboot "Horst Heiner Kneten" der Station Hörnum auf Sylt sowie den SAR-Hubschrauber der Deutschen Marine. Das Tochterboot der "Ernst Meier-Hedde" stellte jedoch schnell fest, dass die angegebene Position des Havaristen im Watt östlich der Inseln nicht korrekt war.
Stattdessen befand sich die „La Carlotta“ etwa fünf Seemeilen westlich von Sylt. Der Marine-Hubschrauber war gegen 19.15 Uhr vor Ort und blieb bis zum Eintreffen der Rettungseinheiten auf Standby. Die "Pidder Lüng" übergab mobile Lenzpumpen und pumpte zunächst 2.200 Liter Wasser aus dem Havaristen.
In langsamer Schleppfahrt zwischen der "Horst Heiner Kneten" und der "Pidder Lüng" brachten die Seenotretter die Yacht nach Hörnum, wobei alle 20 Minuten erneut mehrere hundert Liter aus der Motoryacht gepumpt wurden. Gegen 23.30 Uhr traf der Schleppzug im Hafen von Hörnum ein. Um den Havaristen über Nacht flott zu halten, brachten die Seenotretter ein Lecksegel an. Die "Pidder Lüng" konnte sich um 3.20 Uhr wieder einsatzbereit auf Station aus List melden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Beschädigte Segelyacht trieb verlassen vor Limassol
(02.08.17) Eine verlassene Segelyacht, die erstmals vor zwei Wochen 90 Meilen südlich von Limassol gesichtet, dann aber von einem Schlepper nicht mehr wiedergefunden worden war, konnte am 31.7. doch geborgen werden. Das zyprische JRCC war am 16.7. erstmals von dem Boot durch ein amerikanisches Flugzeug informiert worden. Daraufhin stieg ein Helikopter des Militärs auf, der bestätigte, dass das Boot verlassen in der See trieb und auch niemand in der Umgebung zu entdecken war.
Dann wurde die Firma EDT aus Limassol vom JRCC beauftragt, einen Schlepper zu schicken, um das Schiff abzuschleppen, doch bis zum 31.7. fand sich keine Spur von ihm. Erst als es erneut gesichtet wurde, lief wieder ein Schlepper aus und fand die Yacht mit gebrochenem Mast und anderen Schäden, die von einem Sturm herrühren könnten, auf.
Sie wurde nach Limassol abgeschleppt, und die Polizei versuchte nun herauszufinden, was es mit dem Boot auf sich hat. Es gab bisher keine Hinweise auf Verbrechen. Das Merchant Shipping Department und die Cyprus Ports Authority waren an der Untersuchung beteiligt, außerdem wurde Interpol eingeschaltet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Taucherboot "Wandrin Star" wird gelenzt
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Taucherschiff musste vorm Untertauchen bewahrt werden
(02.08.17) Am 1.8. um 13.40 Uhr wurde das RNLI-Boot aus St. Davids alarmiert, nachdem das Taucherboot "Wandrin Star" aus Fishguard einen Pan Pan-Ruf gefunkt hatte. Es hatte zwischen Abereiddy und Porthgain Wassereinbruch erlitten. Das Rettungsboot war rasch vor Ort und setzte zwei Crewmitglieder sowie eine Lenzpumpe auf dem Havaristen ab.
Mit deren Hilfe gelang es, den Wasserpegel im Innern abzusenken und die Leckage zu finden und abzudichten. Auch der Helikopter der Coastguard in Caernarfon war aufgestiegen. Das Rettungsboot eskortierte die “Wandrin’ Star” dann gegen 14 Uhr in den Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Temporäre Straße zum Wrack wird gebaut
(Bild: Melissa Tobin)   Großbild klick!

Wrack der Straits Foam wird trotz Protesten an Land gezogen
(02.087.17) Trotz der Bedenken von Anwohnern der Notre Dame Bay waren der Bürgermeister und das MHA überzeugt, dass die Arbeiten zur Bergung des 20 Meter langen Garnelenkutters "Straits Foam" (MMSI-Nr.: 316001848) nur minimale Auswirkungen vor Ort haben würden. Der Kutter war im Winter bei schwerem Eisgang beschädigt und leckgeschlagen worden. Er musste im Zuge der Bergung zum nächstgelegenen Strand geschleppt werden, was Faulke's Dock Beach in Embree war.
Von dort wurde nun begonnen, eine temporäre Straße zum Wrack zu bauen, um es an Land ziehen zu können. Das Aufgrundsetzen an Faulke's Dock Beach war so allerdings auch nicht geplant gewesen, eigentlich hatte es zur Comfort Cove für Bergungsarbeiten gehen sollen. Auf dem Weg dorthin wurde aber am 23.7. einer der Hebesäcke, der das Schiff schwimmfähig hielt, beschädigt, und es musste sinkend rund 300 Meter vor dem Strand auf Grund gesetzt werden.
Die Versicherung bekam die Genehmigung von Coastguard und Transport Canada, es dort nach dem Entfernen von Öl und Schmierstoffen an Land zu ziehen. Umweltexperten werden den Strand regelmäßig kontrollieren und sicherstellen, dass die Arbeiten so umweltfreundlich und schnell wie möglich durchgeführt werden. Gleichzeitig soll optimal kommuniziert werden, was dort geschieht.
Derzeit baute eine Firma eine Straße hinaus zum auf der Seite liegenden Schiff, über die es auf den Strand gebracht und dort abgewrackt und abtransportiert werden soll. Am Morgen des 31.7. versammelte sich eine kleine Gruppe von Demonstranten, die wegen Blockadeaktionen gegen die Arbeiter sicherheitshalber von Offizieren der RCMP überwacht wurden. Tatsächlich hofften die Behörden, dass der Strandbereich nach Abschluss der Arbeiten schöner als zuvor wieder hergerichtet würde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter erlitt Maschinenausfall im Roten Meer
(02.08.17) Der ägyptische Frachter "Alminufiyah", 10022 BRZ (IMO-Nr.: 8803757) erlitt 190 Meilen südlich von Jeddah im Roten Meer Maschinenschaden, als er unbeladen von Dammam nach Suez unterwegs war. Die letzten AIS-Daten stammten vom 6.7., als das Schiff mit sechs Knoten Fahrt unterwegs war. Ein Bergungsschlepper einer ägyptischen Reederei wurde geheuert, den Havaristen nach Suez (Tawfiq) zu schleppen, wohin er aktuell noch unterwegs war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter trieb vor Tokio
(02.08.17) Der japanische Frachter "Koryu Maru", 749 BRZ (IMO-Nr.:9608104), erlitt am Abend des 1.8. vor Tokio Maschinenschaden und trieb manövrierunfähig auf Position 34 59N 140 18 O, rund 10 Meilen vor der Küste der Chiba Präfektur im Pazifik. Der Frachter war auf der Reise von Sendai nach Yokohama gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kontrollverlust auf brandneuer Fähre führte zu zweifacher Grundberührung
(02.08.17) Die brandneue estnische Fähre "Tiiu", 4987 BRZ (IMO-Nr.: 9762687), havarierte am Abend des 28.7. gegen 18.30 Uhr auf der Fahrt von Rohuküla nach Heltermaa in der Ostsee, auf halbem Wege zwischen dem estnischen Festland und der Insel Hiumaa. Das Schiff lief auf Autopilot und drehte im Rukkirahu-Kanal auf einmal nach Steuerbord ab. Der Wachoffizier versuchte noch, den Kurs manuell zu korrigieren, doch es erfolgte keine Reaktion.
Auch der Versuch, den Autopiloten abzustellen, scheiterte. Dann aktivierte er mehrfach die Stoppmechanismen, bis die automatische Steuerung sich endlich abschaltete. Doch es war zu spät, die Fähre war aus dem Fahrwasser heraus und lief auf Grund. Sie legte sich heftig auf die Seite und erlitt Schäden am Bug. Danach richtete sie sich wieder auf und lief weiter. Wenig später kam es zu einer zweiten Grundberührung.
Unter den Passagieren entstand kurzzeitig eine kleine Panik. Der Kapitän, der in seiner Kabine gewesen war, eilte auf die Brücke und sah, wie sein Offizier gerate bemüht war, die Kontrolle über das Schiff zurück zu erlangen. Gemeinsam konnten sie die „Tiiu“ dann ins Fahrwasser zurückbugsieren, ohne dass es zu weiteren Bodenkontakten kam. Das Schiff drehte um und machte um 19.30 Uhr wieder in Rohuküla fest. Die Rückfahrt war von der Verkehrszentrale überwacht worden. Am Kai begannen intensive Untersuchungen zu Schadenshöhe und Unfallursache. Es wurde ein technisches Versagen vermutet, wegen dem das Schiffskontrollsystem nicht mehr reagierte.
Die Sommersaison war für die „Tiiu“ allerdings gelaufen. Zur Reparatur muss sie Anfang August in ein Trockendock, wohl entweder in Tallinn oder Ventspils. Die Dauer der Arbeiten wurde auf mehrere Wochen veranschlagt, sodass das Schiff erst in eineinhalb Monaten wieder zurück erwartet wird.
Zunächst wurde die Fähre “Hiiumaa” (IMO-Nr.: 9481805) vom Betreiber TS Laevad als Ersatz auf die Rohuküla-Heltermaa-Route verlegt, die dort gemeinsam mit der“Leiger” (IMO-Nr.: 9762675) verkehren wird. Die erste Abfahrt von Rohukülla sollte am 2.8. um 13 Uhr stattfinden.
Die “Tiiu” wurde 2016 bbei der Denizcilik Tersanecilik Turizm San. ve Tic. A.S. in Sefine auf Kiel gelegt. Im Januar 2017 begann die Seeerprobung, und im April traf das Schiff erstmals in Tallinn ein. Es ist 114 Meter lang, 20 Meter breit, hat vier Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 635 Tonnen sowie eine Passagierkapazität von 700 Personen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Tanker im Odense-Fjord
(02.08.17) Am 31.7. erlitt der schwedische Chemikalientanker "Baltico", 15980 BRZ (IMO-Nr.: 9255268), um 13.25 Uhr Maschinenprobleme. Es kam auch zu einem Feuer an Bord des Schiffes, das von Danzig gekommen war und sich zu der Zeit im Odense-Fjord befand. Ein Crewmitglied erlitt Verletzungen und wurde von einem Hubschrauber der dänischen Marine abgeborgen und ins Odense Universitätskrankenhaus geflogen. Der Tanker machte am 1.8. gegen sieben Uhr in Fredericia fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Doppelter Rekord beim Tag der Seenotretter
(02.08.17) Zwei Rekorde brachte die DGzRS-Aktion "Tag der Seenotretter" am 31.7. – nicht weniger als 30.000 Besucher besuchten die Seenotretter in den verschiedenen Häfen an Nord- und Ostsee, in denen sie sich präsentierten, und 40 echte Notfälle riefen am selben Tag zum Einsatz. Gewitter über dem Wasser wirbelten den Ablauf heftig durcheinander, da die Seenotretter mehr als drei Dutzend Mal ausrücken mussten, um Wassersportlern, die in Bedrängnis geraten waren, zu helfen. So unterbrachen die eingehenden Alarmierungen vielerorts die geplanten Aktionen wie Schiffsbesichtigungen, Seenotübungen oder Rettungsdemonstrationen.
Der Schwerpunkt lag wegen eines durchziehenden Gewitters mit Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen bis 10 Beaufort am Nachmittag in Mecklenburg-Vorpommern zwischen dem Fischland und Rügen mit mehr als 30 Einsätzen innerhalb von 3,5 Stunden. Bereits zum 19. Mal gab die DGzRS im Rahmen dieses Tages der Öffentlichkeit einen Einblick in ihre Arbeit – doch so einsatzreich wie am Wochenende war er aber noch keinmal seit der ersten Veranstaltung im Jahr 1999.
Beteiligt am Tag der Seenotretter waren Besatzungen von rund 60 Seenotrettungskreuzern und –booten, die einen Einblick in ihre Arbeit gaben. Die meisten Besucher zählten in diesem Jahr die Stationen Fedderwardersiel, Maasholm, Laboe und Neustadt, Timmendorf und Zingst – allein dorthin kamen jeweils 2.000 bis 3.000 Menschen.
Mancherorts erstreckte sich die Veranstaltung über zwei Tage. Einen noch intensiveren Einblick in die Arbeit der Seenotretter kann man im Rahmen der Initiative "Werde Seenotretter für einen Tag" bekommen – noch bis zum 8.8. können sich Interessierte bei der DGzRS bewerben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Flusskreuzfahrer verursachte zum zweiten Mal Ölverschmutzung in Waren
(02.08.17) Am 1.8. um 12:30 Uhr ereignete sich an der Steinmole in Waren Müritz eine Gewässerverunreinigung. Während eines Tankvorgangs traten auf dem 36 Meter langen, holländischen Flussfahrgastschiff „Gretha van Holland“ (MMSI-Nr.: 244056066), rund 150 Liter Dieselkraftstoff in das umliegende Gewässer aus. Günstige Witterungs- und Windbedingungen führten dazu, dass sich die umweltgefährdende Flüssigkeit vorerst nicht weiter ausbreitete.
Im Einsatz waren u.a. die örtliche Freiwillige Feuerwehr Waren und Alt Schwerin sowie Polizeikräfte der Wasserschutzpolizeiinspektion Waren. Durch die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr wurde sehr schnell eine Ölsperre ausgebracht, um eine weitere Ausbreitung des Dieselkraftstoffs zu verhindern. Ferner wurden weiterführende gefahrenabwehrende Maßnahmen eingeleitet, um den Dieselkraftstoff abpumpen zu können.
Bereits am 11.6. sorgte die „Gretha van Holland” für einen Einsatz der Warener Feuerwehr, die einen Dieselfilm an der Steinmole beseitigen musste. Eine Treibstoffleitung unter Deck war gebrochen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker auf dem Rhein aufgelaufen und leckgeschlagen
(02.08.17) Am 2.8. gegen 04:45 Uhr lief der mit 1.710 Tonnen Natronlauge beladene, holländische Binnentanker "Galileo", 1100 BRZ (IMO-Nr.: 8643559), auf dem Rhein beim Geisenrücken zwischen Oberwesel und St. Goar auf Grund. Er befand sich auf der Fahrt von Antwerpen nach Ludwigshafen, als es auf den felsigen Mittelgrund festkam. Im Bereich des Vorschiffes sowohl in der Vorpiek als auch im Maschinenraum kam es zu einem leichten Wassereinbruch.
Ein weiteres Eindringen von Wasser konnte von der Crew jedoch mit bordeigenen Mitteln verhindert werden. Da es sich bei dem Tanker um ein Doppelhüllenschiff handelte, war der Ladungsbereich nicht betroffen. Die Schifffahrt an der Unfallstelle blieb in eingeschränktem Umfang möglich.
Um die Havariestelle wurde ein Begegnungsverbot ausgesprochen. Das linksrheinische Fahrwasser am Geisenrücken wurde für den Verkehr gesperrt. Neben der Wasserschutzpolizei St. Goar war auch der Strommeister des Wasser- und Schifffahrtsamtes vor Ort. Sachverständige machten sich auf dem Weg, um das 110 Meter lange und 11 Meter breite Schiff zu untersuchen.
Es war beabsichtigt, den Tanker mit einem Leichterschiff soweit zu entladen, dass er in den Loreleyhafen geschleppt werden kann, wo er anschließend komplett gelöscht werden sollte.
Noch war allerdings nicht abzusehen, wann er wieder freikommt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauerten ebenfalls noch an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Luxusyacht verursachte Ölverschmutzung in Chester
(02.08.17) Durch eine schadhafte Kraftstoffleitung verursachte die amerikanische Luxusyacht "Victory" (MMSI-Nr.:367385380) am 27.7. im Hafen von Chester im Bereich des Chester Yacht Club eine Ölkverschmutzung. Die Race Week vom 16.-19.8. sollte aber nicht beeinträchtigt sein. Die Yacht, die in Key Largo beheimatet ist, meldete den Unfall um 12.36 Uhr der kanadischen Coastguard.
Die Crew zeigte sich gut vorbereitet und brachte ölabsorbierende Pads aus, um so viel Kraftstoff wie möglich aufzunehmen. Das meiste Öl konnte so an der weiteren Ausbreitung gehindert werden. Der Rest sollte binnen kurzer Zeit verdunsten.
Weitere Maßnahmen wurden durch die Coastguard nicht mehr als sinnvoll erachtet. Das Schiff verließ den Hafen wieder am 28.7. und hinterließ an diesem Tag noch wahrnehmbare Ölfilme und Dieselgeruch. Die Coastguard meldete den Vorfall an Transport Canada, Environment Canada und das Nova Scotia Environment. Das Department of Environment hatte noch nicht über eine Strafe gegen den Eigner entschieden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mehrere Motorboote ignorierten sinkende Motoryacht
(02.08.17) Skipper Tom Inge Haugelien, 43, aus Østfold erlebte mit seinem 21 Fuß langen Motorboot am 31.7. bei Skjebergkilen in Sarpsborg eine böse Überraschung. Als sein Boot auf Grund aufsetzte, stellte er beim Hochklappen der Sitze im Heck fest, dass das Achterschiff voll Wasser stand. Er begann sofort zu lenzen und wies seine fünf Mitfahrer an, das Bootshorn zu betätigen und durch Winken und Rufen auf die Notlage aufmerksam zu machen.
Doch alle Bemühungen, das Wasser auszupumpen, scheiterten. Das Boot sank immer weiter ab und begann zu sinken. Nach einiger Zeit kamen zwei andere Boote herbei und bargen die sechs Personen ab. Mehrere andere Bootsfahrer hatten hingegen nicht reagiert oder waren sogar um die Unfallstelle herumgefahren.
Als das NSSR-Rettungsboot "Horn Rescue" eintraf, war die Motoryacht bereits bis zum Deck weggesackt. Es schleppte sie zum Ufer in Skjebergkilen, wobei inzwischen nur noch der Bug aus dem Wasser ragte. Vom Feststellen des Wassereinbruchs bis zum Untergang waren nur 20 Minuten vergangen.
Eigner Haugelien hatte es erst vor dem Sommerurlaub gekauft und überholen lassen. Ob es noch reparabel war, musste sich erst noch herausstellen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Boot trieb nach Motorverlust vor Fort-de-France
(02.08.17) Am 30.7. um 20:10 Uhr meldete ein Mann aus Santa Lucia das CROSS Antilles-Guyana über einen Notruf des vincentianischen Kutters "Malere Pa Defo". Das mit drei Personen besetzte Boot hatte seinen Motor vier Meilen westlich von Fort-de-France verloren. Das CROSS AG schickte einen Dragon 972-Helikopter des Zivilschutzes, der das Boot um 22.06 Uhr lokalisierte.
Es war bereits weit abgetrieben. Die „SNS 146” der SNSM-Station in Fort-de-France wurde herangeführt und erreichte die "Malere Pa Defo" am 31.7. um 00:50 Uhr. Er schleppte sie nach Fort-de-France ab.
Quelle:Tim Schwabedissen



Marmaris: Ein Toter und zwei Vermisste bei Bootunglück
(02.08.17) Drei Menschen wurden zunächst vermisst, nachdem das Tourboot “Anemone” mit 11 Menschen an Bord vor der türkischen Provinz Mugla, rund 30 Kilometer südwestlich von Marmaris, am 2.8. sank. Acht Insassen konnten gerettet werden, nachdem die 20 Meter lange Motoryacht aus unbekannter Ursache 500 Meter vom Marmaris-Bozburun-Golf entfernt unterging.
Einige kamen ins Ismail Turgut Donka Hospital, es bestand aber bei niemandem Lebensgefahr. Bei der Suche nach den drei Vermissten wurde der Skipper Ali Dogan Cayirlioglu tot gefunden. Ein 15-jähriger Junge und eine Frau konnten noch nicht gefunden werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Burgerboot wieder freigeschleppt
(02.08.17) Das Schwimmrestaurant „Mimi's Burger Boat“, das auf einem Damm im Mississippi aufgelaufen war, konnte am 1.8. von Living Lands and Water und der Big River Rescue in eine Marina in Fulton abgeschleppt werden, wo es rund 30 Stunden nach der Havarie eintraf. Nachdem das Boot aufgelaufen war, sahen sich die Retter mit starker Strömung und geringer Wassertiefe konfrontiert.
Ein Boot der Feuerwehr kam nicht dicht genug heran, und so wurde die Rettung der Bootsfahrer mit einem 18 Fuß langen Flachbodenboot der Polizei, das erst vor sechs Monaten angeschafft worden war, durchgeführt. Es war dessen erste Rettungsaktion.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandete Yacht vor Wexford geborgen
(02.08.17) Das RNLI-Boot aus Fethard RNLI kam am Abend des 31.7. einer 27 Fuß langen Yacht zu Hilfe, die vor der Küste von Wexford aufgelaufen war. Gegen 17 Uhr fing die irische Coast Guard einen Notruf der Crew des Bootes, das auf einer Schlammbank in Duncannon Harbour festsaß, auf. Um 17.27 Uhr liefen die Seenotretter aus und waren drei Minuten später vor Ort.
Auch das Rettungsboot aus Dunmore East kam zu Hilfe. Vor Ort waren fünf Beaufort Wind und moderater Seegang. Nachdem sichergestellt war, dass die zweiköpfige Crew wohlauf war, wurde eine Schleppverbindung hergestellt. Allerdings funktionierte das Abschleppen übers Heck nicht wie erhofft, deshalb wurde die Leine zum Bug umgelegt.
Dem Boot aus Fethard gelang es dann, die Yacht wieder flottzumachen, während das Boot auss Dunmore East auf Standby blieb. Die Yacht konnte dann ihre Fahrt nach Dunmore East ohne weitere Hilfe fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mississippi nach Kollision 14 Stunden lang gesperrt
(02.08.17) Der Mississippi wurde am 1.8. um 14.30 Uhr wieder für den Schiffsverkehr geöffnet, nachdem eine Bargenkollision am Vortag nördlich von St. Louis für eine14-stündige Sperrung durch die U.S. Coast Guard geführt hatte. Der Verkehr wurde gegen Mitternacht beim Melvin Price Lock and Dam aufgehalten, nachdem ein Schlepper mit 15 mit Getreide beladenen Bargen die Schleuse gerammt hatte. Die Reparatur des Bauwerks gelang dann aber schneller als zunächst erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht “Eager Miss”
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Yacht mit 7 Personen bei Elizabeth City leck
(01.08.17) Die US Coast Guard kam am 30.7. der 43 Fuß langen Motoryacht “Eager Miss” zu Hilfe, die gegen 16 Uhr auf dem Pasquotank River nahe Elizabeth City auf Grund gelaufen und leckgeschlagen war. An Bord waren sechs Erwachsene und ein Kind. Von der Coast Guard Station Elizabeth City steuerte ein 29-Fuß-Boot die Yacht an. Nachdem es diese erreicht hatte, wurden zwei Mann an Bord der “Eager Miss” mit einer Lenzpumpe abgesetzt. Es gelang, den Wassereinbruch unter Kontrolle zu bekommen. Die Coast Guard-Crew blieb vor Ort, bis ein Schlepper eintraf und den Havaristen zur The Pelican Marina in Elizabeth City bugsierte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Nächtliche Evakuierungsaktion von gestrandetem Chartersegler vor Ameland
(01.08.17) Am 31.7. wurde die KNRM alarmiert, nachdem der 28 Meter lange, holländische Chartersegler "Antonia" (MMSI-Nr.:244650672), mit insgesamt 25 Personen an Bord im Wattemmeer nahe Pinkegat 10 vor Ameland auf Grund gelaufen war. Das Schiff fiel bei ablaufendem Wasser trocken. Da es auf unebenem Grund aufsaß, befürchtete der Skipper, dass der Rumpf aufgerissen worden sein könnte. Nachdem die KNRM um 22.45 Uhr verständigt wurde, schickte sie insgesamt vier Boote, das RIB "Maria Hofker" aus Ameland, die "De Koning Willem 1" und das RIB "Edzard Jacob" aus Schiermonnikoog sowie die "Annie Jacoba Visser" aus Lauwersoog.
Wegen des niedrigen Wasserstandes mussten die beiden Rettungsboote die Untiefe umrunden, um an den Havaristen näher heranzukommen. Die Schlauchboote kamen wegen ihres geringeren Tiefgangs schneller zur „Antonia“, hatten allerdings auch zu wenig Wasser unterm Kiel, um direkt zum Schiff zu gelangen. Nachdem der Wasserstand wieder etwas gestiegen war, gingen die "Maria Hofker" und "Edzard Jacob" um 23.58 Uhr unweit des Zweimasters in Stellung.
Der Skipper wollte die Flut abwarten, um mögliche Wassereinbrüche feststellen zu können, und die Rettungsboote sollten bis dahin auf Standby bleiben. Die Küstenwache gab aber den dringenden Rat, die Fahrgäste in jedem Fall abzubergen. Die Evakuierung begann um 00.30 Uhr.
Die Reisenden mussten durchs Wasser waten, um die Schlauchboote zu erreichen. Sechs von ihnen wurden von der "Edzard Jacob" aufgenommen und zur größeren "Koning Willem 1" gebracht, die in tieferem Wasser vor Ameland lag. Die "Annie Jacoba Visser" nahm 12 Personen und einen Hund an Bord. Ein halbes Dutzend wurde ebenfalls noch auf der "Koning Willem 1" abgesetzt.
Dann brachten die Rettungsboote die 18 Gestrandeten zur KNRM-Station in Lauwersoog, wo sie um 1.45 Uhr eintrafen. Zwei Crewmitglieder waren noch auf der “Antonia”, ebenso wie fünf Fahrgäste, die gegen den Rat der Küstenwache entschieden hatten, an Bord zu bleiben. Die “"Maria Hofker" hielt sich weiter auf Standby in der Nähe, bis der Klipper wieder aufschwamm und um 5.15 Uhr nach Lauwersoog einlief.
Quelle:Tim Schwabedissen



„Pelgrim“ im Seitschlepp
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

Segelyacht bei Hoek van Holland in Schwierigkeiten
(01.08.17) Am 30.7. um 17.45 Uhr wurde die KNRM Hoek van Holland von der Küstenwache alarmiert, nachdem die Segelyacht „Pelgrim“ Motorprobleme beim Einlaufen erlitten und um Assistenz gebeten hatte. Die „Pelgrim“ war unterwegs nach England und musste die Maas kreuzen. Dabei sollte der Motor eingesetzt werden.
Als er angelassen wurde, kam es aber zu einer Rauchentwicklung.Die „RPA 15“ eskortierte sie zum Calandkanaal, wo auf Höhe des Erzkais das Rettungsboot „Jeanine Parqui“ zu Hilfe kam. Ein Rettungsmann wurde an Bord übergesetzt und das Boot längsseits genommen. So wurde die „Pelgrim“ zum Berghafen geschleppt und dort festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter drohte in Rendsburg zu sinken
(01.08.17) Am 27.7. pumpte Hafen- und Takelmeister Jochen Pahl in Rendsburg rund 15 Tonnen Wasser aus dem Kutter „Heimatland – MAA 1“, 52 BRZ, aus Maasholm. Der Fischkutter, der im Sportboothafen des Regatta-Vereins Rendsburg (RVR) an der Obereider festgemacht war drohte zu sinken. Die Polizei suchte nun den Eigner, der sich weder um den Zustand des Schiffs kümmerte noch die Liegegebühren zahlte.
Seit fünf Jahren lag die „Heimatland“ bereits verlassen in Rendsburg. Als es nun voll Wasser lief, meldete die Polizei Gefahr im Verzug und rief die Feuerwehr, die mit zwölf Kameraden anrückte. Wie sich herausstellte, war die Lenzpumpe des Kutters ausgefallen, und der Pegel im Schiffsinnern betrug schon einen Meter.
Da die Feuerwehr über keine geeignete Pumpe verfügte, wurde der Hafen- und Takelmeister Jochen Pahl gerufen. Als neben dem Wasser auch Öl aus dem Schiff in die Obereider zu gelangen drohte, legte die Feuerwehr eine Ölsperre um den Rumpf. Der letzte Eigner hatte den Kutter vor zwei Jahren gekauft und wollte ihn zu einem Taucherschiff umbauen. Dann aber überließ er das Schiff sich selbst.
Die „Heimatland“ wurde 1950 auf der Siegholt-Werft in Eckernförde erbaut als „Heimatland – SB 15“ für H.J. Krüger. 2009 wurde sie als „MAA 1 – Heimatland“ registriert. Sie ist 18,31 Meter lang und 5,80 Meter breit, der Antrieb erfolgt über einen Deutz-Motor von 221 kw.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tag der Seenotretter machte seinem Namen alle Ehre
(01.08.17) Der Tag der Seenotretter am 30.7. wurde für die Besatzungen mehrerer DGzRS-Boote auch ein einsatzreicher Tag auf See. Mehr als 40 Mal waren Seenotrettungskreuzer und -boote auf Nord- und Ostsee im Einsatz. Der Schwerpunkt lag wegen eines durchziehenden Gewitters mit Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen bis zehn Beaufort am Nachmittag in Mecklenburg-Vorpommern zwischen dem Fischland und Rügen mit mehr als 30 Einsätzen innerhalb von dreieinhalb Stunden.
Auf dem Saaler Bodden geriet um kurz vor 16 Uhr am Barnstorfer Haken ein Zeesboot mit 14 Menschen an Bord in Seenot, kenterte und sank. Als die Zeese den Wustrower Hafen verließ, war es noch einigermaßen ruhig gewesen, doch dann kam das Unwetter. Da die Segel nicht rechtzeitig gerefft wurden, kenterte das Boot bei einem Wendemanöver und schlug voll.
Es war der Aufmerksamkeit von Peter Dabels, der in Wustrow eine Fischräucherei betreibt, zu verdanken, dass das Unglück glimpflich ausging. Er war zufällig an Land in Boddennähe und hatte das Boot gesehen. Beim Kentern gingen Rucksäcke, Jacken und Handys über Bord. Deshalb konnte auch kein Notruf abgesetzt werden.
Die Sicht war zum Unglückszeitpunkt fast null, und es hatte sehr stark geregnet. Weil das Gewitter so plötzlich durchzog, hatte sich glücklicherweise noch keine allzu starke See aufgebaut. Dabels zögerte keinen Moment, rief seinerseits die Seenotretter sowie die Feuerwehr und machte sich mit seiner Barkasse auf den Weg zum havarierten Boot, das er auch als Erster erreichte.
Glücklicherweise war das Zeesboot nicht komplett gesunken, sondern ragte mit den Masten noch aus dem Wasser, sodass sich die im Wasser schwimmenden Passagiere daran festhalten konnten, um nicht abzutreiben. Wenige hundert Meter weiter wäre das Wasser tiefer gewesen. Zudem hatte niemand bis auf den zehnjährigen eine Rettungsweste angelegt.
Das Seenotrettungsboot „Barsch“ der Station Wustrow rettete drei Menschen, die Freiwillige Feuerwehr Wustrow unterstützte die Seenotretter mit ihrem Schlauchboot und nahm fünf Schiffbrüchige auf. Sechs weitere Menschen wurden von dem Motorboot gerettet, darunter ein zehnjähriges Kind. In Wustrow wurden alle Geretteten in die Obhut des Landrettungsdienstes übergeben.
Wie es zu dem Unglück kommen konnte und warum nicht alle Passagiere eine Rettungsweste trugen, war unklar. Das gesunkene Zeesboot wurde gegen 17 Uhr von der DGzRS in den Wustrower Hafen geschleppt.
Der Seenotrettungskreuzer „Vormann Jantzen“ befand sich gegen 17.45 Uhr auf Überführungsfahrt von Zingst nach Stralsund, als die Besatzung einen gekenterten Jollenkreuzer im Barther Bodden entdeckte. Der Einhandsegler war von seinem sechs Meter langen Boot ins Wasser gestürzt, gelangte aber aus eigener Kraft wieder auf sein Boot. Die Seenotretter richteten das Boot wieder auf.
Die Freiwilligen-Besatzung des Seenotrettungsbootes „Zander“ der Station Zingst nahm den schiffbrüchigen Segler an Bord und versorgte ihn mit trockener Kleidung. Sein Boot nahm die Zander längsseits, lenzte es und schleppte es in den Hafen von Barth.
Nicht weniger als sieben Mal wurde das Seenotrettungsboot „Nausikaa“ der Station Vitte auf Hiddensee alarmiert, davon sechs Mal zwischen 17 und 19 Uhr, als so starke Gewitterböen mit Regen und Hagel über die Insel zogen, dass praktisch keine Sicht herrschte. Unter anderem kam das Fahrgastschiff „Hansestadt Stralsund“ mit 84 Personen an Bord an der schmalsten Stelle des Hiddenseefahrwassers fest. Eine Sturmbö hatte es um etwa 50 Meter aus dem Fahrwasser versetzt. Das Schiff konnte ohne Probleme wieder freigeschleppt werden und machte in Neuendorf zur Untersuchung fest.
Zuvor hatte die Vitter Freiwilligen-Besatzung einen Jollensegler gerettet, der in den Sturmböen gekentert war. Der Mann saß rittlings auf seiner Jolle, die sich nicht mehr aufrichten ließ. Die Seenotretter holten ihn von seinem gekenterten Boot.
Die Jolle blieb zunächst vor Ort liegen, da die Alarmierung für den nächsten Einsatz bereits eingegangen war. Die Seenotretter brachten den Mann sicher an Land. Er holte seine Jolle nach dem Gewitter selbst ab. Ein weiterer Jollensegler, der gekentert war, wurde vor dem Eintreffen der „Nausikaa“ von einem weiteren Segler gerettet.
Westlich der Insel Hiddensee kamen zeitgleich zwei größere Segelyachten durch die Gewitterböen fest. Der Seenotrettungskreuzer „Theo Fischer“ schleppte beide nacheinander frei. Die Besatzungen blieben unverletzt. Im Bereich der Wasserschutzpolizei Sassnitz wurde der Schweizer Flusskreuzfahrer "Katharina von Bora" 965 tdw (EU-Nr.: 05803950), durch eine Sturmbö gegen einen Ponton gedrückt. Es blieb bei dem Zusammenstoß bei Schrammen. Das Schiff setzte die Fahrt von Stralsund nach Wieck fort, wo es am 31.7. festmachte.
Vor dem Sportboothafen Breege wurde ein Segelboot mit Mastbruch in Seenot gemeldet, welches aber auch durch die DGzRS in den Hafen geschleppt werden konnte, als die Beamte der Wasserschutzpolizei Sassnitz mit dem getrailerten Schlauchboot den Einsatzort erreichten. Insgesamt kamen in der Zeit von 16:00 Uhr bis 17:45 Uhr etwa 10 bis 20 gesichtete Boote zw. Hiddensee und Rügen durch die Wetterunbilden fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter saß auf der Wolga fest
(01.08.17) Der russische Frachter "Kufma 4", 1839 BRZ (IMO-Nr.: 9100190), lief am Morgen des 29.7. auf der Wolga bei Flusskilometer 202 auf Grund. Er befand sich auf der Reise von St. Petersburg nach Tver. Am 30.7. gegen Mittag konnte der Havarist wieder flottgemacht werden. 39 Menschen und sechs Schiffe waren an der Bergung beteiligt, darunter drei Experten und Ausrüstung des russischen Notfallministeriums. Der Frachter hatte die Havarie unbeschadet überstanden und konnte die Fahrt fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Versorger vor Tynemouth
(01.08.17) Auf dem unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Offshore-Versorger "Nor da Vinci", 8691 BRZ (IMO-Nr.: 9441233), kam es am 31.7. im Bereich des Maschinenraums zu einem Feuer. Das Schiff befand sich fünf Meilen östlich der Molen von Tyne, nachdem es kurz zuvor aus Blyth ausgelaufen war. Das Coastguard Humber Operations Centre alarmierte um 13.15 Uhr das RNLI-Boot aus Tynemouth. Auch der englische Windoark-Versorger "Iceni Spirit" (MMSI-Nr.:235077743) reagierte auf den Mayday-Ruf und eilte zu der angegebenen Position.
Das Rettungsboot erreichte die "Nor Da Vinci " nur acht Minuten nach dem Auslaufen und nahm Kontakt mit dem Schiff auf. Die Crew befand sich in keiner unmittelbaren Gefahr, und nach einigen Minuten stellte sich heraus, dass das Feuer von selbst erloschen war. Die Verkleidung von Abgasrohren hatte Feuer gefangen.
Die "Iceni Spirit" wurde aus dem Einsatz daraufhin mit Dank entlassen, während das Rettungsboot vorsorglich auf Standby blieb. Nach einer Stunde war sicher, dass es keine verbliebenen Brandreste gab, und um 16.10 Uhr meldete die Versorger-Crew, das Problem lokalisiert zu haben. Zwei der sieben Maschinen waren isoliert worden, und der Versorger ging zur Reparatur östlich von Tynemouth vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter in Straße von Taiwan gesunken, Crew gerettet
(01.08.17) Der chinesische Frachter "Xin Hang 868", 498 BRZ (MMSI-Nr.: 412357850), erlitt am 31.7. um 19.22 Uhr in stürmischer See unweit der Insel Meizhou nördlich von Quanzhou in der Straße von Taiwan Wassereinbruch und begann zu sinken. Er war mit einer Ladung von 900 Tonnen Sand was auf der Fahrt von Hainan nach Ningbo. Eine SAR-Operation lief an, und das Rettungsschiff "Dong Hai Jiu 111" (IMO-Nr.: 9326469) sowie in der Nähe befindliche Schiffe kamen zu Hilfe.
Trotz der hochgehenden See konnte die „Dong Hai Jiu 111“ alle sieben Crewmitglieder unversehrt aus einer Rettungsinsel aufnehmen. Die „Xin Hang 868“ ging infolge des Wassereinbruchs unter
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Vermisste nach Schiffuntergang bei Taicang
(01.08.17) Der chinesische Frachter "Chon Lunj 3010", 5772 tdw (MMSI-Nr.: 41377291), kollidierte am 31.7. um 22.29 Uhr auf dem Yangtse-Fluss bei Taicang mit dem unter Panama-Flagge laufenden Frachter "New Sailing 2" 5542 BRZ (IMO-Nr.: 9071167). Die "New Sailing 2" war mit Schnittholz unterwegs nach Taicang, während die "Chong Lunj 3010" mit 180 Containern und einer 15-köpfigen Crew an Bord auf der Reise von Chongging nach Shanghai war. Sie wurde so schwer beschädigt, dass sie nach dem Zusammenstoß sank.
13 Mann wurden gerettet, zwei noch vermisst. Eine Suchaktion lief in dem Seegebiet an. Gleichzeitig galt es etliche Container zu bergen, die aufgeschwommen waren und im Wasser trieben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vermisste Segelyacht gefunden und eingeschleppt
(01.08.17) Am Morgen des 31.7. ging die Suche durch einen Helikopter der Gendarmerie Nationale de Saint-Nazaire sowie ein Boot der SNSM und eines der Feuerwehr nach der Segelyacht "Peirao" und ihrem Skipper weiter. Sie wurde seit dem 30.7. auf der Fahrt von Port Joinville auf der Île d'Yeu nach Fromentine, zu der sie am Vortag ausgelaufen war, vermisst. Gegen 13 Uhr sichtete eine andere Yacht die „Peirao" rund vier Meilen südlich von La Baule.
Auf dem Boot war, wie sich herausstellte, die Funkanlage ausgefallen, sodass der Skipper keinen Kontakt aufnehmen konnte. Die Seenotretter wurden herangeführt und schleppten die Yacht mit der “SNS 628” der SNSM-Station Pornichet nach Pornichet ab, wo sie um 14 Uhr festgemacht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutterbergung im ersten Anlauf gescheitert
(01.08.17) Am 29.7. scheiterte ein Versuch, den Kutter “Point Estero” aus Morro Bay abzuschleppen, der am frühen Morgen des Vortags nahe Point Estero an der Küste von Cayucos auf dem Rückmarsch in den Hafen auf Grund gelaufen war. Er war rund 40 Meilen vor der Küste auf Schleimaalfang gewesen. Erschöpfung und Nebel könnten dann zu der Havarie geführt haben.
Anwohner von Cayucos hatten am 28.7. gegen vier Uhr die Lichter des Schiffes auf Höhe der Ocean Avenue entdeckt. Nach der Strandung wurde das Schiff kontinuierlich in Hinblick auf Ölleckagen überwacht. Auch die US Coast Guard war vor Ort.
Da die „Point Estero“ in einer relativ günstigen Lage gestrandet war, hoffte man, sie mit dem Hochwasser wieder flottmachen zu können. Doch dies misslang am Nachmittag des 29.7., und am nächsten Tag sollten die Bemühungen fortgesetzt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bootswrack in Barnebasen soll an Land gezogen werden
(01.08.17) Seit Ende März liegt ein Boot gesunken in Barnebasen in Nordnorwegen, nachdem es dort strandete. Nur wenige Teile des Steuerbordbugs ragen noch über die Wasseroberfläche empor und weisen starke Schäden auf. Der Eigner wurde benachrichtigt, hat aber nichts unternommen, um es zu bergen. Im April überlegte die Feuerwehr, es bergen zu lassen, beließ es aber bei einer Sicherung vor Ort, sodass es nicht abtreiben konnte.
Mitte Juli wurde nun entschieden, dass die Häfen von Kristiansund und Nordmøre sich der Sache annehmen sollen. Das Wrack soll einfach auf Land gezogen und dann mit einem Tieflader abtransportiert werden. In der kommenden Woche könnten die Arbeiten beginnen. Ob das Schiff nur noch Schrottwert hat oder der Eigner die Chance erhält, es zurückzunehmen, wird sich erst entscheiden, wenn es wieder über Wasser ist.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiffbruch – keine Burger mehr von Mimi’s Burger Boat auf Mississippi
(01.08.17) Mimi’s Burger Boat, mit dem Dean und Sonya Otte vor drei Jahren ein schwimmendes Restaurant betrieben, ist am Abend des 30.7. auf dem Mississippi gesunken. Gegen 21.30 Uhr lief es auf dem Weg zur Fulton-Marina auf einen überfluteten Damm nahe Clinton auf Beaver Island beim Versuch, einer entgegenkommenden Barge auszuweichen.
Sofort schoss Wasser wie ein Geysir durch den Schiffsboden und flutete in die Küche. Der Skipper fürchtete, einen elektrischen Schlag zu bekommen, da sechs Kühlgeräte und die Klimananlage arbeiteten und er rasch bis zur Hüfte im Wasser stand.
Die Polizei und Feuerwehr wurden alarmiert und schickten Einsatzkräfte zu der Unglücksstelle zwischen dem Nordende von Beaver Island und einem Wassergrundstück der Archer Daniels Midland Co. Dreieinhalb Stunden musste das Paar mit seinem 12-jährigen Sohn und zwei Hunden an Bord ausharren, bis es gelang, sie abzubergen.
Die starke Strömung am Zusammenfluss von Mississippi and Beaver Channel machte den Rettern zu schaffen. Am Abend des 31.7. lag der einstige Schlepper halb unter Wasser am Ufer des Mississippi. Das Department of Natural Resources verlangte eine Bergung, die sich die Ottes aber nicht leisten können. Sie hatten 40.000 Dollar investiert, um den Betrieb in Gang zu bekommen. Nun braucht es ein finanzielles Wunder, ihr Unternehmen zu retten. Eine GoFundMe-Aktion lief aber bereits an.
Quelle:Tim Schwabedissen





Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949

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