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Flusskreuzfahrtschiff ‚Johann Strauss' mit Maschinenschaden
Flusskreuzfahrtschiff ‚Johann Strauss' mit Maschinenschaden
(Bild: WSP Koblenz)   Großbild klick!

Flusskreuzfahrer drohte gegen Rheinbrücke zu treiben
(13.12.18) Am 12.12. gegen 10.30 Uhr drohte bei Koblenz das 110 Meter lange, Schweizer Flusskreuzfahrtschiff ‚Johann Strauss' (MMSI-Nr.: 269057275) nach einem Maschinenschaden mit 166 Menschen an Bord auf dem Rhein mit dem Pfeiler der Autobahnbrücke bei Koblenz zu kollidieren. Es driftete nach dem Ausfall des Antriebs gegen 10.30 Uhr hilflos mit der Strömung flussabwärts und konnte auch durch Werfen der beiden Buganker nicht aufgestoppt werden. Erst wenige Meter vor einem Brückenpfeiler der Autobahnbrücke der A 48 in Bendorf konnte der Havarist von dem von Duisburg kommenden, bergfahrenden deutschen Tankmotorschiff ‚Eiltank 19', 2344 tdw (ENI-Nr.: 04502770), das über Funk zu Hilfe gerufen worden war, in Schlepp genommen und gesichert werden.
Zusammen mit einem weiteren Tankmotorschiff, der von Antwerpen herannahenden, belgischen ‚Tripolis', 2660 tdw (ENI-Nr.: 06105600), gelang es, das Kabinenschiff längsseits zu nehmen und an die Kaimauer des Stromhafens von Bendorf zu bugsieren. Auf einem der beiden Tankmotorschiffe entstand bei der Bergungsaktion ein leichter Sachschaden. Die Schifffahrt auf dem Rhein war währenddessen in dem Bereich eine Stunde lang gesperrt.
Die Wasserschutzpolizei Koblenz und Andernach mit dem Mainzer Streifenboot ‚WSP 10‘ sowie die Feuerwehren Koblenz, Bendorf, Vallendar, Weißenthurm und Remage, das Deutsche Rote Kreuz und ein ADAC-Hubschrauber waren in den Einsatz eingebunden. Die ‘Tripolis' setzte ihre Fahrt wenig später fort und machte am 13.10. in Frankfurt fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bulkcarrier ‚Rio' gestrandet
(Bild: Sushkov Oleg)   Großbild klick!

Strandungsdramen im Sturm bei Novorossiysk
(13.12.18) Am 12.12. um 1.40 Uhr alarmierte der Kapitän des unter Togo-Flagge laufenden Bulkcarriers ‚Rio', 10779 BRZ (IMO-Nr.: 8408741), die Hafenbehörde von Novorossiysk, dass das auf Ankerplatz 416 liegende Schiff im Sturm ins Treiben geraten sei und Schlepperhilfe brauche. Doch wegen des starken Südwestwindes mit Geschwindigkeiten von 19 bis 25 Metern pro Sekunde konnten keine Schlepper den Hafen verlassen. Gegen 1.50 Uhr wurde der Frachter von den vier bis fünf Meter hohen Wellen an der Südküste der Bucht von Novorossiysk auf Grund getrieben.
Das unbeladene Schiff kam hoch auf dem Kiesstrand zu liegen, Brecher wuchteten an der Steuerbordseite hoch und über Deck. Die 21-köpfige Crew war vorerst aber sicher an Bord. Der Hafenschlepper ‚Toropliviy' konnte inzwischen auf Standby am Havaristen gehen. Dieser lag in der
Segelyacht ‚Vega' ebenfalls gestrandet
Segelyacht ‚Vega' ebenfalls gestrandet
(Bild: Ministry of Internal Affairs of Russia)   Großbild klick!
Brandungszone auf Position 44° 37.22' N 037° 54.84' O.
Die ‚Rio‘ hat eine Länge von 146,81 Metern, eine Breite von 22,8 Metern, einen Tiefgang von neun Metern und eine Tragfähigkeit von 17.825 Tonnen. Sie läuft für die T Fleet Management Ltd. in Tripoli und wurde 1985 bei der Shikoku Dockyard Co. Ltd. in Takamatsu als ‚Super Venture‘ erbaut. 1996 wurde sie zur ‚Smaragda‘ und war von 2005 bis 2006 als ‚Global Mokpo‘ in Fahrt.
Unmittelbar vor ihrer Strandung war in demselben Sturm die russische Segelyacht ‚Vega' in der Bucht von Gelendzhik gekentert. Nur 15 Meter vor dem Strand schlug es nach Maschinenproblemen um 1.30 Uhr um. Eine Welle riss drei Personen von Bord, von denen nur zwei den Strand erreichten.
Zwei weitere waren bereits zuvor an Land gekommen. Vom fünften Mann fehlte bislang jede Spur. Die Yacht wurde in den Nachtstunden mit zerrissenen Segeln auf den nahen Strand getrieben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenhavarien in Quebec und Ontario
(13.12.18) Der von Montreal kommende, unter Barbados-Flagge laufende Frachter ‚Taiga Desgagnes', 12936 BRZ (IMO-Nr.: 9303302), erlitt am 10.12. gegen 16 Uhr einen Maschinenausfall bei Lanoraie, Quebec. Er warf auf Position 45 57 06.4 N 73 13 03.5 W Anker. Nachdem die Crew den Schaden repariert hatte, ging die Fahrt nach Sint Eustatius weiter, wo das Schiff am 17.12. erwartet wird.
Am 11.12. erlitt der kanadische Bulkcarrier ‚Algoma Buffalo', 11619 BRZ (IMO-Nr.: 762065), einen Ausfall der Hauptmaschine, als er gegen sieben Uhr die Schleuse Nr. 8 des Welland Canal in Ontario ansteuerte, auf Position 42 53 35.2 N, 79 14 50.5 W. Das Schiff konnte an der Dockmauer gesichert werden, ohne dass Schäden entstanden. Danach begann die Crew mit der Reparatur.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter trieb vor Spurn Point
(13.12.18) Der holländische Frachter ‚A2B Comfort, 2999 BRZ (IMO-Nr.: 9183415), der mit einer 11-köpfigen Crew an Bord aus Moerdijk kam, erlitt am 11.12. sechs Meilen östlich von Spurn Point auf Position 53 37.788 N, 000 11.620 W, einen Bruch eines Kühlwasserschlauchs. Er war unterwegs zu den Immingham Docks in Grimsby.
Schlepper gingen auf Standby, während der Schaden an Bord des vor der englischen Küste driftenden Frachters repariert und der Schlauch ersetzt wurde. Um 23.10 Uhr machte er schließlich sicher im Hafen fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Einsatz gegen Öl der Nordic Viking
(13.12.18) Die US Coast Guard überwachte die Arbeiten zur Beseitigung auslaufenden Öls, nachdem der 71 Fuß lange Kutter ‚Nordic Viking‘ am 10.12. in Seward Harbor gekentert war und von dem nach dem Untergang nur noch ein kleiner Teil des Ruderhauses und des Navigationsmastes aus dem vereisten Wasser ragten. Sie stellte Mittel aus dem Oil Spill Liability Trust Fund dazu bereit. Die Alaska Chadux wurden beauftragt, das Öl zu beseitigen.
An Bord der ‚Nordic Viking‘ konnten sich maximal 2,500 Gallonen Kraftstoff befinden, allerdings wurde nur von einem Tankinhalt von 700 Gallonen zum Zeitpunkt des Untergangs ausgegangen. Die Storm Chasers Marine Services Inc. sollte die Bergung des Kutters übernehmen. Deren Taucher dichteten bereits die Treibstoffventile ab. Ein Film aus ausgelaufenem Ölk trieb 1,5 Meilen südwärts der Unglücksstelle. Dünne Ölspuren wurden auch im Scheffler Creek und der angrenzenden Lagune beobachtet. Tiere wurden bislang nicht betroffen.
Das Alaska Department of Environmental Conservation war in die Arbeiten eingebunden. Die Ursache des Sinkens war noch unbekannt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff in Terneuzen auf Grund gelaufen
(13.12.18) Am frühen Morgen des 13.12. lief das französische Binnenschiff ‚Epsilon‘, 1399 ts (ENI-Nr.: 01823394), das mit einer Ladung von 1.050 Tonnen Stahlplatten aus Gent gekommen war, auf den westlichen Damm des östlichen Vorhafens von Terneuzen. Der Schlepper ‚Multratug 27‘ war rasch vor Ort und konnte den Havaristen kurze Zeit später wieder herunterziehen.
Er wurde dann im Osthafen festgemacht und inspiziert. Dabei wurde im Bug ein Leck entdeckt, durch das Wasser eindrang. Der Wassereinbruch konnte mit den bordeigenen Pumpen unter Kontrolle gehalten werden. Später brachte der Offshore-Schlepper ‚Multrasalvor 5‘ (IMO-Nr.: 8871625) weitere Pumpen an Bord. Um neun Uhr setzte er ein Taucherteam zur ‚Epsilon‘ über, das die Leckage soweit abdichten sollte, dass der Frachter die Fahrt zum Zielhafen Montereau fortsetzen kann. Nach Löschen der Ladung sollte dann eine endgültige Reparatur erfolgen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rätsel um Untergang amerikanischen Schlachtkreuzers nach gut 100 Jahren gelöst
(13.12.18) Ein Forscherteam des Naval History and Heritage Command der US-Marine in Washington hat nach 100 Jahren die Ursachen des Untergangs des US-Kreuzers USS ‚San Diiego‘ am 19.7.2018 klären können, dem einzigen Verlust eines Großkampfschiffs der Navy im 1. Weltkrieg. Das Schiff war mit 15 Knoten Fahrt von der Marinewerft Portsmouth in Maine in Richtung New York unterwegs, um einen Konvoi mit Soldaten über den Atlantik nach Frankreich zu eskortieren. Immer wieder hatte es Berichte gegeben, nach denen sich deutsche U-Boote in der Gegend aufhalten sollten.
Kommandant Harley Christy ließ den 150 Meter langen Kreuzer sicherheitshalber einen Zickzackkurs laufen, hatte den Ausguck mit 17 Mann besetzt und ließ die Schotten schließen. Um 11.05 Uhr am 19.7. wurde der Kreuzer nordwestlich von Fire Island von einer Explosion erschüttert. Durch ein großes Leck an Backbordseite drang Wasser in den Maschinenraum ein.
Es dauerte nicht lange, bis die Maschinen ausfielen, und 28 Minuten später ging die ‚San Diego‘ unter. Von den 1.177 Menschen an Bord kamen sechs ums Leben. 100 Jahre lang war aber nicht klar, was letztlich die Explosion verursacht hatte.
Kommandant Christy vermutete zwar einen Torpedotreffer, doch auch eine Seemine oder eine Explosion in einem Kohlebunker wie auch Sabotage wurde nicht ausgeschlossen. Auf der Jahrestagung der American Geophysical Union (AGU) in Washington wurden nun die Forschungsergebnisse durch die Delaware University vorgestellt, die bei einer Untersuchung des Wracks durch ein ROV in 30 Metern Tiefe gewonnen wurden. Danach war es tatsächlich eine Mine des deutschen U-Boots ‚U 156‘, das in dem Seegebiet seine tödliche Fracht ausgelegt hatte, die dem Schlachtkreuzer zum Verhängnis wurde.
Anhand der Schadensbilder wurde eine 3-D-Computeranalyse durchgeführt, die zu diesem Schluss führten. Insgesamt wurde das Schiff bis auf den massiven Explosionsschaden, der von außen herbeigeführt wurde, bemerkenswert intakt vorgefunden. Es lag kieloben auf dem Meeresgrund. Im Inneren waren allerdings viele Strukturen zusammengebrochen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff bei Niederheimbach auf Grund gelaufen
(13.12.18) Am 11.12. lief auf dem Rhein bei Niederheimbach ein 55 Meter langes, mit Dünger beladenes Binnenschiff wegen eines Ruderausfalls auf Grund. Eine örtliche Bergefirma schleppte den Havaristen frei. Ein leichter Wassereinbruch im Bugbereich wurde mittels Pumpeneinsatz gestoppt.
Während des Freischleppens war die Schifffahrt dort für etwa eine Dreiviertelstunde gesperrt. Mit Genehmigung des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts konnte der Frachter längsseits eines weiteren Gütermotorschiffs gekoppelt seine Reise in die Niederlande wenig später fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wassereinbruch auf der Waal
(13.12.18) Auf der Waal bei Doornenburg erlitt das holländische Binnenschiff ‚Roos‘, 688 ts (EU-Nr.: 06003217), am Morgen des 13.12. einen starken Wassereinbruch. Es war mit Eisenschlacke beladen. Der Havarist wurde gegen neun Uhr in den Nothafen von Tolkamer gebracht.
Hier wurde das Wasser nun von Einsatzkräften der Feuerwehr gelenzt wurde. Das Schiff war von Mannheim kommend um 6.15 Uhr aus Wesel ausgelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fahrgastschiffs ‚Aurora Explorer‘: Propeller blockiert
(Fahrgastschiffs ‚Aurora Explorer‘) Alle 74 Passagiere des unter Färöer-Flagge laufenden Fahrgastschiffs ‚Aurora Explorer‘, 177 BRZ (IMO-Nr.: 9196723), wurden am Nachmittag des 12.12. abgeborgen, nachdem ein Tau, das an einer Fischfarm im Wasser trieb, sich in einem der beiden Propeller verfangen und diesen blockiert hatte. Das Schiff befand sich auf einer Walsafari bei Skjervøy. Die Havarie ereignete sich bei ruhiger See, und das norwegische Patroullienboot ‚Heimdal‘ der Küstenwache befand sich in der Nähe.
Dennoch ordnete die Küstenwache an, die Fahrgäste von Bord zu holen. Mit angelegten Rettungswesten wurden sie auf die zu Hilfe gekommene Schnellfähre ‚Kvænangen‘, 144 BRZ (IMO-Nr.: 9353929), übergesetzt und nach Skjevøy transportiert. Die Operation dauerte rund zwei Stunden. Von dort ging es per Bus weiter nach Tromsø.
Unterdessen gelang es der siebenköpfigen Crew des Katamaranschiffs um 19 Uhr, die Leine aus dem Propeller zu entfernen. Mit 20 Knoten Fahrt ging es dann ebenfalls nach Tromsø. Reeder Paulsen kritisierte die Entscheidung der Küstenwache, da das Schiff auch mit einem Propeller manövrierfähig gewesen sei und durch die Evakuierung unnötige Unruhe unter den Fahrgästen verbreitet worden sei. Am 15.7. dieses Jahres war die ‚Aurora Explorer’ mit dem Anleger in Barentsburg kollidiert. Dabei hatte es 34 Verletzte gegeben.
Ursache der Havarie war eine plötzliche Fahrterhöhung der Maschine beim Anlegemanöver gewesen. Von Mai bis September ist das Schiff auf Svalbard im Ausflugsverkehr eingesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Werftarbeiter erlitt bei Brandbekämpfung Rauchgasvergiftung
(13.12.18) Die Tampa Fire Rescue wurde am 12.12. alarmiert, nachdem auf dem unter US-Flagge laufenden Offshore-Versorger ‚Black Powder‘, 2428 BRZ (IMO-Nr.: 9472347), in einen Schwimmdock auf dem Ybor Channel an der 1616 Penny Street ein Feuer ausgebrochen war. Ein Werftarbeiter, der versucht hatte, den Brand zu löschen, erlitt eine Rauchgasvergiftung. Kollegen brachten ihn schnell aus dem Gefahrenbereich.
Die Feuerwehr holte ihn in einem Korb mithilfe eines Bordkrans vom Schiff. Er wurde dann ins Tampa General Hospital abtransportiert. Der Brand war schnell gelöscht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Brandbekämpfung in Grand Bank dauerte 10 Stunden
(13.12.18) Es war ein harter Einsatz für das Grand Bank Volunteer Fire Department, den Großbrand auf dem 20 Meter langen, französischen Longliner ‚Marcel Angie II – SP 768079” (MMSI-Nr.: 361000100) in Grand Bank am 11.12. zu bekämpfen. Das Schiff war gerade mit vier Tonnen Kraftstoff bebunkert worden, als das Feuer um 9.55 Uhr ausbrach. Außerdem gab es große Mengen Hydrauliköl und –flüssigkeiten auf dem von Stéphane Poirier in Saint Pierre bereederten Schiff, was die Einsatzkräfte gefährdete.
Als sie am Hafen eintrafen, wütete der Brand im Maschinenraum und im Ruderhaus. Zunächst wurde versucht, ihn direkt an Bord zu bekämpfen, aber wegen toxischer Gase durch schmelzendes Fiberglas und dem intensiven Rauch, in dem der Einsatzleiter zeitweilig seine Männer an Deck nicht mehr sehen konnte, wurde entschieden, sie zurückzuziehen. Die weitere Brandbekämpfung erfolgte von Land aus.
Einiges Öl lief auch ins Wasser, konnte aber rasch mit Löschschaum abgedeckt werden. So kam es auch zu keinen Schäden an Hafeneinrichtungen. Eine Ölsperre wurde ausgelegt, um eine Ausbreitung zu verhindern.
Erst um 16.30 Uhr konnte das Feuer auf dem inzwischen abgesunkenen Schiff gelöscht werden. Da es aber auf dem Peildeck weiterschwelte, konnten die letzten Einsatzkräfte erst um sieben Uhr abrücken. Es war ihnen während der Löscharbeiten nie gelungen, in den Maschinenraum vorzudringen, wo der Brand entstanden war.
es führte nur eine enge Tür dort hinein, und eine Reihe von Hindernissen befand sich im Weg. Deshalb gab es auch keinen Zugang vom Ruderhaus aus. Im Lauf des Tages legte sich das Schiff zudem immer weiter nach Steuerbord über und begann, zu sinken. Am Abend lag es weitgehend unter Wasser. Dies erleichterte immerhin die restlichen Löscharbeiten Am 12.12. war die kanadische Coast Guard in Grand Bank, um die Aufräumarbeiten uz überwachen.
Vor der Bergung galt es umweltgefährdende Stoffe von Bord zu holen. Dann sollte das Schiff nach Fortune geschleppt und dort mit einem Kran aus dem Wasser geholt werden. Wie lange dies dauern würde, war noch unklar. Zunächst mussten Hebesäcke und ein Mobilkran herangeschafft werden.
Die Auftriebskörper müssen von Tauchern am Rumpf festgemacht werden. Dann wird der Rumpf angehoben und mit dem Lenzen begonnen. Eigner Stéphane Poirier dankte unterdessen den freiwilligen Feuerwehrkräften aus Grand Bank und Fortune.für ihren gefährlichen Einsatz. Der Longliner war seit 17 Jahren in den Gewässern der St. Pierre Bank im Einsatz gewesen und hatte zu Überholungsarbeiten in Grand Bank gelegen, als der Brand entstand.
Quelle:Tim Schwabedissen


Baggerbarge sank bei Antique
(13.12.18) Die 11-köpfige Crew der philippinischen Baggerbarge ‚PMI 16‘ aus Albuera Leyte wurde vor Ajouan Island in Barangay Cartagena, Sipalay City, Negros Occidental, am Morgen des 12.12. gerettet, als sie auf 67 Metern Wassertiefe sank. Zwei Bargen waren am 9.12. um 19 Uhr aus Albuera, Leyte nach Antique ausgelaufen. Sie wurden zunächst von einem Schlepper gezogen, der sich aber als zu schwach erwies.
Deshalb wurde ein weiterer Schlepper, die ‚IMC-2‘, zu Hilfe gerufen. Nachdem das Einsatzgebiet erreicht war, gingen gegen neun Uhr hohe Wellen über das Schiff und brachten es zum Sinken. Der Schlepper rettete die Crew und brachte sie an Land, wo die philippinische Coastguard sie in Empfang nahm und befragte.
Die zweite Barge konnte nach Antique weiterfahren. Wahrscheinlich hatte auf der ‚PMI 16‘ein bereits in Leyte vorhandenes Leck den Untergang mit verursacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Barge bei Mission stand in Flammen
(13.12.18) Am Morgen des 12.12. brach gegen drei Uhr auf einem einst als Unterkunft für Minen- und Forstarbeitern genutzten Wohnschiff auf dem Fraser River bei Silverdale ein Feuer aus. Die Mission und Maple Ridge Fire Rescue Services wurden alarmiert. Sie waren mit 25 Mann im Einsatz, hatten aber große Probleme bei der Brandbekämpfung, weil es in der Umgebung keine Hydranten gab und Wasser erst mit Trucks herangeschafft werden musste.
Dies führte auch zu Verkehrsbehinderungen auf dem Lougheed Highway. Die Tankfahrzeuge wiederum mussten häufig an einem Übergang einer belebten Bahnlinie warten. Teile der zweistöckigen Decksaufbauten stürzten bei der Brandbekämpfung ein.
Am Nachmittag war das Feuer immer noch nicht aus. Wahrscheinlich entstand es bei Schweißarbeite, als Diebe versuchten, Kabel von Bord zu holen. Die Barge war von der Provinz beschlagnahmt worden und stand zur Verschrottung. Dies sollte nun beschleunigt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schoner nach 153 Jahren geborgen
(13.12.18) Am Kaipara Beach in Northland wurde die ‚Daring‘, ein neuseeländischer Schoner, der dort vor über 150 Jahren gestrandet war, jetzt geborgen. Das 17 Meter lange Schiff, das 1865 im Sturm verloren ging, wurde durch den Daring Restoration Charitable Trust aus dem Sand gehoben. Im Mai war das versandete Wrack durch Stranderosion freigelegt worden.
Eigentlich sollte es sich selbst überlassen bleiben, doch ein Schiffsliebhaber brachte eine Million Dollar zusammen, das Wrack freizulegen und zu bergen. Mit Baggern und Raupen wurde der Rumpf vorsichtig ausgegraben. An Bord fanden sich auch eine Münze, Pfeifen, Schuhe, eine Tasse und Weinflaschenverschlüsse.
Zwischen den Baggerschaufeln gespannte Trossen hoben den erstaunlich intakten Rumpf schließlich aus seinem Sandgrab. Nun sollte Geld gesammelt werden, das Wrack zu stabilisieren und zu konservieren, bevor es ausgestellt werden kann.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot ausgebrannt
Motorboot ausgebrannt
(Bild: Paal Christensen)   Großbild klick!

Finnøy: durch Feuer zerstörtes Boot war gestohlen
(12.12.18) Drei Männer aus Sandnes im Alter von 18 bis 21 Jahren wurden am 11.12. verhaftet wegen des dringenden Verdachts, das 40 Fuß lange Motorboot, das am Morgen gegen sieben Uhr in Brand geraten und gesunken war, in Karmsundet gestohlen zu haben. Nur noch wenige Reste des Wracks ragten bei Alnaskjær aus dem Wasser, nachdem die Flammen erloschen waren. Am Abend wurden die mutmaßlichen Brandstifter von der Polizei verhört.
Das Boot hatte zuvor in Hommersåk gelegen. Nachdem es brennend entdeckt worden war, hatte nur die Aufschrift Balloon auf einem daran hängenden Schlauchboot Aufschlüsse ergeben. Vor Ort wurde mit mehreren Schiffen, Tauchern, die am Wrack abstiegen und Wärmebildkameras nach möglichen Opfern gesucht. Es gab aber keine Anzeichen, dass sich Menschen an Bord befunden hatten.
Der Rudergänger Trond A. Sandanger war auf der Brücke der norwegischen Fähre ‚Foldøy‘, 1656 BRZ (IMO-Nr.: 9192492), Zeuge geworden, wie das Boot explosionsartig in Flammen aufging und alarmierte sofort die Feuerwehr in Stavanger. Auch die Fähre ‚Rygerprins‘ nahm an der Suchaktion bei Finnøy teil und war deshalb verspätet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Dritte Havarie der Alexandra L im Jahr 2018 vor Chios
(12.12.18) Die griechische Fähre ‚Alexandra L.’, 3484 BRZ (IMO-Nr.: 7419626), erlitt am 9.12. einen Maschinenausfall in den Gewässern der Insel Chios. Das manövrierunfähige Schiff wurde daraufhin von einem Schiff der örtlichen Hafenbehörde in den Inselhafen eingeschleppt. Die letzte Havarie des Schiffes datierte vom 24.8., als es von Kyllini kommend mit 51 Passagieren an Bord mit dem Kai im Hafen von Zante auf Zakynthos kollidierte und beschädigt wurde.
Am 1.7. verlor die ‚Alexandra L’ ihren Backbord-Buganker im Hafen von Kyllini, als sie mit 228 Fahrgästen von Poros Kefallinias kommend einlief. Am 24.6. um 6.45 Uhr erlitt sie einen Maschinenausfall beim Einlaufen nach Kyllini mit 88 Passagieren an Bord. Ein Wassereinbruch in der Hauptmaschine war die Ursache der Havarie.
Quelle:Tim Schwabedissen


Crew gerettet
Crew gerettet
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

Feuer auf Trawler vor Goeree/Holland
(12.12.18) Am Abend des 11.12. brach im Maschinenraum des holländischen Trawlers Dirkje - TH 102‘, 86 BRZ (IMO-Nr.: 9001887), gut neun Meilen vor Goeree ein Feuer aus. Eine Reihe von Schiffen kam zu Hilfe. Die vierköpfige Crew wurde abgeborgen und in Stellendam an Land gebracht.
Einer der Fischer wurde wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung medizinisch betreut, musste aber nicht ins Krankenhaus. Die KNRM-Boote von Hoek van Holland, Stellendam und Ouddorp wurden zu Hilfe gerufen. Das Boot aus Hoek van Holland nahm den 24 Meter langen Havaristen auf den Haken.
Es schleppte ihn dann in den Hafen von Stellendam ein. Dort standen Einsatzkräfte der Feuerwehr von Goeree bereit, die den Brand rasch zu löschen vermochten. Um 19.58 Uhr wurde Feuer aus gemeldet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Unbekanntes Wrack
Unbekanntes Wrack
(Bild: Michael Audia)   Großbild klick!

Rätselraten über Wrack auf Lake Michigan/USA
(12.12.18) Ein mysteriöses Wrack, das in dieser Woche am Sylvan Beach beim Michigan Channel freigespült wurde, zog in den vergangenen Tagen etliche Schaulustige zum Fundort im White Lake Channel nahe der White River Light Station. Es wurde vermutet, es könnte sich um Reste der ‚L.C. Woodruff‘ handeln, die am 1.11.1878 in einem schweren Sturm auf dem Lake Michigan verloren ging.
Allerdings war unklar, wie alt die jetzt entdeckten Holzreste tatsächlich waren. Eine archäologische Untersuchung könnte Aufschluss darüber geben. Das Wrack der ‚L.C. Woodruff‘ war bereits 1942 und 1974 durch Sanderosion sichtbar geworden. Der nächste Sturm könnte auch jetzt wieder die Spanten und Kielreste begraben.
Die ‚L.C. Woodruff’ war eine hölzerne Barkentine. Der Schoner wurde 1866 in Buffalo, New York, erbaut. Er war 170 Fuß lang und hatte eine Tragfähigkeit von fast 550 Tonnen. Das Schiff wurde im Getreidehandel eingesetzt.
Am 31.10.1878 lief es aus Chicago zum Heimathafen Buffalo aus, geriet aber auf dem Lake Michigan nahe Milwaukee im Sturm in Seenot. Es warf zunächst Anker, trieb aber auf den Strand auf der Seite von Michigan und brach auseinander. Die Crew wurde bis auf drei Mann mit einer Hosenboje, die auf das auf 13 Fuß Wassertiefe liegende Wrack geschossen wurde, gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Hummerkutter ‚Robin A. II‘ wird geborgen
Hummerkutter ‚Robin A. II‘ wird geborgen
(Bild: Edda Marten)   Großbild klick!

Kutter wird nach Bergung verschrottet
(12.12.18) Der in Maine im November im Sturm gesunkene, 38 Fuß lange Hummerkutter ‚Robin A. II‘ aus Friendship wurde am 7.12. in Prospect Harbor mithilfe der Kranbarge ‚Charles Bradley‘ wieder gehoben. Das Schiff ist allerdings ein Totalverlust. Es wurde am Werk der Maine Fair Trade Lobster abgesetzt.
Der Kutter war gesunken, als Eigner Jordan gerade die letzten seiner Fallen am Saisonende an Land gebracht hatte und auch sein Schiff aus dem Wasser holen wollte. Doch als der Sturm am 26.11. mit 50 Meilen über den Gulf of Maine Prospect Harbor zog, war es noch an seinem Liegeplatz vertäut.
Es riss sich los und wurde auf Strand getrieben. Zwei Versuche örtlicher Fischer, das Schiff zu bergen, schlugen fehl. Als die Berger am 7.12. eintrafen, lag es auf 15 Fuß Wassertiefe. Zunächst konnte nur am Heck ein Hebestropp mit Taucherhilfe festgemacht werden, weil der Bug im Schlamm lag. Erst als der Kran das Achterschiff angehoben hatte, konnte auch am Bug ein Stropp festgemacht werden, um das ganze Wrack zu heben.
Als es wieder über Wasser sichtbar war, zeigte sich, dass es schwer beschädigt war. Das Ruderhaus fehlte, und Poller am Bug waren ausgerissen. Im Kiel klaffte ein großes Loch, und der Ruderschaft war abgebrochen. Am 10.12. wurden Vorbereitungen getroffen, das sein Bagger das Wrack zerlegt und die Reste mit einem Truck abgefahren werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper ‚Purau‘
Schlepper ‚Purau‘
(Bild: Martin van Beynen)   Großbild klick!

Schlepper mit verbogenem Mast kann weiter arbeiten
(12.12.18) Der momentan nach hinten gebogene Kommunikationsmast des neuseeländischen Schleppers ‚Purau‘, 247 BRZ (IMO-Nr.: 8600155), ist keineswegs das Ergebnis eines innovativen Designs, sondern Folge einer Kollision am 27.11. im Hafen von Lyttelton. Der Schlepper bugsierte ein Schiff an den Kai, als er auf einmal seitlich abrutschte und der überhängende Bug des Bugs den Mast nach hinten drückte.
Menschen kamen nicht zu Schaden. Nachdem am 28.11. eine provisorische Reparatur durchgeführt wurde, war der Schlepper vorerst wieder einsatzklar. Erst im Januar 2019 sollte der Mast im Rahmen einer umfassenden Reparatur wieder komplett aufgerichtet werden. Eine Untersuchung der Havarie durch die LCP war noch nicht abgeschlossen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarie bei Sehestedt
(12.12.18) Auf dem Weg von Aalborg nach Frankreich kam es auf dem schwedischen Zementfrachter ‚Västanvik‘, 2256 BRZ ()IMO-Nr.: 6600618, am 7.12. beim Transit des Nord-Ostsee-Kanals zu Antriebsproblemen. Das Schiff hatte die Schleusen in Kiel gegen Mitternacht passiert. Wenig später kam es vom Kurs ab und geriet sowohl an der Nord- wie auch an der Südböschung nacheinander auf Grund. Anschließend machte es in der Großweiche Sehestedt an den Dalben fest und wartete auf Assistenz.
Die beiden Schlepper ‚Flemhude’ und ‚Kiel’nahmen den Havaristen auf den Haken. Er wurde am 8.12. um 7.20 Uhr im Kommunalhafen von Rendsburg festgemacht. Am 12.12. lag das Schiff dort weiterhin am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Katamaran vor Durban geborgen
(12.12.18) Am 11.12. gegen 9.30 Uhr wurde die NSRI-Station Durban von der Transnet National Ports Authority (TNPA) alarmiert, nachdem ein Katamaran vor der Mündung des Umgeni River mit einer dreiköpfigen Crew an Bord leckgeschlagen war. Das Rettungsboot ‚Megan II’ lief zur Assistenz aus. Die Schiffbrüchigen wurden unterdessen von dem Versorger ‚Transporter‘ unversehrt gerettet.
Die NSRI-Crew fand den havarierten Katamaran halb unter Wasser treibend verlassen vor. Sie nahm die Bootsfahrer an Bord und brachte sie an Land. Danach wies die TNPA Port Control die Seenotretter an, das Wrack aus dem Fahrwasser zu ziehen.
Dazu wurde die stärkere ‚Eikos Rescuer II‘ eingesetzt, die sich daran machte, das durch das eingedrungene Wasser schwer gewordene Schiff nach Durban zu schleppen. Inzwischen beautragten die Eigner aber Berger mit dieser Aufgabe, und gemeinsam wurde der Katamaran dann in flaches Wasser an der Vetchie’s Pier gezogen und vorläufig dort gesichert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarierter Bulkcarrier nach Salvador/Brasilien abgeschleppt
(12.12.18) Der unter Malta-Flagge laufende Bulkcarrier ‚Rila’, 27781 BRZ (IMO-Nr.: 9754915), erlitt am 7.12. auf der Reise von San Lorenzo nach Pula, wo er am 27.12. hätte eintreffen sollen, vor der brasilianischen Küste südlich von Recife Maschinenschaden. Am 10.12. wurde der im Meer treibende Havarist von dem brasilianischen Schlepper ‚Regulus’ (IMO-Nr.: 9541734) auf den Haken genommen, der aus Salvador de Bahia gerufen worden war. Am 12.12. traf der Schleppzug auf der Reede von Salvador ein, wo der Frachter mit zusätzlicher Assistenz des Schleppers ‚Cetus‘ (IMO-Nr.: 9341847) auf Position 13° 7.16' S 038° 32.89 W verankert wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter erlitt im Bosporus technischen Schaden
(12.12.18) Der unter Sierra-Leone-Flagge laufende Frachter ‚Volgo-Balt 206’, 2516 BRZ (IMO-Nr.: 8230340), erlitt am 11.12. auf der Reise von Azow nach Bandirma einen technischen Schaden beim Transit des Bosporus. Das Schiff warf gegen ein Uhr Anker auf der Reede von Büyükdere, wo sich die Crew an die Reparatur machte.
Gegen acht Uhr nahm es wieder Fahrt auf und ankerte gegen 18 Uhr auf der Reede von Bandirma. Am 12.12. lag es dort weiter auf Position 40° 22.29' N 027° 58.88' O.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker vor Tracy/Kanada außer Kontrole
(12.12.18) Der griechische Tanker ‚Meganisi‘, 41526 BRZ (IMO-Nr.: 9286023), erlitt beim Auslaufen aus dem Hafen von Tracy, Quebec, einen Ausfall der Brückenkontrolle, woraufhin sich die Hauptmaschine am 8.12. um 22.50 Uhr abschaltete. Die Crew konnte nach Reaktivierung der Kontrollsysteme die Maschine wieder anfahren.
Der Havarist nahm anschließend Kurs auf die Reede von Lanoraie, wo eine Reparatur durchgeführt wurde. Am 9.12. um 8.50 Uhr ging das Schiff wieder ankerauf und nahm Kurs auf Gibraltar, wo es am 18.12. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Saint-Francois-de-l'Ile-d Orleans
(12.12.18) Der kanadische Frachter ‚NACC Quebec‘, 10243 BRZ (IMO-Nr.: 9546057), erlitt am 9.12. einen Maschinenausfall vor Saint-Francois-de-l'Ile-d Orleans in Quebec. Das Schiff, das aus Montreal gekommen war, warf daraufhin Anker auf Position 47 00.686 N, 070 47.145 W, wo die Crew den Schaden reparierte. Danach ging die Fahrt nach Port Daniel weiter, wo das Schiff am 11.12. erwartet wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden bei Deschaillons
(12.12.18) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier ‚Ocean Hope‘, 20992 BRZ (IMO-Nr.: 9527207), erlitt am 8.12. gegen 22 Uhr von Montreal kommend einen Maschinenschaden bei Deschaillons, Quebec. Das Schiff ankerte auf Position 46 33.84 N, 072 07.2 W. Nachdem die Crew den Schaden repariert hatte, konnte der Frachter die Fahrt nach Iskenderun fortsetzen, wo er am 27.12. erwartet wird.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall vor Montreal
(12.12.18) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Frachter ‚Thorco Isabella‘, 13816 BRZ (IMO-Nr.: 9469780), erlitt, als er von Ortanger kommend den Hafen von Montreal ansteuerte, einen Ausfall der Hauptmaschine auf Position 045 29 58 N, 073 32 45 W. Das Schiff, das bereits Schlepperassistenz hatte, wurde mithilfe eines zusätzlichen zweiten Schleppers in Montreal an den Kai gebracht. Am 12.12. lag das Schiff dort weiterhin.
Quelle:Tim Schwabedissen


Flusskreuzfahrer kollidierte mit Ponton in Regensburg
(12.12.18) Am Abend des 7.12. kam es auf der Donau bei Regensburg gegen 22.20 Uhr im Bereich der Schwabelweiser Eisenbahnbrücke zu einer Havarie. Ein mit 135 Personen besetzten Flusskreuzfahrtschiff lief von Straubing kommend zur Anlegestelle Donaulände. Offensichtlich steuerte der 49-jährige Schiffsführer es dabei verbotswidrig achteraus durch einen gesperrten Brückenbogen und kollidierte dabei wegen eines Fahrfehlers mit einem am rechten Ufer vertäuten Ponton.
Am Schiff entstand ein rund 60 Zentimeter langer, offener Riss im Rumpf. Der als Bilgenentöler genutzte Ponton wurde auf einer Länge von einem Meter aufgerissen und beschädigt. Beide Schadstellen lagen oberhalb der Wasserlinie, sodass keine Gefahr des Sinkens bestand. Der Schaden lag nach ersten Schätzungen bei mehreren zehntausend Euro.
Aus Sicherheitsgründen ordnete das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Regensburg ein Verbot der Weiterfahrt an und beauftragte einen Sachverständigen mit der Begutachtung des Schadens am Fahrgastschiff. Nachdem er keine Sicherheitsmängel feststellte, konnte es am Nachmittag des 8.12. die Fahrt fortsetzen. Die weiteren Ermittlungen wegen der schifffahrtsrechtlichen Zuwiderhandlungen führte die Wasserschutzpolizeigruppe der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter brennend in Grand Bank gesunken
(12.12.18) Der Kutter ‚Marcel Angie II‘ aus Saint Pierre geriet am 11.12. an seinem Liegeplatz in verschneiten Hafen von Grand Bank in Brand. Die Feuerwehr von Fortune und das Grand Bank Volunteer Fire Department wurden alarmiert und konnten den Brand schließlich von Land aus auch löschen.
Allerdings legte sich das Schiff dabei unter dem Gewicht des Löschwassers immer weiter nach Steuerbord über und sank schließlich teilweise. Während das Vorschiff mit dem vom Feuer zerstörten Ruderhaus auf dem Hafengrund aufsetzte und unter Wasser lag, ragte das Heck noch aus dem Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter schleppte Yacht ab
(12.12.18) Der Kutter ‚Ziggy III‘ kam am 8.12. gegen 15 Uhr einer 65 Fuß langen Segelyacht zu Hilfe, die vor der George Town Waterfront laufend einen Notruf abgesetzt hatte. An Bord waren drei Personen, als das Boot Maschinenprobleme erlitt und vor den Cayman Islands in Richtung der offenen See abtrieb. Ein Polizeihubschrauber und ein Boot der Joint Marine Unit lokalisierten die manövrierunfähige Yacht. Der in der Nähe befindliche Kutter wurde dann zu ihr dirigiert und zog sie in den Hafen von George Town.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ölverschmutzung in Seward nach Untergang von Kutter
(12.12.18) In Seward Harbor sank am 9.12. der Kutter ‚Nordic Viking‘. Diesel und andere Ölprodukte liefen aus. Das Schiff lag knapp unter der Wasseroberfläche gekentert nahe des T-Docks bei den Icicle Seafoods. Das Alaska Department of Environmental Conservation wurde informiert.
Der Hafenkapitän ließ eine Ölsperre ausbringen. An Bord waren maximal 2.000 Gallonen Diesel. Außerdem befanden sich ein Tank auf dem Achterdeck und eine unbekannte Menge Maschinenöl im Innern des Wracks. Die US Coast Guard war ebenso vor Ort wie am 10.12. zwei Mann der ADEC. Sie legten Aufsaugmittel im Scheffler Creek und der sie umgebenden Lagune aus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zweimaster ‚Wild Knight‘ auf dem  Strand
Zweimaster ‚Wild Knight‘ auf dem Strand
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

Zweimaster strandet bei Stellendam
(11.12.18) In der Nacht zum 11.12. geriet der britische Zweimaster ‚Wild Knight‘ vor der holländischen Küste in Schwierigkeiten und drohte bei auflandigem Wind zu stranden. Ein Boot der KNRM war rasch vor Ort, konnte aber nicht mehr verhindern, dass das auf den Scilly Islands beheimatete Schiff bei Stellendam auf den Strand trieb. Am Morgen saß es bei Ebbe hoch und trocken auf Grund.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fischkutter gekentert
Fischkutter gekentert
(Bild: Kustbevakningen)   Großbild klick!

Kutter nach Havarie bei Stångholmen/Schweden schwer beschädigt
(11.12.18) Am 10.12. war die schwedische Küstenwache bei Lysekil im Einsatz, nachdem um 3.20 Uhr ein 12 Meter langer Kutter aus Smögen auf Grund gelaufen und bei Stångholmen gekentert war. Auch die Seenotrettung und ein Helikopter wurden vom MRCC alarmiert. Die vierköpfige Crew konnte sich mit einem Beiboot wohlbehalten an Land retten.
Der Kutter lag nach starkem Wassereinbruch halb unter Wasser auf der Seite. Um zu verhindern, dass er auf tiefem Wasser sinkt, wurde er sechs Stunden nach der ersten Notmeldung an dem Küstenwachschiff ‚KBV 032‘, 890 BRZ (IMO-Nr.: 9536583), längsseits gesichert halb unter Wasser nach Grötö gezogen, um dort von Tauchern abgedichtet und auf Schäden untersucht zu werden. Die ‚KBV 001‘, 3773 BRZ (IMO-Nr.: 9380441) assistierte bei der Bergungsarbeit.
Der Rumpf des Kutters war erheblich beschädigt, das Risiko einer Ölverschmutzung aber gering, nachdem es den eingesetzten Tauchern gelang, die Ventile der Dieseltanks abzudichten. Der Versuch, den Fang von 10 Tonnen Hering noch zu retten, schlug aber fehl. Ein Kran hob das Wrack in Lysekil aus dem Wasser. Eine Untersuchung des Seeunfalls wurde eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre trieb vor Dalasundet/Norwegen
(11.12.18) Die norwegische Fähre ‚Sunnfjord', 855 BRZ (IMO-Nr.: 7710501), erlitt am 10.12. einen Maschinenausfall und trieb in Dalasundet bei Kristiansund. Ein Patroullienboot der Polizei lief um 14.10 Uhr aus. Um 14.40 Uhr nahm das NSSR-Rettungsboot ‚Erik Bye' den Havaristen gemeinsam mit dem norwegischen Serviceschiff ‚Fosna Atlas‘ (MMSI-Nr.: 257045690) auf den Haken und schleppte es zum Anleger des alten Sterkoder-Werks in Kristiansund.
Am Abend sollten Taucher den Rumpf auf mögliche Schäden untersuchen. Die Havarie ereignete sich, als die Fähre von einem Liegeplatz zu einem anderen in Dalasundet verholen wollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff kollidierte mit Dalben
(11.12.18) Am 8.12. gegen 15.55 Uhr lief ein 80 Meter lange, polnisches Binnenschiff auf dem Main-Donau-Kanal zu Tal aus der Schleuse Riedenburg aus und wollte an einem Dalben festmachen, als es durch einen Bedienungsfehler des Bugstrahlruders seitens des 67-jährigen Schiffsführers mit der Steuerbordseite des Bugs mit diesem kollidierte. Bei dem Anprall wurde die Außenhaut des Schiffes auf etwa 80 mal 10 Zentimetern beschädigt. Der Riss im Rumpf lag aber deutlich über der Wasserlinie, weshalb eine Weiterfahrt problemlos möglich war.
Der Schaden am Schiff dürfte im mittleren vierstelligen Eurobereich liegen. Den Schaden am Dalben prüfte das Wasser- und Schifffahrtsamt Nürnberg noch. Das unbeladene Gütermotorschiff war auf der Reise vom polnischen Stepnica nach Belgrad.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Fischfabrik
(11.12.18) Auf der russischen Fischfabrik ‚Zaliv Vostok', 8289 BRZ (IMO-Nr.: 8857007), brach am 7.12. bei Schweißarbeiten ein Feuer aus, als das Schiff am Agar Shipyard in Nachodka lag. Es setzte ein Zeltdach, unter dem an Deck gearbeitet wurde, in Brand. Die Crew konnte die Flammen selbst löschen, ohne die Feuerwehr von Nachodka rufen zu müssen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gesunkenes Schwimmdock wird nie wieder zum Einsatz kommen
(11.12.18) Das Schwimmdock, das am 26.11. in Ågotnes westlich von Bergen plötzlich sank, wird nie wieder zum Einsatz kommen. Der Eigner, das Coast Center Base, will es bergen, dann aber verschrotten lassen. Wegen der Unklarheit, warum es sank, kommt auch eine zukünftige Nutzung nicht mehr in Frage. Die Eigner wollen jetzt mit der Versicherung die Bergungsmethode des 1065 Jahre alten Docks klären. Mehrere Bergungsfirmen haben bereits Angebote abgegeben. Einige wollen das 205 Meter lange, beim Bau weltgrößte Dock im Stück heben, andere auf dem Grund zerlegen und in kleineren Stücken an die Wasseroberfläche bringen.
CCB hatte das Dock vor eineinhalb Jahren erworben und danach überholt. Als mit dem Neubau des Trawlers ‚Norwegian Gannet’ erstmals ein Schiff wieder eingeschwommen sollte, begann das Dock unkontrolliert zu sinken. Das Schiff konnte gerade noch aus dem Gefahrenbereich wegbugsiert werden, ehe das Dock auf Tiefe ging.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Perama/GR
(11.12.18) Am Nachmittag des 10.12. kollidierte die griechische Fähre ‚Salaminomachos‘, 996 BRZ (IMO-Nr.: 864780), von Paloukia, dem Haupthafen von Salamis, kommend beim Einlaufen nach Perama durch einen Rudersystemausfall mit der im Reparaturbereich des Hafens festgemachten, zypriotischen Fähre ‚World Champion Jet‘, 6402 BRZ (IMO-Nr.: 9216250). An Bord waren 98 Passagiere, 50 Pkw, 17 Motorräder und eine sechsköpfige Crew. Es kam zu keinen Verletzungen.
Als die ‚Salaminomachos‘ mit ihrem Steuerbordbug gegen die ‚World Champion Jet’ prallte, wurde diese ebenfalls an Steuerbord beschädigt. Am Vorschiff der ‚Salaminomachos’ entstanden Schrammen. Die Zentralhafenbehörde von Piräus leitete eine Untersuchung ein und belegte beide Schiffe bis zu einer erfolgreichen Klasseinspektion mit einem Auslaufverbot.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Humbeek/Belgien
(11.12.18) Auf dem Seekanal bei Grimbergen kollidierte am 10.12. gegen 19 Uhr ein holländisches Binnenschiff mit einer Kaimauer bei der Brücke von Humbeek. Der Anprall erfolgte mit großer Wucht. Das Schiff wurde beschädigt. Nach einiger Zeit wurde die Brücke gehoben, und die Fahrt auf dem Kanal war wieder frei.
Quelle:Tim Schwabedissen


Lotsenversetzboot im Sturm gekentert
(11.12.18) Ein Lotse und die zweiköpfige Crew eines Versetzbootes landeten im Wasser querab des belgischen Lotsentenders ‚Wandelaar‘, 2462 BRZ (IMO-Nr.: 9569011) vor Ostende, als dieses in stürmischer See am 10.12. gegen fünf Uhr kenterte. Sie waren von diesem für einen Lotsentransfer abgesetzt worden. Es gelang, alle drei aus dem Wasser zu ziehen.
Sie wurden dann per Helikopter ins AZ Sint-Jan Hospital in Brügge geflogen. Die ‚Sirius’ und andere Schiffe, die nach dem Unglück auf die Position zugehalten hatten, versuchten, das gekenterte Speedboot zu bergen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot bei Finnøy/Norwegen ausgebrannt
(11.12.18) Am Morgen des 10.12. geriet bei Mjølnesholmane nördlich von Finnøy in Rogaland ein 35 bis 40 Fuß langes Motorboot explosionsartig in Brand. Hinter dem Boot lag ein kleines weißes Schlauchboot mit der Aufschrift ‚Ballongen’. Der Rudergänger der Fähre ‚Foldøy’ wurde Zeuge, wie das Boot gegen siebe Uhr auf einmal in Flammen aufging.
Dichter schwarzer Rauch stieg von ihm auf. Er alarmierte die Feuerwehr in Stavanger um sieben Uhr über den Brand bei Sjernarøy an der Alnaskjær. Rettungshubschrauber aus Sola, das NSSR-Rettungsboot ‚Sjømann – RS 151‘, ein Löschboot, weitere Schiffe und Taucher waren im Einsatz, um nach möglichen Opfern zu suchen. Auch Arbeiter einer Fischfarm in Finnøy und das Passagierboot ‚Rygerprins‘ der Finnøyruten beteiligten sich.
Gleichzeitig wurde versucht, den Eigner ausfindig zu machen. Gegen 10 Uhr wurde der Rettungseinsatz heruntergefahren. Niemand war als vermisst gemeldet worden. Das Kajütboot brannte vollkommen herunter und sank gegen neun Uhr.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter in Trévignon/Bretagne gehoben
(11.12.18) Der französische Kutter ‚Ar Re Yaouank‘ wurde am 10.12. im Hafen von Trévignon wieder gehoben, nachdem er in der Nacht zum 8.12. an seiner Mooring gesunken war. Um 13.20 Uhr kam die Antenne wieder aus dem Wasser, nachdem das Wrack mit Hebeballons aus 10 Metern Tiefe hochgeholt worden war. Dann wurden etliche Tonnen Wasser ausgepumpt.
Die Taucher der Firma SOS Plongée hatten am Morgen mit der Arbeit begonnen. Ein Mobilkran hob den Kutter schließlich an Land. Warum das Holzschiff sank, wurde nun weiter untersucht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank vor Isla Mujeres/Mexiko
(11.12.18) In Quintana Roo rettete die mexikanische Marine die fünfköpfige Crew des Krabbenkutters ‚Kukulkan VI’, der 17 Meilen nördlich der Isla Mujeres Wassereinbruch erlitten hatte. Das Schiff trieb nach einem Leck im Maschinenraum halb unter Wasser in der See.
Ein Rettungsboot der ENSAR in Isla Mujeres kam den Fischern zu Hilfe und brachte sie an Land. Ihr Schiff sank nach der Rettungsaktion.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havariertes Binnenschiff nach Brightlingsea/GB gebracht
(11.12.18) Auf dem Colne-River kamen RNLI-Crews aus Clactonm Walton und Frinton am Morgen des 8.12. einem 38 Meter langen Binnenschiff zu Hilfe, das auf Grund gelaufen war. Das Boot der Clacton RNLI lief nach der Alarmierung durch die Coastguard mit einer vierköpfigen Freiwilligencrew aus, um die Situation zu prüfen. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Havarist mit einer zweiköpfigen Crew von Gillingham nach St. Osyth unterwegs war und auf dem Colne auf ausreichenden Wasserstand gewartet hatte, um durch den Brightlingsea Harbour zu kommen.
Bei Ebbe hatte die Maschine aber Sediment angesaugt, wodurch es zu einem Ausfall kam und das Schiff am Eingang des Ray Creek auf Grund lief. Wegen der Größe des Havaristen wurden die Boote der RNLI in Walton und Frinton zu Hilfe gerufen, um es wieder flottzumachen.
Während auf deren Eintreffen gewartet wurde, ging ein Rettungsmann an Bord und bereitete das Abschleppmanöver vor. Nachdem das Schiff erfolgreich wieder auf tiefes Wasser gezogen worden war, wurde es in den Hafen von Brightlingsea eskortiert, nachdem die Crew die Maschine wieder hatte starten können.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter vor Hoefn/Island gestrandet
(11.12.18) Am 9.12. lief der holländische Frachter ‚Amber’, 3990 BRZ (IMO-Nr.: 9361378 ), beim Einlaufen nach Hornafjordur auf Grund. Das Schiff hatte eine Ladung Salz an Bord und war am 1.12. aus Ceuta ausgelaufen.
Der Versuch, mit dem Abendhochwassre wieder freizukommen, schlug fehl. Erst am 11.12. gelang es, den Havaristen mit dem Hochwasser zu befreien. Um 11.10 Uhr machte der am Kai in Hoefn fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Haputmaschinenschaden in Quebec
(11.12.18) Der portugiesische Bulkcarrier ‚Isabelle G‘, 22792 BRZ (IMO-Nr.: 9285938), erlitt am 8.11. einen Riss in einer Kühlabdeckung der Hauptmaschine. Er warf Anker auf der Valleyfield Anchorage, Quebec, auf Position 45 14.244 N, 074 10.913 W. Das Schiff war am 6.12. um 8.30 Uhr aus Montreal ausgelaufen.
Hier führte die Crew eine Reparatur durch. Dann ging die Reise nach Cristobal weiter, wo das Schiff am 18.12. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht ‚Suegno’
Motoryacht ‚Suegno’
(Bild: Fabricio Boschi)   Großbild klick!

Bergungsarbeiten vor Rapallo auf der Zielgeraden
(10.12.18) Zwischen dem 11. und dem 20.12. sollten die letzten Wracks gesunkener Yachten vor Rapallo mit Kränen geborgen werden. Die Bergungsarbeiten waren teilweise kompliziert, einige Wracks mussten vor Ort zerlegt werden, wie die ‚Ciocolat‘, die unterhalb des ‚Castle‘ gestrandet war. Ein anderer Problemkandidat war die 37 Meter lange Luxusyacht ‚Suegno’ der Berlusconi-Familie, vor deren Bergung erst andere Wracks geräumt werden mussten, die einer Bergung und einem Abtransport im Wege lagen. Seit drei Tagen arbeiteten Taucher nun mit Hebekissen daran, das Wrack zu bergen. Am Ende sollten 190 Schiffe entfernt worden sein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Propellerschaden vor Porto Torres
(10.12.18) Die italienische Fähre ‚Cruise Roma‘, 54310 BRZ (IMO-Nr.: 9351476), erlitt am Morgen des 8.12. einen Schaden am Schaft Backbordpropellers, kurz nachdem sie um 9.30 Uhr aus Porto Torres nach Barcelona ausgelaufen war. Sie war am 7.12. um 23 Uhr aus Civitavecchia ausgelaufen und hatte am 8.12. um 7.20 Uhr Porto Torres erreicht. Um 8.40 Uhr, nur 10 Minuten nachdem sie den Hafen mit Kurs Barcelona verlassen hatte, gab es ein Problem mit einem Propellerflügel.
Das Schiff stoppte eine Meile vor dem Hafen, und bis 17 Uhr gelang es der Crew, eine Reparatur durchzuführen. Doch nachdem das Schiff eine Weiterfahrgenehmigung hatte, nahm es statt auf Barcelona Kurs auf Civitavecchia. Stürmische See und die Notwendigkeit weiterer Untersuchungen führte zu der Fahrtzieländerung. Die ‚Cruise Roma‘ machte dort am 9.12. gegen ein Uhr fest. Die 390 Passagiere wurden nach 26-stündiger Odyssee auf die ‚Cruise Barcelona‘ (IMO-Nr.: 9351488) ein anderes Schiff von Grimaldi, gebracht und liefen am Morgen gegen sieben Uhr endlich nach Barcelona aus. Die ‚Cruise Roma‘ lag unterdessen weiter in Civitavecchia und wurde inspiziert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre ‚Volcán de Teneguía‘
Fähre ‚Volcán de Teneguía‘
(Bild: Pata Lavazza)   Großbild klick!

Gran Canaria:Gesamte Bordelektrik muss in Las Palmas nach Maschinenraumfeuer ersetzt werden
(10.12.18) Nach dem Feuer im Maschinenraum auf der ‚Volcán de Teneguía‘, 11197 BRZ (IMO-Nr.: 9335161), blieb die spanische Fähre weiterhin unter Reparatur im Hafen von Las Palmas de Gran Canaria. Neben anderen geplanten Arbeiten wurde es notwendig, die gesamten elektrischen Leitungen auf dem Schiff zu ersetzten. Außerdem galt es, die beim Feuer beschädigte Ausrüstung auszutauschen.
Am 2.8. um 13.10 Uhr war auf dem Schiff, das von Cádiz nach Santa Cruz unterwegs war, 85 Meilen nördlich von Gran Canaria ein Feuer ausgebrochen. Die 17-köpfige Crew und zwei Frachtbegleiter blieben unverletzt und die Ladung von 200 Containern und zwei Trucks unbeschädigt. Das Ölbekämpfungsschiff ‚Miguel de Cervantes’ (IMO-Nr.: 9320116) wie auch die ‚Guardamar Talía’ von Salvamento Marítimo sowie der Helikopter Helimer 211 waren nach dem Notruf mobilisiert worden. Die Crew konnte das Feuer aber selbst löschen, und die Miguel de Cervantes‘ zog den Havaristen dann in den Hafen von La Luz in Las Palmas , wo der Schleppzug unter Eskorte des Schleppers ‚VB Brandy‘ (IMO-Nr.: 9204465) am 3.8. um 17.15 Uhr eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Falmouth: Französischer Kutter nach Fowey eingeschleppt
(Datum) Das RNLI-Boot aus Fowey kam am Morgen des 9.12. dem französischen Trawler ‚Stradale - SB.930821‘, 95 BRZ (MMSI-Nr.: 228028900) zu Hilfe, der zu einer Flotte von acht Booten gehörte, die vor der britischen Küste bei Fowey, Falmouth, Mevagissey und Plymouth Schutz gesucht hatten. Gegen ein Uhr erlitt die ‚Stradale‘ in rauer See zwei Meilen südwestlich von Gibbin Head, westlich von Fowey, Maschinenausfall und trieb bei Südwestwind von acht Beaufort in der See.
Das Rettungsboot ‚Maurice and Joyce Hardy’ lief zur Assistenz aus. Als es den Havaristen um 1.40 Uhr erreichte, wurde dieser von einem anderen Kutter, der ‚Maranello‘, in Lee bei Mevagissey geschleppt. Zu der Zeit wurden Windgeschwindigkeiten von 55 Knoten gemessen. Das Rettungsboot eskortierte die beiden Schiffe nach Fowey und half, die 21,5 Meter lange ‚Stradale‘ mit dem XP-Boot an einer Hafentonne festzumachen. Um vier Uhr waren die Seenotretter wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter ‚Ocean Pearl’
Kutter ‚Ocean Pearl’
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Kutter vor Delaware Bay/USA brennend aufgegeben
(10.12.18) Die US Coast Guard rettete am Morgen des 8.12. die vierköpfige Crew des 75 Fuß langen Kutters ‚Ocean Pearl’ aus einer Rettungsinsel 16 Meilen südöstlich von Cape May, New Jersey. Sie hatte den EPIRB aktiviert, nachdem um 10:30 Uhr durch einen Fehler in der Bordelektrik ein Feuer an Bord ausgebrochen war. Anschließend flüchtete sie in die Insel und hielt von dieser über ein Handfunkgerät Kontakt mit der Coast Guard Delaware Bay.
Zwei 45-Fuß-Boot liefen von der Station Cape May aus, und auch das 87 Fuß lange Patroullienboot ‚Crocodile‘ aus Cape May nahm Kurs auf die Position. Die Coast Guard fand die Fischer in Überlebensanzügen in der Rettungsinsel vor. Sie wurden an Bord genommen und unversehrt an Land gebracht. Der Eigner des Kutters kümmerte sich um die Bergung der nahe der Mündung der Delaware River treibenden ‚Ocean Pearl“, deren Drift von der Crew der ‚Crocodile’ überwacht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter ‚Miss Kathleen”
Kutter ‚Miss Kathleen”
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Crew und Hund von sinkendem Kutter am Dog Beach gerettet
(12.10.18) Die US Coast Guard und das New Jersey Department of Environmental Protection waren am Morgen des 8.12. im Einsatz, nachdem der 44 Fuß lange Kutter ‚Miss Kathleen” im Manasquan Inlet, New Jersey, teilweise gesunken war. Die Coast Guard Delaware Bay wurde gegen zwei Uhr alarmiert, nachdem das Schiff mit der nördlichen Mole des Manasquan Inlet kollidiert und leckgeschlagen war. An Bord befanden sich eine dreiköpfige Crew und der Bordhund.
Der Skipper setzte das Schiff am Dog Beach, knapp 20 Meter außerhalb des Fahrwassers, auf Grund, um dessen vollständigen Untergang zu verhindern. Von der Station Manasquan Inlet lief ein Fuß-Boot aus, konnte aber wegen zu geringer Wassertiefe den Havaristen nicht erreichen. Daraufhin nahm eine Bootscrew des Manasquan Fire Department die Fischer an Bord und setzte sie auf das Boot der Coast Guard über.
Dieses brachte sie wohlbehalten zu ihrer Station. Um sieben Uhr trafen Einsatzkräfte von TowBoatUS ein und legten vorsorglich eine Ölsperre um die mit Steuerbordschlagseite halb unter Wasser liegende ‚Miss Kathleen‘ aus. Sie hatte rund 800 Gallonen Diesel an Bord, von denen bislang aber nichts auslief.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ölquelle bei Port Sulphur/USA leckgeschlagen
(10.12.18) Die US Coast Guard war im Einsatz, nachdem es am 9.12. bei Port Sulphur, Louisiana, zu einem Ölaustritt an einer Rohölförderstelle gekommen war. Die Coast Guard New Orleans received wurde vom National Response Center alarmiert, nachdem eine Bohrstelle im Rattle Snake Bayou, südwestlich Port Sulphur, zu lecken begonnen hatte. Die Menge des ausgelaufenden Rohöls wara unklar, es werden dort täglich bis zu 5,476 Gallonen pro Tag produziert.
Die Leckage konnte bisher nicht dichtgesetzt werden. Hilcorp, Eigner der Bohrstelle, beauftragte die Ölbekämpfungsfirma ES&H mit der Beseitigung der Kontamination. Vier Schiffe und 13 Mann mit Ölbekämpfungsausrüstung waren seither mit der Reinigung beschäftigt. Die Wild Well Control wurde beauftragt, das Leck abzudichten.
Ein Coast Guard-Helikopter überwachte die Lage aus der Luft. Weiterhin involviert waren das Plaquemines Parish Sherriff’s Department, das Louisiana Oil Spill Coordinator’s Office und die National Oceanic Atmospheric Administration. Die Coast Guard strahlte einen Safety Marine Information Broadcast zur Information der Schifffahrt aus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ein Toter und vier Vermisste bei Wanzhou/China
(10.12.18) Der 62 Meter lange, chinesische Frachter ‚Yu Hong 998‘ (MMSI-Nr.: 413800994) kenterte und sank am 8.12. gegen 19 Uhr im Gebiet von Wanzhou in der Chongqing–Gemeinde unweit der Ortschaft Rangbu auf dem Yangtse-Fluss. Die fünfköpfige Crew wurde zunächst vermisst.
Eine SAR-Operation wurde gestartet. Bislang wurde einer der Seeleute tot geborgen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Weifang/China: Frachter auf Grund gelaufen
(10.12.18) Am Nachmittag des 8.12. lief in der Bohai-See in Nordchina nordwestlich von Weifang in der Shandong-Provinz der 70 Meter lange, chinesische Frachter ‚Rui Xing Lu‘ (MMSI-Nr.: 413270840) auf Grund. In stürmischer See brach der Havarist auf den Felsen auseinander, und gegen 16 Uhr sank das Achterschiff mit den Aufbauten.
Neun Mann der 10-köpfigen Crew konnten vom Peildeck, das noch knapp aus dem Wasser ragte, gerettet werden. Ein Mann wurde tot geborgen. Gegen auslaufenden Kraftstoff wurde eine Ölsperre ausgelegt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kümo sank nach Kollision
(10.12.18) Der unter Panama-Flagge laufende Tanker ‚Breeze’, 81340 BRZ (IMO-Nr.: 9809356), kollidierte am Morgen des 9.12. mit dem 32 Meter langen, indonesischen Kümo ‚Makmur‘ (MMSI-Nr.: 571018438) in der Straße von Singapur unweit der Seegrenze von Indonesien und Singapur. Der Frachter sank, die 11-köpfige Crew wurde gerettet. Vier Mann hatten schwere Verletzungen erlitten.
Die ‚Makmur‘ war von Singapur nach Thailand unterwegs gewesen, die ‚Breeze‘ kam aus Yeosu und war nach Galle unterwegs. Sie ging nach der Havarie 11 Stunden lang auf Reede von Singapur für Untersuchungen vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ölleckage vor Les Escoumins/Kanada
(10.12.18) Der kanadische Frachter ‚Acadia Desgagnes‘, 7875 BRZ (IMO-Nr.: 9651541), erlitt am 5.12. gegen Mittag an der Hauptmaschine eine Ölleckage bei Les Escoumins, Quebec, auf Position 48 19.419 N, 069 19.4 W. Das Schiff steuerte die Reede von Les Razades anchorage vor Trois-Pistoles an, wo die Crew den Schaden reparierte.
Danach nahm das Schiff wieder Fahrt in Richtung Pugwash, Nova Scotia, auf. Es machte als nächstes am 7.12. um 22.10 Uhr in Pugwas fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tonnenleger wird nach Havarie nach Grimsby geschleppt
(10.12.18) Der norwegische Tonnenleger ‚Vikingfjord‘, 526 BRZ (IMO-Nr.: 7382627), meldete am 7.12. gegen 14.30 Uhr eine eingeschränkte Maschinenkraft und Manövrierunfähigkeit wegen einer fehlerhaften Verbindung zwischen Maschine und Turbolader auf der Position 53 52.476 N, 001 01.481 O, rund 34 Meilen vor Spurn Point. Der Schiffsagent, die Carlbom Shipping, beauftragte den britischen Schlepper ‚Ems Boxer‘ (MMSI-Nr.: 235118442) um 17.30 Uhr mit der Assistenz, doch war dieser nicht in der Lage, die Aufgabe auszuführen und musste um 17.30 Uhr nach Great Yarmotuh zurückkehren.
Stattdessen lief am 9.12. um 9.15 Uhr die ‚Ems Defender‘ (IMO-Nr.: 6708604) von dort zum Havaristen aus und erreichte ihn am 10.12. gegen Mitternacht. Er sollte ihn nun in den Hafen von Grimsby bringen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall vorm Bosporus
(10.12.18) Der unter Marshall Islands-Flagge laufende Containerfrachter ‚Duygu‘, 4388 BRZ (IMO-Nr.: 9199787), erlitt an der Nordzufahrt des Bosporus am 6.12. einen Maschinenausfall auf der Fahrt von Bartin nach Istanbul. Er warf Anker an einem günstigen Platz, wo die Crew versuchte, den Schaden zu beheben. Nachdem dies nicht gelang, wurde der Schlepper ‚Kurtarma 2‘ gerufen, um den Havaristen nach Tuzla zu bringen.
Er nahm ihn am 8.12. um 9.30 Uhr auf den Haken. Beim Transit des Bosporus eskortierte der Schlepper ‚Kurtarma 8‘ die beiden Schiffe zusätzlich. Am Abend trafen sie in Tuzla ein, wo auf einer Werft eine Reparatur durchgeführt werden sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Walney Island-Windpark
(10.12.18) Der britische Frachter ‚Eastern Vanquish‘, 2281 BRZ (IMO-Nr.: 9411836), erlitt auf der Fahrt von Ferrol nach Glasson Dockauf Position 53 57 18 N, 003 35 12 W, am 8.12. um 2.15 Uhr einen Ausfall der Hauptmaschine. Er warf rund 2,5 Meilen westlich des Walney Island-Windparks Anker zur Reparatur der Leckage. Um 5.25 Uhr war der Schaden behoben, und am 9.12. um 13.15 Uhr machte das Schiff in Glasson Dock fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall bei Beauharnois
(10.12.18) Der zypriotische Bulkcarrier ‚Greenwing‘, 18311 BRZ (IMO-Nr.: 9230921), erlitt am 5.12. einen Maschinenausfall, als er gerade die Schleuse Nr. 3 auf dem St. Lawrence Seaway vor Beauharnois ansteuerte. Die Havarie ereignete sich auf Position 45 19.263 N, 073 54.938 W. Nachdem die Maschine wieder lief, nahm das Schiff wieder Fahrt auf und erreichte am 7.12. um 5.40 Port Weller.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler nach Inverdale abgeschleppt
(10.12.18) Der britische Trawler ‚Inverdale‘, 151 BRZ (IMO-Nr.: 9068976), wurde mit einem blockierten Propeller am 7.12. um 11.30 Uhr auf Position 58 49 52.02 N, 004 50 57 W, 13 Meilen nordnordöstlich von Cape Wrath, von Scrabster kommend manövrierunfähig. Er hatte 220 Kisten von je 34 Kilogramm Fisch an Bord. Zunächst wurde er von dem Kutter ‚Carbo Ortegal‘ auf den Haken genommen und Richtung Lochinver gezogen.
Doch bei stürmischer See kamen die beiden Schiffe nur langsam voran, und die Schlepptrosse brach. Der Notfallschlepper ‚Ievoli Black‘ der britischen Coastguard wurde in Marsch gesetzt und ein Schleppkontrakt zwischen dem Eigner und dem Schlepper abgeschlossen. Um 20.50 Uhr übernahm die ‚Ievoli Black‘ den Havaristen und schleppte ihn am 8.12. um 9.30 Uhr nach Lochinver ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rambiz ersetzt Gulliver
(10.12.18) Trotz starken Nordwinds und hohen Seegangs hat sich das Wrack der norwegischen Fregatte ‚Helge Ingstad’ am Wochenende nur geringfügig bewegt. Das Wrack wurde kontinuierlich überwacht. Frühestens am Abend des 10.12. oder am Morgen des 11.12. sollten die Arbeiten, die Hebeketten unter dem Rumpf hindurchzuziehen, wieder aufgenommen werden.
Der Schwimmkran ‚Rambiz’ sollte, sobald es die Bedingungen zuließen, aus Hanøytangen zurückkehren. Er hatte am 7.12. mit seiner Arbeit begonnen, sie aber am Abend des 8.12. unterbrechen müssen, als das Wetter sich zu sehr verschlechterte. Er nahm den Platz des Schwimmrkrans ‚Gulliver‘ ein, der gegen Mittag wegen eines geplanten Einsatzes am Werftbetrieb der Flensburger Schiffbau Gesellschaft ausgelaufen war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter bei Lysekil gestrandet
(10.12.18) Am Morgen des 10.12. lief gegen 3.20 Uhr ein 12 Meter langer Kutter vor Lysekil bei Stångholmen auf Grund und erlitt Wassereinbruch. Die vierköpfige Crew rettete sich auf eine nahe Insel. Die schwedische Coast Guard versuchte, den Havaristen vor dem Untergang zu bewahren.
An Bord waren 600 Liter Diesel. Um acht Uhr gelang es mit zwei Booten, den Kutter von den Felsen wieder herunterzubekommen. Nachdem er auf flachem Wasser gesichert worden war, schleppte ihn die Küstenwache um 8.50 Uhr nach Grötö.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter wird vor Weihnachten versenkt
(10.12.18) Nachdem der französische Frachter ‚Kura Ora 2’, 1113 BRZ (IMO-Nr.: 7813391) seit dem 26.2. im Fischereihafen von Motu Uta gereinigt worden war, sollte er am 17.12. in die Hände von Sprengexperten gegeben, um noch vor Weihnachten versenkt zu werden. Am 8.12. nahm ein Schlepper ihn auf den Haken. Die Reederei des Schiffes war 2016 bankrott gegangen. Er hatte die Atolle von Zentral- Ost- und Nordost-Tuamotu versorgt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank in Trévignon
(10.12.18) Der 10 Meter lange, französische Kutter ‚Ar Re Yaouank‘, 9,84 BRZ (?MMSI-Nr.: 227634420), sank in der Nacht zum 9.12. vor Anker liegend im Hafen von Trévignon. Die Firma SOS Plongée wurde gerufen, um das Schiff zu bergen. Am 10.12. wurden Hebeballons an dem Holzrumpf angebracht, um ihn wieder an die Wasseroberfläche zu bekommen.
Gegen 17 Uhr sollte der Trawler wieder schwimmen. Die Ursache des Untergangs war noch unbekannt. Das Schiff wurde 1980 erbaut und ist Trévignon beheimatet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Luxusyacht bei Kollision beschädigt
(10.12.18) Die 50 Millionen Dollar teure und 44 Meter lange, unter Cook Islands-Flagge laufende Luxusyacht ‚Encore‘, 258 BRZ (IMO-Nr.: 9664718), kollidierte am 8.12. mit einer Pier in Tauranga. Ursache war eine Fehleinschätzung der Tidenströmung. Das Schiff hatte im Hafen einen neunen Anstrich bekommen.
Bei den Vessel Works war es am 6.12. wieder gewassert und danach mit Ausrüstung beladen worden. Beim Auslaufen nach Abschluss der Arbeiten stieß es, durch die auflaufende Flut vom Kurs abgebracht, gegen einen Holzdalben am Ende der Bridge Wharf. Dabei wurde das Schiff beschädigt. Es verließ den Hafen nach Untersuchungen um 22.30 Uhr und machte am 9.12. um 9.30 Uhr in Auckland fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht ‚Family Time’ im Vollbrand
Motoryacht ‚Family Time’ im Vollbrand
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Motoryacht vor Miami Beach in Flammen
(08.12.18) Die US Coast Guard rettete am 7.10. die dreiköpfige Crew der 60 Fuß langen Motoryacht ‚Family Time’, die rund 30 Meilen östlich von Miami Beach in Brand geraten war. Um 15.20 Uhr fing die Coast Guard Miami Beach über VHF-FM-Funk einen Notruf des Skippers auf, der einen Brand im Maschinenraum meldete. Die drei Personen an Bord gingen in ein 23 Fuß langes Beiboot. Um 15.25 Uhr war das Patroullienboot ‚Robert Yered (WPC-1104)‘ bereits vor Ort und nahm die Schiffbrüchigen unversehrt an Bord. Der Eigner wollte mit Bergern zur Unglücksstelle zurückkehren und sich seines in Flammen stehenden Boots annehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper ‚Viking’, 123 BRZ (IMO-Nr.: 8139364), beim Verschleppen des Schwimmbaggers ‚Neptun Khan’
Schlepper und Schwimmbagger gestrandet
(Bild: Yannis Kampourakis)   Großbild klick!

Kreta: Schleppverband bei Matala gestrandet
(08.12.18) Am 7.12. geriet der tunesische Schlepper ‚Viking’, 123 BRZ (IMO-Nr.: 8139364), beim Verschleppen des Schwimmbaggers ‚Neptun Khan’ vom ägyptischen Hafen Alexandria nach Palma de Mallorca südlich von Kreta im Sturm in Seenot. Der Schleppverband hatte am Morgen vor Matala Anker geworfen, um dort auf Wetterbesserung zu warten. Doch beide Fahrzeuge wurden gegen sechs Uhr auf die Felsküste zwischen Kommos und Matala getrieben.
Die achtköpfige Crew funkte einen Notruf. Fahrzeuge von EMAK, der Schlepper Konstantinos, ein Patroullienboot und die Feuerwehr von Mesara rückten aus. Die Strandungsstelle befand sich an einem schwer zugänglichen Küstenabschnitt. Dennoch gelang es, die Crew mit leichten Verletzungen und Unterkühlungen zu retten.
Sie wurde ins Universitätskrankenhaus in Heraklion gebracht. Auch ein Helikopter assistierte in dem Einsatz. Der Schlepper, der 20 Tonnen Kraftstoff an Bord hatte, schlug bei der Strandung leck und sank wenig später teilweise in der Messarias-Bucht. 1,400 Meter Ölschlängel wurden aus Agia Galini und Heraklion geholt, um mögliche Verschmutzungen abzuwenden. Ein Boot aus Kali Limenes überwachte die Lage. Die Hafenbehörde von Heraklion leitete Ermittlungen ein
Quelle:Tim Schwabedissen



Susie Goodall wird geborgen
Susie Goodall wird geborgen
(Bild: MRCC Chile)   Großbild klick!

Golden-Globe-Seglerin nach 50 Stunden gerettet
(08.12.18) Am 7.12. um 15.35 Uhr war die britische Einhandseglerin Susie Goodall an Bord des Frachters ‚Tian Fu’ in Sicherheit. Um 11.15 Uhr hatte sie das herannahende Schiff gesichtet. Ihr Boot trieb in vier Meter hohen Wellen. Der Versuch, den Motor der Yacht ‚DHL Starlight‘ zu starten, um bei der Rettungsaktion an den Frachter heranlaufen zu können, musste nach 20 Minuten aufgegeben werden.
Deshalb musste der Kapitän der ‚Tian Fu’ sein 190 Meter langes Schiff so an die entmastete und manövrierunfähige Yacht heranbringen, dass die entkräftete Goodall sich an dem Kabel eines Bordkrans einpicken konnte. An diesem wurde sie auf das Deck des Frachters gehoben, nachdem die Yacht mit ausgebrachtem Treibanker mit einem Knoten an diesen herangedriftet war. Nach Anschluss der Rettungsaktion nahm er Kurs auf Punta Arenas.
Dort sollte die Seglerin am 12.12. abgesetzt werden. Was mit Goodalls Boot weiter geschieht, war noch nicht bekannt. Die ‚Laaland‘, das Boot des vor einigen Wochen ebenfalls verunglückten Golden-Globe-Mitseglers Loik Lepage, war nach dessen Rettung gesunken.
Quelle:Tim Schwabedissen



Brennende ‚Jeanette‘ wird aus dem Hafen gezogen
Brennende ‚Jeanette‘ wird aus dem Hafen gezogen
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Kutter sank am Tag nach Feuer auf 3.700 Metern Tiefe
(08.12.18) Die Coast Guard in American Samoa leitete nach dem Totalverlust des 228 Fuß langen Ringwadenkutters ‚Jeanette‘ eine Untersuchung ein. Das Schiff war am 4.12. an der Hafenpier in Pago Pago in Brand geraten. Das Feuer in den Aufbauten wütete mehrere Stunden und breitete sich auf Netze und Ausrüstung aus, bis es den Bordhubschrauber erfasste und dessen Explosion das Feuer endgültig außer Kontrolle geraten ließ.
Wegen der fortschreitenden Verschlechterung des Schiffszustands, der immensen Hitze und der Gefahr durch die starke Rauchentwicklung sowie des Gewichts des Löschwassers, das den Kutter am Kai sinken zu lassen drohte, wurde entschieden, ihn aus dem Hafen zu schleppen. Ein Hafenschlepper zog das Schiff vor die Küste.
Am 5.12. um 10.40 Uhr entwickelte es 18 Meilen südwestlich der Hauptinsel Schlagseite und sank schließlich auf 3.700 Metern Wassertiefe. Der Schlepper blieb noch vor Ort, um mögliche Trümmer zu beseitigen oder Ölaustritte festzustellen. Einige kleine Ausrüstungsgegenstände, die sich auf Deck befunden hatten, trieben in der See, ebenso ein kleiner Ölfleck, der sich rasch auflöste. Von den maximal 90.000 Gallonen Diesel, 300 Gallonen Gasöl, 12.000 Pfund Ammoniak und 13 Tonnen Fisch befand sich nur ein geringer Teil noch an Bord, da das Schiff von Fangfahrt Tage zuvor zurückgekehrt und seitdem gelöscht worden war. Die 22-köpfige Crew hatte sich nicht an Bord befunden, als das Feuer ausbrach.
Auswirkungen auf die Küste wurden als unwahrscheinlich eingeschätzt. Jegliches Dieselöl, das austritt, dürfte sich auflösen und während der Westdrift verdunsten. An den Stränden von Tutuila Island wurden Überwachungsflüge durchgeführt.
Das Wrack war weder für die Schifffahrt noch die Fischerei eine Gefährdung und auch jenseits jeder Bergungschance in der großen Wassertiefe. Nun war der Fokus darauf, die Ursache des Brandes durch die Coast Guard gemeinsam mit dem National Transportation Safety Board herauszufinden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter lief vor Lauvøy/Norwegen auf Grund
(08.12.18) Am Vormittag des 7.12. wurde das NSSR-Rettungsboot ‚Harald V‘ alarmiert, nachdem der 15 Meter lange, norwegische Fischtransporter ‚Stig Harry NT-300-V‘ (MMSI-Nr.: 257031020) vor Lauvøy in Vikna, Trøndelag auf Grund gelaufen war. Die zweiköpfige Crew hatte einen Notruf abgesetzt, nachdem es durch ein dabei im Schiffsboden entstandenes Loch zu einem kräftigen Wassereinbruch gekommen war. Die Seenotretter fanden den Havaristen mit tief abgesunkenem Bug vor.
Mit Lenzpumpen machten sie sich daran, den Wassereinbruch unter Kontrolle zu bringen. Taucher stiegen ab, um das Leck abzudichten. Nachmittags war der Havarist so weit gesichert, dass er nach Marøya geschleppt werden konnte. Hier hob ein Kran ihn zur Behebung der Schäden aus dem Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen



Technischer Schaden in Gemlik
(08.12.18) Der unter Palau-Flagge laufende Frachter ‚Kovalevych‘, 6205 BRZ (IMO-Nr.: 9085443), erlitt am 6.12. einen technischen Schaden an den Notfallsystemen im Hafen von Gemlik. Die Auslaufgenehmigung wurde vom Hafenkapitän daraufhin bis zum Abschluss von Reparaturen widerrufen. Die Arbeiten wurden von der Crew am Roda Liman Container Terminal durchgeführt, wo das Schiff am 8.12. weiterhin lag.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker trieb vor Plymouth/GB
(08.12.18) Der norwegische Tanker ‚Mari Ugland‘, 42835 BRZ (IMO-Nr.: 9326885), driftete auf der Fahrt von New Orleans nach Antwerpen mit einer 24-köpfigen Crew an Bord am 7.12. seit 8.30 Uhr rund 40 Meilen südlich von Plymouth, auf Position 49 37 54 N, 004 01 24 W. An einer Schmierölpumpe mussten Reparaturarbeiten durchgeführt werden. Die Dauer wurde auf zwei Stunden geschätzt.
Der Tanker war mit 68.822 Tonnen Diesel beladen. Nachdem er die Fahrt fortgesetzt hatte, erreichte er am 8.12. um 14 Uhr die Berendrecht-Schleuse in Antwerpen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach fünf Vermissten eingestellt
(08.12.18) Die Suche nach den fünf Vermissten der insgesamt 14-köpfigen Crew des indonesischen Frachters ‚Multi Prima 1‘, der am 23.11. in der Straße von Bali im Sturm sank, wurde am 3.12. offiziell eingestellt. Das Schiff hatte bei über zwei Meter hohen Wellen Wassereinbruch erlitten. Sieben Mann waren lebend gerettet, einer war tot geborgen worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fahrgastschiff saß auf Binnenmüritz fest
(08.12.18) Ein Fahrgastschiff mit 21 Passagieren lief am Abend des 7.12. auf der Binnenmüritz auf Grund. Der Kapitän des Schiffs versuchte erfolglos, das Schiff mit eigener Kraft wieder von dem einem Meter tiefen Flachwasserbereich der Untiefe Warener Berg zu bekommen. Durch Auspumpen von Ballastwasser und mit Unterstützung eines zweiten Schiffs gelang die Bergung. Die Fahrgäste wurden schon vorher an Land gebracht.
Die Wasserschutzpolizei Waren ermittelte nun zur Ursache der Havarie. Gegen den Verantwortlichen der ortsansässigen Reederei wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Zudem wurde der weitere Einsatz des Fahrgastschiffes bis zur technischen Unbedenklichkeitsprüfung untersagt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sassi liegt bei Blohm & Voss
(08.12.18) Die vom Feuer zerstörte Luxusyacht ‚Sassi‘ lag seit dem 5.12. bei Blohm & Voss in Hamburg. Die Bremer Lürssen-Gruppe hüllte sich in Schweigen darüber, ob das 147 Meter lange Schiff dort nun auch abgewrackt wird. Das 219 Meter lange Schwimmdock von Lürssen mit der zerstörten Yacht darin war am Abend in den Werfthafen in Hamburg-Steinwerder geschleppt worden. Seit 2016 ist Blohm & Voss ein Tochterunternehmen der Lürssen-Gruppe.
Quelle:Tim Schwabedissen



Taxiboot lief auf Grund
(08.12.18) Am 7.12. um 17.20 Uhr lief das norwegische Taxiboot ‚Hannibal‘ auf Grund und schlug leck. Es ist seit dem 1.7. im Dienst zwischen Høllen und den Inseln des Schärengartens von Søgne eingesetzt und kann bis zu 30 Personen transportieren. Der Skipper bat das NSSR-Rettungsboot ‚Bendt R. Rasmussen‘ um Eskorte. Bei der Maritronic in Ronsbukta wurde das Boot aus dem Wasser geholt, um den Schaden an Rumpf und Propellern zu reparieren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischfarmversorger erlitt Schiffbruch bei Punta Arenas
(08.12.18) In der nordwestlichen Magellanstraße erlitt im Largo-Pass am 7.12. der Fischfarmversorger ‚Rotuno’ mit einer 13-köpfigen Crew rund 200 Kilometer von Punta Arenas einen Maschinenausfall. 10 Arbeiter, überwiegend Taucher der Biomasa-Company, einem Subunternehmen der Australis Mar Fish Farming Company sowie eine dreiköpfige Crew waren an Bord des Schiffs, das sich 80 Kilometer vom Estero Córdoba entfernt befand und von Río Verde kam. Es gelang nicht, die Maschine wieder in Gang zu bekommen.
Das Schiff wurde bei starkem Wind auf die Felsen von Casper getrieben. Die Bootsinsassen konnten sich an Land retten. An die Funkstation des Félix-Leuchtturms wurde ein Notruf abgesetzt und der maritime Gouverneur von Punta Arenas alarmiert.
Dieser setzte einen Rettungsplan in Gang. Das Raketenboot ‚Casma‘, das Patroullienboot ‚Marinero Fuentealba‘, das Serviceboot ‚Ona‘ und ein Dauphin 57 SAR-Helikopter wurden in Marsch gesetzt. Außerdem hielt die ‚Canal Messier’ der Reederei Frasal, die sich eine Fahrtstunde entfernt befand, auf die Unglücksstelle zu. Um 16.50 Uhr wurden die Schiffbrüchigen von den Felsen gerettet.
Der Hubschrauber winschte sie nacheinander auf und brachte sie auf die ‚Canal Messier‘. Dann wurden sie von dem Patroullienboot ‚Marinero Fuentealba’ übernommen und nach Punta Arenas gebracht. Um 1.30 Uhr traf es vor dem Prat-Dock ein, von wo die Geretteten in ein Krankenhaus zur Untersuchung kamen. Die ‚Rotundo‘ hatte keine strukturellen Schäden davongetragen, sodass derzeit nicht von Umweltrisiken ausgegangen wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



North Star geht wieder auf
(08.12.18) Der 261 Fuß lange, amerikanische Trawlerneubau ‚North Star‘, der unweit seiner Bauwerft, der Eastern Shipbuilding of Panama City, Floria., seit dem Landfall des Hurrikans Michael nahe Mexico City Beach am 10.10. in flachem Wasser gekentert auf der Seite lag, ist am 5.12. aufgerichtet worden. Berger brachten eine Reihe von Ölrig-Ankern mit angeschweißten Augen am Rumpf des Schiffs an und verbanden sie mit einer seeseitig liegenden Barge. Mehrere Schlepper drückten dann an Steuerbordseite, während an Backbordseite die Anker in Richtung der Barge eingeholt wurden.
Gleichzeitig wurde das Wasser ausgepumpt und so der Trawler wieder auf ebenen Kiel gebracht. Die Erfolgsmeldung für die Eigner, die Glacier Fish Co. wurde getrübt durch die Nachricht, dass am selben Tag Erik Breivik, einer der Firmengründer, mit 77 Jahren gestorben war. Breivik akquirierte die Alaska Ocean Seafood und übernahm vier Schiffe von Iquique.
In den kommenden Monaten wird die ‚North Star’, die kurz vor ihrer Ablieferung zum Einsatz vor Alaska gestanden hatte, umfangreich repariert werden müssen. Eigentlich war die Übergabe für den November geplant. Das Schiff war praktisch fertiggestellt gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter drohte durch Vereisung zu kentern
(08.12.18) Der russische Kutter ‚Dorida‘ entwickelte am 7.12. gegen zwei Uhr eine Schlagseite nach Steuerbord von 30 Grad, nachdem im Japanischen Meer die Deckslast von Garnelenfallen und das Oberdeck vereist waren. Die Crew begann damit, einen Teil der Ladung über Bord zu werfen. Der russische Eisbrecher ‚Semyon Dezhnev‘ und der Kutter ‚Regul‘ wurden sofort zu Hilfe geschickt. Um 2.55 Uhr machten sich das russische Küstenwachboot ‚Lambardik‘ und das Bergungsschiff ‚Spasatel Zaborschikov‘ einsatzklar.
Um 03.15 Uhr lief die ‚Semen Dezhnev‘ die ‚Dorida‘ an und wurde von deren Skipper informiert, dass seine Evakuierung der Crew nicht geplant sei. Diese fuhr damit fort, die Fallen über Bord gehen zu lassen, um das Schiff zu stabilisieren. Der Eisbrecher blieb auf Standby, bis die ‚Spasetel Zaborschikov‘, die um vier Uhr aus Wladiwostok auslief, vor Ort eintraf. Um 6.30 Uhr war die Lage durch Abschlagen von Eis und dem Opfern der Hälfte der Fallen unter Kontrolle. Die Rettungsschiffe konnten daraufhin zurückbeordert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Museumsschlepper ‚Cervia’
Museumsschlepper ‚Cervia’
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Historischer Schlepper drohte in Ramsgate zu sinken
(07.12.18) Am 27.11. um 16.50 Uhr erhielt die RNLI in Ramsgate ein ungewöhnliches Hilfsersuchen des Hafenkapitäns des Royal Harbour, Rob Brown: Auf dem 320-Tonnen-Museumsschlepper ‚Cervia’, dem einst größten Hafenschlepper, war es zu einem massiven Wassereinbruch gekommen, und er drohte im Binnenhafen zu sinken. Wasser drang durch ein fußballgroßes Loch ein. Die Crew kämpfte in den folgenden Stunden darum, das Schiff schwimmfähig zu halten.
Bei Tagesanbruch des 28.11. schien die Schlacht zunächst verloren – der Rumpf hatte auf dem Sand aufgesetzt, und die Pumpen vermochten den Wasserpegel nicht zu senken. Doch in einem gemeinsamen Einsatz vor Feuerwehr und RNLI gelang es am Ende doch, das Wasser aus dem Rumpf zu lenzen und das Loch mit Sandsäcken zu verstopfen. Taucher untersuchten dann die Außenhülle, ehe eine Metallplatte auf die Leckstelle aufgeschweißt wurde.
Anschließend sollte eine gründlichere Inspektion stattfinden, um die weiteren Maßnahmen vorzubereiten. Das Schiff war 1945 für das Ministry of War als ‚Empire Raymond‘ erbaut worden. In seiner Nachkriegslaufbahn assistierte er 1947 dem Cunard-Liner ‚Queen Elizabeth‘, als dieser auf Grund gelaufen war.
Er kenterte am 25.10.1954 beim Assistieren des P&O Liners ‚Arcadia‘ in den Tilbury Docks, wobei fünf Mann, unter ihnen der Kapitän, starben. Zwei Tage später wurde er geborgen und in Ramsgate repariert. 1971 kam die ‚Cervia‘ ins Medway Maritime Museum, wurde aber 1973 wieder in den Schleppdienst zurückgeholt. Zuletzt war sie in Ramsgate als Hafenschlepper eingesetzt, um 1985 dann dem Ramsgate Maritime Museum angegliedert zu werden. Erst lag sie in einem Trockendock, dann in der Marina.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper ‚De Mist’ gehoben
(Bild: SA Navy)   Großbild klick!

Bergung gesunkenen Schlepper in Simon’s Town / Südafrika gelungen
(07.12.18) Schlammverkrustet, aber in sicherem Schwimmzustand lag der südafrikanische Schlepper ‚De Mist’ am 6.12. am Syncholift in Simon’s Town, wo er aus dem Wasser gehoben werden sollte. Ein Sturm hatte ihn am 10.11. gegen die aufgeblasenen Fender des Kais gedrückt, die unter dem Druck barsten, woraufhin sich das Schiff auf die Seite legte und binnen Minuten im 10 Meter tiefen Wasser auf der Backbordseite liegend verschwand.
Die größte Herausforderung danach war, den Rumpf des 39 Jahre alten Schiffes mit dem Schweißgerät von Tauchern abzudichten, um dann die Öl- Wasser- und Ballasttanks mit Pressluft zu füllen. Immer wieder trat sie aber aus neuen Lecks wieder aus. Am 28.11. gelang es dann erstmals, das Achterschiff anzuheben und den Rumpf zwei Meter vom Kai wegzuziehen.
Das Personal des Armscor Dockyard stellte wiederholt Ausrüstung zur Verfügung, das bei der Bergung half. Der 1902 erbaute ‚Mooring Lighter’, das älteste Schiff in südafrikanischen Gewässern, erzeugte dann weitere Zugkraft, unterstützt mangels eigener Generatoren von der Winsch des Schleppers ‚Umalusi‘.
Am 3.12. wurde mit Blöcken weiterer Auftrieb erzeugt. Damit kam das Wrack am 5.12. so hoch aus dem Wasser, dass es auf die Plattform des Synchrolifts passen konnte. Allerdings führte im Rumpf eingeschlossene Luft zu Stabilitätsproblemen, die es noch zu lösen galt. Am Ende lag das Schiff ohne Schlagseite auf ebenem Kiel und konnte zum Lift verholt werden. Die Operation gelang durch Teamwork und Nutzung vielfältiger Ressourcen zur Lösung der unzähligen mathematischen, physischen und technischen Herausforderungen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Brandschaden am Containerfrachter ‚Watermark St. George’
Brandschaden am Containerfrachter ‚Watermark St. George’
(Bild: Salvatore de la Rubia)   Großbild klick!

AlgecirasBrandschaden wird in Campamento repariert
(07.12.18) Der unter Panama-Flagge laufende Containerfrachter ‚Watermark St. George’, 10834 BRZ (IMO-Nr.: 9139634), wird derzeit beim Cernaval Group Shipyard in Campamento, Algeciras, repariert. Das Schiff hatte dort am 19.11. gegen 18 Uhr festgemacht, um einen Brandschaden ausbessern zu lassen, den es zuvor erlitten hatte. Der Schornstein des Schiffes wies deutliche Hitzespuren auf, ebenso ein Teil der benachbarten Aufbauten wie auch die Brücke. Zuletzt war der Frachter zuvor am 24.10. aus Marsaxlokk ausgelaufen.
Noch als ‚AHS St. Georg‘ war das Schiff am 22.2.2013 um 9.30 Uhr mit zwei Dalben im Emder Hafen kollidiert. Er verließ nach einer Reparatur gerade die Emder Werft mit Schlepperassistenz, als die Hauptmaschine ausfiel, und trieb mit dem Heck dagegen. Sowohl Heck wie Dalben wurden erbeblich beschädigt. Der Frachter kehrte nach einer Inspektion direkt zur Werft zurück und wurde nochmals bis zum 5.3. repariert.
Das Schiff wurde 1998 bei der Sedef Gemi Endustrisi A.S. als ‚Besire Kalkavan‘ erbaut. 2006 wurde es zur ‚Clou Ocean‘, 2009 zur ‚Vento Di Nortada‘, 2011 wieder zur ‚Clou Ocean‘ und 2013 zur ‚AHS St. Georg‘. 2017 verkaufte die Rehder Reederei in Hamburg es an Unimar Shipping in Damietta. Es ist 149 Meter lang, 22,7 Meter breit, hat 7,8 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 12258 Tonnen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Leckage in Hochdruckleitung
(07.12.18) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Tanker ‚Phoenix Dream‘,58514 BRZ (IMO-Nr.: 9290311), der sich auf der Reise von Amsterdam nach Skikda befand mit einer 23-köpfigen Crew an Bord, kam es am 5.12. um 13.10 Uhr zu einer Leckage in einer Hochdruckleitung. Diese machte den Austausch eines O-Rings auf Position 050 32 40 N, 000 55 01 W, 10 Meilen südsüdöstlich von Ventnor vor der Isle of Wight notwendig. Um 14.50 Uhr war die Reparatur beendet, und das unbeladene Schiff setzte die Fahrt nach Algerien fort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segeltörn endete im Krankenhaus
(07.12.18) Die US Coast Guard rettete am 6.12. zwei der drei Segler an Bord der 35 Fuß langen Yacht ‚Julia B. Lewis’ rund 30 Meilen westlich von Oceanside. Sie hatten gegen 17 Uhr des Vortags gemeldet, dass das Boot manövrierunfähig sei, zwei Crewmitglieder litten unter Seekrankheit, das dritte habe eine Kopfverletzung. Das Patroullienboot ‚Halibut‘ traf um 20.15 Uhr ein und versuchte, ein kleines Boot auszusetzen und den Seglern zu assistieren.
Wegen stürmischer See scheiterte dieses Vorhaben aber. Die ‚Halibut‘ blieb über Nacht auf Standby, um nach Wetterberuhigung einen Abschleppversuch zu starten. Am 7.12. um 7.45 Uhr meldeten die Segler, dass dere 80-jährige mit der Kopfverletzungen auch Probleme wegen seiner Diabetes habe, und ein 25-jähriger zeige Anzeichen von Dehydrierung.
Daraufhin stieg um 8.15 Uhr in San Diego ein MH-60 Jayhawk-Helikopter auf und setzte nach seinem Eintreffen einen Rettungsschwimmer auf der Yacht ab, der die Patienten versorgte, bevor sie aufgewinscht und gegen Mittag nach San Diego geflogen wurden. Dort wurden sie ins Balboa Naval Medical Center transportiert. Der dritte Segler, ein 54-jähriger Mann, blieb auf dem Boot. Die Crew der Halibut’ wollte es nun nach Avalon Harbor abschleppen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter brennt vor Pago Pago
(07.12.18) Die US Coast Guard und das American Samoa Department of Homeland Security wurden am 5.12. alarmiert, nachdem um 12.40 Uhr der 228 Fuß lange, amerikanische Ringwadenkutter ‚Jeanette‘, 1498 BRZ (MMSI-Nr.: 338540000), im Hafen von Pago Pago an der Fagatogo Wharf in Brand geraten war. Die örtliche Feuerwehr mühte sich stundenlang, den Brand, der in einer Kajüte entstanden war und sich auf die Brücke ausgedehnt hatte, einzudämmen. Um 14.30 Uhr schien das Feuer unter Kontrolle zu sein, nur noch leichter Rauch stand auf.
Doch um 15.30 Uhr kam es zu mehreren Eruptionen, und schwarzer Qualm stieg auf. 20 Fuß hohe Flammenbündel schossen empor, und die Einsatzfahrzeuge wie auch ein ASG-Schlepper brachten sich in Sicherheit. Als sich das Feuer weiter ausbreitete, wurde um 16 Uhr die Entscheidung getroffen, das Schiff aus dem Hafen und zu einer Position acht Kilometer vor der Küste zu ziehen.
Die 1975 erbaute ‚Jeanette‘ könnte dort mehrere Tage weiter brennen. Auf See wären die Gefährdung für die Anwohner und die Auswirkungen auf die Umschlagstätigkeiten nicht mehr so gravierend. Ein Schlepper ging am Havaristen in Stellung.
Er hatte eine Kapazität von 90,000 Gallonen Diesel, da er aber gerade von einer Fangfahrt zurückgekehrt war, dürfte er erheblich weniger an Bord gehabt haben. Allerdings gab es die Sorge, dass das Ammoniak auf dem Schiff explodieren könnte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Coast Guard schleppte Yacht ab
(07.12.18) Die US Coast Guard assistierte am 5.12. der 40 Fuß langen Segelyacht ‘Bear of Bermondsey”, die 35 Meilen südöstlich von Georgetown manövrierunfähig geworden war. Um 19.43 Uhr wurde der EPIRB aktiviert, und von der Coast Guard Air Facility Charleston stieg daraufhin ein MH-65 Dolphin-Helikopter um 20.23 Uhr zur der Position auf. Er fand die Yacht mit zerrissenen Segeln und Maschinenausfall in der See treibend vor.
Daraufhin lief ein 45-Fuß-Boot der Coast Guard Station Georgetown zu der Yacht aus, deren zweiköpfige Crew sich nicht in unmittelbarer Gefahr befand. Um 00:48 Uhr traf es vor Ort ein und nahm die Yacht auf den Haken. Anschließend wurde sie zur Georgetown Landing Marina geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Yokohama
(07.12.18) Der unter Hongkong-Flagge laufende Frachter ‚Josco Lily‘, 9590 BRZ (IMO-Nr.: 9342671), kollidierte am 5.12. um 10.55 Uhr mit dem unter Bahamas-Flagge registrierten Containerschiff ‚Hyperion‘, 971 BRZ (IMO-Nr.: 9403853), im Hafen von Yokohama. Die Havarie ereignete sich, nachdem er vom BC Terminal an der Honmoku-Pier losgeworfen hatte, beim Manövrieren im Hafen.
Er verließ Yokohama wenig später und machte am 6.12. in Osaka fest. Auch die ‚Hyperion‘ konnte noch am 5.12. auslaufen und erreichte im Laufe des Tages Tokio.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision vor Babakale
(07.12.18) Der Bulkcarrier ‚Panda‘, 17951 BRZ (IMO-Nr.: 9288540), der von Istanbul nach Damietta unterwegs war, kollidierte am 6.12. gegen Mitternacht mit dem Frachter ‚Barlas‘, 875 BRZ (IMO-Nr.: 8827430), der sich auf der Reise von Tuzla nach Bizerte befand. Die Havarie ereignete sich vor Babakale in Çanakkale. Die beiden in Panama registrierten Schiffe waren in derselben Richtung unterwegs, als sie zusammenstießen. Sie wurden leicht beschädigt, konnten aber ihre Fahrt zu den jeweiligen Zielhäfen fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Chinesischer Frachter soll Einhandseglerin vor Kap Horn retten
(07.12.18) Der chinesische Frachter ‚Tian Fu‘, 26600 BRZ (IMO-Nr.: 9704738), der sich auf dem Weg von China nach Puerto Madryn befand, hat Kurs auf die Yacht ‚DHL Starlight‘ genommen, um die britische Einhandseglerin Susie Goddall von ihrem Boot zu retten, das sich 2,000 Meilen westlich von Kap Horn überschlagen und den Mast verloren hatte. Der Frachter sollte sie am 7.12. gegen fünf Uhr erreichen.
Wie sie dann an Bord geholt wird, war noch unklar. Sie könnte über ein Fallreep an Bord kommen, in einem Frachtnetz hochgezogen oder von einem MOB an Bord genommen werden. Auch wenn sich der Sturm beruhigt hat, herrschten aber immer noch Wellenhöhen von fünf Metern in dem Seegebiet. Beim Eintreffen des Frachters dürfte es noch dunkel sein und entsprechend aus Sicherheitsgründen der Tagesanbruch abgewartet werden.
Der Kapitän würde über die beste Methode zu entscheiden haben. Susie Goddall war in regelmäßigem Kontakt mit der Rennleitung. Der Wassereinbruch durch die Decksnähte war unter Kontrolle, und sie hoffte, die Maschine starten zu können, falls dies zum Manövrieren nötig würde.
Auch die Rettungsinsel sollte klar zum Einsatz sein. Goodall konnte derzeit wegen Seekrankheit kein Essen oder Trinken bei sich behalten und war geschwächt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Serviceschiffe assistierten Kuttern
(07.12.18) Am 4.12. assistierte das norwegische Serviceschiff ‚Storm‘ aus Lerøy dem Kutter ‚Vågar‘, der zwischen Sessøya und Angstauren in Troms Maschinenschaden erlitten hatte. Der Polarcircel 685 kam ebenfalls zu Hilfe. Der Havarist wurde in Schlepp genommen, bis es gelang, die Maschine wieder zu starten.
Bereits am 28.11. war das Serviceboot ‚Sterk‘ aus Lerøy dem Kutter ‚Olaf‘ und dessen zweiköpfiger Crew zu Hilfe gekommen. Sie hatten einen Notruf abgesetzt, nachdem es auf dem Weg in den Hafen von Skjervøy plötzlich zu einem Wassereinbruch gekommen war. Sieben Minuten darauf war die ‚Strong‘ zur Stelle und nahm den Havaristen auf den Haken.
Kurz darauf war auch das NSSR-Rettungsboot ‚Oscar Tybring‘ zur Stelle. Die ‚Sterk‘ übernahm dann einen Teil des Fangs der ‚Olaf‘, und so konnte die Lage entschärft werden. Sie brachten den Fisch nach Arnøyhamn, wo Arbeiter von Årvikbruket ihn um 23 Uhr in Empfang nahmen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Suche nach vermisstem Skipper eingestellt
(07.12.18) Die Suche nach dem Skipper des Kutters ‚Ophélie‘ aus Saint-Quay-Portrieux (Côtes-d'Armor), der in der Nacht zum 4.12. gesunken war, wurde am 5.12. erfolglos eingestellt. Der Decksmann war tags zuvor im Trawler in 40 Metern Tiefe nahe des Leuchtturms von Grand Léjon gefunden worden. Seine Leiche sollte am 7.12. in Brest obduziert werden.
Die Situation des Kutters deutete auf einen Netzhaker hin. Das Schleppnetz hatte sich an einem Felsen verfangen und das Schiff offenbar umgerissen. Es soll in den kommenden Wochen geborgen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff ‚Ben‘
Binnenschiff ‚Ben‘
(Bild: Wiebe Klijnstra)   Großbild klick!

Binnenschiff kollidiert mit Brücke in Groningen / Niederlande
(06.12.18) Das französische Binnenschiff ‚Ben‘, 2327 ts (EU-Nr.: 02320912), kollidierte am Morgen des 6.12. mit der Borgbrücke über den Ems-Kanal in Groningen, wo es um 9.45 Uhr losgeworfen hatte. Die Havarie ereignete sich bei nebligem Wetter. Die Brücke wurde mindestens 20 Zentimeter aus ihrem Lager geschoben.
Am Vormittag liefen Untersuchungen, ob der Drehmechanismus in Mitleidenschaft gezogen worden war. Zmu Zeitpunkt der Havarie war die Kanalbrücke geschlossen gewesen. Sie wurde anschließend komplett für den Straßenverkehr gesperrt.
Auch Geländer und Boenbeläge waren beschädigt und verschoben worden. Das unbeladene Binnnenschiff machte am Unfallort für die Untersuchungen fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schwimmdock im Schlepp
Schwimmdock im Schlepp
(Bild: Barbara Wenke)   Großbild klick!

Beschädigtes Schwimmdock und ausgebrannte Luxusyacht nach Hamburg geschleppt
(06.12.18) Das im September von einem Feuer schwer beschädigte, 219 Meter lange und 45 Meter breite Schwimmdock der Lürssen-Werft in Bremen-Vegesack samt dem Wrack der darin aufgepallten, ausgebrannten Luxusyacht ‚Sassi' wurde am 5.12. nach Hamburg abtransportiert. Der Transport sollte eigentlich bereits am frühen Morgen beginnen. Drei Schlepper der Bugsier-Reederei- und Bergungs-Gesellschaft aus Hamburg lagen seit sieben Uhr bereit, um das 45 Meter breite und 219 Meter lange Dock auf den Haken zu nehmen, doch es fehlte noch eine letzte Genehmigung.
Erst gegen Mittag begannen letztlich die ‚Bugsier 2', ‚Bugsier 3' und ‚Bugsier 10' mit dem Abtransport auf der Unterweser. Trotz der gewaltigen Ausmaße des Schleppverbands musste das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) die Unterweser nicht für den regulären Schiffsverkehr sperren. Bis zur Huntemündung wäre ein Begegnungsverkehr mit einem großen Seeschiff zwar nicht möglich gewesen, ein Binnenschiff konnte den Verband an der Fährstelle in Motzen hingegen problemlos passieren.
Da sich alle Schiffsführer mit Fahrzeugen von mehr als 90 Metern beim WSA anmelden müssen, konnten dessen Mitarbeiter Engpässe vermeiden. Die Lotsenbrüderschaft Weser 1 begleitete den Schleppverband bis zur Geestemündung in Bremerhaven. Dort übernahmen die Seelotsen der Lotsenbrüderschaft Weser 2/Jade und assistierten dem Verband durch die Außenweser bis zur Lotsenversetzstation auf der Nordsee. Von der Lotsenversetzstation bis nach Wedel vor Hamburg übernimmt die Lotsenbrüderschaft Elbe die Hilfestellung. In Wedel findet der letzte Lotsenwechsel statt. Ein Hafenlotse begleitet den Schleppverband bis zu seinem Ziel an Liegeplatz 10/11 im Werfthafen von Blohm & Voss, von wo es in den folgenden Tagen ins Dock Elbe 17 gehen sollte. Das Schwimmdock dürfte in Hamburg am 6.12. um 23 Uhr eintreffen.
Nach der Ankunft in Hamburg sollen neben der kompletten Yacht auch Teile des Schwimmdocks abgewrackt werden. Es stammte ursprünglich aus der Konkursmasse der Flender Werft in Lübeck und kam 2004 nach Lemwerder. Sein 100 Tonnen-Peiner-Kran hingegen war ursprünglich bei der Kröger-Werft in Rendsburg im Einsatz.
Der Schaden, der bei dem aus weiterhin ungeklärter Ursache ausgebrochenen Feuer entstanden war, wurde auf rund 600 Millionen Euro geschätzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler mit Antriebsproblemen vor Esbjerg
(06.12.18) Am 4.12. um 17.15 Uhr erlitt der dänische Trawler ‚Inger Kathrine - L 610‘, 99 BRZ (IMO-Nr.: 9044803), Antriebsprobleme auf der Nordsee vor Esbjerg. Die dortige Rettungsstation wurde um Assistenz gebeten. Um 17.40 Uhr wurde der Havarist sicher im Becken 2 des Fischereihafens festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuerwehr an Bord der ‚Mayera
Feuerwehr an Bord der ‚Mayera'
(Bild: Tom Hessels)   Großbild klick!

Binnenschiff erlitt Wassereinbruch auf der Waal
(06.12.18) Das deutsche Binnenschiff ‚Mayera', 1521 ts (EU-Nr.: 04029070), erlitt auf der Fahrt von Voerde nach Brüssel mit einer Ladung Getreide an Bord am 5.12. Wassereinbruch auf der Waal bei Nijmegen. Es machte um 13.45 Uhr im Nothafen von Weurt fest, wo die Feuerwehr sich daran machte, das im Maschinenraum mindestens einen halben Meter hoch stehende Wasser zu lenzen, um dann das Leck zu finden. Ob das Schiff für die Flusspassage zu schwer beladen war, war noch unklar.
Eine Bergungsfirma wurde zum Havaristen gerufen, um die weiteren Arbeiten von der Feuerwehr zu übernehmen. Am Abend waren das Patroullienboot ‚RWS 44' (MMSI-Nr.: 244050878), und das SAR-Schiff ‚Batoura' (MMSI-Nr.: 244710429) vor Ort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank in Jammerbucht
(06.12.18) Am Nachmittag des 5.12. sank der dänische Kutter ‚Rigmor Kirstine – HM 90’, 11 BRZ (MMSI-Nr.: 219005779), der zur charakteristischen blauen Kutterflotte auf Thorup Strand gehörte, rund 17 Meilen vor dem Landungsplatz in der Jammerbucht. Er funkte um 13.21 Uhr nach einem plötzlichen Wassereinbruch einen Notruf. Der dreiköpfigen Crew blieb nur die rasche Flucht in eine Rettungsinsel.
Das Rettungsboot von Thorup Strand lief sofort aus, außerdem stieg in Aalborg ein SAR-Hubschrauber auf, der aber nicht mehr eingreifen musste. Die Seenotretter waren rasch vor Ort und nahmen die Schiffbrüchigen wohlbehalten von einem Kutter, der sie zuvor bereits an Bord genommen hatte, auf.
Sie wurden anschließend nach Thorup Strand zurückgebracht. Warum der 1979 bei der Løgstør Bådebyggeri als ‚E.M. Olsen‘ gebaute, 12,6 Meter lange und 4,57 Meter breite Kutter sank, war unklar. Er wurde nicht als Umweltgefahr eingeschätzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild ‚Silver Spirit‘
Archivbild ‚Silver Spirit‘
(Bild: Brian Burnell)   Großbild klick!

Kreuzfahrtschiff demolierte Polleranlage
(06.12.18) Mehrere Monate lang wird ein Liegeplatz in Key West nicht mehr für Kreuzfahrtschiffe zur Verfügung stehen, nachdem die unter Bahamas-Flagge laufende ‚Silver Spirit‘, 39444 BRZ (IMO-Nr.: 9437866), mit einem auf einem Betonquader stehenden Poller am Mallory Square, Key West, Florida, kollidierte und diesen schwer beschädigte. Das Schiff hatte um 18.30 Uhr bereits abgelegt, wurde dann aber von stürmischem Wind zurück an den Anleger getrieben. Dabei entstanden mittschiffs an Steuerbordseite leichtere Schäden wie Schrammen und Beulen am Rumpf.
Der Schaden wurde auf eine halbe Million US-Dollar geschätzt. Die Reederei Silversea schickte einen Versicherungsvertreter nach Key West. Die ‚Silver Spirit‘ lief nach Abflauen des Winds und Abschluss der Untersuchungen am 28.11. um 10 Uhr nach Fort Lauderdale aus. Die Reparaturdauer an der Hafeneinrichtung wurde auf drei Monate geschätzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff saß auf Niederrhein fest
(06.12.18) Auf dem Rhein kam zwischen Arnheim und Huissen kam am 5.12. ein mit Steinkohle beladenes Binnenschiff gegen 12 Uhr bei der Pleij- bzw. Andrei Sacharov-Brücke unweit des Zusammenflusses von Niederrhein und Ijssel bei Westervoort fest. Ein Patroullienboot fand es auf Grund sitzend vor. Bereits zuvor hatte der zu schwer beladene Frachter mehrfach Grundberührungen gehabt.
Weil der Flusspegel langsam stieg, wurde abgewartet. Mit einem 20 Zentimeter höheren Wasserspiegel war die Weiterfahrt gegen 16 Uhr möglich. Dies wurde wegen ergiebiger Regenfälle in Deutschland möglich. Die übrige Schifffahrt wurde durch den Havaristen nicht gefährdet.
Rijkswaterstaat hatte zunächst ein Fahrverbot für den Frachter, der über den Niederrhein nach Weurt unterwegs war, erlassen. Neben dem Fahrverbot erwartete den Schiffsführer auch eine Strafzahlung wegen Verstoßes gegen Schifffahrtsgesetze.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff drohte in Tolkamer zu sinken
(06.12.18) Am 5.12. gegen 17 Uhr wurden die Feuerwehren von Lobith und Pannerden alarmiert, weil das belgische Binnenschiff ‚Siguenza", 1304 ts (EU-Nr.: 06003252), im Hafen von Tolkamer wegen eines Wassereinbruchs zu sinken drohte. Das Schiff hatte auf der Fahrt von Stein nach Plochingen mit einer Ladung Dünger an Bord offenbar bei einer Grundberührung ein Leck erlitten. Der Schiffsführer brachte es noch ohne Fremdhilfe in den Übernachtungshafen von Tolkamer.
Dort begannen die von ihm alarmierten Einsatzkräfte mit dem Lenzen des eindringenden Wassers. Vor Ort waren dabei auch das Löschboot ‚Gelderland' (MMSI-Nr.: 244710428) sowie das Patroullienboot ‚RWS 43' (MMSI: 244070618) von Rijkswaterstaat. Es gelang, die Lage gegen Mittag unter Kontrolle zu bringen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rauchentwicklung auf Yacht auf Rhein
(06.12.18) Mehrere Feuerwehren wurden am 5.12. um 11.35 Uhr alarmiert, nachdem es zu einer Rauchentwicklung auf einer Motoryacht auf dem Rhein gekommen war. Umfangreiche land- und wasserseitige Kräfte erkundeten die Lage. Grund für die Rauchentwicklung war ein Motorschaden auf dem Boot.
Ein Feuer offenes konnte nicht festgestellt werden. Die Motoryacht wurde von einem Schiff des Wasser- und Schifffahrtsamtes insSchlepp genommen und gesichert. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Bad Honnef, Königswinter sowie Einheiten der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr Bonn.
Quelle:Tim Schwabedissen


Einbahnverkehr in Dardanellen wegen Arbeiten an U-Boot-Wrack
(06.12.18) Vom 4. bis zum 8.12. gilt in den Dardanellen Einbahnverkehr zwischen sechs und 16 Uhr. Grund ist eine Unterwasser-Militäroperation für Arbeiten an dem Wrack des türkischen U-Boots ‚Dumlupinar' am Kap Nara, der engsten und tiefsten Punkt der Wasserstraße. Es war am 4.4.1953 nach Kollision mit der schwedischen ‚Naboland' auf der Rückkehr von einem NATO-Manöver auf 87 Metern Wassertiefe nach Wassereinbruch im Bug und im Maschinenraum gesunken.
81 Crewmitglieder waren mit dem Boot versunken, nur fünf Mann der achtköpfigen Brückencrew konnten gerettet werden. Niemand konnte aus dem Wrack gerettet werden, obwohl 22 zunächst im Hecktorpedoraum überlebt hatten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Neues Drama beim Golden Globe Race
(06.12.18) Die britische Einhandseglerin Susie Goodall, 29, aus Falmouth, die am Golden Globe Round-the-World Race teilnahm, hat sich überschlagen, ihe Rustler 36, die ‚DHL Starlight', verlor den Mast sowie die Spinnakerbäume und erlitt Wassereinbruch, schlug aber offenbar nicht leck. Sie befand sich 2.000 Meilen westlich von Kap Horn auf Position 45' 27,787 S, 122' 23,537 W, das nächste Schiff war 480 Meilen entfernt. Goodall lag auf dem 4. Platz, als sie einen Sturm mit 60 Knoten Windgeschwindigkeiten abritt.
Unangefochten führend war der älteste Segler, der 73-jährige Franzose Jean Luc van den Heede, obwohl er nach einer Havarie nur mit Notsegel unterwegs war. Am 5.12. ging um 11 Uhr ein Notruf von Susie Goodall bei der Falmouth Coastguard ein. Diese informierte die Rennleitung und die SAR-Kräfte in Chile, die für diesen Sektor des Südpazifiks zuständig sind.
Im 3. Versuch erreichte die Rennleitung Goodall über Satellitentelefon, und sie bestätigte, dass das Boot zerstört sei und sie auch kein Notrigg aufbauen könne. Nur Rumpf und Deck seien intakt geblieben. Sie habe alle Luken und Bulleyes gesichert und benötige keine unmittelbare Hilfe, müsse allerdings regelmäßig lenzen, da am Deck Wasser eindringe.
Alle Batterielader wurden durch Salzwasser beschädigt. Das Notfallwasser ging bei der Kenterung verloren. Zerbrochenes Glas und Lebensmittel lagen überall herum. Alles in der Kajüte war in den Bugbereich geflogen und hate ein totales Durcheinander verursacht. Vor der Havarie hatte es eine Fehlfunktion der Windsteueranlage gegeben. Als das Sicherheitsrohr an ihrer Automatiksteuerung brach, war sie gezwungen, das Großsegel herunterzunehmen, musste einen Treibanker ausbringen und das Hauptsegel reffen. Als das Boot dann kenterte, sei sie unter Deck gewesen. Sie habe Schnittverletzungen und Schrammen und eine dicke Beule am Kopf davongetragen.
Die Ärzte des MSOS, des 24-Stunden-Telecenters des Golden Globe Race, überwachten nun ihre Symptome und geben medizinischen Rat. Der ihr am nächsten stehende Rennteilnehmer war der Este Uku Randmaa, der 400 Meilen von Goodall entfernt demselben Sturm ausgesetzt war und deshalb auch nicht eingreifen konnte. Der US-Ungar Istvan Kopar, 780 Meilen westlich von ihr, könnte versuchen, Goodall zu erreichen, doch dies würde sechs Tage dauern.
Die chilenischen Behörden kontaktierten ein Schiff 480 Meilen südwestlich, das zwei Tage benötigen würde. Es handelte sich um den 229 Meter langen, liberianische Frachter ‚Talimen‘, 44029 BRZ (IMO-Nr.: 9718026), der auf seiner Reise von Tabbot Point in Australien nach Praia Mole in Brasilien den Kurs von Nordost in Richtung von Susie Goodall geändert hat. Seine Ankunft könnte in etwa zwei Tagen stattfinden.
Außerdem nahm der unter Hongkong-Flagge laufende Frachter ‚Tian Fu’, 26600 BRZ (IMO-Nr.: 9704738), der im Südpazifik von China nach Puerto Madryn unterwegs war, Kurs auf die Seglerin und könnte sie, mit 10 Knoten laufend, am 7.12. gegen fünf Uhr erreicht haben. Die Windgeschwindigkeit nahm inzwischen auf 35 Knoten ab, was die Lage vor Ort etwas erleichtert.
Quelle:Tim Schwabedissen


De Mist hat wieder Oberwasser
(06.12.18) Der südafrikanische Marineschlepper ‚De Mist’, der im November an seinen Moorings im Still Water Basin in Simon’s gekentert und gesunken war, erschien am 5.12. um 18.25 Uhr wieder über der Wasseroberfläche. Taucher und Bergungspersonal hatten das Wrack abgedichtet und mit Auftriebskörpern wieder schwimmfähig gemacht. Mit etwas Backbordschlagseite lag das Schiff nun an der Pier und musste noch weiter ausgepumpt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfälle in Montreal
(06.12.18) Der Schweizer Frachter ‚Thorco Angela‘, 9938 BRZ (IMO-Nr.: 9359935), erlitt, vom norwegischen Orkanger kommend, beim Anlegemanöver im Hafen von Montreal am 3.12. um 23.25 Uhr einen Maschinenausfall. Ein Schlepper wurde zur Assistenz gerufen, um das Schiff an seinen Liegeplatz zu bringen. Am 6.12. lag es weiter in dem kanadischen Hafen am Kai.
Bereits am 28.11. hatte der maltesische Frachter ‚Manna‘, 30688 BRZ (IMO-Nr.: 9304100), bei Montreal auf Position 045 50 10.9 N, 073 17 13.5 W, um 3.45 Uhr bei Contrecoeur einen Maschinenausfall erlitten. Nachdem der Antrieb wieder lief, steuerte das Schiff den nächstgelegenen Ankerplatz an, wo die Crew eine Reparatur durchführte. Um 10 Uhr setzte der Frachter die Reise von Montreal nach Ceuta fort, wo er am 10.12. um 22.30 Uhr erwartet wird.
Quelle:Tim Schwabedissen


Vermisste Barge in 100 Fuß Wassertiefe entdeckt
(06.12.18) Die US Coast Guard gemeinsam mit der Polizei und Bergern konnte die vermisste Barge Dredge 200 am 5.12. lokalisieren, drei Tage, nachdem sie sich im Broad Sound von dem Schlepper ‚Big Jake‘ losgerissen hatte und in stürmischer See gekentert und zwei Meilen südöstlich von Nahant gesunken war. Sie wurde mit einem Multibeam-Sonar unmittelbar nördlich des Nordkanals, des Hauptfahrwassers nach Boston, in rund 100 Fuß Wassertiefe, ausgemacht werden. Offiziere der Massachusetts Environmental Police, Massachusetts State Police sowie der Quincy Police Departments waren seit dem 3.12. vor Ort und begannen die Suche mit Sidescan-Sonar.
Am 4.12. fand das Polizeiboot Guardian aus Quincy eine Anomalie am Meeresgrund, die konsistent mit den Charakteristika der Barge war. Die Suchbedingungen waren nicht ideal, doch danke der Expertise der Massachusetts State Police, der Massachusetts Environmental Police und der Quincy Police war eine positive Identifizierung möglich. Am 6.12. sollte das Wrack mit einem ROV weiter inspiziert und sein Zustand festgestellt sowie die genaue Position vermessen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergungsarbeiten an Hurrikan-Opfern in Watson Bayou kommen voran
(06.12.18) Das Emergency Support Function 10 (ESF-10) Unified Command machte Fortschritte bei seiner Mission zur Minimierung von Umweltrisiken durch Schiffe, die Hurrikan Michael in Panama City und den umliegenden Gebieten zum Opfer gefallen waren. Die Florida Fish and Wildlife Conservation Commission (FWC), die US Coast Guard und Berger assistierten derzeit bei der Untersuchung in der Watson Bayou Marina losgerissener und gestrandeter Schiffe in Hinblick auf umweltschädliche Stoffe an Bord. Bislang wurden 132 Wracks im Rahmen der ESF-10-Mission geräumt.
Damit war die Arbeit nach Einschätzung der ESF-10 zu 78% abgeschlossen. Zusätzlich überwachten die Coast Guard und die FWC die Maßnahmen, die von Bootseignern und Versicherungen in dieser Hinsicht unternommen wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter liegt weiter am Strand von Kakhachkala/Russland
(06.12.18) Der iranische Frachter ‚Kasra 1‘, 1998 BRZ (IMO-Nr.: 8888848), lag am 6.12. weiter am Strand bei Makhachkala in Dagestan fest. Am 4.12. hatte der Schlepper ‚Favorit‘ versucht, ihn wieder flottzumachen. Wegen schlechten Wetters hatten die Arbeiten aber abgebrochen werden müssen. Der russische Schlepper ‚Epron‘ lag im Hafen von Makhachkala bereit zur Assistenz, wenn dies vonnöten wird.
In der Nacht zum 1.12. war der vor Makhachkala ankernde Frachter auf Drift gegangen. Dicht vor der Küste hatte er durch Ankerwurf auf geringer Wassertiefe gestoppt werden können. Seither blieb er in dieser prekären Lage. Er war am 26.11. von Aktau in Kasachstan gekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter lief bei Hugla auf Strand
(06.12.18) Der unter Färöer-Flagge laufende Kühlfrachter ‚Silver Lake’, 3538 BRZ (IMO-Nr.: 9359648), lief am Morgen des 6.12. an der Südspitze von Hugla vor Nesna auf Grund. Das Schiff war auf der Fahrt von Elnesvågen in Møre og Romsdal nach Bodø. Als es auf Nordkurs laufend Sandnessjøen und Fagervika passiert hatte, lief es stetig weiter, bis es um 6.03 Uhr bei Hugla auf Standstrand lief.
Das MRCC in Bodø wurde von der Besatzung über die Havarie verständigt. Die Crew wartete auf die 10-Uhr-Flut, um ohne Assistenz wieder abzukommen. Das NSSR-Rettungsboot ‚Stormbull‘ (MMSI-Nr.: 258258500) ging bei dem auf Position 66° 9.31' N 012° 53.15' O liegendne Schiff am Vormittag längsseits.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergung norwegischer Fregatte frühestens nach Weihnachten
(06.12.18) Die Bergung der norwegischen Fregatte KNM ‚Helge Ingstad' wird nicht, wie erhofft, diese Woche stattfinden können. Der früheste Zeitpunkt für eine solche Operation wäre jetzt der 25.12.. Es könnte aber auch noch länger dauern. Schlechtes Wetter hatte zu Verzögerungen geführt, und am 7.12. muss der Schwimmkran ‚Gulliver' zu einem bereits zuvor geplanten Auftrag nach Deutschland verlegen. Das stürmische Wetter hatte die ‚Helge Ingstad' in den vergangenen Tagen so in Bewegungen versetzt, dass bereits seit dem 3.12. keine sicheren Taucherarbeiten mehr am Wrack möglich waren.
Neben der Organisation und Sicherheit der Einsatzkräfte sowie der Koordination der notwendigen Tauchoperationen galten auch die Sicherung des Rumpfes mit Stahltrossen, die zum Land verlegt wurden, das Abpumpen von Öl und die anstehende Entfernung von Raketen als zeitraubende und komplexe Aufgaben. Derzeit liefen nur geringe Dieselmengen aus dem Wrack der Fregatte aus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank vor Chimbote – ein Toter und 12 Gerettete
(06.12.18) 12 Crewmitglieder des peruanischen Kutters ‚Eufemia Victoria‘ wurden gerettet, nachdem das 100-Tonnen-Schiff vor Chimbote am 4.12. um 23.40 Uhr bei Ancash nach einer Grundberührung im dichten Nebel gesunken war. Sie mussten ins Meer springen und wurden nach über eine Stunde von den beiden Kuttern ‚ Palmeras III‘ und Sebastián‘ geborgen. Ein Mann, Mario Guerrero, wurde zunächst vermisst und später von Mitarbeitern der Hafenbehörde von Chimbote fanden den 49-jährigen am Nachmittag des 5.12. tot in der Se treibend entdeckt.
Die Überlebenden wurdne zur Gildemeister-Fischereipier in Chimbote gebracht. Von dort ging es zu Untersuchungen in die örtliche Klinik. Sie hatten bis auf geringfügige Verletzungen den Schiffbruch wohlbehalten überstanden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelsacht sank vor Mahon
(06.12.18) Nach einem Wassereinbruch sank die Segelyacht ‚Harremana’ rund 14 Meilen nördlich von Mahon am 5.12. Das MRCC in Palma koordinierte die Rettungsaktion für die zweiköpfige Crew. Der französische RoRo-Frachter ‚Vizzavona’, 30144 BRZ (IMO-Nr.:9138006), der sich in der Nähe befand, nahm Kurs auf die Unglücksposition und konnte die Segler wohlbehalten an Bord nehmen. Sie wurden später von dem spanischen SAR-Schiff ‚Salvamar Antares’ übernommen und nach Maó gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Viel Arbeit für Coastguard zum Start der Hummerfangsaison
(06.12.18) Die kanadische Coast Guard war am 1. und 2.12. zum Start der Hummerfangsaison bei fünf medizinischen Notfällen, zwei Feuern und zwei Wassereinbrüchen im Einsatz. Sieben weitere Boote mussten abgeschleppt werden. Am 1.12. erlitt die ‚Shauna & Kevin’ Wassereinbruch und wurde nach Clark’s Harbour geschleppt. Die Crew hatte zwar das Leck abdichten können, aber nicht mehr die Maschine in Gang bekommen.
Die ‚Charlene A’ sank nach einem Feuer in der Bordelektrik in Hacketts Cove. Die Crew wurde nach einer Viertelstunde von einem anderen Kutter gerettet. Es gab einen Herzinfarkt und mehrere Schnittverletzungen. Sechs Kutter wurden manövrierunfähig.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden im Bosporus
(06.12.18) Der türkische Frachter ‚Doganay‘, 1592 BRZ (IMO-Nr.: 8876584), erlitt auf dem Weg von Rijeka nach Diliskelesi beim Transit des Bosporus am 5.12. gegen ein Uhr einen Maschinenschaden. Das Schiff warf Anker auf der Reede von Karanlik liman. Hier machte sich die Crew an die Reparatur des Schadens, bevor die Fahrt in Richtung Gebze weiterging.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer bei Werftüberholung
(06.12.18) Im Maschinenraum des unter Panama-Flagge laufenden Frachters ‚Ulan-Ude’ 3086 BRZ (IMO-Nr.: 8721478), brach beim Kherson Shiprepair Yard am 4.12. gegen 15 Uhr ein Feuer aus. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr aktivierte die Crew das bordeigene CO2-Löschsystem. Gemeinsam mit 30 Einsatzkräften, die mit sieben Löschfahrzeugen anrückten, gelang es, den Brand zu bekämpfen. Die Ursache wurde noch untersucht. Das Schiff hatte am 22.10. in Kherson festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff ‚Stelvio’
Binnenschiff ‚Stelvio’
(Bild: Manfred Berrevoets)   Großbild klick!

Binnenschiff bei Gent/Holland leckgeschlagen
(05.12.18) Das belgische Binnenschiff ‚Stelvio’, 998 ts (EU-Nr.: 06503550), das von Breskens kam, kollidierte am Morgen des 5.12. mit einem Kai des Gent-Terneuzen-Kanals bei der Sas van Gent-Brücke. Dabei wurde es aufgerissen und der Laderaum geflutet. Der Havarist lag tief eingetaucht unweit von Gent am Kai.
Pumpen wurden angesetzt, um den Havaristen zu lenzen. Ein Taucher sollte den Schaden untersuchen. Die Schlepper ‚Hendrik 3’ (MMSI-Nr.: 244690125), ‚Martens 7‘ (MMSI-Nr.: 244010803) sowie das Patroullienboot ‚RWS 88‘ (MMSI-Nr.: 244650398) von Rijkswaterstaat waren zur Assistenz vor Ort.
Die ‚Stelvio‘ hat eine Länge von 79,87 Metern, eine Breite von 8,65 Metern und einen Tiefgang von 2,49 Metern. Sie wurde 1949 bei Josef Boel & Zn., Temse, erbaut und läuft für die Rupelzand NV in Schoten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall vor Olbia
(05.12.18) Die italienische Fähre ‚Eurocargo Napoli‘, 21357 BRZ (IMO-Nr.: 9108568), erlitt am 4.12. kurz nach Verlassen des Hafens von Olbia in Sardinien auf dem Weg nach Cagliari vor der Insel Tavolara einen Maschinenschaden. Der Kapitän bat die Behörden, vor Golfo Aranci nördlich von Olbia ankern zu dürfen. Die Crew machte sich an eine Reparatur des Schadens, allerdings wies die Hafenbehörde von Olbia das Schiff an, sicherheitshalber nach Golfo Aranci einzulaufen.
Zwei Schlepper, die Lotsen von Olbia und Festmacher in Golfo Aranci wurden mobilisiert. Gegen 23 Uhr machte der Havarist an der Südpier von Golfo Aranci fest. Die Reederei schickte Techniker, die die Maschine reparieren sollten. Am 5.12. lag das Schiff weiter im Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen


PKW-Bergung mit Mobilkran
PKW-Bergung mit Mobilkran
(Bild: Polizei Duisburg)   Großbild klick!

Auto bei Verladung im Dortmund-Ems-Kanal gelandet
(05.12.18) Bei dem Versuch, am 2.12. um 11.30 Uhr ein Auto von einem Tankmotorschiff auf dem Dortmund-Ems-Kanal in Duisburg an Land zu hieven, brach ein Haltebolzen des Krans auf dem Schiff. Der Wagen landete statt auf dem Kai im Wasser des Kanals und begann zu sinken. Die Besatzung vermochte den sinkenden Pkw noch an die Spundwand zu ziehen und dort an Pollern sichern, damit er nicht abtreiben konnte.
Die Feuerwehr wurde gerufen und barg das Wrack in Zusammenarbeit mit der Wasserschutzpolizei. Es wurde mit Hebesäcken an die Wasseroberfläche gebracht und dann einem Mobilkran wieder aus dem Kanal gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Euböa: Maschinenschaden bei Straf Kafireas
(05.12.18) Am Abend des 3.12. erlitt der unter Panama-Flagge registrierte Frachter ‚Ahmet Kan‘, 1972 BRZ (IMO-Nr.: 9368182), einen Maschinenschaden rund 10 Meilen nordwestlich von Straf Kafireas. Das Schiff war mit einer 12-köpfigen Crew an Bord unterwegs von Abu Qir nach Thessaloniki.
Ein griechisches Patroullienboot eskortierte es anschließend durch die Bucht von Karystos. Nachdem es im dortigen Hafen festgemacht hatte, wurde es mit einem Auslaufverbot belegt, bis eine Reparatur und eine Klasseinspektion durchgeführt worden war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff verlor Ruderblatt
(05.12.18) Ein mit Kiesschlacke beladendes Binnenschiff hat in der Schleuse Berkenthin/Schleswig-Holstein am 29.11. sein Ruderblatt verloren. Das 72 Meter lange Gütermotorschiff war auf dem Weg von Salzgitter nach Lübeck auf dem Elbe-Lübeck-Kanal unterwegs. Um 15.25 Uhr wurde die Reise kurzzeitig an der Schleuse in Berkenthin unterbrochen.
Der Schleusenwärter rief gegen 15.30 Uhr die Wasserschutzpolizei. Das Schiff hatte mit seinen Ruderblättern auf dem Mauervorsprung, über dem sich das bergseitige Schleusentor befindet aufgesetzt. Beim Hinunterrutschen von dem Vorsprung war das Steuerbordruderblatt des Schiffes dann abgebrochen. Als die Wasserschutzpolizei in der Schleusenanlage eintraf, lag das Schiff im Unterwasser der Schleuse an den Pfählen zur Markierung der Fahrrinne.
Die Beamten stellten fest, dass das abgebrochene Steuerbordruderblatt noch an einer Sicherungskette hing und mit dem Bordkran wieder an Deck gezogen werden konnte. Dem Schiffsführer wurde zunächst die Weiterfahrt untersagt wurde. Mit 85 Meter Länge wäre die Schleusenkammer eigentlich lang genug für das Binnenmotorschiff.
Eine kurze Fahrlässigkeit hatte jedoch Folgen für den Schiffsführer gehabt. Das Schiff verfügte aber immer noch über zwei Ruder an Backbordseite und mittschiffs. Nach mehreren Tests konnte der Schiffsführer am 30.11. gegen 11 Uhr bis in den Lübecker Klughafen weiterlaufen. Die Weiterfahrt zu dem angestrebten Spezialterminal für Schütt- und Massengüter auf der Trave, wo die 750 Tonnen Kiesschlacke gelöscht werden soll, wurde dem Schiff nach Rücksprache mit den zuständigen Behörden mit Schlepperbegleitung gestattet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Skipper der Ophélie weiter vermisst
(05.12.18) Einer der beiden Fischer des gesunkenen französischen Trawlers ‚Ophélie', der Decksmann Hyacine Hammouna, wurde am Abend des 4.12. im Wrack in 40 Metern Tiefe gefunden. Um zwei Uhr hatte sich das EPIRB des Schiffes aktiviert, offenbar als es unvermittelt sank. Wahrscheinlich wurde es durch einen Netzhaker umgerissen und kenterte sofort.
Beim Untergang löste sich dann die Rettungsinsel automatisch von dem Schiff. Sie wurde am Morgen leer im Wasser treibend entdeckt. An der durch das CROSS Corsen initiierten Suchaktion beteiligten sich fünf Kutter, die ‚Tristall', ‚Cap Horn', ‚Cassiopeia', ‚Bel Horizon' und ‚L'Angel' sowie mehrere SNSM-Boote.
Auch aus der Luft und mit Tauchern wurde bis um 17.15 Uhr gesucht. Der Minensucher ‚L'Aigle' traf gegen 20.30 Uhr von Brest kommend an der Untergangsstelle ein. Er war mit einem Sonar ausgerüstet, mit dessen Hilfe der Meeresgrund detailliert untersucht werden konnte. Der vermisste Skipper Julien Paturel konnte bis zum 5.12. noch nicht gefunden werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer in Maschinenraum
(05.12.18) Im Maschinenraum des russischen Frachters ‚Inzhener Trubin', 6418 BRZ (IMO-Nr.: 8502080), brach im Hafen von Archangelsk am 3.12. um 21.20 Uhr ein Feuer aus. Die Crew konnte den Brandort abschotten und aktivierte das CO-Löschsystem. Sechs Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr unterstützten die Arbeiten.
Um 22.40 Uhr war der Brand mit vereinten Kräften gelöscht. Bei dem Feuer wurde der 4. Ingenieur leicht verletzt. Er wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung behandelt. Am Schiff entstanden Schäden an der Elektrik der Laderäume.
Quelle:Tim Schwabedissen


Jüngerhans-Frachter erlitt Maschinenausfall vor Dungeness Point / GB
(05.12.18) Der zypriotische Frachter ‚Perseus J', 10965 BRZ (IMO-Nr.: 9371414), der Jüngerhans Maritime Services Gmbh & Co. KG in Haren/Ems erlitt am 3.12. gegen 15 Uhr auf der Fahrt von Antwerpen nach Agadir einen Maschinenausfall, nachdem es zuvor zu einem Schaden an der Haupttreibstoffpumpe gekommen war. Er befand sich zu der Zeit 26,2 Meilen von Dungeness Point entfernt auf Position 050 34 27.0 N, 000 31 33.6 O in der südwestlichen Spur der Dover-Verkehrstrennungszone.
Das Schiff hatte 3.590 Tonnen Ladung an Bord. Die Crew konnte den Schaden bis 17 Uhr beheben, dann ging die Reise in Richtung Agadir weiter, wo der Frachter am 7.12. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfälle in Quebec
(05.12.18) Der kanadische Bulkcarrier ‚Algoma Niagara', 24640 BRZ (IMO-Nr.: 9619270), erlitt am 1.12. gegen ein Uhr einen Maschinenausfall beim Auslaufen aus dem Hafen von Quebe auf Position 046 49 49 N, 071 11 48 W. Die Crew machte sich an die Reparatur, und am 3.12. gegen ein Uhr konnte die Fahrt nach Montreal weitergehen. Hier traf er um 20.30 Uhr ein.
Der kanadische Tanker ‚Esta Desgagnes', 6262 BRZ (IMO-Nr.: 9040077), erlitt am 2.12. um 11.25 Uhr auf der Fahrt von Sept Iles nach Quebec auf Position 046 47 29 N, 071 13 34 W einen Maschineausfall, als er noch rund zwei Meilen vom Zielhafen entfernt war. Nachdem die Crew eine Reparatur durchgeführt hatte, konnte er wieder Fahrt aufnehmen. Das Schiff machte schließlich um 23.15 Uhr an der Levis Quebec Pier fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bolten-Frachter verlor Anker
(05.12.18) Auf dem portugiesischen Bulkcarrier ‚Carlota Bolten', 24198 BRZ (IMO-Nr.: 9718442), der August Bolten Schifffahrts-GmbH in Hamburg kam es am 29.11. um 12.15 Uhr zu einem Versagen der Ankerwinsch an Steuerbordseite. Dadurch ging der Anker samt Kette auf der Reede der Comeau Bay in Quebecverloren. Am 1.12. verließ das Schiff Comeau Bay um 21 Uhr und nahm Kurs auf Mersin, wo es am 18.12. einlaufen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


De Mist wird nach vier Wochen gehoben
(05.12.18) Der ausrangierte Schlepper ‚De Mist‘ der südafrikanischen Marine, der am 10.11. an seinem Liegeplatz in der Base in Simon’s Town gesunken war, wird jetzt aus einer Wassertiefe von acht bis 10 Metern aus dem Still Water Basin gehoben. Die Marine hatte entschieden, die Aktion selbst durchzuführen. Mit Hebesäcken auf einer Seite gelang es zunächst, das gekenterte Wrack zu drehen.
Dann wurden auch an der anderen Seite Auftriebskörper angebracht und so der Rumpf in eine vertikalere Lage gebracht. Er saß anschließend mit noch etwa 30 Grad Steuerbordschlagseite auf Grund, sodass Taucher an beiden Seiten arbeiten konnten. Sie begannen dann damit, alle Ventile und wasserdichten Luken abzudichten, um den Rumpf bestmöglich zu versiegeln.
Am 4.12. um 13.45 Uhr begann das Schiff langsam mithilfe eines alten Leichters, an dem es vertäut wurde, aufzusteigen. Dieser Leichter wurde 1900 für die britische Admiralität von Fleming & Ferguson auf dem Phoenix Shipbuilding Yard im schottischen Paisley erbaut. Dann wurde er in mehreren Sektionen von Deptford, London, nach Simon’s Town verschifft und dort wieder zusammengesetzt.
Am 19.2.1902 wurde er für das King’s Harbour Master’s Department in Dienst gestellt. Seither wurde der Dampfantrieb durch Diesel ersetzt. Die von ihm betriebenen Winschen kamen bei der Bergung allerdings nicht zum Einsatz, stattdessen wurde der Schlepper ‚ZTAG Umalusi‘ Heck an Heck festgemacht und dessen Winsch benutzt, um den Bug der 1969 erbauten ‚De Mist‘ anzuheben.
Am Heck wurden zwei Ankertonnen festgemacht, die dort für Auftrieb sorgen sollten. Die oberen Teile des Deckshauses der ‚De Mist‘ ragten inzwischen aus dem Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen


Barge bei Nahant/USA gesunken
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Barge bei Nahant/USA gesunken
(04.12.18) Eine 40x80 Fuß große Barge mit Baustellenausrüstung wie einem Bagger und einem Kran sowie einem Winnebago-Wohnwagen sowie bis zu 500 Gallonen Diesel sowie 400 Gallonen Hydrauliköl an Bord kenterte am 2.12. um 9.30 Uhr und sank gegen Abend auf dem Weg zu einem Baggerauftrag in Hingham zwei Meilen südöstlich von Nahant. Sie gehörte zu einem Verband mit insgesamt fünf Schubleichtern, mit denen der US-Schlepper ‚Big Jake', 242 BRZ (IMO-Nr.: 8851170), unterwegs gewesen war. Zunächst rissen sich zwei der Koppelleichter los, gefolgt von nochmals einem Paar.
Die ‚Big Jake‘ wurde nach der Havarie nach Hull, Massachusetts, eskortiert. Die U.S. Coast Guard schickte das Patroullienboot ‚Key Largo‘ und Personal der Station Point Allerton in Hull zur Assistenz. Die drei Schlepper ‚Smith Predator', ‚Justice' und ‚Kendall J. Hebert' konnten unterdessen jeweils eine der losgerissenen und im Meer treibenden Bargen sichern.
Der vierte Schubleichter aber kenterte zwei Meilen vor der Südostküste der Nahant-Halbinsel. Die ‚Key Largo' 'hielt sich während der Nacht zum 3.12. nahe der mutmaßlichen Untergangsposition auf. Die Massachusetts State Police und Boston-Hafenlotsen machten sich am 3.12. daran, die Barge mit Sonar aufzuspüren.
Der Hafen von Boston blieb nach der Havarie offen. Die Coast Guard aber empfahl, sich wegen des potentiellen Navigationshindernisses vorerst von den südlichen und nördlichen Hauptfahrwassern fernzuhalten. Am Nachmittag des 3.12. wurde das Wrack offenbar in den Gewässern von Boston auf dem Grund des Atlantik geortet und die Nutzung des Hauptfahrwassers freigegeben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Harener Frachter erlitt Maschinenschaden vor Isle of Wight
(04.12.18) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter ‚Marmalaita‘, 7406 BRZ (IMO-Nr.: 9217151), der MarConsult Schiffahrt GmbH & Co. KG in Haren/Ems erlitt am 2.12. einen Schaden an der Hauptmaschine vor St. Catherines Point auf der Isle of Wight. Er trieb zeitweilig auf Position 50 21. 067 N, 000 56.217 W. Das Schiff war mit einer Ladung von 8206,7 Tonnen Düngermittel und einer 13-köpfigen Crew auf dem Weg von St. Petersburg nach Dakar. Im Anschluss an Reparaturen war der Frachter am 4.12. im Englischen Kanal unterwegs und sollte das Fahrtziel am 10.12. erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bug der Maersk Honam
Bug der Maersk Honam
(Bild: L. Appino)   Großbild klick!

Bug der Maersk Honam bekommt Schwimmhilfen
(04.12.18) Zu beiden Seiten des Bugs des unter Singapur-Flagge laufenden Containerfrachters ‚Maersk Honam’, 153153 BRZ (IMO-Nr.: 9784271), werden derzeit im Trockendock der Dubai Dry Docks Auftriebskörper angeschweißt. Mit diesen zusätzlichen Schwimmhilfen soll eine sichere Verschleppung des Vorschiffs zu einer Abbruchwerft ermöglicht werden. Die verbliebene Struktur der vorderen Laderäume ist nach dem Großbrand in einem sehr fragilen Zustand.
Deshalb muss der gesamte vordere Schiffsteil, der von dem Feuer verwüstet wurde, im Zuge der Reparatur vom Restschiff entfernt und kann nur noch recycelt werden. Die Aufbauten wurden ebenfalls von dem Feuer schwer in Mitleidenschaft gezogen. Die dahinter liegenden Bereiche blieben von dem Brand aber verschont, weshalb ein Wiederaufbau des Schiffs möglich war. Es hatte vom 27.5. bis zum 18.6. zum Entladen und für Inspektionen in Jebel Ali gelegen und verholte dann zur Werft in Dubai.
Quelle:Tim Schwabedissen





Fähre treibt vor Korsika
(04.12.18) Die unter Malta-Flagge laufende Fähre ‚Euroferry Malta‘, 21664 BRZ (IMO-Nr.: 9108556), erlitt mit einer 25-köpfigen Crew und acht Fahrgästen an Bord am Morgen des 4.12. vor der Küste von Korsika einen Maschinenausfall. Sie trieb rund 12 Kilometer vor der Westküste der Insel. Um 10.30 Uhr befand sie sich auf Höhe der Stadt L'Ile Rousse.
Es bestand keine unmittelbare Gefahr, da der Havarist parallel zur Küste driftete. Ein Team der französischen Marine startete in Toulon mit einem Helikopter zur Erkundung der Situation. Zur selben Zeit verließ der Notfallschlepper ‚Abeille Flandre‘ den Hafen von Marseille. Der maritime Präfekt stand in Kontakt mit dem Eigner, um nötigenfalls ein Abschleppen zu organisieren. Die ‚Euroferry Malta’ war am 3.12. um 19.25 Uhr aus Porto-Torres in Sardinien nach Genua ausgelaufen mit einer Ladung, die vorwiegend aus Lastern und Trailern bestand..
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack der ‚Polstjernan‘
Wrack der ‚Polstjernan‘
(Bild: Wikimapia)   Großbild klick!

Wracks in Blankenese von Elbvertiefung nicht tangiert
(04.12.18) Die Wracks der ‚Uwe‘ und ‚Polstjernan‘ bleiben auch nach der Elbvertiefung erhalten. Die Hamburg Port Authority (HPA), gab nun Entwarnung, dass die Wracks nicht angerührt werden, wenn die vorbereitenden Arbeiten für das Projekt 2019 beginnen. Sie liegen viel zu nahe am Ufer und haben mit der eigentlichen Fahrrinne nichts zu tun.
Rein rechtlich gehören sie sogar zum Böschungsbereich des Flusses. Der finnische Viermaster ‚Polstjernan‘ geriet am 20.10.1926 nach einer Explosion des Glühkopfmotors mit einer Ladung Kistenholz auf dem Weg nach England im heutigen Nord-Ostsee-Kanal in Brand. Das Schiff wurde zunächst in die Elbmündung geschleppt und später vom Taucher- und Bergungsunternehmen Harmstorf gelöscht und abgeschleppt.
Es wurde dann am Firmensitz vor Blankenese auf Grund gesetzt und dient mit Steinen beschwert seit Jahrzehnten am Falkensteiner Ufer als Wellenbrecher. Und dabei soll es offenbar auch dauerhaft bleiben. 1947 wurde auch noch U-Bootschrott im Schiffsinnern im Beriech der Maschine und der Welle abgelegt, die bei Ebbe weiterhin zu sehen sind.
Quelle:Tim Schwabedissen


Harener Frachter erlitt Maschinenschaden vor Isle of Wight
(04.12.18) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter ‚Marmalaita‘, 7406 BRZ (IMO-Nr.: 9217151), der MarConsult Schiffahrt GmbH & Co. KG in Haren/Ems erlitt am 2.12. einen Schaden an der Hauptmaschine vor St. Catherines Point auf der Isle of Wight. Er trieb zeitweilig auf Position 50 21. 067 N, 000 56.217 W. Das Schiff war mit einer Ladung von 8206,7 Tonnen Düngermittel und einer 13-köpfigen Crew auf dem Weg von St. Petersburg nach Dakar. Im Anschluss an Reparaturen war der Frachter am 4.12. im Englischen Kanal unterwegs und sollte das Fahrtziel am 10.12. erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank vor Saint Brieuc
(04.12.18) Der französische Kutter ‘Ophélie - SB.755589”, 10 BRZ (MMSI-Nr.: 227645750), sank sam 4.12. um zwei Uhr in der Bucht von Saint-Brieuc mit zwei Mann an Bord. Boote aus Saint-Brieuc und Paimpol machten sich auf die Suche und konzentrierten sich auf ein Gebiet westlich des Grand Léjon-Plateau. Auch ein Cayman-Helikopter und ein Suchflugzeug der Marine sowie ein Hubschrauber des Zivilschutzes und die SNSM-Boote ‚SNS 156 - Sainte-Anne du Port‘, ,SNS 90‘, ‚SNS 156‘ und ,SNS 201‘ waren an der Operation beteiligt.
Bislang wurde lediglich die aufgeblasene Rettungsinsel leer vorgefunden. Mit Sonar konnte das Wrack des Kutters in 40 Metern Tiefe aufgespürt werden. Die ‘Ophélie’ ist 11 Meter lang und wurde 1989 erbaut. Das in Saint-Quay-Portrieux beheimatete Schiff war 2017 von Nicolas Eouzan gekauft worden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht zwei Tage nach Tod von Skipper gestrandet und zerschlagen
(04.12.18) Am 1.12. trieb die 10 Meter lange, deutsche Yacht ‚Momo' auf die Felsen von Vaux-sur-Mer zwischen den Stränden von Saint-Sordelin und Counsel an. Ihr Hannoveraner Skipper war am 29.11. vor Soulac (Gironde) trotz einer großen Rettungsaktion mit dem Rettungsboot 'SNSM 085' aus Port Médoc, den Seenotrettern aus Royan und zwei Dragon 17- und Dragon 33-SAR-Hubschraubern sowie eine Helikopter der Luftwaffe ums Leben gekommen. Der Armee-Hubschrauber vom Typ Caracal hatte den Segler zwar lokalisieren können, ihn trotz angelegter Rettungsweste aber nicht mehr lebend bergen können.
Ein Taucher wurde zu ihm heruntergelassen und mit ihm wieder aufgewinscht. An Bord des Hubschraubers konnte ein Militärarzt nur noch den Tod des Seglers feststellen. Er war mit seiner Frau am Abend aus Arcachon nach Royan ausgelaufen und gegen 23 Uhr in einem schwierigen Seegebiet zwei Meilen vor Soulac bei fünf Beaufort Wind gekentert.
Die Seenotrettungskreuzer ‚Sieur de Mons‘ der Station Royan und ‚Madeleine Dassault‘ der Station Le Verdon-sur-Mer gerieten bei starkem Westwind und ablaufenden Wasser vor der Mündung der Gironde in so schweren Seegang, dass bei der Rettungsaktion zwei Seenotretter in der aufgewühlten See über Bord eines der Boote gingen. Einer konnte von seinen Kameraden an Bord zurückgezogen werden, der zweite trieb rund acht Minuten lang im tobenden Meer, während ein Hubschrauber herannahte und ihn hochzog. Es gab bis zu seiner Rettung immer Sichtkontakt, an seinem Helm blitzte eine Lampe, der die Retter folgen konnten.
Er wurde ebenso wie die Frau ins Hôpital d 'Instruction des Armées Robert Picqué in Villenave d'Ornon geflogen. Die Yacht hatte seit dem Ende der Rettungsaktion im Meer getrieben. Sie wurde am Nachmittag des 1.12. auf den Felsen gestrandet entdeckt. Nach der Sicherung einiger Habseligketen brach sie mit der steigenden Flut komplett auseinander und wurde von der hohen Brandung zerschlagen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter erlitt AIS-Ausfall
(04.12.18) Der unter Gibraltar-Flagge laufende Frachter ‚Aasheim', 4112 BRZ (IMO-Nr.: 9247106), der sich auf der Fahrt von Danzig nach Ellsemere befand, erlitt am 1.12. um 15.50 Uhr einen Schaden an seinem AIS-Transmitter auf Position 58 23 00 N, 005 21 00 W nahe der Nord-Minks. An Bord waren eine neunköpfige Crew und eine Ladung von 4.657 Tonnen Koks. Der Schaden wurde behoben, und das Schiff setzte seine Reise fort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Katamaranskipper vor Samana/Dominikanische Republik gerettet
(04.12.18) Von der Coast Guard Air Station Borinquen stieg am Morgen des 2.12. ein MH-65 Dolphin-Helikopter auf, um den 46-jährigen Segler Justin Smith aus Dallas 30 Meilen östlich von Samana, Dominikanische Republik, zu retten. Er trieb in einer Rettungsinsel, die mit VHF-Funk, Stroboskop, Notfackeln, Rettungsweste und EPIRB perfekt ausgerüstet war und deshalb seine Rettung unkompliziert möglich machte. Ein Rettungsschwimmer wurde abgesetzt und zog ihn an Bord des Hubschraubers.
Um drei Uhr hatte die die Coast Guard in San Juan einen Mayday-Ruf von Smith aufgefangen, dessen 26 Fuß langer Katamaran auf dem Weg von Fajardo, Puerto Rico, nach Samana gekentert und gesunken war. Von der Air Station Borinquen stieg ein Hubschrauber auf, der die gelbe Rettungsinsel rasch lokalisieren konnte. Der Skipper wurde zur Coast Guard Air Station in Aguadilla, Puerto Rico, geflogen, nahm dort aber keine medizinische Hilfe in Anspruch.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vorm Bosporus
(04.12.18) Der russische Frachter ‚A. Bryukhovetskiy‘, 5010 BRZ (IMO-Nr.: 8863769), erlitt am 3.12. um 3.30 Uhr auf der Fahrt von Haifa nach Ismajil, Ukraine, in Ballast laufend einen Maschinenschaden an der Südzufahrt des Bosporus. Das Schiff steuerte einen Ankerplatz im Marmara-Meer vor Istanbul an, wo die Crew sich daran machte, den Schaden zu beheben. Am 4.12. lag der Havarist weiter vor Istanbul auf Position 40° 58.79' N 028° 56.95' O.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Beauharnois-Schleuse/Kanada
(04.12.18) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Bulkcarrier ‚Federal Mayumi‘, 20465 BRZ (IMO-Nr.: 9529578), kollidierte am 28.11. um 3.40 Uhr mit einer Mauer der Beauharnois-Schleuse Nr. 4 beim Transit St. Lawrence Seaway, Quebec, auf Position 045 17 57.5 N, 073 55 44.2 W. Zwar wurde niemand verletzt, aber es kam zu kleineren Schäden am Rumpf. Nach den notwendigen Untersuchungen durfte die ‚Federal Mayumi‘ die Schleuse um 10.50 Uhr wieder verlassen und setzte die Reise nach Kegaska fort, wo sie am 5.12. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Freiwillige Seenotretter 12 Stunden lang für Kutter im Einsatz
(04.12.18) Das RNLI-Boot aus Ballyglass im County Mayo wurde am 3.12. gegen vier Uhr alarmiert, nachdem ein 10 Meter langer Kutter aus Mullaghmore mit drei Mann an Bord 30 Meilen vor dem Hafen Maschinenausfall erlitten hatte und die Irish Coast Guard um Assistenz gebeten hatte. Das Freiwilligen-Boot machte sich mit fünf Mann unter Vormann James Mangan auf den Weg in die Donegal Bay. Dort trieb der Havarist mit einem durch eine Leine blockierten Propeller.
Das Rettungsboot nahm ihn um 6.50 Uhr nach einer Lageerkundung in Schlepp und machte sich bei ruhiger See auf den Weg zum Hafen. Um 10.30 Uhr wurde der Kutter in Killybegs im County Donegal festgemacht. Nach einer kurzen Pause machte sich das Rettungsboot dann auf den Rückmarsch nach Ballyglass, wo es um 15.30 Uhr eintraf und wieder einsatzklar gemacht wurde. Nach 12 Stunden war es wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter trieb vor Llanfairfechan/Wales
(04.12.18) Am 3.12. um 18.40 Uhr alarmierte die Coastguard in Holyhead das RNLI-Boot aus Beaumaris, nachdem ein sieben Meter langer Kutter mit zwei Mann an Bord bei Llanfairfechan Maschinenausfall erltiten hatte. Die ‚Annette Mary Liddinton’ lief sofort aus und erreichte den Havaristen um 18.15 Uhr.
Nach einer Lageerkundung wurde der Havarist nach Port Penrhyn abgeschleppt, wo das Bangor Coastguard Rescue Team beim Festmachen assistierte. Um 20.30 Uhr kehrte das Rettungsboot zu seiner Station zurück und war um 21 Uhr wieder einsatzklar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fischersolidarität rettete unglücklichem Skipper die Fangsaison
(04.12.18) Am Abend des 28.11. sank der Hummerkutter ‚Extreme 1’ an seinem Liegeplatz in Lower East Pubnico, Nova Scotia, nachdem ein unter Wasser liegender Abgasauslass im Maschinenraum abriss und ein acht Inch großes Loch im Rumpf entstand. Binnen 15 Minuten sank das mit 300 Fallen voll beladene Schiff. Andere Fischer halfen, die Fangausrüstung zu bergen, und Trevor Leblanc in Wedgeport stellte der Crew um Skipper Brandon Surette ein Ersatzschiff zur Verfügung.
Er war nicht der einzige Hummerfischer mit Pech zum Start der Fangsaison: Am 30.11. gegen sieben Uhr erwischte es die ‚Charlene A.’ die 1,5 Kilometer vor Hacketts Cove, Nova Scotia, leckschlugt und die zur Reparatur zurück zum Hafen geschleppt werden musste, und am selben Tag um 10.30 Uhr erlitt ein weiterer Hummerkutter Clark's Harbour Wassereinbruch und Maschinenausfall.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter durch Feuer zerstört
(04.12.18) Ein 38 Fuß langer Kutter wurde durch ein Feuer am 3.12. um 12.40 Uhr in Delta zum Totalverlust. Das Delta Fire Department wurde zum Mcneelys Way alarmiert, wo der Kutter an einer Schwimmpier lag. Die Einsatzkräfte konnten den Brand löschen, bevor die Polizei eintraf. Es gab keinen Verdacht auf Straftaten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Holz der Schiedam in Cornwall/GB freigelegt
(04.12.18) Taucher haben Holz aus der Ladung der ehemals holländischen HMS ‚Schiedam‘ entdeckt, die 1683 von marokkanischen Piraten gekapert worden war, von den Briten zurückgeholt wurde und schließlich am 4.4.1684 von Tanger kommend im Sturm vor der Gunwalloe ChurchCove, Cornwall, strandete und verloren ging. Zuvor waren bereits Kanonen, Granaten und andere Waffen von Tauchern der Cornwall Maritime Archaeology gefunden worden, doch nicht erodierte Holzreste zu finden war etwas Besonderes.
1971 war das Wrack erstmals von einem Taucher gefunden und 1973 unter den Protection of Wrecks Act 1973 gestellt worden. Das Wrack lag meist unter Treibsand verborgen. 2016 wurde es wieder entdeckt. Seitdem wurden etliche Artefakte gefunden, doch bisher noch niemals Holzüberreste, die durch sturmbedingte Erosion nun freigelegt wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen


14 Vermisste im Roten Meer
(04.12.18) Die ägyptische Coast Guard suchte am 3.12. nach der 14-köpfigen Crew einer Dhau, die im Golf von Suez offenbar bereits am 29.11. gesunken war. Erst am 1.12. wurde das Unglück publik, und seitdem wurden einige Wrackteile im Roten Meer entdeckt, aber keine Spur der Besatzung. Möglicherweise fiel das Schiff einer Kollision zum Opfer.
Quelle:Tim Schwabedissen


Truck stürzte auf Ostseefähre im Sturm um
(04.12.18) Am Abend des 29.11. begannen Trucks auf dem Ladedeck der estnischen Fähre ‚Regal Star‘, 15412 BRZ (IMO-Nr.: 9087116), in stürmischer See auf der Überfahrt von Paldiski nach Kapellskär zu verrutschen, einer stürzte um. Die Fracht auf mehreren der Fahrzeuge war in Bewegung geraten, als das Schiff in den Wellen arbeitete, und wegen unzureichender Sicherung einer Metallladung auf einem der Laster fiel diese auf einen benachbarten Truck, der mit einer Betonplatte beladen war.
Dieser wurde dadurch zum Umstürzen gebracht. Nachdem die Fähre mit zweistündiger Verspätung in Schweden eingetroffen war, wurde er angehoben und dann von Bord gezogen. Vor der nächsten Abfahrt wurde die Sicherung der Ladung besonders intensiv kontrolliert. Trucks mit großen Betonteilen durften vorsichtshalber auf dieser Überfahrt nicht mit an Bord.
Schaden am Schiff entstand nicht. Das Unglück ereignete sich in demselben Sturm, in dem auch auf der Fähre ‚Wasa Express‘ ein Lkw umstürzte und der sie zwei Tage in den Hafen zwang.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter ‚Kryssholm‘ wird abgeschleppt
Frachter ‚Kryssholm‘ wird abgeschleppt
(Bild: Arjan Elmendorp)   Großbild klick!

'Kryssholm' vor Bornholm abgeschleppt
(03.12.18) Der norwegische Frachter ‚Kryssholm‘, 2870 BRZ (IMO-Nr.: 9579468), erlitt am 30.11. in der Ostsee einen Maschinenschaden südwestlich der Insel Bornholm. Er war einen Tag zuvor aus Frederiksværk nach Kaliningrad ausgelaufen. Es gelang dem Schiff noch, einen Ankerplatz an der Nordostspitze Bornholms zu erreichen.
Dort wartete es auf die Assistenz des dänischen Schleppers ‚Ronja‘ (IMO-Nr.: 5111696). Dieser verließ am 1.12. gegen Mittag den Hafen von Svendborg und erreichte den Havaristen am 2.12. Er nahm ihn auf den Haken, und am 4.12. gegen acht Uhr sollte der Schleppzug, der am 3.12. die Mecklenburger Bucht querte, Svendborg erreichen zur Reparatur des Schadens. Es handelte sich nicht um die erste Situation, in der die ‚Kryssholm‘ nach einer Havarie Schlepperhilfe benötigte. Erst am 18.10. war sie auf dem Weg von Nemrut Bay nach Ceuta manövrierunfähig geworden. Der Schlepper ‚Christos XVII‘ zog es am 19.10. in den Hafen von Souda. Am 23.10. ging nach einer Reparatur die Fahrt nach Ceuta weiter.
Am 8.11. erlitt das Schiff, noch als ‚Serra Atasoy‘ laufend, Maschinenprobleme vor Ouessant erlitten. Der Schlepper ‚En Avant 10‘, der gerade von einem Bergungsjob aus Kanada zurückkehrte, nahm es auf den Haken und zog es am 11.11. nach Rotterdam. Dort wurde er von der ‚En Avant 2‘ und ‚En Avant 27‘ zusätzlich in Empfang genommen und zu dritt nach Rotterdam gebracht. Am 24.12. ging nach einer Reparatur und einer Probefahrt unter Eskorte des Schleppers ‚SD Shark‘ die Fahrt nach Ravenna weiter.
Die ‚Kryssholm‘ ist 89,9 Meter lang, 13,6 Meter breit, hat einen Tiefgang von 5,35 Metern und eine Tragfähigkeit von 4.284 Tonnen. Sie läuft für die Atasoy Group of Shipping Co.Ltd. in Istanbul und wurde 2011 von der Kocatepe Denizvilik ve Gemi Insa San. Tic. Ltd. Sti. in Yalova erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler ‚Avior‘ wird geborgen
Trawler ‚Avior‘ wird geborgen
(Bild: Vikram Kumar)   Großbild klick!

Ehemaliger Trawler nach Untergang als Floatel in Mumbai geborgen
(03.12.18) Mehr als sechs Monate nach seinem Untergang wurde der am 25.11. vor Bandra gesunkene, einstige Trawler ‚Avior‘, 465 BRZ (MMSI-Nr.: 419901172), der zuletzt als Floatel Arch Deck Bar genutzt worden war, aus dem Fahrwasser geräumt. Das Wrack wurde zur Mahim Bay gebracht, wo es nun binnen einer Woche endgültig verschrottet werden sollte. Nachdem die Eigner mit der Bergung nicht vorangekommen waren, hatte der Maharashtra Maritime Board die Deep Water Servicecs India Ltd. im Oktober mit der Räumung beauftragt.
Die Berger hatten einige Schwierigkeiten zu meistern, es galt eine Reihe von Lecks abzudichten und Schlamm zu beseitigen, ehe das Wrack mit Hebekissen aufgeschwommen werden konnte. Die Berger konnten nur bei ausreichend hohem Wasserstand arbeiten, damit ihre eigenen Schiffe nicht in Gefahr gerieten. Schließlich ging es für den einstigen holländischen Trawler ‚Zuiderhaaks – HD 27‘ auf die letzte Reise nach Mahim, wo er in flachem Wasser abgesetzt wurde und dort nun mit einer Krankbarge weiter zerlegt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Einspritzkopfaustausch vor Cornwall
(03.12.18) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter ‚Lady Jasmin’, 7169 BRZ (IMO-Nr.: 9106974), erlitt am 1.12. gegen 12 Uhr auf der Fahrt von Ceuta nach Newport einen Schaden an einem Düsenkopf. Das Schiff befand sich mit einer 19-köpfigen Crew und einer Ladung von 10.400 Tonnen Stahldraht auf Position 50 35 07 N, 005 27 00 W, 18 Meilen westlich von Padstow, Cornwall. Der Einspritzkopf wurde von der Crew ausgetauscht, und das Schiff nahm wieder Fahrt auf. Es warf um 23.50 Uhr Anker auf der Reede des Bristol Channel auf Position 51° 19.12' N 003° 24.66' W.
Quelle:Tim Schwabedissen


Filterverstopfung in der Nordsee
(03.12.18) Der litauische Kühlfrachter ‚Libra‘, 4587 BRZ (IMO-Nr.: 9009683), der mit einer 18-köpfigen Crew und einer Ladung von 3.902 Tonnen Gefrierfisch von Gibraltar nach Lagos unterwegs war, musste am 1.12. um 21.30 Uhr wegen verstopfter Filter auf Position 57 58.9 N, 006 15.1 W seine Fahrt unterbrechen. Der Austausch dauerte bis 22.35 Uhr. Während dieser Zeit driftete das Schiff in nordöstliche Richtung, bevor die Fahrt nach Afrika weiterging, wo es am 16.12. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ventilschaden vor den Minks
(03.12.18) Der türkische Frachter ‚Sukret‘, 11193 BRZ (IMO-Nr.: 9109550), musste auf der Fahrt von Archangelsk nach Iskenderun wegen schadhafter Ventile im Maschinenraum mit einer 22-köpfigen Crew an Bord am 1.12. um 12.30 Uhr auf Position 57 53 04 N, 006 38 05 W, in der Zufahrt des Loch Seaforth bei den Minks Anker werfen. Um 17.630 Uhr war die Reparatur des Schadens durch die Crew beendet, und das Schiff nahm wieder Fahrt auf. Es war mit 1.250 Tonnen Stahlschrott beladen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank vor Rio
(03.12.18) Fünf Fischer wurden am 30.11. in der Bacia de Campos von Offshore-Wachschiffen gerettet und auf die Ölplattform ‚P-51‘ gebracht, nachdem ihr Kutter zuvor in deren Nähe gesunken war. Nach medizinischer Betreuung dort kamen sie ins Hospital Municipal de Macaé. Sie hatten den Schiffbruch wohlbehalten überstanden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter ‚Ramona – POE-3‘ gesunken
Kutter ‚Ramona – POE-3‘ gesunken
(Bild: Wasserschutzpolizei Wismar)   Großbild klick!

Kutter sank in Timmendorf
(02.12.18) Im Hafen von Timmendorf auf Poel im Landkreis Nordwestmecklenburg sank am 30.11. der Kutter ‚Ramona – POE-3‘. Dabei kam es zum Austritt von ölhaltigen Stoffen. Die Freiwillige Feuerwehr Kirchdorf legte eine Ölsperre um das halb unter Wasser liegende Schiff aus. Grund der Havarie war offenbar extremes Niedrigwasser.
In der Nacht war das Wasser stark zurückgegangen und lag 1,30 Meter unter Normal. Der etwa acht Meter lange und 2,75 Meter breite Fischkutter, der im Sommer in Gollwitz und im Winter in Timmendorf stationiert ist, war am Steg der Mole festgemacht. Mit dem Niedrigwasser setzte das Boot auf Grund auf und legte sich auf die Seiten. Dank der schweren Kisten mit Fischnetzen richtete es sich nicht wieder auf, als das Wasser wieder stieg. Wasser drang über die Seite in den Rumpf, bis das Schiff vollgelaufen war.
Wenige Stunden später wurde das Kunststoffboot mit einem vom Gollwitzer Eigner gerufenen Kran gehoben. Die Berufsgenossenschaft Verkehr, Abteilung Schiffssicherheit nahm das Schiff nach der Bergung in Augenschein nehmen. Durch den Wassereinbruch hatte auch der Motor Schaden genommen. Die Wasserschutzpolizei ermittelte wegen des Verdachts der Gewässerverunreinigung.
Quelle:Tim Schwabedissen



LNG-Tanker hatte Grundberührung bei Heraklion
(02.12.18) Der unter Bermudas-Flagge laufende LNG-Tanker ‚Gaslog Saratoga‘, 98075 BRZ (IMO-Nr.: 9638903), erlitt in den Gewässern nördlich von Heraklion am 9.11. eine Grundberührung. Bei einer Unterwasserinspektion des Rumpfes wurden keine Schäden festgestellt. Das Schiff traf am 23.11. in Aliaga ein und war seit dem 24.11. in Richtung Atlantik unterwegs.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schubleichter zerbrochen
Schubleichter zerbrochen
(Bild: HEBO Maritim)   Großbild klick!

Schubleichter brach beim Beladen durch
(02.12.18) Am Nachmittag des 1.12. brach ein Schubleichter im Rotterdamer Waalhafen in der Mitte durch und sank. Er wurde mit dem Mineral Ilmenit beladen, als er mittschiffs einknickte. Die Berger von HEBO Maritim wurden mit der Hebung beauftragt und rückten am 2.12. mit dem Schwimmkran ‚Hebolift 9‘ an, das Wrack, dessen beide Enden zueinander geneigt noch aus dem Wasser ragten, am 3.12. wieder zu heben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Havarierte Yacht nach Aber-Wrac'h abgeschleppt
(02.12.18) Am 28.11. um 13:35 Uhr meldete die zweiköpfige Crew einer 28 Fuß langen Maxus 28-Segelyacht, die von Brignogan-Plage nach La Rochelle unterwegs war, dem CROSS Corsen einen Mastbruch auf Höhe von Aman ar Rouz, Kerlouan. Das SNSM-Boot ‚Présidents Joseph-Oulhen’ der Station Aber-Wrac'h lief zur Assistenz aus. Es konnte die Yacht bei stürmischer See in den Hafen einschleppen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Seglerdrama vor der Gironde
(02.12.18) Drei französische Seenotretter gerieten bei der Kenterung der deutschen Segelyacht ‚Momo‘ am 29.11., die das Leben des Skippers forderte, selbst in höchste Gefahr. Beim MRCC der DGzRS war in der Nacht der Notruf der deutschen Segelyacht in der Biskaya eingegangen. Kurz nach 23 Uhr meldete sich die Ehefrau des Skippers bei der DGzRS, nachdem ihr Mann in schwerem Wetter von ihrer zehn Meter langen Segelyacht über Bord gestürzt war.
Sie selbst war verletzt. Das Funkgerät der Yacht war nach der Havarie nicht mehr funktionstüchtig. Die Frau hatte meldete sich über deren Sicherheitsapp SafeTrx bei der DGzRS. Dies war nur möglich, da sie sich in einem Bereich befand, in dem das Mobiltelefon Netzabdeckung hatte.
Mit dem Anruf wurde automatisch ihre Position mit persönlichen Daten an die Seenotleitung übertragen., die das CROSS Etel, die Seenotleitung in Frankreich, verständigte. Zwei zivile Rettungshubschrauber der Securité Civile, ein Hubschrauber der französischen Armée de l'Air und zwei Einheiten der SNSM wurden alarmiert. Die Seenotrettungskreuzer ‚Sieur de Mons‘ der Station Royan und ‚Madeleine Dassault‘ der Station Le Verdon-sur-Mer gerieten bei starkem Westwind und ablaufenden Wasser vor der Mündung der Gironde aber in so schweren Seegang, dass von einem der beiden Schiffe drei Besatzungsmitglieder über Bord gewaschen wurden.
Zwei konnten von der eigenen Besatzung gerettet werden, ein weiterer wurde von einem Hubschrauber aufgewinscht. Einer der Hubschrauber rettete auch die Seglerin etwa zwölf Seemeilen westlich der Küste von der entmasteten Yacht. Ein Armee-Hubschrauber vom Typ Caracal fand auch den Skipper, der trotz angelegter Rettungsweste nur noch tot geborgen werden konnte.
Ein Taucher wurde zu ihm heruntergelassen und mit ihm wieder an Bord gezogen. An Bord des Hubschraubers konnte ein Militärarzt nur noch den Tod des Seglers feststellen.
Seine Frau wurde in Frankreich ins Krankenhaus geflogen. Die Yacht musste aufgegeben werden, wurde zwischenzeitlich treibend gefunden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter ging im Kaspischen Mer auf Drift
(02.12.18) Der iranische Frachter ‚Kasra 1‘, 1998 BRZ (IMO-Nr.: 8888848), trieb in der Nacht zum 1.12. im Kaspischen Meer auf die Küste beim Hafen von Makhachkala in Dagestan zu, nachdem der Anker nicht mehr im Grund hielt. Nachdem der zweite Anker geworfen wurde, blieb das Schiff einigermaßen stabil. Der russische Schlepper ‚Epron‘ ging auf Standby im Hafen von Makhachkala. Der Frachter war am 26.11. von Aktau in Kasachstan kommend eingetroffen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter erlitt Pumpenschaden
(02.12.18) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter ‚Adela‘, 5469 BRZ (IMO-Nr.: 9045651), erlitt auf der Fahrt von Chatham nach Varna mit einer 17-köpfigen Crew und einer Ladung von 3.835 Tonnen Metallschrott an Bord am 30.11. ein Problem mit einer Seewasserpumpe. Das Schiff ging auf Position 51 15 52.8 N, 001 47 45.0 O um 13.20 Uhr auf Drift. Nach einer halbstündigen Reparatur nahm es wieder Fahrt auf und sollte am 17.12. im Zielhafen eintreffen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler auf der Newa gestrandet
(02.12.18) Der russische Trawler ‚Pongoma’, 83 BRZ, wurde auf der Fahrt von Priozersk nach St. Petersburg bei kräftigem Wind und starker Strömung auf der Neva bei Kilometer 1.344 des Wolga-Don-Kanals am 29.11. um 17.20 Uhr auf Grund getrieben. Das Schiff saß auf Position 059 46 15 N, 030 46 30 O mit Backbordschlagseite fest und hatte Wassereinbruch. Ein Schlepper wurde zur Assistenz entsandt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler sank vor China
(02.12.18) Der chinesische Trawler ‚Yin Tong Shun 227‘, 249 BRZ (MMSI-Nr.: 412758770), sank am 23.11. in der Ostchinesischen See. Der Untergang des 44 Meter langen Schiffes erfolgte auf Position 029 54 01 N, 121 33 50 O.
Quelle:Tim Schwabedissen



Funknetzausfall an norwegischer Küste traf Kutter mit Wassereinbruch
(02.12.18) Der gut 10 Meter lange, norwegische Kutter ‚Øyaværing’ erlitt bei Svartnes nahe Vardø am Abend des 30.11. mit einer dreiköpfigen Crew an Bord Wassereinbruch. Die Havarie ereignete sich kurz vor einem Ausfall des Telekommunikationsnetzes in Ost-Finnmark rund 20 Meilen vor der Küste. Das Schiff kam von Fangfanrt vor Russland zurück.
Der Ausfall ereignete sich in einer Zentrale in Vardø. Die Fischer lenzten unterdessen 850 Liter Wasser per Hand aus ihrem Schiff. Nach drei Stunden bekam der Havarist Kontakt zu einer Küstenfunkstelle und anderen Schiffen. Ein russischer Tanker ging auf Standby und machte Lee, bis das NSSR-Rettungsboot ‚Reidar von Koss’ von seiner 70 Meilen entfernten Station eingetroffen war und den Fischern assistieren konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden vor Frankreich
(02.12.18) Der unter Bahamas-Flagge laufende Autofrachter ‚Heritage Leader‘, 58767 BRZ (IMO-Nr.: 9441556), erlitt nach dem Auslaufen aus Le Havre nach Jacksonville am 28.11. einen Maschinenausfall durch einen Turboladerschaden. Das Schiff musste daraufhin Kurs auf den Hafen von Brest nehmen.
Am 1.12. gegen 15 Uhr wurde er dort zur Werft Damen Shiprepair geschleppt, wo der Schaden behoben werden sollte. Die Reparatur sollte am 5. oder 6.12. beendet sein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zweiter Kutter binnen 10 Tagen vor Chimbote gesunken
(02.12.18) Vor Chimbote sank der peruanische 250-Tonnen-Kutter ‚Magnolia Belén’ am 29.11. gegen 16.30 Uhr bei der Rückkehr von einer Fangfahrt 12 Meilen vor dem Hafen in der Ancash-Region. Der Untergang vollzog sich binnen weniger Minuten.
Die 15-köpfige Crew wurde von der ‚Susana’ gerettet. Erst vor 10 Tagen war der Kutter ‚Luquina‘ 10 Meilen vor Chimbote gesunken, auch seine Crew kam unversehrt davon.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Hummerkutter havariert
(02.12.18) Am ersten Tag der Hummersaison sank am Morgen des 1.12. vor Hacketts Cove der kanadische Kutter ‚Charlene A.’ nach einem Wassereinbruch 1.5 Kilometer vor der Küste. Er war gegen sieben Uhr dort mit einer vierköpfigen Crew ausgelaufen. Der Skipper drehte nach der Havarie um, doch 300-400 Meter vor der Küste ging das Schiff unter.
Die Crew wurde nach 10 - 15 Minuten aus dem fünf Grad kalten Wasser gerettet. Sie war geschockt, aber wohlauf. Der Kutter wurde zur Hacketts Cove geschleppt und dort mit Baggern ans Ufer gezogen.
An Bord waren rund 400 Liter Diesel, von denen nichts auslief. Allerdings nahm die Coast Guard etwa 30-40 Liter Hydrauliköl auf. Dazu wurde ein Skimmer eingesetzt. Ob das Schiff reparaturwürdig war, war noch unklar.
Um 10.30 Uhr wurde ein weiterer Kutter mit Wassereinbruch nach Clark's Harbour eingeschleppt. Die Crew hatte das Leck zwar abdichten können, doch die Maschine ließ sich nicht mehr starten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Aufgegebener Schlepper sank in Vizhinjam
(02.12.18) Am 28.11. gegen 4.30 Uhr sank der seit längerem aufgegebene, indische Schlepper ‚Brahmekshara‘, 281 BRZ (IMO-Nr.: 9537501), an der Seaward Wharf im Hafen von Vizhinjam. Weder die Coastguard noch die Hafenbehörde waren zunächst willens oder in der Lage, auf auslaufendes Öl mit Bekämpfungsmaßnahmen zu reagieren, da es keine Skimmer oder andere Ausrüstung in ihrer Zuständigkeit gab. Erst nach Stunden wurde mit der Feuerwehr zusammen begonnen, die Kontamination zu bekämpfen.
An Bord waren 3,000 Liter Diesel und 2,500 Liter Ölreste. Das Schiff hatte bei einer Auktion versteigert werden sollen, doch wegen Rechtsstreitigkeiten hatte die State Bank of India den geplanten Verkauf gestoppt. Das Schiff hatte seit vier Jahren im Hafen gelegen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Vermisste bei Feuer auf Fähre
(02.12.18) Die 84 Meter lange, indonesische Fähre ‚Serband Samudra I’ (MMSI-Nr.: 525010054) geriet am frühen Morgen des 2.12. fünf Stunden nach dem Auslaufen aus Surabaya, Java, nach Banjarmasin, Kalimantan, auf Position 06 35 S 112 O in der Java-See in Brand. Das Schiff befand sich zu der Zeit 35 Meilen nördlich von Surabaya. An Bord befanden sich 148 Menschen.
145 von ihnen wurden von indonesischen Schiffen, die sich in der Nähe befanden, gerettet. Drei weitere wurden vermisst. Das aufgegebene Schiff trieb nach der Evakuierung weiter brennend im Meer.
Quelle:Tim Schwabedissen



Barge trieb bei Straße von Kertsch auf Grund
(02.12.18) Der russische Schlepper ‚Pal 3‘, 655 BRZ (IMO-Nr.: 9097434), der mit der mit 3.750 Tonnen Weizen beladenen Barge ‚Shilaynyay‘ im Asowschen Meer unterwegs war, havarierte am 1.12. Starker Wind drückte den Schubverband östlich der Straße von Kertsch aus seinem Kurs. Er befand sich auf der Fahrt von Azov nach Kavkaz.
Nahe Kamenniy trieb die Barge auf Grund. Drei Schlepper, darunter auch die ‚Pal 3‘, waren am 2.12. mit der Bergung beschäftigt. Taucher inspizierten den Rumpf der Barge. Umweltgefahren drohten nicht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre half bei Rettung von Migranten aus Seenot
(02.12.18) Am 27.11. spielte die Crew der von Dover nach Dünkirchen laufenden Fähre ‚Delft Seaways‘, 35923 BRZ (IMO-Nr.: 9293088), eine wichtige Rolle in einer Rettungsoperation im Englischen Kanal. Sie entdeckte gegen fünf Uhr vier Meilen östlich von Dünkirchen ein in der Dunkelheit treibendes Boot mit acht Migranten an Bord und ging auf Standby, bis ein Boot der französischen Polizei vor Ort war. Die Flüchtlinge an Bord gaben mit dem Licht ihrer Mobiltelefone Zeichen und winkten verzweifelt. Das Boot trieb im stark befahrenen Fahrwasser, und ein Containerfrachter drohte es zu überlaufen.
Die Crew der Fähre informierte sofort die das Centre des Opérations Maritimes (COM) der Préfecture Maritime de la Manche et de la Mer du Nord in Cherbourg und das CROSS Gris-Nez. Ohne ihre Intervention hätten die Migranten sehr schlechte Überlebenschancen gehabt. Um 5.30 Uhr waren die französischen Polizeiboote VSMP ‚Rondache‘ und die VCSM ‚Escaut‘ vor Ort, die die Bootsfahrer an Bord nahm und um sieben Uhr dem Grenzschutz übergab. Die ‚Rondache‘ schleppte ihr Boot nach Dünkirchen. Die ‚Delft Seaways‘ erreichte mit 50 Minuten Verspätung den Terminal in Dünkirchen.
Quelle:Tim Schwabedissen



150 Tage nach Dockung wartet Maersk Honam auf neues Vorschiff
(02.12.18) Seit 150 Tagen liegt nun der in Singapur registrierte Containerfrachter ‚Maersk Honam’, 153153 BRZ (IMO-Nr.: 9784271), bei den Dubai Dry Docks zur Reparatur. Inzwischen wurde das Vorschiff, das nach wochenlangem Feuer nicht mehr reparierbar war, abgeschnitten. Die Aufbauten trugen im Trockendock weiterhin deutliche Zeichen der Hitzeeinwirkung durch die direkt vor ihnen in Flammen stehenden Container.
Die Backbord-Brückennock wurde abgeschnitten. Der von der immensen Hitze verformte, ausgeglühte Stahl der vorderen Laderäume ist nicht mehr brauchbar. Die Reparatur wird noch lange dauern.
Am 6.3.2018 war das Schiff mit einer 27-köpfigen Crew an Bord 900 Meilen südöstlich von Salalah, Oman, auf der Fahrt von Singapur nach Suez in Brand geraten. Fünf Seeleute kamen ums Leben. Vier Mann, zwei Philippinos, ein Inder und ein Südafrikaner, bleiben vermisst, als das Schiff aufgegeben werden musste. Ein Thailänder starb einen Tag nach der Rettung der Crew durch die ‚ASL Ceres‘.
Überreste von drei Toten konnten am 12.3. geborgen werden, drei Tage, nachdem der Brand durch die ICGS ‚Shoor‘ sowie die Offshore-Schiffe ‚CSC Nelson‘ und ‚Maersk Involver‘ unter Leitung von Smit Salvage unter Kontrolle gebracht worden war. Erst im April konnte das Feuer endgültig im Hafen von Jebel Ali gelöscht werden.
Dort wurde auch die intakt gebliebene Fracht entladen, ehe es nach Dubai zur Werft ging. Das Schiff war erst am 31.8.2017 an die A P Möller Singapore Pte. von den Hyundai Heavy Industries in Ulsan abgeliefert worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maledivischer Frachter kollidierte mit Leuchtturm
(02.12.18) Nach der Kollision mit dem Fundament des Leuchtturms der Insel Manadhoo im Noonu-Atoll sank der maledivische Frachter ‚Falcon‘ auf dem Weg von Male nach Maalhendhoo durch einen Wassereinbruch am 2.12. um 4.30 Uhr. Die Maldives National Defence Force (MNDF) schickte Offiziere des Northern Area Command zur Unglücksstelle, die gemeinsam mit Einwohnern von Manadhoo die Crew retteten. Danach wurde begonnen, die Ladung zu bergen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rund ein Dutzend Tote und Vermisste in Taraba
(02.12.18) Bei einem Bootsunglück in Taraba, Nigeria, kamen am Abend des 29.11. mindestens vier Menschen ums Leben, sieben weitere wurden noch vermisst. Das Boot mit Händlern hatte über 70 Personen an Bord und kehrte Damper Markt nach Ibi Town in der Ibi Local Government Area zurück. Nach der Kollision mit einem treibenden Stamm fiel die Maschine aus, und das überladene Fahrzeug kenterte. 63 Menschen wurden aus dem Fluss gerettet, zwei weitere tot geborgen. Am 1.12. wurden zwei weitere Leichen geborgen. Die Suche nach den Vermissten dauerte an.
Quelle:Tim Schwabedissen



19 Kinder starben bei Bootsunglück in Nigeria
(02.12.18) Mindestens 19 Kinder ertranken bei einem Bootsunglück am 1.12. in Lafiagi in der Edu Government Area des nigerianischen Kwara State. An Bord waren 22 Menschen, die meisten Kinder, als es bei der Flussquerung auf dem Niger kenterte. Nur zwei Insassen wurden gerettet.
Bislang wurden vier Leichen geborgen. Am 2.12. ging die Suchaktion durch die nigerianische Polizei und die Feuerwehr weiter.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank vor Kudawella
(02.12.18) Der Trawler ‚Kavindu Putha‘ saus Sri Lanka sank kurz nach dem Auslaufen aus dem Fischereihafen von Kudawella in Matara am 1.12. gegen ein Uhr nach einer Kollision. Das Unglück ereignete sich 250 Meilen vor dem Hafen. Ein anderer Trawler, der von Dikwella ausgelaufen war, rettete die fünfköpfige Crew am 2.12. gegen Mittag.
Quelle:Tim Schwabedissen





Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949

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Schlagwörter: Schifffahrt, in Seenot, SOS Alarm, Unfälle, Mayday, Versicherung Schiff, Segeln, Seenot, Unglück, Seenotfälle, Schiffsuntergang, Seenotarchiv, Archiv, Schiffsunglück, Schiffsunfall, unfall, ertrinken, untergehen, untergegangen, sinken

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