EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
S O S Aktuelle Seenotfälle aus dem Ticker Meldungen von Schiffsunfällen und Fragen bitte an
Kein Update bis zum 20.5. (Webmaster beim Segeln)
(05.05.13) Am Morgen des 4.5. lief der norwegische Fischtransporter "Ro Fjord", 2310 BRZ (IMO-Nr.: 9544542), beiNedre Tveit in Hyllestad auf Grund. Er kam direkt auf der Uferböschung fest, konnte sich aber wenig später selbst wieder befreien, da die Havarie bei langsamer Fahrt erfolgt war. Am Nachmittag untersuchte Eigner Odd Einar Sandøysundet der Rostein AS mit Veritas das Schiff, doch es wurden keine Schäden erwartet, da es auf sandigem Grund aufgelaufen war. Wieso die "Ro Fjord" so vom Kurs abkam, war unbekannt. Quelle: Tim Schwabedissen Gestrandetes Motorboot verlassen aufgefunden (05.05.13) Das Motorboot „Behr Necessity“ lief am 4.5. bei Big Bear gegen 3.30 Uhr auf Grund. Ein Boot der Water Patrol fand das velassene Fahrzeug bei Meile 1,5. Die Missouri Highway Patrol startete eine Suche nach dem Bootsfahrer. TowBoat U.S. unterstützt durch Taucher machten die 1985 Formula aus Defiance, Montana, wieder flott und zogen sie in die Berger’s Marina. Quelle: Tim Schwabedissen Fähren auf Bosporus nach Kollision eingestellt (05.05.13) Die türkische Fähre "Kalamis", 456 BRZ (MMSI: 271002520), kollidierte am Morgen des 4.5. frontal mit dem ebenfalls türkischen Fahrgastschiff "Erdem Karadeniz", 485 gt (MMSI: 271042486), vor Haydarpasha bei Sarayburnu unweit des Topkapi Palacstes. Der Unfall ereignete sich bei dichtem Nebel. Drei Passagiere wurden verletzt. Die "Kalamis" kreuzte den Bosporus von Kadikoy nach Karakoy, als sie die "Erdem Karadeniz" von Dentur Avrasya rammte, die von Kabatas kam und nach Marmara unterwegs war. Die Verletzten wurden durch die Rettungsboote "Kiyem 3", "Kiyiemniyeti 4" und "Kurtama 5" der türkischen Küstenwache an Land gebracht. Die “Erdem Karadeniz” kehrte nach Kabatas zurück. Nach der Kollision wurden alle Fährdienste eingestellt, bis sich der Nebel wieder lichtete. Quelle: Tim Schwabedissen Küstenwache sucht Yacht (05.05.13) Die Coast Guard Honolulu suchte am 4.5. nach der 44 Fuß lange Yacht „Siesta“, nachdem in der Nacht der Kontakt abgerissen war. Das Boot war unterwgs nach Kalifornien, als die alle 12 Stunden erfolgende Meldung des Skippers an Freunde in Honolulu ausblieb. Quelle: Tim Schwabedissen Ausgebrannter Kutter gesunken (05.05.13) Der norwegische Kutter "Mari -T-84-K" (MMSI-Nr.: 257600600), der am 2.5. westlich von Loppahavet in Sørøya in Brand geraten war, ist gegen 21 Uhr gesunken. Der Kutter hatte um 18.23 Uhr Rauch an Bord gemeldet, um 18.29 Uhr erfolgte ein Mayday von der Position 70 `25,4` N `020` 58.8 O. Sofort lief das Rettungsboot „Ulabrand“ aus Sørvær aus und machte sich auf den Weg zur 24 Meilen entfernten Unfallstelle. Bereits um 18.35 Uhr wurde eine Rauchwolke gesichtet. Um 19.20 Uhr wurden der Bristow-Rettungshubschrauber aus Hammerfest und ein Sea-King aus Banak alarmiert. Um 19.34 wurden die beiden isländischen Fischer aus ihrer Rettungsinsel geborgen. Eine Viertelstunde später war der Rettungshubschrauber Bristow mit einem Arzt vor Ort. Nach einer Untersuchung wurde einer der Fischer um 20.20 Uhr aufgewinscht und ins Krankenhaus Hammerfest geflogen. Um 20.40 Uhr begannen die Seenotretter, die inzwischen die Rettungsinsel aus der See gezogen hatten, mit dem Ablöschen der Reste des Kutters. Um 21:00 ging er auf Position 70 `25.615` N `56` 878 020 O unter. Er hatte rund 800 Liter Diesel an Bord, und die "Normand Jarl" der Küstenwache sollte die See auf mögliche Verunreinigungen hin überwachen. Um 21.05 Uhr machte sich die „Ulabrand“ auf den Weg nach Vannøya, wo der zweite Fischer, der den Brand unversehrt überstanden hatte, an Land gesetzt wurde. Das geborgene Rettungsfloß wurde ebenfalls von Bord gegeben, und um 22.30 Uhr ging es zurück zur Station Sørvær, wo um 00.55 Uhr festgemacht wurde. Quelle: Tim Schwabedissen
(04.05.13) Die US Coast Guard rettete am 3.5. die zweiköpfige Crew der 36 Fuß langen Yacht „Escape Pod“ rund 50 Meilen südwestlich der Terrebone Bay im Golf von Mexiko. Die Coast Guard New Orleans war um 3:21 Uhr von dem Offshore- Versorger „Lady Brandy“ informiert worden, dass ein Mann und eine Frau auf der Yacht um Hilfe gebeten hätten, nachdem Segel und Rigg beschädigt worden war. Von der Air Station New Orleans stieg ein MH-65 Dolphin Helikopter auf und winschte die beiden auf. Die Frau, die ein Bein gebrochen hatte, erhielt erste Hilfe, dann wurden die Segler zur Air Station New Orleans geflogen, von wo es ins Ocshner Medical Center in New Orleans weiter ging. Der amerikanische Versorger „Paul A. Callais“, 1158 BRZ (IMO-Nr.: 9665334), nahm die verlassene Yacht auf den Haken und machte sich mit ihr auf den Weg nach Port Fourchon. Quelle: Tim Schwabedissen Rettungsboot half ex-Rettungsboot (04.05.13) Am 3.5. gegen Mittag ist das Amelander RNLI-Boot „Anna Margaretha“ dem Angelkutter „Elisabeth Rose“ zu Hilfe gekommen, der Motorprobleme erlitten hatte. Bei ihm handelte es sich um das einstige Paardener Rettungsboot, das für die Region Südwest zuständig war. Nun war es selbst in Not – es trieb mit Wind und Strömung auf Untiefen zu. Es gelang der „Anna Margaretha“ aber, die „Elisabeth-Rose“ zuvor noch auf den Haken zu nehmen und nach Nes zu schleppen. Quelle: Tim Schwabedissen Suche nach „Warnow“ eingestellt (04.05.13) Die vermisste holländische „Warnow“ könnte noch am 20.4. nahe Bergen gesichtet worden sein. Ein Zeuge meint, sie südlich der Stadt Alverstraumen gesehen zu haben, aber erst nach dem Veröffentlichen der Bilder des Schiffes dies in einen Zusammenhang gebracht zu haben. Derweil hat das Joint Rescue Coordination Centre in Südnorwegen in der Nacht zum 2.5. um 21.30 Uhr die Suche nach dem einstigen Rostocker Lotsenboot eingestellt. Nachdem eine Reihe von Gegenständen in der See gefunden worden waren, hatten das Rote Kreuz mit 25 Personen, die Polizei und ein Helikopter Küste und Seegebiet abgekämmt. Doch keiner der Gegenstände konnte der „Warnow“ zugeordnet werden, ebenso wenig ein Ölfleck auf dem Wasser. Quelle: Tim Schwabedissen Gesunkenes DLRG-Boot vom THW auf Rurstausee geborgen (04.05.13) Nach dem Bootsunfall auf dem Rurstausee in Nordrhein-Westfahlen am 29.4. hat das THW gemeinsam mit der DLRG am 2.5. das an jenem Tag gekenterte Boot der Rettungsgesellschaft geborgen und einen Ölaustritt in den See verhindert. Das Boot war mit rund 100 Litern Dieselkraftstoff gesunken. Zur Verhinderung größerer Umweltschäden wurde das THW mit der Suche nach dem Wrack und der anschließenden Bergung beauftragt. Dabei setzte es ein Mehrzweckarbeitsboot ein. Bei der zwei Tage andauernden Suchaktion suchten Sonarboote das Gebiet ab. Im Anschluss untersuchten Taucher ein Unterwasserplateau, auf dem das Boot schließlich gefunden wurde. Mit Hilfe von Hebesäcken wurde dann es an die Wasseroberfläche zurückgebracht. Dabei trat Kraftstoff aus, der sich dank sofort ausgebrachter Ölsperren aber nicht weiter ausbreitete und aufgenommen werden konnte. Das Boot wurde auf einen Trailer gehoben, vom THW dann gemeinsam mit der Feuerwehr ausgepumpt und gesichert. Weitere THW-Kräfte leuchteten die Wasserfläche und den Uferbereich während des Einsatzes aus. Das Motorrettungsboot der DLRG war aus noch ungeklärter Ursache rund 200 Meter vom Ufer entfernt gesunken. Die zehn Personen an Bord wurden von einem zufällig vor Ort befindlichen Fahrgastschiff sowie einem Boot des örtlichen Yachtclubs aufgenommen. Sie blieben unverletzt. Quelle: Tim Schwabedissen Geborgener Frachter vor San Antonio versenkt (04.05.13) Am 3.5. machte sich der unter Hongkong –Flagge laufende Bulkcarrier "Ocean Breeze", 30067 BRZ (IMO-Nr: 9309667), auf seine letzte Reise – sie ging 46 Meilen vor San Antonio auf eine Wassertiefe von 2000 Metern. Die Versenkung fand nach viertägiger Arbeit und Inspektoren an Bord statt, nachdem der Frachter am 26.4. durch die Titan Maritime Ltd. (UK) geborgen worden war. Während dieser Zeit hatte sich herausgestellt, dass der Rumpf schwere strukturelle Schäden erlitten hatte, die ein sicheres Verbringen in einen Hafen unmöglich machten, ebenso wie eine Reparatur vor Ort. Deshalb fiel die Entscheidung zur Versenkung, die wegen der vorangegangenen Leichterung des Schiffes auch kein Umweltrisiko darstellte. Die chilenische Marine überwachte die Versenkung und das Versenkungsgebiet, um sicherzustellen, dass keine Risiken für Schifffahrt und Umwelt mehr existierten. Die „Ocean Breeze“ war im August 2012 auf Llolleo Beach gestrandet. Quelle: Tim Schwabedissen Kommunikationsfehler verursachten Frachterstrandung (04.05.13) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter „Hanjin Bombay“, 16252 BRZ (IMO-Nr.: 9110315), war am 21.6.2010 vor Tauranga gestrandet, weil Maschinenprobleme nicht auf die Brücke kommuniziert worden war, fand eine Untersuchungskommission heraus, deren Bericht jetzt publiziert wurde. Das vollbeladene Schiff wollte an jenem Tag den Hafen gen Korea verlassen, als es zu einem Überhitzungsproblem in der Maschine kam wegen eines schadhaften Ventils. Die Maschinencrew versuchte ad hoc, den Schaden zu reparieren. Da man auf der Brücke des Problems nicht gewahr war, wurde das Auslaufmanöver fortgesetzt und die Fahrtstufe erhöht, um die Drehung vom Cutter Channel in die Ausfahrt mit verbesserter Ruderkraft ausführen zu können. Die Temperatur des Kühlwassers in der Maschine erhöhte sich dadurch, und das Kontrollsystem verlangsamte daraufhin automatisch die Fahrt, ehe die Maschine komplett ausgeschaltet wurde, um größeren Schaden zu vermeiden. Die „Hanjin Bombay“ drehte gerade aus dem Cutter Channel nach Steuerbord. Durch den Fahrtverlust wurde die Ruderwirkung reduziert, und das Schiff kam aus dem Fahrwasser und landete auf dem Oststrand nahe des North West Rock. Als der Brückenalarm ausgelöst wurde, informierte der Kapitän den Lotsen nicht, was dies bedeutete, und es gab auch keine Übersetzung der auf Koreanisch geführten Kommunikation mit den Ingenieuren. Als der Lotse fragte, warum das Schiff langsamer würde statt schneller, gab der Kapitän ihm keine Auskunft. Stattdessen befahl er dem Offizier auf dem Vorschiff, sich auf ein Ankermanöver vorzubereiten. Da der Lotse vom Kapitän nichts erfuhr, rief er die Schlepper, die bereits entlassen worden waren, schnellstmöglich zurück. Um 19.58 Uhr stoppte die Maschine, zwei Minuten darauf näherte sich der Frachter dem steuerbord voraus liegenden North West Rock mit 2.6 Knoten. Um 20.04 Uhr saß der Frachter fest. Direkt danach waren die Schlepper vor Ort und verhinderten, dass der Frachter weiter herumschwang mit dem Ebbstrom und hielten ihn auch bei Eintreten der Flut auf Position, bis er zwei Stunden später wieder aufschwamm. Die „Hanjin Bombay“ hatte sich einen Ballastwassertank aufgerissen und den Bug eingedrückt. Nach temporären Reparaturen konnte die Fahrt fortgesetzt werden, ehe es in China ins Trockendock ging. Die Transport Accident Investigation Commission sagte, dass die Havarie hätte vermieden werden können, wenn die Abschaltautomatik lange genug hätte aufgehalten werden können, oder wenn die Schlepper noch vor Ort gewesen seien. Beides hätte geschehen können mit besserer Kenntnis der Lage in der Maschine, besserer Kommunikation zwischen Brücke und Maschine sowie zwischen Brückencrew und Hafenlotsen. Auch seien die Port of Tauranga Ltd. wie auch das Harbour Safety Management System nicht ausreichend auf das Risiko eines und eine Sprache genutzt werden, die alle verstehen. Quelle: Tim Schwabedissen Schmorende Kabel ließen brennenden Trawler auf Volle Fahrt voraus gehen (04.05.13) Als am 2.5. Rauch aus dem Longliner „Kim Ocean“ ausstieg, riefen Zeugen sofort die Rettungsdienste an. Direkt hinter ihm lagen die 48 Fuß lange Yacht „Owl“ und die „Pussycat“ in Coffs Harbour Fishermen's Co-op. Der Yachtskipper hatte das Boot gerade in Sydney gekauft und war auf der ersten Fahrt nach Tweed Heads. Ein starker Südwind hatte ihn gezwungen, im Hafen Schutz zu suchen. Doch es gab keinen Schutz gegen den brennenden Trawler, als dieser sich während der Löscharbeiten losriss und durch den Hafen und gegen die Yacht trieb. Deren Skipper rettete sich mit einem Sprung über Bord, und der Trawler schob das Boot mit weiter laufender Maschine quer durch die Marina, ehe sie sank. Die Maschine war angesprungen, nachdem die Flammen die Verkabelung beschädigten und dadurch die Maschine auf Volle Fahrt ging. Glück im Unglück war, dass die in Flammen stehenden Wracks nicht gegen die Millionärs-Yachten in der Marine trieben, sondern am Südende zu liegen kamen, wo sie ausbrannten. Quelle: Tim Schwabedissen Frachter zog gegen Kaimauer in Port Said den Kürzeren (04.05.13) Der türkische Bulkcarrier „Yasa H. Mulla“, 44367 BRZ (IMO-Nr.: 9442512), kollidierte am 28.4. von Yanbu kommend beim Transit des Suezkanals in Port Said mit einer Kaimauer. Diese hinterließ einen mehrere Meter langen Abdruck auf der Steuerbordseite des Bugs oberhalb der Wasserlinie. Am 30.4. machte das Schiff gegen Mittag in Ermoupolis fest, wo am Kai des Syros Ship Yard damit begonnen wurde, die beschädigten Stahlsektionen herauszuschneiden und zu ersetzen. Die 229 Meter lange und 32 Meter breite „Yasa H. Mulla“, 83482 tdw, wurde 2011 erbaut und hat als Manager die Yasa Shipmanagement & Trading S.A. in Istanbul. Quelle: Tim Schwabedissen Frachter vor Hai Phong gesunken (04.05.13) Der vietnamesische Frachter „Lam Hong 26“ sank am 3.5. im Golf von Tonkin vor Hai Phong. Die Crew wurde gerettet. Die „Lam Hong 26“, 1024 tdw (IMO-Nr. 8998992), wurde 2002 erbaut und lief für die Lam Hong Construction & Trading Joint Stock Ltd. Quelle: Tim Schwabedissen Gesunkene Barge blockierte Cuyahoga River (04.05.13) Am 3.5. wurde die Bergung einer gesunkenen Barge im Cuyahoga River in fortgesetzt, die am Vortag untergegangen war und einen Teil des Fahrwassers blockierte. Inzwischen ist die Barge aus dem Wasser und am Ufer vertäut, wo sie ausgepumpt wird, bevor sie an Deck einer größeren Barge abtransportiert werden soll. Am 2.5. um drei Uhr war die Coast Guard Buffalo verständigt worden, dass die 18 Fuß breite Barge östlich der Columbus Road Bridge gesunken war und die Schifffahrt gefährdete. Ein Boot der Coast Guard Station Cleveland Harbor mit einem Vertreter des Bargeneigners American Bridge inspizierte die Lage. Die Barge war unbeladen, als sie sank, und es kam zu keiner Verschmutzung. Der Hafenkapitän von Buffalo richtete auf dem Cuyahoga River eine Sicherheitszone ein, und am Morgen begannen Taucher der Underwater Marine Construction ein Loch in die kieloben liegende Barge zu schneiden, um Pressluft in den Rumpf pumpen zu können. Am Morgen gelang es dann, sie soweit hochzubekommen, dass sie ans Ufer gebracht werden konnte. Quelle: Tim Schwabedissen
(03.05.13) Die Sabco Operating Company hat die Entfernung aller umweltgefährdenden Stoffe aus dem Lagertank der Plattform “Matagorda Island 629L” am 2.5. abgeschlossen. Die Barge “Andrea 2604” traf um 6.30 Uhr ein und hatte um 13.50 Uhr die Löscharbeiten fünf Meilen vor Matagorda Island vollendet. Die Coast Guard war mit dem Patroullienboot “Amberjack” und MH-65 Dolphin Helikoptern während der gesamten Operation vor Ort. In dem betroffenen Tank waren mehr als 300,000 Gallonen Rohlöl, die auf gut 150,000 Gallonen Wasser, das als Puffer diente, schwammen. Die Ölplattform verfügte über drei Pumpen, die den Wasserverlust ausgleichen konnten, der drei Gallonen pro Minute betragen hatte. Die Coast Guard, das Texas General Land Office und die Sabco Operating Company werden bei der anstehenden Reparatur des Lecks gemeinsam vorgehen. Das nach Entdeckung der Leckage gebildete Management Team bestand aus Coast Guard, Sabco Operating Company, Texas General Land Office, Texas Parks and Wildlife Department, Texas Commission on Environmental Quality, Texas Railroad Commission, U.S. Fish and Wildlife Service, National Oceanographic and Atmospheric Administration und dem National Park ServiceQuelle:Tim Schwabedissen
(03.05.13) Abgeplatze Farbe und Rußspuren zeugten an der zum Hafen gewandeten Backbordseite noch von den vorangegangenen dramatischen Stunden, nachdem am 2.5. gegen 14.30 Uhr das Feuer auf dem schwedischen RoRo-Frachter "Atlantic Cartier", 58358 BRZ (IMO-Nr.: 8215481), am O’swald-Kai in Hamburg gelöscht war. Nachdem der Brand unter Kontrolle gebracht worden war, hatte es noch gegolten, verbliebene Glutnester aufzuspüren und die Decks zu belüften. Die Feuerwehr konnte daraufhin bis auf 50 Mann abrücken. Am 3.5. sollte die Arbeit der Brandsachverständigen beginnen, sobald die betroffenen Decks genügend abgekühlt waren. 30 Volvos waren bei dem Brand total zerstört, etwa 40 weitere wurden schwer beschädigt. Auch der Frachter selbst wurde erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Nach der Entwarnung gab es aber auch Kritik an dem Einsatz: Von der Einsatzleitung als Löschmittel angeforderte 25 Tonnen Kohlendioxid waren in ganz Norddeutschland nicht zu beschaffen gewesen, und die Wasserkanonen der beiden Hamburger Löschboote, die beide rund 30 Jahre alt sind, waren zu schwach, um wirksam eingreifen zu können. Die "Atlantic Cartier" ist seit einer Verlängerung 292,01 Meter statt zuvor 249,00 Meter lang, 32,39 Meter breit, hat 11,60 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 21176 Tonnen. Sie gehört zu einer Klasse von insgesamt fünf Schiffen und wurde im April 1984 bei der Chantiers du Nord in Dünkirchen aufgeschwommen. Im Mai 1985 erfolgte die Ablieferung an die Compagnie Générale Maritime (CGM), Le Havre. 1987 ging sie zur Verlängerung zum Hyundai Mipo Dockyard, Ulsan. Im Mai 1994 erlitt das Schiff beim Einlaufen nach Le Havre einen Blackout und kollidierte mit einem Gantry-Kran sowie einem griechischen Frachter. Dabei entstand Schaden am achteren Ladedeck. Der Siren Shipyard führte eine provisorische Reparatur durch, ehe es zur endgültigen Instandsetzung zur Cityvarvet in Göteborg ging. Im Mai desselben Jahres wurde der Frachter ins Register der Bahamas überführt. Im Oktober 1995 ging er an die Atlantic Container Line (Bahamas) Inc. in Nassau im Management der Transocean Shipping, Göteborg. Am 12.5.2003 kam er unter schwedische Flagge und war fortan in Göteborg beheimatet. Quelle:Tim Schwabedissen Brücke vermutlich von Bulkcarrier schwer beschädigt (03.05.13) Der amerikanische Selbstenlader “Manitowoc” stand im Verdacht, am 30.3. die Brücke über den Fox River in der Green Bay auf den Great Lakes gerammt und sie dabei erheblich beschädigt zu haben. Der Bulkcarrier befand sich zu der Zeit mit einer Ladung Kohle auf der Fahrt von Sandusky, Ohio, nach Georgia Pacific. Die Brücke war zu Reparaturarbeiten, die bis zum 1.5. hatten andauern sollen, gesperrt. Die Coast Guard leitete eine Untersuchung ein. Die “Manitowoc”, 19335 tdw (IMO-Nr.: 7366398) der Grand River Navigation in Ohio wurde 1973 erbaut. Quelle:Tim Schwabedissen Fähre rammte nach Blackout Kai in Misten (03.05.13) Am 2.5. um 15.45 Uhr erlitt die norwegische Fähre "Virak", 1532 BRZ (IMO-Nr.: 7805162), einen Blackout und rammte trotz eines sofort eingeleiteten Notankermanövers den Fährkai in Misten. Bei dem kräftigen Aufprall entstand ein Riss im Rumpf. Der Kapitän hatte die Fahrgäste noch über Lautsprecher gewarnt, bevor es zum Zusammenstoß kam. Das NSSR-Rettungsboot "Ruth Opsahl" nahm den manövrierunfähigen Havaristen um 16.25 Uhr auf den Haken und wollte ihn nach Festvåg abschleppen. Doch zuvor gab es noch Probleme beim Hieven des Ankers. Die 10 Fahrgäste und die fünfköpfige Crew waren bei der Havarie unversehrt geblieben. Der Fährdienst musste bis auf weiteres eingestellt werden. Quelle:Tim Schwabedissen Zwei Fischer nach Kutterbrand aus dem Meer gerettet (03.05.13) Am 2.5. geriet der norwegische Kutter "Mari - T-84-K" (MMSI-Nr.: 257600600) westlich von Loppahavet in Sørøya in Brand. Die zwei Fischer, die sich an Bord befanden, mussten ins Meer zu springen, nachdem das Feuer, das um 18.30 Uhr auf dem 10 Meter langen Kutter entstanden war, rasch um sich griff. Das Rettungsboot „Ulabrand“, ein Sea King-Helikopter aus Banak, ein Helikopter aus Hammerfest und ein Ambulanzboot eilten zu Hilfe. Die Schiffbrüchigen wurden um 19.37 Uhr von der "Ulabrand" geborgen, auf der ein Seaking-Rettungshubschrauber aus Hammerfest dann einen Arzt absetzte, der den Zustand der beiden überprüfte. Einer der beiden wurde dann von dem Rettungshubschrauber wegen des Verdacht auf eine Rauchvergiftung ins Krankenhaus Hammerfest geflogen. Der andere wurde in den Heimathafen des Kutters, Vannvåg in Troms gebracht. Das Glasfiberboot selbst wurde von dem Feuer völlig zerstört, und es wurde erwartet, dass es sank. Quelle:Tim Schwabedissen Gefundenes Treibgut stammte nicht von der „Warnow“ (03.05.13) Die norwegische Küstenwache suchte den gesamten 2.5. über mit einem Sea King-Helikopter aus Florø, einem Polizeiboot, dem Ambulanzboot „Øyvakt“ aus Røde Kors und einem Feuerwehrboot westlich von Langøyna nach Spuren der vermissten „Warnow“. Dabei wurden gegen 13 Uhr mehrere Gegenstände gefunden, u.a eine Chemietoilette, ein Kissen, Ruder, Äpfel, Orangen, Seile, Schuhe und ein Dokument in holländischer Sprache nordwestlich von Øygarden zwischen Alvheim und Nautnes in Hordaland gefunden. Die Polizei begann mit einer Untersuchung der Herkunft der Funde. Nachdem Bilder von ihnen nach Holland übermittelt worden waren, konnte aber ausgeschlossen werden, dass sie zu der „Warnow“ gehörten. Denn sie hatte eine feste Toilette an Bord gehabt und keinen Sessel, zu dem das Kissen gepasst hätte, bestätigten die einstigen Crewmitglieder, nachdem ihnen die Fotos vorgelegt wurden. Die internationale Schifffahrt und Plattformcrews wurde weiterhin darum ersucht, Ausschau nach dem vermissten Schiff zu halten. Die "Warnow" war am 15.4. aus Aberdeen ausgelaufen mit unbekanntem Ziel in Norwegen. Die letzte Sichtung fand am 17.4. statt, die einzige Kontaktmöglichkeit war per I-Phone gewesen. An jenem Tag wurde auch eine digitale Seekarte auf das I-Phone von Skipper Brinkman heruntergeladen. Die Hoffnung, dass die drei Abenteurer auf dem Einmaster, dessen Mast ein ehemaliger Kranarm war, in einem norwegischen Fjord am Fischen und wohlauf seien, schwand trotz der Entwarnung in Bezug auf die aktuellen Funde aber mit jeder Stunde weiter. Quelle:Tim Schwabedissen In Flammen stehender Longliner lief als Brander durch Coffs Harbour (03.05.13) Dramatische Szenen spielten sich in einer Marina in New South Wales ab, nachdem ein 40 Meter langer Fischtrawler aus Queensland in der Coffs Harbour Fishermen's Co-operative Wharf am 2.5. gegen 12:15 Uhr vermutlich durch Brandstiftung in Flammen aufging. Während der laufenden Löscharbeiten ging die Maschine plötzlich an, und das Feuer speiende Schiff lief ohne Besatzung durch die Marina und rammte eine etwa 15 Meter lange Yacht, die später sank. Zwei weitere Boote wurden beschädigt. Der Longliner wurde bei dem Brand weitgehend zerstört. Der Schaden betrug rund 500,000 DollarQuelle:Tim Schwabedissen Skipper der „Cape Hatteras“ tot angetrieben (02.05.13) Ein Untersuchungsbericht zum Untergang des Kutters "Easy Rider", dem im vergangenen Jahr acht Menschen zum Opfer fielen, kam zu dem Ergebnis, dass das Schiff überladen und der Skipper unqualifiziert gewesen war. Zudem hatte es weder genug Rettungswesten noch eine ausreichend große Rettungsinsel für alle an Bord des Kutters gegeben. Für die neun Personen, darunter ein siebenjähriges Kind, waren an Bord des Schiffes nur vier Rettungswesten vorhanden. Die Transport Accident Investigation Commission stellte zudem fest, dass die vierköpfige Crew und auch die Fahrgäste Cannabis und Alkohol konsumiert hatte und teilweise unter Deck einen Rausch ausschlief, als das Schiff im Sturm kenterte. Die übrigen, die sich im Ruderhaus befanden, trugen keine Rettungswesten. Doch die unzureichende Stabilität war der Hauptfaktor bei dem Unglück gewesen. Der nur als Decksmann qualifizierte Skipper habe nicht verstanden, wie die fünf unzulässiger Weise mit an Bord genommenen Personen und die Lagerung der Fangausrüstung die Stabilität negativ beeinflusst hatten. Außerdem hatte er einen Inspektor von Maritime Newzealand von einer Untersuchung des Schiffes vor dem Auslaufen abgehalten, indem er sie auf einen Termin nach dem Auslaufen legte. Als das Schiff gegen 20 Uhr am Unglückstag den Hafen verließ, war bereits Sturm angesagt. Es war zu schwer zu beladen gewesen und die Ausrüstung zu hoch gestaut, sodass der Kutter rank war. Die "Easy Rider" sank dann am 15.März 2012 in der Foveaux Strait auf der Fahrt zu den TiTi Islands südlich von Stewart Island. Der manuell zu aktivierende Notsender blieb unangetastet im Ruderhaus. Auch die Rettungsmittel kamen nicht mehr zum Einsatz. Es gab nur einen Überlebenden, der nach 18 Stunden, in denen er sich an einen Ölkanister geklammert hatte, gerettet wurde. Vier der Toten fand man später, der Rest blieb verschwunden. Quelle:Tim Schwabedissen
(02.05.13) Am 1.5. brach gegen 20.00 Uhr auf dem schwedischen RoRo-Frachter "Atlantic Cartier", 58358 BRZ (IMO-Nr.: 8215481), am Oswald-Kai im Hansaport von Hamburg ein Feuer aus. Über 200 Feuerwehr- und Spezialkräfte wurden alarmiert, nachdem aus noch unbekannter Ursache im Mitteldeck rund 80 Neuwagen in Flammen, die für den US-Markt bestimmt waren, in Flammen aufgingen. Um eine weitere Brandausbreitung abzuwenden, wurden als erstes die Schotten geschlossen. Die Schlepper "RT Zoe", "Hunte" und "Bugsier 9“ sowie zwei Löschboote kühlten den Rumpf von außen, denn innen kam es zu einer extremen Hitze- und Rauchentwicklung, die einen direkten Löschangriff unmöglich machten. Um zusätzlichen Schaden abzuwenden, wurde eilends begonnen, Container vom Oberdeck mit Kränen abzuladen. Diverse Container, die mit verschiedenen Gefahrstoffen beladen waren wurden vom Terminalpersonal auf das Betriebsgelände gebracht. Die Wehren gingen über die Heckrampe und eine Drehleiter gegen den Brand zu. Sie setzten außerdem einen ferngelenkten Löschroboter, der speziell für Fälle, bei denen Feuerwehrleute nicht direkt ans Feuer gelangen, entwickelt worden ist, ein. Zusätzlich zu den fünf Löschzügen, zwei separat nachgeforderten Hamburger Löschfahrzeugen, den Führungsdiensten inklusive Amtsleiter und Sonderfahrzeugen, den beiden Löschboote, AB-Schaum, Befehlswagen, Pressestelle, Teleskopmastfahrzeug 53, Löschunterstützungsfahrzeug LUF rückten u.a. die fünf Freiwilligen Feuerwehren Harburg, Kirchdorf, Wilhelmsburg, Warwisch und Eissendorf aus. Die Freiwillige Feuerwehr Warwisch ist für den Einsatz bei besonderen technischen Anforderungen ausgerüstet. Es galt zeitweise Alarmstufe 5 (Feuer auf dem Wasser -auf einem Schiff - 5. Alarm), die zuletzt vor mehr als einem Jahr ausgelöst worden war und bei der eben auch zahlreiche Sondereinheiten zum Einsatz kommen. Auch das THW Hamburg wurde als Fachberater hinzugezogen. Insgesamt wurden 10 Freiwillige Feuerwehren eingesetzt. Die Brandbekämpfung dauerte die ganze Nacht an. Es wurden ständig weitere Kräfte nachalarmiert und eine Brandbekämpfung mit CO2 vorbereitet. Gegen vier Uhr war das offene Feuer so weit gelöscht, dass es keine offen sichtbaren Flammen mehr gab, und es galt als nächstes betroffenen Bereich rauchfrei bekommen, um die Nachlöschabeiten starten zu können. Damit die Einsatzkräfte dabei nicht in Gefahr gerieten, sollte bei Tageslicht gearbeitet werden. Es wurde davon ausgegangen, dass die Wehren den ganzen 2. Mai über mit Nachlöscharbeiten beschäftigt sein würden. Der Brandherd selbst konnte zunächst nur grob lokalisiert werden. Quelle:Tim Schwabedissen Ölplattform vor Texas leckt Wasser aus Öltank (02.05.13) Auf der Plattform “Matagorda Island 629L” kam es am 1.5. zu einer Leckage in einem Lagertank rund fünf Meilen vor Matagorda Island, Texas. Die Coast Guard Corpus Christi und andere Einsatzkräfte wurden alarmiert, um einen Austritt von Rohöl zu verhindern. Die Sabco Operating Company hatte sie infiormiert, nachdem festgestellt wurde, dass ein Teil der 150000 Gallonen Wasser, die als Puffer in dem Tank, in dem über 300,000 Gallonen Rohöl gelagert werden, auslief. Daraufhin wurde begonnen, Wasser in einem Umfang nachzupumpen, der den Austritt kompensierte, bis das Leck, das einen halben Inch Durchmesser hat, abgedichtet werden kann. Die Sabco Operating Company mobilisierte die Barge “Andrea 2604”, die am Nachmittag des 3.5. vor Ort eintreffen sollte und den Tankinhalt aufnehmen. Ein Krisenstab, bestehend aus Coast Guard, Texas General Land Office, Sabco Operating Company, Texas Parks and Wildlife Department, Texas Commission on Environmental Quality, U.S Fish and Wildlife Service, National Oceanographic and Atmospheric Administration sowie dem National Park Service, wurde gebildet. Die Arbeit auf der Plattform wurde eingestellt, und mit Ultraschall soll das Material rund um die Leckstelle vor Beginn der Reparatur geprüft werden. Das Patroullienboot “Amberjack” und MH-65 Dolphin-Helikopter überwachten die Plattform, um die eine Sicherheitszone von einer halben Meile ausgerufen wurde. Quelle:Tim Schwabedissen Aktive Suche nach vermisster Yacht eingestellt (02.05.13) Am 30.4. wurde die Suche nach der Yacht “Grain de Solies” 600 Meilen südwestlich der Azoren eingestellt. Das MRCC Ponta Delgada hatte die Operation seit dem 26.4. koordiniert. Die 10-Meter-Yacht hatte mit einer dreiköpfigen Crew am 6.4. St. Martin verlassen. Das Wetter vor Ort war sehr schlecht. Am 25.4. hatten eine P 3 Orion und eine Casa 295 das Seegebiet abgeflogen, weitere folgten am 26. und 27.4. Am 26.4. startete eine Falcon 50 der Marine und suchte fünf Stunden nach dem Boot. Sie fand zwar weiße Trümmerteile, die aber nicht eindeutig zugeordnet werden konnten. Am selben Tag beteiligten sich auch ein Frachter und eine weitere Yacht an der Suche. Die französische Marine griff am 29.4. mit der „Monge“ und deren Bordhubschrauber ein und suchte auch am 30.4. bis in die Nacht hinein. Dann verließ sie das Seegebiet. Die Schifffahrt wurde weiter gebeten, Ausschau zu halten. Quelle:Tim Schwabedissen Suche nach der „Warnow“ gleicht der nach der Stecknadel im Heuhaufen (02.05.13) Die Suche nach dem vermissten ehemaligen Lotsenboot „Warnow“ dauerte auch am 1.5. an. Nahe Bergen hielt die "Øyvakt” Ausschau. Ein Suchflugzeug hatte die Küste von Lista bis Fedje und 12 Meilen weit hinaus auf See am Vortag abgeflogen. Vor Ort waren vier bis fünf Meter hohe Wellen und Windgeschwindigkeiten von 12 Metern pro Sekunde. Bis zum Abend hatte sich weiterhin keine Spur gefunden. Die Suche glich aber auch der nach der Nadel im Heuhaufen, da es keine genaue Positionsangabe gab. Der letzte Kontakt zu dem 15 Meter langen Schiff rührte vom 17.4. her, als es sich im Draupner-Ölfeld südwestlich von Stavanger befand. Über Mobilfunk wurde gemeldet, dass alles in Ordnung sei. Deshalb gab es auch keinen Anlass zur sorge bis zum 22.4., als die „Warnow“ nicht, wie geplant, den nächsten Hafen erreichte. In den vergangenen 13 Tagen gab es dann keinerlei Kontakt mehr zu den zwei Männern und der einen Frau an Bord, dem Skipper Arnoud Brinkman (46) aus Schiedam, der eine Reparaturwerft betreibt und das einstige Lotsenboot, das mit einem Mast und dem großen braunen Segel eines historischen Seglers ausgerüstet wurde, gestellt hatte, seiner Freundin Tirza Smit, sowie Peter van Liere (50) aus Middelburg, dem Sänger und Schlagzeuger der Band The Old Firm Zeeland, die sich 2012 auflöste. Es war auch die Musik, durch die dieser in Kontakt kam mit Brinkman, der Baritonsaxophon spielt. Beide waren auch in einer Band mit Smit und ihrer Zwillingsschwester Dana, insgesamt bestand die Gruppe aus acht Personen. Im Sommer vergangenen Jahres brachten die Freunde die „Warnow“ nach Terschelling. Hier traten sie beim Oerol Festival auf, und am Lagerfeuer kam Arnoud die Idee, in diesem Sommer nordwärts zu reisen. Mitte März 2013 begann die Fahrt ins Nordlicht. Es war Nahrung für zwei Monate an Bord, der Wassertank mit 1,5 Tonnen gut gefüllt, und es gab Rettungsausrüstung für alle und sogar Holz für den Ofen. Allerdings gab es weder EPIRB, PGPS oder Satellitentelefon an Bord. Und die ersten Probleme tauchten bereits vor Hoek van Holland auf, als drei Frauen der zu jener Zeit noch achtköpfigen Crew seekrank wurden. Doch die Fahrt ging weiter, ohne dass es besser wurde- vor der Ostküste Schottlands geriet die „Warnow“ in einen Sturm mit Wellenhöhen von neun bis 15 Metern. Zu allem Überfluss fiel die Maschine aus, sodass über VHF die Hilfe der RNLI gerufen wurde. Die Rettungsleute nahm mit Stirnrunzeln die unzulängliche Sicherheitsausrüstung zur Kenntnis, nachdem das Boot unter schwierigen Umständen nach Whitby eingebracht worden war. Zwei Wochen dauerte die Reparatur der Sturmschäden. Abends spielten die Musiker in örtlichen Pubs und erhielten im Gegenzug Freibier. Dies entsprach der Philospohie der Crew, mit wenig Geld langzukommen. Eine größere Herausforderung war die Seekrankheit. Deshalb musterten fünf der acht Musiker vor der Passage nach Norwegen ab. Am 15.4. verließ die „Warnow“ nach Abschluss der Reparatur am Ruder die schottische Stadt Kincardinshire und hätte am 22.4. in Norwegen sein sollen. Quelle:Tim Schwabedissen Kutter verlassen vor Vanvikan gestrandet (02.05.13) Ein verlassener Kutter lief am 1.5. gegen 13 Uhr bei Vanvikan im Trondheim Fjord auf eine Schäre. Der Skipper wurde danach leblos im Wasser gefunden und nach Wiederbelebungsmaßnahmen per Helikopter ins St. Olav's Hospital in Trondheim gebracht, wo er aber für tot erklärt wurde. Er war wohl die einzige Person an Bord. Ein Dorfbewohner hattte Alarm geschlagen, als er das Schiff mit noch laufendem Motor auf den Felsen sitzend entdeckt hatte. Daraufhin startete ein Sea King Helikopter aus Ørlandet, ein Ambulanzflugzeug aus Trondheim, Boote der Küstenwache und eine Fregatte Marine, die Rettungsboote „Sundt Flyer“ aus Trondheim und „RS Uni“ aus Skansen sowie andere Rettungseinheiten machten sich vor Vanvikan auf die Suche. Der nahe Trondheim beheimatete Kutter war aus östlicher Richtung kommend mit hoher Fahrt gen Vanvikan laufend gesehen worden. Er wurde später geborgen und an den Kai gelegt. Quelle:Tim Schwabedissen Gestrandeter Frachter wird am Starnd von Ajman zerlegt (02.05.13) Der in Nordkorea registrierte Frachter "Sea Blue" 1936 BRZ (IMO-Nr.:7358638), der am 15.1. auf der Fahrt von Hamriya in Dubai bei Ajman Corniche mit 11 Mann an Bord in sechs Meter hohen Wellen nach Maschinenausfall gestrandet war, wird jetzt mit Schweißbrennern zerlegt. Der Strandbereich um das Schiff wurde abgeriegelt, nachdem das Entfernen großer Rumpfplatten begonnen hat. Mit der Wrackräumung wurde die Diving Contractors International Salvage and Marine beauftragt, die seit März einen Drei-Phasen-Plan abarbeitet. In Phase 1 wurden alles Öl und entflammbare Flüssigkeiten von Bord geholt. Phase 2 schließt Abbruch und Unterwasserschneidarbeiten ein, wobei Sektionen des Wracks mit Winschen über den Strand gezogen werden. In der letzten Phase werden verbliebene Wrackreste geräumt und der Strand wieder in Ordnung gebracht. Die Arbeiten sollen Mitte Mai abgeschlossen sein. Der Eigner des Schiffes, Adnan Essa, musste zwischen 120,000 und 150,000 Dollar für den Abbruch investieren. Der Schrottstahl wurde zur Al Nawras Metal and Scrap in Sharjah, die ebenfalls Essa gehört, gebracht. Der Abbruch war empfohlen worden, weil das Schiff für eine sichere Bergung zu schwer beschädigt worden war. Quelle:Tim Schwabedissen Skipper der „Cape Hatteras“ tot angetrieben (02.05.13) Die New Jersey State Police bestätigte, dass es sich bei dem Körper eines am 1.5. am Strand von Ocean City gefundenen Toten um den Skipper der “Cape Hatteras” handelte. Der Körper von Dave McAuliffe trieb an der Flutgrenze unweit 25th Street in Ocean City und wurde um 6:07 Uhr von Arbeitern, die den Strand reinigten, entdeckt und zwei Stunden darauf abtransportiert. Sein Schiff war am 23.4. gesunken und am 28.4. geborgen worden. Zu der Zeit hatte sich McAuliffe nicht mehr an Bord befunden. Nach dem Ergebnis einer ersten Autopsie ist er ertrunken. Derzeit laufen die Untersuchungen weiter am Cape May County Medical Examiner's Office. McAuliffe war zehn Jahre für das Sea Tow Atlantic City Team im Einsatz gewesen. Quelle:Tim Schwabedissen Massive Sicherheitsmängel führten zum Tod dreier Fischer (02.05.13) Die Crew des 11,6 Meter langen Kutters “Purbeck Isle” starb, weil die Rettungsinsel so festgebunden war, dass sie sich beim Untergang des Kutters aus Weymouth am 17.5.2012 neun Meilen südlich von Portland nicht vom Schiff lösen konnte. Weil der Container der Insel nicht in die vorhandene Halterung passte, hatte der Skipper sie mit weiteren Laschings auf dem Dach des Ruderhauses festgebunden, damit er nicht über Bord gehen könnte in schwerer See. Außerdem war die Insel falsch herum gestaut, was ohnehin weitere Komplikationen gegeben hätte. Dies ist das Ergebnis eines Untersuchungsberichtes, den der Marine Accident Investigation Branch (MAIB) am 2.5. veröffentlichte. Das Schiff war schwer beladen und in extrem schlechtem Zustand auf seiner letzten Fahrt, sodass er nur geringe Auftriebsreserven hatte. Es hatte keinen Notsender, sodass über sieben Stunden nach dem Untergang vergingen, ehe Alarm geschlagen wurde. Ursache des Verlustes war wohl ein massiver Wassereinbruch, nachdem Rumpfplanken nachgegeben hatten. Skipper David McFarlane hatte offenbar von zahlreichen vorherigen Zwischenfällen nichts gelernt und nichts getan, die Sicherheit der Crew zu verbessern. Keiner der Männer trug Rettungswesten, die ihre Überlebenschance erhöht hätten auf der letzten Reise. Das Schiff war am Morgen des 17.5. auf Fangfahrt ausgelaufen und wurde im Rahmen einer Suchaktion auf dem 50 Meter tiefen Meeresgrund entdeckt. Am 18.5. wurde die Leiche von David McFarlane, 35, gefunden, der Decksmann Jack Craig, 21, am 9.8. vor Devon. Robert Prowse, 20, blieb vermisst. Quelle:Tim Schwabedissen Vier Tote und ein Vermisster nach Explosion eines Tankers (02.05.13) Bei der Explosion des Tankers “Sahoya 3” in einem Hafen der Kohleverladungsfirma PT Kaltim Prima Coal (KPC) in Sangatta, East Kalimantan, kamen vier Arbeiter ums Leben. Die „Sahoya 3” explodierte unmittelbar nachdem 3,200 Tonnen Öl am Abend des 30.4. gelöscht worden waren. Die Flammen griffen auf den längsseits liegenden Schlepper „Arya Candara“ über, der binnen Sekunden ebenfalls explodierte. Dessen fünfköpfige Crew wurde verletzt, ein Mitfahrer war noch vermisst. Die East Kalimatan Police, Kutai Timur Police und die National Search and Rescue Agency (Basarnas) starteten eine Suche nach ihm. Quelle:Tim Schwabedissen Tote aus Crew vermissten Frachters trieben an japanischer Küste an (30.04.13) Der südkoreanische Trawler "Sureste 700" erhielt die Erlaubnis, den Hafen von Timaru am kommenden Wochenende zur Reparatur in einem Trockendock in Lyttelton zu verlassen. Im Laufe der vergangenen Woche wurden die Schäden untersucht, damit die Grundlage für eine sichere Passage gen Norden gegen war. Environment Canterbury hat das Schiff seit dem Einlaufen überwacht. Die Kosten zur Beseitigung einer leichten Dieselverschmutzung nahe Stewart Island wurden auf mehrere Tausend Dollar geschätzt. Die Operation begann am Morgen des 27.4., nachdem der 58 Meter lange Trawler sich einen Tank an Felsen bei The Neck im Paterson Inlet aufgerissen hatte. Quelle:Tim Schwabedissen
(01.05.13) Am 26.3. wurde der unter Hongkong-Flagge laufende Bulkcarrier "Ocean Breeze", 30067 BRZ (IMO-Nr.: 9309667), nach acht Monaten vom Strand von San Antonio abgeborgen. Die beiden Schlepper "Rhea" und "Puelo", die von der "Caballo de Trabajo" unterstützt wurden, waren von der Titan Maritime geheuert worden, den Frachter wieder flottzumachen. Unter Aufsicht der Gobernación Marítima de San Antonio begann sich das Schiff um fünf Uhr früh gen See zu drehen, nachdem zuvor die 48000 Tonnen Seewasser, mit denen es nach Leichtern der Getreideladung stabilisiert worden war, abgepumpt worden waren. Fünf einen knappen Kilometer westlich des Bugs ausgebrachte Anker halfen, den Havaristen herumzuhieven, ehe er dann auf eine Position 1000 Meter vor dem Strand von Llolleo gezogen wurde. Die Bergung hatte am 25.4. gegen 21 Uhr begonnen. Am 27.4. um 19.30 Uhr wurde der Frachter bei ruhigem Wetter weiter auf eine Position sechs Meilen südwestlich von San Antonio verholt. Hier sollte er nun untersucht und eine Entscheidung gefunden werden, ob er zur Verschrottung einen Hafen anlaufen darf oder versenkt wird. Das Schiff war von Arica kommend am Morgen des 16.8.2012 auf den Strand von San Antonio getrieben, nachdem es zwei Tage vor der KJüste geankert hatte. Die 24-köpfige Crew des in schwerster Brandung liegenden Havaristen war aus der Luft in einer dramatischen Aktion von der chilenischen Marine gerettet worden. Im September begann das Leichtern der Getreideladung, und im Dezember wurde Titan Maritime mit der Bergung des inzwischen von den Eignern aufgegebenen Frachters beauftragt worden. Quelle: Tim Schwabedissen Norwegische Küstenwache schickt Hubschrauber auf Suche nach der „Warnow“ (01.05.13) Die norwegische Küstenwache hat jetzt die Suche nach dem ehemaligen holländischen Lotsenboot „Warnow“ samt seiner dreiköpfigen Crew, zu der auch der einstige Drummer der seeländischen Band The Old Firm, Peter van Liere, aus Middelburg gehört. Die Crew machte in den jeweiligen Anlaufhäfen auch Straßenmusik. Am 30.4. wurde ein Hubschrauber mit Spezialsensoren auf die Nordsee geschickt, um das Schiff ausfindig zu machen. Es wurde auch nach Telefon- und Internetsignalen der Crew gefahndet. Die Küstenwachen in Schweden, Holland, Dänemark und Deutschland wurden um Unterstützung ersucht. Bislang fehlte aber jede Spur des Bootes. Die „Warnow“ war am 15.4. aus dem kleinen schottischen Hafen Montfort ausgelaufen und hätte am 22.4. in Norwegen eintreffen sollen. Am 29.4. wurde die britische Coastguard von Angehörigen alarmiert. Nach der Rettung aus Seenot am 23.3. war das Schiff von Whitby nach Stonehaven gelaufen, wo fünf Mann von Bord gingen. Die „Warnow“ hat kein Satellitentelefon an Bord und kann nur über VHF kontaktiert werden. Es entstand 1959 bei der VEB Schiffswerft 'Neptun' Rostock und wurde am 12.10. an den Rat des Bezirkes Rostock abgeliefert. Am 1.1.1964 ging es an den VEB Lotsen-Bugsier-und Bergungsdienst Warnemünde, am 1.1.1970 an die VEB Bagger-, Bugsier und Bergungsreederei Rostock. Im Januar 1990 erfolgte der Verkauf an die HANSA Rohstoff GmbH Hamburg, 1991 an die Libreport Shipping Co. in Kingstown, ehe holländische Eigner das Boot übernahmen und zum Segelschiff umrüsteten. Die aktuelle Reise wurde unter „The Warnow Experience Aurora“ auf Facebook dokumentiert. Quelle: Tim Schwabedissen Nachlässigkeit Schuld am Tod von acht Menschen (01.05.13) Die U.S. Coast Guard bestätigte am 30.4. einen Untersuchungsbericht, dass Nachlässigkeit von Eigner und der Crew der „Erik“ zum Untergang des Kutters in der Sea of Cortez geführt hat, wobei acht Kalifornier ums Leben kamen. Mexikanische Untersuchungen, die im März abgeschlossen worden waren, hatten zuvor gravierende Umbauten ausgemacht, die das Schiff unstabil gemacht hätten. Auch habe der Kapitän versäumt, das Schiff zu evakuieren, als es zu sinken begann. An Bord waren 27 amerikanische Angler und 16 mexikanische Besatzungsmitglieder, als das Schiff am 4.7.2011 in einen schweren Sturm vor Baja California geriet, kenterte und sank. Von den acht ertrunkenen Fahrgästen wurde nur eine Leiche gefunden. Fehler wurden auch dem Hafenkapitän von San Felipe vorgeworfen, der die „Erik“ vor Antritt der letzten Reise nicht inspiziert und kein Auslaufverbot verhängt hatte. Quelle: Tim Schwabedissen Havarierte Yacht nach Le Havre eingeschleppt (01.05.13) Am 30.4. wurde das MRCC Jobourg um 21.30 Uhr alarmiert, nachdem die Yacht „Genesis“ aus Cherbourg drei Meilen vor dem Zufahrtskanal nach Le Havre mit einer fünfköpfigen Crew havariert war. Sie hatte zwei Notraketen abgeschossen. Ein Lotsenboot wurde aus der Seine zu der Yacht geschickt und schleppte sie um 22.30 Uhr in die Marina Le Havre eingeschleppt. Quelle: Tim Schwabedissen Altes Frachterwrack vor Neufundland verliert Öl (01.05.13) Das Wrack des liberianischen Frachters „Manolis L“ ist der Urheber von kleinen Ölverschmutzungen, die vor der Küste von Nordost-Neufundland gesichtet wurden, bestätigte die Canadian Coast Guard am 30.4. Sonarbilder und Fotos eines ROV bewiesen, dass das Öl aus dem aufgerissenen Rumpf des am 17.1.1985 in der Notre Dame Bay gesunkenen Schiffes aussickert. Über 3200 Barrel Öl waren bereits direkt nach dem Untergang nahe des Blow Hard Rock ausgelaufen. Quelle: Tim Schwabedissen Seatow-Boot hatte schwere Schäden am Propeller (01.05.13) Die US Coast Guard hat eine Untersuchung zum Untergang des Seatow-Bootes „Cape Hatteras" vor Great Egg Harbor in der vergangenen Woche eingeleitet. Währenddessen dauerte die Suche nach dem vermissten Skipper David McAuliffe an. Offenbar waren die Propeller des Schiffes verbogen und stark beschädigt, sodass das Schiff manövrierunfähig wurde. Die Witwe des Skippers bat Schiffscrews, in der Gegend, in der die „Cape Hatteras“ sank, sehr aufmerksam zu sein. Quelle: Tim Schwabedissen Suche nach drei vermissten Seeleuten im Iran (01.05.13) Drei indische Seeleute, die seit dem Untergang des Tankers „Dheema“ am 27.12.2012 vor Ajman in den Vereinigten Arabischen Emiraten vermisst wurden, könnten von Iranern gerettet worden sein. Das indische Konsulat in Bandar Abbas nahm Kontakt mit den iranischen Behörden auf, um mehr zu erfahren. Zwei weitere Seeleute waren von der Hafenpolizei in Dubai gerettet, ein weiterer tot geborgen worden. Drei weitere wurden seither vermisst. Die unter malaysischer Flagge laufende „Dheema“ war auf der Fahrt vom Iran nach Ajman gewesen, um Rohöl zu laden, als sie sank und die Crew mit Rettungsringen über Bord sprang. Quelle: Tim Schwabedissen Tanker nach Kollision auf Yangon River gesunken (01.05.13) Der unter Myanmar-Flagge laufende Tanker „Myan-Aung“ kollidierte am 28.4. gegen 15 Uhr mit dem unter Panama-Flagge registrierten Autofrachter „Malacca Highway“ auf dem Yangon River nahe Thilawa. Die „Myan-Aung“ war unterwegs nach Yangon, nachdem sie in Mawlamyine Öl gelöscht hatte. Der Tanker wurde an Backbordseite gerammt und kenterte. Die 17-köpfige Crew wurde von einem Schiff der Marine Myanmars gerettet. Der Autofrachter wurde nach Yangon zur Untersuchung beordert, durfte am 1.5. aber weiterreisen. Die „Malacca Highway“, 17735 BRZ (IMO-Nr.: 9235414), wurde 2001 erbaut und hat als Manager die Taiyo Nippon Kisen Co. Ltd. in Japan. Die „Myan-Aung“, 1118 tdw (IMO-Nr.: 6505698), wurde 1965 erbaut und lief für das Myanmar Energy Ministry. Quelle: Tim Schwabedissen Binnenschiff rammte Schleusenbrücke (01.05.13) Am Vormittag des 30.4. kollidierte das Hamburger Binnenschiff "Taurus", 1397 ts (EU-No.: 02323446), mit einer Brücke über die Hollager Schleuse in Wallenhorts. Dabei wurde das Ruderhaus schwer beschädigt und nach hinten gedrückt, der Skipper blieb unversehrt. Der Frachter hatte zuvor seine Ladung in Osnabrück gelöscht und der Kapitän offenbar die Brücke nicht ausreichend heruntergefahren. Auch ein Kabelkanal der Brücke wurde beschädigt. Das Schiff wurde bis auf weiteres mit einem Fahrverbot belegt. Quelle: Tim Schwabedissen Weblinks: SOS-Seenotfälle, Archiv Der mysteriöse Untergang der 'Beluga' Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499 Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899 Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949 Fehlt ein wichtiges Link zum Thema? Link mitteilen
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