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23.04.2019

Archivbild ‚Aegean Odyssey‘
Archivbild ‚Aegean Odyssey‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Kreuzfahrtschiff nach Chania eingeschleppt
(23.04.19) Das unter Panama-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff ‚Aegean Odyssey‘, 12094 BRZ (IMO-Nr.:7225910), erlitt mit 339 Passagieren an Bord am Nachmittag des 21.4. einen Maschinenausfall, als sie den Hafen von Chania auf Kreta ansteuerte. Das Schiff war am 19.4. aus Valletta ausgelaufen. Die beiden Schlepper ‚Titan und ‚Gy I’ kamen zu Assistenz und zogen den Havaristen in den Hafen von Chania. Hier wurde er nach dem Festmachen von der Hafenbehörde bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion mit einem Auslaufverbot belegt. Das Schiff sollte am Abend wieder auslaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter rettete Bootscrew vor Othoni
(23.04.19) Am 20.4. rettete der russische Frachter ‚Azov’ (MMSI-Nr.: 273398130) die zweiköpfige Crew des griechischen Sportboots ‚Overblue’, das 3,5 Meilen südlich von Othon einen Wassereinbruch erlitten hatte. Ein Patroullienboot der Marine fand das Boot halbgesunken vor.
Der Frachter nahm die beiden Bootsfahrer an Bord und übergab sie später einem anderen Patroullienboot. Die Schiffbrüchigen wurden nach Korfu gebracht, während ein Schlepper versuchte, die ‚Overblue‘ zu bergen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre ‚Windu Karsa Dwitya‘
Fähre ‚Windu Karsa Dwitya‘
(Bild: Ronald Red)   Großbild klick!

Kollision vor Merak/Indonesien
(23.04.19) Die beiden indonesischen Fähren ‚Windu Karsa Dwitya‘, 2553 BRZ (IMO-Nr.: 9157571), und ‚Virgo 18’, 6706 BRZ (IMO-Nr.: 8921755), kollidierten am 22.4. gegen 16.30 Uhr rund 1,5 Meilen vor dem Hafen von Merak in der Sunda Strait. Die ‚Windu Karsa Dwitya‘ war von Bakauheni auf dem Weg nach Merak, während die auf derselben Linie verkehrende ‚Virgo 18‘ von dort kam. Ein Crewmitglied der ‘Windu Karsa Dwitya‘ ging beim Zusammenstoß über Bord und wurde seither vermisst.
Passagiere kamen beim Zusammenprall zu Fall, einer wurde verletzt und kam per Krankenwagen ins Krakatau Steel Hospital, nachdem die ‚Windu Karsa Dwitya‘ in den Hafen von Merak eingeschleppt worden war. Alle anderen Passagiere konnten unversehrt abgesetzt werden. Auf dem Schiff war die Steuerbord-Brückennock aufgerissen worden.
Außerdem kam es zu Rissen und Beulen im Decksbereich. Die ‚Virgo 18‘ trug Schäden am Steuerbord-Heck davon. Sie kehrte ebenfalls in den Hafen von Merak zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Luxusyacht vor Lefkada havariert
(23.04.19) Die unter Cayman-Islands-Flagge laufende Luxusyacht ‚Legenda‘, 360 BRZ (IMO-Nr.: 9565792), erlitt am Nachmittag des 21.4. mit einer siebenköpfigen Crew an Bord einen Maschinenschaden eine Meile südwestlich von Lefkada. Zwei Patroullienboote der griechischen Coast Guard, zwei Kutter sowie der ukrainische Frachter ‚Mekhanik Yozvovich‘ nahmen Kurs auf den Havaristen. Dieser wurde zunächst von der ebenfalls zu Hilfe gekommenen ‚Faneromi‘ auf den Haken genommen, während die Crew der Yacht daran arbeitete, den Schaden zu beheben.
Es gelang später tatsächlich, die Maschine wieder zu starten. Daraufhin eskortierten ein Patroullienboot sowie der Schlepper ‚Taxiarchis’ der Med Tugs-Konsortiums das Schiff in den Hafen von Preveza. Hier wurde bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion ein Auslaufverbot verhängt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild ‚Superferry II‘
Archivbild ‚Superferry II‘
(Bild: Bernard Gagnon)   Großbild klick!

Fähre erlitt Ruderschaden in Heraklion
(23.04.19) Die griechische Fähre ‚Superferry II‘, 4986 BRZ (IMO-Nr.: 7346221), erlitt beim Auslaufen aus dem Hafen von Heraklion am Morgen des 19.4. einen Schaden an der Ruderanlage. Der Kapitän erbat daraufhin Schlepperassistenz. Die ‚Minotaurus‘ kam zu Hilfe und zog den Havaristen zurück an seinen Liegeplatz, wo die 257 Passagiere wieder abgesetzt wurden.
Die Fähre ‚Champion Jet 2‘ brachte sie dann an ihre jeweiligen Fahrtziele. Die Hafenbehörde von Heraklion führte eine erste Inspektion durch. Das Schiff wurde mit einem Auslaufverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion belegt. Am 22.4. um sieben Uhr nahm es wieder seinen Dienst nach Thyra und Mykonos auf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre erlitt Maschinenschaden in Thira
(23.04.19) Die griechische Fähre ‚Nissos Thirassia’, 239 BRZ (IMO-Nr.: 8966975), erlitt am 19.4. einen Schaden an der Steuerbordmaschine, als sie in Thira festmachte. Die örtliche Schifffahrtsbehörde inspizierte das Schiff, das mit einem Auslaufverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion belegt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kapverden: Kühlfrachter rettete Segler aus Seenot
(23.04.19) Die schwedische Segelyacht ‚Tina Princess’ erlitt am 21.4. einen Wassereinbruch vor den Kapverden. Die MRCCs von Spanien, Schweden und den Kapverden kooperierten bei der Hilfeleistung für die beiden Crewmitglieder, nachdem diese den EPIRB aktiviert hatten. Der unter Panama-Flagge registrierte Kühlfrachter ‚Montelaura‘, 2695 BRZ (IMO-Nr.:7625500), der am 17.4. aus Mindelo ausgelaufen war, wurde in der Nähe lokalisiert und zu der Position dirigiert.
Er rettete die beiden Segler und nahm sie mit zum Zielhafen Ribeira. Hier sollten sie am 25.4. eintreffen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarie in den Dardanellen
(23.04.19) Der unter Hongkong-Flagge laufende Tanker ‚Shandong Zihe‘, 25400 BRZ (IMO-Nr.: 9261657), erlitt auf der Fahrt von El Dekheila nach Tuzla am 19.4. in den Dardanellen einen technischen Schaden. Der Schlepper ‚Ocean Ergun‘ wurde beauftragt, das Schiff nach Tuzla zu ziehen, wo es am 21.4. eintreffen sollte. Während des Transits der Dardanellen stelle ein Schlepper von Coastal Safety eine Eskorte und sicherte die Passage ab.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank brennend vor Boulogne-sur-Mer
(23.04.19) Am 22.4. gegen 22:30 Uhr wurde das CROSS Gris-Nez informiert, dass auf dem französischen Kutter ‚Saint Jean Pierre - BL.589306‘, 9,94 BRZ (MMSI-Nr.: 227316020), ein Feuer ausgebrochen war. Das Schiff trieb in der Verkehrstrennungszone von Pas de Calais rund 26 Meilen vor Boulogne-sur-Mer. Ein anderer Kutter, die ‚Loïc II’, hatte den Brand gemeldet, nachdem er das in Flammen stehende Schiff lokalisiert hatte.
Dessen dreiköpfige Crew hatte zwei Notraketen abgefeuert. Sie wurde unversehrt von der ‚Loïc II’ an Bord genommen. Das CROSS Gris-Nez beorderte den Schlepper ‚Abeille Languedoc‘ zum Havaristen, um zu versuchen, ihn zu löschen. Eine Falcon 50 der Marine überwachte das Seegebiet. Trotz aller Versuche, das Schiff zu retten, sank es am 23.4. gegen ein Uhr.
Quelle:Tim Schwabedissen


Flusskreuzfahrer kollidierte mit Mainbrücke
(23.04.19) Ein Flusskreuzfahrtschiff kollidierte auf dem Main in der Nacht zum 22.4. mit einem Brückenpfeiler im unterfränkischen Marktheidenfeld. Das Schiff war auf dem Weg nach Wertheim, als es mit dem Steuerbordheck an dem Pfeiler der Alten Mainbrücke entlangschrammte.
Die rund 170 Passagiere blieben bei dem Unfall im Landkreis Main-Spessart unverletzt. Während an dem Schiff ein Schaden in Höhe von rund 1200 Euro entstand, blieb die Brücke unbeschädigt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht lief bei Oudeschild/Holland auf Grund
(23.04.19) Die Crew des KNRM-Boots ‚Cornelis Dito’ der Station Texel wurde am 21.4. um 14.30 Uhr alarmiert, nachdem die Segelyacht ‚Nynke‘ in der Kurve der Visjagersgatje auf Grund gelaufen war. Das sieben Meter lange Boot war auf der Fahrt von Den Oever nach Oudeschild und hatte zwei Erwachsene und ein Kind an Bord. Das Rettungsboot befreite die Yacht und schleppte sie nach Oudeschild.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht nach Breskens/Holland eingeschleppt
(23.04.19) Am Nachmittag des 21.4. wurde das KNRM-Boot ‚Zeemanshoop’ der Station Breskens alarmiert, nachdem eine deutsche Segelyacht Motorprobleme erlitten hatte. Sie war mit drei Personen an Bord auf der Fahrt von Scheveningen nach Breskens. Vor Vlissingen wurde die Maschine gestartet, doch in den Moment, als Fahrt aufgenommen wurde, brach das Kabel zwischen Gashebel und Motor.
Daraufhin wurde die holländische Küstenwache um Hilfe gebeten, die die Seenotretter alarmierte. Das Rettungsboot nahm die Yacht in Schlepp und zog sie nach Breskens, wo sie an der Bunkerstation festgemacht wurde. Der Hafenkapitän der örtlichen Marina schleppte sie von dort zu einer reservierten Box.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker lief auf Tonne
(23.04.19) Der liberianische Tanker ‚Aqualoyalty’, 62908 BRZ (IMO-Nr.: 9594664), lief am 21.4. um 11.50 Uhr auf die Tonne Nr. 12 vor Horn Island im Golf von Mexiko, die zwischen Horn und Petit Bois Islands liegt. Die Havarie ereignete sich wenige Minuten vor dem geplanten Einlaufen nach Pascagoula. Der Tanker war mit 21 Millionen Gallonen Rohöl aus Covenas beladen.
Er saß bei Petit Bois auf Position 30° 12' 08" N 88° 30' 54" W fest. Es gab keine Anzeichen einer Wasserverschmutzung. Das Seegebiet wurde überwacht und der Tanker inspiziert. Am 22.4. zogen ihn die Schlepper ‚Signet Challenger‘, ‚Signet Reliance‘, ‚Signet Valiant‘, ‚Signet Victory‘ und ‚Signet Vigilant‘ nach Pascagoula, wo er um 19.30 Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker kollidierte mit Ölpier
(23.04.19) Der indonesische Tanker ‚Anggraini Excellent’, 2667 BRZ (IMO-Nr.: 9183544), kollidierte am 19.4. mit der Pertimina Pier in Poso Kota, als er dort zum Löschen seiner Ladung von 4.000 Tonnen Rohöl festmachen wollte. Das Schiff war zuvor außer Kontrolle geraten. Ein Teil der Pier stürzte bei dem Anprall ein. Der Tanker selbst erlitt keine Lecks, es kam auch zu keinen Ölaustritten. Die örtlichen Behörden inspizierten die Schäden und leiteten eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden im Englischen Kanal
(23.04.19) Der unter Barbados-Flagge laufende Frachter ‚Claude A. Desgagnes‘, 9627 BRZ (IMO-Nr.: 9488059), erlitt am 21.4. um 8.30 Uhr einen Maschinenschaden auf der Fahrt von Esbjerg nach Houston. Das Schiff mit einer 18-köpfigen Crew an Bord trieb Meilen südsüdöstlich von St. Albans Head auf Position 50 11 42 N, 001 53 36 W mit einer Drift von 3.8 Knoten. Die Maschinencrew machte sich daran, die Einspritzdüse von Zylinder 4 auszutauschen.
Die Dauer der Arbeiten wurde auf zwei Stunden geschätzt, während derer der Havarist in der südwestlichen Spur der Verkehrstrennungszone des Englischen Kanals trieb. Er war mit 2.230 Tonnen Massengut und Ausrüstungscontainern beladen. Um 11.40 Uhr war der Schaden behoben, und das Schiff nahm wieder Fahrt auf. Es sollte am 5.5. den Zielhafen erreichen,
Quelle:Tim Schwabedissen


Fischfrachter erlitt Antriebsschaden – Namoi Jennifer assistierte I
(23.04.19) Der norwegische Fischfrachter ‚Viking Gripfisk‘, 475 BRZ (IMO-Nr.: 9158642), erlitt am 20.4. einen blockierten Propeller auf Position 057 34 18.0 N, 006 49 42.0 W. Der Coastguard-Schlepper ‚Ievoli Black‘ wurde gebeten, nördlich von Raasay, Isle of Skye, auf Standby zu gehen. Dann wurde der Havarist von dem britischen Landungsboot ‚Naomi Jennifer‘ (MMSI-Nr.: 235109092) auf den Haken genommen und nach Lochmaddy geschleppt.
Dort blieb das Arbeitsschiff auf Standby bis zum Eintreffen von Tauchern, um den Antrieb wieder zu befreien. Der Fischfrachter war mit 135 Tonnen Lebendfisch beladen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fischfrachter lief auf Felsen – Namoi Jennifer assistierte II
(23.04.19) Der norwegische Fischfrachter ‚Ronja Viking‘, 1276 BRZ (IMO-Nr.: 9364100), lief am 20.4. auf einen Felsen, der 4.5 Meter unterhalb der Wasseroberfläche lag, auf Position 057 26 25.9 N, 007 12 25.7 W auf. Taucher untersuchten anschließend den Rumpf und fanden an Steuerbordseite zwei Lecks vor. Der Havarist war aber stabil und hatte keine Schlagseite.
Das britische Landungsboot ‚Naomi Jennifer‘ (MMSI-Nr.: 235109092) wurde beauftragt, ihn nach Troon zu eskortieren, wo er repariert werden sollte. Dort trafen die Schiffe am 22.4. um 14.10 Uhr ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall bei Yamachiche/Kanada
(23.04.19) Der kanadische Bulkcarrier ‚Ferbec‘, 27198 BRZ (IMO-Nr.: 9259848), erlitt am 18.4. einen Maschinenausfall auf Position 46 12 34.2 N 072 49 11.3 W fünf Meilen südlich von Yamachiche, Quebec. Das Schiff warf Anker auf dem St. Lawrence River. Nachdem die Crew die notwendigen Reparaturen durchgeführt hatte, setzte es die Fahrt nach Havre St. Pierre fort, wo es am 20.4. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre kenterte auf Kapuas River
(23.04.19) Die indonesische Fähre KMP ‚Saluang‘ sank am 22.4. auf dem Kapuas River an der Sunyat-Pier im Belitang Hilir Subdistrikt der Sekadau Regency in West Kalimantan. Das Schiff begann Backbord-Schlagseite zu entwickeln, kurz nachdem es abgelegt hatte und sich auf die Fahrt zum Asam River zu machen. Der Kapitän entschied, an die Sunyat-Pier zurückzukehren, wo die Autos entladen wurden.
Es gelang aber nicht, das Schiff zu stabilisieren, sodass es gegen Mitternacht kenterte und sank. Die 14 Passagiere und acht Crewmitglieder blieben unversehrt. Sechs Trucks gingen aber mit dem Schiff unter. Nur noch die Steuerbordseite blieb über Wasser sichtbar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter demolierte Ufermauer
(23.04.19) In Tanjung Redeb in der Berau Regency kollidierte am 22.4. um 10.30 Uhr der indonesische Frachter KM ‚Pekan Riau‘, 2881 BRZ (IMO-Nr.: 9645750), mit der Ufermauer des Segah River. Die Betonmauer, die 60 Zentimeter stark war, wurde auf einer Länge von 40 Metern an mehreren Stellen zum Teil schwer beschädigt. Der Frachter wollte gerade mit einer Ladung von 200 Container den Hafen von Tanjung Redeb ansteuern.
Dabei kam er vom Kurs ab und stieß mit dem Backbordbug gegen die Mauer. Möglicherweise war er von starker Strömung erfasst und zu schnell geworden..
Quelle:Tim Schwabedissen


Rauchvergiftung auf Shisha-Schiff
(23.04.19) Bei einem Feuer auf einem auf der Saar in Saarbrücken schwimmenden Shisha-Schiff wurden in der Nacht zum 22.4. fünf Menschen verletzt. Der Brand entstand gegen 00.30 Uhr im Dachbereich der Kabine. Die Verletzten erlitten Rauchvergiftungen und wurden von Sanitätern versorgt.
Rund 35 Gäste hatten sich an Bord befunden. Die Feuerwehr rückte mit etwa 30 Mann an und löschte den Brand. Das Schiff war seit 2012 eine Shisha-Bar. Zuvor war das es unter dem Namen ‚Schwimmschiff Vaterland‘ viele Jahre ein beliebtes Restaurant gewesen. Ursprünglich wurde es als Badestation als ‚Schwimmschiff‘ vom Schwimmverein 08 Saarbrücken, der es 1932 hatte bauen lassen, benutzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Weltkriegsopfer nach 77 Jahren auf dem Meeresgrund entdeckt
(23.04.19) Das Wrack des australischen Frachters ‚Iron Crown‘, der am 4.6.1942 von einem japanischen U-Boot versenkt wurde, ist jetzt vor der Küste Australiens 100 Kilometer südlich von Mallacoota entdeckt worden. Er wurde 1942 von einem Torpedo getroffen und ging binnen 60 Sekunden vor der Küste des australischen Bundesstaats Victoria unter. 38 Menschen wurden getötet, fünf Besatzungsmitglieder überlebten den Angriff und wurden von der SS ‚Mulhera‘ aus dem Wasser gerettet.
Der Frachter war mit einer Ladung Erz von Victoria nach New South Wales unterwegs gewesen. Das Wrack wurde von Meeresarchäologen mit Sonargeräten und einer speziellen Unterwasserkamera entdeckt. Die 100 Meter lange ‚Iron Crown‘ wurde in etwa 700 Metern Tiefe auf ebenem Kiel und relativ intakt vorgefunden. Das Heck war allerdings vom Torpedo stark zerstört worden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot sank in Walsall
(23.04.19) Am 22.4. sank ein Motorboot an der Walsall Town Wharf. Da befürchtet wurde, dass sich eine Person an Bord befinden könnte, wurden Taucher der West Midlands Police gerufen. Sie fanden das Boot aber leer vor.
Danach wurde damit begonnen, das an der New Art Gallery im Kanalbassin liegende Fahrzeug wieder schwimmfähig zu machen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepperbergung wurde teuer für Marin
(23.04.19) Das Marin County Sheriff's Office hat jetzt zwei aufgegebene Schlepper nahe des China Camp State Park in der San Pablo Bay räumen lassen. Einer von ihnen war im Frühjahr in einem Sturm teilweise gesunken. Die ‚Pocahontas‘ sowie ein weiterer Schlepper hatten seit über einem Jahr in der Bucht vor Anker gelegen.
Im Sommer 2017 war der bisherige Eigner gestorben. Er hatte auf einem der beiden Schiffe gelebt. Der zweite Schlepper diente offenbar als Lagerraum und war mit Trümmern gefüllt.
Nach seinem Tod waren die Friends of China Camp in wachsender Sorge um die Schiffe gewesen, weil sie sinken und Öl verlieren könnten. Am 25.1. trafen sie sich mit Supervisor Damon Connolly zu einer Diskussion über das weitere Vorgehen. Bevor es noch zu irgendeinem Resultat kam, sank eines der Schiffe im Sturm beim Rat Rock.
Es lag mit dem Heck auf Grund. Das Sheriff’s Office versuchte nun, staatliche Mittel für eine Bergung aufzutreiben. Die Gesamtkosten dürften bei 250,000 Dollar liegen. Es gab es eine Staatszusage über 144,000 Dollar. Mit schweren Pumpen wurde der auf Grund liegende Schlepper daraufhin gehoben.
Die Arbeit dauerte mehrere Tage. Dann wurden beide Schiffe am Dock des U.S. Army Corps of Engineers in Sausalito vertäut, wo sie nun abgewrackt werden. An Bord befand sich auch Asbest. Die Restkosten werden von Marin zu tragen sein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter geriet bei Schweißarbeiten in Brand
(23.04.19) Der mit Kopra beladene, philippinische Frachter ‚Andrea Princess 2’, 250 BRZ, der Unified Shipping Lines in Cebu City geriet am Abend des 22.4. gegen 20 Uhr bei Poblacion, Naga City, Cebu, vor Anker liegend in Brand. Die gesamte philippinische Crew wurde von der Coast Guard gerettet und mit leichten Verletzungen medizinisch betreut. Die Coast Guard in Central Visayas schickte die BRP ‚Capones‘ und BRP ‚Suluan‘ zu Hilfe.
Die ‚Capones‘ traf gegen 21 Uhr ein und begann sofort mit Löscharbeiten. Die ‚Suluan‘ erreichte von Tagbilaran, Bohol, kommend um 22 Uhr die Szene. Auf dem Vorschiff waren größere Mengen von Holz und Farbe in Brand geraten, als die Crew an Bord Schweißarbeiten durchführte.
Eigene Löschversuche waren erfolglos geblieben. Gegen 22.30 Uhr war das Feuer unter Kontrolle und um Mitternacht gelöscht. Gewässerverschmutzungen wurden nicht festgestellt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Barge kollidierte mit Brücke
(23.04.19) In der Berwick Bay rissen sich am Morgen des 22.4. vier Bargen aus einem Schubverband los. Eine kollidierte mit der nahen Eisenbahnbrücke. Der Nord-Süd-Verkehr auf dem Fluss wurde zeitweilig gesperrt.
Die Bargen lagen zu beiden Seiten der Brücke. Schlepper konnten sie bis in die Mittagsstunden einfangen. Eine kollidierte dabei allerdings nochmals mit dem Bau, woraufhin die Brücke zeitweilig gesperrt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Nach dem Ernstfall kam die Seenotübung
(23.04.19) Am 22.4. um 17.55 Uhr wurde das RNLI-Boot aus Thurso, die ‚The Taylors’, von der HM Coastguard alarmiert, nachdem der 10 Meter lange Kutter ‚Stella Polaris‘ (MMSI-Nr.: 232016623) einen Maschinenausfall erlitten hatte. Das Schiff trieb 7,5 Meilen westlich von Holburn Head. Die Seenotretter erreichten den Havaristen um 18.25 Uhr und stellten rasch eine Schleppverbindung her.
Dann wurde er nach Scrabster gezogen, wo er gegen 19 Uhr eintraf. Danach nahmen die Seenotretter Kurs auf die Thurso Bay, wo sie an einer bereits zuvor vorbereiteten Übung teilnehmen sollten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Langer Tag für freiwillige Seenotretter
(23.04.19) Das RNLI-Boot aus Clacton RNLI wurde am 19.4. von der HM Coastguard um 15.15 Uhr alarmiert, nachdem ein Mayday-Ruf von einem Motorboot zwischen Brightlingsea und Wivenhoe aufgefangen worden war. Die ‚Anthony Hamilton‘ lief mit einer dreiköpfigen Freiwilligencrew aus und fand das Boot hoch und trocken eine Meile flussabwärts von Wivenhoe liegend am Ufer vor. Das Rettungsboot manövrierte sich so dicht wie möglich heran, sodass man sich mit Rufen verständigen konnte.
Der Skipper wollte bis zum nächsten Hochwasser an Bord bleiben. Danach wünschte er aber Assistenz auf dem weiteren Weg nach Brightlingsea, um nicht ein weiteres Mal festzukommen. Die Seenotretter verständigten sich mit ihm, dass sie bei Flut zurückkommen würden, und kehrten nach einer Assistenz für ein gekentertes Boot um 16.45 Uhr zu ihrer Station zurück.
Um 21.45 Uhr ging das Rettungsboot wieder zu Wasser. Ein Rettungsmann wurde auf das Motorboot übergesetzt und half, eine Schleppverbindung herzustellen. Nachdem das Boot wieder in tiefem Wasser war, wurde es losgeworfen und dann nach Brightlingsea Harbour, eskortiert. Am 20.4. um ein Uhr kehrten die Seenotretter zu ihrer Station zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler nach Portsmoputh abgeschleppt
(23.04.19) Das RNLI-Boot aus Bembridge kam am Morgen des 21.4. einem Trawler zu Hilfe, der Maschinenschaden erlitten hatte. Die Alfred Albert Williams’ wurde gegen neun Uhr von der Solent Coastguard alarmiert. Ein anderer Kutter hatte den südöstlich der Insel treibenden Havaristen bereits auf den Haken genommen.
Das Schiff mit einer fünfköpfigen Crew befand sich drei Meilen nördlich des Nab Tower. Das Rettungsboot schleppte es nach Portsmouth ein. Dort übernahm das Portsmouth Coastguard Rescue Team die weiteren Maßnahmen. Die ‚Alfred Albert Williams’ war um 12.46 Uhr wieder zurück in Bembridge.
Quelle:Tim Schwabedissen


21.4.2019

Fähre ‚Don Peppino’ mit Schlagseite
Fähre ‚Don Peppino’ mit Schlagseite
(Bild: Andrea Meloni)   Großbild klick!

Fähre erreichte Ischia mit Schlagseite
(21.04.19) Die italienische Fähre ‚Don Peppino’, 1280 BRZ (IMO-Nr.: 6410776), steuerte von Pozzuoli kommend am Morgen des 20.4. mit erheblicher Backbord-Schlagseite den Hafen von Ischia an. Das Schiff war bis an den Rand beladen mit Fahrzeugen und voll besetzt mit Passagieren. Diese offensichtliche Überladung war möglicherweise auch der Grund für die unübersehbare Krängung der Fähre.
Die italienische Coastguard wurde über die Situation informiert und leitete sofort eine Untersuchung ein, um zu überprüfen, ob die Beladung korrekt war. Auch die Hafenbehörde wurde eingeschaltet. Die italienische Klassifizierungsgesellschaft RINA führte eine Inspektion durch, nach der das Schiff seinen fahrplanmäßigen Dienst weiter versehen durfte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Halbgesunkenes Motorboot im Schlepp
Halbgesunkenes Motorboot im Schlepp
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Halbgesunkene Yacht auf Grund gesettzt
(21.04.19) Das RNLI-Boot aus Plymouth RNLI wurde am 19.4. alarmiert, nachdem ein 19 Fuß langes Motorboot ein unter Wasser liegendes Objekt gerammt hatte und leckgeschlagen wurde. Das Rettungsboot ‚Sibil Mullen Glover’ lief um 11.30 Uhr aus. Die Yacht befand sich fünf Meilen westlich von Rame Head.
Der Skipper wurde von einem anderen Boot aufgenommen. Als die Seenotretter eintrafen, war die Lage bereits zu gefährlich, um einen Mann überzusetzen, da der Havarist sehr instabil war. Daraufhin wurde um 15.30 Uhr die ‚Annabel E Jones’ gerufen, die das halb gesunkene Wrack auf den Haken nahm, um es auf Grund zu setzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht im Vollbrand
Motoryacht im Vollbrand
(Bild: NSSR)   Großbild klick!

Motoryacht ausgebrannt und gesunken
(21.04.19) Am 18.4. um 13.25 Uhr geriet im Gandsfjord/Norwegen eine Motoryacht in Brand. Die Feuerwehr Rogaland schickte Einsatzkräfte aus Stangeland sowie ein Löschboot aus Stavanger. Der Brandort war durch eine große Rauchsäule schon weithin sichtbar. Der Havarist trieb vor Breivika nördlich von Dale.
Mehrere Boote befanden sich bereits in seiner Nähe. Eines von ihnen rettete den Skipper aus seinem Beiboot. Er war unversehrt geblieben. Die NSSR schickte das Rettungsboot ‚Sjømann‘ aus Stavanger. Während der Löscharbeiten sank das binnen kurzem komplett zerstörte Motorboot.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandete Motoryacht
(Bild: Lorenzo Marina)   Großbild klick!

Sturm über Mallorca ließ Boote stranden
(21.04.19) Am Morgen des 20.4. fegte ein Sturm über Mallorca und riss mindestens vier Boote im Südwesten der Insel los. Eines davon, eine 20 Meter lange Motoryacht, wurde am Strand von Son Maties in Palmanova angetrieben. Ein Segelboot von 12 Metern Länge wurde ebenfalls von Wind und Wellen an den Strand von Calvià getrieben. Der Skipper hatte Anker geworfen in der Hoffnung, die Drift zu stoppen, doch bei hohem Seegang hielt dieser nicht, und das Boot landete auf dem Sand.
Ein drittes Boot war bereits am vorangegangenen Nachmittag bei Cala Mandìa gestrandet, als der Wind auffrischte. Am folgenden Morgen strandete auch ein kleineres traditionelles Fischerboot, eine sogenannte Llaüt, an der Küste von Calvià. Menschen kamen in allen Fällen nicht zu Schaden. Seenotrettung und Polizei haben damit begonnen, die Eigner der Yachten und Boote ausfindig zu machen, damit sie die Bergung organisieren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gekenterte Segler in Clearwater Pass gerettet
(21.04.19) Die US Coast Guard rettete am 19.4. drei Personen, nachdem ihre 25 Fuß lange Segelyacht im Clearwater Pass gekentert war. Es handelte sich um Zephyr Humphries, James Hutton und Leanne Hutton. Um 15.30 Uhr wurde die Coast Guard St. Petersburg von einem anderen Schiff informiert, das deren gekenterte Yacht beim Clearwater Pass gesichtet hatte.
Die Bootsfahrer trieben daneben im Wasser. Von der Coast Guard Station Sand Key lief ein 45-Fuß-Boot aus und fand alle drei mit Rettungswesten um das Boot treibend vor. Sie wurden wohlbehalten gerettet und zurück zur Station Sand Key gebracht.
Als ihnen klar wurde, dass ihr Boot am Sinken war, hatten sie ihre Habseligkeiten gesichert und die Rettungswesten angelegt. Im Wasser blieben sie beieinander, sodass eine schnelle Hilfeleistung der Küstenwache möglich war. Auch Florida Fish and Wildlife sowie die Clearwater Fire and Rescue waren im Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vermisster Skipper strandete am Tag nach Abbruch der Suche vor Marina
(21.04.19) Am 18.4. wurde die US Coast Guard informiert, dass ein vermisster Segler im Westshore Yacht Club in Sicherheit war. Der Hafenmeister meldete der Coast Guard St. Petersburg, dass die 38 Fuß lange Segelyacht ‚Nai’a‘ zunächst vor der Marina getrieben habe und dann auf deren Mole gestrandet sei. An Bord befand sich der seit fünf Tagen vermisste 74-jährige Skipper Grant Neie, der sich auf dem Weg von Cozumel, Mexiko, nach Tampa befunden hatte. Er berichtete, dass es auf dem Boot zu Ausfällen der Elektronik gekommen sei, sodass auch die Navigationsmittel nicht mehr nutzbar waren.
Die Coast Guard St. Petersburg organisierte medizinische Assistenz für ihn. Sie hatte mehrere Tage mit den Patroullienbooten ‚Bear (WMEC-901)’, ‚Charles Sexton (WPC-1108)’, ‚Kathleen Moore (WPC-1109)’, und ‚Seahawk (WPB-87323)’ sowie Crews der Stationen Key West, Marathon, Islamorada, Fort Myers Beach, und Cortez, sowie Flugzeugen der Air Stationen Miami und Clearwater nach ihm gesucht, Auch die mexikanische Marine hatte assistiert. Am 17.4. war die Suche eingestellt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rampe riss von Fähre ab
(21.04.19) Die unter Malta-Flagge laufende Fähre ‚Malita’, 4893 BRZ (IMO-Nr.: 9176321), musste am Abend des 20.4. aus dem Dienst genommen werden, weil die Rampe abriss, während das Schiff im Hafen von Cirkewwa beladen wurde. Die Havarie ereignete sich bei stürmischem Wetter. Passagiere, die bereits an Bord waren, mussten das Schiff wieder verlassen.
Die geplante Überfahrt um 21.45 Uhr wurde abgesagt. Die Fähre musste sich die folgenden drei Stunden mit laufenden Maschinen am Anleger halten, weil der Seegang im Hafen so stark war. Dann lief es nach Gozo Channel zur Reparatur aus.
Von Mgarr, Gozo, wurde ein Ersatzschiff geschickt. Es startete um 23.15 Uhr zur ersten Überfahrt. Erst am 29.3.2018 war von der ‚Malita’ in Mgarr wegen eines hydraulischen Versagens die Rampe abgesackt und im Wasser gelandet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hummer als Bergelohn
(21.04.19) Vor Orkney wurde ein Kutter am 20.4. manövrierunfähig, nachdem eine Leine in den Propeller geraten war. Es drohte auf die Felsen von Noup Head bei Westray zu treiben. Das RNLI-Boot aus Kirkwall kam um 13 Uhr zu Hilfe und nahm den Kutter bei drei Meter hohen Wellen rasch auf den Haken. Er wurde dann zum Pierowall Harbour in Westray geschleppt und dort um 15.15 Uhr sicher festgemacht.
Die Fischer belohnten die Seenotretter mit Eimern voller Hummer. Das Rettungsboot verließ Pierowall um 15.30 Uhr und war um 17.15 Uhr wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter nach Portaferry geschleppt
(21.04.19) Das RNLI-Boot aus Portaferry RNLI kam am 20.4. einem Kutter zu Hilfe, der vor Strangford Lough Maschinenausfall erlitten hatte. Er trieb eine Meile vor den Strangford Narrows. Um 14.50 Uhr lief das Rettungsboot aus und erreichte den Havaristen um 15 Uhr. Eine Schleppverbindung wurde hergestellt, und der Kutter zum nächstgelegenen Anleger an dem Cook Street-Kai in Portaferry geschleppt. Um 16.15 Uhr kehrten die Seenotretter zurück zu ihrer Station.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Sportboote in Poole in Schwierigkeiten
(21.04.19) Am 20.4. wurden beide RNLI-Boote aus Poole um 16.30 Uhr von der Coastguard alarmiert. Das Atlantic-Boot assistierte einer 33 Fuß langen Segelyacht, die einen mechanischen Schaden erlitten hatte und manövrierunfähig im Swash Channel lag. Ein Mann wurde an Bord abgesetzt und half beim Herstellen einer Schleppverbindung. Dann wurde die Yacht an ihre Mooring vor der Salterns Marina.geschleppt.
Das andere Boot kam einem 10 Meter langen Bayliner vor Studland Beach innerhalb der Training-Bank, einer Linie von Felsen parallel zum Strand, zu Hilfe. Es war bei Ebbe trockengefallen und kam mit eigener Kraft nicht mehr frei. Die zweiköpfige Crew war wohlauf, doch der kräftige Ostwind drückte ihr Boot weiter auf den Strand.
Beim Auflaufen der Flut befreiten beide RNLI-Boote gemeinsam die Motoryacht. Dann lief sie mit eigener Kraft nach Poole ein. Um 20 Uhr waren die Rettungsboote wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen



20.4.2019

‚Cape Mathilde‘: Schwerer Rumpfschaden
(Bild: Kenneth Karsten)   Großbild klick!

Schwere Kollision in Teesport/GB
(20.04.19) Der türkische Bulkcarrier ‚Gülnak’, 22458 BRZ (IMO-Nr.: 9579028) kam am 18.4. gegen fünf Uhr, von Ravenna kommend, beim Einlaufen nach Teesport vom Kurs ab. Er stieß mit seinem Backbordbug gegen den von Rotterdam gekommenen, unter Panama-Flagge laufenden Bulkcarrier ‚Cape Mathilde‘, 92250 BRZ (IMO-Nr.: 9409120), der seit dem 6.4. im Hafen am Kai lag und der dabei ebenfalls an Backbordseite schwer getroffen wurde. Diese wurde oberhalb der Wasserlinie im Bereich der Laderäume sowie auf Höhe des Hauptdecks auf mehreren Metern Länge und Breite komplett aufgerissen.
Auf der Gülnak wurde das Vorschiff auf großer Länge eingedrückt. Außerdem ging der
Bulkcarrier ‚Gülnak’
Bulkcarrier ‚Gülnak’
(Bild: Kenneth Karsten)   Großbild klick!
Backbordanker beim Zusammenstoß verloren. Am 20.4. lagen beide Havaristen weiter in Teesport am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen







Archivbild Frachter ‚Patron‘
Archivbild Frachter ‚Patron‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Frachter nach Rosyth/Schottland eingeschleppt
(20.04.19) Der holländische Frachter ‚Patron‘, 4106 BRZ (IMO-Nr.: 9376464), erlitt am 19.4. gegen 00.40 Uhr einen Maschinenschaden im Firth of Forth. Das Schiff war am 9.4. aus Tarragona nach Rosyth ausgelaufen.
Zwei Schlepper wurden zur Assistenz geschickt. Sie nahmen den Havaristen auf den Haken, und um 17.20 Uhr machte er am Rosyth Dockyard fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Poeler Hansekogge ‚Wissemara‘
Poeler Hansekogge ‚Wissemara‘
(Bild: Geo Swan)   Großbild klick!

Kogge vor Hohen Wieschendorf auf Grund gelaufen
(20.04.19) Die 34 Meter lange, Poeler Hansekogge ‚Wissemara‘ (MMSI-Nr.: 211157880), lief am Karfreitag vor Hohen Wieschendorf in der Eggers Wiek auf Grund. Drei Stunden lang dauerte der ungewollte Zwischenstopp des Schiffs, das am Vormittag aus Wismar ausgelaufen war. Die DGzRS wurde gegen 14 Uhr über den Notfall informiert. Das Schiff saß wenige hundert Meter von Land entfernt fest und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Sofort alarmierten die Wachleiter die freiwilligen Seenotretter der nahe gelegenen Station Timmendorf auf Poel, die bereits eine Viertelstunde später vor Ort eintrafen. Trotz der 380 PS starken Maschine des Seenotrettungsbootes ‚Wolfgang Wiese‘ gelang es den Rettungsmännern nicht, die etwa 260 Tonnen schwere ‚Wissemara‘ vom Grund zu ziehen.
Deshalb schuckte das MRCC in Bremen den Seenotrettungskreuzer ‚Hans Hackmack‘ aus Grömitz zu Hilfe. Gemeinsam befreiten die beiden Rettungsboote schließlich die Kogge dank ihrer insgesamt 3.080 PS. Anschließend nahmen die ‚Hans Hackmack‘ sie längsseits und schleppte sie mit geringer Geschwindigkeit um 18.45 Uhr nach Wismar.
An Bord befanden sich 42 Fahrgäste, die unversehrt blieben. Auch die Kogge wurde nicht beschädigt. Allerdings hatte sich eine Leine im Propeller verfangen.
Diese musste nun am Kai entfernt werden. Gegen 20 Uhr verließ der Rettungskreuzer den Hafen von Wismar wieder und kehrte zu seiner Station zurück. Bereits am 17.4. hatte der Seenotkreuzer ‚Anneliese Kramer“ die 14 Meter lange, britische Segelyacht ‚Missy H‘ (MMSI-Nr.: 235103305) westlich des Scharhörner Watts auf den Haken genommen. Sie wurde um 13.50 Uhr nach Cuxhaven eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer in der Kombüse von ‚St. Peter’
Feuer in der Kombüse von ‚St. Peter’
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Feuer auf Kutter wegen Zollkontrolle
(20.04.19) Auf dem 40 Fuß langen Kutter ‚St. Peter’ aus Honolulu brach am 18.4. um 13.30 Uhr während einer routinemäßigen Zollinspektion in seinem Heimathafen ein Feuer aus, nachdem unbeabsichtigt ein Herd in der Kombüse unbeaufsichtigt blieb, als die Crew gebeten wurde, auf die Pier 16 zu kommen.
Binnen kurzer Zeit loderten Flammen aus den Bulleyes der Aufbauten. An Bord waren 8.000 Gallonen Kraftstoff, 50 Gallonen Schmieröl und drei Batterien. Das Schiff lag in einem Päckchen, und die Flammen drohten auch auf die Nachbarlieger überzugreifen.
Der Schlepper ‚Freedom‘ mit seiner Löschausrüstung sowie Einsatzkräfte des Honolulu Fire Department gingen gegen den Brand vor, der rasch um sich gegriffen hatte und zu starker Rauchentwicklung führte. Die Coast Guard Station Honolulu schickte ein 45-Fuß-Boot und strahlte einen Marine Safety Information Broadcast aus.
Um 14.50 Uhr war das Feuer unter Kontrolle und um 15.30 Uhr gelöscht. Die Schadenshöhe war noch nicht bekannt, ist aber erheblich.
Quelle:Tim Schwabedissen



Angelboot bei Senja/Norwegen gekentert
(20.04.19) Am 18.4. kam das norwegische Küstenwachboot ‚Sortland‘ einem 19 Fuß langen Angelkutter zu Hilfe. Dieser war um 17.30 Uhr bei 10 Meilen nordwestlich von Mefjordvær in Tromsö nach der Kollision mit einem 105,5 Meter langen Tanker gekentert. Die dreiköpfige polnische Crew wurde von der Coast Guard unversehrt aus dem Wasser gerettet.
Das Charterboot war von einem Ambulanzhelikopter aus Tromsø gesichtet worden, der die ‚Sortland‘ heranführte. Der Manager der Mefjord Brygge AS in Mefjordvær sagte, die Chartergäste hätten Senja bereits mehrfach besucht. Die Crew der ‚Sortland‘ unterstützte die Polizei von Tromsö bei der Untersuchung des Unfalls. Taucher sicherten das kieloben treibende Boot.
Quelle:Tim Schwabedissen



Transportschiff lief bei Panglao auf Grund
(20.04.19) Das philippinische Landungsschiff ‚Poseidon 37’ lief am Abend des 18.4. mit einer 20-köpfigen Crew an Bord vor der Insel Panglao in der Bohol Sea auf Grund. Die Havarie erfolgte wegen eines Navigationsfehlers. Die philippinische Coastguard schickte die BRP ‚Suluan‘ am Morgen des 19.4. zur Strandungsstelle, um den Havaristen zu bergen.
Nach einer Inspektion durch Taucher sollte er bei ausreichend hohem Wasserstand flottgemacht werden. Er hatte Schäden am Rumpf, aber keine Lecks davongetragen. Beim Auflaufen wurden auch Korallenriffe in Mitleidenschaft gezogen.
Das Schiff war nach Shell Island vor Cordova auf Mactan Island in Cebu unterwegs gewesen und kam von Gingoog City, Misamis Occidental um Baumaterial für die dritte Brücke zwischen Cebu und Mactan abzuliefern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre verlor Bugrampe in stürmischer See
(20.04.19) Die 36 Meter lange, unter Fiji-Flagge laufende Fähre ‚Liahona 2’ (MMSI-Nr.: 520294000) verlor am Morgen des 20.4. in stürmischer ihre Bugrampe auf der Fahrt von der Narain Jetty auf Suva, wo sie am Vorabend um 23 Uhr ausgelaufen war, nach Vunisea auf der Insel Kadavu. An Bord waren 121 Passagiere, eine 10-köpfige Crew und Fahrzeuge. Das Ladedeck wurde nach dem Verlust der Rampe geflutet.
Die übrigen Bereiche blieben aber vom Wassereinbruch verschont. Die Fähre setzte einen Notruf ans Fiji MRCC ab. Vom Kadavu-Resort stieg ein Flugzeug auf und assistierte bei der Kommunikation. Die RFNS ‚Kikau’ der Marine mit medizinischem Personal und einem Volunteer First Responder-Team wurde vom Fiji Maritime Surveillance Rescue Coordination Centre zum Havaristen geschickt.
Dieser steuerte mit langsamer Fahrt in Richtung Kadavu, eskortiert von dem Schiff der Royal Fiji Navy. Es erreichte am Abend sicher den dortigen Hafen. Erst vor einer Woche war die Inselfähre der South Island Shipping nach Reparaturen in den Dienst zwischen den Inseln Burelevu, Maceva und Kadavu zurückgekehrt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ölaustritt aus Grande America gestoppt
(20.04.19) Die Grimaldi Gruppe hat die Charter des norwegischen Offshore-Schiffs ‚Island Pride’ (IMO-Nr.: 9630547), beendet, nachdem dieses mit einem ROV das Wrack des italienischen Autofrachters ‚Grande America‘, 56642 BRZ (IMO-Nr.: 9130937), untersucht und abgedichtet hatte. In 4.600 Metern inspizierte es den Frachter und fand ihn aufrecht auf dem Meeresgrund sitzend vor. Das Heck war mehrere Meter tief im Sand begraben.
Es gab mehrere kleine Leckagen von Öl aus Ventilen in Ballast- und Treibstofftanks. Dies erklärte die anhaltende geringe Ölverschmutzung oberhalb des Wracks. Um diese zu stoppen, arbeitete die ‘Island Pride’ vom 9.4. bis zum 16.4. mit dem ROV am Wrack. Die Ventile wurden abgedichtet und die Effektivität der Maßnahmen geprüft. Am 19.4. verließ das Schiff das Gebiet und sollte am 20.4. in Vigo eintreffen. Die EMSA (European Maritime Safety Agency) und das Cleanseanet-Satellitensystem sollten die Untergangsstelle weiter regelmäßig überwachen. Die staatlichen Einrichtungen in Frankreich blieben mobilisiert, um sofort eingreifen zu können, falls sich die Lage vor Ort ändert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mindestens 131 Tote auf Lake Victoria
(20.04.19) Mindestens 131 Menschen fanden am 18.4. auf dem südlichen Lake Victoria, Tansania, den Tod, als die Fähre ‚Nyrere‘ am Nachmittag nur wenige Dutzend Meter vom Landungssteg auf der Insel Ukara, ihrem Fahrtziel, entfernt kenterte. Die Zahl könnte noch weiter steigen. Rund 200 Menschen befanden sich an Bord des Schiffes, das für die Hälfte davon zugelassen war.
Die Überladung dürfte auch zu dem Unglück geführt haben. Die Passagiere bewegten sich auf den Bug, um auszusteigen, wodurch das Boot aus der Balance kam.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mehr als 120 Tote auf Lake Kivu
(20.04.19) Über 120 Menschen starben am 16.4. beim Schiffbruch der kongolesischen ‚Kalehe‘ auf dem Lake Kivu bei Kasunyu in der Süd-Kivu-Provinz. Bislang wurden 13 tot geborgen, 114 wurden vermisst, und nur 37 Menschen gerettet. Das von Kituku im Goma-Distrikt kommende Boot war mit 150 Personen an Bord bei einer Kapazität von nur 70 Menschen deutlich überladen gewesen. Es hatte auch keine Fahrtgenehmigung. Laut Manifest waren 60 Personen an Bord, davon 47 Erwachsene, sieben Kinder und eine vierköpfige Crew.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Schubboot in Berlin
(20.04.19) Auf dem Landwehrkanal in Berlin-Kreuzberg hat am frühen Morgen des 18.4. ein Schubboot Feuer gefangen. Der Brand brach im Maschinenraum aus. Die Feuerwehr war mit vier Fahrzeugen im Einsatz. Die Ursache des Feuers war zunächst unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre kollidierte mit Mole in Batangas
(20.04.19) Die Maritime Industry Authority (Marina) verhängte am 19.4. in Batangas ein Fahrverbot über die philippinische Fähre ‚RDI Genesis 1’, nachdem diese gegen sechs Uhr beim Anlegemanöver mit einer Mole 50 Meter vom Liegeplatz entfernt kollidiert war. Offenbar hatte die Kontrolle der Steuerbordmaschine versagt, sodass das Schiff noch zuviel Vorausfahrt hatte.
Es wurde im Vorschiffsbereich beschädigt, u.a. wurde die Passagierrampe in Mitleidenschaft gezogen. Deshalb war ein weiterer Betrieb nicht mehr sicher, und vor der Freigabe musste eine Reparatur und Inspektion durchgeführt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kettenfähre kollidierte mit Segelyacht
(20.04.19) Die britische Kettenfähre ‚Cowes Floating Bridge No. 6’ kollidierte am Nachmittag des 19.4. mit der Segelyacht ‚Jam Jar‘ auf der East-Cowes-Seite. Die Yacht drehte gerade herum, als sie gegen 16 Uhr mit dem Gefährt zusammenstieß, das zu der Zeit Schlepperassistenz hatte. Sie konnte danach vom Boot des Cowes Harbour Master wieder befreit werden.
Allerdings kam es zu einer Unterbrechung des Fährdienstes über den Medina und nachfolgend Verkehrsstörungen. Die Autos auf der Fähre konnten trotz eines ungewöhnlichen Anlegewinkels in East Cowes von Bord fahren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank in Oban
(20.04.19) In Oban sank am 18.4. um 5.15 Uhr der 10 Meter lange Kutter ‚Flying Fish – TT 272’ aus Tarbert, Loch Fyne, an der Railway Pier. Das Schiff lag seit einigen Tagen dort am CalMac-Anleger. Das RNLI-Boot aus Oban wurde von der Stornoway Coastguard gerufen und prüfte, ob sich jemand an Bord befunden hatte und ob sich das Schiff noch lenzen ließ.
Dies war aber nicht der Fall, weil es zu tief weggesunken war. Nur noch die Mastspitzen ragten schließlich aus dem Wasser. Auch ein Team der Coastguard und ein Vertreter der MCA war vor Ort, um mögliche Umweltgefährdungen zu prüfen.
Da eine Menge Diesel über dem Wrack trieb, wurde eine Ölsperre ausgebracht. Auch aufgeschwommenes Treibgut wurde geborgen. Nachdem nichts weiter mehr ausgerichtet werden konnte, kehrte das Rettungsboot um sieben Uhr zu seiner Station zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Port Cartier manövrierunfähig
(20.04.19) Der kanadische Trawler ‚Le Royale III‘, 120 BRZ (IMO-Nr.: 8828355), wurde am 17.4. um kurz nach drei Uhr im Gulf of St. Lawrence vor Port-Cartier, Quebec, Canada, auf Position 49 40 29.7 N, 066 43 43.8 W manövrierunfähig. Die Crew führte provisorische Reparaturen durch. Dann konnte der Havarist mit reduzierter Fahrt nach Sept-Iles, Quebec, zurückkehren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Nach Nebelrettung ging der Treibstoff aus
(20.04.19) Die US Coast Guard rettete am 18.4. die zweiköpfige Crew der 57 Fuß langen Chris-Craft ‚Never Say Never’ drei Meilen vor der Küste des Año Nuevo State Park. Der Eigner hatte die Coast Guard San Francisco um 17.30 Uhr alarmiert, nachdem das Boot Wassereinbruch erlitten hatte. Von der Air Station San Francisco stieg ein MH-65 Dolphin-Helikopter auf, und von der Coast Guard Station Golden Gate lief ein 47-Fuß-Boot aus.
Der Hubschrauber war 10 Minuten später vor Ort, hatte aber Probleme, die Motoryacht bei dichtem Nebel zu finden. Nachdem es ihm endlich gelungen war, winschte er die beiden Bootsfahrer auf und nahm Kurs auf den Watsonville Airport. Da inzwischen aber der Treibstoff knapp wurde, landete er stattdessen auf dem Parkplatz des Sky View Flea Markts in Santa Cruz. Von dort wurden die Schiffbrüchigen ins Dominican Hospital gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Einhandsegler bei Mellum/Holland gerettet
(20.04.19) In der Nacht zum 20.4. kamen Einsatzkräfte der DGzRS aus Horumersiel sowie Bremerhaven gemeinsam mit einem Such- und Rettungshubschrauber der Deutschen Marine einen Einhandsegler zu Hilfe. Der 34-Jährige war mit seinem Boot nordöstlich der Düneninsel Mellum auf Grund gelaufen. Mit seinem Mobiltelefon setzte der Segler gegen 1.45 Uhr einen Notruf a, nachdem er infolge eines Blackout und dem damit verbundenen Ausfall der gesamten Bordelektronik mit seinem sieben Meter langen Segelboot bei ablaufendem Wasser in der Nähe der Düneninsel Mellum festgekommen war. Eine genaue Positionsangabe konnte der Wilhelmshavener nicht machen.
Er wusste lediglich, dass er sich nordöstlich der Insel befand. Damit sein Boot nicht vertreiben konnte, hatte er es mit einem Anker gesichert. Das MRCC alarmierte die Seenotretter der Freiwilligen-Station Horumersiel mit dem Seenotrettungsboot ‚Baltrum‘ sowie den Bremerhavener Seenotrettungskreuzer ‚Hermann Rudolf Meyer‘. Außerdem bat es in der Nähe fahrende Schiffe um Mithilfe.
Trotz guter Sicht bei Vollmond und ruhiger See blieb die Suche nach dem unbeleuchteten Boot zunächst erfolglos. Der Skipper konnte lediglich mit seiner Taschenlampe schwache Lichtsignale geben. Erschwerend kam hinzu, dass die Handyverbindung zu ihm immer wieder abbrach.
Deshalb zogen die Wachleiter des MRCC wenig später einen Such- und Rettungshubschrauber der Deutschen Marine hinzu. Außerdem sendete die Seenotküstenfunkstelle Bremen Rescue Radio ein „Mayday Relay“ aus, um die gesamte Schifffahrt um erhöhte Aufmerksamkeit zu bitten. Gegen 4.45 Uhr entdeckte der SAR-Hubschrauber das Segelboot an der Nordostkante Mellums.
Wegen der sehr geringen Wassertiefe war es nicht möglich, die Yacht ins tiefere Wasser zu ziehen oder ihn mit dem Tochterboot ‚Christian‘ der ‚Hermann Rudolf Meyer‘ von Bord zu holen. Daher winschte der Hubschrauber den unverletzten und nicht unterkühlten Mann auf. Anschließend wurde er auf dem Seenotrettungskreuzer abgesetzt. Dieser brachte den Segler in Bremerhaven an Land.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerfrachter blockierte Suez-Kanal
(20.04.19) Der maltesische Containerfrachter ‚APL Danube‘, 95263 BRZ (IMO-Nr.: 9674517), lief am 19.4. gegen 17.15 Uhr beim Transit des Suez-Kanals in südlicher Richtung auf Grund. Das Schiff, das von Istanbul nach Jeddah, unterwegs war, saß im südlichen Teil des Großen Bittersees fest. Vier Schlepper kamen dem Havaristen zu Hilfe und machten ihn gegen 19 Uhr wieder flott.
Nach Inspektionen in der Nähe der Unfallstelle zogen sie ihn abends weiter in Richtung Suez. Der Kanalverkehr wurde in dem Bereich gestoppt. Am 20.4. um acht Uhr warf der Frachter in der Wartezone von Suez auf Position 29° 53.41' N 032° 32.35' O Anker, und der Schiffsverkehr auf der Wasserstraße wurde wieder freigegeben.
Quelle:Tim Schwabedissen



18.4.2019

Archivbild Fähre ‚Prevelis‘
(Bild: Jebulon)   Großbild klick!

Kollision in Diafani/Karpathos
(18.04.19) Am Nachmittag des 17.4. kollidierte die griechische Fähre ‚Prevelis‘, 9851 BRZ (IMO-Nr.: 8020927), mit einem Kai im Hafen von Diafani in Karpathos. Dabei wurde der Rumpf am Heck unterhalb der RoRo-Rampe auf einer Länge von 1,30 Metern und einer Breite von 10 Zentimetern aufgerissen. Keine der 25 Crewmitglieder und 82 Passagiere kamen zu Schaden.
Auch wurden weder ein Wassereinbruch noch Ölaustritte festgestellt. Das Schiff operierte auf der Route Piräus - Milo - Thira - Anafi - Kassos - Karpathos - Diafani - Halki – Rhodos. Nachdem es sicher in Diafani festgemacht hatte, wurde ein Auslaufverbot von der Hafenbehörde verhängt, bis die Seetüchtigkeit wieder hergestellt war und eine Klasseinspektion durchgeführt wurde.
Zur Reparatur wurde eine einmalige Fahrt nach Rhodos erlaubt. Die Passagiere verbrachten die Nacht auf Karpathos und wurden dann mit anderen Schiffen der Reederei zu ihren Fahrtzielen gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fischfarmversorgertreibt unbemannt
Fischfarmversorgertreibt unbemannt
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Fischfarmversorger trieb durch Tobermory Bay/GB
(18.04.19) Das RNLI-Boot aus Tobermory wurde am 17.4. alarmiert, nachdem ein Fischfarmboot sich von seiner Mooring in der Tobermory Bay losgerissen hatte. Ein Zeuge hatte das acht Meter lange Boot bei fünf Beaufort Wind aus Südost über die Bucht treiben sehen. Der Vormann des Rettungsboots, David McHaffie kontaktierte die Coastguard, die mit ihm einig war, dass von dem Boot eine Gefahr ausginge.
Das Rettungsboot ‚Elizabeth Fairlie Ramsey’ lief um 11.15 Uhr aus und war binnen zwei Minuten längsseits des dicht bei der CalMac-Pier treibenden Ausreißers. Zwei Mann stiegen an Bord über und vermochten die Maschine zu starten. Dann warfen sie die herumtreibenden Mooringleinen los und brachten das Boot zurück an den Ponton, von dem es sich losgerissen hatte.
Nachdem es dort gesichert war, lief gerade ein anderer Fischfarmversorger in die Bucht ein. Seine Crew wurde über den Vorfall informiert und barg die losgeworfene Mooring. Um 11.45 Uhr war der Einsatz beendet, und das Rettungsboot kehrte zu seiner Station zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden in Parikia
(18.04.19) Am Nachmittag des 16.4. erlitt der griechische Frachter ‚Kostas Dimakis‘, 1155 BRZ (IMO-Nr.: 7524017), einen Maschinenschaden beim Manövrieren im Vitzi-Hafen von Parikia auf Paros. Der Kapitän informierte die Hafenbehörde von Paros, und diese verhängte ein Auslaufverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion. Die Crew konnte den Schaden beheben, nachdem das Schiff sicher an Mole 3 festgemacht hatte. Am 17.4. um 15.440 Uhr lief der Frachter wieder aus und machte am 18.4. um 00.50 Uhr in Thira fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht in Vollbrand
Motoryacht in Vollbrand
(Bild: Monroe County Sheriffs Office)   Großbild klick!

Florida: Motoryacht in Flammen stehend gesunken
(18.04.19) Vor Islamorada ging am 17.4. gegen 14 Uhr eine 48 Fuß lange Motoryacht zwei bis drei Meilen vor der Küste bei Meile 81,5 in der Whale Harbor Area in Flammen auf. An Bord befanden sich zwei Personen und ein Hund. Sie alarmierten das Monroe County Sheriff’s Office, nachdem in der Backbordmaschine ein Feuer entstand.
Das automatische Löschsystem hatte zu dem Zeitpunkt zwar bereits ausgelöst, jedoch nichts ausgerichtet. Die beiden Bootsfahrer legten Rettungswesten an und sprangen ins Wasser. Sie wurden von einem Boot der U.S. Coast Guard gerettet.
Brennende Motoryacht sinkt
Brennende Motoryacht sinkt
(Bild: Monroe County Sheriffs Office)   Großbild klick!
Das Boot aber stand binnen kurzem in Vollbrand und konnte nicht mehr gerettet werden. Es versank in hellen Flammen stehend im Snake Creek in den Florida Keys übers Heck im Wasser. Die Florida Fish and Wildlife Conservation Commission (FWC) wurde eingeschaltet und leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen




Motoryacht in Alimos-Marina gesunken
(18.04.19) Am Morgen des 17.4. sank die unter Honduras-Flagge registrierte Motoryacht ‚Vanessa’ in der Alimos Marina. Es befand sich zu der Zeit niemand an Bord. Sofort nach Entdecken des Untergangs wurde vorsorglich eine Ölsperre ausgelegt. Die Hafenbehörde von Saronikos leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


USS ‚Fitzgerald (DDG 62)’
USS ‚Fitzgerald (DDG 62)’
(Bild: US Navy)   Großbild klick!

Zerstörer schwimmt 22 Monate nach Kollision wieder
(18.04.19) Der amerikanische Zerstörer USS ‚Fitzgerald (DDG 62)’ kam einen großen Schritt zur Rücckehr in den Dienst voran, als er am 16.4. das Schwimmdock verließ und an die Pier der Huntington Ingalls Industries (HII) Ingalls Shipbuilding geschleppt wurde. Das schwer beschädigte Schiff war dort am 19.1.2018 auf Deck eines Schwerlastfrachters eingetroffen, um nach der Kollision mit dem Containerschiff ‚ACX Crystal‘ am 17.6.2017, die sieben Seeleute das Leben kostete, dort repariert zu werden. Seitdem lag der Schwerpunkt darauf, die Integrität des Rumpfes und der darüber liegenden Strukturen wieder herzustellen.
Die Komplexität dieser Aufgabe war eine große Herausforderung, doch das Planungsteam bei den Bath Iron Works und die Kräfte vor Ort leisteten gute Arbeit. Nun, da das Schiff zurück im Wasser ist, kann die Marine damit beginnen, es auszurüsten und zu testen. Dabei müssen zahlreiche Waffensysteme, die Elektrik, Kommando- Kontroll- und Kommunikationsstrukturen sowie die Computeranlagen wieder hergestellt werden.
Die Arbeiten variieren von kompletter Überholung bis zum vollständigen Austausch z.B. von Radaranlagen und Systemen zur elektronischen Kriegführung und der Modernisierung von Systemen. Wie lange dies dauern würde, war derzeit noch nicht absehbar. Unterdessen befand sich der Zerstörer USS ‚John S. McCain (DDG-62)’, der am 20.8.2017 ebenfalls in eine Kollision verwickelt war, die 10 Menschenleben kostete, weiter zur Reparatur in Japan.
Quelle:Tim Schwabedissen


Drei Verletzte bei Explosion vor Falmouth
(18.04.19) Am 17.4. um 15.15 Uhr kam es zu einer Explosion auf dem unter Hongkong-Flagge laufenden Bulkcarrier ‚Great Aspiration’, 51130 BRZ (IMO: 9458767), vor der Küste von Cornwall Dabei wurden drei chinesische Crewmitglieder schwer verletzt. Sie hatten Verbrennungen erlitten und wurden vor Lizard Point per Hubschrauber von dem Frachter, der sich auf der Fahrt von Baltimore, USA, nach Falmouth befand, durch die Maritime and Coastguard Agency (MCA) abgeborgen und ins Derriford Hospital in Plymouth geflogen.
Der Marine Accident Investigation Branch wurde informiert. Das Schiff steuerte die Mount's Bay zur Schadensuntersuchung an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ruderausfall vor Baie Comeau/Kanada
(18.04.19) Der zypriotische Bulkcarrier ‚Tundra‘, 19814 BRZ (IMO-Nr.: 9415208), erlitt von Kotka kommend am 15.4. gegen Mitternacht einen Ausfall der Ruderkontrollanlage vor Baie Comeau, Quebec, auf Position 49 25 02.0 N, 65 03 12.0 W. Das Schiff warf auf der Reede von Les Razades vor Trois-Pistoles für die notwendigen Reparaturen Anker. Am 17.4. um 15.30 Uhr machte es in Trois Rivières fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kolbenfresser vor Südafrika
(18.04.19) Der unter Singapur-Flagge laufende LPG-Tanker ‚Kris Kin‘, 7981 BRZ (IMO-Nre.: 9713612), erlitt von Mombasa kommend am 14.4. vor der südafrikanischen Ostküste in der Nähe von Kap St. Lucia Probleme mit den Kolben und wurde manövrierunfähig. Das Schiff driftete mit 2,4 Knoten bei Position 27 05 07 S, 34 36 18 O. Die Crew führte Reparaturen, durch und das Schiff steuerte dann die Reede von Richards Bay an, wo es am 17.4. um 20.30 Uhr auf Position 28 ° 57.05 'S 032 ° 8.12' O Anker warf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Frachter in Tuzla/Türkei
(18.04.19) Auf dem moldawischen Frachter ‚Sormovskiy 118‘, 2478 BRZ (IMO-Nr.: 7943287), brach am 17.4. ein Feuer im Aufbautenbereich aus. Das Schiff war tags zuvor beim Astas Shipyard in Tuzla eingedockt worden. Der Brand war auf den Decks 2 und 3.
Die Feuerwehr rückte mit starken Einsatzkräften an. Es gelang, das Feuer zu löschen. Anschließend wurden die beim Brand verrauchten Innenräume entlüftet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Paleokia/Griechenland
(18.04.19) Am 17.4. gegen Mittag kollidierte das griechische Fährboot ‚Panagia Kamaterou‘ mit der etwas größeren Fähre ‚Poseidon‘, die ihr beim Ansteuern des Hafens von Paleokia ins Heck lief. Das Schiff, das auf der Route Perama – Paloukia unterwegs war, wurde beschädigt. Die Hafenbehörde von Salamis leitete eine Untersuchung ein und verhängte bis zu deren Abschluss ein Auslaufverbot über beide Schiffe. Außerdem wurde eine Klasseinspektion durchgeführt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht in Antwerpen gesunken
(18.04.19) In Antwerpen sank am 17.4. gegen Mittag eine 15 Meter lange Yacht im Straatsburgdock. Es befand sich zu der Zeit niemand an Bord. Offenbar war es zu einem Wassereinbruch gekommen. Die Brandweer Zone Antwerpen machte sich daran, das Boot zu lenzen, um es wieder über Wasser zu bekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Angehörige der Opfer der Sewol-Katastrophe fordern endlich Aufklärung
(Datum) Einen Tag vor dem fünften Jahrestag des Untergangs der südkoreanischen Fähre ‚Sewol’ forderten Angehörige der 304 Opfer des Unglücks am 15.4. eine neue Untersuchung und eine Bestrafung der Verantwortlichen. Die Familien des Opfers sagten, es sei noch keine Gerechtigkeit hergestellt und nach versuchten Vertuschungen noch niemand inhaftiert worden. Zu den Verantwortlichen, die versucht hätten, die Wahrheit über den Vorfall zu verschleiern, gehörten der ehemaligen Präsident Park Geun-hye und der damaligen Justizminister Hwang Kyo-ahn, der heute der größte Oppositionsführer der Liberty Korea Party ist, sagten sie auf einer Pressekonferenz auf dem Gwanghwamun-Platz.
Sie forderten Strafen für jene, die die Opfer aufgefordert haben, auf dem sinkenden Schiff still zu bleiben und die keine Evakuierung angeordnet haben. Der erste Schritt sei die Einrichtung eines einheitlichen Sonderermittlungsteams unter Führung der Staatsanwaltschaft, die Ermittlungsbefugnis hat, da laufende Fälle getrennt von mehreren lokalen und militärischen Gerichten behandelt werden. Durch die Schaffung eines einheitlichen Gremiums, so glauben die Familien, dass Anklagen und Gerichtsverfahren im Rahmen des Untersuchungs- und Folgeprozesses schneller und reaktionsschneller sein werden. Sie veröffentlichten eine Liste mit 17 Namen von Personen, denen sie vorwarfen, für die Unterbrechung von Rettungsaktionen verantwortlich zu sein.
Sie stellten die Liste auf der Grundlage der Ermittlungsergebnisse der Staatsanwaltschaft und des Sonderermittlungsausschusses für die Katastrophe zusammen. Auf der Liste standen Beamte der Küstenwache, des Präsidialbüros, des Nationalen Nachrichtendienstes, des Verteidigungssicherheitskommandos, des Ministeriums für Ozeane und des Justizministeriums. Zu den Namen gehören der damalige Stabschef des Präsidenten, Kim Ki-choon, der damalige Chef der Küstenwache, Kim Suk-Kyun, der damalige Staatssekretär für nationale Sicherheit, Kim Jang-soo, und der Chef des Nationalen Geheimdienstes, Nam Jae-joon.
Die Familien werfen ihnen Machtmissbrauch und Totschlag vor, deren Verjährungsfrist fünf Jahre bzw. sieben Jahre beträgt. Sie planten, im Juni gegen sie Beschwerde einzulegen. Am 15.4. schickte die Staatsanwaltschaft zwei ehemalige hochrangige Beamte des Verteidigungssicherheitskommandos und zwei ehemalige Präsidentenbeamte wegen Missbrauchs der Macht vor Gericht.
Ihnen wurde vorgeworfen, versucht zu haben, Familien der Opfer zu schmieren. Eine Petition auf der Website des Präsidialamts, in der eine erneute Untersuchung des Untergangs gefordert wurde, hatte bis zum Nachmittag mehr als 127.000 Unterschriften erhalten. Nachdem die Arbeit früherer Ausschüsse, in denen die Ursache der Tragödie mit wenig Erfolg untersucht wurde, sollte die Sonderkommission für die Untersuchung nun endlich herausfinden, was bei der Rettungsaktion alles schief gegangen ist. Die Kommission teilte mit, dass das Filmmaterial der Katastrophe, das die Staatsanwaltschaft von der Marine bekommen habe, möglicherweise manipuliert war.
Da die Kommission aber nicht befugt ist, die Beteiligten zu vorzuladen und Anklage gegen sie zu erheben, beabsichtigte sie, den Fall an die Staatsanwaltschaft weiterzuleiten und sie aufzufordern, eine offizielle Untersuchung der Vorwürfe einzuleiten.
In den letzten Tagen strömten die Koreaner zum gemeinsamen Denkmalaltar in Ansan in der Provinz Gyeonggi, wo 261 Studenten und Lehrer, die Opfer des Untergangs wurden, bestattet sind, um den Opfern Tribut zu zollen. Die Insel Jindo, die sich in der Nähe des Unglücksortes befindet, und der Hafen von Mokpo, wo das Wrack der Fähre auf einer Hafenfläche aufgepallt ist, waren ebenfalls mit Trauernden angefüllt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf historischer Fähre
(18.04.19) Die historische Boblo Island-Fähre SS ‚St. Claire’, die gerade restauriert wird, geriet am Nachmittag des 17.4. in Brand. Die Feuerwehr konnte das Feuer gegen 17 Uhr löschen. Das Schiff war bereits am 6.7.2018 bei einem durch Schweißarbeiten ausgelösten Feuer an der St. Jean Boat Launch schwer beschädigt worden. Es ist eines von zweien, die einst Menschen zum Freizeitpark auf Bois Blanc Island übersetzten. Das zweite, die SS ‚Columbia’, ging 2015 von Toledo, Ohio nach Buffalo, New York. Die ‚St. Claire’ spielte 2013 in dem Kinofilm ‘Transformers 4, Age of Extinction’ eine Rolle. Nach Boblo Island überzusetzen, ist eine schöne Erinnerung für viele Einwohner Michigans. Der Vergnügungspark wurde 1898 eröffnet und schloss 1993 seine Pforten. Heute verbindet eine Privatfähre das seitdem mit Eigenheimen bebaute Gelände.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler bei Millport Bay/Irland gestrandet
(18.04.19) Am 15.4. gegen 2.10 Uhr lief ein 70 Fuß langer Trawler mit einer sechsköpfigen Crew an Bord nahe Millport Bay bei Cumbrae auf Grund. Die Belfast Belfast Coastguard alarmierte das Cumbrae Coastguard Rescue Team und das RNLI-Boot aus Troon, die ‚Jim Moffat’ sowie das Rettungsboot aus Largs. Vor Ort waren Windgeschwindigkeiten von 50 Knoten, bei denen sich das Schiff von seiner Mooring losgerissen hatte und wenig später gestrandet war.
Es gelang, den Havaristen dank des steigenden Wassers rasch wieder in tieferes Wasser zu ziehen, wo er verankert und untersucht wurde. Nachdem alle Checks beendet waren und keine weitere Assistenz nötig schien, wurden die Rettungskräfte entlassen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Altes Segelschiff wird künstliches Riff
(18.04.19) Am 23.4. soll vor der Küste des Hernando County ein seit 14 Jahren aufgegebenes, 46 Fuß langes 16-Tonnen-Segelschiff aus Florida das erste Tauchwrack der Adventure Coast werden. Vor zwei Jahren war die Hernando County Port Authority auf das in der Hernando Beach Marina liegende Zementboot aufmerksam geworden, das wegen des Baumaterials als Riff ideal zu sein schien. Nun gab es nach einer gründlichen Reinigung durch Freiwillige die Genehmigung, es beim Bendickson Reef, 20 Meilen vor der Küste zu versenken.
Dort wurden seit den 90er-Jahren bereits andere Strukturen darunter auch 10 M-60 Panzer aus dem 2. Weltkrieg, auf dem Meeresgrund abgelegt. Mit dem Schiff soll das Riff nun aber eine neue Qualität für Taucher und Fischer erhalten. Es kam über die Bahamas und die Karibik nach Hernando Beach und blieb dann dort als herrenlose Hulk.
Quelle:Tim Schwabedissen


Raddampfer nach sechs Tagen geborgen
(18.04.19) Der südafrikanische Raddampfer ‚Krysna’ wurde von Bergern am 17.4. gegen 11 Uhr erfolgreich wieder auf ebenen Kiel und zum Schwimmen gebracht. Das Schiff der Featherbed Company war am Morgen des 12.4. gekentert und lag seither halb unter Wasser. Zunächst war daran gearbeitet worden, jedes Risiko einer Gewässerverschmutzung durch Diesel in den Tanks des Schiffs abzuwenden.
Taucher und Berger arbeiteten bis in die Abendstunden, um die Bergung vorzubereiten. Es gelang dann, das Schiff mit großen Luftkissen aufzurichten. Nun sollte das Schiff an seinem Liegeplatz 24 Stunden lang beobachtet und dann zu einer genauen Inspektion und Reparatur gedockt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


17.4.2019

Bulkcarrier ‚Agios Rafail’ sitzt fest
Bulkcarrier ‚Agios Rafail’ sitzt fest
(Bild: Milivoj Mijosek)   Großbild klick!

Frachter lief bei Pula auf Grund
(17.04.19) Der moldawische Bulkcarrier ‚Agios Rafail’, 1227 BRZ (IMO-Nr.: 7118181), lief auf dem Weg nach Pula mit einer siebenköpfigen Crew an Bord am Morgen des 16.4. auf Felsen in der Jamica Bucht unweit der Halbinsel von Muzil. Das unbeladene Schiff hatte aus bisher ungeklärter Ursache die notwendige Kursänderung nicht durchgeführt und war direkt auf die Küste zugelaufen. Ein Fischer entdeckte den Havaristen um 7.25 Uhr, als dieser versuchte, sich wieder zu befreien.
Der Hafenkapitän von Pula untersagte, nachdem er von diesem verständigt worden war, sofort jegliche Aktivitäten, bis eine Untersuchung des Rumpfes durchgeführt worden war. Ein Taucher

Bugschaden an der ‚Agios Rafail’
Bugschaden an der ‚Agios Rafail’
(Bild: Milivoj Mijosek)   Großbild klick!
stieg ab und fand geringfügige Schäden am Bug unterhalb und Schrammen oberhalb der Wasserlinie vor. Allerdings gab es keine Lecks oder Risse im Rumpf. Daraufhin durfte sich das Schiff befreien und steuerte dann den Hafen von Stinjan bei Pula an. Hier wurden weitere Untersuchungen eingeleitet. Die Crew wurde auf Drogen untersucht.
Erst wenn möglicherweise notwendige Reparaturen und eine Klasseinspektion des kroatischen Schiffsregisters durchgeführt sind, darf das Schiff seine Fahrt fortsetzen. Es ist im Transport von Steinen von Pula nach Ravenna eingesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


‚Unispirit‘ mit den Schleppern ‚Parat‘ und ‚Luchs‘
‚Unispirit‘ mit den Schleppern ‚Parat‘ und ‚Luchs‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Maschinenausfall in Brunsbüttel
(17.04.19) Beim Einlaufen in die neue Südschleuse des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel am 16.4. gegen 16:50 Uhr erlitt der unter Antigua Barbuda-Flagge laufende Frachter ‚Unispirit‘, 6296 BRZ (IMO-Nr.: 9356402), einen kompletten Maschinenausfall. Er drohte daraufhin in die Uferböschung der neuen Vorhafens zu driften. Es gelang den beiden sofort herbeigerufenen Schleppern ‚Parat‘ und ‚Bugsier 22‘ aber noch rechtzeitig, ihn auf den Haken zu nehmen und in die neue Südschleuse zu ziehen.
Nach der Schleusenpassage spannte dann neben der ‚Parat‘ die ‚Luchs‘ mit an. Der Havarist wurde direkt zu den Bahnhofsdalben in Brunsbüttel bugsiert, wo die notwendigen Untersuchungen und eine Klassebestätigung erfolgen sollten. Das Schiff war auf der Reise von Hamburg nach Rostock. Am 17.4. lag es weiter im Kanalhafen.
Die ‚Unispirit‘ ist 132,2 Meter lang, 15,9 Meter breit, hat 7,73 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 9.775 Tonnen. Sie läuft für die Held Bereederungs GmbH & Co. KG in Haren (Ems), und wurde 2006 beim Volharding Shipyard B.V. in Hoogezand erbaut. Es lief zuvor unter den Namen ‚Nomination‘, ‚Beluga Nomination‘ und ‚BBC Ireland‘.
Am 22.1.2011 wurde die damalige ‚Beluga Nomination’ im Indischen Ozean nördlich der Seychellen auf der Fahrt von Malta nach Masan Opfer eines Piratenangriffs. Der polnische Kapitän und seine Crew, die aus zwei Ukrainern und sieben Philippinos bestand, funkte einen Notruf und suchte dann die Zitadelle auf. Diese wurde aber von den Piraten aufgeschweißt, und der Frachter nahm Kurs auf Somalia.
Am 25.1. sichtete ein Patroullienflugzeug der Coastguard der Seychellen den Frachter mit vier Piraten an Deck. Am 26.4. eröffneten ein Patroullienboot der Seychellen und die dänische Fregatte ‚Esbern Snare‘ das Feuer auf den Frachter in einem Versuch, ihn zu befreien. Ein Pirat kam dabei zwar ums Leben, aber der Angriff wurde abgewiesen.
Ein Crewmitglied wurde als Antwort auf den Angriff von den Piraten erschossen. Vier der Seeleute konnten die Situation aber nutzen, um zu fliehen. Zwei von ihnen, darunter der 2. Offizier, wurden am 28.1. aus einer Rettungsinsel von der ‚Esbern Snare‘ geborgen.
Die beiden anderen blieben allerdings vermisst. Am 27.1. kam es auf der ‚Beluga Nomination‘ zu einem Maschinenausfall, doch kein Kriegsschiff war dicht genug bei ihr, um ein Mutterschiff der Piraten von der Hilfeleistung abhalten zu können. Nachdem die Maschine wieder lief, setzte der Frachter die Fahrt gen Somalia unter Eskorte des Tankers ‘York’ fort.
Erst zwölf Wochen nach der Kaperung verließen die Piraten die ‚Beluga Nomination‘ am 13.4. wieder. Mit einer siebenköpfigen Crew verließ er die Bucht von Haradere offenbar nach Zahlung von Millionen Dollar als Lösegeld. Der Frachter nahm dann, begleitet von zwei Schleppern, Kurs auf Mombasa zur Reparatur.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild ‚Saga Wind‘
Archivbild ‚Saga Wind‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Kollision in Brunsbüttel
(17.04.19) Am 15.4. gegen 16 Uhr kollidierte der unter Hongkong-Flagge laufende Bulkcarrier ‚Saga Wind‘, 29381 BRZ (IMO-Nr.: 9074078), vom finnischen Uusikaupunki kommend beim Anlegemanöver mit der Harnstoffbrücke im Hafen Ostermoor in Brunsbüttel. Er stieß gegen die Kaianlage, obwohl er durch einen Schlepper assistiert wurde. Am Schiff kam es oberhalb der Wasserlinie zu Farbabrieb.
Landseitig wurden der Verladekran und einige Bodenplatten der Verladebrücke erheblich beschädigt Die Ursache der Havarie war offenbar die noch zu hohe Restgeschwindigkeit des Schiffes gewesen sein. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Beamten des Wasserschutzpolizeireviers Brunsbüttel. Die Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft erteilte kein Weiterfahrverbot. Am 17.4.. lag der Frachter weiter im Kanalhafen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild ‚Alina‘
Archivbild ‚Alina‘
(Bild: Rolf Heinrich, Köln)   Großbild klick!

18 Verletzte bei Kollision zweier Flusskreuzfahrer in Rotterdam
(17.04.19) Am16.4. um 11.45 Uhr kollidierten die beiden Schweizer Flusskreuzfahrtschiffe ‚Alina‘, 1766 tdw (EU-Nr.: 07001934), und ‚Viking Skadi‘ (EU-Nr.: 07001960), auf der Nieuwe Maas in Rotterdam. Sieben Personen an Bord der ‚Alina’ erlitten schwere, 11 weitere leichte Verletzungen, als das von Hoorn nach Rotterdam laufende während eines Drehmanövers mit dem Heck mitschiffs gegen das an der Rhijnspoorkade liegende, andere Schiff stieß, auf dem sich nur die Crew befand. Stühle brachen zusammen, Glas zerbrach, Menschen stürzten, als es zum harten Aufprall kam.
Die Verletzten wurden zunächst vor Ort von Feuerwehr und Rettungsdiensten betreut. Die sieben

Verletzter wird geborgen
Verletzter wird geborgen
(Bild: Marko de Haan)   Großbild klick!
deutschen Passagiere mit Frakturen und Rückenbeschwerden kamen dann ins Krankenhaus. Die ‚Alina‘ machte nach dem Unfall für die notwendigen Untersuchungen fest.
Während die ‚Viking Skadi‘ äußerlich unversehrt blieb, hatte sie am Achterschiff Schaden genommen. Sie verließ Rotterdam wieder um 20.30 Uhr und machte am 17.4. um 6.30 Uhr in Gent fest, um von dort nach Köln weiterzufahren. Hier hatte die einwöchige Fahrt auch am 14.4. begonnen. Die ‚Viking Skadi‘ warf am Morgen des 17.4. los und nahm Kurs auf Hoorn, wo sie am 18.4. um 9.30 Uhr eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild ‚Viking Skadi‘
Archivbild ‚Viking Skadi‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!








Grundberührung bei Massena
(17.04.19) Der unter Kanada-Flagge laufende Chemikalientanker ‚Paul A. Desgagnes‘, 11837 BRZ (IMO-Nr.:9804423), erlitt am 12.4. von Montreal kommend auf dem St. Lawrence Seaway vor Massena gegen 20 Uhr eine Grundberührung. Danach warf es auf der Reede von Wilson Hill Anker. Am 14.4. setzte es die Reise nach Port Weller fort und lag am 15.4. vor Hamilton.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall bei Neuville
(17.04.19) Der zypriotische Bulkcarrier ‚Ruddy‘, 19814 BRZ (IMO-Nr.: 9459981), erlitt von Quebec kommend am 11.4. um 22.45 Uhr einen Maschinenausfall auf dem St. Lawrence River, zwei Meilen vor Neuville auf Position 46 42 17 N, 071 31 31 W. Die Crew führte vor Ort Reparaturen durch, und danach konnte das Schiff die Reise fortsetzen. Es machte am 12.4. um 19.20 Uhr in Montreal fest, von wo aus es am 15.4. nach Toronto weiterging.
Quelle:Tim Schwabedissen


Eisschäden auf Welland Canal
(17.04.19) Der kanadische Bulkcarrier ‚Kaministiqua‘, 22388 BRZ (IMO-Nr.: 8119285), erlitt am 10.4. gegen 21 Uhr Eisschäden auf Welland Canal. Er machte in St. Catharines, Ontario, für Inspektionen und Reparaturen fest. Am 11.4. traf er gegen ein Uhr in Port Weller ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall bei Lavaltrie
(17.04.19) Der kanadische Tanker ‚Algosea’, 11285 BRZ (IMO-Nr.: 9127198), erlitt am 10.4. gegen acht Uhr einen Ausfall der Hauptmaschine auf dem St. Lawrence River vor Lavaltrie, Quebec, auf Position 45 52 34.1 N, 73 15 38.6 W. Die Crew führte die notwendigen Reparaturen durch, und das Schiff nahm wieder Fahrt auf. Es machte am 14.4. gegen ein Uhr in Marine City fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall in Queen Charlotte Sound
(17.04.19) Der maltesische Bulkcarrier ‚Majorca’, 40485 BRZ (IMO-Nr.: 9294109), erlitt am 2.4. um 3.30 Uhr einen Ausfall der Hauptmaschine im Queen Charlotte Sound, British Columbia. Die Crew machte sich an die Reparatur und ersetzte die Einspritzdüsen der Zylinder 1 und 4. Danach konnte der Frachter die Fahrt fortsetzen und machte am 4.4. in Prince Rupert fest.
Bereits am 31.3. hatte er einen Antriebsausfall in Vancouver erlitten. Danach wurde er durch Werfen der beiden Anker gestoppt. Die Crew reparierte dann den Luftsolenoid.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter auf Paraná River auf Grund gelaufen
(17.04.19) Der maltesische Bulkcarrier ‚Nord Copper’, 34241 BRZ (IMO-Nr.: 9805647), lief auf der Fahrt von Aroyo Seco zur Reede von Punta Alvear am 13.4. auf dem Paraná bei Flusskilometer 406 auf Grund. Das Schiff erhielt Asssistenz durch die drei Schlepper ‚Brutus‘, ‚Zeus I‘ und ‚Tumbador I‘. Am 14.4. um 21.45 Uhr konnte es wieder flottgemacht werden.
Bei Rada Rosario warf es Anker zur Untersuchung von Rumpf und Maschinenanlage. Es lag am 17.4. weiter auf Position 33° 0.76' S 060° 35.71' W vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht zwischen Cozumel und Tampa vermisst
(17.04.19) Die US Coast Guard wurde am 15.4. verständigt, nachdem der 74-jährige Skipper Grant Neie mit seiner 38-Fuß langen Segelyacht ‚Nai’a’ auf der Fahrt von Cozumel, Mexiko nach Tampa, Florida, überfällig war. Seine Ehefrau hatte Alarm geschlagen, nachdem sie keinen Kontakt mit ihm herstellen konnte. Von der Air Station Clearwater stieg eine HC-130 Hercules auf, vom Aviation Training Center eine HC-144 Ocean Sentry sowie von der Air Station Miami eine weitere HC-130 Hercules.
Außerdem nahm das Patroullienboot ‚Kathleen Moore’ Kurs auf das Suchgebiet. Die mexikanische Marine hielt ebenfalls Ausschau nach dem Katamaran.
Quelle:Tim Schwabedissen


Leckgeschlagenes Motorboot nach Pedras Negras geschleppt
(17.04.19) Die spanische Motoryacht ‚Centollo‘ erlitt am Morgen des 16.4. zwischen der Isla de Ons und Punta San Vicente einen Wassereinbruch. Der SAR-Hubschrauber ‚Pesca 1’ wurde vom CCS Finisterre mobilisiert.
Er verschaffte sich einen Überblick über die Situation und blieb auf Standby, bis das SAR-Boot ‚Salvamar Sargadelos‘ (MMSI-Nr.: 224073530) der Salvamento Maritímo-Station in Ribeira vor Ort eingetroffen war. Es nahm die ‚Centollo‘ auf den Haken und schleppte das havarierte Boot mit seiner zweiköpfigen Crew sicher in den Hafen von Pedras Negras ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ein Toter und zwei Verletzte bei Feuer auf Tanker in Mumbai
(17.04.19) Am Abend des 13.4. brach gegen 21.30 Uhr in einer Kabine des indischen Tankers ‚Maharaja Agrasen‘, 80130 BRZ (IMO-Nr.: 9070149), im Hafen von Mumbai ein Feuer aus. Das Schiff sollte dort 90.000 Tonnen Rohöl aus Ras Tanuar löschen und lag nahe der Insel Buchar. Am Abend des 13.4. lag es bei Mole 4.
Möglicherweise führte ein Kurzschluss zu dem Feuer. Drei der 39 Crewmitglieder wurden verletzt und ins Masina Hospital gebracht. Dort erlag am 15.4. der Chief aus Karnataka seinen Verletzungen.
Die beiden anderen, der 2. Ingenieur aus Uttarakhand und ein Maschinenmann aus Kalyan waren noch auf der Intensivstation. Der Tanker wurde aus dem Hafen von Mumbai geschleppt und in Richtung Außenreede verholt. Hier warf er 15 Meilen vor der Küste auf Position 18° 55.17' N 072° 39.45' O Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Versorger nach zwei Tagen geborgen
(17.04.19) Der indische Schlepper ‚Kiltan‘, 179 BRZ (IMO-Nr.: 9382621), wurde von der Lakshadweep Administration beauftragt, den am 11.4. bei Bitra Island gestrandeten, indischen Offshore-Versorger ‚Triton Liberty‘ wieder flottzumachen. Am 13.4. gelang es ihm, den Havaristen zu bergen. Nachdem keine Schäden am Rumpf festgestellt wurden, nahm er Kurs auf die Kavaratti Islands.
Quelle:Tim Schwabedissen


150 Vermisste nach Kentern überladenen Fährboots im Kongo
(17.04.19) Auf dem Kivu-See im Osten des Kongos kenterte am Abend des 15.4. bei stürmischem Wetter eine überladene, und rund 150 Menschen galten als vermisst. Von den rund 200 Passagieren wurden nur etwa 40 gerettet. Mindestens drei Menschen wurden bisher tot geborgen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Tankmotorschiff in Krimpen
(17.04.19) Am 16.4. um 17.05 Uhr brach im Maschinenraum des holländischen Tankmotorschiffs Charlois", 4293 ts (EU-Nr.: 02333461), auf der Nieuwe Maas ein Feuer aus. Das Schiff wurde an einer Pier am Industrieweg in Krimpen an der Ijssel festgemacht, damit die Feuerwehr leichten Zugang bekommen konnte. Diese rückte mit starken Einsatzkräften an, auch Rijkswaterstaat und die Schlepper ‚RPA 2‘ und ‚RPA 11‘der Rotterdam Port Authority sowie das Löschboot ‚Zuid-Holland‘ waren vor Ort und sicherten den Unfallort ab.
Ein Wasserbus musste während der Brandbekämpfung eine andere Route über die Ijssel nehmen. Das Schiff blieb fahrtüchtig und verließ Krimpen um 23.20 Uhr wieder. Es machte am Morgen des 17.4. in Dordrecht fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht nach Oregon Inlet abgeschleppt
(17.04.19) Am 12.4. kamen Crews er U.S. Coast Guard Stationen Hatteras Inlet und Oregon Inlet einer 32 Fuß langen Segelyacht zu Hilfe, die nördlich der Diamond Shoals manövrierunfähig geworden war. Ein Rettungsboot der Station Hatteras Inlet nahm die Yacht in grober See in Schlepp, bis das Boot der Station Oregon Inlet sie später übernahm. Das Boot wurde schließlich sicher an der alten Bonner Bridge im Oregon Inlet verankert, wo es repariert werden sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht auf Medway gestrandet
(17.04.19) Am 15.4. um 13.50 Uhr wurde das RNLI-Boot aus Sheerness alarmiert, nachdem eine Segelyacht in der Mündung des Medway bei 20 Knoten Wind auf Grund gelaufen war und sich auf die Seite gelegt hatte. Die ‚Forward Birmingham’ wurde von der Coastguard zur Unglücksstelle im Sharfleet Creek beordert. Es lokalisierte die Yacht mit einem Mann an Bord um 14.05 Uhr.
Mangels Wasser an der Strandungsstelle musste der Skipper mit einem Beiboot zu den Seenotrettern hinüberrudern. Diese nahmen ihn an Bord und brachten ihn zu einem Anleger im Hafen von Queenborough. Hier erwartete ihn ein Team der Sheppey Coastguard. Um 15.15 Uhr kehrten die Seenotretter zu ihrer Station zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


16.4.2019

Archivbild ‚Carnival Fantasy‘
Archivbild ‚Carnival Fantasy‘
(Bild: Ron Cogswell)   Großbild klick!

Kreuzfahrtschiff rettete 23 Angler nach sechs Tagen Drift
(16.04.19) Die US Coast Guard und die Crew des unter Panama-Flagge laufenden Kreuzfahrtschiffs ‚Carnival Fantasy‘, 70367 BRZ (IMO-Nr.: 8700773), retteten am 14.4. 23 Personen auf einem manövrierunfähigen Boot 130 Meilen vor der Yucatan Peninsula Um 1:15 Uhr hatte ein Kubaner die Coastguard verständigt, dass sein Bruder und 22 weitere Menschen auf einem Sportkutter im Meer trieben. Diese waren auf einem Holzboot von Kuba nach Mexiko gestartet, das dann einen Motorausfall erlitt und drei Tage in der See trieb.

Chris Tall
Rettung der Angler
(Bild: Chris Tall)   Großbild klick!
Der Skipper eines anderen Angelkutters entdeckte sie und nahm sie an Bord. Doch auch dessen aus zwei Außenbordern bestehender Antrieb fiel aus. Die Gruppe trieb weitere drei Tage in dem ungedeckten, völlig überfüllten Boot in der See, bevor es gelang, die Küstenwache zu alarmieren. Von der Air Station Clearwater stieg um 12.50 Uhr eine HC-130 Hercules auf, deren Suche zunächst erfolglos blieb.
Sie wurde, als sie zum Tanken zurückkehren musste von einer HC-144 Ocean Sentry der Air Station Miami abgelöst, die das Boot um 8.40 Uhr lokalisierte. Die Insassen machten die Crew mit einem Spiegel, mit dem sie die Sonne reflektierten, auf sich aufmerksam. Daraufhin wurde die ‚Carnival Fantasy‘ herangeführt.
Sie nahm die Schiffbrüchigen um 10:45 Uhr an Bord. Zwei hatten leichte Verletzungen, die an Bord behandelt wurden. Alle 23 wurden am Morgen des 16.4. in Mobile, Alabama, der Küstenwache übergeben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bagger machen 'Sassi' platt
Bagger machen 'Sassi' platt
(Bild: Harald Bott)   Großbild klick!

Bagger rückt ausgebrannter Luxusyacht in Hamburg zuleibe
(16.04.19) Normalerweise werden auf deutschen Werften keine Schiffe abgewrackt. In diesen Tagen gibt es eine Ausnahme bei der Hamburger Werft Blohm + Voss. Im Trockendock Elbe 17 wird in diesen Tagen das von einer gewaltigen, zerlöcherten Plane nur notdürftig abgedeckte Wrack des Kaskos der 146 Meter langen Luxusyacht ‚Sassi‘ recycelt. Sie wurde bei der Lürssen-Werft in Bremen-Vegesack erbaut, doch noch vor der Fertigstellung fiel sie am 13.9.2018 einem Großbrand zum Opfer.
Samt ihrem ebenfalls erheblich beschädigten, überdachten Baudock wurde sie im Dezember von der Weser zur Elbe geschleppt. Nachdem das Dock repariert war und nach dem einmaligen Aufschwimmen der Yacht wieder zurück nach Bremen geschleppt wurde, machten sich Bagger daran, die zerstörten Reste der 500 Millionen Euro werten Yacht, deren Laufbahn endete, bevor sie überhaupt begonnen hatte, zu zerlegen. Eine Reparatur des Wracks wäre zu kostspielig gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre 'Skarven' auf Grund gelaufen
Fähre 'Skarven' auf Grund gelaufen
(Bild: Rasmus Olen)   Großbild klick!

Fähre schwerer beschädigt als erwartet
(16.04.19) Die finnische Fähre 'Skarven', 2285 BRZ (IMO-Nr.: 9436630), die am 12.4. um 7.40 Uhr im Ekholms-Sund bei Degerby auf Grund gelaufen war, wurde anders als geplant zunächst wieder flottgemacht, ehe Taucher ihren Rumpf ohne Risiko inspizieren konnten. Anders als angenommen, hatte das Schiff nicht nur eine Ölleckage am Propeller erlitten, sondern mehrere Löcher in zwei bis drei Ballasttanks im Rumpf davongetragen. Ein mehrere Meter langer Riss wurde an Backbordseite drei Meter unterhalb der Wasserlinie entdeckt.
Das Schiff steuerte nach Abschluss der Untersuchungen mit eigener Kraft den Hafen von Svinö an, wo es gegen 17 Uhr eintraf. Etliche der am Morgen evakuierten Passagiere erwarteten das Schiff dort, um die insgesamt 19 Fahrzeuge an Bord, darunter Pkw, Trucks oder ein Bagger, wieder in Empfang zu nehmen. Die Fähre musste nun erst repariert werden, bevor sie wieder eingesetzt werden kann.
Dazu machte sie am 14.4. gegen 23 Uhr bei der Oy Western Shipyard Ltd. in Teijo fest. Noch war unklar, ob menschliches Versagen oder ein technischer Fehler dazu führten, dass sie auf einer abgesprengten Felsspitze auflief. Die ‘Skarven’ ist 65,29 Meter lang, 13 Meter breit, hat 3,3 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 350 Tonnen. Sie läuft für die Alands Landskapserering in Mariehamn und wurde 2009 bei Vakaru in Klaipeda erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Kreuzfahrtschiff ‚Emerald Princess’
Archivbild Kreuzfahrtschiff ‚Emerald Princess’
(Bild: Esquilo)   Großbild klick!

Feuer auf Kreuzfahrtschiff in Victoria
(16.04.19) Auf dem unter Bermudas-Flagge laufenden Kreuzfahrtschiff ‚Emerald Princess’, 113561 BRZ (IMO-Nr.: 9333151), brach am 14.4. ein Feuer aus, kurz nachdem es aus einem Trockendock in Victoria, Kanada ausgeschwommen worden war. Es entstand im Achterschiffsbereich von Deck 3, als gerade wieder die Rettungsboote vom Dock aus an Bord verladen wurden. Obwohl es keinen großen Umfang hatte, kam es zu einer starken Rauchentwicklung.
Der Brand ging von einem Luftentfeuchter in der Trennwand eines Trockenlagers aus. Die Crew bekämpfte es von Deck 4 aus mit einem CO2-Löscher und mit Wasser. Nach einer Stunde wurde der Alarm beendet und der betroffene Bereich aufgeräumt und gereinigt.
Die ‚Emerald Princess‘ verließ Victoria am 15.4. gegen zwei Uhr und nahm Kurs auf Vancouver. Von dort lief sie am 16.4. aus und sollte am 18.4. nach einer dreitägigen Fahrt über den Pazifik in Angeles eintreffen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter vor Guangdong aufgegeben
(16.04.19) Der 98 Meter lange, chinesische Frachter ‚Jin Yuan Lun 6 Hao‘ (MMSI-Nr.: 413480270) funkte am 15.4. um 10.30 Uhr einen Notruf, in dem er um sofortige Assistenz in der Guang’ao Bucht vor Shantou in Guangdong bat. Die 11-köpfige Crew musste das Schiff aufgeben und ging in eine Rettungsinsel.
Die Schiffbrüchigen wurden eine halbe Stunde später aus dieser von dem chinesischen Tanker ‚Zi Tong’ (IMO-Nr: 9469261) gerettet. Ihr Schiff hatte Schlagseite entwickelt und drohte zu kentern. Ein SAR-Schiff machte sich auf den Weg zum Havaristen, um ihn zu überwachen und gegebenenfalls zu bergen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper sank auf Mississippi
(16.04.19) Der 18 Meter lange, amerikanische Schubschlepper ‚Dejeanne Maria’ (MMSI-Nr.: 366992060) sank am 15.4. in Pass a Loutre nahe Venice, Louisiana. Die Coast Guard New Orleans wurde gegen zwei Uhr alarmiert, nachdem das Schiff, das mit zwei leeren Bargen auf dem Mississippi flussabwärts unterwegs war, mit einem unter Wasser liegenden Objekt kollidiert und leckgeschlagen war. Die dreiköpfige Crew wurde von einem anderen Schlepper, der Supporter 1’, gerettet.
Ein Assistenzschlepper machte sich auf den Weg, um die beiden Bargen zu bergen. Von der ‚Dejeanne Maria’ ragte noch ein Teil der Backbordseite aus dem Wasser. Das Wrack blockierte das Fahrwasser in Pass a Loutre.
An Bord des Schiffs waren maximal 7,000 Gallonen Öl. Etwa 60 Gallonen davon liefen aus. Das Coast Guard New Orleans Incident Management-Team wurde mobilisiert, um die Flussufer zu kontrollieren. Die Firma ES&H legte eine Ölsperre um das Wrack aus und überwachte die Untergangsstelle mit einer Drohne. Dabei wurden aber ebenso wenig wie bei einem Kontrollflug der Coast Guard akute Ölleckagen festgestellt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre mit Bugstrahlruder-Problem
(16.04.19) Die amerikanische Fähre ‚Malaspina’ 9121 BRZ (IMO-Nr.: 5218183), soll am 29.4. zu einem unplanmäßigen Stopp in einer Werft gehen. Sie hat einen Schaden am Bugstrahlruder erlitten, der repariert werden muss. Das Schiff soll voraussichtlich am 6.5. wieder in den Dienst zurückkehren mit einer Abfahrt von Ketchikan nach Prince Rupert. Das Alaska Marine Highway System verständigte die betroffenen, gebuchten Passagiere.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre hatte Pfortenproblem I
(16.04.19) Die kanadische Fähre ‚Coastal Renaissance‘, 21777 BRZ (IMO-Nr.: 9332755), operierte am Abend des 14.4. rund eineinhalb Stunden verspätet, nachdem es zu einem mechanischen Schaden gekommen war. Das 2007 von der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft erbaute Schiff, das zwischen Tsawwassen und Swartz Bay verkehrt, hatte ein Problem mit zwei Pforten am Bug. Ingenieure wurden gerufen, den Schaden zu beheben, während das Schiff im Dienst blieb.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre hatte Pfortenproblem II
(16.04.19) Am 15.9. mussten mehrere Überfahrten der britischen Fähre ‚Ben-my-Chree‘, 12747 BRZ (IMO-Nr.: 9170705), abgesagt werden, nachdem es zu technischen Problemen an einer Heckpforte gekommen war. Die Morgenabfahrt von Heysham und die folgende Fahrt von Douglas fielen aus. Die Reparaturarbeiten wurden auf rund sechs Stunden Dauer geschätzt. Die Steam Packet erwartete, dass das Schiff um 19.45 Uhr wieder in den fahrplanmäßigen Dienst zurückkehren könnte. Betroffene Passagiere hatten die Option, stattdessen mit der Fähre ‚Manannan‘ befördert zu werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre lief im Boknafjord/Norwegen auf Grund
(16.04.19) Die norwegische Fähre ‚Foldøy’, 1656 BRZ (IMO-Nr.: 9192492), lief am 15.4. um 21.30 Uhr im Boknafjord in Rogaland in der Finnøy Gemeinde auf Grund. Nach der Havarie machte sie am Kai in Judaberg fest.
Der Fährdienst Fogn-Judaberg-Nedstrand-Jelsa wurde vorerst eingestellt. Die Polizei von Finnøy leitete eine Untersuchung ein. Es gab keinen Verdacht auf Drogenmissbrauch.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sturm verzögert Reparatur von Fähre
(16.04.19) Die Einwohner von Barra waren nach dem zweiten Ausfall der Fährlinien von Calmac zum Festland binnen fünf Tagen aufgebracht. In der vergangenen Woche bekam die Fähre ‚Isle of Mull‘, 4719 BRZ (IMO-Nr.: 8608339), Fanggeschirr in den Antrieb und wurde manövrierunfähig. Die ‚Isle of Lewis‘, 6753 BRZ (IMO-Nr.: 9085974), erlitt nun auf dem Weg von Castlebay nach Oban Probleme mit dem Bugstrahlrunder und musste nach einem Drittel des Weges in den Hafen zurückkehren.
Das Schiff blieb seither am Kai in Castlebay und blockierte den Liegeplatz dort auch für andere Schiffe. Wegen eines Sturmes waren Ingenieure der Stornoway Engineering, die den Schaden reparieren sollten, derzeit nicht in der Lage, mit einem Helikopter dorthin zu gelangen. Erst am 9.4. war der Fähre Treibgut in den Propeller geraten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall auf der Ems
(16.04.19) Am 8.4. gegen 15:30 Uhr, kam es auf der Ems auf Höhe von Papenburg auf einem deutschen Binnenschiff zu einem Maschinenausfall. Durch eine Notankerung wurde es im Strom gehalten. Gegen 15:45 Uhr zog ein Schlepper den Havaristen in den Hafen von Papenburg.
Es kam zu keiner Beeinträchtigung der übrigen Schifffahrt. Die Polizei nahm Ermittlungen auf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Eine Tote und fünf Vermisste bei Bootsunglück in Myanmar/Burma
(16.04.19) Eine Frau kam ums Leben, fünf Menschen wurden vermisst und fünf weitere verletzt, als ein Boot auf dem Chindwin River in Myanmar am Morgen des 15.4. kenterte. Die Sagaing Region Police Force leitete eine Rettungsaktion ein. Die Verunglückten waren unterwegs zum Chindwin Thingyan Festival im Monywa Township. Das Boot war mit 40 Personen an Bord völlig überladen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Schiff in Halifax/USA
(Datum) Am 14.6. wurde die Feuerwehr von Halifax alarmiert, nachdem ein an der einstigen Ölraffinerie liegendes Schiff in Brand geraten war. Die Halifax Fire and Emergency Services rückten um sechs Uhr zum Imperial Oil Dartmouth Terminal aus. Die Crew hatte zunächst versucht, selbst den Brand zu löschen, ehe sie Alarm schlug. Die Feuerwehr konnte ihn gemeinsam mit Einsatzkräften des Department of National Defence binnen eineinhalb Stunden löschen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Bargen bei Kutch/Indien in Seenot
(16.04.19) Sechs Crewmitglieder der Barge ‚Valim’ wurden von der Coast Guard in Kutch im indischen Gujarat gerettet, nachdem das Schiff in einem plötzlich aufkommenden Sturm am 15.4. gegen Mitternacht unweit des Hafens von Jakhau zu sinken begonnen hatte. Sie kam mit Salz beladen aus Mitha. Die Küstenwache schickte das Patroullienboot ‚C 480‘, das sich in der Nähe befand, zu Hilfe.
Es rettete ein halbes Dutzend Crewmitglieder, ein Mann wurde noch vermisst. Ein Dornier Helikopter wurde ebenfalls zur Suche in Marsch gesetzt. Die Crew einer weiteren Barge, die in demselben Sturm auf Grund lief, wurde von örtlichen Fischern gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen


15.4.2019

Archivbild Tanker ‚Copernicus’
Archivbild Tanker ‚Copernicus’
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Ärmelkanal: Tanker mit Maschinenschaden
(15.04.19) Der liberianische Tanker ‚Copernicus’, 1525 BRZ (IMO-Nr.: 8713809), erlitt auf der Fahrt von Moerdijk nach Bilbao am 13.4. gegen sieben Uhr einen Maschinenschaden. Er befand sich zu dem Zeitpunkt rund 10,5 Meilen vor der südwestlichen Ausfahrt der Verkehrstrennungszone der Casquets auf Position 49 53 29 N, 003 09 05 W. Nachdem die Crew Reparaturen an der dafür verantwortlichen, schadhaften Treibstoffleitung durchgeführt hatte, nahm das Schiff wieder Fahrt auf und sollte am 15.4. den Zielhafen erreichen.
Auf einer Reise auf derselben Route hatte die ‚Copernicus’ bereits am 6.6.2017 im Englischen Kanal einen Maschinenschaden erlitten. Es unterbrach daraufhin die Reise von Moerdijk nach Bilbao und warf zur Reparatur Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter vor Calais in Schwierigkeiten
(15.04.19) Am 13.4. um 14.10 Uhr wurde das CROSS Gris-Nez über ein gravierendes Problem in der Bordelektrik des unter Gibraltar-Flagge laufenden Frachters ‚Bellaland’, 3244 BRZ (IMO-Nr.: 9199414), informiert. Dieser war am 10.4. aus Bilbao nach Oxelösund ausgelaufen. Um 14.40 Uhr wurde der Notfallschlepper ‚Abeille Languedoc’ verständigt und nahm Kurs auf den Havaristen. Er begleitete das Schiff eine Stunde lang, wobei dieser nur noch geringe Fahrt machen konnte und ein erratisches Seeverhalten aufwies.
Daraufhin wies das CROSS Gris Nez die Schiffsführung des Frachters an, die Dick-Zone vor Calais/Dünkirchen anzusteuern und dort zu ankern. Um 18.10 Uhr stieg nach einer Konsultation mit dem maritimen Präfekten in Cherbourg ein Dauphin-Helikopter von der Marinebase in Le Touquet auf. Er hatte ein Interventionsteam an Bord, das aus einem Inspektor der Sicherheitszentrale in Dünkirchen, einem Lotsen der dortigen Station und dem zweiten Kapitän der ‚Abeille Languedoc‘ bestand. Um 19.25 Uhr wurden die drei auf dem Havaristen abgesetzt.
Um 20.30 Uhr warf die Bellaland auf der Reede von Calais auf Position. 51° 3.71' N 001° 47.60' O Anker. Die ‚Abeille Languedoc‘ blieb auf Standby. Bei den Untersuchungen stellte sich heraus, dass die Probleme durch einen Schaden an einer Pumpe verursacht wurden, sodass das Schiff nicht mehr schneller als zwei Knoten hatte laufen konnte.
Es blieb bis zum Abschluss der notwendigen Reparaturen auf der Reede liegen. Am 15.4. sollten die dafür notwendigen Ersatzteile an Bord des Havaristen gebracht werden.
Die ‘Bellaland’ ist 99,95 Meter lang, 16,3 Meter breit, hat 4,6 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 4.160 Tonnen. Der 264-TEU-Frachter läuft für die Bellaland Shipping Ltd. in St. John’s und wurde 2000 von der Severnav S.A. in Severin als ‚Distinto‘ erbaut. Von 2013 bis 2017 lief er als ‚Grachtdiep‘.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht wieder sicher im Hafen
Motoryacht wieder sicher im Hafen
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Motoryacht nach Dover abgeschleppt
(15.04.19) Am 13.4. wurde eine Motoryacht um 15.30 Uhr nach einem Propellerschaden fünf Meilen vor der Küste von Kent manövrierunfähig und trieb in der See. Die Freiwilligencrew der RNLI-Station Dungeness wurde zu Hilfe gerufen. Das Rettungsboot ‚The Morell‘ nahm den nordöstlich von Dungeness treibenden Havaristen auf den Haken.
Das Boot war mit einer vierköpfigen Crew von Brightlingsea nach Brighton unterwegs gewesen. Es wurde nach Dover geschleppt. Hier sollte der Schaden an der Antriebsanlage repariert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker ankert mit technischem Schaden vor Dover
(15.04.19) Am 13.4. um 128.45 Uhr erlitt der maltesische Tanker ‚Hafnia Arctic‘, 42889 BRZ (IMO-Nr.: 9332640), auf der Fahrt von Porvoo nach New York mit einer 23-köpfigen Crew an Bord einen Schaden an einem Abgasventil. Er verließ die südgehende Spur der Verkehrstrennungszone der Straße von Dover und ankerte auf Position 51 08 36 N, 001 32 49 O. Das Schiff hatte eine Ladung von 62.482 Tonnen Gasöl an Bord.
Die Crew arbeitete die ganze Nacht daran, den Schaden zu beheben, und setzte dies nach einer Pause am 14.4. um sieben Uhr fort. Alle Stunde wurde ein Funkkontakt mit der Coastguard hergestellt. Weitere Assistenz wurde nicht angefordert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Reparatur des Heckschadens
Reparatur des Heckschadens
(Bild: Hans Tiedemann)   Großbild klick!

Frachter 'Rumba’ wird in Bremerhaven repariert
(15.04.19) Am 13.4. warf der unter Gibraltar-Flagge laufende Containerfrachter 'Rumba’, 6704 BRZ (IMO-Nr.: 9264714), von seinem Liegeplatz am MSC-Gate des Stromkais von Bremerhaven los, nachdem seine Ladung zuvor vollständig gelöscht worden war. Das Schiff verholte dann zum Kai der German Shiprepair im Fischereihafen-West in Bremerhaven, wo er um 16.30 Uhr festmachte.
Dort begannen unmittelbar darauf die Arbeiten zur Reparatur des schweren Heckschadens, den sich der Frachter zugezogen hatte, nachdem beim Anlegemanöver nach dem Eintreffen aus Hamburg während des Wendens auf der Weser die Maschine ausgefallen war er daraufhin gegen die Kaimauer prallte. Stellagen wurden aufgebaut, und Arbeiter machten sich daran, den zerdrückten Stahl abzuschweißen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Østerby geschleppt
(15.04.19) Am 12.4. um 4.45 Uhr wurde die DSRS-Rettungsstation von Østerby alarmiert, nachdem der dänische Kutter ‚Casper T‘, 26 BRZ (MMSI-Nr.: 219004473), einen Maschinenschaden erlitten hatte. Das Rettungsboot ‚Læsø’ lief aus und nahm den Havaristen auf den Haken. Er wurde dann sicher in den Hafen von Østerby eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Leckgeschlagenes Charterschiff
Leckgeschlagenes Charterschiff
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

Zwei Zweimaster auf Ijsselmeer in Schwierigkeiten
(15.04.19) Am 13.4. um 12.20 Uhr wurden die Rettungsboote der KNRM-Stationen Enkhuizen und Andijk alarmiert, nachdem ein Chartersegler auf dem Ijsselmeer leckgeschlagen war. An Bord befanden sich 21 Personen. Um kurz nach 12 Uhr hatte das Coast Guard Center in Den Helder einen Notruf des Schiffs aufgefangen, das sich sechs Meilen nördlich von Enkhuizen befand und stark Wasser machte. An Bord befanden sich 19 Gäste, die überwiegend behindert waren und zum Teil auf den Rollstuhl angewiesen waren.
Weil unter diesen Umständen eine Evakuierung kompliziert wäre, entschied die Küstenwache, sofort mehrere Rettungsboote in Marsch zu setzen. Die ‚T’Span‘ aus Andijk sowie die beiden Boote aus Enkhuizen waren wenig später vor Ort und setzten mehrere Rettungsleute an Bord ab, um den Schaden zu untersuchen. Mit zusätzlichen Lenzpumpen gelang es, den Wasserpegel im Schiffsinnern

(Bild: KNRM)   Großbild klick!
zu senken.
Deshalb wurde eine Evakuierung nicht notwendig. Allerdings gelang es auch nicht, das Leck zu finden. Deshalb fiel die Entscheidung, bei vier Beaufort Wind schnellstmöglich einen Hafen anzusteuern und dort weitere Untersuchungen durchzuführen. Eskortiert von den Rettungsbooten nahm der Zweimaster Kurs auf Enkhuizen, wo es sicher festgemacht werden konnte.
Am Kai gelang es dann, die Leckage zu lokalisieren und abzudichten. Nachdem das meiste Wasser ausgepumpt war, kehrten die Seenotretter zu ihren Stationen zurück.
Unmittelbar vor diesem Einsatz war die KNRM Andijk-Medemblik um 11.30 Uhr einem Zweimaster mit Maschinenschaden zu Hilfe gekommen. Das Schiff hatte vor Andijk Anker geworden und dann die Coastguard in Den Helder alarmiert. Daraufhin liefen von der Station Andijk die ‚t Span‘ und aus Medemblik die ‚Bernardine‘ aus. Von der ´t Span’ wurde ein Rettungsmann an Bord abgesetzt. Weil das Problem aber nicht gelöst werden konnte, nahm das Rettungsboot den Havaristen auf den Haken und schleppte ihn in den Hafen von Andijk ab. Unmittelbar darauf kam der nächste Notruf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Geschlepptes Rohr eingefangen
Geschlepptes Rohr eingefangen
(Bild: TNPA)   Großbild klick!

Schlepper verlor 500 Meter langes Rohr im Sturm
(15.04.19) Der unter St. Vincent-Grenadines-Flagge laufende Schlepper ‚MTS Vanguard’, 327 BRZ (IMO-Nr.:9688673), verlor am 3.4. eines von insgesamt acht je 500 Meter langen Rohren, die er von Carolina nach Kuwait schleppte, vor der südafrikanischen Küste. Jedes der 360 Tonnen schweren Rohre war mit einer speziellen Schleppvorrichtung fixiert. In stürmischer See machte sich eines der Rohre selbstständig.
Daraufhin wurde die TNPA Port Control von den Marine Technical Services (MTS) informiert und die Genehmigung zum Anlaufen von Richards Bay als Nothafen erbeten. Dort traf die ‚MTS Vanguard‘ mit den übrigen sieben Rohren am Haken am 7.4. ein und wurde von einem Lotsen der TNPA mit Assistenz der zwei Hafenschlepper ‚Iphotwe‘ und ‚Ukhozi‘ eingebracht. Die Subtech Group wurde von den MTS mit der Bergung und dem Abschleppen des 500 Meilen östlich des Hafens treibenden Rohhrs beauftragt.
Am 9.4. wurde es vom Schlepper ‚Indongeni’ zum Reparaturkai in Richards Bay gebraht. Dabei assistierten wieder die zwei TNPA-Schlepper und drei Lotsen. Die gesamte Operation, alle Rohre dort zu sichern, dauerte sechs Stunden. Wegen deren Größe mussten zuvor die Fahrwassertonnen verlegt werden. Bei der Inspektion des Schleppgeschirrs wurde festgestellt, dass es komplett ersetzt werden musste, bevor die ‚MTS Vanguard‘ die Reise fortsetzen kann.
Die Crew des Schleppers war seit dem Verlassen von Carolina drei Monate auf See gewesen. Die weitere Fahrt nach Kuweit dürfte nochmals sieben bis acht Wochen in Anspruch nehmen. Innerhalb der kommenden 10 Tage sollte die Reise voraussichtlich weitergehen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht mit Wasser im Schiff nach Warnemünde eskortiert
(15.04.19) Ein vermeintlicher Wassereinbruch bei Windstärke acht und stark aufgewühlter See führte am 13.4. gegen 16 Uhr zu dem Notruf der dreiköpfigen Besatzung einer Segelyacht vor Kühlungsborn. Das Seenotrettungsboot ‚Konrad Otto‘ der DGzRS-Station Kühlungsborn und der Hochseebergungsschlepper ‚Baltic‘ eilten der Yacht zur Hilfe. Trotz des Wassers im Boot konnte sie ihre Fahrt nach Warnemünde fortsetzen.
Die ‚Baltic‘ gab dem Boot Lee, die ‚Konrad Otto‘ blieb in unmittelbarer Nähe. Im Hafen von Warnemünde stellte sich dann heraus, dass eine offenbar defekte Pumpe Trinkwasser aus einem Tank ins Innere des Boots gepumpt hatte. Einen Wassereinbruch von außen gab es nicht. Die Skipperin hatte sich während der ruppigen Fahrt auf der stürmischen Ostsee die Hüfte geprellt und musste ins Krankenhaus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schwimmdock gebrochen
Schwimmdock gebrochen
(Bild: Denizcilik Dergisi)   Großbild klick!

Schwerer Dockunfall in Tuzla/Türkei
(15.04.19) Zu einem schweren Dockunfall kam es am 12.4. im Werftenareal von Tuzla. Als der russische Frachter ‚Lazurit’, 2597 BRZ (IMO-Nr.: 8957132), von Rostov kommend in das Schwimmdock des Kuzey Star Shipyard eingeschwommen werden sollten in dem sich bereits der am Morgen aus Istanbul eingetroffene maltesische Bitumentanker ‚Seapower’, 3726 BRZ (IMO-Nr.: 9546162), befand, begann das Dock beim Auspumpen in der Mitte einzuknicken und durchzubrechen. Offenbar war das Gewicht der Heck an Heck liegenden Schiffe an den beiden Enden des Docks zu groß geworden. Einer der Dockkräne machte sich selbstständig und stürzte erst auf die ‚Lazurit’ und dann ins Wasser.
Der Kranführer konnte sich retten und kam mit einer Beinverletzung davon. Es kam auf beiden Schiffen zu Wassereinbrüchen, die aber unter Kontrolle gebracht werden konnten. Die ‚Seapower‘ wurde aus dem eingeknickten Dock herausgezogen. Die Unfallstelle wurde weiträumig abgesperrt, um erst die beiden Schiffe und dann das Dock zu sichern und auszupumpen.
Umweltschäden wurden nicht festgestellt. Die Lazurit’ blieb im Dock liegen. Die Hafenbehörde von Tuzla, das Sicherheitsdirektorat, die türkische Coast Guard die Feuerwehr und Vertreter von GISAS waren vor Ort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild ‚Kazim Dede’
Archivbild ‚Kazim Dede’
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Frachter nach Gemlik/Marmarameer geschleppt
(15.04.19) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter ‚Kazim Dede’, 6534 BRZ (IMO-Nr.: 9171371), erlitt am 10.4. von Ceuta kommend im Mittelmeer einen technsichen Schaden und musste abgeschleppt werden. Der türkische Schlepper ‚Marintug II’ (MMSI-Nr.: 271010078) wurde beauftragt, ihn nach Gemlik zu schleppen. Beim Transit des Bosporus wurde ein Küstenwach-Schlepper zusätzlich als Eskorte gestellt.
Am 13.4. traf der Schleppzug vor Gemlik ein und warf auf der Reede Anker. Am 14.4. um 11.20 Uhr machte der Frachter, assistiert vom Schlepper ‚Gulf II‘ (IMO-Nr.: 9352858), an der Hafenmole fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Versorger bei Bitra auf Grund gelaufen
(15.04.19) Der indische Offshore-Versorger ‚Triton Liberty’, 1459 BRZ (IMO-Nr.: 9530266), lief am 11.4. nahe der Insel Bitra bei Lakshadweep auf Grund. Das Schiff pumpte 25 Kubikmeter Frischwasser aus in einem Versuch, es so hinreichend zu leichtern, um wieder freizukommen. Doch die Maßnahme hatte keinen Erfolg. Ein anderer Schlepper L sollte den Havaristen nun wieder flottmachen. An Bord waren 17 Mann, darunter sieben Angehörige der indischen Marine.
Quelle:Tim Schwabedissen


10 Bootsfahrer vor Maui gerettet
(15.04.19) Die US Coast Guard und das Maui Fire Department assistierten am 12.4. der Crew eines 22 Fuß langen Sportboots, das bei Lahaina, Wassereinbruch erlitten hatte. Von der Station Maui lief ein 45-Fuß-Boot aus, außerdem kam das Löschboot des Maui Fire Department zu Hilfe, nachdem um 7:20 Uhr ein Mayday-Ruf aufgefangen worden war. Der Skipper meldete, dass sich 10 Personen auf seinem Boot befänden und die See sehr rauh sei.
Auch der Maui County Dispatch fing den Notruf auf. Mit GPS konnte das Boot acht Meilen vor Lahaina lokalisiert werden. Die Coastguard Honolulu schickte neben dem Boot der Station von der Air Station Barbers Point einen MH-65 Dolphin-Helikopter und eine HC-130 Hercules zu Hilfe. Auch die Patroullienboote ‚Ahi (WPB 87364)’ und ‚Oliver Berry (WPC 1124)’ nahmen Kurs auf die Position. Zwei Crewmitglieder des Boots aus Maui wurden an Bord abgesetzt und konnten den Wassereinbruch mit einer P-6-Lenzopumpe unter Kontrolle bekommen.
Acht Personen wurden bei 34 Meilen Wind und neun Fuß hohen Wellen vom Havaristen abgeborgen. Nachdem die Lage im Griff war, wurde der Havarist in Schlepp genommen und zur Mala Boat Ramp gezogen. Hier wurde er aus dem Wasser gezogen. Beim Lenzen kam es zu einer geringfügigen Ölverschmutzung. Das Marine Safety Team Maui stellte fest, dass sie sich aber rasch auflöste und keine Gefahr bestand.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot vor Clearwater Pass in Seenot
(15.04.19) Die US Coast Guard rettete am 12.4. drei Personen, nachdem das 22 Fuß lange Motorboot ‚Snow Plow’ rund sechs Meilen westlich von Clearwater Pass einen Wassereinbruch erlitten hatte. Um 10:27 Uhr fing die Coast Guard St. Petersburg einen Notruf des Boots auf. Von der Coast Guard Station Sand Key lief daraufhin ein 45-Fuß-Boot aus.
Nachdem es den Havaristen erreicht hatte, wurde der Wassereinbruch mit einer Lenzpumpe unter Kontrolle gebracht. Danach wurde die ‚Snow Plow‘ zur Belleair Causeway Boat Ramp eskortiert, wo sie aus dem Wasser gezogen werden konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Frachter in Morehead City
(15.04.19) Am Morgen des 14.4. wurde die US Coast Guard alarmiert, nachdem auf dem unter Hongkong-Flagge Frachter ‚Albany Sound‘, 16963 BRZ (IMO-Nr.: 9260859), der in Morehead City lag, ein Feuer ausgebrochen war. Es war in den Aufbauten entstanden.
Das Morehead City Fire Department, assistiert vom Beaufort Fire Department, Atlantic Beach EMS, Newport EMS und Beaufort EMS machten sich an die Löscharbeiten. Um 14.30 Uhr war der Brand unter Kontrolle. Hauptsächlich waren Kabinen der Crew beschädigt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen


18 Personen auf Bodensee evakuiert
(15.04.19) Wegen eines technischen Defekts auf dem knapp 46 Meter langen Fahrgastschiff ‚Lindau‘, die auf der Fahrt von Kressbronn nach Friedrichshafen war, mussten am Abend des 14.4. alle Fahrgäste und die Crew mitten auf dem Bodensee auf ein anderes Schiff umsteigen. Es war von Immenstaad nach Friedrichshafen unterwegs, als die Maschine stark zu rauchen begann. Alle 13 Fahrgäste und fünf Besatzungsmitglieder des manövrierunfähigen Schiffs wurden von einer anderen Fähre übernommen und an Land gebracht.
Die Feuerwehr war mit 29 Kräften, die DLRG mit 16 Mitgliedern und die Schnelleinsatzgruppe von Johanniter Unfallhilfe und Deutschem Roten Kreuz (DRK) mit 14 Kräften im Einsatz. Fahrgäste und Crew wurden an Land von den Rettungskräften untersucht. Bei zwei von ihnen bestand der Verdacht einer leichten Rauchgasvergiftung, ins Krankenhaus musste jedoch niemand. Während die Passagiere versorgt wurden, untersuchten Feuerwehrleute mit schwerem Atemschutz den Motorraum.
Der Havarist wurde unterdessen von der ‚Schwaben‘ der Bodensee-Schiffsbetriebe in den Hafen von Friedrichshafen abgeschleppt. Ursache für die Rauchentwicklung war eine defekte Lötstelle an einer Kraftstoffleitung, aus der Kraftstoff auf die erhitzten Motoren gespritzt war. Weil eine der Maschinen dabei Schaden nahm, muss die ‚Lindau‘ in der Werft repariert werden und fällt voraussichtlich fünf bis sechs Wochen aus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wassereinbruch auf neuer Hydridfähre
(15.04.19) In den Maschinenraum der brandneuen norwegischen Fähre ‚Færøy‘, 7294 BRZ (IMO-Nr.: 9825829), kam es am Morgen des 13.4. im Hafen von Halhjem in Os. Die Crew wurde auf die Musterstation beordert, Rettungsdienste und das MRCC wurden verständigt. Die Feuerwehr von Os kam mit Pumpen zu Hilfe.
Unterdessen war es der Crew gelungen, die bordeigenen Pumpen zu starten und das eingedrungene Wasser zu lenzen. Gegen sieben Uhr meldete der Kapitän, dass die Lage unter Kontrolle sei. Offenbar hatte eine schadhafte Abdichtung zu dem Wassereinbruch geführt.
Nun sollten baugleiche Schiffe vorsorglich ebenfalls untersucht werden. Die Færøy’ operiert zwischen Halhjem in Os and Sandvikvåg in Stord. Die Hybridfähre, die mit Gas und Strom betrieben wird, war erst im März in Dienst gestellt worden. Gegen Mittag konnte sie ihren Dienst wieder aufnehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter im Kjøllefjord gesunken
(15.04.19) Das NSSR-Rettungsboot ‚Peter Henry Von Koss‘ lief am 15.4. um 1.10 Uhr in den Kjøllefjord aus, um der Feuerwehr dabei zu assistieren, einen 10 Meter langen Kutter über Wasser zu halten. Das Schiff drohte bei starkem Wind längsseits eines anderen Kutters zu sinken. Am Morgen ragte nur noch ein kleines Stück des Rumpfes aus dem Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild ‚Rumba‘
Archivbild ‚Rumba‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Frachter auf der Weser bei Kollision schwer beschädigt
(12.04.19) Der unter Gibraltar-Flagge laufende Containerfrachter ‚Rumba‘, 6704 BRZ (IMO-Nr.: 9264714), wurde einem missglückten Anlegemanöver am 10.4. auf der Weser schwer beschädigt. Nachdem ein Generator beim Wendemanöver ausfiel, als das aus Hamburg kommende Schiff zu Stromkaje eindrehen wollte, geriet der Frachter gegen 13 Uhr außer Kontrolle und kollidierte mit dem Steuerbord-Achterschiff mit dem Kai. Dabei wurde das Heck vom Hauptdeck bis fast zur Wasserlinie eingedrückt und teilweise aufgerissen.
Angesichts der erheblichen Schäden wurde durch die Berufsgenossenschaft Verkehr ein
Heckschaden am Containerfrachter ‚Rumba‘
(Bild: Wolthard Scheer)   Großbild klick!
Weiterfahrverbot verhängt. Die Crew blieb bei der Havarie unverletzt. Nach Abschluss der Untersuchung sollte eine Notreparatur in Bremerhaven durchgeführt. In der Nacht zum 11.4. wurde das Schiff zu einem Notliegeplatz am MSC-Gate verholt. Die Ermittlungen der Polizei dauerten an.
Die ‚Rumba‘ ist 132,57 Meter lang, 19,45 Meter breit, hat 7,22 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 8.015 Tonnen. Sie läuft für die Myklebusthaug Management AS in Fonnes und wurde 2003 von der Yangfan Group Co. Ltd. in Zhoushan als ‚Waal Trader‘ erbaut. Später lief sie auch als ‚MSC Moscow‘ und ‚Mekong Cayenne‘.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mysteriöser Propellerschaden in Vesterø
(12.04.19) Die dänische Fähre ‚Margrete Læsø’ 3688 BRZ (IMO-Nr.: 9139438), erlitt in der Nacht zum 10.4. einen Propellerschaden und musste durch die kleinere ‚Ane Læsø‘ (IMO-Nr.: 9107370) bis auf weiteres auf der Route von Frederikshavn nach Vesterø ersetzt werden. Beim Einlaufen in den dortigen Hafen hatte die Crew einen Knall gehört, und es kam zu einer Erschütterung, die zu einem Schaden am Propellersystem führte. Was genau geschah, konnte zunächst nicht herausgefunden werden.
Die dänische Seebehörde legte die Fähre still, und sie sollte in einer Werft begutachtet werden. Allerdings fand die Færgeselskabet Læsø kurzfristig keinen Betrieb mit einer hinreichenden Kapazität. Die ‚Ane Læsø’ kann nun zwar den Fahrplan einhalten, kann aber nicht so viel und so schwere Fracht transportieren wie die ‚Margrete Læsø‘, was zu Ostern zu Problemen führen könnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild ‚Stena Foreteller‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Kollision in Cuxhaven
(12.04.19) Die italienische Roro-Fähre ‚ML Freyja‘, 24133 BRZ (IMO-Nr.: 9799977), kollidierte in der Nacht zum 11.4. mit der vor ihr am Kai liegenden, dänischen RoRo-Fähre ‚Stena Foreteller‘, 24688 BRZ (IMO-Nr.: 9214666), als sie aus Cuxhaven auslaufen wollte. Danach beschädigte sich noch diverse Fenderplatten, bevor sie mit ihrer Brückennock die Containerbrücke des Cuxport-Terminals streifte. Nach ersten Untersuchungen und Befragungen durfte sie um 06:30 Uhr nach Paldiski auslaufen. Bereits um 3.30 Uhr hatte die ‚Stena Foreteller‘ den Hafen mit Fahrtziel Immingham verlassen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild ‚ML Freyja‘
Archivbild ‚ML Freyja‘
(Bild: Ulrich Streich)   Großbild klick!








Trawler nach Santander abgeschleppt
(12.04.19) Der 19 Meter lange, spanische Trawler ‚Peixino Primero’ (MMSI-Nr.: 224015520) wurde am 10.4. manövrierunfähig, nachdem seine Schleppnetze in den Propeller geraten waren. Das Schiff befand sich 19 Meilen nördlich von San Vincente De La Barquera. Das spanische SAR-Schiff ‚Salvamar Deneb‘ kam zu Hilfe und nahm den Havaristen auf den Haken.
Gegen 17.30 Uhr erreichte der Schleppzug Santander. Am 11.4. gegen 11.40 Uhr konnte der Trawler wieder auslaufen, nachdem der Propeller befreit worden war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fregatte ‚Helge Ingstad‘
Fregatte ‚Helge Ingstad‘
(Bild: Sjoeforsvarets)   Großbild klick!

Helge Ingstad schwimmt wieder
(12.04.19) Sechs Wochen nachdem sie auf der ‚Boabarge 33‘ aus dem Wasser gehoben wurde, ist die norwegische Fregatte ‚Helge Ingstad‘ nun so weit geflickt, dass sie wieder schwimmfähig ist. Sie wurde aus der Barge ausgeschwommen und in ein Trockendock der Marinebase in Haakonsvern gezogen. Über die aufgerissenen Bereiche waren zuvor großflächig Stahlplatten geschweißt worden.
In den vergangenen Wochen haben Experten gleichzeitig eine Schadensaufnahme durchgeführt. Diese sollten im Dock fortgesetzt werden. Im Sommer wird ein Untersuchungsbereich erwartet, aus dem sich die weiteren Handlungsoptionen ergeben.
Quelle:Tim Schwabedissen



‚Paddle Cruiser’ liegt schief
‚Paddle Cruiser’ liegt schief
(Bild: Rowan Spies)   Großbild klick!

Raddampfer teilweise gesunken
(12.04.19) Ein südafrikanischer Raddampfer, der Ausflugsfahrten und Dinner-Cruises auf dem Knysna River und dessen Mündung anbot, kenterte am 12.4. in den frühen Morgenstunden an der Pier der Reederei Featherbed Company in der Knysna-Marina. Das Schiff mit Namen ‚Paddle Cruiser’ legte sich gegen 6.30 Uhr nach Steuerbord auf die Seite und sank teilweise. Es ist Südafrikas einziger größerer Raddampfer.
Personen waren nicht an Bord. Es gab aber die Sorge, dass Diesel auslaufen könnte. Die NSRI, Knysna Fire and Rescue Services, Eden Emergency Hazmat Fire and Rescue, SA National Parks-Ranger und die Knysna Law Enforcement waren vor Ort und versuchten, das Schiff zu stabilisieren und auszupumpen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht wird von RNLI abgeschleppt
Segelyacht wird von RNLI abgeschleppt
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Havarierte Yacht abgeschleppt
(12.04.19) Das RNLI-Boot aus St. Davids, die ‚Norah Wortley‘, lief am 11.4. um 17.10 uhr aus, nachdem eine 37 Fuß lange Segelyacht Motorausfall und Probleme mit dem Rigg gemeldet hatte. Auch das Rettungsboot aus Angle wurde eine Viertelstunde später alarmiert. Die Yacht trieb mit einer Person an Bord vier Meilen südlich von Ramsey Island.
Der Skipper hatte versucht, Kurs auf Milford Haven zu nehmen und befand sich an der Westseite von Skomer Island, als die Seenotretter eintrafen. Ein Mann der ‚Norah Wortley’ ging an Bord und half, eine Schleppverbindung herzustellen. Die Yacht wurde dann nach St Ann’s Head gezogen.
Hier übernahm sie das Rettungsboot aus Angle und schleppte es zur Neyland Marina. Um 10.05 Uhr kehrte das Boot aus St Davids zu seiner Station zurück. Für die Seenotretter aus Angle war der Einsatz um 20.25 Uhr beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre nach Bredco abgeschleppt
(12.04.19) Die philippinische Fähre ‚St. Emmanuel‘ erlitt am Nachmittag des 11.4. mit 132 Passagieren und einer 12-köpfigen Crew an Bord einen Maschinenausfall sieben Meilen vor dem Hafen der Bacolod Real Estate Development Corp. (Bredco). Das Schiff trieb zwei Stunden in der See, ehe die Reederei Supercat 2Go einen Schlepper aus Bredco zu Hilfe rief und die Coastguard verständigte. Diese überwachte edie Lage, während der Havarist abgeschleppt wurde. Gegen 16 Uhr machte er in Bredco fest. Öl aus einem Hydrauliktank war ausgelaufen, wodurch dieser Schaden genommen hatte und das Landungsboot manövrierunfähig machte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Berüchtigter Tanker soll Monate nach Strandung geborgen werden
(12.04.19) In der kommenden Woche soll der vor Latakia seit der Nacht zum 16.1. gestrandete, unter Panama-Flagge laufende Tanker ‚Tour 2’, 81295 BRZ (IMO-Nr.: 9364112), geborgen werden. Das 274 Meter lange Schiff war mit einer Ladung Rohöl von Kharg Island, Iran, ausgelaufen, hatte den Suez-Kanal passiert und um den 25.12.2018 das AIS auf dem Weg ins Mittelmeer abgestellt, kurz nachdem er Port Said verlassen hatte. Es verschwand buchstäblich vom Radar und löschte seine Fracht an der syrischen Baniyas Raffinerie.
Dann warf es vor Latakia Anker, geriet aber in einem Sturm ins Treiben und lief auf Grund. Die indische Crew blieb an Bord. Nun waren Schlepper unterwegs, das Schiff zu befreien. Das Schiff der ISIM Tour Limited, einem notorischen Sanktionsbrecher, war in den vergangenen Jahren wiederholt aufgefallen, als es das Embargo gegen Syrien durch Öltransporte aus dem Iran zu unterlaufen suchte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden in Mersin/Türkei
(12.04.19) Der unter Togo-Flagge laufende Frachter ‚Safia‘, 2920 BRZ (IMO-Nr.: 8404460), erlitt am 9.4. gegen Mittag einen Maschinenschaden in Mersin. Daraufhin wurde die Auslaufgenehmigung bis zum Abschluss von Reparaturen und eine Klasseinspektion widerrufen. Die Crew führte die Arbeiten aus, während das Schiff am Mersin Container Terminal lag.
Quelle:Tim Schwabedissen



Skipper von treibender Yacht gerettet
(12.04.19) Die US Coast Guard rettete am 10.4. den Skipper der havarierten, 38 Fuß langen Segelyacht ‚Drippe‘ nahe der North Santee Bay in Georgetown. Das Command Center in Charleston hatte um 15.10 Uhr dessen Notruf aufgefangen, dass sein Boot manövrierunfähig sei und auf Felsen zutreibe. Von der Coast Guard Station Georgetown lief ein 45-Fuß-Boot aus, von der Air Facility Charleston stieg ein MH-65 Dolphin-Helikopter auf.
Das Boot konnte die Yacht wegen zu großen Tiefgangs bei seinem Eintreffen vor Ort nicht mehr erreichen. Deshalb wurde der Segler vom Hubschrauber aufgewinscht und unversehrt zum Georgetown Airport geflogen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht vor Hansweert gestrandet
(12.04.19) Das KNRM-Boot ‚Jan van Engelenburg’ der Station Hansweert wurde am Nachmittag des 11.9. von der holländischen Coastguard alarmiert, nachdem eine Segelyacht mit einer Person an Bord nahe Tonne 81-A auf einer Steinbuhne gestrandet war. Sie hatte Wassereinbruch und Ruderschaden erlitten. Beim Eintreffen der Seenotretter lag die Yacht hoch und trocken auf den Steinen.
Zwei Lenzpumpen wurden an Bord gebracht, und das Rettungsboot ging auf Standby. Mit der auflaufenden Flut kam die Yacht ohne Schlepphilfe wieder frei. Eskortiert von dem Patroullienboot ‚RWS 79‘ setzte sie ihre Fahrt fort, nachdem auch keine weitere Lenzhilfe mehr vonnöten war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker Bremer Reeder driftete auf Reede
(12.04.19) Der unter Zypern-Flagge laufende Tanker ‚Chemtrans Nova’, 42617 BRZ (IMO-Nr.: 9316232), der Harren Tanker Management GmbH in Bremen geriet auf der Fahrt nach Freeport, Bahamas, auf der Reede von Come By Chance in Neufundland/Labrador am 4.4. gegen ein Uhr auf Position 47 47 37 N, 54 08 14 W, ins Treiben. Nachdem der Anker umgelegt war, konnte die Drift gestoppt werden. Inzwischen war das Schiff auf dem Weg nach Freeport, wo es am 17.4. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter saß auf dem Don fest
(12.04.19) Am Abend des 11.4. lief der russische Frachter ‚Sergiy Radonezhsky‘, 2466 BRZ (IMO-Nr.: 8228036), auf dem Don in der Ust-Donetsk-Region von Rostov auf Grund. Es war mit Kleie beladen und hatte eine 13-köpfige Crew an Bord, als es nahe des Dorfs Razdorskaya festkam. Am 12.4. konnte es befreit werden und setzte seine Reise fort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden in Gebze/Türkei
(12.04.19) Der unter Togo-Flagge laufende Frachter ‚Antalya’, 3381 BRZ (IMO-Nr.: 7615232), erlitt am 8.4. einen Maschinenschaden in Gebze. Die Auslaufgenehmigung wurde bis zum Abschluss von Reparaturen widerrufen. Nachdem die Crew sich an die Schadensbehebung gemacht hatte, verließ das Schiff am 9.4. gegen 22 Uhr den Hafen und machte am 12.4. gegen 11.10 Uhr im Werftareal von Tuzla fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter nach Den Oever/Holland eingeschleppt
(12.04.19) Am 9.4. wurde der 24 Meter lange, holländische Trawler ‚Shrimper - WR 9‘ (MMSI-Nr.: 245878000) vor der holländischen Wattenmeerküste manövrierunfähig, nachdem ihm ein Schleppnetz in den Propeller geraten war. Ein anderer Kutter, die ‚Jack Cornelis – WR 226’, nahm den Havaristen längsseits und schleppte ihn gegen 13 Uhr in den Hafen von Den Oever ein. Er war am 8.4. um 9.30 Uhr aus Harlingen ausgelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre im Ekholms-Sund auf Grund gelaufen
(12.04.19) Die finnische Fähre ‚Skarven’, 2285 BRZ (IMO-Nr.: 9436630), lief am 12.4. um 7.40 Uhr im Ekholms-Sund im Bottnischen Golf auf Position 60° 1.97' N 020° 21.57' O auf Grund. Dabei wurde der Rumpf aufgerissen, und es lief Öl aus. Die 25 Passagiere und sechs Crewmitglieder waren sicher an Bord.
Die finnischen Rettungsbehörden wurden alarmiert und schickten mehrere Fahrzeuge, darunter das SAR-Boot ‚Svante G‘, (MMSI-Nr: 230046580), den Schlepper ‚Subsea VI‘ (MMSI-Nr.: 230980160) und die ‚Rescue Bjoerkskaer‘ (MMSI-Nr.: 230061400). Sie brachten die Passagiere an Land, wo Taxis bereitstanden, sie weiter nach Mariehamn oder Degerby zu bringen. Taucher wurden gerufen, um den Rumpf zu untersuchen.
Inzwischen gelang es, die Ölleckage zu stoppen. Dann wurde das Schiff wieder flottgemacht und zu einer Position gebracht, wo Taucher sie gefahrlos inspizieren konnten. Sie fanden dabei mehrere Löcher in zwei bis drei Treibstofftanks.
Nun wurde über das weitere Vorgehen beraten. Ölsperren wurden ausgelegt. Wenn möglich, sollte das Schiff mit eigener Kraft Svinö ansteuern oder andernfalls geschleppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Crew und Jack Russell von Yacht gerettet
(12.04.19) Eine 15 Meter lange Segelyacht ging am 12.4. um 5.30 Uhr nördlich von Brisbane in Flammen auf. Obwohl sie schwer beschädigt war, konnte die Queensland Fire and Emergency Services den Brand auf der Luxusyacht löschen. Die Crew, eine 64-jähriger Mann und eine 53-jährige Frau auf Victoria sowie ihr Jack Russell Charlie hatten sich in einem Beiboot flüchten können.
Sie wurden von einer anderen Yacht gerettet. Die beiden hatten Rauchgasvergiftungen erlitten, brauchten aber nicht ins Krankenhaus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Barge in Bømlo
(12.04.19) Auf einer 50 Meter langen Barge brach am 11.4. um 9.15 Uhr am Kai des Bømlo Skipsservice, einer großen Werft südlich von Langevåg in Bømlo, ein Feuer aus. Feuerwehr, Polizei und Krankenwagen rückten in das Industriegebiet auf. Zwei Mann waren auf der Barge, als der Brand im Maschinenraum entstand.
Sie versuchten vergeblich, die Flammen zu löschen, mussten dann aber fliehen. Die Feuerwehr drang unter Atemschutz ins Innere des Fahrzeugs ein, um das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Um 19.40 Uhr war der Brand gelöscht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter setzte in Douala auf
(12.04.19) Der unter Hongkong-Flagge laufende Frachter ‚African Venture‘, 24212 BRZ (IMO-Nr.: 9612131), kam beim Ansteuern von Liegeplatz 9 in Douala am 3.4. um 17.25 Uhr auf dem Hafengrund fest. Schlepper waren vor Ort, und der Rumpf wurde inspiziert. Nach einer Klasseinspektion wurde das Schiff freigegeben und war derzeit auf dem Weg nach Reclada, wo es am 25.4. einlaufen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen




(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Falmouth: Fischer aus höchster Not gerettet
(10.04.19) Bei Mount’s Bay vor Cornwall schlug am 7.4. ein 15 Fuß langer Kutter aus Dranscombe in rauer See voll und drohte zu sinken. Der Skipper alarmierte die Coastguard in Falmouth, die wiederum die RNLI in Penlee verständigte. Beide Rettungsboote liefen um 16.20 Uhr aus und fanden den Fischer in hüfttiefem Wasser stehend auf seinem kaum noch schwimmfähigen Boot vor.
Das Schiff trieb eine halbe Meile westlich der Praa Sands. Das erste Rettungsboot war binnen 15 Minuten vor Ort. Der Fischer wurde sofort mit Unterkühlungen abgeborgen und zur Rettungsstation in Newlyn gebracht, wo er mit trockener Kleidung ausgestattet wurde. Das zweite Rettungsboot nahm den Havaristen auf den Haken und hoffte, dass das Wasser beim Schleppen aus dem Boot herauslaufen würde. Tatsächlich gelang das Manöver, und in Newlyn konnte der Logger endgültig gelenzt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild ‚BBC Amethyst‘
Archivbild ‚BBC Amethyst‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Bockstiegel-Frachter kollidierte mit Schleuse in Kiel
(10.04.19) Am 7.4. um 6.45 Uhr kam es beim Einlaufen des auf der Fahrt von Norrköping nach Rotterdam befindlichen, unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Frachter ‚BBC Amethyst‘, 12838 BRZ (IMO-Nr.: 9504724), in die große Nordkammer der Schleuse des Nord-Ostsee-Kanals in Kiel-Holtenau zu einer Kollision. Wegen zu hoher Geschwindigkeit in Verbindung mit einem zu steilen Einlaufwinkel stieß das Schiff der Emder Bockstiegel Reederei GmbH & Co. KG mit der Backbordseite gegen den Schleusenleitstand. Die Dachkante des Gebäudes für die Schaltzentrale wurde dabei auf einer Länge von vier bis fünf Metern beschädigt.
Zu dem Zeitpunkt waren zwei Personen vor Ort. Sie wurden nicht verletzt. Auch der Frachter trug nur geringen Schaden davon- Die Wasserschutzpolizei nahm Ermittlungen auf und fertigte eine Anzeige gegen den 51-jährigen Lotsen.
Die Schleuse selbst blieb nach der Havarie weiter nutzbar. Das Schiff setzte gegen neun Uhr seine Reise nach Rotterdam fort und traf dort am 9.4. um 9.45 Uhr ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Brandursache nach Untergang der Kalkara vor Valletta weiter unklar
(10.04.19) Die maltesische Environmental Resources Authority konnte noch nicht im Fall der gesunkenen Motoryacht ‚Kalkara’ tätig werden, weil eine Untersuchung des Magistrats noch im Gange war. Die Brandursache war weiterhin unklar, die Flammen erloschen erst beim Untergang der Motoryacht vor dem Grand Harbour in Valletta am 3.4.
An Bord könnten sich immer noch Dieselreste befinden. Nach dem Sinken war eine Ölverschmutzung von der Untergangsstelle bis zur Hafenmole festgestellt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff ‚Utopia XL’
Binnenschiff ‚Utopia XL’
(Bild: Frank van Lier)   Großbild klick!

Binnenschiff erlitt Risse im Maschinenraum
(10.04.19) Das holländische Binnenschiff ‚Utopia XL’, 359 ts (EU-Nr.: 02014916), erlitt am Nachmittag des 9.4. auf der Maas unweit von Roffart in Baarlo Wassereinbruch im Maschinenraum. Es war zu der Zeit mit einer Ladung von 300 Tonnen Düngermittel von Stein nach Coevorden unterwegs. Der Havarist machte unweit der Schleuse von Belfeld am Kai fest.
Die um 16.30 Uhr alarmierte Feuerwehr vermochte das Schiff mit Lenzpumpen zu stabilisieren. Rijkswaterstaat und eine von ihr gerufene Spezialfirma machten sich daran, die Lecks zu lokalisieren und abzudichten. Es wurden dabei zwei Risse von je 10 Zentimetern Länge im Achterschiff gefunden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild ‚BBC Nile’
Archivbild ‚BBC Nile’
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Briese-Frachter nach Kapstadt geschleppt
(10.04.19) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter ‚BBC Nile’, 12980 BRZ (IMO-Nr.: 9571375), der Leeraner Briese-Schifffahrt wurde auf der Reise von Rio de Janeiro durch einen Maschinenausfall am 4.4. um 5.50 Uhr manövrierunfähig. Das Schiff trieb auf Position 34 42 00 S, 23 29 00 O. Die Eigner forderten Schlepperassistenz an. Am 8.4. gegen 18 Uhr machte der Havarist am Reparaturkai in Kapstadt fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kreuzfahrer assistierte bei Rettung dreier Fischer
(10.04.19) Das unter Bahamas-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff ‚Norwegian Pearl‘ assistierte am 8.4. bei der Rettung der dreiköpfigen Crew des 32 Fuß langen Kutters ‚Miss Saturia‘. Das Schiff hatte um 1.52 Uhr einen Mayday-Ruf 90 Meilen westlich von Naples abgesetzt. Die Coast Guard St. Petersburg fing das auf, ebenso die Kreuzfahrtschiffe ‚Rotterdam’ und ‚Norwegian Pearl’, die daraufhin Kurs auf die Position nahm.
Von der Coast Guard Air Station Clearwater stieg ein MH-60 Jayhawk-Helikopter auf, eine HC-144 Ocean Sentry startete von der Air Station Miami. Um 2:28 Uhr ging in Miami das EPIRB-Signal der ‚Miss Saturia’ ein. Der Eigner des Schiffs wurde kontaktiert und bestätigte, dass sich drei Mann an Bord befanden.
Um 4.05 Uhr traf die Ocean Sentry vor Ort ein und sichtete Stroboskop-Lichter und rote Fackeln. Wenig später wurden die drei Fischer, deren Kutter gesunken war, in einer Rettungsinsel lokalisiert. Der Jayhawk winschte sie auf und flog sie unversehrt nach Clearwater.
Quelle:Tim Schwabedissen



Brennender RoRo-Frachter evakuiert
(10.04.19) Auf der unter Panama-Flagge laufenden Roro-Fähre ‚Al Fayrouz‘, 6257 BRZ (IMO-Nr.: 7822512), brach im Roten Meer am 8.4. kurz nach Mitternacht rund 60 Meilen westlich der Insel Farasan ein Feuer aus. Ein Notruf wurde über INMARSAT vom französischen MRCC an das MRCC Jeddah weitergeleitet. Das Schnellboot ‚Al Ashiq‘ der Marine von Saudi-Arabien sowie ein Boot der Coastguard wurden zu der Position geschickt.
Alle 31 Crewmitglieder, davon 27 Ägypter, zwei Inder und zwei Sudanesen, wurden unversehrt gerettet und um 15.35 Uhr in Jazan abgesetzt. Ihr Schiff, das 1980 auf der Lübecker Schlichting-Werft als ‚Ghardaia‘ erbaut wurde, trieb auf Position 16 15 N 041 04 O und brannte in den folgenden Stunden komplett aus. Es war zum Unglückszeitpunkt von Suez nach Dschibuti unterwegs gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Havarie in Flekkefjord/Norwegen
(10.04.19) Am Nachmittag des 7.4. erlitt die norwegische Fähre ‚Hidraferja‘, 595 BRZ (IMO-Nr.: 9237981), einen Maschinenblackout und wurde manövrierunfähig. Sie musste vorsätzlich auf Grund gesetzt werden, kollidierte dabei aber mit der Pier in Flekkefjord. Der Fährverkehr blieb einige Zeit unterbrochen. Im Laufe des Tages machte die Fähre in Abelsnes fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Truck machte sich selbstständig und fing Feuer
(10.04.19) Bei Löscharbeiten am Valongo Container Terminal in Santos machte sich auf dem italienischen Autofrachter ‚Grande San Paolo‘, 56738 BRZ (IMO-Nr.: 9253208), ein Truck selbstständig und geriet außer Kontrolle. Das Fahrzeug prallte schließlich gegen eine Schiffswand und fing Feuer.
Da die Crew die Flammen rasch ersticken konnte, blieb der Sachschaden begrenzt. Der Frachter warum10.30 Uhr aus Zarate gekommen und lag am 10.4. weiter am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenausfall bei Port Colborne
(10.04.19) Der kanadische Bulkcarrier ‚Algoma Innovator‘, 24640 BRZ (IMO-Nr.: 9773375), erlitt am 6.4. auf dem Welland Canal, bei Port Colborne, Ontario, auf Position 42 52 56 N, 79 14 54 O am 6.4. um 00.30 Uhr einen Maschinenausfall. Das Schiff wurde am Kanalufer festgemacht, wo die Crew eine Reparatur durchführte. Dann setzte es seine Reise von Toledo nach Goderich fort, wo es am 10.4. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden vor Alderney
(10.04.19) Der holländische Frachter ‚Marietje Nora‘, 5904 BRZ (IMO-Nr.: 9481609), erlitt am 8.4. um 9.35 Uhr auf der Reise von Frederikshavn nach Gandia einen Schaden an einer Treibstoffpumpe auf Position 051 35 21 N 002 05 57 O vor Alderney. Die Crew führte eine Reparatur durch. Das Schiff setzte dann die Fahrt nach Spanien fort, wo es am 14.4. erwartet wird.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre nach Cebu geschleppt
(10.04.19) Beim Ansteuern von Pier 6 in Cebu erlitt die philippinische Fähre ‚St. Pope John Paul II‘ am Morgen des 9.4. einen Maschinenschaden mit nachfolgendem Blackout. Die philippinische Coastguard schickte drei Schlepper, die den Havaristen in den Hafen zogen. Dort konnten die 1,952 Fahrgäste an Land gehen. Um 14.10 Uhr lief das Schiff wieder aus und machte gegen 22 Uhr in Cagayan de Oro fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer in Juan de Fuca Strait
(10.04.19) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Frachter ‚Zheng Rong‘, 43951 BRZ (IMO-Nr.: 9593828), kam es während der Durchquerung der Straße von Juan de Fuca, British Columbia, auf Position 48 22 40,4 N, 123 17 05,6 W, am 4.4. zu einem Feuer in einer Luftansauganlage. Das Schiff steuerte daraufhin zu einem Ankerplatz.
Die Crew führte dort Reparaturen durch. Am 8. April war das Schiff wieder unterwegs in Richtung Singapur, wo es am 2.4. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden auf St. Lawrence River
(10.04.19) Der unter Panama-Flagge laufende Containerfrachter ‚MSC Sariska‘, 52181 BRZ (IMO-Nr.: 8715857), erlitt am 7.4. um 20.30 Uhr einen Maschinenausfall südwestlich von Les Eboulements, Quebec, auf Position 47 25 47 N, 70 24 46 W. Er muste auf dem Lawrence River vor Iles Aux Coudres stoppen. Die Crew führte eine Reparatur durch, und das Schiff setzte dann seine Fahrt zum Termont Maisonneuve Container Terminal in Montreal fort, wo es am 8.4. um 18 Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter von Eisscholle aufgerissen
(10.04.19) Der amerikanische Bulkcarrier ‚Herbert C. Jackson‘, 12292 BRZ (IMO-Nr.: 5148417), wurde am 8.4. in Sault Ste Marie gegen Mittag von einer Eisscholle beschädigt. Das Schiff war auf dem Munuscong Lake unterwegs, als es an Backbordseite vom Eis beschädigt und der Rumpf auf 10-12 Fuß Länge oberhalb der Wasserlinie aufgerissen wurde. Die U.S. Coast Guard kam zur Assistenz.
Der Havarist wurde in Soo Harbor östlich der Soo Locks festgemacht, wo er den größten Teil des folgenden Tages verblieb. Dann machte er sich auf den Weg nach Superior, Wisconsin, zur Reparatur. Am 10.4. erreichte er Duluth.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Fähre in Kingstown
(10.04.19) Auf der unter St Vincent-Grenadines-Flagge registrierten Fähre ‚Gem Star‘, 487 BRZ (IMO-Nr.: 8887870), brach am 8.4. an der Grenadines Wharf in Kingstown gegen 10 Uhr bei Schweißarbeiten ein Feuer aus. Das Schiff sollte wenig späer zu den Grenadines auslaufen. Die Feuerwehr wurde alarmiert, und ihr Löscheinsatz wasserseitig von dem Schlepper ‚Captain Bim’ unterstützt, der Wasser in die unteren Decksbereiche pumpte. Die Coastguard von St. Vincent/Grenadines war mit einem RHIB vor Ort und das Patroullienboot ‚Captain Hugh Mulzac‘ (IMO-Nr.: 9348390) lag auf Standby im äußeren Hafenbereich.
Gegen 11 Uhr nahm die Rauchentwicklung ab, doch gegen 18 Uhr flammte der Brand erneut auf. Der SVG Fire Service beobachtete die Lage vom Kai aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandeter Longliner soll geräumt werden
(10.04.19) Die Verschrottung des gestrandeten japanischen Longliners ‚Fukuseki Maru No. 7‘, 379 BRZ (IMO-Nr.: 9141223), wurde über ein Jahr nachdem erbei der Durissa-Bucht nahe dem Brandungsangelort Rondeklip auf ein Riff aufgelaufen war, nun durch die Law Offices of Toda & Co. ausgeschrieben. Die Bewerbungsfrist endet am 31.5. Die Entfernung des Wracks wird aber auf jeden Fall deutlich später erfolgen, als John Mutorwa, Minister für öffentliche Arbeiten und Transport, zunächst angeordnet hatte.
Er hatte dem Eigner ursprünglich eine Frist bis Juli 2018 gesetzt. Der 49 Meter lange Thunfisch-Fänger war am Morgen des 22.3. 2018 in den frühen Morgenstunden auf ein Riff in der Durissa Bucht aufgelaufen. Alle 24 Crewmitglieder wurden mit Hilfe eines Hubschraubers abgeborgen.
An Bord befanden sich 75 Tonnen Thunfisch. Die Nippon Salvage Company hatte mit Hilfe eines Schleppers vergeblich versucht, das Schiff zu bergen. Wegen technischer Schwierigkeiten wurde dieser Versuch am 9.4. endgültig aufgegeben. Minister Mutorwa hatte am 10.4. eine offizielle Anordnung zur Entfernung erteilt und eine 90 Tage lange Frist gesetzt. Das Wrack sollte nach Walvis Bay gebracht und dort im Einklang mit namibischen Gesetzen verschrotten werden. Dabei sollte der Eigner sicherstellen, dass alle erforderlichen Maßnahmen unternommen werden, um eine Meeresverschmutzung durch Öl oder sonstige gefährliche Substanzen verhindert wird.
Das Abschleppen des Wracks ist inzwischen keine realistische Option mehr. Das Wrack, das inzwischen auf seiner Backbordseite liegt, könnte stattdessen stückweise entfernt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack wird nach über 90 Jahren abgetragen
(10.04.19) Am 10.4. begannen Rijkswaterstaat und die Hafenbehörde von Rotterdam mit der Räumung des Wracks des Dampfers ‚Chrissy‘, der zwischen dem Nieuwe Waterweg und dem Botlek bei Baggerarbeiten entdeckt wurde. Das Schiff sank 1938 und lag nun der Vertiefung des Fahrwassers auf 15 Meter im Weg. Damit sollen die Rotterdamer Häfen besser erreichbar und 50 % mehr Fracht dort transportiert werden können.
Die ‚Chrissy‘ ragt bis auf 15,5 Meter unter die Wasseroberfläche auf, doch soll eine Tiefe von 16,2 Metern erreicht werden. Die Bergungsfirma W. Smit aus Rotterdam soll das Wrack stückweise abtragen, bis die notwendige Wassertiefe erreicht ist. Es liegt Poortershaven nahe Maassluis.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter Drochtersener Reeder trieb vor Papeete
(10.04.19) Der unter Portugal-Flagge laufende Containerfrachter ‚Samoana‘, 4450 BRZ (IMO-Nr.: 9164550), der Reederei Stefan Patjens GbbH & Co. KG in Drochtersen erlitt mit einer 13-köpfigen Crew an Bord von Honolulu kommend am 5.4. einen Maschinenschaden 300 Meilen nordwestlich von Papeete. Das manövrierunfähige Schiff forderte Assistenz an, und aus dem Hafen kam der Schlepper ‚Aito Nui 1‘ zu Hilfe. Er nahm den Havaristen auf den Haken, und mit drei Knoten Fahrt ging es nach Papeete.
Hier traf der Schleppzug am 9.4. bei günstigen Wetterbedingungen ein Um 22.15 Uhr machte die ‚Samoana‘ am Containerterminal fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank vor Mahdia
(10.04.19) Die tunesischen Behörden retteten am 9.4. bislang 11 Mann des sinkenden, 12 Meter langen Kutters ‚Utique‘, der einige Kilometer vor Mahdia in Seenot geraten war. Das Schiff trieb mit Steuerbordschlagseite im ruhigen Meer, ehe es plötzlich kenterte und binnen einer Minute übers Heck auf Tiefe ging. Mehrere andere Kutter waren vor Ort. Ein 12. Mann wurde noch vermisst. Die Suche nach ihm dauerte an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter ging in Flammen auf
(10.04.19) Der 60 Fuß lange Krabbenkutter ‚Noah’ ging am 9.4. in Gautier an der Patilo’s Marina in Flammen auf. Der Eigner war gerade bei Schweißarbeiten am Boden des aufgeslippten Schiffs, als er ein lautes Geräusch aus dem Schiffsinnern hörte. Dann schlugen schon Flammen hoch, und die Feuerwehr wurde alarmiert.
Das Gautier Fire Department brauchte mehrere Stunden, um den Brand unter Kontrolle zu bekommen. An Bord waren über 700 Gallonen Diesel. Ein kleiner Teil lief aus. Das Boot wurde komplett zerstört.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank vor Devgad
(10.04.19) Der in Malpe beheimatete Kutter ‚Shivaraksha’ sank am Abend des 9.4. nahe Devgad in Maharashtra. Das Schiff war mit sieben Mann an Bord am 6.4. aus dem Heimathafen ausgelaufen und befand sich 40 Meilen vor der Küste von Ratnagiri, als es eine Grundberührung hatte und aufgerissen wurde.
Der Kutter ‚Shivatejas‘ kam auf den Notruf der Crew hin zu Hilfe und rettete die Fischer. Der havarierte Kutter selbst ging verloren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Schiffbrüche im Sturm auf Pashur River
(10.04.19) Auf dem Pashur River in den Sundarabns von Mongla sanken am Abend des 8.4. der mit Dünger beladene Frachter ‚Hardda‘ bei Löscharbeiten am Harbaria Point im Sturm. Außerdem ging das Passagierboot ‚Aktar’, das 25 Personen an Bord hatte, um 20.45 Uhr bei Nandabala auf dem Weg nach Mongla unter. Ein Mann wurde vermisst. Die Bangladesch Coast Guard und die Hafenbehörde von Mongla leiteten eine Rettungsaktion ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter zum zweiten Mal binnen einer Woche havariert
(10.04.19) Am Morgen des 7.4. wurde die Coast Guard Station Tillamook Bayalarmiert, nachdem sich der Kutter ‚Desire‘ von seinen Moorings bei starkem Wind losgerissen hatte und auf Grund gelaufen war. Erst am 31.3. war das ‚MLB 47252’ der Station demselben Schiff zu hilfe gekommen, nachdem es einen Ruderausfall erlitten hatte und 24 Meilen westlich der Tillamook Bay Barre trieb.
Das Küstenwachboot lief um 2.30 Uhr aus und nahm den Havaristen in Schlepp. Er wurde dann nach Garibaldi gebracht. Es war der erste Einsatz des neuen Vormanns des Patroullienboots.
Quelle:Tim Schwabedissen



Propeller von Trümmerteil blockiert
(10.04.19) Der Fährdienst zwischen Castlebay in Barra nach Oban wurde am 9.4. unterbrochen, nachdem Treibgut die Propeller der britischen Fähre ‚Isle of Lewis‘, 6753 BRZ (IMO-Nr.: 9085974), blockiert hatte. Mehrere Versuche, die Trümmer zu entfernen, schlugen fehl. Das Schiff lag am Kai in Castlebay. Am Morgen des 10.4. wurden Taucher gerufen, den Antrieb wieder klarzubekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Küstenwachboot wird Tauchwrack
(10.04.19) Das philippinische Patroullienboot BRP ‚Palawan - PG 64’ wird von der philippinischen Marine versenkt, um daran künftig Taucherausbildung zu betreiben. Zuvor wurden die Maschine ausgebaut und die Tanks gereinigt. Dann soll das 40 Meter lange Boot in Anilao, Batangas, auf 50 - 60 Fuß Wassertiefe versenkt.
Das Schiff war im Juni 2018 außer Dienst gestellt worden, nachdem es 26 Jahre der Marine gedient hatte. Die USA hatte es ihr 1992 gespendet. Die Versenkung wird gemeinsam mit der Commission on Audi und dem Department of Environment and Natural Resources sowie der Regierung in Batangas vorbereitet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rest-Cardium wird geborgen
Rest-Cardium wird geborgen
(Bild: Multraship)   Großbild klick!

Rest der Cardium gehoben
(08.04.19) Am Nachmittag des 8.4. hoben die Berger von Multraship und Hebo Maritiem auch die zweite Sektion des Binnenschiffs ‚Cardium‘ auf der Westerschelde. Gegen 15 Uhr erschien der Torso an der Wasseroberfläche. Anschließend wurde begonnen, die verbliebene Ladung zu löschen.
Außerdem wurde der Aufbautenbereich ausgepumpt. Wenn diese Arbeiten abschlossen sind, sollte das 85 Meter lange Wrackteil in den Sloehaven transportiert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht bei El Arenal gestrandet
(08.04.19) Ein Motorboot des Real Club Náutico de Palma ist am 6.4. bei starkem Wind am Kopf einer Steinmole bei El Arenal gestrandet. Die Motoryacht gehört dem Team, das an der alljährlich stattfindenden Segelregatta Trofeo Princesa Sofía teilnimmt. Obwohl es mit großer Wucht gegen eine Felsenmole gedrückt wurde, wurde niemand verletzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gesunkene Barge wird gehoben
Gesunkene Barge wird gehoben
(Bild: Multraship)   Großbild klick!

Barge sank in Terneuzen/Holland
(08.04.19) Am 5.4. gegen 3:30 Uhr sank eine mit stählernen Spundwandpfählen beladene Barge in der Ostschleuse von Terneuzen. Vermutlich war sie von einem anderen Schiff gerammt worden oder durch Wellenschlag vollgelaufen. Der Schlepper ‚Multratug 1‘“ zog den Schwimmkran ‚Delta‘ aus Hansweert nach Terneuzen.
Dieser war von der Bergungsfirma Van der Straaten aus Hansweert angefordert worden, die die Barge bergen sollte. Auf der letzten Etappe zur Schleuse übernahm die ‘Multratug 15’ den Kran, der dann über dem Wrack auf Position gebracht wurde. Nachdem der Ponton wieder an der Wasseroberfläche erschien, wurde er von der ‚Multratug 15‘ gelenzt. Die Schleuse war während der gesamten Zeit für den Schiffsverkehr gesperrt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden in den Dardanellen
(08.04.19) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter ‚Medkon Izmir‘, 6285 NBRZ (IMO-Nr.: 9103374), erlitt auf der Fahrt von Nemrut Bay über Aliaga nach Evyap beim Transit der Dardanellen am 6.4. um zwei Uhr einen Maschinenschaden. Das Schiff warf Anker auf der Reede von Karanlik Liman innerhalb der Wasserstraße. Die Crew führte Reparaturen durch, und dann nahm es wieder Fahrt auf. Am 7.4. um 8.40 Uhr machte es am Evyaport Container Terminal in Izmit fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild ‚Cable Enterprise‘
Archivbild ‚Cable Enterprise‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Technischer Schaden verursachte Ölverschmutzung in Brunsbüttel
(08.04.19) Am Morgen des 7.4. kam es zu einer Gewässerverunreinigung in der Schleusenkammer der neuen Südschleuse in Brunsbüttel gekommen durch den britischen Kabelleger ‚Cable Enterprise‘ 9017 BRZ (IMO-Nr.: 8645806). Um 7.00 Uhr meldete die Verkehrszentrale NOK eine Verschmutzung von etwa 50 x 10 Metern in der Kammer. Einzelne Placken trieben auch im Binnenhafen auf einer Fläche von rund 30 Quadratmetern.
Die ‚Cable Enterprise‘ war mit zwei Schleppern unterwegs. Zur weiteren Ermittlung der Ursache ging der Verband an die Marinedalben Süd. Hier bestätigte sich der Verdacht, dass die ‚Cable Enterprise" die Verschmutzung durch einen technischen Defekt in der Antriebsanlage. Diese verursachte mit hoher Wahrscheinlichkeit den Verlust von ölhaltigen Betriebsstoffen.
Die Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft untersagte die Weiterfahrt bis zur Behebung des Schadens und anschließender Klassenbestätigung. Gefahrenabwehrende Maßnahmen zur Unterbindung weiterer Verunreinigungen wurden eingeleitet. Die Polizei fertigte eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Gewässerverunreinigung. Am 8.4. um 16.40 Uhr konnte der Schleppverband am Haken des holländischen Schleppers ‚Norne‘ (IMO-Nr.: 9612806) die Reise von Southampton nach Pikkala fortsetzen. Hier sollte er am 11.4. eintreffen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper brachte Brücke zum Einsturz
(08.04.19) Im Norden von Brasilien stürzte am Morgen des 6.4. eine Brücke teilweise ein, die über den Fluss Moju im Bundesstaat Pará führte. Ein Schubverband, bestehend aus dem Schlepper ‚Vó Maria‘ und einer beladenen Barge, war gegen einen der Pfeiler gefahren. Daraufhin stürzte ein 200 Meter langer Teil der Fahrbahn ins Wasser.
Eine Suchaktion nach möglichen Opfern und Vermissten lief an. Wie viele Menschen genau von dem Brückeneinsturz betroffen wurden, war zunächst unklar. Augenzeugen hatten zwei Kleinwagen ins Wasser stürzen sehen.
Die fünfköpfige Crew des Schubschleppers blieb unversehrt. Taucher starteten die Suche nach möglichen Opfern. Um 18.40 Uhr mussten sie ihre Arbeit wegen zu starker Strömung unterbrechen.
Am 7.4. sollte sie fortgesetzt werden. Die 868 Meter lange und 23 Meter hohe Brücke lag in der Gemeinde Acará, ungefähr 60 Kilometer von Belém, der Hauptstadt des Bundesstaates Pará. Sie ist Teil der Überlandstraße B 483 und eine wichtige Verbindung zwischen Belém und Orten im Landesinnern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sechs Schiffbrüchige aus Wasser gerettet
(08.04.19) Die US Coast Guard kam am 5.4. mit dem Patroullienboot ‚Cochito (WPB 87329)‘ sechs Menschen zu Hilfe, deren Boot 25 Meilen westlich der Sunny Isles leckgeschlagen war. Um neun Uhr wurde das Signal eines EPIRB aufgefangen, und ein MH-65 Dolphin-Helikopter der Air Station Miami sowie die ‚Cochito‘ wurden zu der Position geschickt. Als diese vor Ort eintraf, war das Boot bereits am Sinken.
Alle Insassen wurden aus dem Wasser gerettet und zur Coast Guard Station Fort Lauderdale gebracht. Von dort ging es weiter zum Haulover Park. Alle Schiffbrüchigen waren wohlauf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sinkendes Boot gesandwicht
(08.04.19) Als Sandwich zwischen zwei Rettungsbooten der NSSR fand sich ein 29 Fuß langes Motorboot am 6.4. vor Henningsvær wieder. Das Boot hatte starken Wassereinbruch erlitten und zu sinken begonnen. Ein anderes Boot rettete die beiden Insassen.
Die Rettungskreuzer ‚Det Norske Veritas’ und ‚Sundt Flyer’ legten sich zu beiden Seiten des sinkenden Boots und sicherten es zwischen ihren Rümpfen. So wurde es halb unter Wasser liegend in den Hafen von Henningsvær bugsiert. Dort wurde es dann ausgepumpt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter erlitt Maschinenschaden vor Flamborough Head
(08.04.19) Der holländische RoRo-Frachter ‚Bore Song‘, 25586 BRZ (IMO-Nr.: 9443566), erlitt auf der Fahrt von Zeebrügge nach Teesport, mit einer 22-köpfigen Crew an Bord am 7.4. um 7.50 Uhr einen Maschinenschaden auf Position 054 07 21 N, 000 13 59 O, rund 10 Meilen östlich von Flamborough Head. Die Crew machte sich an die Reparaturen, die rund 1,5 Stunden dauerten.
Ein Startventil musste ausgetauscht werden. Danach nahm das Schiff wieder Fahrt auf und machte um 15.30 Uhr in Teesport fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Oldenburg manövrierunfähig
(08.04.19) Das britische Fahrgastschiff ‚Oldenburg‘, 295 BRZ (MMSI-Nr.: 234990000), bekam am 7.4. Mooringleinen in die Propeller, als sie sich von Bideford nach Lundy Island aufmachen wollte. Sie wurde auf Position 51 09 48 N, 004 39 16 W manövrierunfähig. Die Havarie ereignete sich, als der Tidenstrom kenterte, und die Leinen brachen. Die Reederei rief einen kleinen Schlepper zur Assistenz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Dublin
(08.04.19) Die unter Malta-Flagge laufende Roro-Fähre ‚Laureline‘, 50443 BRZ (IMO-Nr.: 9823352), kollidierte am 5.4. mit Pollern im Hafen von Dublin, als sie ihn fahrplanmäßig in Richtung Zeebrügge verlassen wollte. Dabei kam es oberhalb der Wasserlinie zu Schäden am Steuerbord-Achterschiff.
Es entstand neben Dellen auch ein kleiner Riss im Heck. Das Schiff musste an den Kai zurückkehren. Nach einer Reparatur verließ es Dublin am 7.4. um 2.45 Uhr und erreichte am 8.4. um 13.30 Uhr den Hafen von Zeebrügge.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Brunsbüttel
(08.04.19) Am 8.4. um 12.30 Uhr kollidierte der unter Portugal-Flagge laufende Frachter ‚Lunamar‘, 3500 BRZ (IMO-Nr.: 9551662), mit der kleinen Südschleuse in Brunsbüttel, als er in den Nord-Ostsee-Kanal einlaufen wollte. Die Polizei ging zu Ermittlungen an Bord und verhängte ein Weiterfahrverbot.
Schlepper wurden gerufen und zogen den Havaristen an die Bahnhofsdalben in Brunsbüttel. Die ‚Lunamar’ war auf der Fahrt von Boulogne-sur-Mer nach Lulea.
Quelle:Tim Schwabedissen



'Tango Sol’: Plötzlich Schlagseite
'Tango Sol’: Plötzlich Schlagseite
(Bild: Ian Cooper)   Großbild klick!

Frachter mit Schlagseite in Hartlepool/GB
(06.04.19) Zwei Tage nachdem der unter Cook-Islands-Flagge laufende Frachter 'Tango Sol’, 4368 BRZ (IMO-Nr.: 9155901), von Rotterdam kommend am 27.3. am Victoria-Kai in Hartlepool festgemacht hatte, entwickelte er plötzlich am 29.3. eine erhebliche Schlagseite nach Steuerbord. Die Crew verließ das Schiff sicherheitshalber und bezog Quartier an Land, da ein Kentern nicht auszuschließen war. Am 5.4. hatte sich an der prekären Lage des Frachters noch nichts geändert.
Die Maritime Coastguard Agency verhängte ein Auslaufverbot. Die Versicherungen und die zuständigen Behörden arbeiteten gemeinsam an einer Lösung des Problems, den Havaristen wieder auf ebenen Kiel zu bekommen. Derzeit lag er aber stabil und war nicht mehr vom Kentern bedroht.
Die Tango Sol ist 111,75 Meter lang, 14,5 Meter breit, hat 6,30 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 6.067 Tonnen. Der 356-TEU-Frachter läuft für die Tango Shipping & Trading Ltd. in Istanbul und wurde 1997 bei der Scheepswerf Ferus Smit B.V. in Hoogezand erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild ‚Baltic Sapphire’
Archivbild ‚Baltic Sapphire’
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Tanker nach Syros geschleppt
(06.04.19) Der maltesische Tanker ‚Baltic Sapphire’, 23339 BRZ (IMO-Nr.: 9443425), erlitt am 4.4. einen Maschinenschaden südlich der Reede von Bozcaada. Der griechische Schlepper ‚Christos XXII’ (IMO-Nr.: 7230135) wurde zur Assistenz gerufen und nahm den Havaristen am selben Tag in Richtung Syros auf den Haken. Dort trafen die beiden Schiffe am 6.4. gegen Mittag ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



RNLI eskortiert Segler in den Hafen
RNLI eskortiert Segler in den Hafen
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Yacht vor Wicklow/Irland in Schwierigkeiten
(06.04.19) Das RNLI-Boot aus Wicklow, die ‚Annie Blaker‘, lief am 4.4. um 18.45 Uhr aus, nachdem eine 15 Meter lange Segelyacht mit zwei Mann an Bordauf dem Weg von Portugal nach Dun Laoghaire neune Meilen östlich des Hafens eine Leine in den Propeller bekommen hatte. Um 19.30 Uhr ging das Rettungsboot längsseits an der Yacht. Vor Ort war Nordostwind von vier Beaufort mit zwei Meter hohen Wellen.
Zwei Rettungsleute stiegen auf das Boot über, checkten die Crew, die den kalten Bedingungen ausgesetzt gewesen war, und schnitt die Leine ab. Danach konnte die Yacht ihre Fahrt mit eigener Kraft fortsetzen unter Eskorte der Seenotretter. Um 21.30 Uhr waren die beiden Boote im Hafen, und die Yacht machte am Nordkai von Wicklow fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



RNLI beim gestrandeten Kutter
RNLI beim gestrandeten Kutter
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Kutter bei Margate/GB gestrandet
(06.04.19) Beide RNLI-Boote aus Margate wurden am 6.4. gegen 14 Uhr alarmiert, nachdem ein Kutter mit zwei Mann an Bord einen Maschinenausfall auf der Fahrt von Ramsgate zum Medway River erlitten hate und unweit des Swimming Pool in der Walpole Bay östlich der Rettungsbootstation gestrandet war. Wegen der Größe des Schiffes liefen beide Boote der Station aus. Auch das Margate Coastguard Coast Rescue Team war vor Ort.
Beim Eintreffen der Seenotretter saß der Kutter bei ablaufendem Wasser fest auf Grund. Die Crew machte sich auf den Weg an Land und wurde vom Ccoastguard-Team gecheckt. Da im Moment nichts weiter auszurichten war, kehrten die Rettungsboote unverrichteter Dinge zurück zu ihrer Station.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ölunfall beim Bunkern in Sines
(06.04.19) 0,25 Tonnen Öl liefen am 4.4. um 23.30 Uhr ins Wasser beim Sines' Container Terminal XXI unweit von Lissabon, als der unter Panama-Flagge laufende Containerfrachter ‚MSC Sandra‘, 43575 BRZ (IMO-Nr.: 9203954), von dem spanischen Tanker ‚Bahia Tres‘ (IMO-Nr.: 9428671) bebunkert wurde. Danach wurden sofort Ölbarrieren ausgelegt und der ausgelaufene Kraftstoff aufgefangen.
Es gelang so, die Auswirkungen auf die Umwelt zu begrenzen. Die Reinigungsarbeiten dauerten am 5.4. noch an. Der Frachter, der um 7.40 Uhr von Valencia kommend nach Sines eingelaufen war, lag weiter am PSA-Terminal.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper sinkt
Schlepper sinkt
(Bild: Melarno Kraan)   Großbild klick!

Schlepper sank in Winschoten/Holland
(06.04.19) Am 6.4. sank um 10.50 Uhr am Osthafenkai in Winschoten ein kleiner Schlepper. Danach lief Öl ins Wasser aus. Ein zweites Schiff, der längsseits vertäute Schlepper ‚Regensburg‘, war ebenfalls in Gefahr zu sinken, weil es längsseits vertäut war. Es gelang der Feuerwehr, die mit Einsatzkräften aus Winschoten und Bedum vor Ort war, das Schiff, das bereits Schlagseite hatte, noch rechtzeitig loszumachen und zu sichern.
Um die Untergangsstelle legte sie eine Ölsperre aus. Nur noch die Kajüte des Schleppers ragte aus dem Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ruderschaden in Aqaba/Jordanien
(06.04.19) Der unter Hongkong-Flagge laufende Bulkcarrier ‚Feng Xiu Hai‘, 36378 BRZ (IMO-Nr.: 9747508), erlitt am 25.3. einen Ruderschaden, als er in dem Hafen von Aqaba festmachte. Am 1.4. lief er wieder aus und nahm Kurs auf den Jeddah Shipyard. Hier machte er am 4.4. gegen 12 Uhr zur Reparatur fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter kollidierte mit Kanalufer
(06.04.19) Der kanadische Bulkcarrier ‚CSL Tadoussac’, 20101 BRZ (IMO-Nr.: 6918716), kollidierte am 30.3. um 21.30 Uhr mit der Uferbefestigung des Welland Canal vor Torhold, Ontario. Dabei wurden zwei Ballastwassertanks beschädigt. Es kam aber zu keinen Wasserverschmutzungen. Am 1.4. u, 4.45 Uhr machte der Frachter in Detroit fest, wo er am 6.4. weiter am Kai lag.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiffsarrester verhinderte schlimmeres Unheil
(06.04.19) Der kanadische Bulkcarrier ‚CSL Laurentien’, 24024 BRZ (IMO-Nr.: 7423108), lief am 3.4. um 15.25 Uhr auf der Fahrt von Montreal nach Two Harbors in das obere Schiffsarrestierkabel der Iroquois Lock, Iroquois, Ontario. Der St. Lawrence Seaway musste daraufhin für rund 12 Stunden für den Schiffsverkehr gesperrt werden, bis der Schaden behoben war. Der Frachter selbst kam unversehrt davon.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter erlitt Pumpenschaden
(06.04.19) Der liberianische Kühlfrachter ‚Eastern Bay‘, 8917 BRZ (IMO-Nr.: 9143752), erlitt a m5.4. um 8.50 Uhr auf der Fahrt von Rotterdam nach Paramaribo mit einer 21-köpfigen Crew an Bord eine Leckage in einer Treibstoffpumpe auf Position 050 25 54.0 N, 000 44 43.0 W, 17 Meilen südlich von Selsey Bill. Die Reparaturarbeiten wurden durch die Crew begonnen. Das Schiff hatte 1.040 Tonnen Schweröl und eine Ladung von Containern an Bord. Vor Ort waren fünf Beaufort Wind.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden in Safaga/Ägypten
(06.04.19) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier ‚Antakya M‘, 30807 BRZ (IMO-Nr.: 9302803), erlitt am 4.4. im Hafen von Safaga einen Maschinenschaden. Das Schiff erhielt ein Auslaufverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion. Am 6.4. lag der Frachter, der aus Hodeidah gekommen war, weiter in dem ägyptischen Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter hatte Druckprobleme
(06.04.19) Der unter Panama-Flagge laufende Containerfrachter ‚NYK Orion‘, 98799 BZ (IMO-Nr.: 9312999), erlitt am 3.4. auf Position 52 59 00.0 N, 4 02 00.0 O gegen 13 Uhr einen Maschinenausfall. Der Grund war ein Problem mit dem Öldruck. Nachdem mehrere Versuche fehlgeschlagen waren, den Schaden mit Bordmitteln zu beheben, warf der Frachter auf Position 53 04.7 N, 004 04.7 O Anker.
Ingenieure wurden am 5.4. an Bord gebracht, um die notwendigen Reparaturen durchzuführen. Danach nahm das Schiff am Morgen des 6.4. wieder Fahrt auf und setzte die Reise von Hamburg nach Southampton fort, wo es um 21 Uhr einlaufen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Tote bei Krankollaps
(06.04.19) Ein Kran des indonesischen Frachters ‚Bistari 8‘, 889 BRZ (IMO-Nr.: 8410926), brach bei Verladearbeiten im Hafen von Pontianak in West-Kalimantan am 4.4. zusammen. Der Unfall ereignete sich, als eine zu schwere Fracht angehoben werden sollte. Ein Arbeiter kam sofort ums Leben, ein zweiter, der schwer verletzt wurde, als er zu fliehen suchte, starb im Krankenhaus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vorschiff der 'Cardium' wird gehoben
Vorschiff der 'Cardium' wird gehoben
(Bild: Alain Dooms)   Großbild klick!

Vorschiff der 'Cardium' wird gereinigt
(05.04.19) Das Vorschiff des am 9.3. auf der Westerschelde gesunkenen holländischen Binnenschiffs ‚Cardium‘, 3236 ts (EU-Nr.: 02331956), lag nach seiner Bergung nun in Werkendam bei der Firma Clean. Hierher war die 25 Meter lange Sektion auf dem Ponton ‚Hebo P 33‘ nach der Bergung der Leiche des philippinischen Crewmitglieds Ernesto Maquirato, 43, transportiert worden. Nun sollte die Sektion gereinigt werden, was darauf hindeutete, dass das gesamte Schiff nach seiner Bergung nicht abgewrackt, sondern repariert wird.
Das 85 Meter lange Achterschiff sollte in den kommenden Tagen mit drei Schwimmkränen, die eine gemeinsame Hebekapazität von 1.400 Tonnen haben, geborgen. Am Nachmittag des 2.4. waren
Vorschiff geborgen
Vorschiff geborgen
(Bild: Alain Dooms)   Großbild klick!
die ‚Hebo Lift 6’, ‚Hebo Lift 7’ und ‚Hebo Lift 8’ von Hebo Maritiem von Hansweert kommend gemeinsam mit der ‚Catharina 5‘ und ‚Hebo Elevator 7’ sowie der ‚Tjerk Hidde‘ in den Scaldia Port eingelaufen, um das notwendige Bergungsgerät zu laden. Beteiligt sein werden auch die ‚Cormorant’, die das Vorschiff hob, und die ‚Multrasalvor 4’ von Multraship, die ‚Echo‘ von Polderman und die ‚Hebo Cat 15‘ von Hebo Maritiem.
Der 208-TEU-Fracher ‚Cardium‘ war erst 10 Jahre alt, als er vor dem Kalloot-Strand beim Industriegebiet Vlissingen-Ost sank, weswegen einer Wiederherstellung lohnenswert erscheinen könnte. Es ist im Ganzen 110,00 Meter lang, 11,45 Meter breit und hat 3,65 Meter Tiefgang. Die Bauwerft war Jiansu Sugang in Yizeng, die Ausbauwerft des Kaskos Gerlien v.Tiem in Druten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild ‚Daytona Prime’
Archivbild ‚Daytona Prime’
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Maschinenschaden bei Tasucu/Türkei
(05.04.19) Der unter Sierra-Leone-Flagge laufende Frachter ‚Daytona Prime’, 14201 BRZ (IMO-Nr.: 8402840), erlitt auf der Fahrt von Famagusta nach Nikolayev in Ballast laufend einen Maschinenausfall. Das Schiff warf am 1.4. Anker auf der Reede von Tasucu, wo die Crew mit Reparaturarbeiten begann. Am 5.4. lag das Schiff dort weiter auf Position 36° 14.53' N 033° 53.07' O.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff ‚Sequana‘ in seinem Heimathafen Maasbracht
Binnenschiff ‚Sequana‘ in seinem Heimathafen Maasbracht
(Bild: Leo Schuitemaker)   Großbild klick!

Sequana wartet auf Reparatur
(05.04.19) Einen traurigen Anblick bot derzeit das holländische Binnenschiff ‚Sequana‘, 1472 ts (ENI-Nr.: 02319546) das bei einem Feuer auf dem Rhein nahe Duisburg am 12.2. schwer beschädigt wurde. Der Brand war im Maschinenraum entstanden und hatte dann auf die Aufbauten übergegriffen. Dabei wurde das Achterschiff teilweise zerstört, und nun lag der Frachter mit verrußten Wänden und zerborstenen Scheiben am Kai.
Inzwischen wurde der Havarist in seinen Heimathafen Maasbracht abgeschleppt. Hier sollte er auf einer örtlichen Werft repariert werden. Das Schiff der Vof. Makatra in Maasbracht wurde 1973 bei RAL in Imsum als ‚Alltrans‘ erbaut. 1975 wurde es zur ‚Stadt Volkach‘ der Nicolaus Kaufer Reederei GmbH & Co KG in Würzburg, von 1990 bis 2007 lief es als ‚Indus‘ der Vof. Indus in Rotterdam, Es war zunächst 104,90 Meter lang und wurde 2014 auf 86,00 Meter verkürzt. Die Tonnage von einst 1880 Tonnen betrug seither 1472 Tonnen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kupferplatten von Fuggerschiff
Kupferplatten von Fuggerschiff
(Bild: Niederlaendisches Kulturministerium)   Großbild klick!

Gefahrgutcontainer vor Borkum geborgen
(05.04.19) Ein vor Borkum lokalisierter Gefahrgut-Container der ‚MSC Zoe‘ wurde am 4.4. erfolgreich vom Grund der Nordsee geborgen. Der mit Dibenzoylperoxid-Säcken beladene Container wurde nun nach Harlingen gebracht. Dort befand sich eine zentrale Sammelstelle für die Reste der Fracht, die die ‚MSC Zoe‘ in der Nacht zum 2.1. im Sturm vor der deutschen und niederländischen Küste verloren hatte.
Insgesamt waren 342 Container über Bord gegangen. Das Schifffahrtsamt in Emden überwachte die Bergungsarbeiten vor der deutschen Küste. Der Frachter hatte nach längeren Reparaturarbeiten und Stopps in Bremerhaven und Wilhelmshaven zum Einfädeln in den Containerdienst am 28.3. die deutschen Gewässer endgültig verlassen und befand sich nach einer Liegezeit in Felixstowe vom 30. auf den 31.3. nun auf der Fahrt nach Suez, wo er am 7.4. einlaufen sollte.
Erst vor wenigen Tagen waren auf der Suche nach der Ladung des Containerschiffs die niederländischen Bergungsexperten das Wrack eines alten Handelsschiffs gestoßen, bei dem es sich um das älteste Wrack, das jemals in niederländischen Gewässern entdeckt worden war, handelte. Das Schiff war vermutlich 30 Meter lang und wurde um 1540 erbaut. Es transportierte beim Untergang Kupferplatten der deutschen Kaufleute Fugger, aus denen Münzen hergestellt werden sollten.
Darauf wiesen die zufällig aus dem Wasser geborgenen Kupferplatten mit dem Markenzeichen der damals mächtigen und reichen deutschen Handelsfamilie hin, die im 16. Jahrhundert ein Kupfer-Monopol hatte. Über weitere Bergungsmaßnahmen war derzeit noch nicht entschieden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Barra/Schottland geborgen
(05.04.19) Unweit von Barra wurde am Morgen des 4.4. der Kutter ‚Olivia Rose' mit einer Leine im Propeller manövrierunfähig. Der Skipper, der allein an Bord war, warf Anker und funkte um 10.30 Uhr einen Mayday-Ruf, da sich sein Schiff dicht unter Land befand. Es befand sich bei Sandray im Südosten der Isle of Barra auf Grund. Nachdem es der Coastguard in Stornoway nicht mehr gelang, Kontakt aufzunehmen, sandte sie einen allgemeinen Notruf, auf den die ‚Lady of the Wave' reagierte, die Funkkontakt hatte und so die Küstenwache auf dem Laufenden hielt. Auch der Kutter ‚Firecrest' fing den Mayday-Ruf auf.
Nachdem das RNLI-Boot, das um 10.40 Uhr aus Barra ausgelaufen war, vor Ort eingetroffen war, übernahm es den Skipper des Havaristen und nahm diesen nach Vattersay in Schlepp, wo er gegen Mittag längsseits festgemacht eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Isolation fing Feuer
(05.04.19) Auf dem kanadischen Bulkcarrier ‚CSL Tadoussac’, 20101 BRZ (IMO:6918716), kam es am 24.3. zu einem Feuer in der Isolation der Abgasleitung eines Kessels. Das Schiff befand sich auf dem Lake Huron vor Alpena/USA. Der Brand wurde gelöscht und die beschädigte Isolation entfernt. Weitere Schäden wurden nicht festgestellt. Am 1.4. machte der Frachter in Detroit fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bretagne: Yacht vor Penmarc’h entmastet – ein Segler vermisst, einer gerettet
(05.04.19) Am 3.4. um 19.45 Uhr wurde das CROSS Etel vom MRCC Falmouth alarmiert, nachdem die britische Segelyacht ‚Toledo Express‘ 160 Meilen westlich von Pointe de Penmarc'h mit einer zweiköpfigen Crew an Bord in Seenot geraten und ein Mann über Bord gegangen war. Sofort wurde ein Mayday-Relay ausgestrahlt und eine SAR-Operation mit zwei Falcon 50-Suchflugeugen der französischen Marine eingeleitet. Auch der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter ‚Frieda‘, 9618 BRZ (IMO-Nr.: 9435117), der Krey Schifffahrts-GmbH & Co. KG in Leer, der sich auf der Fahrt von Gibraltar nach Tunadal in der Nähe befand, nahm Kurs auf die Position.
Um 21.38 Uhr wurde die Yacht entmastet und mit einer Person an Bord lokalisiert. Ein Cayman-Hubschrauber der Marinebase in Lanvéoc stieg auf, um ihn abzubergen. Am 4.4. um 1.25 Uhr wurde er im Hospital Cavale Blanche in Brest abgesetzt. Bis 2.15 Uhr setzten die Flugzeuge die Suche nach dem zweiten Crewmitglied fort.
Da es keine neuen Hinweise gab, wurde die Suchaktion um 4.45 Uhr endgültig eingestellt. Eine AVURNAV wurde von der Maritimen Präfektur Atlantik ausgestrahlt, die vor der verlassenen Yacht warnte. Vor Ort waren vier bis sechs Meter hohe Wellen und sechs Beaufort Wind aus Westsüdwest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack soll von unbewohntem Atoll geräumt werden
(05.04.19) Zur Räumung des Wracks des taiwanesichen Longliners ‚Shen Long Yu No 21 - CT4-2920‘, 98 BRZ (MMSI-Nr.: 416002947), der seit November 2017 auf Marutea-Nord, einem unbewohnten Atoll in Tuamotu, gestrandet liegt, wurde nun eine Ausschreibung gestartet. Das 29 Meter lange Schiff war am 5.11. jenes Jahres in Seenot geraten, als es auf dem Weg nach Papeete für einen technischen Stopp war. Die 14-köpfige Crew aus Taiwan und Indonesien wurde aus der Luft gerettet.
Das Wrack lag seither auf der Seite auf dem Riff. Am 2.4. wurde eine Ausschreibung gestartet. Alle umweltgefährdenden Stoffe müssen von Bord geholt und dann der Rumpf zerlegt und abtransportiert werden. Bereits im Dezember 2017 wurde dem Eigner aufgelegt, die Kosten dafür zu tragen, der allerdings kurz nach der Havarie nicht mehr zu erreichen war.
Deshalb wurde jetzt mit der Ersatzvornahme begonnen. Bis zum 26.4. können Angebote eingereicht werden. Die Bergung wird aufwändig, da auf der unbewohnten Insel eigens ein Camp eingerichtet werden muss mit allem, was dazu notwendig ist.
Quelle:Tim Schwabedissen


Propellerschaden nicht schuldig an Kollision
(05.04.19) Der Propellerschaden am Flusskreuzfahrer ‚Edelweiss’ stand nicht in einem ursächlichen Zusammenhang der Kollision mi dem Binnenschiff ‚Forenso‘ auf der Waal bei Nijmegen am 20.3. Das Schiff war mit der zweiten Maschine unterwegs und hatte dazu auch die polizeiliche Genehmigung. Tatsächlich war tags zuvor ein Baumstamm in den Antrieb geraten. Bei einer anschließenden Inspektion wurde das Schiff aber für hinreichend fahrtüchtig befunden. Das Schiff lag weiterhin zur Untersuchung im Weurt-Westkanal in Nijmegen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall in Thunder Bay
(05.04.19) Der kanadische Tonnenleger ‚Samuel Risley‘, 1967 BRZ (MMSI-Nr.: 316001890), erlitt am 31.3. um neun Uhr einen Maschinenausfall in Thunder Bay, Ontario. Das Schiff befand sich auf Position 48 23 21.6 N, 89 13 07.0 W. Es sollte vor Ort repariert werden. Am 5.4. lag es weiter in Thunder Bay Port am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Dokumentation der Grande America abgeschlossen
(05.04.19) Das norwegische Offshoreschiff ‚Island-Pride’ (IMO-Nr.:9630547), das in Charter der italienischen Reederei Grimaldi seit dem 30.3. das Wrack des in der Biskaya gesunkenen Autofrachters ‚Grande America’ inspiziert hatte, kehrte am 3.3. nach Brest zurück und machte an der Ostpier von Hafenbecken 5 fest.
An Bord hatte es das ROV, das in 4.600 Metern Tiefe den Zustand des Frachters dokumentiert hatte. Auf der Basis der dabei entstandenen Bilder sollte über das weitere Vorgehen in Hinblick auch auf ein mögliches Abpumpen des Kraftstoffs an Bord entschieden werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Huftarøy erneut ausgefallen
(05.04.19) Auf der Route von Halhjem nach Sandvikvåg kam es seit dem 3.4. zu Ausfällen und Verspätungen. Grund war ein technischer Schaden auf der norwegischen Fähre ‚Huftarøy‘, 7294 BRZ (IMO-Nr.: 9825805). Diese wurde zu dessen Behebung zu einer Werft in Ølensvåg geschickt, wo sie um 15.15 Uhr festmachte. Die Fähre ‚Tranøy‘ wurde als Ersatz gerufen, hat aber eine Spitzengeschwindigkeit von nur 16 Knoten, wodurch der gültige Fahrplan nicht einzuhalten war.
Erst am 12.3. war die Huftarøy vor Sandvikvåg auf Grund gelaufen und hatte einen Propellerschaden davongetragen. Am 16.3. lief sie, eskortiert vom Schlepper ‚BB Server‘, nach Horten zur Reparatur und kehrte erst am 28.3. in den Dienst zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuerwehreinsatz an der ‚Bornem‘
Feuerwehreinsatz an der ‚Bornem‘
(Bild: Tim Koster)   Großbild klick!

Feuer auf Binnenschiff in Terneuzen/Holland
(04.04.19) Zum zweiten Mal binnen kurzer Zeit kam am 3.4. es zu einem Brand auf einem Binnenschiff in Terneuzen. Im Maschinenraum der am Beneluxweg vertäuten ‚Bornem‘ brach gegen 17.15 Uhr ein Feuer aus. Die alarmierte Feuerwehr machte zum ersten Mal Gebrauch von der Cobra, einer Lanze, durch die mit hohem Druck Brände in abgeschlossenen Räumen gelöscht werden können.
So gelang es, das Feuer schnell zu löschen, ohne, wie es sonst vonnöten gewesen wäre, Decksplatten aufzunehmen. Nach einer halben Stunde war es unter Kontrolle. Die Brandursache war noch unklar, möglicherweise hatten Ölrückstände Feuer gefangen.
Quelle:Tim Schwabedissen


KNRM schleppt Segelboot ab
KNRM schleppt Segelboot ab
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

Segelyacht saß vor Vogelinsel fest
(04.04.19) Am 3.4. um 11.50 Uhr wurden die Rettungsboote der KNRM-Stationen Andijk und Medemblik alarmiert, nachdem eine Segelyacht auf Grund gelaufen war. An Bord befanden sich vier Deutsche, die das Boot für einen Törn auf dem IJsselmeer gechartert hatten. Beim Einlaufen in den Hafen der Vogelinsel De Kreupel inmitten des Ijsselmeers stellten sie auf einmal fest, dass sich unerwartete Untiefen im Fahrwasser befanden.
Unversehens saßen sie auch darauf fest, und nach einigen vergeblichen Versuchen, sich zu befreien, baten sie beim Coastguard Center in Den Helder um Hilfe. Diese verständigte die Crews der Rettungsboote ‚' t Span‘ aus Andijk und ‚Bernardine‘ aus Medemblik. Binnen 10 Minuten waren sie unterwegs zur Strandungsstelle.
Von der ‚'t Span’ wurde ein Rettungsmann an Bord abgesetzt und half, eine Schleppverbindung herzustellen. Wenig später war die Yacht vom Grund gezogen. Nachdem bei einer Kontrolle keine Schäden festgestellt wurden, konnte sie ihre Fahrt fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Fähre ‚Ekaterini P‘
Archivbild Fähre ‚Ekaterini P‘
(Bild: Piotrus)   Großbild klick!

Fähre erlitt Maschinenschaden bei Andros
(04.04.19) Die griechische Fähre ‚Ekaterini P‘, 3250 BRZ (IMO-Nr.: 9000443), erlitt mit 134 Passagieren an Bord am Vormittag des 3.4. auf der Route Rafina-Andros-Tinos-Mykonos einen Schaden an der Steuerbord-Hauptmaschine. Er trat kurz nach dem Auslaufen aus Andros nach Tonos auf. Die Passagiere wurden um 10.20 Uhr über Lautsprecher informiert, dass das Schiff nach Rafina zurückkehren würde.
Warum nicht der näher gelegene Hafen von Tinos angesteuert wurde, blieb unbekannt. Die Fähre bat auch nicht um Assistenz. Dennoch wurde sie von einem Schlepper eskortiert, als sie Rafina ansteuert und dort um 13.40 Uhr festmachte. Später lief sie nach Piräus aus und traf um 21 Uhr in Perama ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank vor Plouha/Frankreich
(04.04.19) Am 3.4. um 8.20 Uhr erlitt der französische Kutter ‚Li Lou’, 5,3 BRZ (MMSI-Nr.: 227737450) eine Meile vor Plouha Wassereinbruch. Der Skipper des 1974 als ‚Vagabond des Iles‘ erbauten und seit 2016 in Paimpol beheimateten Schiffs verständigte sofort den Semaphor von Saint-Quay-Portrieux, der wiederum das CROSS Corsen alarmierte. Um 8.35 Uhr, eine Viertelstunde nach dem Notruf, sank der Kutter.
Der Fischer und sein Hund konnten rechtzeitig in eine Rettungsinsel flüchten. Beide wurden wohlbehalten von dem Kutter ‚Never Mind’ gerettet. Nachdem kurz darauf auch das SNSM-Boot aus Saint-Quay-Portrieux eingetroffen war, eskortierte es die ‚Never Mind‘ zum Hafen, wo die Feuerwehr den Schiffbrüchigen weiter betreute.
Er brauchte keine ärztliche Behandlung. Das Rettungsboot kehrte dann zur Untergangsstelle zurück, barg einiges Treibgut und meldete die Position der übrigen Schifffahrt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenprobleme vor Kagoshima
(04.04.19) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter ‚Fortune Anna’, 1972 BRZ (IMO-Nr.:9392585), erlitt auf der Fahrt von Zhangjia nach Funabashi am Morgen des 30.3. einen Maschinenschaden vor Kagoshima. Das Schiff, das am 28.3. aus Zhangjiagang ausgelaufen war, steuerte den Hafen von Taniyama an. Hier sollten Rumpf und Maschine untersucht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht vor Durban/Südafrika gestrandet
(04.04.19) Fünf Menschen wurden mit leichten Verletzungen gerettet, als am 3.4. um 1.50 Uhr eine Segelyacht beim Einlaufen nach Durban in rauer See auf der südlichen Schutzmole des Hafens strandete. An Bord waren zwei Männer und drei Frauen auf dem Weg nach Richards Bay. Warum die Yacht umdrehte nach Durban, war unklar.
Die NSRI Durban schickte zwei Rettungsboote, außerdem waren die Polizei und Transnet im Einsatz. Vier Personen hatten sich auf die Steine der Mole gerettet. Eine Frau war eingeklemmt und musste von zwei Rettungsschwimmern befreit werden. Die Schiffbrüchigen wurden dann zur NSRI-Base gebracht und medizinisch betreut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker rettete Yachtskipper
(04.04.19) Ein 69-jähriger Skipper aus Barcelona wurde am Morgen des 3.4. in der Karibik gerettet, nachdem seine 13 Meter lange Yacht, mit der er an einer Regatta teilnahm, sank. Um 3.50 Uhr fing das Centro Nacional de Coordinación de Salvamento in Madrid einen Notruf des Bootes, das sich zwischen Jamaika und Honduras befand, auf. Das MRCC in Kolumbien koordinierte die folgenden Maßnahmen und lokalisierte den unter Singapur-Flagge laufenden LPG-Tanker ‚Epic Balta‘, 4807 BRZ (IMO:9220421), in der Nähe der Unglücksstelle.
Der Tanker, der auf der Reise von Puerto Cortez nach Point Lisas war, wurde dorthin dirigiert und rettete den Segler, der leichte Verletzungen erlitten hatte. Sein Boot sank 195 Meilen vor der Küste von Honduras. Der Skipper erklärte, es habe eine starke Explosion an Bord gegeben, und direkt danach habe das Boot zu sinken begonnen.
Er sollte nun von einem kolumbianischen Kriegsschiff übernommen und in einen Hafen gebracht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre wird nach Kollision ins Trockendock geschleppt
(04.04.19) Die kanadische Fähre ‚Queen of Surrey", 6969 BRZ (IMO-Nr.: 7902221), wird nach ihrer Kollision mit Liegeplatz 1 des Stormaway-Docks in Langdale am Morgen des 26.3. mehrere Wochen außer Betrieb bleiben müssen. BC Ferries sagten, das Schiff habe erhebliche Schäden erlitten und muss substantiellen Reparaturen unterzogen werden. Das Autodeck, die Ruderabteilung wie auch die Ruder selbst und andere Bereiche wurden in Mitleidenschaft gezogen.
Erst im Trockendock kann eine genaue Schadensanalyse durchgeführt und damit der Reparaturbedarf ermittelt werden. Am 4.4. um 9.50 Uhr nach der kanadische Offshoreschlepper ‚Seaspan Raven’ (IMO-Nr.: 9432957), den Havaristen auf den Haken, um ihn in Seaspan's Trockedock in Vancouver zu ziehen. Die Ursache der Kollision wurde weiter untersucht.
Inzwischen ist eine Ersatzfähre im Einsatz. Der Anleger in Langdale wurde nur geringfügig beschädigt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Aufgegebene Motoryacht soll geborgen werden
(04.04.19) Die Stadt Green Cove Springs und das Clay County wollen die 85 Fuß lange Motoryacht ‚Gambit’, die seit 2017 auf der Flussbank Muddy Cove auf dem St. Johns River liegt, bergen lassen. Die Florida Fish and Wildlife Conservation Commission soll sich mit 75 % an den Bergungskosten von knapp 172.000 Dollar beteiligen. Bis zum 9.4. soll der Vertrag in trockenen Tüchern sein.
Die ‚Gambit‘ strandete im Hurrikan Irma im September 2017. Der Eigner aus Sunny Isles Beach hat sie aufgegeben. Für die Bergung wird ein Schlepper vonnöten sein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach A Coruña abgeschleppt
(04.04.19) Der 19 Meter lange, spanische Kutter ‚Novo Touriñán‘ (MMSI-Nr.: 224104540) erlitt am Abend des 3.4. mit einer neunköpfigen Crew an Bord einen Maschinenausfall rund 1,5 Meilen vor Portiño. Salvamento Marítimo wurde um Assistenz für den in Richtung Küste treibenden Havaristen gebeten. Das SAR-Schiff ‚Salvamar Betelgeuse‘ (MMSI-Nr.: 225986508) lief aus dem Puerto de Oza aus und nahm ihn unweit von Punta Langosteria auf den Haken. Er wurde um 21.10 Uhr sicher in den Hafen von A Coruña eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler ‚Serenity – BF 24’ im Seitschlepp
Trawler ‚Serenity – BF 24’ im Seitschlepp
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Trawler nach Fraserburgh/Schottland abgeschleppt
(03.04.19) Am 2.4. erlitt der in Banff beheimatete Trawler ‚Serenity – BF 24’, 158 BRZ (MMSI-Nr.: 234690000), einen Maschinenausfall, als er sich über 100 Meilen vor Fraserburgh befand. Die Coastguard beauftragte die dortige RNLI-Freiwilligencrew mit der Assistenz für den Havaristen. Ein anderer Trawler, die ‚Uberous’, hatte ihn bereits auf den Haken genommen und damit begonnen, ihn Richtung Küste abzuschleppen.
Dort übernahm das Rettungsboot das Schiff und zog es das restliche Stück in den Hafen von Fraserburgh. Hier wurde es anschließend zur Reparatur sicher festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ehemaliges Navy-Boot
Ehemaliges Navy-Boot
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Einstiges YM-Boot der US Navy geborgen
(03.04.19) Die U.S. Coast Guard hat in der vergangenen Woche mit einer Kranbarge das Wrack eines auf dem Patuxent River gesunkenen, 108 Fuß langen Schiffs geborgen und auf deren Deck zur Entsorgung abtransportiert. Am 21.8.2018 war der Untergang der Maryland Natural Resources Police gemeldet worden. Das Wrack lag im West Basin in St. Mary’s County auf 12 Fuß Wassertiefe mit leichter Steuerbordschlagseite bis zum Oberdeck unter Wasser.
Als Eigner konnten zwei Männer aus Aldie, Virginia, und Takoma Park anhang der Rumpfnummer ausfindig gemacht werden. Es handelte sich um ein einstigesYM-Marineboot. Nachdem es zu einem leichten Ölaustritt gekommen war, wurde kurz nach dem Untergang am 28.8. eine Ölsperre ausgelegt. Am 30.8. begannen Arbeiten, das Öl aufzusaugen. Gegen die Bootseigner wurden Ermittlungen eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild ‚Flying Dolphin XVIII‘
Archivbild ‚Flying Dolphin XVIII‘
(Bild: Popolon)   Großbild klick!

Flügelschaden vor Piräus
(03.04.19) Am Nachmittag des 2.4. bekam das griechische Tragflächenboot ‚Flying Dolphin XVIII‘, 162 BRZ (IMO-Nr.: 8331479), Treibgut in einen seiner Flügel und war nicht in der Lage, sich aus dem Wasser zu heben, nachdem es aus Piräus ausgelaufen war. Es war auf der Route Piräus-Poros-Hydra-Ermioni-Spetses-Porto Heli unterwegs. Das Schiff kehrte in den Hafen zurück, wo die 86 Passagiere wieder aussteigen mussten.
Das Schiff wurde von der Hafenbehörde mit einem Auslaufverbot belegt, bis eine Reparatur und Klasseinspektion durchgeführt waren. Am 3.4. lag es weiter in Perama. Die gestrandeten Fahrgäste wurden unterdessen mit anderen Schiffen zu ihren Fahrtzielen weitertransportiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


800 Passagiere saßen auf der Visborg fest
(03.04.19) Nach dem Eintreffen der schwedischen Fähre ‚Visborg‘, 32447 BRZ (IMO-Nr.: 9763655), auf der Fahrt von Nynäshamn in Visby am 31.3. um 23.20 Uhr kam es auf dem Schiff zu einem technischen Versagen. Da die Seitenpforte auf Deck 5 nicht geöffnet werden konnte, konnten mehr als 800 Passagiere mit ihren Fahrzeugen zunächst nicht von Bord. Da sich das Problem auch nicht auf die Schnelle lösen ließ, musste die Fähre nochmals loswerfen und im Hafenbecken umdrehen.
Danach wurde die Heckpforte geöffnet, und am 1.4. um 1.20 Uhr kamen die Fahrgäste endlich an Land. Sie hatten bis dahin zwei Stunden ausharren müssen
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter geriet im Bosporus außer Kontrolle
(03.04.19) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier ‚Idil‘, 16712 BRZ (IMO-Nr.: 9109964), geriet am 2.4. um 09.30 Uhr außer Kontrolle, als er vom Marmara-Meer kommend in den Bosporus einlaufen sollte. Wie sich nach einiger Irritation an Bord herausstellte, ragte der Propeller des unbeladenen Frachters soweit aus dem Wasser, dass er nicht genügend Wirkung erzeugte. Das Schiff befand sich im südlichen Teil der Meeresstraße, als die Probleme einsetzten.
Es drehte dann zurück in Richtung Marmara-Meer, ehe es von der Verkehrskontrolle aufgefordert wurde, auf Position 40° 57.58' N 028° 54.81' O Anker zu werfen. Der Frachter hatte gerade eine mehrwöchige Werftzeit in Tuzla hinter sich gebracht und war auf dem Weg über Istanbul nach Nikolaev.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision im Hjeltefjord wurde mit Originalbeteiligten nachgestellt
(03.04.19) Die Kollision der norwegischen Fregatte ‚Helge Ingstad‘ mit dem Tanker ‚Sola TS‘ wurde in der Nacht zum 2.4. von der norwegischen Unfalluntersuchungskommission am Originalort nachgespielt. Die ‚Sola TS’ befand sich gerade erneut am Terminal in Sturd im Hjeltefjord, und anstellte der ‚Helge Ingstad‘ kam nun deren Schwesterschiff ‚Fridtjof Nansen‘ zum Einsatz. Hintergrund der Aktion war, einen besseren Eindruck davon zu bekommen, wie die Sichtverhältnisse in der Unglücksnacht gewesen waren.
Zwar herrschte bei der Rekonstruktion ein stärkerer Wind, der höhere Wellen erzeugte, doch die Sichtverhältnisse waren insgesamt gut genug, um eine Vorstellung zu entwickeln, was die Brückenwache auf der Fregatte sah. Die Vorbereitungen zu dem Manöver begannen kurz nach Mitternacht. Um 1.10 Uhr lief die ‚Fridtjof Nansen‘ dann mit 20 Knoten Fahrt in den Fjord ein auf demselben Kurs wie ihr verunglücktes Schwesterschiff.
Die ‚Sola TS’ lief ebenfalls auf der Route, die sie im November befahren hatte. Exakt um 1.32 Uhr passierten sich die beiden Schiffe. Diesmal in sicherer Distanz, passierte die Fregatte den Tanker an Backbordseite. Danach wurde die Rekonstruktion noch einmal mit langsamerer Fahrtstufe wiederholt, und die Fregatte passierte an der Steuerbordseite des Tankers, wie es die ‚Helge Ingstad‘ getan hatte.
Nach den bisherigen Erkenntnissen hatte die Brückenwache im November die Lichter des Tankers nicht identifizieren können und für die von Landeinrichtungen am Ölterminal gehalten. Deshalb war es für die Untersuchungskommission von Bedeutung, nun eine konkrete Vorstellung von den visuellen Eindrücken zu erlangen. Bei der Nachstellung zeigten die Beteiligten, wie man es richtig macht – es kam diesmal nicht zu einer Kollision.
Quelle:Tim Schwabedissen


Millionenschaden auf 'Oasis of the Seas'
(03.04.19) Ein Millionenschaden war die Folge des missglückten Dockmanövers der ‚Oasis of the Seas‘ auf dem Grand Bahamas Shipyard in Freeport nach ihrem Eintreffen aus Port Canaveral. Als das Schiff mitsamt des Docks am 1.4. plötzlich Schlagseite bekam, stürzte ein Dockkran auf das achtere Pooldeck. Die Bordwand und Teile der Balkonkabinen an Steuerbordseite wurden dabei eingedrückt.
Da Schiff und Dock auch am 2.4. noch nicht wieder getrennt werden konnten, musste die Reederei Royal Caribbean Internatonal am Abend einen längeren Ausfall bekanntgeben. Die für den 7., 14. Und 21.4. geplanten Reisen wurden bereits abgesagt, weitere Fahrten könnten folgen, da Techniker das Unterwasserschiff und die Azipods noch immer nicht untersuchen konnten. Dieser Bereich war nur mit einem Kofferdamm abgetrennt worden, da der Kreuzfahrer zu groß für das Schwimmdock war, um im Ganzen trockengelegt werden zu können.
Derzeit hoffte die Reederei, den Plan, am 5.5. die Sommersaison in Barcelona zu starten, einhalten zu können. Ob das gelingt, hing aber vom Ausmaß der Schäden und der Suche nach einem neuen Dock für die Reparatur der Schäden ab. Ein Problem war dabei die schiere Größe des Schiffes.
Für den 362 Meter lange und bis 65 Meter breiten Kreuzfahrer gibt es auf der Welt nur wenige Docks. Die Navantia Werft in Cadiz und die Werft Keppel Verolme in Rotterdam verfügen über solche Docks. Die letzte große Überholung in einem Dock hatte die ‚Oasis of the Seas‘ im Herbst 2014 in Rotterdam. Das Schwesterschiff ‚Allure of the Seas‘ wurde in im Mai 2015 in Cadiz gedockt. Hier sollte nach einer Ankündigung der Reederei nun auch die Reparatur erfolgen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bei Suche nach verlorenen Containern historisches Wrack entdeckt
(03.04.19) Die Suche nach verlorenen Containern des Frachters ‚MSC Zoe’ hatte einen unerwarteten Nebeneffekt – auf dem Meeresgrund vor der holländischen Küste wurde das älteste jemals dort gefundene Wrack eines niederländischen Schiffs entdeckt, gab am 3.4. in Amersfoort die Ministerin für Bildung, Kultur und Wissenschaft, Ingrid van Engelshoven, bekannt. Die Berger hatten die Schiffsreste mit Greifern hochgeholt.
Zunächst hielten sie sie für Ladung des Frachters, doch als große Eichenbalken aus dem Wasser gezogen wurden, hörten sie sofort auf. Die Kupferplatten und Holzbalken, die sie gefunden hatten, stellten sich als Überreste eines 25 bis 30 Meter langen und 7,5 Meter breiten Flachbodenschiffs heraus, das eine Ladung Kupfer für die Münzenherstellung transportiert hatte.
Mit dendrochronologischen Untersuchungen fanden Forscher heraus, dass das Holz für den Rumpf 1536 gefällt und das Schiff ungefähr 1540 in den Niederlanden konstruiert wurde. Das Kupfer stammte aus derselben Zeitperiode. Es trug Marken der Fugger-Familie, die im 16. Jahrhundert ein Monopol für die Kupferproduktion hatte. Der Fund ist so von einem hohen kulturellen und archäologischen Wert. Das Nationale Amt für Kulturerbe wird das Schiffswrack im Sommer weiter untersuchen. Dann soll auch über das weitere Vorgehen entschieden werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor drohender Strandung bewahrt
(03.04.19) Das RNLI-Boot aus Arklow wurde am Nachmittag des 2.4. um 15.20 Uhr von der irischen Coast Guard alarmiert, nachdem ein Kutter einen Maschinenausfall neun Meilen südöstlich des Hafens erlitten hatte und auf die dort liegenden Sandbänke zu treiben drohte. Die freiwilligen Seenotretter hatten die ‚Ger Tigchlear’ binnen Minuten seeklar und nahmen Kurs auf den Havaristen, dessen Ankermanöver fehlgeschlagen war. Währenddessen hörte ein anderer RNLI-Vormann, der sich auf einem Offshore-Schiff im Arklow Bank Windpark befand, den Notruf, und da sein Schiff dichter am Kutter war, der sich nur noch eine halbe Meile von einer Untiefe entfernt befand, nahm es ebenfalls Kurs dorthin.
Es gelang, eine Schleppverbindung herzustellen, bevor der Kutter auf Grund aufsetzte. Er wurde dann von der Sandbank weggezogen, und als das Rettungsboot eintraf, wurde die Schlepptrosse auf dieses übergeben. Dann konnte der Kutter samt seiner dreiköpfigen Crew zurück in den Hafen von Arklow gezogen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Bremerton
(03.04.19) Am 29.3. kollidierte die Fußgängerfähre ‚Admiral Pete’ der Kitsap Transit mit der WSF-Fähre ‚Chimacum’, 9199 BRZ (IMO-Nr.: 9801770), in Bremerton. In der Folge musste der Service Annapolis-Bremerton vorläufig eingestellt werden, weil es kein Backup-Schiff gab. Die für 122 Passagiere ausgelegte ‚Admiral Pete‘ verkehrt in den Stoßzeiten zwischen Annapolis und Bremerton und von Port Orchard nach Bremerton in der Tagesmitte.
Die Havarie ereignete sich, als das Schiff gerade ablegte. Menschen kamen nicht zu Schaden, doch die Fähre wurde am Steuerbordheck in Mitleidenschaft gezogen. Die U.S. Coast Guard und Kitsap Transit leiteten Untersuchungen ein. Die ‚Carlisle II’ wurde auf der Port Orchard-Bremerton-Route in Fahrt gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Malta: Motoryacht vor Kalkara in Flammen stehend gesunken
(03.04.19) Am Nachmittag des 2.4. geriet eine Motoryacht in der Kalkara-Marina auf Malta nach einer Explosion an Bord in Brand. Durch die Hitze, die entstand, wurden auch zwei Nachbarlieger in Mitleidenschaft gezogen, an denen ein Schaden von rund 100,000 Euro entstand. Marina-Beschäftigte schnitten die Leinen der in hellen Flammen stehenden Yacht durch, sodass zwei Löschboote sie aus dem Hafen ziehen konnten.
Dort übernahm das Civil Protection Department die Löscharbeiten. Doch das Feuer erlosch erst, als das Boot schließlich sank. Danach wurden noch einige verbrannte Trümmer, die im Wasser trieben, eingesammelt und in den Hafen zurückgebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre vor Istanbul havariert
(03.04.19) Die 34 Meter lange, türkische Fähre ‚Hüdavendigar‘ (MMSI-Nr.: 271043402) der Bursa Deniz Otobüsleri (BUDO) erlitt am 3.4. einen Maschinenausfall, als sie sich auf dem Weg von Mudanya nach Istanbul in der Ömer Bey-Region des Mudanya-Distrikts von Bursa befand. Das Schiff konnte noch die Pier in Armutlu erreichen. Die Passagiere wurden von der ‚Yildirim Beyazit‘ übernommen und nach Istanbul gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild 'Oasis of the Seas' in Vigo
(Bild: Ploetzlich)   Großbild klick!

'Oasis of the Seas' bei Dockunfall erheblich beschädigt
(02.04.19) Eines der größten Kreuzfahrtschiffe der Welt, die unter Bahamas-Flagge laufende ‚Oasis of the Seas‘, 225282 BRZ (IMO-Nr.: 9383936), wurde am 1.4. bei einem Werftunfall erheblich beschädigt. Das Schiff war nach Abschluss seiner letzten Kreuzfahrt am 31.3. im Dry Dock No. 2 des Great Bahamas Shipyard in Freeport eingeschwommen worden. Hier sollten Probleme mit den Azipods behoben werden, wegen derer schon im Dezember die eigentlich für diesen Zeitraum geplante Fahrt abgesagt wurde.

Großer Baukran auf die 'Oasis of the Seas' gestürzt
Großer Baukran auf die 'Oasis of the Seas' gestürzt
(Bild: Rachel Knowls)   Großbild klick!
Gegen Mittag stürzte mindestens ein großer Baukran auf das Achterschiff des Riesen und traf das Aqua-Theater. Dabei wurden acht Werftarbeiter verletzt, allerdings niemand lebensbedrohlich. Das Schiff entwickelte in dem Dock liegend Steuerbordschlagseite.
Auch das Dock selbst wurde in Mitleidenschaft gezogen und knickte ein. Um 13.45 Uhr waren die Royal Caribbean Cruises dabei, die Aufenthaltsorte des gesamten vor Ort eingesetzten Personals zu ermitteln. Polizei und Rettungsdienste eilten zu der Werft und brachten die Verletzten, unter ihnen auch den Kranführer, ins Krankenhaus. Vor Ort begann eine erste Untersuchung der Schäden an Schiff und Werfteinrichtungen.
Möglicherweise war die ‚Oasis of the Seas‘ zu schwer für das Schwimmdock, sodass das Dock beim Herausheben des Schiffs aus dem Wasser kollabierte. Das Schiff lag zumindest teilweise noch im Wasser. Der Grand Bahamas Shipyard ist die einzige ohne längere Fahrt erreichbare Werft, auf der Reparaturen an einem so großen Schiff in einem Trocken- oder Schwimmdock ausgeführt werden können.
Kran im Aqua-Theater
Kran im Aqua-Theater
(Bild: Walter Henderson)   Großbild klick!
Die ‚Oasis of the Seas‘ ist das Typschiff der Oasis-Klasse und war bei ihrem Bau das größte Kreuzfahrtschiff der Welt. Die Royal Caribbean Cruises Ltd. erteilte am 4.2.2006 der finnischen Werft Aker Yards, der heutigen Meyer Turku OY, den Auftrag zum Bau des Schiffs. Zu Beginn noch als Project Genesis bezeichnet, wurde der Name ‚Oasis of the Seas‘ im Mai 2008 bekannt gegeben. Die Kiellegung der Baunummer 1363 fand am 19.6.2007 auf statt. Am 21.11.2008 wurde das Baudock geflutet und der Ausbau fortgesetzt. Die Probefahrten auf der Ostsee begannen am 8. 6.2009 und konnten Mitte des Monats abgeschlossen werden.
Das Schiff wurde am 28.10.2009 an die Reederei übergeben. Am Morgen des 30.10.2009 begann die Überführung nach Port Everglades bei Fort Lauderdale. Nach der Fahrt durch die Ostsee erreichte die ‚Oasis of the Seas‘ am Abend des 1.11.2009 die Storebaelt-Brücke, die eine Durchfahrtshöhe von 65 Metern hat. Um die Brücke zu passieren, mussten die Abgasrohre eingefahren werden.
Zusätzlich wurde das Schiff auf nahezu Höchstgeschwindigkeit gebracht, wodurch ein größerer Tiefgang erzeugt wurde. Zwischen den Aufbauten des Schiffs und der Brücke blieb etwa ein halber Meter Platz. Nach dem Erreichen des Solent wurden Werftarbeiter an Bord genommen.
Während der Überquerung des Atlantiks wurden Höchstgeschwindigkeiten von 24 Knoten erreicht. Bei stürmischem Wind und hoher See auf dem Nordatlantik wurde eines der Rettungsboote leicht beschädigt. Wetterbedingt zwei Tage später als geplant, traf die ‚Oasis of the Seas‘ am 13.11.2009 in ihrem Heimathafen ein.
Die Taufe fand am 30.11.2009 in Fort Lauderdale statt. Danach begann das ganzjährige Kreuzfahrtenprogramm in der Karibik. Am 5.12.2009 lief das Schiff von Fort Lauderdale zur Jungfernfahrt aus und legte während der einwöchigen Kreuzfahrt in Saint Thomas, Sint Maarten und den Bahamas an. Zum Zeitpunkt der Jungfernfahrt waren nur diese Ziele technisch und logistisch für die Ankunft eines Kreuzfahrtschiffes dieser Größe vorbereitet.
Am 8.1. dieses Jahres kam es zu einem Norovirus-Ausbruch an Bord, der 475 Passagiere und Crewmitglieder betraf. Deshalb wurde die am 6.1. in Port Canaveral begonnene Fahrt abgekürzt, und das Schiff kehrte vorzeitig nach Florida zurück, wo es gründlich gereinigt wurde. Die ‚Oasis of the Seas’ ist 361,8 Meter lang, 60,5 Meter breit, hat 9,32 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 15.000 Tonnen. Sie vermag 6.300 Passagiere aufzunehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuerwehreinsatz an der 'Belle Carnell’
Feuerwehreinsatz an der 'Belle Carnell’
(Bild: Bart Fraize)   Großbild klick!

Rauch durch Ventilationssystem im Schiff verteilt
(02.04.19) Am frühen Abend des 1.4. brach auf dem kanadischen Fabriktrawler ‚Belle Carnell’, 4338 BRZ (IMO-Nr.: 9307114), der an der Südseite des Hafens von St. John’s am Kai lag, ein Feuer aus. Die Crew stellte plötzlich fest, dass es zu einer Rauchentwicklung im Schiffsinnern kam. Sie verließ das Schiff und rief die Feuerwehr.
Die Einsatzkräfte konnten die Ursache der Rauchentwicklung rasch feststellen. Es handelte sich um einen Motor, der eines der Ventilationssysteme an Bord betrieb. Deshalb wurde der Rauch auch im ganzen Schiff verteilt.
Es gelang rasch, der Lage Herr zu werden, und die Crew konnte an Bord zurückkehren. Das Schiff lag seit dem 18.3. im Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schoner ‚Grosse-Île' gestrandet
Schoner ‚Grosse-Île' gestrandet
(Bild: Frank Ehresmann)   Großbild klick!

Letzter St Lawrence-Schoner vor der Bergung
(02.04.19) Der kanadische Schoner ‚Grosse-Île', der vor zwei Monaten bei Maria la Gorda im äußersten Westen von Kuba strandete, soll in Kürze endlich freigeschleppt und nach Mexiko gebracht werden. Dann kann Skipper Didier Epars auch das Seaside Resort verlassen, wo er nach der Havarie von der kubanischen Marine festgehalten wurde. Er und sein Sohn hatten das Schiff am 27.2. nach einem Maschinenausfall am 27.1. in der Bucht von Corrientes auf Strand gesetzt.
Hätte Didier Epars den Ort danach verlassen, hätte das Schiff als aufgegeben gegolten und wäre kubanischer Besitz geworden. Nach einigen Problemen mit der Versicherung Great Lakes Insurance SE scheint nun aber Land bzw. ausreichend Wasser in Sicht zu sein. Wenn alle Lizenzen vergeben sind, wird es noch einige Tage dauern, ein Bergungsschiff zu holen. Dann soll der Zweimaster freigeschleppt und zur Isla Mujeres, einer Insel vor Cancun, gezogen werden. Dort wird er untersucht und der Reparaturbedarf ermittelt.
Wie hoch dieser und die Bergungskosten sein werden, ist derzeit noch unklar. Das wichtigste war zunächst, das Schiff aus Kube wegzubekommen. Die 1951 erbaute ‚Grosse-Île' ist der letzte noch seetüchtige Schoner des St. Lawrence River.
Quelle:Tim Schwabedissen


Leiche in Wrack der Cardium gefunden
(02.04.19) Bei der Bergung des 25 Meter langen Vorschiffs des holländischen Binnenschiffs ‚Cardium' auf der Westerschelde bei Ritthem auf dem Europa-Weg Süd wurde am 1.4. eine Leiche an Bord entdeckt. Die Sektion wurde am frühen Nachmittag aus einer Tiefe von 20 Metern bei Ritthem vom Schwimmkran ‚Cormorant‘ aus 26 Metern Tiefe gehoben. Bevor es auf der Barge ‚Hebo-P33‘ abgesetzt und mit der ‚Hebo Cat 15‘ zum DSV Schelde Poort geschleppt wurde, erfolgte eine Durchsuchung des Wrackteils, bei der die sterblichen Überreste entdeckt wurden.
Es handelte sich, wie inzwischen zweifelsfrei ermittelt wurde, um den vermissten 43-jährigen Rudergänger Ernesto Maquirato von den Philippinen. Der 39-jährige Skipper Dennis Wisse aus Rilland, der den Schiffbruch am 9.3. überlebt hatte, informierte sofort nach dem Fund die Angehörigen des Toten. Nach Abschluss aller notwendigen Formalitäten sollte der Leichnam Ende der Woche in die Heimat überführt werden.
Gegen 16 Uhr war die erste Phase der Bergung abgeschlossen. Die Arbeiten hatten wegen der großen Wassertiefe, der dadurch limitierten Tauchzeit und der starken Strömungen kompliziert und langwierig gestaltet. Zunächst hatte die Sandladung aus dem Wrack gepumpt werden müssen. Das Wrack war dann am Meeresboden in zwei Teile zersägt worden, damit es nicht bei der Bergung auseinanderbricht.
Der deutlich größere, achtere Schiffsteil sollte im Lauf der Woche mit drei Schwimmkränen wieder ans Tageslicht gebracht werden. Am Abend des 1.4. lag die gesamte Bergungsflotte von Hebo Maritiem und Polderman Berging, die aus der ‚Hebo-Lift 6‘, ‚Hebo-Lift 7‘, ‚Hebo-Lift 8‘, die zusammen eine Hebekapazität von 800 Tonnen haben, gemeinsam mit der ‚Catharina 5‘, ‚Tjerk Hidde‘, ‚Echo‘ und ‚Foxtrot‘ in Hansweert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Pumpenprobleme vor Start Point
(02.04.19) Auf dem holländischen Schwerlastfrachter ‚Fairlane', 7971 BRZ (IMO-Nr.: 9153654), kam es mit einer 16-köpfigen Crew an Bord auf der Fahrt von Antwerpen nach Tarragona am 31.3. gegen 12.30 Uhr zu einem Schaden an einer Treibstoffpumpe. Für die notwendige Reparatur musste ein Teil ausgetauscht werden.
Das Schiff tiieb derweil 21,5 Meilen südöstlich von Start Point auf Position 49 54 51 N, 003 22 03 W. Gegen 13 Uhr war der Schaden behoben, und die Reise ging weiter. Am 5.4. sollte der Frachter den Zielhafen erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Drei Kutter vor Dänemark havariert
(02.04.19) Am 1.4. kamen vor Dänemark drei Fischkutter in Schwierigkeiten. Der erste meldete um 14.50 Uhr über Lyngby Radio einen Motorausfall im Fahrwasser zwischen Gniben und Sejerø. Er bekam Assistenz durch den Hafenkapitän von Sejerø. Um 17.05 Uhr wurde der Rettungskreuzer ‚Margrethe Gaarbo‘ der Station Hirtshals zu einem englischen Kutter gerufen, der nordwestlich des Hafens Maschinenprobleme hatte.
Es gelang, den Antrieb wieder zum Laufen zu bekommen, und das Schiff konnte seine Fahrt fortsetzen. Um 22.45 Uhr assistierte die Rettungsstation Hvide Sande einem Kutter, der unweit des Hafens auf Grund gelaufen war. Er konnte freigeschleppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schiffe müssen nach Kollision im Hafen bleiben
(02.04.19) Nach der Kollision des Tankers ‚Chemical Marketer‘ mit dem Flusskreuzfahrer ‚Viking Idun‘ blieb das Fahrverbot, das die Inspectie Leefomgeving en Transport (ILT) über beide Schiffe verhängt hatte, bis auf weiteres bestehen. Der Tanker lag seit dem Vormittag des 1.4. am RoRo-Ponton des Quarleshafens in Vlissingen. Das Passagierschiff hatte am Goedekai in Terneuzen festgemacht. Über den eingedrückten Steuerbordbug war eine große Plane gezogen worden, die den zerknautschten und zerrissenen Stahl abgedeckte. Die 171 Passagiere frühstückten zunächst an Land, ehe sie mit Bussen zu ihrem Tagesziel Brügge gebracht wurden. Im verwüsteten Restaurant wäre dies auch nicht möglich gewesen.
Die Weiterreise werden sie wohl auch mit einem Ersatzschiff antreten müssen. Die vier leicht verletzten Fahrgäste hatten ambulant versorgt werden können. Der Tanker hatte mehrere meterlange Risse in der Bordwand davongetragen, aber dank seiner Doppelhülle keine Ladung aus den Tanks verloren.
Wie es zu dem Zusammenstoß kommen konnte, war noch unklar. Die Untersuchung der Polizei könnte noch mehrere Wochen andauern.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre manövrierunfähig abgeschleppt
(02.04.19) Am 1.4. wurde die norwegische Katamaranfähre ‚Vetlefjord’, 142 BRZ (IMO-Nr.: 9264348), manövrierunfähig, nachdem ein Tau einen Propeller blockiert hatte. Die Fahrten zwischen Dyrøy, Mausundvær und Sula mussten um 17 Uhr von FosenNamsos Sjø abgesagt werden. Ein NSSR-Rettungsboot schleppte den Havaristen nach Mausund. Während der Schaden in einer Werft behoben wird, sollte eine Ersatzfähre auf der Route in Fahrt gebracht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter in San Pedro gestrandet
(02.04.19) Unweit von Michaihue in San Pedro de la Paz strandete am Morgen des 1.4. der chilenische Kutter ‚Intrepida 2‘ aus San Antonio mit einer 10-köpfigen Crew am Bord. Gemeinsam mit anderen Fischern wurde versucht, den Havaristen wieder vom Strand zu bekommen, bislang aber ohne Erfolg. Der Kutter kam von San Vicente und war zum Arauco-Golf unterwegs, wo er auf Fang gehen wollte.
Er hatte 0,4 Tonnen Kraftstoff an Bord, die nun abgepumpt werden sollten. Neun Mann der Crew gingen unterdessen an Land, einer blieb auf dem Schiff. Die Bergungsbemühungen an dem in der Brandung quer liegenden Havaristen sollten am 2.4. fortgesetzt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild ‚Chemical Marketer’
Archivbild ‚Chemical Marketer’
(Bild: Karl Kautz)   Großbild klick!

Kollision auf Westerschelde/NL
(01.04.19) Der unter Malta-Flagge laufende Tanker ‚Chemical Marketer’, 8261 BRZ (IMO-Nr.: 9304291), der sich auf der Fahrt von Iskenderun nach Antwerpen befand, kollidierte am 1.4. um 00.10 Uhr mit dem 135 Meter langen, Schweizer Flusskreuzfahrtschiff ‚Viking Idun‘ (MMSI-Nr.: 269057388) das auf seinem Weg von Antwerpen nach Gent auf der Westerschelde in Terneuzen unterwegs war. Der Zusammenstoß ereignete sich bei Tonne 22 bei Churchilllaan. Beide Schiffe erlitten dabei Schäden oberhalb der Wasserlinie, aber keine Lecks.
Rumpfschaden an der ‚Chemical Marketer’
Rumpfschaden an der ‚Chemical Marketer’
(Bild: )   Großbild klick!
Mehrere Schlepper eilten kurz nach der Havarie zur Unfallstelle. Die ‚Viking Idun’ hatte 171 Passagiere und eine 44-köpfige Crew an Bord. Sie wurde zunächst von der ‚Union 11‘ zu einer Mole im Vorhafen von Terneuzen geschleppt. Das Schiff hatte erhebliche Schäden am Bug davongetragen.
Fünf Passagiere erlitten leichte Verletzungen. Ein verletztes Besatzungsmitglied kam vorsorglich mit Krankenwagen ins Krankenhaus zur Untersuchung. Später verholte der Havarist zum Goesekai direkt hinter dem Schleusenkomplex des Gent-Terneuzen-Kanals. Die Passagiere blieben zunächst an Bord. Nach einem Frühstück in einem Hotel in Terneuzen ging es mit einem Ersatztransport nach Gent.
Archivbild ‚Viking Idun‘
Archivbild ‚Viking Idun‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!
Der Tanker, der zunächst an der Unfallstelle Anker geworfen hatte, wurde am Morgen am Haken der Schlepper ‚Multratug 19’ und ‚Multratug 27’ in den Quarleshafen in Terneuzen-Verbrugge gezogen. Die Crew des mit Erdöl beladenen Schiffes blieb unversehrt. Beide Schiffe sollten nun auf ihre Seetüchtigkeit hin untersucht werden. Das Innere der ‚Viking Idun‘ war durch die Wucht des Aufpralls verwüstet worden.
Die ‚Chemikal Marketer‘ ist 134,16 Meter lang, 20,53 Meter breit, hat 8,81 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 14.298 Tonnen. Sie öäuft für die Chemmship B/V in Capelle an der IJssel und wurde 2004 bei der Asakawa Shipbuilding Co. Ltd. in Imabari erbaut. Die ‚Viking Idun‘ ist 135 Meter lang, 11,45 Meter breit, hat zwei Meter Tiefgang und eine Passagierkapazität von 200 Personen.
Rumpfschaden an der ‚Viking Idun’
Rumpfschaden an der ‚Viking Idun’
(Bild: Veiligheidsregio Zeeland)   Großbild klick!
Sie wurde 2012 bei der Neptun Werft in Rostock für die Viking River Cruises AG in Basel erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen







Fünf Mann von gesunkenem Kutter vor Dünkirchen gerettet
(01.04.19) Der 12,37 Meter lange, französische Kutter ‚Lau Gré - DP.624153’, 10 BRZ (MMSI-Nr.: 227323360), sank am Morgen des 1.4. vor seinem Heimathafen Dünkirchen. Das Schiff hatte Maschinenschaden und Wassereinbruch erlitten. Die fünfköpfige Crew flüchtete in eine Rettungsinsel.
Gegen sechs Uhr lief eine SAR-Operation an. Ein Hubschrauber der belgischen Base in Koksijde lokalisierte die Schiffbrüchigen, winschte sie unversehrt auf und setzte sie in Ostende ab. Ein ebenfalls ausgelaufenes SNSM-Boot drehte daraufhin wieder ab. Der 1984 erbaute Polyester-Kutter sank 30 Kilometer vor der Küste auf 15 Metern Wassertiefe. Es wurde nach dem Untergang keine Wasserverschmutzung festgestellt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter ‚Thorco Cloud’ geht unter
Frachter ‚Thorco Cloud’ geht unter
(Bild: Singapore Police Coast Guard)   Großbild klick!

Chinesische Firma erhält großen Bergungsauftrag
(01.04.19) Die chinesische Firma Guangzhou Salvage hat die Ausschreibung zur Bergung des Wracks des unter Antigua-Barbuda-Flagge registrierten Frachters ‚Thorco Cloud’, 7813 BRZ (IMO-Nr.: 9290050), erhalten. Der Standard Club beauftragte die staatliche Firma damit, es aus einer Wassertiefe von 70 Metern in der Straße von Singapur zu räumen. Das Schiff war am 16.12.2015 nach Kollision mit dem Chemikalientanker ‚Proud Commitment‘ in indonesischen Gewässern 11 Kilometer nordwestlich von Batam um 20.15 Uhr untergegangen.
Sechs der insgesamt 12 Crewmitglieder, vier Philippinos und zwei Ukrainer, kamen seinerzeit ums Leben. Fünf Mann wurden von der Singapore Police Coast Guard gerettet, die mit fünf Booten im Einsatz war. Außerdem hatte die Maritime and Port Authority (MPA) zwei Patroullienboote vor Ort. Ein weiterer Schiffbrüchiger wurde von dem Tanker gerettet, der nur geringe Schäden davongetragen hatte.
Die ‚Thorco Cloud’ brach beim Sinken auseinander. Seither dürfte sich ihr Zustand noch erheblich verschlechtert haben durch die lange Zeit auf dem Meeresgrund. An Bord befanden sich 560 Tonnen Bunkeröl.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot vor Korsika gesunken
(01.04.19) In der Nacht zum 31.3. brach im Maschinenraum des 12 Meter langen Motorboots ‚La Fée Clochette’ rund fünf Kilometer südlich von Capo Rosso ein Feuer aus. Der Skipper des Bootes, der sich allein an Bord befand, wurde von einem Versorgungsschiff ‚Iles-Sanguinaires 2‘ der Phares et Balises de Corse unversehrt aus seiner Rettungsinsel geborgen. Das Boot aber sank, nachdem es komplett zu einem verschmolzenen Trümmerhaufen bis auf die Wasserlinie heruntergebrannt war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot wird klargemacht zum Schlepp
Motorboot wird klargemacht zum Schlepp
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

Havarie auf Fahrt zum Wracktauchen
(01.04.19) Am 30.3. wurde das KNRM-Boot ‚Cornelis Dito‘ aus Texel um 15.30 Uhr alarmiert, nachdem eine Motoryacht im Wattenmeer vor Oudeschild einen Motorschaden erlitten hatte. Das 5,5 Meter lange Fischerboot trieb mit zwei Mann an Bord bei Bollen 6. Die beiden Bootsfahrer aus Amersfoort wollten zum Wracktauchen.
Ein KNRM-Seenotretter wurde an Bord des Havaristen abgesetzt und fand alle Sicherheitseinrichtungen in gutem Zustand vor. Allerdings gelang es auch ihm nicht, die Maschine wieder in Gang zu bekommen, deshalb wurde eine Schleppverbindung zur ‚Cornelis Dito‘ hergestellt und der Havarist dann zu seinem Liegeplatz in Den Helder gezogen. Dann kehrte das Rettungsboot nach Texel zurück und meldete sich gegen 18 Uhr klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre bei Kollision in Vesterø beschädigt
(01.04.19) Am 31.3. um sechs Uhr musste die dänische Fähre ‚Ane Læsø", 2208 BRZ (IMO-Nr.: 9107370), ihre Fahrt von Læsø nach Frederikshavn abbrechen, weil das Wetter für das Schiff, das als Ersatz für die in der Werft liegende ‚Margarethe‘ diente, zu stürmisch war. Als sie wieder nach Vesterø einlief, kollidierte sie mit dem Kai des Fährhafens, wobei eine Verriegelung, die den wasserdichten Abschluss des Bugvisiers garantiert, beschädigt wurde. Deshalb war das Schiff nicht mehr seetüchtig und musste repariert werden. Die Arbeiten dazu begannen unverzüglich, doch erst um 19.30 Uhr konnte die Fähre Læsø wieder verlassen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Fähre in Larne/Irland
(01.04.19) Am 313. Um 16.30 Uhr brach im Maschinenraum der unter Bahamas-Flagge laufenden Fähre ‚European Causeway‘, 20646 BRZ (IMO-Nr.: 9208394), im Hafen von Larne ein Feuer aus. Die Crew konnte es mit Aktivierung der bordeigenen Löschsysteme binnen Minuten ersticken. Der Northern Ireland Fire and Rescue Service rückte mit drei Löscheinheiten aus Larne, Belfast und Ballyclare an. Die Reederei P&O leitete eine Untersuchung ein, für die das Schiff am Kai in Larne aus dem Betrieb genommen wurde.
Die Abfahrten zwischen Larne und Cairnryan für den Rest des Tages und den Vormittag des 1.4. wurden abgesagt. Erst am 18.12.2018 war es zu einem Unfall auf dem Schiff gekommen, als neun Trucks im Ladedeck umstürzten und Pkws unter sich begruben, als es auf dem Weg von Larne nach Cairnryan in stürmische See geriet. Erst in der letzten Woche war eine Untersuchung abgeschlossen worden.
Bei dieser hatte sich herausgestellt, dass mindestens sechs Fahrer in ihren Autos geblieben waren, statt, wie vorgeschrieben, das Autodeck zu verlassen. Einer war in seinem Fahrzeug eingeschlossen worden und musste von Rettungsdiensten im Hafen befreit werden. Der Marine Accident Investigation Branch (MAIB) , der die Untersuchung durchführte, gab eine Sicherheitswarnung heraus, dass der Aufenthalt auf den RoRo-Decks während der Fahrt potentiell lebensgefährlich sein könne.
Quelle:Tim Schwabedissen


Vorschiff der Cardium wird gehoben
(01.04.19) Am Morgen des 1.4. wurde begonnen, das Vorschiff des am 9.3. gesunkenen, holländischen Binnenschiffs ‚Cardium‘, 3236 ts (EU-Nr.: 02331956), vor dem Kalootstrand nahe Vlissingen-Ost zu heben. Die Leiche des seit dem Untergang vermissten 43-jährigen philippinischen Rudergängers wurde noch an Bord vermutet. Ob sie sich vorn oder achtern befinden könnte, war unklar.
Am Vormittag wurde das Wasser aus dem vorderen Schiffsteil gelenzt. Bis 11 Uhr waren es etwa 30 Tonnen. Seit Ende vergangener Woche liefen die Vorbereitungen zur Hebung. U.a. schlugen Taucher die Hebestropps an. Wann das Achterschiff geborgen würde, war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter brennend aufgegeben – zwei Tote
(01.04.19) Zwei Seeleute kamen ums Leben, 15 weitere wurden gerettet, nachdem am 1.4. um sieben Uhr der chinesische Frachter ‚Sheng Tai‘, 4048 BRZ (IMO-Nr.: 9169304), in der Mündung des Yangtse-Flusses in Brand geriet. Das Schiff ankerte in einem Gebiet im Shengsi County der Zheijang-Provinz, als das Feuer in den Aufbauten ausbrach. Das Shanghai Maritime Rescue Center wurde um 6:52 Uhr alarmiert und koordinierte einen Rettungseinsatz mit dem East China Sea Rescue Bureau.
Vier Schiffe, darunter ein Schlepper, wurden zu dem Frachter geschickt, der eine 17-köpfige Crew an Bord hatte. Zwei von ihnen waren im Schiff bewusstlos geworden und konnten nicht, wie die anderen 15, aufs Hauptdeck flüchten. Sie kamen ums Leben, während die Evakuierung der übrigen um 8.15 Uhr vollzogen war.
Im Maschinenraum wurden Brandbekämpfungsmaßnahmen ausgelöst durch Fluten mit CO2. Die Löscharbeiten dauerten am Nachmittag noch an. Der Frachter war auf dem Weg von Nantong nach Ulsan gewesen, als das Feuer entstand.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ex-Trawler erlitt Ruderausfall vor Norfolk/GB
(01.04.19) Am 30.3. gegen 21.30 Uhr erlitt das 20 Meter lange, britische Offshore-Wachschiff ‚Isla B‘ (MMSI-Nr.: 232007860) einen Ruderausfall vor der Küste von Norfolk. Das RNLI-Boot ‘Lester‘ lief um 21.45 Uhr aus Cromer aus, um den Havaristen nach Great Yarmouth zu bringen. Doch dieser Hafen war wegen des Wasserstands nicht mehr nach ein Uhr des folgenden Morgens erreichbar.
Daraufhin sollte der Havarist, ein ehemaliger Trawler, zwei Meilen vor Great Yarmouth ankern. Der Kapitän entschied aber, mit Notruder den Heimathafen Whitstable erreichen zu wollen. Um 23 Uhr übernahm das RNLI-Boot aus Gorleston und eskortierte es zwei Stunden später nach Lowestoft.
Das Boot aus Cromer folgte den beiden Schiffen. Es konnte seinen Einsatz beenden, nachdem der Konvoi auf Höhe von Hemsby und Caister stand. Das Boot aus Gorleston hatte um zwei Uhr Feierabend.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schiff mit Wahlscheinen gesunken
(01.04.19) Die indonesische KM ‚Bayu Permata‘ sank vor Rusa Islandin der Bintan Regency in der Riau Islands-Provinz mit 26 Säcken von Wahlscheinen an Bord. Sie wurden von einem Kutter geborgen, während die Polizei die Aktion überwachte. Das verunglückte Schiff war von Tanjungpinang in die Ranai, Natuna Regency unterwegs, wo die Wahlscheine verteilt werden sollten.
Am 1.4. lag das Schiff noch an der Unglücksstelle. Es war auf ein Korallenriff aufgelaufen und leckgeschlagen. Die Wahl am 17.4. sollte nicht beeinträchtigt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht auf Mersey abgeschleppt
(01.04.19) Am frühen Morgen des 31.3. wurde das RNLI-Boot aus Hoylake zu der havarierten, neun Meter langen Segelyacht ‚Silent Knight‘ gerufen, die Motorausfall erlitten hatte. Das Boot trieb in unruhiger See unweit der Hauptschifffahrtsrouten auf dem Mersey. Das Boot war am Vorabend von Holyhead nach Liverpool ausgelaufen.
Nachdem die drei Segler die Coastguard alarmiert hatte, verständigte diese die RNLI um 4.25 Uhr. Die Freiwilligencrew lief kurz darauf mit der ‚Edmund Hawthorn Micklewood‘ aus und lokalisierte wenig später die Yacht. Sie wurde durch den Rock Channel zur Schleuse der Liverpool Marina geschleppt, wo die Seenotretter noch beim Festmachen am Ponton halfen. Um neun Uhr kehrten sie zurück nach Hoylake und machten ihr Boot wieder klar.
Quelle:Tim Schwabedissen




Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949

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Schlagwörter: Schifffahrt, in Seenot, SOS Alarm, Unfälle, Mayday, Versicherung Schiff, Segeln, Seenot, Unglück, Seenotfälle, Schiffsuntergang, Seenotarchiv, Archiv, Schiffsunglück, Schiffsunfall, unfall, ertrinken, untergehen, untergegangen, sinken

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