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Kutter Huckepack
Kutter Huckepack
(Bild: Maryland Police)   Großbild klick!

Kutter lief auf Segelyacht hinauf
(18.08.18) Die U S. Coast Guard untersuchte die Kollision der Segelyacht ‚Leviation‘ aus Annapolis mit einem Charterkutter am 17.8. in der Chesapeake Bay. Der Kutter war gegen Mittag auf die Yacht bei Thomas Point aufgelaufen und war auf ihrem Deck steckengeblieben. Alle neun Segler blieben unversehrt.
Nachdem der Kutter wieder heruntergezogen worden war, klaffte ein großes Loch in der Steuerbordseite der R-105-erYacht, die vor Kent Island trieb. Auch das Anne Arundel Fire Department und die Natural Resources Police waren im Einsatz.


Schöne Scharte ...
Schöne Scharte ...
(Bild: Maryland Police)   Großbild klick!
Quelle:Tim Schwabedissen








Brandstiftung auf Longliner in Sète
(18.08.18) Am Morgen des 16.8. wurden die Schleppnetze an Bord des französischen Thunfischfängers ‚Jean Marie Christian IV’, 220 BRZ (IMO-Nr.: 8878805), in Brand gesetzt. Das 36 Meter lange Schiff hatte wie immer am Aspirant-Herber-Kai in Sète gelegen, als ein Zeuge um 1.45 Uhr ein Mann mit einem Scooter sich mit 70-80 km/h entfernen sah. 30 Sekunden später kam es zu einer kleinen Explosion auf dem Kutter, und kurz darauf breitete sich das Feuer auf dem Netz auf dem Achterschiff aus.
Neben der Feuerwehr aus Sète waren auch Einsatzkräfte aus Frontignan, Gigean und Balaruc-les-Bains vor Ort. Die Brandbekämpfung dauerte zwei Stunden. Es gelang, ein Ausbreiten des Feuers auf die Brücke zu verhindern, doch der Kran und die Einrichtungen auf dem Achterdeck wurde schwer beschädigt. Wenn die Polizei ihre forensischen Untersuchungen abgeschlossen hat, sollte der Schaden repariert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Holzyacht ‚Hyskeir II‘
Holzyacht ‚Hyskeir II‘
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

KNRM Urk barg zwei Yachten an einem Tag
(18.08.18) Am 11.8. war die Besatzung der KNRM-Station Urk zweimal im Einsatz für havarierte Yachten. Zunächst hatte am Rotterdamer Hoek ein Boot eine Leine in den Propeller bekommen und war manövrierunfähig geworden. Sie wurde von den Seenotrettern in Schlepp genommen und später an ein Boot der KNRM-Station Lemmer übergeben.
Am selben Tag schlug die 16 Meter lange, holländische Holzyacht ‚Hyskeir II‘ (244810468) von Lelystad kommend unweit der Ketelbrücke leck. Sie wurde mit Lenzpumpen schwimmfähig gehalten, die die Rettungsbootcrew an Bord brachte. Anschließend brachten die Seenotretter sie um 14.30 Uhr in den Hafen von Urk ein. Am 12.8. um 10.30 Uhr lief sie nach einer Reparatur in Richtung Amsterdam wieder aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schwimmdock in Hirtshals soll aufgerichtet werden
(18.08.18) Am Morgen des 18.8. begannen Versuche, das gekenterte Schwimmdock Nordsøkedralen mit dem norwegischen Trawler ‚Hardhaus‘, 1936 BRZ (IMO-Nr.: 9263526), darin bei der Hirtshals Yard AS wieder aufzurichten. Dazu wurde Wasser in den Ballasttanks umgepumpt. Falls dies nicht gelingt, müsste ein großer Kran das Dock wieder in aufrechte Lage bringen.
Bis dahin kann auch der Trawler nicht befreit werden. Was im Dock geschah, war weiter rätselhaft. Ein Mann, der sich um 6.15 Uhr darin befunden hatte, hörte einen lauten Knall und floh aus dem geschlossenen Dock. Wenig später neigte dieses sich auf die Seite. Glücklicherweise wären die Werftarbeiter erst um sieben Uhr dort an die Arbeit gegangen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre ‚Eid‘ brennt
Fähre ‚Eid‘ brennt
(Bild: Tor Joessang)   Großbild klick!

Norwegische Fähre nach Feuer evakuiert
(18.08.18) 47 Personen, davon 42 Passagiere und fünf Crewmitglieder, wurden am Abend des 17.8. von der norwegischen Fähre ‚Eid‘, 838 BRZ (IMO-Nr.: 7700403), abgeborgen, nachdem um 20.05 Uhr auf dem Schiff im Lysefjord in Rogaland unterhalb des Preikestolen ein Feuer ausgebrochen war. Ein Crewmitglied erlitt eine leichte Rauchvergiftung.
Die Passagiere wurden bis 20.30 Uhr von etlichen zu Hilfe kommenden Fahrzeugen aufgenommen. Neben einer Reihe von Sportbooten waren auch ein Polizeiboot, das SAR-Boot ‚Vektaren‘, die ‚Norsfjolkehelp‘, das Ambulanzboot ‚AMB Rygerdoktoren‘, das NSSR-Rettungsboot ‚Sjømann‘ und ein Helikopter vor Ort. Die Geretteten wurden zur Betreuung nach Oanes gebracht.
Gerettete Passagiere
Gerettete Passagiere
(Bild: Tor Joessang)   Großbild klick!
Die in dichte Rauchwolken gehüllte ‚Eid‘ wurde von einer anderen Fähre, der ‚Finnøy‘, nach Forsand in Schlepp genommen. Der Fährdienst Lauvik-Oanes war deshalb bis auf Weiteres eingestellt. Am Kai sollte der Brand weiter bekämpft werden.
Um 22.30 Uhr wurde das Schiff, auf dem ein Crewmitglied zurückgeblieben war, dort festgemacht. Am 18.8. um drei Uhr hatte die Feuerwehr den Brand auf dem am Industriekai liegenden Havaristen endgültig gelöscht. Warum sich die Hauptmaschine überhitzte und Feuer fing, sollte dort in der kommenden Woche untersucht werden.
Die Passagiere wurden vorerst in Hotels in Sandnes untergebracht. Die ‚Eid‘ war unterwegs vom Lysebotn nach Stavanger. Sie ist in der Sommersaison als Touristenfähre im Lysefjord vor Stavanger eingesetzt. Die 1978 erbaute Fähre ist 65 Meter lang und kann 146 Personen sowie 50 Pkw transportieren. Bereits am 2.6. hatte sie wegen technischer Probleme zwei Fahrten auf dem Lysefjord absagen müssen.
In der Nacht zum 22.8.2015 gab es Probleme mit einer Überhitzung der Hauptmaschine auf der Fahrt von Askvoll nach Værlandet in Sogn og Fjordane. Um ein Stranden der manövrierunfähigen Fähre zu verhindern, wurde sie durch eine Notankerung vor Værlandet gestoppt. Das Rettungsboot ‚Halfdan Grieg’ und eine weitere Fähre assistierten Ein Trecker zog die ‚Eid’ dann an den Anleger.
Am 28.10.2014 lief die ‚Eid‘ auf der Fahrt von Askvoll nach Fure mit 11 Passagieren, drei Trucks und vier Pkw dicht vor dem Anleger auf Grund. Gegen Mittag machte ein Kutter den Havaristen wieder flott.
Quelle:Tim Schwabedissen



Andros: Fähre lief in Gavrio auf Grund
(18.08.18) Die zyprische Katamaranfähre ‚Andros Jet’, 2695 BRZ (IMO-Nr.: 9150987), lief mit 46 Passagieren und einer 27-köpfigen Crew an Bord beim Manövrieren im Hafen von Gavrio auf Andros am 17.8. gegen acht Uhr auf Grund. Zwei Patroullienboote und private Fahrzeuge brachten die Fahrgäste an Land. Die Fähre wurde zunächst von Tauchern inspiziert.
Ein Schlepper traf am Nachmittag ein, um den auf Sandgrund aufsitzenden Havaristen nach Gavrio zu bringen. Er war zum Unglückszeitpunkt von Gavrio nach Trios und Syros unterwegs. Es war bereits die fünfte Havarie des Schiffes in diesem Jahr, zuletzt hatte es am 7.8. Antriebsschaden gegeben.
Quelle:Tim Schwabedissen



‚Pisces‘ in der Klemme
‚Pisces‘ in der Klemme
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Segelyacht hing unter Steg fest
(18.08.18) Das RNLI-Boot aus Barrow wurde am Nachmittag des 17.8. um 16.12 Uhr von der Humber Coastguard alarmiert, nachdem die Segelyacht ‚Pisces‘ auf Roa Island Mayday gefunkt hatte. Das Boot hatte den Walney Channel von Piel Island kommend gekreuzt und den Roa Island Slipway erreichen wollen. Wegen starken Westwinds trieb es dabei aber in Richtung der Rettungsstation ab.
Dort verfing sich der Mast der Yacht mit dem Laufsteg. Das Rettungsboot ‚Vision of Tamworth’ ging zu Wasser, um der dreiköpfigen Crew bei 6-7 Beaufort Wind zu assistieren. Die mit Rettungswesten ausgestatteten Segler wurden von dem Boot übernommen und zur Station gebracht.
Dann kehrte das Rettungsboot zur Yacht zurück und befreite sie aus ihrer Lage. Sie wurde anschließend an eine sichere Mooring geschleppt. Um 17.30 Uhr kehrte das Rettungsboot zu seiner Station zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht auf Jersey gestrandet
(18.08.18) Am Morgen 16.8. strandete die französische Segelyacht ‚Tara’ unterhalb des Seymour Tower auf Jersey. Das RNLI-Boot aus St Catherine wurde alarmiert. Es nahm nach Einsetzten der Flut das 200 Yards östlich des Rettungsturms auf der Seite liegende Boot auf den Haken und schleppte es nach Gorey ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper mit eigenem Anhang kollidiert
(18.08.18) Der kanadische Schlepper ‚Hustler II", 76 BRZ (MMSI-Nr.: 316005607), der die Barge ‚Seaspan 497. 1062 BRZ, zog, kollidierte mit seinem eigenen Schleppanhang, als Crofton, British Columbia, festmachen wollte. Die Havarie ereignete sich am 14.8. gegen 12 Uhr Position 48 52.023 N, 123 37.578 W. Der Schlepper wurde dabei leicht beschädigt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision vor Jeju Island / Südkorea
(18.08.18) Der südkoreanische Tanker ‚Hanyu Korea’, 1595 BRZ (IMO:9085120), kollidierte am 15.8. um 4.10 Uhr auf der Fahrt von Ulsan nach Jeju mit 3.200 Tonnen Öl an Bord mit dem Frachter ‚Samjin Lucky 3‘, der von Seogwipo, Jeju nach Wando unterwegs war mit einer Ladung Trinkwasser. Die Havarie ereignete sich auf Position 34 09 22 N, 127 54 32 O vor Jeju Island. Die ‚Hanyu Korea’ wurde auf Höhe von Ladetank 3 an Backbordseite aufgerissen.
Etwas Öl lief ins Meer, das noch an demselben Tag von der südkoreanischen Coastguard aufgenommen wurde. Die ‚Samjin Lucky 3’ wurde am Bug beschädigt. Sie konnte ihre Reise nach Wando nach einer Untersuchung fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kran beschädigte Frachtertank
(18.08.18) Der deutsche Frachter ‚Anouk‘, 2316 BRZ (IMO-Nr.: 9196266), der ATR Schifffahrt GmbH & Co. KG in Husum erlitt, als er auf dem Weg nach Gdingen war, am 14.8. ein Loch in der Außenhaut eines Ballasttanks im Hafen von Liepaja. Ein Kranarm an Land war gebrochen und fiel auf den Rumpf, wobei er diesen beschädigte.
Das Schiff wurde in Liepaja repariert. Es verließ den Hafen am 17.8. um 12.30 Uhr und machte am 17.8. um 20.15 Uhr in Riga fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre trieb vor Rohuküla
(18.08.18) Am 16.8. gegen 20.15 Uhr erlitt die estnische Fähre ‚Leiger‘, 4987 BRZ (IMO-Nr.: 9762675) vor dem Hafen von Rohuküla einen Schaden am Bugstrahlruder. Das Schiff trieb einige Zeit auf See. Erst gegen 22 Uhr konnte es an seinen Liegeplatz bugsiert werden.
Ein Ingenieur wurde dorthin gerufen, um die Ursache des Schadens herauszufinden. Da nach dem Ausfall der Fähre nur die ‚Tiiu’ und die deutlich kleinere ‚PL Mercandia" den Fährdienst nach Haitemaa versahen, kam es zu Verzögerungen bei der Verladung. Am 7.8. um acht Uhr war die Reparatur der ‚Leiger’ beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf indonesischem Schlepper
(18.08.18) Auf dem indonesischen Schlepper ‚Trans Power 204‘, 261 BRZ, brach am Abend des 15.8. durch einen Kurzschluss ein Feuer aus. Das 2008 erbaute Schiff befand sich zu der Zeit in den Gewässern von Tanjung Bara, Indonesien. Die Crew hörte ein Geräusch aus dem Maschinenraum, aus dem wenig später dichter Rauch quoll. Alle konnten sich in Sicherheit bringen. Der Brand war am 16.8. gelöscht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorboot kenterte während Rettungsaktion
(18.0818) Die US Coast Guard rettete am 17.8. vier Personen in letzter Sekunde von einem leckgeschlagenen Sportboot 34 Meilen östlich von Lake Worth. Das Patroullienboot ‚William Flores (WPC-1103)’ hatte einen Mayday-Ruf der 25 Fuß langen Grady White aufgefangen, nach dem diese infolge eines Wassereinbruchs rasch am Sinken sei. Das Schiff nahm Kurs auf die Position und konnte zwei Personen nach seinem Eintreffen an Bord nehmen.
Während der laufenden Rettungsaktion kenterte das Motorboot aber mit noch zwei Personen an Bord. Ein von der ‚William Flores’ ausgesetztes Boot konnte die beiden unversehrt aus dem Wasser ziehen. Später wurden die vier Schiffbrüchigen an ein Boot der Coast Guard Station Lake Worth Inlet übergeben, das sie an Land brachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Plastun
(18.08.18) Der russische Frachter ‚Terney‘, 2463 BRZ (IMO-Nr.: 8943480), stieß beim Anlegemanöver an Liegeplatz 2 im Hafen von Plastun am 16.8. um 07.15 Uhr mit dem Bug gegen den Kai. Dabei wurden sowohl dieser wie auch der Rumpf des Schiffes beschädigt. Der Umfang des Schadens wurde derzeit untersucht. a
Quelle:Tim Schwabedissen



Generatorschaden in Piräus
(18.08.18) Am Morgen des 17.8. konnte die griechische Fähre ‚Blue Galaxy‘, 29992 BRZ (IMO-Nr.: 9035876), nicht wie geplant um 10 Uhr aus Piräus nach Chania auslaufen. Es war zu einer technischen Fehlfunktion an einem Generator gekommen. An Bord waren 625 Passagiere, 163 Pkw, neun Trucks, ein Bus und 15 Motorräder.
Die Hafenbehörde verhängte ein Auslaufverbot, bis Reparaturen durchgeführt und eine Klasseinspektion durchgeführt worden war. Am 18.8. um 9.10 Uhr stach die Fähre wieder in See.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision auf letzter Etappe der Maud
(18.08.18) Am 18.8. erlitt ein Motorboot, das den Schleppzug mit dem historischen Expeditionsschiff ‚Maud‘ auf seiner Heimreise eskortierte, einen Antriebsausfall. Eine ganze Flottille begleitete das Wrack auf der letzten Etappe nach Vollen in Akershus. Das manövrierunfähige Boot trieb gegen den Bug der ‚Maud‘ und blieb dort mehrere Minuten liegen.
Da der Schleppzug nur mit drei Knoten unterwegs war, war die Lage nicht dramatisch. Schließlich vermochte sich das Boot wieder zu befreien und wurde von den Schwimmkörpern der ‚Maud‘ weggeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Catania: Schwertfischfänger auf Felsen gelaufen
(18.08.18) Am 16.8. gegen Mitternacht lief der sizilianische Kutter ‘Rosi Lucy’ aus Santa Maria la Scala in Catania vor der Insel Vacca auf Grund. Das Schiff war um 22.20 Uhr aus Sant'Antioco ausgelaufen, um auf Schwertfischfang zu gehen. Ein Felsen an der Südseite der Insel Vacca wurde ihm zum Verhängnis.
Das Schiff lief mit dem Bug fest, und auf den Notruf hin kamen andere Kutter zu Hilfe. Es wurde entschieden, die Morgendämmerung abzuwarten. Die Coastguard koordinierte das weitere Vorgehen.
Die Korallentauchergruppe aus Sant'Antioco untersuchte derweil den Rumpf und fand ihn intakt vor. Als die Flut gegen 13.30 Uhr den Höchststand erreichte. Schleppte die ‚Veronica’ der Albatros-Kooperative die ‚Rosy Lucy‘ zurück in tiefes Wasser. Das Patroullienboot ‚CP 812‘ eskortierte sie dann zu der Werft in Ponti.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drogenschlepper in Cádiz gesunken
(18.08.18) Der unter Komoren-Flagge laufende Schlepper ‚Thoran’, 278 BRZ (IMO-Nr.: 7710549), kenterte und sank in der Nacht zum 17.8. im Hafen von Cádiz. Wahrscheinlich hatte ein Wassereinbruch auf dem verlassenen Schiff zum Untergang geführt. Das Wrack ragte nun, auf der Steuerbordseite liegend, noch halb aus dem Wasser.
Ein Ölbekämpfungsplan wurde aktiviert und die Untergangsstelle mit Ölsperren abgeriegelt. Taucher sollten den Rumpf nun untersuchen. Möglicherweise haben undicht gewordene Leitungen den Wassereinbruch verschuldet.
Das Schiff war im Oktober 2017 mit 3.8 Tonnen Kokain, die unter dem Boden der Kombüse versteckt waren, aufgebracht worden. Seitdem hatte es in der Kette gelegen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schwimmdock gekentert
Schwimmdock gekentert
(Bild: Mogens Joergensen)   Großbild klick!

Schwimmdock mit Trawler in Hirtshals gekentert
(17.08.18) Ein 82 Meter langes, geschlossenes Schwimmdock, in dem sich der norwegische Trawler ‚Hardhaus‘, 1936 BRZ (IMO-Nr.: 9263526), befand, kenterte am frühen Morgen des 17.8. an dem Hirtshals Yard A.S. Es befanden sich zu der Zeit noch keine Arbeiter auf dem Dock, wurden nicht verletzt. Allerdings gab es noch keine Übersicht über die entstandenen Schäden.
Derzeit wurde daran gearbeitet, das Schiff aus dem Dock herauszubekommen. Die Ursache des Kenterns war noch unbekannt. Der Trawler war am 16.8. um 6.50 Uhr in Hirtshals zu Überholungsarbeiten eingetroffen.
Sie sollten eineinhalb Wochen dauern und hätten am 25.8. abgeschlossen werden sollen. Bereits 15 sank das Dock teilweise im Sturm Freja mit der darin liegenden ‚Esvagt Observer‘.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter in Wolgast gesunken
(17.08.18) Ein alter Krabbenkutter ist in einem Stichkanal des Wolgaster Südhafens am Morgen des 16.8. gesunken. Zeugen hatten gesehen, wie der Kutter immer weiter absackte und die Wasserschutzpolizei alarmiert. Der 15 Meter lange Kutter war bereits mehrere Jahre nicht mehr in Betrieb.
Er soll sich in Privatbesitz eines Wolgasters befinden, der vor etlichen Jahren daraus einen Fischimbiss machen wollte. Der Kutter lief binnen kurzem komplett voll und lag nun auf dem Grund des Stichkanas. Da er dieser Stelle nicht allzu tief ist, ragten die Aufbauten teilweise noch aus dem Wasser.
Beim Untergang traten aber Betriebsstoffe aus. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Wolgast, Hohendorf und Rankwitz legten sofort Ölsperren aus. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehrleute konnte verhindert werden, dass sich die Betriebsstoffe im Südhafen ausbreiteten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre kollidierte mit Terminal in Søby
(17.08.18) Die dänische Fähre ‚Skjoldnæs‘, 986 BRZ (IMO-Nr.: 7925649), stieß am 15.8. um 8.5 Uhr beim Einlaufen in den Hafen von Søby mit der Bugpforte gegen den Hebeturm der landseitigen RoRo-Rampe. Dabei wurde sie so stark beschädigt, dass zunächst für zwei Tage alle Fahrten auf der Route Søby - Faaborg – Fynshav abgesagt wurden. Bei der Schadensuntersuchung stellte sich heraus, dass zur Reparatur ein Aufenthalt bei der Werft in Søby vonnöten wäre, der bis mindestens Ende der Woche andauern sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wassertaxi ‚Vivien Li’
Wassertaxi ‚Vivien Li’
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Ein Verletzter bei Kollision in Boston
(17.08.18) Die Coast Guard Boston wurde am Nachmittag des 16.8. alarmiert, nachdem das Wassertaxi ‚Vivien Li’ an einer Mooringtonne mit einer Segelyacht unweit der Long Wharf im Hafen von Boston kollidiert war. Dabei wurde ein Fahrgast verletzt, die aber vor Ort versorgt werden konnte. Neben dem Personal der Coast Guard Station Boston waren das Boston Fire Department, Boston Police Department und die Massachusetts Environmental Police nach dem Unfall gegen 17 Uhr im Einsatz.
An Bord des Wassertaxis hatten sich neben dem Skipper sieben Fahrgäste befunden. Auf der Yacht war eine dreiköpfige Crew, die unversehrt blieb. Die Ursache des Zusammenstoßes wurde untersucht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht nach Santa Cruz abgeschleppt
(17.08.18) Am 11.8. kam das SAR-Schiff ‚Guardamar Talía’, 181 BRZ (IMO-Nr.: 9541667), der Segelyacht ‚Gloria’ zu Hilfe, die 170 Meilen vor Teneriffa bzw. 80 Meilen von Funchal entfernt Wassereinbruch erlitten hatte. An Bord befanden sich zwei Männer und ein Bordhund, die von Lanzarote nach Funchal unterwegs waren, Um 4.30 Uhr funkten sie Mayday, nachdem ihr Schiff zu sinken drohte.
Neben dem SAR-Schiff wurde auch das Suchflugzeug Sasemar 203 mobilisiert, das die Yacht lokalisierte. Eine Lenzpumpe wurde aus der Luft abgeworfen, sodass die Sinkgefahr gebannt werden konnte. Dennoch aber musste das Schiff abgeschleppt werden.
Salvamento Maritimo dirigierte auch ein Handelsschiff zu der Position, das bei dem in zwei bis drei Meter hohen Wellen treibenden Schiff auf Standby bleiben sollte bis zum Eintreffen der ‚Guardamar Talía’. Diese schleppte den Havaristen dann nach Santa Cruz ab.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Tanker ‚Elsa Essberger‘
Archivbild Tanker ‚Elsa Essberger‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Gasplattform wird 20 Monate nach Kollision verschrottet
(17.08.18) Nachdem sie am Abend des 31.12.2017 von dem portugiesischen Tanker ‚Elsa Essberger‘, 4824 BRZ (IMO-Nr.: 9481001), durch eine Kollision schwer beschädigt wurde, soll die unbemannten Öl-und Gasplattform ‚Unocal Q1‘ rund 20 Meilen vor Den Helder jetzt verschrottet werden. Der befand sich mit Öl auf der Reise von Antwerpen nach Malmö, als er mit voller Fahrt in die fest im Meer verankerte Plattform lief. Die 1995 dort errichtete Anlage war Teil eines Öl- und Gasfelds im niederländischen Teil der Nordsee vor Den Helder.
Die am Bug schwer beschädigte ‚Elsa Essberger‘ konnte sich aus den Beinen der Plattform mit eigener Kraft wieder befreien. Bei der Kollision wurden mindestens zwei der vier stählernen Beine
Öl-und Gasplattform ‚Unocal Q1‘
Öl-und Gasplattform ‚Unocal Q1‘
(Bild: Kustwacht)   Großbild klick!
der Plattform beschädigt und zum Teil eingedrückt. Nun beauftragte der Betreiber Petrogas E &P Netherlands die DEME-Tochter GeoSea mit dem Abbruch der Förderinstallation.
Diese sollte durch das gerade von der Uljanik-Werft in Pula abgelieferte, unter Luxemburg-Flagge laufende Jack-Up-Schiff ‚Apollo" (IMO-Nr.: 9769764) eingesetzt werden. Es lief am 10.8. aus dem kroatischen Hafen aus und wurde am 24.8. in Vlissingen erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen




Russischer Frachter vor Onega aufgelaufen
(17.08.18) Der russische Frachter ‚Mekhanik Kottsov’, 2489 BRZ (IMO-Nr.: 8904410), lief am 16.8. kurz nach Mitternacht auf dem Weg nach Saint Malo in der Hafeneinfahrt von Onega in Nordwest-Russland auf Grund. Das Schiff war mit 3.903 Kubikmetern Schnittholz beladen. Die Havarie ereignete sich trotz Lotsenassistenz beim Auslaufmanöver.
Der Frachter erlitt einen Maschinenausfall und trieb aus dem Fahrwasser ab. Ein Schlepper wurde zur Assistenz geschickt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Russischer Frachter nach Grundberührung leckgeschlagen
(17.08.18) Der russische Frachter ‚Omskiy 58‘, 2543 BRZ, lief am 15.8. um 3.20 Uhr auf dem Svir nach einem Ruderausfall bei Kilometer 1115,5 des Wolga-Don-Kanals auf Grund. Dabei erlitt er ein Leck im Maschinenraum, wodurch auch die Maschine ausfiel. Der mit 300 Tonnen beladene Havarist saß an der rechten Seite des Fahrwassers fest, die übrige Schifffahrt wurde nicht behindert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter Bremer Reeder erlitt Maschinenschaden auf dem Humber
(17.08.18) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Containerfrachter ‘Pachuca. 6901 BRZ (IMO-Nr.: 9344253), der Harren & Partner Schifffahrts-GmbH in Bremen erlitt am 15.8. um 13.40 Uhr einen Ausfall der Hauptmaschine vor der Saltend-Jetty in der Humber-Mündung. Das Schiff bat über das VTS um Schlepperassistenz. Die ‚Superman’, die gerade von Immingham kam, nahm Kurs auf den Havaristen.
Es gelang diesem, die Maschine inzwischen wieder zu starten, und er lief den Fluss hinab in Richtung Immingham, um dort von dem Schlepper beim Anlegemanöver auf den Haken genommen zu werden. Um 15.10 Uhr fiel die Maschine erneut aus, und der Havarist hielt eine Position vor dem Alexander-Dock in Hull. Hier wurde er von den Schleppern ‚Yorkshireman‘ und ‚Superman‘ gesichert, während auf eine Anlegeerlaubnis am King George Dock gewartet wurde.
Dort mussten aber erst die P&O Northsea-Ferries-Schiffe ablegen. Als der Liegeplatz um 209 Uhr freiwurde, konnte der Frachter an den Kai gezogen werden.
Er hatte sich auf der Reise von Rotterdam nach Hull befunden. Am 16.8. um 8.30 Uhr lief der Frachter nach Löschen der Containerladung und Reparatur wieder nach Rotterdam aus. Um 22.30 Uhr machte er dort am RST Shortsea Container Terminal South fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kanadischer Schlepper bei Vancouver geborgen
(17.08.18) Der kanadische Schlepper ‚George H. Ledcor‘, der in der Mündung des Fraser River vor Vancouver gesunken war, konnte am 16.8. um 10.30 Uhr gehoben werden. Der nächste Schritt war, zu prüfen, wieviel Öl aus den maximal 22 Tonnen fassenden Kraftstofftanks ausgelaufen war. Der Schlepper war mit einer mit Kies beladenen Barge im Nordarm des Fraser River unterwegs gewesen, als er von dieser am Abend des 13.8. unweit des Vancouver International Airport zu kentern gebracht wurde.
Nachdem das Schiff wieder am Tageslicht erschienen war, wurde das kontaminierte Wasser in spezielle Container auf Deck der Kranbarge gepumpt. Danach sollten die Schäden untersucht werden, bevor es weiter zu einer Werft geht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kanadischer Frachter nach vier Tagen geborgen
(17.08.18) Im zweiten Anlauf gelang es drei Schleppern, den kanadischen Bulkcarrier ‚Umiavut‘, 6037 BRZ (IMO-Nr.: 8801591), der am 12.8. um 10.30 Uhr auf dem Lake St. Pierre auf Grund gelaufen war, wieder flottzumachen. Nachdem er am 16.8. gegen 16 Uhr wieder Wasser unter dem Kiel hatte, wurde er zu einer Inspektion nach Trois-Rivères gebracht. In Vorbereitung der Bergung waren 100 Tonnen der Ladung geleichtert und das Ballastwasser abgepumpt worden.
Ein Helikopter der kanadischen Coastguard überwachte die Bergungsarbeiten. Wenn das Schiff die Havarie schadlos überstanden hat, kann es nach Valleyfield weiterfahren. Es hatte zuvor Versorgungsgüter nach Nord-Quebec gebracht, der letzte Stopp war in Salluit gewesen Zum Zeitpunkt des Unfalls waren nur leere Container an Bord. Ein Ruderausfall scheint die Ursache gewesen zu sein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kanadische Tankbarge verlor Ankergeschirr bei Havarie
(17.08.18) Die kanadische Tankbarge ‚Norman Mcleod‘, 6809 BRZ, die mit dem Schubschlepper ‚Everlast‘, 1331 BRZ (IMO-Nr.: 7527332), unterwegs war, machte sich selbstständig, nachdem auf der Ankerposition nahe Tracy, Quebec, die Ankerkette auf Position 46 00.716 N, 73 10.15 O am 9.8. um 1.40 Uhr brach. Die Barge ging auf Drift und lief später auf Grund. Als sie wieder geborgen wurde, gingen der Anker sam Kette verloren. Weitere Schäden entstanden nicht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Maschinenausfälle auf kanadischem Frachter in einer Stunde
(17.08.18) Der kanadische Bulkcarrier ‚John D.Leitch‘, 22080 BRZ (IMO-Nr.: 6714586), erlitt auf dem St. Lawrence River unweit von Champlain, Quebec, am 15.8. um 18.40 Uhr gleich zwei Mal einen Maschinenausfall binnen einer Stunde. Er befand sich zu der Zeit auf Position 46 26.13 N, 72 20.57 W. Nachdem der Antrieb wieder hergestellt wurde, machte der Frachter in Quebec zu einer technischen Inspektion fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kanadischer Frachter hatte Antriebsproblem
(17.08.18) Der kanadische Frachter ‚Jean-Joseph‘, 1999 BRZ (IMO-Nr.: 8817382), erlitt am 14.8. um 14.40 Uhr ein Problem mit der Kontrolle des Pitchpropellers. Er befand sich zu der Zeit auf Position 48 44.12 N, 68 59.3 W, rund 1,89 Meilen nordwestlich der Ile Laval, Forestville, Quebec. Das Schiff stoppte dort auf Reede und forderte den Schlepper ‚Point Vim’ als Eskorte zu seinem Liegeplatz in Forestville an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kanadische Yacht losgerissen und gestrandet
(17.08.18) Die Segelyacht ‚Exuberance’ aus Vancouver, British Columbia, trieb am 10.8. um 22.30 Uhr mit der auflaufenden Flut in der Trail Bay auf den Strand, nachdem sie sich bei starkem Wind von ihrer Mooring losgerissen hatte. Am 11.8. um 18.30 Uhr wurde mit der Bergung gestartet, bei der auch Anwohner mithalfen. Drei kleine Schleppboote machten am Bug des 40 Fuß langen Boots fest, und eine Leine wurde von einer Gruppe am Mast festgemacht, um mit dem Hochwasser den Kiel zu befreien.
Als die Yacht wieder erfolgreich aufgeschwommen war, zeugten nur einige Schrammen von der Havarie. Sie wurde dann nach Port Stalashen gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Technische Probleme führten zu Kursänderung der Carnival Horizon
(17.08.18) Am 13.8. drehte das unter Panama-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff ‚Carnival Horizon‘133596 BRZ (IMO-Nr.: 9767091), vor Puerto Plata wieder ab und lief, statt wie geplant am Amber-Cove-Terminal festzumachen, den Hafen in New York an. Als Grund wurden technische Probleme angegeben, die den Kapitän zur Kursänderung bewogen. An Bord des Schiffes befanden sich 5.366 Passagiere. Es machte am 16.8. morgens in New York fest und lief abends nach Bermuda aus.
Als es eine Woche zuvor in Amber Cove lag, hatte ein Feuer auf einer Mülldeponie Rauch, Gestank und Qualm verursacht. Mehrere Passagiere hatten ich am Ende der Reise bei der Reederei beschwert und klagten über Atemschwierigkeiten, Gestank und Reizungen. Als das Unternehmen Carnival Corp. das Abkommen mit der dominikanischen Regierung zum Bau des Terminals Amber Cove schloss, war auch die Schließung der Mülldeponie Maimon verabredet worden. 2015 war der Hafen fertig, die Regierung war mit ihren Versprechungen aber noch in der Pflicht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Binnenschiff auf Rhein
(17.08.18) Am Morgen des 16.8. wurden die Feuerwehren Rees, Emmerich und Niedermörmter zu einem Brand auf dem belgischen Binnenschiff ‚Arcadie‘, 1999 ts (EU-Nr.: 06002226), gerufen. Eine Klimaanlage im Maschinenraum hatte Feuer gefangen.
Das Schiff befand sich bei Rheinkilometer 832 unweit des ehemaligen NATO-Anlegers bei Haffen. Das in Gent beheimatete Schiff, das in Richtung Niederlande unterwegs war, wurde noch aus der Fahrrinne herausmanövriert und warf Anker, sodass die Feuerwehr von der Seite her ihren Löschangriff starten konnte.
Die Feuerwehr war mit zwei Löschbooten und einem Mehrzweckboot sowie gut 30 Mann im Einsatz. Die Löscharbeiten gestalteten sich wegen der beengten Verhältnisse unter Deck und der daraus resultierenden extremen Hitze schwierig, konnten aber erfolgreich abgeschlossen werden. Der Frachter konnte seine Reise von Duisburg fortsetzen und machte am 17.8. um 3.35 Uhr im Koningin-Wilhelmina-Hafen in Rotterdam fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht saß auf Burhaver Plate fest
(17.08.18) Am 14.8. wurde die DLRG zur Unterstützung der DGzRS zu einem Einsatz gerufen, nachdem rund drei Kilometer vom Festland entfernt die Segelyacht ‚Wind‘ auf die Sandbank Burhaver Plate aufgelaufen war. Der Skipper hatte bei der Seenotleitung in Bremen um Hilfe gebeten. Allerdings hatte wegen einer schlechten Verständigung nicht genau abgeklärt werden, wie akut seine Notlage war.
Da die Seenotretter den Segler wegen ihres Tiefgangs nicht mehr erreichen konnten, forderten sie Einsatzkräfte der DLRG an. Um 19.08 Uhr ging der Alarm der Großleitstelle Oldenburg bei den Wasserrettern ein. Sie rückten mit acht Mitgliedern und zwei Einsatzfahrzeugen aus. Im Yachthafen von Fedderwardersiel ließen sie ihr Schlauchboot ‚Butje‘ zu Wasser, mit dem sie zur Sandbank übersetzten und sich dann zu Fuß auf den Weg zu dem Havaristen machten.
Dort trafen sie auf einen 68-jährigen Mann aus Hooksiel, der wohlauf war. Er gab an, einen Ruderschaden erlitten zu haben, den er aber bereits selbst habe beheben können. Er wollte die nächste Tide abwarten und seine Fahrt dann fortsetzen.
Die DLRG zog wieder ab. Die Seenotretter unterstützen den Skipper in der Nacht mit der ‚Hermann Onken‘ dabei, seine Yacht wieder flott zu machen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zweimaster vor Villajoyosa havariert
(17.08.18) Am 16.8. erlitt die Segelyacht ‚St. Jean II’ einen Maschinenausfall vor Villajoyosa. Die dreiköpfige Crew bat um Schleppassistenz. Das acht Meter lange SAR-Boot ‚Salvamar Mirfak‘ (MMSI-Nr.: 224023590) der Station Caleta de Velez von Salvamento Marítimo kam dem Zweimaster zu Hilfe. Er wurde auf den Haken genommen und sicher in den Hafen geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Bermeo abgeschleppt
(17.08.18) Am Nachmittag des 16.8. kam das SAR-Schiff ‚Salvamar Monte Gorbea’ dem spanischen Kutter ‚Nuevo Tono’ zu Hilfe. Dieser war drei Meilen vor den Molen des Hafens von Bermeo manövrierunfähig geworden. Der Grund dafür war eine Leine im Propeller. Der Havarist wurde sicher in den Hafen abgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Kollision gesunken
(17.08.18) Fünf Fischer aus Sri Lanka wurden gerettet, nachdem ihr Trawler ‚Anju Putha‘, der am 5.8. aus dem Fischereihafen von Mirissa ausgelaufen war, am 16.8. um 8.45 Uhr mit einem iranischen Handelsschiff kollidierte und sank. Das Unglück ereignete sich 30 Meilen vor der Küste. Die Fischer aus Weligama, Denipitiya und Mirissa im Alter von 20 bis 42 wurden von einem anderen Kutter, der ‚Mahesh Putha', gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper wird als künstliches Riff versenkt
(17.08.18) Voraussichtlich am 24.8. wird der US-Schlepper ‚Penobscot’, 199 BRZ (MMSI-Nr.: 367008430), als künstliches Riff versenkt. Dies gab am 15.8. der MCAC Reef Fund im Martin County bekannt. Das Schiff lag derzeit noch in Fort Pierce und soll das Brause Girls Reef werden, benannt nach den drei Enkelinnen von Ted und Lynne Glasrud, dem Präsident der Glasrud Associates. Es ist das dritte derartige Projekt der Glasrud-Familie gemeinsam mit der MCAC Reef Construction Projects nach Schaffung des Hailey Glasrud Reef 2014 und des Ted Glasrud Reef 2010.
Der Schlepper war im Mai von den McCulley Marine Services von Port Canaveral nach Fort Pierce gebracht worden. Er gehörte zuvor dem Sea-Life Habitat Improvement Project, Inc. aus St. Lucie County und sollte das Kerry Dillon Reef werden zu Ehren des 2017 gestorbenen Tauchers Kerry Dillon. Im Zuge einer Modernisierung von Fort Pierce musste der Schlepper den Hafen verlassen, und die Finanzierung für die Versenkung war noch nicht zusammen. Deshalb wurde das Projekt dem MCAC Reef Fund übergeben.
Eine Plakette, die an Dillon erinnert, soll auf der unteren Brücke angebracht werden, bevor das Schiff auf 180 Fuß Wassertiefe bei der Sirotkin Reef Permit Site 10 Meilen noirdöstlich des St. Lucie Inlet bzw. 20 Meilen südöstlich des Fort Pierce Inlet vor der Küste des Martin County auf die letzte Reise geht. Der Schlepper war 2016 im Hurrikan Matthew beschädigt worden.
In Vorbereitung der Versenkung wurden Fenster, Luken, Vulleyes, Tanks, KAbel und alle Diesel- und Ölreste entfernt. Wenn die U.S. Coast Guard und die Environmental Protection Agency ihre letzten Inspektionen durchgeführt haben, kann die Verschleppung beginnen. Ende dieses oder Anfang kommenden Jahres soll dann der 180 Fuß lange Frachter ‚Voici Bernadette’ vor der Küste des St. Lucie County folgen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre bei Kabatepe gestrandet
(17.08.18) Die türkische Fähre ‚Gökçeada 1’, 3780 BRZ (IMO-Nr.: 9052501), erlitt mit über 170 Passagieren und 64 Fahrzeugen an Bord am 16.8. gegen neun Uhr Ruderausfall. Sie war von der Kabatepe-Pier in der Çanakkale-Provinz zur Insel Gökçeada unterwegs, als sie manövrierunfähig wurde. Das Schiff lief dann 30 Meter vor dem Ufer auf Grund.
Die türkische Coast Guard evakuierte die Fahrgäste mit der ‚ISCG 903‘. Dann wurde der Havarist in den Hafen zurückgeschleppt, wo auch die Fahrzeuge wieder entladen werden sollten.
Bereits am 19.4.2015 war die ‚Gökçeada 1’ am Nachmittag auf der Fahrt von Kabatepe nach Gökçeada vor dem Zielhafen auf Grund gelaufen. Damals waren 188 Passagiere und 39 Fahrzeuge an Bord sowie eine 11-köpfige Crew. Der Schlepper ‚Kurtarma-7’ und das Rettungsboot ‚Kegk 9’ evakuierten die Gestrandeten binnen vier Stunden. Der Schlepper ‚Kurtarildi-4’ zog das Schiff am 20.4. wieder von den Felsen, und 24 Stunden nach der Havarie wurde es nach Tasocaklar gebrachti.
Quelle:Tim Schwabedissen


Achterschiff von US-Zerstörer vor Kiska auf Meeresgrund entdeckt
(17.08.18) Vor Kiska in Alaska wurde jetzt das Heck des Zerstörers USS ‘Abner Read’ entdeckt, das dort seit dem 18.8.1943 auf dem Meeresgrund liegt. Die Japaner hatten zwar die Insel verlassen, aber ein Minenfeld zurückgelassen. In dieses lief der erst 1943 in Dienst gestellte Zerstörer, und ein großes Stück des Achterschiffs brach ab und versank nach wenigen Minuten.
71 Mann der 330-köpfigen Crew starben im kalten Wasser. Am 15.8. gaben Wissenschaftler bekannt, den Torso am 17.7. in 290 Fuß Tiefe gefunden zu haben. Die Expedition wurde finanziert von der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) und von der Project Recover, einer Partnerschaft der University of Delaware, der Scripps Institution of Oceanography an der University of California San Diego und dem BentProp Project organisiert.
Das Achterschiff wurde von einem Sidescan-Sonar westlich von Kiska ausfindig gemacht. Bei einer Untersuchung mit einem ROV wurde das korallenverkrustete Wrackteil mit Kameras dokumentiert. Die 5-Inch-Kanone befand sich noch in ihrer Position.
Neben dem Heck des Zerstörers liegen auch ein dutzend japanische Schiffe, zwei U-Boote und unzählige amerikanische Flugzeuge in den Gewässern der Aleuten. Der vordere Schiffsteil war seinerzeit schwimmfähig geblieben. Es wurde nach Bremerton, Washington, abgeschleppt und wurde in einer Werft mit einem neuen Heck versehen. Am 1.11.1944 wurde das Schiff von einem japanischen Kamikaze-Flugzeug vor Samar getroffen und sank binnen 30 Minuten. Diesmal kamen 20 Mann ums Leben. Einige überlebten dabei das zweite Mal auf dem Schiff.
Der Zerstörer der Fletcher-Klasse war 114,7 Meter lang und 12,2 Meter breit. Der Tiefgang betrug 5,4 Meter, die Verdrängung 2.100 Tonnen. Der Antrieb des Schiffs erfolgte durch zwei Dampfturbinen von General Electric, der Dampf wurde in vier Kesseln von Babcock & Wilcox erzeugt. Die Leistung betrug 60.000 Wellen-PS, die Höchstgeschwindigkeit lag bei 35 Knoten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht ‚Korrigan' gehoben
Segelyacht ‚Korrigan' gehoben
(Bild: Ervan Guegueyat)   Großbild klick!

Brest: Segelyacht nach verunglücktem Wassern wieder geborgen
(16.08.18) Am Nachmittag des 14.8. wurde im 1. Hafenbecken von Brest die kurz zuvor gesunkene, 10 Meter lange Segelyacht ‚Korrigan' wieder gehoben. Die Berger von Iroise Mer - TSM (Thomas Services Maritimes) wurden vom Eigner mit der Operation beauftragt. Sie schickten das Brester Arbeitsschiffs ‚TSM Penzer' (MMSI-Nr.: 228076900), das 1,5 Stunden benötigte, um das Boot wieder an die Wasseroberfläche zu holen.
Zwei Hebegurte wurden unter dem Rumpf durchgezogen, und dann zogen zwei kräftige Kräne das Wrack hoch. Es wurde dann ans Nordende des Hafenbeckens verholt und am Malbert-Pier das Wasser ausgepumpt. Das Boot hatte vor dem Untergang längere Zeit auf dem Trockenen gelagert.
Offenbar waren die Planken zu ausgetrocknet und verzogen, sodass es beim Einsetzen zu einem Wassereinbruch kam, und binnen kurzem ragte nur noch der Mast aus dem Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden bei Datca
(16.08.18) Der unter Togo-Flagge laufende Tiertransporter ‚Alrayan', 1687 BRZ (IMO-Nr.: 7367976) erlitt auf der Fahrt von Beirut nach Batumi in Ballast laufend am 13.8. einen Maschinenschaden. Das Schiff erreichte mit eigener Kraft die Reede von Datca. Hier begann die Crew mit der Reparatur des Schadens. Am 15.8. ankerte das Schiff weiter auf Position 36° 44.31' N 027° 42.93'O.
Quelle:Tim Schwabedissen


‚Pilar‘ im Schlepp der KNRM
‚Pilar‘ im Schlepp der KNRM
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

Angenehmer Einsatztag für KNRM in Eemshaven
(16.08.18) Nachdem die Segelyacht ‚Pilar‘ am Morgen des 15.8. von Borkum nach Ameland ausgelaufen war, geriet ihr eine Leine in den Propeller. Wenig später brach auch noch ein Baum. Die dreiköpfige Crew alarmierte daraufhin die KNRM in Eemshaven.
Wenig später lief die ‚Jan en Titia Visser in Richtung der Westerems aus, wo sich die Segelyacht hätte befinden sollen. Doch dort fanden die Seenotretter das Boot zunächst nicht. Es stellte sich heraus, dass es durch die starke Strömung schon sehr vertrieben war. Deshalb befand sich die ‚Pilar‘ weiter nördlich oberhalb von Borkum als erwartet.
Inzwischen lag sie in der Brandungszone einer Untiefe fest. Es gelang, die Yacht wieder freizuschleppen und binnen mehrere Stunden nach Eemshaven zu ziehen. Hier wurde sie am Schwimmsteg im Emmahafen festgemacht. Während noch die Daten aufgezeichnet wurden und die Retter darüber diskutierten, wie sie den Seglern mit dem Befreien des Propellers und der Reparatur des Baums helfen konnten, wurden sie bereits wieder gerufen, um einer weiteren Segelyacht Hilfe zu leisten. Sie liefen nach Delfzijl aus, wo drei junge Segler aus Norwegen mit ihrer Segelyacht ‚Valkyrie‘ Motorprobleme hatten.
Das Boot hatte zwar den Hafen von Delfzijl mit eigener Kraft erreichen können, brauchte aber Hilfe, um durch den Seehafen in Richtung des Seglerhafens zu gelangen. Nach der Schleppassistenz kehrte das Rettungsboot nach Eemshaven zurück. Der Eigner der ‚Pilar‘ hatte inzwischen versucht, das um den Propeller gewickelte Seil unter Wasser loszuschneiden.
Leider war ihm das nicht geglückt. Hilfe bot nun die Marine & Offshore Solutions BV (MOS) an, und nachdem der Vormann sich mit der Firma koordiniert hatte, wurde die ‚Pilar‘ in den Beatrixhafen geschleppt, wo ein Taucher der Nautechnics bereitstand, um das Seil abzuschneiden und den Propeller zu inspizieren, damit die Segler ihre Reise fortsetzen konnten.
Durch die MOS wurde derweil der Baum repariert, sodass die ‚Jan en Titia Viser‘ zu ihrer Rettungsstation zurückkehren konnte, um dort das Boot zu bunkern und zu säubern. Hinter den Seenotrettern lag ein geschäftiger und schöner Einsatztag" mit einer angenehmen Zusammenarbeit im Eemshaven durch verschiedene Beteiligte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kühlwasserschaden im Englischen Kanal
(16.08.18) Der holländische Tanker ‚Lisa Essberger', 5815 BRZ (IMO-Nr.: 9295438), erlitt auf der Reise von Antwerpen nach Rucorn am 14.8. um 18.50 Uhr ein Leck in der Kühlwasserleitung der Schmierölkühlung der Hauptmaschine. Vorsorglich wurde mit der Dover Coastguard vereinbart, dass das Schiff die südwestliche Zone des Verkehrstrennungsbereichs verlässt, um die schadhafte Leitung auszutauschen. Um 19.30 Uhr war die Reparatur durchgeführt, und der Tanker nahm wieder Fahrt auf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht ‚Yosemelau III'
Motoryacht ‚Yosemelau III'
(Bild: Salvamento Maritimo)   Großbild klick!

Menorca: Motoryacht vor Colom geborgen
(16.08.18) Am 15.8. fing die Funkstation Menorca einen Notruf der 14 Meter langen Motoryacht ‚Yosemelau III' auf. Das Boot war mit einer fünfköpfigen Crew an Bord bei der Insel Colom auf Grund gelaufen. Das MRCC in Mallorca mobilisierte das 22 Meter lange SAR-Boot ‚Salvamar Antares’ (MMSI-Nr.: 224089680) der Salvamento-Maritímo-Station in Mahón. Es gelang, den Havaristen wieder von dem Felsgrund freizuschleppen und nach Mahón einzuschleppen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ilida hatte Vibrationen vor Paxos
(16.08.18) Am 14.8. wurde die Hafenbehörde von Paxos vom Kapitän der griechischen Schnellfähre ‚Ilida II‘, 133 BRZ (IMO-Nr.: 8136295), informiert, dass es beim Auslaufen zum fahrplanmäßigen Dienst von Gaios nach Korfu zu einer starken Vibration der Hauptmaschine gekommen war. Das Schiff kehrte daraufhin nach Paxos zurück und setzte im Abgangshafen die 77 Passagiere wieder ab. Sie wurden von der griechischen Fähre ‚Odysseas’, 163 BRZ (MMSI-Nr.: 240031200), weiter transportiert.
Die Hafenbehörde verhängte ein Auslaufverbot über die ‚Ilida II’. Es war so lange gültig, bis eine Reparatur durchgeführt und eine Klassebestätigung durch die zuständige Klassifizierungsgesellschaft erfolgt war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack des chilenischen Fischfrachters ‚Seikongen'
Wrack des chilenischen Fischfrachters ‚Seikongen'
(Bild: Armada de Chile)   Großbild klick!

Widerstand gegen Einlaufen der Seikongen in chilenische Häfen
(16.08.18) Am 14.8. ankerte das Wrack des chilenischen Fischfrachters ‚Seikongen', 1952 BRZ (IMO-Nr.: 9793985), der eigentlich bereits am 12.8. im Hafen von Talcahuano hätte eintreffen sollen, vor dem Hafen von Ancud nördlich der Insel Chiloé. Bis dahin war er nur 80 Kilometer vom Ausgangspunkt der Schleppreise gekommen. Grund der Verzögerung war ein Maschinenschaden auf einem der beteiligten Schlepper, der chiilenischen ‚Taltal', 471 BRZ (IMO-Nr.: 9760976).
Die Verschleppung von Chonchi südlich von Castro auf der Insel Chiloé hatte in der Nacht begonnen. Als Ersatz wurde nun der Schlepper ‚Allipen' (MMSI-Nr.: 725000172), aus der Bío-Bío-Region gerufen. Ob es dann schneller vorangehen würde, war noch fraglich - die Wetterbedingungen in den nördlich auf der Route gelegenen Seegebieten waren derzeit schlecht.
Die Crews wollten auf eine Wetterberuhigung warten. Außerdem fehlten für den neuen Schlepper noch einige Genehmigungen. Das größte Problem sind aber juristische Gefechte, die derzeit vor dem Appelationsgericht in Concepcion ausgefochten werden, um ein Einlaufen der ‚Seikongen' in Talcahuanozu verhindern. Dagegen hatte der Bürgermeister von Talcahuano, Henry Campos, Einspruch erhoben. Er hat Sorge, dass die 100 Tonnen verrotteter Lachs, die sich noch an Bord der ‚Seikongen' befinden und aus denen das tödliche Gas Hydrogensulfid entweichen könnte, eine Gefährdung für die Bevölkerung darstellen.
Nun hat sich dem auch der Bürgermeister von Ancud, Carlos Gómez, angeschlossen. Er fordert, dass die 'Seikongen' unverzüglich aus der Region entfernt wird. Eine Reihe von Fischern protestierte ebenfalls, dass das Schiff in Ancud lag. Wenn es in Talcahuano eingetroffen ist, soll der Lachs mit Lastern abtransportiert und in einer Spezialeinrichtung im 40 Kilometer entfernten Florida entsorgt werden.
Am 15.8. ankerte die ‚Seikongen’ längsseits der ‚Antuco‘ (IMO-Nr.: 9705615), und der ‚LSG Puertomontt‘ (MMSI-Nr.: 725000329) südlich von Tenglo Island nahe Puerto Montt. Dorthin war sie von Ancud aus verholt worden, um besseren Schutz vor dem herannahenden Tiefdrucksystem zu haben. Wie lange sie dort bleiben würde, hing von den weiteren Plänen der Berger ab.
Quelle:Tim Schwabedissen


Belgischer Saugbagger verurachte Ölverschmutzung in Elbmündung
(16.08.18) Das belgische Saugbagger-Schiff ‚Scheldt River‘. 9459 BRZ (IMO-Nr.: 9778143), hat in der Nacht zum 15.8. bei Baggerarbeiten in der Elbmündung rund 150 Liter Hydrauliköl verloren. Auf dem 116 Meter langen und 25 Meter breiten Schwimmbagger war gegen ein Uhr in der Nacht in Höhe der Tonne 53 auf der Elbe eine Schlauchleitung an einem Baggerarm geborsten. Der größte Teil des daraufhin auslaufenden Hydrauliköls konnte von der Besatzung noch auf dem Deck aufgenommen werden, etwas Öl lief aber auch ins Wasser.
Ein Ölüberwachungsflugzeug des Marinefliegergeschwaders 3 aus Nordholz startete noch in der Nacht zu einem Überwachungsflug, um mögliche Verunreinigungen zu untersuchen. Die Crew stellte eine Verunreinigung auf einer Länge von 2,4 Kilometern und einer Breite von 300 Metern fest. Warum der Hydraulikschlauch des erst 2017 in Dienst gestellten Schiffes platzte, war noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen der Polizei.
Diese richten sich auch gegen den 39-jährigen niederländischen Kapitän wegen des Verdachts der Gewässerverunreinigung. Sein Hopperbagger führte seit März 2018 im Auftrag des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) Cuxhaven Unterhaltungsbaggerarbeiten auf der Elbe zwischen Cuxhaven und Wedel durch.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter ‚Karadeniz 5'
Archivbild Frachter ‚Karadeniz 5'
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Feuer auf Frachter bei Varna
(16.08.18) Auf dem türkischen Frachter ‚Karadeniz 5', 996 BRZ (IMO-Nr.: 7816513), brach am 15.8. kurz nach Mitternacht ein Feuer aus. Das Schiff befand sich oberhalb des Dorfs Krapets nördlich von Varna. Es war unterwegs von Constanta in die Türkei. Ein Crewmitglied kam bei der Bekämpfung des Brandes ums Leben.
Der Havarist wurde nach Varna abgeschleppt. Das letzte AIS-Signal datierte vom 14.8. um 23.30 Uhr. Nach dem Einlaufen begannen Inspektoren des Transportministeriums und die Staatsanwaltschaft in Varna mit ihren Untersuchungen an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen


Barge kenterte am ersten Arbeitstag vor Surfside Beach
(16.08.18) Die Coast Guard Charleston und die Great Lakes Dredge and Dock Company LLC waren im Einsatz, nachdem am 15.8. eine 30 Fuß lange Barge vor Surfside Beach, South Carolina, gekentert war. Das Unglück ereignete sich am ersten Tag eines Strandauffüllungsprojekts. Auf dem 12 Meilen langen Strandabschnitt zwischen Surfside Beach und Myrtle Beach sollen 1,4 Millionen Kubikyard Sand gepumpt werden.
Dazu wurden Schiffe und ein Bagger zusammengezogen. Dann kenterte die unbemannte Barge. Ein MH-65 Dolphin-Helikopter aus Charleston und ein 29-Fuß-Boot der Coast Guard-Station in Georgetown wurden alarmiert. Die Baggerfirma arbeitete gemeinsam mit der Coast Guard daran, Umweltgefährdungen auszuschließen und die halb aus dem Wasser ragende Barge zu bergen.
Quelle:Tim Schwabedissen


23 Tote bei Fährbootsunglück im Sudan
(16.08.18) Am 15.8. sank ein Boot mit mehr als 40 Schulkindern im Alter von sieben bis 15 Jahren an Bord bei Bouhayra in der Abou Hamad-Region auf dem Nil. Zuvor war im Monsunsturm einer der Motoren ausgefallen, als es den Fluss im Sudan, 750 Kilometer nördlich der Hauptstadt Khartum, queren wollte.
Mindestens 23 Insassen, davon eine Frau, kamen ums Leben. Die Frau arbeitete im örtlichen Krankenhaus, die Kinder waren auf dem Weg zu ihrer Schule in der Kneissa-Region.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden in Vancouver
(16.08.18) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Bulkcarrier ‚Genco Raptor', 41115 BRZ (IMO-Nr.: 9330812), wurde durch einen Maschinenschaden in Vancouver, British Columbia, auf Position 49 18 26.4 N 123 09 18.6 W am 12.8. um 21 Uhr manövrierunfähig. Schlepper eskortierten den Havaristen zum Ankerplatz D zu Reparaturen. Am 13.8. um 6.15 Uhr machte das Schiff bei Norgate in Vancouver fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Pumpenschaden bei Kafirea
(16.08.18) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Frachter ‚Ormi', 10299 BRZ (IMO-Nr.: 9397200), der sich in Ballast laufend auf der Fahrt von Piräus nach Novorossiysk befand und eine 16-köpfige Crew an Bord hatte, kam es am 14.8. um neun Uhr zu einem Schaden an einer Treibstoffpumpe. Das Schiff befand sich zum Zeitpunkt deren Ausfalls nördlich von Kafirea auf Position 38 16 00 N 24 46 00 EO. Die Crew führte Reparaturen durch, in deren Anschluss die Fahrt wieder aufgenommen werden konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Frachter in Archangelsk
(16.08.18) Am 15.8. brach gegen 15 Uhr ein Feuer in den Aufbauten des russischen Frachters ‚Yamal Irbis', 6418 BRZ (IMO-Nr.: 8502092), aus, der seit dem 8.8. in Archangelsk am Kai lag. Dabei wurden drei Kabinen zerstört, Menschen kamen nicht zu Schaden. Eine Untersuchung zur Ursache des Feuers wurde von den Behörden eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kühlwassersystemschaden in Quebec
(16.08.18) Der liberianische Bulkcarrier ‚Mykonos Seas', 33044 BRZ (IMO-Nr.: 9491240), stoppte seine Hauptmaschine am 11.8. um 8.15 Uhr vor Pointe Manicouagan, Quebec, auf Position 48 59 30 N, 68 03 05.4 W. Am Kühlwassersystem waren Schäden aufgetreten, die einer Reparatur bedurften. Am 12.8. um 23.50 Uhr machte der aus Casablanca kommende Frachter in Montreal fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


45 Menschen nach Untergang indonesischer Fähre gerettet
(16.08.18) Die indonesische Fähre ‚KMP Bandeng', 401 BRZ (IMO-Nr.: 8994532), sank am 15.8. vor Loloda in West-Halmahera in Nord-Maluku. Das Schiff war am Abend des 14.8. aus Tobelo auf Nord-Maluku nach Bitung im östlichen Nord-Sulawesi ausgelaufen. Das Wetter war gut, und an Bord befanden sich 50 Passagiere und Crewmitglieder und 18 Fahrzeuge. Auf der Fahrt aber verschlechterte sich das Wetter, und am Morgen des 15.8. bat die Crew die Behörden, umdrehen zu dürfen.
Mehrere Stunden später brach der Kontakt zum Schiff ab. Offenbar hatte es inzwischen Maschinenausfall erlitten und ging dann bei hohem Seegang mit Wellenhöhen von zwei bis drei Metern 40 Meilen südwestlich von Dama Island, Loloda Kepulauan, unweit von West-Halmahera Island, gegen 23 Uhr unter. Eine Rettungsaktion lief an.
Die ‚SAR 237 - Pandudewanata" konnte am 16.8. um 1.09 Uhr 28 Schiffbrüchige auf Position 0202.20' N - 12740.882 O aus drei Rettungsinseln aufnehmen. Die ‚SAR 237 – Pandudewanata’ nahm in Baja Village 17 weitere Überlebende an Bord, die von Fischern gerettet worden waren. Alle 45 wurden an Bord der ‚Pandudewanata’ zum Ahmad Yani Ternate Port gebracht und dann ins Ternate Public Hospital, North Maluku, eingeliefert Am 16.8. mussten nur noch zwei von ihnen mit leichter Unterkühlung dort behalten werden. 19 Schiffbrüchige begaben sich nach Tobelo und wurden mit Bussen weiter transportiert, 10 kehrten in einem Flugzeug nach Manado zurück und 14 weitere begaben sich nach Ternate. Fünf Personen, darunter der Kapitän, wurden noch vermisst.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler nach Fraserburgh abgeschleppt
(16.08.18) Der britische Trawler ‚Ocean Quest - FR 375' (MMSI-Nr.: 232003540) erlitt am 14.8. um 04.35 Uhr Maschinenschaden auf der Nordsee und bat um Assistenz. Der Havarist wurde später in Richtung Fraserburgh abgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rätselraten um Schicksal vermisster Crewmitglieder indischen Tankers
(16.08.18) Die Crew, die den indischen Tanker ‚Desh Vaibhav’, 316409 tdw (IMO-Nr.: 9297498), nach einer Tankexplosion verlassen hatte, war am 15.8. wieder an Bord zurückgekehrt. Das 333 Meter lange und 60 Meter breite Schiff war voll bemannt und fahrtüchtig. Es lief durch den Golf von Oman zu einem Hafen.
Schwere Schäden am Hauptdeck zeugten von der Wucht der Explosion am 14.8. um 9.35 Uhr, der ein Feuer gefolgt war. Das Schiff hatte sich zu der Zeit 75 Meilen vor Muscat befunden. Der Brand hatte mit Unterstützung der Marine Omans rasch gelöscht werden können.
Allerdings wurden drei Crewmitglieder zunächst vermisst. Über ihr Schicksal gab es keine eindeutigen Aussagen – nach Meldungen von Medien der Vereinigten Arabischen Emirate wurden alle drei von einem anderen Schiff gerettet und kamen in ein Krankenhaus im Oman.
Nach anderen Berichten wurden zwei Tote geborgen. Ein Crewmitglied wurde mit Brandverletzungen in ein Krankenhaus in Muscat geflogen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Dreifach-Kollision auf Yangtse
(16.07.18) Ein dreifaches Missgeschick hatte der 199 Meter lange, chinesische Bulkcarrier ‚Hua Run Dian Li 8‘ (MMSI-Nr.: 414766000) am 13.8. um 19.40 Uhr auf dem Yangtse-Fluss bei Kilometer 302. Erst kollidierte er mit dem 100 Meter langen, ebenfalls unter China-Flagge laufenden Tanker ‚Ning Hua 501‘ (MMSI-Nr.: 413962019), dann mit einem kleineren Fahrzeug mit Namen ‚Phoenix‘ und schließlich mit einer Kaianlage in Yizheng. Die Havarie ereignete sich, weil er flussabwärts laufend eine Kurve zu weit genommen hatte.
Die ‚Hua Run Dian Li 8‘ war mit 45.000 Tonnen Kohle beladen. Sie machte am 15.8. um 15.45 Uhr am Tongjiang Jicun Dry Bulk Terminal in Nanjing fest Der Tanker verließ Yizheng am 15.8. um 5.40 Uhr und legte um sieben Uhr ebenfalls in Nanjing an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Taucher dichteten Ölleck auf Schlepper ab
(16.08.18) Am 15.8. setzten Taucher der schwedischen Coastguard die am Vortag begonnenen Arbeiten fort, eine Ölleckage auf dem am 13.8. gesunkenen Schlepper ‚Loke‘ im Tenösund bei Vaxholm abzudichten. An Bord waren 150 Liter Kraftstoff. Das ausgetretene Öl verdunstete an der Oberfläche oder wurde von der Coastguard aufgenommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Plünderungen an Tauchwrack verurteilt
(16.08.18) Umweltschützer und Tauchenthusiasten waren alarmiert, nachdem in der vergangenen Woche eine unbekannte Firma begonnen hatte, Bergungsarbeiten an dem Wrack der Fähre ‚Doña Marilyn‘, 2855 BRZ (IMO-Nr.: 6618809), vor Malapascua Island in Daanbantayan durchzuführen. Dies könnte zu Umweltschäden und ökonomischen Auswirkungen auf die Isnel in Nord-Cebu, einem beliebten Tauchspot, führen. Der Bürgermeister von Daanbantayan, Vicente Loot, verurteilte die Plünderung, die ohne seine Kenntnis stattgefunden hatte.
Das Department of Environment and Natural Resources (DENR) 7 untersuchte, wer dahinter steckte. Die philippinische Coast Guard in Cebu prüfte, ob das Bergungsschiff eine Genehmigung hatte. Taucher waren Zeuge geworden, wie ein Schiff Teile des Wracks aus dem Wasser zog.
Die ‚Doña Marilyn’ der Sulpicio Lines Inc., sank 1988 auf der Fahrt von Manila nach Tacloban im Taifun Unsang. Über 300 Menschen starben, 147 überlebten den Schiffbruch. Seither wurde das Wrack ein beliebtes Tauchziel und wurde von Korallen bewachsen. Es erhöhte als künstliches Riff die Biodiversität in der Region erheblich.
Es war nicht das erste Mal, dass sich Berger am Wrack zu schaffen machten. 2004 kam es erstmals zu Arbeiten an ihm, die von der Philippine Tourism Authority (PTA) untersagt wurden. Greenpeace Philippines sagte, dass durch Plünderungen auch die Einwohner von Malapascua, die vom Tourismus abhängig sind, direkt geschädigt würden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergung von Schlepper auf Fraser River im Gange
(16.08.18) Die Bergung des kanadischen Schleppers ‚George H. Ledcor’ (MMSI-Nr.: 316005495) auf dem Fraser River dürfte erst am 16.8. abgeschossen werden. Am Vorabend lag das Wrack in den Hebestropps der Kranbarge ‚Arctic Tuk’, 4715 BRZ, der Amix Heavy Lift Ltd. aus New Westminster, vor Deering Island, wo das Schiff am 14.8. gegen ein Uhr gesunken war. Die vierköpfige Crew hatte sich zuvor an Land retten können.
Ein Teil der Steuerbordseite des Ruderhauses, das Radar und die Mastspitze waren gegen 16.30 Uhr des 15.8. über Wasser aufgetaucht. Am Abend machten die Berger Pause. Auch sollte das Hebegeschirr neu justiert werden, bevor es weiter ging.
Die Ölsperren blieben weiter vor Ort liegen, allerdings hatten Taucher die Ventile abdichten und so den Ölaustritt weitgehend stoppen können. Als das Wrack unter Wasser aufgerichtet wurde, lief eine geringe Menge aus. Bislang wurden 600 Liter Öl aus dem Fluss geborgen.
Insgesamt waren maximal 22 Tonnen Öl an Bord. Wegen der Verschmutzungen wurden vorsorglich der McDonald Beach Park in Richmond und der Fraser River Park in Vancouver geschlossen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schaden am Kai des Heliport
Schaden am Kai des Heliport
(Bild: Ramos Caravaca)   Großbild klick!

Frachter kollidierte mit Heliport in Ceuta
(15.08.18) Am 14.8. gegen 11.30 Uhr kollidierte der holländische Frachter ‚Manisa Camilla’, 5604 BRZ (IMO-Nr.: 9362657), mit dem Heliport im Hafen von Ceuta. Das Schiff war am Vorabend um 21.30 Uhr aus Sevilla ausgelaufen und wollte am Alfau-Kai anlegen. Dabei hatte es Assistenz zweier Schlepper gehabt.
Als einer von diesen einen Maschinenausfall erlitt, geriet der Frachter außer Kontrolle und stieß gegen den Heliport. Dabei brach Beton au einer Ecke der Landefläche heraus. Der Heliport selbst blieb aber betriebsfähig.
Am Frachter entstand bei dem Zusammenstoß an der Backbordseite ein erheblicher Riss im Bug
‚Manisa Camilla’ rammt den Kai
‚Manisa Camilla’ rammt den Kai
(Bild: Ramos Caravaca)   Großbild klick!
oberhalb der Wasserlinie. Gegen 13 Uhr lag er sicher an der zentralen Hafenmole von Ceuta. Starker Wind hatte offenbar zu der Havarie mit beigetragen.
Quelle:Tim Schwabedissen








Maschinenschaden vor Teneriffa
(15.08.18) Am 11.8. gegen 21.30 Uhr erlitt der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter ‚Repulse Bay‘, 16129 BRZ (IMO-Nr.: 9238698), der Lubeca Marine (Germany) GmbH & Co. KG in Lübeck vor den Kanarischen Inseln einen Maschinenausfall und trieb vor Santa Cruz. Das Schiff war erst kurz zuvor aus dem Hafen auf Teneriffa ausgelaufen und war nach Algeciras unterwegs. Am 13.8. um 6.45 Uhr wurde der Havarist zurück in den Hafen geschleppt, wo er repariert werden sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Es ist angerichtet ...
(Bild: Rene Keuvelaa)   Großbild klick!

Scherbengericht am Deutschen Eck
(15.08.18) Am 11.8. kam es am Deutschen Eck in Koblenz zu einer Kollision eines Binnenschiffs mit einem Flusskreuzfahrtschiff der Viking-Cruises. Als das Frachtschiff an dem Verkehrsknotenpunkt von der Mosel auf den Rhein eindrehte, kam es zu weit in den Kurs des Fahrgastschiffs und rammte dieses an Backbordseite. Dabei gingen im achteren Bereich im Restaurantbereich mehrere große Scheiben zu Bruch.
Menschen wurden nicht verletzt. Allerdings landeten die Scherben auf den eingedeckten Tischen. Durch den Aufprall entstanden noch weitere Schäden an der Schiffsstruktur. Schuld war das Binnenschiff, das die Passage des Rheinkreuzfahrers hätte abwarten müssen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht sank in Brest
(15.08.18) Im Hafen von Brest sank am Nachmittag des 14.8. gegen 13.20 Uhr die 10 Meter lange Segelyacht ‚Le Korrigan’, die erst am Morgen zu Wasser gelassen worden war, am Ponton von Recouvrance. Eigentlich hatten die Planken aufquellen und den Rumpf abdichten sollen, doch tatsächlich kam es durch die Spalten zu einem nicht mehr kontrollierbaren Wassereinbruch. Das Boot begann über den Bug wegzusacken.
Am Ende ragte nur noch der Mast aus dem Wasser. Der Eigner beauftragte die Bergungsfirma Mer damit, das Boot wieder zu heben. Dies sollte mit Hebesäcken durchgeführt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Tanker ‚Desh Vaibhav‘
Archivbild Tanker ‚Desh Vaibhav‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Ein Verletzter und drei Vermisste nach Feuer auf indischem Tanker
(15.08.19) Am 14.8. um 8.45 Uhr kam es auf dem indischen Tanker ‚Desh Vaibhav‘, 161202 BRZ (IMO-Nr.: 9297498) zu einer Explosion mit nachfolgendem Feuer rund 60 Meilen nordöstlich von Muscat. Ein Rettungsboot wurde abgefiert und eine SAR-Operation eingeleitet. Drei Crewmitglieder, die auf der Flucht vor den Flammen ins Wasser gesprungen waren, wurden noch vermisst und kamen vermutlich ums Leben.
Ein weiteres, verletztes Besatzungsmitglied wurde mit einem SAR-Hubschrauber in ein Krankenhaus an Land geflogen. Mehrere Schiffe kamen Havaristen zu Hilfe, darunter die ‚Arva Spirit‘, ‚Jag Lavanya‘, ‚Desh Vishal‘, ein Containerschiff von Maersk sowie Einheiten der omanischen und iranischen Marine. Im Laufe des Tages gelang es, den Brand zu löschen.
Der Rumpf wurde aber noch von außen mit Wasserkanonen gekühlt, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern. Der Tanker war in Ballast unterwegs von Halul Island nach Fujairah. Er hatte zuvor eine Charter von Reliance gehabt, um am 27.7. 270,000 Tonnen Rohöl vom Persischen Golf nach Jamagar zu verschiffen. Als nächstes sollte es dieselbe Menge am 15.8. von Kochi zum BPCL bringen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Palma di Mallorca: Tumulte auf Fähre nach Ausfall der Klimaanlage
(15.08.18) Nach dem Einlaufen der zyprischen Katamaranfähre ‘Cecilia Payne', 5989 BRZ (IMO-Nr.: 9188881), der Reederei Baleària im Hafen von Palma de Mallorca mussten drei Passagiere wegen eines Hitzschlags medizinisch versorgt werden. Grund war eine defekte Klimaanlage an Bord der Fähre, die aus Ibiza kam. Nach dem Ausfall wurden Snacks und Getränke an die Passagiere verteilt, da die Temperaturen im Innern des Schiffes nicht mehr heruntergekühlt werden konnten.
Baleària entschuldigte sich bei den über 700 Passagieren und versprach, die Ticketkosten zu erstatten. Mehrere Fahrgäste sprachen nach der Ankunft in Palma von tumultartigen Szenen an Bord. Nachdem die ganze Nacht lang an der Reparatur der defekten Klimaanlage gearbeitet wurde, konnte das Schiff am 14.8. um acht Uhr wieder planmäßig und mit funktionsfähiger Klimaanlage den Hafen von Palma verlassen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandete Yacht
Gestrandete Yacht
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Französische Familie kann Urlaub nach Strandung fortsetzen
(15.08.18) Viel Glück hatte die fünfköpfige französische Familie, deren 35 Fuß lange Yacht am frühen Morgen des 14.8. auf Felsen bei Skerries getrieben war. Auf den Mayday-Ruf kamen Einsatzkräfte der RNLI Skerries und Clogherhead zu Hilfe. Nachdem die Schiffbrüchigen von Bord gerettet waren, konnte die Yacht wieder flottgemacht und von den Rettungsbooten nach Skerries eingeschleppt werden.
Nach dem ersten Notruf war neben den RNLI-Booten auch der SAR-Hubschrauber R116 alarmiert worden, da die Gestrandeten der Coast Guard lediglich mitteilen konnten, dass sie nachts in der Skerries-Bay geankert hätten und dann abgetrieben seien. Die Seenotretter aus Skerries fanden das Boot rasch unweit der Station auf den Felsen liegend.
Da das Wasser ablief und um die Strandungsstelle herum bereits sehr flach war, legten die Retter ihre Trockenanzüge und Helme an und wateten zum Boot hinüber. Sie fanden zwei Erwachsene und drei Teenager an Bord vor.
Da das Boot sich mit fallendem Wasserstand immer mehr nach Steuerbord überlegte, wurden zunächst die Kinder mit einem Beiboot der Yacht an Land gebracht und bei der Rettungsstation versorgt. Danach folgten ihre Eltern.
Als die Flut wieder auflief, stellten die Rettungsboote aus Clogherhead und Skerries eine Schleppverbindung her und zogen die Yacht langsam von den Felsen herunter. Danach wurde sie in den Hafen von Skerries gezogen. Sie hatte die Strandung mit geringen Schäden überstanden und blieb fahrtüchtig, sodass den weiteren Bootsferien nichts im Wege stand.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelboot in der Böschung
Segelboot in der Böschung
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

Yacht bei Vlissingen auf Böschung getrieben
(15.08.18) Das KNRM-Boot aus Breskens wurde am 14.8. um 18.45 Uhr gerufen, nachdem auf einer Segelyacht der Motor ausgefallen war und diese dann auf der Uferböschung bei Vlissingen gelandet war. Die beiden Segler an Bord waren auf dem Weg von Ostende nach Vlissingen gewesen, doch dort angekommen versagte der Motor, und das Boot trieb bei fünf Beaufort Wind in Richtung der Steinböschung. Die Crew verständigte die niederländische Küstenwache, die ihrerseits die Besatzung der ‚Zeemanshoop‘ alarmierte.
Das Rettungsboot lief schnell aus und nahm Kurs auf die angegebene Position, während auch der Schlepper ‚Multratug 28‘, 466 BRZ (IMO-Nr.: 9727962), sich auf den Weg zur Strandungsstelle machte. Er war auch vor den Seenotrettern vor Ort, konnte aber die Yacht wegen seines Tiefgangs nicht erreichen. Das Rettungsboot vermochte wegen seines geringen Tiefgangs nahe genug heranzufahren, um eine Schleppverbindung herstellen zu können.
Die ‚Zeemannshoop‘ befreite die Yacht vorsichtig aus ihrer misslichen Lage. Sobald sie wieder aufgeschwommen war, wurde sie zur Poseidon-Mole in Vlissingen gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter strandete bei Dumaran
(15.08.18) Der philippinische Frachter ‚Lady of Manaoag Munti Carlo 5’, 197 BRZ (IMO-Nr.: 6807979), lief am Morgen des 14.8. auf der Fahrt von Puerto Princesa nach Lucena City vor der Küste von Dumaran bei starkem Wind auf Grund. Die Coast Guard Substation (CGSS) Araceli wurde von der 12-köpfigen Crew alarmiert. Das Schiff hatte die Nacht zuvor gegen 20.30 Uhr wegen Sturms vor Dumaran geankert, doch bei dem hohen Seegang vertrieb es auf das Riff bei Barangay Cayapas.
Der Frachter läuft für die Munti Carlo Sea Freight, Inc. (MCSFI) in Lucena City. Ein anderes Schiff der Reederei, die ‚Munti Carlo 9’, ging in der Nähe in Stellung, um zu versuchen, den Havaristen bei ausreichend hohem Wasser zu bergen. Allerdings erwies sich die Trosse an Bord als nicht lang genug, und der Monsunsturm hatte auch noch nicht abgeflaut. Nun sollte am 16.8. ein Schlepper sein Glück vor Dumaran versuchen.
Bislang lief kein Öl aus dem gestrandeten Frachter aus. Die Küstenwache überwachte das Schiff im Hinblick auf Leckagen. Glücklicherweise saß es auf Sandgrund auf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Desh Shakti als Kollisionsverursacher vor Kerala identifiziert
(15.08.18) Die Kerala Coastal Police hat am 14.8. bestätigt, dass der Tanker ‚Desh Shakti‘ der Kollisionsgegner des Kutters ‚Oceanic‘ war. Der Kapitän und zwei weitere Personen sollten nun verhaftet und am Abend nach Kochi gebracht werden. Das Schiff lag weiter in Mangalore, eine Woche, nachdem sie die ‚OCeanic‘ zwischen drei und vier Uhr 27 Meilen vor Kerala rammte. Dies bestätigten die Daten, die auf dem Schiff gesichert wurden.
Bei Unterwasserinspektionen des Tankerrumpfs wurden jünsgst entstandene Schrammen sowie blaue Farbspuren in der Art, wie die ‚Oceanic‘ gestrichen war, am Rumpf festgestellt. Dies waren genügen Beweise für die Ermittler.
Derweil wurde mit dem Side-Scan-Sonar der INS ‚Sutlej’ ein Objekt in 75 Metern Tiefe auf dem Meeresgrund drei Meilen von der Kollisionsstelle entdeckt, bei dem es sich um das Wrack des Kutters handeln könnte. Die INS ‚Nireekshak’, die für Unterwasseroperationen besonders gut ausgerüstet ist und über ein ROV verfügt, wurde zu der Position in Marsch gesetzt. Die Monsunstürme erschwerten aber die Arbeit vor Ort.
Dennoch sollte versucht werden, mit dem ROV abzusteigen und nach möglichen weiteren Opfern Ausschau zu halten. Die Marine hat bisher 1.600 Quadratmeilen in 216 Stunden zu Wasser und 27 Stunden in der Luft abgesucht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank vor Alappuzha
(15.08.18) Drei Fischer aus Vypin wurdem am 15.8. vermisst, nachdem der Kutter ‚Anugraha’ mit einer siebenköpfigen Crew an Bord in rauer See vor Alappuzha sank. Die indische Meainre schickte einen Helikopter, der vier Crewmitglieder retten konnte. Sie wurden nach Kochi gebracht.
Zuvor hatte das Schiff 12 Meilen nordwestlich von Alappuzha Wassereinbruch gemeldet. Das Southern Naval Command dirigierte die INS ‚Kalpeni’ zur Unglücksstelle. Auch eine Dornier suchte das Seegebiet ab.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack in Twillingate soll gehoben werden
(15.08.18) Nach dem Brand in Twillingate sollten Taucher sich am 14.8. daran machen, den Longliner ‚Sebastian Sails‘, von dem am Tag nach dem verheerenden Brand nur noch der Bug aus dem Wasser ragte, wieder an die Wasseroberfläche zu bringen. Dazu sollten Hebesäcke an dem Rumpf angebracht und die Löcher abgedichtet werden.
Dem Feuer fielen auch 65 Fuß der insgesamt 300 Fuß langen Pier samt der darauf verlegten Elektrik zum Opfer. Die Höhe des Schadens war noch unbekannt, doch wären die Folgen des Feuers in der Garnelensaison schlimmer gewesen, weil die Kutter dann dicht an dicht im Hafen gelegen hätten. Die Untersuchungen der Royal Canadian Marine Police zum Feuer dauerten an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper kenterte auf Fraser River
(15.08.18) Auf dem Fraser River bei Vancouver kenterte am 13.8. gegen 23 Uhr der 18 Meter lange Schlepper ‚George H. Ledcor‘ (MMSI-Nr.: 316005495), der östlich des International Vancouver Airport zwischen Richmond und Vancouver unterwegs war, und sank. Die vierköpfige Crew wurde von einem anderen Schlepper, der ‚Westview Chinook‘, gerettet. An Bord waren 22 Tonnen Diesel, die auslaufen könnten.
Deshalb legte die kanadische Coast Guard eine Ölsperre um die Untergangsstelle aus. Einsatzkräfte der Western Canada’s Marine Response Division, Vertreter des Environment Ministry, der City of Vancouver, der Musqueam First Nation und Transport Canada waren ebenfalls vor Ort. Das Wrack lag ungefähr zu dreiviertel unter Wasser. Es wurde an Dalben gesichert und sollte rasch von einem Kran gehoben werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wind und Wellen verzögern Bergung der Phoenix
(15.08.18) Nach wochenlangen Vorbereitungen sollte am 14.8. die Bergung des am 5.7. gesunkenen Ausflugsboots ‚Phoenix’ vor Koh Hei (Coral Island) angegangen werden. Als das Boot mit 89 Touristen an Bord kenterte, starben 47 Chinesen. Das Wrack lag seither in 45 Metern Tiefe 1,5 Meilen vor Koh Hei, südlich von Phuket.
Starker Wind und Wellengang hatten den Bergern immer wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das Bergungsteam hat inzwischen drei von vier Hebestropps am Rumpf angebracht. Die Wetterbedingungen vereitelten aber den Abschluss der Vorbereitungen, weil kein sicheres Arbeiten mehr möglich war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Löscheinsatz am Trainingsabend
(15.08.18) Während ihres regulären Trainingsabends wurde die Crew der KNRM-Station Medemblik am Abend des 14.8. von Passanten zu einem brennenden Boot im Hafen gerufen. Ein Motorboot stand dort in Flammen, und das Rettungsboot ‚Bernardine‘ war sofort auslaufbereit und in wenigen Minuten vor Ort. Noch während der Anfahrt zum Brandort, der auf halber Strecke zum Osthafen lag, wurden die Feuerlösch- und die Bergungspumpe einsatzklar gemacht.
Nach dem Eintreffen wurde zunächst sichergestellt, dass niemand mehr an Bord war, und dann mit dem Löschen begonnen. Als das erste Löschfahrzeug der Feuerwehr vor Ort war, waren die Flammen bereits erloschen. Es gab jedoch immer noch eine Menge Rauchentwicklung.
Die Feuerwehr übernahm die Nachlöscharbeiten, während die ‚Bernardine‘ in Bereitschaft blieb. Danach wurde der Havarist von ihr aus der Marina geschleppt. Für die Bootsfahrer wurden Unterkünfte arrangiert, da sie ihren Urlaub an Bord nicht mehr würden fortsetzen können. Danach wurde der Übungsabend fortgesetzt, und die ‚Bernardine‘ kehrt in das Bootshaus zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandeter Frachter muss geleichtert werden
(15.08.18) Die Versuche, den kanadischen Bulkcarrier ‚Umiavut’, 6037 BRZ (IMO-Nr.: 8801591), der seit dem 12.8. um 10.30 Uhr auf dem Lake St. Pierre festsaß, am 14.8. mit zwei Schleppern wieder flottzumachen, sind gescheitert. Ein Hubschrauber der kanadischen Coast Guard hatte die stundenlange Operation aus der Luft überwacht, um mögliche Ölaustritte sofort festzustellen. Zuvor hatte ein Hovercraft eine Tonne, die die Arbeit der Schlepper beeinträchtigt hätte, aus dem Weg geräumt.
Nun wurde entschieden, den Havaristen vor einem weiteren Bergungsversuch zu leichtern. Dafür wurde damit begonnen, die Containerladung mit Leichtern abzutransportieren, um den Tiefgang des Schiffes zu verringern. Am 16.8. sollte dann ein neuer Anlauf genommen werden, den Frachter freizuschleppen.
Wenn er wieder ausreichend Wasser unter dem Kiel hat, sollte er von der Coastguard an Ort und Stelle einer ersten Inspektion auf mögliche Rumpfschäden hin unterzogen werden. Eine weitere Untersuchung stand dann im Hafen von Trois-Rivières an, wo die Ladung auch wieder an Bord gebracht werden soll.
Wenn alles in Ordnung ist, kann das Schiff seine Fahrt nach Valleyfield anschließend fortsetzen. Es ist als Versorger von dort aus zu einer Reihe von kleinen Gemeinden im Norden von Quebec wie z.B. Salluit oder Inukjuak im Einsatz. Ein technischer Schaden wurde als Ursache dafür angenommen, dass die ‚Umiavuk‘ aus dem Fahrwasser abkam.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Verletzter bei Abriss eines Schleppanhangs vor der Gironde
(15.08.18) Am 14.8. gegen drei Uhr wurde das CROSS Etel von dem Notsender der 28 Meter langen, holländischen ‚Kounnar‘ (MMSI-Nr.: 244110375), alarmiert, einem als Sportboot registrierten einstigen Marineschiff aus Stettin, das dabei war, den ausgedienten französischem Tonnenleger ‚Charles Babin‘ (MMSI-Nr.: 227030000) von St. Nazaire nach Spanien zu verschleppen. Auf dem Weg dorthin hatte sich der Anhang 140 Meilen vor der Gironde losgerissen und ein Crewmitglied des Holländers schwer am Bein verletzt.
Die Fähre ‚Cap Finistère’ wurde vom CROSS angewiesen, Kurs auf die Position zu nehmen, und ein SAR-Helikopter stieg von der Base in Cazaux auf und traf um 6:37 an der Position ein. Der Verletzte wurde dann aufgewinscht und nach. Bordeaux geflogen, wo er um acht Uhr von der Feuerwehr Mérignac Airport in Empfang genommen wurde. Der maritime Präfekt ordnete eine Überwachung des Schleppzugs an und wies ein ATL2-Patroullienflugzeug an, Kontakt mit der Crew der ‚Kounnar‘ aufzunehmen.
Die unbemannte ‚Charles Babin’ trieb weiter in der See. Die Crew der ‚Kounmar’ kehrte unterdessen zu dem verlorenen Anhang zurück und meldete um 13.20 Uhr, keine weitere Hilfe zu benötigen. Sie wollte eine Pause machen und dann die Schleppverbindung wieder herstellen. Die beiden Fahrzeuge wurden weiter überwacht, bis sie spanische Hoheitsgewässer erreicht hatten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Makassar Highway verließ schwedische Gewässer
(15.08.18) Die schwedische Coastguard beendete ihre Operation um den unter Panama-Flagge laufenden Autotransporter ‚Makassar Highway‘, 17735 BRZ (IMO-Nr.: 9235426), am Nachmittag des 14.8., als er die Hoheitsgewässer des Landes verließ. Weder das ihn eskortierende Ölbekämpfungsschiff ‚KBV 033’ noch ein Überwachungsflugzeug hatten bis dahin weitere Ölaustritte aus dem Schiff feststellen können. Als der Schleppzug nach 16 Stunden die internationalen Hoheitsgewässer erreichte, kehrten die Einsatzkräfte um 15.25 Uhr zurück.
Der Havarist setzte am Haken des dänischen Offshore-Schleppers ‚Blue Antares’ (IMO-Nr.: 8401949) seine Reise gen Osten mit rund vier Knoten Fahrt fort. Die Überfahrt nach Danzig sollte insgesamt rund 40 Stunden dauern. Am 17.8. um 14 Uhr sollte der Schleppzug dort eintreffen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach Brandstifter in Rostock
(15.08.18) Tische und Stühle an Deck sind verbrannt, und ein Loch klaffte in der Decke. Der Schaden auf dem Gaststätten-Schiff ‚Richard‘ am Kempowski-Ufer im Rostocker Stadthafen war erheblich, doch ein Zeuge und das schnelle Eingreifen der Feuerwehr haben wohl verhindert, dass der Kutter in der Nacht zum 14.8. komplett ausbrannte oder das Feuer auf danebenliegende Schiffe übergreifen konnte.
Aus allen drei Berufsfeuerwehrwachen und aus Standorten zweier Freiwilliger Wehren waren rund 50 Einsatzkräfte vor Ort. Ihrem schnellen Eingreifen war es zu verdanken, dass der Brand nicht auch noch auf einen danebenliegenden Kutter übergreifen konnte. Direkt neben dem Gaststätten-Schiff lagen auch die Gaffelketsch ‚Star of Hope‘ und eine weitere Segelyacht.
Der Betreiber des Kutters stand am folgenden Morgen fassungslos am Schiff neben dem historischen Holzkran und hoffte, dass das Feuer kein Auftakt zu einem Fischbrötchenkrieg, wie es ihn bereits in Greifswald und Stralsund gab, war. Im Rostocker Stadthafen lagen bisher zwei schwimmende Restaurants. Das jetzt in Brand gesetzte Schiff befand sich bereits seit mehreren Jahren im Stadthafen, das zweite Restaurantschiff lag seit 2016 etwas weiter stromabwärts.
Ein weiterer Imbiss-Kutter hat in Höhe der Silos seinen Platz. Probleme gab es dort bisher noch nicht. Der Brand auf dem Kutter wurde von Zeugen am 14.8. gegen 0.30 Uhr gemeldet.
Sie hatten eine dunkel gekleidete und vermummte Person mit einem Kanister bemerkt, die sich an dem Kutter zu schaffen machte. Als wenig später Flammen aus dem Schiff schlugen, flüchtete der Unbekannte in Richtung Wokrenter Straße. Die Passanten eilten noch hinterher, trotzdem gelang dem mutmaßlichen Brandstifter die Flucht.
Mehrere Streifenwagen fahndeten erfolglos nach dem flüchtigen Täter. Nun wurden die in diesem Bereich installierten Kameras ausgewertet. Am Vormittag untersuchten Spezialisten der Polizei den Kutter. Sie fanden zwei Bengalos an Bord und stellten sie für weitere Untersuchungen sicher.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht in stürmischer See nach Ilfracombe eingeschleppt
(15.08.18) Das RNLI-Boot aus Ilfracombe kam am 11.8. um 16.30 Uhr der Segelyacht ‚Selena B‘ zu Hilfe, die vor Lynmouth in stürmischer See in Schwierigkeiten geraten war. Sie trieb in schwerer See und starken Regenböen mit einem Vater und seinem Sohn an Bord. Ein Seenotretter wurde an Bord abgesetzt und fand die beiden erschöpft, seekrank und ausgekühlt vor.
Das Rettungsboot nahm die Yacht in Schlepp und zog sie in den 13 Meilen entfernten Hafen von Ilfracombe. An der Rettungsstation wurden die Segler mit warmen Getränken wieder aufgepäppelt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht mit Motorschaden nach Hartlepool eingeschleppt
(15.08.18) Am 14.8. gegen 16 Uhr wurde das RNLI-Boot aus Hartlepool von der Humber Coastguard zur Assistenz für eine 34 Fuß lange Segelyacht gerufen. Diese hatte mit einer vierköpfigen Crew an Bord sieben Meilen südöstlich von Hartlepool Motorschaden erlitten. Eine Viertelstunde nach der Alarmierung ging das Rettungsboot zu Wasser und nahm Kurs auf den Havaristen.
Das Boot wurde auf den Haken genommen und um 17.55 Uhr in den Hafen eingeschleppt. Um 18.20 Uhr kehrte das Rettungsboot zur Ferry Road Lifeboat Station zurück und war um 18.45 Uhr wieder klar zum Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rettungsboote sammelten Treibgut ein
(15.08.18) Mehrere schwedische Rettungsboote waren im Einsatz, nachdem am 13.8. um 18.35 Uhr das MRCC Alarm ausgelöst hatte, weil ein Schlepper vor Vaxholm gekentert war. Die ‚Rescue Rebecka‘ und ‚Odd Fellow‘ warfen von der Pier in Österskär los. Die ‚Rescue Pantamera‘ kam von in Nacka Strand zu Hilfe. Die Einheiten von RS Stockholm waren mit der ‚Rescuerunner F & B 2‘ als erstes vor Ort.
Die Fähre ‚Krut‘ befand sich ebenfalls an der Untergangsstelle. Ihre Crew war Zeuge gewesen, wie der Schlepper binnen fünf Minuten unterging. Kurz nach Beginn der Rettungsaktion stellte sich heraus, dass die zweiköpfige Crew bereits von einem passierenden Schiff in Sicherheit gebracht worden war.
An der Untergangsstelle trieb jedoch eine große Menge von Trümmern. In einer gemeinsamen Anstrengung der ‚Rescue Rebecka‘, ‚Odd Fellow‘, ‚Rescue Pantamera‘, ‚Rescuerunner F & B 2‘ der Küstenwache und der Fähre wurde das Treibgut aufgenommen. Danach kehrten die Seenotretter zurück zu ihren Stationen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Aufgegebener Kutter nach 11 Tagen eigeschleppt
(15.08.18) 11 Tage nachdem er von seiner Crew aufgegeben wurde, konnte der kanadische Kutter ‚Tommy Evan‘ weitgehend unter Wasser liegend am 14.8. nach Saint Pierre eingeschleppt werden. Mit Kränen, Pumpen und Hebesäcken wurde das Schiff dort aufgerichtet. Um 18 Uhr lag es sicher am Kai.
Die vierköpfige Crew war am 3.8. von einem Hubschrauber der Canadian Armed Forces südlich von Saint-Pierre 35 Meilen vor der Küste in der französischen Wirtschaftszone gerettet worden. Sie hatte ihr Schiff beim Seegurkenfang verlassen, weil es instabil wurde. Am 12.8. war der kanadischen Coast Guard gemeldet worden, dass es aber nicht vollständig gesunken sein und das mit der Bugspitze noch aus dem Wasser ragende Wrack in die Gewässer von Neufundland treibe. Der französische Frachter ‚Elinor Marit’, 167 BRZ (IMO-Nr.: 7304766), lief am frühen Morgen des 13.8. aus Saint-Pierre aus und schleppte den auf einer Luftblase kieloben treibenden Havaristen in etwas mehr als 24 Stunden dorthin ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sieben Tote und zwei Vermisste vor Madagaskar
(15.08.18) Vor Mahajanga, Madagaskar, kamen am 14.8. sieben Personen ums Leben. Trotz einer Sturmwarnung der Agence Portuaire Maritime et Fluviale (APMF) waren 20 Personen mit der Segelyacht ‚Maevadia’ zu einer Familienfeier ausgelaufen. Sie waren von Mahajanga nach Mahanoro unterwegs. Bei schwerem Wetter erlitt das Boot Schiffbruch.
Sieben Personen konnten von der alarmierten Polizei und zu Hilfe gekommenen Booten nicht mehr gerettet werden. Es handelte sich um drei Frauen und vier Kinder. Ein 30-jähriger Mann und ein acht Jahre altes Mädchen wurden noch vermisst. Nur 11 Personen konnten gerettet werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank vor Marataízes
(15.08.18) Am 13.8. sank der brasilianische Kutter ‚Ester Presente de Deus‘ rund 13 Kilometers vor der Küste von Marataízes durch die Folgen eines Wassereinbruchs wegen Seeschlag. Die Crew trieb über zwei Stunden in der See, ehe sie von einem anderen Kutter, der ‚Deus de Milagres‘, gerettet wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung gestrandeten Tankers bei Qawra Point auf Malta gelungen
(15.08.18) Die Bergungsarbeiten an dem unter Togo-Flagge laufenden Bunkertanker ‚Hephaestus‘, 595 BRZ (IMO-Nr.:6519326), der am 10.2. auf Felsen am Qawra Point auf Malta getrieben war, kamen nach einem gescheiterten Abschleppversuch, bei dem eine Kette brach, in der vergangenen Woche gut voran. Die Operation wurde im Mai von der Cassar Ship Repair gestartet. Zunächst waren detaillierte Untersuchungen des Rumpfes durch Taucher durchgeführt und Lecks darin abgedichtet worden.
Dann wurden kleine Slips unter dem Rumpf platziert und dieser dann mit Hydraulikzügen und mit Unterstützung eines Schleppers mit dem Heck voran langsam zurück in tieferes Wasser gezogen. Zwei Schleppern gelang es, den Tanker am Morgen des 15.8. wieder flottzumachen. Erst bewegte er sich nur zentimeterweise, doch nachdem die Schlepper den Winkel änderten, ging es mit ordentlich Schwung zurück ins Wasser.
Nun sollte der Tanker zur Reparaturwerft der Firma in Marsa geschleppt werden. Zunächst lag er noch mit erheblicher Steuerbordschlagseite vor der Küste. Transport Malta und die Environment and Resources Authority überwachten die Bergungsarbeiten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht in Hawaii nach Feuer gesunken
(15.08.18) Am Abend des 13.8. ging die 36 Fuß lange Yacht ‚No Faith’ im Ala Wai Boat Harbor auf Hawaii um 20.30 Uhr in Flammen auf. Dutzende Feuerwehrleute konnten den Brand um 21.10 Uhr unter Kontrolle bekommen. Ein anderes Boot wurde in Mitleidenschaft gezogen, als der umstürzende Mast auf sein Deck fiel.
Ansonsten konnte die Feuerwehr eine Ausbreitung des Brandes verhindern. Das schwer beschädigte Boot von Salvatore DiAmore, der sich zu der Zeit nicht an Bord befunden hatte, sank aber später. Er hatte ohne Genehmigung und Liegeplatzzuweisung auf dem Schiff gelebt. Die U.S. Coast Guard nahm Ermittlungen auf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier erlitt Maschinenschaden
(15.08.18) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Bulkcarrier ‚Interlink Verity’, 24168 BRZ (IMO-Nr.: 9577604), erlitt am 12.8. gegen 13 Uhr im Golf von St. Lawrence rund 97 Meilen ostsüdöstlich von Gaspe, Quebec, auf Position 48 33 06 N, 62 00 17 W, Maschinenschaden. Es gelang der Crew, den Schaden zu reparieren, und das Schiff nahm wieder Fahrt auf. Am 13.8. machte es in Pointe Noire fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bootsfahrer werden abgeborgen
Bootsfahrer werden abgeborgen
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Drei Bootsfahrer vor Galveston / USA gerettet
(14.08.18) Am Nachmittag des 13.8. kam die Coast Guard Houston-Galveston der dreiköpfigen Crew gekentert war. Das Boot trieb nahe der Hafenmolen von Galveston. Ein 45-Fuß-Boot lief von dort aus und fand die Verunglückten an die Bugspitze ihres kieloben treibenden Bootes geklammert vor.
Alle drei wurden zunächst mit Rettungswesten ausgestattet. Dann wurden sie abgeborgen und zum Galveston Yacht Basin gebracht. Dem Eigner oblag die Bergung des Bootes.
Quelle:Tim Schwabedissen


‚Makassar Highway‘ in Oskarshamn
‚Makassar Highway‘ in Oskarshamn
(Bild: Kustbevakningen)   Großbild klick!

Makassar Highway sorgte nochmals für Ölverschmutzung in Oskarshamn
(14.08.18) Beim Auslaufmanöver des unter Panama-Flagge laufenden Autofrachters ‚Makassar Highway‘ aus Oskarshamn nach Danzig kam es am Vormittag des 13.8. zu einer geringfügigen Ölverschmutzung. Zwischen 50 und 60 Liter Kraftstoff trieben im Hafen und wurden von Einsatzkräften der schwedischen Coastguard aufgenommen. Es wurde aber nicht ausgeschlossen, dass einige tennisballgroße Klumpen im Laufe der Zeit nördlich von Oskarshamn antreiben könnten.
Die Entdeckung wurde am Nachmittag des 13.8. gemacht. Unterdessen befand sich der Havarist am Vormittag des 14.8. zwischen Gotland und Öland. Nach dem Auslaufen
Öl der ‚Makassar Highway‘
(Bild: Kustbevakningen)   Großbild klick!
aus Oskarshamn hatten die beiden Hafenschlepper ‚Herbert‘ (IMO-Nr.: 7407556) und ‚Fenja‘ (IMO-Nr.: 9192076) ihn an den dänischen Offshore-Schlepper ‚Blue Antares (IMO-Nr.: 8401949), übergeben, der bereits mit der Bergung des Schiffes beauftragt gewesen war.
Der Konvoi bewegte sich mit einer Geschwindigkeit von 3,7 Knoten in Richtung der polnischen Küste. Er wurde von dem Ölbekämpfungsschiff ‚KBV 033’ (IMO-Nr.: 9536595) eskortiert, das im Falle unvorhergesehener Situationen eingreifen konnte. Die ‚Makassar Highway‘ ließ neben den Ölspuren auch die Ladung von mehr als 1.300 Fahrzeugen in Oskarshamn zurück, die dort entladen worden waren, wie auch den überwiegenden Teil ihres Tankinhalts.
Die schwedischen Behörden waren noch dabei, die Kosten für die Reinigungsarbeiten an den Küsten zu kalkulieren. Die Rechnung geht dann an die Reederei des Frachters.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wassereinbruch vor Bornholm
(14.08.18) Die 26 Meter lange, deutsche Motorsegelyacht ‚Lina‘ (MMSI-Nr. 211752730) erlitt in der Nacht zum 14.8. zwischen der polnischen Küste und Bornholm einen Wassereinbruch. Ein polnischer SAR-Hubschrauber barg die Crew von Bord ab. Das verlassene Schiff trieb dann auf die dänische Küste zu.
Das Schiff, das am 13.8. um 8.20 Uhr aus Wladyslawowo, dem früheren Großendorf, ausgelaufen war, hatte 3.000 Liter Diesel an Bord. Zur Sicherung des Havaristen wurde das dänische SAR-Boot ‚Leopold Rosenfeldt‘ (MMSI-Nr.: 219002761) der Rettungsstation in Nexø entsandt. Es nahm den Havaristen in Richtung des Hafens in Schlepp.
Bei dem Schiff handelt es sich um den 1951 erbauten früheren Fischkutter ‚Erwin Fischer – SAS 239‘ aus Sassnitz. Er wurde 1972 in die Bundesrepublik Deutschland verkauft und in den 1980er Jahren zu einem Motorsegler umgebaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


‚Pacific Quest' in Trümmern
‚Pacific Quest' in Trümmern
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Kutter in der Brandung zerstört
(14.8.18) Am Morgen des 12.8. lief der 56 Fuß lange Kutter ‚Pacific Quest' aus San Diego nahe der Monterey Bay National Marine Sanctuary an der Felsenküste auf Grund. Er kam unweit des Seymour Marine Discovery Center in Santa Cruz fest. In den Tanks befanden sich maximal 1,200 Gallonen Diesel, die die U.S. Coast Guard abzupumpen versuchte.
Diese war vom Skipper gegen zwei Uhr alarmiert worden. Er hatte sich mit seinem Hund allein an Bord befunden und konnte sich bei Ebbe aufs nahe Ufer des Natural Bridges State Beach retten. Er beauftragte Tow Boat US damit, sein Schiff zu bergen und nach Santa Cruz Harbor abzuschleppen. Doch als deren Kräfte um 11:20 Uhr eintrafen, waren bereits mehrere Abteilungen des Havaristen, der in der Brandung heftig auf den Felsen gearbeitet hatte, leckgeschlagen und vollgelaufen.
Um 17.30 Uhr kehrten sie beim nächsten Niedrigwasser zur Strandungsstelle zurück und sicherten die Tankventile, damit kein Öl auslief. Dann wurde die Parker Diving and Salvage mit der Ölentsorgung und Bergung des Havaristen beauftragt. Die Arbeiten zum Auspumpen der Tanks begannen am 13.8..
620 Gallonen Diesel konnten in einen Truck umgepumpt werden. Als die Flut wieder stieg, mussten die Arbeiten abgebrochen werden. 200 Gallonen liefen ins Wasser aus. Das California Department of Fish and Wildlife's Office of Spill Prevention and Response Team, die Coast Guard, die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), die Monterey Bay National Marine Sanctuary, Monterey County, das Santa Cruz Fire Department und ein Vertreter des Schiffseigners bildeten einen Einsatzstab vor Ort.
Am 13.8. war der Kutter weitgehend zerschlagen und eingesandet, und zahlreiche Wrackteile lagen an der Strandungsstelle zwischen dem Natural Bridges State Park und dem University of California at Santa Cruz Seymour Marine Discovery Center verstreut. Es galt nun nur noch, die Schifffahrt und Umgebung vor Treibgut zu schützen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter ‚Saxum'
Archivbild Frachter ‚Saxum'
(Bild: Olaf Kuhnke/a>)   Großbild klick!

Kollision vor Neuwerk
(14.08.18) Am Morgen des 12.8. kam es auf der Elbe nördlich der Insel Neuwerk zu einem Zusammenstoß zwischen der 12 Meter langen Segelyacht ‚Sailia' und dem unter Gibralar-Flagge laufenden Frachter ‚Saxum', 2301 BRZ (IMO-Nr.: 9197818), der von Stokmarknes nach Hamburg unterwegs war. Auf der Yacht, die stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, erlitt eine 64-jährige Frau erhebliche Gesichtsverletzungen.
Sie musste zunächst ins Krankenhaus eingeliefert werden, konnte es aber nach der Erstbehandlung wieder verlassen. Beide Schiffe waren gerade elbaufwärts in Richtung Hamburg unterwegs, als es im Bereich Neuwerk-Reede zu der Kollision kam.
Der Frachter machte gegen 12.20 Uhr an der Ölmühle im Neuhöfer Kanal in Hamburg fest. Die Polizei leitete Ermittlungen ein.
Die ‚Saxon‘ hat eine Länge von 82,51 Metern, eine Breite von 12,4 Metern, einen Tiefgang von 5,3 Metern und eine Tragfähigkeit von 3.159 Tonnen. Der 132-TEU-Frachter läuft für die Leeraner Briese Schifffahrt und wurde 2000 bei den Daewoo Heavy Industries S.A. in Mangalia erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter beschädigte Korallenriff
(14.08.18) Nachdem der philippinische Frachter ‚Jerlyn Lily', 595 tdw ( IMO-Nr.: 9103518), am 12.8. auf dem Pasg Reef, 500 Meter vor Barangay Arimbay entfernt, in Südost-Luzon auf Grund lief, soll die Reederei einen hohen Schadensersatz für die Wiederherstellung des dabei zerstörten Korallenriffs zahlen. Rund 253 Quadratmeter wurden in Mitleidenschaft gezogen.
Bis zur Zahlung darf das Schiff die Region nicht verlassen. Der mit 18 Mann besetzte Frachter, die 1993 erbaute, ehemalige ‚Koei Maru No. 6', war mit einer Ladung Kopra von Tacloban Cityn zur Legazpi Oil Company Inc. in Barangay Arimbay unterwegs.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter von Feuer zerstört
(14.08.18) 50 bis 60 Fuß einer Pier in Twillingate wurden am 13.8. zerstört, als gegen sechs Uhr auf dem Kutter ‚Sebastian Sails' aus St. John’s ein Feuer ausbrach. Nur Minuten nachdem Rauch aus dem Ruderhaus drang, stand das Schiff in Vollbrand. 25 Fuß hoch schossen die Flammen empor.
Das Feuer griff auch auf die 25 Fuß breite Pier des historischen Fischereihafens über, an der der Kutter lag. Die Feuerwehr in Twillingate konnte den Brand zunächst unter Kontrolle bringen. Andere Schiffe mussten dabei aus der Gefahrenzone in Sicherheit gebracht werden.
Dann griff das Feuer aber auf die Government Wharf über. Drei Stunden nach Ausbruch des Feuers lag die ‚Sebastian Sails', weiterhin in Rauchwolken gehüllt, halb gesunken mit Steuerbordseite auf Grund. Weite Teile des Schiffes waren ein Raub der Flammen geworden.
Zwischen 15 und 20 Feuerwehrleute waren weiterhin vor Ort. Noch immer brannte es im Maschinenraum, und Propangasflaschen flogen in die Luft. Oberhalb der Wasserlinie waren von dem Schiff nur mehr rauchende Trümmer übrig.
Der Longliner war einst in der Discovery Canada-Show Cold Water Cowboys porträtiert worden. Dieser Film ist nun das Vermächtnis des Schiffes geworden, das dem Brand am Ende zum Opfer fiel. Am Abend wurden die Löscharbeiten eingestellt, der Kutter lag nun vollständig unter Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schnellfähre durch Maschinenschaden ausgebremst
(14.08.18) Am Morgen des 13.8. wurde die Hafenbehörde von Mykonos vom Kapitän der zyprischen Schnellfähre ‚Champion Jet 1', 5007 BRZ (IMO-Nr.: 9151008), informiert, dass es auf der Überfahrt von Piräus nach Mykono zu einem Schaden an der äußeren der beiden Backbord-Hauptmaschinen gekommen war. Das Schiff lief mit reduzierter Fahrt und 870 Passagieren an Bord in den Hafen ein.
Dort wurde es zunächst mit einem Fahrverbot belegt, erhielt dann aber die Genehmigung zu einer einmaligen Fahrt von Mykonos nach Piräus mit den drei verbliebenen Maschinen mit den Zwischenstopps Naxos, Thira, Naxos und Mykonos mit 888 Fahrgästen an Bord, bevor eine Reparatur durchgeführt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schnellfähre hatte überhitzte Maschine
(14.08.18) Am 13.8. um 12.40 Uhr wurde die Hafenbehörde von Thira vom Kapitän der griechischen Schnellfähre ‚Sea Jet 2’, 500 BRZ (IMO-Nr.: 9185085), informiert, dass beim Ansteuern des Hafens im Rahmen des fahrplanmäßigen Dienstes von Piräus nach Sifnos, Milos, Folegandros, Thira, Katapola, Koufonissi, Naxos und Mykonos eine erhöhte Temperatur an der inneren der zwei Backbord-Hauptmaschinen festgestellt worden war. Das Schiff machte sicher im Hafen fest und wurde dann von Offizieren der Hafenbehörde inspiziert. Tatsächlich war die Temperatur des Kühlwassers am Zylinder der Maschine zu hoch.
Das Schiff wurde daraufhin mit einem Auslaufverbot belegt. Nach einer Reparatur und nachfolgenden Klasseinspektion verließ es gegen 17 Uhr den Hafen wieder mit 203 Fahrgästen an Bord und nahm Kurs auf Folegandros.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter verlor Container vor Durban
(14.08.18) Dreizehn 40-Fuß-Container gingen am 7.8. um 23.30 Uhr von dem portugiesischen Containerfrachter ‚MSC Chloe', 94469 BRZ (IMO-Nr.: 9720483), auf Position 30 03 S 031 26 O rund 21,6 Meilen vor Durban über Bord. Das Schiff trieb zu der Zeit vor dem Hafen und wartete nach dem Eintreffen von Ngqura in Port Elizabeth auf die Einlaufgenehmigung. Bei hoher Schwell kam es dabei immer stärker ins Rollen, und als es sich bis zu 30 Grad zu beiden Seiten überlegte, stürzte ein Teil der Decksladung in die See.
Neben den verlorenen Containern wurden weitere 25 Boxen an Deck beschädigt. Die Ladung der über Bord gegangenen Kisten bestand aus verschiedenen Gütern von Kartons über Plastikflaschen, Maschinenteilen bis hin zu landwirtschaftlichen Versorgungsgütern und Zitrusfrüchten. Es befand sich kein Gefahrgut darunter.
Die Wassertiefe betrug 550 Meter. Die Behörden gaben vor dem Treibgut eine Warnung an die Schifffahrt hinaus. Der Havarist machte am 9.8. am Containerterminal in Durban fest, wo er am 14.8. weiterhin lag. Die South African Maritime Safety Authority (Samsa) hatte eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Forschungsboot drohte in Herolds Bay zu stranden
(14.08.18) Am 13.8. um 13.15 Uhr wurden die NSRI Mossel Bay und NSRI Wilderness vom Department of Agriculture Forestry and Fisheries alarmiert, deren 13 Meter langes Forschungsboot ‚Derek 1” durch eine Leine, die sich um den Propeller gewickelt hatte, manövrierunfähig geworden war. Es trieb in drei Meter hoher Brandung eine halbe Meile vor der Herolds Bay mit einer siebenköpfigen Crew an Bord und drohte zu stranden. Von der NSRI-Station Wilderness lief die ‚Spirit of Rotary’ aus.
Die ‚Lavenia’ der NSRI Wildernesss wurde zur Herolds Bay geschleppt. Außerdem kam die ‚Rescue 15’ aus Mossel Bay mit einem Bergungstaucher zu Hilfe. Von dort steuerte auch die ‚Proppies’ mit dessen Sohn am Ruder zu Hilfe, nachdem sie auf dem Gouritz River von der Notlage erfahren hatte. Beim Eintreffen des ersten Rettungsbootes hatte sie bereits eine Schleppverbindung herstellen können und hielt den Havaristen von der Küste ab.
Das Boot der NSRI Wilderness ging in Stellung als Basis für den Taucher, und die ‚Rescue 15’ übernahm die Schleppleine. Die ‚Derek 1“ wurde dann zunächst auf tieferes Wasser geschleppt, wo der Taucher die Leine, die sich um deren Antrieb gewickelt hatte, abschnitt. Danach konnte das Forschungsboot mit eigener Kraft in den Hafen von Mossel Bay einlaufen, und der Rettungseinsatz konnte beendet werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


KNRM assistierte an gestrandetem Binnenschiff
(14.08.18) Auch das Rettungsboot von Breskens war am Morgen des 13.8. im Einsatz, nachdem das 73 Meter lange, holländische Binnenschiff ‚Emri‘ (MMSI-Nr.: 244630858) mit dem Heck an der Spitze des Plate von Breskens festgekommen war. Da es möglich war, dass das Schiff aufgrund der Flut und des eigenen Gewichts zerbrechen würde, wurde die Besatzung des Rettungsboots um 8.25 Uhr alarmiert. Die Seenotretter eilten zur Unfallstelle, stellten dort angekommen aber fest, dass sie wegen des hohen Eigengewichts des Schiffes nichts ausrichten konnten. Der Havarist lag bei vier Beaufort Wind mit Steuerbordschlagseite auf der Untiefe fest.
Ein ebenfalls alarmierter Schlepper brauchte 30 Minuten, um vor Ort einzutreffen. Aus Sicherheitsgründen wurde in der Zwischenzeit eine der beiden Personen vom Schiff evakuiert, während die andere an Bord blieb. Nachdem die ‚Multratug 13‘ der Bergungsreederei Multraship vor Ort, stellte sie rasch eine Schleppverbindung her und zog die ‚Emri‘ in das Fahrwasser von Hoofdplaat.
Die abgeborgene Person wurde anschließend vom Rettungsboot auf den Frachter zurückgebracht, und das Rettungsboot wurde aus dem Einsatz entlassen und lief zurück nach Breskens. Die ‚Emri‘ nahm, eskortiert durch die ‚RWS 79" von Rijkswaterstaat, Kurs zurück auf Terneuzen, von wo sie kurz zuvor ausgelaufen war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter auf St. Lawrence River auf Grund gelaufen
(14.08.18) Am 12.8. kam der kanadische Frachter ‚Umiavut’, 6037 BRZ (IMO-Nr.: 8801591), nach einem Ruderschaden aus dem Fahrwasser auf dem St. Lawrence River oberhalb von Trois-Riviéres ab und lief auf Grund. Das Schiff war zu der Zeit auf der Fahrt von Churchill nach Valleyfield. Es kam in flachem Wasser auf Position 46° 15.95' N 072° 42.10' W fest. Schlepper wurden angefordert, den Havaristen wieder flottzumachen. Am 14.8. hatte sich an seiner Lage noch nichts geändert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden in Poti, Reparatur in Tuzla
(14.08.18) Am 4.8. erlitt der türkische Frachter ‚Gozde Bayraktar‘, 15479 BRZ (IMO-Nr.: 9398632), einen Maschinenausfall in Poti. Der türkische Schlepper Marintug I, 224 BRZ (MMSI-Nr.: 271010074) wurde damit beauftragt, den Havaristen nach Tuzla zur Reparatur in einer dortigen Werft zu ziehen. Am 13.8. passierte der Schleppzug den Bosporus.
Dabei wurde er von einem Schlepper des türkischen Rettungsdienstes zur Sicherheit eskortiert. Um 13.30 Uhr traf der Frachter in Tuzla ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Liepaja
(14.08.18) Am 13.8. erlitt der russische Frachter ‚Lazurite’, 3505 BRZ (IMO-Nr.: 9549633), auf der Ostsee vor der lettischen Küste einen Maschinenschaden. Das Schiff war am 8.8. aus Grimsby ins Baltikum ausgelaufen. Es wurde von den beiden Hafenschleppern ‚TAK 7‘ und ‚TAK 1‘ auf den Haken genommen. Um 13.20 Uhr zogen sie es in den Hafen von Liepaja,
Quelle:Tim Schwabedissen


Brandstiftung auf Gastro-Kutter in Rostock
(14.08.18) Ein bislang unbekannter Täter setzte in der Nacht zum 14.8. ein im Rostocker Stadthafen liegendes Gaststätten-Schiff in Brand. Zeugen bemerkten gegen 0.50 Uhr eine dunkel gekleidete Person, die sich an dem auf Höhe des Lokschuppens liegenden Kutter zu schaffen machte. Als wenig später Flammen aus dem Schiff schlugen, flüchtete die Person.
Passanten eilten ihr noch hinterher. Trotzdem gelang dem Brandstifter die Flucht. Aus allen drei Berufsfeuerwehrwachen und aus Standorten zweier Freiwilliger Wehren eilten Brandbekämpfer in den Stadthafen. Etwa 50 Feuerwehrleute wurden alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, schlugen die Flammen bereits aus dem Schiff. Dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr war es zu verdanken, dass der Brand nicht auch noch auf einen daneben liegenden Kutter übergreifen konnte.
Das bereits alarmierte Feuerlöschboot konnte nur kurze Zeit später wieder abbestellt werden. Das Feuerwaren nach wenigen Minuten gelöscht. Trotzdem hatten sie auf dem Kutter einen Schaden von mehreren tausend Euro angerichtet. Die Kriminalpolizei fand bei ihren ersten Ermittlungen an Bord zwei Bengalos auf dem Schiff vor und stellte diese für weitere Untersuchungen sicher. Mehrere Streifenwagen fahndeten nach dem flüchtigen Täter, jedoch ohne Erfolg.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht auf Geisedamm aufgelaufen
(14.08.18) Am 12.8. gegen 13:00 Uhr, kam auf der Ems in Höhe der Tonne 59 eine 12 Meter lange, deutsche Segelyacht auf dem Geisedamm fest. Wegen des ablaufenden Wassers konnte das Boot zunächst nicht freigeschleppt werden. Ein neuer Versuch sollte während des Morgenhochwassers am 13.8. stattfinden.
Die beiden an Bord befindlichen Personen im Alter von 66 und 56 Jahren von der Besatzung des Tonnenlegers ‚Gustav Meyer‘ abgeborgen. Es handelte sich um einen Leeraner und seine Frau. Weil Betriebsstoffe auszulaufen drohten, rückte am 13.8. eine Spezial-Truppe der Emder Feuerwehr mit der ‚Gustav Meyer‘ zur Unglücksstelle aus.
Die Einsatzkräfte kontrollierten vor Ort die Yacht und konnten dann Entwarnung geben, denn es liefen keine Betriebsstoffe aus. Die Überfahrt dauerte insgesamt eine Stunde. Die Feuerwehr war insgesamt rund 3,5 Stunden im Einsatz. Die Wasserschutzpolizei Emden hat die Ermittlungen aufgenommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht mit französischer Familie vor Skerries gestrandet
(14.08.18) Am 14.8. um 4.55 Uhr lief eine französische Segelyacht vor dem Hafen von Skerries nördlich von Dublin auf Grund. An Bord war eine fünfköpfige Familie, neben den Eltern ein Junge von 12 und zwei Mädchen im Alter von 14 und 16 Jahren. Nach einem Mayday-Ruf lief en die RNLI-Boote aus Skerries und Howth aus. Sie lokalisierten die Yacht auf Felsen liegend.
Mit einem Beboot wurden die Segler abgeborgen. Auch ein Team der irischen Coastguard und ein SAR-Hubschrauber waren alarmiert worden. Die Schiffbrüchigen waren wohlauf. Sie waren mehr als zwei Tage in Skerries gewesen, als sich ihre Yacht von den Moorings losriss und auf die Felsen in der Hafenmündung driftete.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schleppzug in Vaxholmsfjärden gekentert
(14.08.18) Am 13.8. um 18.32 Uhr kenterte Schlepper mit einer Barge mit einem Bagger in Vaxholmsfjärden vor Stockholm. Der Schlepper zog seinen Anhang mit in die Tiefe. Die zweiköpfige Crew rettete sich an Land.
Die schwedische Coastguard überwachte die Unglücksstelle auf Ölverschmutzungen. Der Rettungsdienst der Station in Vaxholm, Boote aus Åkersberga und Taucher aus Kungsholmen wurden mobilisiert. Auch die Polizei war mit einem Boot und einem Helikopter vor Ort. Um 19.30 Uhr wurde der Rettungseinsatz beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Abwrackschiff in Guayaquil wieder geborgen
(14.08.18) Der Frachter, der am Nachmittag des 12.8.um 18.33 Uhr gegen die Durán-Santay–Drehbrücke in Guayaquil getrieben war, wurde am 13.8. gegen acht Uhr von zwei Schleppern wieder befreit. Das Schiff hatte zuletzt in Durán gelegen und sollte bei der Abwrackfirma Adelca recycelt werden. Es hatte in den vergangenen Tagen von zwei Ankern gesichert auf einer Sandbank gelegen, war aber dann bei starkem Wind mit dem Tidenstrom abgetrieben.
Während der Bergungsarbeiten auf dem Guayas-River wurde dieser für die übrige Schifffahrt Nun musste Adelca das Schiff wieder in eine sichere Lage bringen. Die Firma war auch für die Regulierung des Schadens zuständig.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Strandung gesunken
(14.08.18) Die Maldives National Defence Force assistierte am 14.8. dem Kutter ‚Roadhi’, die auf ein Riff nahe der Insel Biyadhoo im Kaafu-Atoll aufgelaufen war. Es kam um 1.30 Uhr im Westen der Insel, auf der ein Ferienresort ist, fest. Die Crew wurde am Morgen abgeborgen und nach Malé gebracht. Der Kutter sank inzwischen, und die Behörden warnten vor Treibgut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Skipper übersah Mole in Montauk
(14.08.18) Der Eigner der 44 Fuß langen Motorycht ‚Always only You’, die am 2.8. die Westmole von Montauk rammte und am folgenden Morgen sank, war sich des Vorhandenseins des Bauwerks in der Nacht nicht bewusst. Skipper Richard Cody aus Patchogue nutzte sein GPS-System zur Navigation in den Hafen, und als er sah, dass er die Zufahrt verfehlt hatte, dachte er, er könnte einfach in den Kanal zurückdrehen und realisierte nicht, dasss die Markierungen auf dem GPS die zwei Steinmolen, die ihn flankieren, anzeigten.
Der Meridian-Kruzer landete auf den Steinen und sank mit der Fllut am folgendenn Morgen im Block Island Sound 100 Fuß vom Ufer entfernt. Mr. Cody und seine Frau wurden von der U.S. Coast Guard, der East Hampton Marine Patrol und zwei Zeugen gerettet. Sie waren vom Moriches gekommen und wollten das Wochenende mit Freunden in Montauk verbringen. Ein Kran der Costello Marine barg das Wrack ihres Bootes inzwischen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Russischer Tanker mit Leck auf Grund gesetzt
(14.08.18) Der russische Tanker ‚TO 1553‘ (MMSI-Nr.: 273566666) erlitt bei Flusskilometer 242 auf dem Yana am 7.8. ein Leck im Maschinenraum. Um ein Volllaufen zu verhindern, setzte der Kapitän das Schiff an der linken Fahrwasserseite auf Grund. Der Schlepper ‚Putiyskiy-413‘ wurde zur Assistenz geschickt. Der Frachter war unterwegs von Ust-Kuge nach Nizhneyansk und lief in Ballast.
Quelle:Tim Schwabedissen


Russischer Frachter lief auf Grund und schlug leck
(14.08.18) Der russische Frachter ‚Vladimir Basmanov‘, 2198 BRZ (MMSI-Nr.: 273325070), hatte auf der Fahrt von Cherepovets nach St. Petersburg unweit von Svi bei Kanalkilometer 963 auf dem Wolga-Don-Kanal am 12.8. um 22.06 Uhr eine Grundberührung. Er war mit 3.268 Tonnen Stahl beladen und schlug bei der Havarie leck. Es kam zu einem Ruderverlust, und das Schiff landete am linken Fahrwasserrand auf Grund.
Die Crew warf Anker, um das Schiff aufzustoppen. Beim Auflaufen trug es ein Leck in der Vorpiek davon. Auch das Ruder wurde beschädigt. Während es zwar gelang, den Wassereinbruch zu stoppen und das Leck abzudichten, bedarf es nun doch Schlepperhilfe, um in einen Reparaturhafen zu kommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Lindenau-Dock
Lindenau-Dock
(Bild: Frank Behling)   Großbild klick!

Lindenau-Dock stabil – Fragezeichen über Docktor aus Holtenau
(13.08.18) Seit dem 10.8. kontrolliert die Berufsfeuerwehr Kiel regelmäßig das leckgeschlagene Schwimmdock 1 bei der Lindenau Werft. Derzeit lag es stabil, und am 13.8. sollte entschieden werden, wie es mit dem maroden Dock weitergehen soll. Die Pumpen waren noch vor Ort, so dass die Einsatzkräfte schnell eingreifen könnten, wenn es Not tut.
Bis zur Insolvenz der Lindenau Werft 2008 wurde das Schwimmdock regelmäßig genutzt. Nachdem die Lindenau Werft Insolvenz meldete, ging das Dock 1 in die Insolvenzmasse über und wurde, als sich kein Abnehmer dafür fand, von dem damaligen Insolvenzverwalter hinterlassen. Seither war es herrenlos. Nach dem Lenzen wurden mehrere undichte Stellen an den stark korrodierten Tanks des Docks erkannt. Eine Lösung sollte nun in Absprache der beteiligen Behörden des Landes und des Bundes gefunden werden.
Docktor, gerammt von der ‚Akacia‘
Docktor, gerammt von der ‚Akacia‘
(Bild: Frank Behling)   Großbild klick!
Auch eine andere Kieler Dockkonstruktion harrt der weiteren Entscheidungen ob ihrer Zukunft: Seit der Bergung nach der Kollision mit dem Containerfrachter ‚Akacia‘ im Februar liegt das in zwei Teile geschnittene Holtenauer-Schleusentor im Dock der German Naval Yards. Dort untersuchten Spezialisten das in zwei Teile zerlegte Stahltor und fertigten im Auftrag der Schifffahrtsverwaltung ein Gutachten an, das seit dem 31.7. gesichtet wird.
Offenbar sind die Gutachter zu dem Schluss gekommen, dass es trotz der immensen Schäden noch eine theoretische Möglichkeit zur Reparatur gäbe – diese würde jedoch sehr aufwendig und teuer sein. Die Kosten dürften sich dann je nach Vergabeverfahren auch bei einer Reparatur auf den Preis eines neuen Tores einpendeln.
Die Schifffahrt hofft vorrangig auf eine möglichst schnelle Lösung. Für die Betriebssicherheit und Verlässlichkeit des Kanals sollte das gemacht werden, was schnell geht. Eine langwierige Planung mit Ausschreibung sollte auf jeden Fall vermieden werden, hieß es bei der Initiative Kiel Canal. Im Fall einer weiteren Havarie oder eines technischen Problems mit einem Tor wären derzeit erneut lange Wartezeiten für die Schiffe unausweichlich.
Bereits bei der Bergung des gerammten Tores war auf eine Ausschreibung verzichtet worden, da es in Kiel durch den Ausfall der kleinen Schleusen, die momentan neu gebaut werden, seit 2014 ohnehin einen permanenten Engpass gibt. Das wichtigste wäre, dass es schnell wieder ein zweites Reservetor gibt ohne eine jahrelange Hängepartie mit nur einem Reservetor.
Zum Zeitplan für die Reparatur des kaputten Tores oder den möglichen Ersatzbau gab es allerdings noch keine Informationen. Für die Schifffahrt bliebe aktuell weiterhin ein Reservetor in Kiel-Holtenau in Bereitschaft. Ein anderes Tor muss auf absehbare Zeit in eine Werft zur Überholung.
Fiele dann ein weiteres Schleusentor aus, müsste eine der beiden letzten verfügbaren Schleusenkammern in Kiel stillgelegt werden. Auch die Suche nach der genauen Ursache der schweren Havarie braucht noch einige Monate. Die Frage nach dem Grund für das Versagen der Steuerung der ‚Akacia‘ versuchten die Experten der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung in Hamburg zu klären. Ein Abschlussbericht wird aber erst im Winter erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker kollidierte mit Fußgängerbrücke
(Datum) Ein treibender Tanker kollidierte am 12.8. um 18.25 Uhr mit der 860 Meter langen Fußgängerbrücke, die Guayaquil mit Santay Island im Süden der Stadt verbindet. Personal der Marine Ecuadors, die Feuerwehr und die Polizei wurden zum Unfallort beordert. Das unbesetzte Schiff hatte in Durán gelegen und war an seinem Liegeplatz von der Tidenströmung losgerissen worden.
Bereits am 12.10.2017 war der Kutter ‚Patrciia‘ der Reederei Alcelsa mit dem Bauwerk kollidiert, wobei ein 100 Meter langer Teil zum Einsturz gebracht wurde. Am 15.5.2018 stieß ein Schiff der Marine mit dem Bauwerk, das gerade repariert wurde, zusammen. Am 21.6. wurde die Brücke nach Abschluss der Reparaturen wieder eröffnet. Die Reparaturkosten hatten fünf Millionen Dollar erfordert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter ‚Randa‘ ex 'Mashta Azzar'
Archivbild Frachter ‚Randa‘ ex 'Mashta Azzar'
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Maschinenschaden bei Datca
(13.08.18) Der unter Togo-Flagge laufende Frachter ‚Randa‘, 2831 BRZ (IMO-Nr.: 8414283), erlitt einen Maschinenschaden, als er in Ballast laufend von Damietta nach Derince unterwegs war. Er erreichte mit eigener Kraft die Reede von Datca, wo er am 11.8. um neun Uhr zur Reparatur durch die Crew Anker warf. Am 13.8. war er wieder unterwegs und sollte am 14.8. um acht Uhr in Derince eintreffen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot auf Grund
Motorboot auf Grund
(Bild: Maria Emanuela Ingoglia)   Großbild klick!

Favignana: Motorboot auf Grund gesetzt
(Datum) Am Nachmittag des 12.8. lief eine Luxusyacht vor der Küste der Insel Favignana auf Grund. Das 15 Meter lange Boot schlug leck und sank schließlich im Gebiet von Punta Sottile. Die sieben Bootsfahrer aus Palermo, fünf Erwachsene und zwei Kinder, blieben unverletzt.
Ein Charterboot rettete sie. Auch die Küstenwache von Favignana war vor Ort.
Quelle:Tim Schwabedissen




Bulkcarrier ‚Hazar‘ ex ‚Zealand Amalia'
Bulkcarrier ‚Hazar‘ ex ‚Zealand Amalia'
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Frachter trieb im Bosporus
(13.08.18) Auf der Fahrt von Aradeniz nach Livorno erlitt der maltesische Bulkcarrier ‚Hazar‘, 18036 BRZ (IMO-Nr.: 9674921), am 12.8. um 8.30 Uhr einen Maschinenausfall bei Çengelköym, als er sich gerade unterhalb der Fatih Sultan Mehmet-Brücke befand. Das Schiff trieb im Bosporus und musste durch ein Notankermanöver davor bewahrt werden, bei Anadolu Hisari aufs Ufer zu treiben. Die türkische Küstenwache konnte den Havaristen rund eineinhalb Stunden später sichern.
Am 13.8. ankerte er vor Istanbul auf Position 40° 58.85' N 028° 56.73' O. Das türkische Lotsenboot Bayrak 4" (MMSI-Nr.:&xnbsp; 271043766) lag längsseits.
Bereits am 28.5.2016 war das Schiff, damals noch unter dem Namen ‚Zealand Amalia" im Bosporus havariert. Damals war er von Mariupol nach Venedig unterwegs und warf drei Meilen nördlich der Zufahrt zu der Wasserstraße Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rettung bei schwerem Wetter
Rettung bei schwerem Wetter
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Zwei Rettungsboote drei Stunden im Einsatz an havarierter Yacht
(13.08.18) Am 12.8. wurden die beiden RNLI-Boote ‚George Bearman II’ und ‚R and J Welburn’ aus Exmouth um kurz nach 13 Uhr alarmiert, nachdem eine 23 Fuß lange Segelyacht eine halbe Meile südlich der Rettungsbootstation in Schwierigkeiten geraten war. Der Motor war durch Seeschlag ausgefallen, und die Yacht rollte schwer in der hohen See in der Hafenzufahrt. Als das erste Rettungsboot vor Ort war, rief es wegen der Wetterbedingungen sofort das zweite zu Hilfe.
Ein Rettungsmann wurde an Bord der Yacht abgesetzt. Ihm gelang es, den Motor wieder in Gang zu bekommen. Danach schleppte die ‚George Bearman II’ das Boot wieder in tieferes Wasser.
Die ‚R and J Welburn’ blieb über zwei Stunden auf Standby. Gegen 14 Uhr brachte es die Skipperin zur Exmouth Marina. Gegen 16 Uhr wurde die Yacht an einer Mooring auf dem Exe festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schubverband in Schwierigkeiten
(13.08.18) Der brasilianische Schubschlepper ‚Norsul Rio;, 730 BRZ (IMO:9572240), der mit der Barge ‚Norsul’ unterwegs war, geriet am 11.8. auf dem Südatlantik in Schwierigkeiten. Die Barge, die mit 8.000 Tonnen Stahl beladen war, entwickelte schwere Schlagseite, während der Schubverband von Portocel nach Sao Francisco do Sul unterwegs war. Der Schlepper nahm Kurs auf Armacao dos Buzios, östlich von Rio de Janeiro, wo er auf Position 22° 43.07' S 041° 56.86' W Anker warf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff vor Breskens aufgelaufen
(13.08.18) Am Morgen des 13.8. lief das holländische Binnenschiff ‚Emri”, 1000 ts (EU-Nr.: 02203787), von Terneuzen auf dem Bol vor Breskens auf Grund. Es kam zwischen den Tonnen 6 und 10 fest. Der Schlepper ‚Multratug 13’, die ‘Multraship 2’ und das KNRM-Boot ‘Zeemannshop’ liefen zur Assistenz aus. Die ‚Multratug 13’ konnte rasch eine Schleppverbindung herstellen und zog den Havaristen um 9.15 Uhr von der Untiefe.
Quelle:Tim Schwabedissen


Makassar Highway wird zur Reparatur nach Danzig geschleppt
(13.08.18) Am Vormittag des 13.8. verließ der Autofrachter Makassar Highway den Hafen von Oskarshamn, um nach Danzig zur Reparatur gebracht zu werden. Die schwedisch Coast Guard überwachte das Auslaufen, das gegen 10 Uhr begann, nachdem die Transportagentur das Auslaufen genehmigt hatte. Der Havarist befand sich am Haken der beiden Schlepper ‘Herbert‘ (IMO-Nr.: 7407556) und ‚Fenja‘ (IMO: 9192076). Der Schleppzug sollte am 17.8. um 14 Uhr in Danzig eintreffen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tierfutter schwelte auf Frachter in Lingen
(13.08.18) Zu einem Schwelbrand kam es am 12.8. auf dem holländischen Binnenschiff ‚Janna‘, 930 ts (EU-Nr.: 02312964), das in Lingen im neuen Hafen auf dem Dortmund-Ems-Kanal lag. Es hatte Zuckerrüben-Pellets geladen, die sich offenbar an einem heißen Auspuffrohr eines Stromaggregats entzündet hatten. Nach ersten Löschversuchen der Besatzung übernahm die Ortsfeuerwehr Lingen, die nach der Alarmierung um 18.38 Uhr mit fünf Fahrzeugen und 20 Wehrleuten anrückte.
Die Einsatzkräfte trugen das glimmende Brandgut ab. Mit Schaufeln beförderten die Feuerwehrleute die glimmenden Pellets über Bord. Die DLRG, die vorsorglich auch alarmiert worden war, musste nicht eingreifen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Luxusyacht bei Cavaliere Lavandou aufgelaufen
(13.08.18) Am Strand von Cavaliere Lavandou lief am 12.8. eine 23 Meter lange Luxusyacht auf Grund. Sie kam zwischen Cape Negro und Pointe du Layer fest. Die Schwimmer, die sich vor dem Badestrand im Wasser befanden, kamen mit dem Schrecken davon.
Die Crew wurde von der Polizei aus Cavalière und Lavandou evakuiert. Ein Schlepper traf gegen 18 Uhr von Le Lavandou kommend ein, um das gestrandete Boot wieder aus dem Schwimmerbereich zu ziehen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Historisches Wrack wird in Flevoland vergraben
(13.08.18) Am 11.8. war das letzte Mal, dass Interessierte die Reste eines Schiffes aus dem frühen 18. Jahrhundert sehen konnten, das in der ehemaligen Zuiderzee ausgegraben wurde. Im Jahr 2016 hatte sich ein Bauer auf seiner Wiese in Rutten im Nordostpolder mit seinem Trecker festgefahren. Die Ursache erwies sich als historisch: Unter dem Fahrzeug befand sich ein Wrack eines Handelsschiffes, das vermutlich zwischen 1715 und 1720 verloren ging, als die Wiesen bei Rutten noch die Zuiderzee waren. In den vergangenen 11 Wochen wurden Ausgrabungsarbeiten unter der Leitung des Projektleiters und Meeresarchäologen Yftinus van Popta von der Universität Groningen durchgeführt. Das Team braucht noch vier Wochen, um alles zu beenden.
Danach werden die Überreste des Schiffes im Süden von Flevoland vergraben. Dort liegen noch mehr historische Schiffsreste begraben. Sie würden im Boden verrotten; können so in Zukunft aber immer wieder ausgegraben werden, wenn Wissenschaftler es wollen. Über den gesamten Zeitraum haben 80 bis 100 Personen an der Arbeit in Rutten teilgenommen.
Dass viele Artefakte gefunden wurden und dass das Schiff, besonders an Steuerbordseite immer noch intakt war, nachdem es seit dreihundert Jahren unter der Oberfläche gelegen hatte, war möglich, weil es immer unter Wasser lag und kein Sauerstoff herankommen konnte. Sogar Textilien waren daher intakt geblieben.
Die Bagger haben auch einen Damenhandschuh gefunden und noch am 0.8. wurde ein Hut geborgen. Jeden Morgen mussten die Gräber das Wasser aus der Grube pumpen. Alle Funde gingen zur weiteren Forschung an die Universitäten von Groningen und Wageningen, darunter auch Krüge, Teller und Besteck sowie ein Kerzenständer.
Es wurde vermutet, dass es sich bei dem Wrack um ein englisches Handelsschiff oder ein leichtes Kriegsschiff handelte. Das Schiff war ein Dreimaster, der etwa 28 bis 30 Meter lang war. Wahrscheinlich war es gestrandet und dann nach Backbord gekentert und in zwei Teile zerbrochen. Auf der Backbordseite wurden alle Gegenstände gefunden, insgesamt rund 150.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rettungsboot von Fähre gerettet
(13.08.18) Am Abend des 10.8 erlitt das 11,95 Meter lange, schwedische Rettungsboot ‚Amalia Wallenberg‘ einen Motorausfall und trieb bei kräftigem Wind vor Gränna. Die zwischen Gränna und Visingsö verkehrende Fähre ‚Braheborg‘ (MMSI-Nr.: 265706360) kam dem Boot um 19.20 Uhr zu Hilfe und schleppte es in den Hafen. Deshalb traf die Fähre erst eine Stunde später in Visingö ein. Am 11.8. war das Rettungsboot wieder repariert.
Derweil wird es noch länger dauern, bis die zur selben Zeit havarierte ‚Ebbe Brahe‘ in den Fährdienst auf der Linie zurückkehren kann. Taucher sollten den Rumpf am 14. oder 15.8. inspizieren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Weiteres Opfer von Kollision vor Kochi entdeckt
(13.08.18) Am 12.8. wurde von der Crew des Kutters ‚St. Antony‘ die Leiche eines weiteren der zunächst neun vermissten Fischer des indischen Kutters ‚Oceanic’ vor Kochi entdeckt. Der Körper musste noch identifiziert werden, doch wurde davon ausgegangen, dass es sich um ein Crewmitglied des Schiffes handelte. Bereits am 11.8. war die Leiche des einzigen Malaysier an Bord von der INS ‚Sutlei‘ geborgen worden, die auf Unterwasserinspektionen spezialisiert ist und seit dem 9.8. bislang vergebens nach dem Wrack suchte.
Inzwischen stand mehr oder weniger fest, dass es sich bei dem Kollisionsverursacher um den indischen Tanker ‚Desh Shakti’, 84261 BRZ (IMO-Nr.: 9263734), der Shipping Corporation of India handelte. Das Schiff lag weiter in Mangalore, wo es untersucht wurde. Am Rumpf wurden Farbspuren gefunden, die von dem Kutter herrühren dürfte.
Um den Beweis sicher zu führen, müsste dessen Wrack aber geortet und aus 75 Metern Tiefe geborgen werden, was eine kostspielige Angelegenheit wäre. Lediglich ein Stück des Ruderhauses hatte im Meer treibend geborgen werden können, das aber nicht im Kontakt mit dem Tanker gewesen sein dürfte.
Neben den forensischen Untersuchungen wurde auch der Datenrekorder des Tankers sichergestellt, um dessen Route nachvollziehen zu können. Nur drei Mann der ‘Oceanic’ waren nach der Kollision lebend gerettet worden. Zwei weitere wurden unmittelbar nach dem Unglück tot geborgen. Die INS ‚Jamuna’ und ein ALH-Helikopter waren weiter im Suchgebiet im Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen


16 Fischer von zwei Kuttern gerettet
(13.08.18) 16 Fischer wurden am 11.7. zwischen Batkal und Gangolli gerettet, nachdem sie im Sturm in Seenot gerieten. Beide Schiffe hatten eine achtköpfige Crew an Bord. Es handelte sich um die ‚Padmadasa‘ aus Kaup und die ‚Shree Shiva Gansha‘ aus Kutpady.
Beide Schiffe waren am 9.8. aus dem Fischereihafen von Malpe ausgelaufen. Am 11.8. wurden sie von hohen Wellen beschädigt und begannen zu sinken. Versuche, das eindringende Wasser zu lenzen, schlugen fehl. Die in der Nähe befindlichen Kutter ‚Shiva Brahmari‘, ‚Shivani‘, ‚Shiva Vallabha‘ und ‚Jai Bajarangi‘ fingen die Notrufe auf und versuchten noch, die Havaristen abzuschleppen. Nachdem dies im Sturm aber misslang, wurden alle Fischer abgeborgen. Das erste Schiff sank dann gegen 14 Uhr, das zweite um 16 Uhr.
Quelle:Tim Schwabedissen


80 Menschen vor China von gestrandeter Yacht abgeborgen
(13.08.18) Am 12.8. trieb gegen Mittag bei Tsam Chuk Wan, Sai Kung, während gerade eine Sturmwarnung erging, eine 19 Meter lange, chinesische Yacht auf Grund. An Bord waren 80 Menschen. Sie legte sich sofort auf die Seite und erlitt Wassereinbruch.
Der Skipper rief die Polizei und alarmierte Schiffe in der Nähe. Ein rundes halbes Dutzend Boote übernahm alle Personen von Bord. Niemand wurde verletzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Altes Wrack vor Sozoolo verliert Öl
(13.08.18) Vor dem bulgarischen Schwarzmeerhafen Sozopol wurden Ölsperren ausgelegt, nachdem Schweröl aus dem 1921 bei der Insel St. Ivan gesunkenen, amerikanischen Tanker ‚Mopang‘ auszulaufen begann. In Burgas wurde am 13.8. ein Krisentreffen für weitere Maßnahmen anberaumt.
Das Schiff war im Juli 1921 auf dem Weg von dort nach Istanbul auf eine deutsche Seemine aus dem 1. Weltkrieg gelaufen Binnen 35 Minuten sank es nach deren Explosion auf 35 Meter Tiefe. An Bord waren 650 Tonnen Schweröl. Seit 15 Jahren wurden immer wieder Flecken gesichtet. Nun kam durch stürmische See offenbar wieder etwas frei. Proben wurden gezogen und in ein Labor in Varna geschickt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre ‚Blue Star Paros‘
Fähre ‚Blue Star Paros‘
(Bild: ferriesingreece.com)   Großbild klick!

Fähre trieb durch Hafen von Syros
(12.08.18.) Am Nachmittag des 11.8. wurde die griechische Fähre ‚Blue Star Paros‘, 10438 BRZ (IMO-Nr.: 9241774), von starken Windböen beim Auslaufen aus dem Hafen von ?Ermoupoli auf Syros erfasst. Die Fähre geriet ins Treiben und kollidierte mit dem Kai. Dabei wurde die noch nicht hochgezogene Heckrampe an Steuerbord beschädigt.
Wegen der daraus resultierenden Probleme mit dem Hydrauliksystem wurde das Schiff, das 1.356 Passagiere an Bord hatte, von der Hafenbehörde mit einem Auslaufverbot belegt. 225 Fahrgäste blieben über Nacht an Bord, während Reparaturen durchgeführt wurden. Am Morgen des 12.8. konnte das Schiff nach einer Klasseinspektion wieder in den Liniendienst gehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelboot gekentert
Segelboot gekentert
(Bild: Waschpo Mecklenburg Vorpommern)   Großbild klick!

Segelboot auf der Warnow gekentert
(12.08.18) Am 11.8. um 14:30 Uhr kenterte ein rund acht Meter langes Segelboot auf Höhe des Liegeplatzes 55 im A-Becken des Rostocker Überseehafens auf der Warnow. Durch die Wasserschutzpolizeiboote vor Ort konnten die sechs Besatzungsmitglieder sicher an Land gebracht werden. Zum Aufrichten der Yacht kam die ‚Görmitz‘ des Wasser- und Schifffahrtsamts zum Einsatz. Zu der Kenterung kam es nach Aussagen der Crew durch eine plötzliche Windböe, die das Boot erfasste.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schleppleine wird übergeben
Schleppleine wird übergeben
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Yacht hing an Kettenfähre fest
(12.08.18) Das RNLI-Boot in Poole kam am 11.8. einer 30 Fuß langen Segelyacht zu Hilfe, die während einer Springtide gegen die Sandbanks-Kettenfähre gedrückt worden war. Die Strömung presste das Boot gegen den Stahlrumpf. Die Seenotretter konnten die Yacht aus der Gefahrenzone ziehen.
Dann wurde ein Mann an Bord abgesetzt und checkte die Unversehrtheit der Segler, danach wurde die Yacht nach Poole geschleppt. 2001 war eine Yacht unter die Fähre gezogen worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rettungsaktion für verunglückte Motorbootfahrer in Alaska
(12.08.18) Ein Boot der Coast Guard Station Valdez kam am Morgen des 11.8. der Crew des Motorbootes ‚Gaillea‘ zu Hilfe, das sechs Meilen vor Busby Island im Prince William Sound, Alaska, auf Grund gelaufen war. Einer der beiden Männer im Alter von 69 und 75 Jahren hatte sich dabei verletzt, der andere blieb unversehrt. Der ältere war über Bord gefallen, hatte aber zu einem Felsen am Ufer schwimmen können, war aber verletzt.
Der jüngere funkte Mayday und schoss eine Notrakete ab. Mehrere andere Schiffe kamen der ‚Gaillea’ zu Hilfe. Der Kutter ‚Fierce Leader’ barg den an Bord gebliebenen Mann ab und stellte eine Schleppverbindung zum Boot her. Er kam aber nicht dicht genug ans Ufer heran, um auch den zweiten zu retten.
Neben dem Boot der Station Valdez kam von der Air Station Kodiak auch ein MH-60 Jayhawk-Helikopter zu Hilfe, den die Coast Guard Forward Operating Location Cordova angefordert hatte. Er assistierte vor Ort, während ein weiteres Schiff, die ‚Mary J’, ein Boot aussetzte und den Verletzten vom Felsen abbarg. Das Boot aus Valdez traf mit medizinischem Personal ein und brachte ihn nach Erstversorgung in ärztliche Obhut.
Derweil schleppte die ‚Fierce Leader’ den Havaristen frei und zog ihn nach Valdez. Vor Ort waren neun Meilen Wind und bis zu zwei Fuß hohe Wellen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht vor Breskens / Holland geborgen
(12.08.18) Das KNRM-Boot aus Breskens wurde am Morgen des 11.8 alarmiert, nachdem eine Yaaht mit zwei französischen Seglern bei starkem Wind in große Schwierigkeiten auf der Plate von Breskens gekommen war. Der Hafenkapitän und Anwohner von Port Scaldis hatten die Notlage wahrgenommen und die Küstenwache alarmiert. Das Rettungsboot ‚Zeemanshoop‘ war sechs Minuten nach der Alarmierung unterwegs.
Die Yacht war von Vlissingen kommend auf die Sandbank gelaufen. Der starke Wind und der Flutstrom hatten das Boot manövrierunfähig gemacht. Die Seeenoretter versuchten zuerst, sich ihr von der Nordseite zu nähern. Als dies nicht funktioniert, arbeiteten sie sich von der Südseite her dicht genug an die Yacht heran, dass es gelang, eine Schleppleine zu übergeben und sie in tieferes Wasser zu ziehen.
Dabei verlor die Yacht aber ihr Ruder. Die Seenotretter fanden es aber wieder und konnten es einbauen. Mit einen kurzen Check der Yacht wurde sichergestellt, dass sie auch kein Wasser machte. Zurück im Hafen eskortierte das Rettungsboot die Yacht zu einem Kran, der sie aus dem Wasser hob.
Dabei stellte sich heraus, dass das Ruder sich gegen die Schraube gedrückt und die Propellerwelle nach außen gezogen hatte. Der Kiel immerhin sah gut aus. Die Segler selbst waren mit dem Schrecken davongekommen. Vor Ort waren vier Beaufort Wind gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Welle riss Reling der Halunder Jet ab
(12.08.18) Auf der Rückfahrt von Helgoland nach Hamburg wurde der unter Zypern-Flagge laufende Katamaran ‚Halunder Jet’, 1231 BRZ (IMO-Nr.: 9825295), am 11.8. von einer großen Welle beschädigt. Die Reling auf dem vorderen Hauptdeck wurde abgerissen, als das Schiff in eine Welle fuhr und abrupt zum Stillstand kam. Nach dem Festmachen an den Hamburger Landungsbrücken gegen 20.30 Uhr waren nur noch Reste von ihr vorhanden. Das Stahlgeländer war an den Seiten nach innen gebogen und glatt durchgebrochen. Ein Lautsprecher baumelte lose am Schiffsdach. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Zum Zeitpunkt des Zwischenfalls befanden sich mehr als 660 Passagiere und 17 Besatzungsmitglieder an Bord. Nach der Havarie vor der Elbmündung auf Höhe der Insel Neuwerk lief das Schiff wie geplant Cuxhaven und Hamburg an. Im Anschluss an eine nächtliche Überprüfung in einer Werft war der erst am 28.4. in Dienst gestellte Katamaran am 12.8. wieder auf der Nordsee im Einsatz.
Die Reling war zwischenzeitlich durch ein Provisorium ersetzt worden. Passagiere dürfen das vordere Hauptdeck grundsätzlich nicht betreten. Die Sicherheit des Katamarans war durch den Schaden nicht beeinträchtigt, das Schiff war in vollem Umfang fahrtüchtig.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Bremerhaven
(12.08.18) Am 10.8. um 15.30 Uhr kollidierte der japanische Autotransporter ‚Poseidon Leader‘, 63001 BRZ (IMO-Nr.: 9335965), auf dem Weg nach Durban beim Auslaufen aus Bremerhaven mit einem Tor der Kaiserschleuse.
Das Schiff war am 9.8. um 18.40 Uhr aus Zeebrügge gekommen. Nach der Havarie machte es um 18.40 Uhr des 10.8. wieder im Kaiserhafen zur Schadensinspektion fest, wo es am 12.8. weiterhin am Kai lag.
Quelle:Tim Schwabedissen



Historische Yacht auf Bodensee gesunken
(12.08.18) Ein historisches Segelboot ist im Einfahrtsbereich vor dem Yachthafen Radolfzell am 10.8. gesunken. Der 58-jähriger Bootseigner und seine Ehefrau waren mit ihrem über 100 Jahre alten Segelboot aus Holz am Nachmittag auf dem Bodensee unterwegs, als sie einen Wassereinbruch feststellten. Der Kiel des 1914 erbauten Bootes war gebrochen.
Das Wasser drang dann so schnell ein, dass das Holzboot nicht mehr in den nahegelegenen Yachthafen von Radolfzell geschleppt werden konnte. Die Segler konnten noch einige Habseligkeiten zusammenraffen und auf ein anderes Boot, das ihnen zu Hilfe kam, umsteigen. Die 7,20 Meter lange Yacht sank auf 19 Metern Wassertiefe.
Das Wrack stellte dort weder für die Schifffahrt noch für die Umwelt eine Gefahr dar und sollte zu einem späteren Zeitpunkt geborgen werden. Der Schaden belief sich auf mehrere tausend Euro. Die Ermittlungen des Wasserschutzpolizeipostens Reichenau dauerten an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht mit deutschen Seglern nach Yarmouth abgeschleppt
(12.08.18) Die RNLI-Boote aus Yarmouth und Gorleston wurden am 9.8. alarmiert, nachdem eine Segelyacht 27 Meilen nordöstlich von Great Yarmouth auf der Fahrt von Den Helder nach Scarborough Motorausfall erlitten hatte. Das Rettungsboot ‚Dora Foster McDougall’ lief um 17.55 Uhr aus und kämpfte sich bei 6-7 Beaufort Wind zu dem Boot durch, dessen zweiköpfige deutsche Crew wohlauf, aber erschöpft war.
Das Radar hatte bei hohem Seegang ebenfalls Schaden genommen. Die Yacht wurde in Schlepp genommen und traf am 10.8. um 00.30 Uhr in Yarmouth ein. Um 1.30 Uhr war das Rettungsboot wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rettungsboot und Versorger assistierten havarierter Yacht
(12.08.18) Der norwegische Offshore-Versorger ‚Olympic Artemis‘, 4277 BRZ (IMO-Nr.: 9726217), und ein RNLI-Boot kamen am 9.8. einer 13 Meter langen, holländischen Segelyacht zu Hilfe, deren zweiköpfige Crew in stürmischer See um Assistenz gebeten hatte. Das Boot trieb mit Motorschaden vor der Küste von Suffolk. Das RNLI-Boot aus Lowestoft wurde um 18.40 Uhr alarmiert.
Die ‚Cosandra machte sich wenig später auf den Weg zu der Yacht, die 18 Meilen östlich von Kessingland. Die ‚Olympic Artemis’, die sich in der Nähe befunden hatte, ging auf Standby bei dem Boot, bis die Seenotretter eingetroffen waren. Diese warfen eine Schleppleine hinüber, die der Skipper trotz der schwierigen Bedingungen auf dem heftig arbeitenden Boot sofort wahrnehmen und festmachen konnte. Nach einer langsamen Schleppfahrt zurück nach Lowestoft wurde die Yacht kurz nach 23 Uhr in der dortigen Marina festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter nach Maschinenschaden abgeschleppt
(12.08.18) Der vietnamesische Frachter ‚Victoria 09‘, 2995 BRZ (IMO-Nr.: 9608570), erlitt am 8.8. einen Maschinenschaden südöstlich von Cam Ranh in Vietnam und trieb manövrierunfähig in der See. Am 10.8. wurde der Havarist in den Hafen von Nha Trang eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker lief auf Don auf Grund
(12.08.18) Der russische Tanker ‚Vyacheslav Pankov", 2873 BRZ (IMO-Nr.: 8848745), lief am 9.8. um 11.30 Uhr auf der Fahrt von Saratov nach Kavkaz mit einer Ladung von 3.030 Tonnen Gasöl an Bord beim Tsimlyansk Reservoir auf dem Don bei Flusskilometer 2,707 auf Grund. Das Schiff hob sich dabei 60 Zentimeter aus der Last. Am 10.8. leitete der Eigner Bergungsmaßnahmen ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre verlor Anker vor Piräus
(12.08.18) Am Morgen des 11.8. verlor die griechische Fähre ‚Agia Marina Aiginis‘, 247 BRZ (IMO-Nr.: 8650966), in rauer See auf dem Weg von Souvala nach Piräus ihren Backbordanker, nachdem die Klampe durch Wellen beschädigt worden war. Das Schiff, das eine 11-köpfige Crew und 50 Passagiere an Bord hatte, wurde von der Hafenbehörde mit einem Auslaufverbot belegt, bis der Schaden behoben war. Die Passagiere und ihre Fahrzeuge wurden mit anderen Schiffen weiter transportiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Kutter in Johnstone Strait havariert
(12.08.18) Der kanadische Kutter ‚Viking Cavalier‘, 128 BRZ (MMSI-Nr.: 316019447), der mit einer fünfköpfigen Crew in der Johnstone Strait in British Columbia auf Fangfahrt war, wurde am 8.8. um 9.15 Uhr manövrierunfähig, nachdem der Propeller blockiert wurde. Das Schiff auf Position 50 29.22 N, 126 26.67 W. Ein Taucher konnte den Antrieb wieder befreien.
In einem damit nicht in Zusammenhang stehenden Fall lief der kanadische Kutter ‚Viking Leader’, 64 BRZ (MMSI-Nr.: 316002974), mit einer siebenköpfigen Crew an Bord ebenfalls in der Johnstone Strait am 9.8. um neun Uhr auf Grund. Er kam auf Position 50 28.59 N, 126 34.44 W fest. Die Crew wurde von dem Kutter ‚Viking Tide’ (MMSI-Nr.: 316003446) unversehrt abgeborgen. Es gelang, den Havaristen dann wieder flottzumachen, und am 11.8. um 20.45 Uhr wurde er in Vancouver festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mastbruch vor Saint-Vaast
(12.08.18) Am 10.8. geriet die neun Meter lange Holzyacht ‚Ryl’ aus Quinveille nach Motorausfall in schwerer See Sieben Meilen östlich von Saint-Vaast in Seenot. Die vierköpfige Crew bat das CROSS Jobourg um Assistenz, und das SNSM-Boot ‘Jules Pinteaux’ lief um 18.30 Uhr aus. Es gelang, trotz widriger Wetterbedingungen mit Südwestwind von 20 Knoten eine Schleppverbindung herzustellen.
Als das Boot in den Hafen gezogen wurde, kam der Mast herunter. Die Crew blieb unversehrt. Es gelang am Abend, den Havaristen nach Saint-Vaast einzuschleppen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischer trieben sechs Tage im Meer
(12.08.18) Nach dem Auslaufen aus Bouyafar am 3.8. fiel der Motor des Kutters ‚Mansour 1’ aus, und die vierköpfige Crew trieb sechs Tage im Alboran-Meer. Am 9.8. entdeckte die Crew eines Frachters den Kutter 254 Meilen südlich von Almería. Die Fischer waren dehydriert und ausgehungert.
Das Boot wurde in den Hafen von Almeria gebracht. Dort wurden die Fischer vom marokkanischen Konsulat betreut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Philippinen auf Grund gelaufen
(12.08.19) Vor Legazpi City in der Albay_Provinz lief am 12.8. der Frachter ‚Jerlyn Lily’ auf das Pasig-Riff bei Barangay Arimbay. An Bord war eine 18-köpfige Crew und eine Ladung aus Kopra-Produkten. Die Havarie ereignete sich gegen Mittag bei Niedrigwasser rund 500 Meter vor der Küste. Die philippinische Coast Guard untersuchte die Ursache der Havarie, die sich bei schlechtem Wetter mit Monsunregen ereignete.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank vor Karachi
(12.08.18) Die pakistanische Marine rettete am 11.8. die Crew des Kutters ‘Muhammad Shah Bukhari, der vor Karachi sank. Die Ursache war ein technischer Fehler beim Einlaufen. Patroullienboote konnten die Fischer gemeinsam mit anderen Schiffen in Sicherheit bringen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mir beim Tall Ship Race 2009
Mir beim Tall Ship Race 2009
(Bild Marcin Sochacki)   Großbild klick!

Großsegler Mir bei Kollision auf der Warnow beschädigt
(11.08.18) Am Abend des 10.8. kam es am Liegeplatz des russischen Großseglers ‚Mir‘, 2257 BRZ (IMO-Nr.: 8501701), am Kai der Rostocker Werft gegenüber des Tonnenhof Hohe Düne in Warnemünde zu einer Kollision mit einem rund 12 Meter langen Sportboot aus Mecklenburg Vorpommern. Die am Kai vertäute ‚Mir‘ wurde dabei an der Außenhaut der Steuerbordseite beschädigt. Es entstand ein 19 Zentimeter langer Riss etwa 1,5 Meter oberhalb der Wasserlinie.
Das Sportboot erlitt einen Schaden im Bereich des Vorschiffes. Die Ermittlungen zum Unfall übernahmen Beamte der Wasserschutzpolizei Rostock. Über die ‚Mir‘ wurde durch die BG Verkehr ein Auslaufverbot bis zu einer Reparatur verhängt.
Der Kapitän wollte versuchen, den Schaden über Nacht beheben zu lassen, um seine geplante Ausfahrt bei der Hanse Sail am 11.8. planmäßig durchführen zu können. Am Nachmittag lag die ‚Mir‘ aber weiter am Kai, und so wird es auch bleiben. Bis zur Reparatur in St. Petersburg in der kommenden Woche wird es keine Gästefahrten mehr geben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerfrachter ‚ANL Wyong‘ in Campamento
Containerfrachter ‚ANL Wyong‘ in Campamento
(Bild: Justo Prieto)   Großbild klick!

'ANL Wyong' wird in Campamento repariert
(11.08.18) Der britische Containerfrachter ‚ANL Wyong‘, 39906 BRZ (IMO-Nr.: 9334155), der am Nachmittag des 4.8. mit dem italienischen LPG-Tanker ‚King Arthur‘, 4761 BRZ (IMO-Nr.: 9480382), rund vier Meilen südöstlich von Gibraltar kollidiert war, liegt derzeit im Hafen von Campamento beim Cernaval Group Shipyard zur Reparatur. Das Schiff hatte am Backbord-Achterschiff erhebliche Schäden erlitten, wo nun Teile der Außenhaut ersetzt werden mussten. Die ‚ANL Wyong’ war auf der Fahrt von Douala in Kamerun gewesen, als ihr die ‚King Arthur‘, die von Istanbul nach Rotterdam unterwegs war, in die Seite lief. Sie hatte nach der Havarie zunächst Anker geworfen, konnte aber inzwischen ihre Reise nach Holland fortsetzen und sollte dort am 13.8. eintreffen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker ‚STI Poplar‘
Tanker ‚STI Poplar‘
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Ölversorgung von mehreren Balkanländern könnte durch Kollision beeinträchtigt sein
(11.08.18) Der Tanker ‚STI Poplar‘, 24162 BRZ (IMO-Nr.: 9696589), der mit 27.000 Tonnen Öl beladen war, kollidierte am 5.8. mit der Pier des Ölterminals von Ploce in Dubrovnik, als er von Sarroch kommend dort festmachen wollte. Die Kaimauer und Löscheinrichtungen wurden schwer beschädigt. Einige Teile wurden abgerissen und stürzten ins Wasser.
Der Tanker wurde am Heck beschädigt, schlug aber nicht leck. Er ging auf der Reede von Ploce für weitere Untersuchungen vor Anker. Der Schaden am Terminal wurde auf mehrere Millionen Euro geschätzt, und er war mindestens eine Woche nicht betriebsfähig.
Dies könnte Auswirkungen auf die Ölversorgung von Kroatien, Bosnien und Montenegro haben. Ob der Tanker nun in Split oder Rijeka gelöscht werden könnte, war ebenfalls noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gekenterter Katamaran vor Fehmarn
Gekenterter Katamaran vor Fehmarn
(Bild: DGzRS)   Großbild klick!

Viele DGzRS-Einsätze im Gewittersturm Nadine
(11.08.18) Während das Gewittertief ‚Nadine" am 9.8. über Norddeutschland zog, mussten die Rettungseinheiten der DGzRS zu einer Reihe von Einsätzen auf der Nord- und Ostsee ausrücken. Gut zu tun hatten unter anderem die Seenotretter der Stationen Fehmarn/Großenbrode, Cuxhaven, Schilksee, Wustrow, Travemünde und Norderney. Vor Fehmarn rettete der Seenotrettungskreuzer ‚Bremen‘ drei Personen, zwei Männer und eine Frau aus Hamburg und Berlin im Alter von Mitte 20 bis Anfang 30 aus Seenot.
Gegen 18.15 Uhr war deren rund fünf Meter langer Katamaran an der östlichen Einfahrt zum Fehmarnsund gekentert. In die Rümpfe drang viel Wasser ein, sodass das Wiederaufrichten nicht gelang. Die Wassersportler schafften es aber, auf das gekenterte Boot zu klettern und die Crews zweier vorbeifahrender Segelyachten auf ihre Notlage aufmerksam zu machen.
Die Segler alarmierten die Seenotretter. Sie selbst konnten nicht nahe genug an den Havaristen heranfahren, um unmittelbar zu helfen, und machten deshalb bis zum Eintreffen der Seenotretter Standby. Die ‚Bremen‘ fand die Schiffbrüchigen auf den Rümpfen des treibenden Havaristen sitzend nahe der Fehmarnsundtonne gut zwei Seemeilen südlich der Ansteuerung Burg.
Als der Seenotrettungskreuzer ausgelaufen war, wehte der Ost-Nordost-Wind bereits mit Stärke 6, am Unglücksort dann mit Stärke 7, in Böen 8 Beaufort. Die Seenotretter bargen die Schiffbrüchigen mit dem Tochterboot ‚Vegesack‘ ab. Es gelang ihnen auch noch, eine Leinenverbindung zum Katamaran herzustellen. Das Einschleppen war jedoch nicht mehr möglich, weil das gekenterte Boot schon zu stark vollgelaufen war. Der gecharterte Katamaran musste deshalb zunächst aufgegeben werden. Die Seenotretter informierten die Verkehrszentrale Travemünde über das treibende Schifffahrtshindernis.
Am Morgen trieb das Boot an den Südstrand Fehmarns. Der Vermieter kümmerte sich selbst um die Bergung. Einem weiteren Segler kamen die Seenotretter der Station Travemünde einige Stunden zuvor zu Hilfe. Die Wasserschutzpolizei hatte die Seenotretter am Morgen über eine festgekommene Segelyacht in der Pötenitzer Wiek informiert. Deren Anker hatte im Sturm am Abend des 8.8. nicht gehalten.
Das rund sechs Meter lange Boot war in der Folge auf die Reste eines Betonstegs des ehemaligen Wasserflugplatzes aufgelaufen. Das Polizeiboot ‚Habicht‘ konnte die Yacht nicht erreichen. Dies gelang dann der Freiwilligen-Besatzung mit dem Seenotrettungsboot ‚Hans Ingwersen‘.
Ein Seenotretter watete die letzten Meter im Überlebensanzug und leinengesichert durchs Wasser, um den Alleinsegler zu retten. Er geleitete den etwa 65-Jährigen schwimmend zur ‚Hans Ingwersen'. Die Seenotretter brachten den Mann sicher an Land. Eine Bergung des havarierten Bootes war wegen des inzwischen gesunkenen Wasserstands durch die Seenotretter nicht möglich.
Seenotrettungsboot ‚Walter Rose‘
Seenotrettungsboot ‚Walter Rose‘
(Bild: DGzRS)   Großbild klick!
In der Ostsee beteiligten sich die Seenotretter am Nachmittag des 8.8. an zwei Suchen für vermeintlich vermisste Schwimmer. Nahe zwei Wellenbrechern vor dem Olympiahafen Kiel-Schilksee war ein abtreibender Mann gemeldet worden. Das Seenotrettungsboot ‚Walter Rose‘ verstärkte Kräfte von Wasserwacht, Feuerwehr und Polizei.
Die Suche wurde durch starken Seegang im aufziehenden Sturm erschwert. Da den Behörden niemand als vermisst gemeldet worden war, konnte sie schließlich eingestellt werden. Etwa zur gleichen Zeit beteiligten sich der Seenotrettungskreuzer ‚Arkona‘ der Station Warnemünde und das von Freiwilligen gefahrene Seenotrettungsboot ‚Barsch‘ der Station Wustrow an der Suche nach einem vermeintlich abtreibenden Schwimmer vor Dierhagen. Im Einsatz waren außerdem Schlauchboote der DLRG und der Wasserschutzpolizei. Auch dort war niemand vermisst gemeldet worden. Gefunden wurden lediglich Schwimmhilfen und eine Luftmatratze.
Der Seenotrettungskreuzer ‚Anneliese Kramer‘ der Station Cuxhaven brachte am Abend Notarzt und Rettungssanitäter zum Fahrgastschiff ‚Helgoland‘, 2256 BRZ (IMO-Nr.: 971486). Diese befand sich auf dem Rückweg nach Cuxhaven. Die Rettungskräfte versorgten an Bord einen erkrankten Passagier. Weil die Gangway der „Helgoland“ im Fährhafen Cuxhaven überflutet war, legte das Fährschiff an der Alten Liebe an. Dort wurde auch der Patient an Land übergeben.
Die Inselfähre ‚Frisia VI‘ 768 BRZ (IMO-Nr.: 8827179), brauchte am Vormittag des 9.8. die Hilfe der Norderneyer Seenotretter. Vor dem Weststrand der Insel waren gegen 11 Uhr beide Maschinen der 55 Meter langen Auto- und Passagierfähre ausgefallen. Mit dem funktionstüchtig gebliebenen Bugstrahlruder konnte sich die mit rund 60 Menschen besetzte ‚Frisia VI‘ auf ihrem Weg von Norderney nach Norddeich einigermaßen auf Position halten.
Zum Glück herrschte Hochwasser, der Ebbstrom hatte noch nicht eingesetzt. Der Seenotrettungskreuzer ‚Eugen‘ nahm den Havaristen auf den Haken und schleppte ihn zurück Richtung Norderney. Kurz vor der Hafeneinfahrt gelang es der Crew der Fähre mit Bordmitteln, die Maschinen wieder zu starten. Passagiere und Besatzung erreichten sicher die Insel.
Quelle:Tim Schwabedissen



Laserbergung auf dem Ijsselmeer
Laserbergung auf dem Ijsselmeer
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

Laser-Flotte auf Ijsselmeer eingesammelt
(11.08.18) Vier KNRM-Rettungsboote bargen am 10.8. 11 Laser Segelboote auf dem IJsselmeer zwischen der Küste von Andijk/Medemblik und der Vogelinsel De Kreupel. Nach einem erfolgreichen einwöchigen Segellager einwöchigen waren die 11 Boote eines deutschen Yachtclubs um kurz nach 10.00 Uhr vom Hafen von Andijk noch einmal aufs IJsselmeer ausgelaufen. Das Wetter war in diesem Moment noch ruhig.
Nachdem sie einige Schläge gesegelt hatten, kam aber ein schwerer Sturm auf, und der Trainer des Clubs entschied sofort, die Segler auf das Begleitboot zu nehmen und die 11 Segelboote zusammengebunden sich selbst zu überlassen. Die Segler konnten unversehrt das Land erreichen.
Nachdem der Sturm vorbei war, ging die Gruppe zurück aufs Wasser, um die Segelboote zurückzusegeln. Nach einiger Zeit gerieten sie aber in ein Gewitter, und erneut verließen sie ihre Boote und wurden an die Küste zurückgebracht. Doch die leichten Boote wurden bei dem starken Wind über eine große Wasserfläche von der Vogelinsel bis nach Medemblik und der Mittlere Andijk zerstreut.
Eine vorbeikommende Yacht meldete gegen 13 Uhr der niederländischen Küstenwache zwischen Medemblik und Andijk treibende, gekenterte Segelboote. Diese rief die Rettungsboote der KNRM-Rettungsstationen Andijk, Medemblik und Enkhuizen. Da die Küstenwache zunächst nicht wusste, ob sich Menschen im Wasser befanden, wurde auch ein SAR-Hubschrauber alarmiert.
Mit den schnellen Rettungsbooten wurden die Segelboote schnell gefunden und in den Hafen von Andijk gebracht. Einige KNRM-Freiwillige, die auch gut segeln können, haben dabei gute Dienste geleistet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht landete mit 15 Knoten auf Mole in Montauk
(11.08.18) Eine 44 Fuß lange Meridian-Motoryacht sank nach Kollision mit der Westseite der Mole in Montauk am Abend des 9.8. Das Boot schlug leck, nachdem es um 21.30 Uhr auf die Felsen aufgelaufen war. Mitarbeiter der US Coast Guard waren gerade zufällig auf der Mole, als sie es krachen hörten.
Sie riefen sofort die East Hampton Town Police sowie die Marine Patrol und fuhren mit einem Auto zur Unglücksstelle, die zu flach für die eigenen Patroullienboote war. Sie stiegen an Bord der Yacht und retteten ein Paar von Bord, ehe sie unterging. Die beiden waren aus Patchogue gekommen und hatten die Hafeneinfahrt verfehlt, ehe sie mit 15 Knoten aufliefen. Die Flut am 10.8. zog das Boot von den Felsen, und es ragte nur noch mit den Aufbauten aus dem Wasser. Das Wrack wurde in dieser Lage bis zu einer Bergung bestmöglich gesichert.
Die Coast Guard überwachte, ob Öl auslief. Das Marine Safety Detachment in Coram wurde informiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre kollidierte im Sturm mit Mole
(11.08.18) Stürmischer Wind bei Vättern war schuld an der Kollision der schwedischen Fähre ‚Ebba Brahe’, 334 BRZ (IMO-Nr.: 8816900), mit der Hafenmole in Gränna, als sie von Visingö kommend am 10.8. gegen 18 Uhr einlaufen wollte. Menschen kamen nicht zu Schaden, aber die Fähre musste aus dem Betrieb genommen werden zu einer Inspektion. Deshalb war am Wochenende nur ein reduzierter Dienst auf der Route Gränna - Visingsö möglich.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Trawler in Girone-Mündung
(11.08.18) Auf dem belgischen Trawler ‚Calypso - Mfv 784’, 395 BRZ (MMSI-Nr.: 205289000), der in der Biskaya gefischt hatte, brach am 9.8. ein Feuer in einer Schalttafel im Maschinenraum aus. Dadurch wurde der Generator beschädigt. Nachdem der Brand gelöscht war, versuchte die Crew, die Hauptmaschine wieder in Gang zu bekommen, um Strom zu bekommen, um das Fanggeschirr aufholen zu können.
Dies war kompliziert, gelang aber am Ende. Der Maritime Präfekt Atlantik rief am Nachmittag des 10.8. ein Untersuchungsteam La Rochelle, das an Bord eines Guépard Yankee-Helikopters der französischen Marine an Bord des sich in der Girone-Mündung rund 80 Kilometer vor der französischen Küste befindlichen Schiffes abgesetzt wurde. Der Trawler war nach den Notreparaturen zu der Zeit bereits auf dem Rückmarsch nach Belgien.
Das Team kam zum Ergebnis, dass er die Fahrt fortsetzen könnte und nicht nach La Rochelle einlaufen müsste. Auf dem Weg dorthin wurde er aber von den Seebehörden überwacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff bei Kraggenburg aufgelaufen
(11.08.18) Am 10.8. gegen Mittag lief das holländische Binnenschiff ‚Essex‘, 332 ts (EU-Nr.: 02008289), beim Ansteuern der Voorster Schleuse in Kraggenburg auf Grund. Es befand sich auf der Fahrt von Rotterdam nach Neuilly. Mit eigener Maschinenkraft gelang es dem Schiffsführer zwei Stunden später, den Havaristen ohne Assistenz wieder loszubekommen und in die Schleuse einzulaufen.
Die Ursache des Auflaufens war unklar. Der Tiefgang des Frachters war 10 Zentimeter geringer als maximal zulässig. Deshalb hätte er die Zwolsevaart ohne Probleme passieren können sollen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter in Straße von Taiwan gestrandet
(11.08.18) Am 10.8. lief der 46 Meter lange, taiwanesische Frachter ‚Chia Ming No. 2‘ (MMSI-Nr.: 416000034) bei stürmischem Wind und hohem Wellengang auf die Schutzmole des Hafens von Budai im Chiay-Bezirk von Taiwan. Die Havarie ereignete sich, als er von den Penghu-Inseln kommend einlaufen wollte. Die siebenköpfige Crew konnte von dem in der Brandung auf den Steinen arbeitenden Schiff abgeborgen werden. Der Frachter blieb mit schwerer Steuerbordseite auf dem Wellenbrecher liegen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht vor Kruiningen gestrandet
(11.08.18) Eine neun Meter lange Motoryacht strandete am Abend des 10.8. auf einer Sandbank vor Kruiningen. Die Havarie wurde durch einen Motorschaden verursacht. An Bord befanden sich drei Personen.
Nach der Alarmierung durch die holländische Küstenwache lief das Rettungsboot ‚Jan van Engelenburg‘ aus Hansweert zur Assistenz aus. Beim Eintreffen vor Ort war der Wasserstand inzwischen so weit gesunken, dass ein sofortiger Bergungsversuch zwecklos erschien. Deshalb wurde entschieden, auf die Flut zu warten.
Gegen Mitternacht kehrte das Rettungsboot zurück und konnte die Motoryacht freischleppen. Sie wurde dann nach Hansweert gebracht. Dort wurde der Schaden repariert, und sie konnte die Fahrt nach De Biesbosch fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht im Dollar abgeschleppt
(11.08.18) Am 10.8 um 11.32 Uhr erlitt die Motoryacht ‚Eline' auf der Fahrt von Termunterzijl nach Nieuwe Statenzijl im Dollard Motorprobleme. Sie war mit einer Familie samt Kindern an Bord unterwegs und warf zwischen den Tonnen D13 und D15 Anker, wo sie auf die Hilfe der KNRM wartete. Als das Rettungsboot ‚Jan en Titia Visser‘ eintraf, stellten die Seenotretter rasch eine Schleppverbindung her.
Sie brachten das Boot sicher zur Delfzijl-Marina. Gegen 15 Uhr waren sie zurück in Eemshaven, wo das Rettungsboot bereit für den nächsten Einsatz gemacht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter bei Santander gekentert
(11.08.18) Am 10.8. kenterte der 10,63 Meter lange, spanische Kutter ‚La Flechera’, 6,6 BRZ, rund 12 Meilen nördlich von Faro del Pescador bei Santoña nach einem plötzlichen Wassereinbruch auf Bonito-Fang. Die zweiköpfige Crew wurde von dem Kutter ‚Maria Estefanía’ gerettet, der sich in der Nähe befunden hatte. Die Schiffbrüchigen wurden später auf das 22 Meter lange Rettungsboot ‚Salvamar Deneb’ (MMSI-Nr.: 224016490) von Salvamento Maritímo übergeben, das von Santander zur Unglücksstelle gekommen war, wo der Bug des gesunkenen Kutters noch kopfüber aus dem Wasser ragte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sensorproblem vor Maplethorpe
(11.08.18) Die unter Malta-Flagge laufende Roro-Fähre ‚Delphine’, 74273 BRZ (IMO-Nr.:9789245), erlitt am 10.8. um 5.37 Uhr auf der Fahrt von Zeebrügge nach Killingholme mit 33 Personen an Bord ein Problem mit einem Sensor der Hauptmaschine. Das Schiff befand sich 25 Meilen östlich von Mablethorpe und trieb zeitweilig auf Position 53 20 36 N, 000 58 41 O. Nachdem die Crew den Schaden behoben hatte, nahm es um 06.22 wieder Fahrt auf und lief gegen Mittag in Immingham ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter im Sturm aufgegeben
(11.08.18) Am frühen Morgen des 11.8. wurden die beiden vietnamesischen SAR-Boote 412 und 274 alarmiert, nachdem der 70 Meter lange, vietnamesische Frachter ‚Hai Ha 38‘ (MMSI-Nr.:574012278) im Sturm einer tropischen Depression in Seenot geraten war. Das Schiff war mit einer Ladung von 1,600 Tonnen Steine von Quang Ninh nach Can Tho unterwegs, als es auf Position 16.015' N - 10.80 22' O bei hohem Seegang Steuerbordschlagseite entwickelte und zu sinken drohte. Um zwei Uhr funkte die 11-köpfige Crew einen Notruf. Die Rettungsboote liefen um 2.36 Uhr aus und waren um 3.20 Uhr vor Ort. Die Seeleute waren bereit, ihr Schiff aufzugeben. Einer von ihnen sprang in Panik in die aufgewühlte See.
Während eines der Rettungsboote nach ihm suchte und ihn auch erfolgreich an Bord ziehen konnte, barg das zweite die übrigen 10 Mann von Bord ab. Sie wurden an Land transportiert und dort in einem Krankenhaus medizinisch betreut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kiel: Dock bei Lindenau stabilisiert
(11.08.18) Erst am Nachmittag des 10.08. gelang es den Einsatzkräften an der Kieler Lindenau-Werft mit der Hilfe mehrerer Pumpen, das vom Untergang bedrohte Dock 1 wieder in eine stabile Lage zu bringen. Rund 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren dafür vor Ort. Der Notfallschlepper ‚Bülk‘ und der Seenotrettungskreuzer ‚Berlin‘ waren ebenfalls in Bereitschaft, um mit ihren Pumpen assistieren zu können.
Zeitweise wurden von der Feuerwehr bis zu sechs Tonnen Wasser pro Minute aus dem Dock gepumpt. Zusammen mit der Berufsfeuerwehr waren Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Suchsdorf und Gaarden vor Ort, da sie über leistungsstarke Pumpen für Schiffe verfügten. Sie halten das Dock auch über das Wochenende mit ihren Pumpen schwimmfähig.
Ein Abdichten der Löcher war aufgrund des schlechten Zustands des Docks nicht möglich. Das über 70 Jahre alte Dock ist inzwischen äußerst marode. Wer für das Dock zuständig ist, war derzeit unklar. Bis zur Insolvenz der Werft 2008 wurde es regelmäßig genutzt. Nachdem die Lindenau Werft Insolvenz meldete, ging das Dock 1 in die Insolvenzmasse über und wurde, nachdem sich kein Abnehmer dafür fand, von dem damaligen Insolvenzverwalter hinterlassen. Seither war es herrenlos.
Wie es mit dem Dock weitergeht, war noch unklar. Nach dem Lenzen wurden mehrere undichte Stellen und Risse an den stark korrodierten Tanks des Docks erkannt. Eine Lösung sollte in Absprache der beteiligen Behörden des Landes und des Bundes am 13.8. gefunden werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht nach Feuer nach Avilés eingeschleppt
(11.08.18) Die ‚Salvamar Rigel‘ von Salvamento Maritímo schleppte am 10.8. die Motoryacht ‚Carranza‘ zum Sporthafen von Avilés, nachdem ein Feuer im Maschinenraum es auf Höhe des Kap Vidio in Oviñana manövrierunfähig gemacht hatte. Die Besatzung der Yacht, drei Personen sowie zwei Hunde, blieben unversehrt. Das zwölf Meter lange Boot hatte die Nacht in Luanco verbringen sollen wo die Crew bereits einen Bootsanleger reserviert hatte, aber die Havarie zwang sie, ihre Pläne zu ändern.
Sie schafften es, mit Feuerlöschern den Brand löschen, und alarmierten um 14:15 Uhr die Seenotretter. Diese waren zwei Stunden später vor Ort und nahmen das Boot auf den Haken. Es war 1.700 Meilen weit aus Süd-Portugal gekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



‚Good Times’ mit Wassereinbruch
‚Good Times’ mit Wassereinbruch
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Charterboot vor Cape Hatteras / USA leckgeschlagen
(10.08.18) Ein Helikopter der US Coast Guard und andere Boote kamen am 9.8. dem 44 Fuß langen Charterboot ‚Good Times’ aus Hatteras, North Carolina, zu Hilfe, das rund 30 Meilen südöstlich des Hatteras Inlet Wassereinbruch erlitten hatte. Die Crew des Kutters ‚Runaway’ verständigte die Coast Guard North Carolina um 12:21 Uhr über die Notlage der acht Personen auf dem anderen Schiff. Von der Air Station Elizabeth City stieg ein MH-60 Jayhawk-Helikopter auf, der einen Rettungsschwimmer mit einer Lenzpumpe auf dem Havaristen absetzte, um den Wassereinbruch unter Kontrolle zu bringen.
Wenig später erreichte von der Station Hatteras Inlet kommend auch ein 47-Fuß-Boot den Havaristen. Es eskortierte die ‚Good Times‘ nach Hatteras Inlet, wo ein 24-Fuß-Boot die weitere Begleitung zum Scott Boatyard in Buxton übernahm, wo sie aus dem Wasser geholt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sportboot sank vor Algeciras
(10.08.18) Am 9.8. sank vor Algeciras das Sportboot ‚Mistral' unweit des Strandes von El Chinarral. Die Civil Guard und das 21 Meter lange SAR-Schiff ‚Salvamar Denébola' (MMSI-Nr.: 224161930), von Salvamento Marítimo wurden alarmiert, nachdem das Boot 800 Meter vom Ufer entfernt mit einer dreiköpfigen Crew in Seenot geraten war.
Das RIB des Instituto Armado barg die Bootsfahrer binnen weniger Minuten von ihrem versinkenden Boot ab und setzte sie auf die ‚Salvamar Denébola’ ab. Diese transportierte sie um 12.50 Uhr in den Hafen von Algeciras. Sie hatten den Schiffbruch unversehrt überstanden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter ‚Marie B’
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Frachter schrammte gegen Dalben in Brunsbüttel
(1.08.18) Auf der Fahrt von Hamburg nach Apenrade kollidierte am 9.8. gegen 22 Uhr der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter ‚Marie B’, 2642 BRZ (IMO-Nr.: 8707783), beim Einlaufen in den Nord-Ostsee-Kanal in Brunsbüttel mit den Dalben von Mole 2. Die Havarie ereignete sich beim Eindrehen zur alten Schleuse. Der Unfall wurde in der alten Schleuse protokolliert, ehe das Schiff gegen Mitternacht ostgehend den Kanaltransit starten durfte.
Gegen sechs Uhr machte es am 10.8. am Voith-Kai im Kieler Nordhafen fest. Bei dem Frachter der JEB Bereederungs GmbH in Elsfleth handelt es sich um die einstige ‚Marie Lehmann’ der Lübecker Reederei Hans Lehmann.
Quelle:Tim Schwabedissen


Containerfrachter ‚SSL Kolkata
Containerfrachter ‚SSL Kolkata"
(Bild: Indian Coastguard)   Großbild klick!

Ölbergung von SSL Kolkata beginnt
(10.08.18) Fast zwei Monate nach dem Feuer auf dem indischen Containerfrachter ‚SSL Kolkata", 9956 BRZ (IMO-Nr.: 9346574), am 13.6., kann ein Bergungsteam nun damit beginnen, die Tanks des vor den Sundarbans liegenden Wracks auszupumpen. Die Arbeiten sollen in den kommenden Tagen beginnen. Schlechtes Wetter mit schweren Monsunstürmen waren ein Grund für die Verzögerung der Operation.
Eine andere Ursache war, dass die Position 19 Kilometer vor den Sundarbans in einem Radius von 10 bis 15 Kilometern nicht vermessen worden war. So dauerte es einige Zeit, bis das Bergungsschiff ‚Smit Borneo‘ (IMO-Nr.: 8757348), das aus Singapur angefordert worden war, einen sicheren Weg in die Nähe der Untergangsstelle gefunden hatte. Nun aber kann ein Team an Bord des Schiffes gehen, das drei bis vier Meter tief in den schlammigen Grund eingesunken ist, seit es Anfang Juli nach weiteren Explosionen vor Anker liegend sank, gehen.
Einige der Container an Bord hatten Magnesium enthalten, das in die Luft flog, als es mit Wasser in Kontakt kam. Neben 210 Tonnen Öl befanden sich Kraftstoff für den Generatorbetrieb und andere ölhaltige Stoffe an Bord, sodass insgesamt von einer Menge von rund 400 Tonnen Öl ausgegangen wurde, die es abzupumpen galt. Der Frachter hat vier Tanks, und die Ausrüstung zum Abpumpen muss ungefähr zwei Meter unterhalb der Wasseroberfläche angebracht werden. Bei Hochwasser liegt das Schiff weitgehend unter Wasser. Trotzdem konnte die Coastguard, die das Wrack überwacht, bisher keinen Ölaustritt feststellen. Am 11.8. sollte nun die Entschärfung des Problems beginnen, und wenn die Wetterbedingungen es zulassen, könnte die Umweltgefahr binnen einer Woche vom Start der Aktion an beseitigt sein. Neben der Kranbarge ‚Smit Borneo‘ waren auch die beiden Schlepper ‚Lewek Harrier‘(IMO-Nr.: 9359167) und ‚Sea Bison‘ (IMO-Nr.: 9345518) an den Arbeiten beteiligt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht vor Eidersperrwerk gesunken
(10.08.18) Drei Hamburger gerieten am 8.8. mit ihrem knapp sieben Meter langen Segelboot westlich vom Eidersperrwerk in Seenot. Auf dem Weg von Cuxhaven nach Föhr waren sie bei südwestlichen Winden mit sechs bis sieben Beaufort in schwere See mit drei Meter hohem Seegang geraten. Das Ruder ihres Boots brach, und es wurde manövrierunfähig. Zunächst gelang es einer anderen Yacht, eine Leinenverbindung herzustellen, die dann aber wieder brach.
Die Yacht blieb bis zum Eintreffen des Rettungsboots ‚Paul Neisse’ der Freiwilligenstation Eiderdamm in der Nähe des Havaristen. Zwar gelang es, zwischen dem Rettungsboot und dem Segelboot wieder eine Leinenverbindung herzustellen, im Seegang schlug das Boot in einer hohen See jedoch quer, kenterte und sank. Die drei Segler stürzten ins Wasser.
Sie wurden sofort von den Seenotrettern aufgenommen. Die Schiffbrüchigen erhielten an Bord trockene Kleidung und wurden medizinisch erstversorgt. Alle drei waren unterkühlt, da sie bereits auf ihrem Boot von überkommender See durchnässt worden waren. Die Seenotretter übergaben sie in Eiderdamm an den Landrettungsdienst.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker wird nach Kollision in Mangalore untersucht
(10.08.18) Am 9.8. ging ein Team des Mercantile Marine Department und der Fort Kochi Coastal Police an Bord des indischen Tankers ‚Desh Shakthi‘, 84261 BRZ (IMO-Nr.: 9263734), der verdächtig war, den Kutter ‚Oceana" versenkt zu haben. Das Team traf am Morgen im New Mangalore Port ein und begann gegen Mittag mit der Inspektion. Dabei wurden von forensischen Experten u.a. Farbproben genommen, anhand derer festgestellt werden sollte, ob sie von dem Kutter stammten.
Bislang gab es noch keinen hieb- und stichfesten Beweis, dass der Tanker den Unfall, bei dem drei Fischer ums Leben kamen und neun weitere bislang vermisst wurden, verursacht hat. Auch ein liberianisches Schiff, das sich in der Nähe befand, als sich der Unfall ereignete, sollte noch untersucht werden. Der Tanker hatte am 8.8. in den Gewässern von Mangaluru geankert und machte am 9.8. an Liegeplatz 10 in Mangalore fest. Dort sollten Rumpf und Kiel untersucht werden. Vorläufig wurde das Schiff mit einem Auslaufverbot belegt.
Am 9.8. ging die Suche nach den Vermissten durch die indische Coast Guard mit den Patroullienbooten ‚Vikram‘ und ‚Aryamal‘ weiter. Die INS ‚ ‘Sunayna’ der Marine leitete die Operation. Auch zwei Helikopter der Coast Guard und einer der Marine waren im Einsatz. Der Marine Enforcement Wing koordinierte den Einsatz von 20 Kuttern aus Munambam.
Das in rund 70 Metern Tiefe liegende Wrack der ‚Oceana‘ konnte bislang nicht lokalisiert werden. Raue See behinderte die Suchaktion, bei der auch Schleppnetze verwendet wurden. Vom 9.8. an sollte die Suche noch eine Woche lang fortgesetzt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden bei Montreal
(10.08.18) Der kanadische Bulkcarrier ‚Ferbec‘, 27198 BRZ (IMO-Nr.: 9259848), erlitt am 3.8. um 4.55 Uhr Maschinenproblem unweit von Montreal, Quebec, auf Position 45 39.5 N, 073 28 W, Das Schiff ankerte in Lanoraie, um ein Ventil an der Hauptmaschine auszutauschen. Sieben Stunden später nahm es wieder Fahrt auf und machte am 7.8. in Sorel fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Eingeschlafener Rudergänger Schuld an Kollision vor La Réunion
(10.08.18) Die Kollision des französischen Longliners ‚Le Puffin’, 27 BRZ (MMSI-Nr.: 660001000) mit dem unter Hongkong-Flagge laufenden Containerfrachter ‚Cecilie Maersk‘, 20842 BRZ (IMO-Nr.: 906440), am 8.8. um 1.30 Uhr vor La Réunion ist nach ersten Untersuchungsergebnissen darauf zurückzuführen, dass der Rudergänger des Kutters auf der Wache eingenickt war. Deshalb nahm er den herannahenden Frachter auch nicht auf dem Radar war. Die übrige wachfreie Crew lag in den Kojen.
Während die Untersuchung der Marinepolizei noch andauerte, zeichnete sich ab, dass keiner der Unfallparteien ein schweres Versagen vorzuwerfen war, sodass die Schadensabwicklung einvernehmlich zwischen den Versicherungen der beiden Schiffe erfolgten kann. Auch die Crew der ‚Cecilie Maersk‘ traf eine Mitverantwortung an der Havarie. Hier war zwar die Brücke ordnungsgemäß besetzt und technisch auch in Ordnung, doch wurden nicht die erforderlichen Maßnahmen zur Verhinderung der drohenden Kollision durchgeführt.
Stattdessen behielt das Schiff seinen Kurs bei, sodass es schließlich zum Zusammenstoß kam. Möglicherweise wurde die Situation falsch eingeschätzt und die aufkommende Gefahr nicht rechtzeitig antizipiert. Während die Crew der ‚Le Puffin‘ nach ihrer Rettung psychologisch betreut und der erhebliche Schaden an dem Schiff noch nicht beziffert wurde, war die ‚Cecilie Maersk‘ nach den Befragungen und Untersuchungen inzwischen wieder im Indischen Ozean unterwegs.
Quelle:Tim Schwabedissen


Problemfähre über Medina River wieder ausgefallen
(10.08.18) Die 38 Meter lange, britische Kettenfähre ‚Floating Bridge 6‘ (MMSI-Nr.: 232008913) fiel am 9.8. bereits zum zweiten Mal während der Cowes Week wegen eines mechanischen Schadens aus. Erst am 8.8. war sie auf Grund gelaufen, und die geladenen Fahrzeuge mussten wieder von Bord fahren. Tags darauf gab es ein Problem mit dem Scharnier der Bugrampe.
Das Fahrzeug, das Cowes und Ost-Cowes, sollte am 10.8. um 18 Uhr für Fußgänger wieder nutzbar sein, rechtzeitig für das Feuerwerk der Cowes Week. Die Maritime and Coastguard Agency und der Hafenkapitän hatten alles getan, um den Einsatz bis dahin zu ermöglichen.
Die Bauwerft Mainstay sollte danach so schnell wie möglich eine umfassende Problemlösung erarbeiten. Seit der Indienststellung 2017 kam es immer wieder zu Ausfällen. Bereits einen Tag nach der Indienststellung am 13.5.2017 wurde sie durch ein Problem mit der Elektrik lahmgelegt.
Am 7.6. lief sie auf Grund, ebenso am 9. und am 10.6. Grund war eine Untiefe, die sich auf der Route über den Medina River aufgebaut hatte. Am 30.6. gab es wieder Probleme mit der Elektrik und am 2.2.2018 erstmals Schwierigkeiten mit dem Bugscharnier. Am 14.4. lief sie ein weiteres Mal auf Grund.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre nach Havarie weiter mit Verspätungen – neuer Notschlepper gefordert
(10.08.18) Nach dem Maschinenschaden auf der britischen Fähre Loch Seaforth eine Stunde nach dem Auslaufen aus Ullapool am 8.8. um 10.30 Uhr mit 343 Personen an Bord, wurden zunächst sechsstündige Verspätung des Fahrplans im weiteren Tagesverlauf erwartet. Diese setzten sich am 9.8. fort, als die 7-Uhr-Abfahrt aus Stornoway erst um 13 Uhr stattfand. Die Rückfahrt aus Ullapool verzögerte sich entsprechend ebenfalls.
Calmac gab überarbeitete Fahrpläne heraus, nach denen Verspätungen von fünf bis sechs Stunden angekündigt wurden. Nicht motorisierte Fahrgäste sollten CalMac oder Citylink kontaktieren, um von Stornoway nötigenfalls per Bus nach Inverness weitertransportiert zu werden. Die letzte Ankunft in Stornoway war am 10.8. um 2.45 Uhr.
Die Havarie führte auch zu neuen Forderungen, neben der ‚Ievoli Black‘, die an der Ostküste Schottlands im Einsatz ist, auch wieder einen Notfallschleppe in Stornoway zu stationieren. Nach dem Maschinenausfall hatten zwei RNLI-Boote die in unruhiger See treibende Fähre in den Hafen eskortiert, nachdem sie wieder über begrenzte Bordenergie verfügte und Fahrt aufnehmen konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ineinander verhedderte Schiffe von der RNLI getrennt
(10.08.18) Die RNLI in Dungeness wurde am 8.8. um 4.10 Uhr alarmiert, nachdem der holländische Frachter ‚Lady Nola‘, 1978 BRZ (IMO-Nr.: 9243863), auf der Reise von Riga nach Shoreham auf Position 50 51 59 N, 000 55 09 W mit dem 42 Fuß langen Katamaran ‚Robin Hood‘ kollidiert war. Das Rigg der Yacht verfing sich dabei in den Aufbauten des Kollisionsgegners. Die beiden Schiffe trieben Seite an Seite vier Meilen südwestlich von Dungeness Point.
Nachdem das Rettungsboot ‚The Morrell’ vor Ort war, stiegen zwei Rettungsmänner auf den Katamaran über und vergewisserten sich zunächst, dass die zweiköpfige Crew unversehrt war. Nachdem auch der Katamaran inspiziert war, machten sie sich daran, mit Unterstützung von zwei Crewmitgliedern des Frachters die beiden Schiffe voneinander loszubekommen.
Als dies gelungen war, entschied der Vormann, die ‚Robin Hood‘ nach Dungness Point zu bringen und setzte zum Transit dorthin zwei weitere Rettungsleute auf ihr ab, die die beiden Rümpfe überwachen sollten. So war es sicherer, das entmastete und am Rumpf beschädigte Boot danach nach Dover zu schleppen, wo es am Gastliegerponton vertäut wurde.
Die ‚Lady Nola‘ erreichte die Lotsenstation von Shoreham um 10.30 Uhr und machte zwei Stunden darauf im Hafen fest. Die Maritime & Coastguard Agency hatte die Entwicklung der Lage überwacht, der Marine Accident Investigation Branch wurde über die Havarie informiert.
Die ‘Lady Nola’ ist 80 Meter lang, 12,1 Meter breit, hat vier Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 3.002 Tonnen. Sie läuft für die Wijnne & Barends Cargadoors - en Agentuurkantoren BV in Delfzijl und wurde 2002 bei Niestern Sander ebenda als ‚Nola‘ erbaut. 2009 erfolgte die Namensergänzung.
Quelle:Tim Schwabedissen


Historisches Schwimmdock droht in Kiel zu sinken
(10.08.18) Bei der Lindenau Werft in Kiel drohte am 10.8. das alte 2.600-Tonnen-Schwimmdock 1, das noch aus Memel stammte und auf der 1944 das gesamte Werftinventar in den Westen überführt wurde, zu sinken. Die Feuerwehr wurde am Morgen von Werftarbeitern alarmiert, nachdem das Dock Schlagseite bekam. Die Feuerwehr rief nach erster Sondierung weitere Kräfte hinzu.
Die Wasserschutzpolizei war ebenfalls vor Ort. Bei dem Schwimmdock handelt es sich um das ehemalige Dock 1 der Werft. Bis zur Insolvenz der Werft 2008 wurde es regelmäßig genutzt. Es war seit einiger Zeit aber ohne Eigentümer. Im Zuge des Insolvenzverfahrens 2008 sollte das marode Dock eigentlich verkauft werden, was aber scheiterte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Schwergutfrachter ‚Rolldock Sea’
Archivbild Schwergutfrachter ‚Rolldock Sea’
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Frachter mit Ruderproblemen in Brunsbüttel
(09.08.18) Auf der Fahrt von Cuxhaven, wo er am 8.8. um 18.15 Uhr abgelegt hatte, erlitt der holländische Schwergutfrachter ‚Rolldock Sea’, 12802 BRZ (IMO-Nr.: 9404704), Ruderprobleme, kurz nachdem er die Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel für den ostgehenden Transit der Wasserstraße um 21.35 Uhr verlassen hatte.
Das 139 Meter lange und 24 Meter breite Schiff wurde daraufhin angewiesen, an den Marinedalben im Südhafen von Brunsbüttel zu den notwendigen Untersuchungen und ggf. Reparaturen festzumachen. Dort wurde er gegen 22 Uhr vertäut und lag am Vormittag des 9.8. weiter fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden im Englischen Kanal
(09.08.18) Am 7.8. erlitt der unter Hongkong-Flagge laufende Tanker ‚Lime Galaxy’, 11623 BRZ (IMO-Nr.: 9380972), auf der Fahrt von Istanbul nach Le Havre am 7.8. um 14.20 Uhr Maschinenschaden. Das Schiff driftete auf Position 45 23 N, 008 15 W. Der Antrieb wurde bis um 18 Uhr dekarbonisiert. Dann konnte es die Fahrt wieder aufnehmen und wurde am 9.8. gegen Mittag im Zielhafen erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack des Kutters ‚Sagrado Corazón’
Wrack des Kutters ‚Sagrado Corazón’
(Bild: Adrian Awstin)   Großbild klick!

Wrack in Puerto Rawson soll verschwinden
(09.08.18) Das Wrack des im August 2016 in Puerto Rawson gesunkenen, argentinischen Kutters ‚Sagrado Corazón’ soll mit öffentlichen Mitteln geborgen werden. Wenn der Eigner und die Hafenbehörde von Mar del Plata nicht tätig werden, wird die Prefectura Naval Argentinadie Räumung binnen zwei Monaten durchführen.
Das Schiff liegt seit dem 20.8.2016 gekentert am Ufer des Chubut River auf Position 43º 20,234 ' S 65º 03,815' W. Es stellt eine Gefährdung für die Umwelt und die Sicherheit der Schifffahrt dar und muss entsprechend beseitigt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wassereinbruch in Santander
(09.-08.18) Der spanische Kutter ‚Santoña’, der mit der Ernte von Caloca beschäftigt war, musste am 8.8. von Salvamento Marítimo geborgen werden, nachdem er beim Einlaufen in den Fischereihafen von Santander Wassereinbruch erlitten hatte. Die sechsköpfige Crew erhielt Hilfe durch das SAR-Boot ‚Salvamar Alcyone’ (MMSI-Nr.: 224379540), das den Havaristen längsseits nahmen und das Wasser lenzte. Danach konnte die Leckage lokalisiert und abgedichtet werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack bei Emmerich
Wrack bei Emmerich
(Bild: Rheinmuseum Emmerich)   Großbild klick!

Aufgetauchtes Wrack bei Emmerich erinnert an Explosion vor 123 Jahren
(09.08.18) Das Niedrigwasser auf dem Rhein hat bei Emmerich die dicken, morschen Holzbanken des Wracks der ‚De Hoop’ auf einer Sandbank am linken Flussufer zutage treten lassen. Nur unterhalb der ausgebleichten Reste des holländischen Wracks stand das Wasser noch einige Zentimeter hoch. Viele Spaziergänger wurden in den vergangenen Tagen auf den seltenen Anblick aufmerksam.
Am 8.8. lag der Wasserstand bei nur 48 Zentimetern, sodass das 1895 gesunkene, holländische Schiff wieder sichtbar wurde. Meist ragten nur die oberen Spitzen der Holzbalken aus dem Wasser. Der normale Pegel liegt bei 2,63 Metern.
Zuletzt war das Wrack bei Niedrigwasser 2015 aufgetaucht. Nur einige Teile sind dauerhaft zu sehen: Im Rheinmuseum Emmerich sind die Ankerwinde und der Achtersteven des Schiffs ausgestellt.
Die ‚De Hoop’ ging am 19.3.1895 verloren durch die Explosion des besegelten Frachtschiffs ‚Elisabeth’ am Schürpoll in der Nähe von Griethausen, Emmerich und Kleve. 150 Tonnen Dynamit sollten im Winter 1894/1895 per Schiff von der Herstellerfabrik in Opladen zu einem Bergwerksbetrieb in Übersee verschifft werden. Mehrere Ewer sollten es über den Rhein zum Umladen einem niederländischen Seehafen transportieren.
Wegen drohenden Eisganges suchten diese Schiffe bei Schenkenschanz/Griethausen Zuflucht in einem alten Rheinarm. Da befürchtet wurde, dass der Eisgang die Schiffe beschädigen und das Dynamit zur Explosion bringen könnte, wurden sie vorsorglich entladen und das Dynamit in einer Scheune auf dem Schürpoll oberhalb der Anlegestelle zwischengelagert. Als Tauwetter eingesetzt hatte, sollte das Dynamit auf sechs besegelte Binnenfrachtschiffe verladen werden, die am Schürpoll zwischen zwei Buhnen bei Stromkilometer 859,7 und 859,8 lagen.
Bei den Schiffen handelte es sich um die ‚De Duif’, ‚De Hoop’, ‚Elisabeth’, ‚Gezina’, ‚Maria Odelia’ und ‚Veer Gebroeders’. Das Dynamit wurde durch Hafenarbeiter aus Köln-Porz vom Lagerort mit Schubkarren über mit Brettern belegte Wege zum Rheinufer gefahren und auf die Schiffe verladen. Die ‚Gezina’ und die ‚Veer Gebroeders’ waren bereits abgeladen, die ‚Elisabeth’ wurde gerade befrachtet, als dann aus unbekannten Gründen gegen 18:10 Uhr deren Ladung von rund 1.400 Kisten, explodierte.
Die Wucht der Explosion versenkte oder zertrümmerte alle anderen Schiffe, wobei aber die ‚Gezina’ und ‚Veer Gebroeders’ nicht explodierten. Trümmerteile der Wracks und ein Teil des Dynamits wurden weit durch die Gegend geschleudert, wodurch es beim Aufschlag zu weiteren Detonationen kam. Insgesamt forderte die Explosion nach sich widersprechenden Quellen 13 oder 16 Todesopfer und drei oder vier Verletzte.
Der Sachschaden umfasste die vernichteten Schiffe sowie Glasbruch und zerstörte Dächer an Gebäuden der Umgebung. Die Reste der ‚De Hoop’ blieben bis zum heutigen Tag auf 51° 50' 42? N, 6° 8' 12? O liegen. Einige Zeit lang werden sie nun wieder gut sichtbar an die Katastrophe vor 123 Jahren erinnern.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter lief auf Don auf Grund
(09.08.18) Der unter Palau-Flagge laufende Frachter ‚Amur 2507’, 3086 BRZ (IMO-Nr.: 8721337), lief am 8.8. um 4.30 Uhr auf dem Don im Gebiet von Shmat bei Azov auf Grund. Er war flussabwärts von Rostov nach Samsun unterwegs. Zwei Schlepper wurden zur Assistenz gerufen, und nachdem der Havarist wieder flottgemacht war, ankerte er auf Position 47° 8.70’ N 039° 30.47’ O.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandeter Frachter bei Tuzla wird geräumt
(09.08.18) Das Wrack des türkischen Frachters ‚Gulfem Kalkavan’, 1783 BRZ (IMO-Nr.: 7721873), wird derzeit abgewrackt. Die Arbeiten begannen Ende Juli. Bis Anfang September soll das Schiff verschwunden sein.
Es war am 2.2.2015 bei Tuzla auf Position 40 50 N 29 15 O gestrandet, wurde dabei schwer beschädigt und sank dann teilweise. Der Hafenkapitän hatte anschließend die Räumung verlangt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter bei Beladungsarbeiten beschädigt
(09.08.18) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Bulkcarrier ‚Super Caroline‘, 21192 BRZ (IMO-Nr.: 9316983), erlitt Schäden an Laderaum 3, Relings an Steuerbord und den Lukensülls von Laderaum 3 und 4, als er am 7.8. auf der Außenreede von Chittagong Ladung von einer Barge übernahm.
Dazu kam es, als diese in Bewegung geriet. Der Kapitän des Frachters machte die Charterer Pacific Basin Handysize BVI und die Schauerleute für den Schaden verantwortlich.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre erlitt Maschinenausfall vor Schottland
(09.08.18) Die britische Fähre ‚Loch Seaforth’, 8680 BRZ (IMO-Nr.: 9665437), erlitt einen Maschinenausfall, als sie am 8.8. von Ullapool nach Stornoway in Lewis unterwegs war. Schuld war ein Problem mit dem Kühlsystem der Hauptmaschine. Das Schiff war um 10.30 Uhr ausgelaufen, und auf halber Strecke wurde es immer langsamer und geriet schließlich ins Treiben.
Ein Notschlepper wurde alarmiert, als es sich noch im Minch, einer Meerenge, die die nordwestlichen Highlands und die nördlichen Inneren Hebriden von der Doppelinsel Lewis and Harris in den Äußeren Hebriden trennt, befand. Es gelang der Crew aber, die Bordenergie teilweise wieder herzustellen, und gegen 13 Uhr nahm das Schiff wieder Fahrt auf. Drei Stunden später erreichte es, eskortiert von den RNLI-Booten aus Stornoway und Lochinver bis zur Stornoway Bay, mit eigener Kraft den Hafen, wo Untersuchungen begannen.
An Bord hatten sich zum Zeitpunkt der Havarie 343 Personen befunden. Die Abfahrt um 18.30 Uhr von Ullapool wurde abgesagt. Nach intensiven Erprobungen gab die Maritime and Coastguard Agency (MCA) die Genehmigung zum Auslaufen, und das Schiff verließ um 22.13 Uhr Stornoway wieder und nahm Kurs auf Ullapool.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wachschiff erlitt vor Lauwersoog Maschinenausfall
(09.08.18) Am 8.8. erlitt das unter Vanuatu-Flagge registrierte Offshore-Wachschiff ‚Faxaborg’, 335 BRZ (IMO-Nr.: 6810471), der Werft Van Laar aus IJmuiden einen Maschinenschaden und wurde vor dem Hafen von Lauwersoog manövrierunfähig. Die Boote von Jelle Bos gemeinsam mit dem Kutter ‚Hunsingo - ZK 8’ kamen dem treibenden Havaristen zu Hilfe.
Sie zogen ihn zunächst aus der flachen Gefahrenzone, ehe er um 13.45 Uhr in den Hafen von Lauwersoog eingeschleppt wurde, wo er repariert werden sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler auf Wolga-Don-Schifffahrtskanal auf Grund gelaufen
(09.08.18) Der in St.-Petersburg beheimatete Trawler ‚Tyulen-10’, 340 BRZ (IMO-Nr.: 8727317) lief am 8.8. um 4.40 Uhr auf dem Wolga-Don-Schifffahrtskanal bei Kilometer 150,6 auf Grund. Das Schiff war nach Backbord vom Kurs abgekommen und dann festgekommen. Bei einer ersten Inspektion wurden keine Schäden am Rumpf festgestellt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Langes Warten auf Renate
(09.08.18) Die geplante Ankunft des neuen Ausflugsschiffs ‚Renate‘(MMSI-Nr.: 211140130) am 10.8. in Kelheim wird sich verzögern, weil auf der Überführungsfahrt eine Antriebspumpe auf dem Rhein heißgelaufen war. Seit dem 7.8. liegt das 100 Meter lange Schiff der Reedereu Schweiger im Binger Hafen zur Reparatur. Die am 23.8. geplante Taufe soll voraussichtlich aber wie geplant stattfinden.
Bereits mehrere Termine sind seit dem Frühjahr für die Ankunft der ‚Renate‘ verstrichen. Erst sollte sie am 10.4. stattfinden, dann wurde die Überführung auf Ende April und Ende Juni und schließlich auf Anfang Juli verschoben. Am Nachmittag des 4.8. verließ das Fahrgastschiff endlich die Werft in Oberwinter zur Reise nach Niederbayern.
Am 5.8. trat der Schaden an einer der beiden Antriebspumpen auf. Zu dieser Zeit war eine sechsköpfige Crew an Bord, darunter auch Günter Müller, der Inhaber der Bauwerft. Nach der Havarie steuerte das Schiff sofort an einen Anleger und wurde im Laufe des 5.8. in den Hafen von Bingen geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Tote und ein Vermisster bei Kenterung nahe Richards Bay
(09.08.18) Am 8.8. um sieben Uhr wurde die NSRI Richards Bay von den Mhlathuzi Lifeguards und dem KZN Natal Sharks Board alarmiert, nachdem dessen Boot ‚Typus III’ in der Brandung beim Hafen von Richards Bay am Alkant Strand Beach mit einer fünfköpfigen Crew an Bord gekentert war. Das Rettungsboot ‚Spirit of Round Table’ sowie ein Strandrettungsfahrzeug, Krankenwagen, ein Rettungshubschrauber der Transnet National Ports Authority (TNPA), eine Einheit der Airborne Sea Rescue-Rettungsschwimmer und die Polizei waren im Einsatz.
Bei ihrem Eintreffen befanden sich drei der Insassen auf dem Strand. Das Boot war ebenfalls angetrieben, zwei Mann waren aber vermisst. Einer der Schiffbrüchigen wurde in den Erste-Hilfe-Raum der Lifeguards gebracht, konnte aber nicht mehr gerettet werden. Die beiden anderen kamen ins Krankenhaus.
Während der folgenden Suche wurde eine weitere Person von dem Hubschrauber in der Brandungszone entdeckt. Das Rettungsboot wurde dorthin gelotst und der Körper geborgen. Wiederbelebungsmaßnahmen blieben aber erfolglos.
Beide Toten wurden zu den Forensic Pathology Services gebracht. Die Suche nach dem letzten Vermissten dauerte an. Auch ein Flugzeug der KZN Sharks Board beteiligte sich an der laufenden Operation.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper erlitt Ruderausfall auf Hudson-River
(09.08.18) Die US Coast Guard koordinierte die Assistenz für den 27 Meter langen, amerikanischen Schlepper ‚Buchanan 12 (MMSI-Nr.: 366993970), nachdem dieser auf dem Hudson River in New York am 8.8. gegen 13 Uhr einen Ruderausfall erlitten hatte. Der Kapitän informierte den New York Vessel Traffic Service über die Havarie, die sich nahe des Lincoln Tunnel ereignet hatte, während das Schiff mit neun mit Steinen beladenen Bargen unterwegs war. Der Schlepper hatte 22,000 Gallonen Kraftstoff an Bord.
Das New Yorker Command Center schickte sofort eine Warnmeldung an die Schifffahrt. Die ‚Hayward’ des U.S. Army Corps of Engineers war in der Nähe und erreichte wenig später den havarierten Schubverband. Sie konnte ihn von einer Untiefe abhalten und assistieren, bis andere Schlepper eintrafen.
Auch ein Boot der Coast Guard Station New York wurde in Marsch gesetzt und überwachte die Lage. Die NYPD Harbor und die New Jersey Regional Fireboat Task Force schickten weitere Einsatzkräfte. Zwei Assistenzschlepper trafen um 14.15 Uhr und bugsierten die ‚Buchanan 12’ samt ihrer Bargen zum Greenville Yard in Jersey City, New Jersey.
Danach wurde der Schlepper zum Caddell’s Shipyard in Staten Island, New York, zur Reparatur verholt. Die Coastguard leitete eine Untersuchung zu den Ursachen der Havarie ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht vor Stellendam geborgen
(09.08.18) Am 7.8. gegen 17 Uhr wurde das KRNM-Boot ‚Antoinette’ aus Stellendam alarmiert, nachdem eine Segelyacht mit einem Paar und einem Kind an Bord unweit des Hafens auf eine Untiefe gelaufen war. Das Boot lag am Slijkgat in sehr flachem Wasser. Da die Ebbe am tiefsten Punkt war und es lange dauern würde, bis das Hochwasser eintreten würde, wurde beschlossen, einen Abschleppversuch zu wagen.
Zuvor wurden die Frau und das Kind an Bord des Rettungsboots genommen. Dann wurde eine Schleppverbindung aufgebaut und die Yacht vorsichtig aus dem seichten Wasser gezogen. Die ‚Antoinette’ nahm die Yacht anschließend längsseits und brachte sie sicher in den Hafen. Dort ging die Familie wieder an Bord und konnte später weiterfahren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Drei Einsätze der KNRM Callantsoog an einem Abend
(09.08.18) Zu einer ereignisreichen Zeit wurde der wöchentliche Trainingsabend der KNRM Callantsoog am 7.8. Die ‚Koen Oberman’ war bereits ausgelaufen und befand sich östlich des Razende Bol, als die Crew über Funk hörte, dass ein Mädchen in einem Schlauchboot von der Mokbaai, einer Bucht im Süden von Texel, in Richtung Razende Bol abgetrieben sei. Auch das Rettungsboot ‚Beursplein 5’ der KNRM-Station Texel-Cocksdorp war in der Nähe.
Zusammen mit der ‚Koen Oberman’ wurde der Bereich zwischen Mokbaai und Razende Bol abgesucht. Das Schlauchboot wurde an der Südspitze von Texel gefunden. Dem Mädchen ging es gut.
Ihr Boot hatte eine Motorstörung erlitten, die behoben werden konnte. Während der Rückfahrt hörte die Crew der ‚Koen Oberman’ den Notruf von einer im Schulpengat bei Den Helder gestrandeten Segelyacht. Sofort nahm sie Kurs auf die Position, um Hilfe zu leisten.
Ein Rettungsmann wurde an Bord abgesetzt, um gemeinsam mit der Crew der Yacht eine Schleppleine wahrzunehmen. Dann wurde die Yacht vorsichtig freigeschleppt. Sie hatte keine Schäden erlitten und konnte ihre Reise nach England fortsetzen.
Die Seenotretter kehrten gegen 22 Uhr nach Callantsoog zurück. Bereits um 2.16 Uhr des 8.8. gab es den nächsten Alarm: Eine Motoryacht war südwestlich von Texel gestrandet Neben der KNRM Callantsoog war auch das Rettungsboot ‚Joke Dijkstra’ der KNRM Den Helder vor Ort. Ein Mann stieg von der ‚Koen Oberman’ auf den Havaristen über. Die Rettungsaktion wurde durch eine starke Strömung erschwert.
Doch schließlich wurde die Yacht losgezogen und nach Den Helder geschleppt. Das Boot der KNRM Callantsoog half beim Anlegen und kehrte gegen fünf Uhr zurück nach Callantsoog.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht brannte vor Egmond
(09.08.18) Am frühen Morgen des 8.8. wurde die KNRM Egmond am Meer alarmiert, nachdem eine Segelyacht in Brand geraten war. Als deren Skipper die Luke zum Motorraum geöffnet hatte, schlugen ihm bereits Flammen entgegen. Mit einem Feuerlöscher sprühte er in den Maschinenraum und schloss die Luke wieder.
Er kontaktiert dann die holländische Küstenwache, die gegen zwei Uhr die KNRM-Station Egmond verständigte. Deren Crew war eine halbe Stunde später mit dem Rettungsboot ‚Adriaan Hendrik’ längsseits der Yacht und nahm zwei Besatzungsmitglieder an Bord.
Das Feuer war zwar aus, aber die insgesamt vier Besatzungsmitglieder waren noch sehr geschockt. Es wurde deshalb beschlossen, die Segelyacht nach IJmuiden zu schleppen. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa sechs Knoten brauchte der Schleppzug etwa 2,5 Stunden, bis die Yacht an der Seaport Marina festgemacht wurde. Fünf Stunden nach der Alarmierung kehrten die Seenotretter gegen sieben Uhr zu ihrer Station zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Luxusyacht in Dubai durch Feuer zerstört
(09.08.18) Auf einer 42 Meter langen Luxusyacht brach in Port Rashid in Dubai am Morgen des 9.8. ein Feuer aus. Die Dubai Civil Defence kämpfte über vier Stunden gegen die Flammen, nachdem um 5.42 Uhr der Alarm erfolgte. Um 10.08 Uhr war das Feuer endgültig unter Kontrolle.
Das Schiff wurde bei dem Brand aber total zerstört. Feuerwehren aus Al Ittihad ind Al Marsjha sowie Löschboote waren ebenfalls an den Löscharbeiten beteiligt gewesen. Menschen wurden nicht verletzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot trieb auf der Waal
(Datum) Am 8.8. um 13:08 Uhr wurde die Feuerwehr in Tiel alarmiert, nachdem ein Motorboot auf der Waal auf der Höhe von Zennewijnen in Schwierigkeiten geraten war. Durch ein technisches Versagen trieb es mitten auf dem Fluss.
Dem Skipper gelang es mit dem verbliebenen Ruder noch, den Havaristen ein Stück in Richtung des Ufers zu bewegen. Dort nahm das 20 Meter lange SAR-Boot ‚Batouwe‘ (MMSI-Nr.: 244710429) der Feuerwehr das Boot auf den Haken und schleppte es ab.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kuttercrew bei Herøy gerettet
(09.08.18) Am Morgen des 9.8. lief gegen 7.30 Uhr im Husværfjord bei Herøy ein Kutter auf Grund. Ein SAR-Helikopter aus Ørlandet wurde alarmiert, doch die zweiköpfige Crew wurde bereits eine Viertelstunde nach dem Notruf durch ein MOB, das der norwegische Fischfrachter ‚Ro North’, 3569 BRZ (IMO-Nr.: 9794965), der sich in der Nähe befand, ausgesetzt hatte, an Bord genommen.
Der Hubschrauber konnte deshalb in Ørlandet bleiben. Am Vormittag begannen Versuche, den Havaristen wieder flottzumachen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Betrunkener Skipper löste Rettungsaktion aus
(09.08.18) In der Nacht zum 9.8. wurde in Ålesund eine Rettungsaktion ausgelöst, nachdem ein 30-40 Fuß langer Kutter mit Schaden am Bug und Schlagseite aufgefunden wurde. An Bord befand sich eine Person, die betrunken, durchnässt und unterkühlt war. Die Polizei konnte zunächst nicht klären, ob sie sich allein an Bord befunden hatte, als es zu der Havarie mit nachfolgendem Wassereinbruch gekommen war.
Ein Rettungsboot, die Feuerwehr und ein Flugzeug starteten eine Suchaktion. Um 1.30 Uhr war klar, dass sich niemand anderes an Bord befunden hatte. Der Betrunkene hatte das Schiff gegen einen Kai im Stadtzentrum von Ålesund gesetzt. Er wurde verhaftet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergungsarbeiten an Fähre in Guanta nach Ölleckage unterbrochen
(09.08.18) Die Versuche, die unter Venezuela-Flagge laufende Fähre ‚Tallink Autoexpress 2’, 5419 BRZ (IMO-Nr.: 9150286), nach ihrem teilweisen Untergang in Guanta wieder schwimmfähig zu machen, mussten am Nachmittag des 7.8. aufgegeben werden. Es war zu einer Ölleckage gekommen. Vorrangig war nun das Auspumpen der Kraftstofftanks, um Umweltschäden zu verhindern.
Beteiligt waren das Transportministerium, das Marineministerium (INEA), die Feuerwehr, der Zivilschutz und die Pdvsa Refinación Oriente. Der Bereich um die Fähre wurde abgesperrt, und acht Taucher begannen, den Rumpf zu untersuchen, um das Leck im Tank zu finden und abzudichten. Die Fähre war vor vier Jahren nach einem Riss im Backbordrumpf aufgelegt worden.
An Bord befanden sich aktuell noch bis zu 40 Tonnen Öl. Auslaufender Kraftstoff sollte nun mit Skimmern aufgenommen werden. Das Schiff war inzwischen vollständig gesunken, nur noch die Aufbauten ragten aus dem Wasser. Am 8.8. wurden die Abdichtungsarbeiten fortgesetzt, und es wurde versprochen, mit über 100 Einsatzkräften das Wrack binnen einiger Tage zu heben.
Drei Jahre lang hatte sie im Gebiet von Volcadero de Guanta gelegen, wo eine Bilgepumpe mit der Elektrizität von einer Straßenlaterne betrieben werden konnte. Nachdem das Schiff dann ins Bolipuertos-Dock geschleppt wurde, konnte die Pumpe mangels Strom nicht mehr betrieben werden. In den vergangenen Jahren sanken insgesamt drei Fähren in Venezuela, neben der ‚Tallink Autoexpress 2’ im Juni 2010 die ‚Doña Juana’, gefolgt im Oktober 2016 von der ‚Carmen Ernestina’ am Terminal von Consolidated de Ferry (Conferry) in Puerto La Cruz. Von deren einst 11 Schiffen ist aktuell nur noch die ‚Virgen del Valle II ‘ fahrtüchtig.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter soll auf Lake Michigan künstliches Riff werden
(09.08.18) Eine Nonprofit -Organisation plant, auf dem Lake Michigan vor Port Washington einen Frachter und andere Objekte als künstliches Riff zu versenken. Es soll in 110 bis 130 Fuß Tiefe vor der nördlichen Hafenmole liegen und bis auf 30 Fuß unter die Wasseroberfläche aufragen. Die Port Deco Divers kooperieren bei dem Projekt mit der University of Wisconsin School of Freshwater Science, um neue Habitate für Fische und anderes Meeresleben zu schaffen.
Das Projekt wird geleitet von der Shipwreck Education And Preservation Alliance (SEAPA), die dazu die Artificial Reef International aus Key West, Florida, kooperiert, die auf die Versenkung von Schiffen spezialisiert ist. Es soll zwischen 200 und 600 Fuß lang und nach den Vorgaben der Environmental Protection Agency von allen umweltschädlichen Stoffen gereinigt sein.
Idealerweise käme ein Große-Seen-Frachter nach Art des 1965 gesunkenen, 588 Fuß langen Bulkcarriers ‚Cedarville’, oder der berühmten ‚Edmund Fitzgerald’, einem 729 Fuß langen Frachter, der mit seiner gesamten Crew in einem Sturm im November 1975 auf dem Lake Superior unterging, in Frage. Die Kosten würden zwischen fünf und 6,8 Millionen Dollar liegen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fregatte HMAS Darwin soll vor Tasmanien versenkt werden
(09.08.18) Vor Tasmaniens Ostküste soll die ausgediente Fregatte HMAS ‚Darwin (FFG 04)’, 4100 ts, in der Skeleton Bay nahe St. Helens als künstliches Riff versenkt werden, nachdem 2016 der Plan, dort die HMAS ‚Tobruk’ hinzubekommen, gescheitert war. Die HMAS ‚Darwin’ wird derzeit in Sydney's Garden demilitarisiert und könnte im Dezember 2019 auf die letzte Reise nach Tasmanien gehen.
Die Regierung begrüßte das Angebot und wollte nun die Gesamtkosten kalkulieren. Das 138,1 Meter lange Schiff wurde 1984 in Dienst gestellt. Am 9.12.2017 erfolgte die Außerdienststellung in Sydney.
Quelle:Tim Schwabedissen


Herrenloses Boot gestandet
(09.08.18) Das 40 Fuß lange Grand-Banks-Motorboot ‚Sequoia’, der in der Berkeley Marina gelegen hatte und zwei Tage in der San Francisco an der West Frontage Road beim Aquatic Park trieb, wurde nach seiner Strandung auf Felsen mit Tauen gesichert. Die Berkeley Fire wurde am 7.8. um sieben Uhr alarmiert, nachdem das Boot in der Nacht zuvor gestrandet war. Sie fand den Havaristen leer vor.
Die U.S. Coast Guard versuchte in Kontakt mit den Eignern zu kommen, damit diese das Boot bergen. Es war nicht registriert in den Listen der Küstenwache. Inspektoren der Coast Guard Sector San Francisco fanden keine Ölleckagen vor.
Quelle:Tim Schwabedissen


70 Menschen vor Philippinen-Insel gerettet – mindestens 15 Opfer bei weiterem Schiffbruch befürchtet
(09.08.18) Alle 62 Passagiere und acht Crewmitglieder des philippinischen Fährbootes ‚Gencyrill 2’, das am Nachmittag des 8.8. vor den Biraybiray Islands bei Basilisa in der Dinagat Islands-Provinz zu sinken drohte, konnten gerettet werden. Die Polizei in Mindanao wurde um 13:30 Uhr alarmiert, nachdem das Boot mit einem Holzstück kollidiert war, das an Steuerbordseite ein Leck im Maschinenraum verursachte. Das Boot war von Surigao City nach Libjo auf den Dinagat Islands unterwegs.
300 Meter vor der Küste von Basilisa kenterte es. Die philippinische Coast Guard und ein anderes Fahrgastschiff kamen zu Hilfe und konnten alle Schiffbrüchigen in Sicherheit bringen. Derweil setzte die Coast Guard Südwest-Mindanao am 8.8. ihre Suche nach mindestens acht Vermissten nach einem Schiffbruch vor Tawi-Tawi am 30.7. fort.
Sieben Tote wurden bislang bei den Sitangkai Reefs gefunden und nur ein Überlebender gerettet. Das Boot war von Sitangkai Town in Tawi-Tawi nach Semporna in Sabah, Malaysia, unterwegs. Es sank in den Gewässern von Siamil, Sabah nahe der philippinisch-malaysischen Grenze.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild LPG-Tanker ‚King Arthur‘
Archivbild LPG-Tanker ‚King Arthur‘
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Kollision vor Gibraltar
(08.08.18) Der britische Containerfrachter ‚ANL Wyong‘, 39906 BRZ (IMO-Nr.: 9334155), kollidierte am Nachmittag des 4.8. mit dem italienischen LPG-Tanker ‚King Arthur‘, 4761 BRZ (IMO-Nr.: 9480382), rund vier Meilen südöstlich von Gibraltar. Der Frachter, der im EURAF5 Loop zwischen Westeuropa und Westafrika eingesetzt ist, war von Douala kommend nach Algeciras unterwegs. Die ‚King Arthur‘ war auf der Fahrt von Istanbul nach Rotterdam und befand sich im Transit der Gewässer von Gibraltar auf Westkurs.
Beide Schiffe wurden bei dem Zusammenst0ß beschädigt. Die ‚ANL Wyong‘ dockte am 5.8. um 16.20 Uhr beim Cernaval Group Shipyard im Hafen von Campamento. Die ‚King Arthur‘ warf vor Algeciras auf Position 36° 6.14' N 005° 25.11' W Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Treibgut legte Fähre in Naxos lahm
(08.08.18) Am 7.8. geriet Treibgut in den Hydropropeller der zyprischen Fähre Andros Jet, 2695 BRZ (IMO-Nr.: 9150987), vor Naxos und verursachte einen Schaden an der Backbord-Turbine. Das Schiff war fahrplanmäßig auf der Route Syros - Paros - Naxos - Folegandros - Sikinos - Ios -Thirasia - Thira – Anafi unterwegs. Nachdem es um 10.40 Uhr in Naxos festgemacht hatte, wurde es mit einem Auslaufverbot belegt, bis die notwendigen Reparaturen und Inspektionen durchgeführt wurden.
Am 8.8. lag es weiter im Hafen am Kai. Die Passagiere wurden mit anderen Schiffen der Reederei weiter befördert. Es war bereits das dritte Mal binnen zwei Monaten, dass Treibgut Schäden am Antrieb des Schiffes verursachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuerwehr auf der ‚Maatje Johanna‘
Feuerwehr auf der ‚Maatje Johanna‘
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

Feuer auf Charteryacht vor Oudeschild
(08.08.18) Am Nachmittag des 7.8. brach gegen 15 Uhr im Maschinenraum des 21 Meter langen, holländischen Zweimasters ‚Maatje Johanna‘ (MMSI-Nr.: 244770894) vor der Hafenzufahrt von Oudeschild ein Feuer aus. Die Feuerwehr von Texel und die KNRM kamen zu Hilfe. Das Rettungsboot ‚Cornelis Dito’ aus Oudeschild brachte die Einsatzkräfte zum Havaristen hinaus. Die ‚Joke Dijkstra’ aus Den Helder lief ebenfalls aus und war in knapp 10 Minuten vor Ort. Die Crew hatte bereits Wasserschläuche und Feuerlöscher bereit gemacht, als sie längsseits kam. Sie wurde unterstützt durch das Gerät der Einsatzkräfte aus Texel.
Drei Mann wurden von dem Charterschiff abgeborgen. Danach gelang es rasch, das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Der Skipper hatte nach dessen Ausbruch geistesgegenwärtig die Luke abgedichtet und so die Sauerstoffzufuhr abgeschnitten.
Die insgesamt vierköpfige Crew und der Bordhund blieben unversehrt. Nachdem die Lage im Griff war, wurde der Havarist von den beiden Rettungsarbeiten in den Hafen von Oudeschild abgeschleppt, wo die Nachlöscharbeiten durchgeführt werden konnten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Le Havre: Abwrackfrachter pflügt durch Rampe
(08.08.18) Fünf Monate nach seinem Untergang sperrte sich das Wrack des unter Malta-Flagge registrierten Frachters ‚Britannica Hav‘, 1521 BRZ (IMO-Nr.: 8506440), gegen den finalen Landgang. Als der seiner Aufbauten bereits entledigte Rumpf am 7.8. in Le Havre mit Kettenzügen auf einen Slip gezogen werden sollte, begann dieser unter seinem Gewicht durch den Beton der Rampe zu pflügen. Deshalb musste der Plan geändert werden.
Ein Bagger wurde gerufen, um Sektionen aus dem Bug herauszureißen. So sollte dessen Gewicht so weit reduziert werden, dass das Schiff wie geplant langsam aufs Trockene gezogen und dort die insgesamt 700 Tonnen Stahl in zwei mal zwei Meter große Stücke zerlegt werden. Die Firma Gardet & de Bezenac hat zwei Monate geplant, bis die ‚Britannica Hav’, am 20.3. nach der Kollision mit dem belgischen Trawler ‚Deborah - Z 121‘, 385 BRZ (IMO-Nr.: 8871766), im Englischen Kanal gekentert war, Geschichte ist.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter ‚Lady Nola‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Kollision im Englischen Kanal
(08.08.18) Der holländische Frachter ‚Lady Nola‘, 1978 BRZ (IMO-Nr.: 9243863), und eine Segelyacht kollidierten am 8.8. um 4.10 Uhr im Englischen Kanal. Der 42 Fuß lange Katamaran verfing sich in den Aufbauten des Kollisionsgegners. Das RNLI-Boot aus Dungeness barg zwei Personen wohlbehalten ab. Auch das RNLI-Boot aus Dover und das Dungeness Coastguard Rescue Team waren vor Ort.
Die Coastguard entsandte zudem einen SAR-Hubschrauber aus Lydd. Es gelang, die Yacht wieder zu befreien, allerdings war der Mast des Bootes gebrochen. Der Frachter war unterwegs gewesen von Riga nach Shoreham in West Sussex, wo er um 12.30 Uhr einlief. Das Maritime & Coastguard Enforcement Team überwachte die Lage, der Marine Accident Investigation Branch wurde informiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker schlug in Brunsbüttel quer
(08.08.18) Der italienische Chemikalientanker ‚Turchese‘, 8428 BRZ (IMO-Nr.: 9220354), erlitt am 7.8. um 23:16 Uhr während der Ansteuerung des Nord-Ostsee-Kanals auf der Reise von Rotterdam nach Porvoob eim Einlaufen in die neue Schleuse in Brunsbüttel einen Maschinenausfall. Das Schiff schlug im Vorhafen quer, ehe es aufgestoppt werden konnte. Die beiden Schlepper ‚Bugsier 14‘ und ‚Luchs‘ machten sich auf dem Weg zum Havaristen.
Sie zogen ihn durch die Schleuse in den Brunsbütteler Vorhafen. Hier wurde er zu Inspektionen und Reparaturen an den Marinedalben vertäut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wassereinbruch auf Kutter in Brunsbüttel
(08.08.18) Am Nachmittag des 7.8. um 16:15 Uhr erlitt der am Südkai in Brunsbüttel festgemachte Krabbenkutter ‚Zukunft - SC 2‘ (MMSI-Nr.:211180000) aus Büsum einen Wassereinbruch und drohte zu sinken. Die hauptamtliche Wachabteilung Süd, die Löschgruppe Süd sowie die Löschgruppe Nord und die Ölwehr der Feuerwehr Brunsbüttel rückten gemeinsam aus.
Der Fischkutter lag zu Überholungsarbeiten am Kai. Das Wasser konnte mit Lenzpumpen um 30 Zentimeter gesenkt werden. Die Einsatzkräfte legten außerdem Ölschlengel um den Havaristen aus. Die Feuerwehr beendete ihren Einsatz, als die bordeigenen Pumpen in der Lage waren, den Wasserstand zu halten.
Der Schiffseigner war auf dem Weg zu seinem Kutter, um weitere Maßnahmen zu veranlassen. Das Leck selbst wurde jedoch nicht gefunden. Über die Ursache der Leckage war bisher nichts bekannt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schubverband saß bei Ludwigshafen fest
(08.08.18) Ein mit Containern beladener, 172 Meter langer Schubverband lief am 7.8. um 4.15 Uhr auf dem Rhein in Ludwigshafen auf einer Sandbank auf Grund. Er kam auf Höhe der Parkinsel am linksrheinischen Ufer fest, als er flussabwärts lief. Ursache der Havarie war ein Fahrfehler, durch den er zu nah an die Untiefe kam.
Der Verband konnte mit der Hilfe eines anderen Schiffes freigeschleppt werden. Während dieser Arbeiten war der Flussabschnitt kurzzeitig gesperrt. Um 9.30 Uhr konnte der Verband seine Fahrt fortsetzen. Über Schäden wurde nichts bekannt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Longliner bei Kollision vor La Réunion schwer beschädigt
(08.08.18) Der französische Longliner ‚Le Puffin’, 26,55 BRZ (MMSI-Nr.: 660001000) kollidierte am 7.8. um 2.30 mit dem unter Hongkong-Flagge laufenden Tanker ‚Cecilie Maersk‘, 20842 BRZ (IMO-Nr.: 9064401), vor La Réunion. Er war auf dem Weg zu Fanggründen bei Madagaskar, als auf einmal ein gewaltiges Krachen die Crew aufweckte. Das Schiff wurde in alle Richtungen herumgedreht, als der Frachter es erfasste.
Es war sofort manövrierunfähig und erlitt starken Wassereinbruch am Bug. Der Kapitän alarmierte unverzüglich das CROSS Réunion und aktivierte alle Signalgeber, um den Kollisionsgegner, der zunächst die Fahrt fortgesetzt hatte, auf sich aufmerksam zu machen. Außerdem ließ er die Rettungsinsel klarmachen.
Es gelang der fünfköpfigen Crew aber, den Wassereinbruch unter Kontrolle zu bekommen. Mittlerweile hatte auch der Frachter den Unfall bemerkt und gedreht. Die Crew der ‚Cecilie Maersk‘ setzte ein Zodiac aus und assistierte den Fischern. Das CROSS alarmierte die SNSM-Station Saint Gilles, von der das Rettungsboot ‚Vincent Bosse’ auslief und gegen vier Uhr vor Ort war.
Nach einer ersten Situationsbeurteilung wurde entschieden, die Crew der ‚Le Puffin‘ abzubergen. Sie wurde um 6.45 Uhr nach Saint Gilles gebracht. Ihr Schiff hatte zwar schwere Schäden im Vorschiffsbereich erlitten, blieb aber schwimmfähig. Der Eigner stellte ein Boardingteam zusammen, und die 25 Meter lange ‚Ile Sainte-Marie’ verließ um acht Uhr den Westhafen, um den Havaristen abzuschleppen.
Tatsächlich gelang es, ihn gegen 16.30 Uhr in den Hafen einzubringen, wo er mit aufgerissenem Vorschiff sofort von einem Kran aus dem Wasser geholt wurde. Die ‚Cecilie Maersk’, die von Durban gekommen war, hatte bereits um 6.20 Uhr zu Untersuchungen im Osthafen von Réunion festgemacht. Am 8.8. war sie wieder unterwegs.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter sank nach Feuer vor Djibouti
(08.08.18) Der südkoreanische Frachter ‚Haysimo One‘, 912 BRZ (MMSI-Nr.: 440654000), geriet am 4.8. rund 60 Meilen vor Djibouti in Brand. Das Feuer entstand im Laderaum. Die Crew konnte von einem passierenden Schiff abgeborgen werden. Sie wurde am Morgen des 6.8. in Djibouti abgesetzt.
Für den Frachter gab es keine Rettung. Er sank einige Stunden nach Ausbruch des Feuers. Das Schiff hatte zuvor an den Djibouti General Cargo & CFS Terminals gelegen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Aufgegebene Fähre sank in Guanta
(08.08.18) Am 6.8. sank die unter Venezuela-Flagge registrierte Fähre ‚Tallink Autoexpress 2’, 5419 BRZ (IMO-Nr.: 9150286), im Hafen von Guanta an seinem Langzeitliegeplatz an Pier 5. Durch mangelnde Instandhaltung hatte sich der Zustand des seit vier Jahren aufgelegten Schiffes so verschlechtert, dass es am 4.8. zu einem Wassereinbruch kam. Nachdem Hafenarbeiter die Leckage festgestellt hatten, wurde versucht, das Wasser mit Pumpen wieder aus dem Schiff hinauszubekommen.
Doch die Stärke des Wassereinbruchs überschritt die Kapazität der eingesetzten Pumpen, und das Schiff begann übers Heck wegzusacken. Am Morgen des 6.8. hatte es auf dem Hafengrund aufgesetzt.
Als die Reederei Conferry 2007 verstaatlicht wurde, hatte sie noch 11 einsatzbereite Schiffe, darunter die 1997 in Fremantle als ‚Boomerang‘ erbaute Schnellfähre ‚Tallink Autoexpress 2’, die zwischen Punta de Piedras und Puerto La Cruz eingesetzt worden war. Die Überfahrt dauerte rund zwei Stunden, und das Schiff vermochte 400 Fahrgäste zu befördern.
Nachdem es sich selbst überlassen worden war, gab es keinen betriebsfähigen Generator mehr, der eine Pumpe hätte betreiben können, um eindringendes Wasser wieder aus dem Schiff zu befördern, und so nahm das Schicksal seinen Lauf. Bereits 2016 hatte es einen ähnlichen Vorfall gegeben, als die Fähre ‘Carmen Ernestina’ am Terminal von Puerto La Cruz unterging.
Quelle:Tim Schwabedissen


Indischer Tanker als Kollisionsgegner der Oceana identifiziert
(08.08.18) Der indische Tanker ‚Desh Shakti’, 84261 BRZ (IMO-Nr.: 9263734), wurde als jenes Schiff identifiziert, dass am 7.8. um 3.30 Uhr den Kutter ‚Oceana’, der sich mit einer 14-köpfigen Crew an Bord vor Munamban bei Kochi befunden hatte, überlief. Der Tanker war auf der Fahrt von Chennai nach Al Basrah gewesen. Vermutlich hatte seine Crew den kleinen Holzkutter in der Dunkelheit nicht wahrgenommen, und er könnte auch auf dem Radarschirm nicht erschienen sein.
Bislang wurden nur zwei Vermisste und drei Tote geborgen. Die Fischer wurden im Schlaf überrascht. Der Tanker warf, nachdem er von der indischen Coast Guard als Hauptverdächtiger identifiziert worden war, auf der Reede von Mangalore auf Position 12° 54.39' N 074° 34.26' O Anker für die weiteren Untersuchungen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision auf der Waal verlief glimpflich
(08.08.18) Ein mit Benzin beladenes Tankmotorschiff kollidierte am Abend des 6.8. gegen 23.30 Uhr auf der Waal bei Beuningen mit einem Schubschlepper, der mit leeren Bargen unterwegs gewesen war. Die Feuerwehr rückte mit einem Löschboot aus, doch es war zu keinem Ölaustritt gekommen. Es war bei Schrammen geblieben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Getriebeschaden auf Adler Express
(08.08.18) Die deutsche Fähre ‚Adler Express‘, 334 BRZ (IMO-Nr.: 9073098), erlitt einen Getriebeschaden und musste am 7.8. außerplanmäßig für eine Woche die Husumer Werft zur Reparatur ansteuern. Siei machte dort um 23.40 Uhr fest. Die Arbeiten sollten rund eine Woche dauern. Ohne eine Reparatur hätte das Schiff nur mit verminderter Geschwindigkeit fahren können.
Die Adler-Reederei passte die Fahrpläne der anderen Schiffe an, um den Verkehr zwischen den Inseln, Halligen und dem Festland fahrplanmäßig aufrecht zu erhalten. Die ‚Adler VI‘ und ‚Adler IV‘ verkehren in den kommenden zusammen mit der ‚Liinsand‘, die für diesen Zeitraum gechartert wurde und Fahrten zwischen dem Festland, Amrum, Hooge, Föhr und Sylt mit übernimmt. Einige Abfahrten ab Hörnum für Tages- und Kurzfahrten mussten abgesagt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelschiff in Rotterdam gehoben
(08.08.18) Das im vergangenen Monat im Veerhafen in Rotterdam gesunkene, historische Segelschiff ‚Vrouwe Suzanna‘ wurde am 8.8. geborgen. Ein Schwimmkran der Bergungsfirma Hebo ging an der Untergangsposition in Stellung. Im Laufe des Vormittags erschien der Rumpf in dessen Hebestropps langsam wieder über der Wasseroberfläche.
Warum das Schiff in der Nacht zum 7. Juli sank, war weiterhin unbekannt. Der Hafenmeister überwachte die Operation. Der Eigner des Seglers war derzeit unauffindbar.
Quelle:Tim Schwabedissen


BBC Lagos wieder freigegeben
(08.08.18) Nachdem die ernsthaftesten Mängel, die auf dem unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Frachter ‚BBC Lagos’, 7138 BRZ (IMO-Nr.: 9570668), die nach der Strandung im Öresund während der nachfolgenden Inspektionen gefunden worden waren, beseitigt wurden, gab die schwedische Transportbehörde das Schiff am Nachmittag des 7.8. wieder frei. Um 20.50 Uhr verließ es den Hafen von Helsingborg und wurde nun am 18.8. in Las Palmas erwartet. Insgesamt hatten die Inspektoren 17 Mängel, darunter mehrere schwere, an Bord entdeckt.
Sie monierten auch eine schwach ausgeprägte Sicherheitskultur an Bord des Frachters. Nachdem dieser aber grundsätzlich wieder seetüchtig war, durfte er den Skåne-Hafen verlassen. Dabei blieb der russische Kapitän allerdings zurück, der verhaftet wurde, nachdem bei ihm 2,5 Promille Alkohol festgestellt wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Thunfischskipper als spontaner Schiffsberger
(08.08.18) Ein Thunfischskipper aus Port Lincoln half bei der Bergung der ebenfalls dort beheimateten Segelyacht ‚Chiquita’, die am 2.8. in der Boston Bay nach Sturmschäden hatte auf Grund gesetzt werden müssen, um Schlimmeres zu verhindern. Der Taucher, Kapitän und Ingenieur Kristofer Miletic hatte das Boot eine Weile auf dem Strand liegen sehen und bot dessen Eigner am 7.8. seine Hilfe an. Am Morgen des 8.8. rückte Miletic dann mit dem Taucherschiff ‚Diversion’ an der Strandungsstelle in der Boston Bay an.
Nach einer Inspektion in Hinblick auf mögliche Schäden wurde eine 120 Meter lange Schlepptrosse ausgebracht. Um 11.30 Uhr zog das Taucherschiff die Yacht vom Strand. Dann wurde es zur Port Lincoln Marina geschleppt.
Der Eigner war glücklich über die unerwartete Hilfe, und durch die rasche Bergung wurden Risiken für die Umwelt oder die navigatorische Sicherheit abgewendet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schiffe im Sturm vor Philippinen in Not
(08.08.18) Ein Frachter lief bei stürmischer See vor Dumaran in Palawan auf Grund. Das Schiff kam von Puerto Princesa und war nach Lucena City bestimmt. Er hatte vergeblich versucht, bei hohem Seegang zu ankern.
Bereits am 6.8. war das Touristenboot ‘Cleopatra’ in den Gewässern von Helicopter Island in El Nido, Palawan, gesunken. Das Militär hatte bei der Rettung der 14 Menschen an Bord, die von El Nido zu einer Inseltour unterwegs waren, geholfen. An Bord waren 10 philippinische Fahrgäste, ein Tourguide und eine dreiköpfige Crew. Sie wurden gegen 13 Uhr unversehrt nach El Nido gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Holzschiff zerbricht zwei Wochen nach Strandung
(08.08.18) Zwei Wochen nach seiner Strandung begann ein 52 Fuß langes Holzboot, bei dem es sich um die ‚Shangri-La’ aus Marathon handeln soll, am 3.8. am Cannon Patch, einem beliebten Schnorchelriff in Key Largo, auseinanderzubrechen. Es war am 21.7. in vier Fuß Tiefe auf Grund gelaufen. Der Schaden am Korallenriff war noch unklar.
Am 21.7. hatte das Patroullienboot ‚CG 33120‘ der Coast Guard-Station auf einen Notruf hin die zweiköpfige Crew abgeborgen. Am 22.7. kam es zu einem Ölaustritt. Das Florida Department of Environmental Protection prüfte, wie man das Wrack beseitigen könnte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre mit 300 Personen an Bord hatte Wassereinbruch
(08.08.18) Am 7.8. erlitt die bengalische Fähre ‚Ranikhet’, die mit 300 Passagieren, neun Trucks und sechs Bussen auf dem Padma-River unterwegs war, einen Wassereinbruch. Sie war auf der Fahrt von Mawa nach Kathalbari, als sie um 10:05 Uhr havarierte. Ein Passagier rief di
e Polizei über Telefon an, diese informierte die Coastguard, die Flusspolizei und die Feuerwehr. Die Retter konnten alle Fahrgäste unversehrt von Bord holen. Dann machte sich ein Team der Munshiganj Fire Service Station in Srinagar daran, das eingedrungene Wasser zu lenzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ölbergung aus Manolis L hat begonnen
(08.08.18) Mehr als 30 Jahre nachdem der Frachter ‚Manolis L’, 5453 BRZ (IMO-Nr.: 8031110) vor der Notre Dame Bay in Neufundland sank, hat nun das Auspumpen des restlichen Öls aus dem unweit der Change Islands seit 1985 in 70 Metern Tiefe liegenden Wracks begonnen. Erstmals im April 2013 war nach einem schweren Sturm Öl aus Rissen ausgetreten. Die Coastguard versuchte, das Öl aufzufangen, doch immer wieder kam es seither zu Ölverlusten, bis die Regierung in Ottawa im Frühjahr einen 15-Millionen-Dollar-Kontrakt mit der Ardent Global abschloss, das Risiko ein für alle Mal zu beseitigen.
Die Firma arbeitet wegen der großen Wassertiefe mit ROVs, um die besten Punkte zu finden, an denen Ölschläuche magnetisch befestigt werden, durch die das Öl mittels in den Rumpf gebohrter Löcher nach oben transportiert wird. Bei einer Untersuchung im Jahr 2016 war herausgefunden worden, dass sich noch zwischen 115 und 150 Kubikmeter Öl und rund 60 Kubikmeter Diesel in den Tanks befinden.
Mit einem ‚Pump and Flush’-System soll das Wasser heruntergedrückt und das Öl an die Wasseroberfläche gedrückt werden. Dazu muss es erst erhitzt werden. Die Operation ist nicht ohne Risiken.
Deshalb sind Ölbekämpfungsfahrzeuge auf Standby gegangen, darunter die ‚Earl Grey’ der kanadischen Coastguard und neun weitere Schiffe sowie Helikopter und eine Dash 8 von Transport Canada zur Luftüberwachung. 140 Menschen arbeiten an der Untergangsstelle. Bis Ende des Sommers sollen die Arbeiten beendet werden.
Das geborgene Öl kommt zur Entsorgung nach St. John's, das kontaminierte Wasser soll verarbeitet und gereinigt werden. Die ‚Manolis L‘ entstand 1980 auf der Meyer-Neptun Werft in Rostock. Sie war 121,9 Meter lang, 17,5 Meter breit und hatte 7,72 Meter Tiefgang.
Quelle:Tim Schwabedissen


‘Grande Roma’: gekippt im Trockendock
‘Grande Roma’: gekippt im Trockendock
(Bild: Malta Dry Docks)   Großbild klick!

Malta: Aufgepallter Autofrachter rutschte im Trockendock weg
(07.08.18) Am 6.8. kam es in Valletta zu einem Dockunfall. Der am 31.7. von Gioia Tauro kommend bei der Werft Malta Dry Docks zu Überholungsarbeiten eingedockte, italienische Autofrachter ‘Grande Roma’, 44408 BRZ (IMO-Nr.: 9247936), rutsche auf den Pallen auf einmal nach Steuerbord weg. Möglicherweise waren die Stützen unter dem Schiffsboden zusammengebrochen. Der Unfall ereignete sich, als die schwere RoRo-Rampe achtern zum Kai hin ausgefahren wurde.
Menschen kamen nicht zu Schaden, als sich das 14.483-Tonnen-Schiff unvermittelt in Bewegung setzte. Es wurde mit Stahlstützen provisorisch vor einem weiteren Abkippen gesichert. Ob am 196 Meter langen und 31 Meter breiten Rumpf des 2003 erbauten Grimaldi-Frachters beim Abrutschen Schäden entstanden, war derzeit noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Saronischer Golf: Fähre mit Wassereinbruch
(07.08.18) Am 6.8. gegen Mittag kam es vor Argosaronikos auf der griechischen Fähre zu einem Wassereinbruch auf der griechischen Fähre ‚Apollon Hellas’, 1821 BRZ (IMO-Nr.: 8807105). Er erfolgte im Steuerbord-Maschinenraum durch eine Leckage an einem Kühlwasserrohr. Das Schiff war zu der Zeit fahrplanmäßig von Piräus nach Ägina, Methana and Poros unterwegs.
Es hatte 386 Passagiere an Bord und 41 Pkw, 21 Motorräder, sechs Trucks und einen Bus geladen. Von diesen wurden 279 Fahrgäste samt 35 Pkw, 17 Motorrädern und die Frachteinheiten mit einer anderen Fähre weiter transportiert. Die übrigen Fahrgäste wurden von der Reederei betreut.
Die Hafenbehörde von Piräus führte vor Ort eine Inspektion durch. Das Schiff wurde mit einem Auslaufverbot belegt, bis eine Reparatur durchgeführt und die Klasse wieder erteilt worden war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Die KNRM ist eingetroffen
Die KNRM ist eingetroffen
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

KNRM und DGzRS gemeinsam im Einsatz für sinkende deutsche Yacht
(07.08.18) Die Motoryacht ‚Emra’, auf der ein deutsches Ehepaar und ihre Enkelin am Abend des 5.8. von Juist nach Termunterzijl, unterwegs war, erlitt auf der Oosterems einen Wassereinbruch. Der Skipper alarmierte MRCC in Bremen, das sofort das Rettungsboot ‚Hans Dittmer‘ der DGzRS sowie das KNRM-Rettungsboot ‚Jan en Titia Visser‘ zu Hilfe schickte. Dem Skipper wurde geraten, eine Untiefe zu suchen, um das vom Untergang bedrohte Fahrzeug dort aufzusetzen.
Beide Rettungsboote trafen gleichzeitig am Havaristen ein. Das KNRM-Boot übergaben sofort eine Pumpe auf die Yacht, um das Wasser zu lenzen Die Yacht hatte starken Wassereinbruch, aber es gelang, die Situation unter Kontrolle zu bekommen und zu verhindern, dass sie sank.

‚Emra’ wird in den Hafen geschleppt
‚Emra’ wird in den Hafen geschleppt
(Bild: KNRM)   Großbild klick!
Das Boot musste aber schnell aus dem Wasser geholt werden, und deshalb wurde sie von der ‚Jan en Titia Visser‘ zum Marina-Hafen in Borkum geschleppt. Die ‚Hans Dittmer‘ konnte zu ihrer Station auf Juist zurückkehren. Auf dem Weg nach Borkum musste die ‚Emra‘ permanent weiter gelenzt werden, um den Wasserstand zu halten.
In Borkum wurde der Havarist vom Rettungsboot längsseits genommen und am Kai der Marina unverzüglich ausgekrant. Zwischen Rumpf und Ruder wurde nach dem Anheben des Havaristen ein Riss erkennbar, durch den das Wasser eindringen konnte. Weil die drei Bootsfahrer nicht auf Borkum bleiben konnten, nahmen die Seenotretter sie mit nach Eemshaven. Später am Abend
'Emma' wird an Land gekrant
'Emma' wird an Land gekrant
(Bild: KNRM)   Großbild klick!
wurden sie von Delfzijl nach Termunterzijl gebracht, wo das Paar sein Auto stehen hatte, sodass es den Weg nach Hause fortsetzen konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen






Blackout in Patras
(07.08.18) Die griechische Fähre ‚Zeus‘, 376 BRZ (IMO-Nr.: 8952950), erlitt beim Laden im Hafen von Rio in Patras am Morgen des 5.8. einen Blackout. Das Schiff wurde daraufhin von der Hafenbehörde mit einem Auslaufverbot belegt, bis der Schaden behoben und die Bordenergie wieder verfügbar war. Nach einer Reparatur und der Inspektion durch Hafeningenieure durfte das Landungsschiff wieder den Liniendienst nach Andirrion aufnehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen


‘BBC Lagos’ unter Arrest in Helsingborg
‘BBC Lagos’ unter Arrest in Helsingborg
(Bild: Tom Wall)   Großbild klick!

Auch auf BBC Lagos herrschten haarsträubende Zustände
(07.08.18) Nach ihrer Bergung lag die ‘BBC Lagos’ weiter unter Arrest im Südhafen von Helsingborg. Bei den Untersuchungen an Bord stellte sich heraus, dass der Kapitän den Warnalarm stillgelegt hatte. Die erste Überprüfung ergab mehrere Mängel, unter anderem wurden Sicherheitssysteme manipuliert und ein automatischer Alarm abgetrennt.
Die schwedische Transportbehörde fordert daraufhin weitere Untersuchungen des Frachtschiffes. Es wird nicht wieder freigegeben, bis es umfassend inspiziert wurde. Bis zum 7.8. sollte auch ein Hearing des russischen Kapitäns stattgefunden haben. Bei ihm wurde ein Alkoholwert von 2,5 Promille festgestellt.
Zum Zeitpunkt der Strandung vor Råå hatte er die Brücke verlassen. Ihm drohte nun in Schweden eine Haftstrafe.
Bereits nach der Strandung des seit dem 2.8. in Oskarshamn liegenden Aiutofrachters ‚Makassar Highway‘ (IMO-Nr.: 9235426) bei Västervik am 23.7. hatte die schwedische Polizei herausgefunden, dass an Bord haarsträubende Zustände geherrscht haben mussten: Das Satellitennavigationssystem und auch das Datenaufzeichnungsgerät waren ausgefallen. Die Crew durfte pro Woche entweder 24 Flaschen Starkbier oder eine Flasche Schnaps kaufen.
Der Kapitän öffnete das Alkohollager manchmal auch zwei Mal pro Woche, und die Crew durfte sich bedienen. Der Rudergänger war alkoholisiert gewesen, als der Frachter mit 14 Knoten Fahrt auf Grund lief. Es gab weiterhin Hinweise darauf, dass die ‘Makassar Highway’ einen Kurs dichter unter die Küste absetzte, damit die Mannschaft eine bessere Mobilfunkabdeckung erhielt. Der Kapitän hatte aber die Sicherheit des Kurses selbst nicht kontrolliert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Palermo
(07.08.18) Am Vormittag des 6.8. erlitt die italienische Fähre ‚Antonello da Messina‘, 1643 BRZ (IMO-Nr.: 8708593), den Ausfall einer ihrer beiden Hauptmaschinen auf der Fahrt von Palermo nach Ustica. Der Kapitän entschied, die Reise nicht fortzusetzen und kehrte in den Abgangshafen zurück, den er um neun Uhr verlassen hatte.
An Bord waren 90 Passagiere sowie Pkw und Trucks. Nach einer Reparatur lief das Schiff am 7.8. um neun Uhr wieder fahrplanmäßig nach Ustica aus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre nach Turboladerschaden ausgefallen
(07.08.18) Am Abend des 4.8. erlitt die kanadische Fähre ‚Northern Expedition‘, 17729 BRZ (IMO-Nr.: 9408413), einen Turbolader-Schaden während des Liniendienstes Prince Rupert - Haida Gwaii. Ein Anlauf in Klemtu wurde abgesagt, weil es dem Kapitän zu riskant war, dort mit nur einer Maschine einzulaufen. Die Fähre machte in Prince Rupert zur Reparatur fest.
BC Ferries hoffte, dass diese durch einen Experten und mit dort verfügbaren Ersatzteilen am 6.8. gegen Mitternacht abgeschlossen werden könnte, um danach zunächst Seeerprobungen durchzuführen. Der Fährdienst wurde in eingeschränktem Umfang derweil durch die kleinere ‚Northern Adventure‘, 9844 BRZ (IMO-Nr.: 9257735), sowie einen Schubverband, der am 6.8. Fracht von Haida Gwaii zum Festland brachte aufrechterhalten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Erforschung von Wrack im Wattenmeer scheiterte an Versandung
(07.08.18) Am 3.8. führte die Maritime Archaeologie-Stiftung an der Mothoek mit der ‚De Serenity‘ eine Untersuchung durch, ob es sich bei einem dort 2015 entdeckten Wrack um eines der Schiffe der Fischereiflotte von Paesens und Moddergat handelte, die 1883 verloren gingen. Sie war am 4.3. 1883 zum Fang zu den Fischgründen oberhalb der Insel Borkum gesegelt, wurde dort aber von einem schweren Sturm überrascht. Von der Flotte von 22 Schiffen wurden 17 zerstört.
Von 14 Schiffen war bekannt, wo sie gestrandet waren. Einige davon konnten geborgen und repariert werden, aber drei Schiffe blieben seither verschwunden. Zufällig wurde im Jahr 2015 ein Schiffswrack aus Holz in einem schwer erreichbaren Gebiet des Wattenmeers zwischen dem äußersten Osten von Schiermonnikoog und dem Groninger Festland entdeckt.
Einige Daten wurden bei der ersten Erkundung gesammelt und festgestellt, dass die Eigenschaften des Wracks denen der verschwundenen Schiffe sehr ähnlich waren. Doch jetzt stellte sich heraus, dass das Wrack, das 2015 noch sichtbar war, nun verschwunden zu sein scheint. Erst nach umfangreicher Suche mit Sonarausrüstung, ergänzt durch Untersuchungen von Tauchern, konnte es ausgemacht werden. Allerdings waren die Überreste wieder von der Natur mit einem Meter Sand bedeckt wurden, so dass weitere Forschungen aktuell nicht mehr möglich waren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Explosion auf Autofrachter vor Belgien
(07.08.18) Auf dem italienischen Autofrachter ‚Grand Benelux‘, 37712 BRZ (IMO-Nr.: 9227900), ereignete sich am 4.8. um 14.09 Uhr eine Maschinenraumexplosion mit nachfolgendem Feuer auf der Nordsee. Das Schiff hatte Hamburg am 4.8. gegen 14 Uhr verlassen und war nach Antwerpen bestimmt. Um 20.15 Uhr war die Lage an Bord unter Kontrolle.
Menschen kamen nicht zu Schaden. Der Havarist ankerte zunächst nördlich von Zeebrügge, ehe er am 6.8. um 1.20 Uhr bei der Antwerp Euroterminal NV festmachte. Die Höhe des entstandenen Schadens war zunächst ebenso unklar wie die Frage, ob auch die Ladung betroffen war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tote und Verletzte nach Kollision mit Unfallflucht
(07.08.18) Mindestens drei Fischer aus Kolkata und Tamil Nadu kamen ums Leben, 12 weitere wurden vermisst, nachdem der Kutter ‚Oceana’ vor der Küste von Munambam nahe Kochi in Kerala am 7.8. gegen drei Uhr von einem anderen Schiff gerammt wurde. Er war vor Chettuva auf Fang, als es zu der Kollision mit dem anderen Schiff, das den Namen ‚Deshshakti‘ oder ‚Deshshanti‘ getragen haben könnte, kam. Es stoppte nach dem Zusammenstoß nicht.
An Bord des Kutters waren 15 Mann. Zwei wurden gerettet und kamen ins Krankenhaus in Kochi. Eine Such- und Rettungsaktion war im Gange. Die Behörden in Kerala versuchten derweil, den Kollisionsgegner ausfindig zu machen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Leichter sank vor Chittagong – sieben Vermisste
(07.08.18) Am Morgen des 7.8. sank in der Bucht von Bengalen der Leichter ‚Pathgati-2’ mit einer Ladung von 1.100 Tonnen Weizen nach der Kollision mit der ‚Abdullah Al Asif-10’ rund sieben Meilen vor dem Hafen von Narayanganj. Das Schiff war um ein Uhr aus Karnafuli ausgelaufen und hatte eine 14-köpfige Crew an Bord.
Drei Mann wurden von der ‚Abdullah Al Asif-10’ gerettet, vier weitere von der ‚Sandweep‘ der Marine von Bangla Desh. Nach den übrigen wurde noch gesucht. Da das Wrack außerhalb des Fahrwassers nach Chittagong im Sandwip-Bhashanchar Channel lag, wurde die übrige Schifffahrt durch das bis zum Oberdeck versunkene Schiff nicht behindert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter ‚BBC Lagos‘ sitzt auf
Frachter ‚BBC Lagos‘ sitzt auf
(Bild: Kustbevakningen)   Großbild klick!

Öresund: Gestrandeter Frachter geborgen
(06.08.18) Der Bergungsplan, den die Reederei Duo Ship BV und ihre Versicherung für den unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Frachter ‚BBC Lagos‘, 7138 BRZ (IMO-Nr.: 9570668), vorgelegt haben, wurde von den schwedischen Behörden genehmigt, sodass er am Nachmittag des 5.8. der Havarist vom Strand von Råå im Øresund freigeschleppt werden konnte. Es bestand keine Gefahr einer Ölverschmutzung, denn bei den vorangegangenen Tauchinspektionen waren keine Schäden am Rumpf festgestellt worden.
Bei günstigen Wetterbedingungen und einem steigenden Wasserstand waren die Bedingungen vor Ort günstig für eine erfolgreiche Bergungsaktion. Dennoch wurde Ölbekämpfungsgerät in Bereitschaft
Frachter ‚BBC Lagos‘ im Schlepp
Frachter ‚BBC Lagos‘ im Schlepp
(Bild: Kustbevakningen)   Großbild klick!
gehalten. Der dänische Schlepper ‚Svitzer Hermod‘ (IMO-Nr.: 9788124) wurde aus Helsingborg zur Unfallstelle gerufen.
Auch die schwedischen Küstenwachboote ‚KBV 034‘ und ‚KBV 432‘ waren vor Ort. Nachdem auch der unter Färöer-Flagge laufende Schlepper ‘Sund’ (IMO-Nr.: 9793076), der um 11.30 Uhr aus Malmö ausgelaufen war, am Havaristen festgemacht hatte, wurde dieser vor den Augen hunderter Schaulustiger eine halbe Stunde nach Bergungsbeginn gegen 15.30 Uhr zurück in tieferes Wasser bugsiert. Um 16.20 Uhr lief der Schleppzug, eskortiert von der ‚KBV 432‘, mit Lotsenassistenz in den Südhafen von Helsingborg ein, wo der Frachter weiter untersucht wurde.
Dabei wurden noch weitere Mängel festgesellt, nachdem Vertreter der Transportinspektion an Bord gegangen waren. Deshalb wurde der Havarist vorläufig mit einem Weiterfahrverbot belegt. Als das Schiff auf Grund lief, hatte der russische Kapitän 2,5 Promille, und die Brücke war offenbar nicht besetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Die letzten Reste der 'Server'
Die letzten Reste der 'Server'
(Bild: Kystverket)   Großbild klick!

Wrackreste der 'Server' vor Fedje / Noewegen werden nach 10 Jahren beseitigt
(06.08.18) Am 3.8. begann vor Fedje die Räumung der letzten Reste des gesunkenen Frachters ‚Server‘, 19864 BRZ (IMO-Nr.: 8307117), durch die Kranbarge ‚Missing Link‘ aus Panama. Der zyprische Bulkcarrier war dort am 12.1.2007 auf Grund gelaufen und zerbrochen. Das Vorschiff wurde rasch geborgen, das Achterschiff aber blieb vor Ort.
Die Küstenverwaltung hatte stets darauf bestanden, auch diese zu räumen, und nach einer neuen Order im März hat die Versicherung Gard akzeptiert und die Kosten übernommen. Bei dem Schiffbruch waren zwischen 300 und 500 Tonnen Öl ausgelaufen und hatten die Strände beim Hellisøy Leuchtturm verschmutzt. Die Reinigungsarbeiten dauerten bis zum Sommer 2007.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Skiathos
(06.08.18) Am Nachmittag des 5.8. kollidierte die griechische Fähre ‚Aqua Blue’, 7505 BRZ (IMO-Nr.: 7429669), während des Einlaufmanövers mit der Ecke einer Kaianlage in Skiathos. Dabei entstand ein Riss von 60 Zentimetern Höhe und 20 Zentimetern breite einen halben Meter oberhalb der Wasserlinie. An Bord des Schiffes, das auf seinem Liniendienst Heraklion - Thira - Naxos - Paros - Mykonos - Tinos - Syros - Andros - Skiathos - Thessaloniki war, befanden sich 71 Crewmitglieder und 170 Passagiere.
Nachdem diese unversehrt abgesetzt waren, wurde ein Auslaufverbot verhängt, bis Reparaturen und eine Klasseinspektion durchgeführt worden war. Passagiere nach Thessaloniki, die im Hafen von Skiathos warteten, wurden durch die Kiara Maritime Company mit anderen Schiffen weiter befördert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tragflächenboot in Fethiye havariert
(06.08.18) Der unter St. Kitts-Nevis-Flagge laufende Hydrofoil ‚Flying Poseidon‘, 139 BRZ (IMO-Nr.: 8136659), erlitt am 3.8. einen Ausfall der Maschine und der Notsysteme im Hafen von Fethiye. Die Crew machte sich an die Reparatur des Schadens. Bis zu dessen Behebung und einer Klasseinspektion wurde ein Auslaufverbot erteilt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Polarforschungsschiff ‚Maud‘ von Roald Amundsen
Polarforschungsschiff ‚Maud‘ von Roald Amundsen
(Bild: Maud returns Home)   Großbild klick!

Amundsens Schiff ist „coming home“
(06.08.18) Nach 100 Jahren ist das norwegische Polarforschungsschiff ‚Maud‘ von Entdecker Roald Amundsen zurück in Norwegen. Am 5.8. um 20 Uhr passierte der Ponton mit dem Wrack an Deck den Leuchtturm von Hellesøy in Fedje in Hordaland. In der Nacht ging es auf Südkurs weiter nach Bergen.
Von dort wird die Reise über Sørlandet in den Oslofjjord führen. Dort ist in Vollen in Asker, wo das Schiff 1917 erbaut wurde, das Ende der Reise. Hier wird es zum Museumsschiff.
Am 24.6.1918 war Roald Amundsen mit der ‘Maud’ aus dem Kristianiafjord ausgelaufen und hatte
Polarforschungsschiff ‚Maud‘ im Schlepp auf einer Barge
(Bild: Maud returns Home)   Großbild klick!
sich am 18.7. von Vardø aus auf den Weg zur Nordost-Passage gemacht. Doch die Expedition verlief nicht wie geplant. Amundsen ging pleite, und am Ende ihrer Laufbahn lag die ‘Maud’ gesunken in Grönland.
Nach jahrelanger Vorbereitung brachten Terje Mørkved, Bjørn Myrann, Jan Wanggaard und Stig Pettersen, die Köpfe der Kampagne "Maud Returns Home", das Schiff ein Jahrhundert später heim. 2016 wurde es in der Cambridge Bay gehoben und 2017 von dort auf Deck der Barge ‚Jensen‘ nach Aasiaat an der Westküste Grönlands geholt, wo es überwinterte.
Am 23.6. verließ der Schleppzug Asiaat und ging durch den Prins Christians-Sund nach Tasiilaq, wo er am 14.7. eintraf. Am 19.7. stand er südlich von Island und hielt über die Färöer auf Norwegen zu. Am 18.8. soll die Reise in Vollen nach einer Fahrt von 2803 Meilen an der Trosse des Schleppers ‚Tandberg Polar', 235 BRZ (IMO-Nr.: 6708147), enden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre erlitt Rampenschaden in Lavrion
(06.08.18) Am frühen Morgen des 6.8. brach unmittelbar vor dem Auslaufen auf der griechischen Fähre ‚Nearchos‘, 4163 BRZ (IMO-Nr.: 6727193), eines der Zugseile an Steuerbordseite zum Bedienen der RoRo-Rampe. Niemand der 15 Crewmitglieder und sechs Frachtbegleiter an Bord wurde verletzt. Das Schiff musste aber bis zur Reparatur des Schadens im Hafen von Lavrio liegen bleiben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht ‚Elfin‘ und DGzRS
(Bild: DGzRS)   Großbild klick!

Fehmarn: Schiffbrüchige Taucher gerettet
(06.08.18) Die freiwilligen Seenotretter der DGzRS in Puttgarden retteten am 4.8. zwei schiffbrüchige Wassersportler. Nördlich der Ostsee-Insel Fehmarn war deren Motorboot gekentert und gesunken. Die beiden Besatzungsmitglieder gingen über Bord.
Gegen 13 Uhr meldete die Besatzung eines Frachters etwa vier Seemeilen nördlich von Puttgarden ein gekentertes Motorboot, auf dessen Kiel zwei Männer saßen. Sofort alarmierten die Wachleiter die freiwilligen Seenotretter der DGzRS-Station Puttgarden, die kurze Zeit später mit dem Seenotrettungsboot ‚Emil Zimmermann‘ ausliefen. Als erstes war die Segelyacht ‚Elfin‘ beim Havaristen.
Trotz ruppiger See bei westlichem Wind der Stärke 4 bis 5 gelang es den Seglern, die beiden Männer an Bord zu nehmen. Außerdem befanden sich mittlerweile ein Rettungsschiff der dänischen Marineheimwehr und das Mehrzweckschiff ‚Scharhörn‘ des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts am Unglücksort. Als die freiwilligen Seenotretter kurze Zeit später eintrafen, übernahmen sie sofort die beiden Männer von der ‚Elfin‘.
Auf der ‚Emil Zimmermann‘ untersuchte ein als Rettungssanitäter ausgebildetes Besatzungsmitglied die Wassersportler. Sie waren nicht verletzt und auch nicht unterkühlt. Daher war eine weitere medizinische Versorgung der beiden Männer im Alter von 51 und 53 Jahren, die aus Hamburg und dem Hamburger Umland stammten, nicht notwendig.
Sie waren am Morgen mit ihrem 7,5 Meter langen Motorboot aus Burgtiefe ausgelaufen, um im Fehmarnbelt zu tauchen. Dort hatte ihr offenes Kajütboot plötzlich starke Schlagseite bekommen, war über das Heck voll Wasser gelaufen und gekentert. Dank einer Luftblase ging es jedoch nicht unter, sodass sich die beiden Taucher, die wärmende Neoprenanzüge trugen, auf das kieloben treibende Boot retten konnten.
Dort harrten sie etwa 45 Minuten aus, bevor sie von der Besatzung der Segelyacht an Bord genommen wurden. Die ‚Scharhörn‘ barg das Motorboot mit einem Kran und brachte es ebenfalls an Land.
Quelle:Tim Schwabedissen


Palamos: Segelyacht vor Costa Brava gesunken
(06.08.18) Am 3.8. sank vor Palamós in Cala Estreta die Segelyacht ‚Gaudeamus‘. Sie war mit einer dreiköpfigen Crew an Bord auf Felsen aufgelaufen und leckgeschlagen. Die Retter von Salvamento Marítimo wiesen die Segler über Funk an, Rettungswesten anzulegen. Als das Wasser im Schiffsinnern einen halben Meter hoch stand, bargen sie sie schließlich ab.
Sie wurden nach Platja del Castell gebracht und dort vom Roten Kreuz Palamós und der Polizei in Empfang genommen. Für ihre Yacht gab es keine Rettung – sie sackte über den Bug weg und landete schließlich in rund 17 Metern Wassertiefe auf dem Meeresgrund.
Quelle:Tim Schwabedissen


DGzRS-Boot fand vermissten Wassersportler
(06.08.18) Das DGzRS-Rettungsboot ‚Nausikaa‘ der Station Vitte/Hiddensee kam am Vormittag des 5.8. einen 35 Jahre alten Mann zu Hilfe, der als vermisst gemeldet worden war. Sie brachten ihn und sein Boot nach nach Schaprode auf Rügen. Gegen 3 Uhr hatte sich ein Mann bei der Wasserschutzpolizei Stralsund gemeldet, nachdem ein Freund etwa zwei Stunden zuvor mit einem fünf Meter langen, offenen Motorboot von Neuendorf auf Hiddensee in Richtung Barhöft ausgelaufen war, dort aber nicht angekommen.
Die Wachleiter alarmierten die freiwilligen Seenotretter der Stationen Vitte und Stralsund. Außerdem beteiligten sich ein Schnellboot der Wasserschutzpolizei und ein Rettungshubschrauber an der Suche im Schaproder und Kubitzer Bodden. Seenotretter mit den Booten ‚Hertha Jeep‘ und ‚Nausikaa‘ suchten gemeinsam südlich von Neuendorf nach dem Vermissten.
In dem Revier herrschten zu der Zeit gute Bedingungen mit nordwestlichen Winden um fünf Beaufort und moderater Seegang. Trotzdem entdeckte erst das Fahrgastschiff ,Insel Hiddensee’ (MMSI-Nr.: 211537360) den Vermissten gegen sieben Uhr weit außerhalb des errechneten Suchgebiets. Der Mann war mit seinem Aluminiumboot auf dem Sandhaken Bessin östlich von Vitte gestrandet.
Offenbar war er entgegen seines ursprünglichen Plans von Neuendorf nicht in Richtung Süden, sondern nach Norden gelaufen. Bis zum Eintreffen der freiwilligen Seenotretter aus Vitte blieb das Fahrgastschiff zur Sicherheit vor Ort. Die Besatzung der ‚Nausikaa‘ nahm den Mann an Bord, dem es trotz der Nacht auf See gut ging.
Nachdem die Seenotretter ihn mit trockener Kleidung versorgt hatten, steuerten sie mit dem Motorboot im Schlepp den Hafen von Schaprode an. Dort kümmerte sich der Landrettungsdienst weiter um ihn.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gesunkenes Ausflugsboot vor Phuket wird geborgen – weiteres Boot durch Feuer zerstört
(06.08.18) In der kommenden Woche soll das am 5.7. mit 89 Touristen an Bord vor Phuket gesunkene Ausflugsboot ‚Phoenix‘ gehoben werden. Bei Untergang waren 47 chinesische Touristen ums Leben gekommen. Das Marine Department plante, die Vorbereitungen dazu am 5.8. abzuschließen und das Schiff bis zum 11.8. an die Wasseroberfläche zu ziehen.
In den vergangenen drei Tagen haben 20 Taucher in 45 Metern Tiefe die zur Hebung notwendige Ausrüstung installiert und das Wrack mit Gurten stabilisiert. Der Rumpf war aktuell zu rund 10 Prozent versandet. Das Achterschiff war schwer beschädigt, und Korallenriffe an der Untergangsstelle erschwerten die Arbeiten zusätzlich.
Große Hebesäcke und ein Kran sollten das Wrack binnen einer Woche an die Wasseroberfläche bringen. Dann sollte es zum Rattanachai Shipyard in Rassada an der Ostseite von Phuket zur Inspektion gebracht werden. Die Aktion kostet rund 300.000 Dollar.
Unterdessen wurde in Rassada, östlich von Phuket, am Nachmittag des 6.8. ein anderes Tourboot durch ein Feuer zerstört. Es brach um 13.30 Uhr nahe der Phuket Fish Market Organisation aus. Beim Eintreffen von Rettungskräften stand es in Vollbrand.
Es dauerte mehr als 1,5 Stunden, die Flammen zu löschen, die vom Wind immer wieder angefacht wurden. Ein Boot daneben erlitt leichte Schäden. Das zerstörte Boot lag seit dem 31.7. zu Reparaturarbeiten auf dem Slip der Asian Phuket Marine. Es war 20 Meter lang und konnte 125 Passagiere sowie eine sechsköpfige Crew aufnehmen. Wahrscheinlich wurde der Brand durch Schweißfunken verursacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


11 Vermisste nach Kutterunglück vor China
(06.08.18) Ein Kutter mit 14 Mann an Bord kenterte am Nachmittag des 4.8. vor der ostchinesischen Zhejiang-Provinz. Drei Mann wurden gerettet, 11 weitere vermisst, als um 18 Uhr Alarm geschlagen wurde im Xiangshan County, Ningbo City. Das Maritime and Fishery Department leitete eine Suchaktion ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf letzter Reise nach Aliaga
(06.08.18) Auf dem unter Marshall Islands-Flagge laufenden Frachter ‚Koza‘, 6221 BRZ (IMO-Nr.: 9310343), brach am 5.8. vor Izmir im Aliaga-Distrikt ein Feuer im Laderaum aus. Das Schiff, das am 10.7. aus Dakar ausgelaufen war, hatte 800 Tonnen Weizen an Bord. Es war geplant gewesen, die Fracht zu entladen und das Schiff dann zu verschrotten.
Nachdem offenbar wegen mangelnder Lüftung der Brand entstand, wurden drei Schlepper zur Assistenz geschickt. Nun sollte der Havarist nicht mehr in den Hafen gebracht werden, sondern nach Abschluss von Kühlungsmaßnahmen direkt in die Verschrottungszone gezogen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Tanker vor Japan
(06.08.18) Im Maschinenraum des unter Bahamas-Flagge laufenden Tankers ‚Front Hataka‘, 159383 BRZ (IMO-Nr.: 9196644), brach am 5.8. gegen drei Uhr nach einem Turboladerschaden ein Feuer westlich von Tateyama sieben Meilen vor der Küste der japanischen Chiba-Präfektur südlich der Bucht von Tokio aus. Der Tanker hatte nach dem Eintreffen aus Ju'aymah am 4.8. dort auf Einlaufgenehmigung nach Chiba gewartet. Er war mit Rohöl voll beladen.
Die Crew schottete den Brandbereich ab und leitete Brandbekämpfungsmaßnahmen ein. Eine Gefahr, dass der Brand auf die Ladetanks übergriff, bestand dabei nicht. Gegen sechs Uhr war das Feuer gelöscht.
Der Havarist wurde von den Schleppern ‚Acoba Maru‘ (MMSI-Nr.: 431003385), und ‚Nagato Maru‘ (MMSI-Nr.: 431005054), langsam weiter auf See hinaus zu einer Position südöstlich von Chiba geschleppt. Die 25-köpfige, indische Crew blieb unversehrt. Nachdem die japanische Coastguard an Bord ging, wurde sichergestellt, dass der Brand vollständig aus war. Dann wurde der Maschinenraum wieder geöffnet und damit begonnen, den Antrieb schrittweise wieder in Gang zu bekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schubverband auf der Waal aufgelaufen
(06.08.18) Auf der Waal bei Nijmegen lief am 5.8. gegen 11 Uhr der holländische Schubverband ‚Trias‘/‚Obelix‘ 1127/1504 ts (EU-Nr.: 02326107/02317712), auf Grund. Er war erst wenige Minuten zuvor mit einer Steinkohleladung nach Schmehausen ausgelaufen. Das Schiff erlitt beim Auflaufen starken Wassereinbruch und drohte bei der örtlichen Eisenbahnbrücke zu sinken.
Die alarmierten Einsatzkräfte versuchten, das eindringende Wasser zu lenzen. Rijkswaterstaat sicherte die Unfallstelle ab. Das Binnenschiff ‚Anroma‘ (MMSI: 244660723) ging am Havaristen längsseits, um ihn zu stabilisieren. Am Nachmittag gelang es ihm, den Schubverband freizubekommen und in den Noordkanalhaven zu bugsieren. Möglicherweise war der Schubverband für den niedrigen Wasserstand der Waal zu tief abgeladen gewesen.
Erst am 18.7. war der Koppelverband auf der Waal vor Nijmegen auf Grund gelaufen. Beim Versuch, sich zu befreien, wurde das Achterschiff von der Strömung erfasst, sodass der Havarist quer schlug und erst kurz vor der Eisenbahnbrücke durch Ankerwurf gestoppt werden konnte. Gegen 20 Uhr wurde der Verband wieder flottgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff auf Weser auf Grund gelaufen
(Datum) Das Binnenschiff ‚Polaris‘ aus Hamburg lief am Morgen des 5.8. auf der Weser auf Grund und schlug bei Flusskilometer 207 einen Kilometer nördlich der dortigen Schleuse quer. Ursache war eine Kette, die in die Ruderanlage geraten war und das Schiff manövrierunfähig gemacht hatte. Mitarbeiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes halfen, den Havaristen wieder flottzumachen.
Zunächst versuchten sie mit Drahtseilen vom Ufer aus, den Rumpf stromgerecht auszurichten. Als das nicht gelang, kam der Schlepper ‚Flut‘ zum Hilfe und brachte den Frachter vom Ufer ab. Das manövrierfähige Schiff wurde durch das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt gegen 16 Uhr in den Mindener Hafen geschleppt. Der Mitarbeiter eines Fachbetriebes begutachteten anschließend dort die Schäden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fischfrachter vor Conchi nach 10 Monaten gehoben
(06.08.18) Am 1.8. wurde der chilenische Fischtransporter ‚Seikongen’ in Conchi in der Los Lagos Region wieder schwimmfähig gemacht. Die Operation begann um neun Uhr, und um 11.30 Uhr schwamm das Schiff mit leichter Steuerbordschlagseite wieder. Es wurde längsseits der Bergungsplattform ‚Yagarfina’ vertäut.
Dann wurden alle noch an Bord befindlichen Flüssigkeiten abgepumpt und das Wrack so weier stabilisiert. Um 18 Uhr befand es sich in sicherer Schwimmlage. Rund 50 Menschen, darunter Experten von CPT Empresas Marítimas und der holländischen Bergungsfirma Ardent sowie Personal der chilenischen Marine waren an den Arbeiten beteiligt gewesen.
Am 6.8. wurde das Wrack nach Talcahuano geschleppt. Dort sollte es weiter inspiziert und dann nach Biobío gebracht werden. Nun konnte auch die Staatsanwaltschaft an Bord mit ihren Ermittlungen zum Untergang am 17.10.2007 beginnen. Nach deren Abschluss sollte das Schiff der Versicherung übergeben werden, die dann über das weitere Vorgehen zu entscheiden hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen


KNRM in Andijk/Medemblik assistierte zwei havarierten Yachten
(06.08.18) Am Nachmittag des 5.8. erlitt die Segelyacht ‚Scorpion‘ einen vermuteten Motorschaden vor dem Hafen von Andijk. Das Rettungsboot ‚'t Span‘ aus Andijk/Medemblik war wegen eines Einsatzes für Surfer bereits auf See und erreichte schnell den Havaristen. Dieser wurde längsseits genommen, doch beim Festmachen in Andijk stellen die Seenotretter fest, dass sich eine Leine um den Propeller gewickelt hatte und deshalb der Motor ausgefallen war.
Daraufhin wurde entschieden, die Yacht zu einem Kran zu verholen, wo sie aus dem Wasser gehoben werden konnte. Nicht viel später wurden die Seenotretter zu einer Segelyacht gerufen, die auf dem Hop festgekommen war. Neben der ‚'t Span‘ lief auch die ‚Bernardine‘ in Richtung der Segelyacht.
Doch bereits auf dem Weg dorthin meldete ein kommerzieller maritimer Dienstleister, dass er die Yacht abgeschleppt habe. Die ‚'t Span‘ vergewisserte sich vor Ort, dass alles unter Kontrolle war, dann kehrten beide KNRM-Rettungsboote zu ihrer Station zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Einstige Tide Carrier 17 Monate nach Havarie auf dem Weg zum Verschrotten
(06.08.18) Der unter Palau-Flagge laufende Bargencarrier ‚Harrier’, 38282 BRZ (IMO-Nr.: 8730479), startete am 1.8. von aus zu seiner letzten Reise nach Aliaga. Wenn er hier, wie geplant, am 22.8. eingetroffen ist, soll er verschrottet werden. 17 Monate hatte das Schiff in Farsund gelegen, bis die notwendige Ausfuhrgenehmigung durch die Norsk Gjenvinning vorlag, damit die Julia Shipping das Schiff in die Türkei exportieren durfte.
Die ‚Harrier‘ ist als Abfall eingestuft, und damit unterliegt es strengen nationalen und internationalen Gesetzen zur Entsorgung. Die einstige ‚Tide Carrier’ hatte beim ersten Auslaufversuch am 22.2.2017 Maschinenausfall erlitten und wäre um ein Haar in schwerem Sturm vor Jæren gestrandet. Die Havarie ereignete sich beim Versuch, es illegal zu Abbrechern in Pakistan zu überführen.
Fünf der 20 Crewmitglieder wurden von Bord evakuiert. Es gelang, das Schiff durch Ankerwurf zu stoppen. Dann wurde es nach Åmøyfjorden abgeschleppt.
Wie sich herausstellte, war altes Schmieröl für den Maschinenausfall verantwortlich. Der Bargentransporter wurde am 5.4. mit einem Auslaufverbot belegt. Er war vor der Havarie seit 10 Jahren aufgelegt gewesen. Das für den Versuch des illegalen Schrottexports verantwortliche Nabeel Ship Management in Dubai musste eine Strafe von 500,000 Kronen zahlen. Die Julia Shipping und der frühere Eigner Eide Marine wurden für den Versuch des illegalen Schrottexports ebenfalls mit Strafen belegt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zerstörte Yacht geborgen
(06.08.18) Die Yacht ‚Lady Eve’, die am 27.7. im Hafen von Ramsgate in Brand geraten und gesunken war, wurde am 5.8. gehoben. Das Feuer hatte seinerzeit auch auf in der Nähe liegende Schiffe übergegriffen. Fünf Feuerwehrfahrzeuge, die Kent Police und die Ramsgate RNLI waren vor Ort.
Eigner Andrew McGill kam mit Verletzungen davon, verlor aber all’ seine Habseligkeiten. Ihm hatte das Boot seit fünf Jahren gehört. Nach der Bergung wurde das Wrack mit einem Kran an Land abgesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarierter Frachter wird in Cádiz vor Reparatur entladen
(06.08.18) Bei den Inspektionen des liberianischen Bulkcarriers ‚Sam Lion‘, 31760 BRZ (IMO-Nr.: 9620164), hat sich herausgestellt, dass sieben Ballasttanks, zwei Dieseltanks und der Kofferdam beschädigt wurden, als das Schiff am 3.7. vor Santa Catalina auf Felsen lief. Am 3.8. verließ der Frachter Ceuta und machte um 20.30 Uhr in Cádiz im La Cabezuela Dock in Puerto Real fest. Hier soll die Ladung von 40.000 Tonnen Zementklinkern auf den ebenfalls unter Liberia-Flagge laufenden Bulkcarrier ‚Sam Hawk‘ (IMO-Nr.: 9637416), umgeladen werden.
Dieser verließ am 3.8. den Hafen von La Coruna und erreichte die Reede von Cádiz am Morgen des 6.8. Er soll die Fracht dann nach Senegal weitertransportieren. Das Umladen sollte vier bis fünf Tage dauern. Dann verholt die ‚Sam Lion’ zur Navantia-Werft zur Reparatur.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild ‚BBC Lagos‘
Archivbild ‚BBC Lagos‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Öresund: Erneut Frachter betrunken vor Schweden auf Grund gesetzt
(04.08.18) Nur wenige Tage, nachdem der angetrunkene Rudergänger der ‚Makassar Highway‘ den Autofrachter bei Västervik vor der schwedischen Küste auf Grund setzte, kam es zu einer erneut durch Trunkenheit am Ruder verursachten Strandung südlich von Helsingborg: Die unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende ‚BBC Lagos‘, 7138 BRZ (IMO-Nr.: 957066), lief am 3.8. bei Råå im Øresund auf Grund. Die schwedischen Behörden hatten zuvor vergeblich versucht, Kontakt zu dem Schiff zu bekommen, das auf falschem Kurs lief.
Kurz nach 23 Uh hatte das Maritime and Air Rescue Center dies entdeckt und wiederholt versucht,
‚BBC Lagos‘ sitzt fest
(Bild: Kustbevakningen)   Großbild klick!
den Frachter über Funk zu erreichen. Auch ein Lotsenboot versuchte, Kontakt zu bekommen, doch um 23.30 Uhr lief das Schiff auf Position 56° 0.10' N 012° 43.03' O auf Grund. Als Behördenvertreter dann an Bord gingen, fanden sie den Kapitän schwer betrunken vor.
Er wurde sofort verhaftet und ein Alkoholwert von 2,5 Promille festgestellt. Sein Schiff saß 500 Meter vom Ufer entfernt fest. Ein Schlepper kam herbei, doch eine Bergung durfte erst nach Inspektionen des Rumpfes erfolgen. Die Coastguard schickte am Morgen des 4.8. das Patroullienboot ‚KBV 314’, von dem aus ein Taucher abstieg und eine erste Untersuchung durchführte.
Außerdem ging die ‚KBV 034“ zur Strandungsstelle. Es konnten zunächst weder Schäden noch Hinweise auf Risiken durch Ölaustritte festgestellt werden. Der Frachter war mit einer Ladung von 5.000 Tonnen Weizen von Klaipeda nach Las Palmas unterwegs gewesen.
Die ‚BBC Lagos‘ hat eine Länge von 130,18 Metern, eine Breite von 16,5 Metern, einen Tiefgang von sieben Metern und eine Tragfähigkeit von 7.960 Tonnen. Sie läuft für die Duo Ship BV in Farmsum und wurde 2012 bei der Dongfang Shipbuilding Co. Ltd. in Zhongyang erbaut.
Derweil wurde die ‚Makassar Highway’ in Oskarshamn entladen. Die Arbeiten sollten am 4.8. abgeschlossen werden. Danach musste das Öl abgepumpt werden eine eingehende Inspektion des Unterwasserschiffs beginnen, die mehrere Tage dauern wird.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden vor Heraklion
(04.08.19) Am Morgen des 3.8. erlitt die griechische Fähre ‚Kriti II’, 27239 BRZ (IMO-Nr.: 7814058), einen Schaden an der Backbordhauptmaschine auf dem Weg nach Heraklion. Das Schiff erreichte den Hafen mit reduzierter Fahrt und machte mit Assistenz des Schleppers ‚Mentoras‘ fest. Nachdem die Passagiere von Bord gegangen waren, erfolgte die Reparatur des Schadens und eine Klasseinspektion.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre ‚Leirna‘
Fähre ‚Leirna‘
(Bild: Hans Marter)   Großbild klick!

Zweiter Maschinenausfall binnen fünf Tagen
(04.08.18) Die britische Fähre ‚Leirna‘, 420 BRZ (IMO:9050199), erlitt am Morgen des 4.8. den zweiten Maschineausfall binnen einer Woche. Um sieben Uhr versagte eine der Maschinen, und das Schiff machte in Lerwick zur Reparatur fest.
Der erste Zwischenfall hatte sich am 31.7. ereignete, als die Fähre nach einem Maschinenversager unweit des Terminals von Bressay um 10.55 Uhr auf Grund gelaufen war. Das Lotsenboot ‘Knab’ machte den Havaristen wieder flott und zog ihn zurück zum Fährterminal in Lerwick.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Frachter ‚Phoenix’
Archivbild Frachter ‚Phoenix’
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Andros: Frachter mit Maschinenschaden abgeschleppt
(04.08.18) Der bulgarische Frachter ‚Phoenix’, 11927 BRZ (IMO-Nr.: 9558490), erlitt am Morgen des 3.8. in der Ägäis einen Maschinenausfall und trieb östlich von Andros in der See. Das Schiff war auf der Fahrt von Nikolayev nach Amsterdam. Der griechische Schlepper ‚Christos XLI’ (IMO-Nr.: 8127919) wurde zur Assistenz gerufen, und am Nachmittag wurde begonnen, den Havaristen nach Piräus zu ziehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



‚Somtrans XXVI‘ und ‚Somtrans XXV‘
‚Somtrans XXVI‘ und ‚Somtrans XXV‘
(Bild: Roni Schneider)   Großbild klick!

Somtrans XXVI wurde von Schwesterschiff wieder flottgemacht
(04.08.18) Nachdem das Tankmotorschiff ‚Somtrans XXVI‘ (MMSI-Nr.: 244710230), am 3.8. um 4.45 Uhr auf einer Sandbank in Höhe des Chempark in Dormagen bei Rheinkilometer 711 auf Grund gelaufen war, konnte es mittags von einem Schwesterschiff, der ‚Somtrans XXVI‘ aus Rotterdam, auf die Höhe von Tor 10 des Chemparks geschleppt, wo es vor Anker ging. Erst wenn das defekte Bugstrahlruder repariert worden ist, konnte die Reise um 16.25 Uhr weiter gehen.
Am 4.8. um 22.10 Uhr machte das 135 Meter lange Tankschiff in Amsterdam im Australiehafen fest. Es hatte am frühen Morgen des 3.8. insgesamt 1.800 Tonnen Kohlenwasserstoff an der Landungsbrücke des Chemparks geladen und wollte auf dem Rhein drehen, um sich auf die Reise Richtung Niederlande zu machen. Rund 40 Meter vom rechtsrheinischen Ufer entfernt lief das Schiff stromgerecht auf Grund.
Die Reederei beorderte das nicht weit entfernte Schwesterschiff zur Unfallstelle. Es schleppte den Havaristen auf die andere Seite des Flusses. Für diese Zeit war der Schiffsverkehr auf dem Rhein unterbrochen.
Zur Ursache der Havarie dauerten die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei in Duisburg an. Das Fahrwasser dürfte mit über zwei Metern Tiefe von Basel bis Rotterdam für beladene Tankschiffe ausreichend gewesen sein, also ein zu niedriger Wasserpegel keine Rolle gespielt haben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rampe ging auf indonesischer Fähre auf
(04.08.18) Am 2.8. öffnete sich auf der indonesischen Fähre ‚Aeng Mas I‘, 402 BRZ (IMO-Nr.: 8718550), eine RoRo-Rampe unweit des Hafens von Bastiong. Sie senkte sich plötzlich während des Auslaufmanövers. Das Schiff kehrte in den Hafen zurück, und die Passagiere mussten auf ein anderes Schiff umsteigen. Mangelnde Instandhaltung war Ursache des Zwischenfalls.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf indonesischer Fähre
(04.08.18) Auf der indonesischen Fähre ‚Satya Kencaa IX‘, 5599 BRZ (IMO-Nr.:8808094), die 250 Passagiere an Bord hatte, brach am 4.8. um 5.35 Uhr rund 55 Meilen südwestlich von Kalimantan beim Kap Tanjung Selatan ein Feuer aus. Das Schiff war von Surabaya nach Banjarmasin, Kalimantan unterwegs. Die ‚Niki Sae‘, ‚Kumala‘ und ‚Bina Marine 97’ kamen der Fähre zu Hilfe und begannen mit der Rettung der Passagiere.
Dabei assistierte die ‘Altair von Disnav Banjarmasin und die ‘KNP 363 des Banjarmasin KSOP. Der Crew der Fähre gelang es, auf Position 04° 40.72' S 113° 56.79' O Anker zu werfen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Indonesische Fähre lief auf Grund
(04.08.18) Am Abend des 2.9. lief die indonesische Fähre ‚Liputan XII‘ (MMSI-Nr.: 525100880), die zwischen Ketapang auf Java und Gilimanuk auf Bali verkehrt, von starkem Wind erfasst beim Ansteuern von Gilimanuk auf Grund. Die Passagiere wurden am frühen Morgen des 3.8. evakuiert. Das Schiff saß weiter auf Position 08° 7.37' S 114° 24.31' O auf Grund.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenprobleme in Batiscan
(04.08.18) Der kanadische Bulkcarrier ‚Algoma Mariner‘, 24535 BRZ (IMO-Nr.: 9587893), erlitt am 3.8. um 12.40 Uhr Maschinenprobleme in Batiscan, Quebec, auf Position 46 28.66 N, 072 14.409 W. Das Schiff war von Port Cartier nach Contrecoeur unterwegs, wo es um 15.50 Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter erlitt Maschinenausfall
(04.08.18) Am 3.8. erlitt der britische Frachter ‚Celtic Endeavour‘, 2446 BRZ (IMO-Nr.: 9171072), der mit 3,013 Tonnen Steinen beladen war und sich mit einer achtköpfigen Cre an Bord auf der Fahrt von Belfast nach Fowey befand, einen Maschinenausfall. Kurzzeitig wurde das Schiff auf Position 54 41 30 N, 005 46 00 W manövrierunfähig. Die Crew konnte den Schaden kurzfristig beheben und das Schiff die Reise nach Fowey fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision vor Kavkaz
(04.08.18) Die russische Kranbarge ‚Tuzla‘, 499 BRZ, kollidierte am 1.8. mit dem unter Panama-Flagge laufenden Frachter ‚Kenan T‘, 3766 BRZ (IMO-Nr.: 9373199), beim Ankermanöver auf der Reede von Kavkaz auf Position 45 09 22 N, 36 32 34 O. Niemand wurde verletzt, und die Schiffe erlitten keine ihren Dienst verzögernden Schäden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Wasserbus
(04.08.18) Am 4.8. brach auf dem Wasserbus ‚Pellærn‘, 19 BRZ, ein Feuer aus. Das Schiff befand sich zu der Zeit im Galtesund. Das NSSR-Rettungsboot ‚Inge Steensland’ wurde zur Assistenz gerufen und half erfolgreich bei der Bekämpfung des Brandes. Menschen kamen nicht zur Schaden.
Die Crew stand bereits an Deck, als die Seenotretter eintrafen, und wurden vom Rettungsboot übernommen. Der Havarist nach der Brandbekämpfung wurde zur Rettungsstation in Havstad abgeschleppt. Die ‚Pellærn‘ unterstützt die Fähre ‚Trau‘ in den Sommermonaten auf der Route Merdø-Arendal.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter mit Wassereinbruch in Eemshaven
(04.08.18) Am Nachmittag des 3.8. meldete der 10 Meter lange, holländische Kutter ‚Solea - ZK19‘ Wassereinbruch vor Eemshaven Wassereinbruch. Die KNRM wurde um 16.58 Uhr alarmiert, und die Crew der ‚Jan en Titia Visser‘ entdeckte das Schiff beim Einlaufen. Es wurde dann zu einer Schwimmpier geschleppt und dort eine Pumpe angesetzt.
Rasch wurde ein Leck entdeckt und abgedichtet. Der Skipper wollte zurück nach Delfzijl fahren, doch die Seenotretter trauten der Sache nicht und schleppten den Kutter dorthin. Um 21.25 Uhr war das Rettungsboot zurück in Eemshaven.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter lief wegen Seekartenfehlers auf Grund
(04.08.18) Am Abend des 3.8. lief ein 33 Fuß langer Kutter vor Bud auf Grund und lag mit Steuerbordschlagseite auf einer Untiefe. Das Rettungsboot ‘Erik Bye’ kam zur Assistenz. Bei steigendem Wasserstand konnte der Havarist in der Nacht um 3.30 Uhr wieder befreit werden. Den Rettern kam zu Hilfe, dass das Hochwasser höher als normal auflief.
Der Kutter war mit wenigen Schrammen am Bug davongekommen. Die ‚Erik Bye‘ eskortierte ihn in den Hafen, wo er zur Reparatur aus dem Wasser gehoben wurde. Ein Fehler in der Seekarte war Schuld an der Havarie. Sie wies an der Strandungsstelle eine Wassertiefe von 10 Metern aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank vor Saint Pierre et Miquelon
(04.08.18) Der Kutter ‘Tommy Evans’ erlitt am 3.8. gegen vier Uhr einen Wassereinbruch vor Saint Pierre et Miquelon. Die Royal Canadian Airforce schickte einen Comorant-SAR-Helikopter des 103 Squadron in Gander, der die vierköpfige Crew zwei Stunden darauf aus einer Rettungsinsel aufnahm. Die ‚Jaro2‘ der SNSM barg diese anschließend.
Auch ein weiterer kanadischer Kutter sowie die ‚Jackman‘ der GCC waren vor Ort. Der Kutter sank in den Morgenstunden übers Heck.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter rettete sieben Sportfischer
(04.08.18) Am Morgen des 4.8. kam vor Cape May der Kutter ‚Miss Addison II’ einem anderen Sportfischer, de ‚Beach Runner‘ zu Hilfe, deren Mayday-Ruf die US Coast Guard gegen neun Uhr aufgefangen hatte. Als er bei der eine Meile entfernten Position eintraf, was das andere Schiff bereits am Sinken.
Es gelang, alle sieben Personen aus dem Wasser auf die ‘Miss Addison’ zu bekommen, dann sank die ‚Beach Runner‘ übers Heck. Vor Ort waren sechs Fuß hohe Wellen und 20 Meilen Windgeschwindigkeit. Wenig später trafen auch zwei Boote der Coast Guard ein, doch die See war zu stürmisch, um die Schiffbrüchigen zu übergeben. Deshalb lief die ‚Miss Addison’ mit den Geretteten ins neun Meilen entfernte Cape May Base.
Quelle:Tim Schwabedissen



Großer Kürbis versenkte Motoryacht
(04.08.18) Am Morgen des 4.8. kollidierte das 38 Fuß lange Motorboot ‚Artemis II‘ sieben Meilen südöstlich der Küste von Chatham auf Cape Cod um 6.20 Uhr mit einem 40 Fuß langen Kutter. Es wurde dabei so schwer beschädigt, dass es auf 90 Fuß Wassertiefe sank.
Eine der sieben Personen an Bord fiel ins Wasser. Es gelang der dreiköpfigen Crew des Kutters ‚Great Pumpkin‘ aber, alle unversehrt zu retten. Der Kutter wurde beschädigt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor San Juan gestrandet
(04.08.18) Am 3.8. lief der Kutter ‚Janet Lynn’ unweit des Strandes von Cape San auf Grund. Das Schiff lag mit Backbordschlagseite südöstlich der Insel auf Felsen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht geriet durch Blitzschlag in Brand
(04.08.18) Am 3.8. wurde eine 60 Fuß lange Segelyacht mit neun Personen an Bord bei Castle Island von einem Blitz getroffen und geriet in Brand. Es gelang, in den Hafen zu kommen, wo die Bootsfahrer an Pier 6 in Charlestown abgesetzt wurden. Gegen 14 Uhr wurde das Boston Fire Department verständigt.
Der Blitz hatte zu einem Feuer in der Maschine geführt, das auf andere Bereiche übergriff. Rauch dran aus der Schalttafel. Der Motor war ausgefallen und auch das Funkgerät arbeitete nicht mehr. Es gelang den Seglern, einen Schlepper auf sich aufmerksam zu machen, der sich in der Nähe befand. Dieser alarmierte die Rettungskräfte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Kutter von RNLI nach Wicklow geschleppt
(04.08.18) Am Morgen des 4.8. schleppte das RNLI-Boot aus Wicklow gleich zwei havarierte Trawler ein. Als erstes meldete ein 24 Meter langer Trawler auf der Fahrt von Howth nach Kilmore Quay drei Meilen östlich von Wicklow einen Totalblackout. Die Coast Guard alarmierte das Rettungsboot, nachdem der Skipper um Assistenz gebeten hatte.
Um 3.35 Uhr stach das Boot in See und nahm den Havaristen bei ruhiger See und zwei Beaufort Wind wenig später längsseits. Um 4.45 Uhr wurde er sicher an der Ostpier des Hafens festgemacht. Wenige Stunden später erlitt ein weiterer Kutter sechs Meilen östlich von Wicklow Maschinenschaden.
Um 8.40 Uhr liefen die Seenotretter erneut aus und waren um 9.10 Uhr vor Ort. Um 10.25 Uhr hatten sie auch diesen Kutter in den Hafen gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht ‘Meri IV’ im Schlepp
Motoryacht ‘Meri IV’ im Schlepp
(Bild: SNSM)   Großbild klick!

Zwei Motoryachten bei Bonifacio aufgelaufen
(03.08.18) Gleich zwei Motoryachten, eine von 31 und eine von 27 Metern Länge, strandeten auf einem Riff nordwestlich von Bonifacio am 1.8. Das CROSS Med in Korsika wurde um 11:15 Uhr alarmiert, nachdem die 27 Meter lange ‘Meri IV’ mit neun Personen an Bord auf dem Moines Riff bei den Bruzzi-Roccapina-Inseln im Golf von Roccapina aufgelaufen war und Wassereinbruch erlitten hatte. Die SNSM-Boote der Stationen Propriano und Bonifacio, sowie das Ölbekämpfungsschiff ‚Jason‘ und ein Boot des Naturschutzgebiets Bouches de Bonifacio wurden alarmiert.
Ein Kutter war als erstes vor Ort und brachte fünf der neun Personen an Land. Das Rettungsboot ‚SNS 714’ traf mit SNB2-Tauchern und mehreren Pumpen an der Strandungsstelle ein, gefolgt von der ‚SNS 130’ und der ‚SNS 063‘ der SNSM-Station Bonifacio. Nachdem der Wassereinbruch unter Kontrolle gebracht worden war, konnte die ‚Meri IV‘ freigeschleppt und von der ‚SNS 130‘ nach Ajaccio geschleppt werden.
Hier traf der Havarist am Abend ein und ging, assistiert von der dort stationierten ‚SNS 150‘, zur Reparatur in eine Werft. Nur sechs Stunden später fing das CROSS Korsika erneut ein Mayday auf: Diesmal war die 31 Meter lange, unter Marshall-Islands-Flagge laufende ‘Audrey II’ (MMSI-Nr.:319023500) auf demselben Riff aufgelaufen.
Wieder liefen die Rettungsboote zur Assistenz des Havaristen und der sieben Personen an Bord aus. Um 17.15 Uhr war der Wassereinbruch auch hier unter Kontrolle gebracht. Nachdem das Schiff wieder Wasser unter dem Kiel hatte, nahm es mit eigener Kraft Kurs auf Propriano. Hier traf es, eskortiert von den Rettungsbooten, gegen Mitternacht ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ölbekämpfung im Tjust-Archipel
Ölbekämpfung im Tjust-Archipel
(Bild: Kustbevakningen)   Großbild klick!

Kampf gegen Öl geht auch nach Bergung der Makassar Highway weiter
(03.08.18) Nachdem der Autofrachter ‚Makassar Highway‘ von einer Ölsperre umgeben sicher im Hafen von Oskarshamn vertäut war, ging die Verantwortlichkeit für den Einsatz vom Zivilschutz in die der Gemeinde über. Die Küstenwache war weiterhin für die Ölbekämpfungsarbeiten zuständig. Auf dem Weg in den Hafen war der Schleppzug auf Ölverluste hin kontinuierlich überwacht worden.
Es gab einige Ölstreifen und –klumpen, die im Wasser zurückblieben, und die Einsatzkräfte prüften, ob sie zu beseitigen waren. Derweil ging die Ölbekämpfungsarbeit im Tjust-Archipel unverändert weiter. Während der vergangenen Tage wurde mit schwimmenden Barrieren versucht, weitere Ölanlandungen zu verhindern.
Das am Ufer, in Buchten und zwischen Schäreninseln treibende Öl wurde von den Rettungseinheiten in Västervik mit Unterstützung des Zivilschutzes und freiwilligen Helfern beseitigt. An der Basisstation, die die schwedische Küstenwache in Flatvarp eingerichtet hatte, wurde ein Reinigungscamp für das Personal und die Ausrüstung, die in Kontakt mit Öl gekommen waren, eingerichtet.
Die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Behörden und Organisationen wurde als sehr gut bezeichnet. Derweil wurden durch die zuständige Staatsanwaltschaft Vorermittlungen wegen Umweltvergehen eingeleitet. Der Reederei droht eine entsprechende Bestrafung für Wasserverschmutzung.
Quelle:Tim Schwabedissen


Italienisches U-Boot aus 1. Weltkrieg vor Capraia entdeckt
(03.08.18) Am 2.7. entdeckten die italienische Marine das am 10.3.1917 von der englischen HMS ‚Cyclamen' versehentlich versenkte U-Boot ‘Alberto Guglielmotti'. Die ‚Gaeta' fand das Wrack in einer Wassertiefe von 400 Metern unweit der Insel Capraia, die zur Provinz Livorno gehört. Bei der Versenkung starben 14 Menschen. Das U-Boot hatte als Trainingsschiff gedient und war aus La Spezia in Ligurien ausgelaufen mit Kurs auf Brindisi in Apulien, um dort in der Adria zu patroullieren.
Doch dort kam es nie an. Am 10.3. des vorletzten Kriegsjahres wurde es um 21.50 Uhr von der HMS ‚Cyclamen' gesichtet, die es für ein deutsches U-Boot hielt und sofort das Feuer eröffnete.
Das Boot begann zu sinken, und nachdem die Briten ihren Fehler erkannt hatten, versuchten sie, die Crew zu retten. Dies gelang aber nur bei der Hälfte der Besatzung.
Quelle:Tim Schwabedissen


‚Abaca’ mit Ruderschaden
‚Abaca’ mit Ruderschaden
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Sechseinhalbstündige Assistenz für havarierte Segelyacht
(03.08.18) Am 1.8. um 15.10 Uhr wurde das Boot der RNLI-Station St. Davids, die ‚Norah Wortley’, alarmiert, nachdem die 36 Fuß lange Segelyacht ‚Abaca’ einen Ruderschaden erlitten hatte. Das Boot befand sich mit einer zweiköpfigen Crew an Bord rund 26 Meilen westlich von St. Davids Head. Das Rettungsboot erreichte den Havaristen um 16.12 Uhr und stellte rasch eine Schleppverbindung her.
Dann begann die lange Reise zurück zur Notmooring der RNLI in St. Justinian. Als sich der Schleppzug annäherte, lief auch das Strandrettungsboot der Station aus und assistierte beim Festmachen der Yacht. Um 21.40 Uhr waren die beiden Rettungsboote wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Fähre vor Gran Canaria
(03.08.18) Am 2.8. um 13.10 Uhr brach im Maschinenraum der spanischen RoRo-Fähre ‘Volcán de Teneguía‘, 11197 BRZ (IMO-Nr.: 9335161), die sich auf der fahrplanmäßigen Fahrt von Cádiz nach Santa Cruz befand, wo sie um 20 Uhr hätte festmachen sollen, ein Feuer aus. Das Schiff befand sich zu der Zeit rund 85 Meilen nördlich von Gran Canaria. An Bord waren 19 Personen, davon 17 Crewmitglieder und zwei Frachtbegleiter.
Die Fähre hatte 200 Container und RoRo-Einheiten geladen. Sie wurden vom Brand nicht betroffen. Es gelang der Crew, das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Die ‚Miguel de Cervantes’ (IMO-Nr.: 9320116) und die ‚Guardamar Talía" von Salvamento Marítimo wurden mobilisiert, um zu assistieren. Auch der SAR-Hubschrauber Helimer 211 stieg auf, doch es wurde keine Evakuierung notwendig.
Allerdings war das Schiff durch die entstandenen Schäden nicht mehr manövrierfähig. Mit Wärmebildkameras wurde eine große Hitze im Maschinenraum festgestellt. Die ‚Miguel de Cervantes’ stellte eine Schleppverbindung her, und am Vormittag des 3.8. befanden sich die beiden Schiffe auf dem Weg nach La Luz in Las Palmas de Gran Canaria, eskortiert von dem spanischen Schlepper ‚VB Brandy‘ (IMO-Nr.: 9204465).
Quelle:Tim Schwabedissen


Holländische Segelyacht auf Grund
Holländische Segelyacht auf Grund
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

Yacht vom Bollen befreit
(03.08.18) Am Spätnachmittag des 1.8. wurde die KNRM in Oudeschild alarmiert, nachdem im Wattenmeer auf dem Bollen eine holländische Segelyacht auf Grund gelaufen war. Als die Seenotretter mit der ‚Cornelis Dito’ an der Strandungsposition eintrafen, stellten sie aber fest, dass die Yacht bei ablaufendem Wasser bereits weitgehend trocken gefallen war. Sie unternahmen dennoch einen letztlich erfolglosen Versuch, sie freizuschleppen.
Nachdem dieser fehlgeschlagen war, wurde entschieden, erst mit der nächsten Flut einen weiteren Bergungsanlauf zu unternehmen. An Abend kehrte das Rettungsboot zurück und konnte die Yacht nun ohne Probleme wieder flottmachen. Unter der Eskorte der Seenotretter lief sie in den Hafen von Oudeschild ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rettungstaucher halfen Kutter
(03.08.18) Am 2.8. wurde das Bugstrahlruder des 11 Meter langen, norwegischen Kutters ‚Norliner‘ (MMSI-Nr.: 257027000) durch ein Hindernis blockiert. Die Crew bat um Assistenz der NSSR. Im Hafen von Myre stiegen Taucher vom Rettungsboot ‚Knut Hoem‘ ins Wasser und befreiten den Bugpropeller wieder von dem Hindernis.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht brannte in Pedras Negras aus
(03.08.18) Auf der Motoryacht ‚Tambo’ brach im Hafen von Pedras Negras am 2.8. ein Feuer aus. Die ‚Salvamar Sargadelos’ von Salvamento Marítimo sowie die ‚Paio Gómez Chariño’ der Coastguard sowie ein Patroullienboot der Guardia Civil kamen zu Hilfe. Die vierköpfige Crew hatte auf der Flucht vor den Flammen ins Wasser springen müssen und wurde von anderen Booten gerettet.
Die Feuerwehr konnte mit Schaumlöschgerät die Flammen auf der ‘Tambo’ ersticken. Das Boot wurde allerdings schwer beschädigt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre verlor Anker in Rafina
(03.08.18) Am Morgen des 2.8. wurde die Hafenbehörde von Rafina darüber informiert, dass die griechische Fähre ‚Evia Star‘, 1413 BRZ (IMO-Nr.: 7912525), ihren Backbordanker beim Einlaufmanöver verloren hatte. Das Schiff wurde mit einem Auslaufverbot belegt, bis eine Inspektion durchgeführt worden war. Nachdem die Klasse wieder erteilt worden war, durfte sie den Hafen verlassen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tankmotorschiff auf Rhein auf Grund gelaufen
(03.08.18) Auf dem Rhein lief am 3.8. um 4.30 Uhr das holländische Tankmotorschiff ‚Somtranx XXVI“, 8001,38 ts (EU-Nr. 0233365), bei einem Wendemanöver 40 Meter vom Flussufer entfernt auf Grund. Es kam zwischen Köln und Dormagen rechtsrheinisch auf Kiesgrund fest. Ursache der Havarie war der niedrige Wasserstand.
Der Tanker war am Kai von INEOS beladen worden und hatte sich nach der Abfahrt um 10:30 Uhr festgefahren. Das Schiff der Reederei Somtrans aus Belgien hatte in Köln EC Blend geladen, das für den Transport nach Amsterdam bestimmt war. Gegen 11:20 Uhr war das Schiff wieder frei und konnte an einem Kai festmachen, wo es überprüft wurde.
Der Rhein war nur kurzfristig, als der Tanker freigeschleppt wurde, für den Schiffsverkehr gesperrt. Ob das Tankschiff beschädigt wurde, wurde derzeit überprüft. Verletzt wurde niemand.
Quelle:Tim Schwabedissen


Neues Boot erwies sich als schlechter Kauf
(03.08.18) Am 28. und 29.7. havarierte das Motorboot ‚Seestern‘ gleich zwei Mal auf der Ems bei Rhede und Heede. Skipper Tobias Weyers aus Ibbenbüren blieb mit seinem neun Meter langen Boot gegen 22.30 Uhr auf der Aschendorfer Seite des Flusses nahe der Rheder Brücke liegen. Es hatte Probleme mit der Elektrik gegeben. Deshalb fiel plötzlich der Motor aus, und das Boot wurde manövrierunfähig. Bei ablaufendem Wasser lief es daraufhin im Uferbereich auf Böschungssteine auf und entwickelte Schlagseite. Die alarmierte Feuerwehr Rhede konnte den schwer aufzufindenden Bereich nur zu Fuß erreichen.
Die Einsatzkräfte sicherten das Boot zunächst mit Leinen. Das Feuerwehrboot konnte wegen des Niedrigwassers zunächst nicht eingesetzt werden. Der zweiköpfigen Bootsbesatzung kam gegen 23 Uhr die wieder auflaufende Tide zu Hilfe, mit der das Boot wieder aufschwamm.
Das Feuerwehrboot schleppte den Havaristen dann zur Schleuse in Herbrum. Die vorsorglich mitalarmierte Tauchergruppe der Feuerwehr Obenende musste nicht mehr ausrücken. Die Feuerwehr Rhede war mit 20 Einsatzkräften, zwei Fahrzeugen und dem Feuerwehrboot im Einsatz.
Von der Herbrumer Schleuse lief die ‚Seestern‘ nach Auswechseln einer Sicherung tags darauf in Richtung Heede aus. Gegen Mittag gab es erneut Alarm: Nach einem Wassereinbruch im Boden musste die Feuerwehr Aschendorf die ‚Seestern‘ lenzen. Danach machte sie erneut an der Herbrumer Schleuse fest.
Die Feuerwehr war rund 90 Minuten im Einsatz. Die Wasserschutzpolizei nahm Ermittlungen auf. Weyers hatte das Boot erst kurz zuvor erworben. Die Tour auf der Ems war die erste nach dem Kauf. Der Skipper beklagte nun undichte Rohre und eine fehlerhafte Elektrik. Nun wollte er das Boot so schnell wie möglich wieder loswerden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fahrgastboot brannte durch – 27 Menschen in Seenot
(03.08.18) Am 2.8. sank der finnische Wasserbus ‚Mässkär’ unweit von Ådön in Jakobstad. Es hatte 27 Personen, darunter etlichen Kindern, an Bord, als es gegen Mittag erst zu einer Rauchentwicklung und nachfolgend zu einem Wassereinbruch am Heck kam. Andere Fahrzeuge, die sich in der Nähe befanden, konnten alle Schiffbrüchigen unversehrt aufnehmen.
Offenbar durch einen technischen Fehler war es zu einer Hitzeentwicklung am Abgasauslass am Heck gekommen, durch das ein Loch von 15 Zentimeter Durchmesser entstanden war. Das Problem war bereits in der Vergangenheit mehrfach entstanden, jedoch ohne so gravierende Folgen.
Die ‘Mässkär’ hatte zwischen Ådön und Mässkär verkehrt. Offenbar war sie auch überladen gewesen. Das 10 Meter lange Boot, eine Kulkuri 34, war für 24 Personen zu gelassen.
An Bord befanden sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Kindergartens, etliche Kinder und deren Eltern. Einige kamen nach der Rettung zum Check in ein Krankenhaus, andere wurden direkt mit Bussen abtransportiert. Letztlich waren nur ein verlorener Schuh und ein Mobiltelefon als Verlust zu beklagen. Wenige Stunden nach dem Untergang barg die Vanadis‘ des Seerettungsdienstes das Wrack der ‚Mässkär‘ mit Hebeballons und dem Bordkran. Es wurde dann zur Untersuchung in den Hafen gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


28 Fischer vor El Nido gerettet
(03.08.18) Die philippinische Marine rettete am 2.8. gegen acht Uhr die 28-köpfige Crew eines sinkenden Kutters rund 35 Meilen nordöstlich von El Nido in Palawan. Nach dem Notruf schickte die Joint Task Force Malampaya die ‚Nestor Reinoso (PC 380)’ zur Rettung der Schiffbrüchigen. Das SAR-Team lokalisierte die ‚Athan Uno’ rund zwei Meilen südöstlich der Alcon-Produktionsplattform.
Der Kutter lag bereits halb unter Wasser und wurde von einem anderen, kleineren Boot durch schwere See in Richtung El Nido geschleppt. Er war am 31.7. aus Occidental Mindoro ausgelaufen und auf dem Weg in die West-Philippinische See in Sturm geraten. Der Kutter hatte nahe der AP-Plattform Anker geworfen.
Die Fischer sprangen ins Wasser und wurden an Bord der ‚Nestor Reinoso‘ gezogen. Sie wurden gegen Mitternacht an der El Nido Pier abgesetzt, wo sich das El Nido Disaster Risk Reduction and Management Office ihrer annahm.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frist für Bergung vor Penang gesetzt
(03.08.18) Der vor Penang gesunkene Fischtransporter ‚Xin Yi Yi’ soll in Kürze geborgen werden. Bergungsexperten haben das Wrack inspiziert, nachdem das Marine Department den Eignern in Hongkong in der vergangenen Woche eine Frist von zwei Wochen zur Räumung des 43 Meter langen Wracks gesetzt haben, das vier Kilometer vor Permatang Damar Laut liegt, nachdem es auf das Wrack der ‚Kapal Simen’ aufgelaufen und leckgeschlagen war.
Zunächst galt es nun das Leck abzudichten und dann das Wasser zu lenzen. Da keine Ladung an Bord des aus Hongkong gekommenen Schiffs war, hatte dieses kein allzu großes Gewicht. Wenn in Ballasttanks und Laderaum Luft eingepumpt wird, sollte es sich langsam aufrichten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Fähre ‚Nikitis’
Archivbild Fähre ‚Nikitis’
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Fähre mit Ruderproblem vor Thasos
(02.08.18) Die griechische Fähre ‚Nikitis’, 248 BRZ (IMO-Nr.: 9817975), erlitt am Nachmitttag des 31.7. auf der Fahrt von Prinos nach Thasos Ruderprobleme und konnte nicht im Hafen von Thasos wie geplant festmachen.
Das Schiff warf Anker auf der Reede nördlich des Hafens. Hier wurden die Passagiere von anderen Schiffen übernommen und weiter nach Keramoti gebracht. Die ‚Nikitis‘ wurde mit einem Fahrverbot belegt, bis die Probleme mit der Ruderkontrolle behoben und eine Klasseninspektion durchgeführt worden war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelboot ‚KW 370‘ mit Küstenwache
Segelboot ‚KW 370‘ mit Küstenwache
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

Segelyacht auf der Ems havariert
(02.08.18) Am 1.8. um 14.30 Uhr erlitt die Segelyacht ‚KW 370‘ auf dem Weg von Borkum nach Delfzijl Motorprobleme auf der Ems. Das Rettungsboot ‚Jan en Titia Visser‘ der KNRM-Station Eemshaven lief zur angegebenen Position, fand dort aber keine Segelyacht, die in Schwierigkeiten zu sein schien. Sie machten sich daraufhin auf die Suche und liefen in Richtung Delfzijl.
Kurz vor der Hafenmündung von Delfzijl stießen sie dann auf die havarierte Segelyacht. Sie stellten eine Schleppverbindung her und zogen die ‚KW 370' zum Yachthafen von Delfzijl, wo sie an der schwimmenden Anlegestelle festgemacht wurde. Nachdem die Daten aufgezeichnet waren, ging es zurück nach Eemshaven, wo sich die ‚Jan en Titia Visser‘ um 17 Uhr wieder klar auf Station meldete.
Quelle:Tim Schwabedissen


Makassar Highway im Hafen
Makassar Highway im Hafen
(Bild: Nick Naeslund)   Großbild klick!

Makassar Highway: haarsträubende Zustände an Bord
(02.08.18) Am 2.8. gegen neun Uhr wurde der schwer angeschlagene Autofrachter ‚Makassar Highway’ in den Hafen von Oskarshamn eingeschleppt und am Oceankai festgemacht, rund 36 Stunden, nachdem er am 31.7. um 20.50 Uhr ankerauf gegangen war. Auf der letzten Etappe hatten zwei schwedische Schlepper, die ‚Herbert’ (IMO-Nr.: 7407556) und die ‚Oskar’ (MMSI-Nr.: 265568280), den dänischen Offshore-Schlepper ‚Blue Antares" unterstützt. Einer machte am Heck fest, einer an der Seite.
Für drei Uhr war ein Lotse bestellt. Um 4.30 Uhr erreichte der Schleppzug die Reede von Oskarshamn. Der Rettungsdienst Oskarshamn sperrte die Passage zwischen Liljeholmskajen and Klubbholmen um sieben Uhr, als sich der Konvoi annäherte.
Die schwedische Küstenwache hatte eine ganze Flotte zur Assistenz abgestellt. Vor Ort waren die ‚Kbv 031, ‚Kbv 033‘, ‚Kbv 072‘, ‚Kbv 304‘, ‚Kbv 313‘, ‚Kbv 419‘, ‚Kbv 431‘, ‚Kbv 496‘ und ‚Kbv 499’, um das Manöver abzusichern. Das Einbringen der ‚Makassar Highway’ hatte sich im Schneckentempo von 1,5 Knoten vollzogen, nachdem am Vortag bei einem Versuch, 20 Minuten lang die Geschwindigkeit zu erhöhen, der Ölaustritt sich wieder verstärkt hatte. Bei einer erhöhten Schleppgeschwindigkeit wäre die Manövrierfähigkeit besser gewesen. Doch die Küstenwache unterbrach den Test, nachdem sie größere Ölmengen im Wasser feststellte.
Das auslaufende Öl wurde sofort bestmöglich von den den Schleppzug eskortierenden Patroullien- und Ölbekämpfungsschiffen aufgefangen. Ein Überwachungsflugzeug meldete im Meer treibende Ölflecken. Das Risiko, das ausgelaufenes Öl die Küste erreichte, wurde aktuell als gering eingeschätzt.
Wieviel Öl ausgelaufen war, war weiterhin unklar. Als die Berger begonnen hatten, einen der beiden aufgerissenen Tanks auszupumpen, hatten sie statt der erwarteten 90 Kubikmeter Öl darin Wasser vorgefunden. Nach Ansicht der Reederei könnte der Tankinhalt aber auch in einen anderen Tank gedrückt worden sein. Sie zeigte sich bereit, die Reinigungskosten zu übernehmen im Rahmen nachweislich entstandener Schäden.
Als nächstes sollten nun die 1.300 Autos, die für Volkswagen in Södertalje hätten gelöscht werden sollen, von Bord geholt werden, um den durch die massiven Schäden geschwächten Rumpf zu entlasten. Dabei galt es kontinuierlich Stabilitätskalkulationen durchzuführen. Auch der Rest des Treibstoffs sollte abgepumpt werden. Erst dann konnte berechnet werden, wieviel Öl letztlich insgesamt ins Meer gelaufen ist.
Unterdessen gingen die Ermittlungen zu den Vorgängen an Bord vor der Strandung weiter. Die Polizei fand heraus, dass das Satellitennavigationssystem ausgefallen war und auch das Datenaufzeichnungsgerät ausgefallen war. Es gab an Bord eine Menge Alkohol.
Die Crew durfte pro Woche entweder 24 Flaschen Starkbier oder eine Flasche Schnaps kaufen. Der Kapitän öffnete das Alkohollager manchmal auch zwei Mal pro Woche, und die Crew durfte sich bedienen. Der Rudergänger war alkoholisiert gewesen, als der Frachter mit 14 Knoten Fahrt auf Grund lief.
Es gab weiterhin Hinweise darauf, dass die ‘Makassar Highway’ einen Kurs dichter unter die Küste absetzte, damit die Mannschaft eine bessere Mobilfunkabdeckung erhielt. Der Kapitän hatte aber die Sicherheit des Kurses selbst nicht kontrolliert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Frachter entstand durch Schweißarbeiten
(02.08.18) Auf dem philippinischen Frachter ‚Buansa II’, 167 BRZ (IMO-Nr.: 8825690), brach am Nachmittag des 31.7. gegen 16.30 Uhr an dessen Ankerplatz vor Barangay Baliwasan ein Feuer aus. Die 16-köpfige Crew wurde von der philippinischen Coastguard und der maritimen Polizei abgeborgen. Sie wurden ins Polizeihauptquartier in Barangay Baliwasan gebracht.
Die Coast Guard assistierte bei den Löscharbeiten. Der Brand war durch Schweißfunken entstanden, die Autoreifen, die als Fender genutzt wurden, und Tauwerk entzündeten. Die Crew hatte am Steuerbordbug Reparaturarbeiten durchgeführt. Um 17.15 Uhr war der Brand gelöscht. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die ‚Buansa II’ war am 27.7. auf der Reede eingetroffen, nachdem sie eine Ladung Zement in Bongao, Tawi-Tawi. gelöscht hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trainingsabend durfte nach acht Einsätzen in drei Tagen in Lemmer ausfallen
(02.08.18) Alle Hände voll zu tun gab es für die Seenotretter der KNRM-Station Lemmer am letzten Juli-Wochenende. Am 29.7. um11:04 Uhr gab es Alarm wegen eines vermeintlichen Schiffsbrands. Beim Kontakt mit der Küstenwache zeigte sich, dass es kein Feuer gab, aber dass ein Skipper Hilfe brauchte, um sein Schiff nach Lemmer zu schleppen.
Kurz nach der Rückkehr zur Station meldete eine Yacht einen Motorschaden bei der Untiefe Vrouwensand. Nach Rücksprache wurde entschieden, dass die Segelyacht nach Lemmer segeln sollte und dass das Rettungsboot ‚Anna Dorothea‘ es dort beim Festmachen am Liegeplatz unterstützen sollte.
Auf dem Rückweg nach Lemmer stießen die Seenotretter auf eine andere Segelyacht, die auf der Steilen Bank gestrandet war. Nachdem die Yacht freigeschleppt war, setzte sie ihre Reise fort.1,5 Stunden darauf lief die ‚Anna Dorothea‘ wieder aus, um der Yacht beim Einlaufen zu helfen. Bei der Rückkehr zur Station meldete sich eine weitere Yacht, die wegen Treibstoffproblemen Hilfe benötigte.
Am 31.7. um 13.19 Uhr gab es Alarm für die Station in Lemmer wegen eines gekenterten Schiffes. Doch es waren gleich zwei Fahrzeuge in Not. Ein offenes Boot vom Typ Randmeer war gekentert auf Höhe der Prinses Margriet Schleuse. Ein anderes Schiff hatte Motorschaden beim Vrouwensand. Das Rettungsboot ‚Palace Noordwijk‘ nahm Kurs auf das Randmeer-Boot, zog zwei Personen aus dem Wasser und brachte sie zum Hafen von Lemmer.
Inzwischen war die ‚Anna Dorothea‘ auf dem Weg zu der Yacht mit Motorschaden. Auf halbem Weg dorthin meldete die Küstenwache, dass kommerzielle Helfer bereits die Yacht im Schlepptau hatten, und die Seenotretter brachen die Aktion ab. Auf der Rückfahrt stießen sie aber auf eine Segelyacht, deren Mast gebrochen war und über Bord gegangen war.
Zur gleichen Zeit erhalten sie eine Nachricht, dass eine halbe Meile südwestlich ihrer Position eine Yacht mit einer Leine im Propeller manövrierunfähig geworden war. Auch hier wurde ein Mann zur Assistenz an Bord abgesetzt. Die Yacht wurde zunächst verankert, weil die ‚Anna Dorothea‘ mit Vorrang das Schiff mit dem Mastbruch zum Hafen von Lemmer bringen musste.
Währenddessen nahm die ‚Palace Noordwijk‘ die Yacht mit der Leine im Propeller auf den Haken und brachte sie ebenfalls in den Hafen von Lemmer. Um 17:47 Uhr bat eine Motoryacht mit Motorschaden um Hilfe. Auch sie wurde nach Lemmer geschleppt, ehe die ‚Anna Dorothea‘ und ‚Palace Noordwijk‘ zu ihrer Station zurückkehrten. Nach acht Einsätzen in drei Tagen wurde entschieden, den regulären Trainingsabend am 31.7. ausfallen zu lassen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper sank auf Mississippi
(02.08.18) Die Coast Guard Lower Mississippi River wurde am 1.8. um 8.45 Uhr alarmiert, nachdem der 14 Meter lange Schlepper ‚Joyce Marie" (MMSI-Nr.: 367790560) an seinem Liegeplatz im Hafen von Rosedale auf dem Mississippi teilweise gesunken war. Das Schiff lag mit dem Heck unter Wasser. An Bord waren rund 500 Gallonen Öl.
Etwa 20 Gallonen Diesel liefen be idem Untergang aus. Die Emergency and Environmental Response legte Ölsperren aus und sicherte die Ventile der Tanks, um weitere Austritte zu verhindern.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fender geriet in Brand
(02.08.18) Ein Fender, der außen am russischen Eisbrecher ‚Sankt Petersburg’, 9491 BRZ (IMO-Nr.: 9326586), hing, geriet am 31.7. um 10.30 Uhr in Brand. Das Schiff war an Liegeplatz 89 im Hafen von St. Petersburg festgemacht. Um 11.50 Uhr war das Feuer mit Assistenz dreier Schlepper gelöscht. Außer am Fender selbst entstand kein weiterer Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarie auf den Großen Seen
(02.08.18) Der kanadische Bulkcarrier ‚Algoma Sault‘, 24640 BRZ (IMO-Nr.: 9619282), lief auf dem Welland Canal von Port Weller kommend am 30.7. u, 7.20 Uhr in den Schiffsstopper der Schleuse in Iroquois, Ontario. Die Havarie ereignete sich auf Position 44 49.88 N, 075 18.74 W. Das Schiff war nach Goderich unterwegs. Über Schäden wurde nichts bekannt.
Bereits am 27.7. war ein solcher Schiffsstopper um 20 Uhr auf den kanadischen Bulkcarrier Cedarglen, 18531 BRZ (IMO-Nr.: 5103974), herabgestürzt, als dieser in die Schleuse von St. Lambert, Quebec, einlief. Die Havarie ereignete sich auf Position 45 29 40.8 N, 73 31 03.4 W. Sowohl Schiff wie auch Stopper erlitten leichte Schäden. Die von Quebec kommende Cedarglen machte am 28.7. in Montreal fest, bevor es weiter nach Port Weller, Port Colborne und Detroit ging.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall in Strait of Georgia
(02.08.18) Der kanadische Schlepper ‚Fraser Navigator’, 131 BRZ (IMO-Nr.: 7406643), erlitt am 27.7. um 15 Uhr beim Verschleppen der Barge ‚Captain Seymour‘ einen Totalausfall der Hauptmaschine in der Strait of Georgia, British Columbia, auf Position 49 25.36 N, 123 46.83 W. Die Crew führte Reparaturen an der Treibstoffversorgung durch. Der Havarist wurde dann von der ‚Sea Imp VIII’ assistiert zurück in den Hafen von Powell River gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Dritter Schiffbruch binnen weniger Wochen in West-Bengalen
(02.08.18) Am Abend des 31.7. kenterte der Kutter ‚Paramita’ vor Lutian Island im Golf von Bengalen bei Bakkhali. Vier Crewmitglieder kamen ums Leben, fünf weitere wurden vermisst. Am Morgen des 1.8. begann eine Suchaktion. Es war das dritte Unglück in der Region binnen eineinhalb Monaten. Mitte Juni kenterte der Kutter ‚Kanamata‘, wobei 10 Menschen starben.
Am 16.7. blieben 19 nach einem weiteren Schiffbruch zunächst vermisst. Seither wurden 14 Tote geborgen. Derzeit galt eine Sturmwarnung, die die Crew der ‚Paramita’ ignoriert hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutterskipper vor Fraserburgh gerettet
(02.08.18) Am 1.8. kam das RNLI-Boot aus Fraserburgh einem kleinen Kutter zu Hilfe, der zwei Meilen nördlich des Hafens nach einem Wassereinbruch in Seenot geraten war und einen Notruf abgesetzt hatte. Der Skipper, der allein an Bord war, konnte gerade noch gerettet werden, ehe sein Boot unterging. Er wurde unversehrt zurück zur Rettungsstation gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank in Half Moon Bay
(02.08.18) In der Half Moon Bay sank am Morgen des 2.8. ein in Pillar Point Harbor beheimateter Fischkutter. Der Schiffbruch ereignete sich fünf Meilen vor der Küste. Die zweiköpfige Crew wurde unversehrt gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen


250 Passagiere von leckgeschlagenem Kombischiff gerettet
(02.08.18) Am Morgen des 2.8. wurde die indische Coast Guard alarmiert, nachdem das indische Kombischiff ‚Swaraj Dweep‘, 14239 BRZ (IMO-Nr.: 9101168), um 1.30 Uhr einen schweren Wassereinbruch in Laderaum II erlitten hatte. Das Schiff befand sich zu der Zeit rund 40 Meilen vom Keating Point Lighthouse in Car Nicobar im nördlichsten Teil der Andamanen und Nikobaren entfernt. Es war auf der Fahrt nach Nancowry über die Campbell Bay nach Chennai und hatte 102 Passagiere nach Chennai und 148 weitere Fahrgäste an Bord.
Die Coast Guard schickte das schnelle Patroullienboot ‚Aruna Asaf Ali’ der Sarojini Naidu-Klasse, das am Havaristen längsseits ging und sofort schwere Tauchpumpen an Bord gab. Es gelang, das zwischenzeitlich fünf Meter hoch im Laderaum stehende Wasser auf deutlich unter einen Meter zu senken. Die Passagiere sollten u.a. auf die ‚Ocean Marvel‘ übergeben werden.
Die ‚Swaraj Deep‘ ist 157 Meter lang, 21,03 Meter breit, hat 6,71 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 4.701 Tonnen. Sie läuft für die Shipping Corporation of India Ltd (SCI), in Mumbai und wurde 1999 von Hindustan in Visakhapatnam erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter trieb nach Maschinenausfall auf Eisenbahnbrücke zu
(02.08.18) Auf dem russischen Frachter ‚Kaya’, 6577 BRZ (IMO-Nr.: 9250385), kam es am 30.7. um 3.25 Uhr zu einem Totalausfall der Hauptmaschine, nachdem er von Moerdijk kommend auf der oberen Bakaritskiy-Reede Anker gelichtet hatte und auf dem Weg zu Liegeplatz 118 in Archangelsk war. Die Havarie ereignete sich bei der Annäherung an die Transect-Eisenbahnbrücke im Hafen. Sofort wurden beide Anker geworfen, und rund 500 Meter von dem Bauwerk entfernt konnte das Schiff aufgestoppt werden.
Um 4.05 Uhr gelang es der Crew, die Maschine wieder anzufahren. Mit Assistenz von drei Hafenschleppern machte die ‚Kaya‘, bei der es sich um die einstige holländische ‚Flintersky‘ handelt, um 4.45 Uhr schließlich in Archangelsk fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


‚Stella Maris‘ brennt
‚Stella Maris‘ brennt
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Historisches Binnenschiff durch Feuer schwer beschädigt
(01.08.18) Am 31.7. um 16.45 Uhr brach im Maschinenraum des holländischen Binnenschiffs ‚Stella Maris‘, 83 ts (EU-Nr.: 03011455) am IJsseldeich in Capelle ein Feuer aus. Es breitete sich rasch ins Ruderhaus des Schiffes aus. Das Schiff war unterwegs zum Maritimen Museum in Rotterdam, wo es für eine Woche bleiben und seine Türen für die Öffentlichkeit hatte öffnen sollen.
Der Havarist konnte von einem Arbeitsboot von Boskalis ans Ufer geschoben werden. Hier begann die Feuerwehr mit Brandbekämpfungsarbeiten. Dabei wurde sie unterstützt von dem Feuerlöschschlepper ‚RPA 10‘ des Port of Rotterdam und Rijkswaterstaat.
Der Skipper konnte unversehrt von Bord evakuiert werden. An dem Schiff entstand erheblicher Sachschaden. Die Ursache des Feuers war noch unbekannt.
Die ‚Stella Maris‘ entstand 1929 auf der Werft Industrie in Alphen am Rhein als Binnenschiff ‚Zes Gebroeders‘. Die Geschichte des Schiffes in der Handelsschifffahrt war kürzer als jene als Sportboot. Der Skipper hat das Schiff selbst renoviert und arbeitete seit langem daran, ein Zertifikat zu erhalten, um wieder auf Fahrt gehen zu können.
Die ‚Stella Maris‘ wurde auch in das "Register des historischen Schiffserbes in den Niederlanden" aufgenommen. Sie hat eine Länge von 24,08 Metern, eine Breite von 4,52 Metern und einen Tiefgang von 1,52 Metern.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Elsfleth
(01.08.18) Das deutsche Binnenschiff ‚Arison‘, 1108 ts (EU-Nr.: 02314427) kollidierte am Abend des 31.8. bei Elsfleth mit einem Wartedalben gefahren. Der Unfall ereignete sich im Bereich des Huntesperrwerks in Elsfleth. Das Schiff befand sich auf der Reise von Bremen nach Rotterdam.
Nach Angaben des 68-jährigen polnischen Schiffsführers kam es im Bereich der Huntemündung zu einem kurzfristigen Ruderausfall.
Das manövrierunfähig gewordene Schiff kollidierte sowohl mit dem Dalben wie auch dem dazugehörigen Landgang, den es aus der Verankerung riss. Neben einem erheblichen Sachschaden am Dalben kam es auch zu diversen Schäden am Bug des Schiffes. Der mit Asphalt beladene Havarist konnte sich nach der Kollision aus eigener Kraft befreien und in Elsfleth festmachen.
Die Verkehrszentrale in Bremen erteilte ein Weiterfahrverbot für das Schiff, das seine Fahrt nun erst nach Besichtigung und Freigabe der zuständigen ZSUK (Zentralstelle Schiffsuntersuchungskommission) fortsetzen darf. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei dauerten an.
Quelle:Tim Schwabedissen


‚Makassar Highway' im Schlepp
‚Makassar Highway' im Schlepp
(Bild: Kustbevakningen)   Großbild klick!

Notverschleppung der Makassar Highway ist im Gange
(01.08.18) Am 31.7. um 20.50 Uhr begann der dänische Offshore-Schlepper ‚Blue Antares’, den schwer angeschlagenen Autofrachter ‚Makassar Highway', 17735 BRZ (IMO-Nr.: 9235426), von seinem Ankerplatz vor Loftahammar nach Oskarshamn zu ziehen. Dabei liefen erneut kleine Ölmengen aus, die aber durch die Begleitfahrzeuge nicht aufgenommen werden konnten. Es wurde erwartet, dass das Manöver rund 30 Stunden dauern würde.
Nach einer weiteren Herabsetzung der Fahrtgeschwindigkeit könnte sich diese Zeit aber noch verlängern. Der Konvoi wurde von den schwedischen Küstenwachschiffen ‚KBV 003 - Amfitrite‘, ‚KBV 031‘, ‚KBV 033‘ und ‚KBV 034‘ eskortiert. Die Entscheidung, den Havaristen kurzfristig nach Oskarshamn zu bringen, war am Abend gefällt worden, nachdem die im Laufe des Tages aufgenommenen Unterwasserbilder des Rumpfes analysiert worden war.
Es hatte sich herausgestellt, dass das Schiff in sehr schlechtem Zustand war und der Boden zahlreiche Risse aufwies. Große Stücke verbogenen Stahls lagen auf dem Meeresgrund auf den Felsen, auf die der Frachter mit 14 Knoten aufgelaufen war. Der Schaden war so groß, dass ein Untergang des Schiffes nicht auszuschließen war. Angesichts einer erwarteten Wetterverschlechterung wurde das Risiko, den Havaristen in den Hafen zu ziehen, als geringer eingeschätzt als ihn an der Strandungsstelle zu belassen.
Um das Risiko so gering wie möglich zu halten, betrug die Schleppgeschwindigkeit zunächst drei Knoten. Später wurde sie auf 1,5 bis 2 Knoten noch weiter herabgesetzt. Nach dem Eintreffen im Hafen sollten die über 1.300 geladenen Autos so schnell wie möglich gelöscht werden, um das Gewicht zu reduzieren.
Der japanische Schiffseigner sagte derweil zu, die Reinigungskosten an den Küsten zu tragen, die nachweislich durch die Havarie verursacht wurden. Die schwedischen Behörden haben eine Menge Proben in den Gewässern von Västervik und Oskarshamn gezogen. Die beiden aufgerissenen Öltanks konnten ausgepumpt werden, in anderen Schiffstanks befanden sich noch über 400 Tonnen Kraftstoff. Die Menge ausgelaufenen Öls wurde derzeit auf 14 Tonnen geschätzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht vor Urk im Schlepp
Segelyacht vor Urk im Schlepp
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

Segelyachten vor Urk/Niederlande in Seenot
(01.08.18) Am 31.7. wurden die KNRM-Rettungsboote aus Urk um 13 Uhr alarmiert, nachdem eine Segelyacht bei stürmischem Wind zwischen Urk und der Ketelbrücke in Probleme geraten war. Die Freiwilligencrew der ‚Kapiteins Hazewinkel‘ war noch nicht aus dem Hafen heraus, als schon die nächsten Notmeldungen aufliefen. Zwei von drei Segelyachten konnten in den Hafen geschleppt oder eskortiert werden.
Eine war mit zerrissenem Segel und einer Leine, die den Propeller blockierte, in Schwierigkeiten geraten. Sie drohte auf den Deich zwischen Urk und der Ketelbrücke zu treiben. Nachdem die beiden Boote im Hafen waren, konnte die Leine entfernt waren.
Für das Boot, das die erste Notmeldung abgegeben hatte, kam die Hilfe zu spät – sie war bereits auf den Steinen im Deichvorland aufgelaufen, leckgeschlagen und gesunken. Die Seenotretter der ‚Kapiteins Hazewinkel‘ brachten die Crew in Sicherheit.
Quelle:Tim Schwabedissen


Villum Clausen erlitt Maschinenschaden auf der Ostsee
(01.08.18) Auf der Fahrt von Ystad, wo sie am 31.7. um 12.30 Uhr nach Rønne auf Bornholm ausgelaufen war, kam es zu einem Maschinenschaden auf der dänischen Fähre ‚Villum Clausen‘, 6402 BRZ (IMO-Nr.: 9216250). Als der Bordcomputer den Schaden an einer der beiden Hauptmaschinen feststellte, wurde automatisch die Fahrt abrupt heruntergeregelt. Die Passagiere wurden durchgeschüttelt, und ein kleines Mädchen zog sich durch eine verschüttete Tasse Kaffee Verbrennungen zu.
Im Bordshop fiel die Ware aus den Regalen. 17 Fahrzeuge wurden zusammengeschoben. Die ‚Villum Clausen‘ hatte an diesem Tag eigentlich alle Abfahrten der Fähre ‚Leonora Christina‘, 10371 BRZ (IMO-Nr.: 9557848) übernehmen sollen, auf der es technische Probleme gegeben hatte. Diese lag seit dem 30.7. im Hafen und musste nun selbst die Überfahrten übernehmen. Sie lief um 16.30 Uhr aus Rønne aus. Die ‚Villum Clausen‘ lag dort am 1.8. weiterhin am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Vermisste Teenager nach einer Dreiviertelstunde auf Ijsselmeer entdeckt
(01.08.18) Zwei Teenager trieben am 31.7. eine Dreiviertelstunde lang in schwerem Sturm auf dem IJsselmeer. Ihre Segelyacht war in schweren Regenböen zwei Meilen nördlich von Enkhuizen vollgelaufen und gesunken. Unmittelbar vor dem Untergang konnten die beiden noch mit Mobiltelefon Alarm schlagen. Doch die KNRM in Enkhuizen hatte keine exakte Position der 17-jährigen Geschwister.
Sie konnten auch nicht mehr erreicht werden. Die holländische Coastguard startete eine groß angelegte Suchaktion mit beiden KNRM-Booten aus Enkhuizen und denen aus Andijk und Medemblik sowie einem SAR-Helikopter. Nach 45 Minuten wurden die Jugendlichen von der ‚Watersport‘ entdeckt.
Ihr Boot war inzwischen komplett gesunken, und sie hatten trieben ohne Rettungsmittel in der aufgewühlten See. Die beiden wurden rasch an Bord des Rettungsboots gezogen und zum Bootshaus gebracht. Sie hatten die Havarie ohne gravierende Folgen überstanden und konnten, mit trockenen Sachen ausgestattet, nach einer warmen Dusche nach Hause entlassen werden.
Die Position der Yacht wurde von dem Boot der KNRM Medemblik mit einigen Fendern markiert. Sie sollte unter Aufsicht von Rijkswaterstaat zu einem späteren Zeitpunkt geborgen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Barge kollidierte mit Schleusentor
(01.08.18) Während der russische Schlepper ‚Aleksandr Samofalov’, 160 BRZ (MMSI-Nr.: 273372040), die Barge ‘No.3602’ auf dem Wolga-Ostsee-Kanal zog, kollidierte diese bei Kanalkilometer 863,1 am 26.7. mit einem Abweiser der dortigen Schleusentore. Dabei entstanden am rechten Fender und dem Abweiser auf sechs Metern Länge Schäden. Die Barge kam unversehrt davon.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarie bei St. Petersburg
(01.08.18) Der russische Frachter ‚STK-1019’, 1408 BRZ (MMSI-Nr.: 273327700), lief vor Ostrov Beliy nahe St.Petersburg, am 29.7. um 09.30 Uhr auf Grund. Das Schiff kam ohne Assistenz wieder frei und machte gegen 14 Uhr in St.Petersburg fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter auf Onega-See aufgelaufen
(01.08.18) Der russische Frachter ‚Volgo-Don 125’, 3905 BRZ (IMO-Nr.: 8960000), der unbeladen von Podnovye kam, lief am 27.7. gegen drei Uhr auf dem Volga-Ostsee-Kanal auf dem Onega-See bei Kanalkilometer 694.3 auf Grund. Das Vorschiff hob sich 80 Zentimeter aus der Last. Der Havarist konnte sich durch Auspumpen von Ballastwasser gegen neun Uhr ohne Assistenz wieder befreien.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenprobleme im Plumber Sound
(01. 08.18) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Bulkcarrier ‚African Queen’, 30396 BRZ (IMO-Nr.: 9389930), erlitt am 26.7. um 1.45 Uhr Maschinenprobleme in der Boundary Passage in British Columbia, auf Position 48 45.03 N, 123 06.25 W. Sicherheitshalber wurde im Plumper Sound Anker geworfen und eine Reparatur durchgeführt. Dann konnte der Frachter seine Reise von Vancouver nach Buenaventura fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Passaiger versuchte auf Ostseefähre Feuer zu legen
(01.08.18) Auf Deck 6 der schwedischen Fähre ‚Viking Cinderella‘, 46938 BRZ (IMO-Nr.: 8719188), kam es in der Nacht zum 1.8. zu einem kleinen Feuer. Ein Passagier hatte begonnen, Kleidung in Brand zu setzen. Die dabei entstandene Rauchentwicklung wurde glücklicherweise rasch von Crewmitgliedern des Schiffs, das sich auf der Fahrt von Stockholm nach Mariehamn befand, bemerkt.
Mit einem Feuerlöscher konnten sie den Brand ersticken. Wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung wurden drei Crewmitglieder nach dem Anlegen in Mariehamn am 1.8. um 2.30 Uhr zu einer Kontrolle ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei rückte zum Westhafen an und nahm den Brandstifter fest.
Gegen ihn wurde wegen Sabotage nun ermittelt. Er hatte keine Adresse in Finnland und wurde verhaftet. Ihm drohten nun zwischen vier Monaten und vier Jahren Gefängnis. Die Ermittlungen dauerten weiter an. Die Fähre verließ den Hafen wieder um acht Uhr zur Rücktour nach Stockholm.
Quelle:Tim Schwabedissen


11 Tonnen Trümmer der Kea Trader geborgen
(01.08.18) Ein Jahr nach der Strandung des maltesischen Containerfrachters ‚Kea Trader‘, 25145 BRZ (IMO-Nr.: 9701281), im Südpazifik konzentrierte sich die Tätigkeit der Shanghai Salvage Company (SSC) derzeit auf die Entfernung von versunkenen Trümmerteilen des Wrack des Containerschiffes. So wurden bis zum 31.7. mehr als 11 Tonnen Metallschrott von dem Riff geräumt. Die Arbeit wurde mit Hilfe von Tauchern und Bojen verrichtet, die es erlaubten, die Trümmer um das Riff herum zu schleppen und sie dann auf dem Deck der Bergungsschiffe zu heben.
Günstige Wetterbedingungen haben erlaubt, mit dieser Methode Trümmer von bis zu 4,5 Tonnen Gewicht zu bergen. Ein erster Teil dieser Trümmer wurde in Nouméa von der ‚De Jing‘ des SSC entladen. Sie sollten nun durch lokale Unternehmen recycelt werden. Wie die großen Wrackreste beseitigt werden sollen, war aktuell noch nicht bekannt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter in Smedvågen gesunken
(01.08.18) Am 31.7. schlug in Smedvågen auf Averøya, Møre og Romsdal, ein Kutter leck und drohte zu sinken. Die Feuerwehr von Averøy versuchte das eingedrungene Wasser zu lenzen. Es handelte sich aber bereits um eine erhebliche Menge, und das Schiff lag tief im Wasser. Es gelang nicht mehr, den Havaristen zu retten, und er ging schließlich unter.
Quelle:Tim Schwabedissen


108 Jahre altes Dampfschiff auf Grund gelaufen
(01.08.18) Am 31.7. lief das 1910 erbaute, norwegische Dampfschiff ‚Thorolf’ nördlich von Skjerjehamn auf Grund. Es war auf dem Weg zum Veteranenschifftreffen in Bergen, als es bei Sandøyna in der Gule-Gemeinde auf einen Felsen auflief und sich auf die Backbordseite legte. Das NSSR-Rettungsboot ‚Kristian Gerhard Jebsen 2’ war vor Ort und sollte versuchen, den Havaristen bei höherem Wasserstand wieder flottzumachen.
Die siebenköpfige Crew blieb unversehrt. Die Havarie ereignete sich, als das in Sula beheimatete Schiff in den Hafen von Skjerjehamn einlaufen wollte. Möglicherweise durch einen Navigationsfehler kam es dann mit langsamer Fahrt auf einem unter Wasser liegenden Felsen fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Propellerproblem entpuppte sich als Leck
(01.08.18) Am 30.7. musste die norwegische Fähre ‚Røst’, 2052 BRZ (IMO-Nr.: 9035709), aus dem Dienst Skrova-Svolvær genommen werden, nachdem es zu technischen Problemen gekommen war. Das NSSR-Rettungsboot ‚Sundt Flyer’ ging längsseits, damit sich dessen Taucher des vermeintlichen Propellerschadens annehmen konnten. Sie fanden dort aber eine Leckage vor, die in einer Werft repariert werden muss.
Die Fähre ‚Hamarøy’, die normalerweise auf der Route Lødingen - Bognes verkehrt, wurde als Ersatz in Fahrt gebracht. Die ‚Røst’ wartete derweil in Svolvær auf einen Dockplatz.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarierter Kutter nach Dieppe abgeschleppt
(Datum) Am 31.7. um 8:05 Uhr wurde das Rettungsboot der SNSM-Station Dieppe alarmiert, nachdem der Kutter ‚La Rose des Vents‘ (MMSU-Nr.: 227577520), rund 16 Meilen vor dem Hafen Maschinenausfall erlitten hatte und manövrierunfähig in der See trieb. Die ‚SNS 080 - Notre-Dame de Bonsecours’ nahm den Havaristen in Schlepp und zog ihn um 12.30 Uhr in den Hafen von Dieppe. Hier wurde der Havarist am Fischereiponton festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank vor Mexiko
(01.08.18) Der mexikanische Sardinenkutter ‚Isabel I’ sank am 31.7. vor der Isla Coronado in Baja California im Pazifik auf einer Wassertiefe von 33 Metern. Die Crew wurde gerettet. An Bord waren rund sechs Tonnen Öl, und deshalb wurden Semar, Conanp und Profepa mobilisert. Ein Ölfleck von 800 Metern Länge trieb an der Untergangsstelle. Taucher schlossen die Ventile des Kutters.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Frachter in Zamboanga
(01.08.18) Am 31.7. gegen 17 Uhr brach auf einem Frachter in Zamboanga City ein Feuer aus. Kurz zuvor waren im Brandbereich am Bug Schweißarbeiten durchgeführt worden. Ein Boot der philippinischen Coast Guard ging längsseits, und um 17.30 Uhr war der Brand gelöscht. Die sieben Crewmitglieder und 13 Arbeiter, die sich an Bord befanden, blieben unversehrt.
Quelle:Tim Schwabedissen




Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949

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Schlagwörter: Schifffahrt, in Seenot, SOS Alarm, Unfälle, Mayday, Versicherung Schiff, Segeln, Seenot, Unglück, Seenotfälle, Schiffsuntergang, Seenotarchiv, Archiv, Schiffsunglück, Schiffsunfall, unfall, ertrinken, untergehen, untergegangen, sinken

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