EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Aktuelle Seenotmeldungen
Aktuelle Seenotfälle aus dem Ticker



Keine Gewähr für die sachliche Richtigkeit von Suchmeldungen!




Meldungen von Schiffsunfällen und Fragen NUR an
Endlich: Die volle Wahrheit über die "Titanic"!!
Hurrikan-Seite in ESYS, da gehts rund!
Tipps zu Schiffsversicherungen
Endlich! Die wahre Ursache vieler Schiffsunfälle!!!
SOS-Archiv 1996-heute SOS-Bilderseite Unfallberichte von Schiffsunfällen
Piraterie Was ist ein Tsunami? Monsterwellen
Verrückte SOS-Stories IMO-Nummer
Bootsversicherung für Segler
Unfallträchtige Schiffahrtstraßen:
Ärmelkanal Kadetrinne Bosporus Dardanellen
SOS-Bilderseite SOS-Archiv Pressemeldungen Segelnews Allgemeine Schiffahrt Großsegler-News

‚Jolly Roger‘ geborgen
‚Jolly Roger‘ geborgen
(Bild: Jewel Levy)   Großbild klick!

Piratenschiff ‚Jolly Roger‘ geborgen
(15.10.18) Mehrere Tage nach der Strandung vor der Wasserfront von George Town konnte das unter der Flagge der Cayman-Islands laufende Piratenschiff ‚Jolly Roger‘ am 13.10. geborgen werden. Die West Indian Marine pumpte das Schiff zunächst aus, um es dann aufrichten zu können und wieder schwimmfähig zu machen. Es hatte keine Lecks davongetragen, doch durch die Spannungen im Rumpf hatten sich Risse in Holzplanken geöffnet.
Das Schiff sollte nun im Trockendock repariert werden. Es war am 8.10. in stürmischer See unweit des Lobster Pot auf Strand getrieben. Es handelt sich um die um 1/3 verkleinerte Replik des Entdeckerschiffs ‚La Niña‘ von Christoph Colombus. Erst im September war es schon einmal auf Grund gelaufen. Das Department of Environment untersuchte noch den Schaden an einigen Korallenkolonien.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fährenmast stieß gegen Kran in Puerto del Rosario
(15.10.18) Der Mast mit der Radarantenne auf dem Peildeck der zyprischen Fähre ‚Albayzin‘, 26203 BRZ (IMO-Nr.: 9304631), kollidierte am Abend des 13.10. mit einem Portalkran in Puerto del Rosario, Fuerteventura. Die Havarie ereignete sich beim Anlegemanöver. Der Kran trug Schäden davon, die Fähre konnte im Dienst verbleiben.
Sie verließ den Hafen planmäßig mit Kurs Cadiz, wo sie am Vormittag des 15.10. eintraf. Offenbar war der Kranführer Schuld an dem Vorfall. Die Frachtoperationen im Hafen der Insel wurden durch den Schaden beeinträchtigt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack des Zweimasters ‚Vaaren’

(Bild: Rune Saevig)   Großbild klick!

Segelschiff in Solheimsviken/Norwegen gehoben
(15.10.18) Am 13.10. wurde das Wrack des Zweimasters ‚Vaaren’ geborgen, die im Januar am Årstadkai in Solheimsviken gesunken war. Der Eigner der Pier hatte lange versucht, den Eigner des maroden Holzschiffs in Verantwortung zu nehmen, um es zu heben, doch ohne Erfolg.
Ein Mobilkran zog den muschel- und algenverkrusteten Zweimaster ans Ufer. Nun wird er auf dem Schrott landen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter drohte vor Thyborøn zu sinken
(15.10.18) Am 13.10. gegen 21 Uhr erlitt der dänische Kutter ‘Mette Kynde – L 225’, 20 BRZ (MMSI-Nr.: 219009171), rund 30 Kilometer vor der dänischen Westküste Wassereinbruch vor Thyborøn. Von der DSRS-Station in Thyborøn liefen zwei Rettungsboote aus, außerdem stieg ein SAR-Helikopter in Aalborg auf. Der Laderaum des Havaristen war beim Eintreffen der Seenotretter vollgelaufen, und das Schiff hätte sich nur noch wenige Minuten gehalten.
Es gelang aber, den Wassereinbruch mit externen Lenzpumpen unter Kontrolle zu bekommen. Danach wurde der Havarist von einem der Rettungsboote, der ‚ Martha Lerche‘, zurück in den Hafen von Thyborøn geschleppt. Die zweiköpfige Crew blieb unversehrt. Die Ursache des Wassereinbruchs war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rettungsfloß der Fischer
Rettungsfloß der Fischer
(Bild: US Navy)   Großbild klick!

Merlin versenkte Kutter – Fischer nach fünf Tagen gerettet
(15.10.18) Der Versorgungsfrachter USNS ‚Wally Schirra (T-AKE 8)‘ der US Navy rettete am 8.10. acht philippinische Fischer von einem Floß in der Südchinesischen See. Sie hatten zu der Zeit bereits rund fünf Tage im Meer getrieben. Die ‚Wally Schirra’ war auf einer Routinemission, als der Ausguck das fragile Gefährt ausmachte. Das Glück der Schiffbrüchigen war, dass sie mit langsamer Fahrt unterwegs war.
Die Fischer winkten und hissten eine Fahne. Außerdem blinkten sie mit einem weißen Licht, das zunächst als Fischereiboje erkannt worden war auf dem Marineschiff. Der Wachoffizier stellte dann aber fest, dass es sich um eine mögliche Rettungssituation handelte.
Als das Marineschiff sich annäherte, sprangen die Fischer ins Wasser und schwammen zu ihm hin.
Schiffbrüchige werden geborgen
Schiffbrüchige werden geborgen
(Bild: US Navy)   Großbild klick!
Es setzte ein RIB aus, und Rettungsschwimmer zogen die Männer an Bord. Auf der ‚Wally Schirra‘ wurden sie medizinisch untersucht und betreut. Die Fischer sagten aus, dass ihr Boot am 3.10. gesunken sei, nachdem die Flosse eines sechs Fuß langen Merlins den Rumpf durchbohrt habe.
Die Fischer bargen, was sie konnten, von ihrem rasch versinkenden Boot, darunter die Ausleger und Planken, aus denen sie mit Schwimmkörpern und Fässern ein Floß basteln konnten, auf dem sie die folgende Woche überlebten. Die ‚Wally Schirra‘ nahm nach der gelungenen Rettungsaktion Kurs auf die Subic Bay, wo ein Boot der philippinischen Coast Guard die Männer auf See übernahm. Sie dankten ihren Rettern für den Einsatz und die Unterbringung sowie die Ausstattung mit Ersatzkleidung und Geldspenden.
Bereits am 7.10. hatte die USS ‚Decatur (DDG 73)‘ bei einer Routinepatroullie im Indischen Ozean vor dem südlichen Sri Lanka sieben Fischer gerettet, deren Kutter einen Maschinenausfall erlitten hatte und hilflos in der See trieb. Ein RHIB wurde ausgesetzt, und zwei der Fischer sprangen ins Wasser und wurden mit dem Boot auf den Zerstörer übergesetzt. Die Crew der ‚Decatur‘ assistierte ihnen mit Nahrung und Wasser und medizinischer Unterstützung sowie Schleppassistenz, bis aus Sri Lanka am 8.10. das von der Marine verständigte Patroullienboot SLNS ‚Jayesagara (P 601)‘ eintraf und die weitere Hilfeleistung übernahm.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gesunkenes Motorboot
Gesunkenes Motorboot
(Bild: Linn Christoffersen)   Großbild klick!

Motoryacht in Drammen gesunken
(15.10.18) Eine Motoryacht sank an einer kleinen Brücke wenige hundert Meter westlich von Landfalløybrua an der Gulskogener Seite von Drammen. Das Boot lag fast vollständig unter Wasser. Am 14.10. wurde es von Einsatzkräften der Polizei und Feuerwehr untersucht, um mögliche Gefahren für die Umwelt festzustellen.
Es gab aber keine Anzeichen, die auf drohende Kontaminationen hindeuteten. Deshalb war eine Bergung auch nicht dringlich. Das Boot hatte offenbar schon einige Zeit an der Holzpier gelegen, bevor es sank. Ein Eigner konnte bislang nicht ausfindig gemacht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre kollidierte mit Kai in Stornoway
(15.10.18) Die britische Fähre ‚Loch Seaforth‘, 10835 BRZ (IMO-Nr.: 9594949), kollidierte am 14.10. mit einem Kai in Stornoway beim Anlegemanöver. Dabei entstand ein Schaden an der Bugpforte. Die 15-Uhr-Abfahrt nach Ullapool wurde abgesagt, und die 16.25-Uhr-Fahrt von Tarbert nach Uig war wegen der Reparaturarbeiten um rund eine Stunde verzögert, ebenso die 18.30-Uhr-Tour von Ullapool nach Stornoway. Am Morgen des 15.10. ging das Schiff wieder in den planmäßigen Dienst.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wieder Havarie auf Rhein-Herne-Kanal
(15.10.18) Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage kam es zu einer Havarie auf dem Rhein-Herne-Kanal. Nachdem am 11.10. der Tanker ‚Stolt Neckar‘, 2095 ts (EU-Nr.: 02320524), mit der Bladenhorster Brücke kollidiert war und dessen Schiffsführer ums Leben kam, wurde am 13.10. gegen 19 Uhr die Feuerwehr Castrop-Rauxel erneut alarmiert, nachdem auf Höhe der Schemmhof-Kanalbrücke an der Kanalstraße eine Motoryacht in die Uferböschung gelaufen war. Dabei war der Rumpf beschädigt worden, und es drohte Kraftstoff auszulaufen.
Die Feuerwehr legte einen Ölschlängel um den Havaristen, um eine Ausbreitung von Öl auf dem Kanal zu verhindern. Der Löschzug Castrop sicherte währenddessen den Grundschutz für das übrige Stadtgebiet. Am Vormittag des 14.10. waren die Kräfte der hauptamtlichen Wache erneut vor Ort, um das Abpumpen des Kraftstoffs zu sichern. Er wurde durch eine Fachfirma aus den Tanks des Havaristen gelenzt.
Nach der tödlichen Kollision an der Bladenhorster Brücke war diese weiterhin gesperrt. Ob die ohnehin seit Jahren in einem schlechten Zustand befindliche Brücke noch befahrbar ist, muss jetzt erst ein Gutachter klären. Der Tanker erreichte unterdessen am 14.10. den Hafen von Zwijndrecht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Mallorca: Zweimaster bei Palma gestrandet
(15.10.18) Am Morgen des 15.10. strandete in Höhe des Gesa-Gebäudes am Paseo Marítimo in Palma de Mallorca der Zweimaster ‚Sea Spirit‘. Etliche Schaulustige versammelten sich an der Unglücksstelle an der Pumpstation auf Höhe des Innenstadtrings. Das Boot arbeitete hart auf den Felsen der Uferzone.
Der Skipper und ein Crew-Mitglied, blieben unverletzt. Mitarbeiter der Seenotrettung mit einem Boot, der Polizei und der Hafenbehörde befanden sich vor Ort. Die Polizei sperrte den Fahrrad- und Teile des Fußgängerweges, weil von den überhängenden Masten eine Gefahr ausgehen könnte. Vermutlich war das stürmische Wetter Schuld an der Havarie.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bootswrack wird aus 24 Metern Tiefe geborgen
(15.10.18) Nach dem Brand in einem Yachthafen bei Kressbronn am Bodensee begann eine Spezialfirma am 15.10. mit den Bergungsarbeiten an einem gesunkenen Motorboot. Zuvor war es Tauchern des Technischen Hilfswerks gelungen, das Wrack in rund 24 Metern Tiefe zu orten. Wie lange der Einsatz dauern würde, hing von dessen Stabilität des Bootes ab.
Das Feuer hatte in der Nacht zum 11.10. insgesamt zehn Boote zerstört und einen Schaden von mehr als einer halben Million Euro angerichtet. Die Ursache für den Brand war immer noch unklar. Ein Sachverständiger hatte am 12.10. damit begonnen, das Boot zu untersuchen, auf dem das Feuer ausgebrochen war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandete Yacht in Yucalpetén geborgen
(15.10.18) Am 11.10. hat das Navy Secretariat of Mexico die Segelyacht ‘Sibarita’ gerettet, die nach einem Motorausfall auf Drift gegangen war, als sie im Sturm Michael aus der Marina in Yucalpetén auslief. Sie trieb dann gegen die Schutzmole des Kreuzfahrterminals. Von der Naval Search, Rescue and Maritime Surveillance Station (ENSAR) in Yucalpetén lief ein Boot aus, das die beim Auflaufen leckgeschlageneYacht wieder von den Steinen ziehen konnte.
Mit einer Lenzpumpe wurde eindringendes Wasser dabei wieder außenbords befördert. Dann konnte die Yacht in die Marina zur Reparatur abgeschleppt werden. Der Skipper blieb unversehrt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter vor Ålesund abgeschleppt
(15.10.18) Am 14.10. erlitt der russische Frachter ‚Mekhanik Brilin‘, 2489 BRZ (IMO-Nr.: 8904408), eine Maschinenhavarie, kurz nachdem er Ålesund in Richtung Bordeaux am Morgen verlassen hatte. Der Schlepper ‚Max Mammut‘ wurde zur Assistenz gerufen und nahm den Havaristen vor Godøya im Breisund auf den Haken. Er wurde nach Steinshamn gezogen und setzte am 15.10. die Fahrt fort, um am 25.10. in Frankreich einzutreffen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank bei Sauøya (Norwegen) - ein Vermisster
(15.10.18) Am 13.10. sank vor Sauøya westlich von Arsvågen in Rogaland ein Kutter. Die zweiköpfige Crew landete im Wasser. Einer der Fischer wurde gerettet, der andere blieb seither vermisst. Die beiden waren auf Hummerfang gewesen. Zunächst wurden nur Trümmerteile an der Unglücksstelle gesichtet, wo auch eine Rettungsinsel trieb. Ein Rettungsboot aus Haugesund und ein Ambulanzboot aus Ryfylke machten sich auf den Weg, nachdem sie gegen 11 Uhr informiert wurden, dass der Kutter vermisst würde. Um 12.30 Uhr wurde ein Mann leblos aus dem Wasser gezogen.
Der Fischer aus Bokn wurde in kritischem Zustand ins Haukeland Hospital in Bergen geflogen. Die Suche nach dem zweiten dauerte mit Tauchern der Feuerwehr aus Haugesund sowie weiteren Einsatzkräften aus Tysværvåg und Bokn sowie 40 Freiwilligen an. Um 17.50 Uhr wurde das Wrack des kleinen Kutters in neun Metern Tiefe entdeckt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter saß bei Saltstraumen fest
(15.10.18) Der unter Togo-Flagge laufende Sandfrachter Kanutta, 480 BRZ (IMO-Nr.: 5181457), kam am Morgen des 15.10. in Saltstraumenin fest. Das Schiff legte sich bei Niedrigwasser erheblich nach Steuerbord über. Das NSSR-Rettungsboot ‚Skuld‘ wurde zu Hilfe gerufen.
Um 13.20 Uhr gelang es mit steigendem Wasserstand, den Havaristen wieder flottzumachen. Er war von Bodö nach Fauste unterwegs gewesen, als er durch Saltstraumen lief. Er machte sich nach der Bergung mit eigener Kraft auf den Weg nach Finneid.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Abbruchschiff – sieben Verletzte
(15.10.18) Mindestens sieben Arbeiter wurden verletzt, als in Gadani am 14.10. auf der Abnbruchwerft Ghani Seth ein Feuer auf einem bei Plot 10 liegenden Schiff ausbrach. Sie wurden ins Krankenhaus in Karachi gebracht. Zwei waren in kritischem Zustand.
Die Feuerwehr bemühte sich, den Großbrand unter Kontrolle zu bekommen. Die Sicherheitsmaßnahmen waren seit 2016 erhöht worden, als ein Tanker in Brand geriet, 23 Männer starben und 70 verletzt wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter im Roten Meer havariert
(15.10.18) Neun Fischer wurden am 13.10. gerettet, nachdem im nördlichen Roten Meer der Kutter ‚Lolo’a‘ in den Gewässern von Zaafrana Maschinenausfall erlitten hatte. Die Rescue and Environmental Protection Society kam dem Havaristen zu Hilfe. Er wurde dann in Richtung der Küste abgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Freiwilliger Seenotretter bei Hilfeleistung verletzt
(15.10.18) Bei der Hilfeleistung für den französischen Kutter ‚Alf’, 100 BRZ (MMSI-Nr.: 228378000), der einen Maschinenausfall erlitten hatte, wurde ein Crewmitglied des RNLI-Bootes aus Lizard in stürmischer See 22 Meilen südsüdwestlich von The Lizard verletzt. Es musste aus der Luft abgeborgen und ins Krankenhaus geflogen werden. Das Unglück ereignete sich sieben Stunden nachdem das Rettungsboot den Kutter auf den Haken genommen hatte.
An Bord der ‚Alf‘ war eine fünköpfige Crew. Sie wurde vom RNLI-Boot aus Falmouth übernommen, das dann auch das letzte Stück des Abschleppens nach Falmouth übernahm. An der Rettungsaktion wareb due Falmouth und Mullion Coastguards, ein Helikopter der Coastguard und die Falmouth Lifeboat Station beteiligt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ausflugsboot sank in Hawaii
(15.10.18) Das amerikanische Ausflugsboot ‚Hawaii Eco’ sank am 13.10. in Kewalo Basin Harbor. Es hatte, als es von einer Pier ablegte, Wassereinbruch erlitten. Alle Insassen konnten sich in Sicherheit bringen. Am folgenden Nachmittag wurde das Boot wieder gehoben. Die Betreiber, die Hawaii Experiences, wollten es nach einer Reparatur binnen einer Woche wieder in Fahrt bringen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Autotransporter ‚Baltic Breeze‘
Autotransporter ‚Baltic Breeze‘
(Bild: Havariekommando)   Großbild klick!

Autofrachter brannte vor Helgoland
(14.10.18) Auf der Nordsee südlich von Helgoland brach in der Nacht zum 14.10. im Maschinenraum des unter Singapur-Flagge laufenden Autotransporters ‚Baltic Breeze‘. 29979 BRZ (IMO-Nr.: 8312590) ein Feuer aus. Er war mit rund 3.000 Autos an Bord auf dem Weg von Drammen in Norwegen, wo er am 12.10. ausgelaufen war, nach Cuxhaven, als der Brand entstand. Die Mannschaft versuchte zunächst, die Flammen selbst zu löschen.
Wegen der starken Rauchentwicklung wurden jedoch Spezialisten aus Cuxhaven mit einem Hubschrauber auf das Schiff gebracht. Sie konnten den Brand im Tagesverlauf unter Kontrolle bringen. Der Maschinenraum wurde dann mit Ventilatoren gelüftet.
Erst danach würde es möglich sein, das Ausmaß der Schäden festzustellen. Um 1.45 Uhr war auch

Autotransporter ‚Baltic Breeze‘ und Schlepper
Autotransporter ‚Baltic Breeze‘ und Schlepper
(Bild: Havariekommando)   Großbild klick!
das Mehrzweckschiff ‚Mellum‘ vor Ort, gefolgt von den später wieder entlassenen Schleppern ‚VB Rönnebeck‘ und ‚VB Berne‘. Der Frachter blieb zunächst in der Nordsee auf Position 54° 05.20' N 007° 53.30' O vor Anker liegen.
Später sollte er dann nach Cuxhaven geschleppt werden. Der Schlepper ‚VB Jade‘ hatte inzwischen am Havaristen festgemacht. Die Brandursache war noch unklar.
Am 29.9.2014 war das Schiff mit dem Autofrachter ‚Neckar Highway‘, der sich auf der Fahrt von Grimsby nach Malmö befunden hatte, in der Pierre Vandamme-Schleuse in Zeebrügge kollidiert. Die ‚Baltic Breeze’ hatte sich auf dem Weg nach Sheerness befunden und wurde danach von den Schleppern ‚Smit Lion‘ und ‚Smit Kiwi‘ auf den Haken genommen. Sie hat eine Tragfähigkeit von 12.466 Tonnen, ist 164,01 Meter lang, 28,01 Meter breit und hat 6,5 Meter Tiefgang. Das Schiff entstand 1983 bei der Shin Kurushima Dockyard Co. Ltd. in Onish, Tokio, und läuft für die Wallenius Marine Shipmanagement Pte. Ltd. in Singapur in Charter der UECC - United European Car Carriers.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden bei Ayvalik
(14.10.18) Der unter Togo-Flagge laufende Tiertransporter ‚Alferdawi-1‘, 1446 BRZ (IMO-Nr.: 6422303), der unbeladen von Aqaba nach Braila unterwegs war, erlitt am 12.10. einen Maschinenschaden, konnte aber mit eigener Kraft die Reede von Ayvalik erreichen. Hier startete die Crew mit Reparaturarbeiten. Am 13.10. lag das Schiff weiter auf seiner Ankerposition.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter ‚Amadeus Aquamarijn‘ und Notschlepper ‚Abeille Bourbon‘
Frachter ‚Amadeus Aquamarijn‘ und Schlepper ‚Abeille Bourbon‘
(Bild: Premar Atlantique)   Großbild klick!

Frachter in der Biskaya abgeschleppt
(14.10.18) Am 13.10. um 8:30 Uhr kontaktierte der holländische Frachter ‚Amadeus Aquamarijn‘, 1898 BRZ (IMO-Nr.: 9223423), das CROSS Corsen, nachdem er in der Biskaya einen Maschinenausfall erlitten hatte. Er war unterwegs von Klaipeda nach Lorient und hatte eine sechsköpfige Crew an Bord. Das Schiff warf zwei Meilen süddwestlich der Chaussée de Sein Anker, um die Drift zu stoppen.
Wegen der bedrohlichen Küstennähe lief der Notschlepper ‚Abeille Bourbon‘ um 8.30 Uhr aus Ouessant aus und erreichte den Havaristen gegen 10 Uhr. Da es der Crew bis dahin nicht gelungen war, eine Reparatur durchzuführen, akzeptierte der Eigner des Frachters die Assistenz des Schleppers, der ihn nach Brest einbringen sollte.
Vor Ort waren sieben Beaufort und Wellenhöhen zwischen 2,5 und vier Metern. Gegen 11 Uhr hatte die ‚Abeille Bourbon‘ eine Schlepptrosse fest und begann, den Havaristen durch die aufgewühlte See zu ziehen. Während des Abschleppmanövers konnte die Crew der ‚Amadeus Aquamarijn‘ die Maschine doch wieder zum Laufen bekommen.
Deshalb wurde der Plan geändert und die Schlepptrosse gegen 16 Uhr wieder losgemacht. Der Schlepper eskortierte den Frachter dann in sicherer Distanz zur Küste zum Hafen von Lorient, wo er gegen Mitternacht sicher festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fahrgastschiff saß auf Rhein fest
(14.10.18) Am 12.10. gegen 20.30 Uhr lief auf dem Rhein in Bonn bei Flusskilometer 654 das Schweizer Kreuzfahrtschiff ‚Anesha‘ (MMSI-Nr.: 269057529) am Anleger der Köln-Düsseldorfer auf Grund. Das Schiff war beim Versuch, an dem Steiger anzulegen, gegen einen der Schwimmkörper gefahren. Zum Zeitpunkt des Unfalls wurde an Bord eine Abendveranstaltung durchgeführt.
Die Wasserschutzpolizei wurde zu Hilfe gerufen, der Havarist konnte aber erst am folgenden Tag befreit werden, da die notwendigen Manöver nur tagsüber durchgeführt werden sollten. Am Morgen des 13.10. versuchte der Schiffsführer, die ‚Anesha‘ ohne Erfolg mit eigener Kraft zu befreien. Dem niederländischen Güterrschiff ‚Onderneming‘, das seinerseits Hilfe angeboten hatte, gelang die Bergung gleich im ersten Versuch um kurz nach 10 Uhr.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorboot erlitt Wassereinbruch auf der Ems
(14.10.18) Am 11.10. wurde die Feuerwehr in Papenburg alarmiert, nachdem die Motoryacht ‚Julia‘ an der Seeschleuse havariert war. Sie hatte vor der Schleuse festgemacht, als der Skipper bemerkte, dass das Schiff etwas Schlagseite entwickelte. Bei einer Kontrolle des Motorraums stellte er fest, dass dort Wasser eingedrungen war.
Der Bootsführer aktivierte die bordeigene Lenzpumpe und verständigte aus Sicherheitsgründen die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte machten sich vor Ort ein Bild vom Boot und konnten dann schnell den Einsatz wieder beenden. Mithilfe der Pumpe konnte das Wasser in ausreichendem Maß wieder zurück in die Ems befördert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wassereinbruch in Sunde
(14.10.18) Am Nachmittag des 12.10. erlitt der norwegische Frachter ‚Nysand‘, 469 BRZ (IMO-Nr.: 6514936), am Kai in Sunde liegend Wassereinbruch. Er begann, unter dem Gewicht des Wassers achtern wegzusacken. Die Feuerwehr wurde alarmiert und rückte mit fünf Einsatzfahrzeugen an.
Rund 20 Mann aus Husnes, Halsnøy und Uskedalen waren vor Ort. Es gelang, den Wassereinbruch mit Lenzpumpen unter Kontrolle zu bekommen. Dann sollte die Ladung gelöscht werden, um das Schiff leichter zu machen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähren-wechsel-dich nach Explosion auf der Regina Seaways
(14.10.18) Nach der Kurbelwannenexplosion auf der litauischen Fähre ‚Regina Seaways‘, 25666 BRZ (IMO-Nr.: 9458535), am 3.10. konnte diese den Hafen von Klaipeda am 8.10. wieder verlassen. Im Maschinenraum war eine Notreparatur durchgeführt worden, durch die sie wieder fahrtüchtig wurde. Da allerdings eine der vier Wärtsilä-Hauptmaschinen weiterhin außer Betrieb war, konnte sie nur mit reduzierter Fahrt operieren.
Deshalb wurde sie von der Route Kiel-Klaipeda abgezogen und auf die Linie Klaipeda-Karslshamn verlegt. Am 9.10. machte sie erstmals in Karlshamn fest. Im Gegenzug verlegte die bis dahin dort eingesetzte, baugleiche ‚Athena Seaways’ auf die Linie Kiel-Klaipeda, auf der nun wieder drei identische Schiffe liefen.
Ihre erste Abfahrt in Kiel war ebenfalls am 8.10. In einer verkehrsschwächeren Phase in der Winterzeit sollte auf der ‚Regina Seaways’ dann eine dauerhafte Reparatur stattfinden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wassertanker trockengelegt
(Datum) Der norwegische Wassertanker ‚Tonny‘, 499 BRZ (IMO-Nr.: 5262263), lief am frühen Morgen des 13.10. auf Felsen nördlich von Tonnes. Er hing bei Ebbe mit erheblicher Schräglage auf dem Ufer fest. Das Schiff war am Morgen des 12.10. aus Lysøysund in Trøndelag ausgelaufen.
Die Havarie erfolgte am nächsten Morgen um 3.30 Uhr bei Trollvika in Lurøy. Der Schlepper ‚Boa Frigg‘ wurde aus Sandnessjøen zu Hilfe gerufen. Er wartete auf steigendes Wasser und konnte den Havaristen kurz vor dem Scheitelpunkt der Flut gegen 15 Uhr von den Felsen ziehen. Auch das Taucherschiff ‚Skjærgården 1‘ des JR Dykkerservice in Sandnessjøen war vor Ort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter rammte Kai in Mumbai
(14.10.18) Der unter Hongkong-Flagge laufende Containerfrachter ‚CMA CGM Mumbai‘, 112967 BRZ (IMO-Nr.: 9778131), kollidierte von Karachi kommend beim Anlegemanöver im Mumbai Jawaharlal Nehru Port am 13.10. gegen acht Uhr mit dem Kai des Containerterminals. Das Schiff lief vierkant in die Kaianlage hinein und konnte durch einen Ankerwurf auch nicht mehr aufgestoppt werden. Es bohrte sich mit dem Bug ein Stück in den Beton. Kai wie Frachter wurden beschädigt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Luxusyacht bei Feuer zerstört
(14.10.18) Die maltesische Luxusyacht ‚Lalibela’, 320 BRZ (IMO-Nr.: 8657859), geriet am Morgen des 12.10. gegen drei Uhr im Golf Juan-Port bei Cannes in Brand. Mehrere Löschfahrzeuge waren vor Ort, um die Flammen zu ersticken. Zwei Feuerwehrleute wurden in den Morgenstunden leicht verletzt, als sich eine Explosion an Bord ereignete und sie ein Knalltrauma erlitten.
Am Nachmittag des 13.10. war das Feuer weiterhin am Wüten. Die Yacht hatte schwere Schäden und dürfte wohl ein Totalverlust sein. Sie blieb an ihrem Liegeplatz, Nachbarlieger hingegen wurden in Sicherheit gebracht.
Ölsperren wurden um die vom Untergang bedrohte Yacht ausgelegt. Die ‚Lalibela’ ist 42 Meter lang und wurde 1972 erbaut. Das 2013 modernisierte Schiff wurde zur Charter angeboten.
Quelle:Tim Schwabedissen



In Wewelsfleth erbauter Frachter sank vor der Krim – Crew gerettet
(14.10.18) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter ‚Fom‘, 1499 BRZ (IMO-Nr.: 8100624), der mit einer Ladung Schrott unterwegs war, funkte am 13.10. um 6.45 Uhr Mayday, nachdem er 20 Grad Schlagseite bekommen hatte und diese weiter zunahm. Das Schiff war im Schwarzen Meer rund 50 Meilen vor Sevastopol unterwegs. Das russische MRCC Russia dirigierte den Tanker Minerva Marina" (IMO-Nr.: 9411939), der sich am nächsten befand, zur Assistenz für den Havaristen.
Als dieser vor Ort eintraf, war die achtköpfige Crew bereits in eine Rettungsinsel gegangen. Sie wurde unversehrt an Bord des Tankers genommen. Die ‚Fom‘, die von Rostov am Don nach Hereke unterwegs gewesen war, kenterte und sank auf einer Wassertiefe von 2.000 Metern 70 Meilen südwestlich von Kap Sarych.
Sie war 96 Meter lang, 15 Meter breit, hatte 3,9 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 2.286 Tonnen. Das Schiff entstand 1981 bei der Peters Werft in Wewelsfleth als ‚Pöseldorf‘. 1993 wurde es zur ‚Aqua Pioneer‘, 2005 zur ‚Cedar‘, 2012 zur ‚Sjimmie‘ und später zur ‚Cedar‘.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenausfall bei Sevastopol
(14.10.18) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter ‚Barnet‘, 4966 BRZ (IMO-Nr.: 8728828), erlitt am 12.10. Maschinenausfall und ging westlich von Sevastopol auf Drift. Er war auf der Fahrt von Constanta nach Azov. Der russische Marineschlepper ‚SB-739‘ wurde zur Assistenz aus der Streletskaya-Bucht geschickt und der Havarist nach Balaklava gezogen. Hier ankerte er am Morgen des 13.10.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre verlor Anker
(14.10.18) Die griechische Fähre ‚Nissos Kalymnos‘, 755 BRZ (IMO-Nr.: 8704212), verlor auf der fahrplanmäßigen Fahrt von Patmos nach Agathonisi und Pythagorion am Morgen des 12.10. den Backbordanker. Die Hafenbehörde von Patmos wurde informiert. Das Schiff steuerte den Hafen von Pythagorion an, wo die 28 Passagiere ausstiegen. Danach wurde ein Auslaufverbot verhängt, bis der Anker ersetzt und eine Klasseinspektion durchgeführt worden war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre lief bei Gilimanuk auf Grund
(14.10.18) Die indonesische Fähre KMP ‚Nusa Dua‘, 536 BRZ (IMO-Nr.: 8314706), lief in der Straße von Bali am Morgen des 12.10. auf Grund. Sie wartete gerade aufs Einlaufen nach Gilimanuk, als starke Strömung sie erfasste und in flaches Wasser drückte. Sie konnte zwei Stunden später befreit werden und nach einer Inspektion ihren Dienst wieder aufnehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Indonesische Fähre lief bei Merak auf Grund
(14.10.18) Die indonesische Fähre KMP ‚Mitra Nusantara‘, 5813 BRZ (IMO-Nr.: 7118789), lief in stürmischer See am 11.10. in den Gewässern vor Merak gegen 15 Uhr auf Grund. Ein Schlepper konnte sie gegen 17 Uhr wieder flottmachen. Alle Passagiere und Fahrzeuge wurden nach dem Anlegen im Hafen von Bord gebracht und das Schiff dann einer Inspektion unterzogen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler treibt in Barentssee
(14.10.18) Der russische Trawler ‚Tor‘, 823 BRZ (IMO-Nr.: 8514928), wurde am 10.10. in der Barentssee westlich der Insel Kolguyev manövrierunfähig, nachdem ihm die Schleppnetze in den Propeller und die Ruderanlage geraten waren. Daraufhin stoppte die Hauptmaschine, und das Schiff war seit 22.20 Uhr auf Drift. Der russische Bergungsschlepper ‚Murmanryba’ sollte dem Havaristen assistieren
Quelle:Tim Schwabedissen



Longliner lief vor Suva auf Grund
(14.10.18) Der chinesische Longliner ‚Rong Yuan Yu 559‘, 432 BRZ (IMO-Nr.: 8797922), lief am Morgen des 11.10. in den Gewässern von Lau auf Grund. Zwei Schlepper liefen aus Suva, Fiji, am Nachmittag zur Assistenz aus. Sie wurden am 12.10. gegen Mittag vor Ort erwartet. Die 18-köpfige Crew war sicher an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawlerneubau im Hurrikan gekentert
(14.10.18) Im Hurrikan Michael riss sich am 10.10. der Neubau des fast fertiggestellten amerikanischen Fabriktrawlers ‚North Star’, der sich am Kai der Werft Eastern Shipbuilding in Panama City, Florida, befand, von seinem Liegeplatz los und kenterte. Er lag nun auf der Steuerbordseite im flachen Wasser der Saint Andrews Bay.
Manager des 261 Fuß langen Schiffs war die Glacier Fish Co. in Seattle. Der Trawler hätte im November übergeben werden sollen, um mit 50 Mann an Bord vor Alaska auf Fang zu gehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollisionsschaden am Rumpf der ‚CSL Virginia‘
Kollisionsschaden am Rumpf der ‚CSL Virginia‘
(Bild: )   Großbild klick!

Korsika: Fähre rutschte aus Kollisionsloch heraus
(12.10.18) Am 11.10. um 21.30 Uhr trennten sich die seit Tagen ineinander verkeilten ‚CSL Virginia‘ und ‚Ulysse‘ vor Korsika. Die Fähre rutschte durch den Einfluss von Seegang und der vorangegangenen Schleppversuche aus dem Kollisionsloch heraus. Die beiden Schlepper ‚Abeille Flandre’ und ‚Jason’ sowie die ‚Pluto’ der französischen Marine waren weiter vor Ort und sicherten die Lage vor Ort ab.
Ein Ölschlängel wurde entlang der Steuerbordseite des Frachters gezogen, wo sich das gewaltige Kollisionsloch befand. Die ‚Ulysse‘ blieb vor Ort und wurde am 12.10, untersucht. Das Vorschiff war vom Öl, das aus der ‚CSL Virginia‘ ausgelaufen war, schwarz eingefärbt und zertrümmert. Der Frachter blieb ebenfalls an seinem Ankerplatz.
Öl am Bug der ‚Ulysse‘
Öl am Bug der ‚Ulysse‘
(Bild: Marine Nationale)   Großbild klick!
Eine Falcon 50 der französischen Marine und eine F406 des Zolls überwachten die im Meer treibenden Ölflecken und halfen, die Ölbekämpfungskräfte an den richtigen Stellen einzusetzen. Die ‚Achéron’, die als Taucherbasis diente, kam mit Ersatzausrüstung aus Toulon. Offenbar waren allerdings deutlich weniger als die bislang befürchteten 600 Tonnen Öl ausgelaufen. Derzeit war von 130 Tonnen die Rede.
Quelle:Tim Schwabedissen






Crew des Frachters ‚Alta‘
Crew des Frachters ‚Alta‘
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Frachter vor Hurrikan evakuiert
(12.10.18) Das amerikanische Patroullienboot ‚Confidence‘ rettete am 8.10. die 10-köpfige Crew des Frachters ‚Alta‘, die fast 20 Tage lang 1.380 Meilen südöstlich von Bermuda im Meer getrieben hatte. Das Boot war auf einer Patroullie nahe Puerto Rico, als sie zu dem 1.300 Meilen entfernt driftenden Havaristen entsandt wurde, um dessen Crew vor dem Durchzug des Hurrikans Leslie zu evakuieren.
Bereits am 30.9. war die Coast Guard informiert worden, dass das Schiff am 19.9. Maschinenschaden erlitten hatte und die Besatzung nicht in der Lage war, eine Reparatur durchzuführen. Es war unterwgs von Griechenland nach Haiti. Eine HC-130 Hercules der Air Station Elizabeth City warf am 2.10. Nahrungsmittel für eine Woche ab.
Die Frachtercrew wurde am 12.10. nach Puerto Rico gebracht. Die Coast Guard versuchte gemeinsam mit dem Schiffseigner weiter, einen Schlepper für den Frachter zu finden.
Die ‘Alta’ ist 77 Meter lang, 14 Meter breit, hat einen Tiefang von 3,4 Meern und eine Tragfähigkeit von 1.640 Tonnen. Sie wurde 1976 bei der Tronderverftet A/S als ‚Tananger‘ erbaut. 1990 wurde sie zur ‚Pomor Murman‘, 1994 zur ‚Polar Trader‘ und lief von 2000 bis 2013 als ‚Avantis II‘. Sie wird bereedert von der Alta Shipping LLC in Tansania.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter im Kleinen Belt auf Grund gelaufen
(12.10.18) Der dänische Frachter ‚Alba Rousing‘, 1139 BRZ (IMO-Nr.: 8506024), lief am 10.10. kurz vor Mitternacht auf dem Bardenfleths-Grund nördlich von Årø im südlichen Bereich des Kleinen Belts auf Grund. Er war unterwegs von Nakskov nach Kolding. Die dänische Seebehörde sprach ein Fahrverbot bis zu einer Schadensuntersuchung aus.
Am 12.10. um kurz nach Mitternacht kam der Havarist wieder frei. Er nahm dann Kurs auf Kolding, wo er um 4.30 Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuerwehr auf dem Tankmotorschiff ‚Stolt Neckar‘
Feuerwehr auf dem Tankmotorschiff ‚Stolt Neckar‘
(Bild: Stadt Castrop-Rauxel)   Großbild klick!

Schiffsführer starb bei Kollision
(12.10.18) Das unbeladene, holländische Tankmotorschiff ‚Stolt Neckar‘, 2095 ts (EU-Nr.: 02320524), kollidierte am 11.10. gegen Mittag auf dem Rhein-Herne-Kanal bei Castrop-Rauxel mit einer Brücke. Dabei wurde das Ruderhaus zertrümmert. Der 50-jährige Schiffsführer wurde darin eingeklemmt und konnte gegen 17 Uhr nur noch tot geborgen werden.
Der Havarist wurde für die folgende Rettungsaktion von einem anderen holländischen Binnenschiff längsseits genommen und in einen nahe gelegenen Yachthafen geschleppt. Die Feuerwehr Castrop-Rauxel hob mithilfe eines Autokrans die Trümmerteile Stück für Stück angehoben, um an den Mann zu gelangen. Der Schiffsverkehr auf dem Kanal wurde unterbrochen.
Auch die Straßenbrücke und der Westring, der von der Altstadt aus bis nach Pöppinghausen führt, wurden gesperrt. Ein unter der Brücke verlegtes Stromkabel wurde bei der Havarie beschädigt, es gab Meldungen über Stromausfälle. Die drei weiteren Besatzungsmitglieder blieben unverletzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper sank auf Mississippi
(12.10.18) Der 16 Meter lange, amerikanische Schlepper ‚Totem Kole‘ (MMSI-Nr.: 367502630) sank am 9.10. auf dem oberen Mississippi nahe Cairo, Illinois. Die Coast Guard Ohio Valley wurde um 14 Uhr informiert, dass das Schiff bei Flussmeile 59,7 einen Wassereinbruch erlitten habe. Es wurde dann auf einer Flussbank auf Grund gesetzt. Die Crew konnte das teilweise unter Wasser liegende Schiff unversehrt verlassen. An Bord waren 800 Gallonen Diesel und 60 Gallonen Öl, von denen eine unbekannte Menge auslief. Ein Ölschlängel wurde um das Wrack ausgelegt. Der Schiffsverkehr wurde nicht beeinträchtigt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yachtcrew im Hurrikan gerettet
(12.10.18) Die US Coast Guard rettete am 10.10. die zweiköpfige Crew der 50 Fuß langen Segelyacht ‚Old School‘ in acht Fuß hohen Wellen nahe Boca Grande. Am Vorabend um 21.45 Uhr fing die Coast Guard St. Petersburg einen Mayday-Ruf des Skippers auf. Das Boot war im Hurrikan Michael in Seenot geraten und brauchte dringend Hilfe.
Von der Coast Guard Station Fort Myers Beach lief ein 45-Fuß-Boot aus und barg die beiden Segler ab. Sie wurden unversehrt zur Station gebracht. Am Vortag hatte die Crew der Station bereits zwei Bootsfahrer und ihren Hund von ihrem leckgeschlagenen Fahrzeug gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ölplattform wegen Stromausfalls teilweise evakuiert
(12.10.18) Wegen eines Abbruchs der Stromversorgung zu der von Equinor betriebenen Ölplattform ‚Statfjord A‘ in der Nordsee wurde diese sicherheitshalber in der Nacht zum 11.10. teilweise evakuiert. 43 der 93 Mann an Bord wurden auf die Plattformen B und C gebracht. Währenddessen dauerte die Fehlersuche weiter an.
Wann die Arbeiter wieder zurückkehren können, war noch unklar. Die drei Generatoren auf der Plattform sorgen für die notwendige Elektrizität für Licht und Telefon.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre rammte Bulkcarrier
(12.10.18) Die indonesische Schnellfähre ‚Voc Batavia‘ kollidierte am Morgen des 11.10. mit dem Frachter ‚Pacific Crown‘, 33057 BRZ (IMO-Nr.: 9626924), vor der Küste von Singapur in der Südchinesischen See. Die Havarie ereignete sich auf Position 01 43 N 104 43 O. Die Fähre war unterwegs von Tarempa im Riau-Archipel nach Bintan Pura auf Bintan Island.
Sie hatte 153 Passagiere an Bord. Einer stürzte ins Wasser, konnte aber gerettet werden. Mehrere Fahrgäste und Crewmitglieder wurden beim Aufprall verletzt. Die Fähre wurde schwer beschädigt. Der Bulkcarrier setzte seine Fahrt nach Singapur fort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter sinkend auf Grund gesetzt
(12.10.18) Der unter Honduras-Flagge laufende Frachter ‚Zhen Feng‘, 2479 BRZ (IMO-Nr.: 8840054) erlitt am Abend des 11.10. Wassereinbruch und musste auf Grund gesetzt werden, um einen Untergang abzuwenden. Das Schiff landete auf einem Strand im Bereich Parks von Taoyuan in Nordwest-Taiwan. Die Feuerwehr barg die 12-köpfige Crew ab. Die SAR-Operation wurde durch stürmische See behindert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision im Schwarzen Meer
(12.10.18) Der in Ballast laufende Frachter ‚Stavr‘, 2829 BRZ (IMO-Nr.: 8869543), kollidierte in der Straße von Kertsch am 12.10. um 01.05 Uhr mit der vor Anker liegenden, unbeleuchteten Ölbarge ‚Omul‘, die ebenfalls unbeladen war. Dabei verlor er seinen Steuerbordanker. Die Barge erlitt einen Riss und beulen an Steuerbordseite.
Die Barge war unbemannt und abgedichtet für eine Verschleppung in die Türkei. Die Stavr ankerte an der Unfallstelle, um bei Tageslicht inspiziert zu werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision bei Port McNeil
(12.10.18) Der unter Bahamas-Flagge laufende Bulkcarrier ‚CSL Spirit’, 41428 BRZ (IMO-Nr.: 9138111), kollidierte am 6.10. gegen 22.20 Uhr mit dem kanadischen Assistenzschlepper ‚Point Valiant‘, 178 BRZ (IMO-Nr.: 9203435), nahe Port McNeil. Die Havarie ereignete sich auf Position 50 36.7 N, 127 08.64 W. Der Frachter trug eine Beule im Rumpf davon. Er machte am 9.10, gegen 23 Uhr in San Francisco fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschine überhitzte sich
(12.10.18) Auf dem holländischen Frachter ‚Missouriborg‘, 6585 BRZ (IMO-Nr.: 9228978), kam es am 11.10. auf der Reise von Archangelsk nach Dünkirchen gegen 10 Uhr zu einer Überhitzung der Maschine. Das Schiff hatte eine 10-köpfige Crew und eine Ladung von 8.055 Tonnen Holzpellets an Bord. Es befand sich auf Position 51 17 40.2 N, 01 50 23.4 O.
Der Kapitän verständigte den Channel Navigation Information Service (CNIS), und nachdem der Schaden behoben war, nahm der Frachter wieder Fahrt auf. Der CNIS und das CROSS Gris Nez überwachten die weitere Fahrt, bis das Schiff um 16.30 Uhr den Zielhafen erreicht hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenausfall in Straße von Kertsch
(12.10.18) Der unter Vanuatu-Flagge laufende Frachter ‚Rhone‘, 2938 BRZ (IMO-Nr.: 9057305), erlitt am 9.10. um 3.50 Uhr einen Ausfall der Hauptmaschine beim Transit der Straße von Kertsch. Der Havarist warf an Ankerplatz No.452 um 04.05 Uhr Anker.
Es wurde geschätzt, dass das Austauschen des für den Ausfall verantwortlichen Zylinderkopfs fünf bis sechs Stunden dauern würde. Am 01.10. machte das Schiff in Kavkaz fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild ‚TK Rotterdam‘
Archivbild ‚TK Rotterdam‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Marmarameer: Kollision zweier türkischer Frachter
(09.10.18) Der liberianische Frachter ‚TK Rotterdam‘, 6036 BRZ (IMO-Nr.: 9045613) und die in Panama registrierte ‚Bosphorus King‘, 27321 BRZ (IMO-Nr.: 9111357) kollidierten am Morgen des 9.10. auf der Außenreede von Istanbul im Marmara-Meer. Beide Schiffe waren in Fahrt, die ‚TK Rotterdam‘ befand sich auf der Reise von Haifa nach Kavkaz, die ‚Bosphorus King‘ war von der Ukraine nach Spanien unterwegs. An den Frachtern entstanden leichte Schäden am Rumpf, und sie mussten für die notwendigen Inspektionen vor Anker gehen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild ‚Bosphorus King‘
Archivbild ‚Bosphorus King‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!









Segelyacht vor Helgoland abgeschleppt
(10.10.18) Die Meldorfer Segelyacht ‚Regina Maris‘ geriet am Abend des 8.10. rund einen Kilometer vor der Küste Helgolands in Seenot. Um 20.51 Uhr meldete sich der Skipper der rund 14 Meter langen Yacht bei der Küstenwache und bat um Hilfe. Probleme mit dem Segel machten das Boot manövrierunfähig.
Sofort machten sich der Seenotrettungskreuzer ‚Harro Koebke‘ und ein SAR-Hubschrauber auf die Suche nach dem Segelschiff und entdeckten es rund fünf Meilen nordöstlich von Helgoland. Ein weiteres Boot der DGzRS, die ‚Notarius‘, schleppte die Yacht anschließend in den Südhafen von Helgoland. Die beiden Besatzungsmitglieder, ein Vater und sein Sohn, blieben unverletzt.
Erste Untersuchungen an dem Boot ergaben, dass ein Haltebolzen des Großbaumes gebrochen und die Hydraulik der Ruderanlage abgerissen war. Außerdem wurde festgestellt, dass trotz einer an Bord eingebauten Funkanlage weder der Vater noch der Sohn das erforderliche Seefunkzeugnis besaßen. Die Ermittlungen hat die Wasserschutzpolizeistation Helgoland übernommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre 'Ulysse' steckt immer noch fest
Fähre 'Ulysse' steckt immer noch fest
(Bild: Prefecture Maritime de la Mediterranee)   Großbild klick!

Vor Korsika kollidierte Schiffe weiter ineinander verkeilt
(10.10.18) Am 10.10. mussten noch rund 40 Kubikmeter aus dem Containerfrachter VSL Virginia abgepumpt werden, um die Verschmutzungsrisiken zu mindern. Dazu traf aus Savona auch noch der italienische Bunkertanker ‚Brezzamare‘ vor Ort ein, Derweil arbeiteten die französischen Behörden weiter mit der tunesischen Fährreederei Companie of Navigation (CTN), an Methoden, wie die 'Ulysse' am besten aus dem Rumpf des Frachters zu befreien sein könnte. Dies sollte in einer möglichst schonenden Weise geschehen, um nicht unnötige weitere Risiken entstehen zu lassen.
Schiffskonstruktionsexperten, Marine und Feuerwehr waren mit mehr als 200 Personen vor Ort an Bord der insgesamt sieben eingesetzten Schiffe, dazu Lufteinheiten und ein Krisenstab mit mehr als 50 Personen in Toulon. Bislang waren zwei Versuche, die Schiffe zu trennen, fehlgeschlagen.
Die Fähre konnte zwei Meter weit aus dem Rumpf des Frachters zurückgezogen werden. Weitere acht Meter steckten allerdings noch im Laderaum fest. Taucher haben ein Unterwasservideo der Kollisionsstelle produziert, mit dem die Situation besser untersucht werden sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



SS ‚Richard Montgomery’
SS ‚Richard Montgomery’
(Bild: Clem Rutter)   Großbild klick!

Springtide ließ ikonisches Wrack verschwinden
(10.10.18) Das Wrack des amerikanischen Liberty-Schiffs SS ‚Richard Montgomery’ vor der Küste der Isle of Sheppey verschwand am 9.10., als eine außergewöhnlich hohe Flut über die Masten wusch. Nur noch die Wracktonne war an der Untiefe, die das Grab des Frachters darstellt, sichtbar, als die Springtide um 13.25 Uhr ihren Höchststand mit 5,91 Metern hatte. Das Schiff war 1944 im Geleitzug HX-301 mit etwa 7.000 Tonnen Munition über den Atlantik gekommen.
Am 20.8. ging es in der Themsemündung vor Anker, um sich danach einem Konvoi in Richtung Cherbourg anzuschließen. Während der Wartezeit konnte der Anker das Schiff nicht auf Position halten, und die ‚Richard Montgomery‘ trieb auf eine Untiefe vor Sheerness. In den nächsten Tagen wurde bei Bergungsoperationen ein Teil der Ladung geborgen.
Da das Schiff mit Wasser volllief, konnte die restliche Ladung nicht mehr vom Schiff gebracht werden. Diese immer noch im Wrack befindliche Munition enthält etwa 1.400 Tonnen des Sprengstoffs TNT. Die Masten des Frachters gehörten seither zum vertrauten Anblick vor Sheerness. Da davon ausgegangen wird, dass das Risiko einer Explosion bei einem Bergungsversuch größer wäre als das einer spontanen Explosion, wurde von Bergungsversuchen abgesehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wachschiff ‚Rachael S‘
Wachschiff ‚Rachael S‘in Ramsgate
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Kutter im Sturm abgeschleppt
(11.10.18) Am 6.10. um 20.04 Uhr funkte das britische Wachschiff ‚Rachael S‘ (MMSI-Nr.: 235000760) aus Grimsby einen Pan-Pan-Ruf in der Verkehrstrennungszone zwischen Frankreich und England. Das Schiff trieb mit Maschinenschaden in dem Seegebiet. Das RNLI-Boot aus Ramsgate lief binnen Minuten aus zu dem 15 Meilen Luftlinie entfernten Havaristen. Die Fahrt um die Goodwin Sands herum war allerdings deutlich weiter.
Das Wachschiff war am Vortag mit einer dreiköpfigen Crew an Bord von Grimsby kommend auf seiner Station am Nemo -Unterwasserkabel zwischen der Richborough Power Station und einer Konverterstation in Herdersbrug in Brügge eingetroffen und sollte dort drei Wochen Dienst tun. Vor Ort waren über 50 Knoten Wind aus Nordost. Es gelang dem 14 Meter langen Rettungsboot Esme Anderson, eine Jagerleine zu übergeben, an der eine Schlepptrosse festgemacht wurde. Dann ging es langsam zurück nach Ramsgate.
Nach drei Stunden brach die Trosse und ging auf der Seite des ehemaligen dänischen Trawlers verloren. Die Seenotretter zogen die 160 Meter lange Trosse mühselig auf dem heftig arbeitenden Boot von Hand zurück an Bord. Die ‚Rachael S’ hatte immer noch die Jagerleine an Bord, die dann auf das Rettungsboot geworfen werden konnte, sodass die ‚Esme Anderson‘ wieder festgemacht werden konnte. Kurz nach Mitternacht war Ramsgate erreicht, wo die Coastguard zur Assistenz bereitstand. Dort machte sich wenig später ein Ingenieur an die Reparatur des Schadens. Am 10.10. lief das Schiff wieder aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Explosion auf Bunkertanker
(10.10.18) Im Maschinenraum des russischen Bunkertankers ‚Keila‘, 1621 BRZ (IMO-Nr.: 8845250), der längsseits des unter Bahamas-Flagge laufenden Kühlfrachters ‚Baltic Pearl‘, 10412 BRZ (IMO-Nr.: 9008732), im Hafen von St. Petersburg lag, kam es am 9.10. zu einer Explosion mit nachfolgendem Feuer. Der Brand befand sich im Bereich des Schornsteins. Es gelang den Crews beider Schiffe, die Flammen zu ersticken. Am Frachter entstand kein Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper kappte Brückenkabel
(10.10.18) Der russische Schlepper ‚Ural-32’ verfing sich am 7.10. mit seinem Mast an einem Spannkabel, das zu Instandhaltungsarbeiten tief über der Wolga unter der Straßenbrücke von Kostroma bei Flusskilometer 601 herabhing. Der Mast wie wurde beschädigt, das Kabel riss. Der Schlepper war mit der unbeladenen Tankbarge ‚Belmaks-2‘ von Yaroslavl nach Ufa unterwegs.
Die ‚Ural-32‘ warf im Fahrwasser zur Reparatur Anker. Die Navigationslichter mussten wieder funktionstüchtig gemacht werden, dann ging die Reise weiter.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter lief auf Iloilo River auf Grund
(10.10.18) Die philippinische Coast Guard belegte den Frachter ‚Ricky Rey‘, 238 BRZ (IMO-Nr.: 7935204), der Fortune Sea Carrier mit einem Fahrverbot, bis die Maritime Industry Authority (MARINA), am Nachmittag des 8.10. eine Klasseinspektion durchgeführt hatte. Das Schiff war am 6.10. in der Mündung des Iloilo River auf Grund gelaufen. Es lag danach 1,400 Yards westlich von Salag Point vor Buenavista, Guimaras.
Dort wurde der Rumpf von Tauchern inspiziert. Der Frachter hatte 14,1 Tonnen Diesel in den Tanks. Diese waren intakt geblieben, als das Schiff 50 Meter vom Parola Terminal kurz nach Mittag von der Muelle Loney kommend mit 200 Tonnen Kokosnusskuchen auf dem Weg nach Cebu havariert war.
Nach zwei Anläufen hatte der Schlepper ‚Shirley II’ den Havaristen um 20.50 Uhr wieder flottmachen können. Seit 2012 waren 10 Schiffe in dem Gebiet festgekommen. Durch Verschlickung ist das Fahrwasser zu flach geworden, sodass nur ein Teil davon noch passierbar ist.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter nach Anstruther eingeschleppt
(10.10.18) Sechs Meilen östlich von der Küste von Fife Ness verfing sich der 15 Meter lange, britische Trawler ‚Grianan Oir' – BCK 35’ (MMSI-Nr.: 235002480) am 8.10. gegen 22 Uhr in Leinen. Das RNLI-Boot aus Anstruther wurde gegen 23 Uhr alarmiert und erreichte den Havaristen in stürmischer See. Es gelang, eine Schleppverbindung herzustellen, und trotz der schwierigien Wetterbedingungen konnten die Seenotretter den Havaristen am 9.10. gegen vier Uhr in den Hafen ziehen.
Die fünfköpfige Crew des Trawlers blieb unversehrt. Um 5.30 Uhr war das Rettungsboot wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter kollidierte mit sieben Flusssschiffen
(10.10.18) Der unter Hongkong-Flagge laufende Bulkcarrier ‚Guo Yuan 1” (IMO-Nr.: 8501672), kollidierte am 9.10. um 18.10 Uhr mit mehreren auf dem Yangtse-Fluss ankernden, kleineren Schiffen, die auf der Reede von Dingjiang lagen. Der Frachter war flussaufwärts unterwegs. Drei der Schiffe sanken, vier weitere wurden beschädigt.
Neun Besatzungsmitglieder landeten im Wasser des Flusses. Fünf von ihnen wurden gerettet, die Suche nach den übrigen vier dauerte an. Der Frachter warf unweit der Unfallstelle Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter erlitt Wassereinbruch in Straße von Kertsch
(10.10.18) Der unter Togo-Flagge laufende Frachter ‚Nila’, 2457 BRZ (IMO-Nr.: 8230314), erlitt auf der Reede der äußeren Straße von Kertsch ankernd am Morgen des 10.10. Wassereinbruch. Möglicherweise war ein Riss im Rumpf aufgetreten. Der Frachter hatte sich auf der Reise von Azov nach Giresun befunden und war mit 3,000 Tonnen Kohle beladen.
Mehrere Schlepper kamen zu Assistenz herbei. Die schiffseigenen Pumpen konnten den Wassereinbruch derweil unter Kontrolle bringen. Der Wasserpegel im Innern war stabil, als der Havarist Anker lichtete und mit langsamer Fahrt Kurs auf einen geschützteren Ankerplatz nahe Kavkaz nahm.
Am 19.11.2015 war das Schiff noch unter dem Namen ‚Alnilam‘ laufend, mit der ‚Sun Unicorn‘ kollidiert, als sie im Hafen von Azov manövrierte. Sie war aus Samsun gekommen und nach Famagusta unterwegs. Danach war es Anker auf dem Don.
Die ‚Nila‘ ist 114 Meter lang, 13 Meter breit und hat eine Tragfähigkeit von 2.893 Tonnen. Sie läuft für die Armada Shipping & Chartering und wurde 1977 beim ZTS Yard erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Barge auf Kama-Fluss auf Grund gelaufen
(10.10.18) Der russische Schlepper ‚Dunaiskiy-44’, 520 BRZ (MMSI-Nr.: 273320860), war am 8.10. um 1.50 Uhr mit den Bargen No. 428 und No. 439 von Solikamsk nach Samara unterwegs, als die Barge No.439 an der linken Fahrwasserseite auf dem Kama bei Flusskilometer 2433,5 auf Grund lief. Die Bargen waren mit Salz beladen, die Barge No.428 mit 3.429 Tonnen, und die Barge No.439 mit 3.397 Tonnen.
Der Verband behinderte den übrigen Schiffsverkehr nicht. Der Eigner organisierte eine Bergungsaktion.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden vor Nash Point
(10.10.18) Der unter Bahamas-Flagge laufende Autofrachter ‚Opal Leader‘, 40986 BRZ (IMO-Nr.: 9318498), erlitt auf der Fahrt von Antwerpen nach Bristol am 9.10. rund fünf Meilen vor Nash Point auf Position 51 19 31.8 N, 003 37 33.0 W am 9.10. um 9.25 Uhr einen Schaden an einem Ventil einer Treibstoffpumpe der Hauptmaschine. Das Schiff war mit 1.601 Fahrzeugen beladen. Während der Reparaturarbeiten wurde es von der Milford Haven Coastguard überwacht und machte am selben Tag im Royal Portbury Dock in Bristol fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter saß auf Don fest
(10.10.18) Der russische Frachter ‚Salsk‘ 4955 BRZ (IMO-Nr.: 9133197), lief am 7.10. um 10.10 Uhr auf dem Don zwischen den Tonnen 187 und 189 bei Flusskilometer 3133,5 auf Position 47 12 58 N, 039 44 41 O auf Grund. Der mit 3,959 Tonnen Weizen beladene Frachter hob sich 15 Zentimeter aus der Last. Der in Rostov stationierte, russische Schlepper ‚Dobrynya‘ kam zu Hilfe, vermochte das Schiff aber nicht wieder flottzumachen.
Auch der Schlepper ‚‘Rogda‘ vermochte die Lage nicht zu ändern. Daraufhin wurden die Bergungsarbeiten durch den Eigner bis zum 9.10. unterbrochen. Um 11 Uhr gelang es dem nun eingesetzten Schlepper ‚OT-15042‘, die ‚Salsk‘ wieder flottzumachen, die dann auf tiefem Wasser für Inspektionen ankerte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre auf Danajon Bank aufgelaufen
(10.10.18) Die philippinische Fähre ‚South Pacific‘, 230 BRZ (IMO-Nr.: 8428002), lief am 9.10. auf der Danajon Bank in Bohol auf Grund. Die Passagiere wurden von der philippinischen Coastguard abgeborgen. Ein Schwesterschiff des Havaristen wurde aus Cebu gerufen, um den Havaristen wieder flottzumachen. Die ‚South Pacific‘ war von Leyte nach Cebu City unterwegs gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer aus Schlepper in Piräus
(10.10.18) Auf dem griechischen Schlepper ‚Megalochari VII‘, 436 BRZ (IMO-Nr.: 9354985), brach am Nachmittag des 9.10. an seinem Liegeplatz vor einer Werft in Perama, wo Reparaturen ausgeführt wurden, ein Feuer aus. Personal der Werft konnte gemeinsam mit der Feuerwehr von Keratsini, die mit sechs Löschfahrzeugen vor Ort war, die Flammen ersticken. Es gab keine Verletzten oder Umweltschäden, allerdings einen erheblichen Sachschaden.
Eine Pumpe wurde eingesetzt, um das Löschwasser aus dem Rumpf zu befördern. Außerdem wurden in diesen Löcher gebohrt, damit es besser abfließen konnte und der Schlepper stabil blieb. Die zentrale Hafenbehörde von Piräus sprach ein Auslaufverbot bis zum Abschluss der Reparaturen und der Klasseerteilung aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tankmotorschiff wird nach Havarie in Bingen untersucht
(10.10.18) Auf dem Rhein unweit der Loreley lief am frühen Morgen des 10.10. bei St. Goar das deutsche Tankmotorschiff ‚Nemo‘,2360 tdw (MMSI-Nr.: 211523460), auf Grund. Der Verkehr auf dem Rhein musste an der Unfallstelle mehrere Stunden lang unterbrochen werden. Ursache der Havarie war ein Fahrfehler bei Niedrigwasser.
Vier Stunden nachdem das Schiff am frühen Morgen auf Felsen aufgelaufen war, konnte es freigeschleppt werden. Das mit 400 Tonnen Salpetersäure beladene Tankmotorschiff war auf dem Weg von Antwerpen nach Ludwigshafen. Wegen der Sperrung bildete sich ein Stau von etwa 20 Schiffen, die die Unfallstelle nicht passieren durften.
Der Stau löste sich nach der Bergung schnell auf. Der Havarist wurde am Vormittag nach Bingen geschleppt. Dort sollten Taucher den Rumpf des Tankers untersuchen, um zu entscheiden, ob das Schiff gelöscht werden muss zu einer Reparatur oder die Fahrt fortsetzen kann.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler sank vor Morgat
(10.10.18) In der Nacht zum 7.10. sank der französische Trawler ‚L’Ocean‘ im Hafen von Morgat nach einem Wassereinbruch. Bei Flut ragten nur noch die Aufbauten aus dem Wasser. Damit war das Schicksal des betagten Kutters besiegelt.
Tags darauf wurde das Wrack in den Abendstunden geborgen und auf einem Slip in Crozon abgesetzt. Nachdem das Wasser und das Öl abgepumpt wurden, zerlegte bereits am 9.10. ein Bagger das Wrack vor Ort.
Quelle:Tim Schwabedissen




(10.10.18) Das populäre Piratenschiff ‚Jolly Roger’ der Cayman Islands lief am 9.10. zum zweiten Mal auf Grund. Es saß in rauer See im Hafen von George Town nahe dem Lobster Pot Dock fest, nachdem es sich von seinen Moorings losgerissen hat. Es lag in der Brandung, wurde von Wellen überflutet, hatte starke Steuerbordschlagseite und Wassereinbruch.
Der Dreimaster hatte vor der North Church Street nahe Rackam’s Waterfront Bar & Grill gelegen. Um 1.30 Uhr wurde bemerkt, dass er sich dort nicht mehr befand. Es war zu der Zeit niemand an Bord gewesen.
Das Schiff war, nachdem es sich am 10.9. bereits einmal selbstständig gemacht hatte, mit brandneuen Festmacherleinen ausgestattet worden. Bis gegen 14 Uhr waren Menschen an Bord gewesen. Das stürmische Wetter könnte zum Losreißen beigetragen haben.
Der Havarist gefährdete keine anderen Schiffe. Die Eigner hofften, es bis zur Piratenwoche vom 8.-12.11. wieder fahrtüchtig zu haben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter soll vor Wirbelsturm verlassen werden
(10.10.18) Der Frachter ‚Alta‘, der seit September rund 1.300 Meilen südöstlich von Bermuda mit 10 Mann an Bord in der See trieb, sollte nun aufgegeben werden. Wegen des herannahenden Wirbelsturms Leslie und eines Schadens an der Hauptmaschine war es an Bord nicht mehr sicher. Ein Flugzeug der US Coast Guard war in der vergangenen Woche in Bermuda eingetroffen, um Nahrungsmittel auf dem Schiff abzuwerfen.
Nun sollten die Seeleute aus Panama, Griechenland und Honduras abgeborgen und nach Puerto Rico gebracht werden. Versuche des Eigners, Schlepper in Venezuela, Guyana und den Bahamas zu bekommen, waren fehlgeschlagen. Am 8.10. traf das Patroullienboot ‚Confidence‘ vor Ort ein und bot Assistenz an. Die Versuche, einen Schlepper zu finden, dauerten derweil an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Kalimantan
(10.10.18) In der Mündung von Mungai Mentaya in Zentral-Kalimantan kollidierte am 9.10. gegen zwei Uhr die indonesische RoRo-Fähre ‚Kirana III‘ mit einer Barge, die Palmöl geladen hatte. Zum Unfallzeitpunkt herrschten starke Winde und Strömungen. Die Barge wurde von dem Schlepper ‚Buana Pela 3’ der PT Jasindo Jaya Pacific bugsiert.
Sie lief danach auf Grund. Die ‚Kirana III’ war aus Surabaya gekommen und in Richtung des Mentaya River unterwegs. An Bord der Fähre der PT Dharma Lautan Utama befanden sich 70 Passagiere und 28 Fahrzeuge. Sie erlitt erhebliche Schäden am Backbordbug.
Auch die Barge wurde in Mitleidenschaft gezogen. Nachdem sichergestellt war, dass die Fähre fahrtüchtig war, durfte sie im Sampit Port anlegen, wo die Passagiere unversehrt abgesetzt wurden. Die Reparaturdauer wurde auf einen Monat geschätzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker ‚Feng Huang AO’
Tanker ‚Feng Huang AO’
(Bild: )   Großbild klick!

Feuer auf Tanker vor New York
(09.10.18) Die U.S. Coast Guard und das Fire Department of the City of New York (FDNY) inspizierten den unter Hongkong-Flagge laufenden Tanker ‚Feng Huang AO’, 10377 BRZ (IMO-Nr.: 9764520), am Nachmittag des 8.10. Am 5.10. war auf dem Atlantik ein Feuer im Maschinenraum ausgebrochen. Am frühen Morgen wurde die Coast Guard Southeastern New England in Woods Hole, Massachusetts, alarmiert, nachdem der Brand auf dem mit 21 Mann besetzten Schiff entstanden war.
Es befand sich 57 Meilen südöstlich von Nantucket Island und war mit einer Ladung Asphalt nach New York unterwegs. Mit dem bordeigenen Löschsystem konnte der Brand erstickt werden. Allerdings waren die Generatoren und die Hauptmaschine ausgefallen. Das 270 Fuß lange Patroullienboot ‚Legare‘ aus Portsmouth, Virginia, nahm Kurs auf den Havaristen.
Bergungsschlepper nahmen die Feng Huang AO dann auf den Haken und zogen sie am frühen Morgen des 7.10. nach New York. Die Coast Guard New York überwachte den Transit dorthin. Der Havarist wurde mit einem Auslaufverbot belegt, bis die notwendigen Reparaturen durchgeführt sind.
Quelle:Tim Schwabedissen



La Rochelle: Kutter sank vor Lafitenia
(09.10.18) Am 8.10. gegen 13 Uhr sank der französische Kutter ‚Pottero‘, 10 BRZ (MMSI-Nr.: 2276285030), aus Bayonne beim Algenfischen. Der Maritime Präfekt koordinierte die Rettung der zweiköpfigen Crew vor dem Strand von Lafitenia (Saint-Jean-de-Luz). Urlauber in La Rochelle hatten Alarm geschlagen, nachdem sie das Schiff übers Heck vor dem Campingplatz La Playa, Saint-Jean- de-Luz, in Acotz wegsacken sahen.
Die Feuerwehr von Saint-Jean-de-Luz rückte mit einem RIB aus, doch der Kutter war bereits gesunken. Die beiden Crewmitglieder waren in eine Rettungsinsel gegangen und wurden vom Trawler ‚Pourquoi pas’ aufgenommen. Gegen 14 Uhr setzte er sie im Hafen von Saint-Jean-de-Luz ab. Hier erwartete sie bereits die Polizei. Der Skipper hatte leichte Gesichtsverletzungen davongetragen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Passagierschiff 'Grand Sun’ ausgebrannt
Passagierschiff 'Grand Sun’ ausgebrannt
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Fahrgastschiff vor New Orleans ausgebrannt
(09.10.18) Am 8.10. geriet das 43 Meter lange Passagierschiff 'Grand Sun’ (MMSI-Nr.: 367320340) im Chandeleur Sound in Brand. Die U.S. Coast Guard in New Orleans wurde um 2:36 Uhr alarmiert. Der Havarist trieb nahe der Chandeleur Islands.
Die Coast Guard schickte einen Helikopter aus New Orleans zur Assistenz. Er traf um 3:52 Uhr ein und barg die vierköpfige Crew ab. Sie wurde zur medizinischen Betreuung zur Air Station New Orleans geflogen. Außerdem lief ein 45-Fuß-Boot aus Venice aus, um das Schiff zu überwachen. Es trieb am Morgen mit komplett zerstörten Aufbauten vor der Küste.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre mit Maschinenschaden in Piräus
(09.10.18) Die griechische Fähre ‘Flying Dolphin XVII’, 162 BRZ (IMO-Nr.: 8331467), erlitt am 7.10. auf der Fahrt von Poros nach Piräus mit 108 Passagieren an Bord einen Schaden am Hydrofoil-Antrieb. Es setzte die Fahrt mit konventionellem Antrieb nach Piräus fort.
Dort gingen die Passagiere von Bord. Das Schiff wurde im Hafen von Argosaronikos von der Central Port Authority von Piräus mit einem Auslaufverbot belegt. Die Hafenbehörde von Poros leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Neun Mann von gestrandeter Yacht gerettet
(09.10.18) Die indonesische Yacht ‚Mags Royal‘, 38,6 BRZ, lief nach ihrer Abfahrt von Mahaba Island am 6.10. gegen 20 Uhr auf dem Weg nach Port of Talibon im flachen Wasser vor der Bansaan Island, Talibon auf Grund. Die Coastguard Central Visayas schickte das Patroullienboot MRRV-4004 zur Rettung der Crew. Die sechs Chinesen und drei Philippinos an Bord wurden aber bereits von einem anderen Boot abgeborgen.
Am Morgen des 7.10. schleppte die BRP Capones der Coastguard in Cebu City den Havaristen wieder frei. Im Rumpf fand sich unweit des Ruders ein 9x6 Inch großes Leck. Ein SAR-Team der Coast Guard Sub-Station in Talibon inspizierte die Yacht auch in Hinblick auf mögliche Ölaustritte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Versuch, Frachter und Fähre zu trennen, schlug fehl
(09.10.18) Am 9.10. begannen die Arbeiten, die ineinander verkeilten ‚Ulysse’ und ‚CSL Virginia’ voneinander zu trennen. Die Fähre saß fast 10 Meter weit im Rumpf des Frachters 18 Kilometer vor Korsika. Inzwischen lief kein Öl mehr aus diesem aus.
600 Tonnen waren ins Meer geflossen und breiteten sich weiter nach Norden aus. Er erstreckte sich inzwischen 25 Kilometer weit und war in sieben Teile zerrissen. Sieben Ölbekämpfungsschiffe aus Italien und Frankreich waren vor Ort.
Ölsperren wurden ausgebracht. Der erste Versuch zum Trennen der Schiffe mithilfe der Maschine der Fähre schlug im Tagesverlauf fehl. Auch die Kraft der beiden Schlepper ‚Jason‘ und ‚Abeille Flandre‘ vermochte die Havaristen nicht voneinander zu trennen. Experten, darunter Minentaucher der Marine in Toulon und der Feuerwehr von Marseille, sowie Berger von SMIT Salvage wurden gerufen, um andere Methoden für die kommenden Tage vorzubereiten.
Die ‚Ulysse’ sollte, wenn sie von dem Frachter befreit wurde, nach Bastia gebracht werden. Von den insgesamt 45 Personen an Bord baten inzwischen sechs darum, an Land gebracht zu werden. Sie wurden von einem Hubschrauber aufgewinscht.
Die ‚CSL Virginia’ sollte nach Genua gebracht werden. Auf ihr harrten weiterhin 12 Besatzungsmitglieder aus. Seitdem sie am 28.9. vor Anker gegangen war, hatte sie ihrer Position gemeldet. Die Wellenhöhe vor Ort betrug 0,5-1 Meter, die Windgeschwindigkeit 20 km/h.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter lief vor Groix auf Grund
(09.10.18) Am 8.10. gegen zwei Uhr lief der französische Kutter ‚Izel Vor II’, 13 BRZ (MMSI-Nr.: 227649290) am Fuß der Zitadelle von Port Louis auf Grund, als er vor der Küste von Groix auf Fangfahrt war. Während die vierköpfige Crew unversehrt blieb, wurde das Schiff erheblich beschädigt und schlug leck. Das CROSS Etel wurde informiert und alarmierte das SNSM-Boot aus Locmiquélic.
Mit der auflaufenden Flut begann der Kutter auf den Felsen zu arbeiten und konnte schließlich von der Hermine flottgemacht und in den Fischereihafen geschleppt werden. Im Schiffsinnern stand das Wasser 10 Zentimeter hoch, als es dort an einem Ponton festgemacht wurde.
Taucher wurden gerufen und stellten fest, dass der Rumpf an Steuerbordseite achtern auf einer Länge von 20x10 Zentimetern aufgerissen war und der Kiel auf zwei Metern Länge Schäden aufwies.
Da aber nachts kein Personal an der Reparaturwerft in Keroman war, konnte der Kutter erst gegen acht Uhr aus dem Wasser gehoben werden. Bis dahin mussten Pumpen ihn über Wasser halten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker saß bei St. Goar fest
(09.10.18) Bei St. Goar in Höhe der Loreley lief am frühen Morgen des 9.10. am rechten Rheinufer ein Tankmotorschiff auf Grund. Es war auf der Fahrt von Antwerpen nach Ludwigshafen und mit 400 Tonnen Salpetersäure beladen. Der Rhein wurde nach der Havarie in diesem Abschnitt komplett gesperrt.
Nachdem das Schiff wieder freigeschleppt worden war, konnte die Sperrung wieder aufgehoben werden. Unfallursache war ein Fahrfehler verbunden mit dem extremen Niedrigwasser gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



‚Iris‘ im Schlepp
‚Iris‘ im Schlepp
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

Leckgeschlagene Segelyacht nach Den Helder abgeschleppt
(08.10.18) Die Boote der KNRM-Stationen Callantsoog und Petten waren gemeinsam in Einsatz, nachdem die Segelyacht ‚Iris‘ leckgeschlagen war und nicht mehr aus eigener Kraft einen Hafen erreichen konnte. Es gelang, das Leck abzudichten. Das Rettungsboot ‚Koen Oberman‘ nahm den Havaristen dann auf den Haken und schleppte ihn in Richtung des Hafens von Den Helder gebracht.
Dabei assistierte das von der KNRM-Station Petten entsandte Rettungsboot. Auf halbem Wege kam die ‚Joke Dijkstra‘ der KNRM-Station Den Helder ebenfalls zu Hilfe und übernahm das letzte Stück zum Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Historischer Dampfer S.S. ‚Norisle‘
Historischer Dampfer S.S. ‚Norisle‘
(Bild: Matt2099)   Großbild klick!

Historischer Passagierdampfer wird 2020 versenkt
(08.10.18) Der Plan zur Versenkung des historischen Dampfers S.S. ‚Norisle‘ vor Tobermory ist einen entscheidenden Schritt weitergekommen. Die Township of Assignack einigte sich mit der the S.S. Norisle Steamship Society über eine Summe von 45,000 Dollar zur Entfernung von Asbest, nachdem die Stadt zuvor auf 10 Millionen Dollar verklagt worden war. Die Gruppe hat über 1,5 Millionen Dollar für Arbeiten auf dem Schiff ausgegeben, um es wieder seetüchtig zu machen.
Die Township änderte inzwischen aber ihre Meinung über diese Arbeiten und entschied, das Schiff an den Fathom Five National Marine Park zu verkaufen. Das 215 Fuß lange Schiff entstand 1946 bei den Collingwood Shipyards als erster kanadischer Passagierdampfer nach dem 2. Weltkrieg.
Es lief von 1946 bis 1974 auf der Route von Tobermory nach Manitoulin Island, ehe die ‚Chi-Cheemaun‘ es ersetzte. Im kommenden Herbst soll S.S. ‚Norisle’ nacch Tobermody gebracht und im Frühjahr 2020 dann versenkt werden. Es wird auf 120 Fuß Wassertiefe in Little Cove, nahe des Wracks der ‚Niagara II‘, zu liegen kommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Der Bug der ‚Ulysse‘ steckt tief im Containerfrachter ‚CLS Virginia‘
Der Bug der ‚Ulysse‘ steckt im Containerfrachter ‚CLS Virginia‘
(Bild: Prefecture Maritime de la Mediterranee)   Großbild klick!

Ölverschmutzung nach Kollision vor Korsika
(08.10.18) Als die tunesische Fähre ‚Ulysse‘ dem Containerfrachter ‚CLS Virginia‘ in die Seite lief, wurde am 7.10. auf diesem ein Bunkertank aufgerissen. Kraftstoff lief ins Meer und bildete einen inzwischen vier Kilometer langen und mehrere hundert Meter breiten Ölfilm. Er trieb von der Unfallstelle in nordwestlicher Richtung von der korsischen Küste weg. Das CROSS Med schickte ein Erkundungsteam mit einem Polizeihubschrauber.
Ein zweites Team mit Experten der französischen Marine ging mit einem Cayman-Helikopter an Bord der ‚CLS Virginia‘. Außerdem traf gegen 15 Uhr der Schlepper ‚Abeille Flandre’ aus Villefranche-sur-Mer ein, gefolgt in der Nacht von der ‚Jason‘. Die ‚Ailete’ mit einem Team von Experten der CEPPOL wurde ebenfalls in Marsch gesetzt.
Inzwischen befand sich auch der französische Schlepper ‚Altagna‘ vor Ort. Die ‚Nos Taurus’ traf von Livorno kommend ein, die ‚Bonassola‘ lief aus Genua aus und die ‚Koral‘ aus Sardinien. All‘ diese Schiffe waren mit Ölsperren und Skimmern ausgerüstet, um mit Tagesanbruch am 8.10. mit der Bekämpfung der Ölverschmutzung zu beginnen. Die beiden Havaristen lagen weiter ineinander verkeilt auf Position 43° 14.99' N 009° 28.46' O. Wie sie zu trennen sind, sollte im Lauf des Tages geplant werden.
Die ‚CSL Virginia’ ist 294,16 Meter lang, 32,2 Meter breit, hat einen Tiefgang von 13,65 Metern und eine Tragfähigkeit von 66444 Tonnen. Sie läuft für die Cyprus Sea Lines Co. Ltd. in Athen und wurde 2005 bei der Hyundai Samho Heavy Industries Co. Ltd. in Jeollanam-Do als ‚APL Virginia‘ erbaut.
Die Ulysse ist 162,3 Meter lang, 25,8 Meter breit, hat 6.01 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 5250 Tonnen. Sie läuft für die COTUNAV in Tunis und entstand 1997 bei der Schichau-Seebeckwerft A.G. in Bremerhaven.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung von thailändischem Ausflugsboot kommende Woche?
(08.10.18) Das thailändische Ausflugsboot Phoenix soll in der kommenden Woche vom Grund der Andamen-See vor Phuket geborgen werden, nachdem die Arbeiten in der vergangenen Woche nach dem Tod eines Mitglieds der Bergungscrew unterbrochen werden mussten. Die Splitz Tech Co. sollte das Wrack dann ans Ufer bringen. Schwere Regenstürme hatten die Hebung mehrfach verzögert und die Arbeit der Taucher verkompliziert.
Am 1.10. starb ein Mitglied des Teams, nachdem es vom Bergungsschiff über Bord gegangen war. Ruhigere Wetterbedingungen in der kommenden Woche sollen es ermöglichen, Hebesäcke am Wrack anzubringen. Am 13.10. sollte es zurück am Tageslicht sein.
Das Tourboot sank in einem Sturm am 5.7. vor Koh Hae auf der Rückfahrt von einem Tauchausflug zur Insel. 47 der chinesischen Touristen an Bord starben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter sank nach Kollision
(07.10.18) Der 98 Meter lange, chinesische Frachter ‚Chang Sheng 3‘ (MMSI-Nr.: 412430810) sank am 6.10. gegen 15 Uhr nach einer Kollision mit einem Kutter in den Gewässern von Zhoushan östlich von Ningbo in der Ostchinesischen See. Der Kutter war dem Schiff in die Backbordseite gelaufen und hatte den Laderaum aufgerissen. Es kam zu einem schweren Wassereinbruch, und die 11-köpfige Crew gab ihr Schiff auf.
Sie wurde wohlbehalten von einem anderen Kutter gerettet. Der voll beladene Frachter sank binnen einer Stunde nach dem Zusammenstoß.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter bei Azov auf Grund gelaufen
(08.10.18) Der russische Frachter ‚Volgo-Don 211‘, 4963 BRZ (IMO-Nr.: 8959180), lief vor dem Hafen von Azov auf dem Don am 6.10. außerhalb des Fahrwassers auf Grund. Die Schlepper ‚Ledostan‘, ‚Kormilets‘ und ‚OT-1504‘ wurden zur Assistenz geschickt. Am 7.10. lag der Havarist weiter auf Position 47 06 06 N, 039 18 24 O auf Grund.
Quelle:Tim Schwabedissen



Boot mit sechs Personen abgeschleppt
(08.10.18) Die US Coast Guard rettete am 7.10. sechs Personen, deren Boot 38 Meilen vor Savannah Motorausfall erlitten hatte. Sie aktivierten einen Notsender um 12.05 Uhr, dessen Signal von der Coast Guard Charleston aufgefangen wurde. Daraufhin stieg von der Air Station Savannah ein MH-65 Dolphin-Helikopter auf, der den Havaristen lokalisierte.
Er dirigierte daraufhin ein 45-Fuß-Boot der Coast Guard Station Tybee dorthin. Dieses nahm ihn zur Lazaretto Creek Marina in Schlepp.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter bei Panama City havariert
(08.10.18) Die US Coast Guard assistierte am 7.10. der dreiköpfigen Crew eines 56 Fuß langen Kutters, der nahe St. George Island unweit von Panama City, Florida, auf Grund gelaufen und leckgeschlagen war. Die Coast Guard Station Panama City wurde um 11:40 Uhr alarmiert. Der Havarist saß an der südwestlichen Seite von St. George Island fest.
Von der Station Panama City lief ein 45-Fuß-Boot aus, das ihn gegen 14 Uhr erreichte. Mit einer Lenzpumpe wurde das eingedrungene Wasser ausgepumpt und dann Crew und Schiff in Sicherheit gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



‚Sabuk Nusantrara 39‘ an Land gepült
‚Sabuk Nusantrara 39‘ an Land gepült
(Bild: Muhamad Admajal)   Großbild klick!

Crew gestrandeter Fähre harrt nach Tsunami an Bord aus
(07.10.18) Seit über zwei Wochen harren knapp zwei Dutzend Besatzungsmitglieder an Bord der indonesischen Fähre ‚Sabuk Nusantrara 39‘ aus und warteten auf Anweisungen. Das Schiff lag seit dem Tsunami, der am 28.9. über Palu gefegt war, hoch und trocken zwischen den Häusern am Ufer. Ein Team von Experten sollte nun prüfen, ob es eine Möglichkeit gibt, die 63 Meter lange Fähre zurück ins Wasser zu bekommen. Als sich das Wasser zuvor, wie bei einem Tsunami üblich, zunächst sehr schnell zurückgezogen hatte, waren mindestens zehn Schiffe, die vor dem Dorf Wani gelegen hatten, kollidiert. Die Fähre zerrte an ihren Trossen.
Da das 2014 gebaute Schiff gerade verkauft werden sollte, waren keine Passagiere an Bord. Nach
Plünderungen im Hafen
Plünderungen im Hafen
(Bild: Dita Alankara)   Großbild klick!
Angaben des Kapitäns Edy Junaidi zog sich das Wasser unmittelbar nach dem Erdbeben um sieben Meter zurück. Die anschließende Welle hatte eine Höhe von 10 bis 15 Metern Das Schiff schaukelte sich auf, und dann erfasste die riesige Welle das Schiff, auf dem Panik ausbraach. Die Besatzung kappte alle Trossen bis auf die am Bug, die wegen des zunächst gesunkenen Wasserspiegels zu sehr unter Spannung stand. Dann brach die Pier selbst zusammen.
Kurz darauf war alles vorbei. Binnen drei bis fünf Minuten zog sich das Wasser zurück. Die Crew merkte, dass ihr Schiff aufs Land getragen worden war und dort sanft abgesetzt wurde. Allem Anschein nach wurde das Schiff überhaupt nicht beschädigt.
Allerdings lag es 50 Meter vom Wasser entfernt. Es dorthin zurückzubringen, dürfte eine große Herausforderung werden. Vor einigen Tagen gab es Plünderungen in der Gegend. Doch die Crew blieb an Bord und wusste auch nicht, wohin sie gehen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



‚CSL Virginia‘ und Fähre ‚Ulysse‘ verkeilt
‚CSL Virginia‘ und Fähre ‚Ulysse‘ verkeilt
(Bild: Prefecture Maritime de la Mediterranee)   Großbild klick!

Korsika: Frachter mit 19 Knoten in die Seite gerammt
(07.10.18) Der unter Zypern-Flagge laufende Containerfrachter ‚CSL Virginia‘, 54592 BRZ (IMO-Nr.: 9289568), der am 23.9. aus Genua ausgelaufen war und dann 15 Kilometer nördlich der korsischen Küste im Tyrrhenischen Meer geankert hatte und auf Order wartete, wurde am 7.9. um 7.30 Uhr mit 19 Knoten Fahrt von der tunesischen Fähre ‚Ulysse‘, 17907 BRZ (IMO-Nr.: 9142459), gerammt. Diese war um 3.15 Uhr aus Genua nach Tunis ausgelaufen. Das Schiff steckte seither in der Steuerbord-Seite des Frachters, und beide Havaristen lagen ineinander verkeilt auf Position 43° 14.95' N 009° 28.48' O.
In der Flanke des Frachters klaffte ein mehrere Meter breites Loch. An der Unfallstelle breitete sich ein Ölfilm aus. Der französische Notfallschlepper ‚Abeille Flandre‘ wurde aus Villefranche-sur-Mer gerufen. Ein Team technischer Experten flog an Bord eines NH 90-Helikopters der französischen Marine zur Unglücksstelle.
Die ‚BSAD Jason‘ aus Toulon und die ‚NOS Taurus‘ aus Livorno wurden mit Ölbekämpfungsausrüstung dorthin beordert. Eine italienische ATR 42 überwachte die Lage aus der Luft. Der italienische Umweltminister schickte die ‚Castalia‘ und ‚Bonassola‘ aus Genua und die ‚Koral‘ aus Olbia. Die See vor Ort war ruhig und die Sicht gut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schäden bei Löscharbeiten an Deck
(07.10.18) Der unter Tansania-Flagge laufende Frachter ‚Nika‘, 2457 BRZ (IMO-Nr.: 8858219), erlitt bei Löscharbeiten in Hereke, Gebze, am 5.10. strukturelle Schäden an Lukensülls und Relings auf dem Hauptdeck.
Die notwendigen Reparaturen sollten nach Abschluss der Löschtätigkeit durchgeführt werden. Am 6.10. lag das Schiff weiter im Hafen. Es war am 27.9. aus Rostov am Don ausgelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter mit Maschinenschaden in Lübeck
(07.10.18) Seit dem 29.9. lag der portugiesische Containerfrachter ‚Solong‘, 7852 BRZ (IMO-Nr.: 9322554), am Lehmann-Kai in Lübeck-Siems. Das Schiff war um 19.40 Uhr aus Lomonosov gekommen und einen Schaden an der Hauptmaschine erlitten. Auf seinem Frachtdienst zwischen Finnland, Russland und Deutschland wurde er nun durch den holländischen Containerfrachter ‚Vanquish‘ (IMO-Nr.: 9116199) ersetzt. Dieser machte erstmals am 5.10. in Lübeck fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischfabrik im Schlepp nach Primorje
(Datum) Der russische Fischtrawler ‚Altair‘, 3862 BRZ (IMO-Nr.: 8509131), erlitt am Morgen des 7.10. einen Maschinenschaden vor Nordjapan. Er war unterwegs nach Primorje. Ein anderer Tralwer sollte den Havaristen auf den Haken nehmen und in die Preobrazheniya-Bucht im südlichen Primorje schleppen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden in Piräus
(07.10.18) Am 6.10. um 12.30 Uhr erlitt die griechische Fähre ‚Agias Nekarios Aeginas’, 1091 BRZ (IMO-Nr.:8969343), einen Schaden an der Steuerbord-Hauptmaschine während ihres fahrplanmäßigen Dienstes von Piräus nach Ägina. Sie wurde am Kai im Argosaronikos-Hafen liegend von der zentralen Hafenbehörde von Piräus mit einem Auslaufverbot belegt, bis der Schaden behoben und eine Klasseinspektion durchgeführt war. Die Passagiere und ihre Fahrzeuge wurden um 14.15 Uhr von der Fähre ‚Achaios‘ weiter transportiert. Nachdem der Schaden um 16.45 Uhr behoben war, ging die ‚Agias Nekarios Aeginas‘ wieder in den Liniendienst.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht erlitt Wassereinbruch vor Borkum
(07.10.18) Auf Borkum wurde der Seenotrettungskreuzer ‚Alfried Krupp‘ am 7.10. um ein Uhr alarmiert, nachdem eine 12 Meter lange Segelyacht im Fahrwasser zwischen dem Randzel- und dem Hubertgat mit zwei Besatzungsmitgliedern Maschinenausfall und Wassereinbruch erlitten hatte.
Während der Offshore-Versorger ‚Thor Express‘ den Havaristen ausleuchtete, nahm das zufällig in der Nähe fahrende niederländische Lotsenboot ‚Lyra‘ das Boot auf den Haken. Die ‚Alfried Krupp‘ übergab eine Lenzpumpe auf die Segelyacht und begleitete den Schleppverband in den Borkumer Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Böschungsanfahrung bei Königsförde
(07.10.18) Am 5.10. um 19.53 Uhr kam es zu einer Böschungsberührung des niederländischen Massengutfrachters ‚Hendrik-S‘, 2311 BRZ (IMO-Nr.: 9195391), auf dem Nord-Ostsee-Kanal auf Höhe der Weiche Königsförde. Er war gegen 18 Uhr in Kiel eingeschleust. Ursache der Havarie dürfte eine Fehlbedienung des Rudergängers gewesen sein.
Das Schiff kam aus eigener Kraft wieder frei und setzte den Weg Richtung Brunsbüttel fort. Dort machte es um 23.25 Uhr fest und lief am 6.10. um 3.35 Uhr wieder aus. Das Schiff war mit 2.000 Tonnen Rapspellets beladen und auf dem Weg von Rostock nach Aveiro, wo es am 11.10. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision auf der Weser
Kollision auf der Weser
(Bild: Polizei Bremen)   Großbild klick!

Kollision auf der Weser
(06.10.18) Am 1.10.gegen 16.45 Uhr, kam es auf der Weser in Höhe Bremen-Farge an Bord des litauischen Frachters ‚Lyrika‘, 1909 BRZ (IMO-Nr.: 9080675), zu einem Ruderausfall. Er befand sich auf dem Weg von Bremen nach Hamburg. Das Schiff kam vom ursprünglichen Kurs ab und stieß gegen ein am Tanklager vertäuten Schleppverband bestehend aus einem Schubschlepper und einer 50 Meter langen Baggerbarge.
Am Verband kam es zu Abschürfungen, und ein Schleppdraht an der Steuerbordseite riss. Am Frachter entstand nur geringer Sachschaden. Er konnte die Fahrt ohne weitere Ausfälle bis nach Brake fortsetzen. Nach Hamburg durfte die Crew ihre Reise aber erst fortsetzen, nachdem sichergestellt war, dass keine Gefahr mehr für die Schiffsicherheit bestand. Am 2.10. gegen 17 Uhr ging die Reise weiter, und am 4.10. verließ die ‚Lyrika‘ Hamburg mit Kurs Buckie.
Quelle:Tim Schwabedissen



Toter und Verletzter bei Tankexplosion
(06.10.18) Am 4.10. kam es zu einer Explosion auf der russischen Fischfabrik ‚Sei Whale‘ 3834 BRZ (IMO-Nr.: 7703950), die sich auf der Fahrt von Nouadhibou nach Las Palmas im Nordatlantik befand. Dabei wurde ein Crewmitglied getötet, ein weiteres verletzt.
Das Unglück ereignete sich bei Reinigungsarbeiten in Tank Nr. 1. Der Havarist lief nach Las Palmas weiter, wo der Verletzte von der spanischen Coast Guard ins Krankenhaus gebracht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden auf Oldendorff-Frachter
(06.10.18) Der maltesische Frachter ‚Elisabeth Oldendorff’, 25431 BRZ (IMO-Nr.: 9717656), erlitt am 4.10. auf der Fahrt von London nach Antwerpen einen Maschinenschaden auf Position 51 34 05.7 N, 01 45 14 O. Nachdem eine Einspritzdüste getestet worden war, lief der Frachter mit reduzierter Fahrt weiter. Am 5.10. um 2.15 Uhr machte er in Antwerpen fest. Eine umfassende Reparatur sollte nach dem Eintreffen in London durchgeführt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter bei Kollision schwer beschädigt
(06.10.18) Am 5.10. um 5.30 Uhr wurde der taiwanesische Frachter ‚Sam Bo II‘ (MMSI-Nr.: 416004514), bei der Kollision mit einem unidentifizierten anderen Schiff südlich von Lungmen auf der Insel Penghu schwer beschädigt. Am Backbordbug entstanden Beulen und Risse. Der Havarist erreichte mit eigener Kraft den Zielhafen Lungmen.
Er läuft in einem Shuttledienst zwischen den Penghu-Inseln und dem taiwanesischen Festland. Die dortige Coastguard hatte einen unter Panama-Flagge laufenden 20,000-Tonnen-Bulkcarrier im Verdacht, der Kollisionsgegner gewesen zu sein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter verlor Kontakt vor Manubar
(06.10.18) Der mongolische Frachter ‚Berlian Indah’, 2864 BRZ (IMO-Nr.: 7927166), verlor am 5.10. den Kontakt zu den Behörden in den Gewässern von Manubar, einem Subdistrikt von Sandaran. Er wurde am 5.10. vor Palu City, eine Meile vor dem Hafen von Wani, gesichtet und gemeldet. Das Schiff hatte Hilfsgüter für die Opfer des Erdbebens und nachfolgenden Tsunamis in Palu an Bord.
Offenbar hatte es Maschinenschaden in der Straße von Makassar zwischen dem Sandaran Subdistrikt, der Ost-Kutai-Regency und Toli-toli erlitten und traf deshalb nicht wie geplant im Zielhafen ein. Er war am 1.10. aus New Benua ausgelaufen. Die 11-köpfige Crew war wohlauf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Gleesen
(06.10.18) Bei der Kollision zweier Binnenschiffe in der Schleuse Gleesen entstand am Morgen des 3.10. ein hoher Sachschaden. Die Schiffe prallten im Bugbereich gegeneinander. Die Schiffsführer machen unterschiedliche Angaben zum Unfallhergang.
Der Sachschaden belief sich auf rund 60.000 Euro. Beide Schiffe konnten ihre Fahrt fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter lief vor Hargshamn auf Grund
(06.10.18) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter ‚Griftbor’, 2771 BRZ (IMO-Nr.: 9116008), lief am 5.10. kurz nach dem Verlassen des Hafens von Hargshamn um 11.30 Uhr auf dem Weg nach Stockholm auf Grund. Das Schiff hatte einen Maschinenblackout erlitten und kam mit 4-5 Knoten Fahrt fest. Es entstanden Schäden im Bereich der Ballasttanks im Vorschiff.
Die schwedische Coast Guard schickte die Patroullienboote ‚KBV 315‘ und ‚KBV 202 zur Strandungsstelle. Den Tag über inspizierte ein Taucher der Küstenwache den Rumpf. Die Polizei leitete eine Untersuchung ein. Am 6.10. um 15.15 Uhr konnte sich der Havarist mit eigener Kraft wieder befreien und lief in den Hafen von Hargsham zurück, eskortiert von der ‚KBV 202‘. Im Laufe des Wochenendes sollte er dort gründlicher untersucht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenprobleme auf HHL Elbe
(Datum) Der liberianische Containerfrachter ‚HHL Elbe’, 9627 BRZ (IMO-Nr.: 9433262), erlitt auf der Fahrt von Murmansk nach Algeciras am 5.10. um 12.30 Uhr ein Maschinenproblem. Zur Reparatur musste ein Zylinderkopf ersetzt werden. Der Frachter trieb auf Position 055 16 18 N, 005 27 06 W. Um 21.45 Uhr war der Schaden behoben, und die Fahrt nach Algeciras konnte weitergehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Aufklärungsschiff ‚Monge‘
Aufklärungsschiff ‚Monge‘
(Bild: Boaworm)   Großbild klick!

Brest: Aufklärungsschiff ‚Monge‘: Maschinenausfall
(04.10.18) Am Abend des 27.9. wurde das französische Aufklärungsschiff ‚Monge‘, 21400 ts, nach einen Maschinenausfall von dem Schlepper ‚Abeille Bourbon‘ auf den Haken genommen und in den Hafen von Brest gezogen. Zuletzt im Jahr 2007 hatte der Schlepper das mit 225 Metern Länge auf hoher See im Rahmen einer Übung vor der Küste der Bretagne abgeschleppt.
Das Schiff hat 175 Mann Besatzung. Der Ausfall ereignete sich bei Tests nach einer vorangegangenen technischen Panne. Der Havarist trieb zu der Zeit 20 Kilometer südwestlich von Pierres Noires. Bei starkem Wind wurde keinen Moment gezögert, den Notfallschlepper anzufordern. In der folgenden Nacht übernahmen Marineschlepper die ‚Monge’ vor dem Hafen von Brest, wo mit der Reparatur begonnen wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre kollidierte mit Anleger in Rønne
(04.10.18) Die dänische Fähre ‚Express 1‘, 10879 BRZ (IMO-Nr.: 9501590), stieß beim Anlegemanöver am 3.10. gegen die Rampe des Fähranlegers in Rønne auf Bornholm. Die Autofahrer an Bord mussten daraufhin 40 Minuten warten, bis sie das Schiff verlassen konnten. Die Rampe der Fähre war heruntergelassen worden, bevor diese vollständig am Kai fest war.
Daraufhin stieß sie gegen die landseitigen Löscheinrichtungen, und die Klappen der Rampe wurden beim Aufprall so beschädigt, dass Techniker gerufen werden mussten, um sie zu reparieren. Um 17.40 Uhr konnte die ‚Express 1’ wieder nach Ystad auslaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Betonyacht nach Dover abgeschleppt
(04.10.18) Am 4.10. kurz nach Mitternacht alarmierte die HM Coastguard das RNLI-Boot aus Dungeness, die ‚The Morell‘, nachdem eine 51 Fuß lange Betonyacht rund 1,5 Meilen nordöstlich von Dungeness Maschinenausfall gemeldet hatte. Die See war vor Ort ruhig, aber es herrschte dichter Nebel. Nachdem die Yacht lokalisiert worden war, wurde ein Rettungsmann übergesetzt, um die Lage zu prüfen.
Dann wurde entschieden, eine halbe Stunde zu warten, bis der Wasserstand ausreichend für das Rettungsboot war, um sich der in drei Fuß Wassertiefe ankernden Yacht zu nähern. Dann sollte der Anker gelichtet und eine Schleppverbindung hergestellt werden. Anschließend wurde das schwere Schiff in den Hafen von Dover gezogen und am Gastliegeplatz festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Büsum
(04.10.18) Am Morgen des 2.10. kollidierte der einlaufende, deutsche Tonnenleger ‚Krebs Helios‘ 493 BRZ (IMO-Nr.: 6818617), im Büsumer Hafen mit dem am Kai vertäut liegenden Fischkutter ‚Maret – SC 14‘, 35 BRZ (MMSI-Nr.: 211294100). Die Havarie ereignete sich gegen sieben Uhr, als sie beim Einlaufen von starkem Wind erfasst und gegen das Schanzkleid des Büsumer Kutters gedrückt wurde. Dieses erlitt Beschädigungen, an der ‚Krebs Helios‘ kam es zu Farbabrieb.
Der Fischkutter wurde danach durch die Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft besichtigt und sollte im Laufe der Woche in Büsum geslippt werden, damit eine Schadensbegutachtung des Unterwasserschiffes durchgeführt werden konnte. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizeistation Büsum dauerten an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandeter Fischer in Alaska gerettet
(04.10.18) Die US Coast Guard und Alaska State Troopers koordinierten die Rettungsarbeiten für den Skipper des 40 Fuß langen Kutters ‚Gambler’, der 127 Meilen ostsüdöstlich von Cordova, Alaska, am 3.10. auf Grund gelaufen war und der um 10.30 Uhr einen Notruf abgesetzt hatte. Von der Air Station Kodiak stieg eine HC-130 Hercules auf, die den Fischer am Ufer lokalisierte und ein Überlebenspaket sowie ein Funkgerät abwarf. Die Alaska State Troopers retteten ihn dann vom Strand.
Die HC-130 Hercules diente dabei als Kommunicationsplattform, und in Sitka wurde ein MH-60 Jayhawk Helikopter in Alarmbereitschaft versetzt. Der Schiffbrüchige wurde unverletzt nach Cordova gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter deutscher Reederei im Schlepp nach Klaipeda
(04.10.18) Nachdem er am 2.10. gegen 12 Uhr aus Klaipeda ausgelaufen war, erlitt der unter Zypern-Flagge laufende Containerfrachter ‚Iduna‘, 7112 BRZ (IMO-Nr.: 9360984), der Unitas Schifffahrts GmbH & Co. KG in Haren/Ems auf der Ostsee einen Maschinenausfall. Er war unterwegs nach Hamburg, wo er am 4.10. hätte eintreffen sollen. Der holländische Schlepper ‚Atlantis’ (IMO-Nr.: 9660932) lief am 3.10. um 2.40 Uhr aus Klaipeda aus und nahm den Frachter am Morgen des 4.10. auf den Haken. Er wurde zurück dorthin gezogen, wo er aum 18 Uhr eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Toter und zwei Vermisste nach Schiffbruch vor Kerkennah Islands
(04.10.18) Ein Toter und acht überlebende Schiffbrüchige des um neun Uhr am 3.10. gesunkenen Trawlers ‚Mohamed - SF 1613" wurden vor den Kerkennah Islands geborgen. Zwei weitere Crewmitglieder wurden noch vermisst, die Suche nach ihnen dauerte an. Die Ursache des Untergangs war stürmische See.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre verursachte Massenkarambolage in Samarinada
(04.10.18) Am 30.9. um 9.30 Uhr kollidierte die indonesische Fähre ‚Pantokrator‘, 5920 BRZ (IMO-Nr.: 8611647), mit dem im Hafen von Samarinada auf dem Mahakam-River liegenden Küstenfrachter ‚Budi Utama‘ und anderen dort vertäuten Schiffen. Die Fähre war aus Pare Pare in Süd-Sulawesi gekommen und wollte gerade anlegen, als sie außer Kontrolle geriet. Der Frachter wurde erheblich an Rumpf und Aufbauten beschäftigt.
Auch die daneben liegende ‘Sinar Indah’ wurde an Steuerbordseite beschädigt, als sie gegen die Pier gedrückt wurde. Außerdem wurden die ‚Setia Usaha‘, ‚Kasi Setia 1‘ und ‚Sinar Mas 1‘ in Mitleidenschaft gezogen. Die ‚Pantokrator’ kam mit Schrammen am Steuerbordvorschiff davon. Sie lief am 3.10. wieder aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre erlitt Schaden an Kühlwasserrohr
(04.10.18) Am 30.9. erlitt die britische Fähre ‚Loch Seaforth‘, 8680 BRZ BRZ (IMO-Nr.: 9665437), ein Leck in einer Kühlwasserleitung und musste daraufhin die Geschwindigkeit reduzieren. Das Schiff war um 18.30 Uhr aus Ullapool nach Stornoway ausgelaufen. Nach einer Stunde trat der Schaden auf, und wegen der daraus resultierenden Verzögerung mussten die 22.30 Uhr-Abfahrt aus Stornoway und die Frachtreise um drei Uhr des 1.10. aus Ullapool abgesagt werden.
Ingenieure wurden gerufen, den Schaden zu beheben. Nach Austausch des schadhaften Teils konnte der Fährdienst am 1.10 um sieben Uhr planmäßig fortgesetzt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff saß bei Budenheim fest
(04.10.18) Am 2.10. gegen 20 Uhr lief ein Binnenschiff mit 800 Tonnen Stahl an Bord auf dem Rhein bei Budenheim auf Grund. Grund war das Niedrigwasser auf dem Fluss. Am Vormittag des 4.10. wurde der Havarist von einem Schlepper wieder flottgemacht. Am Schiff wurden keine Beschädigungen festgestellt. An der Unfallstelle musste zunächst überprüft werden, ob sich in dem Bereich Untiefen gebildet haben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht trotz Feuerwehr-Großeinsatzes ausgebrannt
(04.10.18) Nachdem am 3.10. um 03:15 Uhr, eine 18 Meter lange Motoryacht im 3. Hafeneinschnitt des Emder Binnenhafens im Stadtteil Transvaal Feuer fing, stand sie beim Eintreffen der Feuerwehr im Vollbrand. Trupps drangen unter Atemschutz vor und bekämpften das Feuer. Zusätzlich wurden im späteren Verlauf Ölsperren um die Yacht gelegt.
Rund drei Stunden waren der Löschzug der HWB, die Ortsfeuerwehr Stadtmitte mit der 1. und 2. Einheit, die Atemschutznotfallgruppe aus Wybelsum, die Gefahrgutgruppe, der ELW der IuK Gruppe, der stellvertretende Stadtbrandmeister, der Rettungsdienst und die Polizei im Einsatz.
Umweltschäden blieben aus. Die Feuerwehr Emden war insgesamt mit 11 Einsatzfahrzeugen und 50 Einsatzkräften vor Ort. Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich nach bisherigen Erkenntnissen keine Personen an Bord. Die Brandursache war unklar, das Schiff wurde zerstört.
Quelle:Tim Schwabedissen



Dawson-Fähre lief auf Sandbank
(04.10.18) Am 3.10. lief die Dawson-Fähre ‚George Black‘ auf einer Sandbank auf dem Yukon River auf Grund. Am Nachmittag konnte die Barge einer Minenfirma das Schiff abschleppen und ans Ufer bringen. Es befanden sich keine Fahrgäste an Bord.
Nach der Bergung wurde die Fähre inspiziert. Vorläufig musste ein Boot des SAR-Teams von Dawson den Transport von Personen aus West-Dawson über den Fluss übernehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Key West leckgeschlagen
(04.10.18) Am Morgen des 1.10. lief der Kutter ‚San Diego‘ sieben Meilen vor Key West auf Grund und schlug leck. Das Schiff legte sich auf die Steuerbordseite. Die vierköpfige Crew wurde vom Havaristen abgeborgen. An Bord waren 2.000 Gallonen Öl. Wieviel davon ausliefen, war am Nachmittag noch unklar. Die US Coast Guard wurde um 8.45 Uhr alarmiert und schickte ein 45-Fuß-Boot zur Unglücksstelle im Northwest Channel.
Ein Ölbekämpfungsteam aus Key West sollte Umweltschäden abwenden. Eine Ölsperre sollte die Verbreitung von Öl verhindern. TowBoatUS wurde mit den Reinigungsarbeiten beauftragt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Brückenscheibe auf Motoryacht eingeschlagen
(04.10.18) Die US Coast Guard wurde am 3.10. alarmiert, nachdem eine See bei Wellenhöhen von vier bis fünf Fuß eine Scheibe auf der Brücke der Motoryacht ‚Carolina Girl‘ im Oregon Inlet zerschmettert hatte. Das Boot funkte um 6.30 Uhr einen Notruf. Eine Crew der Coast Guard war schon auf See und binnen Minuten vor Ort.
Der Havarist hatte noch eigene Motorkraft und wurde nach Wanchese Harbor eskortiert. Dort behandelten Ärzte inn der Marine mindestens eine Person, die verletzt worden war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Acht Fischer vor China vermisst
(04.10.18) In der ostchinesischen Zhejiang-Provinz kenterte am Abend des 30.9. ein Kutter und sank rund 70 Meilen nordöstlich von Xiangshan County. Am 1.10. fehlte von der achtköpfigen Crew weiter jede Spur. Nachdem der Schiffbruch um zwei Uhr bekannt wurde, machten sich fünf Rettungshubschrauber und ein Hubschrauber auf die Suche nach den Fischern. Auch 20 andere Kutter hielten nach ihnen Ausschau.
Quelle:Tim Schwabedissen



RNLI schleppt Segelboot längsseits
RNLI schleppt Segelboot längsseits
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Yacht nach Dartmouth eingeschleppt
(03.10.18) Das RNLI-Boot aus Torbay wurde am Morgen des 1.10. von der Falmouth Coastguard gegen neun Uhr zur Assistenz für eine Segelyacht gerufen, die eine Meile vor der Mündung des Dart Motorausfall erlitten hatte. Die ‚Alec & Christina Dykes‘ lief wenig später mit ihrer fünfköpfigen Crew aus und erreichte den Havaristen binnen 20 Minuten.
Es gelang, eine Schleppleine zu übergeben, und die Yacht samt ihrer zweiköpfigen Crew nach Dartmouth zu ziehen. Dort nahm das Rettungsboot sie längsseits, um sie sicher an eine Mooring zu bugsieren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre: Maschinenschaden vor Syros
(03.10.18) Dier zyprische Katamaranfähre ‚Andros Jet’, 2695 BRZ (IMO-Nr.: 9150987), erlitt einen Schaden an der Steuerbordmaschine, als sie am 2.10. gegen 12 Uhr fahrplanmäßig aus Syros auslaufen wollte. Die Hafenbehörde leitete eine Untersuchung ein und belegte das Schiff mit einem Auslaufverbot bis zur Reparatur und Klasseinspektion. Die 59 Passagiere wurden mit einem anderen Schiff weitertransportiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter ‚Alta’ treibt im Atlanik
Frachter ‚Alta’ treibt im Atlanik
(Bild: )   Großbild klick!

Frachter treibt mitten auf dem Atlantik
(03.10.18) Der unter Sierra-Leone-Flagge laufende Frachter ‚Alta’, 2295 BRZ (IMO-Nr.: 7432305), geriet am 19.9. auf Position 24 13 N 043 48 W inmitten des Atlantiks rund 1.500 Meilen westlich der afrikanischen Küste in Schwierigkeiten auf der Fahrt von Griechenland nach Port de Paix auf Haiti, wo er am 27.9. hätte eintreffen sollen. Am 30.9. wurde die US Coastguard informiert, dass das Schiff 1.380 Meilen südöstlich von Bermuda mit 10 Mann an Bord in der See trieb und eine Reparatur des Maschinenschadens nicht gelang. An Bord waren noch Nahrungsmittel für zwei Tage und Wasser für 15 Tage.
Am Nachmittag des 2.10. warf eine HC-130 Hercules der Air Station Elizabeth City, North Carolina Versorgungsgüter für eine Woche über dem Schiff ab, die von der Crew wahrgenommen wurden. Die Seeleute an Bord des Havaristen waren wohlauf. Der Eigner beauftragte einen Schlepper, ihn auf den Haken zu nehmen und ihn nach Saint Maarten zu ziehen. Er sollte den Frachter kommende Woche erreichen. Bis dahin wurde er weiter von der Coast Guard überwacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Crewmitglied wird abgeborgen
Crewmitglied wird abgeborgen
(Bild: Iceland Coastguard)   Großbild klick!

Feuer auf Trawler vor Straumnes
(03.10.18) Im Maschinenraum des isländischen Trawlers ‚Frosta’, 327 BRZ (IMO-Nr.: 9256963), kam es am 2.10. um 15.18 Uhr zu einem Feuer. Das Schiff setzte einen Notruf ab, und zwei Helikopter sowie das Patroullienboot ‚Týr‘, das sich in Ísafjarðardjúp befand, und das Rettungsboot aus Landsbjargar, die Gunnar Friðriksson, wurden zum Havaristen beordert. Dieser trieb 45 Meilen westnordwestlich von Straumnes. Es gelang der Crew, den Brand auf den Maschinenraum zu begrenzen.
Allerdings breitete sich Rauch über das gesamte Schiff außer auf die Brücke aus. Um 17.25 Uhr wurde ein Crewmitglied mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung von einem Mýflug-Helikopter abgeborgen und nach Isafjordur gebracht. Der andere Hubschrauber brachte fünf Feuerwehrleute an Bord.
Diese wurden gegen 18 Uhr an Bord abgesetzt. Wenig später erreichte die ‚Týr‘ den Havaristen und nahm ihn auf den Haken. Mit der Hilfsmaschine konnte auch das Schleppnetz wieder eingeholt worden. Der Trawler sollte binnen 30 Stunden nach Hafnarfjordur gezogen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Regina Seaways muss in die Werft
(03.10.18) Nach der ersten Befundung der Schäden offenbar durch eine Kurbelwannenexplosion an Bord der Fähre ‚Regina Seaways‘ stand fest, dass das Schiff zur Reparatur in eine Werft ging. Der Schaden an der Maschinenanlage war so gravierend, dass die Fähre aus dem Dienst auf der Linie Kiel-Klaipeda genommen werden musste. Am 3.10. zogen zwei Schlepper die Fähre in Klaipeda vom Fährterminal in eine Werft.
Nachdem das Schwesterschiff ‚Athena Seaways‘ am Abend des 2.10. den Hafen verlassen hatte, durfte die ‚Regina Seaways‘ am Fährterminal festmachen. Dort wurden am Abend Passagiere und Ladung von Bord gebracht.
Im Anschluss machten sich Unfallermittler der litauischen Behörden zusammen mit Vertretern der Klassifikationsgesellschaft und der Reederei DFDS daran, den Maschinenraum zu untersuchen und mit der Schadensanalyse zu beginnen.
Bis auf weiteres lief nur das Schwesterschiff ‚Victoria Seaways‘ auf der Route Kiel-Klaipeda. Sie startete am Abend des 20.10. von Kiel planmäßig zur Überfahrt nach Klaipeda. Zum Wochenende wurde Verstärkung durch die Fähre ‚Patria Seaways‘ und die eingecharterte Frachtfähre ‚Maestro Universe‘, die aus Trondheim geholt wurde, erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Barge kollidierte mit Schleusentor
(03.10.18) Die beiden russischen Schlepper ‚MB-1204‘, 726 BRZ (IMO-Nr.: 8986315) und ‚OT-2032‘, 640 BRZ (IMO-Nr.: 9027881), die mit der Barge ‚ARK-11‘ auf dem Wolga-Don-Kanal unterwegs waren, verloren am 1.10. um 15.35 Uhr die Kontrolle über den Anhang. Sie befanden sich bei Kanalkilometer 879,3. Die Barge kollidierte daraufhin mit dem Schleusentor, blieb aber selbst unbeschädigt. Der obere Teil der Schleuse hingegen wurde bei dem Zusammenstoß in Mitleidenschaft gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerfrachter erlitt Maschinenschaden
(03.10.18) Der dänische Containerfrachter ‚Evelyn Maersk’, 171542 BRZ (IMO-Nr.: 9321512), erlitt am 3.10. ein Problem mit der Hauptmaschine, nachdem eine Rohrleitung auf Position 050 26 09 N, 000 32 21 O rund 22 Meilen südöstlich von Selsey Bill gebrochen war. Das Schiff war unterwegs von Rotterdam nach Tanger Med und hatte eine 25-köpfige Crew an Bord sowie eine Containerladung von 113.887 Tonnen. Nach einer Reparatur nahm daS Schiff wieder Fahrt auf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision auf Don
(03.10.18) Der russische Frachter ‚Volgo-Don 147’, 4020 BRZ (IMO-Nr.: 89596731972), kollidierte am 2.10. mit dem russischen Chemikalien- und Öltanker ‚Gloria‘. 5144 BRZ (IMO-Nr.: 96028252011), der in Ballast auf dem Don bei Rostov unterwegs war. Dabei erlitten beide Schiffe Schäden am Bug oberhalb der Wasserlinie. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden vor East Prawle
(03.10.18) Der maltesische Containerfrachter ‚Arx‘, 6901 BRZ (IMO-Nr.:9328625) erlitt 11.5 Meilen südöstlich von East Prawle auf Position 50 05.6 N, 03 31.6 W am 30.9. um 15.20 Uhr einen Maschinenschaden. Er war unterwegs von Rozenburg nach Dublin. Am 1.10. erreichte er den Zielhafen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter sank vor Taiwan
(03.10.18) Der unter Sierra-Leone-Flagge laufende Frachter ‚Ying Hai‘, 498 BRZ (IMO-Nr.: 8122517), sank am Morgen des 3.10. auf Position 22 45 N 119 10 O südlich des Penghu Archipels in der Straße von Taiwan. Eine Navigationswarnung wurde wegen möglicherweise in der See treibender Container ausgestrahlt. Am Morgen des 2.10. hatte das Schiff nach Übergehen eines Teils der Ladung Steuerbordschlagseite entwickelt.
Einige Container gingen bereits da vom Oberdeck über Bord. Das Schiff trieb zu der Zeit vor Südtaiwan in stürmischer See. Der taiwanesische Rettungsdienst wurde um 10 Uhr informiert, und eine SAR-Operation lief an.
Alle neun Crewmitglieder wurden von Rettungsbooten abgeborgen, nachdem ein Abschleppversuch gescheitert war. Inzwischen betrug die Schlagseite bereits 30 Grad. Wenig später kenterte das Schiff, das sich mit einer Containerladung auf der Fahrt von Kaohsiung nach Busan befunden hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Einstiges Geisterschiff sank vor Myanmar
(03.10.18) Der Frachter ‚San Ratulangi‘, der als Geisterschiff bekannt wurde, nachdem er am 27.8. gestrandet vor im Golf von Mataban an der Küste von Myanmar entdeckt worden war, ist am 3.10. gesunken. Zuvor waren Bergungsversuche gescheitert. Teile der Aufbauten und des Rumpfes ragten mit schwerer Steuerbordschlagseite noch aus dem Wasser. Die Behörden verlangten vom Eigner, das Wrack zu räumen.
Es war nach langer Aufliegezeit von der PT Mandara Putra Bajatama eworben und dann an die SMIT Salvage Singapore weiterveräußert worden. Bei der Verschleppung zu Abbrechern nach Bangladesch riss es sich im Sturm vom Schlepper los und strandete herrenlos auf einer Untiefe.
Quelle:Tim Schwabedissen



Indonesische Fähre trieb auf Grund
(03.10.18) Das indonesische Fahrgastschiff ‚Cemerlang No. 55‘, 553 BRZ (MMSI-Nr.:525022311), lief am 20.10. in den Gewässern von Gilimanuk in Indonesien am 2.10. um 08.40 Uhr auf Grund. Es wollte gerade nach Gilimanuk einlaufen, als hohe Wellen es auf eine Untiefe drückten. Die Fähre konnte sich selbst wieder befreien und sicher anlegen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden vor Prince Rupert
(03.10.18) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier ‚Scarlet Robin", 43715 BRZ (IMO-Nr.: 9609615), erlitt am 1.10. um 2.30 Uhr Probleme mit der Hauptmaschine wegen einer schadhaften Öleinspritzdüse auf Position 54 27.39 N, 132 53.17 W. Er trieb in Richtung der Dixon Entrance, British Columbia, während die Crew Reparaturen ausführte. Der Frachter verließ Prince Rupert am 20.10. um 00.15 Uhr und nahm Kurs auf Kakogawa, wo er am 17.10. erwartet wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre erlitt Maschinenschaden
(03.10.18) Die kanadische Fähre ‚V2V Empress‘, 465 BRZ (IMO-Nr.: 9139373) erlitt am 1.10. um 8.55 Uhr einen Ausfall der Backbord-Hauptmaschine wegen einer Überhitzung. Grund war eine schadhafte Kühlwasserleitung. Der Havarist befand sich in der Strait of Georgia, British Columbia, auf Position 49 09 48.6 N, 123 22 14.4 W. Die Fähre kehrte mit der Steuerbordmaschine nach Vancouver zur Reparatur des Schadens zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht nach Port St. Mary eskortiert
(03.10.18) Die Belfast Coastguard alarmierte am 29.9. das RNLI-Boot aus Port St. Mary, nachdem die 35 Fuß lange Yacht ‚Nimble‘ Motorprobleme drei Meilen südsüdöstlich des Hafens gemeldet hatte. Das Rettungsboot ‚Gough Ritchie 2’ lief sofort zur Assistenz aus. Vor Ort waren 4-5 Beaufort aus Nordwest.
Die Yacht konnte rasch lokalisiert werden. Die Seenotretter eskortierten sie gegen 16 Uhr in den Hafen. Der Skipper war beim Einlaufen in guter Verfassung.
Quelle:Tim Schwabedissen



Charterboot lief auf Müritz auf Grund
(03.10.18) Am späten Nachmittag des 2.10. erhielt die Wasserschutzpolizeiinspektion Waren von der Einsatzleitstelle Neubrandenburg die Mitteilung, dass sich am Ostufer der Müritz ein Boot festgefahren hatte und in Seenot war. Das Streifenboot ‚Seeadler‘ und das Rettungsboot ‚Sturmvogel 1‘ der DRK-Wasserwacht liefen unverzüglich zum Havaristen. Die Feuerwehr aus Röbel wurde über die Rettungsleitstelle des Landkreises informiert und verlegte ebenfalls zum Einsatzort.
An Bord des havarierten Charterbootes befanden sich fünf Personen. Ursache der Strandung waren wohl die Revierunkenntnis des Bootsführers und die ungünstigen Wind- und Wellenverhältnisse auf der Müritz in Richtung Ostufer. Wegen der Wetterlage und des Flachwassers war eine Bergung des Bootes nicht möglich. Durch die Rettungskräfte der ‚Sturmvogel 1‘ wurden die fünf von Bord geholt und anschließend mit dem Streifenboot zur Dienststelle der Wasserschutzpolizei Waren gebracht. Hier wurden sie durch einen Mitarbeiter der Vermietungsgesellschaft in Empfang genommen.
Das Charterboot wurde rt ordnungsgemäß verschlossen und zusätzlich mit einem ausgebrachten Anker vor dem Abdriften gesichert. Eine Bergung des Bootes sollte durch das Vermietungsunternehmen in den kommenden Tagen durchgeführt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht in Emden ausgebrannt
(03.10.18) Im Emder Hafen brach am 3.10. an Bord einer 18 Meter langen Yacht ein Feuer aus. Das Boot brannte dabei komplett aus. Verletzt wurde niemand. Zum Zeitpunkt des Brandes hatte sich niemand an Bord befunden. Die Feuerwehr kämpfte mehrere Stunden gegen die Flammen. Zur Schadenshöhe konnte die Polizei noch keine Angaben machen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre ‚Regina Seaways‘
Fähre ‚Regina Seaways‘
(Bild: Tim Schwabedissen)   Großbild klick!

Explosion auf Kiel-Klaipeda-Fähre
(02.10.18) Auf der unter Litauen-Flagge laufenden Fähre ‚Regina Seaways‘, 25666 BRZ (IMO-Nr.: 9458535), die mit 335 Menschen – darunter 294 Passagiere und 41 Crewmitglieder - an Bord auf der Ostsee unterwegs war, kam es am 2.10.gegen 13 Uhr auf dem Weg von Kiel nach Klaipeda offenbar zu einer Explosion oder Verpuffung im Maschinenraum. Das Schiff hatte Kiel am 1.10. um 20.50 Uhr verlassen und sollte am 2.10. um 16.35 Uhr planmäßig den Zielhafen erreichen. Es gab keine Verletzten, doch das Schiff trieb nach der Havarie 80 Meilen vor der polnischen Küste nördlich der Danziger Bucht auf halbem Weg zwischen Bornholm und dem Zielhafen.
Im Maschinenraum kam es zu einer Rauchentwicklung, wegen der Feueralarm ausgelöst wurde und Passagiere wie Crew sich zunächst auf den Musterstationen einfinden mussten, um sich auf eine Evakuierung vorzubereiten. Mittlerweile war die Lage unter Kontrolle, und die Besatzung der Fähre arbeitete an einer Reparatur, um eine Maschine wieder zum Laufen zu bekommen und Klaipeda zu erreichen.
Die ‘Jotvingis’ der litauischen Marine sowie ein Schlepper eskortierten den Havaristen. Er hatte 13 Knoten Fahrt und konnte sog gegen 22 Uhr in Klaipeda eintreffen. Auch die deutsche Fregatte ‚Hessen‘ sowie zwei weitere Marineschiffe aus Klaipeda kamen zu Hilfe, konnten aber aus dem Einsatz nun wieder entlassen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tinos: Maschinenschaden auf Zementfrachter
(02.10.18) Der zyprische Zementfrachter ‚Sirios Cement IV’, 9299 BRZ (IMO-Nr.: 9331830), erlitt am 1.10. gegen drei Uhr einen Maschinenschaden und trieb nordöstlich der Insel Tinos. Er war in Ballast von Haifa nach Volos unterwegs. Der Schlepper ‚Dimitrios V‘ wurde zur Assistenz geschickt. Der Havarist trieb unterdessen mit gut einem Knoten in südsüdöstlicher Richtung.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hauptmaschine in Marmaris überhitzt
(02.10.18) Die griechische Fähre ‚King Saron‘, 499 BRZ, erlitt am Nachmittag des 1.10. eine Überhitzung der Steuerbord-Hauptmaschine, als sie gerade aus Marmaris nach Rhodos auslaufen wollte. An Bord waren 266 Passagiere.
Sie mussten wieder aussteigen und wurden mit einem anderen Schiff nach Rhodos gebracht. Die ‚King Saron‘ durfte ohne Fahrgäste dorthin fahren und wurde bis zu einer Reparatur und Klasseinspektion dort mit einem Auslaufverbot belegt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank vor Ebeltoft
(02.1018) Zwei Fischer wurden nach 20 Minuten aus dem Wasser gerettet, nachdem ihr Kutter am 29.9. bei Ebeltoft sank. Helikopter, andere Boote, die Polizei und Rettungsdienste waren nach dem Alarm um 17.15 Uhr im Einsatz, nachdem ein Zeuge in Ebeltoft den Untergang bemerkt hatte, der sich eine Meile vor der Küste ereignete.
Ein herbeieilendes Boot rettete die Schiffbrüchigen. Die beiden Fischer hatten Unterkühlungen erlitten, waren aber ansonsten wohlauf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Taucherschiff brannte vor Hasvik
(02.10.18) Ein 40 Fuß langes Taucherschiff geriet am 30.9. um 4.30 Uhr im Dønnesfjord in Hasvik in der Finnmark in Brand. Nachdem Gasfalschen an Bord explodierten, wurde es losgeworfen und trieb im Fjord. Es war schwierig für die Brandbekämpfer, an das Schiff heranzukommen.
Es trieb auf der dem Hafen gegenüber liegenden Seite ans Ufer. Ein Mann, der an Bord geschlafen hatte, konnte sich retten. Er wurde wegen leichter Rauchvergiftung medizinisch behandelt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter kollidierte mit Brücke
(02.10.18) Der russische Frachter ‚Kostroma‘, 1168 BRZ (MMSI-Nr.: 273356490), kollidierte auf dem Yenisei-Fluss nahe Krasnoyarsk mit einer Containerladung an Bord am 29.9. bei Flusskilomoeter 11,5 mit der Korkinskiy Brücke. Die Havarie ereignete sich im Nebel. Der Frachter erlitt ein Leck bei Laderaum 2. Die Brücke blieb unbeschädigt. Der Havarist wurde an Zlobino-Pier in Krasnoyarsk geschleppt, wo die Ladung gelöscht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Blackout auf Frachter Hamburger Reederei
(02.10.18) Der unter Portugal-Flagge laufende Containerfrachter ‚Saxonia’, 35824 BRZ (IMO-Nr.: 9219393), der Hamburger Hammonia Reederei GmbH, erlitt am 29.9. um 20.15 Uhr einen Schaden an der Hauptmaschine beim Verlassen der Fraser Surrey Docks, British Columbia, auf Position 49 11.377 N, 122 54.713 W. Dem Problem mit einer Abgasleitung folgte ein Totalausfall der Bordelektrik, nachdem Generator Nr. 3 versagte.
Das Schiff wurde zurück an den Kai geschleppt Am 30.9. um 22.30 Uhr verließ der Frachter Vancouver wieder und machte am 1.10. in Seattle fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter mit Maschinenschaden in Hecate Strait
(02.10.18) Der unter Hongkong-Flagge laufende Containerfrachter ‚COSCO Italy‘, 135666 BRZ (IMO-Nr.: 9516454), erlitt am 29.9. einen Schaden an der Hauptmaschine in der Hecate Strait, British Columbia, auf Position 53 56 N, 131 01.05 W. Das Schiff war auf der Fahrt von Prince Rupert nach Los Angeles.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischfrachter trieb vor Stromness
(02.10.18) Der britische Fischcarrier ‚Norholm’. 296 BRZ (IMO-Nr.: 9139567), wurde am 28.9. um 16.40 Uhr auf dem Weg von Oban nach Stromness mit einer vierköpfigen Crew an Bord manövrierunfähig, nachdem sich eine Leine um den Propeller gewickelt hatte. Das Schiff trieb zwei Meilen westlich von Stromness auf Position 58 56.8 N 003 21.2 W. Das RNLI-Boot aus Stromness, die ‚Alb‘ assistierte und schleppte den Havaristen nach Stromness.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter sitzt auf Wolga-Don-Kanal fest
(02.10.18) Der iranische Frachter ‚Vafa-3‘, 3086 BRZ (IMO:8721301), lief auf der Fahrt von Nowshahr, Iran, nach Astrakhan, am 1.10. bei Kilometer 153,4 auf dem Wolga-Don-Kanal auf Grund. Er kam nicht aus eigener Kraft wieder frei.
Der Hafenkapitän von Olya sperrte den Kanal für passierenden Verkehr bei Dunkelheit. Der Havarist saß auf Position 045 04 14 N, 047 41 31 O rund 43 Meilen von Olya entfernt fest,
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter im Taifun gestrandet
(02.10.18) Der unter Belize-Flagge laufende Frachter ‚Marina‘, 1920 BRZ (IMO-Nr.: 9369784), geriet am 1.10. vor Anker liegend ins Treiben und kollidierte mit einer Kaimauer in Ogishima, in Kawasaki, Japan. Danach trieb es in den Wellen des Taifuns Tram weiter und lief schließlich bei der Ufermauer der JFE Steel Corporation auf Grund.
Dabei wurde der Rumpf aufgerissen. Alle 12 Crewmitglieder wurden unversehrt evakuiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden auf Containerfrachter
(02.10.18) Das liberianische Containerschiff ‚MSC Cordoba’ 50963 BRZ (IMO-Nr.: 9349801), erlitt auf der Reise von Antwerpen nach Gebzeauf Position 050 17 14.5 N, 000 55 33.0 W rund 23 Meilen südöstlich von St. Catherine?s Point einen Ausfall einer Treibstoffpunpe.
Danach trieb er zeitweilig in der See. Es gelang der Crew, den Schaden zu beheben, sodass der Frachter die Fahrt fortsetzen konnte und am 7.10. im Zielhafen erwartet wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen





Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949

Fehlt ein wichtiges Link zum Thema? Link mitteilen

Links können sich ggf. ändern. Darauf haben wir leider keinen Einfluß. Sollten Sie ein totes Link entdecken, schreiben Sie uns bitte eine Mail. Vielen Dank im Voraus!


Schlagwörter: Schifffahrt, in Seenot, SOS Alarm, Unfälle, Mayday, Versicherung Schiff, Segeln, Seenot, Unglück, Seenotfälle, Schiffsuntergang, Seenotarchiv, Archiv, Schiffsunglück, Schiffsunfall, unfall, ertrinken, untergehen, untergegangen, sinken

Sail Home Sail home to ESYS ...
[Google] [Yahoo] [Ökoportal.de]