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Tallsship “Providence”
(Bild: Judy Crankshaw)   Großbild klick!

Providence erhält neue Masten
(31.08.16) Die Reparatur des 110 Fuß langen, 1976 erbauten Tallschiffs “Providence”, das im Januar 2015 in einem Sturm auf der Werft in Newport umstürzte und schwer beschädigt wurde, hat jetzt begonnen. Eine Lieferung von Douglas-Tannen traf in der vergangenen Woche auf Rhode Island aus Washington State kommend an. Kapitän Thorpe Leeson sagte, dass daraus die Masten und Rahen neu gebaut werden sollen. Sie sind vollkommen rund, müssen aber noch in die richtige Länge gebracht werden.
Die „Providence“ war das Flaggschiff von Rhode Island, ein Nachbau der ersten Marine des kolonialen Amerikas und spielte in etlichen Filmen mit. Sie hatte einen Schaden von 500,000 Dollar erlitten und soll im Sommer 2017 wieder in Fahrt gehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ile de Yeu: Versenkter Trawler wird unterseeischer Weinkeller
(31.08.16) Der 1994 als künstliches Riff versenkte, 15 Meter lange Trawler “René-Ga” aus Sables d’Olonne wird in 45 Metern Tiefe zu einem Weinkeller. Die einstige “Poker d’As” liegt drei Meilen nordwestlich der Ile de Yeu. Im Innern des Wracks will die Firma Atlantic Scuba für ein gutes Jahr tausende Weinflaschen einlagern. Die Aktion soll vom Hauptquartier in Sables d'Olonne am 10.9. beginnen und an den vier folgenden Samstagen bis Mitte Oktober fortgesetzt werden, je nach Wetterverhältnissen.
Die Lagerkosten betragen einen Euro pro Flasche und Monat. Die Reifung soll unter Wasser drei Mal schneller als an Land erfolgen bei einer stabilen Temperatur von 13 Grad und kompletter Dunkelheit sowie keiner Oxidation mangels Sauerstoff. Für Weihnachten 2017 lägen dann sehr spezielle Geschenke auf dem Meeresgrund bereit. Es gibt bereits viele Interessenten aus ganz Frankreich.
Jede Flasche wird vor dem Absenken fotografiert, trägt eine eigene Nummer, und der Verschluss wird mit Wachs geschützt. Mehrere Stahlzellen, in denen sie eingelagert werden, wurden von der Firma Pouclet Sainte-Flaive-des-Loups in Vendée hergestellt und können jeweils zwischen 2000 und 2500 Flaschen aufnehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff auf Donau havariert
(31.08.16) Auf der Donau musste am 30.8. ein mit Futtermittel beladenes Binnenschiff nach einem Maschinenschaden nach Regensburg abgeschleppt werden. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes erließ an der Unglücksstelle in Pfelling bei Bogen ein Überhol- und Begegnungsverbot.
Quelle:Tim Schwabedissen



Crewtender drohte in der Nordsee zu sinken
(31.08.16) Die Seenotretter der Station Cuxhaven haben am 30.8. gemeinsam mit der Besatzung der niederländischen "Saara Maatje IV" das mit einem Mann besetzte holländische Arbeitsboot „Coastal Flash“ vor dem Sinken bewahrt.
Der Tender, der zur Versorgung der Bohrplattform Mittelplate vor Cuxhaven eingesetzt wird, hatte etwa vier Seemeilen von der Küste entfernt starken Wassereinbruch erlitten. Die in der Nähe befindliche „Sara Maatje IV“, ebenfalls ein Versorger der Plattform, kam dem Arbeitsboot zu Hilfe und alarmierte zeitgleich den Seenotrettungskreuzer „Hermann Helms“ der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, der sofort auslief.
Mit dem Tochterboot wurden starke Lenzpumpen auf den Havaristen übergeben. Gemeinsam gelang es, das Boot schwimmfähig zu halten und nach Cuxhaven zu bringen, wo es mit einem Kran sofort an Land gesetzt wurde. Der Crewtender der Acta Marine wurde 2009 erbaut und ist mit 12 Sitzplätzen ausgerüstet. Er ist 10,00 Meter lang, 3,83 Meter breit und hat einen Tiefgang von 0,60 Metern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorboot vor Isla de Lobos geborgen
(31.08.16) Das Motorboot “Margarita Segundo” strandete mit zwei Personen an Bord am 28.8. auf Felsen vor der Isla de Lobos. Das spanische Rettungsboot „Salvamar al Nair” (MMSI-Nr.: 224944850) kam dem Boot zu Hilfe und schleppte es wieder frei. Es wurde längsseits genommen und erreichte in den Abendstunden den Hafen von Arrecife.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht drohte vor Westkapelle zu sinken
(31.08.16) Die KNRM-Boote „Zeemannshoop“ aus Breskends und „Uly“ aus Westkapelle kamen am frühen Morgen des 30.6. einer Yacht zu Hilfe, die auf dem Weg von IJmuiden in den Heimathafen Nieuwpoort Wassereinbruch erlitten hatte und zu sinken drohte. Die beiden belgischen Segler hatten plötzlich bemerkt, dass Wasser eindrang und der Motor ausfiel, weil die Batterien bereits überflutet waren. Sie riefen über Mobiltelefon um Hilfe und schossen einige Notraketen ab.
Die niederländische Küstenwache alarmierte die beiden Rettungsboote, die kurz nach dem holländischen Kutter „Maatje Helena – YE 138“ die 14 Kilometer vor der Küste von Westkapelle liegende Yacht erreichten. Dessen Crew hatte bereits mitgeteilt, dass die beiden Personen an Bord wohlauf waren. Die Seenotretter der „Uly“ brachten sofort eine Pumpe auf der Yacht in Stellung.
Die „Zeemanshoop“ war fünf Minuten vor an Ort. Da die Pumpe der „Uly“ gegen das ankommende Wasser ankam, war die zusätzliche Pumpkapazität der „Zeemanshoop“ unnötig, aber sie blieb auf Standby. Als die Situation eine halbe Stunde darauf unter Kontrolle war, wurde beschlossen, die Yacht nach Breskens zu schleppen.
Auf der dortigen Werft wurde bereits ein Kran vorbereitet, um sie aus dem Wasser zu heben. Nach zwei Stunden war der Hafen erreicht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hafenfähre kollidierte mit Kayaks in New York
(31.08.16) Am 30.8. um 17.45 Uhr kollidierte die New Yorker Hafenfähre "Jersey City" (MMSI-Nr.: 366902340) beim Ablegen von Pier 79 in Richtung Wall St. mit zwei Kayaks, die mit 11 Personen besetzt waren. Sie gehörten zu einer Gruppe von acht Kayaks der Manhattan Kayak Company, die von Pier 84 kommend ebenfalls in südlicher Richtung auf dem Hudson River unterwegs war. Ein Boot der Coastguard Station New York, das New York Police Department, das New York Fire Department und das Jersey City Fire Department wurden alarmiert.
Fünf der Bootsfahrer waren verletzt, einem von ihnen, der zur Kayakfirma gehörte, war ein Arm bis auf den Knochen aufgerissen worden. Er lag stark blutend auf dem Boot und verlor mehrfach das Bewusstsein. Die Verletzten wurden ins Bellevue Hospital und Mount Sinai Roosevelt Hospital gebracht.
Möglicherweise hat die tiefstehende Sonne zu dem Unglück beigetragen. Alkoholtests bei der Crew der Fähre der NY Waterways verliefen negativ.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden vor Maputo
(31.08.16) Das unter St. Kitts-Nevis-Flagge laufende Kühlschiff "Spring Bay", 3999 BRZ (IMO-Nr.: 8604606), erlitt dicht vor der Küste von Inhambane in Mosambik Maschinenausfall, doch am Nachmittag des 29.8. gelang der Crew die Reparatur, und das Schiff nahm Kurs auf Maputo.
Es war in nordöstlicher Richtung in der Bucht von Maputo unterwegs gewesen und nach der Havarie 14 Kilometer vor Guinjata Beach, Jangamo in der Inhambane-Provinz geankert. Die „Spring Bay“ war von Maputo zu Abwrackern in Alang unterwegs. An Bord war eine 15-köpfige Crew. Der Frachter hatte 400 Tonnen Bunkeröl in den Tanks.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Stena-Fähre vor Gdingen
(31.08.16) Auf der unter Bahamas-Flagge laufenden Fähre "Stena Spirit", 39193 BRZ (IMO-Nr.: 7907661), die am Abend des 30.8. um 21 Uhr aus Karlskrona ausgelaufen war, brach am Morgen des 31.8. eine halbe Stunde vor Erreichen des Zielhafens von Gdingen ein Feuer im Autodeck aus.
Es entstand in einem Truck und führte zu einer Verrauchung auf den Schiffsdecks. Deshalb wurden die Passagiere auf die Decks 10 und 11 beordert. Derweil hielt das Schiff weiter mit reduzierter Fahrt auf den Hafen zu, während die Crew das Feuer löschte.
Als die Fähre um 7.30 Uhr am Kai des Stena-Terminals lag, übernahm die polnische Feuerwehr die Sache. Die nicht motorisierten Fahrgäste konnten sofort das Schiff verlassen, die übrigen mussten darauf warten, dass das Frachtdeck freigegeben wurde. Dies dauerte aber wegen der notwendigen Nachlöscharbeiten und Untersuchungen noch eine unbestimmte Zeit. Bei dem Schiff handelt es sich um die langjährige Kiel-Göteborg-Fähre „Stena Scandinavica“.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schleppkahn in Hameln halb gesunken
(31.08.16) Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) wurden am Nachmittag des 30.8. zu einem Einsatz an der Hafeneinfahrt von Hameln gerufen, wo eine alte Schleppschute, die dort derzeit abgewrackt wird, im Sinken begriffen war. Das Heck des Schiffes lag bereits auf Grund. Offenbar war im maroden Stahl ein Leck entstanden und flutete das Schiff.
Nun machten sich Taucher daran, den Rumpf des Schiffes unter Wasser durchzutrennen. Das bereits gesunkene Achterschiff sollte so vom schwimmfähigen Rest getrennt werden. Dann sollte eine Entscheidung fallen, ob das unter Wasser liegende Teil geborgen werden muss oder bis zu einem späteren Krantermin in der Weser liegen bleiben kann.
Ein Bergungstaucher schnitt mit einer an der Spitze rund 5000 Grad Celsius heißen Sauerstofflanze gut zehn Meter des Rumpfs durch. Pro Stunde schaffte der Taucher gut zwei Meter des Stahls. Der Einsatz dauerte bis in die Abendstunden.
Für die THW-Experten war das 39 Meter lange und 193 Tonnen schwere Fahrzeug kein Unbekanntes. Erst vor eineinhalb Wochen hatten sie das Schiff mit zwei Pontonbooten mit je 70 PS rund 300 Meter weit von seinem ursprünglichen Liegeplatz im Hafen an eine Kaimauer seitlich der ehemaligen Wesermühlen geschleppt. Das rund 80 Jahre alte Schiff, das früher in der Getreidefahrt auf der Weser eingesetzt war, hatte bereits viele Jahre vor sich hingerostet. Zuletzt war es nur noch Anleger und Lagerschiff im Hamelner Schutzhafen gewesen und in den vergangenen Jahren bereits zweimal gesunken.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Hamburger Hafenfähre
(31.08.16) An der schwimmenden HADAG-Zentrale am Fischmarkt kam es am 30.8. gegen Mittag zu einem Feuer im Maschinenraum der dort vertäuten Fähre „Oortkaten“ (MMSI-Nr.: 211462080). Ein Schiffsführer hatte vorher Dieselgeruch wahrgenommen. Daraufhin wurde die Feuerwehr alarmiert, die mit 20 Einsatzkräften und einem Löschboot anrückte. Das in Brand geratene Isolationsmaterial wurde rasch gelöscht. Woher der Dieselaustritt kam, wurde noch geprüft. Bis dahin blieb die Fähre an der Pier.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorboot sank in Barenburg
(31.08.16) Das Motorboot "Erika" sank am 29.8. im Bootshafen von Barenburg. Die Polizei stellte keine Fremdeinwirkung als Ursache für die Havarie fest, sondern vermutlich mangelnde Pflege des Bootes. Die Feuerwehr barg es am Nachmittag mithilfe eines Autokrans.
Quelle:Tim Schwabedissen



Untergang der Frøy Viking wird untersucht
(31.08.16) Das norwegische Serviceboot "Frøy Viking", das am Abend des 26.8. bei Edøya auf Smøla sank, liegt je nachdem, wie weit es mit der Strömung abgetrieben ist, auf einer Wassertiefe zwischen 40 und 130 Metern. Die Reederei Akvaservice hat eine Untersuchung des Untergangs eingeleitet, der am 27.8. auch der Arbeitsinspektion, dem Sjøfartsdirektorat und der Havariekommission gemeldet wurde. Das Boot war unterwegs von Hemne nach Tingvoll durch den Ramsøyfjord und hatte um 16 Uhr abgelegt.
In der Mitte des Fjords begann der Wind auf 14 Meter pro Sekunde aus Westsüdwest aufzufrischen. Um 19.30 Uhr kam es an Steuerbordseite unter Deck zu einem Wassereinbruch und drang binnen Minuten ins Ruderhaus ein, sodass die zweiköpfige Crew Mayday funkte und Überlebensanzüge anlegte. Bereits um 19.40 Uhr mussten die beiden ins Wasser springen. Die Rettungsinsel war zwar aufgeschwommen und hatte sich entfaltet, trieb aber zu weit entfernt, um von den Männern erreicht werden zu können.
Glücklicherweise waren mehrere Schiffe in der Nähe, und um 20.10 Uhr wurden die Schiffbrüchigen von dem für die schlechten Wetterverhältnisse am besten für den Einsatz geeigneten MOB des Frachters „Rofjell“ aufgenommen und nach Vikan auf Smøla gebracht. Hier nahm sie die “Frøy Fighter” auf. An Bord wurden sie mit trockener Kleidung ausgestattet und dann um 20.45 Uhr vom Rettungsboot “Øyvakt” übernommen, das sie zu einem medizinischen Check aufs Festland brachte. Am Morgen des 27.8. wurden die beiden von der Reederei Akvaservice debrieft und sichergestellt, dass sie alles Notwendige besaßen, um nach Hause zurückzukehren. Die " Frøy Viking" wurde 2011 erbaut, war 13.5 Meter lang und konnte 20 Tonnen Fracht befördern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Taucher räumen Trümmer an Strandungsstelle der Transocean Winner
(31.08.16) Während noch keine weiteren Pläne für das vor der Isle of Lewis geborgene Rig "Transocean Winner" bekannt sind, das an acht Ankern stabil liegt, werden noch Untersuchungen des Schwimmkörpers mit einem ROV und Tauchern durchgeführt. An der Strandungsstelle in der Dalmore Bay haben Taucher unterdessen rund 40 Trümmerteile in der Größe vom Laptop bis schweren Gerüststangen gefunden.
Der Küstenbereich blieb entsprechend weiter gesperrt, da einige der Trümmer von Stürmen in Flachwasserbereiche gerissen werden könnten oder auf den Strand geschleudert werden. Die Taucher arbeiteten intensiv daran, alle Funde zu räumen, doch es könnte weitere bislang nicht aufgefundene Wrackteile geben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Schiffe vor Suva versenkt
(31.08.16) Das einstige Regierungsschiff “Tovuto”, 848 BRZ (IMO-Nr.: 7124635), der Fijis, das seit einigen Jahren in Suva aufgelegt gewesen war, wurde am 30.8. vor dem Hafen versenkt. Es handelte sich um ein 1972 als „Babale“ bei der Carrington Slipway Pty Ltd. in New South Wales erbautes hydrographisches Forschungsschiff der Government Shipping Services, das nach dem Erwerb 1990 auch als Versorgungsschiff genutzt worden war. Diese kamen 2011 zur Fiji-Marine, und es wurde an eine Abwrackfirma verkauft.
Sie entfernte aber nur einige Teile und ließ den Rest an der Government Shipping Services Wharf in der Walu Bay, Suva, zurück. Die Fiji Ports Corporation Ltd (FPCL) startete eine Ausschreibung zur Räumung. Schließlich wurde das Schiff gemeinsam mit dem einstigen Passagier- und Frachtschiff „Sea Love“ aus dem Hafen gezogen und versenkt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Toter bei Explosion auf Ölbarge
(31.08.16) Ein Rettungsteam der Pertamina, der National Search and Rescue Agency (Basarnas), der Polizei und der indonesischen Marine evakuierte am 30.8. die Opfer einer Explosion von Bord der in Pertamina-Charter befindlichen Ölbarge „Easter 333“ in Plaju, Palembang, Süd-Sumatra. Bei der Explosion auf dem Gerong-River kam eine Person ums Leben, eine weitere wurde schwer verletzt.
Vier Mann retteten sich durch einen Sprung ins Wasser. Das Unglück ereignete sich beim Laden von Öl an Dock VI von Pertamina. Mehrere Löschboote gingen an der Barge längsseits und bekämpften den Brand vom Wasser her.
Quelle:Tim Schwabedissen



Katamaran “Skik“ mit Mastbruck
(Bild: Salvamento Maritimo)   Großbild klick!

Katamaran mit Mastbruch vor Cedeira
(30.08.16) Am 29.8. kam es vor der spanischem Küste auf dem Atlantik zu einem Mastbruch auf dem 15 Meter langen, holländischen Katamaran “Skik“ (MMSI-Nr.: 244710887). Das spanische Rettungsschiff „Salvamar Shaula“ (MMSI-Nr.: 224033840) von Salvamento Maritímo kam dem Skipper des Schiffes zu Hilfe.
Dieser lehnte aber die angebotene Assistenz ab und wollte unter Motor mit eigener Kraft den Hafen von Cedeira ansteuern. Der Einhandsegler hatte am 15.8. den portugiesischen Hafen Cascais verlassen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kreuzfahrtschiff verursachte Chaos in Marina von Messina
(30.08.16) Zwei Piers der Marina del Nettuno wurden beschädigt, eine davon irreparabel, und etliche kleine Boote zum Teil beschädigt oder versenkt, als das unter Panama-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff "Carnival Vista", 133596 BRZ (IMO-Nr.: 9692569), am 28.8. den Hafen von Messina verließ. Der Gesamtschaden betrug über 250.00 Euro.
Bis zum Nachmittag des 29.8. wurde die Nutzbarkeit des Hafens wieder hergestellt. Das Unglück ereignete sich durch den Sog des Schiffsantriebes, als dessen Achterschiff dicht an die Piers herankam.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischtransporter "Angela Arcella" wird geborgen
(Bild: Matthew Mirabelli)   Großbild klick!

Fischfrachter 20 Tage nach Versenkung in Malta gehoben
(30.08.16) Am 28.8. begann die Bergung des italienischen Fischtransporter "Angela Arcella - NA 2139" (IMO-Nr.: 8688391), der am 9.8. an der Laboratory Wharf von dem antiguanischen Schwergutfrachter „Maria“ im Großen Hafen von Valletta gerammt und versenkt worden war. Das Wrack war zuvor auf ebenen Kiel gebracht worden, da es mit Negativschlagseite auf dem Hafengrund gelegen hatte. Am 28.8. war es so weit angehoben, dass Teile des Masts und der Aufbauten aus dem Wasser ragten.
Frachter „Union“
(Bild: Matthew Mirabelli)   Großbild klick!
Am 29.8. erschien das Schiff dann unter Mithilfe des unter St. Vincent-Grenadines-Flagge laufenden Bergungsschiffes "Utec Surveyor“, 799 BRZ (IMO-Nr.: 4500084) sowie eines kleineren Schwimmkrans wieder an der Wasseroberfläche und wurde ausgepumpt. Um die Bergungsstelle war zuvor eine Ölsperre ausgelegt worden. Derweil lag die „Maria“ auf der Reede von Valletta, und der ebenfalls von ihr ins Heck gerammte, moldawische Frachter „Union“, 1543 BRZ (IMO-Nr.: 8502133), unverändert an der Pinto Wharf im Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Ucluelet in Flammen
(30.08.16) Die kanadische Coast Guard kam am Aben des 25.8. dem 12 Meter langen Kutter “Sherry C” aus Port Alberni zu Hilfe, der beim Abschleppen eines anderen Schiffes 13 Meilen vor dem Hafen von Ucluelet in Brand geraten war. Das MRCC fing um 21.30 Uhr einen Mayday-Ruf der Crew auf und schickte Schiffe der Tofino und Bamfield Coast Guard sowie die HMCS „Ottawa“ zu Hilfe.
Die zweiköpfige Crew wurde abgeborgen und nach Ucluelet gebracht. Die aufgegebene „Sherry C” trieb weiter in der See. Nachdem die Flammen zunächst erloschen schienen, lebten sie am 26.8. wieder auf. Andere Fischer entdeckten das qualmend im Pazifik treibende Schiff, das nochmals von der Küstenwache inspiziert wurde, um sicherzustellen, dass es sich um den bereits bekannten Seenotfall handelte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mein Schiff 2 entdeckte menschenleere Yacht
(30.08.16) Am 26.8. änderte das Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 2“ nach einem Notruf am 26.8. gegen.19 Uhr ihren Kurs Richtung Catania, um das Schiff zu suchen. Gegen 22 Uhr entdeckte die Crew die Yacht „Nastasia“ und blieb 20 Minuten vor Ort. Es waren keine Bewegungen an Bord zu erkennen.
Die Positionslaternen brannten, das Segel war eingerollt. Die „Mein Schiff 2“ setzte ihre Fahrt nach Catania fort, nachdem sie von der italienischen Küstenwache entlassen worden war, da kein Notfall zu erkennen war. Zwei Küstenwachtschiffe nahmen von Italien aus Kurs auf die menschenleere Yacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter bei Primorje auf Grund gelaufen
(30.08.16) Der russische Frachter "Vitim", 3281 BRZ (IMO-Nr.: 8954910), lief am 28.8. in der Bucht von Zolotaya nördlich von Primorje auf Grund. Das Schiff hatte zuvor Maschinenschaden erlitten und wurde von Strömung und Wind auf Felsen getrieben. Dabei erlitt der Rumpf unterhalb der Wasserlinie Risse, und Maschine sowie Ballasttanks wurden geflutet.
Drei Bergungsschlepper und Taucher wurden zu Hilfe geschickt, um bei den notwendigen Inspektionen und der Bergung zu assistieren. Dazu würde wohl mindestens ein Teil der Ladung geleichtert werden müssen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision auf Kama
(30.08.16) Am Abend des 29.8. kollidierte der russische Tanker "Balt Flot 11", 5089 BRZ (IMO-Nr.: 9804239), mit der vor Anker liegenden Barge "B-442" auf dem Kama bei Flusskilometer 1429. Der Tanker, der mit 5010 Tonnen Gasöl beladen war, wurde auf einer Fläche vons 70x70 Zentimetern oberhalb der Wasserlinie am Bug aufgerissen. Er war auf dem Weg nach St. Petersburg.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper sank auf Paraná
(30.08.16) Der chilenische Schlepper "Espíritu Parauayo" (MMSI-Nr.: 725000000) sank nach der Kollision mit einem unter Wasser befindlichen Objekt am 29.8. in der Region von Bella Vista bei Flusskilometer 1078 auf dem Paraná. Das Schiff saß auf ebenem Kiel auf dem Flussgrund, die Aufbauten ragten noch aus dem Wasser. Die argentinische Marinepräfektur wurde gerufen, nachdem Öl aus dem Wrack auszulaufen begann, und machte sich an die Beseitigung der Verschmutzung.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht bei Cherbourg auf Grund gelaufen
(30.08.16) Am 29.8. um 21:24 Uhr lief die unter Jersey-Flagge registrierte Yacht “Tamasine” auf Felsen an der Ostzufahrt von Cherbourg. Das Boot legte sich 45 Grad auf die Seite, und die fünfköpfige Crew funkte einen Notruf, den das CROSS Jobourg auffing. Dieses forderte sie auf, Notsignale abzufeuern, um die Position festzustellen, und schickte das SNSM-Boot „Cap Lévy II” der Station Fermanville sowie einen Caiman-Helikopter der Marine-Base in Maupertus, der sich gerade vor Cotentin befand, und ein Zodiac der Militärbasis in Cherbourg, das ebenfalls in der Nähe war, zu Hilfe. Der Bergungsschlepper “Abeille Liberté” setzte in Cherbourg ein Boot aus. Dank der Notrakete konnte die Yacht bei Homet unweit des kleinen Hafens von Hersant lokalisiert werden. Um 21.35 Uhr wurden die Segler geschickt, aber wohlbehalten, abgeborgen und um 22.15 Uhr an der Marinebasis Cherbourg abgesetzt. Am Morgen des 30.8. sollte mit steigendem Wasserstand ein Bergungsversuch unternommen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer bei Reparaturarbeiten
(30.08.16) In den Mittagsstunden des 29.8. brach im Maschinenraum des holländischen Binnenschiffes "Eendracht", 628 ts (EU-Nr.: 02006317), die auf der Schiffswerft Het Bosch in Zwartsluis zur Überholung auf Slip war, bei Reparaturarbeiten ein Feuer aus. Nachdem der Schiffsführer den Brand bemerkt hatte, versuchten Arbeiter ohne Erfolg, diesen zu löschen.
Die alarmierte Feuerwehr aus Zwartsluis und Hasselt konnte nach ihrem Eintreffen das Feuer rasch unter Kontrolle bringen. Nachdem der Maschinenraum belüftet war, wurde er mit einer Wärmebildkamera auf verbliebene Hotspots hin überprüft, ehe die Einsatzkräfte abrückten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Arbeitsschiff sank in Macau
(30.08.16) Am 29.8. sank ein Arbeitsschiff in Macau im Fahrwasser des Outer Harbour Ferry Terminal. Das Marine and Water Bureau verhängte daraufhin Verkehrsbeschränkungen, die zu bis zu 40-minütigen Verspätungen von 22 Fähren vom Outer Terminal führten. Die fünfköpfige Besatzung, die ins Wasser gesprungen war, wurde ins Hospital Conde S. Januário gebracht und am Nachmittag wieder entlassen.
Sie hatte Instandsetzungsarbeiten an einem Leuchtsignal im Fahrwasser durchgeführt, als ein Kran zusammenbrach und den Untergang verursachte. Das Fahrwasser sollte bis zum nächsten Nachmittag wieder freigegeben werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rest der Costa Concordia wieder schwimmfähig
(30.08.16) Die letzten beiden Sponsons wurden in dieser Woche vom Restrumpf der "Costa Concordia" entfernt, und das Schiff ist nun bereit für die letzte Reise ins Trockendock. Deck 0 ist wasserdicht, und der Rumpf wurde schwimmfähig gemacht. Am 1.9. sollte die Entscheidung fallen, wann die Verschleppung ins Trockendock 4 zum Abbruch des Wrackrests durchgeführt werden soll.
Seit Mai 2015 lag das Schiff in Molo ex Superbacino in May 2015 und wurde vom Ship Recycling Consortium, das zu 51 % aus Saipem (und 49 % aus San Giorgio del Porto besteht, für 114 Millionen Dollar abgewrackt. 50.000 Tonnen Stahl und 2.000 Tonnen Kupfer sollten wiedergewonnen werden. Zuvor waren bereits 5.700 Tonnen Möbel und Interieur entfernt worden, damit das Schiff leicht genug war, in den Prà Voltri Hafen geschleppt zu werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff "Formentera" (Bild: Rijkswaterstaat)
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Binnenschiff in Brabant auf Grund gelaufen
(29.08.16) Am 27.8. um 00.15 Uhr lief das 135 Meter lange, holländische Binnenschiff "Formentera", 3839 ts (EU-Nr.: 02324571), auf der Vondelings-Plate auf der Ost-Schelde zwischen Kats und Stavenisse auf Grund. Die beiden Schlepper "Zephyrus" und "Delta" sowie ein Boot von Rijkswaterstaat wurden zu Hilfe gerufen.
Es gelang ihnen um 10.30 Uhr, den Havaristen wieder flottzumachen. Er machte um 18.20 Uhr in Rotteerdam fest und setzte die Reise von Terneuzen nach Duisburg um 22.30 Uhr fort und traf dort am 29.8. gegen 10 Uhr ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Lefkas: Feuer auf Motoryacht in Nidri
(29.08.16) Im Hafen von Nidri auf Lefkas brach am 28.8. gegen Mittag ein Feuer auf der britischen Motoryacht “Jul” aus. Das Feuer war durch einen Motorschaden entstanden. Auch die englische Segelyacht „Bijou“, die daneben lag, geriet in Brand. Beide Boote wurden in Flammen stehend aus dem Hafen geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Holzpier in Baltimore (Bild: USCG)
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Fahrgastschiff demolierte Pier in Baltimore
(29.08.16) Das 40 Meter lange, amerikanische Fahrgastschiff “Spirit of Baltimore” (MMSI-Nr.: 367416810), kollidierte am 28.8. um 2.30 Uhr mit 447 Personen an Bord mit der Holzpier der Henderson Wharf Marina in Baltimore. Diese wurde auf einer Länge von rund 20 Metern zerstört. Das Fahrgastschiff kam mit Schrammen und Beulen davon.
Es war für eine Mitternachtsparty mit DJs, Tanz und Cocktails gechartert worden. 60 Meter von der Pier in Fells Point scherte es auf der Rückfahrt plötzlich aus und krachte gegen das Bauwerk. Zwei Personen kamen mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus. Die Spirit Cruises sowie die Coast Guard leiteten eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ionisches Meer: Yacht ohne Crew entdeckt
(29.08.16) Im Ionischen Meer suchte die italienische Coastguard nach der Crew der 12 Meter langen Yacht „Nastasia“ die ohne Crew treibend auf Position 3651‘ N 017 24‘ O am 27.8. gegen zwei Uhr entdeckt wurde. Schiffe in der Umgebung wurden um erhöhte Aufmerksamkeit gebeten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Aufgelaufene Motoryacht (Bild: Maurits Freijsen)
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Fahrwassertonnen ignoriert – Yacht auf der Ijssel aufgelaufen
(29.08.16) Am 28.8. wurde der Schlepper „Ram“ aus Ouderkerk auf der IJssel gerufen, anchdem eine Motoryacht außerhalb des Fahrwassers auf dem Fluss festgekommen war. Offenbar war der deutschen Besatzung des Bootes nicht die Bedeutung der grünen und roten Fahrwassertonnen klar gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Dardanellen: Zwei Frachter mit Maschinenschaden vor Kumkale
(29.08.16) Der unter Togo-Flagge laufende Frachter "Farah", 4255 BRZ (IMO-Nr.: 7203895), erlitt kurz nach Einlaufen in die südlichen Dardanellen am Abend des 28.8. Maschinenausfall. Das Schiff ging auf der Reede von Kumkale vor Anker, unweit des unter moldawischer Flagge registrierten Frachters "Laurus", 3068 BRZ (IMO-Nr.:9559169), der dort nach einem unlängst erlittenen Maschinenschaden ebenfalls zwischen Güzelyali und Erenköy ankerte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Aarhus: Turboladerschaden legte Schnellfähre lahm
(29.08.16) Die dänische Katmaranfähre "Max Mols", 5617 BRZ (IMO-Nr.: 9176058), foeö a, 27-8- um 15 Uhr im Hafen von Aarhus aus, nachdem der Turbolader der Maschine gebrochen war. Die weiteren Fahrten wurden abgesagt, und das Schiff sollte bis zum 31.8. zur Reparatur am Kai bleiben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kea: Frachter nach Kollision erneut havariert
(29.08.16) Der unter Vanuatu-Flagge registrierte Frachter "Guler", 1581 BRZ (IMO-Nr.: 7924334), erlitt am 28.8. nordwestlich von Kea auf der Fahrt nach Durres Maschinenschaden. Der Havarist wurde nach Lavrios abgeschleppt und ging vor dem Hafen zur Reparatur vor der Marina Agios Gerasimos vor Anker. Er war erst am Nachmittag des 23.8. mit dem unter Panama-Flagge laufenden Bulkcarrier "Piri Reis", 18005 BRZ (IMO-Nr.: 9146998), in den Dardanellen kollidiert.
Beide Schiffe wurden nach dem Zusammenstoß angewiesen, zu Untersuchungen die Reede von Erenköy anzusteuern. Die "Guler" war zum Unfallzeitpunkt auf der Reise von Istanbul nach Durres, die "Piri Reis" von Nikolayev nach Libyen. Sie traf am 27.8. vor Misrata ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter drohte durch Sabotage in La Coruña zu sinken
(29.08.16) Wegen Sabotage drohte der Kutter”Cabo de Hornos” am Abend des 27.8. im Hafen von La Coruña zu sinken. Das Rettungsboot “Salvamar Mirfark” kam um 20.30 Uhr zu Hilfe. Der Skipper war über Telefon alarmiert worden und eilte zum Hafen, um sein 14 Meter langes Schiff, das einen Wert von 150,000 Euro hatte, zu retten.
Das Wasser hatte bereits einen Meter hoch im Maschinenraum gestanden. Das Rettungsboot ging längsseits und übergab mehrere Lenzpumpen, mit deren Hilfe das Schiff über Wasser gehalten werden konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vielfache Hilfe rettete Kutter
(29.08.16) Am Morgen des 27.8. erlitt der Kutter “Tyler” aus Gloucester 60 Meilen südöstlich von Vinalhaven, Maine, Wassereinbruch und funkte Mayday. Die Coast Guard Northern New England fing den Notruf der vierköpfigen Crew um 7:30 Uhr auf, die meldete, dass die Pumpen nicht gegen das eindringende Wasser ankämen. Von der Air Station Cape Cod stiegen ein MH-6-Helilopter mit zwei Lenzpumpen und eine 144 Ocean Sentry auf, die gegen neun Uhr eine weitere Lenzpumpe absetzte.
Auch das Joint Rescue Coordination Centre Halifax schickte ein Flugzeug. Eine Fähre auf dem Weg von Portland, Maine, nach Yarmouth, Nova Scotia, assistierte beim Lenzen. Das Patroullienboot „Moray“, ein Küstenboot aus Jonesport, Maine, sowie ein Boot der Coast Guard Station Southwest Harbor, Maine, steuerten den Havaristen ebenfalls an.
Mithilfe der zusätzlichen Pumpkapazität konnte der Wassereinbruch unter Kontrolle gebracht werden, der am Propellerschaft stattgefunden hatte. Nachdem der Maschinenraum trocken gelegt war, konnte die Leckage abgedichtet werden. Nach einer Erprobungsfahrt wurde entschieden, dass die „Tyler“ die Heimfahrt mit eigener Kraft antreten konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Dhau sank mit 69 Fahrzeugen an Bord
(29.08.16) Eine indische Dhau mit 11 Mann an Bord entwickelte vor der Küste der Jalan Bani Bu Ali-Provinz in Oman am Morgen des 27.8. nach Übergehen der Ladung Steuerbord-Schlagseite und sank schließlich. Die Crew wurde von mehreren Kuttern omanischer Fischer gerettet. Die Dhau war auf der Fahrt von Sharjah nach Al Mukalla gewesen und hatte 69 Autos, Nahrungsmittel, Reifen und Maschinenöl an Bord, als sie 15 Meilen vor Al Suwaiyeh verloren ging.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper hängte sich an Kai auf
(29.08.16) Am 27.8. wurde die Feuerwehr von Buggenhout alarmiert, nachdem der französische Schubschlepper "Intrepide" (MMSI-Nr.: 226005270) am Kai der Sint-Ursmarusstraße in Baasrode zu sinken drohte. Er hatte sich bei fallendem Wasserstand an seiner Vertäuuung aufgehängt, die zu kurz war, und war mit dem Heck unter Wasser geraten. Das 12 Meter lange Schiff legte sich nach Backbord über.
Versuche der Feuerwehr, den Schlepper an den Kai zu ziehen, schlugen fehl. Schließlich wurde die Trosse gekappt und das Schiff so aus seiner prekären Lage befreit. Der französische Skipper war nicht an Bord gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Jetfoil bei Kollision vor Hongkong beschädigt
(29.08.16) Eine Frau wurde verletzt, nachdem die Fähre „Universal - MK2003”, 267 BRZ (IMO-Nr.: 7523881), auf der Rückfahrt nach Macau am Abend des 27.8. vor Lantau bei schlechtem Wetter mit fast 289 Passagieren und einer 10-köpfigen Crew an Bord um 23.15 Uhr mit einem Kutter kollidierte. Der Jetfoil des Shun Tak-China Travel Ship Management rammte den 15 Meter langen Kutter bei Ngau Tau rund 35 Minuten nach dem Ablegen. Die Fähre wurde angewiesen, Anker zu werfen, bis Behördenvertreter aus Guangdong und des Hong Kong Marine Department das Schiff untersucht hatten.
Nachdem entschieden war, dass das Schiff trotz eines acht Meter langen Risses an Steuerbordseite seetüchtig war, konnte es die Reise fortsetzen und machte am 28.8. um 2.20 Uhr an der Macau-Fährpier in Sheung Wan fest. Die 20-jährige Frau wurde mit Beinverletzungen ins Krankenhaus gebracht. Danach wurde die Fähre zur Reparatur nach Stonecutters Island geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Tote bei Motorbootskollision in Ammerland
(29.08.16) Auf dem Barßeler Tief in Tange in der Gemeinde Apen stießen am Morgen des 27.8. gegen zwei Uhr zwei Motorboote zusammen. Sie waren mit insgesamt acht jungen Leuten besetzt auf einem Seitenarm des Nordloher-Barßeler Tief unterwegs und kamen vom 37. Barsseler Hafenfest. Auf Höhe des Aussichtsturms Tangener Landschaftsfenster prallten beide Boote frontal aufeinander. Das kleinere der beiden Boote wurde beim Zusammenprall aufgerissen. Dabei kamen eine 24-jährige Frau und ein 27 Jahre alter Mann aus Barßel ums Leben, die übrigen sechs Bootsfahrer wurden teilweise schwer verletzt. Einige der Opfer kamen offenbar in die Propeller der noch laufenden Außenbordmotoren.
Eine der Schwerverletzten wurde noch in der Nacht in einer Klinik notoperiert. Einer der verletzten jungen Männer musste über einen Kilometer zu einer Großraumdisko laufen, um Hilfe zu holen, da offenbar kein funktionierendes Mobiltelefon mehr vorhanden war. Mit zahlreichen Einsatzkräften, darunter Tauchern der DLRG und Suchhunden der Polizei, wurden der Uferbereich und der Wasserlauf im Flutlicht nach weiteren Opfern abgesucht.
Bei dem männlichen Todesopfer handelte es sich um einen Kameraden der Basseler Feuerwehr, weshalb die Einsatzkräfte dieser Wehr aus dem Einsatz abgezog wurden, als die Identität bekannt wurde. Die Polizei stellte beide Boote nach der Bergung durch die Feuerwehr sicher. Das Hafenfest wurde abgebrochen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision auf Don
(29.08.16) Der russische Fluss-Seen-Frachter "Omsiky 6", 3095 BRZ (IMO-Nr.: 8937687), kollidierte am Morgen des 26.8. mit dem Frachter “Ponosha” auf dem Don. Dabei erlitt er an Rumpf und Oberdeck Schäden und ging in der Flussmündung vor Anker. Beide Schiffe waren mit Getreide beladen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Russischer Frachter auf Grund gelaufen
(29.08.16) Der russische Frachter "Kompozitor Gasanov", 6895 BRZ (IMO-Nr.: 8606628), lief am Morgen des 25.8. auf dem Seekanal von der Wolga zum Kaspischen Meer bei Kilometer 138 auf Grund. Die Havarie ereignete sich beim Lichten des Ankers, als die Backbordmaschine ausfiel.
Am 26.8. lag der Havarist weiter auf Grund, und die Eigner suchten nach einem Bergungsschlepper. Der Frachter war auf der Reise von Olya nach Baku.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht auf Hooge-Plate aufgelaufen
(29.08.16) Eine Segelyacht lief am 27.8. gegen Mittag auf Höhe der Hooge-Plate mit sieben Personen an Bord auf Grund. Das KNRM-Rettungsboot „Zeemanshoop“ wurde um 15.15 Uhr alarmiert und barg vier Personen, darunter zwei Kinder, von dem Boot hab, das bis zu einem ausreichend hohen Wasserstand auf der Untiefe liegen blieb.
Sie wurden nach Terneuzen gebracht. Die Yacht wurde an der Südseite der Bank mit einem Anker gesichert. Am Abend meldete der Skipper, dass das Boot wieder losgekommen und nun auch nach Terneuzen unterwegs sei.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fahrgastschiff rammte Schleusentor in Dietfurt
(29.08.16) In Dietfurt ist am späten Nachmittag des 25.8. auf dem Main-Donau-Kanal ein mit 136 Personen besetztes französisches Flussfahrgastschiff an die Unterkante des Schleusentores gestoßen. Wegen der tief stehenden Sonne bemerkte der 32-jährige Schiffsführer nicht, dass er sein Ruderhaus nicht weit genug abgesenkt hatte. Dadurch stieß dessen Dach an die Unterkante des Schleusentores.
Am Schiff entstand ein Schaden in Höhe von etwa 5000 Euro. Wie hoch der Schaden an der Schleuse war, sollte erst bei der Begutachtung am 27.8. festgestellt werden. Das Schiff war noch fahrbereit und die Schleuse funktionstüchtig. Den 32-Jährigen erwartete nun eine Anzeige nach der Binnenschifffahrtsstraßen-Ordnung.
Quelle:Tim Schwabedissen



Arbeitsschiff vor Smøla gesunken
(29.08.16) Am 27.8. um 19.30 Uhr sank das 13,5 Meter lange, norwegische Arbeitsschiff "Frøy Viking” (MMSI-Nr.: 257118700) auf dem Weg nach Kristiansund zwischen Smøla und Gridsvågøya auf der Aure-Seite des Fjords nach einem plötzlichen Wassereinbruch. Die zweiköpfige Crew konnte nur noch einen Mayday-Ruf absetzen, ehe die beiden in Überlebensanzügen ins Wasser sprangen.
Die Fähre zwischen Seivika und Edøya sowie eine Schnellfähre auf der Fahrt von Sandstad nach Kristiansund, ein Seaking-Helikopter, ein Ambulanzboot und andere Schiffe steuerten die Unglücksstelle gegen 20 Uhr an.
Die "Edøy Fjord" war nach Smøla unterwegs, das Expressboot nach Kristiansund. Das MOB-Boot des Fischtransporters "Ro Fjell" rettete die beiden Schiffbrüchigen, die dann auf die "Frøy Fighter" derselben Reederei wie das untergegangene Schiff gebracht wurden. Es transportiere sie nach Smøla, von wo aus es nach Kristiansund zu einem medizinischen Check ging. Die beiden waren wohlauf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schmack vor Mandal in Seenot
(29.08.16) Eine 40 Fuß lange Schmack schlug am 28.8. 10 Meilen südlich von Mandal leck. Die zweiköpfige Crew funkte um 18.49 Uhr einen Notruf. Eine Stunde darauf erreichte der Seenotkreuzer „Ryfylke” den Havaristen und setzte zwei Lenzpumpen an Bord ab, mit denen der Wassereinbruch unter Kontrolle gebracht werden konnte.
Gegen 21 Uhr nahm das Holzschiff wieder Fahrt auf und machte sich, eskortiert von den beiden Rettungsbooten „Ryfylke” und „Ægir“, auf den Weg dichter unter die Küste. Gegen 23 Uhr wurde es auf den Haken genommen und erreichte eine halbe Stunde darauf den Hafen von Mandal.
Quelle:Tim Schwabedissen



Postschiff auf Unterwasserriff
(29.08.16) Das 76 Fuß lange Potschiff “Sophie C” lief am 26.8. um 12.16 Uhr auf dem Lake Winnipesaukee bei Loon Island in Meredith auf Grund. Das Boot der Flagship Corp. war mit geringer Fahrt unterwegs, als es mit sechs Personen an Bord havarierte. Alle wurden unversehrt an Land gebracht.
Die „Sophie C“ saß auf einem Unterwasserfelsen fest, konnte aber von einem Schwesterschiff, der "Doris E" wieder flottgemacht und nach Center Harbor gebracht werden. Die New Hampshire Marine Patrol leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Russisches Fahrgastschiff auf Grund gelaufen und evakuiert
(29.08.16) Das russische Fahrgastschiff “Stepan Arzhakov” lief mit 98 Passagieren und einer 11-köpfigen Crew an Bord bei starkem Wind auf dem Lena acht Kilometer flussaufwärts von Batamay Kobyayskiy in Jakutien auf Grund. Es kam auf einer Sandbank unweit des Ufers fest und erlitt erhebliche Schäden am Rumpf und Risse unterhalb der Wasserlinie.
Die Fahrgäste, darunter 10 Kinder, wurden evakuuiert und erst nach Bulus, spöter nach Jakutsk, gebracht. Die Rettungsaktion wurde durch zwei Mi-8-Helikopters durchgeführt, die 31 Personen abbargen. Die übrigen wurden per Bus nach Jakutsk gebracht. An der Bergungsaktion waren vier Schlepper beteiligt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Brennendes Handtuch löste Feueralarm aus
(29.08.16) Auf einem Balkon des unter Bahamas-Flagge laufenden Kreuzfahrtschiffs "Carnival Sunshine", 103881 BRZ (IMO-Nr.: 9070058), brach am 26.8. am späten Abend ein Feuer aus. Es entstand in einer Kabine auf Deck 6. Die feuerdichten Türen wurden geschlossen, und die Bordfeuerwehr hatte den Brand rasch gelöscht.
Offenbar rührte er von einem Handtuch her, auf dem vielleicht eine Zigarette gelandet war. Das Schiff war auf der Reise von New York nach San Juan.
Quelle:Tim Schwabedissen



17 Fischer vor indischer Küste gerettet
(29.08.16) Der indische Kutter “Mulakal” kenterte mit 17 Personen an Bord am 28.8. um 9.30 Uhr vor der Küstge von Malippuram bei Puthuvypeen . Er war um sechs Uhr von Munnakal ausgelaufen und wurde von einer großen Welle vier Meilen vom Ufer entfernt zum Umschlagen gebracht. Es gab mehrere Verletzte.
Um 10.30 Uhr wurden die Schiffbrüchigen gerettet. Der Versuch, das gekenterte Boot zu bergen, schlug fehl. Die Geretteten wurden ins Fort Kochi Taluk Hospital gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf der Ardent II (Bild: RNLI)
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Feuer auf Ardent II wird nun untersucht
(26.08.16) Der Marine Accident Investigation Branch hat jetzt eine Untersuchung des Feuers, das den Trawler "Ardent II" (MMSI-Nr.: 233190000 ) am 16.8. in Peterhead zerstörte, eingeleitet. Es könnte aber Monate dauern, bevor Resultate vorliegen. Feuerwehren aus ganz Aberdeenshire waren zu dem Schiffsbrand entsandt worden, konnten den Trawler aber nicht mehr retten. Die Crews mussten 24 Stunden lang vom Kai aus die Flammen bekämpfen, während die Temperaturen am Schiff auf 200 Grad anstiegen.
34 Feuerwehrleute aus Ellon, Fraserburgh, Peterhead und Maud waren zeitweilig im Einsatz. Erst am 17.8. konnte der Rumpf soweit heruntergekühlt werden, dass das Schiff begangen werden konnte. Die „Ardent II“ gehört der McPherson-Familie ausHopeman, in Moray. Patriarch Hamish McPherson, der nun ein Bed and Breakfast in Hopeman betreibt, war seit dem Bau im Jahr 1986 Skipper des 131 Fuß langen Schiffes, bis sein Sohn es übernahm.
Quelle:Tim Schwabedissen



Dardanellen: Frachter trieb vor Çanakkale
(26.08.16) Am 26.8. um 3.43 Uhr erlitt der moldawische Frachter "Laurus", 3068 BRZ (IMO-Nr.: 9559169), Maschinenschaden und trieb vor Çanakkale-Nara. Der Çanakkale Vessel Traffic Service schickte den Schlepper "Kurtarma 4" zur Assistenz. Um 6.10 aUhr ging der Havarist vor Karanlik Limana zwischen Güzelyali und Erenköy vor Anker. Das unbeladene Schiff war unterwegs von Nemrut nach Constantia und hatte eine 14-köpfige Crew an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen



Der Untergang der „Manolis L“ (Bild: Maritime History Archive)
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Manolis L wird wieder untersucht
(26.08.16) In der Notre Dame Bay wird das Wrack des liberianischen Frachters „Manolis L“, 5421 BRZ (IMO-Nr.: 8031110), in 60 Metern Tiefe jetzt durch die Resolve Salvage, die im Juli damit beauftragt wurde, gründlich untersucht. Für fünf Millionen Dollar werden die Lage, der Zustand des Rumpfes und die Schadstoffe an Bord unter die Lupe genommen. Zweiköpfige Crew führen dazu bis zu fünf Tauchgänge pro Tag durch, bohren Löcher, nehmen Proben und dichten Lecks ab.
In Twillingate ist ein 20-köpfiges Team dabei, die Befunde zu analysieren. Die „Manolis L“ der griechischen Dunnet Bay Shipping lief am 17.1. 1985 mit einer Ladung Papier sowie 462 Tonnen Öl und 60 Tinnen Diesel an Bord auf die Blowhard Rocks, von denen weiterhin trotz aller Bemühungen Reste auslaufen. Die aktuellen Arbeiten sollten bis zum 4.9. andauern. Der Frachter entstand nur fünf Jahre vor seinem Untergang auf der VEB Neptunwerft, Rostock.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler wieder freigeschleppt
(26.08.16) Der schwedische Trawler "Runavik - GG 44", 273 BRZ (IMO-Nr.:7628643), der am 23.8. gegen 22 Uhr vor der Außenmole des Hafens von Björkö auf Grund gelaufen war und dort über Nacht mit Steuerbordschlagseite festsaß, wurde am Nachmittag des 24.8. von Tauchern der schwedischen Küstenwache untersucht. Nachdem diese den Rumpf intakt vorfanden, wurde der Havarist freigeschleppt und gegen 17 Uhr in den Hafen von Öckero eingebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



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(26.08.16) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier "Besiktas M", 29353 BRZ (IMO-Nr.: 9291365), kollidierte am Abend des 23.8. mit dem griechischen Frachter "Common Spirit", 32987 BRZ (IMO:9594717), auf der Reede von Chittagong. Beide Schiffe wurden beschädigt. Der Umfang der Schäden war noch unbekannt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fünf Touristen stießen mit den Köpfen gegen Brücke bei Padua
(26.08.16) Fünf Menschen wurden am Morgen des 25.8. an Bord des Ausflugsbootes „Rialto“ verletzt, das Fahrten an der Riviera del Brenta zwischen Venedig und Padua anbietet. Es hatte gerade von Padua ausgelaufen und befand sich unweit der Villa Pisani, als sie eine Brücke zwischen Stra und Vigonovo unterquerte. Einige der 40 Passagiere, darunter zwei Deutsche und zwei Italiener, ignorierten offenbar die Aufforderung des Guides, die Köpfe einzuziehen und bemerkten die Brücke nicht.
Sie wurden beim Aufprall gegen den Unterbau am Kopf verletzt. Krankenwagen brachten sie in Krankenhäuser in Padua, Mestre und Dolo. Auch die Feuerwehr und Polizei von Stra war im Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schleppzug bei Turku auf Grund gelaufen
(26.08.16) Der finnische Schlepper "Mons", 139 BRZ (IMO-Nr.: 5046970), lief mit einer dreiköpfigen Crew an Bord und einer Barge am Haken bei Airisto vor Turku am Morgen des 25.8. auf Grund, nachdem er Ruderschaden erlitten hatte. Eine kleine Ölverschmutzung entstand um den Rumpf, und die Rettungskräfte legten eine Ölsperre aus.
Es handelte sich um eine geringfügige Menge Dieselöl, die aufgefangen werden konnte. Taucher untersuchten den Rumpf und fanden ihn intakt vor. Nachdem der Havarist wieder frei war, lief er mit eigener Kraft den Hafen von Pansio in Turku an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre rammte Passagierbrücke in Tallinn
(26.08.16) Die estnische Fähre "Star", 36249 BRZ (IMO-Nr.:9364722), kollidierte beim Festmachen in Tallinn am 25.8. um 9.30 Uhr mit der Passagierbrücke des Fährterminals. Während des Schiff mit Kratzern am Rumpf davon kam, wurde die Brücke aus ihren Schienen gedrückt und war nicht mehr einsatzfähig. Die Passagiere für die folgende Abfahrt nach Helsinki mussten mit der zweiten Brücke im Hafen auf die Fähre gelangen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fährunglück in Bangladesch
(26.08.16) Am 25.8. gegen 16 Uhr sank im Südwesten von Bangladesch eine Fähre mit 100 Personen an Bord. Das Unglück ereignete sich rund 65 Kilometer von der Hauptstadt Dhaka entfernt, als die Fähre mit einem anderen Schiff kollidierte. Bislang wurde ein Toter bestätigt, Dutzende Menschen wurden aber vermisst.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht vor Dünkirchen ausgebrannt
(26.08.16) Die 12 Meter lange, holländische Motoryacht „Silver Pearl“ ging am 25.8. vor Ost-Dünkirchen in Flammen auf. Die fünfköpfige Crew aus Kortrijk und Nieuwpoort, darunter das Eignerpaar, wurde von einem anderen Boot gerettet. Sie hatten den Geburtstag eines der Mitfahrer gefeiert, als gegen 17 Uhr das Feuer auf der Rückfahrt in die Marina von Nieuwpoort ausbrach. Rauch quoll aus einem Schaltkasten, und binnen weniger Minuten war das Boot verqualmt.
Die Bootsfahrer mussten auf eine Holzplattform am Heck flüchten. Sie waren bereit, ins Wasser zu springen, als ein Zodiac mit voller Fahrt herankam und die Schiffbrüchigen aufnahm.
Die „Brandaris“ des Ship Support aus Nieuwpoort, die wegen eines anderen Auftrags auf See war, wurde von der Coast Guard zur Unglücksstelle geschickt und war binnen weniger Minuten vor Ort.
Es gelang ihr, das Feuer binnen weniger Minuten unter Kontrolle zu bekomen, doch die „Silver Pearl“ wurde schwer beschädigt. Sie wurde zu Ship Supprt in Nieuwpoort geschleppt, wurde aber wahrscheinlich ein Totalverlust.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiff lief auf Rohre einer Beschneiungsanlage auf dem Lake Sunapee
(26.08.16) Am Nachmittag des 25.8. lief auf dem Lake Sunapee unweit des Mount Sunapee Resort das Ausflugsschiff „Mt. Sunapee II“ gegen 15 Uhr mit 58 Passagieren und einer zweiköpfigen Crew an Bord auf Grund. Es kam 300 Fuß vor dem Sunapee State Beach in Newbury fest. Die Fahrgäste wurden von dem Schwesterschiff „Kearsarge“ unter Assistenz der Feuerwehren aus Sunapee und Newbury sowie der Polizei abgeborgen.
Der Havarist saß in vier Fuß Wassertiefe auf Grund. Darunter befanden sich Rohre einer Wasserentnahmestelle der Beschneiungsanlage der Mount Sunapee Ski Area. Diese blieben dabei unversehrt. Am 26.8. sollte das Fahrgastschiff mithilfe von Tauchern wieder befreit werden. Ein anderes Schiff der Sunapee Cruises, die „Kearsage“, sank im Januar 2013an ihrem Winterliegeplatz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer in Unalaska
(26.08.16) Am 20.8. brach in Unalaska auf der „Rebecca“, die am Ende der Captains Bay lag, ein Feuer aus. Das Department of Public Safety, die Resolve Marine Group und die U.S. Coast Guard waren vor Ort, nachdem ein Dieselölfilm um das Schiff entdeckt wurde. Resolve und die Coast Guard's Marine Safety Detachment (MSD) Unit legten eine Ölsperre aus und beseitigten die Verschmutzung.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zeit für Defender läuft ab
(26.08.16) Für das Wrack der im Januar im Ross Creek gesunkenen „Defender“ soll nach einem Gerichtsbeschluss von Eigner Les bis zum 19.9. ein Bergungsplan vorliegen. Der Townsville District Court verlangte, das Schiff solle bis zum 30.10. geräumt sein. Sonst dürfte Maritime Safety Queensland diese Maßnahme durchführen.
Quelle:Tim Schwabedissen



„Globetrotter“ im Vollbrand (Bild: Feuerwehr Oldenburg)
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Elsfleth: Globetrotter auf der Fahrt ins Winterlager zerstört
(25.08.16) Die Bergung der am Nachmittag des 24.8. auf der Hunte in Brand geratenen Segelyacht „Globetrotter“ durch die Elsflether Feuerwehren dauerte bis in die Abendstunden an. Das Boot war gegen 17 Uhr auf der Fahrt von Elsfleth nach Oldenburg in Brand geraten und wurde vom Skipper bei Hollersiel in die Böschung gesetzt. Das Feuer breitete sich so rasch aus, dass der Skipper die "Globetrotter", die er zwei Jahre zuvor gekauft hatte, aufgeben und sich auf den Deich retten musste.
Die Feuerwehr aus Elsfleth benötigte von Land aus über eine Stunde, den Brand zu löschen.. Mit der Seilwinde eines Einsatzfahrzeuges sicherte sie dann das Schiff. Ein Kran konnte auf dem schmalen Deichsicherungsweg nicht in Stellung gebracht werden.
Für einen Schleppversuch war die ausgebrannte Segelyacht bereits zu instabil. Ein Bergungsboot mit einem Kran hätte erst am 24.8. vor Ort sein können. Da jedoch die Gefahr bestand, dass sich das Boot mit ablaufendem Wasser losreißen oder zerbrechen und dann ins Fahrwasser hätte geraten können, entschieden die Einsatzkräfte, das Boot mit eigenen Mitteln an Land zu ziehen.
Die Winde, die dafür verwendet wurde, war für eine komplette Bergung des Schiffes allerdings nicht ausgelegt. Deshalb wurde das Tanklöschfahrzeug aus Elsfleth, das über eine zweite und stärkere Winde verfügte, an die Einsatzstelle verlegt. Das Elsflether Tanklöschfahrzeug war zu diesem Zeitpunkt noch am Huntesperrwerk stationiert. Dort hatte es das Feuerwehrboot zu Wasser gelassen, um den Einsatz von der Wasserseite her zu Brandbekämpfung zu unterstützen.
Mit auflaufendem Wasser spitzte sich die Lage zu. Das ausgebrannte Segelboot sank um 19 Uhr, kurz bevor die zweite Winde in Stellung gebracht werden konnte. Gegen 20.33 Uhr konnte das Wrack dann aber endgültig an Land gezogen werden.
Im Einsatz waren die Feuerwehren Altenhuntorf, Neuenbrok, Bardenfleth und Elsfleth mit insgesamt zirka 60 Einsatzkräften und acht Fahrzeugen sowie dem Feuerwehrboot. Die Einsatzdauer betrug fünf Stunden. Auch der Wechsellader der Kreisfeuerwehr kam zum Einsatz.
Die Polizei war mit einem Fahrzeug und einem Hubschrauber vor Ort. Die Wasserschutzpolizei Brake übernahm während des Feuerwehreinsatzes mit einem Streifenboot die Verkehrssicherung am Brandort. Die neun Meter lange „Globetrotter“ war auf der Hunte unterwegs war, um ins Winterlager zu kommen. Der Schaden lag bei etwa 25.000 Euro.
Quelle:Tim Schwabedissen



Flussfahrgastschiff "Hemingway" (Bild: Rijkswaterstaat)
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Kreuzfahrer landeten in Dodewaard statt in Köln
(25.08.16) Am Abend des 24.8. kollidierte das Schweizer Flussfahrgastschiff "Hemingway" (EU-Nr.: 01822735) auf der Waal bei Deest, 15 Kilometer von Nijmegen entfernt, mit einem mit Zement beladenen Binnenschiff. Von den 79 Passagieren wurde niemand verletzt. Eine Person ging beim Aufprall zu Boden. Ein Patroullienboot von Rijkswaterstaat eskortierte den Havaristen anschließend zu einer Werft in Dodewaard zur weiteren Untersuchung.
Dort verblieb es auch den folgenden Tag. Die Passagiere konnten sich vor Ort umsehen oder einen Ausflug nach Nijmegen machen. Eigentlich hätten sie in Köln sein sollen. Auch der Kollisionsgegner wurde mit einem Fahrverbot belegt. Ursache des Zusammenstoßes war aber offenbar ein Schaden am Ruder der "Hemingway".
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler vor Björkö (Bild: Kustbevakningen)
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Trawler vor Björkö auf Grund
(25.08.16) Am 23.8. gegen 22 Uhr lief bei Björkö in unweit von Göteborg ein 33 Meter langer Trawler auf der Außenmole vor Torslanda auf Grund. An Bord waren 25 Kubikmeter Diesel, von denen aber nichts auslief. Die schwedische Küstenwache wurde alarmiert und assistierte dem Havaristen mit einem Boot. Taucher führten eine Untersuchung des Unterwasserschiffs durch. Alkoholkontrollen bei der Crew blieben ohne Ergebnis.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fahrgastschiff trieb vor Sveaborg
(25.08.16) Das finnische Fahrgastschiff "JL Runeberg" (MMSI-Nr.: 230109840) erlitt am Morgen des 24.8. Maschinenschaden vor Sveaborg. Kurz zuvor war der Oldimter von Helsinki nach Porvoo ausgelaufen. Das Schiff trieb vor Suomenlinna und wurde vom Kapitän per Notankerung gestoppt.
An Bord waren 44 Passagiere und vier Crewmitglieder. Die Küstenwache wurde um 10:27 Uhr alarmiert. Ein Schlepper brachte den Havaristen zurück nach Helsinki.
Quelle:Tim Schwabedissen



25 Fischer vor Bhatkal gerettet
(25.08.16) Bei Netrani Island sank vor der Küste von Bhatkal am 24.8. der Kutter „Amma“. Alle 25 Crewmitglieder wurden von einem anderen Kutter und der indischen Coast Guard gerettet. Die „Amma“ war am Abend des 23.8. aus Honnavar ausgelaufen. Im Seegebiet vor Netrani Island schlug sie am folgenden Tag leck. Versuche der Crew, das Schiff zu lenzen, schlugen fehl.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weltkriegswracks werden erneut untersucht
(25.08.16) Die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) leitet eine neue Untersuchung der Wracks des Frachters „Bluefields“ aus Nikaragua sowie des deutschen U-Boots „U-576“, die den Frachter am 15.7.1942 mit einem Torpedo versenkte, dann aber selbst Bomben eines Flugzeugs der U.S. Navy sowie des Deckgeschütz des in demselben Konvoi laufenden Frachters „Unicoi“ zum Opfer fiel. Alle Mann der „Bluefields“ überlebten, die 45-köpfige Crew von „U-576“ starb.
Erst 2014 wurde die Position der Wracks in einer ersten Expedition der NOAA und des Bureau of Ocean Energy Management entdeckt. Sie lagen nur 219 Meter voneinander entfernt vor North Carolina. Nun sollen sie mit bemannten U-Booten erforscht werden.
Die Operation wird durch das Project Baseline und die 2G Robotics and SRI International finanziert und dauert bis zum 6.9. Mit den Daten soll das University of North Carolina Coastal Studies Institute ein 3D-Computermodell der Überreste erstellen, die rund 48 Kilometer vor Cape Hatteras liegen.
Sowohl der Bewuchs wie auch ein Schadensbild sollen dabei erkundet werden. Auch die „E.M. Clark“, ein ebenfalls 1942 von einem U-Boot versenkter Tanker, sowie die 1943 torpedierte „Panam“, sollen dann inspiziert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Geborgene Bohrinsel nach zwei Tagen 54 Kilometer weiter eingetroffen
(25.08.16) Der Western Isles Council hat die Eigner der "Tranocean Winner" aufgefordert, zu erwägen, die notwendigen Reparaturen oder ein eventuelles Abwracken des Rigs vor Ort durchführen zu lassen. In einem Brief an Transocean wurde ein Treffen von Vertretern aller beteiligten Seiten vorgeschlagen. Die Versorgungskette auf den Inseln sowie gut ausgebildete Arbeiter und Lagerplatz im Creed Park auf Stornoway stünden für die notwendigen Arbeiten zur Verfügung.
Derweil wurde das Rig nach fast zweitägiger Schleppfahrt mit rund zwei Knoten in die Broad Bay gezogen und mit acht Ankern gesichert, bevor sich Taucher an die Untersuchung der Schäden machten. Die Sperrzone an der Strandungsstelle wurde weiter aufrecht erhalten, bis diese auf möglicherweise dort zurückgebliebene Trümmer untersucht war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht sank bei Bergung
(25.08.16) Am Morgen des 24.8. lief eine 38 Fuß lange Segelyacht auf den Felsen von Garvel unweit der Einfahrt des James Watt Dock bei Greenock auf Grund. Das RNLI-Boot aus Helensburgh rettete die dreiköpfige Crew. Mit der nächsten Flut sollte die Yacht dann flottgemacht werden. Bei Ebbe wurde sie inspiziert, schien jedoch bis auf einige Kratzer intakt geblieben zu sein.
Gegen 14 Uhr aber lief Wasser in das Boot. Nachdem es sich mit weiter steigendem Wasser aufrichtete, wurde ein Versuch unternommen, es in die Marina zu schleppen und dort mit einem Kran aus dem Wasser zu holen. Doch vorher sank es auf den Grund, sodass nur noch der Mast aus dem Wasser ragte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trimaran in Seenot (Bild: DGzRS)
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Föhr: Trimaran mit Mastbruch
(24.08.16) Am 22.8. gegen Mittag fing der Seenotkreuzer "Ernst Meier-Hedde" in Wittdün auf Amrum einen Notruf auf. Querab von Föhr war der Mast eines aus Wyk stammenden Trimarans auf dem Weg von Amrum nach Föhr gebrochen. Dabei wurde der backbordseitige Schwimmer mit hochgerissen, sodass die zwei von Föhr stammenden Segler die Seenotretter um Schlepphilfe baten.
Das Tochterboot „Lotte“ der „Ernst Meier-Hedde“ mit zwei Seenotrettern an Bord erreichte den Havaristen um 12.18 Uhr in der Norderaue und stellte eine Schleppverbindung her, um den Trimaran in den Heimathafen Wyk auf Föhr zu schleppen. Der Seenotkreuzer lief dann zum Schutz des Schleppverbands ebenfalls zum Havaristen hin. Warum der Mast bei vier Windstärken mit Böen um fünf gebrochen ist, war unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Jolle trieb mit gebrochener Pinne in Kieler Bucht
(24.08.16) Eine dreiköpfige Familie ist auf ihrem Segelboot in der Kieler Bucht am 22.8. aus Seenot gerettet worden. Nachdem ihnen die Pinne abgebrochen war, trieben das Ehepaar und ihr siebenjähriger Sohn auf ihrer Jolle manövrierunfähig nördlich des Kieler Leuchtturms in Richtung Dänemark ab. Die Frau rief per Handy Hilfe. Der Seenotrettungskreuzer "Berlin" und das Streifenboot "Kieholm" lokalisierten das Boot. Die "Berlin" schleppte es in den Hafen von Laboe.
Quelle:Tim Schwabedissen



Einhandsegler in ProblemenRNLI (Bild: RNLI)
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14 Stunden Einsatz für Einhandsegler
(24.08.16) Am 22.8. um 6.50 Uhr erreichte das RNLI-Boot aus Humber seine Station wieder nach 14 Stunden Einsatz auf See. Um 16 Uhr am 21.8. war das Boot in Spurn Point von der Humber Coastguard zur Ostküste beordert worden, wo eine Yacht 61 Meilen vor der Küste trieb. Ein Helikopter war als erstes am Boot gewesen, dessen Skipper angab, eine Menge Wasser in den Nachtstunden an Bord bekommen zu haben, und dass die Maschine daraufhin ihren Dienst versagte. Er wollte aber an Bord blieben und abgeschleppt werden.
Das daraufhin gerufene Rettungsboot brauchte drei Stunden, ihn zu erreichen. Dabei galt es die zwischenzeitliche Drift mit einzuberechnen. Nach dem Eintreffen gingen Seenotretter an Bord und checkten die Lage der Yacht. Der Skipper hatte schon viel Wasser gelenzt, sodass er nun an Bord des RNLI-Bootes gehen konnte, während zwei von dessen Crewmitgliedern eine Schleppverbindung herstellten. Binnen 11 Stunden wurde die Yacht nach Grimsby gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in den Dardanellen
(24.08.16) Am Nachmittag des 23.8. kollidierte der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier "Piri Reis", 18005 BRZ (IMO-Nr.: 9146998), mit dem unter Vanuatu-Flagge registrierten Frachter "Guler", 1581 BRZ (IMO-Nr.: 7924334), in den Dardanellen.
Beide Schiffe waren in südlicher Richtung dort unterwegs, als sie aneinander gerieten. Sie wurden nach dem Zusammenstoß angewiesen, zu Untersuchungen die Reede von Erenkoy anzusteuern. Die "Guler" war zum Unfallzeitpunkt auf der Reise von Istanbul nach Durres, die "Piri Reis" von Nikolayev nach Libyen.
Die „Guler“ war zuletzt vor drei Jahren havariert: Sie lief am Morgen des 23.9.2013 vor Korfu im Gebiet von Katavolos auf der Fahrt von Thessaloniki nach Marghera auf Grund und wurde aufgerissen. Es kam zu einem Wassereinbruch. Nachdem sie wieder freigekommen war, steuerte sie Venedig an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ölschlängel um die "Caribbean Fantasy" (Bild: USCG)
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Bergungsarbeiten in San Juan dauern an
(24.08.16) Die Bergungsarbeiten auf der Fähre "Caribbean Fantasy" an Pier 15 in San Juan dauerten am 23.8. nach dem Erlöschen des Feuers weiter an. Das Schiff wurde mit starken Ventilatoren belüftet, damit ein sicherer Zugang ins Schiffsinnere möglich würde. Dann sollte es inspiziert und die Ladung an Land gebracht werden. Außerdem galt es den Havaristen durch die Berger von Ardent für mögliches schweres Wetter zu sichern. Nach einem Ölaustritt am 21.8. wurde keine weitere Verschmutzung festgestellt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Offshoreplattform "Sea Worker" (Bild: Tim Schwabedissen)
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Plan zur Räumung von Offshore-Plattform bei Hvide Sande steht
(24.08.16) Die Räumung des Wracks der dänischen Offshoreplattform "Sea Worker", 3776 BRZ (IMO-Nr.: 8769705), zwischen Nymindegab und Bjerregaard an der dänischen Westküste soll in Kürze beginnen. Die Planungen durch die damit beauftragte Firma DISA aus Holland sind fast abgeschlossen. In der vergangenen Woche gelang es einem Arbeitsschiff, bei ruhiger See ein Aufstiegsgerüst am Heck anzubringen.
Der genaue weitere Zeitplan war zwar noch nicht festgelegt, doch der Arbeitsbeginn sollte nun nicht mehr lange auf sich warten lassen. Das holländische Offshoreschiff "Offshore Beaver" (IMO-Nr.: 8918564) mit einem Taucherteam und Bergungsgerät an Bord traf am 22.8. vor Ort ein. Es hatte Bergungsgerät zum Zerlegen des Plattform an Bord., die aktuell vom hollländischen Katamaranschiff "Seazip 3" (IMO-Nr.: 9758686) bewacht wird.
Die Versicherung hatte bereits vor geraumer Zeit die im Januar gekenterte Plattform zum Totalverlsut erklärt. Der finanzielle Verlust für den Betreiber A2Sea hielt sich in Grenzen, da die "Sea Worker" keine aktuellen Aufträge hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fahrgastschiff durch Luft im Antrieb manövrierunfähig
(24.08.16) Das deutsche Fahrgastschiff „Gräfin Cosel" (EU-Nr.: 05803240) wurde am 22.8. auf der Elbe in Laubegast manövrierunfähig. Der Havarist trieb in Richtung des Niederpoyritzer Ufers ab. Der Raddampfer "Dresden" ging am 75 Meter langen Schiff längsseits und übernahm die Fahrgäste. Danach schleppte er ihn in die Laubegaster Werft ab. Wie sich herausstellte, hatten beide Schottelantriebe Luft gezogen, die zunächst mit einer Vakuumpumpe abgesaugt wurde. Es handelte sich um den ersten derartigen Vorfall in 22 Betriebsjahren. Am 23.8. ging das Schiff wieder in Fahrt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Kadavu auf Riff gelaufen
(24.08.16) Am 21.8. funkte der Frachter "Sitka" aus Tonga einen Notruf, nachdem er mit sechs Mann an Bord auf ein Riff vor Kadavu Island, Fiji gelaufen war. Er hatte zuvor Maschinenschaden erlitten. Die Tonga Police kontaktierte Fiji und wurde vom Nadi Rescue Coordination Centre informiert, dass die Marine der Fijis sich der Sache annahm. Die Crew des Havaristen wurde derweil im Dorf Kabariki auf der Insel untergebracht und sollte am 25.8. per Fähre nach Suva transportiert werden.
Der Inselfrachter kann 200 Tonnen laden. Er wurde von der South Seas Shipping (SSSC) aus Australien gechartert und kam im März 2010 nach Nuku'alofa zur Frachtfahrt zwischen Nuku’alofa, Ha’afeva, Pangai und Neiafu.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tiefer Schlaf wurde Longliner zum Verhängnis
(24.08.16) Der Longliner "Ila" wurde am 20.8. gegen drei Uhr mit Steuerbordschlagseite auf einer Sandbank eine halbe Meile nördlich der West Ocean Avenue vor Westport entdeckt. Die Coast Guard stellte fest, dass er zwar in Ketchikan, Alaska, registriert war, aber bereits mehrere Jahre von der Westport Marina aus auf Fang ging. Offiziere der Coast Guard Station Grays gingen an Bord und fanden den Skipper und Eigner Ken Earnst schlafend unter Deck vor.
Er wurde von Bord gebracht und verbrachte den Rest der Nacht in Westport. Er war sieben Meilen vor der Küste auf Fangfahrt gewesen, hatte dann aber beschlossen, zunächst schlafen zu gehen. Sein 36,8 Fuß langer 10-Tonner hatte ihn 30000 Dollar gekostet. Am Nachmittag kehrte er an Bord zurück und barg das Fanggeschirr, den Kompass, Ruderrad, elektronische Geräte und andere Wertgegenstände.
Gegen 15 Uhr begann der Kutter bei Hochwasser bereits auseinanderzubrechen. Ein großes hölzernes Rumpfstück riss sich am Heck an Steuerbordseite los. Am Abend wurde das Öl an Bord im Auftrag des Department of Ecology abgepumpt. Die Schiffsreste zerbrachen in den folgenden Tagen weiter und trieben in Trümmern auf den Strand.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hummerkutter in Rockland kollidiert
(24.08.16) Am 22.8. um 8.30 Uhr kollidierte der 42 Fuß lange Kutter "Centerfold" aus Spruce Head mit der ebenso langen "Trasher" aus South Thomaston Muscle Ridge Islands nahe Owls Head und South Thomaston vor dem Mussel Ridge Channel in Rockland. Schuld ware Regen und dadurch reduzierte Sicht. Beide Schiffe mussten in die Journey’s End Marina in Rockland udn wurden dort aus dem Wasser gezogen.
Die "Centerfold" war an Backbordseite, die "Thrasher" am Bug beschädigt. Der Rockland Emergency Medical Services wurde zur Journey’s End Marina gerufen, ein Verletzter wurde aber von einem Freund zur Notaufnahme des Penobscot Bay Medical Center gebracht. Auf beiden Schiffen hatte es je einen Verletzten gegeben. Auch der andere kam ins Krankenhaus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter mit Wassereinbruch vor Yarmouth
(24.08.16) Am 21.8. kam es auf dem Kutter "Sea Quest" eine Meile südöstlich von Yarmouth Harbour zu einem Wassereinbruch. Der Skipper rief die Coastguard um 11.30 Uhr auf VHF-Kanal 16 und meldete, dass das mit sieben Personen besetzte Schiff zu sinken drohe. Die RNLI-Boote aus Great Yarmouth und Gorleston liefen aus. Auch der Offshore-Versorger "Putford Puffin" kam auch zu Hilfe und rettete sechs der sieben Personen.
Der Skipper blieb als einziger an Bord. Das Boot der Gorlestone RNLI brachte eine Lenzpumpe an Bord, mit der der Kutter stabilisiert und dann zu einem Liegeplatz auf dem River Yare geschleppt werden konnte. Der Versorger übergab die von ihm Geretteten auf ein anderes Rettungsboot, das sie nach Yarmouth Harbour zurück brachte. Das Gorlestone Coastguard Rescue Team assistierte ihnen dort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bohrinsel nach zwei Wochen freigeschleppt
(24.08.16) Am 22.8. um 22.10 Uhr wurde die Bohrinsel "Transocean Winner" von den Felsen der Dalmore Bay auf der Isle of Lewis gezogen. Die Bergung erfolgte durch die "Union Bear" and "Union Princess". Um 23.40 Uhr war das Rig soweit stabilisiert, dass es am folgenden Morgen um 01.30 mit einem Knoten nordwärts vor Carloway gezogen wurde.
Der Konvoi wurde von der "Forth Warrior" und "Forth Drummer" auf dem weiteren Weg eskortiert. Ziel war die 54 Meilen entfernte Broad Bay an der Ostküste von Lewis, wo das Rig weiter untersucht werden sollte. Die Schleppfahrt dauerte aber länger als erwartet, die Schiffe kamen statt mit 2,5 Knoten, wie erhofft, nur mit 1,7 Knoten voran. Am Morgen des 24.8. sollte das Ziel erreicht sein.
In der Bucht wurden acht Anker ausgelegt, um die Plattform nach der Ankunft sicher zu halten. Dann wird Transocean mit der Untersuchung durch Taucher beginnen. Die Schadensuntersuchung könnte bis Mitte September dauern.
Quelle:Tim Schwabedissen



ROV entdeckte unbekanntes Flugzeug auf gesunkenem Flugzeugträger
(24.08.16) Mit dem ROV "Hercules" wurde durch den „Titanic“-Entdecker Robert Ballard von Bord des Forschungsschiffes „Nautilus“ aus jetzt das Wrack des Flugzeugträgers USS "Independence", der vor 65 Jahren vor Kalifornien versenkt wurde, erstmals direkt erforscht. Das Schiff liegt 2600 Fuß tief, nachdem es am 26.1.1951 im Anschluss an die Atombombentests im Bikini Atoll 1946 dort entsorgt wurde. Auf Deck waren noch die Schäden einer Explosion am 1.7.1946 sichtbar.
Bereits 2015 war das Schiff mit Sonar untersucht worden. Eine Überraschung war jetzt, dass ein bislang unbekanntes Flugzeug in einem Lift identifiziert wurde. Die Grumman Hellcat trug noch die Stars and Stripes. Die Tauchfahrt dauerte bis zum 24.8. und wurde als Livestream an Land übertragen.
An diesem Tag wurde sogar noch ein weiteres Flugzeug entdeckt. Am 26.8. sollen zwei ROVs das Wrack erneut unter die Lupe nehmen. Danach wird die „Nautilus“ Kurs auf die Untergangsstelle des Frachters „Dorothy Wintermote“ nehmen und diesen am kommenden Wochenende erforscchen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision vor belgischer Küste
(24.08.16) Der unter Marshall Islands-Flagge laufende Tanker "King Emerald", 25507 BRZ (IMO-Nr.: 9267027), kollidierte, von Purfleet, gekommen, am Abend des 20.8. mit dem unter Singapur-Flagge registrierten "SE Pacifica", 9627 BRZ (IMO-Nr.: 9431460), rund 10 Kilometer vor der Küste von ten Nieuwpoort und De Panne. Beide Schiffe lagen auf der Reede von Westhinder vor Anker und warteten aufs Einlaufen, als bei starkem Wind die "King Emerald" dem Frachter an Steuerbord ins Heck trieb.
Dieser wurde dabei erheblich an Rumpf und Aufbauten beschädigt. Er musste nach Vlissingen zur Reparatur abgeschleppt werden. Der Schlepper "Zeehond" (IMO-Nr.: 8843549) war vor Ort im Einsatz. Die "King Emerald" lief mit Schäden am Steuerbordvorschiff die Antwerp Shiprepair am 22.8. um 10.30 Uhr an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre mit drei Schulklassen auf Grund gelaufen
(24.08.16) Am 22.8. lief die norwegische Fähre "Kragerø", 995 BRZ (IMO-Nr.:9331373), mit drei Schulklassen an Bord im Skåtøysund auf der Fahrt nach Jomfruland auf Grund. Vorher war es zu einem Maschinenschaden gekommen. Das Schiff konnte sich aber rasch wieder befreien und die Fahrt zum Zielort fortsetzen, wo Taucher den Rumpf untersuchten. Das Schiff war aber mit einer Schramme am Kiel und die Schüler mit dem Schrecken davon gekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kurzschluss führte zu Großfeuer
(24.08.16) Das südkoreanische Fischereifahrzeug „606 Hae Chang“, 405 BRZ (IMO-Nr.: 7106724), geriet am Morgen des 22.8. durch einen Kurzschluss auf Position 46 23 N 154 27 O rund 100 Meilen östlich der Insel Simushir im Kurilen-Archipel in Brand. Die 34-köpfige Crew wurde von anderen koreanischen Fischereifahrzeugen, die in der Nähe auf Fang waren, gerettet. Das aufgegebene Schiff trieb danach weiter brennend im Nordpazifik. Der Brand wurde durch einen Kurzschluss ausgelöst.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht vor Untergang bewahrt
(24.08.16) Am 22..8 bewahrte die Crew des holländischen Binnenschiffs „Johanna-M“ (MMSI-Nr.: 244630173) aus Werkendam auf Höhe von Zutphen auf der IJssel eine Segelyacht vor dem Untergang. Deren Crew hatte gegen 20 Uhr Alarm geschlagen, nachdem es an Bord zu einem Wassereinbruch gekommen war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ursache für Familientragödie in Harlingen weiter ein Rätsel
(24.08.16) Nach dem Mastbruch auf der „Amiticia“ in Harlingen gingen die technischen Untersuchungen an Bord des Unglücksschiffs weiiter. Die drei Toten im Alter von 19, 43 und 48 Jahren kamen aus dem Landkreis Neunkirchen und gehörten zu einer Familie. Ein weiterer Angehöriger überstand wie die übrigen Fahrgäste den Unfall unverletzt.
Die Ursache für die Tragödie war weiter unklar. Außer den zwölf Reisenden waren der Kapitän und dessen Frau an Bord. Sie blieben nach Behördenangaben ebenso unverletzt. Sie wurden als Verantwortliche zunächst festgenommen, später aber von der Polizei wieder freigelassen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tonnenabfahrung auf dem Rhein
(24.08.16) Am 16.8. kam es zu einer Tonnenabfahrung bei Rhein-Kilometer 465,500 bei Wiesbaden. Aus Unachtsamkeit geriet der verantwortliche Schiffsführer um16:30 Uhr mit seinem Binnentanker auf den Tonnenstrich und überlief die dortig ausgelegte rote Fahrwassertonne. Die vermutliche Unfallursache war: menschliches Fehlverhalten Der Schaden blieb gering, schiffspolizeiliche Verkehrsmaßnahmen waren nicht notwendig.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht auf der Hunte in Flammen
(24.08.16) Am 23.8. kam es gegen 16:40 Uhr auf der Hunte zu einem Brand auf einer Segelyacht. Der Skipper des neun Meter langen Bootes hatte sich von Elsfleth aus auf den Weg zum Winterlager nach Oldenburg gemacht, als er in Höhe Hollersiel ein Feuer im Motorraum bemerkte. Sofort bugsierte der 45-Jährige das Boot an die Böschung und ließ den Buganker fallen.
Aufgrund der Hitzeentwicklung konnte der erfahrene Segler dort nur noch sein Boot verlassen und sich auf den Huntedeich retten. Zwei aus Oldenburg kommende Schiffe sowie das Küstenboot der Wasserschutzpolizei Brake boten über Seefunk Löschhilfe an, die aber nicht mehr benötigt wurde, weil kurz vorher die Feuerwehr Elsfleth am Brandort eingetroffen war.
Diese benötigte über eine Stunde, um den Brand vollständig zu löschen. Das Küstenboot der Wasserschutzpolizei übernahm den Verkehrssicherung am Brandort. Die Ermittlungen zur Brandursache durch die Wasserschutzpolizei Brake dauerten noch an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Diesmal ging der Kontakt der Arche mit der Küstenwache gut
(24.08.16) Schiffer Aad Peters hat sich gerade von dem Schock erholt, als ein Boot der norwegischen Coastguard im Hafen von Oslo Anfang Juni seine Arche demolierte, da bekam er erneuten Besuch von der Küstenwache. Diesmal waren es die dänischen Kollegen, die zwei Offiziere auf der Arche absetzten. In diesem Fall ging der Kontakt aber gut.
Die beiden nahmen eine Inspektion vor und fanden alles in bester Ordnung. Die große Schadensstelle am Rumpf war zwar ausgebessert, aber noch dank des helleren Holzes deutlich erkennbar. Die Arche ist aber voll seetüchtig und soll in einigen Wochen nach Holland zurückkehren.
Am 23.8. lag sie in von Norwegen kommend nach ihrer bisher längsten Seereise in einem dänischen Hafen und wurde einer weiteren Untersuchung unterzogen, bei der es keine Beanstandungen gab. Peters kaufte die Arche vor sechs Jahren von Johan Huibers, der über 10 Jahre an dem Nachbau des biblischen Schiffes gearbeitet hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sardinien: Boot drohte vor Tavolara zu sinken
(24.08.16) Am Morgen des 23.8. fing das MRCC in Olbia einen Notruf der "Blues" auf, die mit zwei Personen an Bord vor der Insel Tavolara bei Windgeschwindigkeiten von 20 Knoten Wassereinbruch erlitten hatte. Das Patroullienboot „S.A.R. 894“, das bereits in See war, wurde alarmiert und erreichte den Havaristen binnen einer halben Stunde.
Er wurde sofort in Schlepp genommen und in flacheres Wasser gezogen. Um 8.30 Uhr waren Berger vor Ort, die das Leck abdichteten und das eingedrungene Wasser abpumpten. Danach eskortierte die „CP 894“ die „Blues“ nach Tavolara.
Quelle:Tim Schwabedissen



Costa Concordia vor allerletzter Fahrt
(24.08.16) Anfang September soll die „Costa Concordia“ bzw. das, was von ihr noch übrig ist, auf ihre letzte Reise im Hafen von Genua gehen. Das exakte Datum wird am 15.8. bekann gegeben. Das Wrack liegt noch im Superbacino und soll dann zum Abwracken der unteren Decks ins Trockendock 4 gehen, über vier Jahre nach dem Schiffbruch vor Giglio am 13.1.2012.
Die Hulk besteht nur noch aus dem Rumpf mit dem Maschinenraum, der inzwischen schwimmfähig gemacht wurde. Mit ihrem Zerlegen endet die Geschichte des Schiffes genau dort, wo sie einst auf der Fincantieri-Werft in Sestri Ponente ihren Anfang nahm.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter nach Rangat abgeschleppt
(24.08.16) Nahe der Rangat Bay kam die „C 147“ der indischen Coast dem Kutter „Shyamla Kumari“ mit einer vierköpfigen Crew zu Hilfe, der 12 Meilen vor Rangat mit Maschinenschaden im Meer trieb. Er war am 20.8. aus dem Fischereihafen von Panighat auf Fangfahrt gegangen.
Die „C 147“ lokalisierte den Havaristen am 23.8. gegen 132 Uhr fünf Meilen nordöstlich von Long Island, wo es seit 09.30 Uhr driftete. Da eine Reparatur nicht möglich war, wurde der Havarist gegen 16 Uhr nach Rangat eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fahrgastschiff „Jens Albrecht“ (Bild: Jens von Meer)
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Fahrgastschiff hoch und trocken vor Horumersiel
(22.08.16) Das deutsche Fahrgastschiff „Jens Albrecht“ 148 BRZ (IMO-Nr.: 5244156), lief am frühen Abend des 19.8. auf dem Prickenweg vor der Horumersieler Hafeneinfahrt auf Grund. Das Rettungsboot „Baltrum“ der DGzRS-Station Horumersiel wurde alarmiert und versuchte noch, das Fahrgastschiff wieder ins Fahrwasser zurück zu ziehen. Bei dem schnell ablaufendem Wasser war dies jedoch nicht mehr möglich, und bei Ebbe lag es mit Backbordschlagseite hoch und trocken auf dem Sand.
Passagiere befanden sich nicht an Bord. Kurz vor Mitternacht kehrte die „Baltrum“ mit der Flut zur „Jens Albrecht“ zurück und schleppte sie am 20.8. gegen 0.30 Uhr frei. Sie fuhr anschließend zurück nach Hooksiel.
Es handelte sich für das Schiff nicht um das erste derartige Ereignis: Am 27.8.2011 war es mit 132 Fahrgästen vor Hooksiel aufgelaufen. Diese wurden durch die "Baltrum" und "Vormann Steffens" abgeborgen, die „Jens Albrecht“ kam mit der nächsten Flut wieder frei.
Am 28.3.2013 erlitt sie vor Spiekeroog Maschinenausfall auf der Fahrt nach Hooksiel off Spiekeroog und drohte auf den Strand der Insel zu treiben. Die Rettungsboote "Wilma Sikorski" der DGzRS-Station Wangerooge und „Vormann Leiss“ wurden alarmiert, während sich die "Jens Albrecht" mit der Hilfsmaschine gegen den starken Wind zu halten versuchte. Sie wurde gegen 23 Uhr in Schlepp genommen und erreichte am 29.3. gegen ein Uhr den Hafen von Hooksiel.
Am Nachmittag des 24.7.2014 lief die "Jens Albrecht" unweit der Insel Mellum mit 170 Fahrgästen auf Grund. Sechs Erwachsene und ein Kind wurden von der "Vormann Steffens" der DGzRS-Station Hooksiel and abgeborgen. Die "Baltrum" aus Horumersiel und ein Boot der DLRG gingen auf Standby, bis "Jens Albrecht" gegen 20 Uhr mit Assistenz der "Baltrum" flottgemacht werden konnte und nach Hooksiel einlief.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei schwer Verletzte bei Verpuffung auf Tanker vor Wangerooge
(22.08.16) Am späten Abend des 18.08.16 ereignete sich eine Verpuffung im Maschinenraum des auf der Neuen Weser Reede ankernden, portugiesischen Tankers "Weichselstern", 14400 BRZ (IMO-Nr.: 9183829). Dabei wurden der 52-jährige 2. Ingenieur aus Lettland und der 31jährige 3. Ingenieur aus der Ukraine schwer verletzt. Die beiden Männer erlitten erhebliche Brandverletzungen.
Sie wurden mit einem Rettungshubschrauber abgeborgen und in eine Klinik in Hamburg geflogen. Größere Schäden am Schiff, das am 14.8. aus Wilhelmshaven ausgelaufen und dann vor Wangerooge vor Anker gegangen war, entstanden hingegen nicht. Die Wasserschutzpolizei Wilhelmshaven nahm vor Ort die Ermittlungen zur Unfallursache auf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ketsch "Amicitia" mit Mastbruch
(Bild: Peter Jongejans)   Großbild klick!

Familientragödie durch Mastbruch in Harlingen
(22.08.16) Zu einer Familientragödie kam es am 21.8. um 13.50 Uhr im Hafen von Harlingen. Die holländische Ketsch "Amicitia" (ENI-Nr.: 02203888) lief mit einem Dutzend Fahrgästen an Bord, alle Angehörige einer deutschen Familie, nach einer zweitägigen Tour ins holländische Wattenmeer gerade in den Hafen ein. Ohne Vorwarnung brach plötzlich der Vormast und stürzte samt Hauptsegel aufs Oberdeck. Dabei wurden drei der Fahrgäste im Alter von am 19, 43 und 48 Jahre Jahren, die mit den anderen neun Familienmitgliedern und dem Skipper sowie dessen Frau an Bord waren, unter den Trümmern begraben und tödlich verletzt.
Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschte auf dem Watt vor Harlingen südwestlicher Wind von 5 bis 6 Beaufort. Der Zweimaster machte wenig später am Neuen Willemskai fest, wo ein Großaufgebot von Hilfskräften sich zum Einsatz bereit machte. Doch alle Versuche, die Opfer zu reanimieren, schlugen fehl.
Die Überlebenden, die allesamt unverletzt blieben, wurden von Notfallseelsorgern betreut. Die Opfer verbleiben zur Unfalluntersuchung zunächst an Bord. Der Skipper und seine Frau wurden bei der Polizei vernommen.
Die „Amicita" läuft zusammen mit dem Klipper „Alexandra" für die Leeuwarder Reederei Wadcharter. Das 24,30 Meter lange und 4,80 Meter breite Schiff wurde 1889 erbaut als Frachtsegler und vor allem für Biertransporte eingesetzt. Heute bietet sie Platz für 14 Übernachtungs- und 22 Tagesgäste.
Sie wird von dem Unternehmen Wadcharter in Leeuwarden verchartert. Ab 12 Gästen unterliegen solche Schiffe in den Niederlanden strengen Auflagen in der professionellen Charter, die auch regelmäßig überprüft werden. Es war allerdings bereits der zweite Mastbruch eines solchen Charterschiffs dort binnen weniger Monate. Im Mai verlor ebenfalls kurz vor Harlingen, der Klipper „Poolster" einen Mast. Dabei gab es vier Verletzte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter hängt an der Boje (Bild: Lisa Fagerbakk)
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Kutter sank drei Wochen nach Kauf im Pub
(22.08.16) Ein Kutter sank am 21.8. gegen Morgen an der Skjærbrygga in Stamsun. Die Polizei wurde um 12 Uhr alarmiert, nachdem das Schiff am Gästelieger untergegangen war und mit dem Bug nach oben unter Wasser an der Mooringboje hing. Die Feuerwehr rückte ebenfalls aus, doch nur wenig Diesel leckte aus dem Wrack und verflüchtigte sich rasch.
Eigner Sten-Are Nilsen hatte den Kutter erst vor drei Wochen für 1000 Kronen im Mannfallet Pub gekauft und fand ihn nun unter Wasser liegend vor. An Bord waren seinen Angaben zufolge nur rund drei Liter Diesel.
Quelle:Tim Schwabedissen



Arkona assistierte 42 Personen
(22.08.16) Binnen drei Tagen assistierte die die „Arkona“ der DGzRS-Station Warnemünde zwei Schiffen mit insgesamt 42 Personen an Bord. Am Nachmittag des 19.8. kam sie dem Fahrgastschiff „Markgrafenheide“ (MMSI-Nr.: 211549160) zu Hilfe, das mit 28 Personen an Bord nach einem Motorschaden im Neuen Strom/Seekanal trieb. Der Havarist wurde längsseits genommen und in den engen Alten Strom geschleppt und mit geschickten nautischen Manövern dort an den Liegeplatz bugsiert.
Am frühen Morgen des 21.8. erlitt der Angelkutter „Seeadler“ mit 14 Personen an Bord Motorschaden und trieb manövrierunfähig eine Meile nördlich von Warnemünde. Die „Arkona“ schleppte auch diesen Havaristen sicher in den Hafen, nachdem der Skipper gegen 6.30 Uhr über den internationalen Notruf- und Anruffunkkanal 16 einen Hilferuf gefunkt hatte. An Bord war ein Ölschlauch geplatzt und daraufhin der Motor ausgefallen.
Die „Arkona“ war binnen weniger Minuten nach der Alarmierung vor Ort, wo die Seenotretter bei ruhiger See schnell eine Schleppverbindung herstellten und den Angelkutter nach Rostock-Kabutzenhof zogen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Korea nach Übergehen der Ladung aufgegeben
(22.08.16) Auf dem unter Togo-Flagge laufenden Frachter "Alfa", 2803 BRZ (IMO-Nr.: 7610050, ging am 21.8. gegen 17 Uhr vor Korea die Decksladung aus Schnittholz über und stürzte teilweise über Bord. Das Schiff entwickelte daraufhin bis zu 45 Grad Steuerbordschlagseite und trieb 30 Meilen südsüdöstlich von Yeosu. Die koreanische Coastguard wurde alarmiert und bat in der Nähe befindliche Schiffe um Hilfeleistung.
Die 15-köpfige russische Crew wurde später von der Küstenwache abgeborgen. Das verlassene Schiff trieb im Laufe der folgenden Stunden auf Position 33 54 N 128 01 O rund 54 Meilen vor Yeosu in flachem Wasser auf Grund. Die Holzladung driftete derweil weiter im Meer und gefährdete die übrige Schifffahrt. Der Frachter war auf der Reise von Nachodka nach China.
Bereits am 4 .7. war es auf dem Schiff zu einem Unglück gekommen, als ein Feuer in den Aufbauten entstand, während es in Wladiwostok lag. Fünf Feuerwehrfahrzeuge kamen zum Einsatz, und binnen einer Stunde war der Brand gelöscht. Das Ruderhaus war allerdings ein Opfer der Flammen geworden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter kontaktierte Schlepper
(22.08.16) Beim Passieren des amerikanischen Schleppers "Spartan", 190 BRZ (IMO-Nr.: 7047461), der mit einer Barge auf dem Lake St. Clair unterwegs war, kam es am Nachmittag des 20.8. zu einem Kontakt durch den kanadischen Große-Seen-Frachter "John B. Aird", 22881 BRZ (IMO-Nr.: 8002432), der sich auf der Reise von Colborne nach Quebec befand. Über Schäden wurde nichts bekannt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorboot vor Martha’s Vineyard vor Untergang bewahrt
(22.08.16) Die US Coast Guard kam vor der Südküste von Martha’s Vineyard am Morgen des 21.8. der sechsköpfigen Crew des 32 Fuß langen Motorbootes „Fast Line“ zu Hilfe.
Um 8:51 Uhr wurde die Coast Guard South Eastern New England auf Kanal 16 von der Crew informiert, dass es zu einem Wassereinbruch gekommen war, gegen den die Lenzpumpen nicht ankamen. Die Bootsfahrer legten Rettungswesten an, während das Boot Kurs auf den am nächsten stehenden Kutter „Alantic Prince“ nahm.
Ein 47-Fuß-Boot lief währenddessen von der Station Menemsha aus, und ein MH-60 Jayhalk Helikopter stieg von der Air Station Cape Cod auf. Sie trafen ebenso wie die „Alantic Prince“ gegen 9:50 Uhr an der „Fast Line“ ein. Vier der sechs Personen an Bord wurden auf das 47-Fuß-Boot gebracht, und der MH-60 Jayhawk setzte Lenzpumpen an Bord ab.
Es gelang, den Wassereinbruch unter Kontrolle zu bekommen und das Boot schleppfähig zu machen. Sie wurde in Richtung Bass River in Süd-Yarmouth abgeschleppt, wo sie beheimatet war. Das Küstenwachboot eskortierte den Schleppzug. Ursache des Wassereinbruchs war ein Riss im Rumpf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Caribbean Fantasy gelöscht
(22.08.16) Das Puerto Rico Fire Department konnte am 20.8. gegen 18 Uhr das Feuer auf der "Caribbean Fantasy" mit 3,000 Gallonen Seewasser aus dem Hafen von San Juan Harbor endgültig löschen. Das Unified Command richtete dann eine Ventilation gegen die Verrauchung ein, und ein Chemiker prüfte, ob das Schiff für die Berger sicher zugänglich sei. Sie sollten den Zustand des Schiffes und die Optionen zum Löschen der Ladung prüfen.
Die Coast Guard überwachte weiter eine Sicherheitszone von 100 Yard um das Schiff. Am Rumpf war ein geringer Ölfilm beobachtet worden, der im inneren Ring der Ölsperren aufgefangen wurde. 2500 Fuß davon waren ausgelegt worden als vorsorgliche Maßnahme gegen Kontaminationen.
Das Schiff wurde an Pier 15 auch aus der Luft weiter überwacht. Eine Untersuchung zur Brandursache durch die Coast Guard, das National Transportation Safety Board, die RINA Services und den Flaggenstaat Panama war im Gange.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sirena wird geleichtert
(22.08.16) Die Bergung des Landungsbootes "Sirena", das seit dem 11.8. am Nordende von St. Eustatius auf Felsen liegt, kommt voran. Am 20.8. wurde der Kraftstoff geleichtert. Die Berger von Resolve Marine holten am 21.8. eine Kranbarge und eine Frachtbarge, um die 20 bis 30 Container von Bord zu holen. An Bord waren auch zwei Fahrzeuge. Das Schiff lag weiter stabil auf dem Riff.
Quelle:Tim Schwabedissen



15 Fischer schwammen acht Meilen an Land
(22.08.16) Am 21.8. gegen Mitternacht sanken die beiden indischen Kutter „Himsagar“ und „Krishna Sagar“ mit insgesamt 15 Mann an Bord 70 Meilen vor Mumbai. Die Schiffbrüchigen schwammen gegen vier Uhr in Vrindavan ans acht Meilen entfernte Land und wurden von anderen Fischern gerettet.
Die indische Coastguard schickte einen Sea King 42B Helikopter, die „Ganga“ der Marine und die „Agrim“ der Küstenwache. Die beiden Kutter waren am Vorabend aus Zai und Gholwad ausgelaufen und waren in der Nacht in Seenot geraten.
Quelle:Tim Schwabedissen



10 Tote und fünf Vermisste vor Indonesien
(22.08.16) Ein Boot mit 17 Passagieren an Bord sank am 21.8. auf dem Weg von Tanjung Pinang in der Riau Islands Provinz nach Penyengat Island östlich von Sumatra in rauer See vor Westindonesien. 10 Personen wurden bislang tot geborgen, fünf weitere noch vermisst. Zwei wurden in kritischem Zustand aus dem Wasser gezogen. Ein Schnellboot der Marine war im Suchgebiet im Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Betrunkener Kapitän setzte Barge auf Grund und rammte Fischerboot
(22.08.16) Der russische Schubschlepper „RT-2075“, der mit einer Barge auf der Wolga unterwegs war, kollidierte mit einem Fischerboot, nachdem der Konvoi unweit des Dorfes Vasilyevo in Tatarstan auf Grund gelaufen war. Der Kapitän koppelte die festliegende Barge ab, rammte dann aber das Schlauchboot, dessen Insasse ins Wasser fiel. Er wurde aber gerettet. Der Kapitän wurde verhaftet, nachdem die Polizei feststellte, dass er betrunken war. Der Schubverband war auf der Fahrt von Novocheboksarsk nach Kazan mit 3,543 Tonnen Kies. Der Schlepper läuft für die LLC Volga Nerudnaya Company.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandetes Schiff geplündert
(22.08.16) Ein Schiff der Rimbunan wurde geplündert, nachdem es am 21.8. auf der Fahrt in die Golfprovinz wenige Meter vor Fisherman’s Island in Port Moresby auf ein Riff gelaufen war. Fracht und Maschinenteile wurden gestohlen. Die Polizei von Port Moresby unterband die Räuberei inzwischen. Anwohner hatten auch Laptops, Kartons mit Bier und andere Nahrungsmittel von Bord geholt. Der Frachter wird frühestens in vier Tagen bei günstigerem Wasserstand geborgen werden können.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergungsversuch für Transocean Winner findet heute statt
(22.08.16) Am Abend des 22.8. könnte die „Transocean Winner“ in der Balmore Bay auf der Isle of Lewis geborgen und in die Broad Bay geschleppt werden, wo sie so stabilisiert werden soll, dass sie gefahrlos weiter transportiert werden kann. Schlepptrossen waren klargelegt, um von zwei Schleppern wahrgenommen zu werden, und die letzten Vorbereitungen waren am Nachmittag des 21.8. durchgeführt werden.
Voraussetzung für einen Bergungsversuch war, dass die Insel genug Auftrieb bekommen hat, um sicher zu schwimmen. Wenn in den nächsten Springtiden die Bergung nicht gelingt, wäre erst im September wieder ein erfolgversprechender Wasserstand. Die Berger von Smit Salvage checkten jeden einzelnen Tank und füllten die für das Aufschwimmen benötigten mit Pressluft.
Es war nicht ausgeschlossen, dass Felsen in die Pontonstruktur unter der Wasserlinie eingedrungen sind. Deshalb entschieden sich die Berger, gleich mit zwei Schleppern loszulegen. Im Falle eines Scheiterns müssten die Bergungspläne nachjustiert werden. Transocean hat derweil rund 200 Tonnen Diesel auf die "Olympic Orion" gepumpt, die damit am Morgen des 21.8. nach Stornoway einlief. Nur geringe Mengen verblieben wegen der Schlagseite der Insel in den Tanks.
Das GVA-4000 Design-Rig wurde 1993 erbaut, 2006 modernisiert und sollte nun in der Türkei abgewrackt werden, nachdem ein Kontrakt mit der Marathon Oil in der norwegischen Nordsee zu einer Tagesrate von 498,000 US-Dollar ausgelaufen war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht „Muriel II“ (Bild: Salvamento Maritimo)
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Motoryacht vor Mallorca gesunken – 10 Deutsche gerettet
(21.08.16) Im Südwesten von Mallorca sank zwischen der Cala Falcó und der Cala Vinyes am 19.8. die 17 Meter lange deutsche Motoryacht „Muriel II“. Das Rettungsboot „Salvamar Acrux“ (MMSI-Nr.: 224070190) rettete zehn Deutsche, darunter auch mehrere Kinder, nachdem das Boot gegen 15 Uhr Wassereinbruch erlitten hatte und übers Heck wegsackte. Versuche, die „Muriel II“ zu lenzen, hatten keinen Erfolg.
Schließlich stellte sich die Luxusyacht aufs Heck, und nur noch die Bugspitze blieb sichtbar. Den Bergern von Salvamento Maritimo gelang es, die Yacht in flachere Gewässer zu ziehen. Bislang trat kein Öl aus dem Wrack aus. Der Eigner prüfte die Bergungschance. Die Ursache des Untergangs war unbekannt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter in Fedderwardersiel zum Verschrotten auf Kai gehoben
(21.08.16) Der Krabbenkutter „Orion“ hat jetzt seine letzte Reise angetreten. Mit Hilfe von zwei Kranen wurde das marode Schiff im Fedderwardersieler Hafen aus dem Wasser gehoben und auf die Kaje der Filme Haye transportiert. Dort wird es nun zerlegt und verschrottet.
Der Kutter war im Oktober 2015 im Hafen von Fedderwardersiel gesunken. Anfang Juli war Öl aus dem Schiff ausgelaufen. Daraufhin hatten die Behörden die Verschrottung angeordnet. Alle Versuche, den Kutter als Denkmal und touristisches Objekt zu erhalten, waren fehlgeschlagen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre "Caribbean Fantasy" wird eingeschleppt (Bild: USCG)
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Brennende Fähre nach San Juan eingeschleppt
(21.08.16) Die unter Panama-Flagge registrierte Fähre "Caribbean Fantasy" wurde am 20.8. an Pier 15 in San Juan festgemacht, nachdem sie am 19.8. gegen 22 Uhr bei verändertem Wasserstand wieder vom Grund abgekommen war. Danach hatte sie zunächst vier Meilen nördlich von Punta Salinas gelegen. Die Bergungsfirma Ardent stellte am folgenden Morgen gegen zwei Uhr eine Schleppverbindung her.
Brandschäden an der "Caribbean Fantasy" (Bild: USCG)
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Taucherteams machten sich um acht Uhr daran, den Rumpf zu inspizieren. Sie fanden keinen signifikanten Schaden an der Außenhülle. Außerdem gelang es Löschkräften, am Morgen in den Maschinenraum vorzudringen, wo nur noch ein Brandherd festgestellt wurde. Sie konnten auch den überwiegenden Teil des sonstigen Schiffes inspizieren, aber vorerst weder in den Generator- noch den Ruderraum vordringen.
Derweil wurde ein Bergungsplan entwickelt und von der US-Coast Guard genehmigt, die auch eine Sicherheitszone von 100 Yard um das Schiff überwachte. Nach dem Einschleppen wurden 2,500 Fuß Ölsperren um das Schiff ausgelegt. Die Bergungsarbeiten wurden durch einen Krisenstab koordiniert, an dem die Coast Guard, das National Transportation Safety Board, die RINA Services, das Puerto Rico Environmental Quality Board, das Puerto Rico Department of Natural and Environmental Resources und die Eigner Baja Ferries sowie die American Cruise Ferries, der U.S. Fish and Wildlife Service, die Environmental Protection Agency, die National Response Corporation, die National Oceanic and Atmospheric Administration, das O'Brien's Response Management, die Puerto Rico Emergency Management Agency und das Puerto Rico Fire Department beteiligt waren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Deutsches Minenjagdboot rettete polnische Yachtcrew
(21.08.16) Das Minenjagdboot „Weilheim“ der deutschen Marine rettete in der Nacht zum 19.8. auf dem Weg zu einem Manöver in Litauen die fünfköpfige Crew einer polnischen Yacht, die auf der Ostsee in Seenot geraten war. Der Skipper hatte Mayday gefunkt, nachdem das Boot bei stürmischer See Motorschaden und Mastbruch erlitten hatte und 70 Kilometer südwestlich von Klaipeda im Meer trieb.
Quelle:Tim Schwabedissen



Luxusyacht in Cilento nach Feuer gesunken
(21.08.16) Die 15 Meter lange Luxusyacht „Tiburón X“ ging am 20.8. gegen 16 Uhr im Hafen von Cilento (Salerno), auf Malaga in Flammen auf. Das Schiff lag in Puerto Banús und wurde auf See hinaus gezogen, um ein Übergreifen des Feuers auf andere Boote zu verhindern. Fünf Boote wurden aus dem Gefahrenbereich gebracht.
Gegen 16 Uhr versank das Fiberglas-Boot. Die einzige Person, die sich an Bord befunden hatte, war von den Einsatzkräften unversehrt gerettet worden. Vor Ort waren vier örtliche Feuerwehrfahrzeuge und zwei aus Marbella sowie die Polizei. Ein Schaden im Motorraum schien zu dem Feuer geführt zu haben.
Quelle:Tim Schwabedissen



U-Boot kollidierte mit Versorger
(21.08.16) Der amerikanische Offshore-Versorger "Eagle View", 2428 BRZ (IMO:9472361), kollidierte am Abend des 18.8. mit dem amerikanischen Atom-U-Boot USS "Louisiana" in der Strait of Juan de Fuca. Bei dem Zusammenstoß, der sich gegen 18 Uhr ereignete, wurden beide Fahrzeuge leicht beschädigt. Der Offshore-Versorger lief danach mit eigener Kraft Port Angeles an, das U-Boot die US-Naval Base Kitsap in Washington. Das Flottenkommando nahm Ermittlungen auf.
Die„Louisiana“ wurde 1990 als letztes Boot seiner Klasse in Auftrag gegeben und im Oktober 1992 auf Kiel gelegt. Die offizielle Indienststellung erfolgte im September 1997. Sie wurde in Kings Bay, Georgia, stationiert, 2005 dann nach Washington verlegt. Es ist mit 24 ballistischen Interkontinental-Raketen vom Typ „Trident“ ausgerüstet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht nach Brand aufgegeben
(21.08.16) Die US Coast Guard kam am Morgen des 20.8. unweit des Vineyard Sound der 35 Fuß langen Motoryacht „Angler“ zu Hilfe. Deren Skipper hatte um 4:43 aUhr einen Mayday-Ruf gefunkt, nachdem an Bord ein Feuer ausgebrochen war. Er wurde von der Coast Guard South Eastern aufgefangen und besagte, dass die Crew in eine Rettungsinsel ging. Ein 47-Fuß-Rettungsboot lief von der Station Menemsha aus und erreichte die „Angler“ gegen fünf Uhr.
Die Schiffbrüchigen wurden an Bord genommen und die „Angler“ inspiziert. Zwischenzeitlich hatte das noch rechtzeitig ausgelöste CO-2-Branderstickungssystem die Flammen eingedämmt und erstickt. Die Motoryacht wurde dann von einem Bergungsschlepper in den Heimathafen Falmouth abgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischer wollen Sperrzone um UC 30 nicht einhalten
(21.08.16) Nach dem Fund des Wrack des deutschen U-Boots „UC 30“ westlich von Esbjerg und dem Verbot der Fischerei in einem Radius von 1.000 Metern wollten die davon betroffenen Fischer diesem nicht nachzukommen. Es gibt reiche Garnelengründe direkt in der Umgebung. Sie wollen lediglich eine Distanz von 200 Metern einhalten, um keine zu großen Einnahmeverluste zu erleiden.
Das Wrack mit 18 nicht explodierten Minen und sechs Torpedos an Bord war in 17 Metern Tiefe entdeckt worden, wo es grundsätzlich keine Gefahr für die Schifffahrt darstellte. Es könnte aber durch ein Zünden der Minen eine Explosion ausgelöst werden.
Der dänische Berger Gert Normann Andersen hatte lange nach der „UC 30“ gesucht. Andersen, der auch Direktor des Sea War Museums in Thyborøn ist, hatte sich in Vorbereitung der Expedition intensiv mit der letzten Fahrt des U-Bootes beschäftigt.
Kommandant Heinrich Stenzler hatte sich 1915 freiwillig zur U-Boot-Flotte gemeldet. Am 30.3.1917 lief er mit „UC 30“ auf Feindfahrt aus. Am 4.4.1917 versenkte sein Boot den britischen Dampfer „Hunstanton“. Kurz darauf fiel aber einer der Dieselmotoren aus. Als auch der zweite Motor Probleme machte, beschloss Stenzler, zur Basis auf Helgoland zurückzukehren.
Weil die Rückfahrt durch den Englischen Kanal aber zu gefährlich schien, nahm das Boot – verfolgt von der britischen Marine – den Weg nordwärts um Großbritannien herum, dann entlang der dänischen Westküste gen Süden. Vor Esbjerg aber hatten die Briten wenige Tage zuvor Minen gelegt, die wohl „UC 30“ zum Verhängnis wurden. Am 19.4.1917 fing die kaiserliche Marine das letzte Signal von Stenzler 75 Seemeilen von der norwegischen Südküste entfernt auf.
Seit dem 21.4. galt das U-Boot als verschollen. Am 20.6.1917 wurde die Leiche von Stenzler an der dänischen Westküste angespült. Auch zwei weitere Besatzungsmitglieder – Heinrich Carstens und Reinholdt Meissner – wurden dort in den folgenden Tagen gefunden. Wahrscheinlich hatten sich die drei Männer im Turm befunden und wurden bei der Explosion herausgeschleudert, als das Boot auf eine Mine lief, während die anderen 23 Besatzungsmitglieder im Innern des U-Boots umkamen.
Bei der Suche nach dem Boot wurde ein Echosonar eingesetzt, das den Meeresboden hochauflösend abtasten und grafisch rekonstruieren kann. Auf einer von Seglern häufig benutzten Route wurde das von Muscheln überwachsene U-Boot entdeckt und von Tauchern untersucht und identifiziert.
Klaus Randrup, Leiter des Operationszentrums der Verteidigung, warnte wegen der Sprengmittel an Bord vor Tauchgängen. Nun sollte zügig geklärt werden, ob die Minen und Torpedos entschärft werden können oder das gesamte Wrack gesprengt werden muss.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Lotsenboot
(21.08.16) Am Morgen des 20.8. wurde auf dem River Tay die dreiköpfige Crew des 23 Meter langen Lotsenbootes „Lynx“ (MMSI-Nr.: 244780375) aus Dundee gerettet, nachdem ein Feuer an Bord ausgebrochen war. Das RNLI-Boot aus Broughty Ferry lief zur gemeldeten Position auf dem Tay südlich von Buddon Point aus, nachdem kurz vor drei Uhr ein Notruf aufgefangen wurde.
Trotz dichten Nebels war die „Elizabeth of Glamis“ binnen Minuten vor Ort und barg die Männer, die auf dem Weg zu einem einlaufenden Handelsschiff gewesen waren. Sie hatten das Feuer zwar löschen können, doch war ihr Boot danach manövrierunfähig.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter bei Westport gestrandet
(21.08.16) Das Washington Department of Ecology wurde alarmiert, nachdem am 20.8. ein Kutter bei Westport gestrandet war. Es kam aber zu keinen Ölaustritten. Die US Coast Guard beauftragte ein Bergungsunternehmen mit der Assistenz für das Holzschiff. Es war am Heck beschädigt und drohte beim folgenden Hochwasser gänzlich auseinander zu brechen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ausflugsschiff nach Wassereinbruch nach Gloucester abgeschleppt
(21.08.16) Das 37 Fuß lange Ausflugsboot „King Eider“ der Cape Ann Harbor Cruise, das sich mit 34 Personen nahe der Brace Cove befand, funkte am 20.8. um 16.34 Uhr Mayday, nachdem es Wassereinbruch erlitten hatte und die Maschine ausgefallen war. Mit Eimern versuchten die Crew und Passagiere, das Wasser auszuschöpfen. Pro Minute drangen rund fünf Gallonen ein.
Die Coast Guard in Boston bat Schiffe in der Nähe, zu helfen. Als erstes war um 16.40 Uhr der 40 Fuß lange Charterkutter „Lisa & Jake“ vor Ort, gefolgt von einem 47-Fuß-Boot der Coast Guard Station Gloucester, zwei Booten des Hafenkapitäns von Gloucester und der Massachusetts State Police sowie einem Boot des Gloucester Police Department um 16.57 Uhr. Während die „Lisa & Jake“ den Havaristen auf den Haken nahm und die „King Eider“ zurück nach Gloucester Harbor schleppte, wurde das Wasser mit einer zusätzlichen Hochleistungspumpe ausgelenzt.
Die Fahrgäste blieben derweil an Bord. Der Schleppzug wurde eskortiert von dem Patroullienboot der Station Gloucester. Um 18 Uhr machte der Havarist an der Gloucester Harbor Master Pier fest, wo die Fahrgäste unversehrt an Land gingen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter nach vier Monaten von Riff gezogen
(21.08.16) Das am 14.4. nach Maschinenschaden auf einem Riff vor American Samoa gestrandete Fischereifahrzeug „No. 1 Ji Hyun“ wurde am 19.8. nach mehreren Versuchen wieder geborgen. Zunächst war der Treibstoff des Schiffes, das auf einer Charterfahrt nach Manua für die American Samoa Power Authority gewesen war, als es bei Aunuu Island auflief, abgepumpt worden.
Am Morgen des 19.8. konnten zwei Schlepper den Havaristen freischleppen und ihn nach Pago Pago ziehen, wo er ins Trockendock ging. Das US Office of National Marine Sanctuaries untersuchte das Riff auf Schäden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Kandla
(21.08.16) Am Morgen des 20.8. kollidierte im Hafen von Kandla die „Hyperain“ beim Verholen von Mole 9 zu Mole 12 gegen 11.45 Uhr mit einem anderen Schiff. Die Havarie wurde durch starken Wind verschuldet, der Schaden blieb begrenzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Öl der Transocean Winner wird auf Olympic Orion gepumpt
(21.08.16) Am 21.8. wurde eine Entscheidung darüber erwartet, wann die Bergungsoperation an der Bohrinsel „Transocean Winner" beginnen sollte. Die Berger hofften, spätestens am Morgen des 23.8. loslegen zu können. Bis zum Morgen des 20.8. hatten sie 137 Tonnen Diesel von unterhalb der Wasserlinie in höher gelegene Tanks umgepumpt.
Es sollte in den folgenden 24 Stunden auf den norwegischen Offshore-Versorger "Olympic Orion", 4902 BRZ (IMO-Nr.: 9617313), geleichtert werden bis auf eine geringe Menge zum Betrieb der Notgeneratoren und anderer notwendiger Geräte. In den vergangenen 24 Stunden war weiteres Bergungsgerät auf die Insel gebracht worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler ein Jahr unter Wasser in Caen
(21.08.16) Ein Jahr nach dem Untergang am 25.8.2015 liegt der frühere Trawler „Boëdic“ weiter im Seekanal von Caen am Kai Gaston-Lamy unter Wasser. Das einst im Golf von Morbihan eingesetzte und in Tunesien registrierte Schiff war 2005 in Caen eingetroffen und war seit zwei Jahren aufgelegt, als es an seinem Liegeplatz wegen schlechten Zustands unterging.
Aktuell ragte nur der Antennenmast aus dem Wasser, das Wrack behinderte aber die Schifffahrt nicht. Wahrscheinlich muss es durch die zuständigen Behörden geborgen werden. Dies kann aber noch länger dauern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf holländische Fähre
(21.08.16) Am Morgen des 20.8. brach auf der holländischen Katamaranfähre "Noord Nederland" 361 BRZ (IMO-Nr.: 9269611), vor dem Hafen von Terschelling ein Feuer im Maschinenraum aus. Die Rettungsdienste wurden alarmiert, nachdem Rauch aus einer Maschine drang, und der betroffene Antrieb abgeschaltet. Die KNRM Stationen Terschelling und Vlieland kamen zu Hilfe und schickten die "Arie Visser“ mit Einsatzkräften der Feuerwehr West Terschelling an Bord.
Die Fähre wurde von dem Boot der KNRM und Bergern von Noordgat in den Hafen eskortiert. An Bord war eine zweiköpfige Crew. Um 11:05 Uhr hatte die Feuerwehr die Lage unter Kontrolle. Die betroffene Maschine war überhitzt gewesen. Um 17.50 Uhr verholte das Schiff von Terschelling nach Harlingen, wo es gegen 20 Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Archangelsk
(21.08.16) Am 19.8. kollidierte der russische Frachter "Fedor Varaksin", 10133 BRZ (IMO:7625691 ), im Hafen von Archangelsk mit dem Kai von Liegeplatz 22. Der Unfall ereignete sich, als das Schiff innerhalb des Hafens verholte. Sowohl der Kai wie auch der Frachter erlitten leichte Schäden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Tote bei Explosion auf südkoreanischem U-Boot
(21.08.16) Am 16.8. kam es auf einem südkoreanischen U-Boot zu einer Explosion, nachdem sich im Innern Gas angesammelt hatte. Es lag seit dem 3.5. an einer Reparaturwerft, wo es überholt werden sollte. Drei Seeleute kamen ums Leben, ein weiterer wurde vermisst. Ein Mann wurde tot aufgefunden, ein weiterer starb in einem Marinekrankenhaus, ein dritter wurde nach einer fünfstündigen Suche entdeckt. Das Boot war 30 Jahre alt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Raddampfer „Tahoe Queen“ brennt (Bild: USCG)
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Feuerwehr rettete Raddampfer auf Lake Tahoe
(19.08.16) Das rasche Eingreifen der Feuerwehr des Tahoe Douglas Fire Protection District hat beim Feuer des 144 Fuß langen Raddampfers „Tahoe Queen“ auf dem Lake Tahoe am 16.5. Schlimmeres verhindert. An Bord waren 800 Gallonen Diesel und 100 Diesel Hydrauliköl, als das Schiff gegen acht Uhr in Flammen aufging.
Der beliebte Raddampfer war seit dem Winter außer Dienst, weil der Wasserstand auf dem See zu niedrig war, und lag zu Reparaturen an der Zephyr Cove Marina am Südende des Sees 60 Meilen südlich von Reno. Bei Schweiß- und Malarbeiten an Bord brach das Feuer aus, das zwei Arbeiter verletzte. Einer hatte eine Rückenverletzung erlitten, als er vom Dach eines Decks sprang, um Rauch und Flammen zu entkommen. Der andere hatte eine leichte Rauchvergifung.
Das Schiff blieb strukturell intakt. Der größte Schaden entstand auf Deck 2 und dem Ruderhaus auf Deck 3. Das daneben liegende Schwesterschiff „Dixie“ blieb unbeschädigt und nahm am 17.8. wieder seinen Dienst auf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Taucher am Minensucher „Arfon“ (Bild: Bryan Jones)
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Historisches Wrack soll vor Plünderern geschützt werden
(19.08.16) Der Trawler und Minensucher „Arfon“ wurde jetzt nach dem Protection of Wrecks Act 1973 von der Department for Culture, Media and Sport auf den Rat von Historic England als historisch wertvolles Wrack unter Schutz gestellt. Das 1908 in Goole erbaute Schiff wurde 2014 vor Dorset entdeckt und soll vor Plünderern geschützt werden.
Es diente im 1. Weltkrieg der Royal Navy als Minensucher, bis es im April 1917 auf eine Mine lief und mit 10 Mann der 13.köpfigen Crew verloren ging. Das Wrack ist sehr gut erhalten samt der Minensuchausrüstung und dem Decksgeschütz. Es liegt vor St Alban's Head. Anders als andere Schiffe ihrer Zeit wurde sie nicht zum Ziel von Bergungsaktionen und von daher für Souvenirjäger potentiell interessant.
Quelle:Tim Schwabedissen



Dampfschiffe auf Vierwaldstättersee kollidiert
(19.08.16) Auf dem Vierwaldstättersee kollidierten am 18.8. um 13.30 Uhr die zwei Dampfschiffe „Unterwalden“, 366 tdw, und „Schiller“, 364 tdw. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich 321 Passagiere auf der „Schiller“ und 136 Passagiere an Bord der „Unterwalden“. Die „Schuller“ war im Luzerner Seebecken Richtung Flüelen unterwegs, als es auf der Höhe Hermitage zu der Kollision kam.
Die “Unterwalden” drehte plötzlich 90 ab und traf die „Schiller“ an der Seite. Sie wurde dabei so beschädigt, dass die Fahrgäste auf ein anderes Schiff umsteigen mussten. Die 114 Jahre alte „Unterwalden“ konnte mit eingedrücktem Bug die Fahrt nach Luzern fortsetzen und wurde dort untersucht. Die „Schiller“ lief ebenfalls nach Luzern ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff rammte Fluttor
(19.08.16) Ein Binnenschiff kollidierte am 17.8. in Freiberg am Neckar-Beihingen (Neckar-Kilometer 153,16) in der Zufahrt des Pleidelsheimer Schleusenkanals mit einem Hochwassersperrtor. Der Schiffsführer wurde verletzt, und am Ruderhaus entstand ein Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Das Sperrtor, das zwischen den Schleusen am Wehr in Beihingen lag und die Gemeinde Pleidelsheim bei Hochwasser schützen soll, blieb unbeschädigt.
Der Havarist legte im Pleidelsheimer Seitenkanal bei Flusskilometer 152 an. Den Schiffsführer erwartete eine Anzeige wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Er musste nach dem Unfall in eine Klinik eingeliefert werden. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Stuttgart dauerten an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandete Sirena wird geleichtert
(19.08.16) Das Landungsboot "Sirena" lag weiter in der Cocoluch Bay am Nordzipfel von St. Eustatius auf Grund. Am 13. und 14.8. wurden an Bord Untersuchungen durchgeführt. Die Versicherung P&I hat die Bergung des Schiffes der französischen Gruppe Jacques Gaddarkhan eingeleitet. Als erstes sollte der Kraftstoff geleichtert werden.
Die „Sirena“ war mit einer siebenköpfigen Crew an Bord auf der Fahrt von Galisbay in Französisch-St. Martin nach Martinique am 11.8. in Statia gestrandet. Die sechs Rumänen und ein Crewmitglied aus Martinique blieben während der Unfallermittlungen weiter auf der Insel. Taucher untersuchten das Riff an der Strandungsstelle, das aber keine Schäden aufwies. Die „Sirena“ sollte binnen 10 Tagen geborgen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Großeinsatz für Yacht mit Wassereinbruch im Sturm
(19.08.16) Die amerikanische und kanadische Coast Guard arbeitete am 18.8. gemeinsam an der Rettung der Crew der 43 Fuß langen Segelyacht „Miles“, die 218 Meilen westlich von La Push am Vortag Wassereinbruch gemeldet hatte und bei 20 Fuß hohen Seen und 30 Meilen Wind 200 Meilen vor der Küste von Washington trieb. Die Coast Guard Puget Sound war am 17.8. um 17.35 Uhr vom Marine Communications and Traffic Service über die Lage der Yacht informiert worden. Die Bilgenpumpe kam nicht gegen den Wassereinbruch an, und die Crew kämpfte mit Eimern um ihr Schiff.
Zwei MH-60 Jayhawk-Helikopter stiegen von der Air Station Astoria in Warrenton, Oregon, auf, und eine HC-von der Air Station Sacremento. Der erste Jayhawk war gegen 20 Uhr vor Ort und nahm Funkkontakt mit der Yacht auf. Die Crew wollte nicht abgeborgen werden, stattdessen wurde eine Pumpe abgesetzt. Als diese arbeitete, kehrten beide Hubschrauber zum Auftanken zur Air Station Astoria zurück, während die Station Prince Rupert Funkkontakt hielt.
Das 52 Fuß lange Patroullienboot „Invincible“ lief derweil von der Coast Guard Station Grays Harbor in Westport aus, kehrte aber zurück, als der Wassereinbruch unter Kontrolle gemeldet wurde. EineCC-115 Buffalo von der Seal Cove-Base in Prince Rupert, British Columbia, überwachte das Boot, während es Kurs auf Tillamook nahm.
Quelle:Tim Schwabedissen



Deutsches U-Boot-Wrack vor Esbjerg entdeckt
(19.08.16) Die dänischen Meeresbehörden haben einen Navigationswarnung herausgegeben, nachdem eine Expedition der Tauchfirma JD Contractor10 Kilometer vor der Küste auf dem Grund der Nordsee das bislang verschollene U-Boot „UC 30“ in 17 Metern Tiefe entdeckte. Das 1916 auf der Hamburger Werft Vulkan fertiggestellte U-Boot war am 21.4.1917 mit seiner 23-köpfigen Besatzung verschwunden. Die letzte Meldung des Bootes, das offenbar von britischen Kriegsschiffen gejagt wurde, war von einer Position 72 Seemeilen südwestlich von Lindenæs gesendet worden, als Maschinenprobleme gemeldet wurden.
Danach hat das U-Boot offenbar versucht, an der jütischen Westküste zu entkommen und war dabei auf eine britische Mine gestoßen. Die Leichen des Kapitäns und mehrerer Besatzungsmitglieder wurden später an der Westküste angeschwemmt. Das Boot wurde nun an einer komplett anderen Position als vermutet gefunden.
An Bord waren noch 18 intakte Minen und sechs Torpedos. Gert Normann Andersen leitete die Expedition westlich von Esbjerg. In den kommenden Tagen sollte das Wrack weiter untersucht werden. In den kommenden Tagen werden die dänischen Behörden darüber befinden, ob die Minen und Torpedos sicher entschärft werden können. Wenn nicht, wird das Wrack des Kaiserlichen Marine wohl gesprengt werden müssen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Flusskreuzfahrer saß bei Rees fest
(19.08.16) Am frühen Morgen des 19.8. lief das Schweizer Kreuzfahrtschiff „Viking Skadi“ (EU-Nr.: 07001960) in die Rheinböschung in Rees. Alle 226 Personen an Bord blieben unverletzt, als es gegenüber der Reeser Rheinpromenade, in die Uferböschung der Insel zwischen dem Fluss und der Flutmulde lief. Nach ersten Ermittlungen kam es zuvor zu einem Maschinenausfall.
Bei dem Unfall drehte sich das Schiff um 180 Grad und verlor seine beiden direkt zuvor geworfenen Anker. Bis gegen Mittag berieten die Experten des Wasser- und Schifffahrtsamts, der Reederei und der Versicherung vor Ort, wie das Fahrgastschiff wieder flott zu bekommen wäre. An Bord versuchten Techniker, die Maschinen wieder zum Laufen zu bringen.
Gegen 14 Uhr konnte der 135 Meter lange Havarist mit eigener Kraft und unterstützt von einem Containerschiff wieder ins Fahrwasser gelangen. Er machte am Steiger des Fahrgastschiffs „Stadt Rees“ fest. Da die Weiterfahrt aber um mehrere Stunden verspätet war, checkten die Passagiere in Rees aus, um ihre Anschlussflüge noch rechtzeitig zu erreichen.
Mit Unterstützung des Wasser- und Schifffahrtsamtes wurden am Nachmittag zwei Anker angebracht, die mit einem Lieferwagen nach Rees gebracht worden waren. Das Schiff durfte seine Fahrt in die Niederlande aus eigener Kraft fortsetzen, nachdem ein Sachverständiger die entsprechende Freigabe erteilt hatte. Die Schifffahrt auf dem Rhein war durch die Havarie nicht beeinträchtigt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hunde tot auf brennender Fähre gefunden
(19.08.16) Am Nachmittag 18.8. ging ein Erkundungsteam aus Coast Guard und Feuerwehr an Bord der weiterhin brennenden Fähre "Caribbean Fantasy", um den Zustand des Schiffes und die Brände zu untersuchen und zwei an Bord zurückgebliebene Hunde zu retten. Eine zweite Suche begann am Morgen des 19.8. Dabei wurden die beiden Tiere tot geborgen.
Alle 511 Menschen waren von Bord evakuiert worden. Die Ardent Global entwickelte einen Bergungsplan. Die Coast Guard richtet eine Sicherheitszone von 1,000 Yard um das Schiff ein. Die Wasserentnahmestelle der nahen Palo Seco Power Plant wurde geschlossen, 14000 Fuß Ölsperren in Punta Salinas bereit gemacht.
Ein Krisenstab mit Mitarbeitern der American Cruise Ferries, Ardent Global, des Department of Fish and Wildlife Service, des Department of Planning and Natural Resources, der National Response Corporation, der National Oceanic and Atmospheric Administration, Witt O'Brien's, der Puerto Rico Emergency Management Agency und des Puerto Rico Fire Department arbeitete weiter an der Bekämpfung des Feuers und Plänen zur Bergung des Schiffes.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank bei Sumburgh
(10.07.16) Zwischen Sumburgh and Fair Isle sank am 9.7. der 32 Fuß lange Kutter „Hope Three“ nach einem Wassereinbruch 11 Meilen südwestlich von Sumburgh. Der Skipper wurde von einem Helikopter aus einer Rettungsinsel geborgen. Auch das RNLI-Boot aus Lerwick wurde alarmiert. Zwei Yachten, die „Auno“ und „Cherokee“, kamen auch zu Hilfe, nachdem die „Pole Star“ des Northern Lighthouse Board das Mayday weiter geleitet hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Luxusyacht nach Feuer gesunken
(19.08.16) Am Nachmittag des 19.8. geriet in Puerto Banus gegen 16.00 die 15 Meter lange Luxusyacht „Tiburon X“ in Brand. Das Schiff wurde total zerstört und sank schließlich. Die einzige Person, die sich beim Ausbruch des Feuers an Bord befand, konnte sich retten. Drei gefährdete andere Boote konnten in Sicherheit gebracht werden. Vier Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr waren vor Ort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker vor Rosebud gestrandet
(19.08.16) Der unter Singapur-Flagge laufende Tanker "Bow Singapore", 6219 BRZ (IMO-Nr.: 9288590), lief am 19.8. in der Port Phillip Bay vor Rosebud auf Grund. Bei einem Drehmanäner kam er auf einer Sandbank westlich Hovell Pile Senders fest. Der Tanker kam gerade aus Hobart und war in einer Regenbö unterwegs nach Geelong.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutterwrack in Coos Bay soll geräumt werden
(19.08.16) Das Oregon State Marine Board erhielt 55,000 Dollar von der NOAA zur Entsorgung des 69,9 Fuß langen Kutters „Western“, 78 BRZ, aus der Coos Bay. Das 1934 erbaute Schiff hatte sich im Januar 2015 von seiner Mooring losgerissen und sank unweit der Empire Boat Ramp.
Das Geld zur Bergung fehlte aber, bis das Marine Board und das Department of State Lands sowie das Oregon SeaGrant, South Slough NERR, Oregon Department of Fish and Wildlife und das Department of Environmental QualityKomplementärmittel zu den Gesamtkosten von 95,000 Dollar zur Verfügung stellten. Im Oktober 2016 soll das Wrack beseitigt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepptrossen auf Bohrinsel vorbereitet
(19.08.16) Die Bohrinsel "Transocean Winner" könnte in den nächsten Tagen vielleicht von den Felsen der Isle of Lewis geborgen werden. Zwei Schlepptrossen wurden von Smit Salvage vorbereitet, die von Schleppern bei ausreichend hohem Wasserstand aufgenommen werden könnten. Kompressoren wurden mit Helikoptern an Bord abgesetzt.
Sie sollen dem Rig mehr Auftrieb verleihen. Derweil wurde der verbliebene Diesel in höher gelegene Tanks gepumpt. ROV haben die Strukturen unter Wasser untersucht, doch erst, wenn das Einblasen von Pressluft beginnt, werden die Berger sehen können, ob die Insel schwimmfähig gemacht werden kann.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre „Insula Oya“ gestrandet (Bild: Juliette Mounon)
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Fähre vor Ile de Yeu gestrandet
(18.08.16) Am Morgen des 17.8. lief die Fähre „Insula Oya“, 495 BRZ (IMO-Nr.: 8956827), die zwischen Fromentine und der Ile de Yeu verkehrt, gegen sieben Uhr im Zufahrtskanal der Ile d'Yeu auf einer Sandbank auf Grund. Der Bug kam auf der Untiefe fest, und dann wurde das Schiff durch die Ebbströmung aus der Bourgneuf-Bucht im engen Fahrwasser weiter auf Grund gedrückt. Bei Ebbe lag es trocken auf dem Sand.
Es befanden sich nur zwei Passagiere an Bord, die mit einem SNSM-Boot aus Fromentine an Land gebracht wurden. Die Fähre fiel zunächst trocken. Mit der Flut gegen 14 Uhr begannen die Bergungsarbeiten durcch die SNSM-Boote aus La Barre de Monts und Ile d'Yeu. Am Nachmittag war das Schiff wieder frei.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Tote und ein Vermisster nach Kollision im Bosporus
(18.08.16) Der unter Cook-Islands-Flagge laufende Frachter "Tolunay", 13865 BRZ (IMO-Nr.: 9085675), kollidierte am 17.8. um 20.20 Uhr mit der "SG-25" der türkischen Coastguard auf dem Bosporus. Die "SG-25", die in den Frachter gerast war, kenterte und sank. Von der siebenköpfigen Crew wurden sechs Mann gerettet, drei davon schwer verletzt.
Sie konnten nicht wiederbelebt werden. Ein weiterer Mann wurde vermisst. Die "Kiyi Emniyeti 3", „4 Hizli", "Tahlisiye Botlari", "Kurtarma 1" und "8 Römorkörleri" leiteten eine Suchaktion ein. Die "Tolunay" warf vor Büyükdere Anker. Sie war auf der Fahrt von Casablanca nach Odessa.
Quelle:Tim Schwabedissen



Passagiere werden von der "Carribbean Fantasy" geborgen
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Fährschiff nach Feuer evakuiert und auf Grund gelaufen
(18.08.16) Die unter Panama-Flagge laufende Fähre "Carribbean Fantasy", 27362 BRZ (IMO-Nr.: 8814263), geriet am 17.8. gegen 11 Uhr in Brand, als es vor der Nordküste von Puerto Rico mit über 500 Fahrgästen an Bord unterwegs war. 256 Menschen wurden verletzt. Die meisten hatten Hitzschläge oder Schocks. Acht Personen erlitten bei der Evakuierung Frakturen. Die meisten Verletzten konnten nach kurzer Behandlung bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. Zehn Menschen blieben aber weiter in stationärer Behandlung.
Die Fahrgäste waren in Rettungsinseln gegangen und wurden dann von Küstenwache in den Hafen von San Juan gebracht, wo sie an Pier 6 an Land gesetzt wurden. Auch 26 Besatzungsmitglieder wurden auf diese Weise von Bord geholt. Zwei Schiffe der Küstenwache von San Juan, die „Joseph Tezanos“ und ein kleines Boot der „Donald Horsley“, waren vor Ort, ebenso die Schlepper „Diane Moran“, „Triton“ und „Honcho“.
Das Feuer war im Maschinenraum ausgebrochen, als eine Treibstoffleitung platzte und Feuer fing. Zweistündige Löschversuche schlugen fehl. Der Havarist lief am 17.8. um 10.21 Uhr etwa 650 Meter von Punta Salinas entfernt westlich von San Juan auf Grund. Es konnte nicht mehr gelöscht und drohte zum Totalverlust zu werden.
Die "Caribbean Fantasy" ist eine Mischung aus Kreuzfahrtschiff und Fähre. Sie ist 187,13 Meter lang, 27,03 Meter breit, hat 6,82 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 6737 Tonnen. Das Schiff läuft für die Baja Ferries in La Paz und wurde 1989 bei den Mitsubishi Heavy Industries in Kobe als „Victory“ erbaut.
Es lief am 19.3.1989 vom Stapel. Am 10. 7. erfolgte die Ablieferung an die Higashi Nippon Ferry Co. Das Schiff wurde unter japanischer Flagge auf der Route Muroran - Oarai eingesetzt, bevor es im September 1998 an Grandi Navi Veloci verkauft wurde. Es kam unter italienischer Flagge in Fahrt, Heimathafen wurde Palermo.
Ab März 1999 setzten die Grimaldi Lines das Schiff zwischen Palermo und Livorno ein. Im Januar 2003 wechselte es auf die Route Genua - Tunis. Ab September 2006 bediente es die Route Genua - Barcelona - Tanger. Im Dezember 2007 wurde das Schiff an die mexikanische Reederei Baja Ferries verkauft und im Februar 2008 in „Chihuahua Star“ umbenannt.
Ab 2008 wurde es zwischen La Paz, Mazatlan und Topolobambo eingesetzt. Auf der Überführungsfahrt mit einer Ladung gebrauchter Bussen, die in Paldiski für Havannageladen worden waren, kam es auf der Ostsee zu Problemen mit der Maschine. Das Schiff ging zur Reparatur nach Kiel. Am 1.5. lief es von dort nach Havanna aus.
Im März 2011 charterte American Cruise Ferries das Schiff und setzte es zwischen San Juan und Mayaquez ein. Seit dem 26.7.2011 lief es als „Caribbean Fantasy“ mehrmals pro Woche zwischen Puerto Rico und der Dominikanischen Republik, von wo auch die meisten Passagiere kamen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Tarabya auf Grund gelaufen
(18.08.16) Der unter Sierra Leone-Flagge laufende Frachter "Cerencan", 2466 BRZ (IMO-Nr.: 7644130), lief auf der Reise von Azov nach Ambarli mit einer Ladung von 3047 Tonnen Erbsen und einer 11-köpfigen Crew an Bord am 18.8. um 4.42 Uhr vor Tarabya auf Grund. Ursache der Havarie war ein Steuerfehler. Der Schlepper "Kurtarma 3" machte den Havaristen um 5:50 Uhr wieder flott. Er ging anschließend vor Büyükdere vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen



Flusskreuzfahrer verlor Ruderhaus
(18.08.16) Ein 135 Meter langes Flusskreuzfahrtschiff aus Basel kollidierte am 16.8. um 3.20 Uhr mit dem Dach des Ruderhauses mit der Straßenbrücke bei Ottmaring. Dabei wurde das nicht ausreichend abgesenkte Ruderhaus abgerissen und zerstört. Der Kanal war bis 6.10 Uhr gesperrt. Der Sachschaden lag im hohen fünfstelligen Bereich.
Die Straßenbrücke wurde bei der Anfahrung nicht beschädigt. Das Passagierschiff war auf der Reise von Budapest nach Amsterdam. Es befanden sich insgesamt 127 Fahrgäste sowie eine 46-köpfige Crew an Bord. Die Fahrt konnte nach provisorischer Reparatur bis zu einem geeigneten Liegeplatz fortgesetzt werden. Gegen den 58 jährigen Schiffsführer wurde ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter auf Svir aufgelaufen
(18.08.16) Der russische Frachter "Omskiy 141", 2460 BRZ (IMO-Nr.: 8873764), lief am 16.8. gegen acht Uhr auf dem Svir bei Flusskilometer 960 auf Grund. Das mit einer Fracht von 3000 Tonnen Stahl beladene Schiff war auf der Fahrt von St. Petersburg nach Cherepovets. Es wurde im Bereich der Vorpiek aufgerissen und erlitt Wassereinbruch in einem Ballastwassertank.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenausfall im Bosporus
(18.08.16) Der ukrainische Frachter "Volodymir Sharkov", 3995 BRZ (IMO-Nr.: 8844062), erlitt am Morgen des 16.8. im Bosporus Maschinenschaden, kurz nachdem er vom Marmara-Meer kommend in die Wasserstraße eingelaufen war. Das Schiff wurde vor Yanikapi vor Anker gelegt und repariert, bevor es die Reise von Istanbul nach Kherson fortsetzte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ausflug von Kreuzfahrtpassagieren endete mit Schiffbruch
(18.08.16) 23 Passagiere des französischen Kreuzfahrtschiffs "L'Austral", 10944 BRZ (IMO-Nr.: 9502518, und drei Crewmitglieder des Ausflugsbootes „Inuk II“ eines örtlichen Unternehmens wurden am 16.8. gegen 13 Uhr gerettet, nachdem dieses im Ilulissat-Eisfjord plötzlich zu sinken begonnen hatte. Das Boot war nach Aufnahme der Urlauber nur 100 Meter weit gekommen, als es Wassereinbruch erlitt. Es gelang nicht mehr, die Rettungsinsel am Heck auszubringen, weil dieses bereits unter Wasser lag.
Die „Inuk II“ sendete einen Notruf, woraufhin der Kapitän der „L´Austral“ seine Rettungscrew mit Zodiacs zum Boot schickte. Neben den Zodiacs von Ponant eilten auch Fischerboote herbei. Die Schiffbrüchigen wurden gerettet und auf den Kreuzfahrer zurückgebracht. Er lag zu der Zeit in Ilulissat.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Tanks der Transocean Winner heil vorgefunden
(18.08.16) Zwei der vier Treibstofftanks des Ölrigs "Transocean Winner" wurden bei dessen Strandung nicht aufgerissen. Über 50 der insgesamt 280 Tonnen Diesel liefen wohl aus den beschädigten Tanks aus. Das achtköpfige Bergungsteam fand die beiden anderen Tanks aber intakt vor und wollte die festgestellten 137 Tonnen Diesel nun in höher gelegene Tanks umpumpen.
Weitere sechs Personen sollten das Team, das sich auf der Bohrinsel befand, verstärken. Es galt, Generatoren in Betrieb zu bekommen und die Untersuchungen fortzusetzen. Dazu wurde ein AugustaWestland AW139-Helikopter in Stornoway stationiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Historischer Kutter fällt nach Havarie bis Jahresende aus
(18.08.16) Der historische britische Kutter "Reaper" (MMSI-Nr.: 235078068), der im Hafen von Mearns am 6.8. umgeschlagen und vollgelaufen war, soll zu den notwendig gewordenen umfangreichen Reparaturen den Hafen von Arbroath ansteuern.
Die beschädigte Seite des Schiffes wurde mit Persenningen abgedeckt, um sie abzudichten. Das Schiff wird bis Ende des Jahres nicht wieder in Fahrt kommen. Vor der Fahrt nach Arbroath waren noch einige Genehmigungen vonnöten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler in Peterhead in Flammen
(18.08.16) Der britische Kutter "Ardent II - INS 127" (IMO-Nr.: 8420658) geriet am 16.8. in Peterhead in Brand. Das RNLI-Boot „The Misses Robertson of Kintail“ wurde um 5.50 Uhr von der Aberdeen Coastguard alarmiert, um die bereits im Einsatz befindliche Feuerwehr zu unterstützen. Es galt, den Rumpf des Trawlers mit Wasserschläuchen von außen zu kühlen.
Sechs Einsatzfahrzeuge des Scottish Fire and Rescue Service waren mit 34 Mann nach dem Alarm um 5.40 Uhr vor Ort. Das Rettungsboot blieb bis gegen 10 Uhr am Havaristen, der zunächst in hellen Flammen gestanden hatte. Um 13.45 Uhr gelang es, das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Die Innenräume wurden schwer beschädigt. Es hatte sich niemand an Bord befunden, als der Brand entstand.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kreuzfahrer lag nach Maschinenschaden in Bora Bora fest
(18.08.16) Das unter Bahamas-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff "Paul Gaugin", 19170 BRZ (IMO-Nr.: 9111319), erlitt Maschinenschaden, während es in Bora Bora am Kai lag. Es dauerte mehrere Tage, bis ein Ingenieur aus Frankreich eingetroffen war, um eine Reparatur durchzuführen. Am 16.8. verließ das Schiff den Hafen von Bora Bora und setzte die Kreuzfahrt fort, die am 20.8. enden sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vier Fischer vor Maine gerettet
(18.08.16) Am Morgen des 17.8. rettete die US Coast Guard die vierköpfige Crew des Kutters „Lydia & Maya“, der 40 Meilen südlich von Southwest Harbor, Maine, Wassereinbruch erlitten hatte. Gegen Mitternacht funkte die Crew des 71 Fuß langen Schiffes Mayday, wenig später wurde der EPIRB aktiviert. Von der Station Southwest Harbor lief ein 47-Fuß-Boot aus, von der Air Station Cape Cod stieg ein MH-60 Jayhawk Helikopter auf.
Mit dem EPIRB-Signal konnten die Fischer lokalisiert werden. Der Hubschrauber fand sie gegen zwei Uhr in einer Rettungsinsel. Sie schossen Notsignale ab. Ein Rettungsschwimmer wurde abgesetzt und half, die Schiffbrüchigen an Bord des Helikopters zu winschen. Sie wurden mit leichten Unterkühlungen zum Bar Harbor Airport gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Lake Tahoe rasch gelöscht
(18.08.16) Die US Coast Guard wurde am Morgen des 16.8. alarmiert, nachdem auf dem Fahrgastschiff „Tahoe Queen“ auf dem Lake Tahoe in der Zephyr Cove ein Feuer ausgebrochen war. Das Schiff hatte rund 800 Gallonen Diesel und 100 Gallonen Hydrauliköl an Bord. Von der Station Lake Tahoe lief ein 29-Fuß-Boot zu dem 119 Fuß langen Havaristen und richtete eine Sicherheitszone ein.
Auch ein Hazmat-Team Douglas County kam zum Brandort und legte eine Ölsperre aus. Um 8:50 Uhr war der Brand gelöscht, er konnte auf das Ruderhaus und Deck 2 begrenzt werden. Inspektoren der Coast Guard San Francisco untersuchten den Havaristen, nachdem das Tahoe Douglas Fire Department die Flammen gelöscht hatten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorboot im Sturm abgeschleppt
(18.08.16) Die US Coast Guard kam am 18.8. der dreiköpfigen Crew der 35 Fuß langen „Senile“ zu Hilfe, die in schwerer See 40 Meilen nordwestlich von Noyo River in schwerer See Maschinenausfall erlitten hatte und manövrierunfähig in den Wellen trieb. Der Skipper kontaktierte die Coast Guard Humboldt Bay um 6:04 Uhr. Daraufhin wurden das Patroullienboot „Aspen“, ein MH-65 Dolphin-Helikopter und von der Station Noyo River ein 47-Fuß-Boot in Marsch gesetzt.
Dieses erreichte den Havaristen gegen Mittag und wollte ihn in Schlepp nehmen. In den hohen Wellen konnte aber niemand dazu an Bord der „Senile“ übergesetzt werden, deshalb setzte der Hubschrauber einen Rettungsschwimmer an Bord ab. Um 20.30 Uhr konnte die „Senile“ dann in den Noyo River Harbor geschleppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandeter Bulkcarrier wird von Wellen zerschlagen
(18.08.16) Der mexikanische Bulkcarrier "Los Llanitos", 38105 BRZ (IMO-Nr.: 9045912), droht knapp neun Monate nach seiner Strandung auf den Felsen von Barra vor Jalisco am 23.10.2015 im Hurrikan "Patricia" endgültig auseinanderzubrechen. Das Schiff hat inzwischen mehrere Bruchstellen im Rumpf, und auf großen Flächen fehlt die Bordwand an Backbordseite.
Die Versicherung Marine Solutions hatte eigentlich 90 Tage Zeit, das Wrack zu räumen, stattdessen wurde der Frachter aufgegeben. Vor einem Monat hat der Hauptriss im Rumpf zwischen den Laderäumen VI und VII sich komplett zur See geöffnet. Zwei Risse am Heck wuchsen ebenfalls über die Monate, einer mit einem Umfang von 13x3 Metern, der andere von 8x1,5 Metern.
Im Bug klaffte ein acht Meter langer Riss. Das Schiff war dabei nicht komplett frei von Öl, in den Rohren und anderen Räumen befinden sich noch Restmengen, die bei einem Versinken auslaufen könnten. Am 16.8. warnte der Port of Manzanillo, Colima, vor Wellenhöhen von vier Metern vom 17.8. an zwischen Jalisco und Oaxaca.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht in Nanaimo wird gehoben
(18.08.16) An der Brechin Boat Ramp in Nanaimo begann am 16.8. die Bergung der „Viking 1“, die am 8.8. sank und zur Brechin Boat Ramp verholt wurde. Die Yacht war in der Mark Bay vor Newcastle Island gesunken. Es hatte sich niemand an Bord befunden. Taucher schlossen die Ölleitungen.
Versuche, das Wrack mit Hebesäcken zu bergen, schlugen zunächst fehl. Eine Schwergutbarge sollte nun das Schiff wieder ans Tageslicht bringen. Bei der Bergung um den 19.8. sollte von der Amix Group die „Arctic Tuk“ hinzugezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zweitältestes Wrack auf Großen Seen entdeckt
(18.08.16) Taucher haben das zweitälteste Wrack der Großen Seen entdeckt, die 53 Fuß lange kanadische Sloop „Lady Washington“, die vor über 200 Jahren unterging. Es wurde 1798 auf Lake Erie in Pennsylvania für den Verkehr zwischen New York, Pennsylvania und Ontario erbaut. Das Wrack wurde von einem Team aus New York in diesem Sommer vor Oswego von einem ROV dokumentiert.
Das Schiff ging 1803 in einem Sturm unter. Am 6.11.1803 war es mit einer fünfköpfigen Crew mit Waren aus Indien in Kingston, Ontario, nach Niagara ausgelaufen, wo es aber nie ankam. Teile der Ladung und des Rumpfes trieben tags darauf bei Oswego an. Die Crew kam ums Leben. Das bislang älteste Schiff auf den Großen Seen war HMS „Ontario“, die 1780 auf dem Lake Ontario verloren ging.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack der "Sally" (Bild: Historic England)
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250 Jahre altes Wrack taucht aus Sand auf
(16.08.16) Das 250 Jahre alte Wrack der "Sally", die bei Westward Ho!, ehemals Northam Burrows, in Nord-Devon 1769 strandete, wurde in dieser Woche im Sand bei Niederigwasser wieder sichtbar. Das Schiff war mit Wein aus Portugal für einen Händler in Bristol beladen, als es vor dem Hafen im September jenes Jahres scheiterte.
Die Crew konnte sich retten, ebenso wie der größte Teil er Ladung. Ein Rest könnte aber immer noch im unteren Bereich des Laderaums liegen. Die Spanten der "Sally" zeichnen den Umriss des Schiffes, das mit dem Heck voran auf dem Strand landete, nach.
Das Schiff steht unter dem Schutz der Regierung, gemeinsam mit zwei anderen histrischen Wracks in der Nähe, eines aus dem 18. Jahrhundert. Das andere ist noch erheblich älter, stammt aus dem 15. oder 16. Jahrhundert und liegt in der Axe-Mündung.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mastbruch vor Fehmarn
(16.08.16) Eine Segelyacht geriet am 12.8. nach einem Mastbruch nordwestlich vor Fehmarn in Seenot. Der Notruf, den die Crew absetze, wurde vom Küstenwachschiff „Neustrelitz“ aus Neustadt, das sich in der Nähe befand, aufgefangen. Es lief mit Höchstgeschwindigkeit die Position der Segelyacht an. Nachdem diese erreicht wurde, stellte sich heraus, dass die Segelyacht manövrierunfähig war, weil der Mast gebrochen war und mitsamt den Segeln im Wasser lag.
Die Bundespolizisten begannen mit der Bergung des Mastes samt Segelzubehör. Anschließend konnte die Yacht unter Motor selbstständig zurück nach Heiligenhafen fahren, wo der Mast und die Segel wieder an die Besitzer übergeben wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mastbruch ... (Bild: Dominique Jauquet)
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Klappbrücke fällte Mast
(16.08.16) Im Mercatordock in Ostende geriet am 15.8. ein Segelboot in Schwierigkeiten, als eine Klappbrücke den Mast fällte. Ein Besatzungsmitglied wurde verletzt. Der Vorfall ereignete sich um 15.30 Uhr an auf der Höhe des Amandine. Das Segelboot wollte in die Marina zu einlaufen, als sich die Brücke plötzlich senkte und den Mast traf.
Eine Frau aus der Crew wurde verletzt und kam ins Krankenhaus Die Rettungsdienste wurden sofort benachrichtigt, und die Feuerwehr war schnell vor Ort. Der Mast wurde demontiert, und die Feuerleiter diente als Kran, um den Mast, zurück auf das Schiff zu heben. Die Aktion, die mehr als eine Stunde dauerte, wurde von einer Menschenmenge entlang des Fischereikais verfogt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Saronischer Golf: Vier Tote bei Kollision bei Ägina
(16.08.16) 15 Meilen südwestlich der Küste der griechischen Insel Ägina wurden mindestens vier Menschen getötet und mindestens drei andere bei verletzt, als ein acht Meter langes Motorboot und ein Ausflugsschiff zwischen Perdika und Moni kollidierten.
Das Schnellboot rammte das Touristenschiff mittschiffs, dieses zerbrach und sank. Unter den Toten waren der Kapitän und ein Mädchen von neun Jahren.
Auf dem Schiff waren 20 bis 25 Passagiere. 20 wurden aus dem Wasser gerettet. Die Küstenwache suchte mit zwei Booten und einem Hubschrauber nach Überlebenden. Auch Fischerboote halfen bei der Suche. Das Boot war auf dem Weg mit Touristen aus Ägina zu einem Strand auf der Insel Moni.
Quelle:Tim Schwabedissen



Katamaran nach Kollision in Werft
(16.08.16) Nach der Kollision vor Immenstaad, bei der der Katamaran „Constanze“ eine Zehn-Meter-Yacht von 150000 Euro Zeitwert versenkt hat, muss der Kapitän des Katamarans mit einer Anklage wegen Gefährdung der Schifffahrt rechnen. Sein Schiff hatte die Yacht am 12.8. gegen 17.15 Uhr mit dem Backbordbug mittschiffs getroffen. Der Aufprall war so stark, dass die zweiköpfige Besatzung, eine 64-Jährige Frau und ihr 69-jähriger Ehemann, über Bord geschleudert wurden.
Die hochseetüchtige Faurby 330 wurde in zwei Teile zerrissen und sank auf 240 Metern Tiefe. Der Katamaran ging in die Werft der Bodensee-Schiffsbetriebe in Friedrichshafen. Nach einer Inspektion im Trockendock am Morgen des 15.8. wurde der Schaden auf rund 30000 Euro geschätzt.
Der Bug des aus Aluminium gebauten Katamarans war auf rund eineinhalb Meter Länge fast rechtwinklig nach innen gebogen. Der Hauptschaden lag unter der Wasserlinie. Der Schiffsführer begab sich am 15.8. zum Betriebsarzt.
Ob die Vier-Tonnen-Segelyacht gehoben wird, entscheidet das Schifffahrtsamtes des Landratsamtes Bodenseekreis. Entscheidend wäre, ob eine Gefahr für die Umwelt oder Schifffahrt von dem Wrack ausgeht und ob eine Bergung technisch möglich und verhältnismäßig ist. Es war nicht bekannt, viel Diesel und Schmierstoffe an Bord waren. Eine Bergung wäre zwar möglich, aber logistisch aufwendig und teuer.
Quelle:Tim Schwabedissen



Charterboot hatte Wassereinbruch
(16.08.16) Am 14.8. wurde die Coast Guard Station Maui alarmiert, nachdem das 43 Fuß lange Charterboot "Maka Koa" mit 21 Personen an Bord vor Maui Wassereinbruch erlitten hatte. Ein 45-Fuß-Boot steuerte den Havaristen fünf Meilen südlich von Maalaea an.
Beim Eintreffen hatte dessen Crew die Situation in bereits unter Kontrolle. Er wurde zurück in den Hafen eskortiiert. Das an der Propellerwelle eingedrungene Wasser konnte ausgepumpt und eine Reparatur begonnen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Russischer Kutter bei Grundberührung beschädigt
(16.08.16) Am 14.8. um 21..38 Uhr kollidierten die beiden unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Bulkcarrier "Alexandros Theo", 26010 BRZ (IMO: 9207792), und "Ephesus III", 19796 BRZ (IMO-Nr.: 9278167), auf der Reede von Ahikapi vor Istanbul. Die "Ephesus III" stieß mit der vor Anker liegenden "Alexandros Theo" zusammen, die von Varna nach Gent unterwegs war. Die "Ephesus III" war auf der Fahrt von Tuapse nach Alexandria. Beide Schiffe warfen nach dem Zusammenstoß unweit der Unfallstelle Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter „McCalis“ (Bild: USCG)
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Kutter vor Cape Blanco aufgegeben
(15.08.16) Die US Coast Guard rettete am 14.8. um 13.15 Uhr die dreiköpfige Crew des Kutters „McCalis“ aus Charleston rund acht Meilen westlich von Cape Blanco. Sie wurden von einem 47-Fuß-Boot der Station Coos Bay aus einer Rettungsinsel an Bord genommen, nachdem ihr Schiff leckgeschlagen war und sinkend aufgegeben werden musste. Die Fischer hatten um 11.54 Uhr Mayday gefunkt, nachdem in die Fischluke Wasser einzudringen begonnen hatte und die Lenzpumpen nicht dagegen ankommen.
Sie kündigten an, von Bord zu gehen, woraufhin Rettungskräfte in Coquille River, der Station Coos Bay und Rogue River sowie der Station Chetco River in Brookings in Marsch gesetzt wurden. Ein MH-65 Dolphin Helikopter stieg ebenfalls in North Bend auf. Er kam zeitgleich mit dem Boot aus Coquille River vor Ort ein. Nebel setzte die Sicht auf 300 Fuß herab, dennoch gelang die Rettung ohne Probleme.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre hatte Maschinenrausfall vor Korfu
(15.08.16) Die zyprische Fähre "Vastervik", 19413 BRZ (IMO-Nr.: 8604345) erlitt beim Ansteuern von Korfu von Igoumenitsa kommend am frühen Morgen des 14.8. Maschinenschaden. Das Schiff hatte 319 Passagiere und über 50 Fahrzeuge an Bord. Die nächste Abfahrt nach Brindisi wurde für die notwendigen Reparaturen abgesagt. Das Schiff verließ Mantouki auf Korfu am 15.8. um 4.45 Uhr und traf auf Brindisi um 11.45 Uhr ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden vor Gökçeada
(15.08.16) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter "Balat", 7002 BRZ (IMO-Nr.: 9383730), erlitt am 14.8. gegen 15.30 Uhr Maschinenschaden vor Gokcali, als er die Dardanellen auf der Fahrt von Aliaga nach Berdyansk nordwärts passierte. Er warf Anker auf der Reede von Erenkoy bei Berdiansk zur Reparatur.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler treibt vor Sakkhalin
(15.08.16) Der russische Trawler "Professor Probatov", 722 BRZ (IMO-Nr.: 8723854), erlitt Maschinenschaden in der Terpenia-Bucht vor Südost-Sakkhalin. Es trieb östlich des Kaps von Terpenia in der Ochotischen See und wartete auf das Eintreffen des Bergungsschleppers "Lazurit", der aus Korsakov zum Havaristen auslief.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergungsteam gelangte auf Bohrinsel
(15.08.16) Am 14.8. gelang es einem achtköpfigen Bergerteam, an Bord des gestrandeten Rigs "Transocean Winner" zu gelangen. Die Männer von Smit sollten die Dieseltanks inspizieren, um weitere Ölaustritte zu verhindern. Sie sollten die Menge des Kraftstoffs ermitteln und Möglichkeiten, diesen in unbeschädigte Tanks oberhalb der Wasserlinie umzupumpen.
Außerdem war eine vollständige Untersuchung der Insel geplant. Dazu sollten die Berger über Nacht an Bord bleiben. Es wurde versucht, eine Versorgungsverbindung von Land her herzustellen, sodass die Männer Ausrüstung und Nahrung bekommen können. Techniker hatten einen alternativen Zugangsweg ermöglicht, nachdem die Versuche, per Helikopter auf die Insel zu kommen, an widrigen Wetterbedingungen gescheitert waren.
Das Bergungsteam teilte sich an Bord in zwei Gruppen – die Männer von Smit untersuchten die Dieseltanks, um zu prüfen, wieviel noch darin war und wie es in höher gelegene Tanks gepumpt werden könnte, die Gruppe von Transocean konzentrierte sich darauf, einen Generator zum Laufen zu bekommen und eine Unterkunft herzurichten zur Übernachtung. Die Arbeiten durften aus Sicherheitsgründen nur bei Tageslicht stattfinden.
Zwei Helikopter wurden aus Südengland und Spanien zur Unterstützung herangeführt. Ein Boot sollte den Meeresgrund um die Strandungsstelle untersuchen, um einen möglichen Weg in tieferes Wasser zu finden. Einer der beiden Pontons des Rigs ist offenbar allerdings aufgerissen, Ballasttanks wurden geflutet, sodass sich die Insel weiter zu einer Seite neigte und in den Sand einsank.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper im Sturm gestrandet
(15.87.16) Der indonesische Schlepper "GMS Fortuna 6" (MMSI-Nr.: 525022402) wurde am Abend des 12.8. in einem schweren Sturm auf den Strand der Touristengebiete von Tanjung Bungah und Batu Ferringhi gedrückt. Das 16 Meter lange Schiff landete mit Schlagseite vor dem Hard Rock Hotel in Batu Ferringhi in der Brandung.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter in Samsun gestrandet
(15.08.16) Der türkische Frachter "Tokay Akar", 2725 BRZ (IMO-Nr.: 7408885), riss sich am 14.8. gegen drei Uhr von seinem Ankerplatz los und trieb auf die Felsen der Außenmole des Fischereihafens von bei Levent Malkoç. Das Schiff war seit 2011 arrestiert und ankerte unbemannt vor Samsun. Der Rumpf erlitt einen Riss, aber es kam zu keinem Ölaustritt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter brannte vor Honduras
(15.08.16) Der kanadische Frachter „Boundles“ ging am Nachmittag des 14.8. auf der Fahrt von Florida nach Panama vor der honduranischen Küste in Flammen auf. Die vierköpfige Crew wurde von den honduranischen Behörden gerettet. Das Feuer war von der Islas de la Bahía zu sehen gewesen, die Alarm schlugen. Die Schiffbrüchigen erreichten in einer Insel das West End und wurden der kanadischen Botschaft überstellt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision vor Hodeidah
(15.08.16) Am 13.8. kollidierte der liberianische Containerfrachter "MSC Elsa 3", 16799 BRZ (IMO-Nr.:9123221), rammte den unter St. Vincent-Grenadines-Flagge registrierten Bulkcarrier "Katina, 16591 BRZ (IMO-Nr.:7410852), der aufgegeben auf der Reede von Hodeidah im Jemen vor Anekr lag. Der Containerfrachter wollte gerade seinen Ankerplatz verlassen, als er mit langsamer Fahrt gegen den Bulkcarrier stieß.
Während die "Katina" unbeschädigt blieb, wurde der Bug der "MSC Elsa 3" aufgerissen. Das Schiff durfte nach kurzer Inspektion in den Hafen einlaufen, wo der Schaden repariert wurde, und am 14.8. lief es nach Salalah aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zementfrachter kenterte auf Meghna-River
(15.08.16) Auf dem Meghna River an der Ostseite von Hatiya kenterte der mit Zement beladene Frachter „Kamrun Nahar Kanak“ nach Kollision mit der „Caring Char“, die dem Vorausfahrer ins Heck lief. Die 13-köpfige Crew des Schiffes, das von Chittagong nach Dhaka unterwegs war, von der Coastguard gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ella in Tor Bay abgeschleppt
(15.08.16) Am Morgen kam am Morgen des 15.8. der 14 Meter langen, dänischen „Ella“ zu Hilfe, die Maschinenschaden in der Tor Bay erlitten hatte. Das Rettungsboot lief gegen acht Uhr aus Brixham aus und nahm den Havaristen in Schlepp.
Quelle:Tim Schwabedissen



Toter auf brennendem Schlepper gefunden
(15.08.16) In Barrio Logan ging der Schlepper „Supplier“, 127 BRZ (IMO-Nr.: 9094896), am 15.8. um 1.15 Uhr in Flammen auf. Das Schiff lag in San Diego an der Pier beim 1444 Cesar E. Chavez Parkway. Als die San Diego Fire-Rescue eintraf, fand sie einen Toten im Ruderhaus. Es war ein Angestellter der Eigner, der Pacific Tugboat Services und erlag einer Rauchvergiftung.
Das Feuer war offenbart auf dem 1. Deck durch eine Zigarette entstanden und hatte sich dann auf das 2. Deck mit Kajüten und dem Ruderhaus darüber ausgebreitet. Der Brand war binnen 35 Minuten gelöscht. Der Schaden betrug rund 300,000 Dollar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre "Moby Zaza" (Bild: Jean Antonello)
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Panik auf brennender Fähre in Nizza
(14.08.16) Auf der italienischen Fähre "Moby Zaza", 22161 BRZ (IMO-Nr.: 8020642) kam es am 13.8. um 19.50 Uhr unter den Passagieren zu einer Panik, nachdem im Maschinenraum ein Feuer ausgebrochen war. Dichte Rauchwolken stiegen um den Schornstein des Schiffes herum auf, als es den Passagierterminal am Quay de Commerce in Nizza ansteuerte. Die Fähre hatte zuvor bereits Verspätung gehabt.
Am Kai wurden die Fahrgäste rasch evakuiert. Ein Crewmitglied erlitt leichte Brandverletzungen im Gesicht. Die Feuerwehr kühlte den Rumpf von außen, während von Innen mit CO2 gegen den Brand vorgegangen wurde. Es gelang so, das Feuer zu löschen. Die Abfahrt um 23.30 Uhr nach Bastia wurde abgesagt, und das Schiff blieb zur Inspektion und Reparatur bis auf weiteres im Hafen.
Die „Moby Zaza“ ist 153,4 Meter lang, 24,24 Meter breit, hat 5,82 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 2880 Tonnen. Sie läuft für die Moby-Spa in Portoferraio und wurde 1982 von der AG Weser in Bremerhaven als „Olau Britannia“ erbaut und nach der Taufe durch Prinzessin Margret in Sherness ab dem 8.5. auf der Linie Sherness – Vlissingen eingesetzt. Am 25.8.1^984 lief sie dem RoRo-Frachter „Mont Louis“ vor Belgien in die Seite.
Das mit Atomabfall beladene Schiff kenterte und zerbrach später auf einer Sandbank, was eine lange und komplizierte Bergungsaktion nach sich zog. Am 4.10.1989 ging die Fähre an die Nordström & Thulin AB, am 11.10. an Fred Olsen & Co, Oslo. Am 22.5.1990 machte es zur Überholung bei Blohm & Voss, Hamburg, fest und ging als „Bayard“ am 21.6. auf der Linie Kristiansand – Hirtshals und Oslo – Hirtshals in Fahrt.
Am 13.12.1990 erwarb sie die Color Line A/S, Oslo, und setzte sie ab dem 15.1.1991 als „Christian IV“ auf der Route Oslo – Hirtshals und 1994 Kristiansand – Hirtshals ein. Im März 1995 erfolgte ein Einsatz auf der Route Moss – Kiel, und im Januar 1991 erfolgte ein Umbau auf der Fredericia Værft zum Konferenz- und Restaurantschiff. Am 28.2.2005 kehrte es zurück auf die Route Kristiansand – Hirtshals.
Im März 2008 wurde es in Sandefjord aufgelegt, kam im Frühjahr auf der Route Larvik – Hirtshals in Fahrt und ging am 20.5. an die Stella Naves Russia OY Ltd., die es in „Julia“ umtaufte und zwischen Helsinki und St Petersburg einsetzte. Im September 2009 ging es an die Fastnet Line, Ltd, Cork, kam unter Bermuda-Flagge und wurde ab dem 10.3.2010 im Dienst Cork – Swansea eingesetzt.
Im März 2012 ging das Schiff an die C-bed BV, Hoofddorp, Holland, und wurde zum Offshore-Hotel „Wind Perfection“. Am 2.12.2015 erfolgte der Verkauf an die Moby S.P.A, Ravenna, Italien.
Quelle:Tim Schwabedissen



Malta: Bergung in Valletta hat begonnen
(14.08.16) Am 12.8. begannen die Arbeiten zur Bergung des italienischen Trawlers "Angela Arcella" an der Laboratory Wharf in Valletta. In der ersten Phase sollte durch die von Transport Malta eingesetzten Berger eine Schadensuntersuchung mit Tauchern durchgeführt werden.
Diese sollten dann auch provisorische Reparaturen durchführen, sodass das Schiff aufgerichtet, ausgepumpt und dann zur Reparatur abgeschleppt werden kann. Dabei galt es die strukturelle Integrität des Rumpfes zu wahren. Erschwert wurden die Arbeiten dadurch, dass sie mitten im Hafenbetrieb stattfinden mussten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter "Twin Wakes” und Rettungskräfte (Bild: RNLI)
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Twin Wakes bei zweiter Havarie binnen weniger Tage gesunken
(14.08.16) Das Needles Coastguard Rescue Team und die RNLI Calshot wurden am 12.8. zur Trinity Landing in Cowes alarmiert. Dort hatte der britische Kutter "Twin Wakes” (MMSI-Nr.: 235051873) 20 Minuten nach dem Ende des jährlichen Festfeuerwerks zu sinken begonnen. Versuche, das eindringende Wasser auszupumpen, schlugen fehl, und es ging mit dem Heck voran unter.
Am 13.8. wurden gegen neun Uhr Ölsperren ausgelegt. Gemeinsam mit dem Hafenkapitän sollte ein Bergungsplan entwickelt werden. Als das Schiff sank, befand sich niemand an Bord.
Erst am 2.8. hatte die „Twin Wakes“ Wassereinbruch nördlich der East Bramble Buoy erlitten. Sie war im Rahmen der Cowes Week für die Island Sailing Club’s J111 One Design World Championships eingesetzt gewesen. Das RNLI-Boot aus Cowes und zwei Rettungsboote aus Solent kamen dem Katamaran mit seiner siebenköpfigen Crew zu Hilfe.
Das Schiff hatte sich in rauer See stark nach Backbord übergelegt, der Backbordmaschinenraum wurde komplett geflutet. Die Crew wurde rasch an Bord des Polizeibootes "Endeavour” evakuiert. Dann machten sich die Rettungsboote aus Cowes und Calshot daran, das Wasser mit ihren Pumpen zu lenzen.
Doch die “Twin Wakes” drohte zu kentern, und die Menge des eingedrungenen Wassers war zu groß, um es mit den vorhandenen Mitteln zu lenzen. Deshalb rief die Solent Coastguard das Boot aus Bembridge zu Hilfe. Nach dessen Eintreffen stiegen zwei Rettungsmänner mit einer stärkeren Pumpe an Bord über, und das Rettungsboot nahm den Havaristen in Richtung des Hafens von Cowes in Schlepp. Hier ereilte das Schiff nun doch sein Schicksal.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Toter und drei Verletzte bei Unfall in Brest
(14.08.16) Auf dem unter Panama-Flagge registrierten Abwrackfrachter "Captain Tsarev" kam es im Hafen von Brest am Nachmittag des 12.8. zu einem schweren Unfall. Aus bisher unbekannter Ursache wurde das Löschsystem während der Abbrucharbeiten aktiviert, und das ausströmende CO2 tötete einen Mann und vergiftete drei weitere, die ins Krankenhaus kamen.
Rettungskräfte waren in großer Anzahl vor Ort. Der Bulkcarrier war von seinem Eigner im Mai 2008 aufgegeben worden. Im Mai diesen Jahres hatte die Verschrottung dann begonnen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Offshore-Plattform "Sea Worker" (Bild: Tim Schwabedissen)
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Bergung der Sea Worker könnte bald beginnen
(14.08.16) Die Bergung der dänischen Offshore-Plattform "Sea Worker", 3776 BRZ (IMO-Nr.: 8769705), die weiterhin kopfüber vor Nymindegab liegt, soll voraussichtlich in den kommenden Wochen endlich beginnen. Der Eigner A2SEA sagte, eine Bergungsfirma gefunden zu haben. Allerdings gab es noch keine Angaben, wer den Auftrag erhalten sollte, noch wie lange die Arbeiten dauern und auf welche Weise sie durchgeführt werden sollten.
Die Plattform muss voraussichtlich in kleinere Teile zerlegt und dann zum Verschrotten abtransportiert werden. Offenbar galt es aber auch noch versicherungstechnische Fragen zu klären.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht nach Motorschaden nach Oudeschild geschleppt
(14.08.16) Am 12.8. um 17:46 Uhr wurde die KNRM-Station Oudeschild alarmiert, weil im Wattenmeer die 14,5 Meter lange Segelyacht „Bessie Hutson“ mit Motorschaden in Schwierigkeiten geraten war. Das Boot war von Makkum nach Oudeschild auf Texel unterwegs.
Das Rettungsboot „Cornelis Ditto“ kam der Yacht mit ihrer vierköpfigen Crew zu Hilfe. Sie kam bei starker Ebbströmung und Südwestwind von 5-6 nicht in den Hafen von Oudeschild hinein. Das Rettungsboot stellte eine Schleppverbindung her und zog die „Bessie Hutson“ in die örtliche Marina.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kabelbrand auf Yacht vor Minsener Oog
(14.08.16) Am 12.8. kam es auf der holländischen Segelyacht „Alcyone“ gegen Mittag vor der Insel Minsener Oog zu einem Feuer. Gegen 12.30 Uhr sendete der Skipper über den internationalen Notruf- und Anruffunkkanal 16 eine Dringlichkeitsmeldung aus: Im Maschinenraum hatten sich Kabel entzündet. Der zweiköpfigen Besatzung war es bereits gelungen, den Brand mit Bordmitteln zu löschen. Allerdings war es ihnen nicht geglückt, den Motor abzuschalten und sie befürchteten, dass die Kabel erneut in Brand geraten könnten. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Havarist von Minsener Oog etwa zwei Seemeilen nördlich von Horumersiel. Die Seenotküstenfunkstelle Bremen Rescue Radio der DGzRS hatte den Notruf aufgefangen.
Sofort alarmierte die Seenotleitung den derzeit in Hooksiel stationierten Seenotrettungskreuzer „Hannes Glogner“ und das Seenotrettungsboot „Baltrum“ in Horumersiel. Umgehend verließen beide Boote ihre Stationen. Als erstes war ein Boot der Wasserschutzpolizei vor Ort. Bei ablaufendem Wasser konnte es allerdings den mittlerweile festgekommenen Havaristen aufgrund der zu geringen Wassertiefe nicht erreichen. Dies gelang erst kurze Zeit später den freiwilligen Seenotrettern aus Horumersiel mit dem flachgehenden Seenotrettungsboot „Baltrum“. Zunächst stieg ein Seenotretter bei westlichen Winden der Stärke 4 bis 5 und ruhiger See zum Havaristen über, um den Motor mittels Luftentzug auszuschalten. Anschließend nahm die „Baltrum“ das Segelboot in Schlepp und brachte es in den Hafen von Horumersiel.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht bei Gorinchem bei Kollision beschädigt
(15.08.16) Am 13.8. gegen Mittag kollidierte eine Yacht bei Gorinchem mit einem belgischen Binnenschiff. Die Motoryacht wurde beschädigt und meldete Wassereinbruch. Die Feuerwehr aus Gorinchem rettete die Crew. Sie rückte mit einer Fähre des Veerdienst Gorinchem an, die im Bedarfsfall als Löschboot genutzt werden kann. Die Yacht wurde in den Hafen von Damen Shipyards geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter zwei Mal auf Columbia River gestrandet
(14.08.16) Auf dem Columbia River lief am Abend des 12.8. bei Skamokawa, Washington, der unter Hongkong-Flagge laufende Frachter „Rosco Palm“, 43024 BRZ (IMO-Nr.: 9510345), auf Grund. Das 751 Fuß lange Schiff kam um 19.49 Uhr fest. Es wurde noch in derselben Nacht wieder flottgemacht und einige Meilen flussaufwärts verholt, um die Kollisionsgefahr zu verringern.
Nachdem es dort Anker geworfen hatte, kam es ein weiteres Mal auf einer Sandbank fest. Um es zum zweiten Mal zu befreien, wurde das erste Tageslicht abgewartet. Um 7.40 Uhr konnte der Havarist mit der auflaufenden Flut wieder abgebracht werden.
Ein MH-60 Jayhawk Helikopter stellte keine Ölverschmutzungen fest. Die Marine Safety Unit Portland überwachte die Lage weiter. Ein Lotse von Columbia River war an Bord, und Schlepper assistierten dem Frachter.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Fähre in Tripoli
(14.08.16) Am 9.8. brach auf der 81 Meter langen, türkischen RoPax-Fähre „Med Star“, 1786 BRZ (IMO-Nr.: 7392531), im Hafen von Tripoli, Libanon, ein Feuer aus. Das Schiff wollte gerade in Richtung der Türkei auslaufen, als die Crew den Brand bemerkte. Er breitete sich binnen kurzem auf das gesamte Schiff aus trotz aller Versuche von Crew und Feuerwehr, die Flammen zu bekämpfen. Die Aufbauten wurden total zerstört.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter bei St. Petersburg aufgelaufen
(14.08.16) Der 119 Meter lange, russische Frachter „Sormovskiy 3057“, 3041 BRZ (IMO-Nr.: 8419635), lief im Seekanal von St. Petersburg Sea am Abend des 11.8. auf Grund. Das Schiff hatte den Hafen mit einer Ladung von 2590 Tonnen Stahl für Gdingen verlassen, als es festkam. Ein Schlepper konnte die „Sormovskiy 3057“ einige Stunden später wieder flottmachen. Sie kehrte zur Inspektion dann nach St. Petersburg zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Landungsboot vor St. Eustatius auf Grund gelaufen
(14.08.16) Das portugiesische Landungsboot „Sirena“, 797 BRZ (IMO-Nr.: 9491824), lief am Abend des 11.8. an der Nordküste der Insel St. Eustatius auf Grund. Das Schiff war vom Hafen von Galisbay auf French St. Martin nach Martinique unterwegs. Als es mit 20 bis 30 Containern sowie zwei Fahrzeugen an Bord um 23.50 Uhr festkam und mit Backbordschlagseite liegen blieb.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Schiffe in Boston gerammt
(14.08.16) Die amerikanische Charteryacht „Regency“ (MMSI-Nr.: 367351950) der Boston Harbor Cruises kollidierte am Morgen des 13.8. mit der "Codzilla" MMSI-Nr.: 367301110) derselben Reederei, die an der Long Wharf in Boston lag. Die „Regency" kam offenbar mit zu hoher Geschwindigkeit in den Hafen, als es zu einem Maschinenschaden kam und die Steuerbordmaschine nicht mehr umgestauert werden konnte.
Daraufhin stieß die "Regency" um 10.20 Uhr außerdem noch mit der "Rookie" und "Aurora" zusammen. An Bord der "Rookie" und "Aurora" wurde niemand verletzt. Touristen, die mit der "Codzilla" fahren wollten, konnten die Tour nicht antreten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fährschiff versenkte Yacht auf Bodensee
(14.08.16) Die Katamaranfähre „Constanze“ kollidierte am 12.9. gegen 19 Uhr auf dem Weg von Konstanz nach Friedrichshafen mit einer Segelyacht. Die „Constanze“ war im Linienverkehr auf dem Bodensee von Konstanz nach Friedrichshafen unterwegs, als sich der Unfall auf Höhe von Hagnau ereignete. Auch die Yacht vom Typ "Faurby 330" befand sich von Konstanz kommend auf Fahrt in Richtung Friedrichshafen.
Der Schiffsführer der Fähre nahm sie aber nicht wahr und stieß gegen die Backbordseite des Bootes. Im Bereich der Unfallstelle war der Katamaran nicht vorfahrtsberechtigt. Die 64-Jährige und ihr 69-jähriger Ehemann wurden über Bord geschleudert.
Das Segelboot im Wert von 150.000 Euro zerbrach und versank sofort auf 240 Metern Tiefe. Das Ehepaar wurde durch die Crew des Katamarans geborgen. Der Schiffsführer des Katamarans alarmierte die Wasserschutzpolizei in Friedrichshafen, die weitere Rettungsdienste verständigte. Polizeiboote aus Konstanz, Kreuzlingen und Friedrichshafen sowie ein Boot der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) suchten nach der Havarie nach Treibgut. Ob das Segelboot geborgen werden kann und soll, war noch unklar. Als die „Constanze“ in Friedrichshafen einlief, konnten sich die bereits eingetroffenen Rettungskräfte gleich um die Verunglückten kümmern. Sie waren jedoch nur leicht verletzt.
Der Sachschaden an der „Constanze“ wurde auf rund 5000 Euro geschätzt. Sie wurde nach ersten Inspektionen am Morgen des 14.8. aus dem Verkehr gezogen und sollte am 17.8. eingehend untersucht werden. I>
Quelle:Tim Schwabedissen


Gesunkenes U-Boot nach 104 Jahren vor Cotentin entdeckt
(14.08.16) Am 9.8. wurde das Wrack des U-Boots „Vendémiaire“ durch ein Team des Tauchers Norman 104 Jahre nach dem Untergang bei Raz Blanchard an der Spitze der Cotentin-Halbinsel entdeckt. Das vierköpfige Team aus Omonville-la-Rogue wurde in 70 Metern Tiefe fündig. Der Rumpf war noch in einem Stück und gut erhalten. Eine Expedition im Jahr 2015 war erfolglos verlaufen. Das 51 Meter lange Boot der Pluviôse-Klasse war 1910 erbaunt und bei einer Kollision mit dem Schlachtschiff „St. Louis“ am 8.6.1912 bei einer simulierten Attacke gesunken. Alle 24 Crewmitglieder kamen ums Leben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelschiff sank vor Marseille
(14.08.16) Das alte Segelschiff "”Le Liberté” sank am 12.8. vor Marseille, nachdem esam Nachmittag gegen 16 Uhr mit 20 Touristen an Bord auf einen Felsen gelaufen und aufgerissen worden war. Am Abend ging es gegen 20 Uhr trotz aller Versuche, die Lecks abzudichten, auf 17 Metern Wassertiefe unter. Die Feuerwehr hatte die Fahrgäste zuvor abgeborgen. An Bord waren noch rund 30 Liter Diesel.
Quelle:Tim Schwabedissen



Viermaster soll versenkt werden
(14.08.16) Der 138 Jahre alte Viermaster „Falls of Clyde“ könnte als künstliches Riff enden. Das Schiff hat über 50 Jahre im Hafen von Honolulu gelegen. Nur hat die staatliche Harbors Division aber verlangt, dass die “Falls of Clyde“ ihren Liegeplatz an Pier 7 aus Sicherheitsgründen verlässt.
Die Genehmigung, dort zu liegen, wurde widerrufen. Bereits 2008 sollte das Schiff versenkt werden, konnte damals diesem Schicksal aber noch entkommen. Bis zum 14.8. sollte es nun den Hafen verlassen, andernfalls würde es beschlagnahmt und wahrscheinlich doch versenkt. Seit 2008 ist der Viermaster weiter heruntergekommen.
Das Rigg liegt auf dem rostigen Deck. Pumpen halten das Schiff über Wasser. Eine Unterstützergruppe versuchte aber weiterhin, den Oldtimer zu retten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergungsteam soll nun mit Seilen auf Transocean Winner klettern
(14.08.16) Am 14.8. sollte ein weiterer Versuche unternommen werden, ein Bergungsteam an Bord des Ölrigs "Transocean Winner" abzusetzen. Diesmal sollte das Unterfangen doch von See her angegangen werden. In den vergangenen Tagen war es nicht gelungen, Berger auf der Plattform abzusetzen. Die Versuche aus der Luft waren bereits am 12.8. wegen widriger Bedingungen abgebrochen worden.
Bisher war es lediglich einmal gelungen, einmal kurz den Aufstieg zu beginnen. Mit Seilen sollten die Berger einen Weg auf das Hauptdeck finden, um weitere Schadensuntersuchungen durchzuführen und den Notgenerator auf dessen Betriebsfähigkeit hin zu testen.
Quelle:Tim Schwabedissen



einstiges Casinoschiff “Niobe Corinthian“
(Bild: Aki Simmons)   Großbild klick!

Casinoschiff wird künstliches Riff
(12.08.16) Die rostende Hulk des einstigen Casinoschiffes “Niobe Corinthian“ (IMO-Nr.: 6714330) soll 12 Meilen westlich von North Rock Beacon im Oktober zu einem künstlichen Riff werden. Das Wrack wird innerhalb der Riffplattform zu liegen kommen in der Hoffnung, dass es dort bei Stürmen nicht zerbricht. Das jetzt noch 49 Fuß hohe Schiff wird in 70 Fuß Wassertiefe bei Niedrigwasser an die 20 Fuß unter die Wasseroberfläche aufragen.
Es rostete seit Jahren in St David’s vor sich hin und befindet sich derzeit in der letzten Phase der Vorbereitung für seine neue Verwendung. Die Regierung von Bermuda übernahm das Schiff 2014, nachdem die Eigner wegen Umgehung der Glücksspielgesetzte verhaftet worden waren. Danach beauftragte das Department of Marine and Ports (Receivers of Wrecks) die Bermuda Intact Wreck Initiative damit, das Schiff zu säubern und für Taucher sicher zu machen.
Das Department of Environmental Services wird es vor der Versenkung nochmals inspizieren. Seit Februar 2014 wurde die “Niobe Corinthian”, die von Eindringlingen schwer verwüstet worden war, ausgeräumt. Derzeit galt es noch den Maschinenraum zu reinigen.
Dabei war die Unterstützung der Marine and Ports und der Hazard Waste Disposal vonnöten. Schweißer müssen dann noch einige Relings und Luken zur Sicherheit der Taucher entfernen. Die BIWI hat bislang 331,760 Dollar ausgegeben, weitere 50,000 bis 60,000 Dollar werden noch zum Abschluss der Arbeiten benötigt. Die Mittel wurden von der Stempel Foundation in den USA generiert, die sie an das National Museum of Bermuda weitergaben zur Verwaltung.
Die „Niobe Corinthian“ wurde 1967 bei Jeffboat in Jeffersonville als seismisches Forschungsschiff für die Shell Oil erbaut. 2005 kam es in die Gewässer von Bermuda. 2001 hatte aber Bermuda bereits ein Gesetz für Glücksspielapparate erlassen.
Der Betreiber legte es 12 Meilen vor die Küste, doch im August 2006 wurde es von der Polizei aufgebracht, die 100 Glücksspielautomaten beschlagnahmte. Der Kapitän und der Manager wurden verhaftet. Als das Schiff 2007 wieder in See stechen wollte, wurde es einen Tag vor dem Auslaufen von einem Feuer beschädigt. 2008 wurde es erneut arrestiert, und vor Gericht liefen Prozesse um nicht bezahlte Heuern und Kosten zur Heimreise der Crew an. Das Schiff verblieb seither an der Marginal Wharf der Bermuda Land Development Company.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht vor Büsum auf Grund gelaufen
(12.08.16) Am 8.8. gegen Mittag geriet eine mit einem Mann besetzte Segelyacht vor Büsum in Seenot. Der Skipper befand sich mit seiner Yacht im Fahrwasser zum Büsumer Hafen, als er vor lauter Erschöpfung die Orientierung verlor und mit seiner Yacht auf Grund lief. Dort wurde die Segelyacht durch die Wellen schwer beschädigt und manövrierunfähig.
Die Besatzung eines vorbeifahrenden Fischkutters erkannte die Notsituation und alarmierte den in Büsum stationierten Seenotrettungskreuzer „Theodor Storm“. Dieser lief aus und schleppte die havarierte Yacht in den Hafen von Büsum. Die Wasserschutzpolizei in Husum leitet eine Seeunfallermittlung ein
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht „Risk & Reward“
(Bild: Sarasota County Government)   Großbild klick!

Feuer auf Motoryacht
(12.08.16) Am 10.8. geriet die 80 Fuß lange Yacht „Risk & Reward“ in der Marina Jack in Sarasota gegen 13.30 Uhr in Brand. Die Feuerwehr schleppte sie aus dem Hafen und löschte in kurzer Zeit das Feuer im Maschinenraum. Um das Bootsinnere zu belüften, wurden die Scheiben herausgeschlagen. Vor Ort waren Einsatzkräfte des Sarasota Police Department, des Longboat Key Fire Department und des Sarasota County Fire Department sowie der Coast Guard.
Quelle:Tim Schwabedissen



Luxusyacht vor Lipso auf Grund gelaufen
(12.08.16) Am Abend des 10.8. lief der türkische Zweimaster "Gora", 207 BRZ (MMSI-Nr.: 271042936), südöstlich des Hafens von Lipsi auf Grund. An Bord des Schiffes waren 16 Personen, darunter eine Reihe Touristen. Mehrere Versuche, es wieder abzubringen, schlugen fehl. Daraufhin wurde aus Mykonos der Schlepper „Armadores“ zu Hilfe gerufen, der am 11.8. vor Ort eintraf und den Havaristen freischleppte.
Gemeinsam mit dem Patroullienboot "El Akt" eskortierte er ihn in den Hafen, wo er mit einem Auslaufverbot belegt wurde, bis die notwendigen Sicherheitsüberprüfungen stattgefunden hatten. Die “Gora” ist 33 Meter lang, sechs Meter breit und hat drei Meter Tiefgang.
Quelle:Tim Schwabedissen



einstiges Crewboot “Harbor Charlie - RTC 1”
(Bild: Division of Fish and Wildlife)   Großbild klick!

Harbor Charlie wurde künstliches Riff
(12.08.16) Am 9.8. wurde das 65 Fuß lange, einstige Crewboot “Harbor Charlie - RTC 1” aus New York auf dem Axel Carlson Reef auf Position N 40 03.788' W 073 59.380' als künstliches Riff versenkt. Der Manasquan River Marlin and Tuna Club hatte das Boot gekauft aus Mitteln der Ann E. Clark Foundation, die die Schaffung künstlicher Riffe unterstützt. Bei spiegelglattem Wetter ging es dann am Point Pleasant Beach, von anderen Schiffen umrundet, auf 75 Metern Wassertiefe unter.
Barsche, Flundern und bis zu 150 weitere Fischarten sollen es binnen einem Jahr bevölkern. Noch im Laufe dieses Monats will die Division of Fish and Wildlife 5,000 Tonnen Betontrümmer vom Abriss einer Pier in Brooklyn dem Sandy Hook Reef hinzufügen. Das Riff besteht aus 15 Stellen, an denen Bargen, Schlepper, Betonbälle und sogar ausgediente Armeepanzer über vier Quadratmeilen verteilt versenkt wurden. Das Riffprogramm begann 1984. 2011 wurde es wegen eines Konflikts zwischen Sport- und Berufsschiffern unterbrochen, die sich über die Nutzung des Riffs nicht einigen konnten. Es wurde mit Fangleinen blockiert. Nun aber kann die Entwicklung weitergehen.
2016 sollen insgesamt 11 Objekte versenkt werden, das Crewboot war das dritte davon. Das größte ist das einstige Küstenwachboot USCG “Tamaroa”. Es wurde berühmt für die Rettung der Crew der Yacht „Satori“ und eines abgestürzten NYS Air National Guard Helikopters im No Name Storm, bekannt geworden als Perfect Storm, in dem auch der Schwertfischfänger „Andrea Gail“ aus Gloucester sank. Dieses Drama wurde mit George Clooney verfilmt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sea Worker soll geborgen werden
(12.08.16) Die Räumung der gekenterten dänischen Offshore-Plattform "Sea Worker", 3776 BRZ (IMO-Nr.: 8769705), vor Nymindegab wird offenbar in den kommenden Wochen beginnen. Die Betreiberfirma A2SEA gab bekannt, eine Firma gefunden zu haben, die die Arbeiten durchführen sollte. Es gab noch keine Angaben darüber, wann genau die Arbeit beginnt und wie lange sie dauern würde.
Die Plattform wird voraussichtlich vor Ort in kleinere Teile zerlegt und abtransportiert werden müssen. Zunächst galt es noch einige Versicherungsfragen zu klären.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht sank vor Schiermonnikoog
(12.08.16) Am 10.8. um 23:12 wurde die KNRM alarmiert, weil eine Segelyacht auf Höhe des Westgat bei Schiermonnikoog auf Grund gelaufen war. Die Rettungsboote „Koning Willem I“ und „Edzard Jacob“ aus Schier sowie die „Annie Jacoba Visser“ aus Lauwersoog wurden zu Hilfe gerufen. Als die „Annie Jacoba Visser” vor Ort war, wurde ein Rettungsmann an Bord übergesetzt und stellte eine Schleppverbindung her.
Als das Boot in tieferes Wasser gezogen wurde, legte es sich aber plötzlich auf die Backbordseite und sank. Wie sich herausstellte, waren der Kiel und ein größeres Stück des Rumpfes bei der Strandung abgerissen. Beide Crewmitglieder landeten im Wasser und wurden an Bord der „Annie Jacoba Visser” gezogen. Dann wurden an Bord der “Koning Willem 1” nach Lauwersoog gebracht. Der Seenotretter wurde von der „Edzard Jacob” geborgen. Die Rettungsboote liefen kurze Zeit später zu ihren Stationen zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Boot sank in Venjanesvågen
(12.08.16) Am 9.8. um 16..2 Uhr wurde die Polizei in Hordaland verständigt, weil ein 50 Fuß langes Schiff bei Venjanesvågen in Fusa gesunken war. Es hatte dort schon längere Zeit gelegen, und es befand sich niemand an Bord. Gegen 17 Uhr waren Polizei und Feuerwehr vor Ort und prüften, ob von dem hölzernen Wrack Gefahren für die Umwelt ausgingen. Um 17.30 Uhr wurde eine Ölsperre ausgebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank nach Explosion
(12.08.16) Am Nachmittag des 10.8. wurden zwei Personen verletzt, als ihr Kutter eine halbe Meile vor Sandy Point in Brand geriet und explodierte. In der Nähe befindliche Boote retteten die zweiköpfige Crew aus dem Wasser. Die beiden wurden um 17.30 Uhr zum Fähranleger Gooseberry Point gebracht, von wo aus sie ein Krankenwagen ins St. Joseph Hospital transportierte.
Ein Mann hatte Verbrennungen erlitten, eine Frau Verletzungen durch herumfliegende Trümmer. Zwei Löschfahrzeuge gingen am Neptune Beach in Stellung, falls das in Flammen stehende Schiff dort an den Strand treiben sollte. Es brannte aber bis zur Wasserlinie herunter und sank dann.
Die US Coast Guard in Astoria leitete eine Untersuchung ein. Bei dem Boot handelte es sich um eine 25 Fuß lange, gasbetriebene Lummi Nation, die 30 bis 40 Gallonen Treibstoff an Bord hatte. Nach dem Untergang war ein dünner Ölfilm auf dem Wasser zu sehen. Die Feuerwehr von Whatcom County war mit Einsatzkräften aus Marietta, Ferndale sowie dem Löschboot aus Bellingham vor Ort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischer mit Jetski gerettet
(12.08.16) Der Fischer Mark Butler aus Marhamchurch in Nord-Cornwall dankte nach seiner Rettung den Einsatzkräften, die ihm zwei Meilen vor Compass Point bei Bude zu Hilfe kamen, als am 10.8. sein 20 Fuß langer Katamaran „San Maria 2“ mit mehr als 200 Litern Öl an Bord in Brand geraten war. Er hatte vor Anker gelegen und wollte diesen gerade lichten, als er Brandgeruch wahrnahm. Unmittelbar darauf war das Boot schon in dichten schwarzen Rauch eingehüllt.
Er eilte hinter das Ruderhaus, sprang über Bord und versuchte, so schnell wie möglich von dem Schiff wegzuschwimmen, weil er eine Explosion befürchtete. Glücklicherweise funktionierte sein kleines Handfunkgerät, so konnte er um Hilfe rufen. Er wusste zwar seine Position nicht, doch weil bereits etliche Zeugen die Rauchsäule gesehen hatten, konnte die Küstenwache diese rasch bestimmen.
Der RNLI-Mann Dan Gow aus Summerleaze kam vom Strand mit einem Jetski zu Hilfe und brachte ihn auf einen Kutter in der Nähe. Der Katamaran wurde von dem Feuer, das der Wind zusätzlich anfachte, zerstört und sank. Die Rettungsboote aus Widemouth, Bude und Padstow waren inzwischen auch vor Ort und markierten die Untergangsstelle.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bohrinsel verlor 53 Tonnen Öl
(12.08.16) Aus der gestrandeten Bohrinsel "Transocean Winner" sind wohl rund 53 Tonnen Diesel aus zwei aufgerissenen Tanks ausgelaufen, haben aber keine nennenswerte Verschmutzung verursacht. Ein Überwachungsflugzeug der Maritime and Coastguard Agency (MCA) nahm keine Kontaminationen mehr wahr. Zuletzt war am 8.8. ein Ölfilm westlich der Strandungsstelle gesichtet worden.
Die schottische Regierung fragte, warum das Rig trotz eines Sturmgebietes auf dem Weg von Norwegen nach Malta durch schottische Gewässer geschleppt wurde. Derzeit lagen vier Schlepper für Bergungsaktionen bereit, die"Union Bear" und "Olympic Orion” in Stornoway die "Herakles" vor Dalmore und der Harms-Schlepper "Alp Forward", von dem sich die Plattform losgerissen hatte, ebenfalls bei Stornoway. In den kommenden Tagen wurden sechs Windstärken erwartet, was ein Anbordkommen schwierig machen dürfte.
Höhere Wasserstände mit einer Tide von 4,5 bis fünf Metern wurden in sieben bis 10 Tagen erwartet. Sollte eine Bergung nicht gelingen, müsste das Rig wohl vor Ort abgebrochen werden – in dem unzugänglichen Küstengebiet eine schwierige Aufgabe.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sandwanderung verlegte 100 Jahre altes Wrack ins Fahrwasser
(12.08.16) Durch die Veränderung der Sände vor der Küste von Blakeney Harbour in Norfolk, England, ist jetzt ein 100 Jahre altes Schiffswrack wieder zutage getreten. Es handelt sich um den norwegischen 976-Tonnen-Dampfer „Hjordis“, der 1916 dort mit einer Ladung Kohle strandete. Der Schiffbruch vor dem Hafen kostete 10 Crewmitglieder das Leben.
Das Wrack versandete danach unweit der Hafeneinfahrt und war zeitweilig komplett begraben. Doch die Zufahrt zum Hafen verschob sich durch Sandwanderung, und nun gefährdete das Wrack die ein- und ausgehende Schifffahrt. Allein im vergangenen Jahr hat sich der Zufahrtskanal eine halbe Meile ostwärts verschoben, und durch die Strömung wurde das Wrack der „Hjordis“ freigelegt und lag nun auf einmal mitten im Fahrwasser.
Freiwillige der Blakeney Harbour Association haben das Fahrwasser kontinuierlich neu betonnt, und in den vergangenen Wochen haben die Tonnenleger “Galatea” und “Alert” von Trinity House eine neue Warntonne ausgelegt. Allerdings ist wegen der Sandwanderung auch absehbar, dass die „Hjordis“ eines Tages wieder verschwunden sein wird.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler drohte vor Eyemouth zu stranden
(12.08.16) Am 9.8. wurde das RNLI-Boot aus Eyemouth alarmiert, nachdem der 10 Meter lange Trawler „Our Catherine“ mit zwei Mann an Bord Ruderausfall direkt vor dem Hafen erlitten hatte und auf den Strand zu treiben drohte. Das Schiff war gegen 20 Uhr auf Fangfahrt gegangen und trieb nun in zwei Meter hohen Wellen vor der Küste. Das Rettungsboot kam gerade von einer Routineübung zurück und war binnen Minuten vor Ort.
Da die Lage kritisch war, wurde schnellstmöglich eine Schleppverbindung hergestellt und die „Our Catherine“ weiter auf See hinaus gezogen. Dann wurde diese stabilisiert und der Havarist zurück in den Hafen gezogen. Trotz starker Strömung und hohen Seegangs konnte er an den Kai gelegt und der Einsatz um 20.30 Uhr beendet werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



11 Passagiere von Fahrgastschiff abgeborgen
(12.08.16) Am 10.8. um 15.25 Uhr alarmierte die Coastguard das RNLI-Boot aus Chiswick, nachdem das Fahrgastschiff “Cockney Sparrow“ in Barnes Maschinenausfall erlitten hatte. Es galt, die 11 Passagiere abzubergen. Wenige Minuten nach dem Auslaufen fanden die Seenotretter das Schiff in der Mitte des Fahrwassers unterhalb der Barnes Railway Bridge ankernd vor.
Die Fahrgäste wurden vom Rettungsboot zur eine halbe Meile entfernten Chiswick Pier gebracht. Dann kehrte es zur “Cockney Sparrow” zurück, deren Crew auf einen Schlepper wartete. Die „Cockney Sparrow” ist eines von vier Fahrgastschiffen, die in der Sommersaison von Westminster nach Hampton Court über Kew und Richmond verkehren. Sie wurde 1976 auf Eel Pie Island in Twickenham erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Techischer Defekt verursachte Ruderausfall der Conmar Avenue
(12.08.16) Das antiguanische Containerschiff „Conmar Avenue“, das am 11.8. gegen 1:30 Uhr auf dem Nord-Ostsee-Kanal im Bereich der Levensauer Hochbrücken mit einem Schaden am Ruder havariert war, konnte am selben Abend um 21.45 Uhr seine Reise von Hamburg ins russische Kronshtadt bei St. Petersburg vom Kieler Scheerhafen aus wieder aufnehmen, nachdem der Schaden behoben worden war. Der mit Containern beladene Frachter hatte nach dessen Auftreten nicht mehr aus eigener Kraft sicher die Schleuse in Holtenau erreichen können. Die Revierzentrale für den Nord-Ostsee-Kanal ließ den Kanal daraufhin den Streckenabschnitt zwischen Schleuse und der Ausweichstelle Schwartenbek für den Schiffsverkehr kurzfristig sperren.
Sie schickte die beiden Schlepper „Stein“ und „Holtenau“ zu dem Havaristen, den sie gegen vier Uhr an die Nordmole im Kieler Scheerhafen legten. Dort nahm die Wasserschutzpolizei die Ermittlungen. Ursache für die Havarie war ein technischer Defekt an der Ruderanlage. Die Wasserschutzpolizei Kiel verhängte ein Weiterfahrverbot, das nach erfolgter Reparatur und der Überprüfung der Ruderanlage durch einen Sachverständigen der Klassifikationsgesellschaft wieder aufgehoben werden konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Erste Bergungsversuche gescheitert
(Bild: Joan Bonet)   Großbild klick!

Mallorca: Segelyacht in Cala Moreia gestrandet
(11.08.16) Die 12 Meter lange Segelyacht “Karenina” aus Rungsted strandete am 5.8. auf Felsen von Cala Moreia in S'Illot an der Ostküste von Mallorca. Sie hatte vor der Küste geankert und gehörte einem dänischen Ehepaar, das auf Urlaubstörn war. Es hatte die Nacht am Strand verbracht, sodass das Boot in der Nacht unbemannt gewesen war.
Wind und Wellen brachten es ins dann Treiben - es wurde Opfer eines Sturms, der mit 60 Meilen Geschwindigkeit über Capdepera und 54 Meilen in Palma über die Region zog. Einsatzkräfte der Küsteneinheit der Lokalpolizei in Manacor wurden auf die Notsituation aufmerksam und verständigten die Seerettung. Versuche, es mit einem Boot von den Felsen zu ziehen, wurden abgebrochen, weil es leckgeschlagen war und bei einem Freischleppen hätte sinken können.
Am 10.8. wurde das Boot mit einem Kran aus dem Wasser gehoben. Die Arbeiten wurden von der Polizei in Manacor überwacht. Die „Karenina“ wurde am Strand auf einem Trailer abgesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter nach Ruderversager aus Nord-Ostsee-Kanal geschleppt
(11.08.16) Am 11.8. gegen 01:30 Uhr erlitt der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Containerfrachter "Conmar Avenue", 10585 BRZ (IMO-Nr.: 9483358), auf der Fahrt von Hamburg nach Kronshtadt auf dem Nord-Ostsee-Kanal in Richtung Kiel luafend vor der Levensauer Hochbrücke einen Ruderausfall. Um 01:45 Uhr wurden zwei Schlepper zur Assistenz des Havaristen geordert. Der SFK-Schlepper „Stein“ schleuste um 02:05 Uhr in den Kanal ein und erreichte gegen 2.30 Uhr den Frachter. Die Crew stellte am Heck eine Schleppverbindung zum Havaristen her. Mit 0,5 bis 1,0 Knoten Fahrt ging es dann Richtung Schleuse Holtenau. Der Schlepper „Holtenau“ schleuste von Kiel kommend um 02:55 Uhr ebenfalls ein und erreichte den Konvoi um 03:55 Uhr. Der Schleppverband schleuste um 04:20 Uhr in die Nordkammer ein und verließ sie gegen 04:45 Uhr. Ziel des Verbandes war der Scheerhafen in Kiel, wo das Schiff nun repariert werden sollte. Der Verkehr auf dem Kanal war während der Havarie kaum beeinträchtigt.
Die “Conmar Avenue” ist 151,72 Meter lang, 24 Meter breit, hat acht Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 13000 Tonnen. Der 1036-TEU-Frachter läuft für die Conmar Shipping GmbH & Co. KG in Jork und wurde 2012 beim Jiangdong Shipyard in Anhui erbaut.
Das Schiff ist in der Vergangenheit bereits einmal durch Ruderversager in eine Havarie verwickelt gewesen. Am 7.5.2013 kollidierte es auf der Reise Hamburg-Bremerhaven auf der Außenweser mit der "Maersk Kalmar" (IMO-Nr.: 9153862) und lief anschließend auf Grund. Die "Hermann Rudolf Meyer", "Alte Weser", "Ems", RT Pioneer", "RT Darwin", "Elbe", "Bugsier 6", "Nordergründe" und "Lesmona" kamen dem Havaristen zu Hilfe, der beim Zusammenstoß mehrere Container verloren hatte.
Die "Maersk Kalmar", die aus Antwerpen kam, erreichte mit Schleppereskorte Bremerhaven, während die "RT Pioneer", "RT Darwin" und "Ems" die "Conmar Avenue“ am Abend wieder flottmachten und ebenfalls nach Bremerhaven zogen. Die "Neuwerk", "Wal" und "RT Innovation” bargen die im Wasser treibenden Container, der Schwimmkran "Enak" die in der Weser versunkenen Boxen. Die „Conmar Avenue“ wurde bei der Bredo-Werft repariert. Am 16.2.2014 wurde der 56-jährige Kapitän des Binnenschiffes "Fryslân” aus Leeuwarden in Rotterdam getötet, als beim Schiff-Schiff-Transfer Stahl aus einem Container der “Conmar Avenue” fiel und das Ruderhaus des Schiffes zerstörte. Seine 60-jährige Frau und ein 45 Jahre alter Arbeiter des Terminals erlitten Verletzungen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bugschaden am Frachter "E.R. Calais"
(Bild: Paolo Paquedano)   Großbild klick!

Frachter "E.R. Calais" rammt Kai
(11.08.16) Am 8.8. um 19.15 Uhr kollidierte beim Anlegemanöver der portugiesische Frachter "E.R. Calais", 26836 BRZ (IMO-Nr.: 9301445) der E.R. Schifffahrt GmbH & Cie. KG in Hamburg mit dem Kai des Liegeplatzes 5 vom Containerterminal in Puerto Cortes. Das Schiff war aus New Orleans gekommen. Während der Kai nur leicht beschädigt wurde, entstand im Bug des Frachters ein großes Loch oberhalb des Wulstbugs.
Für den Unfall wurde der Kapitän verantwortlich gemacht, da er das Manöver selbst gefahren und nicht, wie vorgeschrieben, die Beratung eines Lotsen der ENP in Anspruch genommen hatte. Am 9.8. wurde der Frachter auf die Reede von Puerto Cortes verholt, wo er aktuell weiter vor Anker lag.
Die “E.R. Calais” ist 210 Meter lang, 30,2 Meter breit, hat 11,5 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 34263 Tonnen. Der 2556-TEU-Frachter wurde 2005 bei der Hyundai Heavy Industries Co., Ltd. in Ulsan als „CMA CGM L’Astrolabe“ erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Plattbodenschiff lief vor Harlesiel auf Leitdamm
(11.08.16) In eine bedrohliche Situation geriet am 9.8. ein neun Meter langes Plattbodenschiff im Wattenmeer vor Harlesiel, das auf einen Leitdamm auflief. Die freiwilligen Seenotretter der Station Wangerooge übten gerade an Bord des Seenotrettungsbootes "Wilma Sikorski", als das MRCC sie gegen 19.30 Uhr zu dem 1,5 Seemeilen vor Harlesiel auf der Westseite des steinigen Leitdamms sitzenden Schiffes.
Vor Ort stellten die Seenotretter schnell eine Schleppverbindung her und zogen den Havaristen vom Leitdamm in tieferes Wasser. Die Crew, eine Frau und ein Mann, waren sichtlich geschockt, aber ansonsten unversehrt. Nach der Bergung begleiteten die Seenotretter das Plattbodenschiff in den Hafen von Harlesiel.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bohrinsel bei Strandung leckgeschlagen
(11.08.16) Erhebliche Dieselmengen können in den Atlantik ausgelaufen sein, nachdem zwei der vier Öltanks der Bohrinsel "Transocean Winner" aufgerissen wurden. Auch Ballastwasser wurden bei der Strandung beschädigt. Die Schäden wurden am 9.8. von Experten entdeckt, die sich 3,5 Stunden auf der Plattform aufhielten und mit Messrohren testeten, wieviel Öl und Ballastwasser sich noch in den Tanks befanden.
Es gab bislang keine sichtbaren Ölspuren oder Hinweise, dass weiterhin Öl auslief. Die Schäden dürften beim Auflaufen des Rigs entstanden sein, das zu der Zeit 280 Tonnen Diesel an Bord hatte. Transocean und Smit Salvage mussten nun nach Wegen suchen, die Lecks abzudichten.
Ein Überwachungsflugzeug der Maritime and Coastguard Agency suchte ein Gebiet südlich des Rigs ab. Der Plan, ein größeres Team am 10.8. an Bord abzusetzen, das den ganzen Tag an Bord verbringen sollte, musste wegen ungünstigen Wetters abgesagt werden. Ab dem 11.8. wurde stürmische See vor Ort erwartet. Die Bergung der Insel könnte mehrere Monate dauern. Für die aufwändige Aktion wird umfangreiches Gerät und ein ausreichend großes Wetterfenster benötigt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zweimaster nach Scheveningen eingeschleppt
(11.08.16) Am 10.8. kam die KNRM Scheveningen dem Zweimaster „Zeeland“ zu Hilfe. Das Schiff hatte in rauer See Motorprobleme erlitten. Es wurde von einem Boot der Seenotretter in den Hafen von Scheveningen eingebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Iskenderun
(11.08.16) Am 10.8. gegen Mittag kollidierte der unter St. Vincent-Grenadines-Flagge laufende Frachter "Nikiti II", 4441 BRZ (IMO-Nr.: 9197064), mit dem Kai des Limakport Container Terminal im Hafen von Iskenderun. Die Havarie ereignete sich beim Einlaufmanöver. Das Schiff war gerade aus Alexandroupolis gekommen. Sowohl Schiff wie auch Hafenanlage erlitten leichte Schäden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Acht Vermisste nach Kollision vor Japan
(11.08.16) Am 11.8. um 5.30 Uhr kollidierte der griechische Bulkcarrier "Anangel Courage", 106884 BRZ (IMO-Nr.: 9593218), mit einem chinesischen Kutter in der Ostchinesischen See rund 35 miles nordwestlich der Insel Uotsori, der größten der Senkako-Gruppe in der Okinawa-Präfektur. Das 11th Regional Coast Guard Headquarter der japanischen Coastguard in Naha schickte auf einen Notruf des Frachters hin ein Patroullienboot und ein Suchflugzeug.
Der Kutter wurde nicht gefunden und war wohl gesunken. Sechs Crewmitglieder wurden von der Küstenwache gerettet, acht weitere noch vermisst. Die "Anangel Courage" war auf der Reise von Nantong nach Hedland, Australien.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter mit Wassereinbruch vor Cape Point
(11.08.16) Am 10.8. um 07.35 Uhr wurde die NSRI Simon’s Town von dem Kutter “Rooigoud” alarmiert, der Wassereinbruch erlitten hatte, und schickte die Rettungsboote “Spirit of Safmarine III” und “Spirit of Surfski II” mit Lenzpumpen zu dem Havaristen bei den Rocky Banks vor Cape Point. Die NSRI Kommetjie brachte weitere Pumpen nach Simon’s Town.
Als die Seenotretter eintrafen, hatten die Fischer die Lage bereits unter Kontrolle gebracht und steuerten Kalk Bay an. Die Boote der NSRI Simon’s Town eskortierten den Kutter in den Hafen. Um 10.39 Uhr war der Fall abgeschlossen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision auf Göhrener Kanal
(11.08.16) Am Vormittag des 9.8. kollidierte an der Ausfahrt des Göhrener Kanals in Fahrtrichtung Kölpinsee ein Fahrgastschiff mit einem anderen, als es dieses überholte. Dabei entstand erheblicher Sachschaden an dem Überholer, auf dem zwei große Seitenscheiben zu Bruch gingen. Die Fahrtüchtigkeit beider Fahrzeuge war nicht beeinträchtigt, und von den Fahrgästen wurde niemand verletzt.
Durch die Wasserschutzpolizei wurde der Schaden untersucht. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauerten an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiffswrack aus dem 18. Jahrhundert wird Öffentlichkeit zugänglich gemacht
(11.08.16) Am 20.8. können Interessierte in Dronten am Stobbenweg die Ausgrabung eines Wracks aus dem 18. Jahrhundert besuchen. Während der Zeit des öffentlichen Zugangs werden die Poop und eine Reihe von Artefakten wie Eisenkugeln zu sehen sein. Die Archäologen stehen für Fragen zur Verfügung.
Flevoland ist der größte trockene Schiffsfriedhof der Welt, in dem rund 430 Wracks liegen, von denen nur gelegentlich welche ausgegraben oder erforscht werden. Die aktuelle Ausgrabung soll bis zum 26.8. andauern und wird von der International Field School for Maritime Archaeology in Flevoland, einer Partnerschaft zwischen der Provinz Flevoland, Lelystad, der Groningen Universität, Nieuw Land und dem Staatlichen Dienst für das Kulturerbe durchgeführt. Bei der Studie soll herausgefunden werden, um was für eine Art es sich handelt und ob es noch Ausrüstung an Bord hat.
Das Wrack wurde teilweise freigelegt. Die erste Hälfte der Arbeiten wurde im Juli abgeschlossen. Dabei fanden die Forscher heraus, dass es sich um ein seegehendes Schiff mit bis zu drei Masten und einer Länge von mindestens 26 Metern gehandelt hat. Das Bauholz wurde zwischen 1735 und 1741 in Deutschland geschlagen. Am 15.8. beginnt die zweite Phase, während der das Heck detailliert vermessen wird. Die Hoffnung war, dass die Daten und die Form des Hecks im Vergleich mit anderen Schiffen einen Aufschluss über die Art des Wracks ermöglichen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ölverschmutzung nach Bootsuntergang in Medø
(11.08.16) Ein 45 Fuß langes Motorboot sank am 9.8. gegen 12 Uhr am Kai von Medø auf Tjøme. Aus dem Wrack begannen Öl und Diesel auszulaufen. Deshalb legte die Feuerwehr Ölsperren um die Untergangsstelle aus. Die Küstenwache wurde informiert, und mit der Versicherung liefen Gespräche an, wann und wie das Boot gehoben wird.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergungsarbeiten an zwei Schauplätzen in Malta
(11.08.16) Transport Malta überwachte am 10.8. die ersten Bergungsarbeiten an dem gesunkenen italienischen Fischtransporter "Angela Arcella", vom dem am Tag nach der Kollision mit dem Frachter „Maria“ in Valletta nur noch ein Teil des Kiels vom Bug aus dem Wasser ragte. Taucher untersuchten am 10.8. die Lage des Wracks, und eine Bergung mit Kränen, Pumpen und Hebesäcken sollte frühestens am 11.8. beginnen. Das Schiff lag kielboben vor der Laboratory Wharf und hatte noch Fisch im Laderaum.
Bereits am 10.8. wurde ebenfalls auf Malta eine Segelyacht gehoben, die am Nachmittag des Vortags an ihrer Mooring in Sliema gesunken war. Nur noch der Mast ragte aus dem Wasser. Taucher inspizierten das Boot am Morgen, dann wurde es mit Pumpen und Hebesäcken wieder an die Wasseroberfläche gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Wracks im Krasnoyarsk-Territorium entdeckt
(11.08.16) Das Expeditionszentrum der russischen Geographical Society in Sibirien hat neben der englischen Dampfyacht “Thames” bei Turukhansk noch ein weiteres Wrack aus dem 19. Jahrhundert im nördlichen Teil des Krasnoyarsk-Territoriums entdeckt. Es handelte sich dabei um den russischen Klipper „Severnoye Siyaniye“ in Taimyr. Die „Thames“ wurde in der Mündung des Salnaya Kurya Flusses unweit des Dorfes Goroshikha in Wassertiefen zwischen 10 und zwei Metern gefunden.
Der britische Entdecker Joseph Wiggins hatte mit dem Dampfer über den Yenisei 1876 nach mehreren Versuchen einen Weg in die Kara-See entdeckt. Sein Schiff war das erste kommerzielle Dampfschiff auf dem Fluss. 1877 lief es unweit von Igarka auf Grund und wurde durch eine Springflut beschädigt. Die Crew kehrte auf dem Landweg nach England zurück.
Ebbenfalls 1876 warf die “Severnoye Siyaniye” zur Überwinterung Anker auf dem Yenisei. An Bord brach aber Skorbut aus, und nur der Kapitän Davyd Shvanenberg sowie sein Navigator Numelin überlebten die Mangelkrankheit. Sie verließen das Schiff, als es von der Eisdrift im Frühjahr beschädigt wurde.
Nun glauben die Forscher, die Überreste auf der Insel Bolshoi Brekhovsky in einem Nebenfluss des Yenisei gefunden zu haben. Mit weiteren archäologischen Ausgrabungen und Analysten sollen die Erkenntnisse über die Schiffe vertieft und mögliche Bergungsschancen ausgelotet werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank vor Cornwall
(11.08.16) Ein 6,3 Meter langer Kutter geriet am 10.8. vor der Küste von Cornwall in Brand. Crews der RNLI Summerleaze kamen mit Jetskis dem Skipper in der Widemouth Bay nahe Bude zu Hilfe, nachdem Zeugen die Rauchsäule eine Meile vor der Küste entdeckt hatten. Der Skipper wurde auf einen in der Nähe befindlichen anderen Kutter gebracht und von diesem an Land abgesetzt, wo ihn das Bude Coastguard Rescue Team erwartete. Auch der Cornwall Fire Service war alarmiert worden. Die RNLI-Boote aus Bude und Padstow überwachten das brennende Boot, bis es sank.
Quelle:Tim Schwabedissen



Boote sanken in Bella Bella
(11.08.16) Im Haupthafen von Bella Bella sanken am 6.8. zwei Boote in einem Sturm. Es handelte sich um einen 50 Fuß langen Kutter und ein 26 Fuß langes Boot, das längsseits vertäut gewesen war. Es wurde befürchtet, dass sie größere Mengen Diesel an Bord gehabt haben könnten. Die kanadische Coastguard war vor Ort und überwachte die Lage. Eines der Boote wurde inzwischen gehoben. Beide hatten das ganze Jahr am Regierungsdock gelegen und waren in schlechtem Zustand.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack von Glasbodenschiff größtenteils beseitigt
(11.08.16) Während der überwiegende Teil der Bergungsarbeiten an dem Ausflugsboot „Spirit of Kona“ abgeschlossen wurde, galt es weiterhin Trümmer von den Felsen zu beseitigen. Das Schiff war am 24.7. nahe Kukailimoku Point in Kailua-Kona im Tropensturm Darby gestrandet und gesunken, nachdem es sich in der Kailua Bay losgerissen hatte, Die Arbeiten sollten noch 10 bis 12 Tage andauern.
Die Berger arbeiteten dabei mit einer örtlichen Recycling Firma zusammen. Die Trümmer wurden im Honokohau Harbor entsorgt. Ein großes, intakt gebliebenes Stück des Rumpfes kam aber nicht mehr ans Tageslicht. Es wurde in der vergangenen Woche von der Untergangsstelle in 20 Fuß Tiefe auf See transportiert und dort versenkt. Die Untersuchung der U.S. Coast Guard zum Unfall dauerte derweil an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Offshore-Versorger “Westsea Tripet” sitzt auf Grund
(11.08.16) Der unter Singapur-Flagge laufende Offshore-Versorger “Westsea Tripet”, 2431 BRZ (IMO-Nr.: 9647019), lief am Morgen des 9.8. um 6.20 Uhr beim Entrance Point im Hafen von Broome, Australien, auf Grund. Schlepper wurden zu dem 77 Meter langen Havaristen geschickt und Ölbeseitigungsgerät klargemacht. Vier Stunden nach dem Auflaufen war das Schiff wieder frei.
Quelle:Tim Schwabedissen



Überreste französischen Kolonialschiffes vor Cape Canaveral entdeckt
(11.08.16) Ein französisches Wrack aus dem 16. Jahrhundert wurde in flachem Wasser östlich der Startrampen der Cape Canaveral Air Force Station von Tauchern der Global Marine Exploration Inc. (GME) entdeckt. Insgesamt fanden sie drei Trümmerfelder, in denen drei mit Ornamenten verzierte Bronze- und 19 Eisenkanonen, 12 Anker, ein Schleifstein, Ballast und Munition befanden.
Die Artefakte könnten aus der Zeit der ersten französischen Kolonisierungsversuche in der Neuen Welt handeln. Geborgene Artefakte sollen im GME Konservierungslaboratorium in Tampa, Florid, behandelt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Eye of the Wind wieder auf Kurs Rostock
(11.08.16) Am 10.8. gegen 10 Uhr hat die britische Brigantine „Eye of the Wind“ den Hafen Stralsund wieder verlassen. Das Schiff war nach der Havarie am Abend des 8.8. im Gellenstrom zwischen den Inseln Hiddensee und Bock von der BG Verkehr mit einem Auslaufverbot belegt worden. Nachdem Taucher keine gravierenden Schäden am Rumpf des Großseglers feststellen konnten, durfte er nach Rostock zur Hanse Sail auslaufen.
Der Zweimaster war zuvor Gast beim Stralsunder Windjammertreffen „Seglarträff“ gewesen. Nachdem er am Nachmittag des 8.8. den Liegeplatz an der Steinernen Fischbrücke verlassen hatte, war er im engen Fahrwasser des Gellenstroms bei stürmischem Wind gegen 19.45 Uhr auf Grund gelaufen. Mit vereinten Kräften gelang es den dem Seenotrettungskreuzer „Theo Fischer“ der DGzRS-Station Barhöft, den Rettungsbooten „Hertha Jeep“ aus Stralsund und „Nausikaa“ von der Insel Hiddensee sowie dem Stralsunder Schlepper „Delphin“, die „Eye of the Wind“ in der Nacht wieder freizuschleppen.
Am 9.8. gegen vier Uhr machte sie wieder in Stralsund fest. Beim zweiten Versuch nun gelang die Passage der Nordansteuerung des Stralsunder Hafens über den engen Gellenstrom in Richtung Rostock ohne Zwischenfälle.
Quelle:Tim Schwabedissen



Indischer Frachter war bei Untergang überladen
(11.08.16) Aus einem indischen Frachter, der am 23.7. gegen 15 Uhr rund 1,35 Meilen vor Masirah Island im Oman sank, kommen weiterhin Wasserflaschen, Plastik-Taschenlampen, Zahnbürsten, Petroleumfässer und Diesel hoch. Auch Nahrungsmittel trieben neben Kosmetika auf den Strand.
Das Schiff war nach einer Untersuchung des Ministry of Environment and Climate Affairs (MECA) überladen gewesen. Es hatte auch Autos, Ersatzteile und Diesel geladen. Die 17-köpfige Crew war von Anwohnern gerettet worden.
60 Kilometer Strand an der Ostküste der Insel wurden mit Öl und Treibgut kontaminiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischtrawler "Angela Arcella" sofort gesunken
(Bild: Matthew Mirabelli)   Großbild klick!

Valletta/Malta: Schwergutfrachter Steinkirchener Reeder auf Amokfahrt
(10.08.16) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Schwergutfrachter "Maria", 8383 BRZ (IMO-Nr.: 9266566) der SAL-Shipping in Steinkirchen richtete am 9.8. im Hafen von Valletta Chaos an. Das Schiff war beim Ansteuern der Laboratory Wharf durch einen Maschinenausfall manövrierunfähig geworden und rammte zunächst um 12.10 Uhr den italienischen Fischtrawler "Angela Arcella" (MMSI-Nr.: 247130630), der mit Fischfutter für Farmen beladen war, im Grand Harbour.
kongolesischer Frachter "Union"
(Bild: Matthew Mirabelli)   Großbild klick!
Das Schiff wurde an seinem Liegeplatz an Steuerbordseite getroffen, kenterte und sank. Zwei Crewmitglieder sprangen ins Wasser und wurden nach ihrer Rettung vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.
Dann rammte die "Maria" den kongolesischen Frachter "Union", 1543 BRZ (IMO-Nr.: 8502133), an Backbordseite ins Heck, der sich daraufhin losriss und seinerseits den Schlepper "Lieni" rammte. Die „Maria“ machte dann an der Magazin Wharf fest. Sie ist 151,60 Meter lang, 21,20 Meter breit, hat sechs Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 9,422 Tonnen.
Die “Angela Arcella” ist 40 Meter lang, sieben Meter breit und hat drei Meter Tiefgang.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Toter bei Bootsunglück vor Sables d‘Olonne
(10.08.16) Am 2.8. gegen 10 Uhr alarmierten die Kutter "Le Dénicheur", "Cork" und "L'Hexagon" das CROSS Etel, nachdem sie drei Schiffbrüchige des gekenterten Bootes „Lulujam“ gerettet hatten. Eine weitere Person wurde noch vermisst. Das CROSS schickte das Rettungsboot "Patron Jack Morisseau" der SNSM-Station Sables d'Olonne mit Tauchern an Bord zur Ungücksstelle.
Um 10:30 Uhr wurde eine leblose Person im Innern des gekenterten Bootes geborgen. Die Überlebenden wurden in Sables d’Olonne medizinisch versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Um 11:10 Uhr lief das SNSM-Boot ein. Seine Crew hatte den vierten Mann nicht wiederbeleben können. Das 6,15 Meter lange Sportboot wurde ebenfalls eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Historischer Kutter “Reaper”
(Bild: HM Coastguard)   Großbild klick!

Festtag endete mit Desaster für 114 Jahre alten Kutter
(10.08.16) Am 6.8. kenterte um 13.20 Uhr während eines Festivals in Aberdeenshire der historische Kutter “Reaper” in Johnshaven Harbour. Das 1902 erbaute, 70 Fuß lange Schiff hatte im Innenhafen unter vollen Segeln gelegen, als eine Windbö es erfasste, eine Trosse brechen ließ und es auf die Seite drückte.
Eines der sechs Besatzungsmitglieder stürzte über Bord und wurde verletzt. Der Mann wurde stabilisiert und mit einem Krankenwagen ins Ninewells Hospital in Dundee abtransportiert. Die Coastguard Stonehaven gemeinsam mit der örtlichen RNLI und dem Scottish Fire and Rescue Service aus Inverbervie und Stonehaven versuchten, die “Reaper” aufzurichten und mit vier Pumpen über Wasser zu halten, doch sie konnten nicht verhindern, dass das Schiff volllief. Um 17.30 Uhr verließen die Einsatzkräfte die Szene.
Das 2004 restaurierte, schwimmende Museum war der letzte authentische Fifie Herring Drifter an der Küste. Am 7.8. entfernte die Feuerwehr zunächst das große Segel, um das Gewicht zu reduzieren. Mit Hebesäcken wurde der Kutter dann wieder aufgerichtet und ausgepumpt. Er hatte an dem Festtag schwere Schäden davon getragen. In Johnshaven Harbour sollte nun eine provisorische Reparatur stattfinden, ehe es zu weiteren Untersuchungen nach Arbroath geht.
Quelle:Tim Schwabedissen



DGzRS kam bei 28 Einsätzen 84 Menschen zu Hilfe
(Datum) Bei 28 Einsätzen kamen die Seenotretter der DGzRS am 8.8. und in der Nacht zum 9.8. insgesamt 84 Menschen zu Hilfe. Darunter waren folgende Fahrten:
Kurz vor 16.30 Uhr ging zunächst der Notruf der Kogge „Ubena von Bremen“ (MMSI-Nr.: 211228510) bei beim MRCC in Bremen ein. Nach einem Ruderschaden konnten die sieben Besatzungsmitglieder das fast 200 Tonnen schwere Holzschiff nicht mehr auf Kurs halten. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der rund 23 Meter lange Koggen-Nachbau etwa zwei Seemeilen nordöstlich von Heiligenhafen.
Sofort alarmierte die Seenotleitung die Besatzung des Seenotrettungskreuzers „Bremen“ der DGzRS-Station Großenbrode und die Freiwilligen Seenotretter der Station Heiligenhafen. Mit dem Seenotrettungsboot „Heiligenhafen“ stellten sie zunächst bei ruppiger See und steifem Westwind der Stärke 6 bis 7 eine Schleppverbindung her und zogen die „Ubena von Bremen“ in ruhigeres Wasser. Dort konnte der Seenotrettungskreuzer „Bremen“ gefahrlos längsseits gehen. Gemeinsam brachten die beiden Rettungseinheiten das Holzschiff sicher nach Heiligenhafen.
In eine bedrohliche Lage war wenige Stunden zuvor ein Einhandsegler vor Büsum geraten: Der Mann aus Süddeutschland war mit seinem etwa sieben Meter langen Eigenbau im Priel Norderpiep außerhalb des Fahrwassers festgekommen und in die Brandungszone der Sandbänke geraten. Bei auflaufendem Wasser und südwestlichen Winden der Stärke 6 bis 7 entstand eine sehr gefährliche Situation.
Ein Fischer, der das Segelboot „Wibo“ sah, alarmierte umgehend die Seenotretter. Als diese vor Ort ankamen, warf die Dünung das Segelboot immer wieder hart auf die Sandbank. Aufgrund der geringen Wassertiefe zogen die Seenotretter das Segelboot mit dem Arbeitsboot „Nis Puk“ des Seenotrettungskreuzers „Theodor Storm“ in tieferes Wasser und schleppten es nach Büsum. Der Skipper blieb unverletzt.
Ein ähnlicher Fall ereignete sich in der Nacht zu Dienstag, 9. August 2016, vor der Ostsee-Halbinsel Fischland-Darß-Zingst: Dort war ein Skipper mit seinem neun Meter langen Segelboot ebenfalls in der gefährlichen Brandungszone festgekommen. Aufgrund ungenauer Positionsangaben konnten die gegen 3.45 Uhr alarmierten Seenotretter der Station Darßer Ort den Alleinsegler allerdings zunächst nicht finden.
Erst nach wiederholtem Nachfragen gelang es der Besatzung der „Theo Fischer“ und der Seenotküstenfunkstelle Bremen Rescue Radio der DGzRS, eine ungefähre Position des Segelbootes zu ermitteln. Schließlich fanden sie das Boot gegen fünf Uhr etwa 1,5 Seemeilen östlich der Zingster Seebrücke. Mit dem Tochterboot „Ströper“ zogen sie den Havaristen aus der Brandungszone und schleppten ihn in den Nothafen Darßer Ort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Datenrekorder der El Faro geborgen
(10.08.16) Am 9.8. bargen Suchteams den Datenrekorder des gesunkenen Containerfrachters "El Faro". Die Hoffnung war nun, die letzten Stunden des Schiffes im Hurrikan besser rekonstruieren zu können. Der Rekorder war bereits im April gefunden worden, doch erst jetzt konnte ein ROV ihn aus der Tiefe holen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht saß auf Altrhein auf Buhne fest
(10.08.16) Auf dem Altrhein bei Sasbach lief am 7.8. eine 12,5 Meter lange 14,5-Tonnen-Motoryacht auf eine Buhne. Sie kam gegen 12 Uhr vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers auf einer Buhne bei Sasbach, 100 Meter vor der NATO-Rampe Richtung Rheinbrücke. Alle Versuche, das Schiff wieder flott zu bekommen schlugen fehl. Die Wasserschutzpolizei wurde alarmiert. Diese setzte die Außenstelle des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Freiburg in Kenntnis.
Am Morgen des 8.8. kamen der 600 PS starke Schlepper "Freiburg" sowie die in Sasbach ansässige Nautik GmbH Keppler und Vitt, einer Firma für Taucher- und Bergungsarbeiten, mit ihrer Tauchergruppe zur Hilfe. Die Taucher befestigten vier Luftsäcke unter dem Schiff, die mit Kompressoren aufgeblasen wurden, um den Havaristen anzuheben. Der Energieerzeuger EDF hob zusätzlich den Stauspiegel des Rheins um zehn Zentimeter an. Gegen 14 Uhr gelang es der "Freiburg", das Schiff wieder ins Fahrwasser zu ziehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Überreste der Darlwyne gefunden?
(10.08.16) Taucher glauben, vor der Küste von Cornwall das dort 1966 mit allen 31 Personen an Bord gesunkene Motorboot „Darlwyne” entdeckt zu haben. Das Boot war in schlechtem Zustand und überladen, als es in stürmischer See vor Dodmon Point, östlich von Falmouth, verloren ging. Ein BBC-Team hat Objekte identifiziert, von dem es glaubt, dass sie zu dem Boot gehören. Es ging davon aus, dass die ursprüngliche Suche nach dem Boot, das westwärts von Fowey nach Mylor in schwere See geraten war, zu weit auf See stattgefunden hatte.
Das Team nahm an, dass Skipper Brian Michael Bown dichter unter die Küste zum Dodman Point gelaufen war. Taucher fanden an der vermuteten Untergangsstelle Metallteile, die zum Ballast gehört haben könnten, sowie einen Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen



Englisches Entdeckerschiff in Russland entdeckt
(10.08.16) Russische Forscher haben das Wrack des 120-Tonnen-Dampfers “The Thames” des Entdeckers Joseph Wiggins, der 1878 beim Versuch, eine offene Seeroute zwischen England und Sibiren zu finden, gesunken war, entdeckt. Er war auf dem Yenisei-Fluss festgekommen und verloren gegnagen.
Zwei Forscher der russischen Geographical Societyfanden die Reste des Schiffes in flachem Wasser beim Dorf Goroshikha. Wie gut es erhalten war, konnte noch nicht gesagt werden, weil es stark versandet war und nur ein Teil der Aufbauten am Heck ausdem Sand ragte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wasserbus rammte Yacht auf Noord
(10.08.16) Ein Wasserbus kollidierte am 9.8. mit einer Yacht auf dem Noord auf Höhe von Ridderkerk. Er traf die Yacht, am Heck. Eine Frau auf dem Boot wurde verletzt. Beide Fahrzeuge machten anschließend in Ridderkerk fest, wo die Frau medizinisch versorgt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Bunkertanker in Capelle
(10.08.16) In den Mittagsstunden des 9.8. brach ein Feuer im Maschinenraum des holländischen Bunkertankers a "Corina", 189 ts (EU-Nr.: 02325511), aus. Er lag zu dieser Zeit an der Nijverheid Straße in Capelle an der IJssel am Kai. Ein Feuerlöschteam des SBB konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen.
Vorsorglich war auch ein Krankenwagen vor Ort. Nach Ende der Löscharbeiten wurde der Maschinenraum mit einem Überdruckventilator belüftet. Die Seehafenpolizei leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Touristenboot rammte drei Schiffe und versenkte eines
(10.08.16) Ein Ausflugsboot mit 10 Touristen rammte am 7.8. drei vor Anker liegende Boote beim Ablegen von der Pier in Nha Trang in Zentral-Vietnam. Es rammte zunächst ein Boot, das zerbrach und binnen fünf Minuten sank. Zwei weitere wurden nur leicht beschädigt. Die Ausflügler wurden wieder an Land abgesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Massenversenkung am Unabhängikeitstag Indonesiens
(10.08.16) 71 zum Teil chinesische Kutter sollen im August vor Indonesien versenkt werden, ordnete der Fischerei-Minister Susi Pudjiastuti an. Sie waren alle beim illegalen Fischfang in indonesischen Gewässern aufgebracht worden, allein im Juli 29 vor Nantuna und in der Arafura-See. Die Aktion findet am 17.8., dem indonesischen Unabhängigkeitstag, statt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Erkundungsteam soll auf gestrandeter Bohrinsel abgesetzt werden
(10.08.16) Am 10.8. liefen die letzten Vorbereitungen, ein Erkundungsteam per Helikopter an Bord des gestrandeten Ölrigs "Transocean Winner" abzusetzen. Es sollte am Nachmittag eine erste Untersuchung vornehmen und dabei auch die Öltanks checken. Wenn das Wetter es zulässt, sollte am 11.8. eine größere Gruppe von Bergern folgen und eine detailliertere Inspektion vornehmen.
Schalustige wurden aufgefordert, der "Transocean Winner" bei Dalmore fernzubleiben. Die Stornoway Coastguard sperrte den Zugang zum Strand. Um das Rig wurde eine Sperrzone von 300 Metern eingerichtet. Die Bergung sollte so schnell wie möglich beginnen, würde aber einige Zeit dauern.
Drei Schlepper waren derzeit in der Nähe, der Notschlepper "Herakles", die "Union Bear", die von Aberdeen kommend in Stornoway festmachte sowie die „Alp Forward“, 2789 BRZ (IMO-Nr.: 9367516) der Hamburger Harms Bergung. Der Marine Accident Investigation Branch hat eine Untersuchung eingeleitet, wie es zu dem Unglück kommen konnte. Die schottische Umweltministerin Roseanna Cunningham stand in engem Kontakt mit der englischen Regierung.
Die Crew der “Alp Forward” hatte am 7.8. um 18.15 Uhr erstmals um Hilfe gebeten, weil sie mit der „Transocean Winner“ nicht gegen die schwere See ankam. Eine Viertelstunde darauf lief die „Herakles“ von Kirkwall in Orkney aus. Am 8.8. um 04:15 Uhr brach die Schlepptrosse der „Alp Forward“, und um 07:30 Uhr lief die „Transocean Winner“ bei Carloway auf Lewis auf Grund. Um 12:30 Uhr traf die “Herakles” dort ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht am Tag des Ankaufs von Feuer zerstört
(10.08.16) Im Chesapeake and Delaware Canal brach am 8.8. auf der 36 Fuß langen Segelyacht “Next Time” gegen 13.10 Uhr westlich der Del. 1 Bridge ein Feuer aus. Die beiden Crewmitglieder konnten sich ans felsige Flussufer retten, doch ihr Boot, das sie erst an disem Tag in Philadelphia gekauft hatten und es nach Maryland überführen wollten, wurde zerstört. Die beiden hatten, als sie auf der Nordseite des Kanals liefen, Rauch unter den Bodenbrettern festgestellt und riefen die Feuerwehr.
Als diese eintraf, stand das Boot aber bereits in Flammen. Bis um 14.15 Uhr gelang es der Delaware City Fire Company und den Löschbooten der Port Penn and Goodwill Fire Companies, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Die U.S. Coast Guard, das Delaware Department of Natural Resources und die Environmental Control’s Division of Fish & Wildlife leiteten eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Aufgegebene Yacht strandete auf Waihi Beach
(10.08.16) Am 9.8. trieb die Yacht „Windsong“ auf dem Waihi Beach an, nachdem der Skipper tags zuvor 10 Kilometer südlich von Mayor Island zunächst Ruderschaden erlitten hatte. Rettungskräfte konnten ihn in der Nacht von seinem Boot retten, am folgenden Nachmittag strandete die Yacht dann. Aller Treibstoff wurde von Bord geholt und die Bergung vorbereitet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Regattabegleitschiff drohte vor Cowes zu kentern
(10.08.16) Am 2.8. erlitt der britische Kutter "Twin Wakes” (MMSI-Nr.: 235051873) Wassereinbruch an Backbordseite nördlich der East Bramble Buoy. Er war im Rahmen der Cowes Week für die Island Sailing Club’s J111 One Design World Championships eingesetzt, an dem 14 Teams aus sieben Ländern teilnahmen. Das RNLI-Boot aus Cowes und zwei Rettungsboote aus Solent kamen dem Katamaran mit seiner siebenköpfigen Crew zu Hilfe. Das Schiff hatte sich in rauer See stark nach Backbord übergelegt, der Backbordmaschinenraum war komplett geflutet. Die Crew wurde rasch an Bord des Polizeibootes "Endeavour” evakuiert. Dann machten sich die Rettungsboote aus Cowes und Calshot daran, das Wasser mit ihren Pumpen zu lenzen.
Doch die “Twin Wakes” drohte zu kentern, und die Menge des eingedrungenen Wassers war zu groß, um es mit den vorhandenen Mitteln zu lenzen. Deshalb rief die Solent Coastguard das Boot aus Bembridge zu Hilfe. Nach dessen Eintreffen stiegen zwei Rettungsmänner mit einer stärkeren Pumpe an Bord über, und das Rettungsboot nahm den Havaristen in Richtung des Hafens von Cowes in Schlepp.
Das RNLI-Boot aus Cowes eskortierte den Schleppzug. Nach dem Eintreffen im Hafen wurde der Kutter sofort aus dem Wasser gehoben, um inspiziert und repariert zu werden. Er wurde als Regattaschiff von dem RIB “Golden Toad” ersetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Pelican hing an Brücke fest
(10.08.16) Am 3.8. kam das kleine Rettungsboot der RNLI-Station Yarmouth der 25 Fuß langen Yacht “Pelican” zu Hilfe, die bei starkem Wind mit der Flutströmung durch den Hafen gegen die Barmouth Bridge getrieben war und sich dort am Hauptbogen verfangen hatte. Der stürmische Nordwestwind machte es den Seenotrettern schwer, an die Yacht heranzukommen, deshalb wurde um 19.35 Uhr das Seerettungsboot hinzugerufen. Ein Team der Coastguard hatte sich von der Brücke aus überzeugt, dass sich niemand an Bord des Bootes befand, das von den Wellen hart gegen das Bauwerk geschlagen wurde.
Da es seine Mooring mit sich gezogen hatte, gestaltete sich die Bergung kompliziert. Um 21.40 Uhr wurde eine fast fünf Meter hohe Springtide erwartet, und die Seenotretter warteten auf das Stauwasser, ehe sie die „Pelican“ anliefen. Als der Moment günstig erschien, stieg ein Rettungsmann in schwerer See auf das Schiff über und schnitt die Mooringleine ab.
Dann wurde er zunächst abgeborgen. Als die Tide kippte, ging er nochmals an Bord und stellte eine Schleppverbindung her. Dann gelang es, die „Pelican“ von der Brücke wegzubekommen und um 22.45 Uhr im Hafen festzumachen. Beide Boote kehrten um 23.30 Uhr zu ihrer Station zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Seeuntüchtiger Kutter in Christchurch Bay gesunken
(10.08.16) Das RNLI-Boot aus Yarmouth, die “Eric and Susan Hiscock” wurde am 6.8. zu dem 45 Fuß langen Kutter „P 11“ gerufen, der in der Christchurch Bay gegen 15 Uhr Wassereinbruch gemeldet hatte. Die zweiköpfige Crew wurde von dem RNLI-Boot aus Lymington gerettet. Das Boot aus Yarmouth war gegen 15.30 Uhr vor Ort und setzte eine Lenzpumpe auf den Havaristen über.
Im Innern des Schiffes treibende Trümmer verstopften aber wiederholt die Pumpe, sodass der Versuch, es zu halten, nach 20 Minuten aufgegeben werden musste. Das Schiff, dessen Maschinenraumluken und Türen am Ruderhaus fehlten, sank wenig später.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelboote brannten vor Fort Myers
(10.08.16) Die US Coast Guard rettete am Morgen des 5.8. einen 70-jährigen Mann, nachdem es auf seiner Yacht „Glofish“ gegen zwei Uhr zu einer Explosion vor Fort Myers Beach gekommen war. Das Boot riss sich danach von seiner Mooring los und trieb gegen ein anderes Segelboot im Back Bay-Mooringfeld hinter Salty Sam's Restaurant, das ebenfalls Feuer fing.
Ein Rettungsboot der Fort Myers Beach Coast Guard brachte den leicht verletzten Skipper an Land, wo er im HealthPark Medical Center medizinisch versorgt wurde. Eine Crew aus Fort Myers, die Lee County Fire and Rescue und die Cape Coral Fire and Rescue löschten die Bräne auf beiden Booten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Patroullienboot liegt weiter auf Riff
(10.08.16) Das Patroullienboot “Kiro” der Fiji-Marine lag über drei Wochen nach seiner Strandung weiter auf dem Cakauyawa Reef nahe Makuluva Island vor Suva Harbour – three weeks since it ran aground. Immerhin konnten die 15 Tonnen Öl jetzt aus zwei Tanks abgepumpt worden. Das Schiff hat in der Brandung inzwischen Risse erlitten. Bergungsarbeiten können immer nur bei Ebbe stattfinden.
Dabei assistiert auch die „Kula”, die seit dem 8.8. vor Ort war. Ein Bergungsversuch durch einen Schlepper der South Seas Towage Ltd. war fehlgeschlagen. Stürmisches Wetter hatte die Arbeiten erschwert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Kutter in Mossel Bay geborgen
(10.08.16) Drei Kutter wurden am 7.8. in der Mossel Bay geborgen. Die Crew der „Pacific Askari” und Taucher der Cape Diving machten die Bergung der “Ocean Queen”, “Abalone” und der „Pax“ möglich. Stürmische See hatte sie auf einen Wellenbrecher getrieben. Eines war bereits vor einem Monat gesunken. Mit einem 3-Tonnen-Kran von AngloV3 wurden die Kutter an Land gehoben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter mit Schlagseite vor Sidon
(10.08.16) Der moldawische Frachter "Sparrow", 2135 BRZ (IMO-Nr.:7504122), der eine Ladung von Schrottmetall transportierte, entwickelte am 9.8. vor der südlibanesischen Küste Backbordschlagseite. Das 1976 bei der Peters-Werft in Wewelsfleth als „Christopher Meeder“ erbaute Schiff lag wenige hundert Meter vor der Küste von Sidon entfernt. Es war zum Zeitpunkt der Havarie nach Saida bestimmt gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Spanischer Kutter vor Cambados gesunken
(10.08.16) Die fünfköpfige Crew des 14 Meter langen Kutters “Segundo Durán” aus Cambados wurde unversehrt gerettet, nachdem das Schiff am 8.8. um 13.20 Uhr in der Arousa-Mündung auf Höhe der Insel Sálvora sank. Der Kutter „Sieira 1“ hatte eine Notrakete gesichtet.
Das Center for Maritime Rescue Coordination in Monte Enxa schickte das Patroullienboot “Salvamar Sargadelos” und den Helikopter Pesca I zur Unglücksstelle.Die Schiffbrüchigen wurden dann von dem Kutter""Sempre Galaico"" zurück nach Cambados gebracht. Der Eigner wollte versuchen, das 1989 erbaute Schiff zu bergen, doch es lag auf beträchtlicher Tiefe.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vier Vermisste und drei Tote nach Untergang von Angelkutter
(10.08.16) Vier der sieben Personen des Angelkutters “Angel Gabriel 1” wurden eine Woche nach dessen Schiffbruch weiterhin vermisst. Am 5.8. waren bereits drei Tote im Meer gefunden worden. Die Suchaktion dauerte am 7.8. an.
Wie es zu dem Unglück vor der Küste von Santos kommen konnte, war noch rätselhaft. Die Gruppe war am 29.7. in Bertioga in Richtung der Alcatrazes Island ausgelaufen und wollte am 30.7. zurückkehren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter mit 15 Knoten auf Felsen gesetzt
(10.08.16) Am 1.8. lief ein Ruheständlerpaar mit dem 8,5 Meter langen Kutter „Avel Mor II“,(MMSI-Nr.: 227780260) auf Felsen vor Yeu. Das Boot krachte mit 15 Knoten in der Zone des Bœufs in der Bucht von Bourgneuf, einer schmalen Felspassage, auf Grund. Am Propellerschaft kam es zu starkem Wassereinbruch.
Die beiden mussten ins Wasser springen und sahen das Boot vor ihren Augen sinken. Sie konnten gerade noch einen Notruf absetzen, den der Kutter „Amazone” auffing und die beiden aus dem Wasser rettete. Um 14.05 Uhr war ein SNSM-Boot vor Ort und übernahm die Schiffbrüchigen.
Das Tauchboot “Miniplon” der Firma Atlantique Scaphandres bot seine Dienste zur Bergung an. Sie brachten Hebeballons am Schiff an, das so stabilisiert wurde Drei Boote der SNSM-Station Noirmoutier schleppten die fast ganz unter Wasser liegende „Avel Mor II“, von der nur noch ein Teil des Ruderhauses zwischen den Hebeballons sichtbar war, dann in den Hafen von Herbaudière.
Quelle:Tim Schwabedissen



Regenwasser verursachte Schlagseite auf Frachter
(10.08.16) Am 5.8. entwickelte der unter St. Vincent-Grenadines-Flagge registrierte Frachter, "Rio Tagus", 1730 BRZ (IMO-Nr.: 7435149), der im Hafen von Sète bereits seit Oktober 2010 wegen Sicherheitsmängeln in der Kette lag, 10 Grad Backbordschlagseite. Der Grund dafür war Regenwasser, das sich bei starken Regenfällen in der Bilge angesammelt hatte.
Da keine unmittelbare Gefahr erkennbar war, wurde entschieden, das Wasser in den kommenden Tagen abzupumpen. Der Frachter lag am Quay Paul-Riquet in Cayenne. In der Vergangenheit war mehrfach vergebens versucht worden, die "Rio Tagus" zu auktionieren. Ende des Sommers sollte ein neuer Anlauf starten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Billy’s Barge vor St. Teresa Beach versenkt
(10.08.16) 10 Meilen vor St. Teresa Beach wurde am 28.7. vor Price’s Point die “Billy’s Barge” auf 50 Fuß Wassertiefe als künstliches Riff versenkt, tags darauf folgte ein 40 Fuß langes Metallkreuz in 35 Fuß Tiefe. Darin befand sich die Asche von Price Thornal aus Tallahassee, der 2013 bei einem Autounfall ums Leben kam. Auf diese Weise wollten die Angehörigen Wege zur Erinnerung an den 19-jährigen, der auf dem Heimweg von der University of Mississippi zum Geburtstag seines Vaters verunglückte, schaffen mit einer Stelle, an der sie fischen und gedenken können.
Die 110 Fuß lange Billy’s Barge, die in dem Kinofilm Anaconda 1997 eine Rolle spielte, ist eine Würdigung von Billy Solberger, der der Organization for Artificial Reefs angehörte. Das Ruderhaus ist von der Wasseroberfläche aus sichtbar. Die Organization for Artificial Reefs hat in den vergangenen Tagen mehrere Strukturen vor der Küste von St. Teresa Beach versenkt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht "Perla Reno“
(Bild: Natalija Gobin)   Großbild klick!

Motoryacht bei Šibenik auf Grund gelaufen
(09.08.16) Bei schlechtem Wetter mit stürmischer See und Regen lief am 6.8. die kroatische Motoryacht "Perla Reno“ im St. Ante–Kanal auf Grund. Das Boot kam nahe Šibenik an der Adriaküste im Süden Kroatiens auf Felsen fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht vor Preveza nach Feuer gesunken
(09.08.16) Am 8.8. gegen Mittag geriet eine italienische Luxus-Motoryacht in Brand, als sie von Preveza in Richtung der Insel Lefkas unterwegs war. Die 6-köpfige Besatzung, zwei Männer und vier Frauen aus Italien, konnte unverletzt von einer in der Nähe befindlichen Yacht gerettet werden.
Sie wurde von einem Boot der Küstenwache, das Minuten später vor Ort war, an Bord genommen und nach Preveza gebracht. Das Schiff ging sechs Meilen vor der Küste von Preveza in Flammen auf und sank um 11.50 Uhr.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bohrinsel “Transocean Winner”
(Bild: Rita Brown)   Großbild klick!

Halbtaucher vor Dalmore gestrandet
(09.08.16) Die unter Marshall-Islands-Flagge laufende Bohrinsel “Transocean Winner”, 17580 BRZ (IMO-Nr.: 8756320), strandete am 8.8. um 6.50 Uhr in Dalmore bei Carloway an der Westseite der Isle of Lewis, nachdem sie sich um 4.20 Uhr bei der Verschleppung von Norwegen nach Malta im Sturm vom Schlepper "Alp Forward", losgerissen hatte. Der Schleppzug war westlich der Isle Of Lewis am 7.8. in schweres Wetter geraten. Da er keine Fahrt mehr gegen die Wellen machen konnte, wurde der Notfallschlepper "Herakles" aus Orkney zur Assistenz in Marsch gesetzt.
Doch noch vor dessen Eintreffen brach die Schlepptrosse der "Alp Forward" und konnte nicht wieder festgemacht werden. Der Schlepper konnte nur noch die Drift des Halbtauchers verfolgen, bis dieser auf die Felsen trieb. Menschen befanden sich nicht an Bord.
Transocean und die ALP Marine beauftragten SMIT Salvage mit der Bergung. Die Maritime and Coastguard Agency und das Secretary Of State’s Representative for Salvage and Intervention (SOSREP) überwachten die Situation. Die örtlichen Behörden und Marine Scotland wurden über die Havarie verständigt.
An Bord der Bohrinsel waren 280 Tonnen Diesel. Sie hat eine Kapazität von 21,495 Tonnen Öl und kann 108 Arbeiter beherbergen. Sie wurde 1983 erbaut und 2006 modernisiert. Im Juli lief ein Kontrakt für 498,000 Dollar Charter pro Tag der Det Norske Oljeselskap aus.
Das Rig war nahe Stavanger demobilisiert und für die Verschleppung nach Malta vorbereitet worden, wo die Arbeiten abgeschlossen werden sollten. Danach sollte es in der Türkei abgewrackt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Windjammer vor Stralsund auf Grund gelaufen
(09.08.16) Die britische Brigantine „Eye of the Wind“, 129 BRZ (IMO-Nr.: 5299864), lief mit 17 Mann an Bord am 8.8. gegen 19.45 Uhr in der Stralsunder Nordansteuerung auf dem Weg zur Hansesail in Rostock auf Grund. Der Zweimaster kam im Gellenstrom zwischen Hiddensee und den Darßer Gewässern fest. Zunächst versuchten drei Schiffe erfolgos, den Großsegler aus seiner Lage zu befreien. Schließlich wurde der Schlepper „Delphin“ zu Hilfe gerufen, dem es nach acht Stunden gelang, den Windjammer wieder flottzumachen und in den Stralsunder Hafen zu ziehen.
Gegen 4 Uhr des 9.8. konnte die „Eye of the Wind“ an der Steinernen Fischbrücke festmachen. Dort sollten Untersuchungen zur Unglücksursache stattfinden. Danach sollte entschieden werden, ob das Schiff seinen Weg zur Hansesail fortsetzen kann. Am vorangegangenen Wochenende hatte es am Stralsunder „Seglarträff“ teilgenommen
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter "Providence II" sitzt fest
(Bild: Igor Savitskiy)   Großbild klick!

Kanadischer Kutter bei Okhotsk gestrandet
(09.08.16) Am 6.8. lief der kanadische Kutter "Providence II" (MMSI-Nr.: 316023119), vor der Küste von Okhotsk auf Grund. Die drei Schlepper "Detektor", "OK-0345" und "Burayatia" wurden zu Hilfe gerufen, um das auf Sandgrund sitzende Schiff wieder flottzumachen. Im Zuge der Bergungsarbeiten brach allerdings die Schlepptrosse der "Detektor“, und der Versuch musste abgebrochen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenausfall auf Westerschelde
(09.08.16) Auf der Fahrt von Rotterdam nach Antwerpen erlitt der unter Malta-Flagge laufende Tanker "Med Adriatic", 5651 BRZ (IMO-Nr.: 9410662), beim Navigieren auf der Westerschelde am 1.8. einen Maschinenausfall. Die Schlepper "Multratug 29" und "Gent" wurden zur Assistenz gerufen. Die "Gent" zog den Havaristen zum Put von Terneuzen, wo er Anker warf. Am 2.8. nahm das Schiff die Reise nach Derince wieder auf, wo es am 14.8. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker lief auf Rhein auf Grund
(09.08.16) Der Schweizer Binnentanker "Brienzersee", 2543 ts (EU-Nr.: 7001835), lief am 8.8. zwischen Bacharach und Lorch bei Lorchhausen im Rheingau auf Grund. Die Flussschifffahrt wurde zwischen Bingen und Kaub gesperrt. Ein Leichtertanker ging längsseits, um die Ladung des Schiffes, das von Amsterdam nach Basel unterwegs war, teilweise zu übernehmen.
Das Schiff hatte Heizöl geladen. Rund fünf Stunden lang wurde die Ladung umgepumpt. Dann konnte der Havarist wieder flottgemacht und in den Hafen von Bingen gebracht werden, wo er untersucht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Blackout auf Hybridfähre
(09.08.16) Am 7.8. erlitt die norwegische Hybridfähre "Vision of The Fjords" (IMO-Nr.: 9784192) einen Blackout während einer Fahrt im Nærøyfjord. Das 42 Meter lange Schiff lief zu der Zeit acht Knoten. Es gelang der Crew, die Dieselmaschine wieder anzufahren, sodass die Fähre mit 41 Passagieren und einer sechsköpfigen Crew an Bord nach Flåm zurückkehren konnte.
Danach ging die "Vision of the Fjords" zur Bauwerft Brødrene Aa, wo Techniker die Systeme checken sollten, um die Ursache für den Totalblackout herausfinden sollten. Das Schiff war erst Mitte Juli in Fahrt gekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Vermisste nach Kollision vor Vung Tau
(09.08.16) Der mikronesische Frachter "Guo Shun 21", 4427 BRZ (IMO-Nr.: 8674883), kollidierte am 8.8. in der Südchinesischen See mit dem vietnamesischen Frachter "Thanh Dat 01" auf Position 11 00 N 109 00 O rund 120 Meilen nordöstlich von Vung Tau. Die "Thanh Dat 01" war auf dem Weg von Vung Tau nach Nghi Son im Golf von Tonkin und transportierte 2718 Tonnen Stahl. Die "Guo Shun 21" war von Yokohama nach Phu My-Vung Tau unterwegs. Das MRCC Vietnam wurde um 23.58 Uhr alarmiert.
Der vietnamesische Frachter, der eine 10-köpfige Crew und einen Passagier an Bord hatte, sank nach dem Zusammenstoß. Der Kollisionsgegner konnte neun Schiffbrüchige retten, der Kapitän und der 2. Ingenieur der „Thanh Dat 01“ wurden vermisst. An der SAR-Operation beteiligten sich auch die beiden Frachter , "Tancang Glory" (IMO-Nr.: 9334105) und "Fortune Freighter" (IMO-Nr.: 9168520).
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker drohte Brücke in Rotterdam zu rammen
(09.08.16) Am 7.8. um 21.25 Uhr drohte der unter Singapur-Flagged laufende Flüssiggastanker "Stella Kosan", 9175 BRZ (IMO-Nr.: 9373591), mit der Spijkenisser Brücke in Rotterdam zu kollidieren. Deren beide Flügel hatten sich bei der Annäherung des Schiffes nicht geöffnet, das vom Nieuwe Waterway herankam. Es gelang dem Kapitän, mit einem Voll-zurück-Manöver sein Schiff noch vor dem Zusammenstoß aufzustoppen und weniger als 100 Meter vor der Brücke in eine Sandbank zu setzen.
Um 22.40 Uhr öffnete sich die Brücke, und der Tanker konnte die Fahrt zu seinem Zielhafen Moerdijk mit Schlepperassistenz fortsetzen. Er machte am 8.8. um 0.50 Uhr in der Hollandsch Diep fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Brandstiftung auf Restaurantschiff in Valencia
(09.08.16) Zwei Brandstifter haben auf dem spanischen Restaurantschiff "Dama de Valencia" (MMSI-Nr.: 224181370) am 6.8. um 4.20 Uhr Feuer gelegt. Das Katamaranschiff war in der Nacht unbemannt und lag in der Marina Real Juan Carlos I im Hafen von Valencia. Zwei Zeugen nahmen die Brandstifter an Deck wahr, die nach ihrer Entdeckung flohen.
Wenig später wurden Flammen sichtbar. Vier Löschfahrzeuge konnten den Brand unter Kontrolle bringen, doch das Oberdeck mit Tischen, Stühlen und Kühlschränken wurde zerstört. Die Polizei nahm Untersuchungen auf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenausfall im Roten Meer
(09.08.16) Am 5.8. erlitt der unter Tansania-Flagge laufende Frachter "Adeem 1", 1840 BRZ (IMO:7106994), Maschinenausfall im Roten Meer vor der ägyptischen Küste. Er war auf der Fahrt von Ras Shukhier nach Sawakin. Der Havarist wurde von einem Schlepper der ägyptischen Marine auf den Haken genommen und zum nächsten sicheren Ankerplatz südlich von Al Qusiar gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper nach Wassereinbruch aufgegeben
(09.08.16) Der indonesische Schlepper “Dabo 5” der Bahtera Bestari Shipping Pt. in Tanjungpinang erlitt am Abend des 2.8. Wassreeinbruch im Maschinenraum. Er war unterwegs von Tanjungpinang auf Bintan Island zur Insel Batam, die zu den Riau Islands gehört. Die siebenköpfige Crew ging in ein Boot und wurde gerettet. Das Schiff trieb noch in der See.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre trieb vor Malapascua
(09.08.16) Die philippinische Fähre "Super Shuttle RoRo 3" (MMSI-Nr.: 548370100) erlitt mit 73 Personen an Bord am 2.8. um 04.30 Uhr Maschinenausfall in der Visayan-See östlich der Insel Malapascua westlich von Tabango. Die Fähre war unterwegs von Masbate nach Cebu und erbat Assisstenz der philippinischen Coast Guard. Ein Schlepper nahm den Havaristen im Laufe des Tages auf den Haken und brachte ihn am frühen Morgen des 3.8. nach Cebu ein. Der Ausfall war durch eine Überhitzung der Maschine ausgelöst worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Schwerlastbarge in Singapur
(09.08.16) Am Tuas Boulevard in Singapur brach am Nachmittag des 1.8. ein Feuer an Bord des unter Singapur-Flagge laufenden Schwerguttransporters „Elite Prosperity“, 32521 BRZ (IMO-Nr.: 7386972), der Sembcorp Marine aus. Die Singapore Civil Defence Force (SCDF) wurde um 15.30 Uhr alarmiert und kam mit drei Löschfahrzeugen und einer Reihe weiterer Einheiten sowie zwei Löschfahrzeugen zum Brandort. 70 Mann kamen zum Einsatz. Neben der Brandbekämpfung im Schiffsinnern musste die Außenhaut der Barge gekühlt werden. Um 22.30 Uhr, sieben Stunden nach Brandausbruch, war die Lage unter Kontrolle. Das Feuer hatte sich von Deck 4 in etliche Kabinen tief im Innern von Deck 3 ausgebreitet. Die hölzernen Kabinenwände brachen zusammen und gefährdeten die Löschkräfte, die unter Atemschutz mit Wasserdüsen versuchten, eine weitere Ausbreitung der Flammen auf den vier Decks der Barge zu verhindern. Auf Deck 3 gefährdeten eine Reihe offener Mannlöcher die Männer im Dunkeln des Schiffsinnern zusäzlich. Die “Elite Prosperity” ist 196 Meter lang, 46 Meter .breit und hat eine Tragfähigkeit von 55,517 Tonnen. Sie wurde 1976 in Navantia Cadiz in Spanien erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter geriet nach Explosion in Brand
(09.08.16) Auf dem indonesischen Frachter “Ise Baru”, 648 tdw (IMO-Nr.: 8625143), brach am 30.7. um 10.30 Uhr in Tanjung Perak auf Surabaya in Ost-Java ein Feuer aus. Das Schiff wollte gerade nach Nord-Borneo auslaufen. Der Brand entstand im Maschinenraum durch eine Explosion. Der Chefingenieur erlitt schwere Verbrennungen und wurde in kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht. 15 weitere Crewmitglieder wurden unversehrt evakuiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter im Golf von Tonkin in Seenot
(09.08.16) Am Morgen des 28.7. meldete der Eigner des chinesischen Frachters "Thuan Phat 17", 1599 BRZ (IMO-Nr.: 9544786), dem Coastal Information System Vietnam, dass das Schiff in stürmischer See im Golf von Tonkin bei Position 18-50 N 105-42 O am vorangegangenen Nachmittag nach Maschinenausfall manövrierunfähig geworden und danach der Kontakt abgerissen sei. Das unbeladene Schiff war mit einer 12-köpfigen Crew an Bord auf der Fahrt von China nach Hai Phong. Es gelang der Mong Cai Station des Coastal Information System Vietnam, auf 8155 kHz Kontakt herzustellen. Die Crew berichtete, dass der Schaden behoben und das Schiff wieder in Fahrt sei.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maud hat nach 86 Jahren wieder Wasser unter dem Kiel
(09.08.16) Nach jahrzehntelangen Vorbereitungen gelang es Forschern und Mitglieder eines Bergungsteams, das Wrack des 36 Meter langen und 12 Meter breiten einstigen Forschungsschiffes "Maud" des Südpol-Pioniers Roald Amundsen vom Grund der flachen Cambridge Bay in Nord-Kanada anzuheben. Nachdem die diesjährige Eisschmelze eingetreten war, konnten Taucher 40 Bergungssäcke an dem Rumpf zu befestigen. Nachdem sie mit Pressluftpumpen mit Luft gefüllt wurden, hob sich das Schiff rund einen Meter vom Grund.
Es soll nun auf einen Ponton, den der Schlepper „Tandberg Polar“ zur Untergangsstelle der „Maud“ bugsierte, gebracht und am Ende nach Oslo gebracht werden. Hier soll das Schiff in einem Museum nahe Oslo ausgestellt werden. Bereits vor einem Jahr hatte die Truppe um Projektleiter Jan Wanggaard die Arbeiten gestartet, doch bereits im September war es schon wieder zu eisig geworden.
Für die Norweger ist das Schiff eine Art National-Heiligtum, und sie haben eigens das Projekt "Maud returns home" ins Leben gerufen, um Amundsens letzten Forschungs-Segler nach Vollen zurückzuholen. Er hatte die Nordwestpassage bezwungen und wollte mit der "Maud" den Nordpol erreichen. Am 18.6.1928 jedoch verschwand er nahe der Bäreninsel und kehrte nie zurück. Sein Schiff ging dann durch mehrere Hände und sank 1930.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kevin allein auf Grund
(09.08.16) Am 2.8. um 08:15 lief das deutsche Binnenschiff "Kevin", 1526 ts (EU-Nr.: 04020060), das auf der Donau von Straubing kommend in Richtung Deggendorf mit einer Ladung von 1758 Tonnen Baustahldrähten unterwegs war, aus dem Ruder und wurde manövrierunfähig. Obwohl sofort der Heckanker geworfen wurde, kam es mit dem Steuerbord-Achterschiff am rechten Flussufer fest. Der Schiffsverkehr konnte die Unfallstelle mit langsamer Fahrt gefährden.
Das österreichische Bergungsschiff "Horst Felix" wurde zu Hilfe gerufen und konnte den Havaristen am 3.8. wieder flottmachen. Während dieser Zeit wurde der Fluss in der Kurve bei Pfelling für zwei Stunden gesperrt. Die "Kevin" konnte die Fahrt zum Zielhafen Enns dann wieder aufnehmen und traf dort am 4.8. ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Luxusyacht "Barolo III" im Schlepp
(Bild: NSSR)   Großbild klick!

Ehemaliger Volleyballstar zum zweiten Mal mit Yacht in Seenot
(08.08.16) Die norwegische Luxusyacht "Barolo III", 69 BRZ (MMSI-Nr.: 257561890), havarierte am 28.7. um 17.50 Uhr in Alt-Hellesund vor Lillesand. Sie schlug mit dem Propeller hart gegen einen Stein, woraufhin die Maschine sich automatisch abschaltete. Das NSSR-Rettungsboot "Bendt R. Rasmussen" lief zufälligerweise gerade 300 Meter vor dem Boot her und konnte es kurz nach der Havarie in Schlepp nehmen.
Der Skipper und Eigner war der norwegische Volleyballstar Bjørn Maaseide. Insgesamt waren zwei Personen auf der Yacht. Nach einer Inspektion konnte das Antriebssystem wieder gestartet werden, und eine Stunde nach der Havarie nahm die "Barolo III" Kurs auf Kragerø.
Bereits am 24.7.2012 benötigte Maaseide die Hilfe der norwegischen Seenotretter, als seine 21 Meter lange Yacht „Princess“ vor Hvasser mit sieben Personen, darunter drei Kindern an Bord auf Felsen strandete. Ein Jetboot der Seenotretter barg sie wegen des flachen Wassers von Bord ab. Die „Princess“ wurde später wieder freigeschleppt und repariert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter rammte Kai in Cuxhaven
(08.08.16) Am 27.7. kollidierte der unter der Flagge der Dominikanischen Republik laufende Kühlfrachter "Green Atlantic", 3402 BRZ (IMO-Nr.: 8320585), mit dem Kai des Neuen Fischereihafens in Cuxhaven, als er versuchte, ohne Schlepperhilfe die Hafenschleuse anzusteuern.
An Backbordseite wurde das Heck erheblich eingedrückt, und der Havarist kehrte an seinen Liegeplatz zurück. Am 30.7. nahm er Kurs auf die Nordseewerke Emden zur Reparatur. Am 5.8. lief er nach Beseitigung der Schäden von dort nach Tromsø aus, wo er am 10.8. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Brenta 60-Yacht "Minnic" kieloben
(Bild: Pelle Floden)   Großbild klick!

Deutsche Yacht bei Möja auf Schäre gelaufen und gekentert
(08.08.16) Im schwedischen Schärengarten verlor am 30.7. um 11.19 Uhr die 16 Meter lange, deutsche Brenta 60-Yacht "Minnic" (MMSI-Nr.: 211727230) nach der Kollision mit einem Felsen ihre Kielbombe. Das Boot kenterte etwa eine Seemeile vor der Insel Möja nördlich von Tritonskär. Die fünfköpfige Crew, darunter zwei Teenager, wurde aus dem Wasser gerettet. Die Crew hatte nach der Havarie umgehend den Ausstieg vorbereitet.
Der Bootsmann griff noch nach der Nottasche mit dem Mobiltelefon und einer Kreditkarte. Andere Sportboote und die schwedische Küstenwache waren schnell vor Ort. Mit dem eigenen Beiboot konnten die Crew-Mitglieder zu den Helfern geshuttelt werden. Die Seenotretter brachten die Mannschaft dann an Land, von wo aus es nach Stockholm ging.
Die “Minnic” kam aus Kiel und lief 6,8 Knoten. Nach der Havarie trieb sie vier Minuten lang mit 1,5 Knoten in der See, ehe die AIS-Datenübermittlung stoppte. In dieser Zeit brach offenbar die Kielbombe ab, das Boot schlug um, und die Stromversorgung fiel aus. Wahrscheinlich war es auf das 2,2 Meter unter die Wasseroberfläche aufragende Riff aufgelaufen.
Der Kiel ging 3,3 Meter tief. Von den 14 Tonnen Gesamtgewicht befanden sich 4,5 Tonnen in der Kielbombe und eine Tonne in der Kielfinne. Die Yacht blieb nach dem Kentern kieloben vor der nächsten Insel hängen. Wie und wann die Bergung erfolgen kann und wie es dann weitergeht, sollte sich erst in den kommenden Tagen entscheiden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Generatorausfall in Korfu
(08.08.16) Die zyprische Fähre “Vastervik”, 19413 BRZ (IMO-Nr.: 8604345), erlitt beim Auslaufen aus dem Hafen von Korfu am Morgen des 31.7. einen Ausfall von zwei Generatoren. Das Schiff war nach Brindisi bestimmt und hatte neben 340 Passagieren auch Dutzende von Fahrzeugen geladen. Es musste die Reise unterbrechen und erreichte den Zielhafen schließlich am 31.1. um 08.15 Uhr
Quelle:Tim Schwabedissen



Schaden an der “Eiger Strubli”
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Eine Verletzte bei Yachtkollision
(08.08.16) Am 4.8. kam die Coast Guard New England nahe Bixby Island auf dem Lake Champlain, Vermont, gegen 12:30 Uhr der Crew der 36 Fuß langen Segelyacht “Eiger Strubli” zu Hilfe, die mit der 40 Fuß langen Yacht “Mane” kollidiert war. Auf der „Eiger Strubli” war eine Frau verletzt worden.
Ein 29-Fuß-Boot der Station Burlington sowie ein Rettungsboot des Clinton County Sheriff's Department nahmen Kurs auf die Unglücksstelle. Das Boot aus Clinton County nahm die Frau an Bord. Sie wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Coast Guard kontrollierte beide Boote auf Stabilität. Sie wurden dann zur Mooney Bay Marina in Plattsburg, New York, eskortiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler lief in Concarneau auf Grund
(08.08.16) Der irische Trawler “Carmona”, 309 BRZ (MMSI-Nr.: 250429000), lief am 3.8. im Hafen von Concarneau auf Grund. Er wollte gerade dem Hafen verlassen, wo er eine Ladung Thunfisch gelöscht hatte, um wieder in der Biskaya auf Fang zu gehen. Wegen eines technischen Versagens kam er aber auf einer Sandbank außerhalb des Fahrwassers fest.
Ein Schlepper wurde gerufen, den Havaristen wieder flott zu Machen. Nach einer Stunde hatte er wieder Wasser unter dem Kiel und wurde zurück an den Kai zur Inspektion gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Lotse setzte Frachter in Kaimauer
(08.08.16) Der unter Singapur-Flagge laufende Frachter "Thorco Marjanne", 11394 BRZ (IMO-Nr.: 9232462), der mit einer Ladung Komponenten für Windparks beladen war, kollidierte am Morgen des 2.8. mit einer Kaimauer im Hafen von Ogdensburg.
Der Lotse hatte offenbar eine Fehleinschätzung vorgenommen, daraufhin lief das Schiff in die Betonmauer, aus der ein Stück herausbrach. Am Bug des Frachters entstand eine Beule. Der Schaden wurde auf 20,000 Dollar geschätzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnentanker auf Rhein aufgelaufen
(08.08.16) Am 4.8. lief der deutsche Binnentanker "Eiltank 47", 3166 ts (EU-Nr.: 02326397) auf dem Rhein bei Braubach unweit von Koblenz auf Grund. Ein Containerfrachter versuchte, den mit 1070 Tonnen Gefahrgut beladenen Tanker freizuschleppen, der bei Flusskilometer 580 festsaß. Beim ersten Anlauf brach aber die Schlepptrosse.
Es wurde daraufhin überlegt, die Ladung auf die „Eiltank 333” zu leichtern. Dann aber gelang es eher überraschend, die „Eiltank 47“ im zwite Anlauf doch wieder freizubekommen. Nach einer Untersuchung dufte sie die Reise von Ludwigshafen nach Amsterdam fortsetzen, wo sie am 5.8. um 18.15 Uhr eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hurtigruten-Fähre rammte Hindernis
(08.08.16) Die norwegische Hurtigruten-Fähre "Finnmarken", 15690 BRZ (IMO-Nr.: 9231951), kollidierte am 5.8. bei Finnsnes mit einem unbekannten Gegenstand. Die Sicht war zum Unglückszeitpunkt in den Morgenstunden sehr schlecht. Taucher wurden geschickt, um den Rumpf des Schiffes zu inspizieren.
Die Anläufe auf den Lofoten und Vesterålen wurden bis zum Hafen von Bodø abgesagt. Am Nachmittag verließ das Schiff Finnsnes und nahm Kurs auf Bergen, wo es am 8.8. eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rumpf der Spirit of Koa wird versenkt
(08.08.16) Der Rumpf des hawaiianischen Ausflugsschiffes "Spirit of Kona" lag weiter in 20 Fuß Wassertiefe. Er sollrw aber nun endgültig im Meer verbleiben. Berger wurden am 29. oder 30.7. vor Ort erwartet.
Es dauerte mehrere Tage, bis die Berger der Cates International die Genehmigung für ihren Bergungsplan erhielt. Sie haben bislang sechs Lkw-Ladungen von Trümmern von der Küstenlinie nördlich der Kailua Pier entfernt. Die größte intakte Sektion des Rumpfes soll indes vor der Küste in internationalen Gewässern versenkt werden. Dazu setzte die Parker Marine ein Bergungsschiff in Oahu in Marsch. Nur noch wenige Trümmer waren am 29.7. auf den Felsen an der Strandungsstelle verstreut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Russischer Tanker auf Grund gelaufen
(08.08.16) Der russische Tanker "Nimbus SPB", 4614 BRZ (IMO:8821761), lief am Morgen des 28.7. zwischen den Tonnen 29 und 30 des Fahrwassers in der Ansteuerung von St. Petersburg auf dem Weg in den Hafen auf Grund. Die Havarie wurde durch einen Ruderausfall ausgelöst. Nach einer Stunde kam der Tanker wieder mit eigener Kraft frei und machte um 10.15 Uhr im Hafen fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schwere Kollision vor Singapur
(08.08.16) Der unter Panama-Flagge laufende Tanker “Dream II”, 164241 BRZ (IMO-Nr.: 9356593), kollidierte am 3.8. mit dem unter derselben Flagge registrierten Containerfrachter „MSC Alexandra“ in der Straße von Singapur, zwei Meilen südöstlich der Insel Sebarok. Die Schiffe waren auf kreuzenden Routen unterwegs, der Tanker durchlief die Verkehrstrennungszone in östlicher Richtung, während die „MSC Alexandra“ von Singapur kommend in diese einlief. Offenbar waren schwere Verstöße gegen die geltenden Verkehrsvorschriften ursächlich für die Kollision.
Die „Dream II” erlitt erhebliche Schäden am Bug, als sie den Containerfrachter an Backbordseite am Heck traf. Dieses wurde aufgerissen, und 10 leerer Container gingen über Bord. Fünf davon landeten auf der Back des Tankers, die anderen im Meer. Beide Schiffe gingen auf Reede von Singapur vor Anker.
Vier Container konnten bis zum Vormittag des 6.8. geborgen werden. Der fünfte sank in indonesischen Gewässern. Inzwischen machte die „MSC Alexandra” am Pasir Panjang Terminal fest, wo die verbliebene Ladung auf die “MSC Katie” umgeladen werden sollte, die den Havaristen im Jade-Service ersetzt, während er zum Shanghai Jiangnan Shipyard gehen sollte.
Die “MSC Alexandra” ist 365,80 Meter lang, 52 Meter breit, hat 12 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 165,908 Tonnen bei einer Containerkapazität von 14,000 TEU. Sie wurde 2010 bei der Daewoo Shipbuilding and Marine Engineering in Südkorea erbaut und läuft für die Mediterranean Shipping Company. Sie war zum Kollisionszeitpunkt unterwegs von Singapur nach Chiwan, China.
Die “Dream II” hat eine Tragfähigkeit von 319,999 Tonnen. Sie war von Beilun, China, nach Khark, Iran, unterwegs und lief in Ballast. Sie wurde 2008 bei der Daewoo Shipbuilding and Marine Engineering in Südkorea erbaut und läuft für das griechische Arcadia Shipmanagement.
Quelle:Tim Schwabedissen



Alaska Juris offenbar gesunken
(08.08.16) Am 30.7. wurde in der Beringsee die Suche nach dem 229 Fuß langen Fabriktrawler “Alaska Juris” abgebrochen. Das Schiff war offenbar 41 Meilen nordöstlich der Insel Segula gesunken. Die 46 Crewmitglieder waren nach einem Wassereinbruch im Maschinenraum am 26.7. von anderen Schiffen aus drei Rettungsinseln gerettet worden.
Binnen einer dreitägigen Suche waren lediglich am 29.7. Ölschlieren auf dem Wasser entdeckt worden. Dieser hatte sich nach Angaben des Alaska Department of Environmental Conservation tags darauf verflüchtigt. Maximal befanden sich 100000 Gallonen Diesel auf dem Schiff der in Washington ansässigen Fishing Co. of Alaska.
Quelle:Tim Schwabedissen



Autofrachter rettete Einhandsegler
(08.08.16) Der unter Panama-Flagge laufende Autofrachter “Orion Leader”, 57513 BRZ (IMO-Nr.: 9182289), rettete am 3.7. einen Einhandsegler vor der Küste von Mexiko. Das Schiff war von Honolulu, Hawaii, nach Lazaro Cardenas unterwegs, als es einen weitergeleiteten Mayday-Ruf der U.S. Coast Guard auffing, die einen Notruf der 970 Meilen vor der nächsten Küste im Pazifik treibenden Yacht aufgefangen hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hamburger Frachter der Unfallflucht verdächtig
(08.08.16) Am Morgen des 27.7. wurde ein Kutter in den Gewässern von Pintang in der Fujian Provinz in der Straße von Taiwan von einem Frachter gerammt. Dabei wurde das Backbordvorschiff schwer beschädigt, zwei Crewmitglieder erlitten Verletzungen. Als mutmaßlicher Kollisionsgegner wurde der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Containerfrachter “Marconnecticut”, 9160 BRZ (IMO-Nr.: 9343675), der Marconsult Schifffahrt Gmbh & Co. KG in Hamburg ermittelt.
Er war von Busan in Süd-Korea nach Hongkong unterwegs. Ein Untersuchungsteam ging an Bord, nachdem er am selben Tag den Zielhafen erreichte. Am 30.7. war er von Chiwan nach Xiamen unterwegs, wo die Untersuchung abgeschlossen werden sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Benita auf dem Weg zum Abbruch gesunken
(08.08.16) Im Schlepp der “Ionean Sea Fos” der Five Oceans Salvage sank am 30.7. der Bulkcarrier “Benita” unterwegs von der Strandungsstelle in Mauritius auf dem Weg zu Abbrechern in Alang, Indien, rund 93,5 Meilen vor der Küste von Mauritius. Der liberianische Frachter war am 17.6. vor Mahebourg auf Grund gelaufen und nach langwierigen Bergungsarbeiten am 23.7. von den Felsen gezogen worden. Um 17.30 Uhr ging das Schiff nun auf einer Tiefe von 4400 Metern unter, nachdem es um 13.35 Uhr begonnen hatte, übers Heck wegzusacken.
Daraufhin hatte der Schlepper die Trosse geslippt. Es befand sich niemand an Bord des Frachters. Keine Trümmer oder Ölverschmutzung wurden nach dem Untergang beobachtet. Die “Ionian Sea FOS” blieb noch bis zum Morgen des 31.7. vor Ort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre rammte Frachter
(08.08.16) Die japanische Fähre “Shoyo Maru”, 696 BRZ (IMO-Nr.: 8920804),kollidierte am Morgen des 1.8. gegen neun Uhr nach einem Maschinenausfall mit dem in Kure liegenden, unter Hongkong-Flagge laufenden Bulkcarrier “Dyna Camellia“, 52957 BRZ (IMO-Nr.: 9381196). Sie hatte gerade vom Terminal in Kure, Hiroshima, mit 62 Personen an Bord mit Kurs Matsuyama losgeworfen.
Das Schiff kehrte nach der Havarie an den Terminal zurück. Drei Fahrgäste wurden leicht verletzt. Der Frachter blieb unbeschädigt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bug der Sewol 10 Meter angehoben
(08.08.16) Das Anheben des Bugs der südkoreanischen Fähre “Sewol” gelang vor Jindo Island am 5.8. um 20.10 Uhr. Das Vorschiff wurde rund 10 Meter um fünf Grad angehoben. Dann gelang es, am Bug 18 Hebevorrichtungen zu installieren. Zuvor war dieses Manöver sechs Mal gescheitert, weil das Wetter zu schlecht war.
Als am 12.6. ein weiterer Versuch erfolgte, hatte sich ein Hebedraht in den Rumpf gefressen. In den folgenden Tagen sollten 26 Hebestropps an den Halterungen im Bereich von Bug und Heck angeschlagen und dann an einem Heberahmen festgemacht werden. Mit dessen Hilfe soll das Wrack gehoben werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weltkriegsbombe bei Fähre in Marseille explodiert
(08.08.16) Die französische Fähre „Jean Nicoli“, 29968 BRZ (IMO-Nr.: 9161948), wurde am 31.7. nach einer Explosion unter Wasser im Hafen von Marseille evakuiert worden. Die Detonation ereignete sich, nachdem bereits alle Passagiere das Schiff verlassen hatten. Die Fähre war zuvor aus Korsika gekommen. Weder am Schiff noch den Hafenanlagen kam es zu Schäden gekommen.
Zum Zeitpunkt der Explosion waren nur noch 77 Besatzungsmitglieder an Bord, die in Sicherheit gebracht wurden. Grund für die Explosion war möglicherweise eine Weltkriegsbombe. Bei einer Untersuchung der Fähre und des Hafens konnte die Polizei keine Hinweise auf Sprengstoff finden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Krim-Fähre
(08.08.16) Die russische Fähre “Elena”, 1551 BRZ (IMO-Nr.: 9774501), erlitt im Hafen der Krim nach einem Kurzschluss am 2.8. einen Brand an Bord. Das Schiff hatte gerade losgeworfen und manövrierte im Hafen. An Bord waren hunderte von Passagieren. Dichter Rauch stieg an Steuerbordseite auf. Die Crew konnte die Flammen binnen weniger Minuten bekämpfen. Nach einer Inspektion konnte die Fähre wieder in Fahrt gehen.
Die Fähre läuft für die Koksohimtrans zwischen der Krim und dem Kaukasus in der Straße von Kertsch. Sie ist 102 Meter lang, 19 Meter breit, hat vier Meter Tiefgang und kann 510 Fahrgöste sowie 140 Fahrzeuge transportieren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kreuzfahrtschiff trieb neun Stunden vor Wicklow
(08.08.16) Das unter Bermudas-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff „Caribbean Princess“, 112894 BRZ (IMO-Nr.: 9215490), erlitt am 3.8. mit fast 4,500 Personen an Bord einen Maschinenausfall und trieb neun Stunden in der irischen See. Das 290 Meter lange Scfhiff musste einen geplanten Besuch in Dublin absagen. Die Havarie ereignete sich 25 Meilen südöstlich der Küste von Wicklow.
Am Abend konnte die Energieversorgung wieder hochgefahren werden, und das Schiff nahm Kurs auf Belfast, wo es am folgenden Morgen festmachte. Die Holyhead Coast Guard hatte einen Schlepper und einen Sikorsky-Helikopter aus Dublin in Marsch gesetzt. Das Schiff war mit 3,306 Passagieren und einer Crew von 1,158 Personen von Cobh in Cork nach Dublin unterwegs und befand sich auf einer 12-Tage-Kreuzfahrt, die am 31.7. in Southampton gestartet war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter versenkte Kutter
(08.08.16) Der unter Hongkong-Flagge laufende Frachter “Rich Better”, 7989 BRZ (IMO-Nr.:9007350), kollidierte 85 Meilen östlich von Nha Trang auf Position 12.17 N 110.38 O am 2.8. mit dem vietnamesischen Kutter „BD 96660 TS“ in der südchinesischen See. Der Kutter, der keine Navigationslichter gesetzt hatte, kenterte und sank. Die sechsköpfige Crew wurde von dem Frachter unversehrt aus dem Wasser gerettet.
Die “Rich Better” setzte mit den Schiffbrüchigen an Bord die Reise nach Shanghai fort. Von dort sollten sie aufs chinesische Festland gebracht und den Behörden von Vietnam übergeben werden. Der Kutter kam aus der Provinz von Binh Dinh und war 10 Tage vor dem Unfall auf Fangfahrt ausgelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Frachter in Chioggia
(08.08.16) Am 4.8. um 12:30 Uhr brach auf dem im Hafen von Chioggia liegenden, türkischen Frachter „Derin“ ein Feuer im Maschinenraum aus. Die neunköpfige Crew konnte sich retten und wurde ins Krankenhaus von Mestre gebracht, ebenso wie ein Feuerwehrmann, der einen Herzanfall erlitten hatte.
Er war gegen 13 Uhr bewusstlos von seinen Kameraden mit einer Infrarotkamera entdeckt worden. Um 13.15 Uhr war die Brandbekämpfung abgeschlossen. Möglicherweise hatte auslaufendes Dieselöl das Feuer entfacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Trawler in Port Louis
(08.08.16) An Bord des 53 Meter langen, unter Mauritius-Flagge laufenden Trawlers “Shandrani 3” (MMSI-Nr.: 645271000) brach am 4.8. gegen 04.30 Uhr ein Feuer aus. Das Schiff lag längsseits der „Shandrani 1“ in Port Louis, Mauritius. Beide Schiffe wurden aus dem Hafen geschleppt.
Ein Übergreifen des Feuers auf die “Shangrani 1” konnte verhindert werden, sie kehrte nach einer Inspektion nach Port Louis zurück. Der Brand auf der „Shandrani 1“ wurde am Vormittag von dem Schlepper “Dombeya“ unter Kontrolle gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker vor Kehin kollidiert
(08.08.16) Der unter Panama-Flagge laufende Tanker “Eastern Phoenix”, 3380 BRZ (IMO-Nr.: 9552692), kollidierte am 7.8. um 09.20 Uhr mit dem japanischen Tanker „Keihin Maru No. 8“ vor Kehin in der Kawasaki-Präfektur, Japan. Die “Eastern Phoenix” wurde nur leicht beschädigt, die “Keihin Maru No. 8” wurde aufgerissen und erlitt Wassereinbruch. Teile der Ladung liefen aus, und das Schiff sank teilweise. Die dreiköpfige Crew wurde gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kreuzfahrtschiff rammte Fähre in Tilbury
(08.08.16) Das unter Bahamas-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff “Magellan”, 46052 BRZ (IMO-Nr.: 8217881), rammte am Abend des 3.8. eine Passagierfähre an den Tilbury Docks. Diese befand sich gegen 19 Uhr direkt vor der Anlegebrücke.
Der Fährverkehr von Tilbury nach Gravesend wurde eingestellt. Die Kollision wurde durch eine plötzliche Windbö verursacht, die das auslaufende Kreuzfahrtschiff erfasste. Die Schäden blieben geringfügig.
Quelle:Tim Schwabedissen



Versorger erlitt Maschinenausfall
(08.08.16) Der brasilianische Offshore-Versorger “Skandi Niteroi”, 15183 BRZ (IMO-Nr.: 9387243), erlitt am Morgen des 4.8. beim Auslaufen aus Vila Velha Maschinenausfall, als er gerade das Fahrwasser ansteuerte. Schlepper zogen den Havaristen in den Hafeon zurück, wo der Schaden am Kai behoben werden sollte. Am 7.8. lag das Schiff noch dort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack vor Keelung geräumt
(08.08.16) Die Räumung des Wracks des Containerfrachters “TS Taipei” der TS Line, der am 10.3. bei Keelung gestrandet und am 24.3. zerbrochen war, wurde fünf Monate nach dem Schiffbruch abgeschlossen. Die zerlegten Teile des Schiffes wurden zum Keelung Shipyard von CSBC zum Recyceln gebracht. Während der kommenden Tage sollten verbliebene Wrackreste, zwei zerbrochene Container und andere vom Schiff gestürzte Gegenstände noach geborgen und dann Wasserqualitätstests durchgeführt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff auf Donau aufgelaufen
(08.08.16) Am 2.8. gegen 08:15 Uhr erlitt ein unter deutscher Flagge fahrendes Binnenschiff von Straubing flussabwärts in Richtung Deggendorf auf der Donau laufend durch einen technischen Defekt einen Ruderausfall. Der Besatzung gelang es noch, den Heckanker auszubringen. Trotzdem kam das mit 1758 Tonnen beladene Schiff mit dem Heck an der Steuerbordseite am rechten Ufer fest.
Die Fahrrinne der Donau blieb frei, eine langsame Vorbeifahrt der Schifffahrt war möglich. Ein Schubboot konnte den Havarist wieder freischleppen. Es setzte dann seine Fahrt Richtung Österreich fort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Container stürzte auf Bunkertanker in Rotterdam
(08.08.16) Am Abend des 31.7. stürzte ein Maersk-Container von einem Frachter, der an der Maasvlakte 2 im Hafen von Rotterdam lag, auf das Oberdeck des längsseits festgemachten, holländischen Bunkertankers "Jaimy V", 2540 ts (EU-Nr.: 02333355). Der Container krachte bei Löscharbeiten auf das Ruderhaus des Binnenschiffes, das dabei zerstört wurde.
Ein Crewmitglied kam mit Glück und leichten Verletzungen davon. Es wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei und die Arbeitsinspektion starteten eine Untersuchung, wie es zu dem Unfall, der leicht hätte schlimmer ausgehen können, gekommen war. Der Tanker verblieb im Yangtzhafen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff entmastete Yacht
(08.08.16) Am 27.6. kollidierte ein Binnenschiff mit einer Yacht bei Almere auf dem IJmeer, unweit der Insel Pampus. Das Binnenschiff befand sich offenbar außerhalb des Fahrwassers. Die Yacht, die eine achtköpfige Crew hatte, wurde aufgerissen, der Mast brach und stürzte aufs Deck. Dabei wurde auch die Funkanlage zerstört, sodass der Skipper kein Mayday funken konnte.
Mit einem kleinen Handfunkgerät konnte er aber ein in der Nähe befindliches Rettungsboot alarmieren. Es schleppte die Yacht dann in den Hafen. Ein Crewmitglied der Yacht, das den Mast an den Kopf bekommen hatte, begab sich von dort vorsorglich ins Krankenhaus. Der Kapitän des Binnenschiffes wurde nach dem Festmachen in der Oranjeschleuse von der Polizei befragt.
Quelle:Tim Schwabedissen



DGzRS vor Alsen im Einsatz für sinkendes Motorboot
(08.08.16) Am 6.8. geriet eine vierköpfige Familie aus Dänemark mit einem Motorboot nach einem Wassereinbruch in der westlichen Ostsee in Seenot. Das Seenotrettungsboot „Jens Füerschipp“ der DGzRS-Station Gelting brachte Boot und Besatzung am 6.8. sicher ins dänische Sonderburg. Gegen 15.50 Uhr war es neben der „Nis Randers“ vom MRCC Bremen alarmiert worden.
Die dänische Küstenfunkstelle Lyngby Radio hatte den Notruf der Familie weitergeleitet. Ihr 10 Meter langes Boot trieb vor der Südostspitze der Insel Alsen, an Bord war ein Paar mit seinen zwei Kindern. Die beiden deutschen Rettungskreuzer befanden sich zu diesem Zeitpunkt vor Hasselberg zu einer Übung beim dortigen Strandfest. Dies erwies sich als glücklicher Umstand, da sich die Anfahrt zum Havaristen verkürzte.
Auch ein SAR-Hubschrauber der dänischen Marine nahm Kurs auf das Motorboot und traf als erste Rettungseinheit vor Ort ein. Er setzte ein Besatzungsmitglied mit einer Lenzpumpe auf den Havaristen ab. Wenige Minuten später waren auch die „Jens Füerschipp“ und die „Nis Randers“ am Havaristen, der bei nordwestlichen Winden um fünf Beaufort in etwa einem Meter Seegang trieb.
Die „Jens Füerschipp“ ging bei dem Motorboot längsseits und unterstützte die Lenzarbeiten. Sie schleppte den Havaristen dann längsseits in den Hafen von Sonderburg. Während der dreistündigen Schleppreise musste die Lenzpumpe ununterbrochen laufen. Gegen 21.30 Uhr machte die „Jens Füerschipp“ wieder in Gelting fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sportkutter sank vor Greetsiel
(08.08.16) Der Sportkutter „Vadder Listig“ sank am 2.8. im Wattenmeer vor Greetsiel. An Bord waren zwei Hobbyfischer, die am Morgen starken Wassereinbruch an Bord ihres etwa 8,5 Meter langen Bootes bemerkten und die Seenotretter der DGzRS alarmierten. Der Wassereinbruch konnte mit Bordmitteln nicht gestoppt werden. Um 8.45 Uhr funkten sie Mayday. Die beiden Männer im Alter von 67 und 72 Jahren retteten sich dann in ein Beiboot. Die DGzRS alarmierte umgehend das Seenotrettungsboot "Woltera" von der Station Juist und den Seenotrettungskreuzer "Alfried Krupp" aus Borkum. Außerdem bat sie das in Eemshaven stationierte Seenotrettungsboot „Jan en Titia Visser“ der niederländischen Schwestergesellschaft KNRM sowie einen Such- und Rettungshubschrauber der Deutschen Marine um Unterstützung.
Über Funk sprachen die Seenotretter auch das Vermessungsschiff „Norderney“ des Wasser- und Schifffahrtsamtes Emden an. Es befand sich zu diesem Zeitpunkt in der Schleuse Leysiel. Seine Besatzung setzte vor der Schleuse die kleine Peiljolle „Juist“ aus. Die Marineflieger trafen als Erste am Unglücksort ein, mussten jedoch nicht mehr eingreifen, da kurz darauf nahezu zeitgleich die „Juist“ und das Seenotrettungsboot "Woltera" bei den Schiffbrüchigen waren.
Die Peiljolle nahm die beiden Männer unversehrt an Bord und übergab sie an das Mutterschiff „Norderney“, das sie nach Greetsiel brachte. Der Kutter, der in Ditzum beheimatet ist und auf der Reise von Emden nach Baltrum war, sank unmittelbar darauf in der Osterems, nur etwa vier Kilometer westlich der Schleuse Leysiel. Bei einsetzendem Hochwasser und etwa 1,5 Metern Wassertiefe ragten die Aufbauten noch aus dem Wasser. Der Tonnenleger „Lütjeoog“ sicherte die Untergangsstelle.
Nach Auskunft des Schiffsführers befanden sich etwa 100 Liter Diesel sowie rund 10 Liter Ottokraftstoff in zwei Kanistern sowie zwei Gasflaschen an Bord. Am Wrack wurde ein etwa 5 x 400 Meter großer Ölfilm festgestellt und die Bergung der wassergefährdenden Stoffe bereits eingeleitet. Die Wasserschutzpolizei Emden nahm Ermittlungen zur Unfallursache auf. Weiterhin wurde gegen den verantwortlichen Bootsführer ein Strafverfahren wegen der begangenen Gewässerverunreinigung eingeleitet.
Zur Unglückszeit herrschten im Revier südliche Winde um zwei Beaufort. Inzwischen wurde die "Vadder Listig" nach Norddeich geschleppt worden und dort an Land aufgepallt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Besanmast auf Segellogger kam herunter
(08.08.16) Im Mündungsgebiet von Elbe und Weser brach am 5.8. nahe der Nordergründe ist am späten Abend der Besanmast des deutschen Segelloggers „Vegesack“, 73 BRZ (MMSI-Nr.: 211226120). Glücklicherweise blieben alle 12 Besatzungsmitglieder unverletzt. Da der hintere der beiden Masten des rund 36 Meter langen Traditionsschiffes samt Segel auf die Ruderanlage gestürzt war, trieb die „Vegesack“ manövrierunfähig nördlich der Tonne A8 im Fahrwasser der Alten Weser.
Über Kanal 16 alarmierte die Besatzung die Seenotretter. Während der Seenotrettungskreuzer „Vormann Steffens“ der Station Hooksiel zu dem etwa 20 Seemeilen entfernten Havaristen unterwegs war, bot der Zollkreuzer „Jade“ Hilfe an. Er nahm ebenfalls Kurs auf die „Vegesack“ und machte zur Sicherheit Standby, bis die Seenotretter eintrafen.
Gegen Mitternacht nahm die „Vormann Steffens“ den Segellogger bei westnordwestlichen Winden um vier Beaufort und 1,5 Metern Seegang auf den Haken. Sie schleppte die „Vegesack“ von der Alten über die Neue Weser in die Jade. Gegen vier Uhr übernahm das Seenotrettungsboot „Baltrum“ der Station Horumersiel mit seiner Freiwilligen-Besatzung den samt gebrochenem Mast mehr als 40 Meter langen und 170 Tonnen schweren Schleppanhang, um ihn sicher durch die enge Hooksieler Hafeneinfahrt zu bringen.
Das Tochterboot „Adele“ der „Vormann Steffens“ diente dabei als Heckschlepper. Bei einsetzendem Ebbstrom, der unmittelbar vor Hooksiel von der Seite auf den Schleppzug wirkte, gelang das schwierige Manöver im zweiten Anlauf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Betrunkener Skipper verursachte Kollision
(08.08.16) Am 7.8. gegen 11 Uhr kam es im Ausweichyachthafen Brunsbüttel zu einer Kollision zwischen einer deutschen und einer niederländischen Motoryacht. Es entstand Sachschaden in noch unbekannter Höhe. Bei der Personalienüberprüfung stellten die Beamten der Wasserschutzpolizei Brunsbüttel beim deutschen Skipper Atemalkohol fest.
Ein daraufhin durchgeführter Test ergab 1,88 Promille. Dem Schiffsführer wurde eine Blutprobe entnommen. Ihn erwartete nun eine Strafanzeige wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre auch nach Namensänderung im Pech
(08.08.16) Am Abend des 7.8. kollidierte die norwegische Fähre "Kjella", 638 BRZ (IMO-Nr.: 8615277), die ehemalige "Godfjord", mit dem Anleger in Forvik in Vevelstad, Helgeland. Gegen 19.30 Uhr erlitt die "Kjella" beim Ansteuern von Forvik Maschinenausfall. Der Kapitän warf sofort den Anker, woraufhin die Fähre zwar klar vom neuen Fährhafen kam, aber mit dem Bug den alten Anleger rammte.
Niemand der 18 Passagiere und fünf Crewmitglieder kam zu Schaden. Die Passagiere wurden von einer anderen Fähre an Land gebracht. Das Rettungsboot "Skuld" nahm Kurs auf Forvik, wo die "Kjella" inzwischen im alten Fährhafen festgemacht hatte. Ihre Taucher untersuchten den Rumpf auf Schäden. Dann wurden die Autos entladen und der Havarist zum Slip in Sandnessjøen zur weiteren Untersuchung geschleppt.
Am 1.2. um 9.15 Uhr war das Schiff noch als "Godfjord" auf der Route Tjøtta-Forvik laufend unweit des Anlegers von Forvik auf Grund gelaufen, nachdem die Propeller nicht mehr auf Maschinenbefehle eagiert hatten. Die sieben Fahrgäste blieben unverletzt. Um 11.20 Uhr konnte sie freigeschleppt werden.
Am 31.1. hatte es technische Probleme gegeben, wegen derer mehrere Abfahrten abgesagt wurden. Im Sommer 2014 kollidierte das Schiff an einem Tag gleich zwei Mal mit einem Kai, vier Fahrgäste wurden verletzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wieder Fördedampfer in Kiel ausgefallen
(08.08.16) Am 2.8. ist erneut ein Fördeschiff der Kieler Reederei SFK im Einsatz ausgefallen. Die „Heikendorf“, 278 BRZ (IMO-Nr.: 8308733), erlitt gegen Mittag vor Friedrichsort einen Kupplungsschaden und musste von dem Schlepper „Stein“ ins Depot der Reederei an der Hörn geschleppt werden. Die Passagiere des 32 Jahre alten Passagierschiffes wurden von dem Schwesterschiff „Laboe“ übernommen. Die Reparatur der defekten Kupplung war wegen der notwendigen Beschaffung von Ersatzteilen nicht einfach. Deshalb wurde ein längerer Ausfall des Fördeschiffs nicht ausgeschloossen.
In den vergangenen Monaten waren bereits mehrfach Fahrgastschiffe der Reederei ausgefallen. Die „Heikendorf“ war zuletzt im Mai in Laboe mit einem Maschinenschaden liegengeblieben. Damals musste der Schlepper „Falckenstein“ das Schiff in die Hörn bringen. Die Fahrgäste stiegen auf Busse und spätere Linienschiffe umsteigen. Die „Heikendorf“ wurde 1983 auf der Lindenau Werft gebaut und ist so der älteste Fördedampfer.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Toter bei Kutterbrand vor Kap Breton
(08.08.16) Am 29.7. um 20.06 Uhr brach auf dem französischen Kutter "Samatheo - BA.922662", 16 BRZ (MMSI-Nr.: 227316570) vor Kap Breton ein Feuer aus. Die vierköpfige Crew funkte einen Notruf. Das CROSS Etel schickte einen ECU 40-Helikopter der Gendarmerie Mimizan, das Rettungsboot "SNS 208 - Saint Nicolas II" der Rettungsstation Kap Breton sowie das französische Zollboot "DF 43 - Haize Hegoa", das in der Nähe auf Standby ging.
Der Kutter trieb sieben Meilen vor dem Semaphor Messanges. Um 20:27 Uhr war der Polizeihubschrauber vor Ort und barg zwei der Fischer aus dem Wasser. Sie wurden dann auf das Zollboot gebracht. Um 21.03 Uhr zog das Rettungsboot die beiden anderen aus dem Meer.
Einer war bewusstlos und konnte nicht wiederbelebt werden. Er wurde um 21030 Uhr für tot erklärt. Die drei Überlebenden kamen ins Krankenhaus in Dax. Die "Samatheo" trieb weiter brennend im Meer. Am Morgen des 30.7. konnte kein Sichtkontakt mehr hergestellt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre lief vor Cebu auf Grund
(08.08.16) Die 72 Meter lange philippinische Ro-Ro-Fähre “Lite Ferry 8”, 1680 tdw, lief am 5.8. in Cebu City auf der Fahrt von Cagayan de Oro City auf Grund. Das mit 41 Passagieren besetzte Schiff strandete wegen niedrigen Wasserstands. Die Fahrgäste wurden von einem Schlepper an Land gebracht. Mit dem folgenden Hochwasser wurde das Schiff wieder flott gemacht und im Hafen auf Schäden inspiziert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schoner bei Windjammerregatta auf Grund gelaufen
(08.08.16) Am Nachmittag des 3.8. gegen 15.15 Uhr lief der 79 Fuß lange Schoner “American Eagle” im Somes Sound nahe Mount Desert Island, Maine., auf Grund. Er nahm an einer Windjammer-Regatta teil und hatte 25 Personen an Bord. Die Crew kontaktierte die Coast Guard, die mit einem 29-Fuß-Boot der Station Southwest Harbor, das die Regatta ohnehin begleitete, sowie einem 47-Fuß-Boot gemeinsam mit anderen, zu Hilfe kommenden Booten die Mitfahrer an Land zu einer örtlichen Werft brachte.
Die fünfköpfige Crew blieb an Bord und wartete auf steigenden Wasserstand, um das Schiff gegen 21 Uhr wieder abzubringen. Das historische Schiff ist in Rockland beheimatet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Luxusyacht vor Untergang bewahrt
(08.08.16) Am 1.8. lief die 30 Meter lange Luxusyacht “Bellissima” auf Felsen nahe Pender Harbour im kanadischen British Columbia. Bei der Strandung am Daniel Point kam es zu einem unkontrollierbaren Wassereinbruch am Heck. Die Crew funkte einen Notruf und lief nach Pender Harbour. Boote der Coast Guard versuchten, des Wassereinbruchs mit zwei starken Pumpen Herr zu werden. Ölsperren wurden vorsorglich ausgebracht. Es gelang schließlich, das Boot zu stabilisieren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Katamaranfähre durch Feuer schwer beschädigt
(08.08.16) Der Hochgeschwindigkeitskatamaran „Menina da Praia - LS-01“ geriet am 1.8. in Guaruja, San Paolo, bei Reparaturarbeiten in Brand. Die örtliche Feuerwehr war rasch vor Ort und löschte das Feuer, das im Heckbereich ausgebrochen war und sich auf das gesamte Schiff ausgedehnt hatte, binnen einer Stunde. Es entstand aber erheblicher Sachschaden. Die „Menina da Praia - LS-01” verkehrt zwischen Santos und Vincente de Carvalho.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hampton Roads: Motoryacht “Mario” nach Wassereinbruch in Hafen geschleppt
(08.08.16) Die Coast Guard Hampton Roads kam am 7.8. der Motoryacht “Mario” zu Hilfe, die fünf Meilen vor Virginia Beach Wassereinbruch erlitten hatte. Die beiden Bootsfahrer meldeten sich über Telefon und berichteten über ihre Notlage fünf Meilen östlich des Chesapeake Bay Bridge-Tunnels. Um 9.20 Uhr lief ein 45-Fuß-Boot von der Coast Guard Station Little Creek aus, und ein MH-60 Jayhawk-Helikopter hob von der Air Station Elizabeth City, North Carolina, um 9:40 Uhr ab.
Beide trafen gegen 10 Uhr vor Ort ein. Sie wurden unterstützt von Einheiten des U.S. Army Corps of Engineers, des Virginia Beach Fire Department und der Virginia Marine Police. Die beiden Bootsfahrer wurden abgeborgen, und das Rettungsboot begann, das eindringende Wasser auszupumpen. Dann wurde die „Mario“ zur Cutty Sark Marina abgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutterskipper bei Lenzarbeiten vergiftet
(08.08.16) Sechs Meilen vor dem Port Aransas Inlet erlitt am 31.7. der 89 Fuß lange Kutter “Redemption” (MMSI-Nr.: 367673080), eine interne Wasserleckage. Um 22.50 Uhr wurde die Coast Guard Corpus Christi über den Wassereinbruch durch einen Wassertank informiert. Von der Station Port Aransas kam ein 45-Fuß-Boot zu Hilfe, und von der Air Station Corpus Christi stiegen ein MH-65 Dolphin-Helikopter sowie eine HC-144 Ocean Sentry auf, die eine Lenzpumpe über dem Havaristen abwarf.
Während der Lenzversuche zeigte dessen Skipper auf einmal Anzeichen einer Kohlenmonoxyd-Vergiftung. Sicherheitshalber wurde er abgeborgen und von dem Hubschrauber ins Spohn Shoreline Hospital geflogen. Der Kutter wurde von dem Küstenwachboot längsseits genommen und zum Martin Midstream Loadrack geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



18 Personen von Walbeobachtungsboot gerettet
(08.08.16) Die Coast Guard Juneau und andere Helfer retteten am Nachmittag des 7.8. alle 18 Personen von dem 35 Fuß langen Walbeobachtungsboot „Big Red“ im Favorite Channel near Juneau. Die Coast Guard Juneau hatte zuvor einen Notruf der “Big Red” aufgefangen, die Wassereinbruch erlitten hatte. Es handelte sich bei den Geretteten um 16 Passagiere und zwei Crewmitglieder.
Sie wurden auf die “St. Herman” gebracht, wobei das Sportboot “See You” assistierte, und zum Allen Marine Dock gebracht, wo sie von der Coast Guard in Emüfang genommen worden.
Quelle:Tim Schwabedissen





Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949



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