EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Seenotfälle
Archiv März 2000

Last update: Mittwoch, 2. Februar 2000, 06:03:24 Uhr

Schiffsunglück in Pakistan - 125 Tote
Freitag, 31.03. 2000, 06:22:53 Uhr
Islamabad - Ein Schiffsunglück in Pakistan hat 125 Menschen das Leben gekostet, wie die pakistanische Presse gestern berichtete. Das überladene Boot war am Mittwoch auf dem Fluss Chenab im Zentrum des Landes gekentert. Die Passagiere, unter ihnen viele Frauen und Kinder, waren auf einer Pilgerreise.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Können Cracker Kriegsschiffe fernsteuern?
Die amerikanische Armee befürchtet eine neue Dimension des Infowar
Freitag, 31.03. 2000, 06:21:40 Uhr
Das amerikanische Militär ist in Sorge, dass in Kriegszeiten möglicherweise Cracker in die Steuerungssysteme von Waffensystemen eindringen und dadurch die Kontrolle über Schiffe und Panzer erlangen könnten. Zumindest hat diese Befürchtung Sheryl French von der Information Assurance Architecture for the Digitized Force während einer Konferenz der amerikanischen Armee geäußert.

Im Unterschied zu früher seien die neuen Kampfschiffe und Panzer für viele Fuktionen wie Navigation, Zielsuche oder Steuerung von Computersystemen, Software und Datenkomunikationn abhängig. Auch wenn das Pentagon schon lange mit Sicherheitsproblemen von Computern zu tun gehabt hätte, wären in Panzern oder in bewaffneten Fahrzeugen bislang noch nie Computer gewesen, sagte French, wie die [External Link] Federal Computer Week berichtet.

Angeblich hat das Verteidigungsministerium bereits durch einen Test zeigen können, dass Cracker in die Steuersysteme von Waffensystemen eindringen können. So habe nach einer von der Defense Information Systems Agency veröffentlichten Schulungs-CD-ROM ein Luftwaffenoffizier aus einem Hotelzimmer über einen Laptop in das Computersystem eines Kriegsschiffs eindringen und falsche Navigationsdaten eingeben können: "Glücklicherweise war dies nur ein überwachter Test, um herauszufinden, was man machen kann", heißt es auf der CD-ROM. "In Wirklichkeit ist die Art des Verbrechens und dessen Ziel nur durch die Vorstellungskraft und Fähigkeit der Menschen begrenzt."

Werden also gute Cracker oder jeweilige Feinde die Hightech-Waffen in Zukunft nach Belieben steuern können? Das wäre natürlich eine Vision vom Infowar, die Militärs im selben Maß faszinieren wie erschrecken dürfte. Ganz so einfach dürfte es aber nicht sein, meint jedenfalls John Pike von der Federation of American Scientists ( [External Link] FAS). Trotz der bekannten Sicherheitslöcher in den kommerziellen Systemen, die von der Armee eingesetzt werden, wären diese doch zu unvorhersagbar, als dass sie sich Feinde während eines Kampfes gezielt zunutze machen könnten.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Rennkat "Philips Challenger" verliert halben Rumpf
Freitag, 31.03. 2000, 06:16:53 Uhr
Offenbar war die Taufe duch die englische Queen doch kein gutes Omen für die sechsköpfige Crew, denn schon beim ersten Test am Mittwoch kam es nahe den südenglischen Scilly Islands zur Havarie. Bei mittleren Winden und 16 Knoten brach der gesamte vordere Teil des Backbordrumpfes vor dem Querholm seitlich weg.

Die beiden Crew-Mitglieder Mike Calvin und Andy Hindley befanden sich gegen 7 Uhr morgens auf Wache, als sie einen lauten Knall im Rumpf hörten. Sofort sammelte sich die ganze Mannschaft an Deck. Die Segler sahen große Risse, die sich plötzlich in beiden Rümpfen gebildet hatten, und bereiteten sich auf eine eventuelle Notsituation vor. Die Küstenwache wurde verständigt und alle Segler zogen ihre Überlebensanzüge an.

Mit Hilfe der Navy konnte das Boot dann stabilisiert werden und liegt nun bei den Scillys vor Anker.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Bei Kilometer 91,900 wird's auf dem Neckar gefährlich
1999 sanken bei Haßmersheim zwei Schiffe
Donnerstag, 30.03. 2000, 06:08:49 Uhr
Heilbronn Diese Bilanz zog am Dienstag die Wasserschutzpolizei (Wapo) in Heilbronn für den Neckar. Im Vorjahr wurden noch 356 Straftaten verzeichnet. Damit scheinen die intensiveren Kontrollen und die verstärkte Aufklärung erste Erfolge zu zeigen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Aufklärungsquote hat sich jedoch im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert. Konnten 1998 zwei von drei Fällen geklärt werden, so war es 1999 nur noch etwa jeder zweite. Als Hauptursache sieht man bei der Wasserschutzpolizei ¸¸die ungünstigen Ermittlungsmöglichkeiten bei den umweltgefährdenden Abfallbeseitigungen, die zugenommen haben''.

Die Delikte im Einzelnen:

Die Umweltsünder kennen keine Grenzen: In einem Fall trieb sogar ein Müllcontainer auf dem Neckar zu Tal und gefährdete die Schifffahrt. Andere Täter hatten einen Schrottbagger zusammen mit einer größeren Menge Altöl auf unbefestigtem Grund abgelagert. Insgesamt nahmen die Umweltdelikte jedoch ab. Elfmal flogen Wapo-Beamte mit der Hubschrauberstaffel des Landes, um das Gewässer zu überwachen. Zudem wurden 441 Wasserproben genommen.

Die Diebe werden immer jünger. Besonders krass: Sechs Kinder brachen auf einer Schute im Hafen Heilbronn ein und stahlen zahlreiche Gegenstände. Bei den Diebstahlsdelikten gab es eine Zunahme.

Weniger Delikte wurden dagegen bei der Fischwilderei und bei den Verkehrsstraftaten verzeichnet. Trunkenheitsfahrten gab es nach Angaben der Wapo so gut wie keine.

Gefährlich für die Kapitäne ist der Neckar ganz offensichtlich bei Kilometer 91,900 auf Höhe Neckarmühlbach (bei Haßmersheim). Dort ist der Fluss unübersichtlich und schwer zu navigieren. Am 16. November und am 17. Dezember stießen nahezu an der gleichen Stelle jeweils zwei Boote aufeinander. Beim ersten Schiffsunfall wurde ein holländisches Schiff auf einer Länge von 40 Metern aufgerissen. Ursache für die Kollision war ein defektes Ruder. Trotz eines Großeinsatzes der Feuerwehr sank das holländische Schiff. Der Schaden betrug insgesamt über eine Million Mark. Am zweiten Unfall war eine mangelhafte Kursabsprache schuld. Eines der beteiligten Boote versank mit dem Vorderschiff.

Zu zwei tödlichen Badeunfällen kam es im Dienstbezirk der Wapo Heidelberg. Ein Bosnier bekam am 29. Juni 1999 beim Baden im Neckar bei Neckargemünd einen Krampf und ertrank. Zwei weitere Männer sprangen am 24. Mai beim Wehr in Neckargemünd ins Wasser. Durch die dort herrschende Unterwasserströmung waren sie schnell erschöpft. Nur durch das beherzte Eingreifen eines Schleusenangestellten konnte einer der Männer noch geborgen werden. Der zweite Mann ertrank.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Millionengrab "Pallas"
Teure Sicherungsmaßnahmen vom Winde verweht
Donnerstag, 30.03. 2000, 06:10:05 Uhr
Kiel - Die vor Amrum gestrandete "Pallas" widerlegt die Fachleute doppelt. Anders als erwartet versinkt das Wrack des italienischen Holzfrachters nicht zügig im feinen Mahlsand, sondern wird vermutlich noch Jahre zu sehen sein. Und anders als angekündigt sollen Schäden an der Versiegelung der Pallas nicht mehr teuer behoben werden, weil das Wrack auch so weder Umwelt noch Schifffahrt gefährdet.
    "Die Experten sagen, dass man nach derzeitiger Lage am Wrack nichts mehr machen muss", sagt eine Sprecherin des Umweltministeriums in Kiel. Vor drei Monaten hatte das Ministerium noch das Gegenteil in Aussicht gestellt, als Stürme die Abdeckung sowie Steine und Sand aus dem Rumpf weggespült hatten. Seitdem hat die im Sommer 1999 abgeschlossene Verfüllung weiter gelitten. Sturm und Wellen hätten "ganz schön was ausgeräumt", berichtet Axel Perlick. Er leitet für das Umweltamt Schleswig das Lagezentrum Ölbekämpfung in Husum. Aus einigen Luken sei weiterer Sand raus. Im wichtigsten Punkt gibt Perlick aber Entwarnung. Auf dem Wrack sei "wirklich absolut kein Öl" zu sehen.
   Nach der Havarie im Herbst 1998 waren bei einer lokalen Ölpest 10 000 Seevögel verendet. Auch nach monatelangen Pumparbeiten war das Wrack nicht restlos sauber. Deshalb wurde der Rumpf mit Solidur gefüllt. Der Spezialbaustoff bindet Öl. Die Sicherungsarbeiten kosteten insgesamt 11,4 Millionen Mark.
   Die Öl bindende Solidurschicht hält nach Einschätzung der Experten - jedenfalls bis jetzt. "Wir müssen nichts machen", sagt die Ministeriumssprecherin. Sicherheitshalber wird die "Pallas", die selbst bei Hochwasser noch aus der Nordsee ragt, regelmäßig kontrolliert. Demnächst soll es eine umfassende Wrackbesichtigung geben, um Schäden zu sichten und endgültig über Nachbesserungen zu entscheiden.
    Auf Amrum fühlt man sich wieder schlecht informiert. In diesem Jahr habe er aus Kiel in Sachen "Pallas" noch nichts gehört, klagt Amtsvorsteher Jürgen Jungclaus. "Wir erwarten, dass alles getan wird, damit von diesem Schiff keine Gefahr mehr ausgeht." Das hängt nicht nur von den Schäden ab, sondern auch davon, ob und wie die "Pallas" in der Sandbank versinkt.
   Die Experten hatten ein gleichmäßiges Versacken binnen weniger Jahre vorhergesagt. "Es sieht so aus, als ob das Wrack in der Mitte nicht weggeht", berichtet Perlick nun. Nur Bug und Heck würden absacken. In der Mitte sei der Untergrund der Sandbank so hart und fest, dass er nicht nachgebe, meint Jungclaus.
   Sackt die "Pallas" weiter nur an ihren Enden ab, könnte sie in der Mitte auseinander brechen. Eine akute Gefahr bestehe aber nicht. Zumal die "Pallas" insgesamt noch langsamer im Meeresgrund versinken dürfte als bisher, weil das Wrack bei jedem Sturm Sand verliert und damit leichter wird.
    So dürfte es auch in den kommenden Jahren von Amrum und anderen Inseln aus "Informationsfahrten" zum Wrack geben. Perlick weist darauf hin, dass die "Pallas" nicht betreten werden darf. Das Wrack sei "rot vor Rost und grün vor Algen" und schon deshalb weder als Angelplatz noch als Sonnendeck geeignet.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Suche nach fünf vermissten Seeleuten vor Schweden eingestellt
Mittwoch, 29.03. 2000, 06:38:53 Uhr
Höganäs/Schweden (AP) Die Suche nach fünf vermissten Seeleuten nach einem Schiffsunglück vor der Südwestspitze Schwedens ist am Dienstagabend eingestellt worden. Wie das Rettungszentrum in Göteborg mitteilte, bestand nach zehnstündiger Suche kaum noch Hoffnung, die Vermissten noch lebend zu retten. Das mit 600 Tonnen Salzsäure und zehn Tonnen Treibstoff beladene und in Liberia registrierte dänische Schiff war bei schlechter Sicht mit dem deutschen Containerschiff «Werner Bremen» zusammengestoßen und gesunken. Zwei Besatzungsmitglieder der «Martina» konnten gerettet werden. Von den 13 Menschen an Bord des deutschen Schiffes wurde niemand verletzt. Eine Gefahr für die Umwelt wurde ausgeschlossen, weil die Salzsäure nach offiziellen Angaben eine nur geringe Konzentration hat und nicht aus dem Container auslief. Die Ermittlungen zur Unglücksursache dauerten an.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Schiff nach Zusammenstoß gesunken - Fünf Vermisste
Dienstag, 28.03. 2000, 16:03:49 Uhr

Stockholm (Reuters) - Nach der Kollision mit einem Containerschiff "Werder Bremen" (1297 Tonnen) ist vor der Küste Schwedens ein Chemietanker gesunken. Fünf der sieben Besatzungsmitglieder des Tankers "Martina" (387 Tonnen) wurden vermisst, wie der Göteborger Seerettungsdienst am Dienstag mitteilte. Es handele es sich bei den Vermissten um polnische Staatsbürger. Nach ihnen suchten am Dienstag 20 Schiffe und bis zu fünf Hubschrauber. Zudem sollen Taucher das Wrack nach Überlebenden durchsuchen, die sich möglicherweise in Luftblasen haben retten können.

Alle 13 Besatzungsmitglieder des unter der Flagge Antiguas fahrenden Frachters aus Bremen seien gerettet worden, berichtete der Seerettungsdienst. Von dem Chemietanker konnten nur zwei Männer geborgen werden, bevor er sank. Er war in Libyen registriert und fuhr für die Reederei Euro Shipping.

Die dänische Küstenwache teilte mit, der gesunkene Tanker sei mit Chlorwasserstoff von Sarpsborg in Norwegen nach Kopenhagen unterwegs gewesen. Er stieß bei schlechten Sichtverhältnissen vor der Halbinsel Hoganas an der Südwestküste Schwedens mit dem Frachter zusammen.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Sportbootfahrer: Jeder Vierte ist zu schnell
Dienstag, 28.03. 2000, 06:09:50 Uhr
Hohensaaten - Auch auf dem Wasser wird gerast. Bei Kontrollen hat die Wasserschutzpolizei Hohensaaten 1999 jeden vierten Sportboot-Kapitän als Temposünder ertappt. Im Jahr davor sei allerdings jedes dritte Sportboot zu schnell gewesen, berichtete die Wasserschutzpolizei am Montag in Hohensaaten (Barnim). Die Beamten überwachen 228 Kilometer schiffbare Wasserstraßen.

Im vergangenen Jahr wurden dort 28 Unfälle von Schiffen und Sportbooten registriert - neun mehr als 1998. «Hauptunfallursachen waren menschliches Fehlverhalten verbunden mit fehlender Streckenkenntnis auf der Oder sowie Mängel an der Technik und Hindernisse in der Wasserstraße», erklärten die Polizisten. Mehrfach habe Treibgut - Autoreifen, Blechtafeln und Baumwurzeln - den Antrieb der Schiffe lahm gelegt.

Zu den herausragenden Ereignissen dieses Jahres zählen die Ordnungshüter die Eröffnung des Binnenhafens in Eberswalde und den Start der Bauarbeiten des Hafens Schwedt.

Kuriosestes Ereignis: Das Motorschiff "Friesisches Haff" war auf dem Oder-Havel-Kanal über ein Auto gefahren, das auf dem Grund der Wasserstraße lag.

Die Wasserschutzpolizei in Hohensaaten ist zuständig unter anderem für einen Teil der Oder, Oder-Havel-Wasserstraße und die Werbelliner Gewässer.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Feuerwehrleute entern ein führerloses Schiff
Montag, 27.03. 2000, 06:16:43 Uhr
Führerlos trieb am Samstag Morgen das Schiff "Eja" aus dem Gemündener Schutzhafen, Unbekannte hatten es losgebunden. Bevor es in den Main und die Fahrrinne geriet, konnten Feuerwehrleute das Schiff bergen und zurück bringen.
Ein möglicherweise größeres Schiffsunglück verhinderten am Samstag ein Angler und Männer der Feuerwehr Gemünden. Das Motorschiff "EJA" mit Heimathafen Saarbrücken hatte sich im Schutzhafen selbständig gemacht und drohte führerlos in den Main zu treiben. Unbekannte hatten es in der Nacht losgebunden.

"Kollege Zufall" hatte gleich mehrere Male seine Hände bei der Bergung der "EJA" im Spiel. Ein zufällig in der Hafeneinfahrt fischender Hobby-Angler bemerkte, wie das Motorschiff, das an den Werktagen Abraum vom Mainausbau abtransportiert, gegen 1030 Uhr von seinem Liegeplatz abtrieb.

Als das Schiff in die Hafenausfahrt trieb und er keine Personen an Bord erkennen konnte, alarmierte er Matrosen der ebenfalls vor Anker liegenden "Jakub K", einem Niederländer. Zu Fuß rannte der Matrose zur nahe gelegenen Feuerwache, in der gerade ein Sprechfunklehrgang für die Wehren aus dem Inspektionsbereich Gemünden stattfand.

Zusammen mit der Besatzung des Rüstwagens rückten Kreisbrandinspektor Herbert Hausmann und Funkausbildungsleiter Reinhold Gerhard zum Schutzhafen aus. Gemeinsam mit dem Leiter der Außenstelle Gemünden des Wasser- und Schiffahrtsamtes, Heinrich Borstelmann, gelang es den Helfern in letzter Sekunde, das Schiff vor Erreichen der Mainströmung zu entern und es wieder an seinem Liegeplatz zu vertäuen. Kurz nach 11 Uhr war die Bergung beendet.

Außer einem durchgerissenem Stromkabel war durch die Eskapade kein weiterer Schaden entstanden. Bleibt die Frage, wer das Schiff losgebunden hat - um Hinweise auf den oder die Täter bittet die Wasserschutzpolizei Lohr (Tel. 0 93 52/87 41 56).
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Acht Menschen auf der Flucht nach Griechenland ertrunken
Sonntag, 26.03. 2000, 07:02:47 Uhr
Kos/Griechenland (AP) Auf der Flucht aus der Türkei nach Griechenland sind vor der Insel Kos offenbar acht Menschen ertrunken. Ihre Leichen wurden am Samstag auf der rund 320 Kilometer südöstlich von Athen gelegenen Insel angespült, wie die Behörden mitteilten. Polizei und Küstenwacht starteten eine Suche nach möglichen Überlebenden. Bislang seien noch keine Hinweise auf einen Schiffbruch gefunden worden, sagte ein Sprecher. Über die Nationalität der Toten wurden zunächst keine Angaben gemacht. Zumeist handelt es sich bei Flüchtlingen, die von der türkischen Küste aus nach Griechenland kommen, um Kurden aus Nordirak. Mehr als 30 Einwanderer kamen in diesem Winter auf der Flucht nach Griechenland ums Leben.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Mindestens sechs Tote bei Schiffsunglück im Atlantik
13 der 31 Seeleute aus rauer See gerettet - Hoher Wellengang erschwert Bergungsbemühungen
Samstag, 25.03. 2000, 06:41:49 Uhr
Hamilton/Bermuda - Beim Untergang eines griechischen Containerschiffs im Atlantik sind mindestens sechs Menschen ertrunken. 13 der 31 Besatzungsmitglieder wurden bis zum Freitagnachmittag von kanadischen Rettungshubschraubern lebend aus der stürmischen See gerettet. Wie ein Sprecher der amerikanischen Küstenwacht in Norfolk mitteilte, setzte die «Leader L» am Donnerstagabend 700 Kilometer nordöstlich von Bermuda einen Notruf ab und meldete, dass Wasser durch ein 13 Meter großes Leck eindringe.

Die Besatzung berichtete von einem lauten Krachen, 45 Sekunden später neigte sich das 233 Meter lange Schiff und sank innerhalb mehrerer Stunden. Dem Sprecher zufolge war zunächst unklar, ob alle 31 Besatzungsmitglieder in die beiden Rettungsboote gelangten. Kanadische Militärhubschrauber bargen 13 Seeleute aus Rettungsflößen oder direkt aus dem Wasser, hieß es weiter. Alle seien in gutem Gesundheitszustand. Sechs Leichen wurden aus dem Wasser gezogen.

Ein Rettungsboot wurde aus der Luft gesichtet, wegen bis zu fünf Meter hoher Wellen sei es aber zunächst nicht möglich gewesen, weitere Schiffbrüchige zu bergen. «Es treiben immer noch Leute da draußen, und das ist eine gute Nachricht», beschrieb ein kanadischer Rettungsflieger die Lage am Freitagmorgen. Der in Panama registrierte Frachter einer griechischen Reederei war mit einer Ladung Salz von Spanien nach New York unterwegs.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Griechisches Containerschiff versinkt im Atlantik
Schicksal der Besatzung unklar
Freitag, 24.03. 2000, 06:09:04 Uhr
Hamilton - Ein griechisches Containerschiff mit 31 Besatzungsmitgliedern ist im Atlantischen Ozean gesunken. Die Seeleute ließen etwa 700 Kilometer nordöstlich von Bermuda die Rettungsboote zu Wasser und warteten auf Hilfe. Die 236 Meter lange «Leader L» sandte nach Angaben der Küstenwache vom Donnerstag um 01:32 Uhr (Ortszeit) einen Notruf aus, in dem es hieß, durch ein 13 Meter breites Loch in der Außenwand dringe Wasser ein. Das Schiff sank innerhalb weniger Stunden, es war jedoch nicht bekannt, ob alle Besatzungsmitglieder die Rettungsboote rechtzeitig erreichten.

Ein Flugzeug der amerikanischen und kanadischen Küstenwache entdeckte in der Dunkelheit ein Rettungsboot und einzelne Lichter von Booten oder Rettungswesten im Wasser, wie die Sprecherin der US-Küstenwache, Allison von Hagn, erklärte. Das Flugzeug konnte jedoch keine Rettung einleiten. Die Wellen in dem Gebiet waren etwa fünf Meter hoch. Drei Hubschrauber und vier Schiffe der kanadischen Marine sollten am Freitagmorgen am Unglücksort eintreffen. Die unter panamaischer Flagge fahrende «Leader L» wollte Salz von Spanien nach New York bringen. Nach dem Notruf nahm das Schiff Kurs auf Bermuda.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

EU-Plan: Alle Tanker sollen bis 2015 doppelten Rumpf haben
Donnerstag, 23.03. 2000, 06:09:48 Uhr
   Brüssel - Alle Tanker, die Häfen in der Europäischen Union anlaufen, sollen bis 2015 aus Sicherheitsgründen einen doppelten Rumpf haben. So sollen künftig Ölkatastrophen wie die jüngste des Tankers »Erika» vermieden werden, sagte EU-Verkehrskommissarin Loyola de Palacio am Mittwoch in Brüssel bei der Vorstellung einer entsprechenden Richtlinie.

Das Ziel soll in Etappen je nach Tonnage in drei Stufen 2005, 2010 und 2015 erreicht werden. Dies werde zwar zusätzliche Kosten verursachen, sagte Palacio «Das Meer und die Sicherheit der Mannschaften sind aber unbezahlbar», meinte die Kommissarin. Es dürften keine Profite mit veralteten und schrottreifen «Seelenverkäufern» auf Kosten der Gesellschaft gemacht werden, kritisierte Palacio unverantwortliche Schiffseigner und Charterer. «Ich hoffe, dass die EU-Mitgliedsstaaten den nötigen politischen Willen zeigen, die EU-Richtlinie schnell zu verabschieden», sagte sie.

   Die EU-Kommission appellierte an die Ölgesellschaften schon sofort auf freiwilliger Basis keine Tanker mehr zu chartern, die älter sind als 15 Jahre, es sei denn die Seetüchtigkeit sei klar erwiesen. Es gebe einen klaren Zusammenhang zwischen dem Alter der Schiffe und der Unglückshäufigkeit, sagte Palacio.

   Als Lehren aus der Katastrophe der «Erika», die vor der bretonischen Küste auseinandergebrochen war, mehr als 10 000 Tonnen Öl verloren und 400 Kilometer Küste verschmutzt hatte, präsentierte die Kommission ein ganzes Paket mit geplanten Maßnahmen. Dazu gehört eine Verschärfung der Kontrollen in den Häfen.

   So sollen alle Schiffe aus den Häfen verbannt werden, die älter sind als 15 Jahre und die zwei Mal in den vorausgegangenen zwei Jahren beanstandet worden sind. Außerdem will die EU-Kommission halbjährlich eine Schwarze Liste mit den Risikoschiffen veröffentlichen. Die Hafenkontrollen sollen noch intensiver erfolgen.

Schließlich sollen die so genannten Einstufungsbehörden mehr unter die Lupe genommen werden. Diese sind für die Kontrollen und Sicherheitszertifikate zuständig. Die EU-Kommission wünscht die Macht zu haben, nachlässigen Behörden die Lizenz zu entziehen. Im weiteren Verlauf des Jahres will die EU-Kommission den Vorschlag für eine europäische Agentur für Sicherheit auf See vorlegen. Diese Agentur soll die Kontrollen kontrollieren.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Rätselhaftes Walsterben nach Tests der US-Marine
Innerhalb von zwei Tagen 14 Wale angetrieben
Mittwoch, 22.03. 2000, 06:09:25 Uhr
Freeport/Bahamas - Wissenschaftler und Behörden untersuchen auf den Bahamas den Zusammenhang zwischen einem Walsterben und Tests der US-Marine. Nach Versuchen der Marine mit Schallwellen am Mittwoch voriger Woche wurden innerhalb von zwei Tagen 14 Wale an der Insel Ataco angetrieben, acht davon starben. Der Meeresbiologe Ken Balcomb von der Umweltgruppe Earthwatch sagte, ein solcher Vorfall komme auf den Bahamas nur einmal in zehn Jahren vor. Dass das Walsterben gleichzeitig mit den Versuchen aufgetreten sei, könne kein Zufall sein. Balcomb forderte ein Ende der Versuche.

Der Leiter der Fischereibehörde Michael Breynan erklärte, er könne sich an keinen ähnlichen Vorfall auf den Bahamas erinnern. Breynan untersucht gemeinsam mit amerikanischen Wissenschaftlern die Ursache des Walsterbens. Ein Meeresbiologe des amerikanischen Smithsonian-Institutes, Charles Potter, wertete den Vorgang ebenfalls als äußerst ungewöhnlich. Potter sagte aber, er habe bei der Obduktion der Tiere keinen physischen Schaden feststellen können, wie etwa geplatzte Trommelfelle.

Der Marinevertreter Greg Smith erklärte am Dienstag, es gebe keinen Beweis für einen kausalen Zusammenhang zwischen den toten Walen und den Versuchen. Die Wale seien an der Insel nicht an der dem Test zugewandten, sondern an der entgegengesetzten Seite angetrieben worden. Er kündigte an, die Versuche würden fortgesetzt.

Die auf Wale spezialisierte Biologin Naomi Rose erklärte dagegen, abhängig von der Frequenz hätten Schallwellen eine extreme Reichweite. Dass die Wale an der abgewandten Seite verendet seien, könne darauf hinweisen, dass sie aus der Testzone geflohen seien.

Die US-Marine hatte versucht, mit Hilfe von Schall U-Boote aufzuspüren. Bei den Versuchen hatte ein Flugzeug nördlich der Insel Abaco zwei Bojen abgeworfen, von denen eine Schallwellen aussandte, die von der anderen Boje empfangen wurden. Zwischen beiden Bojen kreuzte während dessen ein U-Boot. Laut Balcomb handelte es sich bei den angetriebenen Tieren überwiegend um Schnabelwale, die bis zu sieben Meter lang waren.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Fünf russische Matrosen in U-Boot erstickt
Dienstag, 21.03. 2000, 13:19:50 Uhr
Moskau - Fünf russische Matrosen sind bei dem Versuch, Buntmetall zu stehlen, in einem verschrotteten U-Boot erstickt. Die Leichen seien von einer Wache gefunden worden, meldet die Nachrichtenagentur Itar-Tass. Die Matrosen waren in eine Kammer eingedrungen und hatten die Luke geschlossen. Binnen weniger Minuten erstickten sie in dem unbelüfteten Raum. Mit dem geplanten Weiterverkauf des Beuteguts an einen Schrotthändler wollten die Matrosen ihren mageren Sold aufbessern.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Neuer Otto-Film läuft am Donnerstag an
Dienstag, 21.03. 2000, 06:25:01 Uhr
Der „Außerfriesische“, Otto Waalkes, kehrt zurück, und macht in seinem neuen Film die sieben Meere unsicher. Zwischen 1985 und 1992 lockte der Friese mit dem blonden Haar rund 22 Millionen Fans mit den unterschiedlichsten Abenteuern in die Kinos. Dann wurde es ein paar Jahre stumm um den Vorläufer des deutschen Comedy-Booms. Am Donnerstag kommt sein neuer Film die deutschen Kinos: „Otto – Der Katastrofenfilm“.

Diesmal ist es der letzte Wunsch des Großvaters, der die Geschichte ins Rollen bringt. Otto soll ein stolzes Schiff über die Ozeane steuern. Die Folge sind haarsträubende Erlebnisse auf hoher See.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Sonnenflecken mitschuldig am Untergang der «Titanic»
Montag, 20.03. 2000, 20:01:57 Uhr
London - Am Untergang der «Titanic» waren offenbar Sonnenflecken mitschuldig. Diese Ansicht vertritt ein angesehener britischer Meteorologe in der Zeitschrift «Weather». Seinen Analysen zufolge war im Unglücksjahr 1912 ein Rückgang der Zahl der Sonnenflecken zu beobachten, der 1913 sein Minimum erreichte. Dies habe zu einer größeren Zahl von Eisbergen geführt. Bei der Kollision der «Titanic» mit einem Eisberg waren über 1 500 Menschen ums Leben gekommen.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Fischer zieht Leiche von verschwundenem Sohn an Land
Samstag, 18.03. 2000, 07:25:05 Uhr
Athen - Ein griechischer Fischer hat am Freitag in seinem Netz die Leiche seines seit mehr als einem Monat verschwundenen Sohnes an Land gezogen. Der 60-Jährige konnte den stark zersetzten Körper, der gerichtsmedizinisch untersucht werden sollte, erst später identifizieren. Der 22 Jahre alte Sohn war am 26. Januar beim Fischen nahe der Insel Kimolos, rund 145 Kilometer südwestlich von Athen, aus dem Boot gefallen. Rettungsteams und die Küstenwache gaben nach einigen Tagen die Suche nach ihm auf.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Noch immer Zweifel am Untergang der Beluga
Angehörige gedenken des Unglücks vom 18. März 1999
Samstag, 18.03. 2000, 07:24:10 Uhr
Sassnitz - Heute jährt sich der Untergang des Fischkutters „Beluga“. Und wie als Mahnmal liegt das Wrack mit der Kennung SAS 104 noch immer an der Kaimauer vor der Hafenmeisterei. Das Unglück ist nach Ansicht vieler Fachleute und auch Angehöriger der drei Todesopfer Kapitän Frank Schneider, Maschnist und Navigator Hartmut Gleixner und Lehrling Martin Semft noch nicht vollständig aufgeklärt ist.

Nach einer Meldung des Ölsuchflugzeuges über eine Ölspur am Adlergrund in der Ostsee hatzte am 18. März 1999 das große Suchaufgebot sehr schnell die Gewissheit, dass es sich Öl des in Sassnitz beheimatete Schiff handelte. Es lag mit einer Neigung von 50 bis 60 Grad mit dem Heck in 18,6 Meter Wassertiefe auf Grund. Bange Stunden der Suche im Seegebiet mit Tauchern brachten keine Gewissheit, wo die Besatzung verblieben war, berichtete damals der erste Vormann des Seenotrettungskreuzers „Arkona“, Arthur Bellack. Vielfältig waren die Spekulationen zur Unglücksursache. Sie reichten von einem Netzhaker über U-Bootkontakt bis zum gleichzeitig im dortigen Revier stattfindenden Manöver „Jaguar“ der deutschen und französischen Marine. Nichts von alledem bestätigte die Kammer des Seeamtes Rostock, wo ein Richter und fünf Beisitzer in der Verhandlung im Oktober 1999 auf technisches Versagen mit menschlichen Unzulänglichkeiten plädierten und zudem den zuständigen Beamten der Seeberufsgenossenschaft Hans-Jörg Kattereit mit einem dienstlichen Verweis belegten. Der hat mittlerweile als Beteiligter Widerspruch eingelegt.

Ebenfalls nicht zufrieden gibt sich bis heute die Witwe des Beluga-Kapitäns, Beate Schneider. Sie kann keinen Widerspruch einlegen. Dennoch hat sie als Anwalt Peter Michael Diestel, den letzten DDR Innenminister, für weitere Ermittlungen eingeschaltet. „Die mysteriösen Auffälligkeiten lassen vermuten, dass ein anderer Vorfall dahintersteckt“, sagt Diestel, der nun prüft, inwieweit gegen die untersuchenden Behörden Ansprüche bestehen. Als Anwalt bemängelt er beispielsweise auch Widersprüchlichkeiten in den Totenscheinen der lange später aufgefundenen Besatzung.

Am Sonntag gedenken Kollegen und Angehörige der Fischer am Sassnitzer „Mahnmal für die auf See verbliebenen Opfer der Seefahrt“ in Sassnitz an der Promenade der Verunglückten.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Ölverschmutzer darf auslaufen
Samstag, 18.03. 2000, 07:21:02 Uhr
Rostock - Der Frachter "Mimi Selmer", der für die jüngste Ölverschmutzung in der Ostsee verantwortlich ist, darf nun aus dem Rostocker Hafen auslaufen. Der Schiffsversicherer hat 800 000 Mark Sicherheitsleistung hinterlegt. Der Kapitän und der Technische Offizier mussten je 60 000 Mark Sicherheitsleistung erbringen. Der Strand zwischen Warnemünde und Markgrafenheide ist vom Öl gereinigt.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Anzeige gegen Kapitän
Dienstag, 14.03. 2000, 06:01:54 Uhr
Die Rostocker Wasserschutzpolizei hat Strafanzeige gegen den Kapitän eines maltesischen Frachters erstattet, der Ölrückstände in die Ostsee gepumpt haben soll. Überprüfungen des Schiffes wiesen auf Verstöße gegen das Umweltrecht hin. Wahrscheinlich hat das Schiff die am Sonntag entdeckte Ölverseuchung verursacht.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Illegal entsorgt
Montag, 13.03. 2000, 06:08:13 Uhr
Wegen mutmaßlicher illegaler Ölentsorgung auf hoher See darf das griechische Frachtschiff "Aqua bella" nicht aus dem Hamburger Hafen auslaufen. Von dem Schiff sollen zwischen Oktober 1999 und März diesen Jahres rund 31 Tonnen Ölschlämme über Bord gepumpt worden sein. Der Verdacht der illegalen Entsorgung habe sich bei einer Kontrolle am Freitag erhärtet, als in einem Bilgenraum 36 Kubikmeter Ölschlamm entdeckt wurden. Aus diesem Raum sei ein Abpumpen möglich.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Haialarm im Hafen von Sydney
Montag, 13.03. 2000, 06:08:41 Uhr
Sydney - Sechs Monate vor Beginn der Olympischen Spiele hat die Wasserschutzpolizei von Sydney am Montag einen Haialarm für den Hafen der australischen Stadt ausgerufen, in dem die Segelrennen ausgetragen werden sollen. Am Freitag hatte ein zwei Meter langer Hai auf dem Parramatt-Fluss, der ins Hafenbecken fließt, ein Ruderboot angegriffen und gerammt. Ein Tag zuvor biss ein Hai in ein Ruder. Menschen wurden bei den Zwischenfällen nicht verletzt. Im vergangenen Jahr hatten die Organisatoren der Olympischen Spiele eine Studie veröffentlicht, in der die Gefahr, im Hafen von Sydney von einem Hai angegriffen zu werden, als «praktisch null» bezeichnet wurde.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Feuer im Maschinenraum der "Norstar" gelöscht
Samstag, 11.03. 2000, 16:44:46 Uhr
London - Ein Brand auf dem niederländischen Fährschiff "Norstar" ist nach Angaben der britischen Küstenwacht am Samstag gelöscht worden. Die Fähre mit 822 Personen an Bord sei nach der Meldung des Brandes in den englischen Hafen Harwich umgeleitet worden. Das Schiff der North Sea Ferries solle seine Fahrt nach Zeebrugge in Belgien fortsetzen. Die Fähre befand sich auf der Fahrt vom britischen Hafen Hull nach Zeebrugge. Das Schifffahrtsregister Lloyds in London berichtete, das Schiff habe um 01.19 Uhr (MEZ) den Brand einer Turbine gemeldet. Offenbar habe es im Schornstein gebrannt. Gefährdet sei die Fähre nicht gewesen.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Fähre ¸¸Sleipner'' wird doch nicht gehoben
Samstag, 11.03. 2000, 07:05:31 Uhr
OSLO - Die vor Norwegens Westküste gesunkene Katamaranfähre ¸¸Sleipner'' wird entgegen bisherigen Plänen doch nicht gehoben. Das zuständige Bergungsunternehmen Stolt Rockwater hat den Behörden in Oslo am Donnerstag mitgeteilt, dass das in 99 Meter Tiefe liegende Wrack in einem zu schlechten Zustand sei. Beim Untergang des Schiffes Ende November nördlich von Haugesund waren 16 Menschen ertrunken. Die norwegischen Behörden hatten die Bergung der Fähre zur Untersuchung möglicher technischer Mängel angeordnet.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Schwedens heimliche Freunde schicken U-Boote zu Besuch
Neutralität des Landes war stets brüchig
¸¸Regelmäßige Testfahrten'' der Amerikaner
Samstag, 11.03. 2000, 07:03:38 Uhr
Stockholm - Immer mehr Schweden fragen sich, wie es wirklich um ihre Neutralität bestellt ist. Nun teilte ihnen der frühere US-Verteidigungsminister Caspar Weinberger im Fernsehen mit, dass die Nato in den 80er Jahren mit Kenntnis und Einverständnis der schwedischen Regierung in schwedischen Hoheitsgewässern U-Boot-Manöver abhielte. Die Sache ist nebulös, denn Regierungschefs und Militärs wollen von nichts gewusst haben, und der Marineoffizier Anders Hammare erklärte: ¸¸So etwas vereinbarte man einfach, ohne allzu viele zu involvieren.'' Die 80er Jahre waren für Schweden das Jahrzehnt der dramatischen U-Boot-Jagden. Die fremden Boote tauchten entlang der Ostseeküste auf und - in einer Miniversion - unmittelbar vor dem Stockholmer Schloss. Nur identifizieren konnte man sie nicht, trotz Angriffen mit Wasserbomben und vieler Kilometer U-Boot-Sperren. Der Marine wurde vorgeworfen, unfähig zu sein oder nur mit diesem Schreckensbild einen höheren Verteidigungsetat erpressen zu wollen.

Dann, im Oktober 1981 saß plötzlich die sowjetische U 137 auf den Schären. Aber es soll nicht spioniert, sondern sich nur verirrt haben. Jahre später kamen immer neue eigenartige Erklärungen für das U-Boot-Phänomen. Aber Sven Olof Kviman, einst Oberstleutnant der Küstenartillerie, war immer überzeugt, im Oktober 1982 ein U-Boot entdeckt zu haben, und war verärgert, dass seine Vorgesetzten ihm verboten, das Schiff mit Hilfe von Bomben zum Auftauchen zu zwingen. Nun meint Kviman, es hätte ein Nato-Boot sein können. Denn Weinberger, von 1981 bis 1987 Minister, sagte, die Nato habe regelmäßig mit U-Booten die schwedische Seeverteidigung getestet. Aber: ¸¸In keinem Fall, so weit ich weiß, geschah dies ohne Konsultationen, Diskussionen und Vereinbarungen mit der schwedischen Regierung.'' Daran will sich niemand erinnern.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Hexen im Watt
Samstag, 11.03. 2000, 07:02:31 Uhr
Niedrigwasser und häufig wechselnde Bedingungen machen die Schifffahrt im Schleswig-Holsteinischen Wattenmeer oft zu einem Kunststück. Damit die Kapitäne dennoch ihren Weg finden, stellt das Wasser- und Schifffahrtsamt Tönning "Hexenbesen" auf: Neun Meter lange Stangen mit angebundenen Reisigbündeln. Wegen des schlechten Wetters konnten die Stangen, die auch "Baken" genannt werden, in diesem Jahr allerdings noch nicht gesetzt werden. Heinz-Uwe Jensen vom Schifffahrtsamt Tönning hofft, dass es an diesem Montag losgehen kann. 1100 "Baken" muss Jensen zwischen Eider und Norderelbe mit drei Kollegen setzen. Die Nadelholz-Stangen werden mit Hilfe eines Spezialfahrzeuges bis zu zwei Meter tief eingespült. Ohne diese Orientierungshilfe würden die Schiffe ihren Weg durch das Wattenmeer gar nicht finden. Die Seekarten helfen hier nicht viel, weil sich die Bedingungen ständig ändern. Normalerweise überstehen die Baken den Winter nicht: "Meist werden sie durch Eisgang weggeputzt", berichtet Jensen. Benutzt werden die Baken schon "seitdem hier Boote fahren", erzählt Jensen: "Ich glaube, das sind mit die ältesten Seezeichen überhaupt."
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Aus eigener Kraft in den Hafen
OCHSENFURT - Das auf Grund gelaufene Binnenschiff "Andiamo" ist wieder frei gekommen.
Freitag, 10.03. 2000, 06:04:16 Uhr
Glimpflich ging die Havarie des niederländischen Binnenschiffes "Andiamo" aus, das bei der Einfahrt in den Ochsenfurter Mainhafen auf einer Sandbank hängen blieb (wir berichteten).

Nach Auskunft von Polizeihauptkommissar Bernhard Huth von der Würzburger Wasserschutz-Polizei kam der Schubverband am frühen Abend aus eigener Kraft frei und konnte gestern seine Ladung löschen. Diese bestand nicht, wie zunächst mitgeteilt, aus Dünger, sondern aus Baustahl.

An dem Schubverband wurden keinerlei Schäden festgestellt, teilte Huth weiter mit. Ein schuldhaftes Verhalten könne dem holländischen Schiffsführer der "Andiamo" nicht vorgeworfen werden.

Laut Huth habe der Kapitän darauf vertraut, dass die Hafen-Einfahrt die erforderliche Wassertiefe von 2,50 Meter aufweist. Außerdem habe der Schiffsführer den derzeitigen hohen Wasserstand des Mains in seinen Planungen berücksichtigt und sein Schiff bis 2,50 Meter Tiefgang beladen.

Der Schiffsführer hat nach dem Vorfall gefordert, dass die Hafeneinfahrt zumindest mit einem Schild versehen wird, das vor der Untiefe warnt. Die Wasserschutz-Polizei will sich mit der Stadt Ochsenfurt wegen dieses Problems in Verbindung setzen, teilte Huth mit. Dabei solle auch die vorgeschriebene Wassertiefe von 2,50 Meter zur Sprache kommen.

Im Wirtschaftsplan der Stadtwerke Ochsenfurt für dieses Jahr ist die Tieferlegung des Hafens auf das Jahr 2002 verschoben worden. Man wolle erst den geplanten Mainausbau abwarten, der frühestens für 2001 vorgesehen sei.

Den Stadtwerken liegt aber auch ein Schreiben des Bundesverbandes der deutschen Binnenschifffahrt vor, in dem darauf hingewiesen wird, dass der Ochsenfurter Hafen tiefgangmäßig nur beschränkt angefahren werden kann. Der Verband hält eine vorzeitige Teilausbaggerung für "zwingend notwendig".
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Schiffsführer starb bei Arbeitsunfall
Freitag, 10.03. 2000, 06:05:20 Uhr
Riesa - Der 40-jährige Führer eines Frachtschiffes ist am Donnerstag bei einem Arbeitsunfall in Riesa ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, stürzte auf dem Schiff, das am Elbkai angelegt hatte, aus bislang ungeklärter Ursache eine Hebevorrichtung ab. Der 40-Jährige wurde von der so genannten Laufkatze erfasst und zu Boden geworfen. Dabei erlitt er tödliche Verletzungen. Die Kriminalpolizei ermittelt zur Unfallursache.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Schiffsunglück auf dem Victoria See: 45 Tote
Boot angeblich vollkommen überladen.
Donnerstag, 09.03. 2000, 06:11:03 Uhr
Mindestens 45 Menschen sind laut einem Zeitungsbericht bei einem Schiffsunglück auf dem ostafrikanischen Victoria-See ertrunken. Die Zeitung "The New Vision" meldete am Mittwoch in Ugandas Hauptstadt Kampala, das Boot sei mit 60 Personen und Gepäck völlig überladen gewesen. Nach einem Maschinenschaden sei das Schiff abgetrieben und 130 Kilometer südöstlich von Kampala gekentert. Eine offizielle Bestätigung gab es zunächst nicht.

Auf dem Victoria-See kommt es häufig zu Schiffsunglücken wegen Überladung. In den vergangenen zwölf Monaten sind dort insgesamt 174 Menschen ums Leben gekommen.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Sieben Menschen bei Bootsunglück vor Puerto Rico ertrunken
Mittwoch, 08.03. 2000, 21:01:59 Uhr
San Juan - Mindestens sieben Flüchtlinge aus der Dominikanischen Republik sind am Mittwoch bei einem Bootsunglück vor der Küste Puerto Ricos ertrunken. Nach Polizeiangaben kenterte das mit rund 70 Menschen besetzte Boot im Morgengrauen, weil mehrere Menschen versuchten, einen ins Wasser Gefallenen zurück zu holen. Nur zehn Menschen erreichten das Ufer lebend. Rettungsmannschaften fanden sieben Leichen, sagte Polizeisprecher Julio Maldonado. Nach Schätzungen der Behörden sind in den vergangenen zwei Jahren rund 5.000 Menschen aus der Dominikanischen Republik illegal in Puerto Rico eingereist. Dabei kommt es immer wieder zu Bootsunglücken.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Auf Grund gelaufener Öltanker blieb weitgehend heil
Mittwoch, 08.03. 2000, 21:01:11 Uhr

Dänische Taucher untersuchten Havaristen in der Ostsee - Kieler Landesregierung für Lotsenpflicht

Neustadt/Stralsund (AP) Der in der Ostsee auf Grund gelaufene Öltanker «Clement» ist heil geblieben und kann seine Fahrt nach Spanien fortsetzen. Dänische Taucher untersuchten am Mittwoch den Schiffsrumpf, stellten aber keine ernsten Schäden fest, wie das Bundesgrenzschutzamt Ostsee in Neustadt mitteilte. Der Frachter hatte sich am Montag mit 55.000 Tonnen Öl an Bord bei der dänischen Insel Falster auf dem Meeresboden festgefahren. Unterdessen werden die Rufe nach strengerer staatlicher Aufsicht in dem schwierigen Seegebiet immer lauter. Schleswig-Holstein fordert sogar eine Lotsenpflicht dort.

Der unter der Flagge der Bahamas fahrende US-Tanker war an der so genannten Kadetrinne aufgelaufen. Nachdem er am Dienstag freigeschleppt werden konnte, wurde er zur Untersuchung in das Tiefwasser des Großen Belt gebracht. Der Tanker «Clement» war bereits das neunte Schiff, das innerhalb von zwei Jahren im Gebiet der Kadetrinne auflief.

Obgleich auch der jüngste Zwischenfall in der Ostsee ohne schwerwiegende Folgen blieb, fordern nicht nur Umweltverbände, sondern zunehmend auch Politiker strengere Sicherheits- und Kontrollmaßnahmen im Ostsee-Schiffsverkehr. Schwerins Umweltminister Wolfgang Methling hat die Bundesregierung aufgefordert, sich international stärker dafür einzusetzen. Zudem müssten spezielle Sicherheitsdefizite der Rettungs- und Bergungsmöglichkeiten auf der Ostsee abgebaut werden.

Der schleswig-holsteinische Verkehrsminister Horst Bülck forderte noch schärfere Konsequenzen: Die Einführung eine Lotsenzwanges für Tanker und Gefahrgutschiffe in der westlichen Ostsee. «Wir dürfen das ökologisch sensible Gebiet der Ostsee nicht unnötig gefährden», warnte Bülck in Kiel. Die Besatzungen der dort verkehrenden Schiffe würden den besonderen seemännischen Anforderungen offensichtlich nicht immer gerecht.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Havarierter Öltanker ist frei und wird in dänischen Gewässern untersucht
Mittwoch, 08.03. 2000, 06:48:07 Uhr

Neustadt (dpa) - Der havarierte Öltanker «Clement» ist wieder frei und von der dänischen Küstenwache übernommen worden. Er ist auf dem Weg in den Großen Belt. Die dänischen Behörden wollen dem Schiff nun eine sichere Position zum Ankern zuordnen. Vor einer Weiterfahrt sollen Taucher untersuchen, ob am Rumpf Schäden aufgetreten sind. Als Unglücksursache vermuten Experten einen Navigationsfehler. Das mit 55 000 Tonnen Rohöl beladene Schiff war am Nachmittag von Schleppern von einer Sandbank gezogen worden.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

KADETRINNE: Schmales Fahrwasser
Mittwoch, 08.03. 2000, 06:48:59 Uhr
Die Kadetrinne ist ein relativ schmales Fahrwasser in der Ostsee. Die Route liegt zwischen der dänischen Insel Falster und der mecklenburg-vorpommerschen Halbinsel Darß.

Der Schiffsweg liegt in dänischem Hoheitsgebiet. Die Route ist etwa einen Kilometer breit und rund 20 Meter tief.

Rund 50 000 Schiffe passieren pro Jahr die Kadetrinne. Seit 1990 liefen dort 16 Schiffe auf Grund.

Bereits im vergangenen November lief ein Öltanker in der Kadetrinne auf Grund. Das unter der Flagge Panamas fahrende Schiff mit 60 000 Tonnen Öl an Bord kam aus eigener Kraft frei.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Schiff gestoppt
Mittwoch, 08.03. 2000, 06:51:51 Uhr

Die Hamburger Wasserschutzpolizei hat gestern ein Schiff gestoppt, das den Hamburger Hafen verlassen wollte, obwohl es einen 0,5 Meter langen Riss in der Bordwand aufwies. Darüber hinaus stellten die Beamten fest, dass in dem Schiff Getreide transportiert werden sollte, ohne die erforderlichen Auflagen zu erfüllen. Die Ermittlungen ergaben, dass das Motorschiff beim Anlegen einen Dalben gerammt hatte, erklärte die Polizei. Auch habe die notwendige Sicherung der Ladung durch Schotten oder Säcke gefehlt.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Havarierter Tanker wieder frei
Dienstag, 07.03. 2000, 21:57:35 Uhr
Warnemünde - Der in der Ostsee auf Grund gelaufene Öltanker «Clement» (Bild) ist wieder frei. Das Schiff wurde am Dienstagnachmittag von zwei Schleppern frei gezogen. Ein erster Schleppversuch am Vormittag war noch gescheitert. Der in der Nacht zum Montag havarierte Tanker hat 55 000 Tonnen Öl geladen.

Das unter der Flagge der Bahamas fahrende Schiff war im dänischen Bereich der Kadet-Rinne zwischen dem Darß in Mecklenburg-Vorpommern und der dänischen Insel Falster auf Grund gelaufen. Öl war nach Auskunft der Behörden aus dem 211 Meter langen Schiff nicht ausgetreten.

Die Luftbilder von der gestrandeten «Clement» gut 22 Kilometer vor Rostock riefen am Dienstag Erinnerungen an die jüngsten Schiffskatastrophen wach. Der Tanker lag bewegunglos in der aufgewühlten Ostsee. Im Oktober 1998 brannte in der Nordsee der Holzfrachter «Pallas». Das austretende Öl wurde bis zu den Inseln Amrum und Föhr gespült. Tausende von Küstenvögel kamen qualvoll um.

Im Dezember 1999 zerbrach der Öltanker «Erika» vor der französischen Atlantikküste und ergoss große Teile seiner Fracht über einen 300 Kilometer langen Küstenabschnitt. Horrorszenarien, von denen die deutsche Ostseeküste bislang verschont blieb. Auch dieses Mal: Als die «Clement» nach knapp 33 Stunden wieder frei kam, gab es ein Aufatmen an der Ostseeküste.

Den ganzen Morgen hatte sich Klaus Hoinka mit seiner Mannschaft auf dem deutschen Bergungsschiff «Bugsier 16» keine Pause gegönnt. Nacht fast durchwachter Nacht mit gerade drei Stunden Schlaf nahm er mit seinem 3 000 PS starken Schiff kurz nach Sonnenaufgang den Havaristen an die Trosse. Gemeinsam mit der dänischen «Sigyn», die in der noch immer stürmischen See am entgegengesetzten Ende des Tankers festgemacht hat, versucht die «Bugsier 16», das Schiff frei zu schaukeln. «Wir haben unser bestes gegeben, mussten den ersten Versuch aber abbrechen», beschreibt der 54-jährige Kapitän die zunächst ergebnislosen Anstrengungen. Das Schiff hatte sich einen Meter tief in den Meeresgrund gebohrt.

Kurz nach Mittag kam dann die erlösende Nachricht: Die «Clement» ist frei! Noch bevor das angeforderte Tankschiff am Havaristen festmachen und einen Teil der Ladung abpumpen konnte, hatten es die beiden Schlepper mit zusammen 8 000 PS geschafft, den Tanker rückwärts wieder in tieferes Fahrwasser zu ziehen.

Die Folgen einer Ölhavarie mag sich auf der Urlauber-Halbinsel Fischland-Darß-Zingst nordöstlich von Rostock niemand ausmalen. Die Badeorte Ahrenshoop und Prerow liegen der so genannten Kadet-Rinne, mit nur einer Seemeile - knapp zwei Kilometern - eine der engsten Schiffspassage der Ostsee, am nächsten. Die «Clement» ist der zweite Tanker, der innerhalb weniger Monate auf eine Sandbank am Rande des Nadelöhrs auflief und mit seiner Fracht die Ostseeküsten von Vorpommern bedrohte.

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Wolfgang Methling (PDS) nahm den Vorfall zum Anlass, erneut eine höhere Schiffssicherheit auf der Ostsee zu fordern. Er verlangte den Einsatz doppelbödiger Tanker mit kleineren Einzeltanks und ein international abgestimmtes Sicherheitsregime, durch das sich die Positionen der Schiffe von Land aus ständig verfolgen lässt. Auch Lotsenpflicht in besonders gefährlichen Passagen, wie von Umweltschutzverbänden gefordert, hält der Minister für denkbar. Als ersten Erfolg seiner Bemühung nannte Methling die im April beginnende neue Markierung des Fahrweges in der Kadet- Rinne, durch die jährlich 200 Millionen Tonnen Fracht geschleust werden müssen, darunter 40 Millionen Tonnen Öl.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

«Clement» soll bei Tagesanbruch freigeschleppt werden
Dienstag, 07.03. 2000, 07:30:29 Uhr
Neustadt - Der in der Ostsee gestrandete Öltanker «Clement» soll nach Sonnenaufgang freigeschleppt werden. Das teilte ein Sprecher des Bundesgrenzschutzes mit. Dänische Spezialschiffe sollen zuvor gut 1 000 Tonnen Öl aus dem Tanker abpumpen, um ihn leichter zu machen. Gefahr für die Umwelt oder die Besatzung des Tankers bestehe trotz stürmischer See weiterhin nicht. Das unter der Flagge der Bahamas fahrende Schiff mit 13,4 Metern Tiefgang war in der vergangenen Nacht in internationalen Gewässern im dänischen Bereich der Ostsee zwischen Darß und Falster auf Grund gelaufen.
Seit 1990 sind am Rande der so genannten rund 20 Meter tiefen Kadettrinne 16 Schiffe auf Grund gelaufen. Allein 1998 und 1999 waren es acht, so Frank Meyer vom Wasser- und Schifffahrtsamt. Zu Ölunfällen kam es dabei nicht. Ab April soll die Betonnung auf diesem Seeweg geändert werden, um eine sichere Route für die Schiffe zwingend vorzuschreiben, so Meyer. Jährlich befahren 50.000 Schiffe die Kadettrinne.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Notruf 02, der Helikopter kommt
Dienstag, 07.03. 2000, 07:29:59 Uhr
Welch ein Gegensatz: In Mosambik entkommen mit letzter Kraft völlig erschöpfte Flutopfer dem Tod durch Ertrinken. In Russland besteigen ganze Familien Hubschrauber, die sie vor dem Nass retten. Doch hier macht man es sich anschließend gemütlich. Lachend erzählt ein Passagier im Fernsehen, dass so der Sonntagsausflug erst den richtigen Kick erhielte. ¸¸Und jetzt Prost!'' Kürzlich hatten sich an einem Sonntag gut 900 Menschen auf dem Ladogasee nordöstlich von St. Petersburg auf die Eisfläche gewagt. Die größte der dann abgebrochenen Eisschollen erstreckte sich über 45 Quadratkilometer. Die nächsten Schollen trieben über 4000 Meter entfernt. Ohne fremde Hilfe wäre ein Großteil der Bevölkerung des Dorfes Krennizy über kurz oder lang im eisigen, bis zu 225 Meter tiefen Wasser ertrunken.

D ass es lediglich zu sieben Toten und vielen Unterkühlten kam, verdankt die waghalsige Menge einer aufwendigen Rettungsaktion. Mit Helikoptern und einem herbeigerufenen Kutter wurden die Ausflügler vor dem Ertrinken gerettet. Ein Hubschrauber ging dabei fast zu Bruch. Die Kosten der Aktion sind gewaltig. Um die aber brauchen sich die geretteten Angler nicht zu kümmern. Auch im nächsten Winter zieht es sie wieder aufs Wasser, das rund 120 Tage im Jahr eine oft instabile Eisschicht bedeckt. Das Eisabenteuer gilt als Tradition und Trendsport zugleich. Ein Krennizyner erzählt: ¸¸Es ist ein Mordsspaß; auch die Fische beißen an solchen Tagen viel besser.'' Warnungen vor dem Eisbruch gehörten dazu. ¸¸Gefährlich war unsere Sitte schon immer. Also pflegen wir sie auch weiter.''

Überall in Russland verhalten sich die Angler risikofreudig wie nie zuvor. Zur Sowjetzeit ein Handwerk für Kenner, schlagen mittlerweile zusehends unbelehrbare Amateure ihre Löcher ins Eis. zwölf Tote und 881 Verletzte gab es allein im vergangenen Jahr. Und jedes Jahr wird es schlimmer, berichten die zuständigen Polizeistellen. Ausgelöst hat die Völkerwanderung aufs brüchige Eis nach Ansicht von Experten das Handy. Seit auch in Russland mobiles Telefonieren zum allgemeinen Statussymbol wird, gibt es vor allem im Umkreis von Städten keine abgelegenen Stellen mehr. ¸¸Kurz den Notruf 02 gewählt'', scherzt ein Eisangler auf der Moskwa, ¸¸und schon ist die Hilfe aus der Luft unterwegs.''
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Tanker in der Ostsee auf Grund gelaufen
Kadetrinne wieder Unglücksort - Zunächst keine Katastrophengefahr
Montag, 06.03. 2000, 18:16:36 Uhr
Rostock/Neustadt - Ein Öltanker ist am Montag vor Mecklenburg-Vorpommerns Küste auf Grund gelaufen. Die unter der Flagge der Bahamas fahrende «Clement» hat 55.000 Liter Öl geladen, wie die Wasserschutzpolizei in Rostock mitteilte. Unmittelbare Katastrophengefahr durch Ölaustritt bestehe nicht, hieß es auf Anfrage beim Bundesgrenzschutzamt Ostsee in Neustadt. Der Havarist mit 31 Mann Besatzung liege zwischen Darßer Ort und Gedser in dänischem Wirtschaftsgebiet auf den Untiefen im Gebiet der Kadetrinne fest, die in den letzten zehn Jahren bereits acht Großschiffen zum Verhängnis wurde.

Von dänischer Seite seien ein Ölbekämpfungsschiff und ein Hubschrauber zum gestrandeten Tanker entsandt worden, teilte das Bundesgrenzschutzamt weiter mit. Deutschland habe neben Patrouillenbooten des Bundesgrenzschutzes und einem Ölüberwachungsflugzeug einen Schlepper und einen Seenotrettungskreuzer zur Hilfe geschickt. In Abstimmung mit der dänischen Seite werde eine Ermittlungsgruppe die Untersuchungen zur Unglücksursache führen.

Da in der Ostsee der Wechsel von Ebbe und Flut kaum auftritt, werden gestrandeten Schiffskörpern die enormen Belastungen von wechselnden Wasserständen erspart. Zudem verringert weicher sandiger Untergrund im Gebiet der Kadetrinne die Gefahr, dass Schiffe bei Grundberührungen leckgeschlagen werden. So gingen die bisherigen Unglücke weitgehend glimpflich aus, wie die Protokolle der Strandungen in diesem Bereich ausweisen.

Gegenwärtig ist in deutsch-dänischer Absprache eine neue Betonnung zur besseren Kennzeichnung der Untiefen um die Kadetrinne in Vorbereitung. Baggerarbeiten zur Vertiefung und Verbreiterung der Fahrrinne in dem ökologisch sensiblen Meeresrevier sind von den beiden Anrainerstaaten verworfen worden. Deutsche und dänische Behörden warnen vor eigenwilligen Abkürzungen des Schiffsweges, wie sie aus Zeit- und Kostengründen immer wieder versucht werden. Beide Länder forden im Interesse der Schiffsicherheit erhöhte Aufmerksamkeit und Disziplin beim Passieren der Kadetrinne.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Rumänischer Frachter vor Holland gesunken
Montag, 06.03. 2000, 07:36:39 Uhr
Niederländische Seenotretter haben am Samstag alle 17 Crewmitglieder eines in der Nordsee in Seenot geratenen rumänischen Frachters mit Hubschaubern in Sicherheit gebracht. Wie die Küstenwache in Ijmuiden am Abend mitteilte, hatte die 6000 Brutto-Tonnen große "Lugoj" in stürmischer See etwa 60 Meilen nordwestlich von Hoek van Holland schwere Schlagseite erlitten. Die aus feinem Eisenabfall bestehende Ladung war in der schweren See verrutscht. Am Abend sank das Schiff etwa 45 Seemeilen vor der Einfahrt zum Rotterdamer Hafen. Nach Angaben der Küstenwache liegt das Wrack außerhalb der Fahrrinne.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Rumänischer Frachter vor niederländischer Küste in Seenot
Ein Toter und vier Verletzte auf britischem Öltanker im Atlantik
Sonntag, 05.03. 2000, 06:56:30 Uhr
Valdosta/Amsterdam - Ein mit Metallzylindern beladener rumänischer Frachter ist am Samstag vor der niederländischen Nordseeküste in Seenot geraten. Nach Angaben der niederländischen Küstenwacht wurden elf der Besatzungsmitglieder mit einem Hubschrauber von der «Lugoj» evakuiert, die mit 30 Grad Schlagseite 50 Kilometer westlich vor Hoek van Holland trieb. Es müsse damit gerechnet werden, dass das Schiff in stürmischer See mit bis zu zweieinhalb Meter hohen Wellen kentert. Zwei Schleppern sei es zunächst aber gelungen, den Frachter in Richtung Küste zu ziehen. Auf einer nahe gelegenen Ölplattform stehe ein Hubschrauber bereit, um im Notfall die restlichen Besatzungsmitglieder von Bord zu holen. Die Schlagseite des Frachters sei wegen «Problemen mit der Ladung» entstanden.

US-Rettungshubschrauber evakuierten am Freitagabend zwei verletzte Besatzungsmitglieder eines britischen Öltankers, der im Atlantik mehrere hundert Kilometer östlich der Bermuda-Inseln in schwere See geriet. Nach Angaben der Rettungskräfte waren am Donnerstag auf der «Johann Schultewere» ein Mann ums Leben gekommen und vier weitere verletzt worden. Die beiden Evakuierten wurden in ein Krankenhaus in Hamilton auf den Bermudas geflogen. Die beiden anderen Verletzten seien freiwillig an Bord geblieben, hieß es weiter.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Zehn Schiffbrüchige vor litauischer Küste gerettet
Sonntag, 05.03. 2000, 06:57:28 Uhr
Stockholm - Die Besatzung eines schwedischen Militärhubschraubers hat am Samstag die zehnköpfige Mannschaft eines vor Litauen auf Grund gelaufenen Frachters gerettet. Das unter maltesischer Flagge fahrende Schiff sei bereits am Freitagabend bei schwerer See nahe des litauischen Hafens Klaipeda aufgelaufen, berichtete die schwedische Nachrichtenagentur TT. Litauische Rettungsflugzeuge hätten jedoch wegen schlechten Wetters nicht starten können. Daraufhin habe Litauen die schwedische Luftwaffe um Unterstützung gebeten. Die Schiffbrüchigen seien nach Litauen geflogen worden.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Fünf-Meter-Yacht lief auf Steinwälle am Ufer auf
Samstag, 04.03. 2000, 07:00:44 Uhr
Leverkusen - Der Albtraum eines jeden Schiffseigners wurde für den Besitzer einer Motoryacht am Freitagnachmittag Wirklichkeit. Der Schiffsführer war mit seinem Fünf-Meter-Boot stromabwärts auf dem Rhein Richtung Hitdorfer Yachthafen unterwegs gewesen, als die Maschinen plötzlich ihren Dienst versagten.

Das Boot trieb daraufhin auf einen der großen Steinwälle, die am Ufer aufgeschichtet sind. Das Unglück verlief glimpflich. Wasserschutzpolizei und die Löschboote der Monheimer und Kölner Feuerwehren waren damit beschäftigt, das havarierte Schiff an Seilen zu befestigen und in den Hafen zu ziehen. Die Höhe des Schadens steht noch nicht fest.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Belohnung für Auffinden eines japanischen Frachters ausgesetzt
Donnerstag, 02.03. 2000, 20:57:11 Uhr
Für das Auffinden eines vermutlich von Piraten überfallenen japanischen Frachters ist eine Belohnung von 100.000 US-Dollar (etwa 200.000 Mark) ausgesetzt worden. Das Schiff sei am 23. Februar zwischen Indonesien und Malaysia spurlos verschwunden, teilte das Internationale Seefahrtsbüro in Kuala Lumpur (IMB) mit. Zuvor war der Frachter "Global Mars" vom malaysischen Hafen Kelang in Richtung Indien aufgebrochen. Er hatte 17 Mann Besatzung und 6000 Tonnen Palmöl-Produkte an Bord.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Bei Unfällen verlorene Giftfrachten schneller orten
Forscher entwickeln optische und akustische Aufspürsysteme
Donnerstag, 02.03. 2000, 06:15:20 Uhr
In einem Keller der Universität Oldenburg steht eine Art Planschbecken. Es dient nicht etwa der Förderung des Betriebsklimas, sondern der Wissenschaft und dem Umweltschutz. Hier erproben nämlich Physiker ein neues akustisches Sensorverfahren, mit dem sich Chemikalien am Meeresboden aufspüren lassen. Das Vorhaben gehört zu einem Verbundprojekt des Bundesforschungsministeriums. Neben zwei Arbeitsgruppen in Oldenburg beteiligen sich daran auch Experten in Magdeburg, Rostock und Hamburg-Harburg. Jedes Team will auf seine Weise dazu beitragen, über Bord gespülte Chemikalienbehälter oder ausgelaufene Giftstoffe zu orten. Mit den unterschiedlichen Einzelsystemen soll später ein ferngesteuertes Unterwasserfahrzeug bestückt werden, das nach Schiffsunfällen zum Einsatz kommt.

Zwei der Geräte dienen dazu, wasserlösliche Chemikalien aufzuspüren: An der Universität Magdeburg entwickelte ein Team um Professor Peter Hauptmann zusammen mit einer Rostocker Raumfahrt- und Umweltschutzfirma einen so genannten Quarzmicrobalance-Sensor, und an der TU Hamburg-Harburg arbeitet eine Gruppe um Professor Gerhard Matz an einem so genannten Gas-Chromatographen und Massenspektrometer. Diese hochempfindlichen Sensoren ermitteln, welche Giftstoffe bei einem Schiffsunglück ins Meer gelangt sind.

Mehr fürs Handfeste ist ein Suchsystem zuständig, das vom Oldenburger Physikprofessor Rainer Reuter und seinen Mitarbeitern entwickelt wurde: ein optischer Sensor, mit dem sich zum Beispiel sehen lässt, ob versunkene Chemikalien-Behälter aufgeplatzt sind und ihren Inhalt freigeben. Dieses lasergestützte Blitz- und Kamerasystem ermöglicht Aufnahmen auch in der trüben Nordsee, denn es blendet das Streulicht aus, das bei normalen Blitzaufnahmen durch Schwebstoffe entsteht.

Schadstoffsuche per Schall

All diese chemischen und optischen Messgeräte funktionieren allerdings nur über kurze Entfernungen, also wenn schon ungefähr bekannt ist, wo die verlorene Ladung auf dem Meeresboden gelandet ist. Muss der Ort erst noch eingekreist werden, dann hilft ein akustischer Sensor weiter, der von dem Oldenburger Physikprofessor Volker Mellert und seinen Mitarbeitern entwickelt wurde.

Dieses System ortet vor allem flüssige Chemikalien, die sich auf dem Meeresboden abgelagert haben. Dazu wird dicht über dem Boden eine Schallwelle ausgesendet, die dann in bis zu 300 Metern Entfernung per Unterwassermikrofon aufgezeichnet wird. Beim Empfangsgerät kommt nicht nur der direkte Schall an, sondern auch das Echo des Meeresbodens, und zwar mit minimaler Verzögerung. Da Chemikalien den Schall anders reflektieren als normaler Meeresboden, lässt sich feststellen, ob sich dort eine Linse aus Giftstoffen ausgebreitet hat.

Sender in der Boje

Bisher erprobt Mellerts Team die Anlage im Mini-Format in einem Wasserbecken. Später soll der Schallsender in einer Boje installiert werden, die mit einem Gewicht dicht über dem Meeresboden verankert wird. Der Empfänger soll in ein Unterwasserfahrzeug eingebaut werden, das sich von einem Schiff aus per Kabel fernsteuern lässt. Dieses Vehikel umkreist dann im Abstand von bis zu 300 Metern die Sendeboje, ebenfalls dicht über dem Boden. Weicht das Muster der empfangenen Schallwellen vom Normalwert ab, gibt ein eingebauter Computer - wie Mellert erklärt - ein Signal zum Operator auf dem Schiff.

Mellert hofft, dass in etwa einem Jahr der erste praxistaugliche Prototyp in die Nordsee gelassen wird. Das ferngesteuerte Vehikel wird dann nicht nur mit diesem akustischen Detektor ausgerüstet sein, sondern auch mit den chemischen und den optischen Sensoren, die von den anderen Forschern des Verbundprojekts entwickelt wurden.

Bewährt sich das Gesamtsystem, soll es an Bord des Schadstoffbekämpfungsschiffes "Neuwerk" stationiert werden. Bisher, so sagt Mellert, hatten die Fachleute dort im wesentlichen nur Geräte zur Verfügung, die mit Ultraschall-Echo arbeiten. Damit habe man zwar Wracks oder Container, aber keine ausgetretenen Giftstoffe orten können. Und es sei auch nicht möglich gewesen, verlorene Behälter genauer auf Beschädigungen zu untersuchen.

Hätte die neue Ausrüstung schon Ende 1993 zur Verfügung gestanden, wäre die Havarie des Frachters "Sherbro" im Ärmelkanal vielleicht glimpflicher verlaufen. Das Schiff hatte Container mit dem Pflanzenschutzmittel "Apron Plus" verloren. Das Gift war in Plastikbeuteln abgefüllt, die später zehntausendfach an den Küsten angeschwemmt wurden. Vielleicht, so meinen die Forscher, wäre es nicht so weit gekommen, wenn Suchteams die Container sofort geortet hätten und in der Lage gewesen wären, die Blechkisten auf Risse zu untersuchen - um sie dann abzudichten.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Erika-Havarie ausgenutzt
Mittwoch, 01.03. 2000, 07:33:33 Uhr
Nach der Ölpest vor der bretonischen Küste durch den Untergang des Tankers "Erika" haben die französischen Behörden einen neuen Umweltskandal aufgedeckt. Offenbar nutzen einige Schiffskapitäne die Meeresverschmutzung, um eigenes Öl unauffällig zu "entsorgen".
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS,

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