
EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Seenotfälle
Archiv März 2001
Last update: Samstag, 10.3.2001, 06:05:33 Uhr

Ostsee: Ölverschmutzung größer als bisher angenommen
Aber: Es tritt kein weiteres Öl mehr aus
Samstag, 31.03. 2001, 19:40:20 Uhr
Der in der Ostsee verunglückte Tanker
"Baltic Carrier" verliert nach Angaben der dänischen Rettungskräfte
kein Öl mehr und droht auch nicht zu sinken. Bis zu Sonnenuntergang
hätten die Rettungskräfte rund 100 Tonnen Öl geborgen, hieß es am
Freitagabend.
Allerdings ist die Ölverschmutzung der Ostsee größer als bislang angenommen. Die
dänischen Behörden meldeten, dass der beschädigte Tank der "Baltic
Carrier" leer und damit 2.700 Tonnen Öl ins Meer geflossen seien.
Zunächst war noch von einem Ölaustritt von 1.900 Tonnen ausgegangen
worden.
Dänische und deutsche Helfer versuchten am Samstag weiterhin, das
zum Teil verklumpte Öl an der Wasseroberfläche abzusaugen und die
Küsten zu reinigen. Greenpeace-Experten wollten den Ort der Havarie
bei mehreren Tauchgängen erkunden. Insgesamt sollen rund 10.000
Seevögel in den Naturschutzgebieten in Dänemark in Gefahr sein.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Schiffskollision mit Tanker in der Kadetrinne/Ostsee
Donnerstag, 29.03. 2001, 16:45:22 Uhr
Darßer Ort - Zwei Frachtschiffe, ein unter der Flagge der Marshall-Inseln fahrender Tanker und ein Zuckerfrachter aus Zypern sind in der Nacht zum Donnerstag in der Ostsee kollidiert. Der Zusammenstoß ereignete sich etwa 13 Seemeilen nordwestlich von Darßer Ort im Bereich des engen Fahrwassers der Kadetrinne, wie der Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Stralsund, Falk Meyer, mitteilte.
Die Kadetrinne ist ein unfallträchtiges, enges Fahrwasser, in dem es schön öfter in der Vergangenheit zu Kollisionen oder Strandungen kam. Die Gefahr für Schiffe besteht in der Flachwassernase, die kilometerweit von der Falsterspitze bei Gedser bis an das 17 bis 22 Meter tiefe Fahrwasser der Kadetrinne heranragt. Schon kleinste Navigationsfehler können hier zum Auflaufen führen. Zudem versuchen immer wieder Schiffsführer aus Zeit- und Kostengründen den Umweg um das Flachwasser abzukürzen. Seit 1990 einschließlich des jüngsten Zusammenstoßes kam es hier zu 19 Schiffsunfällen, davon allein neun in den letzten beiden Jahren.
Bei der Kollision, die nach erster Einschätzung des Wasser- und Schifffahrtsamts in Stralsund von dem zypriotischen Frachter "Term" verursacht worden war, wurde ein 15 Quadratmeter großes Loch in die Bordwand des Tankschiffs "Baltic Carrier" gerissen.
Dabei liefen aus dem mit 33.000 Tonnen Schweröl beladenen Tanker etwa 1.000 Tonnen aus und trieben bei starken südlichen Winden auf die dänische Küste bei Mön zu. Zwei deutsche Ölbekämpfungsschiffe nahmen Kurs auf den Unglücksort, die in der Ostsee stationierte «Scharhörn» und die aus der Nordsee herbei beorderte «Neuwerk».
Gemeinsam mit zwei dänischen Ölbekämpfern sollten die Schiffe am frühen Nachmittag mit der gezielten Bekämpfung des Ölteppichs beginnen. Die Maßnahmen werden sich wegen Windstärke acht (Sturm) vermutlich schwierig gestalten.
Für die Küste Mecklenburg-Vorpommerns bestehe zunächst keine Gefahr, da die vorherrschende Windrichtung laut Wetterdienst vorläufig bestehen bleibe.
Beide Schiffe wurden den Angaben zufolge bei dem Zusammenstoß erheblich beschädigt, blieben aber schwimmfähig. Die Ursache:
Die "Baltic Carrier" war wegen eines Ruder- oder Motorschadens in der engen "Kadetrinne" liegen geblieben. Obwohl die Gefährlichkeit dieses nur einen Kilometer breiten Schifffahrts-Nadelöhrs - mit jährlich rund 50.000 Schiffsbewegungen eine der meistbefahrenen Seestraßen in der Ostsee - bekannt ist, besteht weder eine Meldepflicht für durchfahrende Schiffe bei der deutschen Küstenwache, noch wird das fragliche Gebiet von den Radaranlagen des Hafens in Rostock abgedeckt. Wäre dies der Fall gewesen, hätte die Besatzung der "Term" vor dem Hindernis gewarnt werden können, das sie selbst entweder aus Unachtsamkeit oder wegen der stürmischen See mit ihrem eigenen Schiffsradar nicht rechtzeitig entdeckt hatte.
Ein internationales Expertenteam sollte im Laufe des Tages die Schäden an dem Tanker begutachten und über weitere notwendige Maßnahmen befinden. Der am Bug beschädigte Frachter erreichte mittlerweile aus eigener Kraft die Reede vor dem Hafen Rostock, wo er ebenfalls untersucht und notfalls repariert werden sollte.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Bergung der "Heimwärts" mißlungen
Donnerstag, 29.03. 2001, 12:36:31 Uhr
Immer noch liegt der am 19. März vor Schönberg gestrandete Kutter Heimwärts fest. Zwar gelang es einem Trecker am 27.3.,
den Bug des Havaristen seewärts zu ziehen, anschließende Schleppversuche eines anderen Kutters blieben jedoch ohne Erfolg.
Vor weiteren Bergungsversuchen soll nun ein Abflauen des immer noch stürmischen Südostwindes abgewartet werden.
Zwei Leichter einer Brückenbaustelle am Schönberger Strand, die der Sturm aufs Land gedrückt hatte, konnten hingegen
mittlerweile freigeschleppt und zur Inspektion nach Laboe gebracht werden.
Quelle: Tim Schwabedissen
Kutter vor Schönberger Strand sitzt immer noch fest
Montag, 26.03. 2001, 13:36:48 Uhr
Eine Woche nach dem orkanartigen Sturm, der an der Kieler Förde schwere
Schäden anrichtete, sind nicht nur an verschiedenen Hafenanlagen dessen
Auswirkungen weiterhin gut sichtbar: Am Schönberger Strand liegt immer noch
der Kutter "Heimwärts" fest, den eine meterhohe Welle am 19. März von
seinem Ankerplatz 200 Meter vor der Strandpromenade losriß. Bemühungen, das
Schiff, das vor den Fischbuden von Familie Kasten jahrelang geradezu ein
Wahrzeichen darstellte, mit Treckern flottzubekommen und mit Baggerhilfe
aus dem Sandbett zu befreien, schlugen in den vergangenen Tagen fehl.
Größte Hoffnung für die "Heimwärts" ist jetzt der Laboer
Seenotrettungskreuzer "Berlin", der nach Abflauen des Windes
Schleppversuche am Havaristen unternehem soll. Allerdings hat die Brandung
der vergangenen Tage das Schiff auf seiner Backbordseite bereits bis auf
Höhe der Speigatten eingesandet. So bleibt abzuwarten, ob den Schönberger
nicht noch etwas länger ein neues Wahrzeichen auf dem Strand beschert wurde.
Quelle: Tim Schwabedissen
Ölfilm auf dem Main: Motorschiff stillgelegt
Mittwoch, 21.03. 2001, 19:50:09 Uhr
Aschaffenburg - Die Weiterfahrt wurde am Montag einem Motorschiff auf dem Main untersagt. Das Schiff zog stetig einen Ölfilm hinter sich her und wurde daraufhin von der Wasserschutzpolizei vorübergehend stillgelegt. Die Ursache für den Ölaustritt konnte nicht ermittelt werden, weshalb das Gütermotorschiff vorerst im Hafen bleiben muss. Den holländischen Schiffsführer erwartet eine Anzeige wegen Gewässerverunreinigung.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Schneesturm am 19.3.01 in den Häfen Kiel und Flensburg
Mittwoch, 21.03. 2001, 12:25:40 Uhr
Bei dem Schneesturm am 19.3.01 kam es auch in den Häfen Kiel und Flensburg
zu sturmbedingten Havarien. Die Kiel-Klaipeda-Fähre "Petersburg" kollidierte beim Versuch, den Kieler Ostuferhafen zu
verlassen, mit einer Kaimauer. Nur mit Hilfe des Schleppers "Flackenstein" gelang es, das Schiff wieder zu sichern.
Ein
Frachter rammte bei der Passage des Kiel-Canal ein Schleusentor. Pausenlos waren Schlepper im Einsatz, das Losreißen von
Schiffen zu verhindern. Seeschlag sorgte für Schäden in den Sportboothäfen der Förde. In Flensburg drohte ein
Traditionssegler unter der Eislast zu sinken und mußte ausgepumpt werden.
Quelle: Tim Schwabedissen
Atlantik: Überladener Säure-Frachter vor Spanien gesunken
Mittwoch, 21.03. 2001, 06:45:32 Uhr
BREST. Ein Frachter mit 8.000 Tonnen Schwefelsäure ist am Dienstag vor der
spanischen Nordküste gesunken. Alle
23 Besatzungsmitglieder der unter maltesischer Flagge
fahrenden «Balu» wurden gerettet, wie die
französischen Behörden mitteilten. Das Schiff war auf dem
Weg von Dänemark nach Südspanien, als es am
Dienstagmorgen bei schwerer See etwa 220 Kilometer
nördlich der galizischen Küste in französischen
Hoheitsgewässern sank.
Die giftige Fracht konnte vorher nicht mehr
abgepumpt werden, das Wrack liegt in etwa 4.600 Metern
Tiefe. Ob Teile der Ladung bereits ausgelaufen sind, war
zunächst nicht bekannt. Das Schiff war nach Angaben
des französischen Verkehrsministeriums 24 Jahre alt und
nur für eine Kapazität von 6.000 Tonnen
Schwefelsäure zugelassen.
Die französischen Grünen warnten vor einer neuen
Umweltkatastrophe und forderten, die Kontrollen für
den Schiffsverkehr zu verschärfen. Bereits im vergangenen
Oktober war der Tanker «Ievoli Sun» mit giftigen
Chemikalien im Ärmelkanal gesunken. Im Dezember 1999 brach
vor der bretonischen Küste der Öltanker
«Erika» auseinander.
Quelle: Joachim Preuß, www.sailpress.de - Sicherheit
für Hochseesegler
Frachter «Oula Queen» im Schwarzen Meer untergegangen
Dienstag, 20.03. 2001, 06:42:44 Uhr
Ankara - Im Schwarzen Meer vor der türkischen Nordküste ist am Freitag ein Frachter aus Syrien gesunken. Er sollte Holz von Russland nach Syrien bringen. Acht Crewmitglieder der «Oula Queen» wurden von vorbeifahrenden Schiffen gerettet, drei Menschen wurden zunächst vermisst. Die Coastguard leitete eine Suchaktion ein. Das Unglück ereignete sich 100 Kilometer vor der Hafenstadt Sinop.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Fischkutter «Dean» an der spanischen Atlantikküste gesunken
Samstag, 17.03. 2001, 16:59:58 Uhr
Madrid - Ein britischer Fischtrawler ist am Samstag vor der Nordwestküste Spaniens gesunken. Die spanische Coastguard teilte mit, dass alle acht Seeleute an Bord des Hochseetrawlers «Dean» gerettet werden konnten. Drei Crewmitglieder mussten wegen Unterkühlung mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden.
Die «Dean» war auf der Fahrt von Venezuela nach Südengland, als sie in der Nacht zum Samstag 40 Seemeilen vor der spanischen Küste aus noch unbekannten Gründen leckschlug und innerhalb von Minuten unterging. Vorher konnte die Crew noch einen Notruf absetzen und in die Rettungsboote gehen.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Französisches Forschungsschiff vor Malta gesunken
Freitag, 16.03. 2001, 19:25:03 Uhr
PARIS - Das französische Forschungsschiff "La Boudeuse" ist in der Nacht zum Donnerstag vor der Küste der Mittelmeerinsel Malta untergegangen. Die siebenköpfige Crew wurde von einem italienischen Öltanker gerettet.
"La Boudeuse" (Die Schmollende), die einer chinesischen Dschunke aus dem vergangenen Jahrhundert nachempfundene war, war auf dem Rückweg von einer Expedition durch die Malaiische Inselwelt. Den Heimathafen schon in greifbarer Nähe, stieß die Dschunke südöstlich von Malta mit einem "schwimmenden Gegenstand", möglicherweise einem Container, zusammen, was ein großes Leck verursachte. Da die Pumpen versagten, musste die Crew die Dschunke aufgeben.
Die Behörden von Malta gaben den SOS-Ruf der "La Boudeuse" an einen Tanker weiter, der die Besatzung mit auf die Weiterfahrt nach Alexandria an Bord nahm.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Fähre verlor vier Lastwagen
Freitag, 16.03. 2001, 19:32:49 Uhr
London - Kurz nach der Abfahrt vom
holländischen Hafen Hoek van Holland
hat eine Fähre vier LKWs verloren.
Nach Angaben der Reederei
geriet ein Lastwagen bei heftigem Seegang plötzlich ins
Rutschen und riss drei weitere
Fahrzeuge mit.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Allgäu: Dampfer auf Verkehrsinsel gestrandet
Freitag, 16.03. 2001, 20:45:20 Uhr
BUCHLOE. Das Passagierschiff «MS Füssen» ist beim Transport vom Edersee zum
Forggensee auf einer Verkehrsinsel
im schwäbischen Buchloe gestrandet. Wie die Polizei
mitteilte, blieb der Tieflader mit dem 38 Meter langen
und 150 Tonnen schweren Schiff in der Nacht zum Freitag in
einem Kreisverkehr stecken. «Die haben sich in
der Länge verschätzt», sagte ein Polizeisprecher. Während
der Fahrer des Tiefladers erst einmal schlafen ging,
wurde der Kreisel mit Stahlplatten am Straßenrand
vergrößert. Bis zur nächtlichen Weiterfahrt nach Füssen
sollte der Transport wieder flott sein. Das 400 Passagiere
fassende Schiff soll ab 15. Juni auf dem Forggensee
im Königswinkel fahren.
Quelle: Joachim Preuß, www.sailpress.de - Sicherheit
für Hochseesegler
Frachter verlor 81 Container im Atlantik
Mittwoch, 14.03. 2001, 19:04:45 Uhr
New York - Der Frachter „Chonyang Park" aus Panama hat auf dem Weg von Frankreich nach New York auf See 81 Container verloren. Offiziere des 236 Meter langen Containerschiffes erklärten, die Container seien während der Überfahrt über Bord gefallen. Es sei nicht bekannt, welche Container mit welchem Inhalt es gewesen seien, wann und wie dies genau geschehen sei. Zudem seien zwei der Frachträume des Schiffes in beschädigt. Als Inspektoren der Coastguard das Schiff im Hafen von New York betraten, lagen dort an Deck Jeans, Glühbirnen und Autoreifen.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Nordsee: Geburt an Bord eines Seenotrettungskreuzers
Mittwoch, 14.03. 2001, 06:44:18 Uhr
BREMEN. An Bord des Seenotkreuzers «Eiswette» ist am Dienstag ein Baby zur Welt
gekommen. Wie die Deutsche
Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger am Dienstag in
Bremen mitteilte, wurde die kleine Marleen Christin
zwischen den nordfriesischen Inseln Amrum und Föhr
geboren, «in der Nähe der Tonne 23». Eine Amrumer
Hebamme hatte den Transport der hochschwangeren Mutter zum
Krankenhaus nach Föhr dringen empfohlen,
um eventuellen Komplikationen vorzubeugen. Nach Angaben
der Gesellschaft verlief die Geburt reibungslos,
Mutter und Kind sind wohlauf. Es war in 20 Jahren die
vierte Geburt an Bord eines Seenotkreuzers.
Quelle: Joachim Preuß, www.sailpress.de - Sicherheit
für Hochseesegler
Trödelei und Nachlässigkeit
Mittwoch, 07.03. 2001, 17:31:34 Uhr
Die US-Marine hat am Montag
mit einer internen Anhörung über die Umstände
des folgenschweren U-Boot-Unglücks vor Hawaii begonnen.
Der Kapitän der "USS Greeneville", Scott Waddle, der vor
der Untersuchungskommission aussagen soll, hatte das
Atom-U-Boot am 9. März kommandiert, als es bei einem
plötzlichen Auftauchmanöver einen japanischen Kutter
rammte und versehentlich versenkte.
Außerdem wurde ein japanischer
Admiral eingeladen, an dem Verfahren als Beobachter
teilzunehmen.
Am Wochenende hatte die Zeitung "New York Times" berichtet,
das U-Boot sei nur wegen der eingeladenen Zivilisten
unterwegs gewesen. Waddle habe zuvor eine geplante
Trainingsfahrt abgesagt, aber auf Druck seiner
Vorgesetzten dennoch eine Freizeittour mit den 16 Gästen
unternommen. "Sie hatten es den Leuten
versprochen", wurde ein Informant zitiert.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Atlantik: Bananenfrachter rettet niederländische Weltumsegler aus Seenot
Mittwoch, 07.03. 2001, 06:41:00 Uhr
SOUTHAMPTON. Eine Taschenlampe hat einer niederländischen Familie in Seenot
vermutlich das Leben gerettet. Martinus Kiugl, seine Lebensgefährtin Nicol
Cabioch und ihre beiden Kinder, die elfjährige Helena und der achtjährige
Phil-Ilen, erlitten Mitte März auf dem Atlantischen Ozean Mastbruch. Elf Tage
trieben sie 1800 Seemeilen vor Barbados im Meer, bis ein Matrose auf einem
britischen Bananenfrachter sie mitten in der Nacht entdeckte, weil Kiugl eine
Taschenlampe schwenkte. Die einzige Notrakete hatte der Niederländer Tage zuvor
vergeblich abgefeuert. Am Montagabend traf die Familie an Bord des Frachters im
britischen Hafen Southampton ein. Die vier wollten auf ihrem Katamaran
,,Passionata" in einem Jahr um die Welt segeln.
Quelle: Joachim Preuß, www.sailpress.de - Sicherheit
für Hochseesegler
Deutscher Fischtrawler vor schottischer Küste gesunken
Dienstag, 06.03. 2001, 19:53:49 Uhr
London - Beim Untergang eines Fischkutters aus Hamburg sind vor der schottischen Küste möglicherweise bis zu sechs Seeleute ums Leben gekommen. Nach Informationen der Coastguard wurden bis Dienstagmittag zehn Crewmitglieder der «Hansa, darunter auch der deutsche Kapitän, aus der eiskalten See gerettet. Sechs Seeleute wurden noch gesucht. Ein geretteter Fischer hatte mehr als zwölf Stunden in dem eiskalten Wasser verbracht. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGZRS) waren bei Windgeschwindigkeiten um 20 Knoten die Wellen im Suchgebiet bis zu sechs Meter hoch. Die Besatzung der «Hansa» bestand neben dem deutschen Kapitän aus 15 Spaniern. Der 28 Meter lange und sechseinhalb Meter breite Fisch-Trawler war am Montag in die Ausläufer eines Sturmtiefs geraten und gekentert. Er war auf dem Weg nach La Coruna in Spanien.
Die beiden Schiffe hätten jedoch ihre Fahrt durch den Panama-Kanal fortsetzen können, bevor sie für Reparaturarbeiten anlegten.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Amerikanisches und Schweizer Schiff im Panama-Kanal kollidiert
Samstag, 03.03. 2001, 08:06:43 Uhr
Panama-City - Im Panama-Kanal sind am Freitag ein Schiff aus USA und der Schweiz kollidiert. Dabei entstand Sachschaden, Verletzte gab es nicht.
Die amerikanische «Nephente» und die schweizerische «Antares Royal» waren dabei, in eine Schleusenkammer einzulaufen, als turbulentes Wasser sie zusammenstoßen ließ. Strömungen im Wasser entstehen immer beim Füllen oder Leeren einer Schleusenkammer. Wenn dies zu schnell geschieht, entstehen heftige Wirbel oder Turbulenzen im Wasser, die vor allem für kleinere Schiffe gefährlich werden können.
Die beiden Schiffe hätten jedoch ihre Fahrt durch den Panama-Kanal fortsetzen können, bevor sie für Reparaturarbeiten anlegten.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
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