Schiff im Schwarzen Meer gesunken
Sonntag, 30.09. 2001, 08:23:28 Uhr
Ankara - Der in Kambodscha registrierter Frachter «Ilvella» ist am Freitag vor der Schwarzmeerküste nahe der Türkei in rauer See gekentert und gesunken. Nach einem Bericht der türkischen Nachrichtenagentur Anatolia wurden alle 13 Besatzungsmitglieder gerettet. Sie waren ins Meer gesprungen. Die «Ilvella» sank rund 100 Kilometer östlich von Istanbul und hatte Flaschen geladen. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
U-Boot nach 56 Jahren aufgetaucht
Freitag, 28.09. 2001, 14:59:27 Uhr
Sydney -Eine Flutströmung brachte nahe Sydney ein Geister-U-Boot an die
Wasseroberfläche zurück. Die "K-IX" war 1945 aus dem Hafen der
australischen Metropole geschleppt worden und dabei gesunken. Die Marine
hatte das Schiff aufgegeben. Jetzt tauchte das Wrack 57 Jahre nach Beginn
der ungeplanten Tauchfahrt unvermittelt durch eine Flutwelle wieder auf. (ts)
Quelle: Tim
Schwabedissen
Strandung auf der Elbe
Freitag, 28.09. 2001, 15:00:55 Uhr
(Lauenburg) In den Morgenstunden des 26.9. lief in der Elbe das Tankschiff "LRG 48" auf
Grund. Zwei andere Tanker kamen dem Havaristen zu Hilfe und konnten ihn
zwei Stunden nach der Strandung gegen 12 Uhr freischleppen. Der mit 1070
Tonnen Dieselöl beladene Havarist blieb offenbar unbeschädigt und konnte
seine Fahrt von Hamburg nach Magdeburg anschließend fortsetzen.
Unglücksursache war Nebel, er den Kapitän aus der Fahrrinne abdriften ließ.
(ts)
Quelle: Tim
Schwabedissen
Rhein: Personenmotorschiff kollidierte mit Tankschiff
Montag, 24.09. 2001, 22:55:07 Uhr
Duisburg - Bei der Kollision des mit 129 Personen besetzten Binnenmotorschiffs «Regina Rheni» mit
dem Tankschiff «Stolt Main» ist am Montag bei Köln auf dem Rhein Sachschaden entstanden.
Menschen wurden nicht verletzt, wie die zuständige Wasserschutzpolizei in
Duisburg mitteilte.
Der Unfall ereignete sich gegen 07.15 Uhr. Bei Nebel kollidierte die «Regina Rheni» mit
der leer zu Tal fahrenden «Stolt Main». Das
Personenmotorschiff konnte seine Fahrt auf Grund eines zwei mal drei Meter
großen Lecks im Bug nicht fortsetzen. Die Passagiere mussten in Köln-Porz
an Land gehen. Die Unfallursache stand zunächst nicht fest. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Als unfreiwilliger Feuerspucker hat sich ein Segler vor der Insel Rügen
betätigt und dabei sein eigenes Schiff angezündet. Der 37-Jährige habe einen
kräftigen Schluck aus einer Getränkeflasche genommen, in der sich allerdings
unvermutet Benzin befand. Als er ausspuckte, traf er den Spirituskocher, auf
dem gerade Kaffeewasser kochte. Dadurch geriet die Kajüte der Segelyacht in
Brand. Dies teilte ein Sprecher des Schweriner Innenministeriums mit. Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Kollision mit dem Schulschiff: "Seefahrerflucht"
Freitag, 21.09. 2001, 20:13:32 Uhr
Wien - Der Turnsaal des
Schulschiffes "Bertha von Suttner" auf der Donau bei der Floridsdorfer Brücke
ist am Donnerstag morgens bei einer Kollision leicht beschädigt worden. In Wasserhöhe
wurde von der Feuerwehr ein handflächenbreiter Riss abgedichtet. Personen
waren nicht gefährdet. Laut Zeugen hatte ein Güterschiff den Schaden am
schwimmenden Gymnasium verursacht. Der Lastkahn ist nach dem Zusammenstoß
weitergefahren. Die Beamten der Schifffahrtspolizei hofften nun, mit dem
"seefahrerflüchtigen" Schiff bei einer Schleuse bei Bratislava Kontakt
aufnehmen zu können. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Tanker «Yunhong» vor China gesunken
Donnerstag, 20.09. 2001, 20:51:19 Uhr
Shanghai - Ein mit Diesel beladener Tanker ist nach einem Zusammenstoß am
Donnerstag vor der Südostküste Chinas gesunken. Wie das Schifffahrtsbüro in Xiamen in der Provinz Fujian erklärte, seien alle
22 Besatzungsmitglieder des chinesischen Tankers gerettet worden. Es
trete kein Treibstoff aus dem Wrack aus. 23 Besatzungsmitglieder waren von Bord der sinkenden
«Yunhong» abgeborgen worden. Das mit 236.000 Litern Dieseltreibstoff beladene
Schiff sei mit dem unter griechischer Flagge fahrenden Containerschiff
«Edinburgh» zusammengestoßen, das nur leicht beschädigt worden sei. Das
Schifffahrtsbüro erklärte, schlechtes Wetter wäre möglicherweise die Ursache der Kollision gewesen. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Kollision auf der Elbe
Mittwoch, 19.09. 2001, 13:37:17 Uhr
(Hamburg)
Beim Anlaufen seines Liegeplatzes am Airbus-Aufspülungsfeld am Mühlenberger
Loch rammte ein Schwimmbagger einen Elbkutter. Durch eine Kursänderung
geriet das Gefährt in den Ebbstrom und wurde auf den Ankerlieger gedrückt,
dessen Fanggeschirr sich daraufhin in den Baggeraufbauten verfing.
Quelle: Tim
Schwabedissen
ATHEN. Kriegsschiffe der griechischen Marine beschatteten am Dienstag im Ionischen Meer ein manövrierunfähiges Schiff, auf dem sich etwa 200 Flüchtlinge befanden. Es kam vermutlich aus der Türkei. Nachdem offenbar die Ruderanlage ausgefallen war, sendete der Kapitän ein Seenotsignal. Die Flüchtlinge, über deren Nationalität es zunächst keine Klarheit gab, wollten nach Italien. Ein Angebot, sie in Griechenland an Land gehen zu lassen, lehnten die meisten ab. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Hamburg: Frachter rammt Kai
Dienstag, 18.09. 2001, 17:45:38 Uhr
Hamburg - (ts) Am 15.9. kollidierte ein auf den Bahamas beheimateter Frachter von 15893 BRT
beim Verlassen des Hamburger Südwesthafens mit dem Strandkai. Trotz
Schlepperassistenz rammte das 10333 PS starke Schiff in den frühen
Morgenstunden in die Kaikante und riss dabei auch Förderbandteile eines
Kalksilos ab. Am Schiff wurde die Außenhaut sowie die Reling beschädigt, der
Sachschaden wird auf 100 0000 DM geschätzt. Quelle: Tim Schwabedissen
Port Isabel - Wasserfontänen
spritzen 20 Meter in die Höhe, Polizisten und Sanitäter bringen sich in
Sicherheit: Auf 70 Meter Länge stürzt die Fahrbahn
der längsten Brücke von Texas (3,8 km) in Port
Isabel in die Tiefe.
Zuvor war der Schubschiffverband
„Brown Water V" mit vier Lastkähnen gegen die Pfeiler
gefahren. Dabei brachen zwei 24 Meter lange Teile der Fahrbahn
ein. Etwa zehn Autos, die nicht mehr rechtzeitig gebremst
werden konnten, stürzten 25 Meter ins Wasser, eines
zerschellte auf dem Fundament.
Es gab mindestens vier
Tote. 13 Menschen konnten aus dem Wasser der Laguna Madre gerettet
werden, eine unbekannte Zahl wird vermisst. Die Brücke ist die
einzige Verbindung zur Insel South Padre. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Fähre «Ira» vor Mykonos auf Fels aufgelaufen
Sonntag, 16.09. 2001, 19:19:39 Uhr
Mykonos - In der griechischen
Ägäis ist am Samstagabend eine Fähre auf einen Fels aufgelaufen. Alle 280 Passagiere der «Ira» wurden in Sicherheit
gebracht, verletzt wurde niemand. Die Fähre war auf dem Weg von Mykonos
zur nahe gelegenen Insel Delos. Die Passagiere wurden auf eine andere
Fähre gebracht, die beschädigte «Ira» setzte ihren Weg mit der Besatzung
nach Delos fort. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Glück im Unglück hatte eine norwegische Segelyacht nach einer Grundberührung. Für die zwei Männer und eine Frau aus Norwegen (zwischen 40 und 45 Jahre alt) kam die Hilfe der Besatzung der ALFRIED KRUPP von der Station Borkum am Abend des 11. September 2001 gerade zur rechten Zeit.
Die zehn Meter lange Segelyacht hatte auf dem Weg von Helgoland nach Amsterdam (Niederlande) beim gefährlichen Hubertgatt nordwestlich der Insel Borkum eine Grundberührung. Sofort setzte der Skipper über den UKW-Notruf-Kanal 16 einen „Mayday“-Ruf ab, der von dem Borkumer Seenotkreuzer ALFRIED KRUPP der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) empfangen wurde.
Wenige Minuten später nahm erst das Tochterboot des Seenotkreuzers Kurs auf den Havaristen, später folgte auch die ALFRIED KRUPP. Zu dieser Zeit war das Boot noch schwimmfähig, auch die drei Personen waren unverletzt. Der Skipper hatten sich inzwischen von der Unversehrtheit seiner Yacht überzeugt und setzte die Fahrt fort. Die Seenotretter blieben in der Nähe, bis das Schiff sicher auf der Insel Borkum ankam. Am 12. September 2001 lief die Yacht mit dem Ziel Amsterdam wieder aus. „Die haben sehr viel Glück gehabt.
Das Hubertgatt ist wegen der vielen Untiefen ein sehr gefährliches Revier, wo mit äußerster Vorsicht zu navigieren ist“, sagte der Vormann der ALFRIED KRUPP später. Unbrauchbares Kartenmaterial hatte zu dem Unfall geführt.
In der Nacht herrschten Windstärken bis 5 aus westlicher Richtung (etwa 38 Stundenkilometer) im Seegebiet vor Borkum. Quelle: Yachtmax.de
Sieben Männer von brennender Yacht gerettet
Montag, 10.09. 2001, 19:25:39 Uhr
Für die sieben Männer verlief der Brand auf ihrer 14-m-Motoryacht am Abend des 6. September 2001 in der Nähe der Insel Borkum glimpflich. Gegen 18.25 Uhr meldete sich die Besatzung per Handy auf dem Borkumer Seenotkreuzer ALFRIED KRUPP der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS): „Unsere Yacht steht in Flammen, wir brauchen dringend Eure Hilfe.“
Die sieben Taucher, zwischen 40 und 60 Jahren, gehören zu einer Bergungsmannschaft, die vor der Insel Borkum nach Schätzen aus einem gesunkenen Auswanderungsschiff suchen.
Mit voller Kraft fahren die Retter zum Borkumriff. Auch der Zollkreuzer „Emden“ und das 18 Meter lange niederländische Rettungsboot „König Wilhelm I“ verfolgen im Funk die Notfallkoordination der SEENOTLEITUNG BREMEN bei der DGzRS und bieten ihre Hilfe an. Beide Schiffe laufen zur Unglücksstelle, werden später aber abberufen, da das dänische 299 BRZ-Küstenmotorschiff „Bette Lyn“ die Schiffbrüchigen bereits unverletzt übernommen hatte. Als die Yacht in Flammen stand, brachten sich die Taucher im Schlauchboot in Sicherheit. Das Kümo war in der Nähe der Yacht und änderte den Kurs, als man von dem Unglück erfuhr.
Sofort nach dem Eintreffen der ALFRIED KRUPP begannen die Seenotretter mit der Feuerbekämpfung. Mit den leistungsstarken Löschkanonen des Seenotkreuzers konnten sie schließlich den Brand löschen. Als die Rettungsmänner mit dem Tochterboot GLÜCKAUF übersetzten, um eine Leinenverbindung herzustellen, sahen sie, dass durch die Hitze des Brandes die Bullaugen unter der Wasseroberfläche geborsten waren. Wasser lief in das Schiff.
Wenige Minuten später sank die Yacht auf der Position 53°42,1‘N 006°26,5‘E. An dieser Stelle ist die Nordsee etwa 20 Meter tief. Mit dem Tochterboot setzten die Taucher auf den Seenotkreuzer über und wurden auf die Insel Borkum zur medizinischen Behandlung gebracht. Der Tonnenleger „Lüttje Hörn“ des Emder Wasser- und Schifffahrtsamtes markierte die Unglücksstelle mit einer Tonne.
„Die sieben Männer haben großes Glück gehabt, dass so schnell Hilfe in der Nähe war“, sagte der Vormann des Seenotkreuzers ALFRIED KRUPP; Ralf Brinker, später: Dem guten Zusammenspiel zwischen deutschen und niederländischen Seenotrettern, der SEENOTLEITUNG BREMEN sowie den dänischen Seeleuten auf dem Kümo „Bette Lyn“ und der Besatzung des Zollkreuzers war es zu verdanken, dass dieses Unglück ohne Verlust von Menschenleben ausging. Zum Zeitpunkt des Feuers wurden sechs Windstärken (bis 50 Stundenkilometer) aus Nordwest gemessen. Quelle: Yachtmax.de
Kuwait - Die Brandgefahr an Bord eines Öltankers im Persischen Golf ist vorbei. Der unter Honduras- Flagge fahrende Tanker «Khaled 1» war am Samstagabend in Brand geraten.
Unklar war am Sonntag, was mit dem Schiff passieren wird. Kein Hafen in der Nähe sei bereit, den alterschwachen Tanker für Reparaturen aufzunehmen, das Beste sei, die Ladung zu beschlagnahmen und das Schiff zu verschrotten.
Fregattenkapitän Anderson meinte, die US-Navy habe nichts dagegen, wenn der Tanker nach in den Irak zurückkehre und ihre Ladung dort lösche.
Nach amerikanischen Angaben hatte die «Khaled 1» mit 5700 Tonnen Heizöl an Bord die Embargobestimmungen gegen den Irak verletzt und war am 29. August von der US-Marine aufgebracht worden. Die 15-köpfige Mannschaft wurde von Bord gebracht. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Mann vor britischer Küste in Seenot ruft Vater in Dubai an
Montag, 10.09. 2001, 19:16:45 Uhr
Mit einem Handy-Anruf im 5600 Kilometer entfernten Dubai hat sich ein junger Brite aus
Seenot vor der südenglischen Küste gerettet. Mark Ashton-Smith war bei schwerem Seegang vor der Isle of Wight
mit seinem Kajak gekentert,konnte sich aber noch an
seinem Boot festklammern. Schließlich rief er seinen Vater an, der in Dubai
(Vereinigte Arabische Emirate) arbeitet. Der alarmierte dann die britische Coastguard, die seinen Sohn
schließlich mit einem Hubschrauber aus dem Meer barg.
Vom Alarm bis zur Rettung des jungen Engländers vergingen nur zwölf Minuten, weil die Station der Coastguard
lediglich einen Kilometer von der Unglücksstelle entfernt liegt.
Bereits im Februar ist eine Frau auf ähnliche Weise aus dem Meer gerettet worden. Die Engländerin schickte ihrem
Freund in Großbritannien per Handy eine SMS, als sie mit ihrem Boot vor der indonesischen
Küste in Seenot geriet. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Öltanker auf dem Rhein verunglückt
Montag, 10.09. 2001, 19:10:11 Uhr
Wiesbaden - Ein mit über 2.000 Tonnen Schweröl beladener niederländischer Tanker ist im Rhein auf Grund gelaufen. Schiff verlor kein Öl, wie die Bereitschaftspolizei berichtete. Spezialisten von Wasserschutzpolizei und Wasserwirtschaft gelang es am Montag, den Binnentanker wieder flott zu machen.
Der hollländische Tanker «Vulcan» war unterwegs von Karlsruhe nach Rotterdam, als er am Sonntagnachmittag gegen 16.50 Uhr mit einer Fahrrinnentonne kollidierte, auf Grund geriet und sich quer zur Strömung legte. Der Kapitän hat offensichtlich sein Schiff in Karlsruhe für den aktuellen Pegelstand des Rheins zu schwer beladen.
Versuche, den Tanker frei zu schleppen, glückten erst, nach dem Abpumpen eines Teils der Ladung. Nach einer Untersuchung des Havaristen sollte das Tankschiff seine Fahrt am Montagabend wieder fortsetzen. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Zwei Schiffe auf der Nordsee in Seenot
Sonntag, 09.09. 2001, 21:49:18 Uhr
Den Haag - Zwei mit Holz beladene Frachtschiffe sind in der Nacht in schwerem Sturm auf der Nordsee in Seenot geraten. Wie die holländische Coastguard mitteilte, wurden die insgesamt 13 Crewmitglieder der zwei Schiffe mit Helicoptern in Sicherheit gebracht. Die zwei Holzfrachter trieben am Morgen ohne Besatzung bei Windstärken bis zehn in den fünf Meter hohen Wellen. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Tankerbrand im Persischen Golf gelöscht
Sonntag, 09.09. 2001, 19:47:31 Uhr
Kuwait - Ein unter honduranischer Flagge fahrender irakischer Öltanker Chalid 1 mit 5.700 Tonnen irakischem
Rohöl an Bord hat im Persischen Golf Feuer gefangen und droht
auszulaufen. Etwa 66 Seemeilen vor dem kuwaitischen Hafen Mina El
Ahmadi brach nach einem Kurzschluss Feuer auf dem Frachter aus. Nach
Angaben einer Umweltschutzorganisation begann das Schiff zu sinken.
Die amerikanische
und die iranische Marine entsandten Hilfe zu dem brennenden Schiff.
Der Brand wurde jedoch bald gelöscht. Wie ein US-Marinesprecher am Sonntag mitteilte, hatte das Schiff über 5700 Tonnen Heizöl geladen. Dem Sprecher zufolge stammt das Öl aus dem Irak und wurde unter Verletzung der Uno-Sanktionen gebunkert.
Das Rettungszentrum in Bahrain bestätigte, dass iranische Hilfe vor Ort eingetroffen sei. Es ließ aber offen, ob die Iraner das Feuer gelöscht haben oder ob es von selbst erlosch.
Die 15-köpfige Crew wurde bereits von Bord abgeborgen. Unklar ist aber immer noch, was mit dem Tanker geschehen soll. Die Hafen in der Region weigerten sich, ihn für Reparaturen aufzunehmen. Man befürchtet nun eine Ölpest. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Sydney - Die australische Marine fing in der Nacht zum Samstag ein Schiff mit 200 Flüchtlingen vor der Nordwestküste des Landes ab. Die Menschen wurden umgehend auf den Truppentransporter "Manoora" gebracht, der seit Dienstag mit mehr als 430 Flüchtlingen auf dem Weg nach Papa-Neuguinea ist. Deren Schicksal bleibt weiter ungeklärt. Eine Bürgerrechtsgruppe hatte auf die Aufnahme der Flüchtlinge durch Australien geklagt. Das Gerichtsurteil steht noch aus. Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS