
EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Seenotfälle
Archiv November 2001
Last update: Montag, 03.12.2001, 19:55:09 Uhr

Interessante Links:
Schiffskatastrophe in Bangla Desh
Freitag, 30.11.2001, 12:18:31 Uhr
In Bangla Desh kam es am 29.11. zu einem schweren Fährunglück, Nach der
Kollision mit einem anderen Schiff kenterte eine Flußfähre im Fluss
Tetuila. Nur 35 Menschen konnten sich retten, fast 100 wurden bis Einbruch
der Dunkelheit noch vermißt. Die Suchaktion war am Abend abgebrochen und
bis dahin erst ein Toter an der Unglücksstelle rund 30 Kilometer von der
Küstenstadt Bhola gefunden worden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Arbeiten an "Stolt Rotterdam" gehen voran
Donnerstag, 29.11.2001, 13:22:59 Uhr
Rund die Hälfte der 1800 Tonnen Salpetersäure konnte bis zum 28.11. aus der
im Rhein gesunkenen "Stolt Rotterdam" abgepumpt werden. Die Arbeiten an
vier von fünf Tanks verliefen bis dahin problemlos. Auch der ph-Wert des
Flusses blieb trotz der Einleitungen im normalen Bereich. Sorgen bereitete
noch der achterste Tank, der unter Wasser liegt. Es wurde aber gehofft,
auch ihn bis zum 29.11. leeren zu können. An eine Aufklärung der
Unglücksursache wie die Erstellung eines Bergungsplanes für das Wrack kann
erst nach Lenzen der Giftladung gedacht werden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Volvo Ocean Race: Navigator springt von Bord
Mittwoch, 28.11.2001, 15:51:01 Uhr
SOUTHAMPTON. Im Volvo Ocean Race überschlagen sich die Ereignisse. Die
Rennleitung gab im Hauptquartier in Southampton bekannt, dass Navigator
Marcel van Triest seine führende Yacht «SEB» bereits zehn Seemeilen vor
Rundung der Wegmarke Eclipse Island per Sprung ins Wasser verlassen hat.
Der Niederländer wurde von einem Motorboot aufgefischt und an Land gebracht.
Der Hochsee- Veteran hat einen Todesfall im Familienkreis zu beklagen, wird
aber voraussichtlich zur 3. Etappe wieder an den Start gehen.
Gleichzeitig informierte die Rennleitung darüber, dass sie am Etappenziel
Sydney gegen die Rennyachten «djuice» (Norwegen) und «Amer Sports Too»
(Finnland/Italien) Proteste einreichen wird. Die Mannschaften der Skipper
Knut Frostad (Norwegen) und Lisa McDonald (USA) sollen rund eine Stunde nach
dem Start zur 2. Etappe zu Füßen des Tafelbergs bei Kapstadt ein verbotenes
Verkehrstrennungsgebiet befahren haben.
Der Tragödie ihres Navigators zum Trotz führt die «SEB» mit Skipper Gunnar
Krantz (Schweden) die Flotte auch am 18. Renntag der zweiten Teilstrecke
über 6550 Seemeilen von der südafrikanischen Hafenstadt nach Sydney an. 1600
Seemeilen vor der Ziellinie haben die Skandinavier zwölf Seemeilen Vorsprung
vor der Leverkusener «illbruck» mit US-Skipper John Kostecki. Weitere drei
Seemeilen dahinter lauern News Corp (Australien) und Assa Abloy (Schweden)
gleichauf an Position drei.
Von: Joachim_Preuss, sailpress.de, Karibik-Törns
Atlantik: Fünf deutsche Segler aus Seenot gerettet
Montag, 26.11.2001, 22:07:55 Uhr
SAN JUAN. Fünf deutsche Segler sind während eines Sturms im Atlantik aus
Seenot gerettet worden. Die Segler waren unterwegs von der Karibikinsel
Martinique zu den Azoren und wurden am Samstagabend von einem
vorbeifahrenden Schiff aufgenommen, wie die US-Küstenwache mitteilte. Der
Sturm zog unterdessen mit Windgeschwindigkeiten von etwa 110 Kilometern pro
Stunde nach Westen Richtung Bermuda.
Von: Joachim_Preuss, sailpress - Sicherheit für Hochseesegler,
Karibik-Törns
Ramming in Hamburg
Montag, 26.11.2001, 16:13:02 Uhr
Am 25.11. kollidierte vormittags ein niederländischer Schlepper im
Hamburger Rosshafen mit einem Tanker von 37904 BRT. Der Schlepper rammte
den am Hachmannkai liegende, 205 m lange Norweger mittschiffs und
beschädigte den Rumpf, der allerdings nicht leckschlug. Am holländischen
Kollisionsgegner wurde der Steven eingedrückt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Probleme mit "Stolt Rotterdam"
Montag, 26.11.2001, 16:12:30 Uhr
Unerwartete Schwierigkeiten ergaben sich bei der Sicherung der in Krefeld
gesunkenen "Stolt Rotterdam". Die Tanks des schwer beschädigten Schiffes
drohen zu bersten, deswegen mußte der Plan, die noch an Bord befindlichen
rund 1300 Tonnen Salpetersäure auf andere Schiffe umzupumpen, aufgegeben
werden. Statt dessen soll die Restladung nun kontrolliert in den Rhein
geleitet werden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
"Oceanic" birgt Frachter
Montag, 26.11.2001, 16:10:52 Uhr
In der Nacht vom 22. zum 23.11. geriet das deutsche Kümo "Lass Saturn"
nördlich von Juist nach einem Maschinenschaden in Seenot. Der Havarist
trieb in stürmischer See manövrierunfähig vor der Küste und sandte Notrufe
aus. Der Hochseeschlepper "Oceanic" nahm Kurs auf den mit Dünger beladenen
Frachter. Es gelang der Crew, eine Schleppverbindung aufzubauen und das
Schiff in Richtung Elbe in Sicherheit zu bringen. Nach Einschätzung des
Vorsitzenden der Schutzgemeinschaft Deutsches Wattenmeer, Hans von Wecheln,
bewies die "Oceanic" mit diesem Rettungseinsatz einmal mehr ihre
Einsatzfähigkeit auch in flachen Küstengewässern. Eine Umweltgefährdung war
nach Angaben des Zentralen Meldekopfes in Cuxhaven während der Havarie
nicht eingetreten.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Yacht im Taifun in Not
In einem Hurrikan geriet rund 2000 Kilometer nordöstlich Puerto Ricos die
deutsche Yacht "Manana Tres" in Seenot. Zuvor hatte sich das Schiff mit
drei Männern und zwei Frauen im Alter von 20 bis 30 Jahren an Bord bereits
zwei Tage durch ein Schlechtwettergebiet mit bis zu zehn Meter hohen Wellen
kämpfen müssen, bis sich die Lage zuletzt dramatisch zuspitzte. In letzter
Minute erreichte in der Nacht vom 24. zum 25.11. der norwegische Tanker
"Stolt Spray" die 14,5 m lange Yacht und barg deren Crew aus der
hochgehenden See. Die "Manana Tres" war auf dem Weg von Martinique zu den
Azoren gewesen. Ihre Besatzung hatte zuvor bereits mehrere
Atlantiküberquerungen erfolgreich gemeistert.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Südpolarmeer: Rettungsaktion beim Ocean Race unterbrochen
Montag, 26.11.2001, 06:46:08 Uhr
SYDNEY. Dem beim Volvo Ocean Race erkrankten Segler
Keith Kilpatrick an Bord der
finnisch-italienischen Yacht «Amer Sports
One» geht es besser. Die Rennleitung gab
bekannt, dass die
Rettungsaktion per Motorboot abgesagt wurde.
Der an Darmverschluss oder Blinddarmentzündung
leidende Amerikaner
befindet sich nicht mehr in lebensbedrohlicher
Lage. «Ich fühle mich
wesentlich besser und ich bin dankbar, dass ich
nicht mehr am Tropf
hängen muss», sagte Kilpatrick der Rennleitung
per Funk.
Mit den Medikamenten, die die australische
Luftwaffe über der Yacht in
wasserdichten Boxen abgeworfen hatte, konnte der
Zustand des Patienten
stabilisiert werden. Die «Amer Sports One» wird
in etwa 24 Stunden die
Insel Eclipse vor der australischen Westküste
umrunden und wäre dann für
einen eventuellen Helikoptereinsatz erreichbar.
Ob Kilpatrick das Rennen
fortsetzen wird, ist noch nicht entschieden.
Die Leverkusener Yacht «Illbruck» führt die
Flotte nach zwei Wochen auf
der zweiten Etappe von Kapstadt/Südafrika nach
Sydney/Australien an.
Die sieben Teams hatten rund zwei Drittel des
insgesamt 6550 Seemeilen
langen und anspruchsvollen Kurses absolviert.
Siegchancen rechnen sich
fünf Schiffe aus, die nur 16 Seemeilen
auseinander liegen. In Sydney
könnte es Anfang Dezember zum «Herzschlagfinale»
kommen.
Die offizielle 24-Stunden-Rekord gehört seit der
vergangenen Woche der
schwedischen «SEB», die 460,1 km binnen
Tagesfrist absolvierte.
Nachdem Skipper Gunnar Krantz (Schweden) diese
schwere
Südpolarmeer- Etappe bei den vergangenen beiden
Auflagen des
Meeres-Marathons mit den Yachten «Intrum
Justitia» (1993/94) und
«Swedish Match» (1997/98) gewann, ist er nun
endgültig der «König des
Südpolarmeeres».
Quelle: Joachim Preuß, www.sailpress.de - Sicherheit
für Hochseesegler
Südpolarmeer: Fischerboot soll Regatta-Teilnehmer retten
Sonntag, 25.11.2001, 11:58:57 Uhr
SYDNEY. Beim Volvo Ocean Race läuft
der zweite Teil der Rettungsmission für Keith
Kilpatrick. Ein schnelles
Fischerboot soll den erkrankten Amerikaner von
Bord der im
Südpolarmeer segelnden Yacht «Amer Sports One»
(Finnland/Italien)
bergen und schnellstmöglich an Land bringen.
Am Samstagnachmittag hat das Rettungsboot
Fremantle verlassen.
Kilpatrick war zu Wochenbeginn mit starken
Unterleibkrämpfen und
Verdacht auf Blinddarmentzündung oder
Darmverschluss
zusammengebrochen und wird seitdem von Navigator
und Arzt Roger
Nilson an Bord versorgt. Am Donnerstag hatte die
«Orion», ein Flugzeug
der australischen Luftwaffe, Medizinboxen mit
Antibiotika und Morphium
über der Yacht abgeworfen.
Die Rennleitung des Volvo Ocean Race unter
Direktor Helge Alten
(Norwegen) sowie die australische Küstenwache
koordinieren die
Rettungsaktion. Das Fischerboot von Typ
Conquest, das
Höchstgeschwindigkeiten von 20 Knoten erreicht,
hat zusätzlichen
Dieselvorrat an Bord genommen, um seine
Reichweite zu vergrößern. Die
«Amer Sports One» ist rund 500 Seemeilen von der
australischen Küste
entfernt. An Bord sind ein Arzt und eine
Krankenschwester, ein britischer
Journalist sowie zwei Renn-Verantwortliche. Der
Arzt soll entscheiden, ob
eine Luftrettung mittels Helikopter nötig ist.
Die Hilfsaktion wird rund 48
Stunden dauern.
Unterdessen bahnt sich an der Spitze des Rennens
ein Fünfkampf um den
Sieg an. 2427 Seemeilen vor Sydney, dem Zielort
der in
Kapstadt/Südafrika gestarteten 6550 Seemeilen
langen zweiten Etappe,
liegen die ersten fünf Yachten nur noch sieben
Seemeilen auseinander. An
der Spitze segelt die Leverkusener «Illbruck»
mit einer Seemeile
Vorsprung auf die schwedische «Assa Abloy». Die
Yachten werden um
den 4. Dezember in der Olympia-Stadt erwartet.
Quelle: Joachim Preuß, www.sailpress.de - Sicherheit
für Hochseesegler, Karibik-Törns
Volvo Ocean Race: Rettungsaktion im Südpolarmeer
Freitag, 23.11.2001, 17:41:19 Uhr
SYDNEY. Der erste Teil der ungewöhnlichen Rettungsaktion für einen
erkrankten Segler beim Volvo Ocean Race war erfolgreich. Das Flugzeug
«Orion» der australischen Luftwaffe hat für den auf der Yacht «Amer Sports
One» (Finnland/Italien) erkrankten Keith Kilpatrick (USA) sieben
wasserdichte Medizinboxen im Südpolarmeer abgeworfen.
Es gelang der Mannschaft von Skipper Grant Dalton (Neuseeland), die dringend
benötigten Medikamente an Bord zu nehmen. Die Rennleitung in Großbritannien
bemüht sich um eine Bergung Kilpatricks. Der Amerikaner, der an
Darmverschluss oder Blinddarmentzündung leidet, soll schnellstmöglich in ein
Krankenhaus gebracht werden.
Noch befindet sich die Hochseeyacht aber außer Reichweite von rettenden
Helikoptern. Auch eine Bergung durch eine schnelle Motoryacht wird erwogen.
Die «Amer Sports One» befindet sich im Südpolarmeer rund 950 Seemeilen von
der Insel Eclipse entfernt. Die zweite Etappe der Weltumseglung führt von
Kapstadt/Südafrika nach Sydney/Australien, wo die Yachten Anfang Dezember
erwartet werden.
Navigator und Arzt Roger Nilson berichtete am Freitagmorgen: «Keiths Zustand
ist zur Zeit stabil. Ein Teil unseres Bootes hat sich in ein
Miniatur-Krankenhaus verwandelt. Wir versorgen Keith mit starken Antibiotika
und Morphium gegen die starken Schmerzen.»
Die Leverkusener Yacht «Illbruck» mit Skipper John Kostecki (USA) hat
unterdessen die Führung zurückerobert. Die ersten fünf Schiffe trennen
jedoch nur noch 16 Seemeilen. Experten rechnen mit einem äußerst spannenden
Schlussspurt.
Von: sailpress,
sailpress.de - Sicherheit für
Hochseesegler
Tankerbrand auf dem Rhein
Donnerstag, 22.11.2001, 13:21:01 Uhr
Der holländische Tanker "Stolt Rotterdam" geriet am 21.11. in
Krefeld-Uerdingen auf dem Rhein mit 1800 Tonnen Salpetersäure in Brand.
Beim Löschen der hochtoxischen Ladung strömte zunächst durch ein leckes
Rohr Säure über das Schiff und entfachte im Kajütbereich ein Feuer. Teile
des anliegenden Bayer-Werks mußten angesichts einer aufsteigenden Giftwolke
evakuiert werden, die auch über Duisburg hinwegzog. Hier wurde die
Bevölkerung aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten. 100
Feuerwehrleute und mehrere Löschboote versuchten in stundenlangem Einsatz,
der Flammen Herr zu werden und die Giftwolke mit Wasserwänden am Boden zu
halten. Teile der Ladung flossen aus dem Schiff, so daß die Wassergewinnung
unterhalb der Unglücksstelle gestoppt werden mußte und bis nach Rotterdam
Alarm ausgelöst wurde. Die Schiffahrt auf dem Fluß wurde gestoppt. Die
ätzende Salpetersäure zerfraß derweil zusehendes die Schiffstanks und den
Rumpf, so daß schließlich der Havarist schließlich mit dem Achterschiff auf
Grund sank. Im Laufe des Nachmittags gelang es den Einsatzkräften, der
Flammen Herr zu werden und an Bord des mit Steuerbordschlagseite am Ufer
liegenden Havaristen zu kommen. Anschließend sollte das Umpumpen der noch
an Bord befindlichen Ladung vorbereitet werden. Die Bergung des Wracks wird
mehrere Tage in Anspruch nehmen. Die "Stolt Rotterdam" sei nach Angaben der
Bayer-Leitung vor dem Brand in gutem Zustand gewesen. Verletzt wurde bei
dem Unglück niemand.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Vor dem Seeamt: Fall 'Beluga' wird erneut verhandelt
Mittwoch, 21.11.2001, 13:13:34 Uhr
Am 20.11. gab der Ständige Beisitzer des Bundesoberseeamtes in Hamburg,
Horst Nowak, bekannt, daß der Untergang des Kutters "Beluga" (siehe
SOS-Archiv) am 3.12. erneut zur Verhandlung kommen wird. Thema wird ein
Widerspruch eines Aufsichtsbeamten der Seeberfusgenossenschaft sein. Beim
Untergang der "Beluga" am 18.3.99 vor Rügen waren drei Seeleute ums Leben
gekommen.
Vor dem Hamburger Seeamt wurde weiterhin die Kollision des deutschen Kümos
"Graneborg" mit dem polnischen Frachter "Geta" am 29.9.2000 verhandelt. Bei
der Kollision war der deutsche Frachter am Bug beschädigt worden, die
"Geta" sank acht Stunden danach. Das Seeamt konstatierte ein "fehlerhaftes
Verhalten" bei der Crew der "Graneborg". Ein erster Offizier mit gültigem
Patent hatte ebenso wie ein wachbefähigter Decksmann gefehlt. Dem als
ersten Offizier eingesetzten russischen Sergej P. fehlte eventuell die
Erfahrung, er selbst gab an, von der Sonne geblendet gewesen zu sein. Er
gab an, die "Geta" auf dem Radar nicht gesehen zu haben und auch den
Horiont abgesucht zu haben. Die Sonnenblenden auf der Brücke habe er nicht
herabgelassen, weil die Schnüre so kompliziert gewesen seien. Dann sei das
Schiff auf einmal da gewesen, ein Ausweichmanöver des letzten Augenblicks
mißlang. Das Seeamt bemängelte die fehlende Fähigkeit des Wachoffiziers,
richtig Ausguck zu halten, attestierte aber auch der "Geta" fehlende
Entschlossenheit beim Ausweichmanöver.
In einer weiteren Verhandlung kam der Tod eines Seglers auf der Yacht
"Merlin" zur Sprache. Der Deutsche war von einem losgerissenen Baum
getroffen, über Bord geschleudert worden und ertrunken. Hätte er eine
Schwimmweste getragen, wäre er vermutlich nicht sofort untergegangen. Dem
Skipper mußte anschließend die hochschwangere Frau des Verunglückten nach
dem Zwischenfall zunächst davon abhalten mußte, ihrem Mann hinterher zu
springen, womit weitere Zeit verloren ging. Das Seeamt legte ihm zur Last,
den Baum beim Schmetterlingssegeln nicht mit einem Seil in ausreichender
Stärke gesichert zu haben. So riß es, als unvermittelt eine Bö einfiel.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Yacht auf der Elbe gesunken
Dienstag, 20.11.2001, 15:08:54 Uhr
In der Nacht vom 18. zum 19.11. ging auf der Unterelbe vor Glückstadt eine
Yacht unter. Zuvor war sie mit einem Unterwasserhindernis kollidiert und
leckgeschlagen. Die vier Schiffbrüchigen, eine Frau und drei Männer,
konnten sich zunächst auf die Elbinsel Rhinplate retten. Das
Seenotrettungsboot "Gillis Gulbransson" nahm die an Unterkühlung leidenden
hier später auf.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Tanker im Persischen Golf gesunken
Montag, 19.11.2001, 18:22:50 Uhr
Ein Tanker unter der Flagge der Vereinigten Arabischen Emirate ging am
18.11. im Persischen Golf verloren. Das mit 1700 Tonnen Öl beladene Schiff
war zuvor von einer Einheit der US-Marine gestoppt worden und sollte wegen
des Verdachts, irakisches Öl zu schmuggeln, überprüft werden. Noch während
ein amerikanisches Kommando an Bord war, sank das rostige und in schlechtem
Zustand befindliche Schiff unvermittelt in den frühen Morgenstunden.
Suchmannschaften retteten zehn irakische Besatzungsmitglieder und sechs
Amerikaner. Ein weiterer Iraker konnte nur tot aus dem Wasser gezogen
werden, drei Mann der Crew sowie zwei Angehörige der amerikanischen Marine
wurden vermißt. Die Unglücksursache war zunächst unklar.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Vorsicht in der Bucht von Rosas/Spanien!
Montag, 19.11.2001, 18:26:46 Uhr
Nach Orkan Bucht von Roses nur mit aeuserster Vorsicht befahren !
Nach dem fast viertaegigen Orkan und sintflutartigen Regenfaellen muss in der Bucht von Roses mit starker Verschmutzung und
Treibgut gerechnet werden. Insbesondere bei der Ansteuerung der Kanaele von Ampuriabrava und Santa Margarita muss auch mir
groesseren Treibstuecken sowie groesster Wasserverschmutzung kalkuliert werden ! Auch die Wassertiefen koennen sich gravierend
geaendert haben.
Quelle: Ernst Schliemann
Tankschiff im Sturm gesunken
Montag, 19.11.2001, 18:24:14 Uhr
In schwerem Wetter havarierte ein mit 510 Tonnen Heizöl beladenes
Tankschiff im Hafen des nordrussischen St. Petersburg. Am Abend des 15.10.
prallte es in hohem Wellengang gegen eine Kaimauer des Kohlehafens und
schlug leck. Im Laufe der Nacht zum 16.10. sank der Tanker auf den
Hafengrund. Die Besatzung konnte sich unversehrt retten, Ölverschmutzungen
wurden bisher nicht bekannt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Gesunkener Erzfrachter behindert Schifffahrt auf dem
Rhein
Freitag, 16.11.2001, 17:49:05 Uhr
Lorch - Ein mit 1.180 Tonnen Eisenerz beladener Frachter ist in der
Nacht zum Freitag bei Lorch im Rheingau gesunken und behindert seitdem den
Schiffsverkehr auf Deutschlands wichtigster Wasserstraße. Wie die
hessische Bereitschaftspolizei in Wiesbaden mitteilte, war das
Frachtschiff Teil eines 144 Meter langen Schubverbandes,
der gegen 02.00 Uhr aus bisher unbekannten Gründen auseinanderbrach. Der
unbemannte Leichter sei dabei gesunken und liege nun längs zur Fahrrinne.
Verletzt wurde niemand.
Wie der Sprecher der Bereitschaftspolizei, Norbert Hübscher,
berichtete, blieb der Rhein zwischen Budenheim bei Mainz und St. Goar bis
Freitagmorgen 10.00 Uhr komplett gesperrt. Seitdem regele die
Wasserschutzpolizei die Vorbeifahrt der Schiffe im Einbahnverkehr. Bis zum
Freitagvormittag hatte sich ein Stau von insgesamt 75 Schiffen gebildet,
der im Laufe des Tages jedoch allmählich kleiner wurde.
Der mit insgesamt knapp 2.100 Tonnen Erz beladene Schubverband sei aus
Rotterdam gekommen und hätte nach Linz in Österreich fahren sollen, sagte
Hübscher. Mit der Bergung des gesunkenen Schiffes könne nicht vor Montag
begonnen werden.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Ocean-Racer in Not
Dienstag, 13.11.2001, 12:32:51 Uhr
Kurz nach dem Start der zweiten Etappe des Volvo Ocean Race vor Kapstadt
erlitt die deutsche Yacht "Illbruck" in der Nacht vom 11. zum 12.11.
Wassereinbruch. Die siebenköpfige Crew bemerkte plötzlich, daß der Bug
tiefer lag, eine Überprüfung ergab, daß eine gesamte Bugsektion durch ein
Leck in einer Inspektionsluke unter Wasser stand. Das Schiff wurde
verlangsamt und durch Verlagerung von Ausrüstung nach achtern vertrimmt.
Ein dramatischer zweistündiger Einsatz von Crew und Lenzpumpe brachte die
Lage unter Kontrolle. Zwei Besatzungsmitglieder wurden leicht verletzt. Bei
der Havarie herrschte Windstärke acht, die auch eine substantielle
Reparatur bisher verhindere. Bis dies bei schwächerem Wind nachgeholt
werden kann, muß ständig ein Mann im Vorschiff Leckwache halten. Trotz der
Havarie fiel die "Illbruck" nur 20 Seemeilen zurück.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Sechs Monate Irrfahrt im Pazifik
Montag, 12.11.2001, 18:09:55 Uhr
Fast sechs Monate trieben zwei Fischer mit ihrem Boot im Pazifik, ehe sie
jetzt gerettet wurden. Zwei weitere Besatzungsmitglieder überlebten die
Odyssee nicht. Ihr 7 Meter langes Boot war am 20.6. beim Versuch, einen
großen Fang an Bord zu ziehen, unter Wasser gedrückt worden. Zwar war es
nach dem Abtrennen der Netze und dem Abwerfen der Motoren wieder
schwimmfähig geworden, aber antriebslos dann nurmehr ein Spielball der
Natur gewesen. Von Westsamoa driftete das Wrack 4000 Kilometer bis
Papua-Neuguinea. Häufig kamen Inseln oder Schiffe in Sicht, ohne daß sie
erreicht werden konnten. Die Überlebenden nährten sich von Vögeln, kleinen
Fischen und Regenwasser. Sie befanden sich bei ihrer Rettung laut
ärztlichem Befund in stabilem Zustand.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Philippinen: Sturmopfer durch Taifun
Montag, 12.11.2001, 18:09:55 Uhr
Bei Windgeschwindigkeiten bis 210 Kilometern sank im Taifun Lingling vor
den Philippinen am 10.11. ein Frachtschiff. Die 19köpfige Besatzung galt
zunächst als vermißt. Einen Tag später entdeckte ein passierendes Schiff
die Crew, der es gelungen war, sich in ein Rettungsboot zu flüchten.
Bereits am 9.11. waren alle in See stehenden Schiffe in dem Tropengebiet
aufgefordert worden, Schutzhäfen anzulaufen. Für den Frachter kam diese
Warnung zu spät. Insgesamt starben an die 200 Menschen in dem Unwetter.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Noch mehr Sturmopfer
Montag, 12.11.2001, 18:09:55 Uhr
Ein Orkan vor Ibiza brachte am Abend des 10.11. vier Deutsche mit ihrer
Yacht in Seenot. Es gelang, den Havaristen auf den Haken zu nehmen und nach
La Sabina einzuschleppen. Die Hilfe zweier Schlepper brauchte in meterhohen
Wellen ebenfalls das Kreuzfahrtschiff "Aurora" beim Versuch, den Hafen von
Mahon zu erreichen. Auf der Nachbarinsel Menorca war erst am Vortag die
deutsche "Arkona", wie berichtet, in Brand geraten und gegen die Kaimauer
gelaufen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Neuerliches Flüchtlingsdrama
Montag, 12.11.2001, 18:09:55 Uhr
Erneut kamen Flüchtlinge vor der australischen Küste ums Leben. Ihr mit 160
Menschen besetztes indonesisches Fischerboot war von der Marine gestoppt
worden und sollte gezwungen werden, die Hoheitsgewässer zu verlassen. Nahe
dem Ashmore-Riff wurde das Schiff von den Militärs geentert, es kam zu
Auseinandersetzungen an Bord. Im Laderaum des Kutters brach ein Feuer aus,
das schließlich zum Untergang des Fahrzeuges führte. Zwei Frauen kamen in
den Flammen um, 130 Erwachsene und 30 Kinder wurden gerettet.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Zwei Frachter befreit
Montag, 12.11.2001, 18:07:22 Uhr
Am Morgen des 12.11. lief der deutsche Containerfrachter "Antje", 5056 BRZ,
in Brunsbüttel unmittelbar nach Verlassen des Nord-Ostsee-Kanals auf Grund.
Drei Schleppern gelang es, das 117 m lange Schiff wenig später zu befreien.
Es konnte seine Fahrt nach Hamburg anschließend fortsetzen und soll dort
auf Schäden untersucht werden. Unglücksursache war offenabr ein technischer
Defekt. Ein anderes deutsches Schiff, die vor Belgien gestrandete "Heinrich
Behrmann", hat seit dem 11.11. wieder Wasser unterm Kiel. Nachdem der mit
Backbordschlagseite auf Strand liegende Havarist für einige Zeit Attraktion
für Hunderte Schaulustiger im Seebad Blankenberge wurde, befreiten
Schlepper ihn in der Nacht aus seiner Zwangslage.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Brand auf der "Arkona"
Sonntag, 11.11.2001, 09:12:29 Uhr
Mahon - Auf dem deutschen Kreuzfahrtschiff "Arkona" ist am Freitag im Hafen von Mahon auf der Balearen-Insel Menorca ein Feuer ausgebrochen. Der Brand entstand im Maschinenraum, als das Schiff wenden wollte. Die Ursache war zunächst noch unklar. Das 165 Meter lange Schiff rammte anschließend mit dem Bug eine Kaimauer und wurde schwer beschädigt. Verletzte gab es nicht. Die rund 300 Passagiere und etwa 150 Besatzungsmitglieder kamen mit dem Schrecken davon.
Die "Arkona" - 1980 gebautwar als "Astor" in der Fernsehserie "Traumschiff" unterwegs. Später wurde sie im Fernsehen durch die "MS Berlin" ersetzt und als Kreuzfahrtschiff an die DDR verkauft.
Nach dem Brand brach die Stromversorgung an Bord zusammen. Das Schiff wurde dadurch manövrierunfähig und rammte bei heftigem Wind die Hafenmole. Nur gemeinsam gelang es einem Schlepper, einem Fischereikutter und einem Rettungsschif, die "Arkona" wieder unter Kontrolle zu bringen. Die Besatzung konnte das Feuer ohne Hilfe der Feuerwehr löschen. Techniker begannen noch am Freitag mit den Reparaturarbeiten.
Weil das Ausmaß der Schäden noch nicht feststand, brach die Reederei die geplante Reise in die Karibik ab. Die 293 Gäste sollten noch am Freitag von Menorca nach Deutschland geflogen werden. Die "Arkona" war am Mittwoch in Genua gestartet und sollte in zwei Wochen in der Karibik eintreffen. Seetours geht derzeit davon aus, dass die bis zum Frühjahr geplanten fünf Kreuzfahrten in der Karibik stattfinden können. Im Februar 2002 soll die 21 Jahre alte "Arkona" an die Reederei Transocean-Tours in Bremen verkauft werden.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Deutscher Containerfrachter «Heinrich Behrmann» lief auf Grund
Freitag, 09. 11 2001, 19:19:10 Uhr
Blankenberge - Ein deutsches Containerfrachtschiff mit teilweise
gefährlicher Ladung ist am Freitag vor Belgien auf Grund
gelaufen. Zwei Versuche, die 84 Meter lange «Heinrich Behrmann» wieder
flott zu machen, misslangen bisher. Für den Abend war geplant, das
Schiff in tieferes Wasser zu schleppen.
Nach einem Ausfall der Ruderanlage hatte ein Sturm das Schiff mit acht
Mann Besatzung an den Strand des Seebades Blankenberge getrieben.
Dabei verlor die «Heinrich Behrmann» vier Container ihrer Ladung, die sie vom
Irland nach Zeebrugge bringen sollte. Einer dieser Container soll gefährliche Ladung enthalten.
Die drei anderen Container sollen leer sein. Insgesamt habe die nach
ihrem Kapitän benannte «Heinrich Behrmann» rund 80 Container an Bord, hieß
es. Diese seien überwiegend mit Hifi-Anlagen beladen. Die Besatzung blieb
zunächst an Bord des gestrandeten Frachters.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Brand auf der "Arkona"
Freitag, 09. 11 2001, 19:31:42 Uhr
Auf dem deutschen Kreuzfahrtschiff "Arkona" ist ein Feuer ausgebrochen. Der Brand entflammte im Maschinenraum, als das Schiff in einem Hafen der Insels Menorca wenden wollte. Das 165 Meter lange Schiff rammte anschließend eine Kaimauer und wurde schwer beschädigt. Verletzt wurde niemand.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Kursk: Logbücher gefunden
Freitag, 09. 11 2001, 17:34:42 Uhr
Bei der Durchsuchung der fünften Abteilung des Wracks der "Kursk" stießen
Ermittler am 8.11. auf die Logbücher des U-Bootes. Von ihnen wird sich
weiterer Aufschluß über die Gründe des Unterganges des Schiffes erhofft.
In dieser Abteilung befindet sich auch die Steuerung der Atomreaktoren.
Weiterhin gelang es mittlerweile, 56 Leichen der 118köpfigen Besatzung zu
bergen. Die Hoffnung, im komplett zerstörten Bugbereich weitere Tote zu
bergen, ist jedoch gering.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Brand Auf der Ostseefähre "Sassnitz" aufgeklärt
Freitag, 09. 11 2001, 17:34:31 Uhr
Eine unsachgemäß ausgeführte Lötung führte zu dem Feuer auf der Ostseefähre
"Sassnitz" am 1.7. dieses Jahres. Zu dieser Erkenntnis kam am 8.11. das
Warnemünder Seeamt, das den Brand im Maschinenraum des Schiffes untersuchte.
Seeunfalls in Warnemünde. Als die betroffene Brennstoffleitung undicht
wurde und Feuer fing, kam es zu einem Brand, der einen Sachschaden von rund
einer Million DM verursachte.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Untergang durch Schwell
Ein vermutlich zu schnell fahrendes Containerschiff verursachte an einem
Bootsanleger nahe Rade im Nord-Ostsee-Kanal am 7.11. Sachschäden.
Möglicherweise während eines Überholmanövers erzeugte das Schiff eine
solche Schwell, daß drei Sportboote im Wellengang beschädigt wurden, eines
sank. Noch im Laufe des Tages wurde es von einem Kran wieder gehoben.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Flüchtlingsschiff gekentert
Mittwoch , der 07.11.2001
Nur einen Tag nach dem Brand auf einem mit Menschenfracht völlig
überladenen türkischen Flüchtlingsschiff vor Zakynthos gab es nahe der
griechischen Insel Kos einen weiteren Seenotfall eines Bootes mit
Flüchtlingen. Am 6.11. hatte das Schiff mit 27 Personen an Bord Kurs von
der türkischen Küste auf Kos genommen. In schwerer See brach kurz nach dem
Auslaufen eine Panik auf dem Fischkutter aus, er kenterte daraufhin rund
fünf Seemeilen vor dem westtürkischen Badeort Bodrum und sank. Sechs
Schiffbrüchigen gelang es, zum Strand zu schwimmen. Der alarmierten
Küstenwache gelang es jedoch später nur noch, fünf Tote aus der
aufgewühlten See zu bergen. Weitere 16 Menschen blieben bislang vermißt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Schiffsbrand in Lübeck
Dienstag, 06.11. 2001, 11:48:17 Uhr
Im Lübecker Wallhafen fing am 2.11. ein Schiff wegen Brandstiftung gegen
Mittag Feuer. Unbekannte schlugen ein Bulleye der Kombüse ein und warfen
einen entzündeten Brandbeschleuniger in den Raum. Es gelang zwar, der
Flammen rasch Herr zu werden, doch entstand durch Rauch und Hitze
Sachschaden an der Kücheneinrichtung.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Flüchtlingsschiff fing Feuer
Dienstag, 06.11. 2001, 11:47:50 Uhr
Rund tausend Flüchtlinge mußte die griechische Küstenwache am 5.11. aus
Seenot retten. Im Maschinenraum ihres Schleuserschiffes war während der
Passage im Ionischen Meer Feuer ausgebrochen. Manövrierunfähig trieb der
Havarist vor der Insel Zakynthos. Zwei Fähren waren als erstes am
Unglücksort und nahmen den havarierten Frachter in Schlepp zum nächsten Hafen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Schiffsbrand auf der Elbe
Montag, 05.11. 2001, 06:44:04 Uhr
Auf der Elbe bei Magdeburg brach am Morgen des 1.11. ein Feuer in der
Kajüte des Binnenschiffes "Vesta" aus. Nachdem die Bordwache es gegen 4.30
bemerkt hatte, versuuchte der Kapitän des Schiffes zunächst, selbst der
Flammen Herr zu werden. Als dies mißlang, wurde die Feuerwehr alarmiert.
Ihr Einsatz konnte nicht mehr verhindern, daß Kajüte und Steuerhaus
komplett ausbrannten. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. Die
"Vesta" war am Elbufer mit Wasserbauarbeiten beschäftigt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Sturmfolgen
Montag, 05.11. 2001, 06:43:15 Uhr
Manfred, der erste Herbststurm, hat wahrscheinlich das Leben eines
30jährigen Seglers gekostet. Sein Boot war am 30.10. vor der vorpommerschen
Ostsee-Insel Riems gekentert. Einem Fischerboot gelang es, seinen
34jährigen Begleiter zu retten. Eine Suche der Wasserschutzpolizei mit
Hubschrauber, Tauchern und Schlauchbooten blieb bislang erfolglos, die
Überlebenschancen werden mittlerweile als gering eingeschätzt.
In bis zu acht Meter hohen Wellen riß sich vor Westfinnland der iranische
Frachter "Iran Sarbas" vom Anker los und trieb mit anschließendem
Maschinenschaden in der von Windgeschwindigkeiten bis 130 km/h aufgewühlten
See. 15 Besatzungsmitglieder wurden von einem Hubschrauber gerettet, die
anderen 16 blieben zunächst an Bord des 197 m langen Schiffes, zu dem zwei
Boote der Küstenwache und ein Schlepper ausliefen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Herbststurm
Montag, 05.11. 2001, 06:42:26 Uhr
Der erste Herbststurm am 31.10. brachte bei Windgeschwindigkeiten von bis
zu 90 km/h in Berlin zwei Segelboote in Seenot. Auf dem Rummelsburger See
kenterte gegen 14 Uhr ein mit zwei Mann besetztes Boot. Einem der beiden
gelang es, an Land zu schwimmen. Der andere klammerte sich an den Kiel und
mußte von der Wasserschutzpolizei geborgen werden. Die Feuerwehr richtete
den Havaristen später auf. Auf dem Langen See nahe Grünau kam es ebenfalls
zu einer Kenterung, der Bootsbesitzer schwamm auch hier zum Ufer.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Tankerkollision
Montag, 05.11. 2001, 06:41:43 Uhr
In der Nacht zum 30.10. kollidierte ein mit Schwefelsäure beladener
Hamburger Binnentanker von 1006 tdw in der Norderelbe mit dem dortigen
Zollponton Entenwerder. Als der 20jährige Kapitän in den Peutekanal
einlaufen wollte, erhielt sein 62-m-Schiff durch die Strömung zu hohes
Tempo. Beim Versuch, durch ein Rückwärtsmanöver das Auflaufen auf eine
Böschung zu vermeiden, geriet das Schiff in eine Drehbewegung und rammte
den Ponton. Der Sachschaden daran wurde mit 20000 DM beziffert, der Tanker
wurde nur unwesentlich lädiert. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei
dauern an.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Tanker gerammt
Montag, 05.11. 2001, 06:41:10 Uhr
Nördlich Sri Lankas rammte am 30.10. ein Boot der Rebellengruppe Tamil
Eelam den Tanker "Silk Pride". Das mit 275 Tonnen Diesel beladene Schiff
fing bei dem Anschlag Feuer und wurde schwer beschädigt. 13 zum
militärischen Personal des Schiffes gehörende Menschen und 12 zivile
Besatzungsmitglieder konnten gerettet werden, drei Militärangehörige wurden
zunächst vermißt. Die Selbstmordattentäter gehörten zu einer Gruppe, die
seit Jahren für einen autonomen Tamilenstaat kämpft.
Quelle: Tim
Schwabedissen
FLugzeug auf Schiff gestürzt
Montag, 05.11. 2001, 06:39:42 Uhr
Während des Manövers "Schnelles Schwert 2" kam es am 27.10. vor der Küste
Omans zu einem Unglück. Ein britischer Militärhubschrauber stürzte auf das
omanische Kriegsschiff "El Scharkija". Dessen zweiköpfige Besatzung konnte
sich mit dem Fallschirm retten. Einige Seeleute des Schiffes erlitten
leichte Verletzungen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Tankerexplosion
Montag, 05.11. 2001, 06:40:26 Uhr
Auf dem bulgarischen Tanker "Han Asparuh" kam es am 27.10. im Schwarzen
Meer zu einer Explosion mit anschließendem Feuer. Das Schiff hatte gerade
mit einer Ladung Rohöl den russischen Hafen Noworossiisk verlassen, als
sich das Unglück ereignete. Sieben Besatzungsmitglieder wurden verletzt und
mußten mit Verbrennungen oder Rauchvergiftung ins Krankenhaus transportiert
werden. Nach mehreren Stunden gelang es russischen Feuerwehrleuten, die
Flammen auf dem Havaristen unter Kontrolle zu bringen. Öl geriet offenbar
nicht ins Meer.
Quelle: Tim
Schwabedissen
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