EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Seenotfälle
Archiv Oktober 2003

Last update: Montag, 03. November 2003, 08:48 Uhr

Hai beißt Surferin Arm ab
Freitag, 31. Oktober 2003, 23:30 Uhr

Haena/USA - Ein Hai hat einer 13jährigen Surferin auf Hawaii den linken Arm abgebissen. Wie eine Polizeisprecherin auf der Insel Kauai am Freitag mitteilte, surfte das Mädchen etwa einen Kilometer vor dem Makua-Strand bei Haena, als es angegriffen wurde. Einige Leute am Strand hätten ihr Erste Hilfe geleistet und es geschafft, die Blutung zu bremsen, sagte Sprecherin Cyndi Ozaki. Das auf Kauai lebende Mädchen sei in ein Krankenhaus gebracht worden, der abgetrennte Arm sei nicht gefunden worden. «Die Leute am Strand sagten, das Wasser sei kristallklar gewesen und es habe keinen Hinweis auf einen Hai in der Nähe gegeben», berichtete Ozaki weiter. Strände in der Umgebung wurden vorsorglich bis mindestens Samstag geschlossen. Bissabdrücke am Surfbrett des Mädchens ließen auf einen großen Hai schließen, sagte die Polizeisprecherin.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Tanker vor Irland gestrandet
Freitag, 31. Oktober 2003, 17:58 Uhr

Am Abend des 28. Oktober wurde die Küstenwache in Stornoway von der Meldung alarmiert, dass vor dem Hafen der Tanker "Celebrity", 633 BRT, nach Maschinenausfall manövrierunfähig auf Felsen treibe. Sofort liefen das örtliche Rettungsboot, der Trawler "Brighter Morn" und die Fähre "Clansman" zu dem zwischenzeitlich gestrandeten Schiff. Dem Rettungsboot gelang es, eine Schlepptrosse zu übergeben und das Heck der "Celebrity" vom Grund zu ziehen. Die einsetzende Ebbe vereitelte aber ein Freischleppen. Die fünfköpfige Besatzung des Tankers blieb an Bord, da das Schiff nicht ernsthaft beschädigt war. Vorsorglich blieb das Lifeboat auf standby. Mit der Frühtide des 29. gelang es dem Coastguard-Schlepper "Anglian Prince", den Havaristen von den Felsen zu bekommen. Die "Celebrity" war in Ballast von Belfast gekommen, als ihre Energieversorgung zusammenbrach.
Quelle: Tim Schwabedissen

Untergang der "Stevns Power" mysteriös
Freitag, 24.10.03

Der Untergang des Versorgers "Stevns Power", 560 tdw, am 19. Oktober 50 Seemeilen vor der Küste Nigerias bleibt mysteriös. Die Suche von mehreren SAR-Schiffen hat keine Hinweise auf Überlebende unter der 11köpfigen Besatzung - sechs Filipinos, zwei Kongolesen und drei Dänen, gebracht. Das Wrack des Schiffes liegt in einer Tiefe von rund 80 Metern vor dem Bonny Offshore Terminal nahe Port Harcourt. Augenzeugen an Bord der "Mærsk Terrier" berichteten von einer Explosion auf dem 1976 als "Mærsk Beater" erbauten Schiff. Unmittelbar darauf kenterte es und versank binnen weniger Minuten. Offenbar hatte die Besatzung weder Zeit noch möglichkeit, sich vom sinkenden Schiff zu retten. Die "Stevns Power" hatte kurz vor dem Unglück in der Nähe des größeren Offshore Versorgers Anker geworfen. Die dänischen Eigner der "Stevns Power" äußerten sich ratlos zum plötzlichen Untergang ihres Schiffes.
Quelle: Tim Schwabedissen

Deutsches U-Bootwrack entdeckt
Freitag, 24. Oktober 2003, 21:48 Uhr

Nach einer Meldung vom 22.10.03 haben haben norwegische Marinetaucher nahe Bergen das deutsche U-Boot "U 864" entdeckt. Vorausgegangen war eine über fünfjährige Suche nach dem Wrack des am 9. Februar 1945 zwei Seemeilen westlich von Fejde im Heltefjord versenkten Bootes. Wahrscheinlich hat das Boot 65 bis 70 Tonnen Quecksilber an Bord.
Quelle: Tim Schwabedissen

Sturm brachte Schiffe vor Dänemark in Seenot
Freitag, 24. Oktober 2003, 13:45 Uhr

Der stürmische Ostwind der vergangenen Tage führte zu zwei Seenotfällen vor Dänemark. Im Limfjord zwischen Thyborøn und Struer kenterte und sank ein 10 Tonnen großer Kutter. Taucher konnten die zweiköpfige Besatzung nur noch tot aus dem Ruderhaus des Wracks bergen.
Vor Århus ging die Holzladung des Frachters "Silva" über. Teile der Decksfracht rutschten über Bord, als das Schiff zunehmend Schlagseite entwickelte. Wegen akuter Kentergefahr rettete sich die 12köpfige Besatzung schließlich mit einem Sprung in die Nordsee. Alle Schiffbrüchigen konnten von einem Versorger aus der See gerettet werden.
Erst am 19. Oktober waren neben acht weiteren auch drei dänische Seeleute im Atlantik ertrunken, als ihr Bohrinselversorger "Stevns Power", die ehemalige Mærsk Beater", vor Nigeria sank.
Quelle: Tim Schwabedissen

Fahrgastschiff bei Zingst gestrandet
Donnerstag, 23. Oktober 2003, 16:04 Uhr

Am Abend des 20. Oktober lief ein 30 Meter langes Fahrgastschiff nahe Zingst, Mecklenburg-Vorpommern, auf Grund. An Bord befanden sich 85 Touristen, die am Nachmittag eine Fahrt zur Halbinsel Große Kirr unternommen hatten, um Kraniche zu beobachten. Auf der Rückfahrt kam es zu einem Getriebeschaden. Bei bis zu acht Bf Wind aus östlichen Richtungen trieb sein Schiff manövrierunfähig auf Grund. Gegen 19.30 wurde auf dem Rettungsboot "Zander" Seenotalarm ausgelöst. Das Boddenboot lief zur Strandungsstelle, sicherte den Havaristen und alarmierte ein anderes Fahrgastschiff zur Übernahme der festsitzenden Ausflügler. Um 22.45 erreichten die Geretteten den Hafen von Zingst, wo sie von Helfern der DGzRS empfangen und erstversorgt wurden.
Quelle: Tim Schwabedissen

Trawler rammte Gasplattform: Kapitän schuldig gesprochen
Mittwoch, 22. Oktober 2003, 13:34 Uhr

Vor dem Seeamt von Hull wurde am 21. Oktober die Kollision des Trawlers "Marbella" mit einer Gasplattform am 8. Mai 2002 in der Nordsee verhandelt. Dabei wurde der Kaiptän schuldig gesprochen, den Ausguck vernachlässigt und die 500-Meter-Sicherheitszone um die Plattform verletzt zu haben. Die "Marbella" war am Morgen des 8. Mai vergangenen Jahres von Hull aus auf Fangfahrt gegangen. Südlich Spurn Point war der Lotse von Bord gegangen.

Dann machte sich das Schiff vom Humber River in die Nordsee auf. Eine knappe Stunde später änderte sie aus ungeklärten Gründen den Kurs und rammte anschließend die Rough 47/3B-Plattform. Die Sicht war zum Unglückszeitpunkt wegen Nebels stark herabgesetzt. Als die "Marbella" kollidierte, war der Kapitän nicht auf der Brücke. Auf die Notrufe hin wurde die Plattform aus der Luft evakuiert. Die Besatzung wurde auf die im Unglücksgebiet befindliche "Navion Europa" geflogen. Die gesamte Bergungsaktion konnte wegen des dichten Nebels, der mehrere Unterbrechungen erzwang, erst nach 11 Stunden um 18.35 abgeschlossen werden. Die "Marbella" hatte den Unglücksort bereits um viertel vor 11 verlassen und war, eskortiert vom Humber-Rettungsboot, nach Hull zurück gelaufen. Um 18.42 wurde der Alarm aufgehoben.

Sowohl der eisverstärkte Trawler wie auch die Plattform waren erheblich beschädigt worden. Weil die Plattform wegen einer regulären Wartung ohnehin außer Betrieb war, kam es zu keinen Umweltgefahren.

Der Vorsitzende Richter des Seeamts sagte, der Vorfall zeige, dass jeder, der für ein Fahrzeug verantwortlich sei, einen sicheren Ausguck und einwandfreie Nabvigation gewährleisten müsse. Dies sei eine manchmal vergessene Regel. Dem Kapitän der "Marbella" wurde eine Geldstrafe auferlegt.
Quelle: Tim Schwabedissen

"Jules Verne"-Untergang: Verrosteter Fäkalientank war schuld
Dienstag, 21. Oktober 2003, 13:31 Uhr

Die Ursache für den Untergang der "Jules Verne" in Rendsburg scheint geklärt. Nicht, wie verdachtsweise geäußert, Fremdeinwirkung, sondern ein korrodierter Fäkalientank war offenbar schuld am Schiffsunglück. Binnen 20 Stunden war durch ihn Wasser in den Rumpf gelaufen und hatte sich durch offen stehende Luken verteilen können. Der Riss im Tank wurde bei einer Untersuchung des Wracks am 20. Oktober entdeckt. Erst nachdem der Tank zugeschweißt worden war, konnten die Lenzarbeiten eingestellt werden, nachdem zuvor auch nach Abschluss der Hebung alle halbe Stunde die Lenzpumpen wieder angeworfen werden mussten. Der Schaden an dem 40 Jahre alten Ausflugsschiff beträgt knapp 50000 €. Ob und wo die "Jules Verne" repariert wird, vermochte der Eigner am Tag nach der Havarie noch nicht zu sagen.
Quelle: Tim Schwabedissen

Fahrgastschiff "Jules Verne" durch Sabotage versenkt?
Montag, 20. Oktober 2003, 21:54 Uhr

Ein Bäcker bemerkte das sich anbahnende Unglück als erster: Als er am 19.10. am Rendsburger Obereiderhafen entlang kam, brach einem lauten Knall erst eine der Leinen, mit denen das Ausflugsschiff "Jules Vernes" am Kai vertäut war. Dann sackte das Heck des 36 Meter langen Bootes plötzlich in die Tiefe. Trotz des Einsatzes von rund 90 Männern der Rendsburger Feuerwehr, die der Zeuge sofort alarmiert hatte, sank die "Jules Verne" auf Grund. Nur noch Bug und Teile der Aufbauten ragten schließlich aus dem Wasser. Da sich rund 2000 Liter Dieseltreibstoff im Wrack befanden, wurde ein Ölschlängel um den Rumpf ausgebracht. Anschließend führten Taucher aus Eckernförde Hebetrossen unter dem Rumpf hindurch.

Die komplizierten Bergungsarbeiten dauerten bis in die Nachtstunden an, denn als die Feuerwehr mit Hilfe u.a. eines 450-Tonnen-Krans und Unterstützung durch die starken Lenzpumpen des Kanalschleppers "Nordmark" den Rumpf des knapp 200 Tonnen schweren Fahrgastschiffes heben wollte, lief das Schiff seitlich immer wieder voller Wasser.

Jemand hatte die Bulleyes geöffnet und damit auch den Untergang - wissentlich oder unwissentlich - erheblich beschleunigt. Die Ursache des Unfalls ist rätselhaft. Weder ein technischer Defekt noch eine vorsätzliche Sabotage scheint ausschließbar. In den vergangenen Jahren war es aber schon mehrfach zu Einbrüchen und schweren Beschädigungen durch Randalierer an Bord der "Jules Verne" gekommen. Nach Angaben von Kapitän Michael Deist war das 1963 gebaute Boot erst im Frühjahr letzten Jahres grundüberholt und von der Binnenschifffahrts-Untersuchungskommission abgenommen worden. Eigner der "Jules Verne" ist seit vergangenem Jahr der Hamburger Reeder Ernst Komorowski, der gestern gemeinsam mit Deist die Bergungsarbeiten am Hafen verfolgte. Beide hatten für den Untergang keine Erklärung.

Der Reeder Komorowski war mit dem Ankauf der 100.000 € teuren "Jules Verne" in die finanziell angeschlagene "Personenschifffahrt Rendsburg" eingestiegen, die mit ihren Schiffen regelmäßig auch die Anleger seines Himbeerhofes in Steinwehr ansteuert. Zuletzt hatte die für 237 Passagiere ausgelegte "Jules Vernes" vor einer Woche eine Rundfahrt gemacht und seither ohne Besatzung im Obereiderhafen gelegen.

Zur Zukunft der "Jules Verne", die gemeinsam mit der "Stadt Rendsburg" Ausflugsfahrten auf Eider, Nord-Ostsee-Kanal und auf die Kieler Förde durchführte, gibt es noch keine Einschätzung.
Quelle: Tim Schwabedissen

Monsterwellen versenken zwei Frachter
Montag, 20. Oktober 2003, 13:14 Uhr

Ein schwerer Sturm führte vor der nordchinesischen Küste am 12. Oktober zu zwei Schiffsuntergängen. In der Meerenge von Bohai gerieten bei Windstärke 11 bis 12 die Frachter "Huayuan Sheng 18" und "Shunda 2" in meterhohem Seegang in Schwierigkeiten und schlugen kurz nacheinander leck. An Bord der "Huayuan" befanden sich 15, an Boird der "Shunda 2" 29 Mann Besatzung. Binnen kurzem sanken die Havaristen in der kochenden See. Niemand der zusammen 44 Seeleute konnte wegen der extremen Wetterbedingungen aus dem Meer gerettet werden. Vermutlich hatten sich in dem Seegebiet Wellenhöhen zwischen 10 und 30 Metern aufgebaut, die nach der Katastrophe mit jenen Monsterwellen verglichen wurden, die einst zum Untergang der "Andrea Gail" führten, deren Schicksal durch den Film "Der Sturm" berühmt wurde. Schiffe, die in Wellenhöhen, wie sie jetzt entstanden waren, hineingeraten, könnten auseinanderbrechen oder, im Fall von Interferenzen, sogar buchstäblich von der See verschlungen werden.
Quelle: Tim Schwabedissen

Dänisches Schiff mit elf Mann vor Afrika gesunken
Montag, 20. Oktober 2003, 17:37 Uhr

Kopenhagen - Ein dänischer Schlepper ist nach Angaben der Seebehörde in Kopenhagen vom Montag vor der westafrikanischen Küste gesunken. Die elfköpfige Besatzung wurde vermisst. Die «Stevns Power» sank am Sonntag 93 Kilometer vor der Küste Nigerias und Kameruns, während sie in der Nähe einer Ölplattform ankerte. Das Schiff sei sehr schnell untergegangen, erklärte Niels Mogensen von der Abteilung zur Untersuchung von Unfällen auf See. Mehr sei zunächst nicht bekannt. Medienberichten zufolge gehörten sechs Philippiner, drei Dänen und zwei Kongolesen zur Besatzung. Das 1976 gebaute Schiff gehört dem Schifffahrtsunternehmen Nordane Shipping aus Svendborg, 165 Kilometer südwestlich von Kopenhagen.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Kabinenkreuzer vor Wight gesunken
Montag, 20. Oktober 2003, 13:15 Uhr

Am Morgen des 19. Oktober kollidierte ein Fairline 40-Kabinenkreuzer auf einer Überführungsfahrt von Lymington nach Weymouth mit einer Boje im Needles Channel vor der Isle of Wight und schlug leck. Auf einen Notruf der zweiköpfigen Besatzung stieg ein Rettungshubschrauber auf. Außerdem machte sich das Rettungsboot von Yarmouth auf den Weg zur Unglücksstelle. Da noch Dunkelheit herrschte, wurde die Yachtbesatzung aufgefordert, Notsignale abzuschießen, die gegen sieben Uhr morgens gesichtet wurden. Als die Hilfskräfte am Havaristen eintrafen, sank der bereits über den Bug. Es gelang dem Rettungsboot noch, eine Schleppleine zu übergeben, um das Boot in die Hurst Area zu ziehen, wo es auf Grund gesetzt werden sollte. Die Überführungscrew wurde unverletzt gerettet. Während der Rettungsaktion herrschten bis zu vier Windstärken, die später auf sechs auffrischten und eine zusehends raue See aufbauten.
Quelle: Tim Schwabedissen

Fluss-Schiff in Rendsburg gesunken
Sonntag, 19. Oktober 2003, 19:07 Uhr

Rendsburg - Im Obereiderhafen der an Nord-Ostsee-Kanal und Eider gelegenen schleswig-holsteinischen Stadt Rendsburg ist am Sonntag ein Fahrgastschiff leckgeschlagen und gesunken. Menschen kamen nach Polizeiangaben nicht zu Schaden, weil sich niemand auf der «Jules Verne» befunden hatte. Die Ursache des Unglücks war zunächst ungeklärt. Feuerwehr, Kranunternehmen, Kanalverwaltung und Polizei bemühten sich den Tag über, das Schiff, von dem das obere Drittel aus dem Wasser ragte, durch Leerpumpen zu heben.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Zehn Verletzte bei Fährunglück in Amsterdam
Samstag, 18. Oktober 2003, 18:31 Uhr

Amsterdam - Schon wieder hat eine Fähre einen Kai gerammt, diesmal in Amsterdam: Eine mit 70 Passagieren besetzte Fähre ist im Hafen von Amsterdam gegen eine Kaianlage geprallt. Dabei wurden nach Angaben der niederländischen Polizei zehn Menschen an Bord des Tragflächenbootes verletzt. Das Boot wird im Liniendienst auf der Strecke zwischen Amsterdam und der Stadt Velsen am Nordseekanal eingesetzt.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Kapitän der Unglücksfähre brach offenbar über Steuer zusammen
Freitag, 17. Oktober 2003, 18:03 Uhr

New York - Ursache für das schwere Fährunglück von New York ist offenbar ein Kreislaufkollaps des Steuermanns: Er brach vermutlich kurz vor dem Unfall am Mittwoch über dem Steuer zusammen, wie am Freitag aus Ermittlerkreisen verlautete. Die Fähre aus Manhattan mit 1.500 Menschen an Bord war am Abend mit voller Geschwindigkeit gegen eine Kaimauer in Staten Island geprallt. Dabei wurden zehn Personen getötet und 65 verletzt. Drei der Verletzten verloren Gliedmaßen, sechs befanden sich am Freitag noch in kritischem Zustand.

Der Zusammenbruch des Steuermanns hänge möglicherweise mit der Einnahme eines Medikaments gegen Bluthochdruck zusammen, sagte Stadtratsmitglied Michael McMahon nach einer Anhörung. Der 55-Jährige Zweite Kapitän hatte nach dem Unglück versucht, sich das Leben zu nehmen und befand sich am Freitag noch in kritischem Zustand. Ein erster Alkoholtest fiel negativ aus, wie aus Ermittlerkreisen verlautete.

Die Fähre prallte mehre hundert Meter von der eigentlichen Anlegestelle entfernt gegen die Kaimauer. Die Behörden ermittelten, ob Besatzungsmitglieder das Unglück nicht verhindern konnten, weil sie nicht auf ihren Positionen waren. Nach den Bestimmungen der Verkehrsbehörde müssen sich Kapitän und Steuermann beim Anlegen in der Führerkabine aufhalten. «Wir wissen noch nicht, ob die Bestimmungen während des Unfalls eingehalten wurden», sagte die Vorsitzende der Behörde für Verkehrssicherheit (NTSB), Ellen Engleman.

Wie am Donnerstag bekannt wurde, stand der Steuermann auch bei einem Unglück im Jahr 1995 am Steuer, das auf das Versagen einer Schiffsschraube zurückgeführt wird. Auch damals prallte die Fähre gegen die Kaimauer von Staten Island, mehrere Passagiere wurden verletzt. Der 55-Jährige arbeitet bereits seit 15 Jahren für die New Yorker Verkehrsbehörde.

Von einem Blutdruckproblem sei nichts bekannt, sagte Behördenchefin Iris Weinshall. Die Familie des Steuermannes rief alle Beteiligten auf, keine voreiligen Urteile zu fällen. Am Freitag wurden auch andere Ursachen noch nicht ausgeschlossen, etwa das stürmische Wetter oder ein technischer Defekt.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Letzter Schnitt durch "Tricolor" vollendet
Freitag, 17.10.03

In den Morgenstunden des 17. Oktober kam eine bemerkenswerte Bergungsaktion in ihre finale Phase: Um 6 Uhr 35 wurde der achte und letzte Schnitt durch den Rumpf der "Tricolor" im Ärmelkanal vollendet. Fünf Teile des Wracks sind bereits gehoben und liegen in Zeebrugge. Direkt nach Abschluss der Schneidearbeiten begann der Schwimmkran "Rambiz" mit der Bergung der nun noch auf dem Kanalgrund liegenden "Tricolor"-Sektionen. Die Hubinseln "Vagant" und "Buzzard", die die Fixpunkte des Schneideseils darstellten, werden derweil abgerüstet und kehren in ihre Heimathäfen zurück. Die Barge "Giant 2" ist vor Ort, um die letzten vier Teile der "Tricolor" aufzunehmen. Die Schneideaktion hatte am 22. Juli begonnen. Die Vollendung des letzten Schnitts hatte sich verzögert, weil am 3. Oktober ein Sturm mit Wellenhöhen bis fünf Metern die gesamte Bergungsflotte zum Aufsuchen von Häfen oder geschützten Plätzen gezwungen hatte. Am 12. Oktober waren die Sägedrähte wieder in den halb vollendeten achten Schnitt eingeführt worden, am folgenden Morgen wurde die Aktion, die nun abgeschlossen werden konnte, fortgesetzt.
Quelle: Tim Schwabedissen

Tanker kollidiert mit Elbtonne
Freitag, 17.10.03

In den Frühstunden des 17. Oktober kollidierte der Binnentanker "Dettmer Tank 83" auf der Unterelbe mit der Tonne 107. Kurz darauf wäre das Schiff beinahe noch mit einem aufkommenden Seeschiff zusammengestoßen. Die "Dettmer Tank 83" war mit 1000 Tonnen Gasöl an Bord bei dichtem Nebel aus dem Nord-Ostsee-Kanal kommend nach Hamburg unterwegs. Möglicher Weise deutete der Kapitän im Nebel sein Radarbild falsch, indem er das auf Twielenfleth Reede ankernde 69 Meter lange Seeschiff "Jan Willem" als Entgegenkommer interpretierte und seinen Kurs nach Steuerbord änderte, um westlich vorbei zu kommen. Als er wieder in das Fahrwasser eindrehte, prallte sein Schiff in starkem Flutstrom gegen die Tonne. Ein Manöver des letzten Augenblicks brachte den Tanker in gefährliche Nähe zum elbabwärts laufenden, britischen Containerfrachter "Hoheweg". An der Fahrwassertonne und am Tanker entstand Sachschaden. Dem Kapitän der "Dettmer Tank 83" wurde eine Sicherheitsleistung von mehreren tausend € auferlegt.
Quelle: Tim Schwabedissen

Kreuzfahrer "Westerdam" in Brand
Freitag, 17.10.03

Am Morgen des 17. Oktober brach auf dem bei der italienischen Fincantieri-Werft für die Holland America Line im Bau befindlichen Kreuzfahrtschiff "Westerdam" ein Feuer aus. Dichte Rauchwolken stiegen aus dem Rumpf des Schiffes auf. Nach etwa drei Stunden konnte der Brand, der vornehmlich im Heckbereich des Schiffes wütete, gelöscht werden. Über das Ausmaß des Schadens ist noch nichts bekannt, auch nicht, ob sich der Ablieferungstermin 15. April 2004 halten lässt. Die "Westerdam" ist das dritte Schiff der Vista-Klasse für die Holland America Line.
Quelle: Tim Schwabedissen

New Yorker Kapitän angeblich vor Unglück bewusstlos
Donnerstag, 16. Oktober 2003, 18:03 Uhr

New York - Nach dem schweren Fährunglück vor New York mit zehn Todesopfern konzentrieren sich die Ermittlungen auf den Fährkapitän. Örtliche Medien zitierten Mitarbeiter der Fährgesellschaft sowie Polizeibeamte mit der Aussage, der für das Anlegemanöver verantwortliche Kapitän habe unmittelbar vor dem Unfall das Bewusstsein verloren. Die Ermittler warten darauf, Kapitän Richard S. zu vernehmen, der angeblich nach dem Unfall einen Selbstmordversuch unternommen hatte und sich auf der Intensivstation befindet. Bei dem Unglück war die Seite der Pendlerfähre nach Staten Island aufgeschlitzt worden.

Einem Bericht zufolge hatte der 55-Jährige vergessen, sein Blutdruckmedikament zu nehmen und war deshalb kurzzeitig ohnmächtig geworden. Als er wieder zu sich kam und merkte, dass die Fähre kurz vor einem Unfall stand, habe er versehentlich Vollgas gegeben. Dem Bericht zufolge ging der Kapitän nach dem verheerenden Anzeige

Unglück am Mittwoch von Bord, schnitt sich in seiner Wohnung die Pulsadern auf und schoss sich mit einem Gewehr in die Brust. Nach Angaben des St. Vincent's-Krankenhauses ist S. in kritischem Zustand.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Fährunglück New York: Augenzeugenberichte
Donnerstag, 16. Oktober 2003, 14:49 Uhr

New York - Die Wucht des Aufpralls ließ Holzplanken splittern und Beton brechen: Die Fähre «Andrew J. Barberi» rammte am Mittwochnachmittag (Ortszeit) im Hafen von Staten Island eine Kaimauer. Die 1.500 Passagiere an Bord wurden von den Füßen gerissen, zehn Menschen kamen ums Leben. Augenzeugen sagten, die Fähre sei viel zu schnell gewesen.

Evan Robinson wartete am Pier auf das Schiff, als er es auf sich zurasen sah. «Ich dachte, es weicht vielleicht einem anderen Schiff aus», sagte er. Dann habe er jedoch gesehen, dass die Fähre nicht mehr würde stoppen können. «Es klang gar nicht so laut, als sie die Mauer traf. Es war merkwürdig.» Im Inneren breitete sich Panik aus. Passagiere schrien und fielen übereinander, als sie versuchten, den Trümmern auszuweichen.

«Da war eine Frau ohne Beine, direkt in der Mitte des Schiffs», sagte Frank Corchado, der zuvor geschlafen hatte. «Sie schrie.» Bob Carrol berichtete, nach dem Zusammenstoß habe er nach rechts geschaut «und die gesamte Seite des Schiffs begann zu verschwinden». Alle seien plötzlich gerannt. «Irgendwo ist dann jemand gestolpert und ich bin auf ihn gefallen und jemand fiel auf mich», sagte Carrol.

Corchado sagte, er habe so vielen Menschen wie möglich geholfen, die Fähre zu verlassen. «Die meisten Menschen, die gestorben sind, waren, glaube ich, ältere Leute», sagte er. «Sie konnten sich nicht bewegen oder hatten nicht genug Zeit um auszuweichen.» Ein Mann sei bereits tot gewesen, als er ihn schließlich gemeinsam mit anderen Freiwilligen aus dem Schiff geborgen habe. Insgesamt habe er sechs Leichen gesehen, eine davon sei enthauptet gewesen.

Nach Angaben von Corchado wurde die Fähre plötzlich schneller, als sie sich dem Ufer näherte. Er sei davon aufgewacht und habe sich im hinteren Teil des Schiffs in Sicherheit gebracht.

Frank Johnson war auf dem Weg zu einer Vorlesung, als er das Krachen hörte. «Wir dachten, es habe eine Explosion oder einen Terroranschlag gegeben», sagte er. «Als wir durch das Fenster schauten, sahen wir, dass die Kaimauer teilweise zerstört war. Es war wie auf der Titanic, als das Wasser eindrang.»

Vor zwei Krankenhäusern und beim Roten Kreuz warteten Angehörige auf Nachricht über den Verbleib ihrer Verwandten. Gabriel Fequiere wartete auf seine Mutter, die 83-jährige Clelie. Sie war am Mittwochmorgen als freiwillige Pflegekraft nach Manhattan gefahren und hatte sich seitdem nicht gemeldet. «Ich drücke die Daumen», sagte Fequiere. «Ich bin krank vor Sorge.»
Quelle: Steve Strunsky

Mindestens 12 Tote bei Fährunglück in New York
Donnerstag, 16. Oktober 2003, 09:41 Uhr

Mindestens 12 Tote und 37 zum Teil schwer Verletzte forderte ein schweres Fährunglück am Nachmittag des 15. Oktober vor New York. Während des Anlegememanövers in Staten Island prallte die aus Südmanhattan kommende, mit 1500 Fahrgästen besetzte Doppelendfähre "Andrew J. Barberi" bei Windgeschwindigkeiten bis zu 65 km/h um kurz vor halb vier gegen die Pier des St. George Terminals. Zeugen beobachteten von Land aus, wie sie mit sehr hoher Geschwindigkeit den Anleger ansteuerte und von der Besatzung nicht mehr rechtzeitig aufgestoppt werden konnte. Beim Zusammenstoß wurde das Hauptdeck an Steuerbord aufgeschlitzt und das Innere des Dreideckers verwüstet. Niedergänge stürzten ein, Deckenteile fielen auf die Fahrgäste herab. "Die ganze rechte Seite wurde wie eine Blechdose aufgerissen", sagte ein Augenzeuge. "Alle schrien, jeder sprang um sein Leben", berichtete ein Passagier. Die Menschen hätten sich regelrecht aufgestapelt und seien übereinander geklettert. Die ganze Seite des Schiffes sah aus wie von einem Dosenöffner geöffnet."

Am Unfallort eintreffenden Feuerwehrleuten bot sich ein Bild des Grauens. Viele Tote fanden sich direkt an der besonders stark zerstörten Aufprallstelle im Vorschiff. Mehreren Opfern waren Gliedmaßen abgetrennt worden. Augenzeugen hatten im Moment des mit einem gewaltigen Knall stattfindenden Aufpralls gegen die Betonpier zunächst an eine Bombenexplosion geglaubt. Einige Passagiere, die das Unglück hatten kommen sehen, vermochten sich auf die Backbordseite zu retten. Dutzende sprangen kurz vor der Kollision ins Wasser. Sie wurden zum Teil erst nach 20 Minuten aus dem Hafen gezogen. Anderen gelang diese Flucht nicht, und sie wurden zwischen Trümmern zermalmt oder eingeklemmt. Anfängliche Befürchtungen, die Fähre könne infolge der schweren Beschädigungen sinken, bestätigten sich indes nicht. Die Bergungsarbeiten dauerten während der Nachtstunden an. Es wurde befürchtet, noch weitere Todesopfer zu finden. Die Besatzung musste sich Alkohol- und Drogentests unterziehen.

Die "Andrew J. Barberi" war mit Berufspendlern und Touristen aus New York gekommen. Die kostenlose Linie wird hauptsächlich von Berufspendlern aus Staten Island und Urlaubern, die während der 25minütigen Fahrt einen Blick auf die Freiheitsstatue werfen wollen, genutzt. Auf der Route werden mit momentan fünf Schiffen täglich rund 70000 Menschen befördert. Die jetzt verunglückte "Andrew J. Barberi" ist bereits seit mehreren Jahrzehnten im Einsatz. Sie kann bis zu 6000 Passagiere aufnehmen. Begonnen hatte der Linienverkehr zwischen Manhattan und der südlich gelegenen Insel Staten Island schon im Jahr 1713. Die erste mit Dampfmaschinen angetriebene Fähre wurde mehr als 100 Jahre später in Betrieb genommen. Das bislang schwerste ereignete sich am 30. Juli 1871: Auf der Fähre «Westfield» explodierte der Dampfkessel, kurz nachdem der Kapitän "Volle Kraft voraus" befohlen hatte. 104 Menschen starben damals.

Tausende New Yorker und Besucher der Stadt wurden von Bord der Staten-Island-Fähren am Morgen des 11. September 2001 Augenzeugen, wie zwei Passagierflugzeuge in die Zwillingstürme des World Trade Centers rasten. Viele der damals Verletzten kamen in dieselbe Klinik, die jetzt die Opfer der Kollision aufnahm. Sie wurde nach dem 11.9. in Erwartung weiterer Anschläge auf New York als Notfallkrankenhaus ausgebaut. "Dies ist keine normale Stadt mehr", sagte ein Arzt des Hospitals, "dies ist eine Stadt in ständiger unterschwelliger Angst."

Nach der Kollision wurde der Fährverkehr bis zum 16. Oktober eingestellt. Auf den Brücken und in den Tunneln kam es daraufhin zu erheblichen Staus, weil Tausende versuchten, mit zusätzlich bereitgestellten Bussen sowie mit Taxis in ihre Wohngebiete außerhalb Manhattans zu gelangen. Zudem wurde die Verrazano-Brücke zwischen Manhattan und Staten Island gesperrt, damit Rettungsfahrzeuge ungehindert den Unglücksort erreichen konnten. Der Kapitän flüchtete unter Schock von Bord seines Schiffes in seine nahegelegene Wohnung und versuchte dort, sich das Leben zu nehmen. Er fügte sich Schnittwunden an den Handgelenken zu und schoss mit einem Luftgewehr in die Brust. Er kam daraufhin in dasselbe Krankenhaus wie viele der Kollisionsopfer, von denen drei noch um ihr Leben rangen. Er wird inzwischen zum Unfallhergang verhört. Die Nationale Verkehrssicherheitsbehörde (NTSB) stellte eine Ermittlungskommission zusammen. Derzeit wird derzeit untersucht, ob der Schiffsführer eingeschlafen war und daraufhin die "Andrew J. Barberi" ungebremst gegen die Kaimauer fahren konnte. Eine andere Möglichkeit ist, dass Sturmböen das hoch aufragende Schiff vom Kurs abbbrachten und der Kapitän den falschen Kurs nicht mehr zu korrigieren vermochte. Zu der Unglückszeit bestand eine Windwarnung für das Gebiet.

Der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg fuhr kurz nach dem Unglück an Bord eines Polizeibootes zur Unfallstelle. Er zeigte sich am Abend auf einer Pressekonferenz erschüttert von der Tragödie. Er bat, für die Opfer zu beten. Es gebe aber keinerlei Hinweise auf einen Terroranschlag.
Quelle: Tim Schwabedissen

Drei deutsche Urlauber vor Norwegen vermisst
Mittwoch, 15. Oktober 2003, 16:12 Uhr

Vor Südnorwegen ist offenbar ein Motorboot mit drei sächsischen Urlaubern verloren gegangen. Das Boot war am 10. Oktober aus dem Rekefjord südlich Stavanger ausgelaufen, wo die aus Hoyerswerda und Schermlitz kommenden Deutschen ein Ferienhaus gemietet hattem. Das Wetter war zu diesem Zeitpunkt schlecht gewesen. Am 13. Oktober wurden die zwei Männer und eine Frau als vermisst gemeldet. Eine von einem Hubschrauber, einem Überwachungsflugzeug und mehereren Schiffen durchgeführte Suchaktion erbrachte nur die Sichtung eines kleinen Ölfilms. Vom Boot und seinen Insassen fehlte jede Spur. Am 14. Oktober teilte die Polizei in Stavanger mit, dass keine Hoffnung mehr auf Rettung für die Vermissten bestehe. Die Küstenwache setzte die Suche bis zu diesem Tag mit einem Schiff fort.
Quelle: Tim Schwabedissen

"Sea Elegance" hatte Giftladung an Bord
Mittwoch, 15. Oktober 2003, 16:12 Uhr

Die Ladung der sechs Kilometer vor Durban in Brand geratenen "Sea Elegance" war offenbar brisanter, als dies aus den Ladungspapieren hervorging. Auslöser des Feuers war die Reaktion von hoch entflammbarem Calcium-Hypochlorid mit einem in zwei benachbarten Containern gestauten Herbizid namens Atrozin. Dabei kam es zu einer Explosion, die den anschließenden Großbrand auslöste. Der Calcium-Hypochlorid wurde wahrscheinlich in China an Bord genommen und war nicht als Gefahrgut deklariert. Der südafrikanische Umweltminister Mohammed Valli Moosa kritisierte diese Unterlassung am 14. Oktober als komplett unakzeptabel. Durch dieses Fehlverhalten sei die Sicherheit von Menschen und die Umwelt gefährdet worden. Er kündigte scharfe Konsequenzen an, um die öffentliche Sicherheit künftig besser zu gewährleisten und der Verantwortung für die Umwelt gerecht zu werden. Die weiteren Arbeiten an der "Sea Elegance" werden streng kontrolliert.
Quelle: Tim Schwabedissen

Toter Wal im Hamburger Hafen angespült
Dienstag, 14. Oktober 2003, 13:23 Uhr

Hamburg - Im Hamburger Hafen ist am Dienstagmorgen ein zwölf Meter langer toter Wal angespült worden. Das Tier wurde von einem Feuerlöschboot zu einer Kaimauer geschleppt, damit der Schiffverkehr nicht gefährdet wird, wie die Feuerwehr mitteilte. Der Wal ist laut Sprecher Thorsten Grams schon längere Zeit tot und hat schwere Verletzungen von Schiffsschrauben. Eine Walexpertin von Greenpeace sah sich das Tier an. «Das ist wahrscheinlich ein Finnwal», sagte Expertin Iris Menn. Im Lauf des Tages soll der Wal mit einem Kran geborgen werden. Ein Tierarzt soll dann die genaue Art feststellen.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Kollision im Nord-Ostsee-Kanal: Kümo demoliert
Dienstag, 14. Oktober 2003, 13:28 Uhr

In dichtem Nebel kam es am Morgen des 13. Oktober zu einer Kollision im Nord-Ostsee-Kanal. Bei einem Überholmanöver rammte das zypriotische Kümo "Germa", 950 BRZ, ins Heck des Containerfrachters "Esteclipper", 11872 BRZ. Die "Esteclipper" hatte in der Weiche Schwartenbek gestoppt, um Gegenverkehr abzuwarten. Für die kleinere "Germa" war das Stopsignal ohne Bedeutung. Als sie aber zum Überholen ansetzte, krachte sie mit ihrer Steuerbordseite gegen das Achterschiff des größeren Frachters. Der erlitt leichte Schäden und konnte seine Fahrt nach Brunsbüttel fortsetzen. Auf der mit Schrott beladenen "Germa" hingegen wurde ein Lukendeckel samt Deckskran gegen das Deckshaus gedrückt, das dadurch demoliert wurde. Auch die unter der Brücke liegende Kapitänskajüte wurde aufgerissen. Das Kümo lief kurz nach der Kollision nach Kiel zurück, wo es von der Wasserschutzpolizei mit einem Auslaufverbot belegt wurde. Nach dem Festmachen begutachtete ein Techniker der Peters Werft in Wewelsfleth den Schaden. Für die Reparatur nahmen Versicherer und Reederei noch am selben Tag Verhandlungen auf. Der Sachschaden beträgt rund 100.000 €.
Quelle: Tim Schwabedissen

Mittellandkanal nach Untergang gesperrt
Dienstag, 14. Oktober 2003, 13:28 Uhr

Auf dem Mittellandkanal sank nach einer Kollision im Nebel am 13. Oktober das polnische Binnenschiff "Janko". Das Schiff hatte nahe Minden wegen der geringen Sicht anlegen sollen, als es vom holländischen Frachter "Ronaris" gerammt wurde. Dabei schlug es im Heckbereich leck und sank auf vier Meter Tiefe. Während das Vorschiff über Wasser blieb, ragte achtern nur noch der obere Teil der Kommandobrücke mit leichter Steuerbordschlagseite aus dem Wasser. Ein Greiferkran begann zur Vorbereitung der Bergung wenig später mit dem Löschen der knapp 500 Tonnen Kohle aus den Laderäumen. Der Mittellandkanal wird frühestens am 15.10. wieder befahrbar sein. Menschen kamen bei dem Untergang nicht zu Schaden.
Quelle: Tim Schwabedissen

Feuer auf "Sea Elegance" gelöscht
Dienstag, 14. Oktober 2003, 13:27 Uhr

Das Feuer auf der "Sea Elegance" wurde am 13. Oktober gelöscht. Das Containerschiff soll in den kommenden 24 Stunden nach Durban einlaufen. Hier soll zunächst die Ladung von Bord gegeben und anschließend eine Entscheidung zur Zukunft des Havaristen getroffen werden. Offenbar war der Brand in einem Container ausgebrochen, der in Singapur geladen wurde. Die "Sea Elegance" war 1980 bei Smith's Dock Co. Ltd. im englischen Middlesborough als "Willowbank" erbaut worden. Sie fuhr für die Bank Line zwischen Amerika und Asien/Australien, ehe sie 1988 zur "Mandowi 3", im Folgejahr zur "California Star 4" und 1996 zur "Sea Elegance" wurde. Sie ist 171 Meter lang und verdrängt 18.236 Tonnen. Die Containerkapazität beträgt 768 Teus. Als das Feuer ausbrach, war sie von Singapur über Port Louis nach Durban unterwegs gewesen.
Quelle: Tim Schwabedissen

Feuer auf "Sea Elegance" schwächer
Montag, 13. Oktober 2003, 13:35 Uhr

Das Feuer auf dem Containerfrachter "Sea Elegance" der Pacific International Lines hat am 12. Oktober an Kraft verloren. In den späten Abendstunden lag das Schiff auf der Reede von Durban mit leichter Schlagseite vor Anker. Allerdings schien die Gefahr des Sinkens nicht mehr zu bestehen. Dreizehn Besatzungsmitglieder befanden sich unter Führung des Kapitäns noch an Bord und halfen den Feuerwehreinheiten der Durbaner Metro und der National Port Authority bei den Löscharbeiten.

Mehrere Hafenschlepper sowie die aus Port Elizabeth herbei geeilte "John Ross", die unlängst auch bei der Bergung der "Sealand Express" beteiligt war, lagen am Havaristen. Ein Umweltüberwachungsschiff der Coat Guard befindet sich ebenfalls vor Ort. Bislang konnte jedoch keine Umweltgefährdung festgestellt werden.

Ein Feuerwehrmann bezeichnete den Zustand des Maschinenraums als relativ gut. Das Feuer hatte hier, in den Unterkünften sowie der Hecksektion des Schiffes gewütet. Die Krängung wurde durch das Löschwasser ausgelöst. Während der Nachtstunden sank die Temperatur an Bord, sodass gute Hoffnung besteht, die Flammen in Kürze gänzlich niederzukämpfen.

Die "Sea Elegance" war mit 650 Containern von Port Louis gekommen, als das Feuer am Morgen des 11. September ausbrach. Ob eine Kesselexplosion das Feuer auslöste oder der Brandherd im achteren Maschinenraum liegt, ist aufgrund widersprüchlicher Aussagen derzeit noch unklar. Sicher scheint, dass einer der 24 Mann Besatzung ums Leben kam. Andere wurden mit leichten Verletzungen in einem Krankenhaus in Durban behandelt.
Quelle: Tim Schwabedissen

44 Tote bei zwei Schiffsuntergängen
Sonntag, 12.10.03

Ein schwerer Sturm führte vor der nordchinesischen Küste am 12. Oktober zu zwei Schiffsuntergängen. In der Meerenge von Bohai schlugen bei Windstärke 11 bis 12 zwei Frachter leck und sanken anschließend in der hochgehenden See. Nach vorliegenden Berichten ertranken dabei 44 Seeleute.
Quelle: Tim Schwabedissen

Container-Frachter in Flammen
Sonntag, 12. Oktober 2003, 22:08 Uhr

Durban - Nach einer Explosion an Bord ist der Container-Frachter "Sea Elegance" vor der südafrikanischen Hafenstadt Durban in Brand geraten. Die Behörden befürchteten nach Rundfunkangaben vom Sonntag, dass das in Singapur registrierte 209 Meter lange Schiff sinken könnte. Mindestens ein Mannschaftsmitglied galt als vermisst. Es wurde nicht ausgeschlossen, dass er bei der Explosion am Samstag ums Leben kam. Unklar blieb, ob das Schiff wie in ersten Berichten erwähnt Explosivstoffe an Bord hatte.

Hafenschlepper versuchten am Wochenende, den Brand mit Löschschaum zu ersticken. Luftbilder zeigten das gesamte Heck des Frachters in dicken Rauch gehüllt. Nach Behördenangaben ist eine Annäherung ans brennende Schiff schwierig. Durbans Feuerwehr forderte Verstärkung an.

Die "Sea Elegance" (17.789 Bruttoregistertonnen) war unter anderem mit Plastikspielzeug und Autoreifen an Bord auf dem Weg von Singapur nach Durban, als sie kurz vor ihrem Ziel Feuer fing. Nach unbestätigten Berichten soll sie vor Durbans Nachbarort Umhlanga Rocks Anker geworfen haben.

Durch den Brand wurde die Brücke mit den Funkeinrichtungen zerstört, so dass zunächst keine Kommunikation mit dem Hafenkommandanten möglich war. Nach ersten Informationen der Behörden soll eine Gefährdung der Umwelt durch Gefahrgut an Bord des Havaristen ausgeschlossen sein.

Vor rund einem Jahr war nicht weit entfernt der italienische Frachter "Jolly Rubino" auf der Fahrt von Durban nach Mombasa (Kenia) wegen eines Brandes von der Besatzung aufgegeben worden. Eine Umweltkatastrophe war nur knapp vermieden worden. Das Schiff lief später vor dem Naturschutzgebiet St. Lucia auf Grund und brannte aus. Die damals vorsorglich mit Sand gesperrte Mündung des Feuchtgebiets konnte bis heute noch nicht geöffnet werden, da der Wasserpegel des Seengebiets gefährlich abgesunken ist.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Drei Angler vor Rügen ertrunken
Sonntag, 12. Oktober 2003, 18:22 Uhr

Sassnitz - Drei Angler sind am Samstagabend vor der Insel Rügen in der Ostsee ertrunken. Wie ein Sprecher der Wasserschutzpolizei Sassnitz mitteilte, war die Identität der Toten zunächst noch nicht geklärt. Es handele sich aber offenbar nicht um Einheimische. Die Männer hatten sich demnach am Samstag ein Sportboot mit Außenbordmotor in Dranske an der Nordküste der Insel geliehen. Der Bootsbesitzer meldete die drei Männer am Samstagabend gegen 22.00 Uhr als vermisst.
Die Suchtrupps fanden wenig später die Leichen der Angler in Ufernähe. Nach dem Boot wird noch gesucht. Wie es zu dem Unglück kam, müsse noch untersucht werden, sagte der Sprecher. Vor Rügen herrschte am Samstag stürmische See mit Böen bis zu Windstärke neun.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Containerschiff vor Südafrika in Brand geraten
Sonntag, 12. Oktober 2003, 10:06 Uhr

Durban - Bei der Explosion auf einem Containerschiff vor der Ostküste Südafrikas ist am Samstag vermutlich ein Seemann ums Leben gekommen. Die übrigen 24 Besatzungsmitglieder konnten gerettet werden, wie die südafrikanische Nachrichtenagentur SAPA berichtete.

Das Schiff war nach der Explosion in Brand geraten. Es befand sich auf dem Weg von Singapur in die südafrikanische Hafenstadt Durban. Das Unglück ereignete sich in der Nähe des Zielhafens. Nach Angaben der Polizei wurde das Feuer nach einigen Stunden unter Kontrolle gebracht.

Das Feuer soll in der Nähe des Maschinenraums ausgebrochen sein. Ein Seemann wurde vermisst. Die Polizei äußerte die Vermutung, dass der aus Singapur stammende Matrose ums Leben gekommen sei. Das Containerschiff, die «Sea Elegance», ist in Singapur registriert.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS

Nigerianische Fähre gesunken - mindestens 50 Tote
Samstag, 11.10.03

Rudn 50 Tote forderte am 11. Oktober ein Fährunglück auf dem Fluss Benue im Osten Nigerias. Das Schiff hatte in der Nähe der Stadt Numan gerade abgelegt, als es einen Brückenpfeiler rammte, leck schlug und sank. An Bord der Fähre befanden sich zum Unglückszeitpunkt zwischen 100 und 150 Menschen. Die Suche nach weiteren Opfern dauert noch an.
Quelle: Tim Schwabedissen

Frachter auf der Außenweser in Brand
Freitag, 10.10.03

Auf dem die Außenweser hinablaufenden Stückgutfrachter "Thekla" brach am Abend des 10. Oktober ein Feuer aus. Nachdem die Besatzung Rauchentwicklung in einem der Laderäume bemerkte, wurde die Feuerwehr alarmiert, die einen Löschzug auf dem Schlepper "Luchs" entsandte. Außerdem lief das Polizeiboot "Bremen 3" aus. Aus Sicherheitsgründen wendete der Kapitän der "Thekla" sein Schiff, um Bremerhaven anzulaufen. Auf der Fahrt flussaufwärts wurde der brennende Laderaum mit CO2 geflutet. Um 23.10 lag die "Thekla" fest an der Columbuskaje. Nun ließ die Feuerwehr den Laderaum öffnen und bekämpfte das Feuer am Brandherd. Die Ursache des Brandes ist noch nicht geklärt.
Quelle: Tim Schwabedissen

Frachter verursacht schweren Schaden an Schleusenkopf in Brunsbüttel
Donnerstag, 09.10.03

In den Frühstunden des 9. Oktober kollidierte der englische Frachter "Tyrusland", 20882 BRZ, beim Einlaufen in den Nordostsee-Kanal mit dem Außenhaupt der neuen Brunsbütteler Südschleuse. Dabei wurde gut zwei Meter über der Wasserlinie ein 10x1,5 Meter großes Loch in die Außenhaut des Schiffes gerissen. Der Schleusenkopf selbst wurde so stark beschädigt, dass das Schleusentor nicht mehr gefahren werden konnte, Die Betonplatte des seewärts gelegenen Schleusenrahmens war dagegen gedrückt worden. Zudem wurden drei Führungsdalben schwer beschädigt. Über das Schiff wurde in Brunsbüttel ein Fahrverbot verhängt. Die Reparatur des Schleusenkopfes muss schnell durchgeführt werden, da der Hochwasserschutz wegen der Beschädigungen nicht mehr gewährleistet ist. Der Gesamtschaden beträgt mehrere Millionen Euro. Zur Kollisionsursache wurde noch nichts bekannt.
Quelle: Tim Schwabedissen

Boot betrunken auf Grund gesetzt: Fahrverbot
Donnerstag, 09.10.03

Ein 15monatiges Fahrverbot verhängte am 9. Oktober das Kieler Seeamt gegen einen Skipper, der sein Boot im Sommer in betrunkenem Zustand am Fördeausgang auf Grund gesetzt hatte. Am 15. Juli war er mit einigen anderen bei abflauendem Wind Richtung Bülk gefahren und hatte dort auf drei Meter Wassertiefe geankert. Anschließend wurde an Bord in erheblichem Maß Alkohol getrunken. Spätabends frischte der Wind auf, und die Crew war nicht mehr in der Lage, angemessen zu reagieren, als der Anker zu schleifen begann. Das Boot ging auf Drift und lief schließlich auf Grund. Der Seenotrettungskreuzer "Berlin" musste den Havaristen bergen. Anschließend wurde beim Schiffsführer ein Alkoholwert von über 2 Promille gemessen. Damit war nach Auffassung des Seeamts "eine erhebliche Überschreitung des Grenzwerts zur absoluten Fahruntüchtigkeit" gegeben. Zudem konstatierten die Richter mangelhafte nautische und seemännische Fähigkeiten. Die Anordnung des sofortigen Fahrverbots wurde mit einer Gebühr von 200 € belegt. Außerdem muss der Skipper, um das Führungszeugnis zurück zu erhalten, ein gerichtsmedizinisches Gutachten beibringen, das ihm bestätigt, nicht alkoholabhängig zu sein.
Quelle: Tim Schwabedissen

"Mülheim" brach auseinander
Dienstag, 07.10.03

Am 7. Oktober brach der am 22. März dieses Jahres vor Sennen Cove, Cornwall, gestrandete deutsche Frachter "Mülheim" endgültig auseinander. In schwerer See riss gegen 14 Uhr der Bug des Schiffes ab, legte sich auf die Steuerbordseite und versank weitgehend. Das Achterschiff wurde rund 15 Fuß weiter aufs Kliff gedrückt. Teile des Laderaums brachen ein und wurden als Trümmerteile gegen die umliegenden Felsen geworfen. Bereits in den Vormonaten hatte die See den vorderen Laderaum aufgebrochen, dessen komplette Steuerbordseite bereits im Juli in die See gestürzt war. Bis zum letzten Sturm hatte sich der Rumpf aber noch in einem Stück präsentiert.
Quelle: Tim Schwabedissen

"Sealand Express" nach Durban geschleppt
Montag, 06. Oktober 2003, 11:27 Uhr

Am 4. Oktober traf die "Sealand Express" im Schlepp der "John Ross" zur Reparatur in Durban ein. Das Schiff wurde in der Hafeneinfahrt von vier weiteren Schleppern in Empfang genommen und an den Werftkai bugsiert. Am 6. Oktober wird sie ins Dock eingeschwommen. Die Ausbesserung der bei ihrer Strandung vor Kapstadt entstandenen Schäden an Rumpf, Schrauben und Rudern wird zwischen vier und sechs Wochen in Anspruch nehmen.
Quelle: Tim Schwabedissen

Kreuzfahrer "Sundream" von Kollision außer Gefecht gesetzt
Sonntag, 05.10.03

Am 5. Oktober kollidierte das Kreuzfahrtschiff "Sundream" des britischen Reiseveranstalters My Travel während des Festmachens in La Gomera/Kanaren mit einer Kaimauer. Das Schiff wurde so schwer beschädigt, dass es mit den Passagieren nach einer Notreparatur auf Teneriffa in den Ausgangshafen Southampton zurückkehren musste. Die ursprünglich nach dem Kanarenaufenthalt geplanten Anlaufhäfen Madeira und Lissabon wurden gestrichen. Auch die nachfolgende Reise verkürzte sich um zwei Tage, da weitere Reparaturen in Southampton ausgeführt werden mussten.
Quelle: Tim Schwabedissen

Fregatte "Lübeck" rettet Dhau vor drohendem Untergang
Donnerstag, 04.10.03

Zum rettenden Engel wurde die deutsche Fregatte "Lübeck" am 4. Oktober für die 12köpfige Besatzung der Dhau "Al Salamiah". Die Crew der "Lübeck" sichtete das offensichtlich in Schwierigkeiten geratene Schiff 25 Seemeilen nordöstlich Somailias im Golf von Aden treibend. Es war bereits seit fünf Tagen auf Drift, nachdem die Maschine ausgefallen war. Da die an sie gekoppelte Lenzpumpe ebenfalls nicht mehr funktionierte, hatte sich der Laderaum, in dem sich 570 Ziegen befanden, bereits weit gehend mit Wasser gefüllt. Die Tiere fanden bereits praktisch kein trockenes Fleckchen mehr. Mittlerweile war auch die Nahrung ausgegangen. Die "Al Salamiah" hatte auch keinerlei Signalgerät an Bord, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Von der "Lübeck" setzten zwei Motorentechniker mit einem Speedboot über und machten sich an die Reparatur der Hauptmasachine. Außerdem führten sie Nahrungsmittel für Mensch und Tier mit. Nach zwei Stunden war der Schaden repariert, so dass der Rumpf gelenzt und die Fahrt nach Bossassa fortgesetzt werden konnte.
Quelle: Tim Schwabedissen

Explosion auf Werftlieger in Vietnam - fünf Tote
Freitag, 03.10.03

In der nordvietnamesischen Hafenstadt Hai Phong kam es am 3. Oktober an Bord eines 6500 BRT großen Frachters zu einer Explosion. Das Schiff lag zu diesem Zeitpunkt in einer Werft. Mindestens fünf Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben, 17 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Zum Zeitpunkt der Detonation, die wahrscheinlich durch entzündetes Gas verursacht wurde, befanden sich rund 20 Werftarbeiter an Bord des Schiffes. Die Anzahl der Toten könnte sich noch weiter erhöhen.
Quelle: Tim Schwabedissen

Brennende Yacht auf Grund gesetzt
Mittwoch, 01.10.03

Am Nachmittag des 1. Oktober kam es auf der Yacht "Shian" im Loch Lomond zu einer Explosion. Der aus Drymen, Stirlingshire, stammende Skipper funkte gegen 16 Uhr einen Notruf, dass sein Schiff brenne und er es nicht gefahrlos verlassen könne. Er wurde von der Küstenwache angewiesen, so lange wie möglich an Bord zu bleiben. Ein Rettungshubschrauber und ein Seenotboot wurden unverzüglich zur angegebenen Position entsandt. In der Zwischenzeit rammte der 69jährige Skipper sein sinkendes Boot in einem letzten Manöver auf das Ufer einer kleinen Insel. Ein Wasserflugzeug entdeckte ihn dort und nahm ihn an Bord. Er überstand das Unglück unverletzt.
Quelle: Tim Schwabedissen

Interessante Links:

Sail Home Sail home to ESYS ...
[Altavista] [Yahoo] [DINO] [Web.de] [Lycos] [Fireball] [Crawler.de] [Aladin] [Belnet] [Excite] [Netguide] [Hotbot] Red Line
Page by Peter O.Walter, SY ESYS
Kontakt
URL of this Page is: http://www.esys.org/news/sos_0310.html