
EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Seenotfälle
Archiv Februar 2004
Last update: Dienstag, 03. Juni 2003, 20:02 Uhr
Leere Rettungsinsel der "Sara B" entdeckt
(28.02.2004) -
Am 28. Februar entdeckte die amerikanische Küstenwache im Golf von Mexiko
eine Rettungsinsel. Sie konnte dem seit Tagen vermissten Trawler "Sara B"
zugeordnet werden, der am 27. Februar nicht, wie geplant, in seinen
Heimathafen Perdido Bay zurückgekehrt war. Das 37 Fuß lange Schiff war in
18 Fuß hohen Seen offenbar in Seenot geraten. Von der zweiköpfigen
Besatzung fehlt aber weiter jede Spur. Die "Sara B" war von Florida
Panhandle zu einer Fangfahrt ausgelaufen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Schwedischer Frachter gestrandet
(28.02.2004) -
Der mit Schnittholz beladene Frachter "Hannes" aus Oskarshamn strandete am
28. Februar gegen Mitternacht nahe seines schwedischen Heimathafens.
Einheiten der Küstenwache lenzten am 29. Februar das Bunkeröl des immer
noch festsitzenden Havaristen. Zwei Schlepper sollen am 1. März versuchen,
das Schiff freizuschleppen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kabinenschiff gesunken
LINZ/PASSAU (28.02.04 17:01 Uhr) Ein gebrochenes Fenster war schuld, dass am Donnerstag das Kabinenschiff "Graciosa" auf dem Weg nach
Passau in einer Schleuse am Rhein-Main-Donau-Kanal sank. Das Wasser der Bugwelle füllte zuerst unbemerkt eine Kabine.
Danach ging es blitzschnell. Innerhalb weniger Minuten standen zwei Decks unter Wasser. Die Schifffahrt war bis gestern
Nachmittag blockiert. Die 128 Meter lange "Graciosa" (Baujahr 2003) ist in Linz nicht unbekannt. Im Vorjahr war sie auf der
Donau als "Bolero" unterwegs. Erst vor wenigen Wochen war sie umbenannt worden.
Die Schadenshöhe ist noch unbekannt.
Quelle: Reinhard Pohnitzer
Flusskreuzfahrer auf Main-Donau-Kanal leckgeschlagen
(27.02.2004) - Am Morgen des 26.02.2004 kam es auf dem Main-Donau Kanal gegen 06.30 Uhr zu
einem starken Wassereinbruch auf einem vor der Schleuse Leerstetten auf
Durchfahrt wartenden Fahrgastkabinenschiff. Das 127 Meter lange und 11,4
Meter breite, üfr 180 Passagiere ausgelegte Schiff war auf Leerfahrt von
Köln nach Passau, als die sechsköpfige Besatzung das Eindringen von Wasser
im Bugbereich feststellte. In kurzer Zeit war das Unterdeck zu 2/3
vollgelaufen. Rettungskräfte der Feuerwehren aus Roth und Nürnberg sowie
dem dortigen Wasser- und Schifffahrtsamt eilten zum Unglücksort und
versuchten, den Havaristen zu lenzen und mithilfe von Tauchern die Leckage
ausfindig zu machen.
Mindestens 60 Tote bei Feuer auf "Super Ferry 14"
(26.02.2004) -
Auf der philippinischen Fähre "Super Ferry 14" brach am 26. Februar gegen
21 Uhr im Maschinenraum ein Feuer aus
(Bild) . Die FLammen breiteten sich rasch auf
weitere Bereiche des drei Stunden zuvor mit 702 Passagieren und 159
Besatzungsmitgliedern an Bord aus Malina nach Bacolod ausgelaufenen
Schiffes aus. Zahlreiche Menschen sprangen, von Feuer und Rauch
eingeschlossen, in Panik über Bord. Bislang wurden zwei tot aufgefunden,
weitere 60 sind noch vermisst. Es ist zu befürchten, dass sie entweder
ertrunken oder verbrannt sind. Einsatzkräfte der Küstenwache bargen 75
Überlebende, der Frachter "Fortune Express" nicht weniger als 600 Personen.
Weitere 28 barg ein Kutter an der Unglücksstelle nahe Corregidor Island. An
der Suche beteiligten sich auch Speedboote der amerikanischen Marine, die
in der Cavite-Provinz an einem Manöver beteiligt waren.
Bordhund einen Monat nach Schiffsuntergang gerettet
(25.02.2004) -
Mehr als einen Monat nach dem Untergang eines Bootes vor der Küste von
Alaska wurde am 25. Februar der Hund des Bootsführers lebend geborgen .
Sein Herrchen kam bei dem Unglück vermutlich ums Leben. Brick wurde von
zwei Fischern auf einer mehrere Kilometer vom Unglücksort entfernten Insel
entdeckt. Der Labrador-Retriever schwamm den Fischern in ihrem Boot
schwanzwedelnd entgegen, und sie zogen ihn an Bord. Freunde der Fischer
berichteten, der Hund sei abgemagert und habe ein verletztes Bein, sein
Fell sei von Baumharz verklebt. Nach seiner wundersamen Rettung wurde das
achtjährige Tier von einem Freund des vermissten Hundehalters aufgenommen.
Das Boot des 48-jährigen Greg Clark war am 22. Januar westlich von Heceta
Island im Tongass-Nationalforst auf Felsen auseinander gebrochen und gesunken.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Unglücksserie in südafrikanischen Häfen
(24.02.2004) -
In Kapstadt rammte der Frachter "Safmarine Congo" am 24. Februar ein
anderes Schiff. Bei der Kollision wurde der Bug des SD14-Schiffes
eingedrückt. Es konnte sich aber mit eigener Kraft auf den Weg nach Durban
machen, wo es repariert werden soll. Dort wiederum kollidierte am selben
Tag ein Containerfrachter mit einer Kaianlage in Durban Island View. Das
vollbeladene Schiff schickte sich gerade an, Bunkeröl zu übernehmen, als
sich das Unglück ereignete. Es blieb aber bei Sachschaden. Zwei Tage zuvor,
am 22. Februar, war das Baggerschiff "Filippo Brunelleschi" von Durban
kommend im neu erbauten Hafen von Ngqura nahe Coega auf Grund gelaufen. Der
Bagger wurde am Rumpf beschädigt und musste nach Durban zur Reparatur
verholen. Dort hatte sie zuvor bereits bei Elgin Brown & Hamer gelegen, um
Kollisionsschäden ausbessern zu lassen, die bei einer Kollsion mit einer
Kaianlage entstanden waren, als das GPS versagte.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Fahrgastschiff vor Trinidad gesunken
(24.02.2004) -
Auf dem Weg nach St. Lucia schlug am 24. Februar die "Lady Kay" eine
Seemeile vor Scorpion Ledge vor Trinidad leck. Nahe Gaspar Grande Island
sank das mit fünf Passagieren besetzte Schiff.
Quelle: Tim
Schwabedissen
19 Schiffbrüchige von gesunkenem Kohlefrachter gerettet
(24.02.2004) -
Am 24. Februar wurden 19 Schiffbrüchige des zuvor mit einer Kohleladung 50
Seemeilen vor Primorye gesunkenen Bulkcarriers "Asian Noble" gerettet. Der
Tanker "Partizansk" hatte die SOS-Rufe des sinkenden Frachters aufgefangen
und 18 Seeleute aus einem Rettungsboot aufgenommen. Der Chief der "Asian
Noble" wurde in einer von vier Rettungsinseln gefunden, die an der
Untergangsstelle trieben. Ein südkoreanischer Bootsmann blieb aber vermisst
und ist vermutlich ertrunken. Die Geretteten wurden an der russischen Küste
der japanischen See an Land gebracht.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Bergung der "Rocknes" für März angekündigt
(23.02.2004) - Am 17. März soll die Bergung der gekenterten "Rocknes" vor Bergen beginnen.
Das Wrack liegt immer noch kieloben an einem Kai nahe der norwegischen
Hafenstadt. Die Aktion wird rund zwei Wochen in Anspruch nehmen und 7,9
Millionen € kosten. Mit Hilfe von 12 Trossen und sieben Taljen wird ein
rund 50köpfiges Bergungsteam den 166 Meter langen Frachter umdrehen. An
Bord des Schiffes werden noch zwei der 18 Opfer vermutet, die beim Kentern
des Schiffes im Innern eingeschlossen wurden. Lediglich 12 Seeleute hatten
sich retten können, als die "Rocknes" erst auf Grund lief und sich
unmittelbar danach nach Steuerbord neigte und umschlug.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Fünf Vermisste nach Schiffskollision in der Mississippi-Mündung
Venice/USA (22.02.2004) In der Mississippi-Mündung ist ein Versorgungsschiff mit fünf Mann Besatzung nach der Kollision mit einem Containerschiff gesunken, wie die US-Küstenwacht in Louisiana mitteilte. Von den Seeleuten fehlte am Samstag jede Spur. Der Zusammenstoß ereignete sich in dichtem Nebel in der Nähe der Tiefwasserrinne des Mississippis, die daraufhin vorübergehend zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage gesperrt wurde. Zuvor war dort ein chinesischer Frachter mit einem vor Anker liegenden Tanker kollidiert.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Wieder ein Schiff gestrandet
(21.02.2004) - Kaum ist der polnische Frachter von Kapitän Wladimir Rosik glücklich zurück in die Elbe bugsiert worden, da musste gestern schon wieder ein Schiff vom Schnackenburger Ufer geholt werden. Der Fährmann, der von Lütkenwisch ins Niedersächsische übersetzt, nahm es gelassen und meinte zur erneuten Strandung: "Schnackenburg hat eben Anziehungskraft."
Historische Kanone von Wracksuchschiff entdeckt
(20.02.2004) -
Eine vermutlich aus dem 18. Jahrhundert stammende Kanone hat die Besatzung
des Wracksuchschiffs "Atair" in der Elbe bei Brunsbüttel entdeckt.
Vermutlich handelt es sich um ein gusseisernes Schiffsgeschütz mit kleinem
Kaliber, teilte das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie am 20.
Februar mit. Das Rohr ist 2,40 lang und rund 37 Zentimeter breit. Ob es von
einem Kriegsschiff oder einem bewaffneten Handelsschiff stammt, wollen
Archäologen jetzt herausfinden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Powerboot vor San Juan gesunken
(19.02.2004) -
Am Nachmittag des 19. Februar sank 16 Seemeilen nördlich von San Juan,
Puerto Rico. ein Powerboot. Zuvor war das 32 Fuß lange Schiff
leckgeschlagen und hatte Notrufe gesendet. Minuten später hob ein
Rettungshubschrauber in Borinquen ab und steuerte das sinkende Boot an.
Gleichzeitig liefen zwei Rettungsboote aus San Juan aus. Kurz vor dem
Eintreffen des Helikopters sank das Powerboot, dessen zweiköpfige Besatzung
sich in ein mitgeführtes Dinghi rettete. Mithilfe eines kleinen Radios
gelang es, mit der Hubschraubercrew zu kommunizieren. Beide Schiffbrüchigen
waren wohlauf. Der Hubschrauber machte standby, bis die Rettungsschiffe
eingetroffen waren und das Dinghi in Schlepp nahmen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Französische Marine soll Schiffsversenker jagen
(19.02.2004) - Nach dem Zusammenstoß zweier Schiffe im Ärmelkanal im Januar soll der als
mutmaßlicher Verursacher geltende Frachter "Seattle Trader" durch die
französische Marine aufgebracht werden. Sobald die juristischen
Voraussetzungen erfüllt seien, könne die Marine mobilisiert werden, um den
unter philippinischer Flagge fahrenden Unfallverursacher zu stoppen,
erklärte das Pariser Verteidigungsministerum am 18. Februar. Die "Seattle
Trader" soll Mitte Januar vor der südwestenglischen Grafschaft Cornwall auf
Höhe von Cape Lizard den Fischkutter "Bugaled Breizh" gerammt haben. Der
französische Trawler sank, wobei alle fünf Besatzungsmitglieder ertranken.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Auf der "Pride of America" herrscht wieder Leben
(19.02.2004) -
Auf der "Pride of America" kehrt wieder Leben ein. Am 19. Februar wurde ein
Probebetrieb der Maschinenanlage durchgeführt. Dabei konnten bereits drei
der sechs Diesel wieder zum Laufen gebracht werden. Beruhigend strahlt
nachts inzwischen auch wieder der gelbe Schornstein der eingedockten "Pride
of America" hell beleuchtet am Bremerhavener Nachthimmel. Auch für die
Lloyd-Werft gibt es inzwischen lichtere Perspektiven: Der Bremer Senat
beschloss am 17. Februar ein Hilfsprogramm für die infolge des Untergangs
des Luxusliners in Insolvenz geratene Werft. Demnach stellt das Land bis zu
zehn Millionen € für Rettungs- und Umstrukturierungsmaßnahmen bereit. Auch
von der Insolvenz in finanzielle Schwierigkeiten gebrachte Zulieferfirmen
können aus diesem Fonds Kredite oder Bürgschaften bekommen. Mit der
Geldspritze will der Senat vor allem Arbeitsplätze in der Region erhalten.
Bei der Lloyd Werft arbeiten etwa 525 Beschäftigte, bei den Zulieferern
weitere 2000.
Barge vor Dierhagen gekentert
(19.02.2004) -
In der Frühe des 19. Januar kenterte in grober See fünf Seemeilen vor der
mecklenburgischen Küste die Barge "Aaschlef 101". Das Schiff war als Anhang
des dänischen Schleppers "Storesund" it einer Ladung von 2134 Tonnen
Schüttsteinen auf dem Weg nach Warnemünde. Zum Zeitpunkt des Unglücks
herrschten nordöstliche Winde bis zur Stärke acht mit bis zu 3,5 Meter
hohen Wellen. Die Barge hatte sich vermutlich aufgeschaukelt und dann die
Ladung vor Dierhagen verloren. Die 50 Zentimeter großen Felsbrocken sollten
zum Bau des Yachthafens Hohe Düne vor Warnemünde verwendet werden. Der
Schlepper «Storesund» wurde bei dem Unglück nicht beschädigt. Die
Unfallstelle fünf Seemeilen vor der Küste wurde von einem Tonnenleger der
Wasser- und Schifffahrtsverwaltung gesichert und markiert. Ersten Angaben
zufolge liegen die Felsbrocken auf einer Strecke von bis zu 300 Metern
verstreut in einer Wassertiefe von etwa 14 Meter. Die Barge, die sich nach
dem Ladungsverlust wieder aufrichtete, wurde in den Flachwasserbereich vor
Markgrafenheide geschleppt, wo sie von Tauchern auf Schäden untersucht
werden soll. Die Beamten der Wasserschutzpolizeiinspektion Rostock haben
die Ermittlungen zur Ursache und Hergang der Havarie eingeleitet.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Erneut Zwischenfall im Nord-Ostsee-Kanal
(18.02.2004) - Am Morgen des 17. Februar bohrte sich gegen 2.30 Uhr ein von Kiel kommendes
deutsches Motorschiff in die Böschung des Nord-Ostsee-Kanals. Wie die
Brunsbütteler Wasserschutzpolizei mitteilte, ereignete sich der
Zwischenfall bei Dückerswisch in Höhe des Kanalkilometers 23.
Offensichtlich war der wachhabende Steuermann nicht ausreichend mit der
Ruderanlage vertraut. Das Schiff konnte Polizeiangaben zufolge mit eigener
Kraft die Reise nach Brunsbüttel fortsetzen, wo es vor der Weiterfahrt von
Fachleuten der Schiffsicherheitsbehörde besichtigt wurde. Die
Wasserschutzpolizei ermittelt in Hinsicht auf eine mögliche Gefährdung des
Schiffsverkehrs.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kollision auf Elbe bei Dresden
(18.02.2004) -
Ein tschechisches Binnenschiff ist am Nachmittag des 18. Februar auf der
Elbe aus dem Ruder gelaufen und mit dem Dresdner "Theaterkahn" kollidiert.
Am fest vermoorten Theaterschiff entstand leichter Sachschaden. Die
talwärtige Schifffahrt musste vorübergehend gestoppt worden. Der Kapitän
des Binnenschiffs, an dem bei der Durchfahrt unter der Dresdner
Augustusbrücke zwei Seile gerissen waren, wird seine Fahrt nach Prüfung der
Schäden voraussichtlich am 19. Februar fortsetzen können.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Brandstifter lässt Köpenicker Bootseigner bangen
(17.02.2004) - Als das Miauen ihrer Katze die Bootshausbesitzerin in Köpenick in der Nacht
zum 13. Februar weckte, schlugen die Flammen aus dem Heck einer 12 Meter
langen Motoryacht hinter dem Haus an der Seddinpromenade schon meterhoch in
den Nachthimmel. Ihr Mann versuchte noch vor dem Eintreffen der sofort
alarmierten Feuerwehr mit einem Feuerlöscher zu retten, was nicht mehr zu
retten war. Die Yacht eines Eigners aus Niederschöneweide brannte
vollständig aus und sank am Liegeplatz. Die Polizei geht wie auch im Falle
der "Ohnsorg", die am 10. Februar am Mosskopfring unweit des jetzigen
Tatorts in Flammen aufging, von Brandstiftung aus. Möglicherweise hatten
Einbrecher mit dem Feuer versucht, Spuren zu verwischen. "Normalerweise
gibt es immer mal wieder Einbrüche auf Booten, aber dass die Täter jetzt
auch schon Feuer legen, macht mich fassungslos", sagte Bootseigner Jörg
Krauskopf. Der 38-jährige Elektriker aus Niederschöneweide hat die 1989
erbaute Motoryacht vom Typ "Nordsee 106OS1" vor knapp sieben Jahren
gekauft. Erst im vergangenen Jahr hatte er 1500 € in neue Navigationsgeräte
investiert und außen alles mit Lack überzogen. Im Winter ist die Yacht
vollständig mit einer Plane abgedeckt. Von außen war sie so für jemanden,
der nicht zur Bootsszene gehört, nach Einschätzung des Eigners nicht zu
erkennen. Regelmäßig kontrollierte er am Bootsstand, für den er monatlich
50 € Miete zahlt, ob alles in Ordnung war. Dass ein technischer Defekt die
Brandursache war, kann er sich nicht vorstellen. Eher vermutet er Neid als
Auslöser der beiden Feuer.
Momentan ist das jetzt ausgebrannte Boot noch von der Kripo beschlagnahmt.
Wann es geborgen werden kann, ist noch nicht klar. Das ursprünglich 60.000
€ werte Boot muss nach der Freigabe mit Hilfe eines Spezialkranes geborgen
werden.
Bereits in der Nacht zum 10. Februar war zwei Kilometer entfernt auf dem
Zeuthener See die Motoryacht "Ohnsorg" ausgebrannt. Gegen ein Uhr nachts
hatte ein 100 Meter vom Ufer entfernt wohnender Mann ein Flackern
wahrgenommen, dass er zunächst für ein Uferlicht gehalten hatte. 10 Minuten
später bemerkte er das brennende Schiff am Steg in Schmöckwitz und
alarmierte Feuerwehr sowie Polizei. Die Einsatzkräfte konnten jedoch nicht
mehr verhindern, dass die 12 Meter lange und vier Meter breite Luxusyacht
ausbrannte. Die Polizei beschlagnahmte auch dieses Wrack. Der Eigner der
"Ohnsorg", der Schauspieler Hans Behrens, erfuhr am Morgen des 10. Februar
vom Verlust seines 1996 in Zoutkamp, Niederlande, erbauten Schiffes, das
einen Wert von 300.000 € hatte. Es war 1997 von Heidi Kabel auf den Namen
"Ohnsorg" getauft worden. Behrens wurde bekannt durch Rollen in den
Fernsehreihen "Polizeiruf 110" und "Der Staatsanwalt hat das Wort" und
hielt sich zum Unglückszeitpunkt zu Arbeiten an einer Komödie in Dresden auf.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Sturm bringt Neuseeländer Fischer in Seenot
(17.02.2004) - Ein schweres Unwetter ist am 16. Februar über den Norden Neuseelands hinweg
gefegt. Dabei kamen mehrere Kutter in Seenot. Den Skipper von einem Boot,
das am Abend des 14. Februar ausgelaufen war, fand die Hafenpolizei tot in
Welligton. Mit Hubschraubern und Seenotkreuzern wurde unterdessen in den
Gewässern zwischen der Nord- und der Südinsel nach einem weiteren
vermissten Fischer gesucht. Sein Schiff war in schwerer See gesunken, drei
Fischer konnten gerettet werden. Ein vierter trieb jedoch in einem
Rettungsboot ab.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kutter im Ionischen Meer gesunken
(16.02.2004) -
Im Ionischen Meer kollidierte nahe Pylos der italienische Fischkutter
"Louisa" am 16. Februar mit einem Frachter. Der Kutter sank nach dem
Zusammenstoß gesunken. Die fünf Besatzungsmitglieder gingen ins
Rettungsboot und wurden anschließend von einem türkischen Schiff aufgenommen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Schwedische Fähre kollidiert mit Frachter
Stockholm (16.02.2004) Nach dem Zusammenstoß zweier Schiffe vor der südwestschwedischen Küste sind mehr als
100 Menschen von einer Fähre evakuiert worden. Die Passagiere und Besatzungsmitglieder der «Stena Nautica» wurden nach
Angaben der Düsseldorfer Agentur Alavia von der «Stena Germanica» aufgenommen, die auf der Route Kiel-Göteborg verkehrt.
Nach Angaben von Sprecher Dirk Dembski ereignete sich das Unglück um 04.40 Uhr zehn Seemeilen (18 Kilometer) vor dem
Zielhafen der «Stena Nautica», Varberg in Schweden.
Deutscher Frachter vor New York in Doppelkollision
(15.02.2004) -
Zwischen New Jersey und Staten Island kolliderten vor New York in der Nacht
zum 15. Februar ein türkischer Frachter und das einlaufende deutsche
Containerschiff "Yellow Sea". Die 804 Ft lange "Yellow Sea" wurde durch die
Wucht des Zusammenpralls anschließend gegen einen am International Matex
Tank Terminal in Bayonne festgemachten Tanker gedrückt, der gerade 350.000
Gallonen Öl löschen sollte. Der 577 Ft lange türkische Kollisionsgegner war
mit einer Schrottladung nach China unterwegs.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kreta: Besatzung von sinkendem Schiff gerettet
Athen (15.02.2004) Die zehnköpfige Besatzung eines südlich von Kreta verunglückten Schiffes ist am Samstagabend gerettet worden. Die türkischen Seeleute wurden von einem vorbeifahrenden Frachter aufgenommen, wie das griechische Handelsmarine-Ministerium mitteilte. Die Geretteten seien mit einem Helikopter nach Athen gebracht worden und allesamt in guter Verfassung, hiess es weiter.
Ihr mit Düngemitteln beladener Frachter war in dem seit Tagen wütenden Unwetter über Südosteuropa in Seenot geraten und mit Wasser voll gelaufen. Von der 20-köpfigen Besatzung eines anderen Schiffes, das bereits am Freitag in der Meerenge Bosporus sank, fehlt noch immer jede Spur. Vermisst werden 18 Bulgaren und zwei Ukrainer.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Wrack von Darwins Forschungsschiff "Beagle" entdeckt
(14.02.2004) -
Nach mehr als einem Jahrhundert glauben britische Wissenschaftler, das
verschollene Forschungsschiff von Charles Darwin, die HMS "Beagle",
entdeckt zu haben. Das Wrack der "Beagle" liegt vermutlich in einer
Flussmündung im Verwaltungsgebiet Essex im Südosten von England, sagte der
Meeresarchäologe Robert Prescott von der Universität St. Andrews am 14.
Februar. Er sei zuversichtlich, dass es sich bei dem fraglichen Wrack um
die "Beagle" handele. Sein Team habe ein hochmodernes Radargerät zur
Durchleuchtung des Meeresbodens eingesetzt. Dabei sei es auf ein
Schiffswrack gestoßen, das unter einer rund dreieinhalb Metern dicken
Schlammschicht liege und ähnliche Ausmaße wie Darwins Schiff habe. Der
Forscher war 1831 an Bord der "Beagle" zu einer fünfjährigen
Forschungsreise aufgebrochen, auf der er seine Evolutionstheorie entwickelt
hatte. Das Schiff wurde später beim Zoll eingesetzt. Seit einer Auktion
1870 galt es bislang als verschollen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Trawler vor Aberdeen in Brand
(13.02.2004) -
In den Mittagsstunden des 13. Februar brach auf dem 22 Meter langen
Fischtrawler "Transcent" 20 Meilen nordöstlich von Cape Wrath ein Feuer
aus. Auf einen Notruf hin stieg in Stornoway ein Hubschrauber auf, aus
Thurso machte sich das Rettungsboot auf den Weg zur Unglücksstelle.
Außerdem nahm der Schlepper "Anglian Prince" Kurs auf die "Transcent". Dem
Rettungshubschrauber gelang es, die gesamte sechsköpfige Besatzung
unversehrt von ihrem brennenden Schiff aufzuwinschen und in den Heimathafen
Wick zurück zu bringen. Die "Anglian Prince" wurde im Laufe des Nachmittags
am Brandort erwartet, wo sie die Risiken einer Umweltverschmutzung prüfen
sollte.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Bosporus: Frachter gesunken
Istanbul (13.02.2004) - Beim Untergang eines 30 Jahre alten Frachtschiffs unter kambodschanischer Flagge im Schwarzen Meer vor der Einfahrt zum Bosporus sind 21 Menschen ums Leben gekommen. Es seien keine Überlebenden gefunden worden, berichtet das bulgarische Außenministerium. An Bord waren 19 Bulgaren und zwei Ukrainer. Der Frachter war bei stürmischem Wind und hohen Wellen innerhalb weniger Minuten vor der Küste gesunken, berichtet das bulgarische Fernsehen.
Die Behörden in Istanbul haben den Schiffsverkehr am Bosporus am Donnerstagnachmittag wegen eines Schneesturms unterbrochen. Es herrsche starker Wind, und die Sicht sei sehr schlecht, hieß es.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Zwei Frachter bei den Dardanellen kollidiert
Istanbul (12.02.2004) Bei schlechtem Wetter sind nahe der Wasserstraßen der Dardanellen zwei Frachter zusammengestoßen. Eines der beiden Schiffe begann daraufhin zu sinken, wie die türkische Küstenwache am Donnerstag mitteilte. Zehn Besatzungsmitglieder konnten gerettet werden, ein elftes wurde am Abend noch vermisst. Als Grund für die Kollision wurde unzureichende Sicht angegeben.
Wegen eines Schneesturms war zuvor bereits der Bosporus für den Schiffsverkehr gesperrt worden. Die durch Istanbul verlaufende Wasserstraße zwischen dem Mittelmeer und dem Schwarzen Meer sei am Nachmittag wegen schlechter Sicht sowie starken Windes und Schneefalls geschlossen worden, teilten die Behörden mit. Sie soll wieder geöffnet werden, sobald sich die Wetterbedingungen bessern. Es wurde erwartet, dass der Sturm noch am Wochenende andauern wird.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Suchaktion nach verschwundenem Kutter vor Isle of Man
(10.02.2004) -
Am Nachmittag des 10. Februar startete eine Suchaktion der Küstenwache
Liverpool nach dem verschwundenen, neun Meter langen Kutter "Tetsuko". Das
Schiff war zuletzt in der Ramsay-Bucht vor der Isle of Man gesichtet worden
und wurde um Mitternacht als vermisst gemeldet. Drei Rettungsboote, das
Fischereischutzschiff "Berulle", der Trawler "Freya" sowie ein
Rettungshubschrauber und Rettungsteams an der Küste nahmen die Suche nach
dem Schiff und seinem Skipper auf. Trotz guter Sicht und günstigen
Wetterbedingungen gelang es im Seegebiet um die Insel und an der Küste der
Ramsay Bay bislang nicht, Spuren der "Tetsuko" ausfindig zu machen, so dass
von einem Verlsut des Kutters ausgegangen wird.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Schiffbrüchige Jugendliche trieben drei Tage im Meer
(10.02.2004) -
Am 10. Februar wurden zwei Jugendliche vor der mexikanischen Küste von der
Marine aus dem Pazifik gerettet. Drei Tage zuvor war ihr Boot gesunken. Die
beiden 13- und 19-jährigen waren am 7. Februar mit einer 2,5 Meter langen
Jolle von Isla Mujeres zu einem kurzen Törn aufgebrochen. Bei starkem Wind
kenterte ihr Boot aber kurz nach Verlassen des Hafens. Seit den
Morgenstunden des 8. Februar suchten Kutter und Marineschiffe nach den
Vermissten. Am späten Nachmittag des 10. Februar wurden sie ohne
Schwimmwesten in rauer See treibend entdeckt. Sie litten nach dreitägigem
Wassertreten an Erschöpfung und Austrocknung, waren ansonsten aber wohlauf.
Vom Boot fand sich keine Spur mehr. Die Rettung wurde als Wunder bezeichnet.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Suche nach Vermissten der "Rocknes" abgebrochen
(10.02.2004) -
Aus dem vor drei Wochen in Norwegen gekenterten Frachter «Rocknes» haben
Taucher am 10. Februar drei weitere Leichen geborgen. Obwohl noch zwei
Seeleute vermisst werden, brachen die Behörden die weitere Suche
anschließend ab. Das 166 Meter lange Schiff soll vor der Bergung der
letzten Vermissten zunächst aufgerichtet werden. Die «Rocknes» liegt seit
dem Kentern kieloben im Wasser. Lediglich zwölf der 30 Seeleute an Bord,
die überwiegend von den Philippinen kamen, überlebten das Unglück. Das drei
Jahre alte Schiff war am 19. Januar auf der Höhe der norwegischen Stadt
Bergen wohl nach einer Grundberührung binnen Minuten gekentert.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Zweifel an Bergungschancen für "Admiral Graf Spee"
(10.02.2004) -
Nach dem vorläufigen Scheitern der Arbeiten zur Bergung eines
Kommandostandes von der "Admiral Graf Spee" vor Montevideo sind Zweifel an
den Erfolgsaussichten des Unternehmens laut geworden. 14 Stunden lang
hatten Experten am 9. Februar von einem Schwimmkran aus versucht, Trossen
an dem Tonnen schweren Teil zu fixieren. Starker Wind und hohe Wellen
behinderten jedoch die Arbeiten, mehrfach rissen die Trossen. Bei
Temperaturen um 30 Grad hatten zahlreiche Schaulustige von Land aus und an
Bord von Ausflugsschiffen die 14-stündige Aktion an der Mündung des Rio de
la Plata bei Montevideo verfolgt.
12 Tote bei zwei Frachteruntergängen
(10.02.2004) - Zwei Schiffsunglücke in fernöstlichen Gewässern führten zum mutmaßlichen
Tod von einem Dutzend Seeleuten. Auf dem Weg von Surabaya, Ostjava, zur
osttimoresischen Hauptstadt Dilli geriet bereits am 3. Februar der Frachter
"Belaza Timor", 1700 BRZ, vor Flores Island in schwerer See in Seenot. 11
Seemeilen nördlich von Maumere sank der Frachter. Von seiner 12köpfigen
Crew konnte lediglich der Kapitän am 7. Februar gerettet werden. Fischer
fanden ihn unweit der Küste im Wasser treibend. Die "Belaza Timor" war
bereits vor mehreren Wochen in See gegangen.
Vor Kuala Baram kenterte am selben Tag vor Kuala Baram nahe Sarawak der
Frachter "Bahagia Raya" infolge schweren Seeschlags. An Bord des Schiffes
waren 10 Besatzungsmitglieder. Neun von ihneh wurden 36 Stunden nach dem
Untergang ihres Schiffes am 9. Februar von vorbeifahrenden Schiffen
gefunden und gerettet. Ein Mann wird noch vermisst. Die "Bahagia Raya" war
von Sarikei nach Kota Kinabalu bestimmt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Fähre lief im Columbia-River auf Grund
(09.02.2004) -
Am Morgen des 9. Februar lief die 69 Fuß lange Puget-Island-Fähre
"Wahkiakum" auf dem Weg nach Portland auf dem kanadischen Columbia-River
auf Grund. Die Wetterbedingungen waren zum Unglückszeitpunkt ruhig,
allerdings herrschte Nebel, als das Schiff auf einer Pfahlgründung festkam.
Nach der Havarie nahm es am Nachmittag Kurs auf das Astoria-Trockendock, um
dort untersucht und repariert zu werden. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Die Untersuchungsbehörden nahmen ihre Arbeit zur Klärung der Havarie auf.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Frachter rammte Kieler Kanalschleuse
(09.02.2004) - Am 8. Februar rammte der Frachter "Kaja H" aus Assel das seewärtige Tor der
Südschleuse des Nord-Ostsee-Kanals in Holtenau. Am Schleusentor entstand
bei dem Rammstoß des eisverstärkten Bugs des Schiffes erheblicher
Sachschaden. Vorangegangen war der Kollision ein Druckluftverlust in der
Maschine. Diese ließ sich daraufhin nicht mehr von Voraus- auf
Rückwärtsfahrt umsteuern.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Sieben Mann eines sinkenden Frachters gerettet
(08.02.2004) -
Am 8. Februar sank in der Karibik 80 Seemeilen südlich von St. Croix der
Frachter "Danbox". Das 230 Fuß lange Schiff war zuvor leck geschlagen und
hatte zuvor Notrufe gesendet, die auf Martinique aufgefangen wurden. Ein HU
25-Falcon Jet stieg von Borinquen im westlichen Puerto Rico auf und
lokalisierte den havarierten Frachter gegen halb acht am Abend. Auch das
Küstenwachboot "Vashon" nahm Kurs auf die angegebene Position. Es gelang
der Flugzeugcrew noch, eine Lenzpumpe auf dem Schiff abzusetzen, da dessen
eigenes Lenzsystem ausgefallen war. Die Situation verschlechterte sich aber
weiter. Darum wurde ein HH 60-Rettungshubschrauber aus Borinquen
hinzugerufen. Als er die "Danbox" erreichte, lag diese bereits mit schwerer
Schlagseite in der See. Die siebenköpfige Besatzung war von Bord gegangen
und hatte sich in eine Rettungsinsel geflüchtet. Ein Rettungsschwimmer
wurde vom Helikopter abgeseilt und half den Seeleuten beim Aufwinschen.
Anschließend wurden die Geretteten nach St. Croix gebracht.
Quelle: Tim
Schwabedissen
U-Bootjäger durch eigene Rakete beschädigt
(07.02.2004) -
Während eines Manövers kam es am 7. Februar auf dem indischen
U-Bootbekämpfungsschiff "Agray" zu einem schweren Zwischenfall. 115
Seemeilen vor Bombay explodierte eine von der "Agray" aus abgefeuerte
Rakete versehentlich in großer Nähe des Schiffes. Der Rumpf wurde durch die
Detonation aufgerissen, und es kam zu einem Wassereinbruch. Der Havarist
wurde in Schlepp genommen. Es gab keine Verletzten.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Orkan reißt Fähre in belgischem Hafen los
Seebrügge (08.02.2004) - Im Hafen von Seebrügge hat sich am Sonntag bei einem Orkan eine Fähre losgerissen. Schlepper brachten das Schiff wieder an seinen Liegeplatz, Menschen kamen nicht zu Schaden, berichtete die Nachrichtenagentur Belga.
Der Orkan fegte mit Windstärke zwölf über den Nordseehafen in Belgien. Deswegen wurde das Ein- und Ausladen im gesamten Fährhafen unterbrochen. Von Seebrügge aus gehen viele Fähren nach Großbritannien.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Frachter vor Mersin gestrandet
(06.02.2004) -
Am 6. Februar strandete der nordkoreanische Frachter "Tor III" mit einer
Ladung von 1800 Tonnen Kalkstein vor dem türkischen Hafen Mersin und schlug
leck. Maschinenraum und Frachträume wurden zu 80 Prozent überflutet. Das
Schiff erlitt außerdem schwere Bodenschäden. Wahrscheinlich muss es als
Totalverlust abgeschrieben werden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
18 Muschelsucher vor englischer Küste ertrunken
London (06.02.2004) - An der nordwestenglischen Küste sind 18 mutmaßliche chinesische Einwanderer beim Muschelsuchen von der Flut überrascht worden und ertrunken. Die 16 Männer und zwei Frauen hätten am Donnerstagabend zusammen mit weiteren 14 Chinesen in der für unberechenbare Gezeitenwechsel berüchtigten Morecambe-Bucht nach Muscheln gesucht.
Brennende Friteuse bringt 2376 Kreuzfahrt-Passagiere in Bewegung
(05.02.2004) -
Auf einer Kreuzfahrt zwischen den Bahamas und Florida brach am Nachmittag
des 5. Februar in der Kombüse des Passagierschiffes "Majesty of the Seas"
in der Kombüse ein Feuer aus. Der Kapitän ließ die 2376 Passagiere
vorsorglich auf den Notmusterungsstationen versammeln. Nach 21 Minuten
gelang es Mitgliedern der 829köpfigen Besatzung jedoch, der Flammen Herr zu
werden. Auslöser des Feuers, das nur geringen Sachschaden verursachte, war
überhitztes Fett.
Quelle: Tim
Schwabedissen
17 Seeleute nach zwei Schiffsuntergängen vermisst
(04.02.2004) - Nach dem Untergang eines Trawlers vor der chinesischen Ostküste wird
befürchtet, dass zehn Mann seiner elfköpfigen Besatzung ertrunken sind. Das
Schiff war am 3. Februar in über drei Meter hohen Wellen in Seenot geraten
und gesunken. Ein Seemann konnte von einem Rettungsschiff lebend geborgen
werden. Die Suche nach den übrigen Vermissten wurde fortgesetzt. Am 4.
Februar wurde ein weiterer Schiffsuntergang vor der südchinesischen Küste
bekannt. Eine gross angelegte Suche nach den sieben wurde umgehend
eingeleitet.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Tauchexpedition zur dänischen "Titanic"
(03.02.2004) - Wenn sich am 28. Juni 2004 der Untergang des Dampfers "Norge" zum 100. Mal
jährt, wird den über 600 verstorbenen Passagieren zu Ehren eine historische
Tauchexpedition abgehalten. Der Untergang der "SS Norge" erinnert an den
acht Jahre später erfolgten Untergang der "Titanic", denn auch in ihrem
Fall waren fehlende Rettungsboote Schuld am Tod so vieler Passagiere und
Besatzungsmitglieder. Wären bis dahin aus Unglücken wie dem der "Norge"
Lehre gezogen worden, hätten viele der Passagiere an Bord der "Titanic"
gerettet werden können.
Der Verlust der "Norge" ist die größte Katastrophe in der Geschichte der
zivilen dänischen Schiffahrt gewesen. Sie gilt seither als die "Titanic"
Dänemarks. Zum Gedenken wird im Frühling 2004 eine historische
Tauchexpedition zu ihrem letzten Ruheplatz im Atlantik 500 km vor der Küste
durchgeführt. Die Erforschung des Wracks wird nach vierjähriger
Vorbereitungsarbeit unter Leitung des britischen Taucher und Forscher Kevin
Heath stattfinden. Er lokalisierte auch im Juni 2003 erstmals die genaue
Untergangsstelle der "Norge". Die Expedition wird von einem
britisch-dänisch-amerikanischen Tauchteam durchgeführt. Heith nimmt mit
sechs Tauchern teil. Aus Dänemark werden vier Taucher dabei sein. Das
dänische Team steht unter Leitung von Thomas de Richelieu und Christian
Sloth von der dänischen Tauchfirma No Limits Diving. No Limits Diving steht
hinter einer Reihe von Expeditionen zu den Wracks der Skagerrak-Schlacht
und zur "Flying Enterprise" im Englischen Kanal. Aus den USA sind zwei
Taucher unter Leitung von Gary Gentile dabei. Insgesamt besteht das
Tauchteam aus 12 Tauchern.
Die Tauchgänge werden vom britischen Mutterschiff "Cicala" aus
durchgeführt. Die Gedenkexpedition hat die offizielle Unterstützung der
Verwandten der Überlebenden und der Verstorbenen der Katastrophe.Im
Anschluss werden zwei offizielle Gedenkfeiern abgehalten, bei denen
dänische, norwegische und amerikanische Verwandte sich treffen. Auch
Teilnehmer der Tauchexpedition werden an diesen Zeremonien teilnehmen. Die
erste Zeremonie wird am 100. Jahrestag, dem 28. Juni 2004, in Stornoway vor
Schottland abgehalten, die nächste am 24./25. Juli 2004 im Ellis Island
Museum vor New York.
Der Tauchexpedition wird ein dänisches TV-Team folgen, um eine
Dokumentarsendung über "Norge" zu produzieren. Das dänische Tauchteam wird
eine Reihe von Aufnahmen produzieren, die auch zum Dokumentieren des
Zustandes des Wracks verwendet werden sollen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kollision in Bremerhaven
(02.02.2004) - Neuerliches Sturmunglück in Bremerhaven: Am Morgen des 1. Februar drückten
Orkanböen den panamaischen Autofrachter "Grand Pace" gegen den im Hafen
vertäuten Frachter "Buxmaster" aus Hamburg. Durch die Kollision entstand an
dem Autocarrier in der Bordwand ein Riss von einem halben Meter Länge.
Verletzt wurde niemand.
Deweil wurde der Riesenponton "Giant 4" von Rotterdam aus nach Bremerhaven
in Marsch gesetzt. Er soll den bei der Lloyd-Werft gesunkenen Kreuzfahrer
"Pride of America" während des Hebevorgangs stabilisieren. Die Reederei des
Passagierschiffs teilte inzwischen mit, sie werde das Schiff wie geplant
abnehmen. Die Schäden würden von Versicherern getragen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Taucher bargen erste Tote aus gekenterter "Rocknes"
(02.02.2004) -
Erstmals nach dem Kentern des Frachters "Rocknes" vor Norwegen gelang es am
2. Februar Tauchern, in das kieloben liegende Wrack des Schiffes
einzudringen. Hierzu war in 12 Metern Tiefe ein Loch in die Außenhaut
gebrannt worden. Bis dahin galt eine solche Aktion als zu riskant, weil der
Rumpf nicht ausreichend stabilisiert war. Inzwischen ist er aber in den
Schutz eines Hafens geschleppt worden, wo mittels eingepumpter Luft ein
kontrollierter Schwimmzustand erzeugt werden konnte. In Zweierteams
begannen die Taucher, in jeweils 80minütigen Einsätzen die Leichen der 13
Besatzungsmitglieder zu suchen, die seit dem plötzlichen Kentern der
"Rocknes" vermisst werden. Bis dahin waren 12 Menschen lebend und fünf tot
geboren worden. Erstes Ziel der Froschmänner war der Kombüsenbereich.
Binnen kurzem wurden die Taucher erstmals fündig: Sie bargen zwei, nach
anderen Berichten drei Ertrunkene aus dem Wohnbereich.
Nach Angaben von Besatzungsmitgliedern hatte das Schiff am 19. Januar
zunächst Schlagseite bekommen und war dann auf Grund gelaufen. Dabei seien
mit Wasser gefüllte Ballast-Tanks aufgerissen, die das Schiff im
Gleichgewicht gehalten hätten.
Quelle: Tim
Schwabedissen
42 Tote bei Untergang auf ugandischem Albertsee
(02.02.2004) -
In der Nacht zum 1. Feburar kenterte und sank ein Fährboot auf dem
Albertsee im westlichen Uganda. Dabei kamen mindestens 42 Menschen ums
Leben. 37 konnten nach Angaben der Einsatzleitung in Kampala bislang lebend
geborgen werden. Es wird aber befürchtet, dass es für rund 20 weitere
Vermisste keine Hoffnung mehr gibt. Grund des Untergangs war, wie häufig,
eine Überladung des Havaristen. Auf dem Albertsee sind Schiffe oft nachts
unterwegs, um Kontrollen der Polizei wegen Überladung auszuweichen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Viel Arbeit für Berger - nun sank ein Restaurantschiff in Hamburg
(01.02.2004) -
Am 1. Februar sank im Hamburger Hafen schon wieder ein Schiff. Diesmal
handelte es sich um das in Bergedorf liegende Restaurantschiff "Kogge". Der
25 Meter lange, aus Holz gebaute Dreimaster hatte in den Mittagsstunden
Schlagseite entwickelt und war trotz Einsatzes der Feuerwehr schließlich
vollgelaufen und auf den Grund der Bille abgesunken. Die unteren Decks
standen um 13.30 Uhr komplett unter Wasser. Helfer sicherten das mit
Backbordschlagseite abgesackte Schiff mit um den Rumpf gezogenen
Stahlseilen, um ein vollständiges Kentern zu verhindern. Taucher suchten im
Wasser des Hafenbeckens Serrahn nach Lecks, konnten jedoch keine größeren
Leckagen entdecken, die für den Untergang hätten ursächlich sein können.
Wahrscheinlicher erscheint, dass das zuletzt vernachlässigte Schiff aus
Altersschwäche sank. Seit etwa einem halben Jahr war es herrenlos gewesen.
Zuletzt hatte sich ein Gastronom mit der Restaurant-Bar "El Crisol" am
Bille-Kai versucht. Mitte 2003 aber gab auch er den Standort auf. Nach der
Schließung des "El Crisol" sollte das gelb getünchte Piratenschiff verkauft
werden, ein neuer Betreiber hatte sich aber bislang nicht gefunden.
Ursprünglich war es ein Fischrestaurant gewesen, dann versuchten es die
Betreiber mit mexikanischer Küche. In ihren besseren Tagen war die "Kogge"
Treffpunkt der Bergedorfer Szene, beliebt besonders in den späteren
Abendstunden. Wahrscheinlich hat sie nach einer Bergung nur noch
Schrottwert. Die Polizei wird nun prüfen, ob das Wrack wieder aufzurichten
ist oder ob es "as is" abgewrackt werden muss.
Erst am 29. Januar war die Bergung eines anderen Wracks in Hamburg in Gang
gekommen - die Hebung des Achterschiffs der im 2. Seehafen in Harburg
gesunkenen "Labe 11" . Dem Schwimmkran "Roland" der Firma Ulrich Harms
gelang es erst nach mehreren gescheiterten Versuchen, das halbierte Schiff
im Scheinwerferlicht an die Wasseroberfläche zurück zu holen und an Land
abzusetzen. Der Rumpf hatte sich nach dem Untergang einen Meter tief in den
Schlick gebohrt, so dass vor dem Zerschneiden des Schiffes durch Taucher
umfangreiche Spülarbeiten vonnöten gewesen waren. In den Nachtstunden vom
28. zum 29. Januar endlich löste sich das Wrack aus dem Grund, musste
wegen geänderter Gewichtsverhältnisse aber nochmals abgesetzt werden, um
die Trossen der "Roland" umzusetzen. Zuvor war zunächst die Apatit-Ladung
gelöscht worden. Am 27. Januar hatten Taucher Trossen unter dem Rumpf
hindurch gezogen. Beim Anheben stellte sich heraus, dass die beiden
Schiffshälften nicht, wie erwartet, völlig gebrochen waren, sondern in
Teilen noch zusammen hielten. Deswegen mussten Taucher unter Wasser
umfangreiche Schweißarbeiten vornehmen.
Die 80 Meter lange und 9,3 Meter breite "Labe 11" war beim Laden von 800
Tonnen Futtermitteln vor zwei Wochen auseinander gebrochen und gesunken.
Ein Mann der dreiköpfigen Besatzung war in allerletzter Sekunde über den
Greifer eines Kran vom Schiff gerettet worden. Warum das 1976 gebaute
Binnenschiff auseinander brach, ist unklar.
Die Wasserschutzpolizei hat unmittelbar nach der Bergung mit den
Untersuchungen begonnen. Danach wird die "Labe 11" direkt auf den
Kaianlagen zerschnitten. Das soll auch mit dem Bug der "Labe 11" passieren,
der einen Tag nach dem Achterschiff gehoben wurde. Der Schrott ist bereits
von einem Händler aus Großbritannien aufgekauft worden.
Für den Betrieb bei Rhenus Midgard hatte die Bergungsaktion Einschränkungen
mit sich gebracht, weil in den vergangenen Tagen Öl aus dem Schiff
ausgetreten und deswegen das Hafenbecken mit eine Ölsperre abgesperrt
worden war. Am 26. Januar konnte erstmals wieder ein Schiff die Kaianlagen
anlaufen, um beladen zu werden. Der Frachter hatte vorher auf Reede gelegen.
Seit dem 27. Januar laufen außerdem die Vorbereitungen, das am 20. Januar
im Müggenburger Kanal auf der Veddel mittschiffs auseinander gebrochene und
dann gesunkene Binnenschiff "Heimatland" zu heben.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Lecker Kutter rettete sich nach Kodiak
(01.02.2004) -
Am Morgen des 1. Februar kam es auf dem 43 Fuß langen Fischkutter
"Ambition" in der Pasagshag Bay, 20 Seemeilen südlich von Kodiak Island, zu
einem Wassereinbruch. Mit drei Lenzpumpen gelang es der Crew zwar, den
Wassereinbruch zu kontrollieren, solange das Boot vor Anker lag. Der
Versuch, Fahrt aufzunehmen, musste aber abgebrochen werden, weil dann das
Wasser weiter anstieg. Um viertel nach elf funkte der Kapitän Notrufe. Ein
Helikopter der US-Küstenwache stieg auf und flog ein Rettungsteam mit zwei
weiteren Pumpen zu dem in Kodiak beheimateten Schiff. Mit deren Hilfe
gelang es, des eindringenden Wassers Herr zu werden und Kurs auf den
Heimathafen zu nehmen. Achteinhalb Stunden nach dem Notruf machte die
"Ambition" im Hafen fest. Die Sicherheitsbehörden nahmen Ermittlungen auf.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Frachter in Nordspanien gesunken
(01.02.2004) Knapp 15 Monate nach dem Untergang des Tankers "Prestige" hat die Havarie eines portugiesischen Frachters im Hafen der nordspanischen Küstenstadt Bilbao eine kleinere Ölpest ausgelöst. Aus der vor zwei Wochen während eines Sturms gesunkenen "Diana I" seien 48 Tonnen Dieselöl sowie Treibstoff ins Meer geströmt, meldete der Rundfunk am Sonntag.
Die Tanks des Schiffes seien damit aber bereits so gut wie leer. Das Öl habe sich weitgehend im Meer verteilt, ohne größere Teppiche zu bilden. Der Frachter hatte sich während eines Unwetters vom Anker gelöst, war gegen die Felsen an der Hafeneinfahrt geprallt und anschließend gesunken. Die acht Besatzungsmitglieder konnten gerettet werden.
Das Schiff sei nur noch "ein Haufen Schrott", berichteten Taucher nach einer Inspektion. Das Wrack liege zweigeteilt auf dem Meeresboden und sei eine Gefahr für den Schiffsverkehr. Dieser wurde deshalb in der Umgebung des Unglücksgebiets verboten.
Die "Prestige" war im November 2002 vor der Nordwestküste Spaniens gesunken und hatte die größte Umweltkatastrophe in der Geschichte des Landes verursacht. Rund 64.000 Tonnen ausgelaufenes Schweröl verseuchten das Meer und die Küsten.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
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