
EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Seenotfälle
Archiv April 2004
Last update: Montag, 03. Mai 2004, 12:32 Uhr
Yacht vor den Scillies aufgegeben
(29.04.2004) - Gleich zweimal binnen weniger Stunden musste die Yacht "Silent Annie"
südwestlich der Scillies Notsignale geben. Erst musste ein erkranktes
Besatzungsmitglied am 28. April 190 Meilen vor den Scillies durch die
"Cefas Endeavour" abgeborgen werden. Ein Hubschrauber der Royal Navy
brachte es anschließend ins Treliske Hospital. Am Abend des 29. April
geriet das Boot 50 Seemeilen südwestlich der letzten Position selbst in
Seenot. Nachdem Mayday-Rufe weitergeleitet worden waren, begann eine
Suchaktion mit einem Nimrod-Flugzeug nach der "Silent Annie". Die
passierende Schifffahrt wurde um Mithilfe gebeten. Der Frachter "Gemini 1"
fing die Notrufe auf, als er 16 Seemeilen von der gemeldeten Position
entfernt war. Es gelang ihm, das an Bord verbliebene Besatzungsmitglied zu
bergen. Es wurde später von einem spanischen Rettungshubschrauber
aufgenommen und nach La Coruna geflogen. Auslöser des Notrufs des Skippers
war ein Mastbruch bei Nordweststurm bis acht gewesen. Die "Silent Annie"
musste aufgegeben werden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Doppeltes Pech für Vergnügungsboot
(29.04.2004) -
Am Nachmittag des 29. April schlug in der Delaware Bay, USA, das
Vergnügungsboot "Baby Heely" leck. Der Skipper des 19 Fuß langen Bootes
trat in Funkkontakt mit einer Schleppfirma in Cape May. Daraufhin wurden
ein Patroullien- und ein Sicherungsboot zur Unglücksposition fünf Seemeilen
westlich von Bidwell Creek in Marsch gesetzt. Sie fanden den Havaristen mit
zwischenzeitlich abgesunkenem Heck vor, nachdem beim Versuch, den Anker
auszubringen, die Ankerleine sich in der Schraube verfangen hatte und die
Situation noch misslicher machte. Mithilfe der Rettungsboote gelang es, den
Wassereinbruch zu lokalisieren und zu stoppen. Anschließend wurde die "Baby
Heely" nach Cape May abgeschleppt. Die unversehrt gebliebene, zweiköpfige
Besatzung wurde von der Küstenwache nach Smokey Marine gebracht.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Flugzeugträger "Oriskany" wird künstliches Riff
(29.04.2004) -
Zum bisher ersten Mal soll im Laufe des Jahres ein FLugzeugträger als
künstliches Riff versenkt werden. Zur Zeit wird der 1945 erbaute
amerikanische Flugzeugträger "Oriskany" für 18 Mio. $ von Umweltgiften
befreit. Anschließend soll er vor der amerikanischen Ost- oder Golfküste
versenkt werden. Der Ort steht noch nicht fest, wird sich aber auf die
Küste der US-Bundesstaaten Texas, Mississippi, Texas oder das Grenzgebiet
Georgia/South Carolina konzentrieren.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Schicksal der "Cape Africa" bleibt ungewiss
(29.04.2004) -
Am Vormittag des 29. April gelang es dem Bergungsschlepper "Smit Amandla",
eine Schleppverbindung zur havarierten "Cape Africa", 149.533 tdw,
aufzubauen. Die beiden Schiffe stehen derzeit rund 150 Meilen nordwestlich
von Kapstadt. Die "Cape Africa" soll nun in einer Distanz von 120 Meilen
zur Küste gehalten werden, bis keine Umweltschäden mehr von den rund 1.900
Tonnen Bunkeröl mehr drohen. Ein Inspektionsteam machte sich mit einem
Hubschrauber auf, um die Leckage zu prüfen. Nach unterschiedlichen
Berichten hat inzwischen die gesamte Besatzung oder der größte Teil bis auf
eine Notcrew den Bulkcarrier verlassen und befindet sich an Bord der "Smit
Amandla". Nach bisherigen Erkenntnissen sind aus dem Rumpf zwei Platten von
einer Länge von 20 Metern und einer Breite von rund zweieinhalb Metern
herausgebrochen. Seit der Havarist vom Schlepper auf Position gehalten
wird, traten keine weiteren Schäden mehr auf. Da das Leck aber unter der
Wasserlinie auftrat, können nur Taucher eine genaue Schadensanalyse
vornehmen. Auf der Basis ihrer Untersuchungen soll eine Entscheidung
gefällt werden, ob die "Cape Africa" auf hoher See versenkt wird oder eine
Reparatur möglich ist. Momentan nähert sich ein neues Schlechtwettergebiet
dem Schleppzug.Die taiwaniesische "Cape Africa", die 1991 erbaut wurde, war
mit einer Ladung Eisenerz von Brasilien nach Japan unterwegs.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Schoner "Zuversicht" rammt Kieler Hörnbrücke
(29.04.2004) - Erst vor einer knappen Woche war der Kieler Germaniahafen Heimat des
Museumshafens Kiel e.V. mit einer Reihe von Veteranenschiffen geworden. Nun
rammte eines der Schiffe, der Zweimastschoner "Zuversicht", die
nahegelegene Hörnbrücke. Das Schiff war nach Ausfall einer Einspritzpumpe
manövrierunfähig geworden und gegen das bei seiner Erbauung wegen
technischer Probleme und entsprechend gestiegener Baukosten umstrittene
Bauwerk getrieben. Der Schaden hielt sich aber in Grenzen, da seit der
Verzögerung beim Bau der sogenannten Dreifeld-Zugklappbrücke auch eine
einfache Schiebebrücke als Ersatz vorhanden ist, da die Reederei Color-Line
die Nutzung ihres Terminals seinerzeit vom Vorhandensein einer Brücke
abhängig gemacht hatte, über die der Terminal mit der City verbunden ist.
Diese Brücke wurde nun sofort reaktiviert, bis die von der "Zuversicht"
beschädigte Brücke wieder einsatzklar ist.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Anker von "Grande Argentina" geborgen
(28.04.2004) -
Am 28. April erhielt der Frachter "Grande Argentina" der Grimaldi Lines
seinen Steuerbordanker zurück, den er samt 330 Meter Kette bei einem
missglückten Ankermanöver am 21. März auf der Elbe eingebüßt hatte. Damals
hatte eine Sturmbö das Schiff auf Höhe der Kugelbake aus dem Fahrwasser
gedrückt, woraufhin der Kapitän sein Schiff mit einem Notankermanöver ins
Fahrwasser zurückbringen wollte. Dabei war die komplette Ankerkette binnen
90 Sekunden ausgerauscht, ohne dass die Ankerwinsch sie hätte stoppen
können. Der Cuxhavener Tauchberger Wulf wurde anschließend mit der Bergung
der Kette beauftragt. Sie war nach drei Tagen bereits fast vollständig
versandet. Zwei Schleppern sowie einer Barge mit einem aufmontierten
Autokran von 75 Tonnen Hebekraft gelang die Bergung des 6,5 Tonnen schweren
Ankers sowie des Geschirrs. Nach rund fünf Wochen finden nun Schiff und
Anker wieder zueinander.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Ein Verletzter bei Yachtstrandung
(28.04.2004) -
Am Abend des 28. April lief die 54 Fuß lange Motoryacht "Main Event" im
Pamlico Sund, North Carolina, auf Grund. Der 61jähirge Skipper wurde bei
der Strandung nahe Brandt Shoal verletzt. Der Küstenwachkutter "Smilax" aus
Fort Macon und ein weiteres Rettungsschiff aus Hobucken nahmen Kurs auf die
Unglücksstelle und gingen an Bord des Havaristen, um den Verletzten zu
versorgen. Anschließend wurde er von einem Hubschrauber abgeborgen und zur
weiteren Behandlung ins Craven Memorial Hospital gebracht. Das Schiff blieb
an der Strandungsstelle zurück.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Drei Verletzte bei Explosion auf Frachter
(28.04.2004) -
In Port Canaveral, Miami ereignete sich auf dem Frachter "Corner Brook",
7.587 BRZ, am 28. April ein explosionsartiges Feuer. Drei
Besatzungsmitglieder wurden dabei schwer verletzt. Ein Helikopter winschte
sie auf und brachte sie zur Behandlung nach Melbourne ins Holmes Regional
Medical Center.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Bulkcarrier liegt im Hudson fest
(28.04.2004) -
In der Münduing des Hudson-River lief am 28. April vor New York der
Bulkcarrier "Amber K", 25.955 BRZ, auf Grund. Das vier Jahre alte Schiff
kam nahe der Leuchttonne 96 fest. Nach Einschätzung der Küstenwache wird
ein Freischleppen des Havaristen erst in der kommenden Woche möglich sein.
Bis dahin muss die Gefahrenstelle von passierenden Schiffen mit
herabgesetzter Geschwindigkeit passiert werden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Rettungsmedaillen für beherzte Seenothelfer
(28.04.2004) -
Der Kapitän und die Besatzungen der Trawler "Galaxy", "Blue Pacific",
"Glacier Bay" und "Clipper Express" erhielten am Ray's Bootshaus in
Ballard's Shulshole Bay am 28. April Lebensrettungsmedaillen. Sie hatten
sich besondere Verdienste um die Rettung der Besatzung der am 20. Oktober
2002 in der Bering-See explodierten 180 Fuß langen "Galaxy" aus Seattle
erworben. Dank der schnellen Hilfe der drei Schiffe konnten 23 von 26 Mann
Besatzung geborgen werden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Luxussegler in Galveston gesunken
(28.04.2004) - In Galveston sank am 26. April der Stagsegelschoner "Chryseis". Das Schiff
war 1906 unter dem Namen "Stacia Leigh" für Louis Renault, Begründer der
gleichnamigen Automarke, erbaut worden. Das Schiff ging später in den
Besitz des italienischen Geschäftsmanns Geleazzo Ciano, der eine Tochter
des Diktators Mussolini ehelichte. Nach seinem Tod wurde der Duce selbst
Eigentümer des 120 Fuß langen Seglers. Nach dem Tod Mussolinis 1945 ging er
nach Amerika und hatte dort Auftritte in Filmen wie Chitti Chitti Bang
Bang, der Graf von Monte Christo. 1998 wurde die "Stacia Leigh" total
überholt und mit luxuriösen Salons ausgestattet sowie wertvollen
Antiquitäten ausgestattet und diente fortan als Luxusunterkunft. Die
Betreiber warben mit der Möglichkeit, schon beim Frühstück Delfine
beobachten zu können. Die "Chryseis" war seither am Pier 22 in Galveston
vertäut, wo sie nun ihr Schicksal ereilte.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Bulkcarrier vor Südafrika leck geschlagen
(27.04.2004) -
Am 27. April gab der taiwanesische Bulkcarrier "Cape Africa", 149.533 tdw,
Notrufe ab, nachdem in schwerer See 320 Seemeilen südwestlich von Kapstadt
ein großes Leck im Rumpf entstanden war. Das Schiff war mit einer Ladung
Eisenerz auf dem Weg von Brasilien in den Fernen Osten. Der
Bergungsschlepper "Smit Amandla" lief sofort aus Kapstadt aus und wird im
Lauf des 28. April die "Cape Africa" erreichen. Das Schiff soll zu einer
Position rund 70 Seemeilen vor der südafrikanischen Westküste verbracht
werden, wo eine Inspektion des Schadens durchgeführt werden soll. Dies kann
bei unverändert schwerer See bis zum 29. Arpil dauern. Nach bisherigen
Erkenntnissen ist das Loch im Rumpf groß genug, um drei Doppeldecker-Busse
hindurchzulassen. Falls das Schiff in einem ausreichend stabilen Zustand
ist, soll der Bulker dann auf den Haken genommen und in küstennähere
Bereiche verholt werden. Die "Cape Africa" gehört der U-Ming Marine of Taipeh.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Frachter in Fernost gestrandet und in Kollision
(27.04.2004) -
Vor Manila lief der Frachter "LT Peace" am 27. Arpil auf Grund. Das mit
17.887 BRZ vermessene Schiff wurde 2001 erbaut. Auf der Reede von
Chittagong geriet der Bulkcarrier "Van Dyck", 16.166 BRZ, ins Treiben,
nachdem der Anker nicht mehr im Grund hielt. Das 29 Jahre alte Schiff
rammte daraufhin ein anderes Fahrzeug.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Trawler vor Benbecula Island in Flammen
(27.04.2004) -
Auf dem britischen Trawler "Kingfisher" brach 10 Seemeilen östlich von
Benbecula Island am 26. April ein Feuer aus. Die vierköpfige Besatzung gab
noch Mayday-Rufe, ehe sie sich in eine Rettungsinsel flüchten musste. Die
Küstenwache von Stornoway dirigierte den nahebei stehenden Trawler "My
Girl" zur Unglücksposition, wo die Männer von ihm aus der Insel gerettet
wurden. Auch ein Helikopter und das Rettungsboot von Barra wurden zum
Havaristen entsandt. Es gelang, eine Schlepptrosse festzumachen und die
"Kingfisher" in Richtung Grimsay zu schleppen. Gleichzeitig nahmen drei
Mann die Bekämpfung des Feuers an Bord auf.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Motorboot auf Böschung des Nord-Ostsee-Kanals gelaufen
(27.04.2004) - Zwischen Hochdonn und Hohenhörn fuhr am Nachmittag des 23. April ein
Sportboot in die Böschung des Nord-Ostsee-Kanals. Alarmierte Beamte der
Brunsbütteler Wasserschutzpolizei fanden das knapp acht Meter lange und
rund drei Meter breite Boot bei Kanalkilometer 23,5 mit hoch auf den
Steinen sitzendem Bug vor. Wenig später gelang es dem Skipper, sein Boot
aus eigener Kraft von der Böschung freizubekommen. Er gab an, dass
Maschinenprobleme verbunden mit einem plötzlichen Versteuern das Schiff vom
Kurs abgebracht hatten. Er konnte anschließend seine Fahrt zum
Gieselaukanal fortsetzen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kutter vor Juneau gestrandet
(26.04.2004) -
Vor den Azoren begann in der Nacht zum 26. April die Segelyacht "Herrikka"
zu sinken. Die dreiköpfige Besatzung gab das Schiff wenig später auf und
ging 300 Seemeilen nordwestlich von Lissabon in eine Rettungsinsel. Zwei
der Männer konnten nach Weiterleitung eines Notsignals via Satellit vom
Frachter "Berge Challenger" gerettet werden. Ein dritter trieb von der
Insel ab, konnte aber am folgenden Morgen in einer Suchaktion der
portugiesischen Küstenwache ebenfalls lebend geborgen werden. Die "Herrika"
gilt als verloren.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Schwere Kollision vor New York
(26.04.2004) - Der Containerfrachter "Feiyunhe" erlitt am 24. April kurz nach Mitternacht
beim Anlaufen von Long Island vor New York einen Ruderversager. Das mit
1.100 TEUs beladene, aus Shanghaito kommende Schiff rammte daraufhin den
Frachter "Zhenfen No. 5", der eine Ladung von 19.509 Tonnen Kohle
transportierte. Beide Fahrzeuge wurden schwer beschädigt, die insgesamt 57
Besatzungsmitglieder der Handelsschiffe blieben bei dem Unglück unversehrt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Feuerwehrleute in brennendem Maschinenraum eingeschlossen
(25.04.2004) -
Im amerikanischen Fort Lauderdale bracht auf der "Newfoundland Explorer" am
25. April ein Feuer im Maschinenraum aus. 55 Feuerwehrleute gingen gegen
die Flammen auf dem 157 Fuß langen, auf den Cayman Islands registrierten
Schiff vor. Es gelang zunächst auch, das Feuer niederzukämpfen. Stunden
nach Abzug der meisten Einsatzkräfte flammte es aber erneut auf, als noch
zehn Feuerwehrleute mit dem Ablöschen vermeintlich letzter Brandnester
beschäftigt waren. Die Männer wurden zunächst eingeschlossen. Im Lauf des
26. April gelang es aber, sie unversehrt zu retten.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Drei Schiffe vor Basra gesprengt
(24.04.2004) -
Bei einem versuchten Sprengstoffanschlag auf den irakischen
Erdölverladehafen Basra sanken am 24. April drei Schiffe. Zunächst näherte
sich eine Dhau, ein traditionelles arabisches Handelsschiff, dem Terminal
Chor el Amaja im Norden des Persischen Golfes. Als sich acht amerikanische
Marineangehörige in einem Schlauchboot dem Schiff näherten, um es zu
inspizieren, zündete die Besatzung der Dhau einen Sprengsatz. Das Schiff
explodierte. Das Schlauchboot der Amerikaner kenterte, zwei Mann kamen ums
Leben. 20 Minuten nach der Explosion liefen zwei Schnellboote auf den
Basra-Öl-Terminal zu. Noch bevor die Sicherheitskräfte die Boote entern
konnten, wurden sie ebenfalls von ihren Crews gesprengt, eines konnte noch
bei einem Tanker längsseits kommen. Der Terminal blieb betriebsbereit.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Schornstein gesprengt, Stromausfall, Löschboot gesunken
(24.04.2004) -
Pannen-Sprengung eines Kraftwerks in Hamburg-Moorburg am 24. April: Nicht
nur fiel ein Trümmerteil eines 256 Meter hohen Schornsteins in ein
Schaltwerk und verursachte einen dreineinhalbstündigen Stromausfall bei
naheliegenden Ölraffinierien. Im Rahmen der Sicherungsarbeiten sank auch
noch ein Feuerlöschboot aus Hamburg. In weiser Voraussicht waren auf der
Süderelbe zwei Löschboote bereitgestellt worden, da auch die
Löschwasserversorgung der Raffinerien stromabhängig ist. Mit dem Rückgang
der Flut setzte eines der Fahrzeuge auf einer Spundwand auf, lief voll
Wasser und sank. Noch am selben Abend wurde das 28 Meter lange Boot
geborgen, zu Schaden kam niemand. Doch nach diesen Zwischenfällen wurden
weitere geplante Sprengungen bis zu einer eingehenden Bewertung der
Ereignisse verschoben.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Ein Verletzter bei Kollison auf Rhein
(23.04.2004) -
Am Nachmittag des 23. April kollidierte auf dem Rhein bei Linz, Kreis
Neuwied, ein belgisches Tankschiff mit einer Fähre. Dabei wurde eine Person
auf der Fähre verletzt und hoher Sachschaden angerichtet. Das Tankschiff
war flussabwärts unterwegs, als es vermutlich infolge menschlichen
Versagens mit dem Bug die am linken Flussufer festgemachte Fähre rammte.
Während der Tanker nur leicht beschädigt wurde, entstand an der Fähre
erheblicher Schaden. Der Schiffsverkehr auf dem Rhein wurde durch die
Havarie nicht beeinträchtigt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Zwei Tote bei Bootskenterung vor Rosenfelde
(23.04.2004) - Am 22. Arpil kamen auf der Ostsee zwei Angler aus Schleswig-Holstein und
Niedersachsen ums Leben. Die 62 und 70 Jahre alten Männer waren mittags mit
einem Boot mit Außenbordmotor am Strand von Rosenfelde, Ostholstein,
gestartet und mehrere hundert Meter weit auf die See hinausgefahren. Aus
bisher ungeklärter Ursache kenterte das Boot gegen 17.00 Uhr. Nach
Zeugenaussagen klammerten sich die mit Schwimmwesten gesicherten Männer
zunächst noch an das Boot und riefen um Hilfe. Die Besatzung eines
Seenotrettungskreuzers barg schließlich die inzwischen im Wasser treibenden
Verunglückten. Der 70 Jahre alte Mann aus Hannover war zu diesem Zeitpunkt
bereits tot, der 62-Jährige aus Bad Oldesloe starb wenig später auf dem Weg
ins Krankenhaus. Todesursache war den Angaben zufolge vermutlich
Erschöpfung und Unterkühlung. Die Ostsee hatte zur Unfallzeit eine
Temperatur von nur etwa sieben Grad. Hinweise auf Fremdverschulden gibt es
laut Polizei nicht.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Grausiger Fund in gestrandetem Trawler
(22.04.2004) - Im Wrack der am 11. April auf einem Wellenbrecher gestrandeten "Dong Woo"
in Oda wurden am 18. April weitere drei Tote gefunden. Sie waren offenbar
an Gasen, die im Schiffsinneren entstanden waren, gestorben. Die "Dong Woo"
wurde zum Fleischtransport genutzt. Dazu war der Laderaum in 19 Sektionen
unterteilt worden. In zweien von ihnen fanden die Behörden nun verrottete
Tierreste, die die Luft vergiftet hatten. Beim Versuch, den gestrandeten
Trawler zu verlassen, stürzten offenbar die drei gerade angemusterten
Seeleute in den Laderaum und erstickten.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Frachter vor China nach Kollision gesunken
(21.04.2004) -
Am 21. April kollidierte vor China der zypriotische Frachter "Pontomenbon"
auf dem Weg von der Zheijiang Provinz in die Jiangsu Provbinz, mit dem
kambodschanischen Frachter "Seabreath". Das Unglück ereignete sich 1.500
Meter nördlich der Fahrwassergrenze in der Mündung des Yangtse-Flusses. Die
in Ballast laufende "Seabreath" sank unmittelbar nach dem Zusammenst0ß. Die
20 russischen Besatzungsmitglieder des mit 25.419 Tonnen Eisenerz beladenen
Kollisionsgegners blieben unversehrt. Die "Pontomenbon" warf nach der
Kollision Anker in der Yangtse-Mündung nahe Shaghai.
Quelle: Tim
Schwabedissen
"Beckum"-Wrack auf dem Trockenen
(21.04.2004) -
An knarrenden Stahltrossen verließ am 21. April der ehemalige Minensucher
"Capella" zum letzten Mal das Wasser. Von starken Winschen breitseits auf
eine Slipanlage gezerrt endete so die letzte Etappe der Odyssee der
jetzigen "Beckum" bei der Saatsee-Werft in Rendsburg. Binnen kurzem soll
das Holzschiff, das am 8. März in einem Seitenarm des Nord-Ostsee-Kanals
sank, verschrottet sein. Das Wrack war von einer Rostocker
Bergungsfirmabereits am 15. April mittels aufblasbarer Luftsäcke gehoben
worden. Unklar ist noch die Frage, wer für die Bergungskosten von rund
100.000 Euro aufkommt. Bislang sind alle Versuche der
Schifffahrtsverwaltung gescheitert, den Eigner zum Handeln zu bewegen. Der
Berliner wird nun bald Post vom Rechtsdezernat der Wasser- und
Schifffahrtsdirektion Nord aus Kiel bekommen, das nach Angaben des
zuständigen Dezernatsleiters die entstandenen Kosten auf jeden Fall geltend
machen will. Sollte der Eigentümer weiterhin nicht zahlen, droht ihm die
Zwangsvollstreckung. Zuvor aber müssen die Bergungskosten aus Steuergeldern
vorfinanziert werden.
Die 1961 als "Capella" erbaute "Beckum" hat eine wechselvolle Geschichte
hinter sich. Anfangs diente sie beim 5. Minensuchgeschwader in Neustadt.
Mitte der 70er Jahre bekam die Marinekameradschaft Büsum das 47 Meter lange
Holzboot als Vereinsheim. In Büsum übernahm 2000 ein Berliner Geschäftsmann
das Boot und die Odyssee begann. Von der Westküste gings an die Elbe. Über
Wischhafen und Brunsbüttel kam das Boot schließlich im Sommer 2002 nach
Rendsburg zum Werfthafen des Neubauamtes. Dort lag es seither auf, weil
sich der Eigentümer trotz mehrmaliger Aufforderung nicht mehr darum
kümmerte. Die "Beckum" ist nicht der einzige Fall dieser Art, mit dem sich
das Rechtsdezernat der WSD Nord zurzeit befassen muss. Probleme bereiten
auch der Kutter "Delphin" in Kiel-Holtenau und der in Stralsund liegende
einstige Butterdampfer "Atlantis II". In diesen Fällen drohen die Kosten
für die Schiffsentsorgung beim Steuerzahler zu verbleiben, da die Eigner
insolvent sind. Um solchen Schaden zu vermindern, wird jetzt bei der
"Beckum" darauf geachtet, dass die Bergungskosten so gering wie möglich
gehalten werden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Frachter vor Hainan gesunken
(21.04.2004) -
Bei einer Kollision mit dem panamaischen Containerfrachter "Resolution"
schlug am 21. April vor der Provinz Hainan der Frachter "Rui'an 8" leck.
Binnen zehn Minuten nachdem die 10köpfige Crew das Schiff verlassen hatte,
sank der Havarist in der Qingzhou Straße.
Quelle: Tim
Schwabedissen
"Santa Maria"-Replik in Brand
(21.04.2004) - Ein 32 Meter langer Nachbau des legendären Entdeckerschiffes von Christoph
Columbus' "Santa Maria", das im Meriken Park im japanischen Kobe lag, fing
am Nachmittag des 17. April Feuer. Das 1991 in Spanien erbaute Schiff wurde
bei dem Brand schwer beschädigt. Die "Santa Maria" hatte sich 1992 auf den
Weg nach Kobe gemacht. Auf der Reise waren Experimente über die
Seeeigenschaften der Replik gesammelt worden, mit deren historischem
Vorläufer Columbus auf seine Entdeckungsreise ging, bei der Amerika
entdeckt wurde.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kutter vor Juneau gestrandet
(20.04.2004) -
Am 20. April strandete vor Juneau in Alaska der Fischkutter "Tar Baby". Das
Boot kam mit Backbordschlagseite nahe Battlefield Island, Auke Bay, fest
und lag nach dem Unfall dicht vor der Küste nahezu trocken. Rettungskräfte
der US Coast Guard kamen dem Skipper der "Tar Baby" zu Hilfe, der bei dem
Unglück unverletzt blieb.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kutter mit 30 Knoten gestrandet
(20.04.2004) - Eilig hatte es der Kapitän des Sea Ray-Bootes "Bull Shark" am 19. April.
Sein 53 Fuß langes Schnellboot, mit dem er auf Fischfang gegangen war,
krachte beim Versuch, in den Sund von St. Helena einzulaufen, auf Grund -
die Geschwindigkeit der "Bull Shark" betrug dabei nicht weniger als 30 Knoten.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Frachter vor Philippinen vermisst
(19.04.2004) -
Vor den Philippinen wird das Motorschiff "Malveria" seit dem 19. April
vermisst. An diesem Tag wurde ging von dem Frachter ein kurzer Mayday-Ruf
bei der philippinischen Küstenwache ein. Eine daraufhin eingeleitete
Suchaktionen der Einheiten aus Bongao und Mapun in Tawi-Tawi, Jolo in Sulu,
Pagadian City in Zamboanga del Sur und in Cotabato blieb in den folgenden
drei Tagen ohne Ergebnis.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Yacht vor Kroatien explodiert
(19.04.2004) - Zwei Österreicher haben sich am 15. April vor der kroatischen Küste
unverletzt von ihrer brennenden Yacht retten können. Das Feuer war im
Maschinenraum ausgebrochen, als sich die 13 Meter lange Yacht zwischen den
Inseln Ilovik und Silba in der Nähe der Küstenstadt Zadar befunden hatte.
Die beiden Besatzungsmitglieder verließen das Schiff in einem Rettungsboot
und wurden von einem italienischen Schiff aufgenommen, nachdem ein
kroatisches Fahrzeug das nationale Sucht- und Rettungszentrum für Einsätze
auf See alarmiert hatte. Vertreter der Hafenbehörden von Mali Losin
brachten die Schiffbrüchigen anschließend auf die Adria-Insel. Dort wurden
Untersuchungen zur Klärung der Ursache der Explosion aufgenommen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Schiffbrüchige acht Stunden von Haien attackiert
(18.04.2004) -
In rauer See sank am 18. April im Pazifik ein Kutter aus Tonga mit neun
Mann Besatzung. Das Unglück ereignete sich 50 Seemeilen nordwestlich der
Küste von Tonga. Es gelang den Schiffbrüchigen zunächst, sich zu retten.
Doch während der folgenden acht Stunden, die die Fischer in sechs Meter
hohen Wellen trieben und von Haien attackiert wurden, erlagen fünf von
ihnen den dabei erlittenen Verletzungen. Vier weitere konnten schließlich
von einem Patroullienboot der Marine Tongas gerettet werden, nachdem die
Überlebenden mit Taschenlampen auf sich aufmerksam gemacht hatten. Sie
hätten den Angriffen der kleinen Haie, während derer sie fünf von ihnen
töteten, nicht sehr viel länger standgehalten.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Weltumsegelung endete auf Great Barrier Reef
(18.04.2004) -
Ein unzeitiges Ende nahm die Weltumseglung der tschechischen Yacht "Buke
Falos" am 18. April auf dem Great Barrier Reef vor Australien. Nach dem
Ausfall der Maschine strandete das Boot nahe Pandora, 100 Meilen
nordöstlich des Lockhart-Flusses auf einem Riff und schlug in schwerer See
rasch leck. Die Eigner, ein älteres Pärchen, hatten seit Dezember in Cairns
gelegen und wollten nun die australischen Gewässer verlassen. Das Riff, das
ihrer "Buke Falcos" zum Verhängnis wurde, ist bei Seefahrern seit
Jahrhunderten gefürchtet. Es trägt seinen Namen nach HMS "Pandora", die
1789 mit Meuterern der "Bounty" an Bord auf das Korallenriff lief und sank.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Schiffbrüchige Angler vor Mecklenburg-Vorpommern mit Unterkühlungen
gerettet
(17.04.2004) -
Am Abend des 17. April kenterte in der Ostsee vier Seemeilen westlich von
Kühlungsborn in Höhe Bukspitze ein fünf Meter langes Angelboot. Die
Insassen, drei Freizeitangler aus Magdeburg, stürzten in das fünf Grad
kalte Wasser. Sie wurden von einem anderen Kutter geborgen und dann dem
Seenotrettungsboot "Woltera" übergeben. Hier versorgten Notärzte und
Rettungssanitäter die zum Teil bereits stark unterkühlten Männer. In
Kühlungsborn wartete bererits ein Rettungswagen, der sie ins Krankenhaus
nach Bad Doberan zur weiteren Behandlung transportierte.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Segler kentert auf dem Sund
(17.04.2004) In Seenot geriet ein Hansestädter vor dem Rügendamm nach einem misslungenen Segelmanöver. Die Jolle kenterte.
„Ich hatte wirklich Todesangst“, lässt sich Lars-Michael Ritschel noch einmal endlose Minuten durch den Kopf gehen, die er im eiskalten Sundwasser trieb. „Wenn dann plötzlich all das, was man mal für ein Rettungsmanöver geübt hat, nicht mehr funktioniert, dann wird einem schon ganz anders“, erzählt der 42-Jährige.
Der Hansestädter segelt seit 25 Jahren. Allein mit seinem Boot seit fünf Jahren. Angesegelt hat er in diesem Frühjahr bereits im März. Am Donnerstagnachmittag nutzte er das tolle Wetter, um mit der Jolle „Uz“ auf Törn zu gehen. Der Wind wehte schwach, zwischen Stärken zwei und vier, meint der Stralsunder. Erst war er im Baggerloch, zum Abend segelte er noch einmal an der „Gorch Fock“ vorbei und machte sich auf den Rückweg zur Segelschule auf dem Dänholm.
Mitten auf dem Sund, in
Höhe der Rügendammbrücke, dann etwa gegen 19.15 Uhr das Malheur: „Die Großschot hatte sich verklemmt. Eine Windbö kam, und ich konnte nicht schnell genug reagieren“, schildert der Bootsmann. Das 4,20 Meter lange Schiff kippte auf die Seite. „Am Schlimmsten war, dass das Schwert im Bootsrumpf verschwunden war. So hatte ich keine Chance, das Schiff allein wieder aufzurichten“, sagt der gelernte Installateur. Eine seiner wichtigste Erfahrungen an diesem Tag: „Knoten sollte man im Schlaf können und auch mit eiskalten Händen.“ So vertäute er sich fest am Boot, damit er nicht abtreiben konnte.
„Mein großes Glück war, dass ich eine Schwimmweste an hatte“, denkt Lars-Michael Ritschel zurück. Nach etwa einer Viertelstunde, wie er einschätzt, kam Hilfe. Zwei Heringsangler an Bord des Motorbootes „Merlin“ hatten das Unglück beobachtet. Andere Angler auf der
Brücke alarmierten die Wasserschutzpolizei, und noch ein zweites Boot beteiligte sich an der Rettung.
Mit gemeinsamer Kraft wurde die Segeljolle wieder aufgerichtet, und Ritschel brachte den Segler selbst in den Hafen Altefähr. Von dort aus fuhr ihn die Wasserschutzpolizei nach Hause „Verletzt habe ich mich zum Glück nicht. Ich werde mir wohl nur einen kräftigen Schnupfen geholt haben. Aber es geht einem schon eine Menge durch den Kopf, was hätte passieren können, wenn nicht... Deshalb bin ich allen, die mich gerettet haben, sehr dankbar“, ist der Mann inzwischen erleichtert, dass er mit dem Schrecken davon kam. Was sich sonst noch an Bord befand – selbst das Handy, das in einer abgedichteten Luke lag – hat das Unglück unbeschadet überstanden.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Tanker vor Buenos Aires auf Grund
(16.04.2004) -
Am 16. April lief vor Buenos Aires der Produktentanker "Adelaida L.", 1808
BRZ, auf Grund. Das 1972 erbaute Schiff war unterwegs von La Plata Port
nach San Lorenzo.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Trawler vor Neuseeland gestrandet
(15.04.2004) -
In der Nacht zum 15. April strandete der 15 Meter lange Trawler "Poseidon"
an der Westküste von Neuseeland. Das mit drei Tonnen Fisch beladene Schiff
hatte zuvor eine Grundberührung gehabt und kam nördlich von Maunkau Harbour
schließlich mit dem Bug zum Strand fest. Das Heck wurde von zweieinhalb
Meter hohen Wellen überrollt. Die dreiköpfige Crew konnte sicher von Bord
geholt werden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kutter im englischen Kanal überlaufen
(14.04.2004) -
Am 14. April wurde in der Straße von Dover der französische Trawler "Corona
Gloria", 76 BRZ, von einem unbekannten Schiff in dichtem Nebel nahe der
Grafschaft Kent überlaufen. Ein Rettungsboot lief aus Dover aus, um dem
leck geschlagenen Havaristen zu Hilfe zu kommen. Nach der Sicherung des
Havaristen wurde er nach Boulogne abgeschleppt, wo ihn das dortige
Rettungsboot in Empfang nahm.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Vermisste Yacht wrackgeschlagen aufgefunden
(13.04.2004) -
Am 13. April entdekcte die irische Küstenwache die seit dem 3. November
2003 vermisste 33-Fuß-Yacht "Welsh Dragon" aus Savannah, Georgia, halb
gesunken 120 Meilen vor der Küste von Cork. Das Boot war im Oktober 2003
mit Kurs Holland ausgelaufen. Das Wrack war schwer beschädigt und ohne
Kiel. Von der zweiköpfigen Besatzung fand sich keine Spur.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Frachter vor Indien gesunken
(13.04.2004) -
300 Kilometer südlich von Haldia in der Bay of Bengal sank am 13. April der
malayische Frachter "Genius Star VI". Das in Tanjun Main beheimatete Schiff
war mit Holz auf dem Weg ins indische Kolkata gewesen. Gegen 9 Uhr hatte
der Kapitän SOS gefunkt, nachdem die verrosteten Ketten, mit denen die
Fracht im Schiffsbauch befestigt war, gebrochen waren und die Ladung
überging. Als Retter zwei Stunden später die gemeldete Position erreichten,
war die "Genius Star VI" bereits gekentert und anschließend gesunken. 12
Mann der 18köpfigen Crew wurden von der indischen Küstenwache aus
Rettungsbooten geborgen und einem koreanischen Schiff übergeben, das sie in
Haldia an Land setzte. Die anderen sechs Seeleute werden noch vermisst.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Frachter vor Italien in Not
(13.04.2004) -
Im Mittelmeer geriet der Frachter "Nova Spirit" am 13. April in einem Sturm
in Schwierigkeiten. Das 3.936 BRZ große, 13 Jahre alte Schiff funkte um
Hilfe, nachdem es vor der italienischen Küste Schlagseite zu entwickeln
begann. Es gelang einem Schlepper, eine Trosse auf den Havaristen zu
übergeben und ihn in Richtung der Küste zu ziehen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Zweimaster auf Elbe gestrandet
(13.04.2004) -
Am 13. April strandete ein Zweimaster bei Glücksstadt auf der Elbe. Das 15
Meter lange Schiff war bei ablaufendem Wasser in ein Flachwassergebiet
gelaufen und dort festgekommen. Die Besatzung der
Glückstadt-Wischhafen-Fähre bemerkte den Vorfall und benachrichtigte die
Revierzentrale in Brunsbüttel. Die Drochterser DLRG-Wasserretter rückten
aus. Es gelang den Helfern aber nicht mehr, den Havaristen in tieferes
Wasser zu schleppen. So musste die Besatzung des Zweimasters eine
Zwangspause von sechs Stunden einlegen und auf die Flut warten. Das
Holzschiff konnte sich dann aus eigener Kraft befreien.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Trawler vor Australien vom Untergang bedroht
(12.04.2004) -
Auf dem Weg in seinen indonesischen Heimathafen sprang ein Trawler am 12.
April 100 Kilometer nordwestlich von Cape Fourcroy, Australien, leck. Das
Schiff hatte im Bereich von Bathurst Island Schutz vor der hochgehenden See
gesucht, als es zu dem Wassereinbruch kam. Zuletzt hatte das Schiff nicht
mehr gegen die Sturmseen ankämpfen können und trieb auf der Stelle. Das
australische Zollboot "Arnhem Bay" kam dem Havaristen zu Hilfe und begann,
das in den Laderaum eingedrungene Wasser auszupumpen, um ihn vor dem
drohenden Untergang zu bewahren.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Trawler auf Wellenbrecher gelaufen
(11.04.2004) -
Im Fischereihafen von Oda in der japanischen Shiman-Präfektur rammte der
südkoreanische Trawler "Dong Woo" am Nachmittag des 11. April beim
Einlaufen den Wellenbrecher. Drei der vier Besatzungsmitglieder kamen bei
der Strandung ums Leben. Der vierte wurde gerettet und in das Hospital von
Izumo gebracht. Die "Dong Woo" war mit voller Fahrt in den Hafen
eingelaufen und erst durch den Aufprall auf den Wellenbrecher gestoppt worden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Britisches Marineschiff startet mit Delle am Bug
London (10.04.04 18:18 Uhr) - Ein neu gebautes Schiff der britischen Marine hat einen unglücklichen Start in den Dienstbetrieb erlebt. Kurz nachdem das 16.000 Tonnen schwere amphibische Landungsschiff am Freitag in Glasgow in den Fluss Clyde gelassen wurde, prallte es vor rund zehntausend Schaulustigen auf das gegenüber liegende Ufer und trug eine hässliche Delle am Bug davon.
Der Stapellauf hatte bereits pannenreich begonnen: bei der unmittelbar vorangegangenen Taufzeremonie zerschellte die obligatorische Champagner-Flasche erst im zweiten Anlauf an der Außenwand des Schiffes. Der Rüstungskonzern BAE Systems, der das Marineschiff baute, nannte den entstandenen Schaden "oberflächlich".
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Boot im Gulfport Ship Channel gesunken
(08.04.2004) -
Am 8. April sank ein 28 Fuß langes US-Boot im Gulfport Ship Channel rund
drei Meilen nordwestlich von Ship Island. An Bord waren ein Erwachsener und
seine zwei Söhne. Den Jüngeren gelang es, sich an eine Boje zu klammern,
während der Vater an Land schwamm. Ein Rettungshubschrauber brachte den
Mann ins Krankenhaus.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Frachter vor Hongkong gesunken
(08.04.2004) - Nahe Hongkong erlitt der Bulkcarrier "Win Grand", 8.416 BRZ, am 6. April
einen Wassereinbruch. Es gelang der Crew nicht, der in die Laderäume
eindringenden Wassermengen Herr zu werden, so dass das 1986 erbaute Schiff
später sank.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Amerikanischer Schlepper blockiert Kanal
(07.04.2004) - In der Nacht zum 5. April sank der Schlepper "Iron Ox" in einem Sturm nahe
Magnolia im texanischen Matagorda Ship Channel. Bei in Böen bis zu 60
Knoten Windgeschwindigkeit gab es keine Rettung mehr für das 32 Fuß lange
Schiff, das einen Bagger im Schlepp hatte. Das Wrack der "Iron Ox"
blockiert nun den einzigen Zugang zum Hafen von Poin Comfort. Vier Schiffe
sind dadurch momentan von einer Zwangspause betroffen. Die noch immer
angeschlagene Schlepptrosse und der weiter wütende Sturm erschweren eine
umgehende Bergung des Schleppers, der vom Army Corps of Engineers zu
Fahrwasser-Sicherungsarbeiten von der Laquay Dredging Corp. eingechartert
worden war.
Quelle: Tim
Schwabedissen
"Stena Nautica" drohte durch Nachlässigkeit zu sinken
(07.04.2004) -
Fahrlässigkeit war nach jetzt veröffentlichten Untersuchungsergebnissen der
schwedischen Havariekommission Schuld am Beinah-Untergang der "Stena
Nautica" vor Schweden. Den Gutachtern war aufgefallen, dass das 11 Meter
große Kollisionsleck, dass der polnische Frachter "Joanna" in die
Steuerbordseite der Fähre gerissen hatte, nicht zu einem solchen
Schadensausmaß hätte führen können, wie es tatsächlich auftrat. Schließlich
stellte sich heraus, dass mehrere Schotten im Schiff zum Zeitpunkt des
Zusammenstoßes aufstanden und wegen Reparaturarbeiten nicht geschlossen
werden konnten. So kam es zur Überflutung von drei Abteilungen. Von der
Brücke aus war es nicht möglich, den vorschriftsmäßigen Verschlusszustand
des Schiffes zu kontrollieren, da die Fähre hierfür zu viele Durchlässe
hat. Das Unglück war dank der schnellen Hilfe der Kiel-Göteborg-Fähre
"Stena Germanica" bei ruhiger See glimpflich ausgegangen. Die Schäden an
der "Stena Nautica" werden derzeit auf einer polnischen Werft beseitigt.
Schuldig an der Kollision selbst ist aber eindeutig der polnische Frachter
"Joanna", der der "Stena Nautica" die Vorfahrt genommen hatte.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kollision in der Elbmündung
(06.04.2004) -
In der Elbmündung kam es in der Nacht zum 7. April in Höhe der Untiefe
Gelbsand etwa acht Kilometer nordwestlich von Cuxhaven zu einer Kollision.
Der 6.616 tdw große Asphalttanker "Theodora" stieß mit dem Kümo "Björn M"
zusammen. Zuvor war auf dem 120 Meter langen Tanker "Theodora" aus
Rotterdam die Ruderanlage ausgefallen, sodass das Schiff unvermittelt nach
Steuerbord aus dem Fahrwasser scherte. Knapp außerhalb des Tonnenstrichs,
wo der 47,60 Meter lange deutsche Frachter "Björn M." auf dem Weg von
Helgoland nach Wischhafen/Elbe war, prallte sich der Bug des Tankers gegen
den Rumpf und beschädigte das Ruderhaus sowie Teile der Verschanzung. Beide
Schiffe gingen sofort nach der Kollision vor Anker. Der Seenotkreuzer
"Hermann Helms" aus Cuxhaven lief zur Sicherung der Unfallstelle aus seinem
Heimathafen aus. Die "Theodora" hatte nur leichte Schäden davon getragen
und konnte nach kurzer Reparatur ihre Fahrt in Richtung Nord-Ostsee-Kanal
fortsetzen. Der kleinere Kollisionsgegner wurde mit eingedrücktem Ruderhaus
nach Cuxhaven in den Amerikahafen eingeschleppt, wobei die "Hermann Helms"
den Havaristen absicherte. Um 3.30 Uhr am Morgen des 14. April war das Kümo
im Hafen fest und wurde einer eingehenden Untersuchung unterzogen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Ein Mann nach Bargenkenterung vermisst
(06.04.2004) -
In der Nacht zum 6. April kenterte eine 35 Fuß lange Barge mit Baggergut im
Pascagoula Ship Channel, New Orleans. Das Fahrzeug wurde von dem Schlepper
"Delta Hawk" bugsiert. Zwei Besatzungsmitglieder wurden von Rettungskräften
aus dem Wasser gerettet und an Land einer Ambulanz übergeben. Ein dritter
konnte trotz einer Suchaktion mithilfe eines Rettungshubschraubers und
zweier Rettungsboote aus Pascagoula nicht gefunden werden. Der Kanal wurde
für den Einsatz von Tauchern gesperrt. Gleichzeitig wurden Untersuchungen
zum Untergang der Barge aufgenommen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kieler Kanalschleuse schon wieder gerammt
(06.04.2004) - Schon wieder nahm ein Frachter am 5.4. die Kieler Kanalschleusen aufs Korn.
Am Nachmittag rammte der 90 Meter lange holländische RoRo-Frachter "Forte",
3998 BRZ, das Tor N8 der Alten Schleuse. Das Unglück ereignete sich beim
Passieren des Tores. Sowohl der Schiffsrumpf wie auch das Tor wurden bei
der Kollision eingedrückt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Hafenmeister von Barnmouth nach Kenterung vermisst
(06.04.2004) - Eine große Suchaktion wurde am Abend des 5. April in Barmouth gestartet,
nachdem gegen 18 Uhr das gekenterte Boot des Hafenmeisters im Wasser
treibend gesichtet worden war. Sämtliche verfügbaren Rettungsboote liefen
in Richtung Holyhead aus. Nachdem festgestellt wurde, dass sich niemand
mehr am umgeschlagenen Boot befand, startete auch ein Hubschrauber, um den
Hafenmeister, der auch Vormann des örtlichen RNLI-Bootes ist, sowie seinen
mit an Bord befindlichen Stellvertreter zu finden. Sie waren am Morgen
ausgelaufen, um eine Mooring zu setzen. Eine passierende Yacht hatte das
mit zwei Ankern tief abgeladene Boot zuletzt am Vormittag gesichtet. An der
Unglücksstelle wurden in den Abendstunden lediglich eine Ankerboje sowie
ein treibender Ölbehälter aufgefunden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Binnenschiff droht in Berlin zu sinken
(05.04.2004) -
Im Westhafen von Moabit schlug in Berlin am 5. April ein Binnenschiff leck.
Das 30 Meter lange Fahrzeug hatte mit Stahl beladen am Kai festgemacht.
Löschboote der Berliner Feuerwehr versuchten gemeinsam mit Einsatzkräften
des THW, des Wassereinbruchs Herr zu werden. In den Abendstunden lag das
Frachtschiff mit Schlagseite im Hafen und drohte zu sinken.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Barge räumt unter Küstenwachbooten auf
(05.04.2004) - Am 31. März kam es in Corpus Christi, Texas, zu einer Kollision, die gleich zwei Schiffe der US Coast Guard außer Gefecht setzte. Am Nachmittag verlor
ein Schlepper, der zwei Bargen bugsierte, die Kontrolle über seinen Anhang.
Eine der Bargen rammte daraufhin zunächst den 75 Fuß langen Coast
Guard-Tender "Mallet" und anschließend das 87 Fuß lange Patroullienboot
"Brant". Die Boote waren am Nordkai des Innenhafens von Corpus Christi
vertäut. Es kam zwar ebensowenig zu Wassereinbrüchen wie Personenschäden,
jeodch mussten beide Küstenwachschiffe zur Wiederherstellung ihrer
Einsatzfähigkeit zur Reparatur.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Fahrgastschiff bei Kieler Lindenau-Werft in Flammen
(03.04.2004) -
Großfeuer auf der Kieler Lindenau-Werft: Dicke Rauchwolken quollen am 3.
April aus den geborstenen Scheiben der dort festgemachten "Adler Nordica".
Gegen 13.45 hatten Werftarbeiter und Besatzungsmitglieder des 68, 5 Meter
langen Fahrgastschiffes der Paulsen-Reederei Rauchentwicklung festgestellt.
Während die Wache informiert wurde, fraßen sich Flammen bereits durch
Kabel-und Lüftungsschächte und entzündeten Wand- und Deckenverkleidungen
des vorderen Salons. Binnen kurzem breitete sich das Feuer bis zur
Kommandobrücke aus. Als die Feuerwehr eintraf, war die "Adler Nordica"
bereits vollständig in Qualmwolken eingehüllt, was den Löschangriff
erschwerte. In den oberen Decks wütete offenes Feuer, aus den unter
Hitzeeinwirkung gesprungenen Fenstern schlugen Flammen. So gestaltete es
sich schwierig, dne Brandherd zu lokalisieren.
Meter für Meter mussten sich
die Löschtrupps in das Schiff vorarbeiten. Mithilfe des Generalplans wurde
das Vorgehen der über 50 Feuerwehrleute und insgesamt fünf Strahlrohre
koordiniert. Seeseitig unterstützte der Seenotrettungskreuzer "Berlin", der
aus Laboe herbeigerufen worden war, die Löscharbeiten, indem er mittels
seiner zwei Löschmonitore Wasser in die geplatzten Scheiben der
Steuerbordseite pumpte.
Durch diese Form des see- und landseitigen
Zangenangriffs gelang es binnen zwei Stunden, den Brand unter Kontrolle zu
bekommen und ein Übergreifen des Feuers auf Maschinenraum, Kombüse und
unteren Salon zu verhindern. Ermittler der Kripo nahmen nach Abschluss der
Löscharbeiten ihre Ermittlungen auf. Erst am vorvergangenen Wochenende war
die Werft als Schauplatz eines fiktiven Mordes in einem Tatort-Krimi
bundesweit im TV zu sehen gewesen.
Tanker im Bosporus auf Grund gelaufen
(02.04.2004) - Beim Einlaufen in die Straße von Bosporus lief am 30. März der 590 Fuß lange Tanker "Mario" auf Grund. Das auf den Marshall Islands registrierte
Schiff war unterwegs vom russischen Hafen Tuapse ins griechische Salonika.
Bei der Strandung trat kein Öl aus.
Quelle: Tim
Schwabedissen
US-Forschungsschiff auf Riff gelaufen
(01.04.2004) -
Das amerikanische Forschungsschiff "Miller Freeman" lief am 1. April auf
ein Riff vor Kodiak Island. Zwar gelang es, das 215 Fuß lange Schiff wieder
freizubekommen, doch es musste einen Hafen der nahen Woody Island anlaufen,
wo seit dem 3. April der Schaden begutachtet wird. Das 1967 vom Stapel
gelaufene Schiff war dabei, seine hydroakustischen Instrumente zu
kalibrieren, als es auf Grund lief. Nach bisherigen Untersuchungen ging die
unter dem Rumpf befindliche hydroakustische Ausrüstung dabei verloren. Der
Rumpf blieb hingegen unversehrt. Der Schaden soll in Seattle repariert werden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Schiffbrüchig im Alligator-River
(01.04.2004) -
Am Nachmittag des 1. April schlug das 36 Fuß lange Vergnügungsboot "Tons of
Fun" auf dem Alligator-River im US-Bundesstaat North Carolina leck. Auf den
Notruf der zweiköpfigen Besatzung hin lief ein Rettungsboot aus Elizabeth
City zur Position nahe des East Lake. Außerdem wurde ein
Jayhawk-Helikopter, der sich auf einem Trainigsflug befand, zum rasch
sinkenden Boot dirigiert. Von ihm aus wurde ein Rettungsschwimmer zur "Tons
of Fun" abgewinscht, der die Entscheidung traf, die beiden an Bord
befindlichen Männer abzubergen. Sie wurden anschließend nach Elizabeth City
geflogen. Ein Bergungsunternehmen wurde beauftragt, sich der "Tons of Fun"
anzunehmen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Tankschiff bei Neuss auf Grund
(01.04.2004) -
Ein mit 1100 Tonnen Dieselöl beladenes Tankschiff ist am 1. April auf dem
Rhein bei Neuss auf die Uferböschung aufgelaufen. Bei der Havarie trat
keine Ladung aus. Der Tanker sollte noch im Laufe des Tages freigeschleppt
werden. Als Unfallursache vermutete die Wasserschutzpolizei menschliches
oder technisches Versagen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Zweifacher Schiffsverlust vor Andaman Islands
(01.04.2004) -
Gleich zwei Schiffe sanken am 1. April vor den Andaman Islands im
Arabischen Meer. Zunächst geriet der malaysische Schlepper "Mayan Sari" auf
dem Weg vom malaysischen Hafen Port Kelang nach Gwador in Pakistan in rauer
See in Schwierigkeiten. Als das Schiff schließlich sank, flüchtete die
11köpfige Besatzung in einer Rettungsinsel. Vier Stunden später wurden die
Männer von der "Gangadevi" der malaysischen Küstenwache, die nach den
Notrufen sofort zur Unglücksposition augelaufen war, gerettet. In den
Mittagsstunden war es dann der indische Frachter "Safina-ul-Bhadria", der
25 Kilometer von New Mangalore in Seenot geriet. Die sechsköpfige Crew gab
an, dass ihr Schiff im Sinken begriffen sei.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Luxusyacht durch Feuer schwer beschädigt
(01.04.2004) -
Im Dock einer neuseeländischen Werft geriet die 36 Meter lange Luxusyacht
"Alyssa M II" am 1. April in Brand. Das Schiff wurde durch die Flammen
schwer beschädigt. Die "Alyssa M II" gehört einem Hongkonger Geschäftsmann,
der sie gegenwärtig als Ersatz für seine jetzige "Alyssa M" für 15
Millionen Dollar umbauen ließ. Bei dem vom Brand betroffenen Schiff handelt
es sich um das 1968 von der Brooke Marine Ltd. erbaute und 2001 außer
Dienst gestellte Hydrographieschiff H.M.S. "BULLDOG" der neuseeländischen
Marine. Es war das vierte Schiff einer Serie, in der zuvor die "Beagle",
"Fox" und "Fawn" vom Stapel gelaufen waren.
Quelle: Tim
Schwabedissen
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