
EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Seenotfälle
Archiv Juni 2004
Last update: Montag, 03. Juni 2004, 12:32 Uhr
Noch eine Kollision in Hamburg
(30.06.2004) -
Am Tag des Untergangs der "ENA 2" ereignete sich im Hamburger Hafen noch
eine weitere Havarie. Kurz nach dem Ablegen kollidierte der
Containerfrachter "Shanghai Express" von Hapagg Lloyd mit einer Kaimauer.
Das Unglück ereignete sich bei kräftigem Wind trotz Schlepperhilfe. Nach
der Kollision, bei der Kai und Schiff leicht beschädigt wurden, ging der
Frachter querab Finkenwerder an die Pfähle und wurde anschließend von
Vertretern des Germanischen Lloyds inspiziert. Neun Stunden nach der
Havarie verließ die "Shanghai Express" den Hafen mit Kurs Nordsee.
Unterdessen stellte die Bergungsfirma Harms ihr Konzept zum weiteren
Vorgehen an der "ENA 2" vor. Die Aktion wird in unterschiedliche Phasen
eingeteilt. Bis zum Abend des 30. Juni werden Taucher das Schiff von der
Unterseite inspizieren. Zur Vorbereitung der eigentlichen Bergung wird die
"ENA 2" mit Hilfe des Schwimmkrans "Enak", der in den frühen Morgenstunden
aus Bremerhaven kommend in Waltershof eintraf, in eine günstigere Lage
gebracht. Bei allen Schritten, die sich nach Auffassung des
Bergungsunternehmens als kritisch erweisen könnten, werden zusätzliche
Sicherheitsvorkehrungen für die umliegenden Firmen und die Nachbarschaft
ergriffen. Auf Basis der durch die Inspektion gewonnen Informationen werden
die nächsten Schritte zur Bergung und zur Löschung der Schwefelsäure-Ladung
in einem gemeinsamen Lagegespräch am Abend des 30. Juni festgelegt.
Bergung der "ENA 2" verschoben
(30.06.2004) -
Die Bergung des gekenterten Schwefelsäure-Tankers "ENA 2" im Hamburger
Hafen wurde nach einer Lagebesprechung am 30.6. verschoben. Statt das
Schiff, wie zunächst geplant, rasch mit einem Schwimmkran zu drehen und
dann zu löschen, sollten zunächst Taucher im Laufe des Nachmittags
überprüfen, ob die brisante Ladung auch unter Wasser abgepumpt werden kann.
Bislang traten nur geringe Mengen der Ladung aus dem gekenterten Schiff
aus. Ein Feuerwehrsprecher erklärte am Morgen, die Lage des Wracks sei
mittlerweile stabil, und es bestehe kein Zeitdruck. Bei einem vollbeladenen
Schiff bestehe immer die Gefahr, dass es bei der Bergung auseinander
bricht, hieß es. Dabei bestünde in diesem Fall ide Gefahr einer relativ
großen Umweltkatastrophe. Schwefelsäure reagiert heftig mit Wasser, dadurch
kann es zu starker Hitzeentwicklung kommen. Je nach Windstärke könnte sich
der giftige Wasserdampf dann weiter verteilen.
Um die Taucher zu schützen, soll die "ENA 2" am Nachmittag zunächst
gesichert werden. Dazu muss sie ganz leicht angehoben werden, bis sie
sicher in den Trossen liegt. Dies wird der erste kritische Moment sein. In
einem Radius von einem Kilometer sollten die umliegenden Firmen zu diesem
Zeitpunkt gebeten werden, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Nach dem
Tauchgang sollte am Abend gegen 20 Uhr das weitere Vorgehen besprochen werden.
Nach den bisherigen Ermittlungen hatte der Kapitän der "ENA 2" den Unfall
verursacht. Offenbar hatte er den kollisionsgegner, dessen Wulstbug den
Rumpf des flachgehenden Tankers unter Wasser aufriss, zu spät bemerkt. Beim
Schiffsführer wurde nach der Havarie starker Alkoholgeruch wahrgenommen,
woraufhin man ihm eine Blutprobe entnahm.
Vorräte ausgegangen, leck geschlagen und Yacht aufgegeben
(30.06.2004) -
Am Abend des 28. Juni schlug in schwerem Wetter die 30-Fuß-Yacht "Perfect
Day" auf dem Weg von den Bermudas nach Annapolis leck. 100 Seemeilen
südöstlich von Cape Hatteras funkte sie einen Notruf, in dem die
dreiköpfige Besatzung die Küstenwache um eine Evakuierung bat. Von der
Station Elizabeth City stieg ein Rettungshubschrauber auf und erreichte den
Havaristen gegen 21 Uhr. Auch ein Suchflugzeug war vor Ort. Ein
Rettungsschwimmer wurde abgewinscht und brachte die Yachtcrew in der
hochgehenden See in Sicherheit. Bereits zwei Tage vorher hatte der Skipper
der "Perfect Day" um Hilfe bitten müssen, als ihm 270 Meilen östlich von
Carolina der Betriebsstoff ausgegangen war. Mithilfe eines Flugzeugs und
eines Rettungsschiffes konnten die Vorräte ergänzt und die Reise
fortgesetzt werden. Die Schiffbrüchigen wurden nach Elizabeth City geflogen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
"Gretje"-Bergung wieder verzögert
(30.06.2004) -
Die Bergung des nordwestlich der Insel Borkum gesunkenen Krabbenkutters
"Gretje" hat sich am 29. Juni erneut verzögert. Die Bergungsmannschaft
plante daraufhin, die ganze Nacht durchzuarbeiten, um den Havaristen am
Morgen des 30. Juni aus 15 Metern Tiefe zu heben. Taucher können wegen der
starken Strömung am Untergangsort nur in einer halbstündigen Phase zwischen
den Tiden zum Wrack vorstoßen. Die Zeit reichte am 29. Juni nicht aus, das
Anheben des 18 Meter langen Kutters ausreichend vorzubereiten. In 15 Metern
Tiefe müssen die Taucher Stahltrossen um den Rumpf der "Gretje" legen.
Anschließend wird er daran durch den 500-Tonnen-Kran "Roland" gehoben und
von einem Schlepper in einen Hafen transportiert. Wenn das Schiff noch
schwimmfähig ist, wird es zur Reparatur nach Emden gebracht. Sollte es sich
um einen Totalverlust handeln, ist ein Schrottverwerter in Leer das Ziel.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Räumung Cuxhavener Schiffsfriedhofs schwieriger als erwartet
(30.06.2004) -
Erhebliche Schwierigkeiten bereitet offenbar die derzeitige Aufräumaktion
im Neuen Fischereihafen von Cuxhaven: Eigentlich sollten die vier am
östlichen Hafenende seit rund 20 Jahren gesunken auf Grund liegenden Kutter
bereits auf die Uferböschung gezogen worden sein. Um die vier hölzernen
Wracks "Rolling Home", "Godewind", "Margrit" und "Hornsrev" fachgerecht
entsorgen zu können, versuchen die Mitarbeiter einer Baufirma aus Stadland,
Friesland, die halbgesunkenen Wracks mithilfe von Baggern und Seilzügen
aufs Trockene zu ziehen. Das ist bislang jeodch erst bei einem Kutter
gelungen, so dass der so genannte Machulez-Beach erst in zwei bis drei
Wochen wrackfrei sein dürfte. Hintergrund der Aufräumaktion ist das
Einlaufen der Teilnehmerschiffe des "Tall Ships Race" in den Hafen Mitte
August. Zu diesem maritimen Spektakel soll sich der Hafen, in dem etliche
Großsegler zu liegen kommen, von seiner besten Seite präsentieren. Am 12.
Juni war bereits eine Ölsperre um die Kutterwracks ausgelegt worden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Schwefelsäure-Tanker in Hamburg gekentert - 11 Verletzte und Fischsterben
(29.06.2004) - Am Abend des 28. Juni kollidierte der Spezialtanker "ENA 2" im Hamburger
Hafen mit dem Containerfrachter "Pudong Senator". Das mit 960 Tonnen
Schwefelsäure beladene Schiff war auf dem Weg von der Norddeutschen
Affinierie AG zu einem Säureterminal im Petroleumhafen, als es von achtern
aufkommend um 18.35 auf den vom Eurokai aus elbabwärts laufenden Frachter
auffuhr. Es gelang der zweiköpfigen Besatzung der 80 Meter langen, mit
einer doppelten Hülle ausgestatteten "ENA 2" noch, ihr Schiff an den
Anleger zu bringen und festzumachen. Durch das Leck drang aber soviel
Wasser in den Hohlraum zwischen Tanks und Außenwand ein, dass der Tanker
schließlich die Stabilität verlor und kenterte. Es versank auf der Seite
liegend im Petroleumhafen. Nur der vordere Teil ragt noch ein wenig aus dem
Wasser.
Nach dem Kentern trieb der Wind eine Schwefeldampfwolke über den
Hafen. Neun Arbeiter und zwei Polizisten wurden überwiegend leicht
verletzt, sie erlitten Reizungen der Augen und Atemwege. Nach einer
Behandlung im Krankenhaus konnten zehn von ihnen bereits wieder verlassen
werden. Insgesamt kamen mehr als 120 Feuerwehrleute zum Einsatz. Die vier
Haupttanks des Schiffs blieben bei der Havarie bislang unversehrt.
Ein Teil
der 98-prozentigen Schwefelsäure lief jedoch über das Belüftungssystem in
das Hafenbecken aus. Dadurch kam es im Petroleumhafen unmittelbar nach dem
Untergang zu einem Fischsterben. Um das Schiff wurde eine
Druckluft-Öl-Sperre errichtet. Sie soll verhindern, dass sich die
auslaufende Säure im Hafenbecken ausbreitet. Das Hafenbecken wurde zudem
zur Elbe hin abgesperrt. Die Schwefelsäure wird aus Umweltschutzgründen bei
der Verarbeitung von Kupferkonzentrat gewonnen.
Mittlerweile begannen Mitarbeiter einer Bergungsfirma, Trossen um den
gesunkenen Schwefelsäure-Transporter zu legen. Ein Schwimmkran aus
Bremerhaven wird im Laufe des 29. Juni erwartet und soll das beschädigte
Schiff im Laufe der kommenden Tage aufrichten.
Gegen den Kapitän der "ENA 2" wird wegen des Verdachts der Trunkenheit
ermittelt. Die "Pudong Senator", die den Zusammenstoß unbeschädigt
überstand, konnte ihre Fahrt Richtung Nordsee inzwischen fortsetzen.
Hamburger Hafen droht weiterhin eine Umweltkatastrophe
(29.06.2004) -
Beim Untergang des Chemietankers "ENA 2" ist der Hamburger Hafen offenbar
nur knapp an einer Umweltkatastrophe vorbeigeschrammt, als der Tanker "ENA
2" sank. Auch Stunden nach dem Untergang war die Gefahr durch austretende
Schwefelsäure noch nicht gebannt.Teile des Hafens wurden für den
Schiffsverkehr gesperrt. Im Vorfeld der Bergungsarbeiten müssen Experten
zunächst klären, ob die noch in den Tanks befindliche Schwefelsäure vor
Beginn der Hebung abgepumpt werden muss. Die Feuerwehr kann lediglich die
durch Be- und Entlüftungsstutzen aufsteigenden Säuredämpfe mit
Wasserwerfern niederregnen. Die Bergung des Schiffes durch einen am Abend
aus Bremerhaven kommenden Schwimmkran wird mindestens drei bis vier Tage
dauern. Ein Feuerwehrsprecher sagte, falls dabei die "ENA 2"
auseinanderbräche, wäre die Umweltkatastrophe perfekt. Bei der Aktion
handele es sich um eine wackelige Angelegenheit. Inzwischen haben sich
Hinweise darauf verdichtet, dass der Kapitän des Schiffes zum
Kollisionszeitpunkt angetrunken war. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.
Trosse in Schraube brachte Kutter zum Kentern
(29.06.2004) -
Im Hafen von New Bedford kenterte am 28. Juni ein amerikanischer Kutter.
Zuvor war dem Schiff eine Trosse in die Schraube geraten, woraufhin es
schnell umschlug. Die dreiköpfige Besatzung sowie ein achtjähriges Mädchen
- allesamt ohne Rettungswesten - wurden ins Wasser geschleudert, als sich
der Kutter auf die Seite legte. Sie konnten aber rasch aus dem Wasser
gerettet werden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Bergung der "Gretje" angelaufen
(29.06.2004) -
Nordwestlich der Insel Borkum wurde am 29. Juni die Bergung des nach einer
Kollision gesunkenen Kutters "Gretje" fortgesetzt . Bei günstiger Witterung
ist geplant, den in 15 Metern Tiefe liegenden Havaristen durch den aus Kiel
herbeigeholten 500-Tonnen-Schwimmkran "Roland" der Bugsier-Reederei
anzuheben. Am Vortag war es Tauchern gelungen, eine erste Trosse um das
Wrack zu legen. Ein zweiter Hebestropp sollte während des Kenterns der Tide
in den Abendstunden angebracht werden. Nachts wurde die "Roland" nochmals
in eine günstigere Position verholt. Das Kutterwrack soll nach seiner
Hebung von einem Schlepper zu einem Abweracker nach Emden oder Leer
gebracht werden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Ostseesturm: Ein Segler tot, Atlanticracer "UCA" havarierte
(28.06.2004) - Das Sturmtief, das am Wochenende über Norddeutschland hinwegfegte, ließ
einen Segler in der Ostsee zu Tode kommen und verursachte Sachschäden. Ein
Katamaran mit zwei Mann Besatzung kenterte am 26. Juni bei einem
Wendemanöver gegen 13 vor Holm, Schönberger Strand. Einem der Segler gelang
es, das Boot wieder aufzurichten und zurück an Bord zu kommen. Der andere
trieb in ablandiger Strömung davon und kam in der Kabbelsee außer Sicht.
Die Wasserschutzpolizei, drei Boote sowie Helfer der DLRG starteten eine
Suchaktion. Eine gute halbe Stunde nach dem Unglück wurde er von der
Polizei tot aus der 15 Grad kalten See gezogen. Der verunglückte Berliner
trug Neopreneanzug und Schwimmweste.
Bei einer Seeregatta im Rahmen der Kieler Woche havarierte in der folgenden
Nacht der Atlantic-Racer "UCA" des einstigen Arbeitgeberchefs Murmann. Das
26 Meter lange Boot erlitt gegen vier Uhr morgens in steiler See südlich
von Langeland Mastbruch. Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschten
Windgeschwindigkeiten von 22 Knoten. Die "UCA" lief mit Reff und Genua 4,
als der Mast herunterkam. Da die Salinge den Rumpf leckzuschlagen drohten,
musste der mit Segeln einen Wert von rund 200.000 € darstellende Mast
gekappt werden und liegt nun auf dem Ostseegrund. Die Arbeiten gestalteten
sich schwierig, weil zudem der Schlauch einer Hydraulikpumpe geplatzt war
und das Deck des Racers mit einem Ölfilm überzogen hatte.
Taucher droht Prozess wegen Tötung eines Hais
Canberra (28.06.2004) Wegen der Tötung eines geschützten Hais droht einem Taucher in Australien ein Gerichtsverfahren. Er
habe lediglich versucht, sich zu verteidigen, beteuerte der Mann. «Ich dachte, entweder der Hai oder ich», sagte er der Zeitung
«The Daily Telegraph» vom Montag. «Ich war überzeugt, dass er mich fressen wollte.» Der Taucher war Anfang Juni von einem
Sandtigerhai angegriffen worden, der als äußerst gefährlich gilt.
Löschen der "Cape Africa" soll endlich beginnen
(28.06.2004) -
Am 25. Juni wurde das Leichterschiff "Bandar" in der False Bay erwartet.
Danach sollten das Löschen der dort weiterhin verankerten "Cape Africa"
nach Hoffnung der Berger so rasch wie möglich beginnen. Während der Start
der Arbeiten bei Tageslicht stattfinden soll, kann anschließend in
24-Stunden-Schichten durchgearbeitet werden, wenn das Wetter dies zulässt.
Insgesamt müssen zunächst 78.000 Tonnen Erz gelöscht werden. Mit dieser
Fracht soll die "Bandar" anschließend Saldanha anlaufen und danach weitere
66.000 Tonnen aus dem gefluteten Schiffsbereich übernehmen, der
anschließend ausgetaucht sein soll. Im Anschluss an provisorische
Reparaturarbeiten an Laderaum IV soll die "Cape Africa" nach bisheriger
Planung während einer weiteren ruhigen Wetterperiode dann nach Kapstadt
geschleppt werden, wo eine substanzielle Reparatur vorgenommen werden kann.
An der Aktion werden neben den auch bisher eingesetzten Bergungsschiffen
"SMIT Amandla" und "S.A. Agulhas" ein der Schlepper "Pentow Service" sowie
eine Marineeinheit beteiligt sein.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Brenndender Frachter im Pazifik versenkt
(28.06.2004) -
Am 22. Juni geriet im Pazifik 900 Seemeilen nordöstlich von Guam der
taiwanesische Frachter "Hsin Chin Chanz" in Brand. Der amerikanische
Flottentanker "Guadelupe", 40.700 t sah ein Signallicht, das von der
13köpfigen Besatzung ausgesandt wurde. Es enthielt eine Reihe von S und Os,
aber kein zusammenhängendes SOS. Versuche, über Funk Kontakt aufzunehmen,
verliefen ergebnislos. Es gelang den 90 Mann der 677,5 ft langen
"Guadelupe", die Besatzung der "Hsin Chin Ganz" sowie einen Bordhund zu
retten. Am folgenden Morgen kehrten einige Besatzungsmitglieder auf das
langsam vor sich hin brennende Schiff zurück, kennzeichneten es als
aufgegeben und öffneten anschließend die Seeventile, um es zu versenken.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Explosion riss Schiff in Kanada in Stücke
(28.06.2004) -
In Cape Island, Halifax, ereignete sich am 24. Juni eine Explosion auf dem
Motorschiff "Stampeder". Dabei wurden zwei Besatzungsmitglieder verletzt,
eines davon schwer. Teile der "Stampeder" wurden hoch in die Luft
geschleudert. Anschließend brach ein Feuer aus. Von dem Schiff blieben
lediglich Fragmente erhalten.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Brennender Frachter sank vor Singapur
(28.06.2004) -
Auf dem malayischen Frachter "Jambi Jaya", 438 BRZ, der mit 450 Tonnen
Düngemittel, Metallrohren und anderer Fracht beladen war, brach am 25. Juni
ein Feuer aus. Das 45 Meter lange Schiff stand zu dieser Zeit vor Singapur.
Die 13köpfige Crew musste den Frachter vor Changi aufgeben. Er sank wenig
später in einer Wassertiefe von 12 Metern.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Frachter vor Karachi im Sturm gesunken
(28.06.2004) -
Am 23. Juni sank in schwerer See der ghanaische Frachter "Al Garhoud" vor
Pakistan. Der mit Früchten und Tieren beladene Frachter war in hohen Wellen
zunächst leckgeschlagen. Später wurde die Situation kritisch, als die
Maschine ausfiel. 50 Kilometer westlich von Karachi musste die 15köpfige
Besatzung ihr Schiff aufgeben. Sie wurde, teils leicht verletzt, von einem
passierenden Tanker gerettet.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Nationalpark-Infoschiff nach Wassereinbruch außer Gefecht
(28.06.2004) -
Am 27. Juni schlug das Nationalpark-Informationsschiff "Nordstern" im Hafen
von Dorum leck. Der Kapitän des umgebauten Krabbenkutters stellte den
Wassereinbruch durch einen Riss in der Bilge fest. Die Feuerwehr legte eine
Ölsperre um das Schiff aus, das anschließend mit bordeigener Lenzpumpe
ausgepumpt werden konnte. Anschließnd wurde die Leckage provisorisch
abgedichtet und der Ölschlängel daraufhin wieder eingeholt. In den
kommenden Tagen soll die "Nordstern" zur Reparatur und Inspektion in eine
Werft nach Cuxhaven überführt werden. Bis auf weiteres fallen wegen der
Havarie die Gästefahrten ins Wattenmeer aus.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Cuxhavener Schiffsfriedhof wird aufgeräumt
(28.06.2004) -
Aufräumaktion im Neuen Fischereihafen von Cuxhaven: Vier am östlichen
Hafenende seit rund 20 Jahren gesunken auf Grund liegende Kutter sollen
mithilfe zweier Bagger und einer Trosse auf die Uferböschung gezogen und
von dort anschließend zum Abwracken abtransportiert werden. Hintergrund der
Aufräumaktion ist das Einlaufen der Teilnehmerschiffe des "Tall Ships Race"
in den Hafen Mitte August. Zu diesem maritimen Spektakel soll sich der
Hafen, in dem etliche Großsegler zu liegen kommen, von seiner besten Seite
präsentieren. Am 12. Juni war bereits eine Ölsperre um die Kutterwracks
ausgelegt worden. Mit der umfangreichen Wrackräumung wurde eine Firma aus
Stadland, Varel, beauftragt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Juristisches Nachspiel der "Starnberg"-Havarie
(28.06.2004) -
Juristisches Nachspiel der Havarie des Fahrgastkatamarans "Starnberg" am
23. Mai: Nach Angaben der Münchener Staatsanwaltschaft wurde dem Kapitän
des kurz nach seiner Jungfernfahrt verunglückten Schiffes am 25. Juni eine
Geldbuße von 2.000 € auferlegt. Gegen diese Zahlung wird das Verfahren
gegen ihn eingestellt. Das brandneue Schiff war im vergangenen Monat bei
einem missglückten Anlegemanöver gegen die Uferpromenade in Berg gefahren.
Dabei waren mehrere Passagiere verletzt worden. Durch ein technisches
Gutachten wurde festgestellt, dass unmittelbar vor dem Anlegemanöver an der
Fahrgastschiffsbrücke in Berg eine Maschinen- und Ruderausfall auftrat. Da
diese technische Störung aber nicht einer völligen Manövrierunfähigkeit
geführt hatte, warf die Staatsanwaltschaft dem Kapitän vor, auf die
Notsituation nicht adäquat reagiert zu haben. Der Lieferfirma wurde zur
Last gelegt, die eingebaute Steuerungseinheit nicht ausreichend auf
mögliche Fehlerquellen überprüft und die Kapitäne bei der Einweisung nicht
ausreichend auf Störfälle vorbereitet zu haben. Der Verantwortliche muss
deswegen eine Geldbuße von 1.000 € zahlen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
65 Tote bei Fährunglücken in Asien
(28.06.2004) -
65 Tote forderten zwei Fährunglücke im asiatischen Raum. Eines der Schiffe
sank in Uttar Paradesh, Nordindien. Dabei kamen 50 Menschen ums Leben.
Monsunregen ließ ein Boot sinken, mit dem Menschen versuchten,
Überschwemmungen in Bangla Desh zu entkommen. Dabei ertranken 15 Insassen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
21 Stunden im Meer - Deutsche aus Indischem Ozean gerettet
Bremen (26.06.2004) Nach mehr als 21 Stunden im Wasser ist eine deutsche Schiffsoffizierin aus dem Indischen Ozean geborgen worden. Das 27-jährige Besatzungsmitglied des Containerschiffs «Hansa Bergen» war bei stürmischem Wetter rund 660 Kilometer nördlich von Mauritus über Bord gegangen, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger am Samstag in Bremen mitteilte. Der Frau gehe es nach ihrer Bergung «den Umständen entsprechend gut», hieß es. Zum Unglückszeitpunkt herrschte im Seegebiet den Angaben zufolge Sturm bis Stärke zehn. Die Wassertemperatur betrug 25 Grad Celsius.
Der Notruf des Containerfrachters war am Freitagmittag bei der Seenotleitung in Bremen eingegangen. Von Bremen aus wurde die Küstenwache in Mauritius und Reunion informiert. An der Suche war auch ein Flugzeug beteiligt. Die 170 Meter lange «Hansa Bergen» einer deutschen Reederei befand sich auf dem Weg von Singapur nach Mauritius.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Bergungsversuch an gesunkener "Gretje" startet am Wochenende
(25.06.2004) -
Am 27. Juni soll der Schwimmkran "Roland" der Hamburger Bugsier-Reederei
versuchen, die am 11. Juni vor Borkum gesunkene "Gretje" zu bergen. Der
meist in Kiel stationierte Kran wird derzeit in Bremerhaven für den Einsatz
ausgerüstet. VBom Nordstrand aus werden die Arbeiten gut zu beobachten sein.
Derweil sind die Umstände der Kollision zwischen dem Greetsieler Kutter und
der in Urk beheimateten "Greetje Bos" noch ungeklärt. Bei ruhiger See war
der Holländer dem Kollisionsgegner beim Hohen Riff in etwa zweieinhalb
Kilometer Entfernung vom Musikpavillon in nordwestlicher Richtung ins Heck
gefahren. Für weiterführende Erklärungen fehlen derzeit noch die
Untersuchungsergebnisse der niederländischen Wasserschutzpolizei. Es ist
noch nicht einmal klar, von welcher Seite der kleinere deutsche Kutter
gerammt wurde.
Die Untergangsstelle ist momentan gesichert durch zwei schwarz-gelbe
Kardinaltonnen. Bei normaler See liegt auch noch ein Sicherungsschiff des
Wasser- und Schifffahrtsamtes Emden, die "Lütje Hörn", an der Position, da
die "Gretje" im Fahrwasserbereich liegt.
Gestrandete Segler mit Surfski gerettet
(24.06.2004) - Am Morgen des 16. Juni strandete die Sloop "Petama" im Pazifik auf einem
Riff 500 Kilometer nördlich von Broome. Die dreiköpfige Besatzung musste
das in schwerer See liegende Schiff aufgeben und flüchtete sich in ein
kleines aufblasbares Dinghi. Es gelang ihr, ein automatisches Notsignal
auszulösen. Dessen Signal wurde via Satellit um 10 Uhr bestätigt. Daraufhin
stieg ein Flugzeug der Küstenwache auf und lokalisierte die bereits stark
beschädigte Yacht im flachen Wasser eines Riffs. Direkt daneben trieben die
Schiffbrüchigen in ihrem Dinghi. Nun wurden der 23 Meter lange Kutter
"Titan" sowie der Tanker "Torben Spirit" in das Unglücksgebiet dirigiert.
Die beiden Hilfsschiffe konnten sich der Unglücksstelle jedoch wegen der
starken Brandung nicht ausreichend annähern. Jedoch gelang es einem der
Insassen des Dinghis, den Brandungsgürtel auf einem Surfski zu durchstoßen
und eine Leine zur "Titan" zu bringen. An ihr konnte das Beiboot
anschließend durch die Brecher gezogen werden. Nachts um 3.15 war die
Aktion erfolgreich abgeschlossen und alle drei Segler sicher an Bord der
"Titan".
Quelle: Tim
Schwabedissen
Fahrgastschiff in Hamburg in Kollision verwickelt
(24.06.2004) -
Am Abend des 15. Juni kam es im Hamburger Niederhafen zu einer
Schiffskollision. Das Fahrgastschiff "Hamburg" war von der Norderelbe
kommend in den Niederhafen eingefahren, gleichzeitig lief das Sportboot
"Wiking" mit Ostkurs aus dem Niederhafen aus. In Höhe der Pontonanlage im
Brandenburger Hafen stießen die beiden Schiffe trotz sofort eingeleiteter
Notmanöver beider Kapitäne zusammen. An der "Hamburg" entstand ein etwa
Riss von einem halben Meter Länge, auch die "Wiking" meldete Sachschaden.
Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Ursache des Unglücks ist unbekannt.
Die "Hamburg" trat am 19. Juni frisch ausgebessert ihren Dienst als
offizielles Regattabegleitschiff der Kieler Woche an.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Columbus-Schiff gefunden? Kieler Forscher machten sensationelle Entdeckung
(23.06.2004) - Kieler Forschern ist es möglicherweise gelungen, erstmals ein Schiff aus
der Flotte von Christoph Columbus zu identifizieren. Wie Prof. Peter
Grootes vom Leibniz-Labor für Isotopenforschung und Altersbestimmung der
Universität Kiel am 21. Juni mitteilte, handelt es sich bei Holzstücken,
die sein Team untersuchte, eventuell um Reste der vor Panama gesunkenen
Karavelle "Vizcaín". Auf jeden Fall gehören die Fragmente zum ältesten
Schiff, das jemals in der Neuen Welt gefunden wurde. Das Holz wurde mit der
so genannten Radiokarbonmethode (C14-Methode) datiert. Dabei wird der
Anteil des radioaktiven Kohlenstoffs C14 im Holz gemessen. Anhand des
radioaktiven Zerfalls des Kohlenstoffs lässt sich bestimmen, wie alt das
Holz ist. Grootes vorläufiges Ergebnis: «Das Holz kommt aus dem Zeitraum
zwischen 1469 und 1486». Die "Vizcaína" ging im Jahre 1503 verloren. Die
Kieler Wissenschaftler hoffen jetzt auf noch mehr Material, um das Datum
genauer einzugrenzen zu können. Geeignet seien beispielsweise größere
Wrackstücke als die bisher geborgenen. Spanische Forscher hatten zuvor
Olivenölreste untersucht, die an Tonkrügen aus dem Wrack entdeckt wurden.
Die Analyse ergab, dass das Öl aus Andalusien kam - genau hier ließ
Kolumbus seine Schiffe ausstatten. Außerdem ist der Rumpf des Wracks nicht
mit Metall belegt, erst 1509 wurden wegen des Schiffsbohrwurms alle
spanischen Schiffe für die Neue Welt von außen mit Metall beschlagen. "Es
gibt bis heute keine gesicherten Erkenntnisse darüber, wie die
Entdeckerschiffe zu der Zeit gebaut wurden", sagte der Journalist Clemens
Höges, der in einer Titelgeschichte des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel"
bereits in der vergangenen Woche über den spektakulären Fund berichtet
hatte. Selbst wenn es sich nicht um ein Schiff von Kolumbus handeln sollte,
werde man die Zeit der Entdecker erheblich besser kennen lernen. Das
Forschungsprojekt ist zunächst auf fünf Jahre angelegt. Zurzeit kämen die
Wissenschaftler allerdings nicht weiter, sagte Höges. Ein
Schatzsucherunternehmen in Panama habe vor, einzelne Wrackteile zu heben
und zu verkaufen. Diese Streitigkeiten müssten zunächst beseitigt werden.
Letzter Hochseeraddampfer der Welt lief auf Grund
(23.06.2004) -
Am 21. Juni lief der schottische Raddampfer "Waverley" mit 350 Passagieren
an Bord vor Campbeltown auf Grund. Rettungskräfte machten sich auf den Weg
zur Unglücksstelle, doch es gelang dem Havaristen, aus eigener Kraft
freizukommen und in den Hafen einzulaufen. Über das Schiff wurde ein
Auslaufverbot verhängt, bis Taucher eine umfassende Überprüfung des Rumpfes
vorgenommen haben. Die 80 Meter lange und 10 Meter breite "Waverley" ist
der weltweit letzte seegängige Raddampfer. Sie wurde 1947 als Ersatz für
ein 1940 versenktes gleichnamiges Schiff in Dienst gestellt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Brennende Barge stoppte Kreuzfahrer
(23.06.2004) -
Auf der amerikanischen Barge "W.J. Carbon", die sich vor Alaska im Schlepp
der "Lumberman" befand, brach am 21. Juni ein Feuer aus. Der Schleppzug
stand 10 Meilen südlich von Haines vor dem Chilkat Inlet, als plötzlich
Rauch aus der von der Puget Sound Freight Lines bereederten "W.J. Carbon"
aufstieg, dem offene Flammen folgten. Der Kapitän der "Lumberman" gab nun
Notsignale. Das umliegende Seegebiet wurde in einem Umkreis von 500 Yards
vorsorglich für die Schifffahrt gesperrt. Zwei Kreuzfahrtschiffe lagen
daraufhin für rund eineinhalb Stunden fest. Der 110 Fuß lange Kutter
"Anacapa" aus Petersburg nahm derweil die Brandbekämpfung auf. Außerdem
eilten die Schlepper "Le Cheval Rouge" und "Ethan B." sowie die
"Fairweather Express" mit einer Feuerwehrcrew zum Unglücksort. Nach 90
Minuten war der Brand niedergekämpft. Die Unglücksursache ist noch nicht
geklärt. Es kam zu keinen Umweltschäden.
Sieben Vermisste nach Untergang von Sandbagger
(23.06.2004) -
Ein südkoreanischer Sandsauger von 800 Tonnen wurde vor Yeonggwang,
Südjeolla-Provinz, am 22. Juni in eine Kollision verwickelt. Das Schiff
schlug leck und kenterte. Sieben Mann der neunköpfigen Besatzung werden
vermisst. Grund des Unglücks war dichter Nebel in dem Seegebiet 320
Kilometer südlich von Seoul.
Quelle: Tim
Schwabedissen
"Superferry 17" rettete schiffbrüchige Frachterbesatzung
(23.06.2004) -
Vor Calapan City, Philippinen, sank am 21. Juni in schwerer See ein von der
Asian Shipping Corp. bereederter Frachter. Die 11-köpfige Besatzung wurde
von der Fähre "Superferry 17", die sich ebenfalls in dem Seegebiet in der
Mindoro Oriental Provinz befand, vollzählig gerettet. Die "Superferry 17"
gehört derselben Reederei wie die "Superferry 14", die im März nach einem
Feuer nahe Manila kenterte und sank.
Nach "Gretje"-Untergang: Tempolimit vor Borkum gefordert
(22.06.2004) - Nach dem Untergang der "Gretje" vor Borkum, bei dem der 38-jährige
Greetsieler Kapitän Johann Conradi ums Leben kam, wird in Fischerkreisen
darüber diskutiert, ob das Fischen im Fahrwasser vor der Nordseeinsel auch
deshalb gefährlich ist, weil niederländische Fischer es mitunter an der
nötigen Rücksicht auf ihre deutschen Kollegen fehlen lassen. Gerd Willems,
Sprecher der Greetsieler Fischer, appellierte jetzt an die Niederländer,
mehr Rücksicht auf die deutschen Kutter zu nehmen. Es sei schon oft zu
Beinahe-Unfällen bekommen, weil die Niederländer sehr schnell und mit
entsprechend großer Heckwelle unterwegs seien. Deutsche Kutter, die ihre
Netze ausgebracht hätten, seien relativ unbeweglich und könnten deshalb den
niederländischen Trawlern nicht so schnell ausweichen. Jeweils montags und
freitags queren die in Eemshaven liegenden Urker Kutter in Pulks die
Emsmündung vor Borkum. Die Ostfriesen fordern ein Verbot dieser Pulkfahrten
und ein Tempolimit für die Schiffe der niederländischen Kollegen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kutter vor Alaska gestrandet
(22.06.2004) -
Am 18. Juni lief in der Narrow Strait nördlich von Kodiak Island, Alaska,
der 70 Fuß lange Kutter "Waters" auf Grund. Da in Homer beheimatete Schiff
lief in den Morgenstunden auf Felsen nahe der Ortschaft Ouzinke auf und
fiel bei Ebbe vollständig trocken. Die Küstenwache untersucht nun, wie es
zu der Strandung kommen konnte, obwohl die Untiefe klar als Gefahrenstelle
markiert ist.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kutter vor Oregon in Seenot
(22.06.2004) -
25 Meilen östlich des Oregon Inlet in North Carolina schlug am Vormittag
des 18. Juni ein 24 Fuß langer Angelkutter am Achterschiff leck und begann
zu sinken. An Bord waren sechs Menschen, darunter zwei Kinder. Auf Notrufe
des Kapitäns hin eilte ein Küstenwachboot der nahen Station Oregon Inlet
herbei und rettete alle außer dem Skipper. Dann stiegen zwei Seenotretter
auf das Boot über und wiesen ihn an, weiter Kurs zu halten. Ein Helikopter
flog aus Elizabeth City derweil eine Lenzpumpe herbei, hatte allerdings
Probleme, den Havaristen in der See auszumachen, bis der Kapitän ein
Notsignal abfeuerte. Nun ging der Hubschrauber über dem Boot in Stellung
und winschte die Lenzpumpe ab, die anschließend vom Rettungsteam
installiert wurde. Auf diese Weise gelang es, den Havaristen zu halten und
in Sicherheit zu bringen.
Vier Schiffbrüchige in Cleveland gerettet
(22.06.2004) -
Am 20. Juni sank im North Coast Harbor, Cleveland, ein nahe dem lokalen
Football-Stadion liegendes Boot. Die vierköpfige Crew wurde von der
Küstenwache gerettet. Augenzeugen hatten die Retter alarmiert, die ein 41
Fuß langes Boot aus Cleveland entsandte. Die Schiffbrüchigen wurden aus dem
Wasser gezogen und bei der Bootsstation unversehrt an Land gesetzt. Das
Boot soll von örtlichen Bergern gehoben werden.
Kutter nahe Kodiak auf Grund gesetzt
(22.06.2004) -
In Baby Bear Cove, südlich des Middle Point in der Peril Strait, Alaska,
geriet am Nachmittag des 16. Juni der 42 Fuß lange Kutter "Mar-Y-Cielo" in
Seenot. Das Schiff hatte am Propellerschaft Wassereinbruch erlitten und
musste von der Crew auf Grund gesetzt werden, um einen drohenden Untergang
abzuwenden. Ein Hubschrauber barg die dreiköpfige Besatzung mithilfe eines
Rettungsschwimmers ab. Außerdem wurde eine Lenzpumpe zum Havaristen
abgefiert, mit dessen Hilfe das eingedrungene Wasser abgepumpt wurde.
Anschließend gelang es, die Leckage abzudichten. Anschließend machte der
Kutter "Lady Cypress" eine Schlepptrosse fest und zog das Boot in Richtung
des Hafens von Sitka, wo es am Nachmittag des 17. Juni erwartet wurde.
Während der Schleppfahrt, die durch dichten Nebel behindert wurde, wurde
ständiger Kontakt mit der Küstenwachstation in Juneau gehalten.
Neue Zukunft für die "Adler Nordica"
(22.06.2004) -
Das durch ein Feuer während eines Umbaus bei der Kieler Lindenau-Werft im
April schwer beschädigte Fahrgastschiff "Adler Nordica" soll repariert
werden. Ein Werftsprecher bestätigte, dass das Schiff wie geplant im Sommer
zwischen Malmö und Kopenhagen eingesetzt werden soll. Zuvor gilt es nun,
die im Fahrgastraum und auf der Brücke entstandenen Schäden zu beseitigen
und gleichzeitig das einstige Seebäderschiff "Pidder Lyng" auf den neuesten
Stand der Technik zu bringen. Hierfür wird ein Betrag von 1,8 Millionen €
veranschlagt. Nach dem Feuer, dass das Schiffsinnere großflächig verwüstet
hatte, war ein zeitweilig ein konstruktiver Totalverlust befürchtet worden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Luxusliner "Oriana" in China gesunken
(21.06.2004) - Im Hafen von Dalian in der norostchinesischen Prpovinz Liaoning sank am 17.
Juni der ehemalige britische Luxusliner "Oriana", 41.915 BRZ. Das Schiff
hatte hier zuletzt einen ständigen Liegeplatz als schwimmender Themenpark
in der Xinghai Bucht eingenommen. Ein schwerer Sturm erfasste das Schiff in
der Nacht zum 17. Juni, drückte es auf die Seite und verursachte eine
schwere Backbordkrängung. Die "Oriana" drohte zu kentern und sank
schließlich mit starker Schlagseite bis zur Höhe des Bootsdecks. Die
"Oriana" ist 260 Meter lang und war von 1957 bis 1960 von
Vickers-Armstrong's, Barrow, für die britische Orient Steam Navigation Co
erbaut worden. Das Fassungsvermögen betrug 638 Passagiere in der ersten und
1.496 in der Touristenklasse. Nach ihrer Fertigstellung verkehrte sie
zwischen Southhampton und Australien. 1962 kollidierte sie zwischen San
Francisco und Los Angeles im Nebel mit dem amerikanischen Flugzeugträger
"Kearsarge". In den 70er Jahren wechselte sie vom Liniendienst ins
Kreuzfahrtgeschäft und wurde bis 1981 im Sommer von England, im Winter von
Australien aus eingesetzt. Nun fasste sie 1.677 Fahrgäste in einer Klasse.
Bis 1986 blieb sie dann in Australien, ehe sie erst nach Japan, dann nach
China verkauft wurde.Sechs Tuurbinen von insgesamt 80.000 PS brachten sie
auf 27,5 Knoten Reisegeschwindigkeit.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Yachteinbruch: Boot in Brand gesetzt
(21.06.2004) -
Am Abend des 15. Juni brach auf einem Segelboot auf der Untereider bei
Rendsburg ein Feuer aus. Auslöser des Brandes auf dem 7,5 Meter langen Boot
des Typs Winga 25 war ein Gaskocher, den drei Jugendliche angezündet
hatten. Sie waren zuvor auf der Suche nach Wertgegenständen in das Boot
eingebrochen. Als die polizeibekannten zwölf- bis vierzehnjährigen aus dem
Boot ausstiegen, ließen sie den Gaskocher in Betrieb, so dass er die
Inneneinrichtung entzünden konnte. Der Sachschaden beträgt rund 23.000 €.
Die Jugendlichen wurden gefasst.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Trawler vor Vietnam verschollen
(21.06.2004) -
560 Kilometer vor der vietnamesischen Küste ließ ein Typhoon am 19. Juni
etliche Fischkutter in Seenot geraten. Das größte Einzelunglück traf den
Trawler "QNA-1431", der sich mit 20 Mann Besatzung in dem Seegebiet auf
Fangfahrt befand. Das vietnamesische Schiff wird seit dem Unwetter vermisst
und ist vermutlich mit seiner gesamten Crew gesunken.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Frachter vor Sharjah gesunken
(21.06.2004) -
Ein unidentifizierter Frachter sank in der Nacht zum 19. Juni vor dem
Emirat Sharjah. Die Küstenwache der Vereinigten Arabischen Emirate hattte
am Vorabend einen SOS-Ruf des Schiffes aufgefagen. Nach einer Suchaktion
gelang es, die neunköpfige Crew des mittlerweile gesunkenen Schiffes am
folgenden Vormittag zu retten. Auslöser des Schiffsunglücks war schlechtes
Wetter.
Vergnügungsfahrt endete im Krankenhaus
(21.06.2004) -
Das 85 Fuß lange Casinoschiff "Lady Luck" geriet am 18. Juni vor Florida in
Seenot. Die ehemalige "Fort Pierce" war auf einer Nachtfahrt mit 32
Passagieren und 17 Mann Besatzung in eine Strömung geraten und mit einer
Brücke kollidiert. Auf dem Vergnügungsschiff brach Panik aus. Mehrere
Fahrgäste wurden durch den Aufprall verletzt.
Amerikanischer Traditionssegler gesunken
(21.06.2004) -
In Charles Towne Landing sank am 14. Juni das 53 Fuß lange amrikanische
Segelschiff "Adventure" an seinem Liegeplatz. Bei dem Schiff handelte es
sich um einen 1970 fertiggestellten Nachbau eines Handelsfahrers aus dem
17. Jahrhundert. Am 17. Juni gelang es der Davidson Diving Inc. & Halsey
Cannon Boat Yard, das Schiff zu heben.
Schlepper und Kutter kollidiert
(21.06.2004) -
Der amerikanische Schlepper "Ab York", der eine leere Gasolinbarge schob,
kollidierte am Morgen des 18. Juni auf dem New Orleans Industrial Canal
mit dem 30 Fuß langen Kutter "Miss Calaon". Bei dem Zusammenstoß, der sich
knapp eine Meile vom Mississippi entfernt abspielte, gab es mehrere Verletzte.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kutter vor England in Seenot
(21.06.2004) -
Am Vormittag des 19. Juni schlug in stürmischem Nordwestwind der dänische
Trawler "Halsnaes" 140 Seemeilen südöstlich von Berwick-on-Tweed leck und
sandte ein Mayday, nachdem die bordeigenen Lenzpumpen ausgefallen waren. An
Bord des Schiffes befanden sich drei Mann Besatzung. Das dänische Lyngby
Radio fing den Notruf ebenfalls auf und übersetzte die Informationen der
Crew für die englische Küstenwache in Humber, die einen Hubschrauber aus
Kinloss zum Havaristen in Marsch setzte. Noch während dieser auf dem Weg
war, gelang es den Fischern, ihre eigenen ausgefallenen Lenzpumpen wieder
zu starten. Der Hubschrauber machte weiterhin standby und könnte im
Bedarfsfall bei einer in dem Seegebiet liegenden Bohrinsel aufgetankt werden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Lastwagen versenkt Fähre
Molkenberg (20.06.2004) Ein Lkw hat am Wochenende eine Havel-Fähre an der Landesgrenze zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg zum Sinken gebracht. Nach Angaben der Polizei sollte der Lastwagen mit Anhänger am Samstag mit der Wirtschaftsfähre Molkenberg im Landkreis Stendal über die Untere Havelwasserstraße setzen. Beim Rangieren brachte er die Fähre aus dem Gleichgewicht, so dass das Bootsheck in die Havel gedrückt wurde und Wasser in die Fähre lief.
Das Gefährt sank etwa 20 Meter vom Ufer entfernt. Fährführer und Fahrer kletterten auf den Lkw-Anhänger, der noch aus dem Wasser ragte. Dort wurden sie unverletzt von einem Boot geborgen. Anschließend wurde der Lkw an Land gezogen. Von der Fähre ragten nur noch Teile der Aufbauten aus dem Wasser. Über ihre Bergung sollte am Montag entschieden werden. Die Schifffahrt war den Angaben zufolge nicht gefährdet.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Tod beim Kite-Surfen - Berliner verunglückt am Fleesensee
Göhren-Lebbin/Berlin (17.06.2004) Ein 60 Jahre alter Berliner ist am Mittwochabend beim Kite-Surfen mit seinem Gleitschirm tödlich verunglückt. Der Mann sei nahe dem Tourismuszentrum Göhren-Lebbin in Mecklenburg-Vorpommern offenbar von einer Windböe erfasst und gegen einen am Ufer stehenden Fahnenmast geschleudert worden, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Später erlag der Verunglückte in einem Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.
Die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg hat nach eigenen Angaben keine Anhaltspunkte für ein Verschulden Dritter. Der Berliner war demnach mit einem Bekannten zum Surfen extra an das Gewässer gereist. Für den Sport brachten beide ihre eigene Ausrüstung mit.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
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Motorboot vor Peenemünde gestrandet
(17.06.2004) -
Stürmische Winde haben in den vergangenen Tagen vor der deutschen
Ostseeküste viele Freizeitskipper in Seenot gebracht. Seit dem 14. Juni
wurden acht Bootsunfälle bekannt. Am Peenemünder Haken mussten am 15. Juni
zwei Skipper gerettet werden, deren Motorboot auf Grund gelaufen war. Die
beiden Neubrandenburger hatten ihr Schiff nicht mehr aus eigener Kraft
befreien können. Aufgrund des starken Windes und der zu geringen
Wassertiefe konnte ein Seenotrettungsboot den Unfallort nicht erreichen.
Daraufhin bargen Wasserschutzpolizisten die beiden Schiffbrüchigen mithilfe
eines Schlauchbootes und brachten sie in den Hafen Kröslin.
Quelle: Tim
Schwabedissen
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Kenternder Frachter schloss Fahrgäste ein
(17.06.2004) -
Der kongolesische Kombifrachter "Karibu" kenterte am 15. Juni im Hafen von
Goma, Kongo, an seinem Liegeplatz. Dabei kamen mehrere Passagiere ums
Leben. Zwei Tote wurden bislang aus dem Wrack geborgen. Mehrere andere, die
beim Kentern wohl im SChiff eingeschlossen wurden, sind noch vermisst. Das
Unglück ereignete sich während der Ladearbeiten.
Quelle: Tim
Schwabedissen
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Kutter drohte bei "Pallas" zu stranden
(17.06.2004) -
Am 15. Juni drohte der Friedrichskooger Kutter "Kap Arkona" im Amrumer
Rütergat zu stranden, nachdem ein ausgebrachtes Netz in den Propeller
geraten war und die Antriebswelle blockierte. Auf seinen Notruf hin lief
der Seenotkreuzer "Eiswette" aus Wittdün mit hoher Fahrt zum 18 Meter
langen Havaristen, der zwei Seemeilen südwestlich des Wracks der "Pallas"
in der hochgehenden See und einem mit sechs Windstärken blasenden Südwest
mit seiner zweiköpfigen Crew rasch auf die Küste zutrieb. Es gelang, eine
Schleppverbindung zum 23 Meter langen Kreuzer aufzubauen, der den
Havaristen mit der Kraft seiner 2.000 PS aus der Gefahrenzone und nach
Wittdün einschleppte. In der Hafeneinfahrt nahm die "Eiswette" den Kutter
längsseits, um ein sicheres Manövrieren im engen Becken zu ermöglichen.
Dicht vor dem Strand wurde der Kutter so auf Grund gelegt, dass er bei Ebbe
trockenfiel und die Besatzung die Schraube am Nachmittag klarieren konnte.
Quelle: Tim
Schwabedissen
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Trawler drohte vor Norwegen zu sinken
(17.06.2004) -
Am Morgen des 15. Juni gingen bei der Shetlands-Küstenwache Notrufe des
Trawlers "Sunrise" aus Fraserburgh ein, der 120 Seemeilen östlich der
Shetlands in norwegischen Gewässern leckgeschlagen war. Das Schiff war im
Gespann mit der 200 Yards entfernten "OCean Dawn" auf Fangfahrt gewesen,
als Wasser eindrang und die beiden Hauptlenzpumpen versagten. Von Sumburgh
auf den Shetlands stieg in Absprache mit der norwegischen Küstenwache ein
Hubschrauber auf. Gleichzeitig wurden die Flugrechte geklärt und eine
mögliche Betankung auf der Ölplattform "Osebege North" vorbereitet. Eine
gute Stunde nach dem Notruf schwebte der Helikopter über dem Havaristen,
dessen Kapitän zunächst auf ein Abbergen der Besatzung drängte. Die
Hubschrauberbesatzung fierte stattdessen zwei Lenzpumpen zur "Sunrise" ab
und machte sich auf den Rückweg auf die Heimatbasis. Die "Sunrise" machte
sich wenig später mit kleiner Fahrt auf den Weg zurück zum Heimathafen. Sie
wird dabei weiter beobachtet, bis sie endgültig in Sicherheit ist.
Quelle: Tim
Schwabedissen
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Kutter vor Bangla Desh gesunken
(17.06.2004) -
In einem starken Sturm vor der Südküste von Bangladesch sanken am 12. Juni
mindestens fünf Kutter. Rettungskräfte nahmen die Suche nach etwa 70
vermissten Seeleuten auf. 13 Fischbrüchige wurden auf einer Insel entdeckt,
auf die sie sich gerettet hatten. Einige waren leicht verletzt. Sie gaben
an, dass ihre Boote bei heftigem Wind in zwölf Meter hohen Wellen gekentert
seien. Der Sturm hatte sie im Golf von Bengalen überrascht. Hunderte
Angehörige vermisster Fischer kamen an die Strände der Ortschaft Cox's
Bazar, um nach Überlebenden zu suchen. Aus Kreisen der Rettungsmannschaften
verlautete, man sei zuversichtlich, dass die meisten Fischer sich auf
kleine Inseln vor der Küste hätten retten können.
Quelle: Tim
Schwabedissen
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Laderaum IV der "Cape Africa" abgedichtet
(17.06.2004) -
Am 12. Juni gelang es, zumindest den zweiten Kofferdamm an den Rumpf der
havarierten "Cape Africa" zu bringen und am 13. Juni zu befestigen.
Allerdings traten auch dieses Mal unerwartete Probleme auf, weil ein Teil
des Kofferdamms während der Arbeiten zusammenbrach. Inzwischen gibt er
allerdings an der Steuerbordseite Schutz. Nun wird die Ankunft der "Bandar"
erwartet, die rund 80.000 Tonnen Erz löschen soll, damit das Leck in
Laderaum drei über der Wasserlinie liegt und eine Verschleppung in einen
Reparaturhafen möglich wird. Die "Bandar" wird jetzt um den 24./25. Juni in
der False Bay erwartet. Die Schlepper "Smit Amandla" und "S.A. Agulhas"
liegen weiterhin in Bereitschaft oder geben logistische Unterstützung.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Bergung des "Gretje"-Wracks fraglich
(16.06.2004) - Widersprüchliche Angaben gibt es zu einer Bergung der am 11. Juni 2,5
Seemeilen nordwestlich von Borkum gesunkenen "Gretje/Gre. 8". Während ein
Sprecher des WSA Emden angab, die Verhandlungen mit den Versicherungen
seien in vollem Gange und nur die Zusage fehle noch, hieß es gegenüber
Borkumer Pressevertretern am 14. Juni, dass man von einer Aufgabe des
Wracks ausgehe. Die "Gretje" liegt auf 15 Metern Tiefe querab vom
Borkum-Riff im Fahrwasser und wurde als Gefahrenstelle betonnt. Das Wrack
hat sich inzwischen an seiner Untergangsstelle festgesetzt. Die von
Marinetauchern durchgeführten ersten Tauchgänge zur "Gretje" hatten wegen
der zunächst instabilen Lage des Schiffes auf dem Meeresgrund bei
einsetzender Strömung zunächst abgebrochen werden müssen. Über zehn
Fischkutterbesatzungen aus Deutschland und den Niederlanden hatten dann
aber am Morgen des 14. Juni eine private Suchaktion gestartet, die rasch
zum Erfolg führte. Es sei ein Ehrenkodex, dass die Fischer keinen Kollegen
auf See lassen, hieß es in Greetsiel. Auf die näheren Umstände, wo exakt
der Kapitän durch den von ihnen geheuerten Taucher im Wrack gefunden wurde,
machte die Polizei aus ermittlungstechnischen Gründen keine Angaben. Der
Leichnam von Kapitän Johann Conradi wurde inzwischen in die Oldenburger
Gerichtsmedizin gebracht.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Vorwürfe nach Strandung der "Caribic"
(15.06.2004) - Schwere Vorwürfe erhebt der Eigner des in der Wesermündung verloren
gegangenen Rostocker Kutters "Caribic", Lars Benn, gegen die zuständigen
Wasserbehörden. Das 83 BRT große Schiff war am Abend des 5. Juni auf dem
Weg von Cuxhaven nach Wilhelmshaven drei Seemeilen südöstlich des
Leuchtturms Roter Sand auf Höhe von Tonne 20 auf Grund gelauifen. Im Rahmen
einer Kontrollfahrt sicherte der Seenotkreuzer "Vormann Steffens" den
Unfallort, musste aber zunächst nicht eingreifen. Die Seenotretter hatten
empfohlen, zunächst vor Anker liegen zu bleiben, doch weil die "Caribic"
mit ihren 2,8 Metern Tiefgang bei drei bis vier Windstärken in der Schwell
wiederholt durchsetzte, ging Benn wieder ankerauf und suchte den Weg zurück
in tieferes Wasser. Dabei setzte das Schiff mehrfach auf. Durch einen
Navigationsfehler kam es aber wenig später erneut zu einer Grundberührung,
der ein massiver Wassereinbruch folgte. Nahe Tonne 18 wurde das Schiff auf
Grund gesetzt, und um 23.37 ein Notruf ausgestrahlt.
"Tavastland"-Havarie geklärt
(14.06.2004) -
Der Frachter "Tavastland", dessen Grundberührung im Nord-Ostsee-Kanal bei
Neuwittenbek zu einer kurzfristigen Sperrung der Schifffahrtsstraße geführt
hatte, ist wieder repariert. Der 137 Meter lange Havarist war nach dem
Freischleppen durch den kieler Schlepper "Bülk" in der Weiche Landwehr vor
Anker gegangen. Bei den späteren Untersuchungen stellte sich heraus, dass
ein Defekt an der Kühlwasseranlage zu einer Abschaltung der
MaK-Hauptmaschine geführt hatte, so dass die erst ein Jahr alte
"Tavastland" manövrierunfähig auf Grund trieb. Mit dem Heck hatte sie nach
der Strandung den Uferweg des Kanals überragt und so für beachtliches
Aufsehen gesorgt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Vermisster Kutterkapitän tot aus Wrack geborgen
Borkum (14.06.2004). Der nach einer Kollision zweier Fischkutter vor der ostfriesischen Insel Borkum vermisste Kapitän der
«Greetsiel 8» ist tot. Taucher hätten die Leiche des 38 Jahre alten Seemanns am Montagmorgen im Wrack seines Fischkutters
entdeckt und geborgen, sagte ein Sprecher der Borkumer Wasserschutzpolizei auf ddp-Anfrage.
Zwei Tote nach Kollision im Manöver
(13.06.2004) -
Bei einem Manöverunglück vor der schwedischen Ostseeküste sind am 13. Juni
zwei schwedische Marineangehörige ums Leben gekommen. Bei der Kollision
zweier an einem Manöver beteiligter Marineschiffe gingen die beiden
Seeleute über Bord. Sie konnten nur noch tot aus dem Wasser geborgen
werden. An dem Manöver beteiligten sich rund 50 Boote.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kutterkollision - Seenotretter suchen vermissten Kapitän
Borkum (13.06.2004) Nach der Kollision von zwei Fischkuttern vor der ostfriesischen Insel Borkum suchten Seenotretter bislang erfolglos nach dem vermissten Kapitän der gesunkenen «Greetsiel 8». Der 15 Meter lange deutsche Fischkutter «Greetsiel 8» aus dem gleichnamigen ostfriesischen Hafenort war am frühen Freitagmorgen gegen 2.30 Uhr mit der 30 Meter langen niederländischen «Greetje BOS» zusammengestoßen und unmittelbar danach gekentert, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Bremen mitteilte.
Hochzeitsgesellschaft fiel ins Wasser
(12.06.2004) -
Am 12. Juni kenterte 500 Meter vom Ufer entfernt auf dem Schweizer
Zürichsee ein Personenschiff in schwerem Seegang. An Bord befand sich eine
20-köpfige Hochzeitsgesellschaft. Sämtliche Personen konnten von der
Wasserschutzpolizei unversehrt aus dem Wasser gezogen werden. Nachdem sich
Brautpaar und Gäste von dem Sturz ins 19 Grad kalte Wasser erholt hatten,
wurde die Feier weniger feucht als fröhlich am Abend in einem Festsaal an
Land fortgesetzt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
80 Tote nach Kollision im Kongo befürchtet
(11.06.2004) -
Am 11. Juni kollidierten auf dem Kiwu-See in Kongo zwei voll besetzte
Fährboote. Eines der Schiffe kenterte und sank. Es wurde befürchtet, dass
in dem vor dem Hafen Goma liegenden Schiff rund 80 Menschen ertranken. Drei
Leichen wurden kurz nach dem Zusammenstoß geborgen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Drei Vermisste nach Maschinenraumbrand
(11.06.2004) -
Am 11. Juni brach im Maschinenraum des griechischen Bulkcarriers "Fair
Mare" vor Opman ein Feuer aus. Drei Besatzungsmitglieder werden vermisst
und fielen dem Brand wahrscheinlich zum Opfer. Ein viertes erlitt schwere
Verbrennungen und wurde von einem Hunbschrauber in ein Krankenhaus
geflogen. Schlepper nahmen den Frachter auf den Haken und schleppten ihn in
Richtung des saudi-arabischen Hafens Fujairah ab.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Steinfrachter sank wie ein Stein
(11.06.2004) -
Der mit Steinen beladene Frachter "Sultan Mahmud" aus Bangla Desh
kollidierte am 11. Juni auuf dem Fluss Panguchi mit dem indischen Frachter
"Shahid 1". Die "Sultan Mahmud", die auf dem Weg von Sylhet nach Mongla
war, kenterte und sank.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Bierflaschenfrachter versenkte Fähre
(11.06.2004) -
Am 11. Juni kollidierten auf dem Kiwu-See in Kongo die voll besetzten Fähre
"Karibu" mit dem Frachter "Mikeno". Die "Karibu", kenterte und sank. Es
wurde befürchtet, dass in dem vor dem Hafen Goma gesunkenen Schiff rund 80
Menschen ertranken. Drei Leichen wurden kurz nach dem Zusammenstoß
geborgen. Die "Mikeno" war mit einer Ladung leerer Bierflaschen unterwegs
gewesen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
25 Verletzte durch missglücktes Wendemanöver auf Donau
(10.06.2004) -
Vor Nakajima, Präfektur Ehime, kollidierte der chinesische
Containerfrachter "Ru Yi Quan", 6.577 BRZ, am 13. Juni mit dem
kambodschanischen Frachter "Ping Yang No. 5", 1.434 BRZ. Bei dem
Zusammenstoß in der japanischen Aki-See um zwei Uhr morgens kamen niemand
der beiden chinesischen Crews zu Schaden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Marineschiffe vor Plymouth kollidiert
(10.06.2004) -
Am 10. Juni kolliderte die britische Fregatte "Aryll" mit der ebenfalls zur
Royal Navy gehörenden HMS "Kent". Bei der Kollision vor dem Hafen von
Plymouth wurde niemand verletzt. An beiden Schiffen entstand geringer
Sachschaden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kreuzfahrer in Alaska auf Grund
(10.06.2004) -
Am 10. Juni lief das amerikanische Passagierschiff "Glacier Explorer" in
der Ressurection Bay, Alaska, auf Grund. Das Schiff lief auf einen nicht in
der Seekarte verzeichneten Felsen, als das Schiff versuchte, eine
Inselspitze in geringer Distanz zum Ufer zu runden, um den Passagieren
einen bestmöglichen Ausblick auf eine Gruppe von Austernfischern zu geben.
Die Steuerbordmaschine und der Propellerschaft der "Glacier Explorer"
wurden beschädigt, doch es gelang, den Havaristen mit eigener Kraft zu
einer auf der anderen Seite der Bucht gelegenen Werft in Seward zu
manövrieren.
Quelle: Tim
Schwabedissen
25 Verletzte durch missglücktes Wendemanöver auf Donau
(10.06.2004) -
Am Norgen des 10. Juni kam es auf der Donau bei der Reichsbrücke zu einem
Schiffsunfall. Das aus Dürnstein kommende deutsche Fahrgastschiff "Viking
Europe" prallte bei einem Wendemanöver gegen einen Pfeiler der Drücle, als
es gegen acht Uhr am dortigen Anleger festmachen wollte. Das 110 Meter
lange Schiff wurde von der Strömung erfasst und prallte mit dem Heck gegen
den Mittelpfeiler. Von den 135 Passagieren und 39 Besatzungsmitgliedern
wurden 25 verletzt. Die meisten von ihnen befanden sich im Speisesaal. Sie
erlitten Schnittwunden, Prellungen und Hautabschürfungen. Der Smut erlitt
Verbrennungen und kam ins Krankenhaus. Die anderen Verletzten wurden zum
Teil an Bord, zuum Teil ambulant behandelt. Außerdem wurde psychologische
Betreuung erteilt. Möglicherweise ist ein Fahrfehler des Zweiten Kapitäns
schuld am Unglück. Er hätte das Wendemanöver vorschriftsmäßig nicht vor,
sondern hinter der Brücke durchführen sollen. So verfing er sich mit dem
Schiff in einer fünf Meter langen Radarauslegestange.Die Brücke erlitt nur
leichte Schäden und wurde nach einer sicherheitstechnischen ÜBerprüfung
wieder freigegeben. Die 2001 erbaute "Viking Europe", die auf dem Weg von
Amsterdam nach Budapest in Wien einen Besichtigungsstopp für die
amerikanischen, britischen und canadischen Fahrgäste einlegen wollte, wurde
im Achterschiffsbereich an Backbord eingedrückt. Bulleyes gingen zu Bruch,
Relings wurden abgeknickt. Am 11. Juni soll sie aber ihre Fahrt fortsetzen
können.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Blindflug im Nebel: Geldbuße für Kapitän, der fast Kutter versenkte
(10.06.2004) -
Am 10. Juni wurde vor dem Kieler Amtsgericht die Kollision des
Heiligenhafener Kutters "Liebe", 62 BRZ, mit dem 77 Meter langen Frachter
"Gina R.", 1.770 BRZ, am 14 . Februar 2003 vor Fehmarn verhandelt. Die
dreiköpfige Besatzung des Kutters hatte sich seinerzeit nur knapp retten
können. In Kiel mussten sich nun beide Schiffsführer wegen Gefährdung des
Schiffsverkehrs verantworten: Die Anklage warf sowohl dem Kümo-Kapitän als
auch dem Fischwirtschaftsmeister grob pflichtwidriges Verhalten vor. Trotz
Sichtweiten unter 50 Meter hätten sie ihre Fahrt unvermindert fortgesetzt.
Nach vierstündiger Beweisaufnahme wurde das Verfahren gegen Geldauflagen
eingestellt: Der Kapitän der "Gina" muss 3.000 €, der Fischer 1.000 € an
die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger zahlen. Für diese
Lösung sprach, dass der Kümo-Eigner erst unmittelbar vor dem Unglück die
Verantwortung für das Schiff übernommen hatte. Er hatte mit seiner Frau
beim Frühstück unter Deck gesessen und seine Mannschaft angewiesen, ihn bei
Problemen sofort zu informieren. Dass draußen dichter Nebel herrschte, habe
er erst bemerkt, als der Steuermann die Maschine leicht drosselte. Knapp
eine Minute nach seinem Erscheinen auf der Brücke ereignete sich bereits
die Kollision. Der Eigner des Holzkutters "Liebe" gab an, mit ausgebrachtem
400 Meter langen Fanggeschirr unter 3,5 Knoten gelaufen zu sein. Den
Frachter habe er zwar schon länger beobachtet, jedoch seinen Kurs
beibehalten, da die "Gina R." ausweichpflichtig gewesen sei. Mindestens
drei, vier mal habe er Signal gegeben und damit gerechnet, dass der
Entgegenkommer nach Steuerbord ausweicht. Für diesen Fehlschluss war der
Fischer nach Überzeugung des Gerichts genug bestraft worden. "Wir sind
gerannt um unser Leben", berichtete der Kutterkapitän mit stockender
Stimme. Die "Liebe" wurde vom Frachter förmlich untergepflügt. Sie geriet
unter dem Steven des Frachters und wurde dwars durch die See geschoben. Das
Ruderhaus wurde zerschmettert. In ihm befand sich unerreichbar unter
Trümmern auch die Rettungsinsel des Kutters. Mit viel Glück konnte die
Kuttercrew an Deck des Frachters klettern. Die "Liebe" trieb im Nebel
davon. Sie wurde später von einem Seenotrettungskreuzer aufgefunden und
eingeschleppt. Der Sachschaden an dem Kutter belief sich auf 180.000 €.
Die Radaranlage der dänischen Fähre "Prins Richard", die im Liniendienst
auf der Vogelfluglinie zwischen Puttgarden und Rodby verkehrt, bestätigte
die Darstellung des Kutterkapitäns: Sie hatte die Annäherung der
Unfallgegner über elf, zwölf Minuten aufgezeichnet. Den Ausdrucken, die dem
Gericht vorlagen, konnte man entnehmen, dass beide Schiffe Kurs und
Geschwindigkeit konstant beibehielten, als sie frontal aufeinander
zuliefen. Erst in letzter Sekunde hatte die "Liebe" in einem Manöver des
letzten Augenblicks versucht, beizudrehen. Auf dem Kümo, an dem ein
Sachschaden von 10.000 € entstanden war, hatte man bis zum Zusammenstoß die
"Liebe" nicht ausgemacht: Von zwei Radargeräten war nur eines in Betrieb
gewesen, und das war nach Aussage eines Beamten der Wasserschutzpolizei
nicht optimal eingestellt. Der damalige Steuermann der "Gina R." lebt im
Ausland und stand als Zeuge nicht zur Verfügung.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Böses Erwachen: Yacht drohte in Dömitz zu sinken
(10.06.2004) -
In der Nacht zum 10. Juni erlitt ein Sportboot in der Elbe Wassereinbruch
durch ein undichtes Seeventil. Das Münchner Eignerehepaar hatte ihre Yacht
über Nacht im Hafen des Dömitzer Wasserwanderzentrums festgemacht. Gegen
zwei Uhr morgens wurde die Ehefrau wach und bemerkte einen massiven
Wassereinbruch. Ihr Mann setzte umgehend beide Lenzpumpen des Bootes in
Betrieb, um ein Sinken zu verhindern. Es gelang auch, des eindringenden
Wassers Herr zu werden. Beim Lenzen gelangte aber ölhaltiges Bilgenwasser
in den Hafen. Wasserschutzpolizei und Feuerwehr verzichteten angesichts der
Geringfügigkeit jedoch auf den Einsatz von Ölbindemitteln. Bei einer
Nachkontrolle hatte sich der Ölfilm nach Angaben der Wasserschutzpolizei
bereits fast vollständig aufgelöst.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kutter kenterte vor Oregon
(09.06.2004) -
Vor Lincoln City, Oregon, kenterte am 9. Juni ein amerikanischer
Lachskutter. Das Schiff war bei starker Strömung und acht Fuß hohen Wellen
in Schwierigkeiten geraten, nachdem die Maschine ausgefallen war.
Rettungsteams kamen zu Hilfe. Ein Mann ertrank.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kutter kenterte in Riesenwelle
(09.06.2004) -
Beim Einlaufen nach Freeport wurde am Morgen des 9. Juni der von
nächtlicher Fangfahrt im Golf von Mexico zurückkehrender Kutter "Sadie" von
einer großen Welle erfasst, die über den Bug brach. Das 35 Fuß lange Boot
kenterte in der Mündung von Freeport Jetties. Der Besatzung gelang es,
Notrufe abzusetzten. Minuten später lief ein 41 Fuß langes Küstenwachboot
aus und erreichte eine Viertelstunde später die Unglücksstelle. Die
vierköpfige Besatzung der "Sadie" trieb im Wasser, ihr Boot war am Sinken.
Es gelang den Rettern, die Schiffbrüchigen schnell an Bord zu nehmen und
anschließend den Kutter zu lenzen. Das Schiff wurde anschließend nach
Freeport eingeschhleppt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Fünf Sportfischer vor Venice gerettet
(07.06.2004) -
Die Küstenwache von New Orleans rettete am 7. Juni fünf Fischer, deren Boot
44 Seemeilen südlich von Venice gekentert war. Gegen 18.30 waren auf einer
Ölplattform Notrufe des Angelkutters "Addicted To" aufgefangen worden, nach
denen das Schiff Wassereinbruch erlitten habe. Aus New Orleans stieg
daraufhin ein Rettungshubschrauber auf, der wenig später das gekenterte und
zum Teil unter Wasser liegende Schiff in der See treibend ausmachte. Die
Schiffbrüchigen hatten sich auf den umgedrehten Rumpf gerettet. Ein
Notrufsender, den die Männer aktiviert hatten, hatte die rasche Ortung
ermöglicht. Zunächst wurden vier Mann aufgewinscht und auf der
nahegelegenen Bohrinsel abgesetzt. Ein Rettungsschwimmer blieb mit dem
letzten Überlebenden in einer Rettungsinsel zurück, bis der Hubschrauber
auf der Bohrinsel aufgetankt hatte und zur "Addicted To" zurückkehren
konnte. Hier nahm er die beiden Männer aus der Insel auf und brachte sie
gleichfalls zur Bohrinsel. Von dort wurden die Schiffbrüchigen an Bord des
Küstenwachkutters "Sturgeon" aus Grand Isle abgeholt und nach Venice
gebracht. Hier kamen sie gegen zwei Uhr morgens wohlbehalten an.
Quelle: Tim
Schwabedissen
"Ekliger Unfall" im Öresund
(07.06.2004) -
Am Abend des 7. Juni strandete in der Ostsee zwischen Dänemark und Schweden
der ägyptische Frachter "Dominat" beim Versuch, den Öresund zu passieren.
Das 200 Meter lange Schiff hat 33.000 Tonnen Pottasche geladen und befand
sich auf dem Weg vom russischen St. Petersburg nach Indien. Die 39-köpfige
Besatzung blieb bei der Havarie unversehrt. Um die "Dominat" wieder flott
zu bekommen, müssen rund 7.000 Tonnen der Ladung geleichtert werden. Für
die Bergung werden mehrere Tage veranschlagt. Eine Umweltgefährdung besteht
nicht. Ursache des Unglücks waren offenbar Navigationsfehler. Außerdem
hätte das 1985 erbaute Schiff mit seinen 11 Metern Tiefgang gar nicht in
diesem Seegebiet unterwegs sein dürfen. Nach Angaben der schwedischen
Küstenwache habe der Kapitän die Seekarten nicht richtig gelesen. Ein
Sprecher sagte, es habe sich um einen "ekligen Unfall" gehandelt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Rennyacht vor Canada gekentert
(07.06.2004) -
Am 7. Juli wurde der Schweizer Segler Bernard Stamm von seiner 15 Meter
langen Rennyacht "Cheminées Poujoulat-Armor Lux" gerettet. Die Yacht war
eines von 37 Booten, die am 31. Mai aus Portsmouth in England zur
Nordatlantikquerung im Rahmen der Regatta "The Transat" gestartet waren.
700 Kilometer vor Neufundland, noch 3800 Kilometer vom Zielhafen Boston
entfernt, traten bei 35 Knoten Windgeschwindigkeit plötzlich starke
Schwingungen am Kiel auf. Gegen drei Uhr morgens später brach er ab und
ließ das Boot in drei bis vier Meter hohen Seen kentern. Stamm gelang es,
sich in eine eigens für Notfälle konstruierte, wasserdichte Abteilung zu
retten. Gegen neun Uhr sandte er SOS, woraufhin aus Greenwood, Nova Scotia,
ein Herkules-Suchflugzeug startete. Es gelang, die kieloben treibende Yacht
zu orten und Funkkontakt zum 39jährigen Stamm herzustellen. Dann wurde der
Tanker "Emma" zum Boot dirigiert, der am Nachmittag mit den bordeigenen
Rettungsbooten den Schiffbrüchigen rettete. Er befand sich in guter
Verfassung und war unverletzt. Grund des Unglücks war offenbar, dass der
Kiel den Belastungen der Geschwindigkeit von 26 Knoten in der hoch gehenden
See nicht standhielt. Das 2 Millionen $ werte Boot, mit dem Stamm bereits
2002 ein Round-the-world-Race gewonnen hatte, musste aufgegeben werden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Junge aus gekentertem Boot gerettet
(05.06.2004) -
Am 5. Juni kenterte ein Sportboot nahe Huntington Park, Newport News. An
Bord des 15 Fuß langen Schiffes befanden sich fünf Personen. Vier wurden
kurz nach dem Unlück aus dem James River gerettet. Ein sechsjähriger Junge
wurde zunächst vermisst. Unverzüglich machte sich ein 25-Fuß-Rettungsboot
aus Portsmouth auf den Weg. Außerdem wurde der 160 Fuß lange Tenbder
"Kennebec" der Küstenwache von Portsmouth in Marsch gesetzt. Nach
zweistündigen vergeblichen Versuchen vo Rettern, in das gekenterte Boot zu
gelangen, hob die "Kennebec" es behutsam ein Stück aus dem Wasser, so dass
Taucher das Bootsinnere erreichen konnten. Sie fanden den mit Schwimmweste
ausgestatteten Jungen unversehrt vor. Er wurde zur Leeward Marina gebracht
und von dort in ein Krankenhaus transportiert, das ihm einen guten Zustand
attestierte.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Zwei Yachten nach Verpuffung zerstört
(04.06.2004) -
Ein Feuer zerstörte in Hamburg am 4. Juni die Motoryachten "Sinus" und
"Nemo". Ein drittes Boot wurde beschädigt. am Tatenberger Deich (Dove
Elbe).Das Unglück ereignete sich am Tatenberger Deich in der Dove-Elbe, als
ein Mann auf der "Sinus" beim Verlegen von Fußboden mit Klebstoff
arbeitete. Plötzlich gab es eine Verpuffung mit Stichflamme. Verletzt wurde
niemand. Der Sachschaden beträgt rund 300.000 €.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Havarie der "Cape Africa" wird zur never-ending-story
(04.06.2004) -
Vor ungeahnte Probleme stellte die Berger die Havarie der "Cape Africa".
Hochgehende See vereitelte am zunächst am Pfingstwochenende die Montage des
stählernen Kofferdamms auf der Leckage. Am 30. Mai war der Seeleichter
"Niord" von der "Smit Amandla" zwar mit dem Kofferdamm zum Havaristen
geschleppt worden, konnte wegen der hohen Schwell aber nicht längsseits
gehen. Tags darauf kam es zum Fiasko: Statt auf der Bordwand des
Erzfrachters landete am 1. Juni der Kofferdamm beim Versuch, ihn am Rumpf
zu befestigen, auf dem Meeresgrund vor der südafrikanischen Küste. Der 65
Tonnen schwere Stahlkörper mit Abmessungen von 26x11x1,5 Metern war zwar
zunächt an Bord der Barge "Niord" längsseits gebracht und auf das Leck
gezogen worden. Doch der Sog des ein- und ausströmenden Wassers aus dem
Laderaum III verhinderte während der folgenden Stunden zusammen mit immer
höher in die False Bay hereinrollender Schwell die Montage. Um drohende
weitere Schäden am Rumpf der "Cape Africa" durch den dagegen schlagenden
Stahlkörper abzuwenden, blieb nichts anderes übrig, als am Morgen des 2.
Juni die bereits bestehenden Verbindungen wieder zu lösen. Der Kofferdamm
versank in eine Tiefe von 39 Metern. Dabei riss er noch ein Leck in einen
Doppelbodentank der "Cape Africa", der daraufhin voll Wasser lief. Taucher
lokalisierten inzwischen das 20x20 cm große Loch in Tank II und dichteten
es ab.
Im Laufe des 2. Juni gelang es auch, den gesunkenen Kofferdamm auf dem
Sandboden der False Bay zu lokalisieren. Für seine Bergung wird nun eine
bestmögliche Methode gesucht. Die südafrikanische Umweltbehörde hatte von
vornherein klargemacht, dass das Gebiet der False Bay eigentlich keine
Reparaturörtlichkeit sei.
Für die "Cape Africa" wurde am 4.6. ein neuer Bergungsplan bekanntgegeben.
Nun soll doch die aufwändige Methode des Leichterns angewandt werden. Der
Spezialfrachter "Bandar" soll rund 80.000 Tonnen der Eisenerzladung
löschen, damit der Havarist so weit austaucht, dass die Leckstelle
zugänglich wird. Das Schiff muss für diesen Einsatz zunächst umgebaut
werden und wird um den 20. Juni in der False Bay erwartet. Für das
anschließende Leichtern werden mindestens sieben volle Schönwettertage
veranschlagt.
Wenn die Schäden am Rumpf provisorisch repariert sind, soll die "Cape
Africa" schließlich in einen sicheren Hafen verschleppt werden.Bei
Untersuchungen wurden inzwischen weitere Schwingungsschäden in Laderaum IV
entdeckt, die durch den Schaden an Luke III ausgelöst wurden. Davon sind
Spanten und Rumpfplatten an Steuerbord betroffen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
"Tricolor" wird weggebaggert
(04.06.2004) -
Die Arbeiten am Wrack der "Tricolor" gehen wieder voran. Wie das
Bergungskonsortium am 4. Juni bekanntgab, wurden seit Wiederaufnahme der
Bergung am 15. Mai rund 3.500 Tonnen Trümmer durch den Schwimmkran "Taklift
4" vom Meeresgrund beseitigt. Der Kran arbeitet mit einem großen Bagger,
mit dessen Hilfe die Schiffsteile auf eine Barge gehoben werden, die bis zu
700 Tonnen Schrott zu laden vermag. Fünf Mal lief die Barge seither den
Hafen von Zeebrugge in Belgien an, wo die Schiffsreste weiterverarbeitet
werden. Momentan wird das Oberdeck der "Tricolor" beseitigt, das von den
Winterstürmen in Stücke geschlagen wurde. Am Kiel des Wracks sind nur noch
vier Doppelbodensektionen so weit intakt, dass sie nach Hoffnung der Berger
mithilfe von Drähten oder Ketten am Stück gehoben werden können.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Explosion auf Chemikalientanker
(04.06.2004) -
Auf dem arabischen Chemikalientanker "NCC Mekka", 37.272 tdw, kam es am 4.
Juni zu einer Explosion. Das 1995 in Norwegen erbaute Schiff Norway, das
von der National Chemical Carriers Ltd., Saudi Arabien, bereedertt wird,
lag in Santos, Brasilien, um eine Ladung für Aratu aufzunehmen und dann
Kurs auf Amerika zu nehmen, als sich in einem der Ladetanks eine Explosion
ereignete. Zwei Besatzungsmitglieder wurden schwer verletzt, einer davon
erlag wenig später seinen Verletzungen. Die "NCC Mekka" erlitt strukturelle
Schäden, wurde in ihrer Stabilität aber nicht beeinträchtigt. Es nahm
zunächst Kurs auf Rio de Janeiro, wo sie inzwischen auf Reede vor Anker ging.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Gestrandete Yachties mit Surfbrett gerettet
(03.06.2004) -
Am 3. Juni strandete die Yacht "Petama" aus Fremantle auf ein Riff 500
Kilometer vor der australischen Westküste. Ein SOS-Ruf der dreiköpfigen
Besatzung alarmierte den Kapitän des Motorschiffes "Titan", das Kurs auf
die Strandungsstelle nahm. Er fand die "Petama" hoch auf einem
unerreichbaren Riff vor. Die Besatzung des Bootes hatte bereits 10
ungemütliche Stunden auf dem windumtosten Riff verbracht. Es stellte sich
auch als ein unlösbares Problem für die "Titan" dar, eine Lücke in den
Brechern zu finden, um ein Dinghi zu senden. So verfiel der Kapitän auf die
Idee, mit einem Surfboard durch den Brandungsgürtel zu kommen. Es gelang,
mit seiner Hilfe alle drei Schiffbrüchigen zwar gut durchgeschüttelt, aber
unversehrt zur "Titan" zu bringen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Chemietanker vor Lymington gestrandet
(03.06.2004) -
Eine halbe Meile südlich des amerikanischen Hafens Lymington lief am
Nachmittag des 3. Juni der 115 Meter lange Chemikalientanker "Attilio
Evoli" auf Grund. Das Schiff war auf der Reise von Fawley, Southampton,
nach Barcelona. Vier Stunden nach der Strandung gelang es, den in der
Hafeneinfahrt Lymingtons festsitzenden Havaristen mit der Flut
freizuschleppen. Das Schiff wurde samt seiner 16köpfigen Besatzung zu einem
sicheren Ankerplatz eskortiert, wo es auf Schäden untersucht werden soll.
Der Rumpf hat die Grundberührung nach ersten Erkenntnissen unversehrt
überstanden. Ein von den Eignern beauftragtes Taucherteam soll das
Unterwasserschiff noch einmal gründlich inspizieren.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Autofrachter nach Feuer in Antwerpen gekentert
(03.06.2004) -
Am 3. Juni brach auf dem Beiruter RoRo-Frachter "Sea Trust" in Antwerpen
ein Feuer aus. Der Brand löste die bordeigene Löschanlage aus. Dadurch
wurden die Flammen zwar rasch erstickt, jedoch verlor das Schiff durch das
Löschwasser seine Stabilität und kenterte nach Steuerbord gegen den Kai.
Der Havarist steht nun samt der Autoladung bis übers Oberdeck unter Wasser.
Die 16-köpfige Crew konnte sich retten, wobei einige der Seeleute
Verletztungen erlitten. Die "Sea Trust" der Abou Merhi Lines war 1983 als
"Sea Hamex" erbaut worden. Im Januar 2003 war sie noch unter diesem Namen
in schwerer See vor Rosslare, Irland, auf Grund gelaufen, konnte aber am
selben Tag freigeschleppt werden. Wenig später ging sie an die derzeitigen
libanesischen Eigner.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Last ship home: "Crangon" in Flensburg gehoben
(03.06.2004) -
Am 3. Juni wurde die am Vorwochenende während der Flensburger Rumregatta
gesunkene "Crangon" vor Solitüde gehoben. Gegen acht Uhr hatte die
Bergungsaktion begonnen, als eine mit Krangeschirr ausgerüstete Ramme der
Stadtwerke an der Untergangsstelle verankert wurde. Taucher legten
Hebestropps um das Wrack, dessen Mastspitze bereits wenig später über Waser
erschien. Dann wurden die noch gesetzten Segel samt Sturmreff sichtbar, und
gegen 11 Uhr hatte der Rumpf der "Crangon" die Wasseroberfläche
durchbrochen. Mit leistungsstarken Lenzpumpen wurde nun das Wasser aus dem
Schiffsinnern befördert, und gegen 12 Uhr war es ausgepumpt. Skipper Dirk
Pauly und ein DLRG-Helfer bugsierten das Boot anschließend unter eigenen
Segeln an einen Liegeplatz im Flensburger Museumshafen. Hier muss in den
nächsten Tagen der Motor repariert werden. Dann kann die "Crangon" die
Heimreise nach Hamburg angetreten. Der Preis für das "Last Ship home", das
letzte eingelaufene Schiff, dürfte der "Crangon" nach einer Regattazeit von
288 Stunden sicher sein.
Quelle: Tim
Schwabedissen
RoRo-Frachter gestrandet
(02.06.2004) -
Im Parana-Fluss strandete am 2. Juni der RoRo-Frachter "Laine", 15.893 BRZ.
Mit der Bergung des 1985 erbauten Havaristen wurde die in London und
Griechenland ansässige Firma Tsavliris Salvage beauftragt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Bohrinsel kollidierte mit Kaianlage
(02.06.2004) -
Am Morgen des 2. Juni riss sich der Halbtaucher "Ensco 7500", 14.060 tdw,
von seiner Verankerung an der Westbank des Pascagoula-Flusses los. Starke
Winde von bis zu 70 Meilen Geschwindigkeit trieben die Bohrinsel gegen
einen Kai auf der anderen Flussseite. Die Kaianlage wurde auf einer Länge
von 120 Fuß zerstört, ehe die "Ensco 7500" zum Stoppen kam. Massive Beton-
und Stahlkonstruktionen wurden bei dem Aufprall der Bohrplattform wie
Spielzeug zusammengefaltet. Nur knapp wurde der Kai des National Oceanic &
Atmospheric Administration Research verfehlt. Das Rig war zu
Reparaturarbeiten bei der Signal Int'l Marine vor Anker gegangen, wohin es
in den Mittagsstunden mit der Hilfe von sechs Schleppern von Colle Towing,
Pascagoula Bar-Lotsen, der Hafenbehörden, der Küstenwache und Signal/ENSCO
an seinen Liegeplatz zurück bugsiert.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Trawler vor "Küste des Todes" verschollen
(02.06.2004) -
Nordwestlich der spanischen Küste sank am 2. Juni in rauer See der 60 Fuß
lange Trawler "O Bahia". Das Schiff hatte zuvor einige Meilen vor Xixargas,
Galicien, SOS gefunkt. Bis zum 3. Juni gelang es lediglich, fünf tote
Seeleute zu bergen. Die Felsküste Galiciens gilt wegen zahlreicher
Schiffsunfälle - u.a. sank hier im Jahr 2002 die "Prestige", als Küste des
Todes.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kutter vor Südkalifornien gesunken
(01.06.2004) -
Am Abend des 31. Mai meldete der amerikanische 60-Fuß-Kutter "Squid Row" 47
Meilen östlich von Charleston, Südkalifornien, über Funk Maschinenprobleme.
Das Küstenwachboot "Yellow Fin" erreichte den Havaristen gegen halb zwei
des 1. Juni und bereitete eine Schleppverbindung zum antriebslosen Schiff
vor. Beim Versuch, es abzuschleppen, kam es jedoch zu einem massiven
Wassereinbruch, und die "Squid Row" verschwand binnen Sekunden von der
Wasseroberfläche. Die Crew wurde gerettet.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Motorboot kentert nach Kollision - eine Tote
(01.06.2004) -
Am 2. Juni kollidierte auf dem Dortmund-Ems-Kanal ein Binnenschiff mit
einem Motorboot. Das Unglück ereignete sich, als der Frachter das Motorboot
nahe Rhede überholte. Das Sportschiff kenterte, wobei eine 65jährige Frau
ums Leben kam. Der 69jährige Bootsführer erlitt leichte Verletzungen. Die
Unglücksursache ist noch unklar.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kriegsschiff nach Werftreparatur gerammt
(01.06.2004) -
Der dänische Frachter "Tiger", der mit Waffen und Munition für die
Streitkräfte von Bangladesch beladen war, rammte kurz vor seinem Zielhafen
Chittagong ein Marineschiff. Der Rumpf der "Dhanshiri" wurde dabei
erheblich beschädigt. Die Kollision ereignete sich ausgerechnet, als die
"Dhanshiri" eine Werft verließ, in der ein Kollisionsschaden aus dem
September 2003 repariert worden war.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Dhow vor Port Sudan gekentert
(01.06.2004) -
Nahe Port Sudan kenterte am 1. Juni auf dem Weg von Eritrea nach Sudan die
kenianische Dhow "Faza" in rauer See. Der 10köpfigen Besatzung gelang es,
in einem Rettungsboot die Küste zu erreichen, wo sich die sudanesische
Marine ihrer annahm. Die Schiffbrüchigen wurden in einem Militärcamp in
Kalsia untergebracht.
Quelle: Tim
Schwabedissen
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