
EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Seenotfälle
Archiv August 2004
Last update: Montag, 03. August 2004, 12:32 Uhr
Sturmböen bescheren Seenotrettern viel Arbeit
(30.08.2004) -
Insgesamt 30 von Sturmböen überraschte Freizeitskipper in Nord- und Ostsee
hat die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger vom 19. auf den
20.8. in Sicherheit gebracht. Vor allem auf der Nordsee kamen die Skipper
mit den zum Teil stürmischen Winden mit Geschwindigkeiten von bis zu 88
Kilometern pro Stunde nicht zurecht.
Die Besatzungen des Polizeibootes "W 3"und des Tonnenlegers "Gustav Meyer"
hatten am Nachmittag des 19.8. einen Einsatz wegen eines havarierten
Motorseglers. Die in Delfzijl beheimatete "Banjer" war mit vier Personen an
Bord auf der Ems bei Tonne 73 in Seenot geraten. Wegen eines geplatzten
Hydraulikschlauches funktionierten Steuerung und Kupplung nicht mehr. Das
Schiff drohte wegen des starken Windes zu stranden. Mit Hilfe ihres
Beibootes konnte die Wasserschutzpolizisten eine Leinenverbindung zur
"Banjer" herstellen und den Havaristen in den Emder Hafen schleppen. Die
"Gustav Meyer" musste nicht eingreifen.
Bereits am Mittag schleppte die "Bernhard Gruben" von der Station Norderney
einen niederländischen Katamaran mit sieben Besatzungsmitgliedern frei, der
südlich von Juist auf eine Untiefe geraten war. Der Seenotkreuzer "Alfried
Krupp" aus Borkum war am Abend des 19.8. mehrere Stunden im Einsatz, um
südwestlich von Memmert eine gestrandete niederländische Tjalk mit vier
Personen zu bergen.
Bei Bremerhaven forderte ein über 30 Meter langer Segelschoner unter
Gibraltar-Flagge mit 21 Personen an Bord die Hilfe des Seenotkreuzers
"Hermann Rudolf Meyer" von der Station Bremerhaven an: Das Schiff trieb
nach Maschinenausfall manövrierunfähig im Fahrwasser und wurde auf einen
sicheren Ankerplatz auf Blexen-Reede verholt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Forschungsschiff "Kingfisher" vor Borkum in Brand
(30.08.2004) -
Nachdem es am Morgen des 10.8. zu einem Brand im Maschinenraum des
norwegischen Forschungschiffes "Kingfisher" gekommen war, trieb das Schiff
zunächst manövrierunfähig vor Borkum. Durch das Feuer war die Maschine
ausgefallen.
Die Besatzung schlug gegen 5 Uhr Alarm. Ein Nautiker der Verkehrszentrale
Wilhelmshaven, der das SOS als erster hörte, beorderte daraufhin die
Fregatte "Mecklenburg Vorpommern" zu dem Forschungsschiff. Auch das
Gewässerschutzschiff des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Wilhelmshaven
"Mellum" wurde in Marsch gesetzt. Gleichzeitig alarmierte das
Havariekommando Cuxhaven den Seenotrettungskreuzer "Alfried Krupp". Zu
diesem Zeitpunkt wurde auch noch die Feuerwehr Emden zunächst in
Einsatzbereitschaft versetzt. Die elf Feuerwehrmänner und zwei
Rettungssanitäter brachen mit Ausrüstung auf der "Niedersachsen 4" der
Emder Wasserschutzpolizei gegen sieben Uhr in Richtung des brennenden
Schiffes auf. Auch das Fischereischutzschiff "Seefalke" eilte zum Havaristen.
Doch noch bevor die "Kingfisher" erreicht wurde, schaffte es deren 35 Mann
starke Besatzung, den Brand selbst zu löschen. Sie flutete den
Maschinenraum des 90 Meter langen und 16,7 Meter breiten Schiffes. Dann
konnten sie die Hilfsmaschine in Gang setzen. Gegen 8 Uhr meldete die
Besatzung, dass das Feuer gelöscht sei. Mit dem Hilfsantrieb konnte das
Forschungsschiff "Kingfisher" die Strecke von 23 Seemeilen nördlich von
Borkum bis nach Emden aus eigener Kraft zurückzulegen, wenn auch
vorsorglich in Begleitung der "Mellum" und eines Schleppers. Die
"Kingfisher" führte geologische Untersuchungen für den Windpark "Borkum
Riffgrund" durch.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Tod auf Memmert-Sand
(30.08.2004) -
1.500 Meter vor Borkum auf dem Meeresgrund endete die Überführungsfahrt
einer historischen Yacht vor Borkum. Die zweiköpfige Besatzung kam dabei
offenbar ums Leben. Die "Madame Pele", benannt nach einer hawaiianischen
Vulkangöttin, sollte von Kappeln, wo sie über 20 Jahre in der Schlei
gelegen hatte, via Nord-Ostsee-Kanal über Norderney nach Emden überführt
werden. Hier erwartete sie eine neue Heimat als Museumsschiff im Emder
Museumshafen am Ratsdelft. In Emden hatte der Eigner der vormals "Timshal"
heißenden Yacht seit Ende Mai einen Liegeplatz gebucht.
Am 26.8. lief die "Madame Pele" zur letzten Etappe aus dem Norderneyer
Hafen aus. Als sie am 29.8. nicht, wie geplant, in Emden einlief,
verständigte eine Freundin, die das Traditionsschiff dort erwartete, gegen
17 Uhr dieses Tages die Wasserschutzpolizei. Die sichtete bei einer
daraufhin eingeleiteten Suchaktion wenig später nördlich von Borkum einen
aus dem Wasser ragenden Mast. Dicht vor dem Nordstrand lag die "Madame
Pele" nahe der Brauerplate in zehn Metern Tiefe auf Grund. Am Abend
entdeckte ein Hubschrauber auf der Vogelinsel Memmert die dort angespülte
Leiche des aus Bochum stammenden 44-jährigen Skippers der "Madame Pele".
Die Leiche kam zur Gerichtsmedizin in Oldenburg, die einen Ertrinkungstod
feststellte. Der Verbleib seiner mit an Bord befindlichen 54-jährigen Frau
blieb derweil unklar. Ihre Leiche wurde zunächst im Wrack vermutet. Die
Witterungsverhältnisse erlaubten anfänglich aber lediglich einen
ergebnislos verlaufenen Tauchereinsatz von vier DLRG-Männern am Bootswrack
vor der Insel. Starke Strömungsverhältnisse sowie sehr schlechte Sicht
hatten die Arbeit fast unmöglich gemacht. Hinzu kam noch, dass Tauchgänge
zum Wrack des knapp 14 Meter langen, 3,50 Meter breiten und rund 2,20 Meter
tiefgehendem Zweimasters durch die Takelage und die Segel sehr gefährlich
sind.
Zwei SAR-Hubschrauber und ein Boot der Wasserschutzpolizei suchten das
Seegebiet vor der Insel ab. Ein am dabei rund zehn Meilen nordöstlich des
gesunkenen Schiffes aufgefundenes weißschaliges Kunststoffboot von 2,3
Metern Länge und 1,25 Metern Breite ohne Segel und Schwert konnte nicht der
"Madame Pele" zugeordnet werden. In den frühen Morgenstunden des 2.9. stieg
wieder ein Hubschrauber auf, der das gesamte Seegebiet von der Fischerbalje
bis Juist nach weiteren Personen absuchte. Zeitgleich waren die "WS 28" und
die "WS 3" auf "standby" im Seegebiet. Da die Suche zu keinem Ergebnis
führte, stiegen am 3.9. Polizeitaucher zum Wrack ab. Sie fanden das
Schiffsinnere aber leer vor. Am 8. September trieb die Leiche der
55-jährigen Hernerin dann auf der niederländischen Insel Rottumerplaat an.
Die Tote konnte zweifelsfrei identifiziertwerden. Am Körper wurden nach
Polizeiangaben keine Verletzungen festgestellt.
Als Unglücksursache vermutet die Polizei einen Ausfall der Ruderanlage nach
einer Grundberührung, wodurch das Schiff manövrierunfähig wurde und sank.
Bei den Unterwasseruntersuchungen wurde festgestellt, dass das Ruder
ausgehakt war.
Das Schiff war mit gerefften Segeln unter Motor unterwegs gewesen.
Aus Kreisen der Versicherung verlautete, dass die Bergungskosten den Wert
des Schiffes bei weitem überschreiten würden. Deshalb sehe die Versicherung
keine Veranlassung, den Segler ganz zu bergen. Auch stelle die "Madame
Pele" kein Verkehrshindernis dar. Die bisherigen Erkenntnisse ergaben
weiter, dass nur geringe Mengen Öl und Treibstoff aus dem Schiffswrack
austreten könnten.
Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei ergaben, dass der Eigner im Besitz
aller erforderlichen Patente zum Führen des Schiffes gewesen war. Die
Ex-Frau des Skippers erklärte, dass so ein Segelschiff schon immer sein
"Lebenstraum" gewesen sei. Der Bochumer habe die "Madame Pele", einen
norwegischen Spitzgatter, vor dem Kauf in einer Werft noch von einem
Gutachter auf Herz und Nieren prüfen lassen. Die "Madame Pele" wurde
seinerzeit von dem bekannten Schiffskonstrukteur Colin Archer entworfen und
1918 in der Staatswerft Brake gebaut.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Deutsche Yacht bei Lerwick auf Grund getrieben
(30.08.2004) -
Am frühen Morgen des 27.8. trieb die deutsche 14-Meter-Yacht "Poseidon" bei
Lerwick in schwerem Wetter auf Grund, nachdem der Anker sich losgerissen
hatte. Das Lerwick-Rettungsboot lief unverzüglich aus, um der zweiköpfigen
Besatzung zu Hilfe zu kommen. Der Ankerlieger "Fairway" hielt sich derweil
in der Nähe der "Poseidon". Das Rettungsboot setzte seine Lenzpumpe an der
leckgeschlagenen Yacht an und versuchte, sie freizuschleppen, um sie
anschließend längsseits zu nehmen und nach Lerwick einzubringen. Zum
Unglückszeitpunkt herrschte Südweststurm, der von sieben auf bis zu 10
Windstärken auffrischte. Die Crew der "Poseidon" arbeitet bei Lerwick.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Deutscher Containerfrachter versenkte Segler
(30.08.2004) -
Das 200 Meter lange Containerschiff "Canada Senator" der Niederelbe
Schiffahrtsgesellschaft überrannte auf dem Weg von Montreal nach Italien in
den Frühstunden des 11.8. in einer Engstelle des kanadischen St. Lawrence
River nahe Quebec ein 16 Meter langes Segelschiff. Das Boot sank sehr
schnell. Zwei der vier Segler wurden unmittelbar nach der Kollision
gerettet, einer konnte nur noch tot geborgen werden. Der vierte wurde am
16.8. einige Meilen vom Unglücksort entfernt gefunden. Die kanadische
Küstenwache barg außerdem noch ein Dinghi und einige Wrackteile. Die
Unglücksursache ist unklar, allerdings herrschte gegen sechs Uhr morgens
relativ schlechte Sicht. Es wurde allerdings bereits vermutet, dass der
Skipper des Seglers unaufmerksam war oder gar am Ruder geschlafen habe.
Möglich ist aber auch, dass er vor dem Zusammenstoß einen Herzanfall hatte
oder über Bord gefallen war.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Zwei Frachter auf der Elbe gestrandet
(30.08.2004) -
Am 5. August lief in der Elbe vor Brunsbüttel bei Tonne 54 der Erzfrachter
"Samos Sky", 23.237 BRZ, auf Grund. Das 199 Meter lange Schiff befand sich
auf der Reise von Hamburg nach Brasilien. Dem 11,54 Meter tief gehenden
Schiff wurde bei Ebbe ein Buckel zum Verhängnis, als er nördlich aus der
Radarlinie kam. Mit dem Auflaufen der Nachmittagsflut gegen 15.00 Uhr
gelang es dem ehemaligen DDR-Frachter "Premnitz", nach eineinhalbstündiger
Zwangspause aus eigener Kraft frei zu bekommen. Das unter liberianischer
Flagge fahrende Schiff sollte in den Abendstunden in Cuxhaven auf
Beschädigungen untersucht werden und konnte nach einer GL-Untersuchung die
Fahrt fortsetzen. Es war im September 2003 in Portbury bereits wegen
erheblicher Sicherheits- und technischer Mängel festgehalten worden.
Kurz darauf lief auch der Frachter "Ming Prominence" vorm Kraftwerk
Brokdorf auf Grund. Nachdem er wieder frei war, lief er zur Untersuchung
nach Hamburg.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Büsumer Kutter in der Nordsee gesunken
(30.08.2004) -
Am 27.8.2004 sank kurz nach 14.00 Uhr aus bislang noch ungeklärter Ursache
der 19,6 Meter lange Büsumer Fischkutter "Oderbank - SC 58" in der Nordsee.
Zuvor hatte die Crew über Funk westlich von Büsum Schlagseite und
Kentergefahr gemeldet. Von der fünf Kilometer entfernt stehenden "Beluga
II" der Umweltorganisation Greenpeace wurde beobachtet, wie sich die
"Oderbank" zunächst überlegte. In einem durchziehenden Regengebiet kam sie
außer Sicht und tauchte auch nach dem anschließenden Aufklaren nicht wieder
auf. Zum Unglückszeitpunkt herrschte schlechte Sicht und Wind um acht Bf.
Die zweiköpfige Besatzung aus Friedrichskoog und Tönning konnte im Rahmen
einer nun sofort eingeleiteten Suchaktion durch die "Beluga II" sowie der
Büsumer Seenotkreuzer" Hans Hackmack" und drei weitere Rettungskreuzer und
-boote, den Zollkreuzer "Schleswig Holstein", mehrere Kutter und einem
SAR-Hubschrauber aus Helgoland nach zweieinhalb Stunden gefunden und mit
Unterkühlungen aus dem Wasser geborgen werden. Die beiden Fischer wurden
vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Das Wrack der "Oderbank" konnte
bislang nicht gefunden werden. Die Wasserschutzpolizei nahm Ermittlungen
zur Havarie auf.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Ein Verletzter bei Verpuffung auf Kutter vor Ostfriesland
(30.08.2004) -
Auf dem deutschen Kutter "Harmonie" kam es in der Nordsee in der Nacht zum
2. August gegen ein Uhr zu einer Verpuffung. Dabei wurde ein Mann schwer
verletzt. worden. Er erlitt Verbrennungen im Gesicht, an den Armen und am
Oberkörper. Zur Behandlung des Fischers eilte das Seenotrettungsboot
"Casper Otten" an die Unglücksstelle zwischen den ostfriesischen Inseln
Langeoog und Baltrum.
Nach der Erstversorgung des Schwerverletzten an Bord des
Seenotrettungsboots wurde er mit einem Hubschrauber in eine Hamburger
Spezialklinik geflogen.
Insgesamt wurden die Seenotretter am ersten Augustwochenende 35 Mal
alarmiert. Bei den Einsätzen in Nord- und Ostsee handelte es sich
überwiegend um Hilfeleistungen für Wassersportler. Zahlreiche Motor- und
Segelyachten forderten wegen Navigationsproblemen oder technischen Defekten
Hilfe an.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Dummejungenstreich ließ Kutter kippen
(30.08.2004) -
In der Nacht vor der am 14.8. stattfindenden Büsumer Kutter-Regatta haben
Unbekannte einige Schiffe von der Pier losgemacht. Die eingeteilte
Nachtwache konnte die meisten Fahrzeuge aber wieder festmachen. Für den
Kutter "Jenni - BÜS 2" wurde es gegen Morgen aber kritisch, weil er zu
dicht am Slip der Landberg-Werft lag. Wegen des ansteigenden Hafengrundes
bekam der Kutterrumpf bei Ebbe Bodenkontakt und legte sich ganz auf die
Seite. Die gegen 8.30 Uhr alarmierte Büsumer Feuerwehr richtete das Schiff
mit Hilfe eines Greifzuges wieder in eine aufrechte Position, um das mit
der einsetzenden Flut drohende Volllaufen mit Seewasser zu vermeiden.
Insgesamt waren 20 Einsatzkräfte mit drei Fahrzeugen sowie die
Wasserschutzpolizei Büsum und das Hafenamt vor Ort.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Neue Emspier unsanft eingeweiht
(30.08.2004) -
Der Autofrachter "Oriental Highway" hat sich am 30.8. beim Anlegen an der
kürzlich fertig gestellten Emspier in Emden mehrere Risse im Rumpf
zugezogen, als er beim Anlegen einen Fenderdalben rammte. Über die Ursache
des Unglücks ist noch nichts bekannt. Das Schiff verholte nach der Havarie
zu den Emder Nordseewerken, wo die Reparaturen der Schäden in den nächsten
Tagen durchgeführt werden sollen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Containerfrachter wollte ins Freibad fahren
(30.08.2004) -
Ein 9.981 BRZ großer Containerfrachter aus Luxemburg lief am 29.August
gegen 11.50 Uhr in der Nähe des Freibades Ulitzhörn in die Böschung eines
Elbdeiches. Das Schiff saß zunächst auf dem Steindeich auf. Nach einigen
Versuchen kam es
aber wieder aus eigener Kraft frei. An der Unfallstelle wurde der
Deich leicht beschädigt. In der Brunsbütteler Kanalschleuse wurde durch
Beamte der Wasserschutzpolizei die Unfallaufnahme durchgeführt. Die
Schiffsicherheitsbehörde wurde über diesen Vorfall informiert. Das
Container-Schiff konnte mit 7.700 t Ladung die Reise nach Danzig
anschließend fortsetzen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Bugsier verkauft ihre letzten Bergungskräne
(30.08.2004) -
Die Hamburger Bugsier-Reederei verkaufte jetzt ihren vorletzten
Schwimmkran, die "Roland", an die Firma Casel Salvage aus Singapur. Zuletzt
war er, wie berichtet, an der Bergung des Kutters "Gretje" vor Borkum
beteiligt gewesen. Der erste Auftrag für den neuen Eigner steht auch schon
fest: Das Fahrzeug soll die Bergung des gesunkenen Autofrachters "Hyundai
No. 105" in der Straße von Singapur durchführen. Der 1000 Tonnen hebende
Kran ging jetzt durch den Nord-Ostsee-Kanal von Kiel nach Bremerhaven, wo
er für den Auftrag ausgerüstet werden soll. Bereits Ende 2003 war die
"Thor" verkauft worden, und auch vom letzten verbleibenden Schwimmkran, dem
850-Tonnen-Kran "Enak", will sich die Bugsier trennen. Sie wirkte jüngst
erst an der Hebung der "Ena II" in Hamburg mit. Bergungsaufgaben in
Deutschland sollen künftig mit Chartertonnage ausgeführt werden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Wieder einmal Fähre der Moby-Line verunglückt
(30.08.2004) -
In der Nacht vom 16. auf den 17. August rammte die Fähre "Moby Freedom" auf
dem Weg von Olbia nach Genua einen im Wasser treibenden Gegenstand. Es soll
sich dabei eventuell um einen treibenden Container gehandelt haben. Die
"Moby Freedom" wurde am Ruder beschädigt und schlug leck. Das Schiff kehrte
mit 1700 Passagieren an Bord zurück nach Olbia. Bis sie repariert ist, soll
die Schnellfähre "Aries" vom staatlichen Konkurrenten Tirrenia
eingechartert werden. Die Moby-Fähren waren bereits mehrfach in Havarien
verwickelt. Am 11. September 2003 drohte die "Moby Magic" nach
Grundberührung zu sinken. 1991 rammte die "Moby Prince" einen Tanker und
ging in Flammen auf. 143 Menschen starben damals.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Albanische Fähre in der Adria gesunken
(30.08.2004) -
Die albanische Fähre "Antonios K" ist am 22.8. auf dem Weg von Saranda zur
griechischen Ferieninsel Korfu in der Adria in Seenot geraten. Alle 88
Reisenden und sieben Besatzungsmitglieder an Bord wurden von dem leck
geschlagenen Schiff gerettet.
Die Fähre "Antonios K" war gerade aus dem südalbanischen Hafen Saranda
ausgelaufen, als in schwerer See eine der Maschinen versagte und
anschließend ein Feuer ausbrach. Wenig später trieb das manövrierunfähige
Schiff mit dem Bug auf ein Riff unweit der Küste. Mit Steuerbordschlagseite
begann die "Antonios K" übers Heck zu sinken. Vier Hubschrauber beteiligten
sich an der Rettung der 95 Menschen. Etliche konnten sich mithilfe
ausgebrachter Seile auch auf das Riff retten, während die Wellen schon
übers Oberdeck spülten. Während der Rettungsaktion wurde versucht, den in
schwerer See vom Felsen übers Heck abrutschenden Havaristen so lange zu
sichern, bis die Evakuierung abgeschlossen war. Für acht mitgeführte Pkw
gab es allerdings keine Rettung mehr - sie versanken mit der kleinen
RoRo-Fähre.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Maschinenreparatur endete in Fährtragödie
(30.08.2004) -
Die indonesische hölzerne Fähre "Farleno 01" geriet am 14.8. mit 45
Menschen an Bord auf halber Strecke von Bitung ins 107 Meilen entfernte
Posington in Brand. Das Unglück ereignete sich, als die Besatzung
versuchte, einen Maschinenschaden zu beheben. Eine Panik brach aus, und vor
der nordindonesischen Küste sprangen alle Menschen an Bord ins Wasser. Die
gesamte achtköpfige Besatzung sowie 25 Passagiere wurden von Kuttern
gerettet. 12 weitere ertranken.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kreuzfahrer "Norwegian Sea" rettete Schiffbrüchige nach zwei
Wochen
(30.08.2004) -
Das Kreuzfahrtschiff "Norwegian" Sea hat am 27. August vor Cozumel vier
Fischer aus Seenot gerettet. Die Schiffbrüchigen aus Honduras trieben
bereits zwei Wochen auf ihrem gekenterten Boot vor der Küste. Sie ernährten
sich von Fisch, den sie mit einem T-Shirt fingen und von Regenwasser.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kreuzfahrer "Holiday" barg fünf Schiffbrüchige
(30.08.2004) -
Das für die Carnival Cruise Line fahrende Kreuzfahrtschiff "Holiday" hat am
22.8. fünf Schiffbrüchige vor der Küste Cancuns gerettet. Die Geretteten -
unter ihnen ein zehnjähriger Junge - stammten von einem mexikanischen
Fischerboot, das kurz zuvor ausgebrannt war. In der Nacht gelang es einem
Rettungsboot der "Holiday" zunächst, zwei Personen aus dem Wasser zu
fischen. Diese berichteten von drei weiteren Schiffbrüchigen. Ein Passagier
entdeckte von Deck der "Holiday" die in der See Treibenden und informierte
die Brücke, so dass auch diese gerettet werden konnten.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Pride of America für sechs Monate ins Dock
(30.08.2004) -
Die nach einem Sturm in Bremerhaven auf Grund gegangene "Pride of America"
hat am 16.8. ins Dock II der Bremerhavener Lloyd-Werft verholt. Dort soll
sie bis Februar 2005 bleiben. Inzwischen laufen die Arbeiten an Bord wieder
auf Hochtouren. Zunächst wird am Unterwasseranstrich gearbeitet. Im
Dezember sollen die Pod-Antriebe wieder installiert werden. Die durch den
Wassereinbruch beschädigten Dieselmotoren werden vor Ort überholt, die
Generatoren jedoch bei ihren Herstellern. Das Schiff soll am 06. Juni 2005
an NCL abgeliefert werden. Dort geht man davon aus, daß die Gesamtkosten
trotz der Havarie die vorgesehen Linie nicht wesentlich überschreiten
werden. Die Buchungen für die ersten Reisen laufen bereits.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Brandschaden beseitigt - "Adler Nordica" wieder in Fahrt
(30.08.2004) -
Das am 3. April 2004 durch ein Feuer am Liegeplatz der Kieler
Lindenau-Werft schwer beschädigte Ausflugsschiff "Adler Nordica" hat am 9.
April die Werft verlassen. Die Lindenau Werft hat innerhalb von drei
Monaten das Schiff komplett überholt und die Brandschäden im seinerzeit
vollständig verwüsteten oberen Salon behoben. Die einstige "Pidder Lyng"
wird wie geplant eine Charter in Schweden antreten. Inzwischen hat auch das
Schwesterschiff der "Adler Nordica", die "Adler Baltica" - hinter ihr
verbirgt sich die einstige "Fair Lady" - zur Überholung bei Lindenau
festgemacht.
Quelle: Tim
Schwabedissen
"Oriana"-Bergung gestaltet sich schwierig
(30.08.2004) -
Die Restaurierung der am 17. Juni in China in einem Sturm leckgeschlagenen
"Oriana" scheint sich komplizierter und kostspieliger zu entwickeln, als
zwischenzeitlich gehofft. Das Schiff, dessen untere Decks durch ein 2,2
Meter großes Leck geflutet worden waren, wies zwei Monate später immer noch
starke Schlagseite auf. Inzwischen werden drei Monate veranschlagt, die
technischen und finanziellen Probleme zu lösen. Die Kosten können zwischen
42 und 80 Millionen Dollar liegen. Um eine Bergung zu erleichtern, wurde
auch überlegt, Sprengungen unter Wasser durchzuführen, doch könnten diese
letztlich mehr Schaden anrichten als helfen. Es ist indes zweifelhaft, ob
die "Oriana", wie geplant, in einem halben Jahr wieder ihre Pforten für die
Öffentlichkeit öffnen kann.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Australische Fähre geriet in Brand
(30.08.2004) -
Auf der australischen Fähre "Superflyte" brach auf dem Weg von Waiheke
Island nach Auckland ein Feuer aus. Es gelang der sechsköpfigen Crew, die
Flammen im Maschinenraum zu bekämpfen, ohne dass die 300 Passagiere
evakuiert werden mussten. Den Zielhafen erreichte die "Superflyte"
anschließend aus eigener Kraft.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Fähre im Marmara-Meer evakuiert
(30.08.2004) -
Auf einer türkischen Fähre kam es im Marmara-Meer am 31. Juli zu einem
Wassereinbruch im Maschinenraum. Das zwischen Istanbul und Bandirma
verkehrende Schiff musste daraufhin evakuiert worden. Die rund 400
Passagiere wurden von einer anderen Fähre aufgenommen. Der Havarist
erreichte anschließend aus eigener Kraft den Hafen. Möglicherweise sei das
Schiff mit einem Gegenstand kollidiert, der auf dem Wasser trieb, teilte
die Betreibergesellschaft mit.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Fähre von Geisterfahrer gerammt
(30.08.2004) -
Das von der Negros Navigation bereederte Passagierschiff "Saint Joseph the
Worker" kollidierte am 12.8. in der Manila Bay mit der "Sea Celebrity". Die
"Saint Joseph" war noch mit der Fahrt heruntergegangen, doch "Sea
Celebrity" setzte ihren Kurs fort und war auch nicht über Funk zu warnen,
bis es vierkant in das Passagierschiff hineinfuhr. Die Fahrgäste wurden auf
die "Sao Paulo" übergesetzt
Quelle: Tim
Schwabedissen
Gestrandeter Kreuzfahrer evakuiert
(30.08.2004) -
Das gut 100 Meter lange Kreuzfahrtschiff "Clipper Odyssey" ist am Abend des
31. Juli bei der Inselgruppe der Aleuten zwischen Alaska und Sibirien auf
Grund aufgelaufen. Die Felsen rissen einen Treibstoff- und einen
Schmutzwassertank auf. Alle 122 Passagiere und 31 Crew-Mitglieder an Bord
wurden evakuiert und mit mehreren zu Hilfe geeilten Kuttern und Frachtern
in den 40 Meilen entfernten Hafen von Unalaska 800 Meilen westlich von
Anchorage gebracht. Bei dem Unglück wurde niemand verletzt. Die an Bord
verbliebene Restbesatzung von 35 Mann bekam das Schiff mit Unterstützung
von zwei Piloten und zwei weiteren Mitgliedern der U.S. Coast Guard bei
einsetzender Flut wieder frei. Am 1. August nahm die "Clipper Odyssey" mit
eigener Kraft ebenfalls Kurs auf Unalaska.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kanufahrer rettete Besatzung von sinkendem Hovercraft
(30.08.2004) -
Ein Kanufahrer rettete am Abend des 1. August zwei Schiffbrüchige eines
zwischen Luskentyre, South Harris, und der Insel Taransay gesunkenen
Hovercraft-Bootes. Die Küstenwache in Stornoway wurde telefonisch von der
Frau des Kanuisten informiert, dass ihr Mann sich zur Unglücksstelle
aufgemacht habe. Daraufhin wurde ein Rettungshubschrauber in Marsch
gesetzt, um wenn nötig zu helfen. Inzwischen waren die beiden Personen des
gesunkenen Hovercrafts aber bereits in Sicherheit gebracht worden Zuerst
hatte der Paddler eine Frau auf das Heck seines Bootes gezogen und zum
nahen Strand gebracht. Dann kehrte er zurück und rette auch den Mann aus
dem Wasser. Als der Hubschrauber eintraf, feuerte er eine Signalrakete, um
die Position der Schiffbrüchigen zu zeigen. Auf diese Weise konnte der
Helikopter die beiden vom Strand aufwinschen und ins Western Isles Hospital
in Stornoway bringen, wo sie wegen Unterkühlung und Schock behandelt wurden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Heißes Ende eines Abenteuertrips
(30.08.2004) -
An Bord des 137 Fuß langen Ausflugskatamarans "Klondike Express" brach am
23.8. im Prince William Sund, Alaska, ein Feuer aus. Das in Whittier
beheimatete Schiff stand südlich von Outpost Island, als Flammen aus dem
Maschinenraum schlugen. Es gelang der Besatzung, das Feuer schnell zu
löschen. Die 57 Passagiere wurden an Bord der "Nunatak" gebracht, die sie
nach Whittier zurückbrachte. Die "Klondike Express" macht Gletscher- und
Wildleben-Touren im Prince William Sund. Die Küstenwache nahm Ermittlungen
auf.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Chemietanker in Aden auf Grund
(30.08.2004) -
Der 7.916 BRZ große Chemikalientanker "Chembulk Singapore" lief in der
Einfahrt des Hafens von Mokha, Aden, am 20. August auf Grund. Erste
Versuche, das 1989 erbaute Schiff, das mit Palmöl von Singapur in den
Mittleren Osten unterwegs war, freizuschleppen, scheiterten. Die Versuche
sollen in den folgenden Tagen fortgesetzt werden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Lecker Tanker sorgt für Ölverschmutzung auf Mississippi
(30.08.2004) -
Am 31. Juli kollidierte der 774 Fuß lange Tanker "Eagle Memphis" mit dem 55
Fuß langen Schlepper "Mr. Craig" auf dem Mississippi südlich von Algiers
Point. Der Schlepper riss ein 13 Fuß großes Leck in die Steuerbordseite des
Tankerrumpfes. Dabei wurde ein Tank aufgerissen, aus dem sich 50 Barrels
schweres Maschinenöl in den Fluss ergossen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Leckender Tanker verschmutzte Neches River
(30.08.2004) -
In Sun Anchorage auf dem Neches River im südöstlichen Texas wurde der mit
Gasolin beladene dänische Tanker "Torm Mary" am Morgen des 2. August von
einer Ölbarge gerammt. Sie war zum Betanken des Schiffes längsseits
gekommen. In einen Steuerbordtank der 528 Fuß langen "Torm Mary" wurde ein
Leck geschlagen, aus dem mehr als 30.000 Gallonen Öl ausflossen. Das Areal
um den Tanker wurde gesperrt und Ölsperren ausgebracht. Ölskimmer nahmen
ausgeflossenen Betriebsstoff auf. Der Ölausfluss aus der "Torm Mary" wurde
durch Umpumpen des Tankinhalts in einen unbeschädigten Tank gestoppt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Tanker vor Jemen auf Grund gelaufen
(30.08.2004) -
Der 7.916 BRZ große Tanker "Chembulk Singapore" ist am 26.8. vor der
Hafeneinfahrt von Mokha im Jemen auf Grund gelaufen. Ein Versuch, das
Schiff wieder frei zu schleppen, scheiterte bereits. Über die Ursache des
Zwischenfalls ist bislang nichts bekannt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Chemietanker strandete auf der Oudemaas
(30.08.2004) -
Der Chemietanker "Stolt Kite" ist am 22.8. auf der Oudemaas in Holland mit
einem Schleppverband kollidiert und anschließend auf Grund gelaufen. Der
Tanker kam wenig später wieder frei. Er hat bei der Kollision schwere
Beschädigungen oberhalb der Wasserlinie haben. Wer für die Kollision
verantwortlich ist, ist noch nicht bekannt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Tanker rammte Fähranleger
(30.08.2004) -
Der 53.074 BRZ große Tanker "Astro Altair" hat am 30.8. in New Orleans am
Mississippi einen Fähranleger gerammt, nach er aus dem Ruder gelaufen war.
Personen wurden nicht verletzt, Anleger sowie der Rumpf des Schiffes wurden
erheblich beschädigt, Öl oder Brennstoff trat jedoch nicht aus
Quelle: Tim
Schwabedissen
Wildgewordene Bargen sorgen für Chaos auf dem Mississippi
(30.08.2004) -
In der Nacht zum 1. August sank auf dem Mississippi eine Getreidebarge und
legte damit einen wichtigen Verkehrsweg lahm. Ein Schlepper hatte zuvor
insgesamt 15 Bargen verloren, die flussabwärts trieben, wobei mehrere die
Poplar Street Bridge rammten. Mithilfe von fünf anderen Schleppern gelang
es, die außer Kontrolle geratenen Bargen mit Ausnahme einer, die im
Fahrwasser sank, wieder einzufangen. Im Morgengrauen wurde das Wrack auf
der Missouri-Seite des Flusses ausgemacht und mit einer Boje markiert. Die
Räumung der Barge mithilfe eines Kranes kann mehrere Tage dauern. Ein
Bereich von zwei Meilen rund um die Position wurde für den Schiffsverkehr
gesperrt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Riesenwelle versenkte Yacht
(30.08.2004) -
Am Abend des 3. August funkte die amerikanische Yacht "The Spirit" 200
Meilen westlich von Stornoway on Lewis im Nordatlantik Notrufe. Die 35 Fuß
lange Ketsch war auf dem Weg von Portsmouth nach Canada. Ein Hubschrauber
der Küstenwache sowie ein Nimrod Suchflugzeug aus Kinloss stiegen auf. Der
britische Marinetanker "Fort George" nahm Kurs auf die angegebene Position.
Er würde auch den Helikopter betanken und medizinische Versorgung
bereitstellen können. Die vierköpfige Yachtcrew teilte mit, ihr Boot sei
von einer Welle getroffen worden, die den Rumpf aufgebrochen hatte, sodass
Wasser eindrang. Die Männer legten Überlebensanzüge an und machten sich zur
Evakuierung ihres sinkenden Bootes bereit. Einer hatte einen Schock
erlitten, andere litten an Unterkühlung. Binnen kurzem wurde das Oberdeck
der "The Spirit" überspült. Auf dem Deck wurde ein zwei mal zwei Meter
großer Bereich für die Retter freigemacht. Dazu wurde auch die Antenne
gekappt. Während die Nimrod über dem Seegebiet kreiste und sich bereithielt
zum Abwurf von Rettungsgerät, gelang es dem Hubschrauber, einen Mann auf
die "Spirit" abzuwinschen. Um kurz nach Mitternacht, knapp vier Stunden
nach Eintritt des Notfalls, war das sinkende Boot evakuiert. Die
Schiffbrüchigen wurden auf die "Fort George" gebracht.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Motorboote kollidiert - eine Tote
(30.08.2004) -
Bei der Kollision zweier Motorboote ist am Abend des 28. Juli auf dem
Luganer See bei Vico Morcote eine 46-jährige Schweizerin tödlich verletzt
worden. Die andern sieben Insassen und die Skipper der beiden beteiligten
Boote blieben unverletzt. Der Unfall ereignete sich gegen 22.30 Uhr auf dem
Gemeindegebiet von Vico Morcote . Ein 52-jähriger Schweizer mit seinem in
St. Gallen beheimateten Motorboot steuerte mit fünf Passagieren von Caprino
in Richtung Brusino. Plötzlich rammte ein anderes Motorboot aus Tessiner in
die Steuerbordseite. Beim Aufprall erlitt eine 46-jährige Schweizerin im
St. Galler Boot schwerste
Verletzungen, denen sie wenige Stunden später im Krankenhaus erlag.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Sportboot vor Washington in Brand
(30.08.2004) -
Am 3. August rettete die Küstenwache zwei Menschen von dem 43 Fuß langen,
brennenden Sportboot "Dessert First" nahe Waldron Island, Washington. Um
viertel nach 11 war ein Notruf eingegangen, nach dem im Maschinenraum ein
Feuer ausgebrochen war. Daraufhin lief ein 27 langes Rettungsboot aus
Bellingham aus. Es barg die zweiköpfige Besatzung der "Dessert First" ab.
Der Küstenwachkutter "Cuttyhunk" aus Port Angeleses, der den Mayday-Ruf
ebenfalls aufgefangen hatte, löschte anschließend die Flammen mit Wasser
und Schaum. Dabei wurde er von dem Feuerlöschboot "Confidence" aus San Juan
Island County assistiert. Anschließend wurde der Havarist von einem
Bergungsschiff nach Anacortes eingeschleppt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kutter vor Oregon gesunken
(30.08.2004) -
Am 4. August sank der 52 Fuß lange Kutter "West Wind" vor der Küste von
Newport, Oregon. Gegen Mitternacht hatte der Kutter "Miss Conduct" über VHF
erfahren, dass das Schiff leckgeschlagen sei. Der Skipper des Schiffes
machte die Rettungsinsel klar und gab sein sinkendes Boot auf. Er wurde
wenig später von der "West Wind" aufgenommen. Zwei 47-Fuß-Rettungsboote aus
Yaquina Bay liefen zwar noch zum Havaristen aus, konnten dessen Untergang
aber nicht mehr verhindern. Schon vor ihrem Eintreffen funkte die "Miss
Conduct", dass die "West Wind" gesunken sei. 30 Meilen vor Newport übergab
sie den geretteten Skipper einem der Boote, das ihn nach Yaquina Bay brachte.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Mit 15 Knoten auf Grund gelaufen
(30.08.2004) -
Nahe dem kanadischen Hafen Sorel, Quebec, lief am 30. Juli der Frachter
"Horizon" beim Auslaufen auf Grund. Vorher war die Maschine der ehemaligen
"Nedlloyd Kilindini" ausgefallen. Mit 15 Knoten kam der Havarist fest.
Sechs Schlepper mühten sich bislang erfolglos, den von der Tsakos Gruppe
bereederten Frachter zu befreien. Nun soll die Containerladung des als
"Almudena" erbauten Schiffes geleichtert werden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Bulker vor Indien auf Grund gelaufen
(30.08.2004) -
Der unter liberianischer Flagge fahrende Bulkcarrier "Ken Explorer" ist am
17.8. vor der Westküste Indiens auf Grund gelaufen. Das Schiff war auf der
Reise von Brasilien nach Pipavav/Indien mit einer Ladung Kupferkonzentrat.
Über Umweltschäden ist bislang nichts bekannt. Menschen kamen nicht zu
Schaden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Nagelneuer Frachter im Sognefjord auf Grund gelaufen
(30.08.2004) -
Der erst wenige Wochen alte und unter niederländischer Flagge fahrende
Frachter "Onego Merchant" ist am Morgen des 11.8. bei Larvik im
norwegischen Sognefjord auf Grund gelaufen. Dabei wurde das Vorschiff weit
aus dem Wasser gehoben und dabei stark beschädigt. Vorsichtshalber wurden
die in erheblicher Menge gebunkerten Treib- und Schmierstoffe ins
Achterschiff umgepumpt, um eine Umweltverschmutzung zu vermeiden. Ein
Bunkerboot ist bereits auf dem Weg, um die gefährlichen Stoffe zu
übernehmen. Ein Schlepper aus Bergen soll die "Onego Merchant" anschließend
befreien. Die Unglücksursache ist noch unklar. Eine umgehend durchgeführte
Alkoholkontrolle bei der Schiffsführung fiel negativ aus. Das Schiff wurde
erst im April 2004 in Dienst gestellt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
US-Kriegsschiff rettet 12 Seeleute von sinkendem Frachter
(30.08.2004) -
12 indonesische Seeleute sind am Abend des 8.8. im Arabischen Golf von
einem Versorger der US-Navy gerettet worden. Ihr Schiff, die unter
indonesischer Flagge fahrende "Edha II", war aus bislang ungeklärter
Ursache in ruhiger See plötzlich leckgeschlagen und kurze Zeit später
gesunken.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Frachter mit 20 Mann Besatzung gesunken
(30.08.2004) -
Am Morgen des 21.8. sank der indonesische Frachter "Al Shehenshah-E-Hind"
mit 575 Tonnen für Somalia bestimmten Reis vor der Küste von Jakhau in
Kutch. Die Suche nach der 20-köpfigen Besatzung musste am Abend ergebnislos
abgebrochen werden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Zementfrachter sank wie ein Stein
(30.08.2004) -
Der Frachter "United Star" kollidierte am Abend des 21.8. mit einer Ladung
von 900 Tonnen Zementklinkern beim Einlaufen nach Chittagong auf der Reede
mit dem Frachter "Nazimuddin". Der Havarist sollte anschließend von der
singaporischen "Span Star" geleichtert werden, sank aber dann. Die
15-köpfige Besatzung schwamm an Land.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kornladung gewässert
(30.08.2004) -
Am 5.8. kollidierte der 36.559 BRZ große Bulkcarrier "Pleonie" auf dem Weg
von New Orleans nach Japan mit einer Ladung Korn mit der 38.364 BRZ großen,
1999 erbauten "Jacaranda" auf Reede von Critobal. Einer der Laderäume des 8
Jahre alten Schiffes wurde beschädigt. Damit wird auch ein erheblicher
Schaden an der Ladung befürchtet.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Schiffsuntergang nach Kollisionsserie in Hongkong
(30.08.2004) -
Das 20 Meter lange Kümo "Purple HK Haze" sank am 18.8. in den Gewässern von
Sai Kung nahe Hong Kong. Ein Mann der neunköpfigen Crew ertrank. Bereits
kurz zuvor war das Schiff in eine Serie von Nebel bedingten Kollisionen von
acht Schiffen in Hongkong verwickelt gewesen. Drei kleinere Zusammenstöße
von Bargen und Versorgungsschiffen hatten sich bereits am frühen Morgen
ereignet. Wenig später stieß ein 993-Tonnen-Frachter mit einem panamaischen
Schiff vor dem River Trade Terminal zusammen. Ein
Hochgeschwindigkeitskatamaran stieß zudem mit 123 Passagieren mit einer
Ölbarge zusammen vor Stonecutters Island.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Gestrandeter Frachter mit Hubschrauberhilfe befreit
(30.08.2004) -
Ein Frachter der Pacific Direct Line Shipping Company konnte einen Monat
nach seiner Strandung auf einem Riff vor der Wallis & Futuna Inselgruppe am
30. August freigeschleppt werden. Die Bergungsaktion hatte sich kompliziert
gestaltet, weil der Havarist zunächst um 100 Tonnen erleichtert werden
musste. Dazu brachte ein Hubschrauber einen Teil der Containerladung auf
dem Luftweg an Land. Außerdem musste das Bunkeröl geleichtert werden. Der
Frachter überstand die Strandung ohne ernsthafte Schäden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Wulstbug drohte Frachter zu versenken
(30.08.2004) -
Auf dem Weg von der Türkei nach Rumänien kollidierte am 27.8. der 1.162 BRZ
große Frachter "Mecit Kaptan" mit der "Boris Babochkin". Der Wulstbug des
Kollisionsgegners riss dabei ein so großes Leck in die 1996 erbaute "Mecit
Kaptan", dass sie zu sinken drohte. Der Kapitän setzte das Schiff daraufhin
auf Grund.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Frachter mit 43.000 Tonnen Kupferkonzentrat gesunken
(30.08.2004) -
Der liberianische Frachter "Ken Explorer" sank auf dem Weg von Chile ins
indische Pipavav am 16.8. mit einer Ladung von 43.000 Tonnen
Kupferkonzentrat. Vorher war das Schiff an der indischen Westküste in
schwerem Wetter auf Grund gesetzt worden. Die Besatzung konnte sich retten.
Quelle: Tim
Schwabedissen
"Scantrader" wegen Gewinnsucht gesunken?
(30.08.2004) -
Am 11. Februar 1990 kam bei klirrende Kälter in einem über der Biskaya
wütenden Orkan mit Böen bis Stärke elf das Ende für den überladenen
Hamburger Frachter "Scantrader", 1.591 BRT. Das 89 Meter lange und 13,2
Meter breite Schiff mit fast 2400 Tonnen Zement an Bord sank in Sekunden,
zwölf Seeleute starben bei dem Untergang.
Seit dem 5.8. wird der Untergang der "Scantrader" erneut vor dem Hamburger
Landgericht verhandelt. Gefährlicher Eingriff in den Schiffsverkehr lautet
die Anklage gegen den Geschäftsführer der Reederei Jerzy K. (64) und den
Reeder-Sohn Heiner B. (46), die Mitverantwortung an dem Schiffsunglück
tragen sollen. Sie sollen, so die Staatsanwaltschaft, aus Profitsucht die
permanente Überladung des Schiffes angeordnet und damit das Leben der
Besatzung und die Ladung gefährdet haben.
Zum Auftakt der Berufungsverhandlung bestritten die Angeklagten die
Vorwürfe: Sie seien für die Beladung des Schiffes nicht zuständig gewesen.
Der Untergang der "Scantrader" beschäftigt die Hamburger Justiz schon seit
Jahren: 1997 wurde der damals 69 Jahre alte Reeder Heinrich B. wegen
gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr zu einem Jahr auf Bewährung
und 20 000 Mark Bußgeld verurteilt. Sein Sohn Heiner B. und Jerzy K. wurden
damals vom Amtsgericht von dem Vorwurf freigesprochen. In dem folgenden
ersten Berufungsprozess wurden die drei zu jeweils acht Monaten Haft auf
Bewährung verurteilt. Auf die Revision der Angeklagten hob das Hanseatische
Oberlandesgericht im Dezember 2000 das Urteil gegen Heiner B. und Jerzy K.
auf - deswegen wird gegen sie nun erneut verhandelt. Nach Zeugenaussagen in
früheren Prozessen war die "Scantrader" ein "Chaos-Schiff", das ständig
überladen war und entgegen fachlicher Anordnung ohne stabilisierenden
Ballast fuhr. Der Prozess wird fortgesetzt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
93 Jahre altes Binnenschiff nach Kollision Totalverlust
(30.08.2004) -
Bei einem Schiffsunfall beim Loreleyfelsen auf dem Rhein wurde ein
Frachtschiff so beschädigt, dass es vermutlich verschrottet werden muss.
Das stromaufwärts fahrende Binnenschiff war am Abend des 5.8.mit einem
entgegen kommenden Tankschiff kollidiert. Unglücksursache war ein Ausfall
der Ruderanlage des Tankschiffs, wie die Wasserschutzpolizei mitteilte.
Verletzt wurde aber niemand.
Allerdings wurde bei der Kollision die Bordwand des Frachtschiffes oberhalb
und unterhalb der Wasserlinie auf einer Länge von zwölf Metern aufgerissen.
Nach dem Wassereintritt setzte der Kapitän das Schiff auf eine Sandbank, um
ein Sinken zu verhindern. Das 93 Jahre alte Binnenschiff eines kleinen
Familienunternehmens muss nun vermutlich verschrottet werden, weil es nach
Angaben der Wasserschutzpolizei einen "wirtschaftlichen Totalschaden"
erlitten hat.
Das Frachtschiff hatte Holzschnitzel geladen, die nun auf zwei andere
Schiffe umgeladen werden sollen. Das Tankschiff, das den Unfall verursacht
hatte, blieb samt Ladung unbeschadet und wurde wegen des Ruderausfalls nach
Bingen geschleppt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Betrunkener Kapitän setzte Frachter zwei Mal auf Grund
(30.08.2004) -
Ein 99 Meter langer Sojafrachter ist am Morgen des 6.8. auf der Elbe bei
Glückstadt zwei Mal auf Grund gelaufen. Wie eine Alkoholprobe der
Wasserschutzpolizei Brunsbüttel ergab, war der Kapitän des von Hamburg nach
Danzig fahrenden Frachtschiffes betrunken. Nach dem Auflaufen konnte sich
der Frachter aus eigener Kraft befreien. Das Schiff lag solange mit
Auslaufverbot in Brunsbüttel vor Anker, bis der Kapitän wieder völlig
nüchtern war.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Halb gesunkene Schute noch gerettet
(30.08.2004) -
Zu einem ungewöhnlichen Einsatz wurden die Berufsfeuerwehr und die
freiwillige Feuerwehr Fallersleben am Nachmittag des 8.8. gerufen: Eine mit
Kanalaushub beladene Schute drohte im Hafen zu sinken. Durch ein Loch in
der Seitenwand drang in großer Menge Wasser ins Schiffsinnere. Als die
Männer der Wehren gegen 14.50 Uhr am Ort des Geschehens eintrafen, lag der
achtere Bereich der Schiffs bereits unter Wasser. Die Brandschützer
brachten Löschfahrzeuge und Pumpe in Position. Gemeinsam mit der
Berufsfeuerwehr verlegten die Männer Schläuche aufs Schiff. Das Deck stand
bereits einen halben Meter unter Wasser. Nach wenigen Minuten beherzten
Eingriffs zeigte sich der Erfolg: Die Schute bewegte sich wieder aufwärts.
Dann ging es daran, das Leck abzudichten. In schweißtreibender Arbeit
versetzten zwei Feuerwehrmänner die Pumpe immer wieder, an der Außenwand
machten sich Einsatzkräfte daran, das Leck abzudichten. Sonne und
Stahlwände der Schute sorgten dafür, dass die Temperatur im Schiffsinneren
wie in einer Sauna war. Holzpflöcke und Lappen dienten den Männern als
Leckabwehr. Gegen 16 Uhr lag das Schiff lag wieder in sicherer
Schwimmposition.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Rheinschiff saß mit 1.800 Tonnen Benzin fest
(30.08.2004) -
In der Nacht zum 10.8. lief das niederländische Tankschiff "Nelson" auf dem
Rhein bei Koblenz auf Grund. Durch die Havarie wurde die Schifffahrt in
diesem Flussabschnitt für mehr als 16 Stunden lahm gelegt. Das mit 1.800
Tonnen explosiven Erdöldestillats beladene Schiff hatte sich an einer
Brücke festgefahren. Nachdem erste Freischleppversuche erfolglos geblieben
waren, wurde am Nachmittag begonnen, die Ladung in ein Leichterschiff
umzupumpen. Bis zum Nachmittag des Folgetages gelang es, 350 Tonnen der
Ladung umzupumpen. Nun gelang es binnen 20 Minuten, den Havaristen
freizuschleppen. Er wurde an einen Gefahrgutliegeplatz in Niederlahnstein
geschleppt. Nach einer Überprüfung der Unfallstelle auf Untiefen wurde der
Fluss am Nachmittag des 11.8. wieder für die Schifffahrt frei gegeben.
Wegen der 16-stündigen Sperrung wurden etwa 80 Schiffe an ihrer Weiterfahrt
gehindert. Die "Nelson" war von den Niederlanden aus zu BASF nach
Ludwigshafen unterwegs. Das Schiff wurde bei der Havarie nicht beschädigt.
Grund für den Unfall war vermutlich ein Fahrfehler des Schiffsführers. Eine
Gefahr, dass Teile der Ladung von rund 1.500 Tonnen Benzin austreten, habe
jedoch nicht bestanden, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Unwetter sorgte für Bruch auf Bodensee
(30.08.2004) -
Am Abend des 12.8. brachte ein schweres Unwetter mit Sturmböen auf dem
Bodensee mehrere Boote in Seenot. Trotz vorheriger Sturmwarnung wurden nach
Angaben der Wasserschutzpolizei einige Boote auf dem See von der
heranziehenden Schlechtwetterfront überrascht. Die Bootsbesatzungen seien
zudem teilweise nicht so geübt gewesen. Eine Segelyacht wurde auf der Fahrt
von Friedrichshafen nach Langenargen wegen eines zerfetzten Vorsegels
manövrierunfähig. Auch der Motor konnte nicht gestartet werden, weil sich
ein Seil in der Schraube verfangen hatte. Das Schiff wurde bei Langenargen
gegen die Ufermauer geschleudert und so stark beschädigt, dass es zum
Totalverlust wurde. Ein Mann wurde bei einem Bergungsversuch leicht
verletzt. Vier weitere Yachten strandeten oder trieben derweil über den
See. Sie wurden von der Wasserschutzpolizei und der Feuerwehr geborgen. Ein
Motorboot, das bei Friedrichshafen wegen eines Motorschadens liegen
geblieben war, wurde noch rechtzeitig vor einer drohenden Grundberührung in
den Hafen geschleppt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Brennendes Motorboot steckte drei Yachten an
(30.08.2004) -
Ein Brand auf einem Sportmotorboot in Köpenick hat am Abend des 15.8.
erheblichen Sachschaden verursacht. Insgesamt vier Boote wurden in
Mitleidenschaft gezogen, das Motorboot brannte bis zur Wasserlinie ab.
Verletzt wurde niemand.
Aus bisher ungeklärten Gründen war es gegen 20.35 Uhr in Höhe der
Niebergallstraße auf der Spree-Oder-Wasserstraße im Vorschiff des Bootes zu
einer Verpuffung gekommen. Daraus entwickelte sich ein Brand, und
nachfolgend kam es zu einer Explosion. Die 53-jährige Eignerin und der
43-jährige Skipper versuchten vergeblich, die Flammen zu löschen. Sie
mussten sich auf ein anderes Boot retten und ihr Boot abstoßen. Die
Strömung trieb das in Flammen stehende Boot dann in die Steganlage eines
nahen Yachtclubs. Dort griff das Feuer auf drei weitere Boote über.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Zu viel geladen - Stau auf der Donau
(30.08.2004) -
Niedrigwasser führte zu Beginn der 33. Kalenderwoche zu mehreren
Schiffsstrandungen auf der Donau. Auf verschiedenen Flussabschnitten kamen
der österreichische Schubverband "Herzog Tassilo", das Binnenschiff "Denis"
sowie ein weiterer Schuber fest. Am Abend des 10.8. strandete der mit gut
3.000 Tonnen Eisenerz beladene, 120 Meter lange Schubverband "Herzog
Tassilo" auf dem Weg von Regensburg nach Österreich an der
Maximiliansbrücke bei Deggendorf. Der 52-jährige Kapitän hatte zuvor
versucht, einem Entgegenkommer auszuweichen. Da sein Schiff mit 2,38 Metern
für die geringe Wassertiefe aber wegen Überladung zu viel Tiefgang hatte,
lief es dabei auf Grund und legte sich quer zum Fluss. Durch den
manövrierunfähigen Havaristen wurde das Fahrwasser dabei komplett
blockiert. Die Wasserschutzpolizei sperrte den Fluss ab Straubing und
Passau, wodurch sich kilometerlange Staus bildeten. Erst in der Nacht zum
12.8.konnte der Havarist nach vorheriger Übernahme von Ladungsteilen durch
ein anderes Binnenschiff mit Hilfe eines Schwimmbaggers freigeschleppt werden.
Die Bergung der zwei weiteren auf Grund gelaufenen Einheiten wurde dagegen
wegen des derzeitigen Niedrigwassers nach einer Entscheidung des Wasser-
und Schifffahrtsamts auf unbestimmte Zeit vertagt. Das bulgarische
Binnenschiff "Denis" war bei Niederalteich festgekommen und ragt seither
leicht in die Fahrrinne. Andere Schiffe können die Unfallstelle aber in
Langsamfahrt passieren. In Winzer strandete ein 170 Meter langer
Schiffsverband außerhalb der Fahrrinne. Durch die Havarie des fast 120
Meter langen österreichischen Koppelverbandschiffs am späten Dienstagabend
an der Deggendorfer Maximiliansbrücke war die Donau für den Schiffsverkehr
komplett gesperrt. Die Wasserschutzpolizei stoppte die tal- und bergwärts
fahrenden Schiffe in Straubing und bei Passau, wo sich an den Anlegestellen
kilometerlange Staus bildeten.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Nächtliches Bootsfeuer - Zeugen verhinderten Schlimmeres
(30.08.2004) -
In der Nacht zum 18.8. geriet im Yachthafen des KSC Herne eine Motoryacht
in Brand. Dabei ist ein hoher Sachschaden entstanden. Aufmerksame Zeugen
bemerkten die Flammen und alarmierten Feuerwehr und Wasserschutzpolizei.
Die Feuerwehr konnte die Flammen schnell löschen. Menschen wurden nicht
verletzt. Die Kriminalpolizei nahm Ermittlungen zur Brandursache auf.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Explodierende Gasflaschen versenkten Motorboot
(30.08.2004) -
Am 20.8. geriet auf dem Plauer See, Kreis Parchim, ein Sportboot in Brand.
Die Eigner, ein Ehepaar aus Geesthacht, vermochte sich noch zu retten.
Beim Versuch, die 10 Meter lange Yacht nach Plau am See einzuschleppen, kam
es zur Explosion mehrerer mitgeführter Gasflaschen. Es gelang zwar noch,
die Flammen abzulöschen, dann aber sank das Boot. Der Schaden wird auf
40.000 Euro geschätzt. Der 72-jährige Skipper und seine 70-jährige Frau
hatten nach Angaben der Wasserschutzpolizei plötzlich Feuer im
Maschinenraum bemerkt. Das Paar musste nach vergeblichem ersten
Löschversuch das Schiff mit einem Schlauchboot verlassen. Umliegende Boote
eilten zu Hilfe und nahmen die Schiffbrüchigen auf. Wann das Schiff gehoben
wird, ist noch unklar.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Brückensacker führte zu Kollision
(30.08.2004) -
Das Fahrgastschiff "Britannia" ist mit 152 Fahrgästen an Bord am 28.8. mit
der Friedensbrücke in Frankfurt am Main kollidiert. Bei der Havarie wurde
dabei niemand verletzt. Es entstand lediglich leichter Sachschaden. Das
Schiff hatte sich Angaben der Wasserschutzpolizei zufolge nach dem Ablegen
"rückwärts durch die Brücke sacken lassen". Dabei prallte das Steuerhaus
gegen einen Stahlträger und wurde beschädigt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Führte Regenschirm zu Kollision von Fahrgastschiffen?
(30.08.2004) -
Fünf Personen wurden verletzt, als am Nachmittag des 29.8. an der
Jannowitzbrücke in Berlin-Mitte zwei Ausflugsdampfer kollidierten. Die
Passagiere erlitten Prellungen und Verstauchungen. Die Feuerwehr brachte
sie mit mehreren Rettungswagen ins Krankenhaus. Der Zusammenprall war so
stark, dass sich der zentnerschwere Anker der "Andreas" im Oberdeck der
"Spree-Perle" durch das Metall bohrte und die Ankerkette riss. Die Ursache
für die Kollision zwischen der "Spree-Perle" und dem historischen Dampfer
"Andreas" sei offenbar ein Missverständnis zwischen den beiden
Schiffsführern, hieß es.
Die "Andreas" sei aus dem Berggraben, der westlich um die Museumsinsel
fließt, in die Spree eingefahren. In diesem Moment habe die "Spree-Perle"
an der Jannowitzbrücke abgelegt und gewendet. Die "Andreas" schrammte mit
ihrem Bug an der Seite der "Spree-Perle" entlang. Ein Besatzungsmitglied
der "Andreas" sagte, man habe sich über Funk angekündigt. Ein zweiter
Angehöriger der "Andreas"-Crew sagte, ihm habe ein Passagier der
"Spree-Perle" später berichtet, dass der Schiffsführer des Ausflugsbootes
unmittelbar vor der Kollision einen Passagier aufgefordert habe, "seinen
Schirm da wegzunehmen, damit ich was sehe". Glücklicherweise saßen zum
Zeitpunkt des Zusammenstoßes alle Passagiere zum Kaffeetrinken im
Unterdeck. Die Zahl der Verletzten hätte höher und die Verletzungen hätten
schlimmer sein können, wenn die Fahrgäste auf dem Oberdeck gesessen hätten,
als sich der Anker in die Aufbauten bohrte und die Kette riss.
Wer Schuld an dem Unglück ist, ist noch unklar. Auf Wasserstraßen müssen
ähnliche Regeln wie im Straßenverkehr befolgt werden. So fuhr die "Andreas"
aus einer Nebenwasserstraße in die Spree, die Hauptwasserstraße ist und auf
der sich die "Spree-Perle" befand - vergleichbar einem Auto, das von einer
Nebenstraße auf eine Hauptstraße einbiegt. Andererseits müssen Schiffe bei
Wendemanövern frühzeitig Signale mit dem Horn geben. Ob dies geschehen sei,
müsse noch geprüft werden, sagte ein Beamter der Wasserschutzpolizei.
Alkohol bei den Bootsführern habe bei dem Unglück keine Rolle gespielt.
Über die Höhe des an beiden Schiffen entstandenen Schadens gab es nur
Schätzungen. Die Reparaturkosten an der "Spree-Perle" wurden auf mindestens
20 000 Euro beziffert, der Schaden am massiven Bug der "Andreas" wurde auf
eine deutlich geringere Summe geschätzt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Dumm gefahren: Mit voller Fahrt auf Damm gelandet
(30.08.2004) -
Neun Verletzte forderte ein spektakulärer Motorboot-Unfall in der Nacht zum
29.8. auf dem Bodensee. Der offenbar unerfahrene 41-jährige Skipper
krachte mit weit überhöhter Geschwindigkeit auf den Rheindamm. Das mehrere
Tonnen schwere Boot, das mindestens 13 Passagiere an Bord hatte, landete
erst sieben Meter vom Ufer entfernt auf dem Damm, wo es seither hoch und
trocken liegt.
Eine Bregenzerwälder Gruppe hatte sich das in der Schweiz beheimateten
Motorboot ausgeliehen, um das Feuerwerk beim Bregenzer Stadtfest vom See
aus zu verfolgen. An Bord des für acht Personen zugelassenen Bootes
befanden sich mindestens 13 Menschen. Auf der Rückfahrt gegen 23.30 Uhr
fuhr das rund sechs Tonnen schwere Boot dann offenbar mit voller Fahrt auf
den Rheindamm auf, der sich weit in den See hinein erstreckt. "Wir haben
nach dem Unfall noch mehr angetroffen, aber die Leute waren so geschockt,
dass sie teilweise nicht einmal mehr sagen konnten, ob sie auf dem Schiff
waren", sagte ein Polizeisprecher.
Zur Versorgung der neun Verletzten und für die Ermittlungen waren
Wasserrettungskräfte, Feuerwehr und Polizei im Einsatz. Der Bootsführer war
zum Unglückszeitpunkt nicht alkoholisiert.
Quelle: Tim
Schwabedissen
"Freedom" gesunken
(30.08.2004) -
Am Morgen des 7.8. sank vor Brownsea Island in Poole Harbour das Motorboot
"Freedom", das mit sechs Erwachsenen und vier Kindern an Bord unterwegs
gewesen war. Um 9.48 fing die Portland Küstenwache einen Notruf des
45-Fuß-Bootes auf. Es meldete, mit einem Gegenstand kollidiert zu sein und
Wasser zu machen. Ein Rettungshubschrauber stieg in Portland auf, auch zwei
Rettungsboote aus Poole machten sich auf den Weg zur Unglücksstelle.
Bereits 10 Minuten später waren die Helfer trotz schlechter Sicht vor Ort
und nahmen alle Bootsinsassen außer dem Skipper auf und brachten sie nach
Saltern Marina. Der Skipper versuchte, vom Poole-Lifeboat eine Lenzpumpe
auf sein Boot zu bringen. Doch es gelang nicht mehr, den Untergang der
"Freedom" abzuwenden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kind bei Bootsexplosion schwer verbrannt
(30.08.2004) -
Am 10.8. kam es gegen 14 Uhr zu einer Explosion mit anschließendem Feuer
auf dem 18 Fuß langen Motorkreuzer "High Interest" an seinem Liegeplatz vor
Ponsharden nahe Falmouth. Die benachbarte "Black Swan" alarmierte die
Falmouth Küstenwache, die einen Hubschrauber sowie zwei Boote in Marsch
setzte. An Bord des Havaristen befanden sich ein neunjähriges Kind sowie
sein Vater. Sie wurden mit Verbrennungen ins Treliske Hospital gebracht.
Anschließend wurde das schwer beschädigte Boot in Schlepp genommen und in
Ponsharden auf Grund gesetzt. Ein Untersuchungsteam versuchte dort die
Ursache des Brandes zu ermitteln.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Zwei Schwerverletzte bei Bootskollision
(30.08.2004) -
Zwei Sportboote kollidierten kurz vor Mitternacht des 17.8. im Hafen von
Boston zwischen Thompson Island und Marina Bay. Rettungskräfte retteten
fünf Menschen. Zwei von ihnen mussten in eine Unfallklinik gebracht werden.
Die anderen drei blieben unversehrt. Bergungsfirmen sollen die beiden
beschädigen Boote in Sicherheit bringen. Die Unglücksursache wird von der
Küstenwache untersucht.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Brennender Motorkreuzer versenkt
(30.08.2004) -
Am Morgen des 15.8. geriet vor Studland Bay, Poole, bei ruhiger See der 38
Fuß lange Motorkreuzer "Sheer Grace" in Brand. Die Küstenwache wurde
alarmiert, nachdem die Crew von einem anderen Sportboot aus seinem Dinghi
gerettet worden war, in das sie sich hatte flüchten müssen. Sie setzte das
Rettungsboot von Poole, ein Rettungsteam und Feuerbekämpfer in Marsch. Das
brennende Boot sollte in tieferes Wasser gezogen werden, wo es sicher
ausbrennen und versinken konnte. An Bord befanden sich Dieselkraftstoff,
Petroleum und zwei Butangasflaschen, deren mögliche Explosion niemand
gefährden sollte.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Hubschraubereinsatz rettete sinkenden Kutter
(30.08.2004) -
Am Morgen des 17.8. geriet der Kutter "Phoenix - FR 941" mit fünf Mann
Besatzung vor den Shetlands in Seenot. Das Schiff war leckgeschlagen und
begann zu sinken. Der weitergeleitete Notruf alarmierte auch das
Schwesterschiff "Falcon", das längsseits ging. Doch auch die vereinten
Bemühungen beider Crews konnten den Wassereinbruch in Maschinen- und
Fischraum nicht stoppen. Aus Sumburgh startete daraufhin ein
Rettungshubschrauber und fierte gegen fünf Uhr morgens, knapp eineinhalb
Stunden nach der Havarie, eine weitere Pumpe ab. Nun gelang es, der
eindringenden Wassermassen Herr zu werden und Kurs auf die Küste zu nehmen.
Die "Falcon" machte weiterhin standby, während der Hubschrauber entlassen
werden konnte
Quelle: Tim
Schwabedissen
Rettungsversuche für sinkenden Kutter vor Aberdeen
(30.08.2004) -
Am 12.8. schlug gegen neun Uhr der 20 Fuß lange Fischkutter "Chrisamie" 109
Meilen nordöstlich von Aberdeen im Alba-Ölfeld leck und begann zu sinken.
Die Küstenwache wurde von dem durch den Trawler "Amity" weitergeleiteten
Mayday-Ruf der fünfköpfigen Besatzung alarmiert und entsandte einen
Hubschrauber aus Sumburgh. Auch die "Havilia Searcher" sowie die "Bue
Lismore" kamen der "Chrisamie" zu Hilfe und versuchten das Schiff mit Hilfe
zusätzlicher Lenzpumpen zu stabilisieren. Vier der fünf
Besatzungsmitglieder gingen vorsorglich von Bord. Im Seegebiet vor Aberdeen
herrschten 4-5 Windstärken aus Ost mit guter Sicht.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kutter kenterte beim Netzeinholen
(30.08.2004) -
Am 8.8. kenterte zwischen der Alaska Halbinsel und Kodiak der Kutter
"Java". Das Schiff war dabei, bei 25 Knoten Fahrt ein volles Lachsnetz
aufzunehmen, als das Schiff umschlug und ein Besatzungsmitglied über Bord
schleuderte. Die drei anderen retteten sich auf den Kiel und zogen den
Vierten aus dem Wasser. Ihre Notsignale machten andere Fahrzeuge auf den
Zwischenfall aufmerksam. Der Kutter "Lynx" hatte die Unglücksstelle in der
Shelikof-Straße binnen 15 Minuten erreicht. Sie nahm die Männer auf und
setzte sie in Chief Cove in der Spiridon Bay an Land. Von dort aus sollten
sie auf den Kutter "Lady Aleutian" umsteigen, der inzwischen auch das Netz
der "Java" lokalisierte, das immer noch mit dem Wrack des 39 Fuß langen
Stahlschiffes verbunden ist. Als es kenterte, war es bereits tief
abgeladen. An Bord waren außerdem 300 Gallonen Dieselöl. Es wurde in der
Mündung der Uyak Bay mit zum Teil ausgetauchtem Rumpf gesichtet. Bereits am
5.8. war in dem Seegebiet der Trawler "Tarissa Jean C" südlich der
Amook-Insel auf Grund gelaufen. Die Küstenwache in Kodiak nahm unterdessen
Ermittlungen auf.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Trawler mit 11 Mann im Sturm gesunken
(30.08.2004) -
Der indische Trawler "Sarani" sank auf dem Weg von Orissa nach
Visakhapatanam, Andra Pradesh, am 20.8. in der Bucht von Bengal mit 12 Mann
Besatzung im Sturm. Nur einer der Crew konnte 140 Kilometer vor Haldia
lebend gefunden werden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Lecker Kutter vor Manasquan war nicht mehr zu retten
(30.08.2004) -
In der Nacht zum 12.8. sank der 69 Fuß lange Kutter "Intrepid" 40 Meilen
vor Manasquan, New Jersey. Das Boot war gegen 20.40 Uhr leckgeschlagen,
woraufhin die Maschine ausfiel. Zwei Rettungsboote und ein Hubschrauber
wurden zum Havaristen in Marsch gesetzt. Doch trotz des Einsatzes mehrerer
zusätzlicher Lenzpumpen konnte der Wassereinbruch nicht gestoppt werden. 30
Minuten nach Eintreffen der Rettungskräfte sank die "Intrepid" in 176 Fuß
tiefem Wasser. Zuvor war die dreiköpfige Crew evakuiert worden. Sie kam an
Bord eines der 47-Fuß-Rettungsboote nach Manasquan Inlet.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Deutscher Frachter rettete gekenterten Rekordruderer
(30.08.2004) -
Beim Versuch, von Choshi, Japan, nach San Francisco zu kommen, kenterte ein
39-jähriger Ruderer mit seinem 23 Fuß langen Boot "Viking Spirit" 1000
Meilen südwestlich von Kodiak. Die Küstenwache startete eine Herkules, um
die Suche nach dem Engländer zu koordinieren. Der deutsche
Containerfrachter "Hanjin Philadelphia" entdeckte den Schiffbrüchigen, der
auf dem Kiel seines Bootes sitzend Notsignale abschoss. Der Mann wurde
unversehrt an Bord genommen und soll am 27.8. Long Beach erreichen. Es war
sein zweiter Versuch, von Japan nach Amerika zu kommen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Rekordruderboot zerbrach vor Scillies
(30.08.2004) -
Vier britische Ruderer sind bei dem Versuch gescheitert, einen neuen Rekord
für eine Atlantik-Überquerung aufzustellen. In einem schweren Sturm
zerbrach ihr Boot, die "Pink Lady", am 8. August 300 Seemeilen westlich der
Scillies. Am Morgen hatten sie gegen 2.30 Notrufe abgegeben. Zum Zeitpunkt
des Unglücks herrschte Wind 7. Auf einem Rettungsfloß trieben die Ruderer
vor der englischen Küste auf dem Meer, bis sie von einem schwedischen
Schiff gerettet wurden. Nach Angaben der britischen Küstenwache hatte einer
von ihnen leichte Kopfverletzungen, ein anderer litt an Unterkühlung. Die
Ruderer im Alter zwischen 33 und 48 Jahren waren schon seit 39 Tagen auf
See. Sie waren in St. John's in Neufundland Ende Juni gestartet und wollten
in rund 40 Tagen die Scillies erreichen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Zu heiß gekocht - Dhau ausgebrannt
(30.08.2004) -
Eine 25 Meter lange Dhau, die aus Dubai zum iranischen Hafen Bushehr
unterwegs war, geriet am 19.8. mit einer Ladung Reis, Computerteilen,
Elektrogerät, CD-Rohlingen, Rasierklingen und Textilien in Brand. Offenbar
entstand das Feuer beim Kochen. Die gesamten Aufbauten sowie das
Rettungsboot wurden ein Raub der Flammen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Arbeitsboot mit 24 Insassen gekentert
(30.08.2004) -
Am 8. August kenterte das Trinidader Arbeitsboot "Miss Nevelyn" mit 24
Menschen an Bord 800 Meter vor der Südostküste von Guayaguayare Bay. Es
sollte eine Arbeitsplattform bei Ingenieursarbeiten darstellen. Alle
Insassen wurden gerettet.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Zwei Tote bei Tankerexplosion
(30.08.2004) -
Der mit Gasolin beladene Tanker "Putri I" geriet am 27.8. nach einer
Maschinenraumexplosion vor Laratuka, Indonesien, in Brand. Bei dem Feuer
kamen zwei Mann Besatzung ums Leben.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Doppelstrandung im Taifun
(30.08.2004) -
Taifun Aere brachte Schiffe in Seenot
(30.08.2004) -
Am 24.8. lief der Taifun Aere ein Fischerboot mit fünf Mann Besatzung und
zwei Kindern an Bord vor Taiwan kentern. Alle Menschen an Bord des
Hongkonger Bootes kamen in der rauen See ums Leben.
Die Frachter "Zhenmao" und "Hengtai No. 9" strandeten am. Morgen des 26.
August 100 Meter vor der chinesischen Provinz Wenzhou, nachdem der Taifun
die ostchinesische Küste erreicht hatte. Menschenleben waren in diesem Fall
nicht in Gefahr.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Frachter fiel Taifun zum Opfer
(30.08.2004) -
Der vietnamesische Frachter "Vihan 05" wurde am 30.8. ein Opfer des über
Japan wütenden Taifuns Chaba. Das mit einer 20-köpfigen Crew besetzte
Schiff hatte eine knappe Seemeile vor Oita Port Schutz gesucht. Das 705 tdw
verdrängende, 14 Jahre alte Schiff sollte von Thailand kommend in Japan
eine für Vietnam bestimmte Ladung Stahl aufnehmen. Als die Ankerkette
brach, trieb die "Vihan 05" gegen einen Felsen und sank wenig später. 16
Vietnamesen konnten gerettet werden. Vier weitere, darunter der 1., 2. und
3. Ingenieur, kamen bei dem Untergang ums Leben.
Quelle: Tim
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US-Flugzeugträger rettete Schiffbrüchige
(30.08.2004) -
Die iranische Dhau "Naji" mit 6 Mann Besatzung erlitt am 15.8. einen
Schraubenwellenbruch, der einen Wassereinbruch verursachte. Der
US-Flugzeugträger "John F. Kennedy" entsandte Hubschrauber zum Havaristen
und evakuierte die Besatzung.
Quelle: Tim
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US-Kriegsschiff rettete Frachtercrew im Persischen Golf
(30.08.2004) -
Aus noch ungeklärten Gründen sank am 29.8. im Persischen Golf der
indonesische Frachter "Edha II". Auf seinen Notruf hin startete von Bord
des US Navy-Schiffs "Seattle" ein Hubschrauber. Es gelang ihm, alle 12
Besatzungsmitglieder zu retten, bevor das Schiff endgültig sank.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Unbrennbare Rettungsboote evakuierten brennenden Frachter
(30.08.2004) -
In der Java-See entdeckte die australische Fregatte "Ancac" am 27.8. einen
brennenden und sinkenden indonesischen Frachter. In einer dramatischen
Rettungsaktion gelang es, mithilfe unbrennbarer Dinghis die 15-köpfige Crew
des von Australien nach Singapur bestimmten Havaristen 200 Seemeilen
nordöstlich von Singapur zu retten und an Bord zu nehmen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kutterkollision vor Kodiak
(30.08.2004) -
Der 85 Fuß lange, in Homer, Alaska, beheimatete Kutter "Rolfy" kollidierte
mit der gleichlangen, aber stählernen "Midnite Sun", einem Trawler aus
Kodiak, in der Whale Passage am Nordende Kodiaks. Beide Schiffe wurden bei
dem Zwischenfall am 9. August beschädigt, konnten aber nach Kodiak
einlaufen, wo sie jetzt bei Ocean Beauty Seafoods festgemacht haben.
Quelle: Tim
Schwabedissen
160.000 Pfund Fisch versenkt
(30.08.2004) -
Der 75 Fuß lange Lachstender "Mitkof" aus Petersburg sank 10 Meilen
nördlich der Stadt am frühen 6. August mit 160.000 Pfund Fisch an Bord.
Vorher hatte das Schiff einen Felsen gerammt und hatte Wassereinbruch
erlitten. Ein Hubschrauber sowie ein Boot des Marineschiffes "Anacapa"
wurden zum Havaristen entsandt. Die "Mitkof" sank in 300 Fuß Wassertiefe.
Der Kutter "Angjen 1" rettete die Crew.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Fisch über Bord - Kutter gerettet
(30.08.2004) -
Der amerikanische Kutter "Tarrissa Jean C" lief mit 5 Mann Besatzung am
Abend des 5. August 5 in Uyak Bay südlich von Amook Island auf Grund und
schlug leck. Drei Hilfsschiffe brachten den Wassereinbruch mit Lenzpumpen
unter Kontrolle und assistierten der Crew beim Überbordwerfen der
Fischladung, um den Havaristen zu leichtern.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Wismarer Neubau kam nicht weit
(30.08.2004) -
Nur einen Monat nach seiner Ablieferung Anfang Juli 2004 durch die
Aker-Werft in Wismar lief der Frachter "Iran Ardebil" in der Nähe von Aden,
Jemen, auf Grund. Das Schiff wurde zwar offenbar nicht gravierend
beschädigt, jedoch muss für eine erfolgreiche Bergung ein Großteil der
Ladung geleichtert werden. Die Bergungsarbeiten sind mittlerweile
angelaufen. Die Ursache für die Havarie wurde bisher nicht geklärt
Quelle: Tim
Schwabedissen
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