
EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Seenotfälle
Archiv Januar 2005
Last update: Dienstag, 01. Februar 2005, 13:43 Uhr
Russischer Trawler vermutlich gesunken
(31.01.2005) -
In den Mittagsstunden des 31. Januar (Ortszeit) funkte der russische
Trawler "Kafor" 30 Seemeilen vor der Küste im japanischen Meer SOS, nachdem
er in einen Sturm geraten war. In dem Seegebiet herrschten
Windgeschwindigkeiten von 17m/s und Welllenhöhen von drei Metern. Das
Küstenschutzschiff "Primorje", der Rettungsschlepper "Lasurit" und ein
Rettungsschiff der russischen Pazifikflotte liefen zur gemeldeten Position.
Inzwischen brach der Funkkontakt zum Havaristen ab. Dafür entdeckte ein
aufgestiegenes Suchflugzeug dort zwei aufgeblasene Rettungsflöße. Schlechte
Sicht machte es aber unmöglich auszumachen, ob sich Menschen darin
befinden. Die eine Fahrtstunde entfernt stehende "Primorje" nahm
unverzüglich Kurs auf die Flöße.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Elbkollision II: Havarierter Chemietanker auf dem Weg nach Antwerpen
(31.01.2005) -
Gegen vier Uhr 15 des 29. Januar kollidierte der britische Tanker "Stolt
Fulmar" mit dem Fähranleger Blankenese und
rammte dabei auch den dort liegenden Hafenschlepper "Schleppko 7". Gegen
03.00 Uhr hatte der Tanker, der eine Länge von 93,70 m und eine Breite von
16,20 m hat, mit 4.900 Tonnen 94%-iger Schwefelsäure unter Lotsenberatung
den Petroleumhafen mit Ziel
Antwerpen. In dichtem Nebel, kollidierte das 2001 erbaute Schiff
eineinviertel Stunden später aus bislang ungeklärter Ursache mit dem
Ostponton des Anlegers Blankenese und rammte dabei auch den dort liegenden
Hafenschlepper "Schleppko 7". Anwohner hörten einen lauten Knall, als sich
im Nebel der Tankerbug fast frontal in den Anleger bohrte und ihn ans Ufer
drückte. Die Brücke zu dem Anleger knickte wie ein Streichholz zur Seite.
Dann hob das Schiff den Schlepper "Schleppko 7", dessen Besatzungsich auf
dem Ponton aufhielt, 1,5 Meter aus dem Wasser und drückte ihn gegen den
Anleger.
Der Fähranleger wurde durch die Kollision erheblich beschädigt, blieb aber
mit Schlagseite schwimmfähig. Er wurde später von seinem Liegeplatz
weggeschleppt. Die "Schleppko 7" wurde insbesondere im Heckbereich auf
Backbordseite stark beschädigt und schlug leck. Diesel und Öl traten aus.
Der Hafenschlepper konnte aber durch einen stundenlangen Lenzeinsatz der
Feuerwehr ebenso wie der Ponton schwimmfähig gehalten werden. Die Wehr
brachte zudem Ölschlengel aus, um ein weiteres Ausbreiten der ausgelaufenen
Betriebsstoffe zu verhindern. Der Schlepper wurde inzwischen von einem
Schwimmkran verholt und an den Pfählen ca. 50 Meter östlich des
Fähranlegers festgemacht. Er wurde durch einen längsseits vertäuten
Transportponton sowie die Lenzarbeiten der Feuerwehr stabilisiert und
schwimmfähig gehalten.
Wie Untersuchungen durch Taucher ergaben, wurde der Bulbsteven der"Stolt
Fulmar" an Steuerbord leicht deformiert. Dort entstand ein ca. 15 cm langer
Riss in der Außenhaut. Nach derzeitigen Erkenntnissen sind weder
Betriebsstoffe noch Ladung ausgetreten. Der Tanker wurde am Kraftwerk Wedel
festgemacht. Am 30. Januar lief er gegen sechs Uhr, bis zur Elbmündung
begleitet von zwei Schleppern, wieder Kurs auf Antwerpen zum Leichtern der
brisanten Ladung, dann wird sie in eine Werft gebracht. Zuvor hatten Tests
ergeben, dass das Ruder wieder einwandfrei funktionierte.
Möglicherweise lag ein technischer Defekt an der Ruderanlage der von
Stolt-Niestlen bereederten "Stolt Fulmar" vor. Dort fehlte ein Bolzen.
Technische Ermittler der Wasserschutzpolizei haben die Untersuchung
aufgenommen. Ein Atemalkoholtest bei dem Tankerkapitän sowie dem Lotsen
ergaben 0,0 Promille.
Blankenese hat seit dem 30. Januar keinen Anleger mehr. Das auf ihm erst im
Dezember eröffnete Restaurant "Fischclub" ist mitsamt dem westlichen
Anleger per Schlepper ging zu einer Werft den Hansahafen. Der Gastronom des
Restaurants hofft auf Schadenersatz, will die "Café Engel"-Betreiber
kontaktieren: Sie hatten im Frühjahr 2002 zwei Monate lang schließen
müssen, nachdem der 130-Meter-Frachter "Kasteelborg" den Anleger
Teufelsbrück gerammt hatte.
Quelle: Tim
Schwabedissen
"Explorer" auf dem Weg nach Honululu
(31.01.2005) -
Die von einer Welle schwer beschädigte "Explorer" befand sich am 31. Januar
weiterhin auf Kurs Honululu und wurde dort spätestens am 1. Feburar
erwartet. Alle vier Maschinen sind einsatzbereit, derzeit laufen zwei von
ihnen. Die See ist 15 Fuß hoch, die Windgeschwindigkeit ist 35 Knoten. Wenn
die "Explorer" in Reichweite des in Barbers Point, Hawaii, bereitstehenden
C-130-Langstreckenflugzeugs der Küstenwache ist, soll der Küstenwachkutter
"Jarvis" entlassen werden. Eine weitere Maschine wird in Midway Island noch
einsatzklar gehalten. Die Küstenwache hält über Funk kontinuierlich Kontakt
mit dem Havaristen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Elbkollision I: Wachoffizier war angetrunken
(31.01.2005) -
Gegen 5.20 Uhr am Morgen des 28. Januar kollidierte auf der Elbe die 85
Meter lange flussabwärts laufende "Helm Trader", 1.939 BRZ, mit dem 226
Meter langen Containerfrachter "Clipper Glory", 36.433 BRZ. Die "Helm
Trader" geriet in Höhe der Leuchttonne 84 nahe der Rhinplate auf die
falsche Fahrwasserseite und krachte gegen den Richtung Hamburg laufenden
Frachter. Nur mit einem Hart-Steuerbord-Manöver des 1. Offiziers der "Helm
Trader" konnte Schlimmeres verhindert werden. Mit dem Backbordachterschiff
touchierte er die Backbordseite des Aufkommers. Beide Schiffe wurden nur
leicht beschädigt, die "Helm Trader" schlug leck. Nach ersten Ermittlungen
der Wasserschutzpolizei war der Erste Offizier der "Helm Trader"
angetrunken. Zudem stand er entgegen den Vorschriften allein auf der
Brücke, hatte keinen Ausguck. Die Wasserschutzpolizei hat eine
Ermittlungsgruppe eingerichtet. Die Ermittler ordneten beim 1. WO eine
Blutprobe an und leiteten ein Strafverfahren wegen Gefährdung des
Schiffsverkehrs ein. Zudem mußte er eine Sicherheitsleistung von 4500 Euro
zahlen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Frachter kollidierte mit Nord-Ostsee-Kanal-Schleuse
(31.01.2005) -
Schon wieder krachte es im Nord-Ostsee-Kanal: In der Nacht zum 30. Januar
rammte der Fracher "Anke Angelika" das Nordtor der Schleusenkammer des
Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel. Auslöser des Rammings waren offenbar
Maschinenprobleme. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kutter vor England gestrandet
(31.01.2005) -
Der 33 Fuß lange Kutter "Nikki Louwith" aus Sker Point lief am 30. Januar
gegen 14 Uhr bei Scarweather Sands, Porthcawl, auf Grund. Über Funk wurde
gemeldet, dass durch die Schwell Wasser eindringe. Aus Porthcawl lief ein
Boot der RNLI aus, dem es aber nicht gelang, den Kutter freizuschleppen.
Erst dem stärkeren Rettungsboot aus Mumbles gelang es, den mit drei Mann
besetzten Havaristen von der Sandbank zu ziehen. Zwei Besatzungsmitglieder
wurden anschließend durchnässt und unterkühlt abgeborgen, die "Nikki
Louwith" anschließend nach Porthcawl eingeschleppt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Frachter schlug vor Irland leck
(31.01.2005) -
Am Morgen des 29. Januar schlug der nordkoreanische Frachter "Lady Hassan"
auf dem Weg vom irischen Cork ins Mittelmeer 20 Meilen vor der irischen
Küste leck. Ein Hubschrauber der Küstenwache und ein Rettungsboot aus
Ballycotton liefen zu dem mit acht Mann besetzten Havaristen aus und
eskortierten ihn nach Cork zurück, wo er sicher vertäut werden konnte.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Frachter in Kaspischer See gestrandet
(31.01.2005) -
Der in Baku beheimatete Frachter "Saatly" lief am 30. Januar bei bis zu
fünf Metern Wellenhöhe vor Makhachkala, Dagestan auf Grund. Die 20-köpfige
Besatzung wurde abgeborgen, das Schiff inzwischen mit Kurs auf Baku
Quelle: Tim
Schwabedissen
Frachter treibt ohne Schraube vor Südafrika
(31.01.2005) -
Der Frachter "Welfare Diana", 4.535 BRZ, verlor am 27. Januar vor Kapstadt
seine Schraube. Das 1973 erbaute Schiff trieb danach auf 20 12S Länge 35
55E Breite und soll abgeschleppt werden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Philippinische Fähre gestrandet
(31.01.2005) -
Die phillipinische Fähre "Joy Ruby" lief am 29. Januar auf dem Weg von
Manila nach Coron auf eine Sandbank vor Coron, Palawan. Menschen wurden
nicht verletzt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Millionenschaden: Britischer Säuretanker rammt Anleger Blankenese
(31.01.2005) Schon wieder ein schweres Säuretanker-Unglück auf der Elbe: Am frühen Samstagmorgen hat die britische "Stolt Fulmar" den Fähranleger Blankenese gerammt. Bei dem Zusammenstoß wurde der dort anliegende Schlepper "Schleppko 7" schwer beschädigt. Die Feuerwehr errichtete Sperren auf der Elbe, um zu verhindern, dass sich das ausgelaufene Öl des Schleppers auf dem Wasser ausbreitet. Es entstand ein Millionenschaden, Menschen wurden nicht verletzt.
Schwimmende Universität "Explorer" mit 990 Mann im Sturm in Seenot
(28.01.2005) -
Am 26. Januar wurde das ehemalige Kreuzfahrtschiff "Olympia Explorer",
25.000 BRZ, das als schwimmende Universtiät "Explorer" auf dem Weg von
Vancouver ins südkoreanische Busan war, 650 Meilen südlich von Adak,
Alaska, von einer 15 m hohen Welle getroffen. Dabei wurden die
Brückenfenster eingedrückt und die nautischen Gerätschaften zum Teil
zerstört oder schwer beschädigt. Außerdem fielen drei der vier
Hauptmaschinen aus. Zwei Besatzungsmitglieder des mit 990 Personen
besetzten Schiffes wurden verletzt. Insgesamt sind 681 Studenten, 196 Mann
Besatzung und 113 Mann sonstiges Personal, darunter auch Mediziner, an Bord.
Mit der verbliebenen Maschinenkraft konnte der Bug gegen die See gedreht
und bei Windgeschwindigkeiten von 50 Meilen mittels Notruderanlage zunächst
so gehalten werden. Die Elektrizitätsversorgung an Bord konnte aufrecht
erhalten werden. Aus Dutch Harbor nahm der US-Küstenwachkutter "Jarvis"
Kurs auf den 1.600 Meilen von Honululu entfernt verunglückten Havaristen.
Drei Langstreckenflugzeuge stiegen aus Kodiak und Barbers Point, Hawaii,
mit Kurs auf die "Explorer" auf. Vier Handelsschiffe änderten ihren Kurs in
Richtung der "Explorer". Diese versuchte, die Position zu halten und den
noch 12 Stunden lang andauernden Sturm abreiten. Nachdem es der Crew
gelungen war, eine zweite Maschine hochzufahren, nahm das Schiff zunächst
Kurs auf die 800 Meilen entfernt gelegene Inselgruppe Midway Islands.
Nachdem die Situation sich stabilisierte und auch die Verletzungen der
Crewmitglieder sich nicht als gravierend herausstellten, kehrte eine der
HC-130-Langstreckenmaschinen nach Kodiak zurück. Die Maschine aus Barbers
Point nahm Kurs auf Midway und sollte dort auf Standby bleiben, während die
zweite HC 130 aus Kodiak auf Kurs zur "Explorer" blieb. Die zu Hilfe
kommende Handelsschifffahrt konnte mittlerweile entlassen werden, nachdem
der Westwind auf 20 Meilen abflaute. Auf der "Explorer" lag inzwischen
Südostkurs an. Dadurch konnte sie mit dem unbeschädigten Heck zur gedreht
werden und sollte für Notreparaturen nun doch ins entferntere Honululu laufen.
Die unter Bahamas-Flagge registrierte "Explorer" war 2001 von Blohm & Voss
erbaut worden. Sie ist 180 Meter lang, 25,6 Meter breit und läuft 27 Knoten.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Suche nach vermissten Seeleuten vor China nach Tankeruntergang dauert
an
(28.01.2005) -
Nach dem Untergang des Taners "Minghui 8" vor der Küste von Shantou,
Südchina, am 26. Januar wurde die Suche nach zwei vermissten Seeleuten
fortgesetzt. Außerdem starteten Arbeiten zur Ölekämpfung. Das Ausmaß der
Ölverschmutzung ist noch unklar. Die 53 Meter lange "Minghui 8" war mit
gegen zwei Uhr morgens mit dem Frachter "Minhai 2" 7,5 Meilen östlich von
Nan'ao zusammengestoßen. Sie war mit 975 Tonnen Dieselöl auf dem WEg von
der ostchinesischen Fujian-Provinz nach Shantou in der Guangdong-Provinz
gewesen, als sie mit dem Frachter kollidierte und binnen zehn Minuten sank.
Die Schiffe gehören Reedereien in Wuhan und Fujian. Die 63 Meter lange
"Minhai 102", die in Ballast fuhr, wurde nur leicht beschädigt. Es gelang
ihrer Crew, einen der 13 Seeleute des Tankers zu retten. Zwei weitere
wurden tot und einer verletzt von einem Helikopter geborgen. Neun
Schiffbrüchige wurden von insgesamt sechs Hilfsschiffen gerettet. Ein
Ölbekämpfungsschiff wurde am 28. Januar an der Untergangsstelle erwartet,
wo es helfen soll, das Wrack zu leichtern. Es wird befürchtet, dass
austretendes Öl die Fischbestände der Region schädigt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Maschinenraumexplosion auf Containerfrachter
(26.01.2005) -
Am 7. Januar kam es auf dem Containerfrachter "Gilian", 10.835 BRZ, zu
einer Maschinenraumexplosion. Das 1980 erbaute Schiff war auf dem Weg von
Singapur nach Jakarta, als es 250 Meilen südöstlich von Singapur
havarierte. Ein Bergungsschlepper sollte es auf den Haken nehmen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Bergungsarbeiten an gesunkener Petroleumbarge angelaufen
(28.01.2005) -
Die Arbeiten zur Bergung der auf dem Chicago Sanitary and Ship Canal nach
einer Explosion gesunkenen Barge gehen voran. Am 27. Jannuar wurde aus
zugänglichen Tankabteilungen des Fahrzeugs durch die Küstenwache Petroleum
abgepumpt. Ein lose herumtreibender Dieseltank, der nahe der Cicero Avenue
Bridge gesunken war, wurde am selben Tag gehoben. Ein Sidescansonar soll
weitere Trümmerteile ausfindig machen und ein genaueres Bild des Zustands
der Barge liefern.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Barge drohte im Puget-Sound zu sinken
(28.01.2005) -
Im Puget-Sound südlich von Shilshole, Washington schlug am Morgen des 26.
Januar eine von mehreren von dem Schlepper "Emma Foss" gezogenen Bargen mit
einer Holzladung leck und begann zu krängen. Die Barge wurde zum Abwenden
des drohenden Untergangs mit schwerer Schlagseite zwei Meilen südwestlich
von Shilshole auf Grund gesetzt. Hier wurde vorsorglich eine Schwimmsperre
um den Transporter ausgelegt, von dem aber keine Umweltgefahr ausgeht. Ein
Boot der Küstenwache aus Seattle lief zur Unglücksstelle, um den Grund der
Havarie zu untersuchen. Die "Emma Foss" blieb vor Ort.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kanalkollision: Kapitän verschwieg Leck
(27.01.2005) - Die "Annerdiep", die am frühen Morgen des 24. Januar mit dem Frachter
"Assiduus" und dem Anleger der Fähre Landwehr im Nord-Ostsee-Kanal kollidierte, ist inzwischen in Hamburg eingetroffen, wo der entstandene
Schaden in einer Werft repariert werden soll. Das Schiff war bei dem
Zwischenfall an Steuerbord leck geschlagen.
Die "Assiduus", die mittschiffs
in den Frachter gelaufen war, konnte ihre Reise nach einer Untersuchung in
Kiel Richtung Ostsee fortsetzen. Sie hatte keine gravierenden Schäden
erlitten.
Wie mittlerweile ermittelt wurde, begann das Unglück damit, dass
die "Annerdiep" gegen 3.15 Uhr kurz vor der Passage der Fähre Landwehr zu
dicht an die Böschung kam. In einer daraus resultierenden Absetzbewegung
geriet sie anschließend in die Kurslinie eines aus Brunsbüttel kommenden
Konvois. Fünf von sechs Schiffen hatten bereits passiert, das sechste, die
"Assiduus", konnte nicht mehr aufstoppen und prallte gegen die "Annerdiep".
Diese wurde dadurch gegen den Fähranleger gedrückt, knickte dort einen
Dalben um und demolierte die Fährbrücke. Die Fähre "Königsberg" lag
glücklicherweise gerade auf der anderen Kanalseite. Der Fährverkehr in
Landwehr ist seither unterbrochen. Gegen fünf Uhr morgens gelang es der im
Anleger feststeckenden "Assiduus", sich selbst zu befreien.
Der Kieler
Schlepper kam nicht mehr zum Einsatz. Nach einer Untersuchung wurde dem
Havaristen die Weiterfahrt nach Brunsbüttel gestattet. Dabei verschwieg der
Kapitän der Revierzentrale das entstandene Leck. Erst bei der Ankunft in
Brunsbüttel wurde es von der dortigen Wasserschutzpolizei protokolliert.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Jetzt 14 Tote bei Bootsunglück vor Thailand
(27.01.2005) -
Zwei Tage nach dem Untergang des Speedbootes "Sea Breeze" im Golf von
Thailand ist die Zahl der Todesopfer auf 14 gestiegen, darunter neun
westliche Ausländer. Bei den Toten handelt es sich um fünf Thailänder vier
Briten, drei Amerikaner, einen Australier und einen Schweizer. Den
Ermittlungen zufolge war das Boot überladen gewesen, als es auf dem Weg von
der Insel Phangan nach Koh Samui kenterte.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Schute auf Süderelbe gesunken
(27.01.2005) -
Eines der größten Fischereifahrzeuge der im norwegischen Killybegs
beheimateten Fangflotte ist am 24. Januar gesunken. Der 60 Meter lange
Trawler "Paula" schlug leck und sank gegen sieben Uhr morgens. Die gesamte
11-köpfige Besatzung konnte gerettet werden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Tanker im Mekong-Delta leckgeschlagen
(27.01.2005) -
Der liberianische Tanker "Kasco Monrovia" rammte am 21. Januar mit einer
Ladung von 30.000 Tonnen Dieselöl für den staatlichen Ölimporteuer Saigon
Petrol eine Pier im Hafen von Catlai in Südvietnam. Bei der Kollision
schlug der Tanker leck, und eine große Menge Öl lief in den Dong Nai River
aus. Der Verkehr auf dem Fluss wurde unterbrochen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Angelkutter vor England gesunken
(27.01.2005) -
Am Abend des 22. Januar sank auf der Bideford Bar vor Appeldore, North
Devon, der 16 Fuß lange Angelkutter "Kasam" in rauer See. Das Schiff hatte
in 18 Fuß hoher Schwell einen Motorenausfall erlitten und wurde dadurch zum
Spielball der Wellen und der Strömung. Es gelang der dreiköpfigen Crew
nicht, den Ersatzmotor zu starten. Sie sandte einen Notruf aus und schoß
eine Signalrakete ab. Die Küstenwache von Swansea entsandte mehrere
Rettungsboote und brachte einen Hubschrauber in Bereitschaft. Binnen
Minuten war ein Boot vor Ort und rettete die drei Schiffbrüchigen wenige
Augenblicke vor dem Untergang der "Kasam". Sie wurden sofort wegen
Unterkühlung und Schock medizinisch betreut. nicht Saturday, January 22, 2005
Quelle: Tim
Schwabedissen
Luftretter vor England im Dauereinsatz
(27.01.2005) -
Am Morgen des 21. Januar meldete die Crew des britschen Kutters "Ocean
Gain", dass ihr Schiff Wasser mache und dringend Hilfe benötige. Die
Küstenwache von Stornoway wies die beiden Besatzungsmitglieder an, ihre
Notfallortungssystem zu aktivieren, so dass die Position des Havaristen
über Satellit automatisch ermittelt werden konnte. Ein
Rettungshubschrauber, der gerade 150 Seemeilen westlich von Benbecula einen
Seemann mit Herzanfall von dem spanischen Trawler "Atlantic E" gerettet
hatte, setzte den Mann eilends in Benbecula ab, machte einen kurzen
Tankstopp und stieg dann noch mit dem zuvor eingesetzten Notfallmediziner
an Bord wieder auf, um Kurs auf die "Ocean Gain" zu nehmen. Dort wurde die
Situation bei bis zu fünf Bf aus Nordwest und einem Meter Wellenhöhe
zusehends ernster, das Schiff begann mittlerweile bereits zu sinken. Ein
Nimrod-Suchflugzeug wurde ebenfalls von dem "Atlantic E"-Einsatz zur "Ocean
Gain" abkommandiert, um das Schiff zu beobachten und jede mögliche Hilfe
für den Hubschrauber zu leisten. Aus Barra lief zusätzlich ein Rettungsboot
aus, auch der Schlepper "Anglian Prince" und einige Handelsschiffe nahmen
nun Kurs auf den Havaristen. Gegen zwei Uhr morgens ging der Kontakt zur
"Ocean Gain" verloren. Versuche der Küstenwache, wieder Funkkontakt zu
erhalten, verliefen erfolglos. Eine Viertelstunde darauf empfing das
Nimrod-Flugzeug nahe der letzten bekannten Schiffsposition ein Signal. Kurz
darauf sichtete sie auf dem Wasser treibende Trümmer und Fischkisten. Der
Hubschrauber war inzwischen auch vor Ort und entdeckte eine Rettungsinsel,
aus der zwei Männer winkten. Kurz darauf waren sie an Bord des
Hubschraubers und wurden bei ihrer Ankunft in Stornoway bereits von
Krankenwagen erwartet. Einer litt an Unterkühlung. Nach der Rettung lobte
die Küstenwache sowohl den Einsatz der Rettungskräfte in zwei Notfällen wie
auch das umsichtige Handeln der Fischer und die gute Ausrüstung, die ihre
Rettung begünstigt hatte.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Verschleppung der "Sandnes" - so war's:
(27.01.2005) -
Wegen einer möglicherweise missverständlichen Darstellung - für die sich
der Autor in solchem Fall entschuldigt - bat die Reederei Fairplay Towage,
folgende Darstellung des Schleppeinsatzes ihrer "Fairplay IX" zu
veröffentlichen. Dem soll hier gerne nachgekommen werden:
Am 23.1.05 um 21:30 Uhr meldete der Kapitän unseres Schleppers FAIRPLAY IX
auf Position 30 sm westlich Ijmuiden nördliche Winde mit Stärke 8 Bft , in
Böen bis 10 Bft. Da der Anhang , die 166,3 m lange hochbordige SANDNES
(die schon vorher durch extrem schlechte Kursstabilität auffiel), bei 4
bis 6 m hoher See äußerst heftig nach beiden Seiten ausscherte, hatte die
FAIRPLAY IX die Fahrt auf ein Minimum (110 Schraubenumdrehungen = ca 25%
Maschinenleistung) reduziert, um das wegen der geringen Wassertiefe
aufgekürzte Schleppgeschirr nicht zu überlasten. Der Konvoy konnte so auf
Position gehalten werden.
Weil sich südlich ( in Lee des Konvoys) verschiedene Offshore Plattformen
befanden, die bei einem Brechen der Schleppverbindung und Vertreiben des
Anhangs möglicherweise gefährdet gewesen wären, hatte unser Kapitän
vorsorglich die niederländische Küstenwache über die Situation informiert,
welche ihrerseits den Notfall-Schlepper WAKER zur Position auf "stand by"
orderte.
Als sich die Wettersituation am Morgen des 24.Januar etwas besserte, konnte
der Schleppzug, zunächst mit 120 U/min =ca 40% Maschinenleistung, seine
Reise vorsichtig fortsetzen. Inzwischen haben FAIRPLAY IX / SANDNES ihr
Ziel Hamburg-Neuenfelde unbeschadet erreicht. Die Schleppreise verlief
also durchaus im Rahmen des Üblichen, wenn auch unter erschwerten
Bedingungen.
Anm. des Autors: Auf "forum-schiff.de" ist ein Foto des Schleppzugs am
26.1. auf der Elbe zu sehen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Geborgene Maschine soll Aufschluss über Fährstrandung geben
(27.01.2005) -
Eine Maschine der am 18. Dezember nahe Cape Brett, Neuseeland, gestrandeten
Touristenfähre "Tiger III" wird jetzt aus den Wrackteilen geborgen. Sie
soll untersucht werden, um die Ursache des Maschinenversagers zu ermitteln,
der zum Totalverlust des Schiffes vor Paihia führte. Das Schiff, das einen
Wert von 2 Millionen Dollar darstellte, war auf dem Weg zum Hole in the
Rock in der Bay of Islands nahe dem Leuchtturm Cape Brett auf einen Felsen
gelaufen und binnen Minuten vollgelaufen. die 63 Personen an Bord hatten
sich auf die Felsen geflüchtet, von denen sie mit Hubschraubern gerettet
worden. Die aus Aluminium erbaute Fähre wurde zum Totalverlust erklärt und
in Stücke zerlegt binnen eines Monats von den Felsen geräumt. Dazu hatten
drei Taucher und vier Arbeiter von New Zealand Diving and Salvage erst die
Aufbauten demontiert, bevor der von den Felsen durchlöcherte Rumpf, ca. 50
Tonnen schwere auf eine Barge gehoben wurde. Rumpf und Maschine wurden nach
Opua gebracht. Die Schiffsreste hatten nur noch Schrottwert. Die
Steuerbordmaschine soll nun von einem mit der Untersuchung beauftragten
Ingenieur zerlegt werden. Eine offene Frage ist, warum die "Tiger III" sich
nicht mit der verbliebenen Maschine aus der Gefahrensituation hatte retten
können. Der Kapitän des Schiffes galt als erfahren und wurde von der
Reederei weiter beschäftigt. Die "Tiger III" wurde von einem Schiff
gleichen Formats aus Bluff ersetzt, das zuvor zwischen Bluff und Stewart
Island verkehrte, wo es aber den extremen Wetterbedingungen in der Foveaux
Strait häufig nur schwer gewachsen war. Das 23 Meter lange Schiff wurde für
drei Millionen Dollar erworben und in "Tiger V" umbenannt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Trotz zweimaligen Untergangs: Restaurierung von Bergungsschlepper
"Elbe" wieder auf gutem Weg
(27.01.2005) -
Die Restaurierungsarbeiten an dem historischen holländischen
Bergungsschlepper "Elbe" gehen nach dessen zweimaligem Untergang jetzt
wieder voran. Am 26. Januar wurde ein Stück des Steuerbordschanzkleids
entfernt, das während einer Einsatzzeit des Schiffes als Lotsenboot vor
Maryland angefügt worden war und nicht dem Originalzustand entsprach. Am
12. Feburar soll die "Elbe" in ihren künftigen Heimathafen Maasluis verholt
werden. Eine Spendenaktion für das Schiff hat bislang eine Summe von
annähernd 50.000 € erbracht. Die Bemühungen, die "Elbe" als Museumsschiff
zu erhalten, hatten erstmals am 30. Juli 2004 einen Rückschlag erlitten,
als der Schlepper nach einer Kollision in Schiedam teilweise sank. Im
Oktober 2004 war die Reparatur des Rumpfes abgeschlossen und mit der
Reinstallation der Maschinen in Vlaardingen begonnen worden. Zwei Wochen
nach Beginn dieser Arbeiten hatte das Schiff zwei Stunden nachdem es vom
letzten Arbeiter verlassen worden war, sehr schnell Wasser gemacht. Mehrere
Schlepper, darunter die "Eerland 28", "Smit Ierland" und "Smit Rusland"
sowie ein Taucherteam hatten versucht, ein weiteres Absinken des Schiffes
zu verhindern. Ein Schwimmkran konnte nicht mehr rechtzeitig herangeführt
werden. Die "Eerland 28" hatte Tauchpumpen eingesetzt, konnte jedoch auch
nicht verhindern, das erst das Achterdeck, dann das Vorschiff versanken. Am
3. November 2004 wurde die "Elbe" erneut von Bergern der Firma Smit Salvage
gehoben. Danach war die Zukunft der "Elbe" zeitweilig unsicher gewesen.
Jetzt aber sieht es so aus, als ob die Arbeiten doch vom Erfolg gekrönt
sein werden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kutter vor Saba gesunken
(27.01.2005) -
In den Mittagsstunden des 22. Januar geriet ein Fischerboot mit vier
Personen nahe Saba in Seenot. Gegen 12.20 wurde die Küstenwache alarmiert,
dass ein Boot nahe der Saba-Bank sinke. Die vierköpfige Besatzung hatte
über Telefon Familienangehörige über ihre Lage informiert. Der
Polizeihubschrauber aus Sint Maarten lokalisierte das Boot und führte den
Kutter "Jacky Jean" heran. Gegen 14 Uhr war der Havarist erreicht und die
Besatzung an Bord genommen. Die "Jacky Jean" nahm ihn noch in Schlepp, doch
das zu dieser Zeit bereits halbgesunkene Schiff ging wenig später gänzlich
unter. Gegen 20.15 erreichte die "Jacky Jean" den Hafen von Saba. Die vier
Schiffbrüchigen waren in guter Verfassung.
Quelle: Tim
Schwabedissen
2000 Seevögel durch Öl der "Sea Venture II" verschmutzt
(27.01.2005) -
Die Ölverschmutzung durch den leckgeschlagenen Frachter "Sea Venture II",
6.935 BRZ, hat im Großen Belt rund 2000 Seevögel betroffen. Den Tieren, die
in diesem Gebiet überwintern, wurde von Umweltexperten nur eine geringe
Überlebenschance eingeräumt. Sie zeigten sich betroffen, das eine
vergleichsweise geringe Ölmenge eine so große Anzahl von Tieren verölte.
Die "Sea Venture II", die im Kalundborg Fjord ausgepumpt wurde, ist
mittlerweile ankerauf gegangen und wurde in Kalundborg eingedockt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Sieben Seeleute nach Schiffsuntergang vermisst
(27.01.2005) -
Am Morgen des 26. Januar sank vor Ulsan, 414 Kilometer südlich von Seoul,
der Trawler "Daehyeonho", 51 t. Sieben der 10 Besatzungsmitglieder wurden
nach dem Unglück, das sich 40 Kilometer vor der Küste ereignete, vermisst.
Drei wurden von nahestehenden Fischerbooten gerettet.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kapitän nach Schlepperuntergang vermisst
(26.01.2005) - Am Morgen des 25. Januar sank gegen zwei Uhr der Schlepper "John 1:1" auf
dem Mississippi bei Meile 120 nahe Destrahan, Louisiana. Zwei Mann der Crew
konnten vor dem Untergang das Schiff verlassen, der Kapitän wird seither
vermisst. Die US-Küstenwache entsandte ein Rettungsboot und einen
Suchhubschrauber, weitere Unterstützung bei der Suche kam von einem lokalen
Polizeiteam. Auf dem Fluss wurde hierfür zwischen Meile 117 und 115 eine
Sicherheitszone mit Einbahnverkehr eingerichtet.
Quelle: Tim
Schwabedissen
DGzRS stellte Bilanz 2004 vor
(26.01.2005) -
Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger hat im Jahr 2004 rund
1.200 Menschen in 2.547 Einsätzen aus Seenot gerettet. Dabei legten die 61
Seenotkreuzer und Rettungsboote knapp 74.000 Seemeilen zwischen Borkum und
dem Stettiner Haff zurück. Damit hat die DGzRS seit ihrer Gründung 1865 bis
zum heutigen Tag rund 72.000 Menschen vor dem "nassen Tod" bewahrt.
dpa/online vom 17.01.2005 07:56
Quelle: Tim
Schwabedissen
Untersuchungen an gestrandeter Fregatte abgeschlossen
(26.01.2005) -
Die Untersuchungen der Schäden an der am 22. Januar beim Anlaufen von
Flying Fish Cove vor Christmas Island auf Grund gelaufenen australischen
Fregatte "Ballarat" wurden jetzt abgeschlossen. Am 26. Januar soll von
Vertretern des australischen Verteidigungsministeriums entschieden werden,
ob sie aus eigener Kraft Fremantle an der Westküste anlaufen kann.
Vorsichtshalber wurde die Fregatte "Canberra" in Marsch gesetzt, um die
Ballarat" wenn nötig von der Insel aus zu eskortieren. Schrauben und
Ruderanlage des Schiffes wurden bei der Havarie beschädigt.
Quelle: Tim
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Vier gesunkene Bargen werden im Ohio-River gehoben
(26.01.2005) -
Bergungsteams sind derzeit damit beschäftigt, vier bei Meile 203 auf dem
Ohio River gesunkene Bargen mithilfe eines Schwimmkrans zu heben. Die
Bargen waren am Morgen des 6. Januar verunglückt, als das Motorschiff "Jon
J. Strong" von einer Strömung gegen die Belleville Schleuse gedrückt wurde.
Ein Team der Küstenwache aus Huntington, das eigentlich die Ursache der
Havarie untersuchen sollte, assistiert jetzt örtlichen Kräften bei der
Regelung des Schiffsverkehrs während der Bergungsarbeiten.
Quelle: Tim
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Tanker sank vor China
(26.01.2005) -
Ein chinesischer Tanker mit einer Ladung von 1.000 Tonnen leichtem Dieselöl
kollidierte am 25. Januar 13 Meilen östlich von Nan'ao Island, China, mit
einem in Ballast laufenden Frachter von 1.400 Tonnen. Der Tanker wurde so
schwer beschädigt, dass er binnen zehn Minuten nahe der Küstenstadt Shantou
in der Gunagdong Provinz sank. Die Besatzung musste in aller Eile das
untergehende Schiff verlassen. Vier Männer wurden danach vermisst. Der
Frachter schlug bei der Havarie leck, war aber nicht vom Untergang beseoht.
Die Suchaktion dauert an.
Quelle: Tim
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Kümo vor Schweden gestrandet
(26.01.2005) -
In der Nacht zum 23. Januar lief das Kümo "Vika" aus Riga auf dem Weg ins
schwedische Västervik nördlich von Marsholmen auf einen Felsen. Das Schiff
kam direkt neben einer aus dem Wasser ragenden Steinformation auf ebenem
Kiel zu liegen.
Quelle: Tim
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Hoher Sachschaden bei Kollison im Nord-Ostsee-Kanal
(26.01.2005) -
In der Nacht zum 24. Januar lief im Nord-Ostee-Kanal auf Höhe der Fähre
Landwehr der Frachter "Assiduus" in die Böschung. Der entgegenkommenden
"Annerdiep" war es nicht mehr möglich, dem ins Fahrwasser ragenden
Havaristen auszuweichen. Wenige Minuten nach der Grundberührung der
"Assiduus" lief sie beim Versuch, ihn zu umrunden, aus dem Ruder und rammte
sowohl die "Assiduus", den Anleger der Kanalfähre und schließlich das
Kanalufer. Während es der "Assiduus" gelang, aus eigener Kraft
freizukommen, musste zur Befreiung der "Annerdiep" ein Schlepper aus Kiel
herbeigeordert werden. Er zog die "Annerdiep" ins Fahrwasser zurück. Der
Sachschaden an beiden Schiffen sowie dem schwer beschädigten Fähranleger
beträgt rund 200.000 €.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Frachter riss sich vor Dänemark den Boden auf
(25.01.2005) - Zwischen Seeland und Fünen fiel am 21. Januar der zypriotische Frachter
"Sea Venture II", 6.395 BRZ, auf, weil er Öl verlor. Das 1989 erbaute
Schiff war am 15. Januar aus dem finnischen Kotka mit Ziel Casablanca
ausgelaufen. Daraufhin wurde das Schiff aufgefordert, für Untersuchungen in
den dänischen Kalundborg Fjord einzulaufen. Hier wurden 200 Tonnen Öl in
ein anderes Schiff umgepumpt. Taucher der Bergungsfirma Wijsmuller Salvage
B.V. wurden von den Eignern beautragt, den Schiffsboden zu untersuchen.
Zusammen mit der nötigen Ausrüstung für Pump- und Bergungsarbeiten wurden
sie unverzüglich vor Ort gebracht. Taicher stellten an dem Boden des vor
Anker liegenden Schiffes einen 40 Meter langen Riss fest. In drei der
Bodentanks wurden außerdem Löcher entdeckt. Ölbekämpfungsschiffe wurden zur
"Sea Venture II" entsandt, Überwachungsflüge in der Seeregion gesartet. Die
"Sea Venture II" muss vor Anker bleiben, bis die Schäden repariert sind und
ihr die Seefähigkeit bescheinigt wird. Die Reederei hatte eine
Sicherheitsleistung von 21.500 € zu hinterlegen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Supertanker vor Zeebrugge gestrandet
(25.01.2005) -
Am Morgen des 24. lief der Tanker "Minerva Eleonora", 103.000 tdw, auf eine
Sandbank vor dem belgischen Zeebrugge auf. Am Nachmittag gelang es zwei
Schleppern des Rettungs- und Schleppdienstes, den 2004 erbauten Havaristen
wieder freizuschleppen. Während der Bergungsaktion war der Verkehr zum
Hafen unterbrochen worden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Schleppzug im Sturm vor Holland in Schwierigkeiten
(25.01.2005) -
Das Sturmtief "Ingo" brachte einen Schleppzug vor Holland am 23. Januar in
Schwierigkeiten. Der Hamburger Schlepper "Fairplay IX" befand sich mit der
Hulk des Frachterneubaus "Sandnes" auf dem Weg nach Hamburg vor der
holländischen Küste, als er in 4,5 Meter hohen Wellen nicht mehr gegen den
mit acht Bf wehenden Wind ankam. Das Gespann hatte sich Ijmuiden auf 30
Seemeilen angenähert, als die Küstenwache den holländischen Schlepper
"Waker" zum Abwenden einer möglichen Strandungsgefahr in Marsch setzte.
Nach Wetterbesserung gelang es der "Fairplay IX" wieder, Fahrt aufzunehmen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Wrack des vor Thailand gekenterten Boots wird untersucht
(25.01.2005) -
Erste Untersuchungen am Wrack des vor Thailand gekenterten Sppedboots "Sea
Breeze" haben ergeben, dass der Rumpf des Schiffes intakt ist. Das Wrack
ragte mit Teilen der Aufbauten noch aus dem Wasser. Es war in einer großen
Welle gekentert. Ursächlich dafür könnte aber auch eine Überladung des auf
40 Fahrgäste ausgelegten Bootes sein, das 54 Menschen an Bord hatte, als es
verunglückte. Sie hatten an einer Vollmondparty auf der Insel Pa Ngan
teilgenommen und wollten nach Koh Samui zurückkehren. Ein verletzter
Überlebender berichtete, das Boot sei so überfüllt gewesen, dass es keinen
Sitzplatz mehr gegeben habe. Die Rettungswesten seien noch an ihren
Stauplätzen gewesen. Ein verletzter Überlebender sagte im Krankenhaus aus,
dass niemand die Rettungswesten ausgeteilt habe.
Die Insel Pa Ngan ist für diese allmonatlichen Feste mit viel Alkohol und
Drogen bekannt. Die Party wird in der Regel von Tausenden Rucksacktouristen
und Thailändern besucht. Bei den Toten handelt es sich um einen US-Bürger
im Alter zwischen 30 und 40 Jahren, zwei weitere Männer und eine Frau aus
westlichen Ländern sowie drei Thailänder. An Bord waren auch Urlauber aus
Schweden, Ungarn, Deutschland, der Schweiz, Österreich, Norwegen und
Großbritannien.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Mehrere Tote bei Untergang thailändischer Fähre
(25.01.2005) - Am Morgen des 24. Januar kenterte ein überwiegend mit Touristen besetztes
Färboot in Thailand. Dabie kamen mindestens sieben Menschen ums Leben. Ein
thailändischer Fahrgast wurde noch vermisst, die Leichen eines Briten und
eines Amerikaners identifiziert. Rund 30 Passagiere wurden gerettet. Nach
Angaben der Polizei ist der Kapitän für den Untergang des Bootes
verantwortlich. Er habe das Schiff, das nach Angaben von Überlebenden sehr
schnell fuhr, verantwortungslos gesteuert. Das Schnellboot war um 5.10 Uhr
Ortszeit offenkundig von einer großer Welle zum Kentern gebracht worden,
als es auf dem Weg von der Insel Phangan nach Koh Samui war. Kurz darauf
sank das Boot rund drei Kilometer vor der Küste Koh Samuis. Die Insel
Phangan im Golf von Thailand ist bei westlichen Touristen vor allem wegen
ihrer Vollmond-Partys äußerst beliebt. Auch Koh Samui gilt als eines der
wichtigsten Urlauberziele in Thailand.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Schute auf Süderelbe gesunken
(25.01.2005) -
Am Nachmittag des 23. Januar sank auf der Süderelbe im Harburger Hafen eine
Schute. Menschen wurden nicht verletzt. Von dem Wrack geht keine Gefahr
aus: Die 15 Meter lange und 4 Meter breite Schute war mit Schlick beladen
gewesen. Über die Ursache des Unfalls lagen zunächst keine Erkenntnisse vor.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Zwei Schuten auf der Elbe gestrandet
(25.01.2005) -
In der Nacht zum 22. Januar strandete zwei je 45 Meter lange und neun Meter
breite Schuten am Cranzer Hauptdeich im Landkreis Stade. Der durch das Tief
"Ingo" ausgelöste Sturm hatte die beiden Fahrzeuge vermutlich von ihrem
Liegeplatz an der Verklappungsstelle Stoltenhorn losgerissen. Miteinander
vertäut trieben sie etwa hundert Meter die Hahnöfer Nebenelbe hinauf, bis
sie auf Höhe der Jugendvollzugsanstalt Hahnöfersand auf Grund liefen. Wie
die Schuten geborgen werden sollen, wird derzeit untersucht. Der Landkreis
Stade setzte der Firma Bohlen & Doyen, die mit den Schuten Sand zum
Aufschütten der HafenCity transportierte, eine Frist von sechs Arbeitstagen
gesetzt, um eine Lösung zu finden. Bei erneutem Hochwasser könnten
Schlepper versuchen, die antriebslosen Schuten zurück ins Wasser zu ziehen.
Dafür müsste es aber deutlich über normal aufluaufen. Eine andere
Möglichkeit wäre, die Gefährte mittels aufblasbarer Gummirollen, die unter
den Rumpf geschoben werden, in Richtung Fahrwasser zu transportieren.
Dieses Verfahren wurde während der Zuschüttung des Mühlenberger Lochs
angewandt, um Schuten aus dem seichten Wasser zurück ins Tiefwasser zu
ziehen. Falls sich keine dieser Bergungsmöglichkeiten als realisierbar
erweist, bliebe als letzte Möglichkeit, die Schuten mit Schweißbrennern zur
zerlegen und die Einzelteile mit Kränen auf Lastwagen zu verladen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Frachter mit schwerer Schlagseite im Ostseesturm
(24.01.2005) - Am 22. Januar geriet der griechische Frachter "Ice Prince", 7.923 tdw, auf
dem Weg nach Oskarshamn in der Ostsee vor Schweden in Seenot. Die
Holzladung des 131,6 Meter langen und 19,3 Meter breiten Schiffes war
übergegangen, sodass eine Backbordschlagseite von 30 Grad entstanden war
und das Wasser auf dem Oberdeck bereits einstieg. Es gelang dem finnischen
Schlepper "Baus", der eigentlich eine Barge über die Ostsee schleppte, den
Havaristen auf den Haken zu nehmen und zu einem Ankerplatz vor Oskarshamn
im Kalmarsund zu bringen. Die 19-köpfige Crew des in Piräus beheimateten
Frachters blieb unversehrt. Für eine mögliche Evakuierung wurden zwei
Hubschrauber in Bereitschaft versetzt. Inzwischen gelang es, die
Schlagseite auf 20 Grad zu verringern.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Fähre im Bosporus von Tanker gerammt
(24.01.2005) -
Am 21. Januar kollidierte eine Bosporus-Fähre auf dem Weg von Ost- nach
Westistanbul in der Straße von Bosporus mit einem liberianischen Tanker.
Dabei wurden drei Menschen leicht verletzt. Der Tanker war in Ballast auf
dem Weg nach Rumänien, als er bei schlechter Sicht die Fähre rammte. Nach
dem Zusammenstoß wurde der Schifffahrtsweg gesperrt.
Kanadische Fregatte auf Grund gelaufen
(24.01.2005) -
Gegen 16 Uhr lief die australische Fregatte "Ballarat", 3.600 t, am 22.
Januar vor Christmas Island auf Grund. Dabei wurde die Ruderanlage
beschädigt. Der gesamte Schaden an dem Schiff der Ancaz-Klasse soll am 25.
Januar untersucht und dann eine Entscheidung getroffen werden, ob sie
abgeschleppt werden muss oder aus eigener Kraft einen Hafen anlaufen kann.
Die "Ballarat" war auf 2.600 Kilometer westlich von Perth auf
Patroullienfahrt, als sie nahe Flying Fish havarierte. Die 180-köpfige Crew
blieb unversehrt. Die Ursache des Unfalls wird noch untersucht. Die 118
Meter lange "Ballarat" war im Mai 2002 von einer Werft in Williamstown
abgeliefert worden. Dezeit wurde sie an Bojen festgelegt, damit sie für die
Untersuchung ruhig liegt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
"Schieborg" an Eigner zurückgegeben
(24.01.2005) -
Am Morgen des 22. Januar wurde der brandbeschädigte Frachter "Schieborg"
von Wijsmuller Salvage B.V. an die Eigner zurückgegeben. Zuvor war
sichergestellt worden, dass das Feuer gänzlich gelöscht und das Schiff
gasfrei ist. Das Bergungsteam und der weiterhin auf standby liegende
Schlepper "Simson" wurden entlassen, die "Simson" kehrte zu ihrer Basis
zurück. Die aufwändige Bergungsaktion hatte am 8. Januar begonnen, als die
brennende "Schieborg" vor Dänemark von ihrer Besatzung verlassen wurde. Bei
schwierigen Wetterbedingungen war das Schiff, auf dem per Hubschrauber
Brandbekämpfungsexperten abgesetzt worden waren, nach Eemshaven
abgeschleppt worden. Ein erster Versuch, den Havaristen einzubringen, war
am 12. Janaur an den Wetterbedingungen gescheitert. Zwei weitere Schlepper
hatten assistiert, die "Schieborg" durch die von Sandbänken gesäumte
Zufahrt nach Eemshaven zu bugsieren. Eine Wetterberuhigung hatte es möglich
gemacht, am 14. Januar den Hafen zu erreichen. Seither wurde daran
gearbeitet, die noch schwelenden Brände unter Kontrolle zu bringen und das
Schiff gasfrei zu machen. Dazu wurden Experten in Gasschutzkleidung
eingesetzt, die bei dem Entfernen der zerstörten Ladungsreste auf dem
Wetterdeck halfen. Am 21. Januar konnte die Räumung des Decks zur vollen
Zufriedenheit der holländischen Behörden und der Wagenborg-Reederei
abgeschlossen werden.
Quelle: Tim
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Suche nach Überlebenden der "Pioneer Naya" eingestellt
(24.01.2005) -
Die Suche nach Überlebenden des am 20. Januar auf dem Weg von Wladiwostok
nach Korea gesunkenen südkoreanischen Frachters "Pioneer Naya" wurde am 24.
Januar beendet. Bis dahin waren nur vier der 18 Mann Besatzung lebend
geborgen worden. Der russische Trawler "Valeri Maslakow" brachte sie in den
Hafen Nachodka in der Primorje-Region. Das Rettungsschiff "Naporisty", das
sich an der Suchoperation beteiligt hatte, kehrte nach Wladiwostok zurück.
An der Rettungsoperation hatten noch zwei weitere russische Schiffe
teilgenommen.
dpa/online vom 17.01.2005 07:56
Quelle: Tim
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Feuer auf Rheinfrachter
(24.01.2005) -
Im Maschinenraum des holländischen Containerschiffes "Jowi" brach am 22.
Januar auf dem Rhein bei Koblenz ein Brand aus. Das 135 Meter lange Schiff
ging daraufhin nahe Rhens vor Anker. Hier bekämpften Löschboote die
Flammen, die für eine heftige Rauchentwicklung gesogt hatten. Die "Jowi"
war auf dem Weg nach Germersheim gewesen. Schadenshöhe und Brandursache
sind noch nicht ermittelt.
Quelle: Tim
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Kümo vor St. Peter in Seenot
(24.01.2005) -
In schwerem Sturm geriet vor St. Peter Ording das Kümo "Ilka" in der Nacht
zum 22. Januar in Seenot. Der Frachter war durch ein Netz in der Schraube
manövrierunfähig geworden und drohte im Wattenmeer zu stranden. Ein
Rettungsboot der DGzRS kam dem Havaristen, der in schwerer See im
Flachwasserbereich driftete, zu Hilfe und nahm ihn auf den Haken. Es
gelang, die in Ballast fahrende "Ilka", die 35 Tonnen Diesel in den Tanks
hatte, nach Husum einzubringen.
Quelle: Tim
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Barge mit 70.000 Tonnen Steinen in Seenot
(21.01.2005) - Auf dem Weg von Norwegen nach England geriet eine mit 70.000 Tonnen Steinen beladene Barge in Seenot. In schwerem Wetter drang bedingt durch Seeschlagschäden Wasser ein, das am Haken des deutschen Schleppers "Fairplay-23" hängende Fahrzeug
entwickelte Schlagseite. Der Versuch, Esbjerg als Nothafen anzulaufen, scheiterte an schwierigen Wetterbedingungen. Daraufhin nahm
der Schleppzug Kurs auf die Elbmündung, wo er am Morgen des 19. Januar am Humberkai in Cuxhaven festmachte.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kanal nach Bargenexplosion geschlossen
(21.01.2005) -
Nach der Explosion der EMC423-Tankbarge auf dem Chicago Sanitary and Ship Canal am Abend des 21. Januar ist der Wasserweg zwischen
South Harlem Avenue Bridge und South Pulaski Road Bridge weiter für jeden Verkehr geschlossen. Die LAdung von 588.000 Gallonen Öl war für
die Ameropan Oil Corporation facility in Cicero bestimmt gewesen. Die Barge gehörte der Egan Marine
Corporation, die eine kleine Flotte von Bargen und Schleppern unterhält. Die Heritage Environmental Corporation
wurde mit der Beseitigung von Ölschäden beauftragt. Bis zu deren Abschluss und dem Fortschreiten von
Bergungsarbeiten bleibt der Ship Canal geschlossen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
14 Vermisste nach Frachteruntergang vor Nordkorea
(20.01.2005) - Auf dem Weg vom russischen Wladiwostok nach Qiingdao, China, sank in
schwerer See vor der nordkoreanischen Ostküste am 19. Januar der
südoreanische Frachter "Pioneernaya", 2.862 BRZ. Das Schiff hatte 4.150
Tonnen Eisen geladen. Von der 18-köpfigen Crew wurden nur vier Mann
gerettet. 14 kamen wahrscheinlich ums Leben. Für die Rettungsaktion wurde
es einem 5.000 Tonnen großen südkoreanischen Schiff mit Hubschraubern
erstmals seit der Teilung des Landes 1948 erlaubt, ins nordkoreanische
Hoheitsgebiet einzulaufen.
Quelle: Tim
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Schubverband mit Benzin drohte auf Rhein zu sinken
(20.01.2005) -
In der Nacht zum 19. Januar lief der Schuber "Regensburg" mit einem Verband
von Bargen mit 2.300 Tonnen Industriebenzin auf dem Rhein bei Guntersblum
auf Grund. Das Schiff einer Wiener Reederei war auf dem Weg von Rotterdam
zur BASF in Ludwigshafen. Vor Nackenheim kam es offenbar zu einer
Grundberührung. Auf Höhe Guntersblum bemerkte der Kapitän das Leck und
drehte aus dem Fahrwasser heraus, um zu verhindern, dass der Verband mit
der gefährlichen Ladung sinkt. Am Flussufer setzte sein Schiff auf. Als die
Feuerwehr gegen 3 Uhr einen Kilometer nördlich des Guntersblumer
Fähranlegers eintraf, war ein Boot der Wasserschutzpolizei bereits bei dem
Havaristen. Das Wasser stand einen halben Meter hoch im Maschinenraum der
"Regensburg". Zunächst gingen die Einsatzkräfte von einem Gefahrgutunfall
aus, doch dann stellte sich heraus, dass die Ladung nicht gefährdet war.
Ein Großteil der rund 50 Feuerwehrfahrzeuge, die gemäß dem "Alarmplan
Rhein" in Marsch gesetzt worden waren, konnte wieder abrücken.
Zwei Boote und drei Tauchpumpen aus Oppenheim pumpten sechseinhalb Stunden
lang 3.000 Liter Wasser pro Minute aus dem Schiffsrumpf. Bis 10 Uhr waren
1.170 Kubikmeter Wasser gelenzt. Danach war der Wasserstand im
Maschinenraum so weit gesenkt, dass nur noch das weiter eindringende Wasser
abgesaugt werden musste. Nun konnte der Havarist in den Oppenheimer Hafen
geschleppt werden. Dazu nahm ein niederländisches Containerschiff die
"Regensburg" längsseits und schleppte sie stromaufwärts. 15 Feuerwehrleute
aus Oppenheim begleiteten den Havaristen und pumpten auch während der Fahrt
weiter. Taucher einer Mannheimer Spezialfirma machten sich am Nachmittag in
Oppenheim daran, das 20 Zentimeter lange und 5 Zentimeter breite Loch
direkt am Kiel abzudichten. Weil das Einsatzende nicht absehbar war, baute
die Feuerwehr erneut ihre Lichtmasten auf. Wenn das Leck provisorisch
abgedichtet und eine Fahrgenehmigung durch die Wasser- und
Schifffahrtsdirektion ausgesprochen ist, wird die Benzinladung nach
Ludwigshafen gebracht und dort gelöscht. Dann geht die "Regensburg" für die
endgültige Reparatur in eine Werft. Die Schadenshöhe ist noch nicht beziffert.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kutter vor Atlantic City gesunken
(20.01.2005) -
Am 19. Januar schlug der 45 Fuß lange Kutter "Chico Bravo" 20 Meilen vor
Atlantik City leck und sank. Die zweiköpfige Crew flüchtete in eine
Rettungsinsel. Gegen 14 Uhr empfing die örtliche Küstenwache Signale des
von den beiden mitgeführten Notpeilsenders. Daraufhin startete ein
Rettungshubschrauber, der Küstenwachkutter "Ibis" sowie ein Rettungsboot
aus Atlantic City nahmen Kurs auf die gefunkte Position. Der Kutter
"Captain Tollet" sichtete als erstes die Rettungsinsel, aus der die
Schiffbrüchigen winkten. Eineinhalb Stunden nach dem Untergang der "Chico
Bravo" war die "Ibis" vor Ort und setzte ein Boot aus, mit dem die beiden
Männer in bis zu acht Fuß hoher See aus der Insel gezogen und an Bord des
Küstenwachbootes zur weiteren Betreuung gebracht wurden. Sie lief
anschließend Atlantic City an, wo die Fischer in ein Krankenhaus gebracht
wurden. Die Ursache des Untergangs der "Chico Bravo" ist noch nicht bekannt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Havarierter Kutter trieb einen Tag vor New Jersey
(20.01.2005) -
Am 17. Januar geriet geriet gegen sieben Uhr der 86 Fuß lange Kutter
"Provider" vor New Jersey in Seenot. 80 Meilen vor Beach Haven brach der
Ruderschaft und ließ das Boot manövrierunfähig werden. Außerdem drang
Wasser ein, das aber von vier Lenzpumpen in Schach gehalten werden konnte.
Ein Suchflugzeug ortete den Havaristen zweieinhalb Stunden später und
führte den Küstenwachkutter "Mako" aus Cape May heran. Seit Eintreten des
Seenotfalls war die "Provider" bei 35 Meilen Windgeschwindigkeit und bis zu
14 Fuß hohen Seen bereits 40 Meilen auf See hinausgetrieben. Wegen der
schwierigen Wetterbedingungen erwies sich ein Abschleppen durch die "Mako"
als unmöglich. Knapp 24 Stunden nach der Havarie erreichte der 210 Fuß
lange Küstenwachkutter "Dependable" aus Cape May die Szene. Ihm gelang es
eineinhalb Stunden später, eine Schleppverbindung aufzubauen. Bei etwas
ruhiger gewordener See machte sich der Schleppzug mit einer Geschwindigkeit
von drei Knoten auf den Weg nach Rhode Island, dem Heimathafen der "Provider".
Quelle: Tim
Schwabedissen
Schlepper verlor Ruder
(20.01.2005) -
Am Vormittag des 16. Januar verlor der 110 Fuß lange Schlepper "Dorine
Brusco" 16 Meilen westlich der Mündung des Queets River, Washington, sein
Ruder und schlug leck. Ein Helikopter der Küstenwache aus Astoria, Oregon,
sowie ein Rettungsboot aus Quillayute River nahmen auf den Notruf des
Schleppers hin Kurs auf den manövrierunfähig in 12 Fuß hoher See treibenden
Havaristen. Die Crew berichtete, dass sie zwar das Wasser nicht lenzen
könne, aber das Schiff durch Umpumpen von Öl zwischen verschiedenen Tanks
stabilisiere. Bis der Schlepper "Edward Brusco" aus dem fünf Fahrstunden
entfernten Grays Harbor, Washington, eingetroffen war, machte das
Rettungsboot standby. Gegen 18 Uhr stand eine Schleppverbindung, und die
"Dorine Brusco" wurde nach Port Angeles gezogen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Ölbarge in Chicago explodiert
(18.01.2005) -
Eine mit 13.000 Barrels Öl beladene Barge aus Chicago explodierte und sank
am 19. Januar im Chicago Sanitary and Ship Canal an der Südwestseite der
Stadt. Ein Crewmitglied wurde nach dem Unglück vermisst.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Feuer auf "Seven Seas Navigator" führte zu Blackout
(19.01.2005) - Am 16. Januar brach auf dem Kreuzfahrtschiff "Seven Seas Navigator" der
Radisson Seven Seas Cruises in der Karibik ein Feuer im Generatorenraum
aus. Es gelang zwar, die Flammen schnell zu löschen, doch es kam zu Schäden
an Elektrokabeln, die zu einem kompletten Zusammenbruch der elektrischen
Versorgung des Schiffes führten. Vorsorglich wurden die Passagiere zu den
Bootsstationen gerufen. Sie befanden sich auf einer 10-Tage-Kreuzfahrt. Der
für 542 Passagiere ausgelegte Havarist sollte am 19. Januar mit
verminderter Geschwindigketi Fort Lauderdale erreichen. Die anschließende
Kreuzfahrt wurde bereits abgesagt. Aus Europa werden Techniker eingeflogen,
um zunächst die Schaden an der E-Anlage zu reparieren.h
dpa/online vom 17.01.2005 07:56
Quelle: Tim
Schwabedissen
"Vicuna"-Bug wird geschrottet
(19.01.2005) -
Im brasilianischen Hafen Paranaga schreitet die Räumung des Wracks des von
einer Explosion zerrissenen Tankers "Vicuna" voran. Jetzt gelang es dem
Schwimmkran "Taklift 6", den Bug des Schiffes zu heben. Es wurde auf Deck
der Barge "Superpesa V" abgesetzt. Die letzte Reise der Schiffssektion geht
zu einem Abwracker.(
Quelle: Tim
Schwabedissen
Binnenschiff rammte Ufer des Mittellandkanals
(19.01.2005) -
Am 15. Januar lief ein den Elbe-Seitenkanal Richtung Norden passierendes
Binnenschiff am Zusammenfluss mit dem Mittellandkanal aus dem Ruder und
rammte die stählerne Spundwand des Kanalbettes auf Höhe Edesbüttel. Das mit
über 2.000 Tonnen Kohle beladene und zusätzlich mit einem Schubleichter
gekoppelte Schiff wollte gegen 16 Uhr an der sogenannten Trompete Richtung
Braunschweig abbiegen, kam aber nicht um die Kurve. Auf dem Frachter wurde
die Pollerbank hochgedrückt. Am Kanalufer war der Schaden größer: Hier
wurde die Spundwand auf einer Länge von 19 Metern zerstört. Bei
anschließenden Tauchgängen wurde festgestellt, dass außerdem zwei
Spundanker gerissen waren, die die Spundwände im Uferbereich verankern.
Eine Instandsetzung muss rasch erfolgen, da duch den erhöhten Druck weitere
Anker reißen könnten oder das Ufer unterspült würde. Dazu ist es notwendig,
alle beschädigten Stahlträger komplett auszutauschen. Der Schaden wird auf
rund 50.000 € beziffert. Ursache der Kollision war entgegen erster Annahmen
nicht ein Ruderversager, sondern ein Fahrfehler. Der Rudergänger hatte "die
Kurve nicht gekriegt", wie der Leiter des Uelzener Wasser- und
Schifffahrtsamtes sagte.
dpa/online vom 17.01.2005 07:56
Quelle: Tim
Schwabedissen
Bastelarbeiten auf "Selendang Ayu"
(19.01.2005) -
Mittlerweile spürbar abseits des großen Medieninteresses setzten Helfer in
den vergangenen Tagen ohne Unterlass die Ölbekämpfungsarbeiten an den
Stränden rund um Unalaska Island fort, wo der Frachter "Selendang Ayu" im
Dezember auf Grund lief. Derzeit laufen Reinigungsarbeiten in den Buchten
von Unalaska, Skan, Portage, Humpback sowie in Captain's Bay. Dabei wurden
seit dem 15. Januar weitere 2.000 Säcke mit Ölschlamm und damit bislang
über 17.000 Säcke mit Ölabfall gefüllt. Außerdem wurden bislang insgesamt
735 tote Vögel eingesammelt. Die Bergungsteams an Bord der "Selendang Ayu"
waren derweil damit beschäftigt, aus Stahlteilen wie z.B. abgeschweißten
Verblendungen von Schotts zunächst einen Kofferdamm, dann weitere
Schutzschilde auf dem Achterschiff zu basteln. Sie sollen die Einstiege zu
den Öltanks gegen überkommende Seen vor allem an der Steuerbordseite
schützen. Die zunächst zusammengeschweißten meterhohen Kofferdämme wurden
dabei zusätzlich mit Barrieren umstellt. Bislang wurden über 40.000
Gallonen Öl und gut 2.600 Gallonen Diesel aus den Tanks entfernt und
mittels eines Schwerlasthubschraubers in Sammelcontainern an Land gebracht.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Überlebender berichtet von "Big Valley"-Untergang
(18.01.2005) - Die US-Küstenwache setzte am 16. und 17. Januar mit einem Hubschrauber,
einem Flugzeug und dem Kutter "Sherman" unterstützt vom Truppentransporter
"Stimson" und Privatschiffen ihre Suche nach drei vermissten Seeleuten in
der Beringsee fort. Zwei von ihnen stammen von der gesunkenen "Big Valley",
ein weiterer ging auf dem Seattler Kutter "Sultan" 150 Meilen westlich von
St. Paul über Bord. 70 Meilen vor St. Paul war die "Big Valley" bei den
Pribilof Islands gesunken. Der bislang einzige Überlebende, der Fischer
Seel, wurde am 16. Januar von einer Klinik in St. Paul nach Kodiak, den
Heimathafen der "Big Valley", zurückgeflogen.
Erste Kollision in der Geschichte der Zürichsee-Fähre
(18.01.2005) -
Am Abend des 13. Januar kam es zum ersten Mal in der Geschichte der
Zürichsee-Fähre zu einer Kollision. Bei dem Zusammenstoß der Fähren "Burg"
und "Meilen" entstand ein Schaden von 30.000 Schweizer Franken. Das Unglück
ereignete sich, als die "Burg" ohne Fahrgäste vom Anleger Horgen die dort
gerade eingetroffene "Meilen" umrunden wollte. Eine der beiden Schrauben
steuerte unvermittelt um, wodurch die Fähre auf ihr Schwesterschiff
zudrehte. Als er die Manövrierunfähigkeit seines Schiffes bemerkte,
reagierte der Kapitän, indem er den Motor abstellte, um die Fahrt zu
drosseln. Die Kollision war aber nicht mehr zu verhindern – die "Burg"
rammte die "Meilen" am Steuerbord-Vorschiff und riss Relings und
Schanzkleid auf einer Länge von mehreren Metern ab. Die "Burg" wurde nur
geringfügig beschädigt, ebenso wie ein Auto, das am Anleger stand und auf
die die "Meilen" gedrückt wurde. Weil die "Meilen" tiefer im Wasser lag,
ging der Aufprall glimflich aus. Die "Meilen" konnte nach einer Kontrolle
zum Löschen der Ladung ans andere Ufer fahren und anschließend nach Horgen
zurückkehren. Dort wurde am 14. Januar das beschädigte Schanzkleid
gerichtet und provisorisch befestigt. Am selben Abend konnte die "Meilen"
wieder in Betrieb genommen werden. Die "Burg" wurde bis zum Abschluss der
Untersuchungen außer Betrieb genommen. Ersten Vermutungen zufolge kann ein
ausgefallener Steuerkreis der Propeller-Steuerung der Grund für den Unfall
sein. Die Untersuchungen dürften mehrere Tage dauern. Menschliches Versagen
kann nach bisherigem Ermittlungsstand ausgeschlossen werden. Alkoholtests
der Seepolizei ergaben für alle Mitglieder der dreiköpfigen Crew einen Wert
von 0,0 Promille.
dpa/online vom 17.01.2005 07:56
Quelle: Tim
Schwabedissen
Raddampfer auf Mississippi in Kollision
(18.01.2005) -
Am 16. Januar kollidierte der Raddampfer "Cahun Queen" auf dem Mississippi
mit der New Orleans-Fähre. Das Unglück ereignete sich, als der Nachbau
eines Flussschiffes aus dem 19. Jahrhundert das French Quarter anlaufen
wollte. Der Raddampfer erlitt geringe Schäden an der Steuerbordseite.P
Quelle: Tim
Schwabedissen
"Rocknes" künftig stabiler
(18.01.2005) -
Seitlich angebrachte Schwimmkörper, sogenannte Sponsonen, sollen der
"Rocknes" künftig mehr Stabilität verleihen. Diese Arbeiten werden
gegenwärtig auf der polnischen Remontowa-Werft durchgeführt. Dies ist eine
der Maßnahmen, die dem Schiff künfitg mehr Auftrieb und Kentersicherheit
verleihen sollen. Die "Rocknes" liegt seit Mai 2004 in der Werft, nachdem
sie im Januar 2004 bei Bergen nach einer Grundberührung gekentert war und
18 Seeleute in den Tod riss. Die Reparatur- und Umbauarbeiten sollen im
Juni 2005 abgeschlossen sein.wieder einsatzbereit sein. (17-01-2005)
Quelle: Tim
Schwabedissen
Zwei Tote bei Tankerfeuer
(18.01.2005) -
Auf dem Chemietanker "Isola Azzura", 13.800 tdw, brach am 15. Januar
zwischen Caliari und Leghorn ein Feuer aus. Es gelang zwar, der Flammen im
Vorschiff rasch Herr zu werden, jedoch kamen ein Bootsmann und ein Offizier
indischer Nationalität bei dem Brand ums Leben.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Schleusenkollision verursachte hohen Sachschaden
(18.01.2005) -
Bei der Kollision des auf dem Weg von Amsterdam nach Helsinki mit der neuen
Brunsbütteler Nordschleuse kollidierten Frachters "Baumwall" ist am 9.
Januar am Schleusenbauwerk ein Schaden von 800.000 € entstanden. 12 Meter
der Kaimauer wurden beschädigt, außerdem sind die Träger des Schleusentores
verbogen, und das eingedrückte Schelsuentor, das erst kürzlich überholt
worden war, muss wohl zur Reparatur erneut gedockt werden. Dies gab das
Wasser- und Schifffahrtsamt eine Woche nach dem Unglück bekannt.
Ermittlungen ergaben, dass ein gebrochener Stift in der
Verstellpropelleranlage dem Schiff beim Einlaufen automatisch vollen Schub
gab. Trotz Notankerung konnte die "Baumwall" nicht mehr aufgestoppt werden
und kollidierte mit der bereits in der Schleuse vertäuten "Anja Funk", die
Steuerbord achtern im Aufbaubereich beschädigt wurde. Anschließend setzte
die "Baumwall" ihre Amokfahrt fort, bis sie im Schleusentor zum Stehen kam.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Sturm in der Ägäis führte zu weiteren Havarien
(18.01.2005) -
Im Hafen von Lesbos verursachte der Sturm, in dem auch der 38 Jahre alte,
nordkoreanische Frachter "Lady O" sank, die Kollision zweier Frachter. Der
Sturm war mit bis zu 12 Bf über die Ägäis gezogen. Nach fünf vermissten
Besatzungsmitgliedern der "Lady O", 1.650 BRZ, wurde noch gesucht, nachdem
drei weitere Überlebende am Vortag von einem Hubschrauber gerettet werden
konnten. Das mit Eisen auf dem Weg von Evian nach Istanbul befindliche
Schiff hatte am Abend des 16. Januar Notrufe gefunkt, nachdem es
Schlagseite entwickelt hatte. Der Fährbetrieb in der Region wurde nach
weiteren kleineren Zwischenfällen bis zum Abflauen des Sturms eingestellt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Neun Tote bei Untergang chinesischer Fähre
(18.01.2005) -
Eine chinesische Fähre kenterte am 15. Januar nach Kollision mit einem
Frachter in der Guandong Provinz. Dabei kamen neun Passagiere ums Leben.
Die Fähre war mit 14 Fahrgästen und zwei Mann Besatzung im Humen Township
von Dongguan City unterwegs, als sie mit dem mit hoher Fahrt laufenden
Frachter, der Sand und Steine transportierte, zusammenstieß und kurz darauf
umschlug. Rasch lief eine Rettungsaktion an, in der sieben Personen lebend
und zwei tot geborgen werden konnten. Später wurden auch die weiteren Opfer
geborgen und auch die Fähre bereits gehoben. Derzeit laufen Bemühungen, die
Identität der Opfer festzustellen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Acht Vermisste nach Frachteruntergang in Ägäis
(17.01.2005) - Während eines über Griechenland hinwegziehenden Sturmes kenterte in der
Nacht zum 17. Januar in der Ostägäis ein nordkoreanischer Frachter. Wenig
später sank das Schiff nahe der Insel Psara. Rettungskräfte konnten zwei
Besatzungsmitglieder lebend bergen. Weitere acht Besatzungsmitglieder
wurden vermisst sind wahrscheinlich ums Leben gekommen.
dpa/online vom 17.01.2005 07:56
Quelle: Tim
Schwabedissen
"Schieborg" sicher in Eemshaven
(17.01.2005) -
Am 15. Januar erreichte der Schleppverband mit dem am 8. Januar in Brand
geratenen Ro/Ro-Frachter "Schieborg" Eemshaven. Zunächst war ein
fünfstündiger Transit durch den Zugangskanal zu einer Position zwei Meilen
vor den Außenpiers von Eemshaven zu absolvieren. Der Havarist wurde mit den
Kopfschleppern "Fenja" und "Frigga" sowie dem Steuerschlepper "Esvagt
Gamma" geschleppt. Die Schlepper "Neftegaz 57" und "Simson" standen zur
Unterstützung bereit. Das Gewässerschutzschiff "Mellum" des Wasser- und
Schifffahrtsamtes Wilhelmshaven nahm während des gesamten Schleppvorganges
für das Havariekommando die Aufgabe der Einsatzleitung vor Ort wahr. Die
"Mellum" befand sich in ständigem Kontakt mit dem Einsatzstab des
Havariekommandos in uxhaven. Das Gasschutzschiff "Gustav Meyer" des Wasser-
und Schifffahrtsamtes Emden hatte die Aufgabe der Verkehrssicherung und
stand als Einsatzfahrzeug für die Schiffsbrandbekämpfung bereit. Für den
Einsatzfall wurden Schiffsbrandbekämpfungstrupps der Feuerwehren Emden und
Wilhelmshaven bereit gehalten. Die brandgeschwärzte "Schieborg" wurde nach
Erreichen der holländischen Küste gegen 16 Uhr auf Dukegat-Reede nahe
Eemshaven vor Anker gelegt. Die "Esvagt Gamma" wurde hier entlassen. Nach
einer Sicherheitskontrolle durch niederländische Behörden ging die
"Schieborg" gegen 19 Uhr wieder ankerauf und wurde mit dem Heck voran in
den Hafen geschleppt. Hier kam sie gegen 21 Uhr an und war um 21.50 fest.
Am Kai wurde unverzüglich mit den Aufräumungs- und Nachlöscharbeiten
begonnen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
"Loreley"-Havarie geht vor Gericht
(17.01.2005) -
Im Zusammenhang mit der Havarie des Fahrgastschiffes "Loreley" im Herbst
2003 hat die Staatsanwaltschaft Koblenz jetzt einen Strafbefehl gegen den
58-jährigen Schiffsführer beantragt. Der Vorwurf lautet auf fahrlässige
Körperverletzung in 59 Fällen.
Der Schiffsführer hätte durch entsprechende Fahrmanöver eine Havarie
vermeiden können. Zudem habe er es versäumt, die Passagiere über die
vorhandene Notrufanlage zu warnen. Der Schiffsführer selbst hatte
angegeben, es habe sich bei der Havarie um ein unabwendbares Ereignis
gehandelt. Er legte Einspruch gegen den Strafbefehl ein. Damit wird es zu
einem Prozess vor dem Amtsgericht St. Goar kommen. Das Fahrgastschiff
Loreley war am 28. September 2003 nach einer Grundberührung nach Backbord
aus dem Fahrwasser gedriftet und gegen das felsige Rheinufer geprallt. 59
der 349 Fahrgäste waren zum Teil erheblich verletzt worden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kutter vor Humber gerammt
(17.01.2005) -
Der 13 Meter lange Kutter "Aquarius" kollidierte vor England am 16. Januar
mit dem in Ballast nach Teesport fahrenden Tanker "Alpha Germania", 56.000
BRZ. Die mit drei Mann besetzte "Aquarius" wurde durch den Zusammenstoß
manövrierunfähig und musste von dem Trawler "Rejoice" in Schlepp genommen
werden. Vorsorglich lief aus Humber ein Rettungsboot aus. Ein
Rettungshubschrauber aus Boulmer brachte Lenzpumpen zum Havaristen. Die
unter Bahamas-Flagge laufende "Alpha Germania" wurde nicht nennenswert
beschädigt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Frachter saß im Bismarck-Archipel fest
(17.01.2005) -
In Komalu Bay, Pappua Neu Guinea, lief der 113 Meter lange Frachter "HCH
Ocean", 8.027 tdw, am 15. Januar auf Grund. Der Schlepper "Pacific Hawk"
kam dem im Bismarck Archipel, New Ireland, festsitzenden Havaristen zu
Hilfe, schleppte ihn erst frei und eskortierte ihn anschließend nach
Rabaul. Hier soll das Unterwasserschiff inspiziert werden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kutter sank im Nordpazifik
(17.01.2005) -
In der Bering-See sank am Morgen des 15. Januar der 92 Fuß lange
Krebsfischer "Big Valley" aus Kodiak 70 Meilen westlich von St. Paul
Island. Ein Notsignal alarmierte die US-Küstenwache. Es gelang einem
Hubschrauber der Küstenwache, einen Mann aus der See und einen aus einer
Rettungsinsel zu bergen. Ein dritter Mann wurde von der "Stimson" der
Alaska State Trooper aus dem Wasser gezogen. Einer der drei war bereits
tot, ein anderer starb nach der Rettung. Die restlichen drei Mann der
Besatzung wurden vermisst. Die Küstenwachboote "Sherman" und "Stimson"
sowie etliche Fischkutter suchten weiter nach ihnen.
Im Seegebiet herrschten Winde um 35 Knoten und eine Wellenhöhe von 15-18 Fuß.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Beschädigte "Chicoutimi" überquert Atlantik auf dem Trockenen
(17.01.2005) -
Das vor drei Monaten durch ein Feuer schwer beschädigte kanadische U-Boot
"Chicoutimi" verließ jetzt die Gewässer Schottlands an Bord des
norwegischen Frachters "Eide", einem absenkbaren Spezialtransporter. Für
die Fahrt nach Halifax, Nova Scotia, befindet sich nur eine Restcrew von
einem halben Dutzend Mann an Bord. Die Überquerung des Nordatlantiks soll
rund zwei Wochen dauern. Als die "Chicoutimi" im Oktober 2004 bei ihrer
Jungfernfahrt unter kanadischer Flagge in Brand geriet, war ein Mann ums
Leben gekommen. Seither war das Boot in Faslane untersucht und teilweise
repariert worden. In Halifax soll es endgültig wiederhergestellt werden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Hai beißt in Schlauchboot nahe einer Kinder-Regatta
(15.01.2005) In unmittelbarer Nähe einer Segelregatta für Kinder hat in Südaustralien ein Hai ein Schlauchboot mit Sicherheitskräften attackiert und ein Loch in die Hülle gebissen. Verletzt wurde bei der Attacke des drei Meter langen Tiers am Freitag in Port Phillip Bay nahe Melbourne niemand.
Der Hai war im seichten Wasser gesichtet worden, als 117 Kinder im Alter von acht bis 13 Jahren in ihren Segelbooten unterwegs waren. Mehrere Schlauchboote mit Helfern, die zur Aufsicht auf dem Wasser waren, versuchten, das Tier abzudrängen. Daraufhin biss der Hai in eins der Boote, doch keiner der fünf Insassen wurde verletzt.
Erst im Dezember hatte ein großer weißer Hai einen 18-jährigen Surfer vor den Augen seiner Freunde getötet. Tage zuvor war ein Tauscher von einem Hai tot gebissen worden.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Schiff mit Hilfsgütern für Tsunami-Region gesunken
(14.01.2005) -
Ein Schiff mit indonesischen Helfern und Hilfsgütern kollidierte am 14. Januar auf dem Weg in die Katastrophenregion Aceh mit einem Schiffswrack
und sank. Alle 30 Mann an Bord konnten sich schwimmend retten.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Trawlercrew nach Handynotruf gerettet
(14.01.2005) -
Der Liverpoooler Trawler "Siskin" sandte über ein Mobiltelefon am 13. Januar ein Mayday aus. Die Besatzung musste 10 Meilen westlich
von St. Bees Head in eine Rettungsinsel gehen, als ihr Schiff kenterte. Ein Rettungsboot aus Workington war als erstes vor Ort und barg die
drei Schiffbrüchigen. Ein Rettungshubschrauber brachte sie anschließend nach St. Bees Head, wo sie vom Whitehaven Coastguard Rescue Team
betreut wurden.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Nordsee gibt die "Schieborg" nicht her
(14.01.2005) -
Die Bergung des auf der Nordsee brennenden Frachters verzögert sich weiter. Frühestens am 14. Januar kann die "Schieborg" ins
niederländische Eemshaven geschleppt werden. Das Schiff liegt derzeit 25 Kilometer westlich der ostfriesischen Insel Borkum. Bevor
nicht alle Brandnester erloschen sind, wird das Schiff nicht in den Hafen fahren, hieß es am 12. Januar. Die Berger warten derweil auf
Unterstützung aus Dänemark. Von dort wurde ein größeres Schlepper angefordert. Schwere See, heftige Winde und neu entflammte
Brände behindern seit Tagen die Bergung der havarierten "Schieborg". Mehrfach rissen die Trossenverbindungen zu den
Steuerschleppern. Ein zunächst für den 12.1. angekündigtes Schleppmanöver wurde wegen bis zu drei Meter hoher Wellen
abgebrochen. Zwei große Hochseeschlepper halten den Havaristen bis auf weiteres auf Position. Das Havariekommando in Cuxhaven
hatte am Abend des 12. Januar vorsorglich das deutsche Notfallsystem aktiviert. Das Mehrzweckschiff "Mellum", das
Gewässerschutzschiff "Gustav Meyer" aus Emden und der Seenotkreuzer "Alfried Krupp" aus Borkum sind vor Ort. Zudem halten sich
Schiffsbrandbekämpfungstrupps in Emden und Wilhelmshaven in Alarmbereitschaft. Ölaufklärungsflugzeuge kontrollieren das Seegebiet
auf mögliche Umweltverschmutzungen hin.
Die "Schieborg" hatte Papierrollen und die Chemikalie Kalziumkarbid geladen und war unterwegs von Göteborg ins belgische
Zeebrugge. Als am Abend des 8. Januar bei stürmischer See Ladung verrutschte, kam es zu einem Brandausbruch in der Trailerladung
50 Meilen westlich von Hvide Sande. Die "Esvagt Omega" und "Esvagt Gamma" eilten aus nahen Ölfeldern herbei und erreichten das
Schiff gegen 00.15 Uhr des 9. Januar. Da der Helikopter wegen des Wetters die bereits in einem geschlossenen Rettungsboot
befindliche Crew nicht retten konnte, nahm die "Esvag Omega" die Männer auf, während ihr Schwesterschiff sich im Hintergrund
bereit hielt. Es war nicht möglich, in der hochgehenden See das Boot längsseits zu nehmen. So mussten die Schiffbrüchigen in ihren
Überlebensanzügen in die See springen und einzeln von einem Boot des Versorgers aufgepickt werden. Als erstes wurden die drei am
schwersten verletzten geborgen und auf den Schlepper gebracht. Danach folgten drei weitere Fahrten mit jeweils vier geretteten. Danach
nahm die "Esvagt Omega" Kurs auf Esbjerg, wo sie gegen acht Uhr eintraf. Die "Esvagt Gamma" folgte derweil der treibenden
"Schieborg". Es gelang, einen Anker auszubringen, der dann von einem sogenannten Kettenjäger eingefangen werden sollte. Doch bei
einer Wassertiefe von 30 Metern hing die Kette senkrecht am Bug des Frachters herunter und konnte so nicht aufgenommen werden. Die
"Schieborg" driftete derweil mit drei Knoten ostwärts. 10 Meilen vor der Küste fasste der Anker endlich und straffte sich die Kette, und es
gelang nun, sie im ersten Versuch einzufangen. Zunächst wurde der Havarist danach in eine sichere Distanz von der Küste gebracht,
bevor der Anker von der "Esvagt Gamma" aufgenommen und eine richtige Schleppverbindung hergestellt werden konnte.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Trawler vor Amrumbank in Seenot
(14.01.2005) -
In der Nacht zum 13. Januar geriet der Trawler "Susanne" nahe der Amrumbank nach Maschinenausfall in Seenot. Um 3.05 Uhr klingelte
beim Berger Wulf in Cuxhaven das Telefon. Die Kutterfisch-Zentrale meldete den Notfall. Minuten später lief die "Taucher Otto Wulf 3"
aus und nahm Kurs auf den in stockfinsterer Nacht in der tobenden See treibenden Trawler. Auf der Fahrt in Richtung Shetland-Inseln
war seine Maschine ausgefallen. Das Schiff trieb manövrierunfähig in über vier Meter hohen Wellen. Der ausgebrachte Anker schleifte
zunächst über den Grund. Erst 15 Seemeilen vor den Sandbänken von Amrum fasste der Anker. In der Zwischenzeit wurde auch die
Seenotleitung in Bremen informiert. Die DGzRS setzte ihren goßen Kreuzer "Hermann Marwede" von Helgoland aus in Fahrt. Nach drei
Stunden erreichte sie den Trawler um 6.20 Uhr. Für die sechsköpfige Besatzung sowie zwei mitreisende Filmemacher, die eine
Reportage über den Alltag der Hochseefischer drehen wollten, ist nun die größte Gefahr vorüber. Der 2004 in Dienst gestellte
Seenotrettungskreuzer machte in der Nähe des Havaristen standby, um einzugreifen, falls er erneut vertreiben sollte. Doch der Anker
hielt, bis gegen gegen 11 Uhr die "TOW 3" eintraf.. Nun wurde es noch einmal brenzlig. Der Schlepper musste dicht an die "Susanne"
heranscheren. Nach schwierigem Manöver in schwerer See gelang es aber, eine Schlepptrosse zum Havaristen hinüberzubringen und
auf dessen Vorschiff festzumachen. Dann schleppte "TOW 3" langsam an. Die 500 Meter lange Trosse ruckte fürchterlich, aber hielt.
Stunden später erreichte der Schleppzug wohlbehalten Cuxhaven.
Quelle: Tim
Schwabedissen
US-Flugzeugträger wird größtes künstliches Riff der Welt
(14.01.2005) -
Der 888 Fuß lange amerikanische Flugzeugträger "Oriskany" soll als künstliches Riff vor Florida versenkt werden. Zur Vorbereitung wird
er seit dem 20. Dezember in Corpus Christi, Texas, ausgeschalchtet. Nie wurde ein größeres Schiff als Riff versenkt. Der Termin steht
noch nicht fest.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Wrack auf der Maas gefunden
(14.01.2005) -
Zwei Tage nach dem Bootsunfall auf der Maas haben Bergungsmannschaften am 11. Januar das in mehrere Teile zerbrochene Wrack des am 9.
Januar auf der Maas gesunkenen Motorbootes in 150 Metern Entfernung vom Wehr gefunden. Die Leichen der beiden vermissten Familienväter
waren aber nicht an Bord. Der Wasserstand war zur Unterstützung der Bergungsarbeiten zeitweilig abgesenkt worden. Nach Abschluss der Suche
wurde das Wehr wieder geflutet. Acht Taucher suchten die Umgebung des Wracks nach den beiden Leichen ab. Die Suche wurde auch am 12.
Januar mit verkleinerter Mannschaft fortgesetzt, der zeitweilig auf der Maas verankerte Ponton, der als Plattform diente, wieder abgezogen. Das Boot
war mit Motorschaden manövrierunfähig auf das Wehr zugetrieben und dort sieben Meter in die Tiefe gestürzt. Die beiden Ehefrauen der
Vermissten und die Kinder konnten sich leicht verletzt retten. Von den beiden Männern fehlt seither jede Spur. Die Behörden gehen davon aus, dass
sie ertrunken sind.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Brand auf "Schieborg" wieder aufgeflammt
(13.01.2005) - Die Bergung der "Schieborg" hat sich verzögert, nachdem das Feuer auf dem Wetterdeck und im Laderaum wieder aufflammte. Das Schiff befindet sich derzeit in niederländischen Gewässern. Es liegt nahe der deutschen Hohheitsgrenze auf Höhe des Hubertgatts in
der Emsmündung, Höhe des Hubertgatt. Das an Bord befindliche Bergungs- und Feuerlöschteam der Firma Wiysmuller Salvage B.V.
konnte das Feuer im Ladungsraum unter Kontrolle bringen. Da am 11. Januar mehrfach die Trossen zu den kleineren Steuerschleppern
brachen, wurde das für geplante Einschleppen des Havaristen nach Eemshaven abgebrochen. Zur Zeit sind noch die zwei großen
Hochseeschlepper "Esvagt Gamma" und "Neftegaz 57" beim Havaristen, die ihn mit dem Bug zur See auf Position halten. Da in der
Nacht eine Wetterverschlechterung erwartet wurde, wurde vorsorglich das deutsche Notfallvorsorgesystem aktiviert. Der Leiter des
Havariekommandos hat jetzt die Gesamteinsatzleitung erklärt. Präventiv sinddas Mehrzweckschiff "Mellum" des Wasser- und
Schifffahrtsamtes Wilhelmshaven sowie das Gewässerschutzschiff "Gustav Meyer" des Wasser- und Schifffahrtsamtes Emden vor Ort.
Weiterhin wurden die Schiffbrandbekämpfungstrupps in Emden und Wilhelmshaven für einen möglichen Einsatz auf See alarmiert. Durch
die eingeleiteten Maßnahmen soll lageabhängig schnell und durchgreifend gehandelt werden können. Zwischen dem Lagezentrum der
niederländischen Küstenwache und dem Havariestab in Cuxhaven besteht permanenter Kontakt, so dass alle zu treffenden Maßnahmen
dort miteinander abgestimmt werden können.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Motorboot sank vor Salcombe
(13.01.2005) -
Am Nachmittag des 12. Januar funkte das Motorboot "Reflections" sechs Meilen westlich von Salcombe Mayday. Der Skipper gab
gegenüber der Brixham Coastguard an, sein Schiff sinke und er gehe in eine Rettungsinsel. Das Rettungsboot aus Salcombe und ein
Rettungshubschrauber machten sich auf den Weg. Der Helikopter der Royal Navy winschte den Schiffbrüchigen auf und übergab ihn dem
Rettungsboot, das ihn nach Plymouth brachte, wo er im Krankenhaus behandelt wurde.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Trawler "Cibeles" gefunden und evakuiert
(13.01.2005) -
Ein Scuchflugzeug entdeckte am 12. Januar die in Seenot geratene "Cibeles" 180 Meilen westlich der Isle of Lewis. Der Tanker "Aegean
Spirit" wurde zum Havaristen dirigiert und machte Lee, bis ein Hubschrauber zur Evakuierung der 19-köpfiogen Besatzung des Trawlers
vor Ort eintraf. In dem Seegebiet herrschte Weststurm um 7. Zunächst war geplant worden, dass der Tanker das Schiff in Schlepp
nimmt, doch dies erwies sich als nicht realisierbar. Ein schleppfähiges Schiff war zu weit entfernt, sodass zur Sicherheit der Crew die
Evakuierung beschlossen wurde.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kutter bei Washington in Seenot
(13.01.2005) -
In der Nacht des 10. Januar drohte nahe Ocean Shores, Washington, der Kutter "Shirley R" nach Wassereinbruch zu sinken. Zwei Rettungsboote aus Grays Harbor und
ein Rettungshubschrauber kamen der fünfköpfigen Crew zu Hilfe. Mit zwei Fremdlenzpumpen konnte die Situation unter Kontrolle gebracht werden. Die Leckage wurde im
Maschinenraum lokalisiert. Eines der Rettungsboote nahm die "Shirley R" in Schlepp, das andere eskortierte den Schleppzug nach Westport Marina in Grays Harbor. Bei
einer Untersuchung des Schiffes wurden zahlreiche technische Mängel festgestellt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kutter vor Texas gekentert
(13.01.2005) -
Am Nachmittag des 11. Januar kenterte der Kutter "I don't know" eine halbe Meile südlich von Grand Chernier. Drei Mann der Crew wurden kurz darauf vom Kutter "Rudy" gerettet, ein
Mann wurde vermisst. Die Küstenwachkutter "Stingray" und "Manowar" sowie ein Hubschrauber aus Houston nahmen die Suche auf. Ein Rettungsboot aus Sabine, Texas, wurde am
12. Januar im Unglücksgebiet erwartet. Am Abend des 11. Januar durchsuchte ein Taucher das halb gesunkene Wrack ohne Ergebnis. Das Jack-up-Rig "Troy Williams" hatte eine Trosse
am der "I don't know" festmachen, den vollständigen Untergang aber nicht abwenden können.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Schlepper in Texas ausgebrannt
(13.01.2005) -
Kurz vor Mitternacht fing der Schlepper "Wally Blessey" am 9. Januar auf dem Intracoastal Waterway in Port Isabel, Texas, Feuer. Die vierköpfige Crew wurde von der
Küstenwachstation South Padre Island gerettet. Zwei Rettungsboote waren binnen drei Minuten ausgelaufen. 12 Minuten nach dem ersten Notruf war die Rettung
abgeschlossen. Die Barge, die die "Wally Blessey" im Schlepp hatte, wurde losgeworfen und von einem anderen Schlepper eingefangen. Da keine Löschkapazität vor Ort
war, ließen die Retter den Schlepper ausbrennen. Bis zum Erlöschen der Flammen knapp vier Stunden später wurde der Highway gesperrt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Kutter vor Nantucket in Brand
(13.01.2005) -
Am 11. Januar brach auf dem 84 Fuß langen Kutter "Patriots" 130 Meilen vor Nantucket gegen sechs Uhr ein Brand im Maschinenraum aus. Der 20 Meilen entfernte
Küstenwachkutter "Spencer" kam der siebenköpfigen Crew aus New Badford, Massachusetts, zu Hilfe. Eine halbe Stunde nach dem ersten Notruf erreichten die Flammen
das Deck. Eine Rettungsinsel wurde ausgebracht. Der Kutter "Hustler" ging längsseits, um die Crew zu evakuieren. Mit dem letzten Feuerlöscher gelang es der dann aber
noch, das Feuer zu löschen. Die "Spencer" sollte den manövrierunfähigen Havaristen abschleppen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Schlepperdrama im Ohio-River möglicherweise missglückte Rettungsaktion
(12.01.2005) - Nur noch das demolierte Brückenhaus des Dunlevyer Schleppers "Elizabeth M"
ragte am Tag nach dem Untergang aus den aufgewühlten Fluten des Ohio River
und zog Scharen von Schaulustigen an. Ab und zu wurde im aufgewühlten
Wasser eine rotweiße Rettungsboje, die auf der Back des Schleppers vertäut
ist, im wirbelnden Wasser sichtbar. Eine Viertelmeile entfernt ähnelte das
überhängende Ende einer 195 Fuß langen Barge im Strom einem Grabmal. Die
Schiffsreste sind stumme Zeugen eines Dramas, das sich am 9. Januar
abspielte, als die Hilfeschreie der Besatzung sogar den Verkehrslärm der
nahen Route 68 in Beaver County übertönten. Ein freiwilliger Feuerwehrmann,
der 200 Yard vom Damm, über den der Schlepper gedrückt wurde, wohnt, wurde
von den Hilferufen alarmiert. Als er am Damm eintraf, war die "Elizabeth M"
noch über Wasser, aber im Untergang begriffen. Hilfos mussten Retter dem
Drama, das sich vor ihren Augen abspielte, zusehen. Vier Mann ertranken,
einer von ihnen wird weiterhin vermisst und ist vermutlich im Wrack
eingeschlossen, drei wurden tot geborgen. Der Schlepper war mit sechs voll
beladenen Kohlebargen vom Kanawha River nach Braddock stromaufwärts
unterwegs gewesen und hatte gerade die Montgomery Schleusen passiert, als
die zwei vorderen Bargen gegen 2.20 Uhr von der starken Strömung erfasst
und gegen den Damm gedrückt wurden. Das 2.200 PS starke Schubschiff konnte
sie nicht aufstoppen. Daraufhin warf der an Bord befindliche Lotse los und
versuchte, einen besseren Winkel zum Drücken einzunehmen, um die Bargen
wieder unter Kontrolle zu bekommen, doch diese hatten bereits zu viel Fahrt
gewonnen. Binnen weniger Minuten schoben sie die "Elizabeth M" mit deren
Heck voran über den Damm. Es wurde vermutet, dass die Decksleute dabei
waren, die Bargen nach Verlassen der Schleuse neu zu vertäuen, als das
Unglück sich anbahnte. Der Lotse versuchte dann wohl, die Bargen mit den
Männern zu retten. Unbemannt hätte er sie über den Damm treiben lassen
können. Dies wäre die einzige Erklärung für das riskante Manöver, das
allein zur Rettung von Kohlebargen keinen Sinn gemacht hätte. Es passiert
nicht selten, dass Bargen gegen Dämme gedrückt werden.
Den Besatzungen der Schlepper "Lillian G", "Sandy Drake" und "Rocket"
gelang es, drei der Besatzungsmitglieder aufzunehmen. Zwei waren noch an
Bord des verunglückten Schiffes, eines trieb im Strom. An Bord waren der
Kapitän, ein Lotse, ein Smut und vier Decksleute.
Drei der Bargen sanken nach dem Verlust des Schubschiffes vor dem Damm oder
flussaufwärts. Zwei wurden noch nicht geortet, liegen aber vermutlich
unterhalb des Dammes. Jede der Bargen ist 195 Fuß lang, 35 Fuß breit und 12
Fuß Tiefgang. Sie fassen jeweils rund 1.000 Tonnen Kohle. Eine Bergung wird
erst möglich sein, wenn die derzeit rund 15 Meilen betragende Strömung
nachlässt. Bis dahin wurde die Flussschifffahrt bis fünf Meilen unterhalb
des Damms durch ide Küstenwache eingeschränkt. Die Schleuse selbst wurde
nicht beschädigt und blieb in Betrieb, auch wenn seither keine Schleusungen
vorgenommen wurden. Die Montgomery-Schleuse und der Damm wurden 1935 erbaut
und 1988 modernisiert.
Die "Elizabeth M" gehört der Campbell Transportation Co., die rund 30
Schlepper und 420 Bargen auf Flüssen von Huntington bis Pittsburgh betreibt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Wrack von Motoryacht auf Maas entdeckt
(12.01.2005) -
Taucher haben am 11. Januar das Wrack der auf der Maas gesunkenen
Motoryacht entdeckt. Es war aber noch unklar, ob die Leichen die beiden
noch vermissten Männer an Bord waren. Um eine Bergung zu ermöglichen, soll
der Wasserstand der Maas an der Unglücksstelle kontrolliert gesenkt werden.
Dennoch wird sich die Bergung sehr schwierig gestalten. Das mit acht
Personen besetzte Boot war am 9. Januar von einem Wehr sieben Meter tief in
den Fluss gestürzt. Zuvor war es offenbar wegen eines Motorschadens
manövrierunfähig geworden. Es kollidierte mit einer Schleusenmauer und
wurde dann in die Tiefe gerissen. Bei dem Aufprall soll das Schiff in
mehrere Teile zerbrochen sein. Zwei Frauen und vier Kinder konnten leicht
verletzt geborgen werden. Angesichts der starken Strömung und der
Wassertemperaturen wird den zwei vermissten Männern keine realistische
Überlebenschancen eingeräumt. Auch eine Suche mit Sonar blieb ergebnislos.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Tsunami-Opfer "Jaami" in Colombo geborgen
(12.01.2005) -
Am Morgen des 11. Januar wurde das Wrack des singaporischen Frachters
"Jaami" von Wijsmuller Salvage in Colombo gehoben. Es war von dem Tsunami
in Südostasien versenkt worden, als es in den Hafen einlaufen wollte. Am
28. Dezember hatten die Bergungsarbeiten begonnen. Sämtliche Abteilungen
des Containerschiffes waren gänzlich oder teilweise geflutet gewesen. Die
Schlepper "Mahanuwara" und "Mahaweili" aus Sri Lanka hatten die Bergung
unterstützt. Es war gelungen, die "Jaami" trotz widriger Wetterbedingunen
abzudichten, während sie immer tiefer in den Sandboden einsank. Durch eine
spezielle Lenzabfolge konnte sie aufgeschwommen werden, ohne dass die
Ladung gelöscht werden musste. Die entscheidende Phase, bei der erhebliche
Pumpkapazitäten eingesetzt wurden, dauerte 24 Stunden. Nachdem die "Jaami"
wieder schwamm, wurde sie auf der Reede von Colombo für weitere
Stabilisierungsarbeiten vor Anker gelegt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Trawler im Atlantik vermisst
(12.01.2005) -
180 Meilen westlich der Isle of Lewis sendete der spanische Trawler
"Cibeles" am Abend des 11. Januar Notrufe. Sie wurden kurz vor Mitternacht
von der Stornoway Coastguard aufgefangen. An Bord der "Cibeles" waren 19
Mann Besatzung, fünf Spanier und 14 Portugiesen. Ein Suchflugzeug sollte
das Seegebiet mit dem ersten Tageslicht absuchen. Die Reederei hatte
zuletzt zm 20.30 Kontakt mit dem Schiff gehabt, wobei keine Probleme
erwähnt worden waren. Seither war es weder ihr noch dem Schwersterschiff
"Marazul", das im selben Seegebiet auf Fang ist, gelungen, Kontakt
aufzunehmen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Schlepper mit Ölbarge bei New York havariert
(12.01.2005) -
Ein Schlepper mit einer 446 Fuß langen Barge, die mit 4 Millionen Gallonen
Heizöl beladen war, rammte am Abend des 7. Januar einen Fels nördlich von
Roosevelt Island auf New Yorks East River. Bei der Havarie unter der Hell
Gate Bridge kam es zu einem Ölaustritt. Das Ausmaß der Verschmutzung wurde
von Umweltexperten noch in der Nacht untersucht. Der Schlepper war gegen
den Willen des Kapitäns nach einer seinen Angaben nach unvollständigen
Reparatur der Ruderanlage eingesetzt worden. Dem widersprach ein Vertreter
der Reederei Reinauer Transportation.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Millionenschäden bei Havarien an Nord- und Ostsee
(12.01.2005) -
Die Bilanz der an Schiffen in den vergangenen Sturmtagen entstandenen
Schäden beläuft sich auf Millionen. Die auf Scharhörn gestrandete "Alancia
Sao Paulo" liegt derzeit bei Blohm und Voss in Hamburg zur Reparatur. Nach
einer ersten Tauchinspektion war geschätzt worden, dass rund 50 Tonnen
Bodenplatten auszutauschen wären. Im Dock stellte sich heraus, dass die
Bodenschäden erheblich größer ausgefallen sind.
Bei der Kollison des in Gibraltar registrierten Frachter "Baumwall" mit der
Neuen Nordschleuse und dem in der Schleuse liegenden Frachter "Anja Funk"
sowie des Schleusentors in Brunsbüttel entstand ein Schaden in Millionenhöhe.
Tausende von Euro Schaden richtete der Wassereinbruch in achteren Salon und
Maschinenraum auf der "Kieler Sprotte" an. Das Fahrgastschiff muss zur
Reparatur in eine Werft.
Derweil hat der teilweise ausgebrannte RoRo-Frachter "Schieborg" im Schlepp
der "Osvagt Omega" auf dem Weg in den Nothafen Delfzijl nun die deutsche
Bucht durchquert. Dabei wurde er zusätzlich von dem Mehrzweckschiff
"Mellum", dem Bergungsschlepper "Simson" und dem russischen Versorger
"Neftegaz 57" begleitet.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Öldämpfe entwichen aus leckem Tank
(12.01.2005) -
Aus einem Leck im Laderaum eines deutschen Binnentankers entwichen am Abend
des 9. Januar durch eine defekte Dichtung an einer Tanköffnung Öldämpfe im
Karlsruher Haen. Das mit 800 Tonnen Benzin beladene Schiff war Beamten der
Wasserschutzpolizeistation bei einer Sicherheitskontrolle aufgefallen. Die
Beamten stoppten daraufhin die Verladung und sprachen ein Fahrverbot aus.
Nach umfangreichen Reparaturarbeiten konnten die Maßnahmen am heutigen
Nachmittag des 10. Januar wieder aufgehoben werden. Gegen den Schiffseigner
wurde Anzeige erstattet. Er muss mit einem Bußgeld rechnen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Wrack von Motoryacht auf Maas entdeckt
(12.01.2005) -
Taucher haben am 11. Januar das Wrack der auf der Maas gesunkenen
Motoryacht entdeckt. Es war aber noch unklar, ob die Leichen die beiden
noch vermissten Männer an Bord waren. Um eine Bergung zu ermöglichen, soll
der Wasserstand der Maas an der Unglücksstelle kontrolliert gesenkt werden.
Dennoch wird sich die Bergung sehr schwierig gestalten. Das mit acht
Personen besetzte Boot war am 9. Januar von einem Wehr sieben Meter tief in
den Fluss gestürzt. Zuvor war es offenbar wegen eines Motorschadens
manövrierunfähig geworden. Es kollidierte mit einer Schleusenmauer und
wurde dann in die Tiefe gerissen. Bei dem Aufprall soll das Schiff in
mehrere Teile zerbrochen sein. Zwei Frauen und vier Kinder konnten leicht
verletzt geborgen werden. Angesichts der starken Strömung und der
Wassertemperaturen wird den zwei vermissten Männern keine realistische
Überlebenschancen eingeräumt. Auch eine Suche mit Sonar blieb ergebnislos.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Tsunami-Opfer "Jaami" in Colombo geborgen
(12.01.2005) -
Am Morgen des 11. Januar wurde das Wrack des singaporischen Frachters
"Jaami" von Wijsmuller Salvage in Colombo gehoben. Es war von dem Tsunami
in Südostasien versenkt worden, als es in den Hafen einlaufen wollte. Am
28. Dezember hatten die Bergungsarbeiten begonnen. Sämtliche Abteilungen
des Containerschiffes waren gänzlich oder teilweise geflutet gewesen. Die
Schlepper "Mahanuwara" und "Mahaweili" aus Sri Lanka hatten die Bergung
unterstützt. Es war gelungen, die "Jaami" trotz widriger Wetterbedingunen
abzudichten, während sie immer tiefer in den Sandboden einsank. Durch eine
spezielle Lenzabfolge konnte sie aufgeschwommen werden, ohne dass die
Ladung gelöscht werden musste. Die entscheidende Phase, bei der erhebliche
Pumpkapazitäten eingesetzt wurden, dauerte 24 Stunden. Nachdem die "Jaami"
wieder schwamm, wurde sie auf der Reede von Colombo für weitere
Stabilisierungsarbeiten vor Anker gelegt.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Trawler im Atlantik vermisst
(12.01.2005) -
180 Meilen westlich der Isle of Lewis sendete der spanische Trawler
"Cibeles" am Abend des 11. Januar Notrufe. Sie wurden kurz vor Mitternacht
von der Stornoway Coastguard aufgefangen. An Bord der "Cibeles" waren 19
Mann Besatzung, fünf Spanier und 14 Portugiesen. Ein Suchflugzeug sollte
das Seegebiet mit dem ersten Tageslicht absuchen. Die Reederei hatte
zuletzt zm 20.30 Kontakt mit dem Schiff gehabt, wobei keine Probleme
erwähnt worden waren. Seither war es weder ihr noch dem Schwersterschiff
"Marazul", das im selben Seegebiet auf Fang ist, gelungen, Kontakt
aufzunehmen.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Schlepper mit Ölbarge bei New York havariert
(12.01.2005) -
Ein Schlepper mit einer 446 Fuß langen Barge, die mit 4 Millionen Gallonen
Heizöl beladen war, rammte am Abend des 7. Januar einen Fels nördlich von
Roosevelt Island auf New Yorks East River. Bei der Havarie unter der Hell
Gate Bridge kam es zu einem Ölaustritt. Das Ausmaß der Verschmutzung wurde
von Umweltexperten noch in der Nacht untersucht. Der Schlepper war gegen
den Willen des Kapitäns nach einer seinen Angaben nach unvollständigen
Reparatur der Ruderanlage eingesetzt worden. Dem widersprach ein Vertreter
der Reederei Reinauer Transportation.
Quelle: Tim
Schwabedissen
Millionenschäden bei Havarien an Nord- und Ostsee
(12.01.2005) -
Die Bilanz der an Schiffen in den vergangenen Sturmtagen entstandenen
Schäden beläuft sich auf Millionen. Die auf Scharhörn gestrandete "Alancia
Sao Paulo" liegt derzeit bei Blohm und Voss in Hamburg zur Reparatur. Nach
einer ersten Tauchinspektion war geschätzt worden, dass rund 50 Tonnen
Bodenplatten auszutauschen wären. Im Dock stellte sich heraus, dass die
Bodenschäden erheblich größer ausgefallen sind.
Bei der Kollison des in Gibraltar registrierten Frachter "Baumwall" mit der
Neuen Nordschleuse und dem in der Schleuse liegenden Frachter "Anja Funk"
sowie des Schleusentors in Brunsbüttel entstand ein Schaden in Millionenhöhe.
Tausende von Euro Schaden richtete der Wassereinbruch in achteren Salon und
Maschinenraum auf der "Kieler Sprotte" an. Das Fahrgastschiff muss zur
Reparatur in eine Werft.
Derweil hat der teilweise ausgebrannte RoRo-Frachter "Schieborg" im Schlepp
der "Osvagt Omega" auf dem Weg in den Nothafen Delfzijl nun die deutsche
Bucht durchquert. Dabei wurde er zusätzlich von dem Mehrzweckschiff
"Mellum", dem Bergungsschlepper "Simson" und dem russischen Versorger
"Neftegaz 57" begleitet.
Quelle: Tim
Schwabedissen
"Kieler Sprotte" fast gesunken
(11.01.2005) - Der Sturm Erwin hätte fast zum Untergang eines Schiffsveteranen geführt.
Das durch ihn verursachte Niedrigwasser auf der Ostsee