EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Seenotfälle
Archiv Mai 2005

Last update: Donnerstag, 02. Juni 2005, 23:04 Uhr

Interessante Links:

  • SOS-Seenotfälle, Archiv

    Sportboot sank auf Columbia-River
    (31.05.2005) - Zwei Rettungsboote kam am 30. April dem 44 Fuß langen Sportboot "Territory Ahead" zu Hilfe, dass in den Abendstunden im Columbia River einen Pfeiler gerammt hatte und fünf Meilen östlich von Astoria, Oregon, leckgeschlagen war. Aus Cape Disappointment liefen daraufhin zwei Boote aus, Minuten später stieg in Astoria ein Helikopter auf. Bevor die Retter vor Ort eintrafen, nahm ein anderes Boot die zweiköpfige Besatzung auf. Kurz darauf sank die "Territory Ahead" bereits. Die Schiffbrüchigen wurden von einem Rettungsboot aufgenommen und zu einem nahen Strand gebracht. Der Eigner des gesunkenen Bootes will eine Bergungsfirma für die Hebung seines Schiffes kontaktieren.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Kollision vor Singapur wird untersucht
    (31.05.2005) - Die Hafenbehörden Singapurs untersuchen derzeit die Kollision des liberianischen Tankers "Chrisopigi Lady" mit dem panamaischen Bulkcarrier "Yue Shan", 169.159 tdw, zwei Meilen südwestlich von St. John's Island. Die erst im März an die Western Shipping Agencies in Singapur abgelieferte "Chrisopigi Lady" war mit 166.000 Tonnen Eisenerz in der Straße von Singapur auf Westkurs unterwegs, die in Ballast laufende "Yue Shan" der Sincere Navigation, Taiwan, war im Osttransit auf dem Weg zum Bunkerplatz vor Changi. Beide Schiffe wurden durch die Maritime and Port Authority vor der drohenden Annäherung gewarnt. Dennoch rammte die "Yue Shan" die "Chrisopigi Lady" frontal in die Steuerbordseite. Beide Schiffe gingen nach der Kollision beschädigt vor Anker. Sie befanden sich aber in stabiler Lage, auch kamen keine Menschen zu Schaden.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Zwei Sportbootunfälle bei Brunsbüttel
    (31.05.2005) - War es die Hitze, die die Wahrnehmung der Skipper trübte? Eine aus Hamburg kommende Segelyacht rammte am Vormittag des 28. Mai eine Fahrwassertonne auf der Elbe. Bei der Kollision wurde das Vorschiff beschädigt, das Boot schlug leck. Es gelang dem Skipper aber, ohne Fremdhilfe den Hafen von Brunsbüttel anzulaufen. Am Nachmittags desselben Tages ereignete sich ein zweiter Sportbootunfall bei Brunsbüttel: Eine Motoryacht wurde in die Böschung des Nord-Ostsee-Kanals gefahren. Dabei schob sich die Yacht auf die Uferbefestigung.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Shrimpfänger vor Neufundland aufgegeben
    (31.05.2005) - Am 29. Mai brach auf dem Shrimpfänger "Mackenzie's Dream" vor Neufundland ein Feuer aus. Die Flammen griffen rasch um sich, sodass die siebenköpfige Crew Überlebensanzüge anlegte und sich in zwei Rettungsinseln flüchtete. Nach zweieinhalb Stunden barg das Küstenwachschiff "Sir Wilfred Grenwell" die fünf Männer und zwei Frauen und brachte sie nach St. John's. I
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Kollision vor den Malediven
    (31.05.2005) - Am 29. Mai kollidierte vor den Malediven die "Bigfish Number 3" mit einem Boot des Bildungsministeriums, der "Faaaliky 01". Dabei wurde von dem Boot ein großes Stück herausgebrochen, sodass es fast sank. Die Küstenwache barg alle Personen von dem Boot ab und schleppte es anschließend in den Hafen von Maafushi.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Feuer auf RoRo-Frachter
    (31.05.2005) - Auf dem englischen Humber-River in Höhe von Immingham brach am 30. Mai auf dem 145 Meter langen RoRo-Frachter "Tor Cimbria" am 30. Mai ein Feuer im Maschinenraum aus. Es gelang der Crew, den Brand in einem Generator zu ersticken. Die Schadenshöhe konnte noch nicht beziffert werden.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Fähre im Doppelpech
    (30.05.2005) - Doppeltes Pech hatte eine Arbeiterwohlfahrtsorganisation an Bord der griechischen Fähre "Lissos". Das Schiff lief mit seinen 620 Fahrgästen am 15. Mai während der Ägäis-Inseltour vor Argostoli auf Grund. Es gelang zwar, aus eigener Kraft wieder freizukommen, doch vorsorglich wurde das 1972 als "Ferry Hamanasu" erbaute, 162 Meter lange Schiff im nächsten Hafen einer Inspektion unterzogen. Da offenbar keine ernsthaften Schäden entstanden waren, wurde beschlossen, die Kreuzfahrt fortzusetzen. Am 16. Mai lief das Schiff dabei im Hafen von Argostoli erneut auf Grund. Auch diesmal gab es aber keine ernsthaften Schäden.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Explosion auf neuer RoRo-Fähre
    (30.05.2005) - Auf der Fincantieri Werft in Palermo kam es zu einer Explosion auf dem RoRo-Neubau "Neptune Okeanis", 27.500 BRZ. Vier Werftarbeiter wurden verletzt. Die Explosion ereignete sich bei Malerarbeiten im Kettenkasten, als eine elektrische Lampe zerbrach und Dämpfe entzündete.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Hilfloser Frachter vor Karachi geborgen
    (30.05.2005) - Am 24. Mai geriet der unter der Flagge von St. Kitts & Nevis fahrende Frachter "Horizon 9" durch ein Feuer 15 Meilen westlich von Karachi in Seenot. Durch den Brand war es zu einem Totalausfall der Elektrik auf dem 1967 in Finnland erbauten Schiff gekommen. Die über Funk alarmierte pakistanische Marine barg verletzte Crewmitglieder ab. Anschließend wurde der Havarist vom Hochseeschlepper "Rustam" auf den Haken genommen und konnte auf Karachi-Reede vor Anker gelegt werden.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Mehrere Yachten vor England in Seenot
    (30.05.2005) - Raue See führte zur Havarie mehrerer Yachten vor England. Am 28. Mai wurde die Yacht "Pretty Kitty" nördlich von Ramsgate Fairway entmastet. Ein Boot der RNLI barg die zweiköpfige Crew ab. Ebenfalls den Mast verlor die "Gintrap" vor der Mid Falls Boje. Das RNLI-Boot aus Ramsgate lief auf den Mayday-Ruf hin zum Havristen und schleppte das Boot in Sciherheit. Am selben Tag geriet auch noch die 36 Fuß lange Yacht "Khamsin" nahe Ramsgate in Seenot. Auch hier kam das Rettungsboot aus Ramsgate den drei Seglern zu Hilfe. Das Rettungsboot aus Eastbourne barg die Yacht "Mermaid of Zennor" und deren vierköpfige Crew, nachdem diese drei Meilen südwestlich von Sovereign in Seenot geraten war. Der Havarist wurde von dem RNLI-Boot in die Marina von Sovereign eingeschleppt.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Kriegsschiffe vor New York kollidiert
    (30.05.2005) - Die französische Fregatte "Jean Bart" kollidierte am 28. Mai mit dem pakistanischen Versorger "Moawin" vor Staten Island. Beide Schiffe hatten in New York an der Fleet Week Celebration teilgenommen. Die "Jean Bart" wurde oberhalb der Wasserlinie beschädigt, ihr Kollisionsgegner kam mit leichten Schäden davon.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Frachter vor Korinth gestrandet
    (30.05.2005) - Der nordkoreanische Frachter "Perast" lief am 27. Mai in flachem Wasser nahe Korinth auf Grund. Die achtköpfige Crew blieb unversehrt. Das Schiff hatte gerade den Kanal von Korinth mit einer Ladung von 2.700 Tonnen Zement passiert, als sich das Unglück ereignete.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Feuer auf indischem Tanker
    (30.05.2005) - Am New Mangalore Port Trust, Indien, brach auf dem Tanker "Basaveshwara" am 27. Mai ein Feuer aus. Zuvor war es zu einer Explosion im steuerbordseitigen Hilfskessel gekommen, die ein Schott herausbrach, wodurch es zu einem Durchschlag in den Maschinenraum kam. Hier wurden drei Seeleute eingeschlossen. Einer starb, zwei wurden verletzt. Das Feuer wurde mittlerweile gelöscht, der Schaden konnte noch nicht beziffert werden.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Sturm an US-Nordostküste riss Yachten los
    (30.05.2005) - Am 26. Mai verursachte ein Nordoststurm an der US-Küste erhebliche Schäden in Yachthäfen. Boote wurden von ihren Moorings losgerissen. In Marblehead Harbor wurde die 28 Fuß lange "Arabesque" gegen die Mole getrieben. Ein Kran barg das Boot, das aber wohl ein Totalverlust ist.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Luxusyacht hatte Wassereinbruch
    (30.05.2005) - Am 27. Mai kenterte die unbemannte, 360 Fuß lange Barge "G.T. Ironmaster" sechseinhalb Meilen nordöstlich von Scutuate, Massachusetts. Die mit Kies beladene Barge war im Schlepp der "Navigator" auf dem Weg von Boston nach New Haven. Der Kapitän der noch mit einer 1.000 Fuß langen Stahltrosse mit der Barge verbundenen "Navigator" wurde angewiesen, den Havaristen zu einer Position außerhalb des Fahrwassers zu bugsieren. Der Küstenwachkutter "Seneca" richtete eine Sicherheitszone von einer Meile im Umkreis ein. Die kieloben liegende Barge wurde noch von einer Luftblase über Wasser gehalten.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Mit 45 Kilometern gegen Fahrwassermarkierung gerast
    (30.05.2005) - In der Nacht zum 29. Mai lief auf dem Zürichsee eine zehn Meter lange Motoryacht auf einen unbeleuchteten Betonzylinder zur Markierung von Untiefen. Das Boot lief mit einer Geschwindigkeit von rund 45 km/h einen Kilometer vor Feldbach auf einen der sogenannten Gubelfelsen. Das Boot schlug leck und musste vom Seerettungsdienst aus Rapperswil und der Wasserschutzpolizei gelenzt und in eine Werft geschleppt werden. Bei der Kollision entstand ein Sachschaden von rund 100.000 Schweizer Franken. Der Schiffsführer erlitt Kopfverletzungen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Bohrinselversorger rammte Plattform
    (30.05.2005) - Der Bohrinselversorger "Island Ranger" des Island Offshore Management in Ulsteinvik kollidierte mit der Grane-Bohrplattform in der Nordsee. Der Zwischenfall ereignete sich während das Schiff längsseits der Plattform von Norsk Hydro lag und Ausrüstung löschte. Ursache war eine Fehlfunktion im Positionierungssystem des Versorgers. An der "Island Ranger" entstand geringer Sachschaden, die Löscharbeiten konnten fortgesetzt werden. Auch an der Grane Plattform wurde kein ernsthafter Schaden festgestellt.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Luxusyacht hatte Wassereinbruch
    (30.05.2005) - Vierdreiviertel Jahre nach dem Untergang der griechischen Fähre "Express Samina", 4.555 BRZ, bei dem am 26.9.2000 vor Paros 81 Menschen ums Leben kamen, hat in Piräus der Prozess gegen die mutmasslichen Verantwortlichen begonnen. Mehr als 452 Zeugen sollen in den nächsten Monaten vor dem Gericht aussagen. Angeklagt sind unter anderem der Kapitän der Fähre und sein erster Offizier sowie der Präsident der Reederei, der das Schiff gehörte. Ihnen wird mehrfache fahrlässige Tötung, Körperverletzung und Nichteinhaltung zahlreicher Navigationsregeln vorgeworfen. Vor dem Marinegericht in Piräus versammelten sich zahlreiche Angehörige der Toten und skandierten: Wir wollen Gerechtigkeit für unsere Opfer. Der Untergang der "Express Samina" hatte seinerzeit ganz Griechenland erschüttert. Wenige Tage nach dem Unglück hatte der Vizepräsident der Reederei des Unglücksschiffes, Pantelis Sfinias, Selbstmord begangen. Griechische Medien hatten damals ihm und der Reederei Minoan Flying Dolphins vorgeworfen, mangelnde Sicherheit auf ihren Fähren geduldet zu haben. Nach einem Gutachten konnten auf der Fähre, die einen Felsen gerammt hatte, mehrere Rettungsboote nicht abgefiert werden. Die Funkanalge war defekt gewesen. Rettungswesten waren unbrauchbar gewesen. Mängel an den Schotten beschleunigten den Untergang. Teile der Schiffsführung und -mannschaft hatten das Schiff unerlaubt verlassen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Fliegende Trümmerteile nach missglücktem Fährmanöver
    (28.05.2005) - Am 26. Mai rammte die australische Passagierfähre "Narrabeen" einen Anleger an Sydney's Circular Quay. Dabei wurde ein losgerissenes Trümmerteil der Anlegebrücke in die Luft geschleudert und verletzte eine Frau im Gesicht. Die Fähre selbst erlitt erhebliche Risse im Bereich des Bugs. Nach Augenzeugenberichten ereignete sich das Unglück, als die "Narrabeen" ein scharfes Wendemanöver ausführte, um eine drohende Kollision mit einer anderen Fähre an dem belebten Circular Quay zu vermeiden.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Bulkcarrier lief vor Hafen auf Grund
    (28.05.2005) - Der zypriotische Bulkcarrier "Starluck" lief am 26. Main 200 Meter vor dem Wellenbrecher des Hafens von Necochea, Argentinien, auf Grund. Es wurde gehofft, ihn mithilfe eines Schleppers mit höher auflaufendem Wasser wieder freizubekommen..
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Luxusyacht hatte Wassereinbruch
    (28.05.2005) - In rauer See vor der georgischen Küste wurden am 26. Mai mehrere Fenster auf dem unteren Deck der Dinner Cruise Yacht "Romantica" eingeschlagen, wodurch es zu einem Wassereinbruch kam. Die vierköpfige Crew wurde von der Küstenwache abgeborgen. Passagiere waren zum Unglückszeitpunkt nicht an Bord. Die "Romantica" selbst wurde am folgenden Nachmittag in Richtung Savannah abgeschleppt.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Schiffbrüchige landeten auf Luxusliner
    (28.05.2005) - Erst doppeltes Pech, dann unerwartetes Glück für eine Trawlerbesatzung: Am 25. Mai brach auf dem lettischen Trawler "Gideon" vor Neufundland ein Feuer aus. Es gelang der 15-köpfigen Crew zwar, die Flammen niederzukämpfen. Dann kam es aber zu einem Wassereinbruch auf dem Schiff, der zur Aufgabe des Havaristen zwang. Daraufhin rettete ein isländisches Fahrzeug, das den Notruf der "Gideon" aufgefangen hatte, die Besatzung. Anschließend wurde sie auf den in der Nähe stehenden, von Southhampton kommenden britischen Luxusliner "Queen Mary II" übergesetzt, auf dem sie mit optimaler medizinischer Versorgung und deutlich luxuriöserer Unterkunft als auf der "Gideon" nach New York gebracht werden soll. Die "Gideon" sank unterdessen. Das Fischereischutzboot "Jean Charcot" sammelte die an der Untergangsstelle umhertreibenden Rettungsinseln ein.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Fünf Tote bei Explosion auf Schifffsneubau
    (28.05.2005) - Auf einer Werft in Guangzhou, China, kam es am 25. Mai auf einem im Bau befindlichen, 4.250 Tonnen großen Schiff zu einer Explosion. Drei mit Malen beschäftigte Arbeiter wurden sofort getötet. Zwei weitere wurden so schwer verletzt, dass sie später im Krankenhaus starben. Sechs weitere wurden leichter verletzt.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Yacht vor Borkum gestrandet
    (28.05.2005) - Glück für die Crew einer englischen Yacht vor Borkum: Als die fahrwasserunkundige Schiffsführung am 26. Mai die falsche Seite des Leitdammes passieren wollte, strandete ihr Boot auf der „Ronden Plate“. Der Borkumer Seenotrettungskreuzer "Alfried Krupp" , der an einer Übung vor Borkum beteiligt war, brauchte mit dem Tochterboot nur wenige Minuten zur Strandungssstelle. Kurz darauf konnte der Havarist abgeschleppt werden. Bei der Grundberührung wurde ein Propeller beschädigt. Kurz vor der Havarie war zudem der Motor ausgefallen, so dass die Yacht langsam auf die Plate getrieben war. Sie befand sich mit drei Personen an Bord auf der Reise nach Norwegen und wollte einen Zwischenaufenthalt auf Borkum einlegen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Yacht vor Kalifornien gestrandet
    (28.05.2005) - In dichtem Nebel lief am 24. Mai die in San Francisco beheimatete, 52 Fuß lange Yacht "Flash" vor San Simeon Cove auf Grund. Zuvor war das Boot in die Bucht eingelaufen, um dort zu übernachten. Als der Anker nicht hielt und das Schiff Richtung Strand driftete, funkte sie Notrufe. Die "Flash" verfehlte den sanften Sandstrand und trieb auf Felsen nahe San Simeon Cove. Es gelang Helfern, das Boot hier zu sichern, jedoch steckte der Kiel im Grund fest. Menschen kamen nicht zu Schaden, es wurde versucht, die "Flash" zu bergen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Schrott auf Frachter in Brand
    (28.05.2005) - Auf dem an Pier T im Hafen von Long Beach festgemachten Frachter "Sea Beauty" brach am 24. Mai ein Feuer aus. Die Flammen wüteten in Schaumstoff, Dämmmaterial und Ölrückständen in der Schrottladung, die auf drei Laderäume des Schiffes verteilt war. Für eine halbe Stunde kam der Schiffsverkehr im Hafen zum Erliegen. Einsatzkräften der Feuerwehr gelang es gemeinsam mit der Schiffsbesatzung, der Flammen unter Verwendung von Wasserpumpen Herr zu werden.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Schwere Kollision in der Straße von Singapur
    (28.05.2005) - Am 25. Mai kollidierte der panamaische Frachter "Yue Shan" in der Singapur-Straße südwestlich von St. Jonh's Island mit dem Tanker "Chrsopigi Lady". Das Unglück ereignete sich trotz vorheriger Warnung durch das Vessel Traffic Information System. Die mit 166.000 Tonnen Eisenerz beladene "Yue Shan" wurde im Bereich des Vorschiffs, die in Ballast laufende "Chrisopigi Lady" an Steuerbordseite beschädigt. Es kam zu keinen Umweltschäden.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Millionenschaden bei Frachterbrand
    (28.05.2005) - Am 24. Mai kam es in North Queensland, Australien, zu einem Maschinenraumbrand auf dem 80 Meter langen Containerfrachter "Java Sea". Die Flammen fraßen sich in die Mannschaftsunterkünfte des 80 Meter langen Schiffes durch, bevor sie gelöscht werden konnten. Auslöser des Feuers war eine gebrochene Ölleitung. Das austretende Öl entzündete sich an einem Boiler, danach breitete sich das Feuer aus und verursachte einen Schaden von rund einer Million Dollar. Die 13-köpfige Crew blieb unverletzt.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    122 Jahre alte Barge von Saboteuren versenkt
    (28.05.2005) - Die 122 Jahre alte Barge "Brillian Star", ein 122 Jahre alter Veteran, wurde am 24. Mai vorsätzlich im Calder River in England versenkt. Dies war nach Angaben der Eigner, des Wakefield'S Kingfischer Trust, der herzlose Höhepunkt einer Serie von Sabotageakten, denen mehrfache Beschädigungen des Motorengehäuses vorausgegangen waren. Der Trust hatte in der Vergangenheit rund 10.000 Pfund in die Restaurierung des Oldtimers gesteckt, um auf ihm pädagogische Jugendfahrten in England durchzuführen. Nach dem Untergang ragte nur noch der Mast des Fahrzeugs aus dem Wasser des Flusses.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Fähre lief vor Finnland auf Grund
    (28.05.2005) - Am 23. Mai lief die 109 Meter lange Fähre "Alandia" mit fast 200 Passagieren an Bord vor Finnland auf Grund. Nach der Strandung gelang es, den Havaristen sicher in den nahe gelegenen Hafen von Berghamn auf der Insel Aland zu schleppen. Die "Alandia" war auf dem Weg von Grissleham in Schweden nach Berghamn gewesen. Menschen kamen bei der Havarie nicht zu Schaden.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Schweizer Rekordsegler im Pech
    (28.05.2005) - Zwei Tage nach Beginn eines Non-Stop-Race rund Großbritannien musste der Genfer Segler Bernard Stamm die Regatta am 23. Mai nach Kollision seines 60-Fuß-Bootes "Cheminées Poujoulat" mit einem Stück Treibgut aufgeben. Bei dem Zusammenprall wurde ein Schwert des Racers beschädigt. Seit März dieses Jahres ist der Westschweizer als Crew-Mitglied des Katamarans "Orange II" Mitinhaber des Nonstop-Weltumrundungs-Rekordes. Seinen grössten Einzel-Erfolg hatte er im Mai 2003 gefeiert, als er nach 115 Tagen die Weltumsegelung Around Alone gewonnen hatte. In fünf Etappen hatte die Regatta über 25.000 Seemeilen rund um den Erdball geführt. Am Abend des 26. Mai kam es zu einem weiteren Unglücksfall bei der Regatta. Gegen 19.40 Uhr wurde die Shetland Küstenwache von einem das Regattafeld begleitenden Flugzeug informiert, dass die Yacht "Bonduelle" ihren Mast verloren hatte. Die Position des Bootes war vier Meilen östlich von Strandy Broch, Fetlar. Der Mast hing seitlich am Rumpf fest, und Mitglieder der fünfköpfigen Crew versuchten, die Verbindungen zu kappen, damit er nicht den Rumpf durchschlug. Das Lerwick-Rettungsboot lief zur Hilfeleistung aus. Auch ein Boot mit einem französischen Kamerateam nahm Kurs auf die "Bonduelle". Das Retttungsboot hatte den Havaristen gegen 21.30 im Schlepp und nahmen Kurs auf den Hafen. Sie wurden gegen ein Uhr morgens im Windschutz der Shetland-Inseln erwartet. Der Wind in dem Seegebiet erreichte Sturmstärke, wodurch sich schwere See entwickelte.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Tanker nach Kollision leckgeschlagen
    (28.05.2005) - Am 23. Mai kollidierte der voll beladene Tanker "Astro Lupus" im Golf von Oman mit dem Ro-Ro-Frachter "Safari". Dabei wurde die Außenhaut des Tankers beschädigt, sodass rund 500 Tonnen der Rohölladung ins Meer flossen. Es gelang anschließend, das Leck abzudichten. Die Ursache der Kollision ist noch nicht bekannt.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Seenotretter gerieten in Seenot
    (28.05.2005) - Am Abend des 23. Mai lief ein 47 Fuß langes Rettungsboot der Portland-Küstenwache mit vier Mann Besatzung nahe Hopes Island im Luckse Sound, Maine, auf Grund. Das Schiff war auf dem Weg zu dem havarierten Segler "Romance", dessen Anker verloren gegangen war, als es mit einem Unterwasserhindernis kollidierte. Der Rumpf wurde beschädigt, und es kam zu einem Wassereinbruch. Ein Hubschrauber stieg aus Cape Cod auf und leuchtete die Unglücksstelle aus, während die Besatzung von einem anderen, 41 Fuß langen Boot aus Portland gerettet wurde. Anschließend gelang es, den Wassereinbruch zu stoppen, eine Notreparatur vorzunehmen und die Bergung einzuleiten. Die "Romance" wurde von einem weiteren Boot zu einem sicheren Liegeplatz geschleppt.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Flotte von Bargen stand in Flammen
    (28.05.2005) - Am 23. Mai gerieten um neun Uhr morgens sieben alte Bargen der US-Marine in einem Flussdelta nahe Antioch, Kalifornien, in Brand. Das Feuer auf den aus Fiberglas konstruierten Gefährten führte zu einer intensiven Rauchentwicklung. Die Flammen griffen auch auf eine nahe Insel über. Um den Brandherd wurde eine Sicherheitszone eingerichtet, die Schifffahrt wurde aufgefordert, das Gebiet im Mayberry Slough wegen möglicher Gesundheitsgefährung zu meiden. Die US-Küstenwache schickte zwei Rettungsschiffe und einen Helikopter zur Unglücksstelle. Die Feuerwehr aus Contra Coast County sowie etliche Polizeiboote waren ebenfalls im Einsatz, die Flammen zu bekämpfen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Mehrere 100 Tote bei Serie von Fährunglücken in Bangla Desh
    (28.05.2005) - Am 15. Mai sank in Bangla Desh auf dem Weg von Patuakhali nach Charmamtaj die Fähre "Prince of Patuakhali" in einem Sturm. Das Schiff war gegen neun Uhr ausgelaufen, gut zweieinhalb Stunden kenterte sie zwischen Badnatola und Charkajol im Hochwasser führenden Tentulia-Fluss. Das schlechte Wetter verzögerte auch die Ankunft des 22 Fahrstunden entfernt liegenden Rettungsschiffes "Hamja" bis zum 16. Mai. Bei dem Unglück in der Mündung des auch Bura Gauranga-Fluss genannten Flusses 150 Kilometer südlich von Dhaka kamen 88 Menschen ums Leben. Darunter befand sich auch ein frisch verheiratetes Paar sowie deren Hochzeitsgesellschaft. 22 Tote, darunter fünf Kinder, konnten aus dem Wasser geborgen werden. Insgesamt waren an Bord der für 80 Personen zugelassenen eineinhalbdeckigen Fähre rund 150 Menschen. Etwa 50 Menschen konnten an Land schwimmen oder wurden von Fischern gerettet. An den Flussufern versammelten sich über 5.000 Menschen, darunter viele Angehörige der Fährpassagiere. Nur zwei Tage später ereignete sich am 17. Mai ein noch schwereres Fährunglück in Bangla Desh. Nach dem Untergang der "Raipura" rund 100 Kilometer westlich von Dhaka auf dem Padma-Fluss im Bezirk Maikganj gelang es nur rund 50 der etwa 250 Menschen an Bord, sich schwimmend an Land zu retten, teilte die Polizei mit. Weil die Fenster der Fähre zum Zeitpunkt des Unglücks geschlossen waren, hatten viele Passagiere offenbar keine Chance, aus dem Wrack zu entkommen, sagten Rettungstaucher. Ein Überlender gab an, dass, als der Sturm begann, die Besatzung gebeten worden sei, das Ufer anzusteuern. Aber es sei zu spät gewesen. Rettungskräften gelang es zunächst nicht, das Wrack zu orten. Andauerndes schlechtes Wetter behinderte den Fortschritt von Rettungsarbeiten, an dem das Bergungsschiff "Rustam" teilnahm. Rund 50 Tote wurden in einem Kampf der Feuerwehren, Polizei, Marineeinheiten und Freiwilligen gegen Wetter und Strömung geborgen. Die Suche nach etwa 150 Vermissten dauerte an den Folgetagen an. Seit dem 21. Mai wurden aber keine weiteren Opfer mehr gefunden. Viele wurden im Wrack der Fähre vermutet. Bemühungen zum Bergen des Wracks wurden eingeleitet. Die meisten Reisenden waren Arbeiter auf dem Weg in die Flussstadt Aricha. Die "Raipura" war für 135 Fahrgäste zugelassen gewesen. Fünf Tage nach dem Untergang mussten die Bemühungen, das Wrack mit noch rund 100 Toten an Bord zu heben, eingestellt werden. Andauernde Tropenstürme erzwangen diese Entscheidung. Eine ähnliche Entscheidung hatte 2003 nach dem Untergang einer Fähre mit 400 Passagieren im Meghna-River gefällt werden müssen, nachdem tagelange Bemühungen, das Wrack aus dem Wasser zu ziehen, gescheitert waren. In einem neuerlichen schweren Sturm verunglückte im südlichen Bhola-Distrikt am 19. Mai die dritte Fähre binnen fünf Tagen. Das eigentlich als Trawler genutzte Schiff kenterte und sank in der Mündung des Meghna River zur Bay of Bengal, als er von einer kräftigen Bö erfasst wurde. Ca. 70 der rund hundert Passagiere konnten sich schwimmend an Land retten. 20 Menschen wurdenvermisst. Am späten Abend wurde die bis dahin erfolglose Suche nach den Vermissten wegen schlechten Wetters unterbrochen, jedoch am Folgetag wiederaufgenommen. In der inselreichen Gegend werden häufig Trawler zum Menschentransport eingesetzt. Die Unglücksserie setzte sich am 23. Mai fort, als ein Fährboot nahe Banglabazar Ghat kenterte und sank. Ein Passagier ertrank, neun weiteren gelang es, sich schwimmend in Sicherheit zu bringen. Das Unglück ereignete sich, als der Propeller des Schiffes sich in der Ankerkette eines anderen Schiffes verfing. Beim bis zum 15. Mai letzten großen Fährunglück in Bangla Desh starben im Februar über hundert Menschen, als die „Maharaj” in der Nähe der Hauptstadt Dhaka sank.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    "Norway" ging ohne Reparatur nach Malaysia
    (28.05.2005) - Am 23. Mai verließ das Passagierschiff "Norway" Bremerhaven mit Ziel Malaysia verlassen. Eine Kesselexplosion hatte den Luxusliner im Mai 2003 in Miami schwer beschädigt. Dabei waren mehrere Todesopfer zu beklagen gewesen. Der Havarist war später zur Bremerhavener Lloyd Werft geschleppt worden. Nachdem sich keine rentierliche Nutzung für den angeschlagenen Liner fand, entschied die Reederei Norwegian Cruise Line (NCL), das Schiff unrepariert nach Port Klang in Malaysia zu bringen. Ob es dort abgewrackt oder repariert und umgebaut wird, ist noch nicht bekannt. Das Schiff lief 1961 als "France" vom Stapel und fuhr im Transatlantikverkehr. 1980 wurde es zum Kreuzfahrtschiff umgebaut und erhielt den Namen "Norway".
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Fischer fünf Stunden nach Untergang ihres Bootes gerettet
    (28.05.2005) - Am 23. Mai sank 12 Meilen südöstlich von Berry Head, South Devon, der Kutter "Bounty - TH 181", nachdem er mit einem Unterwasserhindernis Kontakt hatte. Die zweiköpfige Crew des knapp 10 Meter lange Bootes aus Teignmouth konnte sich noch in eine Rettungsinsel flüchten. Nach fünfstündiger Drift sichteten sie ein Schiff und feuerten ihre letzte Notrakete ab. Es handelte sich um den britischen Flottenversorger "Black Rover", auf dessen Brücke das Notsignal um 14.15 Uhr ausgemacht und Kurs auf die Insel genommen wurde. Beide Fischer wurden sicher an Bord gebracht und mit warmer Kleidung ausgestattet. Anschließend wurden sie nach Portland gebracht. Erst vor kurzem war bei einer Inspektion die Unterbringung der Rettungsinsel moniert worden, die im Falle einer Havarie nicht aufgeschwmmen wäre. Die von den Fischern vorgenommene Änderung rettete ihnen nun wahrscheinlich das Leben.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Tender mit neun Personen von Wellen überrollt
    (28.05.2005) - Auf dem Weg zum 35 Fuß langen Angelkutter "Girl Mandy" wurde ein 18 Fuß langer Tender am 23. Mai nahe Two Tee Island, Southend, von Wellen überrollt. Um 2.45 Uhr morgens erhielt die Themse-Küstenwache einen Notruf über Moblitelefon, dass das mit neun Personen besetzte Boot bei Windstärke sechs rasch sinke. Sofort wurden zwei Rettungsboote aus Southend sowie das RNLI-Boot aus Gravesend sowie ein Hubschrauber der RAF-Base Wattisham zur Unglücksstelle entsandt. Das Boot aus Southend, das zuerst an der Unglücksstelle war, bestätigte den Untergang 400 Yards vor der Küste. Es rettete alle neun Insassen aus dem Wasser und brachte sie in Southend unversehrt an Land. Es nahm ebenfalls einen Mann aus einem kleinen Boot mit, der das Unglück beobachtet und zur Assistenz zur Untergangsstelle gefahren war.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Deutscher Frachter auf Mississippi in Brand
    (28.05.2005) - Am 23. Mai brach auf dem Mississippi nahe Napoleon Street Wharf gegen 10.45 Uhr auf dem 560 Fuß langen deutschen Frachter "Libra Rio Grand" ein Feuer im Maschinenraum aus. Der Raum wurde in Verschlusszustand gebracht und mit CO2 geflutet. Anschließend verließ die Crew das Schiff. Sie wurde ins Charity Hospital gebracht, wo einige kleinere Verletzungen behandelt wurden. Die Küstenwache aus New Orleans und die örtliche Feuerwehr nahmen die Brandbekämpfung auf. Ein Hubschrauber überwachte das Schiff aus der Luft. Offenbar war es schon durch den CO2-Einsatz gelungen, das Feuer zu ersticken. Umweltschäden wurden nicht festgestellt. Zur Ursache des Feuers wurden Ermittlungen aufgenommen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Frachterkollision vor Ostende
    (28.05.2005) - Vor dem belgischen Hafen Ostende auf dem Ankerplatz von Westhinderbank sind am Morgen des 23. Mai die Frachter "Kaduna" und "MSC Eleni" kollidiert. Die Rümpfe beider in Panama registrierten Schiffe wurden bei dem Zusammenstoß oberhalb der Wassserlinie schwer beschädigt. Menschen kamen nicht zu Schaden. Beide Havaristen waren auf dem Weg nach Antwerpen, als sich das Unglück ereignete. Der Containerfrachter "MSC Eleni" lief voraus und hatte die Fahrt vermindert, als ihm die RoRo-Fähre "Kaduna" in die Backbordseite fuhr. Der Bug der "Kaduna" wurde eingedrückt, die Anker waren nicht mehr zu werfen. Nach einer Inspektion am Nachmittag sollten beide Havaristen Antwerpen anlaufen. Ein technischer Fehler als Auslöser der Kollision wurde für möglich gehalten.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Schweizer Dampfschiff durch Grundberührung beschädigt
    (28.05.2005) - Am 22. Mai lief das Dampfschiff "Stadt Zürich" auf dem Zürichsee auf Grund. Die Havarie erfolgte beim Auslaufen aus Rapperswil nach einer Kursänderung. Das Schiff befand sich gerade in Rückwärtsfahrt in Richtung Seedam, als ein technischer Fehler zum Abbruch des Manövers zwang. Bei der anschließenden Grundberührung entstand ein Leck. Außerdem wurde eine Schaufel des Steuerbordrades beschädigt. Die 118 Fahrgäste kamen nicht zu Schaden. Sie verließen das Schiff in Stäfa und Horgen. Der Sachschaden wurde mit 50.000 Schweizer Franken beziffert. Das Schiff fällt wegen der notwendigen Reparatur, für die es inzwischen eine Werft anlief, zudem zwei Wochen aus. Durch den Vorfall sei eine Delle in der Schaufel des Steuerbordrades entstanden sowie ein Leck, teilte die Zürichsee- Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) am Montag mit. Die 118 Reisenden seien sicher in Stäfa und Horgen ausgeladen worden. Das Dampfschiff fuhr danach in die Werft, wo es repariert wird.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Kutter vor Philippinen versenkt
    (28.05.2005) - Am 22. Mai wurde der Kutter "Lady Christy" in philippinischen Gewässern von vier Männern in einem Motorboot angegriffen. Die dreiköpfige Crew wurde schwer verletzt, als das Boot längsseits ging und eine Granate an Deck geworfen wurde. Sie explodierte auf dem Kutter und schleuderte die drei Männer ins Wasser, von wo sie von herbeieilenden anderen Booten gerettet wurden. Die "Lady Christy" sank, die Angreifer entkamen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Defekter Strahler setzte Frachter in Brand
    (28.05.2005) - Aus einem ähnlichen Szenario entwickelte sich 1998 der "Fall" der "Pallas" vor Amrum: Der 84 Meter lange Frachter "Christopher", 2.292 BRZ, der Reederei Schepers in Haren-Ems hatte das Glück, sich im Nord-Ostsee-Kanal zwischen Kiel und Rensburg zu befinden, als am 20. Mai der Lotse und der wachhabende Offizier Rauch, der aus einer Lüfterhutze auf dem Vorschiff aufstieg, wahrnahmen. Sofort stellte die Besatzung Verschlusszustand her. Ein Löschen mit bordeigenen Mitteln war nicht möglich, da sich der Brandherd tief unten im Laderaum befand. Der Kapitän verständigte daraufhin die Kanalverkehrslenkung in Holtenau, die ihn anwies, in Rendsburg festzumachen. Wenig später machte das mit 3.200 Kubikmetern Kiefernholz beladene, unter Antigua-Flagge registrierte Kümo im Rensburger Kreishafen fest. Dort warteten bereits Einsatzkräfte der Feuerwehren von Rensburg und Büdelsdorf. Einsatzfahrzeuge wurden an Bord der Kanalfähre "Memel" längsseits gebracht. Zunächst mussten aber 45 Holzpakete von jeweils 3,5 Tonnen Gewicht, die auf dem betroffenen Laderaum gestaut waren, mit einem Hafenkran gelöscht werden. Währenddessen konzentrierten die Arbeiten der Feuerwehren sich darauf, die heiße Außenwand des Frachters zu kühlen. Dann wurden die vorderen Lukendeckel geöffnet. Sofort stieg eine gewaltige Qualmwolke auf, offenes Feuer loderte in der Holzladung. Es gelang, den Brand in den Holzpaketen darunter von Feuerwehrtrupps unter schwerem Atemschutz mit drei C-Rohren binnen weniger Minuten erfolgreich niederzukämpen. Die Kanalfähre "Memel" setzte gleichzeitig ihren eigenen Feuerlöschmonitor zum Kühlen der Bordwand ein. Insgesamt waren 30 Einsatzkräfte mit sieben Fahrzeugen an den Löscharbeiten beteiligt. Der Schaden am Schiff blieb durch deren schnelles und effektives Eingreifen gering. Zwei Holzpacken und ein verbrannter Scheinwerfer sowie durch die Hitze abgeplatzte Farbe wurden konstatiert. Nach Abschluss der Löscharbeiten und Ermittlungen wurde die unversehrte Holzladung wieder an Bord genommen und die Reise vom estnischen Pärun nach Dundalk, Irland, forgesetzt. Nach bisherigen Erkenntnissen setzte ein defekter Halogenstrahler, der Feuer gefangen hatte, die direkt daneben gestaute Holzladung in Brand.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Binnentanker auf Rhein gestrandet
    (28.05.2005) - Auf dem Rhein bei Boppard lief am 21. Mai ein Binnentanker nach einem Fahrfehler auf Grund. Dabei riss sich das Schiff ein Loch in die Außenwand im Bereich des Bugs. Es gelang der Feuerwehr des Rhein-Hunsrück-Kreises, den drohenden Untergang des Havaristen zu verhindern. Nachdem er ausgepumpt war, wurde er zur Reparatur nach St. Goarshausen eingeschleppt. Die mit 2.000 Tonnen Gasöl gefüllten Ladetanks wurden bei der Grundberührung nicht in Mitleidenschaft gezogen, sodass es auch zu keiner Gewässerverunreinigung kam.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Frachter mit Schlappohr in Thessaloniki
    (28.05.2005) - Während Beladungsarbeiten entwickelte der Frachter "Karina K.", 2.240 BRZ, im griechischen Hafen Thessaloniki am 20. Mai Schlagseite. Das 1975 erbaute Schiff legte sich 12 Grad auf die Seite. Die Stabilitätsprobleme konnten zunächst nicht beseitigt werden. Der Havarist lag weiter im Hafen und erwartete eine Inspektion. Am 21. Mai wurde mit der Bergungsfirma Gigilinis Salvage & Towage ein Bergungsvertrag nach LOF abgeschlossen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    b> Tötungsvorwurf gegen Eigner von gesunkenem Fischereifahrzeug aufgehoben
    (28.05.2005) - Nach fünfwöchiger Gerichtsverhandlung wurde am 19. Mai der Vorwurf, den Tod der siebenköfigen Crew des Fischereifahrzeugs "Solway Harvester" im Januar 2000 verursacht zu haben, gegen dessen Eigner aufgehoben. Nach der Bergung des Schiffes, das beim Versuch, vor einem Sturm abzulaufen, vor Ramsgate gesunken war, waren eine Reihe technischer Mängel festgestellt worden, wie fehlender Leckalarm, fehlende Decksabdeckung, nicht funktionstüchtige Lenzpumpen und kaum verschließbare Schotten. Dies war nach Auffassung des Gerichts aber nicht dem Eigner anzulasten. Quelle: Tim Schwabedissen

    Gekenterter Luxusliner "Pride of America" jetzt vor Fertigstellung
    (28.05.2005) - Eineinviertel Jahre nach seiner Havarie in der Bremerhavener Lloyd Werft steht das Kreuzfahrtschiff "Pride of America" jetzt kurz vor der Fertigstellung. Am Morgen des 19. Mai lief das wiederhergestellte Schiff auf Probefahrt in die Nordsee aus, von der es am 23. Mai zurück erwartet wurde. An Bord sind 1400 Menschen, Besatzung und Techniker, die alle Systeme und Anlagen an Bord unter Betriebsbedingungen testen sollen. Am 6. Juni ist die Übergabe geplant., ab Juli der Einsatz für die Reederei Norwegian Cruise Line in der Inselwelt Hawaiis. Die Ablieferung der "Pride of America" hatte sich erheblich verzögert, nachdem das Schiff im Januar 2004 bei einem Sturm Schlagseite bekommen hatte und voll Wasser gelaufen war. Die Lloyd Werft musste daraufhin Insolvenz beantragen. Die Bergung der "Pride of America" gestaltete sich technisch aufwändig.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Krabbenkutter sank am Großen Vogelsand
    (28.05.2005) - Am Morgen des 18. Mai ging der Cuxhavener Kutter "Carina" auf dem Großen Vogelsand in der Elbmündung verloren. Das 15 Meter lange Schiff war auf nächtlicher Fangfahrt gewesen, als sich eines der beiden ausgebrachten Netze in einem Unterwasserhindernis verhakte. Sofort entwickelte die 40 Jahre alte "Carina" Schlagseite und hatte in unmittelbarer Nähe der Brandungszone der Sandbank liegend mehrfach Grundberührung. Binnen kurzem kam es zu einem Wassereinbruch. Um 03.50 alarmierte der Kapitän des Krabbenkutters die Verkehrszentrale in Cuxhaven über die Situation, die wiederum den Rettungskreuzer "Hermann Helms" alarmierte. Binnen zwei Minuten hatte der vom Liegeplatz in Cuxhaven losgeworfen und machte sich auf den Weg zum 13 Meilen entfernt liegenden Havaristen. Dort hatte sich die Situation in den 40 Minuten bis zum Eintreffen dramatisch zugespitzt. Die starke Strömung des auflaufenden Wassers zog die hilflos festhängende "Carina" immer stärker auf die Seite. Die zweiköpfige Besatzung bat den Vormann um sofortige Abbergung. Die "Hermann Helms" setzte ihr Tochterboot "Biene" aus, das die beiden Männer in kurzer Zeit von ihrem aus Holz gebauten Krabbenkutter holte. Unmittelbar nach der Evakuierung begann die See bereits das Deck des krängenden Schiffes zu überspülen, der daraufhin rasch volllief. Der endgültige Untergang vollzog sich binnen weniger Minuten. Als der Tag heraufzog, ragten nur noch Teile der Masten des Wracks aus dem Wasser. Der Große Vogelsand ist eine der berüchtigtesten Untiefen der deutschen Nordseeküste. Von seinen Gefahren zeugen sichtbar bis heute die Wrackreste der Anfang der 60er Jahre gestrandeten Frachter "Ondo" und "Fides", die dort aus dem Wasser ragen. Quelle: Tim Schwabedissen

    Frachter mit Schlagseite aufgegeben
    (28.05.2005) - Am 20. Mai wurde der Frachter "Hui Long", 12.233 BRZ, von seiner 23-köpfigen Besatzung vor der Küste von Sri Lanka aufgegeben. Am 18. Mai hatte das 1996 erbaute Schiff auf dem Weg vom indischen Mumbai nach Kandla auf der Position 05 57N, 84 22E 25 Grad Steuerbordschlagseite entwickelt. Der Frachter "Nedlloyd Asia" nahm die Schiffbrüchigen unversehrt auf. Die Geretteten wurden anschließend nach Kolumbien gebracht, wo sie am 19. Mai eintrafen. Die Eigner engagierten auf der Basis von LOF die Bergungsfirma Tsavliris Salvage International, den Havaristen auf den Haken zu nehmen. Inzwischen lief der Schlepper "SB-408" von seinem Liegeplatz in Kolumbien aus. Die "Hui Long" hat Zinkprodukte, Maschinen und Sonnenblumensamen geladen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Aufgepallte Fähre rutschte ab
    (28.5.2005) - Die in Rochester beheimatete Hochgeschwindigkeitsfähre "Spirit of Ontario" rutschte während einer Routineüberholung am 17. Mai von den Pallen im Trockendock von Port Weller. Dabei wurde das Schiff leicht beschädigt. Es wurde vermutet, dass der in ungewönhlicher Winkelform erbaute Rumpf der als "The Cat" bekannten Fähre zu dem Unglück beitrug.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Frachter im Bosporus gestrandet
    (28.05.2005) - Der kambodschanische Frachter "Aura" lief am 17. Mai im Bosporus nahe Istanbul auf Grund. Vorher war das Schiff mit einem am Ufer gebauten Haus kollidiert. Die "Aura" war auf dem Weg nach Russland.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Binnenschiff in Magdeburg auf Grund gelaufen
    (28.05.2005) - In Magdeburg lief am 17. Mai das tschechische Binnenschiff "Meißen" beim Versuch, die Stromenge am Domfelsen zu passieren, auf Grund. Das 70 Meter lange Schiff geriet auf der Cracauer Seite gegen 16.30 Uhr in Ufernähe und kam mit dem Bug auf einer Sandbank fest. Versuche, aus eigener Kraft freizukommmen, scheiterten. Dem Schlepper "TR 1" gelang es nach mehreren vergeblichen Anläufen, längsseits an der "Meißen" festgemacht den Havaristen mit der Strömung ins Fahrwasser zurück zu bugsieren. Die "Meißen" ist ein sogenannter Boitzenburger, ein Schiffstyp, der in den 1960-er Jahren in Boitzenburg gebaut wurde. Nach Angaben der Polizie hatte die Besatzung das betagte Schiff einfach überschätzt - es hatte bereits am Herrenkrugfelsen Schwierigkeiten, ehe es an der Strombrücke, dem zweiten Engpass auf der Stadtstrecke, scheiterte. Hier habe der Kapitän offenbar erkannt, dass der Domfelsen als berüchtigtes Nadelöhr aus eigener Kraft nicht mehr zu schaffen war und den Schlepper geordert.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Tanker in Antwerpen kollidiert
    (28.05.2005) - Vor der Antwerpener Hafeneinfahrt kam es in der Nacht zum 16. Mai gegen 05.15 Uhr auf der Westerschelde zu einer Kollision zwischen dem chinesischen Tanker "Phoenix Beta" und der "Isargas". Beide Tanker fuhren unter Lotsenberatung, als sie in der Bucht von Rilland frontal zusammenstießen. Die "Phoenix Beta" hatte 67.000 Tonnen Rohöl geladen. Sie wurde oberhalb der Wasserlinie im Bugbereich beschädigt. Die in Ballast laufende, liberianische "Isargas" lief nach dem Zusammenstoß auf Grund. Sie kam um 06.40 Uhr aus eigener Kraft wieder frei. Beide Schiffe gingen nach der Kollision nahe der Zandvliet Schleusen vor Anker. Die Flusspolizei nahm Ermittlungen auf. Am 16. Mai liefen die Havaristen in den Hafen von Antwerpen ein und machten dort fest. Der Bug der "Isargas" war auf mehreren Metern Länge eingedrückt. Menschen kamen nicht zu Schaden, keine Umwelt gefährdenden Stoffe wurden frei. Auch die ein- und ausgehende Schifffahrt wurde nicht beeinträchtigt.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Thunfischfänger vor Japan verschollen
    (28.05.2005) - Vor der japanischen Küste verschwand am 16. Mai der taiwanesische Thunfischfänger "Sheng I Tsai No. 33", 97 BRZ. Die letzte bekannte Position des Schiffes war vor Iwo Jima, als der Funkkontakt abbrach. Die japanische Küstenwache und Marineeinheiten nahmen die Suche nach dem Schiff und seiner 13-köpfigen Crew auf, die in den folgenden Tagen aber ohne Ergebnis blieb.a
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Brennender Kutter vor Alaska aufgegeben
    (28.05.2005) - Am Morgen des 16. Mai rettete ein Hubschrauber der Küstenwache Alaskas vier Fischer aus einer Rettungsinsel. Ihr in Homer beheimateter Kutter "Heather Kay" war 51 Meilen vor der Küste in Brand geraten. Ein Suchflugzeug stieg nach dem Notruf auf und lokalisierte das in Flammen stehende Schiff sowie in der Nähe abgeschossene Notraketen. Der zur Position dirigierte Hubschrauber winschte die Schiffbrüchigen wenig später sicher auf. Die Geretteten gaben an, vergebliche Löschversuche unternommen zu haben, ehe sie ihre Überlebensanzüge anlegten und das Schiff aufgaben. Die getroffenen Maßnahmen wurden von der Küstenwache gelobt.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Schubschiff in Terneuzen gesunken
    (28.05.2005) - Am 16. Mai sank in Terneuzen das Schubschiff "Mover", nachdem es im Nebel mit einem Trockendoch kollidiert war. Der Kran "Multraship" barg das Wrack zusammen mit dem Bergungsschiff "Diver".
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Kutter sank vor Portsmouth
    (28.05.2005) - Am 16. Mai wurden zwei Fischer aus Cape May vor Portsmouth, Virginia, gerettet. Die beiden Crewmitglieder der 46 Fuß langen "Captain Charlie" hatten zuvor einen Notruf abgesetzt, weil ihr Schiff 32 Meilen südlich von Cape May Wassereinbruch im Maschinenraum hatte. Daraufhin lief ein 41 Fuß langes Rettungsboot aus Indian River sowie der 87 Fuß lange Küstenwachkutter "Sailfish" aus Cape Henloepn, Delaware Bay, aus. Ein Hubschrauber aus Atlantic City machte sich wie auch die Kutter "Joanna Lynn", "Equalizer" und "Virginia Reel" auf die Suche. Als erstes Schiff war die "Joanna Lynn" gegen 16.45 uhr vor Ort. Sie rettete die beiden Fischer von ihrem Schiff, das bereits zu sinken begonnen hatte und über deren Reling bereits die Wellen gingen. Besatzungsmitglieder eines Rettungsbootes enterten noch kurz auf den Havaristen, um einige Dinge zu bergen. Lenzarbeiten zu beginnen schien aussichtslos, und um 18.45 war die "Captain Charlie" vollständig gesunken.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Orientierungslos gestrandet
    (28.05.2005) - Am Morgen des 15. Mai wurden sieben Personen aus einem 23 Fuß langen Boot gerettet, nachdem die Crew in der Nacht auf dem Mullica River, New Jersey, die Orientierung verloren hatte und auf Grund gelaufen war. Ein Rettungshubschrauber winschte alle sieben auf, nachdem Familieangehörige die Küstenwache alarmiert hatten. Das Boot selbst sollte bei Hochwasser geborgen werden. An der Rettungsaktion war auch ein Patroullienboot aus Beachhaven beteiligt.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Familiendrama bei Bootausflug in Südkorea
    (28.05.2005) - Am Nachmittag des 15. Mai kenterte nahe Hwasong in der südkoreanischen Kyonggi Provinz ein Boot. Von den acht Personen an Bord kamen sieben ums Leben. Das Unglück ereignete sich gegen 16 Uhr, als die Angehörigen zweier Familien Hwasong nach einem Picknick auf Ippado Island ansteuerten. Insgesamt waren 14 Menschen unterwegs, die auf zwei Touren übersetzten. Die sechs Wartenden alarmierten die Küstenwache, als das Boot nach der ersten Tour nicht zurückkehrte. 14 Stunden später fanden Retter den einzigen Überlebenden und brachte ihn ins Krankenhaus. Die übrigen sieben, darunter zwei 3- und 5-jährige Kinder, wurden tot aufgefunden. Wahrscheinlich geriet die Bootschraube in die Netze einer Seetang-Farm. Daraufhin kenterte das Boot.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Flugzeugträger erfolgreich versenkt
    (28.05.2005) - Trotz der Proteste von Veteranen wurde der ausgemusterte, 1.048 Fuß lange amerikanische Flugzeugträger "America", 84.000 t, am 14. Mai vor North Carolina versenkt. Vorausgegangen waren in den 25 Tagen davor eine Reihe von Explosionstests der US-Marine, um Erkenntnisse über die Verwundbarkeit von Flugzeugträgern zu gewinnen. Am Ende der Sprengtests trat das Schiff planmäßig seine letzte Reise 60 Meilen vor der Küste auf den 6.000 Fuß tiefen Meeresgrund an. Die genaue Position wurde nicht bekanntgegeben. Nie zuvor wurde ein Kriegsschiff dieser Größe versenkt. Damit fanden die andauernden Bemühungen der USS America Foundation ein endgültiges Ende, die zuvor versucht hatte, das Schiff zu einem Museum zu machen. Die "America" hatte 32 Jahre Dienst getan und war während des Vietnamkrieges, des Libyen-Konfliktes 1996, des ersten Golfkriegs und während des Kosovo-Krieges Mitte der 90-er Jahre im Kriegseinsatz gewesen. Seit der Außerdienststellung 1996 war die "America" wie Dutzende anderer Einheiten der US-Marine in einer Marinewerft in Philadelphia aufgelegt gewesen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Powerboot strandete in Brutkolonie
    (28.05.2005) - Das 65 Fuß lange Powerboot "Christopher M" lief am 14. Mai in einem Küstenhabitat nördlich von Bolinas Point in Marin County, Kalifornien, auf Grund. Das mit einem 1.955 PS starken Zwillingsdiesel angetriebene ehemalige Marineschiff hatte vorher eine Fehlfunktion des Propellerschafts erlitten, der das Achterschiff des Fahrzeugs durchbrach. Antriebslos rammte es dann das Riff. Die vier Passagiere wurden gerettet. 700 Gallonen Öl liefen aber aus. In dem ökologisch sensiblen Gebiet sind Pelikan- und Seehundkolonien. Das Boot begann auseinanderzubrechen, während die Wellen es weiter aufs Riff drückten. US-Küstenwache und Nationalparkservice machten sich an die Beseitigung der insgesamt aber geringen Verschmutzung. Der Eigner hatte das Schiff erst drei Tage vor dem Totalverlust erworben und war dabei, es in seinen neuen Heimathafen zu überführen. Zu den auf 80.000 Dollar geschätzten Kosten der Wrackräumung kommt hinzu, dass das Boot nicht versichert war.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Yacht vor England in Seenot
    (28.05.2005) - Am 14. Mai meldete der dänische Frachter "Maersk Importer" gegen 01.15 Uhr, dass er einen Mayday-Ruf der 25 Fuß langen holländischen Yacht "Marco" aufgefangen habe. Die Themse-Küstenwache entstandte einen Hubschrauber aus Wattsiham und Rettungsboote aus Harwicch und Aldeburgh zur gemeldeten Position. Der Helikopter lokalisierte die Yacht rund 25 Meilen vor der Ostküste Englands. Sie hatte Ruderschaden, konnte jedoch nach einer Notreparatur Kurs auf Harwich nehmen. Die "Marco" wurde von den Rettungseinheiten eskortiert, da in dem Seegebiet ein Nordwestwind mit 7 Bf wehte und eine raue See aufbaute.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Yachten vor England in Seenot
    (28.05.2005) - Am 14. Mai kamen mehrere Regattayachten auf dem Weg von Cowes, Isle of Wight, nach Cherbourgh in schwerer See im Englischen Kanal in Schwierigkeiten. Zwei Segler eines Bootes wurden verletzt, doch Versuche, sie mit Rettunghubschraubern abzubergen, scheiterten. Die Yacht nahm Kurs auf Weymouth. Die "Jeu De Spirite" wurde beschädigt und ein Crewmitglied am Kopf verletzt. Auch dieses Boot steuerte daraufhin Weymouth an. Insgesamt hatten neun Yachten, die allerdings nicht alle an der Regatta des Royal Ocean Racing Club teilnahmen, Probleme gemeldet.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Boot mit drei Mann vor Kenosha gesunken
    (28.05.2005) - Am 14. Mai sandte ein Boot vier Meilen vor Kenosha Harbor, Wisconsin, Mayday-Rufe, nachdem es zu einem Wassereinbruch gekommen war. Ein Rettungsteam aus Kenosha fand drei Männer in Rettungswesten im Wasser treibend. Das Boot war bereits gesunken. Die drei wurden auf Anzeichen von Unterkühlung untersucht und nach der Ankunft an der Rettungsstation an medizinisches Personal übergeben.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Boot sank auf Lake Erie
    (28.05.2005) - Am Morgen des 14. Mai wurden zwei Schiffbrüchige auf dem Lake Erie gerettet. Die beiden hatten die Küstenwache in Buffalo alarmiert, nachdem ihr Boot unter ihnen zu sinken begonnen hatte. Ihnen wurde gesagt, Rettungswesten anzulegen und auf Hilfe zu warten. Ein 23 Fuß langes Boot rettete die Männer eine halbe Stunde später aus dem Wasser, wo sie zwischen Trümmern des gesunkenen Bootes schwammen, und brachte sie nach Buffalo.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Kutter manövrierunfähig gestrandet
    (28.05.2005) - Am 13. Mai strandete der 54 Fuß lange Krabbenkutter "Sea Sick II" sechs Meilen südlich von Bandon, Oregon. Der Kapitän hatte gegen Mittag gemeldet, dass sein Schiff Richtung Land treibe, nachdem der Propeller beschädigt worden sei. Minuten später war das Schiff gestrandet. Die Küstenwache aus Coos Bay entsandte zwei Rettungsboote, die versuchten, die "Sea Sick II" freizschleppen. Doch die geringe Wassertiefe und Brandung vereitelten dies. Die dreiköpfige Besatzung wurde gerettet. An Bord des Kutters sind 800 Gallonen Öl, die bislang nicht freiwurden.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Viel Arbeit für Seenotretter zu Pfingsten
    (28.05.2005) - Zahlreiche Einsätze verzeichnete die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger am Pfingstwochenende vom 13. bis 16. Mai. Rund 60 Freizeitskipper und ihre Besatzungen mussten am langen Pfingstwochenende die Hilfe der DGzRS in Anspruch nehmen. Wassereinbrüche, Strandungen und technische Defekte waren die wesentlichen Ursachen. Vor der Insel Poel in Mecklenburg/Vorpommern strandete eine Yacht. Es gelang dem in Grömitz stationierten Seenotkreuzer "Bremen" nicht mehr, das Boot freizuschleppen. Ihm blieb nur noch, die dreiköpfige Crew abzubergen und im Hafen von Poel an Land zu setzen. Ihr Boot musste aufgegeben werden. Vor Laboe an der Kieler Förde strandete ein acht Meter langer Kutter mit 10 Mann Besatzung bei Winden von rund 34 km/h (Bf 5). Der Seenotkreuzer "Berlin" setzte sein Tochterboot "Steppke" aus, das eine Schleppverbindung herstellen und das Boot in den Hafen von Laboe einbringen konnte.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Yacht vor Borkum in Seenot
    (28.05.2005) - Auf der Emder Yacht "Arielle" kam es am Morgen des 13. Mai auf der Fahrt von Emden nach Bremerhaven sechs Meilen nördlich der Osterems-Ansteuerungstonne zu einem Wassereinbruch. Der Borkumer Seenotrettungskreuzer "Alfried Krupp" kam dem sich allein an Bord befindlichen Skipper zu Hilfe. Das Boot wurde auf den Haken genommen und nach Borkum eingeschleppt. Hier breitete der Segler anschließend seine Sachen an Deck zum Trocknen aus.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Trawler sank vor Gwadar
    (28.05.2005) - Am 12. Mai kenterte vor Gwadar der Trawler "Safina-i-Adil" 14 Meilen vor der Küste. 15 Mann wurden gerettet, drei weitere vermisst. Die Suche wurde aus der Luft fortgesetzt. Die Geretteten wurden an Bord der "Jivani" nach Karachi gebracht. Zwei der Geretteten kamen dort ins Krankenhaus. An der Rettungsaktion waren auch die "Rab Razi" und die iranische "Abdullah" beteiligt.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Frachter im Persischen Golf in Flammen
    (28.05.2005) - Auf dem Frachter "Olympias", 5.567 BRZ, brach auf dem Weg vom Fernen Osten nach Indien am 11. Mai im Persischen Golf ein Feuer aus. Vom Maschinenraum aus breiteten sich die schnell auf die gesamten Aufbauten aus. Das Achterschiff stand in hellen Flammen, sodass die 27-köpfige Besatzung des 1976 erbauten Schiffes sich in eine Rettungsinsel retten musste. Sie wurde später vom US-Zerstörer "Mustin" aufgenommen. Die "Olympias" trieb auf 28 41.1N, 50 26.7 E.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    "Schieborg"-Brandschäden fast beseitigt
    (28.05.2005) - Das im Frühjahr durch einen Brand auf der Reise von Göteborg nach Zeebrügge schwer beschädigte RoRo-Schiff "Schieborg" soll am 11. Juni an seinen Eigner, die niederländische Reederei Wagenborg, zurückgegeben werden. Nach rund zwei Monaten wurden die von der Bremerhavener Schichau Seebeck Werft durchgeführten notwendigen Stahlbauarbeiten nun abgeschlossen und das Schiff aus dem Bredo-Dock zur Ausrüstungspier verholt. Nach Abshcluss weiterer Instandsetzungsarbeiten soll das Schiff am 11. Juni nach Göteborg auslaufen, um dort an seine Charterer, den Papierkonzern Stora Enso, abgeliefert zu werden.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Yacht fast von Kreuzfahrer zermalmt
    (28.05.2005) - Am 11. Mai kam es beim Einlaufen des Kreuzfahrtschiffes "Norwegian Majesty" nach St. George zu einem Zwischenfall. Während der Passage des Kanals wurde die dort festgemachte Yacht "Serengeti" in Richtung der Propeller des Kreuzfahrtschiffes gezogen. Glücklicherweise wurde die Yacht aber zurückgeworfen, bevor die Schrauben sie erfassten, kollidierte dann aber mit zwei anderen Yachten. Ernsthafte Schäden und Verletzungen hat es aber nicht gegeben, was wohl an ein Wunder grenzt.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Feuer auf Kanalfähre
    (28.05.2005) - Während Reparaturarbeiten kam es auf der zwischen Dover und Calais verkehrenden Fähre "Seafrance Manet" in Calais zu einer Rauchentwicklung auf dem Fahrzeugdeck. Nach kurzer Suche konnte der Brandherd in einer der Kabinen entdeckt werden. Die Feuerwehr von Calais konnte den Brand mit Unterstützung eine Schleppers innerhalb von 45 Minuten unter Kontrolle bringen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Gestohlene Yacht auf Grund gesetzt
    (28.05.2005) - Keine Wiedersehensfreude gab es bei einem Bootsbesitzers aus Winsen-Sangenstedt. Zwar wurde seine Ende April gestohlene "Helga" am Hamburger Billbrook-Kanal jetzt wieder gefunden, doch das Schiff war ein Totalschaden. Unbekannte steuerten das Boot mit hoher Geschwindigkeit gegen eine Böschung gefahren, dass es aus dem Wasser gehoben wurde. Der Trailer, auf dem das Boot in Sangenstedt gelegen hatte, bleibt ebenso verschwunden wie der zum Boot gehörende Motor. Die Täter hatten den Antrieb ausgewechselt haben. Inzwischen fanden die Beamten einen Mann, der behauptet, er habe das Boot gekauft.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Kutterwrack in Oosterschelde gehoben
    (28.05.2005) - Der am 29. April in der Oosterschelde gesunkene Kutter"Z 28" wurde am 30. April von den Bergern von Multraship Salvag e B.V. und Polderman gehoben. Das Bergungsschiff "Zephyrus" brachte das Wrack in die Roomport Marina im Sofia-Hafen ein. Der Kutter war am Vortag gekentert und gesunken. Schon gegen acht Uhr am Folgetag war er leergepumpt und wurde von der "Zephyrus" und "Delta" drei Stunden später eingeschleppt und schwer beschädigt an Land gehoben. Durch die rasche Bergung konnten drohende Umweltschäden abgewendet werden. Das Wrack wird nun untersucht.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Wieder Kreuzfahrer im Sturm beschädigt
    (13.05.2005) - Das Kreuzfahrtschiff "Enchantment of the Seas", 74.000 BRZ, geriet auf dem Weg von Fort Lauderdale, USA, nach Rotterdam, am 7. April in schweres Wetter. Das Schiff transportierte lediglich Werftarbeiter, da es für eine Verlängerung im Keppel Verolme Shipyard in Rotterdam vorbereitet wurde. Der Kreuzfahrer hatte Port Everglades in der Nacht des 5. April vrlassen. Fünf Scheiben des Stateroom wurden eingeschlagen, wodurch es durch eindringendes Wasser zu Schäden auf Deck zwei und drei kam. Menschen kamen nicht zu Schaden. Inzwischen hat die "Enchantment of the Seas" das Schlechtwettergebiet hinter sich gelassen und wurde mit eineinhalb Tagen Verspätung in Rotterdam erwartet. Das Schiff ist 916 Fuß lang und wurde 1997 fertiggestellt. Es hat eine Kapazitöt voin 1950 Passagieren, 760 Mann Besatzung und läuft 22 Knoten.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Tankbarge in New Orleans in Brand
    (13.05.2005) - Auf dem West Pearl River geriet fünf Meilen südöstlich von Slidell, New Orleans, die 200 Fuß lange Barge "Coastal II" in Brand. Der Küstenwache aus New Orleans gelang es, den Brand niederzukämpfen. Zum Zeitpunkt des Feuers hatte die Barge keine Ladung an Bord. Sie wird zum Transport von Asphalt benutzt. Das Feuer entstand bei Arbeiten an Bord.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Betrunkener Kapitän setzte polnisches Binnenschiff auf Grund
    (12.05.2005) - Am Abend des 11. Mai lief in Berlin vor der Insel Lindwerder ein polnisches Binnenschiff in der Havel auf Grund. Wie die Polizei feststellte, war der Kapitän des mit Kies beladenen Frachtschiffes betrunken. Ein Alkoholtest ergab 1,7 Promille. Im Lauf des 12. Mai soll der Havarist freigeschleppt werden.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Kollision vor Südafrika wírd untersucht - Trawlercrew hatte keine Chance
    (12.05.2005) - Der Tanker "Ouro do Brasil", 20.000 tdw, liegt weiterhin in Port Elizabeth. Den Hafen hatte das Schiff nach der Kollision mit dem Trawler "Lindsey" angelaufen, bei der in der Nacht zum 8. Mai vierzehn südafrikanische Seeleute ums Leben gekommen waren. Bis zum Abschluss der Untersuchungen zum Unfallhergang wurde über die 170 Meter lange "Ouro du Brasil" ein Auslaufverbot verhängt. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sich die Crew des 30 Meter langen Trawlers bereits zum Schlafen unter Deck begeben, als das Schiff vor den Steven des Tankers geriet. Lediglich der Kapitän sowie ein weiteres Besatzungsmitglied befanden sich zu dieser Zeit auf der Brücke. Die Wucht des Aufpralls schleuderte die beiden über Bord, was ihnen das Leben rettete. Alle anderen wurden bei dem Untergang, der unmittelbar nach dem Zusammenstoß stattfand, unter Deck eingeschlossen und mit in die Tiefe gerissen. Schnell war klar geworden, dass sie keine Chance gehabt hatten, sodass die Suche nach Überlebenden rasch eingestellt wurde. Die "Ouro do Brasil" wurde 1993 von der schwedischen Kvaerner Kleven Werft erbaut und fährt für die brasilianische "Fischer Group". Sie befördert Orangensaftkonzentrat nach Asien, Europa und Amerika. Das Schiff fährt mit deutscher Brückencrew und südamerikanischer Decksbesatzung.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Seenoteinsatz statt Heringstage
    (12.05.2005) - Am 5. Mai geriet ein Kutter auf der Schlei vor Maasholm in Brand. Gegen 13 Uhr sichteten Passanten rote Signalraketen auf dem Gewässer. Sie alarmierten die Polizei, die wiederum die DGzRS verständigte. Das Tochterboot des Seenotkreuzers "Nis Randers", der sich gerade auf den Kappelner Heringstagen präsentierte, lief um 13.01 Uhr aus, der Seenotkreuzer verließ wenige Minuten später ebenfalls die Pier. Das Seenotrettungsboot "Franz Stapelfeldt" nahm in Maasholm vier Feuerwehrleute der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr an Bord und lief ebenfalls zum Unfallort. Nach wenigen Minuten trafen die Einheiten bei dem brennenden Kutter ein und unterstützten dessen Skipper bei der Brandbekämpfung. Mit Hilfe der Feuerwehrleute konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Der beschädigte Kutter wurde anschließend von der "Nis Randers" nach Kappeln geschleppt. Bereits wenige Stunden zuvor hatte die "Nis Randers" einen Einsatz südlich von Kalkgrund in der Flensburger Förde gehabt. Auf einer Segelyacht hatte sich ein Unfall ereignet, bei dem einer der beiden Segler schwer verletzt worden war. Mehrere Boote der DGzRS und ein Hubschrauber machten sich sofort auf den Weg zum Unfallort. Erstes Schiff vor Ort war die "Bad Düben" vom Bundesgrenzschutz, die sich unmittelbar in der Nähe des Unfallortes auf Seeposition befunden hatte. Der verletzte Segler wurde auf das BGS-Boot übergeben. Das Seenotrettungsboot "Jens Füerschipp" der Station Gelting traf kurze Zeit später mit einem Notarzt an Bord am Unfallort ein. Dieser konnte aber nur noch den Tod des Mannes feststellen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Angelkutter vor Dover in Seenot
    (12.05.2005) - Am Morgen des 11. Mai funkte der Angelkutter "Adventurer" vor Dover Mayday. Die zweiköpfige Besatzung meldete, dass ihr Boot 1,6 Meilen südwestlich von Rye Harbour im Sinken begriffen war. Der in der Nähe stehende Frachter "Torrent" wurde gebeten, bis zum Eintreffen eines Rettungsbootes Standby zu machen. Dem Boot aus Rye gelang es, die antriebslos treibende "Adventurer" in Schlepp zu nehmen und nach Rye einzubringen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Bulkcarrier sitzt vor Uotsuri Island fest
    (12.05.2005) - Am 4. Mai lief um23.10 Uhr der Bulkcarrier "Thia Chryssoula", 31.643 BRZ, vor den Senkaku Islands in der Ostchinesischen See auf Grund. Das Schiff war mit einer Ladung von 43.000 Tonnen Stahl auf dem Weg von Jakarta nach Südkorea. Ein Boot der Küstenwache hatte vor der Strandung noch versucht, die Brückencrew zu warnen, konnte die Strandung des Schiffes vor dem südwestlichen Teil von Uotsuri Island auf 24 44.08N 123 27.86E aber nicht mehr abwenden. Kurz nach der Strandung gingen Küstenwachmänner an Bord. Die 31-köpfge Crew des 1991 erbauten Schiffes blieb unverletzt. Am selben Abend wurde versucht, die "Thia Chryssoula" freizuschleppen, jedoch ohne Erfolg. Am 6. Mai wurde die Bergungsfirma Tsavliris Salvage mit der Bergung des unverändert festsitzenden Frachters beauftragt.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Kollision vor Südafrika wírd untersucht - Trawlercrew hatte keine Chance
    (12.05.2005) - Der Tanker "Ouro do Brasil", 20.000 tdw, liegt weiterhin in Port Elizabeth. Den Hafen hatte das Schiff nach der Kollision mit dem Trawler "Lindsey" angelaufen, bei der in der Nacht zum 8. Mai vierzehn südafrikanische Seeleute ums Leben gekommen waren. Bis zum Abschluss der Untersuchungen zum Unfallhergang wurde über die 170 Meter lange "Ouro du Brasil" ein Auslaufverbot verhängt. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sich die Crew des 30 Meter langen Trawlers bereits zum Schlafen unter Deck begeben, als das Schiff vor den Steven des Tankers geriet. Lediglich der Kapitän sowie ein weiteres Besatzungsmitglied befanden sich zu dieser Zeit auf der Brücke. Die Wucht des Aufpralls schleuderte die beiden über Bord, was ihnen das Leben rettete. Alle anderen wurden bei dem Untergang, der unmittelbar nach dem Zusammenstoß stattfand, unter Deck eingeschlossen und mit in die Tiefe gerissen. Schnell war klar geworden, dass sie keine Chance gehabt hatten, sodass die Suche nach Überlebenden rasch eingestellt wurde. Die "Ouro do Brasil" wurde 1993 von der schwedischen Kvaerner Kleven Werft erbaut und fährt für die brasilianische "Fischer Group". Sie befördert Orangensaftkonzentrat nach Asien, Europa und Amerika. Das Schiff fährt mit deutscher Brückencrew und südamerikanischer Decksbesatzung.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Dreifach-Kollision in Santa Marta
    (11.05.2005) - Am 10. Mai rammte der maltesische Bulkcarrier "Alexis", 26.066 tdw, beim Einlaufen in den kolumbianischen Hafen Santa Marta den Reefer "Comoros Stream", 12.906 tdw. Das Unglück ereignete sich trotz Assistenz zweier Schlepper. Nach dem Aufprall auf den an Liegeplatz 3 Bananen ladenden Reefer driftete die "Alexis" auch noch gegen Liegeplatz 4 und beschädigte Kaimauer und Fender. Schließlich kollidierte einer der beiden Assistenzschlepper mit dem 1.122-TEU-Containerfrachter "Rothorn", der zu dieser Zeit an Liegeplatz 2 festgemacht war.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Wieder mal Kollision auf Vierwaldstättersee
    (11.05.2005) - Auf dem Vierwaldstättersee bei Gersau rammte das Fahrgastschiff "Europa", 230 t, am 10. Mai frontal die Anlegebrücke eines Hotels. Der Kapitän hatte noch versucht, die trotz langsamer Fahrt drohende Kollision mit einem Voll-zurück-Manöver abzuwenden, konnte sein Schiff jedoch nicht mehr rechtzeitig aufstoppen. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Die Brücke wurde beschädigt, die "Europa" konnte ihre Fahrt später fortsetzen. Unfallursache war nach bisherigen Ermittlungen ein Fehler des Schiffsführers. Eine Disziplinaruntersuchung wurde eingeleitet. Im September 2004 war auf dem Vierwaldstättersee das Fahrgastschiff "Brunnen" bei Kehrsiten-Bürgenstock NW mit der Ufermauer kollidiert. Sieben Personen wurden damals verletzt. Die Besatzung hatte eine Nebelfahrt simuliert.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Tankbarge in Norfolk freigeschleppt
    (11.05.2005) - Die am 8. Mai im oberen James River in Virginia auf Grund gelaufene Tankbarge "VB 53" wurde am 10. Mai um sieben Uhr morgens erfolgreich freigeschleppt. Taucher hatten zuvor festgestellt, dass bei der Strandung im Boden der Barge Risse entstanden waren. Die "VB 53" wurde nach dem Aufschwimmen zum Kai von Kinder Morgan verholt, wo sie gelöscht werden soll. Während der Überführung wurde sie von Schiffen mit Ölbekämpfungsausrüstung eskortiert. Bislang freigewordenes Öl wurde bei günstigen Wetterbedingungen erfolgreich beseitigt. Im Arbeitsbereich wurde eine Sicherheitszone eingerichtet. Die Umstände der Havarie werden noch weiter ermittelt.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Vermisster Segler gerettet
    (10.05.2005) - Einer der zwei vermissten Segler der vor der Küste von Virginia verunglückten Yacht "Almeisan" konnte am 9. April lebend gerettet werden. Keine Rettung gab es hingegen für den 65-jährigen Skipper. Er wurde von dem panamaischen Tanker "Sakura Express", der sich seit dem 8. April an der Suche beteiligt hatte, um 17.45 Uhr tot aus der See gezogen. Die beiden Segler waren beim Versuch, eine Rettungsinsel auszusetzen, von einer Welle über Bord gerissen worden. Die anderen drei Besatzungsmitglieder wurden von einem Rettungshubschrauber abgeborgen. Die "Sakura Express" machte sich mit dem Leichnam auf den Weg nach Boston, wo sie am 10. Mai erwartet wurde.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Zwei Schiffbrüchige und Bordhund gerettet
    (03.05.2005) - Am Morgen des 4. Mai wurden zwei Männer und ein Hund von einem Hubschrauber der Küstenwache aus Traverse City von Bord ihres 26 Fuß langen Bootes "Little Blue" gerettet. Das Schiff war knapp eine Stunde zuvor 500 Yards vor Beaver Island im nördlichen Lake Michigan, gestrandet. Die Geretteten wurden nach Charlevoix gebracht, wo sie medizinisch betreut wurden.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Fähre sank vor Uganda
    (10.05.2005) - Am 9. April kollidierte die Fähre "Kabarega", 1.200 t, gegen 03.30 Uhr auf dem Weg von Mwanza, Tansania, nach Port Bell in Uganda nahe Sese Island mit der "Kawa". Alle 20 Personen an Bord der Fähre wurden gerettet, bevor die 100 Meter lange und 18 Meter breite "Kabarega" 10 Stunden nach dem Unglück sank. Einer wurde leichte verletzt. Die etwa gleich große "Kawa" wurde nur leicht beschädigt. Sie hatte leere Tankwaggons für Mwanza geladen. Nach dem Verlust der "Kabarega" hat die Reederei Ugandan Railways Corporation nur noch die Fähre "Pamba". Die Ursache der Kollision ist noch unklar.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Vor Fehmarn gestrandeter Schoner geborgen
    (10.05.2005) - Am 6. Mai strandete wegen Ruderschadens der 10 Meter lange und drei Meter breite Schoner "Pirat" vor der Insel Fehmarn. Das Schiff kam am Strand von Flügge fest und wurde von den Wellen bis auf einen Meter Entfernung vom Ufersaum hochgespült. Dabei lag der Havarist rund einen Meter aus der Last. Durch die Brandung wurde der Rumpf der "Pirat" leckgeschlagen, Wasser drang ein. Nach Abdichtung der Leckagen gelang es dem Schlepper "Melisa" am 08.05., den Schoner freizuschleppen und nach Orth auf Fehmarn einzubringen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Neuer Rekord im Schiffeversenken geplant
    (10.05.2005) - Das Schiffeversenken der US Navy geht weiter. Der außer Dienst gestellte Flugzeugträger "Oriskany" soll in absehbarer Zeit mit 888 Fuß Länge einen neuen Rekord in der Größe eines künstlich geschaffenen Riffes aufstellen. Zuvor wird er aber vom derzeitigen Liegeplatz in PEnsacola nach Beaumeont, Texas, verholt, um an einem Aufliegeplatz der Navy die diesjährige Hurrikansaison abzuwettern. Sie dauert von Anfang Juni bis Ende November. In dieser Zeit sollen Umweltstudien im Zusammenhang mit der geplanten Versenkung vorangebracht werden. Falls weitere Umweltprobleme zu lösen sind, könnte die Versenkung auch auf 2006 verschoben werden. Die "Oriskany" ist ein Veteran des Korea- und Vietnamkrieges.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Zwei Kollisionen im Nord-Ostsee-Kanal
    (09.05.2005) - Auf dem Nord-Ostsee-Kanal kam es am 4. Mai gleich zu zwei Kollisionen. Um 9.44 Uhr stieß bei Kanalkilometer 83,5 die westwärts fahrende Londoner Frachter "Aura", 7.519 BRZ, mit dem Hamburger Traditionssegler "Freddy" zusammen. Das Unglück ereignet sich, als die "Aura" den Zweimaster überholen wollte. Dabei kam sie dem Segler so nahe, dass der auf dem Wellenberg nach Backbord drehte und gegen die Borwand des Frachters schrammte. An der "Freddy" entstand leichter Sachschaden, Menschen wurden nicht verletzt. Beide Schiffe konnten ihre Fahrt fortsetzen. Die "Freddy" machte im Brunsbütteler Binnenhafen fest.
    Um 10.40 Uhr kam es in Brunsbüttel in der Neuen Südschleuse zu einer weiteren leichten Kollision zwischen der norwegischen "Kasla", 4.724 BRZ, und dem britischen RoRo-Frachter "Volga Highway", 12.337 BRZ. Die "Kasla" rammte beim Einlaufen in die Schleuse die vor ihr bereits an der Seitenmauer festgemachte "Volga Highway" im Bereich der Heckrampe. Beide Schiffe konnten ihre Fahrt Richtung Kiel fortsetzen. Dort wurden Ermittlungen von Beamten der Wasserschutzpolizei aufgenommen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Zwei Segler vor Virginia vermisst
    (09.05.2005) - Bei rund 30 Knoten Windgeschwindigkeit geriet am 8. Mai die 45 Fuß lange Yacht "Almeisan" 400 Seemeilen vor Virginia in Seenot und ist wohl gesunken. Das mit fünf Mann besetzte Boot nahm in bis zu 20 Fuß hohen Seen Wasser und funkte Notsignale. Die Küstenwache aus Norfolk rettete drei der Segler mit einem Rettungshubschrauber und flog sie nach Nantucket. Nach den beiden anderen wurde durch vier Schiffe und ein Flugzeug aus Clearwater, Florida, gesucht. Eine weitere Maschine stieg aus Halifax auf. Die Notsituation war durch das Funksignal eines EPRIP bekannt geworden. Als auf das Signal hin eine Maschine aus Elizabeth City zur eingepeilten Position flog, fand sie die drei Segler in einer Rettungsinsel vor. Die "Almeisan" war auf dem Weg von Bridgeport, Connecticut, zu den Bermudas gewesen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Ein Toter bei Frachteruntergang vor China
    (09.05.2005) - Ein chinesischer Frachter sank am 8. Mai vor der Küste der ostchinesischen Provinz Fujian. Das Schiff hatte eine Ladung von 800 Tonnen für Südguangdong bestimmtes Glas an Bord. Sieben Mann der achtköpfigen Besatzung wurden gerettet und in ein Krankenhaus gebracht.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Frachter mit 23 Mann vor China vermisst
    (09.05.2005) - Der vietnamesische Frachter "Sea Bee" funkte am 7. Mai 200 Kilometer vor Shanghai SOS. Das Schiff war mit 5.000 Tonnen Stahl und einer Besatzung von 23 Mann auf dem Weg von China zu den Philippinen. Es wurde befürchtet, dass das Schiff vor China gesunken ist.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Suche nach 14 vermissten Seeleuten vor Südafrika abgebrochen
    (09.05.2005) - Die Suche nach 14 Vermissten des Trawlers "Lindsay" wurde am Nachmittag des 8. Mai ergebnislos abgebrochen. Das Schiff war nach Kollision mit einem von Singapur nach Brasilien laufenden Reefer in den frühen Morgenstunden 10 Meilen vor Sardinia Bay gesunken, als es gerade vor Anker gehen wollte. Danach war eine Suchaktion mit einem Dutzend Schiffen und Hubschraubern der südafrikanischen Luftwaffe an der Unglücksstelle nahe Cape Recife eingeleitet worden. Es gelang aber lediglich, den Kapitän und ein Besatzungsmitglied lebend zu bergen. Die anderen Seeleute wurden wohl in dem fast unmittelbar nach dem Zusammenstoß gesunkenen Trawler eingeschlossen. Von ihnen fehlte jede Spur.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Schlepper sank vor Galveston
    (09.05.2005) - Auf Galveston-Reede in Texas, sank am Nachmittag des 8. Mai der Schlepper "Mathew B". Das Schiff war mit einer mit 58.800 Gallonen Öl beladenen Barge unterwegs, als es leckschlug und unterging. Die losgerissene Barge wrude von den Schleppern "San Thomas" und "Atlas" eingefangen und in Galveston festgemacht. Die Besatzung eines Ankerliegers brachte ein Fallreep aus, an dem drei der vier Mann Besatzung der "Mathew B." sich retten konnten. Der vierte wurde von einem Rettungsboot der Küstenwachstation Galveston unversehrt geborgen. Die Unglücksstelle wurde abgesichert.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Sinkender Kutter lief auf Grund
    (09.05.2005) - Der 10 Meter lange Kutter "Challenge" begann am 5. Mai eine Meile vor Aberdeen zu sinken. Die zweiköpfige Besatzung wurde von der "Artemis" gerettet. Danach wurde der Havarist in Schlepp genommen in der Hoffnung, ihn kontrolliert auf Grund setzen zu können. Dabei nahm die "Challenge" immer mehr Wasser und geriet 300 Yards vor der Küste eine Meile nördlich des Flusses Don schließlich auf Grund. Die Küstenwache aus Aberdeen überwachte die Situation an der Strandungsstelle.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Skipper eingeschlafen - Kutter strandete
    (09.05.2005) - In den frühen Morgenstunden des 5. Mai kollidierte der Kutter "Loree" in Grays Harbor, Washington, mit einer Mole, nachdem der Skipper am Ruder eingeschlafen war. Das 32 Fuß lange Boot wurde schwer beschäädigt und sank im Bereich der Nordmole. Ein 47-Fuß-Rettungsboot aus Grays Harbor und ein Hubschrauber aus Astoria, Oregon, machten sich zur Unglücksstelle auf. Sie entdeckten die Schiffbrüchigen aud der Mole in der Nähe des zum Teil aus dem Wasser ragenden Wracks der "Loreen". Es gelang den Männern aus eigener Kraft, von dort aus die Küste zu erreichen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Skipper saß in vollgelaufener Yacht
    (09.05.2005) - Am 8. April schlug im Überlinger See eine Yacht leck, nachdem der Mast gebrochen war. Das Boot lief voll, blieb aber auf Auftriebskörpern schwimmen. Der Kapitän saß im Cockpit im acht Grad kalten Wasser. Ein Motorboot wurde beim Versuch, dem Skipper zu helfen, selbst manövrierunfähig. Beamte der Wasserschutzpolizei brachten das Segelboot nach Konstanz und das Motorboot in den Uhldinger Hafen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    "America" trat letzte Reise an
    (09.05.2005) - Am 19. April hat der amerikanische Flugzeugträger "America" an der Trosse der 7.000 bzw. 8.000 PS starken Schlepper "Atlantic Salvor" und der "Powathan" der Donjon Marine Co., Inc., seine letzte Reise von der Philadelphia Marinewerft aus durch den Delaware River auf die offene See angetreten. Nach einer Reihe von Tests wird das 1965 in Dienst gestellte Schiff der "Kitty Hawk"-Klasse versenkt werden. Nach Erreichen des Testgebietes blieb die "Atlantic Salvor" zunächst wegen schlechten Wetters vor Ort, danach wird die "Powhatan" die "America" auf Postion halten, bis der Veteran von Sprengladungen auf den Meeresgrund geschickt wird.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    15 Tote nach Kollision in Südafrika
    (08.05.05) Bei einer Kollision eines Fischtrawlers mit einem Containerfrachter vor der Ostküste Südafrikas sind Sonntag früh 15 Besatzungsmitglieder des Trawlers ums Leben gekommen. Zwei Seeleute, darunter der Kapitän des Fischfängers, konnten gerettet werden. Das Schiff sei innerhalb kurzer Zeit gesunken. Die Suche nach Überlebenden wurde nach Stunden ergebnislos abgebrochen.
    Die meisten Seeleute des Trawlers hätten unter Deck geschlafen, als ihr Schiff mit dem Frachter zusammenstieß, hieß es. Der Fischfänger war unterwegs nach Port Elizabeth, der Containerfrachter auf dem Weg von Singapur nach Brasilien. Über die Ursache des Unglücks gab es zunächst keine Informationen.
    Quelle: Peter O.Walter

    Tod vor Borkum - die letzten Stunden der SY "Madame Pele"
    (05.05.05) Die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung hat heute den Untersuchungsbericht zum Untergang der SY "Madame Pele" am 29. August 2004 vor Borkum bekannt gegeben. Dabei waren der 45-jährige völlig unerfahrene Schiffseigener und eine 55-jährige Mitseglerin ums Leben gekommen. Der 44-Jährige hatte sich vor dem Törn in einem Internet-Forum unter dem Namen "Madame_Pele" Tipps für den ersten Trip über die Nordsee geholt.
    Bitteres Fazit der Havarie-Experten: "Am Schreibtisch ist noch keiner Seemann geworden." Der Bericht ist in voller Länge als PDF-Datei herunterladbar unter: www.bsu-bund.de > Aktuelles
    Quelle: Joachim Preuß, http://www.sailpress.com

    Schubverband in Erkner gestrandet
    (04.05.2005) - Am 3. Mai lief gegen 10.30 Uhr ein 77 Meter langer Schubverband aus Berlin zwischen Dämeritz- und Flakensee in Erkner auf Grund. Der mit Erdaushub beladene Verband kam auf dem Weg von Berlin nach Rüdersdorf unter der Ernst-Thälmann-Brücke zu liegen. Gegen Mittag forderte das gestrandete Schiff Hilfe bei seiner Reederei an. Die entsandte ein zweites Schubschiff, das gegen Mittag versuchen sollte, den festliegenden Schiff wieder flottzumachen. Die Wasserschutzpolizei aus Erkner sicherte die Unfallstelle, die in einer Fahrwasserenge lag. Sportboote konnten den Havaristen problemlos passieren, die Berufsschifffahrt nur eingeschränkt.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Dreimaster vor Barth soll gehoben werden
    (03.05.2005) - Das im Mai 1945 im Barther Bodden gesunkene Segelschulschiff "Admiral von Trotha" soll geborgen werden. Nach Hebung und Restaurierung soll der 1917 erbaute Dreimaster anschließend im geplanten Technikmuseum in Barth, Nordvorpommern, eine neue Zukunft erhalten.
    In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs wurden mit dem Schiff Flüchtlinge nach Barth transportiert. Danach wurde es abgetakelt und am Rande des Hafens versenkt. Bei Flachwasser ist das Spantengerippe der "Admiral von Trotha" im Barther Bodden gut zu sehen. Die Spantenreste sitzen fest im Schlamm, das Heck zeigt zur Boddenmitte. Es hat sich vom Rest des Wracks gelöst.
    Das Wrack soll Herz einer bereits bestehenden Technikausstellung in Barth werden. In einer Backsteinhalle am Wirtschaftshafen der Stadt sind bislang einige Oldtimer und eine Schau über die "Titanic" eingerichtet. Ausstellungs- und Eventcenter soll das Gelände an der alten Zuckerfabrik werden. Mit Aktionen wie der Schiffshebung soll bundesweit Aufmerksamkeit erlangt werden.
    Die "Admiral von Trotha" begann ihre Karriere als größter norwegischer Schoner. Das aus Eiche und Buche erbaute Schiff war 41,17 Meter lang, 8,66 Meter breit und hatte 3,76 Meter Tiefgang. Später fuhr sie unter schwedischer und estnischer Flagge, ehe sie als Flüchtlingsschiff in Barth landete und nach Ende des 2. Weltkriegs ausgeschlachtet und auf der Suche nach Holz teilweise abgewrackt wrude. Das Ruderhaus stand lange Zeit in einem Barther Garten als Laube gestanden, die Schiffsglocke mit Hakenkreuzgravur befindet sich im Besitz eines Ahrenshoopers. Nachdem es mehrfach zu Bränden an Bord gekommen war, wurde die Hulk als Sicherheitsrisiko eingestuft und an den Rand des Osthafens geschleppt, wo sie sank.
    Anfang der 2000er-Jahre hatte ein örtlicher Hobbyhistoriker die Schiffsgeschichte erforscht und Kontakt zu ehemaligen Besatzungsmitgliedern geknüpft. Deren Aufzeichnungen hat er gesammelt, die Geschichte des Schiffs dokumentiert.
    Grünes Licht für eine Bergung gab es bereits von den Bodendenkmalpflegern des Landes. Das Schiff steht nicht auf der Bodendenkmalliste, denn es ist zu jung und seine Geschichte bekannt. Bergung und Konservierung sollen nach Wunsch der Denkmalpfleger aber dokumentiert werden. Dies sei kein Problem, sagt der Leiter der Technikausstellung. Er will die publikumswirksame Aktion über Sponsoren finanzieren. Schon jetzt freut sich schon auf den Moment, in dem das Schiffsgerippe auf seinem Hof steht - auch wenn dies noch ein wenig Zukunftsmusik ist.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Ein Toter bei Fährkollision
    (03.05.2005) - Die New Zealand Bluebridge-Fähre "Santa Regina" kollidierte am Abend 2. Mai in der Cook-Straße mit einem 10 Meter langen Boot, das zwei Personen an Bord hatte. Einem ausgesetzten Tender gelang es, einen der Schiffbrüchigen lebend zu bergen. Er wurde in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Ein Wassertaxi konnte die zweite Person nur tot aus dem Wasser ziehen. Die "Santa Regina" war bis vor kurzem zwischen Marseille und Korsika im Liniendienst eingesetzt.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Nächtliche Rettungsaktion für Sportboot
    (03.05.2005) - Am 2. Mai begann das 26 Fuß lange Sportboot "Beagle" fünf Meilen nordöstlich von Sequim, Washington, Wasser zu nehmen. Um 2.24 am Morgen funkte der Skipper Notrufe, woraufhin zwei Rettungsboote der Küstenwache aus Port Angeles ausliefen. Auch ein Boot der US-Navy aus Everett sowie das Sportboot "Cindy Lee" assistierten dem Havaristen. Es gelang mithilfe der Lenzpumpe des Marineschiffes, den Wassereinbruch unter Kontrolle zu bekommen. Die Crew der "Beagle" wurde auf das 41 Fuß lange Rettungsboot gebracht, das das Sportboot anschließend zur John Wayne Marina in Sequim einschleppte. Ursache des Wassereinbruchs war eine gebrochene Abdichtung.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Kutter vor Alaska gestrandet
    (03.05.2005) - Der Kutter "Lovey Joann" strandete am 30. April sieben Meilen südlich von Kake, Alaska. Die vierköpfige Besatzung blieb unversehrt. Das Boot lag bei Niedrigwasser trocken auf einem Felsbuckel. Der Kapitän hoffte, sein Schiff bei Hochwasser wieder flott zu bekommen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Kutter von Schlepper versenkt
    (03.05.2005) - Der unter der Flagge der Dominikanischen Republik registrierte Schlepper "Henric" kollidierte 16 Meilen vor Ålesund, Norwegen, mit einem kleinen Holzkutter. Das Fischereifahrzeug wurde an Steuerbord getroffen und brach nach dem Zusammenstlß auseinander. Die zweiköpfige Besatzung wurde ins Wasser geschleudert und konnte von dem Schlepper geborgen werden. Die beiden kamen anschließend in ein Krankenhaus. Die Ursache für den Zusammenstoß ist noch unklar.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Hochgeschwindigkeitsfähre rammte Wal
    (02.05.2005) - Am 29. April kollidierte der Hochgeschwindigkeitskatamaran "Kobee 5", 267 BRZ, auf dem Weg nach Fukuoka mit einem unbekannten Gegenstand. Es könnte sich um einen Wal gehandelt haben. 18 Passagiere und ein Besatzungsmitglied des aus Pusan, Südkorea, kommenden Schiffes wurden verletzt. Sechs von ihnen, darunter vier Japaner, mussten in Pusan ins Krankenhaus. Insgesamt waren 96 Japaner, 31 Südkoreaner und 36 Amerikaner und nichtasiatische Fahrgäste an Bord sowie sieben Mann Besaztung.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Rudergänger schlief- Kutter gesunken
    (02.05.2005) - Am 28. Apil kenterte vor der Oosterschelde der holländische Kutter "Zeebrugge 28" nach Kollision mit einem Mast. Zuvor war der Rudergänger eingeschlafen, der den Autopiloten eingeschaltet hatte. Die dreiköpfige Crew rettete sich auf den Mast. Das Schiff hatte vor Belgien gefischt. Die Schiffbrüchigen wurden von einem Boot der Statrion Nordland an Land gebracht. Das Wrack wurde von Tauchern untersucht und soll von Schwimmkränen gehoben werden.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Frachter auf Weser gestrandet
    (02.05.2005) - In der Nacht zum 30. April lief der antiguanische Stückgut- und Containerfrachter "Sloman Traveller", 8.000 BRZ, zwischen Bremen und Bremerhaven an einer Uferböschung auf Grund. Zuvor war offenbar die Ruderanlage ausgefallen und Schiff manövrierunfähig geworden. Die "Sloman Traveller" hatte zuvor Bremen mit Kurs Antwepen verlassen. Auf Höhe Hasenbüren lief der 128 Meter lange Frachter dann in die Böschung und blockierte einen Teil des Fahrwassers. Bei auflaufenden Wasser gelang es Schleppern gegen 3.50 Uhr, den Havaristen freizubekommen. Zwei Schlepper verholten ihn anschließend in den Neustädter Hafen. Dabei wurde er von der Wasserschutzpolizei begleitet. Bei der Strandung wurden Ballasttanks beschädigt. Menschen wurden nicht verletzt, es liefen auch keine Treibstoffe aus. Bis zur Bestätigung der Klasse nach einer Reparatur hat das Schiff Auslaufverbot. Die "Sloman Traveller" scheint vom Pech verfolgt zu sein. Erst am 19. April war während einer Liegezeit in Bremen ein Schiffsreiniger etwa vier Meter tief in den Ballastwassertank gestürzt und dabei verletzt worden. Ende 2001 war der Frachter mit Chemikalien beladen vor der holländischen Küste durch einen Brand und mehrere Explosionen im Achterschiff schwer beschädigt worden. Er war 1984 als "Sagittarius" in Lübeck-Travemünde erbaut worden.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Fregatte "Karlsruhe" an Rettung von 89 Menschen beteiligt
    (02.05.2005) - Die deutsche Fregatte "Karlsruhe" war vor der Küste Somalias am 29. April an der Rettung von 89 Menschen von einem sinkenden Schiff beteiligt. Die "Karlsruhe" befand sich im Golf von Aden zwischen Jemen und Somalia gemeinsam mit der USS "Firebolt" auf Patroullienfahrt, als am späten Nachmittag eine offenbar in Schwierigkeiten befindlichen Dhau, ein traditioneller Zweimaster, gesichtet wurde. Das Schiff war offenkundig leckgeschlapgen, reagierte aber nicht auf Signale der Fregatte. Dennoch wurde mit der Rettung der nach Angaben des Kapitäns 135 Menschen an Bord durch die "Firebolt" und die "Typhoon" begonnen. Noch während die Aktion im Gange war, kenterte die Dhau und sank. Fünf Menschen wurden tot aus dem Wasser gezogen, weitere 41 weitere noch vermisst. Von den 89 Überlebenden wurden 84 auf das US-Schiff "Normandy" gebracht, die anderen fünf waren zunächst nicht transportfähig. Nach den Vermissten wurde weiter gesucht. Herkunft und Ziel des Zweimasters waren noch Gegenstand von Untersuchungen der US-Marine.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Frachter riss sich los und strandete
    (02.05.2005) - Der 131 Meter lange Frachter "Santa Emma" riss sich am 28. April in der Northumberland Strait in New Brunswick, Kanada, von seinem Liegeplatz los und trieb auf Grund. Im Rumpf entstand ein großes Loch oberhalb der Wasserlinie. Nach der Strandung wurde begonnen, Bilgenöl und Treibstoff aus dem Havaristen abzupumpen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Boot vor Dover auf Grund
    (02.05.2005) - Am Morgen des 30. April lief bei schlechter Sicht das 40 Fuß lange Motorboot "Maral" auf dem Weg von Ramsgate nach Dover vor St. Margaret's Bay auf Grund. Ab Bord waren vier Personen. Um 10.16 wurde die Küstenwache informiert, dass das Schiff Wasser mache. Rettungsteams und die RNLI-Boote aus Dover und Walmer machten sich auf den Weg zur Unglücksstelle. Es gelang, das eindringende Wasser mit bordeigener Pumpe sowie zusätzlicher Lenzkapazität der Rettungsboote zu bekämpfen. Mit der FLut konnte das Schiff freigeschleppt und nach Dover eingescleppt werden.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Kutter geriet vor Bridlington in Brand
    (02.05.2005) - Am Nachmittag des 29. April brach auf dem 40 Fuß langen Kutter "Harvester" 23 Meilen vor Bridlington ein Maschinenraumbrand aus. Die dreiköpfige Crew alarmierte um 15.15 Uhr die Küstenwache von Humber, die die Boote aus Humber und Bridlington sowie einen Hubschrauber aus Leconfield in Marsch setzte. Auch der Bohrinselversorger "Putford Guardian" nahm Kurs auf die "Harvester". Es gelang, das Feuer zu löschen. Der Hubschrauber machte nach seinem Eintreffen eine Viertelstunde nach der Notmeldung Standby, bis die Rettungsboote am Havaristen waren. Das Humber-Boot nahm die "Harvester" in Schlepp Richtung Bridlington.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Sabine Ship Channel nach Wrackräumung wieder befahrbar
    (02.05.2005) - Am 30. April wurde gegen 22 Uhr der nach dem Untergang der "Rene I" gesperrte Sabine Ship Channel in Texas wieder geöffnet. Der 240 Fuß lange Schwimmkran "Boaz" der Bisso Marine hatte gegen 17.30 mit der Hebung des Wracks begonnen, nachdem schlechte Wetterbedingungen dies zuvor vereitelt hatten. Die "Rene I" wurde aufgerichtet und zweieinhalb Meilen in nördliche Richtung verholt. Der Sabine Ship Channel war am 27. April geschlossen worden, nachdem die "Rene I" nach Kollison mit dem Tanker "Genmar Strength" gekentert war. Die "Genmar Strength" lag weiter drei Meilen vor der Küste vor Anker. 20 wartende Schiffe machten sich derweil auf die Kanalpassage.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Yachtbrand auf Kieler Förde verursachte 140.000 € Schaden
    (02.05.2005) - 140.000 Euro Sachschaden lautet die Bilanz des Brandes auf einer Motoryacht vor Marina Wendtorf in den Abendstunden des 29. April. Obwohl der Seenotkreuzer "Berlin" das Feuer innerhalb kürzester Zeit löschen konnte, gilt das Boot als Totalverlust. Gegen 21.10 Uhr war der Mayday-Ruf des Bootes an die "Berlin" weitergegeben worden. Innerhalb von zwei Minuten war sie aus Laboe ausgelaufen und hatte mit voler Fahrt Kurs auf den vier Seemeilen entfernten Havaristen genommen. Nur 15 Minuten nach der Alarmierung war das Boot erreicht. Der Bayliner stand bereits in voller Ausdehnung in hellen Flammen. Offensichtlich hatte der Motor Feuer gefangen. Geistesgegenwärtig hatte der Skipper das Boot im Uferbereich auf Grund gesetzt. Die vier an Bord befindlichen Personen konnten sich so zu Fuß durch den Brandungsbereich an Land retten. Die lichterloh brennende Yacht war zu diesem Zeitpunkt schon verloren. Die Seenotretter wurden von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Wendtorf untersützt. Zur Zeit des Unfalls wehte ein umlaufender Wind der Stärke eins bis zwei. Nach der Brandbekämpfung blieb der "Berlin" nur noch, einen Ölschlängel um das lediglich mit dem Bug noch aus dem Wasser ragende Wrack auszulegen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Fahrgastschiff auf der Donau in Brand
    (02.05.2005) - Ein Fahrgastschiff mit zehn Passagieren geriet am Vormittag des 1. Mai auf der Donau im Bereich der Schleuse Wilhering in Brand. Das Schiff war Richtung Passau unterwegs, als nahe eines Tanks das Feuer entstand. Die Fahrgäste flüchteten aufs Oberdeck. Hinter der Schleuse konnte das Schiff angelegt und evakuiert werden. Anschließend wurde das Feuer niedergekämpft. Der Sachschaden ist erheblich. Einige Personen an Bord waren angehende Schiffsführer und wollten bei der Fahrt das Durchqueren einer Schleuse üben. Die genaue Brandursache soll nun von Sachverständigen geklärt werden.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Mosel nach Strandung gesperrt
    (02.05.2005) - Am 28. April lief auf der Mosel bei Hatzenport, Kreis Mayen-Koblenz, ein Binnenschiff auf Grund. Ein erster Versuch, den mit Weizen beladenen Frachter abzuschleppen, misslang. Daraufhin wurde ein Teil der Ladung auf ein anderes Schiff geleichtert. Am späten Abend gelang es, den Havaristen freizubekommmen. Bis dahin war die Mosel voll gesperrt, rund 40 Schiffe lagen fest. Ursache der Havarie war nach bisherigen Erkenntnissen ein Fahrfehler des Kapitäns.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Brennende Motoryacht
    (30.04.05) Eine nagelneue Motoryacht ist in der Nacht zum Samstag auf der Kieler Förde vermutlich durch einen Maschinenbrand völlig vernichtet worden. Trotz eines Großeinsatzes von Rettungskräften war der Neubau, der sich auf einer Überführungsfahrt in die Nordsee befand, nicht mehr zu retten, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mitteilte. Menschen wurden bei dem Brand nicht verletzt.
    Die Yacht war gegen 21.00 Uhr in Höhe der Marina Wendtorf vermutlich durch einen Maschinenbrand havariert. Der Skipper hatte noch einen Notruf absetzen und geistesgegenwärtig das brennende Boot in Ufernähe auf Grund setzen können. Alle fünf Menschen an Bord konnten sich ins acht Grad kalte Wasser retten und durch die Brandung an Land waten.
    Als kurze Zeit später der alarmierte Seenotkreuzer «Berlin» aus Laboe und Einsatzkräfte der Landfeuerwehr bei dem brennenden Havaristen eintrafen, stand die weitgehend aus Kunststoff gebaute Yacht bereits von Bug bis Heck in Flammen. Über die Höhe des Schadens lagen keine Angaben vor.
    Quelle: Peter O.Walter

    Feuer auf Zerstörer unter Kontrolle
    (29.04.2005) - 15 Feuerlöschzügen gelang es, das Feuer auf einem chinesischen Lenkwaffenzerstörer in St. Petersburg unter Kontrolle zu bringen. Ein toter und ein verletzter Feuerwehrmann sind zu beklagen. Eine weitere Person kam bei einer vom Feuer ausgelösten Explosion ums Leben. Das Feuer war um 9 Uhr des 27. April ausgebrochen, drei Stunden danach war es eingedämmt. Der Zerstörer, die erste von zwei Einheiten für China, war fast fertiggstellt. Er ist 150 Meter lang und soll 34 Knoten laufen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Drei Tote nach Schiffsbrand
    (29.04.2005) - Ein Brite und zwei Tunesier kamen nach einem Feuer auf einem tunesischen Schiff ums Leben. Nachdem der Brand vor der tunesischen Küste im Maschinenraum ausgebrochen war, befahl der Kapitän die Aufgabe des Havaristen. Alle neun Mann sprangen über Bord. Drei ertranken, sechs wurden gerettet.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Kutter im Nantucket Sound gekentert
    (29.04.2005) - Im nördlichen Teil des Nantucket Sound kenterte am Nachmittag des 28. April der 40 Fuß lange Kutter "Atlantic Breeze". Ein Fischer wurde vermisst, ein Jayhawk Helikopter aus Cape Cod, der Küstenwachkutter "Grand Isle" aus Gloucester sowie Boote aus Woods Hole nahmen die Suche nach ihm auf. Die "Atlantic Breeze" war mit Rettungsmitteln ausreichend bestückt. Ob der Vermisste einen Überlebensanzug trug, war nicht bekannt. Die Suche sollte während der Nachtstunden fortgesetzt werden.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Zwei Tote bei Großfeuer auf Fregatte
    (29.04.2005) - Ein Feuerwehrmann und ein Werftarbeiter fielen dem Feuer auf einem Fregattenneubau auf der St. Petersburger Severnaya Verf zum Opfer. Das Feuer war in den oberen Decks ausgebrochen und hatte sich tiefer ins Schiff hineingefressen, bis es den Maschinenraum erreichte. Mehr als 20 Feuerwehrzüge bekämpften den Großbrand. Der Feuerwehrmann starb beim Versuch, Werftarbeiter zu retten. Das zweite Todesopfer war im Schiffsinnern eingeschlossen worden. Die Zahl der Verletzten wurde mit vier angegeben.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Toter Schlepperkapitän nach über vier Monaten gefunden
    (28.04.2005) - Der seit dem 16.12.2004 vermisste Kapitän des Schleppers "Julius" wurde am 28. April von der Wasserschutzpolizei tot aus dem Brunsbütteler Vorhafen geborgen. Seine Identität wurde durch die Obduktion bestätigt. Mehrere Suchaktionen, die letzte vor wenigen Tagen, waren zuvor erfolglos verlaufen. Die "Julius" war in Höhe des Elbehafens gekentert, das zweite Crewmitglied hatte gerettet werden können.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Sabine Ship Channel nach Untergang gesperrt
    (29.04.2005) - Nach Kollision mit dem 784 Fuß langen Tanker "Genmar Strength" kenterte und sank gegen 11.35 Uhr die 101 Fuß lange "Rene 1" im Sabine Ship Channel zwei Meilen östlich von Sabine Pass, Texas. Es sackte mit dem Heck voran auf den Meeresgrund im Bereich der Molen der Mündung des Kanals in den Golf von Mexiko. Der Bug des kopfüber liegenden Schiffes blieb über Wasser sichtbar. Die Küstenwache aus Sabine rettete drei der vier Besatzungsmitglieder, ein Lotsenboot den vierten Mann. Die "Genmar Strength" ging drei Meilen vor der Küste vor Anker. Es gab keine Angaben über Verletzte oder Schäden auf dem Schiff. Der Kanal wurde rund fünf Stunden nach dem Unglück wieder geöffnet. Bis dahin warteten neun Schiffe auf Passage. Schiffe von über 100 Fuß Länge dürfen nun die Wrackposition nur mit Eskorte der Küstenwache passieren. Derzeit werden Bergungspläne entworfen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Motoryacht vor Borkum auf Leitdamm gestrandet
    (28.04.2005) - Am 26. April funkte die 16 Meter lange Motoryacht "Romantica" gegen 23.35 Uhr "Mayday". Sie war direkt vor der Einfahrt zum Borkumer Yachthafen auf eine Unterwasserbuhne des Leitdammes geraten und leck geschlagen. Der Seenotkreuzer "Alfried Krupp" lief zum Havaristen und stellte mithilfe des Tochterbootes "Glückauf" eine Leinenverbindung her. Es gelang, die Yacht frei- und in den Schutzhafen abzuschleppen. Der Vormann der "Alfried Krupp" hatte aus Sicherheitsgründen um Unterstützung durch die Freiwillige Feuerwehr gebeten, da die Größe des Lecks nicht klar zu erkennen war. Die Feuerwehr erwartete den Schleppzug mit drei Fahrzeugen, brauchte aber doch nicht einzugreifen. Zwei Taucher untersuchten die Schadensstelle unter dem Schiff. Die "Romantica" befand sich auf dem Weg von Jersey, England, zum neuen Heimathafen Frederikstad in Dänemark. Genauu eine Woche zuvor hatte die "Kruppü" bereits einen abendlichen Hilfseinsafz ür einen Danziger Motorsegler gehabt, der auf dem Weg von Amsterdam in die Ostsee vor Borkum mit Motorschaden getrieben hatte.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Star aus dem Rössl am Wolfgangsee versenkt
    (28.04.2005) - Am 31. März wurde vor der Tauchbasis Copacabana bei Graz das ehemalige Fahrgastschiff "Wolfgang" versenkt. Das 19 Meter lange und drei Meter breite Schiff liegt nun als Tauchattraktion in 12 Metern Tiefe im Gesellschaft eines anderen kleinen Wracks und weiterer Attraktionen. Einst schipperte es Touristen über den Wolfgangsee und war Setting im Film "Das Weiße Rössl am Wolfgangsee" mit Hans Moser. Die "Wolfgang" wurde vor Antritt ihrer letzten Reise zum Seegrund in 3.500 Stunden Arbeit durch die Tauchschule Pazifik hergerichtet.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Schlepper nach Pumpenausfall gesunken
    (28.04.2005) - Der 36 Fuß lange Schlepper "Jackie John" sank in rauer See vor Ludington, Michigan. Die zwei Mann Besatzung wurden gerettet. Grund des Unglücks war das Versagen von Bilgenpumpen, sodass das in der hoch gehenden See eindringende Wasser nicht mehr gelenzt werden konnte.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Verteidiger von "Ena 2"-Kapitän kritisiert Rechtsfehler
    (28.04.2005) - Ein schweren Rechtsfehler warf die Verteidigung des Kapitäns der "Ena 2" der Staatsanwaltschaft nach der Anklageerhebung am 21. April vor. Die Rechtsauffassung der Staatsanwaltschaft, nicht die "Ena 2", sondern der Containerfrachter "Pudong Senator" habe die Vorfahrt innegehabt, sei falsch und mit der Regelung der Hafenverkehrsordnung nicht zu vereinbaren. Das Containerschiff habe der "Ena 2" eindeutig Vorrang zu gewähren gehabt, sagte der Verteidiger." In der Anklage heißt es, die "Ena 2" sei entgegen der Hafenverkehrsordnung beim Einfahren in den Waltershofer Parkhafen links gefahren. Der angeklagte Kapitän gab an, hinsichtlich des Vorwurfs der Trunkenheit sich zu seiner Verantwortung zu bekennen. Zur Frage des Verschuldens am Seeunfall erwarte er eine sachlich richtige und gerechte Bewertung.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Zerstörer rettete Kutterbesatzung
    (28.04.2005) - Am 20. April fing der amerikanische Zerstörer "O'Bannon" den Notruf eines 45 Fuß langen Kutters im Mittelmeer vor der französischen Küste auf. Nachdem Notraketen von dem Schiff gesichtet worden waren, wurde vor Korsika eine Rettungsaktion eingeleitet. Die "O'Bannon" setzte ein Boot aus und nahm die Besatzung des vollaufenden Schiffes, zwei Dänen, auf. Die beiden befanden sich nach der Rettung in guter Verfassung.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Baggerschiff vorm Untergang bewahrt
    (28.04.2005) - Am 27. April geriet auf dem Elizabeth River nahe Norfolk, USA, das Baggerfahrzeug "Pullen" in Seenot. Die 150 Fuß lange Barge hatte Schwierigkeiten mit der Baggerausrüstung und begann auf einmal, im Bereich des vorderen Laderaums mit einem Tempo von 400 Gallonen pro Minute vollzulaufen. Die 20-köpfige Crew alarmierte den Küstenwachkutter "Block Island", der sich mit mehreren Lenzpumpen auf den Weg machte. Als das Wasser auf acht Fuß Höhe gestiegen war, wurde zusätzlich ein Hubschrauber mit weiterer Lenzeinrichtung angefordert. Zudem assistierten drei kleine Rettungsboote aus Portsmouth. Schließlich gelang es den Rettungsmännern, den Wasserstand auf zwei Fuß zu senken. Insgesamt kamen 10 Pumpen zum Einsatz, um des schweren Wassereinbruchs Herr zu werden. Nachdem dies gelungen war, wurde das Küstenwachpersonal vom Havaristen abgezogen. Die Rettungsschiffe blieben aber auf Standby, und zusätzlich stieß die "Cochito" hinzu. br>Quelle: Tim Schwabedissen

    Frachter saß vor Finnland fest
    (28.04.2005) - Am Morgen des 19. April lief gegen 06.00 Uhr der in Ballast laufende Frachter "Storoe", 3.183 BRZ, vor Kristiinankaupunki in Finnland auf Grund. Die Havarie ereignete sich auf der Westseite der Ansteuerung. Das Schiff wollte von Antwerpen kommend im Hafen Kristinestad 2.000 Tonnen Torfmoos für Papenburg aufnehmen, als es rund 1,5 Kilometer davor aus technischer Ursache vom Kurs abkam. Das Schiff hatte Lotsenberatung. Die 10-köpfige Crew des erst im vergangenen Jahr abgelieferten Frachters blieb unversehrt. Am 20. April gelang es zwei Schleppern, den Havaristen gegen 08.15 Uhr freizubekommmen. Eine dreiviertel Stunde später war die "Storoe" in Kristinestad fest. Hier wurde sie von Inspekteuren des GL und der Finnish Maritime Authority untersucht. In zwei Ballasttanks wurden Löcher festgestellt. Außerdem war das Bugstrahlruder ausgefallen. Gegen 19 Uhr lief die "Storoe" Richtung Emden aus. br>Quelle: Tim Schwabedissen

    Brennender Trawler sank vor Irland
    (28.04.2005) - Am Morgen des 27. April sank vor der irischen Südküste ein Trawler. Die vierköpfige Besatzung aus Cork flüchtete sich in eine Rettungsinsel. Ihr Schiff sank kurz nach Aussenden eines Mayday-Rufes gegen 09.00 Uhr 15 Meilen vor Kinsale. Ein dänischer Tanker rettete die Schiffbrüchigen aus der Insel.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Feuer auf Petersburger Werft
    (28.04.2005) - Auf dem Gelände des St. Petersburger Nordwerft geriet am 17. April ein Schiff in Brand. Es kam zu starker Rauhentwicklung, weswegen es zunächst nicht gelang, den Brandherd exakt zu lokalisieren. Zusätzliche Feuerwehrwagen wurden daraufhin zum Brandort entsandt. br>Quelle: Tim Schwabedissen

    Skipper schlief - Schiff gestrandet
    (27.04.2005) - In der Nacht zum 25. April lief der Kutter "Kibitzer" vor Coghlan Island nahe Auke Bay, Südostalaska, auf Grund. Die Küstenwache wurde von einem Freund des Schiffseigners informiert, dass es ihm nicht gelungen war, Funkkontakt zur "Kibitzer" herzustellen. Die Küstenwache fand das Schiff leckgeschlagen und mit Schlagseite vor. Es gelang, den Havaristen mit kräftigem Pumpeinsatz zu befreien und nach Auke Bay zu überführen. Dabei wurde er von dem Rettungsboot aus Juneau sowie dem 54 Fuß langen Longliner "Sea Dew" eskortiert. Offenbar war der Skipper der "Kibitzer" am Ruder seines Schiffes eingeschlafen, als er einen 30 Fuß langen Kabinenkreuzer abschleppen wollte.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Brennende Yacht trieb auf Café Engel zu
    (27.04.2005) - Am Nachmittag des 23. April brach auf der Motoryacht "Rosita" auf der Elbe ein Feuer aus. Der Eigner hatte die 20-Meter-Yacht für die Sommersaison vom Holzhafen in den Sportboothafen überführen wollen. Während des Törns entdeckte er gegen 17 Uhr Flammen an Bord. Der Versuch, das Feuer mit Bordmitteln zu bekämpfen, scheiterte, sodass der Mann die Wasserschutzpolizei alarmieren musste. Diese barg ihn mit einem Boot zunächst ab und nahm es dann in Schlepp. Ihr Versuch, die Flammen mit Feuerlöschern zu ersticken, scheiterte aber. Aus Sicherheitsgründen musste die Schleppverbindung wieder gelöst werden. Die "Rosita" trieb daraufhin brennend auf den Anleger Teufelsbrück zu. Die Wasserschutzpolizisten fuhren zum Ponton, auf dem das Café Engel liegt, und riefen "Evakuieren, bitte Ponton verlassen!" Rund 35 Gäste, die Angestellten und weitere Menschen am Anleger mussten über die Brücke aufs Elbufer flüchten. Ein Löschboot der Feuerwehr bekam den Brand schließlich unter Kontrolle. Bereits vor drei Jahren hatte ein Erzfrachter das Café Engel gerammt und den Fähranleger zerstört.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    "Moby Rider" nach drei Tagen freigeschleppt
    (27.04.2005) - Am 22. April gelang es fünf Schleppern der Reederei Frateilli Neri, die auf einer Sandbank vor Leghorn festsitzende Ro-Pax-Fähre "Moby Rider", 12.221 BRZ, freizuschleppen. Das 176 Meter lange und gut 24 Meter breite Schiff wurde anschließend zur Schadensfeststellung in den Hafen verholt. Starke Winde hatten zuvor die Bergung des Havaristen vereitelt. Schlechtes Wetter war wohl auch Ursache an der Strandung der 18 Knoten schnellen Fähre am 20. April. Starke Winde hatten sie aus dem Fahrwasser gedrückt. 21 Passagiere waren noch zwei Tage lang an Bord geblieben, ehe sie vom Leghorner Hafenmeister überzeugt hatten werden können, wie die anderen Fahrgäste das Schiff zu verlassen. Als Entschädigung wurde ihnen freie Fahrt auf jeder der Fähren der Reederei für die nächsten drei Jahre angeboten. Die "Moby Rider" war 1967 von Davies Ship Building Ltd. in Lauzon, Kanada, als "Frederick Carter" erbaut und seit dem 3.12. zwischen North Sydney und Port aux Basques eingesetzt worden worden. 1986 bis 1987 lief sie als "Fred" unter Limassol-Flagge zwischen Gibraltar und Piräus, dann als "Flavia II" zwischen Patras und Ancona. 1988 wurde sie als "Athenia" in Patras aufgelegt und ab 1989 zur "Thenia". Nach Umbau kam es zu einem Einsatz als "Hansa Link" zwischen Malmö und Travemünde unter Bahamas-Flagge, dann operierte sie als Truppentransporter und von 1991 bis 1998 als "Norse Lagan" auf verschiedenene Routen in England. Nach einer weiteren Aufliegezeit in Finnland erfolgte der Verkauf an die Moby Line in Neapel und seit 1999 der Einsatz zwischen Livorno und Olbia.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    "Vicuña"-Bergung abgeschlossen
    (26.04.2005) - A, 19. April wurde die Beseitigung des Wracks des explodierten und gesunkenen Tankers "Vicuña" in Ponto do Poco sowie die Trümmerräumung offiziell abgeschlossen. Die Bargen mit den Wrackresten wurden zu einem Abwrackplatz verholt, wo die Schiffsreste entsorgt werden. Die "Taklift 6" verließ die Unglücksstelle und wurde von dem Schlepper "Plutao" nach Rio de Janeiro verholt. Nach mehreren Monaten intensiver Bergungsarbeit blieb nur die beschädigte Mole zurück, deren Reparatur und Wiederinbetriebnahme nun angegangen werden soll.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Frachter vor Namibia gesunken
    (26.04.2005) - Am 23. April sank der 65 Meter lange Frachter "Clarissa" in den frühen Morgenstunden knapp 28 Seemeilen vor der namibisch-angolanischen Küste nahe der Kunene-Mündung. Die neunköpfige Crew wurde gerettet und machte sich anschließend auf den Weg nach Lobito in Angola. Die mit Fischmehl beladene "Clarissa" war auf dem Weg von Tomboa in Angola zurück zum Heimathafen Walvis Bay. Um 5.25 Uhr sandte der Kapitän einen Notruf. Danach brach der Funkkontakt zum Schiff ab. Der Frachter "Range", der sich auf dem Weg nach Angola befand, fing den Notruf und machte sich sofort auf den Weg zur angegebenen Position. Als er gegen 7 Uhr die Unglücksstelle erreichte, war die "Clarissa" schon gekentert. Die Crew war in ein Rettungsboot gegangen. Die "Range" nahm die Schiffsbrüchigen an Bord und brachte sie in die südangolanische Hafenstadt Lobito. Die "Clarissa" war in Walvis Bay beheimatet. Offenbar hatte sie nach Kollision mit einem Gegenstand Wassereinbruch erlitten und sehr schnell Schlagseite entwickelt.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Keine Rettung mehr für vier vermisste Seeleute
    (26.04.2005) - Keine Rettung gibt es wohl für die vier Vermissten eines nordkoreanischen Frachters, der 56 Kilometer westlich der nordisraelischen Stadt Naharija mit 1.800 Tonnen Zement gesunken war. Bis zum Abend des 20. April hatten drei Mann der syrisch-ägyptischen Crew von einem zypriotischen Schiff gerettet werden können. An der bis zum 21. April ausgedehnten Suche hatten sich Einheiten der französischen, amerikanischen und israelischen Marine beteiligt. Das Schiff hatte auf dem Weg vom ägyptischen Hafen el Arish nach Tarous in Syrien Schlagseite entwickelt und war dann gekentert. Ursache des Unglücks war offenbar Überladung verbunden mit einem allgemeinen schlechten Zustand des Schiffes. D
    Quelle: Tim Schwabedissen

    "Grandeur of the Seas" rammte Pier
    (25.04.2005) - Der Kreuzfahrer "Grandeur of the Seas" der Royal Caribbean International rammte am 20. April mit 2.030 Passagieren und 740 Mann Besatzung beim Einlaufen eine Pier in Coasta Maya, Südmexiko. Der Zwischenfall ereignete sich bei 15 Knoten Windgeschwindigkeit und drei Knoten Strömung. Auf Steuerbordseite wurde der Rumpf im Vorschiffsbereich auf 42 Fuß Länge und fünf Fuß Höhe eingedrückt und teilweise aufgerissen. Die Beschädigung befand sich auf Höhe von Deck eins fünf Fuß über der Wasserlinie. Menschen kamen nicht zu Schaden. Das Schiff hatte am 16. April New Orleans verlassen und war über Cozumel, Mexico, Georgetown, Cayman Islands, nach Coast Maya gelaufen, von wo es nach New Orleans zurückgehen sollte. Sofort wurde mit Reparaturarbeiten begonnen, die am 24. April abgeschlossen sein sollten.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Sinkende Yacht gerettet
    (26.04.2005) - Mitglieder der Küstenwachstation Marathon retteten am 25. April ein 16-Fuß-Segelboot und seinen Eigner 10 Meilen südöstlich von Bahia Honda State Park, Florida. Das Boot war überfällig gemeldet worden, als der Skipper morgens nicht zur Arbeit erschien. Daraufhin waren ein Rettungsboot aus Marathon, der Küstenwachkutter "Nantucket" aus Key West und ein Hubschrauber aus Miami zur Suche entsandt worden. Die 110 Fuß lange "Nantucket" sichtete die sinkende Yacht als erstes und dirigierte das Rettungsboot dorthin, wo es den Skipper aufnahm. Danach gelang es, den Wassereinbruch zu stoppen und das Boot zu lenzen. Es wurde anschließend nach Bahia Honda State Park abgeschleppt.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Tanker lief in Kolumbien auf Grund
    (26.04.2005) - Der Rohöltanker "Saetta", 61.683 tdw, lief beim Verlassen von Cartagena, Kolumbien, am 20. April auf Grund. Der Schiffsrumpf wurde aufgerissen, und Ölwassergemisch trat aus den Bilgen aus. Die Tanks, die mit Öl vofür St. Eustasias, Niederländische Antillen, gefüllt waren, blieben unbeschädigt. Nach der Grundberührung ging die "Saetta" vor Cartagena Bay zu Reparaturarbeiten vor Anker. Ein Ölfilm von 11 Kilometern Länge und 180 Metern Breite driftete in südlicher Richtung und wurde von einer Flotte von Schleppern und Ölbekämpfungsschiffen bearbeitet. Der Colonial Channel hat eine Tiefe von 13,7 Metern, die "Saetta" sollte 11,9 Meter Tiefgang haben. Sie hat doppelte Seitenwände, aber nur einen einfachen Boden und gehört der Cardiff Marine.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    "Nova Scotia" verursachte Ölverschmutzung
    (26.04.2005) - Der Frachter "Nova Scotia", 6060 tdw, der am Abend des 19. April nahe Cochon Island, Falklands, gestrandet war, ald er den Berkeley Sund anlaufen wollte, ist aus eigener Kraft freigekommen und liegt nun im Sund vor Anker. Am 20. April war bekannt geworden, dass das Schiff Öl verlor. Ein Schweröltank mit 130 Tonnen Inhalt war offenbar bei der Strandung beschädigt worden. Die Leckage selbst ist offenbar von geringer Größe. Das Öl trieb Richtung See davon. Größere Umweltschäden wurden nicht befürchtet.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Angelkutter vor Kiel von Frachter gerammt
    (25.04.2005) - Auf Höhe von Tonne 2 bei Kiel Leuchtfeuer kam es am 23. April zu einer Kollision zwischen dem Heikendorfer Angelkutter "Forelle", 91 BRZ, und dem Rendsburger Kümo "Leona", 1.593 BRZ. Beide Schiffe liefen morgens bei ruhiger See und klarer Sicht von Höhe Möltenort bis zum Leuchtturm auf Parallelkurs. Die 24,8 Meter lange und 6,5 Meter breite "Forelle" war mit Sportanglern auf dem Weg zu einem Fanggebiet seeseitig des Leuchtturms, die 82 Meter lange "Leona" kam aus dem Nord-Ostsee-Kanal und wollte auf Höhe Tonne 2 Richtung Polen auf Ostkurs abdrehen. Gegen 7.50 Uhr rammte sie achterlich der Brücke in den Holzrumpf der "Forelle" und demolierte Schanzkleid und Reling. Nach dem Zusammenstoß tauschten beide Kapitäne über Funk ihre Daten aus. Nach kurzer Untersuchung konnte die "Leona" ihre Reise fortsetzen. Die "Forelle" hingegen musste mit beschädigtem Achterschiff die Angelfahrt abbrechen und lief den Heimathafen an. Am 25. April verholte sie zur Reparatur zur Rathje-Werft in Kiel-Friedrichsort. Menschen kamen bei dem Zwischenfall nicht zu Schaden, die verhinderten Angler erhielten ihr Geld zurück. Vermutlich hatte die Brückenwache der "Leona" den weißen Rumpf der "Forelle", einem einstigen Vorpostenboot aus dem 2. Weltkrieg, übersehen. Der Kriegsfischkutter war 1943 in Schweden erbaut und nach Kriegsende für die Fischerei umgebaut worden. Seither ist er in Heikendorf beheimatet. 1972 erfolgte die Umrüstung zum Angelkutter. Das Schiff vermag bis zu 50 Personen aufzunehmen und läuft mit einem 408 PS starken Volvo Penta 11,5 Knoten.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Tanker in der Straße von Chanakkale gestrandet
    (25.04.2005) - Am 24. April musste die Straße von Canakkale geschlossen werden, nachdem der Produktentanker "Chinook", 24.000 tdw, nach einem Ruderversager aus dem Fahrwasser geraten und auf Grund gelaufen war. Das Schiff der Reederei Ernst Jakob, das 2001 erbaut worden war, wurde von Tauchern auf Beschädigungen untersucht. Die 23-köpfige Crew blieb unversehrt. Die "Chinook" war mit Gasolin auf dem Weg von Novorossiysk, Russland. Die Wasserstraße wurde abends wieder geöffnet. Der Tanker wird von der BP Shipping betrieben und läuft unter der Flagge der Cayman Islands.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Getreidefrachter lief in Columbia River auf Grund
    (25.04.2005) - Am frühen Morgen des 22. April lief der 625 Fuß lange Bulkcarrier "Liberty Glory" auf eine Sandbank im Columbia River 12 Meilen unterhalb von Portland, Oregon. Drei Schleppern gelang es, den Havaristen, der mit rund 100 Fuß Rumpflänge ins Fahrwasser ragte, freizuschleppen. Grund der Havarie war ein Maschinenversager während einer leichten Kursänderung. Das Schiff war mit einer Ladung von 45.000 Tonnen Weizen für humanitäre Zwecke auf dem Weg nach Afrika. Es lief nach der Strandung Vancouver an, um dort vor Fortsetzung der Reise einer Inspektion unterzogen zu werden.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    "Sedov" lief in Ijmuiden auf Grund
    (25.04.2005) - Am Nachmittag des 22. April lief der russische Viermaster "Sedov" beim Ablegen vom Kreuzfahrtkai im holländischen Ijmuiden bei Niedrigwasser auf Grund. Die beiden Schlepper "Svitzer Marken" und "Titan" waren schnell vor Ort und machten Trossen an dem Havaristen fest. Nachdem er freigeschleppt wurde, setzte er seinen Kurs Richtung Nordsee fort.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Britischer Marineveteran erhält Seebegräbins in Scapa Flow
    (25.04.2005) - Seit vier Jahren liegt das Begleitschiff "Rame Head", 10.000 t, der Royal Navy in Portsmouth vor Anker. Der Veteran war 1945 von North Vancouver Ship Repairs, North Vancouver, British Columbia, noch für Weltkriegszwecke erbaut worden. In Portsmouth wurde es zuletzt noch einer Reihe von Tests unterzogen, doch nun ist das altehrwürdige Schiff am Ende seiner Laufbahn angelangt. Es soll jedoch nicht verschrottet werden, sondern durch die Orkney Dive Boat Operators Associationin Scapa Flow ein Seebegräbnis erhalten. Es soll Grundstein eines unterseeischen Themenparks sein, der einerseits für ungeübte Taucher erreichbar ist, aber erfahrenen Tauchern ebenso die Chance auf anspruchsvolle Wracktauchgänge bietet. Ein Schwesterschiff der "Rame Head" wurde bereits vor Canada versenkt. Dabei konnten einige Fragen bezüglich der Reinigung und Versenkung der "Rame Head" geklärt werden. In Scapa Flow waren 1919 74 Schiffe der Kaiserlichen Marine, die dort interniert waren, von Admiral von Reuter selbst versenkt worden. Heute liegen dort noch drei Schlachtschiff und vier leichte Kreuzer aus der Hochseeflotte auf Grund. Der Rest wurde über Jahrzehnte gehoben und verschrottet. Diese Wracks stellen derzeit noch eine Tauchattraktion dar, verfallen aber nach nun rund acht Jahrzehnten unter Wasser erheblich und gelten als nicht mehr so aufregende Tauchziele. So wuchs die Idee, eine neue Attraktion für den international stark wachsenden Tauchmarkt zu schaffen. Mit der Versenkung werden einerseits marine Lebensräume und andererseits Tauchziele geschaffen. Bis zur Genehmigung allerdings waren über einen Zeitraum von fünf Jahren eine Menge bürokratischer Hürden zu nehmen, wobei die Versenkung der "Scylla" in Whitsand Bay vor Plymouth die Dinge voranbrachte und Zweifel zerstreute. Der Vorteil am Wrack der "Rame Head" wird sein, dass ihre Position, Versenkungstiefe und Tidenkonditionen vorab bestimmt werden können und so komfortable Tauchgänge ermöglichen. Gleichzeitig würde der Druck auf die anderen Wracks nachlassen. Würde jetzt nicht für Nachschub gesorgt, so fürchtet man auf den Orkneys, würde es in wenigen Jahrzehnten keinen Tauchtourismus mehr dort geben. Unangetastet bleibt in jedem Fall ein Schlachtschiffwrack: Die im 2. Weltkrieg von "U 47" versenkte "Royal Oak" steht als Seegrab unter Schutz und darf nicht betaucht werden.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Frachter überlief unbeleuchtetes Flüchtlingsschiff - mehrere Tote
    (25.04.2005) - In der Nacht zum 25. April wurde vor der ostägäischen Insel Chios ein Boot mit mehr als 30 Flüchtlingen von einem bislang unbekannten Schiff gerammt. Als das ohne Beleuchtung fahrende Schiff auf seinem Weg von der türkischen Ägäisseite vermutlich von einem Frachter übergelaufen wurde und sofort danach sank, kam ein Mensch ums Leben, sechs weitere Insassen des Bootes wurden vermisst. 25 Insassen wurden von der griechischen Küstenwache gerettet.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Containerfrachter nach Kollision sinkend auf Riff gesetzt
    (25.04.2005) - In der Nacht vom 21. zum 22. April lief der Containerfrachter "MSC Katie" auf ein Riff vor Mauritius. Zuvor war mit dem in Frachter "Nordsun" die in Charter von Maersk-Seeland/Safmarine lief, in eine Kollision verwickelt. Die Kollision ereignete sich gegen 23.20 Uhr, als die "Nordsun" ohne Lotsenberatung nach Port Louis einlief. Sie prallte mit der ebenfalls auslaufenden "MSC Katie" zusammen und wurde auf den vorderen drei Metern schwer beschädigt. Die "MSC Katie" wurde auf Höhe des Maschinenraums getroffen und in einem Bereich von 10x2 Metern an zwei Stellen oberhalb und unterhalb der Wasserlinie aufgerissen. Der Maschinenraum begann sofort vollzulaufen, wodurch der Antrieb des Schiffes ausfiel. Auch Laderaum VII lief voll. Dem Lotsen aus Mauritius blieb keine Wahl, als das antriebslose Schiff mit letzter Kraft auf ein Riff zusetzen und damit einen Untergang abzuwenden. Am Morgen des 22. April untersuchten Taucher das nicht unmittelbar gefährdete Schiff, um die Möglichkeiten zur Abdichtung des Lecks zu prüfen. Danach begannen Arbeiten zum Abdichten der Lecks. Bereits am 5. September vergangenen Jahres waren zwei Schiffe derselben Reedereien kollidiert: Nach Bruch der Ankerketten war in schwerem Wetter die "Nordbeach" vor Durban gegen die ebenfalls vor Anker liegende "MSC Lauren" gedriftet. Die Reederei der "MSC Katie" gab mittlerweile an, dass ihr Kollisionsgegner mit hoher Geschwindigkeit eingelaufen sei, ohne die "clearance" der "MSC Katie" gehabt zu haben. Die Möglichkeiten zum Ausweichen seien im engen Fahrwasser gering gewesen. Die "Nordsun" gehört der Reederei Nord Klaus E. Oldendorff und ist unter Limassol-Flagge registriert.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Deutscher Frachter auf Falklands gestrandet
    (25.04.2005) - Am 22. Aprl lief der deutsche Frachter "Nova Scotia", 6.060 tdw, im Bereich der Falkland-Inseln im Südatlantik auf Grund. Das Schiff gehört der Thien & Heyenga GmbH in Hamburg und wurde 1983 erbaut.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Fähre vor Livorno auf Grund gelaufen
    (25.04.2005) - Am Abend des 20. April lief die Fähre "Moby Rider" beim Auslaufen aus Livorno mit Fahrtziel Olbia gegen 20 Uhr auf Grund. Der Lotse war bereits von Bord gegangen, als sich das Unglück kurz nach Verlassen des Hafens ereignete. Die Fahrgäste wurden von Bord evakuiert und in einem Hotel in Livorno untergebracht. Unbestätigten Meldungen zufolge hatte derselbe Kapitän das Kommando, der vor einiger Zeit mit der Moby Magic" bereits havariert war.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Binnenschiffskapitän beging nach Kollision Fahrerflucht
    (25.04.2005) - Beim Anlegen in der Schleuse Hofen rammte ein Binnenschiff aus Trennfurt/Main am 20. April gegen 19 Uhr eine Mole. Dabei wurde ein Dalben geknickt, an einigen Stellen zerprang der Beton. Auch das Schiff wurde beschädigt. Der Schaden beläuft sich auf zirka 10.000 Euro. Der Kapitän legte anschließend ohne den Unfall zu melden ab und nahm Kurs auf Oberesslingen. Nach Zeugenhinweisen ermittelten Beamte der Wasserschutzpolizei Stuttgart das Schiff und fanden es bei der Schleuse Oberesslingen. Der Steuermann war gerade dabei, die bei der Kollision mit dem Dalben entstandenen Schäden am Schiff zu reparieren. Der Schiffsführer muss nun mit einer Anzeige rechnen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Seilfähre nach Kollision lahmgelegt
    (25.04.2005) - In der Nacht zum 21. April erfasste ein Arbeitsponton das Zugseil der Kanalfähre Siebeneichen im Elbe-Lübeck-Kanal, riss es durch und verursachte einen erheblichen Schaden an der Fähre, die möglicherweise für Monate ausfällt, denn durch den gewaltigen Druck wurde auch das Getriebe der Fähre beschädigt. Das Schiff selbst wurde gegen das Ufer gedrückt und muss nun in eine Werft. Auf der Suche nach Ursachen für die Kollision zwischen dem Zugseil der Arbeitsplattform haben suchten Polizeitaucher den Grund des Kanals erfolglos ab. Knapp eine Stunde lang tasteten sich die vier Polizeitaucher mehrfach am Grund entlang. Lediglich zwei vermutlich gestohlene Fahrräder fanden die Taucher in unmittelbarer Ufernähe. Normalerweise liegt das Seil außerhalb der Betriebzeiten schlaff am Kanalgrund. Die Wasserschutzpolizei sieht sich nach den Tauchgängen in ihrer Vermutung bestätigt, dass der Kapitän der Plattform für den Unfall verantwortlich ist. Vermutlich hat der Kapitän mindestens einen Stempel, der die Plattform während der Arbeiten am Grund fixiert, nicht vollständig eingefahren. Die Plattform der Firma Hülskens aus Wesel war auf dem Weg zu Arbeiten an der neuen Kanalbrücke in Lankau. Vorerst sollen Passagiere mit einem Ruderboot über den Kanal transportiert werden. Dafür muss das betagte Boot unter anderem noch mit Schwimmwesten und einem neuen Boden ausgestattet werden.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Fischer lag tot neben seinem gekenterten Boot
    (25.04.2005) - Am 22. April hat eine Coast Guard-Crew aus Fort Macon einen toten Fischer am Strand von Shackleford Banks, North Carolina, geborgen. Die Leiche war zusammen mit einem gekenterten 22-Fuß-Boot sowie Trümmern entdeckt worden. Weil nicht klar war, ob sich noch weitere Personen im Boot befunden hatten, wurde ein Rettungsboot sowie ein Hubschrauber zu einer Suchaktion entsandt. Es stellte sich aber heraus, dass der 44-jährige Fischer am 21. April allein aus Dudley's Marina in Swansboro ausgelaufen war. Er wurde an Bord des Hubschraubers gebracht und ins Cartaret Hospital gebracht.April 22, 2005
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Rettungshubschrauber barg drei Schiffbrüchige
    (25.04.2005) - Am Abend des 22. April wurden drei Personen von einem Rettungshubschrauber von Bord ihres im Mispillion River gestrandeten 25-Fuß-Bootes gerettet. Das Schiff war gegenüber von Cape May auf Grund gelaufen und dann leckgeschlagen. Wenig später brach der Funkkontakt ab. Ein Küstenwachboot lief aus Cape May au. Als der Rettungshubschrauber eintraf, hatten sich die Schiffbrüchigen bereits auf eine Felsmole in der Flussmündung geflüchtet. Er winschte sie auf und brachte sie ins Training Center Cape May. Von dort kamen sie wegen leichter Unterkühlungen ins Burdette Tomlin Hospital in Cape May
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Shrimpfänger sank vor Houston Ship Channel
    (25.04.2005) - Am 23. Mai sank gegen 15 Uhr der 40 Fuß lange Shrimpfänger "Alicia Lynn" nahe des Houston Ship Chanmnel, nachdem er mit einem Gegenstand kollidiert und leckgeschlagen war. Zuvor gelang es der zweiköpfigen Crew, das Boot aus dem Fahrwasser zu bringen. Sie wurden von einem Boot an Bord genommen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Ein Toter bei Untergang von Longliner
    (25.04.2005) - Am Abend des 22. April funkte der Longliner "Tania Dee" vor dem Cape of Ommaney 60 Meilen südlich von Sitka Alaska Notrufe. Aus Sitka stieg ein Hubschrauber der Küstenwache auf und war 25 Minuten später gegen 20 Uhr vor Ort. Er fand eine leere Rettungsinsel, ein Trümmerfeld und aufgeschwommenes Öl. 20 Minuten später gelang es, zwei Männer in Überlebensanzügen im Wasser auszumachen. Der Kutter "Christina" barg einen der beiden aus dem Wasser, ein Rettungsschwimmer des Hubschraubers den zweiten, der bewusstlos geworden war. Er wurde nach Sitka geflogen und ins Edgecumbe Hospital eingeliefert, wo aber nur noch sein Tod festgestellt werden konnte. Der andere Schiffbrüchige sollte nach Einlaufen der "Christina" in die Red Fish bay von einem Flugzeug aufgenommen werden. Er befand sich in guter Verfassung. Der Untergang der "Tania Dee" ereignete sich bei Windgeschwindigkeiten an die 30 Knoten und 20 Fuß hohen Wellen bei klarer Sicht.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Passagierschiff fing Feuer
    (25.04.2005) Ein Passagierschiff, auf dem sich zehn Personen befanden, hat am Sonntagvormittag im Bereich der Schiffsschleuse Wilhering auf der Donau Feuer gefangen. Verletzt wurde niemand, der Schaden dürfte aber beträchtlich sein. Das gab das Landesfeuerwehrkommando Oberösterreich am Sonntag bekannt.
    Auf dem Schiff, das Richtung Passau unterwegs war, befanden sich neun Erwachsene und ein Kind, so die Feuerwehr. Einige Passagiere sind angehende Schiffsführer und wollten bei der heutigen Fahrt das Durchqueren einer Schleuse üben. In diesem Moment brach aus noch ungeklärter Ursache ein Brand in der Nähe des Tanks aus. Die Passagiere flüchteten auf das Oberdeck.
    Kurz nach der Schleuse konnte das Schiff anlegen und die Passagiere gingen von Bord. Es gab keine Verletzten, der entstandene Schaden dürfte aber beträchtlich sein. Die genaue Brandursache soll von Sachverständigen geklärt werden.
    Quelle: Peter O.Walter

    Vier Vermisste nach Frachteruntergang
    (21.04.2005) - Am 20. April sank vor der nordisraelischen Käste ein syrischer Frachter auf dem Weg von Ãgypten in die Türkei. Drei Besatzungsmitglieder konnten nach dem Notruf des Schiffes von einem anderen gerettet werden. Nach vier Vermissten suchten Einheiten der israelischen, amerikanischen und französischen Marine bislang ohne Erfolg. Die Suche sollte am 21. April fortgesetzt werden
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Deutsches U-Boot rammte Schleusenmauer
    (21.04.2005) - Beim Auslaufen aus der Emder Seeschleuse kollidierte das neue "U 32" der Bundesmarine am 20. April mit der Seeschleuse. Das Heck schlug gegen die Schleusenmauer, wobei der sogenannte Drahtfänger beschädigt und abgerissen wurde. Dieser Schutz der Schraube musste in stundenlanger Arbeit von Tauchern repariert und neu montiert werden. Am Abend konnte die reparierte U 32 zu ihrer zweiten Testphase in die Nordsee fahren. Sie soll vor Norwegen in den nächsten drei Wochen durch die Thyssen-Nordseewerke erprobt werden. Das zukünftige Boot der Bundesmarine ist eines von insgesamt vier, die die U-Bootsflotte verstärken sollen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Veteranenschiff "Schaarhörn" von Fähre gerammt
    (21.04.2005) - Am 19. April um 6.26 Uhr rammte die Hadag-Fähre "Wolfgang Borchert" beim Anlegen an der Hamburger Norderelbstraße die ehemalige Hamburger Senatsyacht "Schaarhörn", 140 BRT. Dabei wurde die Reling der 44,6 Meter langen und 6,8 Meter breiten "Schaarhärn" an Steuerbordseite auf einer Länge von vier Metern eingedräckt. Drei an Bord befindliche Besatzungsmitglieder blieben unversehrt. Die "Schaarhörn" war an ihrem Stammliegeplatz am Ponton neben dem Theaterzelt vertäut gewesen, als die Fähre aus dem Reiherstieg kam. Die Unfallursache war gestern abend noch nicht geklärt. Menschliches Versagen ist offenbar nicht auszuschließen Tragisch: Die "Schaarhörn" war gerade vom "Schiffs-TÜV" von der Norderwerft gekommen. Nun geht es wieder an die Arbeit: Die beschädigte Reling muss herrausgeschnitten und ersetzt werden. Die Arbeiten sollen zur Freude der "Schaarhörn"-Besatzung von Arbeitern der Norderwerft direkt am Ponton erledigt werden. Das Schiff war seit 1908 als Peildampfer und fär Repräsentationszwecke des Hamburger Senats eingesetzt worden. Als Vermessungs- und Bereisungsschiff war es bis 1972 von Cuxhaven aus tätig. 1973 wurde es nach England verkauft und bis 1979 in Newcastle gastronomisch genutzt. 1990 wurde das mittlerweile stark verfallene Schiff aus Mitteln des Commerz-Collegiums zu Altona gekauft und an Bord eines Dockschiffes nach Hamburg überführt. 1993 wurde es als erstes Schiff in die Hamburger Denkmalliste aufgenommen. Von 1990 bis 1995 wurde das Schiff als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme durch Jugend in Arbeit Hamburg e.V. auf der Vereinswerft im Hamburger Binnenhafen restauriert. und wird seit Ablieferung am 25. Mai 1995 von einer ehrenamtlich tätigen Besatzung als fahrendes Museum in Betrieb gehalten.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Küstenwachboot gesunken
    (21.04.2005) - Am Morgen des 20. April sank ein 18 Fuß langes Arbeitsboot der amerikanischen Küstenwache in der Spirit Lake Region auf dem St. Louis River. Die 4-köpfige Besatzung war gerade dabei, Navigationsbojen im Fluss auszusetzen, als sie einen Wassereinbruch bemerkte. Trotz aller Bemühungen, des eindringenden Wassers Herr zu werden, konnte sie den Untergang nicht mehr verhindern und schwamm zu einer nahegelegenen Marina. Alle trugen Überlebensanzüge und überstanden das Unglück unverletzt. Das Boot lag in sieben Fuß Wassertiefe und soll von einer lokalen Bergungsfirma in Zusammenarbeit mit der Küstenwache gehoben werden. Die bereits eingeleiteten Arbeiten wurden zur Nacht hin unterbrochen. Die Unglücksursache ist noch ungeklärt..
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Kutter fuhr in Gebüsch
    (21.04.2005) - Am 18. April lief der Kutter "Karen Jean" auf dem Weg von Wrangell nach Ketchikan nahe Sitka, Alaska, auf Grund. Das Schiff kam mit leichter Backbordschlagseite auf Felsboden so nah am Ufer zu liegen, dass Zweige auf dem Vorschiff auflagen. Das Schiff schlug nicht leck. Auch die vierköpfige Crew blieb unversehrt. Der Havarist wurde mit Leinen gesichert, einige Habseligkeiten an Bord des Schwesterschiffes "Little Lady" gebracht. Die Besatzung der "Karen Jean" ging ebenfalls an Bord der "Little Lady", bis ihr Schiff mit der Flut am 19. April wieder freikam.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Yachtschaden nicht versichert
    (21.04.2005) - Vor dem Landgericht Mänchen wurde jetzt die Klage eines Skippers abgewiesen, der von seiner Versicherung einen Schaden von 160.000 EUR ersetzt haben wollte, den sein Boot erlitten hatte. Das Schiff war Ostern 2002 vor Kroatien auf ein nicht kartiertes Hindernis gelaufen und schwer beschädigt worden. Der Schiffsführer hatte aber nur einen Bodenseefährerschein. Ein gültiger Bootsführerschein des Schiffsführers sei aber Voraussetzung des Versicherungsschutzes, urteilten die Richter. Der Kläger konnte sich auch nicht nicht darauf berufen, dass zum Unfallzeitpunkt sein Cousin das Schiff geführt habe, der den erforderlichen Führerschein besessen hätte. Anders als beim Führen eines Autos sei der Schiffsführer derjenige, der nach den objektiven Umständen die Kommandogewalt äber das Schiff hat.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Anklage gegen betrunkenen Tankerkapitän
    (21.04.2005) - Knapp zehn Monate nach dem Untergang des Schwefelsäure-Tankers "Ena II" hat die Staatsanwaltschaft Hamburg Anklage gegen den Schiffsfährer erhoben. Der 37 Jahre alte Kapitän muß sich demnach wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs und fahrlässiger Gewässerverunreinigung verantworten. Bei Verurteilung drohen ihm bis zu fünf Jahre Haft. Nach der Kollision der "Ena II" mit dem Containerschiff "Pudong Senator" waren am 28. Juni 2004 aus dem am Liegeplatz gekenterten Tanker 959 Tonnen Schwefelsäure ausgelaufen. Laut Staatsanwaltschaft hatte der Schiffsführer beim Unfall 2,19 Promille Alkohol im Blut. Er sei entgegen der Hafenverkehrsordnung beim Einfahren in den Waltershofer Parkhafen links gefahren. Für die Ermittler ist nach monatelangen Recherchen klar, dass der Schiffsführer nicht nur betrunken war, sondern auch schwere Fahrfehler begangen und die Vorfahrtsregeln verletzt hatte. Um 18.22 Uhr jenen Tages war es zur folgenschweren Kollision gekommen, nach der es der Havarist noch in den Petroleumhafen schaffte, um dort dann zu kentern. Die komplizierte Bergung dauerte eine Woche.
    Quelle: Tim Schwabedissen

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