EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Seenotfälle
Archiv Juni 2007

Last update: Freitag, 01. Juni 2007, 14:19 Uhr

    Fähre rammte Mole in Hanstholm
    (30.06.07) Die Fjord Line Fähre "Atlantic Traveller" ist am Morgen des 28.6. auf die östliche Pier im Hafen Hanstholm aufgelaufen. Die Kollision verursachte einen Riss von ca. 4-5 Meter Länge in der Außenwand oberhalb der Wasserlinie an der vorderen Steuerbord-Seite. Die Fähre kehrte sofort an die Anlegestelle in Hanstholm zurück. Alle Passagiere wurden informiert und konnten die Fähre verlassen. Inspektoren von Det Norske Veritas haben am Morgen in Zusammenarbeit mit der Reederei mit der Untersuchung des Schadens begonnen. Einige der wasserdichten Luftkammern müssen ausgetauscht werden und etwa 15 m² Stahl muss ausgebessert und ausgetauscht werden. Die Reparatur wird voraussichtlich 7 Tage in Anspruch nehmen, und wird in Hanstholm durchgeführt. Alle Abfahrten bis zum 4. Juli mussten abgesagt werden. Ursache der Kollision waren orkanartige Windboen, die das Schiff gegen die Mole gedrückt haben.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Drei Trossen zur "Pasha Bulker" gebrochen
    (29.06.07) Der nächste Bergungsversuch für die "Pasha Bulker" soll am Abend des 30.6. stattfinden. Im ersten Anlauf waren drei Anker gebrochen. Um 7 Uhr morgens des 29.6. brach mit explosionsartigem Knall die Trosse zum Schlepper "Pacific Responder", ein halbe Stunde später auch eine Trosse zu einem der ausgelegten Anker. Zuvor war bereits die Verbindung zur "Keera" gebrochen. Nun ist nur noch die "Woona" mit dem Bulker verbunden. Bis zum Hochwasser, das 1,9 Meter hoch um 20.13 Uhr des 30.6. auflaufen soll, sollen die gebrochenen Verbindungen wiederhergestellt werden. Der in der Brandung aufstoßende Frachter soll bis dahin wieder mit Ballastwasser stabilisiert werden. In Newcastle wird stürmisches Wetter erwartet.
    Insgesamt wurde im 1. Anlauf das Schiff neun Grad gedreht. Der Seeanker wurde zur Untersuchung von der "Pacific Responder" in den Hafen gebracht. Deren Trosse soll am 30.6. mithilfe eines Helikotperws wieder verlegt werden. Die "Keera" soll bereits am 29.6 . wieder festmachen.
    Im Rumpf des Frachters ist ein Leck entstanden, dessen Größe aber unbekannt ist. Die Bergungsarbeiten können sich noch länger hinziehen. Das günstige Gezeitenfenster ist noch bis zum 4.7. offen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Yachten vor England in Seenot
    (29.06.07) Vor England kam am 28.6. es zu mehreren Yachtunfällen. Die "Ralhala" kolldierte am Morgen des 28.6. mit dem Frachter "The Indempendent" vor Cornwall nahe der Lizard Halbinsel. Die Küstenwache schickte ein Boot aus Falmouth, dass den Skipper der Yacht unversehrt ausmachte. Die "Ralhala" wurde nur leicht beschädigt. Bei 8 Bf geriet gegen in der irischen See die 33 Fuß lange Yacht "Sirius" auf dem Weg vom Mull of Galloway nach Holyhead gegen 16.15 in Schwierigkeiten. Das RNLI-Boot aus Peel schleppte die vier Meilen vor der Küste trreibende Yacht nach Peel ein. In einer hohen Welle wurde gegen 17.50 Uhr eine Frau auf einer Yacht 15 Meilen südwestlich der Isle of Man bewusstlos geschlagen. Das RNLI-Boot aus Port St. Mary und ein Rettungshubschrauber kamen dem Boot zu Hilfe. Die 50-jährige wurde vom Rettungsboot abgeborgen und anschließend vom Helikopter aufgwinscht und ins Hospital auf der Isle of Man geflogen. Das Port St Mary-Rettungsboot setzte dann einen Rettungsmann auf die Yacht über, damit er gemeinsam mit der verbliebenen Crew das Boot in den Hafen bringen konnte.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Sportboot vor Portsmouth gerettet
    (29.06.07) Am 28.6. um 12.30 rettete die US Coast Guard zwei Personen von dem sinkenden, 23 Fuß langen Bayliner-Sportboot "Swamp Yankee". Dieses war in der Einfahrt von Portsmouth leckgeschlagen. Ein 25-Fuß-Rettungsboot lief aus und war um 11.20 Uhr vor Ort. Es barg die beiden Männer ab und begann das Boot zu lenzen. Auch ein Feuerlöschboot kam zu Hilfe. So konnte die "Swamp Yankee" über Wasser gehalten und in die Pierces Island Marina eineinhalb Meilen nördlich von New Castle eingeschleppt werden. Als das Boot aus dem Wasser gezogen worden war, wurde ein Riss im Heck als Verursacher des Wassereinbruchs ausgemacht.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Frachter rammte Brücke
    (29.06.07) Am Vormittag des 28.6. kollidierte das Kümo "Linn Kristin", 597 BRZ (IMO Nr. 5048083), mit einer Straßenbrücke im norwegischen Drammen. Dabei wurde der Vormast des Schiffes abgeknickt. Die "Linn Kristin" lief nach Drammen ein, wo technische Untersuchungen und eine Vernehmung der Crew gestartet wurden. Die 1962 erbaute "Linn Kristin" war erst wenige Tage zuvor in Svelvik auf Grund gelaufen. Sie gehört der Chainco AS.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Kran schlug gegen Hochspannungsleitung
    (29.06.07) Am 26.07.2007 gegen 20:55 Uhr ereignete sich auf dem Datteln-Hamm-Kanal bei Lünen ein Schiffsunfall. Der Kapitän eines niederländischen Binnenschiffes wollte mit dem Bordkran seinen Pkw auf dem Schiff umsetzen. Dabei übersah er eine über dem Kanal verlaufende Hochspannungsleitung. Der Kran knickte ab, und der Pkw stürzte in den Kanal. Er ging jedoch nicht unter, da er noch im Krangeschirr hing. Die Wasserschutzpolizei Datteln sperrte sofort den Kanal für die Schifffahrt und sicherte die Schadensstelle ab. Die Feuerwehr Dortmund konnte mittels Autokran den Pkw bergen. Der Kran des Schiffes blieb durch den Anstoß in einer Stellung stehen, die es dem Schiffsführer unmöglich machte, weiterzufahren. Daher wurde er abgebrannt und an Deck verstaut.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    "Atlantic Seahunter" liegt auf der Seite
    (29.06.07) Nur noch die Steuerbordseite des Trawlers "Atlantic Seahunter" ragte aus dem Wasser, nachdem sich das im Rohbau befindliche Schiff des Clearwater Seafoods Income Fund aiuf dem Weg von der Bauwerft zu einem nahen Trockendock in Taiwan 90 Grad auf die Seite legte. Das Wrack wurde von einem Ölschlängel umgeben. Das Schiff sollte ursprünglich Ende des Jahres an die Eigner in Halifax abgeliefert werden.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Mehrzweckversorger "Athena" gesunken
    (29.06.07) Der am 27.6. um 5.25 Uhr in Schwierigkeiten geraten Versorger "Athena" der Bourbbon Flotte ist gesunken. Das Schiff hatte Wassereinbruch im Maschinenraum erlitten, als es 15 Meilen vor der kongolesischen Küste stand zwischen den Ölfeldern von Likouala and East Tchibouela. Die 26 Crewmitglieder und 37 Techniker waren vorsorglich evakuiert und das Schiff von der "Achille" in Schlepp genommen worden. Vor Pointe Noire sollte das Schiff gelenzt und dann in ein Trockendock gebracht werden. Wegen schlechter Wetterbedingungen mussten die Arbeiten am Schiff in der Nacht zum 28.6. gestoppt werden. Das Schiff sank daraufhin auf 10-15 Meter Wassertiefe und entwickelte über 50 Grad Schlagseite. Smit Salvage wurde unter Kontrakt genommen, das Schiff zu bergen. Die Arbeiten wurden bereits eingeleitet. Eine Untersuchung des Unglücks wurde eingeleitet.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Erster Bergungsversuch an "Pasha Bulker" gescheitert
    (28.06.07) Die Bergung des Bulkcarriers "Pasha Bulker" musste vor Nobby Beach in Newcastle unterbrochen werden, nachdem eine Stahltrosse brach. Die "Keera", einer der drei am Schiff festgemachten Schlepper, war am Bug festgemacht. Als sie versuchte, ihn herumzuziehen, riss die Trosse. Die anderen beiden Schlepptrossen und die drei ausgelegten Anker blieben intakt. Nach dem Fehlschlag verließ die "Keera" die Szene. Mittlerweile sinkt der Wasserstand wieder, sodass ein erneuter Bergungsversuch erst am 29.6. stattfinden dürfte. Die Bergungsarbeiten fanden bei kräftigem Wind und starkem Regen statt.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    "Oceanic" barg Kutter vor Borkum
    (28.06.07) Am Abend des 26.6. geriet der deutsche Fischkutter „Mare Librium“, Heimathafen Sassnitz-Rügen, mit schwerem Ruderschaden vor Holland in Seenot. Mit ausgefallener Maschine trieb das Schiff 28 Seemeilen nördlich von Schiermonnikoog. Der Hochseeschlepper „Oceanic“, der auf Position bei Langeoog lag. wurde um Hilfe gebeten. Die deutsche Seenotleitung (MRCC) in Bremen beorderte außerdem den deutschen Seenotrettungskreuzer „Alfried Krupp“ der Station Borkum zum Havaristen. Die Entfernung betrug rund 42 Seemeilen. Der Kreuzer lief sofort aus und benötigte bei grober See und bei zeitweise sieben Metern Wellenhöhe drei Stunden bis zur Kutterposition. Dort befanden sich jetzt auch das holländische Rettungsboot „Koning Willem I“ sowie zwei holländische Hubschrauber, die daraufhin entlassen werden konnten. Um sechs Uhr des 27.6. gelang es der "Oceanic", eine Schleppverbindung zum Havaristen herzustellen. Der Konvoi nahm Kurs auf Borkum, wo er am späten Mittwoch Vormittag vor dem Südstrand eintraf. Vor Borkum hat die "Oceanic" dem Emder Schlepper „Finn“ den Kutter übergeben. Die "Alfried Krupp" lief gegen 13.30 Uhr wieder ein, der deutsche Hochseeschlepper liegt wieder auf Seeposition.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    "Alexander von Humboldt" rettete Yacht-Crew im Sturm
    (28.06.07) In der Nacht zum 28.6. rettete die Crew des Dreimasters "Alexander von Humboldt" gegen 2 Uhr morgens die Crew der polnischen Yacht "Bloom", die in russischen Gewässern bei bis zu 11 Beaufort in Seenot geraten war. Die im Sturm schwer beschädigte Yacht ging nach der Evakuierung auf Drift. Die "Alexander von Humboldt" setzte ihre Reise nach Danzig mit der geretteten Besatzung fort. Sie wird hier gegen Mitternacht erwartet. Die "Alexander von Humboldt" hatte zuvor gerade an der Kieler Woche teilgenommen und war Teilnehmerin einer Windjammerparade in diesem Rahmen am vergangenen Wochenende.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Vorwürfe gegen Kapitän der "Kloar Kimming" nach Sturmfahrt
    (28.06.07) Die Wasserschutzpolizei ermittelt nach der Sturmfahrt vom 26.6. wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen Kapitän Gessert von der "Kloar Kimming" . Es geht darum, ob er wegen seiner besonderen Verantwortung für seine 275 Passagiere Helgoland überhaupt verlassen durfte. "Für Schiff und Passagiere bestand zu keiner Zeit Gefahr", sagte Reedereisprecherin Birte Dettmers am 27.6. Der Kapitän sei auf der Rückfahrt vom Wetter mit orkanartigen Sturmböen überrascht worden, der Sturm erst für den Abend angekündigt gewesen. Gessert, der seit 21 Jahren zwischen Helgoland und dem Festland wollte vor dem schlechten Wetter herfahren. Mehrere Passagiere erheben indes schwere Vorwürfe gegen die Förde-Reederei Seetouristik (FRS) und haben Anwälte eingeschaltet. Die Seeberufsgenossenschaft inspizierte derweil das Schiff in Bremerhaven und hatte keine Einwände gegen ein Auslaufen, wenn die eingedrückte Scheibe an Steuerbord repariert ist.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Yacht sank nach Brand
    (28.06.07) Am 27.6. geriet nahe Plum Island, Massachussetts, ein 33 Fuß langes Segelboot in Brand. Der Skipper aus Seabrook alarmierte die Küstenwache um 12.45 Uhr und gab an, das Boot aufgeben zu müssen. Die Station Merrimack River entsandte sofort ein 25- und ein 47-Fuß-Rettungsboot. Noch vor deren Eintreffen barg ein 19-Fuß-Motorboot den Schiffbrüchigen. Um 13.05 Uhr wurde er auf ein Küstenwachboot übergeesetzt und zur Station Merrimack River gebracht. Er war unverletzt. Das Boot sank in 33 Fuß Wassertiefe. An der Untergangsstelle entstand ein 50x50 Fuß großes Trümmerfeld mit leichtem Ölfilm.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Bergungsversuch für "Pasha Bulker" gestartet
    (28.06.07) Um 17 Uhr ostaustralischer Zeit begann am 28.6. das Lenzen von Ballastwasser aus der gestrandeten "Pasha Bulker". Damit ist die Bergung in ihrer "heißen Pahse", ein Abschleppversuch sollte um 19 Uhr starten.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Dramatische Evakuierung von russischem Katamaran
    (27.06.07) Gegen 17 Uhr trafen die 7 Geretteten des russischen Katamarans "Taurus II" an Bord eines Helikopters auf dem Flugplatz Skuruzps ein. Ihr Boot hatte um 12.40 Uhr im Sturm 10 Meilen südwestlich des schwedischen Hafens Ystad Notsignale gesendet, nachdem das Ruder ausgefallen war. Der Wind blies zu dieser Zeit mit 22 Metern pro Sekunde, die Wellen waren 6-8 Meter hoch. Das 12 Meter lange Seenotrettungsboot "Sjömanshuset" lief aus Ysatad aus, musste aber später wegen zu schwerer See abdrehen. Um 13.38 war ein Hubschrauber aus Ronneby über dem Schiff und begann mit dem Aufwinschen von dessen Crew. Um 14.22 Uhr war die Evakuierung abgeschlossen. Auch ein dänischer Hubschrauber aus Bornholm war im Einsatz. Unter den Geretteten waren drei Russen und ein Este. Wegen des treibenden Bootes wurde eine Navigationswarnung herausgegeben. Das Rettungsboot "Gad Rausing" aus Skillinge wollte versuchen, es auf den Haken zu nehmen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Wrackrest kommt ins Museum
    (28.06.07) Ein Wrackteil, das in diesem Frühjahr auf dem Strand von French River aufgefunden wurde, soll nun ein wichtiger Bestandteil des P.E.I.'s Shipbuilding Museum in Green Park werden. Die Museum and Heritage Foundation hat ein großes Floss gebaut, auf dem die 2 Tonnen schwere Rumpfsektion zum Strand nahe des Museums verbracht werden soll. Hier wird ein Kran sie auf Land heben. Der Direktor der Stiftung, David Keenlyside, nimmt an, dass es sich um einen Überrest eines um 1850 erbauten Schiffes handelt. Er hofft, den Transport des empfindlichen, rund 10 Metrer langen Fragments in dieser Woche durchführen zu können.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Wrackrest kommt in den Schmelzofen
    (28.06.07) Bergungscrew sind derzeit damit beschäftigt, die letzten Reste des Fahrgastschiffes "Catala" nahe Ocean Shores, Washington, zu zerschneiden, das dort seit dem 1.1.1965 liegt. Im vergangenen Frühjahr hatten Strandgänger entdeckt, dass Öl aus den ansonsten vergessenen und versandeten Resten des 230 Fuß langen Wracks austrat. Daraufhin wurde die komplette Entfernung der Hulk beschlossen, die in einigen Wochen abgeschlossen sein soll. 32000 Gallonen Öl wurden aus den Tanks entfernt. Außerdem kamen zwei Lasterladungen Asbest zusammen. Die Räumungsarbeiten werden 6 Millionen Dollar kosten. Teile des Rumpfes sollen recycelt werden. Die "Catala" wurde 1925 erbaut. 1962 diente sie als Hotel für die Seattle Worlds Fair. Dann riss es sich aber von den Moorings in Ocean Shores los und endete auf dem Strand.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Container gingen im Sturm über Bord
    (28.06.07) In einem zwischen dem 16. und 19 Juni wütenden Sturm in der Arabischen See mit Wellenhöhen bis zu 10 Metern aus verschieden Richtungen verlor der in Trieste beheimatete, 238,9 Meter lange und 32,3 Meter lange 3450-TEU-Containerfrachter "Ital Florida", 36483 BRZ, (IMO Nr.: 9308039, Baujahr 2007) der Rickmers & Cie bei knapp 16 Knoten Fahrt mehrere voll beladene Container und erlitt Seeschlagschäden. Die Schiffsführung gab eine Warnmeldung über die treibenden Ladungsteile heraus.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    "Kloar Kimming" in stürmischer See vor Helgoland beschädigt - mehrere Verletzte
    (27.06.07) Am 26.06.2007 gegen 15:45 Uhr, geriet das 78 Meter lange Seebäderschiff "Kloar Kimming"mit 275 Passagieren an Bord auf der Fahrt von Helgoland nach Bremerhaven kurz nach dem Auslaufen in schwere See geraten. Dadurch stürzten zwei Fahrgäste und zogen sich Kopfplatzwunden zu. Die Verletzten wurden nach dem Erreichen Bremerhavens fünf Stunden später ambulant im Krankenhaus versorgt. Die Brecher schlugen bis hoch aufs Oberdeck. Die Scheibe eines Außenfensters auf der Steuerbordseite wurde eingedrückt und völlig zerstört. Splitter verletzten Passagiere. Zudem wurden fast alle Passagiere während der Passage seekrank. Die Abfahrt für den 27.6. wurde gestrichen. Auch die Abfahrten des „Halunder Jet“ ab Hamburg, Wedel und Cuxhaven wurden für den 27.6. storniert. 440 Passagiere des Schiffes hatten am Vortag auf Helgoland nächtigen müssen, weil das Schiff nicht mehr zum Festland fuhr.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Schnelle Rettung von Skipper in Seenot
    (27.06.07) 345 Meilen östlich von Cape Henry wurde am 25.5. der Skipper der 20 Fuß langen Yacht "Tyche" aus Key West, Florida, von dem Kreuzfahrtschiff "Crown Princess" gerettet. Zuvor hatte die Coast Guard received am Nachmittag ein Electronic Locater Transmitter (ELT) Signal des Bootes erhalten. Die 947 lange "Crown Princess" war eines von mehreren mit dem Automated Mutual Assistance Vessel Rescue (AMVER) ausgerüsteten Schiffen in der Region, die auf den Notfall reagierten. Der Gerettete wird mit dem auf den Bahamas registrierten Schiff nach New York weiterreisen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Schlagseite der "Taharoa Express" noch 12 Grad
    (27.06.07) Die Schlagseite des 146,859-tdw-Bulkcarriers "Taharoa Express" konnte am 26.6. auf 12 Grad reduziert werden. Seit dem 25.6. wurde mit eingeflogenen Pumpen Wasser aus den Laderäumen gepumpt. Die Arbeiten auf dem 1990 erbauten Schiff werden noch mehrere Tage andauern. Die technischen Schiffsmanager von Hachiuma Steamship gaben derweil an, dass am 21.6. die Ladearbeiten des Schiffes vor Taharoa auf Empfehlung des örtlichen Lotsen wegen schlechten Wetters gestoppt wurden und das Schiff auf See geschickt wurde. Dies sei eine übliche Vorgehensweise. Auf dem Weg von Taharoa Bay zur Cook Strait entwickelte das Schiff dann Steuerbordschlagseite, wohl weil freies Wasser, das im Rahmen der Beladungsarbeiten aufgenommen worden war, die Ladung zum Übergehen brachte. Daraufhin kamen Schiffsführung und Lotse überein, dass es das Beste sei, umzudrehen und in der Tasman Bay zu ankern.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Bulker saß im Suezkanal fest
    (26.06.07) Der indische Bulkcarrier "ABG Narayana", 47442 tdw, lief am Morgen des 24.6. nahe Ismailia im Suezkanal auf Grund. Die Navigationssysteme des 1983 erbauten Schiffes waren offenbar ausgefallen. Das Schiffsmanagement Eurasia Maritime Management in Mumbai sagte, es habe aber keinen Maschinenausfall gegeben. Der Handymax Bulker war auf Sydkurs mit einer Ladung Eisenschrott von der Türkei nach Qatar unterwegs. Er hatte einen Lotsen und Schleppereskorte, als er vom Kurs abkam und zeitweilig festsaß. Sieben Tanker auf Nordkurs hatten ihre Reise für zwei Stunden zu unterbrechen. Die "ABG Narayana" konnte ihre Reise fortsetzen, nachdem sie wieder flott war. Sie gehört der ABG Shipping in Mumbai.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Bergung der "MSC Napoli" für den 2.7. geplant
    (27.06.07) Der Containerfrachter "MSC Napoli" soll ab dem 2.7. wieder flottgemacht werden. Smit International sagte, an diesem Morgen würde damit gestartet und nach Hoffnung der Berger binnen 24 Stunden Erfolg erzielt. Die "MSC Napoli" war am 20.1. vor Sidmouth auf Grund gesetzt worden. Die Berger sind zuversichtlich, dass das Schiff in einem Stück hochkommt. Ein Unsicherheitsfaktor für die Pläne ist das Wetter, das zu einem Aufschieben des Bergungsversuches führen kann, wenn es nicht ruhig ist. Das weitere Vorgehen mit dem Wrack ist noch unklar. Eine Option ist, es auf hohe See zu schleppen und dort zu versenken.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Zweimaster auf der Schelde gestrandet
    (27.06.07) Am Morgen des 26.6. lief gegen 9 uhr die norwegische Yacht "Kanjuff" bei stürmischem Nordwest auf den Strand von Wemeldinge auf der Schelde. Der Schlepper "Zephyrus" und die "Mistral", beide in Charter der Multraship Terneuzen, kemen zu Hilfe und brachten den Zweimastrer in schwerer See vom Grund ab. Das Schiff war mit acht Mann Crew unterwegs von Norwegen nach Spanien.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Deutsches Binnenschiff trieb auf der Schelde
    (27.06.07) In den Mittagsstunden des 26.6. erlitt das deutsche Binnenschiff "Nawatrans 2" auf dem Schifffahrtskanal von Gent nach Terneuzen Maschinenausfall. Es trieb hilflos mitten auf der Wasserstraße. Rasch war Hilfe durch den Schlepper "Drado" da. Er nahm das Schiff auf den Haken und brachte es an den Goese Kai. Bereits am Morgen hatte das Schiff Probleme beim Passieren der Schleuse gehabt und benötigte die Hilfe der "Veborunner" und "VB 6".
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Bergungsversuch für "Pasha Bulker" aufgeschoben
    (27.06.07) Versuche zur Bergung des gestrandeten Bulkcarriers "Pasha Bulker" vor Newcastle Beach wurden auf den Abend des 28.6. verschoben. Starke Winde und drei Meter hohe Wellen haben die Terminänderung verursacht. Bergungsausrüstung konnte zudem nicht rechtzeitig auf Deck des Havaristen klargemacht werden. Der Countdown wird beginnen, wenn Seewasser, das zur Stabilisierung des Havaristen auf dem Grund an Bord genommen wurde, ausgepumpt wird. An Bord des Schiffes sind nach wie vor rund 700 Tonnen Bunkeröl und 100 Tonnen Chemikalien. An der Küste der Hunter Region sind Winde von 70 km/h vorhergesagt. Ein Tief soll die Küste von New South Wales entlangziehen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Hausboot sank in Duisburg
    (27.06.07) Im Binnenhafen von Duisburg sank am 26.6. die "Andrea", ein 20 Meter langer einstiger Kutter, der seine Karriere in den 1940er Jahren als Minenräumer und -leger begann. Seit dem Jahr 2000 hatte es als Wohnschiff eines Hafenmeisters gedient. Nach dem Untergang ragte am Morgen des 26.6. nur noch ein Teil des Ruderhauses aus dem Wasser. Motor- und Dieselöl traten aus und trieben auf der Wasseroberfläche. Erst im ;März hatte ein Niederländer die "Andrea" erworben. Er hatte das im Holzhafen liegende Schiff am vergangenen Wochenende nach Holland überführen wollen. Doch er schaffte nur die gut 200 Meter bis zur anderen Seite der Marina im Innenhafen. Ein Defekt zwang ihn zum Festmachen knapp hinter der Buckelbrücke. Die geplante Reparatur hat sich nun erledigt. Irgendwann vor 4.30 Uhr sank das Schiff. Kurz nach dem Alarm legte die Feuerwehr eine Ölsperre um das Wrack aus. Zur Sicherheit wurden auch am Pier der Marina noch zwei kleine Sperren gelegt. Gegen 8.30 Uhr musste die durch starken Wind verschobene Sperre noch einmal korrigiert werden. Mit einem Spezialvlies versuchten Spezialisten einer Krefelder Firma vom Deck der "Hafag 38", das zentimeterdick auf dem Wasser treibende Motoröl und Dieselöl zu binden und aufzunehmen. Mit Haken fischten sie zudem nach Holzstücken und anderen Dingen, die aus dem Schiff an die Wasseroberfläche gespült worden waren. Wann die "Andrea" gehoben werden soll, stand noch nicht fest. Der Eigner wurde frühestens am Abend vor Ort erwartet. Bis vor kurzem war einer der Hafenmeister Eigner der "Andrea". Im Jahr 2000 hatte er das zu der Zeit ziemlich marode Holzschiff erstanden und für sich und seine Familie zum Wohnschiff umgebaut. Die Nachricht vom Verkauf des Schiffes im Frühjahr löste bei der "Innenhafen Duisburg Entwicklungsgesellschaft" keine Trauer aus. Zwar war das Schiff, auf dem der neue Eigner zu leben plante, seetüchtig gemacht worden, waren die defekte Ruderanlage und der Motor wieder einsatzklar, doch wegen eines Getriebeschadens wollte er es dann doch nicht riskieren, den Rhein zu befahren. Falls eine Reparatur nicht gelänge, sollte das Schiff nach Holland verschleppt werden. Nun muss die "Andrea" erst einmal mit einem Schwimmkran gehoben werden, ehe absehbar ist, ob sie jemals wieder fahrtüchtig gemacht wird. Am bisherigen Liegeplatz der "Andrea" soll Eurogate, ein Büro-, Hotel- und Konferenzgebäude, das mit seiner Fassade die sichelförmig gebogene Uferlinie aufnimmt, entstehen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Niedrigwasser bringt Schlepperwrack zum Vorschein
    (27.06.07) Bei niedrigem Wasserstand kam im Lake Superior Provincial Park das Wrack der dort gesunkenen "Columbus" zum Vorscein. Im Hafen von Gargantua sind nun Kessel und Maschinenteile des Schiffes sichtbar geworden. Der Lake Superior führt derzeit erheblich weniger Wasser als normal. Gargantua Harbour war einst ein lebhafter Hafen mit großem Becken und zahlreichen Schiffsanläufen. Am 10.9.1909 fing hier der 150 Fuß lange Holzschlepper "Columbus" Feuer. Um das Hafenbecken und umliegende Häuser nicht zu gefährden, wurde die "Columbus" losgeworfen. Sie driftete umher, bis sie auf Grund lief und bis zur Wasserlinie abbrannte.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Boot sank vor Tybee Island
    (27.06.07) Vor Tybee Island sank am 22.6. ein 60 Fuß langes Sportboot. Nur noch Teile der Aufbauten ragten aus dem Wasser- Bei Instandsetzungsarbeiten am Fort Pulaski est am 22.6. bemerkt worden, dass das Boot gegen eine Brücke getrieben war. Es dauerte einige Zeit, das Boot von der Brücke freizubekommen. Es wurde dann zu dem Liegeplatz verbracht und verankert, wo es dann sank. Der Eigner begann, Angebote für eine Bergung einzuholen. Der Zeitpunkt ist noch unklar.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Pontonboot kippte über Damm
    (27.06.07) In der Nacht zum 25.6. strandeten vier Personen auf einem Pontonboot auf einem Damm in Austin. Die vier waren auf einer Ausflugstour, als der Motor ausfiel. Der Ponton saß eine Viertelstunde auf dem Damm fest, während Feuerwehrmänner versuchten, die Bootsfahrer zu befreien. Das achtere Ende konnte angehoben werden, so dass der Ponton über die Dammkrone kam. Danach sank der Ponton im Fluss. Die Ausflügler samt Hund wurden gerettet.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Schiff imt 15 Personen vor Nissan vermisst
    (27.06.07) 15 Menschen wurden vor Nissan Island in Bougainville vermisst. Ihr Boot gehört dem Bougianville Health Department. Es war am 18.6. mit fünf Passagieren und Medokamenten an Bord zu den Nissan Atollen aus Buka ausgelaufen. Es sollte am Abend des 24.6. mit 15 Personen zurückkehren. Grenzpatroullien auf den Solomon Islands und anderen Gebieten wurden alarmiert, nach dem Schiff oder seinen Insassen Ausschau zu halten. Ein Rettungsteam leitete eine Suchaktion auf hoher See ein.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Gestrandeter Tanker nach einem Jahr geborgen
    (27.06.07) Der vor Myanmar gestrandete Tanker "Bina", 2200 tdw, ist nach einem Jahr geborgen worden. Das Schiff war auf dem Weg von Jakarta nach Chittagon in der Bucht von Bengal am 2.7.2006 im Sturm auf eine Sandbank gelaufen. 120 Menschen gruben einen Kanal ins tiefere Wasser, der nun von Monsunregen gefüllt wurde. Ein indonesischer Schlepper machte am 8.6. den Tanker wieder flott. Dann gelang es, den Havaristen in die Gewässer von Myanmar nahe Lape Island zu bringen. Die 13-köpfige Besatzung war bereits krz nach der Strandung vo ndem Schlepper "Seabird Badamya" gerettet worden, doch alle folgenden Versuche, das Schiff mithilfe von Schleppern aus Singapur und Indonesien zu bergen, waren gescheitert. Derzeit befindet sich die "Bina" auf Schleppreise nach Indonesien zurück. Sie gehört der Australia-Bangladesh Trading Company.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Kollision in Novorossiysk
    (27.06.07) Im Hafen von Novorossiysk kollidierte der maltesische Frachter "Clipper", 6066 BRZ (Manager Chian Denizcilik Petrol, IMO 8802337), mit dem 1978 erbauten Tanker "Desna", 893 BRZ (Manager Novorossiysk Sea Commercial Port, IMO 8899794), der am Liegeplatz 4 festgemacht war. Die 1987 erbaute "Clipper" ging nach der Havarie zu Untersuchungen im Hafen vor Anker.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Schiffsneubau gekentert
    (27.06.07) Ein 50 Millionen Dollar teures Greiferschiff, das für Clearwater Seafoods Income Fund erbaut worden war, kenterte und sank bei der Verschleppungvon einer Werft in Taiwan in ein naheglegenes Schwimmdock in flachem Wasser. Die an die 40 Arbeiter an Bord wurden nicht verletzt und konnten das Schiff vor dem Untergang räumen. Die Ablieferung des Schiffes wird sich dadurch verzögern. Das Schiff hatte Ende des Jahres in Kanada eintreffen sollen. Experten wurden aus Singapur und Japan zur Untersuchung des Schadens und der Bergungsmöglichkeit eingeflogen. Im Dezemb er 2006 war ein anderes Schiff von Clearwater, die "Atlantic Pursuit" durch Wellenschlag am Brückenhaus beschädigt worden. Es musste nach St. Johns zur Reparatur eingeschleppt werden.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Kreuzfahrtschiff vor Grönland gestrandet
    (27.06.07) Am 27. Juni lief das unter Bahamas-Flagge registrierte Passagierschiff "Quest", die ehemalige "Disko 2" und "Saqqit Ittuk", vor Godhavn, Gröland, auf Grund. Das Schiff saß bei ruhiger See hoch und trocken auf einer Sandbank. Weil es Schlagseite hatte, wurden die 52 Passagiere und 2 Guides vorsorglich evakuiert und in einer Sportarena untergebracht. Die Crew des Doppelhüllenschiffes blieb an Bord. Es wurde gehofft, dass es mit höherem Wasserstand am 28.6. wieder flottgemacht werden könnte. Die Fahrgäste waren Dänen. Die Reiseleitung von Albatros Travel wollte die Passagiere, die auf Walsafari waren, auf ein anderes Schiff bringen. Die "Quest" ist unter Management der International Shipping Partners in Florida.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Frachter in Arabischer See evakuiert
    (27.06.07) Die französische "Dupleix" (D 641) und die amerikanische USNS "Kanawha" (T-AO 196) retteten die Crew eines nordkoreanischen Frachters, der am 25.6. um 18.26 Uhr Notrufe in der Arabischen See gefunkt hatte. Es lag instabil vor Anker, hatte einen ausgefallenen Diesel und keine Vorräte mehr an Bord. In 12 Fuß hohen Wellen drohte das Schiff zu sinken. Die Combined Task Force 150 dirigierte die beiden Marineschiffe zur Schiffsposition, um die 13 Inder, 2 Burmesen und einen Mann aus Sri Lanka zu evkzueren. Dies ging nicht mit den Rettungsbooten des Frachters, weswege die Kriegsschiffe eigene Boote einsetzten. Um 9.35 Uhr wurden die Boote der "Dupleix" und "Kanawha" ausgesetzt und nahmen die 16 Seeleute binnen 50 Minuten sicher an Bord. Die unter französischem Kommando stehende CTF 150 ist verantwortlich für Operationen im Golf von Oman, Golf von Aden, dem Roten Meer, der Nordarabischen See und Teilen des indischen Ozeans.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Versorger der Bourbon-Flotte erlitt Wassereinbruch
    (27.06.07) Am Morgen des 26. Juni um 5.25 Uhr geriet das Mehrzweckversorgungsschiff "Athena", das zur Bourbon-Föotte gehört und unter Konrakt der Total E&P Congo steht, in Seenot, nachdem ein technischer Fehler zu Wassereinbruch im Maschinenraum führte. Das Schiff stand 15 Meilen vor der Küste von Kongo und war auf dem Transit von den Ölfeldern von Likouala nach Osttchibouela. Das Schiff wurde vor Anker gelegt und die Maschinenabteilungen abgeschottet. An Bord waren 63 Personen, 26 Mann Crew und 37 Techniker. Sie wurden sofort auf eine Barge von Total evakuiert. Dann wurde die "Athena" von der "Achille", einem weiteren Bourbon-Ankerziehschlepper unter demselben Kontrakt, auf den Haken genommen und auf die Reede von Pointe Noire verschleppt, wo sie um 19 Uhr eintraf. Hier wurde das Wasser ausgepumpt und der Rumpf abgedichtet.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Katamaran vor Schweden in Seenot
    (27.06.07) Schwedische Rettungskräfte haben am 27.6. sieben Besatzungsmitglieder eines russischen Katamarans in Sicherheit gebracht, der bei Sturm und meterhohen Wellen in der Ostsee einen Motorschaden erlitten hatte. Das Schiff hatte gegen Mittag ein Notsignal gesendet. Windböen von mehr als 80 Kilometern pro Stunde und acht Meter hohe Wellen machten eine Rettung des Katamarans rund 35 Kilometer vor der schwedischen Stadt Ystad durch die Marine unmöglich. Ein Helikopter brachte die siebenköpfige Crew schließlich nach Schweden. Unter der Besatzung sind drei Russen und ein Este, über die Nationalität der anderen war zunächst nichts bekannt.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Seenotretter vor Frankreich im Dauereinsatz
    (26.06.07) Der Frachter "Burhou" erlitt am 25.6. im Sturm vor Corbiere Point im Englischen Kanal einen Maschinenausfall und bat um Hilfe. Das St Helier Rettungsboot sowie der Schlepper "Duke of Normandy" liefen aus. Es gelang, die Maschine wieder anzufahren. Das Schiff wurde dann nach St. Helier eskortiert. Das Rettungsboot war kurz vorher erst von einem Einsatz für zwei Yachten zurückgekehrt, die ebenfalls nach St. Helier eingebracht werden mussten. Außerdem ging vor Le Havre ein Mann über Bord, der von einem französischen Rettungshubschrauber gefunden und in ein Hospital in Le Havre geflogen wurde.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Kutter zum dritten Mal in einem halben Jahr geborgen
    (26.06.07) Der Kutter "Abbie Rose" geriet eine Meile vor Tynemouth am 25.6. in Seenot, nachdem der Propeller abgefallen war. Die 2-köpfige Cre wsandte Notrufe aus, woraufhin das RNLI-Boot aus Tynemouth zu Hilfe kam und das Boot einschleppte. Bereits im Februar war die "Abbie Rose" mit Maschinenausfall in Scotswood in Seenot geraten und dann mit demselben Problem vor dem Strand von South Shields. Ein Rettungsmann sagte, er habe es kaum glauben können, dass es schon wieder die "Abbie Rose" gewesen sei, die um Hilfe rief. Einige seiner Crew seien an allen drei Bergungen beteiligt gewesen und würden die Maschine nun in- und auswendig kennen. Ein RNLI-Sprecher ergänzte, dass Seeleute sicher gehen sollten, dass Maschine und mechanische Einrichtungen funktionierten, wenn sie ausliefen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Mutter von Rettungsmann wurde Lebensretterin
    (26.06.07) Im Loch Sween in Argyll wurde am 25.6. um 12.40 Uhr ein Speedboot von einer Welle zum Kentern gebrachtr und die dreiköpfige Crew ins Wasser geschleudert. Die Mutter eines örtlichen Seenotretters sah den Unfall und alarmierte ihren nicht im Dienst befindlichen Sohn. Dieser erreichte mit seinem Boot 16 Minuten später die eine Meile vor der Küste befindliche Unfallstelle. Bei fünf Windstärken gelang ihm die Rettung der Männer, von denen 2 keine Rettungswesten trugen. Wenig später trafen das Islay Rettungsboot und ein Royal Navy Helikopter ein. Die Geretteten wurden in ein Hospital in Lochgilphead eingeliefert. Ein Sprecher der Küstenwache sagte, hätte die Mutter des Rettungsmanns nicht das Unglück bemerkt, hätte es wohl niemand überlebt.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Frachter vor Brunswick freigeschleppt
    (26.06.07) Der bulgarische Frachter "Koznitsa", der am 23.6. neun Meilen östlich der Hafeneinfahrt von Brunswick gestrandet war, konnte am 25.6. gegen 16 Uhr wieder flottgemacht werden. Drei Schlepper aus den Häfen Savannah und Brunswick befreiten den Havaristen. Sie waren kurz vor Hochwasser eingetroffen und hatten den Frachter wenig später flott. Die "Koznitsa" ging für Inspektionen vor Anker. Wenn diese ergeben, dass keine gravierenden Schäden vorliegen, will der Küstenwachleiter von Savannah das Schiff freigeben. Der 612 Fuß lange Frachter gehört der Navigation Maritime Bulgare. Er hattte Getreide in Brunswick geladen und war nach See unterwegs, als er strandete.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Kreuzfahrtschiff rammte Kutter vor Alaska
    (26.06.07) Das Kreuzfahrtschiff "Spirit of Yorktown" kollidierte mit dem in Seattle beheimateten, 58 Fuß langen Kutter "Adirondack". Das Unglück ereignete sich am 25.6. gegen 1 Uhr in der Chatham Strait am Südostende von Catherine Island in Südostalaska. Die Küstenwache bat den vier Meilen entfernt stehenden Kutter "Guardian" zur Hilfeleistung an dem erheblich beschädigten, mit 4 Mann besetzten Kutter, um zu prüfen, ob er Assistenz benötigte. Es war nach dem Zusammenstoß manövrierunfähig. Die "Guardian" schleppte die "Adirondack" dann nach Sitka ab. Hier wurde es am Nachmittag des 26.6. erwartet. Die "Spirit of Yorktown" sollte um 13 Uhr des 26.6. in Petersburg einlaufen und dort inspiziert werden. Es handelt sich um ein 257 Fuß langes Schiff der Cruise West in Seattle mit 40 Mann Crew und Platz für 138 Passagiere. 2006 war das Schiff in Washington auf Grund gelaufen. Es führt ganzjährig Alaskakreuzfahrten und Karibiktouren durch.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Bergungsvorbereitungen für "Pasha Bulker" schreiten voran
    (26.06.07) Bergungsteams haben drei Anker von der vor Newcastle, New South Wales, gestrandeten "Pasha Bulker" aus seewärts ausgelegt und Trossen daran befestigt. Schlepper positionierten die Anker erfolgreich. Wenn alles planmäßig verläuft, könnte der Frachter Ende der Woche freigeschleppt werden. Nun werden Informationen über die Wassertiefen rund um die Strandungsstelle eingeholt. Derzeit arbeiten 20 Menschen auf dem seit dem 8.6. festsitzenden, erst im vergangenen Jahr erbauten 40000-Tonner. Der Bergungsexperte Captain Brett Devine äußerte hingegen Bedenken, dass die Bemühungen fehlschlagen könnten, weil das Schiff zu starke strukturelle Schäden erlitten habe.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Fischer schnitt Finger ab, um sinkendem Boot zu entkommen
    (26.06.07) Ein Fischer, der in seinem sinkenden Boot eingeklemmt war, hat zwei Fingerspitrzen mit seinem Taschenmesser abgeschnitten, um sein Leben zu retten. Das Boot war am 25.6. auf dem oberen Wynooche River auf Fang gewesen, als es in eine Stromschnelle geriet und in eine Anhäufung von Bäumen gedrückt wurde. Das Boot nahm Wasser über und begann zu sinken. Die Hand des 51-jährigen war zwischen Baumstämmen und Boot eingeklemmt worden. Einzige Rettungsmöglichkeit blieb das Abschneiden der eingeklemmten Fingerglieder. Sie wurden später gefunden und sollten dem Fischer im Harborview Medical Center wieder angenäht werden.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Strandung der "Denden" durch Ingenieursfehler verursacht
    (26.06.07) Der Fehler eines Ingenieurs führte zum Maschinenausfall des Frachters "Denden", der seinen Untergang am 23.6. nach sich zog. Das Schiff war am 20.6. um 6.30 Uhr aus New Mangalore ausgelaufen. Der 2. Ingenieur hatte von der dieselbetriebenen Hauptmaschine auf eine ölbetriebene umgeschaltet, bevor die Temperatur auf optimaler Höhe war. Dadurch fiel der Antrieb aus. Das Schiff benutzte nach Aussage von Captain Abraham Kwaw, der nach seiner Rettung in einem örtlichen Hospital behandelt wird, zwei Maschinen, eine, um den Kanal zu kreuzen und eine für die Fahrt auf offener See. Die Temperatur des Öls muss 95 Grad erreicht haben, bevor die 2. Maschine angefahren werden, doch sie hatte erst 40 Grad erreicht. Der Chefingenieur bestätigte dies. Danach ging der Frachter zur Reparatur vor Anker. Die Treibstoffeinspritzung wurde gereinigt und wieder eingebaut, doch die Maschine ließ sich weiterhin nicht anfahren. Der Kapitän, der das Kommando über den Frachter seit 20 Jahren inne hatte, informierte seine Reederei, die ihn anwies, die Einspritzdüsen mit örtlicher Hilfe vor Ort zu reparieren. Am Morgen des 21.6. schickten die Schiffsagenten ein Boot, um die 24 Einspritzdüsen an Land zu bringen. Am 22.6. begannen die Probleme, als der Anker in auffrischendem Wind nicht mehr hielt und es in Richtung Tannir Bhavi, 4 Meilen vor dem Hafen, vertrieb. Nach der Strandung lag das Schiff zunächst acht Grad nach Steuerbord über. Der Kapitän kontaktierte die Reederei, die ihn anwies, das Schiff bis auf eine Restcrew zu räumen. Am 23.6. um 9 Uhr bat der Kapitän die Küstenwache um Hilfe. Doch als deren Eintreffen durch die widrigen Wetterbedingungen auf sich warten ließ, verließen 12 Mann den Havaristen überhastet in einem Boot. Nur 10 Meter vom Frachter entfernt kenterte es in einer hohen Welle. Zwei Mann verloren ihre Rettungswesten, wohl weil sie nicht richtig angelegt waren. Beide ertranken in der Brandung. Als die Schlagseite 18 Grad erreicht hatte, befahl Kapitän Kwaw die Aufgabe des Schiffes. Mit Rettungsinseln versuchte die verbliebene Crew, den nahen Strand zu erreichen. Weitere 12 konnten so gerettet werden.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Wird russisches Atom-U-Boot gehoben?
    (26.06.07) Eine detaillierte Sonaruntersuchung des gesunkenen russischen U-Bootes "K 159" soll durch ein ROV der NATO durchgeführt werden. Außerdem soll eine Trümmerräumung um die Untergangsstelle und das Beproben des Wassers dort durchgeführt werden. Das U-Boot sank 1993, 30 Jahre nachdem es als sowjetisches Atom-U-Boot in Dienst gestellt worden war. Ziel der Operation ist in Übereinstimmung mit internationalen Abkommen die Beseitigung der von dem Reaktor ausgehenden Gefahren. "K 159" war am 15.8.1962 bei der Sevmash Werft auf Kiel gelegt worden. Sie lief am 6.6.1963 vom Stapel und wurde am 9.10.1963 in Dienst geestellt. Am 2.3.1965 kam es zu einem Unfall bei dem durch lecke Rohre Radioaktivität in die Dampfgeneratoren eindrang. Die gesamte Antriebseinheit wurde kontaminiert. Erst von 1967 bis 1968 wurden die Dampfgeneratoren bei einer Überholung ausgetauscht. Ein weiterer Werftaufenthalt folgte von 1970 bis 1972 sowie von 1979 bis 1980. Am 30.5.1989 wurde "K 159" außer Dienst gestellt und in Gremikh aufgelegt. Hier verblieb sie ohne Instandhaltung 14 Jahre, in denen die äußere Rumpfhülle teilweise auf die Stärke von Folie korrodierte. Im Sommer 2003 gaben 5 Länder in Sorge um die verrottenden Atom-u-Boote der einstigen Sowjetflotte 200 Millionen Dollar zur Beseitigung der Hulken. In Erwartung dieser Gelder ließ der Kommandeur der Nordflottte, Admiral Gennady Suchkov, alle 16 in Gremikha aufgelegten Boote zu Werften verholen, wo sie verschrottet werden sollten. "K 159" war das 13. zur Verschleppung anstehende Boot. Sie konnte nur durch das Anschweißen großer leerer Tanks überhaupt flott gehalten werden. Diese in den 1940ern erbauten Tanks waren nicht luftdicht und ebenso rott wie die Hülle des U-Bootes. Am 28.8.2003 wurden Boot und Pontons bemannt und in Richtung Polyarny verschleppt. Eine Crew hielt die Pontons unter Pressluft und pumpte den Rumpf des U-Bootes aus. In den Morgenstunden des 30.8. aber rissen einige der Auftriebskörper in hohem Seegang ab. Um 01.20 Uhr wurde die Nordflotte von der Lage informiert. 20 Minuten später traf Admiral Suchkov im Hauptquartier ein. Er unternahm nichts zur Rettung der Runner-Crew. Um 3 Uhr versank "K 159" in der Barentsee in 238 Metern Tiefe. Neun Mann gingen mit ihr unter, außerdem 800 Kilogramm kontaminierten Öls. Der Militärankläger beschuldigte hauptsächlich den für die Schleppoperation verantwortlichen 2.-Klasse-Kapitän Sergei Zhemchuzhnov. Er wurde vom seiner Position entfernt. Die russsische Regierung denkt jetzt über die Möglichkeit, "K 159" zu bergen, nach. Man solle keine nuklearen Objekte auf dem Seegrund liegen lassen. Ursprüngliche Pläne, dies bereits im Herbst 2004 durchzuführen, wurden verschoben. 2007 erhielten sie neuen Schwung durch das britische Verteidigungsministeriums.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    b> Schlepper geriet vor England in Brand
    (25.06.07) 12 Angehörige der Maritime Incident Response Group (MIRG National Response) sowie speziell ausgebildete Feuerwehrleute des Suffolk Fire and Rescue Service wurden zu einem Brand auf den Schlepper "HT Blade" gerufen. Er sollte im Lauf des 24.6. nach Lowestoft geschleppt werden. Dazu wurden die Schlepper "Grey Salvor" und "Grey Vixen" engagiert. Auf dem 30 Meter langen Havaristen war gegen 8 Uhr ein Brand im Maschinenraum ausgebrochen, als er 2 Meilen nordöstlich von Cromer stand. An Bord waren 3 Mann Crew. Die alarmierte Yarmouth Coastguard beauftragte Rettungsteams aus Lowestoft, Cromer und Felixstowe aowie das Cromer RNLI Rettungsboot mit der Hilfeleistung. Ein Helikopter aus Wattisham transportierte die Eingreifgruppe vor Ort. Die Besatzung der "HT Blade" wurde vom Rettungsboot aufgebommen. Dieses sowie der Frachter "RMS Riga" bekämpften das Feuer von außen. Die Temperatur auf dem Schiff konnte herabgesenkt werden. Wenn der Schlepper nach Lowestoft eingebracht ist, soll dort der Suffolk Fire and Rescue Service die weiteren Arbeiten durchführen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Tragödie vor indischer Küste
    (25.06.07) Mindestens zwei Seeleute aus Bahrain und Afrika fielen dem Untergang des eriträischen Frachters "Den Den", 6469 BRZ, nahe Thanveerbavi zum Opfer. Sie ertranken, als sie zum 300 Meter entfernten Strand schwimmen wollte. Ein weiterer wurde in der See vermisst. 21 Mann der Crew wurden von örtlichen Fischern in einer dramatischen Aktion gerettet. Sie wurden in verschiedene Krankenhäuser gebracht. Das Schiff hatte sich am Tag nach seiner Strandung vollständig auf die Steuerbordseite gelegt und ragte kaum noch aus der aufgewühlten See. Es hatte 8000 Tonnen Schlackeprodukte an Bord. Sie waren bei der Kudremukh Iron and Steel Company geladen worden und für die Vereinigten Arabischen Emirate bestimmt gewesen. Der Seenotfall hatte am 22.6. gegen 20 Uhr begonnen, als das Schiff sich in hochgehender See vom Anker losriss, nachdem es wegen technischer Probleme vor Anker gegangen war. Zunächst aber gab der Kapitän im Kontakt mit der Küstenwache, die Hilfe anobt, an, keine solche zu benötigen. Erst nach der Strandung gegen 23.30 Uhr sendete er erstmals SOS, ein weiterer Notruf ging am 23.11. gegen 11 Uhr ein, als der Frachter zu sinken begann. Mehrere Versuche, den Havaristen zu erreichen, waren an der stürmischen See gescheitert. Der Einsatz von Helikoptern aus Goa und Calicut wurde abgelehnt wegen schwerer Regenfälle und des stürmischen Windes. Auch die Küstenwachboote "Savithribai Phule" und "Annie Besant" mussten sich wieder zurückziehen. Als die "Den Den" gegen 12.45 Uhr fast gänzlich gekentert war, blieb den zu dieser Zeit an Bord verbliebenen Seeleuten nur der Sprung in die Brandung. 21 Männer erreichten den Strand, zwei ertranken. Gegen 16 Uhr ragte nur noch die Backbordflanke der "Den Den" aus den Wellen. Mittlerweile begann Öl aus dem Wrack auszutreten. Die "Den Den" wurde 1977 bei Naikai,Setoda erbaut. Das 8626 Tonnen verdrängende, 127,3 Meter lange und 18 Meter breite Schiff, das 17 Knoten lief hieß zunächst "El Jem". 1997 wurde es zur "Sea Gem" und 1999 zur "Den Den". Es gehörte den Eritrean Shipping Lines in Asmara. .
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Frachterbrand auf Rhein
    (25.06.07) Auf dem Rhein geriet am Morgen des 23.6. auf Höhe Volmerswerth das Binnenschiff "Sanitas" in Brand. Gegen 6.23 Uhr bemerkte der Kapitän der "Sanitas", dass die Maschine Feuer gefangen hatte. Geistesgegenwärtig steuerte er das Schiff zur Seite und setzte es am Ufer auf Grund. So konnte er verhindern, dass die "Sanitas" manövrierunfähig auf dem Rhein trieb. Die beiden Feuerwehrboote aus Düsseldorf und Neuss sowie ein Löschzug und eine Taucherstaffel wurden zur Unglücksstelle gerufen. Die Retter setzten mit einem kleinen Boot über und stellten mit Hilfe einer Wärmebildkamera fest, dass die Verkleidung des Steuerbordmotors in Brand geraten war. Nachdem die Flammen gelöscht waren, musste der Maschinenraum gelüftet werden. Verletzte gab es nicht. Da auch Stromkabel beschädigt wurden, war eine Notreparatur vor Ort nicht möglich. Der Kapitän eines Schubverbandes kam zu Hilfe und nahm die "Sanitas" auf den Haken.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Yacht vor Dover gesunken
    (25.06.07) Am Abend des 24.6. wurden zwei Schweden aus einer Rettunginsel 55 Meilen nordöstlich von Dover gerettet, nachdem ihre Yacht "Atlanta" gesunken war. Die beiden hatten um 23.30 Uhr Mayday gefunkt und gaben an, dass sie in die Insel gingen, nachdem ihr Boot Wassereinbruch erlitten hatte und Schlagseite entwickelte. Die Dover Coastguard plottete die Yacht mit Radar und AIS. Die Thames Coastguard entsandte einen Helikpter aus Wattisham sowie eine Einheit aus Felixstowe. Der Ro-Ro-Frachter "Louise Russ" wurde von der Küstenwache gebeten, Ausschau zu halten, da er auf dem Weg von Tilbury nach Rotterdam in der Nähe stand. Er sichtete Notraketen und nahm wenig später die beiden Schiffbrüchigen sicher auf. Sie wurden dann von dem Hubschrauber zur Base in Wattisham geflogen. Die "Atlanta" trieb zu dieser Zeit halb unter Wasser in der See und würde sich nicht mehr lange halten können.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Frachter vor Brunswick gestrandet
    (25.06.07) Am Morgen des 23.6. strandete der 612 Fuß lange bulgarische Frachter "Koznitza" neun Meilen östlich der Einfahrt des Hafens von Brunswick. Zuvor war er von dort ausgelaufen. Das Schiff wurde von seiner Crew auf Schäden untersucht. Es hat Getreide an Bord. Die Küstenwache warnte die Schifffahrt, während der Bergungsarbeiten eine sichere Distanz zum Havaristen zu wahren.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Erfolgreiche Suche nach vermisster Kuttercrew vor Kodiak
    (25.06.07) Am 22.6. wurde gegen 15 Uhr der Kutter "Magnum" in der Shelikof Strait überfällig gemeldet. Das 56 Fuß lange Schiff war unterwegs von Wide Bay nach Kodiak, wo es am Nachmittag des 21.6. hattte einlaufen sollen. An Bord waren vier Mann Crew. Ein HH-60 Jayhawk Helikopter und eine HC-130 der Coast Guard Air Station Kodiak stiegen auf. Am 23.3. wurde die Crew in einer Rettungsinsel 17 Meilen südwestlich von Halibut Bay in der Shelikof Strait entdeckt. Der Kutter "Sea Storm" machte die Insel um 10:30 Uhr aus. Alle vier waren bei ihrer Rettung in guter Verfassung. Sie sollten am Abend an Bord der "Sea Storm" Kodiak erreichen. Sie gaben an, ihr Schiff am 20.6. gegen 23 ÄUhr nahe Jute Bay sinkend aufgegeben zu haben. Die Suchaktion hatte am 22.6. um 15.15 aus der Luft begonnen und war zur See vom Küstenwachkutter "Spar" aus Kodiak unterstützt worden, der gegen vier Uhr des 23.6. im Suchgebiet eingetroffen war. Insgesamt waren die Sucheinheiten 30 Stunden im Einsatz.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    --
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Schwimmdock gesunken
    (25.06.07) Bei der Lenac Werft Rijeka in Kroatien sank am 21.6. gegen 22.30 Uhr das Schwimmdock Nr. 7. Der Untergang wurde verursacht durch den Ausfall der Elektrizität, mit der die hydraulischen Pumpen betrieben wurden.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Schlagseite der "Taharoa Express" langsam verringert
    (25.06.07) Die Schlagseite des Bulkcarriers "Taharoa Express", 74364 BERZ, konnte durch das Aufnehmen von Ballast am Ankerplatz in Tasman Bay bei Nelson am 24.6. langsam verringert werden. Bei abnehmender See konnte ein Sicherheitsinspektor an Bord gebracht werden. Ausrüstung und weitere Pumpen wurden von einem Helikopter aus Nelson herbeigeschafft. Die Arbeiten werden noch andauern, weil das Umtrimmen mit großer Sorgfalt zu geschehen hat. Die "Taharoa Express (IMO: 8903117) wurde 1990 in Hyundai in Ulsan erbaut. Das 138.585 Tonnen verdrängende Schiff hat eine Länge von 259 Metern und eine Breite von 43 Metern. Es war bei Windgeschwindigkeiten von 50 Knoten in Schwierigkeiten geraten, als die Ladung nach Steuerbord überging. Die 25-köpfige Crew, zu deren Sicherheit ein Helikopter auf Standby gegangen war, blieb unversehrt.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    23 Verletzte bei Kollision in Shanghai
    (25.06.07) 23 Touristen wurden bei der Kollision der Fähre "Shikumen" mit einem Frachter am 23.6. gegen 18.40 Uhr auf dem Huangpu River nahe Downtown Shanghai verletzt. An Bord waren insgesamt 216 Passagiere, als die einander entgegen kommenden Schiffe zusammenstießen. Die Verletzten, darunter acht aus Japan und drei aus Spanien, wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Die "Shikumen" konnte an einer nahen Pier vertäut werden, während Polizei an Bord des Frachters ging.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Wrack der "Brisbane" erfolgreich als Tauchattraktion
    (25.06.07) Über 16000 Taucher haben vor Queensland bislang das Wrack des Lenkwaffenzerstörers HMAS "Brisbane" besucht. Das Schiff war im Juli 2005 auf gut 20 Metern Wassertiefe 10 Kilometer vor der Küste versenkt worden. Die Geschütztürme, Schornsteine und Schotts waren an Bord belassen worden, um interessante Tauchgänge zu ermöglichen. Maschinen- und Kesselräume sowie Mannschaftsunterkünfte sind zugänglich. Neben der SS "Yongala" vor Townsville konnte damit ein neuer Tauchschwerpunkt in Maroochydore und Mooloolaba etabliert werden. Bislang wurden aus der Vergabe von Tauchlizenzen Einnahmen von 240,000 Dollar erzielt. Der Zerstörer, der in Vietnam und im 1. Golfkrieg im Einsatz geweesen war, war vor der Versenkung für 3 Millionen Dollar umweltgerecht vorbereitet worden. Der Schornstein liegt nun 4 Meter, das Hauptdeck liegt 20 Meter darunter und Kiel befindet sich auf 27 Metern Tiefe. 270 Fischarten haben sich seit der Versenkung an dem bereits reich bewachsenen Wrack angesiedelt.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Luxusyacht in Lancashire zerstört
    (25.06.07) Die 1.5 Millionen Pfund teure Luxusyacht "Ocean Quest" sank am 24.6. nach einem Brand in Preston Dock in Lancashire. Umliegende Boote wurden aus Scieherheitsgründen evakuiert. Sechs Löschzüge waren im Einsatz an der New Waterfront pub auf dem Navigation Way. Das 20 Meter lange Schiff war gegen 22.55 Uhr in Flammen aufgegangen und sank sechs Stunden darauf an seinem Liegeplatz.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    "Bourbon Dolphin" war nur dritte Wahl bei letztem Einsatz
    (25.06.07) Der Ankerziehschlepper "Bourbon Dolphin", der unter Verlust von acht Menschenleben am 12. April vor Shetland sank, war bereits im vergangenen Dezember beie einem ähnlichen Zwischenfall fast gekentert. Dies ergab die derzeitige Anhörung in Alesund. Der Manager des Bourbon Offshore in Norwegen sagte aus, die "Borubon Dolphin" sei für den Job an der Chevron Ölplattform bestenfalls dritte Wahl gewesen. Der Schleppmeister auf dem Halbtaucher "Transocean Rather" hatte es abgelehnt, mehr Lose auf den Schleppdraht zu geben. Der Kapitän der "Bourbon Dolphin" hatte dies erbeten, um mehr Raum zum Manövrieren zu haben. Als der Kapitän der "Olympic" gefragt wurde, ob seiner Meinung nach das Unglück durch mehr Lose hätte verhindert werden können, antwortete er mit Ja. Die Lose hätte der "Olympic Hercules" erlaubt, trotz starker Strömung und sechs Meter hoher Wellen auf Position zu bleiben. Der Schleppmeister ersuchte die "Bourbon Dolphin", nachdem er die Probleme erkannt hatte, den Job zu beenden und das Gebiet zu verlassen. Sieben Anker befanden sich zu dieser Zeit bereits auf Position, sodass die Situation nicht als kritisch erachtet wurde. Der Leiter von Bourbon Offshore Norway, Trond Myklebust, sagte, die "Bourbon Dolphin" hätte nie das Hauptschiff bei der Aktion sein sollen. Selbst größere Schiffe als sie wären in Schwierigkeiten geraten. Als an einem Punkt die "Bourbon Dolphin" um Assistenz der erheblich größeren "Olympic Hercules" bat, wurde dies vom Schleppmeister der "Transocean Rather" abgelehnt. Die "Olympic Hercules" hat eine Zugkraft von 270 Tonnen, die "Borubon Dolphin" verfügte nur über 194 Tonnen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Feuer in Rotterdam
    (25.06.07) Ein Feuer auf der "Otapan" im Rotterdamer Waalhaven konnte in der Nacht zum 23.6. nach einer Stunde gelöscht werden. Sorgen hatte bei der Brandbekämpfung an Bord befindliches Asbest bereitet.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Dock nach Kentern in Arhus gesunken
    (25.06.07) Die dänische Salvage an Towing Co. soll das in Aarhus gesunkene Schwimmdock bergen. Es war 1980 in Venecia erbaut worden und am 21.6. mitsamt dem Trawler "Ruth" (IMO 9191539) gekentert. Offenbar war das Schiff zu schwer für das Dock gewesen, daraufhin hatten Pallen den Dockboden durchbohrt und einen Wassereinbruch verursacht. Das Dock legte sich daraufhin auf die Seite und sank. Die "Ruth", die nach Stunden geborgen werden konnte, wurde 1998 erbaut und ging 2003 an die jetzigen Eigner in Dänemark.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Gestrandeter Frachter vor Mangalore gekentert
    (24.06.07) Der Frachter "Den Den", der vor Mangalore gestrandet war, ist nahe Tannir Bavi wie befüchtet gekentert. Es sank vor dem Anblick tausender Augenzeugen. 24 Personen waren an Bord, 3 kamen ums Leben, 3 sind in ernstem Zustand, 18 weitere wurden gerettet. Die Seeleute mussten in schwerer Brandung in die See springen. Die "Den Den" aus Eritrea hatte am 19.6. Möbelpolitur bei KISKO geladen und war nach Dubai unterwegs. Durch technische Probleme wurde das Schiff aber aufgehalten und ankerte einige Meilen entfernt. Der Kapitän hoffte, aus eigener Kraft die Probleme lösen zu können. Doch am 22.6. driftete das Schiff Richtung Tannir Bavi wegen stürmischer See und lief auf Grund. An Bord waren 3 Pakistanis, 16 Eriträer und je 2 Männer aus Sudan, Ghana und Sri Lanka. Örtliche Fischer ergriffen angesichts ausbleibender Rettungsarbeiten die Initiative zur Rettung der an Bord gefangenen Crew, als das Schiff sich in der Brandung zusehends nach Steuerbord überlegte.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Video gibt Aufschluss über Kollision deutscher Schnellboote
    (23.06.07) Vor vier Wochen kollidierten vor der libanesischen Küste die beiden deutschen Schnellboote "Frettchen" und "Gepard". Ein Video des Crashs, der jetzt im Internet kursiert, zeigt, dass sich der Kommandant der "Frettchen" offenbar einen Spaß erlauben wollte. Es zeigt die "Frettchen", die vor der libanesischen Küste quer über die Bugwellen der deutschen Fregatte "Brandenburg" lief. Einer der Beobachter sagte: "Mann sieht das geil aus". Kurze Zeit später aber riefen einige andere "Scheiße, Scheiße". Denn die "Frettchen" konnte nach dem Ritt über die Bugwellen nicht mehr der "Gepard" ausweichen, einem zweiten Schnellboot, das parallel zur "Brandenburg" lief. Derzeit werden die bei der Kollision schwer beschädigten Boote auf Zypern repariert. Die Marine hat eine Kommission eingesetzt, die den Vorfall untersucht. Alle Beteiligten werden verhört. Sicher ist nach Angaben eines Marinesprechers nur, dass die Schiffe auf dem Rückweg von einer Zeremonie waren, mit der die Fregatte "Brandenburg" in die Heimat verabschiedet wurde. Bei diesen Zeremonien sei es üblich, nochmal an den Heimkehrern vorbeizufahren und zu winken. Die Schiffe gehörten zu einem internationalen Flottenverband unter dem Kommando der Deutschen. Er kreuzt vor der libanesischen Küste und soll Waffenschmuggel verhindern. Insgesamt setzen die Deutschen zwei Fregatten, vier Schnellboote und zwei Versorgungsschiffe ein.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Drei Sportbootfahrer vor Rochester in Seenot
    (23.06.07) Am 22.6. gegen 5 Uhr funkte das Sportboot "Spirit Wind" vor Rochester Mayday. Die Küstenwache rettete die dreiköpfige Crew azs den Wasser. Ein Rettungsboot zog den Havaristen zurück in den Hafen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Bulkcarrier nach Übergehen der Ladung in Seenot
    (23.06.07) Der Bulkcarrier "Taharoa Express" geriet am 22.6. gegen 2.30 Uhr vor Cape Egmont, Taranaki Coast, in schwerer See in Seenot und entwickelte starke Steuerbordschlagseite. Das Schiff hatte eine Ladung von Eisensand, als sechs Meter hohe Wellen diese übergehen ließ und damit eine 20 Grad-Schlagseite auslösten. An Bord des 140,000-Tonners waren 25 Mann Crew. Um 6 Uhr morgens des 23.6. erreichte der Havarist Golden Bay, wobei acht Meter hohe Wellen und Windgeschwindigkeiten von 80 Stundenkilometern die Geschwindigkeit herabgesetzt hatten. Inzwischen liegt der Havarist 30 Kilometer nördlich von Nelson, Tasman Bay, vor Anker. Am 23.6. sollte das Schiff untersucht und wieder aufgerichtet werden. Bislang wurde die Krängung durch Aufnahme von Ballastwasser um 2 Grad reduziert. Die Arbeiten sind langwierig, weil die schiere Größe des Schiffes die Aufnahme von tausenden von Tonnen Wasser nötig macht. Bereits 2004 geriet das Schiff in Schwierigkeiten, als es nach Maschinenausfall vor der Westküste von Auckland ins Treiben geriet. Es verkehrt regelmäßig zwischen China oder Japan und Port Taharoa, Waikato.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Endet die "Pasha Bulker" auf dem Strand von Newcastle?
    (23.06.07) Möglicherweise ist die vor Newcastle gestrandete "Pasha Bulker" nicht mehr zu berggen und muss abgebrochen werden. Die Kosten einer Bergung und die Stabilisierung des beschädigten Rumpfes könnten sich auf 41 Millionen Australiendollar belaufen, hieß es am 23.6. Ein Abbruch vor Ort würde rund ein halbes Jahr dauern. Das Schiff besteht aus 11-12000 Tonnen Stahl in einem Wert von mehreren Millionen Dollar.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Frachter trieb auf Strand von Thanverbayi
    (22.06.07) Am Morgen des 23.6. strandete ein Frachter mit 24 Mann Crew vor der Küste von Thanveerbavi nahe Mangalore. Das Schiff lag mit Steuerbordschlagseite in schwerer Brandung. Die Besatzung war nicht in unmittelbarer Gefahr, es bestand Funkkontakt. Zwei Boote wurden zur Rettung ausgesandt, die Marine und die Küstenwache alarmiert. Das schlechte Wetter erschwerte den Einsatz von Rettungskräften aus der Luft.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Tanker rammte Kühlfrachter in St. Petersburg
    (23.06.07) Der norwegische Produktentanker "Ek Star", 8829 BRZ, (erbaut 1999, IMO 9164524) kollidierte am 18.6. in St. Petersburg mit dem philippinischen Kühlfrachter "Humboldt Rex", 7637 BRZ (erbaut 1998, IMO 9179397). Die "Humboldt Rex" war dabei, anzulegen, als sie mit der "Ek Star" zusammenstieß und an Steuerbord beschädigt wurde. Auch die "Ek Star" erlitt leichte Schäden. Am 21.6. verließ die "Ek Star" nach Abschluss der Inspektionsarbeiten den Hafen um 11.30 Uhr mit Kurs Karlshaven. Die "Humboldt Rex" verließ St. Petersburg am 22.6. gegen 15 Uhr.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Beschädigtes Docktor in Kiel ausgedockt
    (23.06.07) Am 21. Juni hoben die beiden Schwimmkräne "Enak" und "Samson" bei der Kieler Lindenauwerft das Schleusentor zurück ins Wasser, das am 2.1. von dem Tanker "Bow Sirius" in Holtenau gerammt und schwer beschädigt worden war. Seit dem März hatte das 1000 Tonnen schwere Tor in Kiel-Friedrichsort im Schwimmdock gelegen, wo etliche Stahlträger und -platten ausgewechselt worden und die aufgerissenen Trimmtanks wieder abgedichtet worden waren. Bis zum Sommer soll das Tor wieder einsatzklar sein und damit werden wieder zwei Ersatztore zur Verfügung stehen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Helikopter brachte Segler vor Kiel zum Kentern
    (22.06.07) Am 22.06.2007 gegen 11:13 Uhr flog bei der Kieler Woche ein deutscher Hubschrauber in extremen Tiefflug (ca. 30 m) über die Regattabahn "Golf" und bringt durch seinen Abwind mehrere Regattateilnehmer zum Kentern. Personen kamen nicht zu Schaden. Weiter überflog er in gleicher Höhe auch die Bahnen "Echo", "Delta" und "Alpha". Der Pilot konnte ermittelt werden. Gegen ihn wurden Ermittlungen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr aufgenommen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Nicht ausreichene Verankerung führte zu Strandung
    (22.06.07) Der Frachter "Harvest Caroline" lief nach einem Bericht des Marine Accident Investigation Branch (MAIB) im Oktober vor Tanera Mor, Summer Isles, im vergangenen Oktober auf Grund, weil die Ankerposition falsch und die Länge des Ankerkabels zu kurz war. Das Schleifen des Ankers wurde übersehen, weil die Ankerwache im Bett lag. Auch hatte der Betreiber des Fischfarmversorgers wenig Erfahrung. Die "Harvest Caroline" hatte vor der Strandung Maschinenschaden erlitten. Die Frau des Skippers wurde anschließend von Bord evakuiert. Das Schiff transportierte 60 Tonnen Fischfutter.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    "Mighty Servant 3" im Dock
    (22.06.07) Der Dockwise-Schwergutfrachter "Mighty Servant 3", der von Smit Salvage in Luanda Bay geborgen worden war, ging am 21.6. in Kapstadt ins Trockendock, einige Tage nachdem er den Hafen im Schlepp erreicht hatte. Hier soll der Schaden gründlich untersucht werden. Das Schiff hatte 5 Monate in 60 Metern Tiefe gelegen, nachdem es am 6.12. beim Absetzen der Bohrinsel "Aleutian Key" gesunken war.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Bergungsvorbereitungen für "Pasha Bulker" angelaufen
    (22.06.07) Die erste Phase zum Flottmachen ds Bulkers "Pasha Bulker" vor Newcastle Beach hat begonnen. Das Schiff war am 8.6. vor Nobbys Beach gestrandet. Die Hoffnung liegt auf Springtiden Ende Juni. Jetzt begann das Auslegen seewärtiger Anker. Sie werden ungefähr 400 Meter weit ausgefahren. Trossen zum Schiff sollen diesem helfen, mit den Bordwinschen den Zug der Schlepper zu unterstützen. Vier Schlepper werden eingesetzt. Um den Havaristen wurde eine Sperrzone von 1,8 Quadratmeilen eingerichtet. Der 64 Meter lange Schlepper "Pacific Responder" ist seit dem 21.6. vor Ort. Es soll mit den 15 Tonnen schweren Ankern beladen werden. Außerdem sind die "Woona" und "Keera" sowie ein Schlepper aus Newcastle im Einsatz.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Dänischer Trawler im Dock umgekippt
    (22.06.07) Am Morgen des 22.6. gegen 9.30 Uhr stürzte der Trawler "Ruth HG 264", 1800 ts, aus Hirtshals im Dock der Århus Skibsværft auf die Backbordseite. Niemand wurde verletzt, aber einige Werftarbeiter sprangen vom Schiff ins Hafenwasser.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Bergung der "Hoheweg" vorbereitet
    (22.06.07) Die Wetterverhältnisse und der Seegang in den vergangenen Tagen ließen es zu, dass sich wieder ein Taucher zum Wrack des Braker Fischtrawlers "Hoheweg" hinabwagen konnte. Der Tauchgang war notwendig, um die Voraussetzungen für die Bergung des Schiffes zu erkunden. Der Taucher des mit der Bergung beauftragten Cuxhavener Unternehmens Otto Wulff stellte fest, dass sich die Lage der "Hoheweg" seit den vorausgegangenen Tauchgängen kaum verändert hat, sie liegt unverändert auf der Steuerbordseite. Auch die Versandung ist unverändert geblieben. Der Kolk hat sich nicht weiter ausgedehnt. Die Netze treiben weiterhin etwa zwei Meter unter der Wasseroberfläche. Die Wellen- und Strömungsverhältnisse haben es zugelassen, dass der Taucher bereits die Seile zum Durchziehen der starken Bergungsdrähte ausbringen konnte. Sie liegen nun vorn und unter dem Achterschiff des Havaristen. Mit diesen Zugdrähten werden die schweren Bergungsdrähte des Schwimmkrasn "Samson" unter dem Schiff hindurchgezogen. Die "Samson" besitzt einen Ausleger von 16 Metern Höhe und kann 900 Tonnen heben. Anvisiert sind die zweite oder dritte Juliwoche. Die "Hoheweg" sank am 8. November 2006 bei den Nordergründen, etwa 16 Seemeilen südlich von Helgoland. Den Auftrag für die Bergung hat das Wasser- und Schifffahrtsamt Bremerhaven vergeben. Die "Hoheweg" liegt in etwa acht Metern Tiefe in einem viel befahrenen Gebiet und stellt somit eine Gefahr für die Schifffahrt dar. Außerdem befinden sich noch zirka 20 Tonnen Treibstoff in dem Schiff, die eine Umweltgefahr darstellen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Zwei Schlepper im Päckchen gesunken
    (21.06.07) Am 20.6. sanken 2 Schlepper, die im Hafen des Atchafalaya River in Krotz Springs vertäut waren. Um 4 Uhr erhielt die Küstenwache die Nachricht der 50 Fuß langen "Miss Marjorie" sowie der 62 Fuß langen "Amy Sue", die längsseits vertäut lag, dass die "Miss Marjorie" Wasser mache. Die Schiffe lagen im Päckchen an der Valero Raffinerie. Ein Decksmann, der den Wassereinbruch bemerkte, weckte Kapitän und Crew unmittelbar vor dem Untergang. Dabei wurde die "Amy Sue" mit unter Wasser gezogen. Drei Mann sprangen auf die Pier, der Kapitän an Land. 500 Gallonen Öl liefen aus. Es gab nur minimale Mengen Dieselöl, die aufnehmbar waren. Die Bergung soll am 22.6. beginnen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Explosion auf holländischem Trawler
    (21.06.07) Am 20.6. kam es auf dem holländischen Kutter "Esther Jenke" (de Wieringen-291) um 4 Uhr zu einer Maschinenraumexlosion 2 Kilometer vor Bergen aan Zee. Anschließend brach ein Feuer aus. Das KNRM-Rettungsboot aus Egmond sowie der Notschlepper "Waker" liefen zum Havaristen und waren eine Viertelstunde später vor Ort. Das Rettungsboot aus Ijmuiden brachte Feuerwehrkräfte, die das Feuer um 5 Uhr unter Kontrolle hatten. Der Kutter "Esther Jenke" bot seine Hilfe an, das fahruntüchtige Schiff in den Hafen zu bringen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Chemikalientanker vor Jemen gesunken
    (21.06.07) Alle 19 Mann des unter Panama-Flagge laufenden Tankers "Fairchem Steed" wurden von einem anderen panamaischen Schiff gerettet, als der Tanker in schwerer See um 5.50 Uhr sank. Das Unglück ereignete sich Socotra Island und der jemenitischen Südküste. Das Schiff hatte Düngermittel an Bord. Es sank in tiefem Wasser 80 Kilometer nördlich von Socotra.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Missionsschiff "Logos II" rammte Kutter
    (21.06.07) Das Missionsschiff "Logos II" kollidierte am 20.6. mit einem Austerkutter in Jersey. Als das Missionsschiff zu einem bis zum 26.6. geplanten Besuch in den Abendstunden anlegen wollte, rammte es den Kutter, der beschädigt wurde. Die "Logos II" wurde 1968 als "Antonio Lazaro" für die Union Levante SA in Valencia erbaut und als Fähre nach Marokko eingesetzt. Sie hatte eine Passagierkapazität von 600 Personen. Später verkehrte sie zwischen Spanien und spanischen Gebieten in Nordafrika. 1988 wurde sie von Educational Book Exhibits Ltd gekauft, überholt, umgebaut und in "Logos II" umbenannt. Der Vorgänger der "Logos II", die als Hurtigruten-Fähre erbaute "Logos", strandete 1988 in Patagonien und ging total verloren. Ihr Wrack ragt heute noch halb aus dem Wasser.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Vor 157 Jahren gesunkener Dampfer gefunden
    (21.06.07) Der vor 157 Jahren im Lake Erie gesunkene Dampfer "General Anthony Wayne" wurde jetzt acht Meilen nördlich von Vermilion in 50 Fuß Tiefe gefunden. Das 157 Fuß lange Schiff war nach einer Kesselwxplosion am 28.4.1850 mit 100 Menschen an Bord gesunken. Mit Sidescan-Sonar wurde das Wrack im September 2006 ausfindig gemacht. Inzwischen wurden zwei Tauchgänge zu ihm unternommen. Das Wrack soll nun ausführlich untersucht werden
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Chinesisches Schiff hauptschuldig am Tod von 16 Seeleuten
    (21.06.07) Am 20.6. wurde von China die Crew des in St. Vincent registrierten chinesischen Containerschiffes "Jinsheng" für die Kollision mit der koreanischen "Golden Rose" im Mai verantwortlich gemacht, bei der 6 Menschen starben und 10 weitere seither vermisst sind. Eine Teilschuld trifft auch die "Golden Rose", die nichts unternahm, die Kollision zu vermeiden, als die "Jinsheng" auf Kollisionskurs ging. Beide Schiffe hätten gegen internationale Regeln verstoßen und seien zu schnell gewesen. Die "Golden Rose" sank so schnell, dass die Besatzung keine Chance hatte, sich zu retten. Die "Jinsheng" hat das Unglück nicht sofort den örtlichen SAR-Stellen mitgeteilt, obwohl es seine Betreiber informierte. Erschwerend aktiviertne sich das GMDSS und das EPIRB nicht. Das von der Shandong Lufeng Shipping Company Ltd. operierte Schiff verließ die Unglücksstelle, ohne eine Suche durchgeführt zu haben. Dies wird noch weitere Untersuchungen und Anklagen nach sich ziehen.
    Die "Golden Rose" hatte 5900 Tonnen Stahl an Bord, als sie nahe Yantai City am 12.5. gegen 3 Uhr sank. Drei koreanische Opfer wurden am 30.5. in die Heimat überführt, ein Seemann aus Myanmar wurde in Yantai beerdigt. Zwei weitere wurden am 31.5. nach Myanmar geflogen. 34 Taucher sind immer noch dabei, die übrigen Vermissten zu suchen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Keine Bergung der "Sea Diamond" beabsichtigt
    (21.06.07) Die Louis Cruise Lines haben keine Absichten, die vor Santorini gesunkene "Sea Diamond" zu bergen, hieß es am 21.6. Die Gefahr weiterer Umweltschäden würde dadurch erhöht. Die aktuelle Gefahr, die von dem Wrack mit geschätzten 200 Tonnen Öl an Bord ausgeht, wurde als minimal eingeschätzt. Die Reederei ist der Meinung, alles machbare unternommen zu haben und will gegen die Strafe von 1,17 Millionen Euro angehen. Sie empfindet die Strafe als unfair. Die Struktur des Wracks, sein Zustand und die Wassertiefe habe Experten zu dem Schluss kommen lassen, dass jeder Versuch, Öl abzupumpen, extrem gefährlich für Taucher und auch für die Umwelt sei. Versuche, die "Sea Diamond" zu heben, würden die Gefahr unkontrollierbarer Ölaustritte mit sich bringen. Stattdessen sollen die Ölsperren erneuert werden und damit die ohnehin abnehmenden Ölaustritte weiter kontrolliert werden.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Taucher fanden historisches Wrack vor Australien
    (21.06.07) Taucher fanden vor Cape Schank in Victoria jetzt das Wrack der SS "Alert", die am 27.12.1893 in den rauen Gewässern von Australien Bass Strait sank. Die Crew hatte gemeutert, weil das für die geschützten schottischen Gewässer erbaute Schiff nach Australien lief. Es machte die Reise dennoch mit einer Ersatzcrew, die eine Gefahrenzulage erhielt, doch dann ereilte es sein Schicksal. Die Taucher hoffen, Hinweise zu finden, wie die Crew versuchte, ein Rettungsboot auszusetzen, das dann von einer See zerschmettert wurde. Dies berichtete der einzige Überlebende, die anderen 16 Mann ertranken. Der Smut hatte sich an eine Kabinentür geklammert und wurde auf einen nahen Strand getrieben. Die "Alert" liege aufrecht auf dem Meeresgrund, berichteten die Amateurtaucher nun.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Glocke von Kreuzer "Dresden" kehrte vom Meeresgrund nach Kiel zurück
    (21.06.07) 91 Jahre lag die Schiffsglocke des 1915 selbstversenkten deutschen Kreuzers "Dresden" vor Chile auf dem Meeresgrund. 2006 wurde die "Stimme der Dresden" begleitet von großem öffentlichen Interesse durch ein deutsch-chilenisches Forschungsteam geborgen. Nun kehrte die 155 Kilogramm schwere bronzene Glocke mit der Inschrift "SMS Dresden" fast unversehrt nach Deutschland zurück und wurde am 20.6. in Kiel von der chilenischen Botschafterin Marigen als Leihgabe an den deutschen Vizeadmiral Wolfram Kühn übergeben. Nach der Konservierung, Restaurierung und Entsalzung durch das Archäologische Landesmuseum in Schleswig soll die Glocke, die von einem Reichsadler mit Anker und Eichenlaub-Umkränzung geziert wird, im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden ausgestellt werden.
    "Die Schiffsglocke bestimmte den Rhythmus an Bord", sagte Willi Kramer, marinearchäologischer Denkmalpfleger. Der 58-Jährige war selbst dabei, als die Glocke aus den Fluten des Pazifiks gezogen wurde. Zuvor hatten schon illegale Plünderer versucht, sie zu bergen, wie am Wrack aufgefundene Stahlseile bewiesen. Am 14. März 1915 schlug die Glocke der "Dresden" zum letzten Mal. Das Wrack des 118 Meter langen kleinen Kreuzers liegt weiterhin in 65 Metern Tiefe vor der Insel. Er wurde 1907 bei Blohm + Voss in Hamburg erbaut. Ausgangspunkt der letzten Reise war das Seegefecht vor der chilenischen Hafenstadt Coronel am 1. November 1914. Die Briten erlebten durch das deutsche Ostasiengeschwader, zu dem die Dresden gestoßen war, die erste Seeniederlage seit mehr als 100 Jahren, 1000 Briten starben. Am 8. Dezember 1914 kam es bei den vor Argentinien gelegenen Falklandinseln zu einem weiteren Gefecht. Die "Dresden" entging als einziges Schiff des Ostasiengeschwaders der Vernichtung durch die Briten. Es folgte eine monatelange Flucht. Die Briten wollten unbedingt die Scharte von Coronel auswetzen. Mit Unterstützung des deutsch-chilenischen Lotsen Albert Pagels gelang es der "Dresden" aber, sich in verwinkelten Kanälen Patagoniens zu verstecken. Agenten versuchten den Aufenthaltsort des Kreuzers zu erfahren. Als sich der Druck erhöhte, brach der Kreuzer im März 1915 in Richtung Pazifik durch.
    650 Kilometer vor dem Festland ging die "Dresden" bei der Crusoe-Insel, die zum Archipel Juan Fernández gehört, vor Anker. Die Mannschaft war erschöpft, die Kohlenvorräte fast aufgebraucht und die Maschinen von einer schweren Sturmfahrt angeschlagen. Per Funkspruch aus Berlin stellte es Kaiser Wilhelm II. der Mannschaft frei, sich internieren zu lassen. Die Kreuzer "Kent" und "Glasgow" spürten vorher aber die "Dresden" auf und schossen sie zusammen, weshalb Lüdecke die Versenkung durch Fluten befahl. Nach dem Ersten Weltkrieg kehrten die meisten Seeleute der "Dresden" nach Deutschland zurück, einige wurden aber auch Viehzüchter und blieben in Chile. Ein besonderer Fall war Wilhelm Canaris. Der damalige Adjutant flüchtete noch 1915 aus Chile und wurde unter Hitler im Zweiten Weltkrieg Chef der deutschen Abwehr. Im Süden Chiles, wo zahlreiche Deutschstämmige und Nachfahren von "Dresden"-Matrosen leben, erinnern bis heute Gedenksteine an das Schicksal des deutschen Kreuzers.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Lotsenboot brannte vor Harwich
    (21.06.07) Am 20.6. kam es auf dem Lotsenboot "Haven Hawk" aus Harwich 2 Meilen östlich des Sunk Feuerschiffes zu einem Maschinenraumbrand mit starker Rauchentwicklung. Das Harwich Rettungsboot lief aus, zwei Handelsschiffe kamen zu Hilfe und ein Rettungshubschrauber stieg auf, um die zwei Mann Crew und den Lotsen aufzuwinschen. Als das RNLI-Boot eintraf, kam Rauch aus den Ventilatoren des Maschinenraums, und Deck- und Brückenhaus waren beschädig. Mit voller Feuerlöschausrüstung konnte die Rettungsbootcrew die Luke des Maschinenraums öffnen und den Brand niederkämpfen. Anschließend schleppte sie die "Haven Hawk" nach Harwich zurück, wo eine Untersuchung eingeleitet wurde.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Trawler nach Feuer evakuiert
    (21.06.07) Der .Trawler "Mar da Galega" geriet 17 Meilen vor Nazaré am 20.6. in Brand. Das ozeanografische Forschunggshciff "D. Carlos I" rettet edie Crew. Einer der Männer war schwer verletzt.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Losgerissene Propellerwelle führte zu Wassereinbruch
    (21.06.07) Eine gelöste Propellerwelle war es, die die Yacht "Basset" aus Travemünde am 20.6. vor Kiel in Bedrängnis gebracht hatte. Dadurch war Wasser durch das Stevenrohr in den Rumpf eingedrungen. Den Wasereinbruch konnte erst der Laboer Seenotkreuzer "Berlin" unter Kontrolle bringen . Die 10 Meter lange Motoryacht hatte in den Mittagsstunden gefunkt: Mayday, Wassereinbruch, wir sinken", und damit den Einsatz mehrerer Schiffe ausgelöst, der mit dem Einschleppen des Havaristen nach Laboe endete. Die zweiköpfige Crew blieb unversehrt.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    "MSC Alexa" versenkt Kutter - 7 Tote befürchtet
    (21.06.07) Am 12.6. kollidierte das marokkanische Fischereischiff "Tikrit" mit dem Containerfrachter "MSC Alexa" in der Straße von Gibraltar. Bei der Kollision gegen 15 Uhr sank der Kutter sofort. Die "MSC Alexa" lief Tanger an. Von der siebenköpfigen Crew des Kutters wurde ein Mann tot geborgen, die anderen sind vermisst. Eine Suchaktion lief fünf Meilen westlich von Cape Spartel an.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    U-Bootrettungsschiff gerettet
    (20.06.07) Phoenix International, Inc. Barg das australische U-Bootrettungsschiff "Remora" aus 460 Fuß Tiefe vor Rottnest Island, Westaustralien. Es war im Dezember 2006 gesunken, als es ein gebrochenes Kabel bergen sollte. Das 18,4 Tonnen schwere Vehikel wurde unter Leitung des U.S. Navy's Supervisor of Salvage and Diving (SUPSALV) geborgen. Zuerst wurde mit dem ROV "Curv III" der Zustand des Bootes untersucht und es dann zur Bergung vorbereitet. Mit dem Fly-away Deep Ocean Salvage System der US-Marine und einem 200 Tonnen hebenden Kran wurde das Gefährt zur Wasseroberfläche zurückgebracht. Die "Seahorse Standard" diente dabei als Basisschiff.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    U-Bootrettungsschiff gerettet
    (20.06.07) Der gestrandete Bulkcarrier "Pasha Bulker" hat den jünsten Sturm gut überstanden. Er war nicht so stark wie befürchtet. Es war befürchtet worden, das Schiff könnte breitseits auf den Strand getrieben werden oder umschlagen. 69 Schiffe waren vorsorglich auf See hinausgefahren. In der kommenden Woche soll mit der Bergung begonnen werden.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Zwei Fährunfälle in Paturia Ghat
    (20.06.07) 15 Personen wurden verletzt, als zwei BIWTC-Fähren in Paturia Ghat auf dem Padma River am 19.6. frontal zusammenstießen. Die nach Paturia laufende "Shah Paran" rammte die "Enayetpuri" kurz vor dem Ankern um 14.30 Uhr. Beide Fähren waren voll beladen. Bei einem anderen Zwischenfall lief die BIWTC-Fähre, 'Bir Sreshtho Matiur Rahman', mit 19 Autos nahe Paturia Ghat um 1:30 Uhr auf Grund. Ein BIWTA Bergungsschiff lief zur Strandungsstelle. 400 Autos warteten auf die Flusspassage sowie tausende Passagiere.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Tanker riss sich los und kollidierte
    (20.06.07) Der Tanker "Quang Duc", 1800 tdw, riss sich in starker Strömung am 19.6. von seinen Moorings auf dem Nha Be River in Vietnam los. Das 1979 erbaute Schiff rammte ein anderes Schiff und wurde auf 3 Metern Länge aufgerissen. An Bord waren 1,7 Tonnen Betriebsstoff, 400 Liter liefen aus. Der Ölfilm wurde in den folgenden Stunden aufgenommen, das Schiff abgedichtet.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Frachter vor Schweden gestrandet
    (20.06.07) Am 12. Juni lief der 80 Meter lange norwegische Frachter "Bewa" vor Laxgrund zwischen Hörvik und Blekinge in Schweden auf Grund. Die 8-köpfige polnische Crew blieb unversehrt. Die Küstenwachboote "KBV 201" and "202und der Schlepper "Frigga" liefen zur Strandungsstelle. Taucher untersuchten den Schiffsboden. Das Schiff hatte 17 Tonnen Dieselöl an Bord. Es war unterwegs von Mukran nach Karlshamn. Am 13.6. wurde es flottgemacht und lief nach Polen zur Reparatur.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Louis Cruise muss hohe Strafe zahlen
    (20.06.07) Eigner, Betreiber und Kapitän der "Sea Diamond", die vor Santorini sank, wurden für Meeresverschmutzung am 18.5. mit 1,57 Millionen Dollar bestraft. Aus dem Wrack sind rund 300 Tonnen Öl ausgelaufen, seit das Schiff am 5.4. unterging. Den Beschuldigten wurde auch vorgeworfen, keinen Aktionsplan zum Abpumpen des Restöls vorgelegt zu haben sowie die Auswirkungen auf die See überwacht zu haben. Die Hafenbehörde Santorini verlangte tägliche Schadensersätze von 12000 Dollar pro Tag, bislang rund 750000 Dollar. Der Kapitän und 5 andere Besatzungsmitglieder erwarten zudem eine Anklage wegen Nachlässigkeit. Louis Group wollte keinen Kommentar abgeben. Eine Sprecher aber verteidigte die bisherigen Reinigungsarbeiten, die ein griechischer Vertragspartner durchführt. Die Arbeiten an den Stränden seien fast abgeschlossen. Das Gebiet sei sauber. Er schätzte, das meiste Öl sei inzwischen ausgelaufen, von den 450 Tonnen wurden 250-300 Tonnen auf See und ein Teil am Strand aufgenommen. Die Reinigung des Meeres werde noch Monate andauern.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Frachter rammte Seebäderbrücke
    (20.06.07) Am 13. Juni rammte der britische Frachter "Norrbotten", ex "Gotland" (IMO : 9191931/ 5450 tdw) die Seebäderbrücke in Cuxhaven beim Anlegen. Das 99,9 Meter lange Schiff wurde am Steuerbordvorschiff beschädigt. Es verholte an den Lübbertkai, wo der Schaden ausgebessert wurde.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Kutter sank vor Sunderland
    (20.06.07) Am 20.6. um 11 Uhr bat der Kutter "Anya" um Assistenz für den Kutter "Swifty" vor Whitburn, Sunderland. Die "Swifty" hatte einen blockierten Propeller, beim Versuch, ihn freizubekommen, kam es zu einem Wassereinbruch. Die "Anya" barg den Skipper von seinem sinkenden Schiff. Er wurde dann auf das Sunderland Rettungsboot übergesetzt und an Land gebracht.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Trawler auf Felsen geworfen
    (20.06.07) Am 3.6. strandete der Trawler "Karen" in der Einfahrt von St. Francis Bay in Südafrika. Das Schiff war kurz nach dem Auslaufen am späten Nachmittag auf eine Sandbank aufgelaufen und trieb in 3 Meter hoher Schwell rasch auf die Felsen entlang der Küste, wo es sich rund 90 Grad auf die Steuerbordseite legte. Alle 23 Mann an Bord konnten mit der Assistenz von Anwohnern und des National Sea Rescue Institute (NSRI) die Felsküste erklimmen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Great Laker gestrandet
    (20.06.07) Der unter kanadischer Flagge laufende Bulker "Agawa Canyon" lief auf dem unteren St. Clair River aus dem Ruder und wurde von der Strömung auf die Küste von Angonac, Michigan,gedrückt, wo er in 10-15 Fuß Wassertiefe festkam. Das Schiff war mit Steinen beladen. Das Schiff wurde von den Schleppern "Superior" und "Vermont" am 17.6. freigeschleppt und setzte seine Reise gegen Mitternacht fort.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Vier Mann von sinkendem Kutter gerettet
    (20.06.07) Am 9.6. sank der Kutter "Virginia Surf" 70 Meilen östlich von Chatham. Er hatte um 21.15 Notrufe gesandt, dass er Wassereinbruch habe. Die "Lily Jean" nahm Kurs auf den Havaristen, zu dem der Funkkontakt abgebrochen war. Ein Falcon Jet aus Cape Cod und der Küstenwachkutter "Campbell" aus Kittery liefen ebenfalls zur Position. Nachdem die vier Mann der "Virginia Surf" von der "Lily Jean" aufgenommen worden waren, wurden die Küstenwachkräfte zurückgerufen. Die Geretteten wurden in Gloucester an Land gebracht.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Erfolgreicher Einsatz für lecke Yacht
    (20.06.07) Am 18.6. schlug die 37 Fuß lange Yacht "Double Eagle" aus Houston drei Meieln südlich von Sandy Hook, New Jersey, leck. Sie hatte drei Personen an Bord. Die Crew versuchte mit zwei Pumpen den Wassereinbruch zu bekämpfen. Zwei Rettungsbootcrews aus Sandy Hook und ein Hubschrauber aus Atlantic City waren binnen einer halben Stunde vor Ort. Zwei weitere Lenzpumpen stabilisierten das Boot. Danach wurde es in eine Marina in Atlantic Highlands eskortiert.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Sportboot kenterte nach Kollision mit Schlepper
    (20.06.07) Am 10.6. rammte der Schlepper "Donald C" gegen 14.15 mit einem 24 Fuß langen Sportboot, das nahe der Execution Rocks vor King's Point, New York, kenterte. Zwei Bootsfahrer wurden verletzt, als das Boot kenterte. Ein weitere blieb unversehrt. Der Schlepper ging mit seiner Barge vor Anker und erwartete ein Coast Guard Boarding Team der Station Eatons Neck. Das halbgesunkene Sportboot wurde nach Harry Tappen Beach, Glenwood Landing auf Long Island geschleppt.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Skipper von sinkender Yacht gerettet
    (20.6.07) Eine Rettungscrew der Coast Guard Air Station Clearwater, Florida., barg am 19.6. einen Segler von dem 15 Meilen südlich des Econfina River sinkenden 25-Fuß-Boot "El Tgre". Das Boot hatte Ruderbruch erlitten und nahm rasch Wasser. Ein Helikpter aus Clearwater, ein Rettungsboot der Yankeetown und ein HU-25 Falcon Jet der Air Station Mobile wurden in Marsch gesetzt. Der Segler hatte das Boot aufgegeben und war um 12.22 Uhr in eine Insel gegangen. Um 13.20 Uhr war der Helikopter vor Ort und winschte ihn auf. Er wurde nach Clearwater geflogen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Küstenwache rettete Kutter
    (20.6.07) Die Coast Guard und das Warrenton Fire Department retteten den 42 Fuß langen Kutter "Doreen", der im Warrenton Boat Basin in Warrenton, Oregon, am 13.6. zu sinken drohte. Der Eigner hatte um 23.47 Uhr Notrufe gesendet, nachdem sein Schiff rasch Wasser machte. Die Küstenwache schickte Lenzausrüstung und legte einen Ölschlängel um das Schiff aus. Es gelang, die "Doreen" zu stabilisieren.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Sorge um "Pasha Bulker" wegen weiterer Stürme
    (20.06.07) Am 21.6. wird der 64 Meter lange Schlepper "Pacific Responder" an der vor Newcastle, Australien, gestrandeten 40000-Tonnen-Bulker "Pasha Bulker" von Cairns, Queensland, kommend erwartet. Der Frachter liegt nur 20 Meter vor Nobbys Beach auf einer Sandbank, nachdem er am 8.6. dort im Sturm auf Grund trieb. Er soll Seeanker und Ketten auslegen. Der Bergungsplan schließt drei weitere Schiffe ein, die Bergungsschlepper "Woona" aus Sydney und "Keera" aus Melbourne sowie das Ölbekämpfungsschiff "Shirley Smith". Diese soll in Newcastle während der Ölbergungsarbeiten in Bereitschaft liegen. Diese sollen bis zum 22.6. durchgeführt werden. Das Öl wird von tieferen in sicherere Tanks umgepumpt. Danach sollen Springtiden helfen, die "Pasha Bulker" wieder flott zu machen. Derweil gibt es Sorge, der 225 Meter lange Kohlentransporter könnte in neuen Stürmen auseinanderbrechen. Am 19.6. wurden Winde von 125 km/h erwartet. In der äußeren Hülle des Schiffes wurde ein Riss entdeckt, doch die innere Hülle ist derzeit intakt. Einer der sieben Laderäume wurde mit Wasser geflutet, damit das Schiff fester auf dem Seegrund sitzt. Die 22-köpfige Crew des Bulkers wurde bereits am Tag der Strandung mit Helikoptern evakuiert, nachdem schwerste Brecher über das Schiff gingen. Einige gingen später mit den Bergungsteams wieder an Bord. Die "Pasha Bulker" wurde 2006 erbaut. Als sie strandete, war sie in Ballast. In den Brennstofftanks sind 700 Tonnen Öl. Die Energieversorgung an Bord wurde mittlerweile wiederhergestellt. Mit der Bergung wurde Svitzer Salvage beauftragt. Als erste Schlepper waren die "Leona" aus Sydney und die "Cara" aus Melbourne vor Ort.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Welle von Containerfrachter verletzt vier Menschen
    (20.06.07) Durch überhöhte Geschwindigkeit auf der Hamburger Unterelbe hat der italienische Containerfrachter "Grande Nigeria", 56738 BRZ, am 18.6. starken Wellengang ausgelöst und vier Menschen verletzt. Die 214 Meter lange "Grande Nigeria" hatte die Elbe in Höhe des Fähranlegers Wittenbergen mit etwa 15 Knoten passiert. Von der Heckwelle wurden zwei Frauen, ein Mann und ein Kind am Elbstrand erfasst. Sie erlitten zum Teil erhebliche Schürfverletzungen und mussten ärztlich behandelt werden. Durch seine Geschwindigkeit hatte das Schiff einen derart starken Sog erzeugt, dass das Wasser am Strand schnell abgelaufen und mit Wucht wieder zurückgekehrt war. Die Menschen am Ufer hatten sich zunächst auf einen höher gelegenen Strandabschnitt retten können. Dennoch wurden sie von der Welle erfasst und gegen eine Uferbefestigung geschleudert. Auf der Elbe existiert eine Empfehlung von maximal 12 Knoten Geschwindigkeit. Gegen den Kapitän und den verantwortlichen Lotsen wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs eingeleitet. Zudem muss der Kapitän eine Sicherheitsleistung in Höhe von 7355 Euro zahlen. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei dauern an.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Fünf Tote bei Fährenbrand
    (20.06.07) Beim Brand auf einer philippinischen Fähre sind am 19.6. fünf Menschen ums Leben gekommen. Das Feuer brach in der Ladung aus und breitete sich binnen Stunden auf das komplette Schiff aus. Von der "Catalyn D" wurden 255 Menschen, davon 35 Mann Crew, durch die Küstenwache und nahe stehende Schiffe gerettet. Das Schiff war 170 Kilometer südöstlich von Manila vor Mindoro Island auf dem Weg von Manila nach Palawan in Brand geraten. Die Menschen flüchteten vor den Flammen ins Wasser. Sieben Menschen erlitten Verletzungen. Die hölzerne Fähre war bis zur Wasserlinie ausgebrannt und sank.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Tanker lief vor Rio auf Grund
    (20.06.07) Am 9.6. lief der von Transpetro betriebene Produktentanker "Torm Signe" in Guanabara Bay, Rio de Janeiro, auf Grund. Das 72,718-dwt verdrängende, in Singapur registrierte Schiff transportierte 55000 Tonnen Öl, als es bei schlechter Sicht und starkem Wind strandete. Es hatte Ankern wollen. Der Tanker wurde am 11.6. wieder flott gemacht und vor Anker gelegt für Ispektionen. Sieben Prozent der Ladung waren zuvor geleichtert worden. Später wurde das Schiff zu Petrobrass Ilha D'Agus auf Governor's Island in Guanabara Bay zu weiteren Untersuchungen verholt.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Schiffbrüchige flüchteten auf Barge
    (20.06.07) Am 6.6. wurden vier Personen nach dem Untergang des Schleppers "Glen Shiel" der Moore Marine in Seymour Narrows gerettet. Das Schiff der Moore Marine war am Morgen bei einem Wendemanöver in starker Strämung gekentert. Er schleppte eine Barge mit Holz, als er umgerissen wurde. Das EPIRB wurde aktiviert und das Signal von einem SAR-Satelliten aufgefangen. Daraufhin wurde das Rettungsboot aus Port Hardy entsandt sowie das Buffalo and Cormorant Rettungsflugzeug. Die Schiffbrüchigen hatten sich auf die Barge gerettet und dort ein Feuer entzündet, sodass sie leicht auszumachen waren.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Ein Vermisster nach Feuer auf Trawler
    (20.06.07) Auf dem Weg nach Norwegen brach im Maschinenraum des Trawlers "Kapitan Bug", 1810 tdw, ein Feuer aus, als er 270 Meilen vor der Küste stand. Das 103 Meter lange und 16 Meter breite Schiff, das 2004 erbaut wurde, trieb auf 5.33 N, 002.04 W. Der Maschinenraum wurde zerstört, ein Ingenieur vermisst. Der Trawler "Nikolay Afanasyev" machte standbym der Bergungsschlepper "Purga" lief aus Murmansk aus und wurde am 9.6. vor Ort erwartet.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    "Queen of the North" bleibt unangetastet
    (20.06.07) B.C. Ferries werden keinen Versuch unternehmen, die "Queen of the North" zu bergen oder die Ölreste aus den Tanks zu entfernen, weil das Schiff beim Rammen einer Insel vor British Columbia im März 2006 sehr schwer beschädigt wurde. Versuche, am Schiff zu arbeiten, würden die Umwelt mehr gefährden als es so zu lassen wie es ist, hieß es unisono von Küstenwache und 2 Bergungsfirmen. Mehrere der insgesamt 10 Schiffstanks wurden ohnehin beim Auflaufen auf Gil Island aufgerissen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Schiffe sanken im Zyklon Gonu
    (20.06.07) Am 11.6. sank im Zyklon Gonu im Persischen Golf vor der Mole von Haghani in Bandar Abbas ein Tanker. Das Schiff war zuvor von der Küstenwache wegen illegalen Öltransports aufgebracht worden. Die Crew wurde gerettet. 11 der 21 Seeleute der "Dubai Tranz" wurden bereits am 6.6. vor Fujairah von dem Tanker "Shino" aus Hongkong gerettet, als das Schiff in dem Zyklon sank. Es handelt sich um 9 Inder, einen Sudanesen und einen Eriträer. Die "Dubai Tranz" ging vor Ras Al Had, Oman, verloren. Sie wurde von der Majid Abdullah Maritime Company betrieben. Sie wurden nach Fujairah gebracht.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Sturm vor Australien bringt weitere Schiffe in Bedrängnis
    (20.06.07) Ein Schlepper wurde zu dem Bulkcarrier "Betis" entsandt, der in demselben Sturm in Seenot geriet, in dem auch die "Pasha Bulker" strandete. Auch die "Sea Confidence", die 2,8 Meilen vor Nobby Beach stand, wurde überwacht. Die "Betis" kämpfte gegen den schweren Sturm an, die "Sea Confidence" hingegen forderte keine Assistenz.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Sportkutter nach Wells geschleppt
    (20.06.07) Am Morgen des 14.6. wurden fünf Fischer von dem brennenden Kutter "Eternal Dawn" abgeborgen. Das 65 Fuß lange Schiff aus Killybegs war vor Mayo mit brennendem Maschinenraum in Seenot geraten. Das Schiff stand 32 Kilometer östlich von Erris Head. Die Geretteten wurden ins Sligo General Hospital gebracht. Der SAR-Helikopter aus Sligo hatte eine Tragödie vermieden, indem er rechtzeitig eintraf. Die "Eternal Dawn" gehört der Fintra Trawling Company. Das Rettungsboot aus Ballyglass blieb auf Standby. Das Feuer war erloschen, aber es gab Sorge über eine Explosion des Öls an Bord
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Schlepper sank in Zyklonausläufer
    (20.06.07) Beim Schleppen einer leeren Barge sank vor Dwarka im Sturm die "Akash". Die 14-köpfige Crew wurde gerettet. Der Schleppzug war unterwegs von Sikka nahe Jamnagar nach Mumbai. Zunächst war der Maschinenraum überflutet worden, und in rauer See konnte die Crew nichts unternehmen. Sie sandte SOS und begab sich dann auf die Barge. Vier Schiffe, darunter das Coast Guard-Schiff "Samar", nahmen Kurs auf den Havaristen. Die Crew der "Samar" versuchte die gesamte Nacht zum 4.6., eine Schleppverbindung herzustellen zur rollenden Barge, ehe es gelang, sie nach Okha einzubringen. Das Küstenwachboot "Meera Behn" überwachte die treibende "Akash", die 20 Tonnen Diesel an Bord hatte, bis sie sank.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Landungsschiff landete auf Sandbank
    (20.06.07) Vor Cornish lief ein holländisches Landungsschiff bei einer Landungsoperation vor Pentewan auf Grund nahe St. Austall. Zahlreiche Strandgänger wurden Augenzeugen des Vorfalls.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Mehrere Tote bei Untergang in China
    (20.06.07) Am 5.6. fanden Retter sechs Tote von einem im südchinesischen Pearl River gesunkenen Frachter. Das 1181-Tonnen-Schiff hatte 11 Mann an Bord und transportierte Sand, als es um 2.42 Uhr in der Guangzhou Sektion des Flusses sank. 2 Personen wurden gegen 3 Uhr gerettet. Das Wrack wurde zweineinhalb Stunden darauf gehoben. Das Unglück ereignete sich bei einem Wendemanöver in starker Strömung.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Sechs Mann trieben im Atlantik
    (20.06.07) Sechs Mann eines Kutters vor Neufundland wurden gerettet, nachdem das Schiff in Brand geraten war. Ein Flugzeug aus Greenwood und ein Helikopter aus Gander waren auf die Notrufe hin gestartet. Als sie eine Stunde später eintrafen, schwammen die Männer bereits im eisigen Atlantik. Sie hatten die 18 Meter lange "Nautical Legacy" aufgeben müssen. 5 Männer trugen Überlebensanzüge. Der sechste wurde als erstes gerettet. Es wurde erwartet, dass der bis zur Wasserlinie ausgebrannte Kutter sinken würde.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Trawler zerbrach vor Francis Bay
    (20.06.07) Am 3.6. lief ein Trawler vor Francis Bay auf Grund und begann auseinanderzubrechen. Das Schiff war zuvor aus St Francis ausgelaufen und war gegen 17.30 Uhr gestrandet. Es herrschten 3 Meter hohe Wellen. Alle 23 Mann an Bord wurden gerettet.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    2 Verletzte bei Frachterbrand
    (20.06.07) 2 Mann wurden verletzt bei einem Feuer an Bord des unter Hong Kong Flagge laufenden Bulkcarriers "Jon Chang", 35900 BRZ, in Bangladesh. Das Feuer auf dem 1977 erbauten Frachter richtete erhebliche Schäden an. Es wurde durch einen Kurzschluss ausgelöst und drei Stunden später gelöscht. Der Bulker war mit einer Eisenladung in Chittagong eingelaufen. Er wird gemanagt von der Ocean Longevity Shipping aus Hong Kong.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Sportkutter nach Wells geschleppt
    (20.06.07) Am Morgen des 3.6. rammte der Luxusliner "Serenade", 14173 BRZ, eine Pier in Tinos. Das 1957 erbaute Schiff der Louis Cruise Lines wurde nur leicht beschädigt. Nach dreistündiger Untersuchung durfte es die Reise fortsetzen. Das unter Bahamas-Flagge registrierte Scfhiff war auf einer 7-Tage-Kreuzfahrt durch die griechischen Inseln, die in Limassol begonnen hatte. An Bord waren 671 Passagiere und 258 Mann Crew.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Binnenschiff in Harlingen von Untergang bedroht
    (20.06.07) Im Hafen von Harlingen drohte die "Corina" nach einer Kollision zu sinken. Das Binnenschiff wurde von der Feuerwehr gelenzt, damit das Dieselöl geborgen werden konnte. Das Schiff liegt nahe der Marconistraat mit einer Ladung Sand. Ein Anker hatte den Rumpf aufgerissen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Kutter lief vor New Jersey auf Grund
    (20.06.07) In Mantoloking, New Jersey, lief der 48 Fuß lange Kutter "Danielle" aus Cape May vor Mantoloking auf Grund. Die Coast Guard Station Manasquan Inlet in Point Pleasant Beach kam zu Hilfe. Von dem Havaristen solle das Öl entsorgt werden.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Kollision im Nord-Ostsee-Kanal
    (20.06.07) Am 16. Juni kollidierten der englische Feeder "Nathalie Ehler" und das Kümo "Helga" im Nord-Ostsee-Kanal. Dabei wurde "Nathalie Ehler" an Backbord beschädigt.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Fahrgastschiff in Schweden gestrandet
    (20.06.07) Am 18. Juni lief um 15.40 Uhr die schwedische Fähre "Stockholm" vor Fjäderholmarna auf Grund. Eine andere Fähre brachte die Passagiere des Schiffes der Strömmakanalbolagets an Land. Die Havarie zwischen Nackalandet und Fjäderholmarna wurde durch einen Maschinenausfall verursacfht. Die Schlepper "Tug" und "KBV 311" kamen dem Havaristen zu Hilfe.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Norwegische Fähre gestrandet
    (20.06.07) Am Morgen des 5.6. lief die norwegische Fähre "Nesna" zwischen Vandve und Dønna auf Grund. Sie war zwischen Solfjellsjøen und Vandve als Ersatz für die in Überholung befindliche "Dønna" im Einsatz. Die Havarie wurde durch Navigationsfehler verursacht.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Sportkutter nach Wells geschleppt
    (20.06.07) Der 113 Meter lange Frachter "Herm J" lief am 18.6. um 5.30 Uhr nahe Kiel im Nord-Ostsee-Kanal in die Böschung. Der SFK-Schlepper "Holtenau" wurde zu Hilfe gerufen und machte das Schiff wieder flott. Ursache der Strandung war dichter Nebel.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Rettungsaktion vor Borkum
    (20.06.07) Seenotretter haben in der Nacht zum 15.6. durch ihren schnellen Einsatz sieben Menschen von dem auf Grund gelaufenen Kutter "Nis Randers" in Sicherheit gebracht. Der 15 Meter lange einstige Kutter, der für Touristenfahrten eingesetzt wird, war wegen eines Navigationsfehlers havariert. Ein Verletzter musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Gegen Mitternacht schleppte der Seenotkreuzer "Alfried Krupp" den Kutter in den Schutzhafen der Insel. Nachdem am Abend des 14.6. gegen 22 Uhr über den internationalen Notrufkanal 16 ein kaum verständlicher Hilferuf bei der Seenotleitung Bremen der DGzRS empfangen worden war, peilte die Revierzentrale "Deutsche Bucht" die Funksignale. In der Seenotleitung Den Helder (Niederlande) wurden ebenfalls Signale aufgenommen. Anrufe der Seenotretter über Funk an den havarierten Kutter blieben ohne Antwort. Daraufhin lief Vormann Ralf Schäfer mit dem Seenotkreuzer "Alfried Krupp" der Station Borkum aus; zur Unterstützung kam von der Station Juist das Seenotrettungsboot "Wolterea" zum Einsatz. Eine knappe Meile südlich (etwa zwei Kilometer) der Hafenausfahrt klärte sich die Situation: Der Kutter war - direkt in der Ansteuerung zur Insel - auf den Leitdamm in der Fischerbalje gelaufen. Mit dem Tochterboot wurde er frei geschleppt und in den Borkumer Schutzhafen bugsiert. Zur Unfallzeit herrschten starke nordöstliche Winde mit Stärken um sechs Beaufort.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Betrunkener Steuermann setzte Tanker auf Großen Vogelsand
    (20.06.07) Der 73 Meter lange holländische Tanker "Bernice", 1242 BRZ, lief am 13.6. zwischen den Tonnen 14 und 16 in der Elbmündung auf Grund. Das Polizeiboot "Bürgermeister Brauer" und der Rettungskreuzer "Hermann Helms" liefen zur Strandungsstelle. Der Steuermann wurde mit 1,43 Promille vorgefunden. Das Schiff war unterwegs von Hamburg nach Amsterdam. Nachdem es mit der Flut freigekommen war, wurde es zur Untersuchung nach Cuxhaven beordert.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Frachter kam auf Weser fest
    (20.06.07) Am 4.6. lief der Frachter "Brega Star" aus Kingstown beim Auslaufen aus der Weser nach Ruderschaden bei Hasenbüren auf Grund. Er kam aus eigener Kraft wieder frei und machte in Bremen im Neustädter Hafen fest.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Bergungsauftrag für "Hoheweg" vergeben
    (20.06.07) Sieben Monate nach dem Untergang des Fischkutters "Hohe Weg" in der Nordsee ist die Leiche eines dritten Seemannes identifiziert. Bei dem Toten handelt es sich um einen 18 Jahre alten Auszubildenden aus Hooksiel. Die Besatzung einer Segelyacht hatte die Leiche am vergangenen Wochenende südöstlich von Helgoland entdeckt. Weiter vermisst wird der 27 Jahre alte Kapitän aus dem niedersächsischen Brake. Das 23 Meter lange Schiff war am 8. November bei rauer See auf dem Weg zu einer Fangreise vor der Wesermündung gesunken. Anfang Dezember waren bei Pellworm und Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen) die Leichen des 38 Jahre alten Decksmanns und des 47 Jahre alten Steuermannes von der Insel Rügen angespült worden. Die "Hoheweg" wird ab dem 9. Juli geborgen. Das Schifffahrtsamt (WSA) in Bremerhaven hat die Cuxhavener Firma Otto Wulf mit der Bergung beauftragt.Das Wrack stellt in doppelter Hinsicht ein Risiko dar. Es liegt vor der Wurster Küste in einem von der Berufs- und Sportschifffahrt für die Fahrt zwischen Weser und Elbe stark frequentierten Gebiet nur wenige Meter unterhalb der Wasseroberfläche. An Bord befinden sich zudem noch 20 Tonnen Treibstoff sowie weitere umweltgefährdende Stoffe, die nach einem unkontrollierten Austritt zu erheblichen Umweltschäden im Nationalpark Wattenmeer führen können. Weil die Versicherungsfrage noch nicht geklärt ist und der Eigner sein Eigentum an dem 23 Meter langen Kutter aufgegeben hat, muss zunächst der Bund die Bergungskosten tragen. Je nach Witterungs- und Strömungsverhältnissen soll die Bergung zwischen dem 9. und 20. Juli erfolgen. Nach erneuter Taucheruntersuchung werden unter dem Wrack im Grund zwei Kanäle freigespült für die Stahltrossen, mit denen die "Hoheweg" von einem Kran gehoben und dann nach Bremerhaven transportiert wird.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Frachter rammte Kaimauer in Walvis Bay
    (20.06.07) Am 17.6. ist der Containerfrachter "Santa Fe" im Hafen von Walvis Bay mit der Kaimauer kollidiert. Es entstand ein leichter Schaden am Bug entstanden. Die Delle ist inzwischen repariert worden, das Schiff konnte den Hafen wieder verlassen. Der Frachter war zum Betanken in den Hafen eingelaufen. Beim Anlegeversuch war das Schlepperseil beim Zurücksetzen des Schleppers "Onyati" aus bisher noch ungeklärter Ursache gerissen. Die "Santa Fe" ist in Limasol registriert und war auf dem Weg von Durban in Südafrika nach Konakry im westafrikanischen Guinea. Mit einer Fracht von 13000 Tonnen Reis in Säcken hatte das Containerschiff Walvis Bay angelaufen, um 450 Tonnen Kraftstoff zu tanken.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Containerfrachter auf Unterelbe gestrandet
    (20.06.07) Am 20.06.07 ist auf der Unterelbe um 02:35 Uhr bei Tonne 102 das finnische Containerschiff "Linda" (Länge 141,20 m, Breite 21,30 m, BRZ 8.950) auf Grund gelaufen. Die Hauptmaschine des Containerschiffes war wegen einer verstopften Brennstoffleitung ausgefallen. Bei einem Tiefgang von 7,30 Metern und einer Wassertiefe von 6,50 Metern lief die "Linda" zwischen Stadersand und Bützfleth auf Grund. Gegen 03:45 Uhr ist das Containerschiff durch das auflaufende Hochwasser wieder frei gekommen. Zunächst wurde ein vorläufiges Weiterfahrverbot ausgesprochen. Der Germanische Lloyd genehmigte später die Weiterfahrt bis Rotterdam mit der Auflage, in Rotterdam die Klasse neu bestätigen zu lassen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Brand auf italienischer Fähre
    (20.06.07) Beim Brand auf einer Fähre zwischen den italienischen Inseln Capri und Ischia haben vier Passagiere und ein Besatzungsmitglied leichte Rauchvergiftungen erlitten. Das Feuer war auf der Fähre "Flash" mit mehr als 130 Passagieren an Bord kurz nach dem Auslaufen aus dem Hafen von Capri ausgebrochen. Das Schiff kehrte aus eigener Kraft in den Hafen Marina Grande zurück. Die Ursache des Feuers war zunächst völlig unklar.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Gefahr für Santorini nach Untergang der "Sea Diamond" nicht gebannt
    (20.06.07) Einige ölverschmierte Gummiwülste, ein Dutzend Bojen, mehrere Spezialschiffe, die auf dem Wasser dümpeln: viel mehr erinnert vor der griechischen Kykladeninsel Santorin nicht an den Untergang des Kreuzfahrtschiffes "Sea Diamond" Anfang April. Eine befürchtete Ölpest schien zunächst abgewendet, doch die Gefahr einer Umweltkatastrophe sei keineswegs gebannt, warnen Fachleute jetzt. Die Reederei des gesunkenen Luxusliners, die zyprische Louis Hellenic Cruises, gerät zunehmend in die Kritik.
    Kapitän Giannis Marinos hatte die 22.400 Tonnen große "Sea Diamond" am 5. April bei der Einfahrt in die Bucht von Santorin auf ein allgemein bekanntes und in den Seekarten deutlich verzeichnetes Riff gesteuert - warum, ist dem Schiffsführer noch heute "unerklärlich". Die "Sea Diamond", deren Rumpf bei der Kollision auf mehr als zehn Metern Länge aufgeschlitzt wurde, bekam schnell schwere Schlagseite. In einer dramatischen und von Passagieren als "chaotisch" beschriebenen Rettungsaktion konnten fast 1600 Touristen und Besatzungsmitglieder in Sicherheit gebracht werden. 15 Stunden nach der Havarie sank das Schiff. Ein 45-jähriger Franzose und seine 16-jährige Tochter werden seit dem Untergang vermisst.
    In den Tanks der "Sea Diamond" befanden sich etwa 430 Tonnen Schweröl und 80 Tonnen Dieseltreibstoff - genug, um die Bucht von Santorin und die Strände benachbarter Kykladeninseln mit einem Ölteppich zu überziehen. Bisher sind geschätzte 250 Tonnen Treibstoff aus dem Wrack an die Oberfläche gestiegen. Sie konnten dort zum Teil, aber nicht ganz abgeschöpft werden: Etwa fünf Kilometer Küstenlinie wurden bisher verseucht, darunter auch ein Strand, der allerdings bereits wieder gesäubert werden konnte.
    Noch Anfang Mai hieß es, aus dem Wrack trete kein Öl mehr aus. Das erwies sich als Irrtum. Inzwischen steigt pro Tag etwa eine Tonne Öl an die Oberfläche - mit verheerenden Folgen für die Meeresfauna, wie Umweltschützer fürchten. Trotz mehrfacher Aufforderungen hat die Reederei noch immer keinen Plan vorgelegt, wie sie den restlichen Treibstoff aus dem Wrack zu entsorgen gedenkt. Die Staatsanwaltschaft auf Naxos, dem Verwaltungssitz der Kykladen, erließ deshalb vergangene Woche Haftbefehle gegen Kapitän Marinos, fünf Offiziere der "Sea Diamond" und Vertreter der Reederei. Fachleute äußern Zweifel, ob sich das Öl überhaupt aus dem Wrack bergen lässt. Nick Haslam von der Beratungsfirma London Offshore Consultants (LOC) fürchtet, dass die Treibstofftanks bereits geborsten sind. Dadurch könnte sich das Öl inzwischen im gesamten Wrack verbreitet haben. Ein Absaugen dieses Öls wäre ein "extrem komplexes Vorhaben", sagt Haslam.
    Gefahren gehen aber nicht nur von dem Öl aus. Die griechische Meeresbiologin Anastasia Milliou fürchtet die Verseuchung des Meeres durch zahllose andere Giftstoffe an Bord, wie Säuren aus Batterien, Flüssigkeiten und Gasen aus Klimaanlagen und Reinigungsmittel: "Das alles sind toxische Zeitbomben", warnt die Wissenschaftlerin. Schwierig ist die Situation auch wegen der instabilen Lage des Wracks. Santorin ist eine Vulkaninsel. Der Vulkankrater bildet die bis zu 300 Meter tiefe Bucht von Santorin. Die "Sea Diamond" liegt am Steilhang der Kraterwand in etwa 150 Meter Tiefe. Eine Bergung des Schiffes gilt als sehr schwierig: das Wrack könnte in noch größere Tiefe abrutschen und auseinanderbrechen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Bootsuntergang auf Bodensee
    (20.06.07) Auf dem Bodensee vor Friedrichshafen ist am 11.6. ein mit elf Menschen besetztes Motorboot gesunken. Alle Insassen wurden von einer anderen Bootsbesatzung gerettet. Einige erlitten Schocks und Unterkühlungen. Zwei Personen mussten unter Deck die Fensterscheiben zertrümmern, um sich aus dem sinkenden Boot zu befreien. Sie wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Die Schiffbrüchigen stammen aus dem Raum Stuttgart und hatten das Motorboot in Konstanz gechartert. Zur Ursache der Havarie lagen zunächst keine Informationen vor. Die Wasserschutzpolizei hat Ermittlungen eingeleitet.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Frachter versenkt Brücke und Brücke Frachter
    (20.06.07) Ein mit Sand beladener Frachter hat eine stark befahrene Autobahnbrücke in China gerammt. Ein massives Teilstück stürzte daraufhin ein. Mehr als 100 Fahrzeuge befanden sich zu dem Zeitpunkt auf der Brücke, Taucher suchten nach Vermissten. Nach dem Rammstoß stürzte gegen 5 Uhr morgens ein Teil einer stark befahrenen Autobahn in den Fluss Xijang. Zum Zeitpunkt des Einsturzes waren 130 Fahrzeuge auf der 1,6 Kilometer langen Brücke in der Provinz Guangdong unterwegs. Fünf Fahrzeuge wurden noch vermisst. Ein Der Frachter sank, nachdem er von einer 150 Meter langen Brückensektion getroffen wurde. Zwei Mitglieder der zehnköpfigen Besatzung trugenVerletzungen davon. Die Brücke geht über den Fluss Xijiang und verbindet die Städte Foshan und Heshan.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Yacht in Geesthacht gerettet
    (20.06.07) Einsatzkräften der Feuerwehr und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ist es am Abend des 17.6. in Geesthacht (Kreis Herzogtum Lauenburg) gelungen, eine Leck geschlagene Motoryacht vor dem Untergang zu retten. Der Skipper war offenbar über eine Mauer unter dem Wasserspiegel der Elbe gefahren und hatte sich dabei den Bug aufgerissen. Mit Pumpen wurde das eindringende Wasser abgelassen, bis ein Kran die Yacht an Land heben konnte.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Bergungsauftrag für "Hoheweg" vergeben - drittes Opfer identifiziert
    (20.06.07) Sieben Monate nach dem Untergang des Fischkutters "Hohe Weg" in der Nordsee ist die Leiche eines dritten Seemannes identifiziert worden. Dies teilte die Staatsanwaltschaft Flensburg am 17.6. mit. Bei dem Toten handelt es sich um einen 18 Jahre alten Auszubildenden aus Hooksiel. Die Besatzung einer Segelyacht hatte die Leiche am vergangenen Wochenende südöstlich von Helgoland entdeckt. Der Seenotkreuzer "Hermann Helms" brachte sie an Land. Weiter vermisst wird der 27 Jahre alte Kapitän aus Brake. Das 23 Meter lange Schiff war am 8. November bei rauer See auf dem Weg zu einer Fangreise vor der Wesermündung gesunken. Anfang Dezember waren bei Pellworm und Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen) die Leichen des 38 Jahre alten Decksmanns und des 47 Jahre alten Steuermannes von der Insel Rügen angespült worden. Das Wrack des Kutters "Hoheweg" wird ab dem 9. Juli geborgen. Das Wasser und Schifffahrtsamt (WSA) in Bremerhaven hat am 18.6. die Cuxhavener Firma Otto Wulf mit der Bergung beauftragt.Das Wrack stellt in doppelter Hinsicht ein Risiko dar. Es liegt vor der Wurster Küste in einem von der Berufs- und Sportschifffahrt für die Fahrt zwischen Weser und Elbe stark frequentierten Gebiet,nur wenige Meter unterhalb der Wasseroberfläche. An Bord befinden sich zudem noch 20 Tonnen Treibstoff sowie weitere umweltgefährdende Stoffe, die nach einem unkontrollierten Austritt zu erheblichen Umweltschäden im Nationalpark Wattenmeer führen können. Weil die Versicherungsfrage noch nicht geklärt ist und der Eigner sein Eigentum an dem Kutter aufgegeben hat, muss zunächst der Bund die Bergungskosten tragen. Je nach Witterungs- und Strömungsverhältnissen soll die Bergung zwischen dem 9. und 20. Juli erfolgen. Nach erneuter Taucheruntersuchung werden unter dem Wrack im Grund zwei Kanäle freigespült für die Stahltrossen, mit denen die "Hoheweg" von einem Kran gehoben und dann nach Bremerhaven transportiert wird.
    Im Wrack wird noch die Leiche des 27 Jahre alten Kapitäns, der Sohn des Eigners, vermutet
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Viel Arbeit für Mammoet
    (20.06.07) Mammoet Salvage soll vor Mexiko das Wrack der "Ocean Leader" bergen. Außerdem soll die Firma eine Ladung von Aluminium aus dem Golf von Finnland bergen. Dazu wurden zwei spezielle Unterwasserbagger entwickelt. Die Bergung soll im August durchgeführt werden. Derzeit ist Mammoet noch mit der Räumung der "Safmarine Agulhas" vor East London beschäftigt
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Kutter rammte Bagger
    (20.06.07) Vor dem Sethusamudram Ship Canal Project vor Palk Stratis kollidierte am 17. Juni ein Kutter mit einem Baggerschiff. Die Baggercrew hatte vergeblich versucht, den Kutter zu warnen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Kutter sank vor Chatham
    (20.06.07) Der Kutter "Virginia Surf" aus Gloucester funkte die US Coast Guard vor Chatham, Cape Cod, stehend, um Hilfe an, und sank wenig später am 12.6. Der nahe stehende Kutter "Lily Jean" rettete die Crew.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Frachter in Azov See in Seenot
    (20.06.07) Der 3,629 BRZ große, 1969 erbaute Frachter "Capital Star" entwickelte auf dem Weg von Eisk nach Alexandria mit 4,022 Kubikmetern Holz nach Maschinenausfall am 12.6. Schlagseite. Die Krängung entstand durch falsches Beballasten. Der nahe stehende Frachter "Volgo Don 5044" kam zu Hilfe. Der Schlepper "Mercury" lief zur Unglücksposition auf 46.07.3 N 037.05.8 O. Er schleppte die 15 Grad überliegende "Capital Star" zum nächstgelegenen Hafen Kavkaz.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    12 Tote bei Untergang afrikanischer Fähre
    (20.06.07) Die Passagierfähre "Butterfly" kenterte am 8.6. auf dem Lake Rukwa, Tansania wegen Überladung in schwerer See. 12 Menschen, darunter drei Kinder, ertranken.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Kutter sank bei Provincetown
    (20.06.07) Der 45 Fuß lange Kutter "Sea Princess" aus Marshfield schlug am 9.6. bei Provincetown leck. Das Schiff sank auf 200 Fuß Tiefe. Die Coast Guard rettete die zweiköpfige Crew.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Touristenschiff erreichte mit 2 lecken Abteilungen Hafen
    (20.06.07) Das Walbeobachtungsschiff "Island Explorer" der Island Adventures, Inc., Anacortes, lief am 9.6. 50 Meilen nördlich von Seattle mit 52 Passagieren an Bord am Nordende von Whidbey Island auf Grund. Das Schiff erlitt Wassereinbruch in 2 Abteilungen, jedoch konnten Pumpen das Wasser kontrollieren. Das Schiff konnte Anacortes einlaufen. Sieben Personen wurden in ein örtliches Krankenhaus gebracht.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Sportkutter nach Wells geschleppt
    (20.06.07) Das 36 Fuß lange Sportboot "Viking" aus Lowestoft beschädigte sich am 4.6. 10 Meilen nordöstlich von Wells das Achterschiff und schlug leck. Die 2-köfige Crew funkte Mayday. Es gelang, den Wassereinbruch unter Kontrolle zu bekommen. Das Rettungsboot aus Wells, die " Doris M Mann", kam zu Hilfe und schleppte das Schiff zurück nach Wells. Der Frachter "Wisdom", der nach Holland laufend auf standby gegangen war, setzte dann seine Reise fort.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Rettungsschwimmer rettete Kutter
    (20.06.07) Ein 32 Fuß langer Kutter mit 3 Mann Besatzung wurde am 5.6. 45 Meilen östlich von Port Aransas von einer Welle getroffen und am Bug beschädigt, sodass er leck schlug. Ein Notruf wurde von einem Versorger aufgefangen und an die Coast Guard weitergeleitet. Ein Rettungsschwimmer wurde abgesetzt und half, das Boot zu stabilisieren. Ein Küstenwachboot eskortierte ihn nach Port Aransas.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Yacht vor Irland in Seenot
    (20.06.07) Am 18.6. assistierte die Belfast Coastguard der Crew einer 34-Fuß-Yacht 14 Meilen östlich von Kilkeel. Die "Red Ruth" hatte zwei Mann an Bord und Wassereinbruch in der Bilge. Die Crew versuchte, den Wassereinbruch zu stoppen. Das Newcastle-Rettungsboot und das Kilkeel-Boot kamen zu Hulfe und halfen der Yacht mit Lenzpumpen. Danach gelang es, die Maschine wieder in Betrieb zu nehmen und Kurs auf Ardglass Harbour unter Eskorte des Newcastle-Rettungsbootes zu nehmen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Vermeintliche Schiffbrüchige in Bed and Breakfast
    (20.06.07) Am 18.6. koordinierte die Milford Haven Coastguard die Suche nach der Crew der 17 Fuß langen Yacht "Eos", die auf Newport Sands gestrandet aufgefunden worden war. Mehrere Boote und Hubschrauber wurden alarmiert. Die 2-köpfige Crew wurde schließlich in einem Bed an Breakfast gefunden. Wahrscheinlich hatte sich die Yacht unbemerkt von den Moorings losgerissen und war auf den Sand gelaufen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Kutter sank vor Berwick
    (20.06.07) Am 4.6. sank der 7,9 Meter lange Kutter "Salar" vor Humber. Nach Sichtung einer roten Notrakete wurde das Berwick Rettungsboot alarmiert. Der Kutterskipper wurde in einer Rettungsinsel 1,5 Meilen nördlich von Berwick bei Shapers Head gefunden.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Frachter zu schnell in der Weser unterwegs
    (20.06.07) Am Morgen des 12. Juni 2007 beschädigte ein unter deutscher Flagge fahrendes Containerschiff durch Wellenschlag eine Arbeitsplattform, die mit Konservierungsmaßnahmen am Leuchtturm " Alte Weser" in der Außenweser beauftragt war. Die ca. 25 Meter lange Arbeitsplattform lag durch ihre Ankerpfähle gesichert am Leuchtturm " Alte Weser", um eine Konservierung der Außenhaut des Leuchtturms vorzunehmen. Durch das vorbeifahrende 119 Meter lange Containerschiff wurde die Rampe der Arbeitsplattform gegen den Leuchtturm geschlagen. Dabei wurde die Rampe, ein Hydrauliksteiger und ein Höchstdruckwasserstrahlgerät beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 15.000 bis 20.000 Euro. Als Unfallursache wurde eine zu hohe Geschwindigkeit und die daraus resultierende hohe Wellenbildung des vorbeifahrenden Containerschiffes ermittelt. Die erforderliche Rücksichtnahme der Schifffahrt auf die Arbeiten am Leuchtturm wurde in der stündlichen Lagemeldung der Revierzentrale Bremerhaven ausgestrahlt. Außerdem wurde das Containerschiff vor dem Passieren des Leuchtturms auf das dortige Langsamfahrgebot und die Rücksichtnahme durch die Revierzentrale hingewiesen. Gegen den verantwortlichen 58 Jahren alten Kapitän wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Ältester aktiver Fullrigger lief auf Grund
    (20.06.07) Der Dreimaster "Sørlandet" lief am 12.6. im Oslofjord auf Grund und musste evakuiert werden. Das Schiff war auf einen Felsen gelaufen weniger als 30 Meter entfernt vom Ufer. Zuerst lehnte der Kapitän Hilfe ab, dann aber wurden die 126 Fahrgäste von Fährbooten im Fjord von Bord geholt. Der Segler lag mit Schlagseite fest. Am nächsten Tag kam er mit höherem Wasserstand wieder frei. Das in Kristiansand beheimatete Schiff ist der weltgrößte Fullrigger, der noch aktiv ist. Er wurde 1927 erbaut.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Bodensee: Motorboot mit elf Insassen gesunken
    (11.06.07) Auf dem Bodensee vor Friedrichshafen ist am Montag ein mit elf Menschen besetztes Motorboot gesunken. Nach Polizeiangaben konnten alle Insassen von einer anderen Bootsbesatzung gerettet werden. Einige erlitten jedoch Schocks und Unterkühlungen. Zwei Personen mussten unter Deck die Fensterscheiben zertrümmern, um sich aus dem sinkenden Boot zu befreien. Sie wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.
    Die Schiffbrüchigen stammen aus dem Großraum Stuttgart und hatten das Motorboot in Konstanz gechartert. Zur Ursache der Havarie lagen zunächst keine Informationen vor. Die Wasserschutzpolizei hat Ermittlungen eingeleitet.
    Quelle: Peter O.Walter

    Schwerverletzter bei Kollision auf Donau: Sportboot stieß gegen slowakisches Schiff
    (08.06.07) Da das Ausmaß des Unfalls zunächst nicht bekannt war, entsandte die NÖ Rettungsleitstelle LEBIG zwei Rettungsfahrzeuge und den Notarztwagen des Roten Kreuzes Tulln. Das Wasserfahrzeug war nur über Stegleitern zu erreichen.
    Das Rettungsteam versorgte den verletzten 50-Jährigen noch auf seinem Boot, ehe gemeinsam mit Feuerwehrkräften die schwierige Bergung durchgeführt wurde. Mittels Zillen der Feuerwehr wurde der Verletzte zum Ufer gebracht und per Kran über die Böschung gehoben. Anschließend wurde er ins Krankenhaus Tulln gebracht.
    Nach Angaben der Feuerwehr Tulln hatte ein Beschäftigter der Donau -Chemie die Landeswarnzentrale um 12.07 Uhr über die Kollision informiert. Beim Eintreffen der Feuerwehren war das beschädigte Sportboot bereits provisorisch am Schubverband befestigt. Nach der Bergung des Verletzten wurde das stark beschädigte Boot mit Hilfe zweier Feuerwehrboote stromaufwärts in den nahen Yachthafen Klein Schönbichl geschleppt.
    Quelle: Peter O.Walter

    Kohlefrachter auf Strand gespült
    (08.06.07) In einem der schwersten Stürme seit 30 Jahren sind vor der australischen Ostküste drei Schiffe in Seenot geraten. Ein Kohlefrachter lief in Newcastle auf Grund, zwei weitere sendeten Notsignale aus, wie die Küstenwache berichtete. «Der Wind peitscht mit 100 Kilometern in der Stunde», berichtete der Wetterdienst. Die aufgewühlte See mit bis zu 17 Meter hohen Wellen hatte das 40'000-Tonnen-Schiff «Pasha Bulker» vom Anker gerissen.
    Die Crew von 22 Mann wurde mit Helikoptern gerettet. Schlepper versuchten, das 250 Meter lange Schiff vom Sand zurück aufs Meer zu ziehen.
    Die beiden anderen Kohlefrachter lagen nur einen Kilometer vor der Küste und alarmierten die Küstenwache, weil ihre Anker bereits über den Meeresboden schleiften. Newcastle, das rund 100 Kilometer nördlich von Sydney liegt, hat den grössten Kohlehafen der Welt.
    In Neuseeland brachte der erste Wintereinbruch auf der Südinsel Eis und Schnee. Zwei Autobahnen mussten am Freitag geschlossen werden, und gut 140 Häuser wurden vom Strom abgeschnitten. Der Wetterdienst erwartete für Samstag eisige Polarluft mit einer Windgeschwindigkeit von rund 130 Kilometern in der Stunde.
    Quelle: Peter O.Walter

    Heuler von Seenotrettern geborgen
    (06.06.07) Einen kleinen Heuler (junger, von der Mutter verlassener Seehund) haben die Seenotretter des Seenotkreuzers VORMANN LEISS der Station Nordstrand heute an die Seehundstation Friedrichskoog übergeben.
    Der Seenotkreuzer lag vor Anker auf Seeposition in der Nähe der Nordsee-Insel Pellworm, als die Retter einen jungen Seehund bemerkten, der den 23 Meter langen Seenotkreuzer umkreiste.
    „Zunächst war das kleine Tier noch ganz fidel“, schilderte Vormann Ernst Dostal. Nach etwa zweieinhalb Stunden verließen den Seehund jedoch zunehmend die Kräfte. Als die Besatzung an Bord den Eindruck hatte, dass das kleine Tier sich allein nicht mehr über Wasser halten würde, fischten sie es mühelos mit einem großen Kescher (Netz) aus der Nordsee. „Der kleine Heuler hatte noch Reste der Nabelschnur am Bauch“, berichteten die Retter.
    Das Jungtier wurde an die Seehundstation in Friedrichskoog übergeben. Dort wird es aufgepäppelt und in die Freiheit entlassen, sobald es sich allein versorgen kann.
    Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist für den maritimen Such- und Rettungsdienst im Seenotfall zuständig. Sie wird ausschließlich durch Spenden finanziert.
    Quelle: Peter O.Walter

    «Erika»-Prozess tritt in heisse Phase
    (06.06.07) Sieben Jahre nach der schlimmsten Ölkatastrophe Frankreichs ist der Prozess gegen die Verantwortlichen in die heisse Phase getreten. Die Staatsanwaltschaft begann heute mit der Verlesung ihres Plädoyers, anschliessend sollte die Verteidigung das Wort erhalten. Der Ölkonzern Total sowie 14 weitere Parteien stehen seit drei Monaten vor Gericht, weil der Tanker «Erika» am 12. Dezember 1999 in stürmischer See auseinander brach und 400 Kilometer der Bretagne-Küste verseuchte.
    Experten kamen zu dem Schluss, dass Risse im Deck zum Auseinanderbrechen des einwandigen Tankers führten. Der italienische Reeder Giuseppe Savarese soll die Rostschäden aus Spargründen nicht repariert haben. Ein miserables Krisenmanagement war den Ermittlungen zufolge am gewaltigen Ausmass der Katastrophe schuld: Der Reeder, der indische Kapitän Karun Mathur und Total haben demnach nichts oder nicht genug unternommen, um die drohende Gefahr abzuwenden.
    Quelle: Peter O.Walter

    Insektenstich: Seenotretter bergen Kapitän von Fischkutter
    (05.06.07) Von den Seenotrettern musste der Kapitän eines Fischkutters abgeborgen werden, nachdem er durch die allergische Reaktion auf einen Insektenstich zusammengebrochen war.
    Der Mann war mit einem Helfer beim Fischen, als er am späten Nachmittag einen Stich in den Nacken spürte. Sofort setzte eine heftige allergische Reaktion ein. Sein Helfer alarmierte unmittelbar die Seenotretter.
    Der Seenotkreuzer HANS HACKMACK der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), Station Büsum, informierte die Rettungssanitäter, die nur zwei Minuten später am Liegeplatz an Bord gingen. Wenig später trafen die Retter am Fischkutter ein. Das Längsseits-Gehen war wegen des Fanggeschirrs nicht möglich. Per Tochterboot wurden die Sanitäter übergesetzt. Nach einer Erstbehandlung wurde der Kapitän übernommen, zum Hafen gebracht und dort mit dem Rettungstransportwagen ins Krankenhaus gebracht.
    Ein befreundeter Fischer stieg auf den Kutter über und übernahm das Ruder. Nur eine halbe Stunde später wurde die HANS HACKMACK wieder in den Einsatz gerufen. Ein weiterer Fischkutter hatte im Fahrwasser der Norderpiep einen Ruderschaden erlitten. Er wurde auf den Schlepphaken genommen und sicher in den Hafen verbracht.
    Auch der Seenotkreuzer HERMANN HELMS / Station Cuxhaven, kam am frühen Morgen (3.6.07) einem Fischer zu Hilfe: Ein Kutter hatte ein Netz in der Schraube und drohte, manövrierunfähig auf der Sandbank Großer Vogelsand zu stranden. Er konnte ebenfalls rechtzeitig auf den Haken genommen werden.
    Quelle: Peter O.Walter

    Kollision im Hamburger Hafen
    (03.06.07) Am Nachmittag des 30.5. kam es in Hamburg um 14.54 Uhr zu einer Kollision zwischen dem britischen Containerschiff "Vaermland" (Länge 125 m, 19,50 m) und dem deutschen Containerschiff "MSC Geneva" (Länge 275 m, 32,20 m). Die "Vaermland" wollte mit ihrer Steuerbordseite am Predöhlkai im Waltershofer Hafen anlegen. Dabei trieb die "Vaermland" mit der hinteren Steuerbordseite gegen das Heck der am Predöhlkai 6 liegenden "MSC Geneva". An beiden Schiffen entstanden Sachschäden. Auf der "Vaermland" wurde ein Container aus der Halterung gerissen und ca. 40 cm nach vorne verschoben. Außerdem entstand eine Beule im Lukendeckel. Im Heckbereich der "MSC Geneva" wurde nur Farbe abgerieben. Die Seeberufsgenossenschaft sprach für die "Vaermland" ein vorläufiges Auslaufverbot aus.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Schlepper riss sich los und strandete
    (03.06.07) Ein Schlepper riss sich vor Tasmaniens Nordwestküste los un dlief auf Grund. Das 330 Tonnen-Schiff hat 20 Tonnen Bunkeröl an Bord. Es liegt stabil und soll mithilfe eines anderen Schleppers flottgemacht werden.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Kollision in Ostende
    (03.06.07) Am Nachmittag des 2.5. kollidierte die Fähre "CFF Seine" (IMO 8009040) von Ferryways mit der Ostpier in Ostende. Das 1984 erbaute, unter Bahamas-Flagge laufende Schiff lief in den Hafen ein, als es die Pier rammte. Obwohl viele Menschen auf ihr waren, kam niemand zu Schaden. Berits Anfang Mai war "CFF Seine" mit dem Schlepper "Ensor" (IMO 9163910) und der "Zeearend" (IMO 5398048) zusammengestoßen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Mehrere tausend Stämme gefährden Ostseeschifffahrt
    (02.06.07) Mehrere tausend etwa fünf Meter langer und bis zu 40 Zentimeter dicken Stämme treiben derzeit nördlich von Rostock in der Ostsee. Das finnische Kreuzfahrtschiff "Kristina Regina" war am 29.5. gegen 1.30 Uhr im Nebel mit einer von der "Pioneer" gezogenen Holzbarge kollidiert. Bei der Kollision und während der anschließenden Fahrt nach Wismar verlor der Schleppzug die Fichtenstämme. Zunächst war nur von 100 Stämmen die Rede. Wie viele genau über Bord gegangen sind, ist aber unbekannt. Seit dem 30.5. sucht eine Flotte aus deutschen und dänischen Schiffen die Gewässer zwischen Gedser, Lübeck, Fehmarn und der Kieler Bucht ab. Allein das Kieler Mehrzweckschiff "Scharhörn" sammelte fast 2000 Stämme aus der Ostsee. Sie wurden am 1.6. beim Tonnenhof in Kiel-Holtenau abgeladen.
    Neben der "Scharhörn" sind vier weitere Schiffe an der Suche beteiligt, darunter auch der Kieler Notfallschlepper "Bülk" und ein Aufklärungsflugzeug der Marine. Dänemark schickte das Spezialschiff "Gunnar Seidenfaden", das den Fehmarnbelt und den Großen Belt abfährt. Die Stämme stellen für kleinere Schiffe und Sportboote eine erhebliche Gefahr dar, deshalb wird alles versucht, um so viele Stämme wie möglich zu finden. Die Suchmaßnahme bis in die nächste Woche fortgesetzt werden. Dabei kostet allein der Einsatz der "Scharhörn" 50.000 Euro pro Tag, die der Versicherung in Rechnung gestellt werden.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Fähruntergang in Uganda fordert mindestens 30 Tote
    (02.06.07) Bei einem Schiffsunglück in Uganda sind mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 22 der insgesamt 69 Passagiere wurden vermisst, nachdem am Abend des 1.6. ein Schiff auf dem ugandischen Teil des Viktoriasees gekentert war. Bis zum Morgen des 2.6. wurden 17 Menschen gerettet. Fischer hatten das Kentern beobachtet, kamen aber zu spät für eine umfassende Rettungsaktion. Das Schiff war auf dem Weg aus dem Ort Waka Waka im Bezirk Bugiri, rund 165 Kilometer von der Hauptstadt Kampala entfernt, in den Bezirk Mabuye gewesen, als es kurz vor Erreichen des Ziels sank. Als mögliche Unglücksursache nannte die Polizei ein Gewitter, in dessen Folge die Maschine des Schiffes ausgefallen war.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Glimpflicher Verlauf von Kutterkollision
    (02.06.07) Am 1.6. assistierte die US Coast Guard zwei Kuttern, die 17 Meilen südöstlich von Gloucester gegen 15.40 Uhr kollidiert waren. Die "Carry My Rods" aus Lynn, Massachusetts, und die "Harvest Moon" aus und ein 25-Fuß-Boot, die gegen 16.20 Uhr vor Ort waren. Die "Harvest Moon" hatte geringen Rumpfschaden erlitten, die "Carry My Rods" war am Backbordheck beschädigt und nahm Wasser. Das kleinere Rettungsboot setzte eine Lenzpumpe über, dann wurden beide Havaristen nach Gloucester eskortiert.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Fähre rammte Leitwerk
    (02.06.07) - Die Fähre "Cathlamet" rammte am 1.6. den äußeren Liegeplatz des Mukilteo Terminal nördlich von Seattle. Dabei wurde eine Person durch Treppensturz verletzt, das Schiff und Dalben wurden beschädigt.Auf der "Cathlamet" entstand ein Leck über der Wasserlinie. Sie war mit hoher Geschwindigkeit um 6 Uhr morgens eingelaufen und hatte die Leitdalben gerammt. Es wurde zur Untersuchung von einem Schlepper vom Terminal wegbugsiert, der am Nachmittag durch eine Ersatzfähre wieder in Betrieb genommen wurde. Die Ursache des Unglücks ist noch unklar. Die 328 Fuß lange "Cathlamet" kann 1200 Passagiere und 124 Autos transprtieren. Sie verkehrt zwischen Mukilteo und dem 21 Meilen entfernten Clinton.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Trawler vor Donegal evakuiert
    (02.06.07) Fünf Fischer aus Donegal wurden von ihrem Schiff durch einen Hubschrauber gerettet, nachdem ihr Trawler am 31.5. vor Mayo gegen 10 Uhr in Brand geraten war. Als das Feuer im Maschinenraum ausbrach, stand das Schiff 20 Meilen vor Erris Head. Ein Coastguard-Helikopter aus Sligo wurde zu dem 22 Meter langen Havaristen entsandt. Es wurde eine Explosion an Bord befürchtet. Nach der Evakuierung wurden die Männer nach Burton Port gebracht. Während der Luftrettung war das Ballyglass Rettungsboot aus standby, ebenso eine Reihe Kutter.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Gasöl lief nach Kollision in Rhein
    (02.06.07) Nach einer Havarie auf dem Rhein in Höhe des Hafens Schwelgern gelangten 15 Tonnen Gasöl in den Rhein. Das mit 1150 Tonnen Gasöl beladene belgische Tankschiff "Palestel 29" war in der Nacht zum 1.6. kurz vor Mitternacht auf dem Rhein in Richtung Ruhrort unteregs . Bei Rheinkilometer 789,8, Ortslage Binsheim in Höhe Hafen Schwelgern, passierte das Tankschiff einen stillliegenden Verband von vier leeren Schubleichtern. Dabei stieß das Tankschiff mit der Steuerbordseite gegen einen der Leichter und riss sich auf einer Länge von 50 cm das hintere Oberdeck auf. Aus diesem Riss traten rund 15 Tonnen Gasöl aus und flossen in den Rhein. Durch das Umpumpen der Ladung aus dem beschädigten Tank in andere Laderäume des Schiffes, konnte schließlich ein weiterer Ladungsaustritt gestoppt werden. Das Wasser- und Schifffahrtsamt erteilte dem Schiffsführer die Genehmigung für die Weiterfahrt nach Duisburg, wo nun im Hafenmund eine genauere Begutachtung des Schadens stattfindet. Das Schiff war auf der Fahrt von Antwerpen nach Andernach. Die "Palestel 29" ist 80 Meter lang und 8,2 Meter breit.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Millionenyacht sank vor Miami
    (01.06.07) Der Coast Guard Cutter "Dolphin" rettete am 31.5. vier Erwachsene und zwei Kinder von der sinkenden 65-Fuß-Motoryacht "Imagination" 13 Meilen östlich von Miami Beach. Sie hatten am Morgen gegen 8.30 Uhr die Bayside Marina in Downtown Miami verlassen und waren unterwegs nach Bimini auf den Bahamas. Der Skipper verständigte gegen 10 Uhr die SAR-Koordination im Coast Guard Sector Miami mit VHF, dass in den Maschinenraum des Schiffes Wasser eindringe. Das Schiff stand da vor Government Cut. Zuovr war bereits ein Wasserscooter achtern über Bord gegangen. Als der Skipper ihn bergen wollte, hatte er den Wassereinbruch bemerkt. Die "Dolphin" sowie ein weiteres Hilfsschiff waren schnell zur Stelle und bargen die Bootsfahrer ab. Sie wurden dann zur Bayside Maria zurückgebracht. Ihr vor einem Jahr für 1,2 Millionen Dollar erworbenes Schiff versank binnen einer halben Stunde übers Heck.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Kreuzfahrer rammte Kieler Feuerlöschboot
    (01.06.07) Am 31.05.2007 kam es gegen 19.15 Uhr beim Ablegemanöver des in Nassau beheimateten Kreuzfahrschiffes "Delphin Voyager", 21906 BRZ, am Kieler Bollhörnkai zu einer Kollision mit dem dort an einem RoRo-Anleger vertäuten Feuerlöschboot "Kiel". Das 174 Meter lange Schiff hatte versucht, ohne Schlepperhilfe mit dem Heck voran zwischen diesem und einem am Norwegenkai liegenden Baustellenponton hindurch zu manövrieren. Dabei wurde es von einer Windbö erfasst und gegen die "Kiel" gedrückt, deren Schanzkleid am Vorschiff sowie zwei Spanten eingedrückt wurden. Nach der Kollision ging der 1990 erbaute Kreuzfahrer zurück an den Liegeplatz Bollhörnkia Nord. An der "Delphin Voyager" konnten lediglich Farbabschürfungen im achteren Bereich an Steuerbordseite festgestellt werden. Die "Delphin Voyager" konnte nach Rücksprache mit der Seeberufsgenossenschaft Hamburg die Reise nach Stockholm gegen 21 Uhr fortsetzen. Dazu forderte sie diesmal allerdings die Assistenz des SFK-Schleppers "Falckenstein" an. Für das Feuerlöschboot wurde wegen der Möglichkeit eines Rumpfschadens ein vorläufiges Auslaufverbot bis zur endgültigen Entscheidung der Fachbehörde erlassen.
    Quelle: Tim Schwabedissen Ölverschmutzung vor Südkorea nach Tankerkollision
    (01.06.07) En unaufmerksamer Ausguck verursachte eine Kollision zwischen dem Produktentanker "Sam Jin No 1", 2000 tdw, und dem Schlepper "Cheonbu No. 1" eine Meile vor dem Hafen von Ulsan in Südkorea. Bei dem Zusammenstoß wurde ein Tank aufgerissen, 63 Tonnen Gasöl traten aus. 10 Ölbekämpfungsschifffe wurden zum Unfallort geschickt. Inzwischen haben sie ihre Arbeiten abgeschlossen. Die koreanische Küstenwache leitete Untersuchungen zu dem Unglück ein, dass sich nur wenige Tage nach einer anderen Kollision in der Region am 12.5. ereignete.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Kapitän ohne Patent nach Untergang seines Schiffes im Gefängnis
    (01.06.07) Das U.S. Attorney's Office verurteilte den Kapitän der "Margaret Ann" zu einer Haft von 30 Monaten wegen Führen eines Schiffes ohne gültiges Patent und Vernachlässigung seiner Wachaufgaben. Dies führte zum Untergang des Schleppers "Margaret Ann" der Holly Marine Towing im Lake Michigan und einer Ölverschmutzung durch 250 Gallonen Diesel. Der Mann aus Michigan wurde außerdem zu einer Strafe von 750.000 Euro verurteilt. Das harte Urteil soll ein Signal für die Schifffahrtswelt sein, heiß es bei der Coast Guard Marine Safety Unit Chicago.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Zweiter Großtanker binnen 2 Wochen zur Reparatur von Strandungsschäden bei Blohm & Voss im Dock
    (01.06.07) Der griechische Großtanker "Minerva Concert", der am 30.5. zur Reparatur in Hamburg eingetroffen war, ging am 1.6. ins Trockendock Elbe 17 bei Blohm & Voss. Zuvor waren an der Pier im Köhlfleethafen die Tanks gereinigt worden. Das 241 Meter lange Schiff war am 14. Mai auf einem Riff vor der dänischen Insel Samsæ aufgelaufen und beschädigt worden. Erst am 20.5. hatte ein anderer durch Strandung beschädigter Tanker, die "Propontis", Blohm & Voss nach wochenlanger Reparatur und dem Austausch von rund 1000 Tonnen Stahl Richtung Nordsee verlassen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Mississippi eingeschränkt wieder frei
    (01.06.07) Am 31.5. um 14.30 Uhr gab die Coast Guard den Mississippi zwischen den Meilen 180 und 184 in begrenztem Umfang wieder für Schiffsverkehr frei. Er war gesperrt worden, nachdem eine Barge die McKinley Bridge in Downtown St. Louis gerammt hatte und gesunken war. Örtliche Schleppdienste dürfen bei Tageslicht mit maximal 2 Bargen in nördlicher Richtung und maximal einer Barge mit Südkurs die Unfallstelle passieren. Die Bergung der gesunkenen Barge soll am 1.6. beginnen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Lotsenfehler verursachten Strandung der "New Delhi Express"
    (01.06.07) Am 30.5. gab das amerikanische National Transportation Safety Board bekannt, dass die Strandung des Frachters "New Delhi Express" einem Fehler der Hafenlotsen zuzuschrieben war, der beim Navigieren im Kill Van Kull Waterway nicht alle Navigationshilfen genutzt hat. Außerdem haben sie kein optimales Brückenressourcenmanagement betrieben. Der Vorsitzende monierte, dass es seit 1974 zahlreiche Vorfälle zu monieren gegeben habe, bei denen Brückenoffiziere und Lotsen nicht als Team zusammengearbeitet haben. Der Containerfrachter "New Delhi Express" war am 15. April 2006 nach Atlantikpassage beim Einlaufen nach New York mit 22 Mann Crew und drei Passagieren an Bord festgekommen und leckgeschlagen. Dem Sandy Hook Lotsen war zuvor noch ein Hafenlotse zur Seite gestellt worden. Die Sicht war gleich null, als das Unglück passierte. Zwei der drei Assistenzschlepper wurden ebenfalls beschädigt.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Suche nach Vermissten der "Northsea" eingestellt - Tanker sinkt
    (01.06.07) Am 29.1. übergab der Tanker "Toledo Spirit" 21 Gerettete des nach Blitzeinschlag in Brand geratenen Produktentanker "Northsea" an den Versorger "Brado", der sie an Land bringen soll. Vier Tote wurden gleichfalls übergeben. Drei Mann, darunter der Kaoitän, blieben trotz einer intensiven Suche, an der auch der Tanker "Astro Phoenix" teilnahm, in sieben Meilen Umkreis bei guten Wetterbedingungen verschwunden. Die Suchschiffe nahmen nach Abbruch der Suche um 4.10 Uhr örtlicher Zeit wieder ihren ursprünglichen Kurs auf. Die "Northsea" brammte weiter und war bereits bis auf Höhe des Hauptdecks gesunken. Die "Northsea" war bereits zur Verschrottung vorgesehen gewesen, hatte aber offenbar einen Zeitaufschub durch Einsätze vor Westafrika erhalten. Dies wurde ihr nun zum Verhängnis.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Gesunkenes Motorboot aus Hudson River geborgen
    (01.06.07) Ein am 27.5. im Hudson River gesunkenes Morotrboot wurde am 31.5. geborgen und nach Newburgh abgeschleppt. Sea Tow Hudson River leitete die Operation, bei der Taucher Luftsäcke am Wrack anbrachten. Als es aufschwamm, wurde es mit Pumpen gelenzt und abgedichtet. Das 20 Fuß lange 1989 Ski Centurion Boot war am Nachmittag des 27.5. gesunken, nachdem der Propeller gegen ein Hindernis geschlagen war und die Antriebswelle samt Propeller verlorenging und einen Wassereinbruch verursachte. Der Eigner und seine drei Passagiere, darunter 2 Kinder, waren von einem Patroullienboot des Dutchess County Sheriff's Office gerettet worden.
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Skipper rettete Familie im Alleingang aus East River
    (01.06.07) Am 26.5. wurde eine 6-köpfige Familie von einem Skipper aus Garden City aus dem East River gerettet, als ihr Boot sank. Das 17 Fuß lange Boot war von den Wellen eines passierenden Schleppers zum Kentern gebracht worden. Das Unglück ereignete sich am Hell's Gate, das für gefährliche Strömungen berüchtigt ist. Die Schiffbrüchigen hielten sich aneinander und einem aufgetriebenen Stück fest, während 2 Boote ohne zu stoppen passierten. Der Skipper eines 31 Fuß langen Bootes sah die im Wasser treibenden und zog sie einzeln an Bord. Wenig später trafen Helikopter und ein Boot der Coast Guard ein, doch da war die Aktion bereits abgeschlossen..
    Quelle: Tim Schwabedissen

    Kutter strandete und rammte Pier
    (01.06.07) Der 70 Fuß lange norwegische Kutter "Kvitholmen R 29 B" kollidierte am Nachmittag des 30.5. gegen 16.30 Uhr mit einem Kai im Kaalhus Nyksund und wurde am Morgen des 31.5. gegem 6 Uhr gestrandet vor Holmsnes mit laufender Maschine gefunden. Er hatte starke Steuerbordschlagseite. Ein Rettungsboot machte den Havaristen wieder flott. Polizei und Küstenwache erwarteten das Schiff bereits, um der Crew in Stormarkes Blutproben abzunehmen.
    Quelle: Tim Schwabedissen

Interessante Links:

Sail Home Sail home to ESYS ...
[Google]  [Yahoo]  [Altavista]  [Euroseek]   [Ökoportal.de]   [Allesklar.de]  [DINO]  [Web.de]  [Lycos]  [Fireball]  [Belnet]  [Hotbot]