EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Seenotfälle
Archiv Dezember 2007

Last update: Dienstag, 01. Januar 2008, 14:39 Uhr

Wieder Kreuzfahrer mit Eisberg kollidiert
(29.12.07) Der jüngste Hurtigruten-Kreuzfahrer "Fram" ist am 28.12. vor Browns Bluff in der Antarktis nach Maschinenausfall mit einem Eisberg kollidiert. Der Unfall ereignete sich am gegen 21.30 Uhr. Nach einer halben Stunde konnte die Maschine wieder angefahren werden. An Bord waren 247 Passagiere und 71 Mann Crew. Niemand kam bei der leichten Kollision zu Schaden. Aus Sicherheitsgründen wurden die aber Fahrgäste auf die Musterungsstationen aufs Oberdeck geschickt. Am Schiff kam es nur zu leichten Schäden am Rumpf und einem Rettungsboot. Die "Fram" war erst im April 2007 von Fincantieri in Italien an Hurtigruten abgeliefert worden. Das Schiff nahm nach der Havarie Kurs auf King George Island. Hier sollte der Schaden untersucht und das weitere Vorgehen entschieden werden, so auch, ob das Schiff direkt nach Ushuaia laufen soll oder die Kreuzfahrt dort planmäßig erst am 2.1.2008 endet.Im November 2007 war die Hurtigruten-Fähre "Nordnorge" dem sinkenden Kreuzfahrer "Explorer" zu Hilfe gekommen.
Quelle: Tim Schwabedissen

Russischer Frachter verursachte Schaden von 40000 Euro an Kappelner Kutter
(29.12.07) Am 24.12. machte der russische Frachter "Omskiy 134" mit einer Ladung Baumstämmen aus dem schwedischen Västervik kommend in Kotka, Finnland, fest. Die "Omskiy 134" hatte am 18.12. in Kappeln einen Schaden in Höhe von 60 000 Euro im Nordhafen angerichtet. Aus bisher ungeklärten Gründen kollidierte das 108 Meter lange Schiff mit einem am Pier liegenden Fischkutter, nachdem er zuvor 16 Dalben im Gastliegerhafen gerammt hatte. Die "Mariechen - SM 6" war um 14.30 Uhr von der westlichen Ostsee mit einem Fang von 300 Kilogramm Fisch eingelaufen. Skipper Tilitzki war gerade von Bord gegangen, als die "Omskiy 134" um 14.45 Uhr im Südhafen ablegte und die Schleibrücke in Richtung Ostsee passierte. Dann kam die "Omskiy 134" vom Fahrwasser ab und steuerte auf den Gastliegerhafen zu. Zunächst streifte der 108 Meter lange und 15 Meter breite Frachter den Traditionssegler "Pippilotta", der neben dem Hafenkontor angelegt hatte. Dann demolierte er 16 Dalben im Gastlieger- und zwei im Fischereihafen, wobei ein Schaden von 20 000 Euro entstand. Dann drückte der Frachter den Kutter so sehr gegen den Pier, dass das Schiff untertauchte. Doch die "Mariechen" rutschte neben dem Frachter durch und kam beschädigt wieder an die Wasseroberfläche. Auf den 16 Jahre alten Kutter kommen Reparaturen in Höhe von 40 000 Euro zu. Das Ruderhaus ist eingedrückt, die Aufbauten sind verzogen, der Netzholer abgerissen. Nach der Havarie hatte der Kapitän des russischen Frachters nicht gestoppt, sondern nahm Kurs auf Kiel. In der Kieler Förde nahmen die Wasserschutzpolizei ihn in Empfang, stellte seine Personalien fest und forderten von ihm in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Flensburg eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1000 Euro, um die Kosten des ihm drohenden Strafverfahrens abzudecken. Nach Angaben der Polizei musste geprüft werden, ob der Kapitän durch eigenes Fehlverhalten den Schiffsverkehr gefährdet hat oder ob die Kollision von ihm unverschuldet war. Die 1000 Euro konnte der Kapitän aber nicht bezahlen. Nach einem Alkoholtest, der negativ ausfiel, ließ die Wasserschutzpolizei ihn weiterfahren nach Schweden.
Quelle: Tim Schwabedissen

Containerfrachter treibt vor Nantucket
(29.12.07) Drei Amver-Schiffe nahmen am 26.12. Kurs auf den hilflos treibenden, 330 Fuß langen Containerfrachter "Agaman", der in bis zu 15 Fuß hohen Seen 88 Meilen südöstlich von Nantucket driftete. Das Schiff war unterwegs von Kanada nach Kuba, als die Maschine sowie die gesamte Energieversorgung ausfiel. Die Crew hatte keinen Funk, keine Bordheizung und keine Möglichkeit, Essen zuzubereiten. Mit dicken Sachen angezogen wärmte sich die Crew an einem Feuer auf dem Poopdeck. Der 524 Fuß lange Bulkcarrier "Dual Confidence" nahm Kurs auf den Havaristen. Er wurde abgelöst durch den griechischen, 598 Fuß langen Tanker "Aegeas", der aus Montreal kam. Er hielt sich seit dem 27.12. neben dem Havaristen und stellte die Kommunikation zur Coast Guard sicher. Vor Ort waren 40 Knoten Wind. Der Chefingenieur der "Aegeas" wurde auf die "Agaman" gebracht, um eine Reparatur der Generatoren zu versuchen. Die "Agaman" wird von der deutschen Komrowski Shipping gemanagt. Diese schickte einen Schlepper, der das Schiff zur Reparatur nach New York schleppen soll. Vorerst blieb die "Aegeas" vor Ort, bis sie wiederum von 595 Fuß langen dänischen Tanker "Moselle" abgelöst wurde, der von New York kommend um 21 Uhr des 28.12. erwartet wurde.
Quelle: Tim Schwabedissen

Gesunkener Schlepper wird Tauchattraktion
(29.12.07) Der Schlepper "Valour", der 2007 vor North Carolina sank, wobei drei Mann Crew ertranken, wird eine Tauchattraktion im Atlantik werden. Die Eigner haben Pläne aufgegeben, das 135 Fuß lange Wrack 37 Meilen südöstlich des Cape Fear River zu heben. Stattdessen wird die Overseas Shipholding Group Inc. zusammen mit der Coast Guard umweltgefährdende Stoffe aus dem Schiff entfernen. Die "Valour" war am 18.1.2007 mit einer Barge mit 5,5 Millionen Gallonen Öl im Schlepp in 15 Fuß hohen Seen bei 40 Knoten Wind gesunken. Ein Mann starb an einer Herzattacke, zwei weitere bliebe vermisst. Fünf Mann wurden von dem Schlepper "Justin Foss" gerettet, einer von einem Hubschrauber. Die Barge wurde von drei Küstenwachmännern, die von einem Hubschrauber abgefiert wurden, in einem dreistündigen Kampf gesichert. Bis jetzt wurden 18000 Gallonen Petroleum aus der "Valour" geleichtert. Im Frühjahr oder Sommer 2008 soll die "Valour" in einen in den Meeresgrund gebaggerten Graben gezogen werden, sodass 73 Fuß Wasser über dem Schiff sind. Der Schlepper liegt in 100 Fuß Tiefe nahe den Frying Pan Shoals. Die Unglücksursache ist noch unbekannt.
Quelle: Tim Schwabedissen

Feuer auf Arbeitsschiff
(29.12.07) Auf einem Arbeitsschiff in Petropavlovsk-Kamtschatskyi brach am 28.12. ein Feuer aus. Ein Mann wurde verletzt. Das Maschinenraumfeuer entstand um 2 Uhr nachts. 47 Mann wurden evakuiert. Das Feuer breitete sich auf 200 Quadratmeter aus, ehe 48 Feuerwehrleute und zwei Schlepper es niederkämpfen konnten.
Quelle: Tim Schwabedissen

Frachter sank im Siak Fluss
(29.12.07)Auf dem Weg von Pekanbaru nach Bengkalis sank der mit Baustoffen und Nahrungsmitteln beladene Frachter "Eka Jaya" im Siak Fluss nach Kollision mit der "Sabrida" am 28.12. Das Unglück ereignete sich gegen 21 Uhr in dichtem Nebel nahe Merempan Hilir Village im Siak Distrikt. Die Crew wurde offenbar gerettet.
Quelle: Tim Schwabedissen

Schlepper in Port Arthur gehoben
(29.12.07) Der 600-Tonnen-Kran "D/B Big T" der T & T Marine Salvage aus Galveston, Texas, hob mit dem 700-Tonnen-Kran "D/B Cappy Bisso" der Bisso Marine in Houston, Texas, der aus Louisiana geholt worden war, einen gesunkenen 105 Fuß langen Schlepper in Port Arthur, Texas. Beteiligt war auch die Barge "George T".
Quelle: Tim Schwabedissen

Titan soll "New Flame" bergen
(29.12.07) Das Wrack des Frachters "New Flame" vor Gibraltar sowie seine Ladung sollen von Titan Maritime geborgen werden. Vertreter der Berger sind mit Ausrüstung bereits in Gibraltar. Die Räumungsarbeiten sollen Mitte Januar beginnen. Die Berger von Tsavliris und der Schlepper "Fotiy Krylov" bleiben bis zur formalen Übergabe des Wracks an Titan vor Ort. ".
Quelle: Tim Schwabedissen

Bohrinsel hing durch
(29.12.07)Am 25.12. kam es auf dem Halbtaucher "Ocean Whittington" vor Brasilien, wo er im Auftrag von Petrobras tätig ist, zu einem Zwischenfall im Ballastkontrollsystem, der eine Schlagseite von 9 Grad verursachte. Das Rig wurde teilweise evakuiert. Inzwischen wurde es wieder auf ebenen Kiel gebracht und bemannt.
Quelle: Tim Schwabedissen

Trawler vor Russland in Seenot
(29.12.07) Die 19-köpfige Crew des gesunkenen kambodschanischen Kutters "Rooney", darunter 12 Russen, der B.N Line Co, ROK, wurde von dem Coast Guard-Schiff "Velbot" vollzählig am 23.12. gerettet. Das Schiff war 45.05.7N 144.57.6 O 60 Meilen südwestlich von Kunashir Island vor der Inselkette der Kurilen gesunken. Keine Gefahr bestand für den 406 Tonnen verdrängenden Trawler "Huginn", in dessen Propeller sich ein Netz in der Barentsee verfangen hatte, sodass das Schiff manövrierunfähig wurde. Der Trawler "Gaiduk" blieb auf Standby an dem 1975 erbauten Schiff von Dalnye Zelentsy, Murmansk, bis der Bergungsschlepper "Purga" vor Ort war. Er wurde am 24.12. um acht Uhr erwartet. Im Seegebiet herrschten Windgeschwindigkeiten von 10 Metern pro Sekunde.
Quelle: Tim Schwabedissen

Hamburger Frachter barg Schiffbrüchige
(29.12.07) In der Nacht zum 21.12. konnte der Kapitän eines Hamburger Frachters gemeinsam mit weiteren Schiffen zwölf schiffbrüchige vietnamesische Fischer retten. Sie trieben nach einer Kollision ihres Kutters mit einem noch Frachter zwischen Vietnam und Borneo. Das MRCC Bremen koordinierte die Rettung. Die Bremer Seenotretter versorgten über rund 19.000 Kilometer den deutschen Kapitän laufend mit Informationen seiner Reederei, den an der Suche und Rettung beteiligten anderen Schiffen und informierten die für das Revier zuständigen Seenotleitungen in Singapur und Vietnam.
Quelle: Tim Schwabedissen

Frachter trieb im Sturm vor Dalian
(29.12.07) Ein in Panama registrierter Frachter mit 25 Mann chinesischer Crew trieb am 28.12. nach Maschinenschaden vor Nordchina. Der 10000-Tonnen-Frachter driftete am Morgen in der Bohai See, nachdem auf dem Weg von Yantgai nach Dalian der Antrieb ausgefallen war. 45 Minuten nach einem SOS-Ruf waren Berger vor Ort und hatten um 9 Uhr Trossen fest. Das Schiff sollte bei Windgeschwindigkeiten von 20 Metern pro Sekunde nach Dalian abgeschleppt werden.
Quelle: Tim Schwabedissen

Mangelnde Lüftung verursachte Explosion
(29.12.07) Unzureichende Ventilation spielte eine Rolle bei der Explosion eines Öltanks auf dem amerikanischen Lenkwaffenzerstörer "Lake Champlain" im Trockendock in San Diego am 10.11. Dabei flog eine 8 mal 8 Fuß große Zelle in die Luft. Dabei wurde ein Schweißer schwer verletzt. Er erwachte erst kürzlich aus dem Koma. Drei weitere wurden leicht verletzt. Offenbar hatte sich in der Abteilung hoch entflammbares Sauerstoff gebildet. Es explodierte, als der Schweißer sein Gerät anstellte. Es war keine Frischluft in den Raum gepumpt worden. Eine Untersuchung stellte fest, dass die Explosion bei einer Belüftung nicht stattgefunden hätte. Die "Lake Champlain" hatte beim BAE Systems Inc. Shipyard am Harbor Drive nahe der Coronado Bridge gelegen.
Quelle: Tim Schwabedissen

Drei Mann von sinkendem Kabinenkreuzer gerettet
(29.12.07) Drei Mann wurden aus der Region von Essex wurden beim Untergang ihres Kabinenkreuzers 11 Meilen östlich der Southend Pier in Essex gerettet. Das Southend RNLI Rettungsboot wurde zu dem treibenden Boot gerufen. Beim Eintreffen hielten sich Männer an den Aufbauten des sinkenden Fahrzeugs fest. Die Coastguard rief das Sheerness RNLI Rettungsboot und einen Helikopter hinzu. Die Rettungsbootscrew zog die Männer aus dem Wasser. Sie hatten leichte Unterkühlungen erlitten und wurden ins Southend Hospital geflogen.
Quelle: Tim Schwabedissen

KümoKümo: Küstenmotorschiff hatte Netz in der Schraube
(28.12.07) In der Nacht zum 27.12. machte das unter Vanautu-Flagge laufende Kümo "Fast Filip"(IMO 702 8794), 1740 BRZ, am Humberkai in Cuxhaven fest, nachdem es zu Antriebsstörungen gekommen war und eine steigende Abgastemperatur festgestellt worden war. Das Taucherschiff "Jan" verholte am Morgen zum Schiff, und Taucher stellten fest, dass sich ein Fischernetz um die Schraubenwelle gewickelt hatte. Nachdem das Netz entfernt war, konnte die "Fast Filip" ihre Reise fortsetzen.
Quelle: Tim Schwabedissen

< b> Bootscrew rettete sich in Flussschlamm
(28.12.07) Am 27.12. mussten drei Personen von Bord ihres brennenden Motorboots in den Schlamm nahe des Essex-Flusses springen. Das 25 Fuß lange Schiff war auf Fluss Crouch gegenüber des Creek Sea Yacht Club in Brand geraten. Es gelang den Feuerwehren aber nicht, an das Fahrzeug heranzukommen, sodass es 150 Meter vom Ufer entfernt ausbrannte. Die Männer wurden von einem Rettungsboot nach Burnham Harbour gebracht.
Quelle: Tim Schwabedissen

Beschädigter Containerfrachter zum Jahresende wieder seeklar
(28.12.07) Nach der Kollision mit dem Containerfrachter "Wan Hai 501" am 7.11. vor Sri Lanka liegt der Containerfrachter "E.R. Hongkong" (IMO 919 8109) von E.R. Schifffahrt Hamburg weiter in der Werft zur Reparatur. Er hatte bis zum 13.11. in Singapur seine Ladung gelöscht gelöscht und ging dann in die dortige Sembawang Werft, wo er wohl noch bis Jahresende bleibt. Nach dem Auftreffen des anderen Schiffes in Höhe der Aufbauten waren 200 Tonnen Stahl, elektrische Schalttafeln und 3300 Meter Kabel auszutauschen.
Quelle: Tim Schwabedissen

Vier Mann zum Jahreswechsel auf "Forest 1"
(28.12.07) Der in Emden seit Mai 2007 aufliegende und auf seine Zwangsversteigerung wartende Frachter "Forest 1" hat wieder eine Besatzung. Vier Mann aus der Ukraine halten die technischen Einrichtungen instand und das im Ölhafen liegende Schiff fahrtüchtig. Ein Rettungsbootsunfall hatte, kurz nachdem das Schiff in die Kette gelegt worden war, mehrere Tote gefordert.
Quelle: Tim Schwabedissen

Notruf von Versorger
(28.12.07) Am 28.12. empfing die US Coast Guard um 4.30 Uhr den Notruf eines Versorgers 75 Meilen südlich von Grand Isle. Das 87 Fuß lange Patroullienboot "Sturgeon" aus Grans Isle wurde in Marsch gesetzt. Der Einsatz eines HH-65C Rettungshubschraubers der Air Station New scheiterte an dichtem Nebel.
Quelle: Tim Schwabedissen

Frachter sank im Siak Fluss
(28.12.07)Auf dem Weg von Pekanbaru nach Bengkalis sank der mit Baustoffen und Nahrungsmitteln beladene Frachter "Eka Jaya" im Siak Fluss nach Kollision mit der "Sabrida" am 28.12. Das Unglück ereignete sich gegen 21 Uhr in dichtem Nebel nahe Merempan Hilir Village im Siak Distrikt. Die Crew wurde offenbar gerettet.
Quelle: Tim Schwabedissen

Kapitäne nach Kollision in Haft
(28.12.07) Die Kapitäne der Kranbarge "Samsung No. 1" und des Schleppers, der sie am Haken hatte, als sie mit dem Tanker "Hebei Spirit" kollidierte, wurden inhaftiert. Der Kapitän der "Hebei Spirit" hingegen soll verzweifelt versucht haben, den Anker zu hieven und sein Schiff zu bewegen, was jedoch fehlschlug. Rund 10500 Tonnen Rohöl waren ausgelaufen und hatten Fischfarmen und Strände an der südkoreanischen Westküste verschmutzt. Die Korea Marine Pollution Response Corporation hat die "Hebei Spirit" allerdings in die Kette legen lassen, um eine Übernahme der Reinigungskosten zu erreichen.
Quelle: Tim Schwabedissen

Tanker wird nach Abdichten untersucht
(28.12.07) Nach Abschluss der Pumparbeiten soll der auf dem Rhein leckgeschlagene Rotterdamer Binnentanker "Saromaja", Europa-Nr. 231 6667, in einen Ölhafen nahe Wesel verholt und dort auf weitere Schäden hin untersucht werden. Das Schiff hatte rund 2 Tonnen Dieselöl auf dem Rhein verloren und war mit 150 Metern Ölsperre abgesichert worden. Die übrigen 1100 Tonnen Diesel wurden in die 11 intakten Tanks verteilt. und verhinderten, dass sich das Öl weiter ausbreiten konnte. Gleichzeitig konnte die Schiffsbesatzung das Ausfließen von weiterem Diesel durch ein Umpumpen des Kraftstoffs in andere Tanks verhindern. Insgesamt hatte der Tanker rund 1.1000 Tonnen Diesel in zwölf Kammern geladen. Die "Saromaja" wurde 1958 bei Th. Buschmann als "Lucania" erbaut. Sie ist 80 Meter lang, 8,25 Meter breit und hat 2,62 Meter Tiefgang. Sie gehört seit 2004 M. Oldenburger.
Quelle: Tim Schwabedissen

Elektronikfehler verursachte Kollision in Cuxhaven
(28.12.07) Die Kollision des 1999 erbauten Londoner Frachters "Perth", 24839 BRZ, mit der RoRo-Brükce im Cuxhavener Fährhafen wurde durch ein elektronisches Problem im Bereich der Maschinensteuerung verursacht. Der 217 Meter lange und 27 Meter breite Frachter hatte am 22. Dezember von der Seebäderbrücke ablegen wollen. Er war mit fünf Trossen festgemacht, und es lief lediglich eine der beiden Maschinen, als plötzlich völlig ungeplant die gesamten 18 000 PS auf den Propeller gelangten. Die Folge: Die Trossen brachen, der Containerfrachter rammte mit seinem Heck den Außen-Pylon der RoRo-Brücke. Gerade noch rechtzeitig gelang es der Besatzung auf dem Schlepper "Taucher Otto Wulf 3", sich in Sicherheit zu bringen. Die "Perth" konnte mittels Notstopp und Notanker aufgestoppt und wieder an die Pier gebracht werden. Bei der Kollision mit dem Frachter wurde das Auflager eines der beiden Stahlpfähle der RoRo-Brücke von der darüber liegenden Konstruktion gerissen und hängt seither in der Luft. Der wasserseitige Pylon der RoRo-Brücke hängt schief herab. Der Schaden liegt nach ersten Schätzungen knapp unter 2 Millionen Euro.
Auf der "Perth" sind die elektronischen Probleme im Bereich der Maschinensteuerung inzwischen gelöst. Er verließ am 24. Dezember Cuxhaven mit Kurs Antwerpen.
Quelle: Tim Schwabedissen

Tanker wird nach Abdichten untersucht
(28.12.07) Der Trawler "Buena Suerte geriet am 27.12. in Navotas, Philippinen, in Brand. Auf der benachbarten "Marvel" war aufsteigender Rauch auf dem im Trockendock liegenden Schiff entdeckt worden. Die Brandbekämpfung durch Feuerwehr und Coast Guard dauerte stundenlang an.
Quelle: Tim Schwabedissen

General schwimmt wieder
(28.12.07) Das Wrack des im Markermeer vor Weihnachten gesunkenen Binnenschiffes "De Generaal" wurde nun von BTS geborgen und in den Pampus Hafen nahe Almere gebracht.
Quelle: Tim Schwabedissen

< b> Betrunkener Steuermann setzte schlafend Schiff auf Grund
(27.12.07) Der Frachter "Wilston Garston" lief am 24.12. gegen 17 Uhr sechs Meter vor einer Hafenmole westlich des schwedischen Helsingborg auf Grund. Es war unterwegs mit einer Ladung Kies von Norwegen nach Riga. Der 1. Offizier am Ruder folgte einer Fahrwasserkurve nach West nördlich von Helsingborg - Helsingör nicht. Er wurde nach dem Unglück schlafend und betrunken am Ruder aufgefunden und von der schwedischen Polizei inhaftiert. Das Schiff war auf sandigem Boden kurz vor der Steinschüttung eines Wellenbrechers zum Stoppen gekommen. Es wurden lediglich einige Rumpfplatten eingedrückt. Ein dänischer Schlepper machte den Havaristen am 25.12. gegen 15 Uhr wieder flott. Er konnte mit neuem Steuermann die Reise fortsetzen. Der 82 Meter lange Frachter gehört der norwegischen Reederei Wilson. Das 2270 BRZ große Schiff ist in Bridgetown beheimatet (IMO-No: 9000833).
Quelle: Tim Schwabedissen

Keine Hoffnung für Crew der "Eastern Bright" mehr
(27.12.07) Am 25.12. wurde die intensive Suche nach 14 Vermissten des gesunkenen südkoreanischen Frachters "Eastern Bright" fortgesetzt. Die Nitritsäureladung von 2000 Tonnen stellt derweil kein Umweltrisiko dar. Das Schiff hatte vor Yeosu, 455 Kilometer südlich von Seoul, gegen vier Uhr Mayday gefunkt, Nur ein Burmese konnte gerettet werden. 12 Südkoreaner und 2 weitere Burmesen dürften ertrunken sein. Der Überlebende, der als einziger eine Schwimmweste trug, hatte den Untergang des Schiffes beobachtet, bevor Wellen ihn und einen anderen Mann forttrieben. 14 Schiffe, zwei Flugzeuge und drei Helikopter der Coast Guard waren bis Einbruch der Nacht im Einsatz. Marineschiffe entdeckten inzwischen das Wrack des Frachters 20 Meilen östlich von Geomun Island mit Sonar in großer Wassertiefe.
Quelle: Tim Schwabedissen

Tanker verlor Öl auf Rhein
(27.12.07) An einem niederländischen Tankschiff auf dem Rhein bei Wesel wurde am Abend des 26.12. ein Leck entdeckt. Etwa 2.000 Liter Diesel waren bis dahin ausgelaufen. Das Schiff war wahrscheinlich unbemerkt auf Grund gelaufen.Die Besatzung des Tankers hatte gegen 17.30 Uhr das Leck entdeckt. Die Feuerwehr legte daraufhin an der Schleuse Voerde-Friedrichsfeld eine gut 150 Meter lange Ölsperre aus. Sie sollte verhindern, dass sich der Ölfilm weiter ausbreitet. Zudem pumpte die Feuerwehr Treibstoff aus dem defekten Tank in eine intakte Tankkammer. Das 80 Meter lange Schiff, das aus den Niederlanden kam und gerade vom Rhein in den Wesel-Datteln-Kanal hatte einlaufen wollen, hatte insgesamt in zwölf Kammern rund 1.100 Tonnen Dieselöl geladen. Der Rhein musste nach dem Unfall nicht gesperrt werden. Das ausgelaufene Öl verteilte und verflüchtigte sich zum größten Teil. Reste wurden an der Ölsperre abgepumpt. Das Tankschiff blieb für notwendige Reparaturen zunächst an der Schleuse vor Anker. Die Schleusenanlage war am 26.12. ohnehin geschlossen.
Quelle: Tim Schwabedissen

Kutterunglück forderte sechs Menschenleben
(27.12.07) Am 26.12. sank ein südkoreanischer Kutter vor der Ostküste nach einem Feuer. Zwei Mann wurden geborgen, von denen einer nach der Rettung an Unterkühlung starb. Fünf Seeleute wurden vermisst. Das 24-Tonnen-Schiff hatte nach vergeblichen Löschversuchen von der 7-köpfigen Crew aufgegeben werden müssen. Drei Stunden später waren Retter vor Ort.
Quelle: Tim Schwabedissen

Versorger schleppte Kutter frei
(27.12.07) Der 63 Fuß lange Longliner "St. Joseph & Peter" lief am 26.12. um 18.30 Uhr mit fünf Mann Crew nahe der Mündung des Houma Navigational Canal, der Houma und Terrebonne Bay in New Orleans verbindet, wohl nach Kollision mit einem Unterwasserhindernis nahe Tonne 20 auf Grund. Der Versorger "Skippin` Sue" der T.E. Marine, Cut Off, war in der Nähe auf dem Rückmarsch von einer Ölplattform südlich von Dulac und schleppte den Havaristen kurz vor Mitternacht frei und dann zum Dulac Dock.
Quelle: Tim Schwabedissen

Binnenschiff drohte auf Rhein-Main-Donau-Kanal zu sinken
(27.12.07) Am 21.12. kollidierten auf dem Rhein-Main-Donau-Kanal bei Fürth/Bayern der rumänische Frachter "El Greco" und ein holländisches Binnenschiff. Dabei hat der Anker des holländischen Frachters ein großes Leck im Bugbereich des rumänischen Schiffes oberhalb der Wasserlinie gerissen. Da der Frachter voll beladen war mit Sojaschrot und deswegen sehr tief im Wasser lag, drang Wasser ein. Die Mannschaft versuchte vergebens, mit Holzbalken das Leck abzudichten. Am 22.12. haben Bauarbeiter mit Baggern und LKWs die Ladung teilweise gelöscht, sodass der Riss über Wasser kam. Die Berufsfeuerwehr aus Nürnberg konnte daraufhin mit Pumpen das eindringende Wasser abpumpen und so ein Sinken des Frachters verhindern können.
Quelle: Tim Schwabedissen

Versorger bekam vor Helgoland Ankerdraht in Propeller
(27.12.07) Der Versorger "Investigator", der mit Probebohrungen für Offshore-Windkraftanlagen vor Helgoland beschäftigt warm lief am 27.12. Cuxhaven an, weil bei einem Ankermanöver eine Markierungsboje in den Backbordpropeller geraten war, Sie zog den an ihr hängenden Ankerdraht in den Steuerbordpropeller. Außerdem geriet sie in das Bugstrahlruder. Die Schiffsführung bat Taucher Otto Wulf um Taucherhilfe. Der Schlepper "Wulf 3" lief mit einer Tauchergruppe von Taucher Kirchgässner zu dem Havaristen nordnordwestlich von Helgoland. Vor Ort konnten die Taucher jedoch keine nichts ausrichten, und das Schiff musste mit dem Tampen der Boje im Backbordpropeller, der von dem Draht abgerissen war, mit einer Maschine nach Cuxhaven ablaufen. Am Heringskai holten Taucher einen teil der Leinen aus den Propellern holten. Außerdem mussten sie den Wellenschutz des Steuerbordpropellers abbrennen, um den Draht von der Welle zu bekommen. Seit halb 9 lag das Taucherschiff "Jan" am Havaristen, damit die letzten Meter des Ankerdrahts zu entfernen. Dann wurde das Bugstrahlruder abgetaucht, um zu sehen ob dort noch Tampenreste waren. Gegen 14 Uhr war das Schiff wieder klar. Es sollte am 27.12. wieder 13 Meilen nordnordwestlich von helgoland auf position gehen, um vor 4 Ankern liegend im 25 Meter tiefen Wasser Sondierungsbohrungen bis 40 Meter Tiefe für einen Windpark in den Meeresboden treiben. Das schiff fuhr zuvor als "Unterweser" für die VTG.
Quelle: Tim Schwabedissen

Strandung im Nebel
(27.12.07) Am 23.12. lief das Binnenschiff "Consequent" auf der Ijssel bei Bronsbergen in dichtem Nebel auf Grund. Es strandete mit einer Ladung von 750 Tonnen Getreide zwischen Rotterdam und Delden auf einer Kribbe. Das 65 Meter lange Fahrzeug von Frederik und Silvia Klasen kam mit steigendem Wassertrand wieder frei.
Quelle: Tim Schwabedissen

Containerfrachter demolierte RoRo-Brücke in Cuxhaven
(25.12.07) Am Abend des 22.12. hat das englische Containerschiff "Perth", 24836 BRZ, beim Ablegen in Cuxhaven die RoRo-Brücke an der Seebäderkaje gerammt. Am Schiff selbst blieb der Schaden auf eine Einbeulung am Heck beschränkt. Das Schiff legte für Untersuchungen wieder an. Die 1999 erbaute "Perth" ist 217 Meter lang und 26,7 Meter breit. Am 23.12. um 14 uhr legte sie mit Hilfe des Schlepper "Wulf 3" wieder ab und lief Richtung Nordsee. Der seesetige Teil der Brückentraverse des RoRo Terminal Cuxhaven wurde bei der Kollision verschoben und abgeknickt, die Gründungspfähle wurden verbogen.
Quelle: Tim Schwabedissen

< b> Auch Kapitän der "Flying Phantom" gefunden
(24.12.07) Am 23.12. wurde im Wrack des auf dem Clyde gesunkenen Schleppers "Flying Phantom" auch der Körper des noch vermissten Kapitäns von Polizeitauchern entdeckt und geborgen.
Quelle: Tim Schwabedissen

Nebel führte zu Kollision
(24.12.07) Die Kollision der Fähren "Frisia I" und "Frisia II" am 21.12. um 19 Uhr wurde durch dichten Nebel verursacht. Die "Frisia I" hatte um 18 Uhr die letzte Abfahrt von Norderney gehabt. Sie rammte die Scheuerleiste der "Frisia II" die um 18.30 Uhr aus Norddeich ausgelaufen und auf dem Weg nach Juist war Durch Manöver des letzten Augenblicks konnte ein Frontal-Zusammenstoss verhindert werden. Die "Frisia I" mit 200 Passagieren trieb quer ins Fahrwasser, und die "Frisia II" mit 60 Fahrgästen kollidierte mit dem Leitdamm. Hierbei wurde ein Ballasttank aufgerissen und das Unterwasserschiff an Steuerbord beschädigt. Sicherheitshalber fuhr die "Frisia II" zurück in den Norddeicher Hafen. Die Fahrgäste wurden mit der "Frisia VI" um 20.30 Uhr nach Juist gebracht, wo sie gegen 22.00 Uhr eintrafen. Die Schäden an der "Frisia II" wurden bis zum 22.12. auf dem Strand von Norddeich am trockengefallenen Schiff beseitigt.
Quelle: Tim Schwabedissen

19 Seeleute von sinkendem Frachter gerettet
(24.12.07) Vor der Ostküste Russlands sind 19 Seeleute von einem sinkenden Frachter gerettet worden. Die unter kambodschanischer Flagge fahrende "Runei" sank zwischen der japanischen Insel Hokkaido und der Kurilen-Insel Kunaschir. Zwölf der Seeleuten waren Russen, die übrigen sieben Birmaner. Es war unklar, ob das Schiff Fracht an Bord hatte.
Quelle: Tim Schwabedissen

14 Vermisste vor Südkorea
(24.12.07) Am 25.12. wurden 12 Seeleute des mit einer Säureladung vor Südkorea in rauer See gesunkenen Frachters "Eastern Bright", 13000 BRZ, vermisst. Das Schiff verschwand nahe Yeosu, rund 80 Kilometer südlich von Seoul, nachdem es um 4.20 Uhr einen Notruf gesendet hatte. Ein Seemann aus Myanmar wurde fünf Stunden nach dem SOS gerettet, doch von den anderen 14 fehlte jede Spur. Der Frachter hatte am späten Abend des 24.12. Yeosu mit 2000 Tonnen Säureladung mit Kurs Taiwan verlassen.
Quelle: Tim Schwabedissen

"Gone with the Wind" ging auf Felsen
(24.12.07) Ein Coast Guard HH-65C Dolphin Helikopter der Air Station Miami rettete 30 Meilen nördlich von Grand Bahama Island, Bahamas, am 23.12. zwei Personen von der Yacht "Gone With the Wind", die nach Kollision mit einem Riff leckgeschlagen war. Der Schlepper "Gauntlet" hatte um 13.30 Uhr ein Mayday aufgefangen, dass das Schiff am Sinken war. Sofort wurde aus Miami ein HU-25 Falcon Jet und ein HH-65C Dolphin Helikopter geschickt. Der Falcon Jet fand das Boot auf den Felsen liegend vor. Wenig später war der Helikopter da und winschte das Skipperpaar auf.
Quelle: Tim Schwabedissen

Brennender Kutter gerettet
(24.12.07) Am 22.12. um 10.40 Uhr brach auf dem 35 Fuß langen Kutter "Kizmat" aus Gloucester ein Maschinenraumbrand vor dem Hafen aus. Das Schiff machte zudem Wasser. Ein 47-und ein 25-Fuß-Boot der Coast Guard Station Gloucester sowie der Coast Guard Cutter "Grand Isle" waren binnen Minuten vor Ort. Das Feuer schmolz die Kunststoff-Abgasleitungen und hatte ein Leck verursacht, durch das 1000 Gallonen Wasser ins Schiff einbrachen. Es gelang, den Brand zu löschen und das Schiff schwimmfähig zu halten. Dann halfen die Retter beim Abdechten des Lecks. Das 47-Fuß-Boot schleppte die "Kizmat" nach Harbor Cove in Gloucester, wo sie um 11.30 Uhr vertäut wurde.
Quelle: Tim Schwabedissen

Betrunkener Steuermann landete hinter Gittern
(24.12.07) Der Frachter "Wilson Garston", 2270 BRZ, lief am 24.12. gegen 18 Uhr vor Helsingborg auf Grund. Das Schiff, das unter Barbados-Flagge läuft, wurde vom russischen Steuermann auf eine Sandbank vor dem Westhafen gesetzt, wo es mit Steuerborschlagseite liegenblieb. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, er verbrachte Heiligabend im Gefängnis, da Verdacht auf Trunkenheit bestand. Das Schiff war unterwegs von Norwegen nach Riga. Es hatte gerade die Tonne M4 vor Helsingborg passiert und hätte Südkurs anliegen müssen, als es auf der Sandbank landete. Das Küstenwachboot "KBV 202" sowie Rettungsdienste kamen zum Unglücksort. Im Vorschiff wurde ein Ballasttank beschädgit. Ein Schlepper aus Helsingborg sollte den Frachter wieder flottmachen. Die "Wilson Garston", IMO:9000833, ist 82,51 Meter lang, 12,5 Meter breit und hat 5,69 Meter Tiefgang. Es wurde 1989 als "Pionier" erbaut und lief von 2003 bis 2005 als "Hanseatic Sun. Die Containerkapazität beträgt 137 TEU, die Geschwindigkeit 11 Knoten.
Quelle: Tim Schwabedissen

Heck der "Anta" auch gehoben
(24.12.07) Am 23.12. wurde das Heck des auf der Schelde in Zele gesunkenen Binnenschiffes "Anta" vom Schwimmkran "Antigoon" gehoben, ausgepumpt und auf einem Ponton abgesetzt. Die Aktion war um 18 Uhr abgeschlossen. Nun wird das Wrack zur Schleuse von Dendermonde gebracht und abgebrochen. Nach einer letzten Inspektion des Grundes des Seekanals am 24.12. sollte er für die Schifffahrt wieder freigegeben werden.
Quelle: Tim Schwabedissen

Sinken der "New Flame" wird überwacht
(24.12.07) Der Schlepper "Fortiy Krylov" sollte verhindern, dass das in schwerer See sinkende Achterschiff der "New Flame" vor Gibraltar von seiner Position vertreibt. Es wurde damit gerechnet, dass das Heck völlig sinkt. Danach würden nur ein Teil der Brücke und des Schornsteins aus dem Wasser ragen, das an dieser Stelle eine Tiefe von bis zu 45 Metern hat. An der Untergangsposition ist es 27 Meter Tief, doch bei einem Vertreiben um nur 50 Meter würde es völlig versinken. In der Vergangenheit war gehofft worden, dass das Heck schwimmfähig bleiben würde, wenn es abbricht. Eine Umweltgefahr geht vom Schiff nicht aus. Bereits vor einiger Zeit waren Bergungspumpen und andere Ausrüstung bei Positionsveränderungen des Wracks verloren gegangen. Die "Fortiy Krylov" soll ihre Trossen nach dem endgültigen Untergang loswerfen. Wegen des schlechten Wetters wird sich die genauer Wracklage erst binnen der nächsten 4-5 Tage herausstellen.
Quelle: Tim Schwabedissen

Filzmatten beschädigten Binnenschiff
(24.12.07) Gleich zwei Schiffsunfälle ereigneten sich am 19.12. auf der Havel-Oder-Wasserstraße. In Eberswalde wollte ein Kapitän das Ruderhaus seines Schubverbandes herunterfahren, was nicht funktionierte. Auch mit der Notentriegelung gelang ihm die Absenkung nicht. Um eine Kollision zu verhindern, versuchte er aufzustoppen, was aber vor der Brücke nicht mehr gelang. Das Ruderhaus wurde komplett abgerissen und blieb auf dem Achterdeck liegen. Der Schiffsführer wurde nicht verletzt. Die Brücke wies lediglich Farbabschürfungen an den Stahlträgern auf. Dem Schubverband wurde die Weiterfahrt untersagt. Im Baustellenbereich Marienwerder befuhr gegen 12 Uhr ein Binnenschiff die Havel-Oder-Wasserstraße. Durch Fahrwasserverengungen und Baustellenfahrzeuge wurde der Einsatz des Bugstrahlruders notwendig. Dabei wurden Filzmatten angesaugt. Dadurch wurde das Ruder blockiert und das Getriebe beschädigt. Zur Schadenshöhe liegen noch keine Angaben vor. Die Wasserschutzpolizei führte die Unfallaufnahme durch.
Quelle: Tim Schwabedissen

Neune Tote bei Fährunglück in Indonesien befürchtet
(24.12.07) Beim Untergang eines Fährbootes kamen am 25.12. drei Menschen vor Sumatra um. Sechs wurden vermisst. Bei schwerer See war das Schiff mit einer Fischfalle kollidiert. Fünf Menschen wurden gerettet, zwei Patroullienboote suchten nach den Vermissten. Das Schiff war am 24.12. gegen Mitternacht ausgelaufen und sank eine halbe Stunde darauf eine halbe Meile vor der Küste von Bagansiapiapi in der Riau Provinz.
Quelle: Tim Schwabedissen

Kann Weltkriegsveteran gerettet werden?
(24.12.07) Nach dem Untergang eines einstigen US-U-Bootjägers auf dem Mississippi nahe Prescott, Wisconsin, könnte es sein, dass das letzte Stündlein des 110 Fuß langen Weltkriegsveteranen geschlagen hat. Der Eigner sah sich nicht in der Lage, das Wrack zu bergen. Doch ein Mitbewohner auf dem Schiff hat noch Hoffnung, den auch beim D-Day eingesetzten Veteranen wieder flottmachen. Das Wrack liegt auf acht Fuß Tiefe nahe des Zusammenflusses von St. Croix und Mississippi. Aufgeschwommene Fässer mit Heizöl und Propangasflaschen wurden derweil geborgen. 600 Gallonen Diesel- und Heizöl wurden am 20. und 21.12. aus dem Maschinenraum geleichtert. Taucher bargen auch das Logbuch, in dem noch ein Eintrag der Normandie-Invasion ist. Falls die Bergung nicht gelingt, könnte das Wrack dem U.S. Army Corps of Engineers auch überlassen werden, um es ein Fischhabitat werden zu lassen. Das Boot lag die letzten drei Jahre in Prescott, wobei sein Zustand auch von Anwohnern kritisch gesehen wurde.
Quelle: Tim Schwabedissen

Unerfahrener Bachelor setzte Fahrgastschiff auf Grund
(23.12.07) Auf der "Empress of the North", die im vergangenen Frühjahr in Alaska auf Grund lief, hatte zum Unglückszeitpunkt ein 22 Jahre alter Navigator frisch aus der Akademie mit keiner Kenntnis der Gewässer Alaskas Wache, ergab jetzt die behördliche Untersuchung. Am 14.5. war das Schiff 25 Meilen südwestlich von Juneau am 2. Tag einer einwöchigen Kreuzfahrt auf einen in den Karten verzeichneten Felsen gelaufen und dann einige Meilen abgetrieben. Alle 206 Passagiere waren evakziert worden, das Schiff hatte mehrere Lecks und Schaden an den Propellern erlitten. Der Wachoffizier hatte 36 Stunden nach Dienstantritt auf dem Schiff das Ruder auf seinre ersten Fahrt für die Majestic America Line in Seattle angetreten. Er sollte vier Stunden lang einen erkrankten Nav bis vier Uhr morgens vertreten. Er war mit der Schiffsroute nicht vertraut, hatte kein Training auf dem Schiff oder an Übungen an Bord teilgenommen. Der Mann hatte seinen Bachelor an der California Maritime Academy gemacht. Ein endgültiger Report kommt in den nächsten Monaten. Majestic America Line gab keinen Kommentar ab.
Quelle: Tim Schwabedissen

< b> Koppelverband auf Rhein wieder frei
(23.12.07) Am 22.12. wurde der Koppelverband "Vagari" und "Vagari II", der am 20.12. auf dem Rhein bei Dettenheim auf dem Apothekergrund gestrandet war, gegen 11 Uhr vom Schlepper "St. Hildebrand" aus Trechtingshausen wieder flottgemacht. An der Unglücksstelle war immer noch dihcter Nebel. Die "Vagari", Europanr. 2323034, ist ebenso wie die "Valgari II" in Lemmer beheimatet. Sie ist 105,00 Meter lang, 11,20 Meter breit und hat 3,3 MEter Tiefgang. Das 2801 Tonnen große Schiff wurde 1965 bei Ebert & Söhne in Neckarsteinach als "Fernfracht" erbaut. Die "Vagari II", Europa-Nr. 2.323.034, ist 76,50 Meter lang 11,40 Meter breit und hat 3,47 Meter Tiefgang. Das 2345 Tonnen große Schiff wurde 1978 bei Stocznia Recznia in Plock, Polen, erbaut. Nach dem Freischleppen der Havaristen inspizierte das Peilschiff "Gottfried Tulla" des WSA Mannheim die Strandungsstelle.
Quelle: Tim Schwabedissen

"New Flame" hielt den Elementen nicht mehr stand
(23.12.07) Am 22. Dezember ist der Frachter "New Flame" vor Gibraltar endgültig zerbrochen und im Begriff zu sinken. Das Schiff lag seit August vor der Insel. Das Schif war mit Schrott von New York in die Türkei unterwegs gewesen. An zwei Stränden im Bereich von Algeciras trieb Öl an, das aus der "New Flame" stammen könnte.
Quelle: Tim Schwabedissen

Aufmerksamer Feuerwehrmann verhinderte Brandkatastrophe
(23.12.07) Am 22.12. geriet der Tanker "Piru Singh" mit 32000 Tonnen Rohöl an Bord in Cochin in Brand. Das Schiff lag am Cochin Oil Terminal, als gegen 3.30 Uhr das Feuer im Maschinenraum entstand. Ein Feuerwehrmann im Hafen sah Rauch, alarmierte die Crew und Rettungseinheiten, sodass das Feuer unter Kontrolle gebracht werden konnte. Der Maschinenraum wurde mit Carbondioxid geflutet..
Quelle: Tim Schwabedissen

Einhandsegler in letzter Minute gerettet
(22.12.07) Die US Coast Guard rettete am Morgen des 21.12. einen 70-jähirgen von seinem 50-Fuß-Segelschiff, das vor Santa Cruz Island antriebslos geworden war. Da mangels Energieversorgung kein Funk möglich war, hatte der Mann das EPIRB aktiviert, Satelliten orteten das Signal, und ein Hubschrauber der Air Station Los Angeles startete kurz vor 3:00 Uhr. Das Boot war unbeleuchtet, konnte aber mit Nachtsichtgerät eine halbe Meile vor dem Ufer gesichtet werden mit Drift aufs Land zu. Der Skipper wurde durch einen Rettungsschwimmer von seinem rasch ausgebrachten Dinghi gerettet. Er kam ins Daniel Freeman Hospital in Marina Del Rey wegen leichter Unterkühlung. Nach Sonnenaufgang stieg ein zweiter Helikopter auf. Er entdeckte nur noch Trümmer des Holzseglers auf dem Strand. von Santa Cruz Island.
Quelle: Tim Schwabedissen

< b> Zwei Leichen aus Wrack im Clyde geborgen
(22.12.07) Zwei der Toten des gesunkenen Schleppers "Flying Phantom" wurden bis zum Morgen des 22.12. von Tauchern im Wrack gefunden. Einer war am Nachmittag des 21.12. entdeckt worden. Der Kapitän wird noch vermisst. Insgesamt waren 60 Einsatzkräfte und ein Dutzend Schiffe an der Suchaktion beteiligt mit Teams von RNLI, Coastguard, Royal Navy und Strathclyde Police.
Quelle: Tim Schwabedissen

Fährkollision vor Norddeich
(22.12.07) Am 21.12. kam es um 18:45 Uhr im Norddeicher Hafenschlauch zu einer Kollision der mit 256 Passagieren besetzten Fähre "Frisia II" und der 1970 erbauten "Frisia I". Die "Frisia II" lag nach dem Zusammenstoß quer in der Fahrrinne. Das Unglück ereignete sich in dichtem Nebel bei auflaufendem Wasser während einer Kursänderung im Knick des Norddeicher Hafenschlauches. Personen wurden nicht verletzt. Die 1978 erbaute "Frisia II" lag am Nachmittag des 22.12. auf dem Strand, damit Löcher auf der Steuerbordseite abgedichtet werden konnten. Als Ersatz wurde die "Frisia VI" in Fahrt gebracht.
Quelle: Tim Schwabedissen

Bewusstloser Kapitän von gestrandetem Kutter gerettet
(22.12.07) Am Abend des 19.12. um 17:50 Uhr funkte der Kutter "Allegria", das er an der Nordostecke von Santa Rosa Island gestrandet sei. Ein Coast Guard Rettungshubschrauber startete in Los Angeles. Da das Schiff in unzugänglicher Lage gestrandet war, bat der Skipper um Abbergung. Mit der GPS-Poition des EPIRB und mit Nachtsichtgläsern gelang es, die "Allegria" auf Sandgrund auszumachen. Wellen warfen das Schiff unablässig auf Grund. Kommunikation mit dem Schiff war nicht möglich, der Skipper nirgends zu sehen. Ein anderer Kutter meldete, dass der Kapitän versucht haben wollte, an Land zu bekommen. Eine Absuche der Küstenlinie verlief erfolglos. Ein Rettungsschwimmer wurde vom Helikopter abgesetzt und lief den Strand ab. Als er dann an Bord des Kutters ging, fand er den Mann bewusstlos unter Deck. Es gelang ihm, trotz des schweren Arbeitens des Kutters den Mann an Deck zu bekommen, das von Wellen überspült wurde. Beide wurden dann aufgewinscht, der Kapitän am Santa Barbara Airport von einem Krankenwagen erwartet, der ihn ins Cottage Hospital brachte.
Quelle: Tim Schwabedissen

Binnenschiffstorso abgeschleppt
(22.12.07) Am 18.12. kam eine fünftägige Rettungsaktion zu einem Ende, als die "Ocean 7 Adventurer" die entmastete 68-Fuß-Yacht "Delta Dore" in die Tafelbuch einschleppte. Das Schiff hatte 850 Meilen vor der Küste den Mast verloren. Es gelang, das Boot an einer 200 Meter langen Trosse durch schwere See zu schleppen. Die "Delta Dore" ist das dritte Boot, das aus dem Barcelona World Race ausscheidet. Sie liegt nun neben den beiden anderen beschädigten Yachten in Kapstadt. Zuvor hatte die "Estrella Dam" Ruderschaden erlitten und die "PRB" auch Mastbruch gehabt.
Quelle: Tim Schwabedissen

Zwei Supertanker blockierten Suezkanal
(22.12.07) Am Morgen des 20.12. liefen der 1992 erbaute, iranische Supertanker "ISI Olive", 142000 tdw, von Irano Hind und der 1997 erbaute kolumbianscihe Supertanker "Overseas Maridian", 301000 tdw, am Südende des Suezkanals auf Grund. Beide Schiffe kamen drei Meilen vor Suez gegen 7.40 Uhr fest. Der Kanalverkehr war sechs Stunden lang blockiert.
Quelle: Tim Schwabedissen

Feuerlöschboot unter Wasser
(21.12.07)Das Rettungsboot der örtlichen freiwilligen Feuerwehr von Gulf Breeze, Florida, kenterte am 15.12. auf dem Weg zu einer brennenden Barge. Bei starkem Wind und rauer See kam so viel Wasser über, dass das Schiff kenterte. Der Schaden an dem 22-Fuß-Boot beträgt 30000 Dollar.
Quelle: Tim Schwabedissen

Gesunkener Leichter blockiert Binnenschiff
(21.12.07) Nach der Dreifachkollision auf dem Rhein in der Nacht zum 21.12. ist der Schiffsverkehr inzwischen wieder freigegeben. Die am schwersten beschädigte, mit Soja beladene "Carmel", die zeitweilig quer zum Strom lag und zu sinken drohte, wurde mit Schleppern ans Ufer gebracht und dort gesichert. Es ist nun Aufgabe des Eigners, die "Carmel" zu bergen. Wann die Bergungsarbeiten beginnen sollten, stand laut Krefelder Hafengesellschaft am 21.12. noch nicht fest. Die Untersuchungen seien abzuwarten. Auch die Höhe des Schadens war zunächst unklar. Der rumänische Leichter "Carmel II" ist nach der Havarie der angekoppelten "Carmel" am Steiger von Bayer in Uerdingen, an den er manövriert wurde, teilweise gesunken. Das Schiff war im Bugbereich aufgerissen worden, sodass der Laderaum volllief. Das Binnenschiff "Lumara", dass ebenfalls hier lag und darauf wartete, entladen zu werden, blockierte das Schiff, das vor einer Bergung nicht wird ablegen können. Die in Galati beheimatete Carmel hat eine Länge von 85,00 Metern, eine Breite von 9,5 Metern und 2,8 Meter Tiefgang. Der 1400-Tonner wurde 1958 auf der Ruhrorter Schiffswerft, Duisburg-Ruhrort als "Stadt Basel" erbaut. Die 1550 Tonnen große "Carmel II", Europa-Nr. 8848007, hat eine Länge von 83 Metern, eine Breite von 8,15 Metern und 2,84 Meter Tiefgang. Sie wurde 1908 bei Vuijk in Capelle an der Ijssel erbaut.
Quelle: Tim Schwabedissen

Frachter im Langesund gestrandet
(21.12.07) Der 96 Meter lange Frachter "Trans Holm", 4000 BRZ, lief am 21.12. um 10.30 bei Kjørtingen im Langesund nach Maschinenausfall auf Grund. Es erlitt Rumpfschaden oberhalb der Wasserlinie und lag mit etwas Schlagseite fest. Im Laufe des Tages wurde der unbeladene Frachter freigeschleppt und nach Brevik eingeschleppt.
Quelle: Tim Schwabedissen

Binnenschiffstorso abgeschleppt
(21.12.07) Nach seiner Hebung wurde das Vorschiff des in Zele zerbrochenen Binnenschiffes "Anta" ausgepumpt und schwimmfähig gemacht. Danach wurde es von der Unglücksstelle fortgeschleppt. Am 23.12. soll das Achterschiff folgen und auf einen Ponton gehoben werden. Beide Hälften wurden von einer niederländischen Firma zum Verschrotten erworben. Am 24.12. soll mittags eine Kontrolle des Kanalgrundes durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass für die Schifffahrt keine Gefahr mehr besteht.
Quelle: Tim Schwabedissen

Binnenschiff aufgerissen
(21.12.07) Das 65 Meter lange holländische Binnenschiff "Cotrans 5", 886 BRZ, wurde in der Nacht zum 21.12. von einem Koppelverband in der Schleuse von Houtrib geramt. Dabei wurde es mittschiffs bis zum Maschinenraum an Backbordseite aufgerissen. Die "Cotrans 5", Europa-No. 2315758, wurde 1980 bei Vuijck & Zn in Capelle, Ijssel, erbaut für Cotrano.
Quelle: Tim Schwabedissen

Koppelverband sitzt auf Rhein fest
(21.12.07) Ein mit 4200 t Kies beladener, niederländischer Koppelverband lief am Abend des 20.12. auf dem Rhein in Höhe Dettenheim auf Grund. Er war gegen 20.30 Uhr mit einem längsseits festgemachten Leichter bei starkem Nebel auf Talfahrt und musste in Höhe des Apothekergrundes wegen eines flussaufwärts fahrenden Binnentankers seinen Kurs korrigieren. Dabei kam der Kapitän zu weit nach Steuerbord, überfuhr eine rote Fahrwassertonne und kam außerhalb des Fahrwassers fest. Glück im Unglück: Obwohl die Koppeldrähte zum längsseits mitgeführten Schiff gerissen waren, trieb der Leichter, weil er ebenfalls auf Grund lag, nicht ab. Der Besatzung gelang es, den Leichter wieder an das Schubschiff zu koppeln. Der Sachschaden an der Fahrwassertonne und am Koppelverband betragen rund 25.000 Euro. Nachdem sich ein Vertreter des Wasser- und Schifffahrtsamtes vor Ort einen Überblick über die Situation verschafft hatte, wurde ein Freischleppen des Schiffes am Vormittag des 21.12. wegen starken Nebels abgelehnt. Derzeit wird über das weitere Vorgehen beraten. Es scheint aber notwendig, den havarierten Verband im Laufe des Tages um mehrere hundert Tonnen Kies zu leichtern. Dazu ist es notwendig, ein Baggerschiff an die Unfallstelle zu bringen. Da der Havarist außerhalb des Fahrwassers liegt, ist die Schifffahrt auf dem Rhein derzeit nicht behindert.
Quelle: Tim Schwabedissen

b> Wrack von "Rijnland II" gehoben
(21.12.07) In der Nacht zum 21.12. wurde vor Silodam auf der Ij in Amsterdam das Wrack des einstigen Frachters "Rijnland II", der am 17.12. von einem Binnenschiff überlaufen und unter Wasser gedrückt worden war, gehoben. Das Wrack wird nun untersucht. Die Leiche des Kapitäns ist weiterhin vermisst..
Quelle: Tim Schwabedissen

Geisterschiff trieb am Great Barrier Reef
(21.12.07) Ein Geisterschiff wurde am 12.12. am Great Barrier Reef entdeckt. Rettungskräfte, die per Hubschrauber an Bord des zehn Meter langen Katamarans „Kaz II“ kamen, fanden das beschädigte Boot mit laufendem Motor und unter Segeln vor. Das GPS stand auf Autopilot. An der Reling hing Wäsche. Das Radio und Computer liefen, der Tisch war fürs Essen aufgebackt. Von den drei Männern, die den Katamaran um Australiens Küste segeln wollten, fehlte aber jede Spur. Es sah so aus, als wäre das Boot gerade erst verlassen worden. Am 14.12. schleppte die Wasserschutzpolizei den Katamaran in den Hafen des rund 150 Kilometer entfernten Städtchens Townsville an der Nordostküste Australiens ein. Dort versuchten Experten seither zu entschlüsseln, welches Schicksal die Segler im Südpazifik ereilt hat. Eine groß angelegte Suche mit zehn Flugzeugen, Hubschraubern und Booten der freiwilligen Seerettung brachte keinen Erfolg. Die vermissten Segler hatten in sechs bis acht Wochen von Airlee Beach an der Ostküste nach Westaustralien segeln wollen. Eine Woche zuvor hatten sie zu ihrem Törn abgelegt. Offenbar gingen sie bereits wenige Stunden nach Auslaufen über Bord gegangen. Die drei Männer galten als recht erfahrene Segler. Eine erste Auswertung des Kurses deutete darauf hin, dass der Katamaran in eine Schlechtwetterzone geraten sein könnte. Das Schiff wurde beschädigt aufgefunden, und die Seefahrtbehörde Australian Maritime Safety Authority maß am 15.12., als die Männer wahrscheinlich zum letzten Mal am Ruder standen, Windstärken von 30 Knoten und zunehmenden Wellengang. Allerdings schirmt das Barrier Reef Brecher normalerweise ab, sodass das Seegebiet nicht als schwierig gilt. Es fragt sich, ob die Männer unbedacht von Bord gingen. Vielleicht sind die Männer schwimmen gegangen, ohne zu bedenken, dass das Wasser in dieser Gegend Australiens voller tödlicher Quallen und Haie ist. Auch ein zweites Boot könnte mit im Spiel gewesen sein. Die Fender waren an einer Seite ausgebracht. Ein eigenes Rettungsboot hatte die „Kaz II“ nicht an Bord. Möglicherweise war einer der Männer über Bord gegangen, und die anderen sind ihm Hals über Kopf zu Hilfe geeilt. Erst als alle im Wasser waren, könnte dem Trio bewusst geworden sein, dass der Rückweg auf das Schiff unmöglich war, weil sie den Katamaran, dessen Geschwindigkeit angeblich auf einem Knoten eingestellt war, nicht mehr einholen konnten. Ein letztes mögliches Szenario füttert die Urängste eines jeden Seglers. Immer wieder hört man Geschichten von Segeltörns, die als Abenteuer starteten und tödlich enden. Zuletzt griff Regisseur Hans Horn in seinem Thriller „Open Water 2“ das Thema auf. In dem Film springen sechs Freunde auf einem Segeltörn gleichzeitig von Bord, um zu baden. Der Horror: Niemand hatte die Leiter heruntergelassen. Nachdem die Polizei die Suche nach den drei Männern eingestellt hat, erklärten die Angehörigen am 17.12., sie hätten die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Sie wollten nun Boote chartern und die Inseln in der Nähe der mutmaßlichen Unglücksstelle absuchen.
Quelle: Tim Schwabedissen

Yacht von Jaques Brel geborgen
(21.12.07) Nach drei gescheiterten Anläufen gelang es Bergern nach mehrtägigem Einsatz am 19.12., die „Askoy II“, einst Yacht von Jacques Brel, vom Bayily Beach in Dargaville, Neuseeland, zu bergen. Das 40 Tonnen schwere Schiff war dort 1994 im Sturm gestrandet und seither versandet. Das Wrack soll nach Belgien zurückgebracht werden. Beim ersten Versuch, das Schiff aus seinem Sandbett zu bekommen, war eine Trosse gebrochen, beim zweiten ein Verbindungsstück. Vor dem dritten Anlauf gruben Freiwillige Sand um das Wrack fort. Nun ist die Hulk zunächst vor die Dünen, außerhalb der Wellenzone, gezogen worden. Sie soll in den kommenden Tagen ins Maritime Museum von Dargaville transportiert werden, dann nach Auckland, um schließlich von dort verschifft zu werden. Das 18,66 Meter lange und 4,94 Meter breite Boot war 1960 von Van de Voorde in Antwerpen erbaut worden. Es war nach der „Askoy I“ von 1937 das zweite Boot des Architekten Hugo Van Kuyck. Er befuhr Ost- und Nordsee sowie den Atlantik. 1974 erwarb Brel das Schiff für 4,5 Millionen Franken. Mit der "Askoy II" stach Jaques Brel am 28. Juli 1974 von Antwerpen aus in See, segelte zu den Azoren, überquerte den Atlantik und nach der Passage des Panamakanals am 15.8.1975 auch den Pazifik. 1978 verkaufte Brel die „Askoy II“ an die Amerikanerin Kathy Cleveland. 1993 wurde das Schiff auf Fiji wegen Drogenschmuggels in die Kette gelegt. 1994 kaufte Lindsay Wright das Boot, doch vor Neuseeland geriet es in schweren Sturm. Mit zerrissenen Segeln und Motorschaden trieb es schließlich auf den Strand, von dem es nun nach 13 Jahren wieder in See gehen soll.
Quelle: Tim Schwabedissen

Suche nach Schleppercrew wird fortgesetzt
(21.12.07) Die Suche nach drei vermissten Besatzungsmitgliedern des bei Clydebank am 20.12. in dichtem Nebel mit Sichtweiten um 15 Metern gekenterten Schleppers „Flying Phanton“ wurde während der Nacht eingestellt. Die Suche sollte mit dem ersten Tageslicht des 21.12. fortgesetzt werden. Bei einer Wassertemperatur von 2,5 Grad gibt es aber keine Hoffnung mehr, Überlebende zu finden. Das Wrack des Schleppers ragte bei Ebbe geringfügig aus dem 10 Meter tiefen Wasser nahe der früheren John Brown Werft bei der Mündung des Cart River. Zwei Tonnen wurden an der Untergangsstelle ausgelegt. Am Ufer suchten Polizeiangehörige die Flussbänke ab, Taucher drangen in fast vollständiger Dunkelheit in den Schlepper ein. Der Abschnitt des Clyde wurde für die nicht an der Suche beteiligte Schifffahrt gesperrt. Dem geretteten Schleppermann geht es inzwischen besser.
Die „Flying Phantom” war gemeinsam mit den Svitzer-Schleppern “Mallaig” und “Warrior II” dabei, den in Panama registrierten, mit Mais und Soja aus Brasilien kommenden Bulkcarrier „Red Jasmine“ zum King George V-Dock zu verschleppen, als sie ohne Notruf kenterte. Das 124 Fuß lange Schiff war vor fast exakt sieben Jahren, am 28.12.2000, nahe Clydebank gleichfalls im Nebel in eine Kollision mit einem ägyptischen Düngerfrachter verwickelt gewesen, bei der die vierköpfige Crew von der Küstenwache gerettet wurde. Im September assistierte es der „Queen Elizabeth II“ beim Anlaufen des Ocean Terminal auf dem Firth of Clyde.
Quelle: Tim Schwabedissen

Triple-Kollision auf Rhein
(21.12.07) Drei Schiffe sind am Abend des 20.12. auf dem Rhein bei Krefeld gegen 20 Uhr kollidiert. Die mit mehreren hundert Tonnen Soja beladene „Carmel“ aus Rumänien, die in die Niederlande unterwegs war, war nach Steuerbord abgedriftet und geriet in den Kurs zweier entgegenkommender Tankschiffe. Sie rammte die mit mehr als 2000 Tonnen Kerosin beladene „Bohemia“ aus Deutschland. Die dahinter fahrende schweizerische „Piz Gloria“, die Rapsöl geladen hatte, lief anschließend auf „Bohemia“ auf. Die „Carmel“ erlitt Wassereinbruch und drohte zeitweilig zu sinken. Rettungskräfte konnten den Wassereinbruch jedoch stoppen. Wegen umfangreicher Bergungsarbeiten wurde der Rhein etwa sechs Stunden lang bis 1.45 Uhr des 21.12. für die Schifffahrt gesperrt. Die Schadenshöhe an den drei Schiffen war zunächst nicht zu beziffern. Die Ermittlungen sollten bei Tageslicht fortgesetzt werden. ringen.
Quelle: Tim Schwabedissen

Kollision im Ijsselmeer
(21.12.07) Im Ijsselmeer bei Houtrib kollidierten in dichtem Nebel ein deutsches und ein niederländisches Binnenschiff. Es entstand geringer Sachschaden. Er wurde von einem Polizeiboot aus Urk aufgenommen. Beide Schiffe gingen vor Anker.
Quelle: Tim Schwabedissen

Verheerende Zustände auf Binnentanker
(21.12.07) Die Wasserschutzpolizei von Vlissingen hat am 20.12. Ermittlungen gegen einen betrunkenen belgischen Binnentanker-Kapitän aufgenommen. Sein Schiff war um 09.10 Uhr in Antwerpen aufgefallen, weil es nicht auf Kontaktversuche reagierte. Es wies zudem auf fünf Metern Länge Schäden durch eine Grundberührung auf, wodurch Wasser eingedrungen war und leichte Schlagseite verursacht hatte. Der Kapitän, der 1,5 Promille hatte, war nicht im Besitz eines Radarpatents, dass ihm die Navigation im Nebel erlaubt hätte. Das Schiff war unterbesetzt, das zweite Besatzungsmitglied nicht im Besitz gültiger Papiere. Es gab nicht die notwendigen Seekarten an Bord, und der Kapitän hatte wenig Erfahrung mit der Navigation auf der Westerschelde. Die Polizisten übernahmen das Ruder und brachten das Schiff nach Hansweert. Das Schiff erhielt bis zu einer Reparatur ein Fahrverbot.
Quelle: Tim Schwabedissen

Yacht steckte vor Holland fest
(21.12.07) Am 20.12. um 16.00 Uhr kam das Rettungsboot „Orca“ der Station Elburg einer deutschen Yacht zu Hilfe, die im Drontermeer auf Grund gelaufen war. Die „Orca“ war zu dieser Zeit mit einem 80-Tonnen-Kran der Firma T. Pater aus Harde dabei, eine im Binnenhafen von Elburg gesunkene Motorjacht zu heben und leerzupumpen. Die 12 Meter lange „Celesta“ aus Rheinmünster kam zwar aus eigener Kraft wieder frei, doch sie kam nicht gegen den Eisgang im Drontermeer auf dem Weg nach Elbug an. Der Skipper bat um Schlepphilfe. Der Kutter „Elburg 43“ fungierte als Eisbrecher, bis ein Binnenschiff den restlichen Weg öffnete. Um 19 Uhr war die „Celesta“ in Elburg fest.
Quelle: Tim Schwabedissen

„Cosco Busan“ unterwegs nach China
(21.12.07) Am 20.12. verließ die provisorisch abgedichtete „Cosco Busan“ nach Autorisierung durch die Coast Guard endgültig die San Francisco Bay und nahm Kurs auf China zur Reparatur.
Quelle: Tim Schwabedissen

Einhandsegler in Seenot
(21.12.07) Am 20.12. geriet die 29 Fuß lange Yacht „Grail Pilgrin“ auf dem Weg von Halifax zu den Bermudas 270 Meilen östlich von Chatham nach Maschinenschaden in 12 Fuß hohen Seen in Seenot. Der Küstenwachkutter “Tahoma” aus Kittery lief zur Hilfeleistung aus. Er soll den Einhandsegler nach dem für 21 Uhr anvisierten Treffen abbergen.
Quelle: Tim Schwabedissen

Ölverschmutzung in Burnie
(21.12.07) In Burnie Port, Tasmanien, kam es beim Einlaufen der „Cape York“ zu einer Ölverschmutzung. Am Achterschiff trat an Steuerbord Öl aus, das aus einem Riss im Rumpf stammte. Das Öl wurde aufgefangen, der Frachter muss vor der Weiterfahrt repariert werden.
Quelle: Tim Schwabedissen

Fähre kam in Nebel fest
(21.12.07) In dichtem Nebel lief am Morgen des 21.12. in Breskens die holländische Fahrrad- und Fußgängerfähre „"Prinses Maxima", die Vlissingen und Breskens verbindet, auf Grund. Die Passagiere wurden zwischen 9 und 9.30 Uhr von Bord geholt. Bis der Schaden untersucht ist, bleibt der Fährdienst eingestellt.
Quelle: Tim Schwabedissen

Schleusentor wieder einsatzklar
(21.12.07) Die Reparatur des Schleusentores in Holtenau, das am 2.1.2007 von dem Tanker „Bow Sirius“ gerammt wurde, ist nach insgesamt acht Monaten Arbeit nun abgeschlossen worden. Damit steht nun auch wieder ein Ersatztor in Kiel zur Verfügung. Im Februar 2008 sollen zudem zur Erhöhung der Sicherheit Flügel an den Torhäuptern installiert werden.
Quelle: Tim Schwabedissen

„Anta“-Vorschiff am Haken
(21.12.07) Am 21.12. soll nach mehrtägigen Vorarbeiten das Vorschiff des in Zele gesunkenen und quer zur Fahrrinne liegend den Schiffsverkehr blockierenden, deutschen Binnenschiffes “Anta” gehoben werden.
Quelle: Tim Schwabedissen

„Omer N“-Bergung vorerst eingestellt
(21.12.07) Die Bergung der „Omer N“ vor Lolland wurde am 20.12. bei aufkommendem Wind unterbrochen. Damit sind die Arbeiten an der Untergangsstelle vorerst beendet. Die „Samson“ wurde zur Weihnachtspause abgezogen und hat danach erst einen Einsatz in Schweden. Mitte Januar sollen die Hebearbeiten fortgesetzt werden. Bislang wurden lediglich einige Kleinteile geborgen.
Quelle: Tim Schwabedissen

„Omer N“-Bergung vorerst eingestellt
(21.12.07) Am Abend des 17.12. legte sich in Moerdijk der ägyptische Frachter „Al Shaymaa“ nach Übergehen der Ladung gegen den Kai. Er wurde am Abend des 20.12. von den Bergern Multraship wieder auf ebenen Kiel gebracht. Das Schiff hatte Stahlrollen geladen, die am Morgen des 18.12. gelöscht wurde. Danach wurde Ballast in das Schiff eingebracht. Nach Inspektionen darf der Frachter jetzt seine Fahrt nach Belgien fortsetzen.
Quelle: Tim Schwabedissen

„Omer N“-Bergung vorerst eingestellt
(21.12.07) Nach fünf Tagen ist das Feuer auf dem kambodschanischen Trawler „Vincent“ vor Russland am 20.12. erloschen. Das russische Forschungsschiff „Professor Probatov” hatte das brennende Schiff am 17.12. in Aniva Bay nahe dem Südende der Sakkhalin-Halbinsel entdeckt und half, 13 Seeleute zu evakuieren. Vier hatten schwere Verbrennungen erlitten. Anschließend wurde die „Vincent“ in flaches Wasser geschleppt, wo sie ausbrannte und sank. An Bord waren rund 30 Kubikmeter Öl. Das Feuer wurde durch einen Kurzschluss verursacht und breitete sich durch leicht entflammbare Materialien in den Betriebsgängen so rasch aus, dass die Energieversorgung zusammenbrach, bevor ein SOS gefunkt werden konnte.
Quelle: Tim Schwabedissen

800 Jahre altes Wrack wird jetzt gehoben
(21.12.07) Chinesische Bergungsteams wollen am 22.12. mit der Hebung eines antiken Handelsschiffes beginnen, das vor 800 Jahren in der südchineishscne See sank. Zwei Tage später soll es ans Tageslicht kommen. Das Wrack stammt aus der frühen südlichen Song Dynastie (1127-1279), es ist 30.4 Meter lang und 9.8 Meter breit. Es war das erste antike Schiff, das auf der marinen Seidenstraße entdeckt wurde und erhielt den Arbeitsnamen "Nanhai No. 1". Es kam aus einem südchinesichen Hafen und sank wohl im Sturm. Es wurde schnell im Grund begraben und hat zwischen 60000 und 80000 Relikten an Bord. Nach der Hebung in einem Stahlkorb sollen Schlepper das auf eine Barge abgesetzte Wrack am 23.12. zu einer Anlandestelle verholen, von der es in ein eigens erbautes Musuem gebracht wird. Um Schaden durch Umwelteinflüsse zu vermeiden, kommt das Wrack in ein großes Glasbassin, dessen Bedingungen denen an der Untergangsstelle entsprechen. Der „Kristallpalast“ ist 64 Meter lang, 40 Meter breit und 23 Meter hoch. Die Wassertiefe beträgt darin 12 Meter. Er wird abgedichtet, wenn das Wrack darin abgesenkt ist. Dann können Besucher die Ausgrabungen durch die Glaswände verfolgen. Die „Nanhai No.1” war zufällig 1987 20 Meilen westlich von Hailing Island, Yangjiang City, in der Guangdong Provinz in über 20 Metern Wassertiefe entdeckt worden. In einer ersten Erkundung wurden grün glasierte Porzellanteller, blaues Porzellan, Tassen und andere Artefakte entdeckt. Die Errichtung des „Seidenstraßenmuseums“ kostete rund 20,3 Millionen US-Dollar.
Quelle: Tim Schwabedissen

„Aviva“ wird nach La Coruna geschleppt
(21.12.07) Ein Schlepper hat die Yacht „Aviva“ nun auf den Haken genommen, um sie nach Verlust des Mastes in der Biscaya nach La Coruna Spanien zu bringen. Die Skipperin Caffari war auf der letzten Etappe der 4300-Meilen-Einhandregatta Transat Ecover B to B von Brasilien nach Frankreich gewesen, als das Unglück sie in schwerer See 300 Meilen vor dem Ziel ereilte. Während der Nacht zum 20.12. hatte die “Northumberland” der 60 Fuß langen Yacht Lee gegeben. Der gebrochene Mast hatte auch ein Ruder beschädigt. Doch der Autopilot kann das verbliebene Ruderblatt kontrollieren, sodass die Skipperin nicht die gesamten 24 Stunden am Ruder bleiben muss.
Quelle: Tim Schwabedissen

Mobilkran stürzte auf Königsyacht
(21.12.07) In den Mittagsstunden des 20.12. stürzte ein Mobilkran gegen die Bordwand der dänischen Königsyacht „Dannebrog“, die im Winterhafen von Frederikshavn lag. Ein Mann wurde verletzt und kam ins Krankenhaus von Aalborg. Mithilfe des Krans waren Arbeiten am Radar durchgeführt worden. An der Yacht wurde lediglich die Reling beschädigt.
Quelle: Tim Schwabedissen

„Nordvard“ wird nun geleichtert
(21.12.07) Die Arbeiten zum Leichtern von 300 Kubikmetern Öl aus dem in Norwegen im 2. Weltkrieg gesunkenen Frachter „Nordvard“ sind nun angelaufen. Riise Underwater Engineering begann, die Tankstruktur zu untersuchen. Das eigentliche Auspumpen soll zwischen Weihnachten und Neujahr stattfinden.
Quelle: Tim Schwabedissen

„Coastal Renaissance“ erreichte Kanada leicht beschädigt
(21.12.07) Die von der Flensburger Schiffbaugesellschaft für B.C. Ferries in Kanada erbaute Doppelendfähre “Coastal Renaissance” hat bei ihrer stürmischen Überfahrt und einer Kollision leichte Schäden erlitten. Der Rumpf wurde eingedrückt, eine Brückenscheibe zerbrochen. Das Schiff kollidierte beim Einlaufen in die Schleuse des Panama-Kanals mit einer Schleuseninstallation, wobei eine 1,5 Meter lange Beule oberhalb der Wasserlinie entstand. Die Doppelverglasung des Brückenfensters zersprang beim Arbeiten des Schiffes in schwerer See. Beide Schäden sind eher geringfügig, sodass die Fähre nicht ins Dock muss. Die Schäden werden von der Werft bezahlt, die für die Überführung verantwortlich ist. Im März soll das Schiff den Fährdienst zwischen Departure Bay und Horseshoe Bay aufnehmen.
Quelle: Tim Schwabedissen

Indonesischer0Tanker gekentert
(21.12.07) Am 18.12. kenterte in Indonesien der Küstentanker “Karisma Selatan”. Er hatte rund 500 Tonnen Öl an Bord. Wieviel davon ausliefen, war noch unklar, aber um das Schiff wurden Ölsperren ausgelegt. Das Schiff der indonesischen Reederei PT Pasifik Selatan war um 1.30 Uhr gekentert, als es nach Kalimantan unterwegs war. Es hatte 4000 Barrels Öl geladen. Die Bergung soll ein bis zwei Wochen dauern.
Quelle: Tim Schwabedissen

Frachter vor Türkei gestrandet
(21.12.07) Am 17.12. lief um 5.58 Uhr der 71 Meter lange, unter Panama-Flagge laufende Frachter „Nasip“ vor Kap Güven in Kilyos auf Grund, nachdem sich der Anker in schwerer See losgerissen hatte. Das Schiff war auf Türkeli Reede um 20:24 Uhr des Vortags vor Anker gegangen. Ein schnelles Rettungsboot, der Schlepper "Kurtarma 3" und ein Rettungsteam wurden zur Strandungsstelle geschickt. Die 13-köpfige Crew wurde mittels Hosenboje zwischen 8.30 Uhr und 16.50 Uhr evakuiert. Nach Abbergen der ersten 11 Mann bis 9.37 Uhr hatten Kapitän und 1. Offizier noch auf dem Schiff ausgeharrt, aber um 16.40 Uhr gleichfalls um Abbergung gebeten.
Quelle: Tim Schwabedissen

Suche nach Vermisstem abgebrochen
(21.12.07) Am 19.12. wurde die Suche nach dem vermissten Skipper der "Rijnland II", die am 15.12. nach Kollision auf der Ij in Amsterdam sank, ergebnislos eingestellt. Eine Frau war gerettet worden von einer Passagierin einer zufällig passierenden Fähre, die ins eisige Wasser gesprungen war. Die Bergung des Wracks selbst verzögerte sich, weil ein dazu nötiger Kran aus Rotterdam erst am 20.12. vor Ort eintreffen sollte. Der frühere Plattbodensegler "Rijnland II" wurde 1922 und gehört der Hollandsche Vaartochten Maatschappij. Es unternahm mit bis zu 12 Fahrgästen Fahrten nach Haarlem und Alkmaar of Leiden. Am Abend des 17.12. war es bei Silodam von einem Binnenschiff gerammt worden.
Quelle: Tim Schwabedissen

Ladung von „De Generaal“ wird geleichtert
(21.12.07) Um die im Markermeer gesunkene „De Generaal“ bergen zu können, hat BTS am 18.12. einen Mobilkran auf einer Barge geholt, der die 500 Tonnen Betonblöcke aus dem Laderaum auf einen Ponton heben soll. Die Arbeiten dazu begannen am 19.12.
Quelle: Tim Schwabedissen

Polizei untersucht Scheldekollision
(21.12.07) Die Wasserschutzpolizei von Vlissingen hat Untersuchungen zur Kollision der "Tor Primula" und der "Braga" eingeleitet. Die spanische, 87 Meter lange "Braga" war am 20.12. unterwegs von Antwerpen in die Nordsee gewesen. Während sie auf die Ablösung des Hafen- durch den Seelotsen auf der Westerschelde wartete, kreuzte sie auf und ab. Die 199 Meter lange, dänische "Tor Primula" kam von See her auf und wollte den kleineren Frachter passieren. Dieser hatte mittlerweile den Lotsenwechsel durchgeführt und drehte offenbar beim Versuch, den Kurs der „Tor Primula“ zu kreuzen, unvermittelt nach Steuerbord. Dabei rammten sich die Schiffe. Der folgende Wassereinbruch auf der „Braga“ konnte mit den bordeigenen Lenzpumpen kontrolliert werden. Die „Braga“ wurde anschließend nach Vlissingen geschleppt.
Quelle: Tim Schwabedissen

Fregatte half Einhandseglerin im Sturm
(20.12.07) Nachdem die 60 Fuß lange Yacht “Aviva” im Golf von Biscaya in schwerem Wetter den Mast verlor und Seeschlagschäden erlitt, hat die Fregatte HMS “Northumberland” der Skipperin aus Gosport über die Nacht geholfen. Sie nahm an der letzten Etappe des 4300-Meilen-Einhandregatta Transat Ecover B to B von Brasilien nach Frankreich teil und war 300 Meilen vor dem Ziel. Bei 45 Knoten Wind war der Mast 160 Meilen vor Cap Finisterre am 19.12. um 6 Uhr über Bord gegangen. Die Seglerin hatte nicht mehr genug Brennstoff, um Spanien unter Motor zu erreichen. Die Falmouth Coastguard nahm Kontakt mit der britischen Marine auf, um herauszufinden, ob eines ihrer Schiffe in der Nähe war. Die „Northumberland“ befand sich gerade auf dem Rückmarsch vom Mittelmeer nach Devonport. Nachdem sie der Yacht Lee gegeben hatte, sollte am folgenden Morgen Brennstoff übergeben warden, sodas die “Aviva” mit Motor einen Hafen erreichen konnte. 2006 war die Skipperin Caffari erste Frau, die gegen Wind und Strömung einhand die Welt umsegelte. Das Transat Race war Teil ihrer Vorbereitung für das Vendee Globe Solo Non-stop around the World Race, das im November 2008 beginnt.
Quelle: Tim Schwabedissen

Rettungseinsatz für entmastete Yacht
(20.12.07) 900 Meilen von Kapstadt wurde die 68 Fuß lange Yacht “Delta Dore” westlich von der Prince Edward Inselgruppe entmastet. An Bord des Schiffes, das an dem Barcelona World Race teilnahm, waren zwei Mann Crew. Der 115 Meter lange Power Trinaran “The Adventurer Ocean 7” lief am 12.12. um 15.10 Uhr aus der Tafelbucht aus und nahm Kurs auf das havarierte Boot. An Bord sind 10 Mann, darunter zwei Seenotretter. Die „Delta Dore“ verlor ihren Mast am 11.12. um 1.20 Uhr in schwerer See. Die Crew schnitt den über Bord hängenden Mast ab, um Schäden am Rumpf abzuwenden. Zu dieser Zeit befanden sich sich auf 47.00 S 33.25 O. Das Schiff nahm unter Motor Kurs auf Südafrika. Mit drei Knoten kommt es ungefähr 180 Meilen weit. Es ist strukturell intakt geblieben. Die Organisatoren des Barcelona World Race baten das südafrikanische Maritime Rescue Coordination Centre (MRCC) um Assistenz. Schiffe in der Nähe wurden gebeten, standby zu machen. Die Yacht wollte versuchen, Marion Island zu erreichen, doch wegen Sorgen um weitere Schäden wurde eine Kursänderung auf Südafrika beschlossen und die Einleitung einer Rettungsoperation unter Leitung des MRCC. Die “Adventurer Ocean 7” sollte die “Delta Dore” mit ihren 24 Knoten Geschwindigkeit 48 Stunden nach Auslaufen erreichen, das war am Nachmittag des 14.12. Sie sollte Brennstoff übergeben und, wenn nötig, die Yacht abschleppen. Sie hat auch ein Ersatzrig an Bord. Günstigstgelegener Zielhafen wäre Port Elizabeth.
Quelle: Tim Schwabedissen

Frachter vor Türkei gestrandet
(20.12.07) Am 17.12. lief um 5.58 Uhr der 71 Meter lange, unter Panama-Flagge laufende Frachter „Nasip“ vor Kap Güven in Kilyos auf Grund, nachdem sich der Anker in schwerer See losgerissen hatte. Das Schiff war auf Türkeli Reede um 20:24 Uhr des Vortags vor Anker gegangen. Ein schnelles Rettungssboot, der Schlepper "Kurtarma 3" und ein Rettungsteam wurden zur Strandungsstelle geschickt. Die 13-köpfige Crew wurde mittels Hosenboje zwischen 8.30 Uhr und 16.50 Uhr evakuiert. Nach Abbergen der ersten 11 Mann bis 9.37 Uhr hatten Kapitän und 1. Offizier noch auf dem Schiff ausgeharrt, aber um 16.40 Uhr gleichfalls um Abbergung gebeten.
Quelle: Tim Schwabedissen

Yachtevakuierung nach Kielbruch
(20.12.07) Das australische Marineschiff HMAS “Manoora” nahm Kurs auf die 15 Meilen südlich von Newcastle sinkende Yacht “Mumbo”. Die Yacht war unterwegs nach Sydney und kam mit fünf Mann Crew aus Townsville, als der Kiel brach. Vier Segler sollen von dem australischen Marineschiff aufgenommen werden, der Skipper will versuchen, sein Boot von der Polizei eskortiert nach Newcastle zu bringen.
Quelle: Tim Schwabedissen

Drei Tote bei Schlepperuntergang befürchtet
(20.12.07) Am 19.12. um 18.10 Uhr kenterte auf dem Clyde River auf Höhe Rothesay Dock nahe des Clydebank College der 124 Fuß lange Schlepper “Flying Phantom”. Der Schlepper war beim Verholen des unter Panama-Flagge registrierten Bulkcarriers “Jasmine”, 39000 BRZ, nach Glasgow mit zwei anderen Schleppern auf Grund gelaufen. Die Schlepptrosse brach, dann riss der Funkkontakt ab. Ein Arbeitsboot rettete einem Mann der vierköpfigen Crew aus dem 2,5 Grad kalten Wasser, dessen Hilferufe im Nebel gehört worden waren. Er wurde ins Western Infirmary in Glasgow gebracht. Die Suche nach den übrigen Vermissten wurde durch eine Sicht von nur 15 Metern erschwert. Ein Rettungshubschrauber von HMS “Gannett” aus Prestwick musste deswegen seinen Einsatz abbrechen.
Vier Rettungsteams der Küstenwache waren vor Ort, ebenso drei Rettungsboote, Marine- und Polizeitaucher aus Strathclyde, die Feuerwehr von Strathclyde und eine Reihe anderer Schiffe. Die Suche wurde am 20.12. um 7 Uhr wieder aufgenommen. Die „Flying Phantom“ gehört der Bergungsfirma Svitzer seit 2001 und war in Greenock stationiert. Sie war 1981 erbaut worden. 2000 erlitt sie vor Dumbarton ein Leck und musste auf Grund gesetzt werden, um einen Untergang abzuwenden.
Die 719 Fuß lange “Red Jasmine”, die mit Soja beladen von Brasilien gekommen war, legte unterdessen sicher am King George V Dock an.
Quelle: Tim Schwabedissen

Großfeuer auf Ausflugsschiff
(20.12.07) Bei einem Brand auf einem Ausflugsschiff im Donauhafen von Bratislava kam ein Besatzungsmitglied am 19.12. ums Leben. Der Brand schien im Maschinenraum des Schiffes ausgebrochen sein. Nachdem das Feuer in einem mehrstündigen Großeinsatz gelöscht worden war, wurde die verkohlte Leiche des Mannes im Maschinenraum gefunden. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden, das Schiff brannte aber aus. Als wahrscheinlichste Brandursache vermutete die Polizei eine unsachgemäße Manipulation am Heizsystem. Über die näheren Umstände des Brandes liefen noch Ermittlungen.
Quelle: Tim Schwabedissen

Frachterkollision vor Holland
(20.12.07) Am 20.12. kollidierte um 4.45 Uhr die "Braga" aus Madeira auf der Westerschelde mit der 200 Meter langen "Tor Primula". Die "Braga" erlitt ein Leck in einem Ballastwassertank. Sie wurde in den Schleusenhafen von Vlissingen verholt. Die 6-köpfige Crew blieb unversehrt. Die "Tor Primula" wurde nicht nennenswert beschädigt. Unglücksursache war dichter Nebel.
Quelle: Tim Schwabedissen

Binnentanker verlor Öl
(20.12.07) Ein Binnenschiff hat am 18.12. im Dortmund-Ems-Kanal bei Münster zu einer Verschmutzung der Wasserstraße auf einer Länge von mehr als 40 Kilometern gesorgt. Ein dünner Dieselölfilm reichte von Münster bis nach Hörstel. Ursache war ein Leck im Tank des mit Dieselöl beladenen Tankmotorschiffs. Dadurch verlor das Schiff einen Teil seiner Ladung. Es musste in Bergeshövede anlegen. Um eine Ausbreitung des Öls zu verhindern, wurde eine Ölsperre gelegt. Der beschädigte Tank des Schiffes wurde anschließend leergepumpt.
Quelle: Tim Schwabedissen

Bergung von Traditionsschiff in Amsterdam verzögert sich
(20.12.07) Die Bergung eines alten Frachtseglers, der am 17.12. im Houthaven von Amsterdam nach Kollision mit einem Binnenschiff gesunken war, konnte am 19.12. nicht durchgeführt werden, weil es noch an einem Hebeschiff aus Rotterdam mangelte. Nun soll das Wrack am 20.12. gehoben werden. Der Skipper ist nach wie vor nicht gefunden worden. Seine Mitfahrerin wurde gerettet.
Quelle: Tim Schwabedissen

Ankerlieger strandete auf Rhein
(20.12.07) Am 17.12. vertrieb gegen 17.00 Uhr ein mit 3170 Tonnen Pyrit beladener Ankerlieger bei Rheinkilometer 766 ans Ufer und kam dort fest. Das Schiff lag vom Bug bis zur Fahrzeugmitte backbordseitig auf, blieb aber dicht. Gegen 21.00 Uhr wurde der Havarist von einem niederländischen Fahrzeug freigeschleppt. Von der kurzfristigen Schifffahrtsperre während des Manövers waren je ein Berg- und ein Talfahrer betroffen.
Quelle: Tim Schwabedissen

Kollision beim Anlegen
(20.12.07) Beim Anlegemanöver im Oberwasser der Schleuse Hünxe stieß am 18.12. ein Gütermotorschiff mit dem Bug gegen einen Dalben. Dabei wurde das Schanzkleid am Bug auf 70 Zentimetern Breite gut einen halben Meter oberhalb der Wasserlinie eingedrückt. Es entstand ein Riss von 10 Zentimetern Breite und 20 Zentimetern Tiefe. Das Gangbord wurde im dortigen Bereich gestaucht. Auch hier entstand ein Riss mit Öffnung zur ehemaligen Matrosenwohnung. Auch der Dalben wurde bei der Kollision in Mitleidenschaft gezogen.
Quelle: Tim Schwabedissen

Binnentanker sitzt auf Rhein fest
(20.12.07) Ein mit Gasöl beladenes Binnentanker kam am 18.12. nach einem Maschinenausfall bei Rheinkilometer 669,5 außerhalb der Fahrrinne fest. Zu einer Leckage kam es nicht. Mehrere Abschleppversuche führten zu keinem Erfolg. Der letzte Versuch wurde gegen 22.00 Uhr des 18.12. erfolglos abgebrochen. Der Havarist blieb zunächst entsprechend gekennzeichnet liegen. Die passierende Schifffahrt wurde über die Revierzentrale gewahrschaut. Weitere Turnversuche sollten am 19.12. bei Tageslicht stattfinden.
Quelle: Tim Schwabedissen

Fahrverbot nach Sportkutterunglück
(20.12.07) Am 20.12. wurde dem Skipper des Sportkutters “Akiyoshi Maru No. 3”, 16 BRZ, für drei Monate die Fahrerlaubnis entzogen. In stürmischer See war am 8. Oktober 2006 um 4.40 Uhr sein Schiff mit 15 Personen an Bord 20 Kilometer westlich der Bijima Insel vor der Shizuoka Präfektur gekentert. Zwei Mann kamen ums Leben, fünf blieben vermisst. Der Skipper war ohne sichere Wetterprognose ausgelaufen und hat das Schiff nicht angemessen geführt. So setzte er die Geschwindigkeit nicht herab, als hohe Wellen gesichtet wurden. Das Schiff war unterwegs gewesen von Shimoda nach Kozushima Island.
Quelle: Tim Schwabedissen

Schwierige Bergung der „Anta“
(20.12.07) Während der Arbeiten, das gesunkene Binnenschiff “Anta” in Zele in zwei Teile zu zerschneiden, sank das Wrack am 19.12. tiefer in den Grund. Dadurch konnte das Schneidegerät nicht mehr weiter durchdringen, weil es nicht in die Wassertiefe reichte. Die Berger mussten nun auf einen größeren Kran warten, der auf dem Bergungsponton aufgestellt werden soll. Am 20.12., so die Hoffnung der Berger, würde das Wrack zerteilt sein und die eigentliche Hebung am 21.12. beginnen und bis Weihnachten abgeschlossen sein.
Quelle: Tim Schwabedissen

„Omer N“-Bergung immer komplizierter
(20.12.07) Am 18.12. gelang es dem Schwimmkran nicht, wie geplant das Achterschiff des Wracks der „Omer N“ vor Lolland zu bergen. Am 19.12. sollte ein neuer Anlauf unternommen werden. Das Vorschiff muss zudem nochmals geteilt werden, da es nicht machbar sein wird, es in einem Stück zu heben. Dies wird wohl nicht mehr vor Weihnachten machbar sein.
Quelle: Tim Schwabedissen

Kapitän beging Fahrerflucht in Kappeln
(19.12.07) Nicht viel Glück hatte der russische Frachter "Omskiy 34", als er nach dem Löschen einer Ladung Dünger am 18.12. aus Kappeln auslaufen wollte. Erst rammte er einen Traditionssegler, dann nicht weniger als 16 Dalben und schließlich den Kutter des Kappelner Berufsfischers Klaus Tilitzki. Die "Omskiy 134" verließ den Hafen, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern, und wurde erst in Kiel gestoppt. Die Ermittlungen gegen den Kapitän dauerten am Abend noch an.
Quelle: Tim Schwabedissen

Dramatische Rettung von 12 Seeleuten vor Murmansk
(19.12.07) Norwegische Rettungskräfte retteten am 18.12. alle 12 Mann des russischen Frachter „Victor Koryakin“ (Imo-Nr. 6927717), 1724 BRZ, der am Morgen mit einer Ladung Holz vor der Halbinsel Rybatschij bei Murmansk gestrandet und zerbrochen war. Das Schiff hatte im Sturm Maschinenausfall erlitten und war bei Winden von über 55 km/h auf Felsen vor der Küste aufgelaufen, nachdem es nicht gelungen war, das Schiff mit Anker zu halten. Hier kam es rasch zu Wassereinbruch im Maschinenraum. Um 7.41 Uhr wurde Mayday gefunkt. Wenig später sank das ganze Schiff, sodass nur noch Bug und Aufbauten aus der aufgewühlten See ragten. Wegen des Wetters konnte das russische Rettungsschiff Purga“, das zur Hilfeleistung ausgelaufen war, sich der felsigen Strandungsstelle, an der Teile der Ladung ums Wrack trieben, nicht annähern. Um 8.20 Uhr stieg ein norwegischer Sea King Helikopter vom 330. Squadron von der Banak Air Base nahe Lakselv auf. Er traf um 10.20 Uhr ein und barg alle 12 Mann ab. Sie hatten sich auf dem Peildeck als höchstem Punkt des Achterschiffes versammelt, über das auch bereits Brecher hinwegfegten. Um 10.46 Uhr war der letzte Mann aufgewinscht, der Hubschrauber flog sie nach Kirkenes. Sie waren unversehrt geblieben. Norwegen und Russland betreuen die Grenzen der Arktisregion gemeinsam. Die „Victor Koryakin“ wurde 1969 als “Morskoy18” bei Laivateollisuus in Turku, Finnland, erbaut und 1993 umbenannt. Sie wurde operiert von der Northern River Shipping Company.
Quelle: Tim Schwabedissen

Großfeuer auf Ausflugsschiff
(19.12.07) Bei einem Brand auf einem Ausflugsschiff im Donauhafen von Bratislava kam ein Besatzungsmitglied am 19.12. ums Leben. Der Brand schien im Maschinenraum des Schiffes ausgebrochen sein. Nachdem das Feuer in einem mehrstündigen Großeinsatz gelöscht worden war, wurde die verkohlte Leiche des Mannes im Maschinenraum gefunden. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden, das Schiff brannte aber aus. Als wahrscheinlichste Brandursache vermutete die Polizei eine unsachgemäße Manipulation am Heizsystem. Über die näheren Umstände des Brandes liefen noch Ermittlungen.
Quelle: Tim Schwabedissen

Zwei Mann von Yacht gerettet
(19.12.07) Am Morgen des 18.12. lief die 36 Fuß lange Yacht „Tera Moana“ vor Waikiki nahe des Fort DeRussy-Parks auf Grund. Die zweiköpfige Crew sandte um 1.22 Uhr einen Mayday-Ruf, dass die Lancer-Sloop gestrandet und leck sei. Die Küstenwache schickte ein 41-Fuß-Boot aus Honolulu. Es half den Männern ans 200 Yards entfernte Ufer. Sorgen bereiteten rund 30 Gallonen Diesel. Das Schiff arbeitete zwar in der Schwell, der Tank war aber noch dicht. Vor einer Bergung sollte der Kraftstoff abgepumpt werden.
Quelle: Tim Schwabedissen

Barge trieb auf Wellenbrecher
(19.12.07) Am 18.12. strandete die Barge “Shauna K” in der Elliot Bay Marina, Seattle. Sie befand sich im Schlepp der “Alyssa Ann” von Olympic Tug and Barge, als sie sich gegen 20.18 Uhr bei starkem Wind losriss und auf den Steinen des Wellenbrechers der Marine festkam. Der Schlepper “Andrew Foss” assistierte der “Alyssa Ann” beim Freischleppen “Shauna K”, die anschließend na die nahe Pier 91 verholt wurde und auf mögliche Schäden am Tank untersucht wurde. Interne Untersuchungen zeigten keine Schäden, am 19.12. sollten Taucher den Rumpf von unten untersuchen. Bis zu einer Freigabe durch die Küsenwache darf die Barge die Pier nicht verlassen. Die “Shauna K” ist eine 271 Fuß lange Doppelhüllenbarge, die 904 Tonnen Öl fassen kann.
Quelle: Tim Schwabedissen

Binnenschiff wird auseinandergeschnitten
(19.12.07) Am 18.12. wurde der Schwimmkran "Tuimelaar" von der "Delta" nach Zele geschleppt, wo er bei der Bergung des gesunkenen Binnenschiffes „Zele“ eingesetzt werden sollte. Das Wrack sollte nach dem vollständigen Leichtern der 1080 Tonnen Steinkohle am Nachmittag des 18.12. in zwei Teile zerschnitten werden. Taucher hatten zuvor Hebestropps unter dem Rumpf hindurchgezogen. Am 19.12. sollte planmäßig die erste Schiffshälfte gehoben werden. Je nach Zustand würde dann entschieden, ob eines oder beide Teile schwimmfähig gemacht werden können oder auf einen Ponton zu heben sind.
Quelle: Tim Schwabedissen

Erneut Bulker in Gladstone Harbour gestrandet
(19.12.07) Nur zwei Wochen nach der Strandung der “Endeavour River” ist erneut ein mit Kohle beladener Bulkcarrier in Gladstone Harbour auf Grund gelaufen. Die "Grain Harvester" strandete um 17.30 Uhr des 18.12. beim Auslaufen, nachdem es einen Tankstopp eingelegt hatte. Der Frachter behinderte den Schiffsverkehr nur geringfügig. Die Dunkelheit machte eine umfassende Schadeninspektion schwierig. Der 220 Meter lange Bulkcarrier war von Hay Point nach Brasilien unterwegs. In Gladstone when hatte er im Gatcombe Channel, zwei Meilen von der Strandungsstelle der "Endeavour River" entfernt, gelegen. Das Schiff sollte bei günstigen Wetterbedingungen am 19.12. gegen fünf Uhr geborgen werden.
Quelle: Tim Schwabedissen

Bergung der „De Generaal“ dauert länger als erwartet
(19.12.07) Die Bergung des 40 Meter langen Binnenschiffes "De Generaal" im Markermeer dauert länger als prognostiziert. Damit der Rumpf ausgepumpt werden kann, muss zuerst der große Deckskran demontiert werden. BTS brauchte dafür den gesamten 18.12. Die Berger aus Schiedam hofften, die eigentliche Bergung am19.12. fortsetzen zu können.
Quelle: Tim Schwabedissen

Wrackfund vor Ocean Shores gibt Rätsel auf
(19.12.07) Am Strand von Ocean Shores nahe der Pacific Avenue trieb ein 21 Fuß langes Fragment eines offenbar in Brand geratenen Schiffswracks an. Es besteht aus einigen 12x12 Inch großen Holzbalkenteilen, die mit handgeschmiedeten Nägeln zusammengehalten werden. Der Direktor des Ocean Shores Interpretive Center versucht, Fachleute für eine genaue Datierung zu bekommen. Das Wrackteil wurde, nachdem Strandgänger es im Sand entdeckt hatten, inzwischen ins Interpretive Center gebracht. Hier soll es aufgearbeitet und ausgestellt werden als Zeugnis der Schiffbrüche auf den Ocean Shores. Das Alter wurde vorerst aufs 19. Jahrhundert geschätzt. Dutzende Schiffe sanken in dieser Zeit vor Grays Harbor, immer noch der zweitgefährlichsten Sandbank der Westküste. Viele Wracks wurden nie identifiziert. Zuletzt war vor 20 Jahren ein mysteriöser Wrackfund getätigt worden – als die Mündung des Copalis River sich 1988 nordwärts verlagerte, wurde ein Wrackteil der „Peter Falk”, ein Logger des späten 19. Jahrhundertes, entdeckt.
Quelle: Tim Schwabedissen

Kutter sank vor Esperance
(19.12.07) Ein 19 Meter langer Kutter sank am 19.12. 100 Kilometer südwestlich von Esperance, Australien. Die 4-köpfige Crew gnig gegen ein Uhr in eine Rettungsinsel. Ein SAR-Flugzeug stieg von Canberra auf, nachdem der Notsender von der Crew aktiviert worden war. Das Schiff ist nach ersten Erkenntnissen sehr schnell, möglicherweise nach eine Explosion, gesunken. Die Schiffbrüchigen wurden gegen sechs Uhr unversehrt gerettet und wurden um 10 Uhr des 19.12. in Esperance erwartet.
Quelle: Tim Schwabedissen

Bootsdieb kam bei Feuer ums Leben
(19.12.07) Am späten Nachmittag des 18.12. fanden Sucheinheiten auf dem Eagle Mountain Lake auf der Suche nach einem Bootsdieb einen Toten. Die 35 Fuß lange “Chris Craft” war am Morgen aus der West Bay Marina gestohlen worden. Offenbar war an Bord ein Motorbrand ausgebrochen. Die fünf Minderjährigen an Bord versuchten an Land zu schwimmen, dabei verschwand einer der Diebe.
Quelle: Tim Schwabedissen

Suche nach 19 Vermissten eingestellt
(19.12.07) Chinesische Sucheinheiten gaben am 18.12. die Suche nach den 19 Vermissten des Kutteruntergangs am vergangenen Wochenende in der ostchinesischen See auf. Die Chance, drei Tage in dem kalten Wasser zu überleben, seien gleich Null. Der Kutter war am 15.12. nach der Kollision mit dem liberianischen Frachter “Taisu 10”, der unterwegs von Südkorea nach Taiwan gewesen war, vor der Zhejiang Provinz gesunken. Nur ein Mann wurde gerettet.
Quelle: Tim Schwabedissen

Vier Tote bei Schiffsbrand
(19.12.07) Am 18.12. brach auf dem unter kambodschanischer Flagge registrierten, russischen Fischereifahrzeug „Vincent“ 16 Kilometer vor Sacchalin ein Feuer aus. 13 Mann der 17-köpfigen russischen Crew konnten sich auf ein anderes Schiff, das sich auf dem Weg nach Korsakov befand, retten. Vier Mann kamen ums Leben. Der Bergungsschlepper „Atlas“ wurde zu dem Havaristen vor Aniva Horn geschickt.
Quelle: Tim Schwabedissen

Suche nach 19 Vermissten eingestellt
(19.12.07) Am Abend des 14.12. kollidierte der 730 Fuß lange Bulkcarrier „Algonorth“ der Seaway Marine Transport beim Verlassen des Midwest Marine Terminal in Toledo, Ohio, mit der Kaimauer. Am Heck wurden zwei Tanks rund 10 Fuß oberhalb der Wasserlinie aufgerissen. Rund 3300 Gallonen Öl liefen aus. Die Coast Guard Marine Safety Unit Toledo, die Ohio Environmental Protection Agency, die Toledo Environmental Services und beauftragte Ölbekämpfungsfirmen gingen gegen die Ölverschmutzung im Maumee River an. Der Fluss wurde für rund 14 Stunden gesperrt, aber im Laufe des 15.12. wieder freigegeben. Vier Schiffe waren von der Sperrung betroffen. Boote der Coast Guard Station Toledo und ein HH-65 Helikopter der Air Station Detroit patroullierten über dem Fluss. Die „Algonorth” war mit Getreide unterwegs zum St. Lawrence River.
Quelle: Tim Schwabedissen

Tanker von Kribbe gezogen
(19.12.07) Der auf der Lek gestrandete, unbeladene Binnentanker „Eiltank 210“ wurde am 17.12. bei Hochwasser wieder flottgemacht. Das Schiff hatte die kritischen Stunden des Niedrigwassers überstanden, ohne einzuknicken.
Quelle: Tim Schwabedissen

Frachter verursachte Ölverschmutzung auf Schelde
(19.12.07) Der unter Malta-Flagge registrierte Frachter "Ceynova" verursachte am Morgen des 18.12. auf der Schelde in Antwerpen eine Ölverschmutzung. Ein Brennstofftank schlug leck, rund drei Tonnen Öl flossen aus. Ein Ölteppich trieb Richtung Ostflandern. Ein Ölbekämpfungsschiff wurde zur Unglücksstelle geschickt, der Rest des Tanks ausgepumpt.
Quelle: Tim Schwabedissen

Binnenschiff saß auf Schelde fest
(19.12.07) Das 80 Meter lange Binnenschiff "Nawatrans 2" lief mit einer Ladung von 1000 Tonnen Metall und Stahl am Abend des 15.12. auf der Schelde bei Wintam auf Grund. Es war unterwegs nach Frankreich. Beim Versuch, in der Scheldemündung in die Schleusen von Wintam in den Brüssel-Schelde-Seekanal einzulaufen, kam das Schiff offenbar durch einen Fahrfehler nach rechts vom Kurs ab und lief um 22 Uhr fest. Der Skipper wurde von einem anderen Schiff aufgenommen. Die Feuerwehr von Bornem legte Ölsperren um das Schiff aus, um einer möglichen Ölverschmutzung vorzubeugen. Es lag stabil auf Schlammboden und fiel bei Ebbe weitgehend trocken. Am Abend des 16.12. gelang es einem Schlepper, den Havaristen flottzumachen. Er wurde mit einem Fahrverbot belegt, bis die Untersuchungen abgeschlossen sind.
Quelle: Tim Schwabedissen

Rettender Engel für schiffbrüchigen Segler verschwand
(18.12.07) Am 17.12. gegen 18.00 Uhr kollidierte ein 20 Meter langes Traditionsschiff beim Silodam, Amsterdam Ij, mit einem Binnenschiff. Die zwei Mann Crew des Seglers sprangen ins Wasser. Eine Frau von einem anderen Schiff sprang gleichfalls ins Wasser, die Ertrinkenden zu retten. Es gelang ihr, einen Mann zu retten. Sie tauchte in dem kalten Wasser noch nach dem zweiten, jedoch hatte die Strömung ihn bereits fortgetragen. Nach der Aktion verschwand der „rettende Engel“ und wird nun gesucht, um Zeugenaussagen über die Kollision zu machen, vor allem aber um Dank zu erhalten für den lebensgefährlichen Rettungseinsatz. Das angeschlagene Traditionsschiff sank wenig später. Bei Tageslicht sollte am 18.12. u.a. mit Sonarhilfe die Suche nach dem Vermissten fortgesetzt werden, die nach der Kollision bereits zu Wasser und aus der Luft eingeleitet worden war.
Quelle: Tim Schwabedissen

Binnenschiff in Echt leckgeschlagen
(18.12.07) Die holländische Feuerwehr musste am Nachmittag des 17.12. auf einem Kanal in Echt einem 80 Meter langen Binnenschiff zu Hilfe kommen. Es war auf Grund gelaufen und leck geschlagen. Das eindringende Wasser erreichte ein Stromaggregat und legte die Stromversorgung lahm. Mit Notstrom konnte das Schiff an einen Kai gebracht werden, wo die Feuerwehr begann, es auszupumpen. Taucher führten eine Notreparatur durch, sodass das Schiff zur weiteren Reparatur nach Maasbracht weiterlaufen konnte. Die Feuerwehr blieb bis auf weiteres in Bereitschaft.
Quelle: Tim Schwabedissen

Kutter vor Terschelling in Brand
(18.12.07) Am Morgen des 9.12. um 05.45 Uhr wurde das holländische Seenotrettungsboot "Arie Visser" alarmiert, weil der Garnelenkutter „TS 9 Trix" nördlich von Terschelling einen Brand meldete. Die Rettungsboote "Frans Hogewind" und "Tonijn" der Station Paal 8 wurden ebenfalls alarmiert. Das Bergungsschiff "Hurricane" lief aus. Es gelang, mithilfe übergesetzter Rettungsteams den Brand im Logis zu löschen, die Maschine wieder zu starten und nach Terschelling anzusteuern, wo das Schiff um 7 Uhr ankam, eskortiert von der "Hurricane" und der "Arie Visser".
Quelle: Tim Schwabedissen

Doppelstrandung in Alaska
(18.12.07) Am Morgen des 17.12. kam die US Coast Guard zwei Kuttern zu Hilfe, die bei Chapin Bay und Duncan Canal in Alaska gestrandet waren. Um 8.15 Uhr wurde ein HH 60J-Helikopter der Air Station Sitka zu dem Kutter „Kaiulani“ geschickt, der im Duncan Canal, rund 15 Meilen südlich von Petersburg gestrandet war. Der Hubschrauber kämpfte sich gegen 50 Knoten Windgeschwindigkeit und war um 10.05 Uhr vor Ort. Der Kapitän der „Kaiulani“ gab an, dass das Schiff auf Grund sitze, aber keinen Wassereinbruch habe. Er sei die einzige Person an Bord. Mit steigendem Wasser kam der Kutter wieder frei und konnte mit eigener Kraft die Fahrt fortsetzen. Als der Helikopter abdrehte, wurde er zur “Sea Dog” gerufen, die in Chapin Bay am Südende von Admiralty Island festsaß. Um 11 Uhr war der Hubschrauber an dem Havaristen, dessen vierköpfige Crew keine unmittelbare Gefahr meldete. Mit steigendem Wasser wurde die „Sea Dog” von einem anderen Schiff vom Strand gezogen und konnte gleichfalls mit eigener Kraft weiterfahren.
Quelle: Tim Schwabedissen

Maschinenausfall auf Binnentanker
(18.12.07) Ein Binnentanker erlitt am 17.12. gegen 16.30 Uhr auf dem Rhein in Basel Maschinenausfall. Die Crew des Rheinaufwärts laufenden Schiffes warf sofort oberhalb der Eisenbahnbrücke beide Anker und konnte so das Schiff sichern. Das Baseler Feuerlöschboot und der Schlepper „Lai da Tuma“ nahmen den Havaristen auf den Haken und schleppten ihn in den Vorhafen der Birsfelder Schleuse. Die genaue Ursache des Maschinenausfalls ist nun Gegenstand der Ermittlungen der Schiffsuntersuchungskommission bei der Rheinschifffahrtsdirektion.
Quelle: Tim Schwabedissen

Kollision auf Rhein
(18.12.07) Der auf dem Main bei Staffelbach, Landkreis Bamberg, am 3.12. gesunkene Eimerkettenbagger „Aegir“ wurde am 17.12. geborgen. Taucher hatten Lenzpumpen installiert. Mit ihnen wurden die Ballastwassertanks und der Maschinenraum leer gepumpt, so dass der entstandene Auftrieb den Schwimmbagger ohne Kranhilfe wieder an die Wasseroberfläche brachte. Die Ballasttanks und der Maschinenraum waren zuvor abgedichtet worden, von oben wurde gleichzeitig Pressluft eingeblasen. Die Schifffahrt, die seit der Havarie nur einspurig die Engstelle passieren konnte, kann nun wieder uneingeschränkt den Main befahren. Die „Aegir“ war auf der Fahrt von Eltmann nach Regensburg auf bisher noch ungeklärte Ursache bei Mainkilometer 376,4 am 03.12.2007 gesunken. Eine Hochwasserwelle verzögerte die Bergungsarbeiten.
Quelle: Tim Schwabedissen

Säuretanker auf Yangtse gehopben
(18.12.07) Der halbgesunkene Tanker "Xianghan Shouwei 0298" wurde nach über 80 Stunden Arbeit am 17.12. gehoben. Das Schiff war mit 609 Tonnen Säure vor Zhicheng Harbor in Yidu City, Hubei Provinz, am 14.12. gesunken. Das Schiff war unterwegs zur Hunan Provinz gewesen, als der Kapitän um 7 Uhr um Hilfe bat. Ein Bergungsteam konnte den vollständigen Untergang des Schiffes verhindern. Am Nachmittag des 15.12. war begonnen worden, den Havaristen zu leichtern. Dies wurde am 16.12. abgeschlossen. Während der gesamten Arbeiten traten keine umweltgefährdenden Stoffe in den Fluss aus.
Quelle: Tim Schwabedissen

Yacht vor Barbados gestrandet
(18.12.07) Am 12.12. lief eine dänische Yacht vor Barbados auf Grund und funkte Mayday. Der Frachter „BBC Scandinavia“ kam zu Hilfe und barg die Crew unversehrt ab.
Quelle: Tim Schwabedissen

b> Bergung von Binnenschiff verzögert sich
(18.12.07) Die Bergung des im Markermeer gesunkenen Binnenschiffes "Generaal" durch BTS aus Schiedam, die für den 17.12. angepeilt war, verzögert sich, weil die Finanzierung der Aktion noch nicht geklärt ist. Das Schiff war am 15.12. in Schwierigkeiten geraten, als die Ladung aus 500 Tonnen Betonblöcken überging. Dadurch machte das Schiff Wasser. Bei Paard van Marken wurde die "Generaal" auf Grund gesetzt. Es gelang aber nicht, das Schiff hier zu lenzen, stattdessen begann auch der Maschinenraum Wasser zu machen. Drei Mann und der Bordhund wurden auf die zufällig in der Nähe befindliche "Grote Beer" übergesetzt, der Kapitän blieb zunächst an Bord. Als er erkannte, dass er nichts mehr ausrichten konnte, wurde die KNRM alarmiert. Die Rettungsboote "Watersport" und "Rien Verloop" der Station Enkhuizen, die "Frans Verkade" und "Hendrik Jacob" aus Marken, die "Simac" aus Warder, die "Hayo" und "Hessel Snoeck" aus Hoorn, die "Zeehond" aus Wijdenes und die "Gooier" der Station Huizen sowie das Polizeiboot P 92 aus Lelystad wurden alarmiert. Die "Frans Verkade" war als erstes Schiff vor Ort und koordinierte die Rettungsaktion. Da schnell klar war, dass die Lage stabil war, drehten die meisten Boote wieder ab. Die "Watersport" übernahm die Geretteten von der "Grote Beer" und brachte sie nach Volendam. Gegen 19 Uhr war der akute Einsatz beendet.
Quelle: Tim Schwabedissen

Vermutlich zwei Tote bei Schlepperuntergang
(18.12.07) Der Untergang des Schleppers "William J" am 14.12. forderte vermutlich zwei Menschenleben. Bei starkem Wind und Regen war der Schlepper am Morgen acht Meilen vor Golden Fleece, Essequibo, in Schwierigkeiten geraten. Er verschleppte zu dieser Zeit gemeinsam mit der "Sea Quest" eine Barge nach Waini. Die "William J" schlug leck und sank wenig später. Auch die Trosse der Barge zur „Sea Quest“ brach, und sie trieb auf den Strand von Queenstown, Essequibo. Zwei Mann der Crew konnten sich an Treibgut festhalten und wurden gegen acht Uhr lebend gerettet. Von den beiden anderen fehlte jede Spur.
Quelle: Tim Schwabedissen

Deutscher Tanker in Holland gestrandet
(17.12.07) Am 15. Dezember um 22.50 Uhr lief der deutsche Binnentanker "Eiltank 210", 2312 ´BRZ, auf eine KribbeSteindamm in einem Fluss in Schoonhoven. Ein erster Bergungsversuch am 16.12. scheiterte. Um 9.30 Uhr war der Kanalverkehr gestoppt worden, und die "En Avant 27" versuchte gemeinsam mit dem Binnentanker "Hanna", den Havaristen flottzumachen. Das Schiff saß mittschiffs auf der Kribbe fest und ragte mit dem Bug in die Luft. Offenbar war der Kapitän durch einen Fahrfehler auf die rechte Fahrwasserseite geraten. Das Feuerlöschboot "South Holland" sowie die "RWS 18" und das Polizeiboot "P59" waren vor Ort. Die "Eiltank 210" ist 105,00 Meter lang, 9,50 Meter breit und hat einen Tiefgang von 3,10 Metern. Sie wurde 1974 bei der Weserwerft in Minden als "Raab Karcher 210" erbaut (Europa-Nr. 04017900, Heimathafen Duisburg Ruhrort).
Quelle: Tim Schwabedissen

Kutter sank in der Nordsee
(17.12.07) Am 15. Dezember um 15.20 Uhr brach auf dem 12 Meter langen holländischen Kutter "Stellendam 18 " ein Brand aus. Das Rettungsboot "Princess Daisy" der KNRM Station Stellendam und die "Griend" der Station Ouddorp liefen aus. Als sie eintrafen, hatte die 2-köpfige Crew das Schiff bereits in einem Beiboot verlassen. Versuche, das Feuer zu löschen, schlugen fehl. Wegen der Gefahr der Explosion von Gasflaschen wurde beschlossen, das Feuer ausbrennen zu lassen. Nur eine Stunde nach Brandausbruch kenterte die „Stellendam 18“, blieb aber auf einer Lufttasche schwimmen. Die Bergungsfirma Multraship aus Terneuzen sollte das Wrack in den Hafen bringen. Die geborgene Crew wurde zur Rettungsstation Stellendam gebracht.
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