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EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
(31.08.11) Am 30.8. hob der holländische Schlepper “Boulder" die Ankersysteme, die von den Bergern von Titan Salvage für den mittlerweile aufgegebenen Bergungsversuch am Wrack der „Vinca Gorthon" auf dem Meeresgrund ausgelegt hatte. Das Geschirr wurde in Velsen Noord im Hafen von Amsterdam angelandet. Am 31.8. kehrte der Schlepper im Rahmen der Arbeiten wieder zu der Untergangsstelle vor der holländischen Küste zurück, wo der Roro-Frachter am 28.2.1988 gekentert und gesunken war. Im vergangenen Winter hatte Friendship Offshore rund 600 Tonnen Wracktrümmer geborgen, doch der Versuch, den eigentlichen Rumpf zu heben, scheiterte unlängst. Quelle: Tim Schwabedissen Mindestens 12 Tote bei Fährunglück in Indonesien (31.08.11) Mindestens 12 Personen kamen ums Leben, weitere wurden vermisst, nachdem am 27.8. die Fähre “Windu Karsa“ in den Morgenstunden vor Lambasina Island in Ost-Indonesien sank. Das Schiff war am 26.8. gegen 1$ Uhr aus Bajoe in Süd-Sulawesi nach Kolaka in Südost-Sulawesi ausgelaufen. Bis zum Abend des 27.8. waren 12 Leichen geborgen. Mindestens 96 Personen hatten sich an Bord befunden. Quelle: Tim Schwabedissen Versenkungstag für „Phoenix“ festgelegt (31.08.11) Am 2.9. soll der gestrandete Tanker “Phoenix” vom Sheffield Beach gezogen und anschließend vor der Küste versenkt werden. Die Bergung beginnt gegen 17 Uhr. Um die Strandungsstelle wird ein Bereich von 400-500 Metern abgesperrt. Da die Operation überwiegend im Dunkeln stattfinden wird, werden Helikopter und Boote die Szene ausleuchten. Wenn die „Phoenix“ schwimmt, muss sie provisorisch stabilisiert werden. Dann gilt es, Bergungsgerät im Wert von 10 Millionen Rand aus der Luft abzubergen. Rund 80 Kilometer vor der Küste wird der Tanker dann seine letzte Ruhestätte finden. Die südafrikanische Armee kann dabei eingebunden werden. Die bisherigen Arbeiten haben rund 4.25 Millionen Dollar gekostet. Vorzugsweise soll der Tanker beim Aliwal Shoal auf Grund gehen nach einer Schleppfahrt von rund 24 Stunden. Quelle: Tim Schwabedissen Schwierige Rettung vor Darßer Ort (31.08.11) Im schweren Sturm mit Windgeschwindigkeiten bis 90 Kilometer pro Stunde wurden am 29. 8. zwei Menschen vor Darßer Ort aus einer lebensgefährlichen Notlage gerettet. Ein neun Meter langes Kajütboot mit Heimathafen Wismar drohte in bis zu vier Meter hohen Wellen im Brandungsgürtel zwischen Ahrenshoop und der Darßspitze zu kentern. Bei neun Beaufort Wind und schlechter Sicht hatte die zweiköpfige Besatzung Schutz unter Land gesucht, offenbar um den Nothafen Darßer Ort anzusteuern. Dabei waren der Skipper und seine Tochter auf Legerwall geraten: Der west- bis südwestliche, auflandige Sturm hatte ihr Boot soweit unter Land gedrückt, dass es sich nicht mehr aus eigener Kraft befreien konnte. Gegen 19.25 Uhr alarmierte die Seenotleitung Bremen den Seenotkreuzer „Teho Fischer“ der Station Darßer Ort. Der Sohn des Skippers hatte sich telefonisch bei den Seenotrettern gemeldet, weil sein Vater kein UKW-Funkgerät an Bord hatte. Per Handy nahm nun ihrerseits die Mannschaft der „Theo Fischer Kontakt zu der Motorbootbesatzung auf und verließ sofort den Nothafen Darßer Ort. Nur etwa 30 Meter vor dem Darßer Weststrand fanden die Seenotretter den Havaristen nach kurzer Suche. Der Anker war hinter der ersten Sandbank ausgebracht, ließ sich aber nicht mehr lösen. Das Boot wäre in der hohen Brandung unweigerlich gekentert. Selbst weiter draußen waren noch etwa drei Meter Seegang. Mit dem flachgehenden Tochterboot „Ströper“ näherten sich die Seenotretter dem im nur etwa 1,5 Meter tiefen Wasser regelrecht tanzenden Havaristen und begannen mit der Abbergung. Die Übernahme des Skippers und seiner Tochter gestaltete sich schwierig. Am Ende benötigten die erfahrenen Seenotretter dennoch nur drei Anläufe, um die beiden an Bord zu nehmen. Unterdessen hatten sich die freiwilligen Seenotretter der Station Prerow/Wieck mit ihrem geländegängigen Allradfahrzeug strandseitig der Unfallstelle genähert, um die Aktion von Land aus abzusichern. Im Nothafen Darßer Ort übergaben die Seenotretter die völlig erschöpften, durchnässten und unter Schock stehenden Geretteten schließlich in die Obhut ihrer ehrenamtlichen Kollegen, die sich bereits um trockene Kleidung und eine Unterkunft für die Nacht gekümmert hatten. Quelle: Tim Schwabedissen Landungsboot soll geborgen werden (31.08.11) Die Coast Guard Valdez wurde beauftragt, das gesunkene Landungsboot „Sound Developer“ aus dem Hafen von Cordova zu bergen. Damit soll eine Umweltgefahr für das Orca Inlet beseitigt werden. Das 117 Fuß lange Fahrzeug sank nahe der Einfahrt in den Sportboothafen von Cordova im August 2009. Seitdem verliert es immer wieder geringe Mengen Öl. Bergungsversuche seitens des Eigners scheiterten, und er gab sein Schiff auf. Quelle: Tim Schwabedissen Drei Fischer aus Rettungsinsel geborgen (31.08.11) Die Coast Guard kam mit einem MH-60 Jayhawk Helikopter der Air Station Kodiak drei Fischern zu Hilfe, die in eine Rettungsinsel gegangen waren, nachdem ihr 52 Fuß langer Kutter “Bear” am Morgen des 30.8. in der Aniakchak Bay, 196 Meilen südwestlich von Kodiak, gestrandet war. Die Schiffbrüchigen stammten aus Homer und Raymond. Um 3:23 Uhr war das EPIRB des in Homer beheimateten Kutters aktiviert worden. .Um 4:56 Uhr startete der Hubschrauber und war um 6:25 Uhr vor Ort. Ein Rettungsschwimmer half den Fischern an Bord. Sie wurden in Kodiak um 8:43 Uhr abgesetzt und brauchten keine medizinische Hilfe. Die „Bear” hatte rund 3,000 Gallonen Diesel in den Tanks, als sie strandete. Quelle: Tim Schwabedissen Doppelstrandung vor South Haven (31.08.11) Die Coast Guard Grand Haven, Michigan, arbeitet mit privaten Bergern an einem Plan, die gestrandete, 44 Fuß lange Yacht “ Gypsy Soul” sowie ein 21 Fuß langes Schleppboot wieder flott zu machen. Beide Schiffe waren am 27.8. zwei Meilen südlich des South Haven Inlet nahe South Haven, Michigan, gestrandet. Die “Gypsy Soul” hatte vorher ein Motorproblem gemeldet. Der kleine Schlepper kam daraufhin zur Assistenz, doch in schwerer See liefen beide Schiffe kurz nacheinander auf Grund. Die Bergung eilt, weil schlechtes Wetter im Anzug ist. Quelle: Tim Schwabedissen Irene versenkte Restaurantschiff am Tag vor der Eröffnung (31.08.11) Das 74 Fuß lange Restaurantschiff “Mallory” sank im Hurrikan Irene am 27.8. auf dem James River. Ein Ehepaar war seit sieben Monaten dabei, das Schiff herzurichten. Es lag nahe des Richmond Intermediate Terminal. Das Restaurant für 90 Personen hätte am 30.8. eröffnen sollen. Nur noch das Dach des Oberdecks ragte nun aus dem Wasser. Unter Wasser waren die schon vorbereiteten Tische zu erkennen. Das Schiff war zuvor als Hausboot in Florida genutzt worden. Am 26.8. war die “Mallory” nachmittags rund 200 Fuß weit verholt worden, wo es sicherer zu sein schien. Doch am Morgen des 8.8. stellte sich heraus, dass der Rumpf ein Leck erhalten hatte, und nur noch der Stahlrahmen, der aus dem Fluss ragte, zeugte von dem geplatzten Traum eines Restaurantschiffes. Quelle: Tim Schwabedissen Feuer auf Frachter in Rotterdam rasch gelöscht (31.08.11) Der chinesische Containerfrachter “Le Tai", 15525 BRZ (IMO-Nr.: 9177521), geriet am 30.8. am Rhenus Terminal in der Rotterdamer Maasvlakte an Liegeplatz 8246 in Brand. Um 18.28 Uhr wurde die Feuerwehr Rotterdam-Rijnmond alarmiert. Kartonagen hatten in einem Laderaum Feuer gefangen, der mit Aluminium beladen war. Das Feuer sorgte für starke Rauchentwicklung, konnte aber rasch gelöscht werden. Danach wurde der Laderaum entleert. Quelle: Tim Schwabedissen Geisterschiff in Sibirien entdeckt (31.08.11) Der russische Grenzschutz hat an der Küste der Karasee in Nordsibirien ein Schiff ohne Besatzung entdeckt. Das Schiff war nahe der Ortschaft Amderma im Autonomen Bezirk der Jamal-Nenzen gestrandet. Es handelte sich um den Seeschlepper „Wolk“. Quelle: Tim Schwabedissen Taifun behindert Rettung von 20 Seeleuten (31.08.11) Der in Panama registrierte Frachter „Fen Jing III“ lief in Südtaiwan während eines Taifuns auf Grund. Bemühungen, seine 20-köpfige Crew zu retten, wurden durch die raue See erschwert. Es handelte sich um 11 Chinesen und neun Indonesier. Der 7.000-Tonner strandete am 29.8. bei Tainan. Quelle: Tim Schwabedissen Keine Eile bei „Forelle“-Bergung (31.08.11) Noch ist der Grund für die Kollision der „Niedersachsen 2“ mit der „Forelle“ auf der Elbe bei Marschacht im Landkreis Harburg nicht gefunden, die Ermittlungen dauerten noch an. Voraussichtlich am 31.8. sollte das gesunkene Arbeitsschiff des Wasser- und Schifffahrtsamts geborgen werden. Da die Klappschute die Schifffahrt auf der Elbe nicht behindert, war keine Eile geboten. Taucher aus Hamburg sollten erst die Lecks an den Lufttanks abdichten, damit das Arbeitsschiff gehoben und in die Werft geschleppt werden kann. Dann wird sich entscheiden, ob sich eine Reparatur der knapp 40 Jahre alten „Forelle“ noch lohnt. Es war dem Schubverband vor den Bug gelaufen und gekentert. Quelle: Tim Schwabedissen Explosion auf Tanker in Sandefjord (31.08.11) Am 30.8. um 15.47 Uhr erschütterte ein Knall den Sandefjord. Dann stiegen Rauchwolken aus dem dort liegenden maltesischen Tanker “ Mar Cristina", 4401 BRZ (IMO-Nr.: 9236303), am Kai von Oleon in Framnes auf. Das Schiff sollte am 30.8. eigentlich dort illegal gelagerte Ölabfälle laden. Um 16.11 Uhr wurde eine Sicherheitszone von 1500 Metern eingerichtet. Die 15-köpfige Crew blieb weitgehend unversehrt, aber letztlich wurde nur ein Mann vorsorglich ins Krankenhaus von Oslo gebracht. Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte rückten mit großem Aufgebot zu dem Unglücksort an. Die Anwohner wurden aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten und ihre Häuser nicht zu verlassen. Die Fähre „Color Viking“ konnte nicht auslaufen. Offenbar waren aber keine giftigen Gase ausgetreten. Deswegen wurden weitere Explosionen befürchtet. Ein Helikopter wurde aus Bromma angefordert, konnte aber am Boden bleiben, als klar war, dass es glimpflich abgelaufen war. Um 17.30 Uhr wurde die Sperrzone wieder aufgehoben. Nun galt das Augenmerk einer Stabilisierung des Schiffes, das Backbordschlagseite entwickelt hatte. Gegen die Lagerung der Ölabfälle hatte es in der Vergangenheit Proteste gegeben. Ihre Beseitigung hatte zwei Wochen dauern sollen. Quelle: Tim Schwabedissen Tanker saß auf Schelde fest (31.08.11) Der luxemburgische Binnentanker "Connemara", 3047 ts (ENI-Nr.: 02333890), der 2500 Tonnen Hydrocarbon geladen hatte, lief am 30. 8. gegen acht Uhr auf der Ostschelde nahe Stavenisse auf Grund. Das Schiff lag rund 10 Meter außerhalb des Fahrwassers. Ein anderer Tanker wurde gerufen, um die Ladung nötigenfalls zu leichtern. Ein erster Versuch, die „Connemara“ flottzumachen, scheiterte, doch gegen 15 Uhr gelang es, sie freizuschleppen. Quelle: Tim Schwabedissen Frachter verfehlte altes Wrack nur knapp (31.08.11) Der Frachter "Tropic Sun" liegt rund 4.7 Meilen südlich von Road Town weiterhin auf Felsen fest. Die Wucht der Strandung hat den Wulstbug nach Backbord umgeknickt, der Rumpf weist Lecks auf. Öl trat aber keines aus. Das Wrack von RMS “Rhone” wurde offenbar nur knapp verfehlt. Die Port Authority der British Virgin Islands, das BVI Shipping Registry, der National Parks Trust und die Royal Virgin Island Police Force Marine Unit leiteten am 29.8. eine Untersuchung ein. Drei Bergungsfirmen, darunter Husky Salvage, untersuchten den Rumpf in Vorbereitung einer Bergung. Quelle: Tim Schwabedissen Fähre trieb mit Schlagseite im Sturm (31.08.11) Die Task Force 62 von Naval Forces Western Mindanao (NFWM) rettete vor Tawi-Tawi die Fähre „Virginia“ mit 67 Personen an Bord, darunter sieben Mann Besatzung. Das Schiff hatte am 25.8. 4,8 Meilen vor Pagasinan, Simunul, Maschinenausfall erlitten und trieb in er aufgewühlten See. Sie war von Sipangkot Island zur Lamion Pier in Bongao in Tawi-Tawi unterwegs gewesen. Die Naval Task Force 62, in Panglima Sugala schickte das “Patrol Ship-19 (PS-19)” zu dem Havaristen. Er tribe mit Backbordschlagseite in der See, und die Crew versuchte durch Lenzen, ihn wieder zu trimmen. Die Passagiere klammerten sich bereits vier Stunden lang auf dem schrägen Deck fest. Die „ PS-19” nahm die “Virginia” in Schlepp und brachte sie sicher nach Bongao ein. Quelle: Tim Schwabedissen
(30.08.11) Der neuerdings nigerianische Binnentanker "Mayon", 3056 ts (EU-Nr.: 4804690), der erst vor einer Woche nach seiner Überführung aus Deutschland auf der Reede von Lagos eingetroffen war, riss sich in der Nacht zum 27.8. von dem Schiff, an dem er längsseits vertäut worden war, los. Das Schiff trieb dann auf den Oniru Beach in Lekky. Der Rumpf knickte ein, und ein großer Riss öffnete sich, sodass die Karriere des Tankers nun beendet sein dürfte. Erst im Juli war er nach Nigeria verkauft worden. Das Schiff lief zuvor als “Lea“, „Esso 7“, „Spaarnestroom“ und dann als „Mayon“ mit Heimathafen Marktheidenfeld. Es hat eine Länge von 108,11 Metern, eine Breite von 11,39 Metern und einen Tiefgang von 3,52 Metern und entstand 1972 bei Bijholt in Foxhol. Quelle: Tim Schwabedissen Keilriemen machte viel Rauch (30.08.11) Am Morgen des 29.8. brach auf dem deutschen Trawler "Aqua Fauna", 168 BRZ (IMO-Nr.: 8104448) im Hafen von Lauwersoog ein Feuer aus, nachdem ein Keilriemen heiß gelaufen war. Die Feuerwehr von Zoutkamp hatte den Unfallverursacher, der zu starker Rauchentwicklung führte, rasch ausgemacht. Das Schiff wurde nach der Brandbekämpfung gründlich inspiziert und gelüftet. Die "Aqua Fauna" war am Vortag aus Thyborön gekommen, und es befand sich niemand an Bord. Quelle: Tim Schwabedissen Kein Happy End für Pride of Telemark (30.08.11) Nach der Reederei Kystlink, die einst zwei Fährlinien zwischen der dänischen Stadt Hirtshals und dem norwegischen Langesund sowie Langesund und dem schwedischen Hafen Strömstad betrieb, findet nun auch die letzte von deren Fähren ihr Ende. Die Reederei hatte am 21. Oktober 2008 den Fährbetrieb auf Grund finanzieller Schwierigkeiten eingestellt. Im Mai 2005 charterte Kystlink von der griechischen Reederei GA Ferries die „Alkmini A“, die zwischen 1983 und 1996 als „Stena Jutlandica“ zwischen Göteborg und Frederikshavn und zwischen 1996 und 2004 als „Stena Empereur“ bzw. „Pride of Provence“ zwischen Calais und Dover eingesetzt worden war. Sie wurde als „Pride of Telemark“ zwischen Hirtshals und Langesund eingesetzt. Im Oktober 2005 wurde das Schiff für Kystlink registriert. Am 11. September 2007 kollidierte die „Pride of Telemark“ beim Einlaufen in den Hafen von Hirtshals auf Grund schlechten Wetters und viel Wind mit der Kaimauer. Sie schlug leck und kam gerade noch bis zum Anleger der Color Line, wo das Vorderschiff dann auf Grund aufsetzte. An Bord waren 150 Passagiere sowie 64 Besatzungsmitglieder. Alle Passagiere wurden evakuiert, niemand wurde verletzt. Bis zur Abdichtung des Lecks in der „Pride of Telemark“ wurden minütlich 30 Tonnen Wasser abgepumpt. Am 13. September 2007 wurden die noch an Bord verbliebenen PKW und LKW von der Fähre gebracht. Das Schiff wurde anschließend vom Color-Line-Anleger auf einen anderen Liegeplatz geschleppt, wo es bis zum 25. September 2007 auf die Überführung in die Werft wartete. Die Reparatur erfolgte seit dem 26. September 2007 in der Cityvarvet in Göteborg. Alle Abfahrten mussten vorerst abgesagt werden. Kystlink wurde auf der Suche nach einem Ersatzschiff, um kurzfristig wieder den Fährverkehr aufnehmen zu können, fündig. Die „Fantaasia“, zuvor im Dienst der estnischen Reederei Tallink, konnte gechartert werden und wurde im Frühjahr 2008 gekauft und als „Kongshavn“ eingesetzt. Die Reederei geriet im Herbst 2008 in finanzielle Schwierigkeiten und erklärte am 3. Oktober 2008, dass der Fährbetrieb zum 31. Oktober 2008 eingestellt wird. Am 2. Juli 2009 wurde gemeldet, dass die neu gegründete dänische Reederei Thyferries die Fähre „Pride of Telemark“ von der Kystlink-Muttergesellschaft Boa RoRo A/S (Taubåtskompaniet A/S) von 2010 bis 2014 gechartert habe, um mit ihr ab etwa Mai 2010 die Fährpassage Hanstholm-Kristiansand zu befahren. Nach dem Unfall am 11. September 2007 war sie in Frederikshavn für etwa 100 Millionen Kronen repariert und modernisiert worden. Doch das Schiff blieb stattdessen in Farsund aufgelegt. Am 26.8. verließ sie jetzt den Hafen. Das Ziel ist allerdings der Abbruchstrand von Alang, wo die Fähre am 29. Oktober erwartet wird. Quelle: Tim Schwabedissen Feuertaufe für neues Rettungsboot (30.08.11) Das neue Rettungsboot der neuseeländischen Marine Rescue, die „Iluka Yamba 30“, wurde am Morgen des 29.8. zu dem brennenden Trawler “Wave Rider“ aus Clarence Valley gerufen. Das neuseeländische Police Marine Area Command (MAC) löste gegen ein Uhr Alarm aus, nachdem das Schiff vier Meilen vor Broom Head in Brand geraten war. Eine dreiviertel Stunde darauf war das Boot vor Ort, wo bereits der Trawler “L-Margo“ auf Standby war, nachdem er die zweiköpfige Crew gerettet hatte. Der Skipper der „Wave Rider“ kehrte mit einem Dinghi aber nochmals an Bord zurück und versuchte, den Brand zu löschen, doch die Hitze war zu groß und das Risiko einer Explosion der Tanks ebenso. Die “Iluka Yamba 30” blieb einige Zeit vor Ort, kehrte dann nach Broom Head zurück und kehrte bei Tageslicht zurück. Gegen 11.30 Uhr kam es auf der “Wave Rider” zu einer gewaltigen Explosion, meterhohe Flammen schossen empor, dann versank der Trawler um 12.40 Uhr. Die Schiffbrüchigen sagten, dass der Brand gegen Mitternacht bemerkt worden wäre, und sich vom Schwelbrand zu einem Maschinenraumfeuer entwickelt habe. Quelle: Tim Schwabedissen Fahrgastschiff von Unbekannten losgeworfen - Kollision (30.08.11) In Stralsund ist am 28.8. dank günstigen Windes und geringer Strömung ein größerer Schiffsunfall verhindert worden. Unbekannte hatten das 37 Meter lange Fahrgastschiff „Hanseblick“ (MMSI-Nr.: 211000005) der Weißen Flotte losgeworfen. In der Nähe lagen mehrere Yachten und Hausboote. Das fast neue Schiff trieb rund 200 Meter quer durch den Stadthafen und rammte dann ein Fahrgastschiff, an dem es liegen blieb. Ein Passant alarmierte die Polizei. Bei der Kollision wurde das Dach der "Hanseblick“ beschädigt. Quelle: Tim Schwabedissen Taucherwrack nach Frachterstrandung gesperrt (30.08.11) Der populärste Tauchstätte der British Virgin Islands, die Untergangsstelle des Dampfers “Rhone”, musste gesperrt werden, nachdem dort in der Nacht zum 28.8. der unter Saint Vincent-Grenadines-Flagge laufende Frachter „Tropic Sun", 6536 BRZ (IMO-Nr.: 9039016) auf Position N 18° 22' 08.760" W 064° 32' 04.200" gegen 22 Uhr auf Grund lief. Das Schiff war mit geringer Fahrt aus Tortola nach St. Maarten ausgelaufen, als es festkam. Im Rumpf entstanden mehrere Lecks. Die Reederei Tropical Shipping muss nun einen Bergungsplan entwickeln. Die RMS “Rhone” wurde nicht beschädigt. Sie sank 1869 mit 125 Mensche nan Bord. Sie ist seit 1980 Zentrum eines 320 Hektar großen Nationalparks. Quelle: Tim Schwabedissen Klappschute sinkend auf Grund gesetzt (30.08.11) Der Schubverband "Niedersachsen 2", 1264 ts (EU-Nr.: 04003680), versenkte am Vormittag des 29.8. die Klappschute „Forelle“ auf der Elbe bei Lauenburg. Zwei Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) konnten sich geschockt retten. Die "Forelle" versank weitgehend in den Fluten der Elbe. Der Entgegenkommer hatte vermutlich die Lufttanks des Spezialschiffes aufgeschlitzt, das 173 Kubikmeter Sand aufnehmen kann, auf, sodass es schlagartig einen Wassereinbruch gab. Die Crew setzte die "Forelle" in einem Buhnenfeld in Höhe des Pumpspeicherwerkes auf Grund und brachte sich in Sicherheit. Mit leistungsstarken Pumpen muss nun versucht werden, die "Forelle" auszupumpen, um sie dann zur Hitzler-Werft nach Lauenburg schleppen zu können. Die "Forelle" und der baugleiche "Lachs" werden eingesetzt, um den von den Baggerschiffen "Ägir" und "Stove" vom Grund der Fahrrinne geholten Treibsand abzutransportieren. Quelle: Tim Schwabedissen „Phönix“-Bergung mangels Wellen verschoben (30.08.11) Die Pläne zur Bergung des Tankers „Phönix“ vom Sheffield Beach mussten bis Ende der Woche verschoben werden. Die Wellenhöhe wurde mit nur 60 Zentimetern als nicht ausreichend erachtet. Bis Ende der Woche soll sie sich auf 3.5 Meter verstärken. Die Ketten, mit denen das Schiff vom Strand gezogen werden soll, sind schon aufgeriggt und die Trossen daran befestigt. Die Schlepper “Smit Siyanda” und “Smit Amandla” liegen bereit. Das Department of Environmental Affairs hat derweil drei Stellen ausgemacht, an denen der Tanker bis zu 78 Kilometer südöstlich von Durban nach der Bergung auf rund 2000 Metern Wassertiefe versenkt werden kann. Eine lange Schleppreise ist nicht mehr möglich, mit zwei bis drei Knoten sollte sie maximal 24 Stunden dauern. Im Maschinenraum befindet sich ein Riss, der sich von 30 Zentimetern auf zwei Meter vergrößert hat, seit das Schiff auf den Felsen sitzt. Der 1974 erbaute Tanker war auf dem Weg nach Indien zum Abbruch, als er am 26.7. strandete. 11 Tage zuvor war er arrestiert worden, um die Begleichung von Schleppkosten von den Eignern zu erzwingen. Allerdings war dem Schlepper “SMIT Amandla” das Einlaufen nach Durban und Richards Bay verwehrt worden, weil beide Häfen keine Liegeplätze frei hatten. Deswegen wurde das Schiff zunächst vor Durban vor Anker gelegt in Erwartung der Hearings am Durban High Court. Am 22.7. wurde ein Beschluss erlassen, das Schiff in die Kette zu legen. Auch die 15-köpfige Crew hatte seit Monaten keine Heuer erhalten. Quelle: Tim Schwabedissen Ölbekämpfung nach Untergang der „TW Legacy“ (30.08.11) Die US Coast Guard und das Washington Dept. of Ecology überwachten die Untergangsstelle des Kutters “TW Legacy” am 28.8., nachdem das am Vortag nahe Decatur Island, Washington, gestrandete Schiff auf 85 Fuß Tiefe gesunken war. Die sechsköpfige Crew des 62 Fuß langen Kutters war zuvor geborgen worden. Der Kutter war durch den Thatcher Pass in den San Juan Islands gekommen, als er gegen 2.30 Uhr auf Grund lief. Das Küstenwachschiff “Terrapin” aus Bellingham wurde zu der Strandungsstelle geschickt, die es eine halbe Stunde später erreichte und sofort die Crew übernahm. Um 8.10 Uhr war ein 33-Fuß-Boot der Coast Guard Station Bellingham vor Ort, das die Schiffbrüchigen übernahm und gegen 11 Uhr in Bellingham absetzte. Die “Terrapin” blieb vor Ort, bis ein MH-65 Dolphin Helikopter der Air Station Port Angeles eintraf und die Unglücksstelle auf Öl überwachte. Die Ballard Diving and Salvage wurde mit der Ölbekämpfung beauftragt. Ein dünner Ölfilm war an der Untergangsstelle sichtbar, rund 50 Gallonen hatten sich an Bord befunden. Mit Sonarscans wurde die genaue Lage des Wracks untersucht, um den Einsatz von Tauchern vorzubereiten. Eine Bergung war nicht geplant. Quelle: Tim Schwabedissen Drei Mann trieben in Rettungsinsel (30.08.11) 17 Meilen nordwestlich von Saipan geriet am 28.8. der 33 Fuß lange Kutter „Norma“ in Seenot. Die Küstenwache Guam fing um 3.30 Uhr das EPIRB-Signal auf und erbat Hilfe aus der Luft. Ein Marine-Helikopter lokalisierte das EPIRB, und um 6:50 Uhr wurden ein großer Kühler und ein kleines Schlauchboot in den 10 Fuß hohen Wellen entdeckt. Darin befand sich die dreiköpfige Crew, die sicher aufgewinscht wurde. Sie berichtete, dass der Kutter fast augenblicklich nach einem Wassereinbruch gesunken sei. Quelle: Tim Schwabedissen Schwimmdock schwimmt nicht mehr (30.08.11) Auf dem Kanal von Gent nach Terneuzen sank am 29.8. bei der Schiffswerft de Schroef ein Schwimmdock. Der Schlepper „Hendrik 3“ war vor Ort, als sich das Dock auf der einen Seite absenkte, konnte aber nichts mehr ausrichten. Eine Schute, die im Dock lag, schwamm auf. Quelle: Tim Schwabedissen Sturm riss Lukendeckel in den Rhein (30.08.11) Auf dem Rhein riss ein Sturm am 26.8. 32 Lulen des holländischen Binnenschiffes "Insula", 3864 ts (EU-Nr.: 02104689), aus Nieuw Lekkerland ab. Gegen 13 Uhr flogen die Aluminiumplatten, die die Gipsladung des 135 Meter langen Schiffes abdeckten, hoch. Sie sind jeweils 10,05 mal 2,50 Meter groß. Sieben von ihnen wurden bis ans rechte Ufer in Höhe Mehr bei Flusskilometer 828,6 geweht. Andere versanken im Rhein. Die aufgewirbelten Deckel beschädigten zudem das Steuerhaus des Schiffes, einen Lüftungsschacht sowie einen GPS-Empfänger. Laut Wasserschutzpolizei betrug der Sachschaden nach einer ersten Schätzung rund 100 000 Euro. Quelle: Tim Schwabedissen Ölbergung von „Angel 1“ fast beendet (30.08.11) Wegen einer schadhaften Pumpe kam es am 28.8. zu einem geringfügigen Ölaustritt auf dem vor Poudre d’Or weiterhin festsitzenden Bulkcarrier "Angel 1" (IMO-Nr.: 8112964). Rund 12 Liter liefen aus. Am 29.8. waren weniger als 100 Tonnen Öl in den Bunkertanks nach, und bis zum 30.8., so wurde erwartet, sollten auch diese abgepumpt sein. Danach kann es an die eigentliche Bergung gehen, deren Dauer auf einen Monat geschätzt wird. Quelle: Tim Schwabedissen Frachter bei Bamaga gestrandet (30.08.11) Der 80 Meter lange australische Frachter “Trinity Bay” (IMO-Nr.: 9149990) strandete am Morgen des 29.8. an der Cape Peninsula nahe Bamaga in Nord-Queensland. Das Schiff wurde während der Nacht mit der Flut wieder flott gemacht. Es gehört der in Cairns ansässigen Sea Swift. Taucher wurden nach Bamaga geflogen, um eine Inspektion des Rumpfes vorzunehmen. Quelle: Tim Schwabedissen
(29.08.11) 132 Menschen und einem Hund haben die Seenotretter der DGzRS einige unangenehme Stunden des Wartens im Watt vor Hooksiel erspart. Am späten Nachmittag des 27. August 2011, vom Fahrgastschiff „Jens Albrecht“ 148 BRZ (IMO-Nr.: 5244156),. Der Ausflugsdampfer aus Horumersiel war im engen Fahrwasser der Ansteuerung des Hooksieler Außenhafens bei ablaufendem Wasser festgekommen. Etwa anderthalb Stunden vor Niedrigwasser rief der Kapitän die Seenotretter über den internationalen Sprechfunk-Notrufkanal 16 zu Hilfe. Das flachgehende Tochterboot „Adele“ des Seenotkreuzers „Vormann Steffens“ der Station Hooksiel machte sich unverzüglich auf den Weg zu dem Havaristen. Das Wasser war jedoch schon soweit abgelaufen, dass das Ausflugsschiff nicht mehr freizuschleppen war. Die „Adele“ begann deshalb mit der Abbergung der Passagiere. Von der DGzRS-Station Horumersiel nahmen außerdem die freiwilligen Seenotretter mit ihrem ebenfalls flachgehenden Seenotrettungsboot „Baltrum“ Kurs auf die „Jens Albrecht“. Die beiden kleinen DGzRS-Einheiten fuhren im einsetzenden Regen mehrere Anläufe und brachten etwa eine Stunde später die letzten Ausflügler in Hooksiel an Land. Die „Jens Albrecht“ wartete unterdessen im Watt auf die einsetzende Flut, um bei steigendem Wasserstand von selbst wieder freizukommen und dann nach Wilhelmshaven zurück zu laufen, von wo aus die Fahrten nach Hooksiel gestartet werden. Quelle: Tim Schwabedissen „Funny Girl“ nach Reparatur wieder in Fahrt (29.08.11) Die „Funny Girl" der Reederei Eils lief am späten Vormittag des 27.8. aus dem Südhafen von Helgoland aus eigener Kraft nach Cuxhaven, wo auf der dortigen Mützelfeldwerft die leichten Kollisionsschäden behoben wurden. Am Morgen hatte ein Taucher den Rumpf untersucht. Auch ein eingeflogener Gutachter des Germanischen Lloyds nahm das Schiff unter die Lupe. Nachdem ihr uneingeschränkte Seetauglichkeit attestiert wurde, konnte es den Hafen verlassen. Es war am Vortag gegen 15.30 Uhr beim Durchzug einer heftigen Gewitterfront auf Helgoland-Reede mit der "Helgoland" kollidiert. Beide Schiffe hatten das Aufnehmen der Passagiere von den Börtebooten bereits abgeschlossen und waren dabei, die Anker zu lichten, als es bei Windgeschwindigkeiten bis zu 100 Stundenkilometern zwischen der "Funny Girl" zu einer Berührung mit der "Helgoland" kam. Die Backbord-Seite von deren Heck schlug gegen die Scheuerleiste der "Helgoland". Die "Helgoland" trat mit 129 Fahrgästen die Rückfahrt nach Wilhelmshaven an. Die 166 Fahrgäste der "Funny Girl" wurden zur "Lady von Büsum" übergesetzt und traten auf ihr die Rückreise nach Büsum an. Die "Funny Girl", die nach der Kollision gegen den Schutzwall der Düne gedrückt worden war, hatte das Glück, auf weichem Sand und Muschelkalk gelandet zu sein. Das Tochterboot des Rettungskreuzers "Rudolf Meyer" hatte zudem verhindert, dass das Schiff gegen den Schutzwall treiben könnte. Mit einsetzender Flut war die "Funny Girl" in den frühen Abendstunden wieder aufgeschwommen und machte zur Untersuchung im Südhafen der Insel fest. Quelle: Tim Schwabedissen Gewittersturm brachte Seenotrettern viel Arbeit (29.08.11) Der Seenotkreuzer „Theodor Storm“ der Station Büsum kam am Nachmittag des 26.8. einem Katamaran zu Hilfe, der im Gewittersturm Mastbruch erlitten hatte und knapp 20 Seemeilen vor Büsum trieb. Im schweren Südwest- bis Weststurm bis zehn Beaufort war er mit seinem kleinen Motor zum Spielball von Wind und Wellen geworden. Die Seenotretter brachten die dreiköpfige Besatzung und den Katamaran nach vierstündigem Einsatz sicher zurück an die Küste. In der Außenweser kam die „Hermann Onken“ der Station Fedderwardersiel am späteren Abend einem Kutter zu Hilfe. Der Fischer hatte sich mit Netz im Propeller seines Bootes bei den Seenotrettern gemeldet. Die Seenotretter nahm das manövrierunfähige Boot auf den Haken und brachte es sicher in den Hafen. Am 27.8. gegen 4.40 Uhr alarmierte die Seenotleitung Bremen den Seenotkreuzer „Vormann Jantzen“ in Warnemünde. Ein Einhandsegler hatte einen Notruf abgesetzt, nachdem er mit seiner manövrierunfähigen, etwa neun Meter langen Yacht auf die Küste zwischen Warnemünde und Graal-Müritz zuzutreiben drohte. Der Anker des Bootes fand im Sturm keinen Halt. An der angegebenen Position fanden die Seenotretter zunächst nichts. Sie starteten im Starkregen die Suche. Trotz vieler tagheller Blitze war die Sicht teils gleich Null. Die Rettungsmänner entdeckten das Boot schließlich gegen 5.30 Uhr etwa viereinhalb Seemeilen östlich Warnemünde, unmittelbar bevor es Grundberührung erlitt. Das flachgehende Tochterboot „Butscher“ nahm die Yacht kaum 60 Meter vor der Küste auf den Haken und brachte Boot und Skipper sicher in den Yachthafen Hohe Düne. Gegen 7 Uhr meldeten sich die Seenotretter wieder einsatzklar. Quelle: Tim Schwabedissen Yachtcrew nach Strandung gerettet (29.08.11) Am 27.8. um 11.44 Uhr fing die Swansea Coastguard ein Mayday der 27-Fuß-Yacht „August Moon“ auf, die in der Einfahrt zur Cardiff Bay gestrandet war und auf der Seite lag. Das RNLI-Boot von Penarth evakuierte die vierköpfige Crew. Daraufhin wurde ein Helikopter der RAF Chivenor wieder zurück gerufen. Am Nachmittag sollte das Rettungsboot mit der Flut einen Bergungsversuch unternehmen. Quelle: Tim Schwabedissen Flügellahmer Frachter nach Kiel eingeschleppt (29.08.11) Die Schlepper „Kiel“ und „Holtenau“ haben den auf der Ostsee liegengebliebenen voll beladenen, unter Marshall Islands-Flagge laufenden Frachter „WEC Van Eyck“ 9962 gt (IMO: 9354404), auf den Haken genommen, der am Abend des 26.8. auf der Fahrt von Antwerpen über Bremerhaven nach Klaipeda liegengeblieben war. Nach dem Verlassen der Kieler Förde fiel die Hauptmaschine&xnbsp; aus. Alle Versuche der Besatzung, den Schaden an dem Motor in der Nacht zu beheben, scheiterten. Am Morgen des 27.8. wurde in Absprache mit der Revierzentrale in Travemünde Schlepperhilfe angefordert. Die Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel schickte gegen neun Uhr die „Kiel“ und den Assistenzschlepper „Holtenau“ zu dem Havaristen. Sie ereichten die „WEC van Eyck“ gegen 12 Uhr und nahmen sie auf den Haken. Binnen vier Stunden gelang es, das manövrierunfähige Schiff sicher nach Kiel einzuschleppen. Im Scheerhafen warteten bereits Techniker der Firma Caterpillar auf der Mole, denn bei dem Motor handelt es sich um ein Exemplar des Typs 9M43 der Kieler MaK. Scheitert die Reparatur, müssen die Container möglicherweise in Kiel auf ein anderes Schiff umgeladen werden. Quelle: Tim Schwabedissen Zwei Fischer von brennendem Kutter gerettet (29.08.11) Zwei Fischer wurden vor New South Wales am 28.8. von dem brennenden Kutter „Wave Rider“ gerettet. Auf dem Holzschiff war vier Meilen östlich von Broom Head bei Angourie gegen 12.30 Uhr ein Feuer im Maschinenraum ausgebrochen, das die beiden nicht zu löschen in der Lage waren. Sie mussten ihr Schiff aufgeben und wurden wenig später von dem Trawler „L-Margo“ gerettet, der sich in der Nähe befunden hatte. Die „Wave Rider“ sank, nachdem sie bis zur Wasserlinie herunter gebrannt war. Quelle: Tim Schwabedissen Betrunkener Skipper setzte Angelkutter auf Insel (29.08.11) Der Angelkutter “Räkbåten Tor” lief am 27.8. bei einer der letzten Touren der Sommersaison auf dem Mälar-See auf Grund. An Bord des Schiffes waren 70 Fahrgäste. Er lief mit voller Fahrt auf die Insel Ridön nahe Västerås auf. Menschen kamen nicht zu Schaden, die Angler wurden zum Teil unter Schock stehend evakuiert. Der Kapitän des Kutters hatte offenbar Alkohol getrunken. Ihm drohen bis zu zwei Jahre Haft. Quelle: Tim Schwabedissen Frachter vor Schottland im Sturm in Not (29.08.11) Das RNLI-Boot von Thurso „The Taylors“ kam am 28.8. im Pentland Firth dem vor der Nordküste von Caithness dem unter Gibraltar-Flagge laufenden Frachter “Norholm”, 3443 BRZ (IMO-Nr.: 9107136), auf dessen Fahrt von Oslo nach Ayr zu Hilfe, der gegen 4.20 Uhr mit Maschinenproblemen die Aberdeen Coastguard in stürmischer See um Hilfe gebeten hatte. Das Schiff trieb rund fünf Meilen nordwestlich von Ushat Head. An Bord des 94 Meter langen Frachters waren sieben Mann Crew. Es gelang unterdessen, 20 Prozent Energie wieder zu bekommen. Er nahm Kurs auf Scrabster, während sich das Rettungsboot durch bis zu 10 Bf Sturm weiter herankämpfte. Beide Schiffe erreichten die Thurso Bay gegen sechs Uhr, und eine Stunde später lag der Frachter an der Pier in Scrabster. Quelle: Tim Schwabedissen Lob für Fährcrew nach Brandbekämpfung (29.08.11) In der Kombüse der englischen Fähre “Ben my Chree”, 12504 BRZ (IMO-Nr.: 9170705), brach am Nachmittag des 28.8. ein Feuer aus. Um 15.16 Uhr entstand es im Grillbereich und wurde von starker Rauchentwicklung begleitet. Die Liverpool Coastguard wurde informiert und die Geschwindigkeit des Schiffes herabgesetzt, um die Sauerstoffzufuhr zu reduzieren. Crew und Passagiere wurden gemustert. Es gelang, mit CO2 und Löschdecken den Brand zu ersticken und die Kombüse vom übrigen Schiff abzuschotten. Die „Ben-my-Chree” erreichte Douglas planmäßig, und der Isle of Man Fire and Rescue Service untersuchte das Schiff und lobte die Besatzung. Abends lief es nach Fahrplan nach Heysham aus. Quelle: Tim Schwabedissen Sechs Mann von Kutter abgeborgen (29.08.11) Die US Coast Guard rettete sechs Personen von dem 62 Fuß langen Kutter „TW Legacy“, der am Morgen des 26.8. nahe Decatur Island auf Grund gelaufen war. Ein Schiff der Küstenwache in Bellingham lief nach dem um 2:30 Uhr empfangenen Notruf aus. Es war eine halbe Stunde später vor Ort und barg die Crew ab. Ein Coast Guard Helikopter sollte die Lage später aus der Luft erkunden. Quelle: Tim Schwabedissen Doppelstrandung im Hazra Channel (25.08.11) Zwei Mawa-Kawrakandi-Fähren liefen mit insgesamt rund 200 Passagieren und 50 Autos an Bord in der Nacht zum 29.8. auf Grund. Es handelte sich um die RoRo-Fähre „Khan Jahan Ali-2“ und die „Ramshri“. Die Havarien ereigneten sich im Hazra Channel. Auf der “Khan Jahan Ali 2” befanden sich zwei Busse, 10 Lkw und 14 Pkw, auf der “Ramshir” fünf Busse, acht Lkw und acht Pkw. Die erstere strandete beim Versuch, einem kleinen Boot auszuweichen, die “Ramshri” wegen fehlender Tonnen und Signallichter. Quelle: Tim Schwabedissen
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"Funny Girl" sitzt auf Grund (Bild: Koehn)
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