EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Seenotfälle
Archiv Januar 97
Last update: Monday, 31. March 1997 - 15:52:44
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Endlich! Die wahre Ursache vieler Schiffsunfälle jetzt gefunden!!!
Link zum Seenot-Archiv am Ende der Seite
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Drei Matrosen nach Frachterunglück vermißt
Friday, 31. January 1997 - 07:03:27
ISTANBUL. Der 500 BRT große Frachter "Ahmet Akdeniz" ist vor der türkischen
Schwarzmeerküste in schwerem Sturm gesunken. Sechs Matrosen konnten mit einem
Rettungsbot an Land rudern, drei Besatzungsmitglieder werden vermißt. Der
Frachter transportierte Mehl von Samsun nach Poti (Georgien).
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Vor 2000 Jahren in Norwegen abgesoffen
Friday, 31. January 1997 - 07:03:20
OSLO. Ein Stockboot aus dem Jahre 170 vor Christi Geburt ist im Glomma Fluß
nord&oumstlich von Oslo gefunden worden. Der zehn Meter lange, ausgehöhlte
Eichenstamm ist das älteste bisher entdeckte Stockboot. Es wurde vor 2000
Jahren auf Flusläufen in Norwegen benutzt und mit Paddeln fortbewegt. Das
Boot wurde jetzt von der Strömung freigespüt.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Fischer &uuuml;berlebten 31 Tage im Pazifik
Friday, 31. January 1997 - 07:03:10
NOUMEA. Zwei Fischer, die mit ihrem Boot im Südpazifik durch
Strömungen abgetrieben waren, haben 31 Tage lang auf See überlebt. Sie
wurden erschöpft bei Noumea von der französischen Marine geborgen. Sie
hatten sich von Fischen und Regenwasser ernährt.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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280 Tote bei Schiffsunglück vor Malta?
Wednesday, 29. January 1997 - 00:04:42
ATHEN. Bei einem Schiffsunglück vor Malta sind vermutlich am 25. Dezember
etwa 280 Menschen ums Leben gekommen. Rund 400 Flüchtlinge aus Indien,
Pakistan und Sri Lanka sollten von dem Frachter "Yioham" (Honduras) in einen 18
Meter langen Holzkutter umsteigen, um auf Sizilien illegal an Land gebracht zu
werden. Bei dem Übersetzmanöver rammte der Frachter das Boot, das
sofort mit 280 Menschen an Bord sank. Die "Yioham" setzte die restlichen
Flüchtlinge an der Südküste des Peloponnes ab. Obwohl trotz Suche keine
Leichen oder Wrackteile gefunden wurde, seien die Aussagen der mittlerweile fast
vollständig abgeschobenen Flüchtlinge glaubhaft, hieß es beim
UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) in Athen.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Vendee Globe: Suche nach Gerry Rouf eingestellt
Friday, 24. January 1997 - 06:41:10
KAP HOORN. Die nach dem seit über einer Woche westlich von Kap Hoorn
vermißten Einhandsegler Gerry Rouf (43) ist eingestellt worden. Den
letzten Funkkontakt zu dem Franzosen hatte es am Donnerstag vergangener Woche
gegeben. Die Suchschiffe aus Argentinien und Chile konnten wegen schlechten
Wetters keinen Sichtkontakt herstellen. Die Regattaleitung äußerte die
Hoffnung, dass Rouf noch auf Kurs sein könnte.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Elf Tage in Eisboxen auf dem Meer überlebt
Friday, 24. January 1997 - 06:41:05
KUALA LUMPUR. Vier Fischer haben nach dem Untergang ihres Bootes in zwei
winzigen Eisboxen als "Rettungsinseln" elf Tage im stürmischen
südchinesischen Meer überlebt. Dann wurden sie von den Besatzungen
einer Ölbohrinsel und einem anderen Schiff gerettet. Die Boxen waren ein
mal anderthalb Meter groß. Die Männer ernährten sich von Keksen, Reis
und Regenwasser.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Hund nach vier Tagen von Eisscholle gerettet
Friday, 24. January 1997 - 06:39:57
AMRUM. Eine Hündin trieb zwischen Amrum und Föhr vier Tage lang auf
einer Eisscholle, bis sie von der Crew des Fährschiffees MS "Rungholt"
zufällig entdeckt wurde. Das Tier war auf der Insel Pellworm entfleucht.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Fahrgastschiff in Schweinfurt gesunken
Wednesday, 22. January 1997 - 06:20:13
SCHWEINFURT. Ein 30 Meter langes Fahrgastschiff ist im Hafen von Schweinfurt
gesunken. Es befanden sich keine Menschen an Bord. Die "Wappen von Berching",
die 200 Personen faßt, war fürs Winterlager an der Promenade vertaut
worden. Am Abend hörte eine Anwohnerin plötzlich einen "lauten Knall",
dann sah sie das Schiff sinken. Es neigte sich auf die Steuerbodseite und ging
vier Meter auf Tiefe. Sicherheitshalber suchten Rettungstaucher nach eventuell
eingschlossenen Menschen. Schadenshöhe: 100 000 Mark. Unglücksursache:
unbekannt.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Auf der Mosel in Seenot geraten
Wednesday, 22. January 1997 - 06:22:52
KOBLENZ. Zwei Schiffe sind auf der Mosel bei der Schleuse Koblenz in dichtem
Packeis in Seenot geraten. Ausgerechnet der Eisbrecher "Reicher" und ein
französisches Schubboot wurden von Eisschollen eingeschlossen. Sie drohten
von den Wassermassen uber die Wehre gedrückt zu werden. Zwei der neun
Crewmitglieder wurden mit einem Polizeihubschrauber von den Schiffen abgeborgen.
Vom Ufer aus wurden die Boote mit Stahltrossen gesichert. Mit Eishacken
versuchte man, sie wieder flottzubekommen.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Ärmelkanal: Zusammenstoß in dichtem Nebel
Monday, 20. January 1997 - 06:05:17
DÜNKIRCHEN. In dichtem Nebel sind nordwestlich von Dünkirchen der
mexikanische Chemikalientanker "Teoatle" (14840 BRT) und der unter Bahama-Flagge
fahrende Benzin-Tanker "Bona Fulmar" (45773 BRT) zusammengestoßen. Dabei wurde
in den Rumpf der "Bona Fulmar" ein drei mal vier Meter großes Leck gerissen.
Etwa 4500 Kubikmeter Benzin flossen ins Meer. Der Rest wurde auf dem Schiff in
andere Tanks umgepumpt. Wegen der raschen Verdunstung von Benzin wird keine
Gefährdung der Küsten befurchtet. Die "Teoatle" fuhr in Ballast.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Deutsche Seenotretter fuhren 1997 über 2000 Einsätze
Monday, 20. January 1997 - 06:05:26
BREMEN. Im vergangenen Jahr haben die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft zur
Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) 384 Menschen aus Seenot gerettet. Weitere
696 Personen wurden aus Gefahrensituationen befreit. Die 56 Seenotkreuzer - und
boote wurden in Nord- und Ostsee zu 2056 Einsätzen alarmiert. Die
ausschließlich auf Spenden angewiesene DGzRS wurde 1865 gegründet.
Sie hat seitdem über 61000 Menschen gerettet.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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14 Stunden in fünf Grad kaltem Wasser überlebt
Wednesday, 15. January 1997 - 06:43:20
PORTSMOUTH/USA. Ein Amerikaner ist 14 Stunden nach einem Bootsunglück aus
dem nur fünf Grad kalten Wasser geborgen worden. Bei dem Unfall in der
Gewässern des Currituck-Sunds vor der Küste North Carolinas waren drei
seiner Begleiter, darunter auch sein achtjähriger Sohn, ums Leben gekommen.
Nach Angaben der Coast Guard beträgt die durchschnittliche
Überlebensdauer bei solchen Wassertemperaturen weniger als zwei Stunden.
Der Mittdreißiger trug synthetische Gummistiefel, die Isloierung und
Auftrieb geboten haben. Die Retter hatten den Mann an ein Paddel geklammert
gefunden.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Neue Rettungswesten für DGZRS-Retter
Wednesday, 15. January 1997 - 06:43:47
BREMEN. Die Crews der 56 Seenotrettungskreuzer und -boote der DGZR erhalten
völlig neue Rettungswesten und Überlebensanzüge. Die Westen sind
mit einem Peilsender ausgestattet, der sofort mit Auslösen der Patrone im
Wasser aktiviert wird. Außerdem haben sie "sich selbst aufrichtende"
Spraykappen, die Wasseransammlungen in der Lunge durch "fliegendes Wasser"
verhindern sollen. Die Arbeits- und Überlebensanzüge sind
tragefreundlicher und schützen besser gegen Kälte. Die neue, 2000 Mark
teure Ausrüstung wurde nach dem "Alfried Krupp"-Unglück in Auftrag
gegeben. In der Neujahrsnacht 1995 war der Kreuzer bei der Rückkehr von
einem Einsatz vor Borkum in einer Grundsee durchgekentert. Zwei Retter wurden
über Bord gerissen. Die Lifelines ihrer Westen waren gerissen.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Vendee Globe: Zwei Segler gerettet
Friday, 10. January 1997 - 06:53:58
SYDNEY. Die beiden am Sonntag in Seenot geratenen Einhandsegler der Vendee
Globe-Regatta sind von Matrosen der Fregatte "Adelaide" geborgen worden. Der
Brite Tony Bullimore hatte vier Tage in seiner kieloben treibenden Yacht
verbracht, bis sich die Retter mit Klopfzeichen bemerkbar machten. Bullimore
gelang es, gegen den Wasserdruck von innen die Kabinentur zu öffnen. Er tauchte
und schwamm seinen Rettern entgegen. Auch Thierry Dubois ist von der
Marine-Rettungsinsel geborgen worden. Ein erster Versuch war in schwerem Seegang
gescheitert. Bis auf eine leichte Unterkühlung und wunde Stellen an
Händen und Füssen durch Kontakt mit dem Salzwasser sei er wohlauf,
berichtete die australische Marine in Sydney. Dubois hatte sich 24 Stunden lang
an den Kiel seiner gekenterten Yacht geklammert, bis er in die einem
Suchflugzeug abgeworfene Rettungsinsel klettern konnte. Noch kein Lebenszeichen
gibt es von dem vermissten Kanadier.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Vendee Globe: Dritter Segler in Seenot?
Thursday, 9. January 1997 - 06:26:57
SYDNEY. Bei der Vendee Globe ist offenbar ein dritter Segler in Seenot geraten:
Von dem Kanadier Gerry Roufs gibt es seit Dienstag abend kein Lebenszeichen
mehr. Das teilte die Regatteleitung in Rennes (Frankreich) mit. Unterdessen
mußte heute ein Versuch, Thierry Dubois per Helikopter von der Rettungsinsel zu
bergen, wegen extrem schlechten Wetters abgebrochen werden. Der Hubschrauber war
von der australischen Fregatte gestartet, die immer noch mit voller Kraft ins
Unglücksgebiet unterwegs ist. Dubois ist in relativ guter gesundheitlicher
Verfassung. Das teilte er per Funk einem Marine-Rettungsflieger mit, der ihn
umkreiste. Der australische Pilot war insgesamt zwölf Stunden unterwegs
gewesen. Vom Briten Tony Bullimore, der in seiner mit Schlagseite treibenden
Yacht "Globe Exit Challenger" vermutet wird, gibt es immer noch keine
Nachricht. Eine Sonar-Boje, die in der Nähe abgeworfen wurde, hat keine
Lebenszeichen geortet. Ein Notsignal war aber nachts manuell aktiviert worden.
Australien hat die Regattaleitung zur Änderung des Kurses aufgefordert. Die
Franzosen wollen sich aber erst nach Ende der Regatta mit Sicherheitsfragen
beschäftigen.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Vendee Globe: Banges Warten auf die Retter
Wednesday, 8. January 1997 - 06:25:34
SYDNEY. Thierry Dubois muß noch einige Tage in der Marine-Rettungsinsel gegen
eisige Kälte und zwölf Meter hohe Wellen kämpfen, bis er von der
Crew der Fregatte "Adelaide" geborgen werden kann. Dubois ist am Dienstag in die
Insel gestiegen, die ein Marineflieger mit einer EPIRB-Seenotboje abgeworfen
hatte. Er sei gesund, teilte er über Funk mit. Ein nahende Kaltfront könnte
seine Lage jedoch verschlechtern. Noch kein Lebenszeichen gibt es von dem Briten
Tony Bullimore. Allerdings hat sich in der Nacht sein Notsignal geändert,
was darauf hindeuten könnte, das der Segler noch am Leben ist.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Hawaii: Fast einen Monat in einer Rettungsinsel überlebt
Wednesday, 8. January 1997 - 06:25:40
HAWAII. Zwei junge Amerikaner haben fast einen Monat in ihrer Rettungsinsel
überlebt, nachdem ihr Fischerboot nahe Hawaii in einem Sturm gesunken war.
Sie wurden jetzt entkräftet, aber gesund von der Coastguard gefunden. Sie
hätten sich von Regenwasser und Fischen ernährt, sagten die beiden
21jährigen. Fast vier Wochen lang wurden sie von Meeresströmungen
zwischen de Hawaii-Inseln hin- und hergetrieben. In ihrer Verzweiflung hatten
sie sogar Abschiedsbriefe in zwei Plastikpaddel geritzt: "Es tut mit leid, dass
wir so viel Leid verursacht haben. Ich hoffe, dass David und ich es schaffen.
Wenn nicht, gebt der Familie mein Liebe", war auf einem Paddel zu lesen.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Vendee Globe: Zwei Einhandsegler in Seenot
Tuesday, 7. January 1997 - 07:01:40
SYDNEY. Schon wieder ist fur Teilnehmer der Einhand-Weltumsegelungs-Regatta
"Vendee Globe" im Südpazifik eine Rettungsaktion gestartet worden: Rund
1600 sm südwestlich von Australien sind der Franzose Thierry Dubois (29)
und der Brite Tony Bullimore mit ihren Yachten "Amnesty International" und
"Global Exide Challenger" in sehr schwerem Sturm in Seenot geraten. Beide haben
ihre Sateliten-Seenotsender aktiviert. Bei der Suchaktion der australischen
Luftwaffe wurde der Franzose auf seinem kieloben treibenden Boot stehend
gesichtet. Auch die Yacht des Briten wurde etwa 16 Seemeilen entfernt mit
Schlagseite treibend entdeckt - von dem Segler fehlt jedoch jede Spur.
Dem
Franzosen, der 24 Stunden auf seinem Kiel gekauert hatte, gelang es, eine vom
Suchflugzeug abgeworfene Rettungsinsel mit Proviant und Funkgerät zu greifen.
Die erste abgeworfene Insel war bei bis zu zwölf Meter hohen Wellen wieder
abgetrieben worden. Am Unglücksort herrschen Winde über 55 Knoten und
Wassertemperaturen um fünf Grad. Weil Helikopter nicht so weit fliegen
können und andere Schiffe bis zu fünf Tage entfernt sind, ist die Fregatte "HMAS
Adelaide" mit 130 Mann Besatzung in Marsch gesetzt worden. Sie wird in drei
Tagen eintreffen. So weit südlich ist noch nie eine Rettungsaktion von der
Marine durchgeführt worden. Vor zwei Jahren hatte die Bergung der
Eingandseglerin Isabelle Autissier, die ebenfalls weitab der australischen
Kusten havariert war, umgerechnet uber sieben Millionen Mark gekostet.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Tanker im Sturm zerbrochen: Ölpest / Frieren auf Kamschatka
Monday, 6. January 1997 - 07:17:39
TOKIO. In der Japanischen See ist ein russischer Tanker im Sturm
auseinandergebrochen und gesunken. Hubschrauber und ein Schnellboot der
japanischen Küstenwache retteten 31 Matrosen aus den bis zu sechs Meter
hohen Seen. Der Kapitän des mit 19 000 Tonnen Öl beladenen Tankers
wird vermißt. Das Öl war fur die russische Halbinsel Kamschatka bestimmt.
Dort drohen nun eisige Zeiten, weil die Vorräte zu Ende gehen und ein
Ersatztanker uber eine Woche von Shanghai bis zu der Insel benötigt. Auf
dem Meer wurde ein 1,8 Kilometer langer und 100 Meter breiter Ölteppich
gesichtet. Es wird eine Umweltkatastrophe an den Küsten befurchtet.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Gefährliche Schlauchboote, Teil 1: Beim Rodeln tödlich
verunglückt
Monday, 6. January 1997 - 07:17:49
SELB. Im oberfränkischen Selb ist ein 19jähriger mit einem als
Schlitten benutzten Schlauchboot tödlich verunglückt. Gemeinsam mit drei
Freunden wagte er mit dem nicht lenkbaren Gefährt vom Großen Kornberg aus
eine rasante Abfahrt ins Tal. Bei der zweiten Rodelpartie kam er von der Piste
ab und krachte gegen einen Baum. Der 19jährige erlitt einen Genickbruch und
starb noch an der Unfallstelle.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Gefährliche Schlauchboote, Teil 2: Weiser Hai attackiert Gummiboot
Monday, 6. January 1997 - 07:17:57
SYDNEY. Ein Weißer Hai hat an der australischen Südküste ein mit vier
Menschen besetztes Schlauchboot angegriffen und besch&aml;digt.. Als der etwa
fünf Meter lange Hai das Boot attackierte, wurde eine Frau ins Wasser
geschleudert. Sie konnte jedoch rechtzeitig wieder ins Boot gezogen werden. Beim
Versuch, wieder an Land zu paddeln, sank das Boot. Die Insassen retteten sich
auf ein Korallenriff. Dort wurden sie von der Crew eines Kreuzfahrtdampfers
entdeckt, die sofort einen Rettungshubschrauber alarmierte.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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Elbmündung: Toter Seemann in Wrack gefunden
Wednesday, 1. January 1997 - 08:27:10
CUXHAVEN. Bei der Bergung eines Kümos, das am 15. November in der Außenelbe
gesunken war, ist im Wrack ein seitdem vermißter Seemann tot gefunden
worden. Die mit Weizen beladene 48 Meter lange "Mathias" war auf dem Weg von
Dänemark nach Bremen aus noch ungeklärter Ursache untergegangen. Die
Crew eines Seenotrettungskreuzers hatte den 45 Jahre alten Kapitän aus dem
acht Grad kalten Wasser bergen können. Bei der Bergung waren ein
Schwimmkran, mehrere Schlepper sowie ein Schiff des Wasser- und Schiffahrtsamtes
im Einsatz.
Von: 101526.1646@compuserve.com, Joachim Preuß
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