EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Seenotfälle
Archiv Januar 98
Last update: Thursday, 5. February 1998 - 17:49:10
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Mittelmeer: Belohnung für ein verschwundenes U-Boot
Friday, 30. January 1998 - 06:12:16
TEL AVIV. Israel hat eine Belohnung für Hinweise auf ein
vor 30 Jahren verschwundenes U-Boot mit 69 Mann Besatzung ausgelobt. Das
Boot war auf dem Rückweg von der Überholung in England vor Kreta
verschwunden. Ein Jahr später wurde vor Ägypten eine
Rettunhsboje als einziges Überbleibsel gefunden.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
SAR-Helikopt
er: Reportage
Barents-See: Ein Toter bei Explosion auf russischem U-Boot
Friday, 30. January 1998 - 06:12:36
MURMANSK. Beim Startversuch eines Atomreaktors auf einem
russischen „Viktor"-U-Boot ist bei einer Explosion ein Offizier ums Leben
gekommen, vier Matrosen wurden schwer verletzt. Bei dem Unfall, der sich
nahe Norwegen bei Murmansk ereignete, war ätzendes Ammoniak aus dem
Kühlsystem ausgetreten. Radioaktivität wurde angeblich nicht
freigesetzt. Die russischen U-Boote gelten als völlig marode. Erst
1989 war in der Nordsee das angeblich mit zwei Atomraketen bewaffnete
U-Boot „Komsomolez" nach Feuerausbruch gesunken. 47 Seeleute kamen ums
Leben. 1966 ging vor Hawaii ein Boot mit 97 Menschen an Bord unter.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Sailpress
Schwimmende Augenweide für Borussia-Fans
Friday, 30. January 1998 - 06:12:54
HAMBURG. Auf der J.-J.-Sietas Werft läuft am 5. Februar ein
Containerschiff vom Stapel, das komplett in den Vereinsfarben von
Borussia-Dortmund angepinselt ist: Mit der 124 Meter langen „MS Borussia
Dortmund" will der fußballbegeisterte Kapitän und Eigner Rudolf
Schepers (40) seinem Club ein Denkmal setzen. Eigentlich sollte der 7050
Tonnen große Dampfer den Namen seines Sohnes Rudolf tragen. Doch der
Elfjährige schlug stattdessen „Borussia Dortmund" vor. Vom
Club-Präsidenten „lizensiert" wurde das Schiff mit 30 000 Litern
Acryllack schwarz-gelb gestrichen.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Search and
Rescue
Piratenplage nimmt weltweit zu
Wednesday, 28. January 1998 - 06:07:05
PARIS. Die Zahl der Piraterie hat im vergangenen Jahr weiter
zugenommen. 229 Schiffe sind im hafen oder auf offener See überfallen,
worden, über 50 Seeleute wurde getötet, 400 gekidnappt.
Internationale Schiffahrt-Büro in Paris vermutet, daß viele
Überfälle gar nicht gemeldet würden: Behörden und
Reeder seien eingeschüchtert.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Sailpress
Philippinen: Haie fressen Schiffbrüchige
Wednesday, 28. January 1998 - 06:07:11
MANILA. In schwerem Sturm ist im Norden der Philippinen ein
Fischerboot mit 27 Seeleuten an Bord gekentert und gesunken. Vier
Crewmitglieder wurden lebend geborgen, die übrigen werden
vermißt. Zwei der Schiffbrüchigen seien von Haien gefressen
worden, berichteten die Überlebenden.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Sailpress
Rhein: Fährschiffer rettet Hund in einem treibenden Auto
Friday, 23. January 1998 - 06:20:15
BAD HONNEF. Von einem Fährkapitän gerettet wurde ein
Schäferhund, der in einem Auto auf dem Rhein trieb. Der 62järhige
Hundehalter hatte sein Fahrzeug an einer Böschung in Bad Honnef
abgestellt, umd Schwäne zu füttern. Das Auto rollte plötzich
in den Rhein, der Mann versuchte vergeblich, seinen Hund herauszuholen. Das
Drama sah der Fährmann, ließ sein Rampe herunter und schob damit
das treibende Auto samt Hund wieder ans Ufer.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Sailpress
Blinder Segler überquerte Indischen Ozean
Thursday, 22. January 1998 - 06:15:02
SYDNEY. Der blinde Südafrikaner Geoff Hilton-Barber (51)
hat mit seiner Zehn-Meter-Segelyacht „Abacus" einhand den Indischen Ozean
überquert. Er war am 1. Dezember in Durban gestartet und ist jetzt in
Perth vor Anker gegangen. Die rund 4500 sm lange Strecke hat er
navigatorisch mit einem Computer und mit einem Funkgerät
bewältigt. Wegen Sturms mußte der die letzten zehn Tage mit
geborgenen Segeln und nur mit Hilfe des Außenborders fahren.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Sailpress
Ostsee: Giftalarm auf Fehmarn
Thursday, 22. January 1998 - 06:15:13
PUTTGARDEN. An der Nordküste von Fehmran, zwischen
Puttgarden und Westermarkelsdorf, sind sechs Flaschen mit dem hochgiftigen
Pflanzenschutzmittel Phosphin angespült worden. Der Strandabschnitt
wurde gesperrt, 60 Helfer suchen nach weiter Flaschen, die offenbar
über Bord gespült worden waren. Einige der 30 cm hohen
Aluminium-Behälter mit weißem Drehverschluß waren leer,
andere enthielten noch Reste des stark nach Knoblauch riechenden
Flüssiggases, das mit Luft ein explosives Gemisch bildet. Es kann
für den Menschen tödlich sein.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Sailpress
Florida: Frachterbesatzung rettet deutschen Weltumsegler
Wednesday, 21. January 1998 - 06:12:47
MIAMI. Nach einem Mastbruch ist der deutsche Weltumsegler Horst
Scholz vor der Küste Floridas in Seenot geraten und hat fünf Tage
lang in seiner Yacht „Inspiration" ums Überleben gekämpft. Dann
jedoch mußte er sein Boot aufgeben und in ein Beiboot gehen. Sein
Notruf wurde von dem US-Frachter „Lake Mead" aufgefangen, dessen polnische
Crew sofort mit einer Suche begann und den Segler am Samstag
tatsächlich entdeckte und rettete. Scholz war vor eineinhalb Jahren zu
seiner Weltumsegelung aufgebrochen.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Sailpress
Neufundland: 21 Tote bei Frachterunglück?
Tuesday, 20. January 1998 - 06:11:49
HALIFAX. Ein Frachterunglück vor Neufundland/Kanada hat
vermutlich 21 Tote gefordert. Die „Flare" (Zypern) , die auf dem Weg von
Rotterdam nach Montreal war, ist in schwerem Sturm auf nur 38 Meter
Wassertiefe auseinandergebrochen und gesunken. Vier der 25 Seeleute wurden
mit starken Unterkühlungen aus dem eiskalten Wasser geborgen, 14
weitere tot, die restlichen werden vermißt. Für sie besteht kaum
noch Hoffnung. Von den zwei Rettungsbooten sowie und de drei Rettungsinseln
wurden alle bis auf eine geborgen. Die „Flare" sollte in Montreal Weizen
laden.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Sailpress
Frachter vor Sardinien gesunken: sieben Tote
Sunday, 18. January 1998 - 11:45:17
Cagliari. Beim Untergang des griechischen Frachters "Agio Pantelaiman", der Ammoniumsulfat geladen hatte, sind am Samstag vor der Küste Sardiniens
wahrscheinlich sieben Seeleute ertrunken. Von den neun griechischen
Crewmitgliedern sind nur zwei gerettet worden. Es besteht so
gut wie keine Hoffnung mehr, daß die übrigen Seeleute noch am Leben
seien. Schwere See (Wellen bis zu 10m) habe die Suche der Rettungsmannschaften erschwert.
Wenn Ammoniumsulfat mit Wasser in Berührung kommt, entstehen
schädliche Dämpfe, teilten die Behörden mit. Bei dem
Frachter "Agio Pantelaiman" (LÜA 72m), der unter der Flagge Honduras gefahren
sei, habe es sich um ein 28 Jahre altes Schiff mit nicht sehr gutem technischen Zustand gehandelt. So hat es z.B. keine funktionierenden Rettungsboote
gegeben. Das Schiff ist in der Zwischenzeit 28 Seemeilen vor der Südwestküste Sardiniens
gesunken. Unbekannt ist, wieviel Ammoniumsulfat an Bord
war.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Endlich: Das Traumschiff wurde geklaut
Sunday, 18. January 1998 - 08:55:40
ECUADOR. Diebe haben in Ecuador das Rohmaterial für die nächste
Folge des Traumschiffs geklaut. Diese Episode, die gerade in
Südamerika gedreht worden war, sollte Ende des Jahres vom ZDF
ausgestrahlt werden. Bewaffnete Gangster hatten das Lager eines
Kurierdienstes überfallen und hatten auch die Filmrollen mitgehen
lassen, die nach Hamburg geflogen werden sollten. Der Schaden beträgt
rund 500 000 Mark, das gesamte Filmteam wird wohl noch einmal nach
Südamerika reisen müssen.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Sailpress
Ukraine: Türkisches Fischerboot versenkt - nach Ramming oder
Beschuß?
Sunday, 18. January 1998 - 08:55:53
KIEW/ANKARA. Zwei Fischer sind ertrunken, als ein
türkisches Fischerboot in ukrainischen Hoheitsgewässern
untergegangen ist. Die Türken behaupten, es sei beschossen worden. Aus
Kiew dagegen heißt es, der Trawler hätte versucht, ein Schiff
der Coast-Guard zu rammen und sei dadurch untergegangen. Sieben
Überlebende seien festgenommen worden. Sie sollen wegen illegalen
Fischfangs angeklagt werden.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Sailpress
Südkorea: Frachter im Sturm auf Grund gelaufen - 20 Tote
Friday, 16. January 1998 - 06:14:07
SEOUL. Im Sturm ist vor
Südkorea der Frachter „New Baron" (Panama) auf Grund gelaufen. Zwei
Seeleute wurden tot am Strand gefunden, die übrigen 18 werden vermißt.
Der mit 5000 Tonnen Zement
beladene Frachter ist trotz mehrerer Sturmwarnungen von Okgye im Osten
Südkoreas in Richtung Papua-Neuguinea ausgelaufen.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Sailpress
Kattegat: Frachter sinkt nach Kollision im Nebel
Wednesday, 14. January 1998 - 06:12:30
KOPENHAGEN. In dichtem Nebel sind im Kattegat der norwegische Frachter
„Altnes" (3 961 BRT) und der Frachter „Shannon" (Zypern, 9100 BRT)
zusammengestoßen. Die „Altnes" ist kurz darauf gesunken, die 17
Seeleute gingen in eine Rettungsinsel und wurden von dort mit Hubschraubern
geborgen. Der Sicht war so schlecht, daß der Kapitän der
„Altnes" auch nach der Bergung nicht gewußt hat, womit er eigentlich
kollidiert war. Die „Shannon" erlitt nur leichte Schäden. Kurz nach
dem Notsignal waren bereits zehn Hubschrauber zur Stelle.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Sailpress
Spanien: Sturm treibt Bohrinsel gegen Brücke
Wednesday, 14. January 1998 - 06:12:39
FERROL. In schwerem Sturm ist die angeblich größte
Borginsel der Welt in Ferrol/Nordspanien gegen eine Brücke getrieben
worden und hat sie teilweise zum Einsturz gebracht. Die 254 Meter lange
„Discoverer Enterrpise", die sich auf der nahen Werft im Bau befand, ist
für Mexiko bestimmt. Die Plattform hatte sich aus der Verankerung
gelöst und war 200 Meter abgetrieben. Ein 100 Meter langes
Teilstück der Brücke, die die wichtigste Zufahrt zu Ferrol
darstellt, stürzte ein. Wenige Minuten vorher konnte die Polizei die
Zufahrt sperren. Menschen kamen deshalb nicht zu Schaden. Täglich
passieren 35000 Autos das 1000 Meter lange Bauwerk.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Sailpress
Südafrika: Weißer Hai von Badegästen
erschlagen
Wednesday, 7. January 1998 - 06:14:20
KAPSTADT. Badegäste haben einen über vier Meter langen
Weißen Hai, der am Strand vor Kapstadt gestrandet war, erschlagen und
zerstückelt. Kurz zuvor war ein Taucher, der mit der Harpune Jagd auf
Fische machte, spurlos verschwunden. Er wurde vermutlich von einem Hai
gefressen. Der Große Weiße Hai, dem die meisten Attacken auf
Menschen nachgesagt werden, steht in Südafrkia unter Schutz, weil sein
Art bedroht ist.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Sailpress
Nordsee: Die Rache der Heringe - Trawler versenkt
Wednesday, 7. January 1998 - 06:14:39
OSLO. Ein großer Schwarm Heringe, der einem norwegischen
Trawler ins Netz gegangen war, hat beim Fluchtversuch die 19 Meter lange
„Steinholm" kurzerhand versenkt: Als das Netz an Bord gehievt werden
sollte, tauchte der Schwarm unterm Schiff durch und brachte es zum Kentern.
Vergeblich hatte die zehnköpfige Crew versucht, die Leinen zu kappen.
Der Trawler sank innerhalb von zehn Minuten. Ein anderes Schiff kam der
Crew zur Hilfe.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Sailpress
Düsseldorf: boot ’98 lockt mit Rekord-Zahlen
Wednesday, 7. January 1998 - 06:14:53
DÜSSELDORF. Die boot ’98 (17. bis 25. Januar) meldet einen
Rekord: Insgesamt 1630 Aussteller aus 40 Ländern, so viel wie noch
nie, warten auf 350 000 bis 400 000 Besucher. Nach der Flaute in den
vergangen fünf Jahren rechnet die Wassersportbranche in diesem Jahr
mit einstelligen Zuwachsraten.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Sailpress
boot ’97 Düsseldorf: Crash einer Mega-Yacht an Land
Tuesday, 6. January 1998 - 07:27:51
DÜSSELDORF. Beim Transport der 35 Meter langen Mega-Motoryacht
„GoldenEye" vom Rhein zum Messegelände in Düsseldorf riß
ein Halteband des Spezialkrans: Das 17 Millionen Mark teure Boot knallte
aus einem Meter Höhe mit dem Bug aufs Pflaster, wurde jedoch nur
leicht beschädigt. Der Bootslift „Big Willi" war eigens für
dieses Schiff verstärkt und vom TÜV abgenommen worden. Die
Unglücksursache ist noch unbekannt. Beim Transport hatte man jedoch
das Boot in der Halterung verschoben, um nicht einen Baum fällen zu
müssen. Die 96 Kilometer pro Stunde schnelle Yacht, die den Namen
eines James-Bond-Films trägt, wurde von der deutschen Werft PR Marine
in Saal an der Donau für einen russischen Eigner gebaut. Es ist das
größte Boot, das jemals in einer Messehalle gestanden habe,
sagen die Messeleute.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Sailpress
Atlantik: 16 Seeleute nach Untergang ihres Fischerbootes
vermißt
LAS PALMAS. Vor der Küste der Kanarischen Inseln wird ein Fischerboot
mit 16 Seeleuten vermißt. Wegen stürmischen Wetters mußte
die Suche kurzzeitig unterbrochen werden. Von Schiff und Besatzung fehlt
noch jede Spur.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Sailpress
Nordsee: Fähre im Sturm schwer am Bug beschädigt
Monday, 5. January 1998 - 15:31:09
HOEK VAN HOLLAND. Die England-Fähre „Discovery" der Stena
Line ist am Sonntag in hohem Seegang schwer am Bug beschädigt worden.
Große Teile der Rumpf-Verkleidung sind abgerissen worden, Wasser
drang jedoch nicht ein. Allerdings wurden etwa 50 Autos schwer
beschädigt, als sie wegen des Seegangs gegeneinander gedrückt
wurden. Von den 924 Passagieren wurde niemand verletzt. Die Fähre war
auf den Weg von Harwich nach Hoek van Holland.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Sailpress
Adria: 386 Flüchtlinge auf treibendem Schiff entdeckt
Monday, 5. January 1998 - 15:18:13
OTRANTO. Der Strom der Flüchtlinge aus Kurdistan und Irak
über das Mittelmeer nach Italien reißt nicht ab. Schon wieder
wurde jetzt ein ohne Mannschaft treibendes Schiff mit hunderten
Flüchtlingen entdeckt - diesmal etwa zwei Seemeilen vor der Küste
von Otranto in Süditalien. Auf der türkischen „Cometa" waren 386
Menschen - über 160 von ihnen wurden erst nach einer gründlichen
Inspektion in einem Laderaum gefunden.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Sailpress
Norddeich Radio beendet 1999 auch UKW-Dienste - MRCC Bremen
übernimmt
Monday, 5. January 1998 - 15:17:24
HAMBURG. Norddeich Radio, die Küstenfunkstelle der
Deutschen Telekom, beendet am 31. Dezember 1998 den Dienst der
angschlossenen UKW-Funkstellen. Bereits im Oktober 1997 wurden
sämtliche Dienste auf Grenz- und Kurzwelle eingestellt. Die Telekom
begründet ihren Rückzug aus dem Seefunkdienst, den sie imAuftrag
des Verkehrsministers durchführt, mit stark gesunkenen
gebührenpflichtigen Gesprächen, Telegrammen und Telexe von und
ins öffentliche Netz.
Am 1. Januar 1999 übernimmt die DGzRS mit ihrer Seenotleitstelle
(MRCC) Bremen Not und Sicherheitsaufgaben.
Die Kanäle 16 und 70 (DSC) werden dann von Bremen aus
überwacht.
Wer bei der Telekom eine Seefunkstelle angemeldet hat, kann bei
Gesprächen mit ausländischen Küstenfunkstellen, z.B. Bern
Radio, Scheveningen Radio oder Lyngby Radio (alle deutschsprachig), auch
weiterhin über „DP 01" abrechnen.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Sailpress
Holland: Berichte für Schiffahrt nun auf Kanal 73 vom
Kustwachtcentrum Ijmuiden
Monday, 5. January 1998 - 15:17:47
DEN HAAG. Die Berichte für die Schiffahrt an der
holländischen Küste werden neuerdings auf UKW-Kanal 73 vom
Kustwachtcentrum Ijmuiden ausgestrahlt. Die Zeiten: 03.33, 07.33,
11.33,15.33, 19.33, 23.33 UTC.
Bisher waren die Meldungen (Sturmwarnungen, Navigationsberichte,
Eisberichte, Decca-Infos) von Scheveninngen Rdaio auf Kanal 83 gesendet
worden.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Sailpress
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