
EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Seenotfälle
Archiv Juni 98
Last update: Tuesday, 30. June 1998 - 16:40:37
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Zypern: 115 Menschen aus Seenot gerettet
Tuesday, 30. June 1998 - 06:34:16
Nikosia. Vor der Küste Zyperns sind am Montag 115 Menschen, die
vermutlich illegal nach Europa einreisen wollten,
von dem vor Zypern treibenden Schiff "Rita Allah" gerettet worden. Ein Mitreisender
berichtete, zwei Passagiere seien
verdurstet und über Bord geworfen worden. Die "Rita Allah" trieb
laut Polizeiangaben vermutlich schon mehrere Tage lang vor der
zypriotischen Küste und hatte kein Wasser und keine Lebensmittel
mehr an Bord. Zehn Passagiere mußten in einem Krankenhaus behandelt
werden. Das Schiff lief Mitte Juni offiziell von Libanon nach
Libyen aus. Wie der Reisende berichtete, haben die Passagiere aus
verschiedenen afrikanischen und asiatischen Ländern dafür
gezahlt, nach Italien oder Kreta gebracht zu werden. Das Boot sei
wegen mechanischer Probleme nicht gut vorwärtsgekommen.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Deutsches Schnellboot lief vor Norwegen auf Grund
Wednesday, 24. June 1998 - 20:32:04
Kiel. Bei einer Grundberührung des deutschen Schnellbootes
"Löwe" vor Norwegen sind vier Soldaten leicht verletzt worden,
außerdem entstand Sachschaden am Schiff. Das Boot war auf der
Heimfahrt von einer Übung, als es am Montag auf einen Felsen fuhr. Die "Löwe" muß in Norwegen zu einer
Notreparatur, ehe sie sie Heimfahrt nach Deutschland fortsetzen
kann. Vier Matrosen zogen sich Prellungen zu, sind aber schon wieder im Dienst.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Schweizer Polizei erläßt nach Chemieunfall Badeverbot im Rhein
Wednesday, 24. June 1998 - 20:33:07
Münchenstein/Schweiz. Die Schweizer Polizei in Baselland hat
nach einem Chemieunfall in Münchenstein ein Badeverbot für die
Flüsse Rhein und Birs erlassen. Bei einer Firma in Müchenstein sind vermutlich rund
drei Tonnen Leim in den Rhein geflossen. Es sei zu einem
Fischsterben von vorerst unbekanntem Ausmaß gekommen.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
"Blas" eröffnet Hurrikansaison im Pazifik
Wednesday, 24. June 1998 - 06:21:43
Mexiko-Stadt. Der tropische Sturm "Blas" hat an Stärke
zugelegt und damit die Hurrikansaison im Pazifik eröffnet. Bis
Mittwoch wurde ein weiteres Ansteigen der Windgeschwindigkeiten auf
etwa 160 Kilometer pro Stunde erwartet, wie das US-Hurrikanzentrum
in Miami im Staat Florida mitteilte. Es bestehe die Möglichkeit,
daß der Wirbelsturm die Südspitze der mexikanischen Halbinsel Baja
California treffen könnte. Aus den südmexikanischen Staaten
Guerrero und Oaxaca wurden bereits Regenfälle gemeldet. Die
Behörden schlossen den Hafen von Acapulco und schränkten den
Schiffsverkehr in Huatulco und sechs weiteren Häfen ein, wie die
Nachrichtenagentur Notimex meldete. Schiffe wurden zu äußerster
Vorsicht aufgefordert. Am Dienstag abend befand sich das Zentrum
von "Blas" etwa 500 Kilometer süd-südwestlich von Acapulco und
bewegte sich langsam nach Nordwesten entlang der Küste.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Atlantik: Frau will von USA nach Frankreich rudern
Wednesday, 17. June 1998 - 06:21:28
NAGS HEAD. Die Amerikanerin Tori
Murden will als erste Frau den Atlantik alleine in einem Ruderboot
überqueren. Murden brach im US-Staat Nort Carolina mit ihrem sieben
Meter langen Boot zu der rund 5800 Kilometer langen Fahrt auf. Die
35jährige aus Kentucky will pro Tag etwa zehn Stunden lang rudern und
in 100 bis 120 Tagen Europa erreichen. Ihr Ziel ist die französische
Hafenstadt Brest, wo sie frühestens Ende September eintreffen wird.
Bislang haben fünf Ruderer - ausschließlich Männer - die
Atlantiküberquerung von Westen nach Osten geschafft.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Sailpress-Ne
ws-Dienst
Frankreich trägt Trauer: Star-Segler Eric Tabarly vor Wales
verschollen
Monday, 15. June 1998 - 05:56:36
PARIS. Der französische Star-Segler Eric Tabarly ist im
Atlantik westlich
von Wales verschollen. Der 66jährige war in der Nacht zum Samstag
gegen 01.00 Uhr beim Segelreffen in stürmischer See über Bord
gegangen. Er soll keine Schwimmweste getragen haben. Tabarly war mit seiner
Jacht ,,Pen Duick" auf der Fahrt von Frankreich nach Irland, als er nach
Angaben der vierköpfigen Crew rund 55 Kilometer südöstlich
von Milford Haven über Bord fiel. Das Boot war nicht mit einem
Funkgerät ausgerüstet, und die vier meldeten das Unglück
erst sieben Stunden später, indem sie ein vorbeifahrendes Schiff mit
einer Leuchtrakete auf sich aufmerksam machten.
Schiffe der Marine suchten am Sonntag den Leichnam des 66jährigen,
nachdem die britische Küstenwacht am Vorabend die Suche eingestellt
hatte Der französische Staatspräsident Jacqes Chirac
erklärte, er habe bis zuletzt gehofft, daß Tabarly doch noch
lebend gefunden werde. Mit großer Trauer müsse er sich nun aber
den Tatsachen beugen. Tabarly habe ganze Generationen von Seglern
geprägt. Die französische Regierung hat sich eingeschaltet und
die Fortsetzung der Rettungsmaßnahmen verlangt, wurde aus dem Umfeld
von Premierminister Lionel Jospin bekannt.
In Frankreich, wo Segelsport einen hohen Stellenwert einnimmt, war Tabarly
sehr bekannt. Er gewann zweimal die englische Transat-Regatta für
Einhand-Segler und siegte zuletzt im vergangenen Oktober bei einem Rennen
von Le Havre nach Cartagena in Kolumbien. Tabarly galt schon zu Lebzeiten
als Legende, die der des Meeresforschers Jacques-Yves Cousteau kaum
nachstand. ,,Durch ihn haben Millionen Franzosen den
Segelsport und seine weiten Horizonte entdeckt", würdigte ihn die
Sonntagszeitung ,,Journal du Dimanche". Schon werden Stimmen laut, die
für Taberly ein Staatsbegräbnis fordern. Ein ,,Symbol für
die Franzosen, das alle
Tugenden des Meeres verkörperte", war er nach Ansicht von
Premierminister Lionel Jospin. Sein Leben hatte der in Nantes geborene
Bretone Tabarly dem Segeln und ganz speziell dem Boot gewidmet, das ihm nun
zum Schicksal wurde. Die in diesem Mai 100 Jahre alt gewordene Jacht ,,Pen
Duick" - ein bretonischer Ausdruck für
eine Tannenmeise. Der eher schweigsame Einzelgänger, der 1964
völlig überraschend gegen die bis dahin dominierende
angelsächsische Konkurrenz die englische Transatlantik-Regatta der
Einhandsegler gewann, hatte sich für die aufwendige Renovierung der
geerbten Jacht hoch verschuldet. Alle seine Boote, die ihm im Laufe seiner
Karriere zum Ruhm verhalfen, trugen den gleichen Namen. Untrennbar war er
mit den Erfolgen Tabarlys verknüpft, darunter dem 1980 nach 75 Jahren
gebrochenen Rekord für die Atlantik-Überquerung (in zehn Tagen,
fünf Stunden und 14 Minuten) sowie einen zweiten Sieg bei der
Transatlantik-Regatta. Auf dem Unglückstörn war er mit seinem
geliebten Oldtimer ,,Pen Duick" unterwegs zu einer Parade historischer
Boote in Irland.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Sailpress -
Sicherheit auf See
Schottisches Fischerboot vor Dänemarks Küste gesunken
Monday, 15. June 1998 - 05:56:10
ESBJERG. Ein schottisches Fischerboot mit fünf Mann Besatzung
ist in der
Nordsee rund 30 sm westlich der Küste Dänemarks gesunken. Die
,,Silvery
Sea" stieß unweit des dänischen Hafens Esbjerg aus noch
unerklärter Ursache bei guter Sicht mit
dem deutschen Küstenmotorschiff „Merkur" zusammen. Von den vermutlich
aus dem schottischen Hafen
Mallag stammenden Fischern fehlte jede Spur. Zwei Suchboote, vier
Handelsschiffe und ein Hubschrauber der dänischen Luftwaffe hatten in
dem Suchgebiet nur ein leeres Rettungsfloß gesichtet.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Sailpress -
Sicherheit auf See
Mittelmeer: Vorsicht vor Schnellfähre
Sunday, 14. June 1998 - 20:28:12
BARCELONA/PALMA DE MALLORCA. Die superschnelle Kat-Fähre „Catalonia"
wird ab 15. Juni zwischen Barcelona und Mallorca verkehren. Die 91 Meter
lange und über 40 Knoten schnelle Fähre kann 900 Passagiere und
240 Fahrzeuge befördern. Für die Strecke Barcelona-Mallorca soll
sie nur etwa drei Stunden benötigen.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Sicherheit
auf See
Ostsee: Durstige Nordlicher streiten um Zarenschnaps in einem Wrack
Sunday, 14. June 1998 - 20:25:25
STOCKHOLM. Schweden und Finnen kämpfen um Schnaps: Es geht um
Champagner, Cognac und Wein aus dem Wrack der ,,Jönköping". Der
finnische Taucher Markku Kankaristo hat 100 Schampus-Flaschen im Wert von
umgerechnet 2500 bis 5000 Mark pro Stück geborgen. Konkurrenten haben
allerdings sofort mit Klage gedroht. Der Schwede Claes Bergvall seinerseits
hat bereits 500 Flaschen Champagner bergen lassen. Ein finnischer
Geschäftsmann schließlich drohte gleich ,,Scharfschützen"
auf hoher See an.
Der am 3. November 1916 von einem deutschen U-Boot versenkte Schoner
,,Jönköping" hatte auf seiner Fahrt vom finnischen Rauma nach
Gävle in Schweden insgesamt 40000 Liter Cognac, 6000 Liter Champagner
und 5000 Liter Rotwein geladen. Der Wert der intakten Ladung wird auf bis
zu 500 Millionen Kronen (120 Mio DM) geschätzt.
Das 20 Meter lange und sieben Meter breite Schiffswrack wurde im
vergangenen Sommei 20 Seemeilen vor Rauma in einer Tiefe von 64 Metern
geortet wurde, entbrannte sofort ein heftiger Streit um die Bergungsrechte.
Kankaristo gehörte zu den Entdeckern, arbeitete dabei aber für
Bergvall und machte sich erst später selbständig. Als Dritter hob
der finnische Geschäftsmann Peter Fryckmann seinen Finger, der mit
einer 82 Jahre alten Quittung belegen kann, daß sein
Urgroßvater, ein Weinhändler aus Helsinki, den
größten Teil der alkoholischen Schiffsfracht aus Beständen
des russischen Zarenhofes bestellt und bezahlt hatte. Fryckmann drohte
allen anderen Schatzsuchern mit ,,scharfen Schüssen", falls sie am
Wrack tauchen würden, hat dies aber bisher nicht wahrgemacht.
Kankaristo begründet seine Ansprüche damit, daß er als
Person die Reste der ,,Jönköping" in 64 Meter Tiefe entdeckt
habe. Über die Frage, wer von den Konkurrenten das internationale
Seerecht auf seiner Seite hat, brüten inzwischen auch
Regierungsjuristen in Stockholm und Helsinki. Nach Meinung des Finnen
Kankaristo eilt es: ,,Überall am Wrack haben die Schweden schon
Trossen und Haken befestigt, um es komplett zu heben."
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Hochseesegel
n
Irische See: Atomare Verseuchung durch Wiederaufbereitungsganlage
Sunday, 14. June 1998 - 20:25:39
SELLAFIELD. Die Irische See vor dem englischen Sellafield
müßte nach Überzeugung der Umweltschutzorganisation
Greenpeace ,,zum atomaren Sperrgebiet erklärt werden". Das Meer sei
durch die Wiederauf arbeitung von Atommüll stark radioaktiv verseucht.
Das hätten radiologische Analysen von Sedimentproben vom Meeresgrund
an der Einleitungspipeline der Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield
ergeben.
Greenpeace-Taucher hatten die Proben nahe der Pipeline gezogen. Die Proben
wiesen ,,Plutoniumkonzentrationen in einer Höhe auf, wie sie auch 1993
in den Gewässern um russische Atombombentestgebiete gemessen worden
sind".
Pro Kilogramm Sediment seien rund 35000 Becquerel Plutonium und 68000
Becquerel Americium 241 gemessen worden. In zwei Proben seien
außerdem 1,2 beziehungsweise 2,3 Millionen Bequerel des radioaktiven
Isotops Cäsium-137 pro Kilogramm gefunden worden. Damit handele es
sich nach deutschem Strahlenschutzrecht eindeutig um Atommüll. Schon
der Umgang mit 470 Gramm dieses Meeressediments wäre danach
genehmigungspflichtig.
Nach Angaben von Greenpeace gelangen die radioaktiven Abwässer aus der
Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield durch Meeresströmungen auch in
die Nordsee. Täglich würden in Sellafield rund neun Millionen
Liter radioaktive Abwässer in die Irische See eingeleitet. Sellafield
gehöre zu den schlimmsten radioaktiven Umweltverschmutzern der Meere.
Trotzdem lieferten deutsche Atomkraftwerke ihren Atommüll mit
Unterstützung der Bundesregierung dorthin.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Checklisten
für Charterer
Ostsee: Slawisches Oldtimer-Boot läuft vom Stapel
Sunday, 14. June 1998 - 20:25:51
GROSS RADEN. Der originalgetreue Nachbau eines über tausend
Jahre alten
slawischen Bootes ist im mecklenburgischen Freilichtmuseum Groß Raden
vollendet worden. Es ist am Donnerstag mit historischem Spektakel am See
der Groß Radener Burganlage vom Stapel gelaufen. Die Vorlage für
den schwimmenden Oldtimer lieferte eins der drei 1993 in Ralswieck auf
Rügen entdeckten slawischen Boote aus dem zehnten Jahrhundert, die als
archäologische Sensation gelten.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Sailpress:
Praxistips für Sicherheit auf See
Atlantik: Erster Erfolg für neue "illbruck-Pinta"
Sunday, 14. June 1998 - 20:26:03
NEW YORK. Die Hochsee-Segelyacht "illbruck-Pinta" ist erfolgreich
ins internationale Wettkampfgeschehen gestartet. Das neue Schiff der
Leverkusener illbruck-Firmengruppe gewann in der
48-Fuß-Einheitsklasse die Segelregatta "Newport/Manhattan Series" vor
New York. In zehn Rennen kreuzte die Crew unter Führung von Steuermann
John Kostecki (USA) sechsmal als Tagessieger die Ziellinie. Gesamt-Zweite
mit einem Rückstand von 9,5 Punkten wurde die "Abracadabra" (USA).
Die "illbruck-Pinta" ist das erste Trainingsschiff für das "Volvo
Ocean Race", das in den Jahren 2001 bis 2002 über eine Distanz von 33
000 Seemeilen ausgetragen wird. Die Regatta, die bislang unter der
Bezeichnung Whitbread-Rennen geführt wurde, gilt als die härteste
Hochsee-Regatta der Welt.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Hochseesegel
n
Nordsee: Segler blockierte Kanal 16 mit klassischer Musik
Sunday, 14. June 1998 - 20:26:17
LONDON. Ein Segler vor der ostenglischen Nordseeküste hat 90
Minuten lang den Notrufkanal 19 für das Wash-Gebiet mit klassischer
Musik blockiert. Die Coast Gurad von Nord-Norfolk hörte das Programm
des Musiksenders Classic FM, konnte den Bootsführer aber nicht
erreichen. Wie ein Sprecher sagte, habe erst eine Rundfunkdurchsage die
Blockade beendet. 30 Sekunden später habe der Musikfreund Kanal 16
wieder freigemacht.
Des Rätsels Lösung: Bei englischen Freizeitskippern ist ein
Kombigerät beliebt, das nicht nur den Rundfunkempfang auf See
ermöglicht, sondern auch eine Taste für Notrufe an die
Küstenwache hat. Sie soll allerdings nur im Notfall gedrückt
werden.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Sailpress-Ne
ws-Dienst
Ostsee: Estnisches Tragflügelboot rammt Felsen
Sunday, 14. June 1998 - 20:26:36
HELSINKI. Ein mit 200 Personen besetztes Tragflügelboot ist am
Donnerstag kurz nach der Ausfahrt aus dem Hafen von Helsinki auf einen
Felsen aufgelaufen. Verletzt wurde bei dem Unglück nach Angaben der
finnischen Küstenwache niemand. Alle Passagiere würden mit
Rettungsbooten geborgen. Die Havarie ereignete sich bei dichtem Nebel. Nach
Angaben der Küstenwache wurde das Schiff der estnischen
Betreibergesellschaft Linda Line nur geringfügig beschädigt. Es
bestehe keine Gefahr, daß das Tragflügelboot sinke, sagte ein
Sprecher der Küstenwache.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Sailpress:
Tips für Hochseesegler
Nord- und Ostsee: Großeinsätze der Seenotretter über
Pfingsten
Sunday, 14. June 1998 - 20:26:49
BREMEN. Die deutschen Seenotretter in Nord- und Ostsee haben am
Pfingstwochenende alle Hände voll zu tun gehabt. Bis in die Nacht zum
Dienstag waren die Besatzungen von Seenotkreuzern und -rettungsboten im
Einsatz, um insgesamt 55 Menschen in Sicherheit zu bringen. ,,Wenn wegen
der Feiertage die längeren Wochenenden im Frühjahr kommen, haben
wir erfahrungsgemäß viel Arbeit", sagte Andreas Lubkowitz,
Sprecher der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger
(DGzRS), in der Seenotleistelle in Bremen.
Ursache der zahlreichen Seenotfälle waren laut Lubkowitz
Schäden an Masten und Segeln, Maschinen- und Getriebeausfälle
sowie
Navigationsfehler. Vor der Insel Wangerooge mußte zudem die
fünfköpfige Besatzung einer Segelyacht samt Bordhund geborgen
werden, nachdem das Schiff auf eine Sandbank aufgelaufen und leck
geschlagen war.
Von: Joachim_Preuss@Compuserve.com,
Chartersegel
n
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