EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
SOS-Bilderseite 2002



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Boots-, Yacht- und Schiffsversicherungen


Bei einer Explosion auf dem deutschen Frachter "Sierksdorf" (Bild) im dänischen Hafen Aalborg sind drei polnische Besatzungsmitglieder schwer aber nicht lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, sank das Schiff durch schnell eindringendes Wasser binnen weniger Stunden auf den Hafengrund.

Nach einer Explosion mit nachfolgendem Brand auf dem Luxus-Kreuzfahrtschiff "Windsong" im westlichen Pazifik mussten alle Passagiere evakuiert werden (Bild). Personen kamen nicht zu Schaden.

Vor der Küste Hongkongs war am 24.11.02 der mit 20.000 Tonnen Flüssiggas beladenen "Gaz Poem" ein Feuer ausgebrochen. Die Gastanks befinden sich im vorderen Teil (Bild).

Vor der nordwestspanischen Küste ist am 13. November 2002 der Öltanker "Prestige" (Bild) in Seenot geraten. Wie der Rundfunk berichtete, droht das Schiff vor dem Kap Finisterra zu sinken. Der mit 77 000 Tonnen Rohöl beladene Tanker weist starke Schlagseite auf und wird von Schleppern von der Küste weggeschleppt (Bild 1) (Position) und zieht eine Ölspur hinhter sich her. Die 27 Crewmitglieder wurden mit Hubschraubern in Sicherheit gebracht. An der Backbordseite wies das Schiff einen ca. 15m langen Riss auf (Bild). Am Dienstag, 19.11. um 8.00 Uhr knickte der an dieser Stelle ein und es waren nur noch der Bug und das Heck zu sehen (Bild 1) (Bild 2) (Bild 3). Das Heck sank dann am frühen Nachmittag (Position). Der Bug (Bild 1) (Bild 2) sank ein paar Stunden später. (Satellitenbild Ölverschmutzung vom 20.11.02). Das Öl teilte sich in verschiedene Felder auf (Satellitenbild vom 20.11.02) und bedroht die Küsten Spaniens, Portugals und sogar Frankreichs. Eine Unterwasser-Aufnahme der gesunkenen "Prestige" zeigt, dass weiterhin große Mengen Öl austreten.

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Nur wenige Stunden nach dem Start der Route du Rhum, einer der härtesten Einhand-Transatlantik-Rennen, kenterte der Franzose Franck Cammaser seinem 60-Fuß-Trimaran "Groupama" bei relativ moderaten Bedingungen (ca 15-20 Knoten Wind) durch.(Bild) Wenig später raste Jean Le Cam in stockdunkler Nacht mit seinem Tri "Bonduelle" direkt in die kieloben schwimmende "Groupama" und riss ein ungefähr einen Quadratmeter großes Loch. (Bild) Beide Skipper blieben unverletzt.

Anfang Oktober 2002 - Das Schiff “Alva Star” (Flagge: Bahamas) fuhr im Mittelmeer mit 22 kn direkt auf die Insel Zakinthos (Bild 1) (Bild 2) (Bild 3) . Da hat wohl jemand geschlafen. Soviel zum Thema “Steuermann halt die Wacht...”

Am 6. Oktober 02 ereignete sich auf dem französischen Tanker «Limburg» (Bild) vor der Küste des Jemen (Karte) eine Explosion. (Bild) Alle Crewmitglieder wurden nach vergeblichen Löschversucehn von Bord gebracht. Es gilt als sicher, dass Terroristen das Schiff mit einem mit Sprengstoff beladenen Boot gerammt haben. Nachdem das Feuer schon fast unter Kontrolle war, brach es am Montagabend erneut aus (Bild).

26.9.2002: Kurz vor Mitternacht kenterte und sank vor Gambia die staatseigene Fähre "Joola" auf dem Weg von Casamance, Südsenegal, in den Hafen der Hauptstadt Dakar. Zuvor war das Schiff in einen Gewittersturm mit starken Regenböen geraten und gekentert. Es wird inzwischen mit über 900 Todesopfern gerechnet. Fischdampfer und Rettungsschiffe suchen nach den Vermissten, die vermutlich nach dem Kentern der Fähre "Joola" elend ertrunken sind (Bild). Die Unglücksfähre war in der «Neuen Germersheimer Schiffswerft» im rheinland-pfälzischen Germersheim gebaut worden. Nach Angaben des Herstellers hätte das 79,50 Meter lange Schiff bis zu 50 Seemeilen in die offene See fahren dürfen.

Drei Monate trieb Richard Van Pham (62) auf einem defekten Segelboot (Bild) hilflos im Pazifik. Der US-Bürger landete am Dienstag in Los Angeles, nachdem ihn vergangene Woche ein amerikanisches Marineschiff aus dem Meer gerettet hatte. Der gebürtige Vietnamese befand sich zu diesem Zeitpunkt mit seinem havarierten Boot rund 250 Seemeilen südwestlich von Costa Rica, wie die Marine mitteilte.

12.9.2002: Der Tanker "Jolly Rubino" (Bild 1) (Bild 2) (Bild 3) strandete am Abend des 12.9. vor der Küste Südafrikas, fing Feuer und gefährdete mit seinem auslaufenden Öl ein weltweit bekanntes Naturschutzgebiet. Nach einer Säuberung von Öl und Treibstoffresten soll es als "Denkmal" vor der Küste liegen bleiben (Bild 4).

Der vor Long Beach (Kalifornien) im Training gesunkene America's Cupper «Stars and Stripes» wurde bereits sechs Stunden später wieder gehoben (Bild). Die Yacht war nach einem Ruderbruch und massivem Wassereinbruch auf nur 18 Meter Tiefe gesunken. rund 27 Meter lange Yacht war in den Rumpf des Bootes gesunken. Conners und die 15- köpfige Besatzung hatte sich unbeschadet auf Begleitboote retten können.

Schiffskollision auf dem Nord-Ostsee-Kanal: Nach einer schweren Schiffskollision auf dem Nord-Ostsee-Kanal in Schleswig-Holstein ist ein Küstenmotorschiff Leck geschlagen und halbseitig gesunken, bzw gkentert (Bild). Sieben Besatzungsmitglieder und ein Lotse konnten sich durch einen Sprung ins Wasser retten. Der Schiffsingenieur kam dabei zu Tode.

9.7.02: In einer dramatischen Rettungsaktion haben taiwanische Piloten am 132 chinesische Fischer von einem brennenden Schiff geborgen (Bild). Wegen eines Tropensturms und aufgepeitschter See mussten die Männer mit Hubschraubern von dem vor der Südwestküste Taiwans liegenden Boot gerettet werden, wie die Nationale Feuerwehrbehörde (NFA) mitteilte. Die Küstenwache konnte wegen des hohen Wellengangs nicht zur havarierten "Yuanshen" hinausfahren. Das Schiff dient den Chinesen, die für taiwanische Firmen arbeiten, als Unterkunft, wenn keine Visas erteilt werden.

Die "Magdalena Oldendorff" (Karte), mit der auch zwei Deutsche unterwegs sind, war auf ihrer Fahrt nach Kapstadt am 11. Juni von einem großen Treibeisfeld blockiert worden. Zwei südafrikanische Helikopter haben alle russische Wissenschaftler von dem im antarktischen Packeis eingeschlossenen Forschungschiff evakuiert. Am 19.7.02 erreichte der argentinische Eisbrecher „Almirante Irizar“ das immer noch festsitzende deutsche Forschungsschiff und ging längsseits (Bild). Leider konnte auch er nichts bewirken und so musste die "Magdalena" den ganzen Winter bei Dunkelheit im Eis verbringen (Bild). Erst kurz vor Weihnachten 2002 kamm sie in Kapstadt an.

Kieler Wocher 2002: Kenterungen bei den 49ern (26.6.02)

Sturm bei der Kieler Woche 2002: Am 23.6.02 kentern die chinesischen 420-Segler Ma Zhicheng und Tang Mingfeng bei Windstärken um sieben (Bild) und versuchen ihr Boot wieder klar zu bekommen.

Mai 2002: Das Schiff MV "VILLE D' ORION" im Hafen von Rotterdam. Nach Zeitungsberichten wurden zwar 69 Container beschädigt, aber keiner ging verloren. Die entstandenen Beschädigungen am Schiff sind minimal. Die Ursache soll wieder einmal schlechtes Wetter gewesen sein. Inoffizielle Stimmen hingegen sprechen von falscher Stauweise: volle Container auf leere (Bild 1) (Bild 2).

Am 1.Mai 2002 brach während des Volvo-Ocean-Race auf der Amer Sports Too im Nordatlantik bei relativ leichten Bedingungen der Mast oberhalb des zweiten Salingspaares (Bild). Die Crew klarierte das Rigg und gab daraufhin das Rennen in Leg 7 auf und segelte unter Notrigg nach Halifax/Neufundland. Das Schiff wurde per Deckslast auf einem Frachter nach La Rochelle gebracht, von wo aus sie das Rennen mit neuem Mast fortsetzte.

Auto contra Motoryacht: Tja, da waren wir wohl einen Tick zu schnell, oder? (Bild) Vielen Dank für die Zusendung an Robert Lokosek, Hobbyskipper aus A-Gobelsburg!

7.2.2002: Südpazifik, auf der vierten Etappe des Volvo Ocean Race lief die SEB in einer Orkanbö aus dem Ruder, schlug quer und brach dabei den Mast (Bild). Sie segelte unter Notrigg (Bild1) (Bild2) nach Punta Arenas, Chile. Dort wurde sie auf einen Frachter verladen und ging als Deckslast (Bild) nach Rio.

Ebenfalls auf der vierten Etappe des brach einige Tage nach einer Kollision mit einem Eisberg das Ruder der News Corp. Mit einem Notruder (Bild) lief die News Corp ins Ziel vor Rio.

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