EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
SOS-Bilderseite 2008



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15.12.08: Bernhard Stamm, Teilnehmer am Vendee Globe versuchte sich mit defekten Ruderlagern auf die Kerguelen Inseln zu retten. Als er dort bei 40 bis 45 Knoten Wind und stockdunkler Nacht ankam, gelang es ihm trotz laufenden Motors und der Hilfe durch ein Schlauchboot nicht, die eigens für ihn ausgelegte Mooring zu erwischen und strandete (Bild). Der Skipper selbst konnte abgeborgen werden und befindet sich in Sicherheit.

17.10.08: Der polnische Zweimaster Warszwaska Nike strandete (Bild) nördlich von Vändburg im Südosten von Gotland. Die Crew konnte an Land gebracht werden. Das Schiff lag 15 Meter vom Ufer entfernt auf der Backbordseite.

11.10.08: Nachdem der Anker nicht mehr gehalten hatte, wurde das Frachtschiff "Fedra" auf die Küste gedrückt und von schwerster Brandung auf die Felsen geworfen, wo es zerbrach. Die Crew konnte unverletzt geborgen werden.
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02.10.08: Beim Verlassen des Sandefjords mit Kurs Freeport verfing sich der Backbord-Anker der einstigen Kiel-Oslo-Fähre "Prinsesse Ragnhild", in einem Bootssteg des Framnes Marine Center. Der Steg samt mehrerer Sportboote, die daran vertäut waren, wurde losgerissen und trieb in den Sandefjord hinaus (Bild).

15.09.08: In der Nacht zum 13.9. lief bei 7 Bf auf Helgoland im sogenannten Wellensturzbecken die 12,9 Meter lange Yacht "Feldschnecke" (Bild) auf Grund und blieb in der Kaimauer stecken. Sie wurde später per Kran geborgen (Bild).

31.07.08: Am 27.7. lief ein Motorboot mit zwei Personen an Bord im Tønsbergfjord auf Grund und schlug leck. Es begann über den Bug zu sinken (Bild). Mithilfe eines rasch aktivierten Baggers und Tauchern konnte es dort gehoben und auf Land gezogen werden. Mit einem Laster wurde es abtransportiert.

23.07.08: Am Mittwoch geriet ein Segelschiff auf dem Vierwaldstättersee in Seenot (Bild). Der Kiel war weggerissen und der Mast gebrochen. Die Yacht wurde durch die Wasserpolizei gesichert und an Land geschleppt.

22.07.08: Ein 170 Meter langer Schubverband bestehend aus dem Schubschlepper "Truyere" und der angekoppelten "Aller" (Bild)kollidierte in der Nacht zum 22.7. gegen drei Uhr auf dem Rhein bei Flusskilometer 814 mit der Weseler Rheinbrücke. Ein Pfeiler der Brücke bohrte sich drei Meter tief in den Steuerbordbug der "Aller" und riss ihn auf einer Fläche von 2x3 Metern auf.

16.07.08: (16.7.08) Das 30 Meter lange Trawlers "Ho Tsai Fa No. 18" strandete am 12.7. vor dem Strand von Padang Padang (Bild) . Die Polizei sucht immer noch nach der indonesischen Crew und dem taiwanesischen Kapitän. Taiwanesische Behörden hatten bereits vor Wochen die Assistenz Indonesiens gesucht, als das Schiff von einer Fangreise vor Papua nicht zurückkehrte. Vor drei Wochen war es von einem anderen taiwanesischen Schiff gesichtet worden, aber lief mit hoher Fahrt davon, als es sich annäherte. Dies nährte den Verdacht einer Meuterei. Das Monitor-System war seit dem 13.5. abgeschaltet, und die Versuche, Funkkontakt aufzunehmen, verliefen ergebnislos. Balinesen nährten Gerüchte, dass die 12 Crewmitglieder ihren Kapitän ermordet und über Bord geworfen hatten, um dann zu versuchen, heimzukehren. Dabei verloren sie vor Bali die Kontrolle über das Schiff, das daraufhin strandete. Im Mai war es von Greenpeace beim illegalen Langleinenfischen erwischt worden. Die Suche nach der Crew dauert an.

14.7.08: Der unbeladene Tanker "Aral Sea" ist in Istanbul nach Ruderschaden auf das Ufer des Bosporus aufgelaufen und hat dort einen Spielplatz beschädigt. Anschließend trieb er zurück in den Bosporus. Verletzt wurde niemand, der Spielplatz im nördlichen Stadtviertel Sariyer war zum Zeitpunkt des Zwischenfalls menschenleer. Bild 1 (Bild 2) (Bild 3)

07.07.08: Das Kreuzfahrtschiff "Spirit of Glazier Bay" lief im Tarr Inlet im Nordwesten der Glacier Bay in Alaska auf Grund (Bild).Um das Schiff, das bei Ebbe auf einer Sandbank sitzend weitgehend trocken fiel, wurde eine Ölsperre ausgelegt.

22.06.08: In einem Taifun war die philippinische Fähre auf Grund gelaufen und gekentert (Bild). Es wurden nur 32 Überlebende gefunden. Rettungsversuche wurden durch den heftigen Seegang erschert: Rettungsboote wurden von der Brandung zum kentern gebracht.

20.05.08: Bei einem spektakulären Unfall wurde Speedboot-Pilot Joe Peroceschi aus seinem Boot geschleudert (Bild). Er war bei einem Rennen auf dem Wappapello-See im US-Bundesstaat Missouri mit einem anderen Boot kollidiert. Peroceschi brach sich zwar das Becken, kam aber mit dem Leben davon.

02.04.08: Um 11:30 am Morgen, bei Windstärken von mehr als 20 Knoten und starkem Wellengang im Atlantik, kenterte der 60 Fuss lange Trimaran Foncia vor Lorient mit Alinghi-Seglern an Bord (Bild). Von den zehn Crewmitgliedern, die auf dem Schiff waren, mussten Piet van Niekerk und Francesco Rapetti mit dem Helikopter ins Spital überführt werden.

13.03.08: Das Kreuzfahrtschiff "Georgis" lief drei Seemeilen vor dem Hafen von Poros auf ein Riff. Alle Passagieren konnten wohlbehalten von Bord gerettet werden (Bild).

10.03.08: Der holländische Frachter "Artemis" lief am 10.3. im Sturm in Les Sables d'Olonne an der französischen Westküste auf Grund und liegt trocken auf dem Sandstrand. (Bild 1) (Bild 2)

31.01.08: Eine Riesenwelle hat die Fähre «Riverdance» vor der englischen Hafenstadt Blackpool in Seenot gebracht. Die auf Grund gelaufene Fähre (Bild) hatte in der Nacht zum Freitag teilweise bis zu 45 Grad Schlagseite (Bild2) (Bild3).

02.01.08: Vor der Küste von Kent lief der deutsche Containerfrachter "LT Cortesia", in der Straße von Dover auf der Varne Bank, einer allseits bekannten Untiefe 14 Kilometer südlich auf Grund (Bild).

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