Rudkøbing ist der Hauptort der Inselgemeinde Langeland (Dänemark).
Der Ort mit 4641 Einwohnern (Stand 1. Januar 2010) ist Verwaltungssitz der Langeland Kommune in der Region Syddanmark. Vor der dänischen Verwaltungsreform zum 1. Januar 2007 war er Verwaltungssitz der Rudkøbing Kommune im damaligen Fyns Amt. Rudkøbing ist eine Hafenstadt mit einem Fischerei-, einem Handels- und einem Yachthafen sowie einem Fähranleger, von dem aus Fähren nach Marstal auf der Insel
Ærø und zur Nachbarinsel Strynø verkehren.
Auch wenn es an Pracht und Prunk fehlt, so verfügt Rudkøbing doch über einen sehenswerten Stadtkern mit alten Fachwerk- und Kaufmannshäusern. Zu der verträumten Altstadt zählt die alte Apotheke in der Bogade 15 zwischen dem Markt und dem Hafen. Hier findet man Apothekerinventar aus drei Jahrhunderten, das samt und sonders an Ort und Stelle benutzt worden ist. Der Inhalt, der sich früher in den Schubladen befand, ist heute freilich weniger gefragt: Drachenblut, Krebsaugen, gestoßene Mumie oder lebende Blutegel. In dem unter Denkmalschutz stehenden Garten bei der Apotheke wurden jahrhundertelang Heilkräuter gezogen.
Das kulturhistorische Museum im Jens Wintersvej 12 widmet sich der Geschichte der Inseln Langeland und Strynø. Die Ausstellung umfaßt eine umfangreiche vorgeschichtliche Sammlung, die auch das Ergebnis von Ausgrabungen auf Langeland ist. Was Altertumsfunde betrifft, gilt dieses Museum als eines der besten in Dänemark. Aus der Zeit nach 1600 sind geschmackvolle Möbelstücke von zahlreichen Herrenhöfen der Insel zu besichtigen. Aus Wikingergräbern stammen prächtige, mit Silber besetzte Waffen und Reitausrüstungen.
Tourismus und Unterkünfte: Rudkøbing profitiert durch seine Lage auf Langeland vom Tourismus. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Hafen Rudkøbing
54° 56,465' N 010° 42,519' E
Rudkøbing ist die einzige Stadt auf Langeland mit einem Handels-, Fischer- und einem Yachthafen gleich im Süden der großen Brücke nach Tåsinge.
Gasyachten haben Platz im Sportboothafen auf 2 - 2,5 Meter Wassertiefe. Große Schiffe machen längs an der Mole im Nordwesten oder im Südbecken des Handelshafens fest. Der Fischerhafen ist für Gastlieger ungeeignet und der Fährhafen ist für Yachten verboten.>
Die Ansteuerung ist bei Tag und bei Nacht problemlos, sie erfolgt über die mit Tonnen gekennzeichnete und befeuerte "Rudkøbing Løb"-Fahrrinne. Beachten sollte man allerdings den Strom, der zeitweilig stark quer zur Hafeneinfahrt setzt (weitere Strominformationen: siehe N.V. Sportschiffahrtskarten S 5A).
Service und Sonstiges: Sanitäranlagen, Wasser, Müllentsorgung, Strom am Steg, Diesel, Lebensmittel, Kran, Werft, Rampe / Slip, öffentliche Verkehrsmittel, Fahrradverleih, Fährverbindung nach Strynø und Marstal, Internetzugang
Telefon +45 / 63 51 62 70
Fast immer herrschen hier optimale Windverhältnisse, Flauten und schwere Stürme sind selten, und bei frischem Wind bieten die engen Gewässer immer wieder Schutz vor hohem Seegang. Typisch ist der schnelle Wechsel zwischen Hoch und Tief, Tröge, Frontendurchgänge, Rückseitenwetter und typisch ist auch, dass fast immer ein Segelwind weht.
Die Hauptwindrichtung ist West bis Nordwest. Der Wind ist von der Großwetterlage abhängig und ist beeinflusst durch geografische Gegebenheiten (Küstenlinie):
Abdeckungen, Winddreher,
Düsenwirkungen etc.
Thermische Winde gibt es nicht.