EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Information für Touristen/Segler
Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr. |
Der Nil ist schiffbar aber nicht betonnt, d.h. das Fahrwasser ist nicht gekennzeichnet. Ebenso existieren keine Untiefentonnen. Es kommt durchaus mal vor, dass ein Kreuzfahrtschiff aufsitzt (Bild). Ebenso gibt es offensichtlich keinen Recht-Linksverkehr für entgegenkommende Schiffe. Es wird auf einer beliebigen Seite passiert oder überholt. Auf welcher Seite passiert wird, wird auch nicht mit Schallsignalen angekündigt. Wenn man trotzdem welche hört, dann dienen sie nur der Begrüßung der Kapitäne untereinander. Dabei können durchaus Schallsignale auftreten, die Ähnlichkeit mit offiziellen Warnsignalen haben. Und dann durfte ich auch noch auf die Brücke unseres Schiffes: Der Kapitän trug eine Galabeya, er sprach nur arabisch, d.h. ein Steward (Englisch mäßig) musste übersetzen. Die Ausstattung war sehr vorsichtig ausgedrückt überraschend spartanisch: Radar defekt ("Radar is sleeping"), es hingen wirr die Drähte raus. Kein Echolot, kein GPS, keine Karten, keine Logge, keine Kühlwasserzeige, keine Öltemperatur, kein Öldruck Die Sicherheitvorkehrungen auf dem Schiff sind nicht ausreichend: Es wurde keine Sicherheitseinweisung mit den Passagieren durchgeführt. Schwimmwesten sind in jeder Kabine vorhanden, das Anlegen wurde aber nicht geübt. Feuersicherheit: Feuerlöscher sind in jeder Kabine und auf den Gängen und Treppenhäusern vorhanden, ebenso Rauchmelder und eine Sprinkleranlage. Rettungsboote sind vohanden, ist ist jedoch unklar, ob sie für alle Passagiere ausreichen. Die Position des Radars ist schlichtweg falsch: Es ist vor der Brüstung des Sonnendecks vorne angebracht. Dadurch ist auf dem Radar eine Sicht nach hinten nicht möglich und zudem sind alle Passagiere auf dem Sonnendeck den Radarstrahlen (gesundheitsschädlich!) ausgesetzt. Von den drei Maschinen unseres Schiffes liefen während der gesamten Reise nur zwei, einmal traten auch Probleme mit der zweiten Maschine auf. Jedes Schiff wird von zwei Soldaten/Polizisten bewacht, die sich an Bord befinden. Die Maschinenpistolen sind übrigens keine russischen Kalaschnikows, sondern deutsche Waffen von Heckler&Koch. Ebenso werden alle Anlegestellen bewacht. Weblinks: Der Nil in Wikipedia Ägypten in Wikipedia Erfahrungsberichte Lightshow Karnaktempel Fehlt ein wichtiges Link zum Thema? Link mitteilen
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