Alanya ist einer der beliebtesten Badeorte der türkischen Riviera und liegt 135 km östlich von Antalya.
Der Name der Stadt stammt aus dem 13. Jahrhundert, von Ala-iye, Stadt des Ala. Da die Stadt im 13. Jahrhundert als Winterresidenz des seldschukischen Sultans von Rum Alaeddin Kai Kobad I. benutzt wurde, hieß die Stadt nach dem Sultan Alaiye. In lateinischen Quellen heißt die Stadt meist Alaya. Den heutigen Namen Alanya erhielt die Stadt 1933 von Kemal Atatürk.
Der antike griechische Name Alanyas ist Korakesion (deutsch Rabenhorst). Es gehörte zum Gebiet von Pamphylien.
Der Name verweist auf den weit ins Meer hinausragenden hügeligen Felsvorsprung, auf dem die antike Stadt entstand. Die Spitze des Hügels wurde in der hellenistischen Phase mit einer Verteidigungsmauer ausgestattet. Im zweiten Jahrhundert v. Chr. war es eine Basis kilikischer Piraten. Der Piratenhäuptling Diototus Tryphon erbaute eine Festung. Die Piraten wurden schließlich 67 v. Chr. durch Pompeius besiegt.
Den modernen Tourismus begründet eine Zufallsentdeckung und der Weitblick eines Mannes: 1948 wurde bei Hafenarbeiten die Damlatas-Höhle entdeckt. Die ersten Untersuchungen leitete ein Bürger Alanyas, Galip Dere. Er hatte aus Deutschland von der heilenden Wirkung der Höhlenluft gehört und ließ in entsprechenden Untersuchungen die heilende Wirkung auf das Atmungssystem bestätigen. Er erhielt die Erlaubnis, den Eingangsbereich zu vergrößern und sandte anschließend Fotos an Zeitungen in der ganzen Türkei. Damit ist Galip Dere der eigentliche Begründer der touristischen Tradition in Alanya.
Alanya ist bei Deutschen sehr beliebt. Im Stadtgebiet findet man fast überall deutsche Beschilderungen und deutsch sprechende Türken. In Alanya lebt die größte Anzahl deutscher Aussiedler (10.000 im Jahre 2006) in der Türkei - hauptsächlich Pensionäre, die lieber im warmen Süden wohnen. Ein nicht unwichtiger Teil der ausländischen Einwohner sind ferner europäische Frauen, die einen Türken geheiratet haben. In der Regel fallen sie im Stadtbild weitaus weniger auf, sind meist gut integriert und sprechen die Landessprache.
Als einzige Stadt der Türkei hat Alanya einen Ausländerbeirat aus freiwilligen Mitgliedern verschiedener Nationen. Neben aus Deutschland importierten Zeitungen und einer in Antalya gedruckten Ausgabe der BILD-Zeitung (ohne spezielle türkische Inhalte) gibt es weitere in der Türkei herausgegebene deutschsprachige Zeitungen, darunter die Wochenzeitung „Aktuelle Türkei Rundschau - Prima Leben“, den „Alanya-Boten“ (vierzehntäglich, deutsche und türkische Beiträge), die „Deutsche Türkei Zeitung - Prima Türkei“ (vierzehntäglich) sowie "Orange" (wöchentliche Beilage zu einer türkischen Tageszeitung, deutsche und englische Beiträge).
In Alanya gibt es derzeit einen evangelischen Pastor, der zweimal im Monat einen Gottesdienst abhält. Alanya gilt offiziell als Außenstelle des in Antalya registrierten katholischen St.-Nikolaus-Vereins. Am 25. Februar 2006 eröffnete eine protestantische Kirche in Alanya, der höchste örtliche Würdenträger der islamischen Religionsgemeinschaft nahm als Ehrengast teil.
Alanya Marina
36° 33' 25'' N 31° 57' 07'' E
(22.11.08) Die im Frühjahr 2009 fertige Marina in Alanya liegt gut vier Kilometer nordwestlich des Stadtkerns von Alanya. Sie wurde bereits mehrmals von den knapp 100 Yachten der EMYR (Eastern Mediterranean Yacht Rally) angelaufen. Alanya ist der Absprunghafen ins Östliche Mittelmeer nach Zypern, Syrien, Libanon, Israel, Ägypten und zum Suezkanal.
Die Marina ist durch einen soliden Wellenbrecher sehr gut gegen alle Windrichtungen geschützt. Zum Service der Marina gehört ein 100 to Travellift mit 200 Landstellplätzen. 250 Liegeplätze sollen im Wasser zur Verfügung stehen. Alle Arten von Reparaturen werden in Zukunft angeboten.
Marina-Schlauchboote helfen den Yachten beim An- und Ablegen. Notfallwache rund um die Uhr. Sanitäranlagen wie in anderen türkischen Marinas - Heißwasser zum Duschen rund um die Uhr. Waschsalon. Abstellplätze. Erste-Hilfe-Station. Marina-Supermarkt. WLAN (drahtloser Internetzugang). Schwimmingpool. Tennisplatz. Restaurant und Bar. Tankstelle. Taxis und Minibusse ins Zentrum von Alanya.
Quelle: Udo Hinnerkopf
Im Sommer ist es schwachwindig, ab Frühjahr tritt jedoch thermisch bedingter Seewind auf. Im Frühjahr sind Gewitter mit den dazugehörigern Schauern und Böen möglich. Im Winter sind Südstürme möglich, die dann auch roten Saharastaub mitbringen.
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Alanya, Stadthafen und Burgberg Großbild klick! |
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Burgberg mit altem Stadtzentrum, Moschee und Karawanserei Großbild klick! |
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Blick vom Burgberg auf den Roten Turm Großbild klick! |
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Stadthafen von Alanya Großbild klick! |
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Marina Alanya Großbild klick! |
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