EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr.
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Der Weißensee ist ein See in Kärnten am Fuß der Gailtaler Alpen in Österreich, nördlich von Hermagor. Er liegt auf 930 Metern Höhe über dem Meeresspiegel und ist damit der höchstgelegene der großen Kärntner Badeseen. Er ist nicht zu verwechseln mit dem Weißensee im Allgäu in Bayern.
Der ursprünglichste der großen Kärntner Seen ist zweifellos der WEISSENSEE, im
Westen des Landes. Mit seiner extremen Tallage und Großteils unverbauten Ufern,
würde er gut in das Salzkammergut passen. Aufgrund seiner Seehöhe von 930 m
gehört er auch zu den kälteren Kärntner Seen. Hier fehlt jene Hektik, die das Flair
mancher anderer Seen ausmacht, weshalb sich viele Urlauber am WEISSENSEE
besonders wohl fühlen.
Taucher schätzen den See wegen seines klaren Wassers. Für sie ist ein
abgerutschter Berghang am Südufer des östlichen Sees besonders interessant.
Es gibt dort viel zu sehen, beispielsweise die gut erhaltenen Reste der ebenfalls mit
abgerutschten Bäume und auf jeden Fall Fische, aber solche mit mindestens einem
Meter Länge und riesengroßen Augen und scheunentorgroßen Mündern und .
Eines ist jedenfalls sicher, keiner der beiden war ein Segler, obwohl der Segelsport in Kärnten sehr lange Tradition hat. Glaubt man der Chronik, so soll der aus Villach stammende Abt des Stiftes Ossiach, Andreas Hasenberger, bereits im 16 Jahrhundert eine Flotte - von Segelschiffen - betrieben haben. (An einer " Regatta " soll der Sohn Kaiser Karl V., Johann der WAHNSINNIGE teilgenommen haben - oder ist dies nur Seglerlatein ?)
Bevor man über Wind und Wetter in Kärnten spricht, muss man bedenken, dass die Lage Kärntens im Bereich der Südabdachung der Alpen und die ausgeprägte Beckenform gewisse klimatische Eigenheiten bedingen. Grundsätzlich gehört der Süden Österreichs zur gemäßigten Klimazone Mitteleuropas, allerdings wird dieses Klima durch Landschaftsrelief und lokale Gegebenheiten modifiziert. Da die meisten Gebirgsketten eine West - Ost Erstreckung aufweisen, haben die Hänge ausgeprägte Sonnen- und Schattenseiten (beziehungsweise LUV- und LEESEITEN). Die Lage der Hänge ist daher von großer Bedeutung für Bestrahlung, Niederschlag, und in weiterer Folge für die (thermischen) Winde. In Kärnten überwiegen eindeutig die Wetterlagen mit (süd-) westlichen Strömungen, wobei die ostwärts ziehenden Tiefdruckgebiete nördlich der Alpen kaum Einfluß haben, die vom Mittelmeer kommenden aber schon. Vor allem das GENUA - TIEF macht sich in Kärnten mit Schlechtwetter bemerkbar. Unsichere Wetterlage bringt meist frischere West-, beziehungsweise Südwestwinde (3 bis 6 Beaufort), die - im Frühjahr oder Herbst - auch mehrere Tage andauern können. Herrscht Schönwetter rechnet man in Kärnten allgemein mit Ostwinden (2 bis 3 Beaufort, relativ selten bis 4), die aber meist am Nachmittag und leider nicht besonders regelmäßig einsetzen. Abgelenkt durch Berge und Täler kommen diese Winde stellenweise auch aus Südost oder Nordost. Das sonstige Windgeschehen beschränkt sich in Kärnten letztlich auf sommerliche Gewitter, die meist von böigen Winden begleitet werden. Sie erreichen oft mehr als 6 Beaufort, sind für Segler nicht ungefährlich und bescheren den Segelsurfern meist ihre - seltenen - sommerlichen Hocherlebnisse. Für Segler findet man in Kärnten in erster Linie im Frühjahr (April bis Mai) eine brauchbare Windsituation, während sich in den Sommermonaten praktisch nichts tut. Die Windtage lassen sich an allen fünf Fingern abzählen. Im Herbst ist die Situation wieder besser, es sei denn der sogenannte "Altweiber Sommer" macht den Seglern einen Strich durch die Rechnung. Die dann vorherrschende stabile Hochdrucklage kann oft wochenlang durchstehen und auch im September und Oktober für eine Serie bildschöner, leider windloser Tage sorgen. In der Praxis lassen sich aber alle Kärntner Seen nicht über einen Kamm scheren und es gibt natürlich lokale Unterschiede. Während die Schönwetterthermik für herrlich schöne frische Winde sorgt (beispielweise der Rosenwind am Attersee, der Brunnwind am Wolfgangsee oder die berühmt berüchtigte ORA am Gardasee) ist es in Kärnten auch in diesem Punkt schlecht bestellt. Allerdings nicht überall, denn an Seen die von höheren Bergen umgeben sind wie etwa der OSSIACHERSEE oder der FAAKERSEE , findet man ausgeprägtere thermische Winde. Vor allem dann, wenn auf den Berggipfeln noch Schnee liegt. Darüber hinaus können auch Fallwinde , wie beispielweise am FAAKERSEE, wo der Wind manchmal böig vom Mittagskogel pfeift, das lokale Wettergeschehen beeinflussen Weitere Binnenseen in Österreich: Achensee Altausseer See Alte und Neue Donau bei Wien Attersee Faaker See Grundlsee Hallstätter See Keutschacher See Klopeiner See Längsee Mattsee Millstätter See Mondsee Neufeldersee Neusiedlersee Obertrumer See Ossiacher See Ottensteiner Stausee Plansee Speicher Durlaßboden Traunsee Walchsee Wallersee Weißensee Wolfgangsee Wörthersee Zellersee |
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