EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Revierinformation für Segler:
Insel Avernakø

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Avernakø (deutsch Avernakö) ist eine dänische Insel in der „Dänischen Südsee“ südlich von Fünen am südlichen Ausgang des Kleinen Belts. Die Insel bestand ursprünglich aus den beiden Inseln Avernak und Korshavn, die 1937 durch einen 700 Meter langen Damm verbunden wurden. Lebensgrundlage ist die Landwirtschaft. Avernakø hat eine Fläche von 5,86 km² und 114 Bewohner (2016).

Avernakø ist bekannt für seine Maibäume in Avernakø By und Munke. Ansonsten findet man Maibäume nur auf der Insel Strynø. Der Maibaum von Avernakø By ist der größte und in seiner Form der ursprünglichste Dänemarks. Am Pfingstsamstag versammeln sich die Männer des Dorfes um den Baum. Mit Hilfe von langen Stangen legen sie ihn nieder, entfernen den alten Schmuck, teeren den Stamm, schmücken ihn neu und richten ihn wieder auf.

Es gibt eine Fährverbindung nach Fåborg (Südfünen) und nach Lyø. Auf der Insel befinden sich drei vorzeitliche Dolmen, von denen der auf dem Stendyssegård (Bauernhof) der besterhaltene ist.

Tourismus und Unterkünfte: Auf Avernakø gibt es gut ausgebaute Campingplätze und Stellplätze für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.



Für Gastlieger ist genügend Platz auf Wassertiefen von ca. 2,5 m vorhanden. Navigation Die Ansteuerung des befeuerten Hafens (östlicher Molenkopf F.G.) ist unproblematisch. Von der betonnten Untiefe "Avernakø Trille" hält man mit südlichem Kurs die Untiefe frei, (grüne Tonne einlaufend an Steuerbord) bis man die Hafeneinfahrt einsehen kann. Die Zufahrt ist privat betonnt und neigt zur Versandung. Versorgung Avernakø Bådehavn ist ein Hafen mit eingeschränkten Versorgungsmöglichkeiten. Es gibt vor Ort ein gemütliches Hafencafé und einen kleinen Spielplatz. Der Hafen wurde zwischen 2012 und 2014 modernisiert und erweitert. Es gibt zwei Häfen auf Avernakø: Bådehavn und Korshavn

Avernakø Havn
55° 2.408' N 010° 15.303' E
Diese kleine Marina liegt am NW-Ende von Avernakø. Für Boote bis ca. 11 Meter gibt es genügend Liegeplätze, für Boote ab 12 Meter wird es knapp. Die Pfähle stehen weit auseinander, sodaß eigentlich immer zwei Boote dazwischen passen, aber nur, wenn jeder nur mit einer Achterleine festmacht. Das bringen die meisten nicht übers Herz und benutzen nach umfangreichen Manövern doch zwei Pfähle mit Abstand von etwa 8 m. Ergebnis: Keiner kommt mehr dazwischen, die Hafenkapazität halbiert sich.

Leider liegt der Hafen sehr exponiert an der NW-Ecke und bietet daher wenig Schutz. Sicherlich nicht der ideale Liegeplatz bei Schlechtwetter. Die Küste in diesem Abschnitt ist recht flach und besteht aus Sand mit teilweise großen Steinen und Dünen.

Navigation: Die Ansteuerung ist bei Tageslicht möglich, die See zu beiden Seiten des Hafens ist flach. Nachts ist die Hafeneinfahrt nicht befeuert.

Service / Sonstiges: 2010 ist die Erweiterung des Santitärgebäudes fertig geworden; 2012 die Erweiterung des Steges entlang der Südmole. Inzwischen gibt es jede Menge ausgezeichnete Duschen. Duschen/WC, Einkaufsmöglichkeiten in 2km, Strom/Wasser am Steg, Slipeinrichtung, Hafenmeisterin beim Café, Fahrradverleih, langer und etwas steiniger Kies-/Badestrand mit Aussicht auf den Fährverkehr.

Kontakt:
Mail: mail@avernakohavn.dk
Hovedvejen 26, 5600 Faaborg

Wir wären SEHR dankbar, wenn Sie uns Ihre persönliche Erfahrungen oder Neuigkeiten betreffend diesem Hafen mitteilen könnten. Kontakt

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an den Hafenmeister.



windsack
Der Wind ist von der Großwetterlage abhängig und ist beeinflusst durch geografische Gegebenheiten (hohe Gebäude, gewundener Verlauf des Kleinen Belts): Abdeckungen, Winddreher, Düsenwirkungen etc. Thermische Winde gibt es nicht.



Weblinks:
Avernakø in Wikipedia
Aktueller Wind in Avernakø

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Lage Avernakø
(Bild: NordNordWest / Bearbeitung Walter) Großbild klick!












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Korshavn
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