EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Online-Hafenhandbuch Dänemark:
Fanø / Dänische Nordseeküste

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Fanø / Westjütland / Nordsee Panorama  (Bild: DL1LAM)


Fanø (3345 Einwohner, 2018) ist die nördlichste der dänischen Wattenmeerinseln und liegt etwa 50 Kilometer nördlich von Sylt. Eine Fähre verbindet Fanø bei einer Fahrzeit von rund zwölf Minuten mit Esbjerg auf dem Festland.

Fanø ist 16 Kilometer lang ,55,78 km² groß und misst an der breitesten Stelle 5 Kilometer.

Die zwei größten Orte der Insel sind Nordby und Sønderho. Die Wirtschaft ist wesentlich vom Tourismus geprägt.

Fanø entstand als Sandbank in dem seichten Meeresbereich zwischen Horns Rev (Riff) und der deutschen Insel Sylt. Der Untergrund der Insel besteht mithin überwiegend aus Flugsandformationen, die sowohl hohe Dünen als auch flache Partien ausgebildet haben. Die weiten Dünen und der breite Sandstrand, der sich an der gesamten Westküste Fanøs erstreckt, sind die prägenden Landschaftsformen. Noch heute werden vom Meer große Mengen Sand an den Weststrand gespült, so dass die Insel sich in Richtung Westen langsam vergrößert. Im Osten der Insel (von Grøningen im Norden bis Hønen bei Sønderho im Süden) verläuft ein schmaler Streifen mit Marschland und Strandwiesen, die extensiv beweidet werden und aus denen Schilfrohr gewonnen wird.

In der Mitte der Insel sind Heideland, ein angepflanztes Kiefernwäldchen und eine so genannte Klitplantage, deutsch etwa: Dünenplantage, zu finden. Bei einem Strandspaziergang kann man bei bestimmten Wetterlagen und Windrichtungen Bernstein finden, dessen Aufkommen im Vergleich mit anderen Inseln der Westküste hoch ist.

Im Zweiten Weltkrieg war Fanø Teil des „Atlantikwalls“. Aus dieser Zeit stammen zahlreiche Bunker und andere militärische Befestigungen der deutschen Wehrmacht auf der Insel. Nach dem Krieg wurden sie teilweise vergeblich gesprengt, einige aber noch lange von der dänischen Armee weitergenutzt. Eine Interessengruppe ist derzeit dabei, einige Bunker wieder für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Nördlich von Nordby am Ende des Weges Vesternasen gibt es eine ganze Ansammlumg von begehbaren Bunkern. Die Bunker an der Südseite der Insel sind ebenfalls ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen.

Tourismus und Unterkünfte: Die Insel ist stark vom Tourismus geprägt. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts wurde in Fanø Vesterhavsbad das erste HoTel: erbaut. Aus dieser Zeit stammen auch die bedeutenden Fanø Golf Links, die ältesten Dänemarks. Im Bereich der beiden Orte Fanø Vesterhavsbad und Rindby befindet sich das große Ferienhausgebiet Rindby Strand sowie mehrere Campingplätze. Insgesamt befanden sich im Jahre 2008 mehr als 2.700 Ferienhäuser auf der Insel.



Fanø Yachthafen
55° 26,660' N 008° 24,511' E
Die Marina bietet 65 Plätze für Segelyachten bis zu 15 Meter LÜA auf maximal zwei Meter Wassertiefe.

Gästeplätze sind mit grünen Schildern gekennzeichnet. Die Südseite des südlichen Kais ist für Boote über 9 Meter Länge vorbehalten. Geld im Postkasten beim Klubhaus deponieren. Trailerboote und Jollen dürfen nur nach Erlaubnis im Hafen liegen. Es ist nicht erlaubt, die Übungsbrücke und die Abschleppstelle als Liegeplatz zu benutzen.

Navigation: Man folgt der Betonnung durch das Gradyb. Nachts erst einer 053°-Richtlinie, dann einer 067° und schließlich einer 049°-Richtlinie folgen. Bei Tonne 16 (Q(6) LFl.15s) dann Richtung SE. Nachdem man den Hafen von Esbjerg passiert hat folgt man der Tonne No. 21 der nur einseitigen Betonnung nach Süden. In der betonnten Fahrrinne weiter (214°-Linie, dann 161°-Richtlinie) und zur Marina an Stb. Fährverkehr und Gezeitenstrom sind zu beachten.

Service / Sonstiges: Duschen/WC, Restaurant / Lokal, Einkaufsmöglichkeiten, Strom/Wasser am Steg, Schiffsausrüster, WLAN im Hafen (Password am Schwarzen Brett im Klubhaus), Slip, Arzt, Bank, Post

Kontakt:
Iben Gejl Christensen, Vestervejen 73, 6720 Fanø
Web: http://www.fanoesejlklub.dk/

Wir wären SEHR dankbar, wenn Sie uns Ihre persönliche Erfahrungen oder Neuigkeiten betreffend diesem Hafen mitteilen könnten. Kontakt

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an den Hafenmeister.



windsack
Der Wind auf der Insel weht fast immer aus westlicher Richtung und wird daher mit Salz und Feuchtigkeit angereichert. An der Westküste führt dies zu heftigem Seegang, Windsurfen und Segeln sind deswegen hier beliebte Wassersportarten. Die Nordsee gilt wegen der starken Gezeiten und der vielen Flachwassergebiete in Küstennähe als wesentlich schwieriger zu segelndes Gebiet als Ostsee oder Mittelmeer, so dass hier weit weniger Segler unterwegs sind, als an den anderen Küsten.




Weblinks:
Fanø in Wikipedia
Webcam Fanø
Bilderseite Fanø
Aktueller Wind in Fanø

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Lage von Fanø
Lage von Fanø
(Bild: NordNordWest / Bearbeitung Walter) Großbild klick!










Übersicht Hafen Fanø
Übersicht Hafen Fanø
(Bild: Google Earth / Bearbeitung Walter) Großbild klick!










Luftbild Hafen Fanø
Luftbild Hafen Fanø (Bild: Fanø Sejlklub)  Großbild klick!











Hauptort Nordby von Fanø, am Hafen
Hauptort Nordby von Fanø, am Hafen (Bild: Malene Thyssen)  Großbild klick!










Dünenwanderweg auf Fanø
Dünenwanderweg auf Fanø (Bild: Robertstrunck)  Großbild klick!









Bunker aus dem 2. Welkrieg
Bunker aus dem 2. Welkrieg (Bild: Eike Henning)  Großbild klick!











Karte von Fanø um 1900
Karte von Fanø um 1900  (Bild: Ribe Amt)  Großbild klick!