EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Revierinformation für Segler:
Fanø / Dänische Nordseeküste

Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr.
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Fanø / Westjütland / Nordsee Panorama  (Bild: DL1LAM)


Fanø ist die nördlichste der dänischen Wattenmeerinseln und liegt etwa 50 Kilometer nördlich von Sylt. Eine Fähre verbindet Fanø bei einer Fahrzeit von rund zwölf Minuten mit Esbjerg auf dem Festland.

Fanø ist 16 Kilometer lang und misst an der breitesten Stelle 5 Kilometer. Auf der 55,78 km² großen Insel wohnen 3290 Einwohner (2017).

Die zwei größten Orte der Insel sind Nordby und Sønderho. Die Wirtschaft ist wesentlich vom Tourismus geprägt.

Fanø entstand als Sandbank in dem seichten Meeresbereich zwischen Horns Rev (Riff) und der deutschen Insel Sylt. Der Untergrund der Insel besteht mithin überwiegend aus Flugsandformationen, die sowohl hohe Dünen als auch flache Partien ausgebildet haben. Die weiten Dünen und der breite Sandstrand, der sich an der gesamten Westküste Fanøs erstreckt, sind die prägenden Landschaftsformen. Noch heute werden vom Meer große Mengen Sand an den Weststrand gespült, so dass die Insel sich in Richtung Westen langsam vergrößert. Im Osten der Insel (von Grøningen im Norden bis Hønen bei Sønderho im Süden) verläuft ein schmaler Streifen mit Marschland und Strandwiesen, die extensiv beweidet werden und aus denen Schilfrohr gewonnen wird.

In der Mitte der Insel sind Heideland, ein angepflanztes Kiefernwäldchen und eine so genannte Klitplantage, deutsch etwa: Dünenplantage, zu finden. Bei einem Strandspaziergang kann man bei bestimmten Wetterlagen und Windrichtungen Bernstein finden, dessen Aufkommen im Vergleich mit anderen Inseln der Westküste hoch ist.

Im Zweiten Weltkrieg war Fanø Teil des „Atlantikwalls“. Aus dieser Zeit stammen zahlreiche Bunker und andere militärische Befestigungen der deutschen Wehrmacht auf der Insel. Nach dem Krieg wurden sie teilweise vergeblich gesprengt, einige aber noch lange von der dänischen Armee weitergenutzt. Eine Interessengruppe ist derzeit dabei, einige Bunker wieder für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Nördlich von Nordby am Ende des Weges Vesternasen gibt es eine ganze Ansammlumg von begehbaren Bunkern. Die Bunker an der Südseite der Insel sind ebenfalls ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen.

Tourismus und Unterkünfte: Die Insel ist stark vom Tourismus geprägt. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts wurde in Fanø Vesterhavsbad das erste Hotel erbaut. Aus dieser Zeit stammen auch die bedeutenden Fanø Golf Links, die ältesten Dänemarks. Im Bereich der beiden Orte Fanø Vesterhavsbad und Rindby befindet sich das große Ferienhausgebiet Rindby Strand sowie mehrere Campingplätze. Insgesamt befanden sich im Jahre 2008 mehr als 2.700 Ferienhäuser auf der Insel.



Fanø Yachthafen
55° 26,660' N 008° 24,511' E
Hafengebühr pro pro Tag 24 St. (incl. Strom)
Bootslänge weniger als 10 Meter DKK 100,-
Bootslänge mehr als 10 Meter DKK 120,-
Ist der Aufenhalt länger als eine Woche, bitte den Hafenmeister sprechen.
Trailerboote und Jollen DKK 50,- für 4 h
Gebühren für Freihafenboote pro Tag (höchstens 72 St. - hiernach gilt die Standardgebühren): Belastungsgebühr DKK 20,-
Strom DKK 20,-
Gästeplätze sind mit grünen Schildern gekennzeichnet. Die Südseite des südlichen Kais ist für Boote über 9 Meter Länge vorbehalten.
Geld im Postkasten beim Klubhaus deponieren
Trailerboote und Jollen dürfen nur nach Erlaubnis im Hafen liegen.
Es ist nicht erlaubt, die Übungsbrücke und die Abschleppstelle als Liegeplatz zu benutzen.

Service / Sonstiges: Duschen/WC, Restaurant / Lokal, Einkaufsmöglichkeiten, Strom/Wasser am Steg, Schiffsausrüster, WLAN im Hafen (Password am Schwarzen Brett im Klubhaus), Slip, Arzt, Bank, Post

Kontakt:
Iben Gejl Christensen, Vestervejen 73, 6720 Fanø
Web: http://www.fanoesejlklub.dk/

Wir wären SEHR dankbar, wenn Sie uns Ihre persönliche Erfahrungen oder Neuigkeiten betreffend diesem Hafen mitteilen könnten. Kontakt

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an den Hafenmeister.



windsack
Der Wind auf der Insel weht fast immer aus westlicher Richtung und wird daher mit Salz und Feuchtigkeit angereichert. An der Westküste führt dies zu heftigem Seegang, Windsurfen und Segeln sind deswegen hier beliebte Wassersportarten. Die Nordsee gilt wegen der starken Gezeiten und der vielen Flachwassergebiete in Küstennähe als wesentlich schwieriger zu segelndes Gebiet als Ostsee oder Mittelmeer, so dass hier weit weniger Segler unterwegs sind, als an den anderen Küsten.



Weblinks:
Fanø in Wikipedia
Webcam Fanø
Bilderseite Fanø
Aktueller Wind in Fanø

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Lage von Fanø
(Bild: NordNordWest / Bearbeitung Walter) Großbild klick!










Übersicht Hafen Fanø
(Bild: Google Earth / Bearbeitung Walter) Großbild klick!










Luftbild Hafen Fanø (Bild: Fanø Sejlklub)  Großbild klick!











Hauptort Nordby von Fanø, am Hafen (Bild: Malene Thyssen)  Großbild klick!










Dünenwanderweg auf Fanø (Bild: Robertstrunck)  Großbild klick!









Bunker aus dem 2. Welkrieg (Bild: Eike Henning)  Großbild klick!











Karte um 1900  (Bild: Ribe Amt)  Großbild klick!





















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