EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr. |
Marstal ist Hafenstadt und beherbergt eine Seefahrtsschule. Unter anderem aufgrund dieser Gemeinsamkeit wurde am 13. Januar 1999 eine Städtepartnerschaft mit Elsfleth beschlossen, das ebenfalls über eine Seefahrtsschule verfügt. Das 1929 gegründete Marstaler Seefahrtsmuseum dokumentiert in umfangreichen Sammlungen mit originalen Artefakten, Modellen und Fotos die Entwicklung der Schifffahrt, insbesondere in Dänemark. Seit 2008 wird in Marstal der Schoner "Bonavista" im Auftrag des Dänischen Nationalmuseums restauriert. Die Arbeiten, über deren Ablauf Informationstafeln Auskunft geben, können von einer Besucher-Plattform aus verfolgt werden. An historischen Gebäuden ist vor allem die im Jahre 1738 erbaute und 1772 erweiterte Kirche zu nennen, die erst 1920 aus Anlass der im Ergebnis des Ersten Weltkrieges erfolgten Wiedervereinigung Nordschleswigs mit Dänemark einen Turm erhielt. In der Kirche befindet sich ein mittelalterliches Taufbecken, ein Altarbild des Grönland- und Marinemalers J.E.C. Rasmussen (1841-1893) und eine Frobenius-Orgel von 1973. Die Geschichte Marstals ab dem Gefecht von Eckernförde bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges - stellvertretend für die Geschichte des modernen Dänemarks - erzählt Carsten Jensens Roman Vi, de druknede (deutsch: Wir Ertrunkenen) aus dem Jahr 2006. Marina Marstal 54° 51.412' N 010° 31.363' E Marstal ist der größte Ort auf Ærø. Der langgezogene Fischerei- Fähr und Sportbootafen bietet zahlreiche Liegemöglichkeiten, auch für tiefgehende Yachten. Allein die Ansteuerung und das Einlaufen in den Hafen ist eine Attraktion. Die lange Einfahrt führt am Fischereihafen, am Fähranleger und an einer großen Werft vorbei. Der Sportboothafen befindet sich im hinteren Teil der Hafenanlage. Der Yachthafen selbst ist meistens überlaufen - eben weil er als erster (und/oder letzter) Hafen für Segler sowohl aus Kiel, wie Heiligenhafen, fast unvermeidbar ist. Findet man dort keinen Platz bleibt nur die Model im Stadthafen, die jedoch nach Norden recht ungeschützt ist. An Land ist es dort absolut kinderfreundlich: Keine "Rasen-Betreten-Verboten"-Schilder, absolut genial ausgetüftelte Spielgeräte, die das Gleichgewicht optimal trainieren. Bis in die Dunkelheit hinein sieht man dort gut gelaunte Kinder jeden Alters miteinander, keiner schreit, keiner weint, keine Eltern schimpfen. Eine tolle Athmosphäre - empfehlenswert. Navigation: Der Hafen ist wegen seiner imposanten und hohen Kräne schon von weitem zu erkennen. Man muss sich allerdings an das betonnte Fahrwasser (Solltiefe: 4,5 m) halten, denn ausserhalb der Rinne ist es sehr flach. Bei auflandigem Starkwind entsteht vor der Einfahrt eine lästige Grundsee. Service / Sonstiges: Die Versorgungsmöglichkeiten sind gut. Zahlreiche Restaurants und Fischbuden findet man in unmittelbarer Nähe zum Hafen. Der Hafenmeister kommt Abends zum Boot. Segelmacher, Holzbootwerft, Brötchen gibt es beim Bäcker in der Prinsengade. Renovierte Sanitärräume mit Solaranlage (2013), Fährverbindung nach Rudkøbing. Kontakt: Marina Marstal, Havnepladsen 8, Marstal, Dänemark 5960 - Marstal Havn og Tel +45 63 52 63 65 Mail havn (at) marstal.dk Hafenmeister Torben Lunnemann Frederiksen
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Schlagwörter: Marstal, Ærø, Dänemark, dänische Insel, Ostsee, Anlegesteg, Steganlage, Hafen, Yachthafen, Hafenplan, Ankerbucht, Marina, Navigation, Wassertiefen, Tourismus, Fremdenverkehr, Sehenswürdigkeiten, Geschichte, Segeln, Wind, Windbedingungen, Revierinformation für Segler, Seglerinfo, Satellitenbild, Lagekarte, Bilder, Wetter Marstal |
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