EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
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An jedem Dienstag im Juli und im August findet das Stege Festival statt. Ursprung der Stadt war eine Burg, die vom dänischen König Waldemar I. im Jahr 1175 errichtet wurde. Von der ehemaligen Stadtbefestigung ist heute nur noch das Mühlentor (Mølleporten) am nördlichen Ausgang der Stadt erhalten. Der Graben neben dem Tor war damals mit Wasser gefüllt. Im Jahre 1268 erhielt Stege die Stadtrechte. 1510 und 1522 wurde Stege von Lübeck angegriffen, konnte aber dank seiner Stadtbefestigungsanlagen nicht eingenommen werden. Die Heringsmärkte, die fast ein Drittel das gesamten dänischen Bedarfs lieferten, machten die Stadt reich. Die zu den Märkten nach Skanør und Falsterbo fahrenden Schiffe passierten Stege, dessen Bewohner dort fast ein Drittel der Fischstände in Skanør besaßen. Noch heute erinnern daran die drei Heringe im Stadtwappen von Stege. Mit dem Verschwinden der Heringsmärkte im 16. Jahrhundert verarmte die Stadt. Die Einwohnerzahl sank von 2500 auf 700. Die St. Hans-Kirche, 1250 erbaut, zählt zu den ältesten Gebäuden der Stadt. Sie ist vor allem für ihre Kalkmalereien bekannt. Der Museumshof im Skullebjergvej 15 in Keldbylille, fünf Kilometer östlich von Stege, präsentiert viele Ausstellungsstücke (vor allem Möbel) des 20. Jahrhunderts. Hafen Stege 54° 59,041' N 012° 16,736' E Stege ist der Hauptort der Insel Møn mit Handels- und Sportboothafen im Südosten der Stege-Bucht. Der Hafen hat die Blaue Flagge für erfolgreiches Management im Bereich Umwelt erhalten. Gleich in der Nähe der Stadt finden Gastsegler 150 Plätze im Nordhafen auf drei Meter Wassertiefe. Der kleine Sportboothafen ist dicht mit lokalen Booten belegt. Navigation: Die Anfahrt von Stege ist für Ortsunkundige wegen der unbefeuerten "Koster Rende" nachts riskant. Man fährt über das betonnte und ausgebaggerte Fahrwasser (Solltiefe 4,1 m) oder im Norden der Insel Lindholm durch den "Nørdre Løb" (Wassertiefe 2,4 Meter). Zur die Öffnung der klappbaren Brücke zum inneren Hafen ruft man den Hafenmeister (Tel: +45 5581 5525) an. Die Insel Lindholm etwa zwei Seemeilen nordwestlich von Stege darf wegen der dortigen tiermedizinischen Versuchsanstalt für Maul- und Klauenseuche nicht betreten werden. Die Küste im Bereich von Stege ist leicht urban geprägt aber nicht sehr dicht bebaut. Außerhalb ist sie verschilft. Das Land oberhalb ist relativ flach und wird landwirtschaftlich genutzt. Service / Sonstiges: Sanitäranlagen, Wasser, Werftservice im inneren Hafen, Müllentsorgung, Strom am Steg, Diesel, Lebensmittel, Kran, Rampe / Slip, Fähre / Bus / Bahn Kontakt: Ved Havnen 6, 4780 Stege Tel: +45 5581 5525 Handy +45 2442 2182 stegehavn [ at ] mail.dk http://www.stegehavn.com/ HafenmeisterMichael Larsen Wir wären SEHR dankbar, wenn Sie uns Ihre persönliche Erfahrungen oder Neuigkeiten betreffend diesem Hafen mitteilen könnten. Kontakt
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Schlagwörter: Stege, Møn, Dänemark, Hafenplan, Anlegesteg, Steganlage, Hafen, Yachthafen, Ankerbucht, Marina, Wassertiefen, Tourismus, Fremdenverkehr, Sehenswürdigkeiten, Geschichte, Segeln, Wind, Windbedingungen, Revierinformation für Segler, Seglerinfo |
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