EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
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Seeland (dänisch Sjælland) ist die größte Ostseeinsel (7.031 km²) Dänemarks im Osten des Landes. Es ist die Hauptinsel Dänemarks. Einwohner: 2.267.659 (2016). Sie wird umschlossen vom Kattegat im Norden, dem Öresund im Osten und dem Großen Belt im Westen. Die Insel gliedert sich in die Region Sjælland sowie in die Region Hovedstaden. Zusammen mit der drittgrößten Insel Fünen und der kontinentaleuropäischen Halbinsel Jütland ist Seeland der wirtschaftliche, politische, kulturelle, Bevölkerungs- und Verkehrsmittelpunkt Dänemarks. Auf Seeland befindet sich die Hauptstadt Kopenhagen mit vielen Trabantenstädten, die zusammen den dänischen Teil der Öresundregion bilden. Mit der Nachbarinsel Fyn (deutsch:Fünen), welche durch Brücken mit dem dänischen Festland verbunden ist, ist Seeland durch die sehr aufwendige Brücken- und Tunnelkonstruktion über die Storebælt-Brücke verbunden. Seit 2000 verbindet die Öresundbrücke Seeland mit der schwedischen Provinz Schonen. Die Kleine Meerjungfrau (dän. Den lille Havfrue) ist wohl das berühmteste Wahrzeichen Kopenhagens und eine weltbekannte Figur aus einem gleichnamigen Märchen des dänischen Dichters Hans Christian Andersen. Im Unterschied zu anderen Wahrzeichen ist die Kleine Meerjungfrau mit einer Höhe von nur 125 cm sehr klein. Sie gilt auch als eines der kleinsten Wahrzeichen der Erde. Die genaue Herkunft des dänischen Namens „Sjælland“ ist umstritten. „Sjæl“ bedeutet im heutigen Dänisch zwar „Seele“, aber aufgrund älterer Aufzeichnungen kann man diese Deutung ausschließen. Auch eine dem deutschen Namen entsprechende Ableitung aus „siô/sæ“ („See“, mit der Bedeutung „Meer“) wird heute weitgehend abgelehnt – es kann jedoch sein, dass der deutsche Name entstand, als die dänische Forschung zur Wortherkunft noch nicht den heutigen Stand erreicht hatte; die Dänen also selbst annahmen, dass der Name „Seeland“ bedeutet. Die heute vorherrschende Auffassung ist: Die altdänische Form „Siâland“ stammt von einer Zusammensetzung des Wortes *selha- mit der Endung *wundia-. Letzteres bedeutet „weist auf, ähnelt“. Das Wort *selha- kann zwei verschiedene Bedeutungen haben: Es kann zum einen „Seehund“ bedeuten (im heutigen Dänisch „sæl“) und zum anderen „tiefe Bucht, Förde“ bedeuten. Da der wichtigste Ort auf Seeland früher Roskilde war, das auf dem Seewege nur durch den engen und verzweigten Roskilde-Fjord zu erreichen ist, wird meist angenommen, dass die Seefahrer nach diesem die Insel benannt haben.
Die Ostsee rund um Seeland zählt auf Grund der guten Windverhältnisse zu den besten Segelrevieren der Welt. Fast immer herrschen hier optimale Windverhältnisse, Flauten und schwere Stürme sind selten, und bei frischem Wind bieten die engen Gewässer immer wieder Schutz vor hohem Seegang. Stabile Hochdrucklagen bringen mäßige bis starke Ostwinde. Das ist nicht typisch, kommt aber vor. Typisch ist der schnelle Wechsel zwischen Hoch und Tief, Tröge, Frontendurchgänge, Rückseitenwetter und typisch ist auch, dass fast immer ein Segelwind weht. Der Wetterbericht wird mehrfach täglich gesendet und ist spannend. Bei der Routenplanung spielt die Wetterentwicklung eben eine große Rolle.
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