EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Revierinformation für Segler:
Marina Lubmin

Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr.
Wenn Sie weitere Informationen über dieses Revier haben oder Fehler entdecken oder ein Revier vermissen wenden Sie sich bitte an uns (Kontakt)!



Lubmin / Greifswalder Bodden: Hafenpanorama, Foto mit Dank von Klaus Bln (copyright)


Das „Seebad“ Lubmin (2120 Einwohner, 2016) liegt am Greifswalder Bodden nahe der Mündung des Peenestromes. Das Seebad verfügt über einen kilometerlangen Sandstrand mit seichtem Gewässer auf der einen und Dünen auf der anderen Seite. Das Hochufer ist weitgehend mit Kiefern bewaldet.

Im Jahr 1271 wird Lubmin erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname „Lubemyn“ ist slawischen Ursprungs und gehörte bis zur Reformation zum Kloster Eldena.

1992 wurde die neue Seebrücke fertiggestellt. Mehrere Hotels und Gaststätten entstanden und der Ortskern wurde im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert. 1999 erhielt deshalb der Ort seine endgültige Anerkennung als Seebad.

Sehenswürdigkeiten:

Seit 2004 besitzt die Gemeinde einen Ostseehafen, dem im Januar 2006 die Betriebserlaubnis erteilt wurde. Dieser wurde am Auslaufkanal des ehemaligen Kernkraftwerkes errichtet und hat am Südkai fünf Liegeplätze mit sieben Meter Tiefgang. Zeitgleich wurde am Ende des Auslaufkanals eine kleine Marina errichtet, die aber (Stand 2008) von der Landstraße Lubmin – Wolgast abgehend nur provisorisch erschlossen ist.



Marina Lubmin
54° 09,12' N 013° 38,97' E
Die 2004 erbaute Marina Lubmin bietet ca. 120 Liegeplätze für Yachten bis zu 18 Meter LÜA auf 3,5 m Wassertiefe. Gastplätze unbekannt

Navigation: Vom Greifswalder Bodden führt eine betonnte und befeuerte Rinne (7m Solltiefe) zum Auslaufkanal des Atomkraftwerks. Die Einfahrt zur Marina ist befeuert.

Die Küste im Bereich von Lubmin besteht aus Sandstrand und ist teilweise verschilft (Mückengefahr), dahinter liegt eine Böschung. Das Land oberhalb ist relativ flach bis sanft hügelig und ist mit Kiefern bewachsen.

Unser Besuch im Mai 2016 dauerte hier nur knapp zehn Minuten: Der Hafenmeister Niedermeier war grob unhöflich und ließ uns "abwimmeln" (Originalausdruck). Wir mögen zu seiner Dienstzeit während der Woche vorsprechen. Daher auch keine weiteren Infos und Bilder.

»Meteor« schreibt: "Ja, ich war mal da. Ist eine moderne Anlage mit Schwimmstegen am Ende des Kanals, der zum ehemaligen Kraftwerk geht. Liegt mitten in der Pampa, bis auf ein Restaurantschiff ist absolut nichts los. Ich würde da nicht hingehen. Besser nach Greifswald Wiek oder um die Ecke in den gemütliche Hafen Freest oder nach Kröslin, wenn man große Marinas mag. Mein Hafen-Favorit in dieser Gegend ist Gager (gegeüber auf Rügen)."

Service / Sonstiges: nicht bekannt

Kontakt: nicht bekannt

Wir wären SEHR dankbar, wenn Sie uns Ihre persönliche Erfahrungen oder Neuigkeiten betreffend diesen Hafen mitteilen könnten. Kontakt

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an den Hafenmeister.



windsack
Auf den Bodden- und Haffgewässern vor Lubmin ist der Wind von der Großwetterlage abhängig und wird von vielerlei geografischen Bedingungen beeinflusst, wie z.B. Düseneffekten, Kapeffekten und Windabdeckungen.


Weblinks:
Lubmin in Wikipedia
Aktueller Wind in Lubmin

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Lage von Lubmin
(Bild: NordNordWest / Bearbeitung Walter) Großbild klick!
















Der Teufelstein, ein Relikt der letzten Eiszeit
(Bild: Harald909)  Großbild klick!












Lubmin Hafen
(Bild: Google Earth / Bearbeitung Walter) Großbild klick!










Findlinge am Strand: Abstand halten!!
(Bild: vulpecula66)  Großbild klick!










Küste östlich der Marina: Sand und Schilf
(Bild: Steinbock-FeWo)  Großbild klick!









Sandstrand östlich der Marina
(Bild: Vintage60)  Großbild klick!










Kernkraftwerk Lubmin hinter der Marina
(Bild: Lehmann Peter Bz)  Großbild klick!
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