EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr.
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Wangerooge (1304 Einwohner, 2016) ist die östlichste der sieben bewohnten Ostfriesischen Inseln.
Die Insel erstreckt sich in Ost-West-Richtung über 8,5 km Länge. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt maximal 2,2 km im Westteil, auf Höhe des Ortes 1,2 km. Die Entfernung zum Festland beträgt 7 km. Westlich von Wangerooge, getrennt durch das Seegatt der Harle, liegt 2 km entfernt das Ostende von Spiekeroog. 2 km südöstlich, getrennt durch das Seegatt der Blauen Balje, beginnt die Insel Minsener Oog. An der Nordseite erstreckt sich ein etwa 100 m breiter und 3 km langer Sandstrand. Im Osten geht er in ein 500 m breites und 3 km langes Feld mit Sandablagerungen über. Im Westen der Insel bestehen zwei weitere Strände von 0,5 und 1 km Länge. Im Süden der Insel liegt das Wattenmeer, das zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer gehört und bei Niedrigwasser weitgehend trocken fällt. Unter der Insel findet sich in etwa 15 m Tiefe die Geestbasis. Die höchste Erhebung der Insel ist die Aussichts-Düne mit 17 m Höhe ü. NN, auf der 1990 eine Aussichtsplattform eingerichtet wurde. Die übrigen Sanddünen erreichen Höhen von bis zu 12 m. Hafen Wangerooge 53° 46,438' N 007° 52,063 E Der Hafen bietet 26 Plätze für Segelyachten bis zu 17,5 Meter LÜA auf Minimum 1,6 Meter Wassertiefe. Der Fährverkehr wird über den Westanleger im Südwesten der Insel abgewickelt. Täglich verkehren mehrere Fähren, deren Fahrplan sich nach Ebbe und Flut richtet. Der Schiffsanleger entstand 1912 aus militärischen Gründen zum Antransport von schweren Artilleriekanonen und wird im Volksmund "Kanonenbrücke" genannt. Ihm ist heute ein Yachthafen angegliedert. Wangerooges Festlandshafen ist das Carolinensiel vorgelagerte Harlesiel. Über ihn wird der größte Teil des Personen- und Güterverkehrs zur Insel abgewickelt. Im Hafen von Wangerooge liegt die "Wilma Sikorski", ein Seenotrettungsboot der DGzRS. Bei südlichen Winden kann es im Hafen unruhig werden - erst recht, wenn der Ostdamm überspült ist. Bei halber Tide gibt es genug Wasser zum Ein- und Auslaufen. Selbst bei Niedrigwasser bleiben noch 80 Zentimeter - im Frühling, nachdem ausgebaggert wurde noch mehr. Liegeplätze gibt es am Gästesteg. Am Clubsteg nur dann, wenn ein grünes Schild auf eine freie Box hinweist. Im Fährhafen besteht der Ankergrund aus weichem Schlick, im Yachhafen oft aus festem Sand. Bernd Gerhards schreibt: Als einer der vielen, die bei der Anfahrt des Hafens auf steuerbord schon auf Sand gelaufen sind denke ich, ein Hinweis wäre sinnvoll. Man muss sich bei Einlaufen backbord nahe den Pricken halten. Kontakt: Westanleger Wangerooge Tel: +49-4469-1322 Mobil +49-172-2622705 Hafenmeister Hans-Eckart Müller Wir wären SEHR dankbar, wenn Sie uns Ihre persönliche Erfahrungen oder Neuigkeiten betreffend diesen Hafen mitteilen könnten. Kontakt Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an den Hafenmeister.
Es existiert eine Stömung, die an der Nordseeküste je nach Tide nach ost- oder westwärts setzt. Auf der Südseite gibt es keine Strömung.
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