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Nebel vor der Dover-Marina (Bild: John Latter)
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Die Meerenge zwischen der Britischen Inseln und dem europäischen Kontinent
wird als
Straße von Dover, (engl: Strait of Dover, franz: Pas de Calais (Straße von Calais)) bezeichnet. Sie liegt zwischen der
Nordsee im Nordosten und dem
Ärmelkanal im Südwesten, die geringste Breite beträgt 17,8 Seemeilen oder 33 km.
Ihre Küsten sind von Kalksteinklippen gesäumt, zu denen auch die beeindruckenden weißen Kreidefelsen von Dover gehören. Gleiche geologische Merkmale in den Kalksteinschichten auf französischer und englischer Seite belegen, dass vor einigen Jahrtausenden eine Landverbindung zwischen dem europäischen Kontinent und der britischen Insel bestand.
Die Straße von Dover gehört zu den Schifffahrtswegen mit dem dichtesten Schiffsverkehr auf der Erde (ca. 400 Schiffe pro Tag).
Deshalb gibt es hier sogenannte Verkehrstrennungsgebiete: Die nach Westen führende "Straße" liegt dabei im Norden, die nach Osten führende ist südlich. Trotz dieser Verkehrstrennung kommt es immer wieder zu Kollisionen, Nebel ist recht häufig in diesem Gebiet.
Die kürzeste Fährverbindung ist die zwischen der französischen Hafenstadt Calais und der in Kent gelegenen englischen Hafenstadt Dover.
Eine ähnliche, wenn auch nicht ganz so stark befahrene Schifffahrtsstraße in Europa ist die
Kadetrinne in der Ostsee. Querend zum Ost-West-Verkehr kommt der Fährverkehr zwischen Dover und Calais dazu.
Unter der Straße von Dover verläuft der 1994 eröffnete Eurotunnel.
Dunkerque
Pos. 51° 02,55'N / 001°57,1'E
Industrie- und Handelshafen mit 3 Marinas am Rand der Stadt. Wenig attraktiv, aber sehr geschützt und einfach anzusteuern bei jeder Wetterlage und jedem Tidenstand. Mäßige Infrastruktur
Quelle:
Wilfried Krusekopf
Calais
Boulogne
Pos. 50°45,35'N / 001°31,2'E
Ähnlich Calais, Fähr- und Fischereihafen mit 2 Marinas. Einfache, wetter- und tidenunabhängige Ansteuerung, aber Vorsicht große Fähren! Marina mit guter Infrastruktur am Rand der Stadt hinter Schleusentor. Zweite Marina tidenabhängig ohne Schleuse inmitten der Stadt
Quelle:
Wilfried Krusekopf