EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
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Ein Bodden ist ein vom offenen Meer durch Landzungen abgetrenntes Küstengewässer an der Ostsee. Die Grundlage der unregelmäßigen Boddenküste ist eine flachwellige Grundmoränenlandschaft. Im Zuge des nacheiszeitlichen Meeresspiegelanstiegs wurde diese Landschaft an der Ostseeküste Schleswig-Holsteins dann überflutet. Kennzeichnend sind die kleinen Erhebungen, die auf die Hügel der ursprünglichen Landschaft zurückgehen. Der Begriff umfasst somit große Lagunen, die nur über schmale Meeresarme mit dem offenen Meer in Verbindung stehen. Eine kleinere Bucht innerhalb dieser Bodden wird auch als Wiek bezeichnet. Die Landzungen der südlichen Ostseeküste und die dahinter liegenden Boddengewässer sind durch Küstenausgleich seit der letzten Eiszeit entstanden. Bei einem postglazialen Meeresspiegelanstieg wurde die Grundmoränenlandschaft überschwemmt, so dass kleine Buchten und aus dem Wasser aufragende Moränenrücken entstanden. So sind die Boddengewässer – in geologischen Zeiträumen betrachtet – sehr junge Bildungen. Sie haben einen geringeren Salzgehalt als die Ostsee, da einmündende Fließgewässer laufend Süßwasser liefern und der Wasseraustausch mit dem offenen Meer lediglich über die Flutrinnen erfolgen kann. Bedeutende Boddengewässer liegen an der südlichen Ostsee in Vorpommern zwischen Rostock und der Insel Usedom, so unter anderem:
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Schlagwörter: Boddenküste, Küstenformen, Ostsee, Geografie, Geographie, Hafen, Yachthafen, Marina, Tourismus, Fahrtensegeln, Segeln, Wind, Windbedingungen, Revierinformation für Segler [Google] [Yahoo] [Ökoportal.de] |
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