Die Mangrovenküste, quasi die „Wattenküste der Tropen“, gibt es ausschließlich im Bereich der Tropen. Charakteristisch ist ein starker Pflanzenbewuchs mit Stelzwurzeln, der hier durch einen größeren Tidenhub entstehen konnte.
Bedingung ist eine dichte Vegetation, wie sie nur an tropischen Küsten im Gezeitenbereich existiert, ebenso darf keine grober Wellenschlagherrschen und die Temperaturen sollten nicht unter 20 °C sinken. Die saisonalen und Tagesschwankungen dürfen 5 °C nicht überschreiten.
Wurzeln (Stelzwurzeln) dienen als Schlammfänger. Im Untergrund darf es keine Schichtung, Schlickwatt (sandig-tonig, versalzen) geben.
Reihenfolge der Baumarten nach Salzverträglichkeit, Standfestigkeit und Überschwemmungszeit (Sonneratia, Rhizophora, Ceriops, am Ufer Avicennia), z.B. Südostasien, Brasilien, Ecuador, Bermuda, Südjapan, Australien.
| Im Bereich von Mangrovenküsten muss mit großflächigen Sandbänken und Untiefen gerechnet werden. |