EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Revierinformation für Segler:
Eretria / Euböa

Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr.
Wenn Sie weitere Informationen über dieses Revier haben oder Fehler entdecken oder ein Revier vermissen wenden Sie sich bitte an uns (Kontakt)!



Die Kleinstadt Eretria (früher Nea Psara, 12.218 Einwohner, 2010) liegt südlich von Chalkida an der Westküste von Euböa. Erste Spuren (Keramik und Steinwerkzeuge) menschlicher Besiedelung deuten auf die Jungsteinzeit hin. In helenistischer Zeit um 500 v. Chr war die Stadt ein bedeutendes Zentrum, verlor aber ihre starke Rolle schon in der Antike. 1890 wurden Ausgrabungen des antiken Eretria begonnen und werden seit 1964 von griechischen Behörden und der Schweizerischen Archäologischen Schule durchgeführt. Diese Ausgrabungen befinden sich in Hafennähe (ein knapper Kilometer Luftlinie) am nördlichen Stadtrand. Die heutige Stadt Eretria wurde kurz nach dem griechischen Unabhängigkeitskrieg 1821 gegründet.

Tourismus und Unterkünfte: Eretria ist jetzt ein viel von Touristen besuchter Ort.



Hafen Eretria
38° 22.802' N 023° 47.738' E
Der weitläufige Hafen bietet am Kai wenig Plätze für Yachten, nur am Westpier gibt es einige Plätze für Yachten unter zwei Meter Tiefgang. Weiter seewärts können auch größere Yachten rk anlegen. Ansonsten bleibt nur das Ankern auf vier bis sieben Meter Wassertiefe. Ankergrund ist Sand. Wegen des steten Verkehrs von Fähren ist immer etwas Unruhe im Hafen. Bei Winden aus Nord steht ein leichter Schwell in die Bucht.

Navigation: Als Ansteuerungshilfe können tagsüber die gut sichtbaren Häuser von Eretria dienen. In Hafennähe gibt es etliche Klippen und Untiefen, daher ist sorgfältige Navigation notwendig. Die Hafeneinfahrt ist nachts mit einem Sektorenfeuer befeuert, wenn man sich gut in seinem weißen Sektor hält, gibt es keine Probleme mit den zahlreichen Klippen im Osten und Westen des Hafens. Die Ansteuerung sollt nur von Südwest erfolgen!

Die Küste im Bereich von Eretria besteht zum großen Teil aus Kiesstrand, dahinter liegen Hotels. Die Ebene bis zu den Bergen wird zum Anbau von Oliven genutzt. Im Hintergrund liegen knapp 800 Meter hohe kahle Berge.

Service / Sonstiges: Strandduschen östlich des Hafens, viele Restaurants und Tavernen, Einkaufsmöglichkeiten, Strom/Wasser am Steg, Arzt, Bank, Post

Wir wären SEHR dankbar, wenn Sie uns Ihre persönliche Erfahrungen oder Neuigkeiten betreffend diesem Hafen mitteilen könnten. Kontakt 



windsack
Während die Nordostküste von Euböa schroff und dem Meltemi voll ausgesetzt ist, tritt er hier an der Westküste nur in gemäßigter Form auf und erzeugt nur wenig Welle. Oft wird deshalb eine Fahrt zwischen Euböa und dem Festland vorgezogen. Aber in Lee der teils weit über tausend Meter hohen Berge (speziell im Nordeuböischen Golf) muss man mit erheblichen Fallwinden rechnen, die eine nicht zu unterschätzende See aufbauen können.


Weblinks:
Eretria in Wikipedia
Bilderseite Eretria
Taxifahren in Griechenland
Aktueller Wind in Eretria

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Schlagwörter: Eretria, Nea Psara, Euböa, Griechenland, Anlegesteg, Steganlage, Hafen, Yachthafen, Wassertiefen, Tourismus, Fremdenverkehr, Sehenswürdigkeiten, Geschichte, Segeln, Wind, Windbedingungen, Revierinformation für Segler, Seglerinfo, Satellitenbild, Lagekarte, Wetter Eretria



locationmap Marmari
Lage Marmari
(Bild: Google Earth / Bearbeitung Walter) Großbild klick!










Übersicht Hafen Eretria
(Bild: Google Earth / Bearbeitung: Walter) Großbild klick!










Antikes Theater
(Bild: Fernando Palma Aréva…)  Großbild klick!










Ansteuerung Eretria
(Bild: Kiriakos8888)  Großbild klick!








Eretria Strandpromenade
(Bild: Thomas Akritidis)  Großbild klick!









Eretria: Strand östlich des Hafens
(Bild: aggelos agapitos)  Großbild klick!









Fähre zum Festland
(Bild: Aggelos.Argiris ..Gr)  Großbild klick!
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