EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr. |
Panorama Gerakas (Bild: kmerlin) Großbild klick!
Gerakas wird manchmal als "griechischer Fjord" bezeichnet. Der Hafen und der Orst sind ein beliebtes Reiseziel für viele Touristen mit privaten Yachten in der Sommersaison. Gerakas ist eines der hübschesten Dörfer in der ganzen Präfektur. Die traditionell gebauten Häuser, ihre Farben, die Fischtavernen und das stilles Wasser der Lagune bestimmen das Bild. Überreste der antiken Stadt, die von einem Lakedaimonier, dem Held Zarika gegründet wurde, befindet sich auf einem Hügel über dem Hafen, während auf diesem Platz eine Festung der Stadt und der Akropolis in der hellenistischen Zeit erbaut wurde. Ein dreischiffiger christlicher Tempel wurde während der späten Antike im Inneren der Akropolis gebaut. Dank der Ausgrabungen von Xyggopoulos, kam eine große altgriechische Basilika südwestlich der Kirche Agios Ahanasios ans Tageslicht. Hafen Gerakas 36° 47.033' N 023° 5.386' E Limin Gerakas ist ein gut geschützter Hafen, der in einem tiefen Einschnitt am Ausgang einer Lagune an der Ostküste des Peloponnes liegt. Im Hafen kann man entweder * an der alten Fährmole auf 2,5 bis 5 Meter Wassertiefe vor Buganker oder längsseits, oder * weiter innen vor der ersten Taverne auf circa zwei Meter mit Heckanker und Bug zur Pier anlegen. Der Ankergrund ist mit Sand und Kies bedeckter Fels, der Anker hält eher schlecht, daher reichlich Kette stecken. Bei Meltemi steht ausgeprägter Schwell in den Hafen. Die im hinteren Teil des "Hafens" anschließende, weite Lagune ist flach, selbst mit Schlauchboot und Außenborder muss man überall aufpassen. Zudem sind weite Teile Gewässers bis zur Oberfläche mit Seegras bewachsen. In der Steilwand gegenüber der Fährpier gibt es eine kleine Grotte, in die man gerade eben mit einem kleinen Schlauchboot hineinfahren könnte. Es sei hier vor Gefahren gewarnt wie beispielsweise Schwell durch vorbeifahrende Schiffe (Yachten, Fähren, Fischer...). Abgesehen von den Tavernen gibt es keine Versorgungsmöglichkeiten. Gelegentlich liegen Fischer an der Fährmole, die unter Umständen Eis abgeben. Navigation: Die Einfahrt in den Hafen liegt circa zwei Seemeilen südlich von Ak. Vathi und ist schwer zu erkennen. Als Einsteuerungsmarke kann eine Windmühle oberhalb der Einfahrt dienen. Bei starkem Meltemi ist die Einfahrt nicht zu empfehlen. Gerakas wird auch von Flottillen angelaufen, dann kann der Platz eng werden. Die Einfahrt ist mit einem grünen Feuer gekennzeichnet. Südlich des Anlegers liegt ein Höhle, in die man mit dem Schlauchboot hineinfahren kann. Taschenlampe mitnehmen, es ist stockdunkel. Die Küste im Außenbereich der Bucht besteht aus hoch aufragender felsiger Steilküste. Das Land dahinter ist bergig und dicht bewaldet. Daher gibt es Fallböen aus wechselnden Richtungen. Service / Sonstiges: Wasser ist hier sehr knapp. Gemüseverkäufer mit LKW, Tavernen, bescheidene Einkaufsmöglichkeiten, Arzt, Bank, Post Kontakt: keine Informationen Wir wären SEHR dankbar, wenn Sie uns Ihre persönliche Erfahrungen oder Neuigkeiten betreffend diesem Hafen mitteilen könnten. Kontakt
Das wichtigste im Argolischen Golf – der Wetterbericht (UKW Kanal 86) stimmt für den Agolischen Golf nur selten!! Ausnahme bei starkem Meltemi, der sich auch im Argolischen Golf durchsetzen kann. Ansonsten wird der A.G. vom Land-Seewind beherrscht und das selbst oft in den Wintermonaten, sobald über dem Peloponnes die Sonne scheint. In der Regel gibt es nacht´s Nordwind mit 2 – 3 Bft., welcher zwischen 09°° und spätestens 11°° Uhr einschläft. Nach kurzer Pause kommt der Wind dann aus SSO mit einer leichten Brise, die sich im Laufe des Nachmittags je nach Lage bis 4 – 6 Bft. aufbaut und sich nach 17°° Uhr dann wieder abschwächt. Auf der Westseite des Golfes ist der Wind oft um 1 – 2 Bft. stärker als auf der Ostseite. Gerakas in Wikipedia (en) Aktueller Wind in Gerakas Fehlt ein wichtiges Link zum Thema? Link mitteilen
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