EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
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Karassos / Euböa / nördliche Ägäis Panorama: Hafen von Karassos (Bild: Ulrike) Großbild klick!
Karassos ist eine industriell geprägte Hafenstadt an der Westküste der Insel Euböa.
Weblinks:Karassos 38° 23.463' N 024° 2.681' E Der Hafen bietet etwa 30 Plätze für Yachten bis 50 Meter LÜA auf zwei bis drei Meter Wassertiefe. Karassos (auch Karastos genannt) liegt auf der Insel Euböa im Südeuböischen Golf. Es handelt sich um einen kleinen, hübschen Hafen- und Fischerort, er verfügt über einen geräumigen Hafen mit sicheren Liegeplätzen. Offensichtlich wird der Ort gerne von griechischen Urlaubern genutzt. Wenige Kilometer landweinwärts liegt der nächste größere Ort namens Aliveri. An der Pier im Norden und Nordwesten oder im Süden an der Mole liegt man vor Buganker mit Heckleinen. Man wird nicht immer gleich einen Platz finden, denn die Pier wird von Fischern und Berufsschifffahrt genutzt (beispielsweise hat hier ein recht ansehnlicher Schlepper seinen festen Platz). Im Westen wurden zwei Schwimmstege angelegt. An deren Köpfen findet man eventuell Platz für ein bis zwei längsseits liegende Boote. In der südwestlichen Ecke des Hafens hat man eine Freibadanlage mit Schwimmbahnen eingerichtet. In Karassos gibt es einen Segelclub, der Kinderausbildung auf Optis betreibt. Navigation: Bei der Ansteuerung fallen unweigerlich großzügige Verladestellen und ein Kraftwerk auf. Einmal im Hafen, stört das überhaupt nicht mehr. Optisch fügen sich die Anlagen in das freundliche Gesamtbild, Geräusch- oder Geruchsbelästigungen konnten wir keine feststellen. Die Ansteuerung ist einfach, links neben dem Kraftwerk ist bald die Hafeneinfahrt sichtbar. Nachts sind die Molenköpfe befeuert. Bei Meltemilage wird das Aufkreuzen in die weiträumige Bucht erschwert durch einen von den Bergen wehenden, kräftig zulegenden Wind. Die Ansteuerung ist bei Tageslicht und nachts problemlos. Nachts ist die Hafeneinfahrt befeuert. Service / Sonstiges: Diesel kann per Tankwagen angeliefert werden. Wasser ist an der nördlichen Pier kostenfrei erhältlich, an zwei Stellen sind versenkt im Boden entsprechende Hähne. Man benötigt einen (sehr) langen Schlauch, unter Umständen muss man sich zum Bunkern verholen, eventuell muss man sich mit anderen Nutzern (auch Fischern) absprechen. Die Wasserstelle im Südwesten der Bucht ist nach der Einrichtung des Schwimmbads nicht mehr nutzbar. Im Ortskern gibt es bis auf Bäckereien keine Lebensmittelversorgungsmöglichkeiten. Einen Supermarkt findet man auf dem Weg zum Nachbarort Aliveri (auf N 38° 24,090' E 024° 02,669'). An der Hafenzeile gibt es zahlreiche Tavernen, Restaurants und Cafés unterschiedlicher Prägung, wir sind überall freundlich und preislich OK versorgt worden.
Die Nordostküste ist schroff und dem Meltemi voll ausgesetzt und bietet nur wenige brauchbare Liegemöglichkeiten. Die Passage zwischen der Südspitze von Euböa und der Insel Andros (Stenón Kaphireos) ist berüchtigt, hier legt der Wind um circa zwei Windstärken zu und es entstehen - ungewöhnlich für das Mittelmeer - ganz erhebliche Strömungen (bis 7 kn), die eine Passage nach Nordosten für Segelboote unmöglich machen. Oft wird deshalb eine Fahrt zwischen Euböa und dem Festland vorgezogen. Aber in Lee der teils weit über tausend Meter hohen Berge (speziell im Nordeuböischen Golf) muss man mit erheblichen Fallwinden rechnen, die eine nicht zu unterschätzende See aufbauen können.
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