EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Revierinformation für Segler:
Kilada / Argolischer Golf

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Kilada, Argolischer Golf von See aus (Bild: CharlsMcPriwi)  Großbild klick!


Kilada (auch: Koilada, Koilas, Koiládha) ist ein kleiner Fischerort im Argolischen Golf etwa 4 Kilometer nordwestlich von Kranidi in Griechenland. Bekannt ist der Ort durch die Franchthi-Höhle, die sich auf der gegenüberliegenden Seite der Bucht befindet. Der Weg zur Höhle ist mit Pfeilen markiert. Es sind etwa 15 Minuten leichte Wanderung über Stock und Stein immer am Wasser entlang. Vom Hafen Kilada aus ist die Höhle gut zu sehen. Freundliche Bootsführer übernehmen gern die Tour ans andere Ufer.

Der Ort verfügt über viele Tavernen, fünf Lebensmittelmärkte und viele andere Geschäfte, eine Apotheke, einen "Lidl" auf der Strecke nach Kranidi, eine Werft, in der Schiffe noch in traditioneller Weise gebaut werden, und einen Bootstellplatz mit Slipanlage und Kran sowie Arbeitsmöglichkeiten am Boot und einem Zubehörladen.

Die durch die private Insel Nisos Koiladia von einer Bucht des Argolischen Golfes abgetrennte Bucht von Kilada ist ausgesprochen ruhig und gut geschützt und stellt so einen idealen Ankerplatz dar. Freie Liegeplätze am Kai gibt es in der Saison allerdings nur selten.

Man vermutet, dass hier der in der Ilias erwähnte Ort Mases lag. Das Heer Mases' zog unter Führung des Diomedes in den Trojanischen Krieg.

Die Höhle von Franchthi liegt an einer Bucht gegenüber Kilada in der Argolis auf der Peloponnes (Griechenland). Sie war von der Mitte des Paläolithikums (ca. 30.000 v. Chr.) bis ca. 3000 v. Chr. in Gebrauch und ist dann teilweise eingestürzt. In dieser Höhle wurde das Skelett eines 1,54 m großen Mannes entdeckt, der etwa 25 Jahre alt war und etwa um 8000 v. Chr. lebte. In der jüngsten Schicht der Höhle wurden u.a. Knochen von gezähmten Ziegen und Schafen sowie Spuren von Gerste und Weizen gefunden. Funde sind im Archäologischen Museum Nafplio ausgestellt. Die ältesten sind Speerspitzen und Messer aus der Zeit von 28000-15000 v. Chr. Tourismus und Unterkünfte: Der Fremdenverkehr ist auf noch nicht so recht angekommen.



Hafen Kilada
37° 25,198' N 023° 07,688' E
Kilada ist ein gut geschützter Hafen in einer weiten, annähernd hufeisenförmigen Lagune an der Nordostküste des Argolischen Golfes. In der Einfahrt zum Hafen liegt die kleine Privatinsel N. Koiladia. Bei der Einsteuerung in den Hafen kann man entweder
    * nördlich um die kleine Insel herumfahren, oder
    * zwischen dem befeuerten Ak. Kokkinos und der kl. Insel durch den flachen (unter 4 m WT) Kanal einlaufen.
Bei schlechtem Wetter ist der etwas längere Weg um die Insel anzuraten.

Koilada ist ein touristisch wenig entwickelter Fischerhafen. Es gibt eine Werft, die auf den Bau und die Reparatur von traditionellen Holzbooten (Kaiken) spezialisiert ist, das Büro liegt direkt bei der Nordmole. Am Molenkopf bzw. am nördlichen Ende der Pier steht ein Leuchtfeuer.

Es verkehren keine Fähren. Im Hafen kann man entweder
* an der (ersten) N-Mole auf 2,5 - 5 m WT längsseits, ggf. im Päckchen anlegen, oder
* in der weiten Lagune auf 2 - 3 m, auf teilweise bewachsenem Schlick ankern.

An der zweiten und dritten Mole liegen Fischer. Wenn man auf eine ruhige Nacht Wert legt, sollte man daher dort nicht festmachen. Die Aussenpier direkt in der Einfahrt ist für Frachtschiffe freizuhalten. Beim Ankern daher ausreichend Kette stecken, dabei auf den Schwojkreis achten, und am Vormittag eine Ankerwache zurück lassen.

An Versorgungsmöglichkeiten gibt es mehrere Minimärkte und Läden, darunter in einer Seitengasse einen Bäcker. Entlang des Hafens einige Tavernen und Bars. Treibstoff und Wasser sind per Tankwagen erhältlich, allerdings ist das Wasser von schlechter Qualität, der auf der Nordmole befindliche Wasserhahn ist nahe deren SO-Ecke versteckt an einem doppelkubischen Inox-Gebilde angebracht und mit starkem Schloss gesperrt.

Kontakt:
keine Informationen

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windsack
Nördlich von Koilada liegt ein mehr als 800 m hoher Gebirszug, von dem kräftige Fallböen in die Bucht stehen können.Der Meltemi ist im Argolischen Golf nicht stark ausgeprägt, im Gegenteil: bei starkem Meltemi in den Kykladen kann es hier auf Grund einer Gegenbewegung zu strammem Südwind kommen, mit einem Flautegürtel im Scherbereich. Der Süden, etwa von Gerakas bis Ak. Maleas ist dagegen wieder Meltemi-Gebiet.
Das wichtigste im Argolischen Golf – der Wetterbericht (UKW Kanal 86) stimmt für den Agolischen Golf nur selten!! Ausnahme bei starkem Meltemi, der sich auch im Argolischen Golf durchsetzen kann.



Weblinks:
Kilada in Wikipedia
Franchthi-Höhle in Wikipedia
Franchthi-Höhle


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Lage Kilada
(Bild: Pitichinaccio / Bearbeitung Walter) Großbild klick!























Übersicht Kilada
(Bild: Google Earth / Bearbeitung Walter) Großbild klick!










Bucht von Kilada (Bild: bogdan303)  Großbild klick!









Seekartenausschnitt Kilada  Großbild klick!









Fischerboote in Kilada (Bild: Reinhard Kerkeling)
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Franchthi-Höhle (Bild: Panos T)  Großbild klick!








Eingang Franchthi-Höhle (Bild: Alexander Krutz)
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