EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr. |
Etwa sieben Kilometer von dem Hauptort entfernt liegt das in einer Felswand errichtete Bergkloster Moni Agiou Nikolaou Sintzas. Plaka ist ein angenehmes, noch relativ unberührtes Dorf mit schöner Lage, das als Seehafen der nur wenige Kilometer entfernten Stadt Leonidio gilt. Ein Besuch der Stadt ist empfehlenswert, denn es handelt sich um einen von Touristen noch selten besuchten Flecken Griechenlands. Leonidio ist das Zentrum der Region Tsakones, deren Bewohner dorische Wurzeln haben. Die Stadt ist eine der ältesten Seefahrerstädte Griechenlands und steht unter einer Art Denkmalschutz. Im Museum der Stadt können Sie Funde aus mykenischen Gräbern bewundern. Zwei Kirchen der Stadt stammen aus dem 11. beziehungsweise 12. Jahrhundert. Alle vier Jahre feiert die Stadt ein Likea genanntes Fest, dessen Ursprung bis zu 2000 Jahre zurück liegt. Während der Feierlichkeiten gibt es Folklore- und Musikdarbietungen, kulturelle Ausstellungen sowie sportliche Wettkämpfe. Lohnenswert ist ein Besuch des kleinen Klosters Elonas (etwa 30 Minuten mit dem Taxi), das durch seine Lage auf einem hohen Kliff an die Klöster von Meteora erinnert. Horst Weinberg schreibt: "Am Sonntag, den 16.10.16 um 2:15 Uhr in der Früh weckte mich meine Frau. Wir lagen längsseits am Kai, im Hafen herrschte starker Schwell. Unser Boot kam plötzlich bedenklich nahe an die Hafenmauer. Als ich ausstieg, sah ich zwei griechische Jugendliche, die gerade dabei waren, unsere hinteren Leinen zu lösen. Als ich sie zur Rede stellen wollte sah ich, dass unsere vorderen Leinen bereits im Hafenbecken lagen. Ich konnte Schlimmeres verhindern und das Boot gerade noch absichern. Wenn meine Frau nicht aufgewacht wäre, hätte das schlimme Folgen gehabt. Unser Boot wäre bei diesem Wellengang an die Klippen gespült worden. Die Jungendlichen verschwanden indessen. Ich holte mein Handy und nahm die Verfolgung auf. Die Suche in der angrenzenden Disco brachte keinen Erfolg. Plötzlich kam einer der beiden (indessen mit einem anderen T-Shirt) aus einer Seitenstrasse. Er erkannte mich und drehte sich um. Dabei sah ich den anderen, ebenfalls mit einem anderen T-Shirt. Als ich diesen fotografierte, wurde ich von ihm angegriffen. Er wollte mein Handy - das blieb aber zum Glück erfolglos. Ich lief zur Port Police, dort machte aber keiner auf, obwohl ich unter der Türe Licht sah. Ich ging zurück zum Boot und sah, dass bei allen anderen Booten ebenfalls alle Leinen, die am Kai belegt waren, abgemacht waren. Zusammen mit meiner Frau weckte ich die anderen Besatzungen auf und jeder vertäute sein Boot wieder. Ein Anruf bei der Port Police brachte auch nichts - es wurde aufgelegt! Dann kamen die beiden Täter mit drei Mann Verstärkung wieder. Zum Glück war unter den Seglern auch eine 5köpfige Crew aus Russland - so zogen die Jugendlichen mit zwei Autos ab. Wir werden diesen Hafen n cht mehr anlaufen!" Kontakt: keine Informationen Wir wären SEHR dankbar, wenn Sie uns Ihre persönliche Erfahrungen oder Neuigkeiten betreffend diesem Hafen mitteilen könnten. Kontakt Leonidion 37° 8.642' N 0222° 53.608' E Der Wellenbrecher wurde verlängert(Bild) (Plan) ein langer Badestrand mit Duschen liegt an der Ostseite. Quelle: Axel Kramer / HAFENFÜHRER Ägäis Schöner kleiner Hafen , in dem wir in der Hauptsaison viel Platz vorfanden. Wasser in der Mitte des Kais. Nette Terrassenlokale (Bild) Quelle: Peter O.Walter, SY ESYS Im nördlichen Teil der weit offenen Bucht Poulithra liegt mit seinem kleinen Hafen der hübsche und freundliche Ort Leonidi (griech. früher auch Leonidion genannt). Die Ansiedlung um das Hafenbecken wird Plaka genannt. Liegeplätze findet man an der Innenseite der nord-südlich verlaufenden Pier. Nicht zuletzt wegen des Schwells durch ein- und auslaufende Fähren und Ausflugsboote empfiehlt sich das Liegen vor Buganker mit Heckleinen. Ansonsten liegt man hier bis auf Südost-Windlagen bestens geschützt, man muss jedoch auf der Hut sein vor oftmals völlig unvermittelt von den benachbarten Gebirgszügen herunterfegenden Fallböen. Empfehlenswert ist ein Besuch des eigentlichen und sehr idyllischen Orts Leonidi oben in der Felswand, sowie ein Abstecher zum Kloster Elonas. Für letzteres wird man in aller Regel ein Taxi anheuern. Der Hafen bietet Schutz vor Winden aus West bis Ost. Die an Sommertagen übliche Südostbrise macht das Liegen im Hafen sehr unkomfortabel und bei starkem Südwind empfiehlt es sich, den Hafen zu verlassen. Starker Nordost und Ost erzeugt starken Schwell durch das vom Strand zurückschlagende Wasser, was für Yachten im Hafen gefährlich werden kann. Herrscht im Ägäischen Meer starker Meltemi, dann ist der Wind hier ein Nordost, der es unmöglich macht, im Hafen zu bleiben.
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