EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr. |
Die Heilbäder Methanas haben die Halbinsel Methana schon in der Antike berühmt gemacht. Schon der antike Schriftsteller Pausanias beschrieb die Thermalquellen, die in Anschluß an den historischen Vulkanausbruch (um 230 v.Chr.) aus den Felsen flossen. Aber sicher wurden die Quellen schon viel eher genutzt und es kann kein Zufall sein, daß schon in mykenischer Zeit auf Methana eines der wichtigsten Heiligtümer (wahrscheinlich des Poseidon) gegründet wurde. Und dieses Heiligtum, das 1990 entdeckt wurde, befindet sich "zufällig" oberhalb der Bucht Thiafi mit ihren heilkräftigen, vulkanischen Salzen. Hafen Methana 37° 34,46' N 023° 23,375' E In der Hauptsaison ist es schwierig, Platz zu bekommen, weil der Hafen (Skizze) voll mit Dauerliegern ist. Hier muss man früh kommen! Navigation: Tagsüber ist die felsige Landzunge ist von weitem sichtbar, die Hafeneinfahrt ist westlich davon. Bei Dunkelheit richtet man sich nach dem grünen Feuer an der Ostseite der Felszunge. Die Hafeneinfahrt ist auch an der Westseite befeuert und knapp 20 Meter breit, sie wird beidseitig durch Unterwasserfelsen eingeengt, Wassertiefe 3 m. Yachten liegen auf 2,5 m am Westkai vor dem Thermalbad. Meist ist der Hafen gut belegt, wir haben aber immer Platz bekommen. Zwischen den Fischern an der Ostmole (Landzunge) findet man auf 2,5 bis 3 Meter nur selten einen Platz. Die nördliche Stadtpier hat nur 1,5 bis 2 m Wassertiefe und ist mit kleinen Booten belegt. Der südwestliche Kai an der Felsinsel ist von Ausflugsbooten belegt. Hafengebühren sehr günstig. Im Winter wird der Hafen von Langzeitseglern als Winterliegeplatz genutzt, es bildet sich eine nette internationale Seglergemeinde. Service / Sonstiges: Wasser und Strom gibt es direkt am Steg. Toilette befindet sich in der Nordwest-Ecke. Diesel per Tankwagen. Der Hafen liegt direkt im Ort, Lebensmittel gibt es in reichlicher Auswahl, ebenso gute Tavernen. Fährverbindungen nach Piraeus, Aigina und Poros vom Fährkai in der Stadt. Methana ist eine Vulkaninsel (Halbinsel an der Nordost-Ecke des Peloponnes) mit über 30 Vulkanen. Letzte Aktivität war im Jahr 1700. Weitere Ausbrüche sind zu erwarten. Der Ort Methana ist Kurort mit internationalen Gästen und hat mehrere schweflige Heilquellen. Auch das Wasser im Hafen ist stark schwefelhaltig und greift Stahlschiffe, Beschläge und Ankergeschirr an. Der Schwefelgeruch im Hafen ist gewöhnungbedürftig. Der Schwefelgehalt des Wassers hat aber neben der therapeutischen auch einen technischen Vorteil für die Schiffe, die hier liegen: Dem Bewuchs des Unterwasserschiffes behagt dier Schwefel überhaupt nicht und man bekommt eine kostenlose Säuberung des Rumpfes ... Günther Adler schreibt: "Yachthafen auch in der Nebensaison mit Langliegern voll und neues Schild an der Hafeneinfahrt nur für Yachten weniger als 47`. Stadtkai (nicht Marina!) mit Wasser und Strom selbst bei wenig Seegang sehr unruhiges Liegen, weil offen ungeschützter Hafen." Kontakt: keine Informationen Wir wären SEHR dankbar, wenn Sie uns Ihre persönliche Erfahrungen oder Neuigkeiten betreffend diesem Hafen mitteilen könnten. Kontakt
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Schlagwörter: Methana, Vulkanismus, Schwefel, Peloppones, Griechenland, Heilbad, Kurort, Anlegesteg, Steganlage, Hafen, Yachthafen, Hafenplan, Ankerbucht, Marina, Navigation, Wassertiefen, Versorgungsmöglichkeiten, Tourismus, Fremdenverkehr, Sehenswürdigkeiten, Geschichte, Segeln, Wind, Windbedingungen, Revierinformation für Segler, Seglerinfo, Satellitenbild, Lagekarte, Bilder, Wetter Methana |
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