EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr.
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Im einzigen Ort der praktisch autofreien Insel wohnen etwa 130 Einwohner; im Sommer kommen viele in alle Welt ausgewanderte Einwohner zurück auf ihre Insel, so dass dann die Einwohnerzahl schnell auf über 400 ansteigt. Außer dem von einigen Tavernen gesäumten 170 m langen schönen Sandstrand und der am nördlichen Ortsausgang des Dorfes gelegene Kirche, die der Kimisis tis Panagias ("Entschlafung der Jungfrau") geweiht ist, gibt es keine weiteren Sehenswürdigkeiten auf der fast nur von Tagestouristen besuchten Insel. Etwa 1,5 km nordwestlich des Ortes in einer langgezogenen Bucht liegt die Kirche Panagia Grafiotissa. Die Insel hat 130 Einwohner und kaum mehr Übernachtungsgäste, 30 m befestigte Straße und acht Tavernen. Zwischen 11 und 16 Uhr ist auf dem Inselzwerg allerdings die Hölle los! Dann legen im Halbstundentakt Ausflugsschiffe aus Kos an. Pserimos ist von Mastichari/Kos und von Pothia/Kalimnos aus täglich zu erreichen, Dauer der Überfahrt 30 bzw. 60 Minuten. Einfache Zimmer mietet man direkt vor Ort ab 25 Euro/Nacht. Hafen Pserimos 36° 55.700' N 027° 7.665' E In der Saison herrscht tagsüber drangvolle Enge, erst Abends kehrt Ruhe ein. Aber dann machen die in die Bucht hineinlaufende Dünung und starke Fallböen das Liegen unangenehm. Einer der Wirte soll unangemessene Getränkepreise verlangen. Ormos Vasiliki 36° 56.097' N 027° 9.387' E Die Ostbucht Ormos Vasiliki wird selten in Hafenhandbüchern beschrieben. Vielleicht ist sie deshalb so wenig besucht. Zu Unrecht: Wir waren jedes Jahr mindestens zweimal dort und haben immer eine ruhige Nacht verbracht. Bei der Einfahrt ist auf die Fischzuchten im Süden und Norden der Bucht zu achten, gut Abstand halten!! Bei der Annäherung an den Scheitel der Bucht steigt der Grund steigt allmählich an, man kann dann auf acht bis zwölf Metern Wassertiefe ankern. Hier hat ein gutes Dutzend Schiffe frei schwoiend Platz, haben wir aber noch nie erlebt. Durch den hohen Berg im Westen verschwindet sie Sonne bald und es wird angenehm im Hochsommer. Die Fallböen drehen ziemlich, sind aber nicht sehr stark und hören mit Einbruch der Dunkelheit meist auf. Nur hin und wieder stört Schwell von weit entfernt vorbeifahrenden Frachtschiffen die Ruhe. Außer den Fischern, die ihre Fischzuchten versorgen, gibt es nix, nur das Läuten der Ziegenglocken und in der Ferne blinken die Lichter von Turgutreis an der türkischen Küste. Bis 2007 lag an der Südküste die 'Liberty', ein gestrandeter Kümo. Als wir 2009 wieder da waren, war sie total versunken.
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