EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
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Sikinos ist eine der gebirgigsten Kykladeninseln. Die höchste Erhebung, der Berg Troulos in der Inselmitte, erreicht eine Höhe von 552 m. Auf der Nordwestseite durchzieht ein über 300 m hoher Bergrücken die Insel. Am Rande eines Felsenabhangs in etwa 270 m liegt der Hauptort Chora. Auf der Südseite der Insel befindet sich der Hafenort Alopronia. Terrassenkulturen, die mit Trockensteinmauern angelegt wurden um die rauhe, gebirgige Insel landwirtschaftlich nutzen zu können und die Böden vor der Erosion winterlicher Regenfälle zu schützen, gehören seit der Antike zum Landschaftsbild. Nach der Mythologie erhielt die Insel ihren Namen von Sikinos dem Sohn der Nymphe Oinoe und dem König von Limnos Thoas. Als die Frauen von Limnos alle Männer töteten, verschonte Hypsipyle ihren Vater Thoas verbarg ihn in einer Kiste und warf sie ins Meer. Nachdem ihn Fischer der Insel Oinoe fanden und an Land brachten, zeugte er mit der Nymphe Oinoe Sikinos. Sikinos ist seit der mykenischen Zeit durchgehend besiedelt. Bereits der Geograph Skylax berichtete von der antiken Stadt Palaiokastro im Osten der Insel in der Nähe vom Kap Malta. Vermutlich war die Insel jedoch schon in prähistorischen Zeiten bewohnt. Eine ionische Besiedelung konnte ebenfalls nachgewiesen werden. Sikinos gehört zu den am wenigsten touristisch erschlossenen Inseln der Kykladen. Ein kleiner Toursitenboom hat zwar auch hier eingesetzt, dennoch ist die Insel 30 Jahre hinter den Nachbarn Ios oder gar Santorini zurückgeblieben. Wer Ruhe sucht, ist auf Sikinos richtig, wer Action oder gar Nachtleben braucht, ist hier völlig falsch. Erst in den 1980er Jahren wurde der Hafen gebaut. Bis dahin wurde der Waren- und Passagiertransfer zum Schiff mit kleinen Booten verrichtet. Bis vor wenigen Jahren war die heute asphaltierte Straße zwischen Alopronia und Chora der größte gepflasterte Weg der Kykladen. Sikinos ist nur mit der Fähre zu erreichen, die Insel verfügt zusätzlich über einen Hubschrauberlandeplatz. Sikinos, Ormos Skala 36° 40.366' N 025° 8.690' E Der relativ junge Hafenort Alopronia liegt auf der Südseite etwa 3,5 von Chora entfernt. Während der letzten Jahre hat sich Alopronia aufgrund der Nähe zu den wenigen Stränden der Insel zu einem bescheidenen Ferienort entwickelt. Hier legen die Fähren an. Der Ort hat einige Cafes, Tavernen, Privatzimmervermietungen und Pensionen zu bieten. Der Strand im Ort ist gut. Noch bessere Strände (Agios Nikolaos und Katergo) können zu Fuß von Alopronia erreicht werden. Einen Besuch wert ist das kleine Museum zum Thema Oliven und Olivenöl. Der Schutz vor dem Meltemi ist hier gut, allerdings sind heftige Fallböen häufig. Da die Bucht nicht tief eingeschnitten ist, kann umlaufender Schwell stören. Ankergrund ist gut haltender Sand. Im Dorf findet sich ein begrenztes Angebot an Lebensmittelläden und Tavernen.
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