EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
Für die Richtigkeit der Koordinaten, sowie exakte Längen- und Tiefenangaben keine Gewähr. |
Bei einer Länge von etwa 11 km und einer Breite von etwa 5 km beträgt die Fläche 47,33 km². Damit ist Skiathos die viertgrößte und zugleich kleinste bewohnte Insel der Nördlichen Sporaden. Sie wird gebildet durch einen bis 433 m ansteigenden, zum Teil bewaldeten Bergzug. Typische Produkte von Skiathos sind Oliven und Wein. Die Strände sind meist feinsandig und in hoher Anzahl vorhanden (ca.60). Sie zählen teilweise zu den schönsten Griechenlands. Wer nicht gerade die Hauptstrände besucht, der kann in manchen Buchten "seinen einsamen Privatstrand" finden. Skiathos wurde bei den maritimen Operationen der Perserkriege häufig erwähnt, schloss sich dem Attischen Seebund an und blieb unter Athens Hegemonie, bis dieses seine Unabhängigkeit verlor. Philipp II. von Makedonien zerstörte die Stadt Skiathos 300 v. Chr. Ab dem 4. Jahrhundert n.Chr. bis zum Ende des byzantinischen Reiches lag die Insel in dessen Herrschaftsbereich. Der Flughafen Alexandros Papadiamantis, welcher auf der Insel liegt, ist für seine nur 1700 m lange Landebahn und den dadurch erzwungenen niedrigen Anflug über See bekannt (siehe Video unten). Es bestehen Flugverbindungen mit Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Stuttgart, Wien und Zürich sowie mit weiteren europäischen Städten (u.a. Amsterdam, Kopenhagen, London, Oslo und Stockholm). Fährverbindungen bestehen u.a. mit Volos und Thessaloniki. Skiathos 39° 9,76' N 23° 29,37' E Der Haupthafen liegt gleich am hübschen, stark touristisch geprägten Ort Skiathos. Er bietet bei Meltemi guten Schutz und man kann nahezu alle möglichen Erledigungen tätigen. Günstig sind die Nähe der Fährpiers und des Flughafens, wenn man den Hafen als Start- und/oder Endpunkt eines Chartertörns wählt. Skiathos ist ein touristisches Zentrum: Cafes und Lokale an der Mole, Ausflugsschiffe und Souvenirshops. Der Hafen ist chronisch überfüllt und in renovierungsbedürftigem Zustand. Bei gutem Wetter ist der 2,2 Meilen im Süden liegende Ankerplatz (39° 7,61' N, 23° 29,68' E) an der NW-Seite der Insel Tsoungria eine Alternative. Quelle: Peter O. Walter Ormos Platanias 39° 08,37' N 023° 26,59' E Die erste Bucht westlich der weiten Zufahrt zum Ort Skiathos. Die besten Liegeplätze bei Meltemi werden von Dauerliegern an Murings beansprucht. Vor dem Strand wäre der Schutz gut, aber zum Ankern bleibt so auf dem schnell abfallenden Grund nur ein verhältnismäßig kleines Fleckchen. Ormos Koukounaries 39° 08,83' N 023° 24,27' E Wie auch die östliche Nachbarbucht Platanias ist der komplette Strand zum Baden erschlossen. Über die gesamte Breite ist mit Bojen ein Bereich für Schwimmer markiert, es sind mehrere Zufahrten für Funboote (Wasserski etc.) eingerichtet. Mit entsprechender Vorsicht kann man auf gut haltendem Grund ankern (wenn man ein seegrasfreies Fleckchen gefunden hat). Durch die Weite der Bucht ist man Schwell ausgesetzt. Im Osten der Bucht ist eine Flussmündung für einen kleinen Hafen genutzt worden. Die Pier wird tagsüber von Touristendampfern genutzt, nachts können Fischer vorbei kommen. Wenn Platz ist kann man für die Nacht längsseits gehen, hier genießt man bei nördlichen Winden allerbesten Schutz.
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Schlagwörter: Skiathos, Nördliche Spoeaden, Griechenland, griechische Insel, Ägäis, antike Stätten, Anlegesteg, Steganlage, Hafen, Yachthafen, Ankerbucht, Marina, Wassertiefen, Tourismus, Fremdenverkehr, Sehenswürdigkeiten, Geschichte, Segeln, Wind, Windbedingungen, Revierinformation für Segler, Seglerinfo, Filme |
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