Amorgos ist die östlichste Randinsel der südlichen Kykladen und liegt südöstlich von Naxos. Die langgestreckte Insel ist 127 km² groß und von einer hohen, kahlen Bergkette durchzogen, deren höchster Punkt der Krikelos ist und die nach Südosten steil ins Meer abfällt. Die Insel ist zum Teil bewaldet. Amorgos hatte im Jahre 2001 1.859 Einwohner. Auf Amorgos wachsen in großer Zahl Wildkräuter, neben Griechischem Oregano, Polei-Minze und anderen Minzearten auch die als endemisch geltende Amorgos-Minze, ferner Salbei, Rosmarin, Basilikum und andere.
Die wichtigste Sehenswürdigkeit von Amorgos ist das Felsenkloster Panagia Chozoviotissa am Steilabfall des Profitis-Ilias-Gipfels, 300 m über dem Meer; es gilt als eines der architektonisch interessantesten Klöster der Ägäis und wird häufig mit den Meteora-Klöstern verglichen.
Amorgos ist ein Paradies für Wildkräuter: Thymian, Minze, wilder Knoblauch und viele andere mehr. Daraus werden Salben, Tees und Weine hergestellt. Die Kräuter können in der Apotheke von Amorgos ( Aigiali) gekauft werden.
Katapola ist der Haupthafen von Amorgos und besteht aus 3 Teilen: Katapola, Xilokerati und Rachidi und ist etwa 5 km von Chora entfernt.
In Katapola gibt es ausser einer Bank und einer Apotheke auch die üblichen Tavernen, Cafes und einige urige Gemischtwarenläden. Auch mangelt es nicht an diversen Unterkunftsmöglichkeiten, sogar ein Campingplatz gehört zu Katapola. Durch eine Diskothek und einige Cafes hat Katapola als einziger Ort auf Amorgos ein nennenswertes Nachtleben.
Wir empfehlen, unbedingt die auf dem Hügel Moudalia oberhalb von Katapola errichtete antiken minoischen Akropolis zu besuchen. Geniessen Sie von dort aus das eindrucksvolle Panorama über die Bucht von Katapola hinweg auf das blauen Aegeaische Meer.
Ausserdem lohnt sich auf jeden Fall in Katapola auch eine Besichtigung der Kirche von "Panagia Katapoliani" und der Überreste des Tempels "Pithios Apollonas" (Apollo).
Tourismus und Unterkünfte: Auf der Insel gibt es einen Campingplatz und einen Stellplatz für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen, Privatzimmern und Hotels ist reichlich.
Haupthafen Katapola
36° 49,8'N 025° 51,9E
Die westliche Anlegemöglichkeit ist die Haupt-Pier für Yachten, hat aber ihre Haken, weil Dienstags und Donnerstags die Skopelitis ( Ferry zu den Kleinen Kykladen) ganztägig römisch-katholisch am Süd Kai über den Ankern der letzten 4 Boote liegt.
Quelle: Brigitte und Hermann Oschatz, Seeheim
20.08.00: Jetzt gibt es
Strom am Kai. Freischaltung durch 'Wassermann'. Er kommt zwischen 18 und 21 Uhr. Bäcker kommt um 8 Uhr morgens und bringt frisches Brot. Das Kloster in der Felsenwand ist zwischen 17 und 19 Uhr für Besucher geöffnet.
Port Police SEHR freundlich und hilfsbereit!
Ankerkette weit stecken, Fallböen seitlich!
Quelle: Peter O.Walter ,
SY ESYS
Wichtige Telefonnummern / Kontakte:
Dieseltankwagen:
+30 285 71050 oder / 71495
Wasser:
Im Café "Elichricon" nach “Waterman Jannis” fragen
(habe den Zettel mit der Telefonnummer leider nicht mehr gefunden, falls ich ihn finde, gebe ich auch diese gerne bekannt.)
A Propos "Elichrocon":
Dort gibt es die besten und stärksten Cocktails der ganzen Kykladen. “Jannis”, der Besitzer ist äußert nett und feiert gerne mit. Falls Ihr bei ihm einkehrt,
richtet bitte einen herzlichen Gruß von mir (“Uli”) und der Crew der “Atlas” aus. Im “Elichricon” treffen sich auch die Lokal-Wichtigen: Port-Police, Dorf-Polizist, Waterman, Bürgermeister...
Anlegen in Katapolá bereitet keinerlei Schwierigkeiten, der Anker hält sofort und fest. Man liegt bei allen Windrichtungen sehr sicher. So wie es aussieht, wird der Hafen
gerade erweitert.
Einziges Problem ist das Ablegen: Ich empfehle ganz früh morgens, wenn die Crew noch schläft, abzulegen. Denn Amorgos pfegt eine Anziehungskraft auf alle
Mitsegeler/-innen auszuüben, wie einst die Zauberin Circe.
Quelle: Ulrich Pischa
21.08.01: Der Hafen von Katapola sollte erweitert werden. Anwohner haben aber vor Gericht Einspruch erhoben, deswegen ist das Projekt gescheitert und die Liegeplatzsituation immer noch ungeheuer knapp.
(Ausweichmöglichkeit)
Sehenswertes Ausflugsziel: Felsenkloster Chozoviotissa, mit dem Bus zum Hauptort, dann von der Haltestelle aus etwa 25 Min. Fussweg auf Eselspfad zum Kloster, das in eine senkrechte Felsenwand hineingebaut wurde. Lange Hosen für Männer und entspechende Kleidung für die Damen liegen dort zum Überziehen bereit. Es giebt nach der Führung eine Süßigkeit, Wasser und ein Gläschen Likör, Spezialität des Klosters. Für die Führung wird eine Spende zum Erhalt des Klosters erwartet.
Ankerbucht Ormos Kalotyri
36° 53,0' N 025° 55,5' E
Sehr schön gelegene und sichere Ankerbucht hinter Ns. Nikouria, die vor der Nordwestküste von Amorgos liegt. Ns. Nikouria hat im Norden eine fast senkrecht abfallende, steile Felsküst. Die Ansteuerung der Bucht kann sowohl von Westen oder von Osten durch eine schmale Durchfahrt erfolgen.
Ormos Kalotyri ist sieben Metern tief und nimmt zu den Ufern hin gleichmäßig ab. Ankergrund ist gut haltender Mud, der aber mit Seegras bewachsen ist. Abends ist es sehr ruhig. Keine Versorgungsmöglichkeiten.
Egiali / Amorgos Nord
36° 54,2'N 025° 58,5'E
Ausweichmöglichkeit bei knappen Liegeplätzen in Katapola ist Egiali (Aigiali) im Norden der
Insel. Ankern ist jedoch auf gutem Sandboden (habe ich
abgetaucht) möglich. Bester Strand der Insel mit tollen Tavernen im
Scheitel der Bucht. (Klaus Remmert)
Ankerbucht Paradeisia
36° 47,5'N 025° 44,8'E
22.08.03: Vor Jahren war Paradeisia noch eine einsame Bucht, seitdem aber eine Straße hierhin gebaut wurde, herrscht tagsüber reger Badeverkehr an dem Sandstrand mit Strandbar. Abends wird es allerdings ruhig.
23.03.96: In der Ankerbucht ist seit 1992 ein kleiner Kai, Anlegen aber nicht möglich,
Felsen am Kai unter Wasser, Bucht eignet sich gut zum Grillen,
normalerweise nur Fischer oder Schwammtaucher dort.
Quelle: Peter O.Walter , SY ESYS
Bei der Ansteuerung von Ost sollte man einen Abstand von mindesten drei sm zur Insel halten: im Norden der Insel hat es einen
Windstau und mit Segeln geht dann gar nix mehr ...
Aber dafür hat man dann eine Kreuzsee, die sich gewaschen hat!!
Siehe
Windkarte Ägäis